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CARL ORFF

VERZEICHNIS
DER VERÖFFENTLICHTEN WERKE

LIST
OF PUBLISHED WORKS
Stand
Juli 2005

up to
July 2005

Mainz · London · Madrid · New York · Paris · Prag · Tokyo · Toronto


Die Aufführungsmaterialien zu den Bühnen-, Orchester- und Chorwerken dieses Verzeichnisses stehen
leihweise nach Vereinbarung zur Verfügung, falls nicht anders angegeben. Alle übrigen Ausgaben
mit Editions-Nummern sind käuflich erhältlich. Das Verzeichnis wurde im Juli 2005 abgeschlossen.
Informationsmaterial über die einzelnen Werke wird auf Wunsch übersandt.
Jahresangaben im Titel beziehen sich, wo nicht anders vermerkt, auf das Jahr der Fertigstellung der
Partiturreinschrift bzw. der Veröffentlichung.
Ein vollständiges Verzeichnis des „Orff-Schulwerks“, für das Carl Orff weitere Originalkompositionen
schuf, ist separat erhältlich.
Performing material for the stage, orchestral and choral works in this catalogue are obtainable on
hire unless otherwise stated. Works editions with numbers are on sale. The catalogue was completed
in July 2005.
More detailed information concerning individual works can be obtained on request from the
publishers.
Unless otherwise stated, the year indicated in the title refers to the year of completion/publication of
the score.
In addition, there is available a complete catalogue of the “Orff-Schulwerk” for which Carl Orff
created other original compositions.
Titelfoto: Daniela-Maria Brandt, Vogtsburg-Oberrotweil
Der Verlag dankt dem Orff-Zentrum München für wissenschaftliche Beratung und Mitarbeit bei der
Erstellung dieses Verzeichnisses.
The publisher thanks the Orff-Center Munich for their scientific advice and collaboration in the
preparation of this catalogue.
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Printed in Germany
INHALT / INDEX

Vorwort / Preface ..................................................................................... 14


Chronologie / Chronology ..................................................................... 10

Bühnenwerke / Stage Works .................................................................... 19

Instrumentalmusik / Instrumental Works .............................................. 29


Orchester / Orchestra .......................................................................... 29
Blasorchester / Wind Orchestra .......................................................... 30
Bläserensemble / Wind Ensemble ....................................................... 31
Jugendmusik-Ensemble / Youth Ensemble ....................................... 32
Kammermusik / Chamber Music ....................................................... 32
Klavier / Piano ...................................................................................... 33

Vokalmusik / Vocal Music........................................................................ 35


Chor und Orchester / Choir and Orchestra ..................................... 35
Chor und Instrumente / Choir and Instruments .............................. 35
Sprechchor und Instrumente / Spoken Choir and Instruments ...... 38
Chor und Klavier / Choir and Piano ................................................. 39
Chor a cappella / Choir a cappella ..................................................... 39
Lieder / Songs ....................................................................................... 42

Alphabetisches Werk-Verzeichnis / Alphabetical List of Works.......... 43

3
K. H. RUPPEL,VORWORT

E rst um die Mitte seines Lebens ist Carl Orff mit der im Sommer
1937 in Frankfurt uraufgeführten szenischen Kantate „Carmina
Burana“ der große Durchbruch gelungen, der Durchbruch eines
Zweiundvierzigjährigen aus einem bereits damals umfangreichen
Œuvre eines sich oft auf den konträrsten Pfaden bewegenden Ent-
wicklungsganges zur eignen, fortan nur sich selber prägenden Per-
sönlichkeit, die von keiner sich als zeitgenössisch profilierenden
„Richtung“ mehr irritiert wurde. Von da an gab es den Orff-Stil, den
sein Schöpfer bis in sein achtes Lebensjahrzehnt unbeirrbar beibe-
halten und weiterentwickelt hat, bruchlos, wandelbar nur in sich
selbst. Das unterscheidet das Schaffen Orffs seit den „Carmina
Burana“ von der Zeit vorher, die gekennzeichnet war durch ein ruhe-
loses Suchen, Aufgreifen und Verwerfen von „Mustern“, die sich ihm
auf dem weiten Terrain der zeitgenössischen Musik darboten, die ihn
faszinierten als Wegweiser zu sich selbst, und in deren Spuren er
ebenso rabiat dahinstürmte, wie er sich brüsk von ihnen abkehrte,
wenn er merkte, daß sie ihn auf Wege führten, die nicht seine eigenen
sein konnten.
Man kann im ersten Band der Dokumentation seines Wirkens und
Schaffens, die aus Anlaß seines 80. Ceburtstages im Verlag Hans
Schneider in Tutzing zu erscheinen begann, in seiner eigenen Darstel-
lung nachlesen, wie kreuz und quer er durch die europäische Musik-
landschaft etwa der Zeit zwischen 1910 und 1930 hastete. Zuerst war
es die faszinierende Erscheinung Debussys, die den jungen Orff in
ihren Bann zog; dann traf er auf Schönberg, dem nach kurzer inten-
siver Hinwendung, so verschieden wie nur denkbar, Strauss und
Pfitzner als mögliche Leitfiguren folgten. Man kann sich vorstellen,
welche geistigen und seelischen Stürme bei diesen labyrinthischen
Gängen durch die damalige „Moderne“ über ihn hereinbrachen, wel-
che Zusammenbrüche, Zweifel und Verzweiflungen er durchzustehen
hatte, bis er einen doppelten festen Boden unter den Füßen fand: den
einen boten ihm seine immer stärker hervortretenden pädagogischen
Neigungen, deren suggestive Kraft er als musikalischer Leiter der
1924 von Dorothee Günther in München gegründeten „Schule für
Gymnastik, Musik und Tanz“ ausprobierte, und die er bis 1930 in der
ersten Fassung seines „Schulwerks“ systematisierte; der andere festig-
te sich in der intensiven Beschäftigung mit alten Meistern, insbeson-
dere Claudio Monteverdi. Die deutschen Nachgestaltungen von des-
sen „Orfeo“, „Lamento di Ariana“ und „Ballo dell’lngrate“ (später
als „Trittico teatrale“ zusammengefaßt) gehören zum wenigen, was
Orff nach den „Carmina Burana“ aus seinem vorherigen Schaffen
noch für die öffentliche Aufführung zuließ – alles andere, meinte er
damals, sei uninteressant, abgetan, vorbei.
Die „Carmina Burana“, das Schlüsselwerk zum Œuvre Carl Orffs,
bedeuten nicht nur den endgültigen Durchbruch seiner Persönlich-
keit, sie wurden auch der Durchbruch zum Welterfolg, der nach 1945

4
geradezu rapid in allen Musikländern der Erde einsetzte – der letzte
bis jetzt nach dem „Rosenkavalier“ von Richard Strauss (1911), den
drei frühen Balletten („Feuervogel“, „Petruschka“ und „Sacre du
Printemps“, 1910 bis 1913) von Igor Strawinsky, dem „Wozzeck“
von Alban Berg (1925) und dem „Bolero“ von Maurice Ravel (1928).
Die „Burana“ regten namentlich Regisseure und Choreographen in
aller Welt zu immer neuen Gestaltungsideen an, weil in ihnen das tän-
zerische und mimisch-szenische Element von gleicher Durchschlags-
kraft ist wie das musikalische. „Je wesentlicher und einfacher die
Aussage, desto unmittelbarer und stärker die Wirkung“ ist ein Leit-
wort für Orffs künstlerische Überzeugung, nach dem alle seine den
„Burana“ folgenden Werke geschrieben sind, mögen sie thematisch
auch so weit auseinanderliegen wie einerseits die Märchenstücke
„Der Mond“ und „Die Kluge“ und die bairische Historie „Die Ber-
nauerin“, andererseits die griechische Trilogie „Antigonae“, „Oedi-
pus der Tyrann“, „Prometheus“ und die mit den „Carmina Burana“
zu einem zweiten „Trittico teatrale“ unter dem Titel „Trionfi“ zusam-
mengestellten „Catulli Carmina“ und „Trionfo di Afrodite“. Es sind
die beiden Lebenskreise, in denen sich Orffs schöpferische Persön-
lichkeit von jeher ruhend weiß – der alpenländisch-vitale und
elementare mit der Urkraft seiner Theaterphantasie und der mittel-
meerisch-antike mit der nach Orffs Überzeugung über Jahrtausende
hinweg ungebrochenen geistigen Gewalt seines humanen Men-
schenbildes. Sein letztes Bühnenwerk, das 1973 bei den Salzburger
Festspielen uraufgeführte Mysterium „De temporum fine comoedia“
öffnet das Theater dem Transzendenten, Orffs Aspekt des Meta-
physischen.
„In allem“, so Orff selbst, „geht es mir schließlich nicht um musi-
kalische, sondern um geistige Auseinandersetzungen“. Ihnen dient
alles, was er in seinen Bühnenwerken mit elementarem Zugriff zur
theatralischen Erscheinung bringt. Er erneuert in einem typischen
Klangbild, für das, wie Ernst Laaff bemerkt hat, „alle Frühformen
menschlichen Musizierens“ aufgenommen werden, das universale
Theater aus sprachschöpferischer Kraft in der Bindung und Ordnung
seiner verschiedensten Formen – der griechischen Tragödie und der
lateinischen Komödie, des mittelalterlichen Mysterien- und Stegreif-
spiels, der renaissancistischen Huldigungs-Intermedien, der Barock-
oper und des alpenländischen Bauern- und Volkstheaters, und
schließlich bildet auch noch Shakespeare, von dessen „Sommer-
nachtstraum“ Orff eine Bühnenfassung mit eigener Musik hergestellt
hat, eine bedeutsame Zone in seiner vielschichtigen, farbenreichen
Theaterlandschaft. Inmitten ständiger Bewegung und tausenderlei
Versuchen, dem gegenwärtigen Theater entweder neue Anstöße zu
geben oder aber es künstlerisch und gesellschaftlich in Frage zu
stellen, wenn nicht gar zu liquidieren, liegt Carl Orffs Theater vor
uns als ein Feld der Ruhe von ganz persönlicher Prägung, d. h. von
nie abklingender geistiger Spannung erfüllt und als keineswegs ent-
rücktes, sondern als ganz nahes Bild eines gestalthaft-lebendigen
Humanismus.

5
Seit der Vollendung seines 80. Lebensjahres widmete sich Orff
vornehmlich seiner in acht Bänden vorliegenden Dokumentation
„Carl Orff und sein Werk“.
Die meisten Texte sind von Orff selbst geschrieben. Man lernt in
ihnen den Schriftsteller Orff kennen. Ohne die zuweilen fatale
Detailverliebtheit vieler Autobiographien schildert er anschaulich
und farbenreich seinen Weg, das Milieu, dem der bayerische Offi-
zierssohn entstammt, die geistigen Aus- und Irrfahrten des jungen
Musikers, der seine Berufung zu erkennen beginnt, die Entstehung
und Stabilisierung seiner Bildungswelt, das Werden und Wachsen
einer Orff-spezifischen Geisteslandschaft, die sich 1925 gleichsam
wie zu einem Vorfeld in den Monteverdi-Bearbeitungen und mit der
„Entrata“ für fünfchöriges Orchester und Orgel (nach William Byrd)
von 1928 öffnet, um in dem 1931 in seiner ersten Fassung veröffent-
lichten „Schulwerk“ ihre elementare Fundierung zu finden – Nie-
derschlag der praktischen Erfahrung, die Orff als musikalischer Lei-
ter der Günther-Schule in München gesammelt hatte. Es war der
Anfang des Siegeszuges eines Werkes und der in ihm dargestellten
musikpädagogischen Idee über die ganze Welt.
Die Dokumentation, 1982 abgeschlossen, stellt nicht nur den in
sich geschlossenen zyklischen Kosmos eines singulären Bühnenwer-
kes vor, sondern profiliert die Persönlichkeit eines schöpferischen
Menschen, dem das Ergründen aller „Möglichkeiten sprachlicher
Gestaltung“ eine ebenso gewichtige Forderung an alle darstellende
künstlerische Aktivität war wie die Erweckung, Lenkung und Schär-
fung des musikalischen Bewußtseins.

Karl Heinrich Ruppel (1900–1980) schrieb dieses Vorwort für das


Carl Orff-Werkverzeichnis 1980. Für das Verzeichnis 1985 wurde es
von Dr. Werner Thomas überarbeitet und ergänzt.

