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Jesus sagte:
Komm und folge mir
nach!

Christus will eine Beziehung

Der Mensch will eine Religion

Eine umfassende Studie

Jesus Christus, König der Könige, Herr der Herren,

Gott der Götter. Ihm sei alle Macht, Ehre, Ruhm und

Preis und Herrschaft. Für immer und ewig. Amen.

Christi demütiger Diener

David Neal
Original in Englisch: Jesus Said, Come Follow Me!

Juli 2003 / update Mai 2004

(Übersetzt von M. Lauchenauer)

O Gott, Du mögest erhoben sein über die Himmel.

Lass Dein Ruhm über der ganzen Erde sein.

(Das englische Original finden Sie auf folgender Homepage: Liberty to the
Captives/Freiheit den Gefangenen; siehe David D. Neal)

Jesus sagte: "Komm und folge mir nach!"

Vorwort
Der Autor lebte die meiste Zeit seines Lebens als ein religiöser Mensch, und als solcher hat er
nichts zu offerieren, was Verdienst oder Ruhm bedeutet. Dieses Buch ist dem Herrn meines
Lebens gewidmet: Jesus Christus. Aller Fokus und Aufmerksamkeit müssen auf Ihn alleine
gerichtet werden. Der Herr hat mich durch Seine Gnade vor mehreren Jahren in die Wildnis
(oder: Wüste) geführt. Als ich das Ende meiner selbst erreichte und meine Unfähigkeiten
realisierte, tat ich in Wahrheit Busse und gab mein Selbstleben auf. Während dieser Zeit
nährte Er mich mit dem Brot des Lebens (Manna), welches das Leben und der zerbrochene
Leib Jesu Christi ist – und Er gekreuzigt. Er gab lebendige Wasser zu trinken, welches der
Heilige Geist ist, der Christus lehrt, Ihn ermächtigt und auf den Wegen der Gerechtigkeit
führt. In dieser Wildnis gab es viel Selbstverleugnung, persönliches Opfer, Verfolgung und
der Verlust von Freunden und Familienbanden. Der alte Mensch musste zu Tode gebracht
werden. Das alte religiöse Leben musste niedergerissen werden, und ein neues Leben
wiederaufgebaut werden auf einer sicheren Grundlage, welche Jesus Christus ist. Durch all
dies hindurch war Christus mit mir, und ich wollte dies nicht gegen irgendwas, was die Welt
anbieten kann, eintauschen. Das Alte ist vergangen und es gibt kein Zurück (Gal. 2,18).

Der Autor ist ein Sünder, der durch die Gnade gerettet worden ist. In dem ich mich an die
Gnade halte, das Heil bringt, strebe ich während dieser Pilgerschaft auf der Erde danach
nüchtern, göttlich und gerecht zu leben. Nicht dem Fleische oder weltlichen Lüsten zu leben,
aber Christus erlauben mich zu erlösen und mich von aller Sünde zu reinigen. Ich habe keine
angeborene Fähigkeit, dies in meiner eigenen Stärke zu tun, nur eine Liebe und ein Verlagen,
Gott zu suchen und Seinen Willen auszuführen. Jesus Christus gibt mir die Fähigkeit und die
Kraft nachzufolgen, indem ich Seinen Willen halte. Jesus ist mein Herrn und durch Liebe und
Hingabe, will ich Ihm eifrig dienen. Der Autor ist sicherlich in den Augen derer, die Christus
nicht kennen, ein Fanatiker und ein Extremist. Ich war ein Gläubiger, aber jetzt bin ich ein
Nachfolger.

In voraus möchte ich sagen, dass es nicht möglich ist, die Wahrheit zu reden, ohne das Fleisch
zu beleidigen. Die zwei sind einander total entgegengesetzt. Diejenigen, deren Herz in dieser
Welt ist, mögen die Dinge, die hierin beschrieben sind, nicht verstehen. Dieses Buch wird das
Fleisch herausfordern, und als solches wird sich das Fleisch sicherlich zum Streit rüsten. Der
sich selbst suchende, religiöse Mensch, wird sich sicherlich an diesem Buch ärgern, weil es
sicherlich seine Autorität unterminiert, aber es wird Jesus in Seinen richtigen Platz einsetzen.
Mark. 11,28: „Und sprachen zu ihm: In welcher Vollmacht tust du dies? Und wer hat dir diese
Vollmacht gegeben, dies zu tun?" Jesus sprach die Worte des Vaters. Uns ist befohlen,
dasselbe zu tun. Joh. 7,16: „...Meine Lehre ist nicht von mir, sondern von dem, der mich
gesandt hat." Die Autorität für dieses Buch ist das Wort Gottes und der Bedarf dafür ist ein
von Herzen gefühlter Glaube, dass dies im Willen des Herrn ist, um Christus Ehre zu bringen.
Die Worte sind diejenigen Christi - oder eine Umschreibung desselben. Alle Kommentare
können durch die Schrift verteidigt werden.

Der Autor versucht nicht Steine auf die Vergangenheit von irgendjemand zu werden. Falls ich
es täte, hätte ich die wirklich großen für mich selbst aufzuheben. Was ich zu tun versuche, ist
Deine Zukunft positiv zu beeinflussen, indem ich auf Jesus Christus hinweise und die
Wahrheit Seines Evangeliums.

Der Autor nimmt keine persönliche Ehre für dieses Buch. Ich übergebe mich ganz dem
Verlangen des Herrn: Jeremia 9,22-23: „So spricht der HERR. Der Weise rühme sich nicht
seiner Weisheit und der Starke rühme sich nicht seiner Stärke, der Reiche rühme sich nicht
seines Reichtums; sonder wer sich rühmen will, der rühme sich dessen, dass er Einsicht hat
und mich erkennt, dass ich der HERR bin, der Barmherzigkeit, Recht und Gerechtigkeit übt
auf Erden! Denn daran habe ich Wohlgefallen, spricht der HERR."

Der Gebrauch von Versen aus der Heiligen Schrift und deren Bezugnahme erfolgt fast
ausschließlich aufgrund der neuen, revidierten Fassung der Bibel wie von Franz Eugen
Schlachter nach dem hebräischen und griechischen Grundtext übersetzt.

Einführung
Dieses Buch wurde geschrieben von einem herzlichen Wunsch anderen zu helfen mit dem
Licht, das der Herr in seiner Gnade über mein Leben gegeben hat durch intensives Studium
Seines Wortes, durch die Leitung des Heiligen Geistes, viel Gebet und einen ehrlichen
Wunsch Gott absolut zu gehorchen während eines täglichen Wandels im Glauben Christi. Ich
lebte einst als ein religiöser Mensch, wie in diesem Buch beschrieben, bis der Herr mir
unverdiente Gnade erzeigte und mich ans Ende meiner selbst brachte und mir den großen
Bedarf offenbarte, den ich für Ihn habe. Vielleicht werden meine Fehler und – viel wichtiger –
Gottes Lösungen einen Wert haben für diejenigen, die die Wahrheit suchen auf dem Wege
hinunter auf dem schmalen Pfad der zum ewigen Leben führt. Der Autor versteht sehr wohl,
dass wenn man alle Wahrheiten hält, jedoch ohne [göttliche] Liebe ist; dass man dann ein
Nichts ist. (1. Kor. 13). [Göttliche] Liebe ist zuerst gegen Gott gerichtet und dann gegen
seinen Nächsten. Lasst uns einander lieben mit Gottes Liebe.

Der Autor versteht, dass wir alle einzigartig vor Gott sind, und jeder kommt zu Ihm von
einem unterschiedlichen Hintergrund und verschiedenen Situationen. Ohne Zweifel handelt
der Geist mit jedem von uns in einer angemessenen und persönlichen Weise, so wie Er die
Not gemäss den Umständen sieht. Obwohl wir jeder von uns mit dem Herrn auf
verschiedenen und deutlichen Wegen in Beziehung stehen, besteht kein Zweifel daran, dass es
letztendlich der Geist ist, der uns zum gleichen Ort führt, nämlich dem Bilde Christi in
Heiligkeit und Gerechtigkeit gleichgestaltet zu werden. Wir müssen gehorsam und treu sein,
um uns Gott so zu fügen, wie wir Erkenntnis und die Fähigkeit haben, falsche Gebiete in
unseren Leben zu verändern. Mit anderen Worten: So wie das Licht Christi scheint und
ungebührende Gebiete in unserem Leben (Finsternis) offenbart, dass wir dann die
unverzügliche Fähigkeit haben zur Änderung; dazu müssen wir treu und gehorsam sein mit
der Erkenntnis, die Er uns gegeben hat. Viele werden mit den Schlussfolgerungen in diesem
Buch nicht übereinstimmen. Diejenigen, die in Wahrheit den Herrn suchen und treu sein
wollen, müssen selbst beurteilen, ob der Inhalt [des Buches] auf dem Fleisch oder auf dem
Geist basiert. Glücklicherweise haben wir Gottes Wort und der Geist wird auch diejenigen
lehren, die willig sind zum Lernen. Und ich ermuntere Dich, Ihn zu suchen. Der Herr hört alle
diejenigen, die zu Ihm in Busse schreien und einem ehrlichen Wunsche, ihm zu dienen.
Hesekiel 33,11: „So wahr ich lebe, spricht GOTT, der Herr: Ich habe keinen Gefallen am Tod
des Gottlosen, sondern daran, dass der Gottlose umkehre von seinem Weg und lebe! Kehr um,
kehr um von euren bösen Wegen! Warum wollt ihr sterben...?" Das Schöne daran ist, dass
wenn Du einmal wahrhaftig bekehrt bist, dass Du dann freiwillig dem Herrn folgst und
Seinem Wort anhängst. Dies ist gegründet auf der Liebe die Du zu Ihm hast. Niemand wird
Dir zu sagen haben etwas zu tun. Es wird keinen Bedarf für Regeln geben, um ihnen zu
folgen: Sein Geist wird Dich führen und das Wort Christi, wird Dir Verständnis geben. Du
wirst zu seinem wundervollen Licht gezogen werden. Amen.

Viele der gleichen Wahrheiten sind oftmals durch das ganze Buch hindurch auf verschiedene
Weise erwähnt, um es zu verstärken. Obwohl diese Wiederholungen manchmal stören mögen,
ist doch ein Zweck dahinter, und eine lebensändernde Botschaft wird vermittelt und
hoffentlich wird sie hervorkommen und verstanden werden. Der Autor versteht, dass auch
wenn er einmal religiös war – jedoch heuchlerisch -, wie Betrug die Augen verblinden kann,
so dass sie fundamentale Wahrheiten beschönigen kann und sie auf falsche Art und Weise
interpretieren kann. Sich zu Gott ausstrecken ist keine schwierige Sache für diejenigen, die
sich demütigen wollen und sich Ihm übergeben. Der Mensch hat viele Anstoßsteine auf den
Weg, Gott auf seine Art und zu seinen Zwecken zu suchen, gelegt.

Dieses Buch ist hauptsächlich für den "bekennenden Gläubigen" geschrieben, der aber nicht
ein ganzherziger Nachfolger ist. Für diejenigen, die lau sind und in großer Gefahr leben, aus
Christi Mund ausgespieen (erbrochen) zu werden, wegen ihrer Selbstzufriedenheit und
Missachtung einer meinungsvollen, andauernden Verbindung, die der Herr mit ihnen zu
haben wünscht (Offb. 3,16). Für diejenigen, die denken, dass sie reich sind (Überfluss haben)
und denen nichts mangelt, die aber tatsächlich arm (geistlich gesprochen fehlt es ihnen sehr),
elend (fern von Gott), nackt (voll Sünde) und blind (betrogen) sind. – Offb. 3,17. Für
diejenigen, die den Lehren Bileams nachgegeben haben, d.h. sie haben ihren Glauben an
Christi (weniger als Glauben) mit Heidentum, Abgötterei und den Dingen dieser Welt
vermischt, und doch glauben sie, dass dies innerhalb der Gnade Gottes akzeptabel sei (Offb.
2,14). Für diejenigen die gewählt haben nach ihrem eigenen Willen statt nach Gottes Willen
zu wandeln, wie es sich durch ihre täglichen Gedanken, Weise, Taten und Aktionen zeigt.
Dies ist eine Botschaft für diejenigen, die nicht unbedingt glauben, dass sie Bedarf für eine
solche haben, und diese nicht notwendigerweise zu hören wünschen. Die Hoffnung ist, dass
ein großes Licht auf den finsteren Betrug leuchtet, der viele einkapselt, und dass Herzen
verändert werden, und Busse gesucht wird zwecks einer andauernden und ewigen Verbindung
mit Jesus Christus durch lebendigen Glauben. Ob Du als Leser abgewichen bist von diesem
täglichen Gehorsam, Vertrauen und Glauben an Gott, den Er verlangt – Du alleine bestimmst
[oder: entscheidest] dies. Ich ermahne Dich zu Folgendem: 2. Korinther 13,5: „Prüft euch
selbst, ob ihr im Glauben seid; stellt euch selbst auf die Probe! Oder erkennt ihr euch selbst
nicht, dass Jesus Christus in euch ist? Es sein denn, dass ihr unecht wärt!" Bitte bitte den
Heiligen Geist, Dein Herz zu überzeugen, indem Du liest, dass er die Blindheit von Dir
wegnehme und Dir die Wahrheit von Gottes Wort offenbare. 1. Korinther 11,31: „Denn wenn
wir uns selbst richteten, würden wir nicht gerichtet werden." Und ich ermuntere Dich zu
Folgendem: Klagelieder 3,40: „Lasst uns unsere Wege prüfen und erforschen und umkehren
zum HERRN!"

Die Botschaft dieses Buches ist nicht nur die Wahrheit zu präsentieren, aber den Leser
„herauszurufen", die Wahrheit von Gottes Wort zu leben (täglich anwenden). Zweifelsohne
werden die meisten denken, dass sie als solche leben. Ich fordere Dich heraus, Dich gänzlich
Gott zu unterstellen (siehe Kapitel 1 – Gottes Ordnung) und anfangen zu sehen (so wie Er die
Blindheit wegnimmt), wie falsch diese Mutmaßung sein mag. Wir müssen „nachfolgen" in
einem greifbaren [oder: klaren] Weg – der in der Realität existiert (nicht eingebildet oder
vorgetäuscht, aber viel eher – authentisch, echt und wirklich).

Für diejenigen die dem Herrn in ihrem täglichen Leben aktiv folgen, die Botschaft des Autors
ist: Apg. 14,22 „Dabei stärkten sie die Seelen der Jünger und ermahnten sie, unbeirrt im
Glauben zu bleiben, und [sagten ihnen], dass wir durch viele Bedrängnisse [oder: Trübsale] in
das Reich Gottes eingehen müssen." Der Leib der Gemeinde ist aufgerufen, zu ermuntern, Rat
zu geben, zu stärken und einander zu warnen (ermahnen) als auch einander in Glauben und
Heiligkeit zu unterweisen (erbauen). Wir leben in schlimmen Zeiten und Verfolgung und
Trübsale sind reichlich vorhanden für diejenigen, die Christus in Wahrheit nachfolgen.
Manchmal kann man sich ganz allein fühlen, und es ermuntert einem zu wissen, dass andere
auch am Ausharren sind. Der Autor stimmt dem zu, dass die Konzepte, wie sie in diesem
Buch detailliert sind, einen hohen Standard setzen. Diese Wahrheiten sind jedoch nicht mehr
und nicht weniger als Gottes ewiges und unveränderbares Wort auf die moderne Zeit in der
wir leben anzuwenden. Deshalb wird auf die Schrift durch das ganze Buch hindurch
verwiesen. Die Bibel sollte eines einzige wahre Quelle der Information sein, was den Glauben
anbelangt – und ich möchte Dich sehr ermuntern, über alles Gottes Wort täglich zu lesen und
darüber zu gründen. Sei versichert, dass was dem Menschen unmöglich erscheint, ist durch
Christi Heiligen Geist, der uns gegeben ist, möglich.

Der Autor behauptet nicht neue und originelle Ideen zu übermitteln. Viele von den
Schlussfolgerungen, die von den Heiligen Schriften hergezogen werden, in diesem Buch und
der menschlichen Geschichte, wurden seit einiger Zeit verstanden. Der Autor kann nicht
unbedingt Originalität oder Einzigartigkeit des Verständnisses für sich beanspruchen. Er kann
dies jedoch beanspruchen, dass er fleißig die Führung, Lehre und Leitung des Heiligen
Geistes suchte in allen Angelegenheiten, wie sie hierin enthalten sind. Der Heilige Geist lehrt
und dies ist Sein Werk, wie geschrieben durch sein irden Gefäß (Joh. 14,26). Denn der Geist
erforscht auch die Tiefen Gottes (1. Kor. 2,10) und offenbart sie uns, so dass wir die
Gesinnung Christi haben (2. Kor. 2,16). Der Autor beansprucht keine Weisheit aus sich selbst
und fand schnell heraus, dass sich bemühen aus seiner eigenen Kraft und Plänen [oder:
Einfällen] ein langweiliger und frustrierender Prozess voll Ungewissheit und Unordnung ist,
die zu Unfruchtbarkeit führt. Nur wenn der Autor betete, sich übergab und auf den Heiligen
Geist hörte, dann war Freude, Friede, Weisheit und Organisation. Manchmal konnte der Autor
kaum das was durch den Geist gegeben worden ist, schnell genug schreiben. Deshalb sage ich
mit aller Demut: Gott sei die Ehre! Dieses Buch wird zu Deiner geistlichen Betrachtung
angeboten, aber unter keinen Umständen wird daran gedacht, Deine individuelle
Verantwortung Gottes Wort zu studieren und Seinen Geist zu suchen, um zu sehen, ob diese
Dinge sich so verhalten (Apg. 17,11) zu ersetzen.

Der Gebrauch von "religiös", "religiöse Institution" und "religiöse Organisation", bezeichnet
jene Menschen oder Gruppen, die versuchen Gott zu erreichen oder Ihm zu gefallen auf dem
Wege (Willen) der Menschen, eher als auf Gottes Weg. Da der Weg eines Menschen immer
recht in seinen eigenen Augen ist, ist dort viel Hochmut und Betrug involviert (Spr. 14,2 &
21,2). Man nähert sich Gott in Demut und durch lebendigen Glauben, wobei man durch Liebe
motiviert wird und geführt wird durch den Heiligen Geist in Übereinstimmung mit Gottes
Wort. Dies ist ein dauerhaftes Leben des Gehorsams und der Hingabe, das durch das gefüllt
werden mit dem Heiligen Geist aufrechterhalten und befähigt wird. Es gibt viele Dinge in
diesem Buch, das die religiösen Gefühle schockieren wird. Es wird kein Versuch gemacht,
alle die Myriaden falscher Lehren und Traditionen zu behandeln, die sich in den menschlich
zentrierten Religion(en) manifestiert haben. Diejenigen Glaubenslehren, die nicht Jesus
Christus im Fleisch akzeptieren, Ihn gekreuzigt und seine leibhaftige Auferstehung, brauchen
nicht einmal erwähnt zu werden. Die Beispiele, die hier gebraucht werden, sind zum Zwecke
da, um dem Leser Gottes Absichten zu übermitteln und nicht um alle bekannten Fehler zu
korrigieren. Der Autor beabsichtigt nicht irgendjemanden zu richten, denn nur Christus richtet
gerecht, da Er die Autorität hat und die Gedanken und Gesinnungen des Herzens kennt (Joh.
5,22; Hebr. 4,12). Der Leser muss sein eigenes Herz vor Gott prüfen und notwendige
Korrekturen vornehmen.

Während der Autor dieses Buch am Schreiben war, war ihm bekannt und er suchte Gott, dass
dies eine harte Botschaft sei und die Menschen sie nie akzeptieren werden. Der Herr gab mir
zu verstehen, dass die Botschaft nicht von mir war, und die Wahrheit darin nicht meine war,
sondern Seine. Der Autor bemühte sich auf die moderne Gesellschaft durch die Augen der
Schrift zu sehen und hat wahrlich sich gegrämt über die Sünde die überhandgenommen hat –
viel davon wird von vielen nicht einmal zur Kenntnis genommen. Es gab Tage wo ich ganz
überwältigt wurde. Der Autor suchte das Angesicht des Herrn auf, um ihm zu sagen, dass es
sehr schwer [oder: hart] ist nach den Dingen, die in diesem Buch beschrieben sind zu leben.
Der Herr gab mir klar zu verstehen, dass die Stärke von Ihm kommen muss und dem gegeben
wird, der sie sucht. Der Autor kam zu Gott und sagte ihm, dass der Ton dieses Buches
selbstgerecht erscheinen mag. Gott ließ mich klar verstehen, dass Er es streng geschrieben
haben würde. Der Autor erkennt, dass er der Geringste ist unter den Menschen und 1. Tim.
1,15: „Glaubwürdig ist das Wort und aller Annahme wert, dass Christus Jesus in die Welt
gekommen ist, um Sünder zu retten, von denen ich der größte bin." Wenn der Herr mein Herz
und meinen Lebensweg ändern kann, dann kann Er es für jedermann tun und ich bete, dass
die Leser auf diesen Ruf achten werden. Die Zeit ist so kurz, und die Weltereignisse sind auf
ein baldiges Ende hin ausgerichtet. Dies ist absolut die Zeit sich in Liebe nahe zum Herrn zu
ziehen und an ihm fest zu hangen. Erhebet eure Häupter, weil eure Erlösung sich naht (Luk.
21,28).
Der Autor betrachtet sich selbst nicht als ein Prophet oder irgendjemand mit einzigartigen
oder exklusiven Offenbarungen von Gott. Der Autor sucht nicht Nachfolger und er
beabsichtigt auch nicht ein religiöses Werk zu starten oder irgendwelche persönliche Ehre zu
empfangen. Der Autor hat kein Produkt zu verkaufen oder eine religiöse Bewegung
gutzuheißen, auch bittet der Autor nicht um Geschenke oder Gaben in irgendeiner Art und
Weise. Das einzige Verlangen des Autors ist, ein demütiger und gehorsamer Diener zu sein,
der vom Herrn gebraucht wird zu dienen und andern Leben zu bringen. Irgendeine Frucht von
diesem Werk wird aller Wahrscheinlichkeit nach nur Gott allein bekannt sein. Das Buch soll
umsonst hergegeben werden und Du hast die Freiheit, Kopien davon zu machen und sie zu
verteilen, wie der Herr Dich führt. Der Inhalt dieses Buches ging durch beachtlich viel Gebet
und persönliche Kämpfe (Furcht und Zittern) vor dem Herrn, und ich bitte, dass es nicht in
irgendeiner Weise geändert werde (Phil. 2,12). Umsonst habt ihr es empfangen, umsonst gebt
es (Matth. 10,8).

Dieses Buch enthält jene Dinge, die der Herr dem Autor offenbart hat und die durch
mitfolgende Schrift unterstützt wird. Auch wenn die [heiligen] Schriften hierin sehr stark
benutzt werden, sollte dieses Buch nicht aufgefasst/betrachtet werden, als dem Wort Gottes
zuzusetzen oder als des Autors eigene Version des Evangeliums. Jeder von uns hat eine
individuelle Verantwortung Gott durch Seinen Geist zu suchen und Sein Wort zu verstehen –
und dann dieses Verständnis in unserem Leben anzuwenden und es zu leben. Nur der Geist
kennt die Dinge die Gott angehören (1. Kor. 2,11) und wir müssen den Geist empfangen, um
sie zu verstehen (1. Kor. 2,12). Dieses Buch sollte eher als eine Predigt, die gedruckt wurde,
betrachtet werden (1. Kor. 1,21). Das Verlangen des Autors ist, die Richtung zu zeigen [oder:
den Weg zu weisen] und Ermutigung zu geben.

Bei der Diskussion über menschliches Erreichen, ist es nicht die Absicht des Autors eine
knappe, chronologische und detaillierte Wiedergabe der Entwicklung von Wissen und
Technologie über die Zeitalter zu geben, als viel mehr zu zeigen, wie der Mensch sein Wissen
gebraucht hat, um seine Rebellion gegen den wahrlich liebenden und vertrauenswürdigen
Gott und Schöpfer von uns allen zu gebrauchen. Wichtige Übelstände des Menschen, die den
Zweck haben sein Eigenes zu suchen, sind als Beispiele eingeschlossen, aber die wahre
Gefahr ist das Ausmaß und der Grad (oft in sehr feiner Form) der Selbsterhöhung des
Menschen, die in seinem täglichen Leben eingeschlossen ist. Entweder erhöhen wir uns selbst
und folgen den menschlichen Wegen oder wir demütigen uns selbst und folgen Gottes Weg.

Dieses Buch mag nach Verdammen ausschauen, aber sein Zweck ist nicht zu verdammen. Es
ist die Sünde und die Rebellion, welches der Stoff dieses Buches ist – und nicht Individuen.
Dieses Buch ist zum Zwecke der Lehre, der Ermunterung, der Erbauung und der Ermahnung.
Dieses Buch wird auch für einige ein Tadel und eine Rüge sein. Jes. 29,24: „Und die, welche
in ihrem Geist irren, werden Einsicht bekommen, und die Murrenden werden Belehrung
annehmen." Wenn wir darin schuldig geworden sind, dass wir Gottes Wort brechen, dann
müssen wir Busse suchen, wenn wir die Wahrheit (Licht) lieben und die Sünde (Finsternis)
hassen. Der Autor versteht auch, dass diejenigen die tadeln, auch willig sein müssen getadelt
zu werden. Wir müssen aller Sünde und Rebellion entsagen. Nur durch Christus kann
Vergebung, Befreiung und Heiligung gefunden werden. Wir sind alle gleichermaßen schuldig
vor Gott, und wenn wir wirklich unsere Sünde sehen, hat niemand die Berechtigung Steine zu
werfen. Die Absicht ist, Augen und Herzen zu öffnen, durch Überführung und Herzen zu Gott
hinzuwenden (Hes. 33,9). Ich bete, dass der Heilige Geist das Herz des Lesers überführen
wird. Mark. 1,15 „Und sprach: Die Zeit ist erfüllt, und das Reich Gottes ist nahe. Tut Buße
und glaubt an das Evangelium." Erinnere immer Joh. 14,6 „Jesus spricht zu ihm, ich bin der
Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater als nur durch mich!"
Schaue auf Christus alleine und nicht auf Menschen oder menschliche Institutionen. Der Herr
kann den nichtswürdigsten und korruptesten Menschen verwandeln, wenn er seine Sünde
sieht und sich zu Gott wendet. Amen.

Wenn es um die Angelegenheit der Erlösung geht, wollen die meisten eine Formel oder eine
vorgeschriebene Methode um ewiges Leben zu erlangen – ein Hersagen (z.B. des Sünders
[Buß]gebet). Sie verlangen zu wissen, was die notwendigen Schritte sind oder was erfüllt
werden muss und was die zulässigen Grenzen sind. Das zentrale Problem list darin, dass die
meisten betreffend Erlösung denken, von etwas – namentlich Hölle oder ewiger Verdammnis
– gerettet zu werden. Das einzige, wonach wir verlangen haben sollen gerettet zu werden, ist
vom SELBST, das ist von unserer gefallenen sündevollen Natur. Eher als in Fachausdrücken
zu denken von etwas erlöst zu werden, wäre es angemessener zu denken, wem wir teuer
gemacht werden sollen, namentlich Jesus Christus. Die Erlösung ist nicht eine Formel, ein
Ritual, ein Praktikum, eine Methode, eine mentales Gutheißen, wiederholtes Hersagen,
äußerliche Reformation, religiöse Erziehung oder Zeremonie, aber eher das Resultat von
einem Herzen und Leben das für Gott gelebt ist. Die Erlösung ist das Resultat von einem
Leben, das Gott geweiht ist, indem wir in Christus Jesus verbleiben – die Frucht dessen, dass
Gott in uns arbeitet (Joh. 15,2, 8; Jes. 5,7)! Wir müssen dahin kommen, das Evangelium
Christi mit unserem Herzen zu verstehen (Matth. 13,15). Der klarste Beweis davon ist ein
solcher göttlicher Einfluss des Heiligen Geistes im Leben, der immer in eines Handlungen
(Früchte) manifestiert werden wird. Dieses Buch enthält ein umfassendes und gründliches
Studium von Gottes Wort (den [heiligen] Schriften) bezüglich ewigen Lebens und richtigem
Stand vor Gott. Die Antwort ist klar, ist aber nicht die eins, zwei, drei Stapfen-Methode, die
der Mensch verlangt zu folgen. Dieses Buch beschäftigt sich damit, Dein Leben in Christus zu
finden – wie jemand gerettet wird, wer die Rettung tut und was die Beweise dafür sind.

Der Autor versteht, dass die meisten Menschen ein Buch zur Unterhaltung oder für einen
Nutzen lesen. Von einem Nutzen wird gedacht als ein Gewinn und nicht ein Verlust. Hierin
mag das Paradoxe liegen – das Geheimnis [oder: Mysterium]! Um geistlich und ewig zu
gewinnen (Wiederversöhnung mit Gott), wird man sicherlich Verlust im Fleische und
Zeitlichen erleiden (weltlich, irdisch) – Kol. 3,2-3. Die meisten denken in Ausdrücken des
Hier und des Jetzt und sind durch physische Sinne motiviert (sehen, hören, betasten,
berühren und riechen) und Komfort (Akzeptanz, Sicherheit). Viele Details dieses Buches
werden im Gesamten als extreme Minoritätsbetrachtung abgetan werden und nicht weiter
beachtet werden, wegen der [stillschweigenden] Folgerung, die es hätte, solche Wahrheit
anzunehmen. Dieses Buch wird Dein Verständnis und Deine Hingabe herausfordern. Dies ist
die Absicht des Heiligen Geistes – das Selbst zentrierte und Fleischliche wegzunehmen und es
zu verwandeln in ein Werk, das für den Gebrauch des Herrn taugt. Wirst Du es zurückweisen
– oder kapitulierst Du? Es wird viel Aufrütteln geben, und diejenigen mit Herzen gegen Gott
werden herausfallen [vielleicht: im Sinne von ausgesondert werden]. Einige werden denken,
dass es unmöglich ist nach der Wahrheit, die in diesem Buch enthalten ist, zu leben. Der Herr
würde sagen: Jes. 41,10: „Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir; sei nicht ängstlich, denn
ich bin dein Gott; ich stärke dich, ich helfe dir auch, ja, ich erhalte dich durch die rechte Hand
meiner Gerechtigkeit." Bitte behalte dies in Erinnerung während Du durch dieses Buch liest.

Dieses Buch errichtete notwendige Grundlagen zu Beginn und baut auf diesen Fundamenten
auf, so dass man das Ende verstehen kann. Vorschrift auf Vorschrift, Satzung auf Satzung,
hier ein wenig, da ein wenig (Jes. 28,10-13). Du wirst deshalb ermuntert fortlaufend (oder:
nacheinander) vom Start weg zu lesen. Der Herr hat in seinem Wort betont, dass das
Evangelium ein Geheimnis ist, und dass diejenigen, die nicht Gottes Willen suchen, es nicht
sehen oder verstehen werden (Röm. 16,25-26; 1. Kor. 2,7). Viele, die Jesus nachfolgten,
haben tatsächlich persönlichen Nutzen gesucht und haben nie Seine Botschaft begriffen (Joh.
6,66). Bitte sei willig, Deine Absichten auf die Seite zu stellen und Seine zu suchen, während
du durch dieses Buch liest und bitte, dass der Herr dir Klarheit des Sehens geben möge.

Kapitel 1 – Der Anfang


Um die Gänze unseres Zustandes vor Gott zu verstehen, ist es notwendig das ursprüngliche
Vergehen des Menschen zu verstehen. Wir müssen anerkennen, dass sich mit der Natur des
Menschen seit der anfänglichen Sünde nichts verändert hat. Wir sind natürlicherweise in die
Welt mit einer Disposition zum Bösen hineingeboren und werden schnell verdorben (1. Mose
8,21). Im Anfang wählte der Mensch seinen Willen über Gottes Willen, und die Rebellion hat
sich durch die nachfolgenden Generationen seit Adam fortgesetzt. Es gibt zwei Hauptgebiete.
Das erste betrifft Sühne für die Sünde, welche weitergegeben wurde und derer alle Menschen
teilhaftig geworden sind (Röm. 5,12). Sünde nimmt viele Formen im Fleisch an, aber die
Wurzel ist Stolz und das Selbst. Durch die Übertretung des einen kam die Verurteilung über
alle Menschen zur Verdammnis (Röm. 5,18). Alle haben gesündigt und sind gleichermaßen
schuldig (Röm. 3,23). Das zweite Hauptgebiet betrifft Gottes Plan, den Menschen mit Sich
selbst wieder zu versöhnen (Röm. 5,10; Eph. 2,16; Kol. 1,20). Gott hat für den Menschen
durch Jesus Christus einen Weg bereitet, so dass der Mensch seinen Selbstwillen aufgeben
und zurück unter Seine Autorität kommen kann (Röm. 5,17+19). In Übereinstimmung mit
Seinem Charakter (Seinem Weg – Hebr. 3,10+12) verlangt der Weg Gottes, dass ein Mensch
sich Ihm freiwillig in Liebe, Hingabe und Gehorsam – was als Glaube bekannt ist – nähert.
Ein Mensch muss seinem Selbst absterben (seiner alten sündevollen, rebellischen Natur –
Röm. 6,6; Gal. 2,20; Luk. 5,36; 17,33) und wiedergeboren werden als ein neuer Mensch mit
Gottes Natur (Joh. 3,3; Eph. 4,22-24; 2. Kor. 5,17; Kol. 3,9-10; Ps. 51.10). Gott gibt Dir ein
neues Herz, und man muss sich Ihm durch lebendigen Glauben nähern (Eph. 3,17; 2. Kor.
1,22; Hebr. 8,10, 16; 1. Thess. 3,13). Lasst uns jetzt den Anfang betrachten.

1. Mose 1,27; 2,8+9, 16+17: „Und Gott schuf den Menschen in seinem Bild, im Bilde Gottes
schuf er ihn; als Mann und Frau schuf er sie." – „Und Gott der HERR pflanzte einen Garten in
Eden, im Osten, und setzte den Menschen dorthin, den er gemacht hatte. Und Gott der HERR
ließ allerlei Bäume aus der Erde hervorsprießen, lieblich anzusehen und gut zur Nahrung, und
auch den Baum des Lebens mitten im Garten und den Baum der Erkenntnis des Guten und
Bösen." - „Und Gott der HERR gebot dem Menschen und sprach: ‚Von jedem Baum des
Gartens darfst du nach Belieben essen; aber von dem Baum der Erkenntnis des Guten und des
Bösen sollst du nicht essen; denn an dem Tag, da du davon isst, musst du gewisslich
sterben!’" Der Mensch war im Bilde Gottes und zur Freude Gottes geschaffen (1. Mose
1,26+27; Offb. 4,11). Alle Dinge sind durch Ihn und für Ihn geschaffen (Kol. 1,16). Ps. 24,1:
„Dem HERRN gehört die Erde und was sie erfüllt, der Erdkreis und seine Bewohner." (auch
Ps. 89,12). Gott ist souverän und der Höchste (Ps. 33,8+9)! Hiob 12,10: „In seiner Hand ist
de Seele alles Lebendigen und der Geist jedes menschlichen Fleisches." Der Mensch war
abhängig von Gott und lebte von jedem Wort, das durch Gottes Mund hervorging (Luk. 4,4;
5. Mose. 8,3). Gottes Verlangen für den Menschen war, dass er Ihm freiwillig aus Liebe diene
und anbete (Joh. 3,16; 15,13). Um das möglich zu machen, musste der Mensch einen freien
Willen haben und die Fähigkeit zu wählen haben (wer auch immer will – 1. Tim. 2,4; Matth.
12,50; Luk. 6,47+48; Offb. 22,17). Anders wäre die Gemeinschaft mit Gott und der
Gottesdienst des Menschen nicht wirklich in Liebe und Anbetung gegründet worden. Adam
und Eva dienten anfänglich (eine kurze Zeitdauer) Gott mit einem demütigen Glauben - wie
ein kleines Kind (Matth. 18,3+4). Alle Erkenntnis über das Gute und das Böse war in Gott.
Adam und Eva vertrauten und gehorchten Gott. Sie waren zuversichtlich, dass Gottes
Verlangen für Sie Liebe und immer in ihrem besten Interesse war. Adam und Eva hatten
Gottes Willen zu folgen und waren in allem von Ihm abhängig. Wenn man so tut, gibt Gott
Leben und gibt es im Überfluss (Joh. 10,10). Das Joch des Herrn ist sanft uns Seine Last ist
leicht (Matth. 11,30). Wenn der Mensch immer Gottes Willen folgen würde und von Seinem
Wissen abhängig wäre, würde er immer in Gottes guter Gnade bleiben und auch vollkommen
genügsam und zufrieden in seiner erschaffenen Stellung sein. Als der Mensch demütig und
gehorsam war, hat ihm Gott tatsächlich über Seine irdische Schöpfung erhöht (Ps. 8,6;
115,16; Luk. 14,11; Hebr. 2,7). Um die Frömmigkeit des Menschen zu prüfen, hat Gott eine
Wahl in die Mitte des Gartens gesetzt, wo der Mensch lebte. Die Wahl war Leben (Gottes
Willen), dargestellt durch dem Baum des Lebens – oder Tod (der Wille des Menschen),
dargestellt durch den Baum der Erkenntnis von Gut und Böse (5. Mose 30,19). Denn von
diesem Baume zu essen brachte als Folge den Tod. Die Frucht des Baumes der Erkenntnis
von Gut und Böse abzulehnen, würde des Menschen Hingabe an Gott beweisen, als auch die
Wahl seines freien Willen aus Liebe Ihm zu dienen statt aus irgend einem anderem Grunde
wie z.B. Furcht. Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die vollkommene Liebe treibt die
Furcht aus (1. Joh. 4,18). Hätte der Mensch gewählt vom Baume des Lebens zu essen, dann
hätte er Gottes Willen gewählt und hätte ewig im Paradies gelebt. Denn in Gott ist Leben und
dieses Leben ist das Licht der Menschen (Joh. 1,4).

Gottes Prüfung für den Menschen im Garten war für den Menschen nicht schwierig zustande
zu bringen. Der Mensch hatte Zugang zu all den anderen Fruchtbäumen als auch zum Baum
des Lebens. Von dem Menschen war nur verlangt worden, von dem einen Baum sich zu
enthalten. Bemerke im einleitenden Vers, dass Gott sagte, dass Ihm ungehorsam sein, den Tod
bringen würde (wenn Du sündigst wirst Du sterben) – physisch und in Ewigkeit! Gottes Strafe
für den Ungehorsam war streng, denn nicht zu gehorchen würde die Autorität Gottes selbst in
Frage stellen und sie richten. Wann immer wir uns über Gottes Willen stellen, tun wir genau
dies, und dies ist sehr schlimm. Die Strafe ist Tod! Gut und Böse kann nicht gleichzeitig
miteinander existieren (Licht/Finsternis). Das Böse korrumpiert. Wann immer das Böse
gegenwärtig ist, herrscht Verwirrung. (Dan. 9,7). Das Licht übertrifft die Finsternis und Gott
hat die Oberhand (Pred. 2,13).

Bosheit in der Mitte

Es war noch jemand anderer gegenwärtig im Garten Eden. Luzifer (Lichtträger) war einst ein
gesalbter Cherub, der in Eden - dem Garten Gottes - wandelte und eine geistliche Hülle
[oder: Bedachung] für Gottes irdische Schöpfung bereitstellte (Hes. 28,13+14). Luzifer ist ein
geschaffenes Wesen (Geist), der vollkommen in allen seinen Wegen war, bis Ungerechtigkeit
(oder: Sünde) in ihm gefunden wurde (Hes. 28,15). Die Sünde, die gefunden wurde, war
Selbsterhöhung, die in komplette, völlige Rebellion gegen Gott ausartete. Luzifer versuchte
sich selbst über Gott zu erhöhen (Jes. 14,13-15; Hes. 28,2). Die Saat der Sünde war in
Luzifers Herz aufgrund seiner Weisheit und seiner vollkommenen Schönheit gekommen
(Hes. 28,12; Hes. 28,2; 31,8-10). Vielleicht war die Wahl des Zeitpunktes aufgrund von Neid
gegenüber Gottes neuer Schöpfung - dem Menschen - gekommen. Sein Herz hat sich
überhoben wegen seiner Schönheit und das hat seine Weisheit verdorben (Hes. 28,17). Die
Heiligen Schriften definieren wahre Weisheit als Gott zu erkennen und seinen Willen
auszuführen (Hiob 28,28; Spr. 9,10). Dies ist eine vollständige und fortwährende
Abhängigkeit von Gott und ein von Herzen gefühltes Verlangen, Ihm wohlzugefallen.
Luzifers Weisheit war verdorben, weil er jetzt danach trachtete seinen eigenen Willen
auszuleben und durchzuführen – statt Gottes Willen. So wie er ursprünglich geschaffen war,
war er vollkommen, aber er war nicht zufrieden. So hat ihn Gott von seiner himmlischen
Präsenz hinausgeworfen, und er fiel wie ein Blitz auf die Erde (Jes. 14,12; Luk. 10,18). Gott
hat schon ein Gericht über ihn ausgesprochen - eine ewige Trennung im Feuersee. Das wird
am Ende von Christi tausendjähriger Herrschaft auf der Erde ausgeführt werden (Offb. 20,10;
Joh. 16,11). Das ewige Feuer wurde für Luzifer bereitet, denn es gab keinen Bedarf für einen
solchen Platz vor seiner Rebellion (Matth. 25;41). Bis dieser Zeitpunkt kommt, braucht ihn
Gott um die Herzen der Menschen zu versuchen. Luzifer ist jetzt bekannt als Satan oder der
Teufel. Der Name ist charakteristisch für seine Natur. Er ist ein Mörder und Betrüger, der
Vater aller Lügen (Offb. 12,9; Joh. 8,44). Er ist ein Mörder, denn er brachte durch seinen
Betrug den Tod in die Welt hinein - und weil er den Charakter Gottes falsch darstellt. Satan
ist so betrügerisch und überzeugend mit seinen Halbwahrheiten, falschen Darstellungen und
Zweideutigkeiten, dass er einen Drittel der Engel Gottes überzeugte, sich ihm in seiner
Revolte gegen Gott anzuschließen (Jud. 1,6; Offb. 12,4). Er durchstreift jetzt die ganze Erde
und sucht, wen er verschlingen mag (Hiob. 1,6+7; 1. Petr. 5,8). Satan ist viel geringer als
Gott der Herr der Allmächtige, und er ist begrenzt in dem, was er erlaubt ist zu tun (Hiob.
1,10; 1. Kor. 10,13). Es ist dem Menschen immer erlaubt, freiwillig zu wählen, Gott zu
dienen. Satan versucht die Herzen der Menschen zu verblenden und nimmt den Fokus von
Gott weg, so dass der Mensch sich selber dient oder in die Bande des Teufels gerät (2. Kor.
4,4). Der Teufel macht dies durch Betrug und indem er an die selbstsüchtigen Lüste des
Menschen appelliert (2. Kor. 11,13-15; Offb. 20,8). Satan hat Herrschaften, Gewalten,
Weltbeherrscher der Finsternis und geistliche [Mächte] der Bosheit in himmlische [Regionen]
gesetzt, um dies zu vollbringen (Eph. 6,12). Wenn der Mensch sich außerhalb von Gottes
Willen begibt, begibt er sich auch außerhalb von dem von Gott errichteten, schützenden Zaun
(1. Joh. 5,18). Der Mensch erntet was er sät, da seine Handlungen Folgen nach sich ziehen
(Gal. 6,7; 1. Sam. 2,3; Hiob 4,8; 34,11).

