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Die n-Deklination (= Deklination II)

Kety Trifonova

Einige maskuline Substantive gehören zur so genannten n-Deklination (Deklination II).


Diese Substantive haben in allen Kasusformen außer im Nominativ Singular die Endung -en
oder -n.

Die n-Deklination mit bestimmtem Artikel

Singular
Nominativ: der Student
Akkusativ: den Studenten
Dativ: dem Studenten
Genitiv: des Studenten

Plural
Nominativ: die Studenten
Akkusativ: die Studenten
Dativ: den Studenten
Genitiv: der Studenten

Die n-Deklination mit unbestimmtem Artikel

Singular
Nominativ: ein Student
Akkusativ: einen Studenten
Dativ: einem Studenten
Genitiv: eines Studenten

Plural
Nominativ: Studenten
Akkusativ: Studenten
Dativ: Studenten
Genitiv: Studenten

Alle Substantive, die zur n-Deklination gehören, sind maskulin.


Einzige Ausnahme ist das Herz.
Zur n-Deklination gehören insbesondere:

Substantive mit der Endung -e, die männliche Personen bezeichnen:


der Bote, der Bube, der Erbe, der Experte, der Junge, der Knabe, der Kollege, der Kunde, der
Komplize, der Neffe, der Pate, der Riese, der Sklave, der Zeuge, …

Männliche Nationalitätenbezeichnungen mit der Endung -e:


der Franzose, der Grieche, der Russe, der Türke, …

Maskuline Tierbezeichnungen mit der Endung -e:


der Affe, der Falke, der Hase, der Löwe, der Ochse, der Rabe, …

Maskuline Substantive, die männliche Personen bezeichnen, mit folgenden Endungen:


-and: der Doktorand – des Doktoranden
-ant: der Praktikant – des Praktikanten, der Demonstrant – die Demonstranten
-ent: der Absolvent – des Absolventen , der Präsident - die Präsidenten
-at: der Kandidat – des Kandidaten, der Demokrat – die Demokraten
-et: der Athlet – des Athleten, der Poet – die Poeten
-ist: der Journalist – des Journalisten, der Polizist – die Polizisten
-it: der Bandit – des Banditen, der Antisemit – des Antisemiten
-ot: der Pilot – des Piloten, der Idiot – des Idioten

Maskuline Substantive, die männliche Personen bezeichnen, aus Griechischem und


Lateineschem:
-oge: der Pädagoge – des Pädagogen, der Biologe - des Biologen
-nom: der Ökonom – des Ökonomen
-soph: der Philosoph – des Philosophen
-graf: der Fotograf – des Fotografen

Außerdem:
der Bär, der Christ, der Fürst, der Held, der Kamerad, der Mensch, der Prinz, der Soldat, …
nur mit –n: der Bauer - des Bauern, der Nachbar - des Nachbarn, der Herr – des Herrn
(den Herrn – dem Herrn – des Herrn, Plural: die Herren);

Einige maskuline Nomen haben im Genitiv (Sg.) zusätzlich ein -s:

der Gedanke – des Gedankens - die Gedanken


der Glaube – des Glaubens die Glauben
der Buchstabe – des Buchstabens - die Buchstaben
der Name – des Namens - die Namen
der Friede – des Friedens - die Frieden
der Wille – des Willens- die Willen

Ausnahme: das Herz – das Herz – dem Herzen – des Herzens – Plural: die Herzen

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