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Nachkriegszeit
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1. Welcher Tag gilt als Ende des Zweiten Weltkrieges in Europa?


a) 4. Juli 1944
LÖSUNG
b) 8. Mai 1945
c) 10. Juli 1945
d) 9. Oktober 1949

2. Wer übernahm zwischen 1945 und 1949 die Regierungsgewalt in Deutschland?


a) USA
LÖSUNG
b) Großbritannien
c) Sowjetunion
d) Alliierter Kontrollrat

3. Welche Siegermacht wurde nicht zur Potsdamer Konferenz eingeladen?


a) Frankreich
LÖSUNG
b) USA
c) Großbritannien
d) Sowjetunion

4. In welchem Verhandlungspunkt waren sich die Siegermächte


auf der Konferenz einig?
LÖSUNG
a) Oder-Neiße-Grenze
b) Reparationszahlungen
c) Demilitarisierung
d) Zukünftige Staatsform

5. Welcher Politiker prägte den Begriff „Eiserner Vorhang“?


a) Harry S. Truman
LÖSUNG
b) Winston Churchill
c) Konrad Adenauer
d) Joseph Stalin

6. Welcher Nationalsozialist wurde nicht in den Nürnberger Prozessen verurteilt?


a) Adolf Hitler
LÖSUNG
b) Hermann Göring
c) Rudolf Heß
d) Joachim von Ribbentrop

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7. Was bedeutet der Begriff „Re-Education“?


a) Zentralisierung der staatlichen Gewalt
LÖSUNG
b) Ende des Kriegszustandes
c) Wiederherstellung der Außengrenzen von 1939
d) Demokratische Umerziehung

8. Wann wurde die „Bizone“ gegründet?


a) 1945
LÖSUNG
b) 1947
c) 1948
d) 1949

9. Welches Land erweiterte die „Bizone“ 1948 zur „Trizone“?


a) USA
LÖSUNG
b) Großbritannien
c) Frankreich
d) Sowjetunion

10. Welches Wirtschaftswiederaufbauprogramm unterstützte den


Westen in der Nachkriegszeit?
LÖSUNG
a) Dawes-Plan
b) Young-Plan
c) Truman-Plan
d) Marshall-Plan

11. Welcher Politiker gilt als Initiator der „Containment-Politik“?


a) Harry S. Truman
LÖSUNG
b) George C. Marshall
c) Winston Churchill
d) Konrad Adenauer

12. Was war unmittelbarer Anlass für die Berlin-Blockade?


a) Bizone
LÖSUNG
b) Trizone
c) Währungsreform
d) Containment-Politik

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13. Wann endete die Berlin-Blockade?


a) 9. September 1948
LÖSUNG
b) 1. Januar 1949
c) 5. April 1949
d) 12. Mai 1949

14. Welcher Kommunist landete unmittelbar nach Kriegsende 1945


im Auftrag der Sowjetunion in Berlin?
LÖSUNG
a) Walter Ulbricht
b) Erich Honecker
c) Karl Liebknecht
d) Wilhelm Pieck

15. Wann erfolgte der Zusammenschluss der SPD und KPD zur SED?
a) 1945
LÖSUNG
b) 1946
c) 1948
d) 1949

16. Wer war kein Teilnehmer der Londoner Sechsmächtekonferenz 1948?


a) Frankreich
LÖSUNG
b) Großbritannien
c) USA
d) Sowjetunion

17. Was wurde auf der Sechsmächtekonferenz beschlossen?


a) Gründung eines westdeutschen Staates
LÖSUNG
b) Einführung einer Währungsreform
c) Verbot von nationalsozialistischen Zeichen
d) Umsetzung des Marshallplans

18. Welches Wirtschaftssystem setzte die Sowjetunion in der ostdeutschen


Besatzungszone um?
LÖSUNG
a) Soziale Marktwirtschaft
b) Freie Marktwirtschaft
c) Planwirtschaft
d) Markt- und Planwirtschaft

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19. In welchem Jahr kam es zur Gründung der beiden Teilstaaten BRD und DDR?
a) 1948
LÖSUNG
b) 1949
c) 1950
d) 1955

20. Wann erlangte die BRD ihre Souveränität zurück?


a) 1948
LÖSUNG
b) 1949
c) 1952
d) 1955

21. Wer wurde 1949 zum ersten Bundeskanzler der BRD gewählt?
a) Ludwig Erhard LÖSUNG
b) Konrad Adenauer
c) Willy Brandt
d) Kurt Schumacher

