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USA offiziell wieder im Pariser Klimaabkommen

Die neue US-Regierung hat eine politische Kehrtwende im Kampf gegen die
Erderwärmung versprochen. Das Thema werde künftig auf allen diplomatischen Ebenen
einfließen, erklärte Außenminister Antony Blinken. Zuvor waren die Vereinigten Staaten
förmlich in das Pariser Klimaabkommen von 2015 zurückgekehrt, was der
amerikanische Sonderbeauftragte John Kerry als "historisch" bewertete. Ziel der
Vereinbarung von Paris ist es, die Erderwärmung auf maximal zwei Grad im Vergleich
zum vorindustriellen Zeitalter zu begrenzen. Die USA waren unter Präsident Donald
Trump 2015 aus dem Abkommen ausgetreten.

Biden setzt auf Zusammenarbeit mit Europa


Mit einem klaren Bekenntnis zur transatlantischen Partnerschaft hat sich US-Präsident
Joe Biden erstmals in einer Rede direkt an die Europäer gewandt. Seine Regierung wolle
das Vertrauen der Europäer zurückgewinnen, sagte Biden bei der virtuellen Münchner
Sicherheitskonferenz. Insbesondere Russland warf er eine Bedrohung der Demokratie
vor. "Der Kreml greift unsere Demokratien und Institutionen an", so Biden wörtlich.
Zugleich warnte er vor der Rückkehr zu einer "Blockwelt wie im Kalten Krieg".

US-Regierung plant neue Sanktionen gegen russische Unterstützer


von Nord Stream 2
Die neue US-Regierung will offenbar bereits bestehende Sanktionen gegen einen am
Pipeline-Projekt Nord Stream 2 beteiligten russischen Unternehmer erweitern. Dazu
legte das Außenministerium dem Kongress einen entsprechenden Bericht vor. Demnach
sollen sowohl der Eigner als auch sein Schiff "Fortuna" für die Beteiligung am Bau der
Ostsee-Gaspipeline bestraft werden. Die USA lehnen den Bau der rund 1200 Kilometer
langen Röhre mit der Begründung ab, Europa werde dadurch noch abhängiger von
russischem Erdgas. Gleichzeitig würde nach der Fertigstellung die Nachfrage nach US-
Gas sinken.

Experten besorgt über Verbreitung der britischen Coronavariante


in Deutschland
In Deutschland mehren sich die Hinweise auf eine mögliche neue Verschärfung der
Corona-Pandemie. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts liegt die sogenannte
Reproduktionszahl mit 1,01 nach mehreren Wochen erstmals wieder über dem wichtigen
Schwellenwert von 1,0. Damit stecken rein rechnerisch 100 Infizierte 101 weitere
Menschen an. Dies wird als Hinweis darauf gedeutet, dass sich die deutlich
ansteckendere britische Virusvariante trotz des Lockdowns auch in Deutschland
verbreitet. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg von 56,8 am Freitag auf 57,8. Die
Gesundheitsämter meldeten 9164 Neuinfektionen.

Spanien kein Corona-Hochrisikogebiet mehr


Wegen sinkender Corona-Neuinfektionszahlen wird Spanien ab Sonntag von der
Bundesregierung nicht mehr als Hochrisikogebiet angesehen. Das beliebte Urlaubsland
der Deutschen sei dann nur noch "normales" Risikogebiet, gab das Robert Koch-Institut
im Internet bekannt. Die Entscheidung bedeutet, dass direkt bei der Einreise aus
Spanien kein negativer Corona-Test mehr vorgezeigt werden muss. Allerdings gibt es die
Verpflichtung, sich spätestens 48 Stunden danach testen zu lassen. Von einer
zehntägigen Quarantäne kann man sich nach fünf Tagen durch einen weiteren Test
befreien.

Impfskandal in Argentinien hat Folgen


Nach Bekanntwerden eines Corona-Impfskandals hat Argentiniens Präsident Alberto
Fernández seinen Gesundheitsminister zum Amtsverzicht gedrängt. Ginés González
García erklärte, er reiche auf den ausdrücklichen Wunsch des Präsidenten hin seinen
Rücktritt ein. Ein regierungsnaher Journalist hatte in einer Radiosendung erzählt, er sei
nach einem Telefonat mit González García ins Gesundheitsministerium bestellt worden,
um sich impfen zu lassen. Allerdings wäre er noch gar nicht an der Reihe gewesen.
Insgesamt soll sich der Minister 3000 Impfdosen zur persönlichen Verfügung reserviert
haben.

Polizei untersucht Vorwürfe gegen "Schock-Rocker"


Nach Bekanntwerden von Missbrauchsvorwürfen gegen den US-Sänger Marilyn Manson
hat die Polizei in Los Angeles eine Untersuchung eingeleitet. Gegenstand der
Ermittlungen seien Vorfälle häuslicher Gewalt in den Jahren 2009 bis 2011, teilte die
Polizei mit. Mehrere Frauen hatten kürzlich schwere Anschuldigungen gegen den 52-
Jährigen erhoben. Dabei geht es um sexuellen Missbrauch bis hin zur Vergewaltigung.
Manson wies die Vorwürfe als - so wörtlich - "schreckliche Verfälschungen der Realität"
zurück.

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