6
K. H. RUPPEL, PREFACE

C arl Orff achieved his first great success with the cantata “Car-
mina Burana”, first staged in Frankfurt during the summer of
1937. It was a break-through for the forty-two-year-old composer
who had already lived half his life and had, by then, a considerable
number of compositions to his credit. These represented the stages in
a development which had often led along diametrically opposed
paths in search of his personality. From then on, however, it was
precisely this personality which determined the character of all his
works, without being further affected by any of the current, self-
styled “contemporary tendencies”. It also marked the emergence of
the “Orff style” which the composer maintained and developed right
beyond his eightieth birthday without changing its identity. This
distinguished Orff’s work after “Carmina Burana” from that of the
earlier periods which bore the mark of a restless search for “models”
in the extensive field of contemporary music – models he took up
and then discarded, fascinating signposts pointing seemingly to an
identity towards which he raced impetuously, only to turn back
abruptly when he realized that the path along which he sped could
never be his own.
On the occasion of Orff’s eightieth birthday, the publisher Hans
Schneider in Tutzing issued the first volume of a comprehensive
documentation regarding his work and influence. It contains an
account, written by the composer himself, of how he explored the
European musical landscape occupying a period which roughly
corresponded to the years 1910 to 1930. Debussy was the first under
whose fascinating spell the young Orff fell, then Schönberg who was
discarded after a short intensive preoccupation with his music
in favour of the utterly different composers Strauss and Pfitzner.
One can imagine the spiritual and emotional storms unleashed
during this journey through the labyrinth of the then “modern”
trends, the breakdowns, doubts and moments of depression he had
to suffer before finding two distinct levels of firm ground under his
feet. The first was the result of his steadily increasing preoccupation
with education, as well as the development of his powers of sugges-
tion in this field which he exercised as the musical director of the
“School of Gymnastics, Dance and Music”, founded 1924 in Munich
by Dorothee Günther, and which he expounded systematically
during the years before 1930 in the first version of his “Schulwerk”.
The other level resulted from his intensive occupation with the music
of the old masters, and of Claudio Monteverdi in particular. The
German adaptation of Monteverdi’s “Orfeo”, “Lamento di Ariana”
and “Ballo dell’Ingrate” (later combined in a “Trittico teatrale”) were
among the few of his earlier works which, after “Carmina Burana”,
Orff permitted still to be performed – all the rest, he said then, were
uninteresting, irrelevant, dated.

7
The significance of “Carmina Burana”, the key-work in the music
of Carl Orff, is not merely that of a final break-through regarding the
composer’s personality but also a break-through in an international
recognition which led, after 1945, to spectacularly rapid successes,
unparalleled since then, in every country of the musical world – com-
parable only to those of “Der Rosenkavalier” by Richard Strauss
(1911), Stravinsky’s three early ballets (“Firebird”, “Petruschka” and
“Sacre du Printemps” between 1910 and 1913), Alban Berg’s
“Wozzeck” (1925) and the “Bolero” by Ravel (1928). Producers
and choreographers the world over were particularly inspired by
“Carmina burana” to create new interpretations because the ele-
ments of dance, mime and theatre were as strikingly effective in this
work as the music itself. “The more fundamental and simple the
statement, the more immediate and powerful its effect” is a maxim
proclaiming Orff’s artistic conviction which governed every one of
his works written after “Carmina Burana” – even where they were
thematically as far apart as, on the one hand, the fairy-tale plays “Der
Mond” and “Die Kluge”, as well as the Bavarian story “Die
Bernauerin”, and on the other the Greek trilogy “Antigonae”,
“Oedipus der Tyrann”, “Prometheus”, and the second “Trittico
teatrale” with the title “Trionfi” consisting of “Carmina Burana”,
“Catulli Carmina” and “Trionfo di Afrodite”. These are the two
spheres in which Orff’s creative personality has always been at home:
the vigorous and earthy vitality from just north of the Alps together
with the elemental strength of his theatre-orientated vision, and
Mediterranean antiquity which, Orff was convinced, had retained
over several thousand years the unbroken spiritual power of its
humanist image. The mystery play “De temporum fine comoedia”,
his last work for the stage first performed at the 1972 Salzburg Fes-
tival, opens the theatre to transcendental and metaphysical ideas.
“In everything”, Orff said, “I am concerned in the end not with
musical but with spiritual arguments.” Indeed, every realized vision
in his powerfully conceived works for the stage serves this purpose.
He revives the universal theatre by creating a characteristic sound
picture embracing, as Ernst Laaff has pointed out, “all the early
forms of our music making”, but also by using language creatively in
associations and structures of the most diverse forms – the Greek
tragedy and the Latin comedy, the medieval mystery plays and
improvisations, the homage-intermezzi in the manner of the Renais-
sance, the Baroque opera, the peasant theatre and the folklore of the
Alpine countries, and finally Shakespeare who also plays a significant
part in this varied and colourful theatre landscape because Orff
wrote his own version with music of the “Midsummer Night’s
Dream”. The contemporary theatre seems constantly restless and
beset by countless experiments and doubts about its artistic and
social validity, if not by suggestions to liquidate it altogether. In
contrast Orff’s theatre represents a field of tranquility of a very
personal kind, that is to say, of a never waning spiritual intensity, and
of a powerful image of humanity.

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Since completing his eightieth year, Orff devoted himself chiefly to
the documentation, “Carl Orff und sein Werk”, published in eight
volumes. Orff himself wrote most of the material, thus demon-
strating his talents as a writer. Without indulging, like so many
authors of autobiographies, in somewhat embarrassing details, he
illustrated in lucid and colourful descriptions his development and
the environment in which he grew up as the son of a Bavarian
officer, the frequently misguided spiritual journeys of the young
musician who gradually recognized his vocation, the start and for-
mation of his education, the evolution and unfolding of his specific
spiritual landscape with its beginnings in the Monteverdi adaptations
of 1925, as well as with the “Entrata” of 1928 for an orchestra
divided into five groups and organ (after William Byrd), to arrive
finally at the basic creation of this landscape in the first version of the
“Schulwerk”, published in 1931 – a reflection of the practical experi-
ence he had gained when teaching music at the Günther School in
Munich. With this work the idea of a music education as he envis-
aged it began its conquest of the entire world.
The documentation was completed in 1982. It represents not only
the closed and cosmic circuit of a unique work for the stage, but also
creates the distinctive image of a creative personality for whom the
discovery of every “possible creative structuring of the language”
was as important a challenge in every aspect of the performing arts
as the awakening, guiding and concentrating of a musical con-
sciousness.

Karl Heinrich Ruppel (1900–1980) wrote this preface for the 1980
catalogue of works by Carl Orff. This preface was revised and com-
pleted by Dr. Werner Thomas for the catalogue of 1985.
English translation by Stefan de Haan

9
CHRONOLOGIE

1895 Am 10. Juli wird Carl Orff in München geboren.


1898 Geburt der Schwester Maria (Mia)
1900 Erster Klavierunterricht
1901 Marsfeldschule
1905 Ludwigsgymnasium
1907–1912 Wittelsbacher-Gymnasium
1910–1912 Lieder für Singstimme und Klavier
1911–1912 Zarathustra (Nietzsche) für Bariton, drei Männerchöre und
Orchester
1912–1914 Studium an der Akademie der Tonkunst
1913 Gisei (Das Opfer) Musikdrama
1914 Tanzende Faune, Ein Orchesterspiel
Treibhauslieder. Ein Trauerspiel nach Gedichten von Maurice
Maeterlinck
Studium bei Hermann Zilcher
1915–1917 Kapellmeister an den Münchner Kammerspielen
1917 Erste Fassung des Sommernachtstraums (unvollendet)
Einberufung zum Kriegsdienst. An der Ostfront verschüttet
1918 Kapellmeister am Nationaltheater Mannheim
und am Großherzoglichen Hoftheater Darmstadt
1918–1919 Musik zu Büchners „Leonce und Lena“
1919 Rückkehr nach München
Studium alter Meister, vor allem des 16. und 17. Jahrhunderts
Unterrichtstätigkeit im privaten Schülerkreis
Lieder nach Texten von Klabund, Dehmel, Lenau
und Nietzsche
1920–1921 Studium bei Heinrich Kaminski
Lieder und Gesänge für Singstimme und Klavier nach Texten
von Franz Werfel
Des Turmes Auferstehung (Werfel) für zwei Baßstimmen,
großes Orchester und Orgel
2. Fassung für zwei Männerchöre, großes Orchester und Orgel
Entwurf einer Einrichtung von Bachs „Kunst der Fuge“ für
mehrere Instrumentalkörper und Chöre
1920–1925 Verheiratet mit Alice Solscher

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1921 Geburt der Tochter Godela
Beginn des Monteverdi-Studiums
1923/24 Dramaturgische und musikalische Neugestaltung von Monte-
verdis „L’Orfeo“
1924 Gründung und Aufbau einer Ausbildungsstätte für Gymnastik,
Rhythmik, Musik und Tanz, zusammen mit Dorothee Günther:
Güntherschule München
1925 Neugestaltung von Monteverdis „Lamento d’Arianna“
17. April: Uraufführung des „Orpheus“ (Erste Fassung) am
Nationaltheater Mannheim
Neugestaltung von Monteverdis „Ballo delle Ingrate“ (1608)
(nach dem 7. und 8. Madrigalbuch) als Satyrspiel zu „Orpheus“
unter dem Titel „Tanz der Spröden“
28. Dezember: Uraufführung des „Tanz der Spröden“ (Erste
Fassung) am Landestheater Karlsruhe
1925–1932 Organale Cantus firmus-Sätze
1927 „Kleines Konzert für Cembalo, Flöte, Oboe, Fagott, Trompete,
Posaune und Schlagwerk nach Lautensätzen aus dem sechzehn-
ten Jahrhundert“
1928 11. Dezember: Uraufführung des „Kleinen Konzerts“ in Mün-
chen im Rahmen der „Vereinigung für Zeitgenössische Musik“
„Entrata nach William Byrd für fünfchöriges Orchester und
Orgel“
Zweite Fassung des Sommernachtstraums (unvollendeter Ent-
wurf)
1929 13. Oktober: Uraufführung der Zweitfassung des „Orpheus“
im Residenztheater München
1930 Aufführung der „Entrata“ über Funk und Lautsprecher durch
Hermann Scherchen in Königsberg
Kantaten nach Texten von Franz Werfel (Werkbuch I)
1930/31 Catulli Carmina I, II (Chorsätze)
Chorsätze nach Texten von Bert Brecht (Werkbuch II)
1931–1934 Publikation der ersten Schulwerk-Ausgabe: „Orff-Schulwerk
Elementare Musikübung“ in Zusammenarbeit mit Gunild Keet-
man
1931 Planung einer „Münchner Turm- und Stadtmusik“
1932 Bearbeitung bajuwarischer Volksmusik mit Kurt Huber
28. April: Erstaufführung der „Lukaspassion“ im Rahmen der
„Vereinigung für Zeitgenössische Musik“ in München
1932/33 Leitung des Münchner Bachvereins

11
1933 Szenisch-konzertante Einrichtung und Aufführung von Hein-
rich Schütz’ „Historia der Auferstehung Jesu Christi“ im Rah-
men des Bachvereins
1937 8. Juni: Carmina Burana, Uraufführung Städtische Bühnen
Frankfurt am Main
1939–1953 Verheiratet mit Gertrud Willert
1939 5. Februar: Der Mond, Uraufführung Bayerische Staatsoper
München
14. Oktober: Ein Sommernachtstraum (dritte Fassung), Erstauf-
führung Städtische Bühnen Frankfurt am Main
1940 24. August: Erstaufführung der „Entrata“ (Neufassung) in
Frankfurt am Main
4. Oktober: Aufführung der dritten Fassung des „Orpheus“ in
der Staatsoper Dresden
30. November: Aufführung aller drei Monteverdi-Werke am
Reußischen Theater Gera
1943 20. Februar: Die Kluge, Uraufführung Städtische Bühnen
Frankfurt am Main
6. November: Catulli Carmina, Uraufführung Städtische
Bühnen Leipzig
Vierte Fassung des Sommernachtstraums (nicht aufgeführt)
1947 15. Juni: Die Bernauerin, Uraufführung Württembergische
Staatstheater Stuttgart
1948 Beginn der Schulwerksendungen am Bayerischen Rundfunk,
„Die Weihnachtsgeschichte“
1949 9. August: Antigonae, Uraufführung Felsenreitschule Salzburg
1950–1954 Publikation der zweiten Schulwerk-Ausgabe „Musik für
Kinder“ in Zusammenarbeit mit Gunild Keetman
1950–1960 Leitung der Meisterklasse für Komposition an der Staatlichen
Hochschule für Musik in München
1952 30. Oktober: Ein Sommernachtstraum (5. Fassung), Erstauf-
führung Landestheater Darmstadt
1953 14. Februar: Trionfo di Afrodite, Uraufführung Teatro della
Scala, Milano (in Verbindung mit „Carmina Burana“ und
„Catulli Carmina“ unter dem Titel: „Trionfi – Trittico teatrale“)
20. Oktober: „Astutuli“, Uraufführung Münchner Kammer-
spiele
1954–1959 Verheiratet mit Luise Rinser
1956 31. März: Comoedia de Christi Resurrectione, Erstsendung des
Bayerischen Fernsehens
3. August: Die Sänger der Vorwelt, Chorsätze nach einem Text
von Friedrich Schiller, Uraufführung Stuttgart

