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Im Namen der Götter

Band 1 - Eine Chronologie fremden Einwirkens


Traugott Ickeroth, 3. Auflage 2006

Die Deutsche Bibliothek - CIP-Einheitsaufnahme


Ickeroth, Traugott: Im Namen der Götter
Band 1 - Eine Chronologie fremden Einwirkens
Argo Verlag 2006,3. Aufl.

Satz, Layout, grafische Gestaltung: Argo-Verlag


Umschlaggestaltung: Argo-Verlag
ISBN10: 3-937987-00-2
ISBN13: 978-937987-00-2

Das Werk einschließlich aller seiner Teile ist urheberrechtlich geschützt. Alle Rechte,
insbesondere die des Nachdrucks, der Vervielfältigung, der Mikroverfilmung, der
Ubersetzung und der Speicherung in elektronischen Systemen behalten sich die Verfasser
und der Verlag vor.

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Traugott Ickeroth

IM NAMEN DER GÖTTER

BAND 1 - EINE CHRONOLOGIE FREMDEN EINWIRKENS


WIDMUNG

Dieses Buch ist allen inkarnierten und nicht-inkarnierten Seelen gewidmet,


welche die derzeitige schwierige Phase der Evolution bewußt oder unbewußt
begleiten, und durch ihren liebevollen Einsatz die globale Entwicklung in eine
lichtvolle und friedliche Zukunft führen.

Die Verfasser
VORBEHALT

Dieses Buch ist dazu bestimmt, Information in Bezug auf die behan-
delnden Themen zu vermitteln. Weder die Autoren, noch der Verlag oder
Vertrieb sind irgendeiner Person oder Gruppen gegenüber verantwortlich
oder schadenersatzpflichtig im Falle eines Schadens, Verlustes oder einer
Tätigkeit, der direkt oder indirekt durch die in diesem Buch enthaltene In-
formation verursacht sein könnte.

Die Verfasser
INHALTSVERZEICHNIS

PROLOG 11

Kapitel I MENSCH UND SAURIER 19


Kapitel II ATLANTIS - KONTINENT DER IV. RASSE 33
Kapitel III MAGIE AM NIL
- DIE UNIVERSALEN FUNKTIONEN
DER GROßEN PYRAMIDE VON GISEH 53
- DAS GEHEIMNIS DES SPHINX 82
-OBELISKEN 89
Kapitel IV SRI KRISCHNA; DIE VEDEN UND V I M Ä N A S . . . . 99
Kapitel V DIE BABYLONISCHE ZIKKURAT 121
Kapitel VI JERICHO UND DIE BUNDESLADE 137
Kapitel VII DIE STEINRIESEN DER OSTERINSEL 163
Kapitel VIII STONEHENGE 177
Kapitel IX DIE ZEICHEN VON NAZCA 193
Kapitel X TIAHUANACO 203
Kapitel XI BUDDHA UND DAS ENDE ALLEN L E I D E N S . . . . 219
Kapitel XII TEOTIHUACÄN 241
Kapitel XIII DIE KOLONIE DER MAYA 257
Kapitel XIV JESUS DER CHRISTUS 283

EPILOG 319
ANHANG - PERSONENREGISTER 323
- QUELLENVERZEICHNIS 332
PROLOG

Liebe Leserin, lieber Leser!

Wie unschwer zu erkennen ist, läuft auf unserem Planeten einiges, um


nicht zu sagen fast alles schief. Es wäre müßig aufzuzählen; die gesta-
pelten Bände würden einen Turm ergeben einmal um die Galaxie herum
und wieder auf der Erde enden. Worin liegen hierfür die tieferen Ursa-
chen? Die Kardinalfragen sind seit Ewigkeiten dieselben, aber immer
noch ungelöst: Woher kommen wir? Wohin gehen wir? Was ist der Sinn
des Lebens? Wie ist die Menschheit entstanden? Wie sind die Planeten,
wie das Universum entstanden? Sind wir allein? Wer zieht im Hinter-
grund die Fäden? Wer oder was ist „Gott"? Der heilige Augustinus wur-
de einmal gefragt, was Gott tat, bevor er das Universum erschaffen habe.
Er antwortete: „Er erschuf die Hölle, für Leute, die solche Fragen stellen."
Wir kennen kaum unsere Vergangenheit, noch unsere Zukunft. Das vor-
liegende Buch versucht Licht in das Dunkel unserer Vergangenheit und
Gegenwart zu bringen, damit wir das „Jetzt" richtig begreifen und auf die
zukünftigen Ereignisse besser vorbereitet sind.
Wir haben die Themen sehr weitläufig behandelt; es geht um Sinn und
Zweck prähistorischer Monumente, die damit zusammenhängenden Ak-
tivitäten der Bruderschaften, den Zeitenwechsel (Aufstieg), aber auch,
insbesondere im zweiten Band um den 11. September, Bewußtseinskon-
trolle, Implantate, Abduktionen, die innere Erde und ihre Bewohner, die
„Neue Weltordnung" und vieles mehr. Es ist ein Kompendium mit dich-
ter Information; für den Einsteiger auf diesem Gebiet mögen verschiede-
ne Informationen neu und unglaubwürdig sein.
Wir befinden uns derzeit in einer schwierigen Phase; sehr komplex, tech-
nisiert und in vielerlei Hinsicht am Rande des Abgrunds. Die meisten
Menschen sind heute verwirrt. Seltsamerweise steigert sich mit zuneh-
mender „Information" auch die Verwirrung. In der Tat werden wir durch
die Medien nicht informiert, sondern konditioniert. Wir werden von ei-
ner Informationsflut bombardiert, deren Wahrheitsgehalt für die meisten
von uns nicht nachzuprüfen ist. Massenmedien wie Presse, Fernsehen,
Rundfunk oder Internet werden kontrolliert; Sie erfahren nur, was Sie er-
fahren sollen. Mit anderen Worten: Wir unterliegen einer globalen, mul-

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timedialen Massenmanipulation. Die Zensur ist allerdings nicht voll-
kommen, hier und da sickern Informationen durch, welche nicht für die
Öffentlichkeit bestimmt sind. Diese sind besonders zu beachten. Vielen ist
die Manipulation offensichtlich, doch mangels Zeit haben sie keine Mög-
lichkeit nach der Wahrheit zu suchen. Es gibt einige gut recherchierte Bü-
cher selbständig denkender und forschender Autoren, doch das ist die
Ausnahme. Die orthodoxen Religionen tun das ihrige zur Beeinflussung
des Massenbewußtseins. Die offizielle Wissenschaft verhält sich konser-
vativ, das ist logisch, steht sie im Dienst der Wirtschaft. Zudem ist sie, ja
kann sie nur vorläufig sein, obwohl ihre Vertreter ihre Erkenntnisse oft als
absolute, unantastbare letzte Wahrheit darstellen. Was ist Wahrheit? Wir
definieren damit nicht nur reale historische Ereignisse oder Sachverhal-
te, wir begreifen Wahrheit letztlich als all das, was dem Wachstum und
der Förderung der Liebe dient. Wir mochten das Christkind; es bereitete
uns Freude. Darum ist das Christkind zwar nicht real, aber wahr.
Ein erwachendes Bewußtsein erkennt man daran, daß es Fragen stellt.
Wir stehen kurz davor, aus unserer komatösen Bewußtlosigkeit aufzu-
wachen. Darum suchen wir nach Antworten auf unsere Fragen. Zu un-
serer Verwunderung gab es zunächst Niemanden, der auch nur annä-
hernd im Stand war, diese zu beantworten. Jesus aber sagte:

„Bittet, so wird euch gegeben" (Luk 11.9)

Das heißt auch: Bittet um Antwort und euch wird Antwort zuteil. Zu
unserem Erstaunen wie zu unserer Freude kamen die Antworten zu uns.
Entweder in Form innerer Intuition, in Form eines Buches, einer Erfah-
rung oder in Form eines Hinweises von Jemand, welcher in speziellen
Sachfragen informiert war. Antworten zu finden wird immer einfacher, da
im Zieleinlauf der Zeit, im Heraufdämmern des Wassermannes, lange
unterdrückte Wahrheiten und Zusammenhänge an die Oberfläche ge-
spült werden. Natürlich versuchen die negativen Kräfte, bis zuletzt, Wis-
sen zu unterdrücken.
Die Diktatoren und Tyrannen der Geschichte wußten: „Wissen ist
Macht". Der Spruch „Nichtwissen macht nichts" ist absurd. Nichtwissen
macht Sklaven. Um das Volk zu beherrschen, liegt es logischerweise na-
he, dem Profanen Wissen vorzuenthalten. Diese Strategie wurde von vie-

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len Herrschern konsequent befolgt, unzählige Bibliotheken wurden zer-
stört. Hier eine knappe Auswahl:

- Vernichtung der Archive Sargons von Uruk mit sumerischen und akka-
dischen Keilschriften
.- Verlust der sumerischen Keilschrifttafeln der babylonischen Bibliothek
von Nippur
- Verbrennung der Pergamente der Bibliothek von Memphis und Theben
- Vernichtung der Archive (Tontafeln) der Minoer zu Knossos
- Verschwinden der medischen Schriften 678 v. Chr.
-Verlust der von Assurbanipal gesammelten Tontafeln in Ninive/Assy-
rien ~600 v. Chr.
- Zerstörung des Awesta, des heiligen Buches der Parsen, durch Alexan-
der dem Großen 334 v. Chr.
- Vernichtung fast aller historischen Schriften Chinas durch Kaiser Shih
Huang-ti
- Zerstörung der Bibliothek von Karthago während des 3. punischen Krie-
ges 146 v. Chr.
- Verlust der Sibyllinischen Bücher durch Brand der Bibliothek zu Rom 83
v. Chr.
- Vernichtung von 500.000 Papyri der Brucheion-Bibliothek zu Alexan-
dria durch Cäsar 48 v. Chr.
- Vernichtung von 40.000 Rollen der Serapeion-Bibliothek zu Alexandria
durch Cäsar 48 v. Chr.
- Vernichtung der keltischen druidischen Überlieferungen durch Cäsar
in Autun - 5 0 v. Chr.
- Verbrennung der nach Alexandria verbrachten Pergamon-Bibliothek
durch Theodosius I. - 3 8 5
- Einäscherung der Bibliothek des Apollon-Tempels auf dem Palatin
durch Papst Gregor I. - 5 9 7
- Vernichtung der syrischen Bibliothek durch den oströmischen Kaiser
Phokas - 6 0 5
- Vernichtung von Bilderhandschriften unterworfener Völker durch Az-
tekenherrscher Itzcoatl 1438
- Verbrennung religiöser Schriften der Azteken durch Erzbischof Don Ju-
an de Zumärraga - 1 5 3 5
- Verbrennung der Schriften der Maya durch Erzb. Diego de Landa 1562

11
- Vernichtung seiner gewaltigen Privatbibliothek durch Ivan IV. (der
Schreckliche) selbst - 1 5 8 0
- Zerstörung/Konfiszierung der Rongo-Tafeln der Osterinsel durch ka-
tholische Missionare - 1 8 8 0
- Bücherverbrennungen undeutschen Schriftgutes 1933 bis 1939 durch
Adolf Hitler
- Verbot (1954) und Verbrennung (1956 und 1960) der Schriften Wilhelm
Reichs in den USA

Fast global herrscht eine Zensur von Schriftzeugnissen und Informatio-


nen. Unter anderem wurden in Deutschland folgende Bücher zensiert:

- Tannert, Klaus: „Brennpunkt Algier", verboten 1956


- Orlando, E.: „Meuterer und Piraten", verbotenl957
- Tannert, Klaus: „SOS Südpol", verboten 1958
- Wells, J. E.: „Hilfe aus Andromeda", verboten 1961
- Czichon, Eberhard: „Der Bankier und die Macht - Hermann Josef Abs in
der deutschen - Politik", verboten 1970
- Edwards, P.: „Der Klimakrieg", verboten 1983
- Berg, Carl-Friedrich: „Verschwörung des Verschweigens", verboten 1987
- Berg, Carl-Friedrich: „Zensur in der BRD", verboten 1989
- Philipp, Karl/Kögel, Ernst: „Wahrheit für Deutschland", verboten 1990
- Thion, Serge: „Politische Wahrheit oder Historische Wahrheit?",
verboten 1995
- Weckert, Ingrid: „Feuerzeichen", verboten 1995
- Gauss, Ernst: „Grundlagen der Zeitgeschichte", verboten 1995
- Name und Titel zensiert (Bd. 1 und 2), verboten 1996
- Woltersdorf, Hans Werner: „Die Ideologie der neuen Weltordnung",
verboten 1996
- Woltersdorf, Hans Werner: „Hinter den Kulissen der Macht",
verboten 1996
- Uschkujnik, B.: „Paradoxie der Geschichte", verboten 1996
- Heppner, Siegfried: „Der Naturfreund und Mineraliensucher",
verboten 1997
- Heppner, Siegfried: „Nostradamus zwischen Himmel und Erde",
verboten 1997

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Dies ist nur eine winzige Auswahl indizierter Schriften in Deutschland.
Soviel zur Pressefreiheit... Ganz zu Schweigen von klerikaler Zensur wie
dem berüchtigten „Index librorum prohibitorum".
Dieses Buch möchte informieren, was wir herausgefunden haben.
Selbstverständlich braucht niemand, was wir schreiben, anzunehmen. Es
ist einfach nur unsere Erkenntnis, die a) nur Zwischenerkenntnis, und b)
auf der Erkenntnis basiert, daß wir real eigentlich sehr wenig wissen. Al-
les ist richtig und gleichzeitig falsch und vieles zusätzlich noch paradox.
Wir gehen im Kapitel XI genauer darauf ein.
Bei der Arbeit an diesem Buch hat sich unser Weltbild radikal verän-
dert. Unsere Geschichte ist vollkommen anders, als uns die geläufigen
Geschichtsbücher vermitteln. In den meisten findet sich kaum Hinter-
grundinformation, kein Wort über die Motive der Mächte, welche im Ver-
borgenen gleich Schachspielern die politischen Figuren lenken. Mein On-
kel erklärte mir schon damals: „Es gibt drei Arten von Nachrichten, mein
Junge: Wahre, halbwahre und unwahre. Wahr ist die Uhrzeit. Halbwahr der Wet-
terbericht. Und unwahr der Rest..." Er riet mir: „Audiatur et altera pars" -
„Höre immer die andere Seite."
Wir wollen nichts beweisen, wohl aber möchten wir in eine bestimmte
Richtung weisen. Die Wahrheit muß jeder für sich selbst, vor allem in sich
selbst finden. Es gibt allerdings auch - abgesehen von monumentalen
Bauwerken wie Pyramiden, prähistorischen Anlagen, Piktogrammen in
Getreidefeldern, gewichtigen Aussagen vertrauenswürdiger Personen,
medial gewonnener Information, versteckten Hinweisen in Quersummen
oder Symbolen etc. eine Vielzahl von Beweisen: Sie werden vehement ge-
leugnet, in unterirdischen Anlagen wie z. B. der Area 51/Nevada, Safes,
„Tempeln" oder in den Kellern von Museen vor uns verborgen. Wie z. B.
die Fragmente von Roswell.
Der vorliegende Band behandelt die prähistorische Zeit vom Erschei-
nen der Saurier bis zur Inkarnation des Christus.
Die Kapitel sind chronologisch aufgebaut um den Zusammenhang -
„den roten Faden" - zu erkennen. Da wir nur einen winzigen Bruchteil des
Gesamtzusammenhangs herausgefunden haben, erheben wir nicht den
Anspruch auf eine vollkommene Erklärung des Themas. Das wäre ab-
surd. Tun wir uns einen Gefallen und lassen wir die Wasser der Lethe - je-
nen Fluß, welcher in der griechischen Mythologie die Seelen durch Ein-
tauchen vor ihrer irdischen Inkarnation vergessen macht - ab. Die Lethe

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als Symbol einer Bewußtseinsamnesie, in welche wir beim Eintauchen in
die dreidimensionale Welt fallen. Wir vergessen fast alles: Sinn, Bestim-
mung, Daseinszweck, Lebensaufgabe; wir verlieren die Erkenntnisse hö-
herer Welten, Kenntnis unserer Vergangenheit, Zukunft und Kenntnis un-
serer selbst. Jede Begrenzung ist Mäyä - Illusion. Lassen wir Dogmen,
Konditionen, Vorurteile und die ständige Sucht nach Bewertung hinter
uns - öffnen wir uns für die Brisanz des Unglaublichen, das Abenteuer
des Lebens; überprüfen wir mit unserer höheren Intuition die Informa-
tionen.
Wo viel Licht ist, ist viel Schatten. Wir werden verschiedene Organisa-
tionen beleuchten. Da sie meist geheim sind, scheuen sie das Licht. Wenn
wir aber ohne allzu große Not den spirituellen, ökologischen und öko-
nomischen Sprung in ein neues Zeitalter schaffen wollen, müssen licht-
vollere Gruppen an Einfluß gewinnen und die Dunkelmächte ihre Ope-
rationsbasis verlieren. Mutter Erde wird uns auf ihre Art helfen, wir
müssen ihr helfen. Auch die geistige Welt versucht, uns Führung zu-
kommen zu lassen. Alle möglichen Entitäten stehen zur Hilfe bereit. Wir
müssen sie um Hilfe bitten. Vorrangig aber müssen wir uns selbst helfen.
Wir kämpfen also nicht gegen die Dunkelheit, sondern wir bemühen uns
um Licht: Wenn wir eine Tür zwischen einem dunklen und hellen Raum
öffnen, so strömt die Dunkelheit nicht in den hellen Raum, um ihn zu
verfinstern. Nein. Das Licht erhellt automatisch die Dunkelheit!
Auch die Dunkelmächte spielen ihre Rolle im kosmischen Plan, den-
noch möchten wir durch Aufzeigen von Tatsachen bewußt machen, wel-
chen Schaden solche Gruppierungen für das um Hilfe schreiende, sich
im Wassermannzeitalter rapid evolutionierende Erdbewußtsein, anrich-
ten. 2013 - nach dem Maya-Kalender - dürfen wir die Geburtswehen über-
standen haben, ist der kosmischen Quantensprung geschafft, wird die
Herabkunft des supramentalen Bewußtseins nicht mehr aufzuhalten sein.
Haben wir also Mut.
Wir sind weder Anthropologen, Archäologen oder Historiker, noch ha-
ben wir Zeit und finanzielle Mittel, alles vor Ort zu recherchieren. Das ist
auch nicht nötig, denn dies ist die Aufgabe kompetenter Wissenschaftler,
aus deren Entdeckungen und Erfahrungen wir schöpfen.
Unsere Arbeit ist keinesfalls wissenschaftlich oder gar objektiv. Würden
wir nur innerhalb der engen Grenzen der Wissenschaft agieren, so wür-
den wir uns auf die begrenzte, stoffliche Sinnenwelt beschränken, ande-

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re Dimensionen, Bewußtseinszustände, ja das Leben als solches außer
Acht lassen. Zwei Beispiele mögen dies verdeutlichen: Liebe ist eine rea-
le Tatsache, dennoch kann man sie nicht messen, „beweisen". Existiert
sie deshalb nicht? Als Wissenschaftler 1953 (Stanley Miller-Experiment)
Methan, Ammoniak, Kohlendioxid usw. im Labor wohltemperiert zu-
sammenbrachten, dann die Bildung von Aminosäuren und in der Folge
das Entstehen erster Mikroorganismen beobachteten, postulieren sie, daß
Leben eine Kombination von Chemikalien sei. Wir können nur staunen ob
der „Wissenschaftlichkeit" der Gelehrten! Sie vergaßen sich selbst, ihre
das Experiment organisierende Intelligenz. Leben entspringt nicht einer
Kombination toter Materie, nein, Leben kommt von Leben. In diesem Fall
dem Leben der Wissenschaftler. Objektiv ist unsere Methode ebenfalls
nicht, weil wir, die eine Situation Erlebenden und Berichtenden, keine
Objekte sind, sondern alles subjektiv wahrnehmen. Ob es Objektivität
überhaupt gibt, ist eine Frage für Metaphysiker oder Philosophen. Seit
der Heisenbergschen Unschärferelation wis'sen wir, daß Elementarteil-
chen durch den Vorgang des Beobachtens ihr Verhalten ändern. Zudem
sind unsere Ergebnisse Zwischenerkenntnisse, und daher durchaus kon-
trovers zu diskutieren.
Dieses Buch beschäftigt sich primär mit der Vergangenheit. Kritiker mö-
gen den Einwand erheben - und wir kennen kein Denkmal eines Kritikers
- daß alle Aufmerksamkeit und Energie besser zur Lösung gegenwärtiger
Probleme genutzt werden sollte. Aber: Die Gegenwart ist das Resultat
vergangener Taten, also wird die Zukunft durch die Gegenwart bestimmt.
Das heißt, wenn wir um die Vergangenheit wissen, begreifen wir erst die
Gegenwart. Erst wenn wir die historischen Ursache-Wirkung-Zu-
sammenhänge verstehen, können wir den Grundstein für eine friedliche,
erfüllte und glückliche Zukunft legen. Davon abgesehen: Wenn wir die
Vernetzungen der äußeren Welt und ihre zugrundeliegende subtile Ma-
trix besser verstehen, verstehen wir auch uns besser, da wir ein Teil der
Welt sind.

„Alles ist wie durch ein heiliges Band miteinander verflochten."


Mark Aurel: „Selbstbetrachtungen"

Der Umfang unserer Zusammenstellung erforderte eine Herausgabe in


zwei Bänden, wobei 14 Kapitel im ersten Band und zwölf Kapitel im

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zweiten Band behandelt werden. Die Wahl der Themen erfolgte spontan.
Da alles mit Allem verwoben ist, gibt es thematische Überschneidungen
sowie themenübergreifende Einfügungen, welche auf den ersten Blick
nichts mit dem behandelten Gegenstand zu tun haben. Erklärungen, Ver-
gleiche, Ergänzungen oder Richtigstellungen finden Sie in den Fußnoten.
Ein Großteil der dabei verwendeten Literatur ist im Quellenverzeichnis
aufgeführt. Wir bemühten uns, dem Leser eine Vielfalt an unterschied-
lichen Informationen zu präsentieren. Größere Texte anderer Autoren,
Aphorismen, Zitate etc. geben wir kursiv mit Quellenangabe wieder.
Wir haben viel gelesen und recherchiert, um die Essens in komprimier-
ter Form wiederzugeben. Viele Zusammenhänge sind uns beim Schreiben
aufgegangen. Wir verglichen moderne Forschungsergebnisse mit alter-
tümlichen Legenden, Prophezeiungen bzw. Lehren und Erkenntnisse von
„Eingeweihten", z. B. die Entstehung der Menschheit, die Anthropoge-
nesis, mit der okkult-esoterischen Sicht einer H. P. Blavatskys, den philo-
sophisch-spirituellen Betrachtung eines Sri Aurobindos, oder diversen
Neuoffenbarungen, respektive gechanneltem Material, dessen Zuverläs-
sigkeit mit dem Reifegrad der Wesenheiten auch auf „der anderen Seite"
steht und fällt.
Erkenntnis ist das Resultat eines mehr oder weniger langen Prozesses.
Wir glauben, das wir das Tor zum Wissen geöffnet haben, wenn auch nur
einen winzigen Spalt. Was haben wir dabei entdeckt? Je mehr Erkennt-
nisse wir bekommen haben, umso mehr erkannten wir die Menge dessen,
was wir nicht wissen. Dies ist keine Kolportage Sokratischer Weisheit „Ich
weiß, daß ich nichts weiß" sondern unsere eigene Erfahrung, denn es sind
nicht nur unzählige Fragen offen geblieben, wir haben mehr Fragen als
zuvor. Antworten ziehen weitere Fragen nach sich. Wir erahnen, was er
damit sagen wollte. Wir haben erkannt, wie wenig wir eigentlich wissen.
Wenn wir der Mittelpunkt einer Kugel sind, und der Rauminhalt ist das,
was bekannt ist, so bildet der Umfang die Grenze zwischen Wissen und
Unbekannten. Je größer aber die Kugel, desto mehr Kontaktpunkte mit
dem, was wir nicht wissen... (Wenn Sie also weiterlesen, werden Sie we-
niger wissen, als zuvor. Aber nicht relativ.)
Gelegentlich haben wir versucht, auf medialem Weg die historische
Wahrheit zu finden. Die Medien, mit welchen wir zusammenarbeiteten
möchten nicht bei vollem Namen genannt werden; ihnen geht es um die
Information, nicht um ihre Person: Norbert (N), Sylvia (S) Theobald (T).

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Wir haben versucht, einzelne Puzzle zusammenzufügen, und es ergab
sich ein völlig unerwartetes Bild, welches wiederum nur ein kleines Stein-
chen in einem viel gigantischerem, kosmischen Puzzle zu sein scheint...
Am Ende eines jeden Kapitels fügten wir ein kurzes Resümee ein, in wel-
chem wir knapp und skizzenhaft ein Fazit ziehen.
Wir wünschen Ihnen Freude beim Lesen und hoffen, daß Sie nicht alle
Informationen ungeprüft übernehmen, sondern kritisch hinterfragen.
Zuletzt sei noch folgenden Personen und Wesenheiten Dank gesagt, oh-
ne deren freundliche und hilfsbereite Unterstützung das Erscheinen die-
ses Bandes nicht möglich gewesen wäre: Allen voran Roswita Kaya als
Co-Autorin, Bernd W. (Layout); Stephan G. (Korrektur); Christoph H. (für
die abendlichen, tiefgehenden Analysen), P. N. - dem „Prinz von Jerusa-
lem" und seinem „Informanten"; dem „Team Theobald"; Markus S.; Syl-
via; Silvana, Otto; dem Argo-Verlag für die Publikation und anderen, wel-
che unerwähnt bleiben möchten, aber mit ihren Beiträgen und
Recherchen maßgeblich zum Gelingen dieses Buches beigetragen haben.

Die Verfasser

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Kapitel I
MENSCH UND SAURIER

„Aufgrund der... Materialien kommen wir zu dem Schluß..., daß die derzeit
herrschenden Ansichten über die menschlichen Ursprünge einer drastischen
Revision bedürfen."
Dr. M.A. Cremo/Dr. R.L. Thompson

T atsächlich ist das plötzliche Aussterben der Dinosaurier ein bis heu-
te noch nicht endgültig gelöstes Rätsel, auf das wir im ersten Kapitel
unsere Aufmerksamkeit richten wollen. Der Name Dinosaurus ist aus
dem griechischen „deinos" - „schrecklich" und „saurus" - „Reptil" abge-
leitet.
Das Mesozoikum, die Mittelzeit, setzt sich zusammen aus Trias - 32 Mio.
Jahre, Jura - 57 Mio. Jahre und Kreide - 71 Mio. Jahre. Vor 225 Millionen
Jahren, zu Anfang des Trias, also der ersten Periode des Mesozoikums,
tauchten sie auf, begünstigt von warmem, mildem Klima, bevölkerten
die Erde angeblich 160 Millionen Jahre, um dann, vor 65 Millionen Jahren,
am Ende der Kreide, jäh zu verschwinden. Vor einer Million Jahren er-
schien dann der Pithekanthropus, und - so unsere Anthropologen - vor
30.000 Jahren der Homo Sapiens, der vernunftbegabte (meinen die uns?
Oder sich selbst?) Mensch. So jedenfalls datiert der Paläontologe. Wir er-
dreisten uns, die konventionelle Paläontologie in Frage zu stellen. Zu vie-
le Unklarheiten gibt es, so z. B. das plötzliche Aussterben des Homo Sa-
piens Neandertalensis vor -30.000 Jahren, just zu der Zeit, als der
sogenannte Homo Sapiens die Bühne betrat. Es muß hinzugefügt wer-
den: Die Herren datieren nach den Funden in Südafrika den ersten Men-
schen immer weiter zurück. Doch dazu später mehr.
Skelette von Dinosauriern wurden fast überall auf der Erde gefunden,
was auch nicht verwundert, war doch die Landmasse noch nicht in Kon-
tinente aufgespalten. Vor einiger Zeit hat man in Peru Fossilien von Sau-
riern gefunden und sie als unbekannte Arten identifiziert, aber auf Grund
ihrer Knochengröße bereits auf die Namen Ultrasaurus und Titanosaurus

19
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einivirkens

getauft. Ein Skelett maß 46 (!) Meter in der Länge; im Vergleich hierzu
nimmt sich der Diplodocus mit 28 Metern oder der 50 Tonnen schwere
Brontosaurus niedlich aus.
Bis heute ist man sich nicht sicher über den plötzlichen Grund ihres Aus-
sterbens. Aber: Ihr unvermitteltes Auftauchen ist ebenso überraschend:

„Alle bisher gefundenen Fossilien treten in der untersten ,Erdzeitalterschicht',


dem Kambrium, sofort fix und fertig und in einer riesigen Artenvielfalt in
Erscheinung. Nirgends ein Zwischenstadium, ein Halbentwickelter, eine Über-
gangsform, ein Bindeglied."
Harke, W.: „Was, wenn die Bibel wahr ist?"

Es gibt unterschiedliche Theorien für das abrupte Verschwinden der


schrecklichen Reptilien:
Die Riesenwuchstheorie besagt, daß die Hypophyse, jene das Wachstum
steuernde Drüse, außer Kontrolle geriet, so daß sich die Größe der Vie-
cher auf ein ungesundes Maß erhöhte.
Die Schädlingstheoretiker behaupten, daß durch eine massive Zunahme
von Eier fressenden Nagetieren die Population der Echsen vernichtet wur-
de.
Die laramische Hypothese besagt, daß sich durch geologische Verände-
rungen, und den damit verbundenen Veränderungen in der Flora und
Fauna, die Ernährungsbedingungen zum Nachteil der Dinos verändert
hätten.
John Ferguson hingegen nimmt an, daß durch einen spontanen Anstieg
der Gravitation die Riesenechsen sich kaum noch fortbewegen und somit
keine Beute mehr erlegen konnten. Durch die Gewichtszunahme waren ih-
re Lungen zusätzlich einem zu hohen Druck ausgesetzt, daß sie mit dem
damit einhergehenden Sauerstoffmangel nicht fortexistieren konnten.
Und schließlich vertritt die Klimatheorie die These, daß eine plötzliche
Veränderung des Klimas, ausgelöst vielleicht durch einen Polsprung, ei-
nen Meteoriteneinschlag oder -schauer, eine erdnahe Supernova und da-
mit kosmische Strahlung, das Aussterben der „Monster" verursacht hat.
Geologen haben eine 2,5 cm dicke Tonschicht ausgemacht, welche jene
Periode am Ende der Kreide markiert, in der die Dinosaurier ausstarben.
Der amerikanische Geologe Dr. Walter Alvarez und sein Vater, der Phy-

20
Kapitel I - Mensch und Saurier

siknobelpreisträger Prof. Dr. Luis Alvarez, 1 stellten mittels einer „Neu-


tronen-Aktivierungs-Analyse" einen um das 30fache erhöhten Iridium-
Anteil in den Gesteinsproben fest, als der normale durchschnittliche Iri-
dium-Niederschlag dies hätte erwarten lassen. Sie schlossen daher auf
eine Einwirkung von außen, z. B. einen Meteor aus dem All, welcher, so
rechneten sie zurück, einen Durchmesser von zehn Kilometer gehabt ha-
ben müsse. Dieser sei mit einer Geschwindigkeit von 20km/ sec auf der
Erde eingeschlagen, und hätte eine Energie von 62 Millionen Megatonnen
TNT freigesetzt.
Diese Version - Tod durch kosmische Strahlung - ist die wohl populär-
ste unter den Klimatheorien. Computeranalysen haben ergeben, daß ein
Meteoriteneinschlag mit einem Durchmesser von zehn Kilometern und
einer Aufschlaggeschwindigkeit von 100.000 km/h notwendig gewesen
wären, um durch den Einschlag eine solchermaßen dicke und lang an-
haltende Staubwolke zu installieren, womit durch das Abschirmen von
Sonnenlicht die für Pflanzen lebensnotwendige Fotosynthese nachhaltig
verhindert worden wäre. Die Folgen: Keine Pflanzen - keine Nahrung für
Pflanzenfresser - keine Nahrurig für Fleischfresser. Und in der Tat haben
Geologen festgestellt, daß Ende des Mesozoikums 50% der Pflanzenflo-
ra und 7 0 - 9 5 % aller Lebensformen - Pflanzen, Reptilien, Vögel, Insekten
sowie Meerestiere - verschwanden. Dr. N. Shakleton von der Universität
Cambridge wies zudem einen Temperaturanstieg von 3° C nach. Durch
das abgehaltene Sonnenlicht müßte die Temperatur zwar sinken, doch
wenn der Einschlag in den Urozean stattgefunden hätte, wäre nicht nur
aufgewirbelter Mineralstaub, sondern auch Unmengen von Wasser in die
Atmosphäre gelangt. Der daraus resultierende Treibhauseffekt hätte eine
Abkühlung durch ausbleibendes Sonnenlicht mehr als kompensiert.
So weit, so gut, wenn da nicht ein paar Kuriositäten wären, welche deut-
lich auf eine parallele Existenz von Mensch und Saurier hinweisen. Da ist
zum einen eine Felszeichnung im Harasupai-Canyon/Nordarizona. Ab-
gebildet ist der berüchtigte Tyrannosaurus Rex, jenes Monster, daß mit
seinen 14 Metern Länge und sieben bis acht Tonnen Gewicht angeblich
der Schrecken der damaligen Zeit war. 2 Und an einer Felswand in Big
Sandy River/Oregon, erkennen wir deutlich einen Stegosaurus mit sei-

1 Prof. Dr. L. Alvarez war CIA-Agent, Mitkonstrukteur der A-Bombe, Pyramidenexperte und bei der
Bergung eines abgestürzten Flugobjekts in Mexiko beteiligt
2 Neueste Forschungsergebnisse weisen darauf hin, daß er lediglich Aasfresser war

21
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirkens

nen spitzen Panzerplatten auf dem Rücken. Wer waren die Künstler? Und
woher kannten sie das Aussehen längst ausgestorbener Saurierarten? Be-
reits hier wird klar: Entweder ist der Mensch viel älter, oder die Saurier
sind wesentlich später ausgestorben.
Im Flußbett des Paluxy-River bei Glen Rose/Texas entdeckte der An-
thropologe Dr. Carl Baugh die Fußabdrücke eines Dinosauriers und ei-
nes Menschen in einer Sedimentschicht, die geologisch eindeutig, vor 140
Millionen Jahren in der Kreide entstand. Und diese so genannte Kuriosität
ist nur eine von Dutzenden, welche inzwischen gefunden wurden. Eini-
ge Fußspuren lassen auf drei bis vier Meter große Humanoide schließen.
Ein weibliches Skelett von 2,10 Meter und circa 135 Millionen Jahre alt,
wurde ebenso unweit des Flusses ausgegraben wie ein versteinerter, um
20% größerer menschlicher Finger sowie in ebenso 140 Millionen alten
geologischen Schichten, ein Hammer, dessen Eisen-Chlorid-Verbindung
auf eine Technologie schließen läßt, welche futuristisch anmutet. 1912
wurde in einer Mine in Wilburton/Oklahoma in einem Kohlestück ein
metallener Meßbecher gefunden. Geologen schätzen das Alter der Kohle
auf 3.000 Millionen Jahre...
Des Weiteren fand der Hobby-Paläontologe William Meister bei Ante-
lope Springs/Utah versteinerte Fußabdrücke. Nun, das wäre nichts be-
sonderes, wenn nicht ein Trilobit, der - mit dem Absatz einer Schuhsoh-
le - dabei zertreten wurde, vor 320 Mio. Jahren ausgestorben wäre.
Weitere interessante archäologischen Sujets enthält die von den Wissen-
schaftlern bewußt ignorierte Crespi-Sammlung. Indios übergaben Pater
Carlo Crespi eine ungeheure Menge an uralten Kunstwerken und Schrift-
zeugnissen zur Aufbewahrung. Sie wurden in einem unterirdischen Ver-
steck bei Guenca/Ecuador vor den spanischen Conquistadores wie Pi-
zarro oder Orellana vor 500 Jahren in Sicherheit gebracht, waren also
möglicherweise Teil des Inka-Schatzes. Es scheint sich aber dabei um be-
reits seinerzeit von den Inka gesammelten Objekte zu handeln, denn sie
sind überwiegend präinkaisch. Darunter befinden sich Gold- und andere
Bleche mit unidentifizierten Schriftzeichen, ebenso Steinfiguren unter-
schiedlichster Größe, welche Echsen bzw. Dinosaurier darstellen!
Es wäre lohnend, eine psychologische Expertise darüber anzustellen, wa-
rum Filme wie „Jurassic Park" so erfolgreich wurden. Kann es sein, daß ei-
ne reale Erinnerung im kollektiven Unterbewußtsein der Menschheit

22
Kapitel I - Mensch und Saurier

durch solche Filme wachgekitzelt wird? Nebenbei stellt sich auch die Fra-
ge, wie der mittelalterliche Glaube an Drachen und Ungeheuer entstand.
Einer der mysteriösesten Funde in den USA entdeckte 1944 W. Julsrud
200 Kilometer nordwestlich Mexikos bei Acambaro. Keramikfiguren, wel-
che teilweise durch den Regen aus der Erde ausgewaschen wurden, ließ
er ausgraben. Die Figuren sind eine Sensation: Frauen, welche Baby-Di-
nosaurier füttern, sie zu dressieren scheinen, Menschen, welche auf den
Reptilien reiten, Echsen, mit großen Klauen und hervorstehenden Zäh-
nen, Skulpturen, wie Saurier Menschen angriffen oder fraßen... C-14-Da-
tierungen ergaben ein Alter von 6.500 Jahren; spätere Thermolumines-
zens-Datierungen ergaben nur ca. 4.500 Jahre.
Ist die Datierung der gefundenen Fossilien richtig? Wenn ja, muß der
Mensch zeitgleich mit den Dinosauriern gelebt haben. In Stein ziselierte
Bilder lassen keinen anderen Schluß zu. Dafür gibt es, so unglaublich das
klingt, weitere exzellente Beweise:
Der Paläontologe Dr. Janvier Cabrera fand am Strand der peruanischen
Pazifikküste nebst drei Metern großen Dinoeiern einen versteinerten Ur-
saurier mit einem ebenfalls versteinerten Hominidenschädel auf dem
Rücken! Es mutet an wie ein Dinosaurier und sein Reiter, ähnlich den Ab-
bildungen auf den schwarzen, meist runden Steinen, welche der Rio Ica
230 km südöstlich von Lima nach einer Überschwemmung zuhauf zu Ta-
ge beförderte. „Die Steine von Ica" wurden schon 1613 von Juan de San-
ta Cruz Pachacuti Llamoui erwähnt: „Sie wurden von den Inka in ihren Tem-
peln aufbewahrt, weil Götter sie [die Steine] erschaffen haben." Die Steine sind
schätzungsweise 65 Millionen Jahre alt, aus Andesit oder schwarzem Ba-
salt, und zeigen Gravuren von Menschen und Dinosauriern: Einen Pe-
trosaurus, einen von einem Menschen begleiteten Brontosaurus, einen
von einem Hominiden gerittenen Triceratops, aber auch Herz- und Hirn-
transplantationen, prähistorische Karten und allgemeine Szenen aus dem
Leben des Vorzeitmenschen bzw. des Uradams, wie Jakob Lorber ihn be-
zeichnet. 3
Die Hopi, die wohl ältesten Ureinwohner Nordamerikas, behaupten,
daß die Menschheit sieben Zyklen durchlaufen muß; die Kontinente und
Menschenrassen werden am Ende einer jeden Periode durch elementare
Gewalten größtenteils vernichtet. Das „Buch der Hopi" berichtet von den

3 Die „Ica-Steine", welche heute den Touristen verkauft werden, sind fast ausschließlich Replikate,
v. Indios gefertigt

23
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirkens

bisherigen vier Welten; die erste wäre durch Feuer, die zweite durch Eis
(Polflip), die dritte durch Wasser zerstört worden. Eine spätere Drehung
der Erdachse würde die Welt wieder in ihre ursprüngliche Position brin-
gen. Momentan befinden wir uns am Ende der vierten, dysfunktionalen
Welt. Diese würde durch unsichtbare Wellen (ELF-Wellen, Radiowellen,
radioaktive Strahlung?) vernichtet werden. Wir stehen kurz vor dem
Übergang in den fünften Zyklus. Zeitlich allerdings befänden wir uns in
der Mitte, da die letzten Weltzyklen besser und länger wären. Wie wir
später sehen werden, deckt sich dies mit der vedischen Zeitrechnung.
Analog dazu berichtet das „Popol-Vuh", das heilige Buch der Maya, von
vier verschiedenen Schöpfungen mit vier verschiedenen Populationen.
Die Begründerin der Theosophischen Gesellschaft, Helena P. Blavatsky
(1831 -1891) merkt hierzu an, daß die einzelnen Wurzelrassen durch die
vier Elemente vernichtet würden: Feuer (Vulkanausbrüche, Meteore?),
Luft (giftige Gase, Wirbelstürme?), Wasser (Sintflut!, Regen, Über-
schwemmungen, Flutwellen) und Erde (Erdbeben, Dürre, Kometen?). Ihr
zufolge ist der Affe ein degenerierter Mensch einer vorangegangenen
Wurzelrasse:

„Somit verwirft der Okkultismus die Vorstellung, daß die Natur den Menschen
aus dem Affen entwickelte, oder auch nur aus einem beiden gemeinsamen
Ahnen; er führt viel mehr im Gegenteil einige der menschenähnlichsten Arten
auf den Menschen der dritten Rasse aus der frühen atlantischen Periode
zurück... Es ist zwar richtig zu sagen, daß die Natur einstmals rund um die
menschliche Astralform eine affenähnliche äußere Gestalt aufgebaut hat, doch
diese Form war in keinem höheren Grade jene des 'fehlenden Gliedes', als es die
vielfältigen anderen Bedeckungen dieser Astralform während des Verlaufs ihrer
natürlichen Entwicklung durch alle Naturreiche waren."
Mme. H. P. Blavatsky; Kommentar zur Stanze des Dzyan Nr. 6 , 1 8 8 8

In ihrer „Geheimlehre" stellt H. P. B. die „Stanzen des Dzyan" vor, jene


uralte tibetische Überlieferung, welche die Entstehung des Menschen er-
klärt. Nach Aussagen von Eingeweihten sind die Stanzen dermaßen mag-
netisiert, daß jene, welche ermächtigt sind, die Metallplatten in Händen
zu halten, den Inhalt der Texte bildlich sehen und durch energetische
Interaktion die Bedeutung der Schrift verstünden. Diese Stanzen berich-
ten u. a. von der Entstehung der Menschheiten bzw. der Wurzelrassen.

24
Kapitel I - Mensch und Saurier

Der gegenwärtige Mensch


sei die fünfte von sieben
Wurzelrassen, die Rasse der
nachatlantischen Arier; das
konsequente und logische
Produkt der vorangegange-
nen Wurzelrasse, welche im
Rahmen einer zyklischen
Entwicklung zwar die mo-
mentane Elite der Evolu-
tion, doch keinesfalls ihr
Endpunkt ist. Erkennbares
Ziel ist, wie F. Nietzsche so
treffend formulierte, der
„Übermensch", oder - und Auf vielen Steinen, die bei Ica/Peru gefunden wurden,
sind Dinosaurier abgebildet. Solch revolutionäre Funde
da treffen wir uns bei Auro- wie diese belegen, Mensch und Dinosaurier lebten
bindo wieder - das „supra- gleichzeitig; d.h.: Entweder ist die Menschheit we-
mentale Wesen". Der Mensch sentlich älter, oder die Dinosaurier starben wesentlich
später aus. Unsere bisherige Anthropologie kann, so
ist also keineswegs die Kro- wie sie ist, nicht stimmen. Magazin 2000plus
ne der Schöpfung; allein das Mental ist gerade erwacht, unsere Spezies
vom „gnostischen Wesen", vom göttlichen Bewusstsein, noch sehr weit
entfernt.

Die Lehre, daß vergangene Zivilisationen auf der Terra incognita einst
existierten und untergingen, wird zwischenzeitlich von anerkannten Wis-
senschaftlern unterstützt. Professor S. C. Morris, Leiter der Abteilung für
evolutionäre Paläobiologie an der Universität Cambridge/England und
andere Forscher haben Fossilienbeweise gefunden, die darauf hindeuten,
daß seit dem Kambrium (vor ~500 Millionen Jahren) das Leben vier- oder
fünfmal erschaffen, plötzlich ausgelöscht und nach längeren Perioden
wieder neu erschaffen wurde.
Doch wollen wir nicht vorgreifen, sondern uns primär mit den uns ge-
stellten anthropologischen Fragen beschäftigen: Existierte tatsächlich ei-
ne intelligente hominide Rasse zeitgleich mit den Dinosauriern? Wenn ja,
durch welches kosmische oder terrestrische Ereignis wurden die Riese-
nechsen vernichtet und welche Auswirkungen hatte dies auf die Men-
schen? Wie sahen diese Menschen aus? Waren sie auch von riesenhaftem
Wuchs? Die vierte Wurzelrasse war nach H. P. B. ein Geschlecht von Rie-

25
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirkens

sen. Hinweise gibt es genug, z. B. die riesigen Granitsärge in den Kata-


komben von Sakkara. Die Maße: Länge 3.85 m, Breite 2.25 m, Höhe 2.5 m!
Riesen werden auch in der Bibel an verschiedenen Stellen erwähnt:

„... als die Gottessöhne zu den Töchtern der Menschen eingingen und sie ihnen
Kinder gebaren, wurden daraus die Riesen auf Erden. Das sind die Helden der
Vorzeit, die hochberühmten." (Gen 6.4)
„Die Emiter... waren ein großes, starkes und hochgewachsenes Volk wie die
Enakiter." (Deut 2.10)
„... auch dies gilt als Land der Riesen, und es haben auch vorzeiten Riesen darin
gewohnt..." (Deut 2.20).
„Denn allein der König von Og von Basan war noch übrig von den Riesen. Siehe,
in Rabbath-Ammon ist sein eisernes Bett/steinerner Sarg [Lutherbibel 1903],
neun Ellen lang und vier Ellen breit nach gewöhnlicher Elle." (Deut 3.11)

Wenn wir, wie in Kapitel III berechnet, eine biblische Elle mit 0,5236 Me-
tern veranschlagen, so wären die Maße für des Königs Bett/Sarg 4,97 x
2.09 m; der Herrscher von Og maß also an die fünf Meter!
Auch die griechische Mythologie kennt Riesen; Hesiod (~700 v. Chr.),
Dichter und Vertreter der Vier-Weltzeitalter-Konzeption, nannte sie Ky-
klopen. Diese hatten allerdings nur ein Auge, aßen aber gerne Menschen,
unter anderem ein paar von Odysseus' Mannschaft.
Rampa Lobsang berichtet in seinem Buch „Das dritte Auge" von drei
vergoldeten Mumien, einer Frau von über drei Metern, sowie zwei Män-
nern von über vier Metern Länge, welche ihm in einer unterirdischen
Grotte anläßlich eines Einweihungsrituals gezeigt wurden. Er wurde von
drei alten Äbten angewiesen, sich zwischen die schwarzen Steinsärge, in
welchen die „uralten Toten" ruhten, auf eine Steinplatte zu legen. Ähnlich
wie Paul Brunton in der Cheops-Pyramide, verließ auch Lobsang seinen
Körper. Der Tibeter hatte daraufhin eine Vision, in der er sich als Mensch mit
ebenso großem Körper in einer längst vergangenen Inkarnation erfuhr...
Archäologische Funde bestätigen die ehemalige Existenz von Atlanen
und Titanen: Der Riese von Transvaal/Südafrika, der Riese von Java und
der Riese von Südchina; alle von einer Größe von circa vier Metern. „Das
Skelett von Chile" bricht mit zehn Metern alle Rekorde. Das Horn, wel-
ches rechtsseitig im Corpus steckt, könnte von einem Triceratops stam-
men (siehe Bildteil).

26
Kapitel I - Mensch und Saurier

Einige Außerirdische haben ebenso eine erstaunliche Körpergröße. Hier


fällt uns der „Woronesch-Fall" ein, der, nach unserer Überzeugung, einer
der interessantesten überhaupt ist: Am 23. September 1989 sengte sich ein
rotes, kugelartiges Flugobjekt mit einem geschätzten Durchmesser von
zehn Metern in den Stadtpark der russischen Stadt Woronesch. Nach der
Landung entstiegen aus einer Bodenklappe drei bis vier Wesen und eine
Art Bioroboter ohne Kopf. Die Wesen waren drei bis vier Meter groß, mit
silbernen Overalls und bronzefarbenen Stiefeln bekleidet. Sie hatten win-
zige Köpfe mit drei Augen. Hunderte Spaziergänger waren vor Entsetzen
wie gelähmt. Die bizarren Wesen sind auf die vor Schreck erstarrten Men-
schen zugegangen. Immer mehr Schaulustige, welche von weitem eine
Kugel haben landen sehen, sind hinzugekommen, so daß die Zahl der
Zeugen nahezu Tausend erreichte. Nach einiger Zeit kehrten die Riesen in
ihre Kugel zurück. Fünf Minuten später zeigte sich mindestens einer er-
neut der paralysierten Menge. In der Hand hatte er einen Stab oder eine
Art Waffe, welchen er auf einen sechzehnjährigen, panisch schreienden
Jungen richtete. Der Junge verschwand - dematerialisierte - sofort. Weni-
ge Minuten später kehrte/n das oder die Wesen in die Kugel zurück, wel-
che abhob und verschwand. Gleichzeitig tauchte der Junge wieder auf.
Sofort eingeleitete Nachforschungen erbrachten Beweise in Form von Lan-
despuren und einer sandsteinartige Substanz, welche nach eingehender
chemischer Analyse keinem Element unseres Periodensystems zuzuord-
nen war. Die Zeugen brauchten mehrere Tage um sich zu beruhigen; eini-
ge hatten noch Jahre später den Fall nicht verarbeitet. Der „Woronesch-
Fall" wurde von der sowjetischen Nachrichtenagentur TASS bestätigt.

Von den Riesen zurück zu den Riesenechsen. Woher kamen sie? Wir
glauben nicht, daß sie ein biologisches Zufallsprodukt der Geschichte
sind, entstanden nach der Selektionstheorie ä la Frm. Darwin. Gechan-
nelte Botschaft vom Sirius mag ein Fingerzeig geben:

„Vor ungefähr 26 Millionen Jahren kamen zwei nicht-menschliche Zivili-


sationen aus dem Weltraum auf diesen Planeten und gründeten Kolonien. Es
handelte sich um eine reptilartige Gattung von den weniger bekannten Sternen
in der Sagittarius-Konstellation und um eine dinosaurierartige Gesellschaft
vom Bellatrix-System in der Orion-Konstellation."
Essene/Nidle: „Nachricht vom Sirius - der Photonenring"

27
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einivirkens

Echsenartige Wesen scheinen auch heute noch im Inneren der Erdkru-


ste, vielleicht sogar im Innern der Erde, zu existieren. Es gibt verschiede-
ne Berichte über solche Wesen besonders aus Meso- und Südamerika. Sel-
ten kommen sie aus ihren unterirdischen Stollen heraus. Tun sie es doch,
so sind sie den Menschen, denen sie begegnen, meist feindlich gesinnt. Sie
sollen eine rötlich-braune Hautfarbe haben und stark reptilartige Ge-
sichtszüge besitzen. David Icke belegt in seinem Buch „Das größte Ge-
heimnis" das gelegentliche Auftauchen von Reptilienwesen in vielen Kul-
turen und zu unterschiedlichen Zeiten, z. B. der mesoamerikanischen
Höhlenmenschen, welche Flügel und enorme Kräfte besitzen. Sie ent-
führen Menschen, welche nie wieder auftauchen. Wir werden auf diese
und ihren, womöglich gewaltigen, politischen Einfluß, später ausführ-
lich zu sprechen kommen.
Daß diese sehr gefährlich werden können, beweißt der San-Diego-Fall
1939. Fast alle Details unterliegen immer noch strengster Geheimhaltung.
Zu Beginn des II. Weltkrieges startete ein Militärtransporter von San Die-
go mit einer Besatzung von 13 Mann Richtung Honolulu, um für die Pa-
zifikflotte in Pearl Harbour Nachschub zu liefern. Nach drei Stunden
empfingen die Fluglotsen das Mayday-Notsignal. Etwas später trudelte
die verbeulte Transportmaschine über dem San-Diego-Flughafen wieder
ein und wurde notgelandet. Der Spezialeinheit, welche von außen die
Türe aufbrach, bot sich im Inneren ein Bild des Grauens. Soldaten lagen
mit Schnittwunden überall herum oder hingen blutend in ihren Sitzen.
Alle waren tot bis auf den schwerverletzten Copilot, welcher unmittelbar
darauf seinen Verletzungen erlag. Alle Passagiere wiesen überall tiefe und
lange Schnittwunden auf. Der Boden des Cockpits war übersäht mit ver-
schossenen Patronenhülsen, aber kein Militär war durch Schußwunden
tödlich verletzt. Pilot und Copilot mußten verzweifelt ihre Pistolen leer-
geschossen haben, ohne ihren Angreifer aufhalten zu können. Wenn sich
der Copilot zu seinen Lebzeiten noch geäußert haben sollte, so unterlie-
gen seine Aussagen noch immer höchstem Top Secret.
Nach Zeugenaussagen besitzen verschiedene reptilartige Spezies vo-
gelartige Klauen oder Krallen. Wir wissen nun nicht, ob es sich bei diesen
Wesen um Lizzards, Draconier, Reptiloiden oder Chupacabra handelte.
Aber wer, wenn nicht diese, sind für das Massaker verantwortlich?
Die Legenden der Zuni berichten von der physischen Umwandlung ei-
niger reptilartigen Wesen. Schwänze, Schwimmhäute und Hörner wur-

28
Kapitel I - Mensch und Saurier

den beseitigt, aus den Kaltblütern mit Schuppen wurde eine humanoide
Rasse, welche u.a. die vierte Welt besiedelte.

Resümee

Versuchen wir, Licht in das Dunkel des längst vergangenen Mesozoi-


kums zu bringen. Wir fragen uns, ob der Mensch nicht eine ganz andere
Entstehungsgeschichte aufweist, als uns die Lehrbücher erzählen. Wir
halten es für sehr wahrscheinlich, daß mehrere „Menschheiten" sich auf
dem Planeten entwickelten und wieder verschwanden. Wir sehen den
Menschen nicht als zufälliges Produkt oder gar Endprodukt, sondern als
eine Stufe auf der Evolutionsleiter und erfuhren von T, daß seine Gestalt
aufgrund einer kosmischen Matrix vorgegeben ist. Einige Medien deuten
an, daß der Prototyp zunächst feinstofflich auf die Erde gebracht wurde
und sich später immer mehr verdichtete; der Mensch sich also nicht auf
der Erde entwickelte, sondern von Außerirdischen geschaffen/importiert
wurde. In.diesem Sinne sind die ausgestorbenen Rassen wie Pithekanth-
ropus, Neandertaler, Cro Magnon etc. genetische Fehlversuche fragwür-
diger Entitäten, welche nicht weiter „bearbeitet" wurden und schließlich
ausstarben, aber parallel mit einer weitaus intelligenteren Spezies lebte.
Diese intelligente Spezies war unvergleichlich weiter entwickelt als der
heutige Mensch. Es gab keine Notwendigkeit, Technologie einzusetzen,
alles funktionierte auf geistigem Weg. Durch den Eingriff der „Bruder-
schaft der Schlange", hochfrequenter Intelligenzien von der dunklen Seite,
reduzierten sich diese Fähigkeiten. Es scheint immer sicherer, daß dabei
die DNS wie das psychische Wesen manipuliert wurde.