Indem der Teufel sich an seine ursprüngliche Absicht und an seine rebellische Natur hält,
wünscht er angebetet [oder: verehrt] zu werden. Er will den Ruhm, die Ehre und den Preis
haben, der Gott alleine zusteht. Gott wünscht, dass der Mensch Ihm freiwillig aus Liebe und
Hingabe dient (oder: anbetet). Der Teufel sucht dringend um Anbetung mittels Furcht,
Betruges (Betrügerei) und Zwanges (Bande oder Knechtschaft) heraus. Diejenigen die sich
selbst dienen und ihrem eigen Willen folgen, haben Gottes Willen und seine Autorität
verworfen (Ihn entehrt), und haben sich selbst dem Teufel und seiner Rebellion unterworfen.
Eines Tages werden diese Rebellischen schockiert sein, wenn sie den von ihnen gewählten
Meister sehen werden (Hes. 28,17, 19; Offb. 17,8): Jes. 14,16-17: „Die dich sehen, schauen
dich verwundert an, sie betrachten dich [und sagen]: ‚Ist das der Mann, der die Erde erzittern
ließ, der Königreiche erschütterte; der den Erdkreis zur Wüste machte und seine Städte
niederriss; der seine Gefangenen nicht nach Hause entließ?’" Wenn jemand bekennt, Gott
(Christus) nachzufolgen, aber tut das, was Ihm widerspricht, dann bekommt der Teufel Ehre –
und der Verkläger zeigt es offen vor Gott an. Umgekehrt ist es, wenn jemand Gott
anbetet/preist mitten in Widerwärtigkeiten (Ungemach, Schwierigkeiten, schwere Zeiten,
Prüfungen, Leiden, Trübsal), dann bekommt Gott die Ehre (beachte Hiob, Kapitel 1 und 2).
Wenn jemand für die Wahrheit Gottes einsteht (und sie auslebt), selbst wenn alle anderen
mitgehen mit dem weltlichen Fluss – bekommt Gott die Ehre wegen diesem einem
Individuum.
Versuchung

1. Mose 3,1-5: "Aber die Schlange war listiger als alle Tiere des Feldes, die Gott der HERR
gemacht hatte; und sie sprach zu der Frau: Sollte Gott wirklich gesagt haben, dass ihr von
keinem Baum im Garten essen dürft? Da sprach die Frau zur Schlange: Von der Frucht der
Bäume im Garten dürfen wir essen; aber von der Frucht des Baumes, der in der Mitte des
Gartens ist, hat Gott gesagt: Esst davon nicht und rührt sie auch nicht an, damit ihr nicht
sterbt! Da sprach die Schlange zu der Frau: Keineswegs werdet ihr sterben! Sondern Gott
weiß: An dem Tag, da ihr davon esst, werden euch die Augen geöffnet, und ihr werdet sein
wie Gott (oder: wie Götter, King James Version) und werdet erkennen, was gut und böse ist!"
Der Betrüger und Versucher kam als eine Schlange in den Garten hinein. Der Betrüger
maskiert immer seine Gegenwart und kann nicht die volle Wahrheit sprechen. (2. Kor. 11,14).
Das Erste was er versuchte, war Zweifel bezüglich Gottes Absichten in Evas Herz hinein zu
säen. Unglaube ist Rebellion gegen den Willen Gottes. Satan pflanzte diese Saat (Gedanken)
in den Sinn von Eva, und er hoffte, dass er wachsen würde. Eva lebt mitten im Paradies und
kennt Gottes Liebe, aber sie erlaubt, dass sich ihre Aufmerksamkeit auf die eine
Einschränkung konzentriert. Der Teufel nimmt geschickt den Fokus weg von Gott und
platziert ihn auf den Menschen. Was der Mensch will und was wünschenswert ist für den
Menschen – statt das was Gott will. Die Versuchung ist für den Menschen, in sich selbst
Erkenntnis über Gut und Böse zu haben, statt sich darin auf Gott zu verlassen. Es dreht sich
darum so zu werden wie Gott, in der Meinung dass der Mensch entscheiden könnte, was er
für sich selbst wünscht zu tun – außerhalb von Gott. Der Mensch würde entscheiden was recht
und was falsch ist. Der Mensch könnte seinen eigenen Willen über Gottes Willen suchen und
seine eigenen Handlungen bestimmen. Der Schlüssel, damit dies geschehen könnte, wäre das
Wissen. Der Mensch würde wie Gott werden, denn jetzt könnte er unabhängig entscheiden,
was er für sich selbst zu tun wollte, ohne sich auf den einen wahren Gott zu verlassen und
ohne Gehorsam und wahre Liebe zu Ihm. Im Wesentlichen würde er versuchen sich selbst
Gott gleichzumachen. Satan sagt auch, dass Gott lügt und bringt vor, dass Er unfair sei und
versuche den Menschen zu betrügen; dieselbe Sache worin er [Satan] schuldig ist. Der Teufel
sucht immer Gottes Sachen ins Gegenteil zu verdrehen, weil er der letztendliche Rebell ist.
Bemerke auch, dass Eva eine zusätzliche Anforderung, zu dem was Gott sagte, machte: Die
Frucht nicht zu berühren. Der Mensch sucht immer etwas zu Gottes Geboten hinzuzufügen,
oder sie zu verbessern. Lügen und Betrug sind auch Waffen des Teufels, die den Menschen
von Anfang an geplagt haben. Wenn der Mensch seinen Willen außerhalb von Gott sucht,
wird des Menschen Urteilsvermögen von geistlicher Blindheit getrübt, Konfusion regiert und
der Mensch wird leicht vom Teufel überwunden. Dies wird noch mehr innerhalb dieses
Buches erforscht werden.

Satans Manipulation von Eva ist die Grundlage der Zauberei. Die Schlange verführte Eva mit
ihrer List und Schlauheit (2. Kor. 11,3). Einer der Hauptaspekte der Zauberei ist andere zu
manipulieren, etwas zu tun, das sie sonst nicht tun würden, zum Zweck von selbstsüchtigem
Nutzen, wie z.B. Kontrolle. Der Teufel platziert durch seine Hierarchie geköderte Haken vor
den Menschen um zu veranlassen, wie er Individuen durch ihre eigenen selbstsüchtigen Lüste
am besten von Gott wegziehen kann (2. Kor. 2,11). Die große Verdammnis ist, dass der
Mensch selbst wählt (er ist nicht gezwungen), durch seinen eigenen Willen in Finsternis zu
leben (Joh. 3,19+20). Der Mensch mag eine Geneigtheit [oder: Prädisposition] zu Sünde
haben (gefallene Natur; Röm. 5,12), aber Gott hat einen Weg zur Versöhnung bereitet für
diejenigen, die bereuen wollen und sich zu Ihm kehren mit einem ganzen Herzen. (Hes.
18,30+31; Luk. 13,3; 15,7; 2. Petr. 3,9; Joh. 3,16; Ps. 119,2; Heb. 10,22). Die
selbstsüchtigen Lüste sind es, wo Befestigungen [engl.: strongholds] etabliert werden. (2.
Petr. 2,18+19). Wenn man wirklich bereut und sich selber unter Gott stellt, dann arbeitet der
Geist daran diese Befestigungen niederzureißen [oder: zu zerstören] (2. Kor. 10,3+4
[Luther]). Dieses Niederreißen appelliert nicht dem Fleische, denn jede Befestigung basiert
auf einer fleischlichen Lust oder Verlangen (2. Kor. 10,3-5). Das Fleisch verteidigt die
Befestigungen. Das Fleisch nützt nichts (Joh. 6,63)! Der Geist muss das Fleisch unterwerfen
(verleugnen) und dies ist nie ein leichter Kampf. Süchte wie z.B. Zigaretten, Drogen oder
Alkohol würden gute Beispiele sein von solchen Befestigungen und dem mitfolgenden Kampf
sie zu überwinden. Es mag eine physische Komponente darin geben, aber es gibt darin auch
eine geistliche Komponente. Wenn man die Außenseite reinigt, hilft es nichts, wenn das
Innwendige (Herz) unverändert bleibt (Luk. 11,39). Der Schlüssel dazu ist, dass wir diese
Kämpfe nicht in unserer eigenen Stärke kämpfen, aber in derjenigen, die von Gott kommt. So
wie man vom Selbst abstirbt, bekehrt ist und sich Ihm unterwirft. (Phil. 4,13). Es gibt auch
keinen Bedarf für Befreiung von Befestigungen, wenn man keine wirkliche Absicht hat sie
aufzugeben. Wenn wir es ernst mit Gott meinen, dann gibt Er uns die Fähigkeit und
Befreiung, die wir brauchen.

Bemerke was der Teufel Eva in Vers 4 sagte: „Keineswegs werdet ihr sterben!" Das
war „DIE LÜGE" des Teufels von Anfang an – Du kannst sündigen und doch nicht sterben.
Dies ist das, was Satan tat, er übertrat Gottes Willen und machte sich selbst gleichzusein wie
Gott. Kannst Du sehen, wie der Teufel an den Menschen appelliert, sich seiner Rebellion
anzuschließen, in dem er das Gleiche tut? Der Teufel sagt, dass Du dich über Gott erheben
kannst (ungehorsam sein), und Deinen eigenen Willen tun – und nicht sterben. Für uns ist es
so wichtig, diese Lüge des Teufels zu verstehen. Du kannst nicht übertreten und dann getrennt
(unabhängig) von Gott leben. Die Wahrheit ist die, wenn Du rebellisch und gegen Gott
ungehorsam bist, sollst Du sicherlich sterben. Bis der Mensch seine Rebellion wegsteckt und
sich Gott unterwirft, gibt es keine Wiederversöhnung und kein Leben. Der Teufel kam in
Betrug, redete das Gegenteil der Wahrheit und schlug dann vor, dass Gott der Betrüger sei
(Offb. 3,5). Das was Gott entgegengesetzt ist, ist Verwirrung und Rebellion. Der Mensch hat
die Lüge Satans im Garten Eden akzeptiert und mehrheitlich sich seither daran gehalten,
speziell in den religiösen Bemühungen des Menschen. Das ist klar ersichtlich in Lehren, die
eine ewige Sicherheit lehren [oder: stützen]; in der Bedeutung, dass einmal erlöst (in der
Definition des Menschen) kann der Mensch durch irgend eine Anstrengung seiner selbst die
Erlösung nicht verlieren (sündigen und nicht sterben). Christus kam, um von der Sünde zu
befreien, aber viele wünschen sie zu behalten und in der Finsternis zu bleiben, und doch
suchen sie Versöhnung mit Gott - aber auf ihre [eigenen] Bedingungen (Joh. 3,19). Der Baum
der Erkenntnis von Gut und Böse war durch seine Frucht bekannt, und so ist auch die Lüge,
die der Mensch akzeptiert hat, in dem er daran teilgenommen hat (Matth. 7,17-20 & Matth.
12,33). Denn die Frucht einer Lüge ist der Tod und alle Lügner gehen in die Hölle (Offb.
21,8; Spr. 12,22). Der Mensch liebt gemäss seiner Natur die Lüge. Die Ernsthaftigkeit der
Sünde und der daraus resultierende Tod ist eine andere Wahrheit, die in diesem Buch
untersucht werden wird. Wenn man das Fleisch (den Willen des Menschen) sucht, muss es
eine Missachtung/Verlust von Gottes Willen (Ungehorsam) geben. Was wird also das
Resultat sein? Gott sagt in 1. Mose 2,17 „du wirst sicherlich sterben" und der Teufel sagt in 1.
Mose 3,4 „keineswegs werdet ihr sterben." Dies sind zwei total gegensätzliche Ansichten
(sich ergebende Wege zu leben). Gott sagt, Du wirst Ihm gehorchen und der Teufel sagt, Du
brauchst das nicht zu tun – eine Anschauung ist in Rebellion zur anderen (so wie der Teufel
gegen Gott ist). Der Mensch wird sein Leben in Übereinstimmung mit der einen oder anderen
dieser Aussagen leben und die Konsequenzen werden ewig sein. Viele übertreten (verletzen)
Gottes Willen und glauben, dass sie „sicherlich nicht sterben" – sie haben die Lüge
angenommen. Jesus sagte, Ihn einfach nur Herr, Herr zu nennen, würde nicht das Leben
garantierten, nur sich Christus als Herrn zu unterwerfen und den Willen des Vaters zu tun
(Matth. 7,21-23).

Wir dürfen uns nie in Zwiesprache (Dialog) mit dem Teufel (in Gedanken) oder durch seine
Arbeiter, in dem das Wort Gottes hinterfragt wird, einlassen. Satan ist sehr listig und betrügt
in großem Stil und sein Einfluss wird uns besiegen. Seine Argumente appellieren an das
Fleisch, und das Fleisch wird darin eine Übereinstimmung finden. Gottes Zorn wird gegen die
sein, die die Wahrheit durch Ungerechtigkeit aufhalten und das ist des Teufels List (Röm.
1,18). Der Herr sagt in Jakobus 4,7: „So unterwerft euch nun Gott! Widersteht dem Teufel, so
flieht er von euch." Der Teufel kann diejenigen, die wirklich Gott unterworfen sind, nicht
schaden, denn Gott wird es nicht erlauben. Der Teufel versucht aus uns ein Feind Gottes zu
machen (Jes. 63,10), daraus resultiert, dass wir ihm Macht über uns geben (Beispiele – 1.
Chr. 21,1; Hiob 1,9-11, 3-5; Jes. 63,10). Der Teufel hat die Macht des Todes (Hebr. 2,14).
Gott zu verwerfen ist das Leben zu verwerfen und den Tod zu wählen (Spr. 8,36). Unser Sieg
ist in unserer Unterwerfung unter Gott. Unsere Schwachheit ist in Wirklichkeit unsere Stärke
(so erkennen wir unseren Bedarf für Gott, 2. Kor. 12,9; 13,4). Beachte dass Eva die
Angelegenheit von Gottes Herrschaft mit Satan diskutierte (das Ohr lieh) und bald
überwunden war. Sie hätte weglaufen sollen und Gott suchen. Wenn der Teufel
Versuchungen vor unsere Augen setzt, sind wir hilflos so lange wir uns auf die Lust oder
Verlockung fixieren. Wir müssen unsere Augen von der Versuchung abwenden, und sie auf
Christus hinwenden (Ps. 16,8 Spr. 4,27). Wenn wir Gottes Wahrheit wegen unserer eigenen
Lüste und Begierden verwerfen (nicht lieben), dann überwindet Satan uns (2. Tim. 2,25+26).
Wenn wir diese Begierden und Lüste erwägen, dann machen wir eine Übereinkunft mit dem
Satan und wir werden in Bande gelegt (Diener der Sünde). Wenn wir unserem Willen
absterben, gibt das dem Teufel keinen festen Stand oder Platz in unserem Leben. Jesus sagte
von ihm: Joh. 14,30: „[Hernach] werde ich nicht mehr viel mit euch reden, denn es kommt der
Fürst dieser Welt, und in mir hat er nichts." Jesus verneinte das Fleisch total und der Teufel
hatte keinen Platz in Ihm. Wir sind nicht dazu gesetzt, es zuzulassen, dass wir überwunden
werden, nein, viel eher Überwinder zu sein (Offb. 2,7, 11, 17, 26; 3,5, 12, 21). Offb. 21,7:
„Wer überwindet, der wird alles erben, und ich werde sein Gott sein, und er wird mein Sohn
sein." Christi vollkommenes und sündloses Leben, welches dem Vater wohlgefällig war, wird
auch innerhalb dieses Buches besprochen werden.

Lust des Fleisches

1. Mose 3,6: "Und [als] die Frau sah, dass von dem Baum gut zu essen wäre, und dass er eine
Lust für die Augen und ein begehrenswerter Baum wäre, weil er weise macht; und sie nahm
von seiner Frucht und aß, und sie gab davon auch ihrem Mann, der bei ihr war, und er aß."
Beachte, dass Eva von ihrer eigenen Lust verlockt wurde. Die Frucht war für sie plötzlich
ansprechend und wünschenswert, und somit begann sie es in ihrem Sinn zu rechtfertigen.
Jakobus 1,13-15: „Niemand sage, wenn er versucht wird; ich werde von Gott versucht. Denn
Gott kann nicht versucht werden zum Bösen, und er selbst versucht auch niemand; sondern
jeder einzelne wird versucht, wenn er von seiner eigenen Begierde gereizt und gelockt wird.
Danach, wenn die Begierde empfangen hat, gebiert sie die Sünde; die Sünder aber, wenn sie
vollendet ist, gebiert den Tod." Beachte den Prozess: Versuchung, starkes willentliches
Begehren, Kapitulation die in Sünde resultiert und dann der Tod. Der Teufel wird an ein
falsches Verlangen appellieren oder es nähren. Satan konnte zwar betrügen, hatte aber keine
Macht, Eva zum Essen der Frucht zu verleiten. Der Teufel konnte ihren freien Willen nicht
bezwingen. Wenn es kein Verlangen gegeben hätte, hätte die Versuchung keine Macht
gehabt. Die Versuchung war nicht größer, als was Eva ertragen konnte, hätte sie Verlangen
gehabt, Gottes Willen zu tun, dann wäre dort ein Weg gewesen, um daraus zu entfliehen (1.
Kor. 10,13). Eva wurde verlockt und gezogen durch ihr selbstsüchtiges Wollen. Wenn erlaubt,
tendiert die Versuchung dazu, in eines Menschen Sinn zu wachsen und kommt schlussendlich
hervor (2. Kor. 10,5). Als sie darüber nachdachte und die Versuchung rechtfertigte, gab sie ihr
schlussendlich nach und dieser Ungehorsam wurde zur Sünde. Dies war Ungehorsam und
Rebellion gegen Gott und Seine Autorität. Wenn man von sich selbst stirbt - in der Meinung
von seinem Willen - dann hat die Versuchung ihr Verlangen verloren; Sünde würde nicht
resultieren und der Tod würde seinen Stachel verlieren. Jesus sagte wieder und wieder, Matth.
10,39 „Wer sein Leben findet, der wird es verlieren; und wer sein Leben verliert um
meinetwillen, der wird es finden!" Diejenigen die den Selbstwillen zurückbehalten wollen,
werden schlussendlich alles verlieren. Diejenigen die sich selber sterben und für Christi Sache
leben, werden sich tatsächlich in Ihm befinden. Röm. 6,7: „Denn wer gestorben ist, der ist von
der Sünde freigesprochen." Dieses Konzept ist für den Menschen so schwer zu verstehen. Das
Fleisch will regieren, und damit dies geschehen kann, muss es die Kontrolle ausüben (den
Geist bezwingen). Wenn wir die Dinge des Fleisches suchen, werden wir nie erfüllt sein und
werden tatsächlich durch die Dinge kontrolliert, die wir zu kontrollieren suchen (Ps. 10,3).
Wenn jemand sucht 10,000 Dollar zu gewinnen und sein Ziel erreicht, dann wird er
unverzüglich 20,000 Dollar verlangen (neue Ziele werden gesetzt; Pred. 5,9; 1. Tim. 6,9).
Wenn jemand ein starkes Verlangen für einen gewissen Besitztum hat, dann wird fast sobald
er es erreicht hat, die Erfüllung fliehen und die Genugtuung ist vergangen und eine neues und
anderes Besitztum wird gesucht werden. Derjenige der Komfort und Sicherheit durch seine
Karriere sucht, wird darin enden, dass er seinem Job über alles dient und immer noch das
nicht hat, was er sucht. Wenn Dinge nicht gemäss unseren Plänen gehen, ärgern wir uns und
wir suchen die Kontrolle wiederzugewinnen. Dies ist ein nie endender Prozess, der dem
Fleisch (Selbst) dient und nicht Gott – ansammeln, gewinnen, erringen und kontrollieren. Die
Dinge die angehäuft werden müssen unterhalten werden, und die Furcht ist da, dass sie
verloren gehen oder beschädigt werden. Es gibt einen konstanten Wettbewerb – ein Treiben
nach mehr und besser. Das ist ein schweres Joch, eine riesige Bürde und eine große
Knechtschaft. Das ist dem Selbst zu dienen und nicht Gott. Spr. 27,20. „Totenreich und
Abgrund sind unersättlich, ebenso unersättlich sind auch die Augen der Menschen." Der
Mensch, der sucht sein Leben zu gewinnen, verliert es – jetzt und in Ewigkeit. Die meisten
beten sogar zu Gott (indem sie versuchen Ihn zu kontrollieren, um ihren Verlangen zu
dienen), um in diesem religiösen selbstdienenden Zyklus fortzusetzen. Gott wünscht es so viel
besser für Dich, aber Du musst Deine Not sehen und willig sein alles aufzugeben und Dich
Ihm zu übergeben. Du kannst nicht zwei Herren dienen (Matth. 6,24). Unsere Verlangen,
unsere Wünsche, unsere Lüste sind in Rebellion gegen Gott und Sein Leben. Dies macht das
Selbst zur Priorität und verweist Gott auf den Diener[platz]. Das Paradoxe ist, dass derjenige,
der dem Fleisch abstirbt und alles (für Christus) verliert, tatsächlich Zufriedenheit, Sicherheit
und Leben findet (1. Kor. 1,27+28). Du musst Dich nicht länger anstrengen, um anderen zu
gefallen. Du strebst nicht länger nach Dingen, und sie herrschen auch nicht über Dich. Du
liebst Gott von Deinem ganzen Herzen und dienst Ihm täglich. Du „bist" nur in Christus. Du
gefällst Gott wohl und nicht Dir selbst und findest, dass es da eine solcher Friede,
Zufriedenheit und Freiheit gibt (2. Kor. 3,17). Sein Joch ist wahrlich sanft und Seine Last ist
leicht (Matth. 11,30). Wenn Du Gott zuerst suchst, dann versorgt Er Dich mit dem was Du
nötig hast und dies ist eine große Sicherheit (Matth. 6,25-34). Deine Augen sind nicht auf die
Nöte gerichtet, sondern auf Gott – und dies ist ein großer Unterschied. Dies bedeutet
zurückzukommen unter Gottes Autorität (und Deine eigene aufgeben). Du findest, dass es
vieles gibt worüber Du Dich freuen kannst, ohne dass Du die Dinge dieser Welt suchst. Wenn
die Dinge zurück in die [richtige] Ordnung kommen - übergeben an Gott -, wird aus Habsucht
und Unerfülltsein Zufriedenheit [oder: Genügsamkeit]. Aus Konkurrenz, Wunsch und
Gewinn wird Opfer für Gott und für andere; aus Bande wird Freiheit; aus Kontrolle
[ausüben], Eroberer sein und Rebellion wird sich [an Gott] übergeben und Demut; aus
Nehmen wird Geben, aus Unsicherheit wird Annahme; und aus Frust wird Friede.

Der Mensch gab seinem Fleisch und seinen Lüsten nach. 1. Joh. 2,16: „Denn alles, was in der
Welt ist, die Fleischeslust, die Augenlust und der Hochmut des Lebens, ist nicht von dem
Vater, sondern von der Welt." Dies sind die Dinge, nach denen die Welt sucht. Je mehr wir
das Fleisch oder die Finsternis gewähren lassen, desto mehr Macht bekommt es über uns – es
beherrscht uns, und das Licht wird matt. Unsere Kontrolle ist eine Illusion, und wir werden
schnell überwunden. Dies sind die Dinge, die ein Nachfolger Christi durch eine Leben in
lebendigem Glauben – wie es durch Liebe und Gehorsam gegen Gott gezeigt wird -
überwinden muss. Christus überwand und gab dem Teufel nicht Raum, denn Er starb den
Dingen des Fleisches und suchte nur den Willen des Vaters (Joh. 5,19, 30; 6,38; 8,29; 14,30;
Röm 15,3). Dies ist Sieg! Wir müssen Christi Licht suchen und uns selbst von der Finsternis
frei machen. Wir folgen Christus, denn er führt auf „Dem Weg".

Die Verdammnis

Dies ist dann die Verdammnis: Der Mensch, statt sich selbst zu demütigen und Gottes Willen
zu wählen, erhöhte sich selbst und wählte seinen eigenen Willen. Der Mensch wählte die
Finsternis lieber als das Licht. Dies ist die Grundlage alle Sünde. Die Hauptkomponenten sind
Stolz und das Selbst (Fleisch). Der Mensch dachte, dass er selbst zu recht [oder: selbst
genügsam?; engl.: self-sufficient] kommen würde. Dies ist genau das Gleiche, was Satan
getan hatte! Der Mensch nahm die Natur Satans (sein Bild) an und wies die Natur Gottes
zurück. Der Mensch wählte in dem er sein eigenes selbstsüchtiges Verlangen suchte, dem
Teufel zu gehorchen statt Gott. Der Mensch, der im Bildnis Gottes geschaffen war, fiel durch
seinen Ungehorsam und wurde dem Bildnis des Teufels gleichgestaltet. Beachte Satans
Rebellion: Jes. 14,13-15: „Und doch hattest du dir in deinem Herzen vorgenommen: ‚Ich will
zum Himmel emporsteigen und meinen Thron über die Sterne Gottes erhöhen und mich
niederlassen auf dem Versammlungsberg im äußersten Norden; ich will emporfahren auf
Wolkenhöhen, dem Allerhöchsten mich gleich machen!’ Doch ins Totenreich bist du
hinabgestürzt, in die tiefste Grube!" Kannst Du das ich, ich und das mich, mich sehen? Kannst
Du sehen, wie dies den einen wahren Gott über alles negiert? Der Teufel erhöhte sich selbst
und wurde niedergeworfen und sehr gedemütigt (Hes. 28,13-17; 31,16). Wenn wir uns selbst
erhöhen, werden wir erniedrigt werden (Hiob 41,9; Ps. 147,6; Matth. 23,12) – denn kein
Fleisch wird sich in der Gegenwart Gottes rühmen (1. Kor. 1,29). Der Teufel überzeugte den
Menschen seinen Fokus von Gott wegzunehmen und ihn auf sich selbst zu platzieren, gerade
so wie er es getan hatte (Hes. 31,7-10; Luk. 10,18; 2. Petr. 2,4; Offb. 12,7-8). Der Mensch
spiegelt jetzt die Charakteristika Satans wieder – er ist selbst suchend und rebellisch. Der
Mensch will tun, was richtig ist in seinen eigenen Augen (Spr. 16,2; 21,2). Weil der Mensch
sich selbst (bekannt als das Fleisch) über Gott wählte, ist der Mensch jetzt unter der Autorität
(Kontrolle) des Fleisches. Das Fleisch will die Handlungen des Menschen regieren und, der
Mensch dient ihm. Wenn du versuchst und das Fleisch verneinst (Ruhe, Essen, Wärme,
Komfort, Unterhaltung, Lob usw.), dann wirst Du anfangen zu verstehen. Das Fleisch ist eine
Hinderung darin Gott zu dienen – es will bedient werden! Der Mensch suchte den Weg des
Fleisches in dem er Gott widerstand. Jetzt MUSS der Mensch sich Gott im Glauben nahen
(Hebr. 11,6; Röm. 9.30), welcher am Fleische „vorbeigeht". Der Glauben verneint dem
Fleisch seine Sicherheit und sein Verständnis. Der nächste Punkt, den es zu beachten gilt, ist
dass der Mensch glaubt, dass sein Wissen (im Fleisch) ihn schlussendlich retten wird. Der
Mensch gebraucht sein Wissen, um sich selbst zu erhöhen und um seinen eigenen Willen
auszuführen. Dieses Konzept wird in einem späteren Kapitel geprüft werden.

Als der Mensch wählte Satan zu glauben, richtete der Mensch Gottes Motive und Absichten.
Der Teufel stellte Gott falsch dar als einer, der nicht fair sei und dem Menschen den Nutzen
der Frucht des Baumes der Erkenntnis von gut und böse verneinte. Der Mensch hatte Gott von
seinem ganzen Herzen, Denken, Seele und Kraft zu lieben (Mark. 12,30). Der Mensch
richtete Gott jedoch als hart und ungerecht und war Ihm ungehorsam zugunsten von selbst
regieren. Wann immer Gott ausgeschlossen ist, ist Finsternis vorhanden (denn Gott ist Licht)
und dies ist Bosheit. Wir werden innerhalb dieses Buches erforschen, wie der Mensch immer
Gott richtet und Sein Wort, dadurch dass seine Augen auf das Selbst gerichtet sind. Wann
immer Gott ausgeschlossen ist, bekommt der Teufel etwas Ehre und Anbetung – er will dem
Allerhöchsten gleich sein. Jes. 14,14: „Ich will emporfahren auf Wolkenhöhen, dem
Allerhöchsten mich gleich machen!"

Es scheint, dass der Teufel wegen seiner früheren Position, des Menschen Fall und dadurch,
dass der Mensch Satans Natur angenommen hat, indem er seinem Rat folgte und Gott
ungehorsam war, eine gewisse Autorität auf der Erde gewonnen hat. Obwohl die Kräfte des
Teufels größer sind als diejenigen des Menschen, sind sie doch viel geringer als diejenigen
von Gott (Eph. 1,20-21). Über den Teufel wird gesagt, dass er der Gott dieser Welt[zeit] und
der Fürst, der in der Luft herrscht, ist (2. Kor. 4,4; Eph. 2,2). Der Teufel ist nicht ein
wirklicher Gott, nur in dem Sinne, dass er der Leiter einer Rebellion gegen den einen wahren
Gott ist. Die meisten Menschen werden sich dem Teufel in irgendeiner Weise unterwerfen
und ihm dienen (breiter Weg). Seine zeitliche Autorität ist nur das, was Gott ihm erlaubt zu
haben. Es gab ein Anerkennen der Autorität Satans, als er Jesus versuchte: Luk. 4,5-6, „Da
führte der Teufel ihn auf einen hohen Berg und zeigte ihm alle Reicher der Welt in einem
Augenblick. Und der Teufel sprach zu ihm: Dir will ich alle diese Macht und ihre Herrlichkeit
geben; denn sie ist mir übergeben, und ich gebe sie, wem ich will." Jesus zerstörte die Macht
des Teufels durch das Kreuz (Gal. 1,4). Unser Sieg wird in Christus gefunden - und nur in
Ihm!

Gottes Ordnung

Was bedeutet es „emporfahren auf Wolkenhöhen [engl.: aufsteigen über die Höhen der
Wolken]" und „dem Allerhöchsten mich gleich machen" und „ihr werdet sein wie Götter"?
Gott hat eine Autoritätskette von welcher Er der Höchste ist (höchste in Macht; besitzt
höchste Herrschaft; Jes. 42,5; 44,6; 43,10; 45,7, 12, 18; Dan. 4,32). Diese Autoritätskette
streckt sich aus zu Seinen Handlungen mit dem Menschen – Seiner Schöpfung. 1. Kor. 11,3:
„Ich will aber, dass ihr wisst, dass Christus das Haupt jedes Mannes ist, der Mann aber das
Haupt der Frau, Gott aber das Haupt des Christus." Jesus ist Gott (dem Vater) unterstellt, der
Mann [oder: Mensch; eng.: man] muss Christus (dem Sohn) unterstellt sein, und die [Ehe]frau
muss dem Manne unterstellt sein (Eph. 5,22-24). Das Kind muss sich seinen Eltern
unterstellen (Matth. 15,4; Eph. 6,2). Jede Autoritätsschicht hat Verantwortungen. Dies ist
Gottes göttliche Ordnung (Jes. 45,9)! Was bedeutet „unterordnet sein"? Sich zu
unterordnen/sich hinzugeben der Autorität eines anderen ohne Widerrede oder Widerstand.
Regiert zu werden durch die Entscheidung, den Willen oder das Gericht eines anderen. Dies
beinhaltet Sanftmut, Gehorsam, Übergabe, Hingabe und Demut. Im Himmel sind die Engel
Gottes Autorität unterworfen (Matth. 6,10; Luk. 11,2; Hebr. 1,5; 2,5; Jud. 1,6). Wir lasen
soeben, wie Satan (Luzifer) versuchte über die Autorität Gottes sich zu erheben, um seinen
eigenen Lauf zu bestimmen, und sich selbst als Gott hinzusetzen. Satan überzeugte den
Menschen das Gleiche zu tun. Jedermann der gegen Gottes Ordnung (Autoritätskette)
rebelliert, ist ein Übertreter. Deinen eigenen Weg zu bestimmen, ist dich selbst über Gott zu
platzieren. Wenn Dir dies fremd erscheint in diesem rebellischen Zeitalter, dann bist Du
vermutlich nicht untergeordnet. Was Du sehr stark beachten musst, ist das was Christus in
Matth. 18,4 sagte: „Wer nun sich selbst erniedrigt wie dieses Kind, der ist der Größte im
Reich der Himmel." Ein Kind ist das letzte in Gottes Ordnung (allen unterstellt). Gott
verlangt [oder: wünscht sehr] eine solche Unterordnung in uns allen – und dies ist keine
Unehre. Irgendetwas anderes zu sein ist hochmütig zu sein. Um der Erste zu sein, musst Du
der Letzte und ein Diener aller sein (Mark. 9,35). Um der Höchste/das Oberhaupt zu sein,
musst Du ein Diener von allen sein (Matth. 23,11; Mark. 10,44). Dies verwirrt das Fleisch!
Untergeordnet sein bedeutet sanftmütig sein. Sanftmut ist Unterordnung unter den göttlichen
Willen Gottes (Ps. 22,27; 25,9 [engl.: die Sanftmütigen; nicht die Elenden]) und diese werden
die Erde ererben (Ps. 37,11). Der Herr offenbart die Wahrheit denjenigen, die unterordnet
sind (Matth. 11,25). Jesus unterordnete Sich Seinen irdischen Eltern als ein Kind (Luk. 2,51) –
leben durch das Vorbild. Wir werden Christi gänzliche Unterordnung unter den Willen des
Vaters in Kapitel zwei studieren. Am Ende werden alle Dinge wieder hergestellt werden
durch Jesus: 1. Kor. 15,24: „Danach das Ende, wenn er das Reich Gott, dem Vater, übergeben
wird, wenn er jede Herrschaft, Gewalt und Macht beseitigt hat." Siehe auch das Kapitel
sieben: „Frau als Haupt des Mannes?" und „Was die Heirat symbolisch darstellt".

Sünde

1. Mose 3,7: "Da wurden ihnen beiden die Augen geöffnet, und sie erkannten, dass sie nackt
waren; und sie banden [oder: nähten] sich Feigenblätter um und machten sich Schurze." Vor
diesem Ungehorsam war der Mensch unschuldig und rein – es gab keine Scham. Als die
Augen des Menschen erst einmal geöffnet waren, verstand er seine Sündhaftigkeit, und dies
ist was sein plötzliches Bewusstsein seiner Nacktheit darstellte. Der Mensch versuchte auf
seine eigene Weise für seine eigene Sünde zu büßen, indem er sich mit Feigenblättern
bedeckte und indem er sich vor Gott verbarg (1. Mose 3,8; Hiob 31,33). Dies ist ein anderer
wichtiger Punkt, der innerhalb dieses Buches weiterentwickelt werden wird. Der Mensch
versucht meistens Gott auf menschlichem Wege zu erreichen, statt auf dem Wege Gottes
(Spr. 16,25; Eph. 2,8+9; Tit. 3,5). Der Mensch will sich nicht Gott übergeben. Du wirst
überrascht werden zu lernen, dass das was die genähten Feigenblätter darstellt, sich in die
sichtbaren, religiösen Institutionen von heute entwickelt hat.

Sünde ist grundsätzlich irgendeine Handlung des Menschen, die den Willen Gottes negiert.
Sünde ist eine Beleidigung des wahren „Seins" von Gott. Es fordert Seine Autorität auf jeder
Stufe heraus. Alle Arten von fleischlichen Früchten resultieren daraus und ist physisch
manifestiert – wie diese Beispiele: Schmutzige Sprache, Hurerei, Unzucht, Unreinheit,
Lüsternheit, Götzendienst, Zauberei, Hass, Uneinigkeit, Wetteifer, Zorn, Streit, Aufruhr,
Häresien [oder: Irrlehren], Neid, Mord, Trunkenheit, Schwelgerei, Lüge,
Homosexualität/Perversion, Gier, Bosheit, Betrug, Unverschämtheit, Rebellion, Ungehorsam
gegen die Eltern, Glücksspiele, Groll, Stolz/Arroganz, Klatsch, Prahlerei, Gotteslästerung,
falsche Beschuldigungen, Ausschweifung, Undankbarkeit, Gefräßigkeit, Mutwille, Intrigen,
Selbstsucht, Verräter, Spaßmacherei, Unbarmherzigkeit, die das Selbst lieben, usw. Zusätzlich
bist Du gleichermaßen schuldig, wenn Du Freude daran hast, wenn andere dies tun oder
Freude an allgemeiner Ungerechtigkeit hast, wie in Gedanken oder an gottlosem Verlangen,
das erst noch ausgeführt werden soll (Röm. 1,32; Matth. 5,28; 2. Thess. 2,12). Sünde kann
auch sein, Gottes Willen zu vernachlässigen, indem Du Dinge nicht tust, die Du getan haben
solltest (Ps. 19,12-13). Ein Baum wird an den Früchten erkannt, die er hervorbringt (Luk.
6,43-44). Matth. 7,19: „Jeder Baum, der keine gute Frucht bringt, wird abgehauen und ins
Feuer geworfen." Das Feuer ist ewige Verdammnis und Trennung von Gott.

Satans Absicht ist, uns durch unsere eigenen Lüste (Auswahl treffen; engl.: choices) zur
Sünde zu zwingen und uns danach vor Gott anzuklagen (Offb. 12,10). Indem er uns zu einem
Feind Gottes macht, werden wir verteidigungslos, verloren und schnell überwunden. Der
Teufel ist entschieden zu töten und zu zerstören, aber Du erlaubst ihm so zu tun, wenn Du
Dich selbst von Gott entfremdest. Satan ist ein Dieb, aber er ist nicht nach Geld und zeitlichen
Besitztümern aus. Der Teufel kommt, um die Seelen der Menschen zu stehlen, und sie für
Ewigkeit in die Verdammnis zu schicken. Joh. 10,10: „Der Dieb kommt nur, um zu stehlen,
zu töten und zu verderben; ich (Jesus) bin gekommen, damit sie das Leben haben und es im
Überfluss haben." Unsere Stärke kommt von unserer Schwachheit. Wenn wir zerbrochen
werden und uns Gott übergeben haben, dann zeigt Er sich selbst stark für uns. Stolz und
Arroganz suchen an sich zu reißen und zu besiegen und sind Charakteristika des Teufels.
Stolz zu sein in sich selbst und in Deine Fähigkeiten ist das Selbst über Gottes Absichten zu
erhöhen.

Diejenigen, die Christus angehören, müssen als Kinder des Lichtes - so wie sie durch den
Geist geleitet werden - in aller Frömmigkeit, Gerechtigkeit und Wahrheit wandeln (Eph.
5,8+9). Gal. 5,22-25: „Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Langmut,
Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Selbstbeherrschung. Gegen solche Dinge gibt es kein
Gesetz. Die aber Christus angehören, die haben das Fleisch gekreuzigt samt den
Leidenschaften und Lüsten. Wenn wir im Geist leben, so lasst uns auch im Geist wandeln."
Das Fleisch zu kreuzigen ist von unserem Willen zu sterben. Im Geiste zu wandeln ist treuer,
liebender Gehorsam gegen Gottes Willen.

Prioritäten

1. Mose 3,6: "... sie nahm von seiner Frucht und aß, und sie gab davon auch ihrem Mann, der
bei ihr war, und er aß." Gott hat es so gemacht, dass Seine Autorität über alles andere geht
und dass Gehorsam Ihm gegenüber Vorrang haben musste. Wir werden oft sehr stark
beeinflusst durch diejenigen, die um uns herum sind – speziell nahe Familienglieder. In
diesem Falle war Adam willentlich Gott ungehorsam, um Eva zu gefallen (auf seine Frau
gehört haben; 1. Mose 3,17). Die Familie kann einen sehr großen Einfluss haben sowohl zum
Guten als auch zum Bösen. Jesus sagte in Luk. 14,26: „Wenn jemand zu mir kommt und hasst
nicht seinen Vater und seine Mutter, seine Frau und Kinder, Brüder und Schwestern, dazu
aber auch sein eigenes Leben, so kann er nicht mein Jünger sein." Christus sagt hier, dass
nichts über Ihn Vorrang haben kann – nicht die Familie, nicht das Selbst. Jesus sagt weiter in
Matth. 10,35-37: „Denn ich bin gekommen, den Menschen zu entzweien mit seinem Vater
und die Tochter mit ihrer Mutter und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter; und die
Feinde des Menschen werden seine eigenen Hausgenossen sein. Wer Vater oder Mutter mehr
liebt als mich, der ist meiner nicht wert; und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, der
ist meiner nicht wert." Jene welche Jesus nachfolgen, werden eine geistliche Auffassung
haben und ihr Verlangen wird sein, Ihm zu dienen. Diejenigen, die das nicht tun, haben eine
fleischliche Anschauung und ihr Verlangen wird sein, sich selbst zu dienen. Dies wird
innerhalb der Familien Konflikte schaffen. Adam wählte, seinem Fleische zu folgen, indem er
Eva gehorchte und Gottes Gebot missachtete. Um mit Gott wieder versöhnt zu werden,
müssen wir zurückkommen unter Seine Autorität und unsere Loyalität muss zuerst Ihm
gelten. Es wird immer andere Einflüsse geben, um uns von Gott wegzuziehen. Aber wir
müssen feststehen. Oft werden diejenigen, die uns nahe stehen, verletzt werden, wenn wir
ihren Willen zugunsten von Gottes Absichten verwerfen.

Unsere Mitmenschen und Freunde können auch einen großen Einfluss darauf haben, um uns
von Gott wegzuziehen und die Dinge dieser Welt zu suchen. Wenn Du für Christus einstehst,
wirst Du finden, dass sich viele von Deiner Gesellschaft entziehen [oder: dass Dich viele
ausschließen] (Luk. 6,22). Wir müssen unsere Freunde gemäß dem geistlichen Leben
auswählen und gemäß ihrem Herzen gegenüber Gott. Diejenigen, die das Fleisch suchen,
werden kein Interesse haben, es zu verleugnen, um Christus zu dienen. Dies wäre eine
Vermischung von Licht und Finsternis und eine Quelle ständiger Konflikte oder schädigender
Einflüsse, die uns gewisslich gegen Gott stellen würden. 2. Kor. 6,14: „Zieht nicht in einem
fremden Joch mit Ungläubigen! Denn was haben Gerechtigkeit und Gesetzlosigkeit
miteinander zu schaffen? Und was hat das Licht für Gemeinschaft mit der Finsternis?"

Der Teufel wird unsere Freunde oder Familie dazu benützen, uns zu hindern, dem Herrn zu
dienen. Der Teufel spielt nicht fair und ist darauf aus sich selbst zu erhöhen, den Menschen zu
zerstören und die Ehre von Gott wegnehmen in irgendeinem möglichen Wege. Freunde und
Familie tendieren dazu, den größten Einfluss auf uns zu haben (1. Mose 3,17). Satan brauchte
einmal einen nahen Freund von Jesus zur Versuchung und um Seine Absichten zu verhindern.
Matth. 16,22-23: „Da nahm Petrus ihn beiseite und fing an, ihm zu wehren und sprach: Herr,
schone dich selbst! Das widerfahre dir nur nicht! Er aber wandte sich um und sprach zu
Petrus: Weiche von mir, Satan! Du bist mir ein Ärgernis; denn du denkst nicht göttlich,
sondern menschlich!"(auch Joh. 14,28). Wir müssen Gottes Willen erkennen und darin treu
sein, gleichgültig irgendeiner Selbstaufopferung und Verfolgung, die von uns verlangt wird.

