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Reinhold Pertler | Spirituelle Reisen | Amperstr.

9 | 80638 München
Fon: 089-1595668 | Fax: 089-15981454 | www.spirituelle-reisen.de
e-mail: pertler@spirituelle-reisen.de
INTUITIVE ATEM-THERAPIE (REBIRTHING)
Dies ist ein 20-seitiger Auszug aus dem vollständigen Rebirthing-Handbuch mit 28 Seiten,
das Sie (ausgedruckt) erhalten, wenn Sie Power-Atem-CDs bestellen.

Anleitung zur CD: Rebirthing Power-Atmen (Doppel-CDs)


Die CD ist eigentlich nur für Personen gedacht, die bereits Erfahrung mit Rebirthing haben und
sich deshalb sicher fühlen. Wenn Sie trotzdem ohne Vorerfahrung diese Übung machen wollen,
lesen Sie vor Beginn am besten das ganze Skriptum durch. Beachten Sie die Hinweise ganz am
Schluss des Skriptums.
Ich freue mich, dass ich die neuen Rebirthing-CDs
fertig stellen konnte. Sie sind in Einzel- und
Gruppentherapie getestet und eine großartige
Erleichterung und Hilfe für alle, die zuhause ihre
Rebirthing-Erfahrung fortsetzen wollen. Rebirthing ist eine
der besten Methoden, die ganze Persönlichkeit körperlich
und seelisch zu reinigen und zu verwandeln. Die
perfekten CDs für Ihr Selbst-Rebirthing.
Die Atem-Musik der CDs ist mit Brainwave Rhythmen
unterlegt. Brainwave Musik ist pulsierend, vibrierend, harmonisierend, Bewusstsein
erweiternd, stressreduzierend, aufbauend, belebend und synchronisiert die beiden
Gehirnhälften…So wird das Atmen noch viel mehr zu einer inspirierenden,
transformierenden Erfahrung.
Dazu kommen kontinuierliche Atemgeräusche, die wie von selbst dazu motivieren, einfach
weiter und weiter zu atmen. Damit geschieht das Rebirthing quasi wie von selbst, was
besonders bei Selbst-Rebirthing wichtig ist. Viele Kursteilnehmer, die Rebirthing zuhause
probieren, berichten nämlich, dass der Prozess nicht intensiv genug ist, man müde wird,
einschläft oder die Motivation nachlässt. Mit diesen neuen CDs gehören abgebrochene
Sessions der Vergangenheit an! Mit ausführlichem, 28-seitigem Anleitungsheft.
Zu Beginn jeder Atem-CD gibt es eine Einstimmung "Atem ist Leben" mit verschiedenen
Atemformen, vom Atemzug des neugeborenen Babies bis zum letzten Atemzug auf dem
Sterbebett - und dann die vielen Atemzüge - auch in Ausnahmesituationen - dazwischen. Hier
kann man einfach nur zuhören, die Emotionen spüren oder auch schon mitatmen.
Dann beginnt der eigentliche Atemprozess, bei der Doppel-CD 1 mit BRAINWAVE-Musik,
bei der Doppel-CD 2 "CHAKRA" mit Chakra-Ambient-Musik.
Die begleitenden kontinuierlichen Atemgeräusche kommen einmal im schnellen und
"typischen" Rebirthing-Rhythmus, bei der zweiten Variante im etwas langsameren
Rhythmus des "Trance-Atmens", so wie es in etwa dem "Quantum Light Breathing"
Rhythmus entspricht.
So haben Sie genug Möglichkeiten, mit Leichtigkeit verschiedene Atemformen mit ihrer
verwandelnden Kraft zu erleben. Die CD wirkt auch dann, wenn Sie nur leicht mitatmen
oder nur zuhören, allerdings dann nicht so intensiv.

Die CDs sind ab sofort bestellbar!


CD-Beschreibungen

1) Power-Atem-Doppel-CD 1: mit BRAINWAVE-


Musik
(CD 1) Rebirthing-Poweratem-Brainwave (Atem-
Rhythmus: schnell)
Track 1 Atem ist Leben | Track 2 - 4 Atem-Session
(schnell) | Track 5 - Entspannung

(CD 2) Trance-Poweratem-Brainwave (Atem-Rhythmus: langsam).


Track 1 Atem ist Leben | Track 2 - 4 Atem-Session (Trance-Atem) | Track 5 Entspannung

Preis: 25 € (für 2 CDs)

2) Power-Atem-Doppel-CD 2: mit CHAKRA-Ambient-


Musik

(CD 1) Rebirthing-Poweratem-Chakras (Atem-


Rhythmus: schnell)
Track 1 - Atem ist Leben | Track 2 - Chakra 6 | Track 3
- Chakra 5 |
Track 4 - Chakra 4 | Track 5 - Es Vedrá Pyramiden-Energie |
6 OM shanti - Entspannung
(CD 2) Trance-Poweratem-Chakras (Atem-Rhythmus: langsam)
Track 1 - Atem ist Leben | Track 2 - Chakra 6 | Track 3 - Chakra 5 | Track 4 - Chakra 4 |
Track 5 - Es Vedrá Pyramiden-Energie | 6 OM shanti

Preis: 25 € (2 CDs)
Power-Atem-Kombipack mit allen 4 CDs zum Sonderpreis von 38,00 €, plus 4 € für
Porto und Versand, europäisches Ausland 6 €. Die CDs sind ab sofort bestellbar. Sie werden
geliefert mit einem ausführlichen Anleitungsheft (24 Seiten) zu Rebirthing. Ich empfehle
Ihnen den Doppelpack mit 4 CDs - so haben Sie mit wenig Aufpreis die doppelte Anzahl von
Atemmöglichkeiten.

Die Poweratem-CDs werden nur empfohlen für Personen, die in Rebirthing eingeführt
sind und sich sicher fühlen (Wer eine Einführung machen möchte, kann diese in Kursen oder
in Einzelsitzungen machen, siehe Website:

Bitte nachfolgend klicken für die Website-Infos:


Atemtherapie-Kurse "Befreites Leben" im Domicilium bei München
Einzelsitzungen mit Atem-Therapie
Website-Info Rebirthing-Poweratem (mit Musikbeispielen)
Bestellformular auf der Website
Download Sonderinfo Poweratem-CDs mit Bestellschein (pdf)
Anleitung zu den Rebirthing-Poweratem-CDs

Die CD ist bewusst von gesprochenem Anleitungstext frei gehalten, weil dieser bei wiederholter
Anwendung stören könnte. Machen Sie sich deshalb die Einstellung zum Atmen bewusst, indem
Sie folgenden Text vor Beginn lesen und verinnerlichen.

"Ich liege bequem und entspannt auf dem Rücken.


Ich atme natürlich, so, wie es mir jetzt angenehm ist, wie der Atem im Moment von selber
gehen will.
Ich schaue nach innen und spüre in mein Herz, in die Mitte meines Lebens, in die Quelle meines
Atmens.
Ich spüre den Ursprung meines Atems immer intensiver:
Und so frage ich mich: Was ist meine tiefste Sehnsucht, wo möchte ich denn wirklich hin? Und
was ist (vielleicht) mein nächster Schritt dazu.
Mit diesem Fragegefühl im Herzen beginne ich meine Atemreise, ein und aus atmend, Ein und
Aus, Ein und Aus, ohne Pause und ohne aufzuhören. Ich atme im Bewusstsein:
Was immer ich jetzt auf dieser, meiner Atemreise spüre und erlebe, ist wichtig und richtig für
mich, egal, ob es angenehm oder unangenehm ist. Und was immer das ist: Ich atme weiter, ich
atme mich durch, ich atme mich frei….
Alle Symptome kommen nicht vom Atmen, sondern aus den unbewussten Schichten meines
Wesens. Sie wollen ans Licht, um aufgelöst zu werden und mir neue Einsichten zu bringen.
So atme ich weiter, immer weiter…………."

