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Leipzig Interview PropertyKöpfe®

Dr. Christian Glock Roy Frydling: Neue Version


Bilfinger Berger AG „Qualifizierte kurz vor der
Fachkräfte sind Freischaltung
Mangelware“

Persönliche Ausgabe für Ralf Haase


zum 8. PropertyLunch® Leipzig am 9. Juli 2008

Realisierung lebenszyklusoptimierter
Immobilien mit PPP-Modellen
In dieser Ausgabe:
Aktuelle Nachrichten aus der 1. Berliner PropertyBrainDay® Vorschau auf die Themen der Pro-
Immobilienwirtschaft der Region im Tempodrom pertyLunch®-Veranstaltungen im
Leipzig 2, 6, 10 war ein Erfolg 8 August 2008 11

Roy Frydling: „Qualifizierte Fach- Neue Version der PropertyKöpfe® Redaktioneller


kräfte sind Mangelware“ 4 kurz vor der Freischaltung 8 Inhalt
2

Der Referent
Dr. Christian Glock ist seit 1999 bei der Bilfinger Berger AG in verschiedenen Funktionen tätig,
seit 2007 Leiter des Bereichs Hochbau Entwicklung. Er ist an zahlreichen Public-Private-Part-
nership-Projekten in Deutschland beteiligt.
Aufbauend auf den Grundlagen der Lebenszyklusbetrachtung spricht Herr Dr. Glock über PPP-
Projekte für die öffentliche Hand und Partnerschaftsmodelle für die Privat-
Dr. Christian
Glock
wirtschaft und stellt die Erfahrungen der Bilfinger Berger AG im Bereich der
Partnerschaftlichen Zusammenarbeit dar.

Global Investment Group setzt auf Zwickau in Sachen Investition


Unlängst übernahm die Global Investment Group zwei Objekte in Zwickau zu etwas mehr als der Hälfte des
Verkehrswertes, um die Immobilien marktfähig zu machen und an Eigennutzer und Kapitalanleger zu veräu-
ßern.
Beim Objekt in der Lindenstraße im Stadtteil Crainsdorf, einem Ortsteil von Zwickau, mit einer Gesamtwohn-
fläche von rund 300 m², muss eine komplette Sanierung durchgeführt werden. Bei dem Objekt in der jugend-
stilgeprägten Zwickauer Nordvorstadt handelt es sich um ein bereits saniertes Mehrfamilienhaus (derzeit
sechs Wohneinheiten) aus einer Bankenverwertung. Insgesamt beträgt der erzielbare Marktpreis beider
Objekte rund 700.000 Euro nach Sanierung. Die bestehenden sowie in Aussicht stehenden Mieteinnahmen
lassen dabei eine sichere Kalkulation zu.
Der Standort Zwickau mit rund 100.000 Einwohnern ist dabei nach Dresden, Leipzig und Chemnitz die viert-
größte Stadt im Freistaat Sachsen. Zwickau liegt verkehrsgünstig zwischen den Autobahnen A4 im Norden
und der A72 im Süden. Die beiden sächsischen Großflughäfen Dresden und Leipzig sind in kurzer Zeit
erreichbar. Die Wirtschaftsregion Chemnitz/Zwickau gehört zu den wichtigsten Wachstumsgebieten in Sach-
sen und in den neuen Bundesländern. Stefan Oehlerking als Geschäftsführer des Global Premium Rendite
Fonds: „Zwickau ist deshalb so interessant, weil bei vergleichbaren Mieten die Einkaufspreise von Immobi-
lien im Vergleich zu Leipzig, Dresden und Magdeburg – ganz zu schweigen von Berlin – deutlich günstiger
sind und somit interessante Mietrenditen gewährleisten. So werden an ausgesuchten Stand-
orten in Zwickau bereits Mietpreise von mehr als fünf Euro den Quadratmeter gezahlt.“

