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ANG Kapitel 2

ANGEBOTSFUNKTION
Angebotsfunktion langfristige Ableitung der Angebotskurve eines
einer Firma Angebotsfunktion Unternehmens

p K(x) Im dritten Quadranten des Koordinatensys-


DV(x) K’(x) tems ist der Zusammenhang zwischen
D(x) Ausbringungsmenge (Output) und dem Ein-
satzverhältnis der Produktionsfaktoren
dargestellt (Fall der homothetischen Produk-
tionsfunktion).
pu kurzfristige Durch Spiegelung an der Kostengeraden
Angebotsfunktion K = bK* im zweiten Quadranten und der 45°-
Achse im vierten Quadranten lässt sich daraus
im ersten Quadranten die Kostenfunktion
konstruieren.
xu x x0 x1 x2 x
K(x)
x Produktionsmenge (Output)
Kosten- x = x(b) Produktionsfunktion in
K = b . K* funktionen Abhängigkeit von der
Faktorintensität b
KV(x) b Faktorintensität der
K(x) Produktionsfaktoren
(Arbeit/Kapital)
bf Fixe Inputs (z. B. Gebäude,
Maschinen, fest angestellte
Arbeiter)
K(x) Gesamtkostenfunktion in
Abhängigkeit vom Output
f K´(x) Grenzkostenfunktion
K
Kf Fixe Kosten
KV(x) Kostenfunktion der
variablen Kosten
Input b x Output DV(x) Durchschnittliche variable
bf 45° x 0 x1 x2 Kosten (variable Stückkosten)
D(x) Durchschnittskosten
(Stückkosten)
K* Kosten, die bei der
Produktion einer
Einheit entstehen
K = bK* Kostenfunktion in
Abhängigkeit von der
x = x(b) Faktorintensität b
p Angebotspreis
Produktionsfunktion x Output pu Preisuntergrenze

Angebotsfunktion. Ableitung der Angebotskurve eines Unternehmens

Angebotslücke, eine Situation, in der die Nach Angebotsmonopol, Marktform, bei der ein An
frage nach bestimmten Gütern das Güterangebot bieter einigen oder vielen Nachfragern gegenüber
übersteigt. Eine Angebotslücke kann bei staatlich steht, das Monopol (siehe dort) im eigentlichen
festgelegten Höchstpreisen (siehe dort) zur Siche Sinn. Aufgrund seiner beherrschenden Marktstel
rung der Versorgung der Bevölkerung mit lebens lung kann der Monopolist den Preis und die
notwendigen Gütern entstehen. In diesem Fall ist Menge für seine Waren und Erzeugnisse in be
durch die Festsetzung von Höchstpreisen, die un stimmten Grenzen festsetzen. In Deutschland
ter dem Gleichgewichtspreis liegen, der Marktme sind oder waren Angebotsmonopole etwa das
chanismus (siehe dort) ausgeschaltet. Die Herstel Briefmonopol der Deutschen Post oder das
ler haben keinen Anreiz, ihre Produktion zu erhö Branntweinmonopol.
hen und dadurch die Lücke im Angebot zu schlie
ßen. Der Staat muss in einem solchen Fall durch Angebotsüberhang, Situation am Markt, in der
Maßnahmen wie den Zwang für Unternehmen zur die angebotene Menge an Gütern größer ist als die
Produktion bestimmter Güter oder durch die Aus Nachfrage nach diesen Gütern. Die Unternehmen
gabe von Bezugsscheinen für notwendige Waren als Anbieter von Gütern unterliegen bei dieser
der Entstehung von Schwarzmärkten entgegenwir Marktsituation einer starken gegenseitigen Konkur
ken. renz, was sie zu laufenden Preissenkungen zwingt.

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