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WERNER EGK

VERZEICHNIS
DER VERÖFFENTLICHTEN WERKE

LIST
OF PUBLISHED WORKS
Stand
Januar 2000

up to
January 2000

Mainz · London · Madrid · New York · Paris · Tokyo · Toronto


Die Aufführungsmateriale zu den Bühnen-, Orchester- und Chorwerken dieses Verzeichnisses stehen leihweise
nach Vereinbarung zur Verfügung, falls nicht anders angegeben. Alle übrigen Ausgaben mit Editions-Nummern
sind käuflich erhältlich. Alle Werke, sofern nicht anders angegeben: Schott
Dieses Verzeichnis wurde im Januar 2000 abgeschlossen.
Informationsmaterial über die einzelnen Werke wird auf Wunsch übersandt.
Zeitangaben sind approximativ.
Performing material for the stage, orchestral and choral works in this catalogue are obtainable on hire unless
otherwise stated. Works edition with numbers are on sale. All works, as not otherwise stated: Schott
The catalogue was completed in January 2000.
More detailed information concerning individual works can be obtained on request from the publishers.
All duration is approximate.

Schott Musik International GmbH & Co. KG, Mainz


Weihergarten 5, D-55116 Mainz, Postfach 3640, D-55026 Mainz
Geschäftszeit: Montag bis Donnerstag von 8.00 bis 12.30 Uhr und 13.30 bis 17.00 Uhr
Freitag von 8.00 bis 12.30 und 13.30 bis 16.00 Uhr
Telefon (+49) 6131/2 46-0, Telefax (+49) 6131/24 6211
e-Mail: COM@schott-musik.de
Internet: http://www.schott-music.com

Schott & Co. Ltd · London


48, Great Marlborough Street, GB-London W1V 2BN
Business hours: Monday to Friday 9 am to 5 pm
Telephone (+44) 20-4 3712 46, (+44) 20-4 94 14 87, Telefax (+44) 20-4 3702 63, (+44) 20-2 87 15 29
e-Mail: promotions@schott-music.com

Schott – Paris S.A.R.L.


22, rue Chauchat, F-75009 Paris
Téléphone (+33) 1-42 46 46 48, Télécopie (+33) 1-42 46 46 49
e-Mail: paris@schott-music.com

Schott Music Corp. · New York


c/o EAMDLLC (European American Music Distributors Corporation)
P.O. Box 4340, 15800 NW 48th Avenue
Miami FL 33014, Telephone (+1) 3 05-5 21-17 94, Telefax (+1) 3 05-5 21-16 38
e-Mail: eamdc@eamdc.com

Schott Japan Company Ltd. · Tokyo


Kasuga Bldg., 2-9-3 Iidabashi, Chiyoda-Ku
Tokyo 102-0072/Japan
Telephone (+81) 3-32 63 65 30, Telefax (+81) 3-32 63 66 72
e-Mail: nanikesj@poplar.ocn.ne.jp

Española de Ediciones Musicales Schott, S.L. · Madrid


Alcalá 70, E-28009 Madrid
Telephone (+34)-9-15 77-07 51/52, Telefax (+34)-9-15 75-76 45

Boosey & Hawkes · Bote und Bock GmbH & Co.


Lützowufer 26, D-10787 Berlin
Telefon (0 30) 25 00 13 00, Telefax (0 30) 25 00 13 99

Theater-Verlag Kurt Desch GmbH


Klugstraße 47a, D-80638 München
Telefon (0 89) 15 30 11-12, Telefax (0 89) 157 8104

Printed in Germany
INHALT / CONTENTS
Chronologie / Chronology . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 04
Bühnenwerke / Stage Works . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19
Oper / Opera . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19
Singspiel / Song Play . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23
Funkoper / Opera for Radio . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24
Ballett / Ballet . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25
Opernlibretto / Opera Libretto . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28
Schauspiel / Play . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29
Autobiographie /Autobiography . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29

Instrumentalmusik / Instrumental Works . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31


Orchester / Orchestra . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31
Streichorchester / String Orchestra . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 37
Filmmusik / Film Music . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38
Soloinstrument und Orchester / Solo Instrument and Orchestra . . . 38
Kammermusik / Chamber Music . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 41
2–4 Instrumente / 2–4 Instruments . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 41
5 und mehr Instrumente / 5 and more Instruments . . . . . . . . . . . 42
Klavier / Piano . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 43

Vokalmusik / Vocal Music . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 45


Gesang und Orchester / Voice and Orchestra . . . . . . . . . . . . . . . . . . 45
Chor und Orchester / Choir and Orchestra . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 48
Solo, Chor und Orchester / Solo, Choir and Orchestra . . . . . . . . . . 49
Chor a cappella / Choral Works a cappella . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 49

Alphabetisches Werk-Verzeichnis / Alphabetical Index of Works . . . . 50

Alphabetisches Verzeichnis der Lieder und Chöre /


Alphabetical Index of Songs and Choral Works . . . . . . . . . . . . . . . . 52

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CHRONOLOGIE
Geboren am 17. Mai 1901 in Auchsesheim (Bayern) als drittes Kind des
Lehrers Joseph Mayer und seiner Frau Maria, geb. Buck
1908 Übersiedlung nach Augsburg
1911 Aufnahme in das humanistische Gymnasium St. Stephan
1912 Erster Klavierunterricht bei der Tochter eines Chordirektors
1919 Besuch des Städtischen Konservatoriums für Musik (bis 1920)
1920 Abitur; Auszug aus dem Elternhaus, Übersiedlung nach
Erbach (Odenwald)
Gesangsunterricht bei Kammersänger Nieratzki
Privater Klavierunterricht bei Prof. Helberger, Frankfurt
Systematisches Privat-Studium der Musikgeschichte
Ende des Jahres: Tätigkeit als Hauslehrer der Söhne des
Kammersängers Heinrich Knote in Pöcking am Starnberger
See
Theoretischer Unterricht bei einer Schülerin des Kompo-
nisten Friedrich Klose
1921 Übersiedlung nach München
Klavierunterricht bei Anna Hirzel-Langenhan
Unterricht bei Carl Orff in Theorie, Komposition und
Dirigieren
Tätigkeit an der „Schaubühne“ im Steinicke-Saal in Schwa-
bing als Inspizient, Kulissenmaler und Leiter der Bühnen-
musik
1922 Tod seiner Mutter und Rückkehr nach Augsburg
Immatrikulation als Student der Philosophie an der Univer-
sität München
Besuch musikwissenschaftlicher Vorlesungen bei Adolf Sand-
berger
Begegnung mit der Geigerin Elisabeth Karl
1923 29. März: Heirat mit Elisabeth Karl, von da ab Führung des
Namens Egk als Künstlername
1924 27. Mai: Geburt seines Sohnes Titus

4
1925 Frühjahr: schwere Erkrankung an einer lebensbedrohlichen
Grippe
Sommer: Erholungsreise nach Portofino (Italien)
September: Übersiedlung nach Rapallo (Italien)
1926 Anfang des Jahres: Übersiedlung nach Cavi di Lavagna
(Italien)
1927 Ende September: Rückkehr nach München
Engagement als Kapellmeister eines Orchesters im Kino
„Phöbus-Palast“
1928 Auf der Suche nach Aufträgen Übersiedlung nach Berlin; die
Familie bleibt in München
Juli: Sommer-Engagement beim „Marionettentheater Münch-
ner Künstler“
Aufträge der „Funkstunde“ Berlin durch Intendant Hans
Flesch, später auch Arbeiten für den Bayerischen Rundfunk,
damals „Deutsche Stunde in Bayern“
in Berlin Kontakte mit Kurt Weill, Erich Mühsam, Jürgen
Fehling, Bert Brecht, Erwin Piscator u. a.
August: Rückkehr nach München-Obermenzing
1931 Auszeichnung mit einer Ehrengabe der Münchner Volks-
bühne
Sommer: Übersiedlung von München-Obermenzing nach
Lochham, Lindenstraße 1
1932 Auftrag des Münchner Senders für eine Funkoper. Ein-
gehende Besprechung des „Columbus“-Plans mit Hermann
Scherchen
16. Dezember: mit dem Vertrag über die „Quattro canzoni“
beginnt die Zusammenarbeit mit dem Schott-Verlag
1933 Sendung der Funkoper „Columbus“ im Bayerischen Rund-
funk, München
1934 Unfreiwilliges Ende der freien Mitarbeit beim Bayerischen
Rundfunk, München
Beginn der Arbeit an der Oper „Die Zaubergeige“
1935 Uraufführung der Oper „Die Zaubergeige“ am 22. Mai in
Frankfurt am Main

5
1936 11. Februar: in Kassel erste Begegnung mit Heinz Tietjen,
dem Generalintendanten der Preußischen Staatstheater
9. März: Berufung zum Kapellmeister an der Preußischen
Staatsoper Berlin; Amtsantritt am 31. Oktober mit einer
Neuinszenierung von Verdis „Don Carlos“
Bekanntschaft mit Heinrich Strobel, dem er bis zu dessen Tod
1970 eng verbunden ist
1937 14. bis 19. Juni: Teilnahme am Pariser Kongreß der „Con-
fédération Internationale des Sociétés d’Auteurs et Composi-
teurs“ (CISAC)
Kontakt mit Arthur Honegger
17. Dezember: Der Name Egk wird durch ministerielle Ent-
schließung bürgerlicher Familienname
1938 24. November: Uraufführung der Oper „Peer Gynt“ an der
Preußischen Staatsoper; Egk wird nach der Uraufführung
Ziel politischer Angriffe in der Parteipresse und einer gegen
ihn gerichteten Demarche bei Adolf Hitler
1939 Durch Vermittlung Tietjens erneute „Peer Gynt“-Aufführung
bei den Reichsmusiktagen in Düsseldorf
19. Mai: Verleihung eines der drei bei den Reichsmusiktagen
üblichen Musikpreise durch Goebbels
1940 Lösung des Vertrages mit der Preußischen Staatsoper
Uraufführung „Joan von Zarissa“ am 20. Januar in der Staats-
oper Berlin
1941 10. April: Abschluß eines fünfjährigen Werkvertrags mit der
Stadt Frankfurt am Main
August: Berufung zum Leiter der „Fachschaft Komponisten“
in der Reichsmusikkammer als Vertreter der Komponisten in
der STAGMA (Staatlich anerkannte Gesellschaft für musi-
kalische Aufführungsrechte)
20. Dezember: Wiederaufnahme der Kapellmeister-Tätigkeit
für die Berliner Staatsoper als Gastdirigent
1942 13. Januar: Szenische Uraufführung des „Columbus“ in
Frankfurt am Main
Ab Mai: Vorbereitung der Aufführung von „Joan von Zaris-
sa“ an der Grand Opéra in Paris
Planung einer gemeinsamen Opernarbeit nach dem Krieg mit
Jean Giraudoux
Begegnungen mit Jean Cocteau

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11. Dezember: Sohn Titus wird zum Wehrdienst eingezogen
22. Dezember: Abstellung des Sohnes Titus an die Front
1945 7. Januar: Letztes Lebenszeichen des Sohnes Titus aus dem
Osten. Seitdem verschollen
1946 Wiedersehen mit Heinrich Strobel beim Südwestfunk in
Baden-Baden
Erfolgreiche Bemühungen um den organisatorischen Zusam-
menschluß der deutschen Komponisten und den Wiederauf-
bau der deutschen Urheberrechtsgesellschaft
1947 In Berlin Wiedersehen mit Heinz Tietjen, Boris Blacher und
Hans Heinz Stuckenschmidt
7. Dezember: Konzertante Uraufführung des Balletts „Abra-
xas“ im Südwestfunk Baden-Baden
1948 6. Juni: Szenische Uraufführung des Balletts „Abraxas“ im
Prinzregententheater, München; nach der fünften ausverkauf-
ten Vorstellung Absetzung des Werkes aufgrund eines Verbo-
tes durch den bayerischen Kultusminister Hundhammer
1949 28. März: Auszeichnung mit dem Münchner Kunstpreis
1950 18. Januar: Berufung nach West-Berlin als ordentlicher Pro-
fessor für Komposition und Direktor der Hochschule für
Musik
18. März: Auszeichnung mit dem Berliner Kunstpreis
Übernahme des Vorsitzes im Beirat der GEMA (Gesellschaft
für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfäl-
tigungsrechte) und der Präsidentschaft des Deutschen Kom-
ponistenverbandes
1951 29. August: Unterzeichnung eines dreijährigen Vertrags mit
der Bayerischen Staatsoper
17. Oktober: Die „Bayerische Akademie der Schönen
Künste“ wählt Egk zu ihrem ordentlichen Mitglied
20./21. Oktober: Zusammentreffen mit Igor Strawinsky in
München
1952 29. Oktober: Egk kündigt zum 30. März 1953 als Direktor der
Hochschule für Musik
1953 6. Mai: Uraufführung „Die chinesische Nachtigall“ im Deut-
schen Museum in München
15. Mai: Amtsübergabe an Boris Blacher in der Hochschule
für Musik, Berlin

7
1954 31. Mai: Wahl zum Präsidenten des „Deutschen Komponi-
stenverbandes“
26. Oktober: Staatsintendant Rudolf Hartmann verpflichtet
den Komponisten zur Einstudierung und Leitung aller Auf-
führungen seiner Opern und Ballette an der Bayerischen
Staatsoper. Dieser Vertrag wurde jährlich erneuert und endete
nach 20 Jahren in der Amtszeit von Hartmanns Nachfolger
Staatsintendant Günther Rennert
1955 25. Mai: Kauf eines Grundstückes in Inning (Ammersee)
17. August: Uraufführung der „Irischen Legende“ bei den
Salzburger Festspielen
1956 15. Oktober: Beginn des Hausbaus in Inning
1957 9. Mai: Uraufführung „Der Revisor“ bei den Schwetzinger
Festspielen
September: Treffen mit Igor Strawinsky und Luigi Nono
Dezember: Fertigstellung des Inninger Hauses
1958 Dirigiergastspiele in Berlin-Ost, Wien, Stuttgart, Augsburg
und Paris
1959 Januar: Auszeichnung mit dem Großen Verdienstkreuz des
Bundesverdienstordens der Bundesrepublik Deutschland
13. Januar bis 12. März: Reise nach Westindien und Zwi-
schenstation in New York; Besuch bei Dimitri Mitropoulos
September: Auf Einladung der sowjetischen Regierung Reise
nach Leningrad und Moskau
1961 23. Mai: Goldene Medaille der Stadt München
17. November: Ludwig-Spohr-Preis der Stadt Braunschweig
1962 26. Juni: Bayerischer Verdienstorden
1963 27. November: Uraufführung „Die Verlobung in San
Domingo“ im neu errichteten Nationaltheater in München
1966 20. Mai: „Goldene Medaille für Kunst und Wissenschaft“ der
Stadt München
2. Juni: Uraufführung „17 Tage und 4 Minuten“ im Württem-
bergischen Staatstheater Stuttgart
20. Juni: Überreichung der „Goldenen Medaille“ des Baye-
rischen Rundfunks durch Intendant Christian Wallenreiter
Juli: Aufnahme in die „Deutsche Akademie der Künste“ in
Ost-Berlin als korrespondierendes Mitglied