Vor 65 Millionen Jahren verschwanden die Dinosaurier; laut unseren


Wissenschaftlern betrat erst 64,7 Millionen Jahre später der Homo Sapiens
die Bühne. Zumindest dieser Ansicht zweiter Teil bedarf einer Revision.
Der Mensch einer früheren Wurzelrasse lebte zeitgleich mit den Riese-
nechsen. Es mehren sich sogar die Beweise, daß der Mensch bereits lan-
ge bevor die Riesensaurier in Erscheinung traten, auf Erden lebte. Es gab
eine Zeit, da Saurier und Mensch gemeinsam existierten, ja, diese dama-
lige Rasse durch ihre psychischen Fähigkeiten die Saurier kontrollieren
konnten. Es scheint gleichzeitig Gruppen gegeben zu haben, welche die-

29
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirkens

se Kräfte nicht hatten, und sich vor den Echsen fürchteten. Laut Maitreya
gab es angeblich einen Zyklus, in welchem die Saurier die Menschheit
fast ausgerottet hätten. Heute tötet der Mensch Tiere; dies wäre der kar-
mische Ausgleich. Ebenso gab es Phasen, in welchen Höhlenbewohner
mit kultivierten Stadtbewohnern koexistierten. Wir bekamen von T In-
formation über die Existenz von tonnenschweren Flugsauriern mit klei-
nen Flügeln. Ähnlich einer Hummel konnten sie dennoch fliegen. Das
kollektive Unterbewußtsein speicherte die Gedankenform „Drachen" bis
heute; daher erklärt sich auch unsere emotionale Resonanz zu Filmen,
die dieses Thema behandeln. Heute gibt es keine Saurier mehr; es gibt
aber Kreaturen, die ihnen ähneln, aber diese haben eine andere Natur.
Nach den medialen Durchgaben von Tom H. Smith hatten die Dinosau-
rier eine Lebenserwartung von mehreren hundert Jahren.
Zu verschiedenen Zeiten existierten unzweifelhaft „Riesen" auf Erden.
Geborgene Skelette, die dieses Faktum belegen, werden entweder ver-
borgen, oder von den zuständigen Stellen als genetische Mißbildungen
abgetan.
Im Laufe von Millionen Jahren gab es mehrere Polflips, wobei viele Zi-
vilisationen verschwanden. Plötzlich auftretende Änderungen der
Physiognomie (sekundär auch des Mentais und des psychischen Aspek-
tes) sind durch intelligente äußere Eingriffe entstanden und nicht durch
etwaige Darwinsche Auslese. Dazu später mehr.
Vor nicht allzu langer Zeit nahm man an, der Mensch stamme vom Af-
fen ab. Man revidierte diese Auffassung und formulierte, Mensch und
Affe hatten gemeinsame Vorfahren. Wir sind der Überzeugung, daß die
heutigen Menschenaffen die retardierte Spezies einer längst vergangenen
Wurzelrasse ist. Insofern ist die Umkehrung der ersten Behauptung rich-
tig: Der Affe stammt vom Menschen ab. Das klingt zunächst absurd. Wir
werden aber die Erfahrung machen, daß wir, wenn wir uns der Wahrheit
nähern wollen, etliches um 180° wenden müssen.
Zum spontanen Verschwinden der Saurier wurde im Internet eine wei-
tere Version vorgestellt. Demnach wurde von Lacerta, Angehörige einer
Rasse, welche bis heute im Inneren der Erde überlebt hat, einem Schwe-
den, nennen wir ihn F, mitgeteilt, daß die Saurier infolge eines nuklearen
Fallout durch die Zündung einer Fusionsbombe vernichtet wurden. Ur-
sache wäre eine kriegerischen Auseinandersetzung zwischen zwei Ras-
sen, einer außer- und einer repto-innerirdischen gewesen. Dies würde

30
Kapitel I - Mensch und Saurier

auch den wissenschaftlich festgestellten erhöhten Iridiumanteil in den


entsprechenden geologischen Schichten erklären. Dies jedenfalls berich-
tet Jo Conrad in seinem Buch „Ursprünge".
Das plötzliche Erscheinen gleichermaßen wie das abrupte Verschwinden
der Riesenechsen deutet auf eine absichtliche, von übergeordneter Intel-
ligenz initiierte Phase in der Evolution, ungeachtet der realen äußeren
Gründe für ihr Erscheinen wie für ihr Verschwinden.
Was die reptiloiden Spezies anbelangt, so wurde uns von T auf media-
lem Weg versichert, daß diese wirklich existieren. Nach Lacerta waren
diese zuerst da, weshalb sie die Erde als ihren Planeten betrachten.

31
Kapitel II
A T L A N T I S - K O N T I N E N T D E R IV. R A S S E

„O Solon,...Jünglinge seid Ihr alle im Hinblick auf Euer Gemüt; denn Ihr
besitzt keinerlei altes Wissen aus archaischer mündlicher Überlieferung und
keinerlei Wissen von altersgrauer Vorzeit..."
Ägyptischer Priester zu Solon, ~594 v. Chr., Piaton:
„Timaios und Kritias"

R eflektieren wir Sagen und Legenden, wird deutlich, daß ihnen gewöhn-
lich ein märchenhafter Charakter zugeschrieben wird, speziell die Ar-
chäologie und die Paläontologie weigern sich, sich mit vermeintlicher „Dich-
tung" auseinandersetzen. Hier H. Schliemann (1822 -1890) zu zitieren, wäre
nur bedingt richtig. Er hatte Homers Epen Ilias und Odyssee für historisch
wahr genommen, Ausgrabungen durchgeführt und etwas Gold und
Schmuck gefunden, welchen er als Schatz des Priamos definierte. Tatsächlich
hat er eine andere Stadt, wahrscheinlich das hethitische Wilusa, ausgegraben.
Vier gewichtige Gründe sprechen gegen Troja: architektonische Gründe, da
diese Stadt keinen monumentalen Baustil aufweist, das „Skäische Tor" ist
geradezu winzig, dabei soll Apollo die gigantische trojanische Befestigungs-
mauer gebaut haben; stilistische Gründe, da die Anlage hethitischen Ur-
sprungs ist, wie gefundene Schrifttäfelchen mit Hieroglyphen eindeutig be-
weisen; temporäre Gründe, da die in Frage kommende Schicht (-1800 v. Chr.)
keine Kampfspuren aufweist und geomantische Gründe, da Troja nicht wie
Mykene, Delphi, Dodoni, Knossos etc. im geomantischen Netz altgriechi-
scher Heiligtümer liegt, welche zusätzlich in einer räumlichen Entfernung lie-
gen, die den Proportionen des Goldenen Schnitts entsprechen. Dennoch. My-
kene hat er ganz sicher entdeckt und damit bewiesen, daß tradierten
Überlieferungen ein authentischer Kern innewohnt.
Viele Akademiker erwürgen sinnvolle Hypothesen mit dem Argument,
daß es dafür keine Indizien gäbe. Aber: Die Abwesenheit von Indizien ist
kein Indiz dafür, daß die Hypothese nicht zutreffend sein könnte! Dabei
gibt es eine Reihe Indizien, die für Atlantis sprechen.

33
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einivirkens

Solon (~640 - 559), welcher später durch seine weise Gesetzgebung über
die Grenzen Athens hinaus berühmt werden sollte, hielt sich ab 590 v.
Chr. mehrere Jahre in Ägypten auf, wahrscheinlich, um dort die Einwei-
hung in die isischen oder osirischen Mysterien zu empfangen. In Sai's,
der alten pharaonischen Hauptstadt des fünften Bezirks von Unterägyp-
ten, wurde er im Rahmen seiner Ausbildung von einem Priester über die
Entstehungsgeschichte der Menschheit belehrt. Dabei ging es unter an-
derem um einen versunkenen Kontinent namens Atlantis. Zurück in Grie-
chenland, gab Solon sein Wissen an den Staatsmann und Dichter Kritias
weiter; dieser wiederum berichtete davon seinem Enkel. Irgendwann
muß es zu einem Treffen zwischen Platon und dem Enkel von Kritias ge-
kommen sein, schließlich waren die Vorfahren seiner Mutter Periktione
mit Solon verwandt. Platon (427 - 347), Schüler von Sokrates, interessier-
te sich lebhaft für die Lehre des ägyptischen Priesters, hielt er sie doch in
seinen „Timaios und Kritias-Dialogen" fest:

„Damals nämlich [vor 9.000 Jahren] war jenes Meer befahrbar. [Karthago
beherrschte die Meerenge von Gibraltar zur Zeit des Dialoges zwischen
dem Priester und Solon] Dieses offene Meer nun hatte eine Insel vor der
Mündung, welche Ihr...'Stelen des Herakles' nennt. [Säulen des Herakles,
Meerenge von Gibraltar], Diese Insel, von welcher aus den damaligen
Reisenden ein Zugang auf die anderen Inseln möglich war... hatte größere
Bedeutung als Libyen und Asien zusammen. Diese [Insel]... schien irgendeinen
Hafen zum Einfahren von Schiffen zu haben. Das Land, welches jenes offene
Meer [Atlantik] um sich ringsherum hatte, durfte wahrhaftig Festland genannt
werden. Auf jener Insel Atlantis hatte die große und bewundernswerte Macht
der Könige ihren Sitz über die gesamte Insel... Diese selbe Macht hatte sich im
ganzen Raum [ausgebreitet], als sie den [Raum] in Eurer und den [Raum] in
unserer Nähe sowie den innerhalb der Meerenge durch einen einzigen Ansturm
sich zu unterjochen plötzlich Hand anlegte. In jenem entscheidenden Moment
hat das alte Athen zu den Waffen gegriffen, und seinen Gegenstoß bis zur
Meerenge von Gibraltar geführt. Vom Meer bis zur Mitte der ganzen Insel zog
sich eine Ebene hin, welche unter allen Ebenen die schönste und zufolge ihrer
Beschaffenheit günstig gewesen sein soll... Im Innern der archaischen
Metropole... befanden sich Akropolis und Poseidontemel. In... dieser Wohnung
des Gottes... richteten sie von Anfang an die Residenz ein,... ausgeschmückt mit
Verschönerungen... bis sie einen solchen Bau zustandegebracht hatten, so daß

34
Kapitel II - Atlantis - Kontinent der IV. Rasse

man die Größe und Schönheit der Werke staunend betrachtet. Den ganzen
Tempel... umkleideten sie von außen mit Silber außer die äußersten Giebel... des
Daches... mit Gold. Das Innere... die elfenbeinerne Bedachung... ganz mit Gold
und Silber und Kupfer ausgeschmückt; das ganze Übrige der Dächer...
Säulengänge und Fußböden vernieteten sie mit Kupfer. Sie stellten goldne
Götterbilder auf... Nereiden [Meeresnymphen] aber auf Delphinen, an die
hundert im Kreis. Die Mauer um die Akropolis selbst belegten sie rundherum
mit Kupfer, das feuriges Gefunkel verursacht."
B. Pischel: „Die Atlantische Lehre", Übersetzung und Interpretation aus
„Timaios und Kritias"

Einige halten Piatons „Kritias" für Erfindung; wer sich jedoch die Mü-
he macht, den ganzen Text zu lesen, findet nirgends einen Hinweis auf ei-
nen mythologischen Charakter. Im Gegenteil, Platon berichtet sehr ernst
und detailliert.
Piatons Bericht scheint nicht der einzige überlieferte Atlantis-Text. In der
Eremitage von St. Petersburg befindet sich ein Papyrus (Invent.-Nr. 1115),
in welchem in einem über 4.000 Jahre alten hieratischen Text eine Schiffs-
expedition beschrieben wird. Im Atlantik erleidet die Mannschaft Schiff-
bruch. Ein Überlebender wird an Land gespült. Dieser beschreibt das Land
als eine.paradiesische Insel mit Namen „Amenti". Ihm wird mitgeteilt,
daß das Eiland der Rest eines versunkenen Königreiches sei, welcher
jüngst durch einen Stern vom Himmel vernichtet worden wäre...
Außerdem berichtete der römische Chronist Marcellinus (330 - 395), daß
die Gelehrten Alexandrias, welche Zugang zu der wohl bedeutesten Bi-
bliothek der Antike besaßen, Atlantis für eine historische Tatsache hielten.
Einige Autoren wie F. Nestke und T. Riemer vertreten die These, daß
Atlantis an der Stelle der heutigen Antarktis liegt. Daß die Antarktis einst
eisfrei war, ist durch die Existenz der Piri-Re'is-Karte bewiesen.
Im Topkapi-Palast/Istanbul tauchten 1929 bei Katalogisierungsarbeiten
über 500 Jahre alte Weltkarten auf, darunter die nach einem später hin-
gerichteten Admiral der türkischen Marine benannten Piri-Re'is-Karten,
in dessen Besitz sie bis 1554 waren. Sie geben maß- und winkeltreu die
Landmasse wieder, darunter auch die Küstenlinien der Antarktis! Irgend-
jemand kartographierte den Kontinent allem Anschein nach aus großer
Höhe noch vor Entstehung der Eisdecke. Die 1513 gezeichneten Karten
sind folglich Kopien, wahrscheinlich aus Alexandria. Gewisse Bruder-

35
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einivirkens

Schäften haben von der Kugelgestalt der Erde gewußt, sich über die Un-
wissenheit der Bevölkerung halbtot gelacht und - geschwiegen. Oder ha-
ben sie doch dem Genuesen einen Hinweis gegeben? Schließlich war auf
seinen Segeln das rote Templerkreuz, er selbst war Mitglied des Christus-
Orden, einer Tarnbruderschaft des verfolgten und offiziell aufgelösten
Templerordens. Großmeister des Christus-Ordens war Heinrich der See-
fahrer (1394 - 1460), „el Navegador", auf dessen Bemühungen letztlich
fast alle Entdeckungen zur See im 14/15. Jh. zurückgehen.
Die Antarktis-These aber hat ein Manko: Piatons Bericht verweist ein-
deutig auf eine Stelle „westlich der Säulen des Herakles". Das „Popol-Vuh"
der Maya, insbesondere aber der Tro-Cortesianus-Codex, bestätigt zudem,
geographisch aus der Sicht Mesoamerikas, „Land im Osten an den Ufern der
See"-, ebenso die Hopi: „Taláivaitichqua - Land im Osten." Aber dies könnte
genausogut der geologisch sehr junge Kontinent Amerika sein, stammen
doch die Hopi nach eigener Überlieferung aus Kasskará - Lemurien (im
heutigen Pazifik).
Im Folgenden haben wir aus der Fülle der „Atlantis-Literatur" neuere
Informationen herausgesucht, welche nicht repräsentativ, aber durchaus
interessant sind. Beginnen wir mit zwei Berichten: den von „Claudius"
gechannelten Wiedergaben, sowie den Visionen des bekannten amerika-
nischen Sehers Edgar Cayce. In verschiedenen seiner zahllosen soge-
nannten Readings wurden dem amerikanischen Seher und Freimaurer
Edgar Cayce (1877 - 1945) im Schlaf Fragen über Atlantis gestellt. Sie
scheinen beide seriös, zumindest sind sie umfangreich.
Claudius Tiberius (10 v. Chr. - 54), einer der wenigen moderaten Ge-
stalten unter den römischen Kaisern, von seiner Gemahlin Agrippina ver-
giftet, antwortete auf verschiedene Fragen zum Thema Atlantis durch das
Medium Marc.
Claudius zufolge existierte Atlantis zweifelsfrei. Dieser Kontinent wäre
von hauptsächlich zwei extraterrestrischen Rassen besiedelt worden, de-
ren Planeten kurz vor der Zerstörung standen. Eine Rasse wäre vom
Sternsystem Alpha-Zentauri gekommen, die andere lokalisiert er leider
nicht. Diese fortschrittlichen Wesen hatten „das Urwissen über die Energie
der Allmacht" sowie die Fähigkeit, das Leben über hunderte von Jahren zu
erhalten. Zeit und Raum waren kein Problem für sie; sie konnten levitie-
ren, sich materialisieren und entmaterialisieren. Die Elite dieser Wesen
setzte sich ab, um neue Planeten zu erkunden, während die auf der Erde

36
Kapitel II - Atlantis - Kontinent der IV. Rasse

verbliebenen Kolonialisten zunächst noch in guter Absicht vermittels ge-


netischer Eingriffe den „ersten Menschen", den Cro-Magnon-Menschen,
schufen. Bis dato wäre die Evolution auf unserem jungen Planeten ohne
Manipulation vonstatten gegangen; die Erde hätte lediglich relativ unbe-
wußte Tiermenschen hervorgebracht. So wurden die Besucher zu „Schöp-
fer-Göttern", welche in ihrer Anmaßung in die natürliche Evolution ein-
griffen. Hierbei wurden nicht nur die DNA und die DNS manipuliert,
sondern wahrscheinlich auch - wir werden in Kapitel V noch sehen, wa-
rum - eine Zwölferhelix auf eine Doppelhelix reduziert. Ob er mit dem
unbewußten Tiermenschen den Pithekanthropus meint, ist unklar aber
wahrscheinlich, denn das sogenannte „Missing Link", 4 welches die bei-
den verbindet, wurde nie gefunden. Nach Claudius haben die beiden
außerirdischen Rassen sich auf der Erde dadurch vermischt, indem sie
ihre Chromosomenzahl einander anglichen.
Diese „Götter" gaben den Fähigsten ihrer Schöpfungen, quasi den ge-
lungenen Modellen wie Osiris, Isis und Gilgamesch, ihr Wissen weiter:
Halbgötter und eine elitäre Priesterklasse entstanden, während die
„Schöpfer-Götter" und ihre Priesterschaft immer mehr entarteten. Das
Gros der Bevölkerung fürchtete und verehrte die „Götter", und ihre ein-
geweihte Priesterschaft machte einen Kult um dieselben - somit wurde
das Volk „kultiviert". Und konditioniert. Die „Götter" und ihre Bruder-
schaft indes degenerierten zusehends, mißbrauchten ihr Wissen und ih-
re okkulten Fähigkeiten immer mehr, während das geknechtete Volk
gänzlich zum Spielball der Mächte wurde. Ursache dieser Degeneration
war eine Art „in Vitro-Fertilisation", womit gemeint ist, daß bei steriler
Produktion von Nachkommenschaft, einer Art Reagenzglas-Kloning, die
Emotionen verloren gingen. Eine Population entstand, welche die Fähig-
keit verlor, Gefühle wahrzunehmen. 5
Doch der Elite, welche die Erde vor längerer Zeit verlassen hatte, um
weitere Planeten im Universum zu erforschen, blieb die negative Ent-
wicklung auf der Erde nicht verborgen. Sie erkannten mit Bestürzung,
daß diejenigen, welchen sie die Verantwortung für die Erde übertrugen,
versagt hatten. Laut Claudius blieb ihnen nichts anderes übrig, als ihre ei-
gene Kolonie, die atlantische „Hochkultur" zu vernichten. Durch „Hy-
per" (Vril?), einer der Atomenergie vergleichbaren Art gebündelte Ener-

4 Im Grunde fehlen mehrere Verbindungsglieder „Missing Links"


5 Die Erfahrung zeigt: „Designerkinder" sind signifikant emotional- und verhaltensgestört

37
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirkens

gie, vernichteten sie den Kontinent. Das wäre auch der Grund, so Cayce,
warum das Alte Testament von einem zürnenden „Gott" spricht...
Es soll mehrere Explosionen gegeben haben, so daß Atlantis schließlich
auseinanderbrach, und im Meer versank. Unklar ist die Ursache, man
nimmt Gravitations- oder Atombomben an. Es folgte eine Polverschie-
bung, eventuell mit Achsflip und anschließender Eiszeit.
Schädelfunde mit stark hochgezogenem Hinterkopf wären der atlanti-
schen Rasse zuzuordnen. Tatsächlich wurden einige solcher Schädel ge-
funden. Die Wissenschaft ist sich allerdings nicht einig darüber, ob diese
Form natürlichen Ursprungs ist, respektive durch Gendefekte oder äu-
ßere Manipulation im postnatalen Alter verursacht wurde. Perikles (~500
- 429), griechischer Staatsmann, galt ob seiner gewaltigen Intelligenz als
„primus inter pares." Den großen Helm hatte er stets auf, um seinen ex-
trem hohen Hinterkopf zu verbergen. Ein seltener genetischer Finger-
zeig? Fakt ist, daß viele Abductees ihre Entführer als Wesen mit hochge-
wachsenem, voluminösem Schädel beschreiben.
Ebenso interessant ist die Aussage von Claudius, daß die Zwitterwesen
- z. B. der ägyptischen Mythologie - durch Genmanipulationen entstan-
den wären. Gelehrte halten bislang hartnäckig an einer rein symbolischen
Interpretation der Misch- bzw. Fabelwesen wie Horus, Seth, Sobek, Han-
umän, Ganesha, den Sphinx, Zentauer (Pegasus), den Minotaurus, oder
dem geflügelten Stier von Sargon fest. Manetho indessen, altägyptischer
Priester und Chronist, berichtet, diese wären real existierende Lebewe-
sen, von den „Göttern" geschaffen. Selbst der Kirchenlehrer Eusebius be-
hauptete im ausgehenden 3. Jahrhundert n. Chr., daß diese Kreaturen den
Launen der „Götter" entsprungen seien.
Bei der Zerstörung von Atlantis sind nicht alle Bewohner ums Leben
gekommen; einige konnten sich retten, und mit ihnen wurden auch die
Einweihungsmysterien und die Geheimnisse um die Entstehungsge-
schichte der Menschheit bewahrt. Neue Kontinente sind in Laufe der Evo-
lution den Meeren entwachsen, und so läßt sich nach Claudius auch er-
klären, weshalb im Osten wie im Westen, in Ägypten wie in
Mittelamerika, monumentale Bauwerke wie die Pyramiden entstanden
sind. Aufgrund ihrer Kenntnisse wurden diese Eingeweihten in ihrer neu-
en Heimat als „Götter" verehrt...
Nach Cayce wäre Atlantis im westlichen Teil des Nordatlantiks gelegen,
reichte in der Nord-Süd-Ausdehnung von der Sargassosee bis zur An-

38
Kapitel II - Atlantis - Kontinent der IV. Rasse

tarktis, und in der Ost-West-Breite von den Azoren bis zum Mississippi.
Die drei größten Inseln nennt er Poseidia, Aryan und Og.
In der Tat bildet die nordatlantische Schwelle eine unterseeische Berg-
kette, aus deren Erhebungen Atlantis mit seinen verschiedenen Inseln
vielleicht bestand. Bei Cayce allerdings beginnt die Besiedelung vor zeh-
neinhalb Millionen Jahren, die kulturelle Hochblüte gibt er mit 200.000
Jahren an. Cayce sagt nicht, woher die Atlanter ursprünglich kamen,
spricht jedoch von ihnen als ein kulturell und wissenschaftlich hoch ent-
wickeltes Volk. Vermittels eines „großen Kristalls" wären sie in der Lage
gewesen, Sonnenenergie umzuwandeln und zu konzentrieren. Dieser
Kristall, ähnlich einem Rubinkristall, hätte pyramidale Form; Licht wäre
durch das Prisma zer-
legt, und einem Laser
ähnlich zu den ver-
schiedenen Verteiler-
stationen auf dem In-
selreich transportiert
worden. Zudem wäre
der Kristall als Orakel
benutzt worden, als ein
Mittel zur Kommuni-
kation mit „Gott". Das
erinnert an die Bundes-
Die Lage von Atlantis in der Vorstellung des 17. Jh. Die lade, aber mehr dazu
Zeichnung ist zu drehen, da hier Norden unten ist.
in Kapitel VI. Nicht ge-
nug damit, konnten sie durch den großen Kristall nicht nur den Körper
heilen, sondern auch ihr Leben um einige hundert Jahre verlängern.
Schließlich spricht Cayce von einem ethischen Verfall, dessen Konsequenz
die Spaltung der Atlanter in zwei Lager war: „die Kinder des Gesetzes des
Einen kämpften gegen die Söhne Belials". Die semantische Ähnlichkeit läßt
den Schluß zu, daß es sich hierbei um den biblischen, heidnischen Gott
Baal handelt. Durch den Mißbrauch der ungeheuren Energie des großen
Kristalls wurde Atlantis schließlich vernichtet. Zunächst wäre die Land-
masse in fünf Teile auseinander gebrochen. Der Untergang fand laut Cay-
ce in drei Phasen statt: von 50.700 bis etwa 10.600 v. Chr. Und just sind wir
- in etwa - in der Zeit der biblischen Sintflut, die, wie wir noch sehen wer-
den, in Form von Mythen und Legenden bei allen Völkern heute noch

39
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirkens

am Leben sind. Vor dieser Flut wäre es einigen Atlantern gelungen, der
Katastrophe zu entkommen, und in andere Kontinente auszuwandern.
Diese Absetzbewegung auf das westliche und östliche Festland wäre -
auch hier treffen sich Claudius und Cayce - der Anfang der verschiede-
nen Hochkulturen gewesen. Nach Cayce ereignete sich nicht allzu lange
vor dem Untergang von Atlantis ein ähnliches Unglück im Pazifik: Dort
versank Lemuria, auch hier gelang es nur wenigen, sich auf das östliche
Festland zu retten. 1940 prophezeite der Seher, daß Atlantis in nicht all-
zu ferner Zukunft wieder aus den Fluten aufsteigen würde. Er legte sich
auf 1968/69 fest und - fehlte. Selten, daß auf medialem oder propheti-
schem Weg gewonnene Zeitangaben zutreffen. Physikalisch scheinen
Wahrscheinlichkeitsoptionen mit der Unschärferelation zu korrespon-
dieren. Wichtiger sind die großen Zusammenhänge, wie im Laufe von
Millionen Jahren sich die Evolution im Groben auf unserer Erde entwik-
kelte. Diverse Eiszeiten und Polflips wurden von Geologen längst erwie-
sen.
Ein weiterer interessanter Aspekt der Readings ist die Aussage, daß vie-
le atlantische Seelen sich in das gegenwärtige Zeitalter inkarnieren; zu-
nächst, um ihr negatives atlantisches Kollektivkarma aufzulösen, zum
Zweiten, um ihre Erfahrungen am derzeitigen globalen Scheidepunkt ein-
zubringen. Die Evolution offeriert uns eine weitere Bewährungsprobe.
Parallelen zu diesen Angaben finden wir bei Julie Aspioti. Sie channelt
Lye, „den Alten aus Atlantis", eine Wesenheit, welche vorgibt, dazumal
ein Lehrer der Weisheit gewesen zu sein. Er bestätigt die Existenz eines
„großen Kristalls" und auch er gibt an, daß Atlantis infolge von drei gro-
ßen Katastrophen um 50.000 v. Chr. versunken wäre...
Nach den plejadischen Informationen wurde die Erde von hauptsächlich
zwei galaktischen Sektoren beeinflußt: dem Sternkomplex des Sirius und
dem der Plejaden. Vor 300.000 Jahren habe es ein Geplänkel im Weltraum
gegeben, eine Besitznahme der Erde durch negative Kräfte war die Fol-
ge. Durch einen künstlichen Eingriff in die psychische und physische
Struktur des damaligen Menschen wurde ein retardiertes Wesen ge-
schaffen, leicht zu manipulieren und zu kontrollieren. 6 Dieser begrenzte,
niederfrequente Mensch sandte Schwingungen der Furcht und des Cha-
os aus. Und genau auf diese Frequenzen hatten die Negativen Appetit.

6 Durch sich verändernde astronomische Konstellationen erreichen seit einigen Jahren Schwingungen die
Erde, welche diese blockierenden Strukturen aufbrechen

40
Kapitel II - Atlantis - Kontinent der IV. Rasse

Diese extraterrestrischen Wesen waren die „Schöpfer-Götter" der bibli-


schen, sumerischen, babylonischen und anderer Kulturen. Dies mag in
Widerspruch zu den Aussagen von Claudius und Cayce stehen, aber
nicht, wenn man in Betracht zieht, daß die Überlebenden mit den „Schöp-
fergöttern" in Verbindung standen, bzw. durch diese geleitet wurden.
W. Scott-Elliot, ein Theosoph der ersten Stunde, wußte von einem
Kampf, ausgangs des „Goldenen Zeitalters" auf Atlantis zu berichten, ei-
nem Kampf zwischen den „göttlichen Herrschern und Weisen" einerseits,
und den „Zauberern und Magiern" andererseits. Die dekadenten Okkulti-
sten stürzten den regulären „initiierten Kaiser", welcher sich nach Norden
ins Exil absetzte, während der Gegenkaiser in der „Stadt der goldenen To-
re" regierte.
Washta, ein sirianisches Kontaktwesen, bestätigte irdischen Medien, daß
der Erdenmensch eine von Atlantern geschaffene Spezies ist, eine Muta-
tion, die ihre Gründe darin hatte, daß das Experiment nicht vollendet
wurde, weder auf der physisch/genetischen, noch auf der astralen- oder
Bewußtseinsebene.
Rudolf Steiners (1861 -1925) astrale Schau der Akasha-Chronik, in der
die Vergangenheit wie in einem Computer minutiös abgespeichert ist,
wußte zu berichten, daß zwei Gruppen abtrünniger Eingeweihter den
Untergang von Atlantis überlebten, indem sie sich rechtzeitig absetzten,
und ostwärts, quer durch Europa zogen, um sich in Tibet und der Wüste
Gobi niederzulassen. Steiner zufolge begaben sich die Adepten des „ Ora-
kel des Luzifer" in riesige unterirdische Höhlen des Himalajas, in eine „Ag-
harti"7 genannte Unterwelt, und unterstützten dort „die Mächte" (der Fin-
sternis), während die Verehrer des „Orakel des Ahriman" aus „Shambhala"
regierten. Diese Stadt soll heute noch (zumindest) auf astraler Ebene exi-
stieren. Auf verschiedenen Seiten traten beide Gruppen oft aktiv in Er-
scheinung, zuletzt vor und während Weltkrieg Nr. II: Die luziferische Bru-
derschaft unterstützte das Swastika, während die ahrimanischen
Hierophanten mit anglo-amerikanischen Logen kooperierten... (siehe Kap.
III, Bd. 2) Nach R. Steiner sind wir eindeutig die Nachfahren der atlanti-
schen Zivilisation.
In den dreißiger Jahren suchte der Wolgadeutsche Maler Nicholas Roe-
rich (1874 - 1947) Shambhala in Zentralasien. Er forschte in China, der
Mongolei und Tibet. Die Hinweise aus der Bevölkerung erhärteten seinen

7 Auch Arghati, Argatha, Argathi, Agarthi, Arcadia oder Asgard geschrieben

41
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirkens

Verdacht, daß tatsächlich ein großartiges unterirdisches Höhlensystem exi-


stiert, indes, den Eingang zu Shambhala fand er nicht. Allerdings sichteten
er und sein Expeditionsteam noch 20 Jahre vor Kenneth Arnold eine gro-
ße, glänzende, sich mit hoher Geschwindigkeit fortbewegende Scheibe...
Über Atlantis schrieben nicht nur Piaton, sondern auch der römische
Chronist Gajus Plinius d. Ä. sowie der englische Philosoph Francis Bacon
(„Nova Atlantis"). Doch erst zur Jahrhundertwende vermutete der leider
vergessene Charles Hoy Fort (1867 -1923), daß außerirdische Zivilisatio-
nen in die Evolution unserer Erde eingegriffen haben:

„Ich glaube, wir sind Eigentum. Ich würde sagen, wir gehören irgend etwas:
Daß diese Erde einstmals Niemandsland war, daß Wesen von anderen Sternen
hier forschten und kolonisierten und untereinander um ihren Besitz kämpften,
daß sie jedoch jetzt irgend jemandes Eigentum ist: Daß etwas diese Erde besitzt
- und alle anderen ferngehalten werden... Ich vermute - schließlich sind wir nütz-
lich -, daß es zwischen den streitenden Anspruchsgegnern zu einer gütlichen Ei-
nigung gekommen ist oder daß jetzt irgend etwas durch Gewalt oder weil es frü-
heren primitiven Besitzern etwas Ähnliches wie Glasperlen für uns gezahlt hat,
einen Rechtsanspruch auf uns hat - und daß dies alles bestimmten Personen, ei-
ner Kultgemeinschaft oder einem Orden [Loge], dessen Angehörige wie Leit-
hammel oder höhere Sklaven oder Aufseher fungieren, die uns nach den - von
irgendwoher - erhaltenen Anweisungen in unserer geheimnisvollen Nützlich-
keit beaufsichtigen, vielleicht schon seit Ewigkeiten bekannt ist... Ich räume je-
doch ein, daß in der Vergangenheit, bevor an der Erde ein Eigentumsrecht be-
stand, Bewohner vieler anderer Welten hier hereingeschneit, - herumgeschwirrt,
-geschwebt, -gesegelt, -geflogen und mit Motorkraft herumgefahren sind - und,
soweit ich weiß, hierhergingen, gezogen, gestoßen wurden, allein oder in großer
Zahl erschienen sind; zu gelegentlichen Besuchen oder in regelmäßigen Abstän-
den gekommen sind, um... ihren Harem wieder aufzufüllen oder um Boden-
schätze zu gewinnen; hier nicht bleiben konnten, hier Kolonien gegründet ha-
ben..."^.]

Fort, Charles Hoy: „The Books of Charles Fort"

Auch das österreichische Universal-Genie Wilhelm Reich (1897 -1957)


war von der Theorie eines fremden Eingriffes auf unserem Planeten zu-
tiefst überzeugt. Es ist u. a. Erich von Dänikens Verdienst, diese Thema-
tik wieder ins Bewußtsein einer breiten Öffentlichkeit gerückt zu haben.

42
Kapitel II - Atlantis - Kontinent der IV. Rasse

Bis heute haben sich zahlreiche Autoren, Medien und unvoreingenom-


mene Wissenschaftler mit diesem Thema befaßt, so auch Zecharia Sitchin.
Bei ihm indes sind die zwei außerirdischen Rassen die Sirianer und die
AN.NUN.NA.KI (Nefilim) welche von dem sumerischen Planeten Nibi-
ru gekommen wären, einem offiziell bisher unentdeckten Planeten unse-
res Sonnensystems, der für eine Sonnenumrundung auf seiner kometen-
haften, stark elliptischen Bahn 3.600 Jahre bräuchte.
J. Spanuth, Pastor und Altertumsforscher, fand im Tempel Medinet Ha-
bu, erbaut unter Ramses III., alte ägyptische Dokumente von höchstem hi-
storischen Wert, mit geographischen Angaben zur Lage der Insel, insbe-
sondere der Verteidigungsanlagen, deren Überreste er auch im Rahmen
dreier Expeditionen fand.
In ihrem Buch „Planet der Wandlung" benennt Phyllis Virtue-Carmel die
beiden extraterrestrischen Kolonialmächte Altea und Hoova, welche auf
Lemuria und Atlantis gleichzeitig Fuß faßten; allerdings ist nach von ihr
gechannelten Aussagen der Beginn der atlantischen Kultur jünger. Der
Untergang wird auch hier auf ~ 9.000 v. Chr. verlegt. Die Menschen wur-
den wesentlich älter, ihr technologisches und medizinisches Wissen war
außerordentlich elitär. Der Untergang geht nach Virtue-Carmel auf eine
Naturkatastrophe zurück, welche ihre Ursache in einem unnatürlichen
Eingriff in das Wesen der evolutionären Entwicklung gehabt hätte.
Gibt es Überreste, Spuren von Atlantis? Ja, es gibt tatsächlich Fakten,
die auf einen versunkenen Kontinent hinweisen. Just 1968 - als nach Cay-
ce Atlantis auftauchen sollte - entdeckte der Archäologe Prof. Dr. J. M.
Valentine als erster eine unterseeische, zyklopische Mauer von mehreren
hundert Metern Länge und Mayatempel ähnliche Pyramiden. Später be-
obachtete er vom Flugzeug aus eine Reihe von geometrischen Figuren:
Drei- und Fünfecke, Kreise, exakte Rechtecke und Vierecke.
Tachylyt, eine basalthaltige Lava, welche von sowjetischen Ozeanogra-
phien vom atlantischen Meeresboden bei den Azoren geborgen wurde,
wies neben der Tatsache, daß sie sich glasig ausbildete, d. h. an Luft er-
starrte, ein Alter von 15.000 Jahren auf. Die Geologen fanden anhand der
Dichte der Proben, sogenannter „Kerne", heraus, daß diese über dem
Meeresspiegel komprimiert wurden. Bei den Bahamas gibt es Unterwas-
sergrotten, welche „Blaue Löcher" genannt werden. In diesen Höhlen
hängen von den Decken Stalaktiten, während vom Höhlenboden Stalag-
miten wachsen. Diese Kalksteinzapfen entstehen durch herabsickerndes

43
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einivirkens

Grundwasser - sie können somit niemals unter Wasser entstehen. Des


Weiteren wurden unterseeische Sandbänke gefunden; diese entstehen
aber nur bei Gesteinszerrieb durch Brandung. Nebst den geologischen
Fakten gibt es weitere künstlicher Gebilde. Straßen aus breiten Steinplat-
ten, Mauern aus mächtigen Blöcken, Gebäude, Säulen aus weißem Mar-
mor und Statuen befinden sich insbesondere bei Bimini, den Bermudas
und den Bahamas. Dem versierten Leser berichten wir nichts Neues, wenn
wir feststellen, daß diese Inseln das Zentrum des Bermuda-Dreiecks bil-
den. Unterwasserruinen findet man sogar vor Yucatán und Venezuela; die
Mauern liegen in einer Tiefe, die zwischen zehn und 2.250 Metern variiert.
Der Okkultist und Altertumswissenschaftler Athanasius Kircher S. J.
(1601 -1680) behauptet in seinem Werk „Mundus Subterraneus", daß die
Azoren die letzten übriggebliebenen Berggipfel von Atlantis sind; dieser
Meinung schloß sich auch Ignatius Donelly an.
Kritiker wenden ein, daß, da die Kontinente früher zusammenhingen,
kein Platz für eine Landmasse solchen Ausmaßes vorhanden wäre. Dies
stimmt nicht ganz. Afrika paßt zwar relativ gut an Südamerika, während
auf der Nordhalbkugel das zerklüftete Europa sich nicht ansatzweise har-
monisch an Nordamerika anfügen läßt.
Die Theorie eines oder mehrerer versunkener Kontinente ist weder un-
logisch noch unwahrscheinlich. Wenn wir davon ausgehen, daß unsere
Erde keine tote Kugel statischer Materie ist, sondern ein beseeltes Lebe-
wesen, so muß zwangsläufig die Folge von Bewegung äußere Verände-
rung sein. Und diese Veränderung ist alleine schon durch die Kontinen-
taldrift erwiesen. Walgerippe und Muscheln, welche in Tibet gefunden
wurden, belegen geologisch diese Annahme.
Ramtha, gechannelt von J. Z. Knight, erwähnt in diesem Zusammen-
hang, daß unsere Zivilisationen (vergangenen Wurzelrassen und deren
Unterrassen) oft untergingen, teilweise zerstörten sie sich selber. Außer-
irdische Rassen hätten unsere Erde immer wieder neu „besamt".
Viele Forscher und Autoren sind der Überzeugung, daß den prähistori-
schen Kulturen wie den Maya, Inka, Azteken, Tolteken, Totonaken und
Olmeken, den Ägyptern, Sumerern und Indern ein gemeinsamer Nen-
ner zu Grunde lag. Bereits 1872 verfocht Ignatius Donelly in seinem
Hauptwerk „Atlantis - die Welt vor der Sintflut" die These, daß die di-
versen urplötzlich aufgetauchten Hochkulturen in Atlantis einen ge-
meinsamen Ursprung besitzen.

44
Kapitel II - Atlantis - Kontinent der IV. Rasse

Es ist unglaublich, aber unsere heutige Schulweisheit lehrt, daß unsere


Vorfahren, welche gestern noch kreischend und Keule schwingend durch
den Busch sprangen, plötzlich innehielten, sich mit Logarithmen und Tri-
angulation beschäftigten und Pyramiden bauten. Eine Hochkultur wie
die römische oder griechische war das Endprodukt einer allmählichen,
kontinuierlichen Entwicklung. Hier aber haben wir es mit einer sprung-
haften, dazu noch vielerorts ähnlichen Evolution zu tun.
Vergleichen wir die Namen, die verschiedene Kulturen dem ominösen
Inselreich gaben, so stoßen wir auf einige interessante Wortähnlichkei-
ten. Was die Karthager mit „Antilha" bezeichneten, nannten die Babylo-
nier „Arallu", die Kelten „Avalon" und die Araber „Ad". Die Azteken
nannten Atlantis „Aztlán" oder „Az", die Maya und andere amerikani-
sche Völksstämme „Atlán".
Wenden wir uns nun den tiefschürfenden Kommentaren der russischen
Okkultistin Helena P. Blavatsky (H. P. B.) zu. In ihrem profunden Werk „Ge-
heimlehre" erläutert sie die „Stanzen des Dzyan", jene uralten, geheimnis-
vollen, in Gold gestanzten Überlieferungen, welche sie als Teile der Bücher
von Kiu-te in verborgenen Klöstern des Himalaja einsehen durfte, und wel-
che detailliert die kosmische, planetare und menschliche Evolution be-
schreiben. Mme. Blavatsky stand mit Mahatma Morya in telepathischem
Kontakt. Dieser beriet sie bei ihren Werken „Isis entschleiert", „Kosmoge-
nesis"_und „Anthropogenesis". Öfters manifestierten sich auch Briefe, 8 in
denen er Stellung zu aktuellen Fragen nahm.
Folgende Darstellung der „Geheimlehre" ist eine - wie kann es anders sein
- äußerst grobe Kurzfassung einer preciförmigen Zusammenfassung. Inter-
essierten Lesern empfehlen wir, sich die Mühe zu machen, dieselbe in Ru-
he zu studieren, und sich nicht von Sanskrittermini abschrecken zu lassen.
Wir haben uns bemüht, so wenige Fremdwörter wie möglich zu verwenden.
Es muß vorausgeschickt werden, daß H. P. B's Erläuterungen von der Exi-
stenz mehrerer sogenannter Wurzelrassen ausgehen. Unser Planet befindet
sich nach ihr z. Zt. in der fünften von sieben Runden, und so bezeichnet sie
den heutigen Menschen als zur fünften Wurzelrasse zugehörig.
Sie ordnet - nach den Stanzen - die erste Rasse dem „Gelobten Land"
(Adi-Varsha, Eden, E-DIN) zu. Die „Monaden", die individuellen See-
lenfunken, sind zunächst rein ätherischer Form und weitgehend unbe-
wußt, die „Selbstgeborenen" ohne Verstand und Willen.

8 Einige dieser Mahatma-Briefe werden im Britischen Museum in London aufbewahrt

45
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einivirkens

Die Verdichtung beginnt mit der zweiten Wurzelrasse, auf Hyperborea.


Grönland Spitzbergen und Teile Nordasiens sind die Überbleibsel dieses
ehemals tropischen Kontinentes. Die „Schweißgeborenen" besitzen einen
Funken Intelligenz.
Die physische Verfestigung nimmt weiter zu, es kommt zur Knochen-
bildung: Das lemurische Zeitalter beginnt. Diese Wesen waren doppel-
geschlechtliche physische Riesen (dänavas) und intellektuelle Zwerge.
Die dritte Rasse bezeichnete sie als die „Androgynen." Moralisch unver-
antwortlich, paarten sie sich mit Tieren. Durch eine Naturkatastrophe,
verursacht durch ein Geschwindigkeitsverlust der Erdrotation, ver-
schwanden auch sie von der Bildfläche. Die Pithekoiden, von denen der
heutige Affe abstammt, waren seine retardierten Überbleibsel.
Der vierte Zyklus eines planetarischen „Manvantaras" bildet die atlan-
tische [oder vierte] Wurzelrasse. Die Atlanter, in ihrer Anfangszeit eben-
falls von stattlicher Größe, beherrschten Astronomie, Mathematik und
Architektur vollkommen. Später mißbrauchten sie ihre psychische Ener-
gie, so daß die Dynamik ihres disharmonischen Kollektivkarmas auf sie
zurückschlug. Mme. Blavatsky bestimmt den Untergang (durch Wasser
von unten und Feuer von oben) von der ersten großen Katastrophe
850.000 v. Chr. bis zum Finale, der Zerstörung der letzten beiden Inseln
„Ruta" und „Daitya" auf 10.000 v. Chr. Sie bestätigt die prähistorischen
ägyptischen Dynastien als letzte Überreste der atlantischen Zivilisation.
In der Tat fand Erdogan Ercivan heraus, daß es vor der ersten Dynastie
unter Pharao Menes wesentlich ältere Dynastien, sog. Minus-Dynastien,
gegeben hat. Die älteste, mit der das „Goldene Zeitalter" begann, war die
Ptah-Dynastie, welche von fremden Eroberern um 20.970 v. Chr. gebracht
wurde. Wir werden sie im III. Kapitel ausführlicher behandeln.
Interessanterweise decken sich die Überlieferungen der Hopi-Indianer
mit der Geheimlehre. Ihren mündlichen Überlieferungen zufolge hätte
eine mächtige Königin aus Atlantis mit fliegenden Schilden Kässkara (Le-
murien) überfallen. Die Kachinas hätten Teile der Bevölkerung mit diesen
Schilden nach Nordamerika evakuiert. Dort leben ihre Nachfahren, eini-
ge wenige reinrassige Indianer noch heute. Anschließend versanken die
beiden Kontinente, während zuvor neue aus dem Wasser stiegen.

„Die Kachinas [Wissenden] können sichtbar sein, aber manchmal sind sie auch
unsichtbar. Sie kommen zu uns aus dem Weltraum,... nicht aus unserem eige-

46
Kapitel II - Atlantis - Kontinent der IV. Rasse

nen Planetensystem, sondern


von anderen, weit entfernten
Planeten, von Táonáotakha, dem
,Bund der 12 Planeten'. Die
Kachinas können sich sehr
schnell fortbewegen. Das
Fahrzeug hat keinen Motor wie
unsere Flugzeuge und braucht
keinen Kraftstoff. Es fliegt im
magnetischen Feld... Die
Gottheiten stehen über den
Kachinas, und über allem steht
der Schöpfer... Die Kachinas ver-
ständigen sich untereinander mit
Gedankenübertragung."
Blumrich, Josef: „Kässkara und
die sieben Welten" Helena Petrowna Blavatsky (11.08.1831 -
08.05.1891) gründete mit Olcott, Judge u.a. am
17.11.1875 die Theosophische Gesellschaft, 1886
Es gibt klare Parallelen zwi- in London die Blavatsky-Lodge, 1888 die „Eso-
schen den tradierten Überliefe- terische Sektion". Sie stand in Verbindung zu Morya
rungen der Hopi und dem the- (Mahatma "M") und Kut Humi, welche ihr nach ihren
eigenen Angaben „Isis entschleiert", „Die Geheim-
osophischen Weltbild: Mit der lehre", „Schlüssel zur Theosophie" „Lucifer" etc. dik-
geologischen Entstehung des tierten. Später war H.P.B, der Meinung, daß ihre „Ma-
hatmas" eher dämonischer Natur waren; dennoch
amerikanischen Kontinentes war sie von der Richtigkeit ihrer Lehre überzeugt. In
bildet sich die fünfte Wurzel- ihrer Anwesenheit manifestierten sich okkulte Phä-
rasse. Die „atlantischen Mona- nomene wie Materialisationen und Geräusche. Ihre
robuste, unbeherrschte und originelle Erscheinung
den" inkarnieren sich verstärkt, brachten ihr Respekt, Furcht, auch Abneigung ein.
um den spirituellen Aufstieg Die Anthroposophie Rudolf Steiners ist eine Abspal-
tung von der T.G.
voranzutreiben. H. P. B. gibt
keine prophetischen Auskünfte über die Entwicklung der letzten drei Wur-
zelrassen. Allein jede siebte Wurzelrasse hat sich aus dem Strudel der Ma-
terie befreit; der Ozean hat seine Tropfen wieder. Dies ist der biblische letz-
te Ruhetag nach den vorangegangenen sechs Schöpfungstagen. Es folgt die
„Nacht Brahmas", ein „Pralaya", in der alle Möglichkeiten latent vorhan-
den sind, die Energien jedoch bis zum nächsten Manvantara ruhen.
Die menschliche Evolution begann nach ihr vor mindestens 18 Millionen
Jahren. Die Monaden, die ewigen spirituellen Seelenfunken, tauchen quasi

47
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirkens

inmitten eines Pralayas in die dichte Materie ein, d. h., langsam beginnt das
Fleisch an der Astralform zu „kleben"; je tiefer der Hinabstieg, desto nieder-
frequenter die Materie, desto fester der Körper. Nach der äußeren Form be-
ginnt sich das psychische Wesen und das Mental zu entwickeln, der Dua-
lismus mit all seinen Kämpfen und Leiden entsteht. Die Erkenntnis des
„Guten und Bösen" brachte die stärksten Blüten zu Ende der atlantischen
Kultur hervor. Wir befinden uns jetzt in einer Phase der vollen geistigen und
intellektuellen Ausbildung oder der Offenbarung unserer eigenen inneren
Göttlichkeit. Je mehr diese voranschreitet, desto eher erhöht sich unsere phy-
sische Schwingungsfrequenz, bis wir am Ende eines Zyklus mit der Erde in
eine höhere astrale und planetare Schwingungsfrequenz eintreten. Natür-
lich sind die psychischen und physischen Übergänge fließend und nicht
sprunghaft oder scharf abgegrenzt. Der Vereinfachung halber haben wir auf
die Darstellung von Unterrassen und ihrer geographischen Verteilung ver-
zichtet. Der Ursprung einer jeden Wurzelrasse geht auf die
„Kriyäshakti", die Willenskraft oder -energie „Göttlicher Dynastien" zurück.
Es gibt zahlreiche Berichte von versteckten, meist unterirdischer Basen ver-
schiedener Zivilisationen, welche bis heute - oder schon wieder - im Ver-
borgenen auf die Geschichte der Erde Einfluß zu nehmen scheinen. Hier ein
nicht verifizierbarer, aber interessanter Bericht: Zwei Personen, welche na-
mentlich nicht genannt sein wollen, nennen wir sie „H" und „P", wobei „P"
der Prior eines Oberitalienischen Klosters ist, fuhren 1978 mit einem Mo-
torboot von Maguna di Marano aufs offene Meer hinaus. Dort wurden sie,
nachdem sie sich mit Kristallen besetzte Gürtel 9 umgeschnallt hatten, von
einem grellen Lichtstrahl in das Innere einer Flugscheibe „gesaugt". Die
Innenwände waren durchsichtig; die Gravitation halb so stark wie auf Er-
den. Die 15-köpfige, uniformierte, durchweg männliche Besatzung hatte
menschliches Aussehen, war hellhäutig, blond und maß zwischen 1.80 und
1.90 Meter. Das dreistöckige Flugschiff hatte einen geschätzten Durchmes-
ser von 35, und eine Höhe von acht Metern. Nach einem kurzen Flug tauch-
te das Objekt unter Wasser; wenig später setzte es sanft in einer riesigen,
runden, - 5 0 0 Meter breiten und 50 Meter hohen unterseeischen Halle auf.
Die Wände schienen aus weißpoliertem Marmor und leuchteten aus sich
selbst heraus.

9 Die levitischen Priester der Aaron-Linie benutzten ebenfalls einen quadratischen, mit zwölf Edelstei-
nen besetzten „Brustschild", wenn sie sich der Bundeslade näherten oder damit arbeiteten... Wir wer-
den in Kap. VI Sinn und Zweck dieser Steinkombination eruieren

48
Kapitel II - Atlantis - Kontinent der IV. Rasse

„H", aus welchen Gründen auch immer, wurde das Privileg zuteil, dem
„Majores" ein paar Fragen zu stellen. „H" erfuhr, daß er sich auf einer re-
aktivierten atlantischen Basis befindet. Nach Angabe des „Majores" versank
durch die Explosion eines Kraftwerks vor 9.000 Jahren der letzte Rest von
Atlantis im atlantischen Ozean. Die Außerirdischen 10 würden das Gesche-
hen auf der Erde sehr genau beobachten; sie kamen zu dem Schluß, daß die
politischen Führer eher der unteren Intelligenzklasse angehören, sie ließen
Verbrennungsmotoren konstruieren, welche ihre eigene Atemluft vergiften.
Auch der Bau von Atomkraftwerken oder gar Atombomben sei absolut un-
verantwortlich, wäre doch die Menschheit der gefährlichen radioaktiven
Strahlung völlig hilflos ausgeliefert; einen globalen Atomkrieg würden die
Atlanter jedoch nicht zulassen. Es gäbe Myriaden bewohnter Planeten im
Kosmos; die Bewohner hätten ein unterschiedliches Aussehen, in etwa aber
den gleichen technischen Wissensstand. Sie selbst würden sehr viel herum-
reisen und tausende Planeten kontrollieren. Sie hätten auch beim Bau der
rund um den Globus verteilten Pyramiden mitgeholfen. Anschließend wur-
de es „H" gestattet, einen Rundgang durch die unterseeische Atlantis-Stät-
te zu machen. Unter anderem besichtigte er die Kommandozentrale:

„Der kreisrunde Raum hatte einen Durchmesser von etwa 50 m und war 5 - 7 m
hoch. Die Außenseite war rundum verglast... Der Kommandoraum hing wie ein
Deckenlüster in der Mitte einer riesigen Kuppel, unter der sich eine ganze Stadt
ausbreitete. Die Stadt unter der Kuppel maß etwa drei km im Durchmesser... Die
• Höhe von der Straße bis hierauf betrug ~300 m. „H" konnte keine Konstruktionen,
keine Stützen oder Verstrebungen sehen, die diese Kuppel tragen könnten. Es war
wie in einem riesigen Stadion, das mit einer Milchglaskuppel überdacht war, durch
die helles Sonnenlicht flutete. Es konnte aber kein Sonnenlicht sein, da... diese
Stadt tief unter dem Meeresboden sein mußte. Die Häuser waren alle runde Türme
und in der Kuppelmitte etwa 50 m hoch... die Häuser sahen aus wie aus licht-
durchlässigem, milchglasartigem Kunststoff... ohne Fenster. Alle Plätze dieser
Stadt waren Fußgängerzonen... In der Straßenmitte befand sich eine gelbe Linie
mit Anschluß an jedes Haus. Auf dieser Linie schwebten geräuschlos und schnell
Wagen für Personen- und Güterverkehr... und wurden dort unter Aufhebung der
Schwerkraft be- und entladen..."
„Unterwasserfahrt zu einer Atlantis-Stätte", Ventla Verlag

10 In den USA wird neuerdings zwischen Außerirdischen/extraterrestrial (positiv) und Alien/Fremde


(negativ) unterschieden. Wir berücksichtigen diese Spezifizierung

49
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirkens

Resümee

Kein einziges Medium, welches nicht definitiv Atlantis und Lemurien


bestätigt. (Die hyperboräische Zivilisation wäre eine viel frühere und fein-
stoffliche gewesen.) Sie werden alle als großartige Zivilisationen be-
schrieben, welche aber - und dies scheint ein Naturgesetz zu sein - dege-
nerierten. Die Atlanter bekämpften zunächst Lemurien, und hinterher
sich selber. Auch wurde uns bestätigt, daß sie freie Energie besaßen, wel-
che große Kristalle generierten, und drahtlos verteilten. Als Waffe be-
nutzt, hatten sie damit die Macht, den ganzen Kontinent zu vernichten.
Dies war keine Naturkatastrophe von ungefähr. Viele lemurische und at-
lantische Gruppen konnten sich in unterirdische Basen in Sicherheit brin-
gen; teilweise leben sie noch heute dort. Es existieren angeblich minde-
stens vier größere unterirdische Basen: in Kasachstan, im Atlantik, im
Pazifik und in Brasilien, welche aber nicht atlantisch oder lemurisch kon-
trolliert sein müssen. Andere konnten sich rechtzeitig auf das Festland
absetzen. Diese waren die bekannten Hochzivilisationen in Ägypten, Su-
mer, Asien, Südamerika und andere weniger bekannte über die Konti-
nente verstreut. Diese Zivilisationen waren als Atlanter gleichzeitig Ab-
leger mehrerer außerirdischer Rassen, mit unvorstellbarem Wissen. Sie
benutzten virtuelle Energie, besser bekannt unter den Namen, Vril, Hy-
per oder Tachyonenenergie. Innerhalb des Bewußtsein-Labors „Univer-
sum" benutzten sie die Erde als Genpool, als Spielwiese zur Kreation neu-
er Schöpfungen. Fast alle mythologischen Mischwesen gehen auf ihre
Experimente zurück. Tatsächlich sind Berichte bekannt, in welchen Zeu-
gen beschrieben, von Wesen kontaktiert worden zu sein, welche mensch-
liche Körper, aber Vogelköpfe hatten. 11

Innerhalb unseres dreidimensionalen Planes ist alles möglich: Jeder darf


anscheinend hierher, aus höheren oder niederen Planetensystemen, astra-
len Ebenen, Elementarreichen... Daher sind Planeten wie die Erde in
metaphysischem Sinn doch der Mittelpunkt der Welt als materielle
Schnittstelle zwischen den höheren und niederen Sphären. Hier ist alles
erlaubt, jeder kann tun und lassen was er will. Aber: Er muß die vollen
Konsequenzen für sein Handeln tragen! Er bekommt unweigerlich die
Resultate zu spüren, „bis auch der letzte Heller bezahlt ist!" Auch nach un-
seren Recherchen hat es das legendenumwobene Atlantis unzweifelhaft
11 Den Navajo- und Anasazi-Indianern sind diese Wesen unter dem Begriff „Yeis" bekannt. Sie sind fein-
stofflich und verdichten sich nur sehr selten

50
Kapitel II - Atlantis - Kontinent der IV. Rasse

gegeben, seine Bewohner waren groß, von heller Hautfarbe, überwiegend


blond und blauäugig mit enormen psychischen Fähigkeiten, ganz wie die
plejadischen und aldebaranischen „Götter", welche wahrscheinlich ihre
Geschöpfe nach ihrem Ebenbild kreierten. Wir entstammen Großteils der
atlantischen Spätzeit und bekommen eine abermalige Chance, die Wei-
chen von Machtspielen, Seperatismus und Egostolz auf ein harmonisches,
ganzheitliches und spirituelles Miteinander umzustellen. Ad lucem! - Auf
zum Licht! In einem verständnisvollen und liebevollen Miteinander.

