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DER ARTIKELGEBRAUCH

Bei der Wahl der Artikelformen ist zunächst zwischen freiem und gebundenem Gebrauch zu
unterscheiden. Freier Gebrauch heißt: der Sprechende / Schreibende kann (und muss) eine
Entscheidung zwischen den möglichen Formen treffen. Gebundener Gebrauch heißt: dem
Sprechenden / Schreibenden ist keine Wahl gelassen; die betreffende Form ist ihm vorgegeben.
Es geht meistens um stehende Redewendungen, darunter auch Phraseologismen,
Funktionsverbgefüge usw.:
außer Konkurrenz, nach Wunsch, von Herzen; nächsten Montag, eines Tages; schnellen
Schrittes, guter Laune; zum Abschluss bringen, eine Veränderung erfahren, Anwendung finden;
aus dem Rahmen fallen, den Weg ebnen, aus einer Mücke einen Elefanten machen, mit Kanonen
auf/nach Spatzen schießen, auf großem Fuß leben. Meer und Himmel sind schwarz geworden. Es
ist ihm in Fleisch und Blut übergegangen.

Bei freiem Artikelgebrauch bringt der Artikel vor allem die Kategorie der Bestimmtheit /
Unbestimmtheit zum Ausdruck.
Da jede Aussage Informationen von einem Gegenstand (= Redegegenstand) enthält, muss sich
der Sprechende / Schreibende entscheiden, ob es sich bei diesem Redegegenstand um etwas für
den Leser / Zuhörer Bestimmtes (also eindeutig vom Leser / Zuhörer Identifizierbares) oder
Unbestimmtes handelt. Diese Entscheidung wird durch den Gebrauch des Artikels markiert.

Je nach der Art des Redegegenstandes (ein konkretes Ding, ein Stoff, ein Gefühl, eine Handlung
usw.) wird dieser von Substantiven bezeichnet, die zu unterschiedlichen semantischen Klassen
gehören. Für jede Klasse der Substantive ist in der deutschen Sprache eine Opposition von
Artikelvarianten festgelegt, um Bestimmtes / Unbestimmtes zu markieren. Dies ist eine
strukturelle Gesetzmäßigkeit, d. h. sie ist im Sprachbau verankert. Die Abhängigkeit des
Artikelgebrauchs von der semantischen Klasse des Substantivs kann als semantischer Aspekt der
Artikelwahl bezeichnet werden.

Tabelle
Gattungs- Eigennamen Stoffnamen Abstrakta
namen1 Personennamen, sonstige2 unzählbare zählbare
Städte- und
Ländernamen,
Rede- Ein-Wort-
gegenstand Firmennamen
bestimmt BA NA / BA3 BA BA BA BA
unbestimmt UA4 UA NA NA UA
1
Eine besondere semantische Subklasse unter Gattungsnamen bilden die Bezeichnungen von Berufen,
Funktionen, Nationalitäten, Herkunft, Weltanschauung, Religions- bzw. Parteizugehörigkeit.
2
Namen der Gestirne, Planeten, Berge, Meere, Seen, Flüsse, Straßen, Gebäude, Bauwerke,
Einrichtungen, Institutionen, Kunstwerke, Schiffe, Flugzeuge, Züge, Zeitungen und Zeitschriften, Namen
historischer Epochen und Ereignisse, staatlicher Feiertage.
3
Der bestimmte Artikel erscheint standardsprachlich nur, wenn diese Namen ein Attribut bei sich haben.
4
Da der unbestimmte Artikel aus dem Zahlwort eins entstanden ist, kann er wegen seiner Herkunft bei
Substantiven im Plural, bei unzählbaren Abstrakta und Stoffnamen nicht gebraucht werden kann. Dann
vertritt ihn der Nullartikel.

1
Wichtig ist darauf hinzuweisen, dass ein und dasselbe Substantiv auch Gegenstände
unterschiedlicher Art bezeichnen kann und damit auch jeweils einer anderen semantischen Klasse
(bzw. Subklasse) zugeordnet wird. Dementsprechend ändert sich auch die Opposition von
Artikelvarianten für dieses Substantiv. So kann
- ein Personenname zum Namen eines Gegenstandes (andere Subklasse der Eigennamen),
Gattungsnamen oder Stoffnamen werden:
Rudolf Diesel – Sie fährt einen alten Diesel (Fahrzeug mit Dieselmotor). – Diesel tanken
(Dieselkraftstoff);
- ein geographischer Name zum Namen eines Lokals (andere Subklasse der Eigennamen) oder
Produkts (Gattungsname):
Moskau – das „Moskau“ (Restaurant in Berlin); die Wolga – Wer fährt noch heute einen
Wolga? ; die Wartburg – Er hat einen alten Wartburg (Automarken);
- ein Abstraktum zum Eigennamen (Namen eines Gegenstandes) oder Gattungsnamen:
Liebe – die „Alte Liebe“ (Seebäderschiff in Hamburg); Die Schönheit des Landes überwältigte
mich. – Unsere Katze ist eine Schönheit;
- ein Stoffname zur Bezeichnung einer Portion oder einer Sorte von diesem Stoff und damit zu
einer Art Gattungsnamen:
Kaffee kochen – Die Chefin bestellte sich einen Kaffee. Das ist ein guter Kaffee, er kommt aus
Kolumbien;
- der Name eines Berufs zur Bezeichnung eines Charakters (andere Subklasse der
Gattungsnamen):
Er ist Clown in einem Zirkus. – Du bist ein echter Clown.

Wird ein Substantiv als Name (von Gegenständen bestimmter Art) oder als Substantiv als solches
behandelt, so rückt er in die Nähe von Personennamen und steht mit dem Nullartikel:
Dieses Gerät heißt Defibrillator. Substantive wie Nebel und Spiegel werden stark gebeugt.
Ensemble bedeutet nichts weiter als eine „Ansammlung“. Dieses Land heißt nicht Tschechei,
sondern Tschechien.

Steht ein Gattungsname als Bezeichnung einer ganzen Klasse von Gegenständen
(generalisierender Gebrauch), so passen oft beide Artikel:
Das Buch ist immer noch das beste Unterhaltungs- und Fortbildungsmittel. – Ein Buch ist immer
gut, Lesen bildet ja bekanntlich.
Die Tanne ist ein Nadelbaum. – Eine Tanne ist ein Nadelbaum.
Der bestimmte Artikel betont dabei allerdings die Gesamtheit der Klasse (das Buch als solches),
während der unbestimmte eher jeden einzelnen Vertreter der Klasse herausstellt (ein jedes Buch)
oder auf einen typischen Vertreter hinweist. Ist die zweite Interpretation unzulässig, so wird der
bestimmte Artikel gebraucht:
1969 betrat der Mensch zum ersten Mal den Mond. Das Auto wurde Ende 19. Jahrhundert
erfunden.

Begriff des Bestimmten. Kommunikativer Aspekt der Artikelwahl


Ein Redegegenstand ist als bestimmt zu betrachten, wenn er:
1) wenigstens zum zweiten Mal erwähnt wird:
a. mit demselben Substantiv:
Im Kanal lag ein Boot. Sie mieteten das Boot und schwammen dahin. (H. Mann).
Beim generalisierenden Gebrauch wird aber der unbestimmte Artikel beibehalten:
Ich wünsche mir einen großen Hund, aber ein großer Hund gehört nicht in eine Wohnung;
b. mit einem (anderen) Substantiv, das sich auf den früher erwähnten Redegegenstand, seine
Teile oder mit ihm logisch verbundene Redegegenstände bezieht:
2
An dem Unfall waren ein Pkw und eine Straßenbahn beteiligt. Der Mercedes hatte die
Vorfahrt der Bahn missachtet;
Peter wartete, bis Christa näher war, dann stand er auf und schrie laut: Christa erkannte
die Stimme sogleich. (J. Brezan) (schreien — die Stimme);
Als Ruth heimkam, ging sie zu Martin. Ihr Gesicht war ganz weich geworden. Er bemerkte
die Veränderung sofort. (L. Frank) (weich werden — die Veränderung);
Koroschek beschwor Jacques fast auf den Knien, sein Hotel nicht zu verlassen. Schließlich
ließ Jacques sich überreden. Er genoss die Genugtuung (B. Kellermann) (jmdn. auf den
Knien beschwören — die Genugtuung genießen);
Es war eine sternenklare Nacht, und Frau Ypsilanti bewunderte die Sterne.
(B. Kellermann) (sternenklar — die Sterne);
2) den Kommunizierenden auch ohne Erwähnung bekannt ist:
a. aus ihrem Allgemeinwissen (Unika). Oft sind das Bezeichnungen für geographische,
astronomische, religiöse Begriffe:
der Himmel, der Äquator, die Tropen, der südliche / nördliche Pol; die Sonne, das
Universum; der Papst, die Hölle, das Paradies;
b. aus der Situation, in der sie sich befinden (situative Unika). Es geht hier um Personen,
Objekte, Erscheinungen, Begriffe, die in der Umgebung der Kommunizierenden einmalig
vorhanden sind:
Willst du heute in die Disko? (in die sie immer gehen)
Der Vulkan ist ausgebrochen! (der sich in ihrer Gegend befindet)
Hast du schon mit dem Chef gesprochen? (des Unternehmens, in dem sie arbeiten)
Schalt mal den Fernseher ein (den sie in der Wohnung haben), ich will mir die Ansprache
des Präsidenten anhören. (des Landes, in dem sie leben)

Zu 2) b. Ein Redegegenstand kann für den Zuhörer / Leser dadurch zum Bestimmten werden,
dass der Sprechende / Schreibende auf ein Merkmal dieses Redegegenstands in einer konkreten
Situation hinweist, das diesen Gegenstand eindeutig identifiziert und von anderen Gegenständen
seiner Art unterscheidet (welcher Gegenstand?). Sprachlich wird dieses identifizierende Merkmal
mit einem individualisierenden Attribut bezeichnet:
 mit einem Adjektiv im Superlativ:
Die Alpen sind das höchste Gebirge Europas;
 mit einem Ordnungszahlwort oder einem Adjektiv, das die Reihenfolge bezeichnet:
der erste (dritte, letzte) Tag;
 mit verschiedenartigen Attribute, die lokale und temporale Merkmale des
Redegegenstands hervorheben:
die heutige (gestrige, morgige) Zeitung, am verflossenen (künftigen, folgenden,
kommenden) Sonntag; die hintere (vordere, obere, untere) Schublade; das Haus rechts
(hier, dort, an der Ausfahrt),
 Partizipien, die sich auf das in früheren Aussagen Mitgeteilte beziehen:
Wir suchten am Ufer die verabredete Badestelle,
 Nebensätze und Infinitivgruppen:
Franziska hatte offenbar das Bedürfnis, sich einem Menschen anzuvertrauen. Dieser
alberne Bauer Gerschun hatte das Glück, dass sein Gehöft am Rande des Ölfeldes lag.
Aber nicht jedes Merkmal identifiziert einen Gegenstand eindeutig. Will der Sprechende /
Schreibende das Wesen eines Gegenstandes nur beschreiben (was für ein Gegenstand?), so wird
der Gegenstand dadurch für den Zuhörer / Leser dadurch noch nicht zum Bestimmten:
Wir haben eine bequeme Zweizimmerwohnung. Das Dorf liegt in einer malerischen Gegend. Sie
hatte ein feines Gesicht, eine gerade Nase und einen schön geformten Mund.

3
Syntaktischer Aspekt der Artikelwahl
Das Neue und Unbestimmte, das durch den unbestimmten Artikel markiert wird, wird oft durch
solche Satzglieder ausgedrückt wie:
1) den nominalen Teil des nominalen Prädikats (Prädikativ).
Hier ist zu beachten: Wenn das prädikative Substantiv Beruf, Nationalität,
Parteizugehörigkeit, Religion, soziale Herkunft und überhaupt Zugehörigkeit zu einer
Gemeinschaft bezeichnet und ohne Attribut steht, wird es mit dem Nullartikel gebraucht:
Sie ist Lehrerin / Direktorin / Studentin / Polin / Katholikin / Christdemokratin.
Aber: Er ist ein erfahrener Arzt.
2) die modale Adverbialbestimmung des Vergleichs:
schlau wie ein Fuchs, weiß wie Schnee.
Aber: blau wie der Himmel;
3) das Objekt, insbesondere das direkte Objekt.
Bei diesen syntaktischen Positionen geht es nur um eine Tendenz zum Ausdruck des
Unbestimmten im Satz, der kommunikative Aspekt hat jedoch immer Vorrang. Die genannten
Satzglieder können einerseits ebenso gut das Bestimmte ausdrücken und andererseits können
andere Satzglieder das Unbestimmte ausdrücken.

Kommunikativer Aspekt

1. Erklären Sie den Artikelgebrauch bei den fettgedruckten Gattungsnamen in


folgenden Sätzen mit den Begriffen des Bestimmten / Unbestimmten.
Muster: Franziska richtete Herrn Maier in ihrem Haus ein Zimmer ein. Das Zimmer war
zwar klein, aber es war recht hübsch. (B. Kellermann)
„Ein Zimmer“ ist im ersten Satz das Neue (das Rhema) und das Unbestimmte. Es steht am
Ende des Satzes und wird durch den unbestimmten Artikel markiert. „Das Zimmer“ ist im
zweiten Satz das Gegebene (das Thema) und das Bestimmte. Es steht am Anfang des
Satzes und wird durch den bestimmten Artikel markiert.

1) Am frühen Weihnachtsmorgen hielt ein Mietwagen vor dem Hegerhaus. Der Fahrer
und ein kleiner breitschultriger Mann kletterten heraus und halfen einer Frau aus dem
Wagen. Die Frau trug ein Kind. (J. Brezan)
2) An einem strahlenden Sommernachmittag durchschritt ein Mann von etwa 40 Jahren
das Tor des städtischen Krankenhauses... Der Mann ging langsam und zögernd wie einer,
der nicht genau weiß, wohin er sich wenden soll. (W. Joho).