8
1967 22. Januar bis 18. Februar: Reise nach Südafrika
4. Juni: Ehrenbürger von Auchsesheim, später Ortsteil der
Stadt Donauwörth
8. bis 16. September: Aufenthalt in Bukarest auf Einladung
des „Festival Georges Enescu“
1968 Sommer: Sorge um seine schwer erkrankte Gattin
18./19. Oktober: Wahl zum Präsidenten des Deutschen
Musikrates
1969 28. November: Uraufführung „Casanova in London“ im
Nationaltheater München
Beginn der Neufassung der Oper „Irische Legende“
1970 7. September: Auszeichnung mit dem Stern zum Großen
Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland
1971 13. Dezember: Aufstellung einer Werner-Egk-Büste im Foyer
des Stadttheaters Augsburg
Rücktritt vom Amt des Präsidenten des Deutschen Musik-
rates
1972 13. Juni: Kultureller Ehrenpreis der Stadt München
Ehrenbürger von Donauwörth
31. August: Ende der vertraglichen Bindung an die Bayerische
Staatsoper
Anfang Oktober: Umzug nach Aarau (Schweiz)
1973 Stiftung eines Werner Egk-Preises durch die Stadt Donau-
wörth, der seitdem, von wenigen Ausnahmen abgesehen, in
zweijährigem Rhythmus verliehen wird (erstmals 1973 an
Professor Eugen Jochum; weitere Preisträger bis 1999: Dr.
Reinhard Raffalt 1975, Hans Ulrich Schmückle 1977, Irmgard
Seefried 1979, Heinz Piontek 1981, Albrecht Freiherr von
Tucher 1984, Professor Dr. Erich Valentin 1987, Arthur Groß
1989, Professor August Everding 1991, Professor Dr. Hans
Maier 1993, Wilfried Hiller 1997, Professor Wolfgang Sawal-
lisch 1999)
1974 Anfang September: Rückkehr nach Inning
1975 26. Februar: Szenische Uraufführung der Neufassung „Irische
Legende“ in Augsburg
1976 Paris: Wahl zur zweijährigen Präsidentschaft der CISAC
(Internationale Konföderation der Verwaltungsgesellschaften
der Autoren und Komponisten)

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1978 12. Dezember: Tod seiner Frau Elisabeth Egk; Beisetzung in
Donauwörth
1980 Die Stadt Donauwörth beschließt eine Werner Egk-Begeg-
nungsstätte
1981 18. Mai: Kammermusik-Matinee des Bayerischen Staatsorche-
sters im Cuvilliéstheater zu Ehren von Egks 80. Geburtstag
22. Mai: Festakt in Donauwörth
24. Mai: Festakt in Augsburg
1982 Eröffnung der Werner Egk-Begegnungsstätte in Donauwörth
in Anwesenheit des Komponisten; 1993 bezieht die Begeg-
nungstätte ein neues Domizil auf der „Museumsinsel“, wo sie
seitdem in neuer Konzeption den Besuchern offensteht
1983 Werner Egk stirbt am 10. Juli in Inning; er wird auf eigenen
Wunsch auf dem Städtischen Friedhof Donauwörth beige-
setzt

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CHRONOLOGY
Born in Auchsesheim (Bavaria) on 17 May 1901 as third child of the teacher
Joseph Mayer and his wife Maria, née Buck
1908 Family moved to Augsburg
1911 Admitted into the Augsburg Gymnasium of St. Stephan
1912 First piano lessons with the daughter of a choir director
1919 Attended the Städtisches Konservatorium für Musik
1920 Passed final exams at St. Stephan and left his parents’ home to
move to Erbach (Odenwald)
Took singing lessons with Kammersänger Nieratzki
Private piano studies with Prof. Helberger, Frankfurt
Systematic studies of music history
End of the year: Worked as private tutor of the sons of Kam-
mersänger Heinrich Knote in Pöcking at the Starnbergersee
Theory lessons with a student of the composer Friedrich
Klose
1921 Moved to Munich
Studied piano with Anna Hirzel-Langenhan
Studied theory, composition and conducting with Carl Orff
Worked at the theatre Schaubühne in the Steinicke-Saal in
Schwabing as stage manager, scene painter and director of
incidental music
1922 Death of his mother; returned to Augsburg
Matriculated as student of philosophy at the University of
Munich
Attended lectures on musicology with Adolf Sandberger
Met the violinist Elisabeth Karl
1923 29 March: Married Elisabeth Karl and took the name Egk as
stage name
1924 27 May: Birth of son Titus
1925 Spring: Severe illness (influenza)
Summer: Trip to Portofino (Italy) for convalescence
September: Moved to Rapallo (Italy)

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1926 Beginning of the year: Moved to Cavi di Lavagna (Italy)
1927 End of September: Returned to Munich
Worked as musical director of an orchestra at the cinema
“Phöbus-Palast”
1928 Moved to Berlin, looking for commissions, while his family
stayed in Munich
July: Worked with the puppet theatre “Marionettentheater
Münchner Künstler” in summer
Wrote music for the “Funkstunde” Berlin commissioned by
the director Hans Flesch, later also for the Bavarian Radio,
then “Deutsche Stunde in Bayern”
Berlin contacts with Kurt Weill, Erich Mühsam, Jürgen Feh-
ling, Bert Brecht, Erwin Piscator among others
August: Returned to Munich-Obermenzing
1931 Was awarded an honorary gift of the Münchner Volksbühne
Summer: Moved from Munich-Obermenzing to Lochham,
Lindenstraße 1
1932 Was commissioned by the Munich Radio to write an opera for
the radio; discussed the “Columbus” plan in detail with
Hermann Scherchen
16 December: The contract for “Quattro canzoni” marked the
beginning of his collaboration with the Schott publishing
house
1933 Broadcast of the radio opera “Columbus” by the Bavarian
Radio, Munich
1934 Enforced end of his work as a free-lance with the Bavarian
Radio, Munich
Started to work on the opera “Die Zaubergeige”
1935 World première of the opera “Die Zaubergeige” in Frankfurt
on the Main on 22 May
1936 11 February: Met the director of the Preußisches Staatsthea-
ter, Heinz Tietjen, for the first time
9 March: Was appointed musical director at the Preußische
Staatsoper Berlin
Began his new job on 31 October with a new production of
Verdi’s “Don Carlos”

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Made the acquaintance of Heinrich Strobel with whom he had
close ties until Strobel’s death in 1970
1937 14–19 June: Took part in the Paris congress of the “Con-
fédération Internationale des Sociétés d’Auteurs et Com-
positeurs” (CISAC)
Contact with Arthur Honegger
17 December: Upon ministerial order, the name Egk became
the legal family name
1938 24 November: World première of the opera “Peer Gynt” at
the Preußische Staatsoper; after the première Egk was exposed
to political attacks in the party papers and to a démarche to
Adolf Hitler directed against Egk
1939 Another performance of “Peer Gynt” at the Music Festival
Days of the Reich at Düsseldorf through the services of
Tietjen
19 May: Conferment of one of the three usual music awards
at the Music Festival Days by Goebbels
1940 Termination of the contract with the Preußische Staatsoper
World première of “Joan von Zarissa” at the Berlin Staatsoper
on 20 January
1941 10 April: Conclusion of a five-year contract with the city of
Frankfurt on the Main
August: Was appointed head of the “profession of the
composers” at the Chamber of Music of the Reich as
representative of the composers in the collecting society
STAGMA
20 December: Joined the Berlin Staatsoper again as guest
conductor
1942 13 January: First scenic performance of “Columbus” in
Frankfurt on the Main
from May: Prepared the performance of “Joan von Zarissa” at
the Grand Opéra in Paris
Planned a joint post-war opera project with Jean Giraudoux.
Meetings with Jean Cocteau
11 December: Son Titus was called up for military service
22 December: Son Titus was sent to the front
1945 7 January: Last sign of life from son Titus from the east; has
been missing since

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1946 Met Heinrich Strobel again at the Südwestfunk in Baden-
Baden
Successful endeavours to unite the German composers in a
union and to reestablish the German copyright society
1947 Met Heinz Tietjen, Boris Blacher and Hans Heinz Stucken-
schmidt in Berlin
7 December: First concert performance of “Abraxas” at the
Südwestfunk Baden-Baden
1948 6 June: First scenic performance of “Abraxas” at the Prinz-
regententheater, Munich; after five sold-out performances the
work was banned by the Bavarian Minister of Culture Hund-
hammer
1949 28 March: Munich Arts Award
1950 18 January: Was appointed professor of composition and
director of the Berlin Hochschule für Musik
18 March: Berlin Arts Award
Became president of the advisory board of the GEMA and
head of the German Composers’ Union
1951 29 August: Signed three-year contract with the Bayerische
Staatsoper
17 October: The Bayerische Akademie der Schönen Künste
admitted Egk as full member
20/21 October: Met Igor Stravinsky in Munich
1952 29 October: Egk gave notice for 30 March 1953 as director of
the Hochschule für Musik
1953 6 May: World première of “Die chinesische Nachtigall” at the
Deutsches Museum in Munich
15 May: Handed his post over to Boris Blacher at the Berlin
Hochschule für Musik
1954 31 May: Was elected president of the German Composers
Union
26 October: Staatsintendant Rudolf Hartmann commissioned
the composer to rehearse and direct all performances of his
operas and ballets at the Bayerische Staatsoper. This contract
was renewed every year and terminated after 20 years during
the period of office of Hartmann’s successor Staatsintendant
Günther Rennert

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1955 25 May: Bought a piece of land in Inning (Ammersee)
17 August: World première of “Irische Legende” at the Salz-
burg Festival
1956 15 October: Started building a house in Inning
1957 9 May: World première of “Der Revisor” at the Schwetzingen
Festival
September: Met Igor Stravinsky and Luigi Nono
December: Completion of the house in Inning
1958 Guest performances as conductor in East Berlin, Vienna,
Stuttgart, Augsburg and Paris
1959 January: Great Cross for Distinguished Service of the Order
of Merit of the Federal Republic of Germany
13 January –12 March: Trip to the West Indies with stopover
in New York; visited Dimitri Mitropoulos
September: Trip to Leningrad and Moscow at the invitation of
the Soviet government
1961 23 May: Received the Gold Medal of the city of Munich
17 November: Was awarded the Ludwig Spohr Prize of the
city of Braunschweig
1962 26 June: Was awarded the Order of Merit of Bavaria
1963 27 November: World première of “Die Verlobung in San
Domingo” at the new National Theatre in Munich
1966 20 May: Gold Medal for Science and Art of the city of Munich
2 June: World première of “17 Tage und 4 Minuten” at the
Württembergisches Staatstheater in Stuttgart
20 June: Gold Medal of the Bavarian Radio presented by
director Christian Wallenreiter
July: Admitted to the Deutsche Akademie der Künste in East
Berlin as corresponding member
1967 22 January– 18 February: Trip to South Africa
4 June: Honorary citizen of Auchsesheim (later part of
Donauwörth)
8–16 September: Visit to Bucharest at the invitation of the
Festival Georges Enescu
1968 Summer: Worried about his seriously ill wife
18/19 October: Was elected president of the German Music
Council

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1969 28 November: World première of “Casanova in London” at
the Munich Nationaltheater
Started working on the new version of the opera “Irische
Legende”
1970 7 September: Received the star of the Great Cross for Distin-
guished Service of the Federal Republic of Germany
1971 13 December: A bust of Werner Egk was put up in the foyer
of the Augsburg Stadttheater
Resigned from his office as president of the German Music
Council
1972 13 June: Received the honorary arts award of the city of
Munich
Honorary citizen of Donauwörth
31 August: End of the contractual commitment to the Baye-
rische Staatsoper
Beginning of October: Moved to Aarau (Switzerland)
1973 Donation of a Werner Egk Prize by the city of Donauwörth
which has been awarded every two years since then (for the
first time in 1974 to Professor Eugen Jochum)
1974 Beginning of September: Returned to Inning
1975 26 February: First scenic performance of the new version of
“Irische Legende” in Augsburg
1976 Elected president of the CISAC (International Confederation
of Societies of Authors and Composers) in Paris for two years
1978 12 December: Death of Mrs Elisabeth Egk; buried in Donau-
wörth
1980 The city of Donauwörth decided to set up a Werner Egk
Community Centre
1981 18 May: Chamber music matinée of the Bavarian State
Orchestra at the Cuvilliéstheater in honour of Egk’s 80th
birthday
22 May: Ceremony in Donauwörth
24 May: Ceremony in Augsburg

16
1982 Opening of the Werner Egk Community Centre in Donau-
wörth in the presence of the composer; in 1993 the commu-
nity centre moved into a new domicile on “Museum Island”
where it has been open to visitors in a new design since then
1983 Werner Egk died in Inning on 10 July; at his own wish, he
was buried in the municipal cemetery of Donauwörth