22. Welcher Politiker gilt in der BRD als Begründer der Sozialen Marktwirtschaft?
a) Theodor Heuss LÖSUNG
b) Gustav Heinemann
c) Ludwig Erhard
d) Konrad Adenauer

23. Von wem ging in der DDR von 1949 bis 1990 de facto die staatliche Gewalt aus?
a) SED
LÖSUNG
b) Volkskammer
c) Präsident
d) Ministerrat

24. In welchem Jahr bot Joseph Stalin ultimativ die Wiedervereinigung


Deutschlands an?
LÖSUNG
a) 1949
b) 1952
c) 1954
d) 1955

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25. Welche Partei wurde in der BRD im Jahr 1956 verboten?


a) NSDAP
LÖSUNG
b) DP
c) FDP
d) KPD

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Antwort Frage 1

8. Mai 1945

Nach der bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht


am 8. Mai 1945 war der Zweite Weltkrieg auf europäi-
schem Boden beendet. Danach wurde Deutschland von
den Siegermächten besetzt.

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Antwort Frage 2

Alliierter Kontrollrat

Der Alliierte Kontrollrat übernahm zwischen 1945 und


1949 die Regierungsgewalt in Deutschland. Er bestand
aus Vertretern der Besatzungsmächte USA, Großbritanni-
en, Frankreich und Sowjetunion.

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Antwort Frage 3

Frankreich

Auf der Potsdamer Konferenz 1945 kamen Vertreter der


Siegermächte USA, Großbritannien und Sowjetunion zu-
sammen. Frankreich wurde nicht eingeladen, da es kurz
zuvor aus der Besatzung des Deutschen Reiches befreit
worden war und daher weniger Mitspracherechte hatte.

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Antwort Frage 4

Demilitarisierung

Die USA, Großbritannien und Sowjetunion waren sich


darin einig, dass Deutschland vollkommen demilitarisiert
werden müsse. Streitpunkte gab es hingegen bezüglich
der Oder-Neiße-Grenze, Reparationszahlungen und zu-
künftigen Staatsform.

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Antwort Frage 5

Winston Churchill

Der britische Premierminister Winston Churchill sprach in


einer am 5. März 1946 in den USA gehaltenen Rede vom
„Eisernern Vorhang“. Er machte darin die gegensätzlichen
Ziele der USA und Sowjetunion deutlich und prophezeite,
dass dieser Konflikt die Welt in Ost und West teilen
werde.

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Antwort Frage 6

Adolf Hitler

Der ehemalige NSDAP-Parteivorsitzende und “Führer”


des nationalsozialistischen Deutschlands Adolf Hitler be-
ging am 30. April 1945 Selbstmord und entzog sich somit
einem internationalen Gerichtshof.

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Antwort Frage 7

Demokratische Umerziehung

Mit dem Programm „Re-Education“ verfolgten die Besat-


zungsmächte eine demokratische Umerziehung in Kultur,
Wissenschaft und Bildung. Damit sollte die Gesellschaft
von der nationalsozialistischen Ideologie „gesäubert“
werden.

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Antwort Frage 8

1947

Am 1. Januar 1947 wurden die Besatzungszonen der


USA und Großbritannien zur „Bizone“ zusammengelegt.
Es entstand ein gemeinsamer Wirtschaftsraum mit ein-
heitlicher Verwaltung, was zur Grundlage eines westdeut-
schen Staates werden sollte.

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Antwort Frage 9

Frankreich

Im März 1948 erklärte Frankreich seinen Beitritt zur „Bizo-


ne“, die ein Jahr zuvor von den USA und Großbritannien
gegründet worden war. Dieses Bündnis erhielt den
Namen „Trizone“ und wurde zur Grundlage eines west-
deutschen Staates.

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Antwort Frage 10

Marshall-Plan

Im Jahr 1947 entwickelte der US-amerikanische Außen-


minister George C. Marshall die Idee eines wirtschaftli-
chen Wiederaufbauprogramms (Marshallplan) für die vom
Krieg zerstörten europäischen Staaten. Er nur im Westen
umgesetzt, da die Sowjetunion ihn ablehnte.

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Antwort Frage 11

Harry S. Truman

Der US-amerikanische Präsident Harry S. Truman be-


trieb seit 1947 eine „Eindämmungspolitik“ (Containment)
gegen die Sowjetunion, um deren politischen und wirt-
schaftlichen Einfluss in der Welt zurückzudrängen. Es ent-
stand ein Ost/West-Konflikt zwischen den Supermächten
USA und Sowjetunion.

