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Das Motivationsschreiben: So überzeugen

Sie

Foto: © Corbis

Der erste Eindruck zählt: Das Motivationsschreiben ist für die Bewerbung besonders wichtig.

Bewerben heisst sich präsentieren. Und das möglichst individuell und kreativ. Wir geben Tipps, wie Sie
sich mit dem Motivationsschreiben positiv von der Masse abheben.

Es sind die Fakten, die zählen – deshalb greifen Personalentscheider erst einmal zum
Lebenslauf, wenn sie erfahren möchten, ob ein Bewerber für eine ausgeschriebene Stelle
passen könnte oder nicht. Die Bedeutung des Motivationsschreibens ist subtiler. Seine
Funktion ist es, den Fakten des Lebenslaufs einen persönlichen Rahmen zu geben. Im
Idealfall unterstreicht es die Bewerbungsunterlagen wie ein dezentes Make-up oder die
passende Krawatte zum Anzug.

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Motivationsschreiben: Formale Eigenschaften

Maximal eine Seite lang sollte das Motivationsschreiben sein, übersichtlich, mit Datum,
Empfänger- und Absenderadresse versehen. Eine Betreffzeile ohne das ausgeschriebene Wort
"Betreff" gliedert den Brief und hilft dem Leser bei der Orientierung. Idealerweise ist der
Brief in der gleichen Schrift formatiert wie der Lebenslauf und besitzt einen Briefkopf mit
Ihrem Namen und Ihrer Adresse.

Motivationsschreiben: Aufbau

Motivationsschreiben: Muster
Motivationsschreiben PraktikumMotivationsschreiben BWLMotivationsschreiben
IngenieurwesenMotivationsschreiben JobwechselMotivationsschreiben Recruiting-Event

Einstieg: Steigen Sie in den Text über ein höfliches und am besten direkt an den
Ansprechpartner gerichtetes "Sehr geehrte(r)" ein und schreiben Sie dann einen ersten Satz,
der spannend und interessant genug ist, um zum Weiterlesen anzuregen.
Was Sie formulieren, bleibt Ihnen überlassen. Ein Satz, warum Sie das Unternehmen
fasziniert, kann genauso interessant sein wie eine Aussage, die Sie zu sich selbst treffen.
Denken Sie dabei daran: In der Kürze liegt die Würze. Kurze erste Sätze wirken fast immer
besser als Bandwurm-Konstruktionen. Verzichten Sie auf überstrapazierte Einstiegssätze wie
"hiermit bewerbe ich mich" oder "gerne sende ich anbei meine Unterlagen".

Mittelteil: Im weiteren Verlauf des Motivationsschreibens wiederholen Sie nicht einfach den
Lebenslauf, sondern greifen jene Punkte heraus, die einen Bezug zur angestrebten Tätigkeit
und den Anforderungen herstellen. Schreiben Sie dabei interessant und überraschend.
Kommen Sie sofort auf inhaltlich wesentliche Punkte zu sprechen. Vermitteln Sie dem
Personaler, was Sie bieten können und warum er jemanden wie Sie auf keinen Fall
uneingeladen vorbeziehen lassen darf.

Das Motivationsschreiben sollte folgende Fragen beantworten:

 Warum bewerben Sie sich bei diesem Unternehmen?


 Warum bewerben Sie sich auf diese Stelle?
 Was qualifiziert Sie für diese Stelle?
 Was hat das Unternehmen davon, gerade Sie einzustellen?
 Was sind weitere Informationen, die für das Unternehmen wichtig sind (eventuell
Gehalt, Ende des Studiums, frühester Einstiegstermin?)

Betrachten Sie das Motivationsschreiben als Werbebrief in eigener Sache: Wichtiges dürfen
Sie ruhig optisch betonen, fett drucken oder unterstreichen; eventuell helfen
Aufzählungszeichen beim schnellen Erfassen von Inhalten.

Abschluss: Weisen Sie auf den nächsten Schritt im Bewerbungsprozess hin. Beispiel: "Über
eine Einladung zu einem persönlichen Gespräch freue ich mich." Die richtige Grussformel
lautet: "Mit freundlichen Grüssen". Weisen Sie am Ende des Briefes auf Anlagen hin, ohne
diese im Einzelnen zu benennen.

