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GESCHICHTE

DES ARABISCHEN SCHRIFTTUMS

BAND I

, Q U R’ÄN W ISSEN SCH A FTEN · H A D iT


G E SC H IC H T E · FIQH · DOGM ATIK · M YSTIK

B IS ca. 430 H.

VON

F U A T S E Z G IN

L E ID E N
E. J. B R IL L
1967
Copyright i g 6y hy E . J . Brill, Leiden, Netherlands. H E R R N P R O F E SS O R D R . W I L L Y H Ä R T N E R
A ll rights reserved. No part of this book may he reproduced or translated in
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PRINTED IN GERMANY BY RHEINGOLD-DRUCKEREI MAINZ


IN H A L T S V E R Z E IC H N IS

V o r w o r t ................ ..................................................................................... IX

Erstes K ap ite l: Qur’änw issenschaften........................... ... i


I. Qur’änlesung ...................................................................... ... 3
A. Umaiyadische Z e i t ...................................................................... 6
B. Abbasidische Zeit bis ca. 430 H .................................................. 8
II. Qur’ä n a u s le g u n g .............................................................................. 19
A. Umaiyadische Z e i t ........................................... ... ....................... 25
B. Abbasidische Zeit bis ca. 430 H ........................... ... 53

Zweites K apitel: I J a d i t .......................................................................... 50


Einführung.................................................................................................. 53
A. Umaiyadische Zeit ...................................................................... 84
B. Abbasidische Zeit bis ca. 430 H .................................................. 90

Drittes Kapitel: Geschichtsschreibung ...................................................235

I. Einführung. . ....................................................... ... 237


II. Geschichte des arabischen Altertum s............................................... 257
A. Umaiyadische Z e i t ...................................................................... 257
B. Abbasidische Zeit bis ca. 430 H .................................................. 265
III. Prophetenbiographie........................................ .................................. 275
A. Umaiyadische Z e i t ........................................... ... 275
B. Abbasidische Zeit bis ca. 430 H .................................................. 287
IV . W elt-und R eich sgesch ich te................... ................................... ... 3°3
A. Umaiyadische Zeit . . .................... .... . . ........................... 3°3
B. Abbasidische Zeit bis ca. 430 H . .......................................... · 3°9
V. L o k al-u n d Stadtgeschichte.................... ... 339
A. Umaiyadische Z e i t .............................................................. ... · 339
B. Abbasidische Zeit bis ca. 430 H. . .......................................... 343
1. Lokal- und Stadtgeschichte in Zentral- und Südarabien . . 343
2. Lokal- und Stadtgeschichte in S y r ie n ................................... 347
3. Lokal- und Stadtgeschichte im ‘Iräq ................................... 348
4. L o k al-u n d Stadtgeschichte in Persien und dem Osten . . . 351
5. Lokal- und Stadtgeschichte in Ä gypten und Nordafrika . . 354
6. Lok al-un d Stadtgeschichte in Spanien. . . . . . . . . .......361
V I. Kultur- und Literaturgeschichte...................................................... 365
A. Umaiyadische Z e i t ...................................................................... 3^5
B. Abbasidische Zeit bis ca. 430 H .................................................. 369
VIII INHALTSVERZEICHNIS

Viertes Kapitel: F i q h ....................... .......................................................391


Einführung................................................................................................. 393
A. Umaiyadische Z e i t ...................................................................... 401
B. Abbasidische Zeit bis ca. 430 H ................................................... 408
1. Die vier orthodoxen R echtsschulen....................................... 408 VO RW O RT
a) Hanafiten . ...........................................................................409
b) M älik ite n .............................................................................. 457 Den Anstoß zu diesem Buch gab mein vor 15 Jahren gefaßter
c) Säfi'iten.................................................................................. 484
Entschluß, die verdienstvolle Geschichte der arabischen Litteratur
d) iJ a n b a lite n .............................................................. ... 502
von Carl Brockelmann durch die Istanbuler Handschriften zu er­
2. Unabhängige R echtsschulen........................................... .... . 516
gänzen. Bei Beginn der Arbeiten wußte ich nicht, auf welch schwie­
3 -S i‘a ........................................................................................... 524
riges Unterfangen ich mich eingelassen hatte. Meinem Vorgänger
a) Im am iten.............................................................................. 525
b) Zaiditen.................................................................................. 552 ist es sicherlich nicht anders ergangen. Wer aber erst einmal so weit
c) I s m ä 'ili t e n .......................................................................... 57 i ist, die Schwierigkeiten des Unternehmens richtig zu begreifen und
d) Qarmaten............................... ...............................................582 seine Breite zu überblicken, der ist auch schon durch den Umfang
e) N u s a ir it e n .......................................................................... 583
der gesammelten Materialien so stark an den Gegenstand gebunden,
4. Ib ä^ ten .............................................................. ... 585
daß er nicht mehr von ihm loskommt.
Fünftes Kapitel: Dogm atik.......................................................................587 Manchen Neubearbeiter hätte die Feststellung abschrecken kön­
Einführung...................................................... ...........................................589 nen, wie unterschiedlich die Meinungen über die Leistungen seines
A. Umaiyadische Z e i t .......................................................................591 Vorgängers waren, wie streng er oft beurteilt und wie scharf er
B. Abbasidische Zeit bis ca. 430 H ................... .................................. 598 kritisiert wurde, und darüber hinaus, wie häufig ihm tatsächlich
1. Ahl as-sunna............................... ... 598 Fehler unterlaufen sind; doch habe ich in ihm und seinem oft be­
2. M u 't a z ila ........................... ....................... ............................... 613 schwerlichen Leben, von dem er mehr als 50 Jahre diesem Buch
Sechstes Kapitel: M ystik ................... ...................................................... 629
gewidmet hat, stets ein Vorbild gesehen und einen Ansporn, die
Hoffnung nicht aufzugeben mit meinem Versuch, dem Arabisten
Einführung..................................................................................... 631
zu nützen und die Arbeit für den nächsten Schritt voranzutreiben.
A. Umaiyadische Z e i t ............................... ... ................................... 633
B. Abbasidische Zeit bis ca. 430 H ................... ............................ 635 Die K ritik an Brockelmanns inzwischen klassisch gewordenem
W erk m ag oft berechtigt sein. Gleichwohl sollte man nie aus der
Literaturverzeichnis, Bibliotheken und Sammlungen
einseitigen Perspektive des Lesers die Schwierigkeiten vergessen,
arabischer Handschriften .......................................................... . 677
die der Verfasser eines solchen Werkes bewältigen m ußte: so viel
Literaturverzeichnis................... .......................................................679
Material wie möglich zu sammeln und zu sichten, zu identifizieren
Bibliotheken und Sammlungen arabischer Handschriften . . . . 706
und anzuordnen. So ist er häufig außerstande, seine Vorstellungen
A. A b k ü r z u n g e n ................................... ... ............................... 706
von der zweckmäßigsten Systematik ganz zu verwirklichen (die
B. Bibliotheken und S a m m lu n g e n ....................................... 710
sich zudem erst im Laufe der Arbeit klar ausprägen) , und muß sich
Allgemeine Bibliographien ................................ ........................ 770
oft darauf beschränken, das Material vorzulegen.
Indices.............................................. .......................................................... 773 Der erste Plan war also, ein Supplement zum W erk von Brockel­
I. A u to r e n .......................................................................................... 775 mann auf Grund der Istanbuler Handschriften zu schaffen. Nach
Π. Büchertitel ................................................... ............................... 855 einiger Zeit entschloß sich O. Rescher, der große Kenner der ara­
III. Moderne Verfasser, Herausgeber, B e a r b e i t e r ................ 1 · 923 bischen Literaturgeschichte, sich an der Arbeit zu beteiligen und
N a c h t r ä g e ...................................... ... ................................................... 933 seine Materialien, die er seit langem, vor allem während seiner
T ätigkeit in der Süleymaniye-Bibliothek, gesammelt hatte, zur
B erichtigu ngen.................................. ............................... ... ....................... 936
X VORWORT VORWORT XI

Verfügung zu stellen und zu redigieren. Aber er gab seine für mich An Plan und Form dieses ersten Bandes, den ich im Grunde ge­
unschätzbare Mitarbeit auf, als ich nach ca. sechs Monaten den nommen nur als einen ersten Versuch betrachte, fühle ich mich bei
Entschluß faßte, mich nicht mit dem ursprünglich Geplanten zu den weiteren Bänden nicht gebunden.
begnügen, sondern so weit wie möglich alle uns zugänglichen Mate­ Die Möglichkeit von Änderungen, die sich erst während des
rialien zusammenzutragen, einmal aus den nach der G A L erschie­ Druckes ergaben, werde ich bei dem zweiten Band ohne Zögern
nenen Katalogen und Untersuchungen und zum anderen durch ergreifen. A m meisten wird natürlich die Kritik weiterhelfen. Der
eigenes Studium der gedruckten Literatur und der Bestände an zweite Band, der vor dem vorliegenden Band druckfertig war,
Handschriften. Die Unabsehbarkeit von Durchführung und A b ­ behandelt die Poesie, Prosa, Philologie, Unterhaltungsliteratur und
schluß eines solchen Vorhabens ließen Kescher bei seinem Alter erbaulichen Schriften aus demselben Zeitraum. Der dritte Band
von einer Beteiligung absehen. soll die Übersetzungen, die Philosophie und Naturwissenschaften
Die Pläne änderten sich immer wieder, die Entscheidung über umfassen. D avon ist bis jetzt nur ein Teil geschrieben, in dem
die vorliegende Form fiel erst vor anderthalb Jahren, als die ersten - nach einem früheren Plan - die Anfänge der arabischen Natur­
beiden Bände zum Druck fertiggestellt und faktisch eine Neu­ wissenschaften in der umaiyadischen Zeit dargestellt werden. Nach
bearbeitung des Brockelmannschen Werkes geworden waren. In meinen neuesten Vorstellungen müssen die Übersetzungen ins
beiden Bänden sind die gesamten verfügbaren Materialien bearbei­ Arabische als eine Quelle der arabischen Wissenschaft für einen
tet, die Angaben Brockelmanns kontrolliert und durch \veitere größeren Zeitraum behandelt werden, wobei die neuen Untersu­
Angaben, wie z. B. Datum der Handschrift, Zahl der Folia und chungen und Entdeckungen unter Berücksichtigung der hervor­
Bände, ergänzt worden. Zuerst werden die von Brockelmann an­ ragenden Arbeiten von Steinschneider zur Sprache kommen sollen.
geführten Handschriften angegeben, darauf folgen die neu gefunde­ Es ist z. Zt. noch nicht zu übersehen, ob die genannten Gebiete bis
nen. Die Absicht, dem Buche eine von der G A L unabhängige Form zum Anfang des 8. Jahrhunderts der Higra zusammengefaßt werden
zu geben, konnte allerdings nicht so weit verwirklicht werden, daß können, so daß der Leser die Entw icklung der betreffenden Zweige
auch innerhalb der Aufzählung der W erke eines Verfassers der der Wissenschaft über einen größeren Zeitraum verfolgen kann. Die
Supplement-Charakter aufgegeben worden wäre: eine völlige Neu­ Entscheidung darüber hängt im wesentlichen vom Umfang der
ordnung der Materialien hätte zuviel Zeit gekostet, was ich dem Materialien und der Behandlungsweise der Themen ab.
wartenden Leser nicht glaubte, zumuten zu dürfen. Zudem steht Der Sachindex, den der Leser in dem vorliegenden Band ver­
zu befürchten, wenn man den Versuch unternimmt, eine ideale missen wird, wird erst am Ende des zweiten Bandes zur Verfügung
Form der Anordnung zu erreichen, die ohnehin nicht zu erreichen stehen. Der dritte Band wird voraussichtlich mit einem selbständi­
ist, daß dann die Materialien der weiteren Bände wegen ihres rie­ gen Sachindex versehen sein. Die anonymen Schriften, für deren
sigen Umfangs aus Zeitgründen gar nicht mehr dargeboten werden Entstehungszeit keine Anhaltspunkte vorliegen, werden nach A b­
können. schluß des gesamten W'erkes im Rahmen des Sachindexes angeführt
Einige Fachleute zogen die Verschmelzung der Materialien der werden.
von mir befolgten Methode vor, bei der die bisher bekannten Ma­ Vielleicht wäre bessere Arbeit zu leisten gewesen, wenn mir eine
terialien deutlich (durch ein Zeichen) von den neu hinzugekomme­ finanzielle U nterstützung zur Verfügung gestanden hätte. Fast alle
nen getrennt werden. Ihre Begründung war, man dürfe beispiels­ meine mehrmaligen Reisen innerhalb Europas, nach Nordafrika,
weise die in einer Bibliothek vorhandenen Handschriften ein und dem Nahen und Mittleren Osten bis nach Indien, habe ich aus
desselben Werkes nicht voneinander trennen und die Bibliothek meinen eigenen M itteln finanzieren müssen. Dazu kommen noch
nicht zweimal nennen. Doch bheb ich bei dem einmal gewählten die Ausgaben für die Mehrzahl meiner Mitarbeiter und die Anschaf­
Verfahren, das zum Ziel hat, dem Leser zu einem schnellen Über- fung der Nachschlagewerke, Kataloge, Fotokopien und Auszüge
bhck über die Materialien zu verhelfen, die erst in den letzten Jahren aus Zeitschriften. Zw ar hatte die U N ESCO schon vor einigen Jahren
ans Licht gekommen sind. eine U nterstützung für eine Neubearbeitung der G AL bereitgestellt.
VORWORT X III
X II VORWORT

aber das zu diesem Zweck gebildete Kom itee zögerte seine Entschei­ unterzog, die höchst anregend und ermutigend für mich war. -
dung darüber, ob meine Arbeit mit Hilfe dieses Fonds finanziert Großen D ank schulde ich meinem lieben Freund, Herrn Professor
werden sollte, immer wieder hinaus. Der entscheidende Grund des M. Schramm (Tübingen), mit dem ich bei jeder Gelegenheit über
Zögerns lag vermutlich darin, daß man bei einem solchen W erk die Probleme des arabischen Schrifttums diskutieren konnte und
die Zusammenarbeit mehrerer Gelehrter für unerläßlich hielt. Man dessen Ansichten mir immer neue Anregungen gaben. Einige Ein­
wollte dabei so vorgehen, daß jeder Gelehrte ein bestimmtes Gebiet führungen des vorliegenden und einen großen Teil des zweiten
des arabischen Schrifttums übernehmen sollte. Der Verfasser dieser Bandes hat er gelesen und mit wichtigen Bemerkungen versehen.
Zeilen bestreitet natürlich nicht, daß ein Mensch allein alle Gebiete Für dieses Buch hat auch der Direktor der Firma E. J. Brill,
dieser Literatur kaum beherrschen kann, aber er sah von sich aus H err F. C. Wieder, viel getan. Von den warnenden Stimmen, ein
keine Möglichkeit, eine solche Zusammenarbeit zu verwirklichen. Mensch allein könne diese Arbeit nicht durchführen, hat er sich nicht
Außerdem ist er der Meinung - und dieser Gedanke wird immer beeinflussen lassen, mich nie gedrängt und mir in allem freie Hand ge­
stärker - , daß die Untersuchungen über das arabische Schrifttum lassen. E r hat nicht nur die Druckkosten übernommen, sondern mich
noch nicht weit genug fortgeschritten sind, daß aber eine notwen­ auch bei der Erstellung des Manuskriptes finanziell unterstützt.
dige Bedingung für solch ein opus commune die Übereinstimmung D ie M itarbeit von Herrn cand. phil. W olfhart Heinrichs ist außer­
in der Frage der Entstehungszeit der verschiedenen in ihm behan­ ordentlich w ichtig gewesen. E r hat das Manuskript der beiden Bände
delten Literaturzweige wäre. Man muß vielleicht noch lange Zeit von A nfang bis Ende gelesen. Mit seinen erstaunlich großen Kennt­
warten, muß diesen Versuch eines einzelnen sich noch mehrmals nissen und scharfsinnigen Einwänden hat er mich auf viele Fehler
wiederholen lassen, erneut Materialien und Untersuchungen sam­ und Inkonsequenzen aufmerksam gemacht. Mit gleicher Sorgfalt
meln, bis eine derartige Zusammenarbeit möglich wird. und Gewissenhaftigkeit hat er auch die erste und zweite Korrektur
A nstatt aber weitere Schwierigkeiten anzuführen, möchte ich gelesen. Ohne seine Hilfe läge dem Leser das Buch noch unvoll­
mit Freude und Dankbarkeit über die mir anderweitig erwiesene ständiger und mit mehr Fehlern behaftet vor. Herrn Heinrichs
Hilfe sprechen: m öchte ich an dieser Stelle meine große Dankbarkeit ausdrücken.
Wenn ich überhaupt meine Arbeit fortsetzen konnte, so verdanke Ich m uß auch meinem lieben Kollegen Herrn Dr. W . Saltzer
ich das Herrn Professor W . Härtner (Frankfurt), der mir sofort danken, der die Einführungen im Manuskript und ihre Korrekturen
seine Hilfe anbot und meine Existenz sicherte, als ich aus politischen gelesen und nützliche Anmerkungen dazu gemacht hat.
Gründen ig6o mein Institut und etwas später meine H eim at ver­ Meine D ankbarkeit gilt auch meinen Istanbuler Mitarbeitern,
lassen mußte. Herr Professor Härtner hat es mir nicht nur ermög­ H errn Dr. Salih Tug, den Herren Ramazan §e§en, Y usuf Ziya
licht, daß ich mich in seinem Institut jahrelang der A rbeit an diesem K avak^i, Mehmet Özhan, Ali D aryal sowie dem Direktor der
Buch widmen konnte, sondern er stand mir darüber hinaus bei jeder Zähiriya-Bibliothek, Damaskus, Herrn Dr. ‘Izzat Hasan, und dem
auftretenden Schwierigkeit bei. E s ist nicht m it ein paar W orten zu Bibliothekar des D ar al-Kutub, Kairo, Herrn F u ’äd Saiyid, die mir
sagen, was ich von ihm als Naturwissenschaftshistoriker profitieren bereitwilligst Auskunft erteilt haben.
durfte und wie unschätzbar mir im besonderem seine Meinung als E s wäre eine große Unterlassung, wollte ich an dieser Stelle
Kenner der arabischen Wissenschaft gewesen ist. Ich habe lange auf nicht meine Frau erwähnen. Jede Zeile, vom ersten bis zum letzten
diesen Tag warten müssen, an dem ich meine D ankbarkeit durch W ort, zeugt von ihrem Anteil an Geduld und Gedanken. Der Index
diese Zeilen zum Ausdruck bringen und diesen B and H errn P ro­ stam m t allein von ihrer Hand. Es ist wahr, daß ohne ihre Hilfe
fessor Härtner mit größter Freude zueignen kann. dieses Buch nicht hätte geschrieben werden können. Ihr gilt mein
Auch meinem hochverehrten Lehrer Herrn Professor H . R itte r wärm ster Dank.
Fuat Sezgin
bin ich zu großem Dank verpflichtet, da er mir viele seiner M ateria­
lien zur Verfügung stellte und manche Einführung zu den verschie­ F ran kfu rt am Main, am 27. Dezember 1966
denen Gebieten der Wissenschaft einer K ritik und Beurteilung Institu t für Geschichte der Natur^vissenschaften
VORBEM ERKUNGEN

Das arabische Alphabet ist auf folgende Weise transkribiei


w orden:
1 ’,ä d d ύ k
V b j d i. t J 1
o t j r Ji z Γ m
z c ö n
t J L
u- s t g 0 h
Σ S
LT· s f w, ü
C ^
s J q iS y. i
t

Folgende Abkürzungen sind mit geringen Abweichungen vo:


Brockelmann übernommen worden:
a. = A b ü ; Ah. = Ahm ad; ‘A . = 'Ali; ‘Al. = ‘Abdallah; ‘Aq.
‘Abdalqädir; ‘Ar. = ‘A bdarrahm än; b. = Ibn; H. Hasan; Hus. =
H usain; Ibr. = Ibrähim ; Ism. = Ism ä‘il; M. = Muhammad; ‘U. =
‘Um ar; Sul. = Sulaimän; ‘Utm . = ‘Utm än; Yüs. = Y üsuf; K. =
Kitäb; R. = Risäla.
A u f das Zeichen © bei den bereits von Brockelmann angeführter
Verfassern folgen Angaben über weitere Handschriften und Edi
tionen, die Brockelmann nicht zur Verfügung standen. Das Ende dei
Aufzählung neuer Materialien kennzeichnet O.
Mit Anführungsstrichen werden Angaben von Brockelmanr
versehen, die ohne Nachprüfung übernommen worden sind.
E RSTES K A P IT E L

Q U R ’Ä N W I S S E N S C H A F T E N
I. Q U R ’ Ä N L E SU N G

A ls der Qur’än, der bereits zu Lebzeiten des Propheten von


verschiedenen ze^ßAjy-Sekretären niedergeschrieben’· und unter Abü
B ak r und ‘U m ar gesammelt^ vi^orden war, von einer durch ‘Utmän
eingesetzten Kommission herausgegeben^ wurde, war damit das
Schwergewicht zur schriftlichen Überlieferung hin verschoben wor­
den^. D ie von dieser Kommission, namentlich von Z aid b. T ä b it,
S a'Id b. a l - ‘ Ä s, ‘A r . b. a l- H ä r it und ‘A l. b. az-Zubair®, offiziell
zusam mengestellten vier Qur’änexemplare konnten jedoch manche
der älteren, vor allem die von Ibn Mas'Od und U b a iy b. K a ‘b, nicht
verdrängen. Diese von der Kommission ‘Utm än's herausgegebenen
Exem plare, die in verschiedene Städte geschickt wurden, enthielten
auch selbst manche Varianten®. ‘U tm än’ und ‘Ä ’isa® sollen sogar
über einige Schreibfehler im T e x t gesprochen und die Hoffnung aus­
gedrückt haben, daß die Araber sie mit ihrem Sprachgefühl schon
in Ordnung bringen würden. Außerdem setzte jetzt das Streben ein,
nach der Aussprache des jeweiligen Stammes zu lesen, wie es bereits
zu Lebzeiten des Propheten® vorgekommen war, und dies rief auch
nach der Zusammenstellung eines offiziellen Our’äntextes eine Reihe
verschiedener Lesarten hervor. Bereits einige täbi‘ün legten großen
W ert darauf, denselben Qur’änvers in fünf verschiedenen Lesarten
rezitieren zu können^“. Noch andere Faktoren haben mitgewirkt,
daß sehr früh das Studium des geschriebenen Qur’äntextes ein­
setzte und sich rasch weiterentwickelte.
Die einfachsten philologischen Tätigkeiten im Zusammenhang
m it dem Qür’ än begannen bald nach der Herausgabe der ‘utmäni-

1 S. Nöldeke, Gesch. d. Qor. II, i ff.


2 S. eb. II, 11 -14 , s. noch ZarkasI, Burhän I, 235.
3 S. Nöldeke, eb.
* S. Bergsträsser, Gesch. d. Qor. III, 119·
^Nöldeke, a. a. O., II, 54-55.
’ S. Bergsträsser, a. a. O., 8, 120.
’ S. bei Bergsträsser, a. a. O., 2.
®Ibn a. Däwüd, Afasä/zi/33-34; Tabarl, Tafsir V I, 16; Bergsträsser, eb.
®Tabari, Tafsir ed. Ah. Säkir I, 56.
Eb. 53.
4 QUR’ÄNWISSENSCHAFTEN I. Q ü R ’ ÄNLESUNG

sehen Rezension. Nach zahlreichen Berichten führte A b u l - A s w a d genau ausgesehen hat, wissen wir nicht. Jedoch dürfen wir an­
a d -D u ’ a l i (st. 69/688) auf Veranlassung von Z iyäd b. A b ih (st. nehmen, daß er eine eigene K opie mit Vokalzeichen war, was
53/673) die ersten Vokalzeichen ein, die aus Zeichen für die Vokale manchmal als „lahü '■anhu nusha” '^ zum Ausdruck kommt.
und die Nunation bestanden^. Nach einer anderen Überlieferung Unsere ältesten Quellen für Varianten der von ‘Utmän, ‘Al. b.
tat dies sein Schüler N a s r b . ‘ Ä sim (st. 89/707, n. a. 90/708)^. Diese Mas'üd und U baiy hergestellten Exemplare scheinen die Qur’än-
Neuerung forderte den Widerspruch einiger sahäba und älterer kommentare des ersten Jahrhunderts der Higra zu sein. Die Frag­
täbVün, darunter ‘Al. b. ‘Umar, Qatäda, an-N aha‘i und M. b. Sirin, mente dieser alten Kom m entare bei a t- T a b a r i und in FadäHl von
heraus^. A b u ‘U b a id al-Q. b. S a llä m verzeichnen mehrere dieser alten Les-
Die Einführung der Pieneschreibung im Qur’äntext scheint auch arten^. Vielleicht werden uns eines Tages Uberliefererindices der
auf dieselbe Zeit zurückzugehen. W ie I b n A b i D ä w ü d as-Sig^stäni alten Kom m entare und ^'iVä’a-W erke ermöglichen, einige Abhand­
uns berichtet, hatte der Statthalter von Basra, ‘U baidalläh b. Ziyäd lungen über Qur’ änlesung aus dem ersten Jahrhundert der Higra
(st. 69/688) seinen Sekretär Y a z id a l- F ä r is i dam it beauftragt^. zu rekonstruieren und ein klares B ild von den Anfängen dieses
Die Einteilung des Qur’än in verschiedene Teile wird im allgemeinen Literaturzweiges zu gewinnen. Der älteste uns bekannte Titel ist
als Verdienst des Statthalters von K üfa, al-H aggäg b. Yüsuf®, be­ K . f i 1-qirü‘ a von Y a h y ä b. Y a 'm a r (st. 89/707), einem Schüler von
trachtet. Die Bezeichnungen für die Fünfer- und Zehnerabschnitte A b u l-A s w a d a d -D u ’a l i . Es wurde in W äsit verfaßt und brachte
wurden von dem bereits erwähnten G ram m atiker N a s r b. ‘Äsim® die Varianten der berühmten Qur’ änexemplare. Bis zum 4. Jh.
eingeführt. Das älteste uns bekannte W erk über die Verseinteilung der H igra soll es ein maßgebendes Nachschlagbuch gewesen sein^.
ist '■Awäiir al-Qufän von Q a t ä d a ’’ (st. 118/736). A u f ungefähr Ein anderes frühes Buch dieser A rt war das K . Ihtiläf masähif
dieselbe Zeit geht die erhaltene Abhandlung des M u'taziliten ‘Am r as-Säm wa-l-Higäz wa-l-Iräq von ‘Al. b. ‘ Ä m ir al-Yahsubi (st. 118/
B. ‘U b a id (80/699-144/761) udT. Agzä* talät mi'a wa-sittln^ zurück. 736)^. Falls uns die Angabe des Kataloges von Chester B eatty nicht
Schon in der zweiten H älfte des ersten Jahrhunderts der H igra irreführt, ist aus derselben Zeit das Garn' von ‘ Ä s im ®erhalten.
hatten sich um einige täbi'-ün in Medina, M ekka, K ü fa und Basra Die uns bekannten ältesten Bücher über die Trennung und Zu­
Lesartenschulen gebildet®. Uber die ersten schriftlichen A ufzeich­ sammenschreibung von W örtern, Pausa und Orthographie des
nungen der Lesarten erfahren wir nicht direkt aus den Quellen. Nur Qur’än gehen ungefähr auf dieselbe Zeit zurück. So verfaßte z. B.
die Angaben über die Beziehungen der Schüler zu den Lehrern ‘Al. Β. ‘ÄMIR auch ein Buch über al-Maqtü' wa-l-mausül^, S a i b a
geben uns einige Hinweise. Man liest in den Biographien immer b . N is ä h al-Madani (st. 130/747), einer der Lehrer von A b u ‘A mr

wieder „A h a ia 1-qira‘a '■anhu ^ardan” '^^, im Unterschied zu ,,Rawa b . a l - ‘A l ä ’ , ein K . a l-W u q ü f. Das K . al-Waqf wa-l-ihtida‘ von

1-qirä‘a '■anhu” , was uns aus der Äfliiii-Methodologie bekannt ist. demselben A b u ‘A m r b . a l - ‘A l ä ’ w ar noch im 5. Jh. H . im Umlauf,
Unter dem zuerst angeführten Ausdruck versteht man, daß der als a l -H a t i b a l - B a g d ä d I in Damaskus das Überlieferungsrecht
Schüler dem Meister den T ex t vorgelesen hat. W ie dieser T e x t nun dafür erhielt». Aus jener Zeit stammen auch die ältesten Bücher
über die Verszählung des Qur’än, die wir kennen: K . al-'Adad von
1 S. Zubaidl, Tabaqät 13-14 ; Däni, Naqt 132-133; Ibn ‘A tiya, Muqaddima AL-HASAN AL-B a SRI (st. 110/728), ‘ ÄSIM AL-ÖAHDARi (st. I28/745)
zu öäwii' 276; Bergsträsser, a. a. O., 261-262.
2 S. Zubaidl, a. a. O., 21; Ibn 'A tiya, a. a. O., 276.
®S. Bergsträsser, a. a. O., 262.
* öazarl, 6 äya I, 351, Nr. 1504, eb. I, 471, Nr. 1965.
‘ ϋΤ. 117; Bergsträsser, a. a. O., 255.
“ S. K . al-Masähif 119 f.; Ibn ‘A tiya, a. a. O., 276; Bergsträsser, a. a. O., 2 Vgl. Bergsträsser, a. a. O., 57-59, 82-83.
260. ä s . Ibn ‘A tiya, Muqaddima 276.
®Gazari, öäya II, 336; Bergsträsser, a. a. O., 258. ‘ S. Ibn an-Nadim 36, vgl. Bergsträsser, a. a. O., 9, der daran zweifelt.
' S. Ibn Sa‘d VII^, 273. * Ch. B ea tty 4693.
8 Ch. B eatty 3165 (£E. 31-40 , 7. Jh. H.). ' S. Ibn an-Nadim 36.
®Vgl. Bergsträsser, a. a. O., 162-169. ’ S. Gazari, a. a. O., I, 330, Nr. 1439.
S. z. B. Gazarl, Gäya I, 602, Nr. 2457, I, 603, Nr. 2463. ®In seiner MaSyaha Zähiriya, mag. 18 (i28'>).
6 q u r ’ä n v v is s e n s c h a fte n I. qu r’änlesung

und von A b u ‘A m r Y a h . b . a l - H ä r i t a d - D i m ä r i (st. 145/762)1. I bn a n -N adim S. 36 erwähnt sein K . IhtiläJmasähif as-Säm wa-l-Higäz
wa-l-'Iräq und sein Buch al-Maqtü'· wa-l-mausül f i l-Qurän. Seine Qur’än­
Der letztere schrieb auch über die Orthographie [higä‘ ) des Qur’än®.
lesung wurde von späteren Generationen immer wieder bearbeitet. Da­
Der Versuch der Grammatiker, eine streng puristische Qur’än- von sind erhalten: al-Hiläf bain qirä'at 'AI. b. 'Ämir wa-bain qirä’at
lesung zu schaffen, scheint in der umaiyadischen Zeit unternommen Abi 'Amr b. al-'AW von ‘A. b. ‘Asäkir b . a l -M uraööab al-Batä’ihi
worden zu sein. Das IJitiyär f i l-qirä’a ^alä madhah aW-arahiva von (st. 572/1176, s. Safadi, Nakt 214; Suyüti, Bugya 343) Bursa, Hara99i
M. B. ‘A r . b . M u h a is in * (st. 123/740) und A^slhtiyär seines Schülers 726/1 (1^-21^, 634 H.).
‘IsÄ Β. ‘U. AT-TAQAFi^ (st. 149/766) Stießen jedoch auf Widerstand®.
Sehr wahrscheinlich war der bedeutendste V ertreter dieser Lite­ 2 . ‘Al. B. K a t i r b. al-M uttalib ad-Däri, einer der sieben kanoni­
raturgattung der Philologe A b u ‘A m r b . a l -*A l ä ’ , dessen zahlreiche schen Qur’änleser, wurde 45/665 in Mekka geboren und hörte bei
Bücher wir mit Ausnahme einer kleinen Abhandlung® nur noch in mehreren sahäba. Außer in der Our’ änlesekunst war er in der
späteren Bearbeitungen benutzen können. In diesem Zusammen­ 'arabiya bewandert. E r war qädi in Mekka und starb dort 120/738.
hang ist es besonders wichtig, auf ein Buch zu verweisen, das be­ Ibn a. Hätim, Öarh 11,2, 144; Ibn an-Nadim 28; Ibn Hall. I, 314;
deutende Fragmente von Abhandlungen älterer Qur’änleser ent­ Gazari, Cäya I, 443-445; Ibn Hagar, Tahdib V, 367-368. - Bergsträsser
166 und passim; Zirikli IV, 255.
hält und sie mit der Lesung von A b u ‘ A m r b . a l - ‘A l ä ’ vergleicht,
nämlich auf al-Hiläf bain qirä‘at '■Al. b. '■Ämir wa-bain qirä'at Abt Dikr al-hiläf bain-riwäyat 'Al. b. Katir wa-bain qirä'at Abi 'Amr b. al-
Άτηγ b. al-'AW . . . 'Al. b. K atir . . . 'Äsim . . . Hamza . . . usw. 'A W von ‘A. b. ‘Asäkir b. al-M u raö 0ab al-Batä’ihi (st. 572/1176) Bursa,
Hara99i 726/2 (21^-37^ 634 H.). - Qirä'at Ibn Katir von Abü ‘Amr
von ‘A . b. ‘Asäkir b . a l -M u r a g g a b al-Batä’ihi (st. 572/1176)’ .
ad-Däni (st. 444/1053, s. Br. I, 407) Rabat, Auqäf 957. - R. f l qirä’at
Ibn K . von ‘Ar. b. a. l-Qäsim al-M iknäsi (st. 1082/1671) Taimür I, 281,
tafsir 611 (S. 1-69). - anon. Qä'idat Ibn K . Azhar I, 121, qirä’a 1171
(f. 54-64, i i i o H.).
A. Umaiyadische Zeit
3 . ‘ ÄsiM b. a. n-Naggüd Bahdala, einer der sieben kanonischen
1. ‘Abdallah b . ‘ Ä m ir b. Y azid al-Yahsubi aus Dam askus wurde Qur’änleser, lebte in K üfa. Außer irri Hadit, das er bei mehreren
21/641, n. a. 8 H. geboren und zählt zur ersten Generation der täbi'ün gehört hatte, war er auch in der Our’änlesung bewandert.
täbi'ün. Von den sieben kanonischen Qur’ änlesern ist er der älteste. E r starb 127/745.
Seine Qur’änlesung stützte sich hauptsächlich auf die des Prophe­ Ibn a. ilätim , Garh III,1, 340-341; Ibn an-Nadim 29; Tahdib Ibn
tengenossen al-Mugira b. a. Sihäb. Unter al-W alid b. ‘Abdalm alik 'Asäkir V II, 119-121; Ibn Hall. I, 304-305; Dahabi, Mizän II, 5; Gazari,
übernahm er das qädi-kmi in Damaskus. E r starb 118/736. Öäya I, 346-349; Ibn Hagar, Tahdib V, 38-40. - Bergsträsser 167 und
passim; Zirikli IV, 13.
Ihn a. Hätim, Garh 11,2, 122-123; Ibn an-Nadim 29; Dahabi, Mizän Garn' 'Äsim Ch. Beatty 4693 (ff. 1-69,10. Jh. H.). - Mufrad 'Äsim . ..
II, 51; Öazari, Öäya 1, 423-425; IbnHagar, TahdibV, 274-276. - Berg- ilh. von seinem Schüler Abü ‘Amr Hafs b. Sul. (st. 180/796). - Dikr
strässeri68 und passim; Zirikli IV, 228. ai-hiläf bain qirä'at Abi Bakr b. Bahdala 'Äsim . . . wa-bain qirä'at Abi
'Amr b. al-'AW von ‘A. b. ‘Asäkir b . a l -M uraögab (st. 572/1176) Bursa,
^ Ibn an-Nadlm 37. Hara99i 726/3 {38^-70^, 634 H.). - Riwäyat 'Äsim von Abu l-Qäsim Ah.
2 Ibn an-Nadim 36, Bergsträsser, a. a. O., 21. b. Ga‘far b. Ah. b. Idris al-G äfiqI (st. 569/1173, s. Br. S I, 723) Taimür I,
ä Gazarl, Cäya II, 167, Nr. 3118. 281, tafsir 145 (596 H.). - Faid al-wadüd bi-qirä^at Hafs 'an 'Äsim b. a.
‘ Eb. I, 613, Nr. 2498. n-Naggüd von M. b . ‘A ßDALBÄQi al-Hanbali (st. 1126/1714, s. Br. II, 327)
5 Bergsträsser, a. a. O., 120-121. Berl. 648 (ff. 60-75, 1261 H.), Taimür I, 286, tafsir 392, erweitert von
• R. f i 1-qirä‘a in der Überlieferung von Y a h . b . a l -M u b ä r a k a l - Y a z id i seinem Schüler Ibr. b. Ism. a l -‘A d a w i , dessen Qawä'id as-saniya f l
(st. 202/817) Zähirlya, qir. 342 (ff. 146-149, s. ‘Izz. y . I, 103). Falls diese A b ­
qirä^at Hafs 'an 'Äsim min tariq as-Sätiblya Berl. 649 (ff. 1 -2 5 ,1150 H.),
handlung in der Bearbeitung von a l - Y a z id i vorliegt, kann sie vom Original
nicht sehr verschieden sein, vgl. Bergsträsser, a. a. O., 179·
Bankipore_XVIII,i, 122, No. 1271 (156 f., 1098 H.). - anon. R .fi qirä^at.
’ Bursa, H arafji 726 (128 ff., 634 H.). al-imäm 'Äsim Taimür I, 280, tafsir 308 (1057 H.).
QUR’ ÄNWISSENSCHAFTEN I. q u r ’ ä n l e s u n g 9

4. Qirä^a von Z a id b. ‘A l i (st. 122/740), zu der erhaltenen H and­ M ekka, ‘ Ä sim (st. 127/745) aus K üfa, A b u ‘A m r b . a l - ‘A l ä ’ (st.
schrift und der Frage ihrer Echtheit s. u. S. 552 ίϊ. 154/770) aus Basra, H a m za (st. 156/773) aus Küfa, N ä f i ‘ (st. 169/
785) aus Medina, A L-KisÄ’i (st. 189/804) aus Küfa. Später fügte
m an in einer zweiten Ausw ahl noch einmal drei andere h inzu;
A b ü G a ‘far Y a z id b . a l - Q a ‘ q ä ‘ a l -M a h z Om i (st. 130/747) aus
Medina, Y a ‘ q ö b a l -H a d r a m i (st. 205/821) aus Basra, H a l a f
B. Abbasidisohe Zeit bis ca. 430 H .
(st. 229/844) aus K üfa. Dadurch entstand das Zehnersystem. Da­
nach kam en noch a l -H a s a n a l - B a s r i (st. 110/728) aus Basra,
Die Wissenschaft von den verschiedenen Lesarten entwickelte
I b n M u h a is in (st. 123/740) aus Mekka, a l - A ‘m as (st. 148/765) aus
sich in abbasidischer Zeit vor allem in Basra und K ü fa und weniger
K ü fa und Y a h . b. al-Mubärak a l - Y a z id i (st. 202/817) aus Basra
im Higäz. Die Philologen waren wesentlich daran beteiligt. Sie ver­
hinzu, so daß ein Vierzehnersystem entstand^.
suchten, für die sprachlich schwierigen Stellen im Qur’än gram m a­
tische Erklärungen zu finden. Der Basrier A b u ‘U b a i d a (st. 210/825)
1 . H a m z a b. Habib b. ‘Umära az-Zaiyät al-K üfi at-Tamimi,
schlug dabei einen besonderen W eg ein. E r suchte für derartige
einer der sieben kanonischen Qur’änleser, wurde 80/699 Küfa
Stellen Belege in der alten arabischen Poesie und erklärte sie mit
geboren. E r kannte sich nicht nur in der Qur’änlesekunst aus, son­
Unregelmäßigkeiten der Sprache^.
dern auch im fiqh. Nach I b n a n -N a d im verfaßte er ein K . al-Qirä‘ a
Der erste Versuch, einen textus receptus herauszubilden, geht
und ein K . al-FaräHd. E r starb 156/773.
wahrscheinlich auf die Grammatiker jener Zeit zurück. S i b a w a ih
setzte eine basrische Normallesung voraus^ und kannte lokalübliche Ibn Qutaiba, Ma'ärif 263; Ibn an-Nadim 29; Dahabi, Mizän l, 284;
Lesarten anderer Zentren außer Damaskus. A b u ‘U b a id al-Qäsim Gazari, Cäya l, 261-263; Ibn Hagar, Tahdlb III, 27-28. - Bergsträsser
169 und passim; A yän as-sl^a X X V IIP , 132-140; Zirikli II, 308;
B. S a l l ä m (st. 224/838), der als Eklektiker zwischen den gram m ati­
Kahhäla IV, 78.
schen Schulen von Basra und K üfa stand, und sein Zeitgenosse
Sein K . al-Qirffa ist nicht direkt, sondern in zahlreichen späteren Be­
A b u H ä t im a s -S ig is t ä n i brachten in die Auswahl der Lesarten
arbeitungen erhalten, z. B. Zähiriya, ‘Izz. H. I, 20, 22, 26, 30, 45, 46,
das Prinzip der Majorität {ihtiyär). bei dem nicht nur die Anzahl, 68, 130. Besonders anzuführen ist: al-Hiläf hain qirä'at Abi ‘ Umära
sondern mehr noch das Gewicht der verschiedenen lokalen Les­ Hamza b. H. wa-hain Abl^Amr b. al-^Alff von ‘A. b. ‘Asäkir I bn a l -M u -
arten und Leser zum Ausdruck kommt. A ber diese Entw icklung r a ö ö a b Bursa, Hara99i 726/4 (yo'^-go^, 634 H.). - I hn a n -N a d im S. 36

und der Versuch, verschiedene Lesarten miteinander in Verbindung zitiert sein K . al-Maqtü'· wa-l-mausül f i l-Qur^än.
zu bringen, wurde gegen Ende des 3. Jahrhunderts der H igra durch
eine traditionalistische Tendenz abgebrochen^. 2 . (= la . - von Br. S l, 328) N ä f i ‘ b. ‘Ar. b. a. N u‘aim al-Laiti,
Aus der Vereinigung vollständiger Lesungen ist das kanonische einer der sieben kanonischen Qur’ änleser, wuchs in Medina auf.
Siebenersystem von Lesarten entstanden. Sein Begründer war Abü Wenn er auch vor 70 täbi^ün gelesen haben soll, so hielt man ihn
B akr B. M u g ä h id mit seinem K . as-Sah^a, dessen erhaltenes E xem ­ doch nicht für zuverlässig. Zu seinen Schülern gehören a l - A s m a ‘ i
plar den großen Kennern dieser Wissenschaft, B e r g s t r ä s s e r und und Q ä l ü n ‘isä b. Minä*. E r starb 169/785.
P r e t z l , leider unbekannt war^.
1 S. eb. 186-189. An Literatur s. vor allem: Bergsträsser, Die Koranlesung
A u f folgende Qur’änleser beschränkte sich I b n M u g ä h i d : ‘Al. des Hasan von Basra, Islca 2/1926/11-57; O. Pretzl, Die Wissenschaft der
B. ‘ ÄMiR (st. 118/736) aus Damaskus, I b n K a t i r (st. 120/738) aus Koranlesung, Islca 6/1934/1-47, 230-246, 291-331; E. Beck, Der ^utmä-
nische Kodex in der Koranlesung des zweiten Jahrhunderts, Orientalia N. S.
41/1945/355-373; ders., Die Kodizesvarianten derAmsär, eb. 16/1947/353-376;
*■5 . Ma^äz al-Qur‘‘ än, passim. ders.. Die Zuverlässigkeit der Überlieferung von außer-'utmänischen Varianten
2 S. Bergsträsser, a. a. O., 142. bei al-Farra', eb. 23/1954/412-435; ders., Die b. Mas'-üdvarianten bei al-
3 S. Bergsträsser, a. a. O., 130-131, 142-143. Farrä\ eb. 25/1956/353-383, 28/1959/186-205, 230-256; s. noch Ind. Isl. I,
‘ S. eb. 211. 56-58, II, 20-22.
10 q u r ’a n w is s e n s c h a f t e n I. qur’änlesung II

Buhäri, Ta^rih IV.j, 87; Ibn Qutaiba, Ma'-äriJ 263; Ibn Hibbän, Von A bu B a k r ‘Al. b. Mansür b . ‘I mrän al -B äqilläni (st. 593/1196,
Masählr 141; Ibn an-Nadim 28; Abü Nu'aim, Dikr ahbär Isb. II, 326- s. Gazari, öäya l, 460), Dikr al-hiläf bain sähibai '■Äsim Abi Bakr {Su'ba)
327; Ibn Hall. II, 198-199; Gazari, Öäya II, 330-334; Dahabi, Mlzän III, wa-Hafs Hamid. 1457 (i9b-42^ 9. Jh. H.).
227; Ibn Hagar, Tahdib X, 407-408. - Zirikli VIII, 317-318.
1. al-Qirä’a Zähiriya, magm. 22 (2. Hälfte, i73»-i88*>, 6. Jh. H., 5 . ‘U tm än b. Sa‘id b. ‘Al. al-Qurasi al-Misri al-Qairawäni mit
vgl. ‘Izz. H. I, 423-424). Über den Unterschied zwischen seiner Lesung dem laqab W a r s wurde 110/728 in Ägypten geboren, wo er auch
und der von Ya'qOb al-H adram i schrieb Suraih b. M. B. SuRAiH a r- 197/812 starb. E r war ein Schüler von N ä fi‘.
R u'A iN i (st. 539/1144, s. Kahhäla IV, 299) al-I MiläfT aimür 1,272, tafsir
246 (870 H.). ^ Gazari, öäya l, 502-503; Tagribirdi, Ntigüm II, 155-156; Ibn al-‘lmäd,
2. Tafsir Zähiriya, mag. 95 (i20=^-i2i'5, 5. Jh. H.). Sadarät l, 349. - Bergsträsser 174 f., 187; ders., Isl. XX , 28-29.
3. Noch im 4. Jh. H. kannte ‘Al. b. ‘Adi b . a l - Q a t t ä n (s . u . S. 198) Main risälat Wars bi-sarkihä al-musammä bi-kitäb Hidäyat al-murld
die alte hadit-misha, die N ä f i ' von Abu z-Zinäd über al-A‘rag von Abü ilä riwäyat Abi SaHd al-ma'rüf hi-Wars min tariq qasld kommentiert
Huraira und eine andere, die er direkt von al-A‘rag von Abu Huraira von ‘A. b. M. b. H. b. Ibr. (lebte noch i. J. 1370/1951) Kairo 1347. -
überlieferte (s. Dahabi, Mlzän III, 227). - Von seinen Haditen ist ein Nazm R. Wars von M. M utaw alli (st. 1313/1895) gedr. Kairo 1329. -
Teil des Musnad in der Bearbeitung von Abü Bakr M. b. Ibr. b. ‘A. Ihn Fath al-muHi wa-gunyat al-muqri f l sarh muqaddimat Wars al-Misri von
a l-M u q r i’ al-Isfahäni (st. 381/991, s. u. S. 205) erhalten: Zähiriya, mag. dems. Azhar I, 119, qirä’a lo i (51 ff., 1301 H.). al-Kasf f l sarh riwäyat
13/2 {22^-26^, 440 H.), Kairo^ I, 106, hadit 1559 J^· i^·)· Wars min tariq Abi Ya'qüb al-Azraq (Yüs. b. ‘Amr b. Yasär, st. um
240/854, s. Gazari, Öäya II, 402) von Abu l-‘Abbäs Halifa b. ‘Al. al -
3. Abü ‘üm ar H a f s b. Sul. b. al-Mugira al-Bazzäz al-Asadi al- Q a isi (schrieb vor dem 6. Jh. H.) Kastamonu 876 (6. Jh. H.). - R. musta-
K üfi wurde gegen 90/709 geboren und lebte zunächst in Bagdad, mila 'alä masäHl li-Hamza, Hisäm, Wars Zähiriya 6547 (30 ff., 1312 H.,
dann in Mekka. E r starb 180/796. E r vi^ar ein Schüler von ‘ ÄsiM s. ‘Izz. H· I. 105). - Mas'alat al-än f l qirä‘at Wars Zähiriya 5816 (ff. 51-
b. Bahdala. 53, s. ‘Izz. H. I, 130-131). - Anon., R. f l Dikr mä bain Qälün wa-hain
Wars min al-hiläf (vielleicht ist der Verfasser 'A bd al ' az Iz b. ‘A. b. M. al -
Ibn an-Nadim 29; ΤοΉΚ Bagdäd V III, 186-188; Dahabi, Mlzän I, A n d a l u s i , st. 559/1164, s. Kahhäla V, 254) Taimür I, 280, tafsir 397.
261; Gazari, öäya I, 254; Ibn Hagar, Tahdib II, 400-402. - Bergsträsser
187-188; Zirikli II, 291. 6. ( = i b . von B r. S I, 329) Y a ‘ q ö b b. Ishäq b. Zaid a l -H a d r a m i
Mii/rad (?) M sm {b. Bahdala) h. a. n-Naggüd Saray, Ahmet III, 1177/ al-Basri wurde 117/735 in Basra geboren. Von den 10 berühmten
10 (255^-261·’, mit dem Mufrad von §u‘ba B. ‘A iY Ä s zusammen). - Von Qur’änlesern ist er der achte. E r war ein Schüler von H am za und
A b u B a k r ‘Al. b. Mansür b. ‘Im rä n a l - B ä q i l l ä k i (st. 593/1196, s. Ga­ AL-KiSÄ’ i. Zu seinen eigenen Schülern zählte A b u H ä t im a s -
zari, Gäya I, 460), Dikr al-hiläf bain sähibai ^Äsim Abt Bakr wa-Hafs
SiGiSTÄNi. A ußer in der Our’änlesung war er in der Grammatik
Hamid. 1457 (i9i>-42^ 9. Jh. H.). - anon. Muqäddima Hafs Jlmä hälafa
Ahä '■Amr b. al-^Alä' Taimür I, 290, tafsir 497 (Band I). - Von FÄ’ id bewandert. E r starb 205/821 in Basra.
B. M u b ä r a k (st. 1086/1680, s. Br. II, 340), Muqaddima f l qirä'at Hafs Zubaidi 51; Ibn Hall. II, 406-407; Yäqüt, Irsäd V IP, 302, XX^
Berl. 647 (34 f., 1154 H.), Taimür I, 290, tafsir 480 (Bd. I, 1180 H.). - 52-53; Gazari, Öäya Π, 386-387; Yäfi‘i II, 30-31; Tagribirdi, Nugüm II,
al-Qaul an-nass f l riwäyat Hafs von M. b . H a m d ä n a l -M a u s il i (vielleicht 179. - Bergsträsser 178, 188; Zirikli IX, 255; Kahhäla X III, 243.
lebte er im 11. Jh. H., vgl. Br. III, 2186 zu 453) Taimür I, 51, tafsir
450 (1239 H.). K . al-Öämi\ dessen ursprüngliche Form verlorengegangen zu sein
scheint, ist uns in späteren Bearbeitungen erhalten a) Tahdib qirä‘at
A bi M . Ya'-qüb . . . min riwäyat Abi l-H. Rauh b. ‘Abdalmu’min 'anhu
4. A b u B a k r Su'ba b. ‘A i y ä s b. Sälim al-Azdi al-Küfi al-Hannät
flm ä hälafa flh i Näfi'· h. '^Ar . . . min riwäyat Qälün 'anhu . . . Cambr.
wurde 95/193 geboren. E r war ein Schüler von ‘Äsim b. Bahdala. Gg. 6. 351 (30 ff., 624 H., s. Browne I, No. 276). b) al-Ihtiläf bain Ya'qüb
E r starb 193/809 in K üfa. . . . f i riwäyat Ruwais wa-Rauh 'anhu wa-hain Näfi'· f l riwäyat Wars
'anhu von Abü ‘Al. M. Β. S uraih b. Ah. ar -R u ‘ain i (st. 476/1083, s. Br.
Ibn an-Nadim 29; Gazari, Gäya I, 325-327. - Bergsträsser 179, 187;
Zirikli III, 242. S I, 722) Taimür I, 272, tafsir 246 (870 H.), Zähiriya 350 (20 ff.,^vor
726 H., s. ‘ Izz. H. I, 74-75), s. noch Zähiriya, eb. I, 135. - c) al-Öam'
Mufrad (?) ^Äsim (b. Bahdala) b. a. n-Naggüd Saray, Ahmet III, wa-t-tauglh li-ma nfarada bihi l-imäm Ya'qüb . . . von S uraih b . M. b .
1177/10 (255=>-26ι·>, mit dem Mufrad von Su'ba B. ‘AiyäS zusammen). S u raih ar-Ru‘aini (st. 539/1144, s. Kahhäla IV, 299) Taimür I, 277,
12 QUR’ ÄNWISSENSCHAFTEN I. QUR’ ÄNLESUNG 13

tafsir 246 (870 H.). - d) Von Abu l-'Alä’ al-H. b. Ah. b. al-H. a l- ‘A t t ä r 10 . A bü 'Al. M. b. al-M utawakkil b. ‘Ar. al-Lu’lu’i al-Basri
al -H am adäni (st. 569/1173, s. Br. S I, 724), Sarh ma htaläfa f'ihi aslj.äh
R u w a i s , ein Schüler von Y a ‘ q ü b a l -H a d r a m i , starb 238/852 in
AU M. Ya'qüb b. Ish. Konya, Yusufaga 4820/2 (S. 241-404, 651 H.,
A. Ate?, Oriens 5/37). Basra.
Dahabi, Tadkira 473-474; Safadi, Wäfi IV, 384; öazari, Cäya II,
234-235; Ibn Hagar, Tahdih IX, 424-425· - Bergsträsser .188.
7. Abü Mu'äd a l-F a d l b. H ä l i d al-Marwazi überlieferte von
al-Ihtiläf hain Rauh (b. ^Abdalmu^min) wa-Muh. h. al-Mutawakkil
‘A l . b . a l -M u b ä r a k und starb 211/826.
Ruwais wa-kilähumä'an Ya’-qüh [al-Hadrami) bi-lafz Rtiwais Cambr. Gg
Yäqüt, Irsäd V P, 140, X V P , 214; öazari, Cäya II, 9; Suyüti, 6. 351 (am Ende, 624 H., s. Browne I, No. 276).
373. - Kahhäla VIII, 67.
11 . Abü ‘U. Hafs b. ‘U . b. ‘Abdal'aziz al-Bagdädi
a d -D O ri
K. al-Qirä^a: Fragmente daraus bei at-Ta‘labi, al-Kasf wa-l-bayän, und
al-Azhari, Tahdih al-luga (s. Br. I, 129). wurde um 150/767 geboren und lebte in Sämarrä*. Außer in der
Qur’ änlesung war er in H adit und Gram matik bewandert. Er starb
240/854, n. a. 246 H.
8. Abü Müsä ‘Isä b. Minä’ b. W irdän mit dem laqab O ä l ü n
Ta'rih Bagdäd V III, 203-204; Yäqüt, Irsäd 118-119, X^, 216-218;
stammte aus Medina und wurde 120/738 geboren. E r w ar ein Schüler
Dahabi, Mizän I, 265; Safadi, Nakt 146; öazari, Cäya I, 255; Ibn Hagar,
von N ä f i ‘. Obwohl er taub war, galt er zu seiner Zeit im H igäz Tahdib II, 408. - Zirikli II, 291; Kahhäla IV, 69.
als Autorität auf dem Gebiet der Qur’änlesekunst. E r starb 220/
Qirä^äi an-nahi Feyz. 506/9 (1263-139^, 7. Jh. H., das Ende fehlt),
835 in Medina.
Zähiriya, hadit 348 (ΐ293·-ΐ48·’, 6. Jh. H., vgl. Fihr. maht. I, 12).
Ibn an-Nadim 28; Yäqüt, Irsäd V P, 103-104; Öazari, 6äya I, 615-
616; Tagribirdi, Nugüm II, 235.- Bergsträsser 175, 186; Zirikli V, 297. 12 . Abü M. Y a h y ä b. M. b. Qais (od. b. M.) a l - 'U l a im i al-An-
Seine Risäla f i 1-qirä‘ät ist im Kommentar von Mah m Od Y ä s i n : as- säri al-Küfi, 150/767 geboren, war ein Schüler von A b u B a k r
Sahir al-masün erhalten Kairo^ I, 23, qirä’ät 195. Ferner ist ein Anony­ S u‘ba Β. ‘A iy ä s und H a m m ä d b . a . Z iy ä ü . Später galt er in K üfa
mus udT. Tuhfat al-bäri'· bi-mä rawähu Qälün '■an Näfi^ in Gotha 560 als die größte Autorität in der Qur’änlesekunst. E r starb 243/857.
(Fragm., 19 f.). Manzüma f i riwäyat Qälün von M. M u ta w a ll i (st. 1313/
1895) Taimür I, 291, tafsir 62. Ibn al-Atir, Luhäb II, 149-150; öazari, Cäya II, 378- 379·
Cuz^ fih i al-hiläf bain Yah. h. Adam wa-l-'Ulaimi al-Ansäri von Hi-
batalläh b. Ah" b. ‘AI. b. ‘Ä. B. jÄw Os a l-B a g d ä d i (st. 536/1141. s.
9. Abü M. H a la f b. Hisäm b. T a'lab (od. Tälib) al-Bazzär al- Öazari, Cäya II, 349) Zähiriya, mag. 26 (265*^-272^ 513 H.).
Muqri’, einer der zehn berühmten Qur’änleser, wurde 150/767 ge­
boren. E r war auch im Hadit bewandert und überlieferte vom 13 . A b ü ‘A l. M. b. Y a h y ä b. Mihrän a l -Q u ta‘i stam m te aus
Imäm M ä lik . E r lebte in Bagdad und starb dort 229/844. Basra. A u ßer in der Qur’änlesung kannte er sich im H adit aus.
V o n ihm überlieferten a l - B u h ä r I, M u s l im , A b ü D ä w Od u . a. E r
Ibn Qutaiba, M a 'ä rif 264; Ibn an-Nadim 31; TaViA Bagdäd V III,
322-328; Öazari, Öäya I, 272-273; Ibn Hagar, Tahdih III, 156-157. - starb 253/867.
Bergsträsser 182, 188; Zirikli II, 360. Qaisaräni, Ri§äl 478; öazari, Cäya II, 278; Ibn Hagar, Tahdib IX ,
1. al-Ihtiyär {fi l-qirä’ät) versifiziert von Ah. b. M. b. Yah. B. A. I^azm 508-509.
ad-Dima§qi (st. 732/1331, s. Öazari, Öäya 1, 133) AS 39/3 725 H.). al-Qira'a entlehnt a t -T a ' la b i im Kasf, I bn an -N adim S. 36 erwähnt
2. K. al-Qirä'a {Hurüf al-qirä‘ät nach αι-^:ατϊβ al-B agd A d i V III, sein Mutasähih al-Qur'än.
325) entlehnt at-T a‘la b i in iias/; darüber: Nafis al-atät f i l-qirä^ät
at-talät von Ah. b. ‘U. b. M. al-Öum länI Zähiriya 5729 (ίϊ. 1-14, s. 'Izz.
14 . A bu l-'A bbäs a l-F ad l b. M. al-Ansäri lebte in der Mitte des
H· I, 135)· “ Dikr al-hiläf bain qirffat Abi M. H a la f. . . wa-Abi 'Amr
b. al-^AW von ‘A. b. ‘Asäkir B. al-M uraööab al-Batä’ihi (st. 572/1177, 3. Jahrhunderts der Higra.
s. Kahhäla VII, 150) Bursa, Hara99i 726/2 H.). öazari, Cäya II, 11.
14 q u r ’ä n w is s e n s c h a f t e n

κ . al-W a^Bi. Mus. Suppl. 1589, Or. 54 polemisiert gegen al-Maqäti'· I. q u r ’ ä n le s u n g ^5


wa-l-mabädi^ von A bu Hätim as -S iöistäni (s. Br. I, zu S. 107, s. Pretzl,
Islca VI, 236). E s muß noch untersucht werden, ob dieses Buch mit dem Lincei ser. VI, v. X IV , 1938, 51-92. Dazu Kmt. von Abü ‘Amr ‘Utm. b.
von at -T a ‘ la b i in seinem Kasf benutzten K . al-Qirffät identisch ist.
Sa'id a d - D ä n i (st. 444/1053) s. Br. S I, 720.
Die Identifizierung des Verfassers ist nicht ganz sicher. 2. Qasida f i l-fuqahä’ in 18 Versen Berl. 7562 (ff. 40-41)· e Berl.
486 (f. 40), Zähiriya, 'ämm 3782 (6. Jh. H., s. ‘Izz. H. I, 424).
15. Abu B akr ‘Al. b. Sul. B. A. D äwO d a s -S ig i s t ä n i (st. 316/928).
18. ( = 2c. - von B r. S 1, 330) A b ü ‘Al. Ah. b. M. b. A u s al-Muqri’
Über sein K . al-Masähif (hrsg. von A. J e f f e r y , Materials for the
History of the Text of the Qur^än, The Old Codices, The Kitäb al-Masähif starb um 340/951.
of Ihn a. Däwüd together with a Collection of the Variant Readings from Gazari, Cäya I, 107.
the Codices of Ihn Mas^üd, Ubaiy, ^Ali, Ihn ^Ahbäs . . . Leiden 193^"
K . al-Waqf wa-l-ibtidä' §ehid A. 31 (62 ff., 609 H., vgl. P r etzl, Islca
1937), s. S. 174-5.
6/237)·
16. (= - von Br. S 1, 328) Abü B akr Ah. b. Müsä b. al-‘Abbäs
IC.
19. ( = 2d. - von Br. S I, 330) A bü B ak r Ah. b. al-Hus. B. M ih rä n
B. M u g ä h id al-Muqri’ aus Bagdad wurde 245/859 geboren. E r
an-NisäbOri aus Isfahän wohnte in Nisäbür. E r wurde 295/908
stellte als erster die sieben Lesarten zusammen und erklärte sie für
geboren und starb 381/991.
kanonisch. In Bagdad starb er 324/936.
Yäqüt, Irsäd P , 411-413, IIP , 14-15; Dahabi, Tadkira 975; Gazari,
Ibn an-Nadim 31; TaMh Bagdad V, 144-148; Yäqüt, Irsäd IP , 116- Cäya I, 49-50; Tagribirdi, Nugüm IV, 160; Ibn al-'Imäd, Sadarät III,
119, V^ 65-73; öazari, Cäya I, 139-142; Subki II, 102-103.- Berg- 98. - Zirikli I, 112; Kahhäla I, 209.
strässer, passim; Zirikli I, 246; Kahhäla II, 188. 1. al-Cäya f i l-qirä^ät al-‘ asr Rejid 23/2 (45“^79'’> ^2. Jh. H.). Kmte.
1. as-Sab^a f i manäzil al-qurra‘ (Incip.: Ihtalafa n-näs f i l-qirä'ät dazu: (i) von Abu 1-H. ‘A. b. M. b. Ibr. al-Q uhundizi (schrieb vor
kama htalafü f i l-ahkäm) Fatih Ibr. 69 (114 ff., 1183 H., s. Fihr. maht. I, 413 H.) Taimür I, 282 (i. Hälfte, 413 H.), die 2. Hälfte befand sich in
10), udT. Ihtiläf al-qurrä' as-sab^a Tunis, Zait. I, 160, No. 40 (181 ff., der Bibliothek al-Bärüdi’s in Beirut, vgl. P r e tz l, Islca 6/29. - (2) von
1136 H.), darauf fußt A bu ‘A. al-H. a l -F äris I (st. 377/987, s. Br. I, Mahmüd b. Hamza b. Nasr al-K irm äni (st. um 500/1106, s. Br. S I,
732) Teheran in der Friv.-Bibl. von ‘A. Asgar Hikmat (607 H., s. Oriens
113) in seinem K . al-Hugga.
2. Ihtiläf qurrä' al-amsär Ch. Beatty 4930 (167 ff., 550 H.). 7/1954/211).
2. al-Mabsüt f i l-qirä^ät al-^aSr Zähiriya 315 (117 f., 824 H., s. ‘Izz.
Von ihm handelt: al-Hikäya wa-l-ahbär, gesammelt von ‘U mar b .
‘A bdän b. al-Q. b. M. Zähiriya, mag. 80/2 (9'^-i4'^, 574 H.). H. 1,129).
3. K . al-Qirä'ät as-sab' Bengal 115 (214 ff., 822 H.).i

17. (= 2 b .- v o n Br. 51,3 29 ) A b u M u zä h im M ü s ä b .‘Ubaidalläh


20 . ( = 26. - von Br. S I, 330) A b u t - T a i y i b ‘Abdalmun‘im b.
b. Yah. B. H äqän wurde um 248/862 in Bagdad geboren. Sein ‘U baidalläh b . C a l b ü n al-Halabi^ wurde 309/921 in Halab gebo­
Vater war einer der Wezire des K alifen ö a 'fa r al-Mutawakkil. Er ren, lebte später in Ägypten und starb dort 389/999.
selbst war Qur’änleser, Gram matiker und Dichter. E r starb in
Gazari, Cäya I, 470-471; Yäfi'i II, 442; Ibn al-‘Imäd, Sadarät III,
Bagdad 325/937 · 131. - Zirikli IV, 316; Kahhäla VI, 194.
Marzubani, Mu^gaw?· 380, 290^-291; Ta^rlh Bagdad X III, 59 '>•öazari, 1. K . al-Istikmäl li-bayän gami‘ mä ycCti f i kitäb Alläh '•azz wa-^all f i
Öäya II, 320-321; HH. 354,1337,1339,1348; Hadiyat al-^ärifin II, 478. - madhab al-qurrä‘ as-sab^a f i t-tafhim wa-l~imäla Br. Mus. Suppl. 1235,
Zirikli V III, 275; Kahhäla X III, 42. Or. 3941/2 (ff. 15-89, 1147 H.). ® Ch. Beatty 4764 (58 ίϊ., 6. Jh. H.). O
I . Qaslda f i t-tagwid od. Q. f i husn ada’ al-Qur'än in 51 Versen Berl. 2. Abhandlung über die Isti'äda Gotha 8/1 (ff. 61-2), die Autorschaft
485 (ff. 12-14), 486 (ff. 39-40). Älger 5617 (ff, 36-40, 1099 H.), Vat. ist nicht sicher.
Vida 1168/4 (ff· 79. 80, 103, 104, 12. Jh. H.), Zähiriya 3782 (62'>^65^ * Das von Brock. G - I, 203 angeführte Tulifat al-anäm ist zu streichen,
6. Jh. H., s. ‘Izz. H. I, 424). © Tal'at, mag. 663, Taimür I, 291, mag. s. Br. S II, 213 .
246, Leiden 209 (f. 107, 707 H., s. Voorh. 268). O P. B o nesch i , La Q .fi - Brock, hat den Verfasser und dessen Sohn Tähir (s. u. No. 23) miteinander
t-tagwid attribuee ä M. b. ‘ U. b. H. nota di P. Boneschi, Rend. Accad. verwechselt.
i6 QUR’ ÄNWISSENSCHAFTEN I. QUR’ ÄNLESUNG 17

21 . Abu l-‘Abbäs al-Basri lebte noch in der 2. Hälfte


a l - K a iy ä l Ta^rih Bagdäd II, 157-158; Sahmi, Ta^rih Gurgän 416; Ibn al-Atir,
des 4. Jahrhunderts der Higra. E r las vor M. b. Y a ‘qüb a l -M u 'a d - Luhab I, 103-104; Safadi, Wäfl II, 305-306; Gazari, Cäya II, 109-110.-
Zirikli VI, 299; Kahhäla IX , 153.
ülL (st. nach 320/932, s. öazari, Cäya II, 282), bei ihm las ‘A b d a s -
SALÄM b. al-Hus. b. M. a l - B a s r i (st. 405/1014, s. eb. I, 385). 1. K . al-Ibäna f i l-waqf wa-l-ihtidä^ Fäs, Qar. 1054 (542 H.), s. Br. S I,
723·
Gazari, Cäya I, 385. 2. al-Muntahä f i l-qirä'ät al-'asr Taimür I, 291, tafsir 434 (584 H.).
K . '■Aiad, äy al-Qufän '■alä madhah ahl al-Basra Haidarabad im Privat­
besitz von Abu 1-Wafä’ (ca. 150 ff., 826 H.). 27 . A b u l - H . 'A . b. Ga'far b. M. a r -R ä z i as-Sa'idi lebte noch
um 410/1019 in Siräz.
22 . A bu M. 'Al. b. Ah. b. 'Ar. a l -M u q r i ’ (schrieb im Jahr 395/
Gazari, Cäya I, 529.
1005):
at-Tanblh '■ala l-lahn al-gall wa-l-lahn al-hafi Vehbi 40/2 (fi. 44-54,
K . f i 1-Qirä‘ät Ch. Beatty 3567 (269 ff., 395 H., mit dem Autograph s. Pretzl, Islca 6/233, No. 41), Garretit 2046/2 (1187 H.), Zähiriya 309
verglichen). (ff. 110-121, 763 H., s. ‘Izz. H. I, 34), Rabat, Hamzawiya 190, Bursa,
Ulucami, lugat i (io8a--i2ii'), Nagaf (931 H., s. Daü^a IV, 438), „Mösul
23 . (= 2e. - von Br. S I, 330) A b u l-H . T ä h ir b. ‘Abdalm un'im 167, 42” , s. Br. S II, 980, No. 13; daraus stammen wahrscheinlich i e
b. ‘Ubaidalläh B. C a l b ö n al-H alabi lebte in Ä gypten, wo er bei Bemerkungen zu einzelnen Suren des Qur’än von Abu l-H. ‘A. b. Ga'far
seinem V ater lernte. In der Qur’änlesekunst galt er als Autorität b. M. ar-Räzi Br. Mus. Suppl. 96, Or. 4254 (fi. 60-61, 1218 H., s. Br. S II,
985, No. 16).
seiner Zeit. E r starb 399/1009 in Ägypten.
Dahäbi, Tcdkira 1029; öazari, Cäya I, 339; ders., Nasr I, 73.-Z irikli 28 . A b u ‘A l . M. b. Y üs. b. Yüs. b. Ah. a l - G u h a n ! al-Andalusi
III, 321; Kahhäla V, 37· al-Q urtubi wurde 379/989 geboren und war ein Vetter von Abü
K . at-Tadkira f i 1-qirä‘a at-tamänl Vehbi 17 (209 ff., 606 H.), Atif 49 ‘A m r a d - D ä n i (st. 444/1053, s. Br. I, 407). E r starb 442/1050.
(150 ff., 1145 H., s. P r e tz l, Islca 6/30).
Ibn Baäkuwäl, Sila IP , 472; Gazari, Cäya II, 289.
24 . ( = 2f. - von Br. S I, 330) A b u l - Q a sim ‘U. b. M. B. ‘A b d a l - K . al-Badi'· f i ma'-rifat mä rusima f i mushaf'■Utmän b. ^Affän Bursa,
Haraggi 178/1 (ib-28'^, 723 H.) vielleicht identisch m it: K . al-BadV f i
KÄFi war ein Schüler von A b u 'A . a l - F ä r is i (st. 377/987) und lebte
l-higä' wa-t-tarsl'· Kairo, Bibi. Raudat Hain (ff. 63-93, s. RIMA 6/62).
demnach noch gegen 400 H. E r ve rfa ß te :
K .f i '■adad suwar al-Qur^än wa-äyätihl wa-kalimätihi'L&iäen 1634 (75 ff-> 29 . A b u l-H. R a s a ’ b . N a z if b. Mäsä’alläh ad-Dimasqi wurde
774 H., s. Voorh. 2, Pretzl, Islca 6/240), Escur. 1424 (108 f., 892 H.).
370/980 geboren. E r lernte in Ägypten, Syrien und im 'Iräq, lebte
© Tal'at, qirä’at 265.
dann in Dam askus und galt in der Qur’änlesung von I b n 'Ä m ir
25. ( = 3ee. - von Br. S III, 1202) A b u H a f s 'U. b. 'A . b. Mansür
als A u to rität. E r starb 444/1052.
at-T abari an-Nahwi, ein Schüler von Abü B a k r a n -N a q q ä s Gazari, Cäya I, 284; Dahabi, Mustabih 316.
(st. 351/962), lebte noch in der zweiten Hälfte des 4. Jahrhunderts as-Sunan al-maHüra li-S-SäfiH Zähiriya, mag. lo i (3293-341®·, 6. Jh.H.).
der Higra.
Cazari, Gäya I, 595. - Bergsträsser, Gesch. des Qor. III, 238. In dieselbe Periode gehören die folgenden erhaltenen Bücher,
K . '■Adad äy al-Qur’ än Berl. Ms. Or. qu. 1386. die in anderen K apiteln dieses Buches angeführt werden:
1. K . al-Idgäm al-kabir von Abu 'Amr b. a l - 'A l ä ’ (st. 154/774, s. Br.
I, 99) in der Rez. von Abü M. Y ah . b. a l-M u b ä ra k a l-Y a z Id i (st. 202/
26 . Abu 1-Fadl M. b. G a'far b. ‘Abdalkarim AL-HuzÄ‘i wurde 818, s. Br. S I, 169).
332/944 in Gurgän geboren. E r durchwanderte den ‘Iräq, Syrien 2. Qirä'at al-Qur^än von 'A. b. Hamza a l-K is ä ’i (st. 189/805, s. Br.
und Ägypten und starb 408/1017 in Ämul. I, 115) in der Rez. von Hafs b. ‘U. a d -DO ri (st. 240/854).

2 Sezgin, Gesch. Ar. Sehr. I


i8 QUR’ ÄNWISSENSCHAFTEN

3. FadäHl al-Qur'än von A bu ‘U b a id al-Qäsim b . S alläm (st. 224/


838, s. Br. I, 107).
4. K . öam'· ahädlt al-Qur^än wa-anhäHh f i küabih wa-taHlfih wa-ifädat
hurüfih wa-fadäHl tiläwatih wa-sifatih min adabih von demselben.
5. FadäHl al-Qur^än von Abu 1-Fadl a r -R iy ä s i (st. 257/870) in der
Auswahl von M. b. Mukarram b . Ma n z Or (st. 711/1311). II. Q U R ’ Ä N A U S L E G U N G
6. K . al-Idäh f i l-waqf wa-l-ihUdä^ von A bu B a k r M. B. al-Qäsim al -
A nbäri (st. 328/940, s. Br. I, 119). Besser als bei allen anderen Disziplinen der arabischen Lite­
7. Γτάί) al-Qur^än von Abü Ga'far Ah. b. M. b. Ism. a n -N ahhäs (st. ratur können w ir die Entstehung und Entwicklung der Qur’än-
338/950, Br. I, 132).
auslegung im ersten Jahrhundert der Higra verfolgen. Die biblio-
8. al-Qaf wa-l-isii^näf von demselben.
9. Ma‘äni al-qirä’ät von Abü Mansür M. b. Ah. a l -A zhar I (st. 370/ und biographischen Angaben dazu, die nicht geringe Widersprüche
980, s. Br. I, 129). aufweisen, sind modernen Wissenschaftlern bekannt und werden
10. K . al-Qirffät od. al-Hugga f l qirä^ät al-a‘imma as-sa¥a von Abü im allgemeinen als echt anerkannt’·. Jedoch verm ißt man eine
‘Al. al-Hus. b. Ah. b . H äla w a ih (st. 370/980, s. Br. I, 125). klare Erkenntnis der literarhistorischen Tatsache, daß fast alle
11. K . al-Hugga wa-l-igfäl von A bu ‘A. al-H. b. Ah. a l -F ärisi (st.
der frühesten Qur’änkommentare zusammen mit den Überlieferer-
377/987, s. Br. I, 113).
12. K . al-BadV- f i l-qira^ät as-sab^ wa-idäfat qirä'a tämina wa-mya ketten unverändert in späteren W erken erhalten sind. A nstatt
qirä^at Ya^qüb al-Hadrami von demselben. nach der Methode, die in der Einleitung zum K apitel Hadit aus­
13. K . al-Muhtasih f i sarh as-sawädd von Abu 1-Fath ‘Utmän b. Cinni führlich behandelt wird, nämlich mit H ilfe der Isnäde die Fragmen­
(st. 392/1001, s. Br. I, 125). te unserer Quellen festzustellen, versteht man diese Fragmente als
einzeln gesammelte Hadite, die nicht auf den Propheten oder
seine Gefährten zurückgehen^.
W enn man sich einmal darüber einig ist, daß die Fragmente der
frühesten Qur’änkommentare in den uns heute zugänglichen W er­
ken unverändert erhalten sind, dann ergeben sich für uns viele
Möglichkeiten für weitere Untersuchungen, wie z. B. über die
Anfänge der arabischen literarischen Tätigkeit überhaupt, die
frühe Prosa und die Entstehung der arabischen Philologie. Darüber
hinaus bestätigt die Möglichkeit der Wiederherstellung der ersten
Qur’änkommentare nach einer Methode, die sich der Hadit-Metho-
dologie bedient, ihrerseits wieder, daß die H adit-Literatur in der­
selben Zeit entstanden ist.
W ir besitzen heute einige Our’änkommentare aus dem ersten
Jahrhundert der Higra, die den bisherigen Erforschern der Qur’än-
auslegung unbekannt waren. Sie sind deutliche Beweise für die
Tatsache, daß in späteren W erken die wiederholt angeführten Isnä­
de Kennzeichen dafür sind, daß jeweils weitere Fragmente aus
bestimmten, bereits benutzten Quellen folgen. Aus jener Periode
sind uns erhalten: der Tafstr von M u g ä h id (st. 104/722), der

1 S. Schwally, Zur Gesch. des Qor. II, 165-168; Goldziher, Richtungen 76 -


77; z. T . H. Horst, ZDM G 103/307.
2 S. Horst, eb. 305.
20 q u r ’ä n w is s e n s c h a f t e n II. q u r ’ä n a u sleg u n g 21

Tafsir von ‘A t ä ’ a l - H u r ä s ä n i (st. 133/755), an-Näsih wa-l-man- Fragm ente bei a t - T a b a r i und seiner uns erhaltenen Quellen be­
süh von Q a t ä d a (st. 118/736), an-Näsih wa-l-mansüh von a z -Z u h r I stätigt diese Betrachtung.
und sein K . ai-Tanzil (s. a z -Z u h r i ). Den frühen und teilweise auch den späteren islamischen Gelehrten
Der Kommentar von M u g ä h id , der sehr geschätzt und daher waren verschiedene Rezensionen der Qur’änkommentare bekannt^.
anscheinend von fast allen späteren Kom m entatoren entlehnt wur­ Y ä q Ot ^ kannte die einzelnen Rezensionen der Quellen von a t -
de, läßt sich z. B. durch die Zitate von a t - T a b a r i rekonstruieren. T a b a r i . E r w ußte auch noch, daß a t -T a b a r i nicht in seinem
Damit ist aber noch nicht gesagt, daß alle Überlieferungen bei a t - Tafsir, sondern im Ta^rih den uns erhaltenen Qur’änkommentar
T a b a r i auf direkte Entlehnungen aus M u g ä h id s W erk hinweisen. von M. b. as-Sä’ib a l - K a l b i ®benutzte.
a t -T a b a r i führt nämlich bei der Erklärung eines Qur’änverses Von den Qur’änkommentaren, welche direkt aus den frühesten
oft mehrere auf M u g ä h id zurückgehende Überlieferungen an, die schöpften und die aus der ersten H älfte des zweiten Jahrhunderts
dazu dienen sollen, die Übereinstimmungen oder Abweichungen der H igra stammen, ist uns ein spärlicher Rest erhalten: Tafsir
zwischen M u g ä h id s Kommentar und den W erken zu zeigen, die von M. b. as-Sä’ ib a l - K a l b i , von M a ' m a r - 'A b d a r r a z z ä q , von
aus ihm entlehnen. Hierzu ein Beispiel: SuFYÄN a t - T a u r i und M u q ä t il b. Sulaimän. Die drei ersten ver­
Bei der Erklärung des Wortes „matäba” (II: 125) führt a t - wenden nicht zahlreiche, sondern nur einige wenige bestimmte
T a b a r i verschiedene Exegesen an, darunter i . „Haddatani M . b. Quellen. M u q ä t i l b. Sulaimän nennt seine Quellen im allgemeinen
'■Amr qäla haddatanä Abu 'Äsim qäla haddatanä '■Isä ^an Ihn a. überhaupt nicht. N icht ein Qur’änkommentar, sondern das Ge­
Nagih "-an M u g ä h id qäla lä yaqdüna minhu wataran” . - 2. „H ad­ schichtswerk von M. B. I s h ä q gibt uns die älteste und vielseitigste
datanä al-H. b. Yahyä qäla ahbaranä '■Abdanazzäq qäla ahbaranä Zusam m enstellung der frühesten Qur’änkommentare wie auch der
Ma^mar '■an Ibn a. Nagih '■an M u g ä h id mitlahü” . - 3. „Haddatani ältesten magäzi- und futüh-'Büch&i.
al-Mutannä qäla haddatanä Abu Hudaifa qäla haddatanä Sibl E s gab mehrere Muslime, die aus Frömmigkeit die Beschäftigung
'an Ibn a. Nagih 'an M u g ä h id . . . qäla lä yatübüna ilaihi lä m it der Our’ äninterpretation bedenklich fanden wie die Kalifen
yaqdüna minhu wataran". Durch die im H adit-K apitel näher er­ Abu Bakr^, ‘Umar® und einige täbi'ün, darunter Sa'id b. al-
klärte Untersuchung der ganzen Isnäde läßt sich feststellen, daß Musaiyab®. Jedoch schließen die Angaben und Hinweise jeden
bei der ersten Überlieferung a t - T a b a r i das W erk von M u g ä h id Zweifel daran aus, daß dennoch die ersten Versuche der Qur’än-
selbst, bei der zweiten den Kom m entar von M a ‘m ar - 'A b d a r r a z - interpretation auf die Frühzeit des Islam zurückgehen und daß am
ZÄQ, bei der dritten den Kommentar von Ib n a. N a g ih benutzte. Anfang die T ätigkeit von ‘Al. b. a l - ‘A bbäs steht. Bereits sein
Die erhaltenen Kommentare von M u g ä h id und M a'm ar - 'A b d a r - Schüler S a 'id b. C u b a ir hielt diejenigen für ,,blind und unwissend” ,
r a z z ä q bestätigen die Richtigkeit dieser Feststellung. Die Quelle die den Qur’än zwar lasen, aber nicht kommentierten’ . Die Be-
von a t - T a b a r i für die dritte Überlieferung ist uns verloren. Zur
Erklärung der Varianten wäre zu sagen, daß Ib n a. N a g ih einen
1 S. Ibn an-Nadim 33 und zahlreiche Werke von I bn IJaöar .
Kommentar schrieb, der auf dem W erk von M u g ä h id basierte “ S ./ r ia d V I, 440-441.
und sehr selten vom Grundwerk abwich, wie weitere Zitate bei “ S. eb. 441.
a t - T a b a r i zeigen. ^ Tabari, Tafsir ed. Säkir I, 78.
®S. Angaben bei Goldziher, Richtungen 54-55.
Bei Anwendung der im H adit-K apitel dargelegten Methode, « S. Tabari, a. a. O. I, 87.
nämlich von den Isnäden eines W erkes aus den ersten Jahrhunder­ ’ S. eb. I, 81. E s ist ein Mißverständnis bei Goldziher, Richtungen 56,
ten der Higra auf die schriftlichen Quellen zu schließen, ergibt daß S a ' i d b . Ö u b a i r zu denjenigen gehörte, welche die Qur’äninterpretation
bedenklich fanden. Die Übersetzung von „sä’alahü ra^ulun an yaktuha (od.
sich für die Qur’ änauslegung der Vorteil, daß wir die so gesammelten an yuktiba) lahü tafsir al-Qur'än fa-gadiba wa-qäla la’an yasquta siqqi
Fragmente in der Reihenfolge der Qur’ änverse anordnen und dann ahabbu ilaiya min dälika" (Ibn Hall. I, 256) mit, ,,daß er einem Mann, der
annehmen können, das verlorengegangene frühe W erk in seiner von ihm Koranerklärung verlangte, die Antwort gab, daß meine Seite zu­
sammenfiele, wäre mir lieber als dies” ist nicht zutrefiend. Sa'id lehnte mit
ursprünglichen Anlage rekonstruiert zu haben. Ein Vergleich der diesen Worten ab, ihm einen Qur’änkommentar zum Abschreiben zu geben.
22 QUR’ ÄNWISSENSCHAFTEN II. QUR’ ÄNAUSLEGUNG 23

hauptung, daß ‘Al. B. a l- 'A b b ä s kein eigentliches W erk hinter­ lung durchmachten, ebenso wie die seiner Schüler, die ihn immer
lassen habe, entbehrt jeder Grundlage. Sie ist vielm ehr durch die wieder fragten und eigene Kommentare verfaßten. Die Tatsache,
falsche Vorstellung von den Anfängen auf den verschiedenen Ge­ daß damals die Qur’ äninterpretation eine sehr rasche und starke
bieten der arabischen Literatur entstanden. D ie einander bestäti­ Entw icklung erfuhr, geht recht deutlich aus den Berichten hervor.
genden Angaben führen uns zu einer ganz anderen Vorstellung, Außerdem gewinnt man den Eindruck, daß weder I b n a l - ‘A b b ä s
nach der selbst Ib n a l - ‘A b b ä s nicht zu den ersten Arabern gehört, noch seine Schüler in der Zeit einer solchen raschen Entw ick­
die ihre Kenntnisse niederschrieben. Die ersten Schriften über fiqh, lung einer freien Qur’ änerklärung widerstehen konnten. Sie brachten
amtäl, matälib, Geschichte u. a. m. gehen, wie wir in den jeweiligen oft den ra’y - die opinio - im Bereich der Qur’änauslegung zur An­
Kapiteln zeigen, auf dieselbe Zeit des Frühislam und manchmal wendung. Derselbe Eifer führte auch ‘Al. b . a l - ‘A b b ä s und einige
sogar auf die Öähiliya zurück. Kann man sich denn vorstellen, daß seiner Schüler zu christlichen und jüdischen Gelehrten - den AM
‘Al. Β. a l - ‘A b b äs, der m it seinen Kenntnissen in Poesie, Genealo­ al-Küäb^. M u g ä h id (st. 104/722), einer der vertrautesten Schüler
gie, aiyäm der heidnischen Araber, den Feldzügen und dem Leben von I hn a l - ‘A b b ä s , ging bei seiner freien Auslegung so weit, daß
des Propheten und schließlich dem religiösen R echt am vielseitig­ man bei ihm Anfänge der metaphorischen Interpretation anthro-
sten war, es unterlassen hätte, dies alles schriftlich niederzulegen? pomorphistischer Ausdrücke finden kann, wie sie später von den
Der Historiker MOsÄ b. ‘ U q b a berichtet uns, daß bei ihm die M u'taziliten in umfassender A rt gepflegt worden ist^.
Schriften von Ib n a l - ‘A bbäs, die eine K am ellast ausmachten, von A bü Ishäq a n -N a z z ä m , der innerhalb der Mu'tazila eine Sonder­
dessen Schüler K u r a ib b. a. Muslim (st. 97/715) hinterlegt worden stellung einnimmt, machte einer Anzahl von Qur'änkommentato-
waren. A b und zu schrieb ‘A u (st. 118/736), der Sohn von Ibn ren, darunter auch den beiden Schülern von I b n a l - ‘A b b ä s - ‘I k r i -
a l - ‘A b b äs, an MDsÄ und bat ihn, diese oder jene sahifa zu schik- MA und a d - D a h h ä k - den Vorwurf, den Qur’än ohne traditionelle
ken. Der Sohn schrieb sie dann ab und schickte sie an MösÄ zu­ Grundlage ganz willkürlich interpretiert zu haben®.
rück’·. E s steht also nichts der Annahm e im W ege, daß der Tafsir, Die bedeutendsten Schüler von Ibn a l - ‘A b b ä s in der Our’än-
von dem uns verschiedentlich berichtet w ird und den später auslegung waren; S a 'id b. Ö u b a ir (st. 95/713), M ugähid (st. 104/
‘A. B. A. T a l h a überlieferte, von Ib n a l - ‘A b b ä s geschrieben worden 722), ‘I k r im a (st. 105/723), ad-DAHHÄK b. Muzähim (st. 105/723),
war. Der Einwand, daß ‘A. b. a. T a lh a den Tafsir ja gar nicht von ‘A t ä ’ b. a . R a b ä h (st. 114/732). Die Kommentare dieser Gelehrten
Ibn a l - ‘A bbäs gehört habe, spricht nach unseren heutigen K en n t­ und ihres Meisters enthalten neben eschatologischen, historischen
nissen nicht gegen die Echtheit des Werkes, sondern weist nur auf und juristischen Erklärungen viele Erläuterungen philologischer
Unkenntnis der Haditmethodologie hin. Die K ritik in der Hadit- Natur, die man am besten Wortforschung nennt. Hier zeigen sich
literatur richtete sich nur dagegen, daß Ib n a. T a l h a keine un­ auch die Anfänge der Methode, Beweise mit Hilfe von Belegversen
unterbrochene Überlieferung besaß. W ir sind überzeugt, daß dieser zu führen. N icht ohne Grund enthalten die auf ‘Al. b . a l - ‘A b b ä s
Ta/sirbei a t-T a b a r i im ganzen erhalten ist^. Die zahllosen anderen zurückgehenden Fragmente Erklärungen von Fremdwörtern im
auf ihn zurückgehenden Our’änerklärungen scheinen aus den W er­ Our’ än^. Auch sein Schüler M ugähid erklärt bei einigen Wörtern
ken seiner Schüler zu stammen, die z. T . während der allgemeinen in seinem Kom m entar, daß sie aus dem Syrischen stammen®. Nach
Vorlesungen von Ib n a l - ‘Abbäs, z. T. auch im privaten Unterricht S a ‘id b. G u b a ir war das W ort „suwä'·" (X II, 72)® persischen
oder in Gesprächen zustande kamen. D ie Abweichungen, ja sogar Ursprungs. Nun kann man auch verstehen, weshalb Abü Muslim,
manchmal Widersprüche in diesen Erklärungen lassen sich zum Teil der Lehrer von ‘Abdalm alik b. Marwän (st. 86/705), die Grammatiker
damit erklären, daß die Gedanken von Ib n a l - ‘A b b ä s eine Entw ick- 1 S. Goldziher, Richtungen 67-68.
2 S. eb. 10 7-110.
ohne daß er ihn bei ihm gehört habe. Er lehnte also damit die Überlieferung ^ S. öähiz, Hayawän I, 343.
in der Art kitäba ab, s. Kapitel IJadit. ■* S. Lugat al-Qur’än Esad 91/3.
1 S. Ibn Sa'd Vi, 216, V^, 293: z. T. Ibn y a g a r, Tahdlb V III, 433 · 5 S. Buhäri V I, 139.
* Vgl. Goldziher, Richtungen 78. ' S. eb. 75.
24 q u r ’ ä n w is s e n s c h a f t e n II. QUR’ ÄNAUSLEGUNG 25

verspottete, da sie sich sogar m it der Sprache der Zang und der
Rüm abgäben^. A . Umaiyadische Zeit
Am Anfang der Versuche einer rein philologischen Exegese
scheinen die Antworten zu stehen, die Ib n a l - ‘A b b ä s auf Fragen 1. ( = I. von B r. I, 190) ‘A l. b . ‘A b b ä s (oder auch al-‘Abbäs), ein
des Führers der Härigiten N äfi‘ b. al-Azraq gab^. Ein Vergleich leiblicher V etter des Propheten, wurde drei Jahre vor der Higra
zwischen den Versen, die Ib n a l - ‘A b b ä s anführte, und den Qur’än- geboren. Politisch und militärisch spielte er keine große Rolle. Er
kommentaren des 2. Jahrhunderts der H igra ergibt, daß einige der begleitete die islamische Arm ee auf ihren Eroberungszügen nach
Verse noch bei den Philologen des 2. Jahrhunderts der H igra als Ä gypten, N ordafrika, Gurgän, Tabaristän und Konstantinopel.
maßgeblich galten. Sie gehören zu den Standard-Belegversen für die U nter ‘A li erhielt er 39 H. die Statthalterschaft von Basra, die er
„seltenen W örter” , in der arabischen Philologie ,,garib” genannt. jedoch nach einem Jahr wieder auf gab. Daraufhin zog er sich nach
Das älteste uns bekannte W erk über diese W örter ist das K . al- at-T ä’if zurück. D a die U m aiyaden ihm ein sorgenfreies Leben ge­
Carib von dem Si'iten A b ä n b. T a g l i b (st. 141/758)®. A uch der uns sichert hatten, blieb er etw a 30 Jahre dort und widmete sich ganz
erhaltene Our’änkommentar von Z a id b. ‘A l i trägt den Titel der W issenschaft, ohne sich in die Politik einzumischen. E r starb
Tafsir garib al-Qur'‘än, doch ist er kein rein philologischer K om ­ 68/687, n. a. 69 H. oder 70 H.
mentar^. Die muslimische Überlieferung stellt ihn als den V ater der Qur’ än-
Viele andere frühe Studien über den Our’ än gehen auf dieselbe auslegung und dadurch auch der arabischen Philologie dar. Er
Zeit zurück. Außer dem bereits oben genannten K . an-Näsih wa- wird als ,,Dolmetscher des Our’än” bezeichnet (Ibn Sa‘d I I , ^ ^ o ) .
l-mansüh von O a t ä d a , das uns erhalten ist, sind die Bücher von E s heißt, daß der K alife ‘Um ar ihn als Jüngling wegen seines
‘I k r im a (st. 105/723) und a l -H . a l - B a s r I (st. 110/728) uns dem Scharfsinns und seiner Kenntnisse den ältesten Gefährten vorge­
Titel nach bekannt®. Die aus derselben Zeit stammenden ersten zogen habe (Gazzäli, Ihyä' I, 140, zitiert von Goldziher, Richtungen
Bücher über die Verszählung, Pausa und Orthographie des Qur’än 65). Sein Zeitgenosse ‘Ubaidalläh b . Q a is a r - R u q a i y ä t lobte ihn
wurden schon im K apitel über die Our’änlesung erwähnt. in einem Gedicht als ,,den Gottesgelehrten [hahr), dessen Belehrung
An den erhaltenen Fragmenten muß noch untersucht werden, auf stets aushelfen kann, wenn die Kenner um die richtige Kunde in
welche Zeit die frühesten Versuche einer gram matischen Qur’än- Verlegenheit sind” {Diwän, ed. Rhodokanakis 179, ed. Nagm 93;
auslegung zurückgehen. W ir wissen ziemlich gut darüber Bescheid, Goldziher, Richtungen 65-66).
daß A b u l -A s w a d a d - D u ’ a l i (st. 69/688) und besonders seine bei­ Die Frage, ob ,,er die ihm zugeschriebenen Gebiete - religiöses
den Schüler N a s r b . ‘Ä sim (st. 89/707) und Y a h y ä b . Y a ' m ar Recht, vorislamische Geschichte und Altertümer, Philologie und
(st. 129/746) sich mit der Qur’änlesung beschäftigten; wir kennen Poesie - w irklich beherrscht und durch Forschung und Lehre ge­
sogar ihre Schriften darüber (s. K apitel Our’änlesung). E s ist pflegt h at” (s. F . Schw ally, zur Geschichte des Qor. II, 166), ist eng
eigentlich undenkbar, daß sie sich nicht auch m it der Gram m atik verknüpft m it weiteren Fragen der arabischen Literatur wie z. B.
des Our’än befaßten. Die ältesten uns bekannten Philologen, über der, ob die Araber schon in der Öähiliya ein Schrifttum hatten, ob
deren grammatische Erklärungen des Our’än wir ziemlich genau sich dann in islamischer Zeit schon manche der jüngeren Gefährten
unterrichtet sind, sind 'IsÄ b . ‘U. ΑΤ-TAQAFi (st. 149/766) und A bu des Propheten und der ältesten tabi'-ün mit wissenschaftlichen Pro­
‘A mr b . a l -‘A l ä ’ (st. um 154/770). Leider sind uns nicht ihre Werke, blemen beschäftigten und ob die allgemeine Entwicklung der ara­
sondern erst die ihrer Schüler erhalten. bischen Literatur mit einer solchen frühen wissenschaftlichen Tätig­
keit in Einklang zu bringen ist. W ie bereits in der Einleitung zu
1 S. Einleitung zum Kap. Philologie. diesem K apitel gezeigt worden ist, erscheinen uns die Zweifel an
2 S. u. S. 27. der erwähnten T ätigkeit von ‘Al. b . a l - ‘A b b ä s auf den verschiede­
^ S. Tüsl, Fihrist 6; s. Goldziher, Richtungen 69,uj.
nen wissenschaftlichen Gebieten nicht gerechtfertigt. Die direkt
^ Zur Frage der Echtheit s. u. S. 557.
= S. Ibn an-Nadim 38. erhaltenen Qur’ änkommentare seiner Schüler einerseits und auf der
26 q u r ’ä n w is s e n s c h a f t e x II. q u r ’a n a u sl e g u n g 27

anderen Seite die Erkenntnis, daß sich auf Grund der Überliefe­ 40-42; Safadi, Nakt 180-182; Ibn Hagar, Isä6a II, 802-813; ders., Tahdih
rungstechnik in unseren Quellen die verlorenen frühen Werke teil­ V, 276-279. - A. Sprenger, Das Lehen und die Lehre des Mohammed,
Berl. 1869, s. I. und III. Band; J. Wellhausen, Das arabische Reich,
weise oder vollständig wiederherstellen lassen, lassen uns ein ganz
Berl. 1902, 69-70; Caetani, Annali, Indices; Buhl, E P , I, 20; L. Veccia
anderes Bild als das bis jetzt vorherrschende gewinnen. W ie be­ Vaglieri, E P , I, 40-41; Zirikli IV, 228.
reits erwähnt, sind wir überzeugt, daß man mit Hilfe der etwa looo at-Tafsir: E s muß noch geklärt werden, welche der Qur’änkommen-
Überheferungen bei a t-T a b a r i den Tafsir von I b n a l - ‘A b b äs in der tare, die seine Schüler von ihm überliefern, von ihm selbst geschrieben
Überlieferung von ‘A. b . a . T a l h a wiederherstellen kann, jenen und welche nach seinen Vorlesungen von seinen Schülern schriftlich
fixiert wurden. Sicher ist wohl, daß der von ‘Ali b. a. T a lh a al-Häsimi
Kommentar, der von Ah. b. H a n b a l so gelobt worden ist. Zu seiner
(st. 120/737) überlieferte Kommentar von Ibn a l - ‘Abbäs selbst ab­
Zeit war ein Exemplar davon noch in Ägypten erhalten und eine gefaßt wurde, denn ‘A. b. a. T a lh a wurde kritisiert, weil er den Tafsir
Reise dorthin mit dem Ziel, die Überlieferung davon zu erlangen, überlieferte, ohne ihn zuvor bei ‘Al. b. a l - ‘Abbäs gehört zu haben. Frag­
war nicht zu viel (s. Suyüti, Itqän II, 223; Goldziher, eb. 78). Der mente dieses Kommentars erscheinen schon in den frühesten uns indirekt
Qur’änkommentar von ‘Al. b. a l - 'A b b ä s ist m. E. der erste Versuch erhaltenen Kommentaren wie z. B. dem von as-Suddi (s. u. S. 32). Dieser
Tafsir von ‘Al. b. a l - ‘A b bäs scheint bei a t-T a b a ri in der folgenden
einer philologischen Interpretation oder besser die erste W ortfor­
Überlieferung vollständig erhalten zu sein: ,,Haddatanl al-Mutannä
schung bei den Muslimen, welche dann von seinen Schülern wie b. Ihr. al-Ämull (st. nach 240/854) qäla haddatanä 'Al. h. Sälih
M u g ä h id , ‘Ikrim a, S a'id b . G u b air, O a t ä d a , a d -D a h h ä k u . a. wei­ (st. 223/837) qäla haddatanä Mu'äwiya h. Sälih (st. 158/774) ‘an ‘.4 .
tergeführt wurde. Die Untersuchung der Kom mentare dieser Ge­ h. a. Talha 'an Ihn '■Abbäs. Anscheinend benutzte a t -T abari etwa
neration ergibt zugleich, daß Ibn a l - ‘A b b ä s mit seiner Methode, die erste Hälfte in dieser Überlieferung. Die zweite Hälfte benutzte
er in der Überlieferung eines anderen saih, ‘A. b . DÄwiJD α τ -Τ αμϊμϊ
die schwierigen Wörter im Qur’än durch Belege aus den Dichtern
(st. 262/875), vgl. H. H o r st , ZDM G 103/293. Auch a l-B u h ä rI entlehnt
oder Lehnwörter zu erklären, damals nicht allein stand (vgl. Gold­ aus demselben Tafslr mit ,,qäla Ibn 'Abbäs", also ohne Überlieferungsrecht
ziher, a. a. 0 . 70). Es gibt noch weitere Gründe, weswegen wir nicht (s. Ibn Hagar, Tahdih VII, 340). Teile aus dem Sahlh von a l -B uhäri
mit Goldziher den Bericht als Legende betrachten, daß Ibn al- wurden von M. F. ‘A b d a lb ä q I gesammelt udT. Mu'gam garib al-Qur^än
'Abbäs die etwa 200 unklaren Wörter, die der Härigitenführer mustahragan min Sahlh al-Buhärl, Kairo, 1950 (dabei häufige Verwechs­
lung mit den Texten aus dem Magäz al-Qur'än von A bu ‘U b a id a , die
N äfi‘ b. al-Azraq ihm zur Erklärung vorlegte, mit Zitaten aus der
von a l-B u h ä r i nur übernommen worden sind).
heidnischen Poesie belegte (vgl. Goldziher, a. a. O. 70). Die erhaltenen, Tafsir Ihn 'Abbäs betitelten Werke sind zum großen
In den auf ‘Al. b . a l -A b b ä s zurückgehenden Fragm enten werden Teil die Bearbeitung von M. b. as-Sä’ib a l -K a l b i , die durch die Über­
gelegentlich einige Gewährsleute genannt. Dabei wird ersichtlich, lieferung von ‘A. B. A. T a l h a auf ‘Al. b . a l -‘A bbäs zurückgehen (s. u. S. 34)
daß er manche Überlieferungen vom Propheten und den ältesten und z. T. die Sammlung von M. b. Y a ‘qüb a l -F irüzäbädi (st. 817/1415,
sahäha anführte und sich andererseits um Aufklärung von W ort­ s. Br. II, 183) udT. Tanwlr al-miqbäs min tafsir Ibn 'Abbäs, gedr. Büläq
1863, 1866, 1873, 1885, Kairo 1302, 1316, 1332, 1937, i96o._
bedeutungen an den muhadram A b u l -G a l d Gailän b. Farw a 2. öarlb al-Qur^än in der Bearbeitung von ‘A tä ’ b . a . R abäh (st. 114/
wandte (Tabari, Tafsir, ed. Säkir I, 342, 343, 344, 517). Dieser 732) A tif 2815/8 (I02a-I07^ 8. Jh. H.)?
rühmte sich, alte Bücher gelesen zu haben (s. A bü Ahm ad al- 3. MasäHl Näfi' h. al-Azraq (st. 65/685), Fragen des Härigitenführers
‘Askari, Tashif 409; Tabari, Tafsir, ed. Säkir I, 340; Goldziher, über 200 schwierige Wörter im Qur’än an ‘Al. b . ‘A b bäs , der sie in seinen
Antworten mit Stellen aus der alten Poesie belegt und erklärt. Hdss.;
a. a. 0 . 66). Auch zwei jüdische Konvertiten werden genannt:
Zähiriya, ‘ämm 3849 (io8“'- i i 9 ’’ , 4. Jh. H., vgl. ‘Izz. H. 1 ,425), Tal‘at,
K a ‘b al-Ahbär, ein jemenitischer Rabbiner, und ‘Abdallah b. Sa- mag. 266 (ff. 1-33, modern), Kairo, Dar, mag. i66m (i32»-i43'’, 1205 H.),
läm (s. Goldziher, a. a. 0 ., 67-68). Diese werden von 0 . Loth als Berl. 683 (ff. 93-101, 1060 H.), udT. Garlb al-Qufän'^, z. T. im Kämil
„jüdisch gefärbte Schule” von I b n a l - ‘A b b ä s bezeichnet {Morgen­ von a l -M u b a r r a d 566 ff. (aus einem Buch von A bij ‘U ba id a ) noch er­
ländische Forschungen, Fleischer Festschrift, Leipzig 1875, S. 298; halten in FadäHl al-Qur'än von A bu ‘U b a id , in al-Waqf wa-l-ibtidä' von
A b O B a k r b . a l -A n b ä r I, in al-Mu'gam von a t -T a b a r ä n i , in al-Itqän
Goldziher, a. a. O. 68).
von AS-SuYÖTi I, 149-165. Die entsprechenden Stellen bei as -S u v Oti
Ibn Sa‘d IP,2, 119-125, IP, 365-372; Ibn 'Rd.hlh, Muhahbar 28g;
Abü Nu'aim, Hilya l, 314-329; Siräzi, Fuqahä^ 18-19; Dahabi, Tadkira 1 K ein Auszug aus a s -S u y O t is Itqän, vgl. Br. S I, 331.
28 q u r ’ ä n w is s e n s c h a f t e n
II. qu r’änau slegun g 29

wurden in alphabetischer Ordnung publiziert von M. F. ‘A b d a l b ä q i , Vielleicht handelt es sich bei den Überlieferungen mit dem Isnäd „Had-
Kairo 1950, im Anhang von Mu^gam Garib al-Qur^än. datanä Ibn Humaid qäla haddatanä Salama '■anIbn Ishäq 'an M. b. a. M.
4. al-Lugät f i l-Qur'än in der Rez. von ‘Al. b. al-Hus. B. H a s n On al- 'an Ibn öubair 'an Ibn 'Abbäs” um den Kommentar von Ibn Gubair.
Muqri’ (geb. 295/908 - st. 386/996, s. Gazari, Gäya I, 415-417) Zähiriya, In diesem Fall verwendete a t -T a b a r i anscheinend nicht den Tajslr
hsg. von S. a l -M unaögid , Kairo 1946 (s. RAAD 22/164), Lugat al- selbst, sondern Übernahmen daraus an entsprechenden Stellen der
Qur^än {Lugat Qurais wa-Hudail wa-Kinäna wa-Hafam wa-l-Hazrag Magäzi von M. b . I sh äq . Seine Überlieferungen in der Art des ta'liq - z.B.
wa-As'-ar wa-Hubais wa-n-Nahatiya wa-öurhum wa-Qais ‘Ailän wa-l- ,,Huddittu 'an M . b. a. M. maulä Zaid b. Täbit 'an Sa'id . . .” (s. Tabari,
Habasa wa-Suryänlya wa-Barbar wa-l-Yaman) Esad 91/3 (i04®-ii2'5, ed. M. Säkir II, 112, No. 1021, vgl. eb. S. 266, Nr. 1377) zeigen, daß er
949 H.), in der Bearbeitung von M. b. ‘A. b. al-Muzaffar a l -W azzän (s. den Tafsir benutzt, aber ohne Uberlieferungsrecht.
u. S. 48), Ch. Beatty 4263 (9 ff., 875 H.).
5. Lobqaside auf die Eigenschaften der ersten vier Kalifen und seines
3 . A b u l-H aggäg M u g ä h i d b. Gabr al-Makki, um 21/642 in Mekka
Vaters ‘Abbäs, welche er vor Mu'äwiya rezitierte, As-§AiZARi, öamharat
al-isläm, s. RAAD 33/5. geboren, w ar einer der vertrautesten Schüler von I b n a l - ‘A b b ä s .
6. Musnad, gesammelt von einem Unbekannten im 4. oder 5. Jh. H., E r hörte außerdem bei ‘A . b. a. Tälib, U baiy b. K a ‘b und ‘Al. b.
Saray, Medine 291/1 (228 f., 10. Jh. H., s. Fihr. maht. I, lo i). ‘U m ar. E r scheint einer der ältesten Vertreter der rationalistischen
7. Hawäss ba'-d al-adHya Bibi. Nat. 1224 (ff. 28-79, Jh· H., s. Vajda Qur’ änauslegung zu sein. In seinem Kommentar finden sich häufig
389), eine ihm untergeschobene Sammlung. Außerdem wird ihm zuge­ m etaphorische Auslegungen anthropomorphistischer Ausdrücke.
schrieben: Du'^ä^ suryäni gedr. Mysore 1870, 1897, mit pars. Übers. Ind.
1872, sowie Qissat al-isrä’ wa-l-mi‘räg, gedr. Damaskus 1314. Sein Tafsir wurde z. T. m it Vorbehalt gelesen, da M u g ä h i d oft
8. Hadit al-mi'-räg, gesammelt vielleicht von M. B. IsHÄQ, Ch. Beatty christliche und jüdische Gelehrte um R at fragte. Im fiqh räumte er
4228 (9 ff., II. Jh. H.). dem Prinzip des ra‘y einen wichtigen Platz ein. 104/722 starb er.
Ibn Sa‘d V^, 466-467; Ibn Qutaiba, Ma'ärif 227] Ibn an-Nadim33;
Abü Nu‘aim, Hilya III, 279-310; Siräzi, ΡηςαΠα" 45; Qaisaräni, Rigäl
2. Abü 'Al. Sa'id b . G u b a ir al-Asadi aus Küfa, 45/665 geboren, 510; Yäqüt, Irsäd V P , 242-243; Dahabi, Mizän III, 9; ders., Tadkira
war ein Schüler von ‘Al. b . a l - ‘A b b ä s und ‘Al. b . ‘U. E r war einer 92-93; Gazari, Öäya II, 41-42; Ibn Hagar, Tahdib X, 42-44. - Schwally,
der gelehrtesten und bedeutendsten täW-ün und einer der ältesten zur Geschichte des Qor. II, 167; Goldziher, Richtungen 107-110; Zirikli
Qur’änkommentatoren. 95/714 wurde er von al-H aggäg b. Yüsui V I, 161.
getötet. at-Tafsir in der Rez. von ‘Abdallah Β. A. N aöih (st. 131/748) Kairo,
tafsir 1075 (in 8 Heften, 95 ff., 544 H., s. Fihr. maht. 1, 30). Diesen Tafsir
Ibn Sa‘d VI^, 256-267; Ibn Outaiba, Ma'-ärif 227-228; Ibn a. Hätim, schreibt a t -T a b a r i an etwa 700 Stellen aus, und zwar in der Überliefe­
Garh II,i, 9-10; Abü Nu‘aim, Hilya IV, 272-309; ders., Dikr ahhär rung: „Haddatanä M. b. 'Amr al-Bähili (st. 249/863) qäla haddatanä Abü
Isb. I, 324-325; Siräzi, Fuqahä’ 61-62; Ibn Hall. I, 256-258; IbnHagar, 'Äsim an-Nabil (st. 212/827) qäla haddatanl 'Isä b. Maimün al-Makki
fahdib IV, 11-14. - Schwally, zur Geschichtedes Qor. II, 167; Goldziher, qäla l^addatanä Ihn a. Nagih 'an Mugähid” . Ferner gelangten Teile dieses
Richtungen 32, 56, 268; Zirikli III, 145. Kommentars über andere Qur’änkommentare in den Tafsir von AT-
Um die Rolle von S a 'id b . G ubair in der te/sir-Literatur zu bestim­ T a b a r i , z. B. durch die Tafsire von I bn G u r a i 6, a t -T a u r i , Ma ‘ mar b .
men, ist eine gründliche Untersuchung erforderlich. Die Überlieferungen R ä §id - ‘A bdarrazzä q b . H ammäm , W ar q ä ’ b. ‘ü ., Sib l b. ‘Ubäd, vgl.
bei at -T a b a r i und in anderen Quellen zeigen uns, daß seine Erklärungen H. H o r s t , ZDMG 103/296-297.
z. T. philologischer, z. T. historischer Art waren und den gesamten Qur’än
berücksichtigten. Aber wegen der zahlreichen verschiedenen Überliefe­ 4 . a d - D a h h ä k b. Muzähim al-Hiläli al-Balhi al-Huräsäni über­
rungsketten lassen sich die Fragmente nicht zu einem bestimmten und lieferte von Ibn ‘Umar, Ibn al-‘Abbäs, Abü Huraira und Anas b.
allgemein benutzten Vulgatatext zusammensetzen. Man gewinnt viel­ M älik. N ach übereinstimmender Ansicht soll er jedoch nicht von
mehr den Eindruck, daß der Tafsir von I bn G u b a ir - als eine der be­ den sahäba gehört haben. E r galt als sehr angesehener Lehrer und
deutendsten Quellen dieser Literaturgattung - über Zitate in Werken
des 2. Jahrhunderts der Higra in späteren Werken erscheint. Bereits berühm ter Qur’ änkommentator. E r starb 105/723.
seine Zeitgenossen berichteten, daß Ibn Gubair seinen Tafsir beständig Ibn Qutaiba, Ma'ärif 232; Ibn a. Hätim, Öarhll,y, 458-459; Dahabi,
revidierte (s. I bn S a ‘ d V P, 266). Nach Y ä q Ot , Irsäd V P , 440, benutzte Mizän I, 471; Ibn Hagar, Tahdib IV, 453-454. - Goldziher, Richtungen
a t -T abari zwei verschiedene Kommentare, die auf I bn ‘A bbäs fußten. 59, Schwally; zur Gesch. des Qor. II, 167; Zirikli III, 310; Kahhäla V, 27.
30 QUR’ ÄNWISSENSCHAFTEN II. q u r ’ä n a u sl e g u n g 31

at-Tafsir war a t -T a ' l a b i in zwei Rezensionen bekannt, vermutlich rungsrecht a l - Η α τ ϊ β a l -B a g d ä d i von seinen Lehrern in Damaskus er­
in der von C u w a ib ir b . S a ' id (st. gegen 150/767, s. Ibn Hagar, Tahdib hielt, s. seine Masyaha Zähiriya, mag. 18 (126^)^.
II, 124) und in der von S u f y ä n a t - T a u r i , die er als sehr umfangreich
bezeichnet. Er ist bei a t -T a b a r i anscheinend durch Zitate aus verschie­
denen Quellen und durch direkte Zitate erhalten. Bei den häufig vorkom- 7. A b ü M. ‘A t ä ’ b . A. R a b ä h Aslam al-Ourasi wurde 27/647 im
raenden direkten Zitaten führt a t -T a b a r i die beiden folgenden Uber- Y a m a n geboren. E r kannte noch 200 Gefährten des Propheten und
liefererketten an: a) Huddittu '■an al-Mingäb b. al-Härit qäla haddatanä überlieferte von ‘A l. b . ‘A b b ä s , ‘Al. b . ‘U m a r , ‘Al. b . ‘A m r , A bü
Bisr b. '■Umära 'an Abi Rauq 'an ad-Dahhäk, b) Haddatanä Abü Kuraih
H u r a i r a , ‘ Ä ’ is a u . a. Von ihm überlieferten a z -Z u h r i , AL-AuzÄ‘i,
qäla haddatanä 'Utm. b. Sa'id 'an Bisr b. 'Umära 'an Abi Rauq'an ad-
Dahhäk. I b n G u r a i g , A b u H a n i f a u . a. E r war Qur’änkommentator,
muhaddit und faqih und als mufti von Mekka bekannt. Er starb
114/732.
5. Einer der berühmtesten frühen Qur*änkommentare war der
Ibn Sa'd V^, 467-470; Ibn Qutaiba, Ma'ärif 227; Ibn a. Hätim, Öarh
von a l -H . a l -B a sr i (geb. 21/642-g e s t. 110/728, s. u. S. 591), dessen
111,1, 330-331; Abü Nu'aim, Hilya III, 310-325; Siräzi, Fuqahä" 44; Ibn
berühmter Überlieferer ‘A m r b . ‘U b a id al-Mu‘tazili (st. 144/761) Hall. I, 401-402; Dahabi, Tadkira 98; ders., Mizän II, 197; Safadi,
war (s. Schwally, zur Gesch. des Qor. II, 168). a t - T a ‘ l a b i in seinem Nakt 199-201; Ibn Hagar, Tahdib VII, 199-203. - K. V. Zetterstden,
K a sf (s. 6'>) benutzte noch diesen Tafsir. Einige Fragm ente daraus E I ’·, I, 523-534: Schwally, zur Gesch. des Qor. II, 167; J. Schacht, EP, I,
befinden sich im Ta^rih von a t - T a b a r i (s . Ind. 420) in der Überliefe­ 730; ders., The Origins of Muh. Jur. 250 ff.; Zirikli V, 29.
rung ,.haddatanä Ibn Humaid qäla haddatanä Salama 'an Ibn Ishäq 1. Sein Tafsir, der nicht besonders umfangreich gewesen zu sein scheint,
'an 'Amr h. 'Uhaid 'an al-H.” . In diesem F all benutzte a t - T a b a r i wird von a t - T a b a r I durch die folgende Überlieferung benutzt: al-Qäsim
b. al-H. al-Hamadäni (st. 272/885) - al-Hus. b. Däwüd al-Massisi (st.
nach meiner Ansicht nicht das Buch selbst, sondern Z itate bei I b n
226/840) - Haggäg b. M. al-Massisi (st. 206/821) - Ibn öuraig (st. 150/
I s h ä q . Zahlreiche Fragmente befinden sich auch in der übrigen 767), vgl. H. Horst, ZD M G 103/1953/295. Diesen Tafsir benutzte a t -
iiü/sir-Literatur. T a ' l a b i in seinem Kasf, s. 6^.
2. Garib al-Qur'än bearbeitet die Erklärungen von 'Al. b . 'A bbäs
2. Nuzül al-Qur^än s. Ibn an-Nadim 38. A tif 2815/8 (102^-107» 8. Jh. H.).
3. K . al-'Adad (li-l-Qur'än) s. eb. 37.

