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Bibel fest

Meaning of “Bible”

Basic
Instructions
Before
Leaving
Earth
• Was wir als die Autorität anerkennen, ist
die entscheidende Frage.
– Es gibt drei grundsätzliche Arten von
religiöser Autorität:
• Menschlicher Verstand
• Die Kirche
• Gottes Wort
Bedeutung von Bibel

• Das Wort Bibel kommt von dem


griechischen Wort biblos.
• Es stammt von der Bezeichnung für die
äußere Schicht der Papyrusstaude in
Ägypten aus dem 11. Jh. v. Chr.
• Die Pluralform von biblos ist biblia.
• Seit dem 2. Jh. N.Chr. benutzen die
Christen das letztere Wort (biblia) um ihre
Schriften zu bezeichnen.
Bedeutung von
“Testament”
– Abgesehen von der Tatsache, dass es sich bei der
Bibel um biblos, also ein Buch, handelt, ist sie
offensichtlich in zwei Teile unterteilt, die man
Testamente nennt.
– Das hebräische Wort für Testament ist berith, was
“Bund, oder Abkommen oder Vereinbarung zwischen
zwei Parteien” bedeutet,
– Das griechische Wort diathēkē wird häufig mit
“Testament” übersetzt.
– Dabei handelt es sich um eine ungenaue
Übersetzung, da die eigentliche Bedeutung “Bund
oder Abkommen” ist.
Im Alten Testament ist Christus:
• Im Schatten
• In Bildern
• Als Typus
• Im Ritual
• Latent/verborgen/versteckt
• Prophezeit
• Implizit/perfekt/vollständig offenbart
Im Neuen Testament ist Christus:
• In Substanz
• Als Person
• In Wahrheit
• In Realität
• Manifest
• Gegenwärtig
• explizit/einfach/unverhüllt offenbart
Die Hebräische Form
der Bibel
– Die wahrscheinlich älteste Unterteilung in der
Hebräischen Bibel war eine zweifache: in das Gesetz
und die Propheten.
– Das ist die verbreiteste Unterteilung im Alten
Testament und lang etabliert im jüdischen Gebrauch
und den Qumran Rollen. In weniger altertümlichen
Zeiten wurde die Jüdische Bibel allerdings in drei
Abschnitte unterteilt, die insgesamt 24 Bücher
umfassen. (22, wenn Ruth mit zu den Richtern und die
Klagelieder mit zu Jeremia gerechnet werden).
– Dieses Alte Testament enthält alle 39 Bücher der
Protestantischen Deutschen Bibel. Der Haupt-
unterschied besteht darin, dass die Bücher
unterschiedlich gruppiert wurden.
Die Hebräische Form
des Alten Testaments
Das Gesetz Die Propheten Die Schriften
(Tora) (Nevi’im) (Kethuvim)
1. Mose (Genesis) A. Frühere Propheten A. Poetische Bücher
2. Mose (Exodus) 1. Josua 1. Psalmen
3. Mose (Levitikus) 2. Richter 2. Hiob
4. Mose (Numeri) 3. Samuel 3. Sprüche
5. Mose (Deuteronomium) 4. Könige B. Die Fünf Rollen (Megilloth)
B. Spätere Propheten 1. Ruth
1. Jesaja 2. Das Hohelied
2. Jeremia 3. Der Prediger
3. Hesekiel 4. Die Klagelieder
4. Die Zwölf 5. Esther
C. Historische Bücher
1. Daniel
2. Esra-Nehemia
3. Chroniken
Die Griechische Form