2. Wiederholte Erwähnung: Unterscheiden Sie, ob Redegegenstände in folgenden


Sätzen etwas Unbestimmtes oder Bestimmtes darstellen, und setzen Sie passende
Artikel ein.
1. Hat Frau Peters ... Sohn? – Sie hat sogar zwei Söhne. 2. Er hat... Hund. ... Hund ist sehr
klug. 3. Ich brauche... Wörterbuch. 4. Gibt es in eurer Schule ... Computerraum? 5. Es gibt
in der Nähe ... Cafe. Ich besuche ... Cafe oft nach dem Unterricht. 6. Wir brauchen ...
Waschmaschine. ... Waschmaschine soll nicht so teuer sein. 7. Haben Sie im Büro ...
Kopierapparat? 8. In diesem Kapitel gibt es ... Text. Wir lesen und übersetzen ... Text in
der Stunde. 9. Das ist... interessanter Artikel. Du sollst … Artikel unbedingt lesen. 10. Das
4
Mädchen hat seine Katze sehr gern und ... Katze hat... Mädchen gem. 11. Für ihre Reise
braucht sie ... Koffer. Sie hat so viele Sachen. ... Koffer soll nicht groß sein. – Da ist...
Koffer. Gefällt dir... Koffer? – … Koffer ist klein. Wir kaufen ... Koffer nicht.

3. Wiederholte Erwähnung: Übersetzen Sie ins Deutsche, markieren Sie durch den
Artikelgebrauch Bestimmtes und Unbestimmtes.
1. В комнату вошла девушка. На девушке было светлое пальто. 2. Вдали раздался
выстрел. Выстрел раздался так внезапно, что все вздрогнули. 3. Мимо нас проплыла
лодка. Лодка бесшумно скользнула по воде (übers Wasser gleiten). 4. Вскоре мы
добрались до небольшой деревни. Деревня была расположена в живописной
местности.

4. Setzen Sie passende Artikel ein. Beachten Sie die Fälle, in denen sich mit
demselben Substantiv verschiedene Redegegenstände bezeichnet bzw. in denen
Gattungsnamen generalisierend gebraucht werden.
1. Ich weiß nicht, was ich meiner Freundin zum Geburtstag schenken soll. – Schenke ihr ...
Buch. ... Buch ist immer ein gutes Geschenk. 2. Für meinen Deutschunterricht brauche ich
... neues Wörterbuch. – Du kannst ... Wörterbuch in der Universitätsbuchhandlung kaufen.
Dort gibt es immer ... Wörterbücher. Ich habe dort auch vor kurzem ... Wörterbuch
gekauft. … Wörterbuch war sehr preiswert. 4. Ich möchte mir ... Bluse zu meinem grauen
Rock kaufen. – Kaufe dir ... weiße Bluse. ... weiße Bluse wird gut zu deinem grauen Rock
passen. 5. Meine Freunde haben … neue Wohnung. ... Wohnung ist hell und sonnig. ...
Freunde freuen sich sehr über ... Wohnung. 6. Um unser Haus ist ... Garten. … Garten ist
voll ... Rosen. Meine Oma hat ... Rosen sehr gem. Sie pflegt ... Rosen. ... Rosen sind der
beste Gartenschmuck, sagt sie. 7. Möchtest du … Mikrowelle kaufen? - Ich glaube, wir
kaufen ... Mikrowelle. Wir haben doch noch nie ... Mirkowelle gehabt. ... Mikrowelle ist
gut für den Haushalt. – Siehst du … Mikrowelle dort? ... Mikrowelle ist preiswert. Ich
glaube, ... Mikrowelle ist ... Richtige für dich.

5. Situative Unika und individualisierende Attribute: Erklären Sie den Gebrauch des
bestimmten Artikels in folgenden Sätzen, indem Sie bestimmen, warum der jeweilige
Redegegenstand eindeutig identifizierbar ist.
1. Er trat vor den Spiegel, ließ die Muskeln seiner Arme spielen, reckte die Brust, beugte
den Kopf zurück. 2. Mathilde trug das Kind ins Schlafzimmer und gab ihm die Brust. 3.
Ärgerlich über sich, sprang er endlich auf, nahm den Hut und ging hinaus. 4. Er legte sich
im Park unter einem Busch und breitete das Taschentuch übers Gesicht. 5. Dann
übergab ihm Janko zwei Telegramme, die heute Morgen gekommen waren. Boris trat ans
Fenster und las die Depeschen. 6. Nach geraumer Zeit bemerkte Gainistermann, dass er
die verkehrte Richtung eingeschlagen hatte. 7. Er dachte an den kommenden Tag. 8. Er
bestellte eine Flasche Landwein. Der Wirt brachte aber nicht den gewöhnlichen
Landwein, sondern eine verstaubte Flasche. 9. Als Janko an Rosas Laden vorbeiging, gab
er ihr das verabredete Zeichen. 10. Ihre Anteilnahme gab Gregor die Kraft, diese
schreckliche Nacht zu überleben. 11. Franziska nahm eine Zigarette, brannte sie
ungeschickt und stieß den Rauch aus dem Munde. 12. Nach dem Essen war Mathilde
hinter die Hütte zum Brunnen gegangen. 13. Er kniete nieder und küsste die Erde. 14.
Beim Essen brachte Olga das Gespräch auf die neusten Literaturerscheinungen.
5
6. Situative Unika: Erläutern Sie, in welcher Situation der eine und der andere Satz
von jedem Paar angemessen klingen würde.
Muster: Die Schule brennt. — Eine Schule brennt.
Mögliche Erläuterung:
Ein Mann kommt in die Dorfgaststätte und ruft: „Die Schule brennt!“ (Es kann sich nur
um die einzige Schule des Dorfes handeln.)
Ein Großstädter fragt, warum die Feuerwehr ausrückt, und erhält zur Antwort: „Eine
Schule brennt!“ (Es handelt sich um eine von den vielen Schulen der Großstadt.)

1) Der Baum ist umgestürzt. Ein Baum ist umgestürzt.


2) Das Kind ist verunglückt. Ein Kind ist verunglückt.
3) Der Lehrer kommt. Ein Lehrer kommt.
4) Ich sehe den Bus. Ich sehe einen Bus.
5) Der Zug fährt ab. Ein Zug fährt ab.
6) Ich habe das Buch vergessen. Ich habe ein Buch vergessen.

7. Situative Unika und wiederholte Erwähnung: Setzen Sie passende Artikel ein, je
nachdem ob Redegegenstände als bestimmt zu betrachten sind.
1. Dein neues Auto ist sehr schick, besonders gut gefällt mir ... Farbe. 2. Wir haben ...
neuen Kühlschrank gekauft. ... Gefrierfach ist in diesem Kühlschrank viel großer als in
unserem alten Kühlschrank. 3. Ihr braucht ... Tür. ... Tür ist schon alt, und … Schloss
funktioniert nicht gut. 4. Du siehst heute schön aus. ... Kleid steht dir wunderbar. 5. Du
hast ... Arbeit sehr schlecht geschrieben. ... Übersetzung ist falsch. ... Beispiele passen
nicht. 6. Ich fühle mich heute nicht besonders gut. Ich habe Schmerzen in … Hals und ...
Kopf tut mir weh. 7. ... Schuhe gefallen mir sehr. ... Absatz ist sehr hoch, ich habe ... hohe
Absätze gern. Ich nehme ... Modell. 8. Wir haben alles mit ... Chef besprochen. Er
unterzeichnet... Vertrag. 9. … Apfelbaum bringt keine Früchte mehr. 10. Wer hat meinen
Koffer hinter ... Schrank gestellt?

8. Situative Unika und individualisierende Attribute: Setzen Sie passende Artikel ein.
Erklären Sie, wodurch die Redegegenstände eindeutig identifiziert werden.
1. Wo stehen die Wörterbücher? – Sie stehen auf ... Regal rechts neben ... Fernseher. 2.
Mit welcher U-Bahn kann ich das Zentrum erreichen? – Mit ... U-Bahn-Linie zwei. 3. Was
möchtest du kaufen? – ... Buch, das uns im vorigen Unterricht ... Lehrer empfohlen hat. 4.
... Bitte, sie nicht anzurufen, finde ich sehr frech. 5. Welche Reihe ist die beste? – ...
Reihen 7 und 8 sind die besten. 6. Welches Fahrrad nimmst du? – Ich nehme ... Fahrrad zu
150 Euro. 7. Das ist ... Haus, wo mein Freund wohnt. 8. Das ist ... Auto meines Freundes.
9. Wo sind ... Zeitungen, die ich dir vorige Woche gegeben habe? 10. Das ist ... Mensch,
den ich dir vorstellen möchte. 11. Ich kann ... Wörterbuch nicht finden. – Schau bitte auf
... Tisch in meinem Zimmer nach. 12. … Wunsch, allen unbedingt zu helfen, stört dich bei
der Arbeit. 13. ... Jahr war reich an Ereignissen 14. Das ist ... Wein aus unserem Keller.
15. Zeige mir bitte ... Rock, den du dir gekauft hast! 16. Na, wo ist ... Computer? 17. Wer
ist ... Dame mit dem roten Hut? 18. Du hast ... Klausur sehr schlecht geschrieben.

6
Zusammenfassende Übungen

9. Berichten Sie mit Hilfe folgender Wörter und Wendungen zweimal über einen
Besuch im Zoo:
1. Fassung: Allen Zuhörern ist der Zoo bekannt.
2. Fassung: Allen Zuhörern ist der Zoo unbekannt.

gestern Besuch im Zoo


Raubtierhaus:
großer sibirischer Tiger gefüttert werden
Löwin mit ihren Jungen schlafen
zwei Panther im Käfig umherschleichen

Elefantengehege (вольер):
riesiger afrikanischer Elefant Rüssel schwenken
Elefantenkuh mit Jungen spielen
Elefantenbulle laut trompeten

Affenhaus
Schimpansenbaby Flasche bekommen
alter Gorilla böse in einer Ecke hocken
kleine Affen schreiend durch den Käfig toben

10. Ergänzen Sie folgenden Dialog durch passende Artikel.


Peter hat sich vor zwei Jahren in einer kleinen Stadt an der Meerküste erholt. Das Hotel,
die Bedienung, der Strand und die Umgebung mit vielen interessanten
Sehenswürdigkeiten haben Peter sehr gut gefallen und er hat seinem Freund Walter emp-
fohlen, in die Stadt für ein paar Wochen zu fahren. Walter ist seinem Rat gefolgt. Diesen
Sommer hat er in demselben Hotel zwei Wochen verbracht. Peter fragt Walter nach seinen
Eindrücken.
Peter: Wie hat euch ... Hotel gefallen?
Walter: ... Hotel ist sehr sauber und gemütlich. Man hat ... Hotel kurz vor unserer Ankunft
renoviert und durch ... Schwimmbad und ... Erholungsräume erweitert
P: Gibt es noch ... Springbrunnen vor ... Haupteingang?
W.: Ja, ... Springbrunnen gibt es natürlich, du kannst ... Springbrunnen auf... Fotos sehen.
P: Wie war ... Wetter? Habt ihr viel gebadet?
W.: ... Wetter war wunderbar. Wir haben viel Zeit an ... Strand verbracht. An ... Strand
gibt es ... Bootsverleih, ... Restaurants und ... Cafes. Aber ... Restaurant, von dem du uns
erzählt hattest, haben wir nicht gefunden. An seiner Stelle ist jetzt ... Sportklub.
P.: Und ... Stadt? Was hat euch in ... Stadt besonders gefallen?
W.: Jeden Abend sind wir durch ... Gassen spazieren gegangen. Den größten Eindruck hat
auf uns ... Dom am Marktplatz gemacht und... Kirche in ... Lärchengasse. Du weißt doch,
ich interessiere mich sehr für... Kirchen.
P.: Habt ihr auch ... Museum für Volkskunde besucht?
W.: Nein, leider nicht. Man hat ... Museum gerade renoviert. Aber jetzt gibt es in ... Stadt
noch ... Museum, ... Museum für Heimatkunde.
7
P.: Ich habe gehört, dass man nicht weit von ... Stadt ... Werk baut.
W.: … Werk? Ich habe davon nichts gehört. Aber am Stadtrand baut man im Moment ...
Institut. Das wird ... Forschungsstelle für ... Meeresbiologie. Ich habe ... Baustelle gesehen.
... Forschungsinstitut soll riesengroß sein

11. Verfassen Sie anhand der folgenden Impulse einen Dialog zwischen zwei alten
Bekannten, die aus dem gleichen Heimatort stammen. Sprecher A. hat den Ort schon
vor längerer Zeit verlassen. Sprecher B. kommt direkt von dort.
Beachten Sie insbesondere die Wahl des Artikels.
А: Guten Tag, Herr B! Ich freue mich, Sie zu treffen. Wie sieht es denn heute in unserer
Heimatstadt aus? Ich war schon lange nicht mehr dort.
B: (Neuhausen: aufblühende Stadt — rege Bautätigkeit)
A: Ich habe gehört, dass... (neue Straße gebaut)
B: Das stimmt! ... (Goethestraße)
A: (Hauptverkehrsstraße?)
B: Ja, .. . (Ausfallstraße nach Norden)
A: (andere Neubauten?)
B: Aber natürlich! ... (neues Theater: altes nicht ausreichend — neue Post: alte genügte
modernen Anforderungen nicht — neue Wohnbauten: vorhandene nicht ausreichend für
gewachsene Bevölkerungszahl)
A: Darf ich fragen, ... (altes Theater und altes Postgebäude?)
B: (altes Postgebäude abgerissen — altes Theater umgebaut zu Kulturhaus)
A: Das ist alles sehr interessant. Ich möchte noch wissen, ob ... (neue Schule?)
B: Ach ja, das vergaß ich zu erwähnen! ... (neue Schule im Stadtzentrum und neue Schule
am Stadtrand für neue Wohngebiete)
A: (auch Sportplatz?)
B: Ja, ... (Sportplatz gleich hinter Schule am Stadtrand)
A: (alte Schule?)
B: (alte Schule renoviert — heute luftig und hell — auch neue Turnhalle)
A: Darf ich fragen, ob ... (entspricht neue Turnhalle modernsten Gesichtspunkten? - alte
Turnhalle sehr unmodern)
В: Aber natürlich! ... (neue Turnhalle groß, hell — ausgestattet mit allen modernen
Geräten)
A: Vielen Dank, Herr B.! ... (Auskünfte sehr interessant -Erinnerungen aufgefrischt —
baldiger Besuch in Neuhausen geplant — Hoffnung auf Treffen)

Semantische Klassen

Eigennamen

12. Erklären Sie, warum in folgenden Beispielsätzen die Substantive mit dem
bestimmten Artikel gebraucht sind.
(1) Nur undeutlich sah man den Harz / den Pazifik / den Bodensee / die Oder / den Mars /
die Milchstraße.
(2) Er suchte den Poetenweg / den Walter-Gropius-Bau / die IBB Minsk.
(3) Alle bewunderten die „Titanic“ / die „Mrija“ (An-225) / den Transrapid.
8
(4) Sie hatte die „FAZ“ und den „Spiegel“ abonniert.
(5) Dieses Stück entstand in der Aufklärung / in der Renaissance / im Barock.
(6) Feiert man hierzulande den Ersten Mai und den Internationalen Frauentag?