Entspannen Sie sich, so gut es geht, erst körperlich, dann hören sie den ersten Teil: Atem ist
Leben. - Wenn Sie in Emotionen hineinkommen wollen, könne Sie auch bei den
Atemgeräuschen mitmachen.

Wenn die Atemmusik des zweiten Tracks beginnt, beginnen auch Sie mit dem Rebirthing-
Atem. - Dabei bestimmen Sie selbst die Intensität: Sie können normal atmen oder etwas
intensiver als normal oder auch in die richtige Rebirthing-Intensität gehen. Selbst wenn Sie nur
zuhören, hat der über das Ohr aufgenommene Atem-Rhythmus eine reinigende, anregende und
heilende Wirkung. Wenn das Atmen Sie also anstrengt oder Sie sich blockiert fühlen, macht das
nichts: Sie atmen dann halt nicht, sondern Sie "lassen atmen".
Diese Atem-Sitzung wirkt wie eine Sauerstofftherapie ohne Gerät. Auch wenn man nur ganz
leicht mit atmet, fühlt man sich nach der Sitzung erfrischt, belebt und mit neuer Energie
aufgeladen!

Nach dem Ende ruhen Sie solange wie es für Sie angenehm ist.

Wenn der Atemprozess länger als eine Stunde dauern will, können Sie natürlich über die CD-
Länge hinausatmen und den Entspannungsteil ignorieren. Der autonome Atemprozess hat
Vorrang!
WAS IST REBIRTHING?
REBIRTHING ist eine von LEONARD ORR 1967 entdeckte neue Form der ATEM-THERAPIE, die
von ihm ab 1974 und später auch von anderen Therapeuten weiterentwickelt und zum Teil anders
benannt wurde (etwa INTUITIVES ATMEN nach KARL SCHERER, HOLONOME INTEGRATION nach
STANISLAV GROF, VIVATION nach LEONARD & LAUT). Ich selbst bevorzuge den Ausdruck
INTUITIVE ATEM-THERAPIE, werde aber in dieser Darstellung auch sehr häufig den ursprünglichen
Namen "REBIRTHING" verwenden. Diese neuen Formen der ATEM-THERAPIE haben bei aller
Verschiedenheit des theoretischen Hintergrundes eines gemeinsam: Man atmet in einer
bestimmten Weise stärker, tiefer, verbundener als sonst im Alltag, so daß schon nach kurzer Zeit
intensive befreiende und heilende Wirkungen im ganzen Wesen des Menschen ausgelöst werden.

Es handelt sich also um eine besondere Atemweise, bei der sich der "äußere", auch willentlich
lenkbare Atem mit dem "inneren", autonomen Atem unseres tiefsten Wesens verbindet, so daß
Bewußtes und Unbewußtes, Außenwelt und Innenwelt in Einklang kommen. Streß und
Spannungen können solcherart "weggeatmet" werden, man gleitet schließlich in eine tiefe
Entspannung und fühlt sich mit neuer Energie aufgeladen.

Diese Selbsterfahrung über den Atem ist eine umfassende Methode zur physischen und
psychischen Reinigung und einer der einfachsten Wege zur Befreiung von körperlichen und
seelischen Blockaden, die bei den meisten Menschen den Zugang zu tieferen Schichten des
Bewußtseins verschließen.

INTUITIVE ATEM-THERAPIE kann tiefgreifende Wandlungen der Persönlichkeit bewirken, steht


aber nicht in Konkurrenz zu anderen, sogenannten "übenden Verfahren" wie YOGA,
MEDITATION, AUTOGENES TRAINING, anderen ENTSPANNUNGSMETHODEN oder der
traditionellen ATEMTHERAPIE.

Das ZIEL von REBIRTHING ist vielmehr REINIGEN, HEILEN, BEFREIEN, damit man sich dann
tiefer und freier auch auf andere, subtilere WEGE DER SELBSTWERDUNG UND
SELBSTENTFALTUNG begeben kann.

DIE WIRKUNGEN DER INTUITIVEN ATEM-THERAPIE


Der Atem wird BEFREIT, er wird voller, gelöster, rhythmischer.

Man übt das LOSLASSEN ein, lernt, dem ATEM, und damit DEM LEBEN SELBST, zu vertrauen.
Man erfährt: Wenn ich mich selbst - über den Atem - loslassen kann, dann geschieht
VERÄNDERUNG und HEILUNG.

Man wird sensibler für die ENERGIEN DES EIGENEN KÖRPERS, lernt sie zu steuern und so
psychosomatischen Symptomen vorzubeugen.

Man entwickelt eine NEUE, INTUITIVE SICHTWEISE: Beziehungen, Konflikte, Ereignisse, die
Wurzeln eigenen und fremden Verhaltens werden KLAR und DURCHSICHTIG. Das gibt auch
ANSATZPUNKTE zur VERÄNDERUNG da, wo es notwendig und sinnvoll ist.

Man lernt, GEFÜHLE bei sich und den Mitmenschen tiefer zu erfahren und zu begreifen.
Alte negative Denkmuster werden durch den vertieften Atemprozeß automatisch bewußt
gemacht und durch das Atmen aufgelöst so daß der Weg frei wird für das EINÜBEN POSITIVEN
DENKENS UND HANDELNS.

Man gewinnt ein neues Verständnis der Zusammenhänge von SEXUALITÄT ZEUGUNG,
GEBURT und TOD, spürt das tiefe VERBUNDENSEIN ALLEN LEBENS und begreift auch das
KOSTBARE UND EINMALIGE an Lebensvorgängen und Beziehungen stärker.

Man erfährt im Erlebnis, von innen her, daß SCHICKSAL DIE SPIEGELUNG DES EIGENEN
TIEFEREN WESENS IST und als einziges ZIEL die SELBSTWERDUNG UND SELBSTENTFALTUNG,
schließlich die VERTIEFUNG DER GOTTES-BEZIEHUNG hat.

All diese Wirkungen sind natürlich nicht "machbar", man kann sie nur als GESCHENK
erfahren, wenn man sich ganz und vorurteilsfrei auf diese Art zu atmen einläßt, so daß der ATEM,
also DAS LEBEN SELBST, in uns die FÜHRUNG übernehmen kann.

Dann werden in uns genau die Wirkungen ausgelöst, die wir für den nächsten Schritt in
unserer Entwicklung brauchen.

DAS PRINZIP DER INTUITIVEN ATEM-THERAPIE


Der ATEM ist das LEBEN in uns, das erhellt schon aus der oft zitierten Tatsache, daß wir ohne
Nahrung und ohne Wasser wesentlich länger am Leben bleiben können als ohne Atemluft. Aus
dem gleichen Grund ist im YOGA das PRANAYAMA so überaus wichtig, die STEUERUNG DER
LEBENSENERGIE (PRANA) über die Atemführung.

Intensivieren wir nun den ATEM, so steigert sich auch die LEBENSENERGIE, strömt intensiver
und lebendiger in uns als sonst. Dabei entsteht ein ENERGIE-KREISLAUF, den viele während einer
Atemsitzung auch deutlich spüren. Dieser Energiefluß hat die besondere Eigenschaft, heilend,
normalisierend und ausgleichend auf die seelischen und körperlichen ENERGIEZENTREN DES
MENSCHEN, die sogenannten CHAKRAS zu wirken. Die Art und Weise, wie diese Energiezentren
in uns zusammenspielen, ist verantwortlich für die Vielfalt unseres körperlichen, psychischen und
geistigen Erlebens. Genaueres dazu im späteren Kapitel über die CHAKRAS.

