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00:00:13
Speaker 1: Meine Damen und Herren, ich möchte Sie begrüßen zu einer Reihe von
verschiedenen Podcasts, zu Themen, die. Wegen der Coruña Pandemie etwas ins Abseits
geraten. Sie hören und sehen jede Woche auch mich und meine Kolleginnen und Kollegen
auf den Pressekonferenzen zu Coruña. Das ist das Thema, was uns alle umtreibt und was
aber alle anderen Themen in den Hintergrund dringt. Und deshalb möchte ich gerne neben
diesem großen Thema auch versuchen, die anderen Dinge nicht in Vergessenheit geraten zu
lassen, sondern wieder ein Stückchen in unser Bewusstsein zu rücken. Und heute soll es mit
einem Thema losgehen, das von zentraler Bedeutung für den Burgenlandkreis ist, nämlich
mit dem Thema Bildung.

00:01:05
Speaker 2: Und da hab ich zwei Gäste eingeladen, in einer ganz ungewöhnlichen
Konstellation, denn ich sitze hier an meinem Schreibtisch. Das ist eine grobe Unhöflichkeit
eigentlich Gästen gegenüber. Man sitzt mit am Tisch oder wir müssen die Abstände
einhalten. Und deshalb möchte ich ganz herzlich erst einmal sagen Schön, dass ihr hier seid.
Jörg Kremer ist hier der Leiter unserer berufsbildenden Schulen im Burgenlandkreis. Das ist
die mit Abstand größte Schule, die wir haben. Aber du bist nicht nur Leiter der
berufsbildenden Schulen. Du bist auch tatsächlich von Haus aus Lehrer und außerdem auch
Vorsitzender unseres Volkshochschule Beirates, hast also auch ein Stück weit die
Erwachsenenbildung im Blick. Und deshalb bin ich sehr gespannt auf das Gespräch mit dir
genauso wie auf Dr. Lars Knoppix. Die Überlas. Du hast uns vor Jahren hier im Landratsamt
verlassen. Du hast das Amt für Bildung hier geleitet, mit aufgebaut für Bildung, Kultur und
Sport und bist du bist mittlerweile zum Inhaber Unternehmer geworden, hast aber das mit je
nicht verlassen, sondern hast eine eigene Bildungs Firma. Ein Unternehmen, das sich mit
Bildung auch für andere Unternehmen, aber auch für die öffentliche Hand beschäftigt. Und
ich danke dir ganz herzlich, dass du dir die Zeit dafür nimmst, dass wir hier sind. Meine
Damen und Herren zu Beginn, wir kommen an dem Thema Coruña auch bei Bildung, erst
recht in der jetzigen Situation im Burgenlandkreis trotzdem nicht vorbei. Deshalb möchte ich
gerne erst einmal an meine Gesprächspartner. Ich fange mal mit Lars Knopf an, die Frage
richten. Beide sind Väter von vielen, vielen Kindern und wir mussten in dieser Woche eine
sehr unangenehme Entscheidung treffen, dass wir nächste Woche die Schulende
Burgenlandkreis noch nicht öffnen können. Das hätten wir uns alle gewünscht. Auch ich
habe noch einen Sohn im schulpflichtigen Alter. Wie haltet ihr das überhaupt noch aus? Lars
Wie? Wie kommt ihr damit klar?

00:03:05
Speaker 1: Es wird immer schwieriger. Es macht langsam keinen Spaß mehr. Aber das sind
Dinge, die sag mal, an so einer Stelle zu Hause versuchen wir damit souverän und
optimistisch umzugehen, weil man ja auch dann ja auf die Kinder überträgt, die nur zu dem
Thema selber steht. Also unterm Strich kann man sagen, es ist für niemanden leicht und
auch für uns anstrengend. Auch meine Frau ist berufstätig. Wir erklären uns auch mit
Homeschooling und mit der Arbeit nebenbei auch keine Pause macht. Letzten Endes haben
wir uns dann irgendwann entschieden. Der Feind ist das Virus auf den Dörfern. Wütend und
wütend sein. Das sind wir auch regelmäßig. Und ansonsten versuchen wir einfach das
Allerbeste draus zu machen. Das heißt, wir teilen uns rein. Wir versuchen, den Kindern gute