8. A b u 1-H attäb Q a t ä d a b. D i'äm a b. Qatäda as-Sadüsi, 60/679


geboren, w ar ein Our’änkommentator, faqih und ein großer Kenner
6. Abu 1-H. 'Α τ ϊ υ α b. Sa'd b. Gunäda al-‘A ufi al-K üfi, ein Si'it,
der Poesie, Genealogie und Geschichte der alten Araber. Er war ein
überlieferte von ‘Al. b . ‘A b b ä s , ‘A l. b. ‘U . u. a. Gefährten des Pro­
täbi'-i und überlieferte von dem sahäU Anas b. Mälik und zahlreichen
pheten. E r ist bei a l - K a l b i eine der H auptautoritäten für die
älteren tähi'ün, darunter a l -H . a l - B a s r i . E r starb 118/736.
Our’änauslegung. Bei der Erklärung von anthromorphistischen
Ausdrücken brachte er ähnliche metaphorische Interpretationen Ibn Sa'd V IP , 229-231; Ibn Qutaiba, Ma'ärif 234; Ibn a. Hätim,
wie M u g ä h id . E r starb 111/729. Öarik 111,2, 133-135; Siräzi, Fuqahä^ 72; Yäqüt, Irsäd V P, 202-203;
Safadi, Nakt 230-231; öazari, Gäya II, 25-26; Ibn Hagar, Tahdib ΥΙΪΪ,
Ibn Sa‘d VP, 212-213; Buhäri, Ta‘‘ rih IV,i, 8-9; Ibn Qutaiba, Afa'än/ 351-356; Ibn Hall. I, 540-541. - Schwally, zur Geschichte des Qor. II,
259; Ibn a. Hätim, 6arh III,j, 382, 383; Ibn Hagar, Tahdib V II, 224- 168.
226. - Goldziher, Richtungen 107, 176; Zirikli V, 32. I. K . an-Näsih wa-l-mansüh f i kitäb Alläh, dessen Überlieferungsrecht
Seinen Qur’änkommentar zitiert a t -T a b a r I an 1560 Stellen seines in Damaskus erhielt, s. seine Masyaha Zähiriya,
a l - H a t Ib a l - B a g d ä d i

Tafsir in der Überlieferung; „Haddatani M. b. Sa'd qäla haddatani abi mag. 18 (128^), Zähiriya 7899 (ff. 65-67, s. ‘Izz. H. I, 404).
qäla haddatani 'ammi al-Hus. b. al-H. 'an ablhi 'an gaddihi (= ‘A tiya b.
Sa'd al-‘Aufi) 'an Ibn 'Abbäs. Auch in seinen Annalen, s. Ind. 513, zitiert 1 H. Horst, ZD M G 103/1953/294 verwechselt den letzten Uberlieferer
a t -T a b a r i diesen Tafsir, ebenso a t - T a ‘ l a b i in derselben Überlieferung, M. B. S a ' d m it M. b . S a ' d K ä t ib a l -W ä q i d !. Ersterer starb 276/889 (s.
s. sein Kasf 4^. Dieser Tafsir gehört zu den Büchern, deren Überliefe­ Tä'rlh Bagdad V, 322-323, Ibn Hagar, Lisän V, 174).
32 q u r ’ä n w is s e n s c h a f t e n II. QUR’ ÄNAUSLEGUNG 33

2. κ. al-Manäsik in der Rez. von Sa'id b. a. ‘ArO ba (st. 156/773) tisiert, weil er sie in der A rt der munäwala erlangt hatte^ (s. Ibn Ha­
Zähiriya, mag. 41/12 (Teil i). gar, Tahdih I, 314). Seine Überlieferungen stammten also z. T. aus
3. at-Tafsir, den al-H atib al-B a g d ä d i benutzte, s. Masyaha Zähiriya, Büchern seiner Lehrer, die er einfach selbst abschrieb oder abschrei­
mag. 18 (126^), der anscheinend sehr umfangreich war, wird von at-
Tabari über 3 000mal, vielleicht vollständig, geschöpft durch die Über­ ben ließ, ohne den Inhalt vor dem Meister gehört oder diesem vor­
lieferung: „Haddatanä Bisr h. Mti^äd qäla haddatanä Yazid b. Zurai^ '■an gelesen zu haben. Sein umfangreicher Qur’ änkommentar behandelte
SaHd 'an Qatäda” , vgl. H. Horst, ZDM G 103/1953/301. at-T a'labI anscheinend den ganzen Qur’än. In späteren Kommentaren wurde
kannte noch zwei weitere Rezensionen des Buches (s. K a sf 6’’). er häufig benutzt. a s -S u d d I starb 128/745.
4. 'AwäEr al-Qufäii zitiert Ibn Sa‘d, a. a. 0 ., 273.
Buhäri, Ta’rih Ι,^, 361; Ibn a. Hätim, Öarh 1,^, 184-185; Ibn Qutaiba,
Ma'ärif 291; Ibn al-Atir, Lubäb I, 537. - Goldziher, Richtungen 112;
9. M. b. K a'b b. Sulaim a l- O u r a z i, einer der ältesten täbi'ün, A'yän as-si'a X II^ 9-17; Zirikli I, 313; Kahhäla II, 276.
wird als großer Gelehrter bezeichnet. Seinen Qur’ änkommentar
at-Tafsir, der von a t -T a b a r I in der Überlieferung: „Haddatani Müsä
benutzte noch a t-X a 'la b i in seinem K a s f [&°). Aus den Überliefe­
b. Härün al-Hamdäni^ qäla haddatanä 'Amr b. Hammäd al-Qannäd^ qäla
rungen bei a t-T a b a ri, Tä'rih Index 527, wird ersichtlich, daß Ibn haddatanä Asbät b. Nasr al-Hamadäni^ 'an Isni. b. 'Ar. as-Suddiheantzi
IsHÄQ ein Buch mit historischem Inhalt von a l- O u r a z i benutzte. wird, ist vielleicht vollständig zu rekonstruieren, s. noch at -T a b a r i ,
Ob dies nun ein ausgesprochenes magäzi-Bnoh oder ein Tafsir Ta^rih, Index S. 223, a t -T a ‘ l a b i , K asfy’^, s. auch noch I bn H aöar , Isäba
mit ausführlichen historischen Angaben war, muß noch untersucht III, 103. 104, 1130, 1164, 1167.
werden. Dafür sind Überliefererindices der Quellen, vor allem ein
Index zu a t-T a b a r is Qur’änkommentar notwendig. a l- Q u r a z i 12 . ‘A t ä ’ b. a. Muslim Maisara a l - H u r ä s ä n i wurde 50/670 ge­
starb 118/736. boren und lebte später in Damaskus. E r war ein Qur’änkommenta-
tor und Traditionarier; er hörte aber nur bei einem sahäbi, nämlich
Ibn Qutaiba, 233; Abü Nu'aim, Hilya III, 212-221; Cazari,
A nas b. Mälik. Im Jahre 135/757 starb er.
öäya II, 233; Ibn Hagar, Tahdih IX , 420-422. - Schwally, zur Gesch.
des Qor. II, 168. Ibn Sa'd V IP , 369; Ibn a. Hätim, Öarh III, 334-335; Dahabi,
II, 198-199; Abü Nu'aim, Hüya V, 193-209; Ibn Hagar, TahdibNll,
10. ‘A t ä ’ b . D in a r al-Hudali al-Misri war ein Qur’ änkommen- 212-215.
tator und Traditionarier. Seine Überlieferungen gehen auf S a ' id
B. Ö u b a ir zurück. W ie I b n a . H ä t i m , Ö arhlll,^ , 332, angibt, hörte
1. at-Tafsir Zähiriya, mag. 95 (I26ί^I32^ 5. Jh. H.), noch Saray,
Ahmet III, 310 (6 ff.) ? Es muß noch untersucht werden, in welcher Re­
‘A t ä ’ nicht direkt von S a ' i d , sondern benutzte nur seinen Tafsir, zension a t -T a b a r i diesen kleinen Tafsir benutzte, vielleicht: „Had­
der für den Kalifen ‘Abdalm alik verfaßt worden w ar und im Diwän datani bihi 'Imrän b. Bakkär al-Kilä'i qäla haddatanä Yah. b. Sälih qäla
der Umaiyaden aufbewahrt wurde. E r starb 126/744 in Ägypten. haddatanä Abu l-Azhar Nasr b. 'Amr al-Lahmi min ahl Filistin qäla
sami'tu 'Atä· al-Huräsäni” (s. ed. Ah. Säkir I, 130), vgl. H. H orst,
Ibn a. Hätim, Maräsil 58; Dahabi, Mizän II, 197; Ibn Hagar, Tahdih
ZD M G 103/1953/2955.
VII, 198-199. - Zirikli V, 29; Kahhäla VI, 283.
2. an-Näsih wa-l-mansüh, dessen Überlieferungsrecht al -H atib al -
at-Tafsir, vermutlich von geringerem Umfang, wird von at-T abarI B a g d ä d I in Damaskus erhielt, s. Masyaha, Zähiriya, mag. 18 (128^),
durch die folgende Überlieferung benutzt: Ah. b. 'Ahdarrahim al-Barqi -
Sa'id h. a. Maryam - 'Al. b. Lahi'a - 'Atä\ Auch a t-T a 'la b I benutzte 1 S. dazu K apitel IJadit in diesem Buch.
dasselbe Buch als Quelle für seinen K asf s. 6·>. 2 Seine Biographie fehlt in den Quellen. Er war der Überlieferet des Tafsir
von as-Suddl, von dem at-Tabari das Überlieferungsrecht des Buches er­
hielt, s. at-Tabari, Tafsir, ed. Ah. Säkir I, 156.
11. Abü M. Ism ä'il b. ‘Ar. b. a. Karim a stam m le aus
a s -S u d d i
3 S t . 222/836, s. Ibn Sa'd V Ii, 285, VI=, 408.
dem Higäz, lebte aber in K üfa. E r war ein bedeutender Qur’än- ^ st. 170/786, s. Ibn al-‘Imäd, Sadarät I, 279. Er war ein berühmter Über-
kommentator und Verfasser von magäzi und siyar, wie Ibn Tagri- lieferer des Tafsir von as-Suddi (s. Ibn Sa'd VI^, 261, VI-, 376, verb. bei
Horst, a. a. O. S. 302, daß Asbät nach as-Suddi einen Tafsir schrieb).
birdi (Nugüm I, 308) angibt. E r überlieferte von einigen sahäba ^ Über die Beziehung des Ibn Ö u ra ig zu diesem Tafsir s. Ibn Ij[a|ar,
und zahlreichen älteren täbi'ün. Seine Überlieferungen werden kri­ Tahdih V I I , 214.

3 Sezgin, Gesch. Ar. Sehr. I


34 q u r ’ ä n w is s e n s c h a f t e n II. QUR’ ÄNAUSLEGUNG 35

Fragmente daraus sind anscheinend in späteren Qur’änkommentaren 174 (342 ff., 12. Jh. H.), 175 (335 ff., II. Jh. H.), Atif 88 (341 ff-, 10. Jh. H.),
und in Büchern gleichen Titels erhalten. 89 (250 ff., 10. Jh. H.), Murad Molla 38 (287 ff., 1093 H.), Ragip 46 (375 ff.,
3. Fragment mit mystischem Inhalt bei Abü Nu'aim, Hilya V , 194-195. 1161 H.), 47 (419 ff., 12. Jh. H.). Beyazit 563 (307 ff., 1171 H.), Hamid 39
(367 ff., 1162 H.), 40 (339 ff., iio o H.), Selimaga 45 (354 ff., 1167 H.),
13 . a r - R a b i ' b. Anas al-Bakri al-Basri al-Huräsäni floh aus
Ist. Un. Bibi. A. 752 (331 ff., 1165 H.), Veliyeddin 94 (243 ff., 1175 H.),
Zähiriya, tafsir 144 (270 ff., s. ‘Izz. H. I, 188), Ch. Beatty 4224 (255 ff.,
Basra vor al-Haggäg b. Y ü su f nach Marw. E r überlieferte von 1159 H.), 5465 (356 ff., 1158 H.), Bagdad, Auqäf 2122 (s. Talas S. 22),
Anas b. Mälik, Abu l-'Ä liya, al-H. al-Basri. E r starb 139/756· Kabul, s. RIMA 2/8, Bankipore XVIII,2, 1-2, No. 1322 (368 ff., 1165 H.),
Ibn Qutaiba, Ma‘ärif 236; Ibn a. 'Räiim, Öarli I.g, 454~455: Ibn 1323 (389 ff·. II· Jh· H.).
Hagar, Tahdib III, 238-239; ders., Taqrib I, 243. 2. Sein geographisches Buch s. Kap. Geographie, Bd. III des vor­
liegenden Werkes.
Seinen Qur’änkommentar, der zum großen Teil auf Abu I-‘ ÄIiya (st.
90/708) fußt, benutzt a t -T a b a r i durch die Überlieferung: ,,Huddittu
15. A b ü Däw üd S i b l b. ‘Ubäd al-Makki lebte von 70/689 bis
'■an '■Ammär b. al-H. qäla haddatanä ‘■Al. b. a. öa‘far ‘an abihi ‘an ar-R. h.
148/765. E r war Our’änleser und -kommentator und der bedeu­
A ." Zahlreiche Fragmente dieses Tafsir scheinen durch Zitate in ande­
ren Kommentaren in den Kommentar von a t -T a b a r I eingegangen zu tendste Schüler von ‘Al. b . K a t i r .
sein. at -T a ‘ la b I zitiert ihn als „Tafsir Abi l-‘Äliya wa-r-Rabi‘ ” , s. sein Ibn a. Hätim, ^arh II, j , 380-381; öazari, däya 1, 323-324; Ibn Hagar,
Kasf 6^, vgl. auch H. Horst, ZDM G 103/1953/299-300. Tahdib IV, 305-306.
at-Tafsir, dessen Überlieferungsrecht noch a l -Η α τ ϊβ a l -B agdädi
14. (la. - von Br. S I, 331) Einer der auf Ib n a l - ‘A b b ä s zurück­
in Damaskus erhielt, s. seine Masyaha Zähiriya, mag;. 18 (126®·), benutzt
gehenden Qur’ änkommentare war der von M. b. as-Sä’ib a l - K a l b i , von a t -T a b a r i in seinem Tafsir -and. Ta^rih durch die Überlieferung:
der uns sonst nur als Historiker, Genealoge und Geograph bekannt „Haddatani al-Mutannä b. Ibr. qäla haddatanä Abü Hudaifa Müsä b.
ist. E r war si'itisch gesinnt. Seine Überlieferungen werden oft als Mas‘ üd qäla haddatanä Sibl” . Dieser Tafsir ist auch eine der Quellen
von a t -T a ' l a b i in seinem Kasf, s. 4*’.
schwach bezeichnet. E r lebte von vor 66/685 bis 146/763.
Ibn Qutaiba, Ma‘ärif 266; Ibn an-Nadim 95; Ibn Hall. I, 624-625;
Dahabi, Μϊζάη III, 61-63; Safadi, Wäfl III, 83. - L. della Vida, al-
16. In diese Zeit gehört auch Tafsir garib al-Qur'än von Z a id
Kalbi e gli scismi Christiani, R S O 13/327-331; Brockelmann, E P , II, 737; B. ‘A lI (st. 122/740), s. u. S. 557.
Zirikli VII, 3; Kahhäla X, 15.
at-Tafsir, den a t -T ab a r i in seinem Qur’änkommentar nicht be­
nutzte (s. Yäqüt, Irsäd VI, 441, Goldziher, Richtungen 87, n. 6), son­
dern in seinem Tä’rih nur hin und wieder (s. Index S. 513), ist in mehreren
Exemplaren erhalten: B. Abbasidische Zeit bis ca. 430 H.
AS 113 (224 ίϊ., 10. Jh. H., s. Ritter, Türkiyat V II-V III, 6-7), 114
(351 ff., 1109 H., eb. 7), 115 (485 ff., 1152 H., eb.), 116 (196 ff., 1139 H., Die kompilatorische A rt der Qur’änauslegung der ersten Hälfte
eb.), 117 (184 ff., 1144 H., eb.), 118 (357 ff., 1140 H., eb.), §ehid A. 77 des 2. Jahrhunderts der Higra, bei der sowohl die historischen und
(885 H.), Vehbiioo (276 ff., 11. Jh. H.), Saray, Ahmet III, 12 (363 ff·. H 07
juristischen als auch die philologischen Teile der ersten Qur’än-
H., s. Kat. I, 438), Revan 116 (352 ff., 11. Jh. H., s. eb. 437), Emanet
588 (376 S., 12. Jh. H., eb. 437), 589 (424 ff., 12. Jh. H., eb. 437). Damad kommentare berücksichtigt wurden, entwickelte sich in der zweiten
Ibr. 49 (339 ff., iiooH .), Feyz.43 (375 ff., iiooH .),N ur. Osm. 168 (275 ff., H älfte desselben Jahrhunderts weiter. Die Verfasser waren zum
ii6 oH .),i6 9 (296ff., 1162 H.), i7o(429 ff.,ii59H .),i72 (375 ff·. 1165H.)i, größten Teil Schüler von Kompilatoren der vorhergehenden Genera­
174 (331 ff·. 1194H.), 175 (403 ff., 1163 H.), 176 (312 ff., 12. Jh. H.), 177 tion und befaßten sich außerdem mit Geschichte, hadU und z.T. auch
(372ff., 1163H.), 178 (391 ff., 1165H.), 179 (366ff., 12. Jh. H.), 180 (417 ff., fiqh. Neben diesen zusammenfassenden Qur’änkommentaren ent­
1160 H.), 181 (343 ff., 1165 H.), 182 (341 ff., ,12. Jh. H.), 183 (270 ff., 12.
Jh. H.), Köpr. II, 16 (400 ff., 12. Jh. H.), Fatih 173 (365 ff·. 1163 H.), standen zur selben Zeit rein philologische Arbeiten über den Qur’ än,
zu denen Vorarbeiten ebenfalls ein halbes Jahrhundert früher
1 Nur. Osm. 171, 173 sind z. Z. verloren. greifbar sind. Sie waren betitelt: Qaril· al-Qur^än, M a‘ äni l-Qur^än,
36 q u r ’ ä n w is s e n s c h a f t e n II. q u r ’än au sleg un g 37

M uskü al-Q ufän und einmal Magäz al-Qur^än. Diese W erke sind Stellungen des Our’än mit den Überlieferungen der Christen und
größtenteils wie die anderer Gebiete der Literatur verlorengegan­ Juden ergänzen wollte. Ferner benutzte er ältere Kommentare,
gen. Erhalten sind uns jedoch zwei der bedeutendsten jener Werke: ohne die Isnade zu nennen und das ÜberUeferungsrecht zu besitzen
Magäz al-Q ufän von A bu ‘U b a i d a (st. 210/825) und Ma'-äni (s. T a’rth Bagdad X III, 161, 163). E r starb 150/767 in Basra^
al-Qur^än von a l - F a r r ä ’ (st. 207/822), die beide auf die spätere Ibn a. Hätim, Öarh IV,1, 354; Ibn an-Nadim 179; Ta^rih Bagdäd
Entwicklung einen großen Einfluß ausübten. X III, 160-169; Itin Ilall. (Bül.) II, 147-149; Dahabi, Mizän III,
In der ersten H älfte des 3. Jahrhunderts der H igra waren die 196-197; Ibn Hagar, Tahdih X, 279-285; Yäfi'i I, 309. - Goldziher,
meisten Traditionarier darum bemüht, neben ihren Haditwerken Richtungen 59 ff.; Zirikli v f l l , 206; Kahhäla X II, 317.
auch einen Tafsir zu verfassen. a l - B u h ä r i , der einen Auszug aus 1. Tafsir hams mi’at äya min al-Qur‘‘ än, über Gebote und Verbote,
den vorhandenen Haditwerken vorlegte, widmete der Qur’änaus- Br. Mus. Or. 6333^ (114 ff., 792 H., s. Ellis, Desc. List 4).
legung ein eigenes Kapitel. Ohne jedes System und zum großen 2. Tafsir al-Qur^än in der Rezension von AbüSälih a l-H u d a il b . Ha-
ΒΪΒ ad-Dandäni (der noch 190/805 lebte). Dieser fügte an manchen Stellen
Teil ohne Isnäde gibt er uns darin Fragmente aus früheren Kom ­
dem Text von M u q ä til Überlieferungen von anderen hinzu, s. Td'rlh
mentaren des ersten und zweiten Jahrhunderts der H igra und aus Bagdäd X IV , 78-79. Hdss.: Feyz. 79 (II, 174 ff., 524 H., s. Fihr. maht. I,
philologischen Werken des zweiten Jahrhunderts der Higra. In 29), Saray, Ahmet III, 74 (I-II, 236 ff., 259 ff., 886 H., s. Fihr. maht. I,
das 3. Jahrhundert der H igra gehört auch der monumentale Tafsir 29), Hamid 58 (487 ff., 12. Jh. H.). Θ Köpr. 143 (316 ff., 7. Jh. H.).
von a t - T a b a r i , der darin die bedeutendsten vorangegangenen Saray, Emanet 565 (411 ff., 1165 H., s. Fihr. maht. I, 29), Serez 245
{487 ü., neues Ex.), H. Hüsnü 17 (396 ff., 1166H.), iSursa, H. ς:elebi 27
Qur’änkommentare fast vollständig m it den genauen Isnäden zu­
(282 ff., 549 H., eine sehr schöne Kopie), Azhar I, 242, tafsir 516 (II,
sammenfaßte. 229 ff., 4. Jh. H., s. Fihr. maht. I, 29). Daraus eine Liste der ständigen
Die ersten mu'tazilitischen Our’änauslegungen gehen sehr wahr- Interpretamente des Qur’än bei Massignon, Textes 195-210; s. noch
scheinhch auf den Beginn des zweiten Jahrhunderts der Higra a l -Η ατϊβ a l-B a g d ä d i, Masyaha Zähiriya, mag. 18 (126=·).
zurück. 3. Wugüh harf al-Qur^än ist in der Bearbeitung seines Schülers A bu
N asr erhalten: al-Wugüh wa-n-nazä^ir f i l-Qur^än Beyazit 561 (286 ff.,
7. Jh. H., s. Fihr. maht. I, 50), Saray, Emanet 2050 (176 ff., 10. Jh. H.),
1. Abü Bistäm M u q ä t il b . H a i y ä n an-Nabati al-Balhi al- s. noch a l -Η α τ ϊβ a l -B a g d ä d i , a. a. 0 .
Harräz war ein Qur’ änkommentator, Historiker und muhaddit. Er 4. K . al-Lugät f i l-Qur'än, dessen Überlieferungsrecht noch a l-H a tib
lebte in Huräsän und floh dann vor A bü Muslim al-Huräsäni nach a l-B a g d ä d i erhielt, a. a. 0 ., 128·^.
5. K . al-Cawäbät f i l-Qur‘‘ än, dessen Überlieferungsrecht a l -Ηατϊβ
Kabul. E r starb gegen 150/767.
a l-B a g d ä d i besaß, s. a. a. 0 ., 128b.
Buhäri, Ta^üh IV,2,13; Tabari II, 1504,1566,1571, 1615; Ibn Hagar, 6. K . ar-Radd '■ala l-Qadarlya\ das Überlieferungsrecht dafür besaß
X, 277-279. - Goldziher, 58. a l-H a tIb a l-B a g d ä d i, a. a. 0 ., 128·».

at-Tafsir - eine der Quellen von a t - T a ‘ l a b i in seinem al-Kasf wa-l-


3. Abü Bisr W a r q ä ’ b. ‘Umar b. Kulaib as-Saibäni al-K üfi aus
hayän - wovon a l -Η α τ ϊβ a l -B a g d ä d i in Damaskus das Uberlieferungs­
recht erhielt, s. seine Masyaha Zähiriya, mag. 18 (126^), wird auch von Marw, ein muhaddit und Qur’ ankommentator, ließ sich in al-Ma-
a t -T a b a r i im Tafsir und Tä'rih benutzt. Vermutlich benutzte a t - dä’in nieder. Sein Tafsir, der sich hauptsächlich auf ‘Al. B. A. N a -
T a b a r i auch ein ftitüh-’B-ach. von ihm in der Rezension von M u s ' a b b . GiHs Rezension des Qur’änkommentars von M u g ä h id stützte, wird
H a iy ä n (s. at-Tabari, Index S. 552). positiv beurteilt. E r starb um 160/776.
Dahabi, Tadkira 230-231; Cazari, öäya II, 358-359; Ibn Hagar,
2. ( = 2a. - von Br. S I, 332) Abu 1-H. M u q ä t il b . S u l . b. Basir ΓαΜίδ X I, 113-115. - H. Horst, ZDMG 103/1953/297.
al-Azdi al-Balhi aus B alh lebte zunächst in Basra, dann in Bagdad.
at-Tafsir wird von a t -T abari in der folgenden Überlieferung benutzt:
E r war ein Qur’änkommentator und mutakallim. Von seinem
Qur’änkommentar hielt man jedoch nicht viel, da er bei seinen E r­
1 Nicht Bagdäd wie bei Brock.
klärungen seiner Phantasie freien L auf ließ und die knappen Dar- - N icht 8033 wie bei Brock.
38 q u r ’ ä n w is s e n s c h a f t e n
II. q u r ’änau sleg un g 39

„Haddatanl al-Härit b. M. b. a. Usäma (st. 282/895) qäla liaddatanä al- 7 . A b ü Z akariyä’ Y a h y ä b . a l - Y a m ä n al-‘Igli al-Küfi war ein
H. al-Asyab (st." 208/823) qäla liaddatanä Warqä’ . . Er war auch eine muhaddit und Qur’ änkommentator. E r überlieferte von Hisäm
der Quellen von a t - T a ‘lab I, Kasf4^.
b. ‘U rw a, Sufyän at-Tauri u. a. E r starb 188/804, n. a. 189 H.
4. Abu Hälid Muslim b. H älid b. Muslim b. Sa'id a z -Z a n g i Buhäri, Ta^rth IV ,2, 313; Öazari, Öäya II, 381; Dahabi, Tadkira 286;
al-Qurasi aus Damaskus wurde 100/718 geboren. E r lebte in Mekka Ibn al-‘ Imäd, Sadarät I, 325.
und überlieferte von Hisäm b. ‘Urwa, Ibn Guraig u. a. Zu seinen at-Tafsir Zähiriya, mag. 95 (ιΐ9·>-ΐ20“·, 5. Jh. H.).
Schülern gehörte al-Imäm a s -S ä fi'i. E r gilt als schwacher Traditio­
narier. E r starb 179/795, n. a. 180 H. 8. A b u G a ‘ f a r b. A iyü b a l -M u q r i ’ war ein Schüler von ‘Abdal-
m alik B. Ö u r a ig und lebte demnach in der zweiten Hälfte des
Buhäri, Ta^rih IV,j, 260; Ibn Qutaiba, M a 'ä n /255, 290; ^näzi,Fuqa-
hä? 48; Ibn al-Ätir, Luhäb I, 509; Dahabi, Tadkira 255-256. - Zirikli 2. Jahrhunderts der Higra. E r verfaßte:
VIII, 118. ■ Öarib al-Qur^än A tif 2815/8 (102^-107», 7. Jh. H.).
Tafslr Zähiriya, mag. 95 (I2Ia-I26^ 5. Jh. H.).
9 . A b C m. Müsä b. ‘Ar. a t - T a q a f I as-San‘äni al-Mufassir wurde
als unzuverlässiger Qur’ änkommentator bezeichnet. Er überlieferte
5 . ‘A r . b. Z a id b . A sl a m al-‘Adawi al-Madani überlieferte von
von ‘A bdalm alik b . G u r a i g ; von ihm überiieferte ‘A b d a l g a n i
seinem Vater, von ihm überlieferten ‘AI. b. W ahb, ‘Abdarrazzäq b.
b . S a ‘ id at-T aqafi (st. 229/843, s. Ibn Hagar, Lisän IV , 45). Er
Hammäm u. a. Als Überlieferer hielt man ihn für schwach. Sein
starb um 190/805.
Qur’änkommentar, der eine der wichtigsten Quellen a t - T abarxs
gewesen zu sein scheint, enthält zum größten Teil philologische Dahabi, Mizän III, 213; Ibn Hagar, Lisän VI, 124.
Erläuterungen. E r soll auch ein K . an-Näsih wa-l-mansüh geschrie­ at-Tafsir Ambros A. 47 (von Sure X IX -X X X V II, 114 f., 650 H., s.
ben haben. E r starb 182/798. RSO 2/7-13, dort aber als Tafslr von I bn ‘A bbäs bezeichnet), Medina,
Mahm. 57 (Fragm., die letzten beiden Suren, 316 H., 0 . S p ie s , ZDMG
Ibn a. Hätim, Carh 11,2, 232-233; Ibn an-Nadim 37, 225; IbnHagar, 90/1936/103, dort als Tafslr von I bn ‘A bbäs bezeichnet).
Tahdih VI, 177-178.
at-Tafsir benutzte a t -T ab a r i an etwa 1800 Stellen durch die Über­ 10 . ( = 2b. - von Br. S l, 332) Abü Zakariyä’ Yah. b. Saläm b. a.
lieferung: „Haddatani Yünus b. '■AhdaPaHä (st. 264/877) qäla haddatanä T a ‘laba α τ - Τ α ιμ ϊ al-Basri wurde 124/742 in Küfa geboren. Er
Ibn Wahb (‘AI.) qäla qäla '■Ar. b. Z. b. Aslam." Diesen Tafslr benutzte wuchs dann in Basra auf und kam später nach Ägypten und Nord­
auch a t -T a ‘ l a b i , s. K asf
afrika. E r war ein Our’änkommentator und muhaddit. A uf der
6. Abü M u'äwiya H u sa im b . B a s ir b. Oäsim as-Sulami war ein Pilgerfahrt in Mekka starb er 200/815.
Qur’änkommentator, muhaddit und faqlh, der in Bagdad lebte. Zu Riyäd an-nufüs l, 122-125; A.bu l-‘Arab, '^Ulamä' Ifriqlya 37-39; Ibn
seinen Schülern gehörte Ah. b . H a n b a l . Er wurde 104/722 geboren Hair, Fihrist 56; Dahabi, Mizän III, 290-291; Cazari, Gäyall.ZJZ) Ibn
Hagar, Lisän VI, 259-261. - Zirikli IX , 182-183; Kahhäla X III, 200.
und starb 183/799.
1. Γα/sirTunis, Zait. I, 44-46, No. 134 (unvollst., 7 Hefte, 99 ff., 383H.,
Ibn an-Nadim 228; Ta’rih Bagdad XIV, 85-94; Dahabi, Mlzän III,
Photo Kairo, Suppl. I, 168), Auszug daraus von Abü ‘Al. M. b. ‘Al. b . a .
257; Ibn ^agar, Tahdtb XI, 59-63. - Zirikli IX , 89.
Ζ α μ α ν ϊν (st. 399/1008) s. u. S. 46.
at-Tafsir: eine der Quellen von a t -T a b a r i , der ihn für seinen Kom­ 2. at-Tasärif [Tafslr al-Qur^än mimma stabahat asmä'uhü wa-tasarrafat
mentar und seine Annalen in der Rezension von Y a ‘qüb b. Ibr. AD- ma'änihi) Qairawän (Photo Kairo, Suppl. I, 160, No. 24795b, in 85 Blät­
D auraq I (geb. 166/782 und gest. 252/866, s. Zirikli IX , 253) benutzte. tern).
a t -T a ‘ la b i benutzte ihn in der Rezension von Z iy ä d b . A i y Ob (geb. 166/
782, gest. 252/866, s. I bn H a ö a r , Tahdib III, 355). 11 . A b ü M. R a u h b. ‘U b ä d a b. al-‘A lä’ al-Qaisi aus Basra über­
I bn a n -N adim führt noch die Namen der folgenden Bücher von Hu- lieferte von M ä lik , AL-AuzÄ‘i, I b n Ö u r a ig u. a.; von ihm über­
έΑΐΜ an: as-Sunan f i l-fiqh, al-Magäzi, al-Qirä’ät. lieferten A h . b . H a n b a l , I sh äq b . R ä h C ya u. a. Er zählt zu den
40 q u r ’ä n w is s e n s c h a f t e n II. q u r ’ä n a u sl e g u n g 41

Traditionariern, die mehrere nach K apiteln geordnete Bücher ver­ Ibn Sa‘ d V P , 403; Buhäri, Ta^rih IV,j, 177; Ibn a. Hätim, öarhUl,^,
faßten. Er starb 205/820. 126; Qaisaräni, Rigäl 422.

Ibn Sa‘d V IP, 296; Buhäri, Ta?rlh II,j, 309; Ibn a. Hätim, Garh at-Tafsir wird von a t -T a b a r i in der folgenden Überlieferung benutzt;
1 , 2 , 498-499; Ibn an-Nadim 227; Ta^rlh Bagdad V III, 401-406; Dahabi,
„Haddatani al-Mutannä b. Ihr. qäla haddatanä Qahisa.” a l -B uhär I ent­
Mizän I, 342-343; Ibn Hagar, Tahdih III, 293-296; Ibn al-‘Imäd, nimmt daraus 47mal (s. Buh. Kayn. 283), s. noch at -T a ‘ lab I, Kasf 5^.
Sadarät II, 13. - Zirikli III, 63; Kahhäla IV, 173-174.
Seinen Qur’änkommentar benutzte a t -T a ‘l a b I in der Rezension von 15 , A b u H u d a i f a Müsä b. Mas'üd an-Nahdi al-Basri, einer der
A bu l -A zhar Ah. b. al-Azhar b. Mani' al-'Abdi AN-NisÄBÖRi (st. 263/ suyüh von al-Buhäri, starb 240/854.
876, s. ibn Hagar, Tahdih I, 11-13), s. K a sf 4^. Obwohl sein Name in Buhäri, Ta'rih IV,i, 295; Ibn Hagar, Tahdih X, 370-371; Hadiyat
den Überlieferungen von a t -T ab a r i oft vorkommt, können wir z. Z. al-^ärißn II, 477-478. - Buh. Kayn. 280; Kahhäla X III, 48.
nicht feststellen, ob at -T ab a r i den Kommentar direkt benutzte, da wir
noch keinen Index der Überlieferer vom Tafsir besitzen, s. noch Buh. Tafsir al-Qur'än, benutzt a t -T a b a r i in seinem Ta'rih (I, 594) und
Kayn. 210, 218, 219, 229, 245, 251-253, 257, 262, 268, 297, 300. seinem Tafsir in der Rezension von A h . b . Ma n s ü r . Denselben Kommen­
tar benutzte a t -T a ' l a b I in seinem K asf in der Rezension von Ö a ' far
B. M. b. al-Lait az-Ziyädi al -C auh ari (s. 5=-).
12, (= 2 c. - von Br. S I, 332) A b ü H älid Y a z id b. H ä r ö n b.
Zädän al-Wäsiti wurde 118/736 in W äsit geboren und starb dort
16 , ( = 2e. - von Br. S I, 333) Abü M. a l-H . b. ‘A. al-Hädi b. M.
206/821. E r war ein Our’änkom mentator und Traditionarier.
der 11. Imäm der Imämiya, wurde 232/846 in Medina
a l - ‘A s k a r i ,
Ibn an-Nadim 228; Ta'rlh Bagdäd X IV , 337-347; Dahabi, Tadkira geboren und starb 260/874 in Sämarrä’ .
317-320; Ibn Hagar, Tahdih X I, 366-369. - Zirikli IX, 247; Kahhäla
XIII, 238. Sam'äni 391b; Ibn Hall. I, 168; Kantüri 129. - Dari^a IV, 285;
A'yän as-sHa IV^.g, 183-194; Zirikli II, 215.
1. Tafsir al-Qufän wird von a t -T a b a r i im Tafsir und Tä'rih in der
Rezension von Muöähid b . MOsä b. Farrüh (st. 244/858, s. Buhäri, I. at-Tafsir, dessen Verfasser sich allerdings nicht mit Sicherheit fest­
Tä'rih IV,j, 413; Ta^rih Bagdäd X III, 265-266) benutzt^. stellen läßt, Bühär 14 (307 ff., 951 H.), Br. Mus. Or. 5582 (ein Teil, s. Ellis,
2. K . al-Fara'iä, dessen Überlieferungsrecht noch a l -H a t ib a l -B a g - Descr. List 5), Teheran, Sipahs. I, 81, No. 1998 (1740., 1266 H., s. Talas,
DÄDi in Damaskus erhielt, s. seine Masyaha, Zähiriya, mag. 18 (i28*>). RAAD 22/409). © Meshed IV, 419, tafsir 281 (1630., 1228 H.), Tal'at,
nihal 6 (ySS., 1133 H.), Q gedr. Teheran 1268, 1313, am Rand von al-
Qummis Tafsir, pers. lith. 1315, S. 2-265.
13. Abü ‘Al. M. b. Yüs. b. W äqid a l - F i r y ä b i , 120/738 geboren, e 2. Hirz AS 3324/13·
war ein Qur’änkommöntator und muhaddit. E r lernte bei S u f y ä n 3. Kaläm f i n-nuhüwa Ankara, Saib 2597 (69 ff.,)^
AT-TAURi in K üfa und Mekka. Zu seinen Überlieferern gehört a l -
B u h ä r i . Er starb 212/827 Palästina. 17 , H ü d b. M u h k im al-Hauwäri, dessen Vater unter al-Imäm
Dahabi, Tadkira 376; Ibn Hagar, Tahdih IX , 535-537; Ibn al-‘Imäd, A f l a h a r - R u s t a m i (208/823-258/871) qädi war, ist der Verfasser
Sadarät II, 28'. - Zirikli V III, 20-21; Kahhäla X II, 140. des uns erhaltenen Qur’änkommentars der Ibäditen. Er lebte in
Tafsir al-Qur'‘ än wird benutzt von a t -T a ' l a b i in al-Kasf (s. 4*’-5 '‘), der zweiten H älfte des 3. Jahrhunderts der Higra.
vgl. at - J a b a r i , Ta'rih III, 2414, 2557.
Barrädi, K . al-Öawähir, Kairo 1302, S. 219.
Tafsir, in al-Atuf im Privatbesitz von Däwüd b. Yüsuf 317, s.
14. Abü 'Äm ir Q a b is a b. ‘U qba b. M. al-KOfi war ein muhaddit J. S ch a ch t , Rev. Afr. 100/1956/379.
und Qur’änkommentator. E r überlieferte von S u f y ä n a t - T a u r i ,
von ihm überlieferten a l - B u h ä r i u . a. E r starb 215/830.
^ Bemerkungen: a) Das von Brock, in S I, 953 angeführte at-Tanqlh f i
usül aä-din wa-l-furü' Teheran, Sipahs. I, 230-231 ist zu streichen.
^ Die Angabe von Brockelmann, daß eine pers. Übersetzung in Nur. Osm. b) Der von Brock, in S I, 333 angeführte Sarh mä yaqa'u fihi t-tashlf ist
vorhanden sei, ist nicht richtig. zu streichen.
42 q u r ’ ä n w is s e n s c h a f t e n II. q u r ’änau slegun g 43

18 . Abu ‘Al. M. b. A iyub b. Y ah.


a d -D u ra is ar-Räzi wurde
b . Gunst des W ezirs ‘A . b. ‘Isä. Vom Kalifen al-Muqtadir wurde er
um 200/816 geboren und starb 294/906 in Rai\^ zum Statthalter von Isfahän und Fars ernannt. Im Jahr 321/933
Ihn a. Hätim, Öarh 111,2,198; Dahabi, TaiÄiVa 643-644; Safadi, Wäfi
übernahm er, inzwischen einmal abgesetzt, die Statthalterschaft
II, 234; Ibn al-'Imäd, Sadarät if; 216; HH. 458,1277. - Kahhäla IX , von Isfahän als Nachfolger des verstorbenen Abü ‘A. M. b. Ah. b.
83-84, Rustam . E r starb ein Jahr später (322/934).
I. FadäHl al-Qur^än wa-mä nazala min al-Qur^än bi-Makka wa-mä Ibn an-Nadim 136; Yäqüt,/rsäii V P , 420-422, X V IIP , 35-38; Safadi,
nazala bi-l-Madina Zähiriya 3814 (613-83, ff. 88-i2ii>, 6. Jh. H., s. ‘Izz. Wäß II, 244; Suyüti, Bugyazy, Ήίητίζ,άΆ, MuHazüa 9 1 .- Goldziher in:
H. I, 422-423), s. Br. S III, 1317. Islam 3/215; ders., Richtungen 113; Zirikli VI, 273; Kahhäla IX, 97.
2. Hadlt Zähiriya, mag. 11 (ΐ43^-ΐ58»>, 531 H.), 35 (1773-192», 9. Jh. H.).
Zu seinem öämi'· at-tä'wü li-muhkam at-tanzll, der 14, n. a. 20 Bände
umfaßt haben soll, s. MuUaqat 0 Jami et-t. lim. ei-t., ar. text by Sa'id
19. (= 3b. - von Br. S I, 334) A bü M. ‘AI. b. M. b. W ahb ad- al-Ansäri, Shibli Academy Series 1921.
DiNAWARi war ein Qur’änkom mentator und nmhaddit. E r starb
308/920. 23 . ( = I I . - von Br. S I, 183) Abü Bakr M. b. ‘üzair as-Sigistä-
Dahabi, Tadkira 754-756; ders.,Mi2:äw 11, 73 ; ders., Siyar an-nubalä’ ΝΪ. Der Nam e seines V aters wird schon seit früher Zeit unterschied­
(durch Kahhäla VI, 144) ; Ibn Hagar, Lisän III, 344-345. lich angegeben. In den ältesten Handschriften seines Buches lautet
al-Wädih f i tafsir al-Qur^än AS 221 (I, 312 ff., 585 H.), 222 (II, 234ίϊ., er ‘Uzair. Durch sein Garib al-Q ufän mit dem Titel Nuzhat al-
578 H.), Leiden 1651 (311 ff., 726 H.), Äsaf. I, 534, tafsir 5. qulüb wurde sein Name bekannt. E r soll 15 Jahre daran gearbeitet
und es dann seinem Lehrer A bü B a k r b. a l-A n b ä r i zur Begutach­
20 . (= 3 C. - von Br. S I, 334) ‘Al. b. al-Hus. b. al-Qäsim al-Hasa- tung gegeben haben. Dieser verbesserte einige Stellen (Anbäri,
ni S ä h ib a z -Z a ‘ f a r ä n az-Zaidi kam mit seinem Bruder Y a h y ä a l - Nuzha 386^, 216·). Ein \’ ergleich des Buches mit dem Magäz al-
H ä d i ILA l -H a q q (s. 563) nach dem Yam an.
Qur'än von A b u ‘U b a id a zeigt uns, daß dieses berühmt gewordene
B u ch in W irklichkeit nur ein ziemlich willkürlicher Auszug aus
Ibn Abi r-Rigäl bei Griffini, RSO 2/164 n; Arendonk, Opkomst 134,
dem Magäz al-Q ufän ist. Sein Erfolg rührte vielleicht daher, daß
s. noch Index.
der Verfasser das W erk Abü ‘übaidas als eine uner.schöpfliche
K . an-Näsih wa-l-mansüh Berl. 10226 (ff. 5-45, 1036 H.), Ambr. AL 20 Quelle für die Qur’ änauslegung richtig erkannte und durch eine
(ff. 88-101, iio o H., s. RSÖ 2/164-165), eb. A. 75 (ein Fragm., ff. 70-71,
alphabetische Anordnung der ausgewählten Materialien nach den
s. eb. 3/586). Θ San'ä’, tafsir 199 (99 ff., 1068 H.).
einzelnen Formen die Benutzung vereinfachte. - Über das Leben
von as-Sigistäni wissen w ir so gut wie nichts. Er starb 330/942.
21 . (= 3d. - von Br. S I, 334, i. - von S I, 704) Abu n-Nadr M.
b. Mas'üd b. M. AL-'AiYÄsi as-Sulam i aus Sam arqand war ein Safadi, Wäfl IV, 95; Ibn al-Atir, Lubäb II, 135; Suyüti, Bugya 72. -
Rescher, Abriß II, 192-193; Zirikli VII, 149-150; Kahhäla X, 292.
außerordentlich produktiver Gelehrter, der zahlreiche Biographien
über Abü Bakr, ‘Umar, ‘Ütmän, M u'äwiya u. a. verfaßte. Später Garib al-Qur''än oder Nuzhat al-qulüb oder at-Tibyän f i tafsir garib al-
schloß er sich der Si‘a an. E r starb gegen 320/932. Qur^än: Berl. 684 (99ff., um 900 H.), 685-694, Gotha 523 (127ff.), Hamb.
Or. 65 (67 ff., I I . Jh. H., s. Kat. No. 39), Heid. A. 257 (90ff., 529 H., s. ZS
Ibn an-Nadim 194; Nagäsi, RigäP· 270; Tüsl, Fihrist''· 136-139. - 10/89), Escur. 1326 (167 ff.), 1389 (50ff.), 1436 (116 ff., 10. Jh. H.), Granada
DarVa IV, 295; Zirikli VII, 316; Kahhäla X II, 20. SM 5, Vat. Vida S35 (890., 10. Jh. H.), Rom, Vitt. Em. 31, Napoli 21,
Tafsir Ind. Off. 4153 (233 ff., 1085 H. s. Cat. No. 1076). © Miskät I, 62, Ambr. N. F. E. 26, Br. Mus. 1188, Add. 23254 (96 ff., 1016 H.), Suppl.
No. 8 (255 ff., I I . Jh. H.), Meshed (I), Zangän, Nagaf, s. DarVa a. a. O. 130,131, Or. 3063 (103 ff., 5. Jh. H.), 3064 (63 ff., 680 H.), AS 426 (119 ff.,
539 H.), 427 (95 ff., 855 H.), 428 (129 ff., 9. Jh. H.), Köpr. 206 (1-122^,
10. Jh. H.), 207 (143ff., 592 H.), Uppsala 388 (630., 899 H.), Tunis, Zait.
22 . (= 3f. - von Br. S I, 334) Abü Muslim M. b. Bahr a l - I s f a - I, 92, No. 277 (59 ίϊ., II39 H.), Kairo^ I, 40, tafsir 666, Bank. X VIII, 2,
HÄNi al-K ätib, 254/868 geboren, war ein M u'tazilit und stand in der S. 174, No. 1483 (128 ff., sehr alt), India Office No. 3794 (ff. 24-146,852H.,
44 q u k ’ä n w is s e n s c h a f t e n II. q u r ’ä n a u s l e g u n g
45

s. Kat. II, 1175), Mösul 126/821. - © Saray, Ahmet III, 133 (89 ff., Katir, Bidäya X I, 242-243; Yäfi'i II, 347; Ibn al-‘Imäd, Sadarät III,
729 H.), 102 (192 ff., 7. Jh. H.), 103 (118 ff., 727 H.), 107 (135 ff., 824 H.), 8-9. - Zirikli VI, 310; Kahhäla IX, 214-215.
§ehid 133 (597 H.), 134 (554 H.), Vehbi 1976, Feyz. 213/2, 215/1, Rejid
105, 106, Nur. Osm. 586/1, 587, 588/1 (721 H.), Fatih 289, 646, 5252/2, Sifä^ as-sudür al-muhaddab f l tafsir al-Qur’än Kairo^ I, 54, tafsir 140
Esad 36/2, 105, 106, 107, 3610/1, Haci Mahm. 241/3, 244, Carullah 2025, (II. Bd.), 634, Br. Mus . (s. Or. Stud. Browne 138, 7, ein Fragm.) © H.
Laleli 190, 3656/1, Damad. Ibr. 125, Köpr. 21/1 (ff. 1-99), Beyazit 526 Hüsnü 40 (150 ff., 612 H.), Ch. Beatty 3389 (205 ff., 531 H.), Zähiriya,
(871 H.), 550 (837 H.), 616, Ist. Un. Bibi. A. 15, 934, 1206, 2258, 3901 mag. 66/10 (ein Fragm., I45“-I5 4 \ 5. Jh. H.). O
(559 H.), 3908, Saray, Emanet 559 (663 H.), Karagelebi 11, 12, Manisa
162 (67 ff., 704 H.), Bursa, Hüs. Qelebi 21 (594 H.), 161 (792 H.), 167 26 . A b ü B ak r ‘Abdassaläm b. Ah. B. S u h a i l von dem
a l-B asr i,
(776 H.), Ankara, Saib 5396/7, Mingana 1385 (65 ff., 12. Jh. H., s. Kat. No. al-H . B. R a s i q a l - ' A s k a r I (st. 370/980, s. Dahabi, Tadkira 959)
38), Yale 638 (123 ff., 1144 n. Chr.), Leiden s. Voorh. 260, Cambr. Or. 1463
im Jahr 368/978 überlieferte, verfaßte:
(916 H.), Paris 590, 591 (s. Vajda 359), Ch. Beatty 3009 (67 ff., 499 H.),
5347 (77ff·. 6. Jh. H.), Garrett 1189 (131 ff., 596 H.), 1190 (98ff., 1184H.), K . Tawäh a l-Q ufän Bagdad, A uqäf 2886/8 (552 H., s. Talas
Kairo, Suppl. 1, 170 (4iff.), Alex. Balad. I, 22, N r.i74 5 d (870 H.), 1986,
253)·
Zähiriya 1568 (ff. 1-80, 727 H.), 1569 (7. oder 8. Jh. H.), 4001 (loio H.),
5999 (6- oder 7. Jh. H.), 8632 (57 ff., 10. Jh. H., s. Ί ζζ. IJ. I, 408), Teheran,
Hizänat az-Zangäni (vor 536 H., s. RIMA 3/34), Mansüra (572 H., s. 27 . ( = 3h. - von Br. S I, 335) Abu M. ‘Al. b. ‘A tiya b. 'Al. b.
RIMA 3/344, 4/279), Taskent 3129 (491 H., s. RIMA 6/324), ‘Iräq, Hus. H abib a d - D i m a s q i w ar ein Our’änkommentator, der vor allem
Mahfüz s. RIMA 6/21, 27, 48, Fäs, Qar. 65/80, Sipahsalar I, 147-152, wegen seiner großen Kenntnisse von philologischem Belegmaterial
Aligarh 2976112/32. Gedr. am Rande von Tabslr ar-rahmän von a l - gelobt wurde. E r war Vorbeter in der Moschee von 'A tiya in Da­
Mahä ’ imi , Büläq 1295, am Rande vom Tafsir von IsM. B. ‘U. B. a l -K a -
maskus. 383/993 starb er.
t Ir , Arrah 1307, Kairo 1325, noch gedr. Kairo 1326, 1355.
Dahabi, Tadkira 1017; öazari, Gäya I, 433; Suyüti, Mufass. No. 43. -
Zirikli IV, 239-240.
24. Abu I-Hus. Ah. b. G a'far b. M. b. a l- M u n ä d i, 256/870 in
Bagdad geboren, galt als ausgezeichneter Gelehrter und soll über Aus seinem Kommentar sind nur Zitate z. B. bei az -Z a m a h s a r i ,
KasSäf, a l - Q u r t u b I, al-Öämi'·, I b n H a i y ä n , Bahr erhalten^.
hundert Bücher geschrieben haben. Zu seinen Schülern gehört Ihn
F ä r is al-Lugawi. E r starb 336/947.
28 . A bü Ah. ‘Al. b. al-Hus. B. H a s n On as-Sämiri al-Bagdädi
Ibn an-Nadim 38-39; Ta^rlh Bagdäd IV, 69-70; Ibn a. Ya'lä, Hanä- wurde 295/908 geboren. E r lernte bei Abü Bakr B. M u g ä h i d , Abü
bila II, 3-6, 291-292; 6auzi, Muntazam VI, 357-358; Dahabi, Tadkira
B a k r B. M i q s a m u . a., lebte später in Ägypten. 386/996 starb er.
849-850; Ibn Katir, Bidäya XI, 219; Tagribirdi, Nugüm III, 295-296. -
Zirikli I, 103; Kahhäla I, 183. Ta’rlh Bagdäd IX , 442-443; Gazari, Öäya I, 415-417; Ibn al-‘Imäd,
Sadarät III, 119-120. - Zirikli IV, 208.
MiitaSäbih al-Qiir'än Alex. Balid. igg^d.
al-Lugät f i l-Qur^än, Bearbeitung der Erklärungen, die I b n ‘A bbäs
gab, s. o. 28.
25. ( = 30. - von Br. S I, 334) A bü B akr M. b. al-H. b. M. b.
Ziyäd a n -N a q q ä s wurde 266/880 in Bagdad geboren. E r hörte bei
29 . ( = 3η. - von Br. S I, 336) Abu 1-Η. ‘A. b. Ibr. b. Häsim
zahlreichen Gelehrten in seiner H eim atstadt, in Basra, Mekka,
al-Q um m i war ein si'itischer Our’änkommentator, Jurist und Histo­
Syrien und Ägypten. E r starb 351/962.
riker. E r lernte bei M. b. Y a ‘qüb a l - K u l i n i (st. 328/939), lebte
_ Ibn an-Nadim 33; Ta^rik Bagdad II, 201-205; Ibn Hall. I, 619-620;
also in der M itte des 4. Jhs. H.
Gauzi, Muntazam VII, 14 -15 ; Yäqüt, Irsäd V P , 498-501; Dahabi,·
Tadkira 908-909; ders., Mizän III, 45; Safadi, Wäß 11,345-346; Subki Ibn an-Nadim 222; Nagäsi, RigäV- 183, I97“-I98; Tüsi, Fihrist^ 89;
II, 148-149; Gazari, Gäya II, 119 -12 1; Ibn Hagar, Lisän V, 132; Ibn
1 Alle von Brock, dazu angeführten Istanbuler Signaturen sind zu strei­
1 Nicht 32 wie bei Brock., Nur. Osm. 86-8 ' und Vehbi 428 bei Brock, sind chen. In der Ahm adiya Bibi, in Aleppo habe ich bei meiner allerdings nicht
zu streichen. ganz gründlichen Untersuchung kein Exemplar davon gesehen.
46 q u r ’ä n w is s e n s c h a f t e n II. QUR’ ÄNAUSLEGUNG 47

Yäqüt, Irsäd Vi, 77, X IP , 215; Hadiyat al-'-ärifin I, 678; Kantüri 131. - 4. Muhtasar Tafsir Yah. b. Saläm (st. 200/815, s. 0. S. 39, No. 10) Fäs,
Schwally, zur Geschichte des Qor. II, 180; Goldziher, Richtungen 279 ff.; Qar. 34 (611 H.), Br. Mus. 820, Add. 19490 (188 ff., 12. Jh. H.).
Dari'-a IV, 302-309; Kahhäla VII, 9.
Tafsir al-Qur^än Berl. 929 (343 ff., 1209 H.), Ind. Off. 4151 (270 ff., 32 . A b u H a l a f ‘A bdal'aziz a s - S a i d a l ä n i al-Marzubäni lebte
12. Jh. H., Kat. II, 1077), „Teheran, Sipahs. 1, 138-139, II, 57” , Meshed I, sehr wahrscheinlich im 4. Jahrhundert der Higra.
tafsir 27 (308 ff., 1053 H.), 28 (233 ff., 980 H.), 29 (302 ff., 1091 H.),
IV, 424-425, tafsir 294 (326ff., 1071 H.), 295 (388 ff., 1071 H.), 296 (2S2 ff., al-Muwaddih f i ma'-äni l-Qur^än wa-kasf muskilät al-furqän AS 297
1073 H.), 297 (242 ff.), 298 (445 ff.), BankiporeXVIII,2,145-147. No. 1462 (II, 244 ff.. 6. Jh. H.).
(205 ff., I I . Jh. H.), 1463 (399 ff., 1254 H.). - © Bengal 48 (465 ff.,
12. Jh. H.), Nagaf, Samäwi, s. RIMA 4/2151. O 33 . ( = Nr. 12. - Br. S I, 254) Abu 1-Qäsim al-H. b. M. b. al-H.
B. Η α β ϊ β A N -N isÄ B Ü R i war anfangs ein Anhänger der Karrämiya,
30 . (= 3h. von Br. I, 191) A bü B ak r M. b. ‘A . b. Ah. b. M. al-
tra t dann zu den Säfi'iten über. Er war in Huräsän ein angesehener
A d f u w i al-Misri wurde 304/916 geboren. Zu seinen Lehrern ge­ Q ur’ änkom m entator und auch in Geschichte und Philologie be­
hörte Abü ö a'far a n -N a h h ä s . E r war Our’ änkom m entator und w andert. E r starb 406/1015.
Grammatiker und erwarb als H olzverkäufer seinen Lebensunter­
Suyüti, Mufass. Nr. 32; ders., Bugya 227; Ibn al-‘Imäd, Sadarät III,
halt. Er starb 388/998.
181; HH. 460. - Kahhäla III, 278.
Safadi, Wäfi IV, 117; Öazari, Gäya II, 198; Abu 1-Fadl al-Adfuwi, at- © I . K . at-Tanzil wa-tartibih Zähiriya, mag. 26 (22i»-232^ 7. Jh.
TäW· as-saHd 307; Suyüti, Bugya 81; ders., Mufass. 38; Ibn al-‘lmäd,
H .)0 .
Sadarät III, 130; HH. 79, 139, 441, 442; Hadiyat al-‘ärifin II, 56. - 2. K . al-'-UqaW al-magänin Berl. 8328 (128 ff., um 800 H.), Escur.
Zirikli VII, 160; Kahhäla X , 305.
482’ (146 ff., 672 H., s. Loosen, ZA 27/1912/189 ff.). - e Yale L - 600
al-Istignä'^ f i ^ulüm ad-dln war 120 Bde. stark. A bu 1-Fadl a l -A d fuw i (88 ff., 1340 n. Chr., s. Nemoy 1619).
(st. 748/1347, s. Br. II, 31) kannte davon noch 20 Bde. Uns ist nur der
I . Band erhalten; Selimaga 63 (228 f., 984 H.).
34 . ( = 3m. - von Br. S I, 335) Abu 1- 0 . Hibatalläh B. S a l ä m a
b. N asr b. ‘A. al-Bagdädi war blind und lehrte in der Moschee von
31 . ( = 3k. - von Br. S I, 335) A b ü ‘A l. M. b. ‘A l. b. ‘Isä B. a .
al-M ansür in Bagdad. E r starb 410/1019 in Bagdad.
Z a m a n I n al-Marri® AL-lLBiRi, 324/936 in E lvera geboren, lebte in
Cordova. E r war ein großer faqih der Mälikiten, ein L iterat und Ta^rih Bagdad X IV , 70; Yäqüt, Irsäd VII^, 243, XIX^ 275-276; Da-
habi, Tadkira 1051; Gazari, Cäya II, 351; Snyütl, Bitgya 407; ders.,
Our’änkommentator. E r starb 399/1008 in seinem Geburtsort.
Mufass. 42. - Zirikli IX , 59; Kahhäla X II, 138.
Humaidl, Öadwa 53; Dabbi, Bugya 77-78; Safadi, Wäfi III, 321; Ibn
K . an-Näsih wa-l-mansüh f i l-Qur^än Berl. 473 (ff. 1-46, 857 H.),
Farhün, Dibäg 269-271; Suyüti, Mufass. 34; Ibn al-‘Imäd, Sadarät III,
474 (ff. 62-91, ca. 900 H.), 475 (56 ff., 1076 H.), 476 (ff. 1-18, I I . Jh. H.),
156. - Nallino, Rend. Lincei ser. VI, vol. VII, 324; ders., RaccoUa II,
477 (ff. 110-128), Leid. 1655 (ff. 1-58, 836 H., s. Voorh. 249), Leip­
211; Zirikli VII, 101; Kahhäla X, 229.
zig 68^ (57 ff., 770 H.), Br. Mus. Suppl. 129, Gr. 4261 (61 ff., 993 H.),
1. R .fi '■Aqidat ahl as-sunna Saray, Revanköjk 510/2 (26'>'-46^ 1084H., Paris 760 (ff. 24-56, 853 H.), Vat. Vida, Borg. 132/4 (ff. 94-113. §34 H.),
s. Islam 17/254, Fihr. maht. I, 127). Garrett 1335 (50 ff., 759 H.), 1336 (80 ff., 1262 H.), Escur. 1439 (49 ff.,
2. Muntahab al-ahkäm Madrid 39 (108ff., 526 H.), 98/3 (30 ff., 6. Jh.H.), 849 H.), Alex. Balad. 2161 g/2 (794 H.), 3729 g, 3790 έ (1146 H.), Köpr.
gedr. Alger 1308. 211/2 (ii7a-i93a 582 H.?), 215 (48 ff., 7. Jh. H.), Veliyeddin 451
3. Qudwat al-gäzi Madrid 575/4 (4 ff.). (1-55^, 1007 H.), Selimaga 809/2 (57^-73·’, 12. Jh. H.), AS 65 (ΐ07“-ΐ2 7 “·,
6o3 H.), Kairo^ I, 64 (7 ExempL), Meähed IV, 458, tafsir 384 (39 ff.,
1 Das von Br. S I, 953 ihm beigelegte Qurb al-isnäd ist zu streichen. Es 1049 H.), Bankipore X V III,2 ,168, No. 1478 (38 ff., 1094 H.), 1479 (4^ ff·.
liegt dabei eine Verwechslung mit A bu l-*Abbäs al-Qum mi vor (s. Br. S I, 1104 H.), 1480 (29 ff., I I . Jh. H.). - © Fatih 67/5 (ff. 34-48. H· Jh.H.),
272, 7b).
2 Nicht al-Istiftä’, übrigens sind die weiteren Angaben von Br. dazu in
G “ 205 und S III, 1202 zu streichen. 1 N icht 882 wie bei Brock.; ..Bank. 1817” bei Br. ist zu streichen.
2 Nicht Zamanain al-Mar’I wie bei Br. - N icht 69 wie bei Brock.
48 QUR’ ÄN WISSENSCHAFTEN II. q u r’än au sleg u n g 49

654/1 (f. 1-29, 10. Jh. H.), Rejid 998 (i32*’-i5 4 ’^, 1195 H.), Laleli 2264/8 14. Öarlb al-Qur^än von M. Β. a l -‘A bb ä s b. M. a l - Y azid I (st. 310/922,
(ff. 120-153, 1153 H.), 3657/1 (ff. 1-22, 1040 H.), Hamid 197/1 (ff. 1-63, s. Br. I, 109).
405 H.), Atif 47/4 (ff. 92-112), 173/2 (ff. 84-117), 276/1 (ff. 1-20), Murad 15. öämi'· al-bayän '■an tä‘wil al-Qur^än von M. b. Garir a t -T abar I
307/1 (27 ff., 573 H.), 316 (1063 H.), A. Emiri 182 (18 ff.), Saray, Revan (st. 311/923. s. u. S. 323).
2017/1 (29 ff.), Vehbi 2136/1 (13-38·’, 1061 H.), Ist. Un. Bibi. A. 1465, 16. Ma'-äni αΙ-Qur’’ än wa-i’-rähuh von Ibr. b. as-Sari az -Z a 66äö (st.
1992, 2212, 2218, 2229, 2248, 2510, Beyazit 445 (612 H.), 446, 7879 311/923, s. Br. I, 109).
(i5i>-36*>, 10. Jh. H.), 7947/2, Konya, Yusufaga 670S/5 (i902-234*>, 17. Ta^wUät al-Qur'^än von Abü Mansür M. b. M. a l -Mäturid I (st.
867 H.), Amasya56/i (28 ff., 985 H.), 361/4 (15 ff·). M in gan aii4 i (830., 333/944, s. u. S. 605). , n,
1204 H., s. Kat. No. 41), Paris 5516 (ff. 189-233), Yale A-210 (35 ff., 18. Ma'-äni αΙ-Qur'’än von Abü Ga'far Ah. b. M. a n -N ahhäs (st. 330/
12. Jh. H., s. Nemoy 627), Zähiriya 611 (42 ff.), 3590 (ff. 95-108, 1125 H.), 950, s. Br. I, 132).
6086 (37 ff., 1141 H.), 6499 (ff. 4-30, 1126 H., s. ‘Izz. H. I, 405-407), ig . an-Näsih wa-l-mansüh f i l-Qur^än von demselben.
Taimür I, 240, tafsir 148, mag. 261, Bagdad, Auqäf 2397 (s. Talas 17), 20. K . an-Nukat f i i'gäz al-Qur'än von ‘Ali b. ‘Isä a r -R ummänI (st.
Miskät I, 227, Bengal 119 (21 ff., 833 H.), gedr. Kairo 1310, i960. Versi- 384/994, s. Br. I, 113).
fiziert von M. B. a l -M utahhar b. Yah. (st. 729/1329, s. Br. II, 186) 21. Tafsir al-Qur'än von A bu l -L a it Nasr b. M. a s -S amarqandi (st.
udT.: ^Uqüi al-Hqyänfin-näsih wa-l-mansühmin al-Qur^än Ambros. B. 39 373/983, n. a. 383, od. 393 H., s. u. S. 445).
(168 ff., 722 H., s. RSO 4/103-104). 22. Vgäz al-Qur'än von Abü Bakr M. a l -B äq illä n I (st. 403/1013, s.
u. S. 608).
35 . M. b. 'A. b. al-Muzaffar a l - W a z z ä n lebte am Ende des vier­
ten und Anfang des fünften Jahrhunderts der H igra.
Lugat a/-<2Mr’äwEsad9i/3 (i04'‘-ii2>5), Ch. Beatty 4263 (9 ff., 875 H.).

Aus derselben Periode stammen die folgenden erhaltenen Werke,


die in anderen Kapiteln dieses Buches angeführt w erden:
1. Mutasähih al-Qur'än von ‘A. b. Hamza AL-KisÄ’i (st. 187/803, s.
Br. I, 115).
2. Magäz al-Qur^än von A bu ‘U b a id a Ma'mar b. al-Mutannä (st. 210/
825, s. Br. I, 103).
3. Ma'änl al-Qur^än von Yahyä b. Ziyäd a l -F a r r ä ’ (st. 207/822, s.
Br. 1,116).
4. Tafsir al-Qur^än von ‘A bdarrazzäq b . H ammäm as-San‘äni (st. 211/
827, s. u. S. 99).
5. Ma‘äm al-Qur^än von Abu 1-H. Sa'id B. M as'ada a l- A h f a § (st. 215/
830, s. Br. I, 105).
6. FadäHl al-Qur^än von A bu ‘U b a id al-Qäsim B. S a llä m (st. 224/838,
s. Br. I, 107).
7. Carlb al-Qur^än von demselben.
8. an-Näsih wa-l-mansüh f i l-Qur^än von demselben.
9. Carlb al-Qur^än von ‘Al. b. Muslim b . Q u ta ib a (st. 276/889, s. Br.
I, 120).
10. Muskil al-Qur'än von demselben.
11. at-Tafsir von Abü M. s a h l b . ‘A l. a t-T u s ta r i (st. 283/896, s. u.
S. 647.
12. Ma Uafaqa lafzuhü wa-htalafa ma'-nähu min al-Qur^äri al-ma^ld
von M. b. Yazid a l -M ubarrad (st. 285/898, s. Br. I, 108).
13. al-Masäblh f i tafsir al-Qur^än al-'-azim von M. b. Ah. B. K a isä n
(st. 299/911, s. Br. I, iio).

4 Sezgin, Geaoh. Ar. Sehr. I


ZW EITES K A PITE L

H A D IT
E IN F Ü H R U N G

B evor w ir die erhaltenen literarischen Zeugnisse aufführen, die in


den ersten Jahrhunderten nach dem Aufkommen des Islam auf dem
Gebiet des H adit hervorgebracht wurden, wollen wir zunächst ver­
suchen, einen Ü berblick über die Entwicklung dieser Disziplin zu
geben. D ie K enntnis ist nicht allein für den Hadit erforderlich,
sondern darüber hinaus für das richtige Verständnis der Entstehung
und E n tfaltu n g der gesam ten islamischen Literatur unentbehrlich.
Man kann keine E inm ütigkeit, besser gesagt kein gerechtes Urteil
über den G rad der Echtheit der altarabischen Poesie oder über den
W ahrheitsgehalt der Mitteilungen aus dem frühen Islam erzielen,
wenn man nicht zuvor eine genaue Vorstellung von den Besonder­
heiten der islamischen Überlieferung gewonnen hat.
In modernen Studien werden im allgemeinen die Ergebnisse von
G o l d z i h e r ^ als m aßgebend betrachtet, und man begnügt sich
dam it, bei grundlegenden Fragen sowie bei Einzelheiten auf ihn
zu verweisen. Ausgehend von einer Untersuchung, die in einer
wenig gelesenen Sprache erschien^, wollen wir jedoch seine
R esultate einer Prüfung unterziehen und anschließend eine mög­
lichst präzise Schilderung von der Entwicklung der Haditliteratur
geben.
D ie H ad it-S tu d ien von G o l d z ih e r scheinen hauptsächlich von
S p r e n g e r beeinflußt zu sein. N ach G o l d z ih er s Meinung schaffte
S p r e n g e r den Aberglauben von einer ursprünglichen Bestimm ung
des H a d it zur M ündlichkeit aus der Welt®. Doch glaubte G o ld ­
z i h e r , daß in späterer Z eit sowohl theologische Interessen als auch
religiöse B eden ken einen „W iderwillen gegen das Schreiben” ^ (der
H adite) bew irkten und schaffte dam it selbst wieder einen gewissen
„A b erg la u b en ” . W ir müssen auf die Bedeutung einer solchen un­
richtigen V orstellun g aufm erksam machen, da Goldziher dadurch

1 Muhammedanische Studien II, Halle 1890.


“ F . Sezgin, Buhäri'nin Kaynaklan, Istanbul 1956.
^ Muh. Stud. II, 194.
* E b . S. 196.
54 HADIT HADIT 55

ZU falschen Ansichten über die Entw icklung der H aditliteratur


sehen Sammlungen des dritten Jahrhunderts der Higra „auf ein­
kam.
zelne, von Fall zu Fall, ob nun aus mündlichen Quellen oder vor­
Seine Auffassung, die wir in der arabischen Literatur nicht be­
handenen Sahifas selbst aufgenommene und erlernte Mitteilungen
stätigt finden, ist u. a. durch die eigenartige und zunächst kom­
stützen müssen’’^
pliziert erscheinende Form der islamischen Überlieferung entstan­
W ir müssen noch darauf aufmerksam machen, daß G o l d z i h e r
den. Wir werden noch Gelegenheit haben nachzuweisen, daß
die ihm teilweise bekannten, damals in Handschriften vorliegenden
Goldziher, dieser große Kenner der arabischen Sprache, einige A n­
usül al-hadit-'Bnc\iex nicht im Ganzen herangezogen zu haben
gaben in der Haditliteratur verkehrt auffaßte und so von vorn­
scheint. H inzu kommt, daß er anscheinend trotz der Vielzahl seiner
herein eine falsche Richtung einschlug.
Quellen manche Angaben nicht im Zusammenhang mit den übrigen
A uf Grund der Angaben, die S p r e n g e r in den Quellen festgestellt
betrachtete und die Angaben, die den ersteren einen ganz anderen
hatte, hielt G o ld z ih e r die schriftliche Aufzeichnung von Haditen
Sinn gegeben hätten, übersah, wie wir an entsprechender Stelle
in sahifa oder guz^ genannte H efte in den ersten Jahrzehnten des
zeigen werden.
Islam für eine Tatsache. E r fand weitere Angaben und begründete
Die Entw icklung der H aditliteratur vollzog sich in den folgenden
die Richtigkeit seiner Ansicht folgendermaßen: „N ich ts steht der
Phasen ;
Voraussetzung im Wege, daß die Genossen und Schüler Aussprüche
a) Kitähat al-hadit, die Aufzeichnung der Hadite in der Zeit der
und Verfügungen des Propheten durch schriftliche Aufzeichnung
sahäba und frühesten täbi'-ün m einfachen Heften, die sahifa oder
vor Vergessenheit bewahren wollten. W ie hätte man denn die F ort­
guz^ hießen.
dauer der Aussprüche des Propheten dem Zufall mündlicher A u f­
b) Tadwin al-hadit, das Zusammenstellen der zerstreuten A u f­
bewahrung überlassen können in einem Kreise, in welchem man
zeichnungen im letzten Viertel des ersten und im ersten Viertel des
- wie dies im ersten Abschnitt unseres achten K apitels speciell
zweiten Jahrhunderts der Higra.
dargestellt werden wird - die Weisheitssprüche (hikmat) gewöhn­
c) T a sn if al-hadit, das Anordnen der Hadite nach inhaltlich ge­
licher Menschen in Sahifas schriftlich aufbewahrte Im Gegen­
gliederten K apiteln etwa ab 125 H. Gegen Ende des zweiten Jahr­
satz zu dieser richtigen Auffassung von der Frühzeit des Islam
hunderts der H igra tritt eine andere A rt der Anordnung der Hadite
steht seine weniger richtige Annahme, daß in der Folgezeit Beden­
neben die erste, nämlich nach den Namen der Prophetengenossen
ken auf getaucht seien und man sich gescheut habe, den H adit
in sog. musnad-'Qüchexrv. Im dritten Jahrhundert der Higra be­
schriftlich aufzubewahren^. Infolgedessen widerlegte er die A n ­
arbeitet man die früheren systematischen Bücher und läßt Zu­
gaben über die weitere Entwicklung der H aditliteratur und setzte
sammenfassungen schreiben, die in der modernen Literatur - viel­
die Anfänge der Haditsammlungen an das Ende des zweiten
leicht nicht ganz zutreffend - kanonische Sammlungen genannt
und in die erste H älfte des dritten Jahrhunderts der H igra. Diese
werden und die G o l d z i h e r als die ersten systematisch aufgebauten
Haditsammlungen sind nach seiner Ansicht keine kritisch gesich­
H aditbücher betrachtet.
teten und methodisch angeordneten Kom pilationen von Haditen,
Diese unsere Vorstellung von der Entwicklung der Haditliteratur
welche die Sammler aus einer vorhandenen Literatur auswählten^;
beruht auf den Angaben über die Anfänge auf diesem Gebiet, auf
ihre Verfasser hätten vielmehr die mündlichen Traditionen auf
den aus jener Zeit erhaltenen Schriften und auf der Prüfung der
ihren großen Reisen sammeln und zusammenstellen müssen^;
M aterialien, die uns zeigen können, daß die Autoren damals, auch
ebenso hätten sich die /ig^/j-Bücher vor der Entstehung der kanoni-
wenn sie ihre W erke scheinbar in mündlicher Form Weitergaben,
voneinander aus schriftlichen Aufzeichnungen übernahmen.
Die Angaben über die Frühzeit waren z. T. schon A. v. K r e m e r ^,
1 Muh. Stud. II, 9.
ä S. eb. S. 8.
=>Eb. S. 180.
1 Muh. Stud. II, 208.
^ Eb. S. 180, 245.
“ Culturgeschickte des Orients unter den Chalifen I, 475.
56 HADIT HADIT 57

S p r e n g e r ^ und G o l d z ih e r ^ bekannt, und ihre Richtigkeit wurde dieses Berichtes, soll der K alif ‘Umar II. gestorben sein, ohne die
von ihnen nicht bezweifelt. G o l d z i h e r , der sich mit der weiteren A rb eit des A b ü B a k r b. Hazm gesehen zu haben^. Doch schon der
Entwicklung beschäftigte, versuchte jedoch aufgrund seiner be­ Sohn des A b ü B a k r b. H azm klagte bei M ä l i k darüber, daß diese
reits erwähnten irrigen Vorstellungen die Angaben über den Be­ Sam m lungen verlorengegangen seien^. Aber nicht Abü Bakr b. M.
ginn von tadwin und tasnif zu widerlegen. Wenn man sich mit b. H azm , sondern sein Zeitgenosse a z - Z u h r i (st. 125/742) rühmt
seiner Abhandlung eingehender auseinandersetzt und sie einer sich, als erster H adite zusammengestellt zu haben - „auwal man
gründlichen K ritik unterzieht, erhält man nicht den Eindruck, daß dauwana l-hadit az-Zuhri” ^. Die Angaben über die ersten Schriften
sie dem Problem auf den Grund geht. V or allem scheint er die auf verschiedenen Gebieten, die Entwicklung der Isnade und die
Nuance zwischen tadwin und ta snif al-hadit übersehen und deshalb Untersuchung der Überliefererketten der Hadite überzeugen uns
die betreffenden Angaben miteinander verwechselt zu haben®. davon, daß seine Zeit für eine solche literarische Tätigkeit reif war
Es ist wohl bekannt, daß einige umaiyadische Herrscher das und daß a z - Z u h r i eine große Rolle bei der Zusammenstellung der
Sammeln von Haditen veranlaßten. Unter ihnen hatte anscheinend H adite gespielt hat.
‘Umar b. ‘Abdal'aziz (97/717-101/720) ein besonders großes Inter­ T a s n if al-hadit, das Anordnen der Hadite nach Kapiteln, dessen
esse daran und gab Abü B akr b. M. b. Hazm (st. 120/737) folgenden A nfänge G o l d z i h e r wegen seiner unrichtigen Folgerungen hundert
Auftrag: „Sieh nach, was sich vom H adit des Propheten oder seiner Jahre zu spät ansetzte^, darf man als eine Weiterentwicklung der
Sunna oder vom Hadit von ‘Am ra und von dergleichen vorfindet,
und schreibe es zusammen, denn ich befürchte den Untergang der Sunan von a d - D ä r im i (st. 255/868) befindet. Auch Ibn S a ' d und a l - B u h a r I
führen sie an.
Wissenschaft und das Schwinden der ‘ulamä'^” . Diesen Bericht, * Zurqäni I, 10.
der in der modernen Literatur zuerst von B . W. Muir® verwendet 2 Ibn S a |a r , Tahdlb X I I , 39 (auf Grund der Muwatta'-'RQz. von Ibn
wurde, hielt G o l d z i h e r für unecht und sah darin das Bestreben W a h b ).
3 Ibn ‘Abdalbarr, öämi'· bayän al-Hlm I, 73: Ibn IJagar, F a th l, 174;
von späteren Generationen, ‘Umar II. m it der Traditionsliteratur Suyüti, Tanwlr al-hawälik I, 6; Zurqäni I, 10.
in Beziehung zu bringen®. Ebenfalls nach M ä l i k , dem Überlieferer * Goldziher (Mmä. Stud. II, 211-212) kannte die Namen der beiden Ge­
lehrten ‘Abdalm alik b. Ö u r a i 5 (st. 150/767) und Sa'id b. a. ‘A rüba (st.
1 On the Origin of Writing down Historical Records among the Musulmans, 156/773). B ei seiner Auffassung, daß man in dieser Zeit noch keine Anfänge
JA SB 25/1856/303-329, 375-381. der musannaf-'B^chßT erwarten dürfe, stützt er sich auf die folgende Angabe
* Muh. Stud. II, g-io. des A h . b. ^ a n b a l über Sa'id b. a. 'ArOba: „Huwa auwal man sannafa
3 S. eb. S. 210-211. l-abwäh bi-l-Basra . . . lamyakun lahü kitäb innamä käna yahfaz” (s. Nawawl,
* Mälik, Muwatta', Rez. von a s -S a i b ä n i , Lucknow 1297, S. 389: Ibn Sa'd Tahdlb'· S. 787; Dahabi, Tadkira 177) und sagt dazu: ,,Dieser Bericht flößt
V H P , 480; DärimI, Sunan, Cawnpore 1293, S. 68; Buhäri I, 31: Goldziher, uns begründeten Verdacht gegen die Correctheit der aus dem Berichte des
Muh. Stud. II, 210. Ibn y a n b a l abgeleiteten literarhistorischen Tatsache ein.” Er entnimmt
^ The Life of Mahomet and History of Islam 1 . 'K.X.Xll. ' dem zweiten Teil („Er pflegte die IJadlte nicht zu schreiben, sondern aus­
' G o ld z ih e r stellte diesen Bericht im MuwaUa" von M ä l i k in der Rez. wendig zu lernen” ), daß er kein Buch verfaßt hatte. Er fährt fort: ,,Insofern
von a § -S a ib ä n i fest und sagte dazu: „Wohl war Mälik, bzw. sein Gewährs­ in jener Zeit von systematisch angelegten Werken die Rede sein kann, so
mann Jah. b. Sa'id (st. 143) in der Lage, authentische Nachrichten über die sind es nicht Traditionssammlungen, sondern im Geist jener Zeit Fiqh-Bü-
Tätigkeit des O m ar II., der ein halbes Jahrhundert vor ihnen lebte, zu cher, erste Versuche nach den Gesetzeskapiteln angeordneter Codices, nicht
liefern. Aber gerade diese Mitteilung des Mälik macht sich dadurch verdäch­ ohne Verwendung des dahingehörigen ... Sunnamaterials.” Dagegen sind al­
tig, daß sie in keiner anderen Muwatta’-Y&xsion als eben nur in der des lerlei Einwände vorzubringen: a) Wenn man mit dem oben angeführten Be­
Shaibänl aufgeführt wird, aus welcher sie dann als vereinzelte Nachricht von richt beweisen will, daß Sa 'id b. a . 'A rü b a kein Buch geschrieben hatte, rich­
den Gelehrten späterer Zeiten, welche einen sicheren Ausgangspunkt der tet sich dieser Beweis ebenfalls gegen /ijÄ-Bücher. - b) Im zweiten Jahrhun­
Uadltliteratur gierig aufgriffen, propagiert wurde. Sie ist nichts anderes als dert der H igra gab es keinen nennenswerten Unterschied zwischen fiqh- und
der Ausdruck der guten Meinung, die man vom frommen Chalifen und seiner den nach Kapiteln angeordneten liadit-Büchern. - c) Viele andere Beispiele
Liebe für die Sunna hegte.” (Muh. Stud. II, 211.) Man darf nicht ohne weiteres zeigen uns deutlich, daß der angeführte Bericht besagt, daß Ibn a . 'Arüba
behaupten, daß diese Mitteilung in der Muwatia’-B.ez. von a s - S a i b ä n i , dem ein gutes Gedächtnis hatte und keinen besonderen Wert auf ein eigenes Heft
Schüler von M ä lik , nur die gute Meinung von Späteren wiedergäbe. Wir be­ legte, welches dann „hadit Ibn a. 'Arüba” genannt worden wäre. - d) Über
sitzen ja nicht alle Rezensionen, um feststellen zu können, ob nur jener sie auf­ seine T ätigk eit als musannif sind viele alte Berichte bekannt, s. Buh. Kayn.
geführt hat. Ferner weiß G o ld z ih e r , daß diese Mitteilung sich auch in den S. 41-45.
58 HADIT HADIT 59

monographischen D arstellung der um aiyadischen Z eit betrachten. auswendig oder aus dem Buch des Saih (Lehrer) vorgetragen wer­
Tasnif al-hadit begann in einer Zeit, in der allgem ein in der islami­ den. D erartige Zitate werden durch ,,samiHu '■an” oder ,,haddatani"
schen Wissenschaft K om pilationen entstanden. A lso in der gleichen eingeleitet. (Auf die terminologische Verwendung dieser Bezeich­
Zeit, in der z. B. Ibn Ish äq , A b ü M ih n a f u. a. ihre kompilatorischen nungen - alfäz - gehen wir später noch ausführlicher ein; sie seien
Werke über Geschichte verfaßten, d. h. gegen E n d e der U m aiyaden-
hier nur der Vollständigkeit halber erwähnt.)
zeit und am A n fang der ‘A bbäsidenzeit, können wir mehrere H ad it- 2. Qirä^a: Der Schüler oder sonst jemand trägt ein oder mehrere
gelehrte in verschiedenen Gebieten des R eiches nachweisen, die als
H adite aus dem Buch oder auswendig dem Saih vor; dieser hört zu
erste Verfasser nach K apiteln angeordneter H ad itbü ch er - auwal
und vergleicht, was vorgetragen wird, mit seinem Exemplar oder
man sannafa l-kutub (oder al-hadit) - auftreten. Ü b er diese frühen dem, was er auswendig weiß. Eingeleitet werden solche Zitate durch
musannifün berichten uns einige alte erhaltene B üch er wie die „ahharani” oder „qaraHu '■alä” .
^Ilal von A h . b. H a n b a l^ , at-T irm idi^ , Ib n a. usw.·* 3. Igäza ·. a) Der Saih oder ein autorisierter Überlieferer gibt seine
A b ü T ä l ib a l -Μ α κ κ ϊ ® (st. 386/996) g ib t als früheste mögliche Erlaubnis für die Tradierung eines oder mehrerer Texte. - b) E r er­
Zeit für diese T ä tigk e it 120-130 H. an. A ls die ältesten musannifün
teilt einem Beliebigen die Erlaubnis für die Tradierung von Werken,
sind zu nennen: I b n G u r a ig (st. 150/767) in M ekka, M a ' m a r b . die er nicht genau aufführt; z. B. sagt er: Ich erlaube dir die weitere
R ä s id (st. 153/770) im Y am an , H is ä m b . H a s s ä n (st. 148/765) und
Überlieferung all dessen, was ich tradiere. Diese Zitate werden mei­
S a ' id b . a . ‘A r ü b a in Basra, S u f y ä n a t - T a u r i in K ü fa. D ie älte­ stens durch ,,ahharani” , manchmal durch ,,agäzani” eingeleitet.
sten uns erhaltenen W erke dieser Z eit sind al-Öämi'· v o n M a ' m ar 4. Munäwala: Der Saih gibt dem Schüler entweder das Original
b. R ä s id , K . al-Manäsik von O a t ä d a in der R ez. v o n S a ' id b . a . seines Buches oder das durch ihn überlieferte Buch oder eine damit
‘A r ö b a , al-Öämi'· von R a b i ' b . Η α β ϊ β a l - B a s r i (st. gegen 160/776). kollationierte Kopie und sagt dazu: „D as ist mein Buch (meine
Nach dieser allgemeinen Einführung wollen wir den H adit oder Überlieferung). Ich gebe dir mein Überlieferungsrecht.’' E r über­
die islamischc Überlieferung in ihrer Form untersuchen. Dies ist läß t es ihm für immer oder stellt die Bedingung, daß der Schüler
von außerordentlicher Bedeutung für die ersten Jahrhunderte der eine Abschrift anfertigt und das Original zurückgibt usw. Einleiten­
islamischen Literatur, denn hier liegt der A nsatzpunkt, von dem de Ausdrücke .sind meistens „ahharani” , sehr selten „näwala".
man auszugehen hat, um die Mitteilungen auf den verschiedenen 5. Kitäba oder Mukätaba: Der Saih fertigt entweder selbst eine
Gebieten literarhistorisch richtig auswerten zu können. K opie seines Buches oder seiner Überlieferungen an oder läßt dies
Bei der Behandlung des gestellten Problems legen wir besonderes durch einen anderen (auch den Schüler) besorgen. Es ist dabei un­
Gewicht auf eine Einrichtung im Bereich des H adit, die wesentlich, ob er dem Schüler dann ausdrücklich sagt: ,,Ich gebe
mul al-Hlm” , Übernahme der W issenschaft, heißt. Sie ist eine Eigen­ dir das Überlieferungsrecht dafür” oder nicht. Zitate werden durch
art der islamischen K ultur ohne Analogie in anderen Kulturkreisen ,,kataba ila iya ", ,,min kitäb . . .” usw. eingeleitet.
und der Hauptgrund der Mißverständnisse in modernen, Studien. 6. Der Saih gibt ein Buch oder eine Überlieferung weiter und
In den Büchern der Traditionsmethodologie {usül al-hadit) wird bem erkt dazu, daß er das Überlieferungsrecht hat, läßt aber offen,
tahammul al-Hlm im allgemeinen in acht G attungen aufgeteilt und ob der andere weiterüberliefern darf (ohne besondere Bezeichnung).
folgendermaßen beschrieben: A ls einleitende Ausdrücke dienen „ahharani" oder „'a n ” .
1. Samä'·: Der Schüler oder Hörer hört die Überlieferungen, die 7. Wasiya·. Der Saih verm acht vor seinem Tod oder vor einer
Reise jemandem testamentarisch das Recht zur Überlieferung seines
Buches oder seiner Bücher; Zitate daraus werden dann durch
1 'I M I, 348.
,,ahharani wasiyatan 'an” oder „wassäni” eingeleitet.
2 Tirmidi, Büläq 1292, II, 332, dazu Km t. von I b n a l -<Ar a b i , Kairo 19 31-
1934, X II, 304-305· . 8. Wigäda: Die Benutzung eines Buches oder eines Hadites,
®Ibn a. Hätim, Taqdima zum öarh 127. wobei es gleichgültig ist, ob es zeitgenössisch oder alt ist, erlangt
‘ Weitere Angaben s. Buh. Kayn. 40-44.
5 Qüi al-qulüb, K. 1310, I, 350.
jem and, der in den Besitz der Handschrift des letzten Überlieferers
6ο HADIT H A D IT 61

kommt. Zitate daraus werden durch „wagadtu” , „qä la ", ,,uhbirtu” , lieferten. ‘A m r b. H azm b. Zaid tradierte solche an ihn selbst ge­
„huddittu" eingeleitet. richtete Sendschreiben über faräSd, zakät und diyät, welche
Bei allen aufgezählten Fällen sehen wir, daß nur in den beiden später in Haditsamm lungen aufgenommen wurden^. ‘Abdallah b.
ersten - samä'' und qirä^a - ein Auswendiglernen in Frage kommt. ‘ U kaim al-Guhani, ein muhadram, tradierte später den Brief des
In der Praxis waren auch in diesen Fällen schriftliche Unterlagen Propheten an seinen Stamm, die Guhaina^.
notwendig, wie wir an Beispielen aus der H aditliteratur noch zeigen D er in der Zeit des Propheten geborene al-Härit b. ‘Amr über­
werden. lieferte die Sendschreiben des KaUfen ‘Umar an Abü Müsä al-As‘ari
G o l d z i h e r , der in diesem Zusammenhang hauptsächlich auf die über Fragen der salät^.
von S p r e n g e r zusammengetragenen Materialien^ v e r w ie s k a n n te D er täbiH Basir b. N ahik fragte den sahäbi Abü Huraira, ob er
nur die drei Arten: igäza, munäwala und wigäda^, ohne sich jedoch die Schrift, die er von ihm kopiert habe, in seinem Namen über­
über ihr Alter und ihre Rolle in der H aditliteratur im klaren gewesen liefern dürfe. A b ü H uraira bejahte es*.
zu sein. Dieser A b u Huraira, dessen gutes Gedächtnis gerühmt wurde,
Nun müssen wir näher auf die Tatsache eingehen, daß diese Über­ scheint für seine Überlieferungen eigene Hefte angelegt zu haben,
lieferungsmethoden z. T. bis zum Beginn des Islam zurückreichen w ie aus dem Bericht eines täbiH hervorgeht, der von ihm über­
und m it Hilfe von Quellenangaben und erhaltenen Materialien be­ lieferte. Einm al tradierte er in seiner Gegenwart ein Hadit, das
weisen, daß von Anfang an ausschließlich schriftliche Unterlagen A b ü H uraira nicht wiedererkannte. D a sagte der täbiH: „Das habe
bei der Übertragung in Betracht kamen und daß in den Isnaden die ich vo n dir gehört” , w orauf A b ü Huraira zur Antwort gab: „Wenn
Namen von Autoren enthalten sind. das so ist, m uß es ja bei mir geschrieben stehen.” Der iäbiH fährt
Schon aus Mitteilungen über einige D ichter der Öähiliya erfahren f o r t : ,,D ann nahm er mich m it sich nach Hause und zeigte mir zahl­
wir, daß spätestens im letzten Jahrhundert vor dem Islam die Tra- reiche H efte m it Haditen vom Propheten. Das strittige Hadit
dierung der Diwane üblich war und manche Dichter, die schreiben fanden w ir darin.” ®
konnten und wie Zuhair längere Zeit ihre Qasiden umarbeiteten, In unseren Quellen sehen wir oft, daß zu Beginn des Islam die
die Überlieferer anderer Dichter waren. Die Vorstellung, daß es sich Ü berlieferungsarten noch nicht festgelegt waren. So lesen wir in
dabei nur um mündliche Überlieferung handelte, bildete sich erst in jener Zeit von einer A rt mukätaba, die ihre feste Form erst in den
der modernen Zeit ebenso wie die gleichfalls falsche Anschauung von beiden folgenden Jahrhunderten fand und einfach kitäb hieß - eine
der mündlichen Überlieferung des H adit. Vielleicht geht die Ge­ Fehlerquelle für Übersetzungen. Sie unterschied sich anscheinend
wohnheit der Textüberlieferung des frühen Islam auf die Gähiliya nich t deutlich von der wigäda. Die ältesten täbi'-ün lehnten sie oft
zurück. Einige verhältnism äßig alte Quellen geben an, daß der ab®. Diese A rt der Ü bertragung fand wohl erst in der Zeit von
K alif ‘A li die qirä’ a als gleichbedeutend m it dem samä'· betrach­ AZ-ZuHRi ihre verbreitete Anwendung. Als die umaiyadischen
tete^, und ‘Al. B. a l - ‘A b b äs sagte: „L eset mir vor, denn wenn ihr F ü rsten nämUch von dieser Möglichkeit ausgiebig Gebrauch mach­
mir vorlest, so ist es genauso gut, als ob ich euch vorläse.” ®W ir ten, soll AZ-ZuHRi sich gezwungen gesehen haben, sie als gültig
hören davon, daß manche sahäba Schreiben des Propheten über- anzuerkennen’ . D ie Überlieferungen des Y a z id b . a . Η α β ϊβ , des

1 ZDM G X , 9ff. 1 I^äba II, 1264.


2 Muh. Stud. II, i88. 2 Ib n a. Ilätim , 'Ilal I, 52; Ibn IJagar, Tahdib V, 323.
^ Eb. S. 189-193; zwar kommt bei ihm auch das W ort simä' (sic), jedoch 3 Ib n Sa'd V^, 59.
ohne die genaue Beschreibung der u?ül al-hadlt vor (s. Muh. Stud. II, 191). ^ „K u n tu katabtu ‘an A bi Hurairaia kUäban fa-lammä aradtu an ufäriqahü
^ „al-qirä'a 'ala bi-manzilat as-samä' minhu", RämahurmuzI, al~ qultuyä Abä Hurairaia innl katabtu 'anka kitäban fa'arwihi ‘anka qäla na'am"
Muhaddit al-fä$il, Köpr. 397, weitere Quellen s. Suyütl, Tadrib ar-räwl (Ibn IJanbal, ‘Ilal I, 43: s. noch Ibn IJa|ar, Tahdib I, 470).
131. ®Ib n ‘Abdalbarr, öäm i' bayän al-Hlm I, 74.
* „Iqva’ü ^alaiya fa'inna qirS’atakum 'alaiya ka-qirä'ati ‘alaikum" (Tirmidl ®Z. B. ,,Κΰηα SaHd b. öubair yakrahu kitäb al-hadlt” (Ibn Sa'd V P , 258).
II, 337; Suyüti, Tadrib 131, s. Buh. Kayn. 22). ’ al-H atib al-Bagdädi, Kifäya 318.
62 HADIT HADIT 63

Historikers von Ägypten (st. 128/745), waren meistens dieser Art. einem Vorhang Schreiber saßen, um die Antworten aufzuschreiben.
Sehr selten überlieferte er durch die Verm ittlung eines räwi von A ls Zaid dies bem erkte, sagte er: „Entschuldige, Marwän, ich
AZ-ZuHRi^. Su'ba (st. 160/776) sagte, die Überlieferungen der beiden spreche nur meiiie Meinung aus.” i Auch sein Sohn ‘Abdal‘aziz,
täbi'-ün ‘ Ämir as-Sa'bi und ‘A t ä ’ b. a. R a b ä h vom K alifen ‘A li G ouverneur von Ä gypten (st. 85/704), schrieb dem täbiH Kutaiyir
seien mukätaha^. Die Bücher des sahähl ‘Al. b. ‘A m r wurden von b. Murra al-H adram i (st. 70/689-80/699) und bat ihn, von den
seinem Enkel §u‘aib und seinem Urenkel ‘Am r ebenfalls in dieser sahäba die H adite des Propheten abzuschreiben außer denen des Abü
A rt tradiert®. H uraira, die er bereits besitze 2. Den großen Sammeleifer des Kalifen
Von den zahlreichen Beispielen wollen wir hier eines dafür an­ ‘U m ar b. ‘A b d al‘aziz, von dem wir bei den verschiedensten Anläs­
führen, daß mukätaba oder die frühe Form des kitäb im ersten Jahr­ sen erfahren, haben w ir bereits erwähnt.
hundert der Higra eine übliche Übertragungsm öglichkeit neben D ie Quellen teilen uns viel über die A rt und Weise des Aufschrei­
samä'· und qirä^a war. S u f y ä n a x -T a u ri sagte: ,,D ie H adite des bens und Kopierens in jener Zeit mit. S a'id b. G u b a ir sagt: Ich
Ibn al-Hanafiya, des Sohnes von ‘Ali, durch ‘A b d a ? a ‘lä durch schrieb bei ‘Al. b. al-‘Abbäs auf meine Schreibblätter (alwäh), bis
Isrä’Il sind kitäba” . Ibn a. Hätim erklärt das m it den W orten: Also kein P la tz mehr darauf war. Dann schrieb ich auf meinen Sandalen
kein samä'·'^. weiter®. A n anderer Stelle sehen wir, daß wir unter den genannten
Es ist gewiß nicht überflüssig, an dieser Stelle weitere Berichte ,,alwäh” ein H eft verstehen dürfen: S a 'id b. Ö u b air sagt: Manch­
anzuführen, die dazu beitragen können, die E ntw icklung des m al kam ich zu Ibn ‘Abbäs und schrieb in mein H eft [sahifa), bis
Schrifttums während der Anfänge der islamischen Überlieferung es vo ll war. Dann schrieb ich auf meine Sandalen und schließlich
aufzuhellen. a u f meine Handflächen. Manchmal kam ich zu ihm, konnte aber gar
Es gibt einige Angaben, denen zu entnehmen ist, daß das Nieder­ nich ts auf schreiben, da niemand nach irgend etwas fragte«. Ein
schreiben des Hadit in früher Zeit als bedenklich angesehen wurde. jüngerer täbiH erzählt, daß die älteren bei dem sahäbi al-Barä’ b.
Nach einer Mitteilung von a z-Z u h ri wollte schon der K a lif ‘Umar ‘ Ä z ib (st. 71/690) m it Rohr auf ihre Handflächen schrieben®. Die
die Hadite sammeln lassen, aber nachdem er einen Monat darüber sahäbiya Salm ä teilt m it, daß ‘A l. b. a l - ‘Abbäs von ihrem Mann
nächgedacht hatte, ließ er davon ab, weil er befürchtete, man könne A b ü R ä fi‘ manche Taten des Propheten auf seine Schreibblätter
sich zu sehr damit beschäftigen und den Qur’än vernachlässigen schrieb®. Mugähid b. S a‘id (st. 144/761) berichtet: Ich habe gesehen,
Ein Angehöriger des sahäbi Abü Müsä al-A s‘ari schrieb auf eine A n ­ d aß as-Sa‘bi (st. 103/721) drei Rollen Schreibmaterial über sadaqät
regung hin die Hadite des Meisters nieder. Als dieser jedoch davon un d jem andem diktierte’ . An anderer Stelle rät dieser as-
erfuhr, vernichtete er alles®. Sogar an diesen beiden negativen B e­ §A ‘ Bi dazu, immer aufzuschreiben, wenn es sein müsse, sogar an
richten läßt sich ein sehr frühzeitiges Interesse an der Niederschrift die Wand®. Man brachte Ibn ‘A b b äs Hadithefte, um seine Meinung
erkennen. Marwän b. al-Hakam (st. 65/685) ist der erste um aiyadi- darüber zu hören®. Der täbiH A bü Bisr fragte einen anderen täbiH,
sche Herrscher, der das Wissen der berühmten sahäba vor dem Ver­ A b ü Sufyän, warum er nicht vom sahäbi Ciähix b. ‘Al. tradiere, wie
lust bewahren wollte. Es wird uns m itgeteilt, daß er (sehr wahr­
scheinlich während seiner Statthalterschaft in Medina) Z a id b. T ä- 1 S. Ibn Sa'd 11“, 361.
BIT zu sich kommen ließ und ihm Fragen stellte, während hinter 2 eb. VII2, 448.
®Ib n IJanbai, 'Ilal I, 50.
1 S. Ibn Uanbal, 'Ilal I, 193; Ibn a. IJätim, ‘Ilal I, 381. < Ibn Sa'd V I “, 257.
2 ,,Qäla Su'ba: ^Ämir aS-Sa'bi 'an ‘A li wa-'Atä' b. a. Rabäh 'an 'A li innamü ®,, . . . ra^aiiuhum yaktubüna 'alä akuffihim bi-l-qasab 'inda l-Barä'" (s. Ibn
hiya min kitäb . . .” (Ibn a. liätini, Taqdima 130, s. noch S. 244).
IJanbal, 'Ilal I, 42).
3 Ibn Hagar, Tahdib V III, 49, 54. e Ibn Sa'd I I “, 371.
* „ . . . haddatanä Sufyän ahädita IsräHl 'an 'AbdaPa'lä 'an Ibn al-Hanafiya
’ Ibn Hanbal, 'Ilal I, 340.
qäla känat min kitäb qultu ya'ni annahä laisat bi-samä'" (s. Ibn a.
Taqdima 71; s. noch Ibn Sa'd VI^, 334-335; Ibn Hagar, Tahdib V I, 94). » E b . I, 43 ·
®,, . . . lau ataitu Ibn 'Abbäs bi-sahifatin fihä sittttna haditan . . (Ibn
5 Ibn Sa‘d III2, 287.
e S. eb. IV, 112. IJagar, Isäba II, 809).
64 HADiT HADIT 65

es Sul. al-Yaskuri tue. Abü Sufyän g ab zur A n tw o rt: „Sulaimän D ie H aditzirkel hießen schon in der Zeit von az-Z u h ri miigä-
schrieb ja nieder, ich dagegen ta t es n ich t.” ^ A lles das sind Details, lasa^. Man w ar der Ansicht, daß O a tä d a (st. 118/736) von Abü
die häufig und beiläufig erwähnt werden. Ausgehend von der Tat­ O ilä b a ‘A l. b. Zaid (st. 104/722) nur ein paar Worte gehört habe
sache, daß geschrieben wurde, stellen sie nur Ausschmückungen und daß seine Überlieferungen von ihm nur in der Art der kitäha
dar, um zu zeigen, wie und wie eifrig geschrieben wurde, und tragen (bzw. wigäda) seien, da eines der Bücher von Abu Q ilä b a in seine
daher das Zeichen unzweifelhafter W ahrheit in sich. H ände gelangt sei'^. Garir b. Hazm fragte seinen Saih, den iäbi'-i
Y a ' q Ob b . ‘A t ä ’ (st. 155/771) zeigte die sahija seines Vaters A iy ü b as-Sahtiyäni (st. 131/748), wie es komme, daß die Leute mit
‘A t ä ’ b . a . R a b ä h (27/647-114/732) m it den W orten: Dies hier hat den Büchern ihn aufsuchen imd er sie ihnen nachsehe, obwohl er
mein Vater von den Genossen des Propheten gehört früher dagegen gewesen sei. Der Saih antwortete ihm, daß er seine
‘Ar. b. a. Lailä (st. 82/701) teilt m it: Ich fragte al-Hasan, den M einung nicht geändert habe. W enn sie jedoch einmal von ihm
Sohn des ‘Ali, nach der Meinung seines V aters über die „Vorzüg­ etw as abgeschrieben hätten, dann wäre es ihm jetzt lieber, wenn
lichsten” (al-Uyär). Daraufhin ließ er sich einen K asten bringen und sie es ihm vorlegten und er es verbessere^. Su‘aib b. a. Hamza (st.
zog ein gelbes H eft heraus, welches die Meinungen des ‘A li über al- 162/779) brachte ein B u ch zu M. b. al-Munkadir (st. 130/748), der
hiyär enthielt®. Als ‘Um ar II. nach D am askus kam , erkundigte er ihm erlaubte vorzulesen. Den Inhalt hielt Ibn al-Munkadir teilweise
sich nach dem Buch des sahäU Z a i d b . T ä b i t über ad-diyät. E r ließ für richtig, andere Stellen erkannte er nicht an. Da sagte er seinem
es herbeibringen und zerriß es^. D er sahäbi ‘U baida b. Qais (st. 74/ Sohn oder Neffen, daß er sie abschreiben solle. Später tradierte
693) legte in seinem Testam ent nieder, daß seine Bücher verbrannt S u ‘aib dieses Buch, aber die Überlieferung blieb nicht lange im
oder auf andere Weise vernichtet werden sollten®. U m la u ft. Y a h . b. Sa‘id (st. 198/813) sagte, S a ‘id b. a . ‘ArO ba (st.
Aus zahlreichen Mitteilungen erfahren w ir außerdem von der 156/773) habe den tafsir nicht von O a tä d a gehört®. Also sei seine
Sitte der sahäba und der ältesten tabV-ün, wegen wissenschaftlicher R ezension kein samä\ Ib n G u r a ig (st. 150/767) sagt: Ich habe
Fragen miteinander zu korrespondieren. N ach der an anderer n ich t bei a z -Z u h r i gehört. E r hat mir nur ein Heft gegeben. Ich
Stelle angeführten N otiz wandte sich ‘A l. Β. a l - ‘A b b ä s wegen der h abe es abgeschrieben, und er hat mir das Überlieferungsrecht dafür
Bedeutung mancher seltener W örter im Qur’ än an A bu 1-öald zugestanden®. Sälih b. a. 1-Ahdar al-Yam äni (st. zwischen 140/757
öailän b. a. Farwa, den mukadram, der sich dadurch auszeichnete, un d 150/767) besaß seine Überlieferungen von a z-Z u h ri z. T. als
daß er Bücher gelesen und verfaßt hatte®. s« w ä ‘ , z. Τ . als qirä‘a, z. T. als wigäda’’ . Nach A bu Z u r 'a hatte
Nagda b. ‘Äm ir al-Harüri (st. 69/688) schrieb an ‘A l. b . a l - ‘A b b ä s jen er Sälih zwei Bücher von a z-Z u h ri erhalten, eines durch qirä^a,
und fragte nach verschiedenen juristischen Problemen^. Auch N ä f i ‘ das andere durch munäwala. Später brachte er sie durcheinander
B. a l -A z r a q (st. 65/685) wandte sich schriftlich wegen ähnlicher und konnte sie nicht mehr unterscheiden®. Nach Ah. b. H a n b a l
Fragen an ihn®. S a ‘ id b . Ö u b a i r m achte sich Notizen, wenn sie über h a tte al-H akam b. ‘ U taiba (st. 113/731) von Miqsam b. Bugra (st.
eine Frage uneinig waren, um später ‘A l. b. ‘U m ar danach zu fragen®. 101/719) nur vier H adite ,,gehört” (sawä‘), seine weiteren Über­
Nun kommen wir auf die Übertragungsm ethoden zurück, um lieferungen sollen kitäba sein®. In den Überlieferungen soll nach
die den täbi'-ün bekannten Arten m it einigen Beispielen zu erläutern. 5 u ‘b a b. al-H aggäg (st. 160/776) „al-Hakam '■an Mugähid” kitäba

1 Ibn lianbal, 'I M I, 316. 1 Ib n Hanbal, 1, 13.


2 Ibn a. ilätim , Taqdima 39. 2 Ib n a. ^ ä tim , 'Ilal 1. 20.
ä Ibn Hanbal, m al I, 104. ä Ibn H a n b a l,‘ 7 /a / 1, 24.
« Eb. I, 256. ■* Ibn a. I;Iätim, 'Ilal II, 173.
= Eb. I, 43 · 5 Ibn a. ^ ä tim , Taqdima 240.
®Einleitung zu den Kap. Philologie und Tafsir in diesem Buch. ®Dahabi, Tadkira 170.
’ Balädurl, Ansäb V , 517; Ibn IJagar, Lisän V I, 148. ’ fb n IJanbal, 'Ilal I, 23: Ibn Hagar, Tahdib IV , 380.
®Ibn a. 5 ätim, '//«/ I, 307. 8 Ibn Hagar, Tahdib IV , 381.
3 Ibn Sa'd V P , 258. 9 E b . II, 434, X , 288-289.