Die Erfahrung hat gezeigt, daß der durch TIEFENATMUNG intensivierte Lebensstrom autonom,
gelenkt von der inneren Weisheit, Ordnung in unserem Energiekörper schafft und - nach
genügender Reinigung der "inneren Welt" - auch Zugang zu neuen Erfahrungsbereichen und
Lebensmöglichkeiten eröffnet.

Das LEBEN in uns will keine Störungen. Intensivieren wir also das LEBEN durch das gesteigerte
Atmen, so hilft uns das tiefere ICH in jeder Weise, bisher unerledigte Konflikte, Spannungen und
Probleme aufzulösen und abzuschließen.

DIE KÖRPERLICHE UND SEELISCHE VORBEREITUNG


Sowohl bei Einzelsitzungen als auch bei Gruppen-Therapie empfiehlt es sich, mit einigen
Vorübungen Körper und Psyche für einen tieferen und freieren Atem zu öffnen.

Man atmet gewöhnlich auf dem Rücken liegend, legt sich dazu auf eine Matte oder Decke,
deckt sich mit einer zweiten Decke zu. Warme Socken sind empfehlenswert. Wer daran gewöhnt
ist, sollte evtl. ein kleines Kopfkissen benutzen.
Sehr wichtig ist, vor Beginn zur Toilette zu gehen, weil die physiologischen Veränderungen
während des Atmens oft einen gesteigerten Harndrang bewirken.

Die Arme liegen locker neben dem Körper, die Handflächen sind nach oben gedreht, man
"öffnet sich" auf diese Weise schon körperlich. Treten während der Sitzung Impulse zur
Veränderung der Körperhaltung auf (etwa die Beine übereinanderzuschlagen), so sollte man nicht
gleich nachgeben, sondern versuchen "durchzuatmen".

Für die VORÜBUNGEN gibt es keine feste Regel. Man kann in Ruhe beginnen, in tiefer innerer
Sammlung, ohne dabei gleichzeitig auf ein bestimmtes Thema fixiert zu sein. Dazu kann auch
eine gelenkte Entspannungsübung hilfreich sein.

Gelegentlich bringt es aber auch Erfolg wenn man körperliche Vorübungen macht. So kann
man z.B. eine Streßposition (BIOENERGETIC) einnehmen, die ein verstärktes Atmen auslöst, sich
danach hinlegen und den gewonnenen Schwung für einen intensiveren Atemeinstieg ausnutzen.
Auch Massage, Dehnübungen, Schütteln und Tanzen können als Einleitung hilfreich sein. Das
hängt sehr oft vom Einzelfall und der therapeutischen Situation ab.

Wichtig ist nur, sich nicht ein bestimmtes Thema vorzugeben, das man mit dem ATEM
angehen will, erfahrungsgemäß wird das eher zum Hindernis. Der ATEM, also das LEBEN in uns,
weiß sehr genau, was als nächstes für uns wichtig ist.

DIE ATEM-ÜBUNG
Die besondere Art des Atems beim REBIRTHING wird als VERBUNDENES ATMEN BEZEICHNET:
Man macht keine Atempausen, der Atem geht also möglichst geschlossen immer weiter und
weiter.

Eben durch dieses pausenlose Atmen verbindet sich der äußere, willentlich lenkbare Atem mit
dem "inneren", von tieferen Bewußtseinsschichten gesteuerten Atem, so daß allmählich
körperliche und seelische Symptome aufsteigen können.

Dabei ist es wichtig, immer mit geschlossenen Augen zu atmen, damit möglichst viel Energie
innerhalb des Körpers bleibt und dort "kreisen" kann.

Das EINATMEN erhält das Übergewicht, man atmet also, anders als bei der Tiefenatmung im
YOGA, etwa 2/3 der Zeit eines Atemzuges EIN und etwa 1/3 dieser Zeit AUS, ohne eine
Atempause zu machen.

Man wird dabei ein Gefühl bekommen, als ob der Atem sich zu einem Rad formen würde, das
weiter und weiter läuft:

ALSO: TIEF UND SCHNELL EINATMEN - KURZ UND LEICHT AUSATMEN!

Das Bewußtsein bleibt dabei primär auf das EINATMEN gerichtet.

Am besten ist, NUR DURCH DIE NASE zu atmen, weil diese Atemart mehr Energie liefert und
auch die intuitiven Fähigkeiten schneller entwickelt.

Freilich gilt diese Regel nicht absolut. In Sonderfällen kann auch durch den Mund geatmet
werden, sofern der Atem dabei tief hinten in der Kehle eingezogen wird. Man sollte dabei das
Gefühl haben, als würde man durch ein weit offenes Rohr atmen. Falsch ist, den Atem mit
geschürzten Lippen einzuziehen oder "auszublasen". Das zeigt, daß der Brustkorb nicht in der
richtigen Weise beim Atem mitkommt, man versperrt sich so den Zugang zu den Gefühlen und
Körperempfindungen. Das "blasende Atmen" ist also ein Abwehrmechanismus.

Sowohl bei der Nasenatmung als auch bei der Mundatmung atmet man - soweit es geht - nur
mit der Brust, auch soll die Atemführung primär vom HERZ-ZENTRUM aus geschehen, mit der
inneren Einstellung: Ich öffne mich, ich lasse geschehen, ich atme meinen Brustraum weit.

In dieser Weise atmet man etwa eine Stunde oder auch länger, bis ein Atemzyklus ab-
geschlossen ist.

Im Rahmen einer Therapie wird der Atemprozeß meist mit speziell ausgewählter MUSIK
unterstützt, die sehr oft zusätzlich intensive GEFÜHLE auslösen und ERINNERUNGEN wecken
kann, auch solche traumatischer Art.

Die Reaktion auf MUSIK kann verschieden sein. Manche hören sie überhaupt nicht, so tief sind
sie versunken, andere empfinden sie als störend. Hier gilt, so weit wie möglich unabhängig von
der individuellen Reaktion auf die Musik unaufhörlich weiterzuatmen ohne sich gegen spezielle
Musikstücke aktiv zu "wehren". Gerade in Musikstücken, die unangenehme Empfindungen
wecken, können Hinweise auf ungelöste Probleme verborgen sein, die ans Licht kommen wollen.

Zu Beginn des Atemprozesses helfen oft positive Leitsätze wie:

"Ich bin wie ein Fluß, das Atmen ist mein Fließen, und so wie sich ein Fluß nicht um
das kümmert, was am Ufer geschieht und alle Hindernisse im Flußbett umfließt, so
atme ich jetzt einfach immer weiter und weiter, ganz egal, was geschieht."

"Was auch immer geschieht, ich atme mich durch, ich atme mich frei."

"Jetzt kann ich endlich loslassen. Von mir wird nichts verlangt, kein Denken, kein
Problemlösen. Ich brauche nur atmen, atmen, atmen."

Der Atem-Prozeß hat, in Anlehnung an LEONARD & LAUT, folgende fünf Elemente:

KREISFÖRMIGES ATMEN, verbunden, ohne Pause


VOLLKOMMENE ENTSPANNUNG, möglichst schon bei Beginn des Atmens
BEWUSSTHEIT (auch für Einzelheiten der Empfindung, ein offener INNERER
BLICK)
INTEGRATION AUS DEM NULLPUNKT HERAUS (versuchen, unpersönlich,
neutral, im besten Sinne objektiv zu sehen: ALLES ist sinnvoll, wichtig, richtig,
aber nicht unbedingt gut oder angenehm. Das heißt also: Beim Atmen keine
Erfahrungen, Empfindungen abwerten, vorschnell beurteilen
NICHTS ERWARTEN, BEREITSCHAFT IST ALLES (auch EINFACH-DALIEGEN-UND-
NACH-INNEN-SCHAUEN-UND-SPÜREN ist schon intuitive ATEMTHERAPIE).

