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Unterrichtsentwurf

für einen Unterrichtsbesuch

UB Nr.:

Fach: Deutsch

Fachleiterin:

Seminarvertreter:

Fachlehrerin:

Ausbildungsbeauftragte:

Sonstige Teilnehmer:

Klasse: 5

Datum:

Zeit:

Raum:

Thema:

„Märchen-Tischlein, deck‘ dich…“



Schüler erarbeiten Märchenmerkmale
1. Ausgangsbedingungen der Lerngruppe
1.1 Arbeitsbedingungen und Voraussetzungen der Lerngruppe

Faktor Beschreibung
1
- 22 Schüler (elf Jungen/elf Mädchen) im Alter von 10-11 Jahren (aus
XXX und den umliegenden Gemeinden)
- Klassengemeinschaft bereits gut entwickelt, relativ gutes
Klasse/
Klassenklima, hin und wieder Streitigkeiten/Uneinigkeiten
Personaler Aspekt
- in der Regel angenehme Lernatmosphäre, gemeinsames Arbeiten
wird jedoch durch Unterrichtsstörungen einzelner Schüler
gelegentlich erschwert
- Klassenraum der 5x
- groß geschnitten, maximale Ausnutzung des Raumes: Tische stehen
Räumlich- einzeln in drei Reihen, je vier bis fünf Bänke hintereinander bis an die
organisatorische hintere Wandbei Märchen-Tischlein und Tafelanschrieb große
Aspekte Schilder/große Schrift verwenden, damit alle Schüler gute Sicht
darauf haben
- mediale Ausstattung: zwei Wandtafeln, Tageslichtprojektor
- heterogenes Leistungsniveau
- im Unterricht: hohe Motivation und Interesse für die Inhalte des
Faches Deutsch vorhanden (konstante Mitarbeit)
Sachkompetenz
- teils großer Entwicklungsbedarf einiger Schüler in den Lernbereichen
des Deutschunterrichts; Fokus der Stunde auf ‚Lesen und Umgang
mit Texten‘
- Meldekette eingeübt (wichtig für die Phasen Einstieg und Sicherung)
- Schüler sind an Einzelarbeit gewöhnt; Partnerarbeitsphasen werden
oft durch Diskussionen erschwert („Ich will nicht mit XY arbeiten!“);
Einsatz dieser Sozialform gelingt meist dann, wenn Schüler mit ihren
Methodenkompetenz
Sitznachbarn zusammenarbeiten dürfen
- Textstellen markieren bislang kaum geübt; genaue Anleitung in
Unterrichtsstunde notwendig
- Schüler sind geübt darin, Mind-Maps zu erstellen und zu lesen
- sehr aufgeweckte, lebhafte Klasse
- kommunikativ und mitteilungsbedürftig, altersadäquates
Ausdrucksvermögen
- sowohl auf Seiten der Jungen als auch der Mädchen einige unruhige
Schüler, die durch häufiges Reinrufen und Nebengespräche auffallen
Sozial-kommunikative
- häufige Disziplinprobleme, die zumeist durch eingeführte und
Kompetenz
akzeptierte Maßnahmen (Smiley-System, 1-2-3-Methode) gelöst
werden können
- Sozialverhalten: manchmal Klagen/Beschwerden bzgl. des
Verhaltens von Mitschülern; manchen Schülern fällt es schwer,
respektvoll mit anderen und fremden Eigentum umzugehen
- Bereich der Selbstkompetenz noch stark förderungsbedürftig; zeigt
sich etwa in der Anfertigung von Hausaufgaben (unregelmäßig,
Selbstkompetenz einige Schüler vergessen sie auffallend oft) oder beim Mitbringen von
Arbeitsmaterial
- Arbeitsaufträge müssen stark angeleitet und mehrmals erklärt werden
- Begrüßung: alle stehen auf und werden leise  Ruhe in die
Lerngruppe bringen, Fokussierung der Aufmerksamkeit und
Konzentration
Regeln und Rituale - Einhaltung von Gesprächsregeln funktioniert nicht immer; einander
ausreden lassen, nicht reinrufen etc. muss immer wieder angemahnt
werden (trotz Plakat mit den Gesprächsregeln und Verhaltensvertrag,
den alle Schüler unterschrieben haben)

1
Im vorliegenden Unterrichtsentwurf verwende ich aus Gründen der Lesbarkeit das generische Maskulinum,
wobei ich weibliche Vertreter gedanklich selbstverständlich einschließe.
- Mögliche Verzögerung des Unterrichtsbeginns um wenige Minuten,
da die Schüler nach der ersten Pause von der Lehrkraft am
Sammelpunkt auf dem Schulhof abgeholt werden Maßnahmen, um
wertvolle Unterrichtszeit zu sparen: Mind-Map-Grundgerüst vor der
Mögliche Störfaktoren Stunde an die Tafel malen, Märchen-Tischlein präparieren,
und Maßnahmen Arbeitsmaterialien bereits umgedreht auf die Tische legen
- Bedingt durch die vorangehende große Pause, könnten die Schüler
unruhig und aufgedreht sein: stummer Impuls zum Einstieg Ruhe in
die Lerngruppe bringen, Schüler können sich langsam auf das
Unterrichtsgeschehen einstellen