5 Sezgin, Gesch Ar. Sehr. I


66 HADIT HADIT 67

bedeuten, es sei denn, al-Hakam sage; ,,samiHu” '^. I b n C u r a ig damaligen Zeit. Hum aid at-Taw il (st. 142/759) z. B. lieh die Bücher
sagte seinem Wohltäter Sul. b. Mugähid: „Ich weiß nicht, wie ich dir von a l -H a s a n a l -B a s r i (st. 110/728) aus, schrieb sie ab und gab sie
danken kann. Nimm diese Bücher von mir und schreibe sie ab. Manche zurück^. D as Buch von H. b. Muslim (st. vor 106/724) wurde von
habe ich (von den iäbi^ün) gehört, manche vorgelesen {^ard).” ^ L ait b. a. Sulaim ausgeliehen. H irz, ein Bruder des Hasan, bat
An Hand einiger Beispiele wollen wir schildern, welchen Eifer jemanden, der nach K ü fa ging, das Buch mitzubringen und ihm
die täbi^ün beim Schreiben zeigten, und wie sehr dies schon in ihrer zu geben M a‘m ar b. Räsid erzählt, daß er zwei Hefte über magäzi
Zeit Sitte war. Ein Zeitgenosse des M u g äh id erzählt: ,,Ich habe vom täbiH ‘U tm än al-G-azari, der zugleich ‘Utm. al-Musähid hieß,
gesehen, daß einige Leute den tafsir bei M u gäh id abschrieben.” ^ abgeschrieben habe. Jem and habe sie ausgeliehen, aber nicht mehr
al-H. b. M. b. al-Hanafiya, der Enkel von ‘A li, sagte seinem Freund zurückgegeben; früher habe er kein Buch verliehen®.
Zädän, daß er es sehr bereue, das Buch über ,,irgä^” geschrieben zu Fügen wir noch einige Beispiele über die Benutzung der Über­
habend jedoch nicht des Schreibens wegen, sondern wegen des In­ lieferungsarten und ihre Anwendung hinzu, da sie helfen können,
halts des Buches. Im K apitel der Geschichtsschreibung werden wir die U nklarheiten darüber zu beseitigen.
ausführlicher darauf eingehen, daß a s-S a‘bi von sich sagte, er a l - B u h ä r i, der in seinem K a p ite l über Überlieferungsarten eine
müsse nicht wie andere ein Konzept entwerfen und könne sogar ein Zusam m enfassung des K . an-Nawädir stints Lehrers a l - H u m a id I
/MiiJÄ-Buch ohne Unterlagen schreiben®. Gemäß dem Testam ent des zu geben scheint·*, erwähnt, daß a l -H a s a n a l -B a s r i , S u f y ä n a t -
Abu Q ilä b a ‘Al. b. Zaid (st. 104/722) wurden seine Bücher von T a u r i un d M ä l i k die A r t der qirä^a für die beste hielten®. Interes­
Damaskus an Aiyüb as-Sahtiyäni (st. 131/748) geschickt. Aber spä­ sant ist folgender Bericht wegen seiner Einzelheiten über das samä'·
ter konnte er nicht mehr unterscheiden, welche er bei A b u Q ilä b a vom S aih : A h . b . H a n b a l wurde danach gefragt, ob S u ' b a (st.
gehört hatte®. Schon damals gab es gefälschte Bücher und solche 160/776) diktierte oder vorlas. E r antw ortete: „ E r las vor, wir ande­
mit falschen Angaben. Als z. B. S u ‘ba bei A b ü H ärün al-‘A bdi (st. ren, darunter Ä d a m (b. a. ly ä s , 125/742-220/835) und ‘A li an-
134/751) ein Buch einsah, sagte er ihm, daß es unannehmbare N a sä ’i, schrieben m it.” Ä d a m b estä tigte dies: „ E s ist richtig. Ich
Dinge über ‘Ali enthalte. Der andere verteidigte es, denn es sei konnte schnell schreiben, andere schrieben von mir ab. A ls S u ‘ b a
richtig’ . Die durch Abän vom sahähi Anas b. Mälik überlieferten nach B a g d a d kam , tradierte er dort jeweils etw a 100 H adite in 40
gefälschten Hadite waren noch in der Rezension des M a‘mar im magälis (Vorlesungen); ich habe m ich nur an 20 Vorlesungen be­
dritten Jahrhundert der H igra in Umlauf. Ah. b . Hanb.a.l sah einmal teiligt, in denen ich 2000 H ad ite gehört h abe” ®. M it weiteren Bei­
in San'ä’, daß Yah. b. Ma'in jene sahifa abschrieb. D a fragte er spielen wollen wir belegen, daß S u ‘ b a hauptsächlich seine U nter­
ihn: ,,Wenn dich jemand danach fragt, so sprichst du dich gegen lagen, näm lich seine B ücher oder seine schriftlichen Überlieferungen,
die Zuverlässigkeit des Abän aus. Trotzdem schreibst du seine seltener ausw endig gelernte B ücher vortrug. E r s a g t: Ich habe die
sahifa a h V E r erhielt zur A n tw o r t;„ J a , ich schreibe sie ab und H ad ite v o n a l -H a s a n a l - B a s r i (st. 110/728) und die von ihm über­
bewahre sie auf, gerade weil ich weiß, daß sie falsch ist, dam it kein lieferten H ad ite des A n as b. M älik abgeschrieben und sie ihm dann
anderer kommt und noch so eine anlegt.” ® gegeben, worauf er sie m ir v o rlas’ . A ls S u ' b a nach B agd ad ging,
Man findet oft Angaben über das Ausleihen von Büchern in der nahm er die B ücher (sehr wahrscheinlich Abschriften) des Mas'üdi
‘A r. b. ‘A l. (st. 160/776) m it und hörte sie bei ihm®, öarir b. Häzim
^ Buhäri, Ta'rih 1,2, 333; Ibn a. Hätim, Taqdima 130; Ibn Iia|:ar, Tahdib
Π, 434 · 1 Ibn Sa'd, V II^ 252; Ibn IJanbal, ΊΙαΙ I, 15.
2 Ibn IJanbal, ‘Ilal I, 349.
2 Ibn Sa‘d V “, 479.
3 Ibn IJanbal, <Ilal I, 44.
ä Ibn ^anbal, 'lla l I, 5·
* Ibn Sa'd V “, 328.
^ Ibn 5 a|ar, Fath al-bävl I, 137.
®Dahabi, Tadkira 86.
®Buhäri I, 22.
“ Ibn Qutaiba, Ma'ärif 228; vgl. Dahabi, Tadkira 94.
®Ibn a. liätim , Cravh I ,i, 268; z. T. bei Ibn Hagar, Tahdib I, 196.
’ Ibn a. Hätim, Taqdima 14g.
’ Ibn a. y ä tim , Taqdima 134.
8 Ibn yagar, Tahdib X I, 286.
8 E b . 145.
68 HADIT HADIT 69

(st. 170/786) las manche Bücher des A b u O il ä b a (it. 104/722) bei H a n b a l fragte seinen V ater: ,,Du sagst ,QaraHu '■alä M r . ‘aw
Aiyüb as-Sahtiyäni (st. 131/748). A iyüb bemerkte dazu, daß er sie M älik’ . H at da ‘Ar. es gehört oder vorgelesen?” I b n H a n b a l er­
z. T. von A b u Q il ä b .-^ gehört hatte, z. T. n ich ts Ah. b . H a n b a l widerte: ,,‘A r. sagte: ,Das K . as-Salät (im Muwatta‘) habe ich
fragte den Abu 1-Yam än al-Hakam b. N äfi' (st. 222/836), in welcher M ä l i k vorgelesen; die übrigen K apitel wurden von anderen dem
A rt er die Bücher von S u 'a i b b. a. Hamza (st. 162/778) übernommen M ä l i k vorgelesen, während ich in meiner Kopie mitlas . .
hätte. E r antwortete: ,,Manche habe ich ihm vorgelesen, manche Ein anderes Beispiel wollen wir auch anführen, um zu zeigen,
liat er mir vorgelesen; das Überlieferungsrecht von einigen hat er daß man hauptsächlich nach Unterlagen diktierte: Härün b. Ma'rüf,
mir als igäza und munämala gegeben und gesagt: .Verwende bei ein Zeitgenosse des Ah. b . H a n b a l , erzählt, daß ein Saih von Da­
allen den Ausdruck ahbaranä Su'^aib” -. Abu 1-Yam än teilt noch maskus in seine Stadt (Bagdad) gekommen sei. ,,lch war der erste,
mit, daß S u ‘ a ib bei der Überlieferung .sehr streng war: Als er auf der ihn bat, mir irgend etwas zu diktieren. E r nahm das Buch in
dem Sterbebett lag, gingen wir zu ihm. E r sagte zu uns: „D a sind die Hand und diktierte . . .” "
meine Bücher. Ich habe .sie verbe.s.sert. Wenn ihr sie einfach (in diesem Alle diese Berichte über die Überlieferungsarten und ihre An­
Fall als mukätaba) nehmen wollt, .so sollt ihr .sie nehmen. Wenn ihr wendung zeigen uns, daß man sich in der ersten H älfte des 2. Jahr­
.sie mir vorlesen wollt, so tut es. Wenn ihr sie von meinem Sohn hunderts der Higra ebensowenig wie in der letzten Hälfte des
hören wollt, so tut das, denn er hat sie von mir gehört.” ®Dieser vorangegangenen Jahrhunderts ausschließlich an samcf und qirä^a
S u ' a i b war ein Schreiber von a z -Z u h r i beim K alifen Hisäm hielt, sondern daneben auch die Arten mukätaba, munäwala usw.
(105/724-125/743). Ihm diktierte a z -Z u h k I für den Kalifen^. gebrauchte. Allerdings hielt man die beiden ersten, die ar-riwäya
Bei der Anwendung der Überlieferungsarten war I b n Ö u r a ig ‘ ala l-wagh genannt wurden für die vorzüglichsten.
(st. 150/767) nicht so streng. Einer seiner Zeitgenossen namens Ibr. Die H aditliteratur, besonders die Biographien der muhaddüün
b. Y ah yä erzählt: „ I b n G u r a ig brachte mir Bücher” - dabei deu­ liefern uns immer wieder Geschichten über mühevolle Reisen, die
tete er mit den Händen an, daß es etwa zehn Hefte oder mehr talab al-Hlm oder rihlat al-Hlm genannt wurden und mit dem Ziel
waren - ,,und fragte, ob er sie von mir überliefern dürfe. Ich habe unternommen wurden, von so vielen Büchern und Überlieferungen
es erlaubt.” ®Abü Bakr b. ‘Al. b. M. b. a. Sabra (st. 162/778) er­ wie möglich die Überlieferungsrechte auf die vorzüglichste Art zu
zählte ähnliches von ihm: I b n G u r a ig hat mich gebeten: „Schreibe erwerben, also durch samä'· oder qirä^a. Auch diese anekdoten­
mir deine guten Hadite auf.” Ich habe ihm etwa 1000 H adite ab­ haften Berichte haben das Mißverständnis mit verursacht, daß man
geschrieben und .sie ihm gegeben. E r hat .sie weder vor mir gelesen die Hadite, die im Gedächtnis der auf der W elt v e rstre u t lebenden
noch bei mir gehört. Später sah al-W .^ q idi, daß I hn G u r a i g viele Überlieferer aufbewahrt würden, hätte sammeln und zum ersten
von diesen Haditen für seine Bücher trotzdem mit der Formel Male fixieren müssen^.
„haddatani Abü Bakr h.'· A l.” ^ übernahm. Die Überlieferungen von (ianz kurz wollen wir auf einige Fragen eingehen, die mit der
.A.L-LAIT Β. S a ‘ d (st. 175/791) von ‘Ubaidalläh b. a. Ga‘far (st. 132/ Bedeutung des Gedächtnisses bei der Überlieferung verknüpft
749), dem Historiker von Ägypten, sollen von der A rt der munä- sind. Vor allem muß man den richtigen Sinn der Angaben herau.s-
wala gewesen sein'. slellen, die häufig von dem einen oder anderen Traditionarier be­
Das folgende Beispiel zeigt uns wie viele andere, daß bei samä'· richten, der ein paar hunderttausend H adite auswendig kannte, was
und qirä'a aus Büchern vorgelesen wurde. Der Sohn des A h . b . man in der heutigen Zeit entweder bewundernd mit einem ausge-
1 Ibn lianbal, 'Hai I, 77. ' S. Ihn lianbal, ‘ 7/n/ I, 354.
2 Ibn ya ga r, Tahdib II, 442. “ Ibn ya g a r, Tahdib X I, 284.
3 Ibn Hagar, Tahdib II. 442. ^ Ibn Sa‘d V II-, 328 sagt z. B . : ,,'Ubaidalläh b. 'Ubaidarrahmän (st. 182/
‘ Eb. IV, 351. 798) rawä hutub ai-Tauri 'alä wa§hihä wa-rawä 'anhu l-öämi' . . ." Ein an­
5 Ibn a. IJätim. 1, 33. deres treffendes Beispiel bei al-Hatib al-Bagdädl, Ta'rih Bagdad TV, 163,
* Ibn Qutaiba, M a'ärif 246. über den Historiker Ah. b. a. Haitama.
7 Ibn IJagar. Tahdib V III, 462. ■<S. Buh. Kayn. 31-33.
70 HADiT HADIT 71

zeichneten Gedächtnis der damaligen Menschen erklärt oder als große A nzahl von H aditen auswendig zu lernen. Dies darf man aber
Übertreibung oder reine Legende hinstellt. Obwohl eine Übertrei­ nicht so auslegen, daß dadurch Bücher entbehrlich geworden oder
bung bei einer Zahl meist selbstverständlich ist, erkennt man bei daß dazu keine Unterlagen benötigt worden wären. Der Qur’ än
näherer Beschäftigung mit der H aditliteratur, daß in solchen Zah­ existierte ja auch in Hunderten von Abschriften.
len auch jene Überlieferungen enthalten sind, die nur unwesent­ Von den Traditionariern, die stolz darauf waren, auswendig tra­
liche Abweichungen im Isnad aufweisen und als selbständig mit­ dieren zu können, erfahren wir zugleich, daß sie Bücher oder Un­
gezählt werden, wodurch sich tatsächlich eine Zahl von einigen terlagen hatten. Sufyän b. ‘ U yaina (107/725-196/812) berichtet:
tausend Texten ergibt. Zuhair b. M u'äw iya al-G u‘fi (st. 173/789) sagte mir; „Lege deine
Hier interessiert uns besonders die in modernen Abhandlungen Bücher v o r!” D arauf erwiderte ich: ,,Ich bewahre in meinem Kopf
falsch verstandene Rolle des Gedächtnisses, welche die unrichtige besser auf als (mit Hilfe meiner) Bücher.” ^ Derselbe Sufyän ver­
Vorstellung vom Entwicklungsgang der H aditliteratur entschei­ schenkte das Buch des ‘A . b. Zaid b. ‘Al. b. Gud'än (st. 127/744).
dend beeinflußte und die z. T. auf falsch interpretierten Angaben Als er nach dem Grund gefragt wurde, antwortete er: „Ich habe
beruht. So sagt z. B. ein Zeitgenosse des W a k i' (st. 196/811): es schon auswendig gelernt und gemerkt, daß ich den Inhalt nicht
,,Κα^αϋη WakVan wa-mä ra^aitu bi-yadihl kitähan qattu innamä vergesse.” ^ M. b. Bassär (st. 252/866), einer der jüngsten Lehrer
huwa yahfazu.” '^ E r meinte also, er habe W a k i' (in seinen Vor­ von AL-BuHÄRi, lernte und tradierte seine Überlieferungen aus­
lesungen) oft gesehen, aber niemals m it Unterlagen, da er auswendig wendig. λ^οη ihm überlieferte a l - B u h ä r I aber in der Art der mukä-
lehrte. W ir werden uns weiter unten mit der Frage auseinander­ taba^, die ein Buch voraussetzt. Nach der Mitteilung von a l -
setzen, wann und inwieweit die Traditionarier ohne Unterlagen H a tib a l- B a g d ä d i lernte 'A li b. al-Madini (st. 234/848) ebenfalls
tradierten. Zwar rühmt sich W a k i‘ seines außergewöhnlichen seine H adite auswendig. Gleichzeitig überliefert a l-H a tib , daß
Gedächtnisses, jedoch ist die Übersetzung von G o lü z ih e r , daß er ‘A li b. al-Madini sich manchmal nachts in seinen Gedanken mit
das Buch und Papier vermieden habe^, nicht richtig. W a k i' hat einem H adit beschäftigte, aufstand und in seinen Unterlagen nach­
ja tatsächlich Bücher geschrieben, und die Em pfehlung von A h. b. sah W enn man die H aditliteratur vom richtigen Standpunkt aus
H a n b a l ,,^alaikum bi-musannafät WakV” steht in demselben Le­ untersucht, erkennt man, daß fast jeder Traditionarier ein oder
benslauf in derselben Quelle Später war es auch G o lü z ih e r be­ mehrere Bücher hatte, daß aber sähib hifz ein Ehrentitel war. Abu
kannt, daß Ah. b. H a n b a l den M usannaf von WkKV- benutzte^. Z u r 'a und x\bü H ätim bezeichneten einmal den Imäm M ä lik als
Sogar einige seiner H adite sind uns erhalten (s .U .S .96). Auch das sähib kitäb wa-sähib hifz im Gegensatz zu den ashäb al-kutub, die
Lob von A b u Nu w as in seinem Trauergedicht auf H a l a f a l - ihre H adite nicht auch auswendig wußten®. Diejenigen, die aus
Ahm ar „wa-lä yakünu isnäduhü '■an as-suhuf"^ darf man nicht so dem Gedächtnis tradierten, machten oft Fehler. AiyOb b. ‘Utba
verstehen, daß H a la f Papier und Buch vermieden hätte®. In W irk­ (st. 160/776) kam eines Tages nach Bagdad und tradierte dort aus
lichkeit meinte A bu N uw äs, der auch m it dem H adit vertraut w a r ’ , dem Gedächtnis. Dabei unterliefen ihm viele Fehler. Es wird aber
daß H a la f Bücher auf keine andere A rt als durch samä'^ oder betont, daß seine Bücher fehlerfrei seien®. A b u DäwOd a t - T a y ä -
qirä’ a übernommen hätte. Lisi (st. 203/818), ein sehr berühmter Traditionarier mit einem er­
Es ist eine bekannte Tatsache, daß die Traditionarier oder die staunlichen Gedächtnis, war nach Bagdad gekommen und soll dort
Muslime allgemein sich bemühten, den Qur’ än sowie eine möglichst über hunderttausend H adite tradiert haben. Nach seiner Rückkehr

1 Ibn Ha|ar. Tahdlb X I. 129. 1 ,,Qäla Zuhair al-öu'fi ahri§ kutubaka fa-qultu ana ahfazu min kuiubl”
* Muh. Stud. II, 197. (Ibn liagar, Tahdib IV , 121)'.
ä Ibn H alar, Tahdib X I, 126. 2 Ibn a. IJätim, Taqdima 47: vgl. Ibn liagar, Tahdlb V II, 323.
‘ ZDM G 50/1896/469. 3 Ibn K atar, Tahdib IX . 72.
5 Ahlwardt, Chalaf 416. < Ta'rih Bagdad X I, 463. 464.
« M mä. SiMi. II, 197. 5 Ibn a. liätim , ^Ilal I. 32.
’ Tahdlb Ibn 'Asäkir IV , 255, 266. δ Eb. 400; Ibn Iia|a r, Tahdib I, 409.
72 HADIT HADIT 73

nach Basra schrieb er nach Bagdad, daß er 70 Fehler gemacht habe, Von den erwähnten Arten der Übertragung muß die kitäba oder
die verbessert werden müßten^ Ibn H i b b ä n sagt; „M. b. Ibr. b. niukätaba besonders erörtert werden, da sie die falsche Vorstellung
Muslim al-Bagdädi (st. 273/886) ging nach Ägypten, wo er ohne in den modernen Arbeiten wesentlich bestimmt zu haben scheint.
Buch tradierte. Dabei machte er einige Fehler. Man darf diese Über­ S p r e n g e r hatte schon im Geschichtswerk at-T ab arIs bemerkt,
lieferungen nicht benutzen, sondern nur die Überlieferungen aus sei­ daß häufig die Formel kataba ilaiya o. ä. vorkommt. Ohne die ge­
nem Buch.” - I h n a. H ä t i m fragte seinen V ater nach einem unsicheren naue Beschreibung der Haditmethodologie zu kennen, faßte er
Isnad eines Hadites, das Sa'dän ‘an Yünus b. Y azid al-Aili (st. solche M itteilungen als schriftliche Unterlagen auf^. Trotz dieser
152/769) ‘an az-Zuhri ‘an Oabisa . . . überlieferte. Sein V ater ant­ annähernd richtigen Deutung haben spätere Studien den wahren
wortete: ,,Ich bezweifle, daß dieses H adit von Oabisa ist. Ich glaube, Sinn nicht ergeben, daß es sich nämlich um mukätaba und nicht
daß Sa‘dän es von Yünus in Mekka oder Medina hörte, wo letzterer etw a um einen Briefwechsel handelt. Überlieferungen mit min
seine Bücher nicht bei sich h atte.” ®Die Abweichungen zwischen kitäbihi fanden jedoch mehr Beachtung, denn in diesen Fällen glaub­
dem aus dem Gedächtnis Überlieferten und Niedergeschriebenen te man, daß der Verfasser tatsächlich Bücher benutzte. Gerade
konnten die übrigen Traditionarier leicht merken. Über die Unklar­ hierbei w ird die falsche Vorstellung deutlich, wonach alle übrigen
heit bei einem Überlieferernamen sagt Ibn H a n b a l: ,,Zaid b. al- Überlieferungen im Anschluß an anderslautende Formeln auf
Hubäb (st. 230/844) tradierte aus seinem Buch .Nimrän’ und aus m ündliche Quellen hinweisen müssen. Drei Beispiele mögen dazu
dem Gedächtnis ,Nimär’ .” ^ Y a h y ä b. Sa‘id (st. 197/812) sagte bei angeführt werden. G o ld z ih e r sagt, da ihm solche Überlieferungen
einer Überlieferung mit dem Isnad ,,Ihn Guraig '■an ’-Ata’ '^an Ihn im K . as-Sunan von Abü D äw ü d aufgefallen waren; ,,der (Abü
'•Ahhäs” : „Ib n G u ra ig (st. 150/767) tradierte mir auswendig Däwüd) selbst vielfach schriftliche Aufzeichnungen als Quellen
Haddatanä '■Atä' ^än Ibn Ά ΙΙα ε, aber in seinem Buch lautet es seines Sammelwerkes benutzte, führt in seinen Sunan die das Auf­
Hudditiu ^an SaHd b. öubair wa-qäla ‘Atä^ '•an Ibn '^Abbäs.” ^ Ge­ schreiben verpönenden Traditionen gar nicht an.” - Auch J. S ch a ch t
wöhnlich mußte die Tradierung, wenn der Saih sie auswendig versteht den Ausdruck von AS-SÄFi‘i wa-min kitäb ‘ C/. b. Habib 'an
wiedergab oder wenn er das Vorgelesene nicht mit einem Buch in M . b. Ishäq^ so, daß die Überlieferungen von a s -S ä fi‘! nicht immer
der Hand verfolgte, von jemand mit einem Buch kontrolliert wer­ auf eine mündliche Quelle [personally] zurückgehen, sondern daß
den®. Nachdem Abü Bakr ‘Al. B. a . D ä w ü d a s-S ig istä n i (st. 316/ er in einem F alle auch eine schriftliche Quelle benutzte^. An einem
928), der ebenfalls ein ausgezeichnetes Gedächtnis hatte, erblindet dritten Beispiel wird klar, wie falsch die Angaben über kitäba ver­
war, diktierte er seine Hadite auswendig. E r saß auf dem minbar standen und interpretiert wurden. G o ld z ih e r behandelt das Ha­
und sein Sohn auf der Treppe eine Stufe niedriger. Dieser hielt ein ditheft des sahäbi ‘Al. b. ‘Am r b. al-‘ Äs und sagt; „Dies wird die
Buch in der Hand und nannte die einzelnen Hadite, die sein V ater Sah ifa sein, aus welcher sein Urenkel ‘Am r b. Su'aib (st. 120/737)
dann vortrug’ . Auf jeden Fall pflegte man bei Tradierungen, die sein Traditionsm aterial überlieferte. Aus diesem Grunde haben
ausnahmsweise ausschließlich aus dem Gedächtnis gemacht wor­ spätere K ritiker seine auf den Urgroßvater zurückgeführten Tra­
den waren, die Bemerkung imWan min hif?ihi hinzuzufügen®. ditionsdaten nicht als vollgültig anerkannt.” ®In dieser Auffassung
ist einer der Gründe dafür enthalten, daß Goldziher glaubte, in
1 Ibn IJagar, Tahdib IV, 186.
2 Ibn Ha|ar, Tahdib IX , 15-16.
späterer Zeit sei eine Scheu A^or schrifthcher Aufbewahrung auf-
ä Ibn a. Uätim, ^ΐΐαΐ I, 317.
^ „Haddatanä hihi Zaid min kitäbihi Nimrän wa-min hifzihl Nimär" (Ibn
IJanbal, 'I M I, 17). amlä ‘alaiya Hisäm b. Yüsuf min hifzihl ahbaranä Ma'mar 'an az-Ziihri (s.
5 Ibn a. IJätim, Taqdima 238. Buhäri V, 120).
* ,,Idä käna asl aS-Saih häl al'qirä'a 'alaihi bi-yadi sahs mautüq bihi gair 1 Sprenger, Lehen III, Vorwort lo i.
aS-Saih murä' limä yaqra'u ahl lahü fa ’inna hifz aS-saih mä yuqra’u '■alaihi - Muh. Stud. II, 198.
fahüwa ka-imsäkihi aslahü bi-yadihi" (Suyüti, Tadrib ar-räwi 133). ®Säfi'i, Ihtiläf al-hadit, am Rande des K . al-Umm, VIII, 359.
’’ Dahabi, Tadkira 769. * The Origins of Muhammedan Jurisprudence S. 38.
®Ta'rlh Bagdad IV, 92. Ein anderes Beispiel: Haddatanl 'A l. b. M . qäla ^ Muh. Stud. II, 10.
74 HADIT HADIT 75

getaucht ^ Dabei waren manche K ritiker gegen die Verwendung der Behauptung gegenüber eine angemessenere Interpretation dieser
Überlieferungen des ‘A m r b. Su'aib nicht etw a deswegen, weil er W orte zu finden. Noch in den jüngsten Studien der Haditliteratur
aus einer sahifa überlieferte, sondern weil er sie nur in der A rt der bem üht m an sich vergebens um eine richtige Interpretation dieser
kitäba oder der ivigäda tradieren konnte-. Eine gute Erläuterung . W orte
finden wir bei a l -W ä q i d i . E r sagt: ,,Ich fragte I b n G u r a ig nach Aus zahlreichen Beispielen anderer Art, die ebenfalls die E xi­
der A rt des Vorlesens [qirä^a) beim muhaddit. E r gab zur Anwort: stenz eines Schrifttum s in dieser Zeit bestätigen, wollen wir eines
,Ein Mann wie du fragt doch nicht nach so etwas, während die anführen, welches zeigt, daß die Traditionarier für ihre Vorlesun­
Leute über die sahifa streiten, die man einfach nimmt, ohne sie gen ebenso wie für das Abfassen ihrer Bücher ihre Unterlagen be­
bei einem Saih gelesen zu haben, und dann tradiert. Wenn man nötigten. SuFYÄN AT-TAURi (st. 161/778) wies seinen Schüler
einem Saih vorliest, dann ist es in Ordnung.’ ” ® Y a h y ä b . S a 'id an: ,,Geh nach K üfa und nimm meine Bücher mit,
Selbst die Ausdrücke, mit denen sich die Traditionarier gegen dam it ich sie euch t r a d i e r e . Für einen anderen muhaddit galt es
diese Art wandten, verursachten neue Mißverständnisse. In der als Schande, aus einem Buch zu tradieren, das er, nachdem seine
Haditliteratur hören wir oft negative Urteile, wie z. B. „K äna Bücher ins W asser gefallen waren, von einem Exemplar abgeschrie­
SaHd b. Öubair yakrahu kitäb al-hadit" o d e r ,,Narä annahä kitäb” ^ ben h atte, ohne es bei einem Saih gehört zu haben®. Andere hörten
oder ,,A-mä '■alimta anna l-kitäh yukrah” ^. Abgesehen von der ein­ sogar gänzlich auf zu tradieren, wenn sie ihre Bücher aus irgend­
deutigen Definition in der Haditmethodologie folgt aus der Tatsache, einem Grund verloren hatten^. Wieder andere verzichteten aus
daß die Urteilenden selbst schrieben, Bücher verfaßten und daß ähnlichen Gründen auch darauf, die eine oder andere Überlieferung,
ihnen die Autorschaft der größten vorangegangenen Traditionarier die in ihren Büchern stand, zu tradieren. I b n a . H ätim z . B. berich­
nicht unbekannt war, doch wohl, daß m it diesen Ausdrücken tet über ein H adit, daß es sich zwar im Buch des ‘Am r b. Marzüq
nicht das Buch, sondern die Überlieferung in der A rt kitäb bzw. (st. 223/837) befinde, aber er habe nie gehört, daß ‘Amr es auch
kitäba kritisiert wurde. tradiere®.
Ohne Kenntnis des echten Sinnes des Terminus kitäb, bzw. ki­ M itteilungen darüber, daß nach dem Usus der damaligen Tradi­
täba kam G o l d z i h e r auch zu einer Fehlinterpretation der Worte tionarier alle H adite in ihren Büchern niedergeschrieben sein muß­
AZ-ZuHRis „K u nnä nakrahu kitäb al-'-üm hattä akrahanä '■alaihi ten, können vielleicht das B ild von der Schriftlichkeit der Quellen
hä^tdäH l-umarä' fa-ra^ainä allä namna^ahü ahadan min al-rnus- abrunden. Der Sohn des A b ü H ä t im fragte seinen Vater nach einem
lim in” Nach ihm gestand a z - Z u h r i hier selbst, daß er auf diese H ad it des Ishäq b. Y üs. al-Azraq (st. 195/810), worüber Y ah yä b.
Weise den Umaiyaden ermöglichte, sich für ihre dynastischen Inter­ M a'in (st. 233/847) sagte, dieser könnte nicht richtig sein. Er habe
essen theologische H ilfsm ittel zu A^erschaffen®. J. H o r o v i t z ®, dem es im Buch von Ishäq gesucht und nicht gefunden®. A b u H ä tim
die Bedeutung dieses Terminus in der H aditliteratur leider unbe­ erw iderte: ,,Dieser H adit ist richtig.” Darauf der Sohn: ,,Wie ist
kannt geblieben ist, der aber mit .sicherem Gefühl eine ziemlich es nun: Y a h y ä hat ja im Buch von Ishäq danach gesucht und es
genaue Vorstellung vom Schrifttum besaß, versuchte, G o l d z i h e r s nicht gefunden!” A b u H ä t im antwortete: „W ie, er hat nur in
einigen seiner Bücher nachgesehen, vielleicht ist es in einem ande-
1 Muh. Stud. II, 8. 1 S. M. 'A g lä g al-Hatlb, as-Sunna qahl at-tadwin K. 1963, S. 334.
2 Tirmidi I, 66, 125; Ibn liagar, Tahdlb V I I I 49-54. “ Vgl. z. B. m it dem Lob ,,a?häb al-kitäb" bei Ibn a. liatim, 'Ilal I, 32. - Der
3 Ibn Sa‘d V “, 492. Saih, der dem Schüler die Erlaubnis zur kitäba gab, wurde ebenso kritisiert,
‘ Ibn Sa‘d V P , 258; aber man wußte, daß Sa'Id b. öubair IJadite nieder­ wie der Schüler, s. Ibn IJanbal, 'Ilal I, 155. Solche Traditionarier wurden
schrieb, s. eb. VI*, 257. manchmal als $ahafi bezeichnet, s. Ibn IJanbal, 'Ilal I, 114.
5 Z. B. Ibn lianbal, 'Ilal I, 227. * Ibn iian bal, ''Ilal I. 67.
®Ibn lianbal, ‘Ilal I, 43. '* S. Ta'rzh Bagdad Ιλ'', 73.
’ Ibn Sa'd I I \ 135; Abü Nu'aim, Hilya III, 363. ®Ibn a. ijätim , 'Ilal II, 123.
®Muh. Stud. II, 38. * ,,L aisa lahü a^lun innamä nazartu f i kitäb Ishäq fa-laisa fihi hädä” (Ibn
ä Isl. Cult. 2/1928/47-48. a. y ä tim , 'Ila l I, 137).
76 HADIT HADIT 77

ren.” i - Abu H ätim sagte zu seinem Sohn bei einem anderen A bü Z u r ‘ a sagt von einem Hadit mit dem folgenden Isnäd:
Hadit mit dem folgenden Isnäd . . . ,,Haddatanä W aki‘ '■an Ά . b. al- ,,Hammäd wa-Nu'aim 'an Baqiya 'an Yah. b. Sa'id . . daß es
Muhärak '■an Yah. b. M u'äd h. Gahal . . da eine direkte Über­ sich nicht in den Büchern von B aqiya (h. al-Walid, st. 197/812) in
lieferung von ‘A. b. al-Mubärak (st. gegen 200/S15) von Yah. b. Em esa befinde^. Solchc Beispiele lassen sich aucli häufig in den
Mu'äd (st. gegen 70/689) unmöglich ist: „W o von sch rieb ‘Ali dieses Ktiiiih as-sitta feststellen wie bei at.-B u h ä r i , der zu. dem Hadit
Hadit ab? Nicht vom Buch des Y a h y ä ? ” - - A ls A h. b. H a n b a l m it dem Isnäd ,,Haddatanä Muslim b. Ihr. haddatanä 'A l. b. al-
nach einem durch Ibr. b. Sa'd (st. 183/799) überlieferten Hadit Mubärak . . bem erkte: ,.Dieses Hadit befindet sich nicht in der
gefragt wurde, antwortete er: „D as steht nicht in den Büchern des H uräsäner R edaktion des Buchcs von ‘Al. b. al-Mubärak. Er hat
Ibr. b. Sa'd, das kann nicht echt sein.” ^ - A bC H ätim bemerkt es ihnen (dem Muslim b. Ibr. und seinen Kollegen) in Basra dik­
zu einem Hadit, das von Ibr. b. Sul. b. Ism. al-Mu’addib (st. gegen tiert.” - - H ieraus wird auch ersichtlich, daß a l -B u h ä r i das Buch
190/805) überliefert worden sein soll: ,,W ir haben das ganze Buch des Muslim b. Il'r. (st. 220/835) benutzte®, dessen Quelle ein Buch
des Ibr. b. Sul. b. Ism. von Abü N u'aim (al-Fadl b. Dukain, st. 219/ des ‘A l. b. al-M ubärak war.
834) gehört; es kommt nicht darin vo r.” ^ - Als ‘Ar. b. Mahdi (st. N achdem wir beschrieben haben, daß es von Anfang an eine
198/813) gefragt wurde, ob ein bestimmtes H adit tatsächlich von schriftliche L iteratur gab, und daß die Isnade schriftliche Texte
AZ-ZuHKi überliefert worden sei, antwortete er: ,,Jem and hat mir bezeichnen, müssen wir auf einige weitere Fragen, insbesondere
erzählt, daß er dieses Hadit in Büchern von a z-Z u h iü bei seinem die B edeutung einiger termini tcchnici eingehen. Vor allem inter­
Neffen gesehen habe.” ®- Ibk a. H ätim fragte nach einem zweifel­ essieren uns dabei die Formeln in den Überlieferungsketten, welche
haften Hadit mit dem folgenden Isnäd: ,,Zaid b. Yah. b. 'Ubaid in W irklichkeit auf schrifthche Quellen hinweisen, wenn auch zu­
'an 'AL b. al-'A W b. Zabr qäla haddatanä al-Qäsim. . . ” Sein V ater nächst der Eindruck entsteht, daß es sich um mündliche Tradierung
antwortete: ,,Ich habe Su'aib b. Su'aib, der mit Zaid verwandt ist, handelt. Diese Termini, deren Ursprung bis in die 2. Hälfte des
gebeten, mir das Buch von ‘Al. b. al-‘A lä ’ zu zeigen. In dem Buch ersten Jahrhunderts reicht^, werden in der Haditmethodologie
habe ich dieses und ein anderes H adit gesucht und nicht gefun­ alfäz genannt und lauten ,,haddatanä” , ,,ahbaranä” , ,,sami'tu" m \\.
den . . .” ®- Man hielt ‘Al. b. Lahi‘a (st. 174/790) im allgemeinen T ro tz ihres Alters scheint es keine Einigung über ihre Verwendung
für einen schwachen muhaddit. Manche meinten, daß seine Über­ gegeben zu haben. Manche miihadditün pflegten für die Tradierung
lieferungen aus der Zeit, als er seine Bücher noch nicht bei einem in der A rt des samä' sami'tu, manche haddatanä, für die Art der
Brand verloren hatte, ordentlich waren. Dazu bem erkt A b u Z u r 'a : qirä’ a dagegen ahbaranä zu sagen. Tn der zweiten Hälfte des zweiten
,,Seine Überlieferungen (vor und nach dem Verlust der Bücher) Jahrhunderts der H igra bevorzugte die Majorität ahbaranä bei den
sind gleich schwach; ausgenommen sind die Überlieferungen, die beiden A rten. Allerdings mußte man klar ausdrücken, ob man allein
‘Al. b. al-Mubärak und Ibn W ahb von ihm übernehmen, da die oder m it anderen zusammen in den Tradierungszirkeln war. Al·-
beiden seine Quellen nachprüften.’' ’ A u zÄ ‘i wurde einmal von einem seiner Schüler gefragt: ,,Ich habe
vo n dir viele H adite abgeschrieben. Welche Ausdrücke darf ich bei
^ ,,QuUu li-abi fa-mä bälu Yahyä nazava f i kiiäb Ishäq fa-lam yagidhu qäla
kaifa nazara f i kiätibihi kullihl innamä nazara ft ba^d wa-ruhbamä käna f i
meiner Überlieferung verwenden?” Darauf antwortete a l-A u zä ‘i:
mawdi' ähar” (eb.). ,,F ü r alles, was ich dir allein vorgelesen habe, sage Jmddatßni’, für
= ,,Fa-min aina katahahü 'A li a-laisa min kiläbihiV' (cb. II, 255). alles, was ich dir in einer Gruppe mit anderen vorgelesen habe, sage
®,,Hädä laisa f l kutiib Ibr. b. Sa'd lä yanbagl an yaküna lahü a^l" (s. Ibn
hlagar, Tahdib I, 123).
1 ,,Αηηα häda l-hadit laisa 'indahwn bi-Hims f i kutub Baqiya” (Ibn a. Ha-
* ,,Sami‘nä min Abi Nu'aim kitäb Ibv. b. Ism. al-kiläb kullahü fa-lam yakun
li-häda l-haält flh i dikr" (Ibn a. liätiin, 'I M I, 143-144). tim, 'Ilal I, 420).
“ ,,Haddatanl ragulim annahü ra'ä häda l-hadit Hnda ibn ahi b. Sihäh f i ~ ,,Häda l-hadit laisa bi-Huräsän f i kitäb Ihn al-Muhärak amlähu 'alaihim
kutiib az-ZÜhrl . . ." (s. Ibn a. liätim , Taqdima 260). bi-l-Basra” (Buhäri III, 130, vgl. Ibn Hagar, Fath al-bäri V, 76; s. Buh. Kayn.
' Ibn a. liätim , 'Ilal II, 239-240. 56-57)·
’ ,,Samä' al-awäHl ιυα-1-awähir minhu sawä' illä Ibn al-Mubärak wa-Ibn ^ Buh. Kayn. 282.
Wahb känä yatba'äni usülahü" (Dahabl, Mizän II, 65). ‘ S. auch Horovitz, Alter und Ursprung des Isnad, Islam 8/1918/39 ff.
78 HADIT HADIT 79

Jiaddatanä’ , für alles, was du mir allein vorgelesen hast, sage A.ngaben aus einigen hundert Quellen^. Wenn der Autor des be­
,ahbarani’, für alles, was jem and aus deiner Gruppe las, sage ,ahba- nutzten Buches auf eine ältere Zeit zurückgeht, folgt dem Termi­
ranä', bei allem, was ich dir allein in der A rt der igäza gegeben habe, nus „huddittu” die Rezension des Buches in einigen hundert Isna­
muß es heißen ,hahbarani’ , bei allem, was ich dir in einer Gruppe den. „H uddittu 'an 'Ammär b. al-H. qäla haddatanä 'AI. b. a. öa'far
gegeben habe, muß es .habharanä' heißen.” ^Ferner drückte man die 'an abihi 'an Rabi' b. Anas” - z. B. zeigt uns an, daß der Qur’än-
Art der qirä^a manchmal mit ,,qard‘tu” , seltener mit ,,anba‘anä” kom m entar des R a b I' gemeint ist. Falls das Buch eines späteren
oder „nahba^anä” und die A rt der igäza m it „agäza" aus. W ir A utors wie Hisäm b . a l - K a l b i in der Art der wigäda entlehnt wurde,
haben bereits erwähnt, daß die A rt der kitäba mit „kataba üaiya” erscheint die Entlehnung als „huddittu 'an Hisäm b. M .” ^.
oder einfach „m in kitäb” ausgedrückt wurde. In der Geschichte der islamischen Überlieferung ist a l - B u h äri
In den Isnaden kom mt die Partikel ‘aw oft ohne Verb vor. Nach der erste, der Überlieferungen größtenteils ohne Isnade anführt.
der Beschreibung in der Haditmethodologie, die durch U ntersu­ N eben 1341 Haditen übernimmt er eine erhebhche Anzahl von phi­
chungen der Isnade bestätigt wird, erfüllt diese alleinstehende Par­ lologischen, historischen u. a. Fragmenten mit den Ausdrücken
tikel hauptsächlich zwei Funktionen; einmal drückt sie die Ü ber­ „qä la ” , „dakara” , „rawä” . Seine Übernahmen unterscheiden sich
lieferung in der A rt der igäza aus, zum anderen m acht sie auf eine vö llig von denen a t - T a b a r is und anderen Traditionariern und
Unterbrechung des Isnads aufmerksam. „QaraHu ^alä fulän ^an H istorikern. E r läßt nämlich in solchen Fällen alle Überlieferer-
fulän . . z. B. bedeutet: ,,Ich habe es bei N N . gelesen, der sein nam en weg und sagt z. Β. einfach „qäla Ibn 'Abbäs” und bringt
Überlieferungsrecht als igäza erhalten h atte” D ie zweite Funktion anschließend den T ext. Diese Praxis wird in der Haditmethodologie
erkennen wir an dem bereits angeführten Isnad ,,qäla haddatanä ta'liq genannt. A u f Einzelheiten des Gäyni' von a l - B u h ä r i können
WakV ‘an ‘A . b. al-Mubärak '■an Yah. b. Mu'-äd b. Öabal” . H ier ver­ w ir hier nicht eingehend. Aber selbst aus diesen Andeutungen geht
bindet das zweite ‘aw zwei Tradenten, deren Todesdaten 150 Jahre w ohl klar genug hervor, daß mit a l - B u h ä r i der Isnad nicht etwa
auseinanderliegen. In der Haditmethodologie heißt das maqtü'· oder seine vollkom m enste Ausbildung erfahren hat. Tatsächlich geriet
mursal, also unterbrochener Isnäd, aber literarhistorisch zeigt es er m it a l - B u h ä r i ins W anken.
die Benutzung eines Buches mit einem unvollständigen Isnäd an, W ir haben bis je tzt durch Angaben und Beschreibungen aus der
wie es die muhadditün auch auffaßten®. H aditm ethodologie zu belegen versucht, daß die Isnade keinesfalls
Einige Termini, welche die wigäda bezeichnen, also Entlehnungen a u f mündliche Überlieferungen hinweisen, sondern daß sie Autoren
aus einem authentischen Buch, das als A utograph oder in einer und autorisierte Überlieferer von Büchern nennen. Wir haben heute
bekannten Rezension benutzt wurde, haben literarhistorisch für viele Möglichkeiten, die Richtigkeit dieser Auffassung an Hand der
uns eine große Bedeutung. Es handelt sich dabei um die Ausdrücke erhaltenen frühen Quellen zu beweisen. Man kann z. B. feststellen,
„qäla” , „dakara", ,,wagadtu” ‘^, aber auch andere Form en wie d aß a t - T a b a r i im Ta^rih mit seinem Isnäd „haddatanä Ibn Humaid
„huddittu", ,,uhbirtu” , ,,rawä” usw. kommen vor. Schon im ersten qäla }},addatanä Salama qäla haddatanä Ibn Ishäq” immer buchstäb­
Jahrhundert der H igra scheint der Terminus ,,huddittu” verwendet lich dem K . al-Magäzi des M. b . I sh äq entlehnt und in seinem
worden zu sein, den a t - T a b a r i für die Quellen anführt, die er in Q u r’änkom m entar mit „haddatanä M . b. 'Amr al-Bähili qäla
der A rt wigäda benutzte®. a t - T a b a r i verarbeitete sehr wahrschein­ haddatanä Abu 'Ä sim an-Nabil qäla haddatanä 'Isä b. Maimün
lich auf diese A rt in seinem Qur’änkom m entar und seinen Annalen 'an Ibn a. Nagih 'an Mugähid” den uns erhaltenen Qur’änkommen-

^ H . H o r s t hat in seiner Studie ,,Ziir Überlieferung im Qur'‘änkommentar


^ al-HatIb al-Bagdädi, Kifäya 302. at-Taharis", ZD M G 103/1953/290-307 die Verwendung von „huddittu” bei
^ Vgl. Suyüti, Tadrtb ar-räwl 74. a t - T a b a r i festgestellt, aber als anonym bezeichnet, ohne die Bedeutung
ä S. Ibn a. yä tim , 'Ilal II, 255. erkannt zu haben, s. eb. S. 300.
^ Suyüti, Tadrib ar-räwi 148-149. - Tabari I, 125.
= Die älteste mir bekannte Benutzung geht auf eine Mitteilung von ‘a t ä ’ 3 Z. B . Tabari I, 434.
B. A . R A B Ä H (27/647-114/732) zurück; s. Ibn a. Hätim, Taqdima 238. * S. Bui}. Kayn. 83-107.
8ο H A D IT H A D IT 81

tar des M u g ä h id zitiert. M an kann m it H ilfe der Isnade etwa die fragte ‘A b b ä s al-A n bäri (st. 246/860): „W oran erkennt man das
Entlehnungen der späteren juristischen B ücher aus dem Muwaüa' kitäb ir s ä lV E r an tw o rtete: „D ie Überlieferung des kitäb irsäl
von M ä l i k feststellen. A u f dem literarischen G ebiet läß t sich nach- findet sich bei W a k i' und la u te t 'an 'A ll 'an Yahyä 'an 'Ikrima,
weisen, daß z. B. die Agäni durch den Isnäd ,,ahbarani Abü Halifa w ährend sonst allgem ein das kitäb as-samä' in Form der mukätaba
al-Fadl b. al-Hubähfimä kataba ilaiya '■anM . b. Salläm” οά^ΐ „ahbarani (mit dem A u sdruck kataba ilaiya) tradiert wird.” ^ D agegen enthält
A bü Halifa igäzatan '■anM . b. Salläm" aus den Tabaqät as-su'arä' von der folgende Isn ad „haddatanä M üsä b. Ism ä'il haddatanä 'Abdal-
AL-GuMAHi, durch den Isnäd ,,'A . b. Sul. und M . b. al-'Abbäs al- wähid b. Ziyäd 'an al-A'mas qäla sami'tu Abä Sälih yaqülu sami'tu
Yazidi von as-Sukkari von Ibn Habib’ ’ ^ aus den NaqäHd von A bü Abä Huraira . . .” keinen Hinweis, m it dessen Hilfe wir feststellen
‘ U b a id a und durch den Isnäd „haddatanä Ibr. b.A iyüb 'an 'A l. b. könnten, auf welchen A u to r das von a l - B u h ä r i benutzte Buch
M uslim ” aus dem K . as-Si'r wa-s-su'arä^ von I b n Q u t a ib a zitieren. zurückgeht. B ei dem Isnad „haddatanä Ism ä'il haddatanä Mälik
Durch einen Vergleich der erhaltenen ältesten H aditbücher m it den 'an R abl' b. a. 'A r. 'an Yazld b. H älid . . .” können wir vermuten,
später entstandenen H aditsam m lungen können wir nicht nur bewei­ d aß AL-BuHÄRi dadurch das K . al-Muwatta^ des M ä lik benutzte,
sen, daß die Isnäde auf Entlehnungen aus dem Sch rifttu m hinweisen, u n d tatsäch lich den T e x t im Muwatta^ feststellen. Trotz dieser B e­
sondern darüber hinaus feststellen, daß das Anordnen von M ateria­ s tä tig u n g brauch t die V erm utun g nicht unbedingt zu stimmen,
lien und die Einteilung der K a p ite l in der späteren Zeit zum großen denn es ist auch denkbar, daß a l - B u h ä r i dem Buch von Ism ä'il
Teil auf die zitierten früheren B ücher zurückgeht. (b. a. U w ais) entlehnte, der seinerseits den Muwatta' benutzte, oder
Soweit für uns in den Isnaden von K om pendien die Verfasser noch daß a l - B u h ä r i das B u ch von R a b i' b. a. ‘Ar. in der Rezension von
heute erhaltener B ücher zu erkennen sind oder soweit sonstige Ism ä'il-M ä lik benutzte.
Angaben uns dabei helfen, können wir die A u toren der benutzten D a s folgende Beispiel soll uns zu einer besseren Vorstellung von
Quellen in den Isnaden identifizieren. A b er die einzelnen Isnade den Beziehungen der Quellen untereinander verhelfen. „Haddatanä
enthalten nur sehr selten diesbezügliche M erkmale, wie in dem 'A l. b. M uh. qäla haddatanä 'Abdarrazzäq qäla ahbaranä Ma'mar
Isnad ,,haddatanä M uslim b. Ibr. haddatanä 'A l. b. al-Mubärak, 'an Hammäm 'an A b i Huraira . . In diesem Isnad sind uns alle
wo durch die Bem erkung „häda l-hadit laisa bi-Huräsän f i Kitäb N a m en bekan n t. A lle sind Verfasser außer A b ü Huraira, aber auch
Ibn al-Mubärak amlähu 'alaihim bi-l-Basra” ^ angegeben wird, daß er besaß schriftliche U nterlagen. V on ‘A l . b. M. al-M usnadi® (st.
a l- B u h ä r i ein Buch seines Saihs M u slim b. I b r . benutzt, dessen 229/843) ist kein B u ch erhalten. D agegen besitzen wir die Bücher
Quelle ein B uch des ‘A l . b. a l - M u b ä r a k ist. Oder man erfährt des ‘A b d a r r a z z ä q (st. 211/826), des M a ‘m ar b. R ä s id (st. 155/771)
durch die Frage des Ibrahim b. a. T ä lib an M uslim : „W ie hast du u n d des H.-\.mmäm b. M u n a b b ih (st. 130/747). A lle H adite m it die­
dir eigentlich erlaubt, im ,Sahih’ von Suw aid b. S a'id (st. 240/854) sem Isn ad lassen sich im M usannaf von ‘A b d .a rra zzä q und in der
zu überliefern?” und dessen A n tw o rt: „W ie wäre ich sonst an das Sahlfa v o n Hammäm feststellen, und sie stehen z. T . im öä^ni' von
B uch von H afs b. Maisara gekom m en daß die ,,Suiüaid M a ‘mar^. E s ist nun m öglich, daß a l - B u h ä r i direkt die Sahlfa
b. Sa'id 'an Hafs b. Maisara” usw. im Sahih des Muslim auf das v o n Hammäm benutzte, und daß die anderen die Überlieferer der
Buch von Hafs b. Maisara (st. 180/796) hinweisen. In ähnlicher Sahlfa sind, oder daß a l - B u h ä r i das B u ch seines Lehrers ‘A l . b. M.
Weise klärt uns die folgende N o tiz über Isnade auf, die auf Y a h y ä b en u tzte, der direkt der Sahlfa oder dem B u ch von ‘A b d a r r a z z ä q
b. K a tir (st. 129/746) und seine B ücher zurückgehen. A b u D ä w Od entlehnte, dessen direkte oder indirekte Quelle die Sahlfa von
AS-SiüisTÄNi (st. 275/888) sagt: ‘A l i b . a l -M u b ä r a k (st. geg. 200 H.)
1 Su'‘älät al-Ägurrl 15 b ; Tahdih at-tahdlb V II, 376 (nach Buhäri’nin
besaß zwei Bücher von Y a h y ä b. K atir, von denen er das eine bei
kaynaklari 61).
ihm gehört h atte (kitäb samä'), das andere nicht {kitäb irsäl). Ich 2 Buhäri I, 145.
3 Seine Bücher hat a l-B u h ä r I an 197 Stellen benutzt, s. Buh. Kayn. 210.
1 S. z. B .: Ag. X P , 124. X V , 341. ‘ Übrigens stehen in den zwei Büchern von ‘A b d a r r a z z ä q und M a ' m a r
* Buhärl III, 130. alle Hadite, die in ihren Isnäden den Namen von Hammäm enthalten, in
3 Ibn Hagar, Tahdib IV, 275. der Sahifa von Hammäm.

ö Sezgin, Gesch. Ar. Sehr. I


82 h a d It HADiT 83

H a m m ä m ist^ Diese Erscheinung, daß die H adite und alle übrigen Glied gemeinsam sind, bedeutet dies, daß die ersten gemeinsamen
Überlieferungen aus älteren Quellen mit dem Namen ihrer autori­ Nam en die Überlieferer, der letzte gemeinsame Name vor der Ver­
sierten Überlieferer in späteren Werken einzeln oder im ganzen zweigung jedoch den Verfasser der Quelle angibt. Wenn man erst
mit immer längeren Isnäden erscheinen, w ar auch den alten isla­ einmal die Quellen eines Buches bestimmt hat, kann man die Quellen
mischen Gelehrten durchaus bekannt D a diese frühe Zeit ihnen dieser Quellen m it denselben Zetteln auf dieselbe Art untersuchen.
nicht so fern lag, kannten sie die Quellen und konnten zum großen B ei a l - B u h ä r i ergibt sich dann z. B ., daß seine Quellen zu 90 Pro­
Teil mit Hilfe der Namen in den Isnäden die Bücher identifizieren. zent auf seine Lehrer zurückgehen und daß er sehr selten Bücher
Sie haben uns daher nur sehr selten und nur mehr zufällig irgend­ von zwei oder drei Generationen älteren Verfassern benutzte, daß
welche Hinweise gegeben. dagegen die Quellen von a t - T a b a r i wesentlich älter sind. Ferner
So müssen wir selbst einen W eg finden, um durch die Isnäde ermöglicht uns eine solche Untersuchung, einen Aspekt der Arbeits­
in den Büchern die Abhängigkeit der Quellen zu erkennen, danach weise des Verfassers festzustellen, z. B. wie eng er sich bei der An­
neue Fragmente der größtenteils verlorengegangenen frühislami­ ordnung und Bearbeitung der Materialien an seine Vorlagen hielt.
schen Literatur feststellen und sogar manche Werke vollständig a l - B u h ä r i z . B . resümiert nur und zwar etwa 200 Bücher der Ge­

rekonstruieren zu können. neration vo r ihm, die alle bereits eine weitgehende Entwicklung
Die folgende Methode, die einmal am Buch von a l -B u h ä r i '^und in der System atisierung der Materialien aufwiesen, während M u s ­
dann an einem Teil der Annalen von a t -T a b a r i ^ angewendet wor­ l im anscheinend die Einteilung der vorhergehenden Generation
den ist, scheint dazu geeignet zu sein; A lle Isnäde des Buches, übernahm, die Materialien aber, so oft es möglich war, aus den
dessen direkte Quellen uns interessieren, werden verzettelt und diese ältesten Quellen schöpfte.
Zettel nach dem Namen der jüngsten Überlieferer geordnet. Aus­ Um die ersten Quellen der islamischen Literatur feststellen zu
gehend vom ersten gemeinsamen Namen suchen wir in den folgen­ können, m uß man vor allem das alte Vorurteil aufgeben, daß der
den Gliedern nach weiteren gemeinsamen Namen. Der letzte davon Isnad erst im zweiten und dritten Jahrhundert der Higra aufgekom­
gibt uns den Verfasser der im vorliegenden Buch benutzten Quellen men sei und die Überlieferernamen erfunden seien; außerdem muß
an. Wenn z. B . die Namen der Überlieferer nur im ersten Glied gleich man genaue Indices der Überlieferernamen anlegen, die uns in den
lauten und dann verschieden sind, ist der erste der Verfasser der aus den ersten Jahrhunderten erhaltenen Quellen begegnen. Der
benutzten Quelle, und seine Materialien gehen auf verschiedene Vergleich der Indices wird uns eine Untersuchung der gemeinsamen
Quellen zurück. Wenn die Namen bis ins zweite oder dritte usw. Isnäde auf einer breiteren Ebene ermöglichen.
E s herrscht eine ganz falsche Vorstellung von diesen Isnäden, die
gemeinsame Namen enthalten, wie es in dem Namen ,,Sammel-
1 S. Sezgin, Hadis musannefatimn mebdei in: T ürkiyat 12/1955/124-127.
isnad” ^ in modernen Studien zum Ausdruck kommt. Die gemein­
2 „Die Traditionarier besaßen berühmte Hefte, von denen jedes mehrere
IJadIte enthielt. Der räwl führt den Isnäd des Heftes bei der ersten Überliefe­ samen N am en sollen bedeuten, daß der begleitende T ext von be­
rung an. Dann gibt er den weiteren T ext mit demselben Isnäd an. Es gibt stim m ten Haditschulen erfunden worden sei^.
z. B. das Heft, das Abu 1-Yamän al-Hakam b. N äfi' von Su'aib b. a. Hamza
Viele literarhistorische Einzelfragen des Hadit wären noch zu
von Abu z-Zinäd von^al-A'rag von Abü Huraira überlieferte; ein anderes
bei Abu 1-Yam än von Su'aib von Näfi' von Ibn 'Um ar; ein anderes bei Yazid behandeln. Zw ar erschien dem Verf. dieser Studie der Versuch, den
b. Zurai' von Rauh b. al-Qäsim von al-'Alä’ b. ‘Ar. von seinem Vater von Abü Entw icklungsgang des Schrifttum s in der islamischen Überliefe­
Huraira; ein anderes bei ‘Abdarrazzäq b. Hammäm von Ma'mar b. Räsid
rung darzustellen, zunächst unnötig, da sich diese Tatsache bei der
von Hammäm b. Munabbih von Abü Huraira; es gibt noch mehr Hefte,
deren Aufzählung zu lange dauern würde. Also darf der Hörer einzelne H a­ Lektüre der H aditliteratur mehr oder weniger von selbst ergibt.
dite abtrennen und m it demselben Isnäd, der am Anfang des Heftes steht,
weiter überliefern (Hatib, Kifäya 214; s. noch Buh. Kayn. 30).
^ Sezgin, Buh. Kayn., a. a. O. 1 Goldziher, ZD M G 50/1896/474; Horovitz, Islam 8/1917/43.
^ Ders., Isläm tarihinin kaynagi olmak baktmindan hadis’in ehemmiyeii in: 2 S. L. Caetani, Annali I, 19, eine ähnliche Erklärung s. Schacht, The Ori-
Isl. Tetk. Enst. Derg. 2/1957/31-35. gins of Muhammedan Jurisprudence 169.
HADIT h a d it 85
84

Doch durfte er nicht übersehen, welche Hindernisse diese falsche M uh. Stud. II, 10). Die Sahifa von S a m u r a erscheint teilweise oder
Vorstellung dem Studium der islamischen Literaturgeschichte bis vollständig im Musnad von I b n H a n b a l (V, 7-23).
heute in den W eg gestellt hat. 3 . Eine andere berühm te Sahifa war die des sahäbi G ä b ir b. ‘A l .
b. ‘A m r al-H azragi (16 v. Η./607-78/697). S u l a im ä n b. Q a is a l -
Y a s k u r i , der erste räwi dieser Sahifa, soll sehr früh gestorben
A. Umaiyadische Zeit sein, so daß die Sahifa ohne ÜberUeferungsrecht von seiner Frau
aufbew ahrt wurde. Den anderen Überlieferern G ä b ir s , nämlich
Vor mehr als hundert Jahren wurde bereits eine Reihe von Daten A b u z - Z u b a i r , A b u s -S u f y ä n und a s -S a ‘ b i soll es nicht gelungen
über die ersten Aufzeichnungen des H adit, die ,,saMfa” , ,,guz'” sein, den ganzen T ex t von C ä b i r zu hören. Sie scheinen das Über­
oder einfach ,,hadit” hießen, von S p r e n g e r zusammengestellt lieferungsrecht nur in der A rt der wigäda erhalten zu haben (s. Ibn
(s. J .A .S . of Bengal 1856, 317-329). G o l d z ih e r erklärte und er­ a. H ätim , Garh I I , 136; Ibn Hagar, Tahdih IV, 215). O a t ä d a
gänzte sie durch einige weitere Angaben [Muh. Stud. II, 8-11). (s. Tirm idi, B ü läq I, 247; Ibn Hagar, ΓαΜ ίό IV, 215) und Mu-
GÄHiD (s. I b n S a ‘ d V^ 467) wird vorgeworfen, die Sahifa des
1. ‘A l . B. ‘A m r b . a l - 'Ä s (geb. 7 vor H./616, gest. 65/684) be­ ÖÄBIR ohne ÜberUeferungsrecht tradiert zu haben. M a ‘ m a r b . Rä-
zeichnet sich als den Verfasser der berühm testen sahtfa, welche SID benutzte sie m it der Form el „qäla ß sahifat Öäbir h. '■Al.” (s.
as-Sädiqa genannt wurde (s. I b n S a ‘ d IV^, 262). E s m uß noch unter­ T ü rk iy at Mecm. 12/1955/121). Die Sahifa scheint im Musnad des
sucht werden, durch welche Überlieferungen die Fragm ente dieses I b n H a n b a l III, 292-400 erhalten zu sein.
H eftes in die späteren H aditsam m lungen eingingen. Die Prüfung
der Überlieferungsketten ergibt, daß es zum größten Teil, wenn 4 . A b ü Salam a N u b a i t b. S a r It al-Asga‘i al-Küfi, ein jüngerer
nicht vollständig, im Musnad des I b n H a n b a l (II, 178-227) er­ sahäbi, überlieferte vom Propheten. Sein Todesjahr ist unbekannt.
halten ist. Jedoch lassen die Isnade I b n H a n b a l s nicht erkennen, Sein Sohn S a l a m a überlieferte von ihm und galt als einer der zu­
ob er die Sädiqa selbst in verschiedenen Rezensionen benutzte oder verlässigsten Traditionarier (s. Ibn Hagar, Tahdib IV, 158). Er
ob er diese H ad ite aus anderen Quellen schöpfte. In beiden Fällen lebte noch im ersten Viertel des 2. Jh. H.
ist es sicher, daß die Überlieferungen auf die Sädiqa in der Rezen­ Ibn Sa‘d V P , 29-30; Buhäri, Ta‘rih IV,j, 137-138; Ist^äh 303; Ibn
sion des ‘A m r b . S u ‘ a i b (st. 118/736), des Urenkels von 'A l . b . ‘A m r , Hagar, Tahdib X , 417-418; ders., Taqrib II, 297.
zurückgehen. Die Traditionarier des 2. und 3. Jh. H . waren geteil­ Sein Hadit darf (falls sich seine Authentizität in einer gründlichen
ter Meinung, ob sie den In h alt dieses H eftes in der Überlieferung Untersuchung bestätigt) als das älteste, uns bekannte erhaltene Heft von
Aussprüchen des Propheten gelten, Zähiriya, hadit 279 (ab S. 156,13ff.,
des ‘A mr b . S u ‘ a i b tradieren dürften, da er nur einen kleinen Teil
667 H.), Kairo^ I, 108, hadit 1558 (S. 71-82, s. Kairo, Suppl. I, 217), in
davon von seinem V ater gehört h atte (s. I b n H a g a r , Tahdib V II I, der Rez. von Abü Hafs A h . b . I sh . b . I b r . b . N u b a it b. Sarit (st. 287/900,
49~55)· Viele große muhadditün, unter ihnen a l - B u h ä r i, I bn s. Odiiabl, Tadkira 641) Feyz. 259/4 (ff. 127-139, 10. Jh. H.), z. T. im
H a n b a l , ‘A l i b . a l -M a d i n i und I s h ä q b . R ä h Oy a , h atten keine MMswßif von Ä h . Β. H a n b a l IV, 305-306.
Bedenken, die auf die Sädiqa in der genannten Rezension zurück­
5 . a l - A s a g g , Fahnenträger des ‘Ali b. a. Tälib, war zur Zeit des
gehenden M aterialien gelten zu lassen (s. eb. 49).
K a lifa ts von A b ü B akr geboren.
2 . Eine sehr berühmte sahifa eines sahäbi, die noch im 3. Jh. H. Sahifat al-Asagg ^an Ά ΙΙ al-Murtadä §ehid A. 539 {125^-128^, 599.H.),
in Umlauf gewesen zu sein scheint, war die des Sam ura b. G undab Kairo* I, 105, hadit 1920 in einem Sammelband.
(st. 60/679). Man darf nicht annehmen, daß diese Sahifa (s. Tirmidi, 6. H ir ä s b. ‘Al., angeblich ein Diener und räwi des sahäbi Anas
Büläq, I, 244) m it seiner Risäla an seine Söhne, in der nach Ibn b. Mälik^, soll ein ungewöhnlich hohes Alter erreicht haben.
S irin viel Wissen enthalten war [ ß risälat Samura ilä hanihi Hlmun
katirun, Ibn Hagar, Tahdih IV , 237) identisch ist (vgl. Goldziher, 1 Von A n a s wird eine andere IJaditsammlung durch Sam^än b. Mahdi -
86 HADIT HADiT 87

Ibn Hagar, Lisän II, 395-396; Dahabi, Mizän I, 305-306, s. Br. S I, den anderen indirekt von G ä b i r b. ‘A l . habe. Daraufhin bat a l -
271. L a i t ihn, die H adite zu kennzeichnen, die er direkt übernommen
Sahifat Hiräs ^an Anas h. Mälik §ehid A. 539 (I28'’-I32^ 599 H.), hatte. al-Lait zeigte später dieses von A b u z -Z u b a ir gekennzeich­
Berl. 1552 |ff. 58-59) wird wohl mit „Ahädlt Hiräs” , die in Andalusien nete H eft vor (s. Ibn H agar, Tahdih IX , 442). E r starb 126/743,
bekannt waren (s. Sadafi, Mu'-gam 171) identisch sein. n. a. 128 H.

7 . H am mäm b. M u n a b b ih b. K äm il as-San‘äni A b u 'U qba wurde Ibn Sa'd V^, 481; Ibn Hanbal, '■Ilal I, 7, 31, 83,126, 194, 22S; Dahabi,
Tadkira 126-127.
sehr wahrscheinlich gegen 40/660 geboren. E r überlieferte von Abu
Huraira, Mu'äwiya, ‘Al. b. ‘A bbäs u. a. Sein berühmter Schüler Ahädit Abi z-Zubair ^an gair Cäbir gesammelt von A bu s-Saih
und räwi war M a ' m a r b . R ä s i d (st. 154/770), der den Inhalt der ‘A l. b. M. b. C a ‘far al-Isfahäni (st. 369/979, s.u. S. 200) Zähiriya, mag.
53/3 (9“-26^ 7· Jh. H.).
Sahifa z. T. von H am m äm gehört, z. T. ihm vorgelesen hatte. Die
Angaben über sein Todesjahr sind voller W idersprüche. Die Angabe
9 . A bü ‘A d i az-Z u b a ir b. ‘A d i al-Hamadäni al-K üfi war ein
des I b n S a ‘ d V^, 396, die M. H a m id u l l ä h bevorzugt, besagt, daß
täbi^i. E r überlieferte von Anas b. Mälik u. a. sahäba. Er starb
H am m äm 101/719 oder 103 H . gestorben ist. Nach I b n H a g a r
131/748 in R aiy.
{Talidih X , 245) wurde jedoch sein Schüler und räwi M a ' m a r 96/
714 geboren. Die übrigen Angaben, nach denen er 13 1 H. starb, sind
Buhäri, Ta^rih II,j, 410-411; Ibn Hibbän, Masählr 126; Ibn Hagar,
Tahdih III, 317; ders., Taqrlb I, 258.
wieder mit der klaren Angabe von I b n S a ' d , wonach er vor seinem
jüngeren Bruder W a h b b . M u n a b b i h (st. 110/728) gestorben sei, Hadit Zähiriya, mag. 24 (74^-813·, 6. Jh. H.), 78/4 (Teil I, 5Ia-58^
6. jh . H.).
nicht in Einklang zu bringen.
Buhäri, Ta?rih IV2, 236; Ibn Hibbän, Masählr 123; Oaisaräni, Rigäl 10 . A b u l - ‘U s a r ä ’ a d - D ä k im i Usäm a b. MäHk b. Qahtam oder
554; Ibn Hagar, Tahdih X I, 67. - M. Hamidulläh, RAAD 28/1953/112- ‘U tärid b. B akr, ein tähi'-i, überlieferte von seinem Vater (s. noch
113; Zirikli IX, 98.
Ibn Hazm, Öamhara S. 22g). Seine H adite waren ziemUch wenig
§ahlfa Berl. 1384 (ff. 54-60, rio o H.), Zähiriya, mag. 25/2 (7='-i6*», bekannt.
6. Jh. H.), §ehid A. 539 (io63--ii4'>, 599 H.), hsg. (auf Grund der beiden
ersten Hdss.) von M. H a m idulläh in R A A D 28/1953/96-116, 270-281, Ibn Hibbän, Masählr 42; Dahabi, Mlzän III, 370-371; Ibn Hagar,
443-467. Über die Entlehnungen bei Ma 'mar b . R ä §id , ‘A bdarrazzäq Tahdib X II, 167; ders., Taqrlb II, 451.
B. H ammäm , al -B uhär I und M uslim s. Türkiyat Mecm. 12/1955/121-127. Hadit Zähiriya, mag. 25/1 (2^-6'>, 7. Jh. H.).

8. A b u z -Z u b a ir M. b. Muslim b. Tadrus al-Asadi, ein bedeuten­ 11. Z a id b . a . U n a is a A bü Usäma ar-Ruhäwi aus Küfa, geboren
der tähiH, überlieferte von ‘A l. b. ‘Abbäs, ‘A l. b. Mas'üd, ‘A l. b. gi/709, lebte in ar-Ruhä. E r überlieferte von ‘A t ä ’ b . a . R a b ä h ,
‘Umar, ‘Al. b. ‘Amr, ‘Ä ’isa und ö ä b ir b. ‘Al. Durch seine Überlie­ ‘A t ä ’ b. as-Sä’ib, a z -Z u h r I u . a., von ihm überlieferten M ä l ik u. a.
ferungen von dem letzteren ist er besonders bekannt. Wie uns sein E r w ar ein zuverlässiger Traditionarier und faqih. 123/742, n. a. 119
Schüler a l -L a i t erzählt, hörte er jedoch nicht alle seine Überliefe­ oder 124 H. starb er in ar-Ruhä.
rungen von ÖÄBiR B. ‘A l. direkt: A ls er einmal zu A b u z -Z u b a ir
Ibn Sa'd V IP , 481; Buhäri, Ta'rlh II, 388; Ibn a. Hätim, öarh 1,2,
nach Mekka gekommen war, gab dieser ihm zwei hadit-Hefte. N ach­
556; Ibn Hibbän, Masählr 185; Qaisaräni, Rigäl i^^·, Dahabi, Tadkira
dem er sie durchgeblättert hatte, überkamen ihn Zweifel, ob A bu 139-140; Ibn Hagar, Tahdib III, 397-398.
z-Zubair alle Hadite von C ä b i r b . ‘A l . gehört hatte. Also fragte er
Hadit in der Bearbeitung des H il ä l b . a l -‘A l ä * b. Hiläl al-Bähili (st.
ihn danach und Abu z-Zubair antwortete ihm, daß er einen Teil direkt, 280/893) Zähiriya, mag. 20/2 (2I3'-36^ 7. Jh. H.).

Ahu l-'Abbäs öa'far b. Härün al-Wäsiti - M . h. Muqätil ar-Räzi (st. 248/862,


12 . A i y C b b. a. Tam im a K aisän a s -S a h t i y ä n I wurde 66/685
s. Ibn IJagar, Tahdib IX , 470) überliefert. Diese Sammlung ist nach Ibn
U a|ar, Lisän III, 114 unecht. Hds. Berl. 1277/17 (ίϊ. 364-375), s. Br. S I, 271. oder 68 H. geboren. E r sah Anas b. Mälik von den sahäba. Es sollen
88 HADIT HADIT 89

von ihm etwa 800-1000 Hadite überliefert werden. Als muhaddit Überlieferern gehörten M ä l i k b. Anas, I bn G u r a ig , S u f y ä n at-

wurde er sehr hoch angesehen. E r war auch ein berühmter zähid T a u r i , S u f y ä n b . ‘U y a i n a , W a k i ‘ b . a l -G a r r ä h u . a. Er war ein
seiner Zeit. E r starb 131/748. Traditionarier und faqlh, lebte in Medina und kam später zum
abbasidischen K alifen Abü Ga'far al-Mansür nach Bagdad, wo er
Ibn Sa'd V IP , 246-251; Buhäri, Ta'rth Ι,^, 409-410; Ibn a. Hätim,
Öarh I,j, 255-256; Ibn Hibbän, Masähir 150; Ibn Hagar, Tahdib I, kurze Zeit später im Jahre 146/763 starb.
397-399; Sahäwi, IHän 139. Ibn Sa‘d VII^, 321; Buhäri, Ta?rlh IV, 193-194; Γα’η/ι Bagdäd XIV,
Seine Ahädit in der Bearbeitung des Abü Ishäq ISM. b. Ishäq b. Ism. 37-42; Ibn Hagar, Tahdib X I, 48-51; Dahabi, Mizän ΙΙΪ, 255. - Zirikli
al -Q äd I al-Basri (st. 282/895, s. u. S. 475) Zähiriya, mag. 4/2 (34*>·- IX , 85-86.
48^, 640 H.). al-^Awäli min hadlt Hisäm b. ‘ C7. . . . Zähiriya, mag. 61 (i79^-i94*>,
7. Jh. H.).
13. Abü ‘Al. (od. Abü ‘Ubaid) Y ö n u s b . ‘U b m d b. Dinar al-
‘Abdi aus Ba.sra war ein Schüler von a l -H . a i .-B a s r i . E r hörte 16. H u m a id b. a. H um aid a t - T a w il A b ü ‘Ubaida al-H uzä‘i al-
noch bei M. b . S ir in u . a. Man hielt ihn für einen zuverlässigen Basri, ein täbi'^i, wurde 68/687 geboren. E r überlieferte von Anas
Traditionarier. E r überlieferte 200 Hadite. E r starb 139/756. b. M älik und m anchen der ältesten täbi'-ün, darunter Täbit al-
B u n ä n i u n d a l -H . a l - B a s r i , dessen sämtliche Bücher er abschrieb.
Dahabi, Tadkira 145-146; Ibn Hagar, Tahdib X I, 442-445. - Zirikli
IX, 346· E r starb 142/759 oder 143 H.

Seine Hadite, die später Abu Nu'aim Ah. b. ‘Al. b. Ah. a l -I sfahäni Ibn Sa‘d V IP , 252; Buhäri, Ta'rih I,g, 348; Ibn a. Hätim, Gart I,j,
(st. 430/1038, s. Br. I, 362) zusammenstellte, Zähiriya, mag. 103 (139=^- 219; Ibn Hibbän, Masähir 93; Dahabi, Tadkira 1, 152-153; ders., Mizän
I5I^ 8. Jh. H.). . I, 286. - Buh. Kayn. 214, 222, 228, 261.
Sahifat Humaid at-Tawil ^an Anas §ehid A. 539 (122^-124^, 599 H.).
14. A b ü Burda B u r a id b. ‘A l . b. a. Burda, ein Urenkel des sahäbi
A bü Müsä a l-A s‘ari, stam m te aus KOfa. E r überlieferte von seinem 17. A b ü ‘U tm ä n ‘U b a id a l l ä h b . ‘U. b . H a f s b. ‘ Äsim b. ‘U. b.
Großvater, a l- H . a l - B a s r I u. a. V on ihm überlieferten S u f y ä n a l-H a ttä b a l-‘A d a w i, ein täbiH, überHeferte von der sahähiya Umm
a t - T a u r i, S u f y ä n b. ‘U y a in a , ‘A l . b. a l- M u b ä r a k u. a. D ie U r­ H ä lid b in t H älid und von täbi^ün wie z. B . N ä f i ', az -Z uh k !. Zu
teile über seine Zuverlässigkeit lauten im allgem einen positiv. seinen Hörern gehörten S u ‘ b a b . a l -H a g g ä g , S u f y ä n a t -T a u r i ,
A b u H ätim hielt ihn für nicht sehr gut, da er auf A rt der kitäba S u f y ä n b . ‘U y a i n a . Sein berühmtes H aditheft war zur Zeit von
überlieferte (s. Ibn Hagar, Tahdib I, 431). Seine Überlieferungen a d -D ah abi in verschiedenen Rezensionen im Umlauf. E r .starb
wurden in die kanonischen Sam mlungen aufgenommen. 147/764 in Medina.
Buhäri, Ta^rih 1,^, 140; Ibn a. Hätim, Garh 1,^, 426; Qaisaräni, Rigäl Buhäri, Ta'rih ΙΙΙ,ι, 395; Dahabi, Tadkira 160-161; Ibn Hagar,
62; Ibn Hagar, Taqüb I, 96. V II, 38-40.
Aus seiner Haditsammlung, die er über seinen Großvater Abü Burda Guz' min hadit '■Ubaidalläh in der Rez. von Abü Sa‘id ‘Amr b. a. Zur'a
von Abü Müsä al-Aä‘ari überlieferte und die später Musnad Buraid ge­ ‘ an Sul. b. ‘Ar. (st. ‘an Su'aib b. Ishäq (st. 189/804) Zähiriya,
nannt wurde, ist eine Auswahl von 40 Haditen in der Bearbeitung von mag. 105 (ΐ35»-ΐ5ΐ^, 576 H.).
Abu l-H- a d -D äraqu tn i erhalten: §ehid A. 541 (I36!l-I74^ 919 H.).
18. In dieselbe Zeit gehört die Sahifa '■Abdarrazzäq (b. Hammäm)
15. Hisäm b . ‘U r w a b. az-Zubair wurde um 61/680 in Medina ‘an Ma'^mar 'an az-Zuhri 'an Sa'id b. al-Musaiyab 'an A bi Huraira.
geboren. Von den sahäba sah er ‘Al. b. ‘ U., Gäbir b. ‘Al., Anas b. Ih r Inhalt läßt sich feststellen im Mttsnad von A h . b . H a n b a l
Mälik und Sahl b. Sa‘d. Er überlieferte von seinem V ater ‘U r w a durch die verschiedenen Überlieferungen, deren Isnadketten ab
und seinem Onkel ‘Al. b. az-Zubair, von a z -Z u h r i u. a. Zu seinen A Z -Z u H R i gleich bleiben (s. Musnad. II, 233-234, 236, 238-240).
90 HADIT HADIT 91

Also stammt die Sahifa (s. o. S. 82 ff) entweder von az-Z uh ri oder 1. ( = Br. S I, 255, i.a) 'Abdalm alik b. ‘Abdal'aziz b . G u r a ig (d. i.
S a ' id b . a l -M u s a i y a b (st. 94/713). Gregorius) A bu l-W alid od. Abu Hälid, muhaddit und Jurist, war
der erste Mekkaner, der die H adite systematisch anordnete. Er
§ehid A. 539 599 H.).
wurde 80/699 geboren und starb 150/767 n. a. 151 H. in Bagdad.
_ Ibn Sa‘d V^, 491-492; Buhäri, Ta'rih III,j, 422-423; Ibn a. Hätim,
Garh 11,2, 356-358; Ibn Hibbän, Masählr 145; Ibn an-Nadim 226; Ta^rlh
ß. Abbasidische Zeit bis ca. 4^0 H. Bagdäd X, 400-407; Ibn Hall. (Büläq) I, 359; Dahabi, Mizän II, 151;
ders., Duwal I, 79; ders., Tadkira 169-171; Ibn Hagar, Tahdlh VI, 402-
406. - Goldziher, Miih. Stud. 11, 211; Zirikli IV, 305; Kahhäla VI,
Die literarische Beschäftigung m it dem H adit bestand in der 183-184.
umaiyadischen Zeit hauptsächlich aus dem Niederschrciben der
1. Seine Sunan sind noch nicht gefunden worden. Von seinen Haditen
Überlieferungen [taqyid al-Hlm), dem Zusammenstellen einzelner gibt es eine Bearbeitung von Abü 'Al. M. b. Mahlad b. Hais al-'Attär
Schriften (tadwin) und dem Abfassen monographischer Abhandlun­ (st. 331/942) u dT .: Mä rawähu al-akähir '■an Mälik b. Anas wa-Yahya'
gen, die einem bestimmten Zweck dienen sollten. A m Ende der l-Ansäri wa-Ibn Guraig in Zähiriya, mag. 98/17 (Teil I, 202^-209*’, 6. Jh.
Umaiyadenzeit und zu Beginn der abbasidischen H errschaft wurde H.). Seine Hadite eb. mag. 24 (ff. 117-135, s. Näsir 83).
der Stoff systematisch nach den einzelnen Themen geordnet 2. Sein K . at-Tafsir, der anscheinend auf den Γα/sir-Werken von I hn
‘A b b ä s , ‘ I k r im a , M u ö ä h id und ‘A t ä ’ b . a . R a b ä h basiert, wird von a t -
{tasnif al-ahädit), in der 2. H älfte des 2. Jh.s H. nach den vom Pro­ T a b a r i in der Rez. a l -Q ä s im b. al-H. a l -H a m a d ä n i (st. 272/885) ‘an
pheten überliefernden sahäba {musnad). In dieser Zeit entstehen al-Hus. b. Däwüd al-Massis! (st. 226/840) ‘an Haggäg b. M. al-MassIsi
auch die ersten biographischen Bücher über die muhadditün. (st. 206/821) entlehnt (vgl. H. H o r s t , ZDMG 103/1953/295). a t -T a ‘ l a b I
Das älteste uns bekannte system atisch angeordnete Buch ist benutzte ihn in der Rez. von ‘A . b . a l -M u b ä r a k as-San‘äni, s. al-Kasf
K . as-Sunanfi l-fiqh von Makhül b. a. Muslim as-Sämi (st. 112/730, wa-l-bayän 7^.
n. a. 116 H., s. Ihn an -N ad im 227; G o ld z i h e r , M uh. Stud. II, 212;
2 . a l - M u t a n n ä b . ‘A l . b. Anas b. M ä lik a l - A n s a r i muß gegen
andere Quellen bei Z i r i k l i V III, 212). Jedoch liegt der allgemein
anerkannte Beginn von tasnif al-ahädit zwischen 125/742 und 150/ 150/767 gestorben sein, wie man auf Grund der Lebenszeit seines
767, zu einer Zeit, da im Bereich der Geschichtsschreibung I b n
langlebigen Großvaters Anas (geb. 10 v. H., gest. 93/712) und des
ISH ÄQ , A b C M ih n a f, ‘A w ä n a b. a l-H a k a m u . a. ihre Kom pila­
Enkels M. b. ‘A l. (st. 215/830, s. Dahabi, Tadkira 371) vermuten
tionen verfaßten. Diese stellen system atisch angeordnete und um­ kann.
fangreiche Sammelwerke dar, die aus vorhandenen Monographien Ahädit Zähiriya, mag. 24 (Ι24^-Ι24ΐ>, I29a-i29b, y.ß. Jh. H.), eb.
zusammengestellt wurden. •‘ämm 1592 {1^-26^, 7. Jh. H.).
Dip ersten systematisch angeordneten Bücher hatten Titel wie
musannaf, sunan, muwatta^ und gämi'·. Diese letztgenannten Werke 3 . S a ' i d b . a . ‘A r Ob a Mihrän al-‘Adaw i al-Basri, um 70/689 ge­
waren wahrscheinlich Sammlungen derjenigen H adite, die man in boren, überlieferte von Q a t ä d a , a l - H a s a n a l - B a s r i u . a. Er galt
den /zyA-Kapiteln nicht einordnen konnte. In der H aditliteratur als einer der bedeutendsten Traditionarier seiner Zeit in Basra
finden wir verstreute Angaben über die ersten W erke dieser G at­ und zählt zu den ersten, die sy.stematisch angeordnete Haditbücher
tung in den verschiedenen Teilen des Reiches (s. Buh. Kayn. 39-43). verfaßten. E r starb 156/773.
Daneben behielt die Beschäftigung m it der Überlieferung und dem Ibn Sa'd VII^, 273-274; Buhäri, Tä^rih II, j , 504-505; Ibn an-Nadim
Abschreiben von Haditen weiterhin ihre große Bedeutung. Nur 227; Ibn Hibbän, Masählr 158; Dahabi, Mizän I, 387; ders., Tadkira
177-178; Ibn Hagar, Tahdib IV, 63-66. - Goldziher, Muh. Stud. II,
ein sehr geringer Teil von den unzähligen W erken jener Zeit ist
2II-2 I2 ; Buh. Kayn. 38-42, 45; Zirikli III, 155; Kahhäla IV, 232. -
uns direkt erhalten. Über seine stiyüh: Dikr man haddata 'anhu Ibn a. ^Arüba wa-lamyasma'·
minhu von Ah. b. Su'aib a n -N a s ä ’ i (st. 303/915) Saray, Ahmet III,
624/3 (i 4 ’’- i 5< 8. Jh. H.).
92 HADiT HADIT 93

1. Rez. des K. al-Manäsik, das er von seinem Lehrer Oatäda über­ Buhäri, Ta^rlh I,i, 294; Ibn a. Hätim, Öarh I,j, 107-108; Ibn Hibbän,
lieferte (s. o. S. 32). Masähir 199-200; Ibn an-Nadim 228; Ta^rih Bagdad VI, 105-111;
2. Tafsir zitiert Isäba III, 815, er muß jedoch eine Übernahme des Qaisaräni, Rigäl 16; Dahabi, Mizän 1, 19; ders., Tadkira 213; Ibn Hagar,
Tafsir von Q a t ä d a sein (s. Ibn Sa'd V IP , 273), welchen a t -T a b a r i mit Tahdib I, 129-131. - Kahhäla I, 41.
dem Isnäd ,,haddatanä Bisr qäla h'addatanä Yazid h. Ziirai'· ‘an SaHd ‘an
Von den Büchern, die I b n a n -N a d im aufführt, ist keines mehr erhal­
Qatäda" zitiert.
ten. I b n a . H ä t i m , a. a. 0 ., 108, bezeichnet seine Bücher (und Überliefe­
rungen) als „sahih al-kutuh", s. noch Buh. Kayn. 219, 295. In Zähiriya,
4. S u 'b a b . a l - H a g ü ä g b. ai-W ard aI-‘A tak i ai-Azdi Abu Bistäm mag. 107/10 (ff. 236-255) ist eine Masyaha, das Verzeichnis seiner suyüh,
wurde 82/701 in W äsit geboren. Später ging er nach Ba.sra, wo er erhalten.
bis zu seinem Tod 160/776 wohnte. Als Traditionarier war er einer
7. F u l a i h b. Sul. b. a. 1-Mugira hieß eigentlich ‘Abdalmalik. Er
der ersten, die in Basra Hadite s3'stematisch anordneten. E r zeich­
überlieferte von a z -Z u h r i, Y a h . b . S a ‘id al-Ansäri u. a. Nach An­
nete sich dadurch aus, daß er als erster die Lebensumstände der
sicht einiger muhadditün soll Fulaih bei seinen Überlieferungen nicht
muhadditün in einer gesonderten Wissenschaft behandelt hat (s.
kritisch genug gewesen sein. a l- B u h ä r I führt mehrere seiner Ha­
Ibn Hagar, Tahdib IV , 345). Außerdem war er ein so großer Kenner
dite an. E r starb 168/784.
der Poesie, daß a l - A s m a ‘ i von ihm sagte, er kenne keinen besseren
als ihn. Buhäri, Ta^rlh IV ,i, 133; Ibn a. Hätim, Öarh III, 2,84-85; Ibn IJibbän,
Masähir 141; Qaisaräni, Rigäl 416; Dahabi, Tadkira 223-224; ders.,
Ibn Sa‘d V IP, 280-281; Buhäri, Ta^rlh 11,2, 245-246; Ibn a. Hätim, Mizän II, 336; Ibn Hagar, Tahdib V III, 303-305.
Garh I I , 369-371; ders., Taqdima 126-176; Abü Nu'aim, Hilya VII,
144-209; Ta^rlh Bagdad IX, 255-266; Qaisaräni, Rigäl 218; Dahabi, Ein Teil seiner Hadite Zähiriya, mag. 124/7 (S2^-Sy^, 712 H.).
Tadkira 193-197; Ibn al-*Imäd, Sadarät I, 247. - A'-yän as-sVa X X X V I,
113-118; Zirikli III, 241-242; Kahhäla IV, 301. 8. ( = B r. S I, 259, 691, Q 2 I, 163 i . p) a r -R a b i' b. Ηαβϊβ b. ‘Amr
al-Farähidi aus B asra überliefert von Ibn S irin (st. 110/728) und
Uber seine Hadite: GaräHb ahädU Su‘ba von M. b. a l - M u z a f f a r b.
Müsä b. ‘Isä a l- B a z z ä z (st. 379/989, s. Ta'rlh Bagdad III, 262-264) Feyz. a l- H . a l- B a s r i (st. 110/728). Seine Lebensumstände sind uns un­
506/1 (Teil I, 602 H.), Zähirlya, mag. 94/1 (1^-15'^, 7. Jh. H.), 124 (124=^- bekannt. Sehr wahrscheinlich lebte er wie die anderen frühen
152b, 690 H.). Zusammenstellung von einigen seiner Hadite von a l- H . musannaf-Veriasser noch in der Mitte des 2. Jh.s H. E r soll ein
B. A n . b. Ibr. a l -B a z z ä z (st. 426/1034) Zähiriya, mag. 90 (ff. 1-13, s. Ibäd it gewesen sein.
Näsir 61).
Über seine Lebensgeschichte v. A b u 1-Qäsim ‘Al. b. M. b. ‘Abdal'aziz Buhäri, Γα’ηΑ ΙΙ,ι, 277; Ibn a. Hätim, 0 arh I,g, 457; Ibn Hagar,
a l - B a g a w i (st. 317/929, s. u. S. 175) Zähiriya, mag. 22 (ι6'^-24», 664 H., Tahdib III, 241; ders., Taqrib I, 244. - T. Lewicki, REI, 1934, 70-71;
s. al-‘Us 219). Zirikli III, 38.
K . al-Ätär in der Rez. von A b ü Sufra ‘A b d a l m a l ik b . S u f r a Kairo,
5 . M u g g ä 'a b. a z -Z u b a ik A b ü ‘U baida überlieferte von Q a ­ Dar 21582b (Teil I, ff. 73-80, 10. Jh. H., s. Kairo, Suppl. Π, 233).
Bearbeitungen von A bu Y a ‘ q Ob al -W ar ö alän i (st. 570/1174, s. Br.
tä d a , Ib n SikIn, a l - H . a l- B a s k I ; \^ n ihm überlieferte S u 'b a
S I, 692); Tartib Musnad ar-R. in der Bibi. al-Qutb, Beni-Isguen 329
B. a l -H a g g ä g (geb. 82/701-160/776), er lebte also noch in der ersten
(s. J. Schacht, Revue Afr. 100/1956/379-380), Kairo, I, 208 (205 ff.,
H älfte des 2. Jh.s H. 1227 H.), gedr. m it Häsiya von Abü ‘Al. M. B. ‘ü . al -Ma g r ibi , Zanzibär
Buhäri, Ta^rik IV,2, 44; Dahabi, Mizän III, 8; Ibn Hagar, Lisän V ,i6. 1304, und von ‘A l . a s -S älim i in 2 Bden., Kairo 1326. Zu den Einwänden
gegen die Echtheit des Corpus (die sich schwer belegen lassen) s. R E I
Hadlt Zähiriya, mag. 35/4 (2. Teil). 1938, S. 410.

6 . I b k . b . T a h m ä n b. Su'ba al-Huräsäni Abü Sa'id wurde in 9 . K u ltö m m. b. a. Sidra al-Halabi überheferte von ‘A t ä ’ b. a.
b .
Harät geboren und hielt sich in Nisäbür, Bagdad und Mekka auf. Muslim AL-HuRÄsÄNi (st. 135/752, s. Ibn Hagar, Taqrib II, 23);
Im Jahre 163/780 starb er dort. E r galt als einer der be.sten muhad­ von ihm überlieferte IsHÄQ b. Ibr. B. R ä h ü y a (geb. 161/778, st.
ditün von Huräsän. 237/851), folglich starb er ihm letzten Viertel des 2. Jh.s H.
94 HADIT
HADIT 95

Buhäri, Ta^rlh IV,j, 228; Ibn a. Hätim, öarh III,g, 164; Dahabi, Sein ITadit (das 500 Überlieferungen enthalten soll, s. Ibn Hagar,
Mizän II, 357; Ihn Hagar, Lisän IV, 489. Tahdib I, 287) Köpr. 428 (in drei Teilen, ff. 1-59), s. Buh. Kayn. 33.

Sahifa §ehid A. 539 (ιΐ5*>-ιΐ9^ 599 H.).


13. ( = Br. S I, 256, Iß. - ) ‘A l . b. a l-M u b ä r a k b. Wädih al-
H anzali at-Tam im ! A b ü ‘Ar. wurde 118/736 geboren. Er galt als
10. (j UWAIRIy a b. Asm ä’ b. 'U baid al-Basri überlieferte von sei­
großer Traditionarier, Historiker und süfi. E r soll ein sehr reicher
nem Vater, N ä f i ‘ , dem maulä von Ibn ‘Umar, a z - Z u h r i u . a. Man
Mann gewesen sein, der eine umfangreiche Bibliothek besaß. Von
bezeichnete ihn als „sähib Hlm katir” (s. I b n S a ‘ d V II-, 281). E r
H underten von Gelehrten soll er Tausende von Büchern überliefert
starb 173/789.
haben. E r selbst war auch ein produktiver Gelehrter, der zahlreiche
Buhäri, Ta'rlh I,g, 241; Ibn a. Hätim, Öarh I,j, 531; Ibn IJibbän, B ü ch er über verschiedene Themen des Hadit, Qur’än, der Geschich­
Masählris<^·, Qaisaräni, RigalyS] Dahabi, Tadkira 231-232; Ibn Hagar, te und M ystik verfaßte. E r starb 181/797 in Hit.
Tahdib II, 125-126.
Buhäri, Ta'rih ΙΙΙ,ι, 2i2; Ibn Qutaiba, Ma‘ä n / 256; Ibn a. Hätim,
Sahifa §ehid A. 539 (ΐ 32^-ΐ 3δ>5, 599 H.). Taqdima 262-281; Ibn Hibbän, Masähir 194-195; Abü Nu'aim, Hilya
V III, 162-190; Ta^rih Bagdad X , 152-169; Qaisaräni, Rigäl 259-260;
11. (= Br. S I 256, ιδ ) ‘A.1. B . L a h i ' a b. ‘U qba al-Misri A bü ‘Ar., Dahabi, Tadkira 274-282; Ibn Hagar, Tahdib V, 382-387; Ibn al-‘ Imäd,
Sadarät I, 295; Ομτζ,Ιχ, öawähir I, 281-282. - ‘A. at-Tantäwi, ^Al. b.
97/715 geboren, wurde 154/770 vom Kalifen al-Mansür zum qädi
al-M. (?); Zirikli IV, 256; Kahhäla VI, 106; Buh. Kayn. 21, 26, 34, 41,
von Ägypten ernannt. Bei seinen Überlieferungen galt er als nicht 44 , 56. 57, s. noch eb., Index II, S. 322.
so streng und kritisch wie sein Freund und Fachkollege a l - L a i t b .
1. K . az-Zuhd wa-r-raqä^iq Leipzig 295 (131 ff., 471 H.), 296 (130ff., vor
S a ‘ d . Seine Bücher sollen einem Brand zum Opfer gefallen sein. E r
731 H.), Fäs, Qar. 186 (465H.), Alex. Balad.i33ib(i53ff.,466H .,s.FiÄr.
starb 174/790. maht. I, 165). Θ Carullah 834 bis (135 ff., 6. Jh. H.), Zähiriya, täs. 237
Ibn Sa‘d V IP , 516-517; Buhäri, Ta'rih ΙΙΙ,ι, 182-183; Ibn Qutaiba, (70 ff., 602 H., s. Fihr. maht. I, 165), Ch. Beatty 3427 (54 ff., 7. Jh. H.),
Ma'ärif 253; Ibn a. Hätim, Öarh 11,2, 145-148; Qaisaräni, Rigal 278; Zitate in Isäba I, 972, II, 142. 1117, 1135, 1144, 1264, III, 171, 195, 307,
Dahabi, Mizän II, 64-68; ders., Tadkira 237-239; Ibn Hagar, Tahdih 888, 1244, 1247, 1293, 1342, 1353, IV, 265, 288, 362, 651. Θ
V, 373-379; Tagribirdi, Nugüm II, 77. - Zirikli IV, 255-256. 2. K . al-Öihäd Leipzig 320/1 (ff. 1-40, 454 H.), Zitate in Isäba I, 730,
987, II, 110, 252, 294, 704, III, 248, 701, IV, 40.
Seine Sahifa liegt in einem Heidelberger Papyrus vor, s. C. H. Becker, @ 3. Musnad in der Rez. von a l -H . b . S u f y ä n b. ‘Ämir an’-N asaw i
Pap. Schott-Reinhardt, S. 9. (st. 303/916) Zähiriya, mag. 18/5 (Teile II, III, 107^-124^, 7. Jh. H.).
4. K . al-Birr wa-s-sila Zitate in Isäba I, 764, IV, 362. O
12. ( = Br. S I, 255/6, la . -) ISMÄ'iL B. G a ‘ f a r b. a. K a tir al-
Ansäri A b ü Ibr. oder Ish., ein Traditionarier und Qur’änleser, 14. S a ‘d b. Ibr. b. ‘Ar. b. ‘A u f az-Zuhri Abü Ishäq al-Ma-
I b r . b.
wurde 130/747 in Medina geboren. E r hörte bei ‘A l . b . D i n a r , dani, 108/726 geboren, war einer der berühmtesten Traditionarier
H u m a id a t - T a w i l , M ä l i k b . A n a s u . a. D ie Philologen a l - K is ä ’ i , vo n Medina. E r überlieferte von seinem Vater, a z - Z u h r i u. a. Später
A b ü ‘U b a id b . S a l l ä m u . a. hörten bei ihm. N a ch seiner Ü bersied­ w urde er zum qädi von Bagdad ernannt. E r starb 182/798 oder
lung nach B agdad wurde er m it der Erziehung v o n ‘A li, dem Sohn 183 H.
des K alifen al-Mahdi, beauftragt. D ort starb er 180/796.
Ibn Sa‘d V IP , 322; Buhäri, Ta'rih I,j, 288; Ibn a. Hätim, Öarh I,i,
Buhäri, Td?rih I,j, 349-350; Ibn a. Hätim, Öarh 1,^, 162-163; Ibn 101-102; Ibn Hibbän, Masähir 141; Ta'rik Bagdäd VI, 81-86; Qaisaräni,
Hibbän, Masähir 141; Ta^rih Bagdad VI, 218-221; Qaisaräni, Rigäl 24; ΚΐξαΙ i6 ; Dahabi, Tadkira 252-253; ders., Mizän, I, 17-18; Ibn Hagar,
öazari, Öäya I, 163; Dahabi, Tadkira 250-251; Ibn Hagar, Tahdib I, I, 121-123.
2871; Ibn Katir, Bidäya X, 175; Zirikli I, 307-308.
Nushat Ibr. in der Rez. von A b u S ä l ih ‘Al. b. Sälih Kätib al-Lait (st.
223/837) Kairo, Där, hadit 1558 (S. 373~392, 8. Jh. H., eine Abschrift,
1 Nicht 267 wie bei Br. s. Kairo, Suppl. I, 216).
φ HAUXl H A D IT
97

15. Abu Hamid Ah. b. Η α β ϊ β A S-Su G Ä ‘i as-Sarahsi (verf. 184/ System atisierung des H adit; er verfaßte mehrere Bücher dieser Art
800): (s. Ibn H agar, Tahdih X I, 126). E r soll ein sehr gutes Gedächtnis
Guz" min al-Amäll Zähiriya, mag. 62/5 7. Jh. H.). gehabt haben, weshalb man ihn bei den Vorlesungen nie mit einem
B u ch in der H and sah (eb. 129). A u f der Pilgerfahrt nach Mekka
16. M. B. F u d a i l b. Gazwän b. ö a rir ad-P abbi Abü 'Ar. aus starb er 197/812 in Faid.
Küfa soll nach einigen Angaben ein Si'it gewesen sein. Unter seinen Ibn Sa‘d VI^, 394; Buhäri, Ta^rih IV,2, 179; Ibn Qutaiba, Ma'ärif
Überlieferern befanden sich S u f y ä n a x - T a u r I, der älter war als er, 254; Ibn a. Hätim, Taqdima 219-232; Ibn Hibbän, Masähir 173; Ibn
A h . b . H a n b a l und I s h ä q b . R ä h O y a . E r verfaßte Bücher über an-Nadim 226; Abü Nu‘aim, Hilya V III, 368-380; Ta’rih Bagdäd XIII,
verschiedene K apitel des H adit; er war auch ein Our’änieser. I m 496-512; Qaisaräni, Rigäl 546; Ibn a. Y a ‘lä, Hanäbila I, 391-92; Quraäi,
Öawähir II, 208; Dahabi, Mizän III, 270; ders., Tadkira 306-309. -
Jahre 195/811 starb er.
Zirikli IX , 135; Kahhäla X III, 166; Buh. Kayn. 41, 60, s. noch Index
Ibn Sa‘d V P , 389; Buhäri, Ta’rih I.j, 207-208; Ibn Qutaiba, Ma^ärif II, S. 403.
255; Ibn a. Hätim, Öarh IV,i, 75; Ibn Hibbän, Masähir 172; Ibn an-
1. K . az-Zuhd Zähiriya, ‘ämm, 1033 = hadit 242 oder 342 (ίϊ. 41-85,
Nadim 226; Dahabi, Mizän III, 122; ders., Tadkira 315; Ibn Hagar,
TaMlh IX, 405-406. - A'-yän as-sVa 46/190-192; Zirikli V II, 223-224; 68o H.).
2. Aus seinen Haditen Feyz. 507/1 (3®^II^ 9. Jh. H.), Zähiriya, mag.
Kahhäla XI, 130-131. 3/7 ( i 3 i “- I 35'’. 6. Jh. H.), 93/10 (146^-155^, 6. Jh. H.).
1. K. ad-Du'-ä'‘ Zähiriya, mag. 34 {,47°^7^, 7. Jh. H.). 3. al-Musannaf zitiert im Musnad von A h . b . H a n b a l I, 308 und
2. K. az-ZuM wird zitiert in Isäba III, 313, 687, 1165. Isäba I, 434.
4. at-Tafsir benutzt a t -T a ‘ l a b i in al-KaSf wa-l-bayän (s. 4'^).
17. S u f y ä n b . ‘U y a i n a b. Maimün al-H iläli wurde 107/725 in
K üfa geboren und wuchs in Mekka auf. E r war ein großer muhaddit, 19 . A b ü Ishäq od. Ism. ‘A b d a l 'a z i z b. a l - M u h t ä r al-Ansäri
mufassir und faqih. E r starb 196/811 in Mekka. al-B asri a d - D a b b ä g überlieferte von Hisäm b. ‘U r w a u . a. E r starb
Buhäri, Ta?rih 11,2, 951 Ibn Qutaiba, Ma^ärif 254; Ibn a. Hätim, sehr w ahrscheinlich im letzten Viertel des 2. Jh.s H.
6arh ~ll,i, 225-227; ders., Taqdima 32-54; Ibn Hibbän, Masähir 149-
Ibn a. Hätim, Garh 11,2, 393- 394 : I^n Hagar, Tahdib VI, 355-356.
150; Ibn an-Nadim 226; Nagäsi, RigäP- 135; Abü Nu'aim, Hilya V II,
270-318; Ta?rlh Bagdäd IX , 174-184; Dahabi, Mizän I, 397; ders., Nusha ^an Suhl b. a. Sälih ^an Abi Sälih (st. 101/719) 'an Abi Hiiraira
Tadkira 262-265; Ibn Hagar, Tahdib IV, 117-122. - A'-yän as-iVa 35/ (st. 59/679) Zähiriya, mag. 107 (ΐ55»-ι66^, 535 H.).
151-154; Zirikli III, 159; Kahhäla IV, 235; Buh. Kayn. (s. Ind. S. 389,
402), s. noch Maqäm Ibn ^Uyaina im anon. K . Makärim al-aJiläq aus dem 2 0 . A b u 1-H . 'A u b . ‘Ä b. Suhaib wurde 105/723 in Wäsit
s im
4. Jh. H. in AS. Soc. Beng. 1062 [Cat. II, 547).
geboren, lebte aber später in Bagdäd. E r überlieferte von ‘A t ä ’
1. Hadit §ehid A. 546/1 (1^-4'’, 499 H .), Zähiriya, mag. 18/12, 13 b . a s - S ä ’ i b , H u m a i d a t - T a w i l u . a. Von ihm überlieferten Ah. b .
(263®-27ο·>, 6. Jh. H.), 22/7 (752-84®, 6. Jh. H.), 50 (S4“-89^ 833 H.),
H a n b a l , 'A b d b. Ham id u. a. E r war ein angesehener Traditiona­
67 (in der Überlieferung ‘A. b . H a r b a t - T ä ’ i , 78^^102’’, 6. Jh. H.),
117/9 (98=>-i05a 7. Jh. H .), eb., ‘ämm 4548 (6 ff., 591 H .), Kairo^I, 105, rier. E r starb 201/816.
hadit 1260, 1831 in Sammelbänden. Ibn a. Hätim, Garh III, 198-199; Ta'rih Bagdäd XI, 446-456; Dahabi,
2. at-Tafsir benutzten I b n H a 6 a r , Isäba II , 515, und a t -T a ‘ l a b I in Mizän II, 228.
seinem al-Kasf wa-l-bayän in der Rez. von Abü ‘Al. S a ' id b . ‘A r. a l -
Hadit Zähiriya, mag. 31 (I5Ia-I55^ 6. Jh. H.).
M a h z ö m i.

18. W a k i ' b . a l -G a r r ä h b. Mulaih (oder Malih) ar-Ru’ äsi A b ü 21 . ( = B r. S I, 2 5 7 ,1. γ) A b u D ä w ü d Su l. b. Däwüd b. al-Gärüd
Sufyän wurde 129/746 in K ü fa geboren. Man hielt ihn für einen der a t-T a y ä lis i wurde 133/750 in Basra geboren. Er überlieferte von
größten Traditionarier seiner Zeit. E r war sehr fromm und lehnte S u f y ä n a t - T a u r I , 5 u ‘b a u . a .; von ihm überlieferten A h . b. H a n ­

deshalb das vom Kalifen Härün angebotene qädi-km t ab. Das b a l , ‘ A . B. a l - M a d i n i u . a. E r rühmte sich seines guten Gedächt­
Hauptgewicht seiner wissenschaftlichen T ätigkeit lag auf der nisses und seiner Fähigkeit, ohne seine Unterlagen zu diktieren,

7 Sezgin. Gesch. Ar. Sehr. I


98 HADIT HADIT 99

was allerdings manchen Fehler verursachte (s. Ibn H agar, Tahdib 24 a. ( = B r . S 1,333, 2 d .-) A b ü B a k r ‘A b d a r r a z z ä q b. Ham -
IV, i86). E r starb 203/818 oder 204 H. m äm b. N ä fi‘ al-H im yari, muhaddit und Qur’änkommentator, wur­

Ibn Sa'd V IP , 298; Buhäri, Ta’rih I I , 11; Ibn a. Hätim, Öarh II,j, de 126/744 in S a n 'ä ’ geboren. E r war der bedeutendste Schüler von
111-113 ; Ta^Hh Bagdad IX, 24-29; Qaisaräni, Rigäl 184; Dahabi, M a ' m a r b . R ä s i d , überlieferte außerdem von I b n G u r a ig , a l -
Tadkira 351-352; ders., Mizän I, 413; Y äfi'i II, 29. - A. J. Wensinck, A u z Ä 'i, M ä l i k b . A n a s , S u f y ä n a t - T a u r : und S u f y ä n b . ‘U y a i n a .
EI, IV, 767; Zirikli III, 186; Kahhäla IV, 262-263. Seine Zu verlässigkeit w ird allgem ein po sitiv beurteilt, nur gegen
al-Musnad überliefert von A b u B isr Y ü n u s b. Ηαβϊβ Äsaf. I, 670, E n d e seines Lebens, als er erblindet w ar und nur noch aus dem Ge­
had. 199, 330. - Θ Saray, Medine 278 (Teile IX -X V I, 206 ff., vor 411 H., dächtnis diktieren konnte, soll er einiges überliefert haben, was
s. Fihr. maht. I, lo i) O ; gedr. Haidarabad 1321. nich t in seinen B üchern stan d (s. Ibn H agar, Tahdib V I, 312). Star­
ken E influ ß ü b te sein Lehrer M a ' m a r b . R ä s id auf ihn aus. Die
22 . Abü ‘Am r B a k r b . B a k k ä r al-H asib al-Oaisi al-Basri über­ o ft unter seinem N am en laufenden Ta/sir und öämi'^ sind nichts
lieferte von SuFYÄN AT-TAURi (st. 161/778), S u ' b a u . a.; von ihm anderes als W eitertradierungen, wobei er nur einige Überlieferungen
überUeferten A b u D ä w Od a t - T a y ä i ,i s i , A b u ‘ ä s i m a n -N a b i l . hin zufügte. ‘A b d a r r a z z ä q w ar ein Anhänger der gem äßigten Si‘a.
Die Traditionarier erklärten manche seiner H adite für da^if. Im E r starb 211/827 im Y am an .
Jahre 206/821 starb er. Ibn Sa‘d V, 399, V^ 548; Ibn Qutaiba, M a'än/259; Ihn a. Hätim,
Buhäri, Ta^rlh 1,3, 88; Ibn a. Hätim, Öarh I,j, 382-383; Abu Nu'aim, Öarh 111,1, 38- 39 : Ihn an-Nadim 228; Ibn Uall. I, 381-382; Dahabi,
Ahhär Isb. I, 234-235; Dahabi, Mizän I, 160; Ibn Hagar, Tahdib I, Tadkira 364; ders., Mizän II, 126-129; Safadi, Nakt 191-192; Ibn
479-481. - Kahhäla III, 60. Katir, Bidäya X , 265; Ibn al-‘Imäd, Sadarät II, 27. - Zirikli IV, 126;
Kahhäla V, 218.
al-Ahädit, die Niisha, die Ihn H a ö a r kannte (s. Tahdib I,
480) Zähiriya, mag. 33/3.
1. al-Musannaf f i l-hadit Murad Molla heutige Sign. 602-606 (I-V,
746 H., 747 H., s. Fihr. maht. I, 105), Feyz. 541/1 (ff. i-9i*>, 606 H.). -
Θ Saray, Medine 596, Edime, Selimiye 1234 (von K . al-Gusl ab bis zum
23 . a l-Q ä s im b. Müsä b. al-H. a l - A s y a b al-Bagdädi ging später Ende, 10. Jh. H.). Rabat, Kattäni 259 (ein Band, 115 ff., 13. Jh. H.), 332
nach Isfahän. Sein Todesjahr wird nicht angegeben. Sein Bruder (II, III, 193 ff., 278 ff., jüngere Kopie). Θ
2. at-Tafsir, im wesentlichen eine Bearbeitung des Werkes von
Abu ‘A . al-Hasan starb 209/824 (s. Buhäri, Ta^rlh 1,2, 306; Ibn a.
M a‘mar b. R äSid (s. u. S. 290) Kairo I^ 40, tafsir 242 (178 ff., 724 H.,
Hätim, Öarh 1,2, 37-38; Ta'rih Bagdäd V II, 426-429; Dahabi, s. Fihr. maht. I, 30). - © Ankara, Saib 4216 (iio ff., 6. Jh. H.). Den
Mizän I, 243; ders., Tadkira 369-370; Ibn Hagar, Tahdib II, 323. - ganzen Kommentar übernimmt a t-T a b a r i in seinem Tafsir durch die
Zirikli II, 239). Uberheferung von al-H. b. Yah. b. al-6a‘d A bü ‘A. b. A b ir-R ab i' a l-
G u rö ä n i (st. 263/876, s. Ibn Hagar, Tahdib II, 324).
Ta^rih Bagdäd X II, 444; Abü Nu'aim, Ahbär Isb. II, 159-160. 3. K . as-Salät Zähiriya, mag. 94 (20^31'’, 7. Jh. H.).
al-Ahädit Zähiriya, mag. 20/6 (93^-100*5, 6. Jh. H.). 4. al-Ämäli f i ätär as-sahäba Zähiriya, mag. 3/3 (Teil II, 35-54,573 H.),
Kairo, Suppl. I, 76, hadit 1558 (Teil II, S. 495-538, 8. Jh. H.).

