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DEUTSCHE NORM Juni 2004

DIN 25201-3
X
ICS 21.060.10; 21.060.30 Teilweiser Ersatz für
DIN 25201:1986-11,
DIN 25202:1992-04 und
DIN 25203:1992-04

Konstruktionsrichtlinie für Schienenfahrzeuge und deren


Komponenten –
Schraubenverbindungen –
Teil 3: Konstruktion – elektrische Anwendungen
Design guide for railway vehicles and their components –
Bolted joints –
Part 3: Design – Electrical application
Méthode de conception pour véhicules ferroviaires et ses constituants –
Raccords à vis –
Partie 3: Construction – Applications électriques

Gesamtumfang 10 Seiten

Normenausschuss Schienenfahrzeuge (FSF) im DIN


DIN 25201-3:2004-06

Inhalt

Seite

Vorwort............................................................................................................................................................ 3
1 Anwendungsbereich......................................................................................................................... 3
2 Normative Verweisungen ................................................................................................................. 4
3 Begriffe .............................................................................................................................................. 4
4 Allgemeines....................................................................................................................................... 5
4.1 Risikoklassen und Verspannungsfälle ........................................................................................... 5
4.2 Funktion............................................................................................................................................. 5
5 Wahl der Befestigungselemente ..................................................................................................... 6
6 Gestaltungsparameter...................................................................................................................... 6
7 Auslegung und Dimensionierung ................................................................................................... 6
7.1 Auslegung ......................................................................................................................................... 6
7.2 Dimensionierung............................................................................................................................... 6
8 Anforderungen .................................................................................................................................. 7
8.1 Kontaktdruck..................................................................................................................................... 7
8.2 Kontaktkorrosion .............................................................................................................................. 8
8.3 Temperaturbelastung ....................................................................................................................... 8
8.4 Montagedrehmomente ..................................................................................................................... 8
Literaturhinweise ......................................................................................................................................... 10

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DIN 25201-3:2004-06

Vorwort
Diese Norm wurde vom Arbeitsausschuss 5.1 „Verbindungselemente“ des Normenausschusses Schienen-
fahrzeuge (FSF) erstellt.

Die Normen der Reihe DIN 25201 „Konstruktionsrichtlinie für Schienenfahrzeuge und deren Komponenten“
bestehen aus:

 Teil 1: Einteilung, Kategorien der Schraubenverbindungen


 Teil 2: Konstruktion — maschinenbauliche Anwendungen
 Teil 3: Konstruktion — elektrische Anwendungen
 Teil 4: Sichern von Schraubenverbindungen
 Teil 5: Korrosionsschutz
 Teil 6: Anschlussmaße
 Teil 7: Montage

Alle Teile zusammen werden die im Ersatzvermerk angegebenen Normen ersetzen.

Änderungen

Gegenüber DIN 25201:1986-11, DIN 25202:1992-04 und DIN 25203:1992-04 wurden folgende Änderungen
vorgenommen:

a) Die Normen wurden zusammengefasst;


b) vollständige redaktionelle Überarbeitung;
c) elektrische Verbindungen wurden aufgenommen.

Frühere Ausgaben

DIN 25201: 1986-11


DIN 25202: 1992-04
DIN 25203: 1992-04

1 Anwendungsbereich
Diese Norm gilt für Schraubenverbindungen im Schienenfahrzeugbereich für Verbindungselemente mit
mechanischen Eigenschaften aus

 Stahl nach DIN EN ISO 898-1, DIN EN ISO 898-5 und DIN EN 20898-2,
 nicht rostendem Stahl nach DIN EN ISO 3506-1 bis DIN EN ISO 3506-3 und
 Nichteisenmetallen nach DIN EN 28839.

Sie soll den Konstrukteur bei der grundlegenden Auswahl von Schraubenverbindungen unterstützen und ihm
Systematiken und Begriffe näher bringen. Grundsätzlich befreit die Norm nicht von experimentellen Unter-
suchungen zur Verifizierung der Ergebnisse. Insbesondere trifft dies bei kritischen Verbindungen zu.

