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GEOPAK-Win-EDM_CNC

Ermitteln von Versatzdaten für Erodiermaschinen und


Ausgabe in den Hersteller-spezifischen Datenformaten

Bedienungsanleitung
Inhaltsverzeichnis

1 Inhaltsverzeichnis
1 Inhaltsverzeichnis .......................................................2
2 Allgemeine Information ..............................................3
3 Schnittstellen ..............................................................3
4 Installation ...................................................................5
4.1 AGIE...............................................................................................5
4.2 System 3R......................................................................................6
4.3 Mitsubishi-3R..................................................................................6
4.4 Zimmer & Kreim .............................................................................7
4.5 CHARMILLES ................................................................................7
4.6 INGERSOLL...................................................................................8
4.7 EROWA..........................................................................................8
4.8 Mitsubishi-COSCOM ......................................................................9
4.9 MATRA-FANUC ...........................................................................10

5 Messprogramme .......................................................11
5.1 Bedienung: ...................................................................................11
5.2 Beschreibung der Messprogramme: ............................................11

6 Beschreibung der Geometrien.................................13

2 25.03.02
Allgemeine Information

2 Allgemeine Information
GEOPAK-Win-EDM-CNC

...ist ein Bestandteil von COSMOS.

...ermöglicht die Erfassung der Versatzdaten in allen drei


Koordinaten und den Drehwinkel von Elektroden und/oder
Werkstücken für Senk- und Draht-Erodiermaschinen.

...führt den Anwender einfach und schnell durch die


Vermessung.

...erzeugt direkt das benötigte Datenformat.

...kommuniziert mit der Erodiermaschinen-


Programmiersoftware (je nach Hersteller).

...bietet dem Anwender alle benötigten Messabläufe, um ein


sicheres Ermitteln der Versatzdaten zu gewährleisten.

...ist ein offenes System und kann jederzeit erweitert werden.

3 Schnittstellen
Da es keinen allgemeinen Industriestandard gibt, muss für jeden Hersteller
ein eigenes Format ausgegeben werden.
Je nach Hersteller kann auch direkt mit der entsprechenden
Programmiersoftware kommuniziert werden.
Hierzu eine Beschreibung der einzelnen Schnittstellen:

AGIE
Anbindung an AGIE-Erodiermaschinen über die Software „AV-
Manager“ (früher Work-Manager) von System-3R. D.h.
Messprogramm-Verwaltung und Messabläufe werden direkt
von diesem Programmierplatz aus organisiert. Unterstützt wird
das Senk-Erodieren und das Drahtschneiden.

Zimmer & Kreim


Anbindung an Zimmer & Kreim-Erodiermaschinen mit der
Programmiersoftware „PROZUK“ und/oder mit „TNCZUK“. D.h.
der Aufruf des Messablaufs erfolgt aus dieser
Programmiersoftware heraus.

25.03.02 3
Schnittstellen

Ingersoll
Anbindung an Ingersoll-Erodiermaschinen zu den
Programmierplätzen „MULTIPROG“ und „MULTICELL“. D.h.
es werden Import-Dateien geschrieben, die von diesen
Programmen gelesen werden können.

Charmilles
Anbindung an Charmilles-Erodiermaschinen. D.h. es werden
Import-Dateien im Charmilles-Format geschrieben. Unterstützt
wird im Moment nur das Senk-Erodieren. Unterstützt wird auch
die Programmiersoftware „Jobmanager“.

System-3R
Hersteller-unabhängige Anbindung an die System-3R-Software
„AV-Manager“. D.h. Messprogramm-Verwaltung und
Messabläufe werden direkt von diesem Programmierplatz aus
organisiert. Die Ausgabe an die diversen Erodiermaschinen
übernimmt die System-3R-Software.

EROWA
Hersteller-unabhängige Anbindung an die Erowa-Software
„JMS-Jobmanager“. D.h. es werden Importdateien direkt im
EROWA-Format geschrieben. Die Ausgabe an die diversen
Erodiermaschinen übernimmt die EROWA Software.

