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Erhard Pleik Berlin, den 28.01.

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Betrachtungen zum Thema Blutdruckmessung, in Ergänzung zu meinen Artikeln bezüglich


meiner "Hypothese eines komplexen Modells zur Erklärung der Entstehung von
Arteriosklerose"

Immer wieder liest und hört man von renommierten Medizinern, daß ca. 20% - 50% der deutschen
Bevölkerung an Bluthochdruck leiden, der behandelt werden müßte
Letztmalig habe ich davon in einer Sendung des rbb-Fernsehens am 13.01.2021, moderiert von
Herrn Raiko Thal gehört. In dieser Sendung behauptete der anwesende Fachexperte 20% der
deutschen Bevölkerung hätten zu hohen Blutdruck. Das würde bedeuten, über 16 Millionen
Menschen in Deutschland wären bluthochdruckkrank und müßten behandelt werden
Ich bin einer davon
Diese Zahlen wecken doch ernste Zweifel über Ihren Wahrheitsgehalt
Ein Volk welches zu über 20% chronisch krank ist, hätte die Evolution als lebensunfähig, schon
längst aussortiert
Nachfolgend möchte ich am eigenen Beispiel aufzeigen, was ca. 30 Jahre
Bluthochdruckbehandlung bei mir bewirkt haben
Nach einem Herzinfarkt 1991, der mit einer Lyse behandelt wurde, bekam ich als
Behandlungstherapie zwei Betablocker und einen Blutverdünner ( ASS) verordnet
Im Jahr 2000 bekam ich plötzlich einen Schwächeanfall, ich schaffte es nur mit Unterstützung
meiner Frau die ca. 200m bis zu meiner damaligen Hausärztin zurückzulegen
Diese Betablocker, deren blutdrucksenkende Wirkung auf der Verringerung der Pulsfrequenz
besteht, hatten meine Pulsfrequenz auf unter 20 Pulsschläge pro Minute abgesenkt
Ich habe beide Betablocker sofort abgesetzt
Es hat dann über ein Jahr gedauert, bis die Medikamentenauswirkungen verschwunden waren und
mein Herz wieder ruhig und gleichmäßig schlug. In den nächsten 10 Jahren wurde zwar immer ein
zu hoher Blutdruck gemessen, ich hatte aber keinerlei Beschwerden
Bei einer Herz-und Kreislaufuntersuchung im Krankenhaus verordnete mir der Oberarzt, der mich
untersucht hatte, zur Behandlung meines zu hohen Blutdrucks, die Einnahme eines
gefäßerweiternden Medikaments ( Amlodipin)
Nach einem Jahr stellte ich fest, der untere Bereich meiner Waden hatte sich groß ächig
dunkelbraun verfärbt.
Bei einem anschließenden Hausarztbesuch stellte dieser einen immer noch zu hohen Blutdruck
fest. Die Verfärbung an den Waden bezeichnete er als "" Blutrost". Dazu zeigte das EKG noch an,
ich hätte Vorhof immern
Den Blutdrucksenker Amlodipin habe ich sofort abgesetzt. Jetzt bekam ich aber ein neues
Medikament gegen mein Vorhof immern (Falitrom, später Xarelto)
Nach ca. einem Jahr war der " Blutrost" verschwunden
Jetzt bereitete mir aber das Medikament gegen Vorhof immern periodisch ein unde nierbares
Unwohlsein
Ich kaufte mir daraufhin ein mobiles EKG- Gerät, um über einen längeren Zeitraum turnusmäßig zu
überprüfen, ob ich überhaupt noch Vorhof immern habe. Ich stellte dabei fest, daß die Ärzte,
welche die Messergebnisse des Gerätes auswerten, in keinem Fall Vorhof immern feststellen
konnten
Auch die EKG-Messungen bei meinem Hausarzt stellten kein Vorhof immern mehr fest
Ich setzte das Medikament gegen Vorhof immern ab und fühle mich seitdem wohl und das trotz
meines Blutdrucks von 190 zu 70 und eines Pulswertes von ca. 30-35
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Rückschauend auf meine Krankengeschichte mache ich keinem der mich behandelnden Ärzte
einen Vorwurf. Alle haben mich nach bestem Wissen und Gewissen, auf der Grundlage der
geltenden Lehrmeinung zu diesem Thema, behandelt