12
4. Dezember: Nänie und Dithyrambe, Chorsätze nach Texten
von Friedrich Schiller, Uraufführung Bremen
Mitglied des Ordens „Pour le mérite“ für Wissenschaften und
Künste
1957 21. April: Comoedia de Christi Resurrectione, Szenische Urauf-
führung Württembergische Staatstheater Stuttgart
1958 15. Mai: „Lamenti · Trittico teatrale liberamente tratto da opere
di Claudio Monteverdi“
Erstaufführung unter diesem Titel bei den Schwetzinger Fest-
spielen
1959 11. Dezember: Oedipus der Tyrann, Uraufführung Württem-
bergische Staatstheater
Ehrendoktor der Universität Tübingen
1960 Heirat mit Liselotte Schmitz
11. Dezember: Ludus de nato Infante mirificus, Uraufführung
Württembergische Staatstheater Stuttgart
1961 Gründung des Seminars und der Zentralstelle für das Orff-
Schulwerk an der Akademie Mozarteum in Salzburg
1962/63 Schulwerk-Vortragsreisen nach Kanada, Japan und Portugal
1963 Eröffnung des Orff-Instituts in Salzburg
12. März: Ein Sommernachtstraum (6. Fassung), Erstaufführung
Württembergische Staatstheater Stuttgart
1968 24. März: Prometheus, Uraufführung Württembergische Staats-
theater Stuttgart
1972 Ehrendoktor der Universität München
Großes Verdienstkreuz mit Stern und Schulterband des Ver-
dienstordens der Bundesrepublik Deutschland
1973 20. August: De temporum fine comoedia, Uraufführung
Großes Festspielhaus Salzburg
1974 Verleihung des Romano Guardini-Preises der Katholischen
Akademie in Bayern
1975–1981 Arbeit an der Dokumentation „Carl Orff und sein Werk“ in
acht Bänden
1982 Gestorben am 29. März in München
Beisetzung am 3. April in der Schmerzhaften Kapelle der
Klosterkirche zu Andechs

13
CHRONOLOGY

1895 Born in Munich on 10 July


1898 Birth of his sister Maria (Mia)
1900 First piano lessons
1901 Marsfeld School
1905 Ludwig High School
1907–1912 Wittelsbacher High School
1910–1912 Songs for voice and piano
1911–1912 “Zarathustra” (after Nietzsche) for baritone, three male choirs
and orchestra
1912–1914 Studies at the Academy of Music
1913 “Gisei” (Das Opfer), music drama
1914 “Tanzende Faune”, orchestral play
“Treibhauslieder”. A tragedy after poems by Maurice Maeter-
linck
Studies with Helmut Zilcher
1915–1917 Kapellmeister at the Munich Kammerspiele
1917 First version of “Ein Sommernachtstraum” (unfinished)
Military service. Narrowly escapes death by burial under rubble
on the Eastern front.
1918 Kapellmeister at the Mannheim Nationaltheater and the
Darmstadt Hoftheater
1918–1919 Music for Büchner’s “Leonce und Lena”
1919 Returns to Munich
Studies old masters, especially of the 16th and 17th centuries
Begins to teach private pupils
Lieder after texts by Klabund, Dehmel, Lenau and Nietzsche
1920–1921 Studies with Heinrich Kaminski
Songs for voice and piano after texts by Franz Werfel
“Des Turmes Auferstehung” (Werfel) for two bass voices, large
orchestra and organ
2nd version for two male choirs, large orchestra and organ
Draft of an arrangement of Bach’s “Kunst der Fuge” for several
orchestras and choirs
1920–1925 Married to Alice Solscher
1921 Birth of daughter Godela
Begins to study Monteverdi

14
1923/24 New dramaturgical and musical arrangement of Monteverdi’s
“L’Orfeo”
1924 Together with Dorothee Günther, founds the Günther School
for gymnastics, rhythm, music and dance in Munich
1925 New arrangement of Monteverdi’s “Lamento d’Arianna”
17 April: World premiere of “Orpheus” (first version) at the
Mannheim Nationaltheater
New arrangement of Monteverdi’s “Ballo delle Ingrate” (1608)
(after the 7th and 8th book of madrigals) as satyr play of
“Orpheus” under the title “Tanz der Spröden”
28 December: World premiere of “Tanz der Spröden” (first
version) at the Karlsruhe Landestheater
1925–1932 Organal cantus-firmus pieces
1927 “Kleines Konzert” for harpsichord, flute, oboe, bassoon,
trumpet, trombone and percussion after lute pieces of the 16th
century
1928 11 December: World premiere of “Kleines Konzert” in
Munich, as part of the “Vereinigung für Zeitgenössische
Musik”
“Entrata” (after William Byrd) for five-choir orchestra and
organ
2nd version of “Ein Sommernachtstraum” (unfinished draft)
1929 13 October: World premiere of the 2nd version of “Orpheus” at
the Munich Residenztheater
1930 Performance of “Entrata” using radio and loudspeakers by
Hermann Scherchen in Königsberg
Cantatas after texts by Franz Werfel (Book of Works I)
1930/31 Catulli Carmina I, II (choral pieces) Choral pieces after texts
by Bert Brecht (Book of Works II)
1931–1934 Publication of the first Schulwerk edition: “Orff-Schulwerk
Elementare Musikübung” in collaboration with Gunild
Keetman
1931 Plans for founding a “Münchner Turm- und Stadtmusik”
(= ensemble of town musicians in Munich)
1932 Arrangement of Bavarian folk music with Kurt Huber
28 April: First performance of the “St Luke Passion” at the
“Vereinigung für Zeitgenössische Musik” in Munich
1932/33 Conductor of the Munich Bach Society
1933 Arrangement for stage and concert performance and presen-
tation of Heinrich Schütz’ “Historia der Auferstehung Jesu
Christi” at the Bach Society
1937 8 June: “Carmina Burana”, world premiere, Städtische
Bühnen, Frankfurt am Main

15
1939–1953 Married to Gertrud Willert
1939 5 February: “Der Mond”, world premiere at the Munich Bayeri-
sche Staatsoper
14 October: “Ein Sommernachtstraum” (3rd version), first per-
formance, Städtische Bühnen, Frankfurt am Main
1940 24 August: First performance of the “Entrata” (new version) in
Frankfurt am Main
4 October: Performance of the 3rd version of “Orpheus” at the
Dresden Staatsoper
30 November: Performance of all three Monteverdi works at
the Reußisches Theater, Gera
1943 20 February: “Die Kluge”, world premiere, Städtische Bühnen,
Frankfurt am Main
6 November: “Catulli Carmina”, world premiere, Städtische
Bühnen, Leipzig
4th version of “Ein Sommernachtstraum” (not performed)
1947 15 June: “Die Bernauerin”, world premiere, Württembergische
Staatstheater, Stuttgart
1948 First Schulwerk broadcasts by the Bavarian Radio, “Die Weih-
nachtsgeschichte”
1949 9 August: “Antigonae”, world premiere, Salzburg Felsenreit-
schule
1950–1954 Publication of the 2nd Schulwerk edition “Musik für Kinder”
in collaboration with Gunild Keetman
1950–1960 Teaches composition at the Munich Staatliche Hochschule für
Musik
1952 30 October: “Ein Sommernachtstraum” (5th version), first
performance at the Darmstadt Landestheater
1953 14 February: “Trionfo di Afrodite”, world premiere at the
Teatro della Scala, Milan (in connection with “Carmina Burana”
and “Catulli Carmina” under the title “Trionfi – Trittico
teatrale”)
20 October: “Astutuli”, world premiere at the Munich Kammer-
spiele
1954–1959 Married to Luise Rinser
1956 31 March: “Comoedia de Christi Resurrectione”, first broadcast
by the Bavarian Television Channel
3 August: “Die Sänger der Vorwelt”, choral pieces after a text
by Friedrich Schiller, world premiere in Stuttgart
4 December: “Nänie und Dithyrambe”, choral pieces after texts
by Friedrich Schiller, world premiere in Bremen
Member of the order “Pour le mérite” for science and art

16
1957 21 April: “Comoedia de Christi Resurrectione”, world premiere
of stage version, Württembergische Staatstheater, Stuttgart
(Wieland Wagner)
1958 15 May: “Lamenti – Trittico teatrale liberamente tratto da opere
di Claudio Monteverdi” First performance at the Schwetzingen
Festival
1959 11 December: “Oedipus der Tyrann”, world premiere at the
Württembergische Staatstheater
Honorary doctorate from the University of Tübingen
1960 Marries Liselotte Schmitz
11 December: “Ludus de nato infante mirificus”, world prem-
iere at the Württembergische Staatstheater, Stuttgart
1961 Foundation of the seminar and centre for the Orff Schulwerk at
the Salzburg Mozarteum
1962/63 Schulwerk lecture tours to Canada, Japan and Portugal
1963 Inauguration of the Orff Institute in Salzburg
12 March: „Ein Sommernachtstraum“ (6th version), first per-
formance at the Württembergische Staatstheater, Stuttgart
1968 24 March: “Prometheus”, world premiere at the Württember-
gische Staatstheater, Stuttgart
1972 Honorary doctorate from the University of Munich
Grand Cross with star and ribbon for Distinguished Service of
the Order of Merit of the Federal Republic of Germany
1973 20 August: “De temporum fine comedia”, world premiere at the
Salzburg Großes Festspielhaus
1974 Romano Guardini Award of the Catholic Academy in Bavaria
1975–1981 Worked on the eight-volume documentation “Carl Orff und sein
Werk”
1982 Dies in Munich on 29 March
Buried at the Schmerzhafte Kapelle of the Andechs monastery
church on 3 April

17
Carmina Burana Carl Orff
Fortuna Imperatrix Mundi (1936)

© 1937 Schott Musik International, Mainz · © renewed 1965

18
BÜHNENWERKE / STAGE WORKS
Trionfi
Trittico teatrale
I. Carmina Burana · II. Catulli Carmina · III. Trionfo di Afrodite
Textbuch BN 3642-00 (ISBN 3-7957-3642-0)
Erste Gesamtaufführung unter dem Titel „Trionfi“: 14. Februar 1953 Milano, Teatro alla Scala · Dirigent:
Herbert von Karajan · Bühnenbild: Joseph Fenneker · Choreographie: Tatjana Gsovsky · Inszenierung:
Herbert von Karajan

Carmina Burana
Cantiones profanae
cantoribus et choris cantandae comitantibus instrumentis atque imaginibus magicis
für Sopran, Tenor, Bariton, gemischten Chor, Knabenchor und Orchester (1936)
Orchesterbesetzung: 3 (2. u. 3. auch Picc.) · 3 (3. auch Engl. Hr.) · 3 (1. auch Klar. in
Es, 2. u. 3. auch Klar. in A u. Baßklar.) · 2 · Kontrafag. – 4 · 3 · 3 · 1 – P. S. (3 Glspl. ·
Xyl. · Kast. · Ratsche · Schellen · Trgl. · 2 ant. Cymb. · 4 Beck. [ und ] · Tamt. ·
3 Glock. · Röhrengl. · Tamb. · 2 kl. Tr. · gr. Tr.) (5 Spieler) – 2 Klav. · Cel. – Str.
65’
Partitur ED 85 · Studienpartitur ED 4425 · Studienpartitur ETP 8000 · Klavierauszug
ED 2877 · Textbuch (lat./mhd./altfranz.; dt. Übersetzung v. Wolfgang Schadewaldt)
BN 3633-01 (ISBN 3-7957-3633-1)
Uraufführung: 8. Juni 1937 Städtische Bühnen Frankfurt am Main, Opernhaus . Dirigent: Bertil
Wetzelsberger . Inszenierung: Oskar Wälterlin . Ausstattung: Ludwig Sievert