Kasernen-Areal Lindenthal: Bebauungsplan soll ausgelegt werden


Der Bebauungsplan für das Areal der ehemaligen GUS-Kaserne Lindenthal soll im vereinfachten Verfahren
öffentlich ausgelegt werden. Darüber informierte Baubürgermeister Martin zur Nedden in der Dienstbera-
tung des Oberbürgermeisters. Der genaue Termin der Auslegung wird gesondert bekannt gegeben.
Auf dem 5,7 Hektar großen ehemaligen Kasernengebiet soll ein Wohngebiet mit etwa 46 freistehenden
Eigenheimen entstehen, das den bestehenden Siedlungskörper abrundet. Ferner ist eine Fläche für die Erwei-
terung des östlich an das Plangebiet angrenzenden Lindenthaler Sportplatzes vorgesehen. Der umfangreiche
Baumbestand bleibt erhalten und wird ergänzt.
Bereits vor der Eingemeindung nach Leipzig bestand bei der damals noch selbständigen Gemeinde Linden-
thal die Absicht, das ehemalige Kasernengelände zu bebauen. Nach der Eingemeindung wurden zunächst
die auf dem Areal befindlichen alten Gebäude abgerissen und die Fläche beräumt. Zwischen dem Freistaat
Sachsen als dem bisherigen Eigentümer der Flächen und der Stadt Leipzig wurde ein Überlassungsvertrag
abgeschlossen, in dem sich die Stadt zur Überplanung und Vermarktung des Geländes ver-
pflichtete.
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„Qualifizierte Fachkräfte sind Mangelware“