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Laune mitzugeben, Optimismus mitzugeben. Und eine Frau war gut in der Schule, noch viel
besser als ich. Das hilft uns auch ein bisschen, das durchzustehen. Ganz einfach und ganz
zum Schluss auf mein Einfach. Die Lage sieht die Infektion Lage und die Entwicklung, das
Licht am Ende des Tunnels gar nicht mehr so weit weg ist. Und dass es irgendwann auch
wieder in die Schule Ã-ffnung übergeht, dass es immer so weit nicht mehr entfernt, glaube
ich. Und das werden wir schon schaffen. Die wahren Schritte, die noch zu gehen sind.

00:04:15
Speaker 2: Ja, bei euch ist es ja noch ein Zacken schärfer, dann habt ihr Kinder zu Hause. Und
ich weiß, deine Frau ist Lehrerin, die muss auch unterrichten. Die macht das wahrscheinlich
ja auch ein Stück weit von zuhause. Ich glaube, selbst mein Sohn hat bei ihr schon Unterricht
gehabt in Pandemie Zeiten Digital. Wie geht denn das? Es ist doch fast eine unerträgliche
Situation, fast zum Besten für alle vier Kinder. Und dann noch arbeiten zu Hause Homeoffice.
Das passt doch gar nicht mehr zusammen. Wie bewältigt ihr die Situation?

00:04:45
Speaker 1: Ja, wenn man, wenn man es beschreiben würde, schön ist. Anders. Das muss
man, muss man so sagen. Und man hat ihn schrittweise durchaus auch Schwierigkeiten, die
Kinder zu motivieren, immer wieder zu gehen. Wobei aus meinem Gefühl auch schrittweise
sich so etwas wie eine Routine in der Ausnahmesituation eingestellt hat. Wenn man also
versucht, wirklich die regelmäßigen Strukturen zu schaffen und da versuchen wir darauf zu
achten, dass die Kinder vorgenommen um acht, halb neun dann an den Aufgaben sitzen.
Oder ich merke auch, dass durchaus bei den Lehrern sich auch etwas bewegt, dass jetzt die
online Formate zunehmen, dass also wirklich Konferenzen da sind. Dies hilft einem schon
weiter. Wenngleich ich zugeben muss Hannchen, unsere Vierjährige. Sie fragt wirklich Was
hab ich wieder im Kindergarten? Ich denke, das ist auch eine wichtige Botschaft. Viele
merken jetzt, was Schule Lei leistet. Über die reine Bildungs Vermittlung hinaus. Ich denke,
ein teil des Stoffes kann jetzt über die online Formate präsentiert werden. Aber
insbesondere der soziale Austausch, der fehlt auch den Kindern. Das merken wir ganz stark.
Ich kann sagen, es ist gut. Sie haben sich noch gegenseitig und in dem Dorf gehts auch noch.
Aber der Austausch mit den Klassenkameraden, das fehlt. Und insofern ist der Weg richtig.

00:06:01
Speaker 2: So leicht ist der Respekt vor dem Lehrerberuf wieder ein Stückchen gestiegen.
Viele glaubten ja, sie können auch Lehrer, aber jetzt ist eigentlich Glaube wurden, dass es
eben nicht nur um Wissensvermittlung geht und irgendetwas zu arbeiten, sondern auch um
Kommunikation, um die Kinder in Schach zu halten. Also Hut ab vor denen, die das immer
machen, sagen jetzt viele.

00:06:23
Speaker 1: Ja, also. Und das sage ich nicht leiden und nicht unter zu geringem
Selbstbewusstsein. Aber wenn ich mir anschaue, was Grundschullehrer leisten, insbesondere
unser kleiner Gideon, der ist jetzt in der zweiten Klasse. In der Art der Sprach Vermittlung.
Der Lese, Vermittlung. Das ist etwas ganz anderes. Und welche Engelsgeduld dein Lehrer
auch an den Tag legen müssen, um dieses um umzusetzen. Wir haben ein Kind und selbst da
kommt man bisweilen an seine Grenzen. Also wir sehnen ein Stück weit alles dieses herbei.
Muss aber auch sagen, es hat ja niemand aus Bösartigkeit vor verordnet. Es ist ja nicht so,