Carmina Burana
Fassung für Sopran, Tenor, Bariton, gemischten Chor, Knabenchor und Blasorchester
von Juan Vicente Mas Quiles
Diese Fassung ist nicht für Gesamtaufführungen von „Trionfi“ bestimmt.
Orchesterbesetzung: 3 Fl. (3. auch Picc.) · 3 Ob. (3. auch Engl. Hr.) · 2 Fag. · Kontra-
fag. – Klar. in Es · 3 Klar. in B · A-Klar. · B-Klar. · Kb.-Klar. ad lib. · 2 A-Sax. · T-Sax. ·
Bar.- Sax. – 3 Trp. · 4 Hr. · 3 Pos. · 2 Flhr. · Tenhr. · Bar. · 2 Tb. – Kb. – 2 Klav. ·
Cel. – P. S. (3 Glspl. · Xyl. · Kast. · Ratsche · Schellen · Trgl. · 2 ant. Cymb. · 4 Beck.
[ und ] · Tamt. · 3 Glock. · Röhrengl. · Tamb. · 2 kl. Tr. · gr. Tr.) (5 Spieler)
65’
Studienpartitur SHS 8001

19
Carmina Burana
Fassung für Sopran, Tenor, Bariton, gemischten Chor, Knabenchor, zwei Klaviere und
Schlagwerk von Wilhelm Killmayer
Diese Fassung ist nur für Schul- und Laienaufführungen und nicht für Gesamtauf-
führungen von „Trionfi“ bestimmt.
65’
Partitur (Klavierauszug) ED 4920 · Frauenstimmen ED 4920-01 · Männerstimmen
ED 4920-02 · Schlagzeug ED 4920-10

Catulli Carmina
Ludi scaenici
„Rumoresque senum severiorum omnes unius aestimemus assis“ (1943)
Personen: Catullus · Lesbia · Caelius · Ipsitilla · Ameana · Amatores et meretrices –
Tänzer
Chor: Juvenes · Juvenculae · Senes
Im Orchester: Sopran- und Tenor-Solo – 4 Klav. – 4 P. S. (Trgl. · ant. Cymb. · 3 Beck.
[ ] · Tamt. · 3 Schellentr. · gr. Tr. · Kast. [mögl. v. Tänzerin zu spielen] · Mar. ·
Holz · 2 Glspl. · Xyl. · Ten.-Xyl. · Met. · Steinsp. ad lib) (10–12 Spieler)
45’
Partitur ED 75 · Studienpartitur ED 4565 · Klavierauszug ED 3990 · Textbuch
(lat.; dt. Übersetzung v. Rudolf Bach) BN 3634-10 (ISBN 3-7957-3634-X)
Uraufführung: 6. November 1943 Städtische Bühnen Leipzig, Opernhaus . Dirigent: Paul Schmitz .
Inszenierung: Tatjana Gsovsky und Hanns Niedecken-Gebhard . Bühnenbild: Max Elten

Trionfo di Afrodite
Concerto scenico (1951)
Personen: La Sposa · Sopran – Lo Sposo · Tenor – Coriferi · Sopran, Tenor, Baß –
Vergini, Giovani, Vecchi, Parenti, Amici, Popolo · Chor
Orchesterbesetzung: 3 (auch 3 Picc.) · 3 (2. u. 3. auch Engl. Hr.) · 3 · 3 (3. auch
Kontrafag.) – 6 · 3 · 3 · 2 – 6 P. S. (Trgl. · 4 Beck. [ ] · Tamt. · Röhrengl. ·
Schellentr. · 2 kl. Tr. · 2 gr. Tr. · 4 Mar. · 4 Hölzer · 3 Glspl. · Xyl. · Marimb. · Ten.-Xyl.
[Trogxyl.]) (10–12 Spieler) – 2 Hfn. · 3 Git. · 3 Klav. – Str. (12–14 · 12–14 · 12 · 12 · 8)
45’
Studienpartitur ED 4566 · Klavierauszug ED 4306 · Textbuch (lat., gr.; dt. Über-
setzung v. Wolfgang Schadewaldt) BN 3629-30 (ISBN 3-7957-3629-3)
Uraufführung: s. Trionfi

20
Lamenti
Trittico teatrale liberamente tratto da opere
di Claudio Monteverdi
I. Klage der Ariadne · II. Orpheus · III. Tanz der Spröden
Klavierauszug ED 4768 · Textbuch BN 3637-40
Erste Gesamtaufführung: 30. November 1940 Gera . Dirigenten: Carl Orff (I, III),
Georg C. Winkler (II) . Inszenierung: Rudolf Scheel . Bühnenbild: Alfred Siercke
Erste Gesamtaufführung unter dem Titel „Lamenti“: 15. Mai 1958 Schwetzinger Festspiele .
Dirigent: Ferdinand Leitner . Regie: Paul Hager . Bühnenbild: Jean-Pierre Ponnelle

Klage der Ariadne


Lamento d’Arianna di Claudio Monteverdi 1608
in freier Neugestaltung von Carl Orff (1. Fassung 1925, endgültige Fassung 1940)
Ariadne · Alt
Orchesterbesetzung: 3 · 2 · Engl. Hr. · 2 Bassetthr. · Baßklar. · 1 · Kontrafag. – 0 · 0 · 3 ·
0 – P. – Str.
1. Fassung 1925: Posaune – Cemb. – Str. (0 · 0 · 3 · 3 · 1)
12’
Klavierauszug (d.) ED 2874 · Klavierauszug (i.) ED 4311
Uraufführung der endgültigen Fassung: 30. November 1940 Gera . Anne-Gertrude Höch, Alt .
Dirigent: Carl Orff . Inszenierung: Rudolf Scheel . Bühnenbild: Alfred Siercke

Orpheus
L’Orfeo. Favola in musica di Claudio Monteverdi 1607
in freier Neugestaltung von Carl Orff; Textfassung von Dorothee Günther
(1. Fassung 1924, endgültige Fassung 1939)
Sprecher – Orpheus · Tenor – Eurydike · Sopran – Die Botin · Alt – Wächter der
Toten · Baß – Hirten, Nymphen, Schatten · gemischter Chor und Tanzgruppe
Orchesterbesetzung: 3 · 3 (3. auch Engl. Hr.) · 2 Bassetthr. · Baßklar. · 3 (3. auch
Kontrafag.) – 0 · 3 · 4 · 0 – P. – 2 Hfn. · 3 doppelchörige Lauten – Str.
60’
Klavierauszug ED 3188
Uraufführung der endgültigen Fassung: 4. Oktober 1940 Sächsisches Staatstheater Dresden .
Dirigent: Karl Böhm . Inszenierung: Heinz Arnold . Bühnenbild: Emil Preetorius

21
Tanz der Spröden
Ballo delle Ingrate in genere rappresentativo di Claudio Monteverdi 1608
in freier Neugestaltung von Carl Orff; Textfassung: Dorothee Günther
(1. Fassung 1925, endgültige Fassung 1940)
Amor · Sopran – Venus · Mezzosopran – Pluto · Baß – Die Spröden · Altsolo und
vierstimmiger Frauenchor – Höllenknechte · Männerchor TTTBB
Orchesterbesetzung: 2 · 0 · 2 Bassetthr. · Baßklar. · 0 – 3 doppelchörige Lauten ad lib.
– Str.
30’
Klavierauszug (d.) ED 3186
Uraufführung der endgültigen Fassung: 30. November 1940 Gera . Dirigent: Carl Orff . Inszenie-
rung: Rudolf Scheel . Bühnenbild: Alfred Siercke

Der Mond
Ein kleines Welttheater (1938)
Personen: Erzähler · Tenor – 4 Burschen · Tenor, 2 Baritone, Baß – Bauer · Bariton –
Petrus · Baß – Sprechrollen – gemischter Chor – Kinderchor
Orchesterbesetzung: 3 (auch 3 Picc.) · 3 (3. auch Engl. Hr.) · 3 (3. auch Baßklar.) ·
2 (2. auch Kontrafag.) – 4 · 3 · 3 · 1 – P. S. (gr. Tr. · kl. Tr. · Rührtr. · Tamb. · Trgl. · Xyl. ·
Cymb. · versch. Beck. · gr. Tamt. · Ratsche · Rute · Schlittenschellen · Kast. · Uhrgl. ·
Röhrengl. · Gläsersp. · Glspl. · Met.) (5 Spieler) – Hfe. · Cel. · Klav. · Harm. · Akk. ·
Zither – Str.
Bühnenmusik: gem. Chor – Wächterhr. (Tuba) – Org. – S. (Glocke · 3 Rührtr. · gr. Tr. ·
Beck. · Tamt. · Donnermasch. · Windmasch. · Blitz, Einschlag)
90’
Studienpartitur ED 6481 · Klavierauszug (d., e. [Maria Pelikan]) ED 6529 ·
Textbuch BN 3639-00 (ISBN 3-7957-3639-0)
Uraufführung: 5. Februar 1939 Bayerische Staatsoper München · Dirigent: Clemens Krauss ·
Inszenierung: Rudolf Hartmann · Bühnenbild: Ludwig Sievert

Der Mond
Fassung für Sänger, Chor, 2 Klaviere, Orgel und Schlagzeug (5 Spieler) (ad lib. auch
Harmonium und Zither) von Friedrich K. Wanek
Personen s. o.
Diese Fassung ist nur für Schul- und Laienaufführungen bestimmt.

22
Die Kluge
Die Geschichte von dem König und der klugen Frau (1942)
Personen: Der König · Bariton – Der Bauer · Baß – Des Bauern Tochter · Sopran –
Der Kerkermeister · Baß – Der Mann mit dem Esel · Tenor – Der Mann mit dem Maul-
esel · Bariton – Drei Strolche · Tenor, Bariton, Baß
Orchesterbesetzung: 3 (auch 3 Picc.) · 3 (3. auch Engl. Hr.) · 3 (auch in A, C, Es und
Baßklar.) · 2 · Kontrafag. – 4 · 3 · 3 · 1 – P. S. (gr. Tr. · 2 kl. Tr. · Rührtr. · Tamb. · Trgl. ·
Steinsp. · Sandrasseln · Cymb. · versch. Beck. · Tamt. · Ratsche · Schelle · Kast. · Röhrengl. ·
Glspl.) (4 Spieler) – Hfe. · Cel. · Klav. – Str.
Bühnenmusik: 3 Trompeten, verschiedene Trommeln, Glöckchen, Orgel
90’
Partitur (d., e. [Gerhard Lenssen]) ED 6631 · Studienpartitur ED 4580 ·
Klavierauszug (d., e.) ED 2868 · Textbuch BN 3636-60 (ISBN 3-7957-3636-6)
Uraufführung: 20. Februar 1943 Städtische Bühnen Frankfurt am Main, Opernhaus · Dirigent: Otto
Winkler · Inszenierung: Günther Rennert · Bühnenbild: Helmut Jürgens

Die Kluge
Fassung für Sänger, zwei Klaviere und Schlagzeug (4 Spieler) von Friedrich K. Wanek
Diese Fassung ist nur für Schul- und Laienaufführungen bestimmt.

Die Bernauerin
Ein bairisches Stück (1946)
Personen (Schauspieler): Der Ansager – Agnes Bernauerin – Albrecht – Kaspar Bernauer –
Der Kanzler – Ein Mönch – Bürger – Hexen · Männerstimmen – Volk · gem. Chor –
Sopran- und Tenor-Solo
Orchesterbesetzung: 3 (3. auch Picc.) · 3 (2. u. 3. auch Engl. Hr.) · 3 (auch in A, Es u. D) ·
Baßklar. · 2 · Kontrafag. – 4 · 3 · 3 · 1 – P. S. (gr. Tr. · 3 kl. Tr. · Trgl. · Ratsche · Kast. ·
Cymb. · 3 Beck. [ und ] · Tamt. · Xyl. · 2 Glspl. · Met. · Röhrengl.) (7 Spieler) –
Hfe. · Cel. ·2 Klav. – Str.
100’
Studienpartitur ED 6856 · Klavierauszug (d., e. [Fritz André Kracht]) ED 3997 ·
Textbuch BN 3632-30 (ISBN 3-7957-3632-3)
Uraufführung: 15. Juni 1947 Württembergische Staatstheater Stuttgart · Dirigent: Bertil Wetzelsberger ·
Inszenierung: Reinhard Lehmann · Bühnenbild: Wilhelm Reinking

23
Die Weihnachtsgeschichte
Musik von Gunild Keetman (1948)
Personen: Sprecher – Drei Hirten – Der Engel – Maria und Josef – Kinderchor und Soli
Ensemble: Blockflöten (2 Diskant f”, 3 Sopran c”, 2 Alt f’, Tenor c, Baß f) – P. S. (3 Sop.-
Glspl. · 4 Alt-Glspl. · Sop.-Xyl. · Alt-Xyl. · Cymb. · Beck. · Trgl. · Schellen · Schellentr. ·
Tomt. · gr. Tr.) (14 Spieler) – Git. · Laute – 3 Gamben · Vc. · Kb.
30’
Partitur ED 3565 (Orff-Schulwerk Jugendmusik) · Chorpartitur (lat., d.) ED 3565-01,
(schwed.) ED 3565-09 · Textblätter ED 3565-02 bis -07 (flämisch, plattdeutsch, schwä-
bisch, rheinhessisch, schwedisch, bayrisch) · Stimmen ED 3565-11 (Blfl.), -12 (Stabspiele),
-13 (P. S.), -14 (Str., Git., Laute)
Erstsendung: 24. Dezember 1948 Bayerischer Rundfunk München · Dirigent: Karl List · Regie: Carl Orff