Subklassen geographischer Namen

13. Setzen Sie passende Artikel ein.


1) In … Europa – in … ganzen Europa – in … ganz Europa – in … Europa des
19. Jahrhunderts – in … Europa unserer Zeit – in … Europa des Computerzeitalters;
2) … Paris – … schöne Paris – … Paris von Van Gogh – … heutige Paris – … jährlich
Millionen Touristen anziehende Paris;
3) in … Schweiz – in … fernen Schweiz – in … in der Mitte Europas liegenden Schweiz –
in … für ihre Banken berühmten Schweiz;
4) … Troja – … alte Troja – … vom deutschen Archäologen Heinrich Schliemann
ausgegrabene Troja – … Troja von Homer;
5) … Asien – …dicht besiedelte Asien – … geheimnisvolle Asien – …Asien von heute;
in … Iran – in … modernen Iran – in … Iran des 18. Jahrhunderts.

14. Setzen Sie passende Artikel ein.


1. Seine Jugend hat er in... kalten Norwegen verbracht. 2. Kannst du mir ... alte Berlin
zeigen? 3… kleine Irland ist sein Traumland. 4. Warum möchtest du in ... ferne Kanada
auswandern? 5. ... heutige Peking ist stark übervölkert. 6. In der vorigen Vorlesung war
die Rede von ... Paris des 19. Jahrhunderts. 7. Warum verbringst du deinen Urlaub immer
in ... heißen Tunesien? 8. ... schöne Schweiz zieht immer viele Touristen an. 9. ... Europa
von heute unterscheidet sieh von ... Europa der achtziger Jahre. 10. ... an ... Spree liegende
Berlin ist... Hauptstadt ... Bundesrepublik Deutschland. 11. ... an ...Dnjepr liegende Kiew
ist ... Hauptstadt ... Ukraine. 12. ... an ...Spree liegende Berlin ist... Hauptstadt...
vereinigten Deutschlands. 13. ... winzige Luxemburg ist ... Reiseziel vieler Touristen. 14.
... Schüler schrieben ... Aufsatz über ... Petersburg von Dostojewski. 15. Der junge
Schriftsteller ist schon in ... ganzen Europa bekannt.

15. Setzen Sie passende Artikel ein.


1. Eine Reise in ... Alpen oder in ... Pyrenäen, in ... Schweiz oder in ... Türkei ist reich an
herrlichen Bildern. 2. Der höchste Berg in … Norddeutschland ist ... Brocken in ... Harz.
3. Das internationale Schiedsgericht tagt in ... Den Haag, ... Niederlanden. 4. Die
Umgebung Berlins ist reich an Wasser: dort fließen ... Spree und ... Havel. Beide sind
seenartig erweitert und bilden ... Wannsee, ... Müggelsee und ... Tegeler See. 5. Der
höchste Berg Deutschlands ist ... Zugspitze in ... Alpen. 6. Er hat eine Reise nach ...
Tschechien und … Ungarn angetreten und im nächsten Jahr will er in ... Nahen Osten
fahren, darunter nach … Ägypten, in ... Irak und ... Iran. 7. Viele Urlauber fahren nicht
mehr auf ... Krim, sondern an ... Narotsch und an ... Ostsee, auch in … Ukraine, in ...
Karpaten mit schönen Skipisten. 8. ... Arktis ist im Gegenteil zu ... Antarktis kein Erdteil.
9. Er möchte von Bratislava aus auf ... Donau nach Budapest fahren und von dort ...
Balaton einen Besuch abstatten. 10. In ... USA gibt es viele große Industriestädte. 11. An
... Nord- und Ostsee liegen bekannte deutsche Handelsstädte: das reiche Bremen an ...
Weser, das alte Hamburg an ... Elbe, das lange Zeit selbständige Danzig an ... Weichsel
9
und das kleinere Memel an ... Memel. 12. Prschewalski bereiste ... Tienschan, ... Tibet und
... Pamir.

16. Setzen Sie passende Artikel ein.


1. Mündet ... Wolga in ... Schwarze oder in ... Kaspische Meer? 2. Wo ist es am kältesten,
in ... Arktis oder in ... Antarktika? 3. Liegt ... Gomel an ... Beresina oder an ... Sosch? 4.
Wohin fährst du nächstes Jahr, in ... Alpen oder in ... Kaukasus? 5. Wo liegt ... Elbrus, in
... Alpen oder in ... Kaukasus? 6. Fließt ... Donau durch ... Österreich oder durch ...
Schweiz? 7. Wo arbeitet jetzt der Journalist, in ... Türkei oder in ... Irak? 8. Welcher Fluss
ist länger, ... Swislotsch oder ... Dnjepr? 9. In welcher Stadt hat dein Freund studiert, in ...
Frankfurt an ... Oder oder in ... Frankfurt an ... Main? 10. Mündet ... Rhein in ... Nordsee
oder in ... Ostsee? 11. Ist... Hauptstadt... Schweiz ... Bern oder... Den Haag? 12. Befindet
sich ... Baikalsee in ... Russland oder in ... Mongolei? 13. Ist ... (höchst) Berg ...
Deutschlands ... Zugspitze oder ... Brocken? 14. Befindet sich... Rotterdam in...
Deutschland oder in ... Niederlanden? 15. Ist ... Beirut ... Hauptstadt... Libanons oder ...
Syriens? 16. Liegt ... Slowakei in ... Ost- oder in ...Westeuropa? 17. Befindet sich ...
Bermudadreieck in ... Stillen oder in ... Atlantischen Ozean? 18. Grenzt ... Frankreich an ...
Schweiz oder an ... Österreich? 19. Wo hat es dir besser gefallen, an ... Baikalsee oder an
... Ostsee? 20. Ist ... Sahara ... Wüste in ... Asien oder in ... Afrika?

17. Setzen Sie passende Artikel ein, ergänzen Sie Endungen.


l) Marco Polo war der erste Europäer, der ... (Ferner Osten) durchforschte.
2) ... (Deutsches Kaiserreich) annektierte 1871 ... (Elsass).
3) ... (Balkan) war zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein gefährlicher Krisenherd.
4) … (USA) haben das Kyoto-Protokoll nicht ratifiziert.
5) Bis 1935 wurde ... (Iran) Persien genannt.
6) ... (Jemen) liegt an der Südspitze der Arabischen Halbinsel.
7) Die ökonomische Zusammenarbeit zwischen ... (Belarus) und ... (Iran) machte in den
letzten Jahren große Fortschritte.
8) ... (Naher Osten) wird ein Konfliktherd bleiben, solange die Forderungen des
arabischen Volkes von Palästina nicht erfüllt sind.
9) 1991trat ... (DDR) ... (BRD) bei.
10) … (Hoher Norden) … (Russland) ist reich an Bodenschätzen.
11) … (Riviera) ist als Erholungsgebiet bekannt.
12) Das Klima ... (Arktis) ist durch lange Winter und kurze Sommer bestimmt.
13) ...(Peloponnes) ist eine Halbinsel im Süden Griechenlands.
14)... (Pfalz) ist eine der fruchtbarsten Landschaften ... (Deutschland).
15) ... (Bretagne) ist eine Halbinsel in Nordwestfrankreich.

18. Setzen Sie passende Artikel ein, ergänzen Sie Endungen.


1. ... Mount Everest ist ... (höchst-) Berg ... Erde. 2. ... Montblanc ist... (höchst-) Berg...
Alpen. 3. ... Bermudadreieck ist ... Teil des Atlantiks, in dem oft ... Schiffs- und Flug-
zeugunglücke passieren. 4. ... Ätna ist ... Vulkan auf Sizilien. 5. ... Ätna ist ...(größt-)
Vulkan... Erde. 6. ... Kilimandscharo ist ... Berg in Afrika.7. ... Kilimandscharo ist...
(höchst-) Berg Afrikas. 8. … Mississippi ist... (nordamerikanisch-) Fluss. 9. ... Anden
sind... Berge in Südamerika. 10. Berlin liegt an ... Spree. Paris liegt an ... Seine. 11. ...
10
Wolga mündet in ... (Kaspisch-) Meer. 12. ... Rhein ist... (längst-) Fluss in Deutschland.
13. ... Ostsee ist ... (seicht-) See. 14. Bist du an … Ostsee schon gewesen? 15. ...
Meeresstraßen ... Bosporus und .... Dardanellen verbinden ... (Schwarz-) Meer mit ...
Mittelmeer. 16. ... Atlantik ist besonders für seine Stürme bekannt.

19. Ländernamen im Singular oder Plural? Setzen Sie die Ländernamen mit dem
passenden Artikel und das Verb in der richtigen Form ein.
1) … (Niederlande/führen) im 16. Jahrhundert einen siegreichen Kampf gegen die
spanische Fremdherrschaft.
2)… (Philippinen / sein) ein Inselstaat im Stillen Ozean.
3) … (VAE / sich entwickeln) zu einem Industriestaat.
4) ... (Antillen / unterliegen) mit Ausnahme Kubas dem Einfluss der USA-Monopole.
5) ... (GUS / abschließen) ein Abkommen mit der Europäischen Union.
6) ... (UdSSR / zerfallen) 1990.
7) ... (USA / versuchen) sich durch Ausübung wirtschaftlichen, politischen und
militärischen Druckes ihre Dominanz in der Welt zu erhalten.

20. Bilden Sie Sätze. Entscheiden Sie, welche Präposition und welcher Artikel passen.
1) Der Forscher reist...
Er ist ... angelangt.
Er badet...
Er erzählt gern...
Er reiste von ... zu ...

Bodensee, Narotsch-See, Elbe, Nil, Atlantik, Nordsee, Stiller Ozean, Golf von Bengalen,
Adria, Rhein, Saale, Mississippi, Amazonas, Düna (Westliche Dwina), Kongo, Oder,
Memel, Rotes Meer, Schwarzes Meer, Ostsee, Mittelmeer.

2) Die Studenten fahren ...


Sie waren ...

Erzgebirge, Sankt Petersburg, Niederlande, Thüringer Wald, Deutschland, Harz, Europa,


Libanon, GUS, Sudan, Ferner Osten, Bulgarien, Kaukasus, Naher Osten, USA, Hoher
Norden, Emiraten, Elsass, Afrika, Libanon

3) Die Bergsteiger waren ...


Brocken, Fichtelberg, Zugspitze, Kilimandscharo, Mount Everest, Mont Blanc

21. Üben Sie zu zweit.


