Sie sind auf Seite 1von 2

So spart man ganz einfach 10.000 x Schutzausrüstung ein – am Tag!

Die Rachenabstriche werden durch eine Scheibe gemacht.

OK. Es gibt dafür auch dünnere Handschuhe. Also bitte nicht gleich maulen.

Was ist das Problem bei der Beprobung von Covid19-Verdachtsfällen?


A. Die Schutzausrüstungen sind knapp.
B. Man hat nicht genug Personal.
C. Das Personal, das die Abstriche macht, wird ständig angehustet. Die Masken sind nicht
zuverlässig. Die PPEs sind nie ganz dicht sind und man kann sich auch noch sehr leicht
beim Ausziehen der PPE infizieren. Es besteht eine reale Gefahr, dabei infiziert zu werden.

Wie sieht der Vorschlag aus?


Die Grundidee ist, eine halbierte Glovebox ebenerdig in ein Fenster zu verbauen. Gloveboxen sind
bekannt und werden z.B. in der Mikrobiologie oder Chemischen Industrie verwendet, um
Kontaminationen zu vermeiden.
Das wichtigste an der ganzen Sache sind die Löcher in der Scheibe in denen Handschuhe fest
verbaut sind. Die werden dann jeweils nach der Probeentnahme mit Desinfektion abgesprüht.
Nach innen gibt es keine Klappe. Die Bestückung erfolgt von außen.
Dieser System ist sicher, da es eine Unterteilung zwischen Red- und Greenzone (draußen/drinnen)
ermöglicht.
Die Beprobung ist dann eine einfache, angelernte Tätigkeit. Kann also jeder machen. Denkbar
wären hier auch Fachfremde oder ggf. schwangere Kolleginnen, die man sicher nicht in
Schutzausrüstung stecken wird.
Zusätzlich empfehle ich, so etwas auch in Fahrzeuge einzubauen, um z.B. in Hotspots oder
abgeriegelten Bereichen ambulante Beprobungkapazitäten zu schaffen.
Die Fahrzeuge müssten dann eine entsprechende Zuladung haben, damit man mittels
Druckluftflaschen eine Belüftung von innen nach außen hinbekommt. Idealerweise kann mit denen
noch in eine Standard-Waschanlage zur Dekontamination fahren.

In Deutschland gibt es rund 2000 Krankenhäuser und 400 Gesundheitsämter. Irgendwann muss man
mal auf Klo muss. Dazu wird man den Schutzanzug ausziehen. Er ist dann zu verwerfen. Da
kommen schnell mal 10.000 am Tag zusammen. Wahrscheinlich dürften es sogar weit mehr sein, da
ja gleich mehrere Mitarbeiter gleichzeitig nur mit der Beprobung beschäftigt sind.

Der Rest ist hoffentlich selbsterklärend.