Mitsubishi-3R
Anbindung an Mitsubishi-Erodiermaschinen über die System-
3R-Software „AV-Manager“.
D.h. Messprogramm-Verwaltung und Messabläufe werden
direkt von diesem Programmierplatz aus organisiert.
Unterstützt wird das Senk-Erodieren und das Drahtschneiden.

Mitsubishi-COSCOM
Anbindung an Mitsubishi- Erodiermaschinen über die
COSCOM-Software.
D.h. Messprogrammverwaltung und Messabläufe werden
direkt von diesem Programmierplatz aus organisiert.
Unterstützt wird das Senkerodieren und das Drahtschneiden.

MATRA_FANUC
Anbindung an Matra – Drahtschneiderodiermaschinen mit
FANUC-Steuerungen. D.h. Es werden Unterprogramm –
Dateien im FANUC- Format geschrieben.
Eine detaillierte Beschreibung der Besonderheiten der einzelnen
Herstelleranbindungen lesen Sie unter „Installation“ ab Seite 5 nach.
Hinweis
Anbindungen an weitere Maschinenhersteller erfolgen auf Anfrage.

4 25.03.02
Installation

4 Installation
GEOPAK-Win-EDM-CNC ist auf Ihrem System komplett installiert und wird
automatisch mit jedem Update von COSMOS aktualisiert.
Falls jedoch die Rechner-Hardware erneuert wird, muss eine
Neuinstallation vorgenommen werden. Deshalb finden Sie hier für jedes
Format die entsprechenden Schritte zur Installation.

4.1 AGIE
Zur Installation benötigen Sie mindestens die GEOPAK-WIN Version
1.4R1.
Zu installierende Dateien: AGIE2000.EXE
So gehen Sie vor:
Sie starten die Datei „AGIE2000.EXE“ von CD aus. Als Ziel für
das Entpacken geben Sie das Laufwerk an, auf dem COSMOS
installiert wurde.
Installiert werden folgende Verzeichnisse und Dateien:
• *\COSMOS\AGIE2000\
beinhaltet die Teileprogramme
• *\COSMOS\BILDER\
beinhaltet die im Teileprogramm angezeigten JPG-Bilder
• *\COSMOS\COMM\
Pfad für die Versatzdaten
• *\COSMOS\INI\Remote.ini
beinhaltet den Pfadeintrag von *\COSMOS\COMM\
Die Standardeinstellungen für den Datentransfer sind in den
Unterprogrammen und in der Remote.ini das Laufwerk und
Pfad: C:\COSMOS\COMM\.
Im Partmanager von COSMOS müssen Sie nun mit
„Teileverzeichnis wechseln“ den Pfad für die Teileliste auf das
Verzeichnis *\AGIE2000 ändern (z.B. C:\COSMOS\AGIE2000).

Im Partmanager von COSMOS müssen Sie unter „Einstellungen /


Voreinstellung Programme / Partmanager“ in der Funktion
„Autostart“ den Button für den „RemoteManager“ aktivieren.
Außerdem müssen Sie unter „Einstellungen / Voreinstellung /
Programme / KMG / GEOPAK-Win" das ASCII-Ausgabeformat
auf „GEOPAK-Win“ einstellen.
Wenn Einstellungen in der INI-Datei des AV-Managers bzw. Work-
Managers nötig sind, halten Sie Rücksprache mit einem Mitarbeiter der Fa.
AGIE.