17
Die Zaubergeige
(1935/1954)
Beginn der 5. Szene, III. Akt

18
BÜHNENWERKE / STAGE WORKS
OPER / OPERA
Die Zaubergeige
Oper in drei Akten (1935, Neufassung 1954)
Text nach dem Märchendrama von Franz Graf von Pocci (1807–1876)
von Werner Egk und Ludwig Andersen
Personen: Kaspar · Bariton – Gretl · Sopran – Der Bauer · Baß – Ninabella · Sopran –
Amandus · Tenor – Guldensack · Baß – Cuperus · tiefer Baß – Fangauf · Tenor –
Schnapper · Baß – Der Bürgermeister, Der Richter, Erster und Zweiter Lakai, Ein Offizier ·
Kleinere Gesangspartien – Elementargeister, Dienerschaft der Ninabella, Gäste, Gerichts-
personen, Trommler, Stadtwache, Volk · Chor
Orchester: 2 (auch 2 Picc.) · 2 (2. auch Engl. Hr.) · 2 · 2 (2. auch Kontrafag.) – 4 · 3 · 3 · 1 –
P. S. (gr. Tr. · kl. Tr. · Rührtr. · Beck. · Tamt. · Trgl. · Glspl. · Röhrengl. · Xyl. · Vibr.)
(2 Spieler) – Cel. – Str.
Bühnenmusik (III. Akt, 5. Bild): 2 Klar. · 2 Hr. · 2 Fag. – 2 Soloviol. · 1 Kb.
110’
Klavierauszug (Hans Blümer) ED 3979 · Textbuch BN 3196-80 (ISBN 3-7957-3196-8)
siehe auch: ORCHESTER / ORCHESTRA (Ouvertüre, Neufassung 1954), KAMMERMUSIK /
CHAMBER MUSIC (Ouvertüre, Einrichtung für 10 Bläser)
Uraufführung: 22. Mai 1935 Frankfurt am Main, Städtische Bühnen · Dirigent:
Bertil Wetzelsberger · Inszenierung: Oskar Wälterlin · Choreographie: Walter Junk ·
Bühnenbild und Kostüme: Caspar Neher
Uraufführung der Neufassung: 2. Mai 1954 Stuttgart, Württembergische Staatstheater, Staatsoper ·
Dirigent: Ferdinand Leitner · Inszenierung: Kurt Puhlmann · Bühnenbild und Kostüme:
Leni Bauer-Ecsy

Peer Gynt
Oper in drei Akten (1938)
Text in freier Neugestaltung nach dem dramatischen Gedicht von Henrik Ibsen (1828–1906)
von Werner Egk
Auftragswerk der Staatsoper Berlin
Heinz Tietjen gewidmet
Personen: Peer Gynt · Bariton – Solveig · Sopran – Aase · Alt – Ingrid · Sopran – Mads ·
Tenor – Der Alte · Tenor – Die Rothaarige · Sopran – 3 Kaufleute · Tenor, Bariton, Baß –
Der Präsident · Baß – 3 schwarze Vögel · Soprane – Ein Unbekannter · Baß – kleinere
Gesangspartien (Chorsoli): der Haegstadbauer, der Schmied, der Vogt und seine Frau,
ein alter Mann, ein Hoftroll, sechs Würdenträger am Trollhof, ein ganz kleiner Troll,
ein Kellner, ein häßlicher Junge – Chor – Solo-Tänzer: Solveigs Eltern, Klein Helga,
eine Kuh, ein Ziegenbock, ein Matrose, ein Neger, Arlecchino, Pagliaccio, Gracioso,
Hanswurst, Clown – Ballett

19
Orchester: 2 · Picc. · 2 · Engl. Hr. · 2 · Baßklar. · 2 · Kontrafag. – 4 · 3 · 3 · 1 – 4 P. S. (Trgl. ·
2 Glspl. · Kast. · Xyl. · Vibr. · Tamb. · kl. Tr. · Beck. · gr. Tr. · gr. Tamt.)(3 Spieler) –
Hfe. · Cel. – Str.
Hinter der Bühne: Harmonium · Glocke
120’
Klavierauszug (Hans Bergese) ED 3197 · Textbuch BN 3192-50 (ISBN 3-7957-3192-5)
siehe auch: ORCHESTER / ORCHESTRA (Tango), GESANG UND ORCHESTER / VOICE AND
ORCHESTRA (Tango. Zwischenspiel und Arie)
Uraufführung: 24. November 1938 Berlin, Staatsoper · Dirigent: Werner Egk · Inszenierung:
Wolf Völker · Ausstattung: Paul Sträter

Columbus
Bericht und Bildnis in drei Teilen (Funkfassung 1932, Bühnenfassung 1941/42,
Neufassung [als Ballett-Oratorium, musikalisch unverändert] 1951)
Text von Werner Egk
Auftragswerk des Bayerischen Rundfunks (Funkfassung 1932)
Auftragswerk der Städtischen Bühnen Frankfurt a. M. (Bühnenfassung 1941/42)
Personen: Columbus · Bariton – Ferdinand · Tenor – Isabella · Sopran – 1. Rat · Bariton –
2. und 3. Rat · 2 Bässe – Ein Mönch · Baß – Ein Herold · Bariton – Ein Vorsänger ·
Tenor – erster Sprecher, zweiter Sprecher, ein Herold, vier Soldaten, drei Auswanderer
(vorher Soldaten) · Sprechrollen – Chor – Ballett
Orchester: 3 (3. auch Picc.) · 3 (3. auch Engl. Hr.) · 2 Klar. in B (2. auch Klar. in Es) ·
Baßklar. (auch Klar. in B) · 2 · Kontrafag. – 4 · 3 · 3 · 1 – P. S. (kl. Tr. [möglichst mehrere] ·
Rührtr. · gr. Tr. · 2 Glspl. · 2 Meßklingeln · Röhrengl. · Plattengl. · 2 hohe Gongs · Beck. ·
Tamt. · Baß-Xyl.)(6 Spieler) – Hfe. · Cel. · Org. ad lib. – Str.
Auf der Bühne ad. lib.: 4 Trompeten – kl. Tr. · Rührtr.
90’
Textbuch BN 3190-90 (ISBN 3-7957-3190-9)
Ursendung der Funkfassung 1932 (unter dem Titel: „Columbus. Funkoper in drei Teilen.
Für Soli, Sprecher, Chor und Orchester”): 13. Juli 1933 München, Bayerischer Rundfunk ·
Rundfunkorchester und Rundfunkchor des Bayerischen Rundfunks, Sender München ·
Dirigent: Werner Egk
Konzertante Uraufführung der Funkfassung: 7. April 1934 München, Tonhalle · Münchner
Philharmoniker · Münchner Madrigal- und Oratorienchor, Chorgemeinschaft Schwabing,
Chorgemeinschaft München-Ost · Dirigent: Werner Egk · Choreinstudierung: Alfons Braun
Uraufführung der Bühnenfassung 1941/42: 13. Januar 1942 Frankfurt am Main, Städtische
Bühnen · Dirigent: Franz Konwitschny · Inszenierung: Hans Meissner · Bühnenbild:
Hellmut Jürgens · Kostüme: Charlotte Vocke
Uraufführung der Neufassung 1951: 17. Mai 1951 Berlin, Städtische Oper · Dirigent:
Werner Egk · Inszenierung: Georg Reinhardt · Bühnenbild und Kostüme: Josef Fenneker ·
Choreographie: Janine Charrat · Choreinstudierung: Ernst Senff

20
Irische Legende
Oper in fünf Bildern (1951–1955, Neufassung 1969/70)
Text nach der von William Butler Yeats (1865–1939) in „Irish Fairy and Folk Tales“
edierten Sage „Countess Cathleen O’Shea“ und seinem Drama „The Countess Cathleen“
von Werner Egk
Personen: Cathleen · jugendlich dramatischer Sopran – Aleel, ein Dichter · italienischer
Bariton – Der Tiger · dramatischer Bariton – Der Geier · Tenor – Erste Eule · Sopran –
Zweite Eule · Alt – Erster Kaufmann · Tenor – Zweiter Kaufmann · Bariton – Erster Hirte ·
lyrischer Tenor – Zweiter Hirte · Baß – Erscheinung des verdammten Faust · tiefer Baß –
Stimme hinter der Szene · tiefer Baß – Oana, Amme · Alt – Verwalter · Baß – Die Engel ·
gemischter Chor – Die leeren Seelen · Solo-Sopran und Frauenchor – Die Schlange ·
Tänzerin
Orchester: 2 (2. auch Picc.) · 2 · 2 Klar. in B (2. auch Klar. in Es) · 2 – 4 · 3 · 3 · 1 – 3 P. S.
(kl. Tr. · gr. Tr. m. Beck. · Rührtr. · versch. Beck. · gr. Tamt. · 2 Tomt. · Vibr. · Xyl. · Glspl. ·
Röhrengl. · kl. Schiffsgl. · chin. Tempelbl.)(3 Spieler) – Hfe. · Klav. – Str.
112’
Uraufführung: 17. August 1955 Salzburg, Salzburger Festspiele, Kleines Festspielhaus · Wiener
Philharmoniker · Chor der Wiener Staatsoper · Dirigent: George Szell · Inszenierung:
Oscar Fritz Schuh · Bühnenbild und Kostüme: Caspar Neher
Konzertante Uraufführung der Neufassung: 31. Oktober 1971 München, Bayerischer Rundfunk
(Herkulessaal) · Symphonieorchester und Chor des Bayerischen Rundfunks · Dirigent:
Werner Egk · Choreinstudierung: Joseph Schmidhuber
Szenische Uraufführung der Neufassung: 26. Februar 1975 Augsburg, Städtische Bühnen ·
Dirigent: Gabor Ötvös · Inszenierung: Winfried Bauernfeind · Bühnenbild:
Hans-Ulrich Schmückle · Kostüme: Sylta Busse

Der Revisor
Komische Oper in fünf Akten (1956/57)
Text nach der gleichnamigen Komödie von Nikolai Gogol (1809–1852)
von Werner Egk
Auftragswerk des Süddeutschen Rundfunks Stuttgart
Personen: Chlestakow · Tenor – Ossip, sein Diener · Baß – Stadthauptmann · Baß-
Bariton – Anna, seine Frau · Alt – Marja, seine Tochter · Sopran – Mischka, sein Diener ·
Tenor – Postmeister · Tenor – Kurator · Baß – Richter · tiefer Baß – Bobtschinskij ·
Tenor – Dobtschinskij · Bariton – Eine junge Witwe · Sopran – Die Frau des Schlossers ·
Mezzosopran – Ein Kellner · stumme Rolle
Traumballett: Ein Tänzer (Chlestakow) – Zwei Tänzerinnen (Anna, Marja)
Orchester: 1 (auch Picc.) · 2 · 1 · 1 (auch Kontrafag.) – 2 · 2 · 1 · 0 – P. S. (gr. Tr. · kl. Tr. ·
3 Tomt. · 3 Bongos · 2 Trgl. · 2 Beck. · 2 hg. Beck. · 2 Tempelbl. · Glspl. · Xyl. · Vibr. ·
Gong. · Tamt. · Tamb. · Schellen · Klatsche · Röhrengl.)(2 Spieler) – Hfe. · Klav. – Str.
Hinter der Szene (III. Akt, 9. Szene/IV. Akt, 1. Szene): Klav.
100’
Klavierauszug ED 4933 · Textbuch BN 3193-30 (ISBN 3-7957-3193-3)
siehe auch: ORCHESTER / ORCHESTRA (Konzertsuite)
Uraufführung: 9. Mai 1957 Schwetzingen, Schwetzinger Festspiele · Ensemble der Württem-
bergischen Staatsoper Stuttgart · Dirigent: Werner Egk · Inszenierung: Günther Rennert ·
Bühnenbild und Kostüme: Leni Bauer-Ecsy

21
Die Verlobung in San Domingo
Oper in zwei Aufzügen (1961/62)
Text nach der Novelle „Die Verlobung in St. Domingo“ von Heinrich von Kleist (1777–1811)
von Werner Egk
Geschrieben auf Anregung von Rudolf Hartmann zur Eröffnung
des neu errichteten Nationaltheaters in München
Personen: Jeanne, ein junges Mädchen · Sopran – Babekan, ihre Mutter, eine Mulattin ·
Alt – Hoango, ein Neger · Baß – Nanky, ein Negerknabe · stumm – Christoph von Ried,
Offizier der französischen Armee · Tenor – Gottfried von Ried, sein Onkel, ein alter
Kolonialoffizier · Baß – Französische Soldaten – Einige Schwarze
Personen des Vorspiels und des Zwischenspiels: Herr Schwarz · Tenor – Herr Weiß · Baß –
Die Schatten von Jeanne, Babekan, Hoango, Christoph von Ried
Orchester: 2 (2. auch Picc.) · 2 · 2 · 2 – 4 · 3 · 3 · 0 – P. S. (kl. Tr. · gr. Tr. · Beck. · hg. Beck. ·
Tamt. · 2 Tomt. · Tempelbl. · Klatsche · Röhrengl. · Vibr. · Xyl. · Blues Batterie · 3 Bongos ·
3 Congas)(5 Spieler + 2 Spieler hinter der Bühne) – Klav. – Str.
100’
Klavierauszug ED 5270 · Textbuch BN 3195-10 (ISBN 3-7957-3195-X)
Uraufführung: 27. November 1963 München, Bayerisches Nationaltheater · Eröffnungs-
Festwoche des Bayerischen Nationaltheaters München · Dirigent: Werner Egk · Inszenierung:
Günther Rennert · Bühnenbild und Kostüme: Teo Otto

