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Gewerbeschule technisches Zeichnen für


Lörrach Techniker und Meister Datum: Seite 1
©22.02.19, Jean Metz \ technisches Zeichnen für Techniker und Meister.odt

technisches Zeichnen
für Meister und Techniker

Kurzeinführung für den Berufsalltag

von
Jean Metz

Stand: 22.02.19
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Gewerbeschule technisches Zeichnen für
Lörrach Techniker und Meister Datum: Seite 2
©24.01.18, Jean Metz \ technisches Zeichnen für Techniker und Meister.odt

Vorwort

Diese Kurzeinführung in das technische Zeichnen beruht vor allem auf meiner jahrelangen
Erfahrung als Konstrukteur.
Ziel ist es Ihnen eine schnelle und bewährte Hilfe, beim Anfertigen von technischen
Zeichnungen, zu sein. Ich weiß auch, daß man vieles anders und trotzdem normgerecht
machen kann. Es ist mir auch bekannt, dass es die neue Tolerierung nach ISO-GPS-Norm
(geometrische Produkt Spezifikation) gibt und dass diese vieles ändern wird.

Somit erhebt dieses Dokument keinerlei den Anspruch vollständig oder perfekt zu sein. Im
Zweifelsfall empfehle ich Ihnen, stets im „Hoischen“ nachzuschlagen.

Jean Metz, 24.1.2018

 Das Standardwerk fürs technische Zeichen ist:


Hans Hoischen, technisches Zeichnen, Cornelsen-Verlag.
Dieses Buch gehört sollte jeder Konstrukteur in der Schublade haben!

Inhaltsverzeichnis
Vorwort...................................................................................................................................2
1. Schriftkopf..........................................................................................................................3
2. Benennungen.....................................................................................................................4
3. Ansichten............................................................................................................................4
4. Bemaßung..........................................................................................................................5
5. Bezugselement..................................................................................................................6
6. Oberflächen- und Kantenangabe......................................................................................7
7. Schnitte..............................................................................................................................8
8. Form- und Lagetoleranzen................................................................................................9
9. Bearbeitungszugaben......................................................................................................10
10. Stahlbau.........................................................................................................................11
10.1 Allgemeintoleranzen in Stahlbau.............................................................................11
10.2 Zeichnungen im Stahlbau........................................................................................12
10.3 Loch- und Randabstände........................................................................................13
11. Beschichtungen..............................................................................................................14
11.1 Lackieren..................................................................................................................14
11.2 Feuerverzinken........................................................................................................14
11.3 Galvanisieren...........................................................................................................14
12. Teilenummern.................................................................................................................15
13. Anhang (Beispiele von Zeichnungen)............................................................................15
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1. Schriftkopf

 DIN EN ISO 7200 ersetzt, seit 2004, DIN 6771-1


Viele Vorschriften sind in Empfehlungen umgewandelt worden.

Normvorgaben gemäß DIN EN ISO 7200

Die Breite ist auf 180 mm festgelegt.


Die Höhe und Aufteilung ist beliebig.
Die Anzahl der Zeilen und Spalten ist beliebig.

Pflichtfelder Empfehlungen (von Herr Metz)

(1) Gesetzlicher Eigentümer (9) Maßstab


(z.B. Firma) (10) Änderungsindex (numerisch oder alphabetisch)
(2) Sachnummer (11) Blattgröße
(3) Ausgabedatum (12) Status „Entwurf“ für nicht freigegebene Zeichnungen
(4) Titel (13) Projektnummer
(5) Genehmigende Person
(6) Ersteller Bei Einzelteilen
(7) Dokumentenart (14) Bei Form- und Lagetoleranzen ist die Angabe
(8) Abschnitts- / Blattnummer „Tolerierung nach ISO 8015“ zwingend erforderlich!
(15) Allgemeintoleranzen
(16) Halbzeug
(17) Werkstoff und Gewicht
(18) Projektionsmethode
(19) Dateiname (erleichtert das Auffinden)

180mm

14 15 16 17 18

6 5 7
13
4 2
12
1
19
Beispiel eines Schriftkopfes
9 10 3 11 8

 Ändern Sie die Daten aus dem Schriftkopf über die iProperties.
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2. Benennungen

Verwenden Sie eindeutige und einfache Bauteilbenennungen

Beispiel
Flachstahl 200x20-160 anstatt Adapterstück für Behälter
Scheibe 250x120x10 anstatt Ringabdeckung für Flanschgehäuse
Blech 600x200x3 anstatt Abdeckung für Vertikalschacht

3. Ansichten

(1) Wählen Sie eindeutige Ansichten.