25.03.02 5
Installation

4.2 System 3R
Zur Installation benötigen Sie mindestens die GEOPAK-WIN Version
1.4R1.
Zu installierende Dateien: System3R.EXE. Die Vorgehensweise ist analog
zur Installation von „AGIE“.
Installiert werden folgende Verzeichnisse und Dateien:
• *\COSMOS\Sytem3R\
beinhaltet die Teileprogramme
• *\COSMOS\BILDER\
beinhaltet die im Teileprogramm angezeigten JPG-Bilder
• *\COSMOS\COMM\
Pfad für die Versatzdaten
• *\COSMOS\INI\Remote.ini
beinhaltet den Pfadeintrag von *\COSMOS\COMM\
Bei den Eingaben in der INI-Datei des AV-Managers bzw. Work-Managers
halten Sie Rücksprache mit einem Mitarbeiter der Fa. System 3R.

4.3 Mitsubishi-3R
Zur Installation benötigen Sie mindestens die GEOPAK-WIN Version
1.4R1.
Zu installierende Datei: MITSU_3R.EXE.
Die Vorgehensweise ist analog zur Installation von AGIE.
Installiert werden folgende Verzeichnisse und Dateien:
• *\COSMOS\MITSU_3R\
beinhaltet die Teileprogramme
• *\COSMOS\BILDER\
beinhaltet die im Teileprogramm angezeigten JPG-Bilder
• *\COSMOS\COMM\
Pfad für die Versatzdaten
• *\COSMOS\INI\Remote.ini
beinhaltet den Pfadeintrag von *\COSMOS\COMM\
Bei den Eingaben in der INI-Datei des AV-Managers bzw. Work-Managers
halten Sie Rücksprache mit einem Mitarbeiter der Fa. System 3R oder Fa.
Mitsubishi.

6 25.03.02
Installation

4.4 Zimmer & Kreim


Sie benötigen mindestens die GEOPAK-WIN Version 1.4R1.
Zu installierende Datei: „Z_K.EXE“
Die Vorgehensweise ist analog zur Installation von AGIE.
Installiert werden folgende Verzeichnisse und Dateien:
• *\COSMOS\Z_K\
beinhaltet die Teileprogramme
• *\COSMOS\BILDER\
beinhaltet die im Teileprogramm angezeigten JPG-Bilder
• *\COSMOS\COMM\
Pfad für die Versatzdaten
• *\COSMOS\INI\Remote.ini
beinhaltet den Pfadeintrag von *\COSMOS\COMM\
Bei den Eingaben in der INI-Datei von „PROZUK“ bzw. „TNCZUK“ halten
Sie Rücksprache mit einem Mitarbeiter der Fa. Zimmer & Kreim.

4.5 CHARMILLES
Sie benötigen mindestens die COSMOS GEOPAK-WIN Version 1.4R1.
Starten Sie die Datei „CHARMILLES.EXE“ von CD aus. Als Ziel für das
Entpacken geben Sie das Laufwerk an, auf dem COSMOS installiert
wurde.
Installiert werden folgende Verzeichnisse und Dateien:
• *\COSMOS\CHARMILLES\
beinhaltet die Teileprogramme
• *\COSMOS\BILDER\
beinhaltet die angezeigten JPG-Bilder
• *\COSMOS\COMM\
Pfad für die Versatzdaten
• *\COSMOS\TEMP\Charm.str
beinhaltet die Variableneinträge der Teileprogramme
Die Standardeinstellungen für den Datentransfer sind in den
Unterprogrammen das Laufwerk und der Pfad: C:\COSMOS\COMM\
Im Partmanager von COSMOS müssen Sie mit „Teileverzeichnis
wechseln“ den Pfad für die Teileliste auf das Verzeichnis *\CHARMILLES
ändern (z.B. C:\COSMOS\CHARMILLES).

Im Partmanager von COSMOS müssen Sie unter „Einstellungen /


Voreinstellung Programme / KMG / GEOPAK-Win“ das ASCII-
Ausgabeformat auf „GEOPAK-Win“ einstellen.

