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Aufgabe 5.

Konsum – Einflussfaktoren und Folgen

1. Füllen Sie die untenstehende Tabelle aus. (Hinweis: Sie können dies mit
verschiedenen Waren durchspielen: Elektronik, Klamotten, Kosmetik,
Lebensmittel usw.)

2. Vergleichtn Sie anschließend in einer Gruppe Ihr Konsumverhalten.

Diskutieren Sie, welche Konflikte, Unstimmigkeiten, Enttäuschungen oder Freude


Sie beim Einkaufen erleben.

Analysieren Sie, welche Trends sich herausstellen, und diskutieren Sie diese in der
Gruppe.

3. Erstellen Sie eine Liste mit den Dingen, die Sie im Laufe eines Monats
konsumieren. Ordnen Sie anschließend – für sich begründet – die einzelnen
Produkte den Ebenen der Bedürfnispyramide zu. Stellen Sie diese in einem DIN-
A4-Poster dar, das in der Gruppe ausgehängt wird. Vertiefung.

Während eines Monats verbraucht man eine bestimmte Menge an


Nahrungsmitteln, Strom und Wasserressourcen. Außerdem aktualisieren wir usere
Garderobe, kaufen Kleidung und Schuhe, verschiedene Geräte,
Haushaltschemikalien usw.

1. Für sieben Prozent der europäischen Bevölkerung ist die Einhaltung


ökologischer/sozialer Standards bei Lebensmitteln ein wichtiges Kaufkriterium.
Angenommen, in den nächsten zehn Jahren würde die Zahl auf 20 Prozent steigen.
Welche Folgen hätte das (z. B. für Preise, Produktionskosten, Pflanz-/Tierhaltungs
bedingungen, Lebensmittelangebot)? Diskutieren Sie Ihre Ergebnisse im Plenum.
Arbeitsaufträge (Verbraucher, Qualität, Preis/Leistung, Markenname, Image) passt
zu meiner Persönlichkeit Testberichte, Bewertung Werbung Aussehen, Design
Lifestyle, trendy praktisch (haltbar, leicht zu bedienen usw.) Freundlichkeit
Verkäufer, Kundenservice Umweltaspekte, Sozialgerechtigkeit kommt gut an,
steigert mein Ansehen Gefühl, etwas Gutes getan zu haben andere haben es auch
(Mehr zum Projekt „MitVerantwortung“ unter www.jugend-und-
bildung.de/mitverantwortung)

2. Wenn man die Erdoberfläche durch die sechs Milliarden Bewohner der Erde
teilt, ergibt das ungefähr siebzehn Fußballfelder pro Person. Die Lebensweise eines
durchschnittlichen Europäers verbraucht zehn Fußballfelder. Ein Amerikaner
verbraucht 20, und ein Afrikaner verbraucht 0,45 Fußballfelder. Der weltweite
Durchschnitt liegt bei fünf Fußballfeldern pro Person. Zieht man jedoch Ozeane,
Eisflächen, Wüsten und den Lebensraum von wilden Tieren und Pflanzen ab,
bleiben nur noch drei Fußballfelder pro Person, die uns die Erde bieten kann. Der
Planet kann unsere Lebensweise also nicht verkraften. (Quelle: Costermans,
Dominique: Die nachhaltige Entwicklung – für Kinder erklärt, Brüssel 2007)

Wie können wir es schaffen, unsere Bedürfnisse zu befriedigen und gleichzeitig


unseren Planeten lebenswert zu er - halten, ohne dies auf Kosten anderer zu tun?
Recherchie -ren Sie in den Medien Thesen und Lösungsansätze zu dieser Frage.

Antwort:

Ich denke, wir können unsere Bedürfnisse erfüllen und gleichzeitig unseren
Planeten lebenswert halten. Dazu müssen Sie die Regeln des Konsums anwenden.
Also, kluger Verbraucher:

- liest die Zusammensetzung und wählt gesundes Essen,

- verwendet umweltfreundliche Kosmetika und Haushaltschemikalien,

- kauft nicht zu viel,

- geht mit einer Öko-Tasche einkaufen,

- lehnt Plastik ab,

- wirft keine Lebensmittel weg, sondern verwendet intelligent Essensreste und


lagert Lebensmittel korrekt,

- sortiert Abfall,

- schließt den Hahn beim Zähneputzen,

- trägt einen Öko-Becher / Thermoskanne / Öko-Flasche.

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