(2) Verdeckte Linien vermeiden, diese verwirren meist mehr als Sie nutzen.
Verwenden Sie stattdessen besser Schnitte und Teilschnitte.

(3) Schnitte nach Möglichkeit in die Projektionsebene legen.


Dadurch helfen Sie Fehler vermeiden und verkürzen die Suchzeit. s.a. „Schnitte“

(4) isometrische oder dimetrische Ansicht in kleinerem Maßstab zeichnen


Nicht nur Zeichenprofis lesen die Zeichnung! Einkäufer, Vertriebsleute usw. schätzen die
räumliche Darstellung, so vermeiden Sie Mißverständnisse.

(5) Verwenden Sie nur genormte Maßstäbe (10:1 5:1 2:1 1:1 1:2 1:5 usw)

3 2

4
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4. Bemaßung

(1) Gesamtmaße angeben!


Die Gesamtmaße sind für Rohteile , den Versand und zur Kostenschätzung notwendig.

(2) Wählen Sie funktions-, prüf- und fertigungsgerechte Bezugskanten.

(3) Radienbemaßung
Bevorzugte Reihen beachten, fettgedruckte Radien bevorzugen
(wegen Wendeschneidplatten und sonstigen Werkzeugen)
0,2 - 0,3 - 0,4 - 0,5 - 0,6 - 0,8 - 1 - 1,2 - 1,6 - 2 - 2,5 - 3 - 4 - 5 - 6 - 8 - 10 - 12 - 16

(4) Vermerk „mit Pos 3 bohren“ oder „Pos 2 passend auf Pos 6“ vermeiden.
Stattdessen Maß-, Form- oder Lagetoleranzen verwenden.

(5) Keine Kettenmaße!


bei doppelter Bemaßung muß ein Maß in Klammern stehen

(6) Verdeckte Kanten dürfen nicht bemaßt werden.


Verwenden Sie stattdessen Ausbrüche oder Teilschnitte.

4 5

1 1
6

3
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5. Bezugselement

Form- und Lagetoleranzen beziehen sich stets auf bestehende Körperkanten, Ebenen und
sonstige, reale Elemente.
Gedachte Geometrien wie Mittel- oder Symmetrielinien sind dafür nicht geeignet

(1) Das Bezugselement wird durch ein Bezugsdreieck gekennzeichnet.

(2) Die Bezugselement müssen in ihrer Form und ihrer Lage zueinander toleriert werden

(3) Geben Sie wenn möglich mindestens 3 Bezugselemente an.

2
2

2 1
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6. Oberflächen- und Kantenangabe

(1) Rz statt Ra verwenden


Der arithmetische Mittenrauhwert Ra ist unempfindlich gegenüber extremen
Profilspitzen, der Aussagewert im Vergleich zu R z ist deshalb gering.

(2) Oberflächen nur so fein wie nötig festlegen.


Mit dem Oberflächenzeichen werden die möglichen Verfahren und Kosten festgelegt!
Rauheit Aussehen Typisches Verfahren Anwendung
Rz 4 Riefen mit bloßem Auge Schleifen, Honen, Reiben Lauffläche RWDR
nicht mehr sichtbar Lagersitz, Passung
Rz 6,3
Rz 16 Riefen mit bloßem Auge Fräsen, Drehen (Schlichten) Auflageflächen
noch sichtbar
Rz 25
Rz 63 Riefen fühlbar und mit Bohren, Sägen, Drehen Allgemeine Flächen
bloßem Auge sichtbar (Schruppen)
Rz 100
Rz 160 Grobe Struktur mit Schlagschere, Sandguss, Untergeordnete Flächen
Bruchkanten Brennschneiden,
Rz 400

(3) Verfahren nur in Sonderfällen und in Englisch angeben

(4) Allgemeine Oberflächengüte und Kanten angeben. Beispiel: Sonderverfahren für die
PMMA (Plexiglas) Bearbeitung

1 2

4
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Lörrach Techniker und Meister Datum: Seite 8
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7. Schnitte

(1) Schnitte nach Möglichkeit in die Projektionsebene legen.