Verleugnung

1. Mose 3,9-12: "Da rief Gott der HERR den Menschen und sprach: Wo bist du? Und er
antwortete: Ich hörte deine Stimme im Garten und fürchtete mich, denn ich bin nackt; darum
habe ich mich verborgen! Da sprach er: Wer hat dir gesagt, dass du nackt bist? Hast du etwas
von dem Baum gegessen, von dem ich dir geboten habe, du solltest nicht davon essen? Da
antwortete der Mensch: Die Frau, die du mir zur Seite gegeben hast, die gab mir von dem
Baum, und ich aß!" Beachte, dass Adams Unschuld jetzt weg ist. Was einst gut war, ist jetzt
durch den Ungehorsam des Menschen und durch neuerlich gewonnenes Wissen und
Selbstwillen verdorben worden. Anfänglich versuchte der Mensch seine Stünde zu verstecken
oder sie zuzudecken (Hiob 31,33). Als er betreffend seiner Sünde befragt wurde, gibt der
Mann [oder: Mensch] unverzüglich die Schuld anderen und selbst an Gott weiter. Adam
sagte: „Die Frau, die du mir zur Seite gegeben hast"; somit gab er Eva die Schuld, darin
eingeschlossen war jedoch, dass es schlussendlich Gottes eigener Fehler war. Viele werden
Gott die Schuld geben für ihre eigenen Versagen oder ihre Umstände. Adam versuchte die
Schuld weiterzugeben, aber er kannte Gottes Gebot sehr wohl, nicht von diesem Baum zu
essen (1. Mose 2,17+18). Gott die Schuld zuweisen ist Gott zu richten und wehe dem, der mit
seinem Schöpfer hadert (Pred. 5,1; Jes. 45,9). Eva war verführt worden, Adam jedoch nicht
(1. Tim. 2,14). Adams Sünde war willentlich (überlegt), und er ehrte Gottes Gebot nicht und
richtete Ihn des Gehorsams unwert. Der Mensch irrt sehr darin, dass er versucht seine Sünde
zu verbergen oder zu rechtfertigen, statt sie zu bekennen und sie zu bereuen (Jes. 55,7; 1. Joh.
1,9). Gott kann mit einem wahrlich bußfertigen Herzen arbeiten, aber keine Barmherzigkeit
kann dem gegeben werden, der keinen Fehler anerkennen will (Spr. 28,13). Adam hatte
Gottes Willen verstanden, und in ähnlicher Weise haben wir Gottes Wort (Bibel), das Seinen
geoffenbarten Willen für uns ist. Jesus sagte in Joh. 12,48: „Wer mich verwirft und meine
Worte nicht annimmt, der hat schon seinen Richter: Das Wort, das ich geredet habe, das wird
ihn richten am letzten Tag." Obgleich wir dieses kostbare Wort haben, werden es doch viele
verachten und am Tage des Gerichtes Mangel haben. Röm. 2,6: „Der jedem vergelten wird
nach seinen Werken." Kein Zweifel, diese werden versuchen, die Schuld auf andere zu
schieben oder Rechtfertigung suchen an jenem Tag. Unsere Taten beziehen sich auf unsere
Gedanken, Handlungen und unseren Herzenszustand gegen Gott – unser Glaube (oder Fehlen
davon) gegenüber Ihm. Dies manifestiert sich in unseren äußeren Handlungen.

Beachte, dass Adam und Eva plötzlich ihre Sünde realisieren und in Verlegenheit gebracht
werden, wegen ihrer Nacktheit. Wenn wir die Sünde in unseren Leben überwinden, dann wird
es nichts mehr geben, was wir tun, das uns in Verlegenheit bringen würde, wenn Gott oder
andere es sehen oder darüber Kenntnis davon bekommen würden. Wenn Du wegen gewissen
Dingen in Deinem Leben (Gedanken, Handlungen usw.) in Verlegenheit kommst und nicht
wünscht, dass sie vor Gott oder andere zur Schau gestellt werden, dann sind diese Dinge
sicherlich sündig und müssen überwunden werden. Wenn plötzlich jedermann die Gedanken
voneinander lesen können, würdest du in Verlegenheit kommen, wegen dem Inhalt in
Deinen? Diese Dinge sind Indikatoren Deines Herzens.

Opfer

1. Mose 3,21: "Und Gott der HERR machte Adam und seiner Frau Kleider aus Fell und
bekleidete sie." Ein Opfer musste gemacht werden, um diese Felle zu erhalten. Tiere mussten
sterben, um eine zeitliche Bedeckung für den Menschen zu machen. Sünde fordert immer ein
Opfer. Gott ist heilig, gerecht und vollkommen. Er wird nicht über die Sünde hinwegsehen
oder sie entschuldigen. Es muss eine annehmbare Sühne geben, und die Kosten davon sind
sehr hoch. Sühne ist Wiedergutmachung nach Feindschaft, wobei Entschädigung gegeben
wird, ein Gleiches für begangenen Fehler. Gott verlangte immer die besten Opfer, ob es nun
unbefleckte [oder: fehlerlose] Tiere waren oder die ausgewählten Früchte des Herbstes. Tiere
und Getreideopfer, konnten nie eine vollständige Sühne sein und waren nur für eine
temporäre Zudeckung. Hebr. 10,4: "Denn unmöglich kann das Blut von Stieren und Böcken
Sünden hinwegnehmen!" Sünde war solch eine ernsthafte [oder: schlimme] Sache für Gott,
dass Er Seinen eigenen Sohn sandte, um für die Sünde der Menschen zu sühnen durch Leiden
und Tod. Jesus wurde das unbefleckte, endgültige Opfer für unsere Sünden, das Lamm das
geschlachtet war (Offb. 5,12). Jesus war unbefleckt aufgrund seines sündlosen Lebens, das er
auf dieser Erde lebte. Hebr. 10,10; 12: „Aufgrund dieses Willens sind wir geheiligt durch die
Opferung des Leibes Jesu Christi, [und zwar] ein für allemal." - „Er aber hat sich, nachdem er
ein einziges Opfer für die Sünden dargebracht hat, das für immer gilt, zur Rechten Gottes
gesetzt." Adam wählte seinen Willen über denjenigen von Gott und brachte somit Sünde und
Tod in die Welt hinein. Um die Dinge wiederum in die richtige Ordnung zu bringen und
Sühne zu leisten für die Bosheit des Menschen, musste Jesus gänzlich Gottes Willen über
Seinen eigenen wählen. Indem er so tat, gefiel Jesus dem Vater wohl, und Wiedergutmachung
wurde geleistet für alle, die Jesus anerkennen wollten und ihren Glauben in Ihn setzten, indem
sie Seinem Vorbilde nachfolgten. Jesus sagte immer: „Komm und folge mir nach." Kol.
1,19+20: „Denn es gefiel [Gott, oder: dem Vater], in ihm alle Fülle wohnen zu lassen und
durch ihn alles mit sich selbst zu versöhnen, indem er Frieden machte durch das Blut seines
Kreuzes – durch ihn, sowohl was auf Erden als auch was im Himmel ist." Wie können wir ein
so großes Angebot der Errettung missachten (Hebr. 2,3)? Wir werden Christi Bild
gleichgestaltet (Joh. 12,44-45; der das Bild des Vaters ist – Joh. 14,9) indem wir in Ihm
verbleiben und werden so wiederhergestellt, um das Bildnis Gottes zu sein.

Im Garten Eden suchte der Mensch seinen Willen oder Freiheit zu gewinnen, um sein eigenes
Schicksal zu bestimmen. Um Freiheit für das SELBST zu erlangen, musste der Mensch gegen
Gottes Autorität, der er unterlegt war, revoltieren (Rebellion). Das ganze Konzept des Opfers
sollte uns ein Ding sagen. Um wiederversöhnt zu werden mit Gott, müssen wir die Dinge, die
wir wünschen (die selbstsüchtige Freiheit, die wir erlangten) aufgeben oder „opfern, um unter
Gottes Willen und Absichten zurückzukommen. Wir verleugnen das SELBST (für das wir
rebellierten, um es zu erreichen), um Gottes Willen zu suchen (gegen den wir revoltierten
und verloren). Wir „opfern" das Beste von unseren Wünschen und Verlangen, um Gottes
Willen zu suchen (Ps. 50,5). Wir stellen uns selbst dar als lebendige Opfer, heilig und
annehmbar für Gott, uns nicht diesem Weltlauf anpassend [Luther: nicht dieser Welt
gleichstellend], sondern uns in unserem Wesen verändern durch die Erneuerung unseres
Sinnes, damit wir prüfen können, was der gute und wohlgefällige und vollkommene Wille
Gottes ist. (Röm. 12,1+2). Dies ist weshalb Jesus sagte: Matth. 10,39: "Wer sein Leben findet,
der wird es verlieren; und wer sein Leben verliert um meinetwillen, der wird es finden!"
Unser Leben zu finden, ist das SELBST zu suchen. Unser Leben zu verlieren ist das SELBST
zu verleugnen, um Gottes Willen zu wählen – das Selbst zu kreuzigen (Gal. 5,24). 2. Tim.
2,11: „Glaubwürdig ist das Wort: Wenn wir mitgestorben sind, so werden wir auch mitleben."
Dies ist also, weshalb Jesus sagte, dass wenn jemand Ihm nachfolgen wolle, er sich selbst
verleugnen müsse und sein Kreuz täglich auf sich nehme und Ihm nachfolge (Luk. 9,23).
Unsere Liebe (Opfer) muss ohne Verstellung (falsche Motive, Heuchelei, Anmaßung –
Röm.12,9) sein. Für die ursprüngliche Revolte oder den ursprünglichen Ungehorsam
(Übertretung) musste gesühnt werden. Der Mensch konnte dies nicht tun. Für eine Zeit
brachten fehlerlose Tieropfer eine temporäre Bedeckung (Hebr. 10,4-12). Christi unbeflecktes
Leben und nachfolgende Leiden und Tod (Opfer) ist das ewigdauernde Sühnopfer –
Vergebung von vergangenen Sünden (Röm. 3,25). Wie schon am Anfang, verlangt Gott
immer noch, dass der Mensch Seinen Willen ausführe (1. Petr. 4,2; Hebr. 10,36; Mark. 3,35;
6,10[?]; Röm. 12,2; Eph. 6,6). Das Fleisch des Menschens sucht sein Eigenes und damit hält
er an der Rebellion (gefallenen Natur) fest. Das Fleisch muss überwunden, unterworfen und
verleugnet werden, um Gottes Willen auszuführen – und dies ist die Natur des Kampfes (Gal.
5,15+16). Gott hat es so eingerichtet, dass der Mensch sich Ihm durch Glauben nahen muss
(Hebr. 11,6). Der Gerechte wird aus Glauben leben (Röm 1,17). Dies ist Liebe und Gehorsam
von einem ganzen Herzen gegen Gott, um Seinen Willen durchzuführen. Dieser Glaube muss
täglich ausgelebt werden und verlangt Hingabe an Gott. Dieser Glaube kann nicht das Selbst
suchen (was die ganze Absicht vereiteln würde), aber muss sich danach ausstrecken, Gott
alleine zu ehren. Jesus hat uns mit Stärke (Kraft) ausgerüstet, um ein Leben von anhaltendem
Glauben zu leben und hat uns den Heiligen Geist gesandt, um auszurüsten, stärken, lehren und
uns führen (Joh. 1,16). 1. Petr. 1,5: „Die wir in der Kraft Gottes bewahrt werden durch den
Glauben zu dem Heil, das bereit ist, geoffenbart zu werden in der letzten Zeit." Unser Leben
im Glauben versöhnt uns mit Gott in Ewigkeit. 1. Petr. 1,9: „Wenn ihr das Endziel eures
Glaubens davontragt, die Errettung der Seelen!"

Ursprünglich wünschte Gott, dass Adam und Eva Ihm aus Liebe dienen sollten. Das war der
Grund, warum es im Garten eine Wahl gab. Gottes Verlangen hat sich nicht verändert, und
wir müssen uns Ihm immer noch freiwillig in Liebe nähern. Du kannst Gott nicht aus
irgendeinem anderen Grunde dienen. Wir leben in einer Welt voll Auswahlmöglichkeiten.
Der Herr wird bestimmen, wer Ihm in dieser Zeit freiwillig und aus Liebe gedient hat. Gott ist
langmütig, und Du hast ein Leben lang zu entscheiden, wem Du dienen willst (Gott lässt sich
jedoch nicht spotten). Wenn Dein Leben endet, enden damit auch Deine Möglichkeiten zur
Wahl. Gott schaut nicht aus nach einer Beichte auf dem Sterbebett, aber nach einem
gläubigen Herzen zu Ihm und einer Gemeinschaft in Liebe (Joh. 10,3). Um wahrlich mit Gott
wieder versöhnt zu werden, müssen unsere Herzen auch wieder versöhnt sein.

Wiederherstellung

Weil der Mensch ungehorsam war und mit Sünde beschmutzt wurde, konnte er nicht mehr
länger teilhaben an dem Leben, welches in Gott gefunden wird. 1. Mose 3,23-24: „So schickte
ihn Gott der HERR aus dem Garten den, damit er den Erdboden bearbeite, von dem er
genommen war. Und er vertrieb den Menschen und ließ östlich vom Garten Eden die
Cherubim lagern und die Flamme des blitzenden Schwertes, um den Weg zum Baum des
Lebens zu bewachen." Sünde ist eine bittere Frucht und hat viel Plackerei, Schmerzen,
Mühsal, Unordnung und Leiden in diese Welt gebracht. Die meisten legen ungebührlichen
Nachdruck auf Dinge dieser Welt – die Absichten Gottes aber sind ewig (2. Kor. 4,18).
Diejenigen, die fleischlich sind, haben einen kurzsichtigen, zeitlichen Ausblick – das Hier und
Jetzt, was gesehen und gefühlt werden kann. Diejenigen, die geistlich sind, leben für das was
ewig ist – ein Beharren auf dem, was man hofft [oder: die Substanz der Dinge auf die man
hofft; King James Version] (Hebr. 11,1). Die Leiden dieser Welt sind nicht wert, um
verglichen zu werden, mit der Herrlichkeit die in uns geoffenbart werden soll; für jene, die
Jesus nachfolgen (Röm. 8,18). Diejenigen, die mit den Dingen dieser Welt beschäftigt sind
und suchen Platz zu gewinnen, werden eines Tages feststellen, wie ihre Anstrengungen falsch
platziert waren. 1. Tim 6,7: „Denn wir haben nichts in die Welt hineingebracht, und es ist
klar, dass wir auch nichts hinausbringen können." Das Einzige, was wert hat, ist
Wiederversöhnung mit Gott zu suchen. Wie viele reiche Menschen sind doch gestorben, um
nur einem anderen das zu erwerben zu geben, was sie verloren haben (Pred. 2,18+19;
5,15+16; Hiob 27,8; Luk. 12,20)? Wie viele haben nicht all das gewonnen, was ihre Augen
wollten, um es nur in einem sterbenden Atemzug zu verlieren – miteingeschlossen ihre eigene
Seele (Matth. 16,26; Pred. 2,18; Ps. 49,11)? Es spielt keine Rolle, ob Du reich, weise oder ein
Tor bist, wir sterben alle in der gleichen Weise (Pred. 2,16). Das Einzige was man über das
Grab hinaus mitnehmen kann, ist die Aufzeichnung [engl.: record] eines gelebten Lebens (Ps.
49,18).

Jesus erschuf einen Weg zurück zum Baum des Lebens. Matth. 7,14: „Denn die Pforte ist eng
und der Weg ist schmal, der zum Leben führt; und wenige sind es, die ihn finden." Jesus
Christus ist die Pforte, durch die man eingehen muss, und der Pfad ist der Weg der Heiligung
(Jes. 35,8; Spr. 16,17). Luk. 13,23+24: „Es sprach aber einer zu ihm: Herr, sind es wenige,
die errettet werden? Er aber sprach zu ihnen: Ringt danach, durch die enge Pforte einzugehen!
Denn viele, sage ich euch, werden einzugehen suchen [oder: danach ringen oder streben] und
es nicht können." Danach zu ringen bedeutet, sich mit Ernst zu bemühen, hart zu arbeiten,
sich abmühen und kämpfen. Auf diesem Pfad zu reisen verlangt viel Geduld, Ausharren,
Schande, Selbstverleugnung, Opfer, Gehorsam, Vergebung, Hingabe und Liebe. Dieser Pfad
hat viele Prüfungen und Trübsale längs des Weges, und es wird Leiden im Fleisch geben
(Röm. 8,17; Phil. 1,29; 2. Tim. 2,12) – es wird Hindernisse geben. Viele werden die
Leichtigkeit des breiten Weges zum Verderben viel angenehmer finden, da man die
Vergnügen der Sünde für eine Zeit lang genießen mag, wo es keine Regeln gibt, nur gerade
das, was richtig in den eigenen Augen erscheint (Matth. 7,13; Hebr. 11,25; Spr. 21,2). Dieser
Weg ist das, wie du es (selbst) wünschest zu sein, und der Teufel wird Dich irgendwie dafür
befriedigen zum Preis der sündigen Bande, die es beinhaltet, der Trennung von Gott und der
daraus resultierenden, ewigen Verdammnis, die gerechtfertigt ist. Diejenigen, die ihren
Glauben in Jesus haben und mit Gott durch die Neuigkeit des Lebens wiederversöhnt sind,
sind Erben der Verheißung des ewigen Lebens (Röm. 5,10; 6,4; 2. Kor. 5,18). Diese
Gerechten, die freiwillig Gottes Willen über ihren eigenen gewählt haben, werden Zugang
haben zum Baum des Lebens. Offb. 2,7: „Wer ein Ohr hat, der höre, was der Geist den
Gemeinden sagt! Wer überwindet, dem will ich zu essen geben von dem Baum des Lebens,
der in der Mitte des Paradieses Gottes ist." Das was verloren wurde, wird einmal wieder
gefunden werden. Offb. 22,14: „Glückselig sind, die seine Gebote tun, damit sie Anrecht
haben an dem Baum des Lebens und durch die Tore in die Stadt eingehen können." Erinnere
Dich daran, wie Adam kein Anrecht auf dem Baum des Lebens bekommen hat und der
Zugang zum Baum des Lebens war ihm verwehrt. Die Dinge sind jetzt zu einem vollen Kreis
gekommen. Gesegnet sind diejenigen, die Christi Gebote halten (Jos. 22,5 = Mark. 12,30+31
= Matth 22,40; auch Joh. 14,15; 15,10), denen ihnen wird Zugang zum Baum des Lebens
gegeben werden. Die Frucht der Gerechtigkeit ist ein Baum des Lebens (Spr. 11,30).

Es ist auch wichtig zu bemerken, dass als Jesus vom breiten und schmalen Weg sprach
(Matth. 7,13+14), Er zu bekennenden Gläubigen redete. In Vers 21 sagt Jesus, dass nicht
jedermann, der Ihn Herr nennt, in das Reich der Himmel eingehen wird, weil viele von diesen
fortsetzen werden Ungerechtigkeit zu tun, obgleich sie gute Werke hatten (Verse 22+23).
Diejenigen, die Gottes Willen tun, werden in Sein Königreich eingehen (Verse 21, 24). Die
Unbekehrten scheinen zu denken, dass wenn sie einmal zu Christus gekommen sind, dass sie
dann in ihrem alten Leben fortfahren können, als ob sie sich nie festgelegt hätten. Jesus
warnte in Vers 15, sich zu hüten vor falschen Propheten, die als Schafe kommen, aber in
Wirklichkeit reißende Wölfe sind. Diese werden den Schafen erzählen, dass Gottes Gnade
erlaubt, weiterhin in willentlicher Sünde und dem Selbst im Zentrum [oder: Egoismus] zu
bleiben. Mit anderen Worten: Die Lüge des Teufels an Eva; du kannst sündigen und nicht
sterben.

Zusammenfassung

Zu wählen zwischen dem Baum des Lebens und dem Baum der Erkenntnis von Gut und Böse,
war eine Zeit der Prüfung (5. Mose 8,2-8; Ps. 7,10; Spr. 17,3). Die Zeit der Prüfung ist noch
nicht zu Ende gekommen. Der Mensch hat immer noch einen freien Willen, um zu wählen,
wem er dienen will. Nur Gott kann den Menschen zu Christus ziehen, weil es kein
innewohnendes Verlangen im Menschen gibt, seinem Eigenwillen abzusterben (Röm. 3,11;
Joh. 1,12+13; 6,44, 65). Die Menschheit ist aus der Gnade Gottes gefallen, aber Gottes
Absichten setzen sich fort. Der Willen des Herrn ist alle Dinge durch Seinen Sohn, Jesus
Christus, und zu Seiner Ehre mit Sich selbst wieder zu versöhnen (2. Petr. 3,9).
Schlussendlich wird Gottes Willen die Überhand haben, und die Ordnung wird wieder
hergestellt werden (Ps. 103,19). Ps. 46,11: „Seid still und erkennt, dass ich Gott bin; ich
werde erhaben sein unter den Völkern [oder: Heiden], ich werde erhaben sein auf der Erde!"
Noch hat Gott mit dem Menschen zu handeln, so wie er es verdient: Ps. 103,10 „Er hat nicht
mit uns gehandelt nach unseren Sünden und uns nicht vergolten nach unseren Missetaten."
Die Natur des Menschen ist sündig, aber durch Christus, kann die Natur des Menschen sich
(durch Gott) erneuern, so dass er eine neue Kreatur wird mit der Natur Gottes (2. Kor. 5,17-
19; Phil. 2,13 Eph. 4,24). Der Mensch ist schwach, aber Gott hat durch Seinen Geist eine
überwindende Kraft geschaffen (Joh. 1,12[Luther]; 2. Sam 22,33). Das Vergängliche soll
Unvergänglichkeit anziehen und das Sterbliche, Unsterblichkeit. 1. Korinther 15,55-57: „Tod,
wo ist dein Stachel? Totenreich, wo ist dein Sieg? Der Stachel des Todes aber ist die Sünde,
die Kraft der Sünde aber ist das Gesetz. Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gibt durch
unseren Herrn Jesus Christus!" Der Mensch wählte Erkenntnis von Gut und Böse zu haben,
bekam aber durch seine Rebellion die Natur des Bösen. Gott gab uns das Gesetz durch Moses.
Das Gesetz [oder: die Gesetze] sind die Anforderungen Gottes zum Guten, der Mensch kann
sie jedoch nicht durch sich selbst erfüllen, und deshalb ist die Kraft der Sünde das Gesetz.
Gelobt sei Gott, dass es Sieg gibt durch Jesus Christus. Es gibt keinen anderen Weg zur
Wiederversöhnung mit Gott, außer durch Glauben in Christus. Niemand wird fähig sein zu
sagen, dass sie sich ihren Platz in der Ewigkeit verdient haben. Außerhalb von Gottes Liebe
(Opfer), Barmherzigkeit (unverdient) und Gnade (Fähigkeit gerecht zu wandeln) gibt es keine
Wiederversöhnung oder Erlösung.

Diese Welt ist zeitlich und vergeht schnell (2. Kor. 4,18; Jes. 65,17; Offb. 21,1). Das Leben
des Menschen im Fleisch ist wie ein Dampf oder wie eine verwelkende Blume (Jes. 4,14[?];
1. Petr. 1,24+25; Hiob 8,9; 14,2; Ps. 78,39; 103,15-16; 144,4). Psalm 90,9+10: „Denn alle
unsere Tage schwinden dahin durch deinen Zorn; wir verbringen unsere Jahre wie ein
Geschwätz. Unser Leben währt siebzig Jahr, und wenn es hoch kommt, so sind’s achtzig
Jahre; und worauf man stolz ist, das war Mühsal und Nichtigkeit, denn schnell enteilt es, und
wir fliegen dahin." Jeder Mensch hat eine zugeteilte Zeitspanne (einige mehr als andere) um
freiwillig zu wählen, wem er dienen will (Jos. 24,15). Das was Staub ist soll wieder zu Staub
werden (Pred. 3,20). Dein Geist wird zu Gott zurückkehren, der ihn gab (Pred. 12,7). Gott
beobachtet die Wege des Menschen (Ps. 11,4; 14,2; 33,13-15; 53,3; 94,9; 102,20; 139,7;
Spr. 5,21 & 15,3; Hiob 11,11; 24,23; 34,21; Jer. 16,17; 23,24; Hebr. 4,13). Die Handlungen
des Menschen auf dieser Erde werden aufgeschrieben (engl. = recorded) (Ps. 56,9; 69,29; 2.
Mose 32,32+33; Hiob 16,19; Dan. 12,1; Mal. 3,16; Luk.10,20; Offb. 17,18[?]; 20,12, 15;
21,27; 22,19) – selbst die Haare sind gezählt, das bedeutet, dass Gott nicht das geringste
Detail oder Ding, das im verborgenen getan wird, übersehen wird. Alle Menschen werden
sterben und gerichtet werden (Pred. 8,8; Hebr. 9,27). Der Mensch kann wählen: Entweder das
Leben in Jesus Christus oder den Tod - indem er seinem eigenen Wissen im Streben des
Selbst nachfolgt. Diejenigen, die freiwillig und liebend sich Gott durch ihren Glauben an Ihn
unterwerfen, werden auserwählt sein mit Ihm in Ewigkeit zu sein. Diejenigen, die Christus
verwerfen und freiwillig ihr eigenes Verlangen wählen, werden von der Frucht ihres eigenen
Weges und ihrer eigenen Gedanken essen (Spr. 1,31 & 2,13; Jer. 6,19). Sie werden ewiglich
von Gott getrennt werden und gänzlich ihren starken selbstsüchtigen Verlangen übergeben
werden, die jedoch nicht erfüllt werden, während dem sie eine nie endende, sich steigernde
Qual von Leib, Seele und Bewusstsein erdulden müssen und das in einer Finsternis, die in
einem Feuersee gefühlt werden kann (Hiob. 10,22; 26,6; 2. Mose 10,21; Matth. 8,12; 18,8;
22,13;25,41,46; Mark. 9,44, 46, 48; 2. Thess. 1,9; Jud. 13; Offb. 14,11; 16,10; 19,20; 20,10-
15). Satan und jene rebellischen Engel (Offb. 12,7), die ihm nachfolgten, wurden aus der
Gegenwart Gottes hinausgeworfen. Rebellische Menschen werden auch aus Seiner Gegenwart
hinausgeworfen werden, denn die Hölle hat sich selbst vergrößert und wird nie voll (Jes.
5,14; Spr. 27,20; Jes. 5,14). Rebellische Menschen werden dem Ort übergeben werden, der
für ihren Gott, den Teufel, bereitet wurde (Matth. 25,41). Pass auf, oh Mensch, dass Du in den
Wegen des Herrn wandelst (Ps. 86,11). Hebräer 10,31: „Es ist schrecklich, in die Hände des
lebendigen Gottes zu fallen!"
Kapitel 3 – Jesus sagte: Komm und folge mir nach!

Gott kam auf die Erde herunter als ein Mensch und führte durch das Beispiel an. Matth. 4,18-
22: „Als Jesus aber am See von Galiläe entlangging, sah er zwei Brüder, Simon, genannt
Petrus, und dessen Bruder Andreas; die warfen das Netz in den See, denn sie waren Fischer.
Und er spricht zu ihnen: Folgt mir nach, und ich will euch zu Menschenfischern machen! Da
verließen sie sogleich die Netze (ihren Lebensunterhalt) und folgten ihm nach. Und als er von
dort weiterging, sah er in einem Schiff zwei andere Brüder, Jakobus, den Sohn des Zebedäus,
und dessen Bruder Johannes mit ihrem Vater Zebedäus ihre Netze flicken; und er berief sie.
Da verließen sie sogleich das Schiff und ihren Vater (verließen die Familie) und folgten ihm
nach.“ Matth. 9,9: „Und als Jesus von da weiterging, sah er einen Menschen an der Zollstätte
sitzen, der hieß Matthäus; und er sprach zu ihm: Folge mir nach! Und er stand auf und folgte
ihm nach.“ Joh. 1,43: „Am folgenden Tag wollte Jesus nach Galiläa reisen; da findet er
Philippus und spricht zu ihm: Folge mir nach!“ In allen Fällen war ihre Antwort: Ja, Herr!
Diese Jünger verließen sofort ihren Lebensunterhalt (Fischen, Zoll einnehmen, usw.) und die
Familie und folgten Christus (Mark. 1,18 + 20). Dies ist eine sehr wirkliche Demonstration
von Glauben. Bekennen ist leicht, aber Taten sind überzeugend. Wir müssen willig sein auf
Christi Ruf alles zu verlassen. Du siehst, dass wenn Du nachfolgst, wird Christus nicht ein
Teil Deines Lebens, nein, er wird Dein Leben (Kol. 3,3+4; Luk. 20,38; Hebr. 2,11). Viele
begehren christliche Aspekte in ihr bereits etabliertes Leben hineinzufügen (Matth. 9,16+17).
Normalerweise tendieren ihre Prioritäten dazu selbst motiviert zu sein. Einem Teilevangelium
zu gehorchen ist nicht mehr als zu tun, was recht ist in Deinen eigenen Augen und dies
bedeutet, Deinen Willen über Gottes Willen zu stellen (Spr. 16,2). Wir sind jedoch berufen,
unserem alten Leben (Wegen) abzusterben und eine neue Kreatur zu werden, nicht eine leicht
modifizierte und verbesserte alte Selbstkreatur. 2. Tim. 2,11-13: „Glaubwürdig ist das Wort:
Wenn wir mitgestorben sind, so werden wir auch mitleben; wenn wir erdulden, so werden wir
mitherrschen; wenn wir verleugnen, so wird er uns auch verleugnen; wenn wir untreu sind, so
bleibt er docht treu; er kann sich selbst nicht verleugnen.“ Wenn wir dem Selbst abgestorben
sind, dann sind wir „wiedergeboren“ für Gott mit Seiner Natur, um Seinen Willen zu tun
(Eph. 4,24). Psalm 40,9: „Deinen Willen zu tun, mein Gott, begehre ich, und dein Gesetz ist
in meinem Herzen.“ Wenn Du immer noch Deinen Willen (Rebellion) suchst, dann bist Du
nie dem Selbst gestorben. Du erzählst dem Herrn, dass Du die Führung übernehmen willst,
und für Ihn, Er soll nachfolgen. Du hältst an Adams Natur fest und bist nicht bekehrt. Dies ist
nicht die Handlung von nur einem bestimmten Zeitpunkt, nein, dies ist ein Weg des Lebens –
DER WEG (Joh. 14,4-6)! Dies ist Glaube an Gott! Dies ist die Botschaft: Römer 14,8: „Denn
leben wir, so leben wir dem Herrn, und sterben wir; so sterben wir dem Herrn; ob wir nun
leben oder sterben, wir gehören dem Herrn.“

Bist Du ein Gläubiger oder ein Nachfolger?

Der Gebrauch der Worte „glauben“ und „nachfolgen“ haben in der Bibel im Grunde
genommen die selbe Bedeutung. Es bezieht sich auf einen lebendigen Glauben an Gott,
welches eine unreservierte (unbedingte) Übergabe Deines Willens an Gott ist, in völliger
Liebe und Gehorsam gegen Ihn, sich Seinen Zwecken zu übergeben. Dies ist Christus als
Deines völligen Zu- und Vertrauens wert zu sehen und Seinem Beispiel nachfolgen. Dies ist
Gott zu erlauben, in Deinem Herz zu regieren (Kol. 3,15). Wir entwickeln eine sehr wirkliche
und persönliche Beziehung zu Jesus. Gott oder Seine Absichten zu hinterfragen, offenbart
nur, dass Du nicht gänzlich dem Selbst abgestorben bist und dass es immer noch Rebellion in
Dir gibt – dies ist Dein Gericht über Gottes Absicht. Du hast keinerlei Autorität Gott zu
richten. Der einzige, der sich erdreistete, so zu tun, ist Satan, und dies ist die Natur von seinen
Nachfolgern (er ist ihr Vater – John. 8,44). Für die meisten gilt das Wort „glauben“ als ein
rein geistliches Akzeptieren, Übereinstimmen und Annehmen von Jesus Christus und das, was
Er tat, aber nicht notwendigerweise eine völlige Hingabe und Unterordnung unter Ihn (Luk.
6,46). Dies mag sich so ausdrücken, dass man Bedarf hat für einen Retter, nicht aber
notwendigerweise für einen Herrn (Joh. 13,13). Irgendetwas was weniger als vollen Glauben
und Hingabe ist, ist leer und nicht annehmbar und nur gerade lauwarm. Diese wünschen sich
Sein Erbe (Himmel/ewiges Leben – Matth. 21,38) anzueignen, aber nicht aus Liebe. Christus
machte einen Unterschied zwischen: mit Deinem Munde bekennen und leben mit dem
Herzen: Matth. 15,8, „Dieses Volk naht sich zu mir mit seinem Mund und ehrt mich mit den
Lippen, aber ihr Herz ist fern von mir.“ Er sagte, dass solcher Gottesdienst vergeblich sei (V.
9). Jesus sagte, dass wir unserem alten Leben absterben und „wiedergeboren“ werden müssen.
Bis wir von unserem alten Weg absterben, kann es keine Bekehrung (Neuheit des Lebens,
neue Kreatur Röm. 6,4; 2. Kor. 5,17; Gal. 6,15; Kol. 3,10) geben. Die meisten wollen das
Christsein in ihr bestehendes Leben integrieren. Gewissermassen eine Mitgliedschaft mit
einer Freikarte, um aus der Hölle zu kommen. Jesus wird entweder Dein Leben, oder Du hast
kein Leben in Ihm. Nur im Geiste Jesus anzuerkennen ist gleichbedeutend mit dem was der
Teufel tut. Jak. 2,19: „Du glaubst, dass es nur einen Gott gibt? Du tust wohl daran! Auch die
Dämonen [oder: Teufel] glauben es – und zittern!“ Wenn Du Dich Ihm nicht gänzlich
übergeben hast, dann bist Du in Rebellion, so wie die Teufel sind. Die Teufel glauben, weil
die Existenz Christi eine Tatsache ist (Mark. 1,34). Die Teufel gehorchen nicht, weil sie in
Rebellion gegen Ihn und Seine Absichten sind. Alle Handlungen der rebellischen Engel
werden zurückgezahlt werden - gleichermassen auch diejenigen des Menschen (Hebr. 2,2).
Du kannst nicht für das Selbst leben und gerade christliche Aspekte in Deinem Leben haben.
Du bist entweder ein ganzherziger Nachfolger, oder Du bist betrogen. Das Selbst suchen
(Karriere, Besitztümer, Unterhaltung, Geld, usw.) ist gerade das und ist das Gegenteil davon
Gott zu suchen. Dies ist eine breite, aber zeitliche Anschauung, die nie zufriedenstellend oder
erfüllend sein wird (2. Kor. 4,18). Du bist entweder das eine oder das andere, und Du bist was
Du bist – Du entscheidest. Wenn Du in Wahrheit bekehrt wirst, dann wird Dein Verlangen für
Deinen Herrn und nicht für Dich selbst sein. Wenn Dein Glaube sich nicht vollständig in
Deinen Handlungen manifestiert – zu welchem Zwecke ist er dann da? Mitglied in einer
religiösen Institution zu sein qualifiziert Dich nicht notwendigerweise ein Nachfolger zu sein.
Wenn Du nachfolgst, ist Christus Dein Leben während vierundzwanzig Stunden am Tag (Kol.
3,4; Luk. 20,38). Er ist in Deinen Gedanken, Gebeten, Motiven, Entscheidungen, Hoffnungen
und Handlungen. Dein Leben ist nicht abtrennbar von Christus, denn sie in Eins im Gleichen
– dies ist ein Geheimnis (Eph. 5,25-32). Dein Leben dreht sich um Ihn und nicht um Dich.
Deine Handlungen werden aufgrund Seines Lichtes gewogen werden. Dein Leben wird in
Christuns und jener Gemeinschaft gefunden werden und nicht in religiösen Aktivitäten und
Werken. Dein Herz sollte immer so ausgerichtet sein, Ihm zu gefallen und Seinen Willen zu
suchen – denn dies tust Du freiwillig aufgrund von Liebe, so wie Du suchst Gott zu
verherrlichen. Der Glaube eines Gläubigen wird getestet und geprüft werden (1. Thess.
2,4). Dieser Prozess wird uns näher zu Gott hinziehen oder uns von Ihm wegstossen. Das
Herz wird sich selbst unter Druck offenbaren und muß gereinigt werden. Unreinigkeiten
werden indentifiziert und weggebrannt (entfernt) so wie die reinigende Flamme (Prüfungen
und Trübsale) auf das Leben von einem kommt. Es ist ein Verleugnen des Fleisches und ist
nicht notwendigerweise angenehm, aber geistlich notwendig. „Nachzufolgen“ bedeutet von
der Natur her, sich zu unterordnen, sich zu übergeben und zu gehorchen.

Statt “sich des Erbes zu bemächtigen,” wünscht Gott, dass wir “Früchte hervorbringen zu
seiner Zeit (Matth. 21,41).“ Aber was bedeutet dies? Luk. 8,15: „Das in dem guten Erdreich
aber sind die, welche das Wort, das sie gehört haben, in einem feinen und guten Herzen
behalten und Frucht bringen in Geduld.“ Zuerst mußt Du ein Herz haben, das auf Gott
ausgerichtet ist, die Wahrheit Seines Wortes empfangen (so wir durch Seinen Geist
geoffenbart, siehe Kapitel sechs), und die Wahrheit auf Dein Leben anwenden (es leben,
Täter sein). So wie der Geist Dich leitet und Du gehorchst, tut Gott ein Werk in Dir, damit Du
dem Bilde Christi gleichgestaltet wirst (an dem Gott wohlgefallen hatte, Matth. 3,17; 12,18;
17,5; Mark. 1,11; Luk. 3,22; 2. Petr. 1,17). Phil. 2,13: “Denn Gott ist es, der in euch sowohl
das Wollen als auch das Vollbringen wirkt nach seinem Wohlgefallen.” UND Hebr. 13,21:
„Er rüste euch aus zu jedem guten Werk, damit ihr seinen Willen tut, indem er in euch das
wirkt, was vor ihm wohlgefällig ist, durch Jesus Christus. Ihm sei die Ehre von Ewigkeit zu
Ewigkeit! Amen.“ Dies bedeutet, dass Du dem Selbst abstirbst und unter Seine Autorität
kommst. Dies ist die Frucht, die Gott begehrt, dass sie sich in Deinem Leben manifestiert, und
sie wird kundgetan durch Gottes Natur in Dir (Liebe, Freude, Friede, Selbstbeherrschung,
Geduld, usw.). Wenn Du in Christus verbleibst, reinigt Dich Gott, damit Du mehr (viel)
Frucht hervorbringst und so wird Er verherrlicht (Joh. 15,2, 5, 8). Diese Frucht ist das
geduldige Werk von Gottes Mühen in Dir. Psalm 1,3: „Der ist wie ein Baum, gepflanzt an
Wasserbächen; der seine Frucht bringt zu seiner Zeit, und seine Blätter verwelken nicht, und
alles, was er tut, gerät wohl.“ Diejenigen, die in Christus sind, werden Resultate
hervorbringen und Früchte werden erscheinen. Wenn nicht, wird der unfruchtbare Zweig
[oder: die unfruchtbare Rebe] abgehauen und ins Feuer geworfen (Joh. 15,2, 6; Luk. 13,6-9;
Matth. 7,19).

Mark. 8,34: “Und er rief die Volksmenge samt seinen Jünger zu sich und sprach zu ihnen:
Wer mir nachkommen will, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und
folge mir nach!” Jesus sagte: „Wer will.“ Was hindert Dich? Der schmale Pfad ist nicht
überfüllt; die Einladung ist für alle offen. Was sind die Kosten? – Die Liebe für das Selbst für
die Liebe zu einem anderen (Jesus) einhandeln. Joh. 3,30: „Er muß wachsen, ich aber muß
abnehmen.“ Was gilt für diejenigen, die nicht „nachkommen“ oder „nachfolgen“ wollen?
Mark. 8,35-36: „Denn wer seine Seele retten will, der wird sie verlieren; wer aber seine Seele
verliert um meinetwillen und um des Evangeliums willen, der wird sie retten. Denn was wird
es einem Menschen helfen, wenn er die ganze Welt gewinnt und seine Seele verliert?“ Hiob
27,8: „Denn was für eine Hoffnung hat der Frevler [engl.: Heuchler], wenn Gott [ihn]
abschneidet, wenn Er ihm seine Seele entzieht?“ Den Selbstwillen gewinnen und eine selbst
angenommene Kontrolle, ist das Leben Christi und schlußendlich Deine Seele verlieren. Nach
einem Leben, wo Du das getan hast, was recht ist in Deinen eigenen Augen, was willst Du als
Lösegeld für Deine Seele geben (Mark. 8,37)? Du hast nichts, was Du Gott anbieten kannst,
auch wirst Du nichts mit über das Grab hinaus mitnehmen (Hiob. 1,21). Willst Du Christus
beschämen, indem Du Ihn verwirfst? Was herumgeht, kommt herum (Mark. 8,38).

Den Wert sehen

Beachte dieses Gleichnis: Matth. 13,44: „Wiederum gleicht das Reich der Himmel einem
verborgenen Schatz im Acker, den ein Mensch fand und verbarg. Und vor Freude darüber
geht er hin und verkauft alles, was er hat, und kauft jenen Acker.“ Das Himmelreich ist ein
ewiger Schatz, dessen Wert nicht begriffen werden kann. Wenn man diesen Schatz findet
(Augen hat zu sehen) und seinen Wert realisiert, ist er willig sich von allem zu trennen
(opfern), das er hat, um ihn zu erlangen (Reue) – Psalm 119,14, 162. Mit anderen Worten
gesagt: Alles Wertvolle in seinem Leben wird meinungslos im Verhältnis zu dem, was er zu
gewinnen sucht (neues Leben). Dieser Mensch beginnt unverzüglich sich von allem zu
trennen (seinem alten Weg des Lebens) und macht nowendige Änderungen, um diesen
Schatz (neues Leben) zu erlangen. Viele kommen daher und bekennen Christus, sehen aber
nie wirklich die Wichtigkeit darin sich selbst zu verleugnen, das Kreuz aufzunehmen und Ihm
nachzufolgen. Deshalb fügen sie nur noch ein Interesse (ein Christ zu sein) zu ihrem bereits
etablierten Lebensstil. Sie wollen den Schatz, aber nicht das Opfer. Jesus verglich dies damit,
einen Lappen von neuem Tuch auf ein altes Kleid zu setzen (Matth. 9,16). Du setzt nur einen
Jesusflicken auf Dein altes adamisches Leben. Gott mag nie Prioritäten in ihrem Leben
gewinnen und konkurrenziert somit mit anderen Interessen (Idolen). Diese Menschen
verkaufen nicht alles was sie haben und erlangen nicht den Schatz. Wahrhaftes Nachfolgen
verlangt eine sündige Unterhaltung, unkorrigierbare Freunde, fleischliche Gelüste, Idole, usw.
aufzugeben. Matth. 13,45-46: „Wiederum gleicht das Reich der Himmel einem Kaufmann,
der schöne Perlen suchte. Als er eine kostbare Perle fand, ging er hin, verkaufte alles, was er
hatte, und kaufte sie.“ Diejenigen, die wirklich den Wert des Himmelreiches erkennen,
werden alles tun, um es zu gewinnen. Dies resultiert in der Regel mit bedeutenden
Änderungen im Leben, um mit Gottes Willen übereinzustimmen – gänzlich sündige
Lebensstile aufgeben und viel von dem aufgeben, was die Welt denkt, dass es wichtig ist. Die
meisten werden nach einem leichteren Weg Ausschau halten. Wenn dies keinen Sinn für Dich
ergibt oder es für Dich extrem oder fanatisch erscheint, hast Du den Wert nicht erkannt. Bis
Du den Werk wirklich erkennst, wird sich nichts ändern.