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DIN 25201-3:2004-06

2 Normative Verweisungen
Diese Norm enthält durch datierte oder undatierte Verweisungen Festlegungen aus anderen Publikationen.
Diese normativen Verweisungen sind an den jeweiligen Stellen im Text zitiert, und die Publikationen sind
nachstehend aufgeführt. Bei datierten Verweisungen gehören spätere Änderungen oder Überarbeitungen
dieser Publikationen nur zu dieser Norm, falls sie durch Änderung oder Überarbeitung eingearbeitet sind. Bei
undatierten Verweisungen gilt die letzte Ausgabe der in Bezug genommenen Publikation (einschließlich
Änderungen).

DIN 25201-1:2004-06, Konstruktionsrichtlinie für Schienenfahrzeuge und deren Komponenten — Schrauben-


verbindungen — Teil 1: Einteilung, Kategorien der Schraubenverbindungen.

E DIN 25201-2, Konstruktionsrichtlinie für Schienenfahrzeuge und deren Komponenten — Schrauben-


verbindungen — Teil 2: Konstruktion – maschinenbauliche Anwendungen.

DIN 25201-4:2004-06, Konstruktionsrichtlinie für Schienenfahrzeuge und deren Komponenten — Schrauben-


verbindungen — Teil 4: Sichern von Schraubenverbindungen.

E DIN 25201-5, Konstruktionsrichtlinie für Schienenfahrzeuge und deren Komponenten — Schrauben-


verbindungen — Teil 5: Korrosionsschutz.

DIN 46200, Stromführende Anschlussbolzen bis 1 600 A — Ausführung und Zuordnung der Stromstärken.

DIN EN 13601, Kupfer und Kupferlegierungen — Stangen und Drähte aus Kupfer für die allgemeine
Anwendung in der Elektrotechnik; Deutsche Fassung EN 13601:2002.

DIN EN 20898-2, Mechanische Eigenschaften von Verbindungselementen — Teil 2: Muttern mit festgelegten
Prüfkräften; Regelgewinde (ISO 898-2:1992); Deutsche Fassung EN 20898-2:1993.

DIN EN 28839, Mechanische Eigenschaften von Verbindungselementen — Schrauben und Muttern aus
Nichteisenmetallen (ISO 8839:1986); Deutsche Fassung EN 28839:1991.

DIN EN ISO 898-1, Mechanische Eigenschaften von Verbindungselementen aus Kohlenstoffstahl und
legiertem Stahl — Teil 1: Schrauben (ISO 898-1:1999); Deutsche Fassung EN ISO 898-1:1999.

DIN EN ISO 898-5, Mechanische Eigenschaften von Verbindungselementen aus Kohlenstoffstahl und
legiertem Stahl — Teil 5: Gewindestifte und ähnliche nicht auf Zug beanspruchte Verbindungselemente
(ISO 898-5:1998); Deutsche Fassung EN ISO 898-5:1998.

DIN EN ISO 3506-1, Mechanische Eigenschaften von Verbindungselementen aus nicht rostenden Stählen —
Teil 1: Schrauben (ISO 3506-1:1997); Deutsche Fassung EN ISO 3506-1:1997.

DIN EN ISO 3506-2, Mechanische Eigenschaften von Verbindungselementen aus nicht rostenden Stählen —
Teil 2: Muttern (ISO 3506-2:1997); Deutsche Fassung EN ISO 3506-2:1997.

DIN EN ISO 3506-3, Mechanische Eigenschaften von Verbindungselementen aus nicht rostenden Stählen —
Teil 3: Gewindestifte und ähnliche, nicht auf Zug beanspruchte Schrauben (ISO 3506-3:1997); Deutsche
Fassung EN ISO 3506-3:1997.

DIN EN ISO 10683, Verbindungselemente — Nicht elektrolytisch aufgebrachte Zinklamellenüberzüge


(ISO 10683:2000); Deutsche Fassung EN ISO 10683:2000.

