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Professur für Methoden der Signalverarbeitung

Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik


Technische Universität München

Hinweise zur Personalisierung:


Esolution • Ihre Prüfung wird bei der Anwesenheitskontrolle durch Aufkleben eines Codes personalisiert.
• Dieser enthält lediglich eine fortlaufende Nummer, welche auch auf der Anwesenheitsliste neben
Sticker mit SRID hier einkleben
dem Unterschriftenfeld vermerkt ist.
• Diese wird als Pseudonym verwendet, um eine eindeutige Zuordnung Ihrer Prüfung zu ermöglichen.

g
Schaltungstheorie

la
Klausur: EI00130 / Wiederholung Datum: Dienstag, 1. September 2020
Prüfer: Dr.-Ing. Michael Joham Uhrzeit: 09:00 – 10:30

ch
rs
vo
gs

Bearbeitungshinweise
• Diese Klausur umfasst 14 Seiten mit insgesamt 5 Aufgaben.
• Die Gesamtpunktzahl in dieser Prüfung beträgt 80 Punkte.
un

• Mit * gekennzeichnete Teilaufgaben sind ohne Kenntnis der Ergebnisse vorheriger Teilaufgaben lösbar.
• Begründen Sie Ihre Antworten, wenn Sie dazu aufgefordert werden. Ohne eine richtige Begründung
werden keine Punkte vergeben.
s

Hörsaal verlassen von bis / Vorzeitige Abgabe um

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Aufgabe 1 Verhaltenskodex (1 Punkt)
Für die Teilnahme an der Prüfung in Form einer einmaligen Übungsleistung gelten die folgenden Verhaltensrichtlinien:
• Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer bearbeitet die Aufgaben der Übungsleistung eigenständig ohne Hilfe
von anderen Personen.
• Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer verwendet sowohl bei der Vorbereitungsübung als auch bei der
einmaligen Übungsleistung zum Prüfungstermin die Tastatur zum Bearbeiten der Aufgaben. Es ist ausschließlich
eine Tastatureingabe erlaubt, eine Stifteingabe z.B. per Tablet ist nicht zulässig.
• Die Nutzung von Skripten, Büchern und Vorlesungsmitschriften, etc. während der Bearbeitung der Aufgaben
ist erlaubt.
• Nicht erlaubt ist die Nutzung von Musterlösungen oder Hinweisen zu den Aufgaben der Übungsleistung

g
jeglicher Art, wie beispielsweise von anderen Studierenden bereitgestellte Lösungen.
• Die Weitergabe von jeglichen Informationen zur Übungsleistung (z.B. Musterlösungen oder auch nur Lösungs-

la
hinweise) an andere Personen oder die Veröffentlichung dieser in jeglicher Art (WhatsApp, Facebook, mündliche
Weitergabe, etc.) ist nicht erlaubt. Letzteres ist insbesondere auch ein Verstoß gegen das Urheberrecht.
• Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer ist dafür verantwortlich, dass die eigenen Prüfungsunterlagen, die
von ihm bzw. ihr elektronisch übermittelt werden, vollständig sind und mit dem Original übereinstimmen.

ch
Insbesondere darf ausschließlich die Angabe verwendet werden, die der jeweiligen Teilnehmerin bzw. dem
jeweiligen Teilnehmer persönlich zugeordnet und über einen individuellen TUMexam-Link heruntergeladen
wurde. Die Abgabe von eigenem Papier oder die mehrfache Abgabe derselben Seiten ist nicht zulässig.
• Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer ist sich bewusst, dass ein Verstoß gegen diese Regeln einen Täu-

rs
schungsversuch darstellt und dieses Verhalten laut § 22 Satz 1 der Allgemeinen Prüfungs- und Studienordnung
für Bachelor- und Masterstudiengänge an der Technischen Universität München (APSO) automatisch zum
Nichtbestehen der Prüfungsleistung führt. Gemäß § 22 Satz 3 APSO kann der Prüfungsausschuss zudem
weitere Maßnahmen beschließen, die u.U. den Ausschluss von weiteren Prüfungsleistungen zur Folge haben
können.
vo
• Als Täuschungsversuch gelten insbesondere
– die Abgabe einer ausgefüllten Datei, die nicht der jeweiligen Teilnehmerin bzw. dem jeweiligen Teilnehmer
zugeordnet ist,
– die Abgabe einer Lösung, die sich eindeutig der Aufgabe einer anderen Gruppe zuordnen lässt,
gs