17 Tage und 4 Minuten


Opera semibuffa in drei Akten (fünf Bildern) (1966)
Text nach „El mayor encanto amor“ von Pedro Calderón de la Barca (1600–1681)
von Werner Egk
Personen: Circe · Sopran – Lybia · Sopran – Asträa · Mezzosopran – Baba · Alt – Arsidas,
der von Circe entthronte König der Insel · Tenor – Brutamonte, ein Riese, Bruder des
Polyphem · stumme Rolle – Eine Alte · Sopran – Ein Zwerg · Tenor – Ulyss · Tenor –
Antistes, Steuermann · Bariton – Klarin · Spieltenor – Leporell · Spielbaß – Moro · Baß –
Ein Löwe · Sprechrolle
Orchester: Picc. · 2 · Engl. Hr. · 2 · Baßklar. · 1 – 2 · 2 · 1 · 0 – P. – Hfe. – Str.
Bühnenmusik: 2 Tromp. · S. (kl. Tr. · gr. Tr. m. Beck.)(1 Spieler) · Tonband (wird mit Auf-
führungsmaterial mitgeliefert)
100’
Klavierauszug ED 5540 · Textbuch BN 3194-01 (ISBN 3-7957-3194-1)
siehe auch: ORCHESTER / ORCHESTRA, GESANG UND ORCHESTER / VOICE AND
ORCHESTRA (Konzertstücke aus „17 Tage und 4 Minuten“)
Uraufführung: 2. Juni 1966 Stuttgart, Württembergisches Staatstheater · Dirigent:
Ferdinand Leitner · Inszenierung: Günther Rennert · Choreographie: Anne Woolliams ·
Bühnenbild und Kostüme: Ita Maximowna

22
SINGSPIEL / SONG PLAY
Der Löwe und die Maus
Singspiel in zwei Akten für Kinder (1931)
Der Text wurde von 10jährigen Schulkindern der Versuchsschule
an der Hohenzollernstraße, München, nach der gleichnamigen Aesop-Fabel improvisiert
und von Werner Egk aufgezeichnet
Personen: Löwe · Knabe – Maus · Mädchen – Mäuse · Knaben und Mädchen – Sprech-
rollen – Ansager · Sprechrolle – Kinderchor
Je nach den gegebenen Verhältnissen kann das ganze Stück auch ausschließlich von
Mädchen oder Knaben gespielt und gesungen werden.
Orchester: 1 (auch Picc.) · 0 · 1 · 1 – 1 · 0 · 0 · 0 – P. S. (Tamb. · Gong. · Xyl.)(1 Spieler) –
Str. (1 · 1 · 0 · 1 · 1)
20’
Ursendung: 25. November 1931 München, Bayerischer Rundfunk · Dirigent: Werner Egk

Der Fuchs und der Rabe


Singspiel für Kinder (1932)
Der Text wurde von 10jährigen Schulkindern der Versuchsschule
an der Hohenzollernstraße, München, nach der gleichnamigen Aesop-Fabel improvisiert
und von Werner Egk aufgezeichnet
Personen: Der Fuchs · Tenor – Der Rabe, der Hund, die Katze, Enten und Hühner, die
Kuh, das Schwein, eine Frau · Sprechrollen – Kinderchor
Orchester: 0 · 1 · 2 · 1 – 1 · 1 · 1 · 0 – P. S. (Trgl. · Militärtr. · 3 Gongs)(1 Spieler) – Kb.
20’
Ursendung: 2. März 1932 München, Bayerischer Rundfunk · Dirigent: Werner Egk

Die Historie vom Ritter Don Juan aus Barcelona


nach einem alten Volksspiel gestaltet und in Musik gesetzt
von Werner Egk (1932)
Personen: Don Juan · Sprechrolle – Don Pedro, sein Vater · Sprechrolle – Geist Don
Pedros · Baßbariton – Kasperl · Tenor – Einsiedler · Bariton – Kellnerin · Sprechrolle –
Eine Wache · Sprechrolle – Teufel · Sprechrolle – Kinderchor
Orchester: 0 · 1 · 1 · 1 – 2 · 2 · 2 · 0 – P. S. (Beckenp. · gr. Tr. m. Beck. · Windmasch. ·
Glspl.)(1 Spieler) – Hfe. · Org. (auch Cel.)
60’
siehe auch: FUNKOPER / OPERA FOR RADIO
Ursendung: 30. Mai 1932 München, Bayerischer Rundfunk · Dirigent: Werner Egk

23
FUNKOPER / OPERA FOR RADIO
Die Historie vom Ritter Don Juan aus Barcelona
nach einem alten Volksspiel gestaltet und in Musik gesetzt
von Werner Egk (1932)
Besetzung siehe: SINGSPIEL / SONG PLAY
60’
Ursendung: 30 Mai 1932 München, Bayerischer Rundfunk · Dirigent: Werner Egk

24
BALLETT / BALLET
Georgica
Vier Bauernstücke für Orchester (1934)
I Allegro · II Tranquillo · III Allegretto · IV Allegro
Orchester: 2 (2. auch Picc.) · 2 (2. auch Engl. Hr.) · 2 · 2 – 4 · 3 · 3 · 1 – P. S. (gr. Tr. · Beck. ·
Trgl. · Xyl. · Glspl.)(2 Spieler) – Str.
19’
siehe auch: ORCHESTER / ORCHESTRA
Ballett-Uraufführung, zugleich Deutsche Erstaufführung des Gesamtwerkes (unter dem Titel
„Bayerische Tanzbilder: Auf der Alm“): Ende Oktober 1935 Köln, Opernhaus · Dirigent:
Werner Egk · Choreographie: Inge Herting · Bühnenbild: Otto Reigbert

Joan von Zarissa


Dramatische Tanzdichtung von Werner Egk (1939-40)
Auftragswerk der Staatsoper Berlin
Personen: Joan – Isabeau – Florence – Lefou – Perette – Der Eiserne Herzog – Ein hünen-
hafter Ritter – Die Schönste der gefangenen Maurinnen – Ein junger Ritter – Ein Unge-
heuer – Ein Flötenspieler – Joans Ebenbild – Zwei Küchenmädchen – Ein gefangenes
Fürstenpaar – Einige greise Bürger – Sechs Frauen – Maurinnen – Wilde – Hofstaat –
Bewaffnete – 1 Sprecher ad. lib. – gemischter Chor oder Sopran-Solo und Bariton-Solo
Orchester: 3 (2. und 3. auch Picc.) · 3 (3. auch Engl. Hr.) · 3 (3. auch Baßklar.) · 3 (3. auch
Kontrafag.) – 4 · 3 · 3 · 1 – 4 P. S. (Trgl. · Zymb. · 2 Glspl. · Xyl. · Kast. · Rasseln · Tamb. ·
Holztr. · kl. Tr. · hoher Gong · kl. Tamt · Beck. · gr. Tr. · gr. Tamt. · Röhrengl.)(4 Spieler) –
Hfe. · Cel. – Str.
Bühnenmusik: 4 bis 8 Tromp. · kl. Kirchengl. · gr. Glockengeläut
70’
Klavierauszug (Hans Bergese) ED 3191
siehe auch: ORCHESTER / ORCHESTRA (Konzertsuite, Triptychon),
CHOR A CAPPELLA / CHORAL WORKS A CAPPELLA (Drei französische Chöre)
Uraufführung: 20. Januar 1940 Berlin, Staatsoper · Dirigent: Werner Egk · Choreographie:
Lizzie Maudrik · Inszenierung: Heinz Tietjen · Bühnenbild und Kostüme: Josef Fenneker

25
Abraxas
Faust-Ballett in fünf Bildern (1946–48)
Libretto nach dem Tanzpoem „Der Doktor Faustus“ von Heinrich Heine (1797–1856)
von Werner Egk
I Der Pakt · II Die Verstrickung · III Pandämonium · IV Das Trugbild · V Die Begleichung
Personen: Faust – Archisposa – Bellastriga – Margarete – Helena – Satanas – Tiger –
Schlange – Marbuel – Der König von Spanien – Hektor – Archill – Jupiter – Europa –
Der spanische Hof – Buhlen und Buhlinnen – Gefährten und Gefährtinnen der Helena –
Bacchanten und Bacchantinnen – Volk – Vermummte
Orchester: 2 (auch Picc.) · 2 (2. auch Engl. Hr.) · 2 (2. auch Baßklar.) · 2 – 4 · 3 · 3· 1 –
P. S. (Trgl. · kl. Tr. · gr. Tr. · Beck. · Glspl. · Röhrengl. · Tamt. · Tamb. · Kast. · gr. Tr. m.
Beck. · hg. Beck. · Meßgl.)(3 Spieler) – Str.
Bühnenmusik: ad libitum (Blechbläser)
75’
Klavierauszug (Hans Bergese) ED 3998 · Einführung BN 50-70 (ISBN 3-7957-0050-7)
siehe auch: ORCHESTER / ORCHESTRA (Abraxas. Suite aus dem Ballett)
Uraufführung: 6. Juni 1948 München, Bayerische Staatsoper · Dirigent: Werner Egk ·
Choreographie: Marcel Luipart · Bühnenbild: Wolfgang Znamenacek · Kostüme: Elly Ohms

Ein Sommertag
Ballett nach einer Idee von Paul Strecker (1950)
nach musikalischen Motiven von Friedrich Kuhlau und Muzio Clementi
Personen: Der blaue Schmetterling – Nathalie – Dr. Praep, Schmetterlingssammler –
Madame Nef, Erzieherin – Schmetterlinge – Junge Mädchen – Frösche
Orchester: 2 (auch Picc.) · 2 · 3 · Baßklar. · 1 – 2 · 2 · 1 · 0 – P. S. (gr. Tr. · kl. Tr. · Rührtr. ·
Tamb. · Beck. · Tamt. · Trgl. · Röhrengl. · Glspl.)(2 Spieler) – Hfe. · Klav. (auch Cel.) –
2 Kb.
30’
Uraufführung: 11. Juni 1950 Berlin, Städtische Oper · Dirigent: Artur Rother · Choreographie:
Janine Charrat · Bühnenbild und Kostüme: Lothar Schenk von Trapp

Französische Suite nach Rameau


Ballettfassung der Orchester-Suite (1952)
nach fünf Stücken aus dem 1. und 2. Buch der „Pièces de Clavecin“
von Jean-Philippe Rameau
Orchester: 2 · Picc. · 3 · 3 · 3 (3. auch Kontrafag.) – 4 · 3 · 3 · 1 – P. S. (gr. Tr. · kl. Tr. ·
Beck. · Tamt. · Gong · Glspl. · Trgl.)(3 Spieler) – Hfe. – Str.
18’
siehe auch: ORCHESTER / ORCHESTRA
Studienpartitur ED 4074
Uraufführung: 1. Februar 1952 Hamburg, Staatsoper · Hamburger Philharmoniker · Dirigent:
Leopold Ludwig · Choreographie: Helga Swedlund · Bühnenbild und Kostüme: Alfred Siercke

26
Die chinesische Nachtigall
Ballett nach dem Märchen „Die Nachtigall“ von Hans Christian Andersen (1805–1875)
(1953)
Auftragswerk des Deutschen Museums in München zur Feier seines 50-jährigen Bestehens
I Erwachen des Kaisers · II Auftritt des Zeremonienmeisters · III Turnstunde ·
IV Rechenstunde · V Erholung · VI Die Post · VII Suche nach der Nachtigall ·
VIII Das Lied der Nachtigall · IX Der Rückmarsch · X Verwandlungsmusik ·
XI Erwartung und Einzug der Nachtigall · XII Gesang der Nachtigall vor dem Kaiser ·
XIII Die künstliche Nachtigall · XIV Erkrankung des Kaisers · XV Der Fiebertraum ·
XVI Der Tod geht vorüber · XVII Die Genesung
Personen: Der kleine Kaiser – Die Nachtigall – Die künstliche Nachtigall –
Das Küchenmädchen – Der Zeremonienmeister – Der Hofmechaniker – Ein Hofbeamter –
Der Turnlehrer – Die Uhr – Der Postbote – Der Arzt – Der Tod – Ein Froschkavalier –
Eine Froschdame – Einige Mandarine – Einige Leute aus dem Volk
Orchester: 2 (2. auch Picc.) · 2 · 2 · 2 – 4 · 3 · 3 · 0 – P. S. (gr. Tr. · kl. Tr. · Holztr. · Rührtr. ·
Tomt. · versch. Beck. · Tamt. · Trgl. · Tamb. · Kast. · Glspl. · Vibr. · Röhrengl. · Xyl. · Gong ·
chin. Tempelbl. · Rasseln · Ratsche)(4 Spieler) – Hfe. · Klav. – Str.
40’
siehe auch: STREICHORCHESTER / STRING ORCHESTRA (Die Nachtigall, Divertimento für
Streicher), KAMMERMUSIK / CHAMBER MUSIC (Die Nachtigall, Einrichtung für Streich-
quartett)
Klavierauszug ED 4312
Uraufführung: 20. Mai 1953 München, Bayerische Staatsoper · Dirigent: Werner Egk ·
Kinderballett-Schule unter der Leitung von Erna Gerbl · Inszenierung und Choreographie:
Tatjana Gsovsky · Bühnenbild: Hellmut Jürgens · Kostüme: Rosemarie Jakameit

Danza
Variationen über ein karibisches Thema (1959)
I Thema. Moderato · II Perpetuum mobile. Allegro · III Chaconne. Adagio · IV Ostinato.
Allegro · V Concertino. Moderato · VI Evokation. Andante · VII Finale. Allegro
Orchester: 2 · 2 · 2 · 2 – 4 · 3 · 3 · 0 – P. S. (3 Bongos · 3 Tomt. · Conga · kl. Tr. · Gl. · Vibr. ·
Trgl. · Beck.)(3 Spieler) – Hfe. · Klav. – Str.
30’
siehe auch: ORCHESTER / ORCHESTRA (Variationen über ein karibisches Thema)
Studienpartitur ED 5013
Uraufführung: 16. Februar 1960 München, Prinzregententheater · Dirigent: Werner Egk ·
Inszenierung und Choreographie: Heinz Rosen · Bühnenbild: Hellmut Jürgens · Kostüme:
Charlotte Flemming