51
Kapitel III
MAGIE AM NIL

DIE UNIVERSALEN FUNKTIONEN DER GROSSEN


PYRAMIDE VON GISEH

„Die Pyramiden... wurden mit Hilfe von Zauberei erbaut."


Rabbi Benjamin ben Jonah von Navarra, 12. Jh.

U nzweifelhaft sind die Pyramiden von Giseh nicht nur das größte,
sondern das einzig noch heute erhaltene Weltwunder der Antike.
Die sechs anderen - die Zeus-Statue zu Olympia, der Koloß von Rhodos,
der Tempel der Artemis, das Mausoleum von Halikarnassos, der Leucht-
turm von Alexandria und die hängenden Gärten der Semiramis - sind im
Laufe der Jahrtausende längst wieder zu Staub zerfallen. Die Pyramiden
bergen zudem bis heute ungelöste Geheimnisse: Wann, wie, von wem
und vor allem warum wurden sie erbaut? Das Wort Pyramide leitet sich
aus dem griechischen „pyro" ab, was soviel wie „Feuer" oder „Energie"
bedeutet, und „amid", was mit „im Zentrum" übersetzt werden kann.
Da das Thema so umfangreich ist, beschränken wir uns hier nur auf das
Wesentliche. Anhand kompetenter Quellen können wir jetzt schon versi-
chern, daß die Pyramiden niemals Gräber, Mausoleen bzw. Nekropolen
waren. Noch nie wurden Pharaonen in Pyramiden gefunden! Chephren
liegt östlich der Cheops-Pyramide, Tomb G-7130-40! Außer Amenophis
IV. (Echnaton) wurde z. B. die gesamte XVIII. Dynastie (-1555 - -1090) im
Tal der Könige, Theben West, bestattet. Inoffiziell wurde sogar daß Dop-
pelgrab Amenhopis IV./Nofretete in Kalabsha längst entdeckt, am
27.3.1997 geöffnet, Grabbeigaben entnommen und wieder verschlossen.
Die ägyptische Antikenbehörde hat Geheimhaltung verordnet. Aus zwei
Gründen. Die vom Britischen Museum in London untersuchten entnom-
menen Sujets sind wesentlich älter, als den Ägyptologen recht ist. Zum
anderen soll es sich laut Ercivan „nachweislich um den Propheten Mose aus

53
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirkens

dem alten Testament handeln."12 Vertuschung ob politischer Brisanz: Eine


jüdische Reliquie in den Händen von Moslems!
In Oberägypten vollzog sich der Übergang vom Hügelgrab zu Mastab-
as, jenen kleinen, spitz zulaufenden Steintürmen aus Lehmziegeln, in
Unterägypten setzte man aber die Verstorbenen unter dem Fußboden sei-
nes Hauses bei. Diese längst eingestürzten Mastabas waren nicht die Vor-
läufer der Pyramiden, denn es gibt keine Übergangsphase, keine
Zwischenstufen. Die architektonisch bedeutsamsten Pyramiden sind die
ältesten. Erst viel später ließ Pharao 1 3 Djoser, erster Regent der III. Dy-
nastie, die erste „pharaonische" Pyramide durch den legendären Imhotep
bauen, die Stufenpyramide von Sakkara; es folgten weitere, „menschli-
che" Pyramiden. Diese waren qualitativ bautechnisch wesentlich schlech-
ter. Das gleiche Phänomen finden wir in Angkor Watt/ Kambodscha. 1 4
Doch greifen wir nichts vorweg.
Am Fuße der Stufenpyramide von Sakkara fand man Granitblöcke, in
die Kernbohrungen getrieben wurden. Diese Technik erstaunt einen um-
so mehr, als dies besagt, daß selbst das alte Reich eine unglaubliche Tech-
nologie besessen haben muß. Wo sind die Bohrzylinder abgeblieben? Wo
sind die Fabriken, in denen solche Werkzeuge hergestellt wurden?
Was spricht gegen die Auffassung, die alten Ägypter hätten diese gi-
gantischen Monumente errichtet? Zunächst erstaunen die genial-kom-
plizierte Mathematik, sowie die dem Bau zugrundeliegenden komple-
xen, detaillierten astronomischen Kenntnisse. Des Weiteren fragt man
sich, wie sie es fertigbrachten, Granit- und Kalksteinquader von einem
Gewicht von 2,5 - 500 Tonnen (Chephren-Pyramide) so einfach aus den
Steinbrüchen herauszuschneiden; Kalkstein aus den 12 km entfernten
Muqattam-Bergen bei Tura, den roten Granit aus dem 740 km entfernten
Assuan (-1.000 Flußkilometer). Die Memnonkolosse bei Theben wiegen
sogar tausend Tonnen ohne Sockel, ganz zu schweigen von dem Sphinx!

12 Auch Keith Laidler spekuliert, Echnaton und Mose seien identisch. Beide als Vertreter des Mono-
theismus: Aton als Adonai (hebr.: „mein Herr/Jahwe). Von Mose existiert kein authentisches Grab.
Allerdings ist unklar, um welche Mumie es sich in Tomb KV55 im Tal der Könige handelt; vermutlich
Semenchkare - oder Aaron; jedenfalls besteht eine Verbindung zu Tut-ench-Amun, Blutgruppe A2...
Seit 2.000 wird dort wieder gegraben; man vermutet anhand seismischer Untersuchungen in der Nä-
he v. Tut-ench-Amuns Grab ein größere Überraschung
13 Pharao kommt v. „ P e r ' o " und bedeutet „Großes Haus" im Sinne v. Weisheit, da eingeweiht im „Gro-
ßem Haus" (Pyramide)
14 Nach neuesten Erkenntnissen wurden die 1112 - 1 1 5 2 n. Chr. erbauten Tempel des alten Khmeerrei-
ches v. Angkor auf wesentlich alteren errichtet, welche vor 10.500 Jahren das Sternbild des Drachen
(Draconis, Naga) widerspiegelten

54
Kapitel III - Magie am Nil

Den alten Ägyptern stand nur


Stein- und Kupferwerkzeug zur
Verfügung, 15 das erste, noch dazu
sehr unreine Eisen 16 fand H. Car-
ter (1873 -1939) in Form eines Me-
dallions im Grab des Tut-ench-
Amun ( - 1 3 7 0 - -1335). Granit mit
Kupfer zu bearbeiten, kommt dem
Versuch gleich, mit einem Watte-
stäbchen seine Initialen in Beton
zu ritzen. Und jetzt kommen die
Transportprobleme! Der Leser mö-
ge - nur in seiner Phantasie - einen
Zehn-Tonnen-Block auf eine Felu-
ka laden, und dann, wenn der Nil
Niedrigwasser hat, gen Norden
Statue des Pharao Djoser-Neterkhet; 1. Re-
stromabwärts, oder gen Süden,
gent der III. Dynastie. Ließ den 1. Pyrami-
stromaufwärts segeln, ohne, da dennachbau, die Stufenpyramide von Sakka-
der Nil geringen Tiefgang hat, auf ra durch den Sohn des Ptah, den legendären
Imhotep bauen. Man beachte seine majestä-
einer Sandbank aufzulaufen. Oder, tische, okkult-machtvolle Ausstrahlung. Ihm
bei Hochwasser, ohne an der Lan- ist zuzutrauen, daß er Tausende Sklaven
verheizte, da er die wahre Bautechnik nicht
dungsstelle vorbei- oder durch die
kannte.
reißende Strömung in die Tiefe gerissen zu werden. Und das allein für die
6.500.000 Tonnen wiegende Cheops-Pyramide mit einem Volumen von
2,6 Millionen Kubikmeter mindestens 2.300.000-mal. Kräne und Rollen
bestanden angeblich aus Palmstämmen. Absurd! Die weichen Palm-
stämme wären bei solchen Lasten sofort wie Streichhölzer zerbrochen;
sie wären, als Rollen genutzt, unter der schweren Last zerquetscht wor-
den. Da man die Unsinnigkeit dieser Theorie einsah, erfand man nun
Sandrampen, die bis zur Pyramidenspitze aufgeschüttet worden wären...
Die Annahme heutiger Historiker, 100.000 Mann hätten 20 Jahre an der
großen Pyramide gearbeitet, geht auf den griechischen Geschichtsschrei-
ber Herodot ( - 4 8 0 - 426) zurück; einige seiner Angaben im 2. Buch seiner
Historien dürfen bezweifelt werden, besuchte er doch zur Zeit der XXI.

15 In Simbabwe wurde eine Kupfermine gefunden, deren Alter der deutsche Geologe Dr. R. Wirbel auf
45.000 v. Chr. datierte; das älteste bisher bekannte Eisenbergwerk in Neu Guinea ist 43.000 Jahre alt
16 Hier gibt es widersprüchliche Aussagen: Im Grab Tut-ench-Amuns fand man angeblich einige Dolche
mit dünnen Klingen aus nichtrostendem Stahl...

55
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirkens

Dynastie das Weltwunder, also lange nach seiner Errichtung. Zusätzlich


konnte er als Eingeweihter nicht alles ausplaudern; hat er sogar absicht-
lich einige Fehlinformationen in seine „Historien" eingefügt? Inzwischen
wird von Experten Sklavenarbeit ausgeschlossen, da die Blöcke zu fili-
gran, zu liebevoll bearbeitet wurden. Zudem hätte es einer unglaublichen
Logistik bedurft, die Massen zu versorgen und zu koordinieren.
Andere „Wissenschaftler" vertreten das gegenteilige Extrem: 10.000 Ar-
beiter hätten zur Errichtung der großen Pyramide ausgereicht. Diese An-
sicht vertreten „Experten, bei denen sich körperliche Arbeit gewöhnlich auf das
Spitzen von Bleistiften beschränkt", wie Walter-Jörg Langbein pointiert, aber
treffend bemerkt. Man könnte auch sagen, der Berg kreist, und gebiert
eine Maus... Wieso haben die Ägypter alle Tempel mit Reliefs verziert,
ihre religiösen Überlieferungen mit unzähligen Hieroglyphen in jede
Mauer eingraviert, ihre bedeutendsten Bauwerke hingegen völlig kahl -
funktional - belassen?
Kommen wir auf die wesentlichsten geometrischen Daten der Cheops-
Pyramide. Jomard ermittelte 1798 im Rahmen des Napoleon-Feldzuges
die Seitenlängen der Basis mit 230,90 m, die Apexhöhe mit 144 m, den
Neigungswinkel mit 51°19'14"und die Seitenhöhe mit 184,72 m. Neuere
Berechnungen sind für die Basis 230,39 (Ost) x 230,36 (West) x 230,26
(Nord) x 230,45 (Süd); Neigungswinkel aller vier Seiten 52°, Apexhöhe
147,5, Seitenhöhe 186,4 m. Mysteriöserweise gibt es trotz modernster Ver-
messungstechniken unterschiedliche Ergebnisse.
Das Giseh-Platteau liegt auf fast 30° nördlicher Breite - exakt wie die
D&M-Pyramide auf dem Mars - und 31,3° östlicher Länge. Ein durch die
Cheops-Pyramide verlaufender Meridian teilt geographisch die Konti-
nente und Ozeane in zwei gleiche Hälften. Die Seiten der drei Pyramiden
stehen im pythagoräischen Verhältnis 3:4:5. Wenn man den Äquator-
durchmesser der Erde durch die Zahl der Sekunden eines Tages teilt, er-
hält man die Höhe der Cheops-Pyramide: 12.756.326 m/86 4 0 0 s e c = 147,64 m.
Teilt man den Umfang von - 9 2 4 (4 x 231) durch ihre Höhe von - 1 4 7 , er-
halten wir 6,28, das Verhältnis Höhe zu Umfang entspricht also
1/2JI, dem Verhältnis Radius zum Kreisumfang. Das Zehnfache der Pyra-
midenhöhe ist gleichzeitig die Gravitationslänge der Sonne. Die Gravita-
tionslänge ist jener Expandionsradius, ab dem ein Körper implodiert, der
Grenzwert der kritischen Masse. Der Abstand der Pyramide zum Erd-
mittelpunkt entspricht dem der Entfernung zum Nordpol. Teilt man den

56
Kapitel III - Magie am Nil

Erdumfang durch die Seitenlänge, so erhalten wir die Anzahl der Jahre ei-
nes Satya-Yugas: 40.075.180 m / 2 3 1 g 2 m = 178.000 Jahre. Der Flächeninhalt je-
der Seite entspricht dem Quadrat der Pyramidenhöhe: 186,4 x 231,86 =
43.218,7 dividiert durch 2 = 21.609,35 = 147 2 . Dividiert man die Seitenhö-
he durch die halbe Seitenkante, erhalten wir tp (Phi), die Konstante des
goldenen Schnitt: 1 8 6 ' 4 / 1 1 5 1 9 = 1,618. 17 Da die große Pyramide eine holi-
stische Geometrie aufzuweisen scheint, in der unzählige mathematisch
codierte universale Fakten verborgen sind, kann man im Prinzip endlos
viele Affinitäten entdecken.
Die biblische und die ägyptische Elle sind identisch, sie betrug n / 6 x 100
= 0,5236 cm. Die Säulen des salomonischen Tempels maßen 18, ihr Um-
fang 12 Ellen: 3 6 0 / 2 = 30°. Die alttestamentarischen Juden kannten Jl weil
18 - 1 2 = 6. Und 6 x 0,5236 = 3,14159, das Verhältnis von Höhe zu Umfang!
Die Israeliten übernahmen wahrscheinlich die ägyptische Elle. Es gibt
„heilige" und „profane" Ellen. Eine andere Methode zur Berechnung der
„sakralen" Elle ist der Tangens des jeweiligen Breitengrades, auf dem das
Gebäude errichtet werden soll. Tan 30° ^= 0,5095 Meter. Dieser wurde an-
scheinend beim Pyramidenbau nicht verwand. 1 8
In der Bibel werden im Kontext des Kampfes zwischen den ägyptischen
Hermetikern mit den jüdischen Kabbalisten auch die Pyramiden erwähnt:
„Siehe, der Herr wird auf einer schnellen Wolke [!] fahren und über Ägypten
kommen. Da werden die Götzen Ägyptens vor ihm beben... (Jes 19.1) Zu der
Zeit wird für den Herrn ein Altar mitten in Ägyptenland sein und ein Steinmal
für den Herrn... (Jes 19.19)
Im Laufe der Jahrtausende hat sich die Pyramidenbasis offensichtlich
durch die Kontinentaldrift um 0,53° nach links gedreht, so daß die rech-
ten Basis-Winkel im Mittel von 0,2986° abweichen. Zusätzlich hat sie sich
durch ein großes Erdbeben 908 v. Chr. in sich selbst verzogen. Einige Geo-
physiker weisen tektonische Argumente zurück, da die Terrasse eine
Rechtsdrehung hätte machen müssen. Sie machen eine Polverschiebung
für die Drehbewegung verantwortlich; tatsächlich kennen wir die Grün-
de nicht. Die Terrasse ist übrigens achtwinkelig, da seitenmittig ein kaum
sichtbarer, stumpfer Innenwinkel von 0,64° gemessen wurde. Diese
„Sickungen" sind ein weiteres unglaubliches architektonisches Highlight;
rätselhaft, warum man den Kubus derart verkomplizierte.
17 Kleinere Abweichungen kommen durch die unterschiedlichen Vermessungsergebnisse zustande
18 Die herkömmliche „Sakrale Elle", die „Thot-Elle" entspricht 63,56 cm; sie entspricht dem lOmillion-
sten Teil des Polradius (6.356 km); diese wurde hauptsächlich in Teotihuacän verwand (siehe Kap. XII)

57
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirkens

Die mittlere Entfernung Erde - Sonne beträgt 149,6 Millionen Kilometer,


eine AE (astronomische Einheit). Da die Umlaufbahn eine Ellipse bzw.
Hyperbel ist, variiert die Entfernung im Perihel (sonnennächster Bahn-
punkt) von 147,1 bis 152,1 im Aphel (sonnenfernster Bahnpunkt). Könn-
te es sein, daß die Form der Pyramide sich verändert, wodurch auch die
unterschiedlichen Neigungswinkel bzw. Meßergebnisse erklärt würden?
Forscher wie Schwaller de Lubicz oder José Lopez stellten fest, daß die
Apexhöhe der Cheops-Pyramide dem Milliardsten Teil der Distanz Erde -
Sonne entspricht, und damit das Sonnensystem symbolisieren könnte.
Gleichzeitig ist die Basis ungefähr der zehnmillionste Teil der Erdoberfläche.
Demzufolge müßte sich die Sonnenkammer im oberen Pyramiden-Kom-
plex befinden, etwas tiefer müßte die Merkur- und Venuskammer liegen,
wiederum darunter die Erdkammer. Genau die entspräche der Königs-
kammer mit Mond als Vorraum! L.P McCarthy nimmt die drei Kammern
auf Höhe der 75., 100. und 120. Steinlage an. Weiter korrespondiert die
Königinkammer mit dem Mars. Markiert man den Apex (auf dem die
„Sonnenkammer" liegen müßte) zwischen Pyramidenspitze und dem Bo-
den der Königinkammer, und zieht mit einem Zirkel einen auf diesen Ra-
dius eingestellten Kreis, so schneidet dieser den Blockierstein des Süd-
schachts der Königinkammer. Für den Nordschacht darf das gleiche
Phänomen vermutet werden. Dadurch würde dem Mars besondere Be-
deutung zukommen. In der Tat gleicht das Antlitz des Sphinx dem Mars-
gesicht. Der Asteroidengürtel wird durch die nicht von ungefähr „unfer-
tige" Felsenkammer symbolisiert. Sie wurde absichtlich unvollendet
gelassen. Die Bodenflächen der drei bisher bekannten Kammern stehen in
Relation zum Durchmesser der zugeordneten Planeten. Beispiel Königs-
kammer: 5,2 x 10,4 = 54,08 m 2 . 6.378,2 Äquatorradius x 2 = 12.756,4.
12.756,4/54,08 = 235,88 m. Diese Konstante könnte - mit Vorbehalt - die Ba-
sislänge zu Zeiten der vollständigen Ummantelung gewesen sein. Vom
Durchmesser können wir mit Jl auf das Volumen schließen; aber woher
kannten die Erbauer die Volumina der Planeten? Für die anderen Plane-
ten fehlen Kammern. Tatsächlich? Nein, mikrogravimetrische, elektro-
magnetische, echoskopische und seismologische Messungen französi-
scher und japanischer Ingenieure 1986 und 1987 haben ergeben, daß im
Inneren der Pyramide weitere Kammern verborgen liegen:

58
Kapitel III - Magie am Nil

1.) Unter dem Gang zur Königinkammer eine Kammer von 3 Meter Brei-
te und 5,5 Meter Höhe
2.) Nordwestlich der Königinkammer ein Hohlraum von 1,5 x 4 Metern
3.) Anzeichen von schwer zu ortenden Räumlichkeiten auf Höhe der Kö-
niginkammer
4.) Westlich der Königskammer eine Kammer von 2,5 Metern Tiefe und 3
Metern Höhe
5.) Über der Königskammer bzw. den 5 Davison'sehen Entlastungskam-
mern ein Gang
6.) Schächte zu einem Raum in 100 Metern Höhe

Damit wäre jedem Planet eine Kammer zugeordnet! Wir nehmen an,
daß ihre räumliche Position einer bestimmten astronomischen Konstella-
tion unseres Sonnensystems entspricht. Am wahrscheinlichsten ist jene
Konstellation, welche zum Zeitpunkt der Erbauung vorlag. Es gibt An-
nahmen, daß die Kammern zudem das menschliche Chakrensystem sym-
bolisieren. Man hat energetische Wirbel in Modellpyramiden festgestellt,
die denen des menschlichen Astralkörpers entsprechen. Bekanntlich ste-
hen die Chakren energetisch mit den jeweiligen Planeten in Verbindung
- da alles zusammenhängt.
Völlig unklar ist Sinn und Zweck der „Großen Galerie", wir vermuten
in ihrer Funktion den Schlüssel zum Rätsel der Anlage.
Neueste Untersuchungen des Giseh-Platteaus wurden von einer erlese-
nen Gruppe internationaler Wissenschaftler 1998 durchgeführt. Darunter
Experten der NASA, Wissenschaftler der japanischen Waseda-Univer-
sität, französische Techniker sowie eine kleine deutsche Delegation der
Universität Saarbrücken unter der Leitung des Archäologen Dr. Helmut
Berner. Diese konnten in abermaligen seismographischen Untersuchun-
gen 200 - in Worten: zweihundert - Kammern nachweisen, welche, so Dr.
H. Berner „mit zahllosen tödlichen Fallen" gesichert sind, welche „heute noch
perfekt funktionieren". Reste von Skeletten wären gefunden worden. Eben-
so wären alte Pergamente mit unbekannten Schriftzeichen durch einen
Miniroboter mit integrierter Videokamera entdeckt worden. Als die Greif-
arme des Roboters ein Pergament ergreifen wollte, geschah unglaubli-
ches. Die Wärmefühler maßen plötzlich eine Temperatur von 1.000° Cel-
sius, der Roboter schmolz zu einem glühenden Metallklumpen
zusammen, die Funkverbindung riß ab! Nukleartechniker hätten Anzei-

59
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einivirkens

chen gefunden, daß im Zentrum der Pyramide eine radioaktive Strah-


lungsenergie sehr wahrscheinlich ist. Dr. Berner weiß noch mehr zu berich-
ten. Forscher hätten in einem Pyramidengang eine Wandmalerei entdeckt,
mit einem glänzenden, reliefartigen Auge. Durch Berührung desselben öff-
nete sich eine verborgene Tür. Die Gruppe wäre dann 123 Stufen hinabge-
stiegen, um vor einer beschrifteten Tür aus purem Gold zu stehen, welche
sich aber nicht öffnen ließ. Desinformation oder Fakten?
Selbst wenn wir genau wissen, wo sich die Kammern befinden, ist das
Auffinden des Zugangs zumeist äußerst schwierig. Manche wollen wissen,
daß exakt in das Mauerwerk eingepaßte Drehsteine die Zugänge verschlie-
ßen; andere wiederum sind der Ansicht, daß bestimmte Ton-Frequenzen
die Tore öffnen. Es gibt anhand der „trial passages" 19 berechtigte Vermu-
tungen, daß der Zugang zu höheren Kammern von den Blockiersteinen des
aufsteigenden Ganges versperrt wird. Die Baumeister haben dafür gesorgt,
daß kein Architekt es wagen würde, die Statik des Monuments durch die
Entfernung der Blockiersteine dermaßen zu beeinträchtigen. Es sei denn,
sie riskieren ihr Leben. Es ist bekannt, daß die Erbauer „dem Fluch der Pha-
raonen" durch bautechnische Raffinessen nachgeholfen haben.
Apropos „Fluch." Kurz nach Aufbrechen der Vorkammermauer von
Tut-ench-Amuns Grab fand man ein sogenanntes Ostrakon, ein Tontäfel-
chen mit folgendem Epitaph:

„Der Tod wird den mit seinen Schwingen erschlagen, der die Ruhe des Pharaos
stört."

Nachdem Gardiner die Hieroglyphen übersetzt hatte, strich man das


Täfelchen aus den Fundusprotokollen. Carter befürchtete, die abergläu-
bischen arabischen Arbeiter würden sich im Falle des Bekanntwerdens
des Inhalts verweigern; das Täfelchen gilt seitdem als verschollen. Man
fand auf der Rückseite einer in der Hauptkammer gefundenen rätselhaf-
19 Die 10 Meter tief in den Fels gehauenen „trial passages", unweit der großen Pyramide, v. Flinders Pe-
trie vermessen, stellen ein Gangmodell der unteren Ebene der großen Pyramide dar. Die Zugänge
sind eingezäunt und verschlossen. Der dort existierende „vertical shaft" hätte seinen Anfang über
den fünf Granit-Blockiersteinen des aufsteigenden Ganges der großen Pyramide
20 Uns erinnert das an die Anfertigung eines magischen Volts, wie bei Bardon beschrieben. Es gibt vie-
le weitere authentische Fälle v. mysteriösen Todesfällen, wie Prof. Walter B. Emerys Tod (11.3.1971),
nur Stunden, nachdem er eine kleine in Sakkara ausgegrabene Osiris-Statuette in Händen hielt. In
jungen Jahren, dem Wahnsinn verfallen, starben der Sethos-Öffner Belzoni, H. Brugsch und Prof. J. Dü-
michen, welcher für die Reihe „Weltgeschichte" den Band „Ägypten" schreiben sollte. Er schrieb und
schrieb... Verwundert stellte beim Lesen sein Verleger Oncken fest, daß der Professor nach 300 Seiten
noch immer nicht mit der Einleitung fertig war...

60
Kapitel III - Magie am Nil

ten Figur einen weiteren Bannspruch ähnlichen Inhalts... 20 Carter selbst


war nicht abergläubig, ließ aber die Wächter-Figuren vor der eigentlichen
Grabkammer bis zuletzt unangetastet...
Unmittelbar nach Öffnung des Grabes von Tut-ench-Amun (17.3.1923)
erlag der Finanzier Lord Carnarvon einer nicht zu diagnostizierenden
Krankheit, während in Kairo für drei Minuten unerklärlicherweise alle
Lichter erloschen. A. C. Mace vom Stab Howard Carters fiel in Ohnmacht,
aus der er nicht wieder erwachte; Archibald D. Reed, welcher die Mu-
mienbänder durchtrennte, erlag einem Schwächeanfall. Weiter starben
die Professoren A. Gardiner, Dr. Breasted und Winlock, alle drei bei Öff-
nung des Grabes anwesend, gefolgt von den Assistenten Astor und Cal-
lender. Insgesamt starben allein 13 von 20 Menschen, die während der
Öffnung anwesend waren, etliche andere später nach Grab-Besichtigun-
gen wie G. Jay-Gould und J. Woolf an Fieberanfällen; Prof. Foucart, Prof.
La Fleur, die Archäologen G. Davis, Harkness und D. Derry. Die meisten
litten unter den Symptomen Schüttelfrost, Müdigkeit und Lähmungser-
scheinungen, aber unter den Todesursachen sind auch Fliegenstiche,
Schlangenbisse, Schiffskatastrophen und Autounfälle, so daß man nicht
behaupten kann, daß die Beteiligten nur durch Inhalation von Schim-
melpilzen umkamen. Zurück zur Pyramide.
„UPUAUT", „Öffner der Wege" heißt ein kleiner Roboter, welcher am
22.3.1993 von dem deutschen Ingenieur Rudolf Gantenbrink durch den
nördlichen, symbolischen- oder Belüftungsschacht der Königinkammer
geschickt wurde. Die Königs- wie die Königinkammer besitzen einen
nördlichen und südlichen Schacht, welche unterschiedliche Steigungs-
winkel haben. Gantenbrink wurde beauftragt, für eine bessere Belüftung
der Pyramide zu sorgen, nagte doch Feuchtigkeit der Touristen an den
Innenwänden des Monuments. Dadurch wurde eine genauere Untersu-
chung der vier Schächte notwendig. 1872 öffnete der Brite W. Dixon ge-
waltsam die quadratischen Schächte der Königinkammer, versuchte mit
Eisenstangen, die Länge des nördlichen Schachtes auszumessen. Eine von
seinen Stangen zuzüglich einer ägyptischen Holzleiste von wenigen Ellen
blockierten UPUAUT nach 19 Metern. Anders im Südschacht. Nach 59,84
Metern wurde sein Weiterkommen von einer von oben herabgelassenen
Schiebetür blockiert. Zwei Kupferbeschläge zeigen an, daß hinter dem
Blockierstein, einer circa acht cm starken Kalksteinplatte, etwas befestigt
wurde. Genug Raum für eine verborgene Kammer, denn bis zur Pyrami-

61
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Eitiwirkens

den-Außenwand sind es noch circa 18 Meter. Mittlerweile wurde auch


der Nordschacht der Königinkammer von den Stangen befreit, und auch
hier befindet sich nach 64 Metern eine mit zwei Kupferbeschlägen verse-
hene Tür, ein Blockierstein gleicher Bauart.
Offiziell wurde die Türen noch nicht geöffnet, was aber laut Ganten-
brink („Wir haben das technische Gerät, um das zu tun...") oder Dr. Z. Ha-
wass, Chef des Giseh-Plateaus („Es dauert zwei Minuten...") ohne weiteres
möglich wäre. Ist aber angeblich nicht geschehen, da es zu Kontroversen
unter den Beteiligten kam. Gantenbrink wurde die Weiterarbeit bis auf
weiteres verboten. Inoffiziell wurde die Tür mit einem ähnlichen Fahr-
zeug namens Daedalos 1996 geöffnet. Je zwei Schächte bogen T-förmig in
rechtem Winkel nach links und rechts ab. Einer führte zu einer Kammer
von 4 (H) x 2 (B) x 5 (L) Metern. Es besteht eine Verbindung zur Königs-
kammer. Inwieweit Daedalos genaue Daten lieferte ist unklar. Die Alter-
native, um in diese Geheimkammer zu kommen besteht darin, den
Caviglia-Stollen in der Davidson'schen Entlastungskammer weiterzu-
treiben. Nach unserer Information gab es einen Durchbruch nach zwölf
Metern! Warum keine konkreten Untersuchungsergebnisse veröffentlicht
werden, soviel gelogen und vertuscht wird, wissen wir nicht; im Gegen-
satz dazu wissen wir, daß die Pyramiden Weltkulturerbe, und daher wei-
tere Untersuchungen von öffentlichem Interesse sind. Das DAI (Deutsche
Archäologische Institut) ist keineswegs in seinen Entscheidungen auto-
nom. Da aus Steuergeldern finanziert, hat es den Wünschen der an wei-
terer Aufklärung interessierten Bevölkerung zu entsprechen. Nach unse-
rer Meinung wird Kompetenzgerangel nur vorgeschoben; es ist
anzunehmen, daß entscheidende Stellen nicht nur längst wissen, was hin-
ter der Tür ist, sondern den Zweck der Pyramide als solche bereits ken-
nen. Bestimmte machtgierige Zirkel wollen dieses Wissen ausschließlich
für ihre Zwecke mißbrauchen.

Am 17.09.2002 wurde medienwirksam und weltweit die Durchbohrung


der Tür des Südschachtes im Fernsehen „live" übertragen. Der „Pyramid
Rover" führte seinen Rüssel in die Öffnung ein und - auf dem Monitor er-
schien eine weitere Tür. So einfach geht das: Man lüftet das Geheimnis,
und verrät doch nichts. Hawass erdreistete sich, eine rote Graffiti in der
obersten Entlastungskammer als Beweis für Cheops Bauherrenschaft zu
erbringen; jeder weiß, daß dies eine Fälschung von Vyse ist, zudem der
Name falsch geschrieben wurde...

62
Kapitel III - Magie am Nil

John O. Kinnaman behauptete 1955 in einem Vortrag vor kalifornischen


Freimaurern, daß Flinders Petrie und er - beides Logenbrüder wie auch
Vyse und viele andere - 1 9 3 8 einen bereits seit 1925 bekannten Geheim-
gang erkundet haben, der zu Kammern führte, welche phantastische
Gegenstände enthalten haben. Aufzeichnungen von Atlantis, denen u. a.
zu entnehmen war, daß die Pyramide ein Alter von 45.000 Jahren hätte,
Antigravitationsapparaturen, 21 usw. Petrie war einer der bekanntesten
Archäologen, Kinnaman (1877 -1961) hatte diverse Titel, war Redakteur
mehrerer Fachzeitschriften, ihre Aussagen dürfen wir keinesfalls als Spin-
nerei abtun. Die Loge verbot ihnen, unter keinen Umständen ihr Wissen
zu publizieren, da „die Menschheit für dererlei Information noch nicht reif
sei"! Aber die Logenbrüder sind dafür reif... Wäre dies wahr, wäre dies
völliger Hochmut, elitäre Voreingenommenheit. Ganz davon abgesehen,
wird die Menschheit durch Zurückhalten von Information nicht reifer,
diese Argumentation ist abstrus! In diesen Kontext fällt auch der Sach-
verhalt der mysteriösen Abydos-Hieroglyphen. Im Deckensturz sind
deutlich Helicopter, Panzer, U-Boot und Gewehr zu erkennen; aber Fotos
wurden retouchiert; der Zutritt ist bis auf weiteres untersagt! Es scheint
nur noch Zensur und Desinformation zu geben. Wir müssen uns immer
vor Augen führen, daß eine der wichtigsten Strategien, die Masse zu kon-
trollieren, um sie energetisch abzusaugen, darin besteht, sie in Unwis-
senheit zu halten. Das ist der wahre Grund, und kein anderer!

Die Ägyptologie könnte wesentlich weiter sein, wenn die verantwort-


lichen Stellen wie die ägyptische Regierung, die Antikenverwaltung, so-
wie die ägyptologischen und archäologischen „Gelehrten" die unabhän-
gige Forschung nicht permanent blockierten. Gantenbrink ist nur einer
von vielen Fällen.
Noch vor Schließung der Cheops-Pyramide Anfang April 1998 wurde
wegen etlichen bizarren Zwischenfällen der Zugang zur Felsenkammer von
der ägyptischen Altertümerverwaltung für Touristen abermals gesperrt.
Dies ist Tatsache. Gleichzeitig gibt es Hinweise, daß dort unter Ausschluß
der Öffentlichkeit nach verborgenen Stollensystemen geforscht wird.
Der Altertumsforscher Robert Bauval machte eines Nachts eine er-
staunliche Entdeckung: Die Giseh-Pyramiden sind das genaue Abbild
des Johannisstabs im Sternbild Orion. Die drei Gürtelsterne des Johan-
nisstabs liegen auf dem Himmelsäquator; in seiner Verlängerung finden
21 Claudius erwähnt ebenfalls Geräte, mit denen Eingeweihte die Schwerkraft auf ein Minimum redu-
zieren konnten; nach unbestätigten Aussagen soll sich in der Pyramide auch ein Reaktor befinden

63
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirkens

wir Aldebaran auf der einen, und Sirius auf der anderen Seite. Die Che-
ops-Pyramide entspricht Zeta-Orionis, die Chephren-Pyramide Epsilon-
Orionis, die Mykerinos-Pyramide Delta-Orionis! Weitere Zuordnungen
konnte er und sein Kollege A. Gilbert nachweisen: Die „Rote Pyramide"
und die „Geknickte Pyramide", beide von Dahschur, zu Aldebaran und
Epsilon Tauri; die unvollendete Pyramide von Zawiyet El-Aryan zu Bel-
latrix (Gamma Orionis) und die Pyramide von Abu Roash zu Kappa-
Orionis. Das Verhältnis zwischen Leuchtkraft und Pyramidengröße ist
nahezu kongruent. Und der Nil windet sich wie das nebelige Band der
Milchstraße. Genau das hat Hermes Trismegistos gelehrt: „wie oben, so un-
ten... wie innen, so außen..."
War Hermes Trismegistos der Erbauer? Je nach Quelle werden unter-
schiedliche Namen überliefert: Thoth, König Saurid, der griechische Her-
mes, Henoch, einer der 10 biblischen Patriarchen, 22 Amun-Rä... Vielleicht
sind auch alle identisch? Pharao Cheops (C/Khufu) scheidet definitiv aus.
Der Priester Manetho (~3. Jh. v. Chr.), der sein Wissen aus uralten Manus-
kripten 23 der Bibliothek von Heliopolis hatte, gibt eine völlig andere Chro-
nologie der pharaonischen Dynastien; jene, die noch vor den uns bekannten
Dynastien liegen, nennen wir Minus-Dynastien, MD. Der Beginn des Rei-
ches wird datiert auf 25.225 Jahre v. Chr. Fast ein siderisches oder platoni-
sches Jahr!

1. Dynastie von 25.225 bis 11.325. (5. MD, 13.900 Jahre)


die sieben „Götter" hießen Ptah, Rä, Schu, Geb, Osiris, Seth und Horus
2. Dynastie 11.325 bis 10.070. (4. MD, 1.255 Jahre)
Herrschaft der zwölf Halbgötter, beginnend mit Thoth
3. Dynastie von 10.070 bis 8.253 (3. MD, 1.817 Jahre)
Regentschaft der Könige
4. Dynastie von 8.253 bis 6.463 (2. MD, 1.790 Jahre)
Herrschaft der 30 Könige zu Memphis
5. Dynastie von 6.463 bis 6.113 (1. MD, 350 Jahre)
Herrschaft der 10 Könige zu Thinis bei Theben; das Reich ist gespalten
6. Dynastie von 6.113 - 300 (5.813 Jahre)
22 In der Linie v. Adam bis Noah. Er war Sohn des Jared und Vater Methusalems. Er „wandelte mit Gott...
und weil er mit Gott wandelte, nahm ihn [nach 365 Jahren] Gott hinweg, und er ward nicht mehr gesehen."
Gleichzeitig wird Enoch an siebter Stelle der sumerischen Königsliste aufgeführt. Bedeutende Stellen
des Pentateuch, insbesondere die Genesis, gehen auf sumerische Überlieferungen zurück
23 Leider sind die Originalpapyri nicht mehr vorhanden; dennoch existieren unvollständige Kopien v.
Julius Africanus und Eusebius, dem Erzbischof v. Cäsarea

64
Kapitel III - Magie am Nil

Regentschaft der 30 pharaonischen Dynastien beginnend mit Menes. Es


gilt - im Groben - die Chronologie nach J. H. Breasted, allerdings 3.000
Jahre zurückdatiert, oder besser, zurückgedehnt.

Im Jahre 525 v. Chr. fiel Ägypten unter persisches Protektorat, bis Ale-
xander der Große 332 v. Chr. das Reich Griechenland angliederte. Schließ-
lich wurde es 30 v. Chr., nach dem Tod Kleopatras, römische Provinz.
Im Lichte dieser Zeitangaben würden sich solch vermeintliche Rätsel
wie die scheinbar plötzlich aus dem „Nichts" hervorgegangene Schrift
sowie die perfekten Pyramiden von Giseh lösen. Welche Arroganz, Ma-
nethos Datierungen -19.100 Jahre abenteuerlichste Vorgeschichte - zu ig-
norieren! Erst ~6.100 v. Chr. beginnt die „erste" Dynastie bzw. das Alte
Reich mit Pharao Menes. Drei Dynastien später erschien Pharao Snofru,
Cheops, Chephren, Mykerinos usw. Und hier können wir Herodot glau-
ben, welcher in seiner Apodexis (Kap. 141ff) behauptet, daß die Theba-
nische Priesterschaft ihm versichert hätte, daß das Amt des Hoheprie-
sters seit 11.340 Jahren vom Vater auf den Sohn übertragen würde. Die
Differenz zwischen den ältesten Dynastien (~25.000 v. Chr.) und dem ge-
schätzten Bau der Pyramiden (-10.500 v. Chr.) muß keine Diskrepanz be-
deuten, da ja nicht gesagt ist, daß mit dem Erscheinen der ältesten Dy-
nastie die Pyramiden errichtet wurden.
Die Pyramiden wären von den „Göttern" erbaut worden. Woher kamen
die „Götter"? Aus Atlantis? Vom Mars? Wenn ein extraterrestrischer Ein-
fluß vorliegt, müßte man vermuten, daß sich in der Linie „Götter" - Halb-
götter - Pharaonen - die auserwählten Hierophanten mit den „Göttern"
vermischten. Bei Untersuchungen von Mumien fanden Experten, daß die
Haare einiger Pharaon(inn)en mit Henna gefärbt, aber ursprünglich
blond waren. So z. B. Kleopatra oder Iufaa, welcher zusätzlich eine Kör-
pergröße von 2,27 m hatte. Ein Beweis für ihre göttliche (atlantische) Ab-
stammung? Die Einbalsamierungstechnik war so hervorragend, daß - wie
Biologen der Uni Oklahoma 1963 feststellen konnten - die Hautzellen der
ägyptischen Prinzessin Mene noch immer lebensfähig waren.
Die Neuoffenbarungen der verschiedensten Kreise geben im Kern in et-
wa identische Antworten. Als Beispiel beschränken wir uns auf P. Virtue-
Carmel. Ihre Fragen werden vom „Rat der Neun" beantwortet. Demnach
wären in Ägypten, Mesopotamien und China Kolonien von ausgewan-
derten Atlantern und entfernten Zivilisationen gegründet worden. 150

65
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Eitiwirkens

Jahre vor der Zerstörung der letzten Reste von Atlantis, also um 11.000 v.
Chr., wurde mit dem Bau der Pyramiden begonnen; sie wären durch
Klangschwingungen und mit Hilfe von Kristallen errichtet worden.
Cheops hätte die Pyramiden natürlich nicht erbaut, er wäre aber eine In-
karnation des Falken (Horus) gewesen. Die Pyramiden würden Energie
übertragen, senden und empfangen. Eine Kammer wäre eine Verjün-
gungskammer zur Regeneration der Zellen. Die Pyramiden hätten durch
Kristalle Energie geliefert; nachdem unwissende Menschen die Kristalle
entfernten, konnten die Pyramiden nicht mehr genug Energie produzie-
ren. Es wäre zu Problemen gekommen. Die altägyptischen „Götter" wie
Rä, Osiris, Isis, Horus, Hathor, Sekhmet usf. wären reale Wesen, manche
davon, wie Seth, negativ. 24 Aus Ehrfurcht und Angst vor Strafe hätten
die primitiven Eingeborenen diese Überwesen verehrt. Wenige wurden in
das Wissen eingeweiht. Der Rat wollte jedoch nicht die tieferen Geheim-
nisse der Pyramiden offenbaren.
Dem über 3.500 Jahre alten Papyrus „Men-Kepher- Rä" aus der Zeit der
XVIII. Dynastie ist zu entnehmen, daß „lautlose Feuerringe am Himmel"
oder „brennende Schilde" gesichtet wurden. Die „Objekte tauchten zahlreicher
auf als je zuvor" und „leuchteten am Himmel wie die Sonne." Nachdem der
Pharao das Schauspiel mit seinem Heer bestaunte, wies er an, durch das
Verbrennen von Weihrauch ein Friedensopfer darzubringen. Man ver-
mutet in besagtem Pharao Thutmosis III., es könnte aber auch Amenophis
II. oder III. gewesen sein.
Die Pyramiden sind - in ihren Seiten - akkurat nach dem „Kompaß" aus-
gerichtet. Der Zugang befindet sich auf der Nordseite; im Falle der gro-
ßen Pyramide ist der Eingang durch einen Drehstein getarnt, welcher als
solcher von außen nicht zu erkennen ist.
Der koptische Chronist Al-Masudi berichtete, daß man früher in die Py-
ramiden durch unterirdische, untereinander verbundene Gänge, jeder
von über 100 Kubit (Ellen) Länge, gelangen konnte. Dies wird von dem
römischen Geschichtsschreiber Marcellinus bestätigt; er behauptet, daß
sich unterhalb der Pyramiden ein großes Labyrinth unterirdischer Gän-
ge und Gewölbe befände.
Das Hitat, eine Textsammlung des arabischen Historikers Ahmed Al-
Makrizis aus dem 14. nachchristlichen Jahrhundert berichtet, Saurid, hät-
te 300 Jahre vor der Sintflut die Pyramiden zur Bewahrung alten Wissens
24 In diesem Zusammenhang möchten wir darauf hinweisen, daß die „Gespräche mit Seth" mit Vor-
sicht zu genießen sind, diese Wesenheit hat Jane Roberts energetisch ausgesaugt

66
Kapitel III - Magie am Nil

bauen lassen. Die unterirdischen Eingänge lägen 40 Ellen unter der Erde;
östlich der Großen, westlich der Mittleren und südlich der Kleinen Pyra-
mide. Herodot spricht sogar von einer unterirdischen Insel, welche von
Wasser umflutet wäre. Man hat jüngst durch Weiterführung des Vyse-
Stollens tatsächlich festgestellt, daß sich Wasser unter der Felsenkammer
befindet; das läßt unter Nil-Niveau liegende künstliche Kanäle vermu-
ten. Auf halbem Weg zwischen Chephren-Pyramide und Sphinx fanden
Wissenschaftler in 32 Metern Tiefe unter Wasser stehende Tunnel und
Kammern; in einer fand man einen von vier Säulen umgebenen Sarko-
phag, über den Inhalt war nichts zu erfahren. Man taufte diese Kammer
„Grab des Osiris". 2 5 Mehrere Taucher haben diese Räume und etliche,
von diesen abzweigenden „Gänge", inspiziert! Dies wurde vom „Giza
Plateau for the Supreme Council for Antiquities in Egypt" offiziell bestä-
tigt. Wiederum keine Angaben, was die Taucher entdeckt haben. Man
weiß nur, daß die Deckplatte des Sarkophags leicht verschoben war; ei-
ne Öffnung muß bereits stattgefunden haben. Suchtrupps des Kalifen Al-
Ma'mun hätten vor 1.200 Jahren in einer goldenen Rüstung einen „nicht
menschlichen Leichnam" gefunden. In weiteren Sarkophagen anderer Ge-
wölbe wurden ebenfalls nicht menschliche Wesen entdeckt.

Was ist an den Gerüchten, daß unter den Pyramiden ganze Städte sein
sollen? Es gibt Hinweise, daß die Pyramiden an ein unterirdisches Tun-
nelsystem angeschlossen wurden, welches den gesamten Planeten durch-
zieht. Der atlantisch-afrikanische Tunnel wäre nach McLellan einer der
Wege gewesen, auf denen sich ein Teil der atlantischen Bevölkerung vor
dem Untergang von Atlantis gerettet haben soll. Auch Cayce bestätigt die
Existenz zumindest einer unterirdischen Stadt unter den drei großen Py-
ramiden von Giseh.
Wie wurden die Pyramiden erbaut? Was die große Pyramide angeht, so
verweisen wir alle amtlichen Spekulationen in das Reich der Fabeln. Wir
vermuten vielmehr außerirdische bzw. atlantische Hochtechnologie, psy-
chische oder mentale Kräfte. „Zauberei" sozusagen. Unter Wasser leben-
de Atlanter behaupten, die Blöcke wären mit laserähnlichen Geräten,
„Strahlensägen", geschnitten und mittels „Flugmaschinen" transportiert
worden. Das „Hitat" des arabischen Historikers Al-Makrizis hingegen be-
richtet, daß auf die Blöcke beschriebene Papyri gelegt worden seien, wor-
25 Angeblich soll auch eine „Halle des Osiris" mit einer Diagonalen v. 7,62 Metern gefunden worden sein,
allerdings in der großen Pyramide. Das „Grab des Osiris" wurde bereits 1942 v. Flinders Petrie ent-
deckt und - seine Existenz verschwiegen!

67
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirkens

auf dieselben angefangen hätten, zu schweben. Prof. Dr. J. Davidovits, Di-


rektor des „Institutes für angewandte Archäologische Wissenschaften"
stellte in Gesteinsproben einen zu hohen h 2 O-Anteil fest. Er fand sogar
Haare im Stein. Daß hieße, die große Pyramide besteht aus gegossenem,
künstlichen Stein! Bei weiteren Untersuchungen entdeckte E. Zeller klein-
ste Luftbläschen, wie man sie in Beton findet. Die Entschlüsselung einer
1889 in Sehel gefundenen, mit Hieroglyphen überzogenen Stele, beschreibt
detailliert die Produktion von Flüssigstein und seine 29 Ingredienzen...
Wir wissen, daß die große Pyramide mit poliertem, in der Sonne glän-
zendem Kalkstein 26 ummantelt war, daß mindestens eine weitere Stein-
schicht abbröckelte, und daß sie mit einer Plattform von ~12 m 2 ab-
schließt. Was hat sich früher darauf befunden? Archäologen meinen, ein
Abschlußstein, ein sogenannter Benben (der „Strahlende") oder Pyrami-
dion von etwa neun Metern Höhe, andere eine goldene Spitze oder ein
Heiligtum, Blavatsky eine Pyramide aus Kristall, C. Griscom sah ein lich-
terfülltes Raumschiff...
Mehrere Personen hielten sich allein in der Königskammer der großen
Pyramide auf. Yesudian betrat sie eines Abends, nachdem der letzte Be-
sucher sie verlassen hatte:

„Dieser Ort wird zu Unrecht so bezeichnet, da es sich... um eine


Einweihungsstätte und nicht um ein Königsgrab zur Bestattung von Mumien
handelte. Der große Steinsarkophag diente in alter Zeit dem künftigen
Eingeweihten, der hier, mit Hilfe des Hohepriesters, den außerkörperlichen
Zustand erlangte, d. h., er ließ seinen Körper als leblose Gestalt zurück... Der
Raum war in pechschwarze Dunkelheit gehüllt. Ich saß... in der
Königskammer... Ich rief Gott... Bald verwischten die Grenzen zwischen dem
äußeren Frieden des Raumes und dem Frieden in meinem Inneren... Mein
Zeitgefühl war ausgelöscht, und ein Augenblick der Ewigkeit wurde zur
Ewigkeit selbst. Nur die einzige Wirklichkeit existierte - die Wirklichkeit des
SEINS..."
Yesudian, Selvarajan: „Steh auf und sei frei"

26 Kalkstein hat die Eigenschaft, wie Eis miteinander zu verwachsen. Die Kalksteinplatten bildeten qua-
si eine undurchdringliche Haut, jedenfalls solange, bis sie v. den Bewohnern Kairos zum Bau v. Mo-
scheen und Häusern abgetragen wurde. (Al Cahira's, „die Siegreiche", v. ironischen Ägyptern als „die
Schreckliche" bezeichnet) Al-Ma'mun begann die Kalksteinquader niederzureißen, um den Pyrami-
deneingang zu finden

68
Kapitel III - Magie am Nil

Napoleon Bonaparte hielt sich am 12. August 1799 für längere Zeit in der
Königskammer auf. Nachdem er herauskam, soll er sehr bewegt und blaß
gewesen sein; er verweigerte vehement jede Äußerung. Nach seiner Kai-
serkrönung deutete er an, dort sein zukünftiges Schicksal erfahren zu ha-
ben. Auf seinem Sterbebett auf St. Helena stand er kurz davor, seinem
Gefährten Las Cases das Geheimnis anzuvertrauen, nahm aber gleich
wieder Abstand von dem Gedanken mit den Worten: „Nein,... sie würden
mir doch nicht glauben..."
Der Musiker Paul Horn, der mit seinem Toningenieur Aufnahmen in
den verschiedenen Kammern der Pyramiden machte, berichtete davon,
daß sie einen „zarten Gesang" vernommen hätten, eine Art melodisches
Chanten. Leider gelang es nicht, dies aufzunehmen. Der englische Jour-
nalist und Historiker Dr. P. Brunton (27.11.1898 - 27.7.1981) verbrachte ei-
ne Nacht in der Königskammer; allerdings nicht im Sarkophag liegend,
sondern zunächst neben demselben sitzend. Durch dreitägiges Fasten hat
er sich auf das unheimliche Abenteuer vorbereitet. Es herrscht völlige
Dunkelheit; die Minuten ziehen langsam dahin, die Spannung steigt:

„Ein... Gefühl, nicht allein zu sein, begann mich heimlich zu überschauern..., [ich]
fühlte etwas Lebendiges um mich... Der Raum besaß etwas traumhaft
Geheimnisvolles, eine geisterhafte Unwirklichkeit... ich bemerkte, daß der Raum von
feindlichen Kräften erfüllt... war... böse undgefälirlich...feindselige Gesichter erschie-
nen plötzlich... Dann näherte sich eine dunkle Erscheinung, sah mich starr und fin-
ster an und hob die Hände mit drohender Gebärde... Uralte Geister schienen aus der
benachbarten Totenstadt heraufgekrochen zu sein... die so alt war, daß die Mumien
in ihren Steinsärgen zerfallen waren. Das Grauen vor dem Übernatürlichen erwach-
te wieder. Angst, Furcht, Entsetzen zeigten mir... ihre verzerrten Züge.
Unwillkürlich ballte ich die Hände wie einen Schraubstock zusammen, aber ich war
entschlossen, auszuharren... Endlich kam der Höhepunkt. Riesige Urgeschöpfe,
scheußliche Schreckbilder der Unterwelt, Formen von groteskem, wahnsinnigem,
ungeheuerlichem, teuflischem Aussehen scharten sich um mich und erfüllten mich
mit unvorstellbarem Abscheu. [Plötzlich verschwanden] die gespenstischen
Besucher in der Dunkelheit, und schleppten ihre nächtlichen Greuel mit sich fort.
[Ich empfand] eine neue Gegenwart... eine freundliche, wohlwollende. Sie stand am
Eingang und sah mit gütigen Augen auf mich... und ich sah, daß eine andere Gestalt
ihr folgte. [Sie trugen] weiße Kleider,... Sandalen [und] die unverkennbaren
Hoheitszeichen ihres Amtes als Hohepriester eines alten ägyptischen Kults. Es war

69
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirkens

ein Lichtschimmer um sie, der auf sehr seltsame Weise diesen Teil des Raumes
beleuchtete... sie hatten die leuchtenden Züge von Halbgöttern... Warum kommst du
hierher, und versuchst, die geheimen Kräfte anzurufen ? Gibt es nicht genug irdische
Wege für dich?... Geh zurück. Manche sind ihn gegangen, und zerstörten Geistes
zurückgekommen...' 'Nein, ich muß diesen Weg gehen.'...'Du hast gewählt... nun
gibt es kein zurück mehr... Du wirst heute nacht in die Lehrhalle geführt werden...'
[Brunton legte sich auf Geheiß des Hierophanten auf eine Steinplatte neben
den Sarkophag, und sein Körper wurde kalt und starr] Als die Kälte meine
Brust erreichte und der... Körper völlig gelähmt war, kam... ein Herzkrampf... und ich
wußte, daß die letzte Krisis nahe war... Ich hatte das Gefühl, in einen tropischen
Wirbelwind eingefangen zu sein und aufwärts, durch ein enges Loch zu fliegen.
Dann kam ein Augenblick der Angst vor dem Hinausgeschleudertwerden in die
Unendlichkeit, ich sprang ins Unbekannte - und war frei! Ich hatte geistergleich mei-
nen irdischen Leib ganz verlassen... Mein Daseinsgefühl war sogar viel lebhafter als
zuvor. Vor allem: mit diesem Übertritt zu höheren Regionen fühlte ich mich frei,
selig, lustvoll frei, in dieser vierten Dimension, zu der ich durchgedrungen war.
Zuerst lag ich, über dem Steinblock schwebend,... [dann] blickte ich herab auf den
verlassenen Körper. Ich war auf diesem Planeten hin- und hergetragen worden durch
einen Organismus, den ich... mit meinem wahren... Selbst verwechselt hatte.
[Nachdem Brunton drei verstorbene Freunde im Jenseits besucht hat, belehrt
ihn der Hohepriester weiter:] 'Sie leben, genau wie du lebst, wie sogar diese
Pyramide lebt...[l] Wisse, mein Sohn, daß in diesem alten Tempel die verlorene
Erinnerung an die frühen Menschengeschlechter ruht... Nimm die Warnung mit dir,
daß, wenn Menschen ihren Schöpfer vergessen und ihre Mitmenschen hassen, wie
die Fürsten von Atlantis, in deren Zeit die Pyramide erbaut wurde, sie durch das
Gewicht ihrer eigenen Bosheit, so wie das Volk der Atlanter, zerstört werden."