3 Begriffe
Für die Anwendung dieser Norm gelten die folgenden Begriffe.

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DIN 25201-3:2004-06

3.1
elektrische Schnittstelle
Sicherstellung einer dauerhaften Stromübertragung zwischen elektrischen Leitern oder zwischen elektrischen
Leitern und Geräten

3.2
Kontaktdruck
wird über das Montagedrehmoment und die daraus resultierende Montagevorspannkraft erzeugt.
Auszuschließen ist eine Reduktion durch:

 elektrische Beanspruchungen (siehe 8.1),

 Kontaktkorrosion (siehe 8.2),

 Lockern und/oder selbsttätiges Losdrehen (siehe DIN 25201-4:2004-06, 4.1 und 4.2)

3.3
Schutzerdungsanschluss
diese sind nur im Fehlerfall stromführend

3.4
dauernd stromführende Verbindung
es werden Verbindungen unterschieden, die in elektrisch gesicherten und elektrisch ungesicherten Leitungen
angeordnet sind

4 Allgemeines

4.1 Risikoklassen und Verspannungsfälle

Elektrische Schraubenverbindungen sind den Verspannungsfällen 1 oder 2 und den Risikoklassen H oder M
nach DIN 25201-1:2004-06, Abschnitte 3 und 4 zuzuordnen.

Zur Risikoklasse H zählen Schraubenverbindungen

 die in dauerhaft stromführenden elektrisch ungesicherten Leitungen angeordnet sind,

 in Schutzerdungssystemen, sofern sie sich außerhalb abgeschlossener elektrischer Betriebsräume/


Gerätekästen/Container befinden und

 in Schutzerdungssystemen, sofern sie sich innerhalb abgeschlossener elektrischer Betriebsräume/


Gerätekästen/Container befinden und elektrische Geräte erden, die mit elektrisch ungesicherten
Leitungen angeschlossen sind.

Zur Risikoklasse M gehören Schraubenverbindungen, die in allen übrigen elektrischen Leitungen angeordnet
sind.

Auf die Berechnung elektrischer Schraubenverbindungen kann verzichtet werden. Sie werden nach den
Tabellen 2 oder 3 dimensioniert.

4.2 Funktion

Eine Schraubenverbindung nach dieser Norm hat die Aufgabe, elektrische Schnittstellen zu verbinden sowie
den benötigten Kontaktdruck herzustellen und zu erhalten. Mechanische Belastungen nach
E DIN 25201-2, 4.1 sind grundsätzlich zu vermeiden.

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DIN 25201-3:2004-06

5 Wahl der Befestigungselemente


Für die nach E DIN 25201-2, Abschnitt 6 gemachten Ausführungen gelten zusätzlich folgende Restriktionen:

 Zink-Lamellenüberzüge nach DIN EN ISO 10683 dürfen nicht für elektrisch leitende Elemente, die dem
Stromfluss dienen, eingesetzt werden, da sie eingeschränkt elektrisch leitende oder isolierende
Eigenschaften haben.
 Werden Schraubenbolzen eingesetzt, die der Stromführung dienen, gelten die technischen Liefer-
bedingungen nach DIN EN 28839.
 Der Einsatz von Klebstoffen ist zur Sicherung betriebs- und fehlerstromführender Schrauben-
verbindungen nicht erlaubt.

6 Gestaltungsparameter
Die Kontaktflächen elektrischer Schraubenverbindungen sollten großflächig ausgeführt werden. Grate und
Auswulstungen zwischen den zu verbindenden Leitern sind nicht erlaubt, da sie den Stromfluss behindern
und durch die entstehenden Luftspalte zu erhöhten Übergangswiderständen und damit zur unerwünschten
Erwärmung der Schraubenverbindung führen. Zu Sicherungsmaßnahmen siehe DIN 25201-4:2004-06,
Abschnitt 5.