– Die hebräischen Schriften wurden ins Griechische


in Alexandrien, Ägypten (ca. 250-150 v.Chr.)
übersetzt
– Diese Übersetzung ist auch bekannt als die
Septuaginta (LXX), sie führte einige grundlegende
Veränderungen hinsichtlich der Buchformate ein:
einige Bücher wurden anders klassifiziert, weitere
anders zugeordnet und einige anders benannt.
– Die Alexandrische Tradition arrangierte das Alte
Testament gemäß des Inhaltes, welche wiederum
die Grundlage für die moderne Einteilung in die 5
Bücher des Gesetzes, die 12 Bücher der
Geschichte, die 5 Bücher der Poesie und 17
Bücher der Prophetie bildet.
Die Griechische Form des
Alten Testaments
Das Gesetz Poesie Historische Große Kleine
Bücher Propheten Propheten
1. Mose 1. Hiob 1. Josua 1. Jesaja 1. Hosea
(Genesis) 2. Psalmen 2. Richter 2. Jeremia 2. Joel
2. Mose (Exodus) 3. Sprüche 3. Ruth 3. Die Klagelieder 3. Amos
3. Mose 4. Der Prediger 4. Samuel (2) 4. Hesekiel 4. Obadja
(Levitikus) 5. Das Hohelied 5. Könige (2) 5. Jona
4. Mose (Numeri) 5. Daniel
6. Chroniken (2) 6. Micha
5. Mose 7. Esra 7. Nahum
(Deuteronomium)
8. Esther 8. Habakuk
9. Nehemia 9. Zefanja
10. Haggai
11. Sacharja
12. Maleachi
• Zu dem Alten Testament fügten die frühen
christlichen Väter die Bücher des Neuen
Testaments hinzu, die in vier Gruppen
eingeteilt wurden:
– Evangelien, 4 Bücher
– Geschichte, 1 Buch
– Briefe, 21 Bücher
– Prophetie, 1 Buch
Die griechische Form des
Neuen Testaments
Evangelien Geschichte Briefe – 21 Bücher Prophetie –
4 Bücher 1 Buch 1 Buch
1. Matthäus 1. Apostel- 1. Paulinische 2. Allgemeine 1. Offenbarung
2. Markus geschichte a. Römer a.Hebräer
3. Lukas b. 1. Korinther b. Jakobus
4. Johannes c. 2. Korinther c. 1. Petrus
d. Galater d. 2. Petrus
e. Epheser e. 1. Johannes
f. Philipper f. 2. Johannes
g. Kolosser g. 3. Johannes
h. 1. Thessalonicher h. Judas
i. 2. Thessalonicher
j. 1. Timotheus
k. 2. Timotheus
l. Titus
m. Philemon
Das inspirierte
WORT GOTTES

– Das griechische Wort, das mit unseren Wort


Inspiration fast identisch ist, findet sich in 2.
Timotheus 3,16.
– Es heißt theopneustos.
– Wörtlich bedeutet es “Gott-geatmet”.
– Durch den göttlichen Atem und die göttliche
Kraft bewegte der Heilige Geist die
(menschlichen) Autoren der Bibel mit solcher
Präzision, dass das Produkt ganz genau die
Absicht Gottes widerspiegelt.
Das Ausmaß der
Inspiration

2. Timotheus 3, 14-17
2. Petrus 1, 19-21
1. Korinther 2, 9-13
1. Petrus 1, 10-12
Apostelgeschichte 3, 18-21; 4, 25
Psalm 12, 6+7
Die Bibel ist unfehlbar

Die göttliche Herkunft und Autorität der Heiligen


Schrift gibt uns auch Sicherheit darüber, dass
die Bibel unfehlbar ist, d.h. keine Fehler aufweist
und daher weder irreführend noch betrügerisch
oder enttäuschend für uns sein kann.
Einige Schreiber machen einen Unterschied
zwischen Fehlerlosigkeit (frei von Fehlern) und
Unfehlbarkeit, die beiden Begriffe sind aber fast
gleichbedeutend.
Ältere Autoren

Irenaeus, Tertullianus und Augustinus hatten mit


menschlichem Unglauben zu kämpfen und mussten
dabei ihr eigenes Vertrauen in die Heilige Schrift unter
Beweis stellen.
Die Reformer Zwingli, Calvin und Luther akzeptierten
ebenso die ganze Autorität der Bibel.
Über die Jahre haben ungläubige Kritiker ausführliche
Listen darüber angefertigt, was sie als Diskrepanzen in
der Bibel bezeichnen, einige von ihnen behaupteten
sogar, dass die Bibel zweifellos Unrecht habe.
1874 fertigte J. W. Haley eine gründliche Studie darüber
an, die heute noch lesenswert ist. (John W. Haley,
Alleged Discrepancies of the Bible)
Gründe für Diskrepanzen