In diesem Fall entfällt die Schnittbezeichnung (A-A)

1 2

(2) Rippen werden nicht geschnitten dargestellt

(3) Schnitte werden alphabetisch abwärts benannt (A, B, C . . . ).


Detailansichten werden alphabetisch aufwärts benannt (Z, Y, X . . .).

(4) Volle Werkstücke welche keine Hohlräume oder verdeckte Einschnitte aufweisen, werden
in Längsschnitten nicht geschnitten.
Dies gilt für Achsen, Wellen und Normteile wie zB. Schrauben, Stifte, Bolzen.

(5) In Schnitten dürfen keine verdeckten Kanten gezeichnet werden


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8. Form- und Lagetoleranzen

 Buchtip: Walter Jorden Wolfgang Schütte,


Form- und Lagetoleranzen Handbuch für Studium und Praxis
Hanser-Verlag

(1) Wählen Sie funktions-, prüf- und fertigungsgerechte Bezugskanten.


(2) Toleranz nach dem Grundsatz „so ungenau wie möglich“ aussuchen.
(3) Bohrungen welche eine genaue Lage benötigen, am besten mit theoretischen Maßen
(Maße im Rechteck) bemaßen.

(4) Vermeiden Sie Einträge wie „mit Gegenstück gebohrt“ oder „an Pos. 7 angepasst“.

(5) Einzelne Toleranzangaben schließen Formtoleranzen mit ein, zB H7 E

(6) Siehe auch Bemaßungsbeispiele im Anhang

(7) Nicht zuletzt:


Halten Sie den Vorwurf aus: „Seit du da bist sind die Zeichnungen viel komplizierter
geworden.“
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9. Bearbeitungszugaben

Bearbeitungszugaben werden vor allem bei Umformteilen (Rückfederungen), Gussteilen,


Schweißkonstruktionen (Wärmeverzug), Profilen (grobe Walztoleranzen) sowie gehärteten
Bauteilen (Wärmeverzug) verwendet.

Bearbeitungszugaben ermöglicht es Auflageflächen zu schaffen oder die erforderlichen


Maßtoleranzen und Oberflächengüten sicherzustellen.

(1) Die spanend abzutragende Fläche kann als Phantom-Linie eingetragen werden, dies
erleichtert den Bearbeitern die Arbeit.

Hartbearbeitung (Drehen und Fräsen von gehärteten Oberflächen)


Eine Mindestbearbeitungszugaben von 0,2mm technisch notwendig.
Die Werkzeuge benötigen eine Mindestspandicke, ansonten kann die Oberfläche schmieren!

 Sehen Sie Fasen für den sanften Werkzeugeingriff vor.


Diese Fasen können bei der Hartbearbeitung entfernt werden.

Gussteile
Eine Mindestbearbeitungszugaben von 2,5 mm technisch notwendig.
Außerdem ist die Höhe des Aufmaßes ist vom Werkstoff, vom größten Nennmaß des
Gussstückes sowie von der Art der Bearbeitung abhängig.
Bei Gussteilen sind die Bearbeitungszugaben genormt, beispielsweise in DIN ISO 8062
„Allgemeintoleranzen und Bearbeitungszugaben“ für GJL und GJS.

 Je nach Komplexität können auch separate Rohteil-, oder Vordrehzeichnungen


angefertigt.
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10.Stahlbau

Stahlbaukonstruktionen bestehen meist aus Profilen und Blechen. Typischerweise werden


die Bauteile durch Schweißen oder Schrauben gefügt.
Zentrale Normen sind die EN 1090 und die EN 1993 (inkl. Eurocode 3).

 Die Grenze zwischen Maschinenbau und Stahlbau ist oft nicht eindeutig.
Grundsätzlich sollten Sie Schweißgruppen nach Möglichkeit nicht mit nach den
Toleranzen des allgemeinen Maschinenbaus gefertigt werden.