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dass man gesagt hat Okay, wir sperren euch alle mal zu Hause ein, sondern es ist die
Pandemie Lage und wenn man deshalb versucht den Kindern zu vermitteln. Ich denke das
haben unsere Kinder auch ein Stück weit mitgenommen. Dann muss man hier das Beste
draus machen. Es zeigt aber eben, wie wichtig ja auch die Institutionen sind ist. Wie oft wie
wichtig etwas ist, merkt man erst, wenn es fehlt. Das, was alltäglich ist, das weiß man nicht
zu schätzen.

00:07:27
Speaker 1: Der Unterricht läuft ja jetzt ein Stück weit über digitale Möglichkeiten. Ich hab
mich gewundert, war erstaunt, positiv überrascht. Mein Sohn geht in Laura ans Gymnasium
und das ist jetzt eine der wenigen Schulen, wo digital noch viel zu tun ist, die jetzt noch
kommen mit dem Ausbau in der Schule, WLAN-Netz, so aber digitale Endgeräte, die Tafeln,
da fehlt noch viel. Und trotzdem funktioniert das dort. Dass er zu seinem eigenen Bedauern
sechs oder acht Stunden digitalen Unterricht über dieses Teams Programm hat hat, hat das,
was man jetzt jenseits von dieser Schule, aber jetzt aus Sicht vielleicht der Berufsschule
schon was gebracht? Das wird doch ein Stück weit in der Digitalisierung vorangekommen
sind. Wird das schon genutzt?

00:08:13
Speaker 2: Oder gibt's noch viele Kolleginnen und Kollegen, die sagen Also wie ich jetzt nicht
mehr die nächste Generation?

00:08:19
Speaker 1: Ich hatte es mal bei mir in der Dienst Beratung auf den Punkt gebracht. Wir sind
bezüglich der Digitalisierung im letzten Jahr oder in den Monaten ja Schulschließungen
weitergekommen als in den fünf Jahren vorher. Das ist nicht nur die technische Ausstattung,
sondern auch die Bereitschaft, sich darauf einzulassen. Und da muss ich sagen mit Blick auf
meine Schulen, aber auch das, was ich aus vielen anderen Schulen sehe, auch aus den
Schulen meiner Kinder. Die allermeisten Lehrerinnen und Lehrer sind bereit, sich darauf
einzulassen, unabhängig vom Alter. Also auch Lehrer, zwei, drei Jahre vor der Rente sagen
Ja, ich versuche, dort hineinzukommen. Ich habe bei mir an der Schule auch ein paar ganz
tolle Kollegen, die dann die anderen mitziehen hat eine Arbeitsgruppe Digitalisierung. Wir
können die dann schon im ersten Lockdown die Kollegen mal zu Hause besucht haben und
das eingerichtet haben, dass das alles funks funktioniert. Und es ist wie so häufig Wenn man
einmal eine kritische Masse hat, dann läuft es nicht von selbst, aber zu zunehmend besser.
Ich habe bei mir an der Schule einige Festlegungen in der Richtung getroffen, dass ich gesagt
habe. Zum einen haben die Schülerinnen und Schüler über einen Kanal ihre Aufgaben zu
bekommen, dass man sich nicht verzettelt. Der eine Shakespear mehr der anderen Lehrer
weiter. Und zum 2. und zum zweiten haben wir auch die Pflicht, Bildung zu vermitteln.
Deshalb gibt es die Notwendigkeit also auch präsent zu sein. Also ich sage es mal ein
bisschen flapsig, nicht nur Aufgaben aus zu kippen und zu gucken, was kommt, sondern in
Interaktion zu treten. Und ich muss sagen, ich bin stolz, dass bei meinem Kollegium dort
ganz, ganz viele mitziehen.

00:09:52
Speaker 1: Lars Wie funktioniert denn das jetzt bei einem privaten Bildungs Unternehmen?
Auch da ist es ja jetzt nicht möglich im Präsenz Unterricht mit Menschen zu tätigen. Macht

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ihr da auch digitale Angebote oder muss jetzt auch vieles in Ermangelung auch bei den
Menschen, die ihr weiterbildet, fortbilden oder an Bildung heranführt? Muss da vieles
überhaupt zum Erliegen kommen?

