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1.

) Definition Demokratie: Allgemeine Wahlen / Gewalteinteilung / Grundrechte / Kontrolle der Regierung / Pluralismus / Minderheitsschutz

a) Merkmale der direkten Demokratie: Volksabstimmung über Gesetze, Sachfragen und Personen, laufende Kontrolle der Regierung, wichtige Entscheidungen
werden vom Volk direkt getroffen

Nachteile: Konsequenter Regierungskurs oder tief greifende Reformen sind schwierig durchzusetzen, da über alle Entscheidungen abgestimmt wird. Förderung
von Populismus

b) Repräsentative Demokratie Wahl von Volksvertretern / Abgeordneten,Entscheidungen werden durch gewählte Vertreter gefällt, die aber nicht
weisungsgebunden sind, Kontrolle der Regierung durch den Bürger findet hauptsächlich durch Wahlen statt

Nachteile: Bürger haben zwischen den Wahlen kaum Einfluss auf politische Entscheidungen, Bei knappen Mehrheitsverhältnissen schwerfällige
Entscheidungen durch Zwang Kompromissen

c) Wer macht eigentlich Politik? Parteien, Bürgerinitiative, Wahlen, Interessenverbände, Medien, wirken auf den deutschen Bundestag (Mitglieder des
Deutschen Bundestages) ein Wie können die Bürger auf die Politik mitwirken? Mitglied in einer Partei werden, Bürgerinitiative, Wahlen, Demonstrationen,
Petition Somit kann ein Bürger Einfluss auf den Parlament, die Regierung und Verwaltung nehmen.

Legislative (gesetzgebende Gewalt) Exekutive (ausführende Gewalt) Judikative (rechtsprechende


Gewalt)
Bundesebene Bundestag Bundesregierung Bundesverfassungsgericht
Landesebene Landtag Landesregierung Oberlandesgericht
Kommunale Ebene Gemeinderat Landratsamt Amtsgericht
Die Gewaltenteilung gibt es, damit nicht ein Organ alleine über die komplette Staatsgewalt verfügt. Ansonsten Gefahr einer Alleinherrschaft.

3.) Entscheidungswege der Demokratie: Bundestag wählt Bundeskanzler, Bundesverfassungsgericht (2/3 Mehrheit) und kontrolliert die Massenmedien.
Bundeskanzler wählt Bundesminister. Bundesverfassungsgericht kontrolliert Bundestag und Bundeskanzler. Die Massenmedien kontrollieren alle.

4.) Föderalismus: Wenn die Bundesregierung und die Bundesländern eng zusammenarbeiten, nennt man dies Föderalismus. Ein Zusammenschluss von Bund
und Land so zu sagen.

Wie ist die Gesetzgebungszuständigkeit zwischen Bund und Ländern geregelt?

Bund und Länder haben das Recht zur ausschließlichen Gesetzgebung. Auch die Bundesländer haben das Recht auf eine ausschließliche Gesetzgebung. Dies
Recht macht sich in der Schul- und Bildungspolitik bemerkbar. Die Länder haben zusätzlich das Recht auf eine konkurrierende Gesetzgebung. Außer der Bund
macht schon Gebrauch von dem Gesetz, das verabschiedet werden soll.
Ausschließliche Gesetzgebung (Bund): Passwesen, Staatsangehörigkeit, Verteidigung Ausschließliche Gesetzgebung (Länder): Kulturpolitik, Schul- und
Bildungspolitik, Zulassung von Hörfunk und Fernsehen Konkurrierende Gesetzgebung (Bund und Länder): Bürgerliches Recht, Versammlungsrecht, Strafrecht
und Strafvollzug. Rahmengesetzgebung (Aufgaben der Länder. Bund legt jedoch die Rahmenbedingungen fest): Presserecht, Hochschulrecht, Raumordnung

Nennen sie die (Haupt-) Aufgabe und Zusammensetzung des Bundesrates! Mitwirkung an der Gesetzgebung des Bundes. Der Bundesrat besteht aus
Mitgliedern/Vertretern der Landesregierungen

Welches Gremium kann der Bundesrat bei Einwänden gegen vom Bundestag beschlossene Gesetze „anrufen“? Wie setzt es sich zusammen Es kann der
Vermittlungsausschuss angerufen werden. Dieser besteht aus 16 Abgeordneten des Bundestages und 16 Mitgliedern des Bundesrates (ein Mitglied für jedes
Bundesland).

Welche zwei „Gesetzesformen“ kann man unterscheiden?


Zustimmungsgesetz: Der Bundesrat hat ein absolutes Vetorecht. Verweigert er also seine Zustimmung, ist das Gesetz gescheitert. Einspruchsgesetz: Der
Bundestag kann den Einspruch des Bundesrates mit absoluter Mehrheit überstimmen.

Wie kann der Bundesrat parteipolitisch instrumentalisiert werden?


Im Bundesrat könnten sich Anhänger von bestimmten Parteien befinden. Wenn zum Beispiel die SPD ein Gesetz verabschieden will und in Bündnis mit
mehreren Vertretern der Landesregierungen steht, hat sie somit einen Vorteil, da sie schon die Stimmen bestimmter Vertreter hat.

5.) Der Bundesrat (kurz)

 Bundesrat wählt die Hälfte der Mitglieder vom Bundesverfassungsgericht


 96 Stimmen können abgegeben werden
 Höchstmögliche Stimmenzahl (abhängig von der Einwohnerzahl) für ein Bundesland im Bundesrat sind 6 und ein Land kann seine Stimmte nur
einheitlich abgeben
 Bundesrat vertritt die Interessen der Bundesländer
 Landesregierung bestimmt, ob ein Bundesland im Bundesrat zustimmt oder ablehnt.

Parteien: Vereinigung von Bürgern, Mitglieder nur natürliche Personen, Vertretung des Volkes, Bändeln die Interessen der Mitglieder, Erstellen
Parteiprogramme, Schlagen Lösungen für politische Probleme vor

 Durchführung von Wahlkampf und –programmen (Kandidatenaufstellung)


 Anregung für die Gesetzgebung, Vertretung der Bürger
Übernahme von Regierungsverantwortung
Bürger wählen Landestag und Bundestag. Landestag wählt Ministerpräsident. Bundestag wählt Bundeskanzler.

7.) Das Geld der Parteien

Die Parteifinanzierungen setzten sie aus folgenden Bereichen zusammen: Mitgliedsbeiträge, staatliche Mittel, Spenden, sonstige Einnahmen