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Baustatik II – SS 2019

4. Verschiebungsgrößenverfahren

4.7 Zahlenbeispiel zum Ablauf des Verschiebungsgrößenverfahrens

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Beispiel zum Ablauf des Verschiebungsgrößenverfahrens

Statisches System und Belastungen

EA  

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Beispiel zum Ablauf des Verschiebungsgrößenverfahrens

Schritt 1: Wahl eines geometrisch bestimmten Grundsystems

D4 , K4
GE I 1
GE II
3
D , K1 D , K3 D1 , K1

D2 , K 2 GE I GE II
D2 , K 2
GE I GE I

1. Möglichkeit: 4 Unbekannten 2. Möglichkeit: 2 Unbekannten

2. Möglichkeit ist besser, da weniger Unbekannten vorhanden sind!

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Beispiel zum Ablauf des Verschiebungsgrößenverfahrens

Schritt 2: Nullzustand (Dk = 0)

Beachte: Diejenigen Zahlenwerte, die für die


Bestimmung der K-Werte nicht benötigt
werden, sind nicht in der Skizze angegeben!

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Beispiel zum Ablauf des Verschiebungsgrößenverfahrens

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Beispiel zum Ablauf des Verschiebungsgrößenverfahrens

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Beispiel zum Ablauf des Verschiebungsgrößenverfahrens

Schritt 3: Einheitszustände

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Beispiel zum Ablauf des Verschiebungsgrößenverfahrens

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Beispiel zum Ablauf des Verschiebungsgrößenverfahrens

Grundelement I:

i k
l

Einheitsverschiebungszustände: Lastvektor:

Qi
0
Qi 0
0
0 0

Q
0k
Qk
Q 0 0
0 0

s  k  d  s0
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Beispiel zum Ablauf des Verschiebungsgrößenverfahrens

Grundelement II:

i k
l

Einheitsverschiebungszustände: Lastvektor:

Qi
0
Qi

0k
Q
Qk

s  k  d  s0
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Beispiel zum Ablauf des Verschiebungsgrößenverfahrens

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Beispiel zum Ablauf des Verschiebungsgrößenverfahrens

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Beispiel zum Ablauf des Verschiebungsgrößenverfahrens

Grundelement I:

i k
l

Einheitsverschiebungszustände: Lastvektor:

0i
Q
Qi 0
0
0 0

0k
Q
Qk
Q 0 0
0 0

s  k  d  s0
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Beispiel zum Ablauf des Verschiebungsgrößenverfahrens

Grundelement II:

i k
l

Einheitsverschiebungszustände: Lastvektor:

0i
Q
Qi

0k
Q
Qk

s  k  d  s0
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Beispiel zum Ablauf des Verschiebungsgrößenverfahrens

Schritt 4: Bedingungsgleichungen (Gleichgewichtsbedingungen)

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Beispiel zum Ablauf des Verschiebungsgrößenverfahrens

Schritt 5: Endgültiger Zustand (Superposition)

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Beispiel zum Ablauf des Verschiebungsgrößenverfahrens

N-Linie aus dem Knotengleichgewicht:


0
-7,96 0
0
35,47
N1
- N-Linie
-7,96

N2 -35,47

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Alternativer Weg zur Bestimmung der Systemsteifigkeitsmatrix

Nullzustand:
M : K10
0
K10 PvV : K 20
K 2

K10
p 2  h1  p 2 Fh1
p 2
M : K 
0
1
8 
   F    0  K1 
8
0

8

8
 35 kN
8

Fh1

8
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Alternativer Weg zur Bestimmung der Systemsteifigkeitsmatrix

0
1 1
K 02 PvV :
10 1
10
1 4
F 1  1  1 F

1 2
K 20 1  F   10       10       0  K 20    10 kN
4 2  4  4 2
10

Hinweis: Nur Stabendmomente und äußere Lasten leisten Arbeiten!

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Alternativer Weg zur Bestimmung der Systemsteifigkeitsmatrix

Einheitszustände:
EI s

K11
D1 = 1 EI s

EI s

1 M  0: K11  3EI s
3
EI s
1 EI s 1
K12 PvV :
EI s
1
1  1  1  1 1 3 1
 4 K 21  1  EI s      EI s      EI s   0  K 21     EI s
4 1 2  4  4 3 8 3
 EI s
2

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Alternativer Weg zur Bestimmung der Systemsteifigkeitsmatrix

1
EI EI s
3s

D2 = 1 KK1211
0s
EI

3
EI sEI s
8
3 1
1 M  0: K     EI s
1
2

3 1 8 3
 EI s
EI3s
KK2122 1 0s
EI 1
PvV :
3EI
EI s s
/8
1
1  3  1 3  1 1 1  3 1
 4 K 22 1  EI s      EI s       EI s   0  K 22     EI s
4 13 8  4 8  4 3 3  16 9 
 EI s
28 EI s

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Alternativer Weg zur Bestimmung der Systemsteifigkeitsmatrix

Zusammenfassung:

 35 
K 
0
 [kN]
 10 

 3 0, 042 
K  EI s  
 0, 042 0, 299 

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