10.1 Allgemeintoleranzen in Stahlbau

Allgemeintoleranzen für Schweißkontruktionen (Längen und Winkel) DIN EN ISO 13920


Bsp.
DIN EN ISO 13920-D L=400+/-7mm
DIN EN ISO 13920-A L=400+/-2mm s.a. TBB-Europa Metallbautechnik

Maßbeispiele für DIN EN ISO 13920 - Toleranzklasse B


Quelle: Techno Metall Fertigung Wiegand OHG

Allgemeintoleranzen für thermischen Schneiden (Brenn-, Plasma-, Laserschneiden . . .)


DIN EN ISO 9013
Bsp.
ISO 9013-342 für t=10 gilt L=400+/-1,5mm u<0,5mm Rz=128
Normhauptnummer
Rechtwinkligkeitstoleranz
Gemittelte Rauhtiefe
Toleranzklasse
ISO 9013 - 231

Angabe von Brennschneiden in technischen Zeichnungen


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10.2 Zeichnungen im Stahlbau

 Die EN 1090 hat ihre historischen Wurzeln im Baubereich.


Viele Regelungen betreffen damit auch vor allem Bauwerke und sind nicht direkt
auf den Maschinenbau übertragbar.
Die EN1090 bietet aber gute Anhaltspunkte für Stahlbaukonstruktionen im
Maschinenbau.

Mindestangaben in einer Stahlbauzeichnung:

(1) ISO 13920 allgemeine Längen- und Winkeltolerierung


(2) ISO 5817 Bewertungsgruppe für Schweißnahtunregelmäßigkeiten
(3) EN 1090 – EXC2 execution class
(1=geringe Schadensfolgen 2 = Standard, 3/4=erhöht)

3
1
2

optionale Angaben
(4) DIN EN ISO 1461 wird ein Bauteil Feuerverzinkt, so kann die entsprechende Norm
mitangegeben werden, häufig befindet sich der entsprechende
Vermerk jedoch im Bestelltext
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10.3 Loch- und Randabstände

 Loch- und Randabstände sind in der EN1090 geregelt, sie gelten nur für
Stahlbauten. Sie dienen als guter Anhaltspunkt bei der Verwendung von Profilen.

w-Maß und Lochdurchmesser an Profilen

die Lochdurchmesser und die Nietrisslinie, auch w-Maß, sind genormt!


Dadurch wird der optimale Abstand der Bohrungen zum Profil sichergestellt.

Siehe auch TBB Europa „Profile“

Rand- und Lochabstand

Die Lage von Bohrungen ist im Maschinenbau nicht genormt.


Eine praktische Hilfe bietet hier aber die Stahlbaunorm EN1090:

Quelle: Tabellensammlung Landesverband Metall Niedersachsen/Bremen 2017


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11.Beschichtungen

11.1 Lackieren

Lackierungen werden selten direkt auf der Zeichnung vermerkt, meist steht sie im
Pflichtenheft oder wird im ERP* System verwaltet.

 Farben werden nach einer Farbskala wie zB RAL angegeben, sie sind häufig
auftragsgebunden und dadurch ist eine Handhabung mit Stammdaten einfacher.

Neben dem Farbton, der Lackqualität und der Mindestschichtdicke wird sogar teilweise die
Vorbehandlung festgelegt.

*Mit ERP (Enterprise-Resource-Planning) Software wird das Kapital, Personal, Betriebsmittel


und Material verwaltet.

11.2 Feuerverzinken

Ein Korrosionsschutz durch Feuerverzinken kann auf der Zeichnung mit „Feuerverzinkt nach
EN ISO 1461“ vermerkt werden, meist steht er aber im Pflichtenheft (Die Verzinkerei erhält in
der Regel gar keine Zeichnung von den Bauteilen.).

 Werden Bauteile feuerverzinkt, so müssen Sie speziell konstruiert werden. Bitte


beachten Sie die entsprechenden Konstruktionsvorschriften.
Diese können Sie unter www.feuerverzinken.com kostenlos beziehen.