1.2 Kompetenzprofile einzelner Schüler/-gruppen

Pädagogische und unterrichtliche


Name(n) Lernbedingungen
Konsequenzen

- erhalten das Märchen Jorinde und Joringel


- starke, motivierte Schülerinnen und bearbeiten es in PA; xxx arbeitet gut
- arbeiten aktiv mit, tragen oft den mit ihrem Sitznachbarn XXX zusammen;
Unterricht kann XXX bei der Bearbeitung der Aufträge
XXX - sehr fleißig und ordentlich, bearbeiten mitziehen
Aufgaben gewissenhaft - XXX nonverbal/verbal zur Weiterarbeit
- XXX fällt neben guten Beiträgen häufig motivieren
negativ durch Unterrichtsstörungen auf - ggf. um Unterstützung schwächerer
Schüler bitten
- breites „Mittelfeld“, gute bis
mittelmäßige schriftliche und mündliche - erhalten Der Wolf und die sieben jungen
Leistungen Geißlein sowie Frau Holle(längere Texte,
- Mitarbeit variiert je nach Schüler und sprachlich und inhaltlich mittleres
Tagesform, in der Regel aktiv Anspruchsniveau)
- XXX: intelligenter Schüler, der - können sich gegenseitig in der PA
allerdings mehr durch Störungen auffällt unterstützen und Hilfestellungen geben
XXX
als durch unterrichtsbezogene - XXX nonverbal/verbal zur Weiterarbeit
Wortmeldungen motivieren
- XXX: oft verträumt; XXX sehr - Selbstvertrauen stärken (XXX) durch Lob
introvertiert guter Leistungen
- XXX: an manchen Tagen wirken sie - Hilfestellungen geben (Hilfekarten,
geistig abwesend, lassen sich leicht Arbeitsaufträge wiederholen lassen)
ablenken
- erhalten Die Bienenkönigin (kurzer Text,
- mittelmäßige bis schwache Schüler unteres Anspruchsniveau) zur Bearbeitung
- zeigen oftmals Verständnisprobleme - starke Schüler helfend zur Seite stellen
(Aufgabenstellungen werden auch nach (sofern diese fertig mit ihren Arbeits-
wiederholtem Erklären nicht verstanden aufträgen sind)
(XXX), sinnentnehmendes Lesen fällt - während der Erarbeitungsphase
XXX schwer) Verständnisschwierigkeiten erfragen,
- keine/kaum Mitarbeit im Unterricht Hilfestellungen geben (im Gespräch und
(XXX) zusätzlich auf Hilfekarten verweisen)
- können sich nicht lange/nicht - Selbstvertrauen stärken, um frühzeitiges
konzentrieren und fallen oft durch Abbrechen/Frustration („Ich kapier‘ das
Störungen auf (XXX) nicht“) zu verhindern und zur Arbeit zu
motivieren
2. Sachanalyse
Märchen zählen zu den volkspoetischen Erzähl- und Gattungsformen. Sie verbinden
unabhängig von den Kategorien Raum und Zeit in fantastisch-antirealistischer Weise das
Wunderbare mit der Wirklichkeit. Zu den bekanntesten, meistaufgelegtesten und
meistübersetzten deutschsprachigen Werken zählen bis heute die Kinder- und
Hausmärchen der Brüder Jacob und Wilhelm Grimm, eine Zusammenstellung von rund 200
Volksmärchen, welche sie 1812 in erster Auflage veröffentlichten (vgl. RÖLLEKE 2010, S. 33).
Teilweise lagen dieser bis heute bedeutsamen Märchensammlung literarische Vorlagen
zugrunde, etwa zu zwei Dritteln stammten sie jedoch aus der mündlichen Erzähltradition.
Aufgrund der Tatsache, dass Märchen „ursprünglich mündlich tradiert wurden, bedurften sie
eines leicht erinnerbaren Gerüsts und eines Pools an typischen, variierbaren Merkmalen“
(METZGER 2011, S. 9) und sind somit durch eine für die Speicherung und Reproduktion
günstige Struktur gekennzeichnet. Die folgende Tabelle bietet eine Übersicht zu
typischemAufbau und wichtigen Merkmalen, die Märchen als solche klassifizieren
(vgl.LÜTHI 1990, S. 25 ff. sowie ebd. 2005, S. 8 ff.):

- trotz verschiedenen Inhalts meist gleiche Struktur (Dreierrhythmus)


o Einleitung: Vorstellung des Konflikts
Handlungsverla o Hauptteil: Ausbau des Konflikts, Spannungsaufbau, Versuch der Lösung
uf des Konflikts
o Schluss: Belohnung des Guten, Bestrafung des Bösen
- zeichnet sich durch Eindimensionalität aus
- Stereotypen
- Hauptfiguren: Held/Heldin  Gegner der Helden
o Märchenheld/-heldin gehört meistens der diesseitigen Welt an, bekommt
evtl. Zauberkräfte verliehen
o Gestalten, die als Schädiger auftreten, sind meist aus der jenseitigen
(magischen) Welt
o muss sich oft auf Wanderung begeben, Wege fernab von zu Hause
beschreiten, und schwierige Aufgaben/Abenteuer bestehen
- weiteres Personal: Auftraggeber, Helfer des Helden (oft mit magischen oder
Personal und übernatürlichen Fähigkeiten ausgestattet), Kontrastgestalten (Unhelden, falsche
Helden) sowie vom Held befreite, gerettete, erlöste Personen
Requisiten - außerdem: magische Tiere (können sprechen, verhalten sich menschlich, haben
Zauberkräfte); sind oft verwandelt (ehemals menschliche Gestalt) und müssen
erlöst werden
- Figuren zeichnen sich durch Flächenhaftigkeit aus (ohne Körperlichkeit,
Innenwelt, Umwelt oder Bezug zur Zeit; Fehlen von körperlicher und seelischer
Tiefe; keine Innen-/Gefühlswelt)
- Requisiten: magische Gegenstände (oft flächenhafte, lineare Figuren wie Stäbe,
Ringe, Schlüssel, Schwerter, Flinten, Federn, Tierhaare…, die meist zu einer
ganz speziellen, abenteuerlichen Handlungssituation passen und nur ein einziges
Mal gebraucht werden)
Ort und Zeit der
- bleiben unbestimmt, werden nicht genau benannt
Handlung
Wiederholunge - „magische“ Zahlen
n - Zauberformeln, Sprüche