1. Ein Fehlschlagen, genau das zu lesen was die Bibel auch


sagt.
2. Falsche Interpretationen der Bibel, besonders In Hinsicht
auf die damals üblichen Gebräuche und Besonderheiten
der Sprache bzw. Rede.
3. Falsche Vorstellungen über die Bibel insgesamt und
Nichtbedenken, dass die Bibel gelegentlich die Worte
Satans oder schlechter Menschen wiedergibt.
4. Nichtbeachten, dass einige Berichte Zusammenfassungen
dessen sind, was gesagt oder getan wurde.
5. Chronologische Schwierigkeiten, die darin beründet sind,
dass Babylonier, Ägypter, Griechen und Römer jeweils
unterschiedliche Systeme der Zeitmessung und Datierung
verwendet haben. Sogar die Schriften von Israel und Juda
differrierten manchmal hinsichtlich ihrer Methoden der
Errechnung von Königsherrschaften.
Gründe für Diskrepanzen

6. Offensichtliche Diskrepanzen, was Zahlen angeht, liegen


darin begründet, dass einige Abschnitte gerundete Zahlen
benutzen, während andere Schreiber exaktere Angaben
machen, jeweils in Abhängigkeit von dem Ziel des Autors.
7. An einigen Stellen haben sich Fehler beim Kopieren der
alten Texte eingeschlichen. Ein Vergleich der
verschiedenen Originalhandschriften hat die meisten dieser
Fehler aber korrigiert.
8. Schlussendlich haben einige sogenannte Diskrepanzen
ihren Ursprung darin, dass ein hebräisches oder
griechisches Wort mehr als eine Bedeutung haben kann.
(genauso wie im Deutschen, z.B. Schloss für ein Gebäude
oder Schloss für ein Türschloss)
Der Kanon und die
späteren Übersetzungen
Das Wort Kanon bedeuted “Richtschnur, Leitfaden, Verzeichnis.”
Vom Wortursprung her ist Kanon (κανών) ein semitisches Lehnwort, dass
im Original soviel wie “Schilfrohr” bedeutete aber dann zu “Messlatte” und
schließlich “Regel” oder “Standart” umgedeutet wurde.
Im Jahre 336 führte Athanasius folgende vier Tests für die Schriften ein:
(1) Apostolizität: War das Buch das Produkt eines Apostels oder eines
engen Mitarbeiters eines Apostels?
(2) Universalität (wörtl. Katholizität): Wurde das Buch in den
Gemeinden weithin akzeptiert und benutzt?
(3) Inhalt: War der Inhalt des Buches im Einklang mit den bekannten
Schriften?
(4) Inspiration: Trug das Buch die besonderen Zeichen der göttlichen
Inspiration in sich?
Das Konzil von Karthago im Jahre 397 gab entgegen der allg. Meinung nicht
eine Liste mit neutestamentlichen Büchern als kanonisch heraus, sondern
stimmte lediglich denjenigen Büchern zu, die bereits in den Gemeinden
dieser Tage weit verbreitet und benutzt wurden.
Autor Datum der Früheste Kopie Ungefähre Anzahl der Akkuratheit
Schrift Zeitspanne zwischen Kopien der Kopien
Original und Kopie

Lucretius starb 55 or 53 v. 1100 Jahre 2 ----


Chr..

Pliny 61-113 n. Chr.. 850 n.Chr.. 750 Jahre 7 ----

Plato 427-347 v. Chr. 900 n. Chr.. 1200 Jahre 7 ----

Demosthenes 4. Jh. V.Chr. 1100 n.Chr.. 800 Jahre 8 ----

Herodotus 480-425 v. Chr.. 900 n.Chr. 1300 Jahre 8 ----

Suetonius 75-160 n.Chr.. 950 n.Chr.. 800 Jahre 8 ----

Thucydides 460-400 v.Chr. 900 n.Chr.. 1300 Jahre 8 ----

Euripides 480-406 v.Chr. 1100 n.Chr. 1300 Jahre 9 ----

Aristophanes 450-385 v.Chr. 900 n.Chr. 1200 Jahre 10 ----

Cäsar 100-44 v.Chr.. 900 n.Chr. 1000 Jahre 10 ----

Livy 59 v.Chr.-17 ---- ??? 20 ----


n.Chr.