7 Auslegung und Dimensionierung

7.1 Auslegung

Bei der Auslegung einer Schraubenverbindung für elektrische Anwendungen sind die in der Regel niedrigen
zulässigen Grenzflächenpressungswerte, die ein hohes Setz- und Kriechverhalten bedingen, von
entscheidender Bedeutung.

Entsprechend den Risikoklassen nach DIN 25201-1 sind bei der Auslegung die Mindestanforderungen nach
Tabelle 1 zu erfüllen.

Tabelle 1 — Mindestanforderungen

Risikoklasse
H M
(hoch) (mittel)
Ausfallredundanz oder elektrisch gesicherter
Sicherheitsphilosophie
kurzschlusssichere Installation Stromkreis
Nachweis der
nicht erforderlich, Auslegung nach Tabelle 2 und 3
Schraubenverbindung
Dokumentation der
nicht erforderlich
Berechnung
Eintragungen in
Risikoklasse und Montageanziehdrehmoment
technische Dokumente

7.2 Dimensionierung

Eine Schraubenverbindung für elektrische Anwendung muss hinsichtlich ihres Gewindenenndurchmessers


und ihrer Kontaktfläche in der Lage sein, den entsprechenden Strom/Fehlerstrom zu tragen.

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DIN 25201-3:2004-06

Der Gewindenenndurchmesser wird bestimmt

 in Abhängigkeit von den Abmessungen des anzuschließenden elektrischen Leiters und ggf. auch durch
die benötigten zusätzlichen Elemente (z. B. Kabelschuhe) nach Tabelle 2,

 im Falle von Anschlussbolzen in Abhängigkeit von der zulässigen Stromstärke nach Tabelle 2 oder

 für Stromschienenverbindungen nach DIN EN 13601.

Tabelle 2 — Mindestgrößen für Gewinde-Nenndurchmesser

Anschluss und Verbindung Bei Einsatz von stromführenden Anschlussbolzen


elektrischer Leitungen aus CuZn oder E-Cu nach DIN 46200
Leiter- Gewinde- Gewinde- zulässige
Nennquerschnitt nenndurchmesser nenndurchmesser Dauerstromstärke
mm2 A
0,75 bis 1,5 M 3a – –
2,5 bis 6 M4 M4 16
10 M5 M5 25
16 bis 25 M6 M6 63
35 M8 M8 100
50 bis 70 M 10 M 10 160/200b
95 bis 150 M 12 M 12 250/315b
185 bis 240 M 16 M 16 315/400b
a
Nur innerhalb abgeschlossener Gerätekästen/Container anzuwenden
b
Der erste Wert gilt für CuZn, der zweite Wert für E-Cu

ANMERKUNG Wenn aus Strombelastbarkeitsgründen nicht unbedingt erforderlich, sollte E-Cu wegen der
geringeren Festigkeit nicht verwendet werden.

8 Anforderungen

8.1 Kontaktdruck

Elektrische Schraubenverbindungen müssen so ausgelegt sein, dass sich der Kontaktdruck durch Setzen der
verschraubten Fügeteile, durch stromflussbedingte Beanspruchungen (Erwärmung, Induktions- oder
Kurzschlusskräfte) sowie Kontaktkorrosion nicht unzulässig ändert. Sie sind konstruktiv so auszulegen, dass
ein Mindestkontaktdruck erhalten bleibt. Um das sicherzustellen, ist

 bei Einschraubverbindungen immer mindestens ein Sicherungselement und

 bei Durchsteckverbindungen auf beiden Seiten mindestens ein Sicherungselement

als Lockerungssicherung mit zu verspannen.

Bei einer Verschraubung

 M 4 sind max. zehn Trennfugen bei max. drei Leitungen und

 < M 4 sind max. sechs Trennfugen bei max. zwei Leitungen

mit Kabelschuhen zulässig (siehe Bild 1).