11.3 Galvanisieren

Für galvanische Überzüge gilt:

Norm Galvanische Überzüge DIN 50960 Teil 1


Beispiel für Bestellangaben* DIN 50961 Fe/Zn 8 C

*Angaben auf Zeichnungen betreffend galvanischer Oberflächen, sind in der DIN 50960
geregelt. Sie beinhalten in der Regel: die Norm, Grundmaterial, Deckschicht(en),
Schichtdicke(n) und Toleranzen, Finish und Zusatzbehandlungen. Die Angaben varieren von
Metall zu Metall.
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12.Teilenummern

Die Teilenummer wird von jeder Firma selbst festgelegt. Wichtig ist vor allem daß ein
solches System nicht „platzt“, d.h. daß ausreichend Nummern zur Verfügung stehen. Die DIN
EN 7200 empfiehlt 16 Stellen.

Beispiel eines Nummernsystemes:

E500 2016 0030 0010


zzzz yyyy xxxx wwww

zzzz Teileart: Ezzz Einzelteil


Bzzz Baugruppe
Szzz Schweißgruppe
Rzzz Ersatzteil
Zzzz Zukaufteil (kein Normteil)

yyyy Untergruppe 1 (met: Anlegedatum)

xxxx Untergruppe 2 (met: Kapitel)

wwww laufende Nummer

13.Anhang (Beispiele von Zeichnungen)


B 14 C
60
A

8
n6 H7{

Z
48

Y
4xn2
+ 0,05
36 - 0,00
4 Y
+ 0,00 Y A
24 - 0,05

Y
12
M10

n6
n10
0
Z

0
B-B C-C

12
68
80

+ 0,00
+ 0,05
B

30 - 0,05
50 - 0,00
Z 2x45°
C
2:1
12

W Rz 100
A-A Halbzeug
Tolerierung ISO 8015 DIN ISO 2768 mK Werkstoff: EN AW 5754-H112
X Rz 25 +0,5 -0,5 Oberfläche DIN EN ISO 1302 Kanten ISO 13715 Gewicht: 0,139 kg
Erstellt durch Genehmigt von Dokumentenart
+0,2 -0,2 Jean Metz Jean Metz Einzelteilzeichnung
Titel Projekt

Y Rz 6,3 CAD Grundlagen


Grundplatte Sachnummer

W Z Y 4800 2016 5200 0014


Z Rz 4 ( ) Maßstab Änd. Ausgabedatum Blattgröße Blatt

Grundplatte 80x60x12.idw, © 11.04.2016, Jean Metz 1:1 01 11.04.2016 A4 1 /1


8
21
64
77

0
85
A 2x
(40) (40)
36
f 0,1 A-A 32
26

C 14
4 8
c 0,05 cz
0 0
Y

Y
2xØ4 j n0,05 A B C
0
4

4xn4,5
14
j n0,05 A B C
B
b 0,05 A

4,5
4xn8 2xM4 j n0,05 A B C
4xn4 H7{ j n0,05 A B C
j n0,05 A B C b 0,05 A
b 0,05 A 1:2
W Rz 100
Halbzeug
Tolerierung ISO 8015 DIN ISO 2768 mK Werkstoff: 1.0038 (S235JR)
X Rz 25 +0,5 -0,5 Fl. EN 10058-40x20 Gewicht: -
Oberfläche DIN EN ISO 1302 Kanten ISO 13715
+0,2 Erstellt durch Genehmigt von Dokumentenart
-0,2
Jean Metz Jean Metz Einzelteilzeichnung
Titel Projekt
Y Rz 6,3
Grundplatte 85x40 CAD Grundlagen
Sachnummer

W 1E20 2016 3500 0012


Z Rz 4 Maßstab Änd. Ausgabedatum Blattgröße Blatt

Grundplatte 85x40x14.idw, © 23.03.2017, Jean Metz 1:1 01 23.03.2017 A4 1 /1


B 0,5 A

100
130
470
500

0
600
Z
0
20
20 0,1
4x 8 0,5
0,1 A B C
C A

0,5 A B

4x
200 R3
0
flame polished
2x45 2x45 X X
x = 1 : 10
Halbzeug

X
Tolerierung ISO 8015 DIN ISO 2768 mK Werkstoff: PMMA glasklar
X - Gewicht: 2,821 kg
Oberfl che DIN EN ISO 1302 Kanten ISO 13715
Erstellt durch Genehmigt von Dokumentenart

