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ROM wird REPUBLIK

MONARCHIE → Gefahr der TYRANNIS

→ Vertreibung des Königs → Nie wieder Tyrannei → deswegen keine Alleinherrschaft

            „RES PUBLICA“= Sache, die jeden angeht

            SPQR = Senat und Volk von Rom

 Senat (Versammlung der Ältesten (Senatoren))


 Volksversammlung 1x im Jahr, wählt nach Prinzipien…

 Annuitätsprinzip (Amtsdauer 1 Jahr)


o Zwischen zwei Ämtern musste ein ämterloser Zeitraum von zwei Jahren liegen
(Bienniat).
o Eine zweite Amtszeit war ausgeschlossen (Iterationsverbot).
 Kollegialität (Alle Ämter – mit Ausnahme der Diktatur – wurden von mindestens zwei
Personen gleichzeitig besetzt, die sich gegenseitig kontrollierten:
o Jeder Inhaber eines Amtes besaß das Recht Entscheidungen seines Kollegen zu
verhindern bzw. rückgängig zu machen (Veto).
o Wer ein Amt ausüben wollte, musste zuvor das nächstniedrigere Amt innegehabt haben
(cursus honorum).

o Quästor (quaestor): Untersuchungsrichter, Verwaltung der Staatskasse und des


Staatsarchivs
o Ädili (aedilis): Polizeigewalt, Marktaufsicht, Festaufsicht, Tempelfürsorge, Ausrichtung
von Spielen
o Prätor (praetor): Rechtsprechung
o Konsul (consul): 2 Konsuln, verantwortlich für die Sitzungsleitung in Senat und
Volksversammlungen, unumschränkte Amtsgewalt

In Kriegszeiten konnte ein DIKTATOR gewählt werden, der für max. 6 Monate alleine entscheiden
konnte.

Trotz der Widersprüche ist die Staatsform der römischen Republik so flexibel, dass Rom über mehrere
Jahrhunderte gegen seine Gegner bestehen kann und zum Weltreich heranwächst.

Rom war keine DEMOKRATIE,

 da das Volk zwar mitentscheiden darf,


 der Senat und die Konsuln aber aus dem Adel kommen.

… eher eine ARISTOKRATIE,

 da die Patrizier im Senat die Macht unter sich aufteilen


 alle wichtigen Ämter besetzen

Konsuln und Diktatoren herrschen wie Monarchen,

 aber nur für ein Jahr, bzw. 6 Monate.


Die Julier oder Iulier waren ein angesehenes altrömisches Patriziergeschlecht. Ihren Namen
leiteten sie vom sagenhaften Stammvater Iulus ab, der Legende nach ein Sohn des
trojanischen Adligen Aeneas und Gründer und erster König Alba Longas, der Mutterstadt
Roms. Über Aeneas, Sohn der Aphrodite (lateinisch Venus), sahen sich die Julier auch in
göttlicher Abstammung. Insbesondere Gaius Iulius Caesar betonte diese königlich-göttliche
Herkunft.

Der Begriff julisch-claudisch leitet sich zum einen von Iulius ab (gens Iulia), zum anderen von
Claudius (gens Claudia), dem Familiennamen von Livia Drusillas erstem Mann Tiberius
Claudius Nero, dem Vater des Kaisers Tiberius. Augustus wurde durch das System der
Adoption als Sohn Caesars zum Mitglied der julischen Familie. Er begründete die julisch-
claudische Dynastie.

Augustus (23. September 63 v. Chr. als


Gaius Octavius in Rom; † 19. August 14 n. Chr.

in Nola bei Neapel) war der erste römische


Kaiser.

Der Großneffe und Haupterbe Gaius Iulius


Caesars gewann die Machtkämpfe, die auf
dessen Ermordung im Jahr 44 v. Chr. folgten,
und war von 31 v. Chr. bis 14 n. Chr.
Alleinherrscher des Römischen Reiches. Unter
der Devise der Wiederherstellung der Republik – restitutio rei publicae – betrieb er in
Wirklichkeit deren dauerhafte Umwandlung in eine Monarchie in Form des Prinzipats. Damit
setzte er dem Jahrhundert der Römischen Bürgerkriege ein Ende und begründete die julisch-
claudische Kaiserdynastie. Seine Herrschaft, nach außen durch zahlreiche Expansionskriege
geprägt, mündete im Inneren in eine lang anhaltende Konsolidierungs- und Friedensphase, die
als Pax Augusta verklärt wurde.