27
Casanova in London
Ballett in zehn Bildern (1966/68)
I Die Ankunft – Straße in London · II Der Ball – Saal im Hause der Herzogin ·
III Das Kartenspiel – Spielsalon im Hause der Herzogin · IV Die Fuchsjagd – Freie
Gegend · V Ein Abend im Hause des Lord S. – Salon, Schlafzimmer der Lady ·
VI Der Jahrmarkt – Vorstadt · VII Die Verhaftung – Salon in einem Etablissement ·
VIII Die Verhandlung – Gerichtssaal · IX Das Gefängnis – Kerker im Tower ·
X Die Flucht – Straße in London
Personen: Casanova – Ein alter Diener – Ein Träger – Ein Negerboy – Ein italienischer
Knabe – Lord S. – Lady S. – Die Herzogin, eine sehr alte Dame – Ein Richter –
Ein Falschspieler – Ballerina – Maggy, Blacky, Betty und Hetty, gefällige Mädchen –
Kupplerin – Iwan, Sally und Jack, Ganoven – Dompteur – Mechanischer Trompeter –
Löwe – Londoner Frauen – Ballgesellschaft – Jagdgesellschaft – Hundemeute –
zweifelhafte Gestalten – Volk – Gerichtspersonen – Gerichtsdiener
Personen des Ballettintermezzos „Die portugisische Hochzeit“ (2. Bild): Braut (Ballerina)
– Bräutigam – Stier (Falschspieler) – Großmutter – Verwandte der Brautleute (alle weib-
lichen Rollen des Intermezzos mit Ausnahme der Braut werden von Männern getanzt)
Personen der Traumhandlung (8. Bild): Casanova (ein Double) – Heinrich VIII.
(Casanova) – Die sechste Braut (Ballerina) – Fünf hingerichtete Gattinnen
Orchester: 1 · Picc. · 2 · Engl. Hr. · 2 · Baßklar. · 2 – 2 · 2 · 2 · 0 – P. S. (kl. Tr. · gr. Tr. ·
tiefe Holztr. · Negertr. [h/m/t] · 2 Tomt. · Tamb. · Beck. · Tamt. · 2 Glspl. · Röhrengl. ·
Handgl. · Schiffsgl. · Hausgl. · Cerrero oder dickwandiges Glas · 2 Bongos · Klatsche ·
2 Trgl. · kl. Tempelbl. · Xyl.)(3 Spieler) – Hfe. · Klav. – Str.
80’
siehe auch: ORCHESTER / ORCHESTRA (Englische Suite)
Klavierauszug ED 6017
Uraufführung: 28. November 1969 München, Bayerische Staatsoper · Dirigent: Werner Egk ·
Choreographie: Janine Charrat · Bühnenbild und Kostüme: Ottowerner Meyer

OPERNLIBRETTO / OPERA LIBRETTO


Boris Blacher
Abstrakte Oper no 1
Text und Idee von Werner Egk (1953)
Auftragswerk des Hessischen Rundfunks Frankfurt a. M.
35’
Bote & Bock, Berlin
Konzertante Uraufführung, zugleich Ursendung: 28. Juni 1953 Frankfurt am Main,
Hessischer Rundfunk · „Woche für Neue Musik“ · Orchester des HR · Dirigent: Werner Egk
Szenische Uraufführung: 17. Oktober 1953 Mannheim, Nationaltheater · Dirigent:
Herbert Albert · Inszenierung: Hans Schüler · Choreographie: Lisa Kretschmar ·
Bühnenbild und Kostüme: Paul Walter

28
SCHAUSPIEL / PLAY
Das Zauberbett
Komödie in drei Akten (fünf Bildern) (1945)
Parergon zu der Comedia „El mayor encanto amor“
des Don Pedro Calderón de la Barca (1600–1681)
Personen: Ulyss – Gefährten des Ulyss: Klarin, Leporell, Antistes, Archilochos,
ein stummer Matrose – Circe – Gefährtinnen der Circe: Lybia, Asträa – Arsidas,
ein Barbar – Brutamonte, ein Cyklop – die Alte – der Zwerg – ein Löwe – Stimmen:
ein Baum, eine Wolke, ein Wurm, Echostimmen
Orchester: eine Flöte · verschiedene Trommeln und Glöckchen · Donner
110’
Ursendung (in einer Hörspielbearbeitung von Alfred Andersch): 14. Februar 1950 Frankfurt,
Hessischer Rundfunk
Szenische Uraufführung: 5. August 1958 Frankfurt, Theater im Karmeliterhof · Städtische
Bühnen Frankfurt · Inszenierung: Karl Bauer · Choreographie: Klaus Boltze ·
Bühnenbild und Kostüme: Franz Mertz

Theater-Verlag Kurt Desch, München

AUTOBIOGRAPHIE / AUTOBIOGRAPHY
Die Zeit wartet nicht.
Künstlerisches, Zeitgeschichtliches, Privates aus meinem Leben.
(2001)
Neuausgabe der ergänzten und illustrierten Taschenbuchausgabe
mit aktualisierter Zeittafel und einem Nachwort von Dr. Alfred Böswald
Erstausgabe: Verlag R. S. Schulz, Percha/Starnberger See 1973 ·
Taschenbuchausgabe: Wilhelm Goldmann Verlag / Schott, München 1981

29
Largo
für Orchester (1927)
Partiturreinschrift (Elisabeth Egk) (Bayerische Staatsbibliothek, Mus. ms. 17529)
© Schott Musik International 1999

30
INSTRUMENTALMUSIK / INSTRUMENTAL WORKS
ORCHESTER / ORCHESTRA
Kleine Symphonie
für Orchester (1926)
I Moderato tempo giusto · II Andante molto tranquillo · III Allegro molto · IV Andante
2 (2. auch Picc.) · 2 · Engl. Hr. · 2 · 2 · Kontrafag. – 2 · 2 · 1 · 0 – P. S. (Beck. · Tamt. ·
gr. Tr. · kl. Tr. · Trgl. · Xyl.)(3 Spieler) – Klav. – Str. (8 · 8 · 4 · 4 · 4)
25’
Uraufführung: 3. März 1996 Ankara, Bilkent · Bilkent Symphony Orchestra ·
Dirigent: Karl-Anton Rickenbacher

Largo
für Orchester (1927)
2 · 1 · 2 · 1 – 2 · 2 · 3 · 0 – P. S. (Gong · Röhrengl. in c’ und d’ · Glspl.) (2 Spieler) – Org. ·
Klav. – Str.
4’
Uraufführung: 30. Mai 2001 München, Gasteig · Münchner Philharmoniker ·
Dirigent: Marek Janowski

Presto
für Orchester (1927)
Picc. · 1 · 1 · 2 · 1 – 2 · 2 · 3 · 0 – P. S. (kl. Tr. · gr. Tr. m. Beck.)(1 Spieler) – Org. · Klav. –
Str.
2’
Uraufführung: 30. Mai 2001 München, Gasteig · Münchner Philharmoniker ·
Dirigent: Marek Janowski

Adagio misterioso
für Orchester (1927)
2 · 1 · 2 · 1 – 2 · 2 · 3 · 0 – P. S. (Mil.Tr. · Glspl.)(1 Spieler) – Org. · Klav. – Str.
2’
Uraufführung: 30. Mai 2001 München, Gasteig · Münchner Philharmoniker ·
Dirigent: Marek Janowski

31
Georgica
Vier Bauernstücke für Orchester (1934)
I Allegro · II Tranquillo · III Allegretto · IV Allegro
2 (2. auch Picc.) · 2 (2. auch Engl. Hr.) · 2 · 2 – 4 · 3 · 3 · 1 – P. S. (gr. Tr. · Beck. · Trgl. ·
Xyl. · Glspl.)(2 Spieler) – Str.
19’
siehe auch: BALLETT / BALLET
Uraufführung (der Sätze I – III): 14. November 1934 New York, Carnegie Hall ·
Philharmonic-Symphony Orchestra · Dirigent: Werner Janssen
Ursendung (der Sätze I – III): 8. Dezember 1934 Leipzig · Reichssender Leipzig [Orchester und
Dirigent sind nicht nachweisbar]
Deutsche Erstaufführung (der Sätze I – III): 18. Januar 1935 Frankfurt, Saalbau ·
Städtisches Orchester Frankfurt · Dirigent: Bertil Wetzelsberger

Olympische Festmusik
Ballettmusik zum Festspiel „Olympische Jugend“ (in einigen Quellen „Sieg der Jugend“)
von Carl Diem (1936)
Auftragswerk des Deutschen Nationalen Olympischen Komitees
zur Eröffnungsfeier der XI. Olympiade
Einzug der Jünglinge · Waffentanz · Totenklage · Hymne („Kampf der Kräfte, Kampf der
Hände“)
3 · Picc. · 1 · Engl. Hr. · 2 · 1 · Kontrafag. – 4 · 3 · 3 · 2 Baritons · 1 – P. S. (gr. Tr. ·
2 kl. Tr. · Rührtr. · Beck. · 2 Glspl. · Röhrengl.)(4 Spieler) – Hfe. · Cel. · Klav. · Orgel –
Str. (stark besetzt)
24’
Szenische Uraufführung (zusammen mit dem „Olympischen Reigen” von Carl Orff): 1. August
1936 Berlin · Olympiastadion · Verstärktes Berliner Philharmonisches Orchester · Dirigent:
Werner Egk · Inszenierung: Hanns Niedecken-Gebhardt · Choreographie: Mary Wigman,
Gret Palucca und Harald Kreutzberg
Konzertante Uraufführung: 15. August 1936 Berlin, Dietrich-Eckart-Freilichtbühne,
Reichssportfeld · Berliner Philharmonisches Orchester · Dirigent: Werner Egk

Tango
aus der Oper „Peer Gynt“
für großes Orchester (1938)
3 · 2 · Engl. Hr. · 2 · Baßklar. · 2 · Kontrafag. – 4 · 3 · 3 · 1 – P. S. (Vibr. · kl. Tr.)(1 Spieler) –
Hfe. – Str.
6’
siehe auch: OPER / OPERA, GESANG UND ORCHESTER / VOICE AND ORCHESTRA
(Tango, Zwischenspiel und Arie)

Konzertsuite
aus der Dramatischen Tanzdichtung „Joan von Zarissa“ (1940)
I Vorspiel · II Tanz der Maurinnen · III Der Zweikampf · IV Der Ehrentanz · V Isabeau’s
Klage · VI Isabeau’s Zorn · VII Verführung Isabeaus · VIII Wein und Würfelspiel ·
IX Die Erscheinungen (Joans Tod)

32
3 (2. u. 3. auch Picc.) · 3 (3. auch Engl. Hr.) · 3 (3. auch Baßklar.) · 3 (3. auch Kontrafag.) –
4 · 3 · 3 · 1 – 4 P. S. (kl. Tr. · gr. Tr. · Beck. · Beckenp. · Holztr. · Zymb. · hoher Gong ·
Röhrengl. · kl. Kirchengl. · Tamt. · 2 Tamb. · Kast. · 2 Rasseln · Trgl. · Xyl. · Glspl.)
(4 Spieler) – Hfe. · Cel. – Str.
25’
siehe auch: BALLETT / BALLET, ORCHESTER / ORCHESTRA (Triptychon), GESANG UND
ORCHESTER / VOICE AND ORCHESTRA (Suite für zwei Singstimmen und Orchester),
CHOR A CAPPELLA / CHORAL WORKS A CAPPELLA (Drei französische Chöre)
Ursendung: 8. September 1941 München, Bayerischer Rundfunk

Triptychon
aus der Dramatischen Tanzdichtung „Joan von Zarissa“
für Orchester (1940)
I Isabeau’s Klage. Andante molto tranquillo · II Isabeau’s Zorn. Presto ·
III Isabeau’s Verführung. Andante
3 · 2 · Engl. Hr. · 2 · Baßklar. · 2 · Kontrafag. – 4 · 3 · 3 · 1 – P. S. (gr. Tr. · Beck. ·
hoher Gong · Tamt. · kl. Kirchengl. · Röhrengl.)(3 Spieler) – Hfe. · Cel. – Str.
11’
siehe auch: BALLETT / BALLET, ORCHESTER / ORCHESTRA (Konzertsuite), GESANG UND
ORCHESTER / VOICE AND ORCHESTRA (Suite für zwei Singstimmen und Orchester),
CHOR A CAPPELLA / CHORAL WORKS A CAPPELLA (Drei französische Chöre)

Orchester-Sonate
für großes Orchester (1947/48)
I Allegro molto · II Andante · III Presto
3 (2. u. 3. auch Picc.) · 3 (3. auch Engl. Hr.) · 3 (3. auch Baßklar.) · 2 · Kontrafag. –
4 · 3 · 3 · 1 – P. S. (gr. Tr. · kl. Tr. · Beck. · Tamt.)(2 Spieler) – Str.
20’
Uraufführung: 11. April 1948 Darmstadt, Darmstädter Musiktage · Südwestfunk-Orchester ·
Dirigent: Werner Egk

Abraxas
Suite aus dem Ballett (1948)
I Moderato · II Allegro giusto · III Adagio · IV Allegro molto · V Presto · VI Andante
tranquillo · VII Allegro
2 · 2 · 2 · 2 – 4 · 3 · 3 · 1 – P. S. (kl. Tr. · gr. Tr. · Beck. · hg. Beck. · Glspl. · Röhrengl. ·
Tamt. · Trgl. · Tamb. · Kast.)(2 Spieler) – Str.
28’
siehe auch: BALLETT / BALLET
Uraufführung: 7. Dezember 1947 Baden-Baden · Südwestfunk-Orchester · Dirigent: Werner Egk

33
Französische Suite
nach Rameau für großes Orchester (1949)
nach fünf Stücken aus dem 1. und 2. Buch der „Pièces de Clavecin“
von Jean-Philippe Rameau
Auftragskomposition des RIAS-Berlin
2 · Picc. · 3 · 3 · 3 (3. auch Kontrafag.) – 4 · 3 · 3 · 1 – P. S. (gr. Tr. · kl .Tr. · Beck. · Tamt. ·
Gong · Trgl. · Glspl.)(3 Spieler) – Hfe. – Str.
18’
siehe auch: BALLETT / BALLET
Studienpartitur ED 4074
Uraufführung: 27. Januar 1950 München · Bayerisches Rundfunkorchester ·
Dirigent: Eugen Jochum

Allegria
Godimento in quattro tempi
für großes Orchester (1952)
Geschrieben im Auftrag des Südwestfunks Baden-Baden
I Ouvertüre · II Marsch · III Arie · IV Finale
3 (3. auch Picc.) · 3 · 3 · 3 – 4 · 3 · 3 · 1 – P. S. (gr. Tr. · kl. Tr. · Rührtr. · chin. Holztr. ·
Beck. · Tamt. · Gl. · Röhrengl. · chin. Holzgl. · Glspl.)(3 Spieler) – Str.
21’
Studienpartitur ED 4408
Uraufführung: 25. April 1952 Baden-Baden · Südwestfunk-Orchester · Dirigent: Werner Egk