In diesen Punkten verbirgt sich die WICHTIGE REGEL: Nichts "machen", um die Symptome
wegzukriegen, alles dem ATEM, dem LEBEN überlassen. Immer wieder in die totale Entspannung
gehen, sich "hineinentspannen" in alle Symptome, die sich zeigen.

REBIRTHING wird heute schon sehr häufig sanft-meditativ gemacht und angeleitet. Man sich
wegentwickelt vom gezielten, forcierten Hyperventilieren, die Tendenz geht eher zum feinen,
subtilen Erforschen des Atems und seiner Muster, wobei sich intensive Zwischenphasen von selbst
ergeben. Man hat sich also wegbewegt vom schnellen, gezielten "Rundum-Atmen", vom eher
verkrampften "Luft-Pumpen", bei dem man auch über das tiefere eigene Spüren, die Intuition
hinwegatmen kann, wie ich das besonders bei Männern oder Sportlern immer wieder beobachtet
habe.

Es geht also beim Atmen zunächst einmal um die Entspannung, das Sich-lassen, das Gelassen-
sein, das Sich-spüren, den ruhigen inneren Blick auf den Körper mit seinen Energiemustern.
Allmählich wird man dann die inneren Widerstände spüren und sich dort hineinentspannen. Also
nichts wollen, nur OFFENSEIN, solange, bis sich schließlich von selbst das autonome Atmen
entwickelt. Man kann also mit freiem, natürlichem Atmen anfangen, dann durch den Körper
spüren, ein paar mal den "Seufzer-Atem" machen, wenn man auf Spannungen stößt, dann
wieder loslassen, spüren, die Aufmerksamkeit einfach auf das Innere lenken. Diese wache
Zentriertheit im Inneren über eine gewisse Zeit hin sammelt PRANA (Lebensenergie), und dieser
gesammelte Prana spürt dann plötzlich ein verborgenes Thema, ein Energiemuster auf, das auf
Lösung wartet. Dieses Berühren der tief verborgenen energetischen Ladung "zündet" dann das
Atmen an.

Dieser feine Atem-Prozeß des Neuen Rebirthing wird sich aber bei den meisten erst nach eine
Reihe von Atemsitzungen einstellen, in denen man noch mehr mit Willensanstrengung arbeiten
muß, einfach weil der in Meditation und Selbsterfahrung Ungeübte meist noch nicht zu diesem
feinen Spüren fähig ist.

Manchem wird nun nach dieser Beschreibung das Rebirthing-Atmen ziemlich unnatürlich vor-
kommen. Das ist es aber nur für unser Alltagsverhalten und -denken. Wer diese Atemart auch nur
einmal geübt hat, wird erfahren daß verstärktes Atmen für das tiefere ICH in uns sinnvoll und
natürlich ist. Viele bekommen dabei das Gefühl, als hätten sie schon lange darauf gewartet,
endlich in dieser Weise atmen zu dürfen, um sich von angestauten Spannungen befreien zu
können. Man kann außerdem auch Babies und Kleinkinder in Entspannung mit einer ähnlichen
Atemweise beobachten, ein weiterer Hinweis darauf, daß diese Atmung in einem tieferen Sinn
"natürlich" ist.

SYMPTOME, DIE DURCH DIE TIEFENATMUNG AUSGELÖST WERDEN


Die Wirkung verstärkten Atmens besteht zu Beginn darin, daß sie Verkrampfungen und
Spannungen im Körper, die bereits chronisch sind und an die man sich schon "gewöhnt" hat,
bewußt macht, so daß eine Vielzahl von Symptomen auftreten kann. Das ist kein Grund zur
Beunruhigung, sondern ein erstes Anzeichen für einen HEILUNGS- UND
SELBSTREINIGUNGSPROZESS

ALLE AUFTRETENDEN SYMPTOME SIND UNGEFÄHRLICH, auch wenn man sie subjektiv als
bedrohlich empfindet, weil manche dieser Empfindungen ungewohnt und fremd sind.

ALLE SYMPTOME VERSCHWINDEN VON SELBST WIEDER, WENN MAN


KONSEQUENT WEITERATMET UND NUR AUF DAS ATMEN KONZENTRIERT BLEIBT.

Gut ist es, sich schon vor Beginn klar zu machen, daß alle auftretenden Symptome sinnvoll
sind. Sie werden nämlich nicht grundlos "durch das Atmen erzeugt", sondern sind schon latent in
Körper und Psyche vorhanden. Man kann also nur etwas "hochatmen", wovon sich unser tieferes
ICH ohnehin befreien möchte.

Diese erste Wirkung des Atems setzt primär an den Körperstellen ein, an denen Kontakt mit
der Außenwelt erfolgt, und zwar an den Augen, am Mund, an Händen und Füßen sowie an den
Gelenken, den Schaltstellen für den Energiefluß.
Uraltes Wissen, aber auch die Erfahrungen moderner Körpertherapien belegen, daß
Spannungen und Verkrampfungen an solchen Körperstellen immer auch eine seelische
Entsprechung haben, daß dort auch Erinnerungen an vergangene Erlebnisse gespeichert sind. Es
ist nämlich nicht so, daß sich nur unser Gehirn an Vergangenes erinnert. Wir tragen vielmehr
unsere Lebensgeschichte gewissermaßen "eingefroren" in unserem ganzen leibseelischen Wesen
mit uns.

Wurde nun früher im Laufe unserer Entwicklung der Energiefluß an diesen "Kontakt-Stellen"
gehemmt und blockiert (aus innerem oder äußerem Anlaß), so haben sich chronische
Muskelverspannungen in diesen Körperteilen aufgebaut, die sich im normalen Alltagsleben als
Schmerzen bemerkbar machen können, aber nicht müssen. Vielfach ist von diesen
aufgespeicherten Konflikten nichts zu spüren, sie werden erst durch die Tiefenatmung aus der
Latenz geholt. Dabei taucht dann nicht selten der störende Gedanke auf: "Nun tue ich mir selbst
mit dem Atmen etwas an". Das ist aber nicht der Fall.

Der beste Beweis dafür liegt darin, daß man nach einer Reihe von Sitzungen, wenn die
gröbsten inneren Konflikte bereinigt worden sind, durchaus zwei oder drei Stunden in dieser
Weise atmen kann, ohne daß in irgendeiner Weise unangenehme Symptome auftreten.

Diese Tatsache spricht eindeutig für die psychologische Erklärung des Prozesses, wonach der
Atem lediglich schon vorhandene psychische und körperliche Symptome produziert. Dies
entkräftet auch die Einwände von medizinischer Seite, in denen immer wieder theoretisch - ohne
konkrete eigene Erfahrung(!) - behauptet wird, diese Art der Hyperventilation würde aus
physiologischen Gründen zwangsläufig Krampfsymptome hervorrufen. Solche Behauptungen
beweisen nur, wie weit das gängige medizinische Denken von einem wirklichen Verständnis
psychosomatischer Zusammenhänge entfernt ist.

DIE AM HÄUFIGSTEN AUFTRETENDEN ERSCHEINUNGEN:


Der Körper wird sehr heiß oder sehr kalt (Schwitzen/Frösteln)

Schwindelgefühle, besonders zu Beginn (verschwinden sehr rasch)

Kribbeln, Strömen, Vibrieren am ganzen Körper, in der Mundpartie, um die Augen


herum, an Armen und Beinen.

Gerüche (Atem, Hautausdünstung), besonders von Narkosemitteln und eingenom-


menen chemischen Substanzen, auch wenn das schon Jahre (!) zurückliegt. Darüber-
hinaus können sich auch seelische Konflikte, traumatische Erlebnisse, chronifizierte
psychische Einstellungen in entsprechende Gerüche umsetzen und auf diese Weise
weggeatmet werden.