24 . Y a ‘ l ä b. ‘U b ä d al-K iläbi aus Bagdäd überlieferte von S u ' ba


25 . A b ü ‘A r. ‘A l . b . Y a z id a l - ‘A d a w i al-‘Umari, um 120/737
(st. 160/776) u. a .; von ihm überlieferten Ah. b. M ulä'ib (geb. 191/
geboren, hörte bei A b u H a n i f a , S u ' b a u . a. Von ihm überlieferten
806) u. a. Also lebte er noch am Anfang des 3. Jh. H .; sehr w ahr­
I b n H a n b a l , a l - B u h ä r i u . a. E r war ein hochangesehener Tradi­
scheinlich starb er gegen 210/825. E r w ar kein bedeutender T radi­
tionarier und Qur’änleser. In Basra unterrichtete er 30 Jahre lang,
tionarier.
in Mekka 35 Jahre lang in Qur’änlesung. E r starb 213/828.
Ta^rih Bagdäd X IV , 354- 355 ·
Buhäri, Ta^rih I I I , 228; Ibn a. Hätim, Öarh 11,2, 201; Qaisaräni,
Önz" fih nushat YaHä Kairo® I, 108, hadit 1558 (s. 67-70, 8. Jh. H., Rigäl 262; Gazari, I, 463-464; Dahabi, Tadkira 367-368; Ibn
s. Kairo, Suppl. I, 217). Hagar, Tahdib VI, 83-84. - Buh. Kayn. 212, 226, 277.
100 HADIT h a d it lO I

Ahädit Abi ^Ar. ‘Al. b. Yazld al-Muqri^ mimmä wäfaqa al-Imäm Ahmad Ibn Sa'd V IP , 473; T a n h Bagdad X I, 72-75; Qaisaräni, Rigäl 321;
Zähiriya, mag. 87/16 (15 f.)· Dahabi, Tadkira 381; Ibn Hagar, Tahdib VI, 98-101. - Zirikli IV, 42-43;
Buh. Kayn. 278.
26 . Abü ‘Al. M. B. ‘A l . b. a l -M u t a n n ä b. ‘Al. b. Anas b. Mälik
Öuz“ min hadit Abi Mushir Kairo^ 1, 108, hadit 1558 (S. 393-407, 8. Jh.
al-Ansäri, 118/736 geboren, war qädi in Bagdad und Basra. E r H., s. Kairo, Suppl. I, 217) udT. Nushat Abi Mushir Zähiriya, mag.
überlieferte von seinem Vater, von Ibn G u ra ig , S a ‘id b. a. ‘A rO b a 59 (57^-63'’. 7 · Jh. H., folgt: Nushat Yahyä b. SäliK); Zitate in Isäha I,
u. a. Von ihm überlieferten a l- B u h ä r i, Ibn H a n b a l u. a. A ll­ 595, II. 734. III, 1391.
gemein wurde er als zuverlässiger Traditionarier betrachtet. Jedoch
wird ihm vorgeworfen, daß er aus Büchern seines Dieners A bü 29 . A bü N u'aim a l - F a d l b . D u k a in b. Hammäd at-Taimi,
Hakim tradieren mußte, nachdem einige seiner Bücher -verloren- 130/748 in K ü fa geboren, war ein Traditionarier und Genealoge,
gegangen waren (s. Ibn Hagar, Tahdib IX , 275). E r starb 214/829 der von M ä l i k , S u f y ä n a t - T a u r i u. a. überlieferte. Von ihm
oder 215 oder 218 H. überlieferten A h . b . H a n b a l , a l - B u h ä r i , M u sl im u . a. E r wird
allgemein wegen seiner außerordentlichen Zuverlässigkeit als Tra­
Ibn Sa'd V IP , 294-295; Buhäri, TaViA I,i, 132; Ibn a. Hätim, GarJ}
111,2, 305; Ibn Hibbän, MasäMr 163; Tä'rih Bagdad V, 408-412; Qaisa- ditionarier und seiner K enntnis der Lebensumstände und der
räni, Rigal 441-442; Dahabi, Mizän III, 82; ders., Tadkira 371. - Ärikli Genealogie der Überlieferer sehr gelobt. Seine Bücher, die sein
VII, 92; Buh. Kayn. 226, 244, 248, 261, 264, 270, 277, 285, 297. Meister ‘A l . b . a l -M u b ä r a k als sehr genau bezeichnete (s. Ibn
Guz' min hadlt A. ‘Al. Zähiriya, luga 54 (14 ff., vor 607 H.), eb. mag. H agar, Tahdib V II I, 274), benutzte a l - B u h ä r i an 175 Stellen
10 (176^-179^, 7. Jh. H.), 51 (i47'‘-i57b, 7. Jh. H.), eb. mag. 63/20 (s. Buh. Kayn. 237). Seine biographischen Bücher wurden oft be­
(232^-2540, 7. Jh. H.), 95/1 (3^-i6b, 6. Jh. H.), Kairo^ I, 108, hadit nutzt, vor allem von I b n S a ‘ d in seinen Tabaqät. Ihm wird eine
1558 (20 ff., s. Kairo, Suppl. I, 212). Neigung zur § i‘a nachgesagt. Im Jahre 219/834 starb er.

27 . Abü ‘Al. MüsÄ b. D ä w Od ad-Dabbi aus K ü fa lebte später in


Ibn Sa'd V P , 400-401; Buhäri, Ta^rih IV.j, 118; Ibn a. Hätim, Gark
111,2, 61-62; Ibn an-Nadim 227; Ta^rih Bagdäd X II, 346-357; Qaisa­
Bagdad; dann übernahm er das A m t eines g'äiZi inM assisa und T a r­ räni, Rigäl 412; Dahabi, Mizän II, 229; ders., Tadkira 372-373. -
sus. E r überiieferte von M ä l i k , S u f y ä n a t - T a u r i , S u ' b a u . a. Von A ‘yän as-si‘a 42/375; F. Rosenthal, History 210; Zirikli V, 353; Kah^iäla
ihm überlieferten A h . b . H a n b a l u. a. Im allgemeinen hielt man V III, 67.
ihn für einen zuverlässigen muhaddit. a l -G ä h iz bezeichnete ihn 1. K . as-Salät im Privatbesitz von Sämi Haddäd in Beirut (Teil I,
als fasih, hatib.Jädil (s. Ibn Hagar, Tahdib X , 343). E r starb 217/ 15 S., 4. Jh. H., Photo Kairo, Dar 19059b, s. Kairo, Suppl. II, 239).
832 in Tarsüs. 2. Tasmiyat ma-ntahä ilainä min ar-ruwät ‘an Abi Nu‘aim, gesammelt
von Abu N u ' a i m Ah. b. ‘Al. b. Ah. b. Ishäq a l - I s f a h ä n i (st. 430/1038)
Buhäri, Γα’ηΛ IV,i, 283; Ta^lh Bagdad X III, 33“ 34 ; Qaisaräni, Zähiriya, hadit 387 (50^-56'"·, 574 H.), mag. 24/16 (ι693·-ΐ77^, 6. Jh. H.).
Rigäl 485-486; Ibn Hagar, Mizän III, 210; ders., Tadkira 378; Ibn al- 2. at-Ta'rih zitiert in Isäba II, 830, daraus Zitate in den Tabaqät
‘Imäd, Sadarät II, 38. - Zirikli V III, 271-272; Kahhäla X III, 38. von Ibn Sa'd, dem TßViA von al-Buhäri u. a.
Hadit Zähiriya, mag. 94/23.
30 . A b ü B akr 'A l. b. az-Zubair b. 'Isä al-Asadi aus
a l -H u m a id i
28 . A b u M u sh ir ‘A b d aP a'lä b. Mushir b. ‘A b d a l’a ‘lä al-G assäni Mekka begleitete später a s -S ä f i 'I nach Ägypten, wo er sich bis zum
ad-Dim asqi, 140/757 geboren, war ein Traditionarier, magäzi- Tod von a s -S ä f i ' i aufhielt. Dann kehrte er in seine Heimatstadt
Kenner und Genealoge. E r überlieferte von M ä l i k , S u f y ä n b . zurück. E r überlieferte von a s -S ä f i ' i , S u f y ä n b . ‘U y a i n a u . a.
‘U y a i n a u . a. Von ihm überlieferten a l - B u h ä r i u . a. A h . b . H a n ­ Von ihm überlieferten a l - B u h ä r i u . a. E r wird allgemein als ein
bal hielt ihn für einen der besten muhadditün seiner Z eit in D a ­ zuverlässiger Traditionarier eingeschätzt. Seine Bücher exzerpiert
maskus. D a er nicht von seinem Glauben an die Unerschaffenheit a l - B u h ä r i an 33 Stellen aus einer direkten Überlieferung, während
des Our’än abließ, wurde er von al-M a’mOn in B ag d ad ins G efän g­ er ihn etw a 40m al nach anderen Quellen zitiert (s. Buh. Kayn. 213).
nis geworfen, wo er 218/833 starb. E r starb 219/834 in Mekka.
102 HADIT HADIT 103

Ibn Sa'd V^, 502; Buhäri, Ta^rih III,j, 96-97: Ibn a. Hätim, Öarh II,g, piert (s. B uh. Kayn. 241). E r starb 222/836 in der Regierungszeit
56-57: Qaisaräni, Rigäl 265: Dahabi, Tadkira 413-414: Ibn Hafar, von al-M u‘tasim (s. Ibn Sa‘d V IP , 472), andere Quellen geben
Tahdib 215-216: Ibn Katir, Bidäya X, 282. - Zirikli IV, 219: Kahhäla
211 H. als sein Todesjahr an.
VI, 54·
1. al-Musnad Zähiriya, hadit 541 (unvollst., 140 ff., 689 H.), Haidera- Buhäri, Ta'rih 1,2, 344; Ibn a. Hätim, Öarh 1,2, 129; Qaisaräni, Rigäl
bad, ‘Otm. Un. Bibi. A. 730 (135 ff., 10. Jh. H.), Sa'idiya (i3 iiH .,e in e lo i ; Tahdib Ibn '■Asäkir IV, 410: Dahabi, Tadkira 412: ders., Mizän I,
Kopie davon in Dayuband, Ind.), hrsg. Bd. I, Habibarrahmän al-A‘zami, 272-273: Sahäwi, 7 ‘/äw 139.
Karachi, 1963. Ahädit Zähiriya, mag. 120/5 , samä^ von 519 H.) zusammen mit
2. K . an-Nawädir zitiert in Isäba III, 1277, Fath al-bäri I, 137, 142. Ahädit Abi Dauwäla wa-Ahädit Yahyä b. MaHn wa-gairih Rämpür I,
78, hadit HO (1231 H.), s. Br. S II, 938, No. 89.
31 . Abü ‘Utm. ‘A f f ä n b . M u sl im b. ‘Al. as-Saffär wurde 134/751
in Basra geboren und lebte später in Bagdad. Man hielt ihn für
34 . A b ü ‘A m r M u s l im b. I b r . a l - A zd i al-Farähidi aus Basra
einen sehr zuverlässigen Überlieferer. a l - B u h ä r i zitiert aus seinem überlieferte von S u ‘ b a , ‘A l . b . a l -M u b ä r a k u . a. Von ihm über­
Buch einmal direkt (s. Buh. Kayn. 218), sonst führt er Fragm ente lieferten a l - B u h ä r i , A b u D äm ^Od u . a. E r war ein zuverlässiger
von ‘A f f ä n aus anderen Quellen an (s. eb. 252, 262, 277, 293).
Traditionarier. E r starb 222/836.
Er starb 220/835 in Bagdad.
Ibn Sa‘d^ V II, 304: Dahabi, Tadkira 394: Ibn Hagar, Tahdib X, 121-
Ibn Sa'd V IP , 336: Buhäri, Tä'rih IV,j, 72: Ta'rih Bagdad X II, 269- 123: Ibn al-‘ Imäd, Sadarät II, 50.
277: Qaisaräni, Rigäl 407: Dahabi, Mizän II, 202: ders., Tadkira 379-
381; Ibn Hagar, Tahdib V if, 230-235. - Zirikli V, 34. Ahädit Zähiriya, ‘ämm 9392 (9 ff., 6. Jh. H.).
Hadit Zähiriya, mag;. 31 (Teil I, 225»-238ΐ>, 6. Jh. H.), 40 (227^-232^
6. jh . H.), 124 (Ι03^-Ι20*>, 7. Jh. H.), Barl. 1555 (ff. 37-43, 586 H.), s. 35 . Y ahyä b. S ä l ih al-W uhäzi A bü Zakariyä’ od. Abu Sälih
Br. G I, 157. wurde 137/754 in Hims geboren. Er überlieferte von M ä l ik u . a.;
von ihm überlieferten a l - B u h ä r i u . a. E r galt überall als ein zu­
32 . A d a m b. a A bu 1-H. al-Huräsäni al-‘Asqaläni wurde
. Iyäs verlässiger muhaddU. E r starb 222/837.
132/749 in Bagdad geboren. Später machte er viele Reisen und ließ
Ibn Sa‘d V IP , 473: Buhäri, Ta'rlh IV ,2, 282; Qaisaräni, Rigäl 562:
sich endlich in ‘Asqalän nieder. E r überlieferte von S u ' b a , a l - L a i t
Dahabi, Tadkira 408-409: ders., Mizän III, 293: Ibn IJagar, ΓαΜϊδ XI,
u. a. Von ihm überlieferten a l - B u h ä r I, a d - D ä r i m i u . a. 281 E x ­ 229-231. - Zirikli IX , i86.
zerpte aus seinen Büchern bewahrt a l - B u h ä r i auf (s. Buh. Kayn.
Nushat Yah. b. S. Kairo^ I, 108, hadit 1558 (s. Kairo, Suppl. I, 217),
217). E r starb 220/835 in ‘Asqalän.
Zähiriya, mag. 59 (63'>-68b, 7. Jh. H., davor: Nushat Abi Mushir), s.
Buhäri, Ta'rih I,g, 39: Ibn a. Hätim, öarh I,j, 268: Tä'rihBagdäd VII, Buh. Kayn. 299.
27-30: Qaisaräni, Rigäl 39; Dahabi, Tadkira 409; Ibn Hagar, Tahdib I,
196.
36 . A b t 5 S ä l i h M. b. Y a h y ä b. S a'id b. Farrüh a l - Q a t t ä n al-
1. al-Hadit Zähiriya, mag. 20/10 (176^-185®·, 6. Jh. H.). B asri überlieferte Λ^οη seinem V ater, von S u f y ä n b. ‘U y a in a u . a.
2. K . Tawäb al-a'-mäl zitiert in Isäba II, 98, III 194.
V o n ihm überlieferten A b ü Z u r ‘a, a l - H . b . S u f y ä n u. a. a l-B u h ä -
R i exzerpierte sein B u ch sehr wahrscheinlich ohne Überlieferungs­
33 . A b u al-Hakam b. N äfi' al-Bahräni, ein Schüler
l- Y am än
recht. A b e r M u slim und A b ü D ä w ü d überliefern von ihm über
und Überlieferer von S u 'a ib b . a . H a m z a (st. 162/779) und Lehrer
‘A f f ä n b . M u slim . E r starb 223/837, n. a. 226 od. 233 H.
von AL-BuHÄRi und A h . b . H a n b a l , wurde 138/755 in Him.? ge­
boren. In seiner Rezension benutzten die muhadditün in der ersten Qaisaräni, Rigäl 466: Ibn Hagar, Tahdib IX, 509-510: ders., Γα?ηδ
Hälfte des 3. Jh.s H. das berühmte H aditheft von S u ' a i b (s. Ibn II, 217·
Hagar, Tahdib II, 443), aus dem a l - B u h ä r i 257 Hadite exzer­ Ahädit Zähiriya, mag. 118 (38^11'’, 523 H.).
104 HADIT HADIT 105

37 . A b u S ä l ih ‘Al. b. Sälih b. M. al-Guhani al-Misri K ä t i b al- zählte zu den berühmten Traditionariern, obwohl er wegen mehrerer
L a it wurde 137/754 geboren. E r überlieferte von a l - L a i t b . S a ‘ d , schwacher H adite kritisiert wird. E r starb 228/844, n. a. 227 H.,
‘Al. B. L a h i ' a u . a. Im allgemeinen hielt man ihn für einen zuver­ 229 H. im Gefängnis zu Säm arrä’ .
lässigen muhaddit, obwohl sich in seinen Überlieferungen manche
Ibn Sa‘d V IP , 519; Buhäri, Ta’rih IV,2, 100; Ta^rih Bagdäd XIII,
T ext-un d Isnadfehler befinden sollen (s. Ibn H agar, Tahdib V, 259). 306-314; Qaisaräni, Rigäl 534; Dahabi, Tadkira 418-420; ders., Mizän
Er war der Überlieferer des berühmten Qur’ änkommentars von III, 238-239; Ibn Hagar, Tahdib X, 458-463; Ibn al-‘Imäd, Sadarät II,
‘Al. B. ‘A b b ä s , den viele Traditionarier und Qur’ änkommentatoren 67. - Zirikli IX , 14; Kahhäla X III, 113; Buh. Kayn. 283; Vajda in:
noch im 3. Jh. H. benutzten (s. Buh. Kayn, 122-123). E r starb Arabica 8/1961/99.
223/838. K . al-Fitan Br. Mus. Or. 9449 (Teile V -X , 104 ff., 706 H., s. Fihr.
maht. II, 1154). © Atif 602 (135 f., 687 H.). Θ Auswahl daraus von §a-
Buhäri, Tä'rih III,j, 121; Ibn a. Hätim, Carii 11,2, 86-87; Qaisaräni, rafaddin Nasralläh b. ‘Abdalmun'im B. Suqair at-Tanühi (604/1207-
Rigäl 268; Dahabi, Tadkira 388-390; ders., Mizän II, 46-49; Ibn Hagar, 683/1284, s. Zirikli V III, 353; Kahhäla X III, 97) Zähiriya, adab 62
Tahdib V, 256-261. (124 ff.).
Nushat Abi Sälih ^an '■Al. b. Wahb Kairo* I, 108, hadit 1558 (S. 411-
40. A b u l-G a h m a l - ‘A l ä ’ b. Müsä b. ‘A tiya al-Bähih überheferte
426, 1205 H., s. Kairo, Suppl. I, 216).
von a l - L a i t b. S a ‘d (st. 228/843).
38 . Abü ‘Utm. S a ‘ id b. M a n s ü r b. Su*ba al-Huräsäni. Seine E l­ Hadiyat al-'ärifin I, 666; Kahhäla VI, 291.
tern stammten aus Marw. E r wurde in Güzagän geboren, wuchs in Hadit §ehid A. 546/6 {57^65^, 794 H., s. Fihr. maht. I, 79), Damad
Balh auf und ließ sich später in Mekka nieder. Zu seinen Lehrern Ibn 396/10 {233^-252^, 866 H.), Zähiriya, mag. 83/1 (ff. 1-17, 7. Jh. H.),
zählen M ä l i k und S u f y ä n b . ‘ U y a i n a . Von ihm überlieferten Kairo* I, 105, hadit 1831, Halim, hadit 49, daraus Muntaqä Zähiriya,
M u s l im , A b u D ä w ö d u . a. Als Traditionarier erkannte man ihm
mag. 63 (I3- I 5^ 7 · Jh- H.).
einen sehr hohen Rang zu. E r starb 227/842.
41. Abu 1-H . ‘A li b. a l - G a ‘d b. ‘U b aid al-Gauhari al-Bagdädi
Ibn Sa‘d V*, 502; Buhäri, Ta^rih II,j, 516; Ibn a. Hätim, öarh II,j, wurde 133/750 geboren und überlieferte von S u ‘ba, S u f y ä n a t-
68; Qaisaräni, Rigäl 170-171; Dahabi, Mizän I, 391; ders., Tadkira T a u r i , M ä l i k u. a . ; bei ihm hörten A h . b. H a n b a l, a l- B u h ä r i u. a.
416-417; Ibn Hagar, Tahdib IV, 89-90; Ibn Katir, Bidäya I, 299. -
Ü b er seine Zuverlässigkeit war man nicht einer Meinung. a l- B u -
M. HamiduUäh, Eine Handschrift der Sunan v. S. b. M ., dem Lehrer von
Muslim in: Welt des Isl. 8/1962/25-34; Kahhäla IV, 232; Buh. Kayn. 298. h ä r i überliefert von ihm an 13 Stellen (s. Buh. Kayn. 227). E r starb

1. Sunan Köpr. 439 (ein Bd., 166 f., 725 H., s. M. Hamidulläh, a. a. 0 .). 230/845.
2. Seine Ahädit al-‘awäli gesammelt von A bu N u ‘aim Ah. b. ‘Al. b. Ibn Sa‘d V IP , 338-339; Buhäri, Ta^rih 111,2, 266; Ibn a. Hätim, Öarh
Ah. b. Ishäq a l - I s f a h ä n i (st. 430/1038) Zähiriya, mag. 83/2 (ίϊ. 27-38). I I I , 178; Ta^rih Bagdäd X I, 360-366; Qaisaräni, Rigäl 35$·, Dahabi,
3. 6uz' tasmiyat ma-ntahä ilainä min ar-ruwät '■an S. b. M., gesammelt Tadkira 399-400; Ibn Hagar, Tahdib VII, 289-293; Ibn al-‘Imäd,
von A b u N u ‘ a i m a l - I s f a h ä n i , Zähiriya, mag. 83 (19^-25·’, 6. Jh. H.), Sadarät \l, 68. - Zirikli V, 76; Kahhäla VII, 51.
101/15 (2063-218’’, 6. Jh. H.).
1. Musnad Kairo, Där, hadit 2240 (Teile I, II, III, 103ff., vor463 H.),
4. at-Tafsir benutzt a t - T a ‘ l a b i als Quelle für sein al-Kasf wa-l-bayän.
2240 (Teile IV, V, VI, 86 ff., 625 H.), eb. (ein andererTeil,453BL, 625H.,
A L -ijA T iB a l - B a g d ä d i besaß das Überlieferungsrecht seiner folgenden
Photo), eb. (Teile V II, V III, IX , 125 ff., 625 H.), eb. (Teile X, XI, XII,
Bücher: K . al-Cihäd, Muntahab kutub S. b. M ./i l-ahkäm, K . an-Nikäh, s.
X III, 144 ff., 625 H., s. Fihr. maht. 1, 100), Zähiriya, hadit 526 (ein Stück,
Masyaha Zähiriya, mag. 18 (127'’).
23 ff.), eb. mag. 89 {τβο^-τ^φ, 524 H.).
2. al-Hadit Köpr. 372/2, 3 (VIII, IX , ff. 34- 83. 615 H.).
39 . (= Br. S I, 257) A b ü ‘A l. N u ‘a im b. H a m m ä d b. M u 'äw iya
AL-HuzÄ‘i wurde in Marwarrüd geboren und lebte später in Ä g y p ­ 42 . Abu 1-H aitam H ä l id b. M ir d ä s as-Sarräg überheferte von
ten. E r überlieferte von S u f y ä n b . ‘U y a i n a , ‘A l . b . a l -M u b ä r a k ‘A l . b . a l -M u b ä r a k u. a. E r war ein zuverlässiger Traditionarier.
u. a.; von ihm überlieferten Y a h . b . M a ‘ i n , a l - B u h ä r i u . a. E r E r starb 231/845 in Bagdäd.
io6 H A D iT h a d it 107

Ta^Hh Bagdad VIII, 307-308. den Lebensum ständen und der Genealogie der Überlieferer. Aber
Ein Teil aus seinen Haditen Zähiriya, mag. 24/5 (54^-63^ 577 H.). man darf weder I b n S a ‘ d noch ihn als den ersten betrachten, der
85/3 (29^-34^ 6. Jh. H.). über die Lebensdaten der Traditionarier schrieb, wie dies Brock,
(s. Br. S) tut. I b n S a ‘ d bearbeitete ähnliche Bücher von a l -
43 . Abü Hafs ‘U. b. Z u r ä r a al-H adati at-Tarsüsi (verf. 228/842) W ä q i d i und a l - F a d l b . D u k a i n . Mindestens 80 Jahre früher be­
überlieferte von ‘IsÄ B. Y ü n u s al-KOfi (st. 187/802, s. Dahabi, gründete wahrscheinlich § u ‘ b a diese Wissenschaft (s. Ibn Hagar,
Tadkira 279-282) u. a .; von ihm überlieferten Müsä b. Härün b. ‘Al. Tahdib I V , 345). Y a h y ä soll eine Unzahl von Haditen abgeschrie­
(geb. 214/829, gest. 294/906) u. a. ben und eine sehr große Bibliothek hinterlassen haben. Er starb
Yäqüt, Buldän II, 220; Ihn al-Atir, Liibäb I, 285. 233/847 in Medina.

Nushat 'U. b. Z. Zähiriya, mag. 38/5 (62^-69·’, 7. Jh. H.). Ibn Sa'd VII®, 354; Buhäri, Ta^rih IV,2, 307; Ibn a. Hätim, Taqdima
314-319; Ibn an-Nadim 231 Ta'rlh Bagdad XIV, 177-187; Qaisaräni,
Rigäl 564; Dahabi, Tadkira 429-431; ders., Mizän III, 304; Ibn Hagar,
44 . Abü M. 'A l . b. *A u n al-H iläli al-H arräz hörte bei M ä l i k b . Tahdib X I, 280-288; Ibn al-‘Imäd, Sadarät II, 79-80. - Zirikli IX, 218;
A n a s u . a., von ihm überlieferten M u s l im , I hn a . d - D u n y ä u . a. Kahhäla. X l l l , 232; Buh. Kayn. 2g8.
Er starb 231/845, n. a. 232 H. I. at-Ta^rih wa-l-Hlal Zähiriya, mag. 112 (ff. 1-166, 610 H., s. al-‘Us
Ihn a. Hätim, 6arh 11, 131-132; Ta^rih Bagdad X , 34-36; Ihn Ha|;ar, 232), s. Isäba II, 372, ΙΠ , 665, 795.
Tahdib V, 349-350. e 2. Ma^rifat ar-rigäl Zähiriya, mag. i (I-II, 1^-42^, 6. Jh. H.), 39/1
(Teil I, ff. 1-39. 4 - Jh. H., s. al-‘Us 231), eb. hadit 387 617 H.).
Nusha {ahädit) Zähiriya, mag. i i o (232®-24I^ samä^ von 523 H.).
3. Ma^rifat ar-rigäl wa-sü’ älät Ibr. b. ^Al. b. al-öunaid al-Huttali (st.
um 260/874, s. Ta^rih Bagdad VI, 120) Saray, Ahmet III, 624/4 (29*’-56,
45 . Abu Y ah j'ä K ä m il b. T a l h a al-Gahdari al-Basri wurde 8. Jh. H.), 624/5 (63i>-85'5, 628 H.), Ankara, Saib 1557 (i4a-26*>, 732 H.).
145/762 geboren und lebte später in Bagdad. E r überlieferte von 4. Kaläm Yahyä b. M . f i r-rigäl {K. al-MagrüJün) Saray, Ahmet III,
624/6 (2ib-29a, 8. Jh..H.), Ankara, Saib 1557 (29^-36^, 732 H.).
M ä lik b. A n a s, ‘A l . b. L a h i'a u . a . ; von ihm überlieferten Abu
5. Cuz' min ta^rih Abi SaHd Häsim b. Martad at-Tabaräni 'an Yah. b.
Bakr b. a. d -D u n y ä , M ü sä b. H ä r ü n u . a. E r starb 232/846 in MaHn f i t-ta'-dil Saray, Ahmet III, 624/10 (86=·-87», 628 H.).
Basra. 6. Musnad in der Rez. von Abü Bakr Ah. b. ‘A. a l -M a r w a z I (st.
Ta^rlh Bagdad X II, 485-487; Ibn Hagar, Tahdib V III, 408-409. 292/905, s. 162) Zähiriya, mag. 38/12 (19 ff.).
7. lia d ii Zähiriya, hadit 330/2. mag. 38 (II, Ι5ΐ=·-ι69^, γ. Jh. H.), 120/5
Hadit Zähiriya, mag. 61 (i=^-io*’, 6. Jh. H.). (7oa_87b, samä‘ von 519 H., zusammen mit Ahädit Abi l-Yamän al-
Hakam b. Näfi'wa-Ahädit Abi Dauwäla).
46 . Abü Sa‘id ‘Isä b. Sälim as-Säsi U w Ais kam nach Bagdad.
Er überlieferte von ‘A l . b. a l - M u b ä r a k u . a., von ihm überliefer­ 48 . A bü Zuhair b. Harb b. Saddäd an-Nasä’i, ein
H a it a m a
ten A b ü Z u r 'a u . a. E r galt als zuverlässiger Traditionarier. A u f Traditionarier, w'urde 160/777 in Nasa’ geboren und lebte später in
der Reise nach Hulwän starb er 232/846. Bagdäd. E r starb 234/848.
Ibn a. Hätim, Öarh ΙΙΙ,ι, 278; Ta>rth Bagdad X I, 161. Buhäri, Ta’rih I I , 429; Ibn a. Hätim, 0 arh 1,2, 591; Ibn an-Nadim
230; Ta^rih Bagdäd V III, 482-484; Qaisaräni, Rigäl 153; Dahabi, Tad­
Radxt Zähiriya, mag. 104 6. Jh. H.). kira 437; Ibn Hagar, Tahdib III, 342-344; Ibn al-‘ Imäd, Sadarät II, 80;
Y ä fi‘i II, 193; H § . 1440. - Zirikli III, 87; Kahhäla IV, 186; Buh. Kayn.
47. ( = Br. S I, 259, I. τ) A bü Z ak ariyä’ Y a h y ä b. Μ α 'ϊν b. ‘Aun 303·
al-Murri, 158/775 geboren, hörte bei ‘A l . b. a l- M u b ä r a k , S u f y ä n K . al-’-Ilm Ch. Beatty 3491 (12 ff., 7. Jh. H.), Zähiriya, mag;. 94/16
B. ‘U y a in a , W a k i‘ u . a .; von ihm überlieferten a l - B u h ä r i , M us­ (i85'^-I94*’, 614 H.), 120 (la-io·’, 518 H.), gedr. Damaskus 1966.
lim, A bü D ä w ü d u . a. E r erhält allgemein das größte Lob wegen
seiner Zuverlässigkeit und seiner umfangreichen Kenntnisse von * N icht 233 wie bei Br.
io 8 H AD iT HADiT 109

49. Abu 1-H. ‘A li b. 'A l. b. G a'far a l -M a d i n i wurde 16 1/777 in 713 H.), hadit 802 (102 ff., 9. Jh. H., s. Fihr. maht. I, 103, 104), Zähi­
Basra geboren und zog nach B ag d ad . E r hörte bei S u f v ä n b. riya, hadit 287 (I, 287 ff., 725 H.), 288 (VII, VIII, 213 ff., 5 · Jh. H.),
289 (Teile X I, X II, 207 ff., 5. Jh. H., s. Fihr. maht. I, 103), 290 (I, 220ff.,
‘U y a in a , ‘A b d a r r a z z ä q b. Hammäm u. a . ; von ihm überlieferten
7. Jh. H.), 422 (II, 222 ff., 7. Jh. H., s. Fihr. maht. I, 103). - e Köpr.
a l- B u h ä r i u. a. E r w ar einer der größten Traditionarier seiner 440-444 (Bde. V -IX ), Murad Molla 588/1 (Teile I, 11, 375 ff., 6. Jh. H.),
Zeit. W ährend Y a h y ä b. M a 'in sich seiner K enntnisse der rigäl 589 (II, 300 ff., 7. Jh. H.), 594 (I, II, 374 ff., 648 H., vgl. Fihr. maht. I,
rühmte, erhielt ‘A li b. al-M adini das größte L ob wegen seines 103), 595 (II. 282 ff., 10. Jh. H.), 596 (V, 188 ff., 648 H.), 597 (VI, 181 ff.,
Scharfsinnes und seiner K enntnis der Hlal. E r soll etw a 200 Bücher 648 H.), 598 (VII, 281 ff., 648 H.), 599 (V, ff. 1-107, 1094 H.), 600 (XII,
X III, 356 ff., I I . Jh. H.), 601 (VIII, 267 ff., 1094 H.), Beyazit 1189
über verschiedene Them en verfaßt haben (s. Ib n H agar, Tahdib
(434 ff., 9. Jh. H., s. Fihr. maht. I, 104), 1190 (430 fi., 1170), Saray, Me-
V I I , 357). a l - B u h ä r i benutzt sie an 294 Stellen (s. Buh. Kayn. dine 290 (176 ff., 7. Jh. H.), 333-334 (323 ff·. 333 ff·. 1229 H., vgl. Fihr.
225). E r starb 234/849 in Säm arrä’ . maht. I, 104), Laleli 626 (I, 360 ff., 10. Jh. H.), Rabät 648 (II, sehr alt),
Ibn Sa‘d VII^, 308; Buhäri, Ta'rlh IIP , 284; Ibn a. Hätim, Öarh Tunis, Bibi. Nat. 3933, 3943, Bengal II, 68-69, No. 163 (207 ff., ii8o H.),
111,1, 193-194; ders., Taqdima 319-320; Ibn an-Nadim 231; Ta'Hh daraus ar-Radd ‘aläAhi Hanifa min al-Musannaf mit Urdu-Übers., Dehli
Bagdad X I, 458-473; Qaisaräni, Rigäl 356; Dahabi, Mizän II, 229- 1333. dagegen M. Z ä h id a l - K a u t a r i ; an-Nukat at-tarifa f i t-tahaddut
231; ders., Tadkira 428-429; Subki I, 366-368; Tagribirdi, Nugüm II, ^an rudüd Ibn a. Saiba ‘alä Abi Hanifa, Kairo 1365, aus dem Musannaf
277; Ibn al-‘Imäd, Sadarät II, 81. - Zirikli V, 118; Kahhäla V II, 132- Bde. I, IV, gedr. Multan, 1324. Θ
2. at-Ta^rih, über die Anfänge des Isläm, dessen Überlieferungsrecht
133; Buh. Kayn. 80-81.
a l -!Ha t i b a l - B a g d ä d I in Damaskus erhielt, s. seine Masyaha Zähiriya,
1. Tasmiyat auläd al-'asara wa-gairihim min ashäb Rasülilläh Zähi- mag. 18 (1272·), anscheinend erhalten Berl. 9409 (113 ff., um 1250 H.).
riya, mag. 27/3 (ff. 23-39, 606 H.), ab. 67 (ff. 68^-77·’, 609 H., s. al-‘Us © 3. K.al-Imän Zähiriya, hadit 279 (ein Sammelband 14 ff., 623 H.),
201-202), s. Br. G® II, 664. gedr. Damaskus 1966.
2. '■IM al-hadlt wa-ma'-rifat ar-rigäl Saray, Ahmet III, 624/25 (255a- 4. K . al-Adab Zähiriya, mag. 78/7 (ΐ37»-ι83ΐ>, η. Jh. H).
268^ 628 H., s. Fihr. maht. II, No. 743).
3. Seine Meinungen über die Basrenser Gelehrten, die von Yah. b. Ma'in
als Qadariten bezeichnet worden waren: Saray, Ahmet III, 624/21 51 . A b ü M . S a i b ä n b . F a r r ö h b. a. Saiba al-Basri wurde 138/
(22oa-226^ 628 H., Fihr. maht. I, 130) = MasäHl Zähiriya, mag. 40/9 755 geboren. E r überlieferte von Ö a r i r b. H äzim , H am m äd b. S a -
(2o6a-2II^ 520 H.). von ihm überlieferten
la m a ; M u s lim , A b C D ä w O d u. a. Er starb
236/850.
50 . (= Br. S I, 215, I f.) ‘Al. b. M . b. Ibr. b. ‘U tm än al-‘Absi al-
Ibn a. Hätim, öarh II,i, 357; Qaisaräni, Rigäl 215; Ibn Hagar, Tahdib
K üfi Abü B akr B. a . S a i b a wurde 159/775 geboren und lebte spä­
IV, 374-375; Dahabi, Tadkira 443- 444·
ter in Bagdad. E r überlieferte von 'A l . b . a l -M u b ä r a k , W a k i '
Seine Hadite wurden von Abü Bakr M. b . M. B. S u l . a l -B ä g a n d I
B. a l - G a r r ä h u. a. Von ihm überiieferten a l - B u h ä r i , M u s l i m ,
(st. 312/925) bearbeitet: Zähiriya, mag. 115 (IV, I82a-I95^ 596 H., mit
AbC D ä w ö d , I b n M ä g a u . a. E r w ar ein sehr bedeutender T radi­ Haditen von anderen zusammen).
tionarier seiner Zeit. Im Jahre 235/849 starb er.
Ibn Sa'd VI, 288; Ibn a. Hätim, iar/s 11,2,160; It>n an-Nadim 229; 52. T ä l Ot b . ‘A bbäd (?) as-Sairafi wurde gegen 150/767 geboren
Qaisaräni, Rigäl 259; Ta’rih Bagdäd X, 66-71; Dahabi, Müäw II, 71; und starb 238/852.
ders., Tadkira 432-433; ders., Duwal I, 104; Ibn Hagar, Tahdib VI, Buhäri, Ta'rih 11,2, 304 ! Ibn a. Hätim, öarh II,1,495; Dahabi, Mizän I,
2-4; Ibn al-‘Imäd, Sadarät II, 85; Ibn Katir, Bidäya X , 315; Tagribirdi, 475; Ibn Hagar, Lisän III, 205-206; Ibn al-‘Imäd, Sadarät 11,90; HH.
Nugüm II, 282. - Zirikli IV, 260; Kahhäla VI, 107; Buh. Kayn. 65, 67, 1178. - Kahhäla V, 31.
75. 208.
al-Hadit Zähiriya, mag. 67/1 (1043-109^, 6. Jh. H.).
I. al-Musannaf {al-musnad) Paris 5034 (XI. Bd., 197 f f . , 10. Jh. H.,
s. Vajda 513), Nur. Osm. 1215-221 (7 Bde., 218 ff., 228 ff., 231 ff., 140ff.,
53 . ( = B r. S I, 257, I . ζ) A bü Y a'qüb I s h ä q b. Ibr. b. Mahlad b .
139 ff., 181 ff., 189 ff., 1088 H.), Köpr. 438 (ein Teil, 311 ff., 7. Jh. H.),
Saray, Ahmet III, 498 (Teile I-V , 261 ff., 284 ff., 261 ff., 273 ff., 227 ff., R äh üyaal-H anzali al-Marwazi wurde 161/778 geboren und lebte in
738 H., s. Fihr. maht. I, 104), Kairo, Där, hadit 848 (letzter Bd., 179 ff.. N isäbür; später m achte er Reisen in verschiedene Städte. E r über­
HO Η A D IT h a d it III

lieferte von S u f y ä n b. ‘U y a in a , ‘A l . b. a l - M u b ä r a k u. a. V on ihm seinem V ater, v o n S u f y ä n b. ‘U y a in a , ‘A b d a r r a z z ä q b. Hammäm


überlieferten A h . b. H a n b a l, a l - B u h ä r i , M u slim u . a. E r w ar es, u. a . ; v o n ihm überHeferten M uslim , a t-T irm id i, Ihn M äga u. a.
der seinem Schüler a l - B u h ä r i em pfahl, au5 der so stark anw ach­ E r starb 243/858.
senden Zahl von H aditbüchern eine Zusam m enfassung zu m achen
Dahabi, Tadkira 501; Ibn Hagar, Tahdib IX, 518-520; Ibn al-‘Imäd,
(Ihn Hagar, Hady as-säri 4 -5 ; Buh. Kayn. 46). Ib n R ä h O y a wurde Sadarät X II, 107; Hadiyat al-'-ärifin II, 13. - Zirikli VIII, 3; Kahhäla
für einen der bedeutendsten Traditionarier seiner Z eit gehalten. X f l, 107.
Er rühm te sich, das riesige M aterial seiner B ücher so genau aus­ K . al-lmän Zähiriya, mag. 104 (233^-250*>, 5. Jh. H.).
wendig zu wissen, daß zwischen dem, was er ausw endig, und dem,
was er nach Büchern tradierte, keinerlei U nterschied sei (s. Ibn H a - 57 . ( = Br. S I, 258, I. Θ) H a n n ä d b. a s - S a r iy b. Mus'ab ad-Däri-
gar, Tahdib I, 216, 217). E r starb 238/853. m i a l-K ü fi, 152/769 in K ü fa geboren, war ein zähid und zuverlässiger
Buhäri, Ta^rih I.i, 379-380; Ibn a. Hätim, Garh I,i, 209-210; Ibn an- Traditionarier, der von ‘A l . b. a l-M u b ä r a k , S u f y ä n b. ‘U y a in a ,
Nadim I, 230; Abü Nu'aim, Hilya IX , 234-238; Ta'rih Bagdad VI, W a k I ‘ b. a l - G a r r ä h u . a. überlieferte. Von ihm überheferten a l -
345-355; Qaisaräni, Rigäl 28; Ibn a. Ya'lä, Hanäbila I, 109; Ibn IJall. B u h ä r i , M u slim , a t - T a b a r i u . a. E r starb 243/857.
(Büläq) I, 80; Dahabi, Tadkira 433-435; ders., Mlzän I, 85-86; Ibn al-
‘Imäd, Sadarät II, 89. - Zirikli I, 284; Kahhäla II, 228; Buh. Kayn. 252. Buhäri, Ta'rih IV,^, 248; Qaisaräni, Rigäl 557; Ibn al-Atir, Lubäb II,
102; Dahabi, Tadkira 507-508; Ibn Hagar, Tahdib XI, 70-71; Ibn al-
al-Musnad Kairo* I, 146, hadit 454 (Bd. IV, 306 ff., 630 H.), Zähiriya, ‘Imäd^ Sadarät ΙΪ, 104. - Zirikli IX , lo i; Kahhäla X III, 154.
‘ämm 9401 (9 ff., 6. Jh. H.).
1. K . az-Zuhd Garrett 1419 (98 ff., 531 H.).
54 . Abu 1-Farag M. b. Ah. I b n al -G öri starb 239/853. 2. Muntaqä min hadit Baqiy b. Mahlad wa-Hannäd wa-l-Färisi Zähiriya,
mag. 129 (225»-236»>, 7. Jh. H.).
Guz' fih i maglis min imlcTih Zähiriya, mag. 19 (ff. 38-42, s. Näsir 89).
58 . A b u 1-H . ‘A li b. H u g r b. ly ä s al-Marwazi aus Huräsän wurde
55 . H a l i f a b. H a i y ä t b. H alifa al-‘Usfuri at-Tam im i A b ü ‘A m r
154/771 geboren und lebte eine Zeitlang in Bagdad; dann übersie­
mit dem laqab ,,Sabäb” war ein muhaddit, H istoriker und Genea­
d elte er nach Marw. E r galt als ein zuverlässiger Traditionarier.
loge und stammte aus Basra. Von ihm überlieferten A h . b . H a n b a l ,
V on ihm überlieferten a l - B u h ä r i , M uslim u . a. Er starb 244/858.
a l - B u h ä r i , u . a. Manche Traditionarier hielten seine H adite für

schwach. E r starb 240/854, n. a. 230, 246 H. Buhäri, Ta’rih 111,2, 272; Ibn a. Hätim, Garh ΙΙΙ,ι, 183; Ta^rihBagdäd
X I, 416-418; Qaisaräni, Rigäl 354; Dahabi, Tadkira 450; Ibn Hagar,
Buhäri, Ta'rih II,i, 191; Ibn a. Hätim, Garh 1,2, 378; Ibn an-Nadim Tahdib V II, 293-294. - Zirikli V, 77; Kahhäla V fl, 57; Buh. Kayn. 229.
232; Qaisaräni, Rigäl 126; Ibn Hall. (Büläq) I, 215; Dahabi, Mtzän I,
312-313; ders., Tadkira 436-437; Ibn Hafar, Tahdib ΪΪ 1, 160-161; Ibn al-Hadit Zähiriya, mag. 53/3 {zg^-42'^, 7. Jh. H.), 89/11 (I8I“-I90^
al-‘Imäd, Sadarät II, 94; Sahäwi, IHän 117. - Wüstenfeld, Geschichts. 57; 6. Jh.· H.).
Rosenthal, History 321; Zirikli II, 361; Kahhäla IV, 108; Buh. Kayn.
248. 59 . H isäm b. ‘Am m är b. Nusair as-Sulami Abu 1-Walid, Tradi­
1. K . at-Ta^rih in der Rez. von B A Q iv B. M.A.HLAD, ein chronologisches tionarier und Qur’ änleser aus Damaskus, wurde 153/770 geboren.
zusammenfassendes Geschichtsbuch bis zum Jahr 232 H., welches sehr E r überlieferte von M ä l i k u . a .; von ihm überlieferten a l-B u h ä r i,
wahrscheinlich mit dem in den Quellen zitierten Ta‘rih az-zamän iden­ A b u D ä w ü d , a n -N a s ä ’ i u . a. Die Urteile über ihn lauten im all­
tisch ist, Rabät, Auqäf 199 (168 ff., 477 H.). gem einen positiv. E r starb 245/859.
2. Tabaqät ar-ruwät Zähiriya, hadit 544 (Teile I-V , 97 ff., 4. Jh. H.,
s. al-‘Uä 199-201, s. Fihr. maht. II, No. 302), eine Abschrift davon in Buhäri, Ta^rih IV ,2, 199; Qaisaräni, Rigäl 548-549; öazari, Gäya II,
Kairo, Dar, must. 475, s. Fihrist must. 258, Fihr. maht. II, No. 723. 354-356; Dahabi, Mizän III, 255-256; ders., Tadkira 451; Ibn Hagar,
Tahdib X I, 51-54; Ibn al-‘Imäd, Sadarät II, 109-110. - Zirikli IX, 86;
56 . Abu ‘AL M. b. Y ah . b . a . ‘U m a r a l - 'A d a n i ad-Daräwardi Buh. Kayn. 240.
war qädl in ‘Adan, lebte aber später in Mekka. E r überlieferte von Aus seinen Haditen: Zähiriya, mag. 60 (X, 125^-134^,6. Jh. H.), 63/11
112 HADIT HADiX 113

(153^-164% 6. Jh. H.), 85 (64^-92'^, 7. Jh. H.), 92/7 (77^-99b,7· Jh.H.), N a s ä ’i, Ib n M ä g a u . a. M an hielt ihn für einen zuverlässigen Tra­
die Hadite, die er von Mä l ik b . A nas überliefert, eb. 98 (578-61^ 559 ditionarier. E r starb 248/862.
H.). - Die Überlieferung des Abü Bakr M. b. Huraim (lebte noch 280/893)
von ihm Zähiriya, mag. 7 (1^-5^, 7 · Jh. H.). Uber seine Hadite: Ibn a. Hätim, Öarh III,j, 274; Qaisaräni, Rigäl 392; Ibn Hagar,
Muwäfaqät had.it Hisäm b. ‘Ammär mimmä wäfaqa riwäyat al-Buhärl Tahdib V III, 209-210; ders., Taqrib II, 97; T a^ birdi, Nugütn H, 329;
wa-Ahl Däwüd wa-n-Nasä^i wu-Ibn Mäga von Diyä’addin M. b. 'Abdal- Ibn al-‘Imäd, Sadarät II, 118.
wähid al-Maqdisi (st. 643/1245, s. Br. I, 398) Zähiriya, mag. 103 (35a- Hadit Zähiriya, mag. 66/2 (Teü II, 15=^-340·, 8. Jh. H.).
59i>, Ende fehlt, 8. Jh. H.).
Seine FawäHd zitiert Ibn Hagar, Isäba I, 114, IV, 270. 64 . ( = B r. S I, 2 5 7 ,1 η .-) A bü M. ‘A b d b . H a m id (n. a. ‘Abdalha-
mid) b. N asr al-Kissi aus K iss in der Nähe von Samarqand überlie­
60. Abü G a'far M. b. Sul. b. Habib al-Massisi L u w a in soll ferte von ‘A b d a r r a z z ä q b . H a m m ä m , A b ü D ä w ü d a t -T a y ä l is i
zwischen 130/747 und 140/757 geboren sein. E r überlieferte von u. a . ; von ihm überlieferten a l- B u h ä r i , M uslim , a t-T ir m id i u . a.
M ä lik , S u f y ä n b. ‘U y a in a , ‘A l. b. a l - M u b ä r a k u . a .; von ihm E r zählte zu den tiqät. E r starb 249/863.
überlieferten A b ü D ä w ü d , a n -N a s ä ’ i u . a. Man hielt ihn für einen Qaisaräni, Rigäl 337-338; Yäqüt, Btcldän IV, 274; Dahabi, Tadkira
zuverlässigen Traditionarier. E r starb 246/860, n. a. 240 H. oder 534; Ibn Hagar, Tahdib VI, 455-457 ; Ibn al-‘Imäd, Sadarät II, i2o;~HH.
245 H. in Adana. 453; Hadiyat al-'-ärifin I, 437. - Zirikli IV, 41; Kahhäla V, 66.
Buhäri, Ta'rih I,i, 98-99; Ibn a. Hätim, Carh 111,2, 268; Ta^rih Bagdad 1. al-Musnad al-kablr, daraus sind sehr wahrscheinlich Auswahlen er­
V, 292-296; Ibn Hagar, Tahdtb IX , 198-199; ders., Taqrlb II, 166; Ibn halten: AS 894 (204 ff., 1090 H.), Feyz. 548 (207 ff., 652 H.), 553/1 (ff.
al-‘Imäd, Sadarät II, 112. 1-3 1. 736 H.), Fäs, Qar. 159 (vor 855 H.), Bankipore V, 172, No. 252
(175 ff., 1310 H.), Berl. 1261 (141 ff., um 550 H.), Äsaf., hadit 862 (127
al-HadU Zähiriya, mag. 26/21 (274^-282^, 607 H.), eb. 67 (18^-371,
ff., 1335 H.). © Nur. Osm. 1231 (194 ff., 1153 H.), Köpr. 456 (176 ff.,
7 · Jh. H.). 7. Jh. H.), Zähiriya, hadit 275 (250 ff., 602 H.). Eine andere Auswahl:
at-Tulätiyät al-wäqi'-a f i muntahab al-Musnad AS 882/2 (ff. 10-21), Zähi­
61. Abü ‘Al. A h. b. Ibr. b. K a tir a d -D a u r a q i aus Bagdad wurde riya, hadit 248 (in einem Sammelband, 6 ff., 605 H.), eb., mag. i io (70'^-
168/784 geboren. E r überlieferte von Ism. B. ‘U l a i y a , Y a z i d b. 78b, von 531 H., udT. Ahädit ^awäl min musnad . . .), Kairo® I,
H ä r ü n u . a .; von ihm überlieferten M u slim , A b ü D ä w ü d , a t - 106, hadit 2024.
TiRMipi, Ib n M ä g a u . a. Er galt als zuverlässiger Traditionarier. 2. at-Tafsir zitiert in Isäba 1, 159, 1057, II, 22, 64, 257, III, 967,1052,
246/860 starb er. IV , 357·

Ibn a. Hätim, öarh I.j, 39; Ta^rth Bagdäd IV, 6-7; Ibn Hagar, Tahdib 65 . H u m aid b. M ahlad b. Q utaiba b. ‘A l. al-A zdi Abü Ah. B. Z a n -
I, lo - i i . - Kahhäla I, 142. g a w a ih aus N asä ging nach B ag d äd und Ä gypten . E r überlieferte
Musnad Sa‘d b. a. Waqqäs Zähiriya, mag. 37 (ιΐ7«^-ΐ38*>, 525 H.). v o n a n - N a d r b . S u m a i l , ‘A . b . a l -M a d i n i , A b ü ‘U b a id b. Salläm
u. a. V o n ihm überlieferten a l- B u h ä r i, M uslim , A b ü D ä w ü d , an -
62. A b ü ‘AI. a l-H u s . b. a l - H . b. H a r b a l- M a r w a z i lebte in N a s ä ’i u . a. D ie Urteile über ihn als Traditionarier sind allgemein
Mekka. E r war ein Schüler von ‘A l . b. a l- M u b ä r a k , überlieferte p o sitiv. E r starb 251/865, n. a. 247, 248 H.
aber auch von Y a z id b. Z u r a i ‘ , ‘A r . b. M a h d i u . a. E r starb 246/ Ta'rih Bagdäd V III, 160-162; Tahdib Ibn '■Asäkir IV, 460-461; Da­
860. habi, Tadkira 550-551; Ibn Hagar, Tahdib III, 48-49; Ibn £il-‘Imäd,
Ibn a. Hätim, öarh 1,2, 49; Ibn al-‘ Imäd, Sadarät II, i i i . Sadarät II, 124. - Zirikli II, 319; Kahhäla IV, 84.
K . al-Birr wa-s-sila Zähiriya, mag. 76 (22i'^-25i=·, 7. Jh. H.). 1. K . al-AmwälBurdur 183 (425 H., s. A. Ate?, §ark. Mecm. III, 181),Zä­
hiriya, hadit 223/2 (46ff., vor 481 H., s. Fihr. muht. 1, 548), s. IsäbaII, 293.
2. K . at-Targib zitiert Ibn Hagar in Isäba I, 833, II, 662.
63. ‘ IsÄ Β. H a m m ä d b. Muslim b. ‘A l. at-Tugibi al-Misri wurde
gegen 160/776 geboren. E r überlieferte von a l - L a i t b . S a ‘ d , ‘A l . b . 66. A b ü B a k r M. b . B a s s ä r b. ‘U tm än b. Däwüd al-‘Abdi al-
W a h b u . a .; von ihm überlieferten M u s l im , A b ü D ä w ü d , a n - B asri B u n d ä r wurde 167/783 in Basra geboren. E r galt als ein

8 Sezgin, Gesch. Ar. Sehr, I


114 HADIT HADIT 115

zuverlässiger Traditionarier; a l - B u h ä r i , M u s l im , A b u D ä w ö d u.a. ausgewählten Tulätiyät von A b u ‘I m r ä n ‘ I s ä b. ‘U. b. al-‘Abbäs as-


überlieferten von ihm. E r starb 252/866. Samarqandi Zähiriya, mag. 51 (30=-34’’, 7. Jh. H.), Köpr. 1584/14
(ff. 124-126, 633 H., vgl. Fihr. maht. I, 72); Guz' fih i muwäfaqät Musnad
Buhäri, Ta^rih I,i, 49; ibn a. Hätim, Öarh 111,2, 214; Ta^rlh Bagdad ad-Däriml Kairo* 1, 153, hadit 2024 (im Sammelband 6 ff., eine Abschrift
II, 101-105; Qaisaräni, Rigäl 435; Dahabi, Mlzän III, 30; ders., Tadkira aus dem Jahre 1351 H., s. Kairo, Sup-pl. I, 216).
511-512; Ibn Hagar, Tahdib IX , 70-71. - Zirikli VI, 277; Buh. Kayn.
264. 69 . ( = B r. I 157, 2. -) M. b. Ism. b. Ibr. b. al-Mugira a l -B u h ä r i
al-HadU Zähiriya, mag. 72/10 (I2I='-I29^ 5. Jh. H.). al-G u‘fi wurde 194/810 in Buhärä als Urenkel eines Iraniers namens
B ardizbah geboren. Seine Nisbe a l-ö u ‘fi geht auf seinen Urgroß­
67 . Abü ‘Ar. M u ’ a m m il b. Ihäb b. ‘Abdal'aziz ar-Raba‘i al- vater zurück, der ein K lient des jemenitischen Statthalters in Bu­
‘Igli aus Kirm än wohnte in ar-Ram la. A bC D ä w ü d , a n - N a s ä ’ i u .a . härä Ism. al-G u‘fi war. a l - B u h ä r i begann wie die meisten anderen
überlieferten von ihm. E r starb 254/868. berühmten Traditionarier sehr früh mit dem Studium des Hadit.
Ta^rih Bagdad X III, 181-183; Dahabi, Mlzän III, 221; Ibn Hagar, Im A lter von 16 Jahren begab er sich auf die Pilgerfahrt und hörte
Tahdib X, 381-382; ders., Taqrib II, 290; Ibn al-'Imäd, Sadarät II, 129; so bei den Gelehrten in Mekka und Medina. Danach ging er nach
Tagribirdi, Nugüm II, 343. Ä gypten. N ach i6jähriger Studienreise zu den bedeutendsten Zen­
Öuz' Kairo2 I, 108, hadit 1558 {20-5^, 8. Jh. H., Abschrift in Kairo, tren der Haditwissenschaft kehrte er als berühmter Gelehrter in
Siippl. I, 218). seine V aterstadt zurück. Später mußte er jedoch Buhärä verlassen,
da er sich weigerte, den Söhnen des Statthalters Hälid b. Ah. ad-
68. (= Br. I, 163, 5. -) A bü M. ‘Al. b. ‘Ar. b. al-Fadl a d -D ä r i m i Duhli Vorträge in ihrem Haus zu halten. Nach der Absetzung des
as-Samarqandi wurde 181/797 geboren. A u f seinen ausgedehnten Statthalters konnte er zurückkehren. E r starb 256/870 in Hartanak,
Reisen hörte er bei zahlreichen Traditionariern, darunter a n - N a d r zwei Parasangen von Samarqand entfernt.
B. S u m a il und Y a z id b . H ä r On . B ei ihm hörten M u s l im , A b u Seinen R uhm begründete al-ÖämV· as-sakih, was man nach einer
D ä w ö d , a t - T ir m id i , a n -N a s ä ’ i u . a., die auch von ihm überliefer­ gründlichen K ritik wohl als einen glücklichen Zufall bezeichnen
ten. Seine Zuverlässigkeit und seine umfangreichen Kenntnisse kann. Zwischen diesem Ansehen, das sich in den folgenden Jahr­
wurden allgemein anerkannt. Außer seinem Musnad, der ein sunan- hunderten immer mehr festigte, und der scharfen K ritik von einigen
Buch ist, soll er einen Tafslr und ein K . al-(jämi" verfaßt haben. E r objektiven Kommentatoren, die sie bei mehreren Stellen des Textes
übernahm das Am t eines qädi in Samarqand, trat aber seiner Fröm ­ üben mußten, ist eine breite K luft. Die moderne wissenschaftliche
migkeit wegen nach seiner ersten Am tshandlung zurück. E r starb Literatur, welcher dies vollkommen unbekannt zu sein scheint,
255/869. übernahm m it erstaunlicher Kritiklosigkeit die dem Buch zuge­
Ibn a. Hätim, öarli 11,2, 991 Td'rih Bagdad X , 29-32; Sam‘äni 218 a·'»; schriebenen Eigenschaften, welche nicht stimmen. Der größte Feh­
Dahabi, Tadkira 534-536; ders., Duwal I, 112; Ibn Hagar, Tahdib V, ler, der weitere nach sich gezogen hat, besteht darin, das Buch von
294-296; Tagribirdi, Nugüm III, 22-23; Ibn al-‘Imäd, Sadarät II, 130. - a l - B u h ä r i als erstes musannaf-Werk zu betrachten, welches zu
J. Robson, E P II, 159; Zirikli IV, 230; Kahhäla VI, 71.
dem Zw eck verfaßt worden wäre, „daß man sich mit Hilfe desselben
as-Sunan oder al-Musnad Leid. 1726 (285 ff-, 634 H., s. Voorh. 242), in jedem F iqh-K apitel und in jeder Fiqh-Frage zurechtfinde . . .”
Kairo^ I, 104, hadit 181, Rabat 46 (306 ff., s. Prov. No. 48) θ Murad
(s. G o l d z ih e r , M uh. Stud. II, 234). Eine Untersuchung der Ent­
Molla 579 (261 ff., 789 H.), Veliyeddin 824 (192 ff., 906 H.), Feyz. 525
(276 ff., 1105 H.), Köpr. II, 67 (224 ff., 605 H.), s. Weisweiler 50; O gedr. wicklung des H adit macht deutlich, daß die Sammlungen von a l -
lith. Cawnpore 1293, Haiderabad 1309, Dehli 1337 (am Rand von I hn B u h ä r i und seinen Zeitgenossen keinesfalls die Anfänge der mu-
T a im iy a s Muntaqä), Damaskus 1349, N a ‘ im ‘A t ä ’ , al-Hall al-mudallal saw«a/-Literatur darstellen, sondern vielmehr die Zusammenfas­
^ala d-D., an-Nisf al-auwal, Lucknow 1322. © Die aus den Sunan ad-D. sung von W erken, die in einer jahrhundertelangen Entwicklung
entstanden. N icht nur Haditbücher, sondern viele philologische,
1 Äsaf. 6 3 4 , had. 48 2 , 6 0 7 , 6 7 6 bei Br. ist zu streichen. historische und juristische Bücher scheint a l - B u h ä r i wahllos und
ii6 HADIT HADIT 117

ohne Harmonie verwendet zu haben, worüber sich später manche ersten autorisierten Überlieferer waren: i. A bu ‘A l . M. b. Yüs. b. Matar
Kommentatoren wunderten und es „Im m itationskrankheit” - 'ä/« a l - F ir a b r i (st. 320/932); 2. Ibr. b . Ma ‘ qil a n -N asaf I (st. 295/907);
3. Hammäd b. Säkir a n -N a saw i (st. 290/902); 4. Abü Talha Mansür
min at-taqlid (‘Aini, ^Umdat al-qäri V III, 677) - nannten. Auch im
b. M. b. ‘A. Β. Q a r in a a l -B azd a w i (st. 329/940); 5. Abü ‘AI. al-H. b. Ism.
Hinblick auf seine Isnade kann das Sammelwerk von a l- B u h ä r i b. M. a l -M ah äm ili (st. 330/941) 1. Der erste Kommentator des Sahlh,
keinen Anspruch auf Vollkommenheit erheben. E tw a einem Viertel a l -H a t t ä b i (st. 386/996), kannte nur die beiden ersten Rezensionen. Die
der Materialien fehlen die Isnade, was vom 4. Jh. H. an taHiq ge­ anderen scheinen schon in den ersten Jahrhunderten kein großes Interesse
nannt wurde. So verliert das Buch von a l- B u h ä r i viel vom Cha­ gefunden zu haben und in Vergessenheit geraten zu sein. Ein Vergleich
von Fragmenten, die in Quellen erhalten sind, zeigt, daß die Rezension
rakter eines Haditkorpus, und a l- B u h ä r i selbst erweist sich nicht
von a n -N a s a f i viel weniger Textschwierigkeiten und Unklarheiten auf­
als der Traditionsgelehrte, der, wie C a e ta n i [Annali dell’ lslam I, weist als die von a l -F ir a b r i . Sehr wahrscheinlich bevorzugten al -
15) behauptet, den Isnad zur Vollkommenheit entwickelte, sondern H a t t ä b i , A b u N u ‘ aim a l - I sfah äni (st. 430/1038) und al -H umaidi
als der erste, mit dem er in Verfall geriet. (st. 488/1095) aus diesem Grund die erstere als Original für ihre Kommen­
tare bzw. Bearbeitungen (s. Buh. kayn. 173). Trotzdem ist die Rezension
Ihn a. Hätim, Garh 111,2, 191: Ibn an-Nadim 230; Ta^rih Bagdad II,
von a n -N a s a f i aus Gründen, auf die wir hier nicht eingehen können (s.
4-34; Ibn a. Y a ‘lä, Hanähila I, 271-79; Ibn !Hall. (Büläq) I, 576-577;
eb. 174) von derjenigen a l -F irabris verdrängt worden. Diese beruht auf
Ibn al-Atir, Lubäb I, 231; Dahabi, Tadkira 555-557; Safadi, Wäfi II,
einem Original, das auf einen von Abü öa'far M. b. a. Hätim, dem Sekre­
206-209; Ibn Hagar, Tahdih IX , 47-55; Subki II, 2-19; Yäfi'i II, 167-
tär a l -B uh är Is , abgeschriebenen T ext zurückgeht, den a l -F irabri ein­
169; Ibn al-‘Imäd, Sadarät II, 134-136. - Wüstenfeld, GescÄicÄis. No. 62;
mal in Firabr im Jahre 248/862 und ein zweites Mal in Buhärä im Jahre
ders., Schaf. 44; Goldziher, Muh. Stud. II, 234-245; Brockelmann, EI^, I,
252/866 von a l -B uhäri hörte. Diese Vulgata muß sehr durcheinander
816-817; J. Robson, E P , I, 1296-1297; Zirikli VI, 258-259; Kahhäla
und kompliziert gewesen sein, so daß die ersten davon abgeschriebenen
IX , 52-54; Sezgin, BuM ri’nin kaynaklan hakkinda ara^tirmalar, Istanbul
Kopien stark voneinander abwichen (s. Ibn Hagar, Harfy as-säri 6). Im
1956.
7. Jh. H., als man sich ausschließlich mit den Textabweichungen inner­
Über a l - B u h ä r i : © i. Targamat al-B. = ? Ahhär al-B. von Samsad- halb der auf die Vulgata a l-F ir a b r is zurückgehenden Rezensionen be­
din a d -D a h a b i (st. 748/1348, s. Br. II, 46) in seiner Tadkira S. 556 er­ faßte, stellte ‘A. b. M. b. ‘Al. a l -Υ Ο ν ϊν ϊ (st. 701/1302) den uns vorlie­
wähnt, Tal'at,mag. 965/1 (1^8®·, 9. Jh. H.). - 2. Targamat al-B. von ‘A . b. genden T e x t her. Leider scheinen die anderen Rezensionen nicht mehr
‘Abdalmuhsin a d -D a w ä l ib i (st. 858/1454, s. Ibn al-‘Imäd, Sadarät VII, erhalten zu sein. Die erhaltenen Texte gehen in der Mehrzahl auf die
293) Zähiriya, hadit 285 (ff. 157-183, 849 H., Autogr., s. al-‘U §222).- Redaktion von AL-ΥθΝΪΝΪ und z. T. auf die Bearbeitungen vor al-Y O -
3. al-Fawffid ad-darärl von Ism. b. M. B. ‘A b d a l h ä d I a l - ‘A 6 l On i a l - Ν Ϊ Ν Ϊ zurück, dabei aber nur auf Rezensionen, die aus der von a l-F ira b ri
G a r r ä h i (st. 1162/1748, s. Br. S II, 422) „Bresl. Un./2” , Bankipore X II, geflossen sind und die uns zum Teil alle, aber zur Lösung von Text­
73, No. 735 (47 ff., 1151 H.). - 4. R. f l manäqib al-B. von Abü Bakr ‘Aq. b. schwierigkeiten leider nicht geeignete Varianten liefern. Das Schicksal
‘Al. a l - ‘A id a r Osi al-Yamani (st. 1038/1629, s. Br. II, 419) Bühär 454/3 von a l-Y O n in Is Originaltext, der sich in einer Istanbuler Bibliothek
(ff. 19-31). - 5. R. f i manäqib al-B. von Ah. b. ‘A . b. M. a l - B a s k a r I, befand und vom osmanischen Sultan ‘Abdalhamid nach Ägypten ge­
Schüler des o. g. al-Garrähi, Bühär 454/4 (ff. 32-45). - 6. Hayät al-B. schickt wurde, um dort publiziert zu werden, ist zur Zeit unbekannt. Die
von Ö a m ä l a d d in al-Qäsimi a d -D im a §q i (st. 1332/1914, s. Zirikli II, auf seiner Grundlage fertiggestellte Ausgabe Büläq 1313 hat anscheinend
131; Kahhäla III, 157), gedr. Saidä 1330. die Eigenschaften der Bearbeitung ziemlich gut beibehalten. In einer A b­
I. al-6ämi^ as-sahth,·. a l - B u h ä r i soll seine Traditionssammlung nach handlung erklärt a l -Υ Ο ν ϊν ϊ seine Arbeitsweise und Abkürzungen: ar-
seinem at-Ta‘rih dl-kabir und anderen Abhandlungen während seiner Rumüz Azhar I, 503, mag. 225 (ff. 103-105, 1172 H.), „Rämpür II,
16 Jahre dauernden Wanderung geschrieben haben (s. Ibn Hagar, 118” .
Hady as-säri 490) und danach seinen suyüh (Y a h y ä b . Μ α ' ϊ ν , st. 233/847, Zur Überlieferungsgeschichte s. YOs. b. al-H. b. Ah. b . ‘A bdalhäd I
‘A l i b . a l -M a d i n I, st. 235/849, A h . b . H a n b a l , st. 241/855) vorgelegt b. al-Mibrad (st. 909/1503, s. Br. II, 107), al-Ihtiläf bain niwät al-Buhärl
haben (s. Ibn Hair, Fihrist 95; Ibn Hagar, Tahdib IX , 54). Danach muß ^an al-Firabrl wa-riwäyät '■an Ibr. b. Ma'-qil an-Nasafi Kairo 23804
also al-öämi* as-sahih mindestens 23 Jahre vor dem Tod des Verfassers (106 ff., 1367 H., s. K. Suppl. I, 27); von ‘ Äbid b. ‘Al. as -Sindi al-Ma-
fertiggestellt worden sein. So konnten Tausende in Vorlesungszirkeln das dani (st. 1213/1898), Minhat al-bäri f i gam'· riwäyät al-B. Medina, Mah-
Buch (vollständig oder teilweise) hören (s. Ta‘rih Bagdad II, 9)^ Die
Füßen des Meisters gesessen und sein Werk nachgeschrieben. hätten” über­
setzt.
1 Vgl. Fück, ZDM G 92/61-62, wo er das Wort sami^a m it „Schüler zu 1 S. Q a s t a l l ä n i I, 38-39.
ii8
HADIT 119
HADIT

läm ‘ala l-B. Berl. 1193 (Teil II, 189 ff., ca. 800 H.); © Tal'at, hadit
müd 149 (s. S pies , ZDM G 90/1936/108); M. B e n C h e n e b , De.latra.ns-
mission du recueil des traditions de B. aux haUtants d’Alger in: Recueil de 486 (19 ff., 8. Jh. H.). ©
6. (= 4a. von S I) von M. b. ‘Al. b . M älik (st. 672/1273, s. Br. I, 298),
Mem. et de Textes en l’honneur du XIV® Congr. d. Or., Alger, 99-116;
Sawähid at-taudih wa-t-tashih li-muskilät al-ö. as-s. Zähiriya, hadit lo i,
J. FüCK, Beiträge zur Üherlieferungsgeschichte von B.s Traditionssamm­
mag. 39, Garrett 1350 (69 ff., unvollst.), Escur. 141 (66 fi., 775 H.), Tunis,
lung, ZDMG 92/1938/60-87; ders., Eine wichtige Handschrift der Tradi­
‘Abdal. II, 133, No. 389 (91 ff., 815 H.), Alex. Balad. 2005 (1302 H.),
tionssammlung des B., OLZ 41/1938/401-407; A. M in g a n a , An important
Äsaf. I, 640, hadit 247, Qar. 1438. © Veliyeddin 2959/1 (I-62^ 7. Jh.
Ms. of B .’s S., JRAS 1936, 287-292, und selbständig mit der Hrsg. eines
Fragmentes, Cambridge 1936; S ez g in , Buh. Kayn. 167-192. H.), Re?id 1117/5 (29^-68^, 1028 H.), Reis. i8o (58 ff., 821 H.), Bursa,
Hara99i 271/1 697 H.), Yale L-154 (32 ff., 13. Jh. H.), Bankipore
Über al-Ö. as-s.: I. G oldziher , Chatm al-B., Islam 6/1915-1916/214;
V,i, 40, No. 151 (109 ff., 691 H.), Rabat, Auqäf 133 (3. Teil, 8. Jh. H.),
0 . R esch er , Über Zahlensprüche in B., ZS 1/1922/203-212; ders., Kriti­
sche Bemerkungen zu Text und Übersetzung von B., MSOS 23-25, 1-17; Rabat I, 349, No. 951 (i‘>-42'’), eb. Kattäni 367 (119 ff.), Bagdäd, Auqäf
E. L. PROVEN9AL, La recension maghribine du S. al-B., JA 202/1923/209- 6581 (853 H., s. T a l a s 43); gedr. Allähäbäd 1319, hrsg. von M. F. A b d -
ALBÄQi, Kairo 1957. ©
233; A. G uillaum e , Some Remarks an Free Will and Predestination in
Islam, together with a Translation of the K . al-Qadar from the S. of al-B., 7. (= 23. von G.) von Ah. b. Ah. a l - K u r d I (st. 763/1362, s. Br. II,
JRAS 1924, 43-63. 201), al-'-Iqd al-gall f i hall iskäl al-Ö. as-s. Paris 2677 (ff. 49-102, 9. Jh.
Exemplare befinden sich in fast allen Bibliotheken arabischer Hand­ H., s. V a j d a 404).
schriften. Das älteste bekannte Exemplar ist ein Fragment von Mingana 8. (= 5. von S I) von M. b. Yüs. b. ‘A. al -K irmänI (st. 786/1384, s. Br.
225, eine Kopie von 370-390/980-999 in der Rezension von al -Marwazi, II, 165), al-Kawäkib ad-darärl Berl. 1194 (ein Bd., 167 ff., ca. 1000 H.),
einem Überlieferet von al -F irabri , publ. von Mingana , Cambridge 1936. Gotha 592 (2. Teil, 423 ff.), 593 (380 ff., letzter Teil, 827 H. voll.), 594
S. al-B. wurde in verschiedenen islamischen Ländern mehrmals hrsg.; die (236 ff., 1078 H.), Bodl. I, 90-91, Land. A. 79 (I, 503 ff., 960 H.), Land.
besten Ausgaben sind: Büläq, Guz’ 1-9 , 13 1 1-13 13 und die Ausgabe von H. A. 95 (IV, 240 ff.). Garrett 1351 (Teile I, II, 265 ff., 834 H.), Escur. 1461
Zihni, Istanbul 1315; die Leidener Ausgabe von Ludolf K r e h l, Th. W. (Teil IV, 244 ff., 869 H.), Murad Molla 507-512 (I-IV), Ragip 295 (Teil I,
JuYNBOLL, 4 Bde. 1908, ist nicht besonders gut; s. noch Sarkis I, 535-536.
491 ff.), 296 (Teil II, 555 ff.), Yeni C. 217 (Teil I, 297 ff.), 218 (Teil II,
Kommentare; i. von Ah. b. M. a l-H a ttä b i (st. 386/996), IHäm as- 278 ff.), 219 (Teil I, 225 ff.), 220 (Teil II, 177 ff.), 221 (I, 320 ff.), 222 (II,
sunan {oder al-muhaddit) AS 687 (187 S., g. Jh. H.), Feyz. 437 (399 ff., 285 ff.), AS 654-658, 659-662, 663-666, 667-670, Süleym. 227 (vollst.
563 H.), 261 (Teil I, 143 ff., 616 H.), 262 (Teil II, 199 ff., 7 · Jh. H.), 853 ff., 985 H.), 228 (II, 330 ff., 825 H.), 229 (III, 262 ff., 858 H.), 230
Bankipore V,i, 37, No. 150 (297 ff., 1133 H.)^. © Saray, Ahmet III, 393 (I, 183 ff., 898 H.), 231-233 (III, IV, V), K1I19 A. 239-242 (860 H.), Ban­
(Teil I, 197 ff., 7. Jh. H., Kat. II, 42), Kairo, Dar 21435b (Teile I, II, kipore V,i, 43, No. 153 (I, 369 ff., 1190 H.), Leipz. 307 (i. Bd., 224 ff.),
135 ff., 482 H., 146 ff., 7. Jh. H., vgl. Fihr. maht. l, 84, s. K. Suppl. I, 62), „Petr. AM. K. 935” , Tunis, ‘Abdal. II, 186, No. 1016-1017 (I- IV, 233 ff.,
Rabat, Auqäf, hädit 180. Θ 278 H.), Aleppo, ‘ütm . (ein Band, 1000 H., s. RAAD XII/474), Alger
2. (= la, ib, 33 von S I) von Abu 1-H. ‘A. b. Halaf b. ‘Abdalmalik 442-444 (3 verschiedene Bde.), Äsaf. I, 662, had. 29-31, 558-559, „Mösul
al-Qurtubi Ibn B a t t ä l (st. 449/1057) Garrett 1349 (Teil Π, 188ff., 9. Jh. I, 54, Pes. 49.” © §ehid A. 450 (880 H.), Esad 388, Laleli 548-551, Esma-
H.), Medina, Mahmüdiya 38 (Teil I, s. S pies , ZDMG 90/1936/108), „Fas, han 79-82, Damad Ibr. 339-340 (853 H.), Lala Ism. 40 (771 H.), Feyz.
Qar. alte No. 423” (Teil II, 776 H., s. RIMA V, 9). © Saray, Medine 230 425-430, Carullah 343 (860 H.), Hekim 225-228, Pertev 114-115, Nur.
(261 ff., 8. Jh. H, s. Kat. II, 42), Tal'at, hadit 856 (4 Bde., 248 ff., 252 ff., Osm. 885-893, Fatih 874-891, 936-937, 939“ 943, Bejiraga 473 (804 H.),
253 ff., 247 ff., 678 H., s. F. Sa iy id , RIMA III, 231), Azhar I, 514, No. §ehzade 10, Saray, Ahmet III, 385 (I, II, 282 ff., 397 ff., 8. Jh. H.), 386
(3837) 53105 (I, III, IV, 352 ff., 387 ff., 378 ff., 780 H.), Marrakesch, (I, II, 365 ff., 336 ff., 850 H., 852 H.), eb. Medine 226-228 (Ι-ΙΠ, 394 ff·,
Yüsuf. 485. © 301 ff., 320 ff., 896 H.), 229 (IV, 208 ff., 841 H.), eb. Revankö?k 228
©3. von M. b. Sa'id b. Yah. b . a d - D u b a it I al-Wäsiti (st. 637/1239, (I, 388 ff., 10. Jh. H.), 229 (I, 290 ff.), 230 (I, 254 ff., 9. Jh. H.), 231 (II,
s. Br. I, 330), Sarh muskil al-B. Feyz. 439 (Teil 1, 148 ff., 7 Jh. H.). Θ 394 ff., 8. Jh. H.), 232 (II, 44 ff., 8. Jh. H.), 233 (IV, 253 ff., 853 H., s.
4 · (= 3 · von S I) von Yah. b.Saraf a n -N a w a w i (st. 676/1278, s. Br. I, Kat. II, 43-47, Fihr. maht. I, 93), Atif 222 (828 H.), Veliyeddin 617-622,
394) Leipzig 306 (166 ff., um 900 H.), Kih? A. 243 (Teil I, 105 ff., 703 H., Rüstern P. 79-81, Yusufaga (Sül.) 133, Mehmedaga C. 54-61, Musalla
unvollendet, Abschrift vom Autogr.), s. noch Auszüge. Medr. 44-45, 47, Ist. Un. Bibi. A. 1772-1777, 1791, Bursa, Hara99i 197,
5. (= 4 .- v . Suppl.) von ‘Abdalkarim b. ‘Abdannür b . M unir al-Ha- 209 (I, 259 ff., 877 H.), 214 (283 ff., 876 H.), Ch. Beatty 3191/1 (39i «·.
labi (st. 735/1336, s. Ibn Hagar, Durar II, 398-399; öazari, Cäya I, 8. Jh. H.), Azhar I, 583-585 (mehrere Bände aus verschiedenen Exem­
402; Ibn al-‘Imäd, Sadarät VI, i i o - i i i ) , al-Badr al-munir as-säri f i l-ka- plaren), Taimür II, 149, hadit 289 (III, 865 H.), Tal'at, hadit 581, Alex.
Balad. 807 (999 H.), 1736b (986 H.), s. noch K. Suppl. II, 268, gedr. K.
^ Feyz. 2642 und Gairett 1349 bei B rock, sind zu streichen. 25Bde., 1935-1945. ©
120 HADIT HADIT 121

9. (= 6. - von S I) von M. b. Bahädur a z -Z a r k a §i (st. 794/1392, s. Br. 13. (= 10. V . G) von M. b . Ah. b . Müsä a l-K u fa iri (st. 831/1428, s.
II, 91), at-Tanqih li-alfäz al-G. as-s. Berl. 1195 (116 ff., 788 H., Autogr.), Sahäw i, Dau' V II, 111-112): al-Kaukab as-säri f i sarh ß/-i5. Berl. 1200
1196 (221 ff., 881 H.), 1197 (184 ff., ca. 1000 H.), 1198 (130 ff., ca. 1000 H.), (II’ 280 ff'., 823 H., Autogr.).
Paris 696 (141 ff., s. V a jd a 668), Br. Mus. 181, Add. 9503 (280 ff., 9. Jh. 14. ( = II. von G und Suppl.) von M. b. ‘Abdaddä’im Müsä al-Birmä-
H.), AS 682 (218 ff., 816 H.), 683 (293 ff.), 684 (230 ff., 809 H.), Alex., w i (st. 831/1428, s. Br. II, 95): al-Lämi‘ as-sabih ^ala l-G. «s-s. Nur.
Balad. 3671 g (893 H.), 1182b (823 H.), Bankipore V,i, 48, No. 158 (189 ff.), Osm. 845 (I, 438 ff., 12. Jh. H.), 846, AS 804 (I, 4980.), Tunis, ‘Abdal.
Leipz. 308 (273 ff., 837 H.), Tunis, ‘Abdal. II, 50, No. 550 (199 ff., 921 H.), II, 187, No. 1018 (I, 220 ff.), „Pes. 329” . - © AS 680 (I, 257 ff., 10. Jh.
551 (240 ff.), Escur. 1462 (229 ff., 817 H.), X502 (235 ff.), 1843 (293 ff., H.), Laleli 552 (250 ff., 752 H.), Damad Ibr. 325 (I, 394 ff., 10. Jh. H.),
812 H.), Rabat 297 (217 ff., s. Prov. Nr. 27), Aleppo, ‘Utmäniya (848 H., 326 (II, 382 ff., 10. Jh. H.), 327 (I, 211 ff., 886 H.), Ist. Univ. Bibi. A.
s. RAAD X II, 476), „Fäs, Qar. alte No. 361, 402, Pes. 374” . © Saray, 1789 (I, 177 ff·), 1865 (II, 280 ff., 885 H.), Saray, Ahmet III, 395 (I,
Emanet Haz. 672 (287 ff., 860 H., s. Fihr. maht. I, 70), Ahmet III, 373 365 ff·, 974 H.), 394/2 (Π, 213 ff-, 9· Jh. H.), 394/3 (ΠΙ, 239 ff·. 9 · Jh· H.,
(274 ff., 9. Jh. H.), 374 (374 9 · Jh- H.), 375 (298 fi·, 891 H.), 377 (232 ff., s. Kat. 11, 52-53), §ehid A. 451 (875 H.), Tal'at, hadit 767. O
897 H.), 378 (179 ff- 9 · Jh. H.), 402/1 (356 ff., 824 H., s. Kat. II, 46-50), @ 15. von Yah. b. M. b. Yüs. I bn a l -K irmäni (st. 833/1430, s. Sahäwi,
LaleU 554 (342 ff., 828 H.), §ehid A. 392 (885 H.), Feyz. 438 (863 H.), Dau' X , 259-261; Ibn al-‘Imäd, Sadarät VII, 207), Magma'· al-bahrain wa-
536, Nur. Osm. 742 (843 H.), Fatih 717-721, 1127 (820 H.), Hamid gawähir al-hibrain f l sarh S. al-B., eine Zusammenfassung der Kommen­
239/1, 240, Reis. 224/2, Yeni 177, Murad Molla 366 (298 ff., 837 H.), tare seines Vaters a l - K irm äni und von I bn a l -M ulaqqin Saray, Ahmet
Atif 411 (166 ff., 874 H.), Veliyeddin 612-616, M. Buhari 56 (821 H.), III, 402 (8 Bde., 356 ff., 372 ff., 372 ff., 328 ff., 329 ff., 329 ff., 297 ff.,
Ist. Un. Bibi. A. 1788, Manisa 266 (233 ff., 884 H.), Bursa, Hara99i 245, 297 ff., 829 H., Autogr., s. Kat. II, 50-52). Θ
ζ)orum 234 (245 ff., 1055 H.), Ch. Beatty 3074 (214 ff., 8. Jh. H.), Azhar 16. (= 39. von S I) von ‘A. b. Hus. b . ‘U rwa al-Masriqi al-Mausili
I. 434. had. 3153 (287 ff.), gedr. K. 1351. Dazu Hawaii von A h . b . N asr al-Hanbali (st. 837/1434, s. Zirikli V, 91; Kahhäla VII, 74): al-Kaukab
b. Ah. a l -B agd äd I (st. 844/1440, s. S ah äw I, Da«’ II, 233-239, I bn a l - as-särl Rämpür I, 106, had. 311 (210 ff.).
‘I m äd , Sadarät VII, 250-251) Köpr. 1591/5 (ff. 107-132, 873 H., s. Fihr. e 17. von Ibr. b. M. b. Halil Sibt b. a l- ‘A 0amI (st. 841/1438, s. Br.
maht. I, 80), Hawäsl von Ah. b. ‘A. B. H aö ar a l -‘A sqaläni (st. 852/ II, 67) : at-Talqlh li-fahm qäri’ as-Sahlh Saray, Ahmet III, 392 (I, II,
1448, s. Br. II, 67) Köpr. 1591/4 (77^-105*», 873 H., s. Fihr. maht. I, 80). 488 ff., 439 ff., 10. Jh. H., s. Kat. II, 54), Feyz. 435 (I, 824 H.), AS 689
10. (= 7. von S I) von ‘U. b. ‘A. b . a l -M ulaqqin (st. 805/1402, s. Br. (831 H.). Θ
II, 92): at-Taudih li-sarh al-Ö. as-s. Br. Mus. 1561, Add. 27510 (210 ff., 18. von M. b. Ah. b. M. I bn Marz Oq a l -H afid (st. 842/1439, s. Br.
831 H.), 1562, Add. 27511 (249 ff.), Berl. 1199 (Bruchstücke, ff. 227- S II, 345): al-Matgar ar-rabih 'ala l-G. as-s. Rabat, Kattäni 572 (II,
232, ca. 900 H.), Aleppo ,‘Utmäniya (4 Bde., s. RAAD X II, 474), Äsaf. 210 ff.).
I, 640, had. 388/9 (3 Bde.). - e Saray, Ahmet III, 390 (X, X I, 285 ff., ig. ( = loa. von Suppl.) von M. b. M. b. Yüs. as-Säfi‘i al-ManzilP
281 ff., 795 H.), §ehid A. 449 (220 ff., ca. 1000 H.), Feyz. 377-379 (250ff., (st. 852/1448, s. Sahäwi, Dau^ X, Taislr manhal al-qärP f i tafsir
253 ff·. 140 ff·. 791 H.), 380-392 (206 ff., 232 ff., 292 ff., 271 ff., 271 ff., tnuskil al-B. Escur. 1616 (120 ff., 846 H., Autogr.).
316 ff., 316 ff., 208 ff., 319 ff., 254 ff., 295 ff., 222 ff., 791 H.), Ist. Un. Bibi. 20. ( = 1 2 . von Suppl.) von Ah. b. ‘Ali. b . H aöar a l-‘A sqaläni (st.
A . 624 (871 H.), Kairo, Dar, hadit 18 (5 Bde., 9. Jh. H., s. Fihr. maht. 852/1448, s. Br. II, 67): Fath al-bärl Berl. 1203 (II, 268 ff., um 1050 H.),
l, 71), Bagdad, Auqäf 3012 (V.-VII., s. Ö. 'A w ä d , Sumer IV, 133), 1204 (199 ff., ca. 1000 H.), 1205 (123 ff., ca. 1000 H.), Leipzig 309 (II,
Rabat, Auqäf 133 (302 ff., 9. Jh. H., abgeschrieben von ‘A. b. Hagar fragm., 210 ff.), Paris 697 (VIII, 355 ff., lo o i H.), Br. Mus. 133,
al-‘Asqaläni). Or. 1269 (224 ff., 12. Jh. H.), Br. Mus. Or. 5389 (ein Bd., 319 ff., 12. Jh.
11. (= 8. von G) von ‘Ar. b. ‘U. b. Raslän AL-BuLQiNi (st. 824/1421, s. H., D L 18), Bol. 74, Escur. 1451 (XII, 355 ff., vielleicht Autogr.), 1452
B r. II, 112): al-Ifhäm limä j l Sahih al-B. min al-ihhäm (verf. 812 H.) (X V III, 160 ff., 921 H.), 1453 (IX. 286 ff., 857 H.), 1454 (X IX -X X V I,
AS 679^ (170 ff., 819 H.), © Konya, Yusuf. 5265 (134 ff., 9. Jh. H.), 209 ff., 9. Jh. H.), 1470 (letzter Bd., 180 ff., 891 H.), Yeni C. 210 (1,4 iiff.),
San‘ä’ 369 (210 ff., 828 H., s. F. S a i y i d , RIMA I, 202). Θ 2X2 (I, 369 ff.), AS 626-632 (7 Bde.), 634-653, Köpr. 316-321 (I-VI,
12. (= 9. von Suppl.) von M. b. a. Bakr ad-Damämini al-Mähki (st. 861 H.-868 H.), Süleym. 234-238 (I-V), Kih? A. 228-230, Damad Ibr.
827/1424, s. Br. II, 26): Masählh {οά. Sahih) al-Ö. as-s. Garrett 1352 490-500^ (I.-X II.), Tunis, Zait. II, 157-169, No. 918-972, Äsaf., hadit
(271 ff., 12. Jh. H.), Nur. Osm. 849 (333 ff., 984 H., s. Fihr. maht. I, 184), 49 (290 ff., 870 H.), 50 (268 ff.), 51 (286 ff.), 52 (257 ff.), Rämpür I, 100-
850 (347 ff·). Selimaga 192 (361 ff., 10. Jh. H.), Tunis, ‘Abdal. II, 198. No. 102, hadit 271-282, „Meshed IV, 62, 189, Pes. 223, Bat. Suppl. 77” .
1037 (329 ff.), 1038 (318 ff., 1315 H.), „Mösul 54, 113” . - ® Laleli 553 e §ehid A. 432-440, 441-444 (849 H.), 446 (904 H.), 445- 447. Da;mad
(320 ff., 892 H.). O Ibr. 312-317 (987 H.), 318-322 (1065 H.), Haci Mahm. 459, Carullah

1 N icht 479 wie bei Br. 1 Verb. bei Br.


122 HADIT HADIT 123

326-336, Fatih 900-925, Laleli 540-547, 3651/2, Reis. 189-194, Feyz. 23. von M. b. Fahraddin al-‘Abbäs a l -M ad ini (verf. 860/1455) Zähi­
399-407, AS 8-18, 37-41, Veliyeddin 593-595 (86o H.), Beyazit 1012- riya, ‘ämm 8783 (I, 860 H., Autogr.). Θ ,
1019, Musalla 46-51 (906 H.), Mahmud P. 86 (X, 293 ff.) 87 (I, 360 ff., 24. ( = 13 a. von G) von Ah. b. Ibr. b. M. b. Halil al -H alabi (st. 884/
822 H.), Yusufaga (Sül.) 122-132, Edime, Selimiye 1018-1030, Azhar I, 1479, s. Br. II, 70): at-Taudih li-l-auhäm al-wäqi^a f i s-SaJuh Kairo* I,
561-563 (mehrere Kopien), Kairo^ I, 133 (mehrere Kopien), s. Kairo, 125, hadit 1292 (I, Autogr.). θ Tal'at, hadit 519. ©
Suppl. II, 162, Alex. Balad. 1732b (1081 H.), Fäs. Qar. 100 (8 Bde., 25. ( = 14. von Br. S I) von Ah. b. Ism. b. ‘Utmän al-G öränI (st. 893/
899 H.), Rabat, Öilläwi 583 (Bd. I), eb. Kattäni 290 (I, 178 ff., vielleicht 1448, s. Br. II, 228); al-Kautar al-gäri ilä riyäd al-B. AS 686 (11,493 ff.,
Autogr.), s. noch Rabat, K at. I, 73, Käzimiya, s. RIMA IV, 241, gedr. 874 H.), Ragip 297 (743 ff., 1171 H.), Murad Molla 514 (602 ff., 944 H.),
Büläq, 14 Bde., 1300-1301, Kairo 1329, 1352. Θ „Qawala I, 146” . θ Saray, Ahmet III, 390 (I, 452 ff., 874 H., s. Kal. II,
Dazu Muqaddima udT. Hadyu s-särl Berl. 1201 (266 ff., 937 H.), 1202 71), Hamid 300. Θ
(341 ff., 1064 H.), Ind. Off. B l o i (270 ff., 9. Jh. H., s. L o t h 125), Br. Mus. © 26. von A b u l -B a q ä ’ M. b. ‘A. b. Halaf a l -A hmadi as-Säfi'i (verf.
181/2, Add. 9503 (eine Auswahl ff. 211-280, 9. Jh. H .)\ 1599, Or. 838 um 910/1504, s. Hadiyat al-'-ärifin II, 224): al-Bäri^ al-fasih f i l-ö. as-s.
(324 ff., 823 H.), Yeni 211 (192 ff., 832 H.), AS 625, 633, Escur. 1449 Feyz. 269 (248 ff., 1008 H.), Kairo, mag. 521 (ein Stück ff. 1-13, s. Kairo,
(184 ίϊ.), eb. 1450 (194 ff.). Θ Carullah 425 (838 H.), Ist. Un. Bibi. A. Must. 169). Θ
586, Musalla 52, Saray, Ahmet III, 400 (219 ff., 994 H.), 401 (268 ff., 27. ( = 15. von Br. S I) von Galäladdin a s -S u y ö t I (st. 911/1505):
888 H., s. Kat. II, 54-55), Ch. Beatty 3094 {279 ff., 888 H., abgeschrieben at-Tausih ^ala l-G. as-s. Yeni 178/1 (235 ff., 892 H.), K1I19 A. 196 (I,
von Ah. b. M. b. a. Bakr a l-Q a s ta llä n i), 3240 (222 ff., 880 H.), Yale, 233 ff., 10. Jh. H.), 197 (II, 239 ff., 10 Jh. H.), „Petr. AM Buch. 330” ,
L-38 (316 ff., Nemoy No. 670), Alex. Balad. 813b (827 H.), Auszug aus Äsaf., hadit 583 (411 ff., 1027 H.), Bankipore V,j, 58, No. 168 (284 ff.,
seinem Kmt. von ihm selbst: an-Nukat ^alä S. al-B. Azhar I, 634, hadit 983 H.), Berl. 1216 (ein Blatt, ff. 144-145), „Fäs, Qar. alte No. 440,450,
295 (161 ff., 1096 H.). Seine Widerlegung der Kritik von a l-'A in i an Fath Qawala I, 108, Dibäga, Gotha 253” ^. © Saray, Medine 262 (208 ff., viel­
al-härl: Intiqäd al-iHiräd Zähiriya, hadit 99 (240 ff., 11. Jh. H.), Suppl. von leicht Autogr., s. Fihr. maht. I, 71, Kat. II, 73), eb. Bagdad Kö?k 53
I b r . b . ‘A. as-§äfi‘i an-Nu‘mäni: Fath al-h. Escur. 1456 (V, 138ff.). (346 ff., ca. 1000 H., s. Kat. II, 72), Konya, Yusufaga 4792 (270 ff.
21. (= 13. von Br. S I) von Mahm. b.Ah. b. Müsä a l- ‘A ini (st. 855/ 891 H.), Azhar I, 435, had. 335 (197 ff., 960 H.). Auszug Rüh at-Tausih
1448, s. Br. II, 52): '■Umdat al-qäri Berl. 1206 (I, 503 ff., 956 H.), 1207 von ‘A. b. Sul. ad-Dimnati a l -B äöam 'aw i gedr. Kairo 1298. Θ
(III, 616 ff., ca. iio o H.), 1208 (ein Teil, 470 ff., ca. 1150 H.), 1209 (ein Teil, 28. (= 42. von Br. G.) von I sm ä ' il a l -G arräh i (der vor 915/1510 leb­
207 ff., ca. 1150 H.), Paris 698-700 (IV, V II, IX , 6330., 423 ff., 622 ff., te)*: al-IHäm bi-sarh ahädit saiyid al-anäm Garrett 1355 (ein Bd., 88ff.,
1196 H.), Ragip 300-305 (I-VI, 674 ff., 720 ff., 714 ff., 714 ff., 808 ff., 774 915 H.).
ff., 1153 H.), Yeni 213 (VI, 398 ff.), 214 (XIII, 206 ff.), 215 (IX, 285 ff.), 29. ( = 16. von Suppl.) von Ah. b. M. b. a. Bakr al -O astalläni (st.
216 (X, 261 ff.). Nur. Osm. 854-861, AS 671-678 (I-V III, ein compositum 923/1517, s. Br. II, 73): Irsäd as-säri Berl. 1210 (438 ff., ca. 1000 H.),
mixtum vom. 10. und 11. Jh. H.), Süleym. 238 bis (IV, 215 ff., 878 H.), 1211 (77 ff., ca. 1150 H.), Paris 701 (635 ff., 12. Jh. H.), 702-703 (2 Bde.,
Yahya Ef. 48-50 (I, II, III, 827 ff., 811 ff., 919 ff., 1241-1244 H.), Murad 610 ff., 610 ff., 13. Jh. H.), Ind. Off. 2659 (letzter Bd., 479 ff., 12. Jh. H.),
Molla 501-506 (I-VI), Selimaga 194 (1038 ff.), Escur. 1463 (II, 288 ff.), 1408 (Loth 127), Escur. 1457 (325 ff., 921 H.), Köpr. 322-325 (I-IV),
Bankipore V,j, 216-218, No. 466-474 (I-V III, 1307 H.), Tunis, ‘Abdal. Ragip 291 (I, 1308 ff. 1169 H.), 292-293 (I, II, 742 ff., 739 ff., 1107 H.),
II, 136-156, No. 825-917 (mehrere Exemplare), Bühär 37 (II, III, 233ff., 294 (811 ff., 1126 H.), Nur. Osm. 862-865, 866-869, 870-872, 873-878,
II. Jh. H.), Alger 448-459 (compositum mixtum), „Fäs, Qar. alte No. 879-884, AS 603-624, Kih? A. 231 (I, 531 ff., 12. Jh. H.), 232 (11, 511 ff.,
404-411, 42i-42_2, 432-436, 448-449, Pes. 237, 244” , Rämpür I, 97, 98, 12. Jh. H.), 233 (III, 555 ff., 12. Jh. H.), 234 (IV, 439 ff., 12. Jh. H.), 235
hadit 246-253, Äsaf. I, 646, hadit 32. © §ehid A. 452, Damad. Ibr. 328- (V, 352 ff., 12. Jh. H.), 236 (VI, 352 ff„ 12. Jh. H.), 237 (VII, 342 ff·.
332, 333-335 (880 H.), Hamid 276-278, 285-293, Feyz. 408-428, Reis. 12. Jh. H.), 238 (VIII, 356 ff., 1188 H.), Yahya Ef. 51-53 (I-III, 632 ff.,
196, 200-201, Carullah 337/1, 338-340 (845 H.), Veliyeddin 601-606, 663 ff., 675 ff., 13. Jh. H.), Süleym. 222-26, Tunis, ‘Abdal. II, 5-31, No.
Ch. Beatty 3297 (I, 262 ff., 871 H.), Kairo^ I, 132 (mehrere Exemplare), 434-508 (mehrere Kopien), Bankipore V,i, 60-66, No. 169-178 (ver­
Azhar I, 557-558 (mehrere Exemplare), gedr. Istanbul, 13 Bde., 1308- schiedene Bde., nicht besonders alt), Alger 460-473 (verschiedene Bde.,
1311, in 25 Bden. Kairo 1 3 4 8 Θ 12. Jh. H.),” Fäs, Qar. 349- 355. 422, Mösul 28,88,g,” Äsaf. 1, 606, hadit
Θ 22. von M. b. M. b. ‘A. an-N uwairI (st. 857/1453, s. ,Br. II, 113); 33-38, Rämpür I, 64, hadit 29-30, Manch. 800 (ein Teil, 179 ff., Auto-
TaHiq 'ala l-B. Ankara, Saib 2273 (150 ff., 12. Jh. H.). Θ
VAlger 446-447 bei Br. ist zu streichen. >· Berlin 9914 ist zu streichen.
2 Verb. bei Brock., übrigens muß „al-'-Odda von ‘A lä ’addln Abu I-H. Ά . b. 2 Verb. bei Brock., da auf Grund des Alters der Hds. der Verfasser als
Ibr. al-'A ttär” gestrichen werden. Dies ist eine Verwechslung mit der ^Umdat Ism. b. M. b. Öarräh al-'Aglüni, st. 1162/1748, s. Br. II, 308, nicht identifiziert
al-ahkäm von AL-GAMMÄ'iLi (s. Br, S I, 605, II, 100). werden kann.
124 HADIT HADIT 125

graph, s. Cat. No. 127). - © Saray, Ahmet III, 407 (6 Bde., 480 ff., 37. von Abü Yüs. Öamäladdin b. ‘Umar I bn H a san L a iy a (10. Jh.
540 ff., 548 ff., 430 ff., 611 ff., 511 ff., 1117-1118 H.), 408 (III, IV, 500 ff., H.): Bugyat as-sämi^ wa-l-qärl bi-sarh S. al-B. Kairo, Där, hadit 2089
1153 H.), eb. Revanköjk 234-237 (I-IV, 471 ff., 604 ff., 676 ff., 645 ff., (2 Bde., Autogr., Abschrift eb. 22947b, s. K. Suppl. I, 107), Veliyeddin
1118 H., s. Kat. II, 74-76), Ist. Un. Bibi. A. 2709 (432 ff., 904 H.), 2725 599 ( l ll, 362 ff.. 973 H.), 600 (IV, 340 ff., 974 H.).
(607 ff., ca. 100 H.), Veliyeddin 607-611, Meshed V, 350, No. 1904 (450 38. (= 29. von Br. S I) von Abü Zaid ‘Ar. b. M. b. Yüs. al-‘ Ärif al -
ff., 916 H.), Alex. Balad. 7 4 id (1181 H.), 1372b (Ι-ΙΠ ), Kairo^ I, 88 FÄsi (st. 1036/1626, s. Br. S II, 681); Tasnlf al-masämi'· li-ha'-dfawäHd al-
(verschiedene Ex.), Azhar I, 399-406 (verschiedene Ex.), Zaqäziq 2946 Öämi'· oder al-Hawäsi l-farida Rabät 198 (174 ff., 1244 H., s. Prov.
(s. RIMA 3/100), gedr. Lucknow 1876, Nawalkisor 1284, Büläq 1267, No. 30), gedr. Fäs 0. J. und 1307.
1275, 1285, 1288, 1304-1305, Kairo 1276, 1304-6, 1307, 1325-1326. 39. (= 31. von Br. S I) Pers. Kmt. Taislr al-qäri f l sarh S. al-B. von
Dazu ΉαΐΙ al-amänl f l taudih muqaäiimat al-Q. von ‘AbdalhädI a l- NO rulhaqq b. ‘Abdalhaqq al-Buhäri a s -§ äh 6 ah änäbäd I (st. 1073/
A byärI (st. 1305/1887, s. Br. II, 487) Lucknow 1869, Cawnpore 1284. © 1663) Bankipore X IV , 54, 56, No. 1195-1199 (I-V, 561 ff., 651 ff., 494 ff.,
30. (= 17. von Br. S I) von Z a k a rIy ä ’ b. M. al-A n särI (st. 916/1511, 288 ff., 13. Jh. H.), „Ind. Off. 2659, Pes. 356” , lith. Lucknow 1305, 5 Bde.
s. Br. II, 99): Tuhfat al-häri hi-sarh S. al-B. Nur. Osm. 847-848 (I-II, 40. (= 28. von Br. S I) von ‘Aq. b. ‘A. b. Yüs. a l -F ä s i (st. 1091/1680,
585 ff., 617 ff., 1154 H.), Tunis, ‘Abdal. II, 41-47. No. 530-532 (Ι-ΙΠ, s. Br. S II, 708) gedr. F e z 1307.
285 ff., 203 ff.. 195 ff., 1096 H.), 533-536 (I-IV, vollst., 1074 H.), 537-538 41. ( = 32. von Br. S) von M. Ya'qüb a l -B an bä n I (i i . Jh. H.): al-
(I-II, 336 ff., 330 ff., 1154 H.), 539-541 (I-III), 542 (I. 1024 H.),_543 Hair al-gärl Bankipore V,2, 218, No. 474 (I, 351 ff., 11. Jh. H.).
(IV, 1018 H.), 545-546 (I-II), „Fäs, Qar. alte No. 438-439. 442, Asaf. Θ 42. von ‘A l . b . S älim b. M. a l -B asri (st. 1135/1723, s. Br. S II,
I, 616, hadit 281, Bat. Suppl. 78, Gotha 2/253 (Dibäga)” . - Θ Kairo^ 1, 95, 521): Diyä' as-säri Nur. Osm. 851-853 (3 Bde., 444 ff., 332«., 730 ff·,
hadit 137 (II, III), 138 (II), 139, Bagdad, Auqäf 2473, 2774 (1181 H. 1 1 1 7 H., vielleicht Autogr.), Veliyeddin 596 (I, 595 ff., 1147 H.), 597
s. T a l a s 37), gedr. in 12 Bden., Kairo 1326, Auszug mit Glossen von Abu (II, 528 ff., 1150 H.), 598 (III, 442 ff·)· ®
1-H. M. b. ‘Abdalhädi as-Sindi (st. 1136/1723, s. Br. II, 391), gedr. 43· (= 30· von Br. S I) von Abü ‘Al. M. b. ‘Ar. b . Z akri a l -F äs I
Kairo 1300. Θ (st. 1144/1731, s. Br. S II, 692): al-Häsiya ^ala l-B. Rabät 241, 244 (2
31· (= 3 5 .- von Br. S) von Abu 1-H. ‘A. b. M . b. M . b. Halaf a l -M a n O f i Bde., 222 ff., 22 ff., s. Prov. No. 32-33)·
(st. 939/1532, s. Br. II, 316): Ma'-ünat al-qäri „Fäs, Qar. alte No. 451” . 44. (= 38. von Br. S I) von Ga'far b. Galäladdin M. Maqsüd ‘Ä lim
Θ Azhar I, 612, hadit 82 (I, II, 309 ff., 366 ff., 1130 H.), 429 (286 ff., Αέ-§ΑΗΪ (st. 1160/1747): al-Faid at-täri Äsaf., hadit 433-434 (252 ff.,
1090 H.). Θ 253 ff., 1292 H.). ^
32. (= 18. von Br. G) von M. B. ‘U. b. Ah. a s -S a f ir i al-Halabi (st. 45. ( = 31. von Br. S I) ein Sarh von M. S aih alisläm , Sohn von ‘Ab-
956/1549, s. Br. II, 99): Sarh Hddat ahädlt S. al-B. Berl. 1212 (560 ff., dassamäd ad-Dihlawi (st. in der 2. Hälfte des 12. Jh.s H.) Bankipore
1130 H.), Alex. Balad. 3031 g (1194 H.). © Azhar I, 530, hadit 624 (I, X IV , 62-63, No. 1108-1109 (431 ff., 516 ff., 1264 H.).
II, 364 ff., 358 ff., 1234 H.), eb., hadit 1697 (1029 ff., 1331 H.), Alex., 46. ( = 41. von Br. S I) von Ism. b. M. b . ‘A bdalhädi a l -‘A öl Oni (st.
Cämi' as-Saih 40 (651 ff., 11S9 H., s. ~Fihr. maht. I, 84), Mingana 938 1162/1749, s. Br. S II, 422), al-Faid al-gäri li-sarh S. al-B. Medina, Mah-
(547 ff., 12. Jh. H., Cat. No. 114), Bagdad, Auqäf 2617 (1131 H., s. T a ­ müd. 140 (6 Bde., s. S p ie s , ZDMG 90/1936/108).- © Saray, Medine 220
l a s 41). (I, 507 ff., 1243 H.), 221 (II, 667 ff., 1283 H.), 222 (III, 508 ff., 1243 H.),
Θ 33. von A bu l -W a q t I b r . b . Halil a l -H ala b I (nicht später als 10. 223 (IV, 650 ff., 1243 H.), 224 (V, 565 ff., 1243 H.), 225 (VI, 678 ff.,
Jh. H.; ist er mit Sibt b. al-'Agami s. No. 7 identisch?) Paris 2677 (ff. 1243 Ή.., s. Kat. Ϊ 1, 77-78). Θ
149-177, 10. Jh. H., s. Vajda 642). Θ 47. ( = 22. von Br. S I) von Yüs. E fen d iza d e ‘Al. b. M. al-Hilmi
Θ34. von ‘AbdarrahIm b. ‘Ar. b. Ah. al-'A bbäsi (st. 963/1501, s. Br. (st. 1167/1735, s. Br. S II, 653), Nagäh al-qäri U-Sahih al-B. AS 685 (I,
S II, 394): Faid al-häri f l sarh garib S. al-Buhärl Atif 529 (315 ff., 906H., 308 ff., 1125 H., Autogr.), Nur. Osm. 894-922,923-932, Yah. Ef. 54-64.
Autogr.), Ragip 298, 299, Hamid. 298 (456 ff., 1175 H.), 299 (489 ff.), © Fatih 844-873 (1125-1162 H., Autogr.), Hamid. 267-275, 279-284,
Saray, Ahmet III, 391 (udT. Dau^ as-säri f l sarJi S. al-B., aber dasselbe Veliyeddin 627, 628, 630 - 632, Haci M. 456/1-456/2, H. Hüsnü 229,
Buch 334 ff., 906 H., auch Autogr., s. Kat. II, 72). Θ Saray, Ahmet III, 384 (I, 370 ff-, H 37 H., s. Kat. II, 76).
35. (= 26. von Br. G., 40. von Br. S) von ‘Utmän b. ‘Isä b. Ibr. AS- 48. Von Abu n-Nagäh Ah. b. ‘A. al-‘Utmäni a l -Μαν ϊν ϊ (st. 1172/1759,
SiDDiQi al-Hanafi (st. gegen Ende des 10. Jh.s H.), Öäyat at-taudih Ind s. Br. II, 282), ad-Daräri f l sarli S. al-B. Zähiriya, hadit 711. Θ
Off. B 92 (375 ff., ca. 1000 H., s. Loth 129), B 100 (896 ff.), „Patna II, 445 49. ( = 27. von Br. G) von ‘U. b . M. ‘Ärif a n -N ahraw äl I (12. Jh. H.),
2221,1” » Äsaf., hadit 220 (ein Fragment, 23 ff., 1003 H.). - Θ Köpr. II al-Faid an-nahawi f l usül al-hadit wa-fahäris al-B. wa-sarh al-kitäbain
54 (486 ff.), Saray, Medine 247 (551 ff., 996 H., s. Kat. II, 76). O min auwal sahihih al-imän wa-l-Hlm Ind. Off. 2390 (313 ff., 12. Jh. H.,
^ 36. von I b r . b. ‘Al. as-Salmasi (lebte nicht später als 10. Jh. H.) s. Loth 131).
Sa al-Ö. as-s. Carullah 344 (I, 366 ff., 10. Jh. H.). 50. ( = 24. von Br. G) von Abü ‘Al. M. a t -T äw OdI b . SOda al-Murri
126 HADIT h a d it 127