Roy Frydling (FRICS), Managing Director - Head of Savills Germany
PROPERTY MAGAZINE: Herr Frydling, skizzieren Sie bitte Ihr Aufgabenfeld bei Savills?
Herr Frydling: Als Managing Director und Head of Savills Germany bin ich in erster Linie für
das Wachstum von Savills in Deutschland und die strategische Positionierung des Unterneh-
mens am Markt verantwortlich. Für eines der führenden, weltweit tätigen Immobilien-Dienst-
leistungsunternehmen ist eine starke Präsenz auf einem so wichtigen Immobilienmarkt wie
Deutschland von zentraler Bedeutung. In den vergangenen drei Jahren hat Savills sieben
Büros an fünf Standorten in Deutschland aufgebaut und bietet neben umfassender und fun-
Roy
dierter Beratung im gesamten gewerblichen Immobilienbereich auch Property Management in
Frydling Berlin und Hamburg an.
Die Mitarbeiterzahl ist von 28 im Jahr 2005 auf derzeit 200 gewachsen – mit weiter steigen-
der Tendenz. Viele dieser Personalgespräche führe ich selbst, denn Savills betrachtet die Qualität, den Einsatz
und die Motivation seiner Mitarbeiter als den Kernpunkt des Erfolges und diese Philosophie vermittele ich
gerne direkt.
PROPERTY MAGAZINE: In Zeiten eines Fachkräftemangels in der Immobilienbranche ein gewaltiger
Zuwachs. Wie rekrutieren Sie Ihr Personal?
Herr Frydling: Qualifizierte Fachkräfte sind Mangelware. Daher ist es besonders wichtig, den Bedarf an
Personal und natürlich auch die Vorteile, die den Mitarbeiter bei uns erwarten, aktiv in den Markt zu trans-
portieren.
Um neues Personal zu rekrutieren, benutzen wir größtenteils unsere eigenen Mitarbeiter. Über den Direkt-
kontakt am Markt sprechen wir das Personal des Mitbewerbes an. Da der Markt im Bereich Immobilienbe-
ratung sehr überschaubar ist - jeder kennt jeden - hat sich die Mund zu Mund Propaganda als gutes Mittel
zum Zweck erwiesen, wie man an unseren Wachstumszahlen erkennt.
Es ist wichtig Kanäle zu finden, qualifizierte Fachkräfte anzusprechen, um diesen letztendlich einen Job bei
Savills anbieten zu können.
PROPERTY MAGAZINE: Der Sprung von 28 auf 200 Mitarbeiter in nur drei Jahren ist gewaltig. Jeder, der
im Bereich Personalmanagement bereits Bewerbungsdurchläufe organisiert hat, weiß wie zeitraubend das
sein kann. Verbringen Sie dann nicht Tage damit Leute zu rekrutieren?
Herr Frydling: Definitiv. Allerdings resultiert nicht der gesamte Mitarbeiterstamm auf Einzelrekrutierungen.
Teilweise hat unser Mitarbeiterstamm auch durch Unternehmensakquisitionen einen Sprung nach oben
gemacht. Hierzu zählen die Akquisition von Theodor Schöne, eine Verwaltungsgesellschaft in Hamburg, bei
der wir seit Mitte 2007 Mehrheitsgesellschafter sind sowie die Faktor Immobilien GmbH in Berlin, die wir
komplett übernommen haben. Durch den Erwerb der Mehrheitsbeteiligung am hamburgischen Traditionsun-
ternehmen Theodor Schöne erhöhte sich unser Mitarbeiterstamm z. B. schlagartig um fünfzig Mitarbeiter.
PROPERTY MAGAZINE: Übernehmen Sie die Mitarbeiter immer uneingeschränkt oder erfolgten auch Ent-
lassungen?
Herr Frydling: Nein, uneingeschränkt. Denn das Unternehmen, das akquiriert wird, wurde bereits im Vor-
feld von uns auf Herz und Niere geprüft. Erwerben wir eine Mehrheitsbeteiligung an einem Unternehmen
sind wir also bereits vor Kauf vom Unternehmen und seinem Erfolg im Ganzen überzeugt. Dazu gehören
natürlich auch zu einem ganz erheblichen Teil die Mitarbeiter des Unternehmens.
PROPERTY MAGAZINE: Stehen weitere Unternehmen auf Ihrer Einkaufsliste?
Herr Frydling: Ja, wir prüfen derzeit Optionen. Allerdings können wir zu diesem Zeitpunkt natürlich noch
keine Details zu unseren Plänen bekannt geben. Das Finale in dieser Sache erwarten wir auch gar nicht mehr
in diesem Jahr, sondern erst Anfang 2009.
PROPERTY MAGAZINE: Spielt Mitarbeiterförderung und Ausbildung in Ihrem Unternehmen auch eine Rolle?
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Herr Frydling: Bei der Akquisition ist es wichtig, dass die Person zu unserem Unternehmen passt und vor
allem fachlich geeignet ist. Die fachliche Eignung impliziert für uns aber nicht zwingend, dass dem Werde-
gang eine Ausbildung in der Immobilienbranche zugrunde liegt. Die Immobilienbranche ist kein Buch mit sie-