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DIN 25201-3:2004-06

Bild 1  Trennfugenanzahl einer Schraubenverbindung (Beispiel)

Der Mindestkontaktdruck zum sicheren Stromfluss bei ausreichend geringen Übergangswiderstand ist
sichergestellt, wenn die Montagedrehmomente nach Tabelle 3 eingehalten werden. Es darf kein Kontaktdruck
über einen mit verspannten Isolierstoff übertragen werden. Ausnahmen bilden keramische Isolierstoffe und
mit verspannte Elemente, die über einen ausreichend großen Federweg jegliche Verformung des
Isolierstoffes bei gleich bleibendem Kontaktdruck ausgleichen.

8.2 Kontaktkorrosion

Die Anschlussflächen müssen kontaktblank und dauerhaft gegen Korrosion geschützt sein. Bei der
Werkstoffauswahl der zu fügenden Komponenten sind die praktische Spannungsreihe und die zulässigen
Spannungsdifferenzen nach E DIN 25201-5, Abschnitt 3 zu beachten. Bei Verwendung von Kontaktscheiben
ist die Korrosionsgefahr durch Feuchtigkeitseinfluss zu berücksichtigen.

8.3 Temperaturbelastung

Die Belastung wird maßgeblich von der beim elektrischen Stromfluss erzeugten Wärme, dem
Wärmespeicher- und -ableitungsvermögen der Bauteile und den Umgebungsbedingungen bestimmt.

Grenztemperaturen für Kontaktfette und Isolierstoffe an Kabeln oder isolierten Kabelschuhen dürfen nicht
überschritten werden. Bei bestimmten elektrischen Anwendungen, z. B. bei elektrischen Anschlüssen von
Widerstandsgeräten, ist zu beachten, dass an den elektrischen Schraubenverbindungen Temperaturen
erreicht werden, die ! +250 °C betragen können. In diesen Fällen sind daher besondere konstruktive
Maßnahmen erforderlich.

8.4 Montagedrehmomente

Die Montagedrehmomente für elektrische Schraubenverbindungen sind nach Tabelle 3 auszuwählen, es sei
denn, anders lautende Herstellerangaben von anzuschließenden Geräten stehen dem entgegen. Für
anzuwendende Montagewerkzeuge gilt die Verschraubungsklasse B nach E DIN 25201-2, 7.2.3.

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DIN 25201-3:2004-06

Tabelle 3 — Montagedrehmomente für elektrische Schraubenverbindungen

Montagedrehmomente MM
in Nm

Gewinde- Betriebs-/Fehlerstromführend Fehlerstromführend


nenndurch- Verbindungen mit
messer der Stromführende Verbindungen
Anschlussbolzen Sicherungselementen für mit Kontaktscheibend
Schraube Schraubenfestigkeiten
aus E-Cu u. CuZnb für Schraubenfestigkeit 8.8
A2-70 und 5.8c
nach DIN 46200 µG = 0,14; µK = 0,14 µG = 0,16; µK = 0,16
a
M 03 – 00,8 001,3
M 04 01,2 01,9 003
M 05 02 03,7 006
M 06 03 06,5 010
M 08 06 15 025
M 10 10 31 050
M 12 15,5 53 088
M 16 30 130 215
a
Nur innerhalb abgeschlossener Gerätekästen/Container anzuwenden
b
CuZn ist zu bevorzugen
c
A2-70 ist zu bevorzugen
d
Siehe Literaturhinweis

Werden aus Gründen der Reduzierung der Typenvielfalt oder wegen gleichzeitiger Verwendung in
maschinenbaulichen Anwendungen höherfeste Schrauben, beispielsweise der Festigkeitsklasse 8.8
verwendet, ist zu beachten, dass auch in diesen Fällen die Montagedrehmomente nach Tabelle 3 nicht
überschritten werden dürfen, da

 das Sicherungselement ansonsten seine Funktion verliert und unbrauchbar wird oder

 für die zu verbindenden Leiter unzulässig hohe Flächenpressungen entstehen.

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DIN 25201-3:2004-06

Literaturhinweise

[1] SN 70093, Kontaktscheiben — gezahnt.1)

1) Siemens-Werksnorm: Zu beziehen bei Siemens AG, Abt. ZT SR S, Otto-Hahn-Ring 6, 81739 München

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