Sie sind auf Seite 1von 2

Vorname : Friedrich Nachname : Mühe

Das Alter :53 Das Gewicht : 49 Die Größe : 173 cm

Allergien : Keine Allergien seien bei dem Patienten bekannt

Genussmittel : Er rauche eine Schachtel pro Tag seit 35 Jahren ( 35 P.y )

Er trinke 3-5 FIaschen Bier Täglich seit über 30 Jahren , und mit Schnaps habe er vor
sieben Jahren aufgehört zu trinken und zuvor habe er fast jeden Abned 2 Gläser Schnaps für circa
25 Jahre .

Familienanamnese : Der Vater des Patienten leide an arterieller Hypertonie und KHK

Die Mutter des Patienten habe unter Apoplex gelitten .

Sein Bruder sei mit 48 Jahren alt an Pankreaskarzinom verstorben .

Er habe zwei Kinder ( Jungen 27 und 29) , die gesund seien .

Sozialanamnese : Er arbeite in einem Büro , lebe mit seiner Ehefrau

Herr Friedrich ,der ein 53 jähriger ptient ist , hat sich heute Nachmittag bei uns wegen seit ungefähr
sechs Monaten bestehender schwerer und zunehmender Dysphagie und Gewichtstabnahme.

Darüber hinaus berichtete er dass die Dysphagie zunächst mit den festen Nahrungsmitteln
begonnen habe dann habe sich diese Schluckbeschwerde in den letzten 3 Monaten sehr schlimm
verschlechtert , sodass seine Frau das harte Essen zu Brei machen müsse damit er schlucken könne
trotzdem schlucke er ganz schwer .

Auf die Frage nach dem Gewichtsverlust antwortete er dass er circa 15 Kg innerhalb von (5-6)
Monaten an Gewicht verloren .

Außerdem klagte er über Pyrosis und drückende, retrosternale schmerzen, die seit einem Monat
aufgetreten seien .

Der Patient war sehr aufgeregt und hatte große Angst vor Krebs .

( Er hat sehr viel darüber geredet und hat mich gefragt ob er Krebs haben könnte und erzaehlte
mir ueber seinen Freund ,der am Leberkrebs verstorben sei und die Aerzte sagten wegen
Alkoholabusus ist bei so passiert deshalb habe er mit Schnaps aufgehoert ) .

Die Vegetative Anamnese sei unauffällig bis auf dieser schwere Gewichtsverlust und schlafstörung
wegen seiner aktuellen Beschwerden und Ängste .

Als Vorerkrankungen habe er vor 4 Jahren unter TVT am rechten Unterschenkel gelitten und kurz
nach der Behandlung im Krankenhaus habe er Lungenembolie gehabt , dagegen nehme er eine
Tablette ASS 100 mg täglich .

Er sei nicht operiert worden .

Die Verdachtsdiagnose : Die oben genannten Symptome deuten am ehesten auf


Ösophaguskarzinom hin , Es können aber auch als Differenzialdignostik die folgenden Erkrankungen
in Betracht kommen :

1- Ösophageale motilitätsstörungen ( Achalasie , Ösophagusspasmus)


2- Refluxösopahgitis
3- Ulcus Ventriculi
Zur weiteren Abklärung empfehle ich die folgenden Maßnahmen :
-Körperliche Untersuchung
-Blutabnahme : Blutbild , BSG, CRP, Leberwerte , Nierenwerte , Okkultes Blut im Stuhl .
-ÖGD mit Proben entnehmen .
-Thorax und Abdomen -CT .
Therapie : je nach den Befunden .
Arzt – Arzt Gespraech : Der Pruefer ( Oberarzt) war sehr nett , ich habe den Patienten bei
ihm ganz normal vorgestellt bis er mich nach den Brustschmezen gefragt habe und zwar
ob ich diese Schmerzen ernst nehmen sollte und warum ( habe gesagt : Ja , Gefahr von
KHK ).
Er fragte nach den Risikofaktoren bei dem Patienten und er hat sich gefreut als ich
gesagt habe ( Rauchen und Alkoholabusus) .
Die kommission war zufrieden aber einer kommentierte dass ich mehr Empathie zigen
musste .
Die Fachbegriffe waren einfach von den vorherigen Protokollen ,und ich erinnere mich
nur an :
-Lokale Anaesthesie
-Hemiplegie
-Meteorismus
-Podagra
-Ileus
Schließlich wünsche ich allen Kolleginnen und Kollegen viel Erfolg .

4-