Muster: Wohin fährst du? (Österreich) - Ich fahre nach Osterreich.
1. Wohin fährt Herr Müller? (die Mongolei) 2. Wohin fahren deine Eltern in Urlaub?
(Italien oder die Schweiz) 3. Wohin möchte deine Schwester fahren? (die Türkei) 4.
Wohin fährt der Professor jedes Jahr? (die Niederlande) 5. Wohin fährt der Präsident in
der nächsten Woche? (Bundesrepublik Deutschland) 6. Wohin fährt die Touristengruppe?
(Australien) 7. Wohin exportiert man Obst? (England und Irland) 8. Wohin führt man

11
Getreide ein? (Russland) 9. Wohin exportiert man Rohstoffe? (Japan) 10. Wohin
emigrierte der Gelehrte während des zweiten Weltkrieges? (USA)
1. Wo bist du in Urlaub gewesen? (Italien) 2. Wo hat der Professor seine Vorlesungen
gehalten? (Deutschland) 3. Wo möchtest du deinen nächsten Urlaub verbringen? (die
Schweiz oder Österreich) 4. Wo hat die Familie den Urlaub verbracht? (die Türkei) 5. Wo
ist es immer heiß? (Afrika) 6. Wo gibt es viel Erdöl? (der Irak) 7. Wo ist es immer kalt?
(Antarktika) 8. Wo gibt es Eisbären? (die Arktis) 9. Wo möchte dein Freund studieren?
(die USA) 10. Wo wurde der Komponist geboren? (Ungarn)

22. Setzen Sie passende Artikel ein.


1. Im Sommer reisen wir in ... Schweiz. 2. ... Hauptstadt ... Schweiz ist... Bern. 3. Herr
Müller kommt aus... Deutschland, seine Frau aus... Schweiz. 4. Das war ...erste Expedition
in ... Antarktis. 5. Seine Eltern wohnen in ... Türkei. 6. ... Ukraine war früher ... Teil...
Sowjetunion. 7. … Griechenland liegt in.... Südeuropa. 8. Hast du... Freunde in …
Österreich? 9. Dieser Sportler kommt aus... Niederlanden. 10 … Paris ist ... Hauptstadt
von ... Frankreich. Es liegt an ... Seine. 11. Vor zwei Monaten war er auf einer Dienstreise
in … USA. 12. Dieser Schriftsteller wurde in ... kleinen Dorf in ... Polen geboren, aber
seine Jugend hat er in ...Moskau verbracht. 13. In unserer Gruppe gibt es ... Studenten aus
... Afrika und ... Asien: zwei Studenten aus ... Sudan und drei aus ... Iran. 14. Jedes Jahr
fährt er nach ... Kanada oder in ... USA. 15. Mein Freund möchte im Ausland studieren, in
... Niederlanden oder in ... Deutschland. 16. ... Frankreich grenzt an ... Spanien,... Italien
und an ... Schweiz. 17. Liegt ... Libanon in ... Afrika oder in Asien? 18. Wie heißt...
Hauptstadt... Niederlande? 19. ... Hauptstadt... Türkei... Ankara ist... große Stadt. 20.
Meine Großeltern wohnen in ... Ukraine. 21. Die Studenten dieser Gruppe kommen aus ...
Fernen Osten, ... Syrien, ... Libanon, ... Schweiz, ... England, ... Türkei, ... Irak und ...
Niederlanden. 22. Der höchste Berg ... DDR war ... Fichtelberg in ... Erzgebirge. ...
Brocken in ... Harz war der zweithöchste Berg. 23. ... Baikalsee in ... Sibirien ist ein
Anziehungspunkt für viele Touristen. 24. Zahlreiche Wetterstationen ... Russlands in ...
Arktis sind für die Wettervorhersage von großer Bedeutung. 25. An der Erforschung …
Antarktis beteiligten sich auch Wissenschaftler aus ... Sowjetunion.

23. Setzen Sie passende Artikel ein.


1. … Stadt Polozk liegt an ... Düna. 2. Im Süden grenzt Deutschland an ... Frankreich, an
... Schweiz und an ... Österreich. 3. ... zweitgrößte Fluss ... Deutschlands ist ... Elbe. 4.
Unsere Freunde fahren sehr oft in ... Alpen, vorigen Sommer haben sie auch in ... Alpen
verbracht. 5. Wo arbeitet jetzt ... Journalist, in ... Türkei oder in ... Irak? 6. Welche Flüsse
münden in ... Nordsee? 7. Welche Städte liegen an ... Elbe? 8. Welche Städte liegen an ...
Rhein? 9. Nächste Woche fahren meine Freunde an ... Rhein. 9. Wie heißt ... höchste
Erhebung ... Belarus? 10. Deutschland grenzt an... Niederlande. 11. … längsten Flüsse der
Erde sind ... Nil mit 6.671 km und ... Amazonas mit 6.280 km.

24. Setzen Sie passende Artikel ein.


1. … „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ informiert über ... politische, wirtschaftliche und
kulturelle Ereignisse in ... ganzen Welt. 2. ... Messerschmidt ist eines der besten Flugzeuge
des zweiten Weltkrieges. 3. ... Lankaster, ... englisches Bombenflugzeug, hat ... Stadt
Dresden zerstört. 4. ... Airbus A380 ist ... größte zivile Flugzeug. 5. Bei uns gibt es zurzeit
12
viele ausländische Autos: meine Verwandten haben … Mercedes, mein Bruder … Volvo,
ich selbst ziehe aber unser… Samand vor. 6. ... „Sedow“, ... russischer Eisbrecher, ist in ...
Arktis untergegangen. 7. Nach Frankfurt flogen wir mit ... Boeing. 8. Was für ein Film
läuft heute in … „Kapitol“? 9. Entschuldigen Sie bitte, wo befindet sich ...
Comeniusgasse? 10. … B 52, ... amerikanischer Bomber, hat sich in ... Vietnamkrieg
bewährt. 11 … „Zeit“ ist ... Wochenzeitung, die in … Hamburg erscheint. 12. Wo wohnen
Sie? – Ich wohne in … Ringstraße. – Hausnummer bitte? – Ich wohne ... Ringstraße 53.
14. … „Deutsche Universalwörterbuch“ bietet... Benutzer die Möglichkeit, nicht nur ...
deutschsprachige Texte richtig zu verstehen, sondern auch ... Texte grammatisch korrekt
zu verfassen. 15. … „Europa“, eines der besten Hotels von Minsk, erwartet zahlreiche
Gäste aus der ganzen Welt. 16. Sein Jubiläum feierte er in … „Potsdam“, … der bestem
Restaurants der Stadt. 17. Wo bist du abgestiegen? – Ich bin in … „Vier Jahreszeiten“
abgestiegen. 18. Mein Freund raucht nur seine Lieblingssorte … Minsk, aber ich ziehe …
Marlboro vor. 19. Den Abend verbrachten wir in … „Luise“, … kleinen gemütliche Cafe.
20. … „Hamburg“ verlässt heute den Hafen und fährt nach … Amerika.

Personennamen

25. Erklären Sie den Artikelgebrauch bei den Personennamen in den folgenden
Sätzen.
Peter weint. – Der kleine Peter weint.
Die Müllers ziehen um.
Kennst du Peter? – Wer kennt den Peter nicht!
Wer hat den Faust gespielt?
Hast du den Vorschlag der Müller gehört? = Hast du den Vorschlag von Frau Müller
gehört?
Hans schätzt den Peter. – Der Hans schätzt Peter. – Bei diesem Spiel unterlag Hans dem
Peter.
Die Taten des Herkules.

26. Setzen Sie passende Artikel ein.


1. Kennst du ... Kleins? – Ja, das sind meine Nachbarn. 2. Wo ist … Klaus? Er verspätet
sich immer. 3. ... von allen vergessene Maria saß auf der Bank und wartete auf ... Eltern. 4.
Du kannst … Mephisto nicht spielen. ... Mephisto ist ... Rolle für ... erfahrenen
Schauspieler. 5. ... strenge Wolfgang wird es uns nicht verzeihen. – Dann sagen wir es
lieber ... Wolfgang nicht. 6. Wessen Regenschirm ist das? – Ich glaube, das ist ...
Regenschirm ... Inge. ... Inge vergisst immer etwas im Büro. 7. Hast du ... Beckers
gesehen? ... Becker ist sehr stolz auf ihren Mann. ... Herr Becker hat sich ... neues Auto
gekauft. 8. Weißt du, wem ich heute begegnet bin? ... Mark aus deiner Gruppe! – ... arme
Mark ist gestern bei der Prüfung durchgefallen. 9. Mit wem bist du befreundet, mit ...
blonden oder mit ... rothaarigen Gabi? - Natürlich mit ... blonden. ... rothaarige Gabi
gefällt mir gar nicht. 10. Warum hast du dich mit ... Torsten aus ... zweiten Stock
zerstritten? – ... Torsten hat mir... Fahrrad nicht gegeben. – Spiele mit... Torsten nicht
mehr. 11. Mit wem hast du gespielt? – Das war ... kleine Erich, ... Sohn ... Frau Kunze. 12.
Was haben wir heute auf? – Frage ... Franz! ... fleißige Franz weiß immer alles. 13. Heute
bin ich ... Bieners in der Kaufhalle begegnet. ... Biener sieht sehr müde aus. Sie muss
13
krank sein. 14. ... alte Schulz wohnte allein. ... Frau Schulz war vor drei Jahren gestorben.
15. ... kleine Erika war zum ersten Mal in ... schönen Wien.

Klassenwechsel der Eigennamen

27. Erklären Sie den Artikelgebrauch in den folgenden Sätzen durch den
Klassenwechsel der Eigennamen.
Die Sonne scheint hell. – Kannst du eine Sonne malen?
Peter will sich einen neuen Duden kaufen.
Dieses Bild ist ein echter Rembrandt.
Dieser Wagen ist ein Diesel.
Mozart was ein genialer Musiker. – Jetzt spielt das Orchester einen Mozart.
In Leipzig gibt es auch eine Talstraße.
Da hat jemand nach einer Monika gefragt.
Ja, Monika Müller arbeitet bei uns in der Abteilung. – Bei uns arbeitet auch eine Monika
Müller.
Kennst du einen Kollegen Meier?
In Weimar wird in dieser Spielzeit ein erstklassiger Faust gegeben.
Der Schriftsteller führt uns in ein anderes Prag, als es der flüchtige Tourist gewöhnlich
kennt.
Nicht jeder Dichter ist ein Goethe.

28. Klassenwechsel der Eigennamen: Setzen Sie passende Artikel ein.


1. In Nischni Nowgorod gibt es auch … Kreml, nicht nur in Moskau. 2. In Potsdam
können Sie auch … Brandenburger Tor bewundern, nicht nur in Berlin. 3. In der Nähe von
Berlin liegt auch … Philadelphia, nicht nur in … USA. 4. Bei Leipzig gibt es auch …
Amerika, nicht nur jenseits des Atlantiks.

29. Verbinden Sie Teile der Aussagen von links und rechts nach dem Muster,
beachten Sie den Gebrauch des Artikels beim Stadtnamen.
Ein anderes Prag
Muster: Die Fotoausstellung zeigt uns ein anderes Prag, als es der heutige Besucher der
Stadt empfindet.
In dem bunten Leben und Treiben spürt als es der heutige Besucher der Stadt
man …, empfindet.
Die Novelle beschreibt …, als es die Reiseprospekte vermitteln.
Auf geruhsamen Spaziergängen entdeckt als es der flüchtige Tourist kennen lernt.
man …,
Die Fotoausstellung zeigt uns …, als es der optische Eindruck zu vermitteln
vermag.
Der Film bringt den Betrachter in … als man es aus eigenem Erleben kennt
In der einfühlsamen Musik zeigt sich …, als es aus dem Mittelalter bekannt ist.

14
30. Klassenwechsel der Eigennamen: Ergänzen Sie die Sätze durch passende
ursprüngliche Eigennamen (z. B. Mozart, Duden, Diesel, Brockhaus, Mercedes,
Langenscheidt, Rubens usw.), setzen Sie passende Artikel ein.
1. Im Festsaal hängt … echter …
2. Zum Abschluss des Konzerts spielt das Orchester meistens …
3. Die begehrteste Grafik im Angebot des Künstlers was … originaler …
4. Der Kunstdieb glaubte, … echten … in seinen Besitz gebracht zu haben. Wie es sich
bald herausstellte, war es nur ein geschickt kopierter …
5. Musikkenner können ohne weiteres … von … unterscheiden.
6. Was für einen Wagen würden Sie fahren, wenn Sie wählen könnten?
 … französischen …
 … aus Deutschland
 … sparsamen …
 … leistungsstarken …
7. Welches Buch würden Sie mitnehmen, wenn Sie zu einem längeren Aufenthalt auf eine
einsame Insel im Pazifik verschlagen würden?
 …
 … zwölfbändigen …
 … Deutsch-Russisch, Russisch-Deutsch

Zusammenfassende Übungen

31. Setzen Sie passende Artikel ein.


1. … Frau und ... Herr Schmidt haben heute Besuch aus ... Slowakei und ... Bulgarien. 2.
Richten Sie bitte ... Frau Doktor Uhlrich aus, dass ein Brief aus ... USA für sie gekommen
ist. 3. ... Direktor unseres Betriebs ... Herr Doktor Wagner hat ... Versammlung eröffnet. 4.
... fünfjährige Monika kann schon lesen. 5. Schrieb ... junge Janka Kupala seine ersten
Gedichte auf Polnisch? 5. ... lesenden Wolfgang darf man nicht stören. Er wird gleich
wütend. 6. ... Leitartikel hat ... Redakteurin …Zeitung, Frau Dr. Erlach, verfasst. 7. Warum
hast du für deinen Urlaub ... kalte Norwegen gewählt? 8. ... vereinigte Deutschland hatte ...
viele Probleme zu lösen. 9. Haben Sie ... Herrn Fischer angerufen? – Ja, wir haben ...
Herrn und ... Frau Fischer schon benachrichtigt. 10. ... viele Schriftsteller haben in ihren
Büchern … Paris ... 19. Jahrhunderts beschrieben. 11. Wir haben … Aufsatz über ...
Petersburg von Dostojewski geschrieben. 12. Fragen Sie danach ... Frau Schwarz, sie weiß
Bescheid! l3. ... Frau trat in ... Zimmer. ... Frau kam mir bekannt vor. 14. ... Frau
Professor, ... Herr wartet auf Sie im Korridor. 15. ... Frau Professor, ... Herr Birke wartet
auf Sie. 16. siebenjährige Sohn von … Herrn Behrens, ... kleine Johann, spielt Klavier wie
... Musiker. 17. Benimmt sich ... Peter immer so frech mit ... Eltern? 18. Wer kommt zu
euch heute Abend? - … Kleins und ... Herr Kunert. 19. Mit wem geht dein Bruder aus? –
Mit ... Hilbig aus ... elften Klasse. Sie heißt Barbara, wenn ich mich nicht irre. - Ja, ...
blonde Barbara, die kenne ich auch. 20. Wenden Sie sich bitte an ... Herrn Professor. Er ist
... beste Fachmann auf ... Gebiet.

32. Übersetzen Sie ins Deutsche.