Ein Beispiel: In einer Gruppensitzung fällt einer Frau während des Atmens plötzlich
auf, daß ihr Atem "irgendwie nach verbranntem Horn" riecht. Ich gebe die
Anweisung, einfach weiterzuatmen. Plötzlich fängt die Klientin furchtbar zu weinen
und zu schluchzen an: Ihr wird bewußt, daß sie schon als ganz kleines Kind immer
wieder den Satz gehört hat "Sie ist der Teufel, sie ist der Teufel!". Es braucht dann
noch etwa eine halbe Stunde Atmen, bis diese Erfahrung ganz durchgearbeitet und
das Gefühl der Lösung da ist. Nun wird auch der Atemgeruch klar.
Krämpfe (Tetanie), besonders in den Handgelenken, aber auch um den Mund herum.
Es können sich auch andere Körperteile verkrampfen, in denen akute oder chronische
Spannungen festsitzen. Bevor man sich von diesen tiefliegenden Spannungen befreien
kann, müssen sie erst einmal in Form von Verkrampfungen an die Oberfläche
kommen.

Alte Krankheits-Symptome (z.B. Hautausschläge, Narbenschmerzen) können während


der Sitzung kurzfristig auftauchen, um danach wieder zu verschwinden; auf diese
Weise werden Rest-Symptome aufgelöst.

In einer Atem-Sitzung können alle diese Symptome auftreten oder auch nur einige oder
überhaupt keine störenden Empfindungen.

In der Regel ist es allerdings so, daß der Prozeß von "außen nach innen" arbeitet. Intensive
Körpersymptome zeigen sich deshalb meist nur in den ersten Sitzungen, danach schwächen sich
die Körpersymptome mehr und mehr ab, und es tauchen vermehrt Gefühle, innere Bilder,
Erinnerungen, Einsichten und Erkenntnisse auf.

Alle Symptome können sehr intensiv sein, der Arbeitseinsatz und die Risikobereitschaft lohnen
sich aber immer, denn die Erfahrung hat gezeigt, daß der Atem im Regelfall nur soviel hochbringt
als man auch verarbeiten kann.

Natürlich müssen vor Anwendung der Methode einige Voraussetzungen erfüllt sein: Für den,
der übergroße Angst hat, ist diese Form der Atem-Therapie nicht oder nur nach entsprechender
Vorarbeit geeignet. Daneben gibt es noch eine kleine Anzahl weiterer Kontraindikationen:

So ist REBIRTHING nicht angezeigt für Personen, die psychotische Prozesse durchgemacht
haben (und evtl. deshalb auch schon in stationärer Behandlung waren), für Klienten mit schweren
Herz-Kreislauf-Störungen (fortgeschrittene Verkalkung, Herzoperation, Schrittmacher), für Frauen
in der Schwangerschaft, besonders im fortgeschrittenen Stadium, sowie bei Epileptikern. Bei
Epileptikern ist die Kontraindikation allerdings relativ zu sehen. GROF beschreibt gute
Atemerfahrungen auch bei Epileptikern, die berichten, nach mehreren Atem-Sitzungen besser mit
den Anfällen fertigzuwerden.
Für alle anderen Personen, die normale Ich-Stärke besitzen, ist REBIRTHING aber un-
eingeschränkt zu empfehlen, zumal diese Methode schneller und intensiver wirkt als die
traditionellen Therapieverfahren.

DER PROZESS - VERLAUF


Am Anfang hat man meist einen Widerstand gegen diese Art des Atmens zu überwinden, der
aber in der Regel nach einigen Minuten verschwindet. Das Atmen wird dann automatisch und
vertieft sich immer mehr, wodurch die oben erwähnten Symptome auftreten.

Diese Symptome werden zunächst durch das Weiteratmen verstärkt, so daß man in
Versuchung gerät, mit dem Atmen einfach aufzuhören oder die Symptome durch körperliche
Aktionen (z.B. Schütteln der Hände) loszuwerden.

An diesem Punkt wird dann die Hilfe des Therapeuten entscheidend wichtig, der den Klienten
durch diese kritische Phase hindurchbringt, bis es zu einem DURCHBRUCH, einem plötzlichen
Abklingen der Symptome kommt, was nicht selten auch von einer tiefen Einsicht in die
bestimmte, dazugehörende Problematik begleitet ist.
DER ATEM WIRD IN DIESEM AUGENBLICK BEFREIT, ganz von selbst schwingt der Atem leicht
und doch tief und rhythmisch weiter. Viele erfahren jetzt zum ersten Mal, was es heißt, leicht und
gelöst zu atmen. Man kann dann auch unmittelbar begreifen, daß sich ungelöste Probleme in
einem gestörten Atem ausdrücken und daß umgekehrt ein befreiter Atem auch ein freieres Leben
anzeigt.

Dieser Prozeß läuft nach dem Prinzip der "paradoxen Veränderung" ab: Man erfährt
unmittelbar, daß sich Veränderung und Heilung nur dann einstellen, wenn ich (über das Atmen) in
Kontakt mit meiner verdrängten Problematik komme, nicht dadurch, daß ich vor ihr fliehe (was ja
real gar nicht möglich ist, nur "im Kopf").

Das besonders Wertvolle an der INTUITIVEN ATEM-THERAPIE ist, daß sich das so eingeübte
Problemlöse-Verhalten auf den Alltag überträgt. Man kann dann auch in einer Lebenskrise
angemessener reagieren und läuft nicht gleich davon.

Normalerweise dauert solch ein Atem-Zyklus eine Stunde und länger, wobei große individuelle
Schwankungen auftreten können.

Wenn alle Symptome verschwunden sind und sich der BEFREITE ATEM (breath release)
einstellt, kann man den Prozeß ausklingen lassen. Man bleibt dazu auf dem Rücken liegen oder
man dreht sich zusammengerollt auf die Seite. Viele schlafen dabei für kurze Zeit ein, was der
Integration der durchlebten Erfahrungen dienlich ist.

Danach schließt sich gelegentlich spontan ein zweiter, meist kürzerer Zyklus an.

Der Atemprozeß läuft natürlich nicht immer so ideal und geradlinig ab, wie hier beschrieben.
Manche haben schon am Anfang Schwierigkeiten, in diese Art des Atmens hineinzukommen, bei
anderen sind während der Sitzung spezielle Hilfen notwendig, damit der Prozeß gut
abgeschlossen werden kann.

DIE UNTERSTÜTZUNG DURCH DEN THERAPEUTEN


Die Begleitung durch einen qualifizierten und erfahrenen Therapeuten ist ein wichtiger Faktor
bei der INTUITIVEN ATEM-THERAPIE und ganz besonders dann wichtig, wenn traumatische
Erfahrungen auftauchen und integriert werden müssen.

Von einem qualifizierten Therapeuten ist daher zu verlangen, daß er selbst eine möglichst
umfassende Erfahrung in Bezug auf auftretende Phänomene beim Atmen hat. Dabei geht es nicht
primär darum, möglichst viele verschiedene Erfahrungen zu haben, sondern wesentlich auch um
die Tiefe und Intensität der Selbsterfahrung. Man kann jemanden nur soweit begleiten, als man
selbst gegangen ist.
Daneben ist ein überdurchschnittliches Maß an Intuition unerläßlich. Der REBIRTHER sollte den
inneren Energieablauf beim Atemprozeß "sehen" und dementsprechend an den Punkten
eingreifen können, wo der Atem festsitzt, ohne aber dem Klienten das abzunehmen, was er selber
tun muß.

Außerdem sollte der Therapeut auch Fähigkeiten in anderen Selbsterfahrungsmethoden


haben, die es ihm ermöglichen, solche Prozesse abschließen zu können, die durch Atmen alleine
nicht zu bewältigen sind.

Meditative und spirituelle Erfahrung des Therapeuten begünstigt ähnliche Erfahrungen beim
Klienten, weil er religiöse Bereiche und Einstellungen bei diesem dann nicht unbewußt blockiert.
Während der Sitzung sollte der verbale Kontakt zum Therapeuten nur sehr knapp, im
Telegrammstil erfolgen, damit das Atmen möglichst wenig unterbrochen wird.