Die Kenntnis von Struktur und Merkmalen führt zur Ausbildung eines Grundverständnisses
für Märchen, worauf die Schüler im weiteren Verlauf der Unterrichtsreihe bei der kreativen
und produktiven Auseinandersetzung mit dem Thema zurückgreifen können.
3. Didaktische Analyse

3.1 Legitimation des Themas


Die Behandlung von Märchen im Deutschunterricht in der Orientierungsstufe ist durch den
rheinland-pfälzischen Lehrplan des Faches Deutsch von 1998 legitimiert. Dort werden sie im
Lernbereich ‚Lesen und Umgang mit Texten‘ als Beispiele für fiktionale Texte erwähnt,
welche die Schüler erschließen sollen (vgl. MBBW 1998, S. 67). Lernziele sind hierbei u.a.,
dass sich die Lernenden mit den Inhalten epischer Kleinformen „auseinandersetzen und
Thematik, Aufbau, Handlungsführung, Personen und die Darstellung von Zeit und Raum
benennen können“ (ebd., S. 68). Die Entnahme von Informationen aus Texten, in diesem
Falle dasHerausarbeiten von Gestaltungsmerkmalen wie Motiven, Erzählanfang und
-schluss, Figurenkonstellationen oder Geschehensträgern, gehört ebenso zu den zu
erlernenden Kompetenzen wie die Förderung von Lesefreude und Lesebereitschaft bzw. die
Verbesserung der Lesefertigkeit. Das Stundenthema wird ebenfalls den Anforderungen des
Lehrplans im Bereich des Methodenlernens gerecht, indem die Schüler einfache Formen der
Informationsbeschaffung, -erfassung, -aufbereitung und -präsentation kennenlernen,
darstellen und einüben: z.B. einfache Leseaufgaben erledigen, das ökonomische und
nachvollziehbare Markieren von Textstellen übenund das Anlegen und Verbalisieren von
Mind-Maps trainieren (vgl. ebd., S. 43 f.). Auch durch die Bildungsstandards der
Kultusministerkonferenz von 2004 wird das Stundenthema legitimiert. Durch das Lesen von
Märchen können Freude und Interesse an dieser Kulturtechnik gefördert werden. Gerade in
der Erarbeitungsphase üben sich die Schüler in grundlegenden Verfahren des
Textverstehens und entnehmen den Märchen selbstständig wichtige Informationen,
verknüpfen sie und bringen sie mit ihrem Vorwissen in Verbindung, wie es im
Kompetenzbereich ‚Lesen – mit Texten und Medien umgehen‘ gefordert wird. Sie trainieren
grundlegende Lesefertigkeiten und Verfahren zur Textstrukturierung (vgl. KMK 2004, S. 13).
Auch das Textverständnis wird gefördert, indem die Lernenden zentrale Inhalte erschließen
und wesentliche Elemente der epischen Kurzform Märchen erfassen.Außerdem wird der
Erwerb kommunikativer Kompetenzen (Lernbereich ‚Sprechen und
Zuhören‘)unterstützt.Nicht zuletzt wird das Stundenthema ebenfalls durch den schulinternen
Arbeitsplan der Fachkonferenz Deutsch legitimiert, der die Unterrichtseinheit ‚Märchen‘ in
Klassenstufe 5 vorsieht.

3.2 Gegenwartsbedeutung und Exemplarizität


Märchen, insbesondere die Kinder- und Hausmärchen, welche die Brüder Grimm
zusammengestellt haben, gehören unbestreitbar zu unserem Kulturgut. Die Kenntnis von
einigen „klassischen“ Märchen sowie das Wissen über Aufbau und typische Merkmale kann
beinahe zur Allgemeinbildung gezählt werden. Und außerdem – „Kinder brauchen Märchen“!
Der Titel der berühmten Studie von Bruno Bettelheim (1976) drückt aus, welche Bedeutung
Märchen für Kinder bis heute haben. Es wird angenommen, dass Märchen in besonderer
Weise dazu geeignet sind, die Persönlichkeitsentwicklung zu fördern. Märchenhelden
werden mit typisch menschlichen Problemen konfrontiert, die sie bewältigen müssen(was
ihnen am Ende auch in den meisten Fällen gelingt). Hierdurch kann Kindern Mut gemacht
werden, sich mit ihren eigenen Entwicklungsaufgaben auseinanderzusetzen (vgl.
GEISTER 2013, S. 91 f.). Doch ebenso faszinieren Märchen Kinder durch ihre literarischen
Eigenschaften. Es sind spannend erzählte Geschichten, welche die Phantasie anregen und
besonders durch die abenteuerliche Handlung reizen.