(st. 1209/1795, S. Kattäni, Fihris al-fahäris I, 185-190), Zäd al-mugidd Vom Verf. Muqtadä wadHh gam‘ an-n . . . ilh. Br. Mus. 461, Add. 9681 (ff.
as-särl Br. Mus. 1482-1484, Add. 25331-25333 (I-III, 201 ff., 181 ff., 9 -12,10 . Jh. H.). O Dazu K m te.: a) vom Verf. Bahgat an-nufüs wa-tahal-
222 ff., 12. Jh. H.), Rabat 463 (164 fi., 1327 H., s. Prov. No. 31), Alger Uhä wa-ma'-rifat mä '■alaihä wa-lahä Berl. 1221 (IV, 242 ff., 760 H.),
474 (II, 215 ίϊ., 1158 H.), udT. al-Häsiya '■cilä 5 . al-B. gedr. Fäs, 4 Bde., München 117 (148 ff.), Paris 695 (II, 226 ff., 1106 H.), 5352^ (I, 207 ff.i
1327-1330. 1107 H.), Nur. Osm. 838-844^ K1I19 A. 245 (I, 249 ff., 1122 H.), 246
Θ 51. von H. A L-‘ Ä D A w i al-Hamzäwi al-Mäliki (st. 1303/1885), a n - (II, 261 ff., 1122 H.) 3, Br. Mus. 461/3, Add. 9681 (ff. 12-198, 997 H.),
Nür as-särl min faid S. al-B. gedr. Kairo 1279, am Rand des S. (s. Kat. 1595, Or. 839 (114 fi., 10. Jh. H.), Escur. 1504 (I, 197 ff.), Tunis, ‘Abdal.
Azhar I, 636). II, 39-41. No. 524-525 (I-II. 208 ff., 214 ff.), 526 (419 ff., vollständig),
52. von I b r . H. a l -M a u ö i (Zeitgenosse), Targamat al-gnz' al-auwal 527 (II, 235 ff., 1002 H.), 528 (II, 229 ff.), 529 (II, 252 ff,, 1107 H.),
min S. al-B., Kairo in: Magadlat al-Azhar. Rabät I, 54, No. 621 (I, ff. 31-209), 621 A (Frgmt. 10 ff., 1187 H.), „Jer.
53. von M. Anwar a l - K a §m Iri (Zeitgen.), Faid al-bärt 'alä S. al-B., Häl. 9, 20, Fäs, Qar. alte No. 443-6, Heidelb. ZS X, 74, Alger, 478,2-
gedr. Kairo 1938. 487, Alex. had. 49,4” , Alger, Gr. M. 51/2 (I, 12. Jh. H.), 52 (II, 253 ff.,
54. anon. Kmt. Azhar I, 534, No. hadit 1876 (399 ff.). 1029 H.), 53 (1, 139 if·, 1136 H.), 54 (1, 187 ff., 1065 H.). Θ Saray, Ahmet
55. anon. Rabat I, 70, No. 1084 (191 ff.). O III, 405 (II, 231 ff., 9. Jh. H.), 406 (I, II, 225 ff., 239 ff., 8. Jh. H., s. Kat.
56. (= 37. von Br. S I) anon. pers. Kmt. „Pes. 308” . II, 47-48), Veliyeddin 591 (I, 366 ff., 11. Jh. H.), 592 (II, 420 ff., 11.
Auszüge: © i. von A i y Ob b. ‘Al. b. M. b. Yüs. a l - F ir a b r i (dessen Jh. H.), Ankara, Saib 3798, Azhar I, 419-420 (10 Exemplare), Kairo*
Großvater der Schüler und Überlieferer von a l - B u h ä r i war; starb 320/ 1,93, hadit 105,788,863,106,32 m; G gedr. Kairo 1349,1936· θ Darüber
932, lebte also noch in der 2. Hälfte des 4. Jh.s H.), al-'-Awäll as-sihäh vom Verf. al-MaräH ad-dälla '■alä fadl muhtasar al-B. al-musammä hi-
Zähiriya, mag. 70/4 (6 ff.). Bahgat ilh. (der Verf. stellt darin Träume zusammen, durch welche die
2. von M. b. M. a l -M ar w a z i a l - K u Sm a ih ä n I (st. 3^9/999. s. Sam'äni Vortrefflichkeit seines Kommentars bekundet worden sei) Berl. 1223
484a, s. FüCK, ZDMG 92/1938/64-65), Öuz^jih i l-liadU al-mi^a al-muhraga (45 ff., iio o H.), Bankipore V,j, 69, No. 183 (37 ff., 1114 H.),Rabät I, 78,
min K . S. al-B. §ehid A. 539/3 (ii^-2i*>, 599 H.). No. 621 (ff. 1-22), Kairo® I, 145, hadit 575, Br. Mus. 461/4, Add. 9681 (ff.
3. von A b u l-Q . ‘A. b. al-H. b. M. b. ‘Ubaidalläh a l - Y a z d i (lebte noch 98-134, 10. Jh. H.), gedr. Kairo 1936.
488/1095), Irsäd as-säri ila htisär S. al-B. Bagdad, Auqäf 2796 (681 H., b) Km t. von ‘A. b. M. b. ‘Ar. AL-UöHüRi (st. 1066/1606, s. Br. II, 317)
s. Talas 34). Θ Feyz. 352 (255 ff., 1095 H.), Re=;id 127, Azhar I, 516-517, hadit 377
4. ( = I . von Br. S I) von ‘A b d alh aq q b. ‘Ar. b. ‘AI. a l-A z d i (st.
(370 if·). 381 (254 ff·. 1089 H.), 2504 (393 ff.), 2929 (137 ff.), 3042 (327 ff.,
581/1185, s. Br. I, 371) „Petersb. AM Κ 935” . 1157 H.), 3043 (397 ff., 1198 H.), 3175 (370 ff.), Kairo, Suppl. II, 66,
5. (= 3. von Br. S I) von Ah. b. ‘U. al-Ansäri a l - Q u r t u b i (st. 656/ No. 25332b (109 ff.), 25926b (561 H.).
1258, s. Br. I, 384) Kairo^ I, 85 hadit 44 (I, II), „Fäs, Qar. 441” . - ©Tal- c) von Ah. b. Ah. b. M. AS-SuöÄ‘i^ (st. 1197/1783, s, Br. S II, 445),
‘at, hadit 661 (I, 222 ff., 687 H.), CaruUah 346 (280 ff., 12. Jh. H.). G an-Nür as-särl ^alä matn muhtasar al-B. Taimür II, 152, hadit 235 (1250
6. (= la. von Br. S I) von Yah. b. Saraf a n -N a w a w I (st. 676/1278, s. H.), 466 (1252 H.), Kairo, Suppl. II, 66, No. 23556b (159’ff., 1255 H.). O
Br. 1, 394) machte zwei kommentierte Auszüge des S. von al-B.: a) TalMs d) Häslya von M. b. ‘A. A§-SANAWÄNi as-§äfi‘i (st. 1233/1817, Z ir ik u
sarh al-ahädit an-nabawlya wa-idäh hikamihä wa-stinhät ma^änlha l-häriza V II, 190) Paris 5095 (269 ff., 1271 H.), „Fäs, Qar. alte No. 43-46” . ©Kai­
wa-l-hafiya © Ankara, Saib 2281 664 H., Autogr.). - b) ® Tal- ro® I, I I I , No. 89m, Azhar I, 481-483 (17 Exemplare), gedr. Kairo 1274,
his &arh al-alfäz wa-l-ma^änl mimmä tadammanahü S. al-B. Saib 2281/2 1285, 1286, 1304, 1314, 1317, 1325, 1326, 1327, 1332, 1347, 1353. Θ
(50®-ι48*>, 664 H., Autogr.). O e) von M. ‘Abbäs ‘A. Hän at-TaHlq al-fahrl gedr. Indien 1314.
7. (= 2 . von Br. S I) von ‘Al. b. Sa'id b . a . Ö a m r a al-Azdi (st. 699/1300, 8. ( = 4 . von Br. S I) von Abu l-‘Abbäs Ah. b. Ah. a§-§ar6i az-ZabidI
s. Br. I, 372), öam'· an-nihäya bi-ha^d al-hair wa-l-gäya Kairo® I, (st. 893/1488, s. Br. II, 190, ZiRiKLi I, 87), Tagrld as-sarlh (mit Weglas­
109, hadit 162-164, 921, 1113, 1595, 1668, 1775-1779. 52m, 36, sung der Isnäde und in neuer Anordnung) K1I19 A. 188®(243 ff., 889 H.),
hadit 1352 (ein Stück), „Jer. Häl. 9, 18” , Rabat 12 (39 ff., 1064 H.), Selimaga 152 (151 ff., 1038 H.), Bankipore V,i, 70, No. 184 (145 ff.,
224 (99 ff., 14. Jh. H., s. Prov. No. 35-36), Bankipore V,i, 67-68, No. 1039 H.), „Jer. iiäl. 10, 31, Qawala I, 103” . © Damad Ibr. 278/1 (i-
180 (32 ίϊ.), i8 i/ i (ff. 1-28), Alger, Fagn. 478-480, Tanger Gr. M. 1,4, II, 07*>, lo o i H.), Feyz. 281 (184 ff., 1057 H.), Hamid. 220 (179 ff., 889 H.),
97,27, III, 23, IV, 19, Äsaf. I, 666, hadit 646 (943 H.), „B at. Suppl. 76,
Rämpür II, 117,438” . “ ® Saray, Revan Köjk 245/1 (I^ 34^ ^ 4 9 H.,
1 N ich t 5351 wie bei Brock.
vgl. Kat. II, 41), §ehid A. 402 (ff. 1-25, 750 H.), Iskilip (Süleym.) 1189
- N ich t 845-846 wie bei Brock.
(73 ff., 13. Jh. H.), Ragip 351 (103 ff.). Ist. Un. Bibi. A. 5147, Azhar I, 3 Dam adzade 34, 314 ist zu streichen.
473-475 (37 Exempl.), Bagdäd, Auqäf 2830-2831 (s. T a l a s 250), Alex. ■' N ich t as-S i|ä‘i wie bei Brock.
Balad. 1864 (1261 H.), gedr. Kairo 1286, 1302, 1321, 1349. Darüber: “ N ich t 189 wie bei Brock.
Ι2 δ H A D IT
h a d it 129

Kairo^ I, 94 (6 Exemplare), Azhar I, 421-423 (5 Exemplare); gedr. Büläq 9. Jh. H., Photo einer Kopie in Köpr., s. Fihr. maht. I, 85), Tunis im
1287, Kairo 1312, 1322, 1323, 1335, türk. Übers, von A hmed N aim , die Privatbesitz von H. Husni ‘Abdalwahhäb. - c) von Ibn H aöar a l- ‘As-
beiden ersten Bde. Istanbul, 1928, fortgesetzt von Kamil M iras 1939 ff. Θ QALÄNi (st. 852/1448, s. Br. II, 67) Saray, Ahmet l l l , 1541
Dazu Kmt. von ‘Al. b. Higäzi b. Ibr. a s -§ ar q äw i (st. 1227/1812, s. Br. Kairo, Dar, hadit 2127. Θ - d) von ‘Ali a l- Q ä r i’ a l-H a r a w i (st. 1014/
II, 480), al-Fath al-muhtadi bi-sarh muhtasar az-Zahidi Tunis, ‘Abdal. II, 1605, s. Br. i l , 394), TaHiq ^alä Jul. al-B. §ehid A. 1841/2 (102^-125»,
169-170, No. 973-975 (I-III, 365 ff., 309 ff., 300 ff., 1309 H.), Medina, l o i o H., Autogr.). - e) von Ah. b. Ah. b. M. a l - ‘Agami al-Wafä’i (st.
Mahmüd. 147 (s. S pies , ZDMG 90/1936/108). ©Re§id A. 148-151 (425 ff., 1086/1675, s. Br. II, 308) Köpr. 298 (29 ff., 1082 H., Autogr.), Tunis, ‘Ab-
432 ff., 326 ff., 378 ff.), Alex. Balad. 2458 g (1295 H.), Kairo* 1, 134, hadit dal. i l , 128, No. 809 (20 ff., vielleicht auch Autogr. 1080 H.), ,,Bat. Suppl.
227,1275, Azhar I, 564-565 (5 Exemplare), gedr. Kairo 1320,1330,1338, 79 ” mit Hindustani-Interlinearversion und Kmt. lith. Delhi 1298.
1345, 1936, 1958. O Kmt. von S iddiq H. Hän (st. 1307/1888, s. Br. II, Θ Azhar I, 437, hadit 2536 (25 ff., 1301 H.), Kairo* I, 125, mag. 200. Θ
503), ^Aun al-bärl gedr. am Rande des Nail al-autär von as -S a u k ä n I Bü­ f) von Radiyaddin Abu 1-Hair ‘Abdalm aöId Hän Τ ο ν κ ϊ, Mu^allim al-
läq 1297, Bhopal 1299, I 3° 7· ® Auszug aus dem Tagrld: al-Muhtär ilh. qäri^ Agra 1261. - © g) von Säh b. al-H ag& Hasan Kairo* I, 125,
von ‘Al. b. Higäzi as -§ arqäw I Kairo 1954-1955, 1958· O No. 80m. - h) von M. b. ‘A. a r -R a b ä tI (st. 1358/1939), as-Sirr as-säri
9. ( = 5 . von Br. S I): al-Kaukah as-säri fi htisär al-B. von Abü ‘A. M. min tiilätiyät al-B. Fäs, lithogr. - i) von ‘A bdassakO r b. ‘Abdattauwäb,
b. ‘Isä b. ‘Al. B. H arz Oz (st. 960/1552, s. Näsiri, Istiqsä III, 13) Rabät In'-äm al-munHm al-häri Kairo 1939. O
240 (237 ff., 1294 H., s. Prov. No. 29).
Θ 10. al-Kaukah ad-durri f i htisär al-B. anon. Alex. Balad. 821 b B ; Uber seine Rubriken und Kapitel;
© a) von Abu l-‘Abbäs Ah. b. M. b. Mansür b . a l-M u n ir al-Isk a n -
(1134H.). ' ■
d a r i (st. 683/1284, s. Br. I, 416), K . al-Mutawäri "-alä tarägim al-B.
11. von Y a h y ä b . M. (verf. 1300 H.), Talhis min talMs '■ala K . al-G.
B e yazit 11 15 (113 ff., 8. Jh. H.). - b) von Mustafa b. M. al-Qastamüni
as-s. Alex. Balad. 4488 g (1301 H.) Θ
(verf. 981/1573), Sarh awüHl S. al-B. Kairo, Suppl. II, 14, No. 20707 b
12. (= 8. von Br. S I) Cawäkir al-B. (700 ausgewählte Traditionen
(68ff., 981 H.). - c) von Abu 1-H. M. b. ‘Abdalhädi as-Sindi al-Atari
mit Kmt.) von M ustafa M. ‘U m ära , Kairo 1341.
(st. 1136/1723, s. Br. II, 390), al-FawäHd al-muta'-alliqa bi-Sahih al-B.
13. (= 9. von Br. ’s I) Zubdat al-B. von ‘U. D i y ä 'a d d in , K. 1330 mit
(über seine Rubriken) Kairo, Suppl. II, 194, No. 20724b (154 ff., 1275
türk. Ubers. 3 Bde., Ist. 1341.
H .). © - d) von W a l iy a l l ä h Ah. b. ‘Abdarrahim a d -D ihlaw I (st. 1176/
© 14. al-Alf al-miihtära min S. al-B. von ‘A b d a s s a l ä m M. H ärO n
1762, s. Br. II, 418) © Bankipore V,j, 66, No. 179 (i7off.); ® gedr. Hai-
Kairo 1959 ^ Θ
daralsad 1321. - © e) von einem gewissen Q ä ’ id (verf. 1225/1810),
Fihrist ahwäb S. al-B. Ist. Un. Bibi. A. 2x70 (151 ff., 1225 H., Autogr.). -
Sonstige Bearbeitungen;
f) von H us. Β. Säum as-Sabäsi (lebte noch 1299/1882, s. Kahhäla IV,
A: at-Tulätiyät, die dreigliedrigen Traditionen des Sahih al-B., deren 11), i?. f i dikr ^adad mä warada min al-ahädit f i abwäb al-B. Tal'at, hadit
erste Zusammenstellungen uns unbekannt sind. Man darf sie jedoch nicht 667 (6 ff., I I . Jh. H.). - g) von ‘A b d assaiyid M. an -N aggä r Mufti d-
als Bearbeitung von a l - B u h ä r i betrachten. Anonyme (nicht identisch): D iy ä r at-Tünisiya: Tahrir '■alä k. al-Hlm min S. al-Imäm al-B., gedr.
Berl. 1620 (ff. 1-4, 949 H.), 1621 (ident., ff. 37-41, ca. 1150 H.), „Petersb. Tunis 1325. - h) ‘A b d arrah im ‘A n b ar, Hidäyat al-häri ilä tartih ahädU
AM Buch. 333, Pes. 439” . - © Esad 3547/1 (1-4^, 13· Jh. H.), Hamid. al-B. (in alphabetischer Ordnung nach den Uberlieferern) Kairo 1340,
1456/6 (235'>-24oa, 879 H.), Ch. Beatty 35^9/7 (if· 39- 44. §79 H.), Alex., 2 Bde. ©
Balad. 2569 (896 H.), Bengal 177 (4 ff., 874 H.), Azhar I, 438, Kairo*,
I, 115, Kairo, Suppl. I. 198, No. 21606 z (ff. 53-54, 1205 H.), Bagdad, C : Gebräuche beim Lesen des al-Cämi'· as-S. usw.
Auqäf 3537/11, s. Talas 329. Θ © a) K . Tultfat al-qäri^ Hnda hatm al-B. von Abü Hämid M. al -Q udsi
Kommentare, kommentarische Bearbeitungen: a) von M. b . I b r . b. Ibr. as-Säfi‘i( s t .888/1483, s.B r.11,132) Ankara,Saib3732 (ιι·8'>-ΐ2ΐ*>,929 H.).
al -H adrami (st. um 777/1375, nach dem K at.; ich selbst habe es nicht b) '■Umäat al-qäri'wa-s-sämi'· f l hatm as-S. al-gämi^ von M. b. ‘Ar. b.
feststellen können. Ist er identisch mit M. b . I b r . a l -H a d r a m i , st. 609/ M. a s -S a h ä w i (st. 902/1497, s. Br. II, 34) Kairo* I, 132, hadit 329 (i7ff.,
1212? - s. I bn a l -A b bär , Takmila 300-301), al-FawäHd al-marwlyät f i 879 H., s. Fihr. maht. I, 88).
fawä'id at-tulätlyät Alger 475 (94 ff., 758 H.). - e b) von M. b . ‘A b d a d - c) at-Tiräz li-l-qärt yaum hatm S. al-B. von C a lä la d d in Ah. b. gairad-
dä ’ im b. Müsä (st. 831/1428, s. Br. II, 95) Kairo, Dar hadit 2127 (23 ff., din a l -K a r a k i (st. 912/1506, s. Kahhäla I, 218) Kairo, Siippl. II, 115,
No. 23340b (ff. 1-28, 983 H.). '
^Bemerkungen zu den Auszügen aus dem Sahih: a) Der als No. 6 von d) Bidäyat al-qäri f i hatm S. al-B. von M. B. S ä u m b. ‘A. a t -T a b a -
Brock, angeführte Auszug des ‘Al. b . a. IjCamza ist zu streichen. Es handelt LÄwi (st. 966/1559, s. Kahhäla X, 17) Gairett 1353 (9 ff., 12. Jh. H.). Θ
sich um öam^ an-nihäya (No. 7) von ‘Al. b . a . Ö a m r a . - b ) Der als No. 7 an­ e) Ädäb {Diräh) al-qäri '■alä auwal bäh al-B. von ‘A. a l -Q ä r i ’ a l -H a -
geführte an-Nür as-säri ilh. ist kein Auszug, sondern ein Km t. RAWi (st. 1014/1605, s. Br. II, 394) Berl. 1213 (ff. 41-43, 1175 H.), Mün­

9 Sezgin, Gesch. Ar. Sehr. I


130 H A D IT HADIT 131

chen 886 (ίϊ. 193-194, i i 8 i H.), Manch. 414 (77-81, s. Cat. 781). ® Reis. 852/1448, s. Br. II, 67) behandelt dasselbe Thema wie d) Saray, Ahmet III,
1146/14, 1201/9, Damad Ibr. 298/10. 381 (378 ff., Autogr.), Azhar I, 432, hadit 2405 (254 ff., 845 H., Abschrift
i) at-Taudih f i hatm ahädit al-Ö. as-s. von ‘A. b. Ah. b. M. b. Hälid des Autogr., handschriftliche Bemerkungen des Verf., s. Fihr. maht. I,
al -H azragi (st. 1033/1623) Taimür ΪΙ, 145, must. 135 (S. 229-266, s. 68), zu weiteren Exemplaren s. Br. II, 68.
Kairo, Must. 187). i) Cäyat al-maräm f i rigäl al-B. ilä Saiyid al-anäm von M. b. Däwüd b.
g) Hatm al-öämi'· as-s. von ‘A bdassaläm b. Mahm. b. M. b. M. al - M. a l -B ä zil I (.st. 925/1519, s. Br. II, 99) Beyazit 1209 (249 ff., 888 H.),
‘A daw i (verf. 1033/1623) Kairo, Dar, must. 335 (ff. 1-13. 1033 H., Feyz. 1495-1496 (319 ff., 333 ff., 950 H.), 1497 (462 ff., 1013 H.), Nur.
Autogr., s. Kairo, Must. 219). Osm. 821 (506 ff., 1136 H.), Ragip 345 (274 ff., 13. Jh. H.), 346 (284 ff.,
h) Durüs f i l-kaläm '■ala l-Ö. as-s. von M. b. ‘Ar. Ibn Zakariyä’ AL- 961 H.), s. W e is w e il e r , No. 109, Edime, Selimiye 1235 (469 ff.), Azhar
G azzI (st. 1167/1756, s. Br. II, 309) Taimür II, 148, hadit 249 (vielleicht I, 359 hadit 128 (356 ff., 309 ff., 949 H.). Θ
Autogr.).
j) Sahih al-B. wa-asäniduhü von Abü M. ‘Al. b . Sälim a l -B asri (st.
i) K ä ß al-qäri li-Sahih al-B., Fihrist der Kapitel, von B ahä ’ a d d In b .
1134/1721) Garrett 1354 (8 ff., 12. Jh. H.).
M u’min (vor 1187/1773) Kairo, Suppl. II, 231, No. 21501b (6off., vor
© k) Rigäl S. al-B. von ‘Ar. b. a. 1-Hair at-Tustari an -N asrab Oni
1187 H.).
j) Muqaddima ‘alä S. al-B. von M. b. Qäsim b. M. ÖASSOS (st. 1182/
Qorum 249 (429 ff., 10. Jh. H.). Θ
1768, s. Kahhäla X I, 119) R abat I, 79, No. 283 (ff. 21-26, Autogr.). 1) Asämi ruwät S. al-B. von H. b. H. SOfizäde (st. 1279/1862) gedr.
k) anon. R. tastamilu '■alä magälis musnad al-Imäm al-B. Garrett 1356 Istanbul 1282.
(15 ff., I I . Jh. H.). m) 'Iqd al-gumän al-lämi'· al-muntaqä min qa'-r bahr al-Gämi', alphabe­
1) Nafhat al-misk ad-därl li-qäri^ S. al-B. von Abu 1-Faid HamdOn b. tische Ordnung der Traditionarier in Versen, von M. b. M. b. ‘A. a l -
‘Ar. a l-H ä ö ö (st. 1232/1817, s. Kahhäla IV, 76) Rabat, Kattäni 926/1 QOöiLi Alger 488 (55 ff., 11. Jh. H.).
(S. 1-163). Θ n) anon. as-SaJiäba alladina ahraga lahum al-B. f i Sahihih Laleli
m) Ithäf qäri S. al-B. von M. b. M. a t -T a t w ä n i , gedr. Tatwän. 2089/7 (7o·’-7 I^ 8. Jh. H.). Θ
n) Irsäd al-qäri ila l-istihära min S. al-B. von ‘A r . al -B a n n ä ’ as-
Sä‘äti Kairo 1937. Θ E : Über Tradenten und Traditionen von a l -B uhäri und Muslim :
D : Über seine suyüh und Quellen: © I . Rigäl al-B. wa-Muslim von Abu 1-H. ‘A. b. ‘ü . ad -D äraq u tn i
Θ a) Asäml man rawä ^anhum al-Buhärl von *A1. b. ‘Adi b. 'Al. al- (st. 385/995) s. Art. Muslim. ©
Curgäni b. a l- Q a t t ä n (st. 365/976, s. u. S. 198, No. 223) Zähiriya, hadit 2. Dikr qaum mimman ahraga lahum al-B. wa-M. f i Sahihaihimä wa-
389 (ff. 92-110, 608 H., s. al-‘Us 206-207). © da"afahum an-NasäH f i K . ad-Du'-afä^ von ad -D äraq u tn i s . u. S. 207.
b) Dikr asmä^ at-täbiHn wa-man ha^dahum mimman sahhat riwäyatuhü 3. Asmä' as-sahäba allati ttafaqa fiha l-B. wa-M. wa-ma nfarada
min at-tiqät Hnda M. b. Ism. al-B. von Abu 1-H. ‘A. b. ‘Ü. ad -D ä ra q u tn i kullun minhumä von a d -D är a q u tn i s . eb.
(st. 385/995) Laleli 2089 (16 ff., 731 H., s. Weisweiler 92). 4. R .f i bayän ma ttafaqa '■alaihi l-B. wa-M. wa-ma nfarada bihi ahadu-
c) Asmä^ rigäl Sahih al-B. von Abü Nasr Ah. b. M. b. al-Hus. AL- humä 'an al-ähar von a d -D ä r a q u tn i s . eb.
KALÄBÄpi (st. 398/1007). 5. K . at-Tatabbu'· wa-huwa mä uhriga 'ala s-Sahihain wa-lahü Hlla von
© d) at-Ta^dÜ wa-t-tagrih li-man harraga '■anhu l-Buhärl f i l-ö. as-s. a d -D ä r a q u t n I s . eb.
von Abu 1-Walid Sul. b. Halaf a l - B ä g I (st. 474/1081, s. Br. I, 419) Nur. 6. Tasmiyat man ahragahum al-B. wa-M. von Abü ‘Al. al -H äkim an -
Osm. 766 (188 ff., 709 H., s. Fihr. maht. II, No. 179). NisÄBöRi (st. 404/1014) s. eb.
e) Ahädit at-taHiq von Abu 1-Farag ‘Ar. b. a. 1-H. b. a l-G a u zi (st. 7. al-Madhal ilä ma'rifat as-Sahihain von a l -H äkim an -N isäbüri s.eb.
597/1200, s. Br. I, 500). Darin wird versucht, die Überlieferer der Hadite 8. Taqyid al-muhmal wa-tamyiz al-muskil f i rigäl as-Sahihain von
festzustellen, die von a l-B u ijä r I ohne Isnäde angeführt werden, s. Br. al-Hus. a l -G a iy ä n I (st. 498/1105, s. Br. I, 368) s. eb.
I, 504 und neue Mss. 9. at-Tanbih 'ala l-auhäm al-wärida f i s-Sahihain ebenfalls von a l -
f) Asämi suyüh al-B. von Abu 1-Fadä’il al-H. b. M. b. al-H. as-Sagäni G a iy ä n I, s. eb.
(st. 650/1252, s. Br. I, 360) Kara9elebizade 68 (71 ff., zwischen 644-650 H., 10. al-öam' bain rigäl as-Sahihain von M. b. Tähir b. ‘A. a l -Q a is a -
Autogr., s. Weisweiler 99). RÄNI (st. 507/1113, s. Br. I, 355) s. eb.
g) al-Mugtabä f i ma^rifat asmä? man dakarahum al-B. bi-l-ansäb wa-1- 11. al-Mu'lim bi-asämi iuyüh al-B. wa-M. von M. b. Ism. b . H a l f On
alqäb wa-l-kunä von M. b. Ah. b. Müsä b. *A1. a l- K u f a i r i al-‘Aglüni (st. (st. 636/1238) s. eb.
831/1427, s. Sahäwi, Dati’ V II, i i i ; Ibn al-‘Imäd, Sadarät V II, 196) 12. Rigäl al-B. wa-Muslim von Ah. b. Ah. b. Müsä al -H ak käri (st.
Yale L-254 (44 ff., 1421 n. Chr., Autogr., s. Nemoy 676). 763/1362, s. Br. S II, 274) s. eb.
h) TaHlq at-taHiq 'alä K . al-Buhäri von I bn H aö ar a l -‘A sqaläni (st. 13. ar-Riyäd al-mustatäba f i gumlat man rawä f i s-Sahihain min as-
132 H AD IT H A D IT 133

sahäba von Yah. b. a. Bakr a l -‘ Ä m iri (st. 893/1488, s. Br. S II, 225-226) 63 (IV). © Saray, Ahmet III, 2969/1 (IV, 1^-380», 626 H., vervollstän­
s. eb. digt die Kopie in AS), Köpr. 1053 (I, 378 ff., 573 H., s. Fihr. maht. II,
14. Qurrat al-^ain f l daht asmä^ rigäl as-Sahihain von ‘A bd algan i b. 123), Zähiriya, mag. 66/15 (ein Stück aus dem ersten Bd., 2143-266», 5.
Ah. al -B ah räni as-§äfi*i (lebte noch 1174/1761) s. eb. Θ Jh. H., vgl. AL-‘U § 202), Ch. Beatty 3433 (447 ff., 6. Jh. H.), AzharV,
376, ta*rih 681 (III, 30 ff., 485 H.), Patna 2422 (62 ff., 5. Jh. H., s. Fihr.
F : Gemeinsame Texterklärungen der Sahihain:
© I. Tafsir gartb mä f i s-SaMhain von M. b. a. Nasr a l -H u m a id I niaht.^ II, No. 961), Aligarh, Subhän 29762/4 (126 ff.), gedr. Haidarabad in
8 Teilen (4 Bde.) 1941-1945, 1959 (3. Bd.), 1963. Kritik daran: Bayän
(st. 488/1095, s. Br. I, 338) s. eb.
2. Sarh musküät as-Sahihain al-mustahrag 7nin Masäriq al-anwär U-
hata^ M. b. Ism. al-B. f i ta^rihih von ‘Ar. B. A. H ä tim a r -R ä z I (st. 327/
939, s. u. S. 178) Saray, Ahmet III, 624/15 (i4ob-i43b, 628 H.), gedr.
l-Qädl ^lyäd von Abü Ishäq Ibr. b. Yüs. B. Q u rq O l (st. 569/1173, s . Br. I,
Haidarabad 1961. Θ
370) s. eb. X .
3. Kasf muskil hadlt as-Sahihain von ‘Ar. b. ‘A. b. M. B. a l -G a u z !
III. at-Ta^rih al-ausat, chronologisch angeordnet, Bankipore XII, 32,
No. 687 (56 ff., 12. Jh. H., unvollst.), z. T. ausgeschrieben von I bn H a 6 ar
(st. 597/1200, s. Br. I, 501) s. eb.
4. Muskil as-Sahihain von Halil b . K a ik a l d i b. ‘Al. (st. 761/1359,
in Tahdib l, 461, II, 159, 385, 409; Isäba I, 180, II, 82, III, 1146, 1203.
IV. at-Ta'rih as-sagir Beri. 9914 (I, ff. 9-229), Bankipore XII, 33, 34,
s. Br. II, 64) s. eb.
5. Kasf an-niqäb ‘ ammä rawa s-saihän li-l-ashab ebenfalls von Halil
No. 688 (175 ff., 1293 H.), 689 (325 ff., 1315 H.), Bühär 221 (228 ff.,
13. Jh. H.), Rämpür I, 623, ta’rih 25-26 (1292-1293 H.). - ® Zähiriya,
B. K aik ald I s . eb.
hadit 10 (287 ff., vor 361 H.), Haidarabad, Osm. Un. Bibi. A. 292 (168 ff.,
G : Vereinigung ihrer gemeinsamen Überlieferungen und Ergänzungen 1290 H .); O hrsg. von M. al -Öa ‘ far I Allahabad 1324, Ahmedabad 1325.
nach ihren Prinzipien: V. K . ad-Du^afä’ as-sagir Laleli 2089/2 (I2»-30^ 731 H., s. W e is w e i ­
1. al-öam'· bain as-Sahihain von M. b. ‘Al. a l-Ö a u za q i (st. 388/99^) s. eb. l e r 113), Bankipore X II, 35, No. 690 (36 ff.), gedr. Agra 1323, Allahabad

2. Aträf as-Sahihain von H a l a f b. M. b. ‘A. a l -W ä sit i (st. 401/1011) 1325·


s. eb. © VI. at-Ta'rih f i ma'-rifat niwät al-hadit wa-naqalat al-ätär wa-s-sunan
3. al-Mustadrak ‘ala s-Sahihain von M. b. ‘Al. a l -H äk im a n -N is ä - wa-tamyiz tiqätihim min du^afffihim wa-ta‘rih wafätihim Saray, Medine
BÜRi (51^404/1014) s. eb. 524 (18 ff., I I . Jh. H., s. Fihr. maht. II, No. 760).
4. al-öanf bain as-Sahihain von M. b. a. Nasr a l -H u m aidi (st. 488/ VII. at-Tawärih wa-l-ansäb, ein systemloses historisches Buch, das
1095, s. Br. I, 338) s. eb. manche bedeutende Daten und Personen behandelt, Saray, Ahmet III,
5. al-Gämi^ bain as-Sahihain von A bu N u ‘ aim ‘Ubaidalläh b. al-H. b. 2969/2 (382^-399!), 626 H.).
Ah. Β. a l -H ad d ä d (st. 517/1123) s. eb. V III. K . al-Kunä gedr. Haiderabad 1360. Θ
6. al-öam'· bain as-Sahihain von ‘Abdalhaqq b. ‘Ar. b. ‘Al. al-I§bili IX . al-Adab al-mufrad Zähiriya, ‘ämm 8375 (115 ff., 1133 H.), Banki­
Β. al -H arrät (st. 581/1185, s. Br. I, 371) s. eb. pore V,2, 99, No. 370 (130 ff., I I . Jh. H.). - ©Feyz. 259/1 (VII-IX, i-88*>,
7. ^Ümdat al-ahkäm mimmajtafaqa ^alaihi l-Imäm al-B. wa-M. von 884 H.), Saray, Ahmet III, 388 (148 ff., 9. Jh. H.), Bagdäd, Auqäf 10009
‘Abdalganib. ‘Abdalwähid al-Ö am m ä'ili (st. 600/1203, s. Br. 1, 356) s. eb. (1171 H., s. T a l a s 34), Bengal 179 (106 ff., 1294 H.); Θ gedr. Istanbul
8. al-öam'· bain as-Sahihain von A bu H a fs ‘ U. b. Badr b. Sa‘id a l - 1306, Indien 1304, Agra 1306, K. 1346. Hrsg. von M. F. ‘A b d a l b ä q i ,
Mausili (st. 622/1225) s. eb. Kairo, dazu: ® Fadl Alläh as-samad f i taudih al-adab al-mufrad von
9. al-Bayän '■amma ttafaqa '■alaihi sSaihän von A bu l -M aöd Ism. b. Hi- Fadlalläh a l - G i l ä n i (aus Haiderabad) Kairo 1378 (s. RAAD 39/139-
batalläh b. Sa‘id al-Mausili I bn B ä t is (st. 655/1257) s. eb. 140). ©
10. Mufid as-sämi'· wa-l-qäri mimma ttafaqa ^alaihi Muslim wa-l- X. Raf^ al-yadain f i s-saläf'· © Haidarabad, Sa‘idiya, hadit 355
Buhäri von A h . b. ‘Ar. b. M. al-Maqdisi a l -H ar ir i (st. 758/1357, s. Br. (157^-1603·, 786 H.), Kairo, Suppl. I, 439, No. 23327b (ff. 119-126), Θ
S II, 68) s. eb. gedr. mit Urdu-Übers. Kalkutta 1256, Delhi 1299.
11. Sarh zawä’id Muslim 'ala l-B. von ‘U. b. Raslän a l -B ulq in i (st. X I. K . al-Qirä'a half al-imäm © Fatih 1131 (52 ff., 724 H.), Ankara,
805/1403, s. Br. II, 93) s. eb. Saib 1557 (70’», 722 H.), Haidarabad, Sa'idiya, hadit 355 (ι6ο2'-ι83»,
12. Ahkäm as-Sahihain von M. S a r if b. Mustafa at-T O q äd i s . eb. 786 H.), Θ gedr. udT. Hair al-kaläm f i 1-qira‘a half al-imäm mit Urdu-
13. anon. al-öam^ bain as-Sahihain s. eb. Übers. Delhi 1299, Kairo 1320.
X II. Halq af^äl al-Hbäd wa-r-radd "-ala l-Öahmiya Reis. 139/1 (i~32*>,
II. at-Ta^rih al-kabir\ s. F. K ren k o w in: Isl. Cult. 8/1934/643-648, 838 H., s. R i t t e r , Islam 17/253). - © Azhar III, 201, kaläm 2895 (ff.
Hdss.: AS 3069 (I, 176 ff., 702 H.), 3070 (II, 287 ff., 702 H.), 3071 (III,
290 ff., 702 H.), ein Photo davon Kairo^ V, 102, Paris_59o8 (IV, 96 ff.,
415 H., s. V a jd a 677, ders., Album de Pal. Ar. 410), Äsaf. I, 774, rigäl 1 Äsaf. I, 604, 307 bei Brock, ist zu streichen.
134 H A D IT h a d it
135

166-204, 1340 H.), Haidarabad, Sa'idiya, hadit 352 (i>5-3ib), © hrsg. 1. al-öuz' Kairo^ I, 108, hadit 1559.
von Samsalhaqq ‘A zim ä b ä d i , Delhi 1306. 2. Auswahl aus den Überlieferungen von az -Z uhri Zähiriya, mag.,
θ Χ Ι Ι Ι : al-'-Aqida oder at-TauMd Taxitä. {s. RIMA 3/243), Zähiriya, 83 (i40=-i48b, 7. Jh. H.).
hadit 200 (465 H., s. Fihr. maht. I, 137), dazu Kifäyai al-muqtasid al-
hamld ^alä huläsat at-tauhid von ‘Ar. b. M. b. ‘Abdalbarr as-Sa‘idi a l -
H ö ta k I Kairo, SMji)?!)/. l i , 263, No. 23091b (12 ff.). 73 . A b ü Mas‘üd Ah. b. Hälid ad-Dabbi ar-Räzi
b . a l - F urät
X IV . K . Ahbär as-sifät Zähiriya, hadit 200 (465 H., s. Fihr. maht. I, lebte zunächst in Lsfahän und ging dann nach Bagdad und Damas­
137)· kus. Seine Zeitgenossen zählten ihn zu den größten Traditionariern.
E r soll viele musannaf- und musnad-Bncher verfaßt haben. Er
70 . Abü ‘A. a l -H . b . ‘A r a f a b. Y a zid al-Bagdädi al-Mu’addib starb 258/872.
wurde 158/774 geboren. E r überlieferte von ‘A l . b . a l -M u b ä r a k
u. a.; AT-TiRMipi, I b n M ä g a u . a. überlieferten von ihm. E r starb Abü Nu'aim, Ahbär Ishahän I, 82; Ta‘rih Bagdäd IV, 343-344; Tahdib
Ibn '■Asäkir I, 434-435; Dahabi, Tadkira 544- 545; Ibn Hagar, Tahdib l,
257/871. 66-67; Y äfi'i II, 169; Ibn al-‘Imäd, Sadarät II, 138. - Zirikli 1, 186; Kah­
Ibn a. Hätim, Carh I,j, 31-32; Ta'rih Bagdad, V II, 394-396; Dahabi, häla II, 45.
Tadkira 502; Ibn Hagar, Tahdib II, 293-294; Ibn Katir, Bidäya X I, Guz' flh habar Ah. b. al-F. Zähiriya, mag. 51/3 (40=i-47i>, 8. Jh. H.).
29; Ibn al-‘Imäd, Sadarät II, 136. - Kahhäla III, 245.
1. al-Öuz> oder al-Hadit Ch. Beatty 4433/3 (0 · 123-143, 735 H.), 7A-
hiriya, mag. 22/8 (86^-107^, 7. Jh. H.), Altädlt '•awälin min . . . ilh. 74 . A b ü Ishäq Ibr. b. Y a ‘qüb b. Ishäq as-Sa‘di a l-Ö ü z a g ä n i
eb. mag. 79 (ι»-9»>, 7. Jh. H.).
lebte in D am askus. E r überlieferte von Y a z id B. H ä r ü n , Ah. b.
2. K . al-Hail Zitate daraus- in Isäba III, 564.
H a n b a l; von ihm überlieferten A b ü D ä w ü d , a t-T irm id i, an-
N a s ä ’ i, a t - T a b a r i u . a. E r verfaßte mehrere Bücher, die anschei­
71 . Abü Sa‘id ‘Al. b. Sa'id b. Husain al-Kindi aus
a l - A sagg
nend z. T . v o n a t - T a b a iü im Ta'rth, Tafsir und Tahdib al-ätär
K ü fa wurde gegen 167/783 geboren. E r war ein zuverlässiger mu-
b e n u tzt wurden. E r starb 259/873, n. a. 256 H.
haddit und Qur’änkommentator. a l - B u h ä r i , M u s l im , Abü D ä w ü d
u. a. überlieferten von ihm. E r starb 257/871. Tahdib Ibn '■Asäkir II, 310; Oahdhl, Tadkira 549; Ibn Hagar, ΓαΜίδ
I, 181-183; Ibn Katir, Bidäya X I, 31; Ibn al-‘Imäd, Sadarät II, 139. -
Ibn a. Hätim, Garh 11,2, 73 ! Qaisaräni, Rigäl 252; Dahabi, Tadkira Zirikli I, 76; Kahhäla I, 128.
501-502; ders., Duwal I, 113; Ibn Hagar, Tahdib V, 236-237; Ibn
al-‘Imäd, .W arä i II, 137. - Kahhäla VI, 58; 211. 1. Amärät an-nubüwa, Auswahl daraus Zähiriya, mag. 104 (162^-169^
al-Hadlt Zähiriya, mag. 18/10 (2IIa>-224^ 548 H.). 591 H.)._
2. as-Sagara f i ahwäl ar-rigäl Zähiriya, hadit 249 (ff. 27-50).
3. al-Abätil, daraus eine anon. Auswahl Zähiriya, ‘ämm 5485 (97·^-
72. A b ü ‘A l. M. b. Y ah . b. ‘Al. a p - D u h l i aus Nisäbür wurde
lO O » ) ,
172/788 geboren und ging nach B a g d a d und Ba.sra. E r überlieferte
von A b u D ä w ü d a t - T a y ä l i s i , ‘A b d a r r a z z ä q b. Hammäm u . a .;
von ihm überlieferten a l- B u h ä r I , A b ü D ä w ü d , a n -N a s ä ’ i, a t - 75 . A b ü M. ‘A r . b. B i s r b. al-H akam al-‘A bdi an-Nisäbüri, ein
TiRM ipi u. a. Als Traditionarier w ird er w egen seiner Zuverlässig­ Langlebiger, überlieferte von S u f y ä n b. ‘U y a in a , ‘A b d a r r a z z ä q
keit und seiner großen K enntnisse sehr gelobt. E r ist vor allem B. Hammäm u a .; von ihm überlieferten a l-B u h ä r i, M uslim, A b ü
.

bekannt, da er die Überlieferungen von Ib n Sihäb a z -Z u h r I b e­ D äw üd u . a. E r zäh lt zu den tiqät. E r starb 260/873.
arbeitete und klassifizierte. E rs ta r b 258/872. Ibn a. Hätim, Öarh ll,^, 215; Qaisaräni, Rigäl 283-284; Ibn Hagar,
Ta^rzh Bagdad III, 415-420; Qaisaräni, Rigäl 465; Ibn a. Y a ‘lä, Ha- Tahdib VI, 144-145; ders., Taqrib I, 473.
näbila I, 327; Dahabi, Tadkira 530-532; Ibn Hagar, Tahdib IX , 5 11- Seine Ahädit zusammengestellt von Abu 1-Qäsim Z ä h ir b. Tähir b. M.
516; Yäfi'i II, 169; Ibn al-‘Imäd, Sadarät II, 138. - Zirikli V III, 3; Kah­ an-Nisäbüri (st. 533/1138, s. Ibn Hagar, Lisän II, 470) Feyz. 506/2 (V,
häla X II, 105; Buh. Kayn. 'Z'jj. VI, V III, 3I^-50^ 7· Jh. H.).
136 HADIT H A D IT T37

76 . (= Br. I, i6o, 3.) Abu 1-Hus. M uslim b. al-H aggäg al-Qu- Auqäf 2907 (I, s. Talas 35), Marrakesch, Yüs. 465 (II, IV), Basra, ‘Abbä-
sairi an-Nisäbüri wurde 202/817, n. a. 206 H. in Nisäbür geboren. siya 567 (235 ff., 8. Jh. H., s. ‘A. Häqäni, MMT‘1 10/207), eb. 601 (II,
318 ff., 1180 H., s. eb. S. 215). Θ Ergänzung dazu (= 8. von Br. S I)
Sein erster samä'· von Haditen ist aus dem Jahre 218 H. Nachdem
Ikmäl al-Ikmäl al-MuHim von M. b. IJilfa b. ‘U. al-Wastäti a l -U bbi at-
er die islamischen Länder mehrmals durchwandert hatte, starb er Tünisi (st. 827/1424, s. S a u k ä n i , .Baiir II, 169; A h . ΒλΒλ,ΝαίΙ al-ibtihäg
261/875 in Nasräbäd, einer Vorstadt von Nisäbür. Außer mit dem 287; s. Z ir ik l i V I, 349; K ah h äla IX , 287), in denen er hauptsächlich
Hadit war er auch mit dem fiqh vertraut. Seinen Ruhm begründete die Kommentare von a l -Mä za r i , a l -Q ä d i T y ä d , a l -Q urtub I zusam­
vor allem sein SaJiih, der übereinstimmend zu den kanonischen menfaßt, Ragip 306-307 (I, II, 435 ff., 653 ff., 981 H.), München 120
(208 ff., neu), Bankipore V,j, 86-89, No. 200 (I, 298 ff., 11. Jh. H.), 201
Sammlungen gezählt und in vielen Kreisen dem Buch a l- B u h ä r is (I, 238 ff., 9. Jh. H.), Kairo^ I, 90, hadit 16 m (4 Bde., s. Abschrift in K.,
vorgezogen wurde. Auch heute erweist sich das Buch von M uslim , Suppl. I, 71), Tunis, 'Abdal. II, 33-38, No. 512-514 (I, II, III, 1012H.),
wenn man es zusammen mit dem von a l- B u h ä r i nach den Regeln 515 (IV, 221 ff.), 516 (V, 188 ff., 982 H.), 517 (I, 164 ff.), 518-520 (II,
und mit den Kriterien der Traditionswissenschaft kritisch unter­ III, IV, 1169 H.), 521 (III, 259 ff., 1313 H.), 522 (696 ff.), Alger, Gr. M.
sucht, als überlegen wegen der Vollkomm enheit der Isnäde, des 55 (I, 168 ff., II. Jh. H.), Rabat 205 (4 Bde., 1203 H., s. Prov. No. 39),
Fäs, Qar. alte No. 484-492, Mösul 28, 90” ^ - θ Carullah 347-350 (342ff.,
klaren Aufbaues, der sinnvollen Anordnung der Materialien und der
343 ffT, 348 ff., 350 ff., 969 H.), Süleym. 268-269 (II, III, 285 ff., 220 ff.,
Wahl der geeigneten Quellen. 9. Jh. H.), Saray, Ahmet III, 409/4 (213 ff., 865 H.), eb. Medine 245
Ihn an-Nadim 231; Ta'üh Bagdäd X III, 100-104; Ibn Hair, F iÄ m i (499 ff., 1165 H.), Azhar I, 410, hadit 2042 (198 ff.), gedr. in 7 Bden.,
212; Ihn a. Ya'lä, Hanabila f, 337; Ibn Hall. (Büläq) II, 119-120; Ibn al- Kairo 1328. Dazu Mukmil Ikmäl al-Ikmäl von M. b. Yüs. as -Sa n OsI
Atir, Luhäh II, 264; Dahabi, Tadkira 588-590; ders., Duwal I, 115; Ibn (st. 892/1486, s. Br. II, 250) „Fäs, Qar. alte No. 493” , Rabät 350 {237 ü.,
Hagar, Tahdlb X, 126-128; Yäfi'i II, 174; Tagribirdi, Nugüm III, 33; 14. Jh. H .); gedr. Kairo 1328.
Ibn al-‘Imäd, Badarät II, 144-145. - Wüstenfeld, Geschichts. 65; Nöldeke, 3. Siyänat S. M. min al-ihläl wa-l-galat wa-himäyatuhü min al-isqäi
Geschichte des Qur'äns II, 149-150; Goldziher, Mtih. Stud. II, 245-246. - wa-s-saqat von Abü ‘Amr ‘Utm. B. a s -S aläh as -§ ahrazöri (st. 643/1245,
Zirikli VIII, 117; Kahhäla X II, 232. s. Br. I, 359) AS 475 (35 ff., 737 H., s. W e isw e il e r 59).
1. al-Öämi^ as-sahik, s. J. R obson , The Transmission of Muslim's ■ 4. al-Mufhim limä askala min tallßs K . Muslim von Ah. b. ‘ü. al-
Sahik, JRAS 1949/46-60. Handschriften befinden sich in fast jeder Bibi, Ansäri a l -Q u rtu bi (st. 656/1258, s. Br. I, 384) Zähiriya, hadit 109,
arabischer Handschriften. Das Buch wurde mehrmals gedruckt. Von den Aleppo, ‘ Utmäniya (I, 8. Jh. H., s. RAAD 12/1932/472), Medina, Makt.
jüngeren Drucken ist die Ausg. von M. F. ‘A b d a l b ä q i in 5 Bden., Kairo §aih al-Isläm 156 (ein Stück, s. S p ie s , ZDMG 90/1936/108). © Carullah
1955, besonders zu erwähnen. 353 (V, 243 ff., 691 H.), Taimür II, 157, hadit 372 (IV, 697 H.), Azhar I,
Kommentare: i. al-MuHim bi-Jawä’id Muslim von Abü ‘Al. M. b. ‘A. 613, had. 53 (II, III, 133 ff., 727 H.), Rabät, Auqäf 41 (II, IV, 696 H.),
b. M. at-Tamimi a l -M äzari (st. 536/1141, s. Br. S I, 663) Paris 5130 Kattäni 407 (IV, 226 ff.), Basra, 'Abbäsiya 602 (IV, 8. Jh. H., s. MM'1‘1
(197 ff., 573 H., s. V a jd a 503, ders., Certificat 50), Fäs, Qar. 152 (590 H.), X , 216). ©
164 (II, 530 H.), Kairo^ I, 150, hadit 457I. - © Köpr. 329 (I, 163 ff., 5. al-Minhäg f i sarli Sahlh M. b. al-Haggäg von Yah. b. Saraf AX-
7. Jh. H.), Saray, Ahmet III, 414 (ΪΙ, 194 ü., 678 H.), Azhar I, 612, N a w a w I (st. 676/1278, s. Br. I, 394) Ber'l. 1234 (I, 208 ff., ca. 1000 H.),
■hadit 990 (186 ff., 8. Jh. H., s. Fihr. maht. I, 108), Rabät, Auqäf 94 1235 (i. Hälfte, 439 ff., ca. 900 H.), 1236 (2. Hälfte, 326 ff. ca. iio o H.),
(I, vor 629 H.). Θ 1237 (ein Bd., 207 ff., ca. 900 H.), 1238 (ein Bd., 76 ff., ca. 1150 H.),
2. Ikmäl al-MuHim bi-fawäHd Muslim von a l -Q ä d i ‘ I y ä d b. Müsä al- 1239 (Auszüge aus dem Kmt. von a n -N aw a w i , 57 ff., ca. iio o H.),
Yahsubi (st. 544/1149, s. Br. I, 369) Ragip 310 (604 ff., 10. Jh. H.), Nur. AS 690 (I, 207 ff., 8. Jh. H.), 691 (II, 226 ff., 8. Jh. H.), 692 (III, 214 ff.,
Osm. 1035 (404 ff.), Zähiriya, hadit i n , 240 (II, 235 if.), Tunis, ‘Abdal. 8. Jh. H.), 693 (IV, 199 ff., 8. Jh. H.), 694 (V, 195 ff., 8. Jh. H.), 695 (VI,
II, 33· No. 511 (von 5 Teilen Teile III, IV, V, 502 ff.), Fäs, Qar. 153 179 ff., 8. Jh. H.), 696 (VII, 214 ff., 724 H.), 697 (I, 286 ff., 7. Jh. H.),
(692 H.), 154, 155, „Qawala I, l o i ” *. - © Carullah 351 (IV, 625 H.), 698 (II, 254 ff., 7. Jh. H.), 699 (III, 260 ff., 688 H.), 700 (IV, 255 ff.,
Nur. Osm. 1036 (527 ff., 1158 H.), Fatih 961 (IV-VI, 248 ff., 8. Jh. H.), 691 H.), 701 (I. 200 ff., 8. Jh. H.), 702 (II, 265 ff., 8. Jh. H.), 703 (III,
Haci Mahm. 863 (I, 187 ff., 8. Jh. H.), Ch. Beatty 3836 (I, 260 ff., 9. Jh. 281 ff., 706 H.), 704 (IV, 278 ff., 833 H.), Yeni 244 (I, 244 ff.), Ragip
H.), Azhar I, 411, hadit 155 (II, 221 ff.), 1841 (V, VI, 373 ff.), Bagdäd, 308-309 (I, II, 248 ff., 316 ff.), Murad Molla 515-518 (I-IV), Süleym.
270 (579 ff., 9. Jh. H.), Paris 5129 (IV, 264 ff., 722 H.), Br. Mus. Suppl.
1 Süleym. 268-269 bei Brock, ist zu streichen.
* K1I19 A. 247/8 bei Brock, ist zu streichen. 1 Köpr. 329 bei Brock, ist zu streichen.
138 H A D IT HADiT 139

134. Or. 3679 (III, 276 ff., 712 H.), Garrett 1360 (I, 119 ff., 8. Jh. H.), (691/1292-769/1368, s. Ibn Hagar, Durar II, 282; Hadlyat al-'-äriJln I,
1361 (I, 242 ff., 9. Jh. H.), 1362 (II, 191 ff., 9. Jh. H.), Ambros H. i 466) „P et. Un. 978 (723 H.), Zap. Koll. Vost. I, 370” .
(675 H., Autogr., s. ZDMG 69/75), Bankipore V,i, 80-86, No. 192 (1, 375 ff., 9. ( = 7.) Tuhfat al-mungid al-mufhim fi garib S. Muslim von einem
9. Jh. H.), 193 (II, 204 ff., 736 H.), 194 (III, 245 ff., 618 H.), 195 (IV, Ungenannten, der die Glossen seines Lehrers S ib t b. al-'Aöam i (st.
232 ίϊ., 8. Jh. H.), 196 (V, 185 ü., 7. Jh. H.), 197 (I, 357 «·. 12. Jh. H.), 841/1438) zusammenstellte, voll. 816 H. in Aleppo, Hamid.^ 118 (348 ff.,
198 (II, 259 ff., 12. Jh. H.), 199 (V, 168 ff., 710 H.), Zait. II, 202, 204, 816 H., vgl. W e is w e ile r 61).
No. 1040-4049, „Bat. Suppl. 81, Mösul 54, 117, Fäs, Qar. alte No. 479- © 10. Fadl al-munHm fi sarh S. M. von Samsaddin Abu ‘Al. M. b.
83” ^ Äsaf. I, 676, hadit 69-70. - © Saray, Ahmet III, 409 (300 ff., ‘A t ä ’a l l ä h b. M. a r -R ä z i (767/1365-829/1426, s. Sahäwi, Dau^ VIII,
865 H.), 410 (766 ff., 789 H.), 411 (307 ff., 9. Jh. H.), 412 (401 ff., 792 H.), 15 1-15 5 ) Feyz. 442-443 (2 Bde., 248 ff., 230 ff., 846 H.), Bankipore V,j,
Revanköjk 222-227 (s. Kat. II, 89-91), §ehid A. 582 (693 H.), Vehbi 88-89, No. 202 (ein Bd., 341 ff., 826 H.). Θ ^
260 (II, 193 ff., 733 H.), Feyz. 441 (718 H.), 440 (800 H.), Carullah 306- 11. ( = 9. von S) ad,-Dihäg 'alä Sahih M. von Caläladdin as-SuyötI
307 (I-IV, 432 ff., 469 ff., 12. Jh. H.), 355 (556 ff., 12. Jh. H.), Hekim- (st. 911/1505, s. Br. II, 143) Alex. Balad. 2034 d (1012 H.), „Fäs, Qar.
oglu 232-237 (730 H.), H. Hüsnü 241 (757 H.), Fatih 960 (III, 274 ff., alte No. 494, Pas. 291, Qawala I, 4 17” , Medina, Makt. Saih al-Isläm
ca. 800 H.), AS 52-55 (I, 239 ff., 8. Jh. H.), (II, 183 ff.. 8. Jh. H.), (III, ‘ Ärif H. 26 (s. Spies, ZD M G 90/1936/108). - © Azhar I, 496, hadit 524
300 ff., 724 H.), (IV, 164 ff., 704 H.), Haci Mahm. 342-358 (77° H.), (180 ff., 975 H.), Kairo^ 1, 116, hadit 219, dazu Wasy ad-dibäg '■ alä S. M.
Reis. 202 (I-II, 374 ff., I I . Jh. H.), 203 (I, 270 ff., 695 H.), 204 (VIII, von M. b. M. b. ‘A. al-BA öam ‘aw i ad-Dimnati (s. Br. II, 485) Kairo 1298.
212 ff., I I . Jh. H.), Qorlulu A. 117 (784 H.), 443-445, Kadizade 78 (878 12. ( = 10. von Br. S I) Bugyat al-qäri' wa-l-mutafahhim von Yah. b.
H.), Kih? 247, §ehzade M. 11 (854 H.), Turhan 58 (770 H.), Esmahan M. a s-S u n b ä tI (voll. 958/1551) Gotha 2 (Frgmt., ff. 63-64).
83-85 (841 H.), Laleli 5 5 5 -5 5 9 (I-V, g. Jh. H.), Selimaga 201-204 (I-IV, © 13. von S ih ä b a d d in Ah. B. ‘A bdalhaqq (vor 962 H.) Carullah
8. Jh. H.), Veliyeddin 711-715, Atif 524 (I, 174 ff., 775 H.), 525 (II, III, 325 (I, 292 ff., 962 H.). Θ
384 fi., 7. u. I I . Jh. H.), 526 (III, 793 ff.), 527 (IV, 153 ff-, 7 · Jh. H.), 14. ( = I I . von Br. S I) von ‘Abdarra’üf al-M unäw i (st. 1031/1622,
528 (V, 200 ff., 709 H.), 590 (III, 117 ff., ca. 700 H.), 591 (I, 256 ff., 8. s. Br. II, 306) „Mösul 155” .
Jh. H.), Mahmud P. 92-98 (573 ff., um 900 H.), (I, 237 ff., 8. Jh. H.), 15. ( = 12. von Br. S I) ‘Inäyat al-malik al-munHm li-sarh S. M. von
(III, 283 ff., 757 H.), (IV, 322 ff., 8. Jh. H.), (V, 208 ff., 8. Jh. H.), (269ff., ‘Al. ,b. M. Y O su fe fe n d Iz ä d e (st. 1167/1753, s. Bursali Tähir, Oswi.
759 H.), (213 ff., 757 H.), Karagelebi 55-61 (I, 265 ff., 8. Jh. H.), (II, Müell. I, 366). - © Esad 381-383, Hamid. 343- 345, Laleli 560-562,
262 ff., 8. Jh. H.), (III, 221 ff., 8. Th. H.), (IV, 236 ff., 8. Jh. H.), (V, 202 Nur. Osm. 1042 (368 ff., 1164 H., Autogr.), 1043 (287 ff., 1164 H., Auto­
ff., 8. Jh. H.), (VI, 194 ff., 8. Jh. H.), (VII, 208 ff., 8. Jh. H.), Musalla gr.), Selimaga 205 (I, II, 397 ff., 12. Jh. H.), Saray, Medine 245 (I, 499 ff.,
61 (I, 424 ff., 8. Jh. H.), Yusufaga (Sül.) 160-161 (I, III, 260 ff.. 264 ff., 1165 H., Autogr.), 246 (III, 317 ff., 1166 H., Autogr.). Θ
9. Jh. H.), Manisa 219 (200 ff., 716 H.), Edirne, Selimiye 801 (4 Bde.), 16. ( = 13. von Br. S I) pers. Km t. Manha'· al-Hlm von N ö ralhaqq
^orum 252/1 (ff. 1-133, 666 H., Autogr.), Ch. Beatty 3135 (I, 176 ff., b. ‘Abdalhaqq a d -D ih la w i (st. 1073/1662), vollendet von seinem Sohn
7. Jh. H.), Yale A-24 (264 ff., 10. Jh. H., s. Nemoy No. 690), Azhar I, Fahraddin M u h ib b a llä h , Bankipore X IV , 61-62, No. 1207 (607 ff.,
617-618 (mehrere Bde.), Bagdad, Auqäf 2908, 2961 (s. Talas S. 49), ©
I 3 .'jh . ΐί.γ.
gedr. Lucknow 1285, Delhi 1304, 1309, Kairo in 4 Bden. 1271, in 5 Bden. 17. ( = 14.) Häsiya von Abu 1-H. M. b. ‘Abdalhädi as-Sindi (st. 1136/
1283, am Rand von a l-Q a sta llä n Is Irsäd, Büläq 1305, Kairo 1320- 1723, s. Br. II, 391). © Ist. Un. Bibi. A. 2100; Θ gedr. Mul tan 0. J.
1323, mit dem Text in 9 Bden., Kairo 1929-1930. - Auszug von ‘Al. b. M. Θ i 8. Häsiyat sarh M. von ‘A. b. Ah. AS-SA‘iDi (lebte noch 1168/1754)
b. ‘Abdalqädir b. N äsir al-A n säri (st. 724/1323, s. Ibn liagar, Durar Laleli 2628 (197 ff., 1168 H., Autogr.). O
II, 295-296) Garrett 1364 (I, 274 ff., 715 H., Autogr.); ein Glossar an- 19. ( = 15. von Br. S I) mit Hindustani-Übers. und Kmt. von Maulawi
Niikat ^ala l-Minhäg von Ah. b. Lu’Iu’ b. an-Naqib (st. 769/1368, s. Br. W a h id a z -Z a m ä n , Lahore 1304-1306.
S II, 104) Kairo, Suppl. ΙΠ, 176, 26250b (I, 222 ff., 872 H.). 20. ( = 16.) mit Pangäbi-Ubers. ohne Isnade von ‘Abdal‘aziz b . 6u-
Θ 6. al-Mufsih cä-mufhim wa-l-müdih al-mulhim li-ma^äni Sahlh
läm R a s Ol , Lahore 1307.
Muslim von A b u ‘A l . M. b. Yah. b . H isäm a l -A n s ä r i (st. 646/1248, 21. (— 17. von Br. S I) as-Siräg al-wahhäg min kasf matälih Sahih M.
Ibn al-Abbär, Takmilat as-sila 361^-362; Suyüti, Bugya 115) Tal'at, h. al-H. von Siddiq H. ξϊΑΝ (st. 1307/1890, s. Br. II, 503) Bhopal 1302.
hadit 794 (106 ff., 734 H ., s. F. S a i y i d , RIMA 3/1957/230). 22. Fath al-mulhim hi-sarh S, M. von Fadlalläh öäbir Ah. ad-D iyu-
7. von M. b. Mahmüd a l - B ä b a r t i (st. 786/1384, s. Br. II, 80) Carullah BAN Di al-‘Utmäni, Delhi (Dost-i-Surat) 2 Bde. 1934.
354 (III, 185 ff., 791 H.). Θ
8. (= 5 a.) von I b n a l -M u h a n d is *A1. b. M. b. Ibr. as-Sälihi al-Hanafi
1 N ich t A?ir wie bei Brock.
1 Selim a|a 205 bei Brock, ist zu streichen. 2 As. Soc. Beng. 1007 bei Brock, ist zu streichen.
140 HADIT HADIT 141

Θ 23. ein sehr defekter Kmt., dessen Autor sich nicht feststellen läßt, (st. 428/1036, s. u. S. 230) Alex. Balad. 124b (210 ff., 664 H., s. Fihr.
I'eyz. 450. Θ II, No. 680).
24. Anon. Kmt. Kabul, Riyäsat Math. 245 (II, 237 ff., 1123 H., s. © 2. öuz^ fih i min ahädlt sahlha mimmä rawähu M. b. al-H. bain al-
RIMA 3/85). Mustafä wa-bainahü tis‘at nafar von Abü ‘Al. M. b. ‘Abdalwähid a l -
Kmt. zu bestimmten Teilen: θ 25. al-Misbäh f l Hiyün as-sihäh wa- M a q d i s i (st. 643/1245, s. Br. I, 399) Zähiriya, hadit 348 (5i=-55'^.
huwa l-'-äUr min aqwäl M. b. al-H. von ‘Abdalgani b. ‘Abdalwähid b. ‘A. 7. Jh. H.). Θ
a l - C a m m ä ‘ il I al-Maqdisi (st. 600/1203, s. Br. I, 356) Zähiriya, mag. 30 3. Guz' flh i r-ruwät ^an al-imäm Muslim von Abü ‘Al. M. b. ‘Abdal­
(217^-2441», Autogr.). wähid a l -M a q d is i (st. 643/1245, s. Br. I, 399) Zähiriva, mag. 52/7 (79“^-
26. Gunyat al-muhtäg f i hatm S. M. b. al-H. von M. b. ‘Ar. a s -S a h ä w I 84^ 8. Jh. H.), 82/10. ©
(st. 902/1497, s. Br. II, 34) Kairo, Dar, hadit 2569 (26 ff., 9. Jh. H., auf dem 4. Gurar al-fawä^id al-magmtVa f i bayän mä waqa^a f l Sahlh M. min
Titelblatt die Schrift des Autors, s. Fihr. maht. I, 89). al-ahädlt al-maqtü'-a von RaSidaddin Abu 1-H. Yah. b. ‘A. al-Qurasi
Θ 27. Sarh hutbat M. b. al-H. von Ah. b. M. b. a. Bakr a l - Q a s t a l l ä n i a l- ‘Att.4R (st. 662/1264, s. Zirikli IX, 199, Kahhäla XIII, 213) Berl.
(st. 923/1517, s. Br. II, 73) Mansüra 110/2 (1140 H., s. ‘Ar. ‘Abdattauwäb, 1232 (I, 35 ff., 865 H.), 1233 (ff. 40-59, ca. 800 H.). - ©Damad Ibr. 396/6
RIMA IV, 286). Θ- (164^-173^, 866 H.).
Auszüge: © i . v o n Abü ‘Al. M. b. ‘Al. b . T O m a r t (st. 524/1130, s. Br. b) Über die Tradenten und Traditionen von Muslim und al-Buhäri:
I, 401) Ch. Beatty 4164 (65 ff., 6. Jh. H.). © 1. Rigäl al-Buhärl wa-Muslim von Abu 1-H. ‘A. b. ‘U. a d -D ä r a -
2. Talhis Sahlh M. von Ah. b. ‘U. al-Ansäri a l - Q u r t u b I (st. 656/ QUTNi (st. 385/995, s. u. S. 206) Äsaf., rigäl 172 (40 ff., 8. Jh. H., s. Fihr.
1258, s. Br. i, 384) Carullah 264 (II, 196 ff., 699 H.), Ch. Beatty 3592 mäht. II, No. 1062).
(261 ff., 8. Jh. H.), Tal‘at, hadit 806 (132 ff., 8. J h . H.). Θ 2. Dikr qaum mimman ahraga lahum al-Buhärl wa-M.fl Sahlhaihimä wa-
3. al-Muhtasar (al-gämi'· al-muHim bi-maqäsid Gämi'· Muslim) von Abü da^'-afahum an-NasäH f l k. ad- Du^afä‘ von a d -D ä r a q u t n I Saray, Ahmet
M. ‘Abdal‘azim b. ‘Abdalqawi al-M undirI (st. 656/1258, s. Br. I, 367) i n , 624/21 (253^-254*>, 626 H.), Köpr. 40/4 (172a— 200^, 7. Jh. H.).
verf. 639 H., Berl. 1241 (273 ff., ca. 650 H.), München 119 (300 ff., 3. Asmä' as-sahäba allati ttafaqa fiha l-B. wa-M. wa-ma nfarada kull
692 H.), Yeni 275 (209 ff., 646 H.), Süleym. 322 (281 ff., 1148 H.),_Vat. minhumä von a d -D ä r a q u t n i Kairo^ V III, i8, mag. 801 (103 ff., 1060 H.).
Vida 1033 (242 ff., 649 H.), Fäs, Qar. 109 (645 H., s. RIMA V/14), Äsaf., 4. R. f l bayän ma ttafaqa '■alaihi l-B. wa-M. wa-ma nfarada bihl ahadu-
hadit 68 (173 ff., 943 H.). - © Reis. 245 (274 ff., 688 H.), Fatih 1141 (I, humä '■an al-ähar von a d -D ä r a q u t n i Serez 620/5 (ö. 35-37).
274 ff., 715 H.), 1142 (II, 204ff., 715 H.), Ist. Un. Bibi. A. 3583 (I, 207 ff., 5. K . at-Tatabbu'· wa-huwa mä uhriga'-ala s-Sahlhain wa-lahüHlla von
7. Jh. H.), AS 884 (I, 163 ff., 723 H.), 885 (II, 218 ff., 8. Jh. H.), Rabat, a d -D ä r a q u t n i Haidarabad, Sa‘idiya, hadit 355 (ii5b-i34b^ 786 H.),
Kattäni 544 (233 ff., 761 H.), Taimür II, 156, hadit 523 (I, 918 H.), 6. Tasmiyat man ahragahum al-B. wa-M. von Abü ‘Al. a l -H ä k im a n -
Mingana 587 (297 ff., 10. Jh. H., s. Cat. 117), Yale L-653 (2 Bde., 1314 NisÄBURi (st. 404/1014, s. u. S. 222). ©
n. Chr., s. N e m o y N o . 686). Θ 7. (= 4.) al-Madhal ilä ma'-rifat as-Sahlhain von a l -H ä k im a n -N isä -
4. ( = 3. von S) Muhtär al-imäm M. gama‘ahü M. Mustafa ‘ U m ä r a BÜRI s. u. s. 222.
Kairo o. J. 8. ( = 5.) Taqyld al-muhmal wa-tamylz al-muskil von al-Hus. b, M.
© 5. anon. Auszug Alex. Balad. 1159b (1159 H.). Θ a l -G a i y ä n i (st. 498/1105, s. Br. I, 368) alphabetisches Verzeichnis mit
6. ar-RubäHyät min Sahlh Muslim, 25 Traditionen mit nur vier Tra- Besprechung der Gewährsmänner in den Sahlhain, deren Namen ähn­
denten von A m I n a d d i n M. b. Ibr. a l -W ä n i (st. 735/1335, s. Ibn Hagar, lich, aber dennoch verschieden sind, Beyazit 1211/1 (19 ff., 628 H., vgl.
Durar III, 293) Bankipore V,2, 184, 462/2 (ff. 15-19, 8. Jh. H.). W e i s w e i l e r 96, s. noch neues Material zu Br. I, 368).
Fortsetzungen oder Nachahmungen, bei denen weitere Hadite nach © 9. at-Tanblh '■ala l-auhäm al-wärida f i s-Sahlhain, über die Über­
dem Prinzip des M u s l im zusammengestellt werden, was man keinesfalls lieferungen und Überlieferer, von al-Hus. b. M. a l - C a iy ä n i Beyazit
als Auszüge aus M u s l im s Sahlh bezeichnen darf^: 1211/2 (ff. 19-199, 628 H., s. Fihr. maht. I, 70). ©
a) al-Musnad al-muhrag ^alä K . M. b. al-H. von A b u ‘ A w ä n a Y a ‘qüb
10. al-öam'· bain rigäl as-Sahlhain von M. b. Tähir b. ‘A. al-Qaisa-
b. Ishäq al-Isfaräyini (st. 316/928) s. S. 174.
rä n i (st. 507/1113, s. Br. i, 355) s. eb. und neues Material dazu.
© b) al-Musnad al-mustahrag 'alä K . Abi l-Hus. M. b. al-H. von A b u
© I I . al-MuHim bi-asämi suyüh al-B. wa-M. von M. b. Ism. B. H a l f On
N u ‘ a im Ah. b. ‘Al. a l - I s f a h ä n i (st. 430/1038, s. Br. I, 362) s. eb. 362
(st. 636/1238, s. Kahhäla IX , 61) Azhar I, 374, must. 136 (I, II, 161 ff.,
und neues Material dazu. ©
130 ff., 654 H., vgl. Fihr. maht. II, No. 498). ©
a) Bearbeitungen, Kritiken usw.:
I . Rigäl S. al-imäm M. von Ah. b. ‘A. b. M. B. MANÖUVi^AlH al-lsfahäni
12. (== 7.) Tasmiyat rigäl Sahlh M. alladlna nfarada bihim 'an al-
Buhärl von M. b. Ah. a d -D a h a b i (st. 748/1348, s. Br. II, 46) Laleli
^ Verb. bei Brock. 208*9 (6 ff., 731 H., s. W e is w e il e r i o i ) .
142 HADIT HADIT 143

Θ ΐ3· Rigäl al-Buhärl wa-Muslim von Ah. b. Ah. b. Müsä a l - H a k k ä r i Muslim von ‘Abdalgani b. ‘Abdalwähid al-Öammä‘ilI (st. 600/1203) s.
(st. 763/1362, s. Br. S II, 274) Taimür, ta’rih 543 (I, 265 ff., Autogr., s. Br. I, 356.
Fihr. maht. II, No. 259.) 8. al-öam^ bain as-Sahihain von A bu H afs ‘U. b. Badr b. Sa'id AL-
14. ar-Riyäd al-mustatäba f i gumlat man rawä f i s-Sahihain min as- M a u s il I (st. 622/1225), s. Br. S I, 610 und neues Material dazu.
sahäha von Yah. b. a. Bakr a l - ‘ Ä m ir I as-Säfi‘i (st. 893/1488, s. Br. S II, 9. al-Bayän ^amma ttafaqa 'alaihi s-saihän von Abu 1-Magd Ism. b.
225-226) s. noch W e i s w e il e r 107. Θ Hibatalläh b. Sa'id al-Mausili I b n BätIs (st. 655/1257, s. Subki V, 51, Ibn
15· (= 3 ·) Qurrat al-'-ain f i äaht asmä? rigol as-Sahihain von 'A b d a l - al-‘Imäd, Sadarät V, 267) Atif 599 (256 ff., 641 H.).
GANi b. A h . a l - B a h r ä n i aä-§äfi‘i (lebte noch 1174/1761, s. Kahhäla 10. M ufid as-sämi‘ wa-l-qäri mimma ttafaqa 'alaihi Muslim wa-l-
V, 270) gedr. Haidarabad 1323. Buhäri von Ah. b. ‘Ar. b. M. a l -H ar IrI (st. 758/1357) §ehid A. 575
c) Gemeinsame Texterklärungen der Sahihain'. (257 ff., 841 H.).
© I . Tafsir garib mä f i s-Sahihain von M. b. a. Nasr a l - H u m a id I (st. 11. ^arh zawäHd Muslim 'ala l-Buhäri von ‘U. b. Raslän al-B ul-
488/1095, s. Br. I, 338) Taimür, luga 80 (181 ff., 7. Jh. H ., s. Fihr. maht. QiNi (st. 805/1403, s. Br. II, 93) Bagdad, Auqäf 3012-3014 (V-VII, s.
I, 68, 345). Θ T a l a s 41).
2. (= I . von Br. G I) Sarh muSkilät as-Sahihain al-musiahrag mtn 12. Ahkäm as-Sahihain von M. Sar if b. Mustafa a t -T üqädi, gedr.
Masäriq al-anwär li-l-Qääi ^lyäd (s. Br. I, 369, die al-Muwatta‘ betrefien- Büläq 1290 (am Rand von M uslim Bd. I).
den Stellen wurden also weggelassen)von Abü Ishäq Ibr. b. Yüs. b . Q u r - e 13. anon. al-Gam' bain as-Sahihain Bagdad, Auqäf 2801 (727 H.,
QüL (st. 569/1173. s. Br. I, 370) Köpr. 334 (257 ff., 757 H.). s. T a la s 39). Θ
Θ 3. Kasfmuskil hadit as-Sahihain von Abu 1-Farag ‘Ar. b. ‘A. B. M. II. K . al-Kunä wa-l-asmä^ §ehid A. 1932 (57 ff., abgeschrieben von
a l - Ö a u z I (st. 597/1200, s. Br. I, 501) Garrett 1450 (221 ff., 7. Jh. H.), st. 385/995, s. R it te r , Islam 17/1927/250) Zähiriya,
a d -D ä r a q u t n i ,

weitere Exemplare s. Br. S I, 918, 27 d. mag. I (ff. 41-104'’, 6. Jh. H., s. a l -‘U§ 202-203, wo die Angaben anders
4. Muskil as-Sahihain v o n Halil B. K a i k a l d i b. ‘Al. (st. 761/1359, s. lauten). - Θ Saray, Ahmet III, 2969/3 (4ooa-46oa, 626 H.), Tal‘at,
Br. II, 64) geiebi Al. 76/1 (1-238^ 8. Jh. H.). must. 127 (76 ff., s. F. S a i y i d , RIMA 3, 232, Kairo, Must. 282). Θ
5. K a sf an-niqäb ‘ammä rawa s-saihän li-l-ashab von Halil B. K a i k a l d I l i i . K . al-Munfaridät wa-l-wuhdän Bankipore X II, 36. No. 691 (26 ff.,
Qelebi Al. 76/2 (239^-256^, 8. Jh. H.). Θ modern). - θ Haidarabad, Sa‘idiya, hadit 352 (66b-79b), Θ lith. Agra
Vereinigung aller gemeinsamen Überlieferungen und Ergänzungen 1323·
Θ IV. K . at-Tabaqät, über die Zeitgenossen des Propheten, die ihn
von a l - B u h ä r i und M u s l im nach ihren angeblichen Prinzipien: gesehen und von ihm überliefert haben, und diejenigen, die ihn nur ge­
1. K . al-Gam\ bain as-Sahihain von M. b. ‘Al. a l - Ö a u z a q i (st. 388/998, sehen, aber nicht von ihm überliefert haben, Saray, Ahmet III, 624/26
s. u. S. 211). (279^-297*>, 628 H., s. Fihr. maht. II, No. 394).
2. Aträf as-Sahihain von H a l a f b. M. b. ‘A. a l -W ä s it i (st. 401/1011, V. Rigäl 'Urwa b. az-Zubair (s.U.S.278) Zähiriya,mag. 55/11 (ff. 139-
s. u. S. 210). 147, 463 H., abgeschrieben von a l -Η λτϊβ a l -B agd äd i , s. a l -‘U§ 225),
3. al-Mtistadrak '■ala s-Sahihain von M. b. ‘Al. a l - H ä k i m a n - N i s ä - VI. K . at-Tamyiz Zähiriya, mag. ii/ i (I‘’-I5^ 6. Jh. H.). ©
BÜRi (st. 404/1014, s. u. S. 221).
4. al-öam'· bain as-Sahihain von M. b. a. Nasr a l -H u m a id i (st. 488/
1095, s. Br. S I, 578 und neue Materialien dazu); K m t.: al-Ifsäh ^an ma- 77 . A b u l -H . Ah. b. ‘A l. b. S ä Iih A L -‘ lG L i wurde 181/797 in Küfa
^äni as-sihäh von Yah.b.M.B.HuBAiRA (st. 560/1165, s. B r. 1, 398) s. B r.I, geboren und lebte dort, in Basra und in Bagdad. Während der
338, Kaläm ad-Diyä' al-Maqdisi (M. b. ‘Abdalwähid, st. 643/1245, s. mihna verließ er den ‘Iräq und ließ sich in Tripolis nieder. Im M ag-
Br. I, 399) 'alä sai' min ahädit al-Öam'· bain as-Sahihain Zähiriya, mag. rib wurde er so hoch geschätzt wie I b n H a n b a l und Y a h . b . M a ‘I n .
85/12.
E r starb 261/875 in Tripolis.
5. al-Qämi'· bain as-Sahihain von Abü Nu‘aim ‘ U b a i d a l l ä h b. al-H.
b. Ah. B. a l -H a d d ä d (st. 517/1123, s. Ibn al-‘Imäd, Badarät IV, 56, Ta^rih Bagdad IV, 214-215; Dahabi, Tadkira 560-561; Yäfi‘i II, 173;
Yäfi'i III, 221) Ch. Beatty 3447 (399 ff., 510 H ., mit Verbesserungen vom Ibn al-‘ imäd, Sadarät II, 141; HH. 582. - Rosenthal, History 360; Kah­
Verfasser). häla I, 294.
6. al-Gam'· bain as-Sahihain von ‘A b d a l h a q q b. ‘Ar. b. ‘A l. a l -I§ b I li
B. a l -H a r r ä t (st. 581/1185) Nur. Osm. 769 (I, 251 ff., 667 H.), 770 (II, at-Tiqät in der Bearbeitung {tartib) von Abu l-H. ‘A. b. a. Bakr b. Sul.
346 ff., 722 H.), Laleli 395 (vollst., 268 ü., 611 H.), s. noch neues Material (st. 807/1405, vgl. Br. S II, 81) §ehid A. 2747/1 (i-67*>, 809
a l -Η α ιτ α μ ϊ
zu Br. I, 371. H.), Zitate aus dem Grundwerk in Isäba I. 404, 595, 871, 1071, II, 830,
7. '■Umdat al-ahkäm mimma ttafaqa '■alaihi l-imämän al-Buhäri wa- 1118, III, 46, 149, 185, 193, 194, 233, 256, 304, 575, 1276, IV, 268.
144 H AD IT HADiX 145

78 . Abü Yüs. Y a 'q O b b. S a ib a b. as-Salt b. ‘Usfür as-Sadüsi Ta^rlh Bagdäd X , 81-82; Öauzi, Muntazam 52; Dahabi, Tadkira
wurde um 180/796 in Basra geboren und lebte in Bagdad und 565·
Sämarrä’ . E r war ein zuverlässiger Traditionarier und Anhänger Hadit in der Rez. von I s m . a s -S a f f ä r Zähiriya, mag. 81/9 (113^-
von M ä lik s madliah. Er starb 262/875 Bagdad. 127^, 573 H.).
Tä'rih Bagiää XIV, 281-283; Dahabi, Tadkira 577-578; ders., Duwal
I, 116; Ibn Farhün, Dlbäg 355; Ibn Katir, Bidäya X I, 35; Tagribirdi, 83 . A b u 1-H . ‘A li b. H a r b b. M. at-T ä’i al-Mausili, 170/786 ge­
Nugüm III, 37; ibn al-'Imäd, Sadarät II, 146. -Z irik li IX , 261; Kahhäla boren, w ar ein Traditionarier, Kenner der altarabischen Geschich­
X III, 250. te und D ichter. E r überlieferte von S u f y ä n b. ‘U y a in a , W a k i' b.
al-Musnad al-kablr al-mu'-allal (der nach a d - D a h a b i der beste Musnad a l - G a r r ä h u . a.; von ihm überlieferten a n -N a s ä ’i u . a. Man rech­

ist): daraus ist nur der 10. Teil udT. Musnad Amir al-Mii’niinin 'U. b. al- nete ihn zu den tiqät. E r starb 265/879.
Haüäh erhalten im Privatbesitz von Sämi al-Haddäd, Beirut (25 ff.,
Photo davon Kairo, Suppl. III, 60-61, No. 19060 b), gedr. Beirut 1940. Ibn a. Hätim, Öarh I I I , 183; Ta‘rlh Bagdäd XI, 418-420; Gauzi,
Muntazam 52-53; Dahabi, Tadkira 565; Ibn Hagar, Tahdlh VII,
294-296; Ibn al-‘Imäd, Sadarät II, 150. - Zirikli V, 78; Kahhala VII, 57.
79 . Abu Ah. B i s r b . M a t a r b. T äbit ad-Daqqäq al-W äsiti lebte
in Sämarrä*. E r war ein zuverlässiger Traditionarier, der von Hadlt Zähiriya, mag. 67/5, 73 (75^-82'’, 6. Jh. H.).
SuFYÄN B. ‘U y a in a , Y a z id b . H ä r O n u. a. überlieferte. E r starb
262/875. 84 . M. Β. H is ä m b. M a l l ä s al-Fazäri schrieb um 266/879;

Ibn a. Hätim, Garh I.j, 368; Ibn Hagar, Lisän II, 33. as-SubäHyät §ehid A. 539/3 (242-25^, 596 H.).
Hadlt Zähiriya, mag. 94 (Teil III, 87^~94*>, 702 H.).
85 . ‘ U baidalläh b. ‘Abdalkarim b. Y azid A bü Z u r ‘a a r -R äzi
w urde 200/815 in R a iy geboren und kam später nach Bagdäd, wo
80. Abü G a'far M. B. ‘ Ä s i m Αχ-TAQAFi al-Isfahäm überlieferte
er sich A h . b. H anbal anschloß. Mit seinem Freund A b u H ätim
von SuFYÄN B. ‘U y a in a . Man nannte ihn M usnid Isfahän. E r
a r - R ä z i zusam m en gilt er als einer der strengsten und bedeutend­
starb 262/876.
sten K ritik e r des H adit seiner Zeit. Sein eigentlicher Nachfolger
Abü Nu'aim, Ahbär Isfahän II, 189; Safadi, Wäfi III, 180; Dahabi, ist I b n a . H ä t im ar-Räzi (st. 327/939). Abü Zur‘a starb 264/878 in
Tadkira 517; Ibn Hagar, Tahdlh IX , 240-241. - Kahhäla X, 115.
R a iy .
1. al-Öuz' al-'-äli (der sehr berühmt war, s. D a h a b i , I bn H ag a r , a. a.
0 .) Zähiriya, mag;. 85/13 η. Jh. H.). Ibn a. Hätim, Taqdima 328-349; Ta^rlh Bagdäd X, 326-337; Ibn
2. AhädU Zähiriya, mag. 68 (147^-160“, 5. Jh. H., zusammen mit a. Y a ‘lä, Hanäbila I, 199-203; Ibn Hagar, Tahdib VII, 30-34. - Zirikli
Ahädlt Ah. b. ^Isäm). IV , 350.
K . az-Zuhd, ein Fragment daraus in Isäba IV, 153.
81 . Abü ‘Utm . S a 'd ä n b . N a s r b. Mansür at-Taqafi al-Bagdädi
al-Bazzäz überlieferte von S u f y ä n b . 'U y a in a . Man nannte ihn 86. A b ü M. al-‘A bbäs b. *A1. b. a. ‘Isä al-Bäksä’i a t - T u r u q q u fi
Musnid Bagdäd. Im Jahre 265/878 starb er. hielt sich in Bagdäd und Dam askus auf. E r galt als tiqa. Er starb
Ta’rih Bagdäd IX, 205-206; Gauzi, Muntazam V.j, 51; Dahabi, Tad­ 267/880.
kira 565; ders., Duwal 116; Ibn al-‘Imäd, Sadarät II, 149. Ta‘rlh Bagdäd X II, 143-144; Tahdlh Ibn 'Asäkir VII, 225; Gauzi,
al-Hadit Zähiriya, ‘ämm 4556 (23 ff., 398 H.), Köpr. 1584 (Teil I, Muntazam 61; Yäqüt, Buldän I, 838; Ibn al-Atir, Luhäh I, 173;
15^-24^, 658 H., s. Fihr. maht. I, 79). Dahabi, Tadkira 566.
Öuz^ Zähiriya, mag. 93/3 576 H.).
82 . A b ü M. ‘A l . b. M. b. A iy C b a l-M u h a r r im i wurde gegen 175/
791 geboren. E r überlieferte von S u f y ä n b. ‘ U y a in a u. a. Man
87 . A b ü B isr Ism. b. ‘A l. b. Mas‘üd al-‘Abdi S a m m ü y a aus
zählte ihn zu den zuverlässigsten Traditionariern. E r starb 265/878.
Isfahän hörte auf seinen ausgedehnten Reisen bei mehreren Ge­

10 Sezgin, Gesch. Ar. Sehr. I


146 HADIT HADIT 147

lehrten, darunter A h . b . H a n b a l . E r war ein zuverlässiger Tradi­ 92 . ( = Br. I, 163, 4.d) Abü ‘Al. M. b. Y azid b . Mäöa al-
tionarier, der zugleich im fiqh bewandert war. E r starb 267/880. Qazwini wurde 209/824 geboren. A u f seinen Studienreisen in
Abü Nu'aim, AJjbär Isb. I, 210-211; Tahdlh Ihn '■Asäkir III, 24; Ibn den ‘Iräq, nach Syrien, Ägypten und Mekka hörte er bei zahlreichen
al-Atir, Luläh I, 566. - Zirikli I, 314; Kahhäla II, 278. saiAs. E r zählte zu den zuverlässigsten Traditionariern. Der Nach­
welt blieb sein Name vor allem als Verfasser einer kanonischen
al-FawäHd Zähiriya, mag. 114 (34'^-44=‘, 7. Jh. H.).
Sammlung erhalten. Jedoch scheint ihm diese Bedeutung nicht
allgemein zuerkannt worden zu sein. Sein Buch enthielt viele
88. Abü Y ah yä Zakariyä’ b. Y ah. b. Asad al-Marwazi Z a k r a w a ih
schwache Hadite, ferner wählte er seine Materialien aus einer ge­
lebte in Bagdad und überlieferte von S u f y ä n b. ‘U y a in a , M a‘r ö f
ringen Anzahl von Quellen aus. Dabei scheint der Musannaf von
a l - K a r h i u . a. E r starb 270/883.
A bü B ak r b . a . S a i b a die Grundlage gebildet zu haben (s. Buh.
Tä^rlh Bagdad VIII, 460-461; Gauzi, Muntazam V,2, 77; Ibn al-‘Imäd, Kayn. 81). E r starb 273/886.
Sadarät II, 160.
Cauzi, Muntazam V,^, 90; Ibn Hall. I, 613; Dahabi, Tadkira 636-637;
Hadit Zähiriya, mag;. 81 (ii3 ‘>-i28'5, 573 H., zusammen mit dem
ders., Duwal I, 130; Ibn Hagar, Tahdib IX, 530-532; Ibn Katir, Bidäya
Hadit von Ibn Aiyüb al-Muharrimi).
X I, 52; Tagribirdi, Nugüm III, 70; Yäfi'i II, 188; Ibn al-‘Imäd, Sadarät
11, 164. - Wüstenfeld, Geschichts. 71; Goldziher, Muh. Stud. II, 262-263;
89. Abü M. a l- H a s . b. 'A . b. ‘A f f ä n a l - ‘ Ä m iri al-K üfi zählte zu Zirikli Y I I I , 15; Kahhäla X II, 115-116.
den zuverlässigsten Traditionariern. Von ihm überlieferten Ib n
as-Sunan: Zu den Rezensionen des Buches s. J. R o b s o n , The Trans­
u . a. E r starb 270/883.
M äga, Ib n a. H ätim mission of Ibn Mäga’s „Sunan” in: Journal of Semitic Studies 3/1958/
Ibn a. Hätim, Garh 1,2, 22; Dahabi, Tadkira 573; Ibn Hagar, Tahdib 129-141. Hdss. Br. Mus. 1564, Add. 27513 (305 ff., 730 H.), Alger 492
II, 301-302. (161 ff., 1196 H.), 493 (342 ff., 1196 H.), Ragip 259 (278 ff., 1163 H.),
260 (234 ff., 1169 H.), Nur. Osm. 812 (254 ff., 1162 H.), 815 (232 ff.,
al-Amäli wa-l-qirä^a §ehid A. 546/6 (88^-91*’, 8. Jh. H., s. Fihr. maht. 1162 H.), 816 (230 ff., iio o H.), 817 (251 ff.), 818 (348 ff., 1164 H.), 819
I, 62), Kairo® 1, 107, hadit 1558 (s. noch Kairo, Suppl. I, 214 über Hadite (197 ff.), 820 (300 ff., 1154 H.)i, AS 542 (179 ff., 1137 H.), 543 (402 ff.,
von Abü Ca'far M. B. ‘A. b . ‘A ffä n a l- ‘ÄmirI und Ibr. b . I shäq b . A bi 1143 H.), 544 (245 ff., 1133 H.), Köpr. 293 (220 ff., 790 H.), Damad Ibr.
L-'A nbas ). 400 (130 ff., 845 H.), 401 (163 ff., 765 H.), Süleym. 314 (275 ff.), 315
(306 ff., 1141 H.), Selimaga 164 (238 ff.), Bankipore V,j, 127, No. 220
90 . Abü B akr M uh. b. S in ä n b. ad-D aiyäl b. Hälid AL-QAZZÄzal- (350 ff., 1262 H.), Zähiriya, had. 214, 220, Rämpür I, 86, had. 158 (1291),
Basri lebte in Bagdad. Man zählte ihn zu den tiqät. E r starb 271/884. „Qawala 1, 122” . - ©§ehid A. 419 (II, 238 ff., 865 H.), Laleli 456 (196 ff.,
12. Jh. H.), Reis. 142 (318 ff., 12. Jh. H.), 143 (300 ff., 1158 H.), Haci
Ibn a. Hätim, öarh 111,2, 279: Ta^rih Bagdad V, 343~3 Φ> Dahabi, Mahm. 597 (230 ff., 1180 H.), Turhan 50 (458 ff., 12. Jh. H.), Feyz. 326
Tadkira 579; Ibn Hagar, Tahdib IX , 206; HH. 589; Hadiyat al-'^ärifin (292 ff., 1004 H.), 327 (VIII-X V I, I55‘ff., 561 H.), 328 (201 ff., 600 H.),
II ,’i8. - Kahhäla X, 57. 329 (200 ff., 824 H.), CaruUah 290 (362ff., 601 H.), Hekim 185 (349ff., 790
Hadit Zähiriya, mag. 18/1 7. Jh. H.), eb. mag;. 31 (163^-167*’, H.), 186 (169 ff., 1119 H.), 187, Fatih 761 (285 fi., 8. Jh. H.), 762 (294 ff.,
6. jh . H.j, Kairo, Där, hadit 1558 (s. 202-212, S. 269-275, 8. Jh. H.). 1135 H.), 764 (235 ff., 623 H.), Atif 444 (262 ff., 1165 H.), Murad MoUa
400 (294 ff., 624 H.), 401 (257 ff., 1163 H.), Veliyeddin 580 (311 ff.,
1160 H.), 581 (410 ff., 1115 H.), Ist. Un. Bibi. A. 496 (324 ff., 1165 H.),
91. Abü ‘U. Ah. b. ‘Abdalgabbär b. M. a l - 'U t ä r i d i al-K üfi wur­ 5100 (239 ff., 1251 H.), Paris 706 (303 ff., 730 H., s. V a j d a 627, ders.,
de 177/794 in K üfa geboren. E r überlieferte die Magäzi von Ib n Certificat 4), Mingana 335 (178 ff., 913 H., s. Cat. 126), Taimür II, 161,
Ish ä q durch dessen räwi Y O n u s b. B u k a ir . D ie Urteile über seine hadit 522 (2 Bde., 6. Jh. H.), Azhar I, 509, hadit 197 (393 ff., 1194 H.),
Zuverlässigkeit widersprechen sich. E r starb 272/886 in K üfa. 294 (328 ff., 1194 H.), Kairo, Suppl. 1, 466, No. 22957 b (256 ff., 1285 H.),
Alex. Balad. 373 1091 b, 1220 b (847 H.), Bagdäd, Auqäf 2828-2829
Ibn a. Hätim, öarh I,i, 62; Ta'rih Bagdad IV, 262-265; Ibn Hagar, (834 H., s. T a l a s No. 358), Rabät, Kattäni 418 (263 ff.). Θ Gedr. Delhi
Tahdib I, 51-52; Ibn al-'Imäd, Sadarät II, 162. - Zirikli I, 140.
Zähiriya, mag. 75/9. ^ N o . 8 11, 813, 814 sind verlorengegangen.
148 H A D IT HADIT 149

1233,1273, 1889, 1905, Lahore 1311, Kairo 1313, hsg. von M. F. ‘ A b d a l - Guz^ min al-Musnad Zähiriya, mag. ior/14 (193=^-204^, 6. Jh. H.).
BÄQi 1952, 1953 (s. R . P a r e t , Oriens 8/1955/188).
Kommentare; (a) von ‘Alä’addin M o g o lt a i b. Q i l i 6 (st. 762/1361,
94. Abu 1-Fadl A h . b . M u l ä ' i b b. Haiyän al-Muharrimi wurde
s. Br. II, 48), al-lHäm bi-sunnatihl '■alaihi s-saläm (unvollendet) Kairo^
I, 901, hadit 275 (3 Bde., Abschrift vom Autogr.), Bankipore V,i, 128, 191/806 in Bagdad geboren. E r überlieferte von a l - F a d l b . D u k a i n ,
No. 221 (Bd. II, 189 ff., 739 H., enthält Bemerkungen von der Hand des ‘A f f ä n b . M u s l i m u . a. E r zählte zu den iiqät. E r starb 275/888 in
Autors), „Qawala I, 122” . Θ Feyz. 362 (Bd. II, 219 fi., 737 H., Auto­ Bagdad.
gr.). Θ (b) von Gal. a s -S u y O ti (st. 911/1505), Misbäh az-zagäga ^alä
Ta^rih Bagdad V, 168-169; Dahabi, Tadkira 595.
Sunan I. M. Zähiriya, hadit 236 (84 ff., 10. Jh. H.), Bankipore V,i, 130,
No. 222 (49 ff., 116 H.), Rämpür 1, 115, had. 381 (1275 H.). - ©Kairo^ I, Hadit Zähiriya, mag. 2/5 (45='-5o'’, 565 H.).
148, hadit I I s. © Gedr. am Rand von Delhi 1282. Auszug daraus: Nur
al-mishäh von ‘A. b. S. ad-Dimnati a l - B a ö a m ' a w I (st. 1306/1889, s. Br.
95 . A bü ‘Am r Ah. b. Häzim b . a . (j ARZa al-Gifäri al-Küfi war
S II, 737) gedr. Kairo 1299. - (c) von Abu 1-H. b. ‘Abdalhädi a s -S in d i
(st. 1136/1724, s. Ö a b a r t i I, 85) r Kifäyat al-häga f i sarh I. M. Θ Edirne, ein zuverlässiger Traditionarier. E r starb 275/888.
Selimiye 760 (1133 H., vielleicht Autogr.), udT. Häsiyat as-Sindi Kairo^ Dahabi, Tadkira 594-595; ders., Duwal I, 122; Ibn Katir, Bidäya XI,
I, I I I , hadit 280; o gedr. Kairo 1313. - (d) Raf^ al-'agäga (zus. mit Hin- 56; Ibn al-‘Imäd, Sadarät II, 168-169. “ Zirikli I, 104; Kahhäla I, 186.
dustani-Ubers.) von Maulawi W a h id az-Zamän, Kairo 1313. - (e) Ingäly,
al-häga von ‘A b d a l g a n i ad-DihlawI, gedr. Delhi 1282. - (f) Mifläh Musnad '■Äbis al-Gifäri wa-gamä^a min as-sahäba Zähiriya, mag. 80/14
al-häga von M. b . ‘A l . P a n g ä b i Hazärawi, Lucknow 1315· “ © (g) Mä (ι 02»-ΐ 7 ΐ^, 6. Jh. H.).
tai^ü ilaihi l-häga ^alä sunan Ihn M. von Samsaddin A b u r - R id ä M. b.
H. a z -Z a b id i as-Säfi'i (schrieb um 913/1507) Kairo, Dar, hadit 2424 96 . ( = Br. I, 161, 4a.) A b D D ä w ö d Sul. b. al-As'at b. Ishäq
(Bd. III, 360 ff., 913 H., Autogr., s. Fihr. maht. I, 94). - (h) Misbäh az- al-Azdi as-Sigistäni wurde 202/817 geboren. E r stammte aus Si-
zagäga f i zawäHi Ihn M . von Ah. b. a. Bakr. b. Ism. al-Kinäni a l - B ü s I-
gistän, nicht aus dem gleichnamigen Dorf in der Nähe von Basra
Ri (st. 840/1436, s. Br. II, 67) kairo^ I, 148, hadit 442. Daraus ist ein
anon. Gloss. Hafid 35 (268 ff., 12. Jh. H.). O - (i) Über seine Hadite, die (s. Dahabi, Tadkira E r scheint sich früh auf seine Studien­
sich in den übrigen fünf Haditsammlungen befanden: ZawäHä '■ala l-kutub reisen begeben zu Haben, denn 220 H . war er schon in Bagdad
al-hamsa von Nüraddin b. H agar a l -Ηαιταμϊ (st. 807/1405, s. Br. II, 76) (s. eb.). E r war ein Schüler von A h . b . H a n b a l , hörte aber bei
Asaf. I, 632, had. 410. - (j) Über seine Rigäl: al-Mugarrad f i asmä? rigäl seinen ausgedehnten Reisen auch bei anderen bedeutenden Tra­
K . sunan Abi ^Al, b. M. kullihim siwä man ahraga lahü minhumfi ahad ditionariern. Von ihm überlieferten a t - T i r m i d i , a n - N a s ä ’ i , A b u
as-Sahihain von M. b. Ah. b. ‘Utm. ad-DahabI (st. 748/1348, s. Br. II,
‘A w ä n a und sein Sohn A bü B akr b . a . D ä w ö d , sogar sein Lehrer
46) Zähiriya, hadit 531 (20 ff., Autogr., s. a l - ‘U § 214). - (k) Tulätiyät
Zähiriya, mag. 59 (38=»-4ob, 734 H.). A h . b . H a n b a l . Nach seinem Aufenthalt in verschiedenen Städten
ließ er sich auf Veranlassung des Kalifen al-Muwaffaq in Basra
nieder, wo er 275/888 starb.
93 . A b u U m aiya M. b. Ibr. b. Muslim al-H uzä‘i at-Tarsüsi aus
Bagdad wurde gegen 180/796 geboren und überlieferte von A b u
Ibn a-Hätim, Qarh II,i, 101-102; Ta‘rih Bagdäd IX, 55-59; Ibn a.
D ä w ö d a t - T a y a lis i u . a. Im allgemeinen galt er als zuverlässiger Ya'lä, Hanäbila I, 159-162; Ibn Hall. (Büläq) I, 268-269; Tahdib Ibn
Traditionarier. I b n H ib b ä n wollte ihm kein Vertrauen schenken, ‘Asäkir VI, 244-246; öauzi, Muntazam V 97-98; Ibn al-Atir, Lubäb I,
weil er auf seiner Reise nach Ägypten ohne seine Bücher tradiert 533; Dahaisi, Duwal I, 122; Ibn Hagar, Tahdib IV, 169-173: Subki II,
und dabei manche Fehler gemacht hatte (s. Ibn Hagar, Tahdih IX , 48; Ibn Katir, Bidäya X I, 54-56; Yäfi'i II, 189-190; Ibn al-‘Imäd,
Sadarät II, 167. - Wüstenfeld, Schäf. 47; Goldziher, Mith. Stud. 11,
15-16). E r starb 273/886 in Tarsüs.
250, 255-256; W. MAR9AIS, E I, I, 87-88; J. R obson , £■/, P, 114; Zi­
Ibn a. Hätim, Öarli 111,2, 187; Ta^rih Bagdad I, 394-396; öauzi, rikli HI, 182; Kahhäla IV, 255.
Muntazam V,2, 90-91; Dahabi, Tadkira 581; Ibn al-‘Imäd, Sadarät II,
I. K . as-Sunan, das er aus Quellen mit insgesamt 500000 Überliefe­
164. -Z irik li VI, 183; Kahhäla V lfl, 219.
rungen schöpfte (eb. 593), sollte vor allem die Sunna des Propheten be­
wahren. Einige hielten das Buch von AbO D ä w Od für unersetzlich, jedoch
^ Nicht 269 wie bei Brock. folgt es im allgemeinen in der Wertschätzung den Büchern von a l -B uhä -
150 HADIT HADIT 151

Ri und M uslim . Z u seinen Rezensionen s. J. R obson , The Transmission ® (2) Von ‘A b d a l ' azim a l -M undiri (st. 656/1258, s. Br. I, 367), al-
ofAbü D. ’s Sunan, BSOAS 14/1952/579-588; Hdss.: Berl. 1246 (Bd. I, ^Add al-maudüdfl hawäsi Sunan Abi Däwüd Reis. 136 (333 ff., 676 H.). 0
181 ff., 786 H.), 1247 (ein Teil, 20 ff., 477 H.), 1248 (3. Teil, 71 ff., ca. (3) Von Mahmüd b. Ah. a l - ‘A in i (st. 855/1451, s. Br. II, 52) Kairo® I,
iio o H.), München 121 (Teile 21-26, 139 ff., 520 H.), Paris 707 (262 ff., 127, hadit 286 (Bd. I, 274 ff., 9. Jh. H., Autogr., s. Fihr. maht. I, 84,
6. Jh. H.), 708 (ein Bd., 172 ff., 604 H., s. V a j d a 627, ders., Certificat 10, Kairo, Suppl. II, 42).
I I ) , Yeni 208 (469 ü., 771 H.), AS 545, 546, Nur. Osm. 822 (380 ff., (4) von ‘ U. b. Raslän b. Nasr AL-BuLQiNi (st. 805/1402, s. Br. II, 93)
1065 H.), 823, 824 (251 ff., 12. Jh. H .),Köpr. 294/1I (1-325^, 800 H.), Medina, Mahmüdiya 74 (5 Bde., s. S p ies , ZDMG 90/1936/109).
Murad Molla 396 (423 ff., 1133 H.), 397 (368 ff., 10. Jh. H.), Selimaga 165 (5) von Ah. b. Hus. b. Arslan ar -R amli (st. 844/1440, vgl. I3r. II, 96)
(397 ff.) ^ weitere Exemplare s. Br.'G und S. - © §ehid A. 420 (I, 251 ff.. Murad Molla 438-448, Gotha 2 (ff. 67, dibäga). © Laleli 498 (I, 384 ff.,
7. Jh. H.), 421 (II, 206 ff., 7. Jh. H.), Hekim 188 (421 ff., 1155 H.), 190 847 H.), 499 (II, 847 H.), 500 (III, 329 ff., 835 H.), 501 (IV, 342 ff., 845H.),
(349 ff., 12. Jh. H.), Fatih 763 (378 ff.. 12. Jh. H.), Carullah 2025 (84 ff., 502, Bursa, Haraggi 200-203 (4 Bde .) .0
6. Jh. H.), H. Hüsnü 227 (385 ff., 12. Jh. H.), Hamid. 255 (351 ff., 1165 (6) von AS-SuYÜTi (st. 911/1505), Mirqät as-su^üd ilä Sunan Abi D.
H.), 256 (357 ff., I I . Jh. H.), Halet 91 (359 ff., 1136 H.), Mihrijah 57/1 Köpr. 417 (987 H.), Rabat 238 (300 ff., 1298 H., s. Prov. 61) „Pes. 368” ,
(i_i57b, 1178 H.), Laleli 457 (381 ff., 12. Jh. H.), 458 (168 ff., 8. Jh. H.), Gotha 2 (ff. 66, dibäga). © Saray, Ahmet III, 647/1 (256 ff., 906 H., am
459 (I-VI, 266 ff., 8. Jh. H.), 460 (I, 273 ff., 746 H.), Feyz. 330 (I, 232 ff., Ende steht eine des Verf.). O
9. Jh. H.), 331 (II, 176 ff., 806 H.), 332 (I, 211 ff., um 640 H.), 333 (II, Auszug daraus: Daragät Mirqät as-su'-üä von ‘A. b. Sul. ad-Dimnati
180 ff., 654 H.), 334 (III, 181 ff., 654 H.), 335 (III, 187 ff., 650 H.), Reis. a l-B ä ga m ‘aw i (s . Br. II, 485) gedr. Kairo 1298
145/1 (ff. 1-363, 492 H.), AS 68/2 (ff. 281-525, 1046 H.), Ist. Un. Bibi. A. (7) Fath al-wadüd ^alä Sunan Abi D. von Abu 1-H. M. b. ‘Abdalhädi
5098 (313 ff., 1250 H.), Atif 445 (I, 241 ff., 567 H.), Ankara, Saib 1207 AS-SiNDi (st. 1138/1726, s. Kahhäla X, 262) Kairo® I, 134, hadit 281,
(520 H.), Berl. Qu. 1210 (Bd. IV, 4. Jh. H.), Rabat 1334 (288 ff., 258 ff., Zähiriya, hadit 226, „Qawala I, 141” . © Ragip 275 (341 ff., 12. Jh. H.),
s. Cat. I, 63), Ch. Beatty 3123 (ein Teil, 156 ff., 4. Jh. H.), Mingana 537 Ist. Un. Bibi. A. 1897 (309 ff., 1203 H.), Kairo, Dar 22243 b (2 Bde., 1361
(129 ff., 1070 H., s. Ca(. No. 118), Taimür II, 159, hadit 186, 367, Tal'at, H., Abschrift von dem Kod. Kairo, hadit 281), Damaskus, Privatbesitz
hadit 786, Alex. Balad. 3580 g (673 H.), 3581 h (I, 1096 H.), Bagdad, von Sa'id Hamza (s. RIMA 5/1959/219). O
Äuqäf 2647 (s. T a las s. 40), Aligarh, Subhan 29762/34 (162 ff., 1102 H.). (8) Häsiya: ^Aun al-wadüd von M. b . ‘A l. P anöäbi al-Hazärawi, Luck­
Θ Gedr. Kairo 1280, Lucknow 1840, 1877, 1888, 1305, 1318, Delhi 2171, now 1318.
1272, 1283, Haiderabad 1321, am Rand von az -Z urqänis Sarfi al- (9) TaHiqät al-mahmüd von F ahr al-Hus. G anööhi, Cawnpore 1905.
Muwaüa' Kairo 1310, 1320. (10) Ά η η al-ma'büd von M. A sraf am ir ‘A zimabäd I und M. Samsal-
Kommentare: (i) Ma'-älim as-sunan von Abü Sul. Hamd b. M. b. Ibr. HAQQ 'A zim äbäd I, Delhi 1322.
a l -H a t t ä b i (st. 388/998, s. u. S. 210) Feyz. 543 (Bd. II, 166 ff., 5. Jh. H.), (11) Hindustani-Glossar von Maulawi W ahid a z -Zam än , Lahore 1882.
Fatih 811 (293 H ., 544 H.), Laleli 503-505 (3 Bde., 233 ff., 191 ff-, 252 ff., {12) öäyat al-maqsüd f i hall Sunan Abi D. von M. Samsalhaqq
557 H., 6. Jh. H.), Yeni 293 (300 ff., 562 H.), 294 (151 ff., 876 H.), Murad ‘AziMÄBÄDi, Indien 0. J.
Molla 606-607 = heute 611-613 (I, 194 ff., 781 H ., II, 142 ff., 8. Jh. H ., Auszüge: (a) al-Mugtabä von Abü M. ‘Abdal'azim b. 'Abdalqawi al -
III, 280 ff., 615 H.), Saray, Ahmet III, 416 (282 ff., 774 H.), 418 (316 ff., M u n d ir i (st. 656/1258, s. Br. I, 367) Br. Mus. 1565-1568®, Add. 27514-17
1105 H.), AS 582 (I, 344 ff., 1127 H.), 583 (II, 248 ff., 674 H.), Atif 4713 (I-IV, 163 ff., 221 ff., 166 ff., 220 ff., 713 H.), Garrett 1366 (I, 169 ff.,
(I, 191 ff., 887 H., s. W e i s w e i l e r 55), Kairo® I, hadit 795 (Bd. II), Alep­ 8. Jh. H.), Alex. Balad. 814b (224 ff., 9. Jh. H., s. Fihr. maht. I, 97), Zähi­
po (I, s. RAAD 8/1928/369), Alger 1274,2 (ff· 142-277, 13· Jh. H.), „Mes- riya, hadit 218 (II. Bd.), Gotha 600 (frgmt., 87 ff.). ©Turhan 71 (410 ff.,
hed IV. 87, 266” , Gotha 2 (ff. 64, HbägaY. Θ Feyz. 330 (I, 232 ff.), 331 774 H.), Kadizade 90 (162 ff.), Mahmud P. 72-76 (vollst., 680 H.), Bengal
(II, 176 ff.), 332 (I, 211 ff., 654 H.), 334 (III, 181 ff.), 335 (IV, 187 ff., 189 (165 ff., 13. Jh. H.), Marrakesch, Yüsuf. 61 (Teil 16); gedr. Haida­
655 H.), Saray, Ahmet III, 417 (I, 221 ff., 674 H., Fihr. mäht. I, 106), rabad 1342. O Hsg. von Ah. M. §Äk ir , M. H ämid F iqi , Kairo 1948. -
Süleym. 271 (329 ff., 10. Jh. H.), AS 687 (187 ff.), Reis. 144 (352 ff., © (b) von M. b. al-H. b. ‘A. al-Balhi (lebte im 7. Jh. H.?) Manisa, Umu-
10. Jh. H.), Damad Ibr. 304 (337 ff., 11. Jh. H.), Zähiriya, hadit 790 (1, 331 mi 281/1 (I^’-II3 ^ 7. Jh. H., s. A. A t e §, RIMA 4/1958/20). O
ff.), Bagdad, Auqäf 6669 (571 H., s. T a la s S. 42). O Gedr. Halab 1920- Bearbeitung: Tahdib Sunan Abi D. von I bn Qa iyim a l -Öauz Iy a
1924,1932-1934, hsg. von Ah. M. Sä k ir und M. H äm id F iq i , Kairo 1948. (st. 751/1350, s. Br. II, 105) gedr. Delhi 1891, hsg. von Ah. M. S äkir und
M. H äm id F iq i , Kairo 1948.
1 N icht 124 wie bei Brock.
* Süleym. 271 ist zu streichen,
ä N icht 491 wie bei Brock. ^ N icht 1285 wie bei Brock.
* Top kapu 414, Ind. Off. 1038, 5 bei Brock, sind zu streichen. 2 N icht 1865-68 wie bei Brock.
152 HADIT Hx\DIT 153