Antigonae
Ein Trauerspiel des Sophokles von Friedrich Hölderlin (1949)
Personen: Antigonae · dramatischer Sopran – Ismene · Alt – Kreon · Bariton –
Ein Wächter · Tenor – Hämon · Tenor – Tiresias · hoher Tenor – Ein Bote · Baß –
Eurydice · Sopran – Chorführer · Bariton – Chor der Thebanischen Alten · Tenöre, Bässe
Orchesterbesetzung: 6 (auch 6 Picc.) · 6 (auch 3 Engl. Hr.) · 0 · 0 – 0 · 6 · 0 · 0 – P. S.
(Steinsp. · 2–3 Xyl. · 10 Trogxyl. · Holztr. · 2 Gl. · 3 Glspl. · 4 Paar Zimb. · 3 Beckenp. ·
3 hg. Beck. · Amboß · 3 Trgl. · 2 gr. Tr. · 6 Tamb. · 6 Kast. · 10 Buckelgongs)
(10–15 Spieler) – 4 Hfn. · 6 Klav. – 9 Kb.
140’
Studienpartitur ED 5025 · Klavierauszug ED 4026 · Textbuch BN 3630-70
(ISBN 3-7957-3630-7)
Uraufführung: 9. August 1949 Salzburger Festspiele, Felsenreitschule · Dirigent: Ferenc Fricsay ·
Inszenierung: Oscar Fritz Schuh · Ausstattung: Caspar Neher

Astutuli
Eine bairische Komödie (1948)
Personen (Schauspieler): Zween Landsterzer – Zween Burger – Jörg Zaglstecher,
der Burgermeister – Seine Tochter Fundula – Hortula u. Vellicula, Gespielinnen – Drei
Sponsierer – Die drei vom hochweisen Rat – Wunibald Hirnstößl, der Wachter – Der
fremde Gagler – Die Fahrende – Burger einer kleinen alten Stadt – Manner und Weiber-
leut – Alte und Junge
Orchesterbesetzung: Tr. · Tb. – P. S. (Xyl. · Handtr. · 3 Rührtr. · 2 kl. Tr. · Tamb. · gr. Tr. ·
gr. Tr. m. Beck. · Beckenp. · hg. Beck. · Cymb. · 3 Holzbl. · Steinsp. · 4–5 Gläser · Rasseln ·
Kast. · Ratsche · Windmasch.) (8–9 Spieler)
Auf der Bühne: hg. Beck.
50’
Partitur (Faksimile) ED 7398 · Textbuch BN 3631-50 (ISBN 3-7957-3631-5)
Uraufführung: 20. Oktober 1953 Münchener Kammerspiele · Dirigent: Karl List · Inszenierung: Hans
Schweikart · Bühnenbild: Helmut Jürgens

24
Comoedia de Christi Resurrectione
Ein Osterspiel (1955)
Personen (Schauspieler): Der Teufel – Sechs Soldaten – Sechs andere Soldaten
Sänger: Sopran- und Baß-Solo – Chor – Knabenchor
Orchesterbesetzung: P. S. (Xyl. · Baßxyl. · Marimb. · 2 Glspl. · Röhrengl. · Steinspiel ·
Trgl. · Cymb. · Beck. · Tamt. · Guiro · 2 Doppelratschen · Schlagkiste · gr. Tr.) (7 Spieler) –
3 Klav. · Org. · 2 Hfn. – 4 Kb.
40’
Klavierauszug ED 4932 · Textbuch (d.) BN 3635-80 (ISBN 3-7957-3635-8)
Uraufführung: 31. März 1956 Fernsehstudio des Bayerischen Rundfunks München · Dirigent: Karl List ·
Inszenierung und Bühnenbild: Gustav Rudolf Sellner · Bühnenbild: Franz Mertz
Bühnenuraufführung: 21. April 1957 Württembergische Staatstheater Stuttgart · Dirigent: Heinz Mende ·
Inszenierung und Bühnenbild: Wieland Wagner

Die beiden Stücke „Ludus de nato Infante mirificus“ und „Comoedia de Christi
Resurrectione“ können unter der Bezeichnung „Diptychon“ zusammen als abendfüllendes
Werk aufgeführt werden. Die Reihenfolge „Ludus – Comoedia“ ist jedoch bindend.

Oedipus der Tyrann


Ein Trauerspiel des Sophokles von Friedrich Hölderlin (1959)
Personen: Oedipus · Tenor – Ein Priester · Baß – Kreon · Baß – Ein anderer Bote · Baß –
Chorführer · Bariton – Tiresias · Tenor – Jokasta · Mezzosopran – Ein Bote aus Korinth ·
Sprechrolle – Ein Hirte des Lajos · Sprechrolle – Chor der Thebanischen Alten
Orchesterbesetzung: 6 (auch 6 Picc., auch 2 Altfl.) · 6 · 0 · 0 – 0 · 0 · 6 · 0 – P. S. (Steinsp. ·
2 Xyl. · 5–6 Tenorxyl. · 2 Baßxyl. · 5 Holztr. · Klapph. · Guiro · 2 Bngs. · 2 Timb. · Tomt. ·
3 Cngs. · 2 gr. Tr. · 3 Tamb. · Kast. · Trgl. · Sist. · Cymb. · Röhrengl. · 3 Beckenp. · 3 hg.
Beck. · 2 Glspl. · Tastenglspl. · Met. · 3–5 Tamt. · 2 javan. Gongs) (12–18 Spieler) – 4 Hfn. ·
6 Klav. (Flügel, 10 Spieler) · Mand. · Cel. · Glashfe. – 9 Kb.
Hinter der Szene: 8 Tr., mehrere große Tamtams mit Becken geschlagen
160’
Studienpartitur ED 5525 · Klavierauszug ED 4996 ·
Textbuch BN 3640-40 (ISBN 3-7957-3640-4)
Uraufführung: 11. Dezember 1959 Württembergische Staatstheater Stuttgart · Dirigent: Ferdinand
Leitner · Inszenierung: Günther Rennert · Bühnenbild: Caspar Neher

25
Ludus de nato Infante mirificus
Ein Weihnachtsspiel (1960)
Es erscheinen und treten auf: Eine Hexe, eine alte Hexe, Chor der Hexen · Sprechstimmen
– Hirten · Schauspieler – Kinder im Schnee
Orchester vor der Bühne: P. S. (Tenorxyl. · Baßxyl. · Gläsersp. · Steinsp. · Guiro · Anklung ·
3 Holzbl. · Schlitztr. · Rasseln · Bambusstäbe · Ratsche · Rute · 4 Becken [ und ]·
gr. Tr. · 2 Bngs. · Tomt. · 3 Gng. · 3 Tamt.) (8 Spieler) – Klav.
Hinter der Bühne: Windmasch. · Donnermasch.
Hinter der Bühne (auf Band): Chor der Engel · Sopran- und Altstimmen – Stimmen der
schlafenden Blumen · sehr helle Kindersprechstimmen – Stimme der Erdmutter · tiefer Alt
– Picc. – P. S. (Xyl. · Marimb. · Glspl. · Met. · 3 Trgl. · 2 ant. Cymb. · Crot. · Beck. · gr. Tr.)
– 2 Klav. · 2 Hfn. · Cel. · Org. – 3 Kb.
45’
Klavierauszug ED 5265 · Textbuch BN 3638-20 (ISBN 3-7957-3638-2)
Uraufführung: 11. Dezember 1960 Württembergische Staatstheater Stuttgart · Dirigent: Heinz Mende ·
Inszenierung: Paul Hager · Ausstattung: Leni Bauer-Ecsy

Die beiden Stücke „Ludus de nato Infante mirificus“ und „Comoedia de Christi
Resurrectione“ können unter der Bezeichnung „Diptychon“ zusammen als abendfüllendes
Werk aufgeführt werden. Die Reihenfolge „Ludus – Comoedia“ ist jedoch bindend.

Ein Sommernachtstraum
Schauspiel von William Shakespeare ·
Nach der Übersetzung von August Wilhelm Schlegel eingerichtet und mit Musik
versehen von Carl Orff (1. Fassung 1917, endgültige Fassung 1962)
Personen: Sprechrollen
Orchesterbesetzung vor der Bühne: 3 (auch 3 Picc.) · 0 · 2 (auch Klar. in Es u. Baßklar.) ·
0 – 3 · 0 · 0 · 0 – P. S. (Xyl. · Mar. · Baßxyl. · Met. · Gläsersp. · Röhrengl. · Cymb. · Beck.
[ und ] · Tamt. · Trgl. · Tamb. · 2 Bngs. · kl. Tr. · gr. Tr. · 3 Holzbl. · Angklung ·
Bambusstäbe · Guiro · Ratsche · Rassel · Peitsche) (4-5 Spieler) – Hfe. · Cel. · Klav. · Org. –
Str. (6 · 0 · 3 · 3 · 3)
Auf der Bühne: 3 Tr. – Rüpelorchester : 2 Klar. in C · 2 Tr. · Pos. · S. (kl. Tr. · gr. Tr. · Beck.) ·
1 Kb.
Hinter der Bühne: Schlitztr. · Muschelhr. · Windmasch.
Tonband: Kinder-, Frauen- und Männerstimmen · Chor – 3 Picc. – P. S. (Glspl. · Xyl. ·
Baßxyl. · Marimb. · Cymb. · Beck. · Tamt. · Trgl. · Tamb. · Sistr. · Bug. · 3 Holzbl. ·
Angklung · Bambusstäbe · Glasgl.) – Klav. · Cemb. · Org. · Handharm. – 1 Kb.
125’
Klavierauszug ED 3992
Uraufführung der endgültigen Fassung: 12. März 1964 Württembergische Staatstheater Stuttgart ·
Dirigent: Klaus Nagora · Inszenierung: Dietrich Haugk · Ausstattung: Roman Weyl

26
Prometheus
∞ÈÛ¯‡ÏÔ˘ ¶ÚÔÌ‹ı¢˜ ¢ÂÛÌÒÙ˘ (1967)
Personen: Kratos et Bia – Hephaistos – Prometheus – Okeanos – Io Inachis – Hermes –
Chorus Okeanidum
Orchesterbesetzung: 6 (auch 6 Picc. u. 1 Altfl.) · 6 (auch 2 Engl. Hr.) · 0 · 0 – 0 · 6 · 6 · 0 –
P. S. (2 Holzpk. · kl. Tr. · 3 Tamb. · 2 gr. Tr. · O-Daiko · Taiko · 4 Darabuka · 2 Cngs. ·
Steinsp. · 2 Xyl. · 2 Tenorxyl. · Baßxyl. · 2 Marimb. · Glspl. · Met. · Baßmet. · Röhrengl. ·
Trgl. · Beckenp. · 3 hg. Beck. · 5 türk. Beck. · 3 chin. Beck. · ant. Zimb. · 6 Crot. · 3 Tamt. ·
3 Gongs · 2 Metallpl. · Plattengl. · Guiro · 5 Holzbl. · 4 Tempelbl. · afrikan. Schlitztr. ·
Holzpl. · 2 Bambusstäbe · 2 Hyoshigi · Wasamba · Bin Sasara · 4 Mar. · 2 Angklung ·
7 Gläser · Windmasch. · Donnermasch.) (12–15 Spieler) – 4 Klav. (Flügel, 8 Spieler) · Org. ·
el. Org. · 4 Hfn. · 4 Ten.-Banjos – Str. (9 Kb.)
130’
Studienpartitur ED 6337 · Klavierauszug ED 5840 · Textbuch (altgr.; m. dt. Übersetzung
von Ernst Buschor) ED 5940 (ISBN 3-7957-3641-2)
Uraufführung: 24. März 1968 Württembergische Staatstheater Stuttgart · Dirigent: Ferdinand Leitner ·
Inszenierung: Gustav Rudolf Sellner · Ausstattung: Teo Otto