Die Zaubergeige
Ouvertüre zur Oper (Neufassung 1954)
2 (auch Picc.) · 2 (2. auch Engl. Hr.) · 2 · 2 (2. auch Kontrafag.) – 4 · 3 · 3 · 1 – P. S. (Beck. ·
Tamt. · 2 kl. Tr. · gr. Tr.)(2 Spieler) – Cel. – Str.
7’
siehe auch: OPER / OPERA, KAMMERMUSIK / CHAMBER MUSIC (Ouvertüre, Einrichtung
für 10 Bläser)

Variationen über ein karibisches Thema


(1959)
Auftragswerk des Südwestfunks Baden-Baden
I Thema. Moderato · II Perpetuum mobile. Allegro · III Chaconne. Adagio · IV Ostinato.
Allegro · V Concertino. Moderato · VI Evokation. Andante · VII Finale. Allegro

34
2 · 2 · 2 · 2 – 4 · 3 · 3 · 0 – P. S. (3 Bongos · 3 Tomt. · Conga · Trgl. · Vibr. · kl. Tr. · Beck. ·
Gl.)(3 Spieler) – Hfe. · Klav. – Str.
30’
siehe auch: BALLETT / BALLET (Danza. Variationen über ein karibisches Thema)
Studienpartitur: ED 5013
Uraufführung: 18. Januar 1960 Freiburg im Breisgau, Musica Viva · Südwestfunk-Orchester ·
Dirigent: Werner Egk

Konzertstücke
aus der Opera semibuffa „17 Tage und 4 Minuten“ (1966)
Besetzung siehe: GESANG UND ORCHESTER / VOICE AND ORCHESTRA
(Konzertstücke aus „17 Tage und 4 Minuten“)

Englische Suite
aus dem Ballett „Casanova in London” (1968)
I Adagio · II Allegro – Larghetto · III Moderato mit zwei Variationen: Allegro molto –
Allegro all’ Africana · IV Allegro vivace – Adagio – Allegro vivace
1 · Picc. · 2 · Engl. Hr. · 2 · Baßklar. · 2 – 2 · 2 · 2 · 0 – P. S. (kl. Tr. · gr. Tr. m. Beck. ·
4 Schlitztr. (h./m./2 t.) · hg. Beck. · 1 Paar Gegenschlagbeck. · kl. Tempelbl. · kl. Trgl. ·
Trgl. · Klatsche · Tamt. · 2 Tomt. · Tamb. · Glspl. · Röhrengl. · Xyl.)(3 Spieler) – Hfe. ·
Klav. – Str.
20’
siehe auch: BALLETT / BALLET
Uraufführung: 14. Februar 1969 Baden-Baden · Sinfonieorchester des Südwestfunks ·
Dirigent: Werner Egk

2. Sonate für Orchester


(1969)
Auftragskomposition des Vereins der „Freunde des Philharmonischen Orchesters
der Pfalz e. V.“ aus Anlaß des 50-jährigen Orchesterjubiläums
I Largo · II Adagio · III Presto
2 · Picc. · 2 · Engl. Hr. · 2 · Baßklar. · 3 – 4 · 3 · 3 · 1 – P. S. (kl. Tr. · gr. Tr. m. Beck. ·
hg. Beck. · 2 Beck. · Tamt. · Klatsche · Trgl. · Tamb. · Röhrengl. · Glspl. · Xyl.)(3 Spieler) –
Hfe. – Str.
22’
Dirigierpartitur ED 148
Uraufführung: 14. September 1969 Ludwigshafen · Philharmonisches Orchester der Pfalz ·
Dirigent: Christoph Stepp

35
Moira
Musik in C
für großes Orchester (1972)
Auftragskomposition der Stadt Nürnberg zum 50-jährigen Jubiläum des Philharmonischen
Orchesters
2 · Picc. (auch 3. Fl.) · 3 · 3 · Alt-Sax. in Es · 3 – 4 · 4 · 3 · 1 – P. S. (kl. Tr. · gr. Tr. · Beck. ·
gr. Beck. · Tamt. · Gong. · gr. Gong · 3 Tomt. · 2 Glasflaschen · gr. Ratsche · Xyl.)
(6 Spieler) – Klav. · elektr. Org. ad. lib. – Str.
12’
Uraufführung: 12. Januar 1973 Nürnberg · Philharmonisches Orchester Nürnberg ·
Dirigent: Hans Gierster

Spiegelzeit
für Orchester (1979)
Geschrieben im Auftrag des Kultusministeriums Rheinland-Pfalz zum 60-jährigen
Jubiläum des Staatsorchesters Pfälzische Philharmonie
I Allegro deciso · II Andante molto tranquillo
2 (auch Picc.) · 2 · 2 · 2 – 4 · 3 · 3 · 0 – P. S. (kl. Tr. · Tamt. · Glspl.)(1 Spieler) – Hfe. – Str.
20’
Studien- und Dirigierpartitur ED 6919
Uraufführung: 14. September 1979 Landau · Staatsorchester Pfälzische Philharmonie ·
Dirigent: Christoph Eschenbach

Ouvertüre
Musik über eine verschollene Romanze (1979)
Auftragswerk des Westfälischen Sinfonieorchesters in Recklinghausen
Dem Westfälischen Sinfonieorchester in Recklinghausen zum 25-jährigen Bestehen
gewidmet
3 (3. auch Picc.) · 3 (3. auch Engl. Hr.) · 3 · 3 – 4 · 3 · 3 · 0 – P. S. (gr. Tr. m. Beck. ·
hg. Beck. · 1 Paar Beck. · Tamt. · Röhrengl. · Glspl. · Xyl. · Vibr.)(1 Spieler) – Str.
12’
Studienpartitur ED 6982
Uraufführung: 14. September 1980 Recklinghausen · Westfälisches Sinfonieorchester ·
Dirigent: Karl Anton Rickenbacher

36
Nachtanz
über ein Thema aus dem 16. Jahrhundert
für Orchester (op. posth., 1983)
Geschrieben für die Stadt Augsburg anläßlich ihrer 2000-Jahr-Feier
(einziger vollendeter Teil einer geplanten Suite „Augsburger Tänze“)
2 · Picc. · 3 (3. auch Engl. Hr.) · 3 · 3 – 4 · 3 · 3 · 0 – P. S. (kl. Tr. · gr. Tr. · Beck. · hg. Beck.·
Tamt. · Glspl. · Röhrengl. · Xyl. · Vibr.)(3 Spieler) – Hfe. – Str.
4’
Uraufführung: 15. April 1985 Augsburg · Philharmonisches Orchester der Stadt Augsburg ·
Dirigent: Bruno Weil

STREICHORCHESTER / STRING ORCHESTRA


Musik für Streichinstrumente
Passacaglia (1923)
12’
Uraufführung: 3. März 1996 Ankara, Bilkent · Bilkent Symphony Orchestra ·
Dirigent: Karl-Anton Rickenbacher

Die Nachtigall
Divertimento für Streicher
nach der Musik aus dem Ballett: „Die chinesische Nachtigall“ (1961)
Auftragswerk der Festlichen Tage Neuer Kammermusik in Braunschweig 1961
I Andante tranquillo – Allegro molto · II Adagio · III ohne Bezeichnung · IV Andante
tranquillo · V Allegro molto
16’
siehe auch: BALLETT / BALLET, KAMMERMUSIK / CHAMBER MUSIC (Die Nachtigall,
Einrichtung für Streichquartett)
Uraufführung: 17. November 1961 Braunschweig, Festliche Tage Neuer Kammermusik 1961 ·
Verleihung des Ludwig-Spohr-Preises 1961 an Werner Egk · Mitglieder der Staatstheaterkapelle
Braunschweig · Dirigent: Heinz Zeebe · Fritz Hahn, Solo-Violine

37
FILMMUSIK / FILM MUSIC
Der Herr vom andren Stern
Nach einer Idee von Werner Illing
Buch: Werner Illing und Max-Christian Feiler (1948)
Regie: Heinz Hilpert
Musik: Werner Egk
Musikalische Betreuung: Hans Rosenfelder mit seinem Orchester
Kamera: Georg Bruckbauer
Verleih: Herzog Verleih GmbH (übergegangen auf Taurus Film München /
Filmkunst-Musikverlag / KirchGruppe München)
Produktion: Comedia-Filmgesellschaft
(Lizenzträger: Heinz Rühmann, Alf Teichs;
die Lizenz wurde 1947 durch die britische und französische Verwaltung erteilt)
Hergestellt in den Filmateliers in Geiselgasteig, München
mit: Heinz Rühmann, Anneliese Römer, Hans Cossy, Hilde Hildebrandt, Peter Pasetti,
Bruno Hübner, E. F. Fürbringer, Rudolf Vogel, Otto Wernicke, Helmut Krüger u.a.
Uraufführung: 13. Juli 1948 Berlin, Filmbühne Wien, Kurfürstendamm

Filmrechte: Filmkunst-Musikverlag / KirchGruppe München


Partitur und Orchestermaterial zu Werner Egks zweiter Filmmusik sind verschollen; vermutlich
ging das Material im Zuge der Konkursabwicklung von Heinz Rühmanns Produktionsfirma
„Comedia-Filmgesellschaft“, die vier Jahre nach der Premiere von Der Herr vom andren Stern
bankrott machte, verloren.

SOLOINSTRUMENT UND ORCHESTER /


SOLO INSTRUMENT AND ORCHESTRA
Konzert
für Violine und Kammerorchester (1928)
I Allegro risoluto · II Presto · III Andante, Allegro moderato, Allegro, Andante
1 (auch Picc.) · 0 · 2 · Ten.Sax. · 0 – 0 · 2 · 1 · 1 – Str. (2 · 2 · 2 · 2)
15’
Uraufführung: 30. Mai 2001 München, Gasteig · Münchner Philharmoniker ·
Dirigent: Marek Janowski · Isabelle Faust, Violine

38
Geigenmusik
mit Orchester (1936)
I Allegro molto · II Andante sciolto · III Vivace
2 (2. auch Picc.) · 2 (2. auch Engl. Hr.) · 2 · 2 (2. auch Kontrafag.) – 4 · 3 · 3 · 1 –
P. S. (gr. Tr. · Beck. · Trgl. · Tamt. · 2 Glspl.)(3 Spieler) – Hfe. · Cel. – Str.
22’
siehe auch: SOLOINSTRUMENT UND ORCHESTER / SOLO INSTRUMENT AND ORCHESTRA
(Canzone)
Klavierauszug mit Solostimme (H. F. Redlich) ED 2514
Uraufführung: 3. April 1936 Baden-Baden, Kurhaus · Internationales Zeitgenössisches Musikfest ·
Dirigent: Werner Egk · Elisabeth Bischoff, Violine

Konzertsuite „Der Revisor“


für Trompete in B und Orchester (1980)
I Lento · II Allegro molto · III Lento
1 (auch Picc.) · 2 · 1 · 1 – 2 · 2 · 1 · 0 – P. S. (kl. Tr. · gr. Tr. · Beckenp. · 2 hg. Beck. · Schelle ·
Röhrengl. · 2 Tempelbl. · 3 Bongos · 3 Tomt. · Trgl. · Vibr. · Xyl.)(5 Spieler) – Hfe. · Klav. –
Str.
17’
siehe auch: OPER / OPERA
Uraufführung: 20. Mai 1981 Schwetzingen, Schwetzinger Festspiele · Radio-Sinfonieorchester
Stuttgart · Dirigent: Bernhard Güller · Richard Steuart, Trompete

Canzone
für Violoncello und Orchester (1981)
Bearbeitung des 2. Satzes der „Geigenmusik“
2 · 2 · 2 · 2 – 4 · 0 · 0 · 0 – P. S. (Glspl.)(1 Spieler) – Hfe. – Str.
8’
siehe auch: SOLOINSTRUMENT UND ORCHESTER / SOLO INSTRUMENT AND ORCHESTRA
(Geigenmusik)
Uraufführung: 16. Januar 1982 Salzburg, Großes Festspielhaus · Jubiläumsgala zum 60. Tätig-
keitsjahr der Konzertdirektion Schlote Salzburg · Ungarische Symphoniker (PTT) Budapest ·
Dirigent: Werner Egk · Angelica May, Violoncello

39
Fünf Stücke
für Bläserquintett (1974)
Beginn des II. Satzes

40
KAMMERMUSIK / CHAMBER MUSIC
2 – 4 INSTRUMENTE / 2 – 4 INSTRUMENTS

Musik für Geige und Bratsche


(1926)
I Sostenuto – Allegro deciso · II Calmo · III Presto – Andante expressivo – Prestissimo
15’
ED 9283

Streichtrio
in g-moll für zwei Violinen und Violoncello (1921)
erste Fassung: I Allegro · II Andante sostenuto · III Allegro · IV Con moto
zweite Fassung: I Allegro · II Andante sostenuto · III Andante · IV Con moto
dritte Fassung: I Allegro · II Andante sostenuto · III Sehr langsam · IV Con moto
10’ – 15’
ED 9282

Streichtrio
in A-Dur für Violine, Viola und Violoncello (1922)
10’
ED 9284

Allegro
für drei Violinen (1923)
3’
VLB 101

Quartetto per Violoncelli


(1926)
Fragment (240 Takte)

41
Die Nachtigall
aus dem Ballett: „Die chinesische Nachtigall“
Divertimento für Streichquartett (1981)
I Andante tranquillo – Allegro molto · II Adagio · III Andante tranquillo · IV Adagio ·
V Allegro mosso
14’
siehe auch: BALLETT / BALLET, STREICHORCHESTER / STRING ORCHESTRA (Die Nachtigall)
Partitur ED 7072 · Stimmen ED 7073
Uraufführung: 24. Oktober 1982 Donauwörth · Werner-Egk-Quartett (Klaus Winkler,
Ulrike Conzelmann, Violine · Herbert Hübner, Viola · Wulf Schäfer, Violoncello)