Mark. 10,17-23: “Und als er auf den Weg hinausging, lief einer herzu, fiel vor ihm auf die
Knie und fragte ihn: Guter Meister, was soll ich tun, um das ewige Leben zu erben? Jesus
aber sprach zu ihm: Was nennst du micht gut? Niemand ist gut als Gott allein! Du kennst die
Gebote: ‚Du sollst nicht ehebrechen! Du sollst nicht töten! Du sollst nicht stehlen! Du sollst
nicht falsches Zeugnis reden! Du sollst nicht rauben! Du sollst deinen Vater und deine Mutter
ehren!’ Er aber antwortete und sprach zu ihm: Meister, das alles habe ich gehalten von meiner
Jugend an. Da blickte ihn Jesus an und gewann ihn lieb und sprach zu ihm: Eines fehlt dir!
Geh hin, vekaufe alles, was du hast, und gib es den Armen, so wirst du einen Schatz im
Himmel haben; und komm, nimm das Kreuz auf dich und folge mir nach! Er aber wurde
traurig über dieses Wort und ging betrübt davon; denn er hatte viele Güter. Da blickte Jesus
umher und sprach zu seinen Jüngern: Wie schwer werden die Reichen in das Reich Gottes
eingehen!“ Dies war ein sehr religiöser Mann, und es schien, dass er alle Grundlagen erfüllt
hatte. Er tat all das was scheinbar von ihm verlangt wurde. Jesus stritt dies nicht ab. Jesus sah
tiefer, hinein in das Herz des Mannes und ging gerade zu dem Ursprung seines Problems.
Dieser Mann liebte Gott nicht mit seinem ganzem Herzen, weil er ein ausreichendes
Vermögen und Kontrolle zurückbehielt. Es gab da einen großen Abgott [oder: Idol], sein
Selbst und seine Ressourcen (Geld). Offensichtlich vertraute (liebte) er auf seine Ressourcen
mehr als auf Gott; aber er sah das Problem nicht. Reichtümer können einen erhöhen und einen
über andere trennen. Jesus liebte ihn und lieferte eine Lösung. Verkaufe alles und gib es es zu
den weniger Glücklichen – reisse den Abgott herunter und werde frei von seinem Griff
(seinen Banden). Verleugne Dich selbst und mache Opfer für andere – zeige Liebe.
Unterordne Dich und werde ein Diener (Demut und Sanftmut) – werde der Geringste. Dann
forderte ihn Jesus auf nachzufolgen. Jesus hatte bereits das Beispiel gesetzt. Christus sagte,
stelle Deine religiösen Bemühungen auf die Seite und komme zu mir mit einem ganzem
Herzen und habe eine lebendige Gemeinschaft. Dieser Mann war willig Gott gerade so weit
(und eifrig) zu dienen, aber nicht weiter. Dieser Mann war willig gesetzesmässig zu folgen
und eine Liste von ‚tue’ und ‚tue nicht’ zu halten; aber sein Herz hing an seinen Reichtümern
und den Dingen dieser Welt. Er konnte seinen Bedarf für Christus nicht sehen. Vielleicht sah
er seine Bedürfnisse als grösser an als diejenigen der Armen. Jesus verlangte von ihm, Gott
zum Zentrum seines Lebens zu machen, er war jedoch unwillig. Er sah den Wert nicht. Er
wünschte einer Formel nachzufolgen, die ihm erlaubte ein riesiges Gebiet seines Lebens für
das Selbst zu behalten – jenes welches er kontrollierte. Wir müssen Gott auf Seinem Wege
dienen. Dies ist eine sehr ernüchternde Botschaft, für diejenigen, die ihre Augen auf den
Ruhestand und Bankkontos haben für die tägliche oder zukünftige Vorsorge. Was wenn Jesus
sagte, gib alles was Du hast weg und komm und folge mir nach? Vielleicht suchte dieser
Mann nur einen anderen Lehrer, der seine Begehren bestätigen oder rechtfertigen wollte, statt
einen, der ihn mit seinem Lieblingsabgott konfrontierte. Seine ursprüngliche Frage war, „was
muß ich tun?“ Viele stellen die Frage, aber wie viele folgen der Antwort? Wir sterben uns
selbst ab und dienen Gott mit einem ganzen Herzen! Stellst Du die Frage und erwartest eine
gewisse Antwort? So viel von der Religion des Menschen ist auf die Antwort gebaut, was das
SELBST zu hören wünscht.

Die Kosten berechnen

Matth. 8,19+20: “Und ein Schriftgelehrter trat herzu und sprach zu ihm: Meister, ich will dir
nachfolgen, wohin du auch gehst! Und Jesus sprach zu ihm: Die Füchse haben Gruben, und
die Vögel des Himmels haben Nester; aber der Sohn des Menschen hat nichts, wo er sein
Haupt hinlegen kann.“ Aus seiner Natur heraus sucht das Fleisch Schutz und Komfort. Jesus
aber folgte dem Geist und dies ist nicht ein Pfad der Leichtigkeit für das Fleisch. Viele
erwarten Segnungen und welchtliches Gedeihen, aber Christus suchte nie diese Dinge und
Nachfolger sollte nicht irgendetwas anderes erwarten. Jesus empfing viel Ablehnung und
Schmach. Das Reich Christi ist nicht von dieser Welt. Joh. 14,2: „Im Hause meines Vaters
sind viele Wohnungen; wenn nicht, so hätte ich es euch gesagt. Ich gehe hin, um euch eine
Stätte zu bereiten.“ Viele haben diesen Vers gebraucht, um vorzuschlagen, dass jeder von uns
im Himmel ein „herrschaftliches Wohnhaus“ haben und von Gott in ewiger Wonne verpflegt
werden wird. Das Wort „Wohnung“ [engl.: mansion] bezieht sich auf einen Platz zum
Wohnen oder einen Raum. Wir werden ein Teil von Gottes Familie und wohnen mit Ihm
(Offb. 21,2+3). Das neue Jerusalem (der Himmel) wird ein unbeschreiblich schöner Ort sein;
aber vermute nicht, dass dort die gleichen fleischlichen Lüste oder Begierden sein werden.
Auf der Erde werden Dinge nach dem Fleisch wie Geld, Gold, Häuser, Ländereien,
Besitztümer und Titel sehr gesucht. Jesus suchte nie diese Art von Dingen und Gott betrachtet
das Verlangen danach als negativ und zeitlich. In der Stadt Gottes sind diese Dinge, an denen
viele auf Erden so daran hängen, nur gerade Baumaterial – die Straßen sind mit Gold
gepflastert und die Mauern sind mit wertvollen Steinen gemauert (Offb. 21). Die Schönheit ist
für alle zum Anschauen da, aber sie wird nie für selbstsüchtigen Gewinn oder Kontrolle
gebraucht werden.

Luk. 14,26+27: “Wenn jemand zu mir kommt und haßt nicht seinen Vater und seine Mutter,
seine Frau und Kinder, Brüder und Schwestern, dazu aber auch sein eigenes Leben, so kann er
nicht mein Jünger sein. Und wer nicht sein Kreuz trägt und mir nachkommt, der kann nicht
mein Jünger sein.“ Der Hinweis auf unser „eigenes Leben“ ist nicht nur ein Bezug auf unser
physisches Leben, sondern auch auf unsere Selbstzentriertheit und Selbstzulänglichkeit. Dein
Kreuz tragen und Jesus nachkommen, meint - und das kann nicht verleugnet werden – in
Seinen Fußstapfen nachzufolgen. Das Kreuz ist die Schmach und die Schande, die wir alle
leiden werden – viele sind die Leiden [oder: muß viel Böses erleiden] des Gerechten. Das
macht keinen Sinn für diejenigen, die nach dem Fleisch leben. Das Kreuz aufnehmen
bedeutet, Tod über das Selbst, der Punkt wo es kein Zurückkehren gibt. Wenn jemand das
römische Kreuz aufnahm, bedeutete dies, dass sie nie zurückkommen würden. Wir sterben
unserem alten Leben und folgen Christus hinein in Sein Königreich. Es gibt Kosten zu
beachten: Luk. 14,28-30: „Denn wer von euch, der einen Turm bauen will, setzt sich nicht
zuvor hin und berechnet die Kosten, ob er die Mittel hat zur gänzlichen Ausführung, damit
nicht etwa, wenn er den Grund gelegt hat und es nicht vollenden kann, alle, die es sehen, über
ihn zu spotten beginnen und sagen: Dieser Mensch fing an zu bauen und konnte es nicht
vollenden!“ Es gilt für uns die Kosten für die Nachfolge Jesu zu beachten. Wir haben von
Jesu Beispiel im letzten Kapitel gelesen. Studiere das Beispiel Christi und entscheide ob Du
willig bist, den Weg des Kreuzes bis zu Ende zu folgen? Ja, Du wirst die Hilfe des Herrn
brauchen! Ja, Du wirst die Kraft des Herrn brauchen! Aber bist du willig? Wenn nicht, wirst
Du ein Werk beginnen und es nicht vollenden. Du wirst ein Heuchler werden, was alle sehen
können, oder Du wirst betrogen werden mit vielen der Religiösen. Viele werden das
Fundament, auf das sie bauen, nicht berücksichtigen. Luk. 14,31-33: „Oder welcher König,
der ausziehen will, um mit einem anderen König Krieg zu führen, setzt sich nicht zuvor hin
und berät, ob er imstande ist, mit zehntausend dem zu begegnen, der mit zwanzigtausend
gegen ihn anrückt? Wenn aber nicht, so sendet er, solange jener noch fern ist, eine
Gesandtschaft und bittet um die Friedensbedingungen. So kann auch keiner von euch mein
Jünger sein, der nicht allem entsagt, was er hat.“ Nachfolgen bedeutet nicht einen oder zwei
Tage in der Woche auf einem Kirchensitz zu sitzen (Matth. 25,25+26)! Nachfolgen ist ein
tägliches Leben Deines Glaubens. Nachfolgen beinhaltet aufgeben und selbst verleugnen und
ist wahrlich ein schmaler Weg. Christus hat alles für Dich aufgegeben, und Beziehungen sind
gegenseitig.

Dringlichkeit?

Luk. 9,59-60: “Er sagte aber zu einem anderen: Folge mir nach! Der sprach: Herr, erlaube
mir, zuvor hinzugehen und meinen Vater zu begraben! Jesus aber sprach zu ihm: Laß die
Toten ihre Toten begraben; du aber geh hin und verkündige das Reich Gottes!“ Es gibt kein
Leben ausser darin, Jesus „nachzufolgen“. Wenn wir Jesus nicht nachfolgen, sind wir wie die
lebendigen Toten. Dies [hier] mag als ein vernünftiges Verlangen erschienen zu sein, aber
wenn Christus ruft, gibt es keine Zeit oder Platz für Verzug. Gott muß Vorrecht in unserem
Leben nehmen. Wir können nicht andere Prioritäten in unserem Leben haben, gleichgültig
wie vernünftig oder gerechtfertigt sie erscheinen mögen. Leben wird in Christus gefunden,
alles sonst führt zum Tode. Diesem Mann fehlte ein wahrer Eifer für den Ruf Christi. Dieser
Mann nahm an, dass seine Prioritäten auch die von Gott sein würden, und dass seine Wege,
Gottes Wege sein würden. Statt Christus eine untertänige Antwort zu geben, drehte er die
Verhältnisse so herum, dass Gott zu warten hatte oder ihm zu antworten hatte.

Luk. 9,61-62: “Es sprach aber auch ein anderer: Herr, ich will dir nachfolgen; zuvor aber
erlaube mir, von denen, die in meinem Haus sind, Abschied zu nehmen! Jesus aber sprach zu
ihm: Niemand, der seine Hand an den Pflug legt und zurückblickt, ist tauglich für das Reich
Gottes!“ Wie viele sagen, Herr ich will nachfolgen „ABER“. Man muß darauf zielgerichtet
und bestimmt sein, eine angefangene Arbeit fortzusetzen (2. Petr. 2,20, 22). Wenn einmal
eine Entscheidung gemacht wurde, kann es kein Zurückblicken (zurückziehen) oder
Zerstreutheit geben. Bauen wir das, was wir zerstörten – dem wir abgestorben sind (Gal. 2,18)
– wieder auf? Bist Du eine Verpflichtung gegen Gott eingegangen und erlaubtest Dir, dass
andere Zerstreuungen sich einmischen oder Vorzug bekommen? Wenn wir zurückschauen,
tun uns nicht einige Aspekte von unserer Entscheidung Leid? Vielleicht vermißt man (hat
Verlangen danach) selbstsüchtige oder sündige Facetten vom alten Leben (Spr. 14,14;
24,19+20). Vielleicht wollen wir etwas zurückhalten, das wir fahren ließen oder opferten?
Vielleicht sagt Christus zu Dir, dass Du ein Bekenntnis gemacht hast; wann also legst Du
Deine Hand an den Pflug? Einige antworten „Ich gehe“ aber „gehen nicht“ (Matth. 21,30).

Der Weg des Kreuzes


Der Pfad des Kreuzes ist der Pfad, dem Christus folgte, so wie es im letzten Kapitel detailliert
wurde. Dies könnte auch als der schmale Weg gedacht werden, der zum ewigen Leben führt –
der Pfad, den Christus für uns zur Nachfolge schmiedete. Matth. 7,13-14: „Gehet ein durch
die enge Pforte! Denn die Pforte ist weit und der Weg ist breit, der ins Verderben führt; und
viele sind es, die da hineingehen. Denn die Pforte ist eng und der Weg ist schmal, der zum
Leben führt; und wenige sind es, die ihn finden.“ Da die starke Natur des gefallenen
Menschen so ist, dass er seinen eigenen Weg sucht, sind die meisten auf dem breiten Weg der
zum Verderben führt. Der breite Weg „glänzt“ mit all dem, was an das eigene Fleisch
appelliert (Vergnügungen, Unterhaltungen, Komfort, Zufriedenstellungen). Der breite Weg ist
der Equivalent der Frucht des verbotenen Baumes - „eine Lust für die Augen“ (1. Mose 3,6) –
verlangenswert. Die meisten werden von diesem Weg angezogen und finden ihn angenehm.
Jesus ist die enge Pforte zum schmalen Pfad (John. 10,7-9). Psalm 118,19-20: „Tut mir auf
die Tore der Gerechtigkeit, dass ich durch sie einziehe und den HERRN preise! Dies ist das
Tor des HERRN; die Gerechten werden durch es eingehen.“ Der schmale Pfad ist schlicht
[oder: eben] und appelliert überhaupt nicht an das Fleisch. Dieser Pfad verursacht große
Schwierigkeiten für das Fleisch. Man muß sich über die Begierden des Fleisches (in Buße)
hinwegsetzen (Glaube), um ihn überhaupt zu sehen (Joh. 3,3). Psalm 27,11: „Zeige mir,
HERR, deinen Weg und leite mich auf ebener Bahn um meiner Feinde willen!“ Diejenigen,
die diesen Pfad wählen, müssen über die Schönheit, die das Fleisch sucht hinwegschauen, und
den großen Wert sehen, der verwirklicht werden kann nur durch Ringen und Verlust im
Fleisch – es geht gegen das Denken [oder: Urteilen] des Fleisches. Es ist nicht ein Pfad der
Leichtigkeit und nachfolgen verlangt Opfer und Verleugnung; Prüfungen und Trübsale; das
Erleiden von Schmach; Unpopularität, Tod über das Selbst; Einfachheit des Lebens; Geduld;
Selbstbeherrschung; Gerechtigkeit; Heiligkeit und Göttlichkeit. Dieser Pfad ist schmal und es
gibt keinen Platz für Deine Ansichten, nur für Gottes Absichten. Der Pfad ist beschwerlich
(hart, schwierig, viel Anstrenung verlangend) und nur Dein Glaube an Gott wird Dich
durchhalten bis zum Ende (Matth. 10,22) – dieser Weg ist so, weil Gott ihn so gestaltet hat.
Die enge Pforte zum schmalen Pfad wird nur durchschritten, wenn man seinen eigenen Willen
oder eigenen „Weg“ gänzlich an Jesus übergibt und durch gänzlichen Gehorsam gegen Christi
Willen (Geboten, Mark. 12,29-31) oder [Seinen] „Weg“. Das bedeutet nicht irgendeine
geistige Identifikation, wie ein oberflächliches Bekenntnis wie eines Sünders Gebet (Hebr.
4,2). Das bedeutet ein gänzliches Übergeben von seinem ganzen Leben wie esgezeigt [oder:
demonstriert] wird durch seine Handlungen (Werke tun, die der Buße, die Du bekannt hast,
würdig sind, Apg. 26,20) – ein Glaubensleben. Dies ist eine gänzliche Charakteränderung, die
sich merkbar (offensichtlich, deutlich, klar) in Deinem Leben manifestiert. Mit anderen
Worten: Nicht nur eine religiöse Observanz. Wenige werden diesen Pfad finden, weil dies
eine lebenslange Reise der „Nachfolge“ in den Fußstapfen eines anderen (Christus) sein wird.
Viele sind zu fleissig ihre eigenen Pfade zu schmieden. Jesus „geht voran“ und diejenigen, die
Ihn lieben folgen nach (Joh. 10,4). Das bedeutet, dass dieser Pfad vom Tun eines anderen
abhängt. Jesus schmiedete diesen Pfad durch absolute Unterordnung und Gehorsam gegen
den Willen des Vaters5. Dem Vater hatte das wohlgefallen (Matth. 3,17; 12,18; 17,5). Der
Pfad wurde mit großen Kosten errichtet – wehe dem, der einen anderen sucht. Dies ist die
Richtung, die man (zu Gott hin) geht, wenn man diesem Pfad nachfolgt und er führt zum
ewigen Leben; leben mit Gott.

Dieser Pfad platziert das Fleisch an seine Stelle – in den Staub. Das Fleisch ist zeitlich und
gibt keinen Gewinn (Joh. 6,63). Man muss dem Selbst sterben, in dem Ausmaß, dass man
sogar darüber hinweg geht. Man wandelt, wie Jesus ging, und durch die Robustheit
[vielleicht: Strenge, Anstrengung] des Pfades wird man längs des Weges in das Bild Christi
verwandelt. Du kannst feststellen, dass, sobald Du beschlossen hast, wirklich Gott Dein
ganzes Herz zu geben, es sein kann, dass andere nicht bereit sind, mit Dir auf diesem Pfad
entlangzugehen. Einige von diesen können jene sein, die jetzt ein Bekenntnis von Christus
machen oder sehr religiös sind. Seinen eigenen Weg zu suchen, führt schnell von diesem Pfad
weg und auf den breiten Pfad - das fleischliche Auge wird vom Glitzern angezogen. Dies ist
von Gott so gemacht, um die wahre Absicht des Herzens herauszufinden. Viele sehen das
grobe Terrain dieses Pfads an und bevorzugen stattdessen den gutausgetretenen breiten Pfad
der Welt. Jammer über sie, die den Pfad der Geradheit verlassen, um in Pfaden der Finsternis
(Spr. 2,13) zu wandeln. Hier ist Weisheit: Sprüche 3,6, "erkenne Ihn aufallen deinen Wegen,
so wird Er deine Pfade ebnen". Es gibt keinen Platz auf diesem schmalen Pfad für egoistische
oder weltliche Dinge. Christus versorgt uns mit den Notwendigkeiten entlang des Wegs, und
Sein Geist führt und leitet uns, aber nur so wie man sich Ihm übergibt. Sprüche 4,25-27: "Lass
deine Augen geradeaus schauen und deine Blicke auf das gerichtet sein, was vor dir liegt!
Mache die Bahn für deinen Fuß gerade, und alle deine Wege seien bestimmt; weiche weder
zur Rechten ab noch zur Linken, halte deinen Fuß vom Bösen fern!" Unsere Augen müssen
geradeaus auf Christus gerichtet sein. Dieser Pfad ist schmal, und wir können uns nicht nach
links oder rechts drehen. Wir müssen konstant prüfen, wo wir gehen und uns vom Übel
fernhalten.

Stephanus folgt dem Pfad des Kreuzes

Stephanus folgte dem Pfad des Kreuzes (Apostelgeschichte, Kapitel 6-7): Es ergab sich ein
Murren in der frühen Gemeinde, weil die Bedürfnisse bestimmter Witwen vernachlässigt
wurden. Die Apostel wollten sich dem Studium des Wortes Gottes widmen (wie wir es alle
tun sollten). Apg. 6:2: "Da beriefen die Zwölf die Menge der Jünger zusammen und sprachen:
Es ist nicht gut, dass wir das Wort Gottes vernachlässigen, um bei den Tischen zu dienen."
Stephanus der als voll Glaubens und des Heiligen Geistes beschrieben wird, wurde in diesen
Dienst berufen. Dies ist jedoch keine hohe Position, die die meisten begehren würden und
verlangt eine Demütigung des Selbsts. Jesus sagte einmal in Matth. 23,11: "Der Größte aber
unter euch soll euer Diener sein." Stephanus war treu in den kleinen Dingen, und der Herr
segnete ihn und beförderte ihn (Matth. 25,21; 1. Kor. 4,2). Apg. 6,8 "Und Stephanus, voll
Glaubens und Kraft, tat Wunder und große Zeichen unter dem Volk." Es ergab sich bald, dass
einige der Synagoge (die Religiösen), mit Stephanus stritten. Apg. 6,10: "Und sie konnten der
Weisheit und dem Geist, in dem er redete, nicht widerstehen.“ Jesus hatte in Matth. 10,19
gesagt: "Wenn sie euch aber ausliefern, so sorgt euch nicht darum, wie oder was ihr reden
sollt; denn es wird euch in jener Stunde gegeben werden, was ihr reden sollt.“ Stephanus war
so ein Fall: Apg. 6,11-13: "Da stifteten sie Männer an, die sagten: Wir haben ihn Lästerworte
reden hören gegen Mose und Gott! Und sie wiegelten das Volk und die Ältesten und die
Schriftgelehrten auf und überfielen ihn, rissen ihn fort und führten ihn vor den Hohen Rat.
Und sie stellten falsche Zeugen auf, die sagten: Dieser Mensch hört nicht auf, Lästerworte zu
reden gegen diese heilige Stätte und das Gesetz!“ Charaktervernichtung (Fehldarstellung) war
der Operationsmodus der Religiösen. Sie hatten dieselbe Sache gegen Jesus gemacht - sogar
die Beschuldigungen der Gotteslästerung und auch falsche Zeugen. Christus hatte gesagt, dass
sie von ihrem Vater waren, dem Teufel und seinen Willen tun würden (Joh. 8,44). Wie
antwortete Stephanus auf dies alles? Apg. 6,15: "Und als alle, die im Hohen Rat saßen, ihn
anblickten, sahen sie sein Angesicht wie das Angesicht eines Engels".

Stephanus fährt fort, durch die Weisheit des Heiligen Geistes zu predigen, und bringt große
Überzeugung auf seine Ankläger. Apg. 7,54: "Als sie aber das hörten, schnitt es ihnen ins
Herz, uns sie knirschten mit den Zähnen über ihn." Siehst Du, wie Stephanus dem Pfad Jesu
folgt? Demütig, gläubig, gehorsam und geführt vom Geist. Ist der Herr erfreut? Apg. 7,55+56:
"Er aber, voll Heiligen Geistes, blickte zum Himmel empor und sah die Herrlichkeit Gottes,
und Jesus zur Rechten Gottes stehen; und er sprach: Siehe, ich sehe den Himmel offen und
den Sohn des Menschen zur Rechten Gottes stehen!" Diese religiösen Leute nahmen dies
überhaupt nicht an: Apg. 7,57, 59: "Sie aber schrieen mit lauter Stimme, hielten sich die
Ohren zu und stürmten einmütig auf ihn los. - Und sie steinigten des Stephanus, der betete
und sprach: Herr Jesus, nimm meinen Geist auf!“ Wie reagierte Stephanus? Schlug er aus und
bat Gott, diese unrechte Tat zu rächen? Apg. 7,60: "Und er kniete nieder und rief mit lauter
Stimme: Herr, rechne ihnen diese Sünde nicht an! Und nachdem er das gesagt hatte, entschlief
er." Wau! Er verzieh ihnen, gerade so wie Jesus es tat. Wenn wir anderen nicht verzeihen,
dann können wir nicht erwarten, dass Gott uns (Matth. 6,15) verzeiht. Die Heilige Schrift
sagt, er "schlief ein". Man muss sich fragen, ob er überhaupt die Steine fühlte, die seinen
Körper zerdrückten. Erhielt nicht Gott den Ruhm? Er liebte selbst sein Leben nicht bis zum
Tode und starb buchstäblich dem Selbst, um Gott zufrieden zu stellen. Gut getan, guter und
treuer Diener! Während des Steinigens von Stephanus: Apg. 7,58 „Und die Zeugen legten ihre
Kleider zu den Füßen eines jungen Mannes nieder, der Saulus (Paulus) hieß.“ Dieser junge
Mann würde später dem Pfad des Kreuzes folgen.

Paulus folgt dem Pfad des Kreuzes

Anfangs begann Paulus als Verfolger der Gemeinde (Apg. 8,3; 9,1+2). Er war sehr religiös
und dachte, dass er Gott diente. Jesus hat einmal gesagt in Joh. 16,2 "Sie werden euch aus der
Synagoge ausschließen; es kommt sogar die Stunde, wo jeder, der euch tötet, meinen wird,
Gott einen Dienst zu erweisen.“ Paul war geistig blind (Apg. 9,8+9) bis der Herr seine Augen
öffnete, damit er sehen konnte (Apg. 9:,7+18). Jesus trat Paul auf eine starke Weise entgegen,
als er nach Damaskus reiste, um die Christen zu verfolgen. Es gab eine unmittelbare deutliche
Änderung in Paulus Natur (Apg. 9,20-22, 27, 29). Gott erwählte Saulus; und Er hatte somit
Erbarmen, mit dem Er Erbarmen hatte (Apg. 22,14+15; Röm. 9,15). Jesus sagte über Paulus:
Apg. 9,15+16 "... denn dieser ist mir ein auserwähltes Werkzeug, um meinen Namen vor
Heiden und Könige und vor die Kinder Israels zu tragen! Denn ich werde ihm zeigen, wie viel
er leiden muss um meines Namens willen.“ Paulus zukünftiges Leiden war nicht Jesu Art,
Rache an ihm zu nehmen. Nein! Leiden und Kummer sind ein natürlicher Teil vom Wandel
eines jeden Jüngers (der sich kühn zu Christus bekennt). 2. Tim. 3,12, "Und alle, die
gottesfürchtig leben wollen in Christus Jesus, werden Verfolgung erleiden.“ UND Joh. 15,19
"Wenn ihr von der Welt wärt, so hätte die Welt das Ihre lieb; weil ihr aber nicht von der Welt
seid, sondern ich euch aus der Welt heraus erwählt habe, darum hasst euch die Welt.“ Jeder,
der Christus wirklich folgt, leidet durch die Hände der Welt. Wurden Jesus Worte für Paulus
wahr (Apg. 9,23)? 2 Korinther 11,23-28, "Sind sie Diener des Christus? Ich rede unsinnig: Ich
bin’s noch mehr! Ich habe weit mehr Mühsal, über die Maßen viele Schläge ausgestanden,
war weit mehr in Gefängnissen, öfters in Todesgefahren. Von den Juden habe ich fünfmal 40
Schläge weniger einen empfangen; dreimal bin ich mit Ruten geschlagen, einmal gesteinigt
worden; dreimal habe ich Schiffbruch erlitten; einen Tag und eine Nach habe ich in der Tiefe
zugebracht. Ich bin oftmals auf Reisen gewesen, in Gefahren auf Flüssen, in Gefahren durch
Räuber, in Gefahren vom eigenen Volk, in Gefahren von Heiden, in Gefahren in der Stadt, in
Gefahren in der Wüste, in Gefahren auf dem Meer, in Gefahren unter falschen Brüdern; in
Arbeit und Mühe, oftmals in Nachtwachen, in Hunger und Durst; oftmals in Fasten, in Kälte
und Blöße; zu alledem der tägliche Andrang zu mir, die Sorge für alle Gemeinden.“ Paulus
lehrte das Evangelium Christi: Apg. 20,21 "Indem ich Juden und Griechen die Buße zu Gott
und den Glauben an unseren Herrn Jesus Christus bezeugt habe.“ Paul kehrte ein letztes Mal
nach Jerusalem zurück um mit den Religiösen zu reden [rechten ?, engl. „plead“] Er hatte
einen guten Sinn von dem, was ihn erwartete: Apg. 20,22-24 "Und siehe, jetzt reise ich
gebunden im Geiste nach Jerusalem, ohne zu wissen, was mir dort begegnen wird, außer dass
der Heilige Geist von Stadt zu Stadt Zeugnis gibt und sagt, dass Fesseln und Bedrängnisse auf
mich warten. Aber auf das alles nehme ich keine Rücksicht; mein Leben ist mir auch selbst
nicht teuer, wenn es gilt, meinen Lauf mit Freuden zu vollenden und den Dienst, den ich von
dem Herrn Jesus empfangen habe, nämlich das Evangelium der Gnade Gottes zu bezeugen.“
Von den Moment, als er in den Tempel betrat, ergriff ihn die Menge und stieß ihn aus Apg.
21,31 "Als sie ihn aber zu töten suchten, kam die Meldung hinauf zu dem Befehlshaber der
Schar, dass ganz Jerusalem in Aufruhr sei.“

Paulus bekam die Erlaubnis den Leuten das Evangelium vorzulegen. Apg. 22,22+23 "Sie
hörten ihm aber zu bis zu diesem Wort; und dann erhoben sie ihre Stimme und sprachen:
Hinweg mit einem solchen von der Erde! Denn es darf nicht sein, dass er am Leben bleibt!
Als sie aber schrieen und die Kleider von sich warfen und Staub in die Luft schleuderten...“
Ab diesem Tag wurde Paulus gefangen gehalten, und er hatte die Gelegenheit Zeugnis
abzulegen vor Gouverneuren, Königen und Kaisern. Während er in Banden (und Leiden) war,
schämten sich viele Mitgläubige über ihn, und er ermahnte Timotheus nicht darin zu folgen
(2. Tim. 1,8, 15). Paulus wurde nach Rom geschickt, wo er um Christi willen zum Märtyrer
wurde. Gut gemacht, guter und treuer Diener! Was sagte Paulus über all diesem? 2 Tim. 4,6-8
"Denn ich werde schon geopfert, und die Zeit meines Aufbruchs ist nahe. Ich habe den guten
Kampf gekämpft, den Lauf vollendet, den Glauben bewahrt. Von nun an liegt für mich die
Krone der Gerechtigkeit bereit, die mir der Herr, der gerechte Richter, an jenem Tag
zuerkennen wird, nicht aber mir allein, sondern auch allen, die seine Erscheinung lieb
gewonnen haben.“ Paulus wurde zu Gottes Ruhm geopfert! Er bewahrte seinen Glauben mit
Augen auf Jesus gerichtet! Sind wir nicht alle angewiesen, dasselbe zu tun? Paulus wurde
erzogen, um ein sehr religiöser Mann zu werden. Er war ein Pharisäer der Pharisäer und nach
den Erfordernissen seiner Religion (Apg. 26,5; Phil. 3,5+6) untadelig. Er wurde zu Füßen
eines sehr angesehenen Lehrers (Gesetzeslehrer Apg. 5,34; 22,3) gelehrt und war eifrig auf
seine Religion bedacht (Apg. 22,3). Paul sagte in Gal. 1,14 "und im Judentum viele meiner
Altersgenossen in meinem Geschlecht übertraf durch übermäßigen Eifer für die
Überlieferungen meiner Väter." Paulus wurde von seinen religiös Gleichgestellten sehr
akzeptiert, als er ein religiöses Leben nach menschlichen Versuchen führte, Gott gemäss dem
Fleisch zu dienen. Es wurde ihm große Autorität von den Religionsführern gegeben (Apg.
8,3+4; 9,1+2; 26,10, 12). Paulus Leben und Religion waren sehr ineinander verwoben - dies
war sein eigentliches Leben. Auf der Straße nach Damaskus hatte Paul eine Begegnung mit
Gott selbst – mit Jesus Christus. Apg. 9,15+16 "Aber der Herr sprach zu ihm: Geh hin, denn
dieser ist mir ein auserwähltes Werkzeug, um meinen Namen vor Heiden und Könige und vor
die Kinder Israels zu tragen! Denn ich werde ihm zeigen, wie viel er leiden muss um meines
Namens willen." Jesus sagte in Apg. 26,16-18: "Aber steh auf und stelle dich auf deine Füße!
Denn dazu bin ich dir erschienen, um dich zum Diener und Zeugen zu bestimmen für das, was
du gesehen hast und für das, worin ich mich dir noch offenbaren werde; und ich will dich
erretten von dem Volk und den Heiden, unter die ich dich jetzt sende, um ihnen die Augen zu
öffnen, damit sie sich bekehren von der Finsternis zum Licht und von der Herrschaft des
Satans zu Gott, damit sie Vergebung der Sünden empfangen und ein Erbteil unter denen, die
durch den Glauben an mich geheiligt sind!" Nicht Paulus wählte Christus; Jesus wählte durch
sein Erbarmen Paulus aus - für seine Zwecke. Jetzt musste Paul aus dieser Religion
"herauskommen", die sein eigentliches Leben war. Er musste das einzige Leben, das er
kannte, um Christus Jesu willen vollständig verlassen. Paulus hatte eine ungeheure Wahl zu
treffen, entweder fortzufahren, religiös zu sein und Menschen zu dienen oder Gott in seiner
Wahrheit zu dienen. Er gab später an: Apg. 26,19+20 "Daher, König Agrippa, bin ich der
himmlischen Erscheinung nicht ungehorsam gewesen, sondern ich verkündigte zuerst denen
in Damaskus und in Jerusalem und dann im ganzen Gebiet von Judäa und auch den Heiden,
sie sollten Buße tun und sich zu Gott bekehren, indem sie Werke tun, die der Buße würdig
sind." Paulus GEHORCHTE Gott, verließ seine Religiosität (sein altes Leben) und lehrte
dann das wahre Evangelium der Buße (Gal. 1,13-17). Paulus brachte Früchte hervor, die der
Buße würdig waren, indem er diese alte, tote Religion verließ und sein altes Leben gänzlich
aufgab, so dass er das wahre Leben durch Christus (Luk. 9,24) gewinnen konnte. Paulus
rechnete alle seine religiösen Bemühungen als Dreck verglichen mit dem Leben in
Christus: Philipper 3,7-11 "Aber was mir Gewinn war, das habe ich um des Christus willen
für Schaden geachtet; ja, wahrlich, ich achte alles für Schaden gegenüber der alles
übertreffenden Erkenntnis Christi Jesu, meines Herrn, um dessentwillen ich alles eingebüßt
habe; und ich achte es für Dreck, damit ich Christus gewinne und in ihm erfunden werde,
indem ich nicht meine eigene Gerechtigkeit habe, die aus dem Gesetz kommt, sondern die
durch den Glauben an Christus, die Gerechtigkeit aus Gott aufgrund des Glaubens, um Ihn zu
erkennen und die Kraft seiner Auferstehung und die Gemeinschaft seiner Leiden, indem ich
seinem Tod gleichförmig werde, damit ich zur Auferstehung aus den Toten gelange." Seine
Gerechtigkeit wurde in Christus und nicht in der Religion (in der er gut ausgebildet wurde)
oder den Bemühungen und menschlichen Arbeiten gefunden, die er einmal durchzuführen
versucht hatte. Wie viele würden heute in der religiösen Welt solche Dinge wünschen oder
sogar daran denken, irgendetwas zu verlieren? Paulus entsprach Christi Tod sowohl durch
Sterben am Selbst (Verlust an Position und am egoistischen Leben) als auch durch
buchstäbliches, physisches Sterben. Der Pfad des Kreuzes ist schmal, aber er führt nach
Hause. Der Pfad, den Du wählst, führt zu Deinem ewigen Haus.

Als Paulus seine Religiosität zurückließ, wurde er ein sehr verfolgter Mann. Die Religiösen
wandten sich jetzt mit Rache wider ihn (Apg. 9,24; 23,14+15; 26,21; 1. Thess. 2,15+16).
Paulus sagte sogar selbst: 2. Korinther 12,10 "Darum habe ich Wohlgefallen an
Schwachheiten, an Misshandlungen, an Nöten, an Verfolgungen, an Ängsten um des Christus
willen; denn wenn ich schwach bin, dann bin ich stark." Unsere Schwäche in das SELBST ist
unsere Stärke bei unserem sich auf Gott Verlassen. Paulus wurde zu Unrecht von den
Religiösen beschuldigt, gerade so wie Jesus es wurde. Die Religiösen trachteten jetzt nach
Paulus Leben genauso, wie sie es mit Christus gemacht hatten. Der römische Statthalter hatte
von Jesus gesagt: Joh. 18,38 "Pilatus spricht zu ihm: Was ist Wahrheit? Und nachdem er das
gesagt hatte, ging er wieder hinaus zu den Juden und sprach zu ihnen: Ich finde keine Schuld
an ihm!“ Später: Joh. 19,4 "Da ging Pilatus wieder hinaus und sprach zu ihnen: Seht, ich
führe ihn zu euch heraus, damit ihr erkennt, dass ich keine Schuld an ihm finde (auch Apg.
13,28).“ Beachte jetzt, was die Autoritäten von Paulus sagten, als die Religiösen ihn
beschuldigten: Apg. 26,30-32 "Und als er dies gesagt hatte, stand der König auf, ebenso der
Statthalter und Bernice und die bei ihnen saßen. Und sie zogen sich zurück und redeten
miteinander und sprachen: Dieser Mensch tut nichts, was den Tod oder die Gefangenschaft
verdient! Agrippa aber sprach zu Festus: Man könnte diesen Menschen freilassen, wenn er
sich nicht auf den Kaiser berufen hätte! (auch Apg. 23,29).“ Paulus wurde gefangen gehalten
und erlitt schlussendlich den Märtyrertod. Jesus und Paulus waren beide unschuldig, aber die
Religiösen verfolgten sie unerbittlich, bis sie ihren Weg hatten. Entweder akzeptieren wir das
daraus resultierende Licht oder wir versuchen es auszulöschen. Entweder laufen jene in
Rebellion gegen Gott davon oder verfolgen die Wahrheit.

Eine kühne Erklärung

Jesus erreichte das Ende Seines Pfads. Johannes 13,36-38: "Simon Petrus spricht zu ihm:
Herr, wohin gehst du? Jesus antwortete ihm: Wohin ich gehe, dorthin kannst du mir jetzt nicht
folgen; du wirst mir aber später folgen.“ Petrus wusste, was er meinte: Johannes 13,37 "Petrus
spricht zu ihm: Herr warum kann ich dir jetzt nicht folgen? Mein Leben will ich für dich
lassen! Jesus antwortete ihm: Dein Leben willst du für mich lassen? Wahrlich, wahrlich, ich
sage dir: Der Hahn wird nicht krähen, bis du mich dreimal verleugnet hast!“ Später wurden
die Worte des Herrn wahr, als Petrus den Herrn ein drittes Mal leugnete indem er wütend
fluchte (Matth. 26,74). Petrus war Christus vom Anfang an nachgefolgt und liebte ihn innig.
Petrus dachte, dass er dem Pfad des Kreuzes folgen konnte, fand jedoch, dass er dazu nicht
bereit war. Die Realität der Verfolgung und der Verlust des eigenen Lebens traf ihn doch zu
nahe, als es sich tatsächlich darum drehte (Mark. 4,17). Als Petrus den Herrn hätte suchen und
für Stärke hätte beten sollen, schlief er (Luk. 22,40-46). Petrus verlor nicht den Glauben, weil
Jesus selbst früher eingegriffen hatte: Lukas 22,31+32 "Es sprach aber der Herr: Simon,
Simon, siehe, der Satan hat euch begehrt, um euch zu sichten wie den Weizen; ich aber habe
für dich gebetet, dass dein Glaube nicht aufhöre; und wenn du einst umgekehrt bist, so stärke
deine Brüder!" Petrus dachte, dass er Stärke in sich hätte, aber unsere Stärke muss von Gott
kommen. Jesus hatte im Garten Gethsemane um Stärke gebetet, aber Petrus war eingeschlafen
(Matth. 26,40). Als Jesus Petrus und die anderen fand: Lukas 22,46 "sprach er zu ihnen: Was
schlaft ihr? Steht auf und betet, damit ihr nicht in Anfechtung geratet! " 1. Korinther 10:12
"Darum, wer meint, er stehe, der sehe zu, dass er nicht falle!“ Wenn wir Zuversicht in uns
selbst bekommen, dann gilt es aufzupassen! Unser Vertrauen muss im Herrn und nicht im
Fleische sein.

Bald nach Christi Auferstehung hatten Jesus und Petrus ein Gespräch. Jesus fragte Peter, ob er
Ihn liebte, (und forderte ihn auf, seine Schafe zu weiden), einmal für jedes Mal, als Petrus Ihn
vor der Kreuzigung verleugnet hatte. Dann prophezeite Christus: Joh. 21,18+19 "Wahrlich;
wahrlich, ich sage dir: Als du jünger warst, gürtetest du dich selbst und gingst, wohin du
wolltest; wenn du aber alt geworden bist, wirst du deine Hände ausstrecken, und ein anderer
wird dich gürten und führen, wohin du nicht willst. Dies aber sagte er, um anzudeuten, durch
welchen Tod er Gott verherrlichen werde. Und nachdem er das gesagt hatte, spricht er zu ihm:
Folge mir nach!" Dies ist so bedeutsam: Jesus hat gerade Petrus aufgefordert in Seinen
Fußstapfen zu folgen, dem Pfad des Kreuzes. Er hat Petrus gesagt, dass er physisch für
Christus und für den Ruhm Gottes sterben würde (den Märtyrertod erleiden), aber trotzdem
zu folgen! Petrus würde die Gelegenheit haben, seiner früheren Behauptung zu folgen. Wir
müssen darauf vorbereitet sein, Christus bis zum Tod zu gehorchen, wenn erforderlich (Offb.
12,11). Petrus folgte Jesus und predigte das Evangelium der Buße (Apg. 2,38). Er führte viele
Wunder aus, sogar vom Tode zu erwecken (Apg. 9,37-41), erlitt Verfolgungen und Trübsale,
und folgte dem Pfad des Kreuzes bis zu seinem physischen Tod für die Sache Christi. Petrus
kündigte einmal seinen religiösen Verfolgern kühn an, "wir sollten Gott statt den Menschen
gehorchen," danach wurde er geschlagen. Seine Antwort war: Apg. 5,41 "Sie nun gingen voll
Freude vom Hohen Rat hinweg, weil sie gewürdigt worden waren, Schmach zu leiden um
Seines Namens willen." Wir müssen alle darauf vorbereitet sein, Schmach für die Sache Jesu
zu erleiden. Jedoch können wir nicht leiden, wenn wir uns nicht vor Menschen kühn zu
Christi Namen bekennen und nachfolgen.

Die zwei Königreiche

In vorherigen Kapiteln behandelten wir, wie der Mensch wählte, seinem eigenen Willen zu
folgen, Gott ungehorsam war und aus Gottes Gnade fiel. Der Mensch lebt jetzt in einer
gefallenen Welt, die von Sünde korrumpiert ist. Gott hat seit dem Fall des Menschen mit
verschiedenen Mittel für den Zweck interagiert, den gefallenen Menschen zurück zu Sich
(Hebr. 1,1-4) freizukaufen und zu versöhnen. Gott entschuldigt oder übersieht keine Sünde
und Rebellion, so dass der Mensch nicht ohne eine akzeptable Sühne freigekauft
werden konnte. Gott schickte Jesus, Seinen einzigen Sohn, der für die Sünde des Menschen
dieses akzeptable Opfer war, um einmal und für alle zu sühnen. Jesus kam und führte ein
Leben frei vom Selbst und in totalem Gehorsam gegen Gott – und auf diese Art war er ohne
Sünde. Jesus legte sein Leben als das tadellose Opferlamm für die gesamte Menschheit dar
(1. Pt 1,19+20). Dieses Opfer wurde von Gott akzeptiert, und somit können alle Menschen
durch Jesus Christus jetzt mit Gott wieder versöhnt werden (2. Kor. 5,18+19).

