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Klausurarbeit Physik (für Studienrichtung Elektrotechnik, Stoffgebiet SS)


1.3.2000, Teil A

1. Harmonischer Oszillator. Geben Sie die Unterschiede der möglichen Energiezustände


und der Aufenthaltswahrscheinlichkeit in klassischer und quantenmechanischer
Behandlung an (Skizzen).

2. a) Was bedeuten in der Atomphysik die Quantenzahlen n, , s, ml, ms ?


(b) Woher weiß man, daß die Größe  etwas mit dem Drehipuls des Elektrons zu tun
hat?

c) Welchen Betrag Lq hat ein Drehimpuls, wenn der Wert der zugehörigen

Quantenzahl q gegeben ist. Wie groß sind die zugehörigen Projektionen Lq ,z ?

3. a) Welche beiden Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit Laserlicht abgestrahlt


werden kann?
b) Was versteht man unter der Kohärenzlänge von Licht? Wie kann mit einem
Interferometer die Kohärenzlänge bestimmt werden (Skizze)?
c) Wie hängt die Kohärenzlänge mit der Frequenzbreite des Lichtes zusammen und wie
groß ist sie (ungefähr) für weißes Licht?

4. Beim Franck-Hertz-Versuch beobachtet man Maxima des Stromes in Abständen von 4,9
eV. Welche Geschwindigkeit müssen die Elektronen besitzen, damit sie Quecksilber-
Atome anregen können, und welche Wellenlänge wird danach von den Atomen
ausgestrahlt?

5. Ein optisches System besteht aus einer Sammellinse (f = 30 cm) und einem Planspiegel,
der in 18 cm Entfernung hinter der Linse angebracht ist. Der abzubildende Gegenstand
(Größe 5 x 5 cm) befindet sich 40 cm vor der Linse. Wo entsteht das Bild des
Gegenstandes und wie groß ist es? (Rechnung und Skizze).

40 cm 18 cm
F = 30 cm

6. entfällt
(me = 9,109.10  kg, h=6,62.10-34 Js, e = 1,602.10-19 C)
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Klausurarbeit Physik (für Studienrichtung Elektrotechnik, Stoffgebiet SS)


1.3.2000, Teil B

7. (a) Was versteht man unter den Begriffen "Zeeman-Effekt und "Stark-Effekt" und wie
äußern sich diese Effekte?
(b) Wie wurde der Zeeman-Effekt demonstiert (Skizze der Versuchsanordnung mit
Beschreibung der verwendeten Bauteile bzw. Geräte)

8. (a) Geben Sie die beiden besprochenen Modelle für den Aufbau der Atomkerne an und
beschreiben Sie, welche Indizien für das jeweilige Modell sprechen.
(b) Wozu dient bei einem Kernspaltungsreaktor der Moderator und welche
Anforderungen sind an das Moderator-Material zu stellen?

9. Erkären Sie Aufbau und Wirkungsweise von Teilchenbeschleunigern (zugrunde liegende


physikalische Prinzipien). Warum ist man an Teilchen mit hoher kinetischer Energie
interessiert?

10. a) Die Rydbergkonstante für das Wasserstoff-Atom beträgt 109677 cm -1. Wie groß ist die
Wellenlänge der Balmer-Linie H (Übergang n=5  n=2) und der Lyman-Linie L
(Übergang n=2  n=1)? Wie groß ist jeweils das Verhältnis der Radien der Bohr'schen
Bahnen vor und nach dem Übergang?
b) Die Ionisierungsarbeit beträgt für das Wasserstoff-Atom 13,6 eV. Mit welcher
Spannung muß eine Röntgenröhre mindestens betrieben werden, damit bei einer
Wolfram-Antikathode (Z=74) eine charakteristische K-Linie beobachtet werden kann
(die Elektronen können hierbei als unabhängig voneinander angesehen werden).

11. a) Ein gut kollimierter Elektronenstrahl trifft auf einen Kristall mit dem
Netzebenenabstand d = 0,9 Å. Bei  beobachtet man ein Interferenzmaximum
(Braggsche Reflexion). Wie groß ist die De Broglie-Wellenlänge der Elektronen und mit
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welcher Spannung wurden die Elektronen beschleunigt? (me = 9,109.10  kg,
h=6,62.10-34 Js, e = 1,602.10-19 C).
b) Die erste künstliche Kernumwandlung wurde mit der Reaktion

7N14 + 2He4  8O17 + 1H1

nachgewiesen. Die relativen Atommassen sind:


14 4 17 1 12
7N : 14,0031; 2He : 4,0026; 8O : 16,9993; 1H : 1,0078, die Masseneinheit 1/12 6C :

1,6605510-27 kg. Welche Mindestenergie muß das -Teilchen besitzen, um die Reaktion
auszulösen?

12. entfällt
(me = 9,109.10  kg, h=6,62.10-34 Js, e = 1,602.10-19 C)
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