Jean Metz Jean Metz Einzelteilzeichnung


Titel Projekt
+0,5 -0,5
Z +0,2 -0,2 Scheibe 600x200x20 CAD Grundlagen
Sachnummer

3000 2016 3001 0002


2:1 Ma stab nd. Ausgabedatum Blattgr e Blatt

Scheibe 600x200x20.idw, 15.06.2016, Jean Metz 1:2 02 22.02.2019 A4 1 /1


0,1 A-B
27,5
25
DIN 509-E 06x0,3
20

28
1,5x45 16
Rz4 Rz4

M8

20 h7
20 h7

M16x1,5
ISO 6411-A4/8,5
DIN 76-A A
(16) 0,5x45 B
SW 36 0,1 A-B Z

( 46)
20
0,1 A-B
DIN 509-E 06x0,3 55
92,5
+0,5 -0,5
Rz100 Rz4 +0,2 -0,2
1:2
( ) Halbzeug

R1
Tolerierung ISO 8015 DIN ISO 2768 mK Werkstoff: C40E (1.1186)
Oberfl che DIN EN ISO 1302 Kanten ISO 13715 Rd EN10278-46 Gewicht: 0,305 kg
Erstellt durch Genehmigt von Dokumentenart

Jean Metz Jean Metz Einzelteilzeichnung


0,5x45 0,5x45 Projekt
Titel

Welle D.46 x 92,5 CAD Grundlagen


Z Teilenummer

0300 2016 3001 0004


2:1 Ma stab nd. Ausgabedatum Blattgr e Blatt

24.01.2018, Jean Metz 1:1 02 24.01.2018 A4 1 /1


70 0,05 A-B
0,05 D
R4 1x45
R4 Z

0,05 A-B
2:1

(8 )
66,4
60 h9

54,7
1,85 +- 0,1
0,0

90
32 39
35 H7
44
0,5 B
A

42 H7
Y
50,5

Y
47 H7

45
Y

15
Z R0,6
4x 6,5
0,1 A-B C D

R6
D

80
6
C R0,
0

4,8+0,1
10

67
20

(63)
+ 0,20
-
+ 0,10
+ 0,00
+ 0,10

+0,5 -0,5
2
0

+0,2
4

-0,2
16 - 0,00

59 0,00
58 - 0,00
45 - 0,20

W Rz 100
Halbzeug
Tolerierung ISO 8015 DIN ISO 2768 mK Werkstoff: EN AC 51300
X Rz 25 Oberfl che DIN EN ISO 1302 Kanten ISO 13715 Gewicht: -
Erstellt durch Genehmigt von Dokumentenart

Jean Metz Jean Metz Einzelteilzeichnung


Titel Projekt

Y Rz 6,3 1:2 20. Stirnradgetriebe


Geh use Sachnummer

W Y GE00 2016 1234 0010


Z Rz 4 ( ) Ma stab nd. Ausgabedatum Blattgr e Blatt

Geh use_Glocke.idw, 19.03.2018, Jean Metz 1:1 03 19.03.2018 A4 1 /1


0
4
15
21
4x 6,5
0,1 A B B
2xM5 0,1 B
0,05 C 4,8+0,25

45
40
95

47 H7

59,8 H7
54,7 0,05
50 h6
1
y y
20

y 1x45
A
+0,2 -0,5 2x45
75 +0,5 -0,2
w
w Rz 100
0
11
10

Dokumentenart
Tolerierung ISO 8015 ISO 2768 mK Werkstoff: EN AW 5754-H112
Einzelteilzeichnung Gewicht: -
Rz 63 Oberfl che DIN EN ISO 1302 Kanten ISO 13715
x Erstellt durch Genehmigt von Halbzeug / Rohma e

Jean Metz Jean Metz


Titel Projekt

y Rz 16
Lagerdeckel D.95 19. Lagerdeckel
Sachnummer Pos Menge

Rz 4
E001 2017 0012 0001
z Ma stab nd. Datum Blattgr. Blatt

1:1 02 14.02.2019 A4 1 /1
Datei:M:\Themen\C\CAD\Inventor\19. Dichtungen\19. Lagerdeckel.idw
45°
B
R1 R1
0,5x45°
z