00:10:19
Speaker 1: Also bei den privaten Bildungsträgern muss man ja als erstes mal mit dem
Vorurteil. Dass die Privatwirtschaft immer automatisch viel weiter ist als als der staatliche
Teil, also auch da in der Bildungssprache generell gibt's einen großen Rückstau bei der
Digitalisierung. Der Unterschied ist jetzt natürlich sei seit einem Jahr ungefähr wird es sofort
existenziell bedrohlich. Der Rückstand, das heißt die die Auftraggeber geben uns die Chance,
Digital und Farmland Formate anzubieten und damit nicht einmal weiter zu existieren. Aber
die müssen ja erst mal eingerichtet. Die müssen genutzt werden. Die müssen eingerichtet
werden. Und da ist unwahrscheinliche Dynamik entstanden, in der Bildungsträgern rein, also
in den Bildungs unternehmen und investiert worden und eingerichtet wurden und wo
vorher auch schon im Bereich der Schulen angedeutet hat, da ist es auch so.. Also wir haben
innerhalb von wenigen Monaten einen Status erreicht an Videokonferenzen, Ausstattung
von Klassenräumen es einfach existentiell wichtig ist. Und es hat auch da einen
unglaublichen Bust, was die Geschwindigkeit anbelangt gegeben. Also ein schönes Beispiel
sind immer die, die Sprachkurse, z.B. wo es lange hieß das ist ja unmöglich Empfängerland zu
machen, weil das ist ja eine Präsenz Veranstaltung. Man braucht den Kontakt zu den
Teilnehmenden. Und mittlerweile gehört es schon ein Stück weit zur Normalität, dass man
das auch im digitalen Anteil macht. Das war vor einem Jahr völlig undenkbar. Und jetzt ist es
Alltag. Also da bewegt sich eben auch sehr viel und hilft dann diese Unternehmen auch
einfach die Existenz zu sichern zurzeit.

00:11:43
Speaker 1: Wahrscheinlich haben wir ja das Digitale in die Zeit nach Coruña mitnehmen und
das muss jetzt in diesem Punkt nicht das Schlechteste sein, das wir gezwungenermaßen so
ein Stück vorangekommen sind. Überhaupt würde ich nochmal kurz darüber reden, was ist
denn eigentlich grade hier? Und Burgenlandkreis dann, wenn die Pandemie mal vorbei ist
oder wir zumindest so eingedämmt haben, dass wir zu einem normalen Leben wieder
übergehen? Was? Was passiert denn dann hier im Bildungsbereich weiter? Ich persönlich
habe es sehr bedauert, dass jetzt gerade wieder die zurückliegenden Monaten und davor
gab es ja weitere Katastrophen und Probleme wären nicht so schnell vorangekommen sind
z.B. mit mit neuen Bildungs Angeboten, großen Schulen, mit ganz neuen Formaten, die wir ja
planen. In Zeit sollen zwei verschiedene Bildungs Campus entstehen. In Weißenfels soll
Bildungs Campus entstehen, hier in Naumburg auch. Selbst in hohen Mölzers haben wir jetzt
Überlegungen, wie wir damit der Förderschule sowas machen können. Ist das eine? Ist das
ein richtiger Ansatz, verschiedene Schulformen. Ich sage mal so miteinander zu
verschneiden, dass am Ende ein Mehrwert dabei rauskommt und jetzt z.B. bei dem Thema
Volkshochschule und Schule zusammenzubringen. Das ist ja auch so ein Ansatz. Frage ich
mach dich als Vorsitzende von Volkshochschule, Beirat und auch als Weizenfeld so, wo das
stattfinden soll soll. Ist das eine Möglichkeit, da wirklich Mehrwert herauszuziehen oder sind
das Hirngespinste?

