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Sean A. Day:
Auf der Suche nach einem Weg des Erforschens

Die Frage ist der Umfang, in dem die Synästhesie(n) eines Synästhetikers oder einer
Synästhetikerin seine oder ihre Handlungen und (künstlerische und andere) Produk-
tionen orientiert.
Ich habe drei Synästhesietypen. Die erste, die ich hier behandeln werde, ist der
Typ, bei dem die verschiedenen Klangfarben von Musikinstrumenten für mich je-
weils ihre eigenen einzigartigen synästhetischen Farben hervorrufen. Ich projiziere
diese Farben räumlich nach außen vor mich, je nach der Situation irgendwo von
rechts vor meine Nase bis in Entfernungen von 50 Metern.
Als ich etwa 17 oder 18 Jahre alt war (ich bin nun 45), lag der Hauptschwer-
punkt meines Lebens beim Komponieren von Musik, vor allem im großen orchestra-
len Rahmen. In dem Alter hatte ich eine formale Ausbildung im Spiel von Perkus-
sion, Orgel und Klavier, neben Musiktheorie und Grandlagen der Orchestrierung.
Ich ging zur Universität mit dem Hauptfach Musikkomposition. Mein Ziel war, gro-
ße, auf Jazz/Rock basierende Orchesterstücke à la George Gershwin, Duke Ellington
und Frank Zappa zu schreiben, und zwar unter Benutzung meiner Synästhesie als
Anleitung für die Orchestrierung.
Und so traf ich sofort auf Schwierigkeiten. Ich wollte Stücke schreiben, die In-
strumente kombinieren, deren Klänge für mich als Kombination „gut“ aussahen. Je-
doch je mehr ich das verfolgte, umso schlechter wurden der Klang und die Balance
der Instrumente.
Um einige Beispiele zu geben: Ein traditionelles Streichorchester besteht natür-
lich vor allem aus Bogenstreichinstrumenten. Alle Bogenstreichinstrumente rufen
für mich synästhetische Schattierungen von Braun hervor – vom hellen Gelbbraun
der Violinen über die vollen, dunklen, rötlichen Brauntöne der Cellos bis zum nahe-
zu schwarzen Farbton des Kontrabasses. Mit Streichinstrumenten als Grundlage ha-
be ich daher Schattierungen von Brauntönen als Grundlage. Ich habe Braun nie sehr
gemocht; ich bevorzuge andere Farben, wie Rot, Orange, Violett oder manchmal
Grün.
Blechblasinstrumente könnten etwas Rot-, Orange- oder Gelbtöne hineinbrin-
gen. Sie könnten mitunter schön mit den braunen Seiteninstrumenten kontrastieren.
Eine allgemeine Orchestrierungsregel (von Rimsky-Korsakov und anderen Experten
der Orchestrierung gepriesen) besagt jedoch, dass der beste Weg einer Balance der
Klangfarben von Blechblas- und Seiteninstrumenten ist, das Waldhorn zu verwen-
den. Unglücklicherweise ruft das Waldhorn für mich synästhetisch große Blätter in
einem sehr ausgeprägten Orange-Gelbton hervor (in den USA „Schulbusgelb“ ge-
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nannt), das ich wirklich nicht mag und das einfach sichtbar heraussticht und in häss-
licher Weise mit allem anderen kontrastiert. So könnten wir ein Orchesterstück (z.B.
Mahler) haben, in dem die Waldhörner klanglich sehr schön spielen und die Blech-
blasinstrumente perfekt mit den Streichinstrumenten verbinden, aber weil sie für
mich visuell vorhanden sind, wären da diese großen hässlichen gelben Blätter. Des-
halb würde ich versuchen, Waldhörner zu vermeiden, was eine schlechte Idee ist.
Um es noch schlimmer zu machen, wollte ich die Farben hinzufügen, die mir
gefielen – Violett-, Orange-, Rosa- und helle Grüntöne. Die einzigen Instrumente,
die für mich Violett auslösen, sind Saxophone, die keine traditionellen Orchesterin-
strumente sind. Das war aber in Ordnung, weil ich ohnehin Jazzstücke schreiben
wollte. Allerdings neige ich dazu, Kontraste von Violett mit Braun nicht zu mögen
(in meinen späten Jugendjahren und frühen Zwanzigern hatte ich eine starke körper-
liche Abneigung gegen diese Farbkombination); wenn ich Saxophone hatte, wollte
ich deshalb keine Streichinstrumente. Was ein weiteres großes Problem war.