All das veranlaßte mich, die Blutdruckmessung einmal auf der Grundlage der geltenden
physikalischen Gesetze und der Strömungslehre über Flüssigkeiten zu analysieren
Der Druck in einer strömenden Flüssigkeiten besteht immer aus drei Komponenten
- Dem statischen Druck, der quer zur Strömungsrichtung der Flüssigkeit wirkt
- Dem dynamischen Druck, der in Strömungsrichtung wirkt
- Dem von der Schwerkraft abhängigen Druck, der senkrecht zur Strömungsrichtung wirkt.Dieser
Druckanteil ist sehr gering und kann deshalb vernachlässigt werden
Der Gesamtdruck in einer strömenden Flüssigkeit ist also immer die Summe aus statischem Druck
und dynamischem Druck, wobei innerhalb des Gesamtdruckes eine Wechselwirkung zwischen
statischem und dynamischem Druck besteht. Sinkt der statische Druck, steigt in gleichem Maße
der dynamische Druck und umgekehrt
Auf diesem Prinzip beruht die herkömmliche Blutdruckmessung, die aber immer nur den statischen
Blutdruck messen kann
Hierbei wird durch das Aufpumpen der Blutmessmanschette der Blut uss unterbunden. Dadurch
ist der dynamische Blutdruckanteil gleich Null. Nach dem Wechselwirkungsprinzip steigt damit der
statische Blutdruckanteil auf den Gesamtblutdruck an
Durch langsames Ablassen des Manschettendruckes kommt man an den Punkt, wo die
abgeklemmte Ader etwas geöffnet wird, damit das Blut durch ießen kann. An dieser Stelle ist der
Blutdruck genau so groß wie der an der Manschette erzeugte Abklemmdruck
Dieser als systolischer Blutdruckwert bezeichneter Wert ist der Gesamtblutdruckwert zum
Zeitpunkt der Blutdruckmessung
Wird nun der Druck in der Manschette weiter verringert, kommt man an den Punkt, wo das
Blut ießgeräusch, das durch die Adernverengung verursacht wird, nicht mehr hörbar ist, wenn die
Ader wieder vollständig geöffnet ist. Der sogenannte untere Blutdruckwert
Dieser Punkt wird allgemein von der Schulmedizin als diastolischer Gesamtblutdruckwert
bezeichnet

Das ist falsch

Dieser Blutdruckwert ist lediglich der statische Blutdruckanteil zum Zeitpunkt der Messung, bei frei
ießendem Blut in der Ader
Der dynamische Blutdruckanteil zu diesem Zeitpunkt errechnet sich aus der Differenz zwischen
dem oberen gemessenen Wert (Gesamtblutdruckwert) und dem unteren gemessenen Wert
Die Summe dieser beiden Blutdruckanteile ergibt dann wieder den Gesamtblutdruckwert
Damit ist wohl eindeutig klar, zum Zeitpunkt einer Blutdruckmessung gibt es immer nur einen
Gesamtblutdruckwert
Die Druckverteilung im Herzen ist eine völlig andere. Hier gibt es in der linken Herzkammer, beim
Zusammenziehen des Herzmuskels und Hineinpressen des Blutes in den arteriellen Blutkreislauf
einen oberen Druckwert ( Systole) und beim Erschlaffen des Herzmuskels einen unteren
Wert(Diastole)
Im Körperkreislauf ist das nicht möglich!
Nach dem Auspressen des Blutes aus der Herzkammer verschließt die Aortenklappe die
Herzkammer wieder und verhindert somit, daß Blut aus dem arteriellen Kreislauf zurück in die
Herzkammer ießt. Damit gibt es auch keinen Druckausgleich zwischen Herzkammer und
Blutkreislauf

Wodurch de niert sich aber nun die krankmachende Wirkung des Blutdrucks?
Schauen wir dazu erst einmal auf den statischen Blutdruckanteil (den unteren gemessenen Wert)
Nur der statische Blutdruckanteil übt Druck auf die Adernwände aus!
Auch der höchste, vom stärksten menschlichen Herzen der Welt erzeugte Druck ist nicht in der
Lage, eine gesunde Ader zum Platzen zu bringen, ansonsten wären wir als evolutionäre
Fehlentwicklung längst aussortiert worden
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Somit bleibt der dynamische Blutdruckanteil übrig