ben Siegeln. Das Grund-Know How lässt sich „relativ“ zügig erlernen. Quereinsteiger werden daher von uns
in gleichem Maße berücksichtigt, denn letztendlich zählt in unserem Business sehr stark die Persönlichkeit
des Mitarbeiters.
PROPERTY MAGAZINE: In der Branche herrscht Fachkräftemangel, der sich sehr schnell in einem Unterneh-
men zur Wachstumsbremse entwickeln kann. Wie sehen Sie in die Zukunft, erwarten Sie auch Engpässe?
Herr Frydling: Ein Engpass ist aufgrund der Entwicklung sicherlich zu erwarten. Am „Ende des Tages“ gibt
es noch Leute auf dem Markt. Doch bei diesen stellt man sich die Frage, ob man sie auch will. Freies quali-
fiziertes Personal ist derzeit kaum am Markt zu finden.
Des Weiteren muss sich jedes Immobiliendienstleistungsunternehmen die Frage stellen, welcher Bereich
besonders stark vom Fachkräftemangel betroffen ist und wo in Zukunft ein gravierender Fehlbestand von
Personal zu Problemen durch die hohe Nachfrage seitens des Marktes sein wird. In unseren Augen gehört
zum Beispiel der Bereich des Asset Managements dazu. Ein Branchenzweig, der großes Zukunftspotential
hat, in dem aber kaum qualifiziertes Personal verfügbar ist.
PROPERTY MAGAZINE: Warum wird in Ihren Augen der Bereich Asset Management in den nächsten Jah-
ren eine größere Bedeutung spielen?
Herr Frydling: Viele Investoren, die in den letzten 12 Monaten in Deutschland gekauft haben und deren
Businesspläne nicht aufgegangen sind, fragen verstärkt Asset Management Kompetenzen ab.
Viele internationale Investoren haben in Deutschland gekauft und sind davon ausgegangen, dass ihre Busi-
nesspläne Hand und Fuß haben. Dies hat sich jetzt für viele Investoren als Irrtum erwiesen, denn unberück-
sichtigt blieben häufig fundamentale Folgeentwicklungen. Um sein Ziel zu erreichen – sprich die Rendite –
muss ein Investor wesentlich mehr an Know How und Entwicklung in eine Immobilie stecken. Dafür bedarf
es vor allem im Bereich Asset Management Fachpersonal, die sich sozusagen rund um die Uhr mit dem
gesamten Potential des Investitionsobjekts - der Immobilie – beschäftigen.
Natürlich gab es den Bereich des Asset Managements schon immer. Dass dieser Bereich stark separiert und
letztendlich zu einem eigenständigen Unternehmensfeld bei den meisten Immobiliendienstleistern avanciert
ist, resultiert auf der starken Internationalisierung des Immobilienmarkts der letzten Jahre. Das Transakti-
onsvolumen liegt auf Spitzen-Niveau, es sind mehr internationale Investoren denn je in Deutschland unter-
wegs, die aufgrund ihrer geringen Marktkenntnis demensprechend verstärkt diese Leistungen nachfragen.
PROPERTY MAGAZINE: Haben Ihrer Meinung nach international agierende Beratungsunternehmen wie
Savills gegenüber internationalen Investoren von vorn herein einen Vorteil gegenüber nationalen Immobi-
liendienstleistern?
Herr Frydling: Ja, diesen Trend können Sie sehr gut an den Deal-Meldungen ablesen. Wir als eines der
weltweit führenden Beratungsunternehmen verfügen über viele Kontakte zu internationalen Unternehmen.
Wenn diese Unternehmen eine Expansion in andere Länder anstreben, planen sie diese in der Regel sehr
häufig mit dem Partner, der ihnen bereits aus dem Heimatmarkt bekannt ist und setzen auf dessen länder-
spezifisches Know-How.
PROPERTY MAGAZINE: Zum Schluss noch ein kurzer Exkurs, Herr Frydling. Internationale Investoren
haben sich aufgrund der Subprime-Krise teilweise zurückgezogen, da die Finanzierungen zunehmend
schwieriger wurden. Glauben Sie, dass die Krise ihrem Ende entgegen geht?
Herr Frydling: Nach unseren Beobachtungen sind immer noch sehr viele internationale Investoren in
Deutschland unterwegs, wenn auch weniger als in den vorherigen Jahren. Das ist sicherlich auch ein Grund
der fehlenden yield compression, steigender Zinsen, sowie der von den Banken erhöhte Eigenkapitaleinsatz.
Der Markt für Verbriefung ist fast vollkommen zum Erliegen gekommen, was auch
noch das Volumen an Finanzierungen zusätzlich schmälert.
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URBAN II im Leipziger Westen – eine Ausstellung zieht Bilanz