Der REBIRTHER erleichtert zunächst das Atmen, indem er, falls erforderlich, die Körperhaltung
unterstützt, Druck auf verspannte Körperteile (z.B. Schulter) ausübt oder eventuell eine Änderung
der Körperhaltung vorschlägt.

Gleichzeitig ist es wichtig, den Atemprozeß durch verbale Botschaften zu fördern wie:

Allgemeine positive Leitsätze, die das Atmen fördern, z.B.: "Mein Atem heilt mich und
befreit mich", "Mein Atem bringt die Symptome hoch - aber er läßt sie auch wieder
verschwinden".

"Konfliktsätze","Themen-Sätze", die vom Therapeuten aus dem Offensichtlichen der


Körpersprache entnommen und dann dem Klienten angeboten werden und die möglichst
präzise den Kerngehalt einer traumatischen Situation darstellen, z.B. "Nie bin ich schnell
genug" oder "Ich darf nicht tun, was mir am Herzen liegt". Sie sollten aber meist erst in
Frageform formuliert werden, damit dem Klienten nicht die eigene intuitive Arbeit
abgenommen wird.

Erlösende, befreiende "Erlaubnis-Botschaften", die negative Denkmuster auflösen und


positive Lebensalternativen anbieten, z.B. "Ich darf loslassen und verzeihen", "Für mich ist
genug zum Leben da".

Es liegt auf der Hand, daß mit solchen Sätzen nicht mechanisch gearbeitet werden kann. Der
Therapeut muß so erfahren und intuitiv sein, daß seine Sätze und Interventionen wirklich
individuell der Problematik des Klienten angepaßt sind.

THERAPEUTISCHE EFFEKTE DER INTUITIVEN ATEM-THERAPIE


ZIEL des REBIRTHING als Therapie ist zunächst die befreiende Wiederbelebung von
blockierenden seelischen und körperlichen Prägungen, die vor, bei oder nach der Geburt
entstanden sind. Wie die Psychotherapie seit langem weiß, sind solche negativen Erfah-
rungsmuster sehr hartnäckig und können sich in praktisch allen Bereichen der Lebensführung in
Form von neurotischen Symptomen (Ängste, Zwänge, Depressionen usw.) oder körperlichen
Beeinträchtigungen (psychosomatische Krankheiten) bemerkbar machen.

Diese negativen Erfahrungsmuster können lange latent bleiben und kommen meist erst in
Streß-Situationen oder in einer Lebenskrise voll zur Wirkung.

Es ist seit langem bekannt, daß es dabei auch häufig spontan zu einer intensivierten Atmung,
zur Hyperventilation kommt. Das ist ohne Zweifel ein körpereigener Ansatz zur Selbstheilung, der
leider von medizinischer Seite als Teil des Symptoms, also als krankhaft angesehen und
medikamentös unterdrückt wird.

Millionen von erfolgreichen REBIRTHING-SITZUNGEN in USA und Europa haben mittlerweile


gezeigt, daß das der falsche Weg ist.

Der Körper signalisiert ja geradezu mit dieser verstärkten Form des Atmens, daß er mehr
Energie braucht, um mit den aufbrechenden seelischen und körperlichen Spannungen fertig zu
werden.
Bei der REBIRTHING-THERAPIE wird nun dieser sonst spontan vorkommende Vorgang bewußt
ausgenutzt:

Man geht in einem besonderen therapeutischen Rahmen absichtlich in diese Form der
intensivierten Atmung, um sich von alten Prägungen und Fehlhaltungen zu befreien.

Dabei können sich folgende Empfindungen und Erfahrungen einstellen:

Angenehme Körperempfindungen, man hat das Gefühl, als würden reinigende,


heilende Energieströme durch den Körper fließen (ohne Krämpfe und störende
Symptome). Der Körper fühlt sich leicht, fast schwerelos an, gleichzeitig ist man auf
eine neue, intensive Weise wach und doch in tiefer Ruhe. Viele haben dabei auch das
Erlebnis, von innen her mit LICHT erfüllt zu sein.

Solche Wirkung kann schon in der ersten Sitzung eintreten, bei den meisten ist es aber so, daß
sie erst eine Reihe von Sitzungen absolvieren müssen, bis sich solche Ruhe-Erlebnisse einstellen.

Die Anzahl der dazu notwendigen Sitzungen hängt von vielen Faktoren ab, wie z.B. der
augenblicklichen Lebenssituation, der Entwicklungsgeschichte, der Vorerfahrung in
Selbsterforschung, der Persönlichkeitsstruktur, so daß keine allgemein gültigen Zahlen genannt
werden können.

Intensiv-Erlebnisse: Bevor man sich dem Bereich des tieferen ICH nähern kann,
müssen die meisten Menschen erst bislang unerledigte Konflikte bewußtmachen und
abschließen, wobei es sehr auf das Gewinnen einer neuen, versöhnlichen Haltung
gegenüber den Verursachern von Schmerzen und Verwundungen ankommt. Eine
Psychotherapie, die das Anklagen der Umwelt kultiviert, hat ihren Weg und ihr Ziel
verfehlt. Ein Wiedererleben, bei dem von therapeutischer Seite lediglich zum
"Abreagieren" aufgefordert wird, bringt keine echten Lösungen, da das Bewußtsein
auf der Kind-Ebene steckenbleibt. Ähnliches gilt für die Trotzhaltung als Reaktion auf
erlittene Verwundungen.

Erlebt werden können aktuelle oder auch weiter zurückliegende Krisensituationen und
Konflikte:

Relativ häufig kommt es dabei zum Wiedererleben der physischen Geburt, was dem
Verfahren ursprünglich den Namen "REBIRTHING" gegeben hat. Dabei stellt sich immer wieder
heraus, daß die Geburt in ihrem spezifischen Ablauf die ganze Lebenshaltung eines Menschen
von Anfang an entscheidend prägt. So kann es zu lebensbeherrschenden Einstellungen kommen
wie:

"Aus mir wird nichts" * "Ich strenge mich an, es hat aber doch alles keinen Zweck" *
"Ich komme durch nach langem Kampf, aber hinterher will niemand was von mir, ist
die Welt kalt und feindlich" usw.

Eine Zangengeburt etwa kann folgendes Lebensmuster auslösen:

"Ich brauche immer einen, der mich aus einer Krise rausholt", "Ich bin immer im Kopf
(denn der wurde ja bei der Geburt gerade extrem stark erlebt!) und denke immer
daran, was die anderen gerade von mir wollen, mit mir machen, und zwar in Lebens-
Situationen, in denen ich selbst nichts tun kann."
Es ergibt sich so ein Lebens-Programm, das ein Gefühl des Ausgeliefertseins
begünstigt. In der kompensatorischen Umkehrung kann sich dann für einen
"Zangengeborenen" ergeben: "Ich gehe an andere 'mit der Zange' ran, will ihre
Gedanken dominieren, sie manipulieren.

Bleiben solche negativen "Geburts-Haltungen" im späteren Leben unkorrigiert, so wirken sie


sich häufig schädlich auf die gesamte Lebensführung aus. Der betreffende Mensch wird unter
ungünstigen Lebensumständen, in Streßsituationen immer wieder versuchen, die negative
Geburtssituation zu wiederholen in der unbewußten Absicht und Hoffnung, sich nach demselben
Muster wie damals davon zu befreien. So kann z.B. jemand, dessen Mutter bei der Geburt stark
narkotisiert wurde, später ständig zum Alkohol oder zu Drogen greifen, weil sich ihm einmal
eingeprägt hat: "Auf diese Weise, durch Betäubung, Nichtspüren, kommt man schließlich doch
durch" (was sich natürlich im späteren Leben nicht als wahr erweist).