25.03.02 7
Installation

4.6 INGERSOLL
Zur Installation benötigen Sie mindestens die COSMOS GEOPAK-WIN
Version 1.4R1.
Sie starten die Datei „INGERSOLL.EXE“ von CD aus. Als Ziel für das
Entpacken geben Sie bitte das Laufwerk an, auf dem COSMOS installiert
wurde.
Installiert werden folgende Verzeichnisse und Dateien:
• *\COSMOS\INGERSOLL\
beinhaltet die Teileprogramme
• *\COSMOS\BILDER\
beinhaltet die angezeigten JPG-Bilder
• *\COSMOS\COMM\
Pfad für die Versatzdaten
• *\COSMOS\TEMP\namen.str
beinhaltet die Variableneinträge der Teileprogramme
Die Standardeinstellungen für den Datentransfer sind in den
Unterprogrammen das Laufwerk und Pfad: C:\COSMOS\COMM\
Im Partmanager von COSMOS müssen Sie nun mit „Teileverzeichnis
wechseln“ den Pfad für die Teileliste auf das Verzeichnis *\INGERSOLL
ändern (z.B. C:\COSMOS\INGERSOLL).

Im Partmanager von COSMOS müssen Sie unter „Einstellungen /


Voreinstellung Programme / KMG / GEOPAK-Win" das ASCII-
Ausgabeformat auf „GEOPAK-Win“ einstellen.

4.7 EROWA
Zur Installation benötigen Sie mindestens die GEOPAK-WIN Version
1.4R1.
Zu installierende Dateien: EROWA.EXE
Installiert werden folgende Verzeichnisse und Dateien:
• *\COSMOS\EROWA\
beinhaltet die Teileprogramme
• *\COSMOS\BILDER\
beinhaltet die angezeigten JPG-Bilder
• *\COSMOS\LAYOUT\erowa.udl
beinhaltet die Variableneinträge der Teileprogramme

8 25.03.02
Installation

Die Standardeinstellungen für den Datentransfer sind in den


Unterprogrammen das Laufwerk und der Pfad: C:\MESS\. Dieser
Pfad muss von Hand angelegt werden.
Im Partmanager von COSMOS muss unter „Einstellungen /
Voreinstellung Programme / KMG / GEOPAK-Win“ das ASCII-
Ausgabeformat auf „GEOPAK-Win“ eingestellt werden.
Hinweis
Im Partmanager von COSMOS muss nun mit „Teileverzeichnis wechseln“
der Pfad für die Teileliste auf das Verzeichnis \EROWA geändert werden
(z.B. C:\COSMOS\DATA\EROWA).

4.8 Mitsubishi-COSCOM
Zur Installation benötigen Sie mindestens die COSMOS GEO_WIN
Version: ≥ 1.5 RE10.
Zu Installierende Dateien: Mitsubishi_COSCOM.exe
Diese Datei müssen Sie von der CD aus starten. Als Ziel für das
Entpacken geben Sie das Laufwerk an, auf dem COSMOS installiert
wurde.

Installiert werden folgende Verzeichnisse und Dateien:


• ..\COSMOS\ Mitsubishi_COSCOM\:
beinhaltet die Teileprogramme
• ..\COSMOS\BILDER\:
beinhaltet die im Teileprogramm angezeigten JPG-Bilder
• ..\COSMOS\COMM\:
Pfad für die Versatzdaten
• ..\COSMOS\INI\Remote.ini:
beinhaltet den Pfadeintrag von ..\COSMOS\COMM\

Hinweis
Die Standardeinstellungen für den Datentransfer sind in den
Unterprogrammen und in der Remote.ini das Laufwerk und Pfad: ..\COMM\
Im Partmanager von COSMOS muss nun mit „Teileverzeichnis wechseln“
der Pfad für die Teileliste auf das Verzeichnis \ Mitsubishi_COSCOM
geändert werden (z.B. C:\COSMOS\Mitsubishi_COSCOM).

25.03.02 9
Installation

Im Partmanager von COSMOS muss unter „Einstellungen“ =>


„Voreinstellung Programme“ => „Partmanager“ in der Funktion
„Autostart“ de „RemoteManager“ angeklickt werden.