Achten Sie darauf, dass die Bestandteile gleichmässig auf der Seite verteilt sind. Das
Motivationsschreiben darf weder kopf- noch fusslastig sein.
Wie für alle Teile der Bewerbung gilt: Prüfen Sie das Motivationsschreiben gründlich auf
Rechtschreibfehler. Lassen Sie es von mindestens einer Person gegenlesen.

Das Motivationsschreiben: Checkliste


Im Motivationsschreiben arbeiten Sie heraus, warum Sie der ideale Kandidat für die Stelle sind. Daher
sollten Sie Standardmotivationsschreiben vermeiden, die auf jede Stelle passen.

Karriere hat einen Ursprung: Diesen!

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Favoriten und kommen Sie mit potenziellen Kollegen und Vorgesetzten ins Gespräch. Jetzt
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Sprechen Sie den Adressaten persönlich an. Gehen Sie auf das Unternehmen und auf die
Anforderungen ein. Persönliche Verkaufsargumente können Sie so massgeschneidert für die
ausgeschriebene Stelle anbringen.

Folgende Fragestellungen und Methoden können dazu beitragen, Ihr Ziel zu erreichen:

In den Arbeitgeber versetzen


Was interessiert ihn? Was bewegt ihn dazu, Ihre Bewerbung genau anzusehen?
Argumentieren Sie aus seiner Sicht!

Kurz und prägnant


Formulieren Sie ein kurzes Motivationsschreiben. Bereiten Sie dem Leser angesichts vieler
Bewerbungen wenig Arbeit. Vermeiden Sie überflüssige Formulierungen, Worte und
Schachtelsätze, die gestelztes Gehabe vermitteln können.

Klare Fakten

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Mehr als drei Aussagen pro Satz provozieren einen abrupten Leseabbruch. Idealerweise
beinhaltet ein Satz eine Aussage. Wie formulieren Sie leicht lesbare Sätze? Im Journalismus
gibt es eine Regel: Kein Satz sollte länger als acht bis 15 Wörter sein.

Selbstbewusstsein
Vermeiden Sie unterwürfige Floskeln. Sie sind kein Bittsteller!

Keine Arroganz
Vermeiden Sie Arroganz. Die könnte vermitteln, dass Sie alles wissen und das Unternehmen
sich glücklich schätzen kann, dass Sie sich bei ihm bewerben.

Motivationsschreiben: Formulierungen

Foto: © Amir Kaljikovic - Fotolia.com

Beim Motivationsschreiben ist es besonders wichtig auf die Formulierungen zu achten. Wir zeigen Ihnen,
wie Sie Fehler vermeiden und den richtigen Ton treffen.

Der Einstieg: Einstellerorientiert, nicht egozentriert


1. Beispielsatz: Sehr geehrte Damen und Herren, ....

Besser: Sehr geehrte Frau Müller, ....(sollte ein direkter


Ansprechpartner bekannt sein, immer diesen Namen nennen.
Ansonsten überlegen Sie, ob Sie beim Unternehmen anrufen, um
nach dem richtigen Anprechpartner zu fragen. Gleichzeitig
können Sie weitere Fragen zu der Ausschreibung stellen und sich
im Motivationsschreiben auf das Gespräch beziehen.)

2. Beispielsatz: Nachdem ich am Samstagmorgen beim Durchlesen der Stellenanzeigen auf


Ihr Inserat gestossen bin und ich der Meinung bin, der ideale Kandidat für die von Ihnen
ausgeschriebene Stelle zu sein, habe ich mich entschlossen, eine Bewerbung abzuschicken.

Besser: In Ihrer Anzeige vom ... beschreiben Sie eine berufliche


Aufgabe, die mich besonders interessiert.

3. Beispielsatz: Ich kann mir sehr gut vorstellen, schon bald für Ihre Firma tätig zu sein.

Besser: Success Consulting hat sich vor allem durch innovative


Lösungen im Bereich Marketing einen Namen gemacht. Bei
künftigen Marketingaktivitäten kann ich Sie durch mein Wissen
und mein Engagement unterstützen.