Ein weiteres Beispiel:

Eine Frau erlebt während einer Einzelsitzung Teile ihrer Geburt wieder. Dabei wechselt
ihr Bewußtsein zwischen der Identifizierung mit der gebärenden Mutter und sich
selbst als Kind. Zugleich hat sie das Gefühl, als würde der Vater, der eigentlich kein
Mädchen wollte, hinter ihr (als Mutter) stehen, und nun gespannt darauf warten,
"was da raus kommt". Gleichzeitig tauchen auch Gefühle auf, sie würde gefoltert und
geblendet, was starke Angst macht.

Durch das unaufhörliche Weiteratmen lösen sich diese Eindrücke nach und nach auf,
und sie kann erleben, wie sie ins Freie kommt, therapeutisch unterstützt durch
positive Leitsätze wie:

"Ich darf meinen Körper spüren, wie er ist" * "Ich bin gut, so wie ich da bin" * "Ich
brauche nicht versuchen, ein Junge zu werden".

Solche Geburtserlebnisse haben, wenn sie richtig geleitet und abgeschlossen werden, eine
starke therapeutische Wirkung, ja für manche können sie sogar einen wirklichen Wendepunkt im
Leben bedeuten.

WEITERGEHENDE ÜBUNGSPRAXIS
Beim Durcharbeiten der eigenen Erfahrungen und Erlebnisse mit INTUITIVER ATEM-THERAPIE
kann man sich nichts vornehmen und nichts erzwingen. Die Themen und Atemmuster wechseln
von Sitzung zu Sitzung, auch geht man nicht unbedingt linear in der Lebensgeschichte zurück,
also zunächst bis zur Geburt, dann in die Zeit der Schwangerschaft und danach noch weiter
zurück.

DER ATEM HAT SEINEN EIGENEN WEG DURCH DIE BLOCKADEN DER PERSÖNLICHKEIT.

Es kann auch sein, daß ein bestimmtes Problem nicht durch das Atmen alleine gelöst werden
kann, sondern daß es (auch) im realen Leben durchgearbeitet werden muß, daß z.B. eine konkrete
Auseinandersetzung mit einem beruflichen Problem oder mit einem Mitmenschen verlangt ist.

Man kann also eine Auflösung bestimmter Konfliktsituationen nur durch die Tiefenatmung
nicht erzwingen. Das käme einer "okkultistischen" Methode gleich, die eine aufrichtige Problem-
Konfrontation vermeiden möchte.
Wir können also beim Atmen unser Bestes geben, müssen aber das Ergebnis dem ATEM
selbst, dem LEBEN, GOTT überlassen. Nur mit solcher Haltung finden wir schließlich FRIEDEN.

Hat man den Kontakt zu den Tiefenschichten des eigenen Wesens einmal gefunden, so ist es
wichtig, diese Verbindung auch aufrecht zu erhalten und die gewonnenen Erkenntnisse im
Alltagsleben umzusetzen. Dazu kann das Führen eines Protokolls (Selbsterfahrungs-Tagebuch)
nützlich sein, in dem man sich die beim Atmen gewonnenen Einsichten und wirksame Leitsätze
notiert. Das kann helfen, neue Lebenshaltungen im Alltag zu verwirklichen.

Wenn man eine Reihe von Atem-Sitzungen unter Anleitung absolviert hat, so daß man sich
sicher fühlt, kann man auch alleine atmen. Ein Freund oder Partner, der selbst REBIRTHING-
Erfahrungen haben sollte, kann dabei das Gefühl der Geborgenheit vermitteln und am Einschlafen
während des Atmens hindern.

REBIRTHING kann so für manche Menschen, die schon nach relativ kurzer Zeit alleine damit
zurecht kommen, eine Selbsthilfe-Methode sein.

Es wird aber oft berichtet, daß der Prozeß sehr flach verläuft, wenn man zuhause atmet. Das
ist vermutlich eine Art Selbstschutz, weil man alleine eventuell auftauchende traumatische
Erfahrungen nicht verarbeiten kann. Aus diesem Grund erscheint mir die oft geäußerte
Befürchtung, man könnte sich im Alleingang in eine bedrohliche Situation hineinatmen,
unrealistisch.

Im allgemeinen kann man aber davon ausgehen, daß in Begleitung eines erfahrenen
Therapeuten oder in einer qualifiziert geleiteten Gruppe wesentlich tiefere Erfahrungen und
Wandlungen möglich sind als zuhause.

GRUPPEN-REBIRTHING ist für jeden gelegentlich zu empfehlen, um den Heilungsprozeß zu


intensivieren und zu beschleunigen, da das gemeinsame Atmen auch dem einzelnen mehr Energie
gibt, um durch eine größere Blockade durchzukommen.

Als "Beisitzer" beim Partner-Rebirthing im Rahmen einer solchen Gruppe gewinnt man
überdies mehr Sicherheit im Umgang mit eigenen und fremden Gefühlen, kann lernen, ohne
Überreaktion (das sogenannte Helfer-Syndrom-Verhalten) einen anderen Menschen auf seinem
inneren Weg zu begleiten. Das fördert auch die Gestaltung von Partnerschaft und anderen
Beziehungen.

ANWENDUNGSMÖGLICHKEITEN UND GRENZEN DER INTUITIVEN


ATEM-THERAPIE
Ich habe REBIRTHING-ATMEN als wunderbare therapeutische Methode kennengelernt, die
vielen Menschen neue Lebenswege öffnen kann, wenn sie vorsichtig und einfühlsam vermittelt
und angewandt wird.

Man muß dabei aber klar sehen, daß diese Methode nicht unbedingt bei jedem "wirkt".
Manche erleben nach einigen wenigen Sitzungen eine große Wandlung, andere (allerdings ein
sehr kleiner Prozentsatz) finden sich überhaupt nicht in diese Art Atmung hinein, bei wieder
anderen gibt es keine schnellen Lösungen, sondern man muß geduldig, auch über Jahre hinweg,
therapeutisch arbeiten.
So sehe ich selbst Rebirthing nur als therapeutische Methode an, nicht als eine Heilslehre,
nicht als Erleuchtungsweg. Für mich ist Rebirthing nur ein Zwischenweg, eine vorübergehende
Phase der Reinigung, die nach einiger Zeit, wenn das Bedürfnis danach besteht, in den Weg der
Meditation übergehen sollte.

Schon von den Erfahrungswerten der Therapie her betrachtet ist es falsch, wenn REBIRTHING
als "Schnellstrasse zur Erleuchtung" bezeichnet wird, wie es in der Überschrift eines Zeitschriften-
Artikels heißt.

Davon abgesehen, spielt bei einem so wirksamen und öffnenden Verfahren wie der
TIEFENATMUNG der weltanschauliche Hintergrund des Therapeuten eine entscheidende Rolle.
Wie durch eine Reihe von Untersuchungen zur allgemeinen Psychotherapie nachgewiesen werden
konnte, gilt für alle Therapieverfahren, daß dieser Hintergrund für den speziellen Effekt einer
Therapie oft noch mehr ausschlaggebend ist als die Methode selbst! Ich möchte deshalb an dieser
Stelle die Philosophie des klassischen Rebirthing nach LEONARD ORR kritisch unter die Lupe
nehmen.

ORR kommt das große Verdienst zu, die Methode (wieder-)entdeckt und in Ihren man-
nigfachen Heilwirkungen erforscht und bekannt gemacht zu haben.

Schade ist nur, daß er aus REBIRTHING eine Art Heilslehre mit speziellem Weltbild gemacht
hat, die das schnelle Erreichen von Glück, Reichtum und Erfolg bis hin zur Erlangung der
körperlichen Unsterblichkeit verspricht, wenn man täglich eine Stunde so atmet.