Der Leipziger Westen ist neben dem Leipziger Osten und Grünau einer der drei Stadterneue-
rungsschwerpunkte in Leipzig. Seit 2001 ist das acht Quadratkilometer große Areal mit Plag-
witz-Lindenau, Altlindenau sowie Teilen von Kleinzschocher und Leutzsch eines der 70 Pro-
grammgebiete der EU-Gemeinschaftsinitiative URBAN II. Zwölf dieser Gebiete befinden sich
in Deutschland, aus Sachsen wurde nur der Leipziger Westen für URBAN II ausgewählt. Über
die Bilanz der damit in Gang gekommenen Entwicklung dieses Stadtteils informiert vom 1. bis
Martin 25. Juli eine Ausstellung in der Unteren Wandelhalle des Neuen Rathauses. Sie stellt eine Aus-
zur Nedden
wahl der realisierten Projekte vor und zeigt Perspektiven für die nächsten Jahre auf.
„Für die Stadt Leipzig und den Leipziger Westen war und ist die Hilfe aus Europa bei der Revitalisierung und
nachhaltigen Entwicklung eine großartige Chance“, betont Baubürgermeister Martin zur Nedden. „Die
Umsetzung von URBAN II und die Möglichkeit, EU-Mittel mit nationalen Fördermitteln zu kombinieren,
haben das Gesicht des Leipziger Westens verändert. Wir konnten dabei auf den Grundlagen aufbauen, die
wir ab 1993 gelegt hatten. Genannt seien hier beispielhaft das Wohngebäudesicherungsprogramm, die Fest-
legung der Sanierungsgebiete Plagwitz, Lindenau, Lindenau II und Kleinzschocher, die erfolgreichen Projek-
te der EXPO 2000, die Anlage des Radweges und die Sanierung des Karl-Heine-Kanals und die Erneuerung
der gewerblichen Infrastruktur (BIC, Gewerbehöfe und GaraGe). Das heißt nicht, dass nun alle Probleme
gelöst wären: Noch immer gibt es Leerstand, Brachen, und die Arbeitslosigkeit liegt über dem Leipziger
Durchschnitt. Aber die vorhandenen Potenziale, die wir entwickelt haben, beginnen zu wirken. Das sieht
man an der Einwohnerzahl, die sich zwischen 2001 und 2005 von 31 000 auf 36 500 erhöhte. Die Zahl der
Unternehmen stieg im gleichen Zeitraum von rund 3000 auf etwa 3.600. Aber auch die Mobilisierung pri-
vater Akteure ist ausschlaggebend für den Erfolg von Stadterneuerungsaktivitäten. Gemeinsam mit ihnen
wurden zahlreiche Projekte entwickelt und realisiert. Dabei entstanden Kooperationsstrukturen zwischen
unterschiedlichen Initiativen und Trägern, die auch nach dem Auslaufen des Programms Bestand haben wer-
den.“
Seit 2001 flossen 19, 8 Millionen Euro - 14,9 Millionen von der EU und 4,9 Millionen städtische Eigenmit-
tel - in die Sanierung öffentlicher Räume, die Stärkung des sozialen Zusammenhalts und die Unterstützung
wirtschaftlicher Strukturen im Programmgebiet. Insgesamt wurden über 110 Projekte unterstützt. So ent-
standen attraktive Grünräume. Neben dem Henriettenpark sind dies u.a. der Stadtteilpark am „Wasser-
schloss Leutzsch“ und die Wegeverbindung „Grüne Gleise“. Insgesamt entstanden 70 100 m² öffentliches
Grün und 40 300 m² sonstige öffentliche Flächen sowie rund 6400 m² Geh- und Radwege. Das Areal um
den Lindenauer Markt wurde stadtgestalterisch aufgewertet und soziale Initiativen konnten
sich mit URBAN-Hilfe in sanierten Räumlichkeiten etablieren.