Außerdem muss unter „Einstellungen“ => „Voreinstellung


Programme“ =>“KMG“ => „Geopak_WIN“ das ASCII-
Ausgabeformat auf „Geopak-WIN“ eingestellt werden.

Wenn Sie Einstellungen in der INI-Datei des AV-Managers bzw.


Workmanagers vornehmen müssen, halten Sie Rücksprache mit
einem Mitarbeiter der Firmen COSCOM oder Fa. Mitsubishi.

4.9 MATRA-FANUC
Zur Installation benötigen Sie mindestens die COSMOS GEO_WIN
Version: ≥ 1.5 RE10.
Die Datei „MATRA_FANUC.EXE“ starten Sie von der CD aus. Als Ziel für
das Entpacken geben Sie das Laufwerk an, auf dem COSMOS installiert
wurde.

Installiert werden folgende Verzeichnisse und Dateien:


• ..\COSMOS\ MATRA_FANUC \ :
beinhaltet die Teileprogramme
• ..\COSMOS\BILDER\:
beinhaltet die angezeigten JPG-Bilder
• ..\COSMOS\COMM\:
Pfad für die Versatzdaten
• ..\COSMOS\TEMP\Matra.str:
beinhaltet die Variableneinträge der Teileprogramme

Hinweis
Die Standardeinstellungen für den Datentransfer ist in den
Unterprogrammen das Laufwerk und Pfad: C:\COSMOS\COMM\
Im Partmanager von COSMOS muss nun mit „Teileverzeichnis wechseln“
der Pfad für die Teileliste auf das Verzeichnis \ MATRA_FANUC geändert
werden (z.B. C:\COSMOS\ MATRA_FANUC).

Im Partmanager von COSMOS muss unter „Einstellungen“ =>


„Voreinstellung Programme“ => “ =>“KMG“ => „Geopak_WIN“ das
ASCII-Ausgabeformat auf „Geopak-WIN“ eingestellt werden.

10 25.03.02
Messprogramme

5 Messprogramme
5.1 Bedienung:
Die Bedienung der Messprogramme ist so gestaltet, dass sie von
Mitarbeitern ohne Messmaschinenkenntnisse problemlos eingesetzt
werden können.

Die Abarbeitung der Messprogramme im CNC-Modus setzt ein


Lernen des Messablaufes voraus.

Dieses Lernen geschieht durch eine vorgegebene grafische


Bedienerführung während den Antastungen.

Die Messpunkte werden mit dem Joystick im Messbetrieb


übernommen.

Der CNC-Messablauf erfolgt für das gelernte Teil und die


nachfolgenden identischen Teile vollautomatisch.

5.2 Beschreibung der Messprogramme:


Nach dem Start des entsprechenden Messprogrammes erfolgt die Abfrage
einiger Parameter in einem Dialogfenster.

Messen mit oder ohne Hilfspunkt:

• Der Hilfspunkt dient zum Auffinden der Werkstücke.


• D.h. bei Werkstückpaletten, auf denen sich mehrere
gleiche Werkstücke an unterschiedlichen Positionen
befinden, kann mit Antastung eines Punktes an ungefähr
der gleichen Position der Werkstücke jedes dieser
Werkstücke im CNC-Modus vermessen werden.
• Der Hilfspunkt ist nicht notwendig, wenn sich der
Versatzpunkt der nachfolgenden Teile reproduzierbar an
der selben Stelle zur Aufnahme befindet (bei Elektroden
nahe am Nullpunkt etwa).

Vermessen von Elektrode, Werkstück für Senkerodieren oder


Werkstück für Drahtschneiden.

Teileprogramm Ablauf im manuellen Lernmodus mit


anschließendem CNC-Vermessen oder Teileprogramm in der
Wiederholung im CNC-Modus.

• Fehleingaben werden von den Programmen abgefangen!


• So ist es z.B. nicht möglich, ein Teil ohne vorheriges
Lernen zu wiederholen oder ein Teil in der Wiederholung

25.03.02 11
Messprogramme

ohne Hilfspunkt zu vermessen, wenn dieser beim Lernen


benutzt wurde.