1. Это сообщение я читал недавно в «Вельт». 2. У тебя случайно нет большого
«Дудена»? 3. У тебя на стене висит картина. Это Рубенс или Рембрандт? 4. Я вчера
15
видела тебя в «Лондоне». Ты часто там ужинаешь? 5. Какой фильм идет сейчас в
«Октябре»? 6. Мы плыли на «Гамбурге» до Лондона, затем летели на «Боинге» до
Франкфурта-на-Майне. 7. В Москву мы ехали на «Сапсане». 8. Мы часто обедаем в
«Эсперанто». 9. Что это за стихотворение? – Это Гете. 10. Хотя я люблю музыку, я
не могу отличить Моцарта от Гайдна. 11. Посмотри значение этого слова в
«Лангеншайдте». 12. Где ты купила пальто? – В ЦУМе. 13. Мой брат предпочитает
«Ауди» другим автомобилям. 14. Из Минска в Берлин летает Эмбраер-195. 15. Наш
университет находится на Захарова. 16. Наш университет находится на Захарова, 21.
17. Наши немецкие партнеры, приехавшие из Германии в Минск, остановились в
«Планете».

Stoffnamen

33. Erklären Sie den Artikelgebrauch bei Stoffnamen in den folgenden Sätzen,
bestimmen Sie, in welchen Fällen der Klassenwechsel der Stoffnamen vorliegt.
(Das) Gold ist ein wertvoller Stoff.
Ich trinke gern dunkles Bier.
Möchten Sie noch etwas? – Ja, bitte ein dunkles Bier.
Das dunkle Bier in meinem Glas schmeckt sehr gut.
Die große Bedeutung des Erdöls ist bekannt.
Lassen Sie den Kaffee nicht kalt werden! Kaffee muss heiß getrunken werden.
Wie wäre es, wenn wir nach dem Essen eine Tasse Kaffee trinken?
Ich weiß, dass die Deutschen schwachen Kaffee nicht mögen.
Das ist ein ausgezeichneter Kaffee.
Sie zieht dem Kaffee den Tee vor.
Was ist Kaffee?

34. Setzen Sie passende Artikel ein.


I. Ich trinke nur schnell … Kaffee, und dann gehen wir. 2. … Milch im Kühlschrank ist
schon sauer. 3. Weiche Sachen aus … rein… Wolle sind sehr bequem und tragen sich
lange. 4. Was möchten Sie? - Bitte … Eis und zwei Tassen … Kaffee. 5. Wir möchten
bestellen. Herr Ober, bringen Sie uns bitte … Tomatensalat, … Gemüsesuppe und …
Schweinebraten. –… Wein dazu? – Nein, danke. Ich würde lieber … Bier trinken, und
meine Freundin – … Orangensaft. 6. Hier werden … Schmucksachen aus … Gold und …
Silber angefertigt. 7. Hast du Halsschmerzen? Hast du wirklich nur … Eis gegessen oder
doch mehr? 8. Wer hat… Geld genommen, das auf … Tisch lag? 9. Er hat wieder … Geld
für Bücher ausgegeben. 10. Wenn du willst, kann ich dir … Geld borgen. 11. … Geld
reicht nur für… Heimfahrt! 12. Ich möchte gerne … Bratwurst mit Brot und … Weißwein.
13. Chlor ist … Gas, das sehr giftig ist. 14. … gut… Aroma … Kaffee… ist anregend. 15.
Kleine Kinder trinken … Kakao gern. 16. Trink … Kakao! Sonst wird er kalt! 17. Ich
würde gerne … Kakao trinken und … Kuchen essen! 18. … Gold ist … Edelmetall. 19. …
Schwefelsäure wird in der Produktion breit verwendet. 20. … Bäume waren mit… Schnee
bedeckt. 21. Beruhige dich! Ich bringe dir … Wasser! 22. Die Gewinnung … Erdöl… ist
um 0,5 % gestiegen. 23. … Häuser … Altstadt waren aus … Kalkstein. 24. Wohin hast du
… Milch getan? 25. … gut… Leitfähigkeit … Kupfer… ist bekannt. 26. … heutig…
Temperatur … Wasser… ist zu niedrig. 27. Du darfst natürlich… Cola trinken, aber…
16
Cola ist nicht gut für … Magen. 28. Das Essen muss reich an … Vitaminen sein.
Vitamine, die … Obst und … Gemüse enthalten, kann man durch Nichts ersetzen. 29. Ich
habe mir … Rock aus … Seide nähen lassen. 30. … Schuhe aus … Kunstleder sind nicht
sehr bequem. Ich kann nur … echtes Leder tragen. 31. Kaufe… Fleisch nicht. Es ist zu
teuer! 32. … Frischgebackenes Brot schmeckt sehr gut. 33. Dieser Ring ist aus … echt…
Gold. 34. … genannt… Preis … Gold… ist hoch. 35. Möchten Sie noch etwas? - Ja, bitte
… Apfelkuchen und … Eistee. 36. … zart… Duft … Seife ist angenehm. 37. … Bank
hat… Geld schon überwiesen. 38. In … Ural gewinnt man… Eisen, …Kupfer und …Blei.
… Eisenerz, das in … Ural gewonnen wird, hat einen hohen Gehalt von … Nickel.

35. Übersetzen Sie ins Deutsche.


1. Не пей холодную воду! Выпей лучше стакан теплого молока! 2. Где можно
поменять деньги? 3. Ты уже поменяла деньги? 3. На обед я хочу приготовить
жареное мясо с гарниром. 4. Я не буду есть гарнир, у него несвежий вид. 5. Съешь
бутерброд с рыбой! 6. Вода в озере сильно загрязнена. Рыбу из этого озера есть
нельзя. 7. Вода в кастрюле кипит уже десять минут. 8. Он не пьет алкогольные
напитки. Пиву он предпочитает минеральную воду. 9. Сходи в магазин и купи
колбасы или ветчины, молока и свежего хлеба. 10. Я хочу длинное платье из шелка.
11. Чай, который ты заварила, слишком крепкий! 12. Чьи это деньги? - Я думаю, это
бабушкины деньги. Она всегда забывает деньги на столе. Она купила сумку из
натуральной кожи. 13. Колбаса испортилась. Ее нужно выбросить. 14. Убери молоко
в холодильник. 15. Мы покупаем молоко только на рынке. Молоко с рынка всегда
очень вкусное.

36. Lesen Sie folgende Sätze. Merken Sie sich den Artikelgebrauch und den Kasus
der Stoffnamen bei Maß- und Mengenbezeichnungen.
Auf dem Tisch stand ein Glas roter Wein. - Auf dem Tisch stand ein Glas roten Wein.
Der Preis eines Glases roten Weins steht in der Speisekarte. – Der Preis eines Glases
roten Wein steht in der Speisekarte.
Möchtest du Kaffee mit einem Stück süßem Kuchen? – Möchtest du Kaffee mit einem Stück
süßen Kuchen?
Möchtest du eine Tasse heißen Tee? – Möchtest du eine Tasse heißen Tee?

37. Übersetzen Sie die Satzteile ins Deutsche, beachten Sie den Gebrauch des
Artikels.
1. In diesem Bezirk hat man (ряд новых домов) gebaut. 2. Er hat mir zum Geburtstag
(букет красных роз) geschenkt. 3. Er hat heute (тарелка горячего супа) zu Mittag
gegessen. 4. Ich soll (кусок швейцарского сыра, бутылка минеральной воды и две
пачки печенья) kaufen. 5. Olga hat aus den Ferien (множество новых фотографий)
mitgebracht 6. Wir sollen zum nächsten Mal (целый ряд сложных упражнений)
vorbereiten 7. Wir haben in der Versammlung (ряд вопросов) besprochen. 8. Am
Wettkampf haben (много школьников) teilgenommen 9. Vor dem Haus liegt (куча
песка) 10. Er hat aus der Bibliothek (целая стопка книг) gebracht. 11. Ich ziehe (стакан
хорошего вина бутылке холодного пива) vor. 12. Möchtest du ein belegtes Brot mit
(кусок голландского сыра) 13. Das stand auf (листе белой бумаги) geschrieben. 14. Der
Preis (бутылка светлого пива) steht in der Speisekarte. 15. (200 г муки) mit (200 г
17
горячей воды) in einem Topf vermischen und (столовая ложа горячего масла) Butter
hineingießen. 16. Der Preis (стакан красного вина) ist zu hoch. 17. Möchtest du (чашка
хорошего кофе) mit (бокал французского коньяка)? 18. Wir müssen noch (множество
важных вопросов) besprechen. 19. Geben Sie mir bitte (кусок свежего пирога). 20. Für
die Jacke brauchst du (два метра чистой шерсти).

Abstrakta

38. Erklären Sie den Artikelgebrauch bei Abstrakta in den folgenden Sätzen,
bestimmen Sie, in welchen Fällen der Klassenwechsel der Abstrakta vorliegt.
I. Du hast immer eine gute Idee. – Die Idee von Peter war gut.
II. (Die) Liebe ist ein edles Gefühl.
Er sprach die Hoffnung aus, dass sich die Lage bald ändern werde.
Das ist eine schwache Hoffnung.
Das erfüllte mich mit Hoffnung.
Man soll die Hoffnung nie aufgeben.
Was ist Hoffnung?
Es ist nicht die geringste Hoffnung.
Die Hoffnung verlässt den Menschen nie.

39. Setzen Sie passende Artikel ein.


I. 1.Die Mutter gibt der Tochter wegen ihres schlechten Benehmens … Verweis.
2. … Vorwürfe deiner Mutter sind unberechtigt!
3. Sie äußert … richtig… Gedanken.
4. … Gedanken meiner Freundin sind sehr gut.
5. Wie entsteht … neu… Theorie?
6. … neu… Theorie von Steven Hawking wurde in … bekannt… Fachzeitschrift
veröffentlicht.
7. Sie besitzt … gut… Eigenschaft.
8. In dieser Erzählung wird … stark… Charakter geschildert.
9. Sie versteht es immer, … interessant… Gespräch zu führen.
10.Nicht immer soll man auf … alt… Traditionen verzichten.
II. Er hat heute … viel … Arbeit. … Arbeit macht ihm aber … Freude.
11. Der Vater hatte immer … Geduld mit seinem Sohn. Nun ist ihm jedoch … Geduld
gerissen.
12. Die Mutter hatte mit ihrem Kind … Geduld.
13. Die Mutter hatte … Geduld, die von allen bewundert wurde.
14. Sie hatte … Geduld wie ihre Mutter.
15. Sie hatte … Geduld ihrer Mutter.
16. Mein Sohn macht mir immer … Freude.
17. Sein gutes Zeugnis war … größt… Freude für mich.
18. Er machte mir heute … unerwartet… Freude.
19. Er machte mir … Freude, die unerwartet kam.
20. Mache mir … Freude, mein Gast zu sein.
21. … Friede nach dem ersten Weltkrieg war von kurzer Dauer.
22. … Liebe gibt dem Leben Sinn.
18
23. Er zeichnete sich durch … Fleiß aus.
24. Die Schwierigkeiten des Alltags können durch … Hilfsbereitschaft und …
Rücksichtnahme erleichtert werden.
25. Der römische Kaiser Nero ist durch … Grausamkeit bekannt.
26. Sie handelte aus … Leid.

40. Übersetzen Sie ins Deutsche


1. Его сочувствие было для меня большим утешением. 2. Я тебя не могу простить.
Ты нарушил верность. 3. Я благодарю Вас за поддержку, которую Вы оказали мне.
4. Сейчас я уже могу с откровенностью сказать, что я бы тогда не взял на себя
ответственность за работу, если бы вы не выполнили мои требования. 5. Эта
профессия требует терпения, мужества и любви к делу. 6. Могу я попросить у вас
чашку кофе? 7. Платина и золото используются не только для изготовления
украшений. Эти драгоценные металлы находят широкое применение и в
промышленности. 8. Вершины высоких гор часто покрыты снегом или льдом. 9. Я
бы не отказался от чашки горячего чая. 10. Я замерзла и очень устала. Мне хотелось
бы заказать порцию какао с молоком. – Лучше выпей крепкого кофе. Ты
согреешься, и усталость исчезнет. 11. Быть женой – это искусство. 12. Может быть,
время кого-то и лечит, только мне помощь его не нужна. 13. Не теряй надежду. Мне
кажется, что в твоей жизни скоро все изменится к лучшему. 14. Одиночество –
скука, одиночество – мука. 15. Уметь выносить одиночество и получать от него
удовольствие – великий дар (Бернард Шоу).

41. Setzen Sie passende Artikel ein. Erzählen Sie anschließend die Geschichte nach.

Streit um Etikette
Ein berühmter Künstler war zu einer großen Gesellschaft eingeladen. Nach … Essen saß
man auf … Terrasse und trank … Kaffee. … Maler nahm aus … Zuckerdose, die ihm …
Diener gereicht hatte, … Stück … Zucker mit … Fingern statt mit … Zange. Darauf sagte
… Hausherrin … Diener, er solle … andere Zuckerdose bringen. Der Maler trank ruhig …
Kaffee aus und warf dann … Tasse hinunter auf … Pflaster. … Hausfrau schrie auf: „Was
machen Sie denn mit … kostbaren Porzellan?“ „Verzeihen Sie, … liebe Hausfrau“, sagte
der Künstler, „wenn Sie … Zuckerdose, die ich berührt habe, nicht mehr benutzen können,
wie durfte ich annehmen, dass Sie noch … Wert auf … Tasse legen, aus der … Künstler
getrunken hat?“

Syntaktischer Aspekt

Artikelgebrauch bei Prädikativen

42. Erschließen Sie einen engeren Begriff durch einen weiteren nach dem Muster.
Muster: A. Die Eiche ist … .-> Die Eiche ist ein Laubbaum.
B. Die Tanne und die Fichte sind … .->Die Tanne und die Fichte sind Nadelbäume.