Somit existieren jetzt zwei Königreiche, das Königreich von Christus (Licht) und das
Königreich der Finsternis (Apg. 26,18). Dieses könnte auch so gedacht werden: Als zwei
Pfade, einen schmalen Pfad mit wenigen Reisenden, der zum ewigen Leben führt, und einen
viel bereisten, breit und gut, der zu ewiger Verdammung führt (Matth. 7,13+14). Das
Königreich der Finsternis oder der breite Weg ist die abgefallene Welt, in die man
natürlicherweise "hineingeboren" wird. Das Königreich von Christus oder der schmale Pfad
ist dieser Weg, in den man "von neuen hineingeboren" wird (Joh. 3,3; Kol. 1,12+13; 1. Petr.
1,23; 1. Kor. 15,46). Wir müssen das Licht suchen, so dass es keine Finsternis in uns selbst
gibt. Der schmale Pfad ist ein Pfad des Glaubens. Der breite Weg ist einer des Unglaubens.
Glauben und Unglauben werden durch Taten (Täter des Wortes) bestimmt.

Das Königreich Christi

Wenn Jesus sagt, "komm folge mir nach," ist es in Sein Königreich, wohin Er [uns] führt.
Christus herrscht und regiert in diesem Königreich, und es ist ein Königreich der
Gerechtigkeit, der Heiligkeit, des Friedens und der Wahrheit. Jesu' Königreich beginnt jetzt
(Luk. 17,21). Gott wohnt mit Seinen Leuten an diesem Ort, ‚was kein Auge gesehen und kein
Ohr gehört hat und keinem Menschen ins Herz gekommen ist’ von den wunderbaren Dingen,
die für die bereitet sind, die Ihn lieben (Offb. 21,3; 1. Kor. 2,9). Gott ist Licht und in Ihm ist
keine Finsternis. Christus ruft uns von der Finsternis zu Seinem Licht (1. Petr. 2,9). Jesu
Begehren ist: Apg. 26,18 „Um ihnen die Augen zu öffnen, damit sie sich bekehren von der
Finsternis zum Licht und von der Herrschaft des Satans zu Gott, damit sie Vergebung der
Sünden empfangen und ein Erbteil unter denen, die durch den Glauben an mich geheiligt
sind!" Jesus zahlte einen großen Preis für jene, die nachfolgen wollen: Kolosser 1,13-15 "Er
hat uns errettet aus der Herrschaft der Finsternis und hat uns versetzt in das Reich des Sohnes
seiner Liebe, in dem wir die Erlösung haben durch sein Blut, die Vergebung der Sünden.
Dieser ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene, der über aller Schöpfung
ist.“ Der Pfad zu diesem Königreich wird wenig bereist, weil es das Fleisch verleugnet
(Heiligung) und nur Gottes Willen sucht. 1. Johannes 1,5,7 "Und das ist die Botschaft, die wir
von ihm gehört haben und euch verkündigen, dass Gott Licht ist und in ihm gar keine
Finsternis ist. – Wenn wir aber im Licht wandeln, wie er im Licht ist, so haben wir
Gemeinschaft miteinander, und das Blut Jesu Christi, seines Sohnes, reinigt uns von aller
Sünde." Lasset uns freuen: Gal. 1,4+5 "Der sich selbst für unsere Sünden gegeben hat, damit
er uns herausrette aus dem gegenwärtigen bösen Weltlauf, nach dem Willen unseres Gottes
und Vaters, dem die Ehre gebührt von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.“ Wir sind angewiesen
worden, das zu tun, was gut ist, und zu Christi Licht zu kommen (Joh. 3,19-21). 1.
Thessalonicher 5,5: "Ihr alle seid Kinder des Lichts und Kinder des Tages. Wir gehören nicht
der Nacht an noch der Finsternis.“ Durch Gottes Erbarmen haben wir einen großen Schatz
gefunden. 2. Korinther 4,6+7: "Denn Gott, der dem Licht gebot, aus der Finsternis
hervorzuleuchten, er hat es auch in unseren Herzen licht werden lassen, damit wir erleuchtet
werden mit der Erkenntnis der Herrlichkeit Gottes im Angesicht Jesu Christi." Die Kraft ist
von Gott und nicht von uns.

Königreich der Finsternis

Das Königreich der Finsternis stellt die abgefallene Welt dar, die wir alle so gut kennen. Dies
ist eine Welt, wo der Wille des Menschen manifestiert wird, der hauptsächlich ungehorsam
und gegen Gott rebellisch ist. Sie wird stark von Satan und seinen Fürstentümern und der
Kraft der Finsternis (Luk. 22,53; Joh. 7,7) beeinflusst. Dies sind die Kinder des Ungehorsams
(Eph. 2,2+3; 5,6; Kol. 3,6). Epheser 2,2: "In denen ihr einst gelebt habt nach dem Lauf dieser
Welt, gemäß dem Fürsten, der in der Luft herrscht, dem Geist, der jetzt in den Söhnen des
Ungehorsams wirkt.“ Dies ist eine Welt, die Christus zurückgewiesen hat, und somit nicht mit
dem Vater versöhnt worden ist. Weil sie nicht wiederversöhnt worden sind, laufen sie den
Lauf dieser Welt. Dies ist eine schnell vorübergehende Welt, die bald zu einem Ende kommen
wird (Heb. 1,10+11; 2. Petr. 3,7, 12+13). Anhänger Christi sind Fremde, Pilger und
durchwandelnde Menschen in dieser Welt – sie gehen nur vorbei (1. Chron. 29,15; Hebr.
11,13; 1. Petr. 1,17 & 2,11; Jes. 35,8). Diese Pilger trauern über die Sünde, von der es um sie
herum wimmelt, und sie suchen ein Land (Hebr. 11,14). Hebräer 13,14: "Denn wir haben hier
keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir.“ Jesu Jünger sind auch Botschafter,
um Ihn in dieser Welt zu vertreten, und sie sind Seine Zeugen (2. Kor. 5,20; Phil. 2,15). Gott
ist in Kontrolle und behält seine Gegenwart um der Auserwählten Willen und für alle
diejenigen, die bereuen wollen, sich von ihren Sünden wenden und Christus empfangen
wollen - denn Gottes Herrlichkeit füllt die ganze Erde (Jes. 6,3). Gott lässt Seine Sonne
aufgehen über die Bösen und die Guten und sendet Seinen Regen auf den Gerechten und auf
den Ungerechten (Matth. 5,45). Deshalb gibt es doch Gutes in dieser abgefallenen Welt. Jene,
die weiter zur Hölle gehen, werden völlig von der Gegenwart und den Segnungen Gottes
getrennt, und dies ist ein Alptraum, der nicht vom menschlichen Verstand erfasst
werden kann. Gott verwendet diese Welt, um die Herzen der Menschen zu prüfen und eine
annehmbare Ernte einzubringen (Offb. 2,23; 3,10; Luk. 10,2; Jak. 5,7). Christus starb für die
Gerechten und die Ungerechten damit Er uns zu Gott bringen könnte (1. Petr. 3,18).

Gott hat und wird die Boshaftigkeit auf dem Erdboden richten. Es gibt viele Beispiele für die
Urteile Gottes in der Bibel, die für uns zur Beachtung gegeben werden. Gott beurteilte die
Boshaftigkeit der frühen Welt mit einer globalen Flut (1. Mose 6,5-7). Gott richtete die
Städte Sodom und Gomorra (1. Mose 13,13 & 19,13). 2. Petrus 2,6: "Und auch die Städte
Sodom und Gomorra einäscherte und so zum Untergang verurteilte, womit er sie künftigen
Gottlosen zum warnenden Beispiel setzte." Gott richtete wegen ihrer Boshaftigkeit die
Hethiter, die Girgasiter, die Amoriter, die Kanaaniter, die Pheresiter, die Hewiter und die
Jebusiter (5. Mose 7,1+2 & 9,4+5) - sieben Nationen im verheißenen Land. Diese Nationen
trieben unzüchtige Dinge mit Familienmitgliedern;Homosexualität, Bestialität, Kinderopfer,
Hexerei (Geisterbefrager, Hexerei, Wahrsager), Verzaubern, Astrologie, Tätowierungen,
Prostitution, Götzendienst und alle Art der Bosheit (3. Mose 18-19; 20,23). Israel wurde
gewarnt, diese gleichen Dinge nicht zu tun 3. Mose 18,28: „Damit euch nun das Land nicht
ausspeie, wenn ihr es verunreinigt, wie es die Heiden ausgespieen hat, die vor euch gewesen
sind.“ Gott hat aufgrund ihrer Boshaftigkeit auch viele Personen auf dem Erdboden gerichtet
(1. Kön. 14,10+11 & 21,21-24, Apg. 12,21-23). Israel stellte jene dar, die Gott im Geist des
Glaubens folgen (geführt von der Wolkensäule, die auf Gott aufsahen, um Manna und Wasser
usw. zu bekommen). Die bösen gottlosen Nationen, die das verheißene Land
besaßen/okkupierten, stellen jene dar, die dem Fleisch (Lüste, Begierden, usw.) leben/folgen.
Israel sollte hineingehen und gänzlich jene Nationen zerstören. Das Fleisch und die Dinge des
Fleisches müssen sterben - diese stellen sich Gott entgegen. Jene, die im Glauben an Gott
leben, werden siegen - diese unterordnen sich Gott und gehorchen ihm. Wir leben in einem
Land, das diese ganz gleichen Dinge tut, und solches wird immer weiter verbreitet und zur
Schau gestellt in der Gesellschaft. Der Herr hat gesagt, nicht einen Bund oder Ehe mit ihnen
einzugehen, weil sie deine Kinder abwenden werden Gott nachzufolgen (5. Mose 7,2-4).
Beachten die Menschen dies in unseren Tagen überhaupt? Viele Barrieren sind entfernt
worden durch das Fernsehen, das Internet, den Filmverleih, die Zeitschriften und durch die
allgemeine Akzeptanz ist das Übel viel leichter zugänglich in der Kultur. Hemmschwellen
wurden gesenkt und die allgemeine Akzeptanz hat zugenommen, von dem was man einmal
nichts hörte und nur im Verborgenen getan wurde, das hat angefangen offen und allgemein zu
werden. Wir sollen überhaupt nicht an einem dieser Übel (5. Mose 7,5) teilnehmen. Wenn
man Vergnügen an Ungerechtigkeit hat und die Finsternis liebt, wird die Reise den breiten
Weg hinunter immer dunkler und abweichender. Diese Dinge sind eine Falle und ein Gräuel
für Gott (5. Mose 7,25). Der Gerichtstag zeichnet sich am Horizont ab, da die Welt wieder ist
wie zu den Tagen von Noah und vom (gottlosem) Sodom und die Sünden bis zum Himmel
reichen (Luk. 17,26-29; Offb. 18,5). Lukas 17,30: "Gerade so wird es sein an dem Tag, da der
Sohn des Menschen geoffenbart wird.“

Wenn man Jesus folgt und seinen Geist erhalten hat, arbeitet der heilige Geist, um die Person
dem Ebenbilde Christi (Kol. 3,10) gleichzugestalten. Dieser Prozess führt einen in Pfade der
Gerechtigkeit und Heiligkeit um Jesu Namens willen (Psalm 23,3; Spr. 8,20). Jesus ist das
Ebenbild Gottes (Kol. 1,15). Wenn man Christus zurückweist und fortfährt, seinem eigenen
natürlichen Pfad (Willen) und Begierden (Lüste) zu folgen, arbeitet der Teufel und
seine Fürstentümer daran, ihn dem Abbild des Teufels anzupassen. Sprüche 4,19: "Der Weg
der Gottlosen ist dichte Finsternis; sie wissen nicht, worüber sie straucheln". Dieser Prozess
führt zu Sklaverei, Süchten, Lüsternheit und ständig wachsender Finsternis. Durch die Frucht
im Leben wird von jeder Person offenbar werden, wem sie dient. Man kann Liebe, Freude,
Frieden und Selbstbeherrschung zeigen, während der andere üble Sprache verwenden kann,
spaßendes und zweideutiges Benehmen (hetzend, vulgär, unhöflich, anzüglich) und
Zuneigung zu den Dingen der Welt (Eph. 4,29; Kol. 3,8) haben kann. Die traurige Sache ist
die, dass sich viele, die verloren sind, nicht als solche betrachten, weil ihre eigene Finsternis
ihre Augen und ihren Verstand geblendet hat, so dass sie ihre Sünde nicht verstehen oder
erkennen (2. Kor. 4,4; Joh. 12,40; 1. Joh. 2,11). Die Lauwarmen sind die Religiösen,
diejenigen die in Finsternis leben und doch denken, dass sie im Licht sind aufgrund eines
bloßen Bekenntnis [evtl.: Beichte] - eine bloße Täuschung. Du kannst nicht mit jenen
argumentieren, die die Finsternis lieben. Sie verteidigen und rechtfertigen ihre Liebe und
Beziehung. Nur jene, die das Licht suchen, hören zu. Dies ist die Herausforderung dieses
Buchs, um jene zu erreichen, die zuhören.

Die Wahrheit im Lichte

Am Anfang schied Gott das Licht von der Finsternis (1. Mose 1,4). Das Licht stellt
Gottes Herrlichkeit, Gerechtigkeit, Heiligkeit und Reinheit dar. Die Finsternis stellt den
Ungehorsam gegen Gott und das daraus resultierende Übel (Sünde, Verstöße und
Gräueltaten) dar. Aufgrund des Ungehorsams des Menschen liegt die ganze Welt in der
Finsternis (1. Joh. 5,19). In der Mitte dieser Finsternis hat Gott seine Zeugen (Lichter)
gestellt. Diese Lichter werden im Schöpfungsbericht als Sterne dargestellt, die Licht auf die
Erde werfen (1. Mose 1,14-18). Jesus sagte in Matthäus 5,14: „Ihr seid das Licht der Welt. Es
kann eine Stadt, die auf einem Berg liegt, nicht verborgen bleiben.“ Wir sollen von aller
Finsternis loswerden und zum Licht kommen und Gottes Zeugen auf dieser Erde sein. Daniel
12:3: "Und die Verständigen werden leuchten wie der Glanz der Himmelsfeste, und die
welche die Vielen zur Gerechtigkeit weisen, wie die Sterne immer und ewiglich.“ Jesus war
das endgültige Licht, das zu einer rebellischen Menschheit herunterkam. Berücksichtige
Christi rechtschaffenes Licht:

Johannes 1,4+5: "In ihm was das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. Und das
Licht leuchtet in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht begriffen.“ Jesaja 9,1: "Das
Volk, das in der Finsternis wandelt, hat ein großes Licht gesehen; über den Bewohnern des
Landes der Todesschatten ist ein Licht aufgeleuchtet.“ Joh. 8,12: „Nun redete Jesus wieder zu
ihnen und sprach: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis
wandeln, sondern er wird das Licht des Lebens haben.“ Joh. 3,19-21: "Darin aber besteht das
Gericht, dass das Licht in die Welt gekommen ist, und die Menschen liebten die Finsternis
mehr als das Licht; denn ihre Werke waren böse. Denn jeder, der Böses tut, hasst das Licht,
damit seine Werke nicht aufgedeckt werden. Wer aber die Wahrheit tut, der kommt zum
Licht, damit seine Werke offenbar werden, dass sie in Gott getan sind.“ Psalm 18,29: "Ja, du
zündest meine Leuchte an; der HERR, mein Gott,macht meine Finsternis licht.“ Johannes
12,46: Ich bin als ein Licht in die Welt gekommen, damit jeder, der an mich glaubt, nicht in
der Finsternis bleibt.“ Psalm 36,9: "Denn bei dir ist die Quelle des Lebens, in deinem Licht
schauen wir das Licht." Lukas 11,35+36: "So habe nun acht, dass das Licht in dir nicht
Finsternis ist! Wenn nun dein ganzer Leib licht ist, so dass er keinen finsteren Teil mehr hat,
so wird er ganz hell sein, wie wenn das Licht mit seinem Strahl dich erleuchtet.“ Römer
13,12: "Die Nacht ist vorgerückt, der Tag aber ist nahe. So lasst uns nun ablegen die Werke
der Finsternis und anlegen die Waffen des Lichts!“ Matthäus 5,16: "So soll euer Licht
leuchten vor den Leuten, dass sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel
preisen.“ Philipper 2,15: "Damit ihr unsträflich und lauter seid, untadelige Kinder Gottes
inmitten eines verdrehten und verkehrten Geschlechts, unter welchem ihr leuchtet als Lichter
in der Welt.“ Johannes 12,36: "Solange ihr das Licht habt, glaubt an das Licht, damit ihr
Kinder des Lichtes werdet [engl.: seid] ...! Psalm 27:1: "Der HERR ist mein Licht und mein
Heil.“ Epheser 5,8: "Denn ihr wart einst Finsternis; nun aber seid ihr Licht in dem Herrn.
Wandelt als Kinder des Lichts!“ Amen. Jesus ist das Licht, das uns durch die Finsternis führt,
wenn wir „nachfolgen“. Jene, deren Augen nicht auf das Licht gerichtet sind, stolpern und
fallen. In der Ewigkeit gibt es keine Sonne noch Mond, aber der Herr wird buchstäblich unser
Licht sein (auf mehr als eine Weise. Jes. 60,19+20; Offb. 21,23; 22,5).

Wenn wir in Finsternis leben und unseren Willen über den von Gott wählen, und die Dinge
vom Fleisch statt die Dinge von oben suchen, werden wir für das Licht (Kol. 3,1; 2. Kor. 4,4)
blind gemacht. Stück für Stück, Tag für Tag, Gedanken nach Gedanken nimmt das Licht
durch unsere eigene Wahl der Finsternis ab – und Du tappst in der Finsternis (Hiob 12,25).
Die Finsternis nimmt zu in Kraft und beherrscht deine Gedanken, Taten und Entscheidungen,
denn Du wandelst darin (Spr. 2,13). Eph. 4,18+19: "Deren Verstand verfinstert ist und die
entfremdet sind dem Leben Gottes, wegen der Unwissenheit, die in ihnen ist, wegen der
Verhärtung ihres Herzens; die, nachdem sie alles Gefühl verloren haben, sich der
Zügellosigkeit ergeben haben, um jede Art von Unreinheit zu verüben mit unersättlicher
Gier.“ Beachte jene, die das Wort Gottes zurückweisen: Römer 2,5+6, 8+9: "Aber aufgrund
deiner Verstocktheit und deines unbußfertigen (reuelosen) Herzens häufst du dir selbst Zorn
auf für den Tag des Zorns und der Offenbarung des gerechten Gerichtes Gottes, der jedem
vergelten wird nach seinen Werken. – Denen aber, die selbstsüchtig und der Wahrheit
ungehorsam sind, dagegen der Ungerechtigkeit gehorchen, Grimm und Zorn! Drangsal und
Angst über jede Menschenseele, die das Böse vollbringt, zuerst über den Juden, dann auch
über den Griechen.“ Wir müssen Christus in Gerechtigkeit "nachfolgen" (und dadurch vor
dem Zorn gerettet werden; Röm. 5,9): Licht ist für die Gerechten gesät (Psalm 97,11). Gott
gibt Licht auf dem Weg, den wir gehen sollten (Nehemia 9,33). Römer 1,17: "Denn es wird
darin geoffenbart die Gerechtigkeit Gottes aus Glauben zum Glauben, wie geschrieben steht:
‚Der Gerechte wird aus Glauben leben.’“ UND Römer 2,7: "Denen nämlich, die mit Ausdauer
(standhaft, Tag für Tag) im Wirken des Guten (Gerechtigkeit) Herrlichkeit, Ehre und
Unvergänglichkeit erstreben, ewiges Leben.“ Wir müssen im Glauben (Geist) und nicht nach
unserem Sehen (Fleisch) wandeln – 2. Korinther 5,7. Der Mensch wird durch den Glauben
gerechtfertigt (Röm. 3,28)! Satan versucht und imitiert das Licht Gottes, um Menschen zu sich
zu ziehen (2. Kor. 11,14). Wir müssen Jesus in unseren Herzen durch das Wählen des Lichts -
statt der Finsternis - scheinen lassen. Wir sind von der Finsternis zu seinem wunderbaren
Licht berufen (1. Pt 2:9). Epheser 5,14: "Darum heißt es: Wache auf, der du schläfst, und
stehe auf aus den Toten, so wird Christus dich erleuchten!“ 1. Johannes 1,5: "Und das ist die
Botschaft, die wir von ihm gehört haben und euch verkündigen, dass Gott Licht ist und in ihm
gar keine Finsternis ist.“ Psalm 104,2: "Du, der sich in Licht hüllt wie in ein Gewand, der den
Himmel ausspannt wie eine Zeltbahn.“ Christus ist unser Beispiel, um in Seinen Fußstapfen
zu folgen und in Ihm ist keine Finsternis. Dies bedeutet, dass wir in diesem Leben durch
Christus (dauernd) bestrebt sein sollen, die Finsternis aus unserem Leben zu entfernen, indem
wir gehorsam sind und durch Seinen Geist geführt werden. 1. Johannes 1,7: "Wenn wir aber
im Licht wandeln, wie er im Licht ist, so haben wir Gemeinschaft miteinander, und das Blut
Jesu Christi, seines Sohnes, reinigt uns von aller Sünde.“ Bemerke das "wenn" wir im Licht
wandeln. Einige "bekennen sich zu Christus" und bleiben doch in der Finsternis und werden
somit nicht von aller Sünde gereinigt. 2. Korinther 4,6: "Denn Gott, der dem Licht gebot, aus
der Finsternis hervorzuleuchten, er hat es auch in unseren Herzen licht werden lassen, damit
wir erleuchtet werden mit der Erkenntnis der Herrlichkeit Gottes im Angesicht Jesu Christi.“
Bewahre Dein Herz vor Finsternis und suche Christi Licht (Psalm 36,10). Sprüche 4,18-20:
"Aber der Pfad des Gerechten ist wie der Glanz des Morgenlichts, das immer heller leuchtet
bis zum vollen Tag." Psalm 119,105: "Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf
meinem Weg.“ Sprüche 4,19: "Der Weg der Gottlosen ist dichte Finsternis; sie wissen nicht,
worüber sie straucheln.“ Sprüche 6,23: "Denn das Gebot ist eine Leuchte und das Gesetz ist
ein Licht; Unterweisung und Ermahnung sind ein Weg des Lebens.“ Das Licht scheint mehr
und mehr in unseren Leben, wie wir Christi Ebenbild gleichgestaltet werden bis zum
vollkommenen Tag, wo wir Ihn sehen, wie Er ist (1. Joh. 3,2). 2. Samuel 22,29: "Denn Du,
HERR, bist meine Leuchte; der HERR macht meine Finsternis licht." Hiob 29,3: "Als seine
Leuchte über meinem Haupt schien und ich in seinem Licht durch das Dunkel ging.“
Nachfolger wandeln durch diese finstere Welt auf einem vom Geist geführten schmalen Pfad.

Jene, die die Finsternis lieben, wollen all das von Gott hören, was Annahme betrifft. Sie
wollen einen Gott der bedingungslosen Liebe, um zu sündigen und doch nicht zu sterben. Sie
wollen einen Gott, der die Liebe zur Finsternis erlaubt. Hiob 24,13: "Jene hassen das Licht,
sie wollen seine Wege nicht kennen und bleiben nicht auf seinen Pfaden." Sie wollen nicht
unbedingt zum Licht kommen, sie wollen gerade, dass ihnen vergeben wird und Gnade haben,
um in der Finsternis zu bleiben. Oftmals reden religiöse Institutionen nur über die Liebe
Gottes, so wie sie es definieren wollen, doch reden sie selten über das Übel der Sünde oder
vom gerechten Gericht Gottes und einem notwendigen Leben der Gerechtigkeit und
Heiligkeit. Diese werden als schmeichlerische Botschaften angesehen, um das Fleisch zu
beschwichtigen. Jene, die diese Botschaften bringen, werden beliebt und gelobt sein. Das sind
jene die gegen die Wahrheit im Lichte rebellieren und nicht zu ihm kommen. Sie verwerfen
Gott und wählen sich einen selbstgemachten Gott. Die Wahrheit ist, dass Dich Gott so sehr
liebt, dass er das Beste für Dich wünscht. Er will Dich aus dem Dreck und der Schande
entfernen und Dich aus der Finsternis ins Licht bringen. Gott gab seinen einzigen Sohn, um
dieses zu schaffen, und dies war ein wertvolles Opfer. Wenn Du in der Finsternis bleiben
willst, hast Du die wahre Liebe Gottes zurückgewiesen - Du verurteilst Dich. Das Licht der
Gottlosen wird ausgelöscht (Hiob 18,5
Was soll über jene gesagt werden, die die Finsternis lieben und nicht zum Licht kommen
wollen? Jesaja 59,6+7: "... ihre Werke sind Unheilswerke, und Gewalttat ist in ihren Händen.
Ihre Füße laufen zum Bösen und eilen, um unschuldiges Blut zu vergießen; sie hegen
schlimme Absichten; Verwüstung und Zerstörung bezeichnen ihre Bahn." Sie
sehen Dunkelheit (Schatten, Düsternis) als Helligkeit, aber wir wandeln in Finsternis (Jes.
59,9). Sie weichen von Gott ab und reden gewalttätig und widerspenstig, haben Lügenworte
ersonnen und aus ihren Herzen hervorgebracht (Jes.59,13).

Sünde verstehen

Bis wir unseren Zustand verstehen, kann es kein Heilmittel geben. Johannes 8,31-34: "Da
sprach Jesus zu den Juden, die an ihn glaubten: Wenn ihr in meinem Wort bleibt, so seid ihr
wahrhaftig meine Jünger, und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch
frei machen! Sie antworteten ihm: Wir sind Abrahams Same und sind nie jemandes Knechte
gewesen; wie kannst du da sagen: Ihr sollt frei werden? Jesus antwortete ihnen: Wahrlich,
wahrlich, ich sage euch: Jeder, der die Sünde tut, ist ein Knecht der Sünde.“ Bemerke, dass
Jesus mit jenen redet, die an ihn glauben - sie "bekennen Christus". Jesus sagte ihnen, dass
Seine Wahrheit sie frei machen würde, aber sie sahen nicht, dass sie ein Problem hatten,
freigemacht zu werden. Wenn Du Deine Sünde siehst, dann und erst dann kannst Du Deinen
Bedarf nach Erlösung sehen. Wenn Du Deine Bande nicht anerkennst, dann kannst Du sicher
nicht von ihnen befreit werden. Wenn Du die Wahrheit nicht anerkennen kannst und Buße
suchst, dann kannst Du nicht vom Selbst und dem Fallstrick des Teufel wiederhergestellt
werden, der Dich für seinen Willen gefangen nimmt (2. Tim. 2,25+26). Der
nicht Wiedergeborene ist hilflos unter dem Herrschaftsgebiet von Satan und der Sünde, weil
er seine Natur hat. Jesus kam dafür, um Dich frei zu machen, aber Du musst zuerst den Bedarf
sehen und dann die Freiheit wünschen (1. Joh. 3,5, 8+9). Nur weil wir von etwas wissen, dass
es Sünde ist, bedeutet dies [noch] nicht, dass wir Kraft über die Sünde haben. Wir müssen
verstehen, dass wir nicht in der Lage sind, uns selbst zu befreien. Wenn Du Deine Sünde (den
Unflat) realisierst, dann und nur dann kannst Du Deinen Bedarf nach Erlösung davon sehen.
Viele in der religiösen Welt anerkennen die Sünde, aber sehen nicht den Bedarf nach
Erlösung - sie haben sie akzeptiert! Sie betrachten ein Bekenntnis von Christus als Mittel,
wodurch Gott jetzt die Sünde übersieht oder dauernd entschuldigt. Dies ist nicht in der
Wahrheit (dem Wort) zu beharren – es ist ein Ablehnen der Wahrheit! Die Liebe zur Sünde
muss behandelt werden. Du musst umgewandelt werden (die Natur Gottes annehmen) und die
Begierde zur Sünde entfernt haben. Das Königreich Gottes dreht sich nicht einfach um Regeln
um der Regeln willen. Das Königreich Gottes dreht sich um Gerechtigkeit und Heiligkeit, die
richtige Einstellung, Motive und Liebe in Deinem Herzen zu haben. Die größte Freude, die
Du kennen kannst ist Gott zu dienen, weil Du ihn liebst und DAS WILLST - Du dienst mit
fröhlichem und bereitwilligem Herzen (5. Mose 28,47)! - Du erfreust Dich im Herrn (Jes.
58,14; Psalm 40,9)! In Gott rühmen wir uns den ganzen Tag (Psalm 44,9)! Du dienst nicht
aus Furcht vor der Hölle, Furcht vor Menschen heraus oder wegen eines schuldigen
Gewissens. Nein, Du dienst Ihm, weil Er die Freude Deines Herzens ist und Du Ihn liebst.
Joh. 8,36: "Wenn euch nun der Sohn frei machen wird, so seid ihr wirklich frei.“ Lukas
1,74+75: "Dass wir, erlöst aus der Hand unserer Feinde, ihm dienten ohne Furcht in Heiligkeit
und Gerechtigkeit vor ihm alle Tage unseres Lebens.“ Wir gehorchen Gott aus einem
richtigen Verlangen heraus (nicht aus Zwang), weil wir den Verdienst verstehen und die
Finsternis hassen und das Licht lieben. Es gibt eine Vielzahl von Menschen, die sich zu einer
gewissen Furcht vor Gott (Furcht vor der Hölle, Pflicht, Schuld, abstraktem
Vereinbarung mit Seiner Wahrheit, usw.) bekennen, die dennoch ihren eigenen Götter dienen,
denen ihre Herzen gewidmet sind, und in die sie ihr Vertrauen platzieren. Obwohl sie eine
gewisse Übereinstimmung mit der Wahrheit Gottes finden (die unabhängig von ihrer Person
ist), sind sie nicht in der Lage, es aufgrund ihres stärkeren Engagements für das SELBST auf
ihr Leben anzuwenden.

Wir sind im Begriff, etwas zu behandeln, wogegen das Fleisch bestimmt rebelliert. Ich sage
das im Voraus, wenn du die Sünde, Bande und die böse Natur Deines Herzens nicht
bestätigen kannst, dass Du dann nicht von ihnen frei sein kannst. Dann liebst Du die
Finsternis und kommst nicht zum Licht (Joh. 3,19+20). Viele wollen von den Folgen der
Sünde gerettet werden, haben aber keinen Wunsch, aus der verflixten, bösen Natur ihres
Herzens gerettet zu werden. Dies ist so überwiegend in der heutigen Form des Christentums.
Bitte bete jetzt, dass der Herr Deine Augen öffnet.

Wer ist der Große ICH BIN?

Gott nannte sich „ICH BIN“ als er von Mose gefragt wurde. Gott IST alles, das wir uns
vorstellen können. Er ist unser Leben, unsere Vorsorge, unsere Gesundheit, unsere Erlösung,
unsere Weisheit, unsere Rettung usw. Jesus erkannte dies an, als er in Johannes 8,58 sagte:
„Jesus sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ehe Abraham war, BIN ICH.“
Jesus ist das Manna, durch das der Mensch leben muss. Johannes 6,48, 51: "ICH BIN das
Brot des Lebens. – ICH BIN das lebendige Brot, das aus dem Himmel herabgekommen
ist. Wenn jemand von diesem Brot isst, so wird er leben in Ewigkeit. Das Brot aber, das ich
geben werde, ist mein Fleisch, das ich geben werde für das Leben der Welt.“ Dies wurde
weiter hervorgehoben in Johannes 14,6: "Jesus spricht zu ihm. ICH BIN der Weg und die
Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater als nur durch mich.“

Das Problem ist, dass sich der Mensch gerne in die Position des "ICH BIN" stellt. Der
Mensch sucht hauptsächlich seinen eigenen Willen über den Absichten Gottes und hält damit
an der ursprünglichen Sünde des Ungehorsams im Garten Eden fest. Der Mensch sagt, ich
bin selbständig, habe Selbsterkenntnis und suche Selbstgenugtuung. Ich will meinen eigenen
Weg bestimmen und darauf wandeln. Die Religiösen schränken dieses dadurch ein, dass sie
sagen, dass Gott uns versteht, weil wir Christus "bekennen" und die Gnade dies ermöglicht.
Jesaja 47,8, 10: „Nun aber höre, du Üppige, die sorglos thront, die in ihrem Herzen spricht:
‚Ich bin’s und sonst niemand! Ich werde nicht als Witwe dasitzen, noch erleben, wie mir die
Kinder geraubt werden.’ – Denn du vertrautest auf deine Bosheit und sprachst: ‚Niemand
sieht mich!’ Deine Weisheit und dein Wissen haben dich verführt, dass du bei dir selbst
gedacht hast: ‚Ich bin’s und sonst niemand!’“ Gott lässt sich nicht spotten und der Mensch
fährt fort zu rebellieren und sich auf den Thron Gottes zu setzen. Jesus sagte in Johannes
8,24: "Darum habe ich euch gesagt, dass ihr in euren Sünden sterben werdet; denn wenn ihr
nicht glaubt, dass ich es bin, so werdet ihr in euren Sünden sterben.“ Zu glauben bedeutet
täglich im Glauben zu leben und diesen Glauben mit Werken zu demonstrieren. Es gibt nur
einen Weg zu Gott: Johannes 8,12 "Nun redete Jesus wieder zu ihnen und sprach: ICH BIN
das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis wandeln, sondern er wird
das Licht des Lebens haben.“ Entweder folgen wir dem Selbst oder Christus und unsere
Handlungen zeigen unsere Wahl an. Die Bedingung ist: "Derjenige der nachfolgt." Würdest
Du glauben, dass, nachdem Jesus sich einem religiösen Publikum als der Große „ICH BIN“
offenbarte, sie Steine suchten, um ihn zu töten (Joh. 8,59)? Erlaube nicht, dass Dich deine
Religiosität veranlasst, blind für das wahre Licht Gottes zu sein.
Gott will der große "ICH BIN" in Deinem Leben sein. Er ist Dein Schöpfer, der Dich liebt
und das Beste für Dich will. Gott will, Dein Herr, Dein Heiland, Dein Vater, Dein Versorger,
Dein Heiler, Deine Wissensbasis, Dein Führer, Dein Freund und Dein spezielles Interesse
usw. sein. Die Frage ist: Ist Er es? Vielleicht bist Du der große "ICH BIN" in Deinem Leben.
Voll von Selbstvertrauen und Selbstsicherheit, der nach jenen Dingen sucht, die Du
wünschst? Vielleicht ist ein Geliebtes der große „ICH BIN“ in Deinem Leben wie z.B. ein
Elternteil, ein Ehegatte/Gattin, eine spezielle Romanze oder ein bester Freund (Luk. 14,26)?
Vielleicht ist der große „ICH BIN“ in Deinem Leben ein respektierter Führer wie der
Präsident, ein Pfarrer/Theologe, Doktor oder Professor? Vielleicht vertraust Du in eine
Berühmtheit wie einen Filmstar oder einen Sporthelden? Vielleicht ist der große „ICH BIN“
in Deinem Leben etwas wie eine religiöse Gruppe/Kirche, Universität, Arbeit/Karriere,
Sportteam, hoch geschätzter Besitz, Fernsehen/Musik oder Hobby/spezielles Interesse? Die
Tatsache ist, dass es nur ein großer „ICH BIN“ in Deinem Leben geben kann und dies ist, wo
Dein Herz sein wird. Wenn es zwei gäbe, würdest Du den Einen lieben und den Anderen
(Matth. 6,24; Luk. 16,13) hassen.

Der Weg des geringsten Widerstands

Beachte einen Wasserstrom der sich durch ein Tal schlängelt. Wasser nimmt immer den Weg
des geringsten Widerstands und fließt auf diese Art immer flussabwärts. Der Verlauf des
Stroms ist durch die umliegende Topographie definiert. Wenn ein Objekt wie ein Stein im
Wege liegt, fließt das Wasser um es herum oder darüber hinaus aber nie durch es hindurch.
Wasser fließt nie flussaufwärts oder gegen den Strom. Die meisten Leute führen ihr Leben in
einer ähnlichen Art. Sie nehmen den Weg des geringsten Widerstands. Sie legen ihr Leben
meistens gemäß dem Verlauf der Welt aus, und fügen sich ein um weiterzukommen. Das sich
von der Norm (Mehrheit, beliebter Kultur) zu unterscheiden, bewirkt Trennung,
Konfrontation, Selbstverleugnung und Vorwürfe [oder: Schmach]. Das Fleisch (physisches
Selbst) sucht Annahme und Trost. Dies ist der Grund, warum der Mensch nie von sich selbst
aus wählen würde Gott nachzufolgen. Dem Herrn zu folgen, erfordert, dass wir gegen den
Fluss/Strom dieser Welt - einen sehr schmalen Pfad gehen. Dies beunruhigt das Fleisch, weil
ihm jetzt weltliche Annahme, Freuden, Sorgen und der Trost, den es sucht, versagt werden
müssen. Der Wille des Fleisches muss sich dem Willen Gottes unterwerfen. Hätte Gott nicht
uns zu sich hingezogen und seinen Geist gegeben, wäre dies für den Menschen eine
unmögliche Aufgabe zu erfüllen. Die Gefahr und Täuschung tritt dann auf, wenn wir uns mit
Gott identifizieren, dann aber Kompromisse schließen und unsere Handlungen rechtfertigen,
so dass wir entlang des breiten Stromes der Welt fließen und tatsächlich gegen Gottes Willen
reisen/wandeln. Wir sind nicht mehr bemerkbar, weil wir nicht mehr gegen den Strom gehen -
wir werden dann ein Teil des Stromes (Psalm 119,2+3). Wir müssen Christi Erklärung in
Johannes 10,27 verstehen: „Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie
folgen mir nach.“ Die wahren Schafe hören und sie folgen nach. Jesus Christus ging immer
gegen den Strom (siehe Kapitel zwei oder lies die Evangelien) und so werden Seine Schafe.
Dies ist keine Freizeitreise und erfordert eine Verleugnung des Willens des Fleisches – es
bedeutet das Kreuz aufzunehmen (Matth. 16,24; Mark. 8,34, 10:21; Luk. 9,23). Das Fleisch
sucht nie den Pfad des Kreuzes. Es gibt Leiden, Prüfungen, es wird getestet und es gibt
Vorwürfe und Schande, es erfordert Vertrauen und Gehorsam (Glauben). Glücklicherweise
sind jene, die folgen, nicht alleine – Sein Stecken und Sein Stab trösten durch dieses finstere
Todestal (Psalm 23,4). Beachte im Vers, dass Jesus uns "kennt" - wir werden nicht verlassen
(Hebr. 13,5). Psalm 25,4 Oh "HERR, zeige mir deine Wege und lehre mich deine Pfade!“
Lass mich nicht sein, wie die rebellische Welt! Psalm 25,12: "Wer ist der Mann, der den
HERRN fürchtet? Er weist ihm den Weg, den er wählen soll.“

Weltlichkeit

Weil die Welt abgefallen ist und der Wille des Menschen sich hauptsächlich manifestiert, sind
die Handlungen oder Begierden des Menschen (Dinge der Welt) mit Sünde und Rebellion
verdorben (1. Joh. 5,17; Jes. 40,17). Epheser 2,2+3: "In denen ihr einst gelebt habt nach dem
Lauf dieser Welt, gemäß dem Fürsten, der in der Luft herrscht, dem Geist, der jetzt in den
Söhnen des Ungehorsams wirkt; unter ihnen führten auch wir alle einst unser Leben in den
Begierden unseres Fleisches, indem wir den Willen des Fleisches und der Gedanken taten;
und wir waren von Natur Kinder des Zorns, wie auch die anderen.“ Der gefallene Mensch
lebt, um die Lüste und Begierden des Fleisches und des fleischlichen Verstandes zu erfüllen.
Dies gefällt Gott nicht und ist sündig vor Ihm; es fordert seinen Willen heraus. Nach dem
Lauf dieser Welt zu wandeln, ist Christus entgegenzustehen. Viel suchen weltliche und
zeitliche Dinge. Sie wollen ihren Platz in dieser Welt etablieren und an all seinen Angeboten
teilnehmen. Dies ist der Schwerpunkt in ihrem Leben und die Motivation dies zu tun ist das
Selbst. Hüte dich: Das was jetzt wichtig scheint, mag in den zukünftigen Tagen vergessen
sein und dann siehst Du Dich mit dem Gericht konfrontiert (Pred. 2,16, 5,15+16). Dann gibt
es jene, die ihre Neigungen [oder: Liebe] auf himmlische Dinge gesetzt haben, die nicht
sichtbar in dieser Welt gezeigt werden, aber ewig sind (Kol. 3,1-11). Um das Himmlische zu
erlangen, muss man das Irdische opfern. Wir sollen nicht nach dem Geist der Welt (1. Kor.
2,12) wandeln. Die Ersteren werden in Bezug auf Christus kalt genannt (breiter Weg,
Finsternis) und die Letzteren als heiß (schmaler Pfad, Licht). Schlussendlich gibt es eine
Gruppe, die versucht, eine Kombination der beiden zu sein. Sie suchen das Fleisch und die
Dinge der Welt, identifizieren sich selbst aber auch mit Christus - sie sind religiös indem sie
Gott gemäß ihrem Weg statt gemäß Seinem Weg suchen. Diese sind Lauwarme (doppelt
Gesinnte, Betrogene). Christus bevorzugt tatsächlich, dass wir kalt oder heiß seien. Die
Lauwarmen bringen Schande über Gott, indem sie behaupten, ihn zu repräsentieren, aber sie
leben auf eine Art, die sich Ihm entgegenstellt (Hes. 20,39). Sie repräsentieren Ihn zu Unrecht
in der Welt. Sie wollen sein wie die Heiden (Hes. 20,32). Sie sind Ehebrecher mit der Welt
(Jak. 4,4). Wenn uns Christus teuer geworden ist, dann wünschen wir nicht, jene Dinge zu
tun, die sich Ihm entgegenstellen. Die Dinge von der Welt ziehen unsere Fleischesnatur an -
jene Dinge, die sich Christus entgegenstellen. Die Welt will, dass wir sind, wie sie ist. Dies ist
der Grund, warum der schmale Pfad schmal ist, und wenige darauf reisen. Um auf diesem
Pfad zu sein, muss man die Welt oder jene Dinge überwinden, die sich Christus
entgegenstellen (1. Joh. 5,4). Bist du bereit, Schmach für den Namen Christi zu erleiden?