Bei einer echten Erleuchtungserfahrung dagegen wird das Wichtignehmen der persönlichen
Wünsche mehr und mehr ausgelöscht. Der Mensch hat nur mehr den einen Wunsch:
Weiterzuüben und sein eigenes Leben ganz dem göttlichen Willen unterzuordnen.

ANHANG: ATEMBOTSCHAFTEN - LEITSÄTZE


Diese Sätze sind nicht nur Hilfen für das Atmen, sie enthalten auch Wahrheiten über das
Leben, den Therapieprozeß aus der Perspektive des WAHREN SELBST. Es lohnt sich, diese Sätze
auch einmal ohne Atmen durchzuarbeiten, sich dabei zu beobachten, Widerstände oder
Zustimmung bei sich zu spüren. Ein Teil der Sätze ist für das Ego-Ich oft nur schwer annehmbar.
In tiefen Atem-Zuständen wird dann aber dieser Tiefenaspekt des Lebens erkannt und auch
angenommen, was enorm befreiende Wirkungen auslösen kann. Ich habe das oft und oft bei
Einzel- und Gruppentherapie erlebt.

Was immer jetzt geschieht: Ich atme mich durch, ich atme mich frei.

Mein Atem kennt den Weg, heilt mich und befreit mich. Das Leben heilt mich und befreit mich.

Ich bin zutiefst die einzige Ursache für mein Symptom, und ich lasse es los und übergebe es dem
Atem.

Ich bin wie ein Fluß. Der Atem ist mein Fließen. So fließe ich über alle Hindernisse hinweg.

Von mir wird nichts verlangt - Nur Atmen. Atmen. Atmen. Ich darf unaufhörlich weiter und weiter
Atmen.

Das Leben ist unerschöpflich. Mein Atem ist unerschöpflich.


Alle Symptome verschwinden wieder - Nur mein Atem geht unaufhörlich weiter und weiter.

Der Atem macht die Symptome nicht, er bringt sie nur hoch - und läßt sie wieder verschwinden.

Alle Symptome, alle Schmerzen nehme ich an, ich lasse sie zu - und atme sie weg!

Wer auch immer "schuld ist" an meiner Geburt, ich vergebe ihm aus der Tiefe meines Herzens.

So wie meine Geburt gelaufen ist, war es im tiefsten Grunde schon richtig.

Mein Atem ist das Leben, mein Atem ist die Brücke, mein Atem bringt mich durch ...

In Wahrheit bin ich zutiefst die einzige Ursache für alle meine Gefühle, Reaktionen und
Symptome.

Ich habe genau die richtige Mutter, den richtigen Vater gehabt - ich sehe nur noch nicht das
"Wie" und "Warum".

Ich bin in jeder Sekunde Gottes lebendiger Ausdruck, mein Leben stammt in Wahrheit nicht von
den Eltern, nicht von der Erde, Gott erschafft mich in jeder Sekunde neu, neu!

Es gibt immer nur eine Kraft (GOTTES KRAFT): Vor der Zeugung, bei der Zeugung, bei der
Schwangerschaft, bei der Geburt und im ganzen späteren Leben.

Ich bin Gottes lebendiger Ausdruck und darin liegt mein Wert.

Ich bin der ganze Körper, ich bin meine Wirbelsäule, mein ganzer Körper atmet.

Mit jedem Atemzug werde ich mehr und mehr ich selbst.

Gott ist Kraft, Liebe und Stärke - und das ist mein wahres Wesen!

Ich atme und lebe nur im Jetzt, alles vorher und nachher ist Illusion.

Mein Vater ist ein perfekter Spiegel, meine Mutter ist ein perfekter Spiegel, mein Partner ist ein
perfekter Spiegel, mein Kind ist ein perfekter Spiegel.

Ich schaue nicht auf das Ziel, nur auf den Weg, Atemzug für Atemzug.

In den Augen Gottes ist die Erlösung schon vollbracht.

Ich brauche nicht zurück zur Zeugung und Geburt, um körperlos und Geist zu werden.

Ich beschuldige niemand: Im Grunde bin ich die einzige Ursache für meine Zangengeburt!

Fremde Fehler gehen mich nichts an - Ich kann nur an meinen eigenen Fehlern leiden!
In Wahrheit kann ich selbst nichts erlösen, ich kann nur loslassen und mich vom WAHREN
SELBST, dem GEIST erlösen lassen.

LITERATUREMPFEHLUNGEN
Als Einführung gut geeignet ist TEEGEN, Frauke: DIE BEGEGNUNG MIT DEM SCHATTEN
(Erkundungen in den Tiefenschichten des Bewußtseins), ROWOHLT, Reinbek bei Hamburg, 1985.
Hier findet man sehr ausführliche und anschauliche Beschreibungen von Rebirthing-Sitzungen
sowie Mandala-Bilder von Kursteilnehmern, die die Atemerfahrung beschreiben. Die länger
anhaltenden Wirkungen der Intuitiven Atem-Therapie sind hier durch Nachuntersuchungen
bestätigt worden.
Ein knapper Überblick über Intuitive Atem-Therapie findet sich in TEEGEN, Frauke:
VERSTÄRKTE ATMUNG UND SEELISCHES ERLEBEN, in: PETZOLD, Hilarion (HG.): LEIBLICHKEIT,
JUNFERMANN-VERLAG Paderborn 1985.
GROF, Stanislav: GEBURT, TOD UND TRANSZENDENZ - Neue Dimensionen in der
Psychologie, KÖSEL-Verlag München 1985. Informiert umfassend über Erfahrungen, die mit
Intuitiver Atem-Therapie möglich sind, bietet einen faszinierenden Einblick in die Denkweisen und
Modelle der Transpersonalen Psychologie.
GROF, Stanislav: DAS ABENTEUER DER SELBSTENTDECKUNG, KÖSEL-Verlag München
1987. Ist praxisbezogener, wesentlich knapper gefaßt und auch leichter zu lesen.
Ein kritisches, aber im wesentlichen befürwortendes Buch mit vielen Beiträgen von
bekannten Therapeuten ist ALBERY, Nicholas: WIE NEUGEBOREN; Das Rebirthing Buch, DER
GRÜNE ZWEIG 107
STRASSER, Wolfgang: HEILEN MIT LEBENSENERGIE, PSYCHOLOGISCHE
FACHBUCHHANDLUNG MÜNCHEN
LEONARD, Jim & LAUT, Phil: NEU GEBOREN WERDEN - REBIRTHING, der Weg zu
Selbstentfaltung und Lebensfreude, KÖSEL MÜNCHEN

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Haftungshinweise
Die in diesem CD-Programm gegebenen Methoden, Texte und Übungsanleitungen sind zur
Selbsterfahrung und Selbstentfaltung gedacht. Sie ersetzen in keinem Fall medizinische
und/oder psychotherapeutische bzw. psychiatrische Diagnose, Beratung und Therapie durch
eine Fachperson. Sie stellen auch keinesfalls Heilungsversprechen dar. Die angegebenen
möglichen Wirkungen stammen aus Fallbeschreibungen, von einzelnen Klienten und von
zahlreichen Kurserfahrungen. Auch wenn schon viele Menschen mit diesen Übungen
beeindruckende Erfahrungen gemacht haben, sind diese doch nicht zwingend auf einen
anderen Einzelfall übertragbar. Wer die hier angegebenen und vermittelten Verfahren anwendet,
tut dies deshalb in Selbstverantwortung. Ich als Entwickler dieser Methoden übernehme in diesem
Sinne für die Anwendung der beschriebenen Übungen und Meditationen keine Garantie und
keine Haftung. Sollten sie keinen oder nur geringen Erfolg mit den Übungen haben oder sich
unerwünschte Nebenwirkungen einstellen, so wenden Sie sich bitte an mich oder einen anderen
erfahrenen Spezialisten.

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