Die Auswahl der Texte erfolgte nach den Empfehlungen von GEISTER (2013, S. 68 f.) und
SCHWARZ (2009, S. 25):Die Bienenkönigin,Der Wolf und die siebenjungen Geißleinund Frau
Hollesind für Kinder ab 4 bis 6 Jahren geeignet, Jorinde und Joringelwird für ältere Kinder ab
etwa 10 Jahren empfohlen. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Schüler mit diesen recht
bekannten Märchen schon zu Hause, im Kindergarten oder in der Grundschule in Berührung
gekommen sind, ist hoch und bringt einen Wiedererkennungswert mit sich. Da Jorinde und
Joringeleher für ältere Kinder geeignet sein soll, kann angenommen werden, dass es in
Kindergarten oder Grundschule nicht thematisiert wurde. Aus diesem Grund wurde es im
Deutschunterricht im Rahmen einer Vorlesestunde bereits im Januar erzählt, damit den
Schülern der Zugang zur Geschichte leichter fällt.

Märchen sprechen zudem ganzheitlich „verschiedene Regionen und Verarbeitungsprozesse


unseres Gehirns an: Der Aufbau, Formelhaftes, Sprüche und Einzelelemente etwa zielen auf
Kognition, die geschilderten Vorgänge sind jedoch zugleich mit Emotionen und bildhaften
Vorstellungen (Imaginationen) vernetzt“ (METZGER 2011, S. 9). Märchen bieten Kindern
demnach vielfältige Identifikationsangebote und Interpretationsspielräume. Auch die
ausgewählten Märchen der Unterrichtseinheit greifen verschlüsselt alltägliche Situationen
und Konflikte aus dem Leben der Schüler auf: sich bewähren/beweisen müssen, mit
Unbekanntem, Neuem konfrontiert werden, Prüfungen bestehen, sich durchsetzen/-kämpfen,
Anschluss finden etc. Durch die verschiedenenCharaktere werden zudem allen Schülern
mögliche Projektionsflächen geboten: Der Dummling und Joringel, welche schwierige
Aufgaben meistern müssen, können den Jungen als Identifikationsfigur dienen. Die Mädchen
hingegen sehen sich vielleicht lieber in der Rolle der fleißigen Tochter, diebei allem
widerfahrenen Unglück für ihre Mühen mit Gold belohnt wird und die faule, hässliche
Schwester so in ihre Schranken verweist. Da sich Kinder oft klein und machtlos gegenüber
den Erwachsenen fühlen, können sie zudem in der Figur des jüngsten, vermeintlich
schwächsten Geißleins ein pfiffiges Kerlchen entdecken, welches sich ein kluges Versteck
gesucht hat, dadurch für die Rettung seiner sechs Geschwister sorgt und somit den bösen
Wolf überlistet.
3.3 Aufriss der Unterrichtseinheit „Märchen lesen, erzählen und schreiben“

Unterrichts- Zentrales
Thema
einheit Anliegen/Lernschwerpunkt
S. aktivieren ihr Vorwissen
Einführung: „Komm mit in
1 (Märchen-rätsel, Märchen
eine andere Welt“
nacherzählen)
„Märchen-Tischlein, deck‘ S. arbeiten Beispiele typischer
2 dich…“ –Schüler erarbeiten „Märchenzutaten“aus verschiedenen
Märchenmerkmale Texten heraus
Anwendung und Vertiefung des
Gelernten (Besprechung der HA am
3 Märchenmerkmale II
Märchentisch, AHDoppel-Klick S. 28
f.)
S. erarbeiten die
Handlungsbausteine von Märchen u.
4 Märchenbausteine
setzen ein Märchen in der richtigen
Reihenfolge zusammen
S. schreiben unter Einbezug der
5 Märchen zu Ende schreiben Vorkenntnisse zu Merkmalen und
Bausteinen ein Märchen zu Ende
Grammatik: Unterrichtseinheit zu spannenden
6
„Märchensprache“ und „märchenhaften“ Adjektiven
S. erarbeiten und üben die Regeln
Wiederholung: wörtliche
7 der Zeichensetzung bei wörtlicher
Rede
Rede
S. schreiben anhand von Bildern ein
8 Eigene Märchen schreiben I
eigenes Märchen
Schreibkonferenz: Besprechung und
9 Überarbeitung der Märchen
Überarbeitung der Schreibprodukte
Grammatik:
S. üben die Bildung des Präteritums
10 Märchenmerkmal ‚Zeit‘
an Beispielen
(Wdh. Präteritum)
„Märchen würfeln“: S. verbinden
Eigene Märchen schreiben
11 verschiedene Merkmale zu einem
II
Märchen u. verfassen eigene Texte
S. überarbeiten in einer
12 Überarbeitung der Märchen
Schreibkonferenz ihre Märchen
S. wiederholen die zentralen Inhalte
Wiederholung der Inhalte
13 der Einheit in Hinblick auf die
der Unterrichtsreihe
Klassenarbeit
14 Klassenarbeit