Durch seinen freien Willen hat der Mensch Nationen, Kulturen, Regierungen, Bildung,
Religionen, Währungen, Maße, Unterhaltung usw. gebildet, um die Lüste und Begierden
seines Willens zu erfüllen. Gott beeinflusst viele Dinge und Sein Ruhm [oder: Herrlichkeit]
füllt die Erde (und ist in Kontrolle), aber es ist auch erlaubt, dass sich vieles aus dem
rebellischen Wissen und Willen des Menschen (Jes. 6,3) frei entwickelt. Die ganze Welt liegt
im Bösen [oder: Argen] (1. Joh. 5,19). Die Kinder Gottes sollen nicht für das Fleisch oder den
Menschen leben, aber für Gottes Willen (1. Joh. 5,19+20). Wir enthalten uns der fleischlichen
Begierden (1. Petr. 2,11). 1 John 2:15-17, "Habt nicht lieb die Welt, noch was in der Welt ist!
Wenn jemand die Welt lieb hat, so ist die Liebe des Vaters nicht in ihm. Denn alles, was in
der Welt ist, die Fleischeslust, die Augenlust und der Hochmut des Lebens, ist nicht von dem
Vater, sondern von der Welt. Und die Welt vergeht und ihre Lust; wer aber den Willen Gottes
tut, der bleibt in Ewigkeit.“ Die Heilige Schrift ist klar; weltliche Dinge zu lieben, ist, sich
Gott entgegenzustellen und Ihn nicht einmal zu kennen. Da wir Pilger sind, die in dieser Welt
verweilen, suchen wir die Dinge der Welt nicht. Wir sind mit dem Vater durch Christus
versöhnt worden und leben jetzt ausschließlich für seinen Willen. Mit anderen Worten: Wir
haben den breiten Weg verlassen und sind jetzt auf dem schmalen Pfad. Wir leben nicht im
Fleisch nach den Begierden des Menschen, aber gemäß dem Willen Gottes – Ihm sollen wir
eines Tages Rechenschaft geben (1. Petr. 4,2, 5). Wir müssen der Verderbtheit entrinnen, die
in der Welt ist durch die Begierde, und nicht nach den Prinzipien (Grundsätzen) der Welt
(2. Petr. 1,3-8; Kol. 2,20) leben. Dies wird nicht durch eine Liste von Tausenden von ‚du
sollst’ und ‚du sollst nicht’, aber durch ein geändertes Herz und liebevollen Glauben an Gott
geschafft, so wie wir von seinem Geist geführt werden. Der Geist führt ausdrücklich (Tugend,
Frömmigkeit, Selbstkontrolle, Liebe) und in allen Fällen wird es in Richtung Gerechtigkeit
und Heiligkeit sein. Römer 13:14: "Sondern zieht den Herrn Jesus Christus an und pflegt das
Fleisch nicht bis zur Erregung von Begierden!“ Der Wille des Vaters ist, dass wir dieser
gegenwärtigen bösen Welt durch Jesus Christus (Gal. 1,4) entledigt werden. Christus tut
nichts für Dich, solange du die Welt und ihre Verschmutzungen und Verwicklungen liebst.

Gläubige dürfen also nicht die Dinge lieben oder die Dinge genießen, nach denen die Welt
trachtet. Dies wird damit gleichgesetzt, den Wegen Bileams zu folgen (d.h. die Dinge von
Gott mit den Dingen der Welt mischen, 2. Petr. 2,15) und dies ist ein Übelstand (2. Petr.
2,15+16). Bileam berichtete, dass die Leute dieses Gottes nicht besiegt werden konnten, es
sei denn, sie konnten mit Übel korrumpiert werden, so dass Gott sich gegen sie wenden würde
(2. Petr. 2,18; Offb. 2,14) – ein Anstoß [oder: Stolperstein]. Beispiele sind zahlreich wie
Geld, Schmuck, Besitz, Unterhaltung, Macht, Kontrolle usw. Dies wird durch die Begierden
nach dem Fleisch durch viel Lüsternheit (Verderbtheit, Ausschweifung, Unmoral,
Uneingeschränktheit, Schamlosigkeit; 2 Pt 2,18) gelockt. Sprüche 27,20: "Totenreich und
Abgrund sind unersättlich; ebenso unersättlich sind auch die Augen der Menschen.“ Es kann
erforderlich sein, dass wir mit einigen Dingen in der Welt leben, aber diese sind nicht unsere
Begierde, noch sollen wir Hoffnung, Vertrauen und ungebührliche Aufmerksamkeit in sie
platzieren. Die Welt zu suchen (mit ihr zu huren), ist die Tiefen Satans (Offb. 2,24) zu
kennen. Unsere Herzen sollen auf Gott gerichtet sein, und Er soll über jeden Bereich unseres
Lebens herrschen und bestimmen. Wir sind aufgefordert, uns unbefleckt von der Welt zu
bewahren (Jak. 1,27). Wir sind in dieser Welt, aber nicht von dieser Welt, wir müssen also in
einer Weise wandeln, die Gott gefällt, und dies dient den Gottlosen als Beispiel (Joh. 15,19,
17,16). Weil wir in dieser Welt sind, haben wir bestimmte Bedürfnisse wie Nahrung,
Kleidung und Unterkunft. Wir arbeiten auch, um für diese Dinge zu sorgen. Jedoch viel von
dem was die Welt anbietet, dazu sollte sich ein Nachfolger nicht gesellen. Gott weiß, was wir
für Bedürfnisse haben, und wir sollen einfach in Mäßigung leben und zufrieden sein mit jenen
Dingen, die wir haben (Matth. 6,8; Hebr. 13,5; Phil. 4,5+6). 1 Timotheus 6,6-8: "Es ist
allerdings die Gottesfurcht eine große Bereicherung, wenn sie mit Genügsamkeit verbunden
wird. Denn wir haben nichts in die Welt hineingebracht, und es ist klar, dass wir auch nichts
hinausbringen können. Wenn wir aber Nahrung und Kleidung haben, soll uns das genügen!“
Viel von dem, was die Welt wünscht und der Mensch hat wie das Fernsehen, Filme, beliebte
Musik (Rock, Country, Rap, usw.), Zeitschriften, Zeitungen, Videospiele, Bücher, das
menschliche Wissen, Internetseiten, Alkohol, Medikamente, Pornographie usw. sind in
großem Widerspruch zum Wort Gottes. Römer 8,8: "Und die im Fleisch sind, können Gott
nicht gefallen.“ Diese Dinge sind das, worauf sich die Heilige Schrift als die "Befleckungen
[oder: Verschmutzungen] der Welt" bezieht, und Nachfolger sollen nicht von ihnen (2. Petr.
2,20; Spr. 22,3) gefangen genommen werden. Diese Dinge werden Sklavenbande und die
Menschen werden von ihnen (2. Petr. 2,19) bezwungen. Diese Dinge sind Anstoßsteine. Ich
bin sicher, dass das Fleisch jetzt abgestoßen wird von vielen der hier beschriebenen Dinge.
Wenn das Fleisch bedroht oder verleugnet wird schlägt es aus. 1 John 5:4 "Denn alles, was
aus Gott geboren ist, überwindet die Welt; und unser Glaube ist der Sieg, der die Welt
überwunden hat.“ Das Fleisch (der Wille des Menschen) will nicht besiegt werden, aber wenn
das nicht geschieht, dann es gibt keine Versöhnung mit Gott. Nach seinem eigenen Willen zu
leben, ist Rebellion gegen Gott und unterliegt entsprechenden Strafen (Hiob 21,30). Wir leben
in einer Zeit, wo viele von den Genüssen dieser Welt und ihren Sorgen betroffen
(überwunden) werden, und sie werden von diesem Übel eingeholt und plötzlich in einer Falle
(Luk. 21,34+35) gefangen genommen.

Wir leben in einer schnelllebigen Gesellschaft, wo die meisten meinen, dass sie konstant
unterhalten werden müssen. Die Welt sorgt für diese Begierden mit allen Arten von
Aktivitäten wie dem Fernsehen, Musik, Bücher, Zeitungen, Zeitschriften, Computer/Internet,
Videospiele, Filmtheater, Vergnügungsparks, Ereignisse, Karriere, Sport und Hobbys. Diese
Dinge sind dafür entworfen, deine Aufmerksamkeit von Gott weg zu lenken, eine Nachricht
zu vermitteln und während des Tages in deinen Gedanken und Gespräch zu bleiben. In fast
allen Fällen sind die Nachrichten weltlich, auf den Menschen bezogen und im Widerspruch
zum Wort Gottes. Folglich sind dies die Dinge an die die Leute denken und weiter durch den
Tag meditieren. Dies sind die Dinge, die in sein Herz gehen und die Basis von dem formen,
was sie sind. Da diese Dinge Gott und seinen Zwecken entgegengesetzt sind, werden jene, die
sie tun, es auch sein. Wir müssen das, was in unsere Herzen hineingeht (Matth. 15,18; 2. Petr.
2,8) eifrig beschützen - wir bewahren uns (1. Joh. 5,18)! Ein Beispiel könnte eine Zeitungs-
oder Fernsehnachrichtengeschichte sein, die dafür entworfen ist, jedermanns Aufmerksamkeit
zu bekommen. Diese Geschichten sind mit einer humanistischen Nachricht versehen und
immer weltlich und werden für die meisten ein Gesprächsthema während des Tages sein.
Wenn eine Geschichte alt wird, wird sie schnell durch eine andere in einer nie endenden Art
ersetzt. Dies sind die Dinge von denen der Mensch denkt, dass sie wichtig sind. Der Mensch
ist im Großen und Ganzen selbstsüchtig [das Selbst suchend] und rebellisch gegen Gott.
Wenn man wirklich in Herzen und Absicht umgewandelt wird, sieht man all diese Dinge des
Menschen, dass sie unnötig sind und man kann die Zeit für Gott wieder einbringen, da die
Tage böse sind (Eph. 5,16; Kol. 4,5). Wir haben keine Zeit zu verbummeln (keine Abfallzeit):
2. Tim. 2,4 "Wer Kriegsdienst tut, verstrickt sich nicht in Geschäfte des Lebensunterhalts,
damit er dem gefällt, der ihn in Dienst gestellt hat.“

Selten findet man ruhige Stellen in der Gesellschaft, wo es keine Ablenkungen gibt. Ein gutes
Beispiel wäre das, worauf man dieser Tage in einem Discountgeschäft stößt. Es gibt laute
Rock’n Rollmusik, die spielt und sie wird nur dadurch unterbrochen, dass Fernsehapparate
überall im Geschäft hängen. Die Atmosphäre wird durch alle Arten von Dingen beansprucht,
um deine Gedanken und deine Aufmerksamkeit darauf zu lenken. Alles wird orchestriert, um
unsere Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen und unseren Verstand zu beeinflussen. Der Punkt
ist, dass es für die meisten so ist, dass Gott nicht in ihren Gedanken ist, es gibt da nur einem
Wunsch: Das Fleisch zu erfüllen (Psalm 10,4; engl. KJV Übersetzung). Vielleicht gibt es
manche, die gerne ein Essen in einem Restaurant ohne laute rebellische Rock’n Rollmusik
oder einen aufgehängten Fernseher in der Ecke genießen möchten. Wir müssen aufpassen,
was in unsere Herzen geht - berücksichtigen wir dies überhaupt? Betrübt uns die Sünde, von
der es so wimmelt? Für die meisten gibt es keine Zeit und vielleicht keinen Wunsch, sich
hinzusetzen und das Wort Gottes zu lesen oder still oder ohne aufzuhören zu beten (1. Thess.
5,17). Diese Dinge sollten unser Herz betrüben - tun sie es? Wenn dies für Dich extrem klingt,
mag es Dir gerade anzeigen, wo Dein Herz ist.

Jene, die die Dinge der Welt suchen, sollten den Rat und die Schlussfolgerungen des klügsten
Mannes beachten, der die Ressourcen hatte, alles zu suchen, was sein Fleisch wünschte.
Prediger 1,2, 13+14, 16+17; 2,10+11: "O Nichtigkeit der Nichtigkeiten! Spricht der Prediger.
O Nichtigkeit der Nichtigkeiten! Alles ist nichtig! – Ich richtete mein Herz darauf, mit
Weisheit alles zu erforschen und zu ergründen, was unter dem Himmel getan wird. Das ist ein
mühseliges Geschäft, das Gott den Menschenkindern gegeben hat, damit sie sich mit ihm
plagen sollen. Ich beobachtete alle Werke, die getan werden unter der Sonne, und siehe, es
war alles nichtig und ein Haschen nach Wind! – Da redete ich mit meinem Herzen und
sprach: Siehe, nun habe ich mir mehr und größere Weisheit angeeignet als alle, die vor mir
über Jerusalem herrschten, und mein Herz hat viel Weisheit und Wissenschaft gesehen; und
ich richtete mein Herz darauf, die Weisheit zu erkennen, und zu erkennen, was Tollheit und
Unverstand sei; aber ich habe auch das als ein Haschen nach Wind erkannt. – Und ich
versagte meinen Augen nichts von allem, was sie begehrten; ich hielt mein Herz von keiner
Freude zurück; denn mein Herz schöpfte Freude aus all meiner Mühe, und das war mein Teil
von aller meiner Mühe. Als ich mich aber umsah nach all meinen Werken, die meine Hände
gemacht hatten, und nach der Mühe, die ich mir gegeben hatte, um sie zu vollbringen, siehe,
da war alles nichtig und ein Haschen nach Wind, und nichts Bleibendes unter der Sonne!“
Salomo tat es alles; er baute öffentliche Bauten, hatte körperliche Freuden, bepflanzte
Weinberge, Gärten und Obstgärten und hatte Diener, Unterhaltung und großen Reichtum.
Nichts von all dem befriedigte ihn. Unser einziger Frieden wird in Gott gefunden, wenn wir
uns Ihm in Liebe unterwerfen und zu Seinen Zwecken wiederhergestellt werden. Deine
Freude wird nie in fleischlichen Vergnügen oder Streben gefunden; dies führt nur zu
Unzufriedenheit, Nichterfüllung und beständigem nie endendem Streben nach flüchtiger
Zufriedenheit und führt schließlich zum physischen und ewigen Tod.

Die Samen [oder: das Saatgut]

In Jesu Gleichnis von den Samen [deutsch: Gleichnis vom Sämann] war eine der Gruppen von
verlorenen Individuen jene, die von der Welt eingeholt [erstickt] worden sind. Diese
besondere Gruppe wurde wie folgt beschrieben: Lukas 8:14 "Was aber unter die Dornen fiel,
das sind die, welche es gehört haben; aber sie gehen hin und werden von Sorgen und
Reichtum und Vergnügungen des Lebens erstickt und bringen die Frucht nicht zur Reife
[engl.: keine Frucht zur Vollkommenheit].“ Freuden und Reichtümer zu suchen, ist dem Selbst
und nicht Gott zu dienen. Viel werden sagen: "Du musst in dieser Welt leben.“ Jene, die
ungebührliche Betonung auf die "Sorgen" (nötige Dinge) platzierten, brachten auch keine
Frucht zu Vollkommenheit (Luk. 21,34). Unfruchtbare Zweige [Reben] werden vom
Weinstock (Christus) weggenommen; sie verdorren und werden gesammelt und in das Feuer
(Joh. 15,1-10) geworfen. Lukas 13:6-9: "Und er sagte dieses Gleichnis: Es hatte jemand einen
Feigenbaum, der war in seinem Weinberg gepflanzt; und er kam und suchte Frucht darauf und
fand keine. Da sprach er zu dem Weingärtner: Siehe, drei Jahre komme ich und suche Frucht
an diesem Feigenbaum und finde keine. Haue ihn ab! Warum macht er das Land unnütz? Er
aber antwortet und sprich zu ihm: Herr, lass ihn noch dieses Jahr, bis ich um ihn gegraben und
Dünger gelegt habe, ob er vielleicht doch noch Frucht bringt – wenn nicht, so haue ihn danach
ab!“ Der Herr ist geduldig aber erwartet schließlich Ergebnisse. Was sagte Jesus über jene,
die die Reichtümer in diesem Leben suchen? Markus 10,23+24: "Da blickte Jesus umher und
sprach zu seinen Jüngern: Wie schwer werden die Reichen in das Reich Gottes eingehen! Die
Jünger aber erstaunten über seine Worte. Da begann Jesus wiederum und sprach zu ihnen:
Kinder, wie schwer ist es für die welche ihr Vertrauen auf Reichtum setzen, in das Reich
Gottes hineinzukommen!“ Bemerke, dass sie auf Reichtümer "vertrauen" - dies ist das, was
die Reichen tun. Zweimal wiederholt bedeutet eine Betonung und sollte beachtet werden.
Jene, die Vergnügen suchen, suchen das Selbst und nicht Gott (Matth. 10,39; Joh. 12,25).
Deine Frucht oder Mangel davon wird Dein Herz verraten. Lasset uns darauf achten, dass wir
nicht Feinde des Kreuzes Christi werden und uns um irdische Dinge (Phil. 3,18+19)
kümmern.

Ein Freund der Welt

Ehebrecher und Ehebrecherinnen sind jene, die sich verpflichten Einen (Christus) zu heiraten,
aber begehren und haben Augen für Andere (alter Mensch, Welt, Fleisch, Selbst). Jakobus
4,4: "Ihr Ehebrecher und Ehebrecherinnen, wisst ihr nicht, dass die Freundschaft mit der Welt
Feindschaft gegen Gott ist? Wer also ein Freund der Welt sein will, der macht sich zum Feind
Gottes!“ Dies ist der Grund, warum das Selbst sterben muss! Das Fleisch will das tun, was
dem Willen Gottes entgegengesetzt ist. Dies sind geistige Liebhaber (eins in einer
ehebrecherischen Beziehung). Es will tun, was in Deinen eigenen Augen richtig ist - tun was
Du als gut fühlst (Spr. 12,15; 5. Mose 12,8). Nachdem ein Ehebrecher an weltlichen Freuden
teilnimmt, meinen sie, dass sie kein Übel getan haben – sie rechtfertigen ihre Taten. Sprüche
30,20: „Ebenso unbegreiflich ist mir der Weg einer Ehebrecherin: Sie isst und wischt ihr Maul
und spricht: ‚Ich habe nichts Böses getan!“ Dies ist die Verdammung wo es keine Gnade gibt:
Sie erkennen ihr Übel nicht an und wenden sich auch nicht davon ab. Sprüche 28,13: "Wer
seine Schuld verheimlicht, dem wird es nicht gelingen, wer sie aber bekennt und lässt, der
wird Barmherzigkeit erlangen.“ Jesus sagte es direkt in Lukas 16,13: "Kein Knecht kann zwei
Herren dienen; denn entweder wird er den einen hassen und den anderen lieben, oder er wird
dem einen anhängen und den anderen verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem
Mammon!“ Ein doppelgesinnter Mensch ist instabil auf all seine Wegen (Jak. 1,8). Du kannst
auch nicht für diese Welt leben und Gott dienen; Du wirst ein Feind Gottes, der ausgerichtet
ist auf eine rebellische, abgefallene Welt. Jakobus 4:8: "Naht euch zu Gott, so naht er sich zu
euch! Reinigt die Hände, ihr Sünder, und heiligt eure Herzen, die ihr geteilten Herzens seid!“
Du ergibst Dich entweder der Welt/dem Selbst oder Jesus, aber nicht beiden. Römer 6,16:
"Wisst ihr nicht: Wem ihr euch als Sklave hingebt, um ihm zu gehorchen, dessen Sklaven seid
ihr und müsst ihm gehorchen, es sei der Sünde zum Tode, oder dem Gehorsam zur
Gerechtigkeit?“

Paradox?

Es gibt das, was als viele Paradoxe in der Heiligen Schrift erscheint, was aber tatsächlich
feine Linien zwischen Gottes Willen und des Menschen Interpretation oder Verständnis dieser
Wahrheit ist. Oft sind diese Paradoxe ungenau verdreht. Gott hat Nachfolger in diese Welt
gesetzt um Licht und Salz zu sein, Ihn zu repräsentieren und ein Zeuge zu sein (Matth. 5,13-
16). Christus wandelte offen in der Welt, und wir sollen seinem Beispiel folgen. Obwohl
Christus öffentlich wandelte, blieb er rein. Wir leben in einer abgefallenen Welt am Ende des
Zeitalters und sind jetzt in einer besonders sündigen Zeit (wie in den Tagen Noahs). Wir
sollen inmitten der Menschen rechtschaffen leben, aber nicht Einsiedler in irgendeiner
Wildnishöhle werden. Dies kann eine schwierige Aufgabe werden (nicht verdorben zu
werden), und wir müssen unterscheiden, um Gut und Böse (Hebr. 5,14) zu kennen. Wir
müssen uns nahe an Gott durch Seinen Geist und durch Sein Wort halten. Wenn wir
rechtschaffen leben und nicht suchen oder an den Dingen vom Fleisch teilnehmen, isolieren
wir uns tatsächlich von dem meistem. Wenn wir nicht an weltlichen Dingen teilnehmen,
interpretieren viele dies als einen Affront gegen sich. Wir werden zu Zeiten verfolgt, und
Menschen trennen sich aufgrund unseres Zeugnisses von unserer Gesellschaft. Nachfolger
Christi müssen darauf achten, nicht selbstgerecht (Luk. 18,11+12; Röm. 12,3) zu werden. Oft
wirst Du gefragt, warum Du bestimmte Dinge nicht tust. Wenn Du antwortest, dass der Grund
dieser ist, weil Du Christus nachfolgst, sagen viele von jenen, die die Frage stellen "Ich tue es
auch nicht." Unsere Taten erzählen die wirkliche Geschichte. Wir scheinen immer auf diese
Weise (heiliger als Du) für jene, die von unseren Leben überführt werden. Wir müssen
konstant unsere Herzen vor Gott prüfen und uns vergewissern, dass wir Liebe (Wohltätigkeit)
für andere haben, und sie über uns stellen und nur das Beste wünschen und nicht auf sie (Phil.
2,3) hinuntersehen. Du darfst kein Übel (was Zauberei ist) für irgendeinen Menschen
wünschen. Christus kam aus dem Grund, zu befreien und zu retten, und wir sollen seinem
Beispiel folgen.

Küsse das Kalb - jeder tut es!

Die meisten folgen der Welt und allem was populär ist. Sie rechtfertigen sich damit:
„Jedermann tut es!“ 2. Korinther 10,12: "Denn wir wagen es nicht, uns denen zuzurechnen
oder gleichzustellen, die sich selbst empfehlen; sie aber sind unverständig, indem sie sich an
sich selbst messen und sich mit sich selbst vergleichen.“[die engl. King James Version sagt
hier: “For we dare not make ourselves of the number, or compare ourselves with some that
commend themselves: but they measuring themselves by themselves, and comparing
themselves among themselves, are not wise.”] Unsere einzige Regel nach der wir uns richten,
sollte das Wort Gottes sein. Das Wort Gottes ist Wahrheit, es ist ewig, und wir werden von
ihm gerichtet (Psalm 96,13; Joh. 12,48; Jes. 40,8). Die Welt sucht die Dinge Gottes nicht,
noch kennt sie sie und versteht sie auch nicht (Hiob 21,14+15). Derjenige, der seinen Lauf
gemäß Taten der Mehrheit ausrichtet, wird zutiefst enttäuscht sein. Hüte dich vor
Gruppendruck! Dass "es jedermann tut", ist lediglich eine Rechtfertigung, um Kompromisse
zu schließen, und ein sicherer Weg, geschmacklos [? Engl.: distaseful] und lauwarm zu
werden. Für die Beschmutzten und Ungläubigen ist nichts rein (Tit. 1,15). Titus 1,16: "Sie
geben vor, Gott zu kennen, aber mit den Werken verleugnen sie ihn, da sie
verabscheuungswürdig und ungehorsam und zu jedem guten Werk untüchtig sind.“ Taten sind
wichtig! Jene, die Kompromisse schließen, küssen "die Kälber" als Opfer für die Welt anstatt
Position für Christus zu beziehen (1. Kön. 19,18; Hos. 13,2). Sie beugen ihre Knie hinunter
zum Abbild, gerade so wie jeder sonst es tut (Dan. 3,7). Viele wandeln nach ihren eigenen
Plänen (vielleicht im Geheimen) und tun nach der Phantasie ihres bösen Herzens (Jer. 18,12;
2. Kön. 17,9-18). Der Herr sagt in Jeremias 13,23: "Kann wohl ein Mohr seine Haut
verwandeln, oder ein Leopard seine Flecken? Dann könnt ihr auch Gutes tun, die ihr gewohnt
seid, Böses zu tun!“ Wir müssen den Herrn suchen, damit wir ein neues Leben in ihm (1.
Kön. 19,18) bekommen. Die Mehrheiten haben immer versucht die Minderheiten zu
unterjochen (erobern, überwinden, dämpfen, besiegen). Druck wird immer gebraucht, um
Minderheiten der Mehrheitsnorm anzupassen. Jesus wirklich zu folgen, macht Dich zu einer
Minderheit in dieser Welt. Viele religiöse Leute suchen einen Kompromiss mit der Mehrheit,
um ihren Platz ohne Schmach und Trübsal zu behaupten. Viele von diesen wurden geprüft
und werden jetzt als mangelhaft befunden. Wenn du Christus folgst, entsprichst Du seinem
Ebenbild durch Sterben von Dir - durch Selbstverleugnung und Opfer - Psalm 4,6: "Bringt
Opfer der Gerechtigkeit und vertraut auf den HERRN!" Israel wies konstant Gott durch ihren
Götzendienst ab, doch wich es nie von den Sünden Jerobeams ab (er führte die Verehrung der
goldenen Kälber ein), sie hatten immer einen Kuss für das goldene Kalb (2. Kön. 17,22, 34-
41). Wen sollten wir küssen? Psalm 2,12: "Küsst den Sohn, damit er nicht zornig wird und ihr
nicht umkommt auf dem Weg; denn wie leicht kann sein Zorn entbrennen! Wohl allen, die
sich bergen bei ihm!“ Israel wies Gott ab und Gott entfernte sie aus Seinem Anblick (2. Kön.
17,23). So wird es mit all jenen sein, die Gott zurückweisen. Wer hält als Licht (Zeuge,
Beispiel) in dieser "jedermann-tut-es-Welt" stand? Das sind wirklich diejenigen, mit denen
Gott sucht in Ewigkeit zusammen zu sein.

Na bitte … ich bin keine schlechte Person!“ - Gott ist ganz und gar gerecht und heilig und Du
kannst es nicht einmal verstehen (Psalm 145,17). Es mag sein, dass Du Dich nicht für böse
hältst, verglichen mit jenen um dich herum in dieser "relativen" Welt, die Menschen ersonnen
haben. Aber sei versichert, dass du dreckig bist - beschmutzt und verabscheuungswürdig -,
wenn Du mit den Himmlischen verglichen wirst (Hiob 15,15+16). Gott sagt, dass Dich eine
Lüge für ewig in die Hölle (Spr. 6,16+17; Offb. 21,8) schickt. Wir müssen auf Gottes
Erbarmen hoffen. Jedoch, bis Du Deine Sündigkeit und Boshaftigkeit siehst und bereust, kann
es kein Erbarmen - nur Urteil geben. Psalm 147,11: "Der HERR hat Gefallen an denen, die
ihn fürchten (seinen Willen kennen und durchführen wollen), die auf seine Gnade hoffen.“
Unseren Glauben an Gott durch Christus - wie vom Geist geführt - zu leben (ihn anwenden,
tun), sichert Erbarmen. Dies ist die Grundfrage: Jeremias 23,18 "Denn wer hat im Rat des
HERRN gestanden und hat sein Wort gesehen und gehört? Wer hat auf mein Wort geachtet
und gehört?“ - Lebe das Wort! Erbarmen führt zu Gnade, welche die von Gott gegebene
Fähigkeit ist, in Seiner Richtung zu wandeln.

Wenn man die bösen/gottlosen Dinge berücksichtigt, die die Leute tun, dem sie folgen oder
entsprechen, scheint es so unschuldig und viele sagen: Na ich denke nicht wirklich so über die
betreffende Sache; oder das ist nicht das, was ich meiner Meinung nach dafür halte; dies ist so
unschuldig, es ist nur lustig, lustig, lustig, und wir wissen alle, dass es nicht wirklich so ist.
Jeder hat eines: Meinungen, Gefühle, Spekulation, Überzeugung, Glaube, Perspektive und
Vermutung - nur was ist Wahrheit (Joh. 12,48; 18,38)? Vielleicht beschreibt das Gefühl die
Überlegungen von vielen Leuten am besten. Gefühl ist dein Glaube von dem, was wahr,
gültig oder wahrscheinlich scheint, gemischt mit Fühlen und Emotionen. Welches ist die
größere Wirklichkeit (Qualität oder Zustand von dem was wirklich wahr ist, im Wesentlichen
und substantiell):

1. was dusagst? oder 2.was du denkst? oder 3. was du tust?


Oft sind diese nicht in Übereinstimmung im Leben einer Person. Sie sind alle wichtig und
formen, wer du bist. Was hat Vorrang? Gott sagt, dass die größere Realität eines Taten sind -
was sie tun (Jes. 29,13; Matth. 15:8; Mark. 7,6). Viele sagen Eines und tun ein Anderes! Gott
beurteilt alle entsprechend ihren Handlungen (Wege/Taten, siehe Kapitel sieben,
"Schlussfolgerungen“, für eine Liste von Versen aus der Heiligen Schrift). Jedoch entkommen
gottlose Gedanken und Wörter der Beobachtung auch nicht (Luk 12,3; Hebr. 4,12). Sprechen
und Gedanken (eins oder beide) sind ein endgültiger Teil von Taten. Taten sind Worten und
Gedanken überlegen. Sprechen könnte eine Tat sein, aber, wenn in Konflikt mit einer Tat,
wird die Tat überwiegen (etwas sagen und es doch nicht tun; Matth. 21,28-31). Werden Deine
Worte von Deinen Taten bestätigt/gerechtfertigt (d.h. Dein Bekenntnis täglich ausleben, leben
durch das Beispiel)? So! Jedermanns Tun - am besten vergewissere Dich dessen, was Du tust.
Man sollte sorgfältig sein Herz prüfen, um festzustellen ob das Gefühl vor der Wahrheit
kommt – d.h. ob man das Gefühl über den Thron Gottes erhebt.

Berücksichtige Gideon
Die Kinder von Israel hatten Böses getan, und Gott hatte sie in die Hand ihrer Feinde, den
Midianitern, übergeben (Richter 6,1). Gott sandte einen Propheten mit einer Botschaft, damit
Israel seinen Götzendienst verlasse und zu Gott zurückkehre, aber der Prophet wurde ignoriert
(Richter 6,7-10; Neh. 9,30, 35). Gott sandte einen Engel, um mit Gideon zu sprechen. Gideon
konnte nicht verstehen, warum Gott Israel verlassen hatte, doch er war blind für seinen
eigenen Götzendienst (Richter 6,13; Neh. 9,28). Gideons Vater hatte einen Altar für Baal und
einen Hain daneben. Die Männer von der Stadt beteten dort an. Gideon war über das Wort
Gottes uninformiert, oder er hätte bestimmt gewusst, wie unangenehm dieser Götzendienst für
Gott war. Israel lebte aufgrund seines eigenen Götzendiensts unter den Flüchen Gottes (5.
Mose 28 & 30), doch weigerten sie sich, zu akzeptieren, dass sie irgendetwas falsch machten.
Gott konnte Gideon nicht brauchen, bis er seinen Götzendienst verließ und dem Herrn
gegenüber gehorsam wurde. Es wurde von Gideon verlangt, den Altar seines Vaters
umzuwerfen und den Hain umzuhauen (Richter 6,25). Die Richtung Gottes zu befolgen,
machte Gideon bei den Männern von der Stadt sofort sehr unbeliebt, und sie wollten ihn
(Richter 6,28-30) töten. Durch Gideons demütigen Gehorsam und Verlassen seines
Götzendiensts erhöhte ihn Gott, um Israel seiner Feinde zu entledigen. Die meisten Leute sind
heute blind für ihren eigenen Götzendienst, und viel von diesem kommt von Unkenntnis über
das Wort Gottes. Solche können oft religiöse Gottesdienste besuchen, aber wie viele lesen,
verstehen und wenden das Wort Gottes in ihrem Leben täglich an? Bis wir wirklich Gott
suchen, werden wir auch dumm und blind für unseren eigenen Götzendienst sein. Sobald Du
von Deinem Götzendienst erfährst, musst Du beschließen, ihn bereitwillig zu verlassen statt
ihn zu rechtfertigen. Bevor Du denkst, dass Du keinen Götzendienst in Deinem Leben hast,
kann es sein, dass Du einige der Beispiele in diesem Buch berücksichtigen sollst.
Berücksichtige jetzt den ungeheuren Götzen der modernenGeneration...

Ein ungeheurer Götze

Wenn man die Heilige Schrift prüft, gibt es keinen Zweifel daran, dass Gott will, dass unsere
Aufmerksamkeit auf Ihn gelenkt wird. Es ist so, dass die Dinge dieser Welt in der Weise
entworfen sind, unsere Aufmerksamkeit von Gott wegzunehmen, und sie auf die Dinge des
Menschen oder auf das Selbst zu lenken, was auch offensichtlich vom Teufel sehr beeinflusst
wird. Dies war die von Satan in Eden verwendete Taktik. Die Dinge der Welt sind so
entworfen an die Lüste zu appellieren und ständig in Versuchung zu führen. Die meisten
"bekennenden Christen" geben wenigstens zu, dass wir gemäß biblischer Theorie nicht wie
die Welt leben sollen, - je nachdem wie "Welt" definiert ist. Das Problem ergibt sich, wenn
man Gottes Befehl nimmt, und ihn tatsächlich auf sein Leben anwendet. Das Fleisch
erhebt sich und rechtfertigt sich und seine Taten sofort. Dies ist die Natur, die in Rebellion
gegen die Absichten Gottes ist. Dies ist die gefallene Natur, die getötet werden muss. Ein
wahrer Nachfolger wird vom Heiligen Geist und Gottes Wort geleitet, und die zwei werden in
Übereinstimmung sein. Mit diesem im Sinn, lasset uns ein weltliches Beispiel prüfen, dem
weithin und häufig nachgegeben wird. Jene, die nicht die Wahrheit lieben, sind die gleichen,
die die Finsternis rechtfertigen, und sie sind sich ihrer Taten nicht bewusst (oder sie sind
selbstzufrieden) und werden wahrscheinlich durch das Licht, das diese Finsternis erleuchtet,
beleidigt sein.

Es gibt ein Ding in fast jedem Haus in diesem Land, dem sich viele hingeben und das sehr
verehrt wird. Viele verbringen Stunden an einem Tag, beugen sich davor und verehren es.
Manche beginnen und enden ihren Tag indem sie ihm huldigen. Diese Sache hat solch eine
Gewalt über die Leute, dass es eine der schlimmst möglichen Süchte sein mag. Dieser Götze
fesselt (hypnotisiert, fasziniert, mesmeriert und verzaubert), unterhält, befriedet und lehrt.
Seine Nachricht ist immer einseitig, und kein Dialog ist erlaubt. Eltern erlauben, dass es ihre
Kinder Ideen lehrt und darin unterrichtet, die ihren eigenen tief gehaltenen Überzeugungen
entgegengesetzt sind. Viele erfahren den ganzen Bereich menschlicher Emotionen, während
sie ihm dienen. Niemand muss diese Sache haben, doch können die meisten (ich wage zu
sagen, wollen nicht), sich das Leben ohne es vorstellen. Einige bauen spezielle Tempel
(Zimmer) dafür oder kaufen eines, das groß genug ist, das ganze Zimmer zu umfassen. Die
meisten werden defensiv sagen: „Jedermann tut es“. Was ist dieser Götze magst Du fragen?
Es ist der Fernsehapparat.

Viele werden sich jetzt in Protest erheben und sagen, dass sie
ganz gewiss nicht süchtig danach sind (1. Joh. 1,6). Gut, ich
fordere dich heraus: Ziehe den Fernsehstecker raus, entferne
ihn aus Deinem Haus und höre auf Kabelgebühren zu
bezahlen, - und wir werden sehen. Worte sind leicht, aber
Taten sind überzeugend! Diese werden antworten, ich könnte
wohl, aber ich will einfach nicht, ich genieße es, ihn zu
beobachten, und sehe nichts was damit nicht in Ordnung wäre
(wir müssen in dieser Welt leben). Oh wirklich, lese weiter!
Es gibt keine Diskussion darüber, dass die Fernsehprogramme voll graphischer
Gewalttätigkeit, Sex (und jetzt Homosexualität), „Erwachsenensituationen“, schlechter
Sprache, glorifiziertem Drogen- und Alkoholmissbrauch, schlechter Späße,
Hexerei/Okkultismus usw. sind. Jede Sünde, die man sich vorstellen kann, wird auf eine
amüsante Weise dargestellt - WIE EBEN IM FERNSEHEN GESEHEN! Jede Versuchung,
die man sich ausdenken kann, wird vorgeführt, vor Deinen Augen und Du unterziehst Dich
diesem bereitwillig. Römer 13,14: "Sondern zieht den Herrn Jesus Christus an und pflegt das
Fleisch nicht bis zur Erregung von Begierden!“ Erinnere Dich an Kapitel eins und zwar daran,
dass Satan Objekte der Begierden vor unsere Augen stellt. Die Begierde des Teufels ist, dass
wir an solche Dinge denken und ihnen nachjagen. Dies ist die Weise, wie er den Menschen
bezwingt. Denn jeder Gräuel vor dem Herrn, welchen Er hasst, wird vor Deine Augen zu
Deinem Vergnügen gebracht (5. Mose 12,31). Also wie nimmst Du an, dass die
Fernsehprogrammierung hier hinein passt? Sei mit Dir aufrichtig. Sollten wir einen Fernseher
in unserem Haus haben? 5. Mose 7,26: "Darum sollst du den Gräuel nicht in dein Haus
bringen, dass du nicht dem gleichen Bann anheim fällst wie er; als Scheusal und als Gräuel
sollst du es verabscheuen, denn es ist dem Bann verfallen!“ Es ist schwer zu glauben, aber die
meisten "bekennenden (so genannten) Christen" betrachten es als Quelle von Unterhaltung
(Genuss) die eigentlichen Sünden, die Jesus Christus ans Kreuz festnagelten. Diese gleichen
behaupten, ihn zu kennen! Kein Wunder dass Jesus sagte, dass viele Ihn "Herr" nennen und
doch nicht in den Himmel (Matth. 7,21-23) eintreten würden. Keiner von diesen wird in der
Lage sein, Gott zu sagen sie "kämpften" mit Begierden, und sie versuchten, nicht zu
begehren, aber können sich nicht helfen - nicht wenn sie vor dem Fernsehen sitzen. Wie
töricht, lüsterne Dinge zu beobachten und dann zu denken, dass Du Dich mit Sünde abmühst,
in Deinem Leben. Hebr. 12,4: "Ihr habt noch nicht bis aufs Blut widerstanden im Kampf
gegen die Sünde.“ Das Fernsehen macht Dein Herz voll von aller Art von Übel und
Boshaftigkeit in einem Maße, dass Sieg über Sünde in Deinem Leben unmöglich sein wird.
Noch schlimmer ist, dass es ein Indikator dafür sein wird, dass Du keinen Wunsch nach Sieg
über Sünde in Deinem Leben hast - Deine Leidenschaften geben Dein Herz weg. Sind diese
nicht eine beständige Verspottung Gottes und eine Ablehnung von all dem, was heilig ist?
Wir rechtfertigen das, worüber wir nicht siegen wollen! Wir müssen folgendes verstehen: 2.
Korinther 6,16 "Wie stimmt der Tempel Gottes mit Götzenbildern überein? Denn ihr seid ein
Tempel des lebendigen Gottes, wie Gott gesagt hat: ‚Ich will in ihnen wohnen und unter ihnen
wandeln und will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein.’“ Wird der Tempel mit Dreck
und Übel erfüllt? Findest Du Dich in Übereinstimmung mit dem Fernsehgötzen? Wenn Gott
dein Herz ansieht, was findet Er dort (1. Kön. 8,39)? Wie wird dieses sich in Deinen äußeren
Taten manifestieren? Gott hat keine Freude an Boshaftigkeit und wir sollten auch kein
Vergnügen daran haben - Psalm 5,5: "Denn du bist nicht ein Gott, dem Gesetzlosigkeit
gefällt; wer böse ist darf nicht bei dir wohnen.“ Wir müssen abgesondert sein und aus solcher
Boshaftigkeit herauskommen und nichts Unreines anrühren (2. Kor. 6,17). Wir müssen
unseren Tempel vom Schmutz [Unrat] des Fleisches und des Geistes (2. Kor. 7,1) reinigen.

Der Fernseher ist ein Zerstörer der Seelen. König David (Geliebter Gottes) sagte einmal, "ich
will nichts Schändliches vor meine Augen stellen", (Psalm 101,3). Was ist mit jenen, die es
tun? Jene, die die Wahrheit Gottes in eine Lüge (wie konstant im Fernsehen gelehrt) ändern
und die Kreatur (Dinge des Menschen) mehr als den Schöpfer verehren, werden zu allen
möglichen Arten von Sünden übergeben, die zum Tode führen (Röm. 1,25-31). Sie lieben die
Wahrheit nicht (2. Thess 2,10; Röm. 1,18). Römer 1,32: "Obwohl sie das gerechte Urteil
Gottes erkennen, dass die des Todes würdig sind, welche so etwas verüben, tun sie diese nicht
nur selbst, sondern haben auch Gefallen an denen, die sie verüben.“ Nachfolger Christi
nehmen nicht teil an den Sünden anderer Menschen noch haben sie Vergnügen an ihnen, aber
halten sich lieber rein (1. Tim. 5,22). Jene, die die Wahrheit Gottes glauben, reinigen sich und
werden von seinem Geist in Pfaden der Rechtschaffenheit und Heiligkeit geführt (Tit. 2,14; 1.
Petr. 1,22; Jak. 4,8; Röm 8,14; 1. Joh. 3,3). Nachfolger setzen den Herrn allezeit vor ihre
Augen (Psalm 16,8). Sie leben ihren Glauben jeden Tag aus und dieser Glaube reinigt das
Herz. Apg. 15,9: "nachdem er ihre Herzen durch den Glauben gereinigt hatte.“ Was ist mit
jenen, die das Fleisch suchen? 2. Thessalonicher 2,12: "Damit alle gerichtet werden, die der
Wahrheit nicht geglaubt haben, sondern Wohlgefallen hatten an der Ungerechtigkeit." Es gibt
keinen Zweifel daran, dass Taten der Sünde zu genießen (unterhalten zu werden) - WIE IM
FERNSEHEN (oder irgendwo anders) gesehen -, ist "Wohlgefallen [engl.: Vergnügen] an
Ungerechtigkeit" zu haben. Jene, die den konstanten Strom gottloser Programmierung
absorbieren, lieben das Vergnügen mehr als dass sie Gott lieben (2. Tim. 3,4). Wenn wir über
bestimmte sündige Dinge nachdenken (begehren) sie zu tun, dann sind wir gleichermaßen
schuldig, als ob wir sie (Matth. 5,27-30) tatsächlich getan hätten. Gott sieht unsere Herzen an,
und Er prüft sie (Psalm 7,10; Jer. 17,10; 20,12; 1. Thess. 2,4). Wir sollen alle Unreinheit und
allen Überfluss an Ungehorsam zur Seite stellen und Gottes Wort in dem Ausmaß suchen,
dass wir Täter und nicht nur Hörer sind (Jak. 1,21-22). Gedanken werden Taten, Herzen
werden verfinstert, Gedanken [Phantasie] verfallen in nichtigen Wahn (Röm. 1,21)! Der
fleischliche Verstand dient dem Fleisch (Röm. 8,5-8). Wenn Du das Fernsehen betrachtest,
werden Dein Verstand und Deine Gedanken konstant auf säkulare weltliche (sündige) Dinge
des Fleisches und nicht auf Gott gerichtet. Zusätzlich dazu, dass Du Vergnügen hast an der
Ungerechtigkeit, werden viele Versuchungen in deinen Verstand implantiert und wachsen; sie
produzieren zusätzliche Sünde, die alle zum Tode führen.

Hesekiel 8:9-10: "Und er sprach zu mir komm und siehe die schlimmen Gräuel, die sie hier
verüben! Da ging ich hinein und schaute, und siehe, da waren allerlei Bildnisse von Gewürm
und gräulichem Getier, auch allerlei Götzen des Hauses Israel ringsum an die Wand
gezeichnet." Die gleiche Nachricht für heute ist: Erblicke die gottlosen Gräuel, die sie hier
tun. Also schaltete ich den Fernseher auf und sah jede Form von Boshaftigkeit,
Gewalttätigkeit und Götzendienst, die auf dem Bildschirm durch die Phantasie (Handlungen,
spezielle Effekte, usw.) des rebellischen Menschen dargestellt wird. Ich fokussierte meine
Aufmerksamkeit und wurde eins damit. Menschen stellen sich alle Arten von Dingen in ihrem
Verstand vor und denken "Der Herr sieht es nicht" (Hes. 8,12). Die Boshaftigkeit der
Fernsehprogrammierung (Filme) übersteigt bei weitem irgendetwas, was zuvor in einem
Medium bekannt war, das das eigentliche Herz mesmeriert (hypnotisiert, fesselt, bezaubert,
entzückt, in Banne zieht, fasziniert).