Abfrage des Sicherheitsabstandes (Vorgabewert 3mm).

• D.h. der Abstand der Tastspitze zu den gelernten


Messpunkten.
• Dieser Wert stellt sicher, dass auch bei ungenauem
Antasten des Hilfspunktes die Vermessung des Teiles
durchgeführt werden kann.

Bei Erstvermessung eines Teiles muß in der Abfrage das


manuelle Lernen des Teiles aktiviert werden.

Danach erfolgt die Antastung des Werkstück mit Hilfe der


grafischen Benutzerführung. Der Bediener hat dabei darauf zu
achten, dass die Messpunkte in der vorgegebenen Reihenfolge
angetastet werden!
Am Schluß des Messablaufes können noch spezifische Abfragen
zu den ausgelesenen Versatzdaten erfolgen (Abhänging vom
Format des Erodiermaschinenherstellers).

Hinweis
Im Teileverzeichnis befindet sich ein Programm „_Erklärung“, in dem
anhand eines Beispieles der Programmaufbau erklärt wird.

12 25.03.02
Beschreibung der Geometrien

6 Beschreibung der Geometrien


Programmbezeichnung Definition der Versatzwerte

DREI KREISE Vermessen eines Teiles mit 3


Durchmesser.
Lochkreismittelpunkt aus allen drei
Durchmessern definiert X, Y.
Gerade aus Durchmesser 1 (links) und
Durchmesser 2 (rechts) definiert C-
Winkel.

DREI_KANTEN_M_PU Vermessen eines Teiles über 3 Kanten


Y-Versatz definiert sich aus Messpunkt 1
X-Versatz definiert sich aus der
Symmetrie zwischen
Messpunkt 2 & 3
Z-Versatz definiert sich aus Messpunkt 4
C-Winkel des Teiles ist 0°
DREI_KANTEN_M_PU_Y Vermessen eines Teiles über 3 Kanten
X-Versatz definiert sich aus Messpunkt 1
Y-Versatz definiert sich aus der
Symmetrie zwischen
Messpunkt 2 & 3
Z-Versatz definiert sich aus Messpunkt 4
C-Winkel des Teiles ist 0°
DREIECK Vermessen einer Dreiecksgeometrie.
X,Y definiert sich aus dem Mittelpunkt
aller drei Kanten.
Die Vorderkante definiert den C-Winkel
in Antastreihenfolge.

KANTE_KANTE Vermessen eine Teiles mit 2 Kanten.


X,Y definiert sich aus dem Schnittpunkt
zwischen beiden Kanten.
Die erste Kante definiert den C-Winkel in
Antastreihenfolge.

KANTE_KANTE_VER- Vermessen eine Teiles mit 2 Kanten.


SATZ
X,Y definiert sich aus Schnittpunkt
beider Kanten.
Die erste Kante definiert den C-Winkel in
Antastreihenfolge.
Zusätzlich wird ein Versatzwert X,Y
abgefragt, um den die Koordinaten zum
Schnittpunkt verschoben sind.

25.03.02 13
Beschreibung der Geometrien

KANTE_ZWEI_SEITEN Vermessen eines Teiles mit 3 Kanten.


Die erste Kante definiert den C-Winkel in
Antastreihenfolge.
Der Schnittpunkt der Symmetriegeraden
aus der 2. + 3. Kante und der 1. Kante
definiert X,Y.
Die erste Kante definiert den C-Winkel in
Antastreihenfolge.
KEGEL Vermessen eines Kegels.
Kegelspitze definiert X,Y (,Z).
Die Kegelachse definiert den C-Winkel

KEGELSTUMPF Vermessen eines Kegelstumpf.


