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Arbeitsblätter zum Kapitel 10

Modul A

1. Sehen Sie den Film „Thrombosestrümpfe anziehen“.

Sehen Sie den Film ein zweites Mal ohne Ton. Übernehmen Sie beim Ansehen die Rolle der PFK und erklären Sie der
Patientin Ihre Handlungsschritte.

2. Ordnen Sie die Verben den Nomen zu.

▪ belüften ▪ lüften ▪ wegpusten ▪ lockern ▪ ausspucken


▪ aufsetzen ▪ ein- und ausatmen ▪ abhusten ▪ inhalieren

1. das Sekret _________________________________


2. mit einem Ultraschallvernebler ___________________
3. zum Essen und Trinken _______________________
4. die Luft tief ________________________________
5. das Zimmer/den Raum _______________________
6. einen Watteball/Tischtennisball ____________________
7. mit dem Atemtrainer die Lungen gut _____________________
8. den Schleim in den Lungen _____________________
9. den Auswurf ________________

3. Welche Begriffe haben die gleiche Bedeutung. Ordnen Sie zu und ergänzen Sie die Artikel.

▪ Schnupfen ▪ trockener Husten ▪ produktiver Husten ▪ Erkältung ▪ Influenza

1. ein Reizhusten = __________________________________________


2. ein Husten mit Schleimbildung = ______________________________
3. eine verstopfte Nase/die Nase läuft = _________________________
4. ein grippaler Infekt = _______________________________________
5. eine Grippe = ____________________________________________

4. Alles eine Frage der Zeit! Ergänzen Sie die Konnektoren sobald, solange, bis, seit, während

1. Sie müssen mehr trinken, _____________ Sie Fieber haben.


2. ___________ ich auf meine Ernährung achte, sind habe ich schon 5 kg Gewicht verloren.
3. Meine Tochter kümmert sich um meine Katze und den Garten, ______________ ich im Krankenhaus bin.
4. ________________ ich wieder mich von der OP erholt habe, besuche ich meine Enkelkinder in Spanien.
5. Herr König hat heute viel von sich erzählt, ________________ ich ihn gewaschen habe.
6. _________________ ich noch nicht so gut Deutsch verstehe, möchte ich nicht ans Telefon gehen.
7. Es dauert noch eine halbe Stunde, __________ ich Sie in den OP fahre.
8. ________________ meine Kollegin krank ist, habe ich viele Überstunden gemacht.
9. Meine Stationsleitung hat gesagt, dass ich frei bekomme, ______________ meine Kollegin wieder da ist.

©Elsevier GmbH, München. Alle Rechte vorbehalten.   Melanie Böck in „Deutsch B1/B2 in der Pflege“, 2. Aufl. 2019 
Arbeitsblätter zum Kapitel 10

5. Kontaktatmung. Ergänzen Sie die passenden Wörter.

▪ Flanken ▪ Reiz ▪ Atemzügen


▪ Einatmung ▪ Ausatmung ▪ Druck

M. Kosthorst, Borken © Elsevier GmbH

Bei der Kontaktatmung legt die Pflegefachkraft beide Hände locker auf den Bauch und die __________________ des
Patienten. Der Patient wird gebeten, die Hände der Pflegefachkraft während der __________________ mit ruhigen und
tiefen __________________ „wegzuatmen“. Die ______________________ unterstützt die Pflegefachkraft durch leichten
______________________ der Hände. Durch diesen ________________ lernt der Patient, seine Atembewegung
wahrzunehmen und zu steuern.

Modul B

6. Patienten anleiten. Vervollständigen Sie die Sätze.


1 mit Ihren Händen – an den Haltegriff – greifen
Sie können ein wenig mithelfen, indem Sie mit Ihren Händen an den Haltegriff greifen.