De temporum fine comoedia


Das Spiel vom Ende der Zeiten (1. Fassung 1971, revidiert 1979, letzte Fassung 1981) (gr./lat./d.)
Vigilia
Personen: I. Die Sibyllen · 3 dramatische Soprane, 4 Mezzosoprane, 1 Alt, 1 Kontraalt –
II. Die Anachoreten · 1 Tenor, 5 Baritone, 2 Bässe, 1 tiefer Baß –
III. „Dies illa“: die letzten Menschen · drei große gemischte Chöre – der Chorführer ·
Sprecher – Lucifer · Sprecher
Orchesterbesetzung: 6 (auch 6 Picc.) · 0 · 6 Klar. in Es (auch 3 Klar. in B) · 0 · Kontrafag. –
6 · 8 · 6 · 1 – P. S. (3 kl. Tr. · 6 Tamb. · 3 Rührtr. · 2 gr. Tr. · 3 Darabukka · 3 Tomt. · 6 Cng. ·
tiefe Cng. · 4 Holzpk. · 5 Crot. · Beckenp. · häng. Beck. · 5 Tamt. · Gong · Dobaci ˘ ·
5 Bronzegl. · 2 Röhrenglspl. · Guiro · Peitsche · Mar. · 6 Kast. · Hyoshigi · Anklung ·
3 Holzgl. · 5 Holzbl. · 2 Ratschen · 3 Kirchenratschen · 11 Gläser · 2 Glöckchen · Steinsp. ·
Met. · 3 Xyl. · 2 Marimb.) (20 Spieler) – 3 Hfn. · Cel. · 3 Klav. · Org. · elektr. Org. – 8 Kb. –
Tonband
65’
Studienpartitur (1973) ED 5407 · Partitur (Fassung 1981) ED 7365 · Klavierauszug (1979)
ED 6527 · Textbuch BN 3643-90 (ISBN 3-7957-3643-9)
Uraufführung der 1. Fassung: 20. August 1973 Salzburger Festspiele, Großes Festspielhaus · Dirigent:
Herbert von Karajan · Inszenierung: August Everding · Bühnenbild: Günther Schneider-Siemssen
Uraufführung der Fassung 1981: 15. Mai 1994 Theater Ulm · Dirigentin: Alicja Mounk · Inszenierung:
Michael Simon · Ausstattung: Anna Eiermann

27
Quartettsatz
für zwei Violinen,
Viola und Violoncello Carl Orff

© 1993 Schott Musik International, Mainz

28
INSTRUMENTALMUSIK / INSTRUMENTAL WORKS
ORCHESTER / ORCHESTRA

Tanzende Faune
Ein Orchesterspiel op. 21 (1914)
4 · 2 · Engl. Hr. · 3 · 3 – 4 · 2 · 0 · 0 – P. (2 Spieler) S. (Trgl. · Beck. · Tamt.) – Klav.
(2 Spieler) · 2 Hfn. · Cel. – Str. (16 · 16 · 8 [mögl. 16] · 8 [mögl. 16] · 4
15’
Studienpartitur ETP 1459
Uraufführung: 6. Dezember 1995 München · Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks · Dirigent:
Andreas S. Weiser

Entrata
nach William Byrd
für fünfchöriges Orchester und Orgel (1. Fassung 1928, endgültige Fassung 1940)
6 · 4 · 2 Engl. Hr. · 0 · 2 · Kontrafag. – 6 · 11 · 4 · 2 – 11 P. (4 Spieler) S. (3 Beck. · 6 Glspl.)
– 2 Hfn. · 2 Cel. · 4 Klav. · Org. – Str. (stark besetzt)
Einrichtungen für mittlere und kleinere Orchesterbesetzung von Robert Wagner (mittlere
Besetzung) 4 · 4 (1. u. 3. auch Engl. Hr.) · 0 · 2 · Kontrafag. – 4 · 8 · 3 · 1 – 8 P. (2 Spieler)
S. (2 Beck. · Glspl.) – 2 Hfn. · Cel. · 2 Klav. 4 hdg. · Org. – Str.
(kleinere Besetzung) 3 · 3 (1. u. 3. auch Engl. Hr.) · 0 · 2 · Kontrafag. – 4 · 6 · 3 · 1 – 8 P.
(2 Spieler) S. (Beck. · Glspl.) – Hfe. · Cel. · 2 Klav. 4 hdg. · Org. – Str.
12’
Uraufführung der endgültigen Fassung: 28. Februar 1941 Frankfurt a. M. · Städtisches Opernhaus- und
Museums-Orchester · Dirigent: Franz Konwitschny

Kleines Konzert
nach Lautensätzen aus dem 16. Jahrhundert
Fassung für Orchester (1937)
1. Vincenzo Galilei (1568), senza titolo · 2. Da un codicetto di musica del secolo XVI ·
3. Jean-Baptiste Besard (1617), En revenant de Saint Nicolas · 4. Jean-Baptiste Besard,
Saltin German · 5. Jean-Baptiste Besard, Branles de Village
1 (auch Picc.) · 2 · 0 · 2 – 2 · 1 · 1 · 0 – P. S. (Beck. · kl. Tr. · Tamb. · gr. Tr. m. Beck. ·
Glspl. · Xyl) (2 Spieler) – Hfe. · Cel. – Str. (0 · 0 · 4–6 · 4 · 2)
13’
Uraufführung: 15. Dezember 1937 Residenztheater München

Uf dem anger
Tanz für Orchester
aus „Carmina Burana“
3 · 2 · Engl. Hr. · 2 · Klar. in Es · 2 – 4 · 3 · 3 · 0 – P. S. (kl. Tr. · gr. Tr. · Beck. · Glspl.)
(2 Spieler) – Str.
2’

29
BLASORCHESTER / WIND ORCHESTRA
Entrata
nach William Byrd
Fassung für sinfonisches Blasorchester und Orgel von Guy M. Duker
Orchester I: Org. – 3 Kornett in Es · 6 Hr. · 4 Pos. · 2 Euphoniums · 2 Ten.-Hr. · 5 Tub. –
1 Kontrafag. – Beck.
Orchester II: 4 Trp. in B – 2 P.
Orchester III: 4 Trp. in B – 2 P.
Orchester IV: 3 Fl. · 2 Ob. · 1 Alt-Sax. · 2 Klar. in B · 1 Alt-Klar. · 1 Baß-Klar. ·
1 Bar.-Sax. · 1 Fag. – 1 Kontrabaßklar. in Es – 1 Str.-Baß – 3 Glspl.
Orchester V: 3 Fl. · 2 Ob. · 1 Alt-Sax. · 2 Klar. in B · 1 Alt-Klar. · 1 Baß-Klar. · 1 Bar.-Sax. ·
1 Fag. – 1 Kontrabaßklar. in Es – 1 Str.-Baß – 3 Glspl. · Hfe. · Cel. · Klav. (2 Spieler)
12’

Carmina Burana
Suite für großes Blasorchester bearbeitet von John Krance
1. O Fortuna · 2. Fortune plango vulnera · 3. Ecce gratum · 4. Tanz – Uf dem anger ·
5. Floret silva · 6. Were diu werlt alle min · 7. Amor volat undique · 8. Ego sum abbas ·
9. In taberna quando sumus · 10. In trutina · 11. Dulcissime · 12. Ave formosissima ·
13. Fortuna Imperatrix Mundi
Picc. · 2 Fl. · 2 Ob. · 2 Fag. – Klar. in Es · 3 Klar. in B · A-Klar. · B-Klar. · 2 A-Sax. · T-Sax. ·
Bar-Sax. – 3 Crt. · 2 Trp. · 4 Hr. · 3 Pos. · Bar. (Euph./Tenhr.) · 2 Tb. – Kb. – 2 Klav. ad lib. ·
Cel. ad lib – P. (2 Spieler) S. (3 Glspl. · Xyl. · Ratsche · Schellen · Trgl. · 2 ant. Cymb. ·
4 Beck. [ und ] · Tamt. · 3 Glock. · Plattengl. · Tamb. · 2 kl. Tr. · gr. Tr. · Holzbl. ·
2 Bierkrüge [Keramik] od. 2 Trinkgläser) (5 Spieler)
24’
Partitur SHS 1015 · Stimmen SHS 1015-50

Carmina Burana
Suite für Blasorchester eingerichtet von Jos Moerenhout
1. O Fortuna · 2. Fortune plango vulnera · 3. Tanz · 4. Chramer, gip die varwe mir ·
5. Reie · 6. Veni, veni, venias · 7. In trutina · 8. Tempus est jocundum · 9. Dulcissime ·
10. Ave formosissima. O Fortuna
2 Fl. · 2 Ob. · 2 Fag. – Klar. in Es · 4 Klar. in B · A-Klar. · B.-Klar. · 2 A-Sax. · 2 T-Sax. ·
Bar-Sax. – 2 Crt. (Flhr.) · 2 Trp. · 4 Hr. · 3 Pos. · 2 Tenhr. · Bar. (Euph.) · 2 Tb. – Kb. –
P. S. (Xyl. · kl. Tr. · gr. Tr. · Beck. · Tamt.) (3–4 Spieler)
20’
Dirigierauszug und Stimmen FG 22 · Dirigierauszug FG 22-10

30
Catulli Carmina
für sinfonisches Blasorchester eingerichtet von Guy M. Duker
Picc. · 2 Fl. · 2 Ob. · Engl. Hr. · 2 Fag. · Kfg. – Klar. in Es · 3 Klar. in B · A-Klar. · B-Klar. ·
KA-Klar. · KB-Klar. · 2 A-Sax. · T-Sax. · Bar.-Sax. – 3 Crt. · 2 Trp. · 4 Hr. · 3 Pos. · Bar.
(Euph.) · 2 Tb. – Kb. – Klav. ad lib. – P. S. (Xyl. · Marimb. · Glock. · Vibr. · Kast. ·
Tempelbl. · Holzbl. · Maracas · Tamb. [3] · Trgl. · kl. Tr. · Rührtr. · gr. Tr. · kl. Timb. · Beck. ·
ant. Cymb. · Tamt. · Bremstr. · Peitsche) (10–12 Spieler)
45’

Vier burleske Szenen


aus der Oper „Der Mond“
für Blasorchester bearbeitet von Hermann Regner
1. Tanz der Bauern in der Schenke · 2. „Der Mond ist fort . . .“ · 3. „Ah, da hängt ja der
Mond“ · 4. „Der Wein ist gut, der Mond scheint hell . . .“
2 Fl. (2. auch Picc.) · 2 Ob. · Fag. – Klar. in Es · 3 Klar. in B · B.-Klar. · 2 A-Sax. · 2 T-Sax. ·
Bar.-Sax. in B – 4 Hr. · 3 Trp. · 3 Pos. · 2 Flhr. · Tenhr. · Bar. (Euph.) · 2 Tb. – Kb. – Zither
(ossia Keyb.) – P. S. (Xyl. · Glspl. · Trgl. · Beck. · hg. Beck. · Tamt. · kl. Tr. · Rührtr. ·
Schellentr. · gr. Tr. · Ratsche) (4 Spieler)
11’
Partitur SHS 1017 · Stimmen SHS 1017-50

BLÄSERENSEMBLE / WIND ENSEMBLE


Kleines Konzert
nach Lautensätzen aus dem 16. Jahrhundert
für Bläser, Cembalo und Schlagzeug (1927, revidiert 1975)
1. Vincenzo Galilei (1568), senza titolo · 2. Da un codicetto di musica del secolo XVI ·
3. Jean-Baptiste Besard (1617), En revenant de Saint Nicolas · 4. Jean-Baptiste Besard,
Saltin German · 5. Jean-Baptiste Besard, Branles de Village
1 (auch Picc.) · 1 · 0 · 1 – 0 · 1 · 1 · 0 – P. S. (Trgl. · Schellentr. · Xyl.) – Cemb.
Partitur und Stimmen ED 6618
Uraufführung: 11. Dezember 1928 München, Herkulessaal · Vereinigung für zeitgenössische Musik ·
Anna Barbara Speckner, Cembalo · Dirigent: Karl List

Carmina Burana
Fünf Sätze für zehn Bläser
eingerichtet von Friedrich K.Wanek
1. Fortune plango vulnera · 2. In trutina · 3. Tanz – Uf dem anger · 4. Amor volat undique ·
5. In taberna
2 (2. auch Picc.) · 2 (2. auch Engl. Hr.) · 2 · 2 (2. auch Kontrafag.) – 2 · 0 · 0 · 0
13’
Partitur ED 6950 · Stimmen ED 6951

31
Drei Tänze und Schlußszene
aus „Der Mond“
für zwölf Bläser eingerichtet von Friedrich K.Wanek
I. Tanz · II. Tanz · III. Tanz · Schlußszene
2 (auch 2 Picc.) · 2 · 2 · 2 (2. auch Kontrafag.) – 2 · 1 · 1 · 0
12’

Als die Treue ward geborn


Szene der drei Strolche aus der Oper „Die Kluge“
für zwölf Bläser eingerichtet von Friedrich K.Wanek
2 (auch 2 Picc.) · 2 · 2 · 1 · Kontrafag. – 2 · 1 · 1 · 0
4’