Schnitt von Kegelachse mit der Fläche
an Stumpfspitze
definiert X,Y (,Z).
Die Kegelstumpfachse definiert den C-
Winkel

KREIS Vermessen eines Teiles mit einem


Durchmesser.
Durchmessermittelpunkt definiert X,Y.
C-Winkel wird mit 0° ausgegeben.

KREIS_KANTE Vermessen eines Teiles mit einem


Durchmesser und einer Kante.
Durchmessermittelpunkt definiert X,Y.
Die Kante definiert den C-Winkel in
Antastreihenfolge.

KREIS_KREIS Vermessen eines Teiles mit 2


Durchmesser.
Symmetrie beider Durchmesser definiert
X,Y.
Verbindungsgerade beider Durchmesser
definiert C-Winkel in Reihenfolge der
Messung.

14 25.03.02
Beschreibung der Geometrien

KREIS_ZWEI_KANTEN Vermessen eines Teiles mit zwei Kanten


und einem Durchmesser.
Symmetrie der beiden Kanten definiert
den C-Winkel.
Durchmessermittelpunkt definiert X,Y.

NUR_Z_HOEHE Es wird nur die Z-Höhe eines Teiles


vermessen.
X,Y und C-Winkel werden mit 0
ausgegeben.

OVAL Vermessen eines Teiles mit einer


„ovalen“ Geometrie (z.B. Nut). Messung
zweier Kanten und zweier Durchmesser.
Der Symmetriepunkt aus den
Schnittpunkten der Symmetrie-geraden
beider Kanten und den Durchmessern
links und rechts definiert X,Y.
Symmetriegerade aus beiden Kanten
definiert den C-Winkel in
Antastreihenfolge der ersten Gerade.
OVAL_IN_Y_ACHSE Vermessen eines Teiles mit einer
„ovalen“ Geometrie.
Ablauf wie bei „.....Oval“ .
Besonderheit: C-Winkel des Teiles nahe
an der Y-Achse der Aufspannung.
(Keine 90° Drehung der Elektrode
notwendig!)

PUNKT (RECHTECK) Vermessen eines Teiles mit 4 Kanten.


Kanten werden nur mit Punkten
angetastet.
Symmetrie aus Punkt links und rechts
definiert X.
Symmetrie aus Punkt vorne und hinten
definiert Y.
C-Winkel des Teiles ist 0°.

PUNKT_KANTE Vermessen eines Teiles mit 4 Kanten.


Kanten werden mit Punkten angetastet.
Richtungsweisende Kante zusätzlich als
Gerade.
Symmetrie aus Punkt links und rechts
definiert X.
Symmetrie aus Punkt vorne und hinten
definiert Y.
Kante (Gerade) definiert C-Winkel in
Antastreihenreihenfolge.

25.03.02 15
Beschreibung der Geometrien

RECHTECK Vermessen eines Teiles mit 4 Kanten.


Kanten werden als Geraden angetastet.
Schnittpunkt aus der Symmetrie der
Kanten vorne und hinten und der
Symmetrie der Kanten links und rechts
definiert X,Y.
Symmetrie der Kanten vorne und hinten
definiert den C-Winkel in
Antastreihenfolge der ersten Gerade.
RECHTECK_(Y_ACHSE) Vermessen eines Teiles mit 4 Kanten.
Kanten werden als Geraden angetastet.
Schnittpunkt aus der Symmetrie der
Kanten vorne und hinten und der
Symmetrie der Kanten links und rechts
definiert X,Y.
Symmetrie der Kanten vorne und hinten
definiert den C-Winkel in
Antastreihenfolge der ersten Gerade.
Besonderheit: C-Winkel des Teiles nahe
an der Y-Achse der Aufspannung.
(Keine 90° Drehung der Elektrode
notwendig!)

RECHTECK_KREIS Vermessen eines Teiles mit 4 Kanten


und einem horizontal verlaufenden
Durchmesser.
Kanten werden als Geraden angetastet.
Schnittpunkt aus der Symmetrie der
Kanten vorne und hinten und der
Symmetrie der Kanten links und rechts
definiert X,Y.
Symmetrie der Kanten vorne und hinten
definiert den C-Winkel in
Antastreihenfolge der ersten Gerade.
Z-Versatz wird über den Radius des
horizontalen Durchmesser definiert.