00:13:13
Speaker 1: Also ich bin überzeugt, dass man Bildung heute ganzheitlicher sehen muss. Die

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Zeiten, wo man bis zum 16. und 18. Lebensjahr Wissen Fertigkeiten akkumuliert hat und
dann fünf Jahrzehnte Berufsbild Grafik davon leben konnte und sein Leben bestreiten
konnte, sind längst vorbei. Und da denke ich, dass die Strukturen sich diesmal auch anpassen
müssen und unter dem im Moment sehr häufig und zum Teil auch viel zu inflationär
gebrauchten Worte. Ich möchte es hier trotzdem nennen. Vernetzung man Synergieeffekte
gewinnen kann. Das können ganz banale Effekte sein, dass man gute Gebäude, deren
Ausstattung auch heute eine ganze Menge Geld kostet, effektiver nutzt, indem man ihm
vormittags Bereich eine schulische Nutzung und im Nachmittags Bereich eine Nutzung durch
Freude durch die Volkshochschule hat. Das ist das eine. Da gewinnt man eine höhere
Auslastungszahlen für teure Räume und relativ preis intensive Technik. Inhaltlich ist es aber
auch noch viel wichtiger, Begegnungen zu schaffen, die geraden Berufs und Lebens
Biografien. Wenn es die je gegeben hat. Das kann ich nicht einschätzen, sind aber heute
vorbei und deshalb ist es einfach wichtig, Begegnung zu schaffen, nach links und rechts zu
schauen und auch ein Stück weit zu schauen. Es ist nicht mit der Wahl der Schule in der
fünften Klasse das Leben bis in alle Ewigkeiten vorgezeichnet, sondern es gibt viele andere
Wege. Und der Schulträger, der für die Schullandschaft verantwortlich ist, hat genau die
Aufgabe, diese Wege zu aufzuzeichnen und zu ebnen, dass die eigene, das die einzelnen
Akteure diese zu gehen können. In der Berufsschule hat man das quasi schon von Anfang an.
Wir haben vom Berufsvorbereitung sehr Schülerinnen, die zum großen Teil von der
Förderschule kommen bis zum Beruflichen Gymnasium, die gesamte Bandbreite versuchen,
uns innerhalb der Institution Durchlässigkeit zu zu gewährleisten. Was auch funktioniert.
Nicht in jedem Fall, aber durchaus in mehr als eine Handvoll von Fällen. Und das sollte man
jetzt auch ein Stück weit übertragen auf dem gesamten Burgenlandkreis bis hin zum Lernen
im hohen Alter Volkshochschule genannt worden. Musikschule gehört genauso dazu. Man
muss erst einmal Begegnungs Möglichkeiten schaffen. Und die Idee der Bildungs Campus ist
genau die räumliche Umsetzung dieser Vernetzung. Die Idee.

00:15:35
Speaker 1: In Zeitz an der Sekundarschule 3, da soll ja auch ein Stück weit die, die berufst,
das Thema Berufsbildung heranrücken auch hier und Naumburg ist das so ein Thema, dass
man Berufsschule und Sekundarschule ein Stückchen zusammenführen will. Lars Wenn.
Wenn das alles klappen würde und auch mehr vielleicht Aufrichtung Berufsausbildung schon
während der normalen Schulzeit orientiert wird, ist das dann am Ende so, dass für eine
private Bildungs Institution wie jetzt ein Unternehmen dann irgendwann keine Arbeit mehr
da ist? Weil das ist ja das, was im Moment offensichtlich passiert, dass Kinder Jugendliche
durch Schulen durchgehen und am Ende aber trotzdem bei dem einen oder anderen viel zu
viele über 10 prozent im Burgenlandkreis ohne Schulabschluss dann trotzdem nicht für den
Arbeitsmarkt vorbereitet sind, dass sie in eine Ausbildung gehen können. Das sind ja die, die
letztlich auch bei euch glaub ich ja verstärkt dann nachgebildet werden müssen.