2 Drücken und Ziehen – ich – unterstützen – in Ihren Bewegungen – Sie


Durch ______________________________________________________________________________________________

3 sich abstützen – mit den Händen – an der Lehne // sich setzen – auf den Stuhl – langsam – Sie – und
Am besten setzen Sie sich, indem________________________________________________________________________
___________________________________________________________________________________________________

4 mit der flachen Hand – Sie – beim Aufstehen – drücken – auf die Wunde // weniger – sie – schmerzen
Dadurch, dass_______________________________________________________________________________________
___________________________________________________________________________________________________

5 das Anziehen und Strecken der Fußspitzen – den Blutrückfluss – anregen – Sie
Durch _____________________________________________________________________________________________

6 Sie – beim Bücken – in die Knie gehen // und – schwer – nicht heben
Sie schonen Ihre Wirbelsäule dadurch, dass _______________________________________________________________
___________________________________________________________________________________________________

7 sich bewegen – Sie – mit dem Becken – Richtung Bettkante // dabei – und – Ihren Oberkörper – mitnehmen
Sie kommen am besten an den Bettrand, indem ____________________________________________________________
___________________________________________________________________________________________________

©Elsevier GmbH, München. Alle Rechte vorbehalten.  Melanie Böck in „Deutsch B1/B2 in der Pflege“, 2. Aufl. 2019 
Arbeitsblätter zum Kapitel 10

Modul C

7. Lesen die Tabelle. Welche Ratschläge zur Sturzprävention sind darin enthalten? Notieren Sie stichpunktartig und
stellen Sie Ihre Ergebnisse im Kurs vor.
Alternativ: Bilden Sie drei Gruppen und zerschneiden Sie die Tabelle in drei Teile. Jede Gruppe erhält einen Teil und
trägt die Inhalte vor.

Tipps zur Sturzprävention für Betroffene (Auswahl)


Mögliche Sturzursachen Vermeidung von Stürzen Verhalten nach einem
Sturz

 Gleichgewichtsstörung  Informieren Sie das pflegerische Team über  Rufen Sie Hilfe, bevor
 Unsicherheit beim Gehen Sie versuchen,
─ vorangegangene Stürze aufzustehen.
 eingeschränkte Bewegungs-
─ Unsicherheit beim Gehen  Informieren Sie die
fähigkeit (z. B. durch
künstliche Zu- oder ─ Schwindel Pflegenden über den
Ableitungen am Körper) Sturz – auch wenn er
─ Angst vor Stürzen
keine schwerwiegenden
 eingeschränkte Seh- und
─ Bedarf an Unterstützung Folgen hatte.
Hörfähigkeit
 Stellen Sie das Pflegebett zum Schlafen möglichst  Nehmen Sie Schmerzen
 Kreislaufstörungen (z. B. tief. oder körperliche
hoher oder niedriger
 Stehen Sie nur aus dem Bett auf, wenn Sie sicheren Veränderungen, die
Blutdruck)
Bodenkontakt mit beiden Füßen haben. nach einem Sturz
 Einnahme von Schlaf- und auftreten, unbedingt
Beruhigungsmitteln  Tragen Sie Schuhe, die sicheren Halt bieten,
ernst und berichten Sie
rutschfeste Sohlen und flache Absätze haben.
 geistige Einschränkungen Pflegenden bzw. dem
(z. B. Demenz)  Stehen Sie langsam auf. Bleiben Sie kurz auf der Arzt davon.
Bettkante sitzen.
 unausgeglichener
Wasserhaushalt des Körpers  Vermeiden Sie grundsätzlich Hektik beim Aufstehen
(z. B. erhöhte Ausscheidung und Gehen.
u. a. wegen harntreibender  Benutzen Sie stets Ihre angepassten Hilfsmittel (z. B.
Arzneimittel) Gehstöcke, Rollstuhl, Protektoren, Brille, Hörgeräte)
 Angst vor Stürzen und achten Sie darauf, dass sie stets griffbereit sind.
 Benutzen Sie Haltegriffe und Handläufe.
 Entfernen Sie Unebenheiten und Stolperfallen vom
Fußboden Ihrer Wohnung.
 Tragen Sie stets einen Notrufsender, wenn Sie stark
sturzgefährdet sind.
 Stellen Sie Bremsen von Rollatoren und Rollstühlen
stets fest, wenn Sie stehen.
 Lassen Sie nachts die Beleuchtung am Weg zur
Toilette angeschaltet.
 Beachten Sie pflegerische und ärztliche
Anweisungen.
 Fordern Sie vor dem Aufstehen Unterstützung durch
Pflegende an.