19
der Nadelbaum, das Buntmetall, der Ozean, der Brennstoff, die Insel, das Insekt, der
Erdteil, der Laubbaum, das Haustier, der Raubvogel, die Hafenstadt, die Meerenge, der
Gipfel
1. Die Kiefer (сосна) ist … . 2. Die Buche und die Birke sind … .3. Das Schwein ist …. 4.
Der Adler ist … .5. Das Schmetterling und die Biene sind … . 6. (Das) Kupfer ist … . 7.
(Das) Benzin ist … . 8. Hamburg und Rostock sind … . 9. Europa und Asien sind…. 10.
Der Bosporus ist … . 11. Der Brocken ist … . 12. Kreta und Zypern sind …. 13. Der
Atlantik ist … .

43. Beantworten Sie folgende Fragen nach dem Muster.


Muster: Der Main ist ein Nebenfluss des Rhein(s). Und der Neckar? -> Der Neckar ist
auch ein Nebenfluss des Rhein(s).
1. Die Saale ist ein Nebenfluss der Elbe. Und die Havel? 2. Die Nordsee ist ein
Nebenmeer des Atlantischen Ozeans. Und die Ostsee? 3. Der Harz ist ein Berg des
deutschen Mittelgebirges. Und der Thüringer Wald? 4. Der Finnische Meerbusen ist ein
Golf der Ostsee. Und der Bottnische Meerbusen? 5. Niedersachsen ist ein Land in der
Bundesrepublik Deutschland. Und Schleswig-Holstein? 6. Heidelberg ist eine
Universitätsstadt in Deutschland. Und Göttingen?

Bezeichnungen von Berufen usw. als prädikative Substantive

44. Beantworten Sie folgende Fragen nach dem Muster.


Muster: Wussten Sie, dass Heinrich Böll 1917 in Köln als Sohn eines Bildhauers geboren
wurde?
—> Ja, ich weiß, dass Heinrich Bölls Vater Bildhauer war.
1. Wussten Sie, dass Schiller 1759 in Marbach als Sohn eines Regimentsfeldschers
geboren wurde? 2. Wussten Sie, dass Thomas Mann 1875 in Lübeck als Sohn eines
Kaufmanns geboren wurde? 3. Wussten Sie, dass Erich Maria Remarque 1898 in
Osnabrück als Sohn eines Buchbinders geboren wurde? 4. Wussten Sie, dass Heinrich Böll
1917 in Köln als Sohn eines Tischlers geboren wurde? 5. Wussten Sie, dass Siegfried Lenz
1926 in Ostpreußen als Sohn eines Zollbeamten geboren wurde? 6. Wussten Sie, dass
Bertolt Brecht 1898 in Augsburg als Sohn eines Fabrikdirektors geboren wurde?

45. Erklären Sie den Artikelgebrauch in den folgenden Sätzen. Beachten Sie die Fälle
des Klassenwechsels.
Er ist Schauspieler.
Er ist ein begabter Schauspieler.
Er redet immer wie ein Schauspieler.
Du sollst ihm nicht vertrauen. Er ist ein Schauspieler.
Er ist als Ingenieur tätig.
Thomas Mann war der Sohn eines Senators.

46. Setzen Sie passende Artikel ein. Beachten Sie semantische Klassen und
syntaktische Positionen.
1. Mein Freund ist … Journalist. Der Beruf … Journalisten ist sehr interessant. Ich will
auch … Journalist werden. 2. … Dolmetscherin ist schon da. Wir können … Verhandlung
20
beginnen. 3. Mit ihm kann man einfach nicht sprechen. Er ist … Clown. 4. Mein Freund
hat immer von der Arbeit im Zirkus geträumt. Er ist … Clown geworden. 5. Paganini war
… Geiger. Er war … bekannter Geiger. 6. Du träumst immer. Du bist … Idealist. 7.
Elfride Jelinek, … moderne Schriftstellerin, ist nicht … Deutsche, sondern…
Österreicherin. 8. Jakub Kolas war … Sohn … Försters. 9. Ich habe nicht gewusst, dass
dein neuer Freund … Amerikaner ist. Er spricht wie … Engländer. 10. Unsere Firma
braucht … Ingenieure und … Bauarbeiter. 11. Meine Oma glaubt, es ist immer ein
Problem, … guten Arzt zu finden. 12. Pjotr Mascherow war … Sohn … Bauern. 13. Du
sollst dich an … Arzt wenden! 14. Herr Röpke ist… Direktor der Firma. 15. … Direktor
ist auf … Dienstreise. 16. Schaljapin war … Sänger. 17. Schaljapin war … berühmt…
Sänger. 18. Ich kann …. Pessimisten nicht leiden. 19. Leibniz, … Erfinder der
Rechenmaschine, war … Deutscher. 20. Mein Freund ist … Kraftmensch.

47. Übersetzen Sie ins Deutsche:


1. Моя сестра окончила школу в прошлом году. Теперь она студентка, но в глубине
души все еще школьница. 2. Госпожа Лангер – учительница английского языка. 3.
Мы написали письмо руководителю проекта. 4. Профессор Майер является
руководителем этого проекта. 5. Господин Шопар (Chopard), руководитель нашего
отдела, не француз, а швейцарец. 6. Он очень жизнерадостный человек. Типичный
итальянец! 7. Каждый солдат хочет стать генералом. 8. Стефан Цвейг, выдающийся
писатель двадцатого века, не немец, а австриец. 9. Тебе лучше обратиться к врачу.
10. Она хочет стать актрисой. 11. Его сестра — известная пианистка. 12. В этом
институте готовят переводчиков. 13. Мне нужен переводчик. 14. Вам нужно
дождаться директора. 15. Нашей фирме нужны специалисты. 16. Обратитесь к
профессору Фишеру. Он специалист в этой области. 17. Всю свою жизнь она
проработала воспитательницей в детском саду.

48. Setzen Sie passende Artikel ein.


1. Was ist dein Vater von Beruf? – Er ist… Arzt. Seine Kollegen und … Patienten sagen,
er ist … guter Arzt. 2. … Übersetzungstheorie ist… Teilgebiet der Philologie. … gute
Übersetzer trifft man nicht oft. … gute Übersetzer sind … Seltenheit. Ich möchte …
Übersetzer werden. In der Firma meines Vaters arbeiten viele … Übersetzer. …
Übersetzer haben die Universität absolviert. Sie sind gute … Fachleute. Ich möchte
auch… guter Fachmann werden. 3. … Romanautor Hermann Kant erlernte in seiner
Jugend den Beruf … Elektrikers. 4. Wo kommt dein Freund her? – Sein Vater ist…
Deutscher, seine Mutter ist … Österreicherin und er selbst ist… geborener Amerikaner. 5.
Unser Reisebüro braucht … Manager. – … Freund von mir sucht… neue Arbeit. Er ist …
Manager von Beruf. – Ist er… erfahrener Manager? In unserer Firma arbeiten nur …
erfahrene Manager. 6. Mein Bruder ist… Computerfan. … Computerfans verbringen die
ganze Freizeit am Computer. - Unter meinen Freunden gibt es auch … Computerfans. Sie
sind … interessante Leute. 7. Das ist … neu … Lehrer. Er ist … erfahren… Lehrer. Er
arbeitet schon seit 10 Jahren als … Lehrer. 8. Traue ihm nicht, er ist … Schauspieler. 9. Er
bleibt Vorsitzend… 10. Er ist … neu… Vorsitzend… .11. Er wird als … Vorsitzend…
bestätigt. 12. Sie ist … Bürgermeisterin. 13. Sie ist … Bürgermeisterin von Dresden. 14.
… Schriftsteller Erwin Strittmatter erlernte in seiner Jugend den Beruf … Bäckers. 15.
Herr Wenzel ist sehr fromm. Er ist … guter Christ. Auch seine Frau ist … Katholikin.
21
** Manchmal bezeichnen prädikative Substantive das Neue, zugleich aber das
Bestimmte. Dies ist bei Unika wie Entdecker / Schöpfer / Begründer / Präsident + Gen.
der Fall. Dann stehen sie mit einem Null- oder bestimmten Artikel:
Robert Koch war (der) Entdecker des Tuberkelbazillus.

49. Beantworten Sie folgende Fragen nach dem Muster.


Muster: Wer hat die klassische Physik begründet? (Isaac Newton) – Isaac Newton ist (der)
Begründer der klassischen Physik.
1. Wer hat Bakteriologie als Wissenschaft begründet? (Robert Koch) 2. Wer hat die
Bewegungsgesetze der Mechanik entdeckt? (Isaac Newton) 3. Wer hat die moderne
Physiologie geschaffen? (schaffen —> Schöpfer, Pawlow) 4. Wer hat Dynamit erfunden?
(Alfred No´bel)

Artikelgebrauch bei Adverbialbestimmungen des Vergleiches

50. Lesen Sie folgende Sätze, beachten Sie alle hier vorkommenden Vergleiche.
1. Zu Hause war ihm das Rauchen verboten. Olga behauptete, der Zigarrenrauch ziehe sich
in ihre Kleider und Haare, und sie rieche wie ein Kutscher. 2. Du siehst wie eine Leiche
aus, keinen Tropfen Blut im Gesicht. 3. Sie weinte wie ein Kind, die Handrücken gegen
die Augen gedrückt. 4. Plötzlich fiel er auf den Boden wie ein Klotz. 5. Er begrüßte
Franziska warm und herzlich wie eine langjährige Bekannte. 6. Er schrie und brüllte wie
ein Verrückter. 7. Sie konnte schweigen wie ein Grab. 8. Ihr klares offenes Gesicht war
weiß und glatt wie Porzellan. 9. Die Nächte waren schwarz wie Kohlenstaub. 10. Noch vor
drei Monaten sah der Baron durch mich hindurch wie durch Luft. 11. Diesen Hauptmann
Popesku hasste er wie die Hölle. 12. Im Englischen Garten war es schön wie im Paradies.

51. Bilden Sie Vergleiche nach dem Muster. Gebrauchen Sie die gebildeten
Wendungen in Sätzen.
Muster: federleicht – leicht wie eine Feder; pechschwarz – schwarz wie Pech
1. hundemüde, 2. schneeweiß, 3. zuckersüß, 4. spiegelblank, 5. eiskalt, 6. butterweich

52. Setzen Sie unten stehende kursiv gedruckte Wörter als passende Vergleiche ein.
der Rennfahrer / der Clown / der Professor / der Bär/ die erfahrene Köchin / der
Psychologe / die Lehrerin / der Philosoph / das Murmeltier / der Programmierer / die Kuh
/ der Tierarzt / das Modell / die Katze / die Nonne / der Sperling / der Wolf / der
Schulmeister / der Polizist / der Computerfreak / der Engländer
1. Im Unterricht benimmt er sich immer wie … . 2. Warum belehrst du alle wie …? 3. Er
nimmt schlechte Nachrichten wie … auf. 4. Er versteht die Leute wie … . 5. Mit dieser
Brille siehst du aus wie … . 6. Du kannst doch nicht wie… immer zu Hause hocken? 7. Er
kennt sich in Tierkrankheiten wie … aus. 8. Unser Englischlehrer spricht Englisch wie… .
9. Dieser Junge erstellt schon gute Computerprogramme wie… . 10. Du kannst keine
Minute ohne Computer auskommen wie…! 11. Ich wusste nicht, dass du wie … kochen
kannst. 12. Wende dich mit dieser Frage an meinen Bruder! Er weiß alles wie … .13. Sie
hat immer schicke Kleider wie … . 14. Du sollst wie … aufpassen, dass niemand das Haus
verlässt. 15. Er achtet niemals auf Verkehrsregeln und fährt wie … . 16. Peter kann nicht
22
singen, er brummt wie … . 17. Peter kann das alles nicht begreifen, er steht da wie …
vorm neuen Tor. 17. Monika ist sehr müde. Sie wird schlafen wie …. 18. Peter will sich
nicht klar äußern, er geht um das Problem herum wie … um den heißen Brei. 19. Er isst
morgens soviel wie … und abends soviel wie … .

Andere Satzglieder als Neues und Unbestimmtes

53. Setzen Sie passende Artikel ein. Erklären Sie, welche Wirkung dadurch entsteht,
dass das Satzglied, welches das Unbestimmte ausdrückt, ins Vorfeld verlegt wird.
Beachten Sie die syntaktische Funktion des Substantivs.
1. Das Hotel hat den Besitzer gewechselt. … deutsch… Direktor leitete es jetzt. 2. Es
wurde leise an der Tür gepocht. … dünn… Frauenstimme flüsterte durch den Spalt. 3.
„Paris! Ob sie je Paris sehen würde?“ … sehnsüchtig… Zug legte sich um Rosas Lippen.
4. Karoschek fand keinen Schlaf mehr. … fast krankhaft… Unruhe war über ihn
gekommen. 5. Bianka wandte ihm den Blick zu. … Blässe bedeckte ihr Gesicht. 6. „Du
willst dich scheiden lassen?“ … Angst sprang aus den Augen der Mutter. 7. … tief…
Abendfriede lag über dem Tal. 8. Westens verwandeltes Wesen drückte sich auch in sei-
nem Blick. … vereinsamt… Tiere haben diesen Blick. 10. Ja, … ungeheur… Arbeit hat
ihm dieses Janko hinterlassen. 11. Die Eisenbahn geht nicht und … Benzin gibt es nicht.
12. … Mut verlangt dieses Leben, … Mut. 13. … neu… Lied, … besser… Lied, Oh
Freunde, will ich euch dichten! 14. … ehrlos… schamlos… Bettler ist er! 15. Oh, wie
langweilig waren die Abende zu Hause gewesen, … Wüste war seine Ehe geworden, …
Wüste. 16. … Feiertage waren das. Was er nie kannte, lernte er jetzt in seiner ganzen
Süße.

