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Unsere Auskunft

Wissen Sie das? In der Bundesrepublik gibt es ca. 5000 Campingplätze. Und das ist gut so.
Denn immer mehr Leute möchten im Urlaub Camping machen. Hotels und Pensionen finden sie zu
unbequem: man muss bis 10 Uhr frühstücken, man muss ruhig sein, man muss um 19.00 Uhr
Abendbrot essen, man muss... Campingurlaub ist viel unkomplizierter, billiger und man lernt schneller
Leute kennen.
Die Preise für Campingplätze in der Bundesrepublik sind dieses Jahr nicht teurer als letztes
Jahr. 10 Ferientage kosten für eine Familie 75 Euro; dazu kommen noch Stromgebühren.
Man kann Campingferien leicht planen, weil die meisten Campingplätze in günstiger
Entfernung von Ballungszentren und Landstraßen liegen. Die entsprechende Straßenbeschilderung
ist nach internationalen Empfehlungen konzipiert. Freies Camping – wie auch Feueranzünden – ist
nur mit Genehmigung des Grundbesitzers gestattet. Sonst werden alle Campingplätze amtlich
kontrolliert.
Campingsaison. Die beste Zeit liegt zwischen Mai und September, je nachdem, wo man sich
aufhält. Manche Campingplätze sind auch länger geöffnet, einige sogar ganzjährig.
Ferienhütten. Viele Campingplätze haben Hütten für 2-6 Personen. Sie sind einfach
eingerichtet, haben aber wenigstens Kochplatte oder Kocher und Kühlschrank. Manche verfügen über
Vollheizung, Waschmöglichkeiten und Toilette. Die einfacheren haben keine Bettwäsche und
Kochausrüstungen, so dass es sich empfiehlt, diese Dinge mitzunehmen.
Wohnwagen. Im Sommer stehen auf vielen Campingplätzen Stellplätze mit elektrischem
Anschluss für Wohnwagen zur Verfügung; einige davon sind auch im Winter geöffnet. Sie liegen bei
Wintersportzentren, bei Bauernhöfen, bei Hotels oder Herbergen.
Güteklassen. In vielen Ländern Europas sind Campingplätze in drei Güteklassen eingeteilt.
Plätze, die mit einem Stern gekennzeichnet sind, haben einfache Waschräume und Toiletten,
Abwaschmöglichkeiten und einen überdachten Koch- oder Abkochplatz. Zwei-Sterne-Plätze sind
nachts bewacht, verfügen über warmes und kaltes Wasser, Duschen, Kinderspielplatz, Strand usw. 3-
Sterne-Plätze sind ähnlich, aber besser ausgerüstet und bieten mehr Erholungsmöglichkeiten.
Campingausweis. Immer mehr Camper benutzen heutzutage die internationalen
Campingsausweise (FICC). Man besorgt sich einen am ersten angelaufenen Campingplatz und legt
ihn während der weiteren Tour vor. Der Ausweis wird zurückgegeben, wenn man die Rechnung bei
Ende des Aufenthalts begleicht. Inhaber eines solchen Campingausweises benötigen keinen
nationalen Ausweis.

1. Beantworten Sie folgende Fragen.

1. Wo liegen gewöhnlich die meisten Campingplätze?


2. Welcher Monat ist Ihrer Meinung nach der günstigste zum Campen? Warum?
3. Wie stellen Sie sich “mit einem Wohnwagen campen” vor? Was würden Sie bevorzugen: ein Zelt
oder einen Wohnwagen? Warum?
4. Welche Vorteile hat ein internationaler Campingausweis (FICC)?

2. Verfassen Sie anhand des Textes „Unsere Auskunft“ eine Werbung für einen Campingplatz in
unserer Republik, z.B. für einen am Narotschsee.