00:16:34
Speaker 1: Also als als Bildungs Unternehmens Inhaber sage ich ja, das wird ein Stück weit
den Markt kleiner machen. Das sehe ich aber völlig unproblematisch. Weiß ich auch.
Gleichzeitig wieder andere Chancen entwickeln. Das ist ja das, was Unternehmen ausmacht.
Ja, es kommt und geht und existenziell bedrohlich sehe ich das nicht. Aber als als Bürger und
Vater und ehemaliger Bildungs Amtsleiter finde ich das unbedingt nötig. Weil das was ich

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jetzt im Bildungs Unternehmen erlebe, ist eben auch genau das, was wir auch vorher schon
wussten. Es gibt eben eine unglaubliches Defizit an so was wahrscheinlich kann nicht sagen
an Berufsorientierung. Aber die Schüler kommen eben oft aus der Schule Schule raus mit zu
wenig Vorstellungen von der Arbeitswelt, von der Praxis. Und das ist dann das mündet dann
schnell über in Ausbildungs Abbrüche, in Studienabbrecher. Da haben wir ja auch sehr hohe
Zahlen deutschlandweit, die darauf hindeuten.

00:17:21
Speaker 2: Und ganz am Ende noch ein paar Jahre später eben in den Arbeitslosen
Biografien, die dann bei den Bildungs Unternehmen ganz oft aufzufangen versucht werden.

00:17:30
Speaker 1: Das wäre schöner, wenn man das Feuer schafft, weil da geht ja viel Menschliches
und viel Potenzial, einfach Forderungen der Zeit.

00:17:36
Speaker 1: Und die Bildungsträger, die finden schon eine andere Möglichkeit zum
Broterwerb da, dass es darüber keine sorgen. Aber es wäre schon wichtig, dass ein bisschen
mehr in die Richtung zu schärfen.

00:17:48
Speaker 2: Ja, und dann bleibt natürlich das Thema lebenslanges Lernen, die
Erwachsenenbildung.

00:17:54
Speaker 2: Wie? Was bedeutet das z.B. auch für die Volkshochschulen? Aber auch da gibt's ja
andere Anbieter außer der Volkshochschule. Wir haben z.B. im Landkreis 2 Heim
Volkshochschulen, die auch längere Angebote machen, einmal im Bad gewesen und einmal.

00:18:14
Speaker 2: Das zweite vom DGB Die oben im Sonnenlicht Hosiner genau in Sonneck. Auch da
wird das Thema der Digitalisierung eine größere Rolle spielen. Ich ich hab da so verrückte
Ideen im Kopf, dass keine Ahnung man gar nicht mehr zur Volkshochschule fahren müsste.

00:18:35
Speaker 2: Dass man von zuhause aus oder in seinem Dorf in einer Art leeren Raum
Dorfgemeinschaftshaus zugeschaltet wird war, trotzdem mit dem Dozenten reden kann, an
dem Kurs teilnehmen kann und das Lernen quasi auch ins Dorf in die Stadt geholt wird, der
Französisch Kurs dann eben dort auch nutzbar ist und teils noch sehr, sehr viel zu tun.

00:18:55
Speaker 2: Also wir haben für die nächste Zeit, für die nächsten Jahre Burgenlandkreis viele
Pläne, aber es ist auch wahnsinnig viel nicht abgearbeitet.

00:19:06
Speaker 2: Wie in allen anderen Bereichen auch in den nächsten Podcast soll es dann auch
um Themen gehen, die genauso wie die Bildung von grundlegender Bedeutung für unsere
Zukunft sind Um Wirtschaft soll es gehen. Es geht um Mobilität. Es wird um das Ehrenamt
gehen, um unsere Feuerwehren und um andere, die um Nachwuchs kämpfen. Auch um die
Frage, wie ländlicher Raum und Stadt überhaupt miteinander harmonisieren. Wir haben

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jetzt gerade in der Annemie gesehen, als wir den Kilometer Bewegungsradius nur hatten.
Wie dicht trotzdem die Städte dran sind. Im östlichen Teil durfte man weiter oben Mölzer
Weizenfelder, vielleicht auch durften bis nach Leipzig fahren. Ich in meiner Ecke. Wir
konnten bis nach Weimar und nach Jena und nach Apolda fahren. Also wir sind schon sehr
dicht an den großen Städten dran.

00:19:55
Speaker 2: Auch das muss nochmal besprochen werden. Vielen Dank. Ich hoffe, es hat Ihnen
gefallen und vielleicht schauen Sie beim nächsten Mal wieder rein.

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