Wo es mit meinen Farben gelang war beim Spiel improvisierter Solos in klei-
nen Jazz- oder Rockgruppen. Da meine Musiksynästhesie sich auf die Klangfarben
der Instrumente bezog, rief jedes Instrument, das ich spielte, konsequent die gleiche
Farbe hervor, wann immer ich es spielte, vorausgesetzt, dass ich nichts tat, um das
zu ändern. Daher nahm ich schon sehr früh zwei verschiedene Stile an und wählte je
nach Situation zwischen ihnen. Bei einigen Stücken wurde das Solo fast haupt-
sächlich von mir gespielt, so dass mein Ziel war, den Klang meines Instruments so
weit wie möglich zu ändern; zum Beispiel zu versuchen, das rosafarbene Violett ei-
nes Vibraphons so dunkelviolett wie möglich zu optimieren. Das war bei einigen
Instrumenten (wie Vibraphon oder Synthesizer) offensichtlich leichter als bei an-
deren (wie Klavier). Der andere Stil war, mein Solo so aufzusetzen, dass andere In-
strumente mit „Stichen“ und anderen kleinen „Add ins“ dazukommen konnten; dem-
nach würde ich meine Instrumentenfarben produzieren, aber in einer Art und Weise,
die erlaubte, dass hier und da andere Instrumente ihre Farbblitze einstreuen konnten.
Diese Solos gehörten zu den wenigen Stellen, an denen mir meine synästhetischen
Musikfarben gelegentlich wirklich zuarbeiten konnten.
Als Zwanzigjähriger verließ ich das Dezernat für Musik an der Universität, an
dem ich war, aus vielen anderen Gründen als irgendwelchen Komplikationen durch
meine Synästhesie. Allerdings war mir zu der Zeit klar geworden, dass ich meine
durch Klangfarben ausgelösten Farbsynästhesien nicht als hauptsächliches Organisa-
tionsprinzip bei der Orchestrierung meiner Kompositionen nutzen konnte. Es würde
einfach nicht gelingen. Je mehr Instrumente (und ich neige dazu, viele verschiedene
Instrumente für die vollen Klänge, die ich produzieren möchte, verwenden zu wol-
len), um so weiter entferne ich mich von Zielen, die ich im Zusammenhang mit Far-
ben haben könnte. Ich könnte mich einerseits dafür entscheiden, Farben zu kombi-
nieren und völlig unbalancierte Klänge im Stil von P.D.Q. Bach zu produzieren,
oder ich könnte gute, richtig orchestrierte Musik schreiben, die für mich keine vi-
suelle Anziehung hätte.
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Ich habe auch „Geruch zu Farbe“ und „Geschmack zu Farbe“ Synästhesien, was uns
zur nächsten Stufe bringt. Vor ungefähr fünf Jahren, als ich etwa 40 Jahre alt war,
wurde ich von einem Forscher eines Unternehmens, das künstliche und natürliche
Geschmacksstoffe herstellt, vertraglich verpflichtet. Dieser Forscher, der selbst eine
ausgebildete professionelle „Nase“ war, wollte herausfinden, ob mir meine Syn-
ästhesie irgendwelche speziellen „Vorteile“ beim Identifizieren und Unterscheiden
von Geschmacksstoffen verlieh. Ich war davon selbst fasziniert und stimmte deshalb
zu, an „Geschmackstest“-Experimenten teilzunehmen.
Unglücklicherweise strebte zu dieser Zeit einer der Hauptkunden des Unterneh-
mens danach, seine Softdrink-Reihe zu verbessern, vor allem seine Diät-Cola. Ich
hasse Colas. Nicht einfach wegen der Geschmäcker, die ich meistens als unange-
nehm empfinde, sondern auch wegen der ausgelösten synästhetischen Farben. Cola-
Getränke rufen für mich synästhetisch gewöhnlich ein großes Oval (horizontal lie-
gend) in blauen Farbtönen mit einer schwarzen Basis, mit Anflügen aus Rosa und
manchmal Grün in der oberen Hälfte hervor. Etwa die Hälfte aller Colas ruft jedoch
als Teil der Farben, die sie auslösen, in der oberen rechten Ecke meines Gesichtsfel-
des einen Flecken aus gelblichem Grau hervor, das bloß als entweder „schweißfarbi-
ges Gelb“ oder, genauer, „urinfarbiges Gelb“ beschreibbar ist. Ich mag Gelbtöne
generell nicht, aber dieser besondere Farbton ist wahrscheinlich der unangenehmste
von allen.
So ließ mich dieses Unternehmen verschiedene Softdrinks probieren. Aber es
brachte alles nichts: Alle diese Colas, die ihr primärer Schwerpunkt waren, hatten
denselben zugrunde liegenden Diät-Cola-Geschmacksstoff, der den unentrinnbaren
gelben Flecken in der oberen rechten Ecke auslöste, den ich einfach nicht ignorieren
konnte, egal, wie sehr ich es versuchte. Daher endeten alle Geschmacksstoffvarian-
ten, die sie versuchten (wie Limone, Vanille, Nelke oder künstlicher Zimt), mit die-
sem angewiderten Ausdruck auf meinem Gesicht. Häufiger, als ich es verhindern
konnte, sagte ich „igitt“ – was nicht sehr angenehm für Unternehmensvertreter ist,
die versuchen, den Stolz auf den gegenwärtigen Hauptschwerpunkt ihres wichtigsten
Kunden aufrecht zu erhalten.