4. Beispielsatz: Ich habe in der NZZ vom 13. April Ihre Anzeige gelesen und möchte mich
hiermit gerne bei Ihnen bewerben. Ich bin 23 Jahre alt und habe...

Besser: Sie suchen in Ihrer Annonce Verstärkung für ihre


Vertriebsabteilung. Während meines Studiums konnte ich im
Rahmen eines Praktikums bei einem grossen Schweizer
Handelsunternehmen bereits Erfahrung auf diesem Gebiet
sammeln. (Häufungen von Ichs sind zu vermeiden; sie
signalisieren mangelndes Hineinversetzen in den Empfänger)

In der Kürze liegt die Würze

1. Beispielsatz: Aufgrund der in der Ausbildung gemachten Erfahrungen sehe ich gute
Anknüpfungspunkte, meine Kenntnisse in einem der beiden im Inserat genannten Bereiche in
Ihrem Unternehmen einzusetzen.

Besser: Die angesprochenen Bereiche interessieren mich


aufgrund meiner Kenntnisse.
2. Beispielsatz: Aufgrund meiner Ausbildung und meines bisherigen beruflichen
Werdeganges bin ich der Meinung, dass ich den im oben genannten Inserat erwähnten
Anforderungen gerecht werden kann.

Besser: Meine Ausbildung und meine Erfahrung entsprechen


Ihrem Anforderungsprofil.

3. Beispielsatz: Wie mit Ihnen bereits am Telefon besprochen, befinde ich mich gerade in
einer Phase, in der ich mich neu orientieren möchte.

Besser: Telefonisch berichtete ich Ihnen über meine berufliche


Neuorientierung.

Vorstellung der eigenen Person

1. Beispielsatz: Ich bin leistungsstark, teamfähig, kommunikativ und flexibel.

Besser: Nennen Sie Beispiele, wo Sie welche Qualifikationen


erworben haben. Dies können Tätigkeiten im Praktikum, oder
ausseruniversitäres Engagement sein.

2. Beispielsatz: Dank der Vielseitigkeit meines Studiums konnte ich bereits zahlreiche
praktische Erfahrungen sammeln.

Besser: Konkrete Beispiele aus dem Studium nennen: In


welchen Fächern wurde was gelernt und angewendet?

3. Beispielsatz: Berufserfahrung konnte ich in mehreren Praktika sammeln, unter anderem bei
der Software AG, der Power Company, Firma X, Firma Y, ...

Besser: Bitte keine Aufzählung aus Ihrem Lebenslauf.


Konzentrieren Sie sich auf markante Punkte in Ihrem
Lebenslauf: Betonen Sie nur die Tätigkeiten, die für die künftige
Stelle relevant sind und belegen Sie diese mit Beispielen.

Seien Sie selbstbewusst


Beispiele:

- Ich glaube...

Besser: Meine Stärken sind...

- Ich würde gerne...

Besser: Ich stelle mir vor, dass...

- Wäre es eventuell möglich...

Besser: Ist es möglich, ...

- Leider fehlen mir die Kenntnisse in der von Ihnen verwendeten Hardware.

Dieses Eingeständnis sollte man lieber weglassen.

- Die in der Anzeige geforderten Anforderungen erfülle ich in jeder Hinsicht.

Das klingt anmassend.

Benutzen Sie positive Formulierungen

1. Beispielsatz: Zurzeit arbeite ich bei der SuccessConsulting GmbH.

Besser: Zurzeit bin ich bei einer der erfolgreichsten


Unternehmensberatungen tätig.

2. Beispielsatz: Leider stellte ich bereits nach kurzer Zeit fest, dass mir die Arbeit in der
Werbeabteilung keinen Spass macht.

Besser: Um meine Erfahrungen in der Öffentlichkeitsarbeit zu


vertiefen, begann ich meine berufliche Laufbahn zunächst in
einer Werbeagentur.
3. Beispielsatz: Bereits während meiner Banklehre wurde mir klar, dass dieses Wissen nicht
reicht, um erfolgreich zu sein. Daher habe ich mich für das BWL-Studium entschieden.

