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Konsum ist wichtig, aber richtig!

Aufgabe 3. Lesen Sie den Text und beantworten Sie die Frage: Wie wichtig ist für
uns heute Konsum?

Times Square New York

Heute sprechen viele davon, dass wir in einer Konsumgesellschaft leben, und
kritisieren damit, dass sich vieles in unserem Leben um käufliche Produkte dreht.

Ohne Konsum läuft in unserer Welt heute nichts mehr, ohne ihn würde unser
Wirtschaftssystem zusammenbrechen. Damit das auch so bleibt, denkt sich die
Wirtschaft immer neue Anreize aus und macht uns das Geldausgeben schmackhaft.
Was ist sonst noch wichtig?

In einer Marktwirtschaft ist Konsum aber auch wichtig, um die Wirtschaft eines


Landes zu erhalten. Denn je mehr eingekauft wird, desto mehr muss auch
produziert werden. Es werden dann mehr Arbeitskräfte beschäftigt, der Staat hat
dadurch mehr Steuereinnahmen, die er wiederum weiterverteilen kann und in
wirtschaftlich schwierigen Zeiten zur Verfügung stellen kann.

Da wir von immer mehr Produkten und Einkaufsmöglichkeiten umgeben sind, ist
es aber wichtig, bewusst zu konsumieren.

Bei vielen Produkten haben wir heute eine große Auswahl. Wenn wir eine
Jeanshose kaufen wollen, können wir in eine riesige Anzahl an Geschäften gehen
und in diesen Geschäften gibt es unzählige verschiedene Modelle, unter denen wir
auswählen können. Wie sollen wir uns da nur entscheiden? Manchmal soll es billig
sein, manchmal möchten wir eine ganz bestimmte Marke haben, manchmal genau
die Jeans, die wir in der Werbung gesehen haben, und manchmal einfach die
gleiche, wie der große Bruder sie hat.
Wir sollten beim Einkaufen nicht nur auf den Preis achten, sondern auch auf die
Qualität und darauf, unter welchen Bedingungen die Dinge hergestellt wurden.
Was ist sonst noch wichtig?

Wirtschaftlich handeln heißt, dass man die Kosten und die Nutzen abwägt. Firmen
müssen darauf achten, dass sie mit dem Geld, das sie durch den Verkauf ihrer
Waren verdienen, die Kosten abdecken können, die bei der Produktion entstehen.
Stell dir vor, eine Auto-Firma verkauft ein Auto. Von dem Geld, dass sie dafür
bekommt, muss sie alles bezahlen, was für die Herstellung des Autos nötig war:
die Arbeiter Innen, die das Auto zusammen gebaut haben, die Rohstoffe und
Einzelteile, die dafür nötig waren und so weiter. Was am Ende von dem Geld übrig
bleibt, ist das, was die Firma mit dem Auto verdient.
Um einen möglichst großen Gewinn zu machen, versuchen die Firmen so billig
wie möglich zu produzieren.

Aber am billigsten ist nicht immer am besten!


Denn wenn etwas sehr billig hergestellt wird, ist das nicht für alle gut: In einigen
Ländern der Welt werden die Arbeiter Innen nicht fair behandelt. Sie haben zum
Beispiel keine Krankenversicherung oder müssen ungeschützt mit giftigen
Substanzen arbeiten. Außerdem bekommen sie nur sehr wenig Lohn für ihre
Arbeit. Stell dir vor, in vielen Ländern müssen sogar Kinder arbeiten, um mit dem
wenigen Geld ihre Familien zu ernähren.
Deshalb ist es wichtig, dass in den Betrieben gute Arbeitsbedingungen herrschen
und die Leute fair behandelt und gerecht entlohnt werden. Genauso wichtig ist es,
dass auf die Umwelt geachtet wird. Auch die Qualität der Produkte spielt eine
große Rolle. Das kann schon mal ein bisschen mehr kosten!

Antwort: Konsum ist heute sehr wichtig. Ohne Konsum läuft in unserer
Welt heute nichts mehr, ohne ihn würde unser Wirtschaftssystem
zusammenbrechen. In einer Marktwirtschaft ist Konsum aber auch
wichtig, um die Wirtschaft eines Landes zu erhalten. Und da uns immer
mehr Produkten und Einkaufsmöglichkeiten umgeben, ist es wichtig,
bewusst zu konsumieren. Je mehr wir verbrauchen, umso stärker
schädigen wir unsere Lebensgrundlagen. Wir müssen uns daran
erinnern, dass das billigste nicht immer das beste ist. Auch die Qualität
der Produkte spielt eine große Rolle.
Aufgabe 2. Sehen Sie den Film unter dem Hinweis:
Konsum früher und heute Planet Wissen 03.12.2019 03:23 Min. Verfügbar bis 03.12.2024 ARD-
alpha

Und erzählen Sie dann über die Entwicklung des Konsums

Antwort:
Ohne Konsum läuft in unserer Welt heute nichts mehr, ohne ihn
würde unser Wirtschaftssystem zusammenbrechen. Damit das auch so
bleibt, denkt sich die Wirtschaft immer neue Anreize aus und macht uns
das Geldausgeben schmackhaft. Früher kaufte man nur beim
selbständigen Einzelhändler auf dem Markt, später auch im Supermarkt,
im Kaufhaus und heute immer öfter im Netz. Beim „Shoppen“ geht es
schon lange nicht mehr darum, nur das zu kaufen, was man dringend
benötigt.
KaDeWe, das Kaufhaus des westens in berlin eröffnet 1907 vor
mehr als 100 jahren. anfang des zwanzigsten jahrhunderts trafen sich
hier die reichen und wohlhabenden Menchen. Auch heute noch
verspricht das KaDeWe einen hauch von exklusivität. Hier gibt es
Handtaschen, Schuhe und Abendkleider für mehrere tausend euro.
In den oberen stockwerken ändert sich das Bild. Neben teurer
Mode finden sich vor allem Marken für durchschnitts Konsumenten.
Das Kaufhaus hat sich im lauf der zeit verändert wie die gesellschaft
insgesamt. Vor etwa 120 jahren wurde die Agrargesellschaft in
Deutschland wie im übrigen Westeuropa auch zur industriegesellschaft.
Nicht nur die Arbeitsbedingungen veränderten sich, auch das
Konsumverhalten. An die stelle der vielen selbständigen Einzelhändler
und Geschäfte traten Supermärkte und Kaufhäuser. In den USA begann
der Massenkonsum in den 20er Jahren, in Europa nach ende des zweiten
Weltkrieg. Für die meisten Menschen in den Industrienationen bedeutete
dass man konnte sich plötzlich leisten was früher unerreichbar war.

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