3.4 Schwierigkeitsanalyse
Schwierigkeit Maßnahmen
Einstieg aufgrund der Größe des - Tisch erhöht aufbauen, damit auch in
Raumes und der Tischanord- normaler Sitzhöhe alles erkennbar
 schlechte Sicht nung sehen die S. aus der - Tisch mittig im Raum platzieren
auf den stummen letzten Reihe den stummen - Schilder so groß wie möglich drucken
Impuls; keine Impuls bzw. die Schilder nur - S. der letzten Reihe zu ihren Partnern eine
Schüleräußerungen schlecht und können sich Reihe weiter nach vorne setzen; so sind
hierzu nicht äußern sie näher am Geschehen dran
- weitere Impulse: Schild „Zutaten:“
Impuls „Märchen-Tischlein,
- verbale Impulse: „Hier steht aber nicht
deck‘ dich“ ruft Assoziationen
Nennung von „Tischlein, deck‘ dich“, sondern „Märchen-
zum Märchen Tischlein, deck‘
Märchentitelnstatt Tischlein, deck‘ dich“/“Für einen reich
dich hervor; S. denken
Märchenmerkmale gedeckten Märchentisch brauchen wir
aufgrund der Inhalte der
n folgende Zutaten…“/Vergleich mit dem
vorigen Stunde, es würden
Lieblingsessen/einem reich gedeckten
weitere Märchentitel gesucht
Essenstisch
trotz der weiteren Impulse
 keine Nennung (s.o.) entwickeln die S. keine - stummer Impuls: „märchenhafte“
von Merkmalen Assoziationen zu dem Begriff Gegenstände wie Hexenhut, Apfel
„Märchenzutaten“
Erarbeitung: trotz grafischer Hinweise in - bei der mündlichen Erteilung des
der Mind-Map und dem Arbeitsauftrages auf Hilfekarten hinweisen
 Verständnis- vorangegangenen LSG - während der Erarbeitung bei einzelnen S.
schwierigkeiten mit verstehen die S. nicht, welche Verständnisschwierigkeiten erfragen und
der Mind-Map Merkmale Märchen erneut auf Hilfekarten verweisen, ggf.
aufweisen können weitere Erklärungen durch S. geben lassen
da bislang wenig geübt, - im Arbeitsauftrag das Verb „unterstreichen“
haben einzelne S. Probleme optisch hervorheben, bei der mündlichen
 Probleme beim
damit, Textstellen zu Erteilung des Arbeitsauftrages mit Gestik
Markieren von
markieren oder verstehen den Vorgang verdeutlichen
Textstellen
diesen Arbeitsauftrag bereits - einen S. den gesamten Arbeitsauftrag für
im Vorfeld nicht alle noch einmal wiederholen lassen
S. verstehen einzelne - Erfragen von Verständnisschwierigkeiten;
Begriffe oder ganze im Plenum oder leise am Tisch Begriffe
Textverständnis
Passagen der Märchen klären, durch Mitschüler erklären lassen;
inhaltlich nicht ggf. Tafelanschrieb mit kurzer Erläuterung

3.5 Didaktische Reduktion


In der Unterrichtseinheit „Märchen-Tischlein, deck‘ dich“ werden die zu erarbeitenden
Merkmale zunächst als ‚Zutaten‘ betitelt und als solche auch auf den Tisch (Einstieg) und in
die Mind-Map (Tafel und AB) eingebracht. Das Nomen ‚Zutaten‘passt sich in den situativen
Rahmen der Stunde ein(Tisch decken, inhaltliche Nähe des Worteszu den Tätigkeiten
Kochen, Essen, Genießen sowie zum Wortfeld „Essen“). Der Begriff ‚Merkmale‘, den einige
Schüler noch nicht kennen, kann hierdurch gleichwertig ersetzt und somit der Einstieg in die
Erarbeitung erleichtert werden. Erst in der Folgestunde wird der Fachbegriff ‚Merkmale‘
eingeführt und geklärt.

Weiterhin wird die Anzahl der zu bearbeitenden Märchen auf vier begrenzt. Zunächst bietet
sich dies als Maßnahme der Binnendifferenzierung an, da bei dieser Menge mehrere
Leistungsniveaus angesprochen werden können und sowohl schwächere als auch stärkere
Schüler ohne kognitive Überforderung Freude am Lesen entwickeln und den für alle
gleichlautenden Arbeitsauftrag im Rahmen ihrer Möglichkeiten bearbeiten können.
Außerdem bietet diese Anzahl eine solide Untersuchungsbasis für die Herausarbeitung von
Märchenmerkmalen. So können zu den einzelnen ‚Zutaten‘ in der Sicherungsphase
verschiedene Beispiele von den Schülern genannt werden und das Verständnis für die
Lerninhalte der Stunde wird vertieft.

Als weitere Differenzierungsmaßnahme orientiere ich mich bei der Auswahl der Texte an
Altersempfehlungen aus didaktischer Fachliteratur (vgl. GEISTER 2013, S. 68 f. und
SCHWARZ 2009, S. 24 ff.). So erhalten die leistungsstarken Schüler ein Märchen, das für
ältere Kinder empfohlen wird, während sich die durchschnittlichen und schwächeren Schüler
mit Texten für jüngere Altersklassen beschäftigen. Innerhalb dieser Auswahl wird im
Anforderungsniveau durch die Länge und die sprachliche Komplexität der Märchen
differenziert.