LaSalle übernimmt Center Management für Komplex Speck’s Hof/Hansa Haus


Jones Lang LaSalle hat das Property- und Centermanagement für den Komplex Speck’s Hof /
Hansa Haus in Leipzig übernommen.
Die vermietbare Fläche im Einzelhandel beträgt rund 5.200 m². In den Obergeschossen befin-
den sich rund 12.000 m² Bürofläche.
Eigentümer des gesamten Gebäudekomplexes ist ein von JP Morgan gemanagter Fonds. Die
Speck’s
beiden Objekte liegen in bester Citylage der Leipziger Innenstadt an der Grimmaischen Stras-
Hof se, eine der sieben meist besuchten Shopping Meilen Deutschlands.
Der Speck’s Hof ist die älteste erhaltene Ladenpassage Leipzigs. Mit dem Speck’s Hof / Hansa Haus managt
Jones Lang LaSalle derzeit bundesweit 24 Shopping Center mit einer Fläche von rund
450.000 m².
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Berlin: Das DomAquarèe – Ein Quartier mit Highlight


Seit nunmehr 4 Jahren hat sich das DomAquarèe zu den modernen Immobilien der Gegenwart gesellt und
muss im Alltag den Anforderungen an Nutzungsqualität für die Mieter und Rentabilität für die Eigentümer
gerecht werden. Die termingerechte Fertigstellung, Einhaltung der Kosten und Gewährleistung der Qualität
waren im Zuge der Realisierung die Ziele des Investors Union Real Estate (damals DIFA), der
diese Verantwortung der Projektsteuerungsleistung der kappes ipg mit anvertraut hat.
Heute beweisen knapp eine ½ Millionen Besucher des Aquadoms Jahr für Jahr, dass es eine
visionäre Entscheidung des Bauherren war, ein Alleinstellungsmerkmal herzustellen, nämlich
das weltweit größte Zylinderaquarium, welches zudem mit einem Glasaufzug befahrbar ist,
um Frequenz und Aufmerksamkeit für eine Immobilie zu generieren.
Michael Was eine Herausforderung für die Projektbeteiligten beim Bauen war, ist seit Fertigstellung
Jessing
ein Signal an die Immobilienentwickler und -investoren auch mehr tun zu müssen als andere
um im Wettbewerb voranzukommen.

Der 1. PropertyBrainDay® war der Startschuß für ein neues Forum der Hospitalitybranche
Der 1. PropertyBrainDay®, der am 27. Mai 2008 in der Berliner Szeneloctaion Tempodrom statt fand, war ein gro-
ßer Erfolg sowohl für die Teilnehmer der Veranstaltung als auch für die Veranstalter TREUGAST Unternehmens-
beratungsgesellschaft GmbH und BAUBILD Immobilienmarketing AG.
Mehr als 35 Entscheider der Hospitalitybranche waren der Einladung gefolgt, konnten Kontakte
knüpfen und mit den Referenten auf dem Podium eine angeregte Diskusion führen.
Die Experten Markus Lehnert, Vice President, International Hotel Development der Marriott Inter-
national, Inc., Andreas Erben, Leiter Regionalbüro Berlin der Dr. Lübke GmbH und Leiter der
Abteilung Hotel, Markus Wenske, Partner der Rechtsanwaltskanzlei Lill aus Berlin und der Gast-
geber Dirk M. Feid, Geschäftsführer und CEO der Treugast Unternehmensberatungsgesellschaft
mbH, führten eine angeregte und sehr praxisbezogene Diskussion zum Thema „Vertragsgestal-
Dirk M. Feid
tung in der Hospitality Branche“, die sich bis weit in die Abendstunden hinzog.
Beleuchtet wurden Aspekte wie Risk- and Profit-Sharing, Sicherheiten, pacht- und kapitaldienstfreie Zeit, Pre-
Opening Agreements sowie branchenübliche Fees und Laufzeiten.
Die gespannte Frage der Teilnehmer, wann die Veranstaltungsreihe fortgesetzt wird, kann nun auch beantwor-
tet werden: Der 2. PropertyBrainday® findet am 28. August 2008 in Hamburg statt. Weitere Veranstaltungen
sind in diesem Jahr für München und Berlin geplant. Sie werden rechtzeitig über den genauen Veranstaltungsort
informiert.