Über die suyüh von Abu DäwOd: von Abü 'A. Hus. b. M. b. Ah. LER No. 91; der dort erwähnte Abü M. ‘A l. b . YOnus b. M. al-M urädi
al-Ö aiyänI (st. 498/1105, s. Br. I, 368), Tasmiyat suyüh Abi D. Laleli (st. 330/942 s. Humaidi, Gadwa 248) ist nicht der Verfasser des Buches,
2089/9 (74®-99^ 8· Jh. H., s. W e is w e ile r 95). sondern sein Überlieferer^ Berl. 9915/10 (ff. 27-29), Zähiriya, mag. 31
II. al-MasäHl allatl hälafa '■alaiha l-Imäm Ah. b. Hanbal in der Rez. (239a- 249^ 6. Jh. H.).
von A b u D. Zähiriya, hadit 334' (100 ff., 266 H., sehr wahrscheinlich © 2. al-Musnad: daraus Zitate in Isäba l, 150, 283, 410, 413, 453,
Abschrift von A bu D ä w Od ). 514, 944, II, 140, 463, 1262 III, 5, 935, 1062, 1180, IV, 3, 151, 907.
III. Seine Antworten auf die Sw’ä/äi Abi ^Ubaid M . b. b. ^Utm. 3. Muntaqä min liadlt B. b. M. [wa-Hannäd wa-l-Färisl wa-l-Öauharl
al-Ägurrl s. u. S. 165. wa-min amäll Ibn as-Samarqandi) Zähiriya, mag. 129 (225^-236^,
© IV. R. f l Wasf taHlfihl li-kitäb as-Sunan Zähiriya, hadit 348 (188^- 7. Jh. H.). ;
191a, 7. Jh. H.), hsg. von M. Zähid a l -K a u t a r i , Kairo 1369.
V. K . az-Zuhd Fäs, Qar. (s. RIMA 5/1959/14).
VI. Tasmiyat ihwat alladlna ruwiya '■anhum al-hadlt Zähiriya, mag. 98 . A b u H ä t im M. b. Idris b. al-Mundir al-Hanzali a r -R ä z I wur­
129 (ff. 2i6a-223^ 6. Jh. H., s. AL-‘U§ 203). de 195/811 in R aiy geboren. Bereits in seiner Jugend widmete er
VII. K . al-Maräsll Reis. 145/2 {264^-3^1^, 492 H.), Köpr. 294/2 sich dem Studium des Hadit und soll schon 209 H. begonnen haben,
(327^-356^, 800 H.), Azhar I, 600-601, hadit 3526 (69 ff.), 4228 (22 ff.),
Hadite niederzuschreiben. E r rühmt sich seines guten Gedächtnis­
4229 (42 ff., 1144 H.), gedr. Kairo 1310.
VIII. K . f i r-rißl (?) Zähiriya, mag. 46/1. ses und seiner großen Kenntnis über die Haditüberlieferer. Seine
IX. K . al-Qadar zitiert Isäba III, 105^. Bücher über die Traditionarier und ihre K ritik sind verlorengegan­
gen. Jedoch sind sie teilweise als Fragmente in den erhaltenen Bü­
97, (= Br. G I, 164 No. 6.) A b ü ‘Ar. B a q iy b. M a h la d b. Y azid chern seines Sohnes Abü M. ‘Ar. B. A. H ä t im (s. u. S. 178) ent­
al-Qurtubi wurde 201/817 geboren. E r unternahm Studienreisen halten. E r starb 277/890 in Raiy.
nach Ägypten, Syrien, dem Higäz und Bagdad, die einmal 14 Jahre
Ibn a. Hätim, Taqdima 349-372; Ta^rih Bagdad II, 73-77; Ibn a.
und das zweite Mal 20 Jahre dauerten. E r überlieferte von A h . b. Ya'lä, Hanäbila I, 284; öauzi, Muntazam V.^, 107-108; Dahabi, Tadkira
H a n b a l, Abü B akr b. a. S aiba u . a. E r verfaßte mehrere Bücher, 567-569; ders., Duwal I, 122; Safadi, Wäfl II. 183; Ibn Hagar, Tahdib
schrieb andere berühmte W erke ab und nahm sie m it in seine Heim at IX , 31-3 4 ; Ibn al-‘Imäd, Sadarät II, 171. - Zirikli VI, 250; Kahhäla IX,
Andalusien. Wegen seiner Zuverlässigkeit und umfassenden K ennt­ 35; s. H. L aou st in: Mel. L. Massignon III, 15,
nis wurde er sehr gelobt. Darüber hinaus soll er der erste Traditio­ 1. K . az-Zuhd, Auszug Zähiriya, mag. 28/10 (i38=^-i46*>, 506 H.).
narier sein, der in einem Musnad die Überlieferungen nach den 2. iHiqäd, Exzerpte daraus in Tabaqät al-Hanäbila von Ibn A. Y a 'l ä
Namen der sahäba anordnete und in den K apiteln die Materialien 1,286.
3. Seine Antworten auf die Fragen von Abü 'Utm. Sa'id b. ‘Amr b.
nach juristischen Gesichtspunkten brachte (s. Y ä q ü t, Irsäd II.i
‘Ammär über ad-Du^afä' wa-l-kaddäbün usw. s. u. S. 163“.
368). Sein verlorengegangener Qur’änkom m entar soll nach Ibn
Hazm der beste seiner A rt sein (s. eb.). E r starb 276/889 in A n da­
lusien. 99 . A b ü Y ah. ‘A b d a l k a r im b. Ziyäd al-Qattän
b . a l -H a it a m

aus D air al-‘Äqül besuchte später Bagdad, Wäsit, Basra, Küfa,


Ibn al-Faradi I, 107-109; Humaidi, öadwa 167-168; Ibn Hazm, Fadl
al-Andalus, s. Andalus 19/1954/76; Ibn Baskuwäl No. 279; Tahdib Ibn Dam askus und Ägypten. E r überlieferte von A b u l -W a l i d , a t -
'Asakir III, 277-282; Yäqüt, IrMd VII^, 75-85; Dabbi, Bugya 229; T A Y Ä u s i, a l - F a d l b . D u k a in u. a.; von ihm überlieferten a t -
Gauzi, Muntazam V,2, 100; Ibn a. Ya'lä, Hanäbüa I, 120; Dahabi, TiRMiDi u. a. Man zählte ihn zu den tiqät. E r starb 278/891 in seiner
Tadkira 629-631; ders., Duwal 1, 122; Ibn Katir, Bidäya X I, 56-57; H eim atstadt.
Maqqari IX^ 285-293; Ibn al-‘Imäd, Badarät II, 169; Yäfi'i II, 190;
Suyüti, Mufass. 9-10; HH. 444,1679. -Z irikli II, 33; Kahhäla III, 53-54.
1 Verb. bei Brock.
I. Dikr mä li-s-sahäba min al-hadit min al-'-adad (= K . al-A^däd), 2 Die Angabe von Z i r i k l i , a. a. O., daß ein K . az-Zlna von Abü IJätini
das von Ibn 'A b d a lb a r r im K . al-IstVäb erwähnt wird, s. W eisw ei- erhalten wäre, ist nicht richtig. Sehr wahrscheinlich verwechselt a z - Z i r i k l I
diesen Abü liä tim mit A b u I J ä t i m ‘Ah. b . H a m d a n a r - R ä z i (st. 322/933,
Die von Br. im Suppl. als Art. II u. II I angeführten Werke sind zu streichen. s. u. S. 573).
154 HADIT HADIT 155

Ta^rih Bagdad X I, 78-79; Dahabi, Tadkira 602; Ibn al-‘Imäd, Sadarät 294 bis (III, 245 ff., 7. Jh. H.), 295 (ein Teil), Hekim 189 (383 ff., 1156 H.),
II, 172; HH. 1297; Hadiyat al-'-ärifin I, 607. 191 (270 ff., 1155 H.), Fatih 765 (441 ff., 1168 H.), 1150 (I, 275 ff., 1136
H.), 1151 (II, 293 ff., 1137 H.), Haci Mahm. 471 (378 ff., 1138 H.), Reis.
Hadlt al-ifk Zähiriya, tas. 121 (39'^~47^, 6o8 H., s. Fihr. maht. I, 78).
154 (I, 181 ff., 589 H.), 155 (II, 203 ff., 630 H.), 156 (745 ff., 1140 H.),
Laleli 461 (I, 234 ff., 707 H.), 462 (II, 380 ff., 9. Jh. H.), 463 (305 ff.,
100, (= G 162, 4b.) Abü ‘Isä M. b. ‘Isä b. Saura^ as-SuIami 536 H.), 464 (278 ff., 1163 H.), Nafiz 158 (281 ff., 8. Jh. H.), AS 27
AT-TiRMiDi wurde 210/825 in B ü g bei Tirmid am oberen Ämü (367 ff., 1084 H.), 68/1 (278 ff.), Mahmud P. 130 (304 ff., 655 H.), Feyz.
D aryä geboren. Zunächst studierte er in Buhärä und durchwanderte 344 (266 ff., 582 H., s. Fihr. maht. I, 75), Saray, Revan Kö5k 255 (II,
307 ff., 593 H., s. Fihr. maht. I, 75), Atif 424 (288 ff., 424 H.), Beyazit
dann Huräsän, den ‘ Iräq und Higäx. Zu seinen Lehrern gehört a l-
1035 (I, 231 ff., 9. Jh. H.), 1036 (II, 225 ff., 861 H.), 1193 (I, 232 ff.,
B u h ä ri, nach dessen Tod α τ-Τ ικ μ ιπ ϊ als sein Nachfolger in Huräsän 12. Jh. H.), Ch. Beatty 3558 (195 ff., 626 H.), 3955 (204 ff., 781 H.),
galt. Über sein Leben ist nicht viel bekannt. Gegen Ende seines Mingana 1622 (268 ff., 794 H.), 1632 (63 ff., 1180 H.), eb. 1028 (105 ff.,
Lebens erblindet, starb er 279/892 in Tirmid. Sein Hauptwerk al- 1194 H.), 487 (47 ff., I I . Jh. H., s. Cat. No. 119-122), s. noch Azhar I,
Öämi'·, das später zu den kanonischen Sammlungen gerechnet wur­ 456-457, Kairo, Suppl. I, 201. 0 Gedr. Büläq 1292, Lucknow 1876, 1310,
1317, Delhi 1269, 1270, 1302, hsg. von Ah. M. Säkir, Kairo 1937.
de, zeichnet sich vor allem aus durch seine kritischen Bemerkungen
Kommentare: (i) ‘Äridat^ al-ahwadl f i sarh at-T. von Abü Bakr M. B-
zu den Isnäden und durch die Hinzufügung der unterschiedlichen a l -‘A r a b i a l -M a ‘ ä f ir i (st. 543/1148, s. Br. I, 370) Fäs, Qar. 186, Medina,
Ansichten der verschiedenen Rechtsschulen. Makt. Saih al-Isläm 240 (ein Stück, s. Spies, ZDMG 90/1936/109).
Ibn an-Nadim 233; Sam'äni 106a; Ibn Hall. (Büläq) I, 612-613; ® Azhar I, 554, had. 32 (Bd. II, 216 ff.). O Gedr. in Magmü'a-i surüh-i
Ibn al-Atir, Lubäb I, 174; Dahabi, Tadkira 633-635; ders., Mizän III, arba‘-i T. Cawnpore 1299, Kairo in 13 Bden. 1350-1352.
117; ders., Duwal I, 123; Safadi, Wäfl IV, 294-296; ders., Nakt 26/Sf- (2) von al-Hus. b. Mas'üd a l -B agaw I (st. 510/1117, s. Br. I, 363)
265; Ibn Hagar, Tahdib IX, 387-389; Ibn Katir, Bidäya X I, 66-67; Medina, Mahmüdiya 35 (nur letzter Teil, s. S pies , ZDMG 90/1936/109).
Yäfi'i 11,193; Ibn al-‘Imäd, Sadarät II, 174-175.-Wüstenfeld, Geschichts. (3) von Abu 1-Fath M. b. M. I bn Sa iy id an -N äs (st. 734/1334, s.
75; Goldziher, Muh. Stud. II, 250-254; A. J. Wensinck, E I, IV, 862-863; Br. II, 71) Θ Laleli 514 (l, 276 ff., 8. Jh. H.).
M. Yüs. al-Banüri, at-T. sähib al-Gämi’· f i s-sunan, RAAD 32/1957/308- (4) von Zainaddin ‘Abdarrahim b. al-Hus. a l - ‘ I r ä q i (st. 806/1404, s.
326; Zirikli VII, 213; Kahhäla X I, 104-105. Br. II, 67) sehr wahrscheinlich 2 Kommentare, der erste als Takmila
zum Kmt. von I b n S a i y i d a n -N ä s Escur. 1464 (172 ff.), Kairo, Dar,
I. al-Öämi'· as-sahlh, darüber: FadäHl al-K. al-Ö. von Abu 1-Q. ‘Ubald hadit 2504 (256 ff., vielleicht Autogr., s. Fihr. maht. I, 69), Medina,
b. M. b. ‘Abbäs a l-Is ‘a rd i (st. 692/1293, s. Zirikli IV, 342) Ankara, Saib Mahmüdiya 33 (in der Abschrift von I b n H a g a r a l -'A s q a l ä n i , s. S pie s
2167 (8. Jh. H.); s. J. Robson, The Transmission of Tirmidhi's Jämi\ ZDMG 90/109), Gotha 2 (68, dibäga); der zweite Kmt., ein vielbändiger
BSOAS 16/1954/258-270, A. J. A r b e r r y , Notes 07t a T. Manuscript, RSO Sarh sunan at-T. Feyz. 363 (ein Bd., 226 ff., 9. Jh. H.), 364 (Bd. VII,
18/1940/315-327. Hdss.: Paris 709 (272 flf., 547 H., s. V ajda, Certificat 275 ff., Autogr.).
13), Leid. 1731 (1, 195 fi., 540 H., s. Voorh. 92), Bodl. I, 187, Hyp. 3740 (5) von Galäladdin as -S u v Ot i ; Qüt al-mugtadi Murad Molla 363
(188 ff.), Escurial 1695 (II, 192 H.), Alger 495 (165 ff., 1140 H.), Nur. (159 ff., 1028 H.). © Ambros. D 289/2 (150 ff., 1090 H.), Alex., Balad.
Osm. 825 (z. Z. verloren), 826 (289 ff., 1164 H.), 827 (393 ff-, 854 H.), 1343b. O Gedr. Cawnpore 1299. Auszug Naf^ qüt al-m. von ‘A. b. Sul.
828 (430 ff., 1162 H.), 1166 (409 ff., 1164 H.), AS 547 (454 ffv 1145 ad-Dimnati a l -B a 6am ‘aw i (st. 1306/1888, s. Br. II, 485) gedr. Kairo
H.), 54S (465 ff., 1004 H.), 549 (423 ff., 1136 H.), Köpr. 295 (246 ff., 1298 und am Rand von Delhi 1342.
786 H.), „Qawala I, 109” , Bankipore V,j, No. 210 (345 ff., 13· Jh. H.), (6) von Siräg Ah. as -S ir h in d i , gedr. Cawnpore 1299.
211 (I, 269 ff., 572 H.), Fäs, Qar, 754 (I, 746 H.), Tunis, ‘Abdal. II, 126- (7) von M. b. at-Taiyib as -S in d i al-Madani (1296/1879-1363/1944) Me­
127, hadit 371-372“ (I, II, 1148 H., 1164 H.), Murad Molla 402 (545 ff„ dina, Makt. Saih al-Isläm 241 (ein Stück, s. S pies , ZDMG 90/109),
951 H.), Süleym. 316 (180 ff., 158 ff., 1121 H.), Selimaga 166 (337 ff.), (8) at-Tib as-sadi fi sarh at-T. von Isfäq ar-Rahmän K.^ndehlaw i ,
167 (420 ff.), Zähiriya, hadit 230-233, 235®. - Θ §ehid A. 422 (511 ff., Delhi 1934.
989 H.), Carullah 286 (I, 188 ff., 9. Jh. H.), 287 (II, 147 ff., 1028 H.), (9) al-'-ijrf as-sadt '■alä ö. at-T. von M. A n w a r sä h ind. Lith. 1344.
288 (I, 227 ff., 8. Jh. H.), 289 (II, 192 ff., 808 H.), 293 (338 ff., 558 H.), (10) Sarli Hlal K . al-öämi'· li-t-T. von ‘Ar. b. Ah. B. R a ö a b al-Hanbali
(st. 795/1393, s. Br. II, 107) ©Saray, Ahmet III, 532 (152 ff., 8. Jh. H.,
^ Nicht Sahl wie bei Brock.
- Verb. bei Brock.
’ Bankipore V,„, 417 ist zu streichen bei Brock. 1 Verb. bei Brock.
156 HADIT HADIT 157

S. Fihr. mahl. 1, 84) Kairo^ I, 75 must. 49 (141 ff., 899 H., s. Fihr. maht. (186 ff., 1135 H., s. Cat. No. 123). G Pers. Übers, s. Sto r ey , Pers. Lit.
84, Kairo, must. 248). 11,1791.
(11) von ‘A bdalqädir b. Ism. al-Hasani al -Q ädiri Kairo^ I, 125, (2) von Ah. B. H a ö a r al-H aitam i (st. 973/1565, s. Br. II, ■ßy), Asraf
131 (Bde. II, III, IV). al-wasäHl Br. Mus., Add. 6015, 149 (272 ff., 10. Jh. H.), Ind. Off. B. 69
© (12) al-Ahädit al-mustagraba al-wärida f i l~ö. as-s. li-t-T. von Ah. (167 ff., 1088 H., s. L o th 136), Paris 714 (278 ff., 10. Jh. H.), 715 (210 ff.,
B. a l-‘A lä ’I as-Säfi'i (8. Jh. H.) §ehid A. 353 (ca. 150 ff., 904 H .).o 1092 H.), Köpr. 3152 (151 ff., 984 H.), Garrett 631 (192 ff., 11. Jh. H.),
Auszüge: Alex. Balad. 3702 (1125 H.), Zähiriya, ‘ämm 62 (237 ff., 995 H.), eb. sira
© (a) von Nagmaddin Sul. b. ‘Abdalqawi b. ‘Abdalkarim b. Sa'id 24 (139 ff., 1003 H.), eb. mag. 146 (ff. 18-303, 1179 H., s. a l- ‘U§ 62),
al-Bagdädi a s -S arsar I (st. 716/1316, vgl. Br. S II, 133, s. Zirikli III, 189) Kairo^ I, 87, hadit 7, 693, 1284, „Qawala I, 113” , Cambr., King’s 41 (for
Kairo^ I, 144, hadit 487. O 995, s. B ro w n e Π , No. Manch. 318 (213 ff., 1083 H., Cat. No. 132),
(b) von M. b. ‘Aqil a l -B ä lisi (st. 729/1329, s. Subki VI, 23, Ibn Hagar, "Mösul 230, 62, Fäs, Qar. alte No. 697” . Θ Murad Molla 460 (281 ff.,
Durar IV, 50) Paris 710-711 (2. Bde, 164 ff., 183 ff., 747 H.). 1074 H.), Re?id 146, Bengal 2S2 (456 ff., 12. Jh. H.), Auszüge daraus:
(c) von Abu 1-Fadl M. Tägaddin b. ‘Abdalmuhsin a l -Q a l a ‘ i (verf. ,,νοη M. b. Ah. a l-H u r a i§ i Fäs, Qar. alte No. 701” , dazu Gl. von Ah.
1147/1735) Kairo^ I, 94, hadit 360, 361, „Mösul 127, 98” . b. M. ad-Damanhüri nach Nüraddin as-§ab räm allisi (st. 1087/1676, s.
© (d) ar-RubäHyät Carullah 282 (23 ff., 758 H.). Br. II, 322) verf. 1074/1663, Alger 1667 (ff. 1-158, 12. Jh. H.).
(e) at-Tulätlyät AS 882/7 (ff· 87-88). O (3) von M e n lä M. Sirv^^änI al-Buhäri (10. Jh. H.) Tunis, ‘Abdal. II,
II. k . as-SamäHl, über das Äußere des Propheten, einige der zahl­ 249, No. 1132 (151 f f . , 1139 H.). O
reichen Exemplare: Bejiraga 159 (75ff., 1155 H.), Veliyeddin 772 (77 ff., (4) Pers. Gloss. von RÄ6i Hägg al-Haramain, Schüler von ‘A. H am -
I I . Jh. H.), Hamid 341, 365 (113 ff., 1017 H.), 366 ( i n ff., 1133 H.), DÄNi um 978/1570, Manch. 735/ (218 ff., 1225 H., s. Cat. No. 133).
367, 1456/4 (881 H.), Nur. Osm. 750/6, 116S-1175, 4905/2, AS 764 (88 ff., (5) von ‘A. a l -Q är I a l -H araw i (st. 1014/1605, s. Br. II, 394),
1132 H.), Köpr. 354 (78 ff., 601 H.), Köpr. III, 50, Vehbi 2043/1, §ehid al-wasäHl „BDM G 14” , AS 597 (260 ff., 1071 H.), 598 (347 ff., 12. Jh. H.),
A. 506/2, 508, Carullah 283/1, Pertev 131, Fatih 1033, 1035-1039/1, 599, Nur. Osm. 1030 (270 ff.), 1031 (244 ff.), 1032 (570 ff., 1147 H.),
1040, 1144/2, Haci Mahm. 613, 641/1, 643, 653, 670/1, 704, Laleli 598/1, Ragip 282 (262 ff., 1147 H.), 283 (556 ff., 1155 H.), Süleym. 264 (290 ff.,
599, 600/1, 602, 3670/5, Dar Mesnewi 68/2, 80 bis. Lala Ism. 56/1, 57, 1094 H.), Murad Molla 465,466, Selimaga 183 (375 ff.). Garrett 632 (340ff.,
A?ir 399/4, Süleym. 298-299, Saray, Ahmet III, 635 (113 f f .,10. Jh. H.), 1138 H.), Alex., Balad. 1195 g (1250 H.), Tunis, 'Abdal. II, 244, No. 1125
Hüsrev 64, 65, Mihrijah 81, 82, H. Hüsnü 211/1, 225, Esad 93, 94, 318/2, (408 ff., 1095 H.), „Qawala 1, 113, Pe§. 341, Calc. Medr. 298®” . ©Zähiriya,
402, 403/1, Damad Ibr. 394/1, Feyz. 473 (877 H.), Ragip 334 (73 ff·). sira 55 (258 ff., vielleicht Autogr., s. a l -‘U s 62), Käbul, Wizärat Ma'ärif,
Murad Molla 545/1, 546 (990 H.), 547, Ist. Un. Bibi. A. 809, 1000, 1120, s. MIDEO III, 152. O Ed. Mustafa öuM'Awi, Istanbul 1299, Kairo 1317.
1153, 1260,. 1272, 1389, 2114, 2441, 4467, 4698, 5870, 5884, 5898. Berl. (6) von M. b. Qäsim Abü ‘Al. ÖASSOS (st. 1182/1768, s. Zirikli VII, 230),
9634 (77 ff-. 1040 H.), Escur. 1620 (ff. 1-89, 747 H.), Paris 712, 713, al-FawäHd al-galUa al-baMya* © Rabat I, 74, No. 577 (295 ff., 1263 H.),
5971 (s. V a jd a 629), Garrett 628 (61 ff., 12. Jh. H.), 629 (77 ff., 1181 H.), No. 1399 (285 ff·)· O Gedr. Büläq 1296, Kairo 1306.
630 (37 ff., 678 H.), Leid. Or. 7207 (105 ff., 1169 H., s. V oorh. 327), (7) von ‘Abdarra’üf al -Munäw I (st. 1031/1621, s. Br. II, 306) verf.
Zähiriya, mag. 83 (ff. 45-88, 723 H.), sira 161 (139 ff., 12. Jh. H.), ‘ämm 999/1590, Hdss.: Yeni 241 (216 ff., 1008 H.), 242 (216 ff., 1102 H.),
4769 (74 ff., 13. Jh. H., s. AL-‘U§ 50-51), Bengal 277 (180 ff., 12. Jh. H.), Ragip 281 (418 ff., 1136 H.), AS 601 (380 ff., 11. Jh. H.), Nur. Osm. 1034
278 (123 ff., 1152-H.), 280 (57 ff., 13. Jh. H.), Yale L-506, A-223 (s. (376 ff., 1081 H.), Murad Molla 463 (Bd. I), Rabät I, 70, No. 823 (353 ff.,
Nemoy 1256-1257), Kairo, Suppl. II, 94 (6 Exemplare), Mansüra (s. 1103 H.), Tunis, 'Abdal. II, 249-251, No. 1132-1136 (5 Exemplare),
RIMA IV, 286), Kabul (s. RIMA II, 31), s. noch MIDEO III, 154. Alex. Escur. 1788 (214 ff., 1007 H.), Vat. V ida 1402 (360 ff., 1156 H.), Zähi­
Balad. 3875, 3933, Rabat, Kattäni 483. Drucke: Calcutta 1262, 1273, riya, sira 56 (320 ff., 990 H., vielleicht Autogr. s. AL-'ϋέ 63), Bankipore
Mirtäh 1282, Fäs 1310, Büläq 1280, 1290, Kairo 1317, usw. Englische X V , 36-38, No. 986 {275 ff., 1056 H.), 987 (334 ff·, 12. Jh. H.), Alger
Übers, von M. H id ä y a t H usain, Isl. Cult. 7/1933/395-409, 561-572, 1666 (321 ff., 1214 H.), Br. Mus. Or. 7614s (373 ff., n . Jh. H., s. Desc. L.
8/1934/46-54, 273-289, 364-386, 531-549· 19), Tanger, Gr. M. IV, 7.®- ©Saray, Ahmet III, 456 (286 ff., 11. Jh. H.),
Kommentare: (i) von Ibr. b. M. Ibn ‘ArabsÄh (st. 943/1536, s. Br. II,
410) Köpr. 314I (1-176®, I I . Jh. H.), Murad Molla 461 (179 f f . , 1058 H.), 1 No. I von a l -Q a sta llä n i (st. 923/1517) bei Brock, ist zu streichen.
Zähiriya, sira 54 (138 ff., 997 H., s. a l - ‘Us 60-61), Selimaga 184 (188 ff.), - N icht 314 wie bei Brock.
Bankipore XV, 33, No. 982 (175 ff., 1030 H.)^. - θ Mingana 1064b ®Äsaf. I, 626, 260, As. Soc. 9, Bühär 21 bei Brock, sind zu streichen.
* Tunis, Zait. II, 265 bei Brock, ist zu streichen.
1 Nicht 315 wie bei Brock. * N icht 7619 wie bei Brock.
- Ragip 280 bei Brock, ist zu streichen. ®Selim afa 982, Damadzade 464, Äsaf. 1,626, 374 bei Brock, sind zu streichen.
158 HADIT HADIT 159

Ist. Un. Bibi. A. 1144, Kairo, Dar 23029b (337 ff., 1187 H.), 26264b (23) von Ism. M u f id E f e n d i al-Istanbüli (st. 1217/1802) Esad 362
(273 ff., s. Kairo, Suppl. II, 45), Alex. Balad. 222d (1148 H.), 969b, (142 ff., 1203 H.).
2186 g, 5137 g (1181 H.). Θ Gedr. Kairo 1317. (24) von S a y id B ä b ä a l -Q.^diri al-Haidaräbädi b. M. Yüs. al-Qädiri
(8) von Ibr. b. Ibr, a l -L a q ä n i (st. 1041/1631, s. Br. II, 317), Bahgat (verf. 1226/1811) Urdu-Kmt. Siräg an-nubuwwa Asaf., hadit 326-329
al-mahäfil wa-agmal al-wasä’il hi-t-ta'-rlf bi-ruwät as-samäHl, verf. 1037/ (270 ff., 270 ff., 459 ff., 461 ff., 1266 H.).
1627, Berl. 9959 (158 ff., 1098 H.), Paris 2092 (122 ff., 1049 H., s. V a j d a
(25) von Abü ‘Al. M. B ad r a d d in b . a S-Sä d i u b. Ah. al-Hasani (st.
284), Kairo^ I, 93, hadit 621, 1631, Alger 1667,2, (ff. 375- 513.12. Jh. H.),
1266/1849), PFasito al-faqlr al-muhtäg f l sarh samäHl sahih al-liwff wa-t-
Alex. 348 d, Aleppo, ‘Utmäniya s. RAAD X II, 476.
täg Rabat I, 82, No. 656 (49 ff.).
(9) von einem gewissen ‘A l i a l - ‘A d a w I Gotha 1829 (80 ff.).
(10) von Ibr. b. M. a l -B ä ö Or i (st. 1276/1860, s. Br. II, 487), al-Ma- (26) von ABÜ ‘A l . b. Tähir a l - K a s s if i , TaHlq al-hamäHl flmä αφΙαΜ
wähib al-laduniya ^ala s-samäHl al-muhammadiya „F ä s, Qar. alte No. surräh as-SamäHl Rabat, Kattäni 934/1 (S. 1-387).
700’Ί ; gedr. B üläq 1276,1280,1290, 1302, 1309, Kairo 1290, 1301, 1319, ( 2 7 ) von IsHÄQ HwÄÖAsi Ah. Ef. (st. 1 1 2 0 / 1 7 0 8 , s. Osm. Müell. I,

1320. 2 3 2 ) türkische Übers. udT. Aqwam al-wasäHl f l iargamai S. at-T. Fatih


(11) von Nür b. M. b. Hus. a l - K ä s ä n I, K a ^ al-fadäHl Süleym. 267 7 1 4 ( 4 0 8 f f . , 1 2 . Jh. H.). O
(278 ff., I I . Jh. H.). ( 2 8 ) anon. Bankipore XV, 3 6 , No. 9 8 5 ( 1 3 6 ff., 1 2 . Jh. H.), Alger
(12) von Sul. b. *U. a l -Ö a m a l (st. 1202/1788, s. Br. II, 353), al-Ma- 1665 (2 6 5 ff., X 0 9 1 H .) i .
wähib al-muhammadlya, verf. 1196/1782, Garrett 633^ (412 ff., 1207 H.), (29) anon. pers. Kmt. Bankipore XIV, 52, No. 1192 (162 ff., 1272 H.).
Bankipore X V , 38, No. 988 (277 ff., 1196 H.).
© (30) anon. Tafslr alfäz at-T. Damaskus, Makt. ‘Äbidin (840 H.,
(13) Angah al-wasäHl von Abu 1-Q. b. M. Abi 1-Barakät b. Ah. b. ‘Ab-
s. RIMA V, 211).
dalmalik B. M a h l a s Rabat 248 (212 ff., s. P r o v . No. 45), Tanger, Gr. M.
IV, 9, IX, 19, Fäs, Qar. alte No. 698, Alger 1686 (ff. 1-169, nicht als (31) anon. Harät Mus. (s. MIDEO 3/165).©
Kmt. zu T. bez.). Auszug von Ism. b. Gunaim a l-G a u h a ri (um 1160/1747), Siyam al-
(14) von Abü ‘AI. M. b. Ah. B a n n ä n I F ir ' a u n (st. 1261/1845) Rabat Mustafä und sein Kmt. dazu Hulal al-istifä bi-siyam al-Mustafä Paris
306 (160 ff., s. P r o v . N o . 47). 716 (70 ff., 1205 H.), 4540 (62 ff., I I . Jh. H., s. V a jd a 384), Alex., hadit
(15) von Samsaddin M a u l a w I M. ‘ħiQ b. ‘U. al-Hanafi, verf. 926/ 2240 g (1165 H.).
1520, Bankipore XV, 35, No. 984 (125 ff., 935 H.). Θ Hekim 212 (123 ff., III. Tasmiyat ashäb rasül Alläh Laleh 2089/1 ( i - i i \ 7. Jh. H., s.
1009 H.), Murad Molla 464 (244 ff., 1031 H.). O W e is w e il e r 75). - θ §ehid A. 2840/1 (ff. 10-26, 776 H.).
(16) von Nasimaddin M. M ir a k Säh (sein Vater starb 930/1524) IV. al-^Ilal, bearbeitet von A bu T älib a l -O a d i , Saray, Ahmet III, 530
Bankipore XV, 34, No. 983 (23 ff., 12. Jh. H.). (77 ff., 6. Jh., s. Fihr. maht. I, 87). Q Kmt. zum Original von ‘Ar. b. Ah.
(17) Pers. Kmt. von HÄöi M. Κα§μϊηϊ (st. 1006/1597, Tadk. ’-Ulamä’ Β. R a 6 a b al-Hanbali (st. 795/1393, s. Br. II, 107) Saray, Ahmed ΙΠ,
Hind. 46) Bankipore XIV, 50, No. 1191 (144 ίϊ.), Bühär I, 121. 532 (152 ff., 8. Jh. H.), Kairo^ I, 75, must. 49 (141 ff., 899 H., vgl. Fihr.
Θ (18) von Abu 1-Hair Fadlalläh b. Rüzbihän b. Fadlalläh A§-SiRÄzi maht. I, 84, Kairo, Must. 248), wo das Buch als Kmt. zum (5äwi‘ von
(schrieb 909/1503, s. Br. S II, 272), Nasr al-fadäHl f l sarh as-s. Bengal at-Tirmidi bezeichnet wird, wie Brock, übernommen hat
281 (53 ff., 10. Jh. H.),
(19) von Muslihaddin M. a l - L ä r i (st. 979/1571, s. Br. II, 420) §ehid
A. 476 (195 ff., 969 H.), 477 (248 ff., 971 H.), Nur. Osm. 1033, 2075/2, 101 . H i l ä l b. al-‘A lä’ b. Hiläl a l - B ä h i l i Abü ‘Am r ar-Raqqi
Yeni 242 (151 ff., 1102 H.), Köpr. 314/2 (i77*>-385·’, 11. Jh. H.), H. Be$ir wurde 184/800 in Raqqa geboren und starb dort 280/893.
121, Ist. Un. Bibi. A. 2441 (236 ff., 974 H.), Ragip 280 (260 ff., 12. Jh.H.).
Dahabi, Tadkira 612-613; Ibn Hagar, Tahdlb XI, 83-84; Ibn al-
(20) von Ibr. b. Mustafa a l -W a h d i (st. 1126/1714, s. Osm. Müell. III,
‘Imäd, Sadarät II, 176.
16) A?ir 59/1 (ff. 1-34, 1113 H.).
(21) von ‘Abdallah al-Hamawi a l -H a m d On i al-Azhari (verf, um 1133/
1720) Zähiriya, ‘ämm 3896 (89 ff., 1151 H ., s. AL-‘ U § 67). ^ Alger 1667 bei Brock, ist zu streichen.
(22) Auszug mit Kmt. von a l -H . b. Ishäq B. M a h d I (um 1144/1731, 2 Bemerkungen: a) Es muß geprüft werden, ob a t - T i r m i d i , der Verfasser
s. Br. S II, 547) Leid. Or. 7094/4 (ff. 48-113, 1176 H., s. V o o r h . S. 327). der Ur§üza f l ahl Badr, deren Hds. in N a|af liegt (s. RIM A 4/224), mit
diesem Tirmidi identisch ist.
b) Das von Brock, als Art. V in G. angeführte Werk Nawädir al-usül ist
1 Tunis, Zait. II, 272 bei Brock, ist zu streichen. zu streichen. Es handelt sich dabei um eine Verwechslung mit a l - I J a k I m a t -
2 Nicht 639 wie bei Brock. T i r m i d i ( s . u . S. 655).
i6 o H AD IT HADIT 161

I. al-FawäHd al-mimtaqät min as-suyüh wa-t-tiqät Kairo^ I, 107, Ibn Hagar, Tahdib X I, 52; ders., Lisän V, 154.
hadit 1260. Hadit Abi Bakr . . . ^an Hisäm b. ^Ammär Zähiriya, mag. 7 (1^-5®,
2.'Die Bearbeitung des Hadit von Zaid b . a . U n a is a ar-Ruhäwi (st. 7. Jh. H.).
125/742, s. o. S. 87).

102. (= Br. S 1, 258,1 c i.) A b ü M. al-H ärit b. M. B. A. U s ä m a Dähir 106 . A s b a g b . ‘A b d a l 'a z iz b. Marwän b. ly ä s ad-Darir a l -L a it i

α τ - Τ α μ ϊμ ϊ al-Bagdädi, 186/802 in B agdad geboren, war ein Histo­ al-Himsi starb 286/899.
riker und Traditionarier und überlieferte von M. b. ‘U. a l - W ä q i d i , Tahdib Ibn 'Asäkir III, 83; Ibn Hagar, Lisän I, 460.
‘A f f ä n b . M u s l i m u . a.; von ihm überlieferten M . b. Garir a t -
Ahädlt Zähiriya, mag. 120 (70»-87>3, samä'· von 519 H., zusammen mit
T a b a r i , A bü B akr B. A. d - D u n y ä u . a. Seine Überlieferungen hielt Ahädlt al-Hakam h. Näfi^ wa-Yahyä b. MaHn).
m an für zuverlässig. E r starb 282/895 in Bagdad.
ΤαΉ}ιBagdädYlll, 218-219; M u n ta z a m V 155; Dahabi, Tad-
107 . A b u 1-H . ‘A . b. ‘A b d a l ‘a z iz b. al-M arzubän b. SäbOr a l -
kira 619-620; ders., Mizän I, 205-206; Ibn Katir, Bidäya X I, 72; Yäfi'i
B a g a w i , ein Philologe und Traditionarier, lebte in Mekka. E r über­
II, 194; Ibn al-‘Imäd, Sadarät II, 178; HH. 1678, 1682,1685. -Z irikli II,
160; Kahhäla III, 176. lieferte v o n A b u ‘U b a id b. S a llä m , A b u l- H . a l- A t r a m u. a. Er
w ar ein sehr zuverlässiger muhaddit. Jedoch wollten manche Leute
1. al-Musnad, Auswahl daraus (al-Muntaqä) Kairo^ I, 108, hadit 1259
(in einem Sammelband), al-'-AwäU al-mustahraga min Musnad al-Härit in n ich t v o n ihm überliefern, weil er wegen seiner großen Arm ut für
der Rez. A bu B a k r Ah. b. Yüs. B. H a l l ä d (st. 359/969) Zähiriya, mag. seine Vorlesungen Geld nehm en m ußte. E r starb 287/900.
101/16; Zitate in Isäba I, 889, 936, III, 792, i i i o , IV, 261, 402, udT.
Musnad al-masä’ih Zähiriya, mag. 55 (II, 4. Jh. H.). Ibn an-Nadim 71; Zubaidi 227; Anbäri, Nuzhä>· 2yg, 148^; Qifti,
2. K. al-Hulafä^ ä t a t e in K . al-Wuzarä^ von al-CjAHSIYÄri S. 241,
Inbäh II, 292; Yäqüt, Irsäd V \ 247-249, XIV^, 11-14; Ibn H afi:,
s. D. SouRDEL, Arabica 2/201.
Tadkira 622-623; ders., Mizän II, 232; Ibn Katir, Bidäya XI, 82;
Tagribirdi, Nugüm III, 121. - Magäz al-Qur^än I, i, Anmerkung; Zirikli
V, I13 -114 ; Kahhäla VII, 124.
103 . A b u l -Q ä s im Ishäq b. Ibr. b. M. Sunain a l - H u t t a l i , geboren
1. Öuz' flh i min hadit Ά . b. 'AbdaVazlz "-an Abi ‘ Ubaid al-Qäsim b.
Anfang des 3. Jahrhunderts H igra, überlieferte von ‘A l i b . a l -G a ‘d , Salläm Zähiriya 98/7 (92^-97^, 6. Jh. H.).
H is ä m b . ‘A m m ä r u . a. Man zählte ihn im allgemeinen zu den 2. al-Musnad zitiert in Isäba IV, 624.
tiqät. E r starb 283/896.
Ta^rih Bagdad VI, 381; Tahdib Ihn '■Asakir II, 408; Gauzi, Muntazam 108 . A b u 1-Fadl Ö a ' f a r b. Ah. b . F ä r is lebte in Mekka, Basra,
V,2, 163; Dahabi, Tadkira 685; ders., Mizän I, 85; Ibn Hagar, Lisän I,
R a iy und Isfahän. E r verfaßte mehrere Bücher. E r starb 289/902
348·
in K arh.
ad-Dibäg f i l-hadit Zähiriya, tas. 129 (ff. 29-40), mag. 48/2, Tal'at,
mag. 157/2 (47'’- 77*’. 9 · Jh· H.); Zitate in Isäba I, 909-910. Abü Nu'aim, Ahbär Isbahän I, 245; Yäqüt, Buldän I, 417. - Kahhäla
111, 133·
104 . A b ü Ishäq I b r . b. H a r b a l - ‘A s k a r i lebte noch 282/895. Ahädlt wa-fawä‘id muntaqät min K . ad-Dikr Kairo® I, 106, hadit 1260
(in einem Sammelband).
Dahabi, Siyar an-nubaW (durch Kahhäla I, 19); HH. 1679.
Musnad Abi Huraira Zähiriya, hadit 271 (8 Teile, der Anfang fehlt),
eb. mag. 13/25 (Teil II, 66a-79i>, 512 H.). 109 . A b ü M. B a k r b. S a h l a d -D im y ä t i starb 289/902.

Dahabi, Mizän 1, 161; ders., Tadkira 680; Ibn Hagar, Lisän II, 51-52;
105 . A b u B a k r M. b. H u r a im b. M. b. ‘Abdalm alik b. Marwän Ibn al-‘Imäd, Sadarät II, 201.
al-‘ Uqaili überlieferte von H is ä m b. ‘A m m ä r (st. 245/859). Mögli­ Hadit in der Rez. von Abu 1-H- M. b. ‘Al. b. Zaicariyä’ an-Nisabüri
cherweise lebte er noch 280/893. Zähiriya, ‘ämm 4523 (4 ff., 439 H.).

11 Sezgin, Gesch. Ar. Sehr. I


IÖ 2 HADIT HADiT 163

110. A bü Muslim Ibr. b. ‘Al. b. Muslim a l - K a ö g i al-Basri wurde 113 . A b ü ‘Utm än Sa'id b. ‘Am r b. ‘Ammär al-Azdi a l-B a r d a * !
gegen 200/815 geboren. E r überlieferte von a l - A s m a ‘ i u . a. Man be- überlieferte von A bü Z u r 'a und Abü H ätim . E r starb 292/905.
zeichnete ihn als ,,sähib as-sunan” ] er wurde von a l - B u h t u r i in Dahabi, Tadkira 743- 744 : Yäqüt, Buldän I, 560, II, 224. - Kahhäla
einem Lobgedicht gepriesen. E r starb 292/904 in Bagdad. IV, 228.
Ihn an-Nadim 232; Ttt‘rih Bagdad VI, 120-124; Gauzi, Muntazam'Wl, ad-Du^afä' wa-l-kaddäbün wa-l-matrükün min ashäb al-hadit, Antwor­
50-52; Dahabi, Tadkira 620-621; ders.. Duwal I, 129; Yäfi'i II, 220; ten von A b ü H ä t im und A b u Z u r ' a auf seine Fragen, Köpr. 40/3 (133®-
Ihn al-‘Imäd, Sadarät II, 210. - Zirikli I, 42; Kahhäla I, 55· 171®·, 618 H ., s. Fihr. maht. II, No. 719).
Guz' fih i hadit Abi Muslim Ankara, Saib 2716/2 (i9“-36‘^), Zähiriya,
‘ämm 4566 (16 ff., 642 H.).
114 . A b ü A h . M. b. 'A b d ü s ('Abdalgabbär) b. Käm il as-Sulami
a s - S a r r ä g aus Bagdad überlieferte von ‘A. b. a l - ( j a ‘d, Abü B a k r
111. ( = Br. S I, 258, IC.) Abü B akr Ah. b. ‘Am r b. ‘Abdalhäliq
al-Basri a l - B a z z ä r aus Basra kam nach Bagdad und begab sich b. a. S a ib a u. a. E r wurde als Gelehrter und Mensch sehr gelobt.
gegen Ende seines Lebens nach Isfahän und Damaskus. Er galt als zu­ Mit 'A l., dem Sohn des Ah. b. H a n b a l, war er eng befreundet. E r
verlässiger Traditionarier,doch machte er Fehler,da er sich auf sein Ge­ starb 293/905 in Bagdad.
dächtnis verließ (s. Dahabi, Tadkira 654). E r starb 292/905 in Ramla. Ta^rih Bagdad II, 381-382; Dahabi, Tadkira 683-684; Ibn al-‘Imäd,
Sadarät 11, 21$.
Abü Nu'aim, Ahbär Isbahän I, 104-105; Ta^rih Bagdad IV, 334- 335 :
Dahabi, Mizän I ,' 59 ; Ibn Hagar, Lisän I, 237-239; Ibn al-‘Imäd, Sa­ K . al-ArbaHn min masänid al-masä‘ih al-Hsrin '■an al-ashäb al-arbaHn
darät II, 209; HH. 1682. - Zirikli I, 182; Kahhäla II, 36. Zähiriya, mag. 95/6.
I. al-Musnad Murad Molla 572 (Bd. I, 210 ff., 5 · J^· ^ · >
maht. I, 99-100), Köpr. 426 (VI, 175 ff., 642 H., s. W e is w e il e r 41, Fihr,
mäht. I, 100). © Azhar I, 604, hadit 924 (Bde. II, III, 296 ff., 509 H.), 115 . A b ü 'Im rän MüsÄ b. H ä r ü n b. ‘Al. al-Bazzäz b. al-Hanmiäl,
Rabkt, Auqäf 243 (I, vor 863 H.), Kattäni 393 (II, 357 _«·. neueres geboren 214/829 in Bagdad, lebte ein über das andere Jahr in Mek­
Ex.). O ZawäHd Musnad al-B. von ‘A. B. a l - ‘A s q a l ä n I Asaf. I, ka. E r überlieferte von A h. b. H a n b a l, Ishäq b. R ä h ü y a u. a. Er
632, had. 549. wird wegen seiner umfangreichen Kenntnisse und seiner Zuver­
Θ 2. K . as-Salät ^ala n-Nabl Bursa, Hüs. ζ^εΙβΜ ii8 i/ i (i“-2o'^,
lässigkeit gelobt. E r starb 294/907 in Bagdad.
745 H.). O
Ta^rlh Bagdad X III, 50-51; Gauzi, Muntazam VI, 66; Dahabi, Tadkira
112. ( = Br. S. I, 272, 7a) A b ü B a k r A h. b. 'A . b. Sa'id b. Ibr. 669-670; Ibn al-'Imäd, Sadarät II, 217. - Kahhäla X III, 49.
al-Qurasi al-Umawi a l -M a r w a z i , geboren um 202/815, überlieferte Hadit Zähiriya, mag. 40 (55®-66'>, 5. Jh. H.), udT. FawäHd eb. mag.
von 'A l i b . a l -M a d i n i , Y a h . b . M a ‘ in u . a. E r galt als zuverlässiger 78 (34M 6^ 6. Jh. H.).
Traditionarier. In Damaskus hatte er das A m t eines qädi inne. E r
starb 292/905.
116 . A b ü ö a 'fa r M. b. ‘Al. b. Sul. al-Hadrami al-Küfi Mu-
Tahdlb Ibn '■Asäkir I, 404-405; Dahabi, Tadkira 663-664; Ibn Hagar, TAIYAN, geboren 202/817 in Küfa, galt als großer Traditionarier
Tahdlb I, 62; Ibn al-'Imäd, Sadarät II, 209. - Kahhäla II, 8.
und Historiker. E r starb 297/909.
I. K . al-Öum'-a wa-fadlihä Gotha 632 (10 ff., 778 H.), Kairo^ VII, 425,
had. 6 (ff. 59-68). © Köpr. 1584 (76=·-83^, 7. Jh. H.), Zähiriya, ma|. Ibn an-Nadim 232; Dahabi, Tadkira 662-663; ders., Mizän III, 97;
Safadi, Wäfi III, 345; Ibn Hagar, Lisän V, 233-234; Ibn al-'Imäd,
80/15 (I94°'-I87^ 7 · Jh. H .).0
© 2. Musnad Abi Bakr as-Siddiq Zähiriya, mag. 56/4 (63*>·-ΐ07^ Sadarät II, 226; Hadiyat al-'-ärijin II, 23. - Zirikli VII, 95; Kahhäla X,
218.
6. Jh. H.).
3. Hadit Abi B. al-Marwazi ilk. Zähiriya, mag. i i o 595 H.), 1. al-Ahbär wa-l-hikäyät Ch. Beatty 3849/2 (ff. 26-31, 597 H.).
zusammen mit Hadit Abi ^Ali M. b. M. b. '■Abdalhamid b.Ädam al-Fazäri). 2. Ifadit Feyz. 507/4 (29a>-32'’, 9. Jh. H.).
4. K. al-Wara'· Zähiriya, tas. 129 (29 ff., 9. Jh. H.). 3. K . as-Sahäba Zitate in IsSba IV, 365.
164 H A D iT HADIT 165

117. Abu G a'far M. b. M. B. A. S a i b a al-‘Absi aus Küfa


b . ‘U tm . 121 . A b u l - Q ä s im ‘A . b. M. al-Basri a l-F asaw i (gegen Ende
hörte bei seinem Vater, bei Y a h . b . Μ α ' ϊ ν , ‘A. b . a l -M a d in i u . a. des 3. Jh. H.) schrieb:
Im Jahre 273 H. übersiedelte er nach Bagdad. E r wird wegen seiner Maglis min Amäli Abi l-Q. §ehid A. 546/15 ( iio '^ iii'’, 799 H., vgl.
umfangreichen Kenntnis gelobt. A ber die Meinungen über seine Fihr. maht. I, 61).
Zuverlässigkeit gehen auseinander. Außer über verschiedene The­
men des H adit schrieb er einen Ta’ rth, den a l -Η α τ ϊ β a l - B a g d ä d i 122 . A bu M. b. ‘A. b. ‘Utm. a l - ä g u r r i , ein Schüler von
‘U b a id
(III, 42) als „ta^rih kabir” bezeichnet. E r starb 297/910. A bu as-Sigistäni (st. 275/889), stellte die Antworten des
D äw üd
Ihn an-Nadim 229; Gauzi, Muntazam VI, 95-96;.Ibn al-Atir, Lubäb Lehrers auf seine Fragen über die Traditionswissenschaft zusam­
II, 115; Dahabi, Taikira 661-662; ders., Mizän III, lo i; Safadi, Wäfl men. E r lebte vielleicht noch am Anfang des 4. Jh. H.
IV, 82; ibn Hagar, Lisän V, 280-281; Ibn al-‘lmäd, Sadarät II, 226;
Su'älät agäba ^anhä Abü D. ilh. f l ma^rifat ar-rigäl wa-garhihim wa-
HH. 276, 1438. - Zirikli V II, 142; Kahhäla X, 285.
ta^dilihim Köpr. 292 (30 ff., 6. Jh. H.), Paris 2085 (68 ff., 7. Jh. H., s.
1. MasäHl, über Haditüberlieferer und Urteile von Autoritäten über V a j d a 625; ders., Certificat 33). Diese Abhandlung wird von I b n H ag a r
sie, zum größten Teil Antworten von ‘A. b . a l -M a d I n i auf die Fragen in seinem Tahdib at-tahdib oft benutzt.
von M. B. A. S a ib a (s . o . S. 108) Zähiriya, mag. 40 (ff. 206-211, vor 520 H.,
s. AL-‘U§ 235). 123 . A bü ‘Ar. 'Al. b. Ah. b. M. I b n a . D ära a l -M a r w a z i starb
2. K . Jihi dikr halq Ädam wa-hatVatih wa-taubatih . . . Uh. Zähiriya,
um 300/912.
mag. 19 (ff. 4^57)·
3. al-‘Ars wa-mä warada ß h Zähiriya, hadit 297 (ff. 106-119). Safadi, Wäfl (durch V ajd a in Arabica 4/1957/38).
K . al-ArbaHn Tunis, Ahmad. 5032 (ff. 29-48).
118. A bü M. al-H. b. ‘A . b. M. b. Sul. al-Q attän I b n ‘A l a w a ih ,
205/820 geboren, galt als zuverlässiger Traditionarier. E r starb
124 . (= Br. S l, 272, 7.) Abu l-‘Abbäs 'Al. b. G a'far b. al-Hus. b.
298/910. Mälik a l - H i m y a r i a l - Q u m m i , ein vielseitiger si'itischer Gelehrter,
Ta'rih Bagdad V II, 375; Ibn al-Öauzi, Muntazam VI, 106. kam 290/903 nach K üfa, wo er Vorlesungen hielt. E r starb wahr­
1. al-FawäHd: Auswahl daraus Zähiriya, mag. 35 (1633-173^, 6. Jh. H.). scheinlich gegen 300/912.
2. Sein K . al-Mubtada^ wird in ΤαΎΐΗ Bagdad, a. a. 0 . zitiert. Nagäsi, Rigäl 1622-163; Tüsi 189^, 102^, 128.
Qtirb al-isnäd, das von seinem Sohn A b u Ö a 'f a r M. überliefert wurde,
119 . A b u 1-H. M uh. b . Y a z id b . ‘A bd assam ad ad-Dimasqi starb
weshalb es in einigen Hdss. ihm zugeschrieben wird. Hdss.: Bühär 49
299/911. (164 ff., I I . Jh. H.), Bengal 345 (158 ff., 1068 H.). - Θ Meshed V, 140-
Ibn al-‘Imäd, Sadaräi II, 232. 142, ahbär 646 (157 ff., 1083 H.), 647 (88 ff., 1087 H.), Käzimiya, Bibi.
Hus. ‘Ä. Mahfüz (1069 H., s. RIMA 6/32). Das Buch enthält Hadite,
Hadit Zähiriya, mag. 120 (157^-171» 6. Jh. H.). die in drei Teilen: Musnad öa^far as-Sädiq, Musnad Müsä al-Käzim
und Musnad Ά . ar-Ridä genannt, angeordnet werden.
120. A h . b . m. AL-FiRYÄBi lebte im 3. Jh. H. Zu seinen suyüh
gehörte N a s r b. ‘A . a l -Ö a h d a m i (st. 250/864, s. Dahabi, Tadkira 125 . ( = Br. S I, 278, 19b) A b u ‘A l . M. b. A h . b. M. b. a. Bakr
519; Ibn Hagar, Tahdib X , 429). a l -M u q a d d a m i , qädi in Bagdad, war ein zuverlässiger muhaddit.
Risäla f i a^mär al-aHmma Qelebi Abdullah 39/4 (304^’-306a·) E r starb 301/913.
Ta'rih Bagdäd l, 336-337; Sam'äni 539b; Cauzi, Muntazam VI, 126;
1 Brockelmann (S I, 272) führt noch Abü Ga'far Ah. b. M. b . M ihrän an- Ibn al-Ätir, Lubäb III, 169; Rosenthal, History 428; Zirikli VI, 197.
Nasä’I (3. Jh. H.) an, der aber als Verfasser des Hadit al-fäHq wa-n-nasim
ar-räHq zu streichen ist. Der Codex scheint eine Bearbeitung des Muwatta' von M ä l i k in der Rez. des M. b . a l -IJ a s a n (s . Q u r a § i , Gawähir I, 122; über
von M ä lik durch Abü ‘Al. al-IJ. b. M. b. Husrau a l - B a l h i (st. 522/1128, ihn s. Ta'rih Bagdad V . 99-100; A b ü N u ' a im , Ahbär Isbahän I, 168; T a b a r I
s. Br. S I, 639) zu sein. Abü öa'far war nur der Überlieferer des Muwatta' III, 626). ■
i66 H AD IT HADIT 167

K . at-Ta'rih wa-asmä‘ al-muhadditin xm-kunähum Br. Mus. Suppl. Zähiriya, mag. 46 (ff. 303-305. um 630 H.), eb. hadit 525 (ff. 17-20,
6 1 7 Or. 3619 (44 ff., vor 476 H.). 542 H., s^ AL-‘U§ 204).
® 2. Guz^ fiman rawä '■an an-Nabi . . . min as-sahäba f i l-kabäHr
Zähiriya, mag. 81/1 (I®-5^ 7. Jh. H.).
126 . Abu B akr C a 'fa r b. M. b. al-H. a l- F ir y ä b i, geb. 207/822,
wanderte viel umher. Eine Zeitlang lebte er in Bagdad, später ging
er nach Ägypten, wo er das A m t eines qädi in Dinawar übernahm. 128 . A b u ‘A lI H a m z a b. M. b. ‘Isä b. Hamza aus
a l - K ä t ib

E r galt als großer Traditionarier. E r starb 301/913. Gurgän wohnte in Bagdäd, wo er bei N u 'a im b . H a m m ä d u . a.
hörte. E r galt als zuverlässiger Traditionarier, außerdem war er
Ihn an-Nadim 232; Ta?rlh Bagdad VII, 199-202; ‘Arib, Silat ai-
kätih und Anekdotenerzähler. Im Alter von etwa 100 Jahren starb
Tabari 46; Dahabi, Tadkira IP , 236-237, 11^ 692-694; Ibn Farhün,
Olhäg 102-103; Ibn al-'fmäd, Sadarät II, 235; Yäfi'i II, 238. - Kahhäla er 302/914 in Bagdäd.
III, 146; Zirikli II, 123. Ta’rih Bagdäd V lll, 180; Ibn al-‘Imäd, Sadarät II, 238.
1. DaläHl an-nubuwwa (über das Speisewunder) Zähiriya, sira 27 (ff. Hadit Zähiriya, mag. 103 (2θ4'>--2θ8®, 577 H.).
1-16, samä'· von 574 H., s. a l -‘U§ 51), s. Br. II, 663.
2. FadäHl al-Qur^än Zähiriya 3868 (i8i®-i95^ 567 H., s. ‘Izz. Has.
129 . ( = Br. I, 162, 4c) A b ü ‘Ar. Ah. b. ‘A. b. Su'aib b. ‘A. a n -
1 . 423)·
3. Sifai al-munäfiq wa-^alämätuh Zähiriya, mag. 59/5 (42=^55*», 6. Jh. N a s ä ’ i wurde 215/830 geboren. Schon 230 H. begann er seine Stu­
H.), eb. 118/1 (13^-24^ 523 H.), Azhar, hadit 2019 (ff. 118-134, 592 H.), dienreisen und hörte in Huräsän, im ‘Iräq, Higäz, in Syrien und
ein Foto davon Kairo, Suppl. I, 212, Nr. 23736b, Ch. Beatty 3495 (ff. Ä gyp ten bei zahlreichen bedeutenden Hadit-Gelehrten, darunter
69-83. 738 H.), 5342 (12 ff., 8. Jh. H.), s. noch Isäha II, 897, hrsg. von bei Q u ta ib a b . S a 'id , Ish äq b . R ä h ü ya , Hisäm b . ‘Ammär.
M. Hämid al-Fiqi, M in Dafä'in al-kunüz, Kairo 1349, s. Br. S II, 942, Längere Zeit hielt er sich in Ägypten auf und ließ sich dann in
Nr. 130.
4. K . as-Siyäm §ehid A. 2822 (i. Teil, 22^33^ 569 H.), Zähiriya, Dam askus nieder. Als Beruf wird qädi angegeben. Er galt als be­
mag. 82 (56a-8i»>, 7. Jh. H.). deutender muhaddit seiner Zeit und war vor allem wegen seines
5. Ahkäm al-Hdain Zähiriya, mag. 75 (i47a-i65·’, 6. Jh. H.). K . as-Sunan berühmt, das im Grunde genommen eine Zusammen­
6. K . al-Qadar s. Isäba III, 103. fassung der vorhandenen Hadit-Bücher in der Art von a l-B u h ä ri
7. K . ad-Dikr s. Isäba II, 822. und M uslim bringt. Jedoch schöpfte er anscheinend aus weniger
8. K . an-Nikäh s. Isäba IV, 142.
Quellen als seine Vorgänger. Sein Buch enthält auch mehr gering­
fügige Kleinigkeiten des rituellen Lebens als die ersteren. Über
127. ( = Br. S I, 949, ig b b ) A bü B akr Ah. b. Härün b. Rauh
sein Ende werden verschiedene Versionen erzählt. Einer Angabe
a l- B a r d ig i al-Barda‘i v/urde 230/845 in Bardig in Ädarbaigän
zufolge soll er wegen seiner pro-‘alidischen Einstellung von An­
geboren und lebte in Bagdad. Zweim al besuchte er Isfahän. Man
hängern der Um aiyaden in Ramla, n. a. in Damaskus 303/915 ge­
zählte ihn zu den tiqät. E r starb 301/914 in Bagdad.
tötetW orden sein.
Abü Nu'aim, Ahbär Isbahän I, 113; Ta^rih, Bagdäd V, 194-195; Sam-
Ibn Hall. (Büläq) I, 25-26; Sam‘äni 559; Dahabi, Tadkira 698-71;
‘äni 72b; Tahdib Ibn ^Asäkir II, 107; Yäqüt, Buldän I, 556; Dahabi,
ders., Duwal I, 135; Ibn Hagar, Tahdib I, 36-39; Subki II, 83-84; Ibn
Tadkira 746-747; Ibn al-Atir, Lubäb I, iio ; Ibn al-‘ Imäd, Sadarät II,
Katir, Bidäya X I, 123-124; Yäfi'i II, 240-241; Suyüti, Husn al-muMdara
234. - Zirikli I, 251; Kahhäla II, 198.
I, 197-198; Ibn al-‘Imäd, 5 aia rä M I, 239. - Wüstenfeld, Schäf. 70;
I . at-Tabaqät f i l-asmä' al-mufrada min asmä^ al-'ulamä' wa-ashäb Galäzihei, Muh. Stud. II, 141, 249-250; A. J. W e n s in c k , EI, III, 916;
al-hadit Köpr. 1152/3 (i64a-i72i>, 622 H.). ©Zähiriya, mag. 46 (ff. 288®- Zirikli I, 164,; Kahhäla I, 244. ·
303b, um 630 H.), eb. hadit 525 (ff. 1-17, 542 H., s. a l - ‘U§ 204). 0 Dazu.
1. K . as-SM7ian, dessen erste Redaktion auch schwache Hadite ent­
ziyädät und Kritik von A bu ‘A l. al-Hus. b. Ah. b. ‘Al. b. B u k a ir (st. 388/
hielt und das später unter Weglassung dieser schwachen Hadite vom Ver­
998, s. Dahabi, Tadkira 1017-1018) Köpr. 1152/4 (i72i>-i74*’, 622 H.),
fasser ausgezogen wurde, zählte in den folgenden Jahrhunderten zu den
kanonischen Sammlungen. Die bald udT. as-Sunan al-kubrä, bald udT. al-
1 Nicht 717 wie bei Brock. erhaltenen Codices sind identisch und bewahren uns nur den
i68 H A D IT HADIT 16 9

Auszug des Verfassers auf. Vielleicht war die erste Redaktion nie in Ahmet III, 624/1 (ff. ι'^-ΐ7*’, 8. Jh. H., s. Fihr. maht. II, No. 721), AS
Umlauf. Zu den Rezensionen des Buches s. J. R o b s o n , The Transmission 1541/2 (9 ff., 805 H., s. Fihr. maht. II, No. 176), Zähiriya, hadit 388 (ff.
of NasäH's „Sunan” , J. Semitic Studies 1/1956/38-59. - Hdss.: Garrett 78-86, 705 H., s. AL-‘U s 235-236, Fihr. maht. II, No. 300). O Gedr. Agra
1367 (197 ff., 747 H.), „Qawala I, 123” , Yeni C. 207 (344 ff., 676 H.), 1323, Allähäbäd 1325.
Nur. Osm. 830 (342 ff., 12. Jh. H.), AS 552 (Bd. III, 16S ff.), 553 (243 ff.). © 4. Tasmiyat fuqahä' al-amsär min ashäb.rasülilläh d'-m wa-man
554 (478 ff., 1074 H.), 555 (417 ff., 840 H.), Bankipore V,j, 121-126, ba‘dahum min ahl al-Madina Saray, Ahmet III, 624/4 (15^-17'’. 8. Jh.
No. 215 (I, 211 ff., 1239 H.), 216 (II, 227 ff., 1239 H.), 217 (303 ff., 1258 H ., vgl. FiÄr. wiaÄi. II, No. 117, 619).
H.), 218 (ein Frgmt., 57 ff., 6. Jh. H.), Süleym. 317 (443 ff., 1163 H.), 5. Tasmiyat man lam yarwi ^anhu gair ragul wähid Laleli 20S9/4 (ff.
318 (361 ff., 10. Jh. H.), K1I19 A. 2681 (390 ff., 836 H.), Rämpür I, 88, 41-44, 8. Jh. H.), Saray, Ahmet III, 624/2 (14 ff., 8. Jh. H.).
had. 180-181 (I, II, 1134 H., 1074 H.), 182-183 (Ι-Π, 1214 H., 1302 H.), 6. Tafslr Ist. Un. Bibi. A. 3257 (120 ff., 8. Jh. H.), Taimür I, 20,
Zähiriya 21, had. 221-222,227/8, „Fäs, Qar. alte No. 534, 551” . - ® Nur. tafsir 221 (ein Teil).
Osm. 831 (332 ff., 1164 H.), 832 (381 ff., 1164 H.), 833 (381 ff., 1164 H.), 7. K . '■Amal al-yaum wa-l-laila M. Buhari 82/8, zitiert bei S a d a f i 316.
834 (325 ff., 1162 H.), 835 (408 ff., 1090 H.), 836 (334 ff., 1033 H.), Reis. 8. Dikr man haddata ^anhu Ihn a. ^Arüba (st. 156/773) wa-lam yasma'
158 (I, 269 ff., iio o H.), 159 (II, 236 ff., iio o H.), 160, AS 28/1 (1-264^, minhu Saray, Ahmet III, 624/3 (I4^-I5^ 8. Jh. H.).
1139 H.), §ehid A. 423 (315 ff., 1122 H.), Carullah 297 (I, 196 ff,, 7. Jh. 9. K . al-Gum^a. Köpr. 1584/1 (ff. i - i i , 887 H., s. Fihr. maht. I, 82),
H.), 298 (II, 219 ff., 792 H.), Hekim 276 (270 ff., 1145 H.), Hamid 257 Tal'at, hadit 485 (14 ff., 517 H., vgl. S a i y i d , RIM A3/1957/229),Zähiriya,
(520 ff., 12. Jh. H.), 258 (355 ff., 1162 H.), Pertev. 78, 79, 80, 81, Murad mag. 115/6 (53^58·’. 6. Jh. H.),Yale L-774 (ff. 17-24, 1482 n. Chr., s.
Molla 403 (269 ff., 1113 H.), M. Buhari 72 (607 H.), Atif 446 (347 ff., N e m o y 689). Handelt es sich um einen Teil der Sunan vgl. Fihr. maht.
1150 H.), Saray, Ahmet III, 266 (486 ff., 740 H.), 267 (I, 196 ff., 742 H., I,82?
s. Kat. II, 99), Paris 5294 (342 ff., 13. Jh. H., s. V a j d a 627), Azhar I, 592, 10. Öuz’ min hadit an-N. Zähiriya, mag. 107 (3ΐο'^-32ΐ», 7. Jh. H.).
had. 225 (256 ff., 276 ff., 1244 H.), 269 (281 ff., 268 ff., 1149 H.), T al'at,
hadit 788, s. noch Kairo^ I, 143, Alex., Balad. 404/1. G Gedr. Delhi 1256,
1315, 1316, 1325, Büläq 1276, Kairo 1312, Lucknow 1869. 130 . A b u B a k r M. b . ‘A l . b. Ibr. b. Täbit a l - U s n ä n i al-Bag-
Kommentare: (a) Zahr ar-rubä ‘ala l-Mugtabä von öaläladdin a s - dädi überlieferte von Y a h . b . M a ‘ i n , Abü B akr B. A. S a i b a , Ishäq
SuYÖTi Damadzade (Murad Molla) 392 (389 ff., 903 H.), Bankipore V „ , B. R ä h O y a u . a. Wahrscheinlich erreichte er ein hohes Alter und
126, No. 219 (67 ff., 1115 H.). Θ Saray, Ahm et III, 419 (mit Km t. zu lebte noch zu Beginn des 4. Jahrhunderts der Higra. Seine Zuver­
den Sunan Ihn Mäga zusammen 280 ff., 917 H.), Kairo^ I, 121, hadit
lässigkeit wird nicht sehr hoch eingeschätzt.
235, 1212. O Gedr. Kairo 1312, 1348, 1932, Cawnpore 1847, 1296, 1299,
Delhi Sähdara 1272, 1281. Auszug daraus: '■Arf zahr ar-rubä von ‘A. b. Ta‘rlh Bagdäd V, 439-442; Ibn al-Atir, Luhäb I, 53; Ibn Hagar,
Sul. ad-Dimnati Al -B aöam ‘ aw I (st. 1306/1889, s. Br. S II, 737), gedr. Lisän V, 228.
Kairo 1299. - (b) Häsiya von Abu 1-H. M. B. ‘A b d a lh ä d I a s -S in d i (st.
al-öuz^ at-täni min al-asämd ar-rubäHyät tahrlg ad-Däraqutni Zähiriya,
1136/1724, s. G abarti I, 85) Θ Kairo^ I, i i i , hadit 252, 282, 283. Q
mag. 85 (17^-27'’, 6. Jh. H.).
Gedr. Kairo 1312, 1348. - (c) von Abü ‘Ar. M. P a n g ä b I und M. ‘A bdal-
latif mit einem aus a s -S u v ö t i , as -S in d i u . a. kombinierten Km t. gedr.
Delhi 1898. - (d) von Maulawi W ah I d a z -Z a m ä n , Raud ar-rubä ^an 131 . Abu l-‘Abbäs a l -H . b . S u i 'Y ä n b. ‘ Ämir a n -NASAWi wurde
targamat al-mugtahä mit Hindustani-Übers. zusammen gedr. Lahore gegen 213/828 in Nasä geboren. E r überlieferte von Ishäq b . RÄ-
i886. © Ein Auszug ar-RubäHyät min K . as-S. al-maHüra Ch. B eatty h ö y a , Y a h . b . M a ‘ i n u . a. E r galt als einer der bedeutendsten Tra­
3849/1 (ff. 4-24, 6. Jh. H.). O
2. K . al-HasäHs f i fadl M . b. a. Tälib, Sammlung der auf ‘Ali und ditionarier. E r starb 303/916 in Nasä.
seine Familie bezüglichen Traditionen, Bankipore XV, 121, No. 1048 Tahdib Ibn 'Asäkir IV, 17S-182; öauzi, Muntazam VI, 132-136;
(25 ff., 1129 H.)^. © San'ä’ 609 (50 ff.), 610 (53 ff., 1203 H.). O Gedr. Dahabi; Tadkira 703-705; Subki II, 210-211; Ibn al-‘Imäd, Sadarät II,
Kairo 1308, s. G o l d z ih e r , ZDMG 50/112. 241; Tagribirdi. Nugüm III, 189; HH. 55, 1682. - Zirikli II, 206-207;
3. K . ad-Du‘afä^ wa-l-matrükm Laleli 2089/3 (ff. 31-41, 8. Jh. H., s. Kahhäla III, 228.
W e is w e il e r 114), Br. Mus. 864/4, Add. 16661 (1026 H.), Bodl. II,
1. ArbaHlna haditan §ehid A. 541 (ff. 84-102, 919 H.), Zähiriya,
373, Marsh 550/2 (ff. 11-33. 838 H.), „Patna I, 276, 2295/6” . © Saray,
hadit 348 (58a-75^ 7. Jh. H.), Kairo^ I, 85, hadit 1577 (6 ff., 9. Jh. H.),
^ Damad. Ihr. 408 bei Brock, ist zu streichen. s. Br. S II, 938, No. 83.
2 Rämpür I, 81, had. 128, Kairo* I, 114 bei Brock, sind zu streichen. 2. al-Musnad zitiert in Isäha I, 369, 410, 738, 742, 750, 839, 844,
170 HADIT H.\DiT 171

971, 998, II, 30, 204, 798, 904, 1126, 1154, 1170, 1257, III, 436, 498, '■all f l zawäHd Abt YaHa l-Mausili von ‘A. b. a. Bakr b. Sul. Ibn H agak
582, 708, 716, 790, 1053, 1108, 1114, 1366, IV, 2, 66, 202, 203, 349, 462, (st. 807/1405, s. Br. II, 76) Selimaga 233/1 bis (187 ff.).0
a l - Η α ιτ α μ ϊ
510, 530. © 2. al-Mu'gam (enthält seine eigenen suyüh in 3 Heften, s. Dahabi,
Tadkira 707) Kairo, Dar, hadit 1913 (38 ff., samä^ von 556 H., s. Fihr.
mäht. I, 106), Ch. Beatty 3796 (34 ff., 581 H.).
132. I b r . b . ‘A r . b . D u h a im b. Ibr. b. Maimün aus Damaskus 3. αί-Μα/άηίϋ Zähiriya, mag. 97 (I, II, III, 1^-170, 5. Jh. H.).
zählte SuL. a t - T a b a r ä n i zu seinen Hörern. E r starb 303/916.
Tahdtb Ihn ^Asäkir II, 22Δ^. 136 . A b ü B a k r M. b. Härün a r -R C y A n i, Traditionarier und
al-Amäll Zähiriya, ‘ämm 9400 (ff. 1-2S, s. N äsir 51). faqih, überlieferte von A b u Z u r 'a u . a. E r durchwanderte verschie­
dene Länder und hielt sich längere Zeit in Ägypten auf. Er starb
133. Abü B akr al-Oäsim b. Zakariyä’ b. Y ah. al-Bagdädi al- 307/919.
M u t a r r iz wurde 220/835 in Bagdäd geboren. E r war ein zuver­ Dahabi, Tadkira 752-754: Ibn Katir, Bidäya XI, 131; Ibn al-‘Imäd,
lässiger Traditionarier und Qur’änleser. E r starb 305/917 in Bagdäd. Sadarät II, 251: HH. 1683. - Zirikli VII, 352; Kahhäla XII, 85.
Ta^rih Bagdäd X II, 441; Gauzi, Muntazam VI, 146; Dahabi, Tadkira Musnad Zähiriya, hadit 278, daraus al-Muntaqä eb., ‘ämm 4510 (Teil I,
717; Gazari, Gäya II, 17; Ibn Hagar, V III, 314-315; Ibn al-‘Imäd, 18 ff., 599 H .): zitiert in Isäba I, 951, 998, II, 806, III, 32, 1174, IV, 591.
Sadarät II, 246. - Zirikli VI, 10; Kahhäfa VIII, 100.
al-Fawä‘id wa-l-amäli l-qadima al-garäHb al-hisän Zähiriya, mag. 137 . (= Br. S II, 937, No. 70) A bü M. a l -H a it a m b . H a l a f b.
56/8 (1633-174», 6. Jh. H.), eb. 116 (Teil I, ι6ι»-ΐ76*>, 6. Jh. H.). M. ad-Düri al-Bagdädi war ein zuverlässiger Traditionarier. Er
starb 307/919.
134 . A b u l-H . ‘A . b. Ishäq b . Z ä t i y ä a l -M u h a r r im i starb 306/918.
Ta’rih Bagdäd X IV , 63; Gauzi, Muntazam VI, 156; Dahabi, Tadkira
Dahabi, Tadkira 689; ders., Mizän II, 218; Ibn Hagar, Lisän IV, 765-766; Ibn Hagar, Lisän VI, 206; Ibn al-‘Imäd, Sadarät II, 251.
205 (wo das Todesjahr mit 365 H. angegeben wird).
K . Damm al-Uwät wa-mä ruwiya f i t-tasdld wa-n-nahy ^anliu Zähiriya,
öuz^ flh i min lj,adlt Abi l-H. wa-Abl Ga'far M. b. Sälih b. Duraig al- mag. 9 (156^-164», 9. Jh. H.).
'Ukbarl (st. 307/919, s. Dahabi, Tadkira 709) wa-M. b. Härün b. Humaid
b. al-Mugaddar (st. 312/924, s. Dahabi, Tadkira 787) in der Rez. von
Abu H a fs ‘U. b. M. b. ‘A. a s -S a ira fi (286/899-375/985, s. Dahabi,
138 . ‘ ÄFIYA b. M. b. ‘Utm. b. Sa‘id (schrieb um 308/920):
Tadkira 983-984) Köpr. 400/1 (ff. 1-18, vor 516 H.). Öuz' Zähiriya, mag. 117 (I24=‘-I33^ 440 H.).

135. ( = Br. S I, 258, i μ) AbC Y a 'l ä Ah. b. ‘A. b. al-Mutannä 139 . A bu 1-Hus. M. b . B is r a s -S ö s a n g a r d i (in der erhaltenen
at-Tamimi al-Mausili wurde 210/825 in Mausil geboren. Im A lter Schrift: M. b. Sarw an-Naggär al-Balhi, die Identifizierung ist
von 15 Jahren begann er seine Studienreisen nach Bagdäd, wo er daher noch nicht gesichert) war ein Diener von Abu Sahl an-
bei A h . b. H ä t im a t - T a w Il , Y a h . b . Μ α ' ϊ ν , ‘A . b. a l -G a ‘ d hörte. N aubahti (st. 311/923).
E r zählt zu den tiqät und ist vor allem durch seinen Musnad al- Ibn an-Nadim 177; Tüsi, Fihrist 279. - Dari'-a II, 333-334.
kahir bekannt. E r starb 307/919.
Kaitz al-ahbär od. Kanz al-'-ulamä\ ein Hadit-Buch, Hamid. 381/1
Yäqüt, Buldän, Index 294; Dahabi, Tadkira 707-709; ders., Duwal I, (1-48^, 10. Jh. H.).
136; Ibn Katir, Bidäya X I, 130; Tagribirdi, Nugum III, 197; Ibn al-
'Imäd, Sadarät II, 250. - Zirikli I, 164; Kahhäla II, 17.
140 . A bü B ak r M. b. Ah. b. Räsid ib n M a ' d ä n a l - I sf a h ä n i tra­
I. al-Musnad §ehid A. 564 (357 ff., 611 H.), Fatih 1149 (349 ff., 1 1 . Jh. dierte in Bagdäd. E r soll viele Bücher verfaßt haben. Er starb
H., s. W e isw eil er 42), „Fäs. Bull, de Corr. Afr. 1883, S. 384, No. 131, 309/921 in Kirm än.
al-Makt. as-Sind. Tad. an-Naw. 39” , Äsaf. I, 670, had. 303-306 (4 Bde.,
231). © Ankara, Saib 5370 (ein Bd., 524 H.); darüber: al-Maqsad al- Abü Nu'aim, Ahbär Isbahän II, 203, 243-244; Ta^rih Bagdäd I, 302;
172 HAD iT HADIT 173

Dahabi, Tadkira 814; Safadi, Wäfi III, 68; Ibn al-‘Imäd, Sadarät II, Dies war sehr wahrscheinlich der Grund dafür, daß er die Namen der
258; Tagribirdi, Ntigüm III, 203; Kahhäla V III, 260, IX , 304.
Überlieferer m iteinander verwechselte und deshalb des tadlis be­
al-FawäHd Zähiriya, mag. 3/2. schuldigt wurde. E r starb 312/925.
Ta'rih Bagdäd III, 209-213; Öauzi, Muntazam VI, 193-194; Sam'äni,
141. Abü Tähir al-H. b. Ah. b. Ibr. B. F i l al-Bälisi' lebte in Ansäb 60; Ibn al-Atir, Lubäb I, 89; Dahabi, Tadkira 736-737. - Zirikli
Medina und Antiochia. E r starb kurz nach 310/922 im A lter von VII, 241-242; Kahhäla X I, 220-221.
etwa 90 Jahren. I. Musnad ^U. b. ‘Abdal‘aziz, s. A. H. H a rle y , JASB N. S. 20/1924/
Dahabi, Siyar an-nubaW (durch Kahhäla III, 196). 391-457, ders. in: Trans. Glasgow Or. Soc. 5/1923-1928/7, Hdss.: Bengal
II, 64-65, No. 157 (II ff., 10. Jh. H.), Feyz. 507/8 (54®-6i ‘>, 9- Jh· H.);
6uz^ Ibn F ll Kairo, Dar, hadit 1558 im Sammelband (635 H., s. Kairo, gedr. Tonking o. J.
Suppl. I, 20S). © 2. Mä rawähu l-akäbir '■an al-asägir min al-niuhadditln min al-
afräd Zähiriya 101/18 (Teil I, 220^-227^ 6. Jh. H.).
142 . (= Br. 5 1 ,2 7 8 ,19 c) A b ü B i s r M. b. Ah. b. H am m ädal-A nsäri 3. Ämäli f i l-hadlt Taimür, hadit 150 (34 ff., 707 H., s, Fihr. maht. I,
ar-Räzi a d -D O l ä b i wurde 224/838 in der Um gebung von D üläb 61). O
4. Hadit Saibän b. Farrüh wa-gairihl Zähiriya, mag. 115 (VI, 182»-
geboren. Sein Vater stammte aus Bagdad. E r wuchs in R aiy auf
I 95^ 596 H.).
und lebte später in Ägypten. E r war ein zuverlässiger Traditionarier
und Historiker. Auf der Pilgerfahrt 310/923, n. a. 320 H. starb er 145 , A b u l - ‘A b b ä s M. b. Ishäq b. Ibr. b. Mihrän a s -S arräö
zwischen Medina und Mekka. aus N isäbür hörte bei Q u t a i b a b . S a ' i d , I sh ä q b . R ä h Oy a und
CiOMzl, Munta?am VI, 169; Ibn Hall. (Büläq) I, 642; Ibn al-Atir, verschiedenen M eistern von a l - B u h ä r i und M u sl im aus Huräsän,
Lubäb I, 431; Dahabi, Mizän III, 17; ders., Tadkira 759-760; Safadi, B agd äd , K ü fa, B asra und dem H igäz. E r wurde 216/831 geboren.
Wäfi II, 36; Ibn Hagar, Lisän V, 41-42; Ibn Katir, Bidäya X I, 145; Auch ältere Traditionarier wie al-B uhäri und M u sl im überliefer­
Ibn al-‘Imäd, Sadarät II, 260. - Zirikli VI, 198; Kahhäla V III, 255. ten v o n ihm . a l - B u h ä r i soll sogar sein Geschichtsbuch z. T. ab­
I. al-Kunä wa-l-asmä' Paris 6017 (234 ff., 381 H., s. VAJDA428; ders., geschrieben und dann bei ihm gehört haben. E r war ein sehr pro­
Album de Pal. Ar. i8), Kairo^ I, 78, must. 60 (189 ff., 1090 H.), 87 (356 ff., d u k tiver Verfasser und ga lt als ein sehr zuverlässiger Traditiona­
615 H., s. Fihr. must. 1, 281), gedr. Haidarabad 1322/1323.
rier. E r starb 313/925 in Nisäbür.
Θ 2. ad-Durriya at-tähira al-mutahhara Köpr. 428/2 (60“—117^ 855H.),
Tunis im Privatbesitz von H. Husni ‘Abdalwahhäb (50 ff,, 669 H., s! Ibn an-Nadim 155; Ta^rlh Bagdäd I, 248-252; Öauzi, MimtazamVl,
Fihr. maht. II, No. 1052). 199-200; Dahabi, Tadkira 731-734; ders., Duwal I, 131; Safadi, Wäfi
II, 187-188; Subki II, 130; Ibn Katir, Bidäya X I, 153; Yäfi'i II, 266-
267; Ibn al-‘Imäd, Sadarät 268; HH. 1679. - Zirikli VI, 253.' Kahhäla
143. Abu Hafs ‘U. b. M. b. Bugair al-Hamadäni as-Sam arqandi
IX , 38. . “ ...... .......................... ■.
geboren 223/838, war bekannt durch seine Bücher
a l - B u g a i r I,
1. al-öuz^ al-ma^rüf bi-l-baitüta min Jj,adit Abi l-'Abbäs . . . min
al-Cämi'· as-sahih und at-Tafsir. E r starb 311/923.
suyühih Köpr. 1584 (133^-137=^, 850 H.).
Ibn al-Atir, Lubäb I, 99; Dahabi, Tadkira 719-720; ders., Duwal I, 2. "at-Ta^rih: daraus Zitate in Isäba I, 170, 289, 291, 742, 923, 942, II,
137; Ibn al-'Imäd, II, 262. - Kahhäla V II, 307. 663, 843, 1000, 1259, 65, 680, 730, 1220, IV, 13, 367, 396.
3. al-Hadit Zähiriya, mag. 84 (Ia'-2II^ 6. Jh. H.), 85 (95“-i04^,
al-öämi^ al-musnad, Zähiriya, hadit 276 (Teil X X X ).
7. Jh. H.), 97 (19=^-139’'. 6. Jh. H.). ^ ^ . TU xj ^
4. al-Musnad, Auswahl daraus, Zähiriya, mag. 2 (67^-70°, o. Jn. ti.j.
144. (= Br. S I, 259, iv ) Abü B akr M. b. M. b. SuL b. al-H ärit
al-Azdi al-W äsiti I hn a l -B ä g a n d i hörte auf seinen ausgedehnten 146 . A b u 1-B arakät D ä w Od b . A h . b . M u l ä ' ib al-Bagdädi, des­
Studienreisen bei berühmten Gelehrten, darunter ‘A . B, a l -M a d I n i , sen V ater 275/888 gestorben war (s. o. S. 149), starb vielleicht gegen
H isäm b . ‘A m m ä r . E r war ein Traditionarier, der den Inhalt seiner 315/ 927·
Aufzeichnungen auswendig lernte und ohne U nterlagen vortrug. Hadit Zähiriya, mag. 2/4 (38‘‘- 4 i’’, 6. Jh. H.).
174 HADIT HADIT 175

147. Abü Hämid Ah. b. M. b. al-H. I b n a s -S a r q i , 230/844 ge­ I, 268-269; Gauzi, Muntazam VI, 218-219; Dahabi, Tadkira 767-773;
boren, war ein Schüler von M u s l im , hörte außerdem bei A b u ders., Mizän II, 43-44; ders., Duwal I, 139-140; öazari, Öäya I, 420-
H ä t im a r - R äzi und war ein angesehener Traditionarier. E r starb 421; Ibn Hagar, Lisän III, 293-297; Tagribirdi, Nugüm III, 221-222;
Ibn al-‘ Imäd, Sadarät II, 273. - Zirikli IV, 224; Kahhäla VI, 60; H. L a-
315 / 927· ousT in: ΜέΙ. L. Massignon III, 17.
Ta‘rih Bagdad IV, 426-427; Ibn al-‘Imäd, Sadarät II, 306.
I. '■Aqida in Versen. © Ch. Beatty 3849/3 (3i'’-3 2,6. Jh. H.). O Gedr.
Ahädit Zähiriya, mag. 79 (363-39b, samä'^ von 531 H.). in Magmü«, Kairo, Matb. an-Nagäh, 1340, S. 54-55, 1351, S. 15-17.
© 2. K . al-Masähif Zähiriya, hadit 407 (100 ff., 682 H.), Abschrift
Kairo, tafsir 504, Ch. Beatty 3586 (82 ff., 1150 H.), hsg. von A. J e f-
148 . A b u l- H . ‘A . b. a. 'A l. b. a. l - H . a l - B a g d a d i (schrieb um
f e r e y , Leiden 1937.
315 / 927)·· 3. K . al-BaH wa-n-nusür Kairo, Där 23740 (15 ff., 4. Jh. H.), Azhar I,
Ahädit Kairo, Där, hadit 1558 (S. 349-368, 8. Jh. H.). 418, had. 2019 (17 ff., vor 552 H., s. Fihr. maht. I, 149), eb. mag. 305
(ff. 54-72, samä^ von 547 H.), Zähiriya, mag. 28/9 (1153-127^, 6. Jh. H.),
94 (33^-51*’, 7 · Jh· H.), hadit 27 (ff. i - i i ) , adab 81 (11 ff., 602 H.), eb.
149 . A b u ‘A w ä n a Y a'q ü b b. Ishäq b. Ibr. an-NisäbOri a l - I s - mag. lo i (I56a-i73b, 633 H.).
FARÄYiNi as-§äfi‘i war ein weitgereister zuverlässiger T raditiona­ 4. Musnad ^AHsa Zähiriya, mag. 81 (53^-61^, 7. Jh. H.).
rier, der bei vielen Gelehrten gehört hatte. E r brachte als erster In der Isäba werden die folgenden Bücher benutzt: i. Sahäba (II, 208,
IV, 268)·, 2. Musnad al-ansär {11, 866); 3. SarVa {111, 101g).
den madhab und die Bücher von a s - S ä f i'i nach Isfaräyin. E r starb
316/928.
151 . ( = Br. S I, 278, 19a) A b u l - Q ä s im ‘Al. b. M. b. ‘Abdal-
Ibn Hall. (Büläq) II, 407-408; Dahabi, Tadkira 779-780; ders., ‘aziz a l -B a g a w i wurde 214/829 in Bagdad geboren. Er hörte bei
Duwal I, 140; Subki II, 321; Yäfi'i III, 269-270; Tagribirdi, Nugüm
Y a h . b . M a ‘ i n , A h . b . H a n b a l , ‘A. b . l -Ö a ‘ d u . a. Er sah noch
III, 222; Ibn al-‘Imäd, Sadarät II, 274. - ä rik li IX , 256; Kahhäla X III,
242. A b ü ‘ U b a i d b. Salläm, doch gelang es ihm nicht, bei ihm zu hören.
E r w ar ein zuverlässiger Traditionarier, Historiker und Qur’än-
al-Musnad al-muhrag ^alä Kitäb Muslim b. al-Haggäg, mit Nachträgen,
kom m entator. E r starb 317/929.
Köpr. 401-405 (Teile I, II, VII, V III, IX, 243 ff-, I 93 ff·, ^93 ff·. I 93 «·,
518 H.), 406 (ein umfangreicher Bd., 608 H.), eb. 402, 403 (2 Bde., eines Ibn an-Nadim 233; Ta'rih Bagdad X, 111-117; Ibn a. Ya'la, Hanäbila
anderen Ex. 290 ff., 274 ff., 618 H., s. W e is w e il e r 52), Feyz. 508 (2 Bde., I, 190-192; Gauzi, Mmitazam VI, 227-230; Dahabi, Tadkira 737-740;
246 ff., 193 ff., s. W e is w e il e r 52), Zähiriya, hadit 274 (608 H.), Kairo^ ders., Mizän II, 72-73; ders., Duwal I, 141; Ibn Hagar, Lisän III, 338-
I, 144, hadit 453 (Bd. I, 100 ff., 596 H., Teil III und ein Stück von Teil 341; Ibn Katir, Bidäya X I, 163-164; Ibn al-‘Imäd, Sadarät II, 275-276. -
IV, 112 ff., 596 H., ein anderer Bd. II, 146 ff., V, 239 ff., 6. Jh. H ., I, Zirikli IV, 263; Kahhäla VI, 126.
253 ff., 8. Jh. H., s. Fihr. maht. I, 97), Azhar I, 552, hadit 420 (IV, 316 ff.,
I. Mu'-gam as-sahäba in der Rez. von Abu l-Qäsim ‘IsÄ b. a l-G a r r ä h
617 H.), Bankipore Vg, 222, No. 481 (I, 258 ff., 615 H .); gedr. Haidarabad
Zähiriya, mag. 94/n (I28‘‘-I39^ 948 H.), „Fragment im Be­
a l -W a z ir
1943; s. Br. S I, 266, II, 947.
sitz von B. Moritz, F. Kern” , = ? Chicago, Or. Inst. A 12027 (Frgmt.,
27 ff., 1054-1113 H.. s. K r e k s. 46) zitiert in Isäba I, 837.
ISO. ( = Br. S I, 267, 4aa) Abü B akr ‘A l. B. A. D ä w ü d Sul. b. © 2. Ta'rih wafät as-suyüh Zähiriya, ma|. 106 (ff. 168^-176'’, 5. Jh.
al-A s‘at al-Azdi a s -S ig is t ä n i wurde 230/844 in Sigistän geboren. H, s. AL-‘ U § 225-226).
3. Hikäyat Su‘ba wa-‘Amr b. Murra Zähiriya, maf. 21 (ff. 16-21,
Schon 240 H. begann er sein Haditstudium bei seinem V ater, m it
664 H., s. AL-‘U § 219).
dem er auch frühzeitig ausgedehnte Studienreisen machte. Später 4. Hadit Abi Salama Ch. Beatty 3524/2 (ff. 16-25, 7· J^· H.).
ließ er sich in Bagdad nieder. E r soll eine größere Zahl von H aditen 5. MasäHl Ah. b. Hanbal Zähiriya, mag. 83/7.
gewußt haben als sein Vater. Außerdem war er in tajsn und qirä'a 6. Die Rez. vom iT. al-Asriba von Ah. b. Hanbal, s. u. S. 507.
bewandert. E r starb 316/929 in Bagdad. 7. Taläta wa-talätün haditan min hadit Abi l-Qasim ilh., Tahrig:
Abü Tälib’ M. b. ‘A. b. al-Fath b. a l - ‘U sär I (st. 441/1049, s. Kahhäla XI,
Ibn an-Nadim 232-233; Ta’rih Bagdad IX, 464-468; Ibn a. Ya'Iä, 33) Zähiriya, mag. 51 (56^-73^, 7. Jh. H.), eb. 68 {ig^-2g^. samä‘ von
Hanäbüa II, 51-55; Tahdib Ibn ’^Asäkir VII, 439-443; Ibn Hall. (Büläq) 655 H.).
176 HADIT HADIT 177

152. A bu l-Q äsim Y a zid b. B in t Ah. B. Μ α νϊ' al-Bagawi wurde lieferte von H isäm b . ‘A m m ä r ; zu seinen Überlieferern gehören
213/828 in Bagdad geboren. E r starb 317/929. ‘U tm än B. a s -S a k a n u . a. E r starb 319/931.
Ihn a. Ya'lä, Hanäbila^ 137-139; ‘Arib, Silat Ta?rih at-Tabari 146. - Tahdih Ibn ‘Asäkir V II, 49.
Kahhäla VIII, 94. Nusha hadit . . . Zähiriya, mag. 59 (99»-ΐ09^, samä'· von 469 H.).
Musnad Usäma b. Zaid ^an Rasülilläh . . . Zähiriya 344 (14 ff., um
385 H., s. Fihr. maht. I, lo i). 156 . A b u 1-H. Ah. b. ‘U m air b. Y üs. b . C a u s ä ’ stammte aus
Dam askus. D ie Urteile über seine Zuverlässigkeit als Traditiona­
153 . Abü M. Yah. b. M. S ä 'id b. K ätib al-Häsimi al-Bagdädi
b . rier lauten unterschiedlich. E r starb 320/932.
wurde 228/843 in Bagdad geboren. Später ging er nach Damaskus, Tahdib Ibn ‘Asäkir I, 420-421; öauzi, Muntazam VI, 242; Ibn Hagar,
dem Higäz und Ägypten. Bei ihm hörten a d - D ä r a q u t n i u . a. E r Lisän I, 239-240; Ibn al-‘Imäd, Sadarät II, 285. - Kahhäla II, 37^
war ein zuverlässiger Traditionarier. E r starb 318/930 in Bagdäd. Hadit Zähiriya, mag. 60 (59^-74^ 6. Jh. H.).
Ibn an-Nadim 233; Ta^rth Bagdäd X IV , 231-324; öauzi, Muntazam
VI, 235-236; Dahabi, Tadkira 776-778; Ibn Katir, Bidäya X I, 166; Ibn 157 . A b ü H äm id M. b. Härün b. ‘Al. al-Hadrami a l -B a ‘ rän i
al-'Imäd, Sadarät II, 280; Tagribirdi, Niigüni III, 228. - Zirikli IX, 207;
wurde 225/839 geboren. Zu seinen Schülern zählen Abu 1-H. a d -
Kahhäla Χ Π Ι, 225.
DÄRAQUTNi, A b u H afs B. S äh in . E r starb 321/933.
1. Einige Magälis aus seinen Amäli in der Rez. von Abu l-Qäsim
‘Al. b. Ah. as-SaidalänI Zähiriya, mag. 87 (82^-89», 6. Jh. H.), 90/5 Ta^rih Bagdäd III, 358- 359 .' Ibn al-Atir, Lubäb I, 131; Ibn al-‘Imäd,
(48a_57a 5. jii. H.). Sadarät II, 291.
2. al-Hadit Zähiriya, mag. 32 (ff. 35-40). 33 (ff- 115-122), 40 (283^- Hadit Zähiriya, mag. 95 (154^-170» 5. jh . H.).
2951», 565 H.), hadit 387 (872-101·’, 6. Jh. H.).
3. Hadit '■Al. b. Mas'-üd Zähiriya, hadit 387 (ff. 67-102).
4. Musnad AU Bakr as-Siddiq Zähiriya, mag. 104 (ff. 58-65, s. Näsir 158 . M. B. ‘A b b ä s b . N a g ih al-Bazzäz (? = M. b. al-‘Abbäs b.
64). ‘A . b. M arwän al-Bazzäz, s. K ahhäla X , 120) lebte in der ersten
H älfte des 4. Jahrhunderts der Higra.

154. A b u ‘A r Ob a al-Hus. b. M. b. a. Ma'sar Maudüd a l -H a r r ä - Hadit Zähiriya, mag. 67 (223a-235*>, samä'· von 451 H.).
ΝΪ, 220/835 in Harrän geboren, war H istoriker und ein zuverlässi­
ger Traditionarier. E r besaß eine reiche K enntnis von den Über- 159 . ( = B r. S I, 278, 19. d) Abü ö a ‘far M. b. ‘Amr b. Müsä b.
heferern und deren Leben. E r starb 318/930. H am m äd AL-‘UQAiLi al-H igäzi lebte in Mekka und Medina. Er war
ein zuverlässiger Traditionarier und wird als sehr produktiver
Ibn an-Nadim 230; Dahabi, Tadkira 7 7 4 - 7 7 5 ; Ibn al-‘ Imäd, Sadarät
II, 279; Tagribirdi, Nugüm III, 228. - Zirikli II, 277; Kahhäla IV, 60. V erfasser bezeichnet. Sein Gedächtnis soll so gut gewesen sein, daß
er in seinen H aditzirkeln die Texte der Leser ohne seine Unterlagen
1. at-Tabaqät, über die Lebensumstände der sahäba, Auswahl daraus
Zähiriya, ‘ämm 4553 (Teil II, 12 ff., 6. Jh. H., s. AL-'U§ 169). verfolgen und verbessern konnte (s. Dahabi, Tadkira 833-834).
2. K. al-Amtäl as-säHra ‘an Rasülilläh Saray, Kogujlar 1096/21 (312'’- E r starb 322/934.
214“, 707 H., s. Isl. Tet. Enst. D. II, 2, 1958/252), Zitate in Isäba I, 305. Safadi, W äß IV, 291; Ibn al-‘Imäd, Sadarät II, 295-296; Hadiyat
3. K. al-AwäHl zitiert in Isäba III, 1235. al-'-ärifin II, 33. - Zirikli V II, 210; Kahhäla X I, 98.
4. Hadit al-öazariyin Zähiriya, ma|[. i io (35^-52·’, Anfang - 2 ff. -
defekt, 6. jh . H.). 1. K . ad-Du'-afS' {wa-l-matrükin), alphabetisch geordnetes Werk, Berl.
5. Hadit Zähiriya, mag. 94 (96^-105» 598 H.). 9916 (182 ff., um 700 H.), Zähiriya, hadit 362 (243 ff., vor 470 H., s. a l -
‘U§ 236-238, Fihr. maht. II, No. 718). e Ch. Beatty 3783 (108 ff., 8. Jh.
H.).
155. A b u l - ‘A b b ä s Tähir b. M. b. al-H akam α τ - Τ α μ ϊ μ ϊ a l - 2. K . as-Sahäba wird benutzt in Isäba I, 96, 731, 737, 890, II, 826,
M u 'a l l i m al-Bazzär war Imäm der Moschee in Damaskus. E r über­ 909, III, 1104, IV, 45. O

12 Sezgin, Gesch. Ar. Sehr. I


17 8 HADIT HADIT 179

160. ( = Br. S II, 938, No. 89) A bu Ishäq I b r . b. 'A b d a s s a m a b Murad Molla 566 = z. Zt. 572 (Bd. II, 300 ff., 607 H.) \ Äsaf. I, 786.
b. MOsä a l -H ä s im i Taqiyaddin lebte in Bagdad und Säm arrä’ und rigäl 139 (III, 1328 H.), Kairo® I, 76, mustalah 39 (nur Taqdima, 100 ff.,
s. Fihr. must. 1, 180). Φ Murad Molla 1450 (Hefte I-X IV , 268 ff., 607 H.),
war zu seiner Zeit ein sehr berühmter Überlieferer von al-Muwatta‘ .
Azhar I, 332, must. 130 (8 Bde., 296 ff., 201 ff., 135 ff., 186 ff., 215 ff.,
E r überlieferte es durch A b ü Mus'ab Ah. b. a. B a k r az-Zuhri von 179 ff., 219 ff., 47 ff., 622 H., s. Fihr. maht. II, Nr. 196), Kairo, Dar, must.
M ä lik b. Anas. E r starb 325/936. 38 (6 Bde., 116 ff., 227 ff., 334 ff., 210 ff., 250 ff., 234 ff., 746 H.), eb. 40
Ta^rih Bagdad VI, 137-139; Gauzi, Muntazam VI, 289; Dahabi, (3 Bde., 197 ff., 184 ff., 185 ff., s. Fihr. must. I, 211), Rabat, Kattäni 354
Mtzän l, 22; ders., Tadkira 822; Ihn Hagar, Lisän l, 77. (212 ff.), Haidarabad, Sa'idiya (i Bd., 207 ff., 633 H., s. Fihr. maht. II,
No. 1019), gedr. Haidarabad in 8 Teilen 1941-1953, Bespr. R it t e r ,
I.al-Hadlt Rämpür I, 78, hadit i i o (1231 H.). Oriens 3/1950/158-159, A. D ie t r ic h , ZDMG 107/1957/203-205. Θ
© 2. al-Amäll Feyz. 507/11 (Teil I, 102*^-109^ 9. Jh. H.). 2. ^Ilal al-hadU wa-bayän mä waqa'-a min al-hata‘ wa-l-halal f l ba'-d
turuq al-ahädit al-marwlya f i s-sunan an-nabawlya Feyz. 498 (262 ff.,
730 H., vgl. Fihr. maht. I, 87). - Θ Saray, Ahmet III, 531 (278 ff., 730H.,
161. Abü ‘A. a l -H u s . b . a l -Q ä s im b. C a 'fa r a l - K a u k a b i über­
s. Fihr. maht. I, 87), eb. Medine 494 (Bd. I, 102 ff., 733 H., vgl. Fihr.
lieferte von A h. b . a . H a i t a m a , I b n a . d - D u n y ä u . a.; von ihm maht. I, 87)' Ch. Beatty 3516 (309 ff., 735 H.), Kairo^ I, 131, hadit 908
überlieferte AD-DÄRAQUTNi. E r starb 327/938. (eine Fotokopie in Dar al-Kutub 19483 b, s. Kairo, Suppl. II, 137, s.
noch Br. S II, 932, No. 21, wo es versehentlich als ^Ilm al-hadit angeführt
Gauzi, Muntazam VI, 297; Dahabi, Tadkira 832; Ibn Ha|ar, Lisän
wird). O Gedr. Kairo in 2 Bden. 1926.
II, 3 0 9 · 3. at-Tafslr Kairo^ I, 36, tafsir 15 (Bde. I, VII, 249 ff., 293 ff., s. Fihr.
Die Ahbär, die auch I bn H aöar (a. a. 0 .) kannte, Zähiriya, mag. 110/4 maht. I, 28). - © AS 175 (Bd. II, 205 ff., 748 H.), Zähiriya 7312 (Bd. I,
(Teil IX ; 2 5 ^ 3 ", 6. Jh. H.)·. lo i ff., 7. oder 8. Jh. H., s. ‘Izz. H. 1, 183). Θ
© K . al-Maräsil Köpr. 40/2 (ιο5“-ΐ32»>, 6io H., vgl. Fihr. maht. I, 98),
Haidarabad, Sa'idiya, hadit 352 (35'"-66‘>, 8. Jh. H.), gedr. Haidarabad
162 . ( = Br. S I, 278, 19c) A b ü M. ‘Ar. b. a. H ä tim M. b. Idris
1341·
b. al-Mundir at-Tamimi al-Hanzali ar-Räzi wurde 240/854 in 5. Ädäb as-SäfiH wa-manäqibuhü Haleb, A hm adiya 664 (65 ff., s.
R aiy geboren. Schon in seiner Jugend begab er sich m it seinem Fihr. maht. II, N o. 568), hrsg. von ‘A . ‘A b d a l h ä l iq , Kairo 1953.
Vater, einem gelehrten Mann, auf Studienreisen in verschiedene 6. Bayän hata' Abi ‘Al. M . b. Ism. al-Buhäri f l ta'rihihi, alphabetisch
Städte. Dadurch gelang es ihm, bei den ältesten lebenden T rad i­ angeordnet, Saray, Ahmet III, 624/14 (25 ff., 628 H., vgl. Fihr. maht. II,
No. 595), gedr. Haidarabad 1961, Tatimmat bayän hata^ al-Buhäri ilh.
tionsgelehrten zu hören. Seine letzte Reise m it seinem V ater zu ­
eb. (I40*>-I43’^). _
sammen führte ihn 260/873 nach Mekka. Später besuchte er D a ­ 7. Ztihd at-tamäniya min at-täbiHn (‘Amir b. ‘AL, Uwais al-Qarani,
maskus, im Jahre 262/875 Ägypten, 264/877 Isfahän. Ib n a. H ä tim Harim b. Haiyän, ar-Rabi‘ b. Ilutaim, Abü Muslim al-Hauläni, al-Aswad
war einer der bedeutendsten Traditionarier seiner Zeit. E r über­ b. Yazid, Masrüq b. al-Agda', al-Hasan al-Basri) Zähiriya, mag. 11 (160=·-
nahm die Traditionskritik seines Vaters und A b u Z u r 'a ’s. A ußer­ I66^ 6. Jh. H., vgl. AL-‘ U § 277).
8. Asl as-sunna wa-iHiqäd ad-din enthält seine Fragen an seinen Vater
dem war er auch im fiqh und der Qur’ änauslegung bewandert. E r
und A b u Z u r ' a mit deren Antworten, Zähiriya, mag. 11 (166^-169, 6.
starb 327/938 in Raiy. Jh. H.).
Ibn a. Y a‘lä, Hanäbila II, 55; Kutubi, Fawät P , 332; Dahabi, Tad­ 9. Hadit Zähiriya, mag 41/8 (los’^-xog^, 6. Jh. H.).
kira 829-832; ders., Duwal I, 147; ders., Mizän II, 116; Ibn Ilagar, 10. K . ar-Radd‘ala l-Gahmiya, Fragmente daraus in Ihn Taim iyas
Lisän III, 432-433; Subki II, 237-239; Ibn Katlr, Bidäya X I, 191; Fatwä al-Hamawiya al-kubrä (s. J. V. Ess, Oriens 13-14/1961/381).
Yäfi'i II 289; Tagribirdi, Nugüm III, 265; Ibn al-'Imäd, Sadarät II,
308-309. - Zirikli IV, 99; Kahhäla V, 170. 163. A bu d -D a h d ä h Ah. b. M. b. Ism. at-Tamimi lebte in Da­
I. al-Garh wa-t-ta^dil wurde hauptsächlich in Anlehnung an den Ta^rih maskus. Zu seinen Überlieferern gehören I b n D u r u s t a w a i h und
al-kablr von a l -B ühär I verfaßt. Jedoch ist es oft ausführlicher als das Sul. b. A h . a t - T a b a r ä n i . E r starb gegen 328/939.
Buch von a l -B uhäri und bisweilen unabhängig von dessen Urteilen Tahdib Ibn '■Asäkir I, 452. - Zirikli I, 202 (wo die Datierung falsch ist).
über Tradenten. Hdss.: Paris 5983 (nur Taqdima, 99 ff., 4. Jh. H., s.
V a jd a 670), Köpr. 27S (6ig ff., 793 H., s. Fihr. maht. II, No. 196), ‘ A S 496 bei Brock, ist zu streichen.
i8o H A D iT HADIT 181

Muntaqä min al-guz" at-tänl min hadit. . geschrieben um 326 H., aus­ Süll, Ahbär ar-Rädi2^0', Ibnan-Nadim233; Ta'rthBagdäd'Vlll, 19--23;
gewählt von M. b. Ah. b. ‘Utm. b. al-Walid as-Sulami (st. 405/1014) Dahabi, Tadkira 824-826. - Zirikli II, 251; Kahhäla III, 315.
Zähiriya, mag. 104/12 (173=1-181^, 577 H.).
I. al-Amäli Kairo® I, 91 hadit 17m (Heft V). @ Zähiriya, hadit 389
(Teil II, 9 ff.), eb. mag. 22 (147^-159^ 597 H.), eb. 23 (IV, 58^-711»,
164. A bü B akr Y üs. b. Y a 'q ü b b. Ishäq b. B ahlül al-Azraq at- 6. Jh. H.), 31 (I. II. 50^-57^ 6· Jh· H.), 60 (ΐ35">-ΐ52^ 6. Jh. H.), 63/22-23
T anühI al-K ätib al-Anbäri wurde 238/852 in al-Anbär geboren. E r (27ia-284»>, 6. Jh. H.), 73 (69!>-73^, 6. Jh. H.), 75 (27^-38^, 6. Jh. H.),
soll schon im A lter von 9 Jahren ziemlich viel von der Traditions- 87/11 (Ioo'i-Io8^ 6. Jh. H.), 107/11 (257=>-27i’’, 6. Jh. H.), Ch. Beatty
M'issenschaft verstanden haben. E r lernte bei seinem G roßvater und 3495 (Teil V, ff. 57-68, 738 H.), 3523 (Teil VI, ff. 38-51, 574 H.), als al-
Amäli al-misrlya Rabat, Auqäf 114 (4. Jh. H.).
hörte bei a z - Z u b a i r b . B a k k ä r . E r starb 329/940 in Bagdad. Θ 2. K . ad-Du'-ä^ §ehid A. 546/5 (742-87’’, 79S H., vgl. Fihr. mahi. I,
Ta’rik Bagdad, X IV, 321-322; Ibn al-‘Imäd, Sadarät II, 324. 180), Zähiriya, hadit 348 (29a-47^ 560 H.).
3. Salat al-Hdain Zähiriya, mag. 90/10 (Teil II, 119^-143'’, 5. Jh. H.).
1. Amäll (aus dem J. 318 H.) Zähiriya, mag. 38/1 (i=^-i5·’, 472 H.). 4. Hadit Zähiriya, mag. 66/7 (VIII, ΐ03^-ιΐ4*>, 7. Jh. H.), 78/9 (II,
2. HadU Zähiriya, mag. 87 (111^-128^, 7. Jh. H.). 1930-209^, 572 H.), 94 (220^-229», 578 H.), 115 (224“-23I^ 6. Jh. H.).