Tacitus etwa 100 n.Chr. 1100 n.Chr.. 1000 Jahre 20 ----

Aristoteles 384-322 v.Chr. 1100 n.Chr. 1400 Jahre 49 ----

Sophokles 496-406 v.Chr. 1000 n.Chr. 1400 Jahre 193 ----

Homer (Iliad) 900 v. Chr. 400 v.Chr.. 500 Jahre 643 95%

Neues 1. Jh. n.Chr. 2. Jh. N.Chr. (ca. weniger als 100 Jahre 5600 99.5%
Testament (50-100 n.Chr.) 130 n.Chr.)
Apostolisches
Glaubensbekenntnis
Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen, den
Schöpfer des Himmels und der Erde.
Und an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, unsern
Herrn, empfangen durch den Heiligen Geist, geboren von der
Jungfrau Maria, gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt,
gestorben und begraben, hinabgestiegen in das Reich des
Todes, am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel;
er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters; von dort
wird er kommen, zu richten die Lebenden und die Toten.
Ich glaube an den Heiligen Geist, die heilige christliche
Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen, Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten und das ewige Leben, Amen.
Genre / Gattungen

Man findet verschiedene literarische Gattungen in der


Bibel:

Narrative / erzählende Texte


Poesie & Lieder
Juristische Texte
Sprüche / Sprichwörtliche Redewendungen
Prophetie
Gleichnisse
Briefe
apokalyptische Texte - Offenbarung
Essay
Typologie

Typen (Vorbilder) sind nicht nur wichtig sondern


auch wertvoll (Römer 15, 4)

Es gibt vier Wege oder Arten das Alte Testament zu lesen:

- Historisch oder wörtlich: Alle diese Dinge sind passiert


(d.h. historische Ereignisse).
- Auf die historische Zeit bezogen.
- Geistlich oder implizierend.
- Typologisch/Christologisch.

allegorische verus typologische Studie


Typologie

Spezielle Charakteristika eines Typus:


• Er muss einen wahrheitsgemäßes Bild der
Person oder des Sachverhaltes sein, die er
vorzeichnet.
• Er muss von Gott gefügt sein.
• Er repräsentiert immer etwas, dass in der
Zukunft liegt, und ist somit echte Prophetie in
ganz konkreter Form.
Typologie

Wie viel des AT kann man als typologisch ansehen?


Es gibt zwei Extreme, die man vermeiden muss:
• Einige finden Typen in jeder Nebensache, so trivial sie
auch ist.
• Einige begrenzen die Typen auf diejenigen, die
ausdrücklich im NT erwähnt werden.

**Jedes Ereignis oder jede Person, die über die drei


Charakteristika verfügt, die oben erwähnt wurden,
kann man als Typus bezeichnen.**
Typologie

Regeln für die Interpretation von Typen:

1. Ein Typus sollte niemals dazu benutzt werden, um


eine bestimmte Lehrmeinung zu unterrichten,
sondern nur um eine Lehrmeinung zu illustrieren,
die ausdrücklich an anderer Stelle in der Schrift
vertreten wird.

2. Es sollten keine Schlussfolgerungen gezogen


werden, die nicht mit der klareren und vollständigen
Offenbarung der göttlichen Wahrheit
übereinstimmen.
Typologie

3. Man sollte niemals vergessen, dass eine typologische


Lehre oder Interpretation die historische Realität des
Berichtes nicht verdunkeln darf.
4. Man sollte ähnliche Typen studieren, um ein
vollständiges Bild zu erhalten.
5. Suche die Inspiration des Heiligen Geistes.
6. Wir sollten uns daran erinnern, dass das NT
normalerweise den Schlüssel liefert:
» Das Neue ist im Alten verborgen.
» Das Alte ist im Neuen offenbart.
Erfordernisse für das
Bibelstudium
1. Eine Leidenschaft für Jesus und Sein Wort ist der
Schlüssel.
2. Wir sollten sowohl die in der Passage verborgene
Wahrheit suchen als auch Jesus durch Sein Wort
erfahren wollen.
3. Wir haben es mit einem lebendigen Wort zu tun, nicht
mit toten Buchstaben. Gott selbst und so auch sein
Wort bieten oftmals Überraschungen und stellen
unsere traditionellen kulturellen Prägungen in Frage.
4. Gebet
5. Heiliger Geist
6. Zeit und Ort der Stille
Erfordernisse für das
Bibelstudium
7. Sich in den Text hineinversetzen oder ihn emotional
mitzuerleben, sind bedeutende Methoden der
Beobachtung.
8. Es muss eine Balance zwischen dem intellektuell-
analytischen und dem experimentell- kontemplativen
Zugang während des Bibelstudiums geben.
9. Gute Fragen an den Text zu formulieren, bildet einen
Schlüssel für dessen Interpretation.
10. In der Gemeinschaft mit anderen Christen zu
studieren ist lebensnotwendig.
11. Bibellehrer müssen gleichzeitig Schüler sein und
andere Schüler als Lehrer anerkennen.
Erfordernisse für das
Bibelstudium
12. Deine eigenen Erfahrungen sollten mit in das
Bibelstudium einfließen.
13. Die narrative / erzählende Natur der Schrift muss
betont werden.
14. Induktives Bibelstudium hilft uns dabei, viele
Hauptgedanken zu erkennen, aber diese sollten mit
Demut und Offenheit für weitere Erkenntnisse
behandelt werden.
15. Das Bibelstudium ist eine Kunst und muss deshalb
unsere kreative und intuitive Seite miteinbeziehen.
16. Beim induktiven Bibelstudium geht es um
Entdeckungen.
Induktives
Bibelstudium
• Induktives Bibelstudium bedeutet einfach, dass
man sich ausgehend vom Bibeltext und seinen
Worten dessen Interpretation, Bedeutung und
Anwendung erarbeitet.
• Die Bibel ist dabei die Hauptquelle der Information.
• Drei Schritte des induktiven Bibelstudiums:
Beobachtung, Interpretation, Anwendung
– Beobachtung: Was wird gesagt?
– Interpretation: Was bedeutet das?
– Anwendung: Wie kann ich das Ausgesagte auf mich
anwenden?
Induktives Bibelstudium
Schritt 1: Beobachtung