– das Ausfüllen der Übungsleistung durch Dritte,


– die Weitergabe von Informationen zu Aufgabenstellungen oder Lösungen der Übungsleistung.
Mit der elektronischen Übermittlung der eigenen Prüfungsunterlagen bestätigt jede Teilnehmerin und jeder Teilneh-
un

mer, dass sie oder er


• zum Zeitpunkt der Prüfung gesundheitlich in der Lage war, an der Übungsleistung teilzunehmen,
• von keinerlei außerordentlichen Ereignissen in der Bearbeitung beeinträchtigt wurde,
• sich an die Zeitvorgaben für die Übungsleistung gehalten hat,
s

• das Prinzip des Ablaufs der Prüfung in Form einer einmaligen Übungsleistung verstanden und eingehalten hat,
• die Verarbeitung und Speicherung ihrer oder seiner Daten im Rahmen der Prüfung erlaubt.

Um an der Prüfung in Form einer einmaligen Übungsleistung teilnehmen zu dürfen, müssen Sie folgende Aufgabe
erfolgreich bearbeiten.

0 Bestätigen Sie die im Folgenden vorgegebene Erklärung, indem Sie Ort, Datum und Ihren vollständigen Namen
1 unten eintragen (per Tastatur):
Hiermit bestätige ich, den Verhaltenskodex gelesen und verstanden zu haben. Darüber hinaus verpflichte ich mich,
den Verhaltenskodex zu befolgen. Insbesondere bin ich mir bewusst, dass ein Verstoß meinerseits Sanktionen zur
Folge haben kann.

München, den 01. September 2020, Max Mustermann

– Seite 2 / 14 –
Aufgabe 2 Operationsverstärkerschaltung (27 Punkte)
Betrachtet wird folgende Schaltung bestehend aus einer unabhängigen Spannungsquelle u1 , 5 Widerständen, einer
spannungsgesteuerten Spannungsquelle mit dem Steuerfaktor A > 0 sowie einem idealen Operationsverstärker.

G1 1 Ga ia 2 G3 3


u1 u2 G2 Au2 ud u4 R4
+

g
i4

la
Zuerst wird es angenommen, dass der ideale Operationsverstärker im streng linearen Bereich arbeitet.
Die Schaltung soll nun mit Hilfe der reduzierten Knotenspannungsanalyse untersucht werden.

ch
a)* Erklären all die notwendigen Änderungen, die vorgenommen werden müssen, um die Schaltung auf die 0
Knotenspannungsanalyse vorzubereiten. 1
2
3
Die Spannungsquelle u1 und der Serienleitwert G1 werden durch Quellenwandlung
√ in eine Parallelschaltung
von einer Stromquelle mit dem Wert G1 u1 und dem Leitwert G1 .
rs
Die spannungsgesteuerte Spannungsquelle und der Serienleitwert Ga werden durch Quellenwandlung in eine
√ mit dem Wert Ga Au2 und dem Leitwert Ga .
Parallelschaltung von einer spannungsgesteuerten Stromquelle
Der Operationsverstärker wird durch einen Nullor ersetzt.

vo
b) Führen Sie die reduzierte Knotenspannungsanalyse ohne Berücksichtigung des Nullors durch. 0
gs

1
     
G1 + G2 0 0 uk1 G1 u1 2
3

 −AGa Ga + G3 −G3  ·  uk2  = 
   
0 
 4
1
0 −G3 G3 + R4 uk3 0 5
6
un

c)* Nennen Sie die notwendigen Schritte, um den Nullor einzubauen.