In der Wahrheit Gottes (Wort) zu leben, bedeutet Übel und Boshaftigkeit (was immer es
kostet) zu vermeiden (Eph. 5,11; Spr. 3,7; 8,13; 16,17; 22,3). Psalm 119,101: "Von allen
bösen Wegen halte ich meine Füße fern, damit ich dein Wort befolge." Man kann unmöglich
erwarten das Wort Gottes zu befolgen, wenn man sich absichtlich der Bosheit [oder dem
Übel] aussetzt. Vielleicht ist das Wort Gottes zu befolgen keine zuerst kommende, bewusste
Tat für viele die Christus "bekunden", aber Ihm nicht nachfolgen. Jene, die den Geist suchen,
wenden das Wort an, und jene, die das Fleisch suchen, tun es nicht. Psalm 141,4: "Lass mein
Herz sich nicht zu einer bösen Sache neigen, dass ich gottlose Taten vollbringe mit Männern,
die Übeltäter sind; und von ihren Leckerbissen lass mich nicht genießen!" Die Welt sagt:
"komm, nimm teil an meinen Vergnügungen" – um unterhalten und mit Gelächter gefüllt zu
werden. Iss, trink und erfülle Dein Herz mit Fröhlichkeit – lass Dein Fleisch wohl sein und
werfe die Stunden weg. Gott sagt: Darum gehet hinaus [kommet heraus] von ihnen und
sondert euch ab, und rühret nichts Unreines an (2. Kor. 6,17). Eines Tages wünschtest Du,
dass Du die Stunden zurück hättest! Eine Wahl muss getroffen werden – wem dienst Du? Wer
wird Dich führen, leiten und lehren? Wer erhält Deine Gedanken und Deine Hingabe? Wir
dürfen nicht mit der Boshaftigkeit der Welt - wie ständig vom Fernseher heraus gespeit -
erfüllt werden. Warnung: Nicht jedes im Fernsehen übertragenes Programm ist zu jeder Zeit
für jedes Alter geeignet. Die Gottlosen verabscheuen das, was böse ist nicht (Psalm 36,2-5) -
dies ist ein Indikator.

Der Fernseher muss bestimmt die inspirierte Erfindung des Teufels sein. Dieses eine Gerät
nimmt den Fokus des Menschen von Gott weg und setzt ihn konstant auf die Dinge der Welt
und des Menschen. Die Aufmerksamkeit des Menschen wird auf das Selbst und auf alle
möglichen Dinge versetzt, die sich selbst erhöhen und Gott entgegenstehen. Berücksichtige
dieses: Ein beliebter Film, der sündiges und rebellisches Benehmen/Ideen reflektiert, kann
buchstäblich von Millionen von Menschen gleichzeitig betrachtet werden. Millionen von
Herzen können so auf sündigen und fleischlichen Gedanken zu derselben Zeit verweilen.
Viele erörtern ihren Genuss solcher Dinge später mit anderen. Oh, wie muss dies Gott
betrüben! Oh, wie muss dies die Absichten des Teufels erfüllen! Die Tatsache ist, dass der
Fernseher da ist, um Werte zu definieren (Wertveränderung). Die ganze Welt wird eins in
Gedanken und Tat. Beachte den Turm zu Babel (1. Mose 11,1-9): Der Mensch beabsichtigte
Gott auf seinem Weg zu erreichen, der Mensch beabsichtigte sich selbst zu erhöhen, und der
Mensch gab Gott eine Erklärung über die vor kurzem stattgefundene Flut (er würde sich
darüber erheben [emporheben]). Gott sagte: "Siehe sie sind ein Volk, und sie sprechen
alle eine Sprache, und dies ist [erst] der Anfang ihres Tuns! Und jetzt wird sie nichts davor
zurückhalten, das zu tun, was sie sich vorgenommen haben." Der Fernseher
(Programmierung) macht diese Nation (und die Welt) eins in Gedanken und Absicht. Sechs
ist die biblische Zahl des Menschen, weil er am sechsten Tag geschaffen wurde. Dreimal
sechs (666) ist das Nonplusultra der Erhöhung des Menschen. Wir sind am Rand davon, und
der Teufel sendet seinen Sohn, den Antichristen, um zu führen.

Beachte, was einem Publikum von "Gläubigen" in der Heiligen Schrift (ähnliche Liste in
Röm. 1,24-32) gesagt wurde: 1. Korinther 6,9-10: "Wisst ihr denn nicht, dass Ungerechte das
Reich Gottes nicht erben werden? Irrt euch nicht: Weder Unzüchtige noch Götzendiener,
weder Ehebrecher noch Weichlinge, noch Knabenschänder, weder Diebe noch Habsüchtige,
noch Trunkenbolde, noch Lästerer, noch Räuber werden das Reich Gottes erben." Dies ist
unsere Warnung! Uns wird weiter in demselben Kapitel gesagt: 1. Korinther 6,15-17 "Wisst
ihr nicht, dass eure Leiber Glieder des Christus sind? Soll ich nun die Glieder des Christus
nehmen und Hurengleider daraus machen? Das sei ferne! Oder wisst ihr nicht, dass, wer einer
Hure anhängt, ein Leib mit ihr ist? ‚Denn es werden’, heißt es, ‚die zwei ein Fleisch sein.’
Wer aber dem Herrn anhängt, ist ein Geist mit ihm." Die Hure ist Weltlichkeit und alle Arten
von Götzendienst und Sündigkeit. Wenn du Vergnügen an Ungerechtigkeit hast, schließt Du
Dich der Hure an und wirst eins in all dem was gegen Christus ist. Dies ist der Geist des
Antichristen. Also sind wir eins in Geiste mit Christus oder eins in Geist mit der Hure. Wähle,
wem Du dienst. Eine Hure, die Worte der Liebe spricht, ist seicht, weil ihre Taten das
Gegenteil zeigen. Viele haben eine Form der Gottesfurcht (vielleicht ein Bekenntnis von
Christus), aber sie lieben ihr eigenes Selbst (2. Tim. 3,1-5). Römer 1,18: "Denn es wird
geoffenbart Gottes Zorn vom Himmel her über alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der
Menschen, welche die Wahrheit durch Ungerechtigkeit aufhalten." Wenn Du Augen voll von
Ehebruch (Augen außer für Christus) hast, kannst Du nicht von Sünde ablassen; und folgst
Lehren des Bileams der die Lüste nach dem Fleische begehrte (2. Petr. 2,14-16, 18). Was für
ein perfektes Beispiel für geistlichen Ehebruch (Götzendienst) doch der Fernseher ist
(Habakuk 2,19). Die Götzen von früher waren aus Holz, Stein und Metall. Sie konnten nicht
sprechen. Der Götze von heute spricht alle Arten der Abscheulichkeit zu einem
aufmerksamen und eifrigen Publikum - was für ein Griff er hat! Nimm nicht an, dass dies vor
Gott unschuldig ist!

Jetzt werden viele hier sagen, dass sie das schlechte Zeug nicht beobachten sondern nur die
gesunde Unterhaltung. Das Problem ist, dass es keine gesunde säkulare Unterhaltung im
Fernsehen gibt. Die ganze Art und Weise der Handlungen ist, sich selbst einem Publikum
darzustellen als etwas, das man nicht ist – verstellen und überzeugen von einer Unwahrheit
(Betrug, Täuschung). Das Publikum wird zu Schaulustigen in das Leben oder Situationen von
anderen gemacht, um eine humanistische Nachricht zu lehren. Einige sagen: "Ich beobachte
nur den Entdeckungskanal". Dieser Kanal lehrt Evolution und gewaltiges geologisches Alter
im Widerspruch zum Wort Gottes. Es lehrt die Verehrung der Schöpfung statt die des
Schöpfers. Dies wird in einem späteren Kapitel erörtert. Was wäre mit dem
personenbezogenen Geschichtskundekanal? Dies ist das, was der Mensch als wichtig erachtet,
und wird vom Menschen und seiner beliebten Meinung redigiert. Sogar die Werbungen im
Fernsehen sind böse. Sie werben darin, welches nichts mehr als Hexerei ist. Inserenten geben
Millionen von Dollars aus, Dich darin zu manipulieren, ein Produkt zu kaufen, das Du nicht
unbedingt kaufen würdest. Sie wollen auch den Gedanken an ihr Produkt in Deinem Verstand
(Hypnotik) vergraben und Dich zu Lüsten (durch Appellieren an Dein Fleisch, das Gott
entgegengesetzt ist, Gal. 5,17) und Begierden (Hebr. 13,5; Psalm 119,36) verlocken.
Begierde ist Götzendienst (Kol. 3,5). Inserenten müssen Deine Aufmerksamkeit auf ihr
Produkt in einem kurzen Moment der Zeit fixieren, sie appellieren dabei auf Deine inneren
Lüste, so dass die Lockung nach dem Appell lange bleibt und zu einer späteren Tat führt. Dies
ist ernste Manipulation! Erinnere Dich vom Kapitel eins über den Prozess der Lockung
Satans: Versuchung, Lüste oder Begierde, Kapitulation und Tat. Aufgrund des Geldbetrags,
der für die Werbung ausgegeben wird, kannst Du sicher sein, dass sie Gewinn bekommen. Sie
erzeugen künstliche Begierden (Bedürfnisse, die durch Werbung geschaffen werden)! Wenn
du absichtlich solche Dinge beobachtest, setzt Du Dich verführerischen Geistern und Lehren
von Dämonen aus (1. Tim. 4,1). Diese Werbungen sind die Zaubereien der Kaufleute der Erde
(Offb. 18,23). Einige behaupten und sagen, dass es einige gute Dinge im Fernsehen wie die
Prediger gibt. Man muss nur eines tun, ihrer Nachricht im Lichte von Gottes Wort zuhören,
um zu merken, dass sie grässliche Irrlehren präsentieren, die Dich zu einer Ware (2. Petr. 2,1-
3) machen, und sie selbst das Geld lieben (1. Tim. 6,10; 1. Petr. 5,2). Ihre Nachrichten
müssen populär [beliebt] sein (mit Zucker übergossen), um das Publikum zu behalten und die
sehr begehrten Spenden und Opferungen zu erhalten (Tit. 1,11). Falsche Propheten sind bei
den Leuten immer beliebt und sympathisch. Ihre Nachrichten ziehen Dein Fleisch an und
verleugnen es nicht.

Die meisten Leute fügen sich in den Begriff "beliebte/populäre Kultur" ein [engl.: „popular
culture“]. Dies wird, als Gesellschaftswerte definiert, die von Werbung und den Medien
kommen, und die auf gewöhnliche Leute abgezielt sind. Wo kommen Deine Werte her? Jene,
die die Fernsehprogrammierung, die Zeitungen und die Filme entwickeln, wollen Dich
formen (Dich anpassen). In vielen Fällen haben sie Erfolg gehabt. Wer herrscht in diesem
Kampf vor - das Fleisch oder der Geist? Viele die "sich zu Christus bekennen", können bei
einer aufrichtigen Selbstprüfung sich in der „beliebten/populären Kultur“ wiederfinden, die
ihr tägliches Leben reflektiert, mehr als wie Jesus, so wie Er in der Bibel beschrieben ist (sie
muss gelesen werden, um zu wissen/kennen). Die "beliebte/populäre Kultur" zu leben, ist, der
Welt zu entsprechen. Die „beliebte/populäre“ Kultur wird wie folgt definiert: Ein
Massenappell am Fernsehen an die Begierden eines ungeduldigen Publikums. In der
amerikanischen Gesellschaft, die von Popkultur gesteuert wird, kannst Du feststellen, dass
jene, die die Christenheit, den Buddhismus, den Hinduismus, das Mormonentum, das
Judentum usw. darstellen, viel mehr gemein haben, in Bezug auf ihr tägliches Leben
(Gedanken, Begierden, Unterhaltungen, amerikanischen Traum - das Ideal, usw.), als Du
realisieren kannst (ein geschmolzener Topf voll von Kompromissen und falschen Idealen –
siehe Kapitel vier: „Was lehrt uns der Mensch“)? Viel von diesem wird vom Fernsehen
definiert, dargestellt und verbreitet. Du magst sagen, dass Deine Kernüberzeugungen anders
als diese Religionen sind, aber wie werden diese in Deinem Leben ausgelebt oder nach außen
hin ausgedrückt? Was ist dein Zeuge? Der Autor fragt Dich als "bekennender" Christ: Wie
wird Deine Hoffnung und Dein Glaube in Deinen täglichen Taten klar gemacht? Kein Zweifel
die meisten könnten für Stunden über Fernsehvorstellungen, Filme, Charaktere und
Schauspieler reden. Könnten diese gleichen in der Tiefe und im Detail die ewigen Dinge
Gottes erörtern und ausdrücken? Der Autor schlägt vor, dass so viel von dem, was
Christentum in dieser Gesellschaft genannt wird, ein Mischen von Religion und der
„beliebten/populären“ Kultur ist – also eine Lehre Bileams (Offb. 2,14) ist, welches
teilnehmen an Götzendienst ist und mit der Welt zu huren.

Selbst wenn die Fernsehprogrammierung völlig neutral wäre oder Du nur vor einem leeren
Kasten säßest, wäre es nicht zumindest ein ungeheure Zeitverschwendung und als solches ein
Götze, der vor Gott gestellt würde? Wir sollen die Zeit auskaufen, weil die Tage böse sind
(Eph. 5,16). Würde die Bibel gelesen? Würden Gebete geopfert werden? Kannst Du Dir
vorstellen, [einmal] vor Gott zu stehen und all die Zeit zu realisieren [verstehen], die Du vor
einem kleinen Kasten saßt, um nicht zu erwähnen, dass Du Deinen Verstand bereitwillig mit
allem gefüllt hast, was sich Christus entgegenstellt? Dies entlarvt Dein wahres Herz! Wie
lässt sich Deine Fernsehzeit mit Deiner Bibellesezeit vergleichen? Welches von beiden ist von
ewigem Wert? Wie viel betest Du im Verhältnis zum Fernseh schauen? Welches empfängt
wirklich mehr Ehre - Gott oder das Fernsehen?

Beachte die folgenden Schriftstellen bevor Du das nächste Mal Fernseh schaust: 2. Korinther
10,5 "So dass wir Vernunftschlüsse zerstören [engl.: „casting down imaginations“;
Phantasie/Bilder hinunterwerfen] und jede Höhe, die sich gegen die Erkenntnis Gottes erhebt,
und jeden Gedanken gefangen nehmen zum Gehorsam gegen Christus.“ Die
Fernsehprogrammierung wurde dazu entworfen, unsere Gedanken auf Dinge des Menschen
zu lenken (gefangen zu nehmen) und von Christus wegzuhalten. Alles, was auf dem
Fernsehen gezeigt wird, erhöht sich gegen die Erkenntnis Gottes. Wahres Wissen über Gott
sucht seinen Willen (Psalm 128,1) und führt ihn aus. Manche haben keine Erkenntnis, weil
ihre Herzen woanders sind (Hos. 4,6). Deine Gedanken sind vom Gehorsam gegen die Welt
und nicht von Christus (Psalm 119,97) gefangen. Philipper 4,8: "Im übrigen, ihr Brüder, alles,
was wahrhaftig, was ehrbar, was gerecht, was rein, was liebenswert, was wohllautend, was
irgend eine Tugend oder etwas Lobenswertes ist, darauf seid bedacht!“ Sehr wenige
Programme (am ehesten keines) würde den Qualifikationen dieses Verses entsprechen. 1. Joh.
5,21: "Kinder, hütet euch vor den Götzen. Amen.“

Viele haben beachtet, wie böse die Fernsehprogrammierung geworden ist, und haben z.B.
folgenden Kommentar gemacht, dass wenn es noch schlechter wird, dass sie aufhören
müssen, es zu beobachten. Gut, es wird ständig schlechter, Hemmungen werden gesenkt, Übel
wird akzeptabler, und der Tag, um es zu entfernen, scheint für die meisten nie zu kommen. Ist
die Programmierung jemals moralischer oder frömmer geworden? Wenn es so wäre, würde
Gott wünschen, dass Du den ganzen Tag vor einer Kiste sitzt? Ein religiöser Mann erzählte
mir einmal davon, wie schrecklich die Fernsehprogrammierung geworden sei. Ich sagte ihm,
dass er den Fernseher ausschalten und ihn aus seinem Haus heraus nehmen sollte. Er wurde
ruhig und ließ das Thema schnell fallen. Er war bereit, die Finsternis (das Übel) zu bestätigen,
aber das war alles. Dies ist, warum manche nicht zum Licht kommen (Joh. 3,20), und das ist
die Verdammung (Joh. 3,19). Christus sagte einmal so zu den Pharisäern, Joh. 9,41: "Jesus
sprach zu ihnen: Wenn ihr blind wärt, so hättet ihr keine Sünde; nun sagt ihr aber: Wir sind
sehend! – deshalb bleibt eure Sünde.“ Mit anderen Worten, wenn Du über eine Sünde
uninformiert bist, vielleicht könntest Du um Unschuld bitten. Wenn Du Kenntnis von der
Wahrheit Gottes hast, doch es ignorierst, oder, wenn Du deine Sünde siehst (Kenntnis davon
hast) und es ignorierst (oder rechtfertigst), dann bist Du bestimmt schuldig. Du hast dann
keinen Mantel [Bedeckung] mehr für Deine Sünde (Joh. 15,22; King James Version). Jak.
4,17: "Wer nun Gutes zu tun weiß und es nicht tut, für den ist es Sünde.“

Viele füllen ihre Leben mit allen Arten von Ablenkungen. Diese Inanspruchnahme nimmt von
den wirklich ewig wichtigen Dingen wie Gebet, Bibelstudium und Familie weg. Die traurige
Sache, und eine Anklage ist, dass sich viele Familien unangenehm fühlen, das Wort Gottes
zusammen zu studieren und zu erörtern, oder sie wissen einfach nicht wie. Vielleicht
überzeugt es zu sehr bezüglich ihren gewünschten Handlungen. Es kann sein, dass sich viele
auch verlegen fühlen, über eine längere Zeit zu beten. Jedoch könnten diese gleichen
Personen möglicherweise für Stunden über ein Sportereignis, eine Nachricht oder einen
beliebten Film reden. Viel müssen neu lernen und neue Wege entwickeln, wie Dinge getan
werden sollten. Leute mögen natürlicherweise keine Änderung, und das Fleisch bekämpft
dieses. Ein neues Leben zu entwickeln, ist zuerst schwierig, und vielleicht unbequem, aber
dann wird es das alte Leben als neue Norm bald ersetzen. Wir müssen alle auf einer sicheren
Grundlage wieder aufbauen (1. Kor. 3,11). In jedem Fall geschieht dies nicht, bis sich Dein
Herz in Richtung zu Gott hin ändert. Du musst in Reue schreien und Gott erlauben, Dich zu
bekehren, wie nur Er es tun kann.

Eltern und Großeltern die "Ihr Euch zu Christus bekennt", wie könnt Ihr Eure zu erziehenden
wertvollen Kleinen erlauben, von solchem Übel gelehrt zu werden? Sogar die Disney Filme
sind seit Anbeginn an okkult gewesen, mit Zauberern, Feen, Hexen usw. Disney geht unter
dem Ausdruck "Zauberreich". Die Heilige Schrift hat immer die Zauberer und ihre
Verzauberung enthüllt als im Widerspruch zu Gott stehend, und sie mit Wahrsager, Chaldäer
und Astrologen verbunden (Dan. 2,2, 27; 4,4, 6; 5,11). Die Zauberer des Pharaos
widerstanden dem Mose mit ihrer Zauberei im 2. Mosebuch Kapitel 7 und 8. Beispiele für
Okkultes in Disney wären „Bettknöpfe und Besenstiele“ [Bedknobs and Broomsticks ??], der
Zauberlehrling, Schneewittchen, Dornröschen, Aschenputtel, [Legend of Sleepy Hollow, and
Fantasia] usw. Ganz gleich, wie Du Hexerei glorifizierst, es ist immer noch ein Abscheu vor
Gott und fordert Seine Absichten heraus (2. Mose 22,18; 3. Mose 19,31; 20,6; 5. Mose
18,10-13). Das Symbol von Disney – „Mickey Mouse“ - wird oft dargestellt in einem
Zauberergewand und ausgerüstet mit einem Zauberstab. Aus der Heiligen Schrift kommt
hervor, dass Zauberer ein großer Abscheu vor Gott sind – ein ernstes Übel (5. Mose 18,10-
12). Also, warum betrachten die meisten dies als so unschuldig? - wo richtet sich Dein Herz
aus? mit Gott oder der Welt? Gott hat einige ernste Dinge im Buch der Offenbarung über
Zauberer zu sagen (Offb. 21,8; 22,15). Die Filme haben unbedingt Botschaften, die rebellisch
sind, gegen Gottes Wahrheit und versuchen, weltliche Werte zu lehren. Du kannst Deine
Kinder zu religiösen Gottesdiensten bringen und sie alle in religiöse Schulen schicken, soviel
wie Du willst, aber der Fernseher und Deine Taten werden wahrscheinlich die wirklichen
Lehrer sein.

Ist das Fernsehen also wirklich eine ernste Angelegenheit? Jesus sagte in Markus 9,47+48:
"Und wenn dein Auge für dich ein Anstoß [zur Sünde] wird, so reiß es aus! Es ist besser für
dich, dass du einäugig in das Reich Gottes eingehst, als dass du zwei Augen hast und in das
höllische Feuer geworfen wirst, wo ihr Wurm nicht stirbt und das Feuer nicht erlischt (Feuer,
das nie gelöscht werden wird, Mark. 9,43-46; der Wurm – Jes. 66,24)." Was nimmst Du an,
worüber Jesus hier redete? Jesus sagte, dass diese Angelegenheit von Sünde und Weltlichkeit
so ernst ist, dass Du auch immer zu irgendeinem Extrem gehen solltest, um damit aufzuhören.
Die Hölle ist unvorstellbar schrecklich! Christus machte hier keinen Spaß, aber hob die
Wirkungen stark hervor, was es bedeutet Dein Herz einem Übel auszusetzen. Jesus wiederholt
diese Erklärung, wenn es das Auge betrifft zweimal im Buch von Matthäus (Matth. 5,29 und
18,9) - dies bedeutet "gib Acht". Wer Ohren hat zu hören, der höre. Hast Du den Herrn
allezeit vor Augen (Psalm 16,8)? Wenn Du Deine Beziehung zu Christus und die Liebe zu
den Dingen der Welt betrachtest, solltest Du die Frage überdenken, die Jesus in Lukas 6,46
stellte: "Was nennt ihr mich aber ‚Herr, Herr’ und tut nicht, was ich sage?" Wenn man
gelesen hat, wie Jesus hier auf der Erde wandelte, kannst Du Dir sicherlich nicht Jesus in
einem Ruhesessel vor dem Fernseher vorstellen (Was würde Jesus tun? [WWJD]). Jesus hätte
nie Vergnügen an der Sünde gehabt, die Dinge von der Welt geliebt oder sich unterhalten
[amüsiert]. Warum nimmst Du an, dass er Dich solches tun lassen würde? Jene, die sagen,
Christus tat, was er tat, so dass wir es nicht zu tun haben, haben die Gnade Gottes
grundsätzlich in Zügellosigkeit verkehrt und machen aus Christus einen Sündendiener (Judas
1,4; Gal. 2,17). Du sagst, dass statt Dich von der Sünde zu befreien kam Jesus, um Dir zu
erlauben zu sündigen. Dies ist böse und frevelhaft. Dies sagt aus, dass Gott, der keine Sünde
übersehen oder entschuldigen würde, nur seinen Sohn schickte, um Sünde zu rechtfertigen.
Wo ist hier die Versöhnung? Diese Mutmaßung würde bedeuten, dass Gott dem Willen des
Menschen - und letztlich dem Willen Satans - nachgeben würde. Die Tatsache ist, dass Jesus
der Erstgeborene von vielen Brüdern ist (Röm. 8,29). Brüder sind jene, die einander
ähneln/gleichen. Du könntest nie alleine siegen, aber du kannst es sicher durch Jesus Christus.
Jesus sagt, dass du ein Überwinder sein musst (Offb. 2,7, 11, 17, 26; 3,5, 12, 21, 21;7; 1. Joh.
5,4). Warum würde Christus uns siegen lassen, wenn er für uns gesiegt hätte?

Unsere Augen müssen auf Jesus gerichtet sein. Lukas 11,34-36: "Das Auge ist die Leuchte
des Leibes. Wenn nun dein Auge lauter [engl.: „single“; also einfach oder einzig] ist, so ist
auch dein ganzer Leib licht; wenn es aber böse ist, so ist auch dein Leib finster. So habe nun
acht, dass das Licht in dir nicht Finsternis ist! Wenn nun dein ganzer Leib licht ist, so dass er
keinen finstern Teil mehr hat, so wird er ganz hell sein, wie wenn das Licht mit seinem Strahl
dich erleuchtet." Ein lauteres/einfaches Auge zu haben bedeutet, dass Du auf Christus und
nicht auf Christus und die Welt ausgerichtet bist. Auf die Finsternis zu schauen und sie zu
genießen, ist mit solcher gefüllt zu werden. Du kannst nicht behaupten, Christus zu lieben und
dann jene Dinge genießen, die sich Ihm entgegenstellen. Deine Taten werden immer deine
Auswahlmöglichkeiten sein - bewusst oder nicht.

Josua 24,15: "Wenn es euch aber nicht gefällt, dem HERRN zu dienen, so erwählt euch heute,
wem ihr dienen wollt: den Göttern, denen eure Väter jenseits des Stromes gedient haben, oder
den Göttern der Amoriter, in deren Land ihr wohnt. Ich aber und mein Haus, wir wollen dem
HERRN dienen!" Die Frage ist wem dienst Du? Den Götter dieses Landes, wie sie jede Nacht
über den Fernsehschirm paradieren. Dies sind Götter von Geld, sinnlichem Vergnügen,
Lüsten, Begierden, Gewalttätigkeit, Unterhaltung, Selbst und aller Art des Übels. Eines Tages
stehst Du vor dem einen wahren Gott. Die unzähligen Stunden der vergeudeten Zeit, wo Du
Vergnügen am Übel hattest, sind bestimmt bekannt. Wie antwortest Du? Liebtest Du Gott
genug, dass Du Ihn täglich suchtest? War Er die Leidenschaft Deines Herzens? Benutztest Du
jemals die Zeit, um Sein Wort durchzulesen? Jesus sagte in Matthäus 12,37: "Denn nach
deinen Worten wirst du gerechtfertigt, und nach deinen Worten wirst du verurteilt [verdammt]
werden!" Wie viel mehr nach den Gedanken und Absichten des Herzens? 1. Korinther 10,14:
"Darum, meine Geliebten, flieht vor dem Götzendienst!"

Viele konservative (patriotische ?) religiösen Menschen haben die Angelegenheit der


liberalen Nachrichtenmedien aufgenommen. Diese reden konstant darüber, wie die Medien
liberal oder antichristlich sind. Sie beschreiben ihre geheime Tagesordnungen oder politischen
Ambitionen. Die merkwürdige Sache [jedoch] ist, dass diese gleichen für all ihre
Informationen von den liberalen Nachrichtenmedien abhängen. Die Nachrichtenmedien der
ganzen Welt reden etwa dieselben Dinge - weltliche Dinge. Konservativ oder liberal macht
kein Unterschied, es gibt nur EIN Nötiges, und das ist das Wort Gottes. Der Weise versteht
[das] und entfernt sich von den Dingen der Welt. Dein Verstand wird auch auf die Dinge der
Welt oder die Dinge von Gott [gerichtet] sein. Es gibt immer weltliche Geschichten und
Angelegenheiten, die dafür entworfen sind, Dich zu fesseln und Deinen Verstand auf sie -
etwas für den Konservativen und etwas für den Liberalen - zu platzieren. Wenn Du die
Wahrheit wirklich kennen willst, werden sowohl der Konservative als auch der Liberale in
derselben Richtung (nämlich der falschen) - nicht in Rhetorik, aber in Taten - geleitet. Die
Nachrichtenprogramme und Talkshows bringen normalerweise eine Gruppe gegen einen
andere (politische, ideologische oder Spezialinteresse) auf. Dies produziert Bitterkeit und
Hass sogar beim konservativen, religiösen Volk.

Die meisten werden jetzt die Angelegenheit mit dem, was in diesen Absätzen gesagt worden
ist, aufnehmen, weil die Überzeugung des Herrn jetzt eine Entscheidung erzwingt - denn die
Einwohner der Erde sind betrunken gemacht worden (haben ihre Hemmungen verloren, Sinne
sind abgestumpft) durch solche Unzucht (Offb. 17,2). Die meisten werden in der Finsternis
weitermachen wollen, aber Rechtfertigung muss jetzt gesucht werden von jenen die "sich zu
Christus bekennen", aber die Finsternis lieben (Spr. 1,7, 23-33). Kannst Du ehrlich vor Gott
stehen und Ihm sagen, dass Du gerechtfertigt bist, diese Dinge zu tun? Wenn ja, auf welchem
biblischen Text kannst Du Deine Meinung möglicherweise basieren, gegeben den Wunsch
des Herrn, dass wir keine Gemeinschaft mit den unfruchtbaren Werken der Finsternis oder an
Vergnügen mit Ungerechtigkeit haben sollen? Letztlich verantwortest Du solche Dinge. Bitte
berücksichtige dies sehr sorgfältig: Galater 5,24 "Die aber Christus angehören, die haben das
Fleisch gekreuzigt samt den Leidenschaften und Lüsten." Der Autor kam zu diesem Punkt,
dass er merkte, dass er - obwohl "religiös" - die Finsternis und nicht das Licht geliebt hatte.
Ein Mann sagte mir einmal, dass er glaubte, dass viel von der Niederlage in seinem Leben
durch den Fernseher verursacht war. Dieses schien Licht auf meine Finsternis. Zuerst
berücksichtigte ich die Tatsache, dass der Fernseher immer dort gewesen war und solch ein
riesiger Teil meines Lebens war - wie konnte er verlassen werden? Er lehrte, tröstete,
befriedete, informierte, erhielt meine Aufmerksamkeit, beriet und half mir die Stunden zu
verringen. In Kürze: Der Fernseher stand an der Stelle von Christus; es war ein Götze, ein
Abgott. Ist es irgendwie anders mit Dir? Ich mag zuerst ein bisschen gezögert haben, aber die
Überzeugung blieb (Psalm 119,59). Wenn ich zurückblicke, waren jenes dunkle Zeiten in
meinem Leben. Die Entscheidung war schwierig, weil die Finsternis um mich herum sehr
groß war und die Festung gut eingeführt war. Ich lobe heute Gott für die Freiheit - alle Dinge
sind durch Jesus Christus möglich. Meine Pflicht als Mitglied der Gemeinde (Ekklesia – Leib
Christi) ist, jene zu ermahnen und zu warnen, die sich zu Christus bekennen. Ich dränge Dich
deshalb dazu, zum Licht zu kommen - ich bitte Dich. Bitte enthalte Dich (ziehe Dich zurück,
enthalte Dich, gebe auf) von fleischlichen Begierden, die Krieg gegen Deine Seele führen (1.
Petr. 2,11). Einige sagen, dass sie nicht ohne den Fernseher leben könnten. Was Du wirklich
sagst, ist, dass Dein Leben im Fernsehen gefunden wird. Es wird angenommen, dass unsere
Leben in Christus gefunden werden (Kol. 3,4), nicht in dem gefunden werden, das sich Ihm
entgegenstellt. Wehe! Wenn angesichts des Für und Widers, den Fernseher aufzugeben, es gilt
rechtschaffen zu leben, um Gott Herrlichkeit zu bringen, ist dies nicht auf der Liste der
meisten Leute. Die traurige Wahrheit ist, dass Gott nicht die Priorität in den Leben der
meistem ist - Er kommt oft hinter dem Selbst. Für jene, die bekennen Christus zu lieben, aber
fortfahren Augen für einen anderen (Welt) zu haben, und ihn mit ihrer Zeit, Ressourcen und
Hingabe (Götzendienst) umwerben/huldigen, während sie das Übel missachten und seine
Leckerbissen suchen (begehren) gilt: Epheser 5,5-7 "Denn das sollt ihr wissen, dass kein
Unzüchtiger oder Unreiner oder Habsüchtiger (der ein Götzendiener ist) ein Erbteil hat im
Reich des Christus und Gottes. Lasst euch von niemand mit leeren Worten verführen! Denn
um dieser Dinge willen kommt der Zorn Gottes über die Söhne des Ungehorsams. So werdet
nun nicht ihre Mitteilhaber!" Psalm 97,7: "Schämen müssen sich alle, die den Götzenbildern
dienen und sich wegen der nichtigen Götzen rühmen; vor Ihm werfen sich alle Götter nieder."
Es wird eine Buchführung geben (Röm. 14,12). Sprüche 1,5: "Wer weise ist, der hört darauf
und vermehrt seine Kenntnisse, und wer verständig ist, eignet sich weise Lebensführung an
(auch Hiob 5,17; Spr. 12,1; 17,10)." Sprüche 9,9: "Gib dem Weisen, so wird er noch weiser
werden; belehre den Gerechten, so wird er noch mehr lernen!" Sich selbst vom Bösen
entfernen, ist weise – wer ein Ohr hat zu hören, der höre! Sprüche 15,10: "Wer den Weg
verlässt, wird schwer gezüchtigt, wer Zurechtweisung hasst, der muss sterben."

Es lohnt sich zu beachten, dass dieser Götze, der bekannt ist als das Fernsehen (ohne das die
meisten es nicht aushalten), erst vor kurzem in der Geschichte des Menschen kam. Das
Fernsehen war für die Öffentlichkeit bis in die 1950er nicht leicht verfügbar. In der
Zeitgeschichte des Menschen ist dies nur eine kurzes Aufblitzen am Ende des Zeitalters, wo
es wie in der Zeit von Noah von Boshaftigkeit nur so wimmelt. Jene, die in dieser letzten
Generation leben, werden einzigartig sein, verglichen mit jenen, die zuvor kamen. Wenn Gott
sich Dein Leben ansieht, wie wird dieser Götze es beeinflusst haben? Wirst Du klug gewesen
sein? Die Kinder von Israel hatten eine sehr schwierige Zeit, sich von ihrem Götzendienst zu
trennen (Beispiel: Verehrung von Baal und Ascherah [Astarte] - die Haine, Richter 2,13; 3,7;
10,6; 1. Sam 12,10), und die Menschen von heute haben ebenso eine ungeheuer schwere Zeit,
sich von ihrem Götzendienst zu trennen (Beispiel: das Fernsehen). Eine aufrichtige Frage:
Das Fernsehen und die Bibel verschwinden eines Tages aus Deinem Haus. Welches wird
zuerst als fehlend bemerkt? Welches von beiden fehlt am meisten (um was wird am meisten
getrauert oder um was sehnt man sich am meisten)? - sei aufrichtig und berücksichtige
normale Verwendung.

Eine neue Lehre?

Das Fernsehthema wurde gründlich abgedeckt, weil es ein perfektes modernes, alltägliches
Beispiel für Weltlichkeit, Götzendienst und aller Art von Sündigkeit ist, an dem die meisten
teilnehmen, und kaum daran denken, dass es falsch sein könnte. Viele besuchen religiöse
Gottesdienste, um an einem Tag Gott zu verehren, und den Rest der Woche verehren sie die
Welt vor dem Fernseher - und sie sehen die Heuchelei hierin niemals. 1. Korinther 10,21: "Ihr
könnt nicht den Kelch des Herrn trinken und den Kelch der Dämonen; ihr könnt nicht am
Tisch des Herrn teilhaben und am Tisch der Dämonen!" Versuche ich also, eine neue Lehre
einzuführen, die Dich davon abhalten soll, Fernseh zu schauen, um gerettet zu werden?
Absolut nicht! Dies wendet nur das Wort Gottes auf ein modernes, alltägliches Beispiel an.
Wenn man Wohlgefallen an Ungerechtigkeit hat, ist es ein riesiges Zeichen eines unbekehrten
Herzens. Jedoch Gott aus Furcht oder Zwang zu dienen, ist zu nichts gut und korrigiert das
Problem nicht an der Wurzel. Ich führe keine Liste von „Du sollst“ und „Du sollst nicht“ ein,
weil die Außenseite zu ändern, ohne dass sich das Innere geändert hat, sinnlos und gesetzlich
wäre. Lukas 11,39: "Da sprach der Herr zu ihm: Nun, ihr Pharisäer, ihr reinigt das Äußere des
Bechers und der Schüssel, euer Inneres aber ist voll Raub und Bosheit." Matthäus 23,26: "Du
blinder Pharisäer, reinige zuerst das Inwendige des Bechers und der Schüssel, damit auch ihr
Äußeres rein werde." Wir müssen zuerst verwandelt werden und die Natur Gottes in unsere
Herzen und unseren Verstand (Hebr. 8,10+11 & 10,16) erhalten, wohin Gott seine Gesetze
schreibt. Dies bedeutet, das Innere zu reinigen. Unsere Einstellung zu Gott muss sich ändern.
Dann dienen wir und gehorchen Gott aus richtigen Motiven (Einstellungen) aus Liebe und
Hingabe heraus. Nachdem wir dies getan haben, spiegelt unser Äußeres unser Inneres. Nur
Gott kann unsere Herzen wirklich ändern, und wir müssen Ihn suchen. Schau wie uns der
Heilige Geist ändert: Römer 12,2 "Und passt euch nicht diesem Weltlauf an, sondern lasst
euch in eurem Wesen verändern durch die Erneuerung eures Sinnes, damit ihr prüfen könnt,
was der gute und wohlgefällige und vollkommene Wille Gottes ist." Der Geist arbeitet an uns,
um unsere eigentliche Natur (Gedanken) zu erneuern, damit wir freiwillig das tun wollen, was
gut und angenehm im Willen Gottes ist. Wir befolgen seine Gesetze (durch den Geist), weil
es unser Wunsch ist, seinen Willen zu tun, aber, das Gesetz zu halten ist nicht unsere Rettung
- Jesus Christus ist die Rettung. Wir folgen aus Liebe zu Christus und gemäß unserer neuen
Natur im Glauben (Joh. 14,15). Unser Gehorsam zeigt sich durch unsere Taten, wie wir in
unseren Herzen überzeugt werden.

Wenn wir nur Regeln und Gesetze befolgen, ohne dass sich das Innere ändert, dann vertrauen
wir darauf, dass Regeln und Gesetze uns retten, und wir müssen uns vor Gott gemäss dem
Buchstaben des Gesetzes verantworten. Jakobus 2,10: "Denn wer das ganze Gesetz hält, sich
aber in einem verfehlt, der ist in allem schuldig geworden." Wir scheitern auch daran, weil es
aus unserer eigenen Stärke wäre. Das Wort Gottes bringt keinen Nutzen, es sei denn, es wird
für die, die es hören mit Glauben verbunden [oder: vermischt] (Hebr. 4,2). Galater 3,11:
"Dass aber durch das Gesetz niemand vor Gott gerechtfertigt wird, ist offenbar; denn‚ der
Gerechte wird aus Glauben leben’" (auch Hebr. 10,38). Sich des Drecks (der im Fernsehen
ist) zu enthalten, errettet keinen von uns (nur der Glaube an Gott), aber unser Glaube führt
uns dazu, uns des Drecks zu enthalten - es gibt einen Unterschied (1. Petr. 3,21+22). Du
kannst nicht ein Herz für Gott haben und dann wünschen, das zu tun, was sich Ihm
entgegenstellt. Amos 3,3: "Gehen auch zwei miteinander, ohne dass sie übereingekommen
sind?" Sich des Fernsehens oder sich von irgendetwas anderem zu enthalten, bringt keinen
Nutzen, wenn Du den Wert nicht verstehst, warum Du es tun solltest, und wenn Du nicht die
Ungerechtigkeit und die Sklaverei der Sünde verstehst, unter der Du bist (1. Petr. 3,21).
Lasset uns festhalten und in unserem Glauben nicht wanken, indem wir erkennen, dass unser
Glaube sich in unseren Werken zeigt (Hebr. 10,23; Jak. 2,14, 17-26). Dies ist eines der
scheinbaren Paradoxe in der Heiligen Schrift. Also, wenn wir wirklich in unseren Herzen mit
einer Liebe zu Gott bekehrt sind, verlangen wir nicht - und genießen es auch nicht -, alle
Arten der Sündhaftigkeit - wie im Fernseher dargestellt - zu sehen, weil es sich Ihm
entgegenstellt, und wir wünschen ja unserem König Ehre und Ruhm zu bringen.

Wenn Dein Herz (Neigungen) wirklich geändert worden ist, dienst Du Gott aus freiem Willen
und lebst rechtschaffen – Du erfreust Dich an Ihm! Es gibt Frieden und Freiheit von all den
auferlegten menschlichen Erfordernissen und Verpflichtungen (Matth. 11,29+30). Du dienst
nicht aus Furcht (vor der Hölle), Verpflichtung, Tradition, Gewohnheit, Gruppenzwang,
Emotion oder Gewinn heraus. Wenn Du wirklich Gott in Deinem Leben erfahren hast,
versuchst Du nicht Dich mit dem minimal erforderlichen Niveau der Bemühung Deinerseits
zu rechtfertigen, um Errettung zu erlangen oder sie zu behalten. Du versuchst nicht
herauszufinden, um zu sehen, wie weit Du Dich vom Licht in die Finsternis wagen kannst, um
immer noch innerhalb der Grenzen der Errettung zu sein. Mit anderen Worten: Du brauchst
nicht Gottes Fürsorge der Gnade und Verzeihung (1. Joh. 1,9) als ein Mittel zum Kompromiss
für ein Leben im Fleische. Viele sind weise, Böses zu tun, aber Gutes zu tun verstehen sie
nicht (Jer. 4,22). Der Unterschied ist, dass etliche Schlupflöcher suchen, während die wahren
Nachfolger gemäss der Herzensabsicht leben. Dinge, denen Du einmal keine Beachtung
schenktest, werden jetzt unannehmbar. So wie Du Dich dem Heiligen Geist unterordnest,
wirst Du in Christi Ebenbild verwandelt. Wenn Du Dich nicht unterordnest, wirst Du
stagnieren oder zurückzufallen. Gott gab uns einen freien Willen; sonst wäre Liebe nicht die
Motivation oder die Frucht. Gott arbeitet innerhalb dieses freien Willens. Wenn wir aus seiner
Leitung herauskommen, züchtigt uns Gott als ein liebevoller Vater, so dass wir nicht samt der
Welt (1. Kor. 11,32) verurteilt werden und an Seiner Heiligkeit teilhaben und somit die Frucht
der Gerechtigkeit erbringen (Hebr. 12,5-11). Letztlich stehen wir vor Gott bezüglich
Annahme oder Verdammung (Matth. 3,12; 12,36; 13,47+48 & 25,32-34, 41; Luk. 3,17;
Judas 1,15) - alles Gericht wird in die Hand des Sohnes übergeben (Joh. 5,22; Apg. 10,42),
welcher rechtschaffen [be]urteilt (Joh. 5,30; 7,24 & 8,16; Röm. 2,5; 2. Thess. 1,5; Offb. 16,7).
Römer 14,12: "So wird also jeder von uns für sich selbst Gott Rechenschaft geben." Jesus
wird die Absichten der Herzen offenbar machen (1. Kor. 4,5). Hüte dich: Lukas 3,9: "Es ist
aber auch schon die Axt an die Wurzel der Bäume gelegt. Jeder Baum nun, der keine gute
Frucht bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen!"

Sollen wir Einsiedler werden?