Der dynamische Blutdruckanteil regelt die Fließgeschwindigkeit des Blutes und ist daher für die
Gesamtversorgung des Körpers in jeder Leistungsphase verantwortlich
Der dynamische Blutdruck kann wie folgt berechnet werden
Der dynamische Blutdruck ist gleich, der Blutdruckdichte geteilt durch zwei, multipliziert mit dem
Quadrat der Blut ießgeschwindigkeit

Nach der goldenen Regel für die Entstehung einer physikalisch bedingten Verletzung an einer
de nierten Stelle gilt
"Damit eine Verletzung an einer de nierten Stelle entstehen kann, sind mindestens zwei
Wirkkomponenten erforderlich
Eine Wirkkomponente, die grundsätzlich von der Struktur her in der Lage ist, diese Verletzung
hervorzurufen und eine Wirkkomponente, die auf die erste Wirkkomponente einwirkt, damit diese
die Verletzung an der de nierten Stelle hervorrufen kann.
Ausgangspunkt für die Entstehung von Arteriosklerose ist, wie mehrheitlich in der Ärzteschaft
bekannt, eine Verletzung der Innenhaut, der sogenannten Intima einer Arterie
Die beiden Wirkkomponenten müssen also im dynamischen Blutdruck, mit den beiden
Bestandteilen Blutdichte und Blut ießgeschwindigkeit enthalten sein
In der Blutdichte gibt es nur einen Blutbestandteil, der von seiner Struktur her in der Lage ist, eine
Verletzung der Intima hervorzurufen. Das ist Homocystein mit seiner rasierklingenscharfen
Struktur. Die zweite Wirkkomponente, die das Homocystein erst in die Lage versetzt eine
Verletzung hervorzurufen, ist die Blut ießgeschwindigkeit
Das bedeutet, je höher die Homocysteinkonzentration im Blut, und je größer die
Blut ießgeschwindigkeit ist, je größer wird die Gefahr der Arteriosklerosebildung
Deshalb ist es wichtig vor allen Dingen die Homocysteinkonzentration im Blut zu senken, was auch
einfach und risikolos möglich ist. Viel vorsichtiger sollte man, gerade bei älteren Menschen, mit
dem Einsatz von Blutdrucksenkern sein, wie ich wohl mit meinen eigenen Erfahrungen dazu
deutlich gemacht habe
Wie allgemein bekannt, erhöht sich mit dem Lebensalter eines Menschen sein Blutdruck
Damit reagiert der menschliche Körper auf die durch Gewebealterung erhöhten Reibungsverluste
und die damit verbundene Gegendruckerhöhung, um zu verhindern, daß durch zu geringem
dynamischen Blutdruck und damit durch zu geringe Blut ießgeschwindigkeit es zu
Durchblutungsstörungen kommt. Durchblutungsstörungen, die fatale gesundheitliche Folgen
haben können
Mir ist es daher unklar, mit welcher Begründung die "Schulmedizin" über 16 Millionen Menschen in
Deutschland als bluthochdruckkrank bezeichnet und permanent versucht z.B. den Blutdruck von
80jährigen auf den Blutdruck von 30jährigen durch den massiven Einsatz von Blutdrucksenkern
herunterzuregeln
Seit 1996 ist der Verbrauch von blutdrucksenkenden Mitteln im Bereich der gesetzlichen
Krankenversicherung in Deutschland, von ca. 5,5 Milliarden de nierte Tagesdosen auf ca. 15,7
Milliarden de nierte Tagesdosen angestiegen
In diesem Zeitraum ist die Anzahl der Lungenembolien um ca. 40% angewachsen
Ca. 40000 Menschen sterben derzeitig jährlich an einer Lungenembolie
Hauptursache für Lungenembolieen sind Durchblutungsstörungen in den tiefen Bein-und
Beckenvenen
Ist es da nicht an der Zeit über Zusammenhänge nachzudenken ??!
Ich hoffe, ich kann durch diesen Beitrag, vor allen Dingen die " schulmedizinbestimmende"
Ärzteschaft, zum Nachdenken und Handeln bewegen
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