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Fachberatung Medien

Medienbegriffe klären

Angaben zur Unterrichtsstunde bzw. –einheit:

Thema Medienbegriffe klären


Fach
Zielgruppe 3./4. Schuljahr
Zeitaufwand 2-3 Stunden
Arbeitsblätter (Führerschein Medienkompetenz: Arbeitsblätter
Material
S. 26 bis 34)
Apps
Führerschein Medienkompetenz – Kindgerechte Kopiervorlagen
für die Medienbildung in der Grundschule;
Quellen Alexandra Rompf, Frank Rompf;
Auer-Verlag;
2017

Bezüge zu den Kompetenzerwartungen und Zielformulierungen:

Die Schüler
… erhalten die Möglichkeit, sich über Medien zu informieren.
Medienkompetenzen
… erhalten die Möglichkeit, sich über Medieneindrücke auszu-
tauschen und das eigene Verhalten zu reflektieren.
Fachkompetenzen
Die Schüler
… entwickeln ihre Lesefertigkeit, Lesetechniken und
Lesestrategien.
… entwickeln kommunikative Fähigkeiten.
Methodenkompetenzen
… nutzen Recherchemodellen zur Suche, Verarbeitung und
Präsentation von Informationen aus unterschiedlichen Medien.
… nutzen verschiedene Arten von Bibliotheken und
Mediotheken, insbesondere Schulmediotheken.
Die Schüler
… arbeiten unter Anleitung in Partnerarbeit oder Gruppen an
einem Thema.
… vereinbaren und halten Regeln im Umgang mit anderen ein.
… arbeiten mit anderen zusammen.
Soziale Kompetenzen … entwickeln Konfliktfähigkeit.
… übernehmen Verantwortung für sich und für andere.
… erkennen und wenden Grundsätze solidarischen Handelns an.
… beherrschen Verhaltensregeln, die der gesellschaftliche
Kontext einvernehmlich gebietet (Höflichkeit, Zurückhaltung,
Diskretion usw.).
Die Schüler
… bilden Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl.
… entwickeln Einfühlungsvermögen.
Personale Kompetenzen
… erkennen eigene Stärken und Schwächen mit dem Ziel der
kritischen Selbstwahrnehmung.
… entwickeln eine kritische Urteilsfähigkeit.
Die Schüler
… erklären vorgegeben Begriffe (zu den Medien) durch Malen,
Erklären oder durch Pantomime.
… unterscheiden „Medien zum Hören“, „Medien zum Sehen“
Feinziele und „Medien zur Kommunikation“.
… ordnen zusammengehörende Bilder und Begriffe zu.
… tauschen darüber aus, welche Medien sie zu Hause besitzen.
… nehmen ihren Medienkonsum an einem Tag in Augenschein
und reflektieren diesen.

Verlaufsplan:

Die Schüler werden in zwei Gruppen aufgeteilt. Abwechselnd


kommt jeweils ein Schüler an die Tafel und erklärt, malt oder
stellt einen vorgegebenen Begriff pantomimisch dar. Seine
Mitspieler sollen diesen dann erraten.
Begriffe: Bildschirm, Tastatur, Maus, USB-Stick, Handy,
Einstieg
(Messenger), Kopfhörer, Internet,
(Textverarbeitungsprogramm), Buch,
Fotoapparat/Digitalkamera, Zeitung, Stecker, Beamer, CD-
Player, Laptop, Fernsehapparat, Spielekonsole, Soziale Medien,
Postkarte, Bild, Film, Musik, Mikrofon.
- Das Tafelbild wird nun in drei Teile aufgeteilt: „Medien zum
Hören“, „Medien zum Sehen“ und „Medien zur
Kommunikation“.
- Die Kinder ordnen nun die Begriffe in die Kategorien ein
(Kopiervorlage 1).
- Es kann manchmal ein Austausch über die richtige Einordnung
entstehen.
- Die Schüler erhalten anschließend die Kopiervorlage 2
„Mediensuchbild“. Sie sollen hier selbst entscheiden, wozu die
verschiedenen Medien dienen: sprechen/Nachrichten
Erarbeitung
schreiben, hören oder sehen. Es muss darauf hingewiesen
werden, dass bei gewissen Abbildungen mehrere Zuordnungen
möglich sind.
- Gemeinsame Verbesserung in der Großgruppe, um einen
Austausch über die Verwendungszwecke der verschiedenen
Medien zu ermöglichen.
- In der nächsten Unterrichtsstunde kann die Kopiervorlage 3
„Bild-Wort-Zuordnung“ dazu dienen, die Begriffe der vorherigen
Stunde zu reaktivieren.
- Es erfolgt anschließend eine kleine Klassenumfrage zum Thema
Autoren: I. Vanaschen, C. Volders, T. Zimmermann
FACHBERATUNG MEDIEN der AHS-Ostbelgien
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„Auditive Medien“. Zur Auswahl stehen MP3-Player, Radio,
Handy, CD-Player, Laptop und Tablet. Die Schüler geben zuerst
an, welche dieser Medien sie zu Hause besitzen und
anschließend welche Medien sie persönlich benutzen.
- Es wird anschließend nach der Gemeinsamkeit all dieser
Medien gesucht: Sie geben etwas wieder, dass man hören kann.
Auf allen findet man die gleichen Zeichen ().
- Gemeinsam werden die Bedeutungen dieser Zeichen
verbalisiert und an der Tafel festgehalten. Die Kinder übertragen
diese dann auf ihr Arbeitsblatt (Kopiervorlage 4 „Auditive
Medien“).
- Schließlich beantworten sie individuell die zwei Fragen bzgl.
ihres Lieblingsmusikers und ihres Liebnlings-Hörspiels.
- Es findet eine ähnliche Umfrage bzgl. der audiovisuellen
Medien statt. Zur Auswahl stehen hier: Fernseher, Computer,
Tablet, Handy, DVD-Player und Videorekorder.
- Als Hausaufgabe können die Schüler aufgefordert werden,
während eines Tages aufzuschreiben, welche
Sendungen/Filme/Videos sie anschauen. (evtl. Kopiervorlage 5
„Audiovisuelle Medien“
- Zu Beginn der nächsten Stunde werden die Notizen der
Hausaufgabe zusammengelegt, damit es zu einem Austausch
evtl. über übermäßigen/gemäßigten/… Gebrauch kommt.
- Falls aktuell in der Schule/Klasse, kann man im Nachhinein
ebenfalls von den elektronischen Medien sprechen, die die
Kinder nutzen. Es kann darüber ausgetauscht werden, wie die
Kinder miteinander kommunizieren: per Mail, per SMS, per
WhatsApp, per Telefon, per Facebook oder per Instagramm.
(Sollte sich herausstellen, dass viele Kinder die sozialen Medien
nutzen, so muss unbedingt eine Unterrichtseinheit bzgl.
Internetsicherheit und Weitergabe von Informationen
vorgesehen werden).
- Es kann das Spiel vom Beginn der Unterrichtseinheit
wiederholt werden, hier nun jedoch unter Berücksichtigung der
nun erhaltenen Zusatzinformationen zu den Medien.
Sicherung
- Ebenso kann ein Quiz abgehalten werden, in dem einzelne
Hinweise auf ein Medium gegeben werden, anhand derer es
erraten werden muss.
Zusatz

Autoren: I. Vanaschen, C. Volders, T. Zimmermann


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