165. A b u Hämid A h . b. M. b. Y a h y ä b. B iläl A N -N isÄ B ö R i 169 . A b ü Marwän ‘A b d a l m a l i k b . Fahr B. Sädän al-Makki (verf.
überlieferte von mehreren Traditionariern aus Huräsän, Ä gypten
331/942).
und dem ‘Iräq. E r starb 330/941.
Hadit Zähiriya, mag. 24/12 (ii8 “-i23*>, 7. Jh. H.).
Ibn al-‘Imäd, Sadarät II, 325.
Ahädit Zähiriya, mag. 79 (12^-23^·, sawä' von 677 H.). 170 . A b u ‘A l . M. b. M a h l a d b. H ais ad-Düri al-‘A ttär wurde
233/848 in B a g d ä d geboren. Er überlieferte von a z -Z u b a ir b.

166 . A bu 1-Qäsim ‘Al. b. M. b. Ishäq b. Y a zid a l -H ä m id lebte B a k k ä r , a l -H . b . ‘A r a f a , M u s l im b. al-H aggäg; von ihm über­
in Bagdad. E r starb 329/940. lieferten AL-ÄGURRi im d a d -D ä r a q u t n i . E r starb 331/943 in
Bagdäd.
Ta^rih Bagdad X, 124; Ibn al-'Imäd, Sadarät II, 323.
Hadit Zähiriya, mag. 92 (Auswahl aus dem i. und 3. Heft, Ibn an-Nadim 233; Ta'rih Bagdäd III, 310-311; Gauzi, Mtmtazam
7 .jh .H .) . VI, 334; Dahabi, Tadkira 828-829; Ibn Hagar, Lisän V, 374; Yäfi'i II,
30; Ibn al-'Imäd, Sadarät II, 331; HH. 27. - Kahhäla XII, 9.

167. A b ü B a k r Ahm ad b. Muh. b. Ism ä'il al ädam i lebte von 1. al-Hadit Köpr. 1584 (95^-102'’, 7. Jh. H., vgl. Fihr. maht. I, 77),
§ehid A. 546/14 (I033-I07^ 634 H.), Zähiriya, mag. 91/4 (Teil I, 36®'-44^
237/851 bis 327/938.
7. Jh. H.), 105 (75a-92^ 5. Jh. H.).
HadU Zähiriya, mag·. 55 (ff. 4-5). 2. al-Amäli Zähiriya, mag. 51 {gj^-102^, 6. Jh. H.), 70/3 [^mmaglis),
80 (29=i-39*>, 8. Jh. H.).
168. ( = Br. S I, 279, 19 f) A b ü ‘A l. al-H us^ b. Ism. b. M . b. 3. Guz‘ fih i min FawäHd . . . Zähiriya, mag. 248/1 (8 ff., 597 H.).
4. Mä rawähu l-akähir ‘ an Mälik b. Anas Zähiriya, mag. 97 (202=>-
Ism. ad-Dabbi a l -M a h ä m i l i wurde 235/849 geboren. Schon 244 H.
209t’, 6. Jh. H.).
begann er sein Haditstudium in Bagdäd. Man schätzte ihn fast so
hoch ein wie I b n a . H ä t i m ar-Räzi. E r w ar auch im fiq h bewandert 171. Abo Y üs. Y a ' q ö b b b. Ah.
. ‘A r. a l -G a s s ä s ,ein ziemlich
und machte seit 270 H. sein H aus zu einem T reffpunkt für muhad- schwacher Traditionarier, zählte A bu 1-H. a d - D ä e a q u t n i zu seinen
ditün und fnqahS^, was es bis zu seinem Tod noch war (s. Ibn al-
Hörern. E r starb 331/943.
Gauzi, Munta^am V I, 327). 60 Jahre lang bis 320 H. war er qädi von
Kiäfa und in Persien. E r starb 330/941. Ta’rih Bagdäd X IV, 294; Ibn Hagar, Lisän VI, 308; Ibn al-‘Imäd,
Sadarät II, 331.
1 Nicht al-Has. Hadit: Auswahl daraus Zähiriya, mag. 117 (I57a-I64^ 6. Jh. H.).
i 82 HAD IT h a d it 183

172. A b u B a k r M. b. Bisr a l - 'U k b a r i al-Misri war ein Säfi'it. 177. A b u ‘A l . al-Hus. b. Yah. b. ‘A iy ä s al-A‘war a l -Q a t t ä n
E r starb 332/943 im A lter von 84 Jahren. at-Tam m är, 239/853 in Bagdäd geboren, war als „M usnid Bagdäd”
Dahabi, Tadkira 842; Ibn Hagar, Lisän V, 93-94; Ibn al-‘Imäd, bekannt. Zu seinen Überlieferern gehört .'VD-Dä r a q u t n i . Er starb
Sadarät II, 332. 334/945 in Bagdäd.
FawäHd Zähiriya, mag;. 3 (21^-34®, 477 H.). Ta'rih Bagdäd VIII, 148; Dahabi, Tadkira 847; Ibn al-‘Imäd, Sadarät
11, 335·'
173. A b u ‘Am r Ah. b. M. b. Ibr. b. H akim .al-M adini musnid 1. al-Hadit Zähiriya, mag. 31 (lög^'-iSa^ 6. Jh. H.), eb. 75/4, eb.
Isfahän starb 333/944. 1 15/10 (140^-1471), 6. Jh. H.), eb. hadit 387 (im Sammelband ab f. 155,
II ff., 664 H.).
Dahabi, Tadkira 845. 2. al-FawäHd al-muntaqät min marwiyät ilh. Kairo^ 1, 107, hadit 1260
Qaul an-nabi nasara Ilähu ragulan sami'a minnä kalimatan ja-ballagahä (in einem Sammelband).
kamä sami'a Zähiriya, mag. 7 (91 *>-98*’, 7. J. H.).
178 . A bü ‘A m r ‘Utmän (od. Ism.) B. N u g a id b. Ah. b. Yüs. as-
174. A bu l-'A bbäs Ah. b. M. b. Sa'id b. ‘ U q d a al-K üfi wurde Sulami schrieb um 334/945:
249/863 in K ü fa geboren. E r neigte der Si^a zu. Sein Gedächtnis­
Hadit §ehid A. 546/10 (137^-144», 9. Jh. H.), Kairo, Dar, hadit 1558
schatz soll sehr groß gewesen sein; es war geradezu krankhaft, wie
(S.‘ 235-246, 8. Jh. H.), Köpr. 1584 (ff. 95-102, 8. Jh. H.).
er ihn zur Schau stellte, so daß die Traditionarier nicht viel von
seinen enormen Überlieferungen halten wollten. In seinen Vorlesun­
gen diktierte er auch „matälib as-sahäba” (s. D a h a b i , Tadkira 179 . A b ü Sa‘id a l - H a i t a m b. Kulaib b. Suraih a s -S ä s i aus Marw
841). E r starb 333/944. ging später nach Buhärä. E r überlieferte von a t - T i r m id i u . a. Er
starb 335/946 in Samarqand.
Nagäsi, Rigäl 68^-6g, 73^-74 (wo etwa 16 seiner Bücher aufgeführt
werden); Ta'rth Bagdäd V, 14-23; Tüsi, Fihrist 28; öauzi, Mtmtazam VI, Dahabi, 848-849; ders., Duwal I, 153; Ibn al-‘Imäd, Sadarät
336-337: Dahabi, Mizän I, 64; Ibn Hagar, Lisän I, 263-266. - Ayäit II, 342; HH. 820, 1684; Hadiyat al-^ärifln II, 512. - Kahhäla XIII, 156.
as-si‘a IX^, 428-444; Zirikli I, 198; Kahhälä II, 106. al-Musnad al-kablr soll aus zwei Bänden bestanden haben, Zähiriya,
1. Dikr an-nabl Chicago Or. Inst. 17638 (4. Jh. H.), hsg. u. ins Engl, hadit 277 (Teile V, V III, X V , 192 ff.).
übers, von Nabia A bbo tt in Ar. Lit. Pap., 1957, S. 7-108.
2. Hadit Zähiriya, ‘ämm 4581 {ü. 9-15, 615 H.).
180 . A b u l - 'A b b ä s Ah. b. M. b. Ah. b . a . S a ' id a l -B azzäz ad-
3. K . al-Muwälät Zitate daraus in Isäba I, 624, 766, II, 54, 865, 921,
IV, 146. Düri wurde 250/864 geboren und starb 335/946.
Ta^rih Bagdäd Y<!,2ßZ·
175. ‘U t m ä n b. Ah. b. M. b. H ärün a s -S a m a r q a n d i (schrieb um Maglis in der Überlieferung seines Schülers Abü ‘Al. Ah. b. Yüs. b .
333/944): DusT a l - ‘A l l ä f (st. 381/991, vgl. Ihn a l - ‘Imäd, Sadarät III, 102)
al-FawäHd al-muntaqät al-hisän al-'-awäli Zähiriya, mag. 10 (66^-75»^ Zähiriya, mag. 55/2 (ein Teil, 6*>'-9^, 9. Jh. H.).
6. Jh. H.).
181 . A b ü ‘U m a r H a m z a b. al-Qäsim b. ‘Abdal‘aziz a l -H ä sim i
176. A b u l - F a d l Ah. b. ‘A l. b. Nasr b . H il a l a s - S u l a m i ad- aus Bagdäd wurde 249/863 geboren. In der Moschee von al-Man-
Dimasqi starb 334/945 im A lter von über 90 Jahren. sür fungierte er als Imäm. Zu seinen Zuhörern gehört a d -D ä r a -
Ibn al-‘Imäd, Sadarät II, 335. QUTNi. E r starb 335/946 in Bagdäd.

Hadit in der Rez. von M. b. ‘Utm. b. al-Walid as-Sulami (st. 405/1014) Ta'rih Bagdäd VIII, 181-183.
Zähiriya, mag. 66 (ff. 83-91). Hadit Zähiriya, mag. 90 (69=·-76’’, 454 H.).
184 HADIT h a d it 185

182. A b u B a k r A h . b. Sul. b . Z a b b ä n (oder Rabbän) al-Kindi 186 . M. b. ‘U m ar b. ‘A b d al'aziz Abü ‘Am r a l -K assi war ein
ad-Dimasqi wurde angeblich 225/839 geboren und will von H is ä m imamitischer Traditionarier und starb gegen 340/951.
B. ‘A m m ä r (st. 245/859) überliefert haben, was die Traditionarier
Nagäsi, Rigäl^ 288; Hwänsäri, Raudät 556; Hadlyat al-'-ärijin II, 22. -
bezweifelten. E r starb 337/948.
Zirikli V II, 201; Kahhäla X I, 85.
Yäqüt, Buldän II, 403; Safadi, Nakt 99; Dahabi, Mlzän I, 48; Ibn Ma'rifat ahbär ar-rigäl Teheran, Bibi. Gum'a S. 45, No. s 305/1 (1013
Hagar, Lisän I, 181-182; Ibn al-‘Imäd, Sadarät II, 345. H.). Das Buch war eine der Hauptquellen von al-H. b. Yüs. a l -H illi
öuz‘ ß h min hadit Ahl B. . . . ^an suyühihi '■an Hisäm b. ‘Ammär wa- (st. 726/1326) für seine Rigäl, gedr. Bombay 1317.
Ibr. h. Aiyüb al-Harränl ad-Dim^sqlyin Taimür, hadit 226/6 (3 ff., 9. Jh.
H., s. Fihr. maht. II, No. 681).
187 . A b u t - T a i y i b M. b. Humaid b. M. b. Sul. a l -H a u r ä n i

starb im A lter von über 90 Jahren 341/952.


183. A bu I sh ä q I b r . b. M. b. Ah. b. a . T ä b it al-‘A ttä r al-
Ibn al-‘Imäd, II, 361.
‘Absi lebte in Damaskus und starb dort 338/949.
Hadit Zähiriya, mag. 87 (653-79®·, 7. Jh. H.).
Ta'rth Bagdad VI, 165; Tahdib Ibn ^Asäkir II, 245-246.
Hadit Zähiriya, mag;. 89 (Teile I, II, Ι2ΐ»-ΐ44», 518 H.).
188 . A b u 1-H. H a it a m a b . S u l. b. Haidara al-Qurasi at-Taräbu-
lusi wurde 250/864 geboren. Später ging er nach Damaskus, dem
184. Abu 1-Hus. ‘U. b. al-H. b. ‘A . b. Mälik as-Saibäni a l -
Yam an, B agdäd und K üfa. E r rühmte sich, der ,,Musnid as-5 äm”
U sN Ä N i wurde 259/872 in Bagdad geboren. E r überlieferte von
seiner Zeit zu sein. Man sagte ihm eine Neigung zur Si‘ a nach. Er
AT-TiRMiDi, Abu B ak r b. a. d -D u n y ä u. a.; von ihm überlieferten
starb 343/955·
a d -D ä r a q u t n i, a l - M u ‘ä f ä b. Z a k a r i y ä ’ u. a. Eine Zeitlang war
er qädi von Damaskus, dann wurde er zum qädi von B agdäd er­ Tahdib Ibn 'Asäkir V, 184-186; Dahabi, Tadkira 858-860; Ibn Ilagar,
L isä rill, 411-412; Ibn al-‘Imäd, Sadarät II, 365; ΗΗ. 1385. - Zirikli II,
nannt, aber nach drei Tagen entlassen. Die Urteile über seine Zu­
374; Kahhäla IV, 131.
verlässigkeit sind im allgemeinen günstig. E r starb 339/950.
1. FadäHl as-sahäba Zähiriya, mag. 92/8 (Teil III, ff. 103-110, 617 H.),
Ta^rih Bagdäd X I, 236-239; Dahabi, Tadkira 851; ders., Mizän II, IIO (Teil III, 2443-250'’. v o r 624 H., s. AL-'Us 169).
251: Ibn Hagar, Lisän IV, 290-291; Ibn al-'Imäd, Sadarät II, 349; 2. FadäHl as-Siddiq Zähiriya, mag. 62/1 um 542 H., s. AL-‘Us
Hadlyat al-'-ärijin I, 780. - Kahhäla VII, 282.
83)·
Öuz’ Kairo® I, 108, hadit 1558 (5 S., s. Kairo, Suppl. I, 217). 3. ar-Raqä'iq wa-l-hikäyät Ch. Beatty 3495/2 (Teil X, ff. 10-14, 739
H.), Zähiriya, mag. 82/3 (Teil X , ΐ75»-ι86^, 657 H.).
4. al-FawäHd Zähivlya, mag;. 107/7 (i873-i96'>, 6. Jh. H.).
185. A b u Ö a ' f a r M. b. ‘A m r b. al-Bahtari a r - R a z z ä z Musnid
5. CjUz‘ ß h i min hadit Haitama Zähiriya, mag. 81/2 (25'^-34'’ , 6. Jh. H.).
Bagdäd wurde 251/865 geboren. E r überlieferte von S a ' d ä n b.
Nasr a r - R a z z ä z , ‘A b b ä s b. M. a d - D ü r i u, a. E r wird zu den tiqät 189 .
A b ü 'A m r ‘U tm . b. Ah. b. ‘A l. b. Y azid ad-Daqqäq I bn
gezählt. In Bagdäd starb er 339/950. aus B agd äd war ein zuverlässiger Traditionarier. Von
a s -S a m m ä k

Ta^rlh, Bagdäd III, 132; Dahabi, Tadkira 851; Ibn al-‘Imäd, Sadarät ihm überlieferten a d - D ä r a q u t n I, a l -H ä k im α ν -Ν ϊβ α β Οηϊ u . a.
11,350. E r starb 344/955 in Bagdäd.
1. Amäli Zähiriya, mag. 26 (20^-32», 7. Jh. H.), 46 (191^-202*’, 7. Jh. Ta^rih Bagdäd X I, 302-303; Gauzi, Muntazam VI, 378; Dahabi,
H.), 64 (93^^105», 6. Jh. H.), 73 (224^-234», 6. Jh. H.), 75 (iioa-i24a, Tadkira 865; ders., Mizän II, 178; Ibn Hagar, Lisän IV, 131; Ihn al-
6. Jh. H.), eb. 90/6 (59^-67^ 417 H.), eb. i i o (6 magälis, Io8^I2I^ 633 Ίταζ.ά, Sadarät II, 366; s. noch das anon. K . Makärim al-ahläq (aus dem
H.), eb. mal· 120 (1742^178^, i maglis, 6. Jh. H.). 4. Jh. H., Bengal II, 547, No. 1062) zu Maqäm Ibn as-Sammäk 'inda
2. Hadit Zähiriya, mag. 31 (IV, 723-90*», VI, 9ia--ioo’>, 6. Jh. H.). l-mulük.
i8 6 HADIT HADIT 187

X. Hadit Zähiriya, hadit 348 (Teil I, ΐ74'>·-ι85>’, 519 H.), eb., mag. FawäHd Zähiriya, mag. 45 (66='-83^ 7. Jh. H.), eb. 63 (24”'-43'^, 7. Jh.
63/6 (Teil VII, 923-120^, 7. Jh. H.), 103 (2ΐ»-32^, 633 H.), eb., mag. 103 H.).
(II, 21^-32=^, am Anfang unvollst. 633 H.).
2. K . ad-Dibäg Z^hmyd., mag. 48/3 (Teil III).
3. al-Amält Zähiriya, mag. 89/7 (99^-120^, 5. Jh. H., i92“-203>’, 502 H.). 193. ‘A. B. Y a 'q ü b b. Ibr. b. Säkir a l-H a m a d ä n i (schrieb um
4. al-FawäHd al-muntaqät Zähiriya, mag. 34 (IX, 194^-216^, 8. Jh. 346/957)·
H.), 76 (94^-114·’, 7. Jh. H.), eb. 86 (2023-218^, 508 H.).
FawäHd Zähiriya, mag. 67 (192“ ff., 7. Jh. H.).
5. Wafayät suyühih Zähiriya, mag. 106 (i77“-i78b, 5. Jh. H.).

194 . Abü M. ‘Ai,. b. Ö a ' f a r b. Ah. b. Färis al-Isfahäni, den man


190. A bu 1-H. ‘A. b. Ibr. b. Salam a a l-O a z w in i a l- Q a t t ä n als ,,M usnid Biläd al-^Agam” seiner Zeit rühmte, wurde 248/862
wurde 254/868 in Qazwin geboren. A u f seinen ausgedehnten Stu­ geboren und starb 346/957 in Isfahän.
dienreisen hörte er bei den bedeutendsten Gelehrten seiner Zeit.
Abü Nu'aim, Ahbär Isbahän II, 80; Dahabi, Tadkira 863; Ibn al-
Außer im H adit war er auch in fiqh, tafsir, nahw und luga bewan­
‘Imäd, Sadarät II, 372.
dert. E r starb 345/956. Vielleicht ist er mit dem in Ta^rih Bagdad
X I, 338 und I b n H a g a r , Lisän IV , 192 erwähnten AL-QAZwiNi Öuz^ fih hadit Zähiriya, mag. 51/n·
identisch.
195 . Abu 1-Hus. 'Abdassamad b. ‘A . b. M. b. Mukarram at-
Dahabi, Tadkira 856-857; Ibn al-‘Imäd, Sadarät II, 370.
T a s t i überlieferte von Abü B akr B. A. d -D u n y ä u . a. Er galt als
Amäll Zähiriya, mag. 104/13 (nur ein maglis). zuverlässiger Traditionarier und war als musnid Bagdäd bekannt. Er
starb 346/957.
191. A b u l - ‘A b b ä s a l - A sam m M. b. Y a 'q ü b b. Yüs. al-Umawi Ta'rih Bagdäd XI, 41; Ibn al-Atn, Lubäb II, 8γ ; O a h a h l, Tadkira 863.
an-Nisäbüri wurde 247/861 geboren. In Begleitung seines Vaters
Hadit Zähiriya, mag. So (93^-97*’. 7 · Jh· H.).
begann er 265/878 seine ausgedehnten Studienreisen nach Isfahän,
Mekka, Ägypten, Damaskus, Tarsüs, Raqqa, KOfa, Bagdad. Im
196. Abü 'A . M. b. al-Oäsim b. Ma'rüf ad-Dimasqi I bn Η α β ϊβ
Alter von 30 Jahren kehrte er nach seiner H eim atstadt Nisäbür
wurde um 283/896 geboren und starb 347/958.
zurück. B ald danach wurde er taub, in den letzten Jahren seines
Lebens erblindete er. E r galt als großer Traditionarier und war der Dahabi, Mizän III, 124; Ibn Hagar, Lisän V, 347; Ibn al-'lmäd,
Sadarät 11, 376.
einzige Überlieferer des Mabsüt von a s -S ä f i ' i . Als Gebetsrufer ver­
diente er seinen Lebensunterhalt. E r starb 346/957 in Nisäbür. al-FawäHd Qh.. Beatty 3495/11 (ff. 110-115, 738 H.), λχάΊ.^αΙ-Ahbär
wa-l-Tiikäyät Zähiriya, mag. 17/12 (ΐ55»-ι6ι*>, s. G. MaqdisI, BSOAS
Gauzi, Muntazam VI, 386-387; Ibn al-Atir, Lubäb I, 56; Dahabi, 18/1956/23, Br. S II, 912), eb. mag. 8o (I“-8^ 6. Jh. H.).
Tadkira 860-864; Ibn al-‘lmäd, Sadaräi II, 373-374. - Rosenthal,ϊ /is^ory
448“; Zirikli V III, 17.
197 . Abü ö a 'fa r M. B. I b r . b. ‘Abdalmalik b. Marwän al-
I. Hadit Zähiriya, mag. 31 (II, III, 129^-150^ 6. Jh. H.), eb. 64/8
W ä s i t i , Lehrer von ‘U t m ä n b. ‘Amr b. M. b . a l -M u n t ä b (304/916-
(Teil i l, 141^-1541 6. Jh. H.), öuz^ min hadit . . . eb. 111/2 (24“·-35»·,
6, Jh. H.), Guz^ min al-fawä^id al-muntaqät (Auswahl aus seinen Haditen) 350/961), lebte vielleicht noch gegen 350/961.
eb. 28 (48=i-56b, 6. Jh. H.), 64/8, s. noch Isäba IV, 265. Ta'rih Bagdäd 1,
2. Maglisän min A m ä ll. . . Zähiriya, mag^. 89/15.
FawäHd Zähiriya, mag. 94 (Teil X X V, io7^ -ii7“'> 6. Jh. H.).

192. A b ü B a k r Mukarram b. Ah. b. M. b. Mukarram A L -Q Ä p i 198. AbO S a h l Ah. b. M. b. ‘Al. b . Z iy ä d al-Qattän, 259/873
a l - B a z z ä z w ar ein zuverlässiger Traditionarier. E r starb 345/956. geboren, lebte in Bagdäd. E r war ein Traditionarier, Dichter und
Ta^rih Bagdad X III, 221; Dahabi, Tadkira 857. Kenner vieler Anekdoten. Er überlieferte nicht nur von zahlreichen
i8 8 H A D iT HADIT 18 9

muhadditün, sondern auch u. a. von T a 'la b , a l-M u b a r r a d und stig; nur brachte er am Ende seines Lebens seine Überlieferungen
AS-SuKKARi; von ihm überlieferten a d -D ä ra q u tn i, a l-M a rzu b ä n i durcheinander. E r starb 351/962.
u. a. E r neigte den Si'iten zu. 350/961 starb er.
Ta'rih Bagdäd X I, 88-89; Tüsi, Fihrist 122; Dahabi, Tadkira 883-884;
Ta?rlh Bagdad V, 45-46; Ibn aPIm äd, Sadarät III, 2-3. ders., Mizän II, 91; Ibn Hagar, Lisän III, 383-348; Yäfi'i II, 347;
Tagribirdi, Nugüm III, 333; Ibn al-‘Imäd, Sadarät III, 8. - Rosenthal,
1. al-Amäll Zähiriya, mag. 34 (nur ff. 218, 6. Jh. H.).
K s t o o '332: Zirikli IV, 46; Kahhäla V, 74.
2. Hadit Zähiriya, mag. 85 (227^-280®, 6. Jh. H.).
1. Mu^gam as-sahäba Köpr. 452 (igS ff., 464 H.), Zähiriya, mag;. 19
(582-75'’, sehr defekt, 5. Jh. H.), Zitate in Isäha I, 69, 181, 368, 796, 805,
199 . A bu 1-H . ‘A . b. A h. b. M. b. Ibr. al-Bagdädi Ib n a l-M u q ä - 864, 875, 998, 1059, II, 419, 1283, III, 120, 302, 309, 314, 345. 348, 416.
BiRi Überlieferte in Dam askus und Ä gypten von a l - H . b. ‘A . b. a l - 572, 649, 677, 768, 849, 909, 941, 1059, 1072, 1080, 1091, 1141, 1193,
M u t a w a k k i l (st. 291/903, s. TßVfÄ Bagdad V II, 369) u. a. Von ihm 1292, 1330, 1413, 1414. IV, 163, 286, 498, 587. Dagegen schrieb Abü
Bakr M. b. Halaf b. Sul. B. FathOn al-Mäliki (st. 520/1126, s. Safadi,
überlieferte Tammäm b. M. b. al-Öunaid a r - R ä z i (st. 414/1023). E r
Wäfi III, 45-46) K . al-IHäm wa-t-ta'-rlf bi-mä li-bn Qäni^ f i mu'gamihi
war ein zuverlässiger Traditionarier. E r starb um 350/961. min al-auhäm wa-t-tashif, s. Isäba I, 2; Suyüti, Tadrib ar-räwl 202.
Ta^rih Bagdad XI, 322; Ibn Hagar, Lisän IV, 197. 2. al-Fawä'id Zähiriya, hadit 297 (ff. 151-168, s. N äsir 92).
öuz' flh hadit. . . Zähiriya 82/5 (85“-99”, 6. Jh. H.).
203 . Abü ‘A. Sa'id b. ‘Utm. b. Sa'id B. a s-S a k a n al-Misri al-
Bazzär, 294/907 geboren, besuchte Damaskus, W äsit, Basra,Küfa
200 . A b ü B a k r m. b. al-H. b. al-Fadl b. a l-M a ’mOn al-Häsimi
al-Barqäni lebte in Bagdad und starb nach 350/961. und Bagdäd und starb 353/904 in Ägypten.
Tahdib Ibn ^Asäkir VI, 154; Dahabi, Tadkira 937-938; ders., Duwal
Ta^rih Bagdad II, 214-215.
I, 160; Tagribirdi, Nu^üm l l l , 338; Ibn al-‘Imäd, Sadarät III, 12. -
al-Fawä^id al-muntaqät al-garä’ib al-hisän al-^awäll (um 320/932) Zirikli III, 151-152; Kahhäla IV, 227.
Zähiriya, mag. 79 (I, 42''-7i·’, samä^ von 456 H.).
al-Hadit Saray, Ahmet III, 624/7 (ein Stück, 28‘>-29^ 8. Jh. H.).

201 . A b ü M. D a 'l a g b. Ah. b. D a'lag as-Sigistäni al-Bagdädi,


204 . A b u 1-Q . ‘A . b. Y a ‘qüb Ib n a. l - ‘A q ib ad-D im asqi über­
um 260/874 geboren, hörte H adite in Huräsän, Raiy, Bagdad,
lieferte von A b ü Z u r 'a und anderen muhadditün aus Damaskus.
Basra, K üfa, Mekka u. a. Städten. Eine Zeitlang wohnte er in
E r starb 353 /904 -
Mekka, ließ sich aber dann in Bagdad nieder. E r war ein angesehener
und reicher Mann. Man hielt ihn für einen zuverlässigen Traditiona­ Ibn al-‘Imäd, Sadarät III, 13.
rier. a d -D ä r a q u t n i gehört zu seinen Schülern. In Bagdad starb er 1. Hadit Zähiriya, hadit 279 (ff. 106-118, s. N äsir 19).
2. al-FawäHd Zähiriya, mag. 67 (ff. 193-208, s. N äsir 19).
351/962.
Ta^nh Bagdad V III, 387-392; Gauzi, Muntazam VII, 10-14; Ibn al- 205 . ( = Br. G I, 164, 7) Abü Hätim M. B. H ib b ä n b. Ah. b.
‘Imäd, 'Sadarät III, 8. - Zirikli III, 18.
H ibbän at-Tamimi al-Hanzali a l - B u s t i wurde 270/884 geboren.
Musnad al-muqillin, Auswahl daraus: Zähiriva, mag. 34 (1053—127·’, E r war einer der bedeutendsten Traditionarier seiner Zeit und
6. Jh. H.). außerdem faqih. In Samarqand übernahm er das Am t eines qädi.
Ferner war er ein Kenner der Sprachwissenschaft, Medizin und
202 . ( = Br. S I, 279, 19g) Abu 1-Hus. ‘Abdalbäqi Β. Q ä n i' b. Astronomie. E r soll wegen seiner unbequemen Ansichten aus Sa­
Marzüq al-Um awi aus B agdäd wurde 265/879 geboren. A u f seinen marqand verjagt worden sein; er definierte nämUch die Prophetie
vielen Reisen hörte er bei den bedeutendsten Gelehrten seiner Zeit. als Kombination von Hlm und '■amal (s. Dahabi, Tadkira 922).
Die Urteile über seine Zuverlässigkeit lauten im allgemeinen gün­ N ach seinem Aufenthalt in Nisäbür, Buhärä und Nasä, wo er eben­
ig o H A D IT HADIT 191

falls das A m t eines qädi innehatte, kehrte er 340/951 in seine Heimat des dritten Bandes udT. Ma'-rifat at-täbiHn at-tiqät von Abü 'Al. M. b.
Sigistän zurück. Dorthin kam en aus verschiedenen Städten Ge­ Ah. a d -D a h a b i (st. 748/1348, s. Br. II, 46) Escur. 1689 (46 ff., Autogr.).
lehrte, um das Überlieferungsrecht für seine Bücher zu erhalten. 4. Masähir ^ulamä^ al-amsär Leipzig 688, z. Z. Un. Bit)l. 313 (133 ff.,
511 H.), hsg. von M. F leischhammer , Wiesbaden 1959, s. S. al -M unaö -
E r starb 354/965.
6id , RIMA 6/296-298, ‘Abdalkarim Z ah Or , RAAD 39/138-139.
Ihn al-Atir, Lubäb I, 273; Dahabi, Mizän III, 39; ders., Duwal I, 161; 5. Raudat al-'-uqalä' wa-nuzhat al-fudalä\ ein αίίαδ-Buch, Hamburg, Or.
Safadi, Wäfi II, 317-318; Ibn Hagar, Lisän V, 112-115; Subki II, 141- 83 (189 ff., 1013 H., s. Kat. No. 96), Paris 5809 (162 fi., 8. Jh. H., s.
143; Tagribirdi, Nugüm III, 342-343; Yäfi'i II, 357; Ibn al-‘Imäd, Sada- V a jd a 582), s. RAAD 20/97, gedr. Kairo 1328.
rät III, 16. - Wüstenfeld, GescMchts. 130; ders., Schaf. 152; B r o c k e l­ 6. K . Medina, Makt, Saih al-Isläm s. RAAD 8/758, Zähiriya,
mann, E l, II, 410; M. Kurd ‘A., Kunüz al-agdäd 154-158; Zirikli VI, ma|. 42/1.
306-307; Kahhäla IX , 173-174. 7. Muhtasar f i l-hudüd, über Definitionen (von usül ad-dlnl), die
Autorschaft ist nicht sicher, Bat. Suppl. 170 (ff. 185-187, s. V oorh . 228).
1. al-Musnad as-sahth '•ala t-taqäslm wa-l-anwä'· Feyz. 524 (Bd. III, 8. Asmä‘ as-sahäba Medina, Makt. Saili al-Isläm, mag. 239 (72 ff.,
255 ff., 601 H., s. Fihr. maht. I, 86, II, No. 1003), Kairo^ I, 97, mag. 217 m 1165 H., s. S p ie s , ZDMG 90/116, Fihr. maht. II, No. 959, RAAD 18/
(ein Stück aus dem i. Bd., 72 ff.), Berl. 1268^ (ff. 45-49), Medina (nur 182.) - Θ Ist. Un. Bibi; A. i i o i (83*>-ΐ58^, 1165 H.). O
der Anfang, s. Spies, ZDMG 90/1936/111).- © Saray, Medine 289 (Bd. I, 9. Tafsir Medina, Mahmüdiya 15 (s. S p ies , ZDMG 90/1936/104).
313 ff., II. Jh. H.), Ahmet III, 347 (Bd. II, 221 ff., 7 3 9 H.), eb. 347 (Bd. © Ist. Un. Bibi. A. 1910 (von süra X X IX bis Ende, 161 ff., 8. Jh. H.). O
III, 220 ff., 739 H.), Azhar, had. 43182 (ein Bd., 329 ff., 7. Jh. H., s. Fihr. © 10. Hadit al-aqrän Zähiriya, mag. 53/1.
maht. I, 86), Zähiriya, mag. i i i (ein Teil, ίϊ. 94-103), anon. Auswahl
Kairo, Dar 2033 b (13 ff., s. Kairo, Suppl. III, 94) O : bearbeitet von Abu
1-H. ‘A. B. B alb än b. ‘Al. al-Färisi (st. 739/1339, s. Br. S II, 80) udT. 206 . ( = Br. S I, 274, 8a) A b u B a k r M. b. ‘A l. b. Ibr. b. ‘Abda-
al-Ihsän f i taqrib Sahih Ibn Hibbän Kairo^ I, 84, hadit 35 (vollst., 9 Bde.,
waih a s - 5 ä f i ‘ i al-Bagdädi al-Bazzäz wurde 260/874 öabbul^
304 ff., 311 ff., 309 ff., 290 ff., 253 ff., 292 ff., 260 ίϊ., 310 ff., 281 ü., 8. Jh.
H., s. Fihr. maht. I, 53-54), hsg. von Ah. M. Sä k ir , Bd. I, Kairo 1953, geboren. Nach einer längeren Studienreise ließ er sich in Bagdad
s. G. A n aw ati, MIDEO 1/1954/122-124; Glossen von ‘A. b. a. Bakr b. nieder. E r überlieferte von Abü Bakr B. A. d - D u n y ä u. a . ; von ihm
Sul. Ihn H a 6ar al-H aitam I (st. 805/1405, s. Br. II, 76) udT. Mawärid az- überlieferten a d - D ä r a q u t n i , ‘ ü . b. S ä h in u. a. Er galt als tiqa.
zam^än ilä zawäHd Ibn Hibbän Br. Mus. 1570, Add. 27519 (268 ff., 9. Jh. E r starb 354/905 in Bagdäd.
H.). © Feyz. 549 (247 ff., 8. Jh. H., Autogr.), Reis. 273 (225 ff., 857 H.,
unvollst.), hsg. von M. ‘A bdarrazzä q H a m za , Kairo ? Θ Ta'rth Bagdäd V, 456-458; öauzi, Muntazam VII, 32; Dahabi, Tadkira
2. K . at-Tiqät, eine Hauptquelle für die meisten der späteren Hadit- 880-881; Safadi, Wäß III, 347; Ibn al-‘Imäd, Sadarät ΙΪΙ, 16; Yäfi'i II,
biographien, Saray, Ahmet III, 2995 (327 ff., 887 H., s. R itte r , Islam 357-358. - Kahhäla X, 194.
17/1928/250, W eis w e il e r i i i ), Medina, Mahmüdiya 85 (letzter _Bd!,
139 ff., 751 H., s. S p ie s , ZDMG 90/116, Fihr. maht. II, No. 1015), Äsaf. 1. al-FawäHd (= I}adU, das ad-Dahabi, a. a. 0 . SSi, in ir Heften
I , 780, rigäl 89 (4 Bde., 1292 H.). - θ Saray, Medine 490 (Bd. IV, 754 H.), kannte) Zähiriya, mag. 49/1 (Hefte II-X I, ι=^-ΐ43·>, η. Jh. H.); udT. al-
Zähiriya, ta’rih 710 (Bd. I, 138 ü., 7. Jh. H.), eb., ta’rih 711 (Bd. II, Fawä'id al-muntahaba al-^awäll ‘an as-suyüh al-mashüra bi-l-Cailänlyät,'
164 ff., 7. Jh. H., s. AL-‘U§ 204-206), Tal'at, mustalah 208 (ein Bd., die von ihm Abü Tälib M. b. M. b. Ibr. b. G a ilä n (st. 440/1049) über­
183 ff., s. RIMA III, 232, Fihrist al-miistalah 210), Aligarh 626 (313 ff.), lieferte, Br. Mus. Suppl. 135, Or. 3059 (17 ff., 9. Jh. H.), 136 (Teil V, I 2 f f . ,
Lucknow, ‘Abdalhaiy (ein Bd., 173 ff., 676 H., s. Fihr. maht. II, No. 682 H.), Tübingen 96. © Kairo^ I, 136, hadit 1932 (Hefte II, III, VI,
1015). Θ V III, X I, 87 ff., s. Kairo, Siippl. II, 197), Mag/«, Zähiriya, mag. 120
3. Ma'-rifat al-magrühln wa-d-du'-afä^ min al-muhadditin AS 496 (262 ff., (i78*’-i79'>, 6. Jh. H.), Hadit Zähiriya, mag. 31 (i83'^-i89*>, 6. Jh. H.,
7. Jh. H., s. R it t e r , Islam 17/1928/250, Fihr. mäht. II, No. 776). zusammen mit Hadit von i. M. b. Ah. b. Hamdän as-S arrä 0 Abu
© Kairo, Dar 19598 b (166 ff., 324 H., s. Fihr. maht. II, No. 496), ein Q ilä b a , 2. Yüsuf b. Ya'qüb an-Naöirami Abü Ya'qüb, 3. Abu B ak r
Auszug daraus von M. b. Abi 1-Fath b. Abi 1-Fadl a l -B a ‘l I (st. 711/1311, AL-öuRÖÄNi, I9ia-I96b, 6. Jh. H.).
s. Br. II, 102) Saray, Medine 496/2 (6_Il>-I52^ 676 H., Abschrift vom 2. Musnad Müsä al-Käzim b. 0 a‘far b. M. (st. 183/799) Zähiriya, mag.
Autogr., s. Fihr. maht. II, No. 784). O Äsaf. I, 788, rigäl 141, ein Auszug 34/3.

^ N icht 1286 wie bei Broclc. 1 N icht wie bei Brock.


ig 2 HAD IT HADIT 193

207 . A b ü ‘A . H ä m id b . M. b. ‘U baidalläh (od. ‘Al.) b. M. b. Tahdih Ibn '■Asäkir TV, 451-452; Dahabi, Tadkira gs2-gs4; Tagri-
Mu'äd a l -H a r a w i kam auf seinen ausgedehnten Reisen nach B a g ­ birdi, Nugüm IV, 20; Ibn al-‘Imäd, Sadarät III, 23-24. - Kahhäla IV, 81.
dad, wo er bei ‘U t m . b . S a ‘ id a d - D ä r im i hörte. Zu seinen Hörern Maglis al-bitäqa wa-l-hadit al-mutallat hi-l-auwaliya §ehid A. 546/25
zählen A b u 1-H. AD-DÄRAQUTNi und A h . b . ‘A l . a l -M a h ä m i l i . E r (ff. 164-168, 7 9 3 H.), Köpr. 1584/13 (ff. 139-145, s. Fihr. maht. I, 77),
starb 356/966 in H arät. Zähiriya, hadit 164 (179-198, vor 685 H.), eb., mag. 24/17 (I8I^I86^
605 H.), 52 (64^-78^, 8. Jh. H.), Taimür, hadit 226/2 (8 ff., 8. Jh. H., s.
Ta’rik Bagdad V III, 172-174; Ihn al-‘Imäd, Sadarät III, 19. Fihr. maht. II, No. 681), Medina, hadit.
FawäHd in einer Auswahl von Abu 1-H. a d -D ä r a q u tn i Zähiriya,
mag. 45 (5a-30^ 6. Jh. H.).
212 . A b ü B a k r A h. b. Y ü s . b. Ah. b. H a l l ä d al-‘A ttär aus
N asibin überlieferte von Ib r . b. Ishäq a l- H a r b i u. a. Zu seinen
208 . A b u H a f s ‘U m a r b. G a'fa r b. ‘A l. b. a. s-Surä al-W arräq al-
Hörern gehörte A b u 1-H . a d -D ä r a q u t n i. E r starb 359/970.
B a s r i wurde 280/893 in B asra geboren. S p äter zo g er nach B agd ad .
Ta^rih Bagdad V, 220-221; Ibn al-‘Imäd, Sadarät III, 28.
E r überlieferte von M. b. Garir a t - T a b a r i u . a. E r stellte in der
H auptsache geschickte Auswahlen aus älteren Büchern zusam ­ 1. FawäHd in einer Auswahl von Abu 1-H. a d -D äraqutni Zähiriya,
men, die m an zu seiner Z eit gern abschrieb. Jedoch sind seine B ü ­ mag. 56 (2i2a-225i>, 575 H.), eb. hadit 297 (ff. 43-58).
2. Hadit Zähiriya, mag. 26 (Teil II, X0y^X20^, 7. Jh. H;).
cher nach dem U rteil von a l - H a t i b a l - B a g d ä d i sehr schlecht. E r
starb 357/967·
Ta^rih Bagdad X I, 244-249; Gauzi, Muntazam VII, 44-45; Dahabi, 213 . A b ü ‘A . M. b. Ah. b. al-H. b. Ishäq Ib n as-SAUWÄF, 270/883
Tadkira 934-935; ders., Mlzän II, 251; Ibn Hagar, Lisän IV, 287-288. in B agd ad geboren, hörte bei a t-T ir m id i, ‘A l . b. Ah. b. H a n b a l
al-FawüHd al-muntaqät Zähiriya, mag. 89/8 (20 ff.), 90 (77^-96'', 5. Jh. u. a .; zu seinen H örem zählen A bu 1-H. a d -D ä r a q u t n i u . a. Zu
H.). seiner Zeit w ar er als Traditionarier sehr angesehen. E r starb 359/
969.

209 . A b u A h . M. b. ‘A l. b. Y ü s. al-Buhäri a l - B a z z ä z lebte in Ta^rih Bagdad I, 289; Ibn al-‘Imäd, Sadarät III, 28.
Bagdad. B ei ihm hörte A b u 1-H. a d - D ä r a q u t n i . E r starb 357/968, 1. al-FawäHd in einer Auswahl von Abu 1-H. a d -D äraqutni Zähiriya,
n. a. 360 H. in Buhärä. mag. 105 (Teil III, 156^-177^, 5. Jh. H.).
2. Hadit Zähiriya, ‘ämm 9391 (Teil III, 6 ff., 563 H.).
Ta^rih Bagdad V, 459.
Zähiriya, mag. 87 (I92»^200^ 7. Jh. H.). 214 . ( = B r. I, 165, 9) A bü M. al-H. b. ‘Ar. b. Halläd al-Färisi
a r -R äm ahurm uzI war ein Traditionarier und Literat. Sein erster
210 . A b u ‘A . M. b. M. b. ‘Abdalham id B. ädam a l-F azäri war samä'· bei einem muhaddit datiert von 290/902. Er übernahm das
qädi in Dam askus. E r starb 357/968. A m t eines qädi in Hüzistän. Als erster stellte er die vorher mono­
Ibn al-‘Imäd, Sadarät III, 26. graphisch behandelten Probleme der Haditmethodologie in einem
um fangreichen Buch zusammen. E r starb gegen 360/970.
Hadit Zähiriya, mag. i i o (82“-89“, 595 H., zusammen mit Hadit Abi
Bakr al-Marwazi). Ibn an-Nadim 155; Ta'älibi, Yatima (K. 1956) III, 423-427; Sam‘äni
244b; Yäqüt, Irsäd I l f \ 140-145, IX*, 5-17; Ibn al-Atir, Luhäb I, 453-
454; Dahabi, Tadkira 905-907; HH. 1122, 1612. - Zirikli II, 209; Kah­
211 . A b u 1-Qäsim H am za b. M. b. ‘A . a l- K in ä n i , 275/888 in häla III, 235.
Ä gypten geboren, begab sich später in den ‘Iräq und hielt sich in
I. K . al-Muhaddit al-fäsil baina r-räwi wa-l-wäH Köpr. 397/1 (ff. 1-80,
verschiedenen Städten auf. E r war ein zuverlässiger Traditionarier. 525 H.), §ehid A. 531 (129 ff., 1121 H., s. W eisw eiler i), Escur. 1608
E r starb 357/968 in Ägypten. (151 ff., 731 H.), Zähiriya, hadit 400 (95 ff., 566 H.), Me§hed II, 362

13 Sezgin, Gesch. Ar. Sehr. I


194 H A D iT HADIT 195

(67 ff.); Θ Sühäg, Makt. al-Amir Färüq 93 (164 ff., 568-573 H., s. Kairo, 9. K . as-Sari'-a Äsaf. I, 658, hadit 377 (1306 H.). - Φ Atif 1360/1
Fihr. must. 286, Fihr. mäht. I, 96)^. O (Ia-I84^ 620 H.), Nur. Osm. 1196/1 (ff. 1-444, '^^57 H.), im Privatbesitz
2. K . Amtäl al-haiit, verf. 333 H., Feyz. 266 (75 ff., 1036 H., s. VVeis- von M. ‘Abdarrazzäq Hamida al-Makki (283 ff., s. Kairo, Suppl. II, 90),
WEILER 70, 'Fihr. mahl. I, 62), Escur. 1405 (126 ff.). Rabät, Kattäni 2706, nach az -Z ir ik l I wurde es gedr. Eine Nachahmung
a t - T a ‘ ä l i b i , a. a. 0 . bewahrt aus seinen Gedichten ,71 Verse auf. udT. al-Muhtär f i usül as-sunna ‘alä siyäq K. as-S. von al -H. b. Ah. b.
‘Al. B. a l -B a n n ä ’ (st. 471/1078, s. K ahhäla III, 201) Zähiriya, hadit
164 (ff. 201-223, vgl. Fihr. maht. I, 137). o
215 . (= Br. I, 164, 8) A bü Bakr M. b. al-Hus. b. ‘A l. a i,-Ä g u r r i
10.^ Mä warada f i lailat an-nisf min Sa^bän Kairo® I, 142, hadit 26 ä
aus Ägurr, einem Stadtviertel im westlichen Bagdad, war ein zu­ (in einem Sammelband).
verlässiger Traditionarier und säfi'itischer Rechtsgelehrter. Bis e I I . Wusül al-mustäqln wa-nuzhat al-mustamiHn, ein magälis-Buch
330/941 tradierte er in Bagdad und zog dann nach Mekka. E r ver­ über Qur’än und Hadit, Bursa, Ulu Cami 2067/1 (1^-47^ 7. Jh. H.).
faßte zahlreiche Monographien über H adit und fiqh. Im A lter von 12. öuz^ fih i mas^alat al-gahr bi-l-Qur^än f i t-tawäf Kairo® I, 107,
hadit 1926 (6 ff., 8. Jh. H.), 2024 (z. Z. verloren).
über 80 Jahren starb er 360/970 in Mekka.
13. Adab an-nufüs Zähiriya, hadit 248 (ff. 23-29, s. N äsir 2).
Ibn an-Nadim 214-215; Ta‘rlh Bagdad II, 243®; Ibn Hall. (Büläq) 14. Öuz^ fih hikäyät as-SäfiH wa-gairihl Zähiriya, mag. 87 (ff. 47-50, s.
I, 617-618; öauzi, Muntazam VII, 55; Ibn a. Ya.'-\ä,Hanähila^ 332-333; N ä s ir 2).
Dahabi, Taikira 936; Safadi, Wäfi II, 373~374 ; Subki II, 150; Ibn 15. al-FawäHd al-muntahaba Zähiriya, ma|. 40 (ff. 93-110).
Katir, Bidäya X I, 270; Tagribirdi, Nugüm IV, 60; Yäfi'i II, 373; Ibn
al-‘imäd, Sadarät III, 35. - Wüstenfeld, Geschichts. 134; Zirikli VI, 328; 216 . A b ü B ak r M. B. G a ' f a r b. M. b. al-Haitam al-Anbäri al-
Kahhäla IX, 243.
B u n d ä r , ein zuverlässiger Traditionarier, wurde 267/880 geboren
1. Arba‘üna haditan L a n d . Br. 174 (38 ff., 700 H., s. VOORH. 20), Berl. und starb 360/970.
1456 (ff. r-34, S87 H.), Br. M us. Suppl. 155. Or. 3060 (24 ff., 733 H.),
V a t . V iD A , B o r g . 159/2 (ff. 68-95, 737 H., s. n o ch L . d e l l a V i d a t 6 i ) , Ta^rih Bagdäd II, 150-151; öauzi, Muntazam VII, 55; Ibn al-‘Imäd,
Z ä h iriy a , m ag. 4 (493-80^, 7. J h . H.), 27 (ff. 34- 45)· Sadarät III, 31.
2. Fard talab al-Hlm Berl. lo i (ff. 87-101, 459 H.). al-Hadit Zähiriya, mag. 24/1 (I=^6^ 6. Jh. H.), 75 (Ia-22^ 179^-190’’,
3. Ahläq al-‘ulamä' A?ir 277/1® (1-33'^, 769 H.). © Kairo® I, 85, hadit 573 H.), 94 (2ioa-2i8a, 6. Jh. H.).
26 s. O Gedr. Kairo 1931.
4. Ahbär ‘ U. b. ^AbdaVazlz Zähiriya, mag. 30/1 (ff. 1-22, 500 H., s.
AL-‘ U s 95-96). ■ 217 . ( = Br. S I, 279, 19 h) A bu 1-Qäsim Sul. b. Ah. b. Aiyüb al-
5. K . al-Curabä‘ {min al-mu'minin) Zähiriya, mag. 27/5 (48-64^, 733 Lahm i a t - T a b a r ä n i wurde 260/873 in ‘A kkä geboren; seine Eltern
H.), eb. ‘ämm 4572 (ff. 48-63, gegen 583 H.). stam m ten aus Tiberias. Schon 270 H. begann er mit seinen Hadit-
6. at-Tasdiq bi-n-nazar ila Uäh f i l-ahira wa-mä a'-adda li-auliyä’ihl studien. A u f seiner 30jährigen Reise hörte er bei mehr als tausend
Zähiriya, mag. 28/14 (185^-200'’, 8. Jh. H.). θ Zähiriya, ma|i. 116
Gelehrten. Als er 290 H. zum zweiten Male nach Isfahän kam, ließ
(ιι4»-ιι8^ 6. Jh. H., Ende unvollst.).©
7. Tahrim an-nard wa-s-sitrang wa-l-malähl Zähiriya, mag. 42/3 (36=^- er sich dort nieder. E r galt als zuverlässiger Traditionarier und pro­
53^ 7·J h .H .). duktiver Verfasser. E r starb 360/971 in Isfahän.
8. ( = 3 . bei Br.) K. Ahläq hamalat al-Qur'än Berl. 576 (ff. 68-91, um Abü Nu'aim, Ahbär Isb. I, 335-336; Tahdib Ibn ‘Asäkir VI, 240-242;
800 H.), A?ir 277/2® (ff. 35-68*>, 768 H.). θ Ragip 14/7 (84®-99^ 805 H.), 6auzi, Muntazam Y l l , 54; Ibn Ilall. (Büläq) I, 269; Yä.qüt, Buldän,
Zähiriya, mag. 66 (131^-1443 7. Jh. H.), 85 (ff. 274-282), Kairo® I, 85,
Index 458; Dahabi, Tadkira 912-917; ders., Mizän I, 408-409; öazari,
hadit 26 s (in einem Sammelband), eine andere Version oder Ergänzung 6äya I, 311; Ibn Hagar, Lisaw III, 73-75; Ibn Katir, Bidäya XI, 270;
jRagip 14 (45®-02^ 8o5 H.). Die Abhandlung wurde noch nicht ge­
Yäfi'i II, 372; Ibn al-‘Imäd, Sadarät III, 30. - Zirikli III, 181; Kahhäla
druckt ^· noch Zähiriya, mag. 40 (ff. 74-91).
IV, 253. Seine Biographie von Y a h y ä ®b. ‘Abdalwahhäb b. M. b . Manda
(st. 511/1117, Ibn Hall. II, 297-298; öauzi, Muntazam IX, 204) Esad
^ Berl. 1141, 1142 bei Brock, sind zu streichen. 2431 (15 ff., ca. 600 H.); eine Abhandlung über seine drei ma^ä^im:
- Nicht 203 wie bei Brock.
5 Nicht 377 wie bei Brock. ^ Das von Brock, als No. 10 angeführte K. as-Su'älät ist zu streichen.
^ Verb. bei Brock. ^ N icht Yüs. wie bei Brock.
ig 6 HADIT HADIT 197

R. f i tasmiyai at-Tahatüni li-ma'-ägimihi t-taläta v o n M. b . I s m . al-Amir 10. Seine Ahädit in einer Auswahl von Abü Bakr Ah. b. Müsä B. Mar-
al-Yamani Alex. Balad. 13430/18 (3 ff., s. Fihr. maht. I, 81). DAWAIH Zähiriya, mag. 73 (24^-35^, 6. Jh. H.), 107/12
1. al-Mu'-gam al-hahlr f i asmä' as-sahaba Paris 2011 (336 ff., 728 H., 7. Jh. H.).
s. V ajd a 489; ders., Certificat 31), Fatih 1198 (Bde. III, IV, 160 ff., 11. Gtiz' fih i turuq hadit „man kaddaha ^alaiya” Zähiriya, mag. 81/2
319 ff.), Saray, Ahmet III, 465 (Bd. II, III, V, VI, IX , X, 304 ff., 312 ff., (29^-50»', 6. Jh. H.).
327 ff., 577 H., s. Fihr. maht. 1, 107), Zähiriya, hadit 281 (357 ff., 577 H.), 12. Hadit az-zabi alladi takallama baina yadai Rasül illäh sVm Zähi­
282 (223 ff., 577 H.), 283 (211 ff., 577 H.), „Fez, Bull, de Corr. Air. 1883, riya, mag. 76 (253^-256^ 7. Jh. H.).
p. 384, No. 133” . © Esad 2416 (225 ff.), Feyz. 546 (II, 334 ff- 638 H., 13. önz‘ fih i mantahabah Stil. . . . li -bnihi Abi Darr ‘A. Zähiriya,
vgl. Fihr. maht. 1, 107), Köpr. 390 (117 ff., 560 H.), Rabat, Auqäf 138. Θ mag. 105 (228^-243=1, 4511 H.)^
Daraus Tulätiyät und RubäHyät al-M. al-k. Landb. Br. 71 (ff. 1-8, 9-10,
1189 H., s. VooRH. 222), e Tulätlyät AS 882/6 (ff. 84-86); eine Bearbei­ 218 . Abü M. ‘A l . b. G a'far b. Ishäq b. Gäbir al-Mausili al-
tung von 'Abdalkarim b. M. as-Sam‘änI (st. 562/1167): at-Tahbir f i l- G ä b iri, der Lehrer von A bu N u 'a im , starb 360/971.
M . al-k. Zähiriya, hadit 529 (157 ff., s. Fihr. maht. II, No. 143). O
_ Dahabi, Siyar an-Ntibalä’ (durch Kahhäla VI, 39); Ibn al-‘Imäd,
2. al-Mu‘gam al-ausat, über garüHb seiner stiyüh, Köpr. 454 (3., d. i.
Sadarät III, 37.
letzter Bd., 333 ff., 625 H., s. Fihr. maht. 1, 106). ©Eine Ergänzung dazu
und zu al-M. as-saglr von Abu 1-H. ‘A. b. a. Bakr Ibn H aö ar a l-H a it a - Ahädit (sehr wahrscheinlich mit dem Guz^ mashür identisch, s. I bn
ΜΪ (st. 807/1405, s. Br. II, 76): ZawäHd mu'^gamai at-T. Saray, Ahmet l l l , a. a. O.) Zähiriya, hadit 348 (I49“-I56^ 6. Jh. H.).
a l -‘ I m äd ,
463 (Bd. I, 230 ff., 8. Jh. H.). Auszug aus al-M. al-k. und al-M. al-a.:
Zähiriya, mag. 34 (ιΐ52'-ΐ27'’, 8. Jh. H.), zusammen mit den Haditen 219 . A b u Q i lä b a M. b. A h . b. M. b. Ham dän a s -S a r r ä g lebte
von D a 'l a g . O
in Basra und überlieferte von A b ü B akr B. a. D ä w ö d a s -S ig is tä n i
3. al-Mu^gam as-sagir, über die Namen seiner suyüh, Br. Mus. 875,
Add. 18530 (316 ίϊ., 10. Jh. H.), Escur. 1095, Saray, Ahmet III, 464 (st. 316/928) u. a.; bei ihm hörte A b ü B ak r Ah. b. M. Ib n an-

(190 ff., 585 H., s. Fihr. maht. 1, 106), Feyz. 545 (187 ff., 869 H., s. W e is ­ N a m a t a l- M u q r i ’ im Jahre 360/971.
w eiler 72), Beyazit 1218 (198 ff., 869 H.), A tif 607 (109 ff., 1148 H.),
TÄ’nÄ Bagifäif I, 342-343.
Bankipore V.j, 38, No. 319 (146 ff., 1217 H.), 320 (160 ff.. 1218 H.),
Medina, Mahmüd. 204 (s. S p ie s , ZDMG 90/1936/114), Äsaf. I, 674, 663 Hadit zusammen mit Hadit von M. B. ‘A l. b. Ibr. a§-Säi'i'I und Yüs. b.
(1265 H.)^. e Murad Molla 602 (148 ff., 572 H., s. Fihr. maht. I, 106), Ya'qüb α ν-Ν α6ϊηαμϊ und ÄbO B a k r al-G u röän I Zähiriya, mag. 31
Saray, Medine 336 (191 ff., 1217 H.), Köpr. 453 (ein Stück, 130 ff.), (i83“-i89b, 6. Jh. H.).
Mahmud P. 607 (127 ff.), Azhar I, 611, hadit 354 (167 ff., 872 H.), gedr.
Delhi 1311. Θ Daraus Auszug Gotha 864 (i8*>-32t·), eine Auswahl von 220 . A b ü B a h r M. b. al-H. b. K a u t a r b. ‘AH a l -B a r b a h ä r I
Samsaddin a p -D a h ab I (st. 748/1348, s. Br. II, 46) Talätüna hadltan aus Bagdad wurde 266/879 geboren. E r soll kein besonders strenger
min al-M. as-s. §ehid A. 546/17 (ff. 115-127, 748 H., s. Fihr. maht. I, 72).
Traditionarier gewesen sein. E r starb 362/972.
4. Makärim al-ahläq Berl. 5390 (Teil III, 12 ff., um 720 H.). © Zähi­
riya, mag. 46/8 (udT. M. al-ahläq wa-dikr al-agwäd, Teil II, I43®^I54“', Ta'rih Bagdäd II, 209-211; Gauzi, Muntazam VII, 63; Dahabi,
588 H.), eb. 8i/i2 (Teil II, 157^-174^ 7. Jh. H.), eb. hadit 164 (Teil I, Mizän f l l , 45; Ibn Hagar, Lisän V, 131-132; Ibn al-‘Imäd, Sadarät III,
ff. 109-124, 597 H.), Sühäg, mag. 28 (23 ff., 9. Jh. H., s. Fihr. maht. I, 41.
194), Rabät, Kattäni 1962 (29 ff., 7. Jh. H .) .0
Öuz^ fih i ahädit . . . Köpr. 400/7 (633-67*’, 591 H.).
5. Fadl ar-ramy wa-taHimih, Traditionen über das Bogenschießen,
Köpr. 384/2 (ιι^-25*>, η. Jh. H., s. R it t e r , Islam 18/144).
6. K . al-AwäHl Br. Mus. Suppl. 604, Or. 1530/2 (ff. ι89·>-ΐ96, 866 H.). 221 . A b u l-‘Abbäs Gumah b. al-Q. b. ‘Abdalwahhäb al-Mu’ addin
7. al-Ahädit at-tiwäl Veliyeddin 470 (57 ff., 903 H., s. W e is w e il e r Ib n a. l- H a w ä g ib wurde 298/910 geboren und starb 303/973 ·
73). - Θ Haidarabad, Sa'idiya, hadit 355 {184^-218^, 786 H.).
Tahdib Ibn ^Asäkir l l l , Ihn Sadarät l l l ,
© 8. K . ad-Du^ä’ Selimaga 229 (246 ff., 637 H.), exzerpiert in Isäba I,
921-922. Zähiriya, mag. 26 (525-62^ 623 H.).
9. Sein Hadit li-ahl al-Basra in einer Auswahl von Ah. b . Müsä B. Mar-
DAWAiH (st. 410/1019) Zähiriya, mag. 85/8 (110^-126^ 7. Jh. H.). 1 Das von Brock, als No. 5 angeführte „K . al-Musärin wa-dikr al-a§wäd"
ist zu streichen. Es ist eine falsche Lesung für K . Makärim al-ahläq wa-dikr
1 Äsaf. No. 159, 662 bei Brock, sind zu streichen. al-a^wäd (Nr. 4).
igS HADIT HADIT 199

222 . ( = Br. I, 165, No. 10) A b ü B a k r A h. b. M. b. Ishäq b. Ihr. A ibak b. ‘Al. ad-Dimyäti (st. 749/1348, s. Ibn Hagar, Dzirar 1, 108) udT.
ad-Dinawari Ibn as-S u n n i war ein Schüler und räwt von an- '■Umdat al-fädil f i htisär al-K. Berl. 9944 (114 ff., Autogr., um 725 H.).
e Auszug von Taqiyaddin al-M aqrizi (st. 845/1442, s. Br. II, 38) Murad
N a sä ’i (st. 303/915). Man betrachtete ihn als einen zuverlässigen
Molla 569 (315 ff., Autogr. 795 H., s. Fihr. maht. II, No. 456).©
Traditionarier. E r starb 364/974 im A lter von über 80 Jahren. 2. Asmä’ as-sahäba „Medina 270” , übernommen in Isäba passim.
Dahabi, Tadkira 939-940; ders., Mustahih 374; Subki II, 96; Sahäwi, © 3. Asämi man rawä ‘ anhum al-Buhäri Zähiriya, hadit 389 (ff. 92-
IHän 141; Ibn al-‘Imäd, Sadarät III, 47-48; HH. 1451. - Kahhäla II, 80. iio , vor 608 H., s. AL-‘Us 206-207).
I. K . ^Amal al-yauvi wa-l-laila, über Gebete, Berl. 3505 (81 ü., 539 H.),
224 . A bu B a k r Ah. b. Ga‘far b. M. b. Muslim al -H uttali aus
Süleym. 729 (163 ff., 1105 H.), Bankipore V,2, 100, No. 371 (180 ff.,
1295 H.), Rämpür I, 98, hadit 254 (135 ff., 1292 H.). Θ Esad 1628 Bagdad, 278/891 geboren, war ein Schüler von ‘A l . b . A h . b . H an -
(120 ff., 1148 H.), AS 877 (208 ff., 850 H.), Mahmud P. 71/4 (54’^-i5 i'’. BAL und zuverlässiger Traditionarier. Zu seinen Hörern gehört
835 H.), Beyazit 2344 (270 ff., 8. Jh. H.), gedr. Haidarabad 1315, 1358. Abu 1-H. a d -D ä r a q u t n i . E r schrieb außerdem über Qur’ änlesung
Θ Anon. Auszug Vat. Vida 1003 (ein Sammelband). ©Fatih 1132 (76 ff., und Q ur’änauslegung. E r starb 365/976.
10. Jh. H.).
© 2. K . al-Qanä^a Zähiriya, mag. 28/10 (233^-243'’, 6. Jh. H.). Ta'rlh Bagdäd IV, 7^-72·, öazari, Gäya I, 44; Ibn Katir, Bidäya X I,
3. Tibb an-nabl Fatih 3585 (72 ff., 775 H.). 283. - Kahhäla I, 182.
4. as-Sirät al-mustaqlm Ch. Beatty 3303 (117 ff., 882 H.). Hadit Zähiriya, mag. 41 (39^-45®, 7. Jh. H.).
5. FadäHl al-a'-mäl Azhar I, 573, hadit 4146 (149 ff.).
225 . A bu l -H . M. b. ‘Al. b. Zakariyä’ b . H a iy a w a ih an-Nisäbüri
223 . ( = Br. S I, 280, ig i) A b ü Ah. ‘A l. b . ‘A d i b. ‘Al. al-Gurgäni
al-Misri w ar qädi und ein zuverlässiger Traditionarier. Er starb
I b n a l- Q a t t ä n wurde 277/890 in Gurgän geboren. Schon 290 H.
366/976 im A lter von etw a 90 Jahren.
begann er, den H adit zu studieren. Sieben Jahre später begab er
sich auf seine Studienreise, während der er bei den bedeutendsten Ibn al-‘Imäd, Sadarät III, 57. - Zirikli VII, 97; Kahhäla X, 215.
Gelehrten von Sam arqand bis Alexandrien hörte. E r war ein zu­ Man wäfaqat kunyatuhü kunyata zaugihi min as-sahäba Zähiriya,
verlässiger Traditionarier m it einer umfassenden Kenntnis von den mag. 37/7 (87=^-923·, 8. Jh. H., s. al -‘U s 170), eb. 116/8 (ff. 121-130, 7. Jh.
Lebensumständen der Tradenten und der K ritik an ihnen. Ferner H.).
war er in der Rechtswissenschaft bewandert und verfaßte ein Buch
226 . a l-H u s . Β. A h. b . a l-M ak zu bän , ein Bruder von Abu 1-H.
udT. al-Intisär über das K . Muhtasar von a l-M u za n i (s. u. S. 492).
‘A .B. a l-M a r z u b ä n a l-B a g d ä d i (st. 366/977, s. SubkI II, 245; Ibn
E r starb 365/976, n. a. 360 H. in Gurgän.
AL-‘ IaiÄD, Sadarät III, 56) verfaßte:
Ibn al-Atir, Lubäb I, 219; Dahabi, Tadkira 940-942; Yäfi'i II, 381;
Ibn al-^lmää, Sadarät III, 51; Hadlyat al-'-ärifln I, 447. - Zirikli IV, al-FawäHd Zähiriya, mag. 80/12.
239; Kahhäla VI, 82.
227 . ( = Br. S I, 280, 19k) A bu l -F ath M. b. al-Hus. b. Ah.
I. al-Kämil f i ma'-rifat du^afö’ al-muhadditln wa-Hlal al-ahädit oder
al-Mausili hörte in Bagdäd bei M. b. Garir a t -T a b a r i ,
a l -A z d i
al-Kämil f i l-garh wa-t-ta'-dll Saray, Ahmet I lf , 2943 (II, 261 ff., 610 H.,
s. W e is w e il e r 115, Fihr. maht. II, No. 388), Kairo^ I, 77 ^ must. 54, A bu ‘A r ü b a a l -H ar r ä n i u . a. E r verfaßte einige Bücher über die
58, 93-96 (insgesamt 15 Bde., d. i. drei Ausgaben des Buches; ein Bd. TraditionsWissenschaft. Unter seinen Haditen sollen einige garäHh
- No. 96 - 155 ff., abgeschrieben 523 H., ein anderer - No. 94 - abge­ wa-manäkir gewesen sein. Die Gelehrten von Mausil hielten nichts
schrieben von Taqiyaddin al-M aqrizi, 231 ff.; No. 95 abgeschrieben von ihm. E r starb 367/977, n. a. 374/984 in seiner Heimatstadt
von al-Murtadä az-Zabidi 98 ff., s. Fihr. must. I, 278-279). © Feyz. 1505
(229 ff., 5. Jh. H., unvollst., s. Fihr. maht. Ü , No. 388), Zähiriya, hadit Mausil.
364 (Teile III-X X , 388 ff., 392 H., s. a l- ‘Us 238-241, Fihr. maht. II, No. - Ta'rlh Bagdäd \l, 243-244; öauzi, Muntazam ΥΪΙ, 12^', Dahabi,
759), Br. Mus. Or. 8936 (IV, 200 ff., 8. Jh. H.). O Auszug von Ah. b. Tadkira 967-968; ders., Mizän III, 46; Ibn Hagar, Lisän V, 139; Ibn
al-‘Imäd, Sadarät III, 84; Hadiyat al-^ärifin II, 50. - Zirikli VI, 329;
^ N icht 243 wie bei Brock. Kahhäla IX , 232.
200 H A D IT HADIT 201

I. Tasmiyat man wafaqa smuhii sma ablhl min as-sahäha wa-t-täbiHn 1. K . al-'Azama od. 'Azamat Allah wa-mahlüqätihi, ein mystisches
wa-man ha'-dahum min al-muhadditin Leiden 1087 (8 ff., s. V oqrh. 374). Buch, in dem er sich auf den sahäbl ‘Al. b. Saläm beruft, dem die Schrif­
Θ Saray, Ahmet III, 624/17 (2263--230^ 628 H., Fihr. maht. II, ten des Propheten Daniel in die Hände gefallen sein sollen, Berl. 6159
No. 827). (37 ff., 1149 H.), Alex. Balad. 2054d (62 ff., 11. Jh. H., s. Fihr. maht. I,
Θ 2. Ism kull sahäbt rawä '■an Rdsülilläh sVm amran wa-nahyan wa-man 182), Kairo'^ I, 332, tas. 917, Vat. V id a 1480 (ff. 36-85, 972 H.), Paris
ba'daJiü min at-tähiHn wa-gairihim mimman lä ahä lahü yiiwäfiqu smuhü 4605 (35 ff., 1052 H.), Köpr. II, 138/2 (4a-ii8a, 9. Jh. H.), Tunis, Zait.
min naqalat al-hadit min gamV- al-amsär Saray, Ahmet III, 2969/5 (525'^- III, 243, No. 1711/1 (1255 H.). Θ Saray, Medine 329 (255 ff·. 1148 H.,
532b, 628 H.), Laleii 3729/8 (ff· 73- 92. 733 H.). s. Fihr. maht. I, 135), Qorum 251 (i-i62a, 1152 H.), Zähiriya, mag. 42
3. K . al-Mahzün f l Hlm al-hadit, alphabetisch angeordnet, handelt von (11., 12. Teil, 1^-31'’. samä' von 426 H., s. a l - ‘U s 315-316). Θ
den Prophetengenossen, von denen nur ein Nachfolger überlieferte, 2. Tabaqät al-muhadditln bi-Isbahän Zähiriya, ta’rih 65 (vielleicht nur
Saray, Ahmet III, 624/20 (2o6'>-2i9i>, 628 H., vgl. Fihr. maht. I, 98). die erste Hälfte, 179 ff., um 635 H., s. a l - ‘U s 207-208, Fihr. maht. II,
4. K . fih mawäHz wa-hikam Zähiriya, mag. 18 (176®-!93^ 4. Jh. H.). No. 727), benutzt Ibn Hagar, Isäba II, 225.
5. Ahädit mimtaqät wa-garäHb alfäz Rasülilläh sl‘m mimmä yuhiägti 3. K . al-Amtäl (des Propheten)Ambros. A. 29 (83 ff., 708 H., s. RSO
ila sti'mälih (zus. mit Hadit von Abü Häsim al-Hu. b. M. B. a l - F a r a ö 2/21-24, 3/589), exzerpiert von Ibn Hagar, Isäba I, 305, II, 1259.
a l -H a d d ä d al-Bazzäz) ausgewählt von A b u l -H . Ah. b. a. 1-Fath b. 4. K . an-Nawädir wa-n-nutaf, Aussprüche der sahäba, München, Glas.
‘Abdallah b . F a r g ä n , Zähiriya, mag. 79 (112^-115'^, samä'· von 571 H.). 158 (11. Jh; H., s. Mitt. VAG 1918, S. 198). ©Photo einer Hds. in Privat­
besitz in Marokko (51 ff., 878 H.), s. Kairo, Suppl. III, 181-182, No. 3550
228. A bü B akr Ah. b. G a'far b. H am dän B. M ä lik AL-QATi‘i g = ? Hikäyät Zähiriya, mag. 20 (187^-1930, 6. Jh. H.). O
wurde 274/888 in Bagdad geboren. E r w ar ein Schüler und Über­ 5. Dikr al-aqrän wa-riwäyätihim 'an ba'dihim ba'dan Kairo, must.
lieferer von ‘A l . b. A h . b. H a n b a l, von dem er die Bücher A h . b. 221 (27 ff., s. Fihr. must. I, 222, Fihr. maht. II, No. 669), Zähiriya, mag.
53 (ia_6U, 7. Jh. H.).
H a n b a ls, darunter al-Mnsnad, az-Zuhd, at-Ta^rih, al-MasäHl über­
6. Ahläq an-nabl od. Mä dukira f l hulq Rasülilläh . . . wa-karamihl
lieferte. Von ihm überlieferten a d -D ä r a q u t n i, A b ü N u'aim a l - wa-katrai ihtimälihl wa-siddat hayäHhl wa-'afwihl M. Buhari 48 (1485 ff.,
ISFAHÄNi u. a. E r galt als ein zuverlässiger Überlieferer. Man kri­ 585 H.), Escur.>· (105 ff., 566 H., 570 H.), hsg. (auf Grund der zweiten
tisierte an ihm nur, daß er Bücher, die ihm einmal versehentlich Hds.) von Abu 1-Fadl ‘A. M. as-Sadiq, Kairo, 1959, Auszug daraus von
ins Wasser gefallen waren, abschrieb und daraus tradierte, ohne sie Abü Bakr M. b. al-'Walid ΑΤ-ΤυΗτΟέϊ (st. 520/1126, s. Br. S I, 829)
Feyz. 1308/2 (36“-68% 778 H.).
noch einmal bei einem zuverlässigen Traditionarier gehört oder ge­
7. 'Awäll hadit Abi s-Saih Kairo- I, 107, hadit 1559 (io“-i4^, 8. Jh.
lesen zu haben (s. Ta^rih Bagdad IV , 73, 74). E r starb 368/979. H., Kopie, s. Kairo, Suppl. I, 213), Kairo, e. 2024 (9 ff., 865 H., s. Kairo,
öauzi, Muntazam VII, 92; Dahabi, Mizän I, 41; Ibn al-Atir, Lubäb Suppl. I, 213).
II, 273; Ibn Hagar, Lisän I, 145; Ibn al-‘Imäd, Sadarät III, 65. - Zirikli 8. ausgewählt von Abü Bakr Ah. b. Müsä B. M a r d a w a m (st.
I, 103; Kahhäla I, 182. 410/1019), Zähiriya, mag. 80 (6I^-68^ 784 H.), S2/1 (I“'-23^ 7. Jh. H.),
al-Guz‘ al-ma'rüf bi-alf dlnär Zähiriya, mag. 54/1 (i“- 4 i “, 631 H.). 93 (21^-37 ^ 592 H.).
9. Ahädit Abi z-Zubair [M. b. Muslim al-Asadl, st. 126/743) 'an gair
Öäbir (b. ‘Äl.) Zähiriya, mag. 53/3 (ga-26»>, 7. Jh. H.).
229 . ( = Br. S I, 347, 5) A b ü M. ‘A l. b. M. b. G a‘far b. H äiyän
Bemerkung; I b n H a ö a r zitiert noch a) at-Ta^rlh in Isäba II, 817. -
al-Ansäri al-Isfahäni A bu s-S a i h ^ aus Isfahän, 274/887 geboren, b) Tafslr eb. I, 172. - c) K . an-Nikäh eb. IV, 67.
war ein berühmter und zuverlässiger Traditionarier und Qur’ än-
kommentator. Zu seinen Schülern gehört A bu N u ' aim a l - I sfa -
hän L E r starb 369/979.
230 . A b ü M. al-H . b. R asIq a l- 'A s k a r i , 283/896 geboren, war
ein angesehener Traditionarier. Zu seinen Hörern zählen ad-
Abü Nu'aim, Ahbär Isb. II, 90; Dahabi, Tadkira 945-947; Tagribirdi,
D ä r a q u t n i, ‘A b d a lg a n i b. Sa‘id al-AzDi. E r starb 370/980.
Nugüm IV, 136; Ibn al-‘lmäd, Sadarät III, 69; Hadiyat al-'ärißn I,
447. - Zirikli IV, 264; Kahhäla VI, 114. Dahabi, Tadkira 959-960; Ibn al-‘Imäd, Sadarät III, 71.

^ Verb. bei Brock. 1 Auf Grund der Angabe vom Herausgeber aber ohne No.
202 HADiX H A D IT 203

Giiz’ flh i muntaqä hadit. . . Uh. Zähiriya, mag. 115 (39'‘-52'^, 6. Jh. H.). Ta'rih Bagdäd X I, 260-261; öauzi, Muntazam VII, 130; Dahabi,
Tadkira 983-984; Ibn al-'Imäd, Sadarät III, 85. - Kahhäla VII, 314.
231 . ' A k . b. a l-'A b b ä s a l - A s a m m a l -B azzäz (schrieb um 370/980, Hadit Zähiriya, mag. 56 (i99a-2o8=', 495 H.), 6uz' eb. 94/22 (258=·- .
s. Ta^rih Bagdad IV , 382, Z. 1-2). 266^ 530 H.).

Ahädit Zähiriya, mag. 66 (180^-211·’, 6. Jh. H.). 236 . AbC B a k r Y üs. b. al-Qäsim b. Yüs. a l -M a y ä n a g I lebte in
Damaskus, w o er eine Zeitlang das Am t eines qädi innehatte. Im
232 . ( = B r. S I, 275, i i a ) A bu B ak r Ah. b. Ibr. b. Ism. b. al- Alter von etw a 90 Jahren starb er 375/985.
'Abbäs AL-ISMÄ‘iLi al-Gurgäni as-Säfi'i wurde 277/890 geboren. Ibn al-Atir, Lubäb III, 197; Ibn al-‘Imäd, Sadarät III, 86; Hadiyat
Seine Zeitgenossen bezeichneten ihn übereinstimmend als einen aUärijin II, 549. - Kahhäla X III, 323.
der größten Traditionarier ihrer Zeit. Ein Zeitgenosse bedauerte al-Amäli f i l-hadit, die er 363 H. in Damaskus diktierte, Zähiriya,
sogar, daß ein so bedeutender Traditionarier sich mit der Bearbei­ mag. 64 (i3i=-i4oa, 5. Jh. H.).
tung des Sahth von a l- B u h ä r i abgegeben habe (s. Subki II, 80).
E r starb 371/981. 237 . A b ü ‘A l . M. b. Zaid b. ‘A. b. G a ‘far b. M. b. M arw ä n a l-
Siräzi, Tabaqät al-fuqahä‘ 95-96; Sam'äni 35 b; Gauzi, Muntazam VII, A b z ä r i al-Ansäri aus Bagdäd zog später nach Küfa. E r galt als ein
108; Dahabi, Tadkira 947-951; ders., Mlzän I, 17S; Ihn Katir, Bidäya angesehener Traditionarier. E r starb 377/987 in Bagdäd.
X I, 298; Sahäwi, IHän 141; Tagribirdi, Nitgüni IV, 140; Yäfi'i II, 396;
Ta’rih Bagdäd V, 289; öauzi, Muntazam VII, 141; Ibn al-Atir, Lubäb
Ibn al-‘Imäd, Badarät III, 75; HH. 1735. - Rosenthal, History 378, 443;
I, 19; Ibn al-‘Imäd, III, 90.
Zirikli I, 83; Kahhäla I, 135.
Hadit Zähiriya, mag. 95 {76^-84^, 7. Jh. H.).
1. K .al-Mu'-gam f i l-asäml Veliyeddin 845 (134 ff., 7. Jh. H., R i t t e r ,
Islam 17/251, Fihr. maht. I, 373, II, No. 810).
2. zusammen mit Haditen von anderen Traditionariern, Zähi­ 238 . A b u l-H . M. b. ‘A. b. S a h r a l -B a s r i (schrieb um 377/987)·
riya, mag. 31 (183^-1890, 6. Jh. H.). al-Ahbär wa-l-hikäyät wa-n-nawädir (hadit) Zähiriya, mag. 38 (IV,
118^-126^ 7. Jh. H.).
233 . A b ü B a k r M. b. ‘A l. b. H alaf b . B u h a i t a d - D a q q ä q al-
‘ Ukbari lebte in Bagdad und überlieferte von M. b. Garir a t - T a b a r i 239 . A b ü A h . M. b. Ah. b. al-Hus. b. al-Qäsim a l -G it r if i al-
u. a. E r starb 372/982, n. a. 375 H. Gurgäni war ein zuverlässiger Traditionarier. Zu seinen Überliefe-
rern gehörte A b ü N u ‘ a im a l - I s f a h ä n i . Er starb 377/987.
Ta'Hh Bagdad V, 461-462; Dahabi, Mustabih 54; Ibn al-‘Imäd,
Sadarät Π Ι, 79. Sahmi, Ta'rih Öurgän 387-389; Dahabi, Tadkira 971-973: Ibn al-
Atir, Lubäb II, 175; Ibn Hagar, LisänY , 35-36; Ibn al-‘Imäd, Sadarät
Hadit Zähiriya, mag. 75 (Teil II, ff. 39-44, s. N äsir 27).
III, 90. - Kahhäla V III, 254.
1. Cuz" min hadit al-Öitrifi Köpr. 1584 {85<>-g4^, 864 H., s! Fihr. maht.
234 . A b C B a k r M. b. Sul. a r - R a b a ‘i ad-Dimasqi al-Bundär I, 79), Zähiriya 13 (5ΐ»·-64^, 509 H.), 40 (36®-52“, 6. Jh. H.).
starb 374/984. 2. Ahädit hisän Zähiriya, mag. 54/2 (423-46’’ , 6. Jh. H.).
Ibn al-‘Imäd, Sadarät III, 84.
240 . A b ü A h . M. b. M. b. A h . b. Ishäq an-Nisäbüri al-Karäbisi
Ahhär wa-hikäyät Zähiriya, mag. 71 (i25^-i44i>, 508 H.).
a l-H ä k im a l - K a b i r , 285/898 geboren, überlieferte von A b u ‘A rü b a
a l - H a r r ä n i u. a. Zu seinen Hörern und Schülern gehört al-H äk im
235 . A b ü H ais ‘U. b. M. b. ‘A . b. Y a h y ä I b n a z-Z a iy ä t wurde A N -N is Ä B Ü R i. E r galt zu seiner Zeit als großer Traditionarier. In
286/899 Bagdad geboren. E r überlieferte von G a ' f a r a l - F a r - verschiedenen Städten übte er das A m t eines qädi aus. Er starb
YÄBi u. a .; er zählt zu den tiqät. Im Jahr 375/985 starb er in Bagdad. 378/988.
204 HADIT HADIT 205

Gauzi, Muntazam VII, 146; Dahabi, Tadkira 976-979; Safadi, Wäfi I, Ta^rih Bagdäd III, 262-264; öauzi, Muntazam V ll, 152-153: Dahabi,
115; ders., Nakt 270-271; Yäfi'i II, 408; fbn al-'Imäd, Sadarät III, 93; Mlzän f l l , 138: ders., Tadkira 980-983; Ibn Hagar, Lisän V, 383-384;
Tagribirdi, Nugüm IV, 154. - Zirikli VII, 244; Kahhäla X"l, 180. Ibn al-‘Imäd, Sadarät III, 96. - Zirikli VII, 325.
K . al-Asmä" wa-l-kunä Azhar l, 3^5, mustalah 228 (Bd. II, 43 ff., 640 1. al-Guz“ ß h i min al-fawäHd al-muntaqät '■an as-suyüh al-‘awäli Zähi­
H.), eb. 138 (ein anderer Bd., 316 ff., s. Fihr. maht. II, No. 25). riya, mag. lo / ii (8 ff.). Auswahl daraus von ad-Däraqutni, eb. mag.
80 (83^-90*>, 7. Jh. H.).
2. öaräHb hadit al-Imäm Abi 'Al. Mälik b. Anas Zähiriya, hadit 279
241 . Abü Bakr M. b. ‘Ubaidalläh b. M. b. al-Fath Ibn a s-S ih h ir
(in einem Sammelband, 16 ff., 612 H.).
lebte von 292/904 bis 378/988. 3. Hadit Zähiriya, mag. 56 (244^-2623·, 622 H.).
Tä’rih Bagdad II, 333; Ibn al-‘ Imäd, Sadarät III, 93.
245 . ( = B r. S I, 272, 6b, 280, 19η) A b u B a k r M. b. Ibr. b. ‘A .
al-FawäHd al-muntaqät al-garäHb al-hisän ^an as-stiyüh al-'-awäll
Ch. Beatty 3413 (24 ff., 523 H.). Ist es identisch mit al-FawäHd al-munta­ b. ‘ Äsim B. a l -M u q r i ’ al-Isbahäni wurde 285/898 in Isfahän ge­
qät as-sihäh al-'awäli wa-l-garäHb al-hisän al-muharraga min samä‘ as- boren. A uf seinen ausgedehnten Studienreisen, die ihn in fast 50
Saih SaHd h. a. r-Ragä^ b. a. Mansür Ankara, Saib 400/2 (Hefte I, II, IV, Städte führten, hörte er bei sehr bedeutenden Gelehrten. Er war
etwa 60 ff., 575 H.) ? ein zuverlässiger Traditionarier und Rechtsgelehrter, der dem
madhah von A h . b . H a n b a l und A b u Z u r ' a folgte. Er war der
242 . AbO ‘Am r m. b. Ah. b. Hamdän b. ‘A. b. 'Al. b. Sinän az-
Freund und Bibliothekar von a s - S ä h i b b . ‘A b b ä d . Abü Müsä
al-Hiri an-Nisäbüri wurde um 280/893 geboren. E r war als
Z ä h id a l -M a d i n i (st. 581/1195, s. Br. S I, 604) soll ein Buch über sein
muhaddit Nlsäbür bekannt. Außerdem war er in G ram m atik und L e b e n verfaßt haben. E r starb 381/991.
Qur’änlesekunst bewandert. E r starb 378/988.
Abu Nu'aim, Ahbär Isb. II, 297; Dahabi, Tadkira gj^-gy6', öazari,
Dahabi, Mizän III, 16; Safadi, Wäfi II, 46; Subki II, 107; Ibn Hagar, Öäya II, 45: Ibn al-‘Imäd, Sadarät III, 101. - Zirikli VI, 184; Kahhäla
Lisän V, 38; Suyüti, Bitgya 9. V III, 210.
al-FawäHd Zähiriya, mag. 63 (V, 65^-γι^, 531 H.). I. Mu'gam as-suyüh Kairo^ I, 79, mustalah 27m (in 8 Teilen, 143 ff.,
707 H., s. Fihr. must I, 298).
243 . (== Br. S I, 280, 19m) Abü Sul. M. b. ‘Al. b. Ah. b. R abi'a © öuz“ ß h i ahädit Näfi' h. a. Nu'aim (s. 0. S. 9) wa-gairihi Kairo^ I,
106, hadit 1559 (Abschrift davon in Där, 25604b, 7 ff., 1351 H., s. Kairo
ad-Dimasqi, ein Traditionarier und H istoriker aus D a­
a r - R a b a 'i
Suppl. l, ζττ).
maskus, starb 379/989. 3. al-Muntahab min ahädit Mälik b. Anas Zähiriya, ma|. 87/13 (130*^-
Dahabi, Tadkira 996-997; Ibn al-‘lmäd, Sadarät III, 95; HH. 2019; 136a, 6. Jh. ηΓ).
Hadiyat al-^ärifin II, 51. - Zirikli VII, 98; Kahhäla X, 196; s. al-Munag- 4. FawäHd Zähiriya, mag. 88/8 (Teil l, 98=-ιΐ7·>, η. Jh. H.), 105 (XIII,
gid, al-Mu'‘arrihün ad-dimasqlyün in: RIMA 2/1956/73. I 74a - i 93b, 6. jh . H.). , ^
5. Bearbeitung von Musnad al-imäm Abi Hanlfa Feyz. 507 (144 -
1. Ta'rlh maulid al-Hdamä^ wa-wafayätihim Br. Mus. 1620, Or. 1019 191b, 841 H.).
(82 ff., 705'H.). 6. Taqbll al-yad Zähiriya, mag. 34 (ΐ59^-ι6ι»>, 718 Jh. H.), eb. (162“·-
2. Wasäya l-'-ulamä^ Hnda hudiir al-maut Zähiriya, mag. 56/7 (144“- i68a, 6. Jh. H.), 115 {ι57=·-ι6ι^, 563 H.).
i6ob, 7. Jh. H.). Θ Alex. Balad. 2130 (um 720 H.). 7. Hadit Zähiriya, mag. 87 {16^21^, 7. Jh. H.).
3. al-Muntaqä min ahbär al-AsmaH Zähiriya, mag. 46/14 (18 ff.), hsg.
von ‘I. ατ-ΤανΟηϊ in : RAAD X III, 1933.
246 . A b u M. ‘Ubaidalläh b. Ah. b. M a 'r ü f al-Bagdädi wurde
Θ 4. Ahbär Ibn Abi ’D i'h (M. b. ‘Ar. b. al-Muglra, qädl von Küfa, st.
159/776, s. I hn a n -N a d im 225) Zähiriya, ma|:. 92 (ff. 313-316, 583 H., 306/918 in Bagdäd geboren. E r war ein miihaddit, Literat u n d Dich­
s. AL-‘ U s 219). ter. Längere Zeit hindurch war er qädi al-qudät in Bagdäd. Er
starb 381/991.
244 . Abu 1-Hus. M. B. a l -M u z a f f a r b. Müsä al-Bazzäz, 286/899 Ta'älibi, Yatlma (K. 1956) III, 112-114; Γα’πΑ Bagdäd X, 365-368j
in Bagdäd geboren, gehörte zu den tiqät. E r starb 379/989. öauzi, Muntazam VII, 166; Dahabi, Tadkira 975; Ibn al-‘Imäd, Sadaräf
2 o6 H A D IT H A D IT 207

III, ΙΟ Ι. - Zirikli IV, 344; Kahhäla VI, 237 (wo der Verfasser diesen mit II, 523; Ibn al-Atir, Lubäb I, 404; Dahabi, Tadkira ggi-ggs; Öazari,
‘Ubaidalläh b. Ah. al-Fazäri, s. Br. S I, 200, identifiziert). Cäya I, 558; Subki II, 310-312; Tagribirdi, Ntigüm IV, 172; Ibn Katir,
Bidäya X I, 317-318; Ibn al-‘Imäd, Sadarät III, 116. - Wüstenfeld, Schaf.
1. al-FawäHd- al-muntaqät al-hisän li-bn Ma^rüf intaqähu ^A. b. '■U.
235; H e ffe n in g , e i , Erg. 49-50; J. Robson, E P , II, 136; Zirikli V, 130;
ad-Däraqutni Zähiriya, hadit 387 (31^-35^ 7. Jh. H.).
Kahhäla V II, 157-158.
2. Guz' fih i min hadit . . . mit Haditen von anderen zusammen,
Zähiriya, mag. 56 (129^-138», 7. Jh. H.). 1. K . as-Sunan enthält im Gegensatz zu den Kutuh as-Sitta nur die für
den fiqh wichtigen Kapitel, in denen sich die gründlichen Kenntnisse des
247 . Abü ‘U. M. b. al-‘A bbäs b. M. b. Z akariyä’ B. H a i y u w a i h Verfassers von den Unterschieden zwischen den Schulen zeigen (s. ΤαΉΗ
al-H azzäz wurde 295/907 geboren. E r w ar ein zuverlässiger T ra­ Bagdäd, a. a. 0 . 35)· Hdss.: Nur. Osm. 829 (547 ff., 1157 H.), AS 550 (ein
Teil, 190 ff., 522 H., s. Fihr. maht. I, 95), Reis. 157 (ein Teil, 159 ff.,
ditionarier, ein berühmter Überlieferer von umfangreichen Büchern 511 H.). Θ Ch. Beatty 3498 (ein Teil, 76 ff., 6. Jh. H.), Zähiriya, mag. 35
wie den Tabaqät von I b n S a ' d , al-Magäzi von a l -W ä q i d i , TaViÄ von (38. Teil, Ιΐ7^-ΐ37*>, 4. Jh. H.), Kairo, Suppl. III, 6, No. 23171 b (263 ff.,
I h n a . H a i t a m a , den Büchern von A b u B a k r b . a l - A n b ä r i . E r 1159 H.), Bengal II, 86, No. 192 (2 Bde., 226 ff., 229 ff., 728 H.), „Wien,
starb 381/991. Glaser (Actes du X. Congr. d. Or. III, 40)” \ Kairo^ I, 123, hadit 816;
gedr. Delhi 1306. O Kmt. at-TaHiq al-mugni ^alä Sunan ad-Däraqutni von
Ta'rih Bagdad III, 121-122; (aauzi, Muntazam VII, 170-171; Safadi, M. Samsalhaqq b. Amir AL-‘AziMÄBÄDi (vollend. 1312/1894, s. Br. S II,
Wäfi III, 199; Ibn Hafar, Lisän V, 214-215; Ibn al-‘Imäd, Sadarät III, 862); gedr. Delhi 1310. Θ Auszug von Ah. b. ‘A. b. M. b. Qäsim al-
104. ‘ U ry ä n i (st. 778/1376, s. Ibn Hagar, Durar I, 219-220) Bengal II, 86,
1. Hadit Ibn Haiyuwaih hi-tahrig ad-Däraqutni '■anhü Zähiriya, mag. 62 No. 193 (148 ff., 8. Jh. H.). O Tahrig al-ahädit ad-di'-äf min Sunan ad-D.
(I26a-I32^ 525 H.), eb. 85/4 (38^-950, 7. Jh. H.), 93 ’(ι®-ΐ7^, 454 H.). von Abü M. ‘Al. b. Yah. b. a. Bakr b. Yüs. al-Gamäl al-Gazä’irI (st.
2. Guz" fih i min al-ahädit wa-l-ahhär wa-l-hikäyät wa-l-a¥är Zähiriya, 682/1283, s. Dahabi, Tadkira 1492; Ibn al-‘Imäd, Sadarät V, 376) AS
'ämm 3927 (nur i. Blatt). 464 (56 ü., 6. Jh. H.). - © Über die Hörer von as-Sunan: as-Sämi^ün
li-sunan ad-D. von ‘Ar. b. Yüs. a l -Μιζζϊ Zähiriya, mag. 67 (i36“-i42*>,
248 . Abu B akr (Abü ‘AL, A bu M .?) M. b. Yüs. b. M. B. D öst a l -
7. Jh. H.).
2. K . as-Sifät od. Ahädit as-sifät Revan Kö^k 510/6 (65»-72^ 1084 H.,
‘A l l ä f starb 381/991. s. Fihr. maht. 1, 135). ©Kairo, Dar 23314b (ίϊ. 103-115, s. Kairo, Suppl.
Ibn al-‘Imäd, Sadarät III, 102. I, 18), '■Urüna hadxtan min K . as- S. Zähiriya, mag. 117/9 (2058-213»,
6. Jh. H .).0
al-Amäli Zähiriya 67 (ein Teil, 112^-1302·, 7. Jh. H., s. N äsir 53); 3. Ahädit an-nuzül Revan Köjk 510/7 (72^-81», 1084 H., s. R itte r,
hauptsächlich überlieferte er die Magälis von seinem Lehrer Abu Islam 17/255, Fihr. maht. I, 53).
l-‘Abbäs b. a. Sa'Id al-Bazzäz (st. 335/946) s. o. S. 183. 4. K . ad-Du^afä^ wa-l-matrükin AS 3405/4 (66=1-84», 7. Jh. H.). Θ Zähi­
riya, hadit'369 (ff. 145-227, 5. Jh. H., s. AL-‘U s 243-244), eb., mag.
249 . ( = Br. 1, 165, No. 11) A bu 1-H. 'A . b. ‘U. b. A h . b. Mahdi ad - 124/2 (11^22», 7. Jh. H.), 105 (ιιο “-ιΐ4», 7_ Jh. H.). Über die Kri­
DÄRAQUTNi wurde 305/918, n. a. 306 H., in D ar al-Outn, einem Stadt­ tiken Däraqutnis an Überlieferungen im K . as-Sunan verfaßte M. b. ‘Ar.
viertel von Bagdad, geboren. A u f seinen ausgedehnten Studienreisen b. M. I b n Z u r a iq a l -H a n b a l I (st. 803/1400, s. Ibn al-‘Imäd, Sadarät VII,
36): Man takallama fih i ad-Däraqutni f l K . as-Sunan min ai-du^afä' wa-l-
hörte er bei fast allen bedeutenden Gelehrten seiner Zeit. Außer im
matrükin wa-l-magrühin Zähiriya, mag. 33 (ff. 41-63, Autogr., s. a l - ‘U§
H adit w ar er auch in der Qur’änlesekunst, der Genealogie und der
245-246). O
schönen Literatur bewandert. Einige Diwane, wie z. B. den des 5. K . fih i mä warada min an-nusüs al-wärida f i K. Alläh wa-l-ahädit
Si'iten a s -S a i y i d a l - H i m y a r i , kannte er auswendig. Daher verdäch­ al-muta'-alliqa hi-ru‘yat al-häri' Escur. 1445 (154 ff., 652 H., s. Fihr. maht.
tigte man ihn si'itischer Neigungen. Das Schwergewicht seiner wis­
6. '■Ilal al-hadit Bankipore V,2, 12-15, No. 301 (Bd. II, 340 ff., 8. Jh.
senschaftlichen A rbeit lag auf der Traditionskritik. Seine Urteile
H.), 302 (III, 260 ίϊ., 1309 H.), 303 (V, 269 ff., 708 H.), Kairo^ I, 131,
über die Traditionarier bilden den Maßstab späterer Gelehrter. E r hadit 394 (I, III-V , 141 ff., 250 ff., 139 ff., 226 ff., 708 H., s. Fihr. maht.
starb im A lter von 80 Jahren 385/995 in Bagdad. i , 87, Kairo, Suppl. II, 137), Äsaf. I, 646, had. 114-115 (Bde. IV, V).
Ta'‘rih Bagdad X II, 34-40; Sam'äni 217 a; Cauzi, Muntazam VII, 183-
184; Ibn Hall, (Büläq) I, 417-418; Yäqüt, Irsäd IP, 406; ders., Buldän 1 Äsaf. 12,634, No. 396, ‘Um. 1 192, Bank V,.j, 13/4 bei Brock, sind zu streichen.
2 o8 H A D IT H A D IT 209

7. Dikr asmä^ at-täbiHn wa-man ba^ahum mimman sahhat riwäyatuhü wa-gawäbät ad-Däraqutni Saray, Ahmet III, 624/12 (104^116^ 628 H.,
min at-üqät Hnda M. b. Ism. al-Buhäü Laleli 2089/4 (453-60^, 7. Jh. H., s. Fihr. maht. I, 82), Kairo* I, 106, hadit 1558 (S. 539-546, 8. Jh. H., s.
s. W e isw e ile r No. 92). © Köpr. 40 (172^^-200’’, 7. Jh. H., s. Fihr. maht. Kairo, Suppl. I, 212). Dazu: TaHiq '■alä su'älät al-Barqäni li-d-Däraqutni
No. II, No. 248). O Saray, Ahmet III, 624/10 (ff. 116-119, 628 H., s. Fihr. maht. I, 68).
8. K . al-Ashiyä' Bankipore V,2, lo i, No. 372 (26 ff., 6. Jh. H.), „Cal- 25. Su'älät al-Häkim an-Nisäbüri li-d-Däraqutni wa-agwibatuhü f i
cutta Medr.” , gedr. von S. W a ja h a t H u s a in , Kalkutta 1934, s. noch asäml masä'ihihi min ahl al-'Iräq Saray, Ahmet III, 624/23 (268*>-279^
S. W a ja h a t H u s ., K . al-A. of ad-D., JA SB 1918, 548. 628 H.).
9. öarib al-hadit Rämpür I, 511, lugat 316 (92 ff., 566 H.), JRAS Ben­ 26. as-Su‘älät mimmä gama'ahü Abü 'Ar. M. b. al-Hus. as-Sulami (st.
gal NS II, X L II. ■ 412/1021, s. u. S. 674) min alfäz ad-D. Saray, Ahmet III, 624/16 (157”-
172a, 628 H., vgl. Fihr. maht. I, 82).
10. al-Ilzämät '■alä Sahihai al-Buhäü wa-Muslim Äsaf. III, 260, hadit
27. Su'älät 'an al-Häfiz ad-D. von Hamza b. Yüs. b. Ibr. al-Qurasi
980 (54 ff.). Θ Haidarabad, Sa'idiya, hadit 355 786 H .).o
a s -S a h m i (st. 428/1036, s. Br. I, 334) Saray, Ahmet III, 624/12 (172^-
Dagegen Gawäb Abi Mas^üd M . b. Ibr. b. ^Ubaid ad-Dimasqi (ein Zeit­
189'^, 628 H.), Zähiriya, ma|. i i i (ff. 205-215, 643 H., s. AL-‘Uä 242).
genosse von a d -D ä r a q u t n i ) '■ammä baiyana fih i galat Abi l-H. Muslim
28. Fadä’il as-sahäba wa-manäqibuhum Zähiriya, mag. 47/2 (Teil XI,
b. al-Haggäg Haidarabad, Sa'idiya, hadit 355 (ΐ34·5-ΐ4ΐ*’, 786 H.).
14^-24’’, 614 H., s. AL-‘U s 170).
11. ,,R. f i dikr riwäyät as-sahihain Rämpür II, 286, 107” .
29. Ahbär 'Amr b. 'Ubaid (st. 144/761) Zähiriya, mag. 106 (982-106’’,
12. al-FawäHd al-afräd Kairo^ I, 135, hadit 1558 (83. Teil, S. 91-96, 594 H., s. AL-'U § 305).
8. Jh. H., s. Kairo, Suppl. II, 198). ® Zähiriya, mag. 35/1 (Teil II, i»- 30. K . f i bayän nuzül al-gahbär kull lailat Ramadän wa-lailat an-nisf
ioi>, 663 H.), 56/5 (110^-123^, 6. Jh. H.); darüber: al-Aträf li-l-Afräd min Sa'bän wa-yaum 'arafät ilä samä' ad-dunyä Haidarabad, ‘Utm. Un.
li-d-D. von M. b. Tähir al-Maqdisi I b n a l -Q aisa r ä n i (st. 507/1113, s. Bibi. A. 500 (35“-79^ Kopie jüngeren Datünis).
Br. I, 355) Fäs, Qar. 1065. G 31. K . al-Ihwa wa-l-uhüwa Ch. Beatty 3854/6 (ff. 54-62, 7. Jh. H.),
13. al-FawäHd al-muntaqät al-garäHb al-hisän in der Rez. von Abü Zitate in Isäba I, 186, 1036, II, 187, III, 626, 753, 986, 1190, 1261, IV,
1-9. ‘A. B. ‘A b d a l ' aziz b . M a r d a k Kairo® I, 136, hadit 1260 (in einem 163, 429, 494, 669, 699, 718, 733, 822, 854, 955, 982.
Sammelband). Θ Ch. Beatty 5498/4 (ff. 112-116, 7. od. 8. Jh. H.). © 32. K . fih i arba'üna haditan min Musnad Buraid b. 'Al. b. a. Burda
Θ 14. (= 13·?) al-FawäHd al-muntaqät al-hisän li-bn MaWüf (st. 381/ (st. gegen 140/757) 'an gaddihi Abi Burda b. Müsä 'an AbiMüsä al-Ai'ari
991, s. o. S. 205) Zähiriya, hadit 387 (3I*^35^ 7. Jh. H.). §ehid A. 541 (136^-174^ 919 H.).
15. al-Fawä^id al-muntahaba {muntaqät) al-garä‘ib al-'-awäll Zähiriya, 33. al-Ahädit ar-rubä'iyät Zähiriya, mag. 85/2.
mag. 49/2 (I, i44a-i5Sb, 6.'Jh. H.), 54 (47^-57^, 631 H.), 73 (ιο8=^-ιΐ7ΐ>, Ferner bearbeitete er von verschiedenen älteren Traditionariern Ha-
7. Jh. H.), 80/7, 90/2 (ι 5^-201>, 5. Jh. H.). dite, die z. T. erhalten sind.
16. Dikr asma‘ at-täbiHn wa-man ba^dahum mimman sahhat riwäyatuhü
Hnda Muslim Κο-ρτ. 40/5 (ff. 186-200, 7. Jh. H.). 250 . ( = B r. I, 165, No. 13) Abü Hais ‘U. b. Ah. b. ‘Utm. Ibn
17. Asma‘ as-sahäba allati ttafaqa flhä al-Buhäri wa-Muslim wa-ma
S ä h i n aus B agd ad wurde 297/909 geboren. Schon 308/920 begann
nfarada bihi kull minhumä Kairo^ V III, 18, mag. 801 (103 ff,, 1060 H.).
18. Rigäl al-Buhäri wa-Muslim Äsaf., rigäl 172 (40 ff., 8. Jh. H.). er sein H aditstudium . E r w ar ein zuverlässiger und sehr produktiver
19. R. f i bayän ma ttafaqa '■alaihi l-Buhäri wa-Muslim wa-ma nfarada Traditionarier. N ach seiner eigenen Angabe verfaßte er 330 Bücher.
bihi ahaduhumä '■an al-ähar Serez 620/5 (ff- 35- 37)· Sein Qur’ änkcm m entar soll aus 1500 agzä^ bestanden haben (s.
20. Dikr qaum mä ahraga lahum al-Buhäri wa-Muslim f i sahihaihimä Ta^rih Bagdad X I , 267). Manche hielten nicht so viel von seinen
wa-da'-'-afahum an-NasäH f i K . ad-Du^afa' Saray, Ahmet IH, 624/21
Überlieferungen, da er so von sich eingenommen war, daß er seine
(253^-254’’)·
21. al-Muhtalif wa-l-muHalif f i asmä' ar-rigäl Saray, Medine 464 (2 Abschriften nicht mit den Originalen kollationierte (eb. 268). Er
Bde., 189 ff., 563 H.), Taimür, ta’rih 546 (358 ff., 526 H., s. Fihr. mahl. starb 385/995.
II, No. 462), eb. 946 (2 Bde., Abschrift Kairo, Suppl. III, 140, 12887 h) ; öauzi, Muntazam VII, 182-183; Dahabi, Tadkira 987-990; ders.,
Zitate in Isäba I, 211, 539, II, 4, 762, 1145, III, 390, 1197, IV, 54.
Duwal I, 171; öazari, Öäya I, 588; Ibn Katir, Bidäya XI, 316-317; Ibn
22. al-AhädU allati hülifa fihä al-Imäm Mälik Zähiriya., mag. 63/21 Hagar, Lisän IV, 283-285; Yäfi'i II, 426; Tagribirdi, Nugüm IV, 172;
(2553^267^, 6. Jh. H.).
Ibn al-‘Imäd, Sadarät III, 117; HH. 1394, 1426, 1735, 1920. - Zirikli V,
23. K . at-Tatdbbu^ wa-huwa mä uhriga '■ala s-Sahihain wa-lahü Hlla
196; Kahhäla V II, 273.
Haidarabad, Sa'idiya, hadit 355 (ii5b-i34b, 786 H.).
24. öuz'fihi su^älätÄbi Bakr al-Barqäni (st. 425/1034, s. u. S. 229, No. 234) I. K . Näsih al-hadit wa-mansühih Paris 718 (67 ff., 574 H., s. V a jd a

14 Sezgln, Gesch. Ar. Sehr. I


210 HADIT H A D IT 2 11

520, ders., Certificat 30). © Re§id 120/5 (ΐ28=-222·>, 605 H.), Ankar^_ Hall. (Büläq) I, 208-209; l'nbäh I, 125; Yäqüt, Irsäd IP, 81-87,
Saib 1323 (23^-86'’, 550 H.), Escur. 1107 (69 ff., 7. Jh. H., s. Fihr. mäht, IV 2, 246-260, X , 268-272; Dahabi, Tadkira 1018-1020; Subki II, 218-
I, i i i ) . 0 222; Ibn Katir, Bidäya XI, 236-237; Suyüti, Bugya 239; Ibn al-‘Imäd,
© 2. Ta^rih asmä' at-tiqät mimman nuqila ‘■anhum al-Hlm San'ä*, Sadarät III, 127-128. - Zirikli II, 304; Kahhäla II, 61, IV, 74.
Makt. al-Gämi‘ al-kabir, mustalah 12 (78 ff., s. F. S a i y i d , RIMA 1/202)’
1. Isläh galat al-muhadditin Reis. 235 (28 ff., 6. Jh. H.)^. - θ Esad
3. al-Ahädit al-afrüd ZähiTiya, νη,Άξ. (^oj·^.
3457/2 (ff. 21-25), Mingana 377d (8 ff., 11. Jh. H., Cat. No. 127), Azhar
4. 6uz‘ fthi hadlt Uh. (= Amäli) Zähiriya, mag. 71 587 H.),
I, 409, had. 2413 (14 ff.). O Gedr. Kairo 1936.
83/6 (96^-1071», 6. Jh. H.), 103 (63^-72», 7. Jh. H.), 104 (83^-93^, 464 H.)’
2. IHäm as-sunan f l sarh al-muskil min ahädlt al-Buhäri s. o. S. 118.
5. Sarh madähib ahl as-sunna wa-ma‘rifat saräH^ ad-din wa-t-tamassuk 3. Carib al-hadit, beruht zum großen Teil auf dem Buch von Abu
bi-s-sunan Zähiriya, hadit 164 (Teil V III, ff. 43-78, vor 595 H., s. Fihr,
‘ U b a i d a , Reis. 234 (395 ff., 488 H.). © Murad Molla 569 (Bd. I, 210 ff.,
maht. I, 131).
gegen 418 H.), Kairo, Dar 22821b (II, i66ff., s. Kairo, Suppl. II, 153),
6. Fadä^il Fätima Zähiriya, mag. 17/6 (ff. 104-115·’, um 663 H., s. Taimür, luga 79, Haidarabad, ‘Utm. Bibi. A. 739 (Bde. I und II, 226 ff.,
A L -U § 71-72, G. M a q d i s I, BSOAS 18/1956/22, Br. G® II, 664).
124 ff., 575 H.). Θ
7. FadäHl sahr Ramadän wa-mä ß h i min al-ahkäm wa-l-Hlm . . . ilPi,, 4. K . al-^Uzla oder al-IHißm hi-l-Hizla Garrett 1421 (40 ff., 11. Jh. H.),
Zähiriya, mag. 20 (195^-203^, 6. Jh. H.).
Escur. 1758/4 (Auswahl ff. 95-108). © Zähiriya, hadit 308 (74 ff., ein
8. „M a gtama^a Hndi min al-ahädit allati bainl wa-baina Rasülilläh
Sammelband). Gedr. Kairo 1937. Θ
sl^m arba^at rigäl” Zähiriya, mag. 107 (ff. 170-182).
5. ,,‘J/w al-hadit Mösul 84, 35” .
6. Ma'älim as-sunan, Kmt. zu den Sunan von A bu D ä w Od as-Si|;istä-
251 . Abu 1-H. ‘A . b. ‘U. b. M. b. al-H. b. Sädän a s - S u k k a r I, ni, s. o. S. 150.
wurde 296/908 geboren. E r war
a l - H a r b i , a s - S a i r a f I, a l - K a i y ä l 7. K . Sa'n ad-du^ä“ Zähiriya, hadit 308. θ Feyz. 1308/1 udT.
ein zuverlässiger Traditionarier und hielt seine Vorlesungen in der K . ad-Du^ä> (ff. 1-35,778 H.), Taimür, hadit 295: sa’n ad-du^ä' wa-tafsir
öä m i‘ al-Mansür in Bagdad. In den letzten Jahren seines Lebens al-adHya l-maHüra (148 ff., vor 460 H., s. Fihr. maht. 1, 167). O
8. Bayän i ‘gäz al-Qufän Leiden 1654 (ff. 1-44, s. VooRH. 46). θ Ein
erblindete er. E r starb 386/996. Privatex. in Fäs, ein Photo davon in Kairo, Där 24902b (28 ff., 566 H., s.
Ta’rih Bagdad X II, 40-41; Gauzi, Muntazam V II, 18 8 -1^ : Dahabl, Kairo, Suppl. I, 113), hsg. von ‘A bd al 'alim , Aligarh 1953, Bespr. von
Mizän II, 234; Ihn Hagar, Lisäfi IV, 246-247; Ibn al-‘Imäd, Sadarät III, G. E. v. G r u n e b a u m , Oriens 8/1955/370, noch hsg. von M. II alafalläh
120. und Amin Z a g l ü l , Kairo 1955.