Die neue Version der PropertyKöpfe® kurz vor der Freischaltung


Die Führungskräfte der Immobilienwirtschaft können auf die neue Version der Branchenkontaktplattform
PropertyKöpfe® gespannt sein: Noch im Sommer 2008 werden sich die virtuellen Pforten zu einer völlig
neuen Form der Kontaktaufnahme und -pflege in unserer Branche eröffnen, die unser
Veranstaltungsformat PropertyLunch® um eine Onlineplattform ergänzt.
Besonderen Wert legen unsere Entwickler auf sehr bedienerfreundliche Benutzerführung: Die
Bedienung des bereits zum Start deutsch- und englischsprachigen Systems erfolgt mit großen
und einprägsamen Buttons, so dass auch die mit dem Internet eher weniger vertrauten Bran-
chenkollegen sofort effizient mit dem System arbeiten können.
Einen weiteren Entwicklungsschwerpunkt stellt die Einbindung mobiler Endgeräte da: Das
System wird sowohl mit BlackBerry als auch mit Windows Mobile- und iPhone-Smartphones
kompatibel sein.
Wenn Sie Interesse haben, das System bereits vor der Freigabe zu testen und Ihre Wünsche
und Anregungen in die laufende Entwicklung einfließen zu lassen, freuen wir uns:
Nehmen Sie einfach über die eMail-Adresse support@propertykoepfe.de mit uns Kontakt auf!
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TAG feiert Richtfest der Leipziger Wohnanlage Lindengarten


Die TAG Tegernsee Immobilien- und Beteiligungs-AG feiert Richtfest der Wohnanlage Linden-
garten in Leipzig. Nach Abschluss der Sanierungsarbeiten Ende des Jahres werden hier auf
einem großzügigen Grundstück insgesamt 47 familiengerechte Wohneinheiten mit einer
Gesamtwohnfläche von rund 3.650 m² zur Verfügung stehen. Ab dem 1. Juli 2008 kann eine
Musterwohnung besichtigt werden.
Mit ihrer Buy, Build & Hold Strategie verfolgt die TAG eine langfristige Wertsteigerung ihres
Einzelobjekt Bestandsportfolios durch nachhaltige Entwicklungsmaßnahmen. Mit dem auf junge Familien
der Wohn-
anlage ausgerichteten Nutzungskonzepts des Lindengartens wird diese Strategie konsequent umge-
setzt und ermöglicht ein hohes Wertsteigerungspotenzial der Anlage. In die Revitalisierung
des 1938/1939 errichteten Gebäudekomplexes in Leipzig investiert die TAG rund 4 Mio. Euro.
Die Wohnanlage liegt am Rande des historischen und sehr beliebten Dunckerviertels, in unmittelbarer Nähe
zum Spinnereigelände - dem Mittelpunkt der Leipziger Kunstszene - sowie zu den umliegenden Naherho-
lungsgebieten. Die zwei- bis vier Zimmer-Wohnungen (50 bis 95 m²) erhalten alle einen Balkon sowie eine
helle und moderne Ausstattung. Mit dem Konzept für die Wohnanlage Lindengarten sollen vor allem junge
Familien angesprochen werden. Der große Garten mit Spielgeräten, die Nähe zur Natur sowie die hervorra-
gende Anbindung in die Innenstadt, zu Einkaufsmöglichkeiten, Grundschule und Kindergar-
ten machen die Lage des Lindengartens sehr attraktiv.