,5
R3
0,5x45° b 0,1 A

R6
b 0,1 A
Z A

n28 H7{
2:1

n40

n109
n91
n112

n131
Z
R6
R6

r 0,1 A-B
e n0,2
1:2
w Rz 100
+ 0,00
23

19
+ 0,10
14 - 0,10

9
5
0
28 - 0,10

x Rz 63

w y Rz 16
+0,5 -0,2
z +0,2 -0,5
z Rz 4

Dokumentenart
Tolerierung ISO 8015 ISO 2768 mH Einzelteilzeichnung Werkstoff: 1.1191 (C45E)
Oberfläche DIN EN ISO 1302 Kanten ISO 13715 Gewicht: 1,224 kg
Erstellt durch Genehmigt von Halbzeug / Rohmaße

Jean Metz Jean Metz D. 135x30


Titel Projekt

Seilrolle D.112x7 15. Gleitlager


Sachnummer Pos Menge

E011 2016 0011 0002


Maßstab Änd. Datum Blattgr. Blatt

1:1(1:2) 01 17.05.2017 A4 1 /1
Datei:M:\Themen\CD\CAD\Inventor\11. Seilrollenbock\Seilrolle.idw
100
83
17

50
0
100
83

50
40
17
0 4x 11 0,2 A B C
A
C
B x

DIN2448-60,3x10-82
(9)

+ 0,0
100 - 0,1

a7
Z Bl. EN 10029-10
1:1
Z
x
0,2
w Rz 100

x Rz 63

y Rz 16

w Rz 4
z
ISO 5817 - D
Dokumentenart
Tolerierung ISO 8015 ISO 2768 mK - E Einzelteilzeichnung Werkstoff: S235JR
Oberfl che DIN EN ISO 1302 Kanten ISO 13715 Gewicht: 2,199 kg
Erstellt durch Genehmigt von Halbzeug / Rohma e

Jean Metz Jean Metz


Titel Projekt

St tze 30. Bearbeitungszugaben


Sachnummer Pos Menge

2610 2017 0006 1001


Ma stab nd. Datum Blattgr. Blatt

1:2 00 18.05.2017 A4 1 /1
Datei:M:\Themen\CD\CAD\Inventor\6. Schwei konstruktion\St tze 100.idw
Pos 2: DIN 10056-L50x50x4 -392 4
DIN 1026 - U50
Pos 3: DIN 10056-L50x50x4 -592 Y
(46)

30

45°
600

L
2
400

3
1

Pos 1: DIN 10056-L50x50x4 400 800


Ø8

14
a3
9
Z
600
Feuerverzinkung nach EN ISO 1461

Z 1:2
Dokumentenart
ISO 5817-D DIN EN ISO 13920-A Werkstoff:
Gesamtzeichnung Gewicht: -
DIN EN ISO 1461
Erstellt durch Genehmigt von Halbzeug / Rohmaße

Jean Metz Jean Metz


Titel Projekt

a3 Podest 16. Gestell


Sachnummer Pos Menge
Y B003 0160 2016 0001
Maßstab Änd. Datum Blattgr. Blatt
1 : 20 1:2 1:5(1:2) 00 01.02.2017 A4 1 /1
Datei:M:\Themen\CD\CAD\Inventor\1.6 Gestell\Grundgerüst.idw
75 (876)
4

(14
7)
150 820
4
730

150

(151)
3
600

2 400

a2 200

50
1 0
Z
600
400

a2
400
270

(2)

Ecken dicht
240

R3
10

verschwei en
a2 edges welded
20 leakproof

Z
1:2
Dokumentenart
ISO 5817-D DIN EN ISO 13920-A Fertigungszeichnung Werkstoff:
Gewicht: -
Erstellt durch Genehmigt von Halbzeug / Rohma e

Jean Metz Jean Metz Blech-EN10130-DC01 Am


Titel Projekt

Abzugshaube Blechbearbeitung
Sachnummer Pos Menge

2018 0003 0019


Ma stab nd. Datum Blattgr. Blatt

1:10 00 19.03.2018 A4 1 /1
Datei:M:\Themen\CD\CAD\Inventor\1.7 Blechteile\Abzugshaube_kpl.idw

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