1. Such Dir eine Passage oder ein Buch aus


2. Erforsche die Passage, indem Du die folgenden
Fragen stellst:

– Wer schreibt oder spricht hier?


– An wen wendet sich der Autor und warum gerade zu
dieser Zeit?
– Welche sind die Hauptpersonen und was macht sie
aus?
– Worum geht es in dieser Passage?
– Wann findet das Geschehen statt?
– Wo findet es statt?
Induktives Bibelstudium
Schritt 1: Beobachtung

• Welche sind die Hauptereignisse?


• Warum schreibt der Autor das, was er schreibt?
• Mit welchen Problemen hatten die Empfänger zu
kämpfen? Wie geht diese Passage damit um?
• Wie passt diese Passage zu dem Kontext? (Was
passiert vorher und was nachher?)
• Welche Aufforderungen sind enthalten?
• Zustimmungen und Ablehnungen
• Welche Fragen werden gestellt und welche Antworten
gegeben?
• Gab es eine Not und eine Lösung für diese Not?
Induktives Bibelstudium
Schritt 1: Beobachtung

• Gibt es Versprechungen / Verheißungen und ihre


Erfüllung?
• Wie ist die Ursache-Wirkung- Beziehung?
• Welche Worte und Ideen werden ständig wiederholt?
• Was lerne ich über Gott?
• Was lerne ich über Jesus?
• Was lerne ich über den Heiligen Geist?
• Was lerne ich über mich selbst bzw. die Menschheit?
• Schreibe jede zusätzliche Beobachtung auf, inklusive
Gegensätzlichkeiten, Listen, Vergleiche etc.
Induktives Bibelstudium
Schritt 1: Beobachtung
• 3. Erforsche die Passage und halte nach Schlüsselbegriffen
Ausschau:

Wonach wir suchen Schlüsselworte


a. Einfache Listen (Worte, und, oder, zuerst, zuletzt
Redewendungen, damit in Verbindung
stehende Gedanken)
b. Themenlisten
c. Zeitausdrücke danach, jetzt, als, wenn, bevor, bis,
während, dann, Daten, Zeiträume von
Königsherrschaften
d. geographische Ausdrücke wo
e. Kontraste / Gegensätze aber, dennoch, viel mehr, obwohl,
andererseits, trotzdem
Induktives Bibelstudium
Schritt 1: Beobachtung

Wonach wir suchen Schlüsselworte


f. Vergleiche wie, so, als wäre
g. Gründe denn, weil, da
h. Resultate so, daher, also, deshalb
i. Zweck so dass, damit
j. Schlussfolgerungen abschließend, also

4. Gehe während der Beobachtungsphase wie ein


Detektiv vor (Der Tatort ist alles, was Du bearbeiten
musst!)
Quellen

• Geisler, N.L. / Nix, W.E.: A General


Introduction to the Bible, Chicago 1986.
• Menzies, W.W. / Horton, St.M.: Bible
Doctrines. A Pentecostal Perspective.
Springfield 1994.
• Payne, J.B.: Encyclopedia of Biblical
Prophecy. Michigan 1980.