Wissenschaftsministerin eröffnet Neubau für das Fraunhofer-Institut


Die Sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Dr. Eva-Maria Stange, hat heute in Leipzig am
Gelände der Alten Messe den Neubau des 2005 gegründeten Institutes für Zelltherapie und Immunologie
(IZI) eröffnet: „Mit dem Neubau werden beste Voraussetzungen für die bio-medizinische Forschung am
Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie geschaffen. Mit IZI, BIO CITY, Universität, Universitäts-
klinik und Max-Planck-Instituten entwickelt sich Leipzig zu einem der wichtigsten Zentren auf dem Gebiet
der regenerativen Medizin in Deutschland“, sagte die Staatsministerin bei der Eröffnungsfeier.
Die gelungene gemeinsame Finanzierung von Bund, Europäischer Union, Freistaat Sachsen und Stadt Leip-
zig zeige den hohen Stellenwert von bio-medizinischer Forschung in Sachsen und in der Bundesrepublik.
Die Gesamtinvestition beträgt 24,6 Millionen Euro, darunter 8,6 für Erstausstattung. Von dieser Summe
übernimmt Sachsen 80 Prozent (60 Prozent aus Strukturfonds-Mitteln der EU, 20 Prozent Landeskofinanzie-
rung), weitere 20 Prozent kommen vom Bund. Das Grundstück mit einer Fläche von insgesamt 7 000 m²
stellt die Stadt Leipzig zur Verfügung.
Zusätzlich werden durch den Bund, den Freistaat Sachsen und die Stadt Leipzig Betriebsmittel in Höhe von
18,6 Millionen Euro als Anschubfinanzierung im Zeitraum von 2005 bis 2010 bereitgestellt, darunter 8,1
Millionen Euro vom Freistaat Sachsen.
In dem Neubau mit 4000 m² Nutzfläche werden 100 Mitarbeiter und weitere 100 Doktoranden und Gastwis-
senschaftler des IZI ihre neue wissenschaftliche Heimat finden. Bisher war das IZI in gemieteten Büros und
Laboren in der benachbarten BioCity untergebracht. Den Mittelpunkt des Neubaus bildet ein überdachtes
Atrium, um das herum im Erdgeschoss Seminarräume, eine Cafeteria und die Bibliothek Platz
finden. In den drei oberen Stockwerken ordnen sich um das Atrium Büros und Labore an.

Impressum
Herausgeber: BAUBILD Immobilienmarketing AG, Europa-Center, 10789 Berlin
Telefon: +49 (30) 254 93 250, Telefax: +49 (30) 254 93 251, eMail info@baubild.ag
Nachrichtenredaktion: Verlag property magazine Gerd Breil & Michaela Schroer GbR,
Claudiusweg 1, 59519 Möhnesee
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Übersicht über alle PropertyLunch®-Veranstaltungen


im August 2008
12. August 2008, Hamburg, Kempinski Hotel Atlantic
55. PropertyLunch® Hamburg
Kay Hofmann, Vice President, First Capital Partners Beratungsgesellschaft mbH
Die Subprime-Krise als Auslöser der Kredit-Krise

13. August 2008, Leipzig, Hotel Fürstenhof


9. PropertyLunch® Leipzig
Matthias Niemeyer MRICS, Geschäftsführer der STIWA Hotel Valuation & Con-
sulting GmbH Chartered Surveyors
Die Aldisierung der deutschen Hotellerie

19. August 2008, München, Hotel Mandarin Oriental


60. PropertyLunch® München
Achim Georg, Institut für immobilienwirtschaftliche und urbane Beratung -
Georg & Ottenströer Immobilien Consulting
Scoring- und Flächenmodelle zur Bewertung von Fachmärkten und Fachmarktstandorten

20. August 2008, Frankfurt, Hotel Steigenberger Frankfurter Hof


62. PropertyLunch® Frankfurt
Jan Sander MRICS, Manager Property Consulting, REAG GmbH Real Estate
Advisory Group Germany
Technische und Umwelttechnische Due Dilligence, Inhalte, Problemfelder und Kostenauswir-
kungen für die Immobilie

21. August 2008, Stuttgart, Hotel Am Schloßgarten


62. PropertyLunch® Stuttgart
Matthias Niemeyer MRICS, Geschäftsführer der STIWA Hotel Valuation & Con-
sulting GmbH Chartered Surveyors
Die Aldisierung der deutschen Hotellerie

26. August 2008, Düsseldorf, Steigenberger Parkhotel


59. PropertyLunch® Düsseldorf
Dr. jur. Anton Ostler, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer,
SIBETH Partnerschaft Rechtsanwälte
Das Auseinanderfallen von Kredit und Kreditsicherheit - ändert sich die Finanzierungslandschaft
durch das Risikobegrenzungsgesetz nachhaltig?

27. August 2008, Berlin, Hotel de Rome


79. PropertyLunch® Berlin
Francesco Fedele, Vorstandsvorsitzender BF.direkt AG
Erfolgsfaktoren bei der Finanzierung von Wohnimmobilienportfolios aus Sicht eines interna-
tionalen Hypothekenbrokers