5 UND MEHR INSTRUMENTE / 5 AND MORE INSTRUMENTS

Musik für Streichquintett


(1923/24)
Meinem Sohn Titus an seinem allerersten Geburtstag
I Allegro con brio · II Allegro di molto – Sostenuto – Allegro di molto · III Adagio,
tempo rubato · IV Agitato assai
2 Violinen · Viola · Violoncello · Kontrabaß
20’
ED 9285

Fünf Stücke
für Bläserquintett (1974)
Der kunstfreundlichen Stadt Donauwörth gewidmet
I Monolog · II Choral · III Mobile · IV Dialog · V Finale
1 (auch Picc.) · 1 (auch Engl. Hr.) · 1 (auch Bassetthorn) · 1 – 1 · 0 · 0 · 0
15’
Partitur und Stimmen ED 6345
Uraufführung: 30. Januar 1975 Porto (Portugal) · Bläserquintett des Südwestfunks

Polonaise, Adagio und Finale


für 4 Bläser und Streichquintett (1975/76)
I Polonaise · II Adagio · III Finale
0 · 1 (auch Engl. Hr.) · 1 · 1 – 1 · 0 · 0 · 0 – Str. (1 · 1 · 1 · 1 · 1)
18’
Studienpartitur ED 6611 · Stimmen ED 6612
Teil-Uraufführung (Polonaise und Adagio): 20. Oktober 1975 München · Münchner Nonett
Uraufführung des vollständigen Werkes: 30. September 1976 München · Münchner Nonett

42
Wolfgang Amadeus Mozart
Sinfonia concertante Es-Dur KV 297b
für 8 Bläser und Kontrabaß
eingerichtet von Werner Egk (1981)
I Allegro · II Adagio · III Andantino con variazioni
0 · 2 · 2 · 2 – 2 · 0 · 0 · 0 – Str. (0 · 0 · 0 · 0 · 1)
28’
Partitur ED 7525 · Stimmen ED 7526
Uraufführung: 8. Oktober 1986 Donauwörth, Stadtsaal im Tanzhaus · Gedenkkonzert zum
85. Geburtstag von Werner Egk · Bläser Ensemble Mainz · Dirigent: Klaus Rainer Schöll

Divertissement
für 10 Bläser (1973)
I Contredanse. Allegro molto · II Air. Lento · III Rondeau. Molto allegro
1 (auch Picc.) · 2 · 2 (2. auch Baßklar.) · 2 (2. auch Kontrafag.) – 2 · 1 · 0 · 0
10’
Partitur ED 6465 · Stimmen ED 6465-10
Uraufführung: 8. Mai 1974 Schwetzingen, Schwetzinger Festspiele · Bläser Ensemble Mainz ·
Dirigent: Klaus Rainer Schöll

Ouvertüre
zur Oper: „Die Zaubergeige“
Einrichtung für 10 Bläser von Werner Egk (1980)
Klaus R. Schöll, dem Dirigenten, zugeeignet
Sostenuto – Allegro molto
1 (auch Picc.) · 2 (2. auch Engl. Hr.) · 2 · 2 (2. auch Kontrafag.) – 2 · 1 · 0 · 0
7’
siehe auch: OPER / OPERA, ORCHESTER / ORCHESTRA (Ouvertüre, Neufassung 1954)
Uraufführung: 14. Juni 1981 Kloster Eberbach · Bläser Ensemble Mainz ·
Dirigent: Klaus Rainer Schöll

KLAVIER / PIANO
Sonate für Klavier
(1947)
I Andante · II Allegro molto · III Andante · IV Allegro molto · V Andante
25’
ED 1332
Uraufführung: 22. Februar 1948 Berlin · Gerty Herzog, Klavier

43
La Tentation de Saint Antoine
(1945)
Beginn des I. Teils

44
VOKALMUSIK / VOCAL MUSIC
GESANG UND ORCHESTER / VOICE AND ORCHESTRA
Quattro Canzoni
Vier italienische Lieder
für hohe Stimme und Orchester (1932, Neufassung 1956)
Deutsche Übertragung von Ludwig Andersen
Geschrieben im Auftrag der Deutschen Grammophon Gesellschaft (Neufassung 1956)
I „Canto delle risaie“ (Vokalise). Mesto · II „Tu nel tuo letto a far de’ sogni d’oro“
(„Du träumst in deinem Bett von allem Schönen“). Andante · III „Crudele Irene“
(„Grausame Irene“). Allegretto · IV Tarantella „Io mi sono un poveretto“ („Bin ein armes,
armes Luder“). Allegro molto
[Die Lieder dürfen nur in italienischer Sprache aufgeführt werden; die deutsche Über-
setzung ist lediglich zum Textverständnis unterlegt.]
2 (2. auch Picc.) · 2 · 2 · 2 – 4 · 3 · 3 · 0 – P. S. (Glspl. · Vibr. · 2 Tomt. · 2 Beck. · kl. Tr. ·
gr. Tr. · Trgl. · Tamb. · Röhrengl. · gr. Tr. m. Beck.)(4 Spieler) – Hfe. – Str.
12’
Klavierauszug ED 4923
Uraufführung: 24. November 1932 München · Konzertverein München · Dirigent:
Hermann Scherchen · Solist ist nicht mehr feststellbar
Uraufführung der Neufassung: 23. April 1958 Aachen · Städtisches Orchester · Dirigent:
Werner Egk · Helmut Krebs, Tenor

Natur – Liebe – Tod


Kantate nach Gedichten von Ludwig Christoph Heinrich Hölty (1748–1776)
für Baß und Kammerorchester (1937)
I Andante tranquillo („In Silberhüllen eingeschleiert steht jetzt der Baum“) · II Adagio
(„Die Nachtigall singt überall“) · III Moderato („Grabe Spaten, grabe. Alles, was ich
habe“) · IV Andante sciolto („Ihr Freunde hänget“)
2 (2. auch Picc.) · 2 · 2 · 0 – 2 · 2 · 0 · 0 – P. – Str.
14’
Uraufführung: 26. Juni 1937 Göttingen · 200-Jahrfeier der Georg-August-Universität Göttingen ·
Orchester der Händel-Festspiele · Dirigent: Werner Egk · Josef von Manowarda, Baß

Variationen über ein altes Wiener Strophenlied


Komponiert als Einlage der Rosina
in Gioacchino Rossinis Oper „Der Barbier von Sevilla“
für Koloratur-Sopran und Orchester (1937)
„Das Glück ist rund, zur guten Stunde“
2 · 2 · 2 · 2 – 2 · 2 · 0 · 0 – Hfe. · Klav. – Str.
7’
Klavierauszug ED 3788
Uraufführung: 16. September 1938 Berlin, Staatsoper · Dirigent: Robert Heger ·
Erna Berger, Sopran

45
Tango, Zwischenspiel und Arie
aus der Oper „Peer Gynt“
für Sopran und Orchester (1938)
I Tango. Tempo di Tango, ma poco mosso · II Zwischenspiel · Arie für Sopranstimme
(„Schlaf nun und ruh Dich aus, du Mann und Kind! Vergiß die harte Fahrt in fremdes
Land!“). Andante giocoso
2 · Picc. · 2 · Engl. Hr. · 2 · Baßklar. · 2 · Kontrafag. – 4 · 3 · 3 · 1 – P. S. (kl. Tr. · gr. Tr. ·
Beck. · Tamt. · Vibr.)(3 Spieler) – Hfe. – Str.
11’
siehe auch: OPER / OPERA, ORCHESTER / ORCHESTRA (Tango)

La Tentation de Saint Antoine


nach Weisen und Versen des 18. Jahrhunderts
Texte von Michel Jean Sedaine (1719–1797)
Deutsche Übertragung der Texte von Werner Egk
für Alt, Streichquartett und Streichorchester oder
für Alt und Streichquartett (1945)
I „Ciel! L’Univers vatil donc se dissoudre?“ („Herr, ist das Ende der Welt schon
gekommen?“) · II „C’étoit ainsi“ („Alles umsonst“) · III „On vit sortir d’une grotte
profonde“ („Tausend Dämonen entstiegen dem Abgrund“) · IV „On vit des Démons“
(„Teufel waren da“) · V „Quelques-uns prirent le cochon“ („Die Teufel griffen sich das
Schwein“) · VI „Sur un sopha“ („Teuflisch adrett“) · VII „Ronflant comme un cochon“
(„Grunzend, laut, wie ein Schwein“) · VIII „Courez vite, prenez le patron“ („Tanzen soll
der alte Kuttenmann“) · IX „Le Saint, craignant de pécher“ („Als er lief zu seinem Bett“) ·
X „Piqué, dans ce bachanal“ („Bei dem wüsten Bachanal“) · XI „Tel qu’un voleur, sitôt
qu’il voit main forte“ („So wie ein Dieb beim Anblick der Gendarmen“) · XII „Ah! mon
Dieu! que je l’epache belle“ („Oh, mein Gott! Bin ich doch noch entkommen“) ·
XIII „Le Démon, quoi-qu’il passe pari fin“ („Gilt der Teufel auch immer als klug“)
25’
siehe auch: CHOR UND ORCHESTER / CHOIR AND ORCHESTRA
Studienpartitur (Fassung für Alt, Streichquartett und Streichorchester) ED 4559 ·
Klavierauszug ED 4543 · Stimmen (Alt und Str.-Quartett) BSS 37096
Uraufführung: 18. Mai 1947 Baden-Baden, Südwestfunk · Dirigent: Werner Egk ·
Eliette Schenneberg, Alt

46
Chanson et Romance
für hohen Sopran und Orchester (1953)
Texte: Paul le Silentiaire („Chanson“) und Anonym
(„La Romance du Comte Olinos et de Blanche fleur“);
der Anthologie „La Femme et l’amour“ von André Lejard entnommen
Auftragswerk des Festival de musique, Aix-en-Provence
Geschrieben für Pierrette Alarie
I Chanson („J’ai vu, moi, des amants bien épris“) · II La Romance du Comte Olinos et
Blanchefleur („Qui a pitié du comte olinos, lequel, enfant, passa la mer?“)
2 (2. auch Picc.) · 2 (2. auch Engl. Hr.) · 2 · 2 – 2 · 1 · 1 · 0 – P. S. (gr. Tr. · Tomt. · hg. Beck. ·
Tamb.)(2 Spieler) – Str.
15’
Klavierauszug ED 4217
Uraufführung: 19. Juli 1953 · Aix-en-Provence, Festival de musique · Dirigent: Paul Sacher ·
Pierrette Alarie, Sopran

Konzertstücke
aus der Opera semibuffa „17 Tage und 4 Minuten“ (1966)
für Sopran, Tenor und Orchester
I Ballettmusik · II Arie der Circe („Ulyss, mein liebster Feind“) · III Duett Circe, Ulyss
(„Was ist die ganze Nacht“) · IV Duett Circe, Ulyss („Eingesetzt in seine Rechte sei der
Tag!“)
Picc. · 2 · Engl. Hr. · 2 · Baßklar. · 1 – 2 · 2 · 1 · 0 – P. – Hfe. – Str.
20’
siehe auch: ORCHESTER / ORCHESTRA

Nachgefühl
Kantate für Sopran und Orchester
nach Versen von Klabund (1890–1928)
(1976)
Für Helen Donath
Trauercarmen in memoriam unserer plötzlich heimgegangenen Katze („Unsere alte Katze
ist verschieden“)
3 (2. und 3. auch Picc.) · 3 (3. auch Engl. Hr.) · 3 · 3 – 4 · 3 · 3 · 0 – P. S. (Glockenschnur ·
Glspl. · Röhrengl. · Stahlplatte · Beck. · Klirrbeck. · Tamt. · 2 hohe Bong. · 2 kl. Tomt. ·
kl. Tr. · gr. Tr. · Xyl. · Vibr.)(4 Spieler) – Hfe. · Klav. – Str.
12’
Klavierauszug ED 6722
Uraufführung: 30. September 1976 München · Symphonie-Orchester des Bayerischen Rundfunks ·
Dirigent: Rafael Kubelik · Helen Donath, Sopran

47
CHOR UND ORCHESTER / CHOIR AND ORCHESTRA
Mein Vaterland
Hymne nach Worten von Friedrich Gottlieb Klopstock (1724–1803)
für einstimmigen Chor und Orchester oder Orgel (1937)
„Dir ist dein Haupt umkränzt mit tausendjährigem Ruhm“
2 · 2 · 2 · 2 – 4 · 3 · 3 · 1 – P. – Str.
2’
Uraufführung: 26. Juni 1937 Göttingen · 200-Jahr-Feier der Georg-August-Universität
Göttingen · Chor und Orchester der Händel-Festspiele und der 200-Jahr-Feier ·
Dirigent: Werner Egk

La Tentation de Saint Antoine


nach Weisen und Versen des 18. Jahrhunderts
Texte von Michel Jean Sedaine (1719-1797)
Deutsche Übertragung der Texte von Werner Egk
Fassung für gemischten Chor und Orchester (1977)
I „Ciel! L’Univers vatil donc se dissoudre?“ („Herr, ist das Ende der Welt schon
gekommen?“) · II „C’étoit ainsi“ („Alles umsonst“) · III „On vit sortir d’une grotte
profonde“ („Tausend Dämonen entstiegen dem Abgrund“) · IV „On vit des Démons“
(„Teufel waren da“) · V „Quelques-uns prirent le cochon“ („Die Teufel griffen sich das
Schwein“) · VI „Sur un sopha“ („Teuflisch adrett“) · VII „Ronflant comme un cochon“
(„Grunzend, laut, wie ein Schwein“) · VIII „Courez vite, prenez le patron“ („Tanzen soll
der alte Kuttenmann“) · IX „Le Saint, craignant de pécher“ („Als er lief zu seinem Bett“) ·
X „Piqué, dans ce bachanal“ („Bei dem wüsten Bachanal“) · XI „Tel qu’un voleur, sitôt
qu’il voit main forte“ („So, wie ein Dieb beim Anblick der Gendarmen“) · XII „Ah! mon
Dieu! que je l’epache belle!“ („Oh, mein Gott! Bin ich doch noch entkommen“) ·
XIII „Le Démon, quoi-qu’il passe pair fin!“ („Gilt der Teufel auch immer als klug“)
1 · Picc. · 2 · 2 · 2 – 2 · 2 · 2 · 0 – P. S. (kl. Tr. · gr. Tr. · Beck. · Tamt. · Röhrengl. · Glspl. ·
Marimb. · Vibr.)(3 Spieler) – Hfe. – Str.
25’
siehe auch: GESANG UND ORCHESTER / VOICE AND ORCHESTRA
Uraufführung: 17. März 1978 München · Chor und Symphonie-Orchester des Bayerischen
Rundfunks · Dirigent: Heinz Wallberg