Besser: Um mein Wissen zu erweitern, habe ich das


anschliessende BWL-Studium begonnen.

4. Beispielsatz: Da meine Stelle als Berater in Folge einer Umstrukturierung wegrationalisiert


wurde, wurde ich in der Verkaufsabteilung eingesetzt.

Besser: Da ich in der Firma XY effektiver eingesetzt werden


konnte, entschloss ich mich zu einem frühen Wechsel.

5. Beispielsatz: Dem geforderten Alter entspreche ich zwar nicht, aber...

Niemals sollte der Satzeinstieg so formuliert werden.

6. Beispielsatz: Warum ich mich zu einem Fachrichtungswechsel entschieden habe, möchte


ich Ihnen in einem persönlichen Gespräch erörtern.

Damit bringt sich der Bewerber unweigernlich in einen


Erklärungsnotstand.

Der perfekte Schluss: Nicht aufdringlich, aber einprägsam!

1. Beispielsatz: Darf ich Sie zum Schluss bitten, meine Unterlagen vertraulich zu behandeln.

Damit unterstellen Sie dem Leser, dass er dies nicht tut.

2. Beispielsatz: Ich würde mich sehr freuen, wenn ich Ihr Interesse geweckt habe und Sie mir
Gelegenheit zu einem persönlichen Gespräch geben würden.

Besser: Ich freue mich, von Ihnen zu hören.


Oder: Über ein Vorstellungsgespräch freue ich mich.

3. Beispielsatz: Es wäre schön, wenn ich etwas von Ihnen hören würde.

Besser: Ich freue mich auf Ihre Antwort.


4. Beispielsatz: Über Ihre positive Antwort freue ich mich.

Besser: Ich freue mich, Sie und Ihre Firma XY bei einem
Vorstellungsgespräch persönlich kennenzulernen.

5. Beispielsatz: Wann darf ich mich persönlich bei Ihnen vorstellen?

Diese Frage sollten Sie vermeiden.

6. Beispielsatz: Für ein Vorstellungsgespräch stehe ich Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung
(wirklich jederzeit gerne?).

Besser: Für weitere Auskünfte stehe ich Ihnen in einem


persönlichen Gespräch – vorab auch gerne telefonisch – zur
Verfügung.

Beispiel 2: Motivationsschreiben
Berufseinsteiger BWL
Sabine Jahn hat ihr BWL-Studium erfolgreich abgeschlossen und bewirbt sich als
Organisationsentwicklerin in der Medienbranche.

Sabine Jahn
Musterstrasse 40
9001 St. Gallen
Tel.: 071 978654
E-Mail: sabine.jahn@muster.ch

Musterfirma
Eva Witte
Musterstrasse 1
1234 Musterstadt

St. Gallen, 14.8.2008

Organisationsentwicklerin - Ihre Stellenausschreibung in der


NZZ vom 12.08.2008
Sehr geehrte Frau Witte

Ich habe mit grossem Interesse Ihre Anzeige gelesen und


bewerbe mich für die Position als Organisationsentwicklerin.

Mein Studium der Betriebswirtschaft an der Universität St.


Gallen habe ich im Juli sehr gut abgeschlossen.
Organisationsentwicklung stellte den thematischen Schwerpunkt
meiner Masterarbeit dar. Ich entwarf ein Konzept zur
Reorganisation des Vertriebs im Handelsunternehmen Deya.
Einige meiner Empfehlungen wurden von der Geschäftsführung
umgesetzt.

Zweiter Schwerpunkt meines Studiums war Personalwirtschaft.


Praxiserfahrungen in diesem Bereich habe ich bei FZU Consult
gesammelt. Im Rahmen eines viermonatigen Praktikums
unterstützte ich das Recruiting-Team bei der
Konzeptentwicklung und hospitierte bei Akquisitionsgesprächen,
Seminaren und Workshops.