RECHTECK_KREIS_Y Vermessen eines Teiles mit 4 Kanten


und einem horizontal verlaufenden
Durchmesser.
Kanten werden als Geraden angetastet.
Schnittpunkt aus der Symmetrie der
Kanten vorne und hinten und der
Symmetrie der Kanten lins und rechts
definiert X,Y.
Symmetrie der Kanten vorne und hinten
definiert den C-Winkel in
Antastreihenfolge der ersten Gerade.
Z-Versatz wird über den Radius des
horizontalen Durchmesser definiert.
Besonderheit: C-Winkel des Teiles nahe
an der Y-Achse der Aufspannung.
(Keine 90° Drehung der Elektrode

16 25.03.02
Beschreibung der Geometrien

notwendig!)
RECHTECK_MIT_VER- Vermessen eines Teiles mit 4 Kanten.
SATZ
Kanten werden als Geraden angetastet.
Schnittpunkt aus der Symmetrie der
Kanten vorne und hinten und der
Symmetrie der Kanten lins und rechts
definiert X,Y.
Symmetrie der Kanten vorne und hinten
definiert den C-Winkel in
Antastreihenfolge der ersten Gerade.
Zusätzlich wird ein Versatzwert X,Y
abgefragt, um den die Koordinaten zum
Schnittpunkt verschoben sind.
SECHSKANT Vermessen eines Teiles mit 6 Kanten.
Kanten werden als Geraden angetastet.
X,Y definiert sich aus dem Mittelpunkt
des Kreises, der aus den Schnittpunkten
der Kanten ringsum entsteht.
C-Winkel definiert sich aus der zuerst
angetasteten Kante in
Antastreihenfolge.
VIER KREISE Vermessen eines Teiles mit 4
Durchmesser.
Schnittpunkt aus den
Symmetriegeraden der Durchmesser
vorne und hinten und der Durchmesser
links und rechts definiert X, Y.
C-Winkel definiert sich über die Gerade
aus den Symmetriepunkten der
Durchmesser links und rechts.
Z_UND_C Es wird nur die Z-Höhe eines Teiles
vermessen und eine Kante.
X,Y werden mit 0 ausgegeben.
C-Winkel definiert sich über die Kante in
Antastreihenfolge.

Z_UNDC_ (Y_ACHSE) Es wird nur die Z-Höhe eines Teiles


vermessen und eine Kante.
X,Y werden mit 0 ausgegeben.
C-Winkel definiert sich über die Kante in
Antastreihenfolge.
Besonderheit: C-Winkel des Teiles nahe
an der Y-Achse der Aufspannung.
(Keine 90° Drehung der Elektrode
notwendig!)

25.03.02 17
Beschreibung der Geometrien

ZWEI_KANTEN_m_PU Vermessen eines Teiles über 2 Kanten.


Y-Versatz definiert sich aus Messpunkt 1
X-Versatz definiert sich aus Messpunkt 2
Z-Versatz definiert sich aus Messpunkt 3
C-Winkel des Teiles ist 0°

ZWEI_KANTEN_m_PU_Y Vermessen eines Teiles über 2 Kanten


X-Versatz definiert sich aus Messpunkt 1
Y-Versatz definiert sich aus Messpunkt 2
Z-Versatz definiert sich aus Messpunkt 3
C-Winkel des Teiles ist 0°

ZWEI_KREISE_KANTE Vermessen eines Teiles mit 2


Durchmesser und einer Kante.
Symmetrie der Durchmesser definiert
X,Y.
Die Kante definiert C-Winkel in
Antastreihenfolge.

Hinweis
Die Z-Höhe definiert sich in Programmen immer über einen Messpunkt auf
die Oberfläche des Teiles.

18 25.03.02