Während seine Frau Livia einen ihrer Söhne von Tiberius Claudius Nero auf dem Thron sehen
wollte, verfolgte Augustus den Plan, die Nachfolge in der eigenen, julischen Familie zu
sichern. Da der Kaiser keine Söhne hatte, zwang er seine Tochter Iulia, nacheinander mehrere
Nachfolgekandidaten zu heiraten.

Dies war im Jahr 25 v. Chr. zunächst Marcellus, der Sohn seiner


Schwester Octavia und ihres ersten Mannes. Die Bevorzugung
seines Neffen führte offenbar zeitweise zu Spannungen zwischen
Augustus und seinem Feldherrn Agrippa, der sich selbst begründete
Hoffnungen auf die Nachfolge machte. Doch Marcellus starb kaum
20-jährig Ende des Jahres 23 v. Chr. und Agrippa galt nun als
aussichtsreicher Nachfolgekandidat. Augustus drängte den alten
Freund im Jahr 21 v. Chr., sich von seiner Frau scheiden zu lassen
und die 25 Jahre jüngere Iulia zu heiraten. Die beiden hatten zwei
Töchter und drei Söhne, Gaius Caesar, Lucius Caesar und den
nachgeborenen Agrippa Postumus. Spätestens seit Agrippas Tod 12
v. Chr. betrachtete Augustus die beiden älteren Enkel als seine
bevorzugten Nachfolger. Aus diesem Grund hatte er sie schon zu
Agrippas Lebzeiten als Söhne adoptiert.
Beide Enkel waren aber 12 v. Chr. noch so jung, dass sie
nach einem vorzeitigen Tod des Augustus nicht sofort die
Nachfolge hätten antreten können. Bis sie als
Nachfolgekandidaten alt genug sein würden und der
römischen Öffentlichkeit vorgestellt werden konnten,
benötigte der Princeps einen Stellvertreter. Dieser sollte
Augustus bei den Regierungsgeschäften unterstützen
und anstatt der zu jungen Enkel beerben. Diese Rolle,
die einst Agrippa innegehabt hatte, sollte nun Tiberius
ausfüllen. Augustus zwang ihn, sich von seiner Frau
Vipsania, einer Tochter Agrippas, zu trennen, Iulia zu
heiraten und sich zum Schutz der beiden jungen Prinzen
zu verpflichten. Augustus scheint sich damals aber weder
Tiberius noch dessen jüngeren Bruder Drusus, zu dem er
ein besseres Verhältnis hatte, als Nachfolger gewünscht
zu haben. Er machte deutlich, dass Tiberius nur ein „Platzhalter“ für die beiden Enkel war und
nur für eine Übergangszeit als Nachfolgekandidat dienen sollte. Dies führte zum Zerwürfnis mit
Tiberius, der die erzwungene Ehe mit Iulia zudem als Qual empfand. Der Stiefsohn legte
daher 5 v. Chr. alle Ämter nieder und ging nach Rhodos ins Exil. Zu einer Aussöhnung kam es
erst, nachdem Lucius und Gaius Caesar kurz hintereinander, 2 und 4 n. Chr., gestorben waren
und Iulia wegen ihres Lebenswandels aus Rom verbannt wurde. Da Drusus bereits 9 v. Chr.
bei einem Kriegszug in Germanien umgekommen war, blieb nur noch Tiberius als Nachfolger
übrig.

Augustus adoptierte ihn am 26. Juni des Jahres 4 gemeinsam mit seinem letzten
noch lebenden Enkel Agrippa Postumus. Letzteren ließ er jedoch drei Jahre
später aus nie ganz geklärten Gründen auf die Insel Planasia bei Elba verbannen,
wo er unmittelbar nach Augustus’ Tod ermordet wurde. Tiberius wiederum musste
den Sohn seines verstorbenen Bruders Drusus adoptieren: Germanicus. Der
Großneffe des Augustus entstammte als Enkel der Octavia zugleich dem
julischen und dem claudischen Familienzweig.