Viele die bisher gelesen haben, nehmen wohl an, dass der Autor vorschlägt, dass wir alle
irgendwo in einzelne Höhlen ziehen und wie Mönche leben. Nichts könnte weiter von der
Wahrheit sein entfernt. Der Autor schlägt etwas vor, das schwieriger ist. Wir müssen daran
denken, was Gott Ruhm bringt. Gott stellte jeden von uns in eine Welt, die in Rebellion gegen
seinen Willen ist. Gott weiß, dass wir in der Mitte von solchen Sünden und Aufruhr sind. Wo
bleibt der Ruhm hierin? Gott erhält Ehre [und Ruhm], wenn wir freiwillig, liebevoll und offen
wählen, Ihm dienen zu wollen, mitten unter denen, die es nicht tun. Wir werden Lichter und
Zeugen (Matth. 5,14-16). Denke daran, wie Hiob Gott Ehre brachte (Hiob, Kapitel 1 & 2).
Betrachte auch Sadrach, Mesach, Abednego, Daniel, Johannes den Täufer und Jesus. Es gibt
keinen Zweifel daran, dass wir Schmach erleiden werden, wenn wir für Gott aufstehen, und
diese Schmach bringt Gott Ehre. Um im Fleisch zu leiden, müssen wir das Fleisch (seinen
Ruhm und seine Ehre) verleugnen und unseren Glauben zu Gott hin wirklich ausüben. Wir
befolgen und leben die Wahrheit des Wortes Gottes, damit es alle sehen können. Wenn wir
Gott wählen und wir selber dabei verschwinden, erhält Er Ehre. Wir wählen Ihn über die Welt
und die Dinge darin (inklusive der Meinungen der Menschen). Du passt Dich nicht der Welt
an, weil wenn Du das tätest, würdest Du von ihr überwunden werden. Mit anderen Worten:
Dein Zeugnis hört auf, wenn Du gleich mit dem wirst, von dem Du Dich unterscheiden
solltest. Den Fernsehgötzen wegzulegen, bringt Dir eine Menge Aufmerksamkeit von jenen
um Dich herum ein. Dies wird eine kühne und schreckliche Überführung für die meisten sein
und [gleichzeitig] eine Aussage Deiner Hingabe an Gott sein und Deine Absicht zeigen, in
Seiner Wahrheit zu wandeln. Ob gut oder schlecht, das Beispiel Deines Lebens ist ein sehr
großer Zeuge. Du erleidest aufgrund deines Standes Schmach [Vorwürfe] und Hass von einer
rebellischen Welt wegen Deines Einstehens für die Gerechtigkeit (Luk. 6,22+23; 1. Joh. 4,5).
Es werden (für die meisten) noch andere schockierende Beispiele in diesem Buch kommen -
es ist ein zu rauer, schmaler Pfad für das Fleisch.

Das Trauern über die Sündhaftigkeit

Die Welt ist voller Bosheit, aber viele scheinen das nicht wahrzunehmen oder noch
schlimmer: Sie wurden vielleicht gleichgültig oder nehmen gar daran teil und akzeptieren es?
Hesekiel 9,2-6: "Und siehe, da kamen sechs Männer auf dem Weg vom oberen Tor her, das
nach Norden schaut, und jeder hatte seine Waffe zum Zerschlagen in der Hand; in ihrer Mitte
aber war ein Mann, der trug ein leinenes Gewand und hatte ein Schreibzeug an seiner Hüfte;
diese gingen hinein und stellten sich neben den ehernen Altar. Da erhob sich die Herrlichkeit
des Gottes Israels von dem Cherub, über dem sie gewesen war, hin zur Schwelle des Hauses;
und er rief dem Mann zu, der das leinene Gewand trug und das Schreibzeug an der Hüfte
hatte. Und der HERR sprach zu ihm: Geh mitten durch die Stadt, mitten durch Jerusalem und
mache ein Zeichen auf die Stirn der Leute, die seufzen und jammern über all die Gräuel, die
in ihrer Mitte verübt werden! Zu den anderen aber sprach er vor meinen Ohren: Geht hinter
ihm her durch die Stadt und erwürgt; euer Auge soll nicht verschonen, und ihr dürft euch
nicht erbarmen. Tötet, vernichtet Greise, junge Männer und Jungfrauen, Kinder und Frauen!
Von denen aber, die das Zeichen tragen, rührt niemand an! Und bei meinem Heiligtum sollt
ihr anfangen! Da fingen sie bei den Ältesten an, die vor dem Tempel waren." Wenn Du
aufhörst, über die Bosheit, die um Dich herum getan wird, zu trauern und zu seufzen, ist es
ein sicheres Zeichen von stillschweigenden Einverständnis und Gleichgültigkeit – oder
[sogar] Beteiligung (Jer 8,6, 12)! Schämst du dich? Errötest Du (Jer. 8,12)? Dies ist ein Herz,
das weit entfernt von Gott ist: Römer 3,18 "Es gibt keine Gottesfurcht vor ihren Augen." Jene
die die Finsternis lieben (oder ihr gegenüber gleichgültig sind - desensibilisiert) stehen vor
einem ewigen Tod ohne Erbarmen (Hes. 7,4). Der Herr hört auf jene, die Ihn fürchten und an
Ihn denken (Mal. 3,16). Bemerke, dass Gott sagte, bei Seinem Heiligtum anzufangen. Wie
viele trauern um die Sünde, von der es nur so wimmelt (Psalm 119,158)? Jesaja 5,18: "Wehe
denen, die ihre Schuld an Lügenstricken hinter sich herschleppen und die Sünde wie an
Wagenseilen."

Lasset uns Lot betrachten: 2. Petrus 2,6-9 "und auch die Städte Sodom und Gomorra
einäscherte und so zum Untergang verurteilte, womit er sie künftigen Gottlosen zum
warnenden Beispiel setzte, während er den gerechten Lot herausrettete, der durch den
zügellosen Lebenswandel der Frevler geplagt worden war (denn dadurch, dass er mit ansehen
und mit anhören musste, quälte der Gerechte, der unter ihnen wohnte, Tag für Tag seine
gerechte Seele mit ihren gesetzlosen Werken), so weiß der Herr die Gottesfürchtigen aus der
Versuchung zu erretten, die Ungerechten aber zur Bestrafung aufzubewahren für den Tag des
Gerichts." Lot störte die Bosheit um ihn herum sehr. Die anderen in der Stadt wurden von der
Bosheit nicht gestört - und nahm daran teil. Lot wurde erretten, die anderen jedoch nicht,
obwohl ihnen Gelegenheit zur Reue gegeben wurde. Viel Bosheit passiert rund um uns herum
jeden Tag. Viel davon ist so allgemein, dass es akzeptiert wird. Bist Du über all das
desensibilisiert worden? Vielleicht sind viele ein Teil davon, statt dass sie trauern. Der Autor
wurde von "bekennenden Christen" fanatisch und extrem genannt wegen dem Hinweisen auf
viel von der überall rund herum getanenen subtilen Bosheit. Wir müssen uns von aller Bosheit
enthalten, sie verabscheuen, uns davor scheuen, sie lassen, davon wegkommen, sie hassen,
aufhören damit, sie tadeln und uns davon reinigen (Eph. 5,11; 1. Petr. 3,11; 1. Thess. 5,22;
Röm. 12,9; Psalm 37,27; 97,10; 119,101; Spr. 3,7; 8,13; 14,16; 16,17; Jes. 1,16; Amos 5,15;
2. Kor. 7,1).

Wenn Du dann über die Sünde, Rebellion und Selbstsucht trauerst und seufzest, die überall
um Dich herum passiert, kannst Du anfangen, den Verdienst von Christus zu sehen. Du bist
zu Ihm gelaufen, weil Du merkst, wie rein und unbefleckt Er ist - untadelig, völlig
rechtschaffen, heilig und ohne Fehler - wohlgefällig (Offb. 4,8-11; 5,12). Du merkst, dass
Jesus die endgültige Erfüllung der Natur ist, die Du jetzt bekommen hast. Jesus, als ein
Mensch, war das vollkommene Ebenbild Gottes und jetzt ist Er zu absoluter Majestät und
Macht erhöht. Er ist gerecht und fabelhaft und völlig wert aller Ehre, Macht, Autorität und
Herrschaft (1. Petr. 5,11). Jesus hat ein Herrschaftsgebiet, das alles umfasst und nie enden
wird (Eph. 1,21; Kol. 1,16). Christi Name ist über alle andern und Er verdient es so (Phil.
2,9). Du läufst zu ihm, weil Du wünschst, zu sein, wie Er ist, und Du Erlösung von der Sünde
und der Bosheit um Dich herum suchst - das, was Dich täglich quält. Diese Welt ist rebellisch
gegen Gottes Absichten und erhält jene nicht, die Ihn suchen. Jesus ist da, wo Frieden und
Trost für jene sind, die nachfolgen. Für jene, die kein Vergnügen an der Finsternis um sich
herum haben, ist Jesus ein helles und scheinendes Licht mit einer unwiderstehlichen
Anziehkraft. Für jene, denen die Natur Gottes (neue Kreatur [Schöpfung], 2. Kor. 5,17)
gegeben worden ist, ist Christus die tugendhafte Gemeinschaft, die wir suchen (1. Petr.
1,15+16). Jene, die zu diesem Licht kommen, müssen die Finsternis verlassen (Joh.
3,20+21). Um das Licht zu schätzen, muss man zuerst lernen, die Fälsche und Verzweiflung
(Elend, Verwüstung, Hoffnungslosigkeit, Qual, Dunkel und Mutlosigkeit) der Finsternis zu
erkennen und ihre ungerechte Beteiligung bereuen (Hes. 33,11).

Also: Was bedeutet Nachfolgen?

Christus nachzufolgen, ist nicht eine einmal getroffene Entscheidung. Jesus nachfolgen zu
wollen, wird durch eine Myriade von Entscheidungen getroffen, auf die Du täglich stößt. Du
wirst diesenWahlmöglichkeiten täglich gegenübergestellt, und Du musst Christus jedes Mal
wählen. Es kann sein, dass die Themen endlos sind, aber Du musst Jesus über das Selbst und
die Situation wählen. Wer herrscht über Dein Leben, das Selbst oder Christus? Wessen
Zwecke werden erfüllt, Deine oder die von Christus? Die meisten denken nicht einmal über
die Mehrheit der Situationen des Lebens oder ihre Wahlmöglichkeiten nach, weil Gott nicht
in ihren Gedanken ist (Psalm 10,4; Mal. 3,16). Viele trauern, seufzen und weinen einfach
nicht über die Sünde um sie herum. Es kann sein, dass einige Situationen viel
aufschlussreicher sein mögen was Recht und Unrecht betrifft und ein Kompromiss mag
gesucht werden, um das Fleisch zu besänftigen. Wenn wir Christus wirklich nachfolgen,
arbeitet Sein Geist in unseren Herzen, um täglich Christi Ebenbild zu entsprechen. Dies
geschieht, indem man Gottes Willen und Absicht über unsere eigenen sucht. Tag für Tag,
Gedanke nach Gedanke, Entscheidung nach Entscheidung, Situation nach Situation richtest
Du Dich nach Christi Ebenbild aus, wenn Du von Seinem Geist geleitet wirst (Röm. 8,14; 2.
Kor. 4,16). Kumulativ: Du wirst in Sein Ebenbild verwandelt. Es mag sein, dass Dich Deine
Entscheidungen für Christus nicht immer bei denen um Dich herum beliebt machen. Erinnere
dich daran, dass der schmale Pfad nicht stark bereist wird (es sind wenige). Jene Mehrheit, die
auf dem breiten Pfad reist, versteht jene auf dem schmalen [engen] Pfad nie (Gal. 4,29). Ein
Herz, das über Sünde trauert, ist ein biegsames Herz, das für die Zwecke Gottes geformt
werden kann.

Die Verdammung die der Mensch von Gott treffen wird, ist die, dass der Mensch verweigert
seinen Fehler zuzugeben – sein Falsch zu sehen – die Übertretungen und Rebellion gegen
Gott. Der Mensch rechtfertigt seine Boshaftigkeit oder macht andere für seine
Fehler/Boshaftigkeit verantwortlich. Dies ist eine Situation, die nicht verziehen werden kann,
weil kein Fehler anerkannt wird. Verzeihung kann nur von einem gesucht werden, der
erkennt, und über sein Unrecht trauert. Verzeihung kann nur einem gewährt werden, der sich
vom Unrecht, das er begangen hat, umkehrt. Warum verzeihen, wenn es keine Absicht gibt,
sich zu versöhnen? Gott ist mehr als gnädig, die Verdammung wird sein, dass das Erbarmen
Gottes nicht gesucht wurde.

Es gibt nur eine wahre Art, Christus nachzufolgen, und das ist von ganzem Herzen. Wenn
unsere Herzen richtig sind, wählen wir Gott freiwillig in allen Situationen zu gehorchen. Wir
lieben Gott, Er ist unser Verlangen. Niemand bringt uns dazu oder sagt uns, dass wir es zu tun
haben. Wenn wir zu dieser Stellung kommen, haben wir wahre christliche Freiheit. Es kann
sein, dass viele versuchen, aus Furcht zu folgen. Vielleicht Furcht vor der Hölle oder Furcht
davor was Familienmitglieder (Menschen) sagen. Die Schafe folgen, aber Ziegen müssen
gelenkt werden. Wenn, Dir Gott zu dienen, obligatorisch, einschränkend oder als eine Last
erscheint, dann bist Du gelenkt. Jene, die gelenkt werden, werden schnell zu einem
Kompromiss sein oder einen weniger einschränkenden Pfad finden. Jene, die gesteuert sind,
wollen nur das Minimum tun; das was erforderlich zu sein erscheint. Jene, die gesteuert sind,
fragen sich immer, "was liegt hier für mich drin (Hiob 21,15; 35,3)". Jene, die gesteuert sind,
können Dinge in Geheimen machen. Jene, die gesteuert sind, finden Trost in [großen] Zahlen.
Jene, die gesteuert sind, werden bestenfalls widerwillig Gott folgen. Jene, die gesteuert sind,
suchen eine Vielzahl von Räten, bis sie hören was sie suchen (Psalm 5,11; engl. KJV
Übersetzung). Hosea 14,10: "Wer ist wo weise, dass er das einsehe, und so klug, dass er das
verstehe? Denn die Wege des HERRN sind richtig, und die Gerechten wandeln darauf; aber
die Übertreter kommen auf ihnen zu Fall."
Blindheit?

Oft verwendet Jesus Blindheit als Bild für den Mangel an geistlichem Verständnis. Jene, die
geistlich blind sind, haben die Liebe zur Wahrheit nicht (2. Thess. 2,10). Jene, die die
Wahrheit suchen, mit der Absicht darin zu leben, habe ihre Augen geöffnet. Jesus heilte viele
die physisch blind waren, aber Seine Absicht war, Licht für die geistliche Blindheit zu
bringen. Matthäus 20,30, 32-34: "30 – Und siehe, zwei Blinde saßen am Weg. Als sie hörten,
dass Jesus vorüberziehe, riefen sie und sprachen: Herr, du Sohn Davids, erbarme dich über
uns! – 32 – Und Jesus stand still, rief sie und sprach: Was wollt ihr, dass ich euch tun soll? Sie
sagten zu ihm: Herr, dass unsere Augen geöffnet werden! Da erbarmte sich Jesus über sie und
rührte ihre Augen an, und sogleich wurden ihre Augen wieder sehend, und sie folgten ihm
nach." Diese Männer schrieen zu Jesus im Glauben, indem sie ihren großen Bedarf für Ihn
erkannten. Es gibt hier eine zweifache Botschaft. Der Bedarf dieser Männer mag physisch
ausgesehen haben, aber es war auch sehr viel geistlicher Natur. Nach dem Erhalten der Sicht
"folgten" sie Jesus nach. Wenn wir geistliche Einsicht erhalten, müssen wir treu sein und
Christus nachfolgen. Wenn unsere Augen geistlich geöffnet werden, wird, Christus
nachzufolgen, der Beweis dafür sein.

Wir müssen Christus ohne Rücksicht auf das was andere sagen mögen, suchen und
nachfolgen. Markus 10,46-52: "Uns sie kommen nach Jericho. Und als er von Jericho auszog
samt seinen Jüngern und einer großen Volksmenge, saß ein Sohn des Timäus, Bartimäus der
Blinde, am Weg und bettelte. Und als er hörte, dass es Jesus von Nazareth war, begann er zu
rufen und sprach: Jesus, du Sohn Davids, erbarme dich über mich! Und es geboten ihm viele,
er solle schweigen; er aber rief noch viel mehr: Du Sohn Davids, erbarme dich über mich!
Und Jesus stand still und ließ ihn [zu sich] rufen. Da riefen sie den Blinden und sprachen zu
ihm: Sei getrost, steh auf; er ruft dich! Er aber warf seinen Mantel ab, stand auf und kam zu
Jesus. Und Jesus begann und sprach zu ihm: Was willst du, dass ich dir tun soll? Der Blinde
sprach zu ihm: Rabbuni, dass ich sehend werde! Da sprach Jesus zu ihm: Geh hin; dein
Glaube hat dich gerettet! Und sogleich wurde er sehend und folgte Jesus nach auf dem Weg."
Dieser Mann verstand sein großes Bedürfnis für Christus und schrie im Glauben zu Gott
heraus. Wir müssen zur gleichen Stellung in unseren Leben kommen. Die Menschen sagen
uns, dass wir ruhig sein sollen und Gott auf den Wegen der Menschen suchen sollen -
vielleicht etwas weniger dramatisch. Die Menschen (Menge) waren zwischen Bartimäus und
Christus, und er merkte, dass seine Hoffnung nicht darin lag, den Menschen zu gehorchen
(oder den Weg der Menschen zu beachten), also schrie er noch intensiver heraus. Hätte
Bartimäus auf dieMenschen gehört, wäre er immer noch blind, und sein Glaube wäre geknickt
worden. Der Mensch kann ein großer Stein des Anstoßes auf dem Pfad zu Gott sein. Wenn
wir wirklich unser Bedürfnis für Gott sehen und herausschreien, antwortet Er. Wir müssen
erkennen, dass unsere Hoffnung in Ihm und nicht bei den Menschen liegt. Bartimäus kam zu
Christus und warf sein Kleidungsstück (das alte Leben) weg. Wir müssen bereit sein, den
alten, sündigen, abgefallenen Weg zu verlassen, um das Leben zu bekommen, das nur in
Christus gefunden wird. Das Vertrauen dieses Mannes zu Jesus rettete ihn und dann "folgte"
er Christus auf "dem Wege" nach. Bemerke, dass, nachdem man geistliche Sicht erhält, man
nachfolgt. Dies ist die Frucht! Wir müssen auf Gott schauen, die Menschen missachten, das
Alte verlassen und großen Glauben haben und täglich nachfolgen.

Hier ist ein Geheimnis: Psalm 25,14 "Das Geheimnis des HERRN ist für die, welche ihn
fürchten, und seinen Bund lässt er sie erkennen." Wenn wir Gottes Willen kennen und
wünschen ihn auszuführen, wird Er die Blindheit von unseren Augen wegnehmen und wir
werden verstehen. Matthäus 11,25: "Zu jener Zeit begann Jesus und sprach: Ich preise dich,
Vater, Herr des Himmels und der Erde, dass du dies vor den Weisen und Klugen verborgen
und es den Unmündigen geoffenbart hast!" Wir müssen demütig und abhängig werden, um
das Reich Gottes zu sehen. Die Klugen und Weisen sind stolz und verlassen sich auf das
Selbst. Diese sehen ihren Bedarf nach Reue und einem neuen Herzen nicht (Jes. 6,9+10).
Jene, die kleine Kinder vor Christus sind, verstehen, was die Gelehrtesten nicht verstehen
(Luk. 10,21; 1. Kor. 1,19, 27+28). Jesus nahm einmal einen blinden Mann aus der Stadt
Bethsaida heraus, um ihn zu heilen (Mark. 8,22+23). Warum? Weil diese Stadt voll
Ungläubigkeit war. Lukas 10,13: "Wehe dir, Chorazin! Wehe dir, Bethsaida! Denn wenn in
Tyrus und Sidon die Wundertaten geschehen wären, die bei euch geschehen sind, so hätten sie
längst in Sack und Asche sitzend Buße getan (auch Matth. 11,21)." Sobald der Mann geheilt
wurde, forderte Jesus ihn auf, nicht in die Stadt zu gehen oder es irgendjemandem in der Stadt
zu sagen(Mark. 8,26). Wehe über Bethsaida!

Jesus hatte im Tempel gelehrt. Die religiösen Männer jedoch nahmen die Dinge, die Christus
sagte, nicht an. Johannes 8,59 – 9,1: "Da hoben sie Steine auf, um sie auf ihn zu werfen. Jesus
aber verbarg sich und ging zum Tempel hinaus, mitten durch sie hindurch, und entkam so.
Und als er vorbeiging, sah er einen Menschen, der blind war von Geburt an." Jesus kam als
Licht in diese Welt, damit wir nicht in der Finsternis wandeln würden (Joh. 8,12). Jesus sagte
bezüglich des blinden Mannes: Johannes 9,4+5 "Ich muss die Werke dessen wirken, der mich
gesandt hat, solange es Tag ist; es kommt die Nacht, da niemand wirken kann. Solange ich in
der Welt bin, bin ich das Licht der Welt." Die Religiösen hatten das Licht Gottes
zurückgewiesen, aber hier war ein Mann, der es empfangen würde (Jes. 42,16). Bemerke,
dass Christus nicht in Sorge war über die vielen, die damit beschäftigt waren Steine zu
suchen; er war nur für den einen besorgt. Die modernen Religiösen sagen uns (als ob wir
irgendetwas tun könnten) wir müssen die Masse/die Vielzahl überzeugen und
bekehren, aber Christus ist immer noch um den einen besorgt. Der Mann, der blind geboren
wurde ist ein Sinnbild für die geistliche Blindheit, in die wir alle geboren sind (Natur).
Johannes 9,6+7: "Als er dies gesagt hatte, spie er auf die Erde und machte einen Brei mit dem
Speichel und strich den Brei auf die Augen des Blinden und sprach zu ihm: Geh hin, wasche
dich im Teil Siloah (das heißt übersetzt: ‚Der Gesandte’)! Da ging er hin und wusch sich und
kam sehend wieder." Jesus benötigte Glauben (Gehorsam) vom blinden Mann. Die Religiösen
hatten alles, was Jesus getan hatte, in Frage gestellt, dieser Mann gehorchte im Glaube und
wurde ganz heil gemacht und kam sehend [wieder]. Dieses große Wunder wurde in Folge
seiner Bereitschaft zu gehorchen ausgeführt. Dies war weit mehr als eine physische Heilung,
eine Umwandlung des Herzens. Als die Religiösen von der Heilung des blinden Mannes
hörten, waren sie nicht so beeindruckt. Es scheint, dass Jesus diesen Mann am Sabbat geheilt
hatte, und dies war ein großes religiöses Nein! Nein (sie verstanden die Absicht des Sabbats
nicht)! Ein großes Verhör wurde gehalten und betraf diese Angelegenheit und als der blinde
Mann Jesus anerkannte, wurde er aus der Synagoge ausgestoßen (Joh. 9,34). Die Religiösen
sagten dem blinden Mann, dass er ein Sünder sei (Joh. 9,34) sei, und es stellte sich heraus, sie
waren auch Sünder. Er sah seinen großen Bedarf für Christus, die religiösen Männer taten es
nicht - dies war der große Unterschied. Der Religiösen dachten, dass sie Gott dienten; sie
waren aber blind und weit entfernt von Ihm. Der blinde Mann endete darin, Gott zu sehen und
[Ihm] zu dienen. Johannes 9,35-39: "Jesus hörte, dass sie ihn ausgestoßen hatten, und als er
ihn fand, sprach er zu ihm: Glaubst du an den Sohn Gottes? Er antwortete und sprach: Wer ist
es, Herr, damit ich an ihn glaube? Jesus aber sprach zu ihm: Du hast ihn gesehen, und der mit
dir redet, der ist es! Er aber sprach: Ich glaube, Herr! Und fiel anbetend vor ihm nieder. Und
Jesus sprach: Ich bin zum Gericht in diese Welt gekommen, damit die, welche nicht sehen,
sehend werden und die, welche sehend, blind werden." Der blinde Mann erhielt das Licht,
demütigte sich und verehrte die Quelle [= betete Jesus, den Sohn Gottes an]. Erinnere Dich
an Kapitel zwei (Jesus erhöhte sich nicht selbst), dass Jesus nicht selbst offenbarte, wer Er
war. Jesus offenbarte sich [jedoch] diesem blinden Mann. Warum? Er war bereit, Schmach
um Christi Willen zu erleiden, war Christi Befehlen gegenüber gehorsam (Joh. 9,7) und hatte
ein empfängliches Herz (seine Eltern jedoch nicht – Joh. 9,20-22). Christus hatte gesagt:
Johannes 14,21 "Wer meine Gebote festhält und sie befolgt, der ist es, der mich liebt; wer
aber mich liebt, der wird von meinem Vater geliebt werden, und ich werde ihn lieben und
mich ihm offenbaren (Auch Offb. 3,20)." Die selbstgerechten, religiösen Männer wiesen das
Licht zurück und verstärkten ihre Finsternis. Die Demütigen werden erhoben, und die Stolzen
werden erniedrigt (Matth. 23,12).

Es ist eine Sache des Herzens!

Gott sieht unsere Herzen an (prüft sie) und Er hat ein Verlangen nach jenen (streckt sich aus
zu denen), die Ihm wirklich dienen wollen, (2. Chr. 16,9; 1. Kor. 4,5; 1. Kön. 8,39; 2. Chr.
6,30) - er versteht alles Trachten der Gedanken (1. Chr. 28,9). Psalm 119,2: "Wohl denen, die
seine Zeugnisse bewahren, die ihn von ganzem Herzen suchen." Das, was in unserem Herzen
ist, zeigt sich in unseren äußeren Taten. David war ein Mann, der wirklich Gott von seinem
ganzen Herzen liebte. David hatte gesündigt und einige schlimme Dinge gemacht. Er beging
Ehebruch und dann plante er einen Mord, um ihn zu vertuschen. David jedoch erkannte
wirklich seine Sünde, war darüber betrübt und bereute vor Gott und folgte Ihm mit seinem
ganzen Herzen nach. Der Schlüssel ist der, dass David über seinen Verstoß trauerte und die
Richtung änderte. David war König doch immer noch demütigte er sich sehr vor dem König
der Könige. Apostelgeschichte 13,22: "... erweckte er ihnen David zum König, von dem er
auch Zeugnis gab und sprach: ‚Ich habe David gefunden, den Sohn des Isai, einen Mann nach
meinem Herzen, der allen meinen Willen tun wird’." Bemerke, dass Gott erfreut war, weil
sein Herz [dazu bestimmt war] Gottes Willen zu tun. Gottes Willen zu erfüllen, ist ihn
auszuführen. Darum dreht sich alles! Dies war nicht das Endergebnis mit Salomo dem Sohn
Davids (5. Mose 17,17). Salomo war dem Herrn gefolgt, aber: 1. Könige 11,4 "Und es
geschah zu der Zeit, als Salomo alt geworden war, da wendeten seine Frauen sein Herz
anderen Göttern zu, so dass sein Herz nicht mehr ungeteilt mit dem HERRN, seinem Gott,
war wie das Herz seines Vaters David." Salomo baute die Höhen, die eine Falle für die Leute
und Könige von Juda wurden (1. Kön. 11,5-9; 2. Kön. 23,13). Salomos Sohn, Rehabeam
richtete sein Herz nicht darauf, den Herrn zu suchen, und dies war böse (2. Chron. 12,14).
Lasset uns König Amaziah betrachten: 2. Chronik 25,2 "Und er tat, was recht war in den
Augen des HERRN, doch nicht von ganzem Herzen." Bemerke, dass Gott seine Taten
bestätigte, aber sich seine Motive ansah. Amaziah, diente Gott in einem gesetzlichen
(pharisäischen) Sinn und sein Dienst, wie richtig er auch gewesen sein mag, war von keinem
Wert. Jetzt betrachte König Asa: 1. Könige 15,14 "Die Höhen freilich wurden nicht
abgeschafft; doch war das Herz Asas ungeteilt [engl. perfekt] mit dem HERRN sein Leben
lang." Er wandelte nicht perfekt [vollkommen] (die Höhen waren von Salomo gebaut worden
– 2. Kön. 23,13), aber sein Herz war vor Gott richtig, und dies war das, was letztlich wichtig
war. Wir dürfen uns jedoch nicht betrügen lassen, dass wir Eines denken und etwas anderes
tun können. Unsere Taten zeigen unsere wahre Natur. Also: Einer Liste von „Du sollst“ und
„Du sollst nicht“ zu folgen, hat überhaupt keinen Wert, wenn es aus irgend einem anderen
Grunde getan wird außer aus Liebe und Hingabe zu Gott. Wenn man solche Liebe und
Hingabe zu Gott hat, wandelt man auch nicht absichtlich auf eine Gott entgegengesetzte Art
und Weise. Du könntest nie Dinge aushecken zu tun, von denen Du weißt, dass sie falsch
sind, und immer noch behaupten, dass Du Liebe und Hingabe an Gott hast – es ist nicht
möglich. König David sagte in 1. Chron. 29,17: "Ich weiß, mein Gott, dass du das Herz
prüfst, und an Aufrichtigkeit hast du Wohlgefallen; darum habe ich dies alles in
Aufrichtigkeit meines Herzens freiwillig gegeben; und ich habe jetzt mit Freuden gesehen,
wie dein Volk, das sich hier befindet, dir bereitwillig gegeben hat." Gott wird Dein Herz
prüfen (1. Thess. 2,4; Jer. 11,20; 17,10)! Gott kennt die Geheimnisse des Herzens (Psalm
44,21). Denke daran, was über König Hiskia gesagt wurde: 2 Chronik 31:20-21 "So handelte
Hiskia in ganz Juda, und er tat, was gut, recht und getreu war vor dem HERRN, seinem Gott.
Und in all seinem Werk, das er im Dienst des Hauses Gottes und nach dem Gesetz und Gebot
unternahm, um seinen Gott zu suchen, handelte er von ganzem Herzen, und so gelang es ihm
auch." Er tat das, was Gottes Willen entsprach von seinem ganzem Herzen, und er machte es
deshalb gut.

Der Herr sucht das aufrichtige und ehrliche Verlangen in unseren Herzen Ihm zu dienen (Luk.
16,15). Dies zeigt sich in unseren täglichen Leben. Wenn wir unsere Sünde bekennen, ist er
treu und gerecht zu verzeihen. Wir dürfen nie das Erbarmen und die Gnade Gottes als ein
Mittel benützen, um unser Eigenes und unsere egoistischen Begierenden auszuleben – unsere
Taten werden uns betrügen. Gott schickte seinen Propheten: 1. Könige 14,7+8 "Geh hin, sage
Jerobeam: So spricht der HERR, der Gott Israels: Weil ich dich aus der Mitte des Volkes
erhöht und zum Fürsten über mein Volk Israel gesetzt habe, so dass ich das Königreich dem
Haus Davids entrissen und es dir gegeben habe, weil du aber nicht gewesen bist wie mein
Knecht David, der meine Gebote befolgte und mir nachfolgte von ganzem Herzen, so dass er
nur tat, was in meinen Augen recht ist." König Jehu von Israel achtete auch nicht darauf, Gott
von seinem ganzen Herzen zu folgen (2. Kön. 10,31). Wir müssen mit ganzem Herzen
nachfolgen, um Gott zufrieden zu stellen. König Hiskia bat Gott auf seinem Sterbebett: Jesaja
38,3 "und er sprach: Ach, HERR, gedenke doch daran, dass ich in Wahrheit und mit ganzem
Herzen vor dir gewandelt bin und getan habe, was gut ist in deinen Augen! Und Hiskia weinte
sehr." Gott war einverstanden und verlängerte sein Leben um fünfzehn Jahre (V. 5). Wir
müssen ständig unsere eigenen Herzen und Motive prüfen und Gott darum bitten, dasselbe zu
tun, und – wenn notwendig - müssen wir bereuen (2. Kor. 13,5; Psalm 139,23). Wir müssen
in Liebe und Glauben dienen. Psalm 32,11: "Freut euch an dem HERRN und seid fröhlich, ihr
Gerechten, und jubelt alle, die ihr aufrichtigen Herzens seid!" Eines Tages wird Gott die
Absichten des Herzens von jeder Person offenbaren (1. Kor. 4,5). Wenn Du Gott mit Deinem
ganzen Herzen suchst, findest Du Ihn (Jer. 29,13).

Jesus sagte in Matthäus 15,18+19: "Was aber aus dem Mund herauskommt, das kommt aus
dem Herzen, und das verunreinigt den Menschen. Denn aus dem Herzen kommen böse
Gedanken, Mord, Ehebruch, Unzucht, Diebstahl, falsche Zeugnisse, Lästerungen." Dies sind
die Dinge, die einen Menschen verunreinigen. Gott sieht unsere Herzen an, und sie werden
mit größter Sicherheit offenbaren, wo unsere Hingabe ist. Denn mit dem Herzen glaubt ein
Mensch an Christus zur Gerechtigkeit (Röm. 10,9+10). Wir müssen zur Gerechtigkeit leben!
Simeon prophezeite von Jesu Kommen und sagte, dass Er widersprochen werden würde, weil
die Gedanken aus vielen Herzen offenbar werden würden (Luk. 2,34+35). Oh Mensch sei
gewiss, dass das, was Du in dein Herz gibst, sicherlich wieder daraus hervorkommen wird.
Judas 1,21: "Bewahrt euch selbst in der Liebe Gottes und hofft auf die Barmherzigkeit
unseres Herrn Jesus Christus zum ewigen Leben." Manche haben reuelose Herzen und
speichern Zorn auf für den Tag des Zorns und Offenbarung des gerechten Gericht Gottes, der
jeden Menschen entsprechend seiner Taten belohnt (Röm. 2,5+6). Wir müssen uns an
folgendes erinnern: Sprüche 15,11 "Totenreich und Abgrund sind dem HERRN bekannt, wie
viel mehr die Herzen der Menschen!" Hebräer 3,12: "Habt acht, ihr Brüder, dass nicht in
einem von euch ein böses, ungläubiges Herz sei, das im Begriff ist, von dem lebendigen Gott
abzufallen!"
Dies ist sehr schön: 1. Korinther 8,3 "Wenn aber jemand Gott liebt, der ist von ihm erkannt."
Wenn wir wirklich Gott lieben, weiß er wer wir sind (Nahum 1,7). Der Schöpfer von allen
weiß, wer Du bist, wenn Dein Herz auf Ihn gerichtet ist! Gibt es am Gerichtstag irgendetwas,
das wertvoller ist, als dass Gott Wohlgefallen an Dir hat? 1. Johannes 4,17: "Darin ist die
Liebe bei uns vollkommen geworden, dass wir Freimütigkeit haben am Tag des Gerichts,
denn gleichwie Er ist, so sind auch wir in dieser Welt." Zu lieben ist zu gehorchen. 1.
Johannes 2,5: "Wer aber sein Wort hält, in dem ist wahrhaftig die Liebe Gottes vollkommen
geworden. Daran erkennen wir, dass wir in ihm sind." 1. Johannes 5,3: "Denn das ist die
Liebe zu Gott, dass wir seine Gebote halten; und seine Gebote sind nicht schwer."

Ja Herr!

Bist du ein Pilger, der nur hindurchwandelt, dem Pfad von Jesus folgend? Es gibt gute
Nachrichten für Dich mein Freund, der Pfad von Christus endete nicht am Kreuz, aber setzte
fort zum ewigen Leben... Müde gewordene Pilgrime finden Ruhe und Absicht [Ziel]:
Johannes 14,2: "Im Haus meines Vaters sind viele Wohnungen; wenn nicht, so hätte ich es
euch gesagt. Ich gehe hin, um euch eine Stätte zu bereiten." Wenn wir Christus folgen,
werden wir sein, wo Er ist (Joh. 12,26). Der Geist führt, wer will nachfolgen? "Der HERR ist
mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf grünen Auen und führt mich zu
stillen Wassern. Er erquickt meine Seele, er führt mich auf rechter Straße um seines Namens
willen. Und wenn ich auch wanderte im finsteren Todestal, so fürchte ich kein Unglück; denn
du bist bei mir, dein Stecken und dein Stab, die trösten mich. Du bereitest vor mir einen Tisch
angesichts meiner Feinde; du hast mein Haupt mit Öl gesalbt, mein Becher fließt über. Nur
Güte und Gnade werden mir folgen mein Leben lang und ich werde bleiben im Haus des
HERRN immerdar (Psalm 23)." Der Herr ist immer noch am Führen (denn er ist Seinem Wort
treu), folgst Du nach (Jes. 49,10)? Oder schlimmer, versuchst Du selbst zu führen?

Lukas 9:23: "Er (Jesus) sprach aber zu allen: Wenn jemand mir nachkommen will, so
verleugne er sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich täglich und folge mir nach." Du folgst
jemandem oder etwas nach, aber wem oder was? 1. Petrus 2,21: "Denn dazu seid ihr berufen,
weil auch Christus für uns gelitten und uns ein Vorbild hinterlassen hat, damit ihr seinen
Fußstapfen nachfolgt." Der Pfad ist schmal, aber der Führer ist sicher. Nimm an, dass du in
einem tiefen, dunklen Wald warst. Es gab viele Hindernisse wie Dornen/wildes
Rosengestrüpp, wilde Tiere, gefährlichen Sand [?, engl.: = „quick sand“], dichtes
Untergehölz, spitze Felsen und hohe Berge mit schmalen Felsbänken. Nimm an, dass es
pechschwarz war, und Du kein Licht hattest. Du warst hoffnungslos verloren und ohne
Verpflegung. Wenn dann plötzlich ein erfahrener Führer mit Kenntnis auftauchen würde, wie
man den Wald und Berg überqueren könnte, und die ganze, notwendige Versorgung hätte, die
Du (ohne jede Kosten für Dich) brauchen würdest: Wärest Du nicht begeistert? Würdest Du
nicht klar die Anweisungen des Führers befolgen? Wäre nicht all Dein Glaube und Vertrauen
in den Führer als Dein Retter? Du kannst versuchen, durch dieses Leben allein zu gehen.
Vielleicht wirst Du hoffnungslos in die Sorgen dieser Welt verfangen oder wirst von Deinem
Widersacher (Teufel) und seinen Plänen verschlungen oder versinkst in Deinen eigenen
Begierden. Du wandelst blind und weißt nicht was die Zukunft für Dich bereit hält, oder was
die Ergebnisse deiner vielen Entscheidungen sein werden. Gott weiß alles! Er will das Beste
für Dich. Willst Du nicht Deinen Glauben und Vertrauen in Ihn allein setzen? Deine
Bemühungen schlagen fehl - es ist ganz eindeutig. Sein Weg schlägt nie fehl.
Jesus sagte immer wieder: "Komm, folge mir nach!" Die Einladung ist immer noch offen,
aber die Zeit geht zu Ende. Johannes 20,21: "Da sprach Jesus wiederum zu ihnen: Friede sei
mit euch! Gleichwie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch." Es ist Zeit, wirklich in
der Nachfolge aktiv zu werden! Was hindert Dich?

Schluss[folgerungen]

Der Autor will nicht auf irgendeine Weise implizieren, dass Du völlig verloren oder auf
Deinem Weg zur Hölle bist, wenn Du nicht in einem vollkommenen Leben wandelst. Du
musst die Natur Deines Herzens prüfen, um festzustellen, ob Deine Zuneigungen auf
himmlische oder irdische Dinge gerichtet sind - Dein ewiger Zustand wird von Gott allein
bestimmt/erkannt. Es gibt einen großen Unterschied zwischen dem, für das Selbst zu leben
oder für Gott zu leben, und wir müssen den Unterschied verstehen. Der klarste Indikator sind
die Zuneigungen des Herzen. Wer sitzt als die Autorität in deinem Leben - Christus oder das
Selbst? Für Christus zu leben, ist, aufopfernd auf eine Weise zu sein, die Jesus zuerst in alle
Aspekte deines Lebens stellt und das Fleisch verleugnet, um dieses zu erreichen. Du gibst
gerne Deinen Willen auf, um Seinen zu vollführen. Entscheidungen werden getroffen, indem
sie auf den Geist und das Wort basiert sind. Das geistliche Leben ist ein tägliches Bewusstsein
von der Verderbtheit von Deinem eigenen Herzen und einem Trauern über jede persönliche
Sünde oder Sünde um Dich herum - Du erkennst Deinen Bedarf für Christus. Deine
Gedanken sind auf Jesus gerichtet, und Dein Verlangen ist wie Christus zu werden. Deine
Beziehung dauert an durch einem täglichen Glaubenswandel und durch das Suchen des Herrn
im Studieren Seines Wortes und im Gebet (Kommunikation). Wirst Du vom Geist geführt?
Gehorchst Du, wenn Du überführt wirst? Das Selbstleben tendiert sich darin zu zeigen, dass
man die guten Dinge im Leben (oder dem Nötigen) sucht (verweilt) und einen Bedarf nach
konstanter Unterhaltung hat, der von persönlicher Begierde angetrieben wird. Einer, der für
das Selbst lebt, ist sich nicht bewusst (unaufmerksam) oder selbstzufrieden mit den meisten,
kleinen Sünden (Gedanken, Taten, Handlungen) im täglichen Leben. Sprüche 14,9: "Die
Toren treiben Gespött mit ihrer Schuld, unter den Redlichen aber ist [Gottes] Wohlgefallen."
Entscheidungen basieren auf dem, was Du tun willst oder auf Deinen Zielen im Leben. Opfer
und Verleugnung sind Dinge, die vermieden werden und störend für Deine Bedürfnisse sind.
Moral und Lebensstil mögen aufgrund der Handlungen der Mehrheit um Dich herum gerichtet
werden, statt viel mehr auf der Wahrheit und der Absicht von Gottes Wort. 2. Petrus 3,14:
"Darum, Geliebte, weil ihr dies erwartet, so seid eifrig darum bemüht, dass ihr unbefleckt und
tadellos vor ihm erfunden werdet in Frieden!" Frieden ist die Versöhnung zwischen Gott
(dem Vater) und den Menschen, das Christus (durch Sein großes und anerkanntes Opfer)
anbietet - Offenbarung 5,9. Ohne Fleck und untadelig zu sein, ist nach Gerechtigkeit zu
hungern und zu dürsten und sich Christi Ebenbild anzupassen, so wie wir vom Geist geführt
werden (1. Joh. 1,6; 2,4). Jene im Fleisch tendieren dazu, ungebührende Wichtigkeit auf das
Hier und das Jetzt zu platzieren, anstatt einen ewigen Ausblick zu haben, der sie auf die
Wiederkunft des Herrn vorbereitet (2. Kor. 4,18). Kolosser 3,1+2: "Wenn ihr nun mit Christus
auferweckt worden seid, so sucht das, was droben ist, wo Christus ist, sitzend zur Rechten
Gottes. Trachtet nach dem, was droben ist, nicht nach dem, was auf Erden ist." Das Leben
eines Nachfolgers ist im Himmel (nicht in dieser Welt); also erwarten wir unseren gesegneten
Herrn und Heiland Jesus Christus, um bei Ihm zu sein (Phil. 3,20).

Jesu Botschaft für die Nachfolger: Johannes 12,24-26 "Wahrlich, wahrlich, ich sage euch:
Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, so bleibt es allein; wenn es aber stirbt,
so bringt es viele Frucht. Wer sein Leben liebt, der wird es verlieren; wer aber sein Leben in
dieser Welt haßt, wird es zum ewigen Leben bewahren. Wenn jemand mir dienen will, so
folge er mir nach; und wo ich bin, da soll auch mein Diener sein; und wenn jemand mir dient,
so wird ihn [mein] Vater ehren."

The English Continuation you will find under www.libertytothecaptives.net by David D. Neal

http://libertytothecaptives.net/books_by_david_neal.html