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Pro Kopf und Jahr werfen die Deutschen 55 kg Lebensmittel weg – knapp die Hälfte

davon ist prinzipiell noch genieß- und verwertbar. Das geht aus dem aktuellen
Ernährungsreport des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL)
hervor, den Bundesministerin Julia Klöckner (CDU) gestern vorstellte.

Den größten Anteil machen dabei frisches Obst und Gemüse aus, gefolgt von
Gekochtem oder selbst Zubereitetem und Brot- und Backwaren, wie die Grafik von
Statista zeigt. Die häufigsten Gründe für die Entsorgung der eigentlich noch
genießbaren Lebensmittel sind Haltbarkeitsprobleme, also verdorbene oder schlecht
gewordene oder optisch unappetitliche, nicht mehr schmackhafte Lebensmittel.
Zweithäufigster Grund sind zu groß bemessene Portionen, gefolgt von einer falschen
Mengenplanung beim Einkauf. Erst danach folgen mit sechs Prozent Produkte, deren
Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten ist.
10.01.2019