0
1
√ 2
Nullator zwischen Knoten 2 und Masse ⇒ Spalte 2 sowie uk2 aus dem Knotenspannungsvektor streichen.
s


Norator zwischen Knoten 3 und Masse ⇒ Zeile 3 sowie den dritten Eintrag im Quellenvektor streichen.

d) Wie lautet das resultierende Gleichungssystem nach Berücksichtigung des Nullors? 0


" # " # " # 1
G1 + G2 0 uk1 G1 u1 2
· =
−AGa −G3 uk3 0

0
1
e)* Welcher Zusammenhang besteht zwischen den Ausgangsgrößen u4 und i4 ?

– Seite 3 / 14 –

u4 = R4 i4

0 f)* Geben Sie die Ausgangsspannung u4 in Abhängigkeit der Knotenspannungen an.


1

u4 = uk3

g
0 g) Lösen Sie nun das reduzierte Gleichungssystem, in dem Sie die Knotenspannungen in Abhängigkeit der Eingangs-
1 spannung u1 angeben.
G1

la
2 √
uk 1 = .u1
G1 + G2

ch
−AG1 Ga √
uk 3 = .u1
G3 (G1 + G2 )

0
1
rs
h) Geben Sie nun das Verhältnis des Ausgangsstromes i4 zur Eingangsspannung u1 an.

i4
u1
=
−AG1 Ga √
vo
R4 G3 (G1 + G2 )

Nun wird die Schaltung untersucht, wenn der Operationsverstärker sich in positiver Sättigung befindet und die
Sättigungsspannung Us an seinem Ausgang aufweist.
Es gilt Folgendes:
G1 = G2 und G3 = Ga
gs

0 i) Geben Sie i4 als Funktion der Sättigungsspannung Us an.


1
Us √
un

i4 = R4
s

– Seite 4 / 14 –
j)* Wie lautet die Spannung u2 in Abhängigkeit der Eingangsspannung u1 ? 0
1
u1 √
u2 = 2

k) Geben Sie die Differenzspannung ud in Abhängigkeit des Stromes ia und der Eingangsspannung u1 an. 0
1
ia A √
KVL: ud = Ga − 2 u1

g
l)* Bestimmen Sie nun ia als Funktion der Sättigungsspannung Us und der Differenzspannung ud . 0

la
1
2
ia fließt aufgrund des Operationsverstärkers
√√ auch über G3 .
KVL: ia = −G3 (Us + ud )

ch
rs
m) Geben Sie nun ud als Funktion ausschließlich von u1 und sonst konstanten Größen an. 0
1
vo
Aus den Ergebnissen√ der letzten zwei Teilaufgaben und mit G3 = Ga
ud = − U2s − A4 u1
gs

n) Finden Sie nun den Bereich der Eingangsspannung u1 , in dem der ideale Operationsverstärker in positiver 0
Sättigung arbeitet. 1
2
√ √
In positiver Sättigung gilt: ud > 0. Der Gültigkeitsbereich lautet also u1 < − 2U
A
s
s un

– Seite 5 / 14 –
Aufgabe 3 Zweitore (21 Punkte)
Ein Zweitor N besitzt folgende Beschreibung.

uN 1 = 3 A−1 iN 1 uN 2 − 2uN 2
iN 2 = 4 A−1 i2N 1 + 1 A (1)

0 a)* Wie wird diese Beschreibung genannt?


1

Hybridbeschreibung

g
b)* Bestimmen Sie die Jacobimatrix des Zweitores N .

la
0
1
3 A−1 uN 2 3 A−1 iN 1 − 2 √√
 
2
J=
8 A−1 iN 1 0

ch
0 c) Vervollständigen Sie nun die folgende Beschreibung des Zweitores N nach Linearisierung im Arbeitspunkt
1 (UN 1 , UN 2 , IN 1 , IN 2 ) = (0 V, 2 V, 0.5 A, 1 A) an.
2
0 V √√√
       
3 uN 1,lin 6 Ω −0.5 iN 1 − 0.5 A
= · +

0
rs
iN 2,lin 4 0 uN 2 − 2 V 1A

d) Wie sieht das Kleinsignal-Ersatzschaltbild des Zweitores N aus? Geben Sie gegebenenfalls die Art der Schaltung
vo
1 (Serien/Parallelschaltung) an jedem Tor sowie die Elemente mit den zugehörigen Werten oder Parametern an.
2
3 Am Tor 1 befindet sich
4

eine Serienschaltung von einem Widerstand√√√


mit dem Wert 6 Ω und einer spannungsgesteuerten Spannungsquelle
gs

(VCVS) mit dem Steuerungsfaktor −0.5.