Zusammenfassende Übungen zum Thema

54. Analysieren Sie den Artikelgebrauch bei den fettgedruckten Substantiven in


folgenden Sätzen. Beachten Sie dabei alle drei Aspekte: kommunikativen,
semantischen und syntaktischen.
Muster: Franziska richtete Herrn Maier in ihrem Haus ein Zimmer ein. Das Zimmer war
zwar klein, aber es war recht hübsch. – „Ein Zimmer“ ist im ersten Satz das Neue (das
Rhema) und das Unbestimmte. Es steht am Ende des Satzes und wird durch den
unbestimmten Artikel markiert. „Das Zimmer“ ist im zweiten Satz das Gegebene (das
Thema) und das Bestimmte. Es steht am Anfang des Satzes und wird durch den bestimmten
Artikel markiert.

Früher half er den Umsiedlern. Das tat er nun nicht mehr. Es war nicht Härte. Es war
Gleichgültigkeit. – „Härte“ und „Gleichgültigkeit“ sind unzählbare Abstrakta. Sie
bezeichnen in diesem Satz Neues und Unbestimmtes und werden daher mit dem Nullartikel
gebraucht.

1. Am frühen Weihnachtsmorgen hielt ein Mietwagen vor dem Hegerhaus. Der Fahrer
und ein kleiner breitschultriger Mann kletterten heraus und halfen einer Frau aus dem
Wagen. Die Frau trug ein Kind. 2. Die olympischen Spiele waren ursprünglich kultische
Spiele und Wettkämpfe im antiken Griechenland. 3. Sie hatte die Arme unter dem
23
Kopf verschränkt und hielt die Augen verschlossen. 4. In seinem Herzen hegte er doch
eine leise Hoffnung. 5. Er bestellte eine Flasche Landwein. Der Wirt brachte aber nicht
den gewöhnlichen Landwein, sondern eine verstaubte Flasche. 6. Den ganzen Tag fegte
ein Schneesturm über die Stadt dahin. 7. Er trat vor den Spiegel, ließ die Muskeln
seiner Arme spielen, rechte die Brust, beugte den Kopf zurück. 8. Das Hotel hat den
Besitzer gewechselt. Ein deutscher Direktor leitete es jetzt. 9. Roal dankte Jacques.
Verachtete sie Gisela oder war es nur Neid? 10. Es war ein ausgezeichnetes Geschäft.
11. Mathilde trug das Kind ins Schlafzimmer und gab ihm die Brust. 12. Jacques hatte
sich beim Bruder um elf Uhr angesagt. 13. Es handelte sich um geschäftliche
Neuigkeiten. 14. Die Eisenbahn geht nicht, und Benzin gibt es nicht. 15. Franziska nahm
eine Zigarette, brannte sie ungeschickt und stieß aus dem Munde. 16. Es wurde leise an
der Tür gepocht. Eine dünne Frauenstimme flüsterte durch den Spalt. 17. Ein neues
Lied, ein besseres Lied, oh Freunde, will ich euch dichten! 18. Sonja lächelte. In ihrem
Lächeln lag Spott. 19. Michel schreibt Gedichte und ist Berichterstatter einer
hauptstädtischen Zeitung. 20. Der Gedanke, dass er jetzt heimkehre zu Frau und Kind,
war von keiner freudigen Vorstellung begleitet. 21. Deutschland ist reich an Braunkohle.
Braunkohle ist vielleicht der wichtigste Bodenschatz Deutschlands. 22. Wenn man vor
Schmerz nicht aufschreien will, beißt man die Zähne zusammen. 23. Er dachte an den
kommenden Tag. 24. Beim Essen brachte Olga das Gespräch auf die neusten
Literaturerscheinungen. 25. Ein ehrloser schamloser Bettler ist er!

24
Setzen Sie passende Artikel und Endungen (wenn nötig) in folgenden Erzählungen
ein:

54. … Rattenfänger von … Hameln


In … Jahre … 1284 kam … seltsam aussehender Mann nach … Hameln. Er hatte … bunte
Kleider an und sagte: „Ich bin … Rattenfänger; für … 1000 Taler werde ich … Stadt von
… allen Mäusen und Ratten befreien.“
… Bürger … Stadt versprachen ihm … Lohn, den er verlangte, und … Rattenfänger zog
… Pfeifchen heraus und fing an zu pfeifen. Da kamen gleich … Ratten und Mäuse aus
allen Häusern heraus und sammelten sich um … Rattenfänger.
Er ging pfeifend aus … Stadt hinaus und in … Fluss Weser hinein. … große Schar von
Tieren folgte ihm in … Wasser und ertrank.
Aber als … Ratten und Mäuse verschwunden waren, wollten … Bürger … Rattenfänger
… Lohn nicht bezahlen. Ohne … Wort ging er davon.
Einige Zeit später, in … Juni, kam er jedoch, als … Jäger verkleidet, nach … Hameln
zurück. Während alle Erwachsenen in … Kirche waren, ließ er … Pfeife wieder durch …
Stadt ertönen.
Diesmal kamen nicht … Ratten und Mäuse, sondern … Kinder, Jungen und Mädchen, in
großer Zahl angelaufen. Diese führte er, immer spielend, zu… Osttor … Stadt hinaus zu
… Berg, wo er mit ihnen verschwand. Nur … zwei Kinder kamen zurück, weil sie
zurückgeblieben waren: das eine war blind, so dass es … Platz nicht zeigen konnte; …
andere war stumm, so dass es nichts erzählen konnte. Und … kleiner Junge war …
Unglück ganz entgangen, weil er zurückgelaufen war, um … Mantel zu holen.
Man sagt, … Rattenfänger hat … Kinder in … Höhle geführt und ist mit ihnen bis nach …
Siebenbürgen in … Rumänien gewandert. Mehr als … 130 Kinder waren verloren.

55. Der Bauer und der Goldschmied


Es lebte einmal in … Stadt … reicher, gieriger Goldschmied, der … Leute oft betrog. Zu
diesem Goldschmied kam … Tages … schlauer Bauer.
„Na, mein guter Mann“, sagte … Goldschmied, „was wollen Sie denn haben?“
… Bauer sah sich vorsichtig nach allen Seiten um und fragte: „Sind wir beide allein?“
„Ja“, antwortete … Goldschmied.
„Nun, dann sagen Sie mir mal, was zahlen Sie für … Klumpen Gold, der so groß ist wie
… Kinderkopf, vielleicht ein bisschen kleiner?“
„Oh“, meinte … Goldschmied und klopfte … Bauern auf … Schulter, „dann kommen Sie
nun in … Haus, da können wir ungestört über … Sache reden.“
… Frau … Goldschmiedes musste schnell … Frühstück auf … Tisch bringen, und …
Goldschmied lud … Bauern zu … Essen ein. … Bauer setzte sich an … Tisch und begann
zu essen. Nicht lange dauerte es, und er hatte alles aufgegessen.
… Goldschmied wollte hier nicht sparen – er hoffte ja gierig auf … Geld – und seine Frau
musste noch … andere Speisen bringen. Sie setzte … ganzen Schinken auf … Tisch. …
Bauer machte sich über … Schinken her und aß und aß und wurde nicht satt.
Schließlich wurde aber … Goldschmied ungeduldig, er wollte endlich wissen, wie es denn
mit … Gold ist.
„Ja“, sagte … Bauer, „was zahlen Sie für so … Klumpen Gold?“
„Oh“, meinte … Goldschmied, „wenn er so groß ist wie … Kinderkopf, dann ist er wohl
25
… zwanzigtausend Taler wert“.
„Na, das ist gut“, sagte … Bauer, „dass ich das weiß! Wenn ich dann mal so … Klumpen
… Gold finde, kann ich ihn herbringen. Ich danke auch schön für … Frühstück.“
Mit diesen Worten stand er auf und ging fort.

56. … Engländer in … Paris


… Engländer kam nach … Paris. Er sprach nur … Englisch und konnte leider kein Wort
… Französisch. Noch an … demselben Tag schickte er … Telegramm an … Frau. Er
schrieb: „Glücklich angekommen, gesund. Schreib bald. Adresse …“ Ja, wie war aber …
Adresse seines Hotels? Er fragte nach … Adresse, schrieb sie auf … Formular und ließ …
Telegramm auf … Post tragen.
Nun was sollte er jetzt tun? Sollte er sich nicht … Stadt ein wenig ansehen? Er ging auf …
Straße hinaus. Neben … Tür … Hotels standen … zwei große Bären. Die merkte er sich.
… Engländer ging langsam … Straße hinunter. Schließlich kam er zu … Restaurant. Er
hatte … Hunger. "Wenn ich … Kellner mit … Finger auf … Speisezettel zeige, was ich zu
essen wünsche, wird er mich gewiss verstehen. Ich brauche gar nicht zu fragen, was es
kostet. Ich gebe ihm einfach … große Banknote, und er bringt mir … Rest".
So dachte … Engländer und ging in … Restaurant. Dort war es fast leer. Er setzte sich an
… Tisch und schaute sich um. Außer ihm befanden sich in … Raum zwei junge Mädchen.
Sie saßen bei … Kaffee. … Kellner brachte … Engländer … Speisezettel. „Das, das und
das“, zeigte … Engländer auf … Zettel. … Kellner machte … große Augen, sah … Gast
erstaunt an, sagte aber kein Wort. Nach … fünf Minuten brachte er ihm … drei Suppen,
sonst nichts. … Mädchen an … Nachbartisch lachten auf. Es war ihm sehr unangenehm.
Von … Restaurant aus ging … Engländer in … Kino. Als er an … Abend in… Hotel
zurückkehren wollte, war es schon spät. Er ging … Straße hinunter, fand aber sein Hotel
nicht. Da ging er … Straße wieder hinauf. Er sah mehrere Hotels. Aber nirgends standen
… Bären an … Tür. Man hatte sie gewiss an … Abend hineingetragen. Wie sollte er jetzt
sein Hotel finden? … Straßen waren leer. Schon … vierte Mal ging er an … Polizisten
vorbei. Der wurde bereits aufmerksam. „Es fehlte noch, dass man mich verhaftet“, dachte
… Engländer und trat in … erste beste Hotel. Von hier aus schickte er noch in derselben
Nacht … Telegramm an seine Frau: „Telegrafiere sofort, wo ich in … Paris wohne“. An
… nächsten Tag bekam er … Antwort.

57. … Hund … Arztes


… bekannter Pariser Arzt hatte … schönen großen Hund, der Leo hieß. … Tages arbeitete
der Arzt an … Schreibtisch. … Fenster neben … Schreibtisch war offen. Man konnte auf
… Straße hinaussehen und auf … Kanal, der in … Mitte … Straße floss. … Arzt war mit
… Papieren beschäftigt. Da hörte er plötzlich von … Straße her … lautes Schreien. Er sah
durch … Fenster, wie … zwei Straßenjungen … alten Hund in … Kanal ertränken wollten.
Sie stießen ihn in … Wasser und warfen mit … Steinen nach … armen Tier, so dass es
nicht an … Ufer kommen konnte. Viele Leute sammelten sich auf … Straße und schauten
… bösen Spiel zu, aber niemand hielt … herzlosen Jungen zurück. Schon wollte … Arzt
… Fenster schließen und auf … Straße laufen, da wurde … Lärm plötzlich noch lauter. …
Arzt schaute noch einmal hinaus und sah nun, wie … Leo in … Wasser sprang und zu …
ertrinkenden Tier hin schwamm. Er packte es mit … Zähnen bei … Fell und erreichte mit
ihm zusammen … Ufer. … Zuschauer klatschten … Retter … Beifall. … Straßenjungen
26
wollten aber … alten Hund wieder in … Wasser werfen. Da zeigte ihnen Leo … Zähne
und bellte so böse, dass sie erschraken und fortliefen.

27
58. … Flughafen Frankfurt an … Main
In … Frankfurt gibt es seit … 1936 … Flughafen. Von hier flogen … Zeppeline in …
USA und nach … Südamerika, zum Beispiel … Luftschiffe … „Graf Zeppelin“ und
„Hindenburg“.
Heute ist … Frankfurter … Flughafen … internationaler Verkehrsknotenpunkt. Jede
Stunde starten und landen etwa … 70 Flugzeuge, jeden Tag über 1 000. Mehr als 80.000
Passagiere besuchen jeden Tag … Flughafen. Das sind etwa 32 Millionen pro … Jahr.
Und … Zahl … Passagiere steigt weiter: Für … Jahr 2012 rechnet man erstmals mit … 50
Millionen … Fluggästen.
Doch … Frankfurter Flughafen ist nicht nur … internationaler Verkehrsknotenpunkt,
durch seine zentrale Lage verbindet er auch … wichtigsten Städte … Deutschlands:
Täglich gehen mehrere Flüge nach … Hamburg, Bremen, Köln / Bonn, Stuttgart,
Nürnberg, München, Berlin, Hannover, Münster, Leipzig, Dresden und Rostock. Mit … S-
Bahn ist … Flughafen auch ohne … Auto schnell zu erreichen: Bis zu … Frankfurter
Hauptbahnhof sind es nur … 12 Minuten.
Mit 400 Firmen und Behörden ist … Frankfurter Flughafen so groß wie … Stadt und
zugleich … Deutschlands … größter Arbeitgeber: Hier arbeiten nicht nur … Piloten und
Flugbegleiterinnen, sondern auch … Polizisten, Verkäufer, Fahrer, Kellner, Techniker und
viele andere – insgesamt mehr als 52.000 Menschen.
Und … Zukunft? „… Flughafen wird niemals fertig.“ sagen … Planer und Ingenieure. Für
… Frachtverkehr wird gerade … neues Zentrum gebaut, … „Cargo City Süd“ mit … über
6.000 neuen Arbeitsplätzen.