In der Mind-Map wird die Anzahl der Märchenmerkmale reduziert, um den Arbeitsauftrag
einzugrenzen und die Schüler nicht mit allzu vielen Teilaspekten zu überfordern. Außerdem
bleibt die Darstellung übersichtlicher und für die Kinder leichter verständlich. So wird
beispielsweise auf das Merkmal „Wanderung, Weg“ verzichtet, da die Reise, auf die sich die
Hauptfigur eines Märchens oft begibt, auch gut unter dem Merkmal „Aufgaben, Abenteuer“
subsumiert werden kann. Beim Merkmal „Zeit“ wird nur darauf verwiesen, dass Märchen in
der Vergangenheit zu nicht näher bestimmten Zeitpunkten spielen. Der Fachbegriff ‚Tempus‘
und die Tatsache, dass Märchen im Präteritum verfasst sind, können im Verlauf des
Unterrichtsgeschehens genannt werden, müssen aber nicht zwingend thematisiert werden.
Sie werden an einer späteren Stelle in der Unterrichtsreihe aufgegriffen und vertieft.

3.6 Lern- und Handlungsschwerpunkte

3.6.1 Lernschwerpunkt der geplanten Stunde

Die Schüler lernen wichtige Merkmale von Märchen kennen, indem sie verschiedene
Textvorlagen gezielt auf Beispiele hin untersuchen und diese in eine Mind-Map übertragen.

3.6.2 Wissens- und Kompetenzentwicklung


Die Schüler…

Sachkompetenz:
… nennen Beispiele für Märchenmerkmale, indem sie ihr Vorwissen zu Märchen
aktivieren.

… identifizieren Passagen aus ihren Märchen als Beispiele übergeordneter


Merkmale, indem sie ihre Texte gezielt auf die Inhalte der Mind-Map hin untersuchen.
Sozial-kommunikative Kompetenz:
… trainieren ihre Teamfähigkeit, indem sie gemeinsam mit ihren Partnern an den
Aufgabenstellungen arbeiten.

… schulen ihre Ausdrucksfähigkeit, indem sie im Plenum ihre Ergebnisse sprachlich


angemessen präsentieren.

Methoden- und Selbstkompetenz:

… arbeiten relevante Informationen aus Texten heraus, indem sie wichtige


Stellen/Passagen farbig markieren.

… strukturieren die Ergebnisse ihrer Arbeit übersichtlich, indem sie diese in eine
Mind-Map übertragen.

… bearbeiten die vorgegebenen Aufgabenselbstständig, indem sie sich mit ihren


Partnern austauschen oder Hilfekarten verwenden.

4. Methodische Strukturierung

4.1 Begründung der zentralen Methodenkonzeption der Unterrichtsstunde


In dieser Stunde wird die Sozialform Partnerarbeit zur Erarbeitung der
Märchenmerkmale eingesetzt, um eigenverantwortliches und kooperatives Lernen zu
trainieren und die Schüler schrittweise an freiere Arbeitsweisen heranzuführen.
Außerdem können so kommunikative und soziale Kompetenzen gefördert werden.
Beide Aspekte sind in dieser Klassenstufe noch nicht besonders stark ausgeprägt
und bedürfen deshalb der kontinuierlichen Einübung.

4.2 Begründung der wesentlichen methodischen Schritte

Einführung in das Stundenthema durch stummen Impuls


 L. kann sich zurücknehmen aus Unterrichtsgespräch; durch lebensweltnahes
Einstieg Thema hohe Motivierung
 Aktivierung: Schüler stellen ihre Aussagen in Form von Kärtchen selbst auf den
Tisch Wertschätzung der einzelnen Beiträge, Bewegung
 Aktivierung von Vorwissen
Partnerarbeit mit verschiedenen Textgrundlagen
 führt zu breiter Schüleraktivierung
Erarbeitun  ermöglicht Anbahnung und Förderung von kognitiven, methodischen, sozialen
und kommunikativen Kompetenzen
g  bietet Raum für Maßnahmen der Differenzierung, die sich am heterogenen
Leistungsniveau der Schüler orientieren: Staffelung der Texte nach
Schwierigkeitsgrad, Anbieten von Hilfekarten, Zusammenstellen von relativ
homogenen Teams, die gemeinsam denselben Text bearbeiten
Decken des ‚Märchen-Tischleins‘ an der Tafel
 optischer Wechsel vom Tisch zur Tafel verdeutlicht den Schülern, dass nun die
wichtigsten Inhalte zusammengetragen und festgehalten werden
Sicherung  Fokussierung der Aufmerksamkeit
 Abrundung der Stunde durch Rückgriff auf den Einstiegs-Impuls
 Schüler erhalten im Unterrichtsgespräch Einblick in die Textgrundlagen der
anderen  breite Ergebnissicherung durch Übertragen auch „fremder“ Beispiele
in die eigene Mind-Map

