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Medien: Tokios Olympia-Chef Mori tritt nach Sexismus-Eklat zurück

Der Vorsitzende des Organisationskomitees der Olympischen Sommerspiele in Tokio, Yoshiro Mori, beugt sich nach seinen
sexistischen Aussagen offenbar dem öffentlichen Druck und tritt zurück. Wie japanische Medien berichten, will der 83-Jährige
seinen Rückzug am Freitag offiziell verkünden. Mori hatte vergangene Woche gesagt, Frauen hätten Schwierigkeiten, sich
"präzise auszudrücken". Die Berichte über Moris Äußerungen hatten in Japan Entrüstung ausgelöst. Premierminister Yoshihide
Suga erklärte, solche Kommentare "sollten nicht erlaubt sein".

Joe Biden führt Telefonat mit Chinas Staatschef Xi Jinping


Zum ersten Mal seit seiner Amtsübernahme vor gut drei Wochen hat US-Präsident Joe Biden mit Chinas Staats- und Parteichef
Xi Jinping telefoniert. Nach Angaben des Weißen Hauses in Washington hat Biden dabei seine "grundlegenden Sorgen" über
Pekings wirtschaftliche Praktiken, die Repression in Hongkong und Menschenrechtsverletzungen in Xinjiang unterstrichen.
Beide Staatsoberhäupter hätten auch über den Kampf gegen die COVID-19-Pandemie und die gemeinsamen
Herausforderungen für die Gesundheit in der Welt und den Klimawandel gesprochen.

US-Demokraten greifen Trump im Impeachment-Prozess an


Am zweiten Tag des Impeachment-Prozesses gegen den ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump haben die Vertreter der
Anklage ihn als "Ober-Anstifter" der gewalttätigen Erstürmung des Kapitols am 6. Januar bezichtigt. Trump habe ein "schweres
Verbrechen gegen die Verfassung" begangen, sagte der Demokrat Jamie Raskin. Je zwei Tage lang haben die Anklage und die
Verteidigung Gelegenheit, ihre Argumente vorzubringen. Für eine Verurteilung Trumps ist am Ende eine Zweidrittelmehrheit
im Senat erforderlich, die angesichts der Mehrheitsverhältnisse in der Kongresskammer aber unwahrscheinlich ist.

USA kündigen Sanktionen gegen myanmarisches Militär an


Zehn Tage nach dem Militärputsch in Myanmar haben die USA Strafmaßnahmen gegen hohe Generäle und ihre Familien
angekündigt sowie gegen Unternehmen, die mit dem Militär kooperieren. US-Präsident Joe Biden forderte eine umgehende
Rückkehr zur Demokratie und die Freilassung der inhaftierten Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi. Im ganzen Land
protestierten erneut Tausende Menschen gegen das Militär. Gleichzeitig wurden nach Angaben der Partei von Suu Kyi, der
Nationalen Liga für Demokratie, von den Sicherheitskräften wieder zahlreiche Politiker und Offizielle verhaftet.

Bekannte Frauenrechtlerin in Saudi-Arabien wieder frei


Nach 1001 Tagen ist die Frauenrechtsaktivistin Ludschain al-Huthlul in Saudi-Arabien aus der Haft entlassen worden. Das
teilte ihre Schwester auf Twitter mit. Allerdings stehe sie weiter unter Bewährung und dürfe das Land innerhalb der nächsten
fünf Jahre nicht verlassen. International wurde die Freilassung al-Huthluls begrüßt. US-Präsident Joe Biden würdigte sie als
"kraftvolle Kämpferin für die Frauenrechte". Al-Huthlul war 2018 wegen ihres Protests gegen das Fahrverbot für Frauen in
Saudi-Arabien festgenommen und Ende 2020 verurteilt worden.

Uber verzeichnet fast eine Milliarde Dollar Minus im Quartal


Der US-Fahrdienstvermittler Uber hat wegen der Corona-Pandemie erneut einen deutlichen Verlust eingefahren. Eigenen
Angaben zufolge machte das Unternehmen im vierten Quartal des vergangenen Jahres einen Verlust von 968 Millionen Dollar.
Der Umsatz ging demnach im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 16 Prozent auf 3,2 Milliarden Dollar zurück. Der Verlust in
der Mobilitätssparte um mehr als die Hälfte im Vergleich zum Vorjahr konnte teilweise durch kräftige Zuwächse beim
Lebensmittellieferdienst Uber Eats ausgeglichen werden.