Nach etwa vier oder fünf Einzeltreffen dieser Art gingen wir, vielleicht etwas
weniger als freundlich, getrennte Wege. Ich war ziemlich enttäuscht. Ich fühlte, dass
ich wahrscheinlich mit etwas mehr Erfahrung und geführtem Training meine Fähig-
keiten hätte verfeinern können, so dass meine Synästhesie ein hilfreiches Gut bei der
Unterscheidung von Geschmacksstoffen geworden wäre. Jedoch kann ich die An-
gelegenheit aus ihrer Sicht der Dinge sehen: Ich habe keine Wahl, welche Farben die
Geschmacksstoffe und Gerüche hervorrufen, und manchmal wenig Wahl in meinen
automatischen körperlichen Reaktionen, die nicht immer für gute „öffentliche Bezie-
hungen“ mit Kunden geeignet sind.
Nun weiter zur nächsten Stufe. Nach der Erfahrung, dass meine Experimente beim
Orchestrieren nicht funktionierten, und nachdem ich damit gespielt hatte, eine Ama-
teur„Nase“ (oder „Zunge“? oder was-auch-immer) für ein Geschmacksstoff-Unter-
nehmen zu sein, habe ich mich auf ein anderes Experimentierfeld begeben: Kochen.
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Dies entstand aus kleinen, nebensächlichen Dingen, die ich mit bestimmten Nah-
rungsmitteln machte, die anderen Menschen, z.B. meiner Frau, auffielen und die
meine Aufmerksamkeit darauf dann in ein anderes Licht lenkten.
Eine meiner bevorzugten Gerichtkombinationen ist z.B. Espressokaffee und
Jalapeño-Pfeffer. Man nehme ein oder zwei Schlückchen Espresso, esse dann einen
Jalapeño und spüle dann das Brennen mit einem weiteren Schlückchen Espresso
herunter. Die Geschmackskombination ist eindeutig ein „erworbener Geschmack“
und ich bekomme gewöhnlich ziemliche Magenverstimmungen, wenn ich zu weit
gehe. Aber ich mache es wegen der synästhetischen Farbkombination. Kaffee führt
zu einem dunklen, öligen grünen Pool vor mir, etwa auf Augenhöhe und ein wenig
nach links, ungefähr in der Größe eines Abendbrottellers in direkter Aufsicht. Jala-
peño-Pfeffer löst visuelle Synästhesien in Gestalt kleiner fein geschliffener Saphire
und Granate oder Rubine aus. Kombinieren Sie diese beiden, dann bekommen Sie
ein farbenprächtiges Gemisch aus kleinen blauen und roten Edelsteinen, die in grü-
nem Öl funkeln (es sieht besser aus als es klingt).
Ich meine, dass meine Wendung zum Spielen mit Kochexperimenten aufkam,
als mir drei verschiedene Dinge auffielen: 1) Meine Neigung, mir kurz nach dem Es-
sen von Hühner- oder Rindfleisch Eiscreme zu wünschen. 2) Meine Faszination,
Blauschimmelkäse oder Erdnussbutter auf einem Hamburger zu haben. 3) Meine
Liebe, Ricotta-Käse mit Spinat zu kombinieren. Als ich aufhörte, nach dem „Wa-
rum“ für all das zu fragen (mit wahrscheinlich mehr als ein oder zwei Anstößen
durch meine verdutzte Frau), wurde mir bewusst, dass es an den entstehenden
synästhetischen Farbkombinationen lag. Rindfleisch führt dazu, dass ich ein dunkles,
volles Blau sehe; Hühnchen ein Himmelblau; deshalb möchte ich gerne Eiscreme,
weil das ein weiteres Himmelblau ist, das die Farbe schön abrundet. Ähnlich ist es
mit Blauschimmelkäse (der ein schönes violettes Blau hervorruft) auf Rindfleisch
(ein volles Blau); Erdnussbutter ruft ein dunkles Grau hervor, das ebenfalls sehr
schön das Blau von Rindfleisch ausgleicht. Das tiefe volle Violett von Spinat passt
perfekt zum milden hellen Blau von Ricotta.