5. Unterrichtsskizze

didaktisch-methodische Sozialformen/M
Phase/Zeit Unterrichtsgeschehen
Hinweise edien
 stummer Impuls: (Tisch mit
 Begrüßung
Schild „Märchen-Tischlein,
 S. äußern erste
deck‘ dich…“) gut sichtbar stummer Impuls:
Eindrücke zum stummen
vor der Tafel platziert Schild(er) auf
Impuls
 Aktivierung von Tisch
 L. positioniert zweites
Vorwissen,Motivierung
Schildund zeigt ggf.
durch Erzeugung von weitere Schilder
Märchengegenstände
Einstieg Neugier mit Märchen-
(plus verbaleImpulse)
 Meldekette merkmalen
 S. benennen ihnen
5-10 min  Schilder mit bekannten
bereits bekannte
Märchenmerkmalen bereits Hexenhut, Apfel,
Märchen-merkmale und
vorgefertigt, um Unterrichts- Zauberstab,
stellen Schilder mit
zeit einzusparen Zwerg
diesen Merkmalen auf
 Bereithaltung von
den Tisch
unbeschriebenen Schildern LSG
 L. leitet über zum
für spontane
Arbeitsauftrag
Wortmeldungen
 Arbeitsmaterialien aus
Grün-den der Zeitersparnis
bereits vor der Stunde
ausgelegt
 zunächst EA, um jedem S.
die Möglichkeit zu geben,
 S. beschriften ihre Mind- PA
sich in seinem Tempo an
Maps mit den
die Aufgaben und den Text
erarbeiteten Merkmalen 4 verschiedene
Erarbeitun heranzuarbeiten
 S. lesen Märchentexte Märchen mit
g  PA: Förderung kommu-
und untersuchen sie in Arbeitsaufträgen
nikativer Kompetenzen
PA auf ihre Merkmale hin und Mind-Map
25 min  Differenzierungsmaßnah-
 S. nutzen ggf. die
men für schwächere S. (PA,
bereitliegenden Hilfekarten am
Hilfekarten, Textauswahl)
Hilfekarten Lehrerpult
 schnelle S.: nutzen die
Hilfekarten, um unter
Rückgriff auf die
Einstiegsstunde weitere
Märchenmerkmale zu
finden
Sicherung  Sammeln der  Mind-Map aus Gründen der Tafelanschrieb:
erarbeiteten Merkmale an Zeitersparnis bereits vor der Mind-Map
10-15 min der Tafel Stunde angefertigt
 S. kommen nach vorne  Tisch wird „abgedeckt“, LSG
und notieren ihre Beiträge Schilder ergänzen nun
 S. ergänzen Mind-Map AB: HA
abschließend die neuen  aus Gründen der
Ergebnisse in vorangeschrittenen Zeit
ihreneigenen Mind-Maps kann es u.U. notwendig
 L. erteilt die Hausaufgabe sein, dass L. die Ergebnisse
der S. an der Tafel festhält
(statt S.)
 Festigung/Konsolidierung
:
AB, Tafelbild, HA (Lücken-
und verteilt das AB text dient der doppelten
 Verabschiedung Sicherung, neue Beispiele
für Märchenmerkmale als
Vertiefung)
 HA: kann bereits in der
Stunde begonnen werden
(Zeitpuffer)
6. Quellen
Literatur:
BERGMANN-KRAMER, SANDRA et al. (Hrsg.) (2008): logo! Sprach-Lesebuch Deutsch 5. Braunschweig:
Westermann.

GEISTER, OLIVER (2013): Kleine Pädagogik des Märchens. Begriff, Geschichte, Ideen für Erziehung
und Unterricht. 3. Auflage, Baltmannsweiler: Schneider Verlag Hohengehren.

FISCHER, STEPHANIE et al. (Hrsg.) (2010): deutsch.punkt 1. Sprach-, Lese- und Selbstlernbuch. 2.
Auflage, Stuttgart, Leipzig: Ernst Klett.

KMK (KULTUSMINISTERKONFERENZ) (2004): Bildungsstandards im Fach Deutsch für den Mittleren


Schulabschluss. Neuwied: Luchterhand.

LÜTHI, MAX (1990): Märchen. 8. Auflage, Stuttgart: J. B. Metzlersche Verlagsbuchhandlung.

LÜTHI, MAX (2005): Das europäische Volksmärchen. Form und Wesen. 1. Auflage, Narr, Francke,
Attempto: Tübingen.

MBBW (MINISTERIUM FÜR BILDUNG, WISSENSCHAFT UND WEITERBILDUNG DES LANDES RHEINLAND-PFALZ)
(1998): Lehrplan Deutsch (Klassen 5 – 9/10). Grünstadt: Sommer.

METZGER, KLAUS (2011): Märchen – didaktisch. In: Ders. (Hrsg.): Unterrichtsideen zu Märchen,
Fabeln, kurzen Texten. Berlin: Cornelsen.

RÖLLEKE, HEINZ (2010): Die Brüder Grimm als Märchensammler und -bearbeiter. In: LANGE, GÜNTER
(Hrsg.): Märchen. Märchenforschung, Märchendidaktik. 2. Auflage, Baltmannsweiler:
Schneider Verlag Hohengehren.

SCHWARZ, HORST (2009): Märchen aus aller Welt zum Mitmachen. Vorlesen, Erzählen, Singen. 3.
Auflage, Berlin, Düsseldorf, Mannheim: Cornelsen.

Bitte Material und Arbeitsblätter wegen Urheberrecht selbst


gestalten; Quellen findest du hier:
Märchen:
Der Wolf und die sieben jungen Geißlein:
PROJEKT GUTENBERG (2011 a): Brüder Grimm. Die schönsten Kinder- und Hausmärchen. Kapitel 191.
http://gutenberg.spiegel.de/buch/6248/191. Letzter Zugriff: 25.01.xxxx, 13.45 Uhr.

Die Bienenkönigin:
PROJEKT GUTENBERG (2011 b): Brüder Grimm. Die schönsten Kinder- und Hausmärchen. Kapitel 19.
http://gutenberg.spiegel.de/buch/6248/19. Letzter Zugriff: 25.01.xxxx, 14.15 Uhr.