59. … kluger Arzt


… Herr Kramer kommt bereits früh an … Morgen in … Sprechstunde zu … Arzt und
klagt über … Schmerzen an … linken Fuß. … Arzt fragt ihn mit … Besorgnis: „Was
haben Sie denn gemacht? … Fuß ist ja ganz dick.“ „Ach, … Herr Doktor, auf … Wege vor
… meinem Haus liegt … großer Stein. Über … Stein bin ich gestolpert.“ … Arzt holt …
Fläschchen mit … Arznei aus … Schrank und tröpfelt … Kranken … einige Tropfen …
Medizin in … Augen. „Was machen Sie denn, … Herr Doktor!“ fragt … Patient mit …
Verwunderung. „Ich habe doch … Schmerzen an … Fuß, nicht an … Augen.“ „Zuerst
müssen wir … Augen behandeln“, sagt … Arzt ruhig. „Wenn Ihre Augen gesund sind,
stolpern Sie auch nicht wieder über … großen Stein.“

60. … Porträt … Geizhalses


… Tages erhielt … jung… Max Liebermann … Auftrag, … Bankier zu porträtieren. …
Bankier war als … groß… Geizhals bekannt. … Freunde warnten … Maler, aber
Liebermann erwiderte: „… Maler muss in seinem Leben auch mal … Geizhals kennen
lernen“. Außerdem lockte Liebermann … ausgesetzt… Summe. … Maler erschrak, als er
… Bankier vorgestellt wurde. Er spürte, dass ihm … schön… Stück … Arbeit bevorstand.
Er musste … härtest… Töne dieses Gesichtes vertuschen und es einigermaßen freundlich
gestalten.
… Liebermanns Freunde hielten … Porträt für … Meisterwerk. Nur … Bankier erblasste,
als er … Porträt erblickte. Er lehnte … Aufnahme und Bezahlung … Bildes ab. Da ließ
Liebermann … Bild in … Fenster … Kunsthändlers ausstellen. „… Porträt …
Geizhalses“ stand darunter. …Tausende sahen es. … Presse lobte es. Nach … drei Tagen
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war es verschwunden. Der Bankier hatte es zu … Katalogpreis gekauft. Dieser aber war
doppelt so hoch wie … Honorar.

61. Isaac Newton


… berühmt… Physiker Newton war infolge sein … grenzenlos… Zerstreutheit in …
Dingen … alltäglich… Lebens hilflos wie … klein… Junge. …Tages wurde … seine …
Wirtschafterin in … Augenblick abgerufen, als sie … ihrem Herrn … Ei kochen wollte.
So holte sie … Gelehrten selbst an … Herd, gab ihm in … recht… Hand … Ei, in …
link… … Taschenuhr und erklärte ihm, dass er … Ei in … Wasser legen muss, wenn es
brodelt. Nach … halb… Stunde kam sie in … Küche zurück und fand zu … ihr… größt…
Entsetzen … Gelehrten, wie er, tief in … Gedanken versunken an … Herd stand, …
aufsteigend… Dämpfe betrachtend. … Ei hielt er noch in … recht… Hand, … Uhr aber
lag in … kochend… Wasser.

62. … Stadt in … Thüringen


… Weimar ist in … ganz… Welt als Residenz … Künste bekannt. Lucas Cranach …
Ältere, … Maler … sechzehnt… Jahrhunderts, … bekannt… deutsch… Klassiker Johann
Wolfgang von Goethe, J.S. Bach, … berühmt… Komponist, sind … hervorragend…
Namen in … Weimarer Vergangenheit.
Weimar nennt man … natürlich… Mittelpunkt … klassisch… deutsch… Literatur. Wer …
heutig… Weimar … Besuch abstattet, lernt es in … erst… Linie als … groß…
Kulturzentrum kennen. In …Weimar gibt es … Hochschule für Musik, die … Namen …
groß… Komponist … Franz Liszt trägt.
…Viele kleiner… und größer… Betriebe machen … Stadt zu… groß … Industriezentrum.
… Weimar ist … Stadt … Vergangenheit und … sprechend… Gegenwart.

63. Bertolt Brecht, geboren in … Augsburg als … Sohn … Fabrikdirektors und gestorben
in … Berlin, wird nach … naturwissenschaftlichen und medizinischen Studien zunächst …
Dramaturg in … Mühchen und … Berlin. 1933 übersiedelt er für … kurze Zeit nach …
Österreich. Später geht er nach … Frankreich, … Dänemark, 1941 in … Sowjetunion und
schließlich nach … Kalifornien. Nach … Krieg kommt er nach … Ost-Berlin zurück, wo
er … Leiter … Berliner Ensembles in … Theater an … Schiffbauerdamm bis zu seinem
Tod ist. 1922 erhält er … Kleistpreis und 1951 … Nationalpreis für … Kunst und …
Literatur … DDR. Bertolt Brecht ist nicht nur … Dramatiker, sondern auch … bedeutender
Lyriker und … Epiker. Brecht ist auch … Schöpfer … epischen Theaters, … neuen
Dramenform.

64. Richard Wagner, … hervorragend… deutsch… Komponist und … Autor …


berühmt… Opernzyklus "… Ring … Nibelungen", wird … 1813 in … Leipzig geboren,
wächst in … Dresden und … Leipzig heran, nimmt bei … dortig… Thomaskantor …
Unterricht in … Harmonielehre und … Kontrapunkt und beginnt dann als … Kapellmeister
… Wanderleben, das ihn über … Würzburg, … Magdeburg und … Riga nach … Paris
führt, wo er in … Not gerät. 1843 wird er … Hofkapellmeister in … Dresden, von wo er
wegen … Beteiligung an … Barrikadenkampf … 1849 fliehen muss. … folgend… Jahre
verbringt er in … Zürich,… Paris und… Wien. 1864 beruft ihn … jung… Bayernkönig
Ludwig II. nach … München und unterstützt ihn fürstlich. Nach … nochmalig… Exil in
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… Schweiz, wozu ihn … Intrigen zwingen, übersiedelt er nach … Bayreuth, wo er sich …
Haus Wahnfried baut. Hier findet er an … Seite seiner zweiten Gattin, … Liszts …
Tochter …Cosima, endlich … Ruhe und …Heimat. 1867 beginnen dort mit … Hilfe …
Bayernkönigs … Festspiele in … eigens für seine Opern gebauten Opernhaus. 1883
stirbt… Wagner in … Venedig.

65. Thomas Mann wird in … Lübeck als … Sohn … Großkaufmanns und …Senators
geboren. Nach … früh… Tod … Vaters ist er … Volontär bei …
Feuerversicherungsgesellschaft in … München, hört dann … Vorlesungen über …
Geschichte, Volkswirtschaft und Literatur, um … Journalist zu werden. Er wird doch …
Schriftsteller, verlässt 1933 … nationalsozialistisch… Deutschland und lebt dann in …
Kalifornien. Er erhält… viele Ehrungen, darunter 1929 … Nobelpreis. … tief…
Pessimismus und … Ironie kennzeichnen … Grundton seiner Dichtung. … Künstler wird
als … "entartet…" Bürger verstanden. Thomas Mann hat … Vorliebe für … lang…, aber
klar konstruiert… Sätze. Er ist … groß… Meister … modern… Prosa.

66. Gleich hinter … Münchner Universität gibt es … Studentencafe. Hier sitzen …


Andreas und … Ulrike. Sie studieren in … dritten Semester. Zwischen … Vorlesungen
kommen sie oft hier, und jetzt haben sie sich gerade mit … Kuchen und … Tee gemütlich
gemacht. An … Nebentischen sitzen … einige Juristen. Jemand kommt und verteilt …
Flugblätter. Andreas und Ulrike gehen … Tagesplan durch. Andreas studiert an …
Münchner Universität Betriebswirtschaft. Hunderte von … Studenten kommen aus … U-
Bahn, immer wieder, … alle paar Minuten, mit …jedem neuen Zug. Sie verteilen sich auf
… Seminare, … Hörsäle und … Bibliotheken, sie gehen in … Institute oder auch in …
Sprechstunden … Professoren. … ganzen Tag hindurch ist in … Gebäudekomplex …
Kommen und … Gehen, oft auch an … Abend, denn dann finden … Vorträge und …
Versammlungen, … Konzerte und … Aufführungen statt. Andreas absolviert zurzeit …
Grundstudium. Es dauert … vier bis fünf… Semester. Dazu gehören auch … Fächer wie
… Statistik, … Mathematik und … Jura. Er hofft, dass er von … sechsten Semester an …
Hauptstudium beginnen kann. … Diplomarbeit, die von … achten Semester möglich ist,
bildet … Abschluss. Andreas wohnt in … Altbauzimmer. Er ist Untermieter und zahlt in
… Monat … 200 … Euro.
Ulrike, 21 Jahre alt, schlank, dunkelblond, studiert … Englisch, … Deutsch und …
Kunstgeschichte. Ulrike findet, … Lernen und … Zeit für… Privates sollen sich während
… Studiums … Waage halten. Sie wohnt bei … Eltern und ist für … Leben ohne …
Zwänge. Meist isst sie zu … Hause, das ist praktisch und spart … Kosten. Aber heute geht
sie gemeinsam mit … Andreas in … Mensa. Auf … Wege kommen sie an …
Werbeplakaten vorbei. Es geht um … Wahlen für … Studentenparlament, das …
Interessen … Studenten vertritt.
Politisch ist … Studentenschaft sehr unterschiedlich gefärbt. Auch … Unabhängige sind
zu finden. Aber … Gruppierungen entsprechen doch eher … Parteien, wie sie auch in …
Landes- und Bundesparlament vertreten sind. Dazu kommen … zahlreiche kleine Gruppen
mit … sehr extremen politischen Vorstellungen: … Handzettel, die vor … Essenausgabe
verteilt werden, sind … Barometer dafür. An … Abend treffen sich … Ulrike und …
Andreas wieder. Sie feiern … Einzug … Kommilitonen in sein neues Studenten-
Appartement.
30
65. Thomas Mann wird in … Lübeck als … Sohn … Großkaufmanns und …Senators
geboren. Nach … früh… Tod … Vaters ist er … Volontär bei …
Feuerversicherungsgesellschaft in … München, hört dann … Vorlesungen über …
Geschichte, Volkswirtschaft und Literatur, um … Journalist zu werden. Er wird doch …
Schriftsteller, verlässt 1933 … nationalsozialistisch… Deutschland und lebt dann in …
Kalifornien. Er erhält… viele Ehrungen, darunter 1929 … Nobelpreis. … tief…
Pessimismus und … Ironie kennzeichnen … Grundton seiner Dichtung. … Künstler wird
als … "entartet…" Bürger verstanden. Thomas Mann hat … Vorliebe für … lang…, aber
klar konstruiert… Sätze. Er ist … groß… Meister … modern… Prosa.

66. Gleich hinter … Münchner Universität gibt es … Studentencafe. Hier sitzen …


Andreas und … Ulrike. Sie studieren in … dritten Semester. Zwischen … Vorlesungen
kommen sie oft hier, und jetzt haben sie sich gerade mit … Kuchen und … Tee gemütlich
gemacht. An … Nebentischen sitzen … einige Juristen. Jemand kommt und verteilt …
Flugblätter. Andreas und Ulrike gehen … Tagesplan durch. Andreas studiert an …
Münchner Universität Betriebswirtschaft. Hunderte von … Studenten kommen aus … U-
Bahn, immer wieder, … alle paar Minuten, mit …jedem neuen Zug. Sie verteilen sich auf
… Seminare, … Hörsäle und … Bibliotheken, sie gehen in … Institute oder auch in …
Sprechstunden … Professoren. … ganzen Tag hindurch ist in … Gebäudekomplex …
Kommen und … Gehen, oft auch an … Abend, denn dann finden … Vorträge und …
Versammlungen, … Konzerte und … Aufführungen statt. Andreas absolviert zurzeit …
Grundstudium. Es dauert … vier bis fünf… Semester. Dazu gehören auch … Fächer wie
… Statistik, … Mathematik und … Jura. Er hofft, dass er von … sechsten Semester an …
Hauptstudium beginnen kann. … Diplomarbeit, die von … achten Semester möglich ist,
bildet … Abschluss. Andreas wohnt in … Altbauzimmer. Er ist Untermieter und zahlt in
… Monat … 200 … Euro.
Ulrike, 21 Jahre alt, schlank, dunkelblond, studiert … Englisch, … Deutsch und …
Kunstgeschichte. Ulrike findet, … Lernen und … Zeit für… Privates sollen sich während
… Studiums … Waage halten. Sie wohnt bei … Eltern und ist für … Leben ohne …
Zwänge. Meist isst sie zu … Hause, das ist praktisch und spart … Kosten. Aber heute geht
sie gemeinsam mit … Andreas in … Mensa. Auf … Wege kommen sie an …
Werbeplakaten vorbei. Es geht um … Wahlen für … Studentenparlament, das …
Interessen … Studenten vertritt.
Politisch ist … Studentenschaft sehr unterschiedlich gefärbt. Auch … Unabhängige sind
zu finden. Aber … Gruppierungen entsprechen doch eher … Parteien, wie sie auch in …
Landes- und Bundesparlament vertreten sind. Dazu kommen … zahlreiche kleine Gruppen
mit … sehr extremen politischen Vorstellungen: … Handzettel, die vor … Essenausgabe
verteilt werden, sind … Barometer dafür. An … Abend treffen sich … Ulrike und …
Andreas wieder. Sie feiern … Einzug … Kommilitonen in sein neues Studenten-
Appartement.

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