Eigeninitiative, Kommunikationsfähigkeit und


Durchsetzungsvermögen sind für mich ebenso selbstverständlich
wie die Arbeit im Team. Ich bin flexibel und sehe den Einsatz in
Ihren internationalen Niederlassungen als spannende
Bereicherung an. Hierfür bringe ich sehr gute
Fremdsprachenkenntnisse in Englisch und Spanisch mit.

Ich kann die Stelle sofort antreten. Gerne überzeuge ich Sie in
einem persönlichen Gespräch.

Mit freundlichen Grüssen

[Unterschrift]

Sabine Jahn

Anlagen

Anmerkungen: Sabine Jahn (Organisationsentwicklerin)

Die Bewerberin bringt prägnant auf den Punkt, was für das Unternehmen von Relevanz ist:
Der passende Studienschwerpunkt, das Thema der Masterarbeit und der Hinweis auf die
erfolgreiche praktische Umsetzung der wissenschaftlichen Ergebnisse.

Die Bewerberin vermittelt einen ersten Eindruck ihrer Praxiserfahrungen und deren Nutzwert
für diese Stelle.

Frau Jahn betont ihre Flexibilität, ihre sofortige Verfügbarkeit und bietet ihre sehr guten
Fremdsprachenkenntnisse für internationale Einsätze an. Das sind wichtige Informationen, die
entscheidend für eine Einladung sein können.
Beispiel 4: Motivationsschreiben
Jobwechsel
Johannes Müller kann drei Jahre Berufserfahrung als Produktmanager vorweisen. Jetzt möchte er sich
weiterentwickeln und plant einen Jobwechsel.

Johannes Müller
Musterstrasse 7
9007 St. Gallen
Tel.: 071 1122334
E-Mail: j.mueller@muster.ch

ABC GmbH
Sonja Kunze
Musterstrasse 36
3014 Bern

St. Gallen , 14.9.2008

Ihre Stellenanzeige auf monster.ch - Bewerbung als


Produktmanager Mobile Services

Sehr geehrte Frau Kunze

Vielen Dank für das informative Telefonat diesen Montag. In


meiner derzeitigen Position als Produktmanager bei G.B.I.
steuere ich die Weiterentwicklung mobiler Internetdienste und
bin technischer Ansprechpartner für unsere internationalen
Partner.

Die Stelle als Produktmanager Mobile Services knüpft optimal


an meine bisherigen Erfahrungen an:

 Sie suchen einen Experten für Osteuropa: Ich habe ein


halbes Jahr lang vor Ort in Prag die Produkteinführung
eines Software-Produkts gesteuert. Ich spreche
verhandlungssicheres Tschechisch und habe
Grundkenntnisse in Russisch.

 Mit der Entwicklung von Testumgebungen für neue


Anwendungen bin ich bestens vertraut. Anhand von
Usability- und A/B Tests konnte ich die Userakzeptanz in
den vergangenen zwei Jahren um 40 Prozent steigern.

 Einer meiner Tätigkeitsschwerpunkte ist die


Zusammenarbeit mit dem Marketing-Team in Bezug auf
optimale Produktpositionierung.
Ausgeprägte Kommunikations- und Teamfähigkeit sowie eine
analytische und strukturierte Arbeitsweise sind für mich
selbstverständlich.

Meine Gehaltsvorstellungen liegen bei 75.000 SFr. p.a. Der


früheste Eintrittstermin wäre der 1. Dezember 2008.

Auf eine Einladung freue ich mich.

Mit freundlichen Grüssen

[Unterschrift]

Johannes Müller

Anlagen

Anmerkungen: Johannes Müller (Produktmanager)


Der Bewerber vermittelt knapp die wichtigsten Informationen. Überzeugend ist die Auflistung
der einzelnen Aufgaben, die gezielt auf die Bedürfnisse des angesprochenen Unternehmens
eingeht.

Die bisherige Tätigkeit wird kurz und informativ wiedergegeben, ebenso für den Adressaten
interessante technische und soziale Kompetenzen.

Die Frage nach der Gehaltsvorstellung beantwortet Herr Müller mit der Angabe des Brutto-
Jahres-Gehalts. Zusätzlich nennt er den frühest möglichen Einstiegstermin. Ein gelungenes
Motivationsschreiben.