1. al-Hadit wa-l-amäli Zähiriya, mag;. 18/11 (236='-252“·, 675 H.), eb.


253 . A b u B a k r M. b. ‘Al. b. M. b. Zakariyä’ as-Saibäni al-
55 (i74“-i8oi>, 6. Jh. H.), 105 (3 3 M 1’’. 59^ H.), i i i (38M9'’- 6. Jh. H.),
118 (3 "“ II^ 523 H.). ÖAUZAQi al-Mu‘addil aus Nisäbür wurde 306/918 geboren. Nach
2. al-Fawä’id al-muntaqät min al-garäHb al-hisän Zähiriya, hadit 328 einer ausgedehnten Studienreise in Begleitung seines Onkels kehrte
(Teil IV), eb. mag. 18 (i56a-i74b, 675 H.), eb. 104 (ΐ50=>-ΐ59*>, 6. Jh. H.). er nach Nisäbür zurück. E r soll umfangreiche Bücher verfaßt haben.
a p - D a h a b i kannte noch sein K . al-Muttafiq al-kabir, das aus drei­
252 . ( = Br. I, 165, No. 12) Abü Sul. H am d (schon zu seinen hundert H eften bestand (s. Tadkira 1014). Er starb 388/998.
Lebzeiten zu Ahm ad entstellt) b. M. b. Ibr. b. al-H attäb al-Busti
Ibn al-Atir, Lubäb I, 251; Safadi, Wäfl III, 316; Subki II, 169; Ibn
a l - H a t t ä b i , ein Urgroßneffe des K alifen ‘Umar, wurde 319/931
al-'Imäd, Sadarät III, 129-130; Tagribirdi, Nugüm IV, 199. - Zirikli VII,
in B ust geboren. Nach dem Urteil seiner Zeitgenossen war er in 99; Kahhäla X, 240.
seiner wissenschaftlichen T ätigkeit und seiner Frömm igkeit dem
K . al-öam^ baina s-Sahlhain Rabat, Auqäf 118 (581 H.).
älteren A b u 'U b a i d al-Oäsim b . S a l l ä m ähnlich. E r soll auch dich­
terisch begabt gewesen sein (s. Ta'älibi, Yatima, K . 1956, IV , 334).
254 . A b ü ‘A l . al-Hus. b. Ah. b. ‘Al. B. B u k a i r al-Bagdädi as-
Als Geschäftsmann verdiente er seinen Lebensunterhalt. Gegen
Sairafi, ein zuverlässiger Traditionarier, wurde 327/938 geboren
Ende seines Lebens zeigte er eine Neigung für die M ystik und trat
und starb 388/998.
schließlich in ein si7/i-K loster ein. E r starb 388/998, n. a. 386 in Bust.
Ib n Hair, F ih rist 201; Gauzi, M untazam V I, 397; Sam 'äni 80 b; Ibn 1 AS 457 bei Brock, ist zu streichen.
212 H A D IT HADIT 213

Tä^rlh Bagdad V III, 13-14; öauzi, Muntazam V II, 203; Dahabi, 259 . A b u H ais ‘U. b. Ibr. b. Ah. b. K atir al-K attän I al-Muqri’
Tadkira 1017-1018; ders., Mizän I, 248; Ibn Hagar, Lisän II, 262-263;
wurde 300/912 geboren. E r überlieferte von A bu l - Q ä s im al-
Ihn al-'Imäd, Sadarät III, 128.
B a g a w i u. a. E r starb 390/1000.
1. K . Fadä^il man ismuhü Ahmad au Muhammad Leiden B g i (5 ff.,
Ta’rih Bagdad X I, 269; öauzi, Muntazam VII, 211; Dahabi, Tadkira
867 H., s. VooRH. 73), Zähiriya, tas. 20 (ff. 57-ö i). eb. ‘ämm 5296 (ff.
l o i i ; öazari, Cäya I, 587-588; Ibn al-‘Imäd, Sadarät III, 134.
133-136). , . . .
2. ar-Radd wa-ziyadät ‘ala i-Tahaqät f i l-asmä' al-mujrada m%n asmä“ 1. öuz’ flh min hadit Abi Hafs §ehid A. 2822/6 (342-34'’, 660 H.),
al-'-ulamä^ wa-ashäb al-hadU (des Abü Bakr Ah. b. Härün a l-B a rd i6 i Ch. Beatty 4483 (10 ff., 5. Jh. H.j, Zähiriya 40 (3i 3'^~3i 8‘’. 6· Jh. H.),
s. 0. S. 166). 104 (134^-145^, 6. Jh. H.), 120 (132^-145», 455 H.).
2. al-AmäliZähiriya, al-adab al-mantür79 (Heft I, S. 173-196, ^ggH.).

255 . A bü Nasr Ah. b. al-H. b. M. b. 'A . al-Manvazi I b n a s - S ä h i


260 . A b ü B a k r M. b. Ah. Ibn a l-A ru z z i schrieb um 390/1000.
schrieb 388/998.
Ta’rih Bagdad l, 283.
ΤαΉΐι Bagdad lY , (^2.
Maglis Zähiriya, mag. 19 (38»-45ΐ>, 6. Jh. H.).
1. Guz‘ min hadit Zähiriya 73/9 (i20®-i302·, 6. Jh. H.).
2. K . ar-Rahma Zähiriya, mag. 81 (Teil III, 74^ 5^> 4 · Jh. H.). 261 . A b u 1-H. A h .
b . ‘A l . b. Humaid b . R u z a iq al-Bagdädi a d -

D alläl lebte in Bagdad und übersiedelte später nach Ägypten,


256 . A b u ‘A m r ‘A . b. M. b. Ah. b. H ilä l a s -S a m a r q a n d i wo er 391/1001 starb.
(schrieb um 388/998). Ta'rih Bagdad IV, 236; Ibn al-‘Imäd, Sadarät III, 135.
Hadit Zähiriya, mag. 40 (304'‘-309'>·, 6. Jh. H.). al-Afräd al-garäHb Zähiriya, mag. 94 (ff. 252-258).

262 . A b u M. al-H. b. Ism. b. M. a ü - D a r r ä b al-Misri wurde


257 . A b u M. al-H . b. A h . b. M. b. al-H . a l - M a h l a d i aus Nisäbür
313/925 geboren. Zu seinen Überlieferern zählt AD-DÄRAQUTNi, der
überlieferte von A b u l - ‘A b b ä s a s - S a r r ä g u. a.; von ihm über­
jedoch älter war als er. E r starb 392/1002.
lieferte A b ü ‘A l. a l-H ä k im a n -N Is ä b ü r i. E r starb 389/999.
Ibn Hagar, Lisän II, 197; Ibn al-‘Imäd, Sadarät III, 140. - Kahhäla
Ibn al-Atir, Lubäb III, i i i ; Dahabi, Tadkira 1021. III, 207.
1. öuz' min talät magälis min al-Amäli J. 387 H.) Zähiriya, mag. K . Damm ar-riya" f i l-a'-mäl wa-s-suhra f i n-näs wa-l-ahwäl . . . ilh.
6 (24a-29^ 7. Jh. H.), 16/7 (9oa-94b, 6. Jh. H.), eb. 111/4 (67a-77^ 7. Jh. Zähiriya, mag. l o i {275^-300^, 6 . Jh. H.).
H.).
2. al-FawäHd ausgewählt von Abü ‘Amr M. b . a l -B a h t a r i .
263 . A b ü M u ‘ ä d S äh b. ‘Ar. b. M. b. Ma’mün a l -H ar a w i

schrieb 392/1001.
258 . A bu 1-Hus. M. b. ‘Al. b. al-Hus. ad-Daqqäq Ibn Α η ϊμ ϊμ ϊ Guz' fih ahädit . . . Köpr. 400/4 592 H.).
wurde 304/916 geboren und starb 390/1000. E r war ein zuverlässiger
Traditionarier. 264 . ( = B r. S I, 259, i.c o ) A bü M. ‘Ar. b. Ah. b. M. b.a . S u r a ih
Ta^rih Bagdad V, 469; Dahabi, Tadkira 1012; Ibn al-‘Imäd, Sadaräi al-Ansäri lebte in H arät. E r starb 392/1002.
III, 134. - Kahhäla X, 208. Ibn al-‘Imäd, Sadarät III, 140. - Kahhäla V, 122.
1. al-FawäHd al-muntaqät al-garä^ih al-hisän '■an as-suyüh al-'awäll Ch. 1. Öuz’ fih i ahädit Abi M. Uh. Köpr. 428/5 (2i83-236'>, 855 H.). -
Beatty 3452/1 (ff. 1-34, 600 H.), Feyz. 506/4 (Teil V II, 642-74’^, 607H.), Θ Zähiriya, mag. 124 (ff. I56^-I73^ um 770 H.).
Zähiriya, maf. 107 (ff. 73-100). © 2. al-MasäHl as-sarHya [mi’at hadit) Zähiriya, mag. 20/8 (ff. 116-
2. al-Hadit Zähiriya, ma|. 75/3 (Teil III). 129), 107/9 (2142-227» 6. Jh. H.), Feyz. 506 (75a-8ob, 7. Jh. H.).
214 H A D IT h a d it 215

265 . A bü Tähir M. b. ‘Ar. b. al-'Abbäs a l -M u h a l l i s wurde Gauzi, Muntazam VII, 232-233; Dahabi, Mizän III, 26; ders., Duwal I,
305/918 geboren. Schon 312 H. begann er H adit zu lernen. E r war 173; Safadi, Wäfi II, 190-191; Öazari, 6äya II, 98-99; Ibn Hagar, Lisän
einer von den ,,mtisnid ahädit” seiner Zeit. E r starb 393/^003. V, 70-72; Ibn Katir, Bidäya X I, 336; Tagribirdi, Nugüm IV, 213; Ibn
al-'Imäd, Sadarät III, 146^. - Rosenthal, History 328; Zirikli VI, 253;
Γα’ηΑ Bagdad, II, 322-323; Caiizi, Muntazam VII, 225; Ibn al-Atir, Kahhäla IX , 42. - Über ihn: Dikr al-Häfiz Abi 'Al. b. Manda wa-man
Luhäh III, I I I ; Ibn Katir, Bidäya X I, 333; Ibn al-‘Imäd, Sadarät III, adrakahum min ashäbihi as-Saih . . . Abü ‘Al. al-Hus. b. ‘Abdalmalik b.
144; Hadiyat al-'-ärifin II, 57. - Zirikli VII, 63; Kahhäla X, 140. al-Hus. al-Halläl (st. 532/1137, s. Dahabi, Tadkira 1277) harraga lahü
1. al-'-Awäli al-muntaqätfi sab‘at agzä^ Zähiriya, mag. 7 (3ia-4ib, 6. Jh. min masmü'ätihi . . . Abü Müsä M. b. a. Bakr al-Madini (st. 581/1185,
H.), 52/4 (44^-5I^ 740 H.). s. Br. S I, 604) Zähiriya, mag. 80 (I43a-I58^ 6. Jh. H., vgl. a l - ‘ U s 228).
2. al-Fawä^id al-muntaqät al-garä’ib al-hisän, bearbeitet von Abü Bakr 1. Ma^rifat as-sahäba © Zähiriya, hadit 344 (Teil X X X V II, ff. 191-
Ah. b. ‘ U. b. ‘A. al-Fadl al-Warräq I bn a l - B a q q ä l (st. 399/1008, s. 212, vor 427 H., X L II, ff. 218-235, vor 430 H., s. a l -‘U s 171-172, Fihr.
Td’rih Bagdad IV, 293) Ch. Beatty 3495 (Teil IX, ff. 1-9, 738 H.), Feyz. mäht. II, No. 406, 817), Medina, Makt. §aih al-Isl.^ o
2169/7 (ff. 75-89, 7. Jh. H.), Zähiriya, mag. 104 (Teil II, 67^-790, 6. Jh. 2. Fath al-bäb f i l-kunä wa-l-alqäb Berl. 9917 (ff. 229, ca. 900 H.), ein
H.), eb. 104 (I9Ia'-202^ 6. Jh. H.), weitere Auswahlen von A b u l - F a t h Teil daraus hsg. von S. D e d e r i n g , Uppsala 1927, s. M. K u r d ‘A., RAAD
M. b. Ah. B. A. l -F a w ä r is (st. 412/1022, s. u. S. 226). V III, 127.
3. Kadlt Zähiriya, mag. 66 (119^-129^ 518 H.). 3. ar-Radd ‘ala l-öahmiya R evan Kö$k 510/5 (ff. 55-66, 1084 H., s.
4. Magälis Zähiriya, mag. 60 (95=^-119^ 6. Jh. H.), 118 (45'‘-56t>, R it t e r , Islam 17/254).
6. Jh. H.). 4. K . at-Tauhid wa-ma'-rifat asmä' Alläh wa-sifätih ‘ala l-ittifäq wa-
l-tafarrud Zähiriya, tauhid 36 (147 ff., vor 527 H., vgl. R it t e r , Islam
266. A b u l -H u s . M. b. Ah. b. al-‘A bbäs a l - Ι η μ ϊμ ϊ al-Misri 17/254, No. 2).
starb 395/1004. 5. Rez. des Musnad von A b u H a n if a s. u. S. 415.
6. al-Kifäya Zähiriya, mag. 42/2 (33^-35’’, 6. Jh. H.).
Yäqüt, Buldan III, 137; Ibn al-‘Imäd, Sadarät III, 145. © 7. Guz^ fiman ‘äsa min as-sahäba mi'atan wa-Hsrin Laleli 3767
Hadit Zähiriya, mag. 85 (1^-14^ 6. Jh. H.), 89 (II, 4g^-64^, 6. Jh. H.), (I 35^-I36^ 12. Jh. H.).
eine Auswahl von A b ü M. ‘A b d a l g a n i b. Sa'id a l -A z d i (st. 409/1018, s. 8. Oikr'-adad mä li-kull wähid min as-sahäba min al-hadlt Zähiriya,
u. S. 223) udT .: al-FawäHd al-muntaqät ‘■an as-suyüh at-tiqät Azhar I, mag. 31/16 (Autorschaft unsicher).
576, mag. 305 (ff. 27-55, 6. Jh. H., Photo in Kairo, Suppl. II, 197), 9. ar-Radd ‘ alä man yaqülu „a lif läm mim” harfun litvmfä al-alif wa-l-
Bagdad, Auqäf 2886/4 (s. T a l a s 253). läm wa-l-mim ‘an kaläm Alläh ilh. Zähiriya, mag. 101/3 (48‘^-69'^, 6. Jh.
H.) (Autorschaft unsicher).
10. Hadit Zähiriya, mag. 17 (in einem Sammelband, s. M a q d is i ,
267. (= Br. S I, 281, 19 p) A bü ‘A l. M. b. Ishäq b. M. b. Y a h . BSOAS 18/1956/22), eb. 31 (IX, ΐ57»-ι62*>, η. Jh. H.), 94 (76«-ι83^,
Ibn Man d a al-‘Abdi al-Isfahäni wurde 310/922 in Isfahän geboren. 669 H.), 104 (2I9a-228^ 6. Jh. H.).
E r begann schon 318 H. das Haditstudium. Gegen 330 H . begann 11. Amäli Zähiriya, mag. 35/3 (Teil III, 243-52*’, 6. Jh. H.), eb. 41/4
(49“- 53^ 6. Jh. H.), 56/9 (177^-18o», 7. Jh. H.).
er seine Studienreisen, die bis 375 H. dauerten. Man rühmte ihn,
12. Guz^ fih i musnad ahädit Ibrähim b. Adham az-Zähid (st. 163/779)
hitäm ar-rahhälin zu sein. Bei mehr als 1700 Meistern hörte er Kairo, hadit 1558 (S. 427-437, 1205 H., Abschrift Kairo, Där 25548 b,
in allen bedeutenden Städten der islamischen W elt. Nur Basra be­ 1351 H., s. Kairo, Suppl. I, 214).
suchte er nicht, da er kurz vor der Stadt von dem unerwarteten 13. Vielleicht = No. ,4. - K . al-Imän ‘ala l-ittifäq wa-t-tafarrud Zähi­
Tod des mtisnid Basra ‘A . B. I s h ä q a l -M a d r ä ’ ! erfuhr und ihm riya, had. 33S (ff. 1-102).
14. Tasmiyat al-masäyih Ch. Beatty 5165/1 (ff. i - i i , 632 H.).
danach die Stadt verleidet war (s. OsAi^hi, Tadkira 1033). T rotz
15. al-Asäml wa-l-kunä Ch. Beatty 5165/2 (ff. 12-28, 632 H.)®.
der K ritik seines Rivalen A b u N u ' a i m a l - I s f a h ä n i war er ein her­
vorragender Traditionarier (s. eb. 1033-1034). Das U rteil von
1 Nicht 141 wie bei Brock.
I b n ‘A s ä k i r , daß sein K . Ma'-rifat as-sahäba viele Fehler enthalte,
- Köpr. 242 bei Brock, ist zu streichen.
muß noch nachgeprüft werden. E r starb 395/1005 in Isfahän. ^ Bemerkung; Der Verfasser des unter No. 5 von Brock, angeführten αί-
Ta'rih al-mustahra§ min kutub an-näs li-t-tadkira wa-l-mustatraf ilh. Köpr.
Abü Nu'aim, Ahhär Isb. II, 306; Ibn a. Ya'lä, Hanäbila II, 167; 242 (305 ff., 6. Jh. H.) ist der Sohn Abu 1-Q, ‘Ar. b. M. b. Ish. b. Manda.
2i 6 h a d it 217
H A D IT

268. ( = Br. 12, 174, No. 14) A bü B akr M. b. 'U . b. ‘A . b. Halaf gemacht. a l - K a l ä b ä d I hat nur dieses Buch über die rigäl von a l - B u h ä r i
verfaßt. Hdss.: Äsaf., rigäl 310 (80 ff., 606 H., s. Fihr. maht. II, No. 1299),
B. al-Warräq, der als Traditionarier keinen besonders
Z u n b Or
Kairo^ I, 81, mu.st. 16 {215 ff., 825 H.), 76 (381 ff., 544 H., s. Fihr. must.
guten Namen hatte, starb 396/1005 in Bagdad. 321), Medina, Makt. Saih al-Isläm 63 (s. S p i e s , ZDMG 90/1936/116),
Ta'rih Bagdad III, 35-36; Sam'äni 580; Ibn al-‘Imäd, Sadarät III, „Fäs, Qar. alte No. 452” . Θ Saray, Ahmet III, 2889 (260 ff., 9. Jh. H.,
148. s. Fihr. maht. II, No. 24), Dar Mesnewi 65/1 (ff. 1-38),, Kastamonu,
Atabey 25 (ca. 150 ff., 798 H.), Bursa, Ulu Cami 708 (170 ff., 723 H.),
I. HadU Zähiriya, mag. i n (ff. 159-161, s. N ä s i r 56). Konya, Yusufaga 85 (207 ff., 777 H.), Haidarabad, Sa'idiya, rigäl 18
(130 ff., 820 H., vgl. Fihr. maht. II, No. 1299), Ch. Beatty 3573 (195 ff.,
269 . A b u l - H u s . ‘Abdalwahhäb b. al-Has. (oder Hus.) b. al- 758 H.). O Neu bearbeitet von ‘Al. b. 'Ar. B. G u z a i y (verf. 562/1167)
W alid A L -K iL Ä B i, ein Traditionarier in Dam askus, wurde 306/918 Paris 2086 (164 ff., 7. Jh. H., s. V a j d a 273). Mit dem Werk von Abü
B a k r Ah. b. ‘A. b. M. b . M a n ö u w a i h (st. 428/1036, s. u. S. 230) über die
geboren und starb 396/1005.
rigäl von M u s l i m zusammen verarbeitet von M. b. Tähir b . a l - Q a i s a r ä -
Ibn al-‘Imäd, Sadarät III, 147; s. noch Yäqüt, Buldän, Index S. 542. ΝΪ (st. 507/1113, s. Br. I, 355) udT .: al-Gam^ haina kitäbai AbiN . al-K. wa-
Hadit Zähiriya, mag. 27/12 (ι62»-ΐ79'>, η. Jh. H.), 82 (ι05^-ΐ7ΐ'>, A hi Bakr Ihn Mang. Ji rigäl al-Buhäri wa-Muslim Bühär II, 274, No. 231
7 - Jh. H.).
(306 ff., 13. Jh. H.), Äsaf. I, 786, ri|äl 38, gedr. Haidarabad, 2 Bde., 1323.

270 . Abu 1-H. Ah. b. M. b. ‘Imrän al-Bagdädi Ibn a l -Ö u n d i 273 . A b ü Muslim M. b. Ah. b. ‘A . b. al-Hus. al-Bagdädi K ä t i b
wurde 305/917, n. a. 306 H. oder 307 H ., geboren und lebte in al-W azir A b i 1-Fadl b . H i n z ä b a aus Bagdäd hörte bei Abu 1-Qäsim
Bagdad. E r galt als schwacher Traditionarier. 396/1005 starb er in ‘Al. b. M. a l - B a g a w i (st. 317/929), Abü Bakr B. D u r a i d (st. 321/
Bagdad. 934) u. a. E r zog nach Ägypten, wo er als Sekretär bei dem Wezir
Ibn H inzäba (st. 391/1001) arbeitete. Einen Teil seiner Über­
Ta^rlh Bagdad V, 77-78; Ibn al-‘Imäd, Sadarät III, 147.
lieferungen von A bu 1-Qäsim a l - B a g a w i hielt man für schwach. Er
al-FawäHd al-hisän al-garä’ih Zähiriya, 'ämm 4517 (ff. 1-9, s. N ä s ir
starb 399/1008 in Ägypten.
37)·
Ta'rlh Bagdäd I, 323; öauzi, Muntazam VII, 245; Safadi, Wäfi II,
271. Abü ‘Al. a l - H u s . b . H ä r O n b. M. a d - D a b b i wurde 320/932 52; Ibn al-‘Imäd, Sadarät III, 156.
geboren. In Madinat al-Mansür, K ü fa und Bagdad übte er das A m t 1. Sein Hadit in einer Auswahl von Abü Bakr b . F O r a k Zähiriya,
eines qädi aus. E r war ein hochangesehener Traditionarier. E r starb mag. 41/7 (88a^95'>, 6. Jh. H.).
2. Amäli Zähiriya, mag. 104 (258^-262^, 7. Jh. H.).
398/1007 in Basra.
Ferner überlieferte er die Magälis al-^ulamä‘ , die vermutlich von AZ-
Ta'rih Bagdad VIII, 146-147; öauzi, Muntazam VII, 240; Ibn al- Z a g ö ä g i verfaßt wurden (s. Bd. II dieses Buches: az-Zaggägi).
‘ Imäd, Sadarät III, 151. 3. al-öuz‘ fih i 1-fawä‘id wa-l-ahhär '■an Ahi Bakr h. Duraid Zähiriya,
Amäli Leiden B 122 (6 ff., 692 H., s. V o o r h . 13), Zähiriya, mag. 22 (50. mag. 72 (ff. 95-104, s. N ä s i r 203).
u. 62. maglis, 134^-144^ 6. Jh. H.), 63 (9*^-ΐ44^ 6. Jh. H.).
274 ; A b ü Ah. H A h. a s - S i g i s t ä n i as-Saffär, Amir von
alaf b .

272 . (= Br. S I, 280, 19.0) A bü Nasr Ah. b. M. b. al-Hus. al- Sigistän, wurde 326/937 geboren. Während seiner langen Reisen in
Buhäri a l - K a l ä b ä d i wurde 323/935 in K aläbäd, einem Stadtviertel seiner Jugend studierte er den Hadit. Erst 350 H . kehrte er nach
von Buhärä, geboren. E r tradierte in Transoxanien, Huräsän und Sigistän zurück und übernahm die Regierung. Er soll Gelehrte zu
Bagdad. E r war ein zuverlässiger Traditionarier. E r starb 398/1008. sich gerufen und beauftragt haben, einen umfangreichen Qur’än-
kom m entar zu verfassen. E r starb 399/1009.
Ta’rih Bagdäd IV, 434-435; Dahabi, Tadkira 1027-1028; Ibn al-
‘Imäd, 'Sadarät III, 151. - Wüstenfeld, Geschichts. 160; Kahhäla II, 95. ‘Utbi I, 96, 351, 352-360, 368-382; HH. 446. - Zirikli II, 357; Kahhäla
IV, 103.
al-Hidäya wa-l-irsäd f l ma^rifat ahl at-tiqa wa-s-sadäd alladina dhraga
lahum al-Buhäri f i öämiHh. Versehentlich hat B r o c k , zwei Bücher daraus Öuz' muntaqä min hadit aUAmir . . . Zähiriya, mag. 92/15.
2 lS H A D IT h a d it
219

275 . A bu al-Hus. b.
‘A . M. b. Y us. a l - L ih y a n i (lebte in der 284 . N u ' a i m b. 'A b d a l m a l i k b. M. a l-A star abäd i (schrieb am
2. H älfte des 4. Jh.s H.). E nde des 4. Jh. H.).
Hadit Zähiriya, mag. 59 (122=^-131*’, 8. Jh. H.). Amäli Zähiriya, mag. 46 (ιβο^-ιόι^, 6. Jh. H.).

276 . A bu l-H . M. b. Ah. a r - R ä f i 'i (lebte in der 2. H älfte des 285 . A b ü Zaid M . b . Hamza b . a . l - ' A l ä ’ a l - F a q ih (leb te wahr­
4. Jh.s H.). scheinlich in der 2. H älfte des 4. Jh.s H.).
Hadit Zähiriya, mag. 107 (4^-310, 548 H.). Ahädlt Zähiriya, mag. 124 (209^-2201', 560 H.).

277 . A b ü m. a l -H . b . ‘A b d a l m a l ik b. M. b. Y üs. (lebte vielleicht 286 . M. B. I b r . b . M. b . ' A b d a l ' a z i z b. 'A l. . . . b. 'U. b. al-
im 4. Jh. H.). H attäb (starb gegen Ende des 4. Jh.s H.).
al-Amäli in der Bearbeitung (tahrig) von Abu ‘A. Ah. b. M. b. Ah. Hadit Zähiriya, mag. 19 6- Jh. H.).
a l-B u rd än i (st. 498/1104) Zähiriya, mag. 104 (1248-130», 6. Jh. H.).
287 . M. B. MÄsi starb anscheinend um 400/1009.
278 . A b u 'A l . al-Hus. b. Ibr. b. M. al-G am m äl a l- O u r a s i Ta^rlh Bagdad III, 235.
(schrieb wahrscheinlich am Ende des 4. Jh.s H.).
al-FawäHd Zähiriya, mag. 19 [21^-26^, 7. Jh. H.).
al-FawäHd Zähiriya, mag. 40 (298^-300·’, 6. Jh. H.).
288 . A bü Bakr 'Umar b. Rauh b. 'A. an-Nahrawäni Ibn al-

279 . A b u H ä sim al-Hus. b. M. b. al-Farag a l -H a d d ä d al-Bazzäz B wurde 315/927 geboren. Anfangs war er Hanbalit, .spä­
ä b a n ä ’i

(lebte wahrscheinlich in der 2. H älfte des 4. Jh.s H.). ter M u'tazilit. E r starb 404/1014.
Hadit zusammen mit Ahädlt muntaqät wa-garffib alfäz Rasülilläh sl'm Ta^rih Bagdad X I, 271; Ibn al-Atir, Ltibäh I, Si; Ibn Hagar, Lisän
mimmä yuhtägu ila sti^mälih, ausgewählt von Abu l-H . Ah. b. al-Fath IV, 306'
b. ‘Al. B. F argän Zähiriya, mag. 79 (ιΐ2=^-ιΐ5*>, samä' von 571 H.). Hadit Zähiriya, mag. 26 (196=^-202’’, 7. Jh. H.).

280 . A b u l-H . M . b. Y a 'q ü b b. 'A l . A D -D iB Ä G i starb sehr wahr­ 289 . M. b. 'A l. B. B is r a n lebte wahrscheinlich noch zu Anfang
scheinlich gegen Ende des 4. Jh.s H. des 5. Jh.s H.
Faie'ä’i i Zähiriya, mag. 24 (i8^-24'5, 7. Jh. H.). al-FawäHd Kairo, Där, hadit 1558 (S. 125-165, 8. Jh. H.).

281 . A b u l -H . M. b. ö a 'fa r b. M. b. H is ä m a l -H a l a b i (schrieb 290 . A b ü A h. 'Al. b. M. b. Sugä' a l -M u d a r i schrieb wahrschein­


am Ende des 4. Jh.s H .). lich anfangs des 5. Jh.s H.
Hadit Zähiriya, mag. 63 (74^-883·, 7. Jh. H.). FawäHd Zähiriya, mag. 85 (2o8=^-2I4^ 7. Jh. H.).

282 . A h . b. Nasr b . B u g a ir (schrieb am Ende des 4. Jh.s H.). 291 . A b u 'A . ‘A r . b. M. b. Ah. b. M. b . F a d a l a an-Nisäbüri war
FawäHd Zähiriya, mag. 40 {26^-20^, 7. Jh. H.). ein Schüler von A bü Ah. A L -G iT R iF i (st. 377Ι Φ 7)· I b n H a g a r
bezeichnet ihn als einen guten Traditionarier, er soll jedoch ein
rä fid i gewesen sein. Vielleicht lebte er noch am Anfang des 5. Jh.s H .
283 . Ah. b. M. b. Müsä b. Y ah . al-Anbäri Ib n a l -M u l h a m i

(schrieb am Ende des 4. Jh. H.). Ibn Hagar, Lisän III, 433.
Amäll Zähiriya, mag. 79 [maglisän, Ι43^-Ι5ΐΐ>, 6. Hh. H.). al-FawäHd Zähiriya, mag. 26 (66=^-74^ 7. Jh. H.).
220 H A D IT 221
H A D IT

292 . A bu l - H u s . Ah. b. M. b. A h. b. H a m z a a t - T a q a f i H a k im (Teil II, 13 ff., 667 H., s. Fihr. maht. II, No. 808), Auswahl Zähiriya,
A L -K üFA lebte vielleicht zu Beginn des 5. Jh.s H. mag. 52 (98*>-ioi^).
FawäHd Zähiriya, mag. 113 6. Jh. H.). 2. Hadit Zähiriya, ma|. 17 (ff. 83-84, s. Näsir 36).

293 . A b ü B akr Ah. b. ‘A . B. L a ”äl lebte vielleicht zu Beginn 297 . (= · B r. I, 166, 16) AbÜ ‘Al. M. b. 'Al. b. Hamdawaih ad-
des 5. Jh.s H. Dabbi a l - H ä k i m A N -N is Ä B Ü R i Ibn B aiyi' wurde 321/933 in Nisäbür
geboren. Im Jahre 331 H. begann er, Hadit zu studieren. In seiner
Hadit Zähiriya, mag. i i i (ii4a-i23*>, 6. Jh. H.).
Jugend hörte er in Bagdad bei ‘Am r b . a s - S a m m ä k , Ah. b. Salmän
a n - N a g g ä d u . a. Nach seiner Rückkehr übernahm er das Am t eines
294 . M . B. W a k i ' b . D a u w ä s b . a s -S a r q i at-Tüsi lebte vielleicht
qädi in Nasa, das er jedoch bald wieder aufgab. Den Büyiden diente
zu Beginn des 5. Jh.s H.
er oft als Gesandter. E r wurde als Traditionarier so hoch angesehen
K . al-ArbaHn Zähiriya, mag. lo i (96^-106^, 6. Jh. H.). wie a d - D ä r a q u t n i . E r hatte eine Neigung für die Si'iten. In Nisä­
bür starb er 404/1014.
295 . ( = Br. S I, 281, 19 q) A bü M. Muh. b. ‘A . b. Ham-
H alaf b .
Ta^rlh Bagdäd V, 473-474; Ibn ‘Asäkir, Tahyin kadib al-mußari 227-
dön A L -W Ä s iT i hielt sich in Bagdad, Dam askus, öurgän, Huräsän 231; Ibn Hall. (Büläq) I, 613-614; &auzl, Muntazam VII, 274-275;
und Ä gypten auf. E r war ein sehr angesehener Traditionarier. Später Yäqüt, Buldän Y l, 673; Ibn al-Ativ, Lubäb 1, 162; Safadi, Wäfi III, 320;
jedoch wandte er sich von der W issenschaft ab und beschäftigte Dahabi, Tadkira 1039-1045; ders., Mlzän III, 85; öazari, 6äya II, 184;
sich m it dem Handel. E r starb 401/1011 in Ram la. fbn Hagar, Lisän V, 232-233; Subki III, 64-72; Ibn Katir, Bidäya XI,
355; Yäfi ‘1 III, 14; Tagribirdi, Nugüm IV, 238; Ibn al-‘Imäd, Sadarät
Ta'rlh Bagdad VIII, 334-335; Gauzi, Muntazam VII, 254; Dahabi, III, 176-177. - Wüstenfeld, Geschichts. 167; Zirikli VII, lo i; Kahhäla X,
Tadkira 1067-1068; Ibn Katir, Bidäya X I, 344. - Kahhäla IV, 107.
238·
I. Airäf as-Sahihain Kairo^ I, 89, hadit 31 (4 Bde.), eb. hadit 32 (3 1. al-Mustadrak ^ala s-Sahthain, eine ergänzende Sammlung von den
Bde.), eb. hadit 56 (Bd. II), eb. 14m (Bd. fl), Zähiriya, hadit 371 (Teile Haditen, die Buhäri und Muslim nicht aufgenommen haben, die aber nach
X II-X X I, 227 fi., 8. Jh. H.). der Meinung von al-Häkim an-Nisäbüri auf Grund der bei al-B. und M.
© 2. al-Afräd al-garä'ib al-muharraga min usül Abi l-H. al-Bagdädi niedergelegten sMrwi wären.
ahragahü H a la f. . . Zähiriya, mag. 95/10. Hdss.: A tif 613-614 (Bde. I, II, 419 ff., 427 ü., 1119 H.), Kairo** I,
3. al-öuz^ al-auwal min al-FawäHd al-muntaqät al-afräd "-an as-suyüh 146, hadit 443 (Bd. I, II), hadit 617 (letzter Bd.), Medina, Mahmüdiya52
at-tiqät Zähiriya, mag;. 60 (I54“-I72^ 7. Jh. H.). (s. Spies, ZDMG 90/111), Bengal II, 177, No. 367 (336 ff., 13. Jh. H.),
Bankipore V,„, 105, No. 206 (IV, 347 ff., 1026 H.), „Ms. im Privatbesitz
in Tunis, s. G r iffin i RSO 3/138, n 3” , Landb.-Brill 82 (ein Stück, 14 ü.,
296 . ( = Br. S I, 259, i π) Abu 1-Hus. M. b. Ah. b. M. b. Ah. Ih n
897 H., s. V oorh. 243) ^ Gedr. Haidarabad 1334-1342, άΆζη Talhls od.
as-Saidäwi^ wurde 305/917 in Saidä geboren.
ö u M A i ' A L -(jA S S Ä N i al-Mustadrak ^ala l-Mustadrak von ad-Dahabi (st. 748/1347, s. Br. II, 46)
Später begab er sich nach dem ‘Iräq, Syrien, Ä gypten, Persien und Kairo® I, 146, hadit 444 (Bd. II), Br. Mus. Or. St. Browne 144, 52, AS
dem H igäz. E r starb 402/1012. 474 (2 Teile, 801 H.), Feyz. 294 (I, 295 ff., 769 H.), 511 (Bd. II, 190 fi.,
721 H., Autogr., s. W e isw e ile r 58), Medina, Mahmüdiya 53 (Bd. II,
Dahabi, Siyar an-nubalä^ (durch Zirikli VI, 205 und Kahhäla V III, s. Spies, ZDMG 90/112). © Saray, Ahmet III, 644 (Bd. II, 243 ff., 857
315); Ibn al-‘Imäd, Sadarät III, 164; H ^. 1678; Hadlyat al-'-ärifln II, 59. H.), eb. Medine 317 (vollst., 2 Bde., 347 f., 10. Jh. H., s. Kat. II, 133);
I. Mu^gam Ibn ö. enthält nur die Namen der suyüh von I b n Öumai', gedr. zusammen mit dem Mustadrak, Haidarabad 1334-1342, dazu
von denen je ein Hadit angeführt wird. Die Identifizierung mit dem Mus- schrieb ‘U. b. Ά . b. Ah, b. M. b. al-M ulaqqin (st. 804/1401. s. Br. II,
nad durch G o l d z i h e r , Muh. Stud. II, 229, ist nicht richtig. Hdss. ; 92) an-Nukat al-litäjß bayän al-ahädli ad-di^äf al-muhragafi Mustadrak
Landberg 37 (87 ff., 613 H., s. V o o r h . 221). © Azhar I, 373, mag. 326 al-Häfiz an-N. „M.ösvl\ 2·^·^, τ ΐ2 ” . O
2. K . al-Madhal ilä ma^rifat al-Iklil Halab, Ahmadiya 308, in Tanger,
1 Dieser Autor ist mit dem von Brock, in G I, 166, No. 15 irrtümlich an­
geführten Abu 1-IJus. M. al-Gassänl identisch. 1 Äsaf. III, 265, 972-4, 983 bei Brock, ist zu streichen.
222 H A D IT h a d it 223

Rabat, Kattäni; gedr. Halab 1352/1932, hsg. von J. R o b so n , London 298 . A b u 1-H. Ah. b. M. b. Müsä b. al-Oäsim B. a s -S a l t al-
1953. Bespr. von A. G u illa u m e , BSOAS 16/1954/609. M u g a b b ir wurde 314/926 geboren. E r überlieferte von verschiede­
3. al-Madhal ilä ma'-rifat as-Sahihain §ehid A. 346/2 (ΐ20»--ΐ94ί>',
nen Traditionariern und Philologen, darunter A b ü B a k r b . a l -
II2 I H., s. W eisw eiler 94)^. Dagegen schrieb Abü M. 'A b d a lg a n i b.
A n b ä r i , m. b. Y ah . a s - S ü l i . E r starb 405/1015.
Sa'id b. 'A. a l -A zdi (st. 409/1018) Kasf al-auhäm allati f i K . Madhal
ilh. s. u. S. 223. Ta^rlh Bagdad V, 94-96; Ibn al-Atir, Lubäb l l l , 98; Dahabi, Tadkira
4. Ma'rifat usül (od. ^ulüm) al-hadit AS 444^ (106 ff., 6. Jh. H.), 449 1063.
(255 ff., 5. Jh. H.), Köpr. 397/2 (8Ia-I8I^ 7. Jh. H.), Veliyeddin 454/1
(1-105», 8- Jh. H., s. W e isw eiler 2), Bankipore V, 2, 149-152, No. 437 Fawä'id muntaqät Zähiriya, mag. 18 (292^-304“', 6. Jh. H.).
(89 ff., 1291 H.), Äsaf. I, 674, had. 440, „Makt. Sind., Makt. Habibiya” ,
Medina, Makt. §aih al-Isläm 55 (s. S p ie s , ZDMG 90/113), Berl. sim. 69, 299 . A b u 1-H. Ah. b. ‘A bdal'aziz b. Ah. b. Hämid at-Taimuli
Alex. Balad. 1223 b (96 ff., 741 H., s. Fihr. mäht. I, 107). Θ §ehid A. Ibn T ar täl al-Bagdädi wurde 317/929 geboren und lebte in Ägyp­
346/1 (I-II9^ 1121 H.), Saray, Medine 252 (121 ff., 677 H., s. Fihr. maht. ten. E r war ein zuverlässiger Traditionarier. Er starb 408/1018.
I, 88), Mahmud P. 68, Escur. 1599 (138 ff., 8. Jh. H.), Ch. Beatty 3854/7
(Teil IV, ff. 63-82, 7. Jh. H.), s. noch Kairo, Fihr. must. 302, Bagdad, Tä‘rih Bagdad IV, 257-258; Suyüti, Husn al-muhädara I, 211; Ibn
Äuqäf 2766 (943 H., Kat. No. 474), Chicago, Or. Inst. A 12040 (78 ff., al-‘ Imäd, SaiarÄi III, 187; HH. 583.
521 H., unvollst., s. Krek 49); hsg. von M u 'azzam H u s . Kairo, 1937. O
al-öuz^ (mit dem Umfang, den a l -Η ατϊβ a l -B agdädi angibt, a. a. 0 .
5. Ta^rlh Nisäbür bestand nach al-B aihaqi {Ta'rih Baihaq 21) aus
258) Kairo^ 1, 108, hadit 1558 (6 S., s. Kairo, Suppl. I, 207-208), Zähiriya,
12 Bänden. Das Buch war alphabetisch angeordnet und berichtete über
ma|. 94 (ff. 220-229, 578 H., mit den Haditen anderer zusammen).
Prophetengenossen und bedeutende Persönlichkeiten von Nisäbür bis
zum Jahre 380 H. Eine Ergänzung führte die Suyüh und Freunde auf,
die nach 388 H. starben. Das Original scheint verlorengegangen zu sein. 300 . A b ü ‘Al. M. b. Ibr. b. Ga'far al-Farawi a l - G u r g ä n i al-
Dem späteren Auszug in Arabisch liegt eine persische Version zugrunde, Y a zd i musnid Isbahän wurde 319/931 in Gurgän geboren und wuchs
deren Verfasser unter dem Namen a l- H a lifa AN-NisÄBÜRi bekannt ist. in Nisäbür auf. E r starb 408/1018 in Isbahän.
Er kann frühestens im 7. Jh. H. gelebt haben; s. R it t e r , Oriens 3/1950/
71-73; R. N. F r y e , City chronicles of Central Asia and Khurasan in: Dahabi, Mizän III, 13-14; ders., Siyar an-nubalä' X I, 64 (durch
Z. V. Togan’a Armagan, Ist. 1955, 405-420; Hdss.: Bursa, Hüs. Qelebi Kahhäla V III, 195); Ibn Hagar, Lisän V, 29.
778 (74 ff., s. R it t e r , a. a. 0 ., 73-75), gedr. Persien 1961. Eine Fortset­ Amäll Zähiriya, mag. 74 (einige magälis, Ι053·-Ι9δ*>, sawä' von 562H.),
zung udT. as-Siyäq li-Ta^rih Nisäbür von ‘Abdalgäfir b. Ism. a l-F ä r is i in einer Äuswahtvon A bu B ak r Ah. b. Müsä b . Mardaw .\ih (st. 410/
(st. 529/1134, s. Br. S I, 623) Ankara, Saib 1544 (Bd. II, von Hasan bis 1019) Br. Mus. Or. 7724 (173 ff., 7. jh . H., unvollst.).
zum Schluß, 98 ff., 6. Jh. H., s. R it t e r , a. a. 0 . 75-76). Das Buch wurde
von Ihr. b. M. as-SarIfinI (st. 641/1243) gekürzt udT. al-Muntahab min
K . as-Siyäq li-Ta‘rih Nisäbür Köpr. 1152 (146 ff., 622 H., s. W e is w e i ­ 301 . A b u T ä h ir M. b. M. b. M. a z -Z in ä d I (schrieb um 409/1018).
l er No. 81; PiÄr. wi«Ä/. II, No. 1260). Amäli Zähiriya, mag;. 63 (3 magälis, 190^-195^ 7. Jh. H.).
Θ 6. Si^är ashäb al-hadit Zähiriya, mag;. 89/9 (i45“-i59t', 6. Jh. H.).
7. Tasmiyat man ahragahum al-Buhärl wa-Miislim Zähiriya, hadit
388/1 (Ia-28^ um 704 H., s. a l -‘U§ 208). 302 . ( = Br. S I, 281, igr) A b ü M. ‘A b d a lg a n i b. Sa'id b. ‘A. b.
8. Agwibat al-Häkim an-N. '■alä munsarafihl min Bagdad ^an asHlat S a 'id a l - A z d i al-Misri wurde 332/944 in Ä gyp ten geboren. Sehr
dkl al-hadit ^an gamä^a min al-htträsäniyin lamyaqifü '■ala mahallihim min früh begann er m it dem H adit-Studium . A m E n de ausgedehnter
al-garh wa-t-ta‘dil Saray, Ahmet III, 624/18 (190=^-199'’, 628 H.). Studienreisen kehrte er nach Ä g y p te n zurück. Einer seiner Lehrer
9. Su’älät Abi ^Al. an-N. li-d-Däraqutm wa-agwibatuhüfi asämi masüHh w ar a d - D ä r a q u t n i . A ls er noch sehr ju n g war, soll er schon als
min dhl al-'-lräq Saray, Ahmet III, 624/18 (190=^-199'^, 628 H.).
A u to ritä t anerkannt worden sein. E r war nicht nur muhaddit, son­
10. al-FawäHd Zahiriya, mag. 55/6 (58^-72*>, 8. Jh. H.).
11. Guz^ (Exzerpte aus einem Hadit-Buch ohne Titel) Ch. Beatty 3904 dern auch Genealoge. Sein Hauptinteresse galt der Traditionskritik.
(ff. i - i i , 7. Jh. H.). E r starb 409/1018 in Ä gyp ten .

1 Dam. ‘Um. 26, 388 bei Brock, ist zu streichen. Cia.\xzl, Muntazam V II, 291-292; Ibn Hall. I, 384; Dahabi, Tadkira
“ N icht 441 wie bei Brock. 1047-1050; Ibn katir, Bidäya XII, 7; Yäfi‘! III, 22; Tagribirdi, Nugüm
224 H A D IT
h a d it 225

IV, 244; Suyüti, Husn al-muhäiara I, 199; Ibn al-'Imäd, Sadarät III,
188-189. “ Zirikli IV, 159; Kahhäla V, 273-274. G°^‘A wa^t? Bagdad, Auqäf 2886/4 (552 H., s. TaLAS 253,
• Sumer 3/1947/242)1.
1. al-MuHalif wa-Umuhtaliff i asmä^ ar-rigäl Br. Mus. Suppl. 619, Or,
3057/3 (if· 47-113. 794 H.), Köpr. 1578/1 (ff. 1-77, um 577 H.), Zähiriya, Ah. b. Müsä b. M a r d a w a ih b. Fürak al-Isfahä-
hadit 386 (130 ff.. 485 H., s. a l -'U § 190-191, Fihr. mäht. II, No. 463), tat geboren wurde, war Traditionarier, Qur’änkommen-
Berl. Qu. 1059, „Lucknow, M. A. Haiy, Firangi Mahall, JRASB 117/ 0Γ, Historiker und Geograph. E r starb 410/1019.
1917/85’’. Θ Fatih 1143 (57 ff., 504 H., s. Fihr. maht. II, No. 463), §ehid
A. 586/1 (ff. 1-96, 9. Jh. H.), 587 (72 ff., 806 H.), Beyazit 806 (39 ff., 1064 Isbahän I, 168; öauzi, Muntazam VII, 294: Da-
H.), s. noch W e is w e il e e 126, Saray, Medine 492/1 (i®^53®'), Ankara, Um. Kahhäla II Sadarät III, 190; HH. 439. -
1402 (88 ff., 6. Jh. H.), Kairo, Halim 18/1 (ff. 1-121, 640 H., Fihr. must.
311), Zähiriya, had. 547 (56 ff., 499 H., s. a l -‘U s 190, Fihr. maht. 11, I· Amäh Zähiriya, mag. 108/8 (nur drei magälis, 182^-192^ 6. Jh. H.).
No. 463), Fäs,Qar. 1049/2 (50’5-i07'>, 563 H.), Tunis, Zait. 6774, AUgarh 534 von Abü ‘Al. M. b. Ibr. b. Öa'far a l -
(48 ff.), 535 (116 ff.); hsg. von M. al-öa‘fari az-Zaini, Allähäbäd 1327. G u r Öa n i (st. 408/1018) s_. o. S. 223.
Eine Ziyäda dazu von öa'far b. M. b. al-Mu‘tazz a l -M ustag fir I (st. + Äsaf. I, 590, gugraf. i (100 ff., 12. Jh. H.), Mis-
432/1040, s. Br. S I, 617) Zähiriya, hadit 525 (ff. 45-67, 550 H., s. a l - ! ^11.^2961, No. 3965 (135 ff-, 13. Jh. H.).
‘U§ 191). O 126^ hadit ahl al-Basra Zähiriya, mag. 85 (ιιο^-
2. Mustabih an-nisba Br. Mus. Suppl. 619/1, Or. 3057 (ff. 1-44, 794H.),
Vat. Vida 958/2 (ff. 227-244, 1173 H.), Fäs, Qar. 1049/1 (i*>-49i>, 536 H.), 5 · Tafsir Stücke in Isäba I, 403, 543, 766, 879, II, 909, 1016, 1022,
Zähiriya, hadit 547 (ff. 57-84, 499 H., s. a l- ‘Us 190-191, Fihr. maht. II, 1123, 1254, III, 687, 1304.
No. 476), Berl. Qu. 1059/2, Feyz. 260 (42 ff., 479 H.), 1542 (731 H.),
§ehid A. 586/2 (ff. 94-149), Beyazit 806 (39 ff., 1604 H., s. W eisw eiler 304 . A b u B a k r Ah. b. ‘Ar. b. Ah. b. M. al-Färisi AS-SiRÄzi hörte
132), Aleppo, Ihläsiya s. RAAD 8/369, Äsaf. I, 788, rigäl 105 (1324 H.), in Isfahän, Gurgän, Nisäbür, Bagdäd, Basra und anderen Städten
s. JR ASB 118/1917/ 89. Θ Nur. Osm. 1238 (68 ff., 5. Jh. H., s. Fihr.
maht. II, No. 476), Saray, Medine 492/2 (543-81^), Ankara, Saib 3548 bei berühm ten Haditgelehrten. E r war ein zuverlässiger Traditio­
(630 H.), hsg. von M. al-öa‘fari az-Zaini, AUähäbäd 1327. O Auszug narier. E r starb 411/1020 in Siräz, nach anderen 407 H.
von einem „al-Mausili” (st. 655/1257, vielleicht mit ‘U. b. Badr al-Mau- Dahabi. Tadkira 1065-1066; Yäfi‘i III, 2; Ibn al-‘Imäd, Sadarät III,
sili, verf. 622/1225, s. Br. S I, 610, identisch) “ Fäs, Qar. alte No. 632” . 190. ■
3. K . al-6awämid wa-l-muhhamät Feyz. 261/1 (i44®-i55*>, 616 H., s. K . Alqäb ar-ruwät Kogu§lar 1096/13 (nur ein Fragment. 90^90*>,
W e is w e il e r 62). © Bagdad, Auqäf 2886/1 (552 H., s. T ala s 253, s. 707 H.), Auswahl von Abu 1-Fadl M. b. Tähir al-Maqdisi I bn a l -Q a is a -
noch G. 'A w äd , Sumer 3/1947/242). O RÄNl (st. 507/1113, s. Br. I, 355) Köpr. 40/5 (ff. 201-217), Zähiriya, hadit
4. K . al-Mutawärin handelt von denjenigen, die sich aus Angst vor 543 (41 ff·, 7 - Jh. H., s. Fihr. maht. II. No. 525).
al-Ha|:gäg b. Yüsuf versteckten, Zähiriya, mag. 71/2 (21^28^, 6. Jh. H.,
s. AL-‘ U§ 96). 305 . A b u 1-H . M. b. Ah. b. M. b. Ah. b. Rizq al-Bazzäz Ibn
5. Idäh al-iikäl f i r-ruwät Äsaf. III, 324, rigäl 190 (1335 H.). © Haida­ R iz q a w a ih , ein zu seiner Zeit hochangesehener Traditionarier, war
rabad, Sa'idiya, rigäl 53 (191 ff., 528 H.).
ein Schüler von Ism. b. M. a s - S a f f ä r und der erste Meister von
© 6. KaSf al-auhäm allatl ß K . al-Madhal ulladi sannafahü al-Häkim
a l - H a t i b a l - B a g d ä d i . E r wurde 325/936 in Bagdäd geboren. Im
an-Ntsäbüri. Nach der eigenen Angabe des Verf. soll a l -H äk im a n -
NisÄBÜRi ihn wegen dieser Kritik eingeladen und sich bei ihm bedankt Jahre 406 H . erblindete er und starb sechs Jahre später (412/1021)
haben (s. Dahabi, Tadkira 1048), Saray, Ahmet III, 624/14 (200^-206^’, in Bagdäd.
628 H., vgl. Fihr. mäht. I, 93), Bagdäd, Auqäf 2886/6 (552 H., s. T alas
Ta'rih Bagdäd I, 351-352; öauzi, Muntazam VIII, 4-5; Dahabi,
253), s. o. S. 222, No. 3.
Tadkira 1052; Ibn al-‘ Imäd, Sadarät III, 196.
7. ar-RubüHyät f i l-hadit Feyz. 261/3 (I56“- I 59^ 616 H., vgl. Fihr.
maht. I, 81), Bagdäd, Äuqäf 2886/3 (552 H., s. T a las 253).
1 Das von Brock, als No. s'in Suppl. I, 950, angeführte Werk ‘ Umdat al-
8. al-Fawä'id al-muntaqät '■an as-suyüh at-tiqät min hadit Abi l-Hus. M. ahkäm min kaläm hair al-anäm scheint eine Verwechslung mit dem gleich­
b. Ah. b. al-'Abbäs al-Ihmiml (st. 395/1004, s. o. S. 214) Azhar I, 576, mag;. namigen Buch von ‘Abdalgani al-M aqdis! (s. Br. S I, 605) zu sein.

15 Sezgin, Gesch. Ar. Sehr. I


226 HADIT h a d it 227

Hadit Zähiriya, mag. 37/4 (45“- 5 I^ 7 · Jh· H.). Tahdib Ihn '■Asäkir III, 342-343; Dahabi, Tadkira 1056-1058; Sa-
häwi, IHän 108; Ibn al-‘Imäd, Sadarät III, 200. - Rosenthal, History
358; Zirikli II, 70; Kahhäla III, 93; S. al-Munaööid, RIMA 2/74.
306 . A b u l - F a t h M. b. A h . b. M. b. Färis b, a. l - F a w ä r i s aus
Bagdad wurde 338/949 geboren. Später besuchte er Huräsän, Basra 1. FawäHd al-hadit Leiden 1733 (204 ff., 595 H., s. V o o r h . 81), Zähi­
riya, hadit 339 (300 iff., 525 H., s. Br. S II, 946, No. 171). e Zähiriya,
u. a. Städte. E r war ein zuverlässiger Traditionarier. E r starb 412/
mag. 92 (V, 46a-63^ 7 · Jh. H.), eb. 93 (II, IV, V III, IX, XV, 57^ I 45^
1022 in Bagdad. 6. Jh. H.), eb. 95 (34»-ιΐ5», 5. Jh. H.), 100 (I-X X X , , samä'· von
Ta^rih Bagdad I, 352-353; Gauzi, Muntazam V III, 5; Dahabi, Tadkira 585 H.), Ch. Beatty 3445 (120 ff., 887 H.).
1053-1054; Ibn Sadarät III, 196. - Kahhäla IX , 14. © 2. Musnad al-miiqillin min al-umarä? wa-s-salätin Zähiriya, mag;.
66/3 (37M 3^ 7 · Jh. H.), Kairo, Dar, hadit 1558 (S. 292-300, 8. Jh. H.,
1. Guz^ min hadit Zähiriya, mag. 110/2. Abschrift davon, s. Kairo, Suppl. I, 214), Ch. Beatty 5498 (ff. 135-138,
2. al-FawüHd al-muntaqät al-^awäli, Auswahl aus den Haditen von 7. od. 8. Jh. H.).
M. b. ‘Ar. b. al-‘Abbäs a l -M uh allis (st. 393/1003), Zähiriya, mag. 2 3. Hadit isläm Zaid b. Härita wa-gairuhü min ahädit as-suyüh Zähi­
(84^-89^, 6. Jh. H.). 21/4 (Teil I, I 37=^-258^ 598 H.). 46 (243^-262^, riya, mag. 27 (2a'-II^ 6. Jh. H.).
6. Jh. H.), 72/5 (Teil VI, 20 ff.). 97 (I40=^-25I^ 55i H.). 4. K . Man rawä ^an as-SäfiH zitiert in Isäba I, 1006.
5. K . Ahbär ar-ruhbän zitiert von a s - S a h ä w i , IHän 108; HH. 27.
307 . A b u l -F a d l M. b. ‘U. b. A h. al-K aukabi (schrieb um 410/
1019).
312 . A b ü Z a k a r i y ä ’ Y ah . b. M. b. Y ah. an-NisäbOri a l-M u -
al-Amäli Zähiriya, mag. 108 (ein maglis, 193^-195», 6. Jh. H.). ΖΑΚΚΪ, musnid Nisähür, starb 414/1023.
Dahabi, Tadkira 1058; Ibn al-‘Imäd, Sadarät III, 202. - Kahhäla
308 . A b u l - ‘A b b ä s Munir b. A h . b. Ish äq b. ‘A . b. M u n ir musnid X f ll, 181.
M isr starb 412/1022. al-^Awäli Zähiriya, mag. 40 (VIII, 272^-281^, 8. Jh. H.), 66/4 (45®^
Dahabi, Tadkira 1052. 59^ 6 .J h .H .).
al-Amäli Zähiriya, mag. 27 (44'>'-47*’, η. Jh. H.), 113 (253—31^, 6. Jh. H.).
313 . ‘Ar. b. ‘U . b ad-Dimasqi as-5 aibäni Abu 1-Qäsim,
. N asr

309 . Abu 1-H. M. b. T a l h a b. M. b. ‘U tm . a n -N i‘ä l i starb 413/ musnid Dimaiq, starh 414/1023.
1022. Dahabi, Tadkira 1051; ders., Mlzän II, 113; Ibn Hagar, Lisän III,
Ta^rih Bagdad V, 383-348; Ibn al-Atir, Lubäb III, 231; Ibn Hagar, 424.
Lisän V, 212. FawäHd Zähiriya, had. 359 (Teile I, II, III, ab S. 220,12 ff., 457 H.).
al-Hadit, Auswahl daraus: Zähiriya, ma|. 68 (44^1-53’’, 7. Jh. H.).
314 . A b u i--H u s . ‘A . b. M. b. ‘A l. b . B is r ä n al-Umawi al-Mu-
310 . A b u A h . M. b . ‘U . b. A h . b . Is h ä q (lebte noch 413/1022) ‘addil aus Bagdad wurde 328/939 geboren. Bei ihm hörten a l -
verfaßte: H a t I b a l - B a g d ä d i u . a. E r starb 415/1024 in Bagdad.
K . al-Asmä’ wa-l-kunä Edirne, Selimiye 319 (10 ff., 5. Jh. H.). Ta'rih Bagdäd X II, 98-99; Öauzi, Muntazam VIII, 18; Ibn al-‘Imäd,
Sadarät III, 203.
311 . (= Br. I, 166, 18) A bu 1-Qäsim T a m m ä m b. M. b. ‘A l. b. al-FawäHd Kairo* I, 106, hadit 1558 (38 ff., s. Kairo, Suppl. II, 190),
al-öunaid a r -R ä z i wurde 330/942 in Dam askus geboren. E r war eb. hadit 2024 (16 ff., s. Kairo, Suppl. II, 193), 3 magälis Zähiriya,
mag. 7(85»-9ιΙ>, y. Jh. H.), 18 (272=·-2δ9>’, 573 H.).
ein zuverlässiger Traditionarier mit großen Kenntnissen über die
Lebensumstände der Überlieferer und außerdem in der Our’än-
lesekunst bewandert. E r starb 414/1023. 315 . A bu 1-Farag Ah. b. M. b. ‘U. b. al-H. al-Mu’addib Ibn
228 HADIT HADIT 229

Maslam a wurde 337/948 geboren. E r war ein Lehrer von a l - Η α τ ϊβ 1. Amäli Zähiriya, ma|. 46 (218^-234^, 7. Jh. H.), 73 (10. maglis,
E r starb 415/1024.
a l -B a g d ä d i. 5", 8. Jh. H.).
2. FawäHd in einer Auswahl von Abu 1-Q. Hibatalläh b. al-H. at-
Ta’rik Bagdad V, 67-68. Tabari Zähiriya, mag. 10 (i64a-i73i>, 6. Jh. H.), Kairo, Där, had. 1558
al-Amäli Zähiriya, mag. 104 (ιι8^-ΐ2ΐ*>, 597 H.). (S. 220-233, 8. Jh. H.).

316 . A bu 1-H. ‘A. b. Ah. b. ‘U. b. H afs I b n a l - H a m m ä m i wurde 322 . A b ü Nasr ‘Abdalwahhäb b. ‘Al. b. ‘ U . ad-Dimasqi I b n al-
327/938 geboren. E r war ein angesehener Traditionarier, zu dessen A d r a ‘i starb 425/1034.
Hörern a l - Η α τ ϊ β a l - B a g d ä d i gehörte. E r starb 417/1026 in
Ibn al-‘Imäd, Sadarät III, 229. - Kahhäla VI, 224.
Bagdad.
Ahbär Mälik b. Anas Zähiriya, mag. 3 (Fragm., ff. 125-126).
Ta^rih Bagdad X I, 229-330; Ibn al-Atir, Lubäb I, 315; Dahabi, Tad-
kira 1073.
323 . A b u l -H . ‘A r . b . M . b . Y a h y ä b . Y ä s ir a l -G a u b a r i M usnid
Hadit Zähiriya, mag. 118 (3®-n'>, 523 H.).
D im a s q sta rb 425/1033.

317 . Abü Nasr M. b. Ah. b. a l -‘U k b a r i a l-B a q q ä l (schrieb um Ibn al-‘Imäd, Sadarät III, 229
417/1026). Ahädit Zähiriya, mag. 26 {τ22^-τ2γ·, 7. Jh. H.).
Hadit Zähiriya, mag. 41 (159^-189», 7. Jh. H.).
234 . (=
B r. S I, 259, i c 6) A b u B a k r Ah. b. M. b. Ah. b. (jälib
318 . Abü ‘AI. al-Hus. b. ‘A . b. Ah. b. M . I b n a l-B unäni schrieb al-Hwärizmi wurde 336/948 geboren. Zunächst hörte
a l -B ar q ä n i

um 417/1026. er in Bagdäd H adit, dann begab er sich nach Gurgän, Isfaräyin,


Amäll Zähiriya, mag. 37/12 (nur ein magUs, 166^-169», 533 H.). Nisäbür, H arät und kehrte schließlich endgültig nach Bagdäd
zurück, wo er 425/1034 starb. E r war ein zuverlässiger Traditiona­
rier.
319 . A B a k r M. b. Ah. b. 'Ar. al-Mu‘addiI al-Isfahäni a z -
bu

Zakw äni wurde 333/945 geboren. E r hörte bei Haditgelehrten in ^Ιτά,ζΙ, Tabaqät al-fuqahä‘ 106; ΤοΉΠ Bagdäd IV, 373-376; öauzi,
Mekka, Ahwäz, Basra u. a. Städten. E r starb 419/1028. Muntazam V III, 79-80; Ibn al-Atir, Lubäb I, 113; Dahabi, Tadkira
1074-1076; Subki III, 19; Ibn Katir, Bidäya XII, 3^37; Ibn al-‘Imäd,
Abü Nu'aim, Ahbär Isbahän II, 310; Ibn al-‘Imäd, Sadarät III, 213. - .SaiaräMII, 228; HH. 1682. - Zirikli I, 205; Kahhäla II, 74.
Kahhäla V III, 275. :
al-Musnad
I. v o n a l - B u h ä r i u n d M u s l i m zu sa m m e n
Amäli Zähiriya, mag. 63 {2<^-2S^, 6. Jh. H.), ‘ämm 4559 (16 ff., 574 H.). (s.Ta^rih Bagdäd IV, 374-375) Ä s a f . I, 670, h a d . 595 (1131 H.).
® 2. at-Tahrig li-sahih al-hadit Ch. Beatty 3890 (10 ff., 709 H.).
320 . A b u 1-H . ‘A . b . Y a h . b . ö a 'f a r b. ‘A b d a k a w a i h a l-Isfa h ä n i 3. Su'älät Äbi B. al-B. wa-gawäbät ad-Däraqutm (s. 0. neues Material zu
ad-DäraqutnI).
le b te n o ch u m 420/1029.
Magälis od. Amäli Zähiriya, mag. 66 (i'>-i6*>, 7. Jh. H.), 119 (216“^-
325 . A b ü B akr Ah. b. Talha b. Ah. b. Härün I bn a l -M u t t a q !
226^ sam ä'von 706 H.).
wohnte in Bagdäd. E r starb 426/1034.
321 . Abu 1-Qäsim ‘Ar. b. ‘Ubaidalläh b. ‘Al. b. M. as-Simsär Ta'rih Bagdäd lY , 212.
Ibn 336/947 geboren, zählte
a l -H a r b i, a l -H a t ib a l -B a g d ä d i zu Hadit Zähiriya, mag. 66 (161^-166·’, 676 H.).
seinen Hörern. E r starb 423/1031.
Ta^rih Bagdäd X , 303-304; Ibn Hafar, Lisän III, 422; Ibn al-‘Imäd, 326 . A b u ‘A . al-H. b. Ah. b. Ibr. b. al-H. b. S äd än al-Bazzäz
äadarät III, 226. wurde 339/950 geboren. E r galt als der beste Traditionarier seiner
230 HADIT HADIT 231

Zeit und guter Kenner der as'aritischen Lehre. E r starb 426/1034 330 . M. B. A. N a s r a l -M a k k I al-Balhi lebte noch 430/1038 und
in Bagdad. überlieferte.
Ta?rih Bagdad VII, 279-280; Gauzi, Muntazam V III, 86-87; Pahabi, Ahädlt Zähiriya, mag. 35/2 (I3'‘-I6^ 6. Jh. H.).
Tadkira 1075; Ibn al-‘Imäd, Sadarät III, 228. - Rosenthal, History 378.
1. Hadii, ausgewählt von A b u l -Q . ‘Abdal'aziz b. ‘A . a l - A z 6 i (st. 444/
331 . A b u l-Q ä s im 'Abdalm alik b. M. b. 'Al. b. B is r ä n al-Umawi,
1052) Zähiriya, hadit 248 (10^-28'’, 720 H.), eb. mag. 31/3 (I, 115^-128^,
II, ioia-ii4b , 6. Jh. H.), 78/6 (125^-1350, 573 H.), 79 (io4a-io9b, 616 der 339/950 geboren wurde, war ein zuverlässiger Traditionarier
H.), 88 (86^-96^ 573 H.), Yale L-768 (aber mit dem Titel al-Musnad, und ein Lehrer von a l -Η α τ ϊβ a l- B a g d ä d i. E r starb 430/1039 in
18 ff., 1286 n. Chr., s. N e m g y N o . 674). Bagdad.
2. al-Afräd Zähiriya, mag. 37 (ff. 79-84), 90 (ff. 21-38).
Ta^rih Bagdäd X, 432-433: öauzi, Muntazam VIII, 102; Dahabi,
3. Guz^ min riwäyatih Zähiriya, mag. 90 (ίϊ. 1-13), eb. ‘ämm 9411 (ff.
1-26). Tadkira 1097; Ibn al-‘Imäd, Sadarät III, 246; HH. I, 123; Hadiyat al-
4. Hadit Abi Suhl Ah. b. M. b. ‘Al. b. Ziyäd al-Qattän (st. 350/961), s. o. '■ärifin I, 625. - Kahhäla VI, 190.
5. Hadit Su'ba b. al-Haggäg (st. 160/766 s. o. S. 92). Amäli Zähiriya, mag. 29/1, 75/8 (7 magälis), 92/2 (ein maglis), 101/9
6. al-Masyaha as-sagira Zähiriya, hadit 347 (ff. 46-61, s. N ä s i r 61). (ein maglis), 102/1 (Teile II-X V ).
7. FawäHd Ibn Qäni'· wa-gairihi Zähiriya, hadit 297 (ff. 151-168,
496 H., s. N a s i r 62).
332 . A b u ‘A l . M. b. a l-F a d l b. N azif a l- M is r i a l - F a r r ä ’ musnid
ad-Diyär al-Misriya wurde 341/952 geboren und starb 431/1039 in
327 . A bu B akr Ah. b. ‘A . b. M . b. Ibr. b . M a n g u w a i h al-Isfa-
Ä g yp te n .·
häni wurde 347/958 geboren und lebte in Nisäbür. Bei ihm hörten
a l - H a t i b a l - B a g d ä d i u . a. E r galt als zuverlässiger Traditiona­
Dahabi, Duwal 1, 187; Safadi, Wäfi IV, 323; Ibn al-‘Imäd, Sadarät III,
rier. 428/1036 starb er. 249; Tagribirdi, Nugüm V, 31, 32, 78.
FawäHd Zähiriya, mag. 120/6.
Ibn al-Atir, Liibäb III, 182; Dahabi, Tadkira 1085-1087; ders., Duwal
I, 186; Ibn al-‘Imäd, Sadarät III, 233; Yäfi'i III, 47; HH. 88. - Zirikli
I, 165; Kahhäla II, 18. 333 . A b u D a r r ‘A b d b. Ah. b. M. b. ‘Al. al-Ansäri a l- H a r a w i
Rigäl Sahih al-imäm Muslim Alex., Balad. 1245b (564 H.), mit dem al-Mäliki wurde um 355/966 in H arät geboren. E r besuchte ver­
Werk von Abü Nasr a l - K a l ä b ä d i (st. 398/1008, s. o. S. 216 f.) über die schiedene Städte, wo er bei bedeutenden Traditionariern hörte. Im
ΗξαΙ von a l - B u h ä r I verarbeitet von M. b. Tähir Ibn a l - Q a i s a r ä n i (st.
fiqh schloß er sich dem madhah von M ä li k an und im kaläm dem
507/1113, s. Br. I, 355) udT. al-öam'· bain kitäbai Abi Nasr al-K. wa-Abt
Bakr ilh. Bühär II, 274, No. 231 (306 ff., 13. Jh. H.), Äsaf. I, 786, rigäl 38, von a l - A s ‘a r i. E r verfaßte mehrere Bücher und war einer der
gedr. Haidarabad, 2 Bde., 1323. Überlieferer von a l- B u h ä r is as-sahth. In Mekka starb er
435/1044.
328 . A b u 1-Hus. M. b. al-H. b. Ah. b. M. b. Müsä ‘A . a l -
Ibn a . Ta’rih Bagdäd X I, 141; Cauzi, Muntazam VIII, 115; Dahabi, Tadkira
1103-1108; Ibn al-‘Imäd, Sadarät III, 254; HH. 705. - J. Fück, Zur
IsF A H Ä N i al-Ahwäzi wurde 345/956 geboren und lebte in Bagdad.
Überlieferungsgeschichte von Buhäri’s Traditionssammlung, ZDMG 92/
Zu seinen Hörern zählte a l - H a t I b a l - B a g d ä d i . E r starb 428/1036. 1938/72-75; Buh. Kayn. 177-192; Kahhäla VI, 32.
Ta‘rih Bagdad II, 21S-219.
1. FawäHd Bagdäd, Auqäf 2886/9 (iii einem Sammelband, 552 H.,
al-FawäHd wa-n-nawädir Zähiriya, mag. 38 (Teil II, ff. 138-148, s. T alas No . 3240).
6. Jh. H.). 2. Ahädit Kairo^ I, 106, hadit 1558(8. 333-346, 8. Jh. H.).

329 . M. B. ‘A . b. M . B. S a h r a l -A zd i starb gegen 430/1038. 334 . ‘U b a id a l l ä h b . ‘A l . b. Ah. b. M. b. Yüs. a l -H a r a w i

al-Magälis Zähiriya, mag. 27 (is^-iS», 7. Jh. H.). lebte noch 438/1046.


232 HADIT HADIT 233

1. al-Mti^gani f l mustahih asämi al-muhadditin Saray, Ahmet III, 624 340 . ( = Br. S I, 281, 19 r) Abü ‘Al. M. b. ‘A. b. ‘Al. b. M. a s -
(ein Sammelband, 10 ff., 628 H., vgl. Fihr. mäht. II, No. 814). SüRi wurde 376/986, n. a. 377 H. geboren und kam 418/1027 nach
2. az-Ziyädät al-maugüdät min K . al-Mu'-gam ß mustabih asmä' al-
Bagdäd. E r scheint ziemlich spät mit dem Haditstudium angefan­
muhadditin Saray, Ahmet III, 624 (in einem Sammelband 5 ff., 628 H.,
s. Fihr. maht. II, No. 693). gen zu haben. Zu seinen suyüh gehört ‘A b d a lg a n i b. Sa‘id a l-
A zd i, der auch von seinem Schüler viel gehört und aufgeschrieben
335 . A b u M. al-H. b. M. b. al-H. b. ‘A . al-Bagdädi a l -H a l l ä l haben soll. Einer seiner Hörer war a l -Ηατϊβ a l-B a g d ä d i. In Bag­
wurde 352/963 geboren. E r galt als zuverlässiger Traditionarier und dad starb er 441/1057.
zählte a l -Η α τ ϊβ a l -B a g d ä d I zu seinen Hörern. E r starb 439/1047. Tä’rih Bagdäd III, 103; Gauzi, Muntazam VIII, 143-144; Dahabi,
Tadkira 1114 -1117; Ibn Kzllx, Bidäya XII, 60. - Kahhäla XI, 24.
Ta^rlh Bagdäd VII, 425; Dahabi, Tadkira 1109-1111; Ibn al-'Imäd,
Sadarät III, 262. - Kahhäla III, 280. Fragment einer Haditsammlung mit kritischen Bemerkungen zu den
Isnaden Br. Mus. Suppl. 619, Or. 3057/2 (ff. 45-46, 794 H.). Ihn al-Öauzi
al-AmäU Zähiriya, mag. 52 (ΐ20=-ΐ26», 7. Jh. H.).
a. a. O. bewahrt zwei seiner Gedichte (24 Verse) auf.

336 . A b u T ä l ib M. b. M. b. Ibr. b. (^ailän a l -B a zzä z a l -H a m a -


341 . A b u 1-H. ‘A . b. ‘ Umar b. M. I b n A L -Q A Z W iN i lebte von 360/
DÄNi al-Bagdädi al-Bazzäz wurde 348/959 geboren. a l -H a t i b a l -
970 bis 442/1050.
B a g d ä d i hörte bei ihm. E r starb 440/1048.
Ta^rlh Bagdäd X II, 43; Hadlyat al-'-ärifln I, 689. - Kahhäla VII, 160.
ΤάΉΗ Bagdäd III, 234-235; Ibn al-‘Imäd, Sadarät III, 265.
1. Magälis f i l-hadlt Zähiriya, mag. 22 (Ia'-I4^ 7. Jh. H.).
al-Fawä‘id Zähiriya, mag. 15 (nur ein Teil, i=^-i3*’, 7. Jh. H.). 2. Hadit Zähiriya, mag. 52 (ff. 63-73, s. N ä s ir 47).

337 . Abü Man.sür M. b. M. b. ‘Utm. b. ‘Imrän al-Bundär I b n as- 342 . A bu ‘A li al-H. b. ‘A . a s -S ä m u h i lebte in Basra, starb 443/
S a u w ä q wurde 361/971 geboren und starb 440/1048 in Bagdäd. Bei 1051.
ihm hörte a l -Η α τ ϊβ a l - B a g d ä d i .
Ibn al-‘Imäd, Sadarät III, 270.
Ta'rlh Bagdäd III, 235; Ibn al-‘Imäd, Sadarät III, 265.
Zähiriya, mag. 81 (ιδ^·).
Hadit Zähiriya, mag. 3/8 (ΐ368·-ΐ38'’, 6. Jh. H.), eb.,75 (97^-1143·,
573 H.).
343 . A b u l - H . ‘ A . b . M a ‘ r Of b. M . a l - B a z z ä z lebte wahrschein­
lich noch in der ersten H älfte des 5. Jh.s H.
338 . A b u l-O ä s im 'A b d a l‘aziz b. ‘A . b. A h . b. al-Fadl a l - H a i y ä t
1. Ahädit Zähiriya, mag. 118 (3^-11”, 534 H.).
a l - A z g i wurde 356/967 geboren. E r hörte bei ‘A . b. M. B . K a is ä n
2. FadäHl Bani Häsim wa-gair Zähiriya, mag. 103 (Teil I,
an-N ahw i, A b ü ‘A l . a l - ‘A s k a r i u . a . ; bei ihm hörten a l - I J a t i b
160^-169'’ , samä^ von 673 H.).
a l- B a g d ä d i u . a. E r starb 444/1052 in B agdäd.

Ta^rlh Bagdäd X, 468; Ibn al-'Imäd, Sadarät III, 271. - Kahhäla V, 344 . A bu Sa ‘d ‘A r . b . H am dän a l-B usraw i sch rieb w ahr­

253· s c h e in lic h in d e r e r s te n H ä l f t e d e s 5. J h .s H .

1. Zähiriya, mag. 113/6 (ff. 66-71). al-Amäli Zähiriya, mag. 26 (ΐ4ΐ=·-ΐ5ζ^, 6. Jh. H., vgl. NäsiR 57).
2. Hadit von Abü ‘A. b. Sädän (st. 426/1034) s. o. S. 229.

339 . A b u M. ‘Ar. b. ‘Utm. b. al-Qäsim b . a. N a s r α τ - Τ α μ ϊμ ϊ


ad-Dimasqi. Sein Sohn starb 441/1049 (s. Ibn al-‘Imäd, Sadarät
III, 265).
Musnad '■Ali b. a. Tälib Zähiriya, hadit 273 (1^-9'’, 7. Jh. H.).
DRITTES K APITEL

G E S C H IC H T S S C H R E IB U N G
I. E IN F Ü H R U N G

D ie Anfänge der arabischen Geschichtsschreibung und ihre Ent­


wicklung im Laufe der ersten beiden Jahrhunderte nach der Higra
liegen noch immer im Dunkeln. Studien darüber wurden vor etwas
mehr als lo o Jahren begonnen und sind im Vergleich zu den Arbei­
ten auf den meisten anderen Gebieten der arabischen Literatur
zahlreich. Doch da die Meinungen so stark voneinander abweichen,
ist es dem H istoriker kaum möglich, auf Grund jener Studien eine
zusammenfassende Darstellung des Gegenstandes zu geben, ohne
diesen selbst zu untersuchen und die bisherigen Ergebnisse erneut
einer kritischen Prüfung zu unterziehen. Dabei bemerkt man mit
Erstaunen, daß die vorliegenden Studien mit geringen Ausnahmen
an der zählebigen Fehlkonzeption der ausschließlich mündlichen
Überlieferung festhalten, während sie sich mit den wenigen Ver­
suchen einer Neuorientierung kaum oder gar nicht auseinander­
setzen. E in Beispiel dafür: Bei G oldziher findet man keine weitere
E ntw icklung der Vorstellung S prengers von der frühen Schriftlich­
keit der islamischen Überlieferung, obwohl dieser durch seine Unter­
suchungen längst - wie Goldziher selbst bemerkt hat - „den Aber­
glauben von der ursprünghchen Bestimmung des hadit zur Münd­
lichkeit” als unhaltbar erwiesen hatte Sprenger brachte seine
Auffassung über die Quellen der Werke, die ihre Materialien mit
Isnäden anführen, sehr deutlich zum Ausdruck. at-Tabari z. B.
schöpfte nach ihm seine Geschichte fast ausschließlich aus Büchern
und kopierte seine Auszüge wörtlich®. Nach Goldziher hingegen
konnten die Verfasser der kanonischen Sammlungen desselben
Jahrhunderts ihre Materialien nicht aus einer vorhandenen Litera­
tur auswählen®, sondern mußten sich auf mündliche Quellen
stützen^. Auch besteht ein sehr großer Unterschied zwischen der
fest umrissenen Vorstellung Sprengers, daß die Quellen von at-
T abari ausschließlich Bücher waren, und der unentschiedenen Hal-

1 S. Muh. Stud. II, 8, 194.


2 Leben und Lehre des Moh., Berlin 1869, III, Vorw. 100.
= S. Muh. Stud. II, 180.
1 S. eb., 245.
238 GESCHICHTSSCHREIBUNG I. EINFÜHRUNG 239

tung des etwa 65 Jahre später über at-Tabari geschriebenen E I- erhaltenen Quellen, denen wir unsere Kenntnisse über die ersten
Artikels^ wonach dieser seinen Stoff einerseits aus der mündlichen Jahrhunderte des Islam und die wissenschaftliche Entwicklung
Überlieferung schöpfte und andererseits manche schriftlichen Quel­ in dieser Zeit verdanken, ihre Angaben fast ausschließlich mit den
len verwertete. Ein noch bezeichnenderes Beispiel bietet der V er­ zugehörigen Überlieferungsketten bieten, für deren besondere Merk­
gleich der Auswertung des M aterials durch J. H o r o v i t z und J. S a u - male eine eigene Wissenschaft von der Tradition ausgebildet wurde.
VAGET. In dem A rtikel The Earliest Biographies of the Prophet and Schon vor 100 Jahren klagte Sprenger darüber, daß diese Disziplin
their Authors-, den man als den besten über dieses Them a betrach­ der islamischen Wissenschaft „vo n sehr wenigen Orientalisten ge­
ten darf, beruft sich H orovitz darauf, daß in den uns zugänglichen hörig gewürdigt und verstanden worden sei” ^. Seitdem wurden
Werken frühere Bücher über die Biographie des Propheten als Einzelfragen dieser Wissenschaft oft untersucht, aber die eigentliche
Quellen angegeben werden und rekonstruiert diese aus denFragmen- Bedeutung der Überlieferungsketten in den Quellen ist im großen
ten, die in späteren Quellen äußerlich als mündliche Überlieferungen und ganzen unbekannt geblieben.
erscheinen. Nach Sauvaget^ jedoch sollen alle Materialien erhalte­ Einzelheiten und detaillierte Argumente wurden schon im K a­
ner Schriften aus mündlichen Quellen geschöpft worden sein; m it­ pitel über „H a d it” dieses Buches angeführt. Um aber einen kurz­
hin sei der Historiker heute gezwungen, die Geschichte der ersten gefaßten Entwicklungsgang der arabischen Historiographie wieder­
Jahrhunderte aus regellosen und mehr oder minder zufälligen geben zu können, muß diese Frage an dieser Stelle noch einmal an­
Daten zusammenzusetzen. geschnitten werden.
Diese Widersprüche und U nklarheiten über die Anfänge der is­ Vielleicht war es schon in der Gähiliya Sitte, Schriften zu tra­
lamischen W issenschaften bestehen auf allen Gebieten m it A us­ dieren. In welcher Zeit dies für die Geschichtsschreibung zutrifft,
nahme der Musik, die das G lück hatte, unbeeinflußt von den wird uns wohl immer unbekannt bleiben. W ir besitzen mehrere
traditionellen Vorurteilen untersucht zu werden. Der große Kenner Angaben darüber, daß Diwäne von Dichtern kurz vor dem Auf­
dieses Gebietes, F a r m e r , hält es für selbstverständlich, daß Y O n u s treten des Islam und in den ersten Jahren danach von rä w s über­
a l - K ä t i b , der in der um aiyadischen Zeit lebte, Bücher über Sänge­ liefert wurden, obwohl sie schriftlich fixiert worden waren Sehr
rinnen und Melodien verfaßte und daß Fragm ente davon im K . al- wahrscheinlich überlieferten die sahäha auf dieselbe Weise die Briefe
Agäni erhalten sind, während man nach Blachere sogar bezweifeln des Propheten® oder die Befehle der Kalifen an ihre Statthalter^,
muß, daß die beiden Philologen, al-M ufaddal ad-Dabbi (st. 170/786) und man legte wohl schon damals W ert darauf, ein Heft einem be­
und Ibn al-A‘räbi (st. 231/844), Schriften verfaßt haben^. Selbst in rühmten sßAäif wie Ibn ‘Abbäs vorzulegen® oder das Heft eines
dem Buch von Brockelmann, das der Ausgangspunkt für das vo r­ sahäbi zu tradieren®. Neben dieser alten Gewohnheit der Araber
liegende Buch ist, machen sich die Einflüsse der einander wider­ haben historische Ereignisse, wie z. B. politische Streitigkeiten,
sprechenden Anschauungen bem erkbar. F a st alle seine Urteile über schon in der Frühzeit des Islam im geistigen Leben eine Einrich­
die ersten W erke der einzelnen Literaturgattungen müssen verbes­ tung m it dem Namen Isnäd bewirkt. Seine Entstehung setzt J. H o­
sert und der Anfang der schriftlichen L iteratur auf eine viel frühere r o v i t z ins letzte D rittel des ersten Jahrhunderts der Higra an’ . Man

Zeit zurückverlegt werden.


Die erwähnte merkwürdige Fehlkonzeption wurde vor allem von 1 ZD M G 10/1856/1.
einem Mißverständnis der eigenartigen Form der islamischen Ü ber­ 2 S. K a p ite l,,Poesie” im 2. Bd. des vorliegenden. Werkes.
lieferung bewirkt (s. K ap. „H a d it” ). 3 Z. B. überlieferte der sahäbi ‘Amr b. Hazm b. Zaid den Brief, in dem der
Prophet al-faräHd, az-zahät und ad-diyät erklärte, s. Isäba II, 1264.
Es ist eine allgemein bekannte Tatsache, daß uns die ältesten < Z. B. vom Kalifen ‘Umar an Abü Müsä al-As'ari über die Gebetsordnun­
gen, s. Ibn Sa‘d V^, 59.
1 E I, IV, 626. 5 S. z. B. Isäba II, 809, die Aussage von Maimün b. Mihrän über Ibn 'Ab-
2 Isl. Cult. 1/1927/535-559, 2/1928/22-50, 164-182, 495-526. bäs.
®Iniroduciion ä l’hisioire de l’orient musulman, Paris 1946, S. 31. ®Z. B. Ibn Sa‘d V-, 467 (die sahifa von Gäbir b. ‘Al.).
* S. seine Littirature 100, 116. ’ S. J. Horovitz, Alter und Ursprung des Isnad, Islam 8/43.
240 GESCHICHTSSCHREIBUNG I. EINFÜHRUNG 241

mußte für die Berichte, einerlei ob es sich um einen religiösen Text 742) sah sich gezwungen, diese A rt a n zu e rk e n n e n Im juristischen
handelte oder nicht, einen oder mehrere Zeugen nennen. Dies war Bereich h atte man im allgemeinen Bedenken bei einem auf diese
die ursprünghche Aufgabe des Isnäd. Im H aditkapitel wurde im Weise vorgebrachten Argum ent. Im Zusammenhang mit az-Zuhri
einzelnen ausgeführt und belegt, daß die Bücher über Traditions­ werden w ir die Gelegenheit wahrnehmen, ausführlich zu erörtern,
methodologie sowie Angaben und Anekdoten in erhaltenen Quellen daß Goldziher die Aussage von az-Zuhri „kunnä nakrahu kitäb
klar die Tatsache herausstellen, daß der Isnäd schon von Anfang al-Hlm hattä akrahanä '■alaihi hä^uWi l-umarffu fa-ra’ainä allä nam-
an schriftliche Texte bezeichnet. In den Methodologiebüchern der na'-ahü ahadan min al-muslimln" ^ falsch verstanden hat, als er mein­
H adit-Literatur wird das Problem im K apitel „tahammul al-Hlm" te, az-Zuhri h ätte es auf diese Weise den Umaiyadenherrschern er­
(Übertragung der Wissenschaft) behandelt. A cht Methoden der m öglicht, sich für ihre dynastischen Interessen theologische Hilfs­
Übertragung waren üblich, die von den Gelehrten je nach den ge­ m ittel zu verschaffen
gebenen Umständen angewendet wurden. Die historische Prüfung Anscheinend wies man erst im 2. Jahrhundert der Higra mit
ergibt, daß man im ersten Jahrhundert der H igra etwa die Hälfte einem besonderen Ausdruck im Isnäd auf diese Art der Überliefe­
dieser Möglichkeiten k an n te: Entweder hörte der Schüler den T ext rung hin. Man sagte „kataba ilaiya” oder „m in kitäb{ihi)” u. ä., wie
von seinem Lehrer = saiÄ oder der Schüler las ihn dem saiA allein es oft bei at-Tabari^ vorkomm t. W ährend Sprenger diesen Terminus
oder mit anderen Schülern oder Hörern zusammen vor. In der wei­ ungefähr richtig versteht®, wird er offenbar in späteren Studien
teren Tradierung oder bei der Übernahme in eigene W erke sagte über die islamische Überlieferung ganz anders interpretiert.
dann der Schüler im allgemeinen im ersteren F all ,,haddatanä, W enn man also die Materialien über die beiden ersten Jahrhun­
haddatani", im zweiten F all „ahharanä, ahharani” . Diese beiden derte in den erhaltenen Quellen m it Hilfe des Isnäds auswerten will,
Überlieferungsarten nannte man samä^ und qirä’a, die als Termini m uß man sich von den Ansichten, daß die Nachrichten zunächst 150
erst im 2. Jahrhundert der H igra auftreten. Eine weitere A rt der Jahre mündlich im Um lauf waren® oder daß die Isnäde erst am Ende
Überlieferung in jener Zeit war, die T exte, Hefte und Bücher zu des 2. Jahrhunderts der H igra oder sogar im 3. Jahrhundert von den
einem saih zu bringen, um in seinem Namen tradieren zu können, T r a d i t i o n a r i e r n für die Nachrichten e r fu n d e n und dann erst schrift­
ohne jedoch den Inhalt von ihm gehört oder ihm vorgelesen zu lich niedergelegt w urden’ , freimachen und die Werke als Kompila­
haben. Dies nannte man „kitäba” ■ , sie wurde im 2. Jahrhundert der tionen aus schriftlichen Quellen ansehen, die ihrerseits auf schrift­
Higra in verschiedene Arten wie „mukätaha", „w asiya", „munä- liche Quellen zurückgehen. Die Namen in den Isnäden geben ins­
wala” , „igäza” eingeteilt. Schon in der ersten Zeit war auch die gesam t oder zum großen Teil Autoren oder mehrere Überlieferer
Methode üblich, die später „wigäda" genannt wurde. Bücher und und den A u tor an. A u f jeden F all stehen wir bei jeder Nachricht
Teile daraus wurden ohne irgendein Überlieferungsrecht tradiert.
Im ersten Jahrhundert der H igra schien man sich über die Zu­ 1 S. Ibn Sa'd IP .j, 135.
2 Eb., 135: Abü Nu'aim, Hilya III, 363.
lässigkeit dieser A rt nicht einig gewesen zu sein. Dem berühmten
®S. Muh. Sind. II, 38.
täW-i Mugähid (st. 104/722) wurde vorgeworfen, das hadit-Hett des W ie es z. B. teilweise bei den Zitaten aus dem K . al-Fuiüh wa-r-ridda
sahähl Gäbir b. ‘Abdallah auf diese A rt benutzt zu h a b e n A u c h von Saif b. 'Um ar der Fall ist, die at-Tabarl von as-Sari, dem letzten Über­
lieferer, übernimmt.
manche Söhne von sahäha, die von ihren Vätern ererbte Bücher s Unabhängig von der Traditionsmethodologie äußerte er seine Vermu­
auf diese A rt tradierten, konnten dann sagen ,,wagadtu ß kitäb tun g über diesen Ausdruck im Zusammenhang mit at-Tabari folgender­
äbä^t oder abi” ^. Anscheinend waren sich die Gelehrten über die maßen; ,,Die auf diese Weise eingeleiteten Traditionen sind viel zu zahl­
reich, als daß wir glauben können, sie haben den Inhalt eines Briefes gebil­
Zulässigkeit der ,,kitäba” ebensowenig einig. Der täbiH Sa'id b. ö u -
det, wir müssen annehmen, er habe ein von der Hand des Sariy geschriebe­
bair (st. 95/714) verw arf sie als nicht statthaft®; az-Zuhri (st. 124/ nes Exem plar besessen und es als Brief betrachtet (s. Das Lehen und die
Lehre des Moh. III, Vorwort lo i), vgl. J. Wellhausen, Skizzen und Vorarbei­
1 ,,künü yarauna anna Mugähidan yuhadditu ^an sahifat öäbir", Ibn Sa'd ten, Berlin 1899, 5.
V=, 467. = S. z. B. Ibn Sa'd I “, 70, 331; Isäha II, 162. ®S. Blachere, Le Coran, Paris 1947, I, 2.
3 Ibn Sa'd VI^ 258. ^ S. L. Caetani, Annali dell' Islam I, 16.

16 Sezgin, Gesch. Ar. Sehr, I


242 GESCHICHTSSCHREIBUNG
I. EINFÜHRUNG 243
mindestens einer schriftlichen Quelle gegenüber. So sind z.B. nicht
alle Namen in folgendem Isnäd bei at-Tabari^ die Namen von Auto­ Falls es aus verschiedenen Gründen nicht möglich war, das Über­
ren: Haddaianä Ihn Humaid'^ qäla haddatanä Salama^ qäla hadda- lieferungsrecht eines bestimmten Buches zu erhalten, durfte man
tani M . b. Ishäq qäla haddatani az-Zuhri wa-Yazid b. Rümän ^an die Berichte natürlich nicht mit der Formel „akbaranä" oder
"■Urwa b. az-Zubair. D er mit diesem Isnäd von at-Tabari übernom­ ,,haddatanä” u. ä. übernehmen, sondern mußte sie mit „qäla",
mene T ext geht letztlich auf die M agäzi von ‘U r w a zurück. Den „dakara” , „wagadtu” , „huddittu” , ,,uf^biriu” u. ä. einleiten. Jedoch
T ext, der auch von al-W äqidi* und Ibn Hisäm® übernommen wird, weicht die Anwendung dieser Terminologie bei den einzelnen Auto­
entnahm at-Tabari den Magäzi von Ibn Ishäq. Die Namen zwischen ren voneinander ab. B ei solchen Zitaten drückte at-Tabari sich
folgendermaßen aus:
at-Tabari und Ibn Isfiäq geben die Überlieferer an, durch die at-
Tabari seinerseits das Überlieferungsrecht für das Buch von Ibn 1. ,,Hudditiu ‘an Hisäm b. M . 'an A b i M ihnaf qäla haddatani
as-Saqb b. Zuhair” {Ta'rih I, 1810).
Ishäq erhalten hatte. Durch eine Prüfung anderer Isnäde bei at-
Tabari kann man feststellen, daß Ibn Ishäq für diesen T ext die 2, „H u d d iü u '-an al-Wäqidi qäla sa’altu Ibn a. Sabra” (eb. 1812).
wagäzi-Bücher von Y a zid b. Rüm än und az-Zuhri benutzte, deren 3. „H uddittu '■an '■Ammär b. al-H. qäla haddatanä Ά Ι . b. a. öa'far
Quelle die Magäzi von ‘U rw a waren. Sofern die Isnäde uns zu '■an ahlh 'an a r-R a bi"' (eb. I, 315).
noch erhaltenen Quellen zurückführen, läßt sich diese Tatsache Im ersten Isnäd ist ein Buch von Hisäm b. M. al-Kalbi die Quelle,
praktisch beweisen. D ie U ntersuchung der Zitate aus dem hadii- die at-T abari benutzte, im zweiten sind es die Magäzi von al-Wä­
H eft eines iäbi^i in Büchern verschiedener Generationen bis zu den qidi, im dritten übernahm at-Tabari den Qur'änkommentar von
sog. kanonischen Sammlungen des 3. Jahrhunderts der Higra be­ ar-R abi‘ b. A nas al-Bakri (st. 139/756, s. Ibn 'E.&gas, Tahdib III,
238), eine der Quellen seines Tafsir.
stätigt uns diese Beobachtung, wie schon ausführlich dargelegt
wurde®. Auch die ältesten erhaltenen Our’änkommentare bieten al-Buhäri ließ bei Übernahmen ohne Überlieferungsrecht den
uns die Möglichkeit, diese Ansicht zu belegen. ganzen Isnäd weg und sagte z. B .; „Qäla Ibn 'Abbäs” , „qäla
'Ikrim a", „qäla Ibn Ishäq” .
U m Textabweichungen zwischen verschiedenen Quellen zu be­
rücksichtigen, übernahmen die meisten Autoren Nachrichten über N atürlich wird der Historiker, der die Beziehungen zwischen Is-
dasselbe Ereignis aus mehreren Quellen, so z. B. at-Tabari, während näden und Büchern einmal richtig erfaßt hat, unschätzbare Mög­
manche Autoren, so al-W äqidi, für eine Nachricht zwar auch meh­ lichkeiten für das Studium des Entwicklungsganges der verschie­
rere Quellen benutzten, aber am A nfang alle Isnäde zusammenfaß­ denen Literaturgattungen finden und sich bei den Büchern mit
ten m it der Bemerkung „dahala haditu ha'-dihim ß haditi ba^d’ ” ’ . Isnaden v ie l sicherer fühlen als bei denjenigen ohne Isnäde. Bei den
Falls sie die Nachricht unterbrachen, machten sie den Leser auf ersteren läß t sich beobachten, daß manche Isnäde eines Buches bis
die Fortsetzung der N achricht aus derselben Quelle mit Bem erkun­ in alle Einzelheiten übereinstimmen und daß sich andere nach einem
gen w ie „wa-qälü” ^ oder „qälü hi-l-isnäd al-auwaV'^ aufmerksam. bestimmten Namen verzweigen. Dies ermöglicht es dem Historiker,
Nam en von Tradenten von denen der Autoren, aus deren Büchern
übernommen wird, zu unterscheiden (s. K ap. „H ad it” ).
1 Ta'rih I, 1273-1276. . rr W enn schon in früher Zeit Materialien schriftlich überliefert
- M. b. Humaid b, IJaiyän ar-RäzI (st. 248/862), s. Ta'rih Bagdäd II, 259;
Ibn liagar, Tahdib I X , 12 7-13 1. wurden, bedeutet dies natürlich nicht, daß sie unbedingt der Wahr­
ä Salama b. al-Fa^l al-Ansäri (st. 191/806), s. Ibn IJagar, Tahmb I \ , 153- heit entsprechen müßten, aber die Erkenntnis, daß schriftlich über­
154. liefert wurde, beseitigt ein übertriebenes und wohl auch ungerecht­
■* Magäzi S. 7-9.
* 51 ^ 424- 425 . fertigtes Mißtrauen. Man muß gegenüber einer Angabe, die in
e S. o. S. 81-82. einer Quelle aus dem zweiten oder d r it te n Jahrhundert der Higra
7 S. 2. B. Ibn Sa'd Γ-, 214, 258, II, 5· ; durch Isnäde auf eine A utorität im ersten Jahrhundert der H i|ra
« S. z. B. Ibn Sa'd l-, 259-287.
3 Z. B. eb. 283. zurückgeht, so kritisch sein wie gegenüber einem Buch aus dem­
selben Jahrhundert. Bis jetzt aber trennt eine große K lu ft die
244 GESCHICHTSSCHREIBUNG I. EINFÜHRUNG 245

Urteile über den W ahrheitsgehalt dieser Mitteilungen^, die in der scheinlich schrieben die meisten berühmten Genealogen ansäb-
T at nichts anderes als Fragm ente von Büchern sind, von den man­ Bücher, wie man einer Aussage von al-öähiz entnehmen kann. Er
gelhaft fundierten Urteilen über deren Überlieferung. erwähnt 14 Verfasser von ««säi-Büchern, die zum größten Teil in
Wenn man sich durch die Vorstellung von der Mündlichkeit der der Zeit kurz vor und während des Aufkommens des Islam gelebt
Überlieferungen nicht beirren läßt, kom m t man zu einem klaren haben Der älteste, S a t i h ad-Di’bi (st. 52 v. d. H. — 572 n. Chr.)
Bild von den Anfängen der islamischen Geschichtsschreibung wie war Schiedsrichter und Wahrsager®. In jedem Fall führen manche
auch ihrer Entwicklung während der ersten 150 Jahre, die als eine anderen Gründe zu der Annahme, daß es damals awsäö-Bücher gab
ungeklärte Periode gelten Unsere Kenntnisse sind viel zu primi­ und es nicht nur dem Gedächtnis überlassen war, Kenntnisse auf­
tiv und die Materialien zu spärlich, als daß w ir von Schriften histo­ zubewahren, wie man gemeinhin annimmt
rischen Inhaltes aus einer früheren Periode als der des Aufkommens ‘A l. b. M. b. ‘Umära, ein Genealoge im 2. Jahrhundert der Higra,
des Islam sprechen könnten. Zw ar sind zwei W erke aus dem ersten sagte, er wisse nicht mehr, warum die Nachkommen der Mutter
Jahrhundert der H igra auf uns gekommen, welche sich m it der Ge­ Fartanä m it der Bezeichnung ,,Söhne der Fartanä” getadelt wür­
schichte der Himyariten befassen. Sie geben uns jedoch wegen ihres den; ihr Name sei aus dem K . an-Nasab entfernt worden®. al-Faraz-
Mangels an historischem Sinn und W eitblick nur einige Hinweise daq lobte® das genealogische H eft von Dagfal, der ein muhadram
für die Periode des Aufkommens des Islam. D as erste Buch, Ahbär war und dessen Stam m tafel al-Hamdäni im Ik lil zitiert’ . Übrigens
al-Yaman wa-as'-äruhä wa-ansähuhä von 'A b id b. Sariya al-öur- wissen wir ja, daß einer dieser Genealogen, ‘Abid b. Sariya, sogar
humi, einem der ältesten uns bekannten H istoriker (s. u., Abschnitt ein amtäl-'Buch verfaßte (s. u., Abschnitt ,,Arab. Altertum ” ). Der
„A ltertum ” ), ist vor allem ein Beispiel für die A rt der aiyäm al-'-amb, muhadram A b u l - G a l d ö ilän b. (a.) Farwa, an den sich ‘Al. b. ‘Abbäs
die in eine ziemlich frühe Zeit zurückgehen, für Erzählungen von bei philologischen Schwierigkeiten wandte®, bezeichnete man als
Fabeln der Vorzeit und für das frühe Interesse der Muslime an „sähibu kutubin” , „gammä'-atun U-ahbäri l-malahim” ^. Er sagte;
weltlicher Geschichte. Dieser Eindruck wird von dem zweiten „qaraHu f i l-hikma” (Ich habe in der Mkma gelesen) oder „qaraHu
Buch, dem K . al-Mulük von W ahb b. Munabbih bestätigt. Nach ß mas'alat Däwüd” ^'^. al-W alid b. Ziyäda al-öurhumi aus der
diesem soll schon der K alif ‘A li das Lernen der Geschichte der umaiyadischen Zeit war ein Kenner der Genealogie und Geschichten
H im yariten empfohlen haben Ferner sagt der Verfasser, daß er in der Araber und zeichnete sich dadurch aus, daß er die betreffenden
seinem Buch die W erke seiner Vorgänger zusam m engefaßt habe'*. Bücher der alten Araber gelesen hatte^^. Noch al-Mas‘üdi las ein
Neben diesen Vertretern der südarabischen Sage sind uns aus
dieser Zeit auch die Namen von Männern bekannt, die als Ge­ 1 K . al-Hayawän III, 209-210.
nealogen, Kenner der Poesie, der „ahbär” und Schlachtentage der “ Y a'qübi I, 206; Mas'üdi, Murüg III, 364; Ibn liazm , Gamhara 354.
alten Araber galten. Sie werden oft ^ulamä’ al-'-arab genannt®, al- 3 Über die Beziehungen zwischen Wahrsagerei und Genealogie, s. Gold­
ziher, Muh. Stud. I, 184-185.
Gähiz zitiert mehrere von ihnen im K . al-Bayän und K . al-Haya-
^ S. z. B. F. Rosenthal, History 19.
wän. E r würdigt besonders Mahrama b. N aufal, A bü ö a h m b. 5 S . - 4 ir. IV i, 45, 2372.
Hudaifa, Huwaitib b. ‘Abdal'uzzä und ‘A q il b. a. Tälib®. Sehr wahr- ®Naqä’id 189.
’ S. IklU I, 6; O. Löfgren, Dagfal und Di^bil als Gewährsmänner der süd­
arabischen Sage, Studie Or. in onore di G. L. della Vida II, 94.
1 S. z. B. Muh. Stud. II, 5, über die Meinungen von D ozy und Goldziher. ®S. at-Tabari, Tafsir I, 117, 118; ders. Ta‘rih I, 312; über Abu 1-Gald,
2 S. H. A. R. Gibb, E I, Ergänz. 250 a. s. Ibn Sa‘d V II,j, 161; Buhäri, Ta'rih I,,, 251; Ibn a. IJätim, öarh I,j, 547;
®S. K . at-Tiiän S. 82, ‘Al. b. 'Abbäs soll sich m it derselben Geschichte Ibn lia fa r, Lisän II, 144.
beschäftigt haben (s. Tigän S. 175; nach Ergänzungen von Ibn Hisäm zu ä Abü Ahmad al-‘Askari, M ä yaqa'u fih i i-tasMf, Kairo 1963. S. 409.
Wahb). Abü Nu'aim, liilya V I, 55, 56.
^ S. eb. 14. Ein Saih Wäqidls sagte: ,,al-Walid b . . . käna'äliman bi-ansäb al-'arab
5 S. z. B. Abü 'Ubaida, NaqüHd I, 141; Tabari I, 1118 ; Ag. XVI», 20; wa-ahhärihim wa-mulükihim wa-qad iäla'a f i kutubihim wa-nazara f l kuiub
Ibn Hisäm, Tt^än 212. Hüd wa-Sälih wa-Hanzala . . Wäqidi, Futüh as-Säm, Revankösk 1565,
®Bayän II, 323-324. lös'’.
246 GESCHICHTSSCHREIBUNG I. EINFÜHRUNG 24 7

sehr altes was«6-Buch^, das Barüh b. Näriyä, dem Geheimschreiber schenkte, welches sich unter den erbeuteten Waffen und Gewän­
des Propheten Jeremias, zugeschrieben wurde. Manche Genealogen dern des Königs befand, die man ‘Umar gebracht hatte. Die Nach­
benutzten oft noch im 3. oder 4. Jahrhundert der H igra alte genealo­ richt, die von N äfi‘, dem Sohn von Gubair, überUefert wird, zeigt
gische Schriften der Araber über die Him yariten, die gewöhnlich kritischen Sinn für Geschichte bei Gubair und seinem Sohn^.
hießen ^ U nter den ashäh zeichnete sich auch Abü Bakr durch seine ge­
Aus verschiedenen Angaben schließt man wohl nicht zu Unrecht, nealogischen Kenntnisse aus, von ihm soll Gubair b. Mut'im sogar
daß die ältesten uns bekannten Genealogen einen relativ entwickel­ gelernt haben^. Von der jüngeren Generation der asMö war ‘Al. b.
ten Sinn für Geschichte besaßen. D a g f a l z . B . ging über die natio­ ‘A bbäs als Genealoge bekannt®.
nale Genealogie hinaus und knüpfte an biblische Patriarchen an®. A u f dieser Grundlage war eine intensivere Beschäftigung mit der
Einm al erwiderte er dem Dichter Qudäma, der nach seinem Stam m ­ Genealogie und der alten Geschichte in der frühesten umaiyadischen
baum seinen Todestag Vorhersagen lassen wollte: „D ies ist nicht Zeit möglich^. Die Quellen zitieren mehrere Namen von Genealo­
mein F ach.” ^ Durch W ahb b. Munabbih erfahren wir, daß G u b a i r gen, die diesen Zweig der arabischen Literatur schon vor dem zwei­
B. M u t ' i m eine damals zirkulierende qasida aus historischen Grün­ ten Jahrhundert der H igra pflegten, als dann Historiker und Philo­
den für unecht hielt®. logen sich ebenfalls damit befaßten. Leider werden die Bücher
A m Anfang des Islam wußte auch der K alife ‘Um ar solche von nur gelegentlich erwähnt. Je mehr man sich mit der Biographie der
der früheren arabischen Gesellschaft anscheinend sehr geschätzte Araber beschäftigt, desto mehr bekommt man den Eindruck, daß
Kenntnisse zu würdigen. E r beauftragte drei quraisitische Genealo­ m it der Bezeichnung meistens die Autorschaft gemeint ist®.
gen, Gubair b. Mut'im, ‘Aqil b. a. Tälib und Mahrama b. N aufal m it Zu den u. g. (s. Abschnitt „A r. Altertum ” ) Gelehrten sollen hier
der Aufstellung eines genealogischen Registers®. Der zuletzt ge­ noch ‘Al. b. Ta'laba b. Su'air al-‘Udri (st. 83/702, n. a. 93 H.),
nannte gehörte auch der Kommission an, welche die Marksteine an
den Grenzen des heiligen Gebietes von Mekka setzte W ir werden
' S. at-Tabarl I, 2455, vgl. Gähiz, Bayern I, 303. Da wir diese Nachricht
später sehen, daß die Söhne, Schüler und Enkel dieser Genealogen in viel späteren Werken finden, kann man aus diesem Grund die Glaubwür­
auch wieder Genealogen und Historiker waren, die zu der kontinu­ digkeit in Frage stellen. Meines Erachtens jedoch bewahrt at-Tabarl hier
ierlichen Entwicklung der islamischen Historiographie beitrugen. mittelbar ein Fragment des Buches von Näfi' b. öubair über das Leben des
Propheten auf. '' ' '
Die biographischen Angaben und zahlreichen Hinweise in den Quel­ 2 Öähiz, Bayän I, 303; ders., Hayawän III, 210; Zamahsari, FäHq I, 608-
len zeigen uns, daß die drei Quraisiten nicht nur Kenner einfacher 609; Ibn Hagar, Isäba I, 461, II, 830; Goldziher, Muh. Stud. I, 180.
Stammbäume und Nomenklaturen, sondern auch Kenner der Poesie 3 S. Ibn Sa'd II=. 367.
Vgl. Goldziher, Muh. Stud. I, 186.
und ahbär der Araber waren. Hier genüge es, als Beispiel anzuführen, ®Sehr selten erwähnen die Biographen die Autorschaft der Gelehrten.
daß der K alife ‘Umar, der die H älfte seines Lebens in der G ähiliya Hingegen sagen sie oft „käna ^äliman” . Als bezeichnendes Beispiel haben wir
verbrachte, Gubair b. Mut'im nach der Geschichte des Königs an- eine interessante Anekdote, nach der schon in der umaiyadischen Zeit ein
Gelehrter zu sein oder ,,Wissen zu besitzen” bedeutete, die Gedanken schrift­
N u'm än b. al-Mundir fragte und ihm das Schwert des Königs lich niederlegen zu können. Als der Historiker as-Sa‘bi aus dem Gefängnis
von H a t§ ä | b. Yüs. zu dessen Vertreter Qutaiba b. Muslim nach Huräsän
J· Murüg IV, 118. Das genannte Buch benutzte auch der jüdische Konver­ floh, stellte er sich ihm mit den Worten; „Aiyuha l-amir Hndi Hlmun" vor.
tit Abü Y a'qüb at-Tadmuri sehr wahrscheinlich in der ersten Hälfte des Qutaiba fragte ihn, wer er sei, und ai-Sa‘bi entschuldigte sich, daß er es ihm
2. Jahrhunderts der Higra, s. Ibn Sa'd I-, 57; Tabari I. 1116; Yäqüt, Bul- nicht sagen dürfe. Da ließ Qutaiba ihm ein Heft geben, damit er seine
dän II, 862; Sprenger, Leben III, Vorwort 133; Goldziher, Muh. Stud. I, 1 78. Kenntnisse niederschreibe. as-.§a'bl antwortete, er zähle nicht zu denjenigen,
2 S. Hamdäni, Iklll I, 5, 51. die ihre Gedanken skizzieren müssen und schrieb vor Qutaiba das ganze
3 S. Ibn Faqih, Buldän 314; Goldziher, Muh. Stud. I, 182. K . al-Fath ohne Unterlagen . . . (Dahabl, Tadhira 86).
■* Maidäni II, 253. Von zahlreichen anderen Beispielen sei noch das folgende angeführt: az-
= S. T liä n 18. Zubair b. Bakkär sagt in der Biogra