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Antwort Frage 12

Währungsreform

Am 20. Juni 1948 setzten die Besatzungsmächte USA,


Großbritannien und Frankreich in der „Trizone“ – ohne
Absprache mit der Sowjetunion – eine Währungsreform
um. Die Sowjets blockierten daraufhin am 24. Juni alle
Transitwege zwischen Westdeutschland und Westberlin.

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Antwort Frage 13

12. Mai 1949

Am 12. Mai 1949 gab die sowjetische Besatzung die Ber-


lin-Blockade auf. Die USA umgingen diese Abriegelung
Westberlins mit der „Luftbrücke“, wodurch sie die
Bevölkerung mit Flugzeugen („Rosinenbomber“) versor-
gen konnten.

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Antwort Frage 14

Walter Ulbricht

Am 30. April 1945 landete KPD-Politiker Walter Ulbricht


aus dem sowjetischen Exil mit einem Kader von kommu-
nistischen Funktionären in Berlin. Sie sollten in der sowje-
tischen Besatzungszone den Aufbau des Sozialismus pla-
nen und durchführen.

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Antwort Frage 15

1946

Im April 1946 wurde in der sowjetischen Besatzungszone


der Zusammenschluss der SPD und KPD zur Sozialisti-
schen Einheitspartei Deutschlands (SED) beschlossen.
In der Geschichtsschreibung wird dieses Ereignis oft als
„Zwangsvereinigung“ bezeichnet, da sie gegen den Willen
der SPD durchgeführt worden sei.

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Antwort Frage 16

Sowjetunion

An der Londoner Sechsmächtekonferenz nahmen die


westlichen Besatzungsmächte USA, Großbritannien,
Frankreich sowie die Benelux-Staaten teil. Die Sowjetuni-
on war kein Teilnehmer, da es zuvor zu politischen Spal-
tungen zum Westen gekommen war.

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Antwort Frage 17

Gründung eines westdeutschen Staates

Auf der Londoner Sechsmächtekonferenz verhandelten


die Westmächte zwischen Februar und Juni 1948 über
die Gründung eines westdeutschen Staates.

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Antwort Frage 18

Planwirtschaft

Die Sowjetunion setzte in der ostdeutschen Besatzungs-


zone die Zentralverwaltungswirtschaft (Planwirtschaft) um.
Damit wurden alle wirtschaftlichen Prozesse vom Staat
geplant. In Westdeutschland setzte sich dagegen die So-
ziale Marktwirtschaft als Wirtschaftssystem durch.

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Antwort Frage 19

1949

Nach Verabschiedung des Grundgesetzes am 23. Mai


1949 entstand aus den drei westdeutschen Besatzungs-
zonen (Trizone) die BRD. Am 7. Oktober wurde in der
ostdeutschen Besatzungszone die DDR ausgerufen.

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Antwort Frage 20

1955

Im Jahr 1955 trat der drei Jahre zuvor von der BRD,
Großbritannien, Frankreich und USA unterzeichnete
„Deutschlandvertrag“ in Kraft. Damit wurde die BRD
wiederbewaffnet und erlangte ihre Souveränität zurück.

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Antwort Frage 21

Konrad Adenauer

Am 15. September 1949 wurde Konrad Adenauer (CDU)


vom Deutschen Bundestag zum Bundeskanzler der BRD
gewählt. Er übte dieses Amt bis 1963 aus.

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Antwort Frage 22

Ludwig Erhard

Ludwig Erhard war seit 1949 Bundesminister für Wirt-


schaft und entwickelte das Konzept einer Sozialen Markt-
wirtschaft. Damit wurden freier Wettbewerb und soziale
Absicherung miteinander verbunden.

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Antwort Frage 23

SED

Zwischen 1949 und 1990 wurde die Staatsmacht in der


DDR de facto vom Politbüro des Zentralkomitees der SED
ausgeübt. Demzufolge war die DDR ein sozialistischer
Einparteienstaat.

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Antwort Frage 24

1952

Im Frühjahr 1952 bot der sowjetische Staatschef Joseph


Stalin den Westmächten in den „Stalin-Noten“ ein wieder-
vereintes Deutschland an, das neutral sein und keinem
Machtblock angehören solle. Da Adenauer dies ablehnte,
war die deutsche Teilung damit zementiert.

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Antwort Frage 25

KPD

Am 17. August 1956 wurde die Kommunistische Par-


tei Deutschlands (KPD) vom Bundesverfassungsgericht
verboten. Damit sollte der Einfluss des Kommunismus in
Westdeutschland unterdrückt werden.

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