©Elsevier GmbH, München. Alle Rechte vorbehalten.  Melanie Böck in „Deutsch B1/B2 in der Pflege“, 2. Aufl. 2019 
Arbeitsblätter zum Kapitel 10

8. Lesen Sie das Fallbeispiel. Erstellen Sie anhand der Leitpunkte im Buch (Nr. 19) ein Sturzprotokoll.

Frau Platter, 68 Jahre alt, ist gestern Nacht (02.03.18) beim Gang zur Toilette gestürzt. Ich habe sie einen Meter von ihrem
Bett entfernt beim Rundgang um 1:00 Uhr gefunden. Sie musste dringend auf die Toilette. In der Eile hat sie ihre Brille nicht
aufgesetzt und sich ihre Hausschuhe nicht angezogen. Sie ist dann auf dem Weg über ihre Hausschuhe gestolpert und mit
den Socken, die sie nachts ja immer trägt, ausgerutscht. Außerdem sagt sie, dass sie von der Schlaftablette ganz
schlaftrunken war. An die Klingel ist sie nicht gekommen, aber sie wollte auch nicht nach mir schreien, weil sie sonst das
ganze Haus aufgeweckt hätte. Natürlich war ihre Wäsche nass. Ich habe sie im Bad frisch gemacht, ihr trockene Wäsche
und ein frisches Nachthemd angezogen und ihr zurück ins Bett geholfen. Dabei hat sie über Schmerzen am linken Knöchel
geklagt, den ich dann gleich mit einem Kühlbeutel gekühlt habe. Als ich eine halbe Stunde später noch mal nach ihr
geschaut habe, war Sie schon wieder eingeschlafen. Sonst hat sie über keine Beschwerden geklagt. Ich konnte auch beim
Frischmachen keine weiteren Verletzungen sehen. Der Knöchel ist mittlerweile stark angeschwollen. Sie sagte beim letzten
Rundgang, dass ihr der Fuß wehtut, wenn sie ihn bewegt. Ihr müsst bitte gleich den Arzt anrufen, um die Schwellung und die
Schmerzen abklären zu lassen.

Modul D

9a. Lesen Sie die Pflegeberichte 1 bis 5. Welche Informationen fehlen Ihnen?

1 Pat. hatte auf Klysma Stuhlgang.


2 Pat. klagt ständig über Juckreiz am Oberkörper.
3 Zustand hat sich verschlechtert. Keine selbstständige Körperpflege möglich.
4 Beim Aufstehen sehr wackelig auf den Beinen. Nur kurz gelaufen.
5 Pat. ist am Waschbecken gestürzt. Nichts passiert.

9b. Lesen Sie nun die verbesserten Eintragungen a bis e und ordnen Sie diese den Berichten 1 bis 6 zu.

a Klagt über starken Juckreiz an Armen und Oberkörper. Hat sich aufgekratzt. Habe Haut an stark geröteten und
aufgekratzten Stellen (Unterarm, Brust, unterer Rücken) mit Panthenolsalbe eingerieben. ____

b Kontrakturen an Hand und Ellbogen haben sich verschlechtert, daher volle Übernahme von Ganzkörperwäsche. ____
c Hat nach Mikroklysma abgeführt, aber sehr hart. Habe Pat. zu mehr Bewegung und zum Trinken angehalten. ____
d Lag vor dem Waschbecken. Pat. berichtet, er habe beim Waschen das Gleichgewicht verloren und konnte sich nicht mehr
festhalten. Hat keine sichtbaren Verletzungen oder Schmerzen. ____
e Pat. war bei der Mobilisation noch sehr schwach und musste von 2 Personen geführt werden. Wollte wegen
Schwindelgefühl nur ein paar Schritte gehen. ____

©Elsevier GmbH, München. Alle Rechte vorbehalten.  Melanie Böck in „Deutsch B1/B2 in der Pflege“, 2. Aufl. 2019