Deshalb entdecke ich, dass die synästhetischen Farben meiner Nahrungsmittel
manchmal (obgleich nicht immer) zu sehr einzigartigen – und nicht schlecht
schmeckenden – Nahrungsmittelkombinationen führen können, während die Versu-
che, Instrumente aufgrund der Farben, die sie auslösen, zu kombinieren, nie für mich
funktionierten, was Musik betraf. Eine Nahrungsmittelkombination, die kürzlich in
Australien Aufmerksamkeit auf sich zog, war meine Erfindung von Hühnchen
Orange à la Mode; das heißt, eine gegrillte knochenlose Hühnerbrust, gekrönt mit ei-
ner Kugel Vanille-Eiscreme, alles überzogen mit einer Orangensoße. Für mich ist
das synästhetisch eine prächtige Kombination. Der Geschmack von Hühnchen ruft
ein Himmelblau hervor; Eiscreme ein Himmelblau; Vanille ein Himmelblau; und
Orange ein Himmelblau; aber die Schattierungen sind alle nur ganz fein verschieden,
so dass es vier unterscheidbare Nuancen gibt, die ineinander übergehen. Die entste-
hende Kombination ist wie ein Gemälde von Maxfield Parish, das die feinsten Un-
terschiede von Blau-Nuancen erforscht.
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Verschiedene Nahrungsgeschmäcker rufen für mich verschiedene Farben her-


vor, aber die Hälfte aller dieser Farben sind Blauschattierungen, so dass es manch-
mal schwer ist, die Farbe Blau als Grundfarbe oder Hauptkomponente zu umgehen.
Wie dem auch sein, ich habe nichts gegen Blau oder finde es langweilig wie das
Braun von Bogenstreichinstrumenten. Gegenwärtig habe ich anscheinend den Drang,
Nahrungsmittel zu kombinieren, die Nuancen von nahezu derselben Farbe hervorru-
fen. Im Moment bin ich gerade fasziniert von denjenigen, die bei mir Orange-Nuan-
cen herbeiführen; das würde z.B. bedeuten, verschiedene Arten von Meeresfrüchten
(wie Lachs oder Tintenfisch) mit Beeren (wie Himbeeren oder Moosbeeren) oder
Nüssen (wie Mandeln) zu kombinieren. Ich bin jedoch auch dabei, mit kontrastie-
renden orangefarbenen Nahrungsmitteln (wie Lachs) und blauen Nahrungsmitteln
(wie Creme) oder violetten Nahrungsmitteln (wie Spinat oder Kürbis) zu experimen-
tieren.
Ich stehe bei all dem am Anfang und habe keine Ahnung, wo es hinführen wird.
Bis vor kurzem führten die meisten meiner Kochexperimente zu Dingen, die keiner
außer mir probieren mochte. Jedoch fiel mir in den letzten drei Monaten ein ka-
lifornischer Küchenchef auf, der von selbst und getrennt ein Hühnchen à la Mode-
Gericht zusammenstellte, das in seinem Restaurant gut lief; und in einer Fernseh-
Koch-Sendung wurde ein Rezept für Himbeer-Tintenfisch angeboten.
Als ich versuchte, Musik zu orchestrieren, versuchte ich, etwas leicht Verkäuf-
liches für die Öffentlichkeit zu produzieren, entdeckte aber, dass meine synästhe-
tischen Farben in diesem Medium nicht funktionierten. In der Küche spiele ich nun
nur für mich mit meinen synästhetischen Farben herum (obwohl meine Frau manch-
mal bereit ist, ein wenig von dem, was ich produziere, zu probieren, und sogar eini-
ge meiner Rezepte mag). Und dabei entdecke ich, dass meine Farbsynästhesien of-
fenbar manchmal zu Ergebnissen führen, die andere ebenfalls vermarktbar finden.
Werde ich zurückgehen und noch einmal versuchen, eine professionelle „Nase“
zu werden? Vielleicht; aber wenn, dann nur zu meinem eigenen Vergnügen. Ich ha-
be darüber nachgedacht, ob ich versuchen möchte, meine Fähigkeiten zu verfeinern,
um meine Synästhesien bei Weingeschmäckern oder vielleicht beim Schmecken von
Tee, Kaffee oder Käse zu nutzen. Hinsichtlich der Musik habe ich mich mit meinen
farbigen Klangfarben in der letzten Dekade arrangiert. Ich sehe nun, wie ich sie als
einen Faktor bei der Entscheidung für Solo- oder Duett-Passagen einsetzen kann,
anstatt sie als Hauptthema beim Orchestrieren mit den Farbkombinationen als
Schwerpunkt zu benutzen. Ich habe einige meiner früheren Kompositionen in dieser
Hinsicht neu überdacht.
Aber zumindest jetzt denke ich noch nicht, dass ich meine Tagesaktivitäten
schon aufgeben werde.

Übersetzung: Alexandra Dittmar, Torsten Fellner