48
SOLO, CHOR UND ORCHESTER / SOLO, CHOIR AND ORCHESTRA
Furchtlosigkeit und Wohlwollen
für Tenor-Solo, gemischten Chor (SATB) und Orchester (1930/31, Neufassung 1959)
Text nach einer alten indischen Fabel von Werner Egk
Auftragswerk der IV. Festwoche der Vereinigung für Zeitgenössische Musik, München 1931
Der Wiener Konzerthausgesellschaft gewidmet (Neufassung 1959)
„Der von einer Mücke gestochen wird, was nützt es ihm, wenn er sie tötet?“
1 · Picc. · 2 · 0 · 2 – 2 · 2 · 2 · 0 – P. S. (Vibr. · Röhrengl. · hg. Beck. · 2 Beck. · gr. chin.
Holzbl. · kl. Bongo · gr. Tr. · kl. Tr. · Tamb. · Trgl. · Tamt. · chin. Tempelbl. · Zymb. ·
2 Tomt.)(4 Spieler) – Hfe. · Klav. – Str.
60’
Studienpartitur ED 5020
Uraufführung der Fassung 1930/31: 19. Mai 1931 München, Tonhalle · IV. Festwoche Neuer
Musik · Rundfunkorchester und Rundfunkchor des Bayerischen Rundfunks · Dirigent:
Hermann Scherchen · Max Meili, Tenor
Uraufführung der Neufassung 1959: 5. Juni 1959 Wiener Festwochen, im Rahmen des 9. Inter-
nationalen Musikfestes · Wiener Symphoniker · Chor der Wiener Singakademie · Dirigent:
Werner Egk · Helmut Krebs, Tenor

CHOR A CAPPELLA / CHORAL WORKS A CAPPELLA


Drei französische Chöre
aus „Joan von Zarissa“ nach französischen Gedichten von Charles d’Orléans
für fünf Frauen- und fünf Männerstimmen (SSAAATTBBB) a cappella
I Chanson I („C’est grant paine que de vivre en ce monde“) · II Chanson II („D’ont vient
ce souleil de plaisance“) · III Rondeau („Vous y fiez vous en Mondain Espoir“)
6’
siehe auch: BALLETT / BALLET, ORCHESTER / ORCHESTRA (Konzertsuite, Triptychon)
Partitur (Klavierauszug) ED 5846 · Chorpartitur (SSAAA) ED 5846-01 · Chorpartitur
(TTBBB) ED 5846-02

49
Alphabetisches Werk-Verzeichnis /
Alphabetical Index of Works

Abraxas . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .026, 33
Abstrakte Oper no 1 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .028
Adagio misterioso für Orchester . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .031
Allegria . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .034
Allegro für drei Violinen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .041
Canzone (Bearbeitung des 2. Satzes aus: „Geigenmusik“) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .039
Casanova in London . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .028
Chanson et Romance . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .047
Die chinesische Nachtigall . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .027
Columbus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .020
Danza . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .027
Die Zeit wartet nicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .029
Divertissement . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .043
Drei französische Chöre (aus dem Ballett: „Joan von Zarissa“) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .049
Englische Suite (aus dem Ballett: „Casanova in London”) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .035
Französische Suite nach Rameau . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .026, 34
Der Fuchs und der Rabe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .023
Fünf Stücke für Bläserquintett . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .042
Furchtlosigkeit und Wohlwollen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .049
Geigenmusik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .039
Georgica . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .025, 32
Der Herr vom andren Stern (Filmmusik) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .038
Die Historie vom Ritter Don Juan aus Barcelona . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .023, 24
Irische Legende . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .021
Joan von Zarissa . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .025
Kleine Symphonie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .031
Konzert für Violine und Kammerorchester . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .038
Konzertstücke (aus „17 Tage und 4 Minuten“) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .035, 47
Konzertsuite (aus dem Ballett: „Joan von Zarissa“) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .032
Konzertsuite „Der Revisor“ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .039
La Tentation de Saint Antoine . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .046, 48
Largo für Orchester . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .031
Der Löwe und die Maus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .023

50
Mein Vaterland . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .048
Moira . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .036
Musik für Geige und Bratsche . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .041
Musik für Streichinstrumente . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .037
Musik für Streichquinett . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .042
Nachgefühl . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .047
Nachtanz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .037
Die Nachtigall (Divertimento für Streicher aus: „Die chinesische Nachtigall“) . . . . . . . .037
Die Nachtigall (Divertimento für Streichquartett aus: „Die chinesische Nachtigall“) . . .042
Natur-Liebe-Tod . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .045
Olympische Festmusik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .032
Orchester-Sonate . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .033
Ouvertüre . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .036
Ouvertüre (aus: „Die Zaubergeige“) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .034
Ouvertüre (aus: „Die Zaubergeige“, Einrichtung für 10 Bläser) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .043
Peer Gynt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .019
Polonaise, Adagio und Finale . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .042
Presto für Orchester . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .031
Quartetto per Violoncelli . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .041
Quattro Canzoni . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .045
Der Revisor . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .021
17 Tage und 4 Minuten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .022
Sinfonia concertante Es-Dur KV 297b (Wolfgang Amadeus Mozart) . . . . . . . . . . . . . . . .043
Ein Sommertag . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .026
Sonate für Klavier . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .043
Spiegelzeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .036
Streichtrio in A-Dur . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .041
Streichtrio in g-moll . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .041
Suite (aus: Abraxas) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .035
Tango (aus: „Peer Gynt“) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .032
Tango, Zwischenspiel und Arie (aus: „Peer Gynt“) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .046
Triptychon (aus dem Ballett: „Joan von Zarissa“) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .033
Variationen über ein altes Wiener Strophenlied . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .045
Variationen über ein karibisches Thema . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .034
Die Verlobung in San Domingo . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .022
Das Zauberbett . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .029
Die Zaubergeige . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .019, 34
2. Sonate für Orchester . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .035

51
Alphabetisches Verzeichnis der Lieder und Chöre /
Alphabetical Index of Songs and Choral Works

Ah! mon Dieu! que je l’epache belle! . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .046, 48


Alles umsonst . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .046, 48
Als er lief zu seinem Bett . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .046, 48
Àrie der Circe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .047
Bei dem wüsten Bachanal . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .046, 48
Bin ein armes, armes Luder . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .045
C’est grant paine que de vivre en ce monde . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .049
C’etoit ainsi . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .046, 48
Canto delle risaie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .045
Ciel! L’univers vatil se donc se dissoudre? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .046, 48
Courez vite, prenez le patron . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .046, 48
Crudele Irene . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .045
D’ont vient ce souleil de plaisance . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .049
Das Glück ist rund, zur guten Stunde . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .045
Der von einer Mücke gestochen wird . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .049
Die Nachtigall singt überall . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .045
Die Teufel griffen sich das Schwein . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .046, 48
Dir ist dein Haupt umkränzt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .048
Du träumst in deinem Bett von allem Schönen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .045
Duett Circe, Ulyss . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .047
Eingesetzt in seine Rechte sei der Tag . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .047
Gilt der Teufel auch immer als klug . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .046, 48
Grabe Spaten, grabe. Alles, was ich habe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .045
Grausame Irene . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .045
Grunzend, laut, wie ein Schwein . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .046, 48
Herr, ist das Ende der Welt schon gekommen? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .046, 48
Ihr Freunde hänget . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .045
In Silberhüllen eingeschleiert steht jetzt der Baum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .045
Io mi sono un poveretto . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .045
J’ai vu, moi, des amants bien épris . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .047
Le Démon, quoi-qu’il passe pari fin . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .046, 48

52
Le Saint, craignant de pécher . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .046, 48
Oh, mein Gott! Bin ich doch noch entkommen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .046, 48
On vit des Démons . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .046, 48
On vit sortir d’une grotte profonde . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .046, 48
Piqué, dans ce bachanal . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .046, 48
Quelques-uns prirent le cochon . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .046, 48
Qui a pitié du comte olinos, lequel, enfant, passa la mer? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .047
Ronflant comme un cochon . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .046, 48
Schlaf nun und ruh Dich aus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .046
So wie ein Dieb beim Anblick der Gendarmen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .046, 48
Sur un sopha . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .046, 48
Tanzen soll der alte Kuttenmann . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .046, 48
Tausend Dämonen entstiegen dem Abgrund . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .046, 48
Tel qu’un voleur, sitôt qu’ il voit main forte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .046, 48
Teufel waren da . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .046, 48
Teuflisch adrett . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .046, 48
Trauercarmen in memoriam unserer plötzlich heimgegangenen Katze . . . . . . . . . . . . . . .047
Tu nel tuo letto . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .045
Ulyss, mein liebster Feind . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .047
Unsere alte Katze ist verschieden . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .047
Vous y fiez vous en Mondain Espoir . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .049
Was ist die ganze Nacht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .047

53
WERGO

Werner Egk
La Tentation de
Saint Antoine ·
Die Nachtigall.
Divertimento für
Streichquartette ·
Polonaise, Adagio
und Finale für vier
Bläser und Streichquintett
Werner-Egk-Quartett · Janet Walker, Alt ·
Manfred Clement, Oboe · Ulf Rodenhäuser,
Klarinette · Johannes Ritzkowsky, Horn ·
Eberhard Marschall, Fagott ·
Werner Booz, Kontrabass
WER 60133-50 / CD

Musik für Bläserensemble


Divertissement für 11 Bläser ·
Ouvertüre zur Oper
Die Zaubergeige. Einrichtung für
11 Bläser und Kontrabass · Sinfonia concertante
Es-Dur KV 297b (W.A. Mozart). Bearbeitung für
zwei Bläserquartette und Kontrabass von Werner Egk
Bläser Ensemble Mainz · Leitung: Klaus Rainer Schöll
WER 60179-50 / CD

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WERGO · postfach 36 40 · D-55026 Mainz
E-Mail: wergo@schott-musik.de
Internet: http://www.schott-music.com/
Werner Egk
bei
Peer Gynt
mit (u.a.) Carmen Anhorn,
Angela Feeney, Helene Grabenhorst,
Kari Lövaas, Janet Ferry, Norma Sharp,
Renate Freyer · Hans Hopf,
Roland Hermann, Paul Hansen,
Pater Lika, Waldemar Wild
Chor des Bayerischen Rundfunks,
Münchner Rundfunkorchester ·
Dirigent Heinz Wallberg
Orfeo C 005 822 H (2 CDs)

Die Verlobung
in San Domingo
mit Evelyn Lear, Margarete Bence ·
Fritz Wunderlich, Hans Günter Nöcker,
Hamid Nasseri, Mino Yahia,
Ricchard Holm, Karl Christian Kohn
Bayerisches Staatsorchester ·
Dirigent Werner Egk
Aufzeichnung der Uraufführung
vom 27. November 1963 am
Bayerischen Nationaltheater, München
Orfeo C 343 932 I (2 CDs)

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Orfeo International
Augustenstraße 79 · 80333 München
e-mail Orfeo-International@t-online.de
Werner-Egk-Begegnungsstätte

Donauwörth
Dokumente zu Leben und Werk des Komponisten
Werner Egk (1901–1983)

Die Werner-Egk-Begegnungs-
stätte Donauwörth präsentiert
anschaulich und repräsentativ in
einer umfangreichen Dokumen-
tation mit zahlreichen originalen Exponaten (aus seinem privaten und
künstlerischen Umfeld) und exquisiten Bühnenbildmodellen Bilder und
Objekte zum Leben und Werk des bedeutenden Komponisten sowie seine
Beziehung zu Donauwörth.
Die im Aufbau befindliche Egk-Bibliothek sammelt Musikalien und Schrift-
tum zu Werner Egk und darüber hinaus zur Musik des 20. Jahrhunderts in
Deutschland.

Werner-Egk-Begegnungsstätte, Pflegstr. 21 a, 86609 Donauwörth


Öffnungszeiten: Jeden Mittwoch / Samstag / Sonntag / Feiertag von 14 –17 Uhr
Gruppenführungen jederzeit nach Voranmeldung
(Tel. 09 06 / 7 89-1 51 oder 7 89-1 85)
Komponisten
in Bayern
Dokumente musikalischen
Schaffens
im 20. Jahrhundert
herausgegeben im Auftrag des
Landesverbandes Bayerischer Tonkünstler e.V.
im DTKV
von Alexander L. Suder

Band 29

Werner Egk
Mit Beiträgen von Alfred Böswald, Andrew McCredie, Franz R. Miller und
Helga-Maria Palm-Beulich, 1997. 232 S. mit 17 Abbildungen und zahlrei-
chen Notenbeispielen, gr-8°, Kart. ISBN 3-7952-0866-1, DM 24,–
Die Monographie zu Werner Egk enthält neben der umfangreichen
Darstellung seines Lebens auch Beiträge, die sich mit seinen Opern,
Balletten sowie mit seiner Vokal- und Instrumentalmusik eingehend
beschäftigen. Bildteil, Diskographie, Werk- und Literaturverzeichnis bieten
zudem eine solide Grundlage für weitere Studien zu Werner Egk.
Zu diesem Band gehört eine Musikkassette, die Werke von Werner Egk
enthält. Sie bietet damit z. T. eine akustische Ergänzung zum analytischen
Teil des Buches. Die Musikkassette ist zu bestellen zum Preis von DM 25,–
zzgl. Porto beim
Landesverband Bayerischer
Tonkünstler im DKV DR. HANS SCHNEIDER VERLAG GMBH
Linprunstr. 16/Rgb. Mozartstraße 6
80335 München D-82323 Tutzing
Tel. 08158 · 3050 / Fax 08158 · 7636
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