Sie sind auf Seite 1von 1

Der erste Sinnabschnitt (Zeile 1-12) beginnt bereits mit dem großen fett gedruckten Titel des

Artikels, der eine widersprüchliche Aussage (Antithese) enthält. Der Autor meint hier in
Anlehnung an Fernsehsendungen, dass auch Internet nicht verfügbar sein kann. Diese
provozierende, nicht sofort nachvollziehbare Behauptung, die durch die erwähnten visuellen
und rhetorischen Mittel verstärkt wird, erregt die Aufmerksamkeit der Leserschaft von
Anfang an. Die darauffolgende Überschrift „Online gibt es keine Öffnungszeiten mehr.
Manche Firmen steuern schon dagegen mit E-Mail-freien Tagen” (Zeile 3-4) macht deutlich
durch den Gebrauch eines parataktischen Stils, dass die Grenzen zwischen Privat- und
Berufsleben nicht mehr existieren. Diese absolut wirkende Aussage lässt erahnen, dass
Arbeitgeber die Hauptadressaten des Artikels sind.

Im darauffolgenden Absatz erklärt Gläser, dass viele Medien, insbesondere Internet, das Ziel
haben, dass Menschen rund um die Uhr vernetzt sind. Dies wird verdeutlicht durch den
Gebrauch von der Parenthese „allen voran das Netz” (Zeile 5), dem Nomen “Permanenz” und
dem Parallelismus „Online gibt es keine Öffnungszeiten mehr“ (Zeile 6). Des Weiteren
beschreibt er das Ausmaß der heutigen Problematik durch die Gegenüberstellung zwischen
Gegenwart und Vergangenheit. Früher gab es feste Zeiten für die Nachrichtenmeldungen.
Heute kommen sie ununterbrochen. Glaser bedient sich der Parenthese „etwas, das überall
und immer da ist“(Zeile 7) und der Hyperbeln„Der digitale Medienverlauf wird zu einer
neuen Umweltbedingung“ (Zeile 6), „heute fliessen die Meldungsströme unausgesetzt“ (Zeile
9), um dies gekonnt zu verstärken. Ferner verweist er auf die Vokabeln „Testbild“ und
„Sendeschluss“, die seines Erachtens für die jungen Generationen fremd sind, um die
Allgegenwärtigkeit des Internets zu veranschaulichen. Darüber hinaus verdeutlicht Glaser
Internets unaufhaltsame Präsenz durch die Personifikation „Das Internet geht ständig vor
sich, aktualisiert sich, vibriert vor Mitteilsamkeit“, die wiederum die Leser von der Existenz
dieses Problems überzeugen soll.