Bei einer Reise erkrankte er an Diarrhoe und verstarb nach längerem Kampf
gegen die Krankheit in Gegenwart seiner Frau Livia und einer Reihe herbeigeeilter
Würdenträger am 19. August des Jahres 14 n. Chr.. Augustus’ Leiche wurde auf dem Marsfeld
in Rom verbrannt und die Asche in dem prachtvollen Augustusmausoleum beigesetzt, das der
Kaiser dort für sich und seine Familie hatte errichten lassen. Zudem wurde der Kaiser – wie
die meisten römischen Caesaren nach ihrem Tod – zum Staatsgott (divus) erklärt. Dem Kult
des Divus Augustus wurde ein Tempel zwischen Kapitol und Palatin geweiht. Er oblag einem
Kollegium von 21 Priestern, den Augustales, in das nur die höchsten Mitglieder des Senats
und des Kaiserhauses berufen wurden.

Von den fünf Kaisern der Julisch-Claudischen Dynastie sind nur zwei eines natürlichen
Todes gestorben. Während der erste Kaiser Augustus mehr als 40 Jahre an der Spitze
des Römischen Reiches steht, haben seine Nachfolger zuweilen weniger Glück.

Tiberius (Kaiser von 14 bis 37 n. Chr.): Der von Augustus adoptierte Tiberius ist anders als
sein Vorgänger kein Mann des Volkes. Anfangs ist er zwar bestrebt, den Erwartungen gerecht
zu werden. Im letzten Regierungsjahrzehnt lenkt er das Reich allerdings von der Insel Capri
aus, wo er eines natürlichen Todes stirbt.

Caligula (37-41): Tiberius’ Großneffe Caligula geht durch seine Eskapaden und sein
Luxusleben in die Geschichtsbücher ein. Augustus’ Urenkel ist gerade 25 Jahre alt, als er das
Prinzipat in Rom antritt. Sehr schnell zeigt sich, dass er keinen Respekt vor der römischen
Oberschicht hat: Er ruft sich zu Lebzeiten zum Gott aus und will sein Pferd zum Konsul
ernennen. Mitglieder seiner Prätorianergarde ermorden Caligula mit 30 Messerstichen.

Claudius (41-54): Nach dem Tod Caligulas ist sein Onkel der nächste männliche Verwandte.
Neben der Politik verfasst der ständig kranke Claudius Geschichtswerke. Historiker zählen
seine Herrschaft zu den besseren Phasen der frühen Kaiserzeit. Seine Frau Agrippina möchte
aber lieber ihren Sohn Nero auf dem Thron sehen und lässt Claudius ein vergiftetes Pilzgericht
vorsetzen.

Nero (54-68): Als gerade 16-Jähriger tritt Nero seine Herrschaft an. Die ersten fünf Jahre soll
er ordentlich regiert haben - bis er 59 nach Christus seine Mutter und Einflüsterin umbringen
lässt. Er demontiert die Aristokraten, büßt aber die Sympathien des einfachen Volkes nicht ein.
Als ihn der Senat zum Staatsfeind erklärt, lässt er sich von seinem Geliebten den Dolch in den
Hals stoßen.

Ich, Claudius – Kaiser und Gott ist eine von der BBC2 produzierte
Fernsehserie, die am 20. September 1976 erstmals ausgestrahlt und
in vielen Ländern gesendet wurde. Sie schildert, nach den
historischen Romanen I, Claudius und Claudius, the God (beide
1934) von Robert Graves die Geschichte der Julisch-Claudischen
Dynastie von Augustus bis Claudius. Die von Jack Pulman
geschriebene Serie erwies sich als eine der erfolgreichsten
Fernsehserien aller Zeiten.

In Ich, Claudius - Kaiser und Gott erzählt der alternde Kaiser


Claudius die Geschichte Roms vom Tod des Marcellus, des Neffen
und Schwiegersohn des Augustus, in der ersten Episode, bis zu
seinem eigenen Tod in der letzten Folge.
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Brot und Spiele für das Volk

Legionär (= Soldat) – Der Dienst für Rom