un

Am Tor 2 befindet sich



eine stromgesteuerte Stromquelle (CCCS) mit dem Steuerungsfaktor 4.
s

– Seite 6 / 14 –
Jetzt sei folgendes Zweitor Z gegeben.

iZ1 iZ2

3 SuZ2

uZ1 2S uZ2

2A

g
la
e)* Bestimmen Sie die Leitwertbeschreibung des Zweitores Z. 0
Hinweis: Keine Matrix-Vektor-Schreibweise ist notwendig. 1
2

Z1 − 3 SuZ2
iZ1 = 2 Su√

ch
iZ2 = 2 A

rs
f)* Ist das Zweitor Z streng linear? Begründen Sie Ihre Antwort. 0
vo
1
2
Nein, aufgrund der unabhängigen Stromquelle am Tor 2 ist iZ2 = 2 A.
gs

Wir verschalten die Zweitore N und Z zu einem Zweitor G wie in Abbildung 3.1.
un

iG1 G iN 1 iN 2 iG2

N
s

uG1 uG2

iZ1 iZ2
Z

Abbildung 3.1: Verschaltung von N und Z

– Seite 7 / 14 –
0 g)* Wie wird diese Verschaltung genannt?
1

Hybridverschaltung / Serien-Parallelverschaltung

0 h)* Geben Sie die Torgrößen von G in Abhängigkeit der Torgrößen von N und Z an.
1
2 √
uG1 = uN 1 + uZ1 , iG1 = iN 1 = iZ1 √
uG2 = uN 2 = uZ2 , iG2 = iN 2 + iZ2

g
la
ch
0 i) Bestimmen Sie eine Beschreibung des Zweitores G.
1 Hinweis: Verwenden Sie die nichtlineare Beschreibung des Zweitores N in (1).
2
3 √√
4 uG1 = uN 1 + uZ1 = 3 A−1 iG1 uG2 − 2uG2 + 0.5 ΩiG1 + 3S
2 S uG2 = 3 A−1 iG1 uG2 − 0.5uG2 + 0.5 ΩiG1
√√
iG2 = iN 2 + iZ2 = 4 A−1 i2G1 + 3 A
rs
vo
gs
s un

– Seite 8 / 14 –
Aufgabe 4 Komplexe Wechselstromrechnung (19 Punkte)
Sei der folgende Strom gegeben  π
i(t) = Im cos ωt + .
3

a)* Wie lautet der zugehörige Zeiger I?  π √ 0


I = Im exp j 1
3

Gegeben sei nun die lineare Induktivität L.

L i(t)

g
u(t)

la
b)* Geben Sie die Spannung u(t) in Abhängigkeit des Stromes i(t) an. 0
√ 1
u(t) = L d i(t) /dt

ch
c)* Bestimmen Sie den Spannungszeiger U . √ 0
U = jωL I 1

Um = ωLIm
φm = 5π/6
rs
d) Wie lauten also der Betrag Um und die Phase φm des Spannungszeigers U ?



0
1
2
vo
Jetzt sei folgende Schaltung mit den Elementen F1 , F2 und F3 gegeben.

F1 F3
gs

uF1 i1 uF3

uF2 F2
un

e)* Welche Voraussetzungen müssen F1 , F2 und F3 sowie der Strom i1 (t) erfüllen, damit die komplexe Wechsel- 0
s

stromanalyse auf die Schaltung angewendet werden kann? 1


2

F1 , F2 und F3 : linear
i1 : sinusförmig

– Seite 9 / 14 –
Der zum Strom i1 (t) gehörige Zeiger I1 lautet
1
I1 = U0 + jωCU0 .
R

0 f)* Vervollständigen Sie folgende Sätze.