Brunton, Paul: „Geheimnisvolles Ägypten"

Brunton wurde von dem Priester durch einen noch heute verborgenen
Gang in einen weiteren Raum geführt, indes kam es durch sein Fehlver-
halten zu keiner weiteren Einweihung mehr, und er, respektive sein „Ka",
seine unsterbliche Seele, mußte in seinen Körper zurückkehren.
H. P. B. merkt hierzu an, daß in der Königskammer - oder in einer Kryp-
ta - der Adept für drei Tage in einen tiefen Schlaf (den Schlaf Siloams)
versetzt wurde, in dem er mit den Göttern kommunizierte. Er wurde
dann an einen Ort gebracht, wo ihn nach Ablauf der Frist die ersten Son-

70
Kapitel III - Magie am Nil

nenstrahlen aus der Trance erweckten. 2 7 Mme. Blavatsky selbst soll in


der Cheops-Pyramide ein Ritual zur Anrufung eines altägyptischen
Adepten zelebriert haben. Zu den Pyramiden und den Tempeln selbst
sagte sie, daß ihre architektonischen Proportionen auf die göttliche Voll-
kommenheit ihrer Baumeister zurückzuführen sei, welche zu Zeiten der
dritten bis fünften Wurzelrasse unter denselben lebten. Diese wären die
degenerierten Nachfahren der Atlanter gewesen. Sie bringt die Giseh-Py-
ramiden mit dem „Großen Drachen" in Verbindung, da der abfallende
Gang der Cheops-Pyramide 3.350 v. Chr. auf Alpha-Draconis, dem da-
maligen Polarstern gerichtet war. Da Alpha Draconis und Alkyone sich in
Opposition befunden haben, dies aber nur einmal während eines sideri-
schen Jahres, also alle 25.868 Jahre, vorkommt, der „Dendera-Tierkreis"
aber drei siderische Jahre zeige, schließt sie auf die Errichtung der Pyrami-
den um 78.000 v. Chr.
Die Einweihungen in die eleusischen 28 (himmlischen) isischen oder osi-
rischen Mysterien währten regulär 22 Jahre. 22 Jahre benötigte der Adept
gewöhnlich zum Bearbeiten der sieben Grade vom Pastophoris bis zum
Astronomus. Er besaß nun Kenntnis der sieben 29 Welten. 22/7 = ~jt, jene
Konstante, die in die Pyramiden-Architektur einfloß. Nicht nur symbol-
haft, denn Symbole ohne Kraft sind nichtig. Daher arbeiten auch die Kab-
balisten mit den 22 Buchstaben des hebräischen Alphabetes, daher gibt es
auch die 22 großen Arkanen des Tarot oder die 22 Stufen des Initiations-
weges im Tempel von Memphis. Und daher kommt auch die vollkomme-
" ne Geometrie der Pyramiden. Die vollkommene Geometrie ist die Beherr-
schung der Energie. Die geometrische Formgebung generiert einen
biologischen Diamagnetismus; biologisch deshalb, weil er nicht nur auf
den physischen Körper, sondern auch auf die verschiedenen subtilen Kör-
per, insbesondere den Astralen mit seinen energetischen Systemen Einfluß

27 Das gleiche Phänomen beobachten wir in Abu Simbel, wo am 20. Feb. und 20. Okt. das steinerne Ant-
litz des Rä, Ramses II., Amun und Ptah für knapp 17 Minuten (Entfernung Sonne - Erde - Sonne in
Lichtgeschwindigkeit 16,36 Minuten!) erleuchtet wird, im Hathor-Tempel oder im Sonnentempel des
aztekischen Malinolco; dort trifft zu bestimmten Tagen ein dünner Sonnenstrahl auf das Gesicht eines
steinernen Adlers in einer ansonsten dunklen runden Halle. Bisher hat man allerdings in der Kö-
nigskammer noch keinen Lichtschacht entdeckt
28 Man beachte die Symbolik auf der C h a m p s Elysees v. der Pyramide vor dem Louvre (neben dem Fi-
nanzministerium) über das Palais Royale, petit Triumphe, Obelisk, Place d'Etoille (Are de Triumphe)
bis zum l'arc de la Defense...
29 Gott benötigte 6 Tage zur Erschaffung der Welt; er schuf die materielle, vitale, astrale, mentale, budd-
hische und kosmische, um dann, an (s)einem Sonntag, in seiner höchsten nirvanischen Sphäre zu ru-
hen. Er wird also auch 7 Tage benötigen, dieselbe wieder aufzulösen. Die 7 Einweihungen beziehen
sich auf die Erfahrungen der entsprechenden Spähren, analog den Chakren

71
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirkens

nimmt. Viele Größen der griechischen Klassik wurden in die unterschied-


lichsten Grade aufgenommen; manche wie Pythagoras, 30 oder Jamblichos
durchliefen sogar alle Grade und stiegen vom Adepten bis zum Hiero-
phanten auf. In die unterschiedlichsten Grade eingeweiht wurden außer-
dem: Aristoteles, Heraklit, Piaton, Sophokles, Solon, Orpheus, Diodorus
(Siculus), Cicero, Plutarch, Thaies, Aristides, Äschylos, Homer, Euripides,
Archimedes, Endoxus, Lykurgus, Herodot, Stobäus, Pindar und last but
not least Osarsiph (Mose). Letzterer wurde 22 Jahre in Heliopolis zum Ho-
hepriester ausgebildet; seine magischen Fähigkeiten waren gefürchtet.
Es gibt Hinweise, daß heute noch unter größter Geheimhaltung eine be-
stimmte Bruderschaft Einweihungen in der Königskammer vornimmt.
Auch die Autoren Hodapp/Rinkenbach behaupten, daß die Einweihun-
gen in den 33. Grad in der Cheops-Pyramide durchgeführt wurden - und
werden. Dies geschieht heimlich, verborgen vor den Augen der Öffent-
lichkeit und angesichts der Tatsache, daß einige Pyramiden längerfrisig
für Publikumsverkehr geschlossen sind! Durch Beziehungen wurde so-
gar in jüngerer Zeit wenigen „Profanen" erlaubt, eine Nacht in der großen
Pyramide zu verbringen, mit phantastischen, teilweise ähnlichen Resul-
taten, wie sie Brunton hatte. Eine Erfahrung, nichts für schwache Nerven.
Die Übersetzungen etlicher ägyptischer Schriften wie der Pyramiden-
texte stehen auf wackeligen Füßen und dürfen nur mit Vorsicht genossen
werden. Das ägyptische Totenbuch, ein Kompendium alter Papyri und In-
schriften, ist für Nichteingeweihte kaum zu verstehen. Selbst wenn die
Übersetzungen stimmig und richtig wären - und das ist 200 Jahre nach Je-
an-François Champollion noch immer nicht der Fall - sind wir außer-
stande, die hinter den Hieroglyphen stehende Bedeutung sicher zu er-
fassen. Meistens bestehen Ritualtexte aus drei Ebenen: dem profanen
Buchstabentext, der spirituellen oder philosophischen Ebene und der her-
metischen, okkulten Bedeutung. Dennoch wird der Ani-Papyrus ver-
ständlich, der davon berichtet, daß „der Gott, der in der Seele jedes Men-
schen schläft, durch die Kraft [Energie] der Pyramide erweckt wird."
Der Amerikaner Drunvalo, eine Art Prophet, erläutert die Mysterien der
Kammern folgendermaßen: Die Einweihung begann in der unterirdi-
schen Felsenkammer. Durch die energetischen Eigenschaften der Pyra-
miden-Geometrie herrscht dort eine Frequenz, eine „Spirale schwarzen
Lichts", die der vierten Dimension gleicht, d. h. die Gedanken manife-

30 Pythagoras wurde zudem in Babylon in Geometrie und Magie unterwiesen

72
Kapitel III - Magie am Nil

stieren sich sofort. Negative Gedanken wie Haß oder Ängste nehmen au-
genblicklich Gestalt an. Dies erinnert uns an ein indisches Gleichnis.
Ein Schüler bedrängte seinen Meister, ihm die Fähigkeit zu verleihen,
daß alles, was er denke, wahr werde. Der Meister lehnte strikt ab, aber der
Neophyt ließ nicht locker. Traurig willigte der Guru schließlich ein. Am
gleichen Tag ging der Schüler im Wald spazieren. Er bekam Hunger und
dachte bei sich: Wie schön wäre es jetzt, wenn ein gedeckter Tisch vor mir
stünde, und kaum hatte er zu Ende gedacht, war angerichtet. Beim Essen
dachte er: angenehm wäre es, mit Musikern und Tänzerinnen unterhal-
ten zu werden. Und schon spielten Musiker, und hübsche Mädchen tanz-
ten. Unwillkürlich dachte er: Oh weh, wenn jetzt ein Tiger kommt...
Wenn der Leser denken sollte, daß die Beherrschung des Verstandes ein-
fach sei, so folgende Geschichte: Einst wurde ein Erleuchteter von einem
Sucher gefragt, wie er denn auch erleuchtet werden könne. Der Erleuch-
tete sprach: „Ganz einfach. Setze dich für eine Stunde hin und meditiere. Du
darfst an alles denken, nur nicht an eine wild gewordene Affenherde." Der Sucher
setzte sich, versuchte zu meditieren, allein, er konnte nicht. Ununterbro-
chen dachte er nur an eines: an eine wild gewordene Affenherde!
Die nächste Stufe der Einweihung fand nach Drunvalo in der Königs-
kammer statt. Hier legte sich der Neophyt für dreieinhalb Tage in den Gra-
nitsarkophag (2,28 x 0,94 x 1,04 m). Die „Spirale weißen Lichts" zog den
Aspiranten nicht nur aus dem Körper, sondern vermittelte ihm auch über
die Aktivierung seiner Hypophyse eine massive Bewußtseinserweiterung.
" Angeblich hat man Spuren kristallinen Pulvers auf dem Boden der Wan-
ne gefunden; ebenso in Abydos, wo gleichfalls Initiationsriten stattfan-
den. Es soll sich heute im Britischen Museum befinden. Experten wollen
herausgefunden haben, daß dieser Stoff von der Hypophyse in tiefer Me-
ditation durch die Haut ausgeschieden wird. Mystiker bezeichnen diese
Substanz auch Irriculum; sie sekretiert in winzigen Mengen auf der Stirn
vor dem Ajnachakra. Dieses „Elexier der Götter" wären Isotope eines
durch einen chemischen Prozeß ausgelösten Hormons. Dieses Irriculum
fungiert als Supraleiter zwischen Materie (DNA und RNA) und Lebens-
kraft (Bewußtsein). In gewissen Kreisen (Skull & Bones u. ä.) ist diese
Substanz über alles begehrt. Durch die Einnahme desselben soll die Ma-
terie beliebig transformierbar sein... Hermetiker behaupten, daß diese
Substanz auch durch einen aufwendigen chemischen Prozeß gewonnen
werden kann. Aus einem bestimmten Mineral ist ein Alkaloid zu extra-

73
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirkens

hieren, welches in einer bestimmten Relation mit Gold zusammenge-


bracht wird. Das versuchten bereits die mittelalterlichen Alchemisten... 31
Anschließend wäre der Adept in die Königinkammer gebracht worden.
Der Apex durchläuft sie, daher wirkt die Energie dieser Kammer harmo-
nisierend und stabilisierend. Durchaus möglich, daß jede Kammer zum
Öffnen eines der sieben „Siegel" diente; zur Aktivierung eines bestimm-
ten Chakras, welche wiederum mit dem Planeten und ihren Vorstehern
verbunden sind.
Nach anderen Quellen diente die Königskammer zum Erlangen gewal-
tiger magischer Kraft. Pharaonenanwärter hätten sich in den Sarkophag
legen müssen, um nach Erlangen entsprechender Macht selbständig den
Granitdeckel abheben und sich befreien müssen. Einige wären dabei um-
gekommen. Weil sie außerstande waren, den schweren Deckel zu heben?
Dies setzt allerdings voraus, daß es einen Deckel gegeben haben muß,
was wir bezweifeln. Als Kalif Al-Ma'mun 823 n. Chr. (813 n. E. Ercivan)
die Pyramide respektive die Königskammer zum ersten Mal betrat, fand
sich weder Cheops noch Deckel darin; nach der Überlieferung fanden
seine Mannen in geheimen Kammern nicht rostendes Metall, uralte Stern-
karten und nicht zerbrechendes Glas. Die Pyramiden sollen noch eine
weitere Eigenschaft besitzen:

„Die Hohepriester benutzten die Pyramiden als Einweihungstempel, denn die


Energien in den Pyramiden waren derart groß, daß bei Meditationen die
Neophyten... in andere Bewußtseinsdimensionen versetzt wurden... Ein ande-
res großes Geheimnis ist bis zum heutigen Tage, daß die Pyramiden als natür-
liche Dimensionstore, für Öffnungen und Eingänge in die innere Erde, benutzt
wurden. So wie es eine äußere Welt gibt, gibt es in der Polarität bedingt auch
eine innere Welt. Mit anderen Worten - die Erde ist hohl... Durch Eingänge
konnten die Eingeweihten mit den Zivilisationen der inneren Erde Kontakt auf-
nehmen. Bis zum Untergang von Atlantis war dieses Wissen Allgemeingut.
Nach Atlantis wußten nur noch einige Naturvölker... von den Eingängen zu
riesigen, unterirdischen Städten. Sie wußten zu berichten, daß kurz vor dem

31 Das ist auch der diskrete Grund, weshalb Mumien hoher Adepten oder Pharaonen gestohlen wurden.
Sie wurden v. Ärzten pulverisiert und v. Kranken verzehrt, befanden sich doch an den Mumien win-
zige Spuren Irriculum. Dieses medizinische Wissen wurde hunderte Jahre nicht v. ungefähr ange-
wandt. Es w u r d e pervertiert, in dem man abergläubisch jedwede M u m i e zermahlte, oder - in Ex-
tremform - den eigenen Opa mumifizierte um ihn dann potenten, hauptsächlich westlichen Kunden
zu Heilzwecken oder zur Aufbahrung im Wohnzimmer verkaufte... Es gibt heute noch in Kairo eine
Organisation, die sehr lukrativ davon lebt

74
Kapitel III - Magie am Nil

zyklischen Ende einer Menschheit, der Same für die nächste Menschheit von
Wesenheiten... mit weißer und bläulicher Hautfarbe und goldenen, engelhaften
Haaren, die aus der Erde mit Flugscheiben zu ihnen kamen, sie in die innere
Welt in Sicherheit brachten.
Elia: „Die Legende von Atlantis - Die Prophezeiungen von Elia zur Endzeit"

75
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirkens

Wenn wir alle bekannten und vermuteten Eingänge in die Unterwelt


auf einer Weltkarte einzeichnen und die Hauptachsen miteinander ver-
binden, fällt auf, daß sich unter dem Gisehkomplex der Knotenpunkt ei-
nes ganzen Netzwerkes befindet. Dieses soll westlich via Warna/Nigeria
bis Atlantis, südlich am Victoriasee vorbei bis Südafrika, und östlich
durch Tibet bis in die Mongolei geführt haben. Vielleicht existiert auch ei-
ne Nordachse Richtung Europa. Einige Forscher wie Alec McLellan ver-
muten, daß die Atlanter nicht nur mit ihren fliegenden Schilden, sondern
auch durch diese unterirdischen Systeme der Apokalypse entflohen.
Mysteriöse Lichter erscheinen - wenn auch nur selten - auf den Pyrami-
den. So bemerkte Dr. A. Pascha, Vizepräsident des „Institut Egyptien"
und W. Groff, ebenfalls Mitarbeiter des Instituts, ein seltsames Licht, das
sich die Mykerinos-Pyramide hinaufbewegte, und dreimal über ihr krei-
ste. Drei Stunden später geschah ähnliches: Diesmal stieg bläuliches Licht
in gerader Linie aufwärts, um plötzlich zu verschwinden. Seit mehreren
Jahrhunderten wird diese Erscheinung von Beduinen wahrgenommen;
bis heute liegt darüber weder eine wissenschaftliche Studie, geschweige
denn eine Erklärung vor.
Wenige Eigenschaften der Pyramiden sind bisher bekannt; sie allerdings
geben uns einen Fingerzeig. Die Pyramiden sind nach den Kraftlinien
ausgerichtet und sie haben auf organisches Material eine dehydrierende
und konservierende Wirkung. Experimente mit Modellpyramiden haben
gezeigt, daß der natürliche Biomagnetismus verstärkt wird. Der Körper
wird energetisiert und vitalisiert, mit Präna-Lebensenergie geladen, in
diesem Sinne sind sie gewaltige Orgon-Generatoren. Die Farbe der Pyra-
mide hat einen Einfluß auf die Wirkung. Die stärkste Oszillation existiert
auf 1/ 3 Apex, dort befindet sich bei der Cheops-Pyramide die Königin-
kammer; es ist das Zentrum des salomonischen Siegels und das Zeichen
für den Makrokosmos.
Der Ton „a" hat eine Frequenz von 441 Herz; eine Oktave höher liegt er
bei 882 Herz. Wenn wir nun dem Apex der großen Pyramide eine Wer-
tigkeit von Eins zuweisen und von oben 0,882 abziehen, so trifft die ge-
dachte Senkrechte in rechtem Winkel auf den Boden der Königinkam-
mer. Mit anderen Worten, diese Kammer ist auf die Resonanzfrequenz
von „a" abgestimmt. Wir schlußfolgern, daß die Pyramide ein Generator
für bestimmte Frequenzen sein muß. Viele Statuen und Reliefs von Pha-
raonen zeigen diese mit kurzen Stäben in den Händen. Es gibt die Ver-

76
Kapitel III - Magie am Nil

mutung, daß diese mit Quarz gefüllte Zylinder waren. Wahrscheinlich


war der Zylinder für die rechte Hand (Yang) aus Kupfer, während der
Zylinder für die linke Hand (Yin) aus Zink war. 32 Begaben sich die Hier-
ophanten in bestimmte Kammern, so mag dies eine Bewußtseinsver-
schiebung zur Folge haben. Im Falle der Königinkammer wurden sie mit
der Frequenz „a" harmonisiert, bzw. auf diese erhoben. Konnten sie da-
durch in den Kontakt mit den „Göttern" treten?
Nach N. Kozyrev ist die Wirkung des Zeitflusses in der großen Pyrami-
de verstärkt, bzw. Zeit ist der geometrische Aspekt des Bioplasmas. Sind
Zeitreisen doch möglich? Einige Logen vertreten die Ansicht, daß die Gra-
nitwanne früher mit Bioplasma gefüllt war. Die Eigenschaften des Bio-
plasmas sind denen der Nuklearenergie entgegengesetzt, d. h. Bioplasma
wirkt produktiv, schöpferisch, Atomenergie destruktiv, zerstörend.
Dr. Alvarez nahm in den siebziger Jahren im Inneren der Chephen-Py-
ramide Strahlungsexperimente vor, um noch unentdeckte Räume aus-
findig zu machen. Er ging von der Hypothese aus, daß die Teilchen der
kosmischen Strahlung festen Stein langsamer als Hohlräume durchdrin-
gen. Die Teilchenimpulse wurden auf photometrischen Streifen regi-
striert. Bei der Computerauswertung ergab sich jedesmal ein anderes Mu-
ster. Sein Assistent, welcher mit der Auswertung der Magnetbänder
beauftragt wurde, in seiner Stellungnahme:

„Entweder weicht die Geometrie der Pyramide von allen bekannten Gesetzen ab
' und führt dadurch bei unseren Messungen zu verwirrenden Resultaten, oder
aber wir stehen vor einem unerklärlichen Rätsel..., jedenfalls ist in der Pyramide
eine Kraft am Werk, die allen Naturgesetzen zu trotzen scheint."
Goneid, Dr. Amr, Sept. 1968

Nach Losensky-Philet gleichen die elektromagnetischen Feldlinien de-


nen des Schwingquarz. Seine Untersuchungen geben Hinweis auf eine
Energiekomprimierung in der Pyramide, es entsteht ein piezoelektrischer
Effekt. Die resonanten Wellenlängen nehmen von unten nach oben ab.
Die elektrischen Energien verlassen die Pyramidenspitze spiralförmig
ähnlich einem Trichterwirbel, die magnetischen treten seitlich aus. Die
bis dato weitgehend unerforschten energetischen Eigenschaften haben
nachgewiesenermaßen einen Einfluß auf die Molekularstruktur der Ma-
32 Der Quarz diente als Transmitter, welcher die entsprechende Frequenz über die Hand-Chakren dem
feinstofflichen Körper zuführte

77
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirkens

terie. 1964 erhielt Nikita Chruschtschow ein Telegramm vom KGB:


„Raten dringend ab, die Pyramide zu betreten." 21 Jahre zuvor verzichtete
Roosevelt auf eine Führung. Ohne Angabe von Gründen. Ist das Betreten,
zumindest zu bestimmten Zeiten gefährlich? In der Tat scheint das Be-
treten einigen nicht gut zu bekommen. Einige Touristen kippen am obe-
ren Ende der Großen Galerie aus den Schuhen; Prof. G. Reisner brach
1942 in der Königskammer zusammen, verlor das Bewußtsein, wurde
nach draußen gezerrt und starb Stunden später.
Tesla behauptet, daß die kleinsten Einheiten, vor allem in den vieldi-
mensionalen, niederfrequenten Ebenen des Raumes, Oktaeder, Doppel-
pyramiden sind. Ungeheure Kristalle, befand schon der Philosoph Hegel.
Buckminster Füller spricht in diesem Zusammenhang von einer isotropen
Vektorenmatrix. Allerdings ist das energetische Prinzip noch nicht klar.
„ Adamis", gechannelt von Dr. F. Alper, äußert sich ähnlich:

„Man baute sie [die Pyramiden], um die Kommunikation aufrechtzuerhalten


und Kanäle zu den Brüdern und Schwestern im All zu öffnen. Sie waren auch
dazu da, um gesammelte Energien von und zu den Raumschiffen zu kanalisie-
ren, als auch von den Energiewirbeln, die von den Gittersystemen ausgingen..."
Alper, Dr. F.:"Erkenntnisse aus Atlantis"

Der Wissenschaftler und Mystiker Dr. Hurtak behauptete, daß ihm 1973
von einer höheren, nichtmenschlichen Intelligenz 64 Schlüssel des Wissens
übergeben wurden, welche eine neue Erklärung der menschlichen Evolu-
tion von der biophysikalischen bis zur astrophysikalischen Ebene betreffen.
Nach Prof. J.J. Hurtak sind Pyramiden geophysikalische Computer, sie
stünden auf magnetischen Kraftlinien und wären ein Instrument zum Ver-
lassen unserer Bewußtseins-Zeitzone. Die Originale befänden sich in Kon-
junktion mit unterirdischen pyramidalen Energiefeldern. Von diesem zen-
tralen Brennpunkt verliefe ein magnetisches Resonanz-Netzwerk, welches
alle pyramidalen Energiefelder global in das Strahlungsgeflecht eines Iko-
saeders einbindet. Durch ihre Ausrichtung sei ein informationsenergeti-
scher Austausch mit dem Orion (vormals Alpha Draconis) gewährleistet,
wie auch selbstverständlich mit allen Schnittpunkten des Ikosaedergitters.
Zum Abschluß noch eine phantastische Theorie, welche uns aber durch-
aus real erscheint, angesichts der Tatsache, daß - wie wir in Kapitel X und
XI (beide Bd. 2) noch sehen werden - auf anderen Planeten und Monden

78
Kapitel III - Magie am Nil

weitere Pyramiden entdeckt worden sind. Aufgrund der energetischen


Sende - und Empfangsqualitäten der Pyramidenform ist es möglich, daß
diese Objekte zur Teleportation benutzt wurden, und vielleicht noch im-
mer genutzt werden können. In diesem Fall haben wir es mit einem un-
geheuren und wahrscheinlich sehr effizienten Transmitternetz zu tun,
durch welches man - vielleicht nur zu bestimmten Zeiten - auf andere
Himmelskörper gelangen kann. Wie es möglich ist, Materie in Energie
umzuwandeln, so müßte es auch umgekehrt gelingen, strukturierte Ener-
gie durch Verlangsamung der Schwingungsfrequenz, durch modulieren
zu verdichten. Dies ist auch in den Montauk-Geheimlaboratorien schon
geschehen... Nicola Tesla hat bereits vor über 100 Jahren drahtlose Energie-
übertragung in Nullzeit erfunden. E. Haich erinnert sich dieser Technologie:

„Du weißt, daß der letzte Hohepriester... diesem [dem letzten Eingeweihten]
die Bundeslade und einen Lebensstab [Ankh] übergibt, dann schließt er sich mit
seinem Mitarbeiter in die große Pyramide ein, blockiert den Eingang von innen
mit dem in die Öffnung passenden Felsen, dann werden sie sich und alle unsere
Einrichtungen und Apparate dematerialisieren, um unsere Geheimnisse vor
uneingeweihten Händen zu retten. Unterdessen wird der letzte Eingeweihte, der
aus dem Volke stammen wird, daß berufen sein wird, die neue Epoche zu ver-
wirklichen, die Bundeslade und seinen Lebensstab aus diesem Lande retten..."
Haich, Elisabeth „Einweihung"

Auf einigen Papyri finden wir nebst Hieroglyphen eine Rundbogentür


abgebildet, in welcher ein Feuer brennt. Sie werden allgemein als „Feuer-
tore" bezeichnet. Nur durch sie könne man zu den Göttern gelangen. Ein-
gangs erwähnten wir, daß „pyro" besser mit „Energie" statt „Feuer" zu
übersetzen ist. Wir hätten es dann mit „Energietoren" zu tun. Das Feuer ist
vielleicht die bildhafte Darstellung von leuchtendem, fluoreszierendem
Plasma, welches sehr spezifisch in Magnetfeldern reagiert. 3 3 Auch wenn
wir die futuristische Technik noch nicht begreifen, sagt uns unsere Intui-
tion, daß wir auf der richtigen Fährte sind...
Zuletzt möchten wir Sinn und Funktionsweise des Ankh eruieren. Das
Henkelkreuz muß für die Ägypter sehr wertvoll gewesen sein, ist es doch
auf vielen Reliefs und Zeichnungen dargestellt. Angeblich bestand es aus
Messing und soll nach Anna Dabrowska zum Aussenden, Verstärken

33 Für Physiker empfehlen wir das Buch „Plasma-Diffusion" v. D. Böhm

79
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirkens

oder Vermindern von Schwingungen gedient haben. Mit den sieben Fre-
quenzen des rechten Armes (+) konnte man die Materie oder den physi-
schen Körper beeinflussen; mit den fünf Frequenzen des linken Armes
(-) auf den Astralkörper einwirken; der untere Balken (0) vereinigte alle
zwölf Schwingungen, der Ring stellt das aktivierende und lenkende Be-
wußtsein dar. Vermutlich wurde das Ankh zum Heilen benutzt, um über
eine Frequenzverstärkung/Abschwächung der Physis sein natürliches
Schwingungsmuster zurückzugeben oder zu harmonisieren. Möglich
auch eine Veränderung der Gravitation, des lokalen Erdmagnetfeldes
oder der Atomstruktur (Entmaterialisieren). Auf subtilerer Ebene könn-
te das psychische Wesen so verändert werden, daß es für bestimmte spi-
rituelle Erfahrungen aufnahmefähig wird; angeblich sollte jedoch niemals
die spezifische individuelle Frequenz um mehr als eine Oktave verän-
dert werden. Die Idee, daß das Universum durch harmonische Resonanz
erschaffen wurde d. h. die Materiestruktur durch das proportionale Ver-
hältnis der Integralzahlen bestimmt wird, deren Struktur einem einzigen
Monochord entspringen welche durch das Ankh veränderbar sind, könn-
te sein Prinzip erklären. Der Stab wurde am Henkel gehalten, und mit
dem unteren Balken in weniger Entfernung über den behandelnden Kör-
per gestrichen, bzw. auf die zu beeinflussende Materie gerichtet. Er
scheint so etwas wie ein magisches Volt zu sein, und durfte nur von Ein-
geweihten benutzt werden.

Resümee

Die Pyramiden waren niemals und zu keiner Zeit Gräber, wohl aber wei-
sen ihre unvorstellbaren komplexen, mathematischen-astronomischen Be-
züge auf einem Zweck, den wir bis dato nur erahnen. Die einzelnen Kam-
mern, mit ihren jeweiligen individuellen energetischen Wirkungsweisen
dienten mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zur Heilung, zur
Bewußtseinserweiterung, zum Energetisieren, zum Balancieren bzw. Har-
monisieren, zum Verlassen des Körpers etc. Die beiden geheimsten Ein-
weihungsmysterien, welche im isischen und osirischen Ritus ihren Höhe-
punkt fanden - so teilte T uns mit - gipfelten in der Fähigkeit, entweder
unbegrenzt weit zu reisen oder unbegrenzt lange zu leben. Es gäbe heute

80
Kapitel III - Magie am Nil

noch auf der Erde Menschen, welche vor tausenden von Jahren in diesen
bioenergetischen „Jungbrunnen" getaucht wären. Zusätzlich sind wir der
Auffassung, daß die Pyramiden auch zum Reisen dienten, zum Reisen mit
dem physischen Körper. Dies wurde uns in medialer Sitzung bestätigt.
Warum sonst befinden sich auf dem Mond, dem Mars und mit Sicherheit
auf vielen bewohnten Planeten Pyramiden? Heureka, sie waren in einem
ganz lapidaren Sinn nichts weiter als Bahnhöfe - Transmissionsgenerato-
ren mit weiteren vielfältigen universalen Funktionen. Vielleicht waren sie
auch zusätzlich so etwas wie Zeitmaschinen? Durch eine künstliche, geo-
metrische Faltung der Raumzeit könnte es durchaus möglich sein, eben
nicht nur zu anderen Orten im Raum, sondern auch zu anderen Punkten
in der Zeit (Vergangenheit/Zukunft) zu gelangen. Übrigens: Den Römern
war Giseh als „Ro-Setau" bekannt - dem „Eingang zum Jenseits."
Riesige unterirdische Kammern und Galerien auf mehreren (nach T zehn)
Ebenen, ja, eine ganze Stadt befindet sich unter dem Giseh-Komplex. Die-
se ist angeschlossen an ein weitverzweigtes unterirdisches Stollensystem,
auf das wir in anderen Kapiteln noch zurückkommen werden. Inwieweit
ein Zugang zum Inneren der Erde besteht, müssen wir offen lassen.
Sehr wahrscheinlich wurden die Giseh-Pyramiden noch vor dem Unter-
gang von Atlantis errichtet. Dafür spricht Manetho's wissenschaftlich ig-
norierte Pharaonengenealogie, welche wir erst langsam beginnen, unter
Minus-Dynastien miteinzubeziehen. Daß etliche Pharaonen blond wa-
ren, liegt an ihrer atlantischen Abstammung.
• Zur Bauweise ist zu sagen, daß es als gesichert gilt, daß die Blöcke aus
Flüssigstein gefertigt wurden. Und die Steinbrüche? Sie belegen nur, daß
dort Stein abgetragen wurde, eben weil einige Pharaonen, unter ihnen z.
B. Djoser, versuchten, solche Monumente nachzubauen. Aber sein Imho-
tep, so genial er auch gewesen sein mochte, brachte nur minderwertige
Pyramiden zustande. Daß ist auch der Grund, warum die jüngsten Pyra-
miden am meisten zerfallen sind. T sagte uns, daß die Sickungen an den
Außenseiten zum Abfluß überschüssiger Energie gedient hätten. Die äl-
testen Pyramiden, ja die ganze Kultur, entsprang natürlich nicht aus dem
Nichts. Einer solchen Zivilisation wie der atlantischen, dürfen wir
zutrauen, daß sie die Fähigkeit besaß, die Gravitation aufzuheben,
schließlich deuten die von Petrie und Kinnaman geborgenen Artefakte
eindeutig in diese Richtung. Authentische wissenschaftliche Untersu-
chungsergebnisse aus dem „Land ohne Zeit" erwarten wir ohnehin nicht.

81
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirkens

Die Bruderschaften der erwähnten Organisationen halten ihr Wissen ge-


heim. Sie werden alles daransetzen, verborgene Apparaturen bzw. schrift-
liche Hinterlassenschaften im Verborgenen aufzuspüren, zu studieren und
für ihre Zwecke zu nutzen. Darum die riesige Mauer um das Plateau.
Die Pyramiden von damals waren von weitem sichtbar, weiß in der Son-
ne glänzend. Was sich obenauf befand, läßt sich schwer sagen; wir ver-
muten ein Kristall oder einen Flugkörper, aber dafür haben wir keine Be-
weise. T sagte, solange sich nichts auf der abgeflachten Spitze befand,
konnte man obenauf schweben. Was den Fluch des Pharaos angeht, so
wurden Elementare beauftragt, bestimmte Gräber oder Tempel zu schüt-
zen. Einige Pharaonen und ihre Priester waren hohe Eingeweihte, welche
okkult sehr bewandert und mächtig waren.
Eine kleine Ergänzung zum Ankh: Nach medialer Aussage ist das Ankh
das Symbol der „Götter", praktisch ihr Insignium. Zum Verändern ma-
terieller Strukturen, Heilen u. a. wäre ein U-förmiger Gegenstand benutzt
worden. In der Tat haben wir später solche hufeisenförmigen „Us" ge-
funden; sie sind auf vielen Papyri, auf Personen gerichtet, abgebildet.

DAS GEHEIMNIS DES SPHINX

Vor 3.500 Jahren ragte nur das Haupt des Sphinx aus dem Wüstensand
hervor; man hielt es für die Büste der Isis oder des Sonnengottes Rä (Re-
Atum). 2.000 Jahre später hatte Thutmosis IV. (-1450 - -1405), damals le-
diglich Thronanwärter, einen intensiven Traum: Der Sphinx versprach
ihm, ihn mit der Doppelkrone von Unter- und Oberägypten zu belohnen,
wenn er ihn ausgraben und restaurieren lassen würde. Thutmosis tat wie
gebeten, der Sphinx hielt Wort - Thutmosis wurde Nachfolger Ameno-
phis II. Dies jedenfalls besagt die Inschrift einer Stele, welche Thutmosis
zwischen den Tatzen der Statue anbringen ließ. Im Laufe der Jahrhun-
derte mußte der Sphinx mehrmals von Sand befreit werden, u. a. von
Ramses II. und Gaston C. Maspero.
Der Sphinx gleicht einem liegenden Löwen mit menschlichem Kopf; er
wurde aus einem einzigen Monolithen gearbeitet. Trotz der Beschädi-
gung des Antlitzes strahlt der Sphinx durch die majestätische Haartracht
und die nur noch fragmentarisch vorhandene kobraverzierte Stirn Wür-

82
Kapitel III - Magie am Nil

de und Macht aus. Ob der Sphinx einen gebundenen Bart trug, ist nicht
mehr festzustellen. Die Kolossalfigur ist über 72 m lang, ~20 m hoch und
wiegt tausende von Tonnen. Nach koptischer Überlieferung hatte der
Sphinx einst die Hinterbeine eines Stieres und Flügel; sie sehen darin ei-
ne Analogie zu Ezechiels (Hesekiels) Visionen: „...tat sich der Himmel auf
und Gott zeigte mir Gesichte... [von] vier Gestalten... einem Menschen,... einem
Löwen... einem Stier... und... einem Adler..." (Hes 1.1 -11)
Wann wurde er geschaffen? Die klassische Ägyptologie datiert ihn ge-
meinsam mit den Pyramiden in die IV. Dynastie mit Chephren als Bau-
herrn. Aber dafür gibt es abermals nicht den geringsten Anhaltspunkt! In
der Traumstele Thutmosis IV. will der Hieroglyphenexperte T. Young in
der 13. Zeile die Silbe „Cheph" erkannt haben. Die Glyphe war teilweise
abgesplittert, die sonst übliche Kartusche für Königsnamen fehlte völlig.
Dennoch setzte er in die gänzlich fehlende Komponente die Silbe „re"
ein, und schon erklären „Experten" und Lehrbücher einmütig, Erbauer
war Chephren... Ein Photogrammetrie-Verfahren sollte diese „Erkennt-
nis" erhärten und beweisen, daß der Sphinxkopf mit dem erhaltenen Ant-
litz einer Chephren-Statue identisch sei. Der Beweis wurde erbracht, der
Gegenbeweis folgte auf dem Fuße.
J.A. West fand am Korpus des Sphinx Erosionsschäden, die nur den
Schluß zulassen, daß dieselben durch Fließwasser entstanden sind. Der
Geologe Professor R. M. Schoch vom „Boston University's College of Ba-
sis Studies" konnte die Wasserschäden eindeutig bestätigen. Dr. K. Gau-
"ri, Direktor der geologischen Fakultät von Louisville/Kentucky, machte
wasserlösliche Salze für die ursächliche Verwitterung des Monuments
verantwortlich. Zu sintflutartigen Überschwemmungen kann es aber nur
während der letzten Eiszeit gekommen sein, als gewaltige Eismassen ab-
tauten. Und das war um 12.000 v. Chr. Diese neuesten geologischen
Untersuchungen bestätigen unsere Annahme, daß der Sphinx deutlich
zurückdatiert werden muß. Motive dieses Fabelwesens sind zudem deut-
lich älter als die IV. Dynastie bzw. das Alte Reich ( - 3 0 0 0 - -2200).
Daß die gesamte Anlage wesentlich älter ist, wurde von Hoimar v. Dit-
furth, der bis kurz vor seinem Tod ein Skeptiker war, bestätigt. Er gab bei
einem transmedialen Kontakt an, daß diese Kultur 17.000 Jahre vor un-
serer Zeitrechnung zugrundegegangen wäre. Er hätte die Erbauer ken-
nengelernt; die Pyramiden enthielten u. a. eine Botschaft. Die bisherigen
Theorien würden nicht stimmen, Einzelheiten dürfe er aber nicht preis-

83
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirkens

geben. Nun, deswegen stellen wir einen völlig neuen Ansatz vor. Aber ei-
nes ist klar, auch ohne, daß wir jenseitige Informanten bemühen müssen:
Die Erosionsschäden und ihre Art beweisen definitiv, klar und deutlich,
daß der Komplex vor der Sintflut errichtet worden ist! Die Untersu-
chungsergebnisse werden von den Ägyptologen und Gelehrten stur ig-
noriert. Warum? Ein Rätsel um ein Rätsel!
Wieso ist der Sphinx halb Mensch, halb Löwe? In der altägyptischen My-
thologie hat der Löwe als Wächter von Tempeln und geheiligten Orten
stets ob seines mächtigen Astralkörpers zur Abwehr negativer feinstoff-
licher Wesenheiten eine große Rolle gespielt, doch ist dies die einzige Er-
klärung für das Mischwesen? Kann es sein, daß im Zeichen des Löwen
zumindest der Sphinx, wenn nicht sogar der gesamte Pyramiden-Kom-
plex errichtet wurde? So, wie wir heute ins Wassermannzeitalter eintreten,
brach für die damalige Menschheit vor 12.500 Jahren das Löwezeitalter
an. In Anbetracht der astronomischen „Besessenheit" der eingeweihten
Priesterschaft müssen wir kosmologische Aspekte unbedingt berücksich-
tigen, zumal 10.450 v. Chr. der Sphinx exakt auf das Sternbild des Löwen
blickte! Natürlich wäre dies die früheste von mehreren Optionen.
Nicht so alt sind die Sphinxen der „Widder-Allee" von Karnak, da erst
2.200 v. Chr. das Widderzeitalter begann. Astrologische Konstellation und
Architektur stimmen hier überein. Und aus dieser Periode datiert auch die
dortige gewaltige Tempelanlage. Warum sollten wir das gleiche nicht für
den Sphinx annehmen? Knapp alle 26.000 Jahre wiederholen sich die Stern-
bilder, d. h. der Sphinx muß nicht zwangsläufig aus der Zeit von 10.500 v.
Chr. stammen. Vielleicht ist der Sphinx wesentlich älter; eventuell sogar
noch älter als die Pyramiden. Jeweils 25.868 Jahre zurück, also ~36.300 oder
~62.200 haben wir die gleiche Konstellation. Nicht umsonst sagt ein Sprich-
wort: „Der Mensch fürchtet die Zeit. Die Zeit fürchtet den Sphinx..."
War der Sphinx ein Abbild eines real lebenden Wesens? Auf dem meso-
potamischen schwarzen Obelisk aus der Zeit Salmanassar II. (859 - 824)
sind lebendig wirkende Löwen mit Menschenkopf abgebildet, von Men-
schen an der Leine gehalten. Ebenso fand man Sphinxabbildungen auf
assyrischen Rollsiegeln, er ist also kein ägyptisches Privileg.
Auch die griechische Mythologie kennt Mischwesen, wie die Hydra, den
Minotaurus, die Sphinx von Theben, jenes geflügelte, menschenfressende
Ungeheuer, vorn wie eine Jungfrau, hinten wie ein Löwe, welche denen, die
den Weg passieren wollten, ein Rätsel stellte. Alle bis auf Ödipus wurden

84
Kapitel III - Magie am Nil

von ihr verschlungen, allein er konnte ihre Frage beantworten, worauf sich
die Sphinx vom Felsen stürzte, und der tragische Held - in anderem Kon-
text - einen Komplex bekam. Die Frage lautete übrigens: Welches Wesen
geht morgens auf vier, mittags auf zwei, und abends auf drei Beinen?
Interessant wäre es, herauszufinden, was sich ursprünglich in den über
100 Granitsärgen der Katakomben von Sakkara befand. Diese Sarkopha-
ge hatten ein Gewicht von ~100 Tonnen und die Maße 3,85 Meter Länge,
2,25 Meter Breite und 2,50 Meter Höhe. Angeblich wären in denselben
die heiligen Apis-Stiere bestattet; aber statt mumifizierter oder verwest-
er Stiere fand 1851 der französische Archäologe Auguste Mariette stin-
kenden Bitumen, welcher bei der geringsten Berührung zu Asche zerfiel.
Wurden hier gentechnische Mißgeburten, geklonte Monster oder Riesen
beigesetzt? Durch eine Mumifizierung nach allen Regeln der ägyptischen
Einbalsamierungskunst wurde nach Lehrmeinung das Weiterleben im
Jenseits gesichert. Das muß bezweifelt werden, da eine so hochstehende
und erkenntnisreiche Kultur kaum einem solchen Aberglauben unterlie-
gen konnte. Vielleicht experimentierte man mit Praktiken, deren Ziel es
war, die Physis weiter zu nutzen, in ferneren Zeiten das astrale Band mit
der Hülle abermals zu verbinden? Tatsächlich soll es nach Paul Brunton
Eingeweihte geben, welche sich, natürlich ohne ausgenommen zu wer-
den, vor etlichen tausend Jahren in einen tiefen kataleptischen Zustand
versetzten. Sie wurden einbalsamiert und warten auf ihre „Reanimie-
rung", welche durch Adepten geschehen soll, denen mündlich Ort und
• Stichtag durch die Zeit von ihren Vorgängern überliefert wurden.

Jedenfalls geschah in den Katakomben das Gegenteil. Welche Kreatu-


ren auch immer, sie wurden zu Brei verrührt, mit Bitumen vermengt und
in schwere Steinwannen gegossen. Bevor man den Sarkophag mit der
schweren Deckplatte verriegelte, wurde das Grab gelegentlich mit einem
Talisman versiegelt. Kleine merkwürdige Götterfiguren lassen diesen
Schluß zu. Jene Kreaturen durften auf keinen Fall weiterleben!
Bei Sakkara, westlich von Memphis, genauer bei Gisr el-Mudir, befindet
sich, soweit das Auge reicht, nur Wüste. Dennoch wurde das Areal 1997
zum militärischen Sperrgebiet erklärt. Unter dem Plateau befindet sich ei-
ne unterirdische tempelartige Anlage. Die Säulen sollen auf einem Hy-
draulikmechanismus ruhen. Selbst konservative Archäologen haben kei-
nen Zutritt, indes interessieren sich Spezialisten der NASA und des
Militärs für diesen geheimnisvollen Komplex. Ein Hangar mit Labor und

85
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirkens

Telekommunikationszentrum wurden eingerichtet. Kann es sein, daß ein


ganzer Tempel mit seinem Fundament anhebbar ist? Und was ist darun-
ter? Schon wieder wird etwas vor dem Auge der Öffentlichkeit verborgen.
Solange das öffentliche Interesse keinen ungehinderten und vollständigen
Zugang zu solchen Kuriositäten bekommt, ist jede ernstzunehmende
Ägyptologie oder Archäologie ein Witz.
Das gleiche gilt für das Giseh-Plateau. Das SRI (Stanford Research Insti-
tut), forscht im Auftrag der Geheimdienste und des militärisch-industriel-
len Komplex, die NASA recherchiert selbständig, ebenso die ARE, eine von
E. Cayce gegründete „Gesellschaft für Forschung und Erleuchtung", wel-
che einen ungeahnten Einfluß auf die Ägyptologie hat. Der Ägyptologe
Battiscombe Gunn leitet das griechische Wort „Sphinx" aus dem ägypti-
schen „ssp'nh" ab, was soviel bedeutet wie „Lebendes Bild [des Herrn des
Weltalls]"; die Araber nennen ihn „Abu el-Hol" - „Vater des Schreckens".
Laut Plinius soll unter dem nach Osten, zum Sonnenaufgang blickenden
Sphinx, Harmais begraben sein. Ist dies eine andere Bezeichnung für den
griechischen Hermes/Trismegistos?
Fast ständig wird der Sphinx restauriert und, da alles abgesperrt ist,
kommt man trotz hoher Eintrittsgelder leider nicht näher an ihn ran.
Drunvalo, der amerikanische Seher, bestätigte nicht nur die Existenz meh-
rerer unterirdischer Gänge; im Hals des Sphinx soll sich eine goldene Ku-
gel befinden, eine Art Zeitkapsel. Genaueres sagt er nicht.
Jamblichos, syrischer Neuplatoniker, wurde in die ägyptischen Mysterien
eingeweiht; er sprach von einem geheimen Ort, dessen Eingang sich zwi-
schen den Pranken des Sphinx befände. Durch die Betätigung eines ver-
borgenen Hebels konnten die Neophyten die bronzene Tür öffnen. Die
Adepten gelangten in einen runden Raum, in dem sie bestimmte Prüfungen
zu bestehen hatten, bevor sie in die Reihen der Eingeweihten aufgenom-
men wurden. Der Chronist Flavius Josephus ( - 3 7 -100) sprach sogar von ei-
ner von Henoch erbauten, neunstöckigen unterirdischen Tempelanlage.
1926 wurde auf der Nordseite des Sphinx ein Tunnel entdeckt. Weitere
Untersuchungen aber eingestellt. Angeblich.
1978 entdeckte das von der ägyptischen Regierung beauftragte bereits
erwähnte Stanford Research Institut durch elektrische Widerstandsmes-
sungen Kammern unter dem Sphinx. Das SRI hat eine 17 Meter tiefe Boh-
rung bei dem Sphinx hinabgebracht. Ein Echolot wurde hinabgelassen,
womit definitiv bestätigt werden konnte, daß sich unter der Figur Hohl-

86
Kapitel III - Magie am Nil

räume befinden. Unter den Vorderpfoten befindet sich in zehn Metern


Tiefe ein rechteckiger Hohlraum von neun Metern Höhe und zwölf Me-
tern Länge. Eine weitere unterirdische Halle mit einer Höhe von 13,50
Metern befindet sich mittig in 10,50 Meter Tiefe, und ein Raum von 15 x
18 Metern Basis befindet sich unter dem Hinterteil. 1993 wurde ein unter-
irdischer Stollen nachgewiesen, die „Y-Verbindung" zwischen dem
Sphinx einerseits, und der Cheops- und Chefren-Pyramide andererseits.
Und dies sind nur einige der Gänge, welche in dem verästelten unterir-
dischen Labyrinth bisher exakt ermittelt werden konnten.
Eine von einem Block versperrte Öffnung zu einem weiteren Gang wur-
de 1980 gefunden. Untersuchungsergebnisse hierzu waren nicht erhält-
lich. In einem NBC-Film (The Mystery of Sphynx; 1995) wurde jedenfalls
von neun unterirdischen Kammern berichtet.
In etlichen alten ägyptischen Texten und Inschriften wie dem „Westcar-
Papyrus", und dem auf Thoth zurückgehenden „Buch der Tempel" wird
von einem geheimnisvollen Raum berichtet, der „Kammer der Aufzeich-
nungen", auch „Genesis-Kammer", „Halle des Schicksals" oder „Halle
der Geschichte" genannt. Die Autoren Bauval/Hancock berechneten ihre
Position anhand des Schnittpunktes der Ekliptik des Löwen um 10.500 v.
Chr. und dem folgenden Sonnenaufgang im Frühlingsäquinoktium: Die-
se wichtige Kammer müßte sich unter dem hinteren Teil des Sphinx be-
finden! Südlich des Sphinx verläuft nur drei Meter unter der Erdoberflä-
che ein Stollen, eine Elle breit, gen Osten, Richtung Nil. September 1980,
'anläßlich einer Bohrung zur Bestimmung des Grundwasserspiegels hun-
dert Meter nordöstlich des Sphinx, stieß man nach 17 Metern auf roten
Assuan-Granit, möglicher Hinweis auf eine weitere, wichtige unterirdi-
sche Kammer! Nach Angaben auf mindestens sieben in der Umgebung
des Sphinx gefunden Stelen ruht der Sphinx auf einem Sockel, an dessen
Südseite sechs Stufen und eine Tür abgebildet ist. Cayce behauptete, der
Eingang zu der „hall of records" liege unter der rechten Schulter. Tatsäch-
lich käme diese Möglichkeit in Frage, ist der besagte Punkt geometrisch
exakt codiert: Wird das Rechteck des goldenen Schnitts eingerahmt, wel-
ches die Fibonacci-Spirale (logarithmischen Spirale), die durch die Schei-
telpunkte der drei Giseh-Pyramiden verläuft, vertikal mittig geteilt und
die südliche Seitenlinie der Chephren-Pyramide verlängert, erhalten wir
den Schnittpunkt in der rechten Schulter. Zusätzlich steht die Länge der

87
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Eitiwirkens

Spirale zu ihrer Breite im Verhältnis e/n! (siehe Graphik) Und dies (0,865)
ist die universale Konstante, die „Weltformel" (siehe Kap. XI, Bd. 2).
Im Westcar-Papyrus findet sich eine spannende Geschichte. Der Weise
Djeda wies Pharao Khufu (Cheops) auf einen Tempel in Heliopolis hin, in
welchem die ipwt-Siegel (die Schlüssel) hinter einer Wand in einem aus
Feuerstein gefertigten Behältnis versteckt wären, mittels welchem man
die geheimen „Kammern des Thoth" öffnen könne... Drei Brüder, Söhne
der „Rad-dedet", der Frau des Hohepriesters des Rä, würden ihn einst
finden und die Kammern öffnen... Drei Logenbrüder? Wenn sie die Kam-
mern schon gefunden haben, werden sie es mit Sicherheit verheimlichen.
Was befindet sich in den verborgenen Kammern? Laut Westcar „Die Bü-
cher des Thoth"; laut dem arabischen Chronist Firouzabad „Das Wissen";
nach Ibn Ad Alhokim „Dokumente über Mathematik, Astronomie und Phy-
sik" laut dem „Corpus Hermeticum" die „Heiligen Symbole der kosmi-
schen Elemente"; nach E. Cayce „Die gesamte Erdgeschichte", laut Drun-
valo „48 Zeichnungen der heiligen Geometrie, die Chromosomenmuster
des Christusbewußtseins und Beweise, für das Alter unserer Zivilisation"
oder - laut den für die ägyptischen Altertümer verantwortlichen Herren -
„nichts". Aber erhellende Grabungsberichte werden nicht veröffentlicht;
unabhängige Grabungen natürlich nicht genehmigt. Die Claims sind abge-
steckt. Noch bevor ein Blockierstein entfernt wird, wird jeglicher Informa-
tionsfluß blockiert.

Resümee

Wir gehen von drei Gegebenheiten aus, das Wesen des Sphinx betref-
fend: Zum Ersten weißt ihr Löwenkörper auf den Zeitpunkt der Erbau-
ung, auf das Sternbild des Löwen. Das mag nun 10.500 v. Chr.; 36.300 v.
Chr. oder mehrere siderische Jahre später gewesen sein. Unzweifelhaft ist
er sehr, sehr alt und mag noch vor den Pyramiden errichtet worden sein.
Zum Zweiten sind wir der Gewißheit, daß er etwas bewacht; der ma-
thematisch ausgefeilte Standort (logarithmische Spirale), ihre wachsame
Haltung und alte Überlieferungen lassen darauf schließen. Das können
uralte Manuskripte über die Geschichte der Erde, futuristisch anmuten-
de Artefakte oder sonst welche Überraschungen sein. Sehr wahrschein-

88
Kapitel III - Magie am Nil

lich, daß der Sphinx als Torwächter im okkulten Sinne dient, wenn er
mittels Kondensator geladen oder energetisch imprägniert wurde.
Zum Dritten mag seine Form Hinweis auf die reale Existenz von Misch-
wesen sein, welche angesichts atlantischer Biotechnologie und vielfälti-
gen Beschreibungen diverser ähnlicher Wesen alter Mythologien durch-
aus plausibel erscheint.
Nebenbei: Wir haben die Erfahrung gemacht, daß bei einer sehr inten-
siven Beschäftigung mit einem faszinierenden Thema, insbesondere vor
dem Einschlafen, das Unterbewußtsein uns im Schlafzustand gelegentlich
die Lösung präsentierte. S sah den Sphinx rot, das Gesicht Gold, mit
schwarz glänzendem Bart und goldenen Flügeln.
Die mit den archäologisch-geheimdienstlichen Erkenntnissen einherge-
hende Geheimhaltung ist destruktiv; sie entspringt einer Absicht von Ma-
nipulation. Kontrolle durch Wissensentzug. Die Vertreter der „Aufklärung"
und des „Liberalismus" widerlegen sich selbst und offenbaren so ihre wah-
ren Absichten. Möge ihr Schwanengesang den Phönix beflügeln.

OBELISKEN

Das Wort Obelisk ist von dem griechischen „obelös" abgeleitet und be-
deutet „Spieß". Die Spitzen einiger waren laut einer Inschrift mit „Elek-
" trum" überzogen, einer Legierung aus Gold und Silber.
Sie stehen unseres Wissens in fast jeder Hauptstadt und vielen anderen
Großstädten rund um den Globus. Warum? Welches Mysterium bergen
sie? Wir führen hier nur die bekanntesten auf:
Paris: Auf dem damaligen „Place de la Revolution" verrichtete 1791-1795
Charles-Henri Sanson sein blutiges Handwerk. Er enthauptete schließlich
auch die beiden Anführer der französischen Revolution Danton (Loge
„Les neuf Soeurs") und Robespierre, 34 beides Jakobiner bzw. Freimaurer,
ebenso wie Marat, Abbé Sieyès, Mirabeau, Brissot usw. Zur Perfektionie-
rung des revolutionären Blutbades erfand J. I. Guillotin, (SJ/Frm.) in einem
humanistischen Anflug ein neues Mordwerkzeug; er war Mitstifter des
Grand Orient und M. v. S. der Loge „La Concorde Fraternelle"... Heute
heißt der Platz „Place de la Concorde", und da, wo früher das Fallbeil

34 Nach dem I.F.L. war nur sein Großvater Rosenkreuzer

89
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirkens

stand, ragt heute ein Obelisk gen Him-


mel. Der 220.000 kg Pfeiler stammt aus
Luxor und wurde 1836 aufgestellt.
Washington: Unweit des Pentagon,
des US-Verteidigungministeriums,
steht der bekannteste Obelisk in den
USA: „The Washington Monument".
Mit dem schön angelegten „reflecting
pool" bildet er durch sein Spiegelbild
einen rechten Winkel. Die Hauptstadt
wurde nach dem 1. Präsidenten der
Vereinigten Staaten, George Washing-
ton (1732 - 1 7 9 9 ) benannt. 1788 wurde
er „Chairman" der „Alexandria-Loge",
G. Washington mit Freimaurerinsignien. welcher er auch während seiner Präsi-
Die Gründung der USA war ausschließ- dentschaft vorstand. Das Pentagon ist
lich die Iniative der amerikanischen Lo-
gen. Wie in den USA bestimmt in fast
durch seine Geometrie interessant; es
allen Ländern der Erde die Bruderschaft entsteht, indem man die Eckpunkte ei-
das politische, wirtschaftliche und kul- nes Pentagramms miteinander verbin-
turelle Geschehen. Ohne Logenzugehö-
rigkeit kommt man weder in Positionen det. Der Drudenfuß wird bei den He-
mit auch nur sekundärer Entschei- xen (eine Zacke nach oben) wie bei den
dungsgewalt, geschweige denn in aus-
schlaggebende Ämter.
Satanisten (zwei Zacken nach oben)
gleichermaßen verwand. Schaut man sich die Machenschaften des Ver-
teidigungsministeriums genauer an, so erkennt man ohne weiteres,
wessen Geistes Kind sie sind und wieso sie ihre Befehle aus dem Penta-
gon - mit Blick auf den Obelisken - hinausschicken.