Fünf Stücke für Blechbläser


aus der „Klavierübung“ des Schulwerks
bearbeitet von Hermann Regner
4 Trp. · 2 Hr. · 4 Pos. · Tb. – P. ad lib.
6’30’’
Partitur SHS 3004 · Stimmen SHS 3004-70

JUGENDMUSIK-ENSEMBLE / YOUTH ENSEMBLE


Einzug und Reigen
(1952)
Blfl. (3 Sopran c’’, 2 Alt f’, Tenor c’, Baß f) – 3 P. S. (Trgl. · Beck. · Schellentr. · 3 kl. P. ·
2 Glspl. · 2 Sop.-Xyl. · 2 Alt-Xyl. · Ten.-Xyl.) (12 Spieler) – Git. – Vc. · Kb.
5’
Spielpartitur ED 3564 (Orff-Schulwerk Jugendmusik)

KAMMERMUSIK / CHAMBER MUSIC


Quartettsatz
für zwei Violinen,Viola und Violoncello (um 1914)
9’
ED 7816
Uraufführung: 5. Juli 1989 Altötting · Leopolder Quartett

32
Geigen-Übung I
Spiel- und Tanzstücke für eine Geige (1933)
ED 3571 (Orff-Schulwerk Jugendmusik)

Geigen-Übung II
Spiel- und Tanzstücke für zwei Geigen (1933)
ED 3572 (Orff-Schulwerk Jugendmusik)

KLAVIER / PIANO
Klavier-Übung
Kleines Spielbuch (1933)
ED 3561 (Orff-Schulwerk Jugendmusik)

Carmina Burana
Fassung für Klavier von Eric Chumachenco
ED 8119
Uraufführung: 10. Oktober 1990 Salzburg · Eric Chumachenco, Klavier

Orff-Klavierbuch
Leichte Stücke und Bearbeitungen aus „Klavierübung“, „Musik für Kinder“, „Der Mond“,
„Die Bernauerin“ und „Carmina Burana“ für Klavier zu zwei Händen zusammengestellt
und eingerichtet von Hermann Regner
ED 8264

Carmina Burana
Auszüge bearbeitet von Hermann Regner für Klavier zu vier Händen
Tanz · Floret silva · Chramer, gip die varwe mir · Reie · Swaz hie gat umbe · geselle min ·
Were diu werlt alle min · O Fortuna
ED 09766

Orff-Klavierbuch
Klavier zu vier Händen Band 1
Leichte Bearbeitungen aus „Carmina Burana“, „Die Kluge“, „Der Mond“,
„Die Bernauerin“ und „De temporum fine comoedia“ von Hermann Regner
ED 8268

Orff-Klavierbuch
Klavier zu vier Händen Band 2
Leichte Stücke und Bearbeitungen aus „Musik für Kinder“ und „Klavier-Übung“
Bearbeitungen von Hermann Regner
ED 8269

33
Dithyrambi
Die Sänger der Vorwelt

© 1981 Schott Musik International, Mainz

34
VOKALMUSIK / VOCAL MUSIC
CHOR UND ORCHESTER / CHOIR AND ORCHESTRA

Des Turmes Auferstehung


für zwei Männerchöre und Orchester (1921)
Text von Franz Werfel
5 (3. u. 4. auch Picc.) · Altfl. · 4 · Engl. Hr. · Heckelph. · 0 · 5 (5. auch Kontrafag.) ·
Kontrafag. – 0 · 8 ad lib. · 4 · 0 – P. S. (Zimb. · Beck. · Tamt. · Gl. · gr. Tr.) (3 Spieler) –
6 Hfn. (ad lib. 3) · 6 Klav. (ad lib. 3) · Org. – Str.
14’
Uraufführung: 6. Dezember 1995 München · Chor und Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks ·
Dirigent: Andreas S. Weiser

Ecce gratum
aus „Carmina Burana“
für gemischten Chor und Orchester
3 (3. auch Picc.) · 3 · 3 · 2 · Kontrafag. – 4 · 3 · 3 · 0 – P. S. (Schellentr. · Cymb. · Beck. ·
Gl. · Glspl.) (4 Spieler) – 2 Klav. · Cel. – Str.
5’

CHOR UND INSTRUMENTE / CHOIR AND INSTRUMENTS


Cantus – Firmus – Sätze
s. Chor a cappella

Kantaten nach Texten von Franz Werfel


für gemischten Chor, Klaviere und Schlaginstrumente (d.; e.: Norman Platt)
(1930, revidiert 1968)
I Veni creator spiritus
Litanei „O Leib und Leid“ (Litany „Body and Pain“) · Nacht „O die ihr geht am Abend“
(Night „O Men as you all enter your rooms“) · Veni creator spiritus „Komm heiliger
Geist“ („O Spirit of Life“)
Chor SATB – 3 P. S. (4 kl. Pk. od. Tomt. · kl. Tr. · Tamb. · gr. Tr. · 2 Trgl. · ant. Cymb. ·
3 hg. Beck. · Beckenp. · Gong · Mar. · Glspl. · Kast · Xyl.) (5 Spieler) – 3 Klav.
(ossia 2 Klav.)
10’
Partitur (auch Klavierstimme 1-3) ED 6020 · Chorpartitur ED 6020-01 ·
Schlagzeug ED 6020-11

35
II Der gute Mensch
Lächeln, Atmen, Schreiten „Schöpfe du, trage du“ (Smiling, Breathing, Striding „Draw
thou up“) · Liebeslied „Alles was von uns kommt“ (Love Song „All that from us pro-
ceeds“) · Der gute Mensch „Sein ist die Kraft“ (The noble man „His is the strength“)
Chor SATB/SATB – 2 P. S. (4 kl. Pk. od. Tomt. · Tamb. · gr. Tr. · 2 Trgl. · Beckenp. · 3 hg.
Beck. · Gong · Glspl. · Baßxyl.) (6 Spieler) - 3 Klav. (ossia 2 Klav.)
11’
Partitur (auch Klavierstimme 1-3) ED 6021 · Chorpartitur ED 6021-01 ·
Schlagzeug ED 6021-11

III Fremde sind wir


Aufruf „Komm, Sintflut der Seele“ (Summons „Come, deluge our spirits“) · Fremde sind
wir „Tötet euch“ (Strangers are we „Slay yourselves“) · Hymnus „Wir beten“ („With glory
of gather’d intention“)
Chor SAATBB – 2 Klav.
4’
Partitur (auch Klavierstimme 1 u. 2) ED 6022 · Chorpartitur ED 6022-01
Uraufführung „Veni creator spiritus“ und „Der gute Mensch“: · 11. Oktober 1930 München ·
Holles Madrigalvereinigung Stuttgart · Dirigent: Hugo Holle

Kantaten nach Texten von Bert Brecht


für gemischten Chor, Klaviere und Schlaginstrumente (d.; e.: Norman Platt)
I Von der Freundlichkeit der Welt (1930, revidiert 1973)
Von der Freundlichkeit der Welt „Auf die Erde voller kaltem Wind“ (The World’s
Gratitude „On to earth“) · Großer Dankchoral „Lobet die Nacht“ (Chorale of Gratitude
„Praise now the night“) · Gegen Verführung „Laßt euch nicht verführen!“ (Against
Temptation „Let not hope seduce you!“)
Chor SATB – 4 P. S. (Meßklingeln · Röhrengl. · Glspl. · Baß-Xyl. · Marimb. · Xyl. · kl. Tr.
mit u. ohne Schnarrsaite · gr. Tr. · Beck. auf gr. Tr. · 3 Beck.) (8 Spieler) – 2-3 Klav. 4 hdg.
6’
Partitur (auch Klavierstimme) ED 5706 · Chorpartitur ED 5706-01 ·
Schlagwerk ED 5706-11

II Vom Frühjahr, Öltank und vom Fliegen (1931, revidiert 1968)


Über das Frühjahr „Lange bevor wir uns stürzten“ (On Spring „Long since, long before“)
· Siebenhundert Intellektuelle beten einen Öltank an „Ohne Einladung“ (Seven Hundred
Intellectuals Pray to an Oiltank „No invitation“) · Bericht vom Fliegen „Zu der Zeit“
(Report on Flying „At this time“)
Chor SATTBB – S. (2 Rührtr. · 3 Tomt. · kl. Tr. · 2 Tamb. · 2 gr. Tr. · 8 hg. Beck. ·
2 Holzbl. · Crot. · Trgl. · Gong · Kast. · Mar. · Glspl. · Xyl.) (6-9 Spieler) – 3 Klav. (ossia
2 Klav.)
11’
Partitur (auch Klavierstimme 1-3) ED 6023 · Chorpartitur ED 6023-01 · Schlagzeug
ED 6023-11

36
Dithyrambi
nach Texten von Friedrich Schiller
für 4-6stimmigen gemischten Chor und Instrumente (1955/56, Neufassung 1981)
I Die Sänger der Vorwelt
Elegische Hymne für 6stimmigen gemischten Chor (SMezATBarB) und Instrumente
(1955)
Instrumentalensemble: P. S. (Tamb. · gr. Tr. · Trgl. · 5 Zimb. · Beck [ und ] · mehrere
Glspl. · Xyl. · Marimb.) (8 Spieler) – 2 Klav. · 2 Hfn. – mehrere Kb.
11’

II Nänie und Dithyrambe


für 4stimmigen gemischten Chor (SATB) und Instrumente (1956)
Instrumentalensemble: 6 Fl. · 3 Pos. – P. S. (Tamb. · gr. Tr. · Zimb. · Beck. [ und ]·
Tamt. · Kast. · Dobači · Glspl. · Xyl. · Marimb. · Vibr.) (9 Spieler) – 2 Hfn. · 4 Klav.
(8 Spieler)
11’
Uraufführung „Die Sänger der Vorwelt“: 3. August 1956 Stuttgart, 14. Deutsches Sängerbund-Fest ·
Philharmonischer Chor Stuttgart · Mitglieder des Sinfonieorchesters des Süddeutschen Rundfunks ·
Dirigent: Heinz Mende
Uraufführung „Nänie und Dithyrambe“: 4. Dezember 1956 Bremen · Philharmonischer Chor und
Mitglieder des Philharmonischen Staatsorchesters Bremen · Dirigent: Hellmut Schnackenburg
Uraufführung „Dithyrambi“: 22. November 1987 München · Chor des Bayerischen Rundfunks ·
Münchner Schlagzeugensemble (Leitung: Peter Sadlo) · Dirigent: Arturo Tamayo

Rota
„Sumer is icumen in“ (altengl. Sommerkanon, 13. Jh.)
für Chor und Instrumente (1972)
Chor: Knabenstimmen, STBar – Instrumentalensemble: 4 Tr. (4 Sblfl.) · 2 Pos. (Gamben
od. Bratschen) · Fag. ad lib. – 4 P. S. (gr. Tr. · Schellentr. · Beck. [Cymb.] · Trgl. ·
Glspl. [Sopr., Alt, mehrfach besetzt]) (10 Spieler) – 2 Git. (mehrfach besetzt) – Violoncelli ·
Kontrabässe
4’
Partitur ED 6412 · Chorpartitur ED 6412-01 · Stimmen ED 6412-11 bis -27
Uraufführung: 26. August 1972 Olympiastadion München, Eröffnungsfeier der 20. Olympischen Spiele
(Tonbandeinspielung) · Tölzer Knabenchor · Ein Instrumentalensemble · Dirigent: Gerhard Schmidt-
Gaden

37
SPRECHCHOR UND INSTRUMENTE /
SPOKEN CHOIR AND INSTRUMENTS
Stücke für Sprechchor
(1969)
1. Chor aus „Oedipus auf Kolonos“ (Sophokles – Hölderlin) · 2. Pindars Erste Olym-
pische Hymne (Hölderlin) · 3. An den Schlaf (Sophokles Philoktetes) · 4. Aus „Brod und
Wein“ (Hölderlin) · 5. Die Jahreszeiten (Hölderlin) · 6. Quando conveniunt · 7. Sententia ·
8. Zwei Oden von Klopstock: Die frühen Gräber, Weihtrunk an die toten Freunde ·
9. Requiem (Hebbel) · 10. Der Abend (Schiller) · 11. Omnia tempus habent · 12. Drei
Stücke aus Goethes Faust: Wie traurig steigt die unvollkommne Scheibe, Hexen-Einmal-
Eins, Die grauen Weiber
Sprechchor – Fl. – P. S. (Sopranxyl. · Altxyl. · Baßxyl. · 2 Gläser · Cymb. ·
2 Schellentr. · Trgl. · Beckenp. · Tamt. · versch. hg. Beck. · kl. Tr. · Glspl. versch. Holzbl. ·
Rasseln · Bngs. · gr. Tr. · Met.) – Vcl.
Partitur ED 5583