1 Hinweis: Es bestehen verschiedene Antwortmöglichkeiten.
2 √√
3 F1 ist ein(e) Widerstand mit dem Wert R und der Spannung uF1 = u0 √√
4 F2 ist ein(e) Stromquelle/ Spannungsquelle mit dem Wert i1 /u0 und der√√
Spannung uF2 = u0
5 F3 ist ein(e) Kapazität mit dem Wert C und der Spannung uF3 = −u0
6

Die folgende Schaltung werde mit der Kreisfrequenz ω betrieben.

g
G

la
I

U C L

ch
I
0
1
2
3
g)* Bestimmen Sie die Funktion Y (jω) =

Y (jω) = I
U
rs
U

=
der Schaltung.
G
1+jωGL
+ jωC
√√√

h) Spalten Sie nun das Ergebnis aus der vorherigen Teilaufgabe in Real- und Imaginärteil auf.
vo
0
1 G √
<{Y (jω)} = + 0
2 1+(ωGL)2

−ωG2 L √
={Y (jω)} = + ωC
gs

1+(ωGL)2

0 i)* Finden Sie die komplexe Leistung der obigen Schaltung abhängig von Y (jω) und U .
1

P = 12 |U |2 Y (jω)?
s un

– Seite 10 / 14 –
Aufgabe 5 Kirchhoff Gleichungen (12 Punkte)
Gegeben sei folgender Netzwerkgraph.

b
1 2

a c

Abbildung 5.1: Netzwerkgraph

g
la
a)* Wie viele Knoten hat eine Schaltung, die zum gegebenen Netzwerkgraphen gehört? 0
1

n=3

ch
b)* Geben Sie die Anzahl der linear unabhängigen KCL Gleichungen in Nullraumdarstellung an. 0
1

n−1=2
rs
vo
c)* Geben Sie die Anzahl der linear unabhängigen KVL Gleichungen in Bildraumdarstellung an. 0
1

b=3
gs

d)* Bestimmen Sie die KVL Gleichung(en) in Nullraumdarstellung. 0


1
un


ua − uc − ub = 0
s

e)* Stellen Sie nun die Knoteninzidenzmatrix auf.


0
Hinweis: Tragen Sie x ein, falls das Element der Matrix nicht existiert. 1
  2
1 1 0
√√
A =  0 −1 1 
x x x

– Seite 11 / 14 –
Ein Kollege von Ihnen gibt folgende KCL Gleichungen an.

3ia + ib + 2ic = 0
5ia + 5ic = 0

0 f)* Begründen Sie die Korrektheit der angegebenen Gleichungen.


1
2
Eine Skalierung der zweiten KCL Gleichung ändert sie nicht, da die rechte Seite gleich 0 ist. Somit lautet die
umskalierte Gleichung ia + ic = 0.
Wenn man ia = −ic in die erste Gleichung einsetzt, dann erhält man ib − ic = 0. √√
Beide Gleichungen haben nun als Koeffizienten 0, 1 oder −1 und sind somit korrekt.

g
la
0 g)* Können folgende Schaltungen durch den Netzwerkgraphen in Abbildung 5.1 repräsentiert werden? Begründen
1 Sie Ihre Antwort für jede Schaltung.

ch
2 Die Operationsverstärker arbeiten im linearen Bereich.
3
4

Schaltung A kann nicht durch den gegebenen


i1 = 0 Netzwerkgraphen repräsentiert werden, da sie

u1
+


rs
u2
zwei Elemente enthält,
dargestellt werden.
√√die durch zwei Zweige
vo
Abbildung 5.2: Schaltung A
gs

R Schaltung B hat genau drei Knoten und 3


Elemente und kann daher durch den Netz-
un

i1 werkgraphen
√√ in Abb. 2.1 dargestellt werden.

u1 +
u2
s

Abbildung 5.3: Schaltung B


– Seite 12 / 14 –
Zusätzlicher Platz für Lösungen. Markieren Sie deutlich die Zuordnung zur jeweiligen Teilaufgabe.
Vergessen Sie nicht, ungültige Lösungen zu streichen.

g
la
ch
rs
vo
gs
s un

– Seite 13 / 14 –
g
la
ch
rs
vo
gs
un
s

– Seite 14 / 14 –