Frau Holle:
PROJEKT GUTENBERG (2011 c): Brüder Grimm. Die schönsten Kinder- und Hausmärchen. Kapitel 51.
http://gutenberg.spiegel.de/buch/6248/51. Letzter Zugriff: 25.01.xxxx, 12.30 Uhr.

Jorinde und Joringel:


GEISTER 2013, S. 82 ff. (s.o)

Abbildungen:
Märchen:
Der Wolf und die sieben jungen Geißlein:
GRIMMSTORIES (xxxx): Der Wolf und die sieben jungen Geißlein.
http://www.grimmstories.com/de/grimm_maerchen/der_wolf_und_die_sieben_jungen_geisslei
n. Letzter Zugriff: 25.01.xxxx, 14.30 Uhr.

Die Bienenkönigin:
MÄRCHEN FÜR BIELEFELD (2010): Die Bienenkönigin (Böllhoff).
http://märchenfürbielefeld.de/2010/04/19/die-bienenkonigin/. Letzter Zugriff: 25.01.xxxx, 14.30
Uhr.

Frau Holle:
HEILIGE QUELLEN (2011): Frau Holle und der Hohe Meißner . http://www.heilige-
quellen.de/Orte_Hessen/Frau _Holle_u_d_Meissner
_Ordner/Frau_Holle_u_d_Meissner_Seite.html. Letzter Zugriff am: 25.01.xxxx, 12.30 Uhr.

Jorinde und Joringel:


BÖRSENBLATT (2012): Literarisches Leben. Adventsrätsel. http://www.boersenblatt.net/574027/. Letzter
Zugriff: 25.01.xxxx, 13.20 Uhr.

Mind-Map:
Gestiefelter Kater:
123RF (xxxx): Illustrationen. http://de.123rf.com/photo_4919248_gl-cklich-der-gestiefelte-kater.html.
Letzter Zugriff: 24.01.xxxx, 23.10 Uhr.

Hexe:
MALVORLAGEN-FENSTERBILDER (xxxx): Märchen und Fantasy. http://www.malvorlagen-
fensterbilder.de/bilder-sw/Hexe-1.gif. Letzter Zugriff: 24.01.xxxx, 21.45 Uhr.

Krone:
SCHULE UND FAMILIE (xxxx): Ausmalbild Prinzessin. http://www.schule-und-familie.de/ausmalbild-
drucken/krone-der-prinzessin.html. Letzter Zugriff: 24.01.xxxx, 23.15 Uhr.

Ritter:
EIFELBURG (xxxx): Ritter-Mahl. http://www.eifelburg.de/rittertafel.htm. Letzter Zugriff: 24.01.xxxx, 21.50
Uhr.

Schloss:
ANIMAATJES (xxxx): Schloss und Burg. http://www.animaatjes.de/bilder/schloss-und-burg/. Letzter
Zugriff: 24.01.xxxx, 17.35 Uhr.

Tisch:
DUDEN (xxxx): Rechtschreibung. Tisch. http://www.duden.de/rechtschreibung/Tisch. Letzter Zugriff:
22.01.xxxx, 17.30 Uhr.

Uhr:
CLKER (xxxx): Clock. http://www.clker.com/clipart-6231.html. Letzter Zugriff: 24.01.xxxx, 17.30 Uhr.

Zauberstab:
FOTALIA (xxxx): Zauberstab. http://de.fotolia.com/id/39531187. Letzter Zugriff: 24.01.xxxx, 23.20 Uhr.

Hilfekarten und Hausaufgaben:


Glühbirne:
PRAKTIKUM DOWN UNDER (xxxx): Reisetipps. http://www.praktikumdownunder.de/reisetipps-home.
Letzter Zugriff: 02.02.xxxx, 14 Uhr.

Offenes Buch:
RPG-STUDIO (xxxx): Offenes Buch. http://www.rpg-studio.de/forum/board434-ltere-
suchanfragen/39248-offenes-buch/. Letzter Zugriff: 25.01.xxxx, 16.55 Uhr.
7. Anhang
7.1 Schilder für den Märchentisch

Erstes Schild (steht bereits zu Unterrichtsbeginn auf dem Tisch):


Märchen-Tischlein, deck‘
dich…

Zweites Schild (als zusätzlicher Impuls, plus verbaler Kommentar):

Zutaten:

Weitere Schilder sind die Knotenpunkte der Mind-Map (s. 7.3) und einige typische
Beispiele wie „Hexe“, „Es war einmal…“ etc., die von den Schülern vermutlich im
Einstieg geäußert werden. Diese schreibe ich bereits vor, so dass sie im Unterricht
nur noch von den Schülern auf dem Tisch platziert werden müssen. Weiterhin
halte ich unbeschriebene Schilder bereit, die bei Bedarf schnell mit weiteren Ideen
beschriftet werden können.

7.2 Arbeitsblätter: Märchentexte (gestaffelt nach Anforderungsniveau und


verkleinert; Schüler erhalten Material in DinA4)

7.3 Arbeitsblätter: Mind-Map

7.4 Hilfekarten (Vorder- und Rückseite übereinander)

7.5 Geplantes Tafelbild (Mittlere Tafel)

7.6 Hausaufgabe: Arbeitsblatt (wird auf Vorder- und Rückseite eines DinA4-
Blattes kopiert)

7.7 Hausaufgabe:Musterlösung