Vatikanstaat: Im Zentrum des Petersplatzes in Rom, dem Auge der „Hei-


ligen Katholischen Kirche", erhebt sich ein mächtiger Obelisk; einer von
insgesamt 13 (!) Obelisken in Rom. Dies ist ganz eindeutig das Zeichen,
daß die Freimaurerei die katholische Kirche kontrolliert. Am 24.6.1717,
zum Anlaß des offiziellen 200jährigen Bestehens der spekulativen Mau-
rerei, veranstalteten die

„Brüder sogar eine regelrechte satanische Demonstration, bei der sie bekunde-
ten, daß es ihnen um dessen Herrschaft [des Teufels] vor allem im Vatikan
geht. Oktober 1917 entrollten sie [unweit des Obelisken] ein Satansbanner,
auf dem in gräßlicher Verzerrung der Erzengel Michael dargestellt war, der sich

90
Kapitel III - Magie am Nil

in den Klauen Luzifers befand und von diesem zu Boden geworfen wurde. Auf
einem Transparent standen die Worte:,Satan muß herrschen im Vatikan und
der Papst muß sein Sklave sein.'"
Adler, Manfred: „Die Freimaurer und der Vatikan"

Vor einigen Jahren hat dies der Insider Monsignore Luigi Marinelli, Spre-
cher einer anonymen, hochrangigen Autorengruppe „I Millenari" bestä-
tigt: „Die Freimaurerei... sei im Vatikan vor allem in der Kurie weitverbreitet."
Unter ihnen gibt es wiederum viele „Madonnos", homosexuelle Geistli-
che... Die Kurie des Vatikans besteht laut Monsignore Luigi Marinelli zum
überwiegenden Teil aus homosexuellen Freimaurern, Papst Johannes Paul
XXIII. (Ro'ncalli) war Rosenkreuzer, ein weiterer, welcher der Freimaure-
rei überführt werden konnte, war Bruder Ferretti Mastai aufgenommen
am 15.8.1839 in die Großloge „Eterna Catena di Palermo" (ew'ge Bruder-
kette von Palermo). Nach seiner Initiation ereiferte sich Mastai, nunmehr
alias Papst Pius IV., gegen die Freimaurerei! Papst Johannes Paul II. (Woj-
tyla) soll sogar einen Hohen Grad im A.u.A.S.R. (Alten und angenomme-
nen Schottischen Ritus) besitzen.
Auf einer speziellen Tiara (Papstkrone) - und das Tragen einer solchen
geht auf sumerische Tradition zurück - steht „VICARIUS FILII DEI",
„Stellvertreter des Sohnes Gottes". Abgesehen von dieser Anmaßung ver-
birgt sich eine unheimliche Botschaft in diesen drei Worten. Wir addieren
die lateinischen Buchstaben, welche gleichzeitig Ziffern sind: V + I + C +
I + U (=V) + I + L + I + I + D + I = 666! 35 Wir zitieren aus der Offenbarung,
13.18: „Wer Verstand hat, der überlege die Zahl des Tieres; denn es ist eines Men-
schen Zahl, und seine Zahl ist sechshundertsechsundsechsig." Demnach pro-
klamiert er sich, zumindest gegenüber Insidern, als der Antichrist. Ande-
rerseits behalten die für die Illuminaten arbeitenden Bruderschaften diesen
Titel für ihren Mann vor. Soviel ist aber klar: Es wird ein mächtiger religi-
öser Führer sein, der Messias der Einen Weltreligion und Weltordnung.
Fast alle christlichen Glaubensrichtungen bzw. Sekten sind unter Kon-
trolle der Bruderschaft oder gehen auf sie zurück. „Extra ecclesia non sal-
vatum..." 1881 gründete Charles Taze Russell in den USA die „Zion's
Watch Tower Tract Society". Viele Zeugen Jehovas wurden bisher von
dem Wissen verschont, daß Russell und nach ihm alle Führer der Verei-
nigung Freimaurer waren. Bis heute. Der Rabbiner Dr. Isaac Wise erklärt:

35 Gleiches gilt für die interne Bezeichnung, LATINUS REX S A C E R D O S (Lateinischer Priesterkönig)

91
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirkens

„Die Maurerei ist eine jüdische Erfindung, deren Geschichte, Grade, Ämter,
Paßworte und Erklärungen von Anfang bis zu Ende jüdisch sind."
Die Mormonen wurden von dem Schotten Joseph Smith jr. (1805 -1844)
ins Leben gerufen. Er entstammt der Blutlinie der Merowinger und wur-
de am 16.3.1842 in den 33. Grad des Alten und Angenommenen Schotti-
schen Ritus 36 initiiert. Der strahlende Engel Moroni erschien ihm mehr-
mals und gab Anweisungen zur Übersetzung eines Buches, bestehend aus
goldenen Platten mit eingravierten seltsamen Hieroglyphen unter Zuhil-
fenahme von zwei Orakel- bzw. Übersetzungssteinen, Urim und Thum-
mim „Licht" und „Schatten." In dem von Moroni angegebenen Versteck
bei NY fand er 1823 das Buch, die Steine, den Brustschild und den „gött-
lichen Kompaß". Er übersetzte das erlaubte erste Drittel (die Bücher Ne-
phi, Omni, Mormon etc.), bevor er am 27.6.1844 im Gefängnis trotz seines
Talisman ermordet wurde. Wir dürfen davon ausgehen, daß Moroni nicht
zufällig bei Joseph aufkreuzte. Der Smith-Clan sowie die Youngs, Kim-
bals, Goddhards etc. entstammen dem jüdischen Zweig der Merowinger-
Dynastie, welche eventuell mit einer der okkulten Blutlinien verbunden
sein könnte. Zum Verständnis: Das Buch Mormon berichtet von der Be-
siedelung des amerikanischen Kontinents ~600 v. Chr. auf Anweisung
„Gottes" durch den Prophet Levi. Die um 1874 bei Detroit gefundenen
„Michigan-Tafeln" bestätigen einen präkolumbianischen jüdischen Ein-
fluß auf dem nordamerikanischen Kontinent. Die Mormonen, die „wahr-
haftigen Freimaurer" pflegen gute Beziehungen zur Prieuré de Sion. Ron
Hubbard, 37 Gründer der Scientology, war Oberster Rat, damit ebenfalls
in den 33. Grad eingeweiht, konnte sich also „Souveräner General-Groß-
inspecteur" nennen. Oder hebräisch „MI-KAMIKAH BEALIM ADONAI".

Die Protestanten gehen auf Luther zurück und beziehen sich auf seine Bi-
belübersetzung. Martin war Rosenkreuzer, er durchkreuzte auch die Wün-
sche der einfachen Landwirte, aber die Geschichte der Bauernaufstände und
ihr Hintergrund ist ein anderes trauriges Thema.
Zur Belustigung des Pleb baute Caligula, primus inter perversum, ein Hip-
podrom östlich des Tibers, welches von Nero vollendet wurde. Er ließ den
dritten nach Rom 3 8 gebrachten Obelisken im „Circus Cai et Neronis" (Are-

36 Der A.u.A.S.R. mit seinen 33 Graden wurde durch die Stuarts unter Charles Radclyffe und Andrew
Ramsay eingeführt
37 Hubbard, eigentlich Wilson, arbeitete beim Marine-Geheimdienst in der Implantatforschung; wurde
v. demselben als Spitzel in die Agape-Loge des O.T.O. eingeschleust
38 „ A m o r " konversiv „ R o m a " - Christenverfolgung, Inquisition, Bewußtseinskontrolltrust incl. Waffen-
und Antibabypillenproduktion...

92
Kapitel III - Magie am Nil

na des Caligula und Nero) errich-


ten. Die tödlichen Wagenrennen
wurden aber unterbrochen, da
man zur Vernichtung hunderttau-
sender Urchristen Platz brauchte.
Unter furchtbaren Martern wur-
den sie hauptsächlich abends von
wilden Tieren zerfleischt. Zur Be-
leuchtung benutzte Nero Glau-
bensbrüder, welche an Eisenpfäh-
le gebunden, mit Pech beschmiert
und abgefackelt wurden. Hier
wurde wahrscheinlich auch Jesu
erster Apostel Petrus gekreuzigt,
nach der Überlieferung aus eige-
nem Wunsch kopfüber, wahr-
scheinlich um zu symbolisieren, Anfang 2000 saß der Papst bei seinem Israel-
besuch auf einem Stuhl; die Rückenlehne
daß die Welt „auf dem Kopf stün-
"ziert" ein umgekehrtes Kreuz; auf einer sei-
de", respektive weil er sich nicht ner Tiaren steht "VICARIUS FILII DEI". Man ad-
für würdig befand, wie Christus diere die römischen Ziffern (U=V).
gekreuzigt zu werden. Die Gebeine Petri sollen in unmittelbarer Nähe sei-
nes Hinrichtungsortes ruhen. Ob der unter dem Petersdom bei Ausgra-
bungen gefundene Steinsarg mit der Aufschrift „PETROS ENI" tatsächlich
die Gebeine des historischen Petrus enthält, ist wahrscheinlich, aber nicht
gesichert. Später errichtete man über der Arena den Petersdom; das linke
Seitenschiff überdeckt die Nordseite des ehemaligen Hippodroms. Der Obe-
lisk wurde wenige Meter nach Nordwesten verschoben. Dieses ägyptische
Original ist also imprägniert mit den schlimmst möglichen Energien und
befindet sich im Zentrum der katholischen Kirche! Würden Sie die blutbe-
schmierte Axt, mit der ein Wahnsinniger ihre Familie erschlug, in Ihrem
Wohnzimmer auf einen Sockel stellen?

Rom: Und jetzt bitten wir die Leser, soweit sie einen Stadtplan von Rom be-
sitzen, ein kleines geomantisches Experiment zu machen: Begeben Sie sich mit
einem dicken schwarzen Marker zur Pyramide des Caius Cestius, 39 bei der
Porta San Paolo im Norden Roms. Ziehen Sie dann eine Linie nach Süden zum
original-ägyptischen Obelisken auf der Piazza del Popolo. Von hier aus zie-

39 Das marmorverkleidete Grabmal des Praetors G. Cestius wurde 12. v. Chr. in genau 330 Tagen fertiggestellt

93
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirkens

hen Sie eine weitere Gerade zum Obelisco di Axum (sic!)40 im Nordwesten,
fahren Sie fort mit einer dritten Linie zum Vatikanobelisk im Osten, von dort
Richtung Nordwesten zum Obelisken vor der Kirche S. Trinita' dei Monti. Keh-
ren Sie nun nach dieser hübschen Reise zurück zu Ihrem Ausgangspunkt. So-
viel zur Städteplanung aus okkulter Sicht!
Übrigens: Der 23,70 Meter hohe aus Heliopolis stammende Obelisk auf
der Piazza del Popolo wurde bereits 10 v. Chr. im Circus Maximus - in sei-
ner Mitte - aufgestellt. 357 n. Chr. ließ Kaiser Konstantin II. einen zweiten,
32,50 Meter großen Obelisken von 455 Tonnen, welcher erstmals von Thut-
mosis III. in Theben errichtet wurde, dazu stellen. Er brach in drei Teile,
wurde aber 1587 von Papst Sixtus V. repariert und vor dem Lateran pla-
ziert. Tausende wurden im Circus Maximus von Löwen und anderen wil-
den Tieren zerfleischt, Gladiatoren mußten sich gegenseitig vor der erregten,
tobenden Menge massakrieren, kurz, jede Menge negative Energie, Schwin-
gungen der Todesangst, Panik und der Verzweiflung wurden um die beiden
Himmelspfeiler freigesetzt...! Wenn Sie ein wenig sensitiv sind, können Sie
diese Steine berühren, aber eigentlich empfiehlt es sich nicht. Noch was: Als
am 29.05.2002 G. Bush jr. an der Versammlung der 19 + 1 teilnehmen woll-
te, stürzte unmittelbar zuvor ein Obelisk in der Nähe des Welternährungs-
zentrums durch einen Blitz getroffen auf die Straße und zerbrach. Die Trüm-
mer mußten beseitigt werden, die Kolonne warten. Irgendwelche Energien
werden Einfluß auf seine Politik zu nehmen suchen. Obelisken repräsen-
tieren das Element Feuer. Ob dies nun Feuerelementare, solare Genien oder
negative kosmische Wesenheiten sein werden, sei dahin gestellt.

Buenos Aires: hier erhebt sich auf der Kreuzung Avenida 9 de Julio und der
Avenida Corrientes einer der größten Obelisken überhaupt. Der Obelisco ist
ein Replikat und wurde 1936, zum 120sten Jahrestag der Gründung Argen-
tiniens, errichtet. Vor dem Präsidentschaftsgebäude steht ein weiterer, klei-
nerer Obelisk.
London: Dieser Obelisk wurde England von M. Ali, dem damaligen Prä-
sidenten Ägyptens, geschenkt. Am 13. Sept. 1878 wurde der aus Alexandria
stammende 186 Tonnen-Monolith unter beträchtlichen Schwierigkeiten am
Ufer der Themse aufgerichtet. Ohne dreistufige Plattform und Sockel ist er
20,58 Meter hoch. Ins Fundament wurden eingemauert: vier Bibeln in unter-
schiedlichen Sprachen, eine Tageszeitung, ein Eisenbahnfahrplan, ein Ra-
sierer und zwölf Frauenfotos. Wohl dem, der die Symbolik versteht. Die

40 Ein Hinweis auf die Bund=eslade

94
Kapitel III - Magie am Nil

Londoner nennen ihn „Cleopatra's Needle (Kleopatras Nähnadel) und sind


der Meinung, daß zwei Geister dort ihr Unwesen treiben. Fakten sprechen
eine deutliche Sprache: Seit Errichtung des Obelisken haben sich hier tau-
sende von Selbstmördern in den Fluß gestürzt und ertränkt. Kein Witz.
Selbst im „London City Guide" 4 1 nachzulesen.
Manila: Am 30.12.1896 wurde der philippinische Revolutionär José Rizal
wegen Verschwörung auf dem Campo de Bagumbayan von Spaniern hin-
gerichtet. Der Platz heißt heute „Rizal Park", und dort, wo er erschossen
wurde, steht ein Obelisk.
New York: Hier steht ein schönes Original von Thutmosis III., XVIII. Dy-
nastie. Er stammt ursprünglich aus Heliopolis, stand später in Alexandria
und mißt ohne Sockel 20,47 Meter. Er wurde Ende des 19. Jahrhunderts der
Stadt New York von Ismail Pascha geschenkt. Er steht im Central Park und
ist das Pendant von Cleopatra's Needle.
Istanbul: Bei der Sultan-Ahmet Camij Moschee erhebt sich auf einem
sechs Meter hohen Marmorsockel ein 19,6 Meter hoher Obelisk. Das aus
Karnak stammende Original wurde auf dem Hippodrom während der
Regentschaft von Theodosios I. (378 - 395) errichtet. Zu Ehren Kaiser Kon-
stantins wurde Byzanz, Hauptstadt des oströmischen Reiches, in Kon-
stantinopel umgewandelt.
Mexiko: Auf dem „Paeso de la Reforma" steht das Unabhängkeitsdenkmal
- eine Siegessäule mit goldenem Engel, eingerahmt von vier Obelisken an je-
der Ecke der quadratischen Plattform.
• Axum: Unweit des Aufbewahrungsorts der Bundeslade erheben sich meh-
rere Stehlen, über 20 Meter hoch, 300 Tonnen schwer. Aus einem Stück ge-
arbeitet. Ihre Spitzen sind abgerundet; es gibt aber Hinweise, daß sie früher
Metallkappen trugen. Stilisierte Türen deuten Eingänge ins Innere der Gra-
nitobelisken an.
Es gibt diverse Städte, deren Mitte ein Obelisk ziert, aber hier alle aufzu-
zählen würde den Rahmen sprengen.
Wie sie aus härtestem Granit herausgearbeitet, transportiert und aufge-
richtet wurden, darüber gibt es nur Vermutungen. Heute können Touristen
im Steinbruch von Assuan einen unvollendeten Obelisken bestaunen. In
fertigem Zustand würde er bei einer Höhe von 41,76 Metern 1.168 Tonnen
wiegen. Angeblich wurden sie aus dem Gestein herausgemeißelt, später
mittels Holzkeilen, welche in Bohrungen getrieben und hinterher gewäs-

41 London City Guide, „Reise know-how", Verlag Peter Rump G m b H , S. 228

95
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirkens

sert wurden, herausgesprengt. An ihrem Bestimmungsort hätte man sie auf


künstliche Aufschüttungen gelegt, und durch Ablassen von Sand aufge-
richtet. Nunja. Sie zu polieren und sie ohne zu beschädigen zu transportie-
ren, muß - herkömmliche Techniken vorausgesetzt - eine an Unmöglichkeit
grenzende Unwahrscheinlichkeit gewesen sein...
Auch das Volk der Nabatäer errichtete etliche Obelisken zu Ehren des
„Gottes" Dushara und der „Göttin" Allat, welche heute noch unweit der
Felsenstadt Petra in der jordanischen Wüste zu besichtigen sind.
Die entscheidende Frage ist, wozu die Obelisken dienten. Einige Autoren
sind der Ansicht, daß die Obelisken Nachbildungen von Raketen seien. Das
mag sein. Sitchin übersetzt „damit wir eine ,shem' machen... mit „... damit wir
uns einen Namen machen..." (Gen 11.4). „Shem" leitet er von „slwmah" ab, „das,
was nach oben geht". Aber es muß ja nicht unbedingt eine materielle Rakete
oder ein Raumschiff nach „oben" gehen. In diesem Text geht es um den
Turmbau von Babel. Dies würde - wie wir in Kapitel V noch sehen werden
- auch erklären, warum zumindest in Nimrod/Assyrien Salmanassar II. ei-
nen Obelisken errichten ließ. Auf diesem schwarzen Obelisken, zu besich-
tigen im Britischen Museum, sind, wie bereits erwähnt, Reliefs von Tier-
menschen abgebildet. Diese Pfeiler sind also keineswegs das Monopol
altägyptischer Pharaonen. Interessanterweise kann man mühelos auch den
2. Sam. 7.23 dahingehend interpretieren: „... und ihm einen Natnen [„shem"
im Sinne von Raumschiff] zu machen und so große und furchtbare Dinge zu tun,
damit du Völker und ihre Götter vertriebest..."
Zum Bewahren und Weitergeben von historischen Ereignissen sind Obe-
lisken denkbar ungeeignet; der am Fuße stehende Betrachter kann den obe-
ren Text kaum entziffern. Zudem sind nicht alle beschriftet, einige wurden
auch erst später mit Hieroglyphen verziert wie der Pfeiler aus Heliopolis,
dem früheren On, der nachträglich unter Ramses II. beschriftet wurde. Im
Gegensatz zu den allerorts aufgestellten Stelen, deren Zweck eindeutig die
Überlieferung von Information ist.
Auffälligerweise wurden die Obelisken immer paarweise vor den Pylo-
nen der Tempel aufgestellt. Wir müssen uns etwas sehr wichtiges klarma-
chen: Obelisken sind entmantelte Pyramiden, d. h., dort, wo Obelisken sind,
stehen - zumindest in energetischem Sinne und um diesen geht es hier - Py-
ramiden. Sind sie so etwas wie energetische Plus- und Minuspole? Zudem
fällt auf, daß sie meistens an Orten aufgestellt sind, wo bereits durch Ge-
metzel negative Schwingungen engraphiert wurden. Gerade, zum Abschluß

96
Kapitel III - Magie am Nil

des Kapitels, finden wir ein Gemälde von der Völkerschlacht bei Leipzig; die
Schlacht tobt um einen Obelisken... In diesem Zusammenhang ist vielleicht
erwähnenswert, wie eine Magierin auf der inneren Ebene von einem Obe-
lisken angegriffen wurde:

„In der darauffolgenden Nacht wurde ich durch einen lauten Krach geweckt und
sprang aus dem Bett. Da sah ich, daß der Lärm durch einen großen roten Obelisken
verursacht wurde, der durch die Westwand meines Zimmers gebrochen war, und
sich gegen die Ostwand lehnte, dabei diese Wand und das Fenster durchbrach, aber
nicht mein Bett getroffen hatte, daß in einem Alkoven links seines Weges stand..."
Dion Fortune: „Selbstverteidigung mit PSI"

Vielleicht besitzen sie durch ihre Geometrie eine eigene Energie, die äqui-
valente Energien anzieht, wie z. B. „Cleopatra's Needle"? Sind es Antennen
zum Energietransport? Zum Empfangen wie zum Abstrahlen?

Resümee

Von ihrer energetischen Wirkungsweise, sind Obelisken - wie bereits er-


wähnt - entmantelte Pyramiden. Sie wirken wie Antennen, welche be-
stimmte Schwingungen gen Himmel senden. Wer an diesen feinstofflichen,
• zumeist negativen Schwingungen Interesse haben könnte, wird noch klar
werden.
Vor den Pylonen ragten im alten Ägypten immer zwei Pfeiler in den Him-
mel. Gut möglich, daß einer Energie bzw. Information abgab, während ein
anderer Energie bzw. Information empfing, quasi als Plus- und Minusan-
tennen funktionierten. Um ihre Wirkung zu gewährleisten, müssen sie wie
die Pyramiden nach dem Erdmagnetfeld ausgerichtet werden. Stehen sie
zusätzlich auf geomantischen Linien (siehe Kap. VIII) wird ihre Energie ver-
stärkt und auf der Erde weitergeleitet. Die ägyptischen Magier achteten des
Weiteren darauf, daß der Obelisk aus einem einzigen Stück besteht. Wurde
einer bei der Fertigung beschädigt, so schuf man einen neuen, ganzen. Wir
nehmen an, daß dies mit seiner Leitfähigkeit zu tun hat.
Auffälligerweise stehen die bedeutendsten Steinspieße an Orten, wo ne-
gative Schwingungen engraphiert wurden. Oder werden. Was war zuerst

97
da? Der Obelisk oder
das Massaker? Die Re-
gierung oder der Obe-
lisk?
Allgemein symboli-
sieren sie auf der äuße-
ren Ebene patriarchali-
sche Macht; für Insider
symbolisieren sie sim-
plement: „Hier haben
wir alles unter Kontrolle. "
Auffälliger Weise wurde auch hier negative Energie engra-
phiert. Oder bedeutet der Obelisk dass diese Völkerschlacht
von den Logen initiert wurde?

98
Kapitel IV
SRI K R I S C H N A ;
DIE V E D E N U N D V I M Ä N A S

„ Wenn aber jemand mit dem Wissen erleuchtet ist, durch das Unwissenheit
zerstört wird, dann enthüllt sein Wissen alles, ebenso wie die Sonne am Tag
alles erleuchtet."
Bg. 5.16

T ranszendentale Erleuchtung ist das ultimative Ziel eines jeden Yoga.

Obwohl das Wesen dieses Zustandes unmöglich in Worte zu fassen


ist, schrieben ihm die alten Rishis die Eigenschaften „sat-chit-änanda"
zu. „Sat" bedeutet Sein oder Existenz, d. h. wir existieren in diesem Zu-
stand real; wir sind nicht vage, sondern total. „Chit" steht für Bewußtsein,
oder Wissen. Es ist kein Gewahrsein in herkömmlichem Sinne, sondern
unser Bewußtsein ist unendlich, alldurchdringend und absolut. Wir er-
kennen nicht die Wahrheit, wir sind die Wahrheit. Es gibt keine Frage
mehr. „Änanda" bedeutet Glückseligkeit im Sinne nicht zu beschreiben-
der Wonne. Diese drei Adjektive sind untrennbar, jenseits von Zeit und
Raum und transzendental; d. h. sie befinden sich in ständiger Ausdeh-
nung.
„Tat twam asi!" - „Das bist DU!" - Dies war die zentrale Erkenntnis der
alten vedischen Seher. Selbsterkenntnis ist Gotterkenntnis. Die umfang-
reiche vedische Literatur 42 bietet Techniken, diesen erhabenen Zustand
zu erreichen.
Der Hinduismus sieht als bedeutendsten Vermittler dieses Wissens Sri
Krischna an, eine göttliche Inkarnation, welcher aus der Dynastie der
„Yädavas" stammt, welche ihre Wurzeln auf göttliche, kosmische Ab-
stammung zurückführen.
42 Die Shastras bilden die Gesamtheit der religiösen Hindu-Literatur; sich unterteilen sich in vier Vedas
und die etwas jüngeren Puränas. Die Upanishaden und die Brähmanas sind die philosophischen Er-
klärungen. Sie stehen am Ende und werden als Vedanta bezeichnet. Rämäyana und Mahäbhärata sind
die historischen Teile der Veden

99
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirkens

Krischna gilt als achte Inkarnation Sri Mahävishnus und daher als Ava-
tär. 43 Seine tiefsinnige Philosophie ist in konzentrierter Form in einem
Teil des Epos Mahäbhärata, speziell den 18 Kapiteln der Bhagavad-Gitä
enthalten. Ein knapper historischer Abriß:
Das Mahäbhärata berichtet, daß dem hartherzigen König Kamsa Herr-
scher zu Mathurä, prophezeit wurde, daß das achte Kind seiner Tante
Devaki und ihrem Mann Vasudeva ihn töten werde. Während es Kamsa
gelang, sechs Kinder zu ermorden, konnten die beiden nachfolgenden
Brüder, Balaráma und Krischna, durch Vertauschung gerettet werden.
Herodes schien von Kamsa gelernt zu haben, allerdings war ihm eben-
sowenig Erfolg beschieden. Eine Hirtenfamilie legte Krischna in eine
Krippe, und zog ihn auf. Krischna wuchs heran, und manifestierte schon
in jungen Jahren bedeutende psychische und okkulte Kräfte (siddhis).
Nach sieben Jahren zogen seine Adoptiveltern mit ihm und seinem Bru-
der nach Vrindävan. Als Jüngling neckte Krischna mit Vorliebe Hirten-
mädchen, die sogenannten Gopis, indem er ihnen beim Baden die Kleider
stahl... Überhaupt schien er den „weltlichen" Vergnügungen nicht abge-
neigt, und erinnert daher an Dionysos, den griechischen „Gott" des
(Wein-)Rausches und der Fruchtbarkeit. Angeblich hatte Krischna (im
Astral, bzw. auf seinem himmlischen Heimatplaneten Goloka Vrindäva-
na) 180.000 Söhne mit 16.100 Frauen.
Der Frieden wurde aber weiterhin gestört durch die Nachstellungen
Kamsas, welcher mehrmals vergeblich versuchte, Krischna zu meucheln.
Schließlich lud der heuchlerische Kamsa Krischna nach Mathurä zu einer
Ringkampfveranstaltung ein. Er beabsichtigte, daß einer seiner Ringer
Krischna im Kampf töten sollte. Krischna besiegte nicht nur alle Ringer,
sondern auch seinen herrschsüchtigen und korrupten Onkel.
In Hastinäpura, unweit der heutigen Hauptstadt Delhi, lebte König
Pändu und sein blinder Halbbruder Dhritarästra. Pändu hatte fünf Söh-
ne, wovon Yudhisthira der älteste und Arjuna der vortrefflichste war. Dies
waren die Pändavas. Dhritarästra hatte hundert Söhne, der bedeutendste
hieß Duryodhana. Dies war das Geschlecht der Kauravas (oder Kurus).
Da Pändu starb, mußte notgedrungen sein blinder Bruder den Thron be-
steigen, welcher aber bald die Herrschaft an Yudhisthira übertrug. Der
sich zurückgesetzt fühlende Duryodhana erzürnte und das Unglück
nahm seinen Lauf. Ein Mordanschlag auf Yudhisthira mißlang, allerdings

43 Avata-r, sanskr. Avat - herab, ta-re - kommen, steigen

100
Kapitel IV - Sri Krischna - Veden und Vitnänas

konnte sein machtbesessener Cousin bei seinem Vater die Teilung des
Reiches durchsetzen. Damit nicht genug, forderte der listige Duryodha-
na seinen verhaßten Cousin zu einem Würfelspiel heraus. Der Verlierer
sollte für 13 Jahre seinen Herrschaftsanspruch verlieren. Durch Betrug
gewannen die Kauravas; die Pändavas beugten sich dem Schicksal und
gingen ins Exil. In einer späteren Lehrrede äußerte sich Krischna wohl
auch im Hinblick auf die damalige Dummheit der Pändavas:

„Von allen Weisen bin ich Bhrigu, von allen Lichtern bin ich die Sonne, von
allen Mantren bin ich OM, von allen Waffen bin ich der Blitz, von allen
Schöpfern bin ich die Liebe, von der Gerechtigkeit bin ich der Tod, von allen
Bezwingern bin ich die Zeit, von aller Logik bin ich die Wahrheit, von allen
Siegern bin ich die Moral, von allen Geheimnissen bin ich das Schweigen, von
allem Betrug bin ich das Glücksspiel..."44
Bhagavad-Gitä 10.21ff

Heute würde Krischna sicher hinzufügen: „ Von allen Räubern bin ich der
Finanzminister."
Nach 13 Jahren forderten die Pändavas ihren Anteil wieder zurück, doch
Duryodhana brach sein Wort und weigerte sich, die Hälfte des Reiches an
Yudhisthira abzutreten. Die Pändavas versuchten über den König der
Yädavas, Sri Krischna, eine gütliche Einigung zu erzielen, doch die Ver-
mittlungsversuche scheiterten. Gleichzeitig erbaten beide Parteien Hilfe
von Krischna: Duryodhana verlangte seine Armeen, Arjuna erbat seine
persönliche Unterstützung. Beiden erfüllte Krischna ihre Wünsche. So
wurde die „Schlacht von Kuruksetra" unausweichlich. Kuruksetra liegt
im Nordwesten Indiens zwischen dem Jumna und dem Saraswati; Ar-
chäologen fanden tatsächlich bronzene Waffen in diesem Gebiet; ob sie
aus jener Zeit stammen, konnten wir nicht herausfinden. Hier fanden frü-
her rituelle Opferzeremonien statt. Den sieben Pändavadivisionen stan-
den elf der Kauravas gegenüber. Sri Krischna versprach, Arjunas Streit-
wagen zu lenken, aber nicht zu kämpfen. Und hier befinden wir uns am
Anfang der Bhagavad-Gitä. Beim Anblick seiner vielen Verwandten und
Freunde, welche auf Seiten der überlegenen gegnerischen Kauravaar-
meen kämpfen sollten, verzagte Arjuna:
44 Addieren Sie die S u m m e aller Zahlen im Roulettkessel (1 +2 + ... + 36) Ein durch ein Penta-
gramm/Pentagon gebildeter unregelmäßiger pyramidaler Trichter liest während der Drehung die
emotionelle Angst nicht gespielten Zahlen. Eine der Pentagrammzacken weißt auf die 33...

101
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirkens

„O Krischna, ich bin nicht bereit, mit ihnen zu kämpfen, nicht einmal für die
drei Welten, geschweige denn für diese Erde."
B. G.: 1.32 - 35

In der Folge überzeugte Krischna seinen Freund und Schüler Arjuna,


daß es als Ksatriya seine Pflicht ist, zu kämpfen. Der weltbekannte Di-
skurs und die darauf folgende Schlacht wurden von einem Seher namens
Sanjaya dem blinden Dhritarästra berichtet. Vor der Schlacht war Arjuna
angesichts der Gewalt und der zu erwartenden Toten sehr besorgt. Sri
Krischna erklärt Arjuna:

„Wer sieht, daß die Überseele die individuelle Seele in allen Körpern begleitet,
und versteht, daß weder die Seele noch die Überseele jemals zerstört werden, hat
die wahre Sicht."
Bhagavad-Gitä 13.28

Nach 18 Tagen war der Krieg zugunsten der Pändavas entschieden; das
Geschlecht der Kauravas besiegt, Krischna und Arjuna noch am Leben.
Der bekannte Avatär Babaji, welcher 1970 in einer Höhle am Fuße des
Berges Kailash erschien, erklärte, daß er selber in der Schlacht mitge-
kämpft habe; seine Narben stammten aus dem Mahäbhäratakrieg. Nach
14 Jahren verließ Babaji seinen Körper wieder; viele Menschen hatte er ge-
heilt, daß Gesetz des Karmas verlangte Tribut...
Im Lichte der Kenntnis energetischer Wirkungsweisen ist Krieg die Ent-
ladung gestauter komprimierter karmischen Negativenergie, eine Ka-
tharsis zur Auflösung und Bereinigung des gemeinsamen kausalen Fel-
des. Genau diese Energie trägt jene Könige oder Politiker an die Macht,
in deren Programm die Auslösung eines kataklystischen Effekts liegt.
Kein Dschinges Khan, Nero oder Hitler kann ohne das Vorhandensein
solcher Energie in Machtpositionen aufsteigen oder auch nur das Ge-
ringste bewegen.
36 Jahre später wurde Krischna von einem Pfeil eines Jägers, der ihn für
eine Gazelle hielt, tödlich getroffen. Das war vor rund 5.000 Jahren. Die-
se Epoche gilt als das Ende des Dväpara-Yugas, jenes bronzenen Zeital-
ters, indem die spirituellen Prinzipien nur noch zu 1/ 4 vorherrschen. Hel-
muth von Glasenapp datiert das Erscheinen Sri Krischnas anhand der
vedischen Zeitrechnung auf 3102 v. Chr., 45 dem Beginn des Kali-Yugas.

102
Kapitel IV - Sri Krischna - Veden und Vitnänas

Nach vedischer Zeitrechnung gibt es vier Yugas, Zeitspannen von unter-


schiedlicher Länge welche die vorherrschenden Energien auf einem Pla-
neten widerspiegeln. Das Satya-Yuga, das goldene Zeitalter, dauert
1.728.000 Jahre. Es herrscht Frieden; die Menschen streben nach Ver-
wirklichung und Erkenntnis; es ist das Paradies auf Erden. Die folgenden
drei absteigenden Yugas sind das Treta-Yuga (1.296.000 Jahre), das Dväpa-
ra-Yuga (864.000 Jahre) und das Kali-Yuga, das kürzeste, aber finsterste
Zeitalter. Es herrschen Materialismus, Ignoranz und Kriege. Psychische
Fähigkeiten sind nur vereinzelt, retardiert vorhanden. Erich Fromm cha-
rakterisiert es mit den treffenden Worten „Haben-Zeitalter" im Gegen-
satz zum „Sein-Zeitalter". Diese Periode dauert 432.000 Jahre, von denen
bereits über 5.000 hinter uns liegen. Zusammen bilden sie ein 4,32 Milli-
onen Jahre dauerndes Mahä-Yuga. 4 6 Deren 71 bilden ein Manvantara
(306,72 Millionen Jahre). 14 Manvantaras wiederum ergeben ein Kalpa,
das sind 4.32 Milliarden Jahre, 47 ein halber Tag im Leben Brahmas, des er-
sten und intelligentesten Lebewesen im Universum. Brahmas Jahr hat
360 Tage, er lebt hundert Jahre. Da mit Geburt und Tod Brahmas das Uni-
versum entsteht und sich wieder auflöst, beträgt die Dauer des gesamten
Universums 311,04 Billionen Jahre (4.320.000.000 x 2 x 30 x 12 x 100). Wir
befinden uns nach vedischer Astronomie gegenwärtig im 5.108. Jahr des
Kali-Yuga des 28. Mahä-Yuga im 7. Manvantara... Vergleichen wir diese
Zeitrechnung mit anderen:

Sri Yukteswar stellte auf Bitten seines spirituellen Meisters Babaji, einer
Teilinkarnation Shivas, der vedischen Zeitrechnung eine andere gegenüber:
Seit 1700 n. Chr. würden wir uns im Dväpara befinden. Ein Durchgang
um einen bestimmten Stern bzw. Pol würde 24.000 Jahre dauern, was die
rückläufige Bewegung der Äquinoktialpunkte (Zeitpunkte der Tag- und
Nachtgleiche) um die Tierkreiszeichen erklärt. Unser Sonnensystem ro-
tiere zusätzlich um ein Zentrum namens „Vishnunabhi", welches die
Maya übrigens auch kennen und mit „Hunab Ku" bezeichnen. Dieses
sendet, je nach Zeitalter und Entfernung, elektrische oder magnetische
Impulse auf die Erde. Der 24.000-Jahre-Turnus würde aus zwei Perioden
ä 12.000 Jahren bestehen, sogenannte „Daiva-Yugas" - einem aufsteigen-

45 Nach J. Herbert/ L. Reymonds „Jnana-Yoga - der Pfad der Erkenntnis" lebte Sri Krischna vor 3.400 Jah-
ren, also 1.400 v. Chr. Wir halten diese Datierung für falsch und schließen uns H. P. B„ Glasenapp und
der ISKCON an
46 Ein „großes Yuga". Omnec Onec bestätigt die Dauer eines Mahä-Yugas mit knapp 4,5 Mio. Jahren
47 Incl. der Sandhya-s (Übergangszeiten)

103
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirkens

den, und einem absteigenden Bogen. Das Kali würde 1.200 Jahre betra-
gen, das sind 1/20 des Zyklus; Dharma, das spirituelle Prinzip, wäre nur
zu 1/4 entwickelt. Dväpara läuft 2.400 Jahre, 2/2o, Dharma wäre zu 2/4 vor-
handen. Folglich währt das Treta-Yuga 3.600 Jahre, 3 / 20 , entspricht
3/ Dharma. Kulminationspunkt dieser Entwicklung wäre das Satya mit
4

4.800 Jahren, entspricht 4/20; die Menschen sind hochgradig vergeistigt, es


herrschen paradiesische Zustände. Die An- und Auslaufzeiten dieser
Yugas, die Dämmerungen, Sanskrit „Sandhyäs", errechnen sich mit 8,33%,
oder einfacher, indem wir die Hunderter durch zwei dividieren: 400 + 4.000
+ 400 Jahre = 4.800 Jahre für das Satya-Yuga. Im Jahre 11.501 v. Chr. stand
das Herbst-Äquinoktium im Widder; es begann der Rücklauf, die Degres-
sion. Nach 12.000 Jahren, also 500 n. Chr. stand das Herbst-Äquinoktium in
der Waage. Ein Kali oder 1.200 Jahre später, 1700 n. Chr. begann das Dväpa-
ra-Sandhyä, wie eingangs festgestellt. Das eigentliche Dväpara-Yuga hät-
te demnach 1900 begonnen, zur Zeit der Industrialisierung. Dieser Zyklus
interpretiert die Jahre als Erdenjahre, während andere der Auffassung sind,
daß es sich hierbei um die weitaus länger dauernden Götterjahre handelt.
Die esoterische Astrologie nimmt eine vollständige Umrundung unse-
res Sonnensystems um den Mittelpunkt unserer spiral/scheibenförmi-
gen Galaxie in 25.920 Jahren ( 10 / 10 ) an. Die vier Yugas eines siderischen
Jahres würden demnach eine Länge von 2.592 Jahren (Kali; 1/10)' 5.184
Jahren (Dväpara; 2/10), 7.776 Jahre (Treta; 3/10) und 10.368 Jahre (Satya;
4/lo) haben. Infolge der Präzession und Nutation, dem doppelten Schlin-

gern der Erdachse, verschiebt sich das Äquinoktial alle 72 Jahre um 1°; d.
h. alle 2.160 Jahre ( 25 ' 920 /i 2 ) wandert es in einen neuen Tierkreis. Dieser
astronomische und astrologische Zyklus von annähernd 26.000 Jahren
würde sich ständig wie die Jahreszeiten wiederholen; das hieße, nach
dem Satya folgt Kali; es wäre also ein abrupter Sturz von der Hoch-Zeit
in die Tief-Zeit, welche bei der „Daiva"-Periodizität nicht vorkommt. Die
Perioden von annähernd 26.000 Jahren des siderisch/platonischen Jah-
res oder der daiva-Zyklen können aber auch Unterzyklen der vedischen
Mahä-Yugas zu sein, welche in „Götterjahren" rechnet.
Nach vedischem Konzept existieren alle vier Yugas simultan. Wir stel-
len uns einen Kreis vor, in vier Segmente von 4 / 10 , 3 /io 2/io und' 1/10 unter-
teilt. An der Peripherie dreht sich die Zeitgöttin Kali, immer zwischen
Chaos und Paradies, Kali- und Satya-Yuga.

104
Kapitel IV - Sri Krischna - Veden und Vitnänas

In Kapitel XIII werden wir uns mit der Zeitrechnung der Maya beschäf-
tigen, welche uns weitere Aspekte der Zeit aufzeigt. Solange die Wissen-
schaft sich nicht eingehend mit der Periodizität der verschiedenen Zyklen
auseinandersetzt, wird es schwierig, die exakten Zeiten eines historischen
Ereignisses unserer Geschichte wahrheitsgemäß und exakt auf unserer
Zeitlinie zu positionieren bzw. für künftige Entwicklungen Vorsorge zu
treffen. Zeit ist relativ; Wesen aus anderen Dimensionen haben ein ande-
res Zeitverständnis, sie können sich nur bedingt in die Erdenzeit hinein-
versetzen: Je höher ihre Dimension, desto langsamer vergeht ihre Zeit, re-
spektive desto länger leben sie. Selbstverständlich haben sie ein ganz
anderes Zeitgefühl. Ein ähnliches Phänomen ist die Zeitdilatation (Zeit-
verlangsamung/ -dehnung) innerhalb des materiellen Universums. Bei ei-
ner Beschleunigung von g (lg = 9,81 m/sec 2 ) würden 50 Raumschiffjahre
420.000 Erdenjahre entsprechen. Bei Überlichtgeschwindigkeit würde man
vorwärts in der Zeit (Zukunft) und Rückwärts im Raum fliegen.
Die Bhagavad-Gitä ist die Essenz des Veda (Wissens). Krischna sagt:

„Wann immer und wo immer das religiöse Leben verfällt, und Irreligiosität
überhandnimmt, ... zu der Zeit erscheine ich."
Bhagavad-Gitä 4.7

Diesen Vers kann man als „Evangelium", als frohe Botschaft ansehen,
impliziert doch diese Aussage, daß über der Menschheit mit all ihren glo-
balen Problemen eine höhere, wachende Instanz, wenn nicht Regie führt,
so denn doch eine gewisse Kontrollfunktion ausübt; eine Entität mit Mit-
gefühl und Weisheit, die allerdings, so Aurobindo, „die unangenehme Ei-
genschaft angenommen hat, immer bis zum letzten Augenblick zu warten." Dies
bedeutet nicht, daß die vedische Philosophie eine fatalistische ist. Der
Hinduismus ist relativ undogmatisch. Der Pazifismus ist ein solches Dog-
ma, denn es können im Leben Situationen auftreten, wo Kampf unaus-
weichlich wird. Wenn ahimsa (Gewaltlosigkeit) nicht hilft, muß gele-
gentlich, notgedrungen Gewalt angewendet werden. Natürlich in
Relation und mit Blick auf die Gesamtsituation. Es zeugt von Feigheit,
einem Unrecht tatenlos zuzusehen, wenn Hilfe auf der äußeren Ebene
möglich ist. Jesus trieb die Wechsler aus dem Tempel. 48 Unsanft.

48 Jesus stand in seiner Position eine unbegrenzte Handlungspalette zur Verfügung; er blockierte sich
nicht durch Dogmen. Da stellt sich die Frage: Wenn jemand konsequent undogmatiosch handelt, ist
er dann Dogmatiker?

105
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirkens

Der Vedanta bemißt der äußeren Welt nur sekundäre Bedeutung, des-
halb vermißt Mirra Alfassa in der Gitä den Gedanken der „Umwandlung
der äußeren Natur, welcher ein Hauptanliegen des Integralen Yoga ist."
Gehen wir auf einige der wichtigsten Begriffe und Lehren der vedischen
Philosophie ein; zunächst das Kastenwesen in seiner originären Form: Im
Rahmen einer idealen Gesellschaftsordnung - „Varnäsrama" - sehen die
Veden eine Einteilung in mehrere soziale Schichten vor. Fälschlicherweise
wird dieses System mit der Ständeklassifizierung Monarchie, Klerus und
Bauernstand bzw. Arbeiterklasse gleichgesetzt. Die vier Hauptkasten sind
die Brähmanas, Ksatriyas, Vaishyas und Shüdras. Im Laufe der Jahrhun-
derte wurde das vedische System pervertiert; die Kaste und damit auch
der soziale und materielle Status wurden, ausgehend von degenerierten
„Brähmanas", vererbt. Das Varnäsrama hingegen zieht eine Einteilung
nach individuellen psychischen, physischen, mentalen und spirituellen
Gesichtspunkten vor.
Die „Brähmanas" zeichnen sich durch Weisheit und Entsagung aus; na-
türlich sind sie nicht korrumpierbar wie unsere heutigen politischen Füh-
rer, welche lediglich Marionetten wirtschaftlicher Interessengruppen sind.
Ihre machiavellische 4 9 Geheimpolitik sieht in letzter Konsequenz die
„Novus ordo seclorum" vor, eine Weltregierung mit JerUSAlem als „Welt-
hauptstadt". Die breite Masse bildet selbst in den westlichen Industrie-
staaten ein Heer von Sklaven. Von Konzernen ausgebeutet, von Banken
abhängig, von Schulen und Massenmedien manipuliert und von Kirchen
psychologisch kontrolliert.
Eine der wenigen Führungspersönlichkeiten, welche - und das auch
nicht in vollem Umfang - Brähmana-Qualität verkörperte, war Mahatma
Ghandi (2.10.1869 - 30.1.1948). Ghandi wurde übrigens bei seinem Vor-
gehen im indischen Unabhängigkeitskampf von der Bhagavad-Gitä nach-
haltig beeinflußt. Da er der Schlacht von Kuruksetra nur symbolische Be-
deutung beimaß, sprach er sich für Gewaltlosigkeit (ahimsa) und
passiven Widerstand aus (non-cooperation-movement), aber das ist nur
die halbe Wahrheit: Ghandi war nicht gewaltlos. Auf der äußeren Ebene
hat es den Anschein, auf der psychologischen Ebene war er ein Erpresser.
Er nutzte seine Beliebtheit und Macht und sprach: „Ihr macht was ich euch

49 Niccolö Machiavelli (1469 - 1 5 2 7 ) ; ital. Politiker und Staatsphilosoph; der in seinem Werk „II princi-
p e " für eine vom Sittencodex unabhängige, skrupellose Machtpolitik plädierte. „Die Protokolle der
Weisen v. Zion", nach deren Richtlinien z. Zt. global vorgegangen wird, basieren letztlich auf der lu-
ziferischen Ideologie „des Fürsten"

106
Kapitel IV - Sri Krischna - Veden und Vimänas

sage [Friede], oder ich faste mich zu Tode..." Er hatte damit vollen Erfolg,
unterschätzte aber unglücklicherweise das indische Kollektivkarma: Er
operierte den indischen Patienten am Herzen. Die Operation gelang.
Übergangslos allerdings erkrankte selbiger Patient an Hirntumor; die Ket-
te reißt immer am schwächsten Glied. Wird dieses repariert, so reißt bei
bleibender Spannung das Nächstschwächste. Äußerlich gesehen rächten
sich die Engländer, indem sie Zwietracht zwischen Hindus und Moslems
säten und der Teilung Indiens in Pakistan bzw. Bangladesch und dem
heutigen Teil Indiens Vorschub leisteten. Divide et impera! Millionen To-
te waren die Folge diverser Kriege und Vertreibungen. Noch heute stehen
sich beide Atommächte ob der Provinz Kaschmir feindselig gegenüber.
Natürlich wird der Konflikt von bestimmten Geheimdiensten geschürt,
um das Energiepotential fanatischer Moslems von einem anderen Krie-
senherd abzuspalten.
Die „Ksatriyas" bilden die Exekutive: höhere Beamte, Ordnungskräfte,
Militär. Ein Ksatriya-General z. B. kämpft im Falle eines Krieges - soweit
er sich nicht vermeiden läßt - in vorderster Front, im Gegensatz zu den
„modernen" Generälen und Offizieren, welche aus sicherer Distanz den
kleinen Soldaten verheizen, und Deserteure erschießen lassen. Die heuti-
gen verantwortlichen Militärs haben auch keine Hemmungen, unter Zi-
vilisten Massaker anzurichten. „Kolateralschäden" überall: bei der Ope-
ration „Dessertstorm" 5 0 im Irak, auf dem Balkan, in Tschetschenien,
Afghanistan... Das Töten oder nur Verletzen eines Zivilisten war zur Blü-
te der vedischen Hochkultur ein unvorstellbares Sakrosanktum.
Die „Vaishyas" sind Händler, Bauern und Handwerker. Momentan hat
Deutschlands politische Führung - fast alle 666 (1998 - 2002) Bundestags-
abgeordnete - höchstens Vaishya-Qualität. Dr. H. Kohl soll Freimaurer
sein, ist Bilderberger und nach Hodapp/Rinkenbach sogar Illuminat; mit
besten Beziehungen zum B'nai B'rith. Er wäre ein phantastischer Land-
wirt, mit den dicksten Kartoffeln in der Pfalz, aber als Führer eines Staa-
tes besitzt er mangels Aufrichtigkeit, Loyalität, Weisheit, etc. nicht die ge-
ringste Kompetenz - ovem lupo committere! Einen entscheidenden
politischen Wechsel war mit den „Rothen" und dem „Genosse der Bosse"
natürlich nicht zu erwarten. Die Linie und der Zeitplan werden den Re-

50 Bei der „Operation Dessertstorm" bekamen einige hundert Heils Angels die Genehmigung, ihren Pri-
vatkrieg zu veranstalten. Angeblich wurden sie sogar mit Militärtransportern in den Irak verbracht,
um sich dort „auszutoben". Im Fernsehen war einmalig ein Insert zu sehen, wo einige mit Haken-
kreuz-,, verziertem" Stahlhelm auf ihren Harleys durch die Wüste preschten

. 107
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Eitiwirkens

gierenden von den Bilderbergern, den Trilateralen bzw. den dahinterste-


henden grauen Eminenzen vorgegeben; da hat auch ein grüner Außen-
minister keine Bedenken entgegen UN-Mandat und Grundgesetz radio-
aktive Graphitbomben auf Belgrad abzuwerfen, oder ein
„Umweltminister" gleicher Couleur AKW's eine 35jährige Laufzeit ein-
zuräumen, incl. dazugehörige Kastortransporte zu genehmigen. Immer-
hin, die Plebejer können „wählen", welcher Statist aus der Oligarchie kor-
rupter Antidemokraten uns am vermeintlich wenigsten schadet. Die
Vaishyas, die Kaufleute, haben heute die Macht an sich gerissen.
Die „Shüdras", einfache Arbeiter oder Tagelöhner, bilden das Funda-
ment der Gesellschaft. Sie werden respektiert, individuell gefördert und
besitzen, da sie weniger Verantwortung für die Gesellschaft tragen, ei-
nen großen persönlichen Freiraum.
Vergleicht man die vedische Gesellschaft mit dem menschlichen Kör-
per, so bilden die Brähmanas den Kopf, die Ksatriyas die Arme, die Vais-
hyas den Magen und die Shudras die Beine. Diese Ordnung unterschei-
det sich von den bisherigen in zwei Gesichtspunkten: Jedes Glied ist
gleichermaßen wertvoll. Zum Zweiten ist die persönliche, insbesondere
seelische Entwicklung Grundlage der Zuordnung. Diese spezifische Ein-
teilung vermeidet die Tendenz, sich durch List, Betrug, diktatorischer Ge-
walt, finanzieller Potenz oder dadurch, daß sie sich im Rahmen ihrer Lo-
genmitgliedschaft etwa einer „Neuen Weltordnung" verschrieben haben,
in der Hierarchie sich der obersten Instanzen zu bemächtigen. Somit kön-
nen sie sich nicht mehr hemmungslos bereichern und durch Unwissen-
heit, Korruption, Machtkämpfe etc. die Gesellschaft an den Rand des Ab-
grundes führen, wie es zur Zeit global geschieht. Die spirituelle
Alternative dazu ist eine auf Weisheit und Liebe basierende Hierarchie,
deren Teile eine natürliche, das innere Wachstum fördernde, holistische,
harmonische und friedliche Lebensweise fördert. Das Kastensystem in
seiner ursprünglichen Reinform ist also die Manifestation einer die seeli-
sche Reife widerspiegelnden inneren Hierarchie. In diesem Zusammen-
hang spricht Aurobindo von einer vierfachen Ordnung der Gesellschaft:
einer spirituellen, psychischen, ethischen und wirtschaftlichen. Analog:
Dem spirituellen Wesen, dem intellektuellen dynamischen Willensmen-
schen, dem vitalen Hedonisten und dem materialistischen, wirtschaftlich
denkenden Menschen.

