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UNICEF beklagt weltweite Bildungskrise wegen Corona-Pandemie

Seit fast einem Jahr sind nach Angaben des UN-Kinderhilfswerks UNICEF mehr als 168 Millionen Kinder
weltweit wegen Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie vom Schulunterricht ausgeschlossen. 214
Millionen Kinder hätten mehr als drei Viertel ihres Unterrichts verpasst, berichtet das Hilfswerk der
Vereinten Nationen. Exekutivdirektorin Henrietta Fore sprach von einer "katastrophalen Bildungskrise".
Laut UNICEF waren von März 2020 bis Februar dieses Jahres 14 Länder weitgehend im Lockdown. Zwei
Drittel dieser Länder gehören zu Lateinamerika und der Karibik und haben insgesamt 98 Millionen
Schulkinder.

Politik berät über weiteres Vorgehen in der Corona-Pandemie


Bund und Länder wollen sich an diesem Mittwoch auf ihren weiteren Kurs in der Corona-Pandemie
verständigen. Grundlage für die Beratungen mit Kanzlerin Angela Merkel ist ein vorläufiger
Beschlussentwurf. Danach soll der Lockdown in Deutschland vor allem wegen der Gefahr durch die neuen
Virusvarianten grundsätzlich bis zum 28. März verlängert werden. Gleichzeitig deuten sich weitere
Öffnungsschritte an, allerdings abhängig vom regionalen Infektionsgeschehen und mit einer "Notbremse",
falls die Inzidenzzahlen wieder deutlich steigen sollten.

Italien verlängert Corona-Reisesperren bis nach Ostern


Italien dehnt zentrale Corona-Beschränkungen wie die Reisesperren im Land um einen Monat bis nach
Ostern aus. Zudem müssen alle Schulen in Hochrisiko-Gebieten, den sogenannten Roten Zonen, schließen.
Das teilte Gesundheitsminister Roberto Speranza mit. Damit bleibt es in der ersten großen Reisezeit zu
Ostern bis 6. April verboten, die Grenzen zwischen den 20 italienischen Regionen zu überqueren.
Ausnahmen gibt es etwa für die Arbeit und in Notfällen. Speranza und Experten wiesen darauf hin, dass die
britische Virus-Variante in Italien mit deutlich über 50 Prozent der Fälle vorherrschend sei.

Teenager in Hongkong als Aktivist verurteilt


Als bisher jüngste Person ist ein Teenager in Hongkong wegen der pro-Demokratie-Proteste 2019 schuldig
gesprochen worden. Der zur Tatzeit 14-Jährige hatte gestanden, auf Anweisung anderer eine Benzinbombe
auf Polizisten geworfen zu haben. Das zuständige Gericht verurteilte den Jugendlichen wegen Randalierens
und Brandstiftung und wies ihn in eine Jugendhaftanstalt ein. Die Dauer der Haft in der chinesischen
Sonderverwaltungszone wird von der Justizvollzugsanstalt festgelegt, wobei die Mindestdauer einen Monat
und die Höchstdauer ein halbes Jahr beträgt.

Tichanowskaja wegen "Vorbereitung von Unruhen" auf Fahndungsliste gesetzt


Wegen angeblicher "Vorbereitung von Unruhen" haben die Behörden von Belarus die im Exil lebende
Oppositionspolitikerin Swetlana Tichanowskaja zur Fahndung ausgeschrieben. Das zuständige
Untersuchungskomitee veröffentlichte ein Video, auf dem zu sehen sein soll, wie Tichanowskaja mit
Gleichgesinnten über Pläne zur Besetzung von Regierungsgebäuden in Gomel spricht. Eine Sprecherin
Tichanowskajas bestritt dies. Um Machthaber Alexander Lukaschenko zu schwächen, setzt Tichanowskaja
auch auf "eine starke Allianz" der neuen US-Regierung mit der EU. Das Regime werde dieses Jahr stürzen,
sagte sie.

DFB-Pokal: Dortmund zieht ins Halbfinale ein


Borussia Dortmund steht nach einem Sieg beim Westrivalen Borussia Mönchengladbach im Halbfinale des
DFB-Pokals. Der BVB gewann das brisante Viertelfinal-Duell bei seinem künftigen Trainer Marco Rose mit
1:0 und schaffte damit im dritten Anlauf erstmals einen Pokal-Erfolg in Gladbach. Jadon Sancho nutzte in
einem intensiven Spiel einen schweren Abspielfehler von Nationalspieler Florian Neuhaus zum einzigen
Treffer der Partie. Trainer Rose hatte vor gut zwei Wochen bekanntgegeben, dass er im Sommer nach
Dortmund wechselt.