Sprechstücke
für Sprecher, Sprechchor und Schlagwerk (1976)
I Sprechstudien
Ostern · Schlüsselblumen · Sommerbäume · Sternschnuppen · Sommerfaden · Verlassenes
Moor · Gespenster · Einsames Licht
mehrere Sprecher, gemischter Sprechchor – P. S. (Röhrengl. · Glspl. · mehrere Sopranxyl. ·
mehrere Altxyl. · Tenorxyl. · Baßxyl. · Sopranmet. · Altmet. · Gläser · 2 Crot. · Tamt. ·
2 Schrapstäbe · Doppelratsche · Holzgl. · gr. Tr.) – Klav. (2 Spieler)

II Copa Syrisca
für Sprecher und 3 Kastagnetten (hoch, mittel, tief)

III Sieben Gedichte von Bert Brecht


Jahr für Jahr · Das Ölfeld · Die apokalyptischen Reiter · Moderne Legende · Karsamstags-
legende · Epilog · Die Liebenden
2 Sprecher, Sprechchor (Männerstimmen) – P. S. (3 Sopranxyl. · 3 Altxyl. · 2 Tenorxyl. ·
2 Baßxyl. · Sopranmet. · 2 Altmet. · 2 Crot. · 3 Tamt. · gr. Tr. · 3 Rührtr. · 3 Tomt. ·
5 Holzbl. · 3 kl. Tr. · 2 Beckenp. · 2 hg. Beck. · Ziegengl. · Peitsche · mehrere Schellentr. ·
Steinsp. · 2 Orchesterxyl.) – 2 Klav.
Partitur ED 6711

38
CHOR UND KLAVIER / CHOIR AND PIANO
Kantaten nach Texten von Franz Werfel
III Fremde sind wir
s. Chor und Instrumente

Ecce gratum
aus „Carmina Burana“
für gemischten Chor und Klavier zu vier Händen
eingerichtet von Hilger Schallehn
3’
Partitur ED 6996 · Chorpartitur ED 6996-01

In taberna quando sumus


aus „Carmina Burana“
für Männerchor (TTBB) und Klavier zu vier Händen
5’
Partitur ED 5844 · Chorpartitur ED 5844-01

CHOR A CAPPELLA / CHOIR A CAPPELLA

Ave Maria
für vierstimmigen gemischten Chor a capella (SATB) (1912/1914)
2’
Partitur C 47005

Cantus – Firmus – Sätze


Zehn alte Melodien für zwei bis vier gleiche und gemischte Stimmen mit oder ohne Instrumente
(1932)
Es ist ein Ros entsprungen · Christ ist erstanden · Veni creator spiritus · O Lux beata
trinitas · Media vita · Mein G’müth ist mir verwirret · Insbruck, ich muß dich lassen · Ach
sorg, da mußt zurücke stan · Der grimmig Tod · Ich wolt, daß ich doheime wer
Partitur ED 4454

Zwei Chöre aus „Orpheus“


für fünfstimmigen gemischten Chor a cappella (d.: Dorothee Günther; e.: Robert Hess)
Preist diesen Tag der Freude (Praised be this day) (SSATB) · Froher Tag, lichter Tag
(Joyous day, shining day) (SATTB)
5’
Partitur C 44621

39
Vier A-Cappella-Chöre aus „Catulli Carmina“
für vier- bis siebenstimmigen gemischten Chor (SMezATTBB) und Tenor-Solo (1943)
Odi et amo · Vivamus, mea Lesbia · Miser Catulle · Nulla potest mulier
6’
Partitur C 37774

Lugete o Veneres
aus „Catulli Carmina“ (Urfassung)
für fünfstimmigen gemischten Chor a cappella (SMezATB) (1930)
3’
Partitur C 44687

Odi et amo
aus „Catulli Carmina“
für 4stimmigen gemischten Chor (SATB) a cappella (1943)
1’
Partitur Chbl 398

Concento di voci
1 Sirmio
Tria Catulli Carmina (lat.)
für sechsstimmigen gemischten Chor a cappella (SMezATBarB) (1930)
Iam ver egelidos · Multas per gentes · Sirmio
8’
Partitur C 38748

II Laudes creaturarum
quas fecit Beatus Franciscus ad Laudem et Honorem Dei (alti.) für achtstimmigen gemischten
Chor a cappella (SSSATTTB) (1954)
Altissimu, omnipotente, bon Signore
3’
Partitur C 39560
Uraufführung: 21. Juli 1957 Solingen · Pfarr-Cäcilien-Chor Solingen-Wald · Dirigent: Hans Tilly

40
III Sunt lacrimae rerum
Cantiones seriae (lat.)
für sechsstimmigen Männerchor (TTTBBB) mit Tenor-, Bariton- und Baß-Solo (1956)
Omnium deliciarum (Orlando di Lasso) · Omnia tempus habent (Ecclesiastes III) ·
Eripe nos (anonym)
13’
Partitur C 39534-02
Uraufführung: 21. Juli 1957 Solingen · Männergesangsverein Solingen-Wupperhof ·
Dirigent: Bernhard Bittscheid

Zwei geistliche Chorsätze


für vier gleiche Stimmen (SSMezA) aus dem „Orff-Schulwerk“
Mater et filia · Media vita
1’
Partitur C 42403

Drei Chorsätze
für vier gleiche Stimmen (SSMezA) aus dem „Orff-Schulwerk“
Tres magi · Te lucis ante terminum · Mater et filia
2’
Partitur C 42618

Aufruf
„Komm, Sintflut der Seele“
aus der Kantate „Fremde sind wir“ (Franz Werfel)
eingerichtet für Männerchor (TBarB) a cappella (1930)
1’
Partitur C 41921

Von der Freundlichkeit der Welt


aus der gleichnamigen Kantate (Bert Brecht)
eingerichtet für Männerchor (TBarB) a cappella (1930)
1’
Partitur C 41921

Si puer cum puellula


aus „Carmina Burana“
für 3 Tenöre und 3 Bässe (auch chorisch)
1’
Partitur CHBL 79

41
LIEDER / SONGS
Frühe Lieder
für eine Singstimme und Klavier (1911, 1919–21)
Schlaflied für Mirjam, op. 6/2 (1911) (Beer-Hofmann) · Immer leiser wird mein Schlummer,
op. 8/2 (1911) (Lingg) · Bitte (1919) (Lenau) · Mein Herz ist wie ein See so weit (1919)
(Nietzsche) · Zwiegespräch (1919) (Klabund) · Blond ist mein Haar (1919) (Klabund) ·
Herr, ich liebte (1919) (Klabund) · Als mich dein Wandeln an den Tod verzückte (1920)
(Werfel) · Rache (1920) (Werfel) · Ein Liebeslied (1920) (Werfel) · Mondlied eines Mädchens
(1920) (Werfel) · Litanei eines Kranken (1921) (Werfel) · Nacht (1920) (Werfel) · Der gute
Mensch (1920) (Werfel)
ED 7024

42
ALPHABETISCHES WERK-VERZEICHNIS /
ALPHABETICAL LIST OF WORKS
Als die Treue ward geborn ...................................................................................................... 32
Antigonae .................................................................................................................................. 24
Astutuli ...................................................................................................................................... 24
Aufruf ........................................................................................................................................ 41
Ave Maria .................................................................................................................................. 39
Die Bernauerin ......................................................................................................................... 23
Cantus-Firmus-Sätze ......................................................................................................... 35, 39
Carmina Burana ............................................................................................... 19, 20, 29, 31, 33
Carmina Burana (Cantiones profanae) .................................................................................. 19
Catulli Carmina .................................................................................................................. 20, 31
Comoedia de Christi Resurrectione ....................................................................................... 25
Concento di voci ...................................................................................................................... 40
De temporum fine comoedia .................................................................................................. 27
Dithyrambi ............................................................................................................................... 37
Drei Chorsätze ......................................................................................................................... 41
Drei Tänze und Schlußszene .................................................................................................. 32
Ecce gratum ........................................................................................................................ 35, 39
Ein Sommernachtstraum ......................................................................................................... 26
Einzug und Reigen ................................................................................................................... 32
Entrata ................................................................................................................................. 29, 30
Frühe Lieder ............................................................................................................................. 42
Fünf Stücke für Blechbläser .................................................................................................... 32
Geigen-Übung I ........................................................................................................................ 33
Geigen-Übung II ...................................................................................................................... 33
In taberna quando sumus ........................................................................................................ 39
Kantaten nach Texten von Bert Brecht .................................................................................. 36
Kantaten nach Texten von Franz Werfel ......................................................................... 35, 39
Klage der Ariadne .................................................................................................................... 21
Klavier-Übung .......................................................................................................................... 33
Kleines Konzert ................................................................................................................. 29, 31
Die Kluge .................................................................................................................................. 23
Lamenti ..................................................................................................................................... 21
Ludus de nato Infante mirificus ............................................................................................. 26
Lugete o Veneres ...................................................................................................................... 40
Der Mond ................................................................................................................................. 22
Odi et amo ................................................................................................................................ 40
Oedipus der Tyrann ................................................................................................................. 25
Orff-Klavierbuch ..................................................................................................................... 33
Orpheus .................................................................................................................................... 21
Prometheus ............................................................................................................................... 27
Quartettsatz .............................................................................................................................. 32
Rota ........................................................................................................................................... 37
Si puer cum puellula ................................................................................................................ 41
Sprechstücke ............................................................................................................................. 38
Stücke für Sprechchor .............................................................................................................. 38
Tanz der Spröden ..................................................................................................................... 22
Tanzende Faune ........................................................................................................................ 29
Trionfo di Afrodite .................................................................................................................. 20
Trittico Teatrale ........................................................................................................................ 19
Des Turmes Auferstehung ....................................................................................................... 35

43
Uf dem anger ............................................................................................................................ 29
Vier A-Cappella-Chöre aus „Catulli Carmina“ ................................................................... 40
Vier burleske Szenen ................................................................................................................ 31
Von der Freundlichkeit der Welt ............................................................................................ 41
Die Weihnachtsgeschichte ....................................................................................................... 24
Zwei Chöre aus „Orpheus“ .................................................................................................... 39
Zwei geistliche Chorsätze ....................................................................................................... 41

44
Carl Orff
Carmina Burana
Das Faksimile Die CD
Carl Orff Carl Orff
Carmina Burana Carmina Burana
Faksimile der Die CD zur Welttournee 95/96
autographen Partitur der Carmina Burana Open Air
Herausgegeben von der Carl Opera
Orff-Stiftung. Mit einführenden WER 66022
Beiträgen von Hartmut Schaefer
Lisa Griffith, Sopran · Ulrich
und Werner Thomas
Ress, Tenor · Thomas Mohr,
176 Seiten, vierfarbig –
Bariton · Frankfurter Sing-
gebunden in schwarzes Leinen
akademie (Einstudierung: Karl
mit Goldfolienprägung
Rarichs) · Figuralchor Frankfurt
32,0 x 42,0 cm
(Einstudierung: Alois Ickstadt) ·
ISBN 3-7957-5347-3 (ED 8653)
Kinderchor des Goethe-
gymnasiums (Einstudie- Die Partitur
rung: Peter Ickstadt) · Carl Orff
Kinderchor Frankfurt Carmina Burana
(Einstudierung: Gerhard Studienpartitur
Roth) · Königlich 170 Seiten – broschiert
Flämische Philharmonie, ETP 8000
Antwerpen · Leitung
„Ein besonderes Stilmerkmal
Muhai Tang
der Carmina-Burana-Musik ist
Die vorliegende CD ist eine statische Architektonik.
ein Konzertmitschnitt In ihrem strophischen Aufbau
vom 3. Oktober 1993 kennt sie keine Entwicklung.
in der Alten Oper Eine einmal gefundene musika-
in Frankfurt. lische Formulierung – die
Instrumentation war von
Anfang an immer mit
eingeschlossen – bleibt
in allen ihren Wieder-
holungen gleich. Auf der
Knappheit der Aussage
beruht ihre Wiederhol-
barkeit und Wirkung.“
Bei der autographen Partitur Carl Orff, 1979
handelt es sich um eine eigen-
händige Reinschrift, durch-
gehend mit blauer Tinte
geschrieben. Zur Tintenschrift
treten Eintragungen mit Bleistift
und Farbstift hinzu. Für die
Musikforschung, aber auch für
Liebhaber stellt dieses Faksimile
eine Quelle von außerordent-
lichem Rang dar. 45
WERGO

CARL ORFF
LEBEN & WERK / LIFE & WORK
MV 08010 / CD-ROM

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CARMINA BURANA
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Weihergarten 5 · D-55116 Mainz
E-Mail: service@wergo.de
47 Internet: www.wergo.de