108
Kapitel IV - Sri Krischna - Veden und Vitnänas

Das Kriterium für die Zuordnung jedes einzelnen Menschen bilden die
sogenannten „Gunas", welche die Erscheinungsweise der materiellen Na-
tur beschreiben: Tugend (sattwa), Leidenschaft (rajas) oder Unwissenheit
(tamas), wobei sattwa, jenem Guna, welches die wenigsten Menschen
verwirklicht haben, nicht mit dem Vorhandensein von angesammeltem
Wissen und intellektueller Bildung, sondern primär mit Weisheit, Selbst-
erkenntnis, und Wahrheitsliebe identisch ist. Astrologische und psycho-
logische Aspekte spielten damals eine maßgebende Rolle. Die Sterne be-
stimmen nicht unser Schicksal, es wurde jedoch statistisch erwiesen, daß
Sternkonstellationen und Lebensschicksale miteinander korrelieren.
Auf den ersten Blick mag es verwundern, daß die drei großen Lebens-
ziele der Hindus „Käma", „Artha" und „Dharma" sind. „Käma" ist die
Zusammenfassung aller Sinnesfreuden, mit dem Liebesgenuß als höch-
stem Ziel. „Artha" ist das Streben nach dem Nützlichen, der Sicherstel-
lung der lebensnotwendigen Bedürfnisse und darüber hinaus; Luxus
wird nicht verachtet, denn äußerer Wohlstand war in vergangenen Zeiten
ein Spiegel von innerem Reichtum. Die sogenannte christliche Welt tut
sich da schwer. Armut gilt als Tugendhaft. Wen wundert's, daß die milli-
ardenschweren Kirchen es waren, die das Denken ihrer Schafe seit 2.000
Jahren erfolgreich mit diesem Virus infizierten? Der entscheidende Punkt
ist, ob man an seine Güter verhaftet ist. Ein Bettler kann an seinen paar
Habseligkeiten mehr hängen, als ein Reicher an seinem Vermögen. Auch
der Erwerb von Freunden und Wissen wird „Artha" zugerechnet. „Dhar-
ma" ist bei weitem das wichtigste Lebensziel; es ist das höchste Schöp-
fungsprinzip, es regiert die materielle und spirituelle Natur.
Als „Sanätana-Dharma" wird die „ewige Religion" bezeichnet, letztlich
ist es die Kenntnis der Schöpfungsgesetze und ein Leben in Einklang mit
diesen. Somit stehen Käma und Artha nicht im Widerspruch zu Dharma,
sondern sind seine notwendigen, unumgänglichen Vorstufen. Die eroti-
schen Figuren an den alten zentralindischen Tempeln wie Khajuraho
symbolisieren auf deutliche Weise den äußeren Aspekt der Lebensener-
gie (Präna) - während im Tempelinneren eine völlige Leere, die Abwe-
senheit von näma-rüpa, Name und Form - symbolisch für das schwei-
gende Mental - den spirituellen Aspekt der gleichen Energie darstellt. Es
ist zu vermuten, daß die Liebesspiele Sri Krischnas mit den Gopis dazu
gedient haben, vitale Energie in wesentlich erfüllendere, höherfrequente

109
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einxvirkens

Energie zu transformieren. Käma, Artha und Dharma sind daher die


grundlegenden Prinzipien für ein erfülltes Leben.
Wenn wir den Aussagen diverser Channel-Medien und den Äußerun-
gen außerirdischer Besucher wie z. B. Val Thor (siehe Kap. VII, Bd. 2) Glau-
ben schenken, ist bei den überaus meisten, spirituell halbwegs fort-
schrittlichen Planeten die oberste Instanz ein „Weiser Rat", der wiederum
Empfehlungen der planetaren oder galaktischen Konföderation umsetzt.
Da wir in einer Zeit des Umbruchs leben, wäre es opportun, wenn wir uns
im Vorfeld Gedanken über alternative Gesellschaftsformen machen wür-
den. Ein - wenn auch zu dem vedischen Konzept divergierender - Vor-
schlag wäre der von Michael D'Arete: „Weltumbruch", oder, was die
Ökonomie angeht, Silvio Gesells (näheres im Epilog, Bd. 2), Henry Geor-
ges, Margrit Kennedys oder C. Douglas (der „soziale Kredit", eine peri-
odische Dividende analog dem Gegenwert aller Produktion und Dienst-
leistungen).
Vielen Lesern ist der Ausdruck „Mäyä" bekannt. Gewöhnlich wird er
mit Illusion gleichgesetzt. Illusion im Sinne von Täuschung, vergänglich,
begrenzt, unwirklich (verglichen mit astralen Welten) oder physikalisch
ausgedrückt, niederfrequent. Doch das ist nur die halbe Wahrheit. Swa-
mi Vivekananda 51 (12.1.1863 - 4.7.1902), bedeutendster Schüler des indi-
schen Heiligen Sri Rämakrischna (18.2.1836 -16.8.1886) bemerkte hierzu:

„Die eigentliche Grundlage unseres Daseins ist der Widerspruch... Wo immer


wir die Macht antreffen, die ein Lächeln hervorruft, dort lauert auch die Macht,
die Tränen erzeugt... In dieser Welt kann man nichts mit gut,...oder mit böse...
bezeichnen. Was uns heute als gut erscheint, mag uns morgen als schlecht
erscheinen... Wenn wir den Tod nicht wollen, dürfen wir auch das Leben nicht
wollen, denn Leben ohne Tod, und Glück ohne Unglück sind unmöglich... Alles,
was durch die Gesetze von Zeit, Raum und Kausalität gebunden ist, ist Mäyä."
Vivekananda, Swami: „Jnana-Yoga, der Pfad der Erkenntnis" Band 1

51 Vivekananda war einer der wenigen Freimaurer, welche sich nachhaltig um ihre eigene spirituelle
Entwicklung bemühten. Gewöhnlich verfolgen ihre Mitglieder unter dem Deckmantel des „Huma-
nismus" materialistische Ziele. Vivekananda wurde am 9.2.1884 in Kalkutta in die Loge „Anchor and
Hope No. 1" aufgenommen, vermutlich um dringend anstehende soziale Reformen zu unterstützen,
wahrscheinlich aber auch um erste Impulse zu einer Befreiung v. der englischen Kolonialmacht zu ge-
ben. Im Alter v. nur 39 Jahren verließ er durch bewußte Willensanstrengung seinen Körper, und ging
ins Mahäsamdhi wie dies auch Paramahansa Yogananda 1952 in Los Angeles tat
Kapitel IV - Sri Krischna - Veden und Vimanas

Rämakrischna selbst äußerte sich einmal, daß Mäyä durch das Ego ent-
stünde, ja das Ego selbst Mäyä sei; tatsächlich ist „aham-brahma", alles
von Gottes Emanation durchdrungen. Er erzählte folgendes Gleichnis:
Einst bat ein Chela seinen Meister, welcher in einer Höhle meditierte,
ihm das Wesen von Mäyä zu erklären. Der Guru willigte ein und bat sei-
nen Jünger, ihm, da er großen Durst habe, ein Glas Wasser zu holen. Der
Chela stieg den Berg hinunter zum Fluß. Dort erblickte er eine bezau-
bernde junge Frau und wurde sofort von ihrem Liebreiz überwältigt. Sie
verliebten sich ineinander, heirateten, bauten ein Haus und bekamen vie-
le Kinder. So lebten sie für lange Jahre glücklich, bis eines Tages der Strom
über seine Ufer trat, und eine große Flut das Haus mitriß. Ein Kind nach
dem anderen ertrank, zuletzt wurde seine Frau in die Tiefe gezogen. Er
selbst konnte sich vor den immer höher steigenden Wassermassen mit
letzter Kraft auf einen Berg retten. Dort erblickte er vor einer Höhle sei-
nen Meister sitzen. Dieser schalt ihn: „Du bist jetzt schon seit über einer hal-
ben Stunde weg und hast noch nicht einmal mein Glas Wasser!?" Da erschrak
der Chela und erkannte das Wesen von Mäyä.
Die moderne Physik nähert sich der vedischen Philosophie zusehends.
Wir erschaffen unsere „Realität" durch unser Denken. Das materielle Uni-
versum existiert in diesem Sinne nicht, da es letztlich keine feste Materie
gibt. Die Wellen respektive winzigste Teilchen haben lediglich die Ten-
denz zum Existieren, dazu kommen die ungeheuren Entfernungen zwi-
schen den einzelnen Teilchen. Zu guter letzt besitzen sie Intelligenz sowie
Bewußtsein.
Die alten indischen Weisen kannten verschiedene Yogas, um höhere Be-
wußtseinsstufen zu erlangen: Karma-Yoga, den Pfad der selbstlosen Tat, 52
Jnana-Yoga, den Pfad der Erkenntnis, Räja-Yoga, den mystischen Pfad,
Kundalini- oder Tantra-Yoga, den Pfad zur Beherrschung der shakti (Le-
bensenergie) und Bhakti-Yoga, den Weg der Hingabe. Je nach individuel-
ler Veranlagung und Reife wird heute noch von den Suchern einer der
Pfade beschritten, um eine Vereinigung der einzelnen Seele (jivätmä) mit
dem höchsten Selbst (paramätmän) zu erreichen. Die erste Stufe ist die
Brahman-Verwirklichung, das Verschmelzen mit dem alles durchdringen-
den göttlichen Licht. Etwas höher ist das Paramätmän-Bewußtsein; die
höchste Ebene ist das Einswerden mit Bhagavän, dem „höchsten Wesen",
dem transzendentalen universalen Bewußtsein oder „Sat-chit-änanda."

52 Glaube nicht nur an Gott, handele so, daß Gott an dich glaubt

111
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirkens

Wir müssen auch deutlich unterscheiden zwischen sogenannten demi-


gods - Halbgöttern - unabhängig von ihrer Position innerhalb der Hie-
rarchie und dem ALL-EINEN, ursächlichem Bewußtsein, aus welchem
alles, was ist, hervorgeht.
Wenn man die alten, heiligen Schriften der Inder vorurteilslos studiert,
so macht man die gleiche Feststellung wie beim Lesen des alten Testa-
mentes, des Popol-Vuh, der Kebra Negest, selbst der klassischen Sagen
des griechischen Altertums usw.: „Götter" fahren auf gen Himmel, fliegen
durch die Lüfte, bekriegen sich im Himmel und fahren aus demselben
wieder hinab auf die Erde. Das Mahäbhärata, das Rämayana, die Rig-Ve-
da, das Mäyämatam das Abimäraka und besonders das Samarangana
Sütradhara, das Drona Parva sowie das jüngere Vimänika Sästra machen
hier aber eine interessante Ergänzung. Diese Schriften gehen ausführlich
auf den Bau, die Antriebsweise, die Vor- und Nachteile der einzelnen „ Vi-
mänas" 5 3 genannten Flugmaschinen ein. Nicht minder ausführlich sind
die Abhandlungen über Astronautik und Kosmologie. Diese Texte sind
äußerst schwer zu verstehen. Selbst ein technisch geschulter Sanskritge-
lehrter wie Prof. Dileep Kumar Kanjial, Dozent an der Universität Kal-
kutta, oder der Wissenschaftler Pandit Subbaraya bekommen große Pro-
bleme, werden doch technische Geräte beschrieben, die sie nicht kennen,
sich höchstens eine vage Vorstellung anhand der beschriebenen Wirkung
machen können. So kann man z. B. mit einem „Visvakriyadarpana" aus
dem Orbit Ereignisse auf dem entsprechenden Planeten beobachten. Wir
würden das als Teleskop bezeichnen, aber wie funktioniert es? Ist es le-
diglich eine optische Vergrößerung, eine Radar- oder Laserabtastung,
oder ein Photonen-Zoom? Ist ein „Saktipinjara" ein Bordcomputer, der
Antrieb und Steuerung kontrolliert?

Viele Halbgötter wie Indra, Rudra, Yama, Räma, Bala, Kända, Agni, oder
Rishis wie Bhrigu besaßen ein Raumschiff, oder ließen sich eins bauen. So
z. B. konstruierte Rhbus eine geräumige, dreieckige Vimäna, vielleicht
ähnlich den langsam-tieffliegenden Raumschiffen, die 1989/90 über Bel-
gien häufig beobachtet wurden oder jener Armada von Dreiecken, welche
Ende März 1998 bei Indianapolis/Indiana gesichtet wurden. Wir regi-
strieren eine signifikante Häufung von Sichtungen dreieckiger oder Del-
ta-Ufos. 54 Es könnte sein, daß es sich bei den dreieckigen Schiffen um die
53 Im Yajurveda kommt dem Wort „vimäna" die Bedeutung „etwas, was den Himmel durchmißt" zu.
An anderer Stelle werden sie auch „ratha" - „fliegende Himmelswagen", oder „ventla" genannt
54 Inzwischen wurden sie mit dem Fachausdruck „ B B D " belegt - „Big Black Deltas"

112
Kapitel IV - Sri Krischna - Veden und Vitnänas

Weiterentwicklung des TR-3B handelt, einem dreieckigen, in den USA


konstruierten Flugkreisel, welcher eine von vielen geheimtechnologi-
schen Entwicklungen der Illuminati ist, auf die wir in Kapitel VII (Bd. 2)
eingehen werden. In der Tat häufen sich die Hinweise, daß zunehmend
irdische Geheimtechnologie am Himmel sichtbar ist. Ob dies auch für
Delta-Ufos gilt, ist unklar. Einige Autoren sind mehr der Ansicht, daß es
sich bei diesen Flugkörpern um Sternenschiffe von „Wächtern" (R. Fow-
ler) oder Cherubime handelt.
Die Veden beschreiben unterschiedliche Kategorien von Fortbewe-
gungsmitteln: Die primitivste Art sind sogenannte Rasa-Vimänas, da sie
zum Antrieb „rasa" benutzen. „Rasa" bedeutet Geschmack, aber auch
Quecksilber. Russische Ingenieure konstruierten bereits in den Neunzi-
gern einen Quecksilbermotor. Hier wird die aus verdampfendem
Quecksilber gewonnene Energie genutzt.
Die Technologie der „Yantras" ist fortschrittlicher. Hier kommen (wahr-
scheinlich pyramidal geschliffene) Kristalle zum Einsatz. Es gibt Informa-
tionen, wonach sehr große Kristalle die Energieversorgung auf Atlantis
sichergestellt hätten. Diese Art Raumschiffe wird von niederen Halbgöt-
tern oder Dämonen 55 benutzt. Sie kommen nicht unbedingt von fremden
Sternsystemen; vielmehr entstammen sie Großteils aus dem weitläufigen
ätherischen oder astralen Bereich der Erdgürtelzone, die sich in ihrer fein-
stofflichen Natur mehrere hundert Kilometer über die Erdatmosphäre aus-
dehnt. Selbst für diese Raumschiffe könnte gelten, was ein Außerirdischer
zu dem irdischen Kontaktler Orfeo Angelucci sagt:

„Eine Scheibe ist nicht nur in der Lage, alles zu übertragen, was ihr von einem
Mutterschiff übermittelt wird, sondern sie registriert auch genau alle visuellen,
akustischen und telepathischen Eindrücke, die in den Wirkungsbereich der
Scheibe gelangen. Diese Eindrücke werden dem Mutterschiff zugeleitet und
dort registriert auf... - 'künstlichen Kristallgehirnen'."
Orfeo M. Angelucci: „Geheimnis der Untertassen"

Das Spatium-navis der nächst höheren Ordnung kennt das Vimänika


Sästra als „Pushpa", was soviel bedeutet wie „Luftwagen aus Lebewe-
sen", welche von Vishnu, Brahma oder Skandä, einem Sohn der Krittikäs,
der Plejaden, geflogen wurden. Der hinduistischen Tradition zufolge wer-

55 Dämon, sanskr. „asura", hebr. Klipoth, arab. „dschinn"

113
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirkens

den die Pushpas als Tiere dargestellt. Sie sollen durch Gedankenkraft ge-
steuert werden. Krischnas Flugobjekt ist ein Adler namens Garuda, wäh-
rend Brahma sich auf einem Schwan fortbewegt. Das Srimad Bhägavatam
berichtet, daß Garuda König der Vögel sei, und Berge transportieren
konnte. (S.B., Canto 8, 6.39) Handelt es sich hier um Geschöpfe mit eige-
nem Bewußtsein, oder wurde Hypertechnologie in „Form" gebracht? Kri-
schna besitzt ebenfalls eine Sudarsana genannte, diskusförmige Scheibe,
ein „Feuerrad"; hauptsächlich im Vishnu Puräna wird berichtet, wie er
damit Dämonen enthauptete.
Im Ramayana-Epos wird geschildert, wir Räma mit Indras Himmels-
wagen Ravana über Ceylon angriff. Es gab eine martialische Luftschlacht,
in deren Verlauf Räma mittels einer „Lichtwaffe" den Asura tötete. Sein
Schiff wird als äußerst schnell beschrieben, glänzend wie Gold und vor-
ne spitz. Oder: König Rumanvat ließ sich einen gigantischen Himmels-
wagen 5 6 bauen, in welchem eine ganze Stadt samt Palästen Platz fand. Er
umflog die Erde und landete in Avantis (Atlantis?). Kalki konnte seine
Vimäna mit bloßer Willenskraft steuern. Auch das Mahäbhärata berich-
tet von einer langwierigen Luftschlacht, in der Arjuna zahlreiche Asuras
besiegt, bevor diese zu mächtig wurden. Ihre „Stadt" wurde getroffen
und viel vom Himmel. Die Mehrzahl der „Götter" werden als schöne
physische Wesen beschrieben die weder altern noch schwitzen. Die mäch-
tigsten und komfortabelsten Weltraumstädte sollen Brahma, Indra, Yama
und Kuvera besessen haben. Kuvera hätte die schönste; die Grundfläche
allein seiner „Stadt" betrug 440.000 km 2 .
Viele technische Sanskrittermini konnten bisher noch nicht übersetzt
werden. Vermutlich werden auch sog. Manisolas erwähnt oder sind mit
den Pushpas identisch, da sie bioorganische intelligente Scheiben sind,
welche sich zyklisch alle sieben Jahre selbständig reproduzieren sollen.
Sie leuchten golden-feurig, manchmal mit einer rosa oder blaugrauen Ko-
rona. Im Laufe ihres Lebens kristallisieren sie zu einer metallischen Struk-
tur mit hohen Anteilen an Zirkonium und Kupfer. Wahrscheinlich gehö-
ren die von dem Mexikaner C. Diaz fotografierten Erscheinungen zu der
Kategorie der Manisolas.
Die höchste Methode der Fortbewegung wäre die durch „Mantras", spi-
rituelle Klangschwingungen, welche in Nullzeit die Person respektive
56 Das bisher größte nicht bekannte Flugobjekt wurde am 15.2.1999 über der schottischen Küste gesich-
tet. Analysen des Radarechos ergaben eine Länge von 10 Meilen bei einer Breite von 2 Meilen. Flug-
geschwindigkeit 3.000 MPH (knapp 4.000 km/h). Kurs Süd-West Richtung Belfast

114
Kapitel IV - Sri Krischna - Veden und Vitnänas

das Objekt in jedwede Raumzeit, Dimension oder Sphäre befördern. Es ist


anzunehmen, daß die kosmischen Halbgötter, spirituelle Meister und
mächtige Okkultisten sich solchermaßen fortbewegen. Bei dem Phäno-
men der Bilokation brauchen sie sich dann „nur" noch zu verdoppeln.
Diese Fähigkeit manifestierten unter anderem Pater Pio, Franz Xaver, Ma-
ria von Agreda und Sri Yukteswar.
Die bedeutende Heilige Sri Anandamayi Mä erklärte: „ Technische Erfin-
dungen an sich sind weder gut noch schlecht. Heutzutage fliegt man mit dem
Flugzeug; in früheren Zeiten flogen die Menschen... in besonderen Wagen [Push-
paka Ratha]."
Die Kosmologie der Veden ist höherdimensional. Wir kennen nur drei
Dimensionen: Länge, Breite und Höhe. Wir erhalten durch eine 90°-
Krümmung einer Dimension D die nächst höhere D x + 1 . Krümmen wir ei-
ne Gerade, so erhalten wir einen Kreis; eine Fläche, die bestimmt wird
durch Länge und Breite. Krümmen wir eine Fläche, so erhalten wir einen
Kubus, wir erhalten Raum. Krümmen wir den Raum, so nimmt unsere
heutige Physik eine hypothetische D 4 an, wobei die vierte Dimension die
Zeit wäre. Logischerweise können die fortgeschrittenen Wesen, die Devas
oder Halbgötter, sich in einer höheren Dimension besser bewegen, als in
einer niederen. In D 4 steht ihnen nicht nur ein Raum-, sondern ein Raum-
zeitkontinuum zur Verfügung. Sie können hier erscheinen - was ja auch
zuhauf geschieht - ohne daß man einen Flug, eine Bewegung durch den
Raum beobachten kann. Sie sind plötzlich da, um im nächsten Moment
wieder zu verschwinden. Stellen Sie sich einfach als D 2 -Lebewesen vor:
Sie sind unendlich flach, und können sich auf Ihrer Ebene in jede hori-
zontale Richtung bewegen, vorwärts, rückwärts, diagonal, ganz wie Sie
wollen, nur nicht nach oben oder unten, in den Raum hinein. Jetzt tritt in
Ihre D 2 -Welt ein D 3 -Wesen, sagen wir ein Mensch. Sie werden nicht
schlecht staunen. Auf Ihrer Ebene ist plötzlich etwas erschienen, eine Art
Mauer (die Schuhsohle), um welche Sie herumgehen können, unendlich
flach - wie Sie. Sie und Ihre Artgenossen haben es von nirgendwo kom-
men sehen, und diese Erscheinung nimmt sich für Sie an wie ein Wunder.
Dennoch kam es ganz einfach von oben (oder von unten), aus D 3 , einer
Dimension, die Sie nicht kennen. Und genau so sind die Ufos und ande-
re Erscheinungen zu uns, nach D3 gekommen: Sie haben sich quasi mittels
einer negativen 90°-Drehung um eine Dimension heruntertransformiert.
Und durch eine umgekehrte, positive 90°-Drehung können sie sich wie-

115
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirkens

der „ausblitzen", sich in „nichts" auflösen, bzw. in einem höheren, fein-


stofflichen Astral wieder auftauchen. Zusätzlich scheint es etliche Di-
mensionstore oder Schleusen zu geben, Transitwege im Raumzeitgefü-
ge, welche unsere Physiker Wurmlöcher oder Einstein-Rosen-Brücke
bezeichnen, auf denen die Drehbewegung ökonomisch vonstatten geht.
Man darf hier nicht den Fehler begehen, D 4 oder D 5 in einer weit ent-
fernten D 3 auszumachen. Tatsächlich sind sie alle ineinander, nicht nur im
Raum, sondern auch in der Zeit. In diesem Sinne sind Ufosichtungen,
Kornkreise oder bestimmte Erscheinungen Schnittpunkte oder Fre-
quenzüberlagerunen zwischen unserer dreidimensionalen materiellen
Welt und der übergeordneten feinstofflichen oder astralen Ebene. Wir
können sie im Normalfall mit unseren jetzigen fünf Sinnen nicht wahr-
nehmen, wenngleich sich unsere Spezies im Laufe der Evolution wieder
zu einem göttlichen Wesen, einem bewußteren, sensitiven und auch fein-
stofflichen, eben D 4 -Typus hinbewegt. Der beschränkte teilbewußte Hu-
manoide von heute ist der galaktische vollbewußte Mensch von morgen,
oder, nach Aurobindo, das supramentale, gnostische Wesen.
Gibt es Hinweise, Relikte quasi, welche die Annahme erhärten, daß die
indische Götterwelt außerirdischen - oder extradimensionären - Ur-
sprungs ist? Es gibt sie, man muß sie allerdings finden, erkennen und zu
deuten wissen. Aufschlußreich und sehr eindeutig sind die Reliefs des
Kailasanatha-Tempels in Kanchipuram. Dort sind scheibenförmige, run-
de wie ovale Objekte abgebildet, welche am Himmel schweben. Außer
den erwähnten Schriften existieren in diesem Tempel auch gravierte Kup-
ferplatten, Steintafeln und Palmblattmanuskripte, welche nach Aussage
des dortigen Priesters sich mit planetarischen und interplanetarischen
Flugobjekten befassen. Nur Eingeweihten ist es erlaubt, die versteckte Bi-
bliothek zu betreten. Selbst James Churchward wurde es lediglich ge-
stattet, in den frei zugänglichen Archiven zu recherchieren. Wie bereits im
II. Kapitel erwähnt, fand er Hinweise auf einen noch vor Atlantis ver-
sunkenen Kontinent namens Lemurien. Versuchen die religiösen Führer
der Hindus durch Zurückhalten von Information das Volk genau so zu
kontrollieren und zu beherrschen wie die christlichen Kleriker? Woher
stammt der Zauberspiegel (oder seine Konstruktionsanleitung) des Shi-
va geweihten Sri-Ekambaranathar-Tempels, in dem man seine vorheri-
gen Inkarnationen sehen kann? Wer schuf die eiserne Säule in Delhi? Seit
tausenden von Jahren hielt sie allen Witterungseinflüssen stand, ohne zu

116
Kapitel IV - Sri Krischna - Veden und Vitnänas

rosten. Seit einigen Jahren hat sie allerdings kleinere Korosionsschäden.


Sie erinnert an eine „ Victory Pillar" - eine „Siegessäule", deren in Stein ge-
hauene Nachbildungen uns an einen modernen Strom- oder Telegrafen-
mast erinnert. Durga soll tatsächlich durch einen kommunikativen In-
formationsvorsprung die Asuras besiegt haben...
Interessanterweise hatte Krischna eine blau graue Hautfarbe. Unter den
Kontaktlern gibt es einige, welche sich bewußt oder regressiv an fremde
Wesen mit bläulicher Haut erinnern. Einen bläulichen Schimmer soll auch
die Haut einer der beiden sirianischen Rassen besitzen. 57 Da Fraktionen
der blauen Intruders in für die Abductees sehr unangenehmen Entfüh-
rungen involviert sind, können wir einen graublauen Teint als spirituel-
le Referenz ausschließen.
Unsere derzeitige wissenschaftliche Erkenntnis nähert sich in den Fra-
gen der Kosmologie und Anthropologie dem vedischen Weltbild. Beim
Ausatmen Gottes manifestiert sich die gesamte Schöpfung bis hinab zur
niederfrequenten Materie, jedes Teilchen ist also seine Emanation. Beim
Einatmen kehrt alles wieder zur Ursache zurück. Aus einem Urozean der
Ursachen entstehen also zyklisch Universen, welche wie die Galaxien
blasen- und spiralförmig aneinander hängen. Brahma, das erste von
Mahävishnu geschaffene Wesen, schuf die „Prajäpatis", welche sich selb-
ständig fortpflanzen konnten und die Kumaras, diese wiederum die D's,
diese die E's usw. Irgendwer schuf die Sirianer, Plejadier, Andromedaner
etc. und diese schufen uns. Es wurden zuerst die höheren, und später,
von innen nach außen, die niederen Planetensysteme besiedelt. So kam
das Leben vor Millionen von Jahren auf unsere Erde. Um den Lebewesen
den Sinn des Lebens zu erklären, und ihnen beim Aufstieg zu helfen, in-
karnieren von Zeit zu Zeit hochentwickelte Wesen auf der Erde.
Nichts existiert außerhalb des Gesetzes von Ursache und Wirkung, aus-
genommen das „Höchste Wesen". Nach den Veden ist das Sri Vishnu, die
Ursache aller Ursachen, selbst jedoch ohne Ursache. Die schöpferische
Intelligenz, die höchste Liebesschwingung, welche alles Leben leitet und
durchdringt, sofern das Selbst diese Führung zuläßt:

„Gib alle Arten von Religion auf, und ergib dich einfach mir. Ich werde dich von
allen sündhaften Reaktionen befreien. Fürchte dich nicht."
Bhagavad-Gitä 18.66

57 {siehe: V. Essene/S. Nidle, Royal/Priest)

117
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirkens

Vor einiger Zeit erschien ein exzellent recherchiertes Buch mit dem inter-
essanten, allerdings fragwürdigen Titel „Hitler, Buddha, Krischna - Eine
unheilige Allianz vom Dritten Reich bis heute" von Victor und Victoria
Trimondi. 58 Es liegt auf der Hand, daß offene und verdeckte faschistische
Regime ihre Politik philosophisch zu begründen, bzw. religiös zu sank-
tionieren suchen. Wie wir noch sehen, besteht kein Zweifel in der Tatsa-
che, daß der Nationalsozialismus ein Pakt mit asiatischen Kräften, Logen
und religiösen Führern suchte und auch teilweise fand. Hinzu kommt
die rassische Verwandtschaft der indogermanischen Völker. Die Vertreter
des oder der schwarzen Orden sahen im Ksatriya den idealen selbstdis-
ziplinierten Krieger, welcher ohne Emotion sein Bluthandwerk für einen
höheren Zweck verrichtet. Was aber ist der höhere Zweck? Von welcher
Autorität wird dieser definiert? Ist der Zweck die Erschaffung eines ro-
boterartigen Sklavenmenschen, welcher ohne eigenen Willen und eigenes
Denken durch Befehle in jedwede Richtung steuerbar ist? Oder ist die
Absicht, den Menschen Möglichkeiten und Wege aufzuzeigen, sich frei-
willig, aus eigener Erkenntnis heraus, von dem Diktat seines eigenen
Egos und begrenzenden Mentals zu lösen, um eine höhere Führung zu er-
halten? Überlassen wir unserem Herzen die Interpretation. Nicht um-
sonst riefen die vedischen Rishis: - „tatnasi ma jyotir gama!" - „Komm aus
der Dunkelheit ins Licht!"

Resümee

Es scheint, daß auf hiesiger Bühne, dem Bewußtseinslabor Erde, ab und


zu verschiedene Versuchsleiter auftauchen, um uns die Laborbedingun-
gen einigermaßen verständlich zu machen. So sie von einer hohen Ebene
kommen, ist ihr Grundtenor immer der gleiche: „atmanam viddhi" - „er-
kenne dich selbst!"
T äußerte sich dahingehend, daß Krischna ein Wesen von einer sehr ho-
hen astralen Ebene wäre. Uns erscheint es sekundär, woher diese Wesen-
heiten kommen, ob von höheren Planetensystemen, aus anderen Reali-
tätsebenen oder anderen Dimensionen. Es geht hier immer um ein tieferes
Weltverständnis, auf welchem sich letztendlich alle Handlungsprinzipien

58 Unglücklicherweise unterstellen sie vielen Autoren „SS-Mystizismus" oder Rechtsextremismus

118
Kapitel IV - Sri Krischna - Veden und Vimánas

stützen. Selbstverständlich steht uns frei, die Hinweise der Versuchsleiter


nicht zu beachten. Wir machen unsere eigenen Erfahrungen und das ist ab-
solut in Ordnung. Auch wenn wir dabei Umwegschleifen von vielen In-
karnationen gehen, machen wir dennoch Fortschritt. Allerdings sind die-
se karmischen Umwege schmerzhaft. Wenn breite Schichten einen völlig
falschen Weg einschlagen, ist eine apokalyptische Eskalation nicht ausge-
schlossen. Vielleicht sollten wir uns doch mal mit den Äußerungen der
der weiterentwickelten geistigen Wesen beschäftigen. Es geht hier keines-
falls um die bloße Verehrung von irgendwelchen „Gurus" oder Meistern.
Es geht um uns, um unsere Beziehung zueinander, um unser Verhältnis
zur Schöpfung. Es geht darum, daß wir unseren Platz im Leben finden, un-
serer Bestimmung gerecht werden, unseren inneren Frieden und damit
auch den äußeren Frieden finden.
Was das derzeitige Yuga angeht, so ist es kaum vorstellbar, daß wir uns
angesichts der aktuellen globalen Probleme nicht in Kali befinden. Aller-
dings befinden wir uns in einer Übergangsphase, denn alle Zeichen stehen
auf Zusammenbruch unserer derzeitigen Systeme, wobei es Mächte gibt,
welche nicht nur darauf warten, sondern intensiv darauf hinarbeiten, uns
mit ihrem neuen System der „New-World-Order" zwangszubeglücken.
Aller Voraussicht nach entstammten die „Götter" des indischen Pan-
theons Atlantis. Die Kämpfe der vedischen „Götter" und Halbgötter mit
ihren Vimänas legen den Schluß nahe, daß auch sie überwiegend Mäyä
unterliegen. Entweder wurde der atlantische Konflikt importiert, unter-
schiedliche ferne Rassen rangen um die Vorherrschaft oder asurische
Kräfte begannen sich die Energien des kommenden Kali-Yugas dienstbar
zu machen. In diesem Sinne sind die beiden großen Epen historische
Überlieferungen und keine fiktiven Legenden. Die uns wohlgesonnenen,
vedischen, kosmischen Götter scheinen derzeit nur unsichtbar zu agieren,
denn kein Kontaktler oder Abduzierter beschreibt Wesenheiten mit den
klassischen äußeren Merkmalen in Statur oder Bekleidung, wie wir sie
historisch archäologisch kennen oder zu kennen glauben. Am nächsten
kommen die großen, meist blonden, sehr menschlich aussehenden Ge-
stalten mit weichen, zarten Stimmen und anmutigen Bewegungen.
Welchen Einfluß üben die damaligen „Götter", Halbgötter und Dämo-
nen auf unserer Erde heute aus?

119
Kapitel V
DIE BABYLONISCHE ZIKKURAT

„Babel war in der Hand des Herrn ein goldener Kelch, der die ganze Erde
berauschte. Alle Völker haben von seinem Wein getrunken, darum sind sie toll
geworden..."
(Jer. 51.7)

H alten wir kurz inne, und versuchen wir, den obigen Aphorismus zu
verstehen. Wir werden einen Widerspruch feststellen, der sich nicht
auf Anhieb erklären läßt: Warum macht Gott seine Völker toll? Um dies zu
begreifen, werden wir die Urgeschichte des legendären Babylon näher be-
trachten, um die mysteriösen Vorgänge dort besser zu verstehen.
Die alte sumerische Hauptstadt lag in der fruchtbaren mesopotamischen
Tiefebene am Euphrat; seine Ruinen liegen - 9 0 km südlich des heutigen
Bagdad. Im Folgenden helfen uns die Übersetzungen uralter, geborgener
Schrifttafeln, insbesondere die langjährige Übersetzungsarbeit des Orienta-
listen Zecharia Sitchin und seine Interpretationen. Vorweg ein wenig My-
thologie - oder Geschichte.

„Als des Himmels Könige vor der Flut zur Erde kamen, gründeten sie E. RI.DU,
die Stadt des Gottes ENKI... in dem Lande E.DIN..."
Sumerische Königsliste; Keilschrifttext; 3000 v. Chr.

Das soll vor 450.000 Jahren gewesen sein. Es wird geschildert, wie die „Göt-
ter" Städte gründeten und besiedelten. Die Königsstadt von Sumer hieß
E.RI.DU, „fern erbautes Haus"; oberste Gottheit war EN.LIL, sein Mission-
Control-Zentrum war Nippur. Den „Göttern", welche, wie bereits erwähnt,
von Nibiru kamen, unterstanden die sogenannte AN.NUN.NA.KI - „die, die
vom Himmel auf die Erde kamen." Ihnen oblag - unter anderem - der Abbau
von Bodenschätzen insbesondere von Gold (AB.ZU), welches sie in den Mi-
nen Südostafrikas vorfanden. Indes, die Mühsal der Arbeit wurde ihnen zu-

121
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Eitiwirkens

viel, so daß ENKI's Vater ANU auf die Idee kam, einen primitiven Arbei-
ter, einen LULU oder Sklaven zu erschaffen. 59 EN.LIL, „Herr über das
Wort",60 Chef der AN.NUN.NA.KI, willigte ein. Der Homo Sapiens wur-
de im Garten E.DIN erschaffen.
Sumer gilt als die Wiege der Menschheit schlechthin. Im Sumerischen
hatte die Menschheit angeblich eine gemeinsame Sprache, deren Existenz
in Wort und Schrift mysteriöserweise plötzlich und ohne Entwicklungs-
geschichte vollendet vorhanden war. Angesichts extraterrestrischer Ko-
lonisatoren werden solche phonetischen Rätsel erklärbar.
Später entwickelte sich aus dem sumerischen das akkadische Reich, aus
welchem das babylonische Großreich und das rivalisierende assyrische
Großreich hervorgingen.
Mystische Legenden überlagern die Geschichte Babylons und Sumers.
Nach der Bibel lag der Garten „E.DIN oder Eden" zwischen den vier Strö-
men Pischon, Gihon, Tigris und Euphrat; „der Herr lustwandelte - wenn der
Tag kühl geworden war" (Gen 3.8) - durch denselben. Er, vielmehr sie, denn
die Genesis berichtet öfters im Plural, hatten somit durchweg menschliche
Eigenschaften. „Gott" oder EN.LIL schuf also den Menschen, zuerst den
Mann und aus einer seiner Rippen die Frau. Ist das ein Hinweis auf sein
chirurgisches oder biochemisches Genie? EN.LIL war als Schöpfer des Ho-
mo Sapiens Meister der Gentechnik, darum wird er auch mit zwei inein-
ander verschlungenen Schlangen, der Doppelhelix, dargestellt. Dieses Sym-
bol ist heute noch im Äskulapstab erhalten. Er gestaltete den Menschen
nach seinem Ebenbild - allerdings nur äußerlich; tatsächlich beabsichtigte
„Gott" den Menschen zu konditionieren: Er sollte weder Erkenntnis, noch
ewiges Leben besitzen - schließlich wurde er als LULU geschaffen!
Dennoch gefielen die Töchter der Menschen den „Göttern"; sie nahmen
sich welche zu Frauen und zeugten Nachkommen. Zunächst wurde aus
den Reihen der Halbgötter, später unter den vortrefflichsten Menschen
Vermittler auserkoren. Sie wurden eingeweihte Priester, welche Zutritt
zum Allerheiligsten hatten: Der Zikkurat, 61 in sumerischen Keilschrift-
texten auch mit MU oder Etemenanki bezeichnet. Diese Priesterschaft

59 Fossilienfunde und genetische Forschungen bestätigen Sudostafrika als Ursprung des Homo Sapiens.
Genetische Untersuchungen mitochondrialer D N A verweisen auf die Existenz einer Ur-Mutter vor
-250.000 Jahren
60 „Am Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott und Gott war das Wort" (Rig-Veda)
61 Auch Ziggurat oder Ziqqurat geschrieben

122
Kapitel V - Die Babylonische Zikkurat

wurde neben der ägyptischen, jüdischen und druidischen einer der


Hauptäste, aus denen die späteren Logen hervorgingen.
Schließlich beschloß EN.LIL - aus welchen Gründen auch immer - viel-
leicht wurden die Sklaven-Menschen aufsässig, hatten sie doch vom
Baum der Erkenntnis gegessen, vielleicht vermehrten sie sich unkontrol-
liert? - die Vernichtung des Menschengeschlechtes. Sein wesentlich hu-
maner eingestellter Halbbruder und Gegenspieler ENKI warnte den
Halbgott Utnapishtim vor der bevorstehenden Katastrophe. Er solle ein
hermetisch geteertes Schiff bauen, „Samen [zeru] von lebenden Wesen" ver-
stauen, und auf ein Zeichen warten. 62
„Zeru" (assyrisch/altbabylonisch), „zera" (hebräisch) bedeutet „von dem
lebende Dinge sprießen". Utnapishtim nahm also Samen mit; das reduzier-
te die Arche auf ein handhabbares Maß.
Das Zeichen kam: Die Erde bebte und der Horizont leuchtete blutrot
auf: Die „Götter" hoben von ihrem Raumflughafen SIPPUR mit ihren
Shuttles in den Orbit ab, um der Apokalypse zu entgehen. Utnapishtim
und sein Anhang bestiegen um 12.000 v. Chr. das Schiff. Während das
Gros der Menschheit in den Fluten elend ertrank, rettete sich die Mann-
schaft auf den 5.165 Meter hohen Berg Ararat 63 und überlebte so die Flut-
katastrophe. Dort kam es zu einem Treffen von ENKI, EN.LIL und Utna-
pishtim. EN.LIL und Menschen versöhnten sich wieder. „ Und Gott segnete
Noah und seine Söhne..." (Gen 9.1) Die Menschen aber liebten ENKI, seine
Hilfsbereitschaft machte ihn zum Prinz der Erde (EA). Dies gefiel nun
EN.LIL überhaupt nicht, und es gelang ihm, den Ruf seines Gegenspielers
zu ruinieren. Der Prinz der Erde wurde zum Fürst der Finsternis. Die
Werte wurden völlig umgewertet. Die Folgen waren katastrophal, alles
war von nun an verkehrt herum. Nicht die Weisesten mit dem meisten
Mitgefühl, sondern diejenigen mit der größten Verschlagenheit wurden
Minister, Könige usw. Die positiven Kräfte wurden verleumdet oder er-
mordet, von den Urchristen über Ghandi zu Wilhelm Reich. Bis heute sit-

62 Das hebr. „ZL", nach den Punktationsregeln „Ze'La", wurde mit Rippe (Adams) übersetzt. Tats. muß
es „Zelle" heißen
63 Am 17.08.1952 fand der französische Hobbyarchäologe F. Navarra ein Holzgerippe auf dem Vulkan.
1957 fotografierte ein türkischer Luftwaffenpilot auf d e m Al Judi, 32 km südlich des Ararat, eine
künstliche Struktur, welche 1985 v. Steffens/Wyatt und 1988 v. V. Jones, untersucht, und deren Er-
gebnis am 17.01.1994 publiziert wurde. Die „Arche" läge in einer Tiefe v. 25 m; ihr Korpus: 172 x 46
Metern. Schließlich wurde 250 km südwestlich des Ararat, bei Cizre in der Qudi-Hochebene, mit Pech
verklebtes Holz gefunden... Nach dem AT hatte sie die Maße 300 x 50 x 30 Ellen; besaß also ein Volu-
men v. annähernd 65.000 m 3

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Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einxvirkens

zen in den höchsten Positionen Leute, welche dort nichts zu suchen ha-
ben. Aber darüber haben wir schon geschrieben. Genau darum wurde Je-
sus später umgebracht, da er versuchte, die alttestamentarischen Zorn-,
Gewalt- und Rachewerte durch wahrhaft göttliche Werte wie Liebe, Mit-
gefühl usw. zu ersetzen.
Diese „Götter" sind die Elohim der Genesis; Utnapishtim entspricht
dem biblischen Noah; ENKI identifizieren wir mit dem menschen-
freundlichen Prometheus der griechischen Mythologie und EN.LIL re-
präsentiert Jahwe/Jehova. Nach der Flut setzen die AN.NUN.NA.KI die
Dynastien der „Götter" und „Halbgötter" fort; fünfter König zu Uruk ist
Gilgamesch, welcher um 2.900 v. Chr. lebte. Fünfhundert Jahre später
gründete Sargon I. (Sargon von Akkad; Scharru-Kin, 2414 - 2358) 2400 v.
Chr. das Akkadische Reich. Er unterwarf mit EN.LIL's Hilfe die chaldäi-
schen 6 4 Städte Ur, Uruk (Erech) und viele andere und er war wahr-
scheinlich der biblische Nimrod, der erste Diktator auf Erden. Dies wird
auch durch die Gen. 10.8 - 1 0 bestätigt: „ Und Kusch zeugte den Nimrod, die-
ser war der erste Gewaltherrscher auf Erden... Der Anfang seiner Königsherr-
schaft war Babel."
Diese Ebene wurde damals Sinear (auch Sumer, gespr. Schumer), „Land
der Wächter" genannt.
Aus ihm ging um 1.830 v. Chr. das babylonische Reich hervor welches
bis 1.050 währte. Dieses verschmolz 950 v. Chr. mit dem benachbarten
und ehemals rivalisierenden Assyrien. Sargon II., von 722 bis 705 König
von Assyrien, eroberte Samaria und Babylon und fiel in Ägypten ein.
1932 wurde nahe Mosul ein außergewöhnlicher Fund gemacht: eine
Tontafel (Inventarnummer WB 444) auf der alle babylonischen Könige in
Keilschrift aufgelistet sind. Demnach regierten seit Erschaffung des Men-
schen zehn Gott-Könige insgesamt 456.000 Jahre, dann kam die große
Flut, vor der sich Utnapishtim und die Seinen mit einem Schiff auf einen
Berggipfel retten konnten. Wir haben hier also deutliche Parallelen zu
den ägyptischen Minus-Dynastien. Nachdem die Wasser sich verlaufen
hatten, stiegen die „Götter" wieder auf die Erde herab.
Die bekanntesten überlieferten Texte sind das Gilgamesch-Epos sowie
das Gesetzbuch des Hammurabi. Allerdings ist das Gilgamesch-Epos nur
ein Auszug aus dem noch älteren sumerischen Eliasch-Elim. Dennoch, das
Studium der sumerischen Keilschrifttexte wirft ein sehr erhellendes Licht

64 Griech. N a m e für Mesopotamien

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Kapitel V - Die Babylonische Zikkurat

auf die Entstehung der Schöpfungsgeschichte und bestätigt detailliert die


biblische Chronologie der Ereignisse. Das nimmt nicht Wunder, da die su-
merischen Texte die Quelle für die später entstandene Genesis waren.
Zecharia Sitchin ist davon überzeugt, daß die „AN.NUN.NA.KI" „die
vom Himmel auf die Erde gekommenen" die ursprünglichen Schöpfer
jener Kultur waren und von Marduk, dem „zwölften Planeten" stammen
würden. Bereits 1984 spürte das Infrarot-Teleskop des NASA-Satelliten
IRAS einen Planeten jenseits des Pluto auf. Dieser Planet, wesentlich grö-
ßer als die Erde, benötigt für einen Sonnenumlauf 3.600 Jahre. Wie so oft,
bekommt die Öffentlichkeit nur sehr wenig Information über solch gra-
vierende Entdeckungen.
Angeblich kommt das Wort Babel von dem hebräischen Adjektiv balal,
d. h. verwirren; tatsächlich entspringt es dem akkadischen „bäb-ili" und
heißt „Gottestor" oder „ Tor zum Himmel"
Jahrhunderte nach der Verschleppung der Juden in die erste babyloni-
sche Gefangenschaft 598 v. Chr. (2. b. G. 587 v. Chr.) wurde Belsazar (-600?
- 539), angeblich Sohn Nebukadnezars II., über sein baldiges Ende und
den Untergang seines Reiches von einer mysteriösen Flammenschrift ge-
warnt, nachdem er aus einem, aus dem salomonischen Tempel geraubten
Gefäß geschlemmt, und den Gott der Juden gelästert hatte: „Mene mene te-
kel u-parsin." Daniel, vortrefflichster unter den verfügbaren Auguren, deu-
tete die Schrift: „Gezählt sind deine Tage, gewogen bist du, und für zu leicht be-
funden, zerteilt wirst du und dein Reich." Nun, wir wissen alle, was in
selbiger Nacht noch geschah...
Babylon hat sehr negative historische Referenzen. Durch kriegerische
Unternehmungen allein konnte es nicht zu diesem Ruf gekommen sein;
andere Weltreiche waren mindestens genauso mit Machtausdehnung be-
schäftigt. „Sündenbabel" erscheint in merkwürdig negativem Licht: „...die
Wasser, die du sahst, wo die Hure sitzt..." (Offb 17.15). Ist lediglich der he-
bräische Revanchismus in Anbetracht zweier Verschleppungen in die bi-
blische Semantik eingeflossen? Ist dies Ausdruck der Kritik an der ver-
haßten Vielgötterei oder gibt es noch andere Gründe?
1899 -1917 ließ die Deutsche Orientgesellschaft unter dem Archäologen
Robert Koldewey erste Ausgrabungen vornehmen; 1913 fand er die Re-
ste der Grundmauern des Etemenanki, der babylonischen Zikkurat. Ru-
inen dieser Türme - der Turm zu Babel war nur einer von vielen - wurden
über eine Länge von annähernd tausend Kilometern entlang des Euphrat

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Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einxvirkens

gefunden. Der Prototyp der Zikkurat stand in Ur. Sie wurden aus Millio-
nen gebrannter Lehmziegeln errichtet. Als Bindemittel bediente man sich
des Asphalts, jener Art mineralisch angereichertem Bitumen, der bis heu-
te an die Oberfläche der beiden verbliebenen Ströme Euphrat und Tigris
steigt.
Zumindest eine babylonische Zikkurat wurde laut Bibel nicht vollen-
det, da der „Herr" herniederfuhr, und die Sprache der Menschen ver-
wirrte. Numismatiker der Uni Berkely/Kalifornien stellten 1994 fest, daß
es vor 100.000 Jahren eine Sprache gegeben haben muß. Das bedeutet,
daß die letzte babylonische Zikkurat, welche um 1000 v. Chr. erbaut wur-
de, vorsintflutliche Vorläufer gehabt haben muß. Und dies belegen die
sumerischen Rollsiegel. Tatsächlich wurden die bedeutenden Städte wie
Eridu, Larsa, Nippur, Bad-Tibira, Larak, Sippur, Shuruppak, Lagash oder
Ur nach der Flut wieder aufgebaut, mit Sicherheit inklusive ihrer mäch-
tigen Zikkurats im Zentrum.
400 Jahre nach Errichtung der letzten Zikkurat begann Nabopolassar
auf Geheiß von ENKIs Sohn MARDUK den babylonischen Turm zu re-
staurieren, sein Sohn Nebukadnezar (605 - 562), als dessen Reinkarnation
sich Saddam Hussein sieht, führte das Werk fort. Xerxes, der mächtige
Herrscher aus dem Nachbarland, gab 482 v. Chr. von Persepolis aus den
Befehl, das Wahrzeichen des niedergerungenen neubabylonischen Rei-
ches bis auf die Grundmauern zu schleifen.
Alexander der Große (356 - 323) wollte die Zikkurat wieder aufbauen
und Babylon zu seiner neuen Reishauptstadt machen, erlag aber - wie
vom Orakel von Delphi prophezeit - daselbst im Alter von 33 Jahren. Man
nimmt an, daß er vergiftet wurde, bis heute sind die genaueren Umstän-
de seines Todes unklar. Auch sein Grab konnte bisher von keinem Ar-
chäologen ausfindig gemacht werden, man vermutet es in Alexandria,
der von ihm gegründeten Schachbrettstadt, welche seinen Namen trägt.
Zur Geometrie der Zikkurats. André Parrot errechnete anhand der
„Smith-Tafel", daß die an den Ecken nach den Himmelsrichtungen aus-
gerichteten Zikkurats nicht nur quadratisch, sondern im Prinzip würfel-
förmig waren. Die Sumerer benutzten das Sexagesimalsystem (60er-Sy-
stem) und als Maßeinheit das sog. „gar" (1 gar = 12 Ellen = 6 Meter). Die
Basiskante betrug 3 x 60 (!) Ellen, also 15 gar bzw. 90 Meter, 65 die Höhe oh-
ne „Palast" betrug ebenfalls 3 x 60 Ellen. Wir errechnen also eine Basis-

65 Andere Berechnungen kommen auf 91 Meter

126
Kapitel V - Die Babylonische Zikkurat

fläche von 32.400 Quadratellen, und interessanterweise liegt Babylon auf


32,5° Nord. Das ist fast die Grundfläche in Ellen! Bisher konnte noch nicht
geklärt werden, warum die sieben Stufen der Zikkurat unterschiedliche
Elevationswinkel hatten, angefangen bei der untersten Ebene mit 33° bis
zur obersten mit 90°. Auch die Stufenhöhen sind unterschiedlich: Die un-
terste Stufe wurde mit ~33 Metern rekonstruiert, die zweite mit ~18 Me-
tern, die vier nächsten mit jeweils sechs Metern, der siebente Stock maß
~15 Meter in der Höhe, der blaue Palast auf der höchsten Plattform soll
- 1 6 Meter hoch gewesen sein und auf einer Plattform von - 5 7 6 m 2 ge-
standen haben.
Über Sinn und Zweck der Zikkurats wurde viel spekuliert. Man hielt
sie für Observatorien, für gigantische Tempel, für Himmelstore, für ei-
nen Zeremonialplatz der Priester, für Macht und Potenz symbolisierende
Wahrzeichen, für den Sitz des Orakels, für eine Himmelsleiter etc. Viele
Historiker und Archäologen sind heute noch der Ansicht, daß solche Py-
ramiden von Priester-Astronomen zu astronomischen und astrologischen
Zwecken errichtet worden wären. Schon Diodorus, griechischer Ge-
schichtsschreiber z. Zt. Cäsars, hielt die Zikkurats für Sternwarten. Diese
Observatoriumstheorie wird u. a. von Richard A. Praetor, Sir Norman
Lockyer und Schwaller de Lubicz vertreten. Sie übersehen dabei, daß nur
aufgrund tiefgehender astronomischer Kenntnisse Zikkurats, sowie die
ägyptischen, mexikanischen und chinesischen Pyramiden in der „verbo-
tenen" Provinz Shaanxi, 6 6 gebaut werden konnten. Sie erbauten nicht
astronomisch codierte Pyramiden, um damit Erkenntnisse zu erlangen,
wie sie zu errichten sind. Das ist Widersinn. Diese Informationen waren
bereits in der Architektur integriert.
Fast alle Zikkurats wurden geschliffen oder sind zerfallen; nur wenige
Ruinen existieren noch. Archäologen haben in Babylon, Birs Nimrod, Ab-
rahams Ur, Uruk, Eridu, Nippur, Ninive und anderen kulturellen Zen-
tren Ruinen von Stufenpyramiden entdeckt und freigelegt, allen voran
der Engländer Henry A. Layard. Er fand Ninive - die alte assyrische
Hauptstadt - sowie unter den Ruinen der Bibliothek des Assurbanipal
25.000 Rollsiegel, welche noch nicht alle übersetzt sind.
Warum errichteten die Sumerer solche, bis zu hundert Meter hohen Stu-
fentürme?

66 Leider ist der Zutritt für westliche Touristen zu dieser Pyramidenstadt verboten. Man weiß aber v. der
Existenz v. 22 Pyramiden; die Basiskante der „weißen" Pyramide soll nach H. Hausdorf 487 m, ihre
Höhe 305 m betragen; sie wäre damit die größte Pyramide auf Erden

127
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirken s

Wir erinnern uns, irgendwo gelesen zu haben, daß sich auf der babylo-
nischen Zikkurat ein aus Lapislázuli bestehender Palast befunden hätte -
allerdings fanden Archäologen bei Grabungsarbeiten außer ineinander-
gesttirzten, steinquaderähnlichen Lehmziegeln und Steintafeln mit su-
merischen Hieroglyphen kein Lapislázuli. Dieser tiefblaue Stein wurde
viel verarbeitet, so z. B. beim Ishtartor, mit welchem die prachtvolle
Chaussee durch das Zentrum der antiken Stadt im Norden abschloß. Die
Prachtstraße selbst war gesäumt von faszinierenden, blau-weißen stei-
nernen Palästen und Reliefs, welche Stiere und Löwen, Drachen oder ge-
klonte, zwischenzeitlich ausgestorbene Mischwesen darstellen. Ungefähr
in der Mitte befand sich eines der sieben Weltwunder: Die sagenumwo-
benen „Hängenden Gärten der Semiramis", welche Nebukadnezar II. zur
Erbauung seiner Frau anlegen ließ. Laut Herodot befand sich im Mar-
duk-Tempel eine Kolossalstatue aus angeblich 21 Tonnen Gold - ähnlich
der Zeus-Statue in der Akropolis. Sie soll Marduk darstellen, den erstge-
borenen Sohn von ENKI. Archäologen fanden nichts dergleichen; sie bar-
gen aber wichtige Schrifttafeln, Siegel, welche uns einen interessanten
Hinweis zum Verständnis eines Stufenturmes (welchem ist unklar) ge-
ben. Die Etemenanki

„...trug eine dunkle, glühende Kammer auf der Spitze, in der die Sternkarten
aufbewahrt wurden", und man erhielt dort die „DUR.AN.KI", die
„ Verbindung Himmel - Erde" aufrecht.

Zumindest einer der Türme muß dem „Herrn" ein Dorn im Auge ge-
wesen sein, er sprach bei sich: „... und dies ist erst der Anfang ihres Tuns; nun
wird ihnen nichts mehr verwehrt werden können von allem, was sie sich vorge-
nommen haben zu tun." (Gen 11.6) Er muß sich vor etwas gefürchtet haben,
aber vor was? Vor dem Verlust seiner Macht und damit seiner Kontrolle?
Die Bibel belehrt uns, daß später, nachdem der „Herr" herniederfuhr,
um die Sprachen zu verwirren, Abram 6 7 von „Gott" die Weisung erhielt,
seine Heimat Ur in Chaldäa zu verlassen, um mit seiner Sippe oder Ar-
mee in das Land Kanaan zu ziehen. Sein Vater hieß Terah, akkadisch Tir-

67 Mme. Blavatsky meint, „ A b r a h a m " (Abram) kommt v. a-brahman, nicht-Brähmane. Dies würde be-
deuten, daß seine Vorfahren aus Indien eingewandert sind. Tatsächlich finden wir in Gen. 11.2 „Als sie
nun im Osten aufbrachen..." eine Bestätigung. Sie sind also nach Westen gezogen. Um die „babylonische
Sprachverwirrung" zu steigern, informieren wir den Leser, daß in der Lutherübersetzung steht: „Als
sie nun nach Osten zogen..."

128
Kapitel V - Die Babylonische Zikkurat

hu. Es bedeutet „Verkünder des Orakels", d. h. er war sehr wahrschein-


lich Priester des EN.LIL oder „El", von dem auch das Wort „Allah" ab-
geleitet ist. Konsequent gedacht würde dies bedeuten, daß das Judentum,
das Christentum und der Islam jenen „Gott" verehren, der versuchte, vor
circa 13.000 Jahren, die Menschheit auszurotten!
In der Etemenanki (MU) wurden auch sogenannte „MEs" aufbewahrt.
Die Göttin ISHTAR trug solch einen „ME" auf ihrem Brustharnisch; mit
diesem Stein konnte sie „mit dem Himmel sprechen". Der Stein antwortete
in Orakeln. Solche Steine werden wir in Kapitel VII (Bd. 2) näher kennen
lernen.
ISHTAR (ASTARTE), von den Babyloniern verehrte Göttin der Liebe
und Fruchtbarkeit, ist das feminine Pendant zu Ashtar. Eine Wesenheit
gleichen oder ähnlichen Namens 6 8 wird heute von mehreren Medien ge-
channelt. Ashtar bezeichnet sich als Raumschiffkommandant und gibt
an, daß am Ende des babylonischen oder dunklen Zeitalters etliche aus-
erwählte Menschen evakuiert werden würden, falls apokalyptische Sze-
narien dies erforderlich erscheinen lassen. Mag sein, daß dies geschieht,
doch sollten wir selber versuchen, dem Übergang seine fatalen Spitzen zu
nehmen. In der Sharon-Ebene bei Jaffa/Israel wurden Bronzegefäße aus
dem 5. Jh. v. Chr. mit phönizischer Aufschrift gefunden. Der Text bezieht
sich auf Ashtar aus Sharon (Sheran?).
Im sumerischen Nippur wurde auch der jüdische Kalender eingeführt,
welcher noch heute von etlichen Freimaurerlogen intern benutzt wird.
Das Jahr „0" begann im Jahre 3.761 v. Chr.
Bevor wir fortfahren, möchten wir aufzeigen, daß die Schöpfergötter
mehrmals in die natürliche Evolution der Erde eingegriffen haben. Cay-
ce behauptete bereits um 1930, daß die Okkupation an fünf verschiedenen
Punkten stattgefunden hätte; der Garten Eden zwischen Iran und Kau-
kasus bezöge sich nur auf die Schöpfung der weißen Rasse. Die gelbe
Rasse breitete sich von der Wüste Gobi in Ostasien aus, die schwarze Ras-
se im Sudan, die braune Rasse in Lemuria und den Anden und die rote
Rasse in Atlantis und Amerika. Die babylonischen Gottheiten müssen al-
so nicht mit den atlantischen „Göttern" identisch sein.
Erfreulicherweise gelangen uns zu diesem Kapitel zwei interessante
„Reisen". Wir legen Wert auf die Feststellung, daß die Regression statt-
fand, noch bevor wir die Bücher Sitchins gelesen hatten.

68 Ashtar Sheran (Santiner Kreis) bzw. Antar Sherart (IPRI)

129
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirken s

N konnte die Stadt nicht nur sehen, sondern auch sich in selbiger be-
wegen. Er war von der monumentalen Bauweise zutiefst beeindruckt. Im
Zentrum der quadratischen Metropole erhob sich mächtig und majestä-
tisch die Zikkurat. Alles ist geometrisch strukturiert, auch die ebenerdigen,
weißen, in der Sonne gleißenden Pavillons, in deren Innenhöfe sich Was-
serbecken befinden und Palmen Schatten spenden. N begibt sich Richtung
Osten über eine breite Brücke und ein wachturmartiges Portal im zinnen-
bewehrten Mauerwall. In der Mitte des rechteckigen Tempelbezirks er-
hebt sich ehrfurchtgebietend der „Koloß". Seine beiden unteren Stufen be-
schreibt N als sandfarben, die oberen weiß; breite Lehmstufen führen die
Zikkurat hinauf. N wird beim Hinaufsteigen von Emotionen überwältigt;
er ist angespannt, fürchtet sich und meint, daß eine ungeheure negative
Energie von dem Turm ausgeht. 69 Auf der Zwischenbasis angekommen,
steigt er eine sich spiralförmig links drehende 70 Treppe die restlichen fünf
Etagen zur höchsten Plattform hoch. N steht vor einem sphärischen, run-
den Gebäude, welches bläulich-metallisch schimmert.
Ein hohes, wuchtiges zweiflügeliges Tor versperrt N den Zutritt. Acht
große, schwarz-goldene Knöpfe, vier senkrecht an jedem Flügel, schei-
nen Sicherheitsvorrichtungen zu sein. N erkennt intuitiv, daß zwei be-
stimmte Knöpfe gleichzeitig mit der linken und der rechten Hand in ei-
ne bestimmte Richtung zu drehen sind. 7 1 Er betritt das mysteriöse
Gebäude und befindet sich im „Haus der Götter". Er beschreibt den
Innenraum als merkwürdigerweise wesentlich größer, als dies der äuße-
re Anblick vermuten lassen würde. Ich sagte ihm, daß Abduzierte oft den

69 Nach der Regression äußerte sich N: „Plötzlich mußte ich wie angewurzelt stehen bleiben. Eine der Stufen
löste sich, schwebte über mir, wurde kleiner und drang im wahrsten Sinne des Wortes in meinen Geist, in mei-
nen ganzen Körper ein. In diesem Moment erlebte ich alles Leid und Elend, allen Schmerz und Tod der Sklaven,
die dieses prunkvolle Gebäude errichtet haben. Einer Atomexplosion gleich wird meine innere Welt zerstört, ich
kann meine Gefühle nicht mehr kontrollieren und erlebe einen unendlichen Schmerz, mit Worten nicht zu be-
schreiben. Dieser innere Angriff zog alle Kraft und jeglichen Lebenswillen aus mir heraus. Ich lebte tausend Le-
ben und starb tausend Tote. ]etzt verstehe ich die Worte ]esu: ,Ich nehme das Leid und die Sünden aller Men-
schen auf mich.' Eine ungeheure Vorstellung, die man nur verstehen kann, wenn man selber diese Erfahrung
gemacht hat."
70 Links bedeutet in der okkulten Esoterik der negative Weg; N wurde übrigens beim Hinaufsteigen
schwindelig und schlecht
71 Dem Profanen wurde hier anscheinend ein tödlicher Schlag zuteil
72 Ufologen ist dieses Phänomen bekannt, s. Fiebag: „Aliens", P. Hausner-Fall etc. Wie die Zeit in höhe-
ren Sphären langsamer vergeht, so ist womöglich der Raum auch „weiter". Die Jenseitsforschung
weiß von der ungeheuren Ausdehnung der astralen Welten verglichen mit der Erdoberfläche

130
Kapitel V - Die Babylonische Zikkurat

Die hier abgebildeten Steue-


rungsvorrichtungen wurden bei
dem Socorro-Absturz von den
Militärs unter General Mc Mül-
len 1947 dem schwer verletzten
Fremden, welcher sich verzwei-
felt an sie klammerte, unter
Anwendung brutaler Gewalt ent-
rissen. Ähnliche "Panels" ent-
deckte N im Schrein des
Marduk-Tempels auf der Baby-
lonischen Ziggurat.
Magazin 2000plus

gleichen Eindruck haben; meistens wirkt der Innenraum des Objektes


deutlich größer, als dies von Außen zu vermuten wäre. 72
Die Wölbung der Kuppel ist tiefblau bis schwarz, übersät mit leuchten-
den kleinen Punkten. Er hat das Gefühl, er blicke in den sternklaren Nach-
thimmel, oder er befände sich in einem Planetarium. N fröstelt in der un-
heimlichen Halle (auf der Couch); er fühlt sich wie ein Eindringling, der
argwöhnisch um nicht zu sagen feindselig von versteckten Augen beob-
achtet wird. Gegenüber dem Eingangstor sieht er einen wuchtigen, über
20 Meter langen, massiven Marmoraltar, getragen von schweren Stempeln.
Auf dem eigenartigen Tisch befindet sich mittig eine ominöse schwarze Tru-
he, rechts davon steht ein gewundener goldener Stab, auf dem eine golde-
ne Kugel ruht. 73 An den Außenseiten des Altars erkennt er auf dem Marmor
hauchdünne rechteckige Fugen. Durch eine intuitive sanfte Berührung ge-
schieht etwas. Er beschreibt, wie sich plötzlich eine Klappe dreht, auf deren
Rückseite Eindrücke von Händen mit Aussparungen für sechs Finger zu
sehen sind. Seine Beschreibung erinnert mich stark an die auf den Santilli-
Filmen abgebildeten Panels, jenen bioenergetischen Steuerungsvorrichtun-
gen. Uns wird schlagartig klar, wo N sich befindet: Im Inneren eines Raum-
schiffes! Der „Altar" ist demnach das Steuerungspult des Flugobjektes. Die
Piloten legen dazu ihre Hände in die Panels und durch Gedankenkraft steu-
ern und kontrollieren sie das Schiff. Panels und Hände wirken hier wohl
wie Anode und Kathode - mentale Steuerung mittels Bioenergie. Ich lenke
N's Aufmerksamkeit auf das Herzstück: die geheimnisvolle schwarzen Tru-
he auf der Konsole. Ich bitte ihn, vorsichtig nachzuschauen. Trotz der feind-

73 Dieser Gegenstand erinnert an den Merkurstab; die Kugel kann auch die Erde repräsentieren, wäh-
rend der Stab (Yang-Lingam) Symbol der Macht ist. Wer diesen Stab besitzt, ist Herrscher über den Pla-
neten Erde. Viele Kaiser wurden abgebildet mit (Welt)Kugel (Reichsapfel) und Zepter, z. B. Karl der
Große (Imaginäre)

131
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirken s

seligen, angespannten Atmosphäre bringt N den Mut auf und versucht vor-
sichtig mit Willenskraft und Konzentration die Truhe zu öffnen. Der Ver-
such gelingt: Licht wie Feuer strömt bereits beim Öffnungsvorgang heraus,
gleißendes, blendendes hellblaues Licht, welches von einer schwebenden
kristallinen Pyramide abgestrahlt wird. Die ganze Pyramide ist umgeben
von einer Aura gleißenden, bläulichen Lichts; welches in allen Richtungen,
hauptsächlich nach oben, in die vormals dunkle Sternenkuppel abstrahlt.
Dieses Licht ist reine Energie, reine Kraft. Wir vermuten, wir können es phy-
sikalisch natürlich nicht erklären, in der Lichtpyramide den Motor oder die
Antriebsenergie. Schnell schließt N die Truhe wieder und hat den starken
Wunsch, diesen gespenstischen Ort schleunigst zu verlassen. 74

S wurde beim Hinaufsteigen ebenfalls schlecht. Als sie eintrat, wunderte


sie sich, daß sie in den Himmel schauen kann, von außen war deutlich ein
spitzes Dach zu erkennen. Von außen beschrieb sie die Etemenanki als ek-
kig, innen aber rund; sie schätzte ~15 Meter im Durchmesser. In der Mitte
des Raumes sah sie einen kompakten Steinklotz, wie Hämatit. Darauf stand
ein weiteres rechteckiges Teil mit einer Art ausladendem Rohr an der Sei-
te. Von oben gesehen befindet sich auf der Oberseite des kastenartigen Ge-
rätes etwas, was S als Kompaß identifizierte. S sagte leicht erschreckt, daß
plötzlich das Dach zu, und wieder aufginge. Sie empfand den Raum als
Observatorium und die Atmosphäre als angenehm, jedenfalls solange, bis
sie starke Erschütterungen verspürte und Panik bekam. S schilderte, daß
das „Observatorium" nun abheben würde..., aber daß dies nur eine De-
monstration des Gebäudes wäre, um ihr zu zeigen, was es alles kann. S
vermutete einen Zugang von innen (aus dem Inneren der Zikkurat?). An
der runden Wand sah sie in zwei Metern Höhe Symbole, welche ab und zu
aufleuchten. Das wäre das Programm. (Steuerungsprogramm?)

74 Hinterher streifte N noch in Babylon umher und sagte, daß einige Babylonier merkwürdige Amulet-
te um den Hals getragen hätten. Später lasen wir in dem Buch „Vom Paradies bis Golgatha" v. Nel-
son B. Keyes „...daß bedeutende Persönlichkeiten an einer Schnur um den Hals das zylindrische Siegel trugen,
das sie offiziellen Dokumenten als amtliche Bestätigung aufdrückten." Wir freuen uns, wenn wir, auch wenn
es nur kleine Details sind, eine „amtliche" Bestätigung für die Authentizität des v. N Geschauten er-
halten. N sah sich in der DIR.GA nach einem Bett um, da Herodot in seinen Historien „Der babylo-
nische Logos" v. einer Schlafstätte berichtete, in dem die „Götter" sich mit Menschirmen paarten. Er
konnte aber kein Bett finden, möglicherweise befanden wir uns nicht in der richtigen Zeit

132
Kapitel V - Die Babylonische Zikkurat

Resümee

Die „Götter" schufen den Menschen, zumindest manipulierten sie seine


Urform, den Homo Erectus. Dies mag durchaus von verschiedenen Rassen
zu unterschiedlichen Zeiten an verschiedenen Orten geschehen sein. Nicht
nur in Atlantis. Die sumerischen „Götter" jedenfalls gehören einer dieser
Gruppen an. Sitchins These, das man einen primitiven Arbeiter, quasi einen
Bioroboter, heranzüchtete, klingt sehr wahrscheinlich in Anbetracht unserer
Geschichte, welche von Sklavenhaltung zeugt, bzw. von unserem Bemühen,
im Zuge der Technisierung die Arbeit von Maschinen erledigen zu lassen.
Der Wortstamm „devot" kommt vom „avod" und wurde mit Arbeit übersetzt.
Daß heißt, der vorsintflutliche Mensch betete „Gott" nicht an, er arbeitete für
ihn. Denn göttlich sind diese „Götter" keineswegs; ihr kolonialistisches Ge-
baren und ihr absolutistischer Herrschaftsanspruch verraten ihren retar-
dierten evolutionären Entwicklungsstand auf der Seelenebene, seien sie uns
auch mental, psychisch, technologisch oder sonst wie weit überlegen.
In der Tat sprechen diverse Fakten für eine hochstehende Kultur: Astro-
nomie, Mathematik, Medizin, Botanik, Architektur und Gesetzgebung
waren auf höchstem Niveau. Vermutlich waren sie auch technisch auf
der Höhe; Wilhelm König fand in den dreißiger Jahren bei Grabungsar-
beiten bei Babylon eine funktionierende, vasengroße elektrische Batterie,
deren Alter auf 2.000 Jahre geschätzt wurde.
Die Zikkurats scheinen überwiegend - mit Ausnahme der Allerersten - von
Menschen geschaffene Bauwerke. Wir sind überzeugt, daß sich auf ihnen
Raumschiffe befanden; vermutlich leuchteten sie nachts. Allein ihr Anblick
muß ehrfurchtgebietend bis einschüchternd gewesen sein. Teilweise be-
kämpften sich die „Götter" - gleich den vedischen - gegenseitig. N und S
sahen kurz Sequenzen, in denen vom Himmel Strahlen wie Blitze auf jenes
halbkugelförmige Objekt (N) abgefeuert wurden, bzw. ein von Lebewesen
„freies" Babylon, (S) da alle Menschen von Strahlen vernichtet wurden.
Zu den „MEs": ISHTAR trug solch einen „ME" auf ihrem Brustharnisch;
mit ihm konnte sie „ mit dem Himmel sprechen ". Um was handelte es sich da-
bei? Nach T konnte man mit den „MEs" nicht nur grenzenlos audio-visuell
kommunizieren, sondern man konnte damit auch die Gravitation aufheben.
Wie bereits gesagt, erfuhren wir erst später durch die Bücher von Sitchin,
daß der große Raum mit dem kuppeiförmigen Dach „DIR.GA" genannt
wurde, von Sitchin als „dunkle, glühende Kammer" übersetzt.

133
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirken s

Der babylonische Turmbau mag ein Versuch von Menschen oder Halb-
göttern gewesen sein, eine eigene Zikkurat mit eigenem „Palast" zu bau-
en. Ein Aufbegehren gegen, oder ein konkurrieren mit „Gott" schien dem
„Herrn" oder den „Herren" nun überhaupt nicht zu gefallen. Das konn-
ten die alten „Götter" nicht zulassen, darum verwirrten sie die Sprachen.
Sie blockierten, wie wir es verstehen, die telepathische Kommunikation
der „Aufständigen", so daß das Projekt scheitern mußte.
In diese Motivation, Intention und den historischen Handlungsstrang
fügt sich sehr gut der Zorn „Gottes" ein, die mehr und mehr nach Be-
freiung strebende Masse zu liquidieren. T bestätigt, daß die Sintflut (oder
Sündflut, denn die Menschen hatten ja gegen die „Götter" - jedenfalls aus
Sicht der „Götter" - gesündigt) kein großer, langandauender Regen war,
sondern ein absichtlich verursachter Rutsch der antarktischen Polkappe
in die Ozeane, was eine monströse Flutwelle zur Folge hatte, welche ei-
nen Großteil der Menschen vernichtete. Tatsächlich überliefern Legen-
den nahezu aller vergangener Zivilisationen eine gigantische Flutkat-
astrophe, eine Flutwelle, welche sich von Süden nach Norden wälzte.
Geologen wiesen diese Wasserwalze nach, die mit Ausnahme von einigen
wenigen, geologisch bedingten Abwandlungen von wenigen Grad, exakt
den Längengraden von Süd nach Nord sich vorschob. Jähzorniger Jah-
we/EN.LIL schickte also eine Wasserwalze. Etliche Forscher, darunter R.
Ballard, bestätigten, daß zumindest Kleinasien von einer Flutwelle gigan-
tischen Ausmaßes heimgesucht wurde.
Des Weiteren vermuten wir starke okkulte Aktivitäten in Babylon. Nichts
spricht dagegen, daß die Hohepriester von Marduk der schwarzmagischen
Priesterschaft des Seth nachgestanden hätte. Aus entzifferten Rollsiegeln er-
fuhr man, daß die Babylonier Tiere opferten. Die Babylonier wurden durch
die Magie der Massengottesdienste mittels pompöser Rituale verzaubert.
Hier entstand ab 597 v. Chr. in den Enklaven der Juden der babylonische
Talmud. Der babylonische okkulte Hintergrund bildete unter anderem den
Nährboden, aus dem die Diskussionen und Vorträge über die Mischna und
Gemara entstanden, und neu niedergeschrieben wurden.
Wir verstehen nun den Aphorismus zu Kapitelanfang: Jener „Gott", wel-
cher seine Völker „toll" machte, war kein Gott, sondern eine negative Entität,
welcher in seiner Machtbesessenheit die Völker zu manipulieren und zu verskla-
ven trachtete. Er machte sie absichtlich toll, wiegelte sie gegeneinander auf
und konnte sich so behaupten.

134
Kapitel V - Die Babylonische Zikkurat

Mit Sicherheit existieren diese wie auch andere außerirdische „Götter"


heute noch. Psalm 90.4 weißt darauf hin: „Denn tausend jahre sind vor dir wie
ein Tag." Momentan besteht für diese „Götter" noch keine Notwendigkeit,
sich zu zeigen oder zu manifestieren; sie haben ihre Bruderschaften, wel-
che ihr Programm so lange verfolgen, bis ihre Zeit durch einen Frequenz-
wechsel abgelaufen ist.
Der „Goldene Kelch" muß auch dahingehend interpretiert werden, daß
das Bewußtsein der Menschen von den „Göttern" auf die äußere, mate-
rielle Welt mit all ihrem Prunk und Reichtum gelenkt wurde. Sie verskla-
ven sich in übertragenem Sinne für Gold und oberflächliche Vergnügun-
gen; sie betrügen und bestehlen sich gegenseitig. Äußerlichkeiten und Geld
gehen ihnen über alles. Sie müssen nicht mehr zur Arbeit gezwungen wer-
den, sie arbeiten freiwillig hart, um sich tolle Autos usw. leisten zu können
und sie ächzen unter der Last der Wucherkredite, denn trotz all ihrer Be-
mühungen haben sie nie genug, sind depressiv und frustriert. Sie sind in
der Tat „toll" geworden, so toll, daß sie ihren Spirit und den Sinn des Le-
bens vergessen haben. Das ist das Kali-Yuga oder der babylonische Zyklus.

135
Kapitel VI
JERICHO U N D DIE BUNDESLADE

G. Hancock: „Was empfanden Sie, als Sie zum erstem Mal die Bundeslade
sahen?"
Tes Famerion: „Ich erzitterte vor Angst und ich zittere noch immer."
G. Hancock: „Warum?"
Tes Famerion: „Die Bundeslade ist ein Ding aus Feuer."
Interviewauszug v. Graham Hancock mit T. Famerion, 1992

A nnähernd 30 Kilometer nordöstlich von Jerusalem liegt Jericho, eine


der ältesten Städte der Menschheit der fünften Wurzelrasse. Diese
Palmenstadt, wie sie in der Bibel genannt wird, war einst eine prächtige
und hauptsächlich durch den Salzhandel 75 reiche, durch hohe Mauern
befestigte Siedlung unweit des Toten Meeres. Erste Ausgrabungen fanden
1908/09 statt. 1952 bis 1958 legte die Engländerin Dr. Kathleen Kenyon in
Teil es Sultan weitere Substanz frei. Insgesamt fand man Ruinen von zehn
übereinander liegenden Städten, die unterste, somit älteste Schicht, wur-
de mittels der Radiocarbonmethode auf ~8.000 v. Chr. datiert, ist also gut
10.000 Jahre alt. Bis zu sieben Meter hohes Mauerwerk, Reste einer mas-
siven Befestigung, erblickte wieder das Tageslicht. 1994 entdeckte Dr. C.
Edens sogar Häuser mit Fundamenten, Straßen aus Mosaik, Wandmale-
reien, Kanalisation und Feuerstellen in regelmäßigen Abständen, welche
wahrscheinlich zur Nachtbeleuchtung entzündet wurden. Er gab Jericho
ein Alter von mindestens 11.000 Jahren.
Hier sollten wir, um weiter auszuholen, kurz innehalten und das Alte
Testament aufschlagen. Im Deuteronominum, Vers 31 bis 34, werden wir
belehrt, daß Mose die zwölf Stämme Israels bis hart an die Grenze des ge-
lobten Landes führte, den Berg Nebo bestieg und von dort das heilige

75 Erst vor hundert Jahren begann man Salz zu raffinieren, d.h., man reduzierte es auf „reines" NaCl, wel-
ches der Körper als Gift erkennt und auszuscheiden versucht, bevor er gänzlich übersäuert. Angesagt sind
Kristallsalze, welche durch Hall/Schall/Schwingung unseren Körper durch entsprechende Frequenz-
muster auf übergeordneter energetischer Ebene ausgleichen und ausrichten. Salz ist in diesem Sinne flüs-
siges Sonnenlicht oder Biophotonen. (sielte: „Wasser und Salz" v. Dr. Barbara Hendel und P. Ferreira)

137
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirken s

Land, 76 sowie, umgeben von Oasen, Jericho in der Ferne liegen sah. Dort
starb - besser verschwand - später Mose, doch nicht ohne zuvor Josua zu
seinem Nachfolger bestimmt zu haben, mit dem gottgewollten Auftrag,
die Israeliten nach Kanaan, in das Land der Verheißung zu führen.
Dummerweise - oder vielleicht hat „Gott", was für ein Wesen auch im-
mer damit gemeint ist, diesen Fakt übersehen - war das gelobte Land be-
reits dicht besiedelt. Vielleicht war dieser Umstand dem „Herrn" in sei-
nem eiskalten Kalkül auch sehr willkommen...
Nun, bevor Josua vor dieser gewaltigen militärischen Aufgabe verzag-
te, stand ihm plötzlich ein „Engel" oder „Mann mit einem Schwert" zur Sei-
te, welcher sich als der „Fürst über das Heer des Herrn" vorstellte. Er emp-
fahl Josua (Josua 6.3 - 5) einmal täglich mit der Bundeslade, Posaunen
blasenden Priestern und einem Heer von 40.000 Mann, Jericho sechs Ta-
ge lang zu umrunden, am siebten Tag siebenmal um die Festung zu zie-
hen, sieben Kriegsposaunen (Widderhörner) erschallen zu lassen und das
Kriegsgeschrei zu beginnen. Das würde die Mauern zerbrechen. Josua
legte seiner Armee nahe, mindestens 2.000 Ellen Abstand zu den Prie-
stern mit der Lade zu halten. Warum erklärte er nicht, zumindest ist in der
Schrift nichts darüber zu lesen. Wenn wir davon ausgehen, daß eine hei-
lige Elle 52,36 cm entspricht, wäre ein Abstand von wenigstens 1.047 Me-
tern vonnöten. So zog Josua mit seinem Gefolge um 1.300 v. Chr. über
den Jordan, wobei die Priester mittels der Bundeslade es tatsächlich fer-
tigbrachten, den Jordan in seinem Lauf aufzuhalten, so daß sich das Was-
ser zur Rechten zu einer hohen Mauer auftürmte, während auf der an-
deren Seite das Wasser so weit verrann, daß das Heer trockenen Fußes das
Flußbett durchschreiten konnte. Interessant... Vielleicht haben sie sogar ei-
ne Staubwolke aufgewirbelt. Wir erinnern uns hier an den Auszug aus
Ägypten nach den zehn Plagen. „Die Israeliten gingen trocken mitten durchs
Schilfmeer (Rotes Meer), und das Wasser war ihnen eine Mauer zur Rechten
und zur Linken." (Ex 14.22) Josua jedenfalls lagerte anschließend vor der
blühenden Stadt Jericho und tat wie ihm befohlen. Die Technik funktio-
nierte und vermittels der Hilfe „himmlischer Heerscharen" konnte Jericho
eingenommen werden. Wir müssen hier die Idee einiger Autoren zurück-

76 Viele Indizien sprechen dafür, daß Palästina nicht das „gelobte L a n d " ist. Prof. Dr. K. S. Salibi, Dozent
für Frühgeschichte, weißt in seinem Werk „The West Arabian Topography of Genesis 14" darauf hin,
daß Ortsnamen und Entfernungen vielmehr in die Provinz Asir/Nordjemen zu verlegen sind. Diese
Frage mag politische Brisanz haben, spielt aber für unsere Betrachtungen nur eine sekundäre Rolle

138
Kapitel VI - Jericho und die Bundeslade

weisen, die annehmen, daß ein Erdbeben die Mauern von Jericho ein-
stürzen ließ.
Alle Einwohner, Frauen, Kinder und Tiere eingeschlossen, wurden mit
der „Schärfe des Schwertes" (Josua 6.21) niedergemetzelt, bis auf die Hure
Rahab, 77 welche zuvor in ihrer Not und anbetrachts des voraussichtlichen
Falles Jerichos, zwei israelitische Spione nicht verriet, welche die Stadt
zuvor ausgekundschaftet hatten.
Einer amerikanischen Autorin gelang es, einiges über neueste strategi-
sche Waffensysteme in Erfahrung zu bringen:

„Einige Schallgeneratoren mit sehr niedriger Frequenz können in gewissen


Frequenzbereichen die Zerstörung von menschlichen Organen bewirken und
mit hohen Stromstärken Mauerwerk zum Einsturz bringen."
Janet Morris: „Auf der Suche nach einer nicht-tödlichen Strategie"

Als nächstes sollte die Stadt Ai General Josua und seinem Heer zum Op-
fer fallen. Der Angriff aber scheiterte, da der „Herr" nicht mit ihnen war,
hatte doch Achan aus dem Hause Juda bei der Eroberung Jerichos gegen
das Gebot des „Herrn" verstoßen und sich an „Gebanntem" bereichert.
Erlaubt war nur das Massakrieren, nicht aber das Stehlen. Also: Todes-
strafe! Nachdem der ganze Achan-Clan inklusive Vieh gesteinigt und
durch Verbrennung dem Herrn Zebaoth - dem „Herrn der Heerscharen" -
geopfert wurde, schenkte der „Herr" ihnen den Sieg. Durch einen Hinter-
halt nahmen sie Ai ein, „bis der Bann vollstreckt war an allen Einwohnern
von Ai". (Josua 8.26) So schritten die Kinder Israels von Sieg zu Sieg und
„vertilgten" (Deut 31.3) alle Völker wie die Kanaaniter, Hethiter, Hewiter,
Persiter, Girgasiter, Ammoniter und Jebusiter, „und ließen niemand übrig".
(Josua 10.40) Josua teilte das Land unter die zwölf Stämme. Nach dem
Völkermord. Halleluja!
Wir erinnern uns, daß nicht lange zuvor „Gott" auf dem Berge Sinai Mo-
se die Gesetzestafeln mit den zehn Geboten bei Blitz und Donner - der
Berg war übrigens in eine Wolke eingehüllt - überreicht hat. Das 5. Gebot
„Du sollst nicht töten" legt dieser alttestamentarische „Gott" nicht kleinlich
aus. Fast regelmäßig drückt er beide Augen zu und läßt das Blut kräftig
spritzen... O.A.M.D.G.: „Omnia ad maiorem Dei gloriam" - „Alles zur gröfle-

T1 Rahab ist im Matthäus-Evangelium in Jesu Stammbaum ausgewiesen, ist also nach der Bibel eine seiner
Vorfahren. Genetisch besagt dies allerdings wenig, da Maria vom „Heiligen Geist" geschwängert wurde...

139
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirken s

ren Ehre Gottes!"78 Und wenn „Gott" sich nicht gerade an Menschenblut
berauscht, so mag er nichts sehnlicher als Tieropfer:

„Brandopfer sind dem Herrn ein lieblicher Geruch..." (Ex 29.18),


„...und du sollst das Blut rings um den Altar sprengen." (Ex 29.20)

In diesem Zusammenhang erinnern wir daran, daß Kain von den


„Früchten des Feldes" opferte; dieses wurde vom „Herrn" zurückgewie-
sen, während das Schlachtopfer seines jüngeren Bruders Abel von „Gott"
angenommen wurde. Ohne Begründung. Spätestens seit Abel hat sich
das grausame Blutritual des Tieropfers rund um den Globus bis heute er-
halten. Merkwürdige „Götter", welche den Gestank von verbranntem
Fleisch vorziehen... Vielleicht benötigte „Gott" auch Genmaterial, im
übertragenen Sinne?
Uns ist völlig unverständlich, wieso der All-Eine, liebende Schöpfer
durch den Kult des Abschlachtens und Verbrennens von Tieren erfreut
werden soll. Wenn wir spirituellen Fortschritt machen wollen, sind Op-
fer zweifellos notwendig. Doch was sollten wir opfern? Wir müssen un-
sere Unwissenheit, unsere Lieblosigkeit, unsere Rastlosigkeit, unsere
Blockaden, letztlich unser illusionäres Ego opfern, um eine optimale, si-
chere Führung durch die Überseele zu erhalten, um schließlich im Brah-
majyoti 79 zu verschmelzen oder auf höheren Ebenen ins Samadhi einzu-
treten. Aber doch kein Tier- oder gar Menschenfleisch!
Tatsächlich leben niedere Elementarwesen, Asuras oder Dämonen von
der Angst und Furcht der Menschen oder Tiere. Sie ernähren sich vom
Rauch von verbranntem Fleisch. Die Art der geopferten, verbrannten Ga-
ben (yainas) ist maßgebend für die Qualität der dadurch angezogenen
Geister. Körperliche Wesen benötigen physische Nahrung, feinstoffliche
Wesen hingegen benötigen feinstoffliche, psychische Nahrung. Der heili-
ge Stephanus, der erste christliche Märtyrer, wurde deswegen gesteinigt,
weil er den heidnischen Götzendienst, das Verehren finsterer Entitäten
anderer Dimensionen oder des niederen Astrais durch das salomonische

78 Jesuitischer Wahlspruch
79 „Brahmajyoti", „Göttliches Licht" ist jenes alldurchdringende Licht, welches als „geschmolzenes Silber,...
grenzenlos, unendlich, blendend" [Rämakrischna] oder „transparentes Flammenmeer, quecksilbrige Flüssigkeit"
[Yogananda] beschrieben wurde; „sah ich,... ein leuchtendes Meer zerfließen..." „...wohin ich auch blickte, al-
les war umgeben v.,goldenem Feuer...'"; Gopi Krischnas große Seligkeit ging einher mit einem Gefühl
„flüssigen Lichts" Die christliche Tradition nennt diese geistige Vereinigung „Unio mystika"

140
Kapitel VI - Jericho und die Bundeslade

Judentum anprangerte. Warum sonst sprach Jesus: „Ihr habt den Teufel zum
Vater" zu den Juden? (Joh 8.44) Mit anderen Worten: Ihr verehrt negative
Wesenheiten/Außerirdische. Anders ist z. B. die „Heimsuchung Jerusa-
lems" nicht zu erklären:

„Und die Herrlichkeit des Gottes Israels... sprach: ,Geh durch die Stadt
Jerusalem und zeichne mit einem Zeichen an der Stirn die Leute die da seufzen
und jammern...' Zu den anderen Männern aber sprach er: ,Geht ihm nach
durch die Stadt und schlagt drein; eure Augen sollen ohne Mitleid blicken und
keinen verschonen. Erschlagt Alte, Jünglinge, Jungfrauen, Kinder und Frauen,
schlagt alle tot; aber die das Zeichen an sich haben, von denen sollt ihr keinen
anrühren.'"
Hes 9.3ff.

Bei der Tötung aller Erstgeburt, der letzten der zehn ägyptischen Plagen,
verschonte der Herr bzw. sein „Würgeengel" 8 0 jene Häuser, deren Tür-
pfosten und Oberschwelle mit Lammblut beschmiert wurden... (Ex llff.)
Wenden wir uns jetzt der Bundeslade zu. Wie sah sie aus? „Gott" sprach
zu Mose:

„Mache eine Lade aus Akazienholz, 2 l / 2 Ellen lang, l1/2 Ellen breit und 11/2 Ellen
hoch. Überziehe sie innen und außen mit feinem (reinem) Gold und mache einen
goldenen Kranz (Leiste) ringsum. Gieße vier goldene Ringe und tu sie an ihre vier
Ecken, so daß zwei Ringe auf der einen, und zwei Ringe auf der anderen seien.
Fertige Stangen aus Akazienholz, überziehe sie mit Gold und stecke sie in die
Ringe an den Seiten der Lade, daß man sie damit trage. Sie sollen in den Ringen
bleiben, und nicht herausgetan werden. Und du sollst in die Lade das Gesetz legen,
das ich dir geben werde. Du sollstauch einen Gnadenthron [Deckel, Deckplatte]
machen aus feinem Gold, 21/2 Ellen lang und 1/1/2 Ellen breit. Und du sollst zwei
Cherubim machen aus getriebenem Golde an beiden Enden des Gnadenthrones, so
daß ein Cherubim sei an diesem Ende, der andere an jenem, so daß zwei Cherubim
seien an den Enden des Gnadenthrones. Und die Cherubim sollen ihre Flügel nach
oben ausbreiten, daß sie mit ihren Flügeln den Gnadenthron bedecken und eines
jeden Antlitz gegen das des anderen stehe; und ihr Antlitz soll zum Gnadenthron

80 Zuerst berichtet die Schrift (Ex. 11.4; Ausgabe 1884) v. einem Würgeengel, dann (ab 1903) v. einem To-
desengel, und schließlich (Antiqua Lutherbibel, Stuttgart, 1971) geht der Herr alleine: „Um Mitter-
nacht will ich durch Ägyptenland gehen..." Entweder sind die Übersetzer unfähig, oder der „heilige
Stuhl" hat zweimal mehr den Text verfälscht...

141
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirken s

gerichtet sein. Und du sollst den Gnadenthron oben auf die Lade tun... Dort will
ich dir begegnen, und vom Gnadenthron aus, der auf der Lade mit dem Gesetz ist,
zwischen den beiden Cherubim, will ich mit dir alles reden, was ich dir gebieten
will für die Kinder Israel."
Altes Testament, Exodus 25.10 - 22

Nach unseren Berechnungen maß die Lade 1,31 x 0,79 x 0,79 Meter; E.
Ercivan spricht von 1,11 x 0,67 x 0,67 Meter. Mose hat nicht nur die Bau-
anleitung bekommen; aus Exodus 25.40 geht klar hervor, daß er eine
Bundeslade, einen Tisch für Schaubrote, einige Leuchter etc. bereits auf
dem Berg sich anschauen konnte.
Soweit zum Bau. Doch wo befindet sich die Bundeslade heute? Sie gilt
seit über 3.000 Jahren als verschollen. Eine der letzten konkreten Erwäh-
nungen findet sich in den Königen: Salomo, Sohn König Davids, ließ 480
Jahre nach dem Auszug aus Ägypten einen Tempel auf einem Berg in Je-
rusalem zur Aufbewahrung der Lade bauen: „Ein Haus als Ruhestätte für
die Lade des Bundes des Herrn." (1. Chron 28.2) Im okkulten Sinn scheint es
mehr ein Pakt gewesen zu sein. Ein Bund ist eine liebevolle Vereinigung
positiver Kräfte zur Erreichung eines gemeinsamen Ziels; ein Pakt hin-
gegen ist eine Zweckgemeinschaft negativer Kräfte zur Stärkung der Egos
bzw. beiderseitiger Vorteilnahme. Magier, welche ihre Macht und ihren
Reichtum Elementarwesen verschiedener Sphären zu verdanken haben,
gehen nach Verlassen ihres Körpers in eben diese Sphären, um den Ele-
mentaren zu dienen, ob sie wollen oder nicht. Man sagt auch „Bund fürs
Leben", oder umgekehrt „Warschauer Pakt."
Nach Fertigstellung des salomonischen Tempels wurde die Lade von
Sion (Zion) herbeigeschafft und im Allerheiligsten des Tempels aufge-
stellt. Alles Volk und alle Geschlechter waren zur Einweihungszeremonie
versammelt, während die Priesterschaft martialische Tieropfer darbrach-
te, und die Opfersteine sich rot vom Blut tausender Tiere verfärbten. Das
war - 1 0 0 0 v. Chr.
Wir lesen im AT: „...der Herr hat gesagt, er wolle im Dunkel wohnen. So ha-
be ich nun ein Haus gebaut dir zur Wohnung und einen Sitz, da du ewiglich
wohnest." (2. Chron 6.1) Der salomonische Tempel ist also die Wohnung
von „Gott". Wieso aber will er sich im Dunkel aufhalten? „So erstand in Je-
rusalem sein Zelt und seine Wohnung in Zion." (Psalm 76.3).

142
Kapitel VI - Jericho und die Bundeslade

Von „ewiglich" kann keine Rede sein. Dreimal wurde des „Herrn" Woh-
nung geschliffen: Der I. salomonische Tempel 586/7 v. Chr.; Wiederauf-
bau 530 v. Chr., der II., „Serubbabels Tempel", abermals 169 v. Chr. zer-
stört und der Tempel Herodes des Großen 70 n. Chr. von den Römern
niedergerissen. Doch der „Herr" spricht: „Ich kehre wieder auf den Zion zu-
rück und will zu Jerusalem wohnen!" (Sach 8.3). Ist diese Prophezeiung ei-
ne Drohung? Jedenfalls ist diese Stadt, welche „Friede" (Salem) bedeutet,
bis heute zwischen Arabern und Juden heftig umkämpft. Es ist zu ver-
muten, daß die benjaminitischen Führer die treibende Kraft sind, Jerusa-
lem zur Welthauptstadt zu machen, einen neuen Tempel zu errichten und
die Bundeslade dort wieder aufzustellen. 81
Er wäre ein Kapitel für sich, auf die Architektur des salomonischen Tem-
pels einzugehen. Was Salomo (~965 - ~926) betrifft, 82 so war er ein her-
vorragender Okkultist, welcher A. Pike, Begründer des A.u.A.S.R. und
des Ku Klux Klan, Eliphas Levi oder Crowley 8 3 locker an die Wand „ge-
zaubert" hätte. Im zweiten chaldäischen Targum der jüdischen Midrasch
- welches viel detaillierter ist als die entsprechenden Passagen des Alten
Testamentes - lesen wir, daß König Salomo mit der Königin von Saba li-
iert war; diese residierte allerdings in Marib/Jemen, östlich von Sanaa.
Dennoch besuchte Salomo seine Geliebte einmal monatlich; bei einer Ent-
fernung von 2.200 km eine erstaunliche Leistung. 84 In den Koran-Kom-
mentaren von Al-Kisa'i und Ath-Tha'lab erfahren wir, daß Salomo „...
Winde befahl..., Hilfe von Dämonen [Genien] hatte... und übernatürliche Trans-
portmittel [Flugscheiben?]" besaß! Auch die Kebra Negest, Kap. 58, bestä-
tigt, daß Salomo in Besitz von fliegenden Objekten war: „Sie schwebten im
Wagen auf dem Winde; sie waren schneller als der Adler am Himmel..."85
Neben der Bundeslade und fliegenden Wagen besaß Salomo noch ein
weiteres Wunderwerk: seinen Thron. Über diesen Thron ist im Targum
Scheni zum Buch Esther folgendes (stark gekürzt) zu lesen: „...neben dem
Tliron standen zwölf goldene Löwen und zwölf goldene Adler einander gegenü-
81 Pläne für einen neuen Tempel existieren längst als Modell, Leuchter und andere Requisiten sind be-
reits gefertigt
82 Es gibt unterschiedliche Datierungen; Salomo wurde sicher älter als 39 Jahre
83 Aleister (Edward Alexander) Crowley, (12.10.1875 -1.12.1947) selbst sieht sich als Wiederverkörperung
v. Eliphas Levi
84 Wenn wir wie Dr. Kamal Salibi davon ausgehen, daß die Juden ursprünglich in Asir/Saudi-Arabien
beheimatet waren, beträgt die Entfernung zu seiner Geliebten in Marib/Saba immer noch über 500 km
Luftlinie. Wir werden aber in unserem Buch die geographische Frage ausklammern
85 Die Kebra Negest wurde um - 4 0 9 v. Chr. v. Isaak und Jemharana-Ab verfaßt, welche sich auf we-
sentlich ältere Texte beriefen; Übersetzung Carl Bezold

143
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirken s

her... Oben an der Rücklehne des Thrones befand sich eine runde Kuppel. Sechs
goldene Stufen führten zu ihr... Auf der ersten Stufe lag ein Stier... gegenüber ein
Löwe, auf der zweiten ein Bär... gegenüber ein Lamm... alle Tiere aus reinem
Gold... Über dem Throne waren 21 goldene Flügel angebracht, Salomo Schatten
zu spenden." Es wird weiter berichtet, daß Salomo den schweren Thron in
jedwede Richtung bewegen konnte und automatisch von den Löwen auf
eine obere Plattform gehoben wurde. „Dann flogen die Adler herbei und ho-
ben ihn zur Höhe des Thrones." Anschließend setzte ein großer Adler dem
König die Krone aufs Haupt. Dann löste ein silberner Drache einen Me-
chanismus aus, worauf sich Löwen und Adler erhoben, um Salomos
Haupt zusätzlich zu beschatten. Erschienen nun Untertanen vor dem
Thron, so fingen alle goldenen Tiere an zu schreien, „der Löwe brüllte..."
Übrigens renkte sich Nebukadnezar II. bei dem Versuch, den Thron zu be-
steigen ohne seinen Mechanismus zu kennen, sein rechtes Bein aus; seit-
dem hatte er Schwierigkeiten beim Gehen. Nicht viel besser erging es dem
ägyptischen Pharao Sisak. Darum wurde er „der hinkende Pharao" genannt.
Wie wir alle wissen, besiegten die Babylonier die Israeliten und schlif-
fen 586/7 v. Chr. den Tempel Salomos. Nebukadnezar mag in den Besitz
des Thrones und einiger sekundärer Reliquien gekommen sein, die Lade
indes erbeutete er offenbar nicht. Konnte er auch nicht, denn angeblich
versteckte der Prophet Jeremias die Lade im Berg Nebo ~598 v. Chr.
Der Journalist G. Hancock verfolgte akribisch alle möglichen Hinweise
auf den Verbleib des legendären goldenen Schreins. Nach seiner Recher-
che wurde die Bundeslade 970 v. Chr. im Tempel Salomos aufgestellt und
verblieb dort mindestens bis zum Jahre 701 v. Chr. Da Manasse (705 - 639)
König von Juda wurde und „ Untaten verübte, welche die Bosheit der frühen
Amoriter noch übertrafen..." (2. Könige 21.1 -11), brachte eine Jahwe 8 6 loy-
al ergebene Priesterschaft die Bundeslade in Sicherheit zu einer kleinen
jüdischen Gemeinde auf der Insel Elephantine in Oberägypten, südlich
Assuans. Tatsächlich wurde 650 v. Chr. auf der Insel Elephantine ein gro-
ßer jüdischer Tempel errichtet! Dies konnte von Archäologen bestätigt,

86 Jahwe, Jehova oder J H W E sind Ableitungen des althebräischen kabbalistischen sog. Tetragramma-
tons „Jod-He-Vau-He", welches sich auf die vier Grundelemente Feuer, Luft, Wasser und Erde bzw. de-
ren Kontrolle bezieht. Der hebräische Ausdruck „Jahwe" bedeutet „das, was ist". Nach Max Theon,
jenem hochgradigen jüdischen Okkultisten, (Großmeister der Hermetischen Bruderschaft v. Luxor) bei
welchem auch „die Mutter", Mirra Alfassa, zur Ausbildung in TIemcen/Südalgerien weilte, war Je-
hova der König der Asuras, also der Herrscher der Dämonen der Astral- und Mentalebene. Wenn wir
uns die Taten des alttestamentarischen „Herrn" vorbehaltlos anschauen, haben wir das Gefühl, Th£-
on kommt der Wahrheit sehr nahe... Am Rande: Theon war wahrscheinlich der Sohn v. Paulus M6ta-
mon, welcher der Lehrer v. H. P. B. war

144
Kapitel VI - Jericho und die Bundeslade

aber nicht erklärt werden. Etwa 240 Jahre wurde hier die Lade aufbe-
wahrt. Durch einen Konflikt zwischen Ägyptern und Juden ~410 v. Chr.
wurden auch hier die Zelte abgebrochen und man brachte die Lade wei-
ter nach Süden zu den Quellen des blauen Nils. Die Lade soll dabei ge-
schwebt sein...! Man erreichte das Hochland von Eritrea und stellte die La-
de wiederum auf einer Insel auf, diesmal auf die Ostinsel des Tanasees.
Hier ruhte sie weitere 800 Jahre, bis sie etwa 370 n. Chr. vom äthiopischen
König in seine (alte) Hauptstadt Axum, in die dortige Kirche St. Maria
von Zion überführt wurde. Da die Kirche baufällig war, wurde 1965 von
Kaiser Haile Selassi (bürgerl. Name: Ras Tafari Makonnen) unweit eine
neue Kapelle erbaut, in der sich die Bundeslade angeblich heute noch be-
findet. Nach Däniken befindet sie sich tief unter der Marienkathedrale.
Fest steht, daß es in Äthiopien eine starke Bevölkerung von Falaschen
gibt, orthodoxe, alttestamentarische Juden, welche eine vortalmud'sche
Religionsausübung mit Tieropfern nach Mose praktizieren. Die Lade wür-
de von einem Falaschen-Mönch bewacht. Er besitzt als einziger Zugang
zum Allerheiligsten und bleibt Zeit seines Lebens freiwillig bei der Lade
eingesperrt. Die Mönche sollen keine sehr lange Lebenserwartung ha-
ben... Soweit G. Hancock, dessen Dialog mit dem Wächter Tes Famerion
eingangs zitiert wurde.
R. Grierson und S. Munro-Hay recherchierten in ihrem Werk „Der Pakt
mit Gott" ebenso den Verbleib der Bundeslade. Auch diese Spur führt
nach Axum. Das 32. Kapitel der Kebra Negest berichtet, daß der Sohn Sa-
lomos und der Königin von Saba, Bayna-Lekhem, sich anschickte, zu sei-
ner Mutter nach Äthiopien zu reisen. Azarias, Sohn des Hohepriesters
Zadok, welcher Bayna-Lekhem begleiten sollte, hätte die Lade gestohlen,
durch eine Kopie ersetzt, und mit der Karawane über Ägypten nach
Äthiopien verbracht. Auch hier wäre sie streckenweise geschwebt. Es gibt
Hinweise darauf, daß der äthiopische Kaiser Yeshaq, welcher von 1414 bis
1429 regierte, im Besitz der Gesetzestafeln und des Thron Davids war.
Sein Nachfolger, Kaiser Iyasu konnte nach der königlichen Chronik 1691
sogar aufgrund der Reinheit seines Glaubens die Lade küssen ohne von
ihr getötet zu werden, ja, der Chronist behauptet, Iyasu hätte mit der La-
de gesprochen und diese hätte ihm mit Weisheit geantwortet. Hatte Salo-
mo seine Weisheit auch von der Bundeslade? Wenn ja, könnte das erklä-
ren, warum es mit seiner Herrlichkeit zu Ende war, als diese dann aus
ihrem Tempel in Jerusalem entwendet wurde. Grierson und Munro-Hay

145
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirken s

vermuten, daß der Schrein aus dem fernen Altertum bis in die histori-
sche Zeit überlebt hat. „In dieser Hinsicht scheint die Rolle, die die Lade heu-
te in Axum spielt, wo sie weiterhin Bestandteil eines starken Mythos... ist, genau
die zu sein, die ihr nach den biblischen Berichten zukommt."
Es gibt noch einen anderen Hinweis auf den Verbleib der Lade. Eine der
1952 in Qumran geborgenen Rollen ist aus Kupfer und auch sonst etwas
ganz Besonderes. Es ist die sogenannte „Inventarrolle", jenes Verzeich-
nis, auf der die 64 wichtigsten von den Römern geraubten Tempelschät-
ze aufgelistet sind. Darunter auch die Bundeslade. Diese soll sich in einer
Höhle der West-Bank respektive dem Berg Nebo befinden. Dies würde
wiederum die Jeremias-Version bekräftigen. Unglücklicherweise wurden
Vendyl Jones, dem Direktor des Institutes für Jüdisch-Christliche For-
schung bei Beginn seiner Recherche von der Israelischen Antiquitäten-
behörde die Grabungskonzession entzogen. Comme il faut... Vielleicht
ist sie aber schon lange nicht mehr da...
Es gibt noch eine weitere Version über die historischen Bewegungen der
Lade von Colonel Howard Buechner. Nach dem allmählichen Zerfall des
Jüdischen Reiches nach Salomos Tod wurde die Lade zunächst unter dem
Tempelberg versteckt. Der Tempelberg ist auf mehreren Ebenen unter-
tunnelt, mit einer Kanalisation zum Entsorgen des Tierblutes und mit gro-
ßen Lagerräumen versehen. Der größte Raum wird „Salomos Ställe" be-
zeichnet, obwohl die ersten Pferde, welche dort angebunden wurden, von
neun armen Rittern stammten... Während des römischen Feldzuges hät-
ten die Legionen des Titus 69/70 die Lade sichergestellt und dem Staats-
schatz des Imperium Romanum einverleibt. 410 n. Chr. belagerten die
Westgoten unter Alarich Rom und bemächtigten sich nebst anderen Re-
liquien der Bundeslade. Diese brachten den Schatz nach Carcassonne im
Languedoc, wo er in unmittelbarer Nähe der Festung Montsegur in einer
riesigen, kathedralenartigen Höhle versteckt wurde.
Während es ungesichert ist, daß die Römer sich der Lade bemächtigten
ist es allerdings merkwürdig, daß der Oberkommandierende der arabi-
schen Truppen, Tarik, nach dem Fall der westgotischen Hauptstadt Tole-
do 711 n. Chr., die Herausgabe des Schatzes des Salomo verlangte. Die
Mauren konnten indes des Schatzes nicht habhaft werden; auch die Su-
che mußte abgebrochen werden, da Karl Martell mit seinen Truppen zur
Entscheidungsschlacht über die Vorherrschaft über den fränkisch-iberi-
schen Raum anrückte, welche er für sich entscheiden konnte.

146
Kapitel VI - Jericho und die Bundeslade

Nach Buechner wäre es erst Otto Rahn gelungen, den Schatz ausfindig
zu machen und nach Deutschland zu bringen. Dort sei er in einem unter-
irdischen Salzstock bei Merkers deponiert worden. Nachdem die III. US-
Armee unter General Georg Patton Merkers erreicht hatte, begann sofort
die Suche nach dem Schatz. Angeblich inspizierte er zusammen mit Ge-
neral Omar Bradley und General Eisenhower die Mine. Es wurde ein grö-
ßerer Goldschatz entdeckt, welcher aber nur ein noch nicht verschiffter
Rest eines noch größeren Schatzes war. Buechner konnte lediglich nach-
weisen, daß ein Teil des Goldes auf die Kanaren, ein größerer Teil nach
Südamerika mit U-Booten verschifft worden ist. Auch hier verliert sich
die Spur der Lade, wenn sie überhaupt richtig ist. Wahrscheinlich aber
handelt es sich bei den Reliquien, welche die iberische Halbinsel erreich-
ten, um den Schaubrottisch und die Menora, jenen siebenarmigen Leuch-
ter, welcher wie der Tisch aus purem Gold bestand.
Die Lade ist nicht ungefährlich: Nadab und Abihu, Söhne des Aaron,
wurden zur Zeit Mose durch ein Feuer aus der Lade getötet. Sie hatten ein
„ungehöriges Feuer- und Räucheropfer entfacht. Da ging Feuer vom 'Herrn'der
Lade aus und tötete die beiden levitischen Priester." (Lev 10.1) Daß sie nicht
verbrannt sind, geht daraus hervor, daß sie mitsamt ihrer Kleidung aus
dem Allerheiligsten (Tabernakel) getragen wurden. Vielleicht haben sie ei-
nen elektrischen Schlag von ein paar tausend Volt abbekommen?
Zum Transport wurde die Lade Jahwes in Decken gehüllt. Sollte sie vor
den Blicken Profaner geschützt oder isoliert werden? Irgendwie sah sich
der „Herr" genötigt, etwas barmherziger zu seinen Geschöpfen zu sein,
denn er legte Mose nahe, seinen um drei Jahre älteren Bruder Aaron zu
warnen, sich nicht jederzeit hinter den Vorhang vor die Bundeslade zu be-
geben damit er nicht sterbe; denn „Gott" würde sich über der Lade be-
finden. „Gott" muß demnach sehr gefährlich sein. Auch der Anblick Got-
tes selber, der ja menschliche Gestalt hatte - schließlich schuf er die
Menschen nach seinem Ebenbild - war absolut tödlich, darum warnte der
„Herr" Mose: „Mein Angesicht kannst du nicht sehen, denn kein Mensch wird
leben, der mich sieht. (Ex 33.20) Stimmt wohl nicht ganz, denn Abraham
und Jakob sahen ihn, letzterer „von Angesicht zu Angesicht." (Gen 32.32)
Als König David die Bundeslade nach Jerusalem brachte, glitten die Rin-
der aus - die Lade drohte herunterzustürzen. Usa, Sohn Abinadabs, stütz-
te sie geistesgegenwärtig, so daß sie nicht vom Wagen fiel. „Da entbrann-
te des Herrn Zorn über Usa, und Gott schlug ihn dort, weil er seine Hand nach

147
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirken s

der Lade ausgestreckt hatte, so daß er dort


starb..." (2. Sam 6.7) Ein merkwürdiger
„Gott", der Usa wegen diesem, die La-
de schützenden Reflex, mit sofortigem
Tod bestraft! Spätestens hier wird klar,
daß die Berührung, zumindest von Sei-
ten Uneingeweihter - und damit Unge-
schützter - tödlich war.
Philister, welche die Lade raubten,
nachdem sie die Hebräer geschlagen
hatten, wurden nicht glücklich mit der
„Herrlichkeit"; sie wurden geschlagen
mit Beulen, die Einwohner jeder Stadt,
in die sie die Lade brachten, starben
oder erkrankten. Sie bekamen Ge-
schwüre, vielleicht Pest oder Pocken.
(1. Sam 5.2):

Bei den Schlachtopfern, insbesondere „Wenn ein Fremder sich naht, so soll er
beim Umgang mit der Bundeslade muß- sterben."
ten die Priester genauestens die Be-
kleidungsvorschriften einhalten. Auf der (Num 3.10)
Brustplatte wurden zwölf Edelsteine
nach einer bestimmten Anordnung pla-
ziert. Galt es, sich vor einer tödlichen
Nicht umsonst gebot „Gott" den Prie-
Strahlung zu schützen? Radioaktiver stern das Tragen eines schützenden
Strahlung oder einer Strahlung, die wir
Kleidungsstückes:
bisher noch nicht kennen?

„Die Brusttasche [den Brustpanzer]... sollst du wie den Priesterschurz ma-


chen... aus Gold, blauem und rotem Purpur... Viereckig soll sie sein und doppelt
gelegt; eine Spanne soll ihre Länge sein, und eine Spanne ihre Breite. Und du
sollst sie besetzen mit vier Reihen von Steinen. Die erste Reihe sei ein Sarder, ein
Topas und ein Smaragd, die andere ein Rubin, ein Saphir und ein Diamant, die
dritte ein Lynkurer, ein Achat und ein Amethyst, die vierte ein Türkis, ein Onyx
und ein Jaspis; in Goldgeflecht sollen sie gefaßt sein..."
Altes Testament, Exodus 28.15 - 20

Zusätzlich mußten sich die Priester, welche Kontakt mit der Lade hatten,
mit einem speziellen Öl einreiben und einen Kopf- oder besser Stirn-

148
Kapitel VI - Jericho und die Bundeslade

schütz anlegen. Des


Weiteren sah der Ritus
für den Hohepriester
vor, im Allerheiligsten
Räucherwerk zu ver-
brennen, so daß der
ganze Raum in dicke
Rauchschwaden ge-
hüllt wurde und die La-
de kaum noch zu er-
kennen war. Am Saum
der Gewänder mußten
Schellen befestigt wer-
den. Sollte ihr Läuten
den „Göttern" signali-
sieren, daß sich jemand
der Lade nähert? Oder Die 12 Stämme Israels mußten sich in einer bestimmten
hatte ihr hohes und da- Anordnung um die Stiftshütte (dem Zelt mit der Lade)
niederlassen. Lagen diesem System okkulte, astronomisch-
mit hochfrequentes astrologische Aspekte zugrunde? Fand hier eine energeti-
Erklingen technische sche Interaktion statt?
Funktion? Flavius Josephus berichtet von etwas,

„welches noch weit merkwürdiger ist. Daß nämlich Gott durch die zwölf
Edelsteine, welche der Hohepriester auf seiner Brust trug, den Sieg in Kriegen
zuvor zu verkünden pflegte. Denn ehe das Heer auszog, strömten sie einen sol-
chen Glanz aus, daß es dem Volk offenbar ward, Gott sei zu seinem Beistand
zugegen."
Josephus, Flavius: „Jüdische Historien" (Bd. III, 8ff)

Sie müssen strahlendhell geleuchtet oder gefunkelt haben. Nach dem


AT symbolisieren die Edelsteine des Schurz lediglich die zwölf Stämme
Israels, des von „Gott" auserwählten Volkes:

Simeon Gad Joseph (Ephraim/Manasse)


Ruben Sebulin Dan
Levi Aser Naphtali
Issachar Juda Benjamin

149
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirken s

Nach der Spaltung in das Haus Juda (Juda, Benjaminiten und Leviten)
und das Haus Israel, teilte sich der Stamm Joseph in Linien Ephrahim
und Manasse. Mitglieder dieser Linien und des Stammes Dan wanderten
nach Westen aus; die „Scoti" 8 7 ließen sich in Irland, Schottland und Eng-
land nieder, während in Franken die Dynastien der Karolinger und Me-
rowinger entstanden, welche nach gewissen Autoren die Nachfahren von
Jesus und Maria Magdalena gewesen sein sollen. In England suchten sich
die Linien Ephrahim und Manasse wieder zu vereinigen, nicht umsonst
wird Englands Banner „Union-Jack", „Vereinigter Jakob" genannt; das
Wappen der Großloge von England zeigt die Bundeslade in einer Pyra-
mide, welche aus den Flügeln zweier flankierender „Cherubim" mit Zie-
genbockhufen gebildet wird. 1643 proklamierten England und Schott-
land den „Solemn League and Covenant" (feierlicher Bund und Vertrag),
gleich Juda und Israel ein Königreich zu sein.
Im Herzen Londons befindet sich ihr Finanzimperium: die „City", der
stärkste Kapitalmarkt, noch vor der New Yorker Börse. Dies ist ein auto-
nomes Areal, etwa von der Größe des Vatikans, welches sich der Regie-
rungskontrolle gänzlich entzieht. In Europa kann man den Einfluß des
Stammes der Dan an ihrem Adler-Logo auf Flaggen, im Parlament, auf
Währungen usw. erkennen.
Nur der Stamm der Leviten, also Aarons Nachfahren, können im Ju-
dentum Priester werden. Daß dieser Ritus sich bis heute erhalten hat,
konnte jüngst an einem molekularen Stammbaum nachgewiesen werden.
Man verglich die Y-Chromosomen von Priestern und anderen jüdischen
Männern: Bei den sephardischen Juden aus Südeuropa und dem Orient
und den aschkenasischen Juden aus Mittel- und Osteuropa fanden sich
auffällige Gemeinsamkeiten und evidente Abweichungen zur Kontroll-
gruppe. So geht zumindest bei einem der Stämme Israels der Stamm-
baum auf einen Urahn zurück - wahrscheinlich Aaron. Wollten die
„Schöpfer-Götter" eine Reinhaltung der Rasse für ihre genetischen Ver-
suche? Die Reinhaltung der Rasse, aus spiritueller Sicht völlig belanglos,
mag von okkulter Bedeutung sein; „ethnische Säuberungen", wo und
wann auch immer, sind zweifellos perfide. Wenn überhaupt, müßten eth-
nische Trennungen für bestimmte fragwürdigen „Schöpfer-Götter" im
Rahmen ihrer Versuche völlig ausreichend sein.

87 Keith Laidler weist auf die Möglichkeit hin, daß Scoti die Tochter Echn-atons war, jenes „Ketzer-Pha-
raos", den er mit Mose identifiziert, und welcher die Verehrung Adonais (Adon/Herr, ai/mein), also
Atons einführte. Diese Hypothese wird durch das „Scotichronion" bestätigt

150
Kapitel VI - Jericho und die Bundeslade

Hat man schon mit modernster Technologie (Spektralanalyse, Bombar-


dierung durch radioaktive Isotope, Untersuchung auf Durchlässigkeit für
Radiowellen oder Gammastrahlung etc.) das Verhalten besagter Edel-
steine im Verbund getestet? Wir sind überzeugt, daß verblüffende Ent-
deckungen zu erwarten sind. An einem anderen Brustpanzer, den Joseph
Smith jr., Begründer der Mormonen, am 22.9.1827 bei Ontario/New York
ausgegraben hat, befanden sich auch zwei in silberne Spangen gefaßte
Steine: Urim und Thummim. Früher, in längst vergangenen Zeiten, hät-
ten diese Steine „jemanden zum Seher gemacht..."
Kommen wir nach unseren Abstechern zurück zur Lade. Könnte es sein,
daß sie sich in Europa befindet? Mit an Sicherheit grenzender Wahr-
scheinlichkeit gründete die Prieuré de Sion, vormals Ordre de Sion (ehem.
Abtei v. Orval, gegr. um 1070) den Templerorden bereits um ~1090. Nach-
dem die Kreuzritter das heilige Land 1099 „befreit" hatten, quartierten
sich 1118 bis 1127 neun Tempelritter in Jerusalem auf dem Tempelberg
ein. Unter dem Vorwand, Pilger zu beschützen, begaben sie sich auf die
Suche und begannen, den Tempelberg umzugraben. Sie müssen dort et-
was gefunden haben, was für sie von äußerstem Interesse war. Neben der
Bundeslade gab es immerhin mehr als 5.000 Reliquien im wieder errich-
teten salomonischen Tempel, darunter angeblich auch die sogenannten
Teraphim (Gistugpis), sprechende Köpfe, welche schon Abraham aus Ur
von seinem Vater Terah mitgebracht haben soll. Sprechende Köpfe waren
nach den Aussagen Eingeweihter im Besitz der Tempelritter und wahr-
scheinlich auch der Katharer. Hierzu ein kleiner Abstecher nach Süd-
frankreich.
Diese vornehmlich im Languedoc angesiedelte Glaubensgemeinschaft
der Katharer wurde von der Inquisition unter Papst Innozenz III. der Hä-
resie bezichtigt. Die Albigenserkriege gegen die Katharer begannen 1209
und endeten 1244. In einem gnadenlosen Gemetzel wurde der gesamte
Landstrich verwüstet und die Bevölkerung nahezu ausgerottet. Es gelang
vier „Parfaits" (Vollkommenen) in der Nacht vom 15./16.3.1244 sich über
die Mauern von Montségur, ihrer letzten Festung, abzuseilen und etwas
sehr Wichtiges und Wertvolles zu retten. Es ist schwer vorstellbar, daß es
sich dabei um die Bundeslade gehandelt hat, als Fluchtgepäck war sie zu
gefährlich und unhandlich. Unmittelbar danach ergaben sich die letzten
400 Katharer. Zweihundert wurden von den Schergen des Klerus auf den
Scheiterhaufen verbrannt.

151
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirken s

Philipp der IV. (le bei) und Papst Clemens V. bekämpften 60 Jahre spä-
ter den Templerorden aufs Heftigste. Die offizielle Vernichtung des Or-
dens endete mit der Hinrichtung des Großmeisters 88 Jacques de Molay
und Großpräzeptors Geoffroi de Charnay am Freitag, dem 13. März 1314
in Paris. Die Furcht vieler abergläubiger Zeitgenossen vor diesem Datum
fällt auf dieses Ereignis zurück. De Molay verfluchte nach glaubhaften
Aussagen unmittelbar vor seiner Verbrennung Philipp den Schönen so-
wie Papst Clemens V. und prophezeite ihnen den baldigen Tod: „ Vekam
Adonail"- Noch vor Jahresende waren beide tot... Mag sein, daß man die-
ser Prophezeiung etwas nachgeholfen hat.
Auch den Templern gelang es, ihre ominösen Reliquien, den Templer-
schatz, auf Schiffen in Sicherheit zu bringen. Sie flüchteten nach Portugal,
England und Schottland; Gerüchte sprachen auch von einer Flucht ä Me-
rica 89 - Richtung Venus - über den Atlantik. Allerdings konnte nichts über
den Verbleib ihrer 18 Karavellen in Erfahrung gebracht werden - sie ver-
schwanden spurlos. Ihr Hauptquartier blieb die massive Burg Almoural
auf einer Insel im Tejo bei Tomar/Portugal - „por tu gral".90 Ihre riesigen
unterirdischen entstanden Gewölbe sind selbst Archäologen nicht zu-
gänglich. Man vermutet einen Zugang über die Zisterne im Burghof, ei-
ne Untersuchung derselben ist absolut unmöglich, da jede Genehmigung
verweigert wird.
Man beschuldigte die Templer der Häresie, des Gnostizismus und der
Anbetung Baphomets. Was aber war der wahre Grund für die Verfolgung
der Katharer im Languedoc und den Templern in Europa? Zum einen fiel
das gesamte Vermögen der durch die „heilige" Inquisition verurteilten
Templern dem Monarchen und dem Klerus zu. Letzterer übereignete ei-
nen Großteil der Güter dem Johanniter-Orden. Zum anderen liegt es na-
he, daß Rom in den Besitz der „ad pecuniam infinitam" - „nicht in Geld zu
bemessenden" Werte, nämlich der geborgenen magischen Ritualgegen-
stände oder Schriftrollen kommen wollte. Und da sind wir wieder bei Ba-
phomet, einem realen, magischen und unvergleichlichen „Gegenstand",
welcher stilisiert auf der Rückseite des deutschen Personalausweises ab-
gebildet ist. Kabbalistisch könnte Baphomet aus den Anfangsbuchstaben

88 Die bekannten Großmeister der jeweiligen Logen sind die exoterischen Amtsinhaber, hinter ihnen
steht fast immer ein esoterischer Meister, der bei einigen Zirkeln selbst den Brüdern unbekannt ist, z.
B. bei der „Compagnie", den Martinisten etc. Äußerer Leiter des O.T.O. ist der „Hymenaeus Beta"
89 Amerigo Vespucci, Seefahrer in portugiesischen und spanischen Diensten, besuchte mehrmals Ame-
rika; aufgrund eines Irrtums leitete der deutsche Kartograph Waldseemüller Amerika v. Amerigo ab
90 „Für den Gral"; erstaunlicher Weise liegt die Festung Tomar nur 18 km östlich v. Fatima. Zufall?

152
Kapitel VI - Jericho und die Bundeslade

der griechischen Worte „basileus phone mequist" - im Sinne von „mächtige


Stimme Gottes" abgeleitet sein. Sehr interessant in diesem Zusammen-
hang, daß der als Ketzer verrufene Papst Silvester II. einen „sprechenden
Automaten" konstruierte, den er „Die mächtige Stimme Gottes" nannte.
Nach der Definition von Eliphas Levi ist dies die rückwärts kodierte Ab-
kürzung für das lateinische „Templi Omnium Homniutn Pacis Abbas" - „Abt
des Tempels des Friedens aller Menschen"... Wir tendieren mehr zu der ersten,
kabbalistischen Interpretation.
Auch der Dominikaner und Alchemist Albertus Magnus (1206 -1280) 9 1
war in Besitz eines weiblichen, sprechenden Kopfes, „der ihm alle Fragen
beantwortete, welcher habe reden, und von dem er verborgene Dinge, und alles,
was er zu wissen verlangte, habe erfahren können." Er versteckte den Kopf in
einer Nische seiner Klosterzelle hinter einem Vorhang. Entgegen der strik-
ten Anweisung des Meisters und während dessen Abwesenheit spähte
sein neugieriger Schüler Thomas von Aquin (~1225 -1274) hinter die Gar-
dinen und erschrak nicht schlecht, als ein eiserner, auf einer Säule ru-
hender Schädel in einer fremden Sprache zu reden begann. Nun, wer
Thomas kennt, weiß, was jetzt geschah: Er zerschlug das Teufelswerk! 92
Als Albert später zurückkehrte, war er entsetzt. Dreißig Jahre habe er an
dem Kopf gearbeitet!
Das Mysterium der Templer ist bis heute weitgehend ungelöst. Sicher
beschäftigten sie sich mit Alchemie, Magie, Okkultismus, Astrologie, Kab-
balistik usf. und waren daher Gnostiker, auf die der Heilige Stuhl nicht
gut zu sprechen war. Der Klerus versuchte, ihnen ihr Geheimnis durch
bestialische Folter zu entreißen. Aus den publizierten Inquisitionsproto-
kollen geht hervor, daß in ihrem Ritual ein gewisser „Kopf" eine zentra-
le Rolle gespielt haben muß. Dieses Haupt wurde einerseits als einbalsa-
mierter, „bärtiger Männerkopf", andererseits als „weiblicher Kopf, aus
vergoldetem Silber" beschrieben. In letzterem befänden sich, eingewickelt
in weißem und rotem Leinen, Schädelknochen. Nach anderen Aussagen
sei er bis zum Haaransatz mit Fleisch bedeckt, leicht bläulich marmoriert,
mit graumeliertem Bart... Diese Schädel könnten sprechen - wie der
„Herr" über dem Gnadenthron - dem Eingeweihten Macht und Reich-
tum verleihen und hätten weitere, unglaubliche Fähigkeiten. Sind diese

91 „Doctor universalis", eigentl. Albert v. Boilstädt, nach anderen Angaben *1193


92 Wir müssen hinzufügen: Der Kirchenlehrer und Patron der kath. Hochschulen, Aquin, war Neuroti-
ker, mit hysterischer Paranoia vor dem Teufel und Frauen: „Mädchen entstehen durch schadhaften Sa-
men...; Frauen sind ein Mißgriff der Natur, körperlich und geistig minderwertig..."

153
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einxvirkens

Köpfe außerirdische Artefakte, die später unter dem Synonym „Heiliger


Gral" auftauchten? Es können aber auch Manifestationen der Dunkel-
mächte sein, erschaffen nach einem streng gehüteten okkulten Ritus, der
angeblich von Templern zelebriert wurde: Durch Geschlechtsverkehr mit
einem weiblichen, womöglich jungfräulichen, noch nicht zu stark ver-
westen Leichnam könne der Zelebrant nach neun Monaten einen Schädel
zwischen ihren Beinen ausgraben, welcher den Magier unterweisen, und
alle möglichen Wundertaten für ihn vollbringen würde...
Eine andere Option könnte die sein, daß es sich bei einigen „sprechenden
Schädeln" um außerirdische Technologie handelt. In der Tat gibt es hier-
für Hinweise. Wir vermuten sogar, daß wir uns hier dem Phänomen der
Lade und den sprechenden Köpfen nähern. Der italienische Autor Peter
Kolosimo berichtet in seinem Buch „Terra senza tempo" von einer Grup-
pe sowjetischer Wissenschaftler, welche 1959 das tibetische Kloster Gan-
den besuchten, um sich mit einem dortigen Eingeweihten über astrono-
mische Probleme zu unterhalten. Sein profundes Wissen hatte er von einer
speziellen Quelle. Diese führte er zwei Gelehrten aus besagter Delegation
vor, welche sich zuvor mit Diät und Konzentrationsübungen vorbereiten
mußten. Anschließend führte er den beiden Russen in seiner Zelle ein un-
bekanntes Instrument vor, welches einen gedämpften Ton von sich gab.
Phantastischerweise erschien im Raum plötzlich erst ein Gesicht, dann ei-
ne ganze Gestalt, aus leichtem Nebel 93 heraus. Vor diesem Wesen erschien
ein plastisches, sich bewegendes Modell unseres Sonnensystems mit ei-
nem Planeten jenseits des Pluto... Die astrophysikalischen Fragen der
Gruppe sollen uns hier nicht interessieren. Hier geht es um die dreidi-
mensionale Manifestation realer oder holographischer Formen. Könnte es
sein, daß den Templern oder Katharern ein solches Gesicht erschien, wel-
ches sie für das Antlitz Gottes oder Jesu hielten? Und ihnen Anweisungen
gab, z. B. sich nicht den päpstlichen Truppen zu ergeben? Könnte es sein,
daß eine ähnliche Gestalt oder ein ähnliches Antlitz den levitischen Prie-
stern erschienen ist, welches sie für das Antlitz des Herrn Zebaoth hielten?
Könnte es sich hier um ein und dasselbe Artefakt handeln, welches von
den Templern aus dem salomonischen Tempel geborgen wurde?

„...denn ich erscheine in der Wolke über dem Gnadenthron."


(Lev 16.2)

93 Ektoplasma?

154
Kapitel VI - Jericho und die Bundeslade

Der „Heilige Gral" taucht interessanterweise erst 80 Jahre nach den Gra-
bungen (um 1120 n. Chr.) der ersten neun Ritter um 1200 n. Chr. in den
Schriften Eschenbachs auf. Vielleicht haben wir es hier nicht direkt mit der
Bundeslade, sondern mit ihrem eigentlichen Inhalt zu tun?!
Wir schließen aus, daß es sich beim Heiligen Gral um die Abendmahl-
schale oder den Kelch handelt, in dem Joseph von Arimathia das Blut
Christi aufgefangen habe, selbst wenn dieses Gefäß durch den Kontakt
mit Jesu Blut gleich „dem Speer des Longinus" zu einem magischen Volt
geworden ist. Diese Reliquie wäre wohl unter jesuitischem Verschluß, zu-
mindest aber in irgendeiner Kirche zur Verehrung ausgestellt.
Wir fragen hier nur, inwieweit die Mysterien der Templer mit der
Bundeslade zusammenhängen. Nach unserer Recherche halten wir es für
unwahrscheinlich, daß der legendäre Schatz der Templer und der Ka-
tharer die Bundeslade als solche war. Was nicht heißt, daß es sich nicht um
ähnliche Systeme handelt.
Angeblich lagen in der Lade die Gesetzestafeln. Im Buch Zohar der Kab-
bala steht, daß diese „aus göttlichem [nicht irdischem?] Saphir" [Schethya]
bestünden, ein „Generator der Welten" wären; die Steine „tragen in sich die
Gesetze Gottes, die ein schwarzes Feuer permanent in den Stein brennt." Der
Talmud bezeichnet die Tafeln als Schechina, „Gottes Anwesenheit unter den
Menschen." Doch daß die beiden, übrigens beidseitig beschriebenen Ge-
setzestafeln, mit den zehn Geboten in der Lade liegen ist unglaubwür-
dig. Sie wären wohl ausgestellt, damit jeder sie lesen kann!
Eine interessante Frage im Zusammenhang mit den Tafeln ist folgende:
Wieso beauftragte der „Herr" ausgerechnet Mose, einen gedungenen
Mörder, mit der Verbreitung der „zehn Gebote", in dem das fünfte da
lautet „Du sollst nicht töten"? Schließlich brachte er vorsätzlich und eiskalt
einen Ägypter um. (Ex 2.12) Damit nicht genug: Als Mose auf dem Berg
Sinai mit „Gott" sprach, begann das Volk nach mehreren Tagen an seiner
Rückkunft zu zweifeln und bat Aaron, ihnen einen „Gott" zu machen.
Dieser willigte ein und befahl, ein goldenes Kalb zu gießen und einen Al-
tar zu errichten. Es ist anzunehmen, daß sie zu dem ägyptischen Apis-
Kult zurückkehrten. Als nun Mose, vom Berge herabkommend, das
schändliche Treiben seines Volkes sah, entbrannte jäh sein Zorn; er befahl
dem Volk, das Kalb zu Pulver zu zermalmen und mit Wasser zu trinken
(Ex 32.20) und er gebot Aaron und den Söhnen Levi, „Bruder, Freund und
Nächsten" zu erschlagen, „...damit euch heute Segen gegeben werde." (Ex

155
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirken s

32.29). Dreitausend Menschen fielen dem „Segen" oder Zorn Mose zum
Opfer. Es kommt noch schlimmer: „Gott", ebenfalls zornig, beabsichtigt,
sie abermals zu züchtigen: „Ich aber werde ihre Sünde heimsuchen, wenn mei-
ne Zeit kommt." (Ex 32.34) Schwer, diese Logik zu begreifen: Anstatt, wenn
überhaupt, den verantwortlichen Aaron zu bestrafen, wird sein Stamm
dazu auserkoren, andere umzubringen.
Nach anderen Spekulationen befände sich in der Lade die „Mannama-
schine". Um auf ihrer vierzigjährigen Flucht durch die Wüste nicht zu
verhungern, ernährte sie der „Herr" mit Manna, welches aussah wie „wei-
ßer Koriandersamen" und schmecke wie „Semmel mit Honig" (Ex 16.31).
„Gott" ließ „Man Hu [hebr. „Was ist das?"] auf sie regnen", (Psalm 78.24);
„...es lag in der Wüste, rund und klein wie der Reif auf der Erde." (Ex 16.14) Im
Buch Zohar, einem althebräischen Text, wird eine Gottheit beschrieben,
die dieses Manna produzierte; es mutet aber vielmehr an, wie die Be-
schreibung eines technischen Gerätes. G. Sassoon und R. Dale übertrugen
den Text in eine „technische" Sprache und rekonstruierten einen Apparat,
welcher auch funktionierte. Auch der Verbleib des Aaronstabes ist bis da-
to ungeklärt. Mit diesem konnte Wasser in der Wüste zum Sprudeln ge-
bracht werden; er konnte sich auch in eine Schlange verwandeln, welche
die Schlangen des Pharaos verspeiste... Auf allen existierenden Inventar-
listen (2. Könige, Kyrosliste, 2. Baruch und Qumranliste 94 ) sind weder
die Lade, noch die Mannamaschine noch der „Zauberstab" von Moses
Bruder verzeichnet. Die meisten Rabbiner und Forscher gehen davon aus,
daß die allerheiligsten Artefakte von dem Prophet Jeremia oder - nach
dem Talmud - von Joschija/Josia auf Anweisung „Gottes" vor dem Feld-
zug der Babylonier versteckt wurden.

Die Bundeslade ist zweifellos ein gefährliches Kraftobjekt. In ihr muß


sich ein magisches Gerät oder eine hypertechnologische Apparatur (Kon-
densator, Antigravitationsmaschine) befinden, wahrscheinlich, wie viele
andere Sujets, (Teraphim, Steinplatten von Bayan Kara Ula, Magnesium-
stab von Dendera, Grasdorfer Piktogrammplatten etc.), von fremder In-
telligenz geschaffen und auf die Erde verbracht. Die Hauptfunktion der
Lade jedenfalls bestand in der Aufrechterhaltung der Kommunikation
zwischen „Gott" und seinen Kindern, bzw. deren oberste Repräsentanten
94 Nach anderen Angaben ist die Lade doch auf der Kupferrolle aufgeführt. Vendyl Jones, filmisches
Vorbild für Indiana-Jones, sucht bereits dreißig Jahre nach der Bundeslade. Er sagte, daß die Lade in
der Kupferrolle, welche 1952 in Qumran gefunden wurde, definitiv aufgelistet wäre. Er hat aber nur
eingeschränkte Grabungserlaubnis. Die Verwirrung ist auf die Verzögerung und Verschleierung der
Dominikaner-Padres und ihrer Komplizen zurückzuführen. Wurde sogar manipuliert?

156
Kapitel VI - Jericho und die Bundeslade

wie Mose, Aaron etc.


Einige Berichte über
die Lade weisen dar-
auf hin, daß sie „leben-
dig" war; nicht nur,
daß der „Herr" von
über dem Gnaden-
thron sprach, sie
selbst erstrahlte, auch
die Größe der Cheru-
bim schien sich, wie
Mose vor der Lade. Die beiden Cherubi sollen sich bewegt ha-
selbst die Tragestan-
ben. Über ihnen - oder zwischen ihnen erschien der „Herr" in ei- gen, welche unter kei-
ner Wolke. Futuristische Technologie zur Kommunikation mit den nen Umständen her-
zwölf Stämmen und zur Kontrolle des auserwählten Volkes?
Magazin 2000plus auszuziehen waren,
verändern zu können. So wird in den altertümlichen jüdischen Texten be-
richtet, daß sich die Gesichter der Cherubim einander zu- oder abwenden
konnten, je nachdem, wie das Verhältnis der Israeliten zu ihrem „Gott"
war.
Sinnigerweise bezeichnen Freimaurer mit „Lade" jenen länglichen Ka-
sten, in welchem der Arbeitsteppich - der Grundriß des salomonischen
Tempels - zusammengerollt aufbewahrt wird. Fast die gesamte Symbolik
der Freimaurerei lehnt sich an die jüdische Tradition. Der 23° des
A.u.A.S.R. ist der „Chef des Tabernakels", also des Heiligtums, in welcher
die Bundeslade aufbewahrt wurde. Es verwundert daher auch nicht der
Schwur des 8. Grades, den Bau des neuen Tempels bis zur Todesstunde
zu verteidigen. Der Freimaurerschurz (Bijou) hat die Maße 25 x 34
(850cm 2 ) bzw. 35 x 41 (1.435cm 2 ); Quersumme 13 und ist meist mit Loge-
nabzeichen versehen.
Die alttestamentarischen Überlieferungen sind voller Blutbäder und voll
von unlogischen „göttlichen" Entscheidungen; dafür finden sich immer
mehr Bestätigungen, gleichermaßen von vergleichender literaturwissen-
schaftlicher wie von archäologischer Seite.
Die „Götter" scheinen dafür gesorgt zu haben, daß das historische Wis-
sen bis in unsere Zeit überliefert wurde. Dafür spricht der Bibelcode. 1994
entdeckte der israelische Mathematiker Prof. Eli Rips einen im Pentateuch
versteckten Code. Aus den fünf Büchern Mose wird durch das Auslassen

157
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirken s

von Leerstellen und Interpunktion ein Fließtext aus 305.804 Buchstaben


erstellt. Läßt man eine festgesetzte Anzahl von Buchstaben in gleichem
Rhythmus aus, so bekommt man Information zur Erdgeschichte, histori-
schen Ereignissen etc. Die Zahl der ausgelassenen Zeichen nennt man
Skip; z. B. 23 ausgelassene Zeichen entsprechen Skip 23. Stapelt man Blät-
ter mit gleicher Buchstabenanzahl, so erhält man Daten durch Durch-
stanzen dieses dreidimensionalen Paketes. Man fand Hinweise auf Hit-
lers Holocaust, die Ermordung JFK's oder das Attentat auf den
israelischen Ministerpräsidenten Jitzhak Rabin in Tel Aviv durch Yigal
Amir, dem israelischen Oswald, im September 1995. Der Code wurde in
der Zwischenzeit widerlegt, anschließend durch Mathematiker und Com-
puterspezialisten wieder bestätigt. Rabin schenkte der Prophezeiung von
seiner eigenen Ermordung keinen Glauben; wenige Wochen später war er
tot. Auf tiefster Ebene ist der Code wie ein Hologramm aufgebaut, also
nicht nur horizontal, vertikal und diagonal, sondern auch dreidimensio-
nal, ja vielleicht sogar diametral lesbar. Man steht erst am Anfang der De-
chiffrierung; die codierten Informationen scheinen quantitativ unendlich.
Der Journalist Michael Drosnin hat in seinem Buch „Der Bibel Code" ei-
ne erste Zusammenfassung des bisherigen Wissenstandes dargelegt.
Nebenbei: Die Bibel hat 66 Bücher (39 AT; 27 NT); das Wort „Gott" er-
scheint in der Genesis genau 33 mal. Frage an den Leser: Wer schuf den
Code? 9 5 Und warum?

Von Rä wird berichtet, daß er einen mächtigen Talisman besaß, welcher


in einer goldenen Kiste aufbewahrt wurde. Darin habe sich eine Uräus-
schlange, 96 ein Zauberstab und eine Haarlocke befunden. Nachdem Rä in
die Himmel verschwand, kam die ägyptische Gottheit Geb in den Besitz
der Kiste. Als er die Siegel brach und sie öffnete, wurde er von dem Atem
der Schlange tödlich getroffen. Hat Mose die Lade vielleicht nicht von
„Gott" bekommen, sondern aus Ägypten mitgebracht? Oder besaßen die
alten Ägypter/ Atlanter einen eigenen Kasten?
Wer sind die ominösen alttestamentarischen „Götter", was war und ist
ihr Plan? Worum handelt es sich bei der Bundeslade, wo befindet sie sich
heute und was hat Mose, wenn er's denn war, da hineingelegt?

95 T sagte, der Code wäre v. Vertretern des Klerus initiert, um die Heilige Schrift zu mystifizieren
96 Die Uräusschlange zierte die Stirn der Pharaonen. Mit der Spange wurde das Kopftuch festgeklam-
mert. Ohne dieses war ein Zugang zu den Himmeln nicht möglich. „Du hast kein Kopftuch - wie kannst
du dann an den Enden des Himmels sprechen?" (aus dem Ägyptischen Totenbuch)

158
Kapitel VI - Jericho und die Bundeslade

Resümee

Die Gesetzestafeln mit ihren leuchtenden, feurigen Schriftzügen wur-


den, soweit sie nicht ausgestellt waren, was logisch wäre, vielleicht in ei-
ner anderen Kiste aufbewahrt. Andererseits wurden die Tafeln, die nicht
aus gewöhnlichem Stein bestanden, vom Zohar als „Generator der Wel-
ten" bezeichnet. D. h., vielleicht lagen in der Lade tatsächlich die Tafeln,
nur waren diese zugleich Generator für „Gottes" Erscheinung. Die
Bundeslade ist eindeutig ein Kraftobjekt in hochtechnologischem Sinne,
den zu verstehen mit unserem heutigen Wissen kaum möglich ist. Sie
konnte schweben, eine unsichtbare Wand aufbauen um Wasser zu stau-
en, (Strahlen)-Krankheiten erzeugen, durch Emanation bestimmter Fre-
quenzen Mauern sprengen. Gleichzeitig schien sie in Betrieb zu leuchten
und die Cherubim sich zu verändern. Zu vielfältig waren also ihre Mög-
lichkeiten, um in ihr lediglich einen simplen kleinen Atomreaktor zu ver-
muten. Dennoch spricht einiges für eine radioaktive Strahlung und für ei-
ne sehr hohe Spannung, welche dem Objekt zu Eigen war. Nicht umsonst
sterben die Hüter der Lade wie Tes Famerion nur wenige Monate, nach-
dem sie den hermetisch abgeriegelten Bunker unter der Kapelle zur Be-
wachung betreten haben. Die Truhe ist wahrlich ein „Ding aus Feuer." Die-
se Gerätschaft hatte nicht nur destruktive Eigenschaften, ihre vornehmste
Funktion bestand im Kontakt zwischen „Gott" und Priesterschaft. Sie war
primär ein Kommunikationsgerät, da sich der „Herr" gleich einem Ho-
logramm zwischen den Flügeln der Cherubim zeigte, und Anweisungen
gab. Der Ausdruck „Cherubim" kommt aus dem hebräischen „Cherubu"
und bedeutet „geflügelter Stier". Dennoch stellen die meisten Künstler sie
wie Engel dar. Dies ist ein wesentlicher Unterschied, denn die Hörner
könnten - ebenso wie die Tragestangen - als Antennen, vielleicht sogar
wesentlich zum Aufbau eines elektromagnetischen Feldes gedient haben.
„Gott" sprach zu Mose: „... denn ich erscheine in der Wolke über dem Gna-
denthron." (Lev 16.2) Vielleicht materialisierte sich sciencefiktionartig der
Kopf Jahwes durch den intensiven Gebrauch des Räucherwerks? Oder
die dichten Nebelschwaden des Räucherwerks dienten als Reflektor, qua-
si als Leinwand für eine laserähnliche, sprechende und sich bewegende
Holographie.

Der Brustschild der Leviten stand eventuell mit der Lade in einer Inter-
aktion; die Edelsteine sollen geleuchtet haben, so der „Herr" beabsich-

159
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirken s

tigte, den Kindern Israels den Sieg zu schenken. Gleichzeitig diente die-
se spezifische Kombination von Steinen zum Schutz vor tödlicher oder
zumindest schädlicher Strahlung. Wir nehmen eine extreme Form von
Ultraschall an.
Alle Indizien weisen darauf hin, daß das legendäre Kultobjekt tatsäch-
lich in Axum aufbewahrt wird. T sagte allerdings, auf unserer Erde gäbe
es zwei Laden, eine in Äthiopien, eine weitere in Indien.
Die neun Tempelritter haben definitiv etwas unter dem Tempelberg ge-
funden; sie handelten im Auftrag der Bruderschaft von Orval, welche
sich später Prieuré de Sion nennen, und jüdische Reliquien sicherstellen
sollte. Weder haben sie, noch konnten sie die Bundeslade finden, da die-
se wesentlich früher Palästina verlassen hatte. Dies jedenfalls ist unsere
Folgerung.
Nach intensivem Studium des Alten Testamentes kommen wir zu dem
Schluß, daß die „Götter" mehr als fragwürdige Experimente mit dem da-
für auserwählten Volk machten. Diese „Götter" waren streng, unnach-
giebig und unbarmherzig, sie verhielten sich im diametralen Gegensatz
zum Evangelium, welches Jesus predigte: Barmherzigkeit, Nächstenliebe
und Liebe zum Schöpfer. Jehova regierte mit drakonischen Geboten und
Verboten; vor ihm hatte man mehr Furcht als Ehrfurcht, vor allem, wenn
er voll des Grimms war. Tatsächlich wird dies in Psalm 76.8 bestätigt:
„Furchtbar bist du!" Schlacht- und Rauchopfer generieren destruktive
Schwingungen, von denen sich Asuras ernähren. Wir müssen verstehen,
daß die "Götter" nicht an ihre physische Form gebunden sind. Viele Ras-
sen können nicht nur ihre äußere Form ändern, sondern jederzeit als fein-
stoffliche Geistwesen existieren. Sie sind also keineswegs nur materielle
Kosmonauten.
Die Frage taucht auf, ob die alttestamentarischen „Götter" noch, wenn
auch im Verborgenen, aktiv sind. Das ist nicht auszuschließen, vor allem,
wenn man davon ausgeht, daß sie das „auserwählte" Volk beauftragt ha-
ben, den Planeten unter ihre Kontrolle zu bringen. Dies mag auch für an-
dere extradimensionäre Wesenheiten und ihre irdischen Stellvertreter gel-
ten, so daß jedwede Fraktion auf Widerstand trifft. Vielleicht ist aber auch
ein Wandel in deren Intention eingetreten.
Lyssa Royal wurde gefragt, warum Außerirdische heute wieder ver-
stärkt sichtbar aktiv werden. Ihre Antwort ist interessant:

160
Kapitel VI - Jericho und die Bundeslade

„Es gibt so viele Spezies, die sich mit der Erde verbinden, daß es nicht ein Ziel
für alle gibt. Es gibt allerdings ein paar gemeinsame Ziele. Das eine ist kar-
misch. Es gibt viele Außerirdische, die spüren, daß sie in der Vergangenheit mit
den Menschen falsch umgegangen sind, zum Beispiel, indem sie sich als Götter
verehren ließen. Also versuchen sie, etwas richtigzustellen, was sie falsch
gemacht haben."
Royal, Lyssa/Priest, Keith: „Vorbereitung auf den Kontakt - Eine
Bewußtseinsmetamorphose"

Bleibt zu hoffen, daß unter den mit diesen Intentionen erwähnten, auch
die alttestamentarischen „Götter" sind; sie hätten nicht nur im Nahen
Osten einiges geradezubiegen...

161
Kapitel VII
DIE STEINRIESEN DER OSTERINSEL

„Die Osterinsel ist das Land der Vogelmenschen."


Legende der Rapanui

L etzter Rest des versunkenen lemurischen Kontinents soll, so Helena


P. Blavatsky, die Osterinsel sein. Am Vorabend eines Ostersonntages,
am 17. April 1722, entdeckte der holländische Seefahrer Jacob Roggeveen
eine einsame Vulkaninsel im südlichen Pazifik, die er am folgenden Tag
beging und darum „Oster" taufte. Dort entdeckte der erstaunte Admiral
monströse Steinstatuen, aufrecht stehend, in Gruppen oder alleine, auf
Hängen und Hügeln kreuz und quer herumliegend. Ebenso lief der eng-
lische Freimaurer und „Weltumsegler" James Cook 1774 auf der Suche
nach dem sagenhaften „Südland" das einsame Eiland an, um mit ver-
armten Eingeborenen Lebensmittel zu tauschen. Er war sehr verwundert
über die schwarzen Säulen, welche ihm überall entlang der Küste auffie-
len. Er erkundete die Gegend und gewann den Eindruck, daß eine furcht-
bare Katastrophe die Insel heimgesucht habe, erstand eine Staude Bana-
nen und verschwand Richtung Hawaii, wo er auf einer späteren Reise
erschlagen werden sollte.
1778 erforschte eine französische Expedition unter La Perouse das
gleichsam öde wie seltsame Eiland. Seine Männer vermaßen die Megali-
then, 97 fertigten Zeichnungen an und sprachen mit den Eingeborenen.
Dunkle Wolken zogen später über die Insel hinweg: 1808 - 1 8 7 0 gingen
über tausend Rapanui, wie die Eingeborenen sich nach ihrem Eiland nen-
nen, in die Sklaverei und dort zu Grunde, einige Megalithen zu Bruch
und die kulturelle Geschichte der Insel weitgehend verloren. Pocken und
Tuberkulose folgten, eingeschleppt durch entlassene Sklaven.
Die Osterinsel mit ihren nunmehr 1.200 Einwohnern liegt völlig abge-
schieden in der weiten, tiefblauen See: 250 Kilometer nordöstlich liegt die
winzige Felseninsel Sola-y-Gomez, 3.200 Kilometer nordwestlich liegt das

97 Griech. mega - groß; lithos Stein

163
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirken s

seit 1963 von den Franzosen systematisch radioaktiv verseuchte, ehemals


paradiesische Mururoa-Atoll; 3.650 Kilometer östlich erstreckt sich das
chilenische Festland, zu dem die Insel politisch gehört.
Über die Besiedlung der Insel gibt es eine Legende: Hotu-Matua, dem
Herrscher von Hiva (Lemurien), einem Land westlich der Osterinsel,
wurde prophezeit, daß sein Land einer großen Überschwemmung heim-
fallen werde. In der Not sandte er Kundschafter aus, um eine sichere Blei-
be ausfindig zu machen. Vergeblich. Da erschien „Gott" „Make Make",
entführte Priester Hau Maka durch die Lüfte und zeigte ihm ein sicheres
Terrain für sein Volk. Wenig später wurde dieses Eiland über den Seeweg
besiedelt. Eine Dynastie von Gottkönigen regierte die Insel. Lange Zeit
später gab es Auseinandersetzungen zwischen den „Langohren" und
„Kurzohren", in deren Verlauf es nach tradierter Überlieferung zu Mas-
sakern und kannibalischen Festgelagen gekommen sei.
Seefahrer berichten von der Neigung der Eingeborenen, zu stehlen; Hey-
erdahl wurden gefälschte Steintafeln angedreht. Die kulturelle Sozialisa-
tion scheint im Angesicht der archaischen Monumente wie der ver-
träumten Stimmung der Insel hinterher zu hinken: Die Folgen einer
schleichenden Degeneration?
Die knapp 125 km 2 große Insel ist ein einzigartiges Freilichtmuseum:
Mysteriöse, steinerne Figuren bzw. Gesichter starren einem geheimnis-
voll an; Archäologen schätzen ihre Zahl auf 600. Aber viele andere liegen
noch unfertig oder fast fertig bei dem einzigen Steinbruch, einem erlos-
chenen Vulkankrater namens Rano Raraku. Die Steinmetze müssen per-
fekt gearbeitet haben, denn Abfall ist nicht zu finden. Dort „klebt" auch,
fast vollendet, mit knapp 23 Metern einer der längsten Kolosse; allein die
Nase mißt 3,40 Meter; Gesamtgewicht ~90 Tonnen. Die meisten sind aller-
dings zwischen zehn und 20 Meter hoch und zwischen zehn und 50 Ton-
nen schwer. Einige Statuen, welche die Eingeborenen „ Ahu-Moai", „Platt-
formmenschen" nennen, tragen heute noch einen an die zehn Tonnen
schweren Hut. Wie solche Hüte - oder Helme - manche mit einem Um-
fang von bis zu 7,60 Metern - aufgesetzt wurden, ist rätselhaft. Eigenar-
tigerweise sind die Hüte aus rotem Tuffstein, die Rümpfe aber aus ex-
trem schwer zu bearbeitendem Vulkangestein herausgehauen, oder
vielmehr geschnitten worden. Wenn man unterstellt, daß unsere kleine
Insel eine Bevölkerung von maximal 2.500 Seelen selbstversorgend auf-
nehmen konnte, muß man sich fragen, wie die Ureinwohner es fertig-

164
Kapitel VII - Die Steinriesen der Osterinsel

brachten, hunderte von Kolossen herauszuhauen, zu polieren, zu trans-


portieren und aufzustellen. Immerhin wiegt der schwerste Megalith „Mo-
ai Paro" satte 82 Tonnen. Angesichts der Tatsache, daß die Rapanui an-
geblich nur Steinkeile zum Bearbeiten besaßen, ist diese Leistung
unbegreiflich. Wenn man zudem bedenkt, daß die seit 1950 angepflanz-
ten Eukalyptusbäume die ersten Bäume auf der Insel sind, rätselt man
um so verzweifelter, wie diese Teile ohne Rad transportiert und ohne He-
bel aufgestellt werden konnten. Und wozu überhaupt?
Der Norweger Ethnologe und Abenteurer Thor Heyerdahl bewies 1947
durch seine verwegene Floßfahrt von Callao/Peru (bei Lima) zum Tua-
motu-Archipel der polynesischen Inseln, daß es für präinkaische Aus-
wanderer prinzipiell möglich war, mit dem Humbold-Strom unter den
Balsastämmen und dem Passat im Rücken, den Pazifik westwärts ca.
3.600 Seemeilen (1,852 km = 1 nautical mile; das entspricht 6667.2 km) zu
überqueren. Anthropologen der Universität Cambridge haben inzwi-
schen durch Genanalysen festgestellt, daß das Erbgut der Rapanui mit
dem der polynesischen Völker identisch, aber mit dem der Peruaner nicht
identisch ist. Sie kamen also von Westen, wie die Legende bestätigt. Tat-
sächlich gibt es bei fast allen Südseevölkern uralte mündliche Überliefe-
rungen, daß „Kon-Tiki-Viracocha" sein Volk über das „Große Wasser" ge-
führt habe. Thor Heyerdahl konnte nicht begreifen, wie es den Urahnen
der Rapanui möglich war, solch bizarre Statuen aus der harten Lava zu
schlagen. Versuchsweise ließ er mehrere Dutzend Insulaner mit Faust-
keilen den Basalt drei Tage lang bearbeiten. Das Ergebnis war extrem
dürftig: Eine knapp einen Millimeter tiefe unregelmäßige Rille von an-
nähernd sechs Metern Länge und etliche zerschundene Hände. Es gelang
ihm allerdings, eine bereits fertige Statue mittlerer Größe unter Verwen-
dung mitgebrachter Holzrollen, Seilen und Balken ein kurzes Stück zu
transportieren und aufzustellen, wobei sie aber beschädigt wurde. An
diesem Miniprojekt arbeiteten hundert Mann 18 Tage!

Nun, was beweist das? Im Grunde zeigt es nur, daß die steinernen Ko-
losse mit ihrem skurrilen Ausdruck entweder von „Zauberern", mit einer
überlegenen Technik, oder aber nicht von Menschen geschaffen wurden.
Natürlich hat Heyerdahl Faustkeile gefunden. Eine spätere Radiocar-
bondatierung ergab, daß die Steinmetzen sich noch bis 1470 versuchten;
aber liegt es denn nicht nahe, daß die Ureinwohner probierten, es den
„Göttern" gleichzutun und frustriert aufgaben, als sie begriffen, daß sie

165
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einxvirkens

mit ihren Mitteln nicht in der Lage waren, dem harten Vulkangestein
gleich große und ästhetisch ebenwertige Moais abzuringen? Vielleicht ge-
lang es ihnen auch, den einen oder anderen Götzen herauszuhauen und
aufzustellen? In der Tat gibt es einige Figuren, die aber aus dem wesent-
lich weicheren Tuffstein gefertigt wurden. Diese sind bereits stark ver-
wittert und nicht zu vergleichen mit den übrigen Moais.
Auffallend ist, daß keine der Figuren im Zentrum der dreieckigen Insel
steht - oder liegt. Sie sind scheinbar wahllos rund um die Insel verteilt, vor-
nehmlich mit Blick ins Landesinnere. Noch etwas fällt auf: Die große Men-
ge an unfertigen, unvollendeten „Snobs", wie manche sie wegen ihrem et-
was hochmütigem, herablassenden Ausdruck nennen. Die Bildhauer
mußten plötzlich den Hammer ohne erklärbaren Grund fallen gelassen ha-
ben. Haben sie ihre Heimat ebenso abrupt verlassen, wie die Bewohner Te-
otihuacäns oder die Maya ohne irgendwo wieder aufzutauchen?
Stilistisch sind die Moais mit den Statuen in Tiahuanaco identisch. Soviel
wir wissen, hat bisher niemand versucht, eine geometrische Ordnung bzw.
ein mathematisches Verhältnis der „Snobs" untereinander oder zu ihrem
Standort zu eruieren, aus dem man eventuell astronomische Bezüge ab-
leiten oder ausschließen könnte. Sie befinden sich nicht auf den energeti-
schen 19,5°, 9 8 sondern auf 27,2° südlicher Breite unterhalb des südlichen
Wendekreises, und auf 111° westlicher Länge. Könnte es sein, daß sie
irgendwie miteinander kommunizieren? Seriöse Forschung wird kaum
betrieben; verschiedentlich erprobten, mit bescheidenem Erfolg, kleinere
archäologische Gruppen unterschiedliche Techniken, einen Moai aufzu-
richten. Fast schon ein Phänomen für sich, daß alle Wissenschaftler ver-
gebens versuchen, mit ihren limitierten Möglichkeiten die damalige Inge-
nieurskunst nachzuvollziehen, ohne die tradierten Überlieferungen zu
beachten, welche alle von übernatürlichen Fähigkeiten berichten.
Kaum noch zu rekonstruierende Gravuren auf den echten Monumenten
könnten vielleicht Aufschluß geben, allein die Symbolik ist zu sehr ver-
wittert.
Licht in das historische Dunkel hätten sicher auch die sogenannten
„Rongo-Rongo"-Tafeln gebracht, von denen im Jahr 1864 der französi-
sche Missionar Eyraud noch hunderte zählte. Es handelt sich dabei um
mit Hieroglyphen beidseitig beschriftete Holztafeln, die größten bis zu
zwei Meter lang, die meisten wesentlich kleiner, welche teils am Fuß ei-

98 Näheres dazu in Kap. XI (Bd. 2)

166
Kapitel VII - Die Steinriesen der Osterinsel

niger Statuen, teils an ihren Hälsen hängend, gefunden wurden. In der


fundamentalen Annahme, die allein seligmachende Wahrheit zu besit-
zen, gingen „christliche" Missionare in Bezug auf die Rongo-Rongos ih-
rer Lieblingsbeschäftigung nach: Sie verbrannten sie... Vor dem Unbe-
kannten fürchtet man sich, folglich muß es vom Teufel sein und vernichtet
werden. Selbst die im örtlichen Museum ausgestellten sind bloße Dupli-
kate. Kein Sprachwissenschaftler ist heute in der Lage, die Hieroglyphen,
die an die Schriftzeichen der Induskultur von Mohendscho-Daro vor
5.000 Jahren erinnern, zu entziffern. Der letzte Eingeborene, der den Text
zu lesen verstand, verstarb kurz bevor ihn die engl. Archäologin Kathe-
rine Routledge 1914 konsultieren konnte! Etwas weiß man aber doch. Ei-
ner der wenigen Insulaner, die den Text zu lesen verstanden, zitierte ei-
nige Zeilen einer Rongo-Tafel:

„Er kam vom Himmel auf die Erde hinunter,


Auf beide Erdenwelten, das tat Hotu-Matua
Er kehrte mit Hilfe des Himmels... zurück
Er kam in dem Schiff seines besten Sohnes
Er kam vom Himmel zur Erde"

Linguisten haben herausgefunden, daß die Rongo-Rongos im umge-


kehrten Bustrophedon verfaßt wurden, man ließt also von links nach
rechts, dreht das Brett, und ließt dann von rechts nach links. Die Insula-
ner berichteten, daß der Text aller Tafeln einmal jährlich feierlich rezitiert
wurde. Sie müssen daher sehr bedeutsam gewesen sein, für die Rapanui
der Quell ihrer historischen, religiösen" und kulturellen Identität. Die
Legende behauptet, daß König Nga Ara im 18. Jh. eine Bibliothek aus
„sprechenden Hölzern" besaß, sein Sohn diese aber in einer unterirdi-
schen Höhle versteckte. Selbst auf dem Sterbebett war er nicht zu be-
wegen, das Versteck der Tafeln preiszugeben. Schätzungsweise existie-
ren weltweit zwischen 21 (U. Dopatka) und 24 (G. Hancock) Tafeln.
In dem Krater Rano-Kao fand F. Maziére, Angehöriger einer französi-
schen Forschungsexpedition, die Felszeichnung eines sonderbaren Kop-
fes mit brillenartig umrahmtem Gesicht, langem Kinnbart und Hörnern
- von den Eingeborenen als Insektenmann bezeichnet. Sichtungen von
Wesen mit „Brillen" sind in der Ufo-Forschung nicht selten. Es sind we-

99 Die Osterinsulaner verehrten die Sonne „raa"!

167
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirken s

niger Brillen als leuchtende Ringe, welche in einem Abstand von einigen
Zentimetern vor den Augen schweben. Rund um den Globus, speziell in
Asien und Mesoamerika, wurden Stein- oder Keramikfiguren gefunden,
welche Ringe um die Augen haben.
Ein weiteres rätselhaftes Denkmal der Osterinsel, die einige für die Über-
reste eines vor Äonen versunkenen Kontinentes halten, ist die Anlage Ahu
Vinapu, eine Mauer, welche die typischen Merkmale der Inkaarchitektur
aufweist. Diese Mauer, aus exakt zusammengefügten, polierten Blöcken,
erinnert an die Befestigung von Cuzco in Peru (Oz). Ähnliche Architektur
finden wir auf dem Karolinenarchipel in Mikronesien; dort befindet sich
an der Küste von Ponape Nan Madol, eine zerfallene Säulenstadt aus Ba-
saltgestein. Die Erbauer sind ebenso unbekannt wie die Ureinwohner der
Osterinsel. Reste eines wie Atlantis versunkenen Kontinents im Pazifik?
Etwa Lemuria oder „Mu", wie Lewis Spence und James Churchward die-
sen Kontinent bezeichneten, nachdem sie antike Schrifttafeln übersetzten,
die sie in einem indischen Tempel aufgespürt hatten?
Bekannte Touristenattraktion der Osterinsel ist Ahu Nau Nau, eine klei-
ne, aus massiven Blöcken konstruierte Stufenpyramide, auf deren Terras-
se die „sieben Weisen" oder „Sieben Brüder" stehen. Behüten sie etwas?
Einige richten ihren Blick starr ins Landesinnere, andere interessanter-
weise leicht aufwärts, gen Himmel, als ob sie nach etwas Ausschau halten
würden.
Einer der ersten spanischen Forscher, Antonio Ribera, der März/April
1975 wissenschaftliche Untersuchungen auf der Osterinsel anstellte, be-
richtete, eines Tages zwischen 21°° und 22 0 0 Uhr hundert Meter über dem
erloschenen Vulkankrater Rano Raraku, ein hell leuchtendes Objekt gese-
hen zu haben. Er schätzte den Durchmesser auf zehn bis 20 Meter; das
Objekt emittierte regenbogenfarbene Blitze. Aus seinem Bauch flogen klei-
nere Objekte heraus und kehrten nach einiger Zeit wieder in das Schiff
zurück.
An der Südspitze der Vulkaninsel liegt ein Ort namens „Orango", was
soviel bedeutet wie „Heim des Vögelmenschen". Hier fand der Archäo-
loge Dr. E. Ferdon Reste eines tempelartigen Observatoriums, haupt-
sächlich zur Sonnenbeobachtung. Priester sollen hier den Himmel stu-
diert, und das Wissen an ihre Schüler weitergegeben haben. Hier sollen
die Rapanui den „Ritus des Vogelmenschen" zelebriert haben. Alte Über-
lieferungen berichten von „fliegenden Wesen", welche die Insulaner als

168
Kapitel VII - Die Steinriesen der Osterinsel

„Götter", als „Herrn des Weltraums" verehrten. Heute noch erzählen die
Inselbewohner, es habe früher hier einen Sonnentempel gegeben, in wel-
chem ein „Steinei" verehrt wurde, da die „Götter" in einem „Ei" zu ihnen
gekommen seien... Relikt dieser Verehrung ist ein jährlich zum Früh-
lingsäquinoktium wiederkehrender, gefährlicher Wettkampf, der zum
Ziel hat, als erster ein Vogelei von einer vorgelagerten Felsenklippe aufs
Festland zu bringen. Anbei: Bei einer Reihe von UFO-Sichtungen wur-
den fliegende „Eier" beschrieben, allen voran beim Socorro-Fall 1947 und
dem Valensole-Fall 1965.
Wer schuf wie, wann und wozu die archaischen Megalithen? Wie bei
Nazca, Tiahuanaco und vielen anderen prähistorischen Monumenten lie-
gen nicht die geringsten Anhaltspunkte vor, welche auch nur eine grobe
Datierung erlauben. Die Rapanui haben die Moais nicht geschaffen.
Nicht vorenthalten wollen wir dem Leser einen von einer Amerikanerin
gechannelten Bericht von Ramtha, welcher vor mehreren tausend Jahren
lebte. Er berichtet, daß diese Megalithen zum Andenken an die Abreise
von 593 Wesenheiten 10.000 v. Chr. aufgestellt wurden. Sie wären mittels
Gedankenkraft „herausgeschnitten", und durch Teleportation zum Ziel-
ort gebracht worden - sie „gingen" sozusagen „zu Fuß." Von dort hätten
die Wesenheiten angesichts einer bevorstehenden Katastrophe (Sintflut)
den Planeten verlassen, nachdem jeder eine Steintafel mit seiner indivi-
duellen Geschichte zu Füßen seines eigenen Abbildes gelegt hatte. Sie
wären von den „Söhnen der Sonne" u. a. in Zeitreisen unterrichtet worden.
Die Ureinwohner hätten die Steintafeln auf Holztafeln übertragen, bis die
Kirche sie vernichten oder beschlagnahmen ließ. Angeblich befinden sich
noch einige Exemplare in den unterirdischen Katakomben des Vatikans,
der verhindern will, daß durch eine eventuelle Übersetzung der Texte,
welche nicht ohne Brisanz, das katholische Lehrgebäude erschüttert wer-
den könnte. Es handelt sich also - laut Ramtha - um Gedenksteine außer-
irdischer Wesen.
Wie wir bereits erfuhren, gehörte die Osterinsel geologisch zu Lemu-
rien, ist also der letzte östliche Überrest 100 eines versunkenen Kontinents.
Wir wissen auch, daß die Kachinas Teile der Bevölkerung mit fliegenden
Schilden nach Nordamerika evakuierten. Die Osterinsel wurde mit Si-
cherheit von den Lemuriern verlassen, erst viele Jahrhunderte oder Jahr-
tausende später ließen sich die ersten Siedler aus Polynesien hier nieder.

100 Es gibt Anhaltspunkte, daß die Phillipinen der westliche Rest sind

169
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirken s

Solche Evakuierungen scheint es schon öfter gegeben zu haben, sie finden


zumeist in kritischen Perioden unserer zyklischen Entwicklung statt. Die
Bibel berichtet in diesem Zusammenhang von „Entrückungen". Tatsächlich
gibt es immer mehr Neuoffenbarungen, welche von einer Evakuierung
sprechen. An dieser Stelle möchten wir eine kleine Reise einfügen, die wir
unternahmen, um unseren Freund und Informanten zu suchen, den wir
bei unserer Recherche für Kapitel V (Bd. 2) kennengelernt haben.

Nach einer Exkursion durchs Universum, vorbei an einer Flotte von fla-
chen Scheiben, erblickte N aus größerer Entfernung ein mächtiges, auf
hunderten von breiten Stelzen ruhendes Gebäude. Als N jedoch direkt
davor schwebte, überkam ihn ein ehrfürchtiges Staunen ob solch gigan-
tischer Ausmaße: Das metallisch schimmernde Bauwerk maß schät-
zungsweise mehrere Kilometer in der Länge und an die tausend Meter in
der Höhe. Was N zunächst als Stelzen wahrgenommen hatte, sind in
Wirklichkeit Säulen mit einem Durchmesser von 30 bis 40 Metern. Intui-
tiv begibt sich N unter das Gebäude, da er der Ansicht ist, daß sich in ei-
ner der Säulen ein Eingang befinden müßte. In diesem Moment erscheint
ein Lichtstrahl, der N den Weg zu einer versteckten, verschlossenen Tür
weist. Doch diesmal gelingt es N nicht, einfach hindurchzugehen. N emp-
fängt einen telepathischen Befehl, seinen Mittelfinger in eine Mulde zu le-
gen. Er tut es, und bekommt prompt einen Schlag - er hat fälschlicher-
weise den Mittelfinger seiner linken Hand benutzt. Nun probiert er es
vorsichtig mit dem rechten Mittelfinger, die Tür öffnet sich sofort und er
tritt in eine runde, 40 Meter im Durchmesser, gut 400 bis 500 Meter hohe,
sehr helle Empfangshalle ein. Gegenüber dem Eingang befindet sich ein
breiter, in einer Art Metall gerahmter Bildschirm, der auf seiner Oberflä-
che an flüssiges, in Schlieren sich bewegendes Wasser erinnert. N starrt
gespannt auf die Tafel. Plötzlich erscheinen fremde Schriftzeichen, die
sich laufend verändern, bis auf einmal ein alles aufklärender Satz in deut-
scher Sprache erscheint: „Außerplanetarische Sitzung zur Evakuierung des
Planeten Erde." „ Unser Freund ist wohl in einer Besprechung", meinte N „ Viel-
leicht wird er bald rauskommen". N wartet. Jetzt sieht N, wie sich eine Ku-
gel materialisiert. Es stellt sich heraus, daß sie sprechen kann und schein-
bar allwissend ist. „Wie lange dauert die Sitzung noch?" fragt N ungeduldig.
„ Daß darf ich dir nicht sagen" erwidert die Kugel. Im Verlauf des Gesprächs
erfährt N, daß sie weniger der Stellvertreter unseres Freundes ist, als mehr

170
Kapitel VII - Die Steinriesen der Osterinsel

seine biotechnische Erweiterung und sein Sprachrohr. Auf die Frage, wo


sich denn das Gebäude befindet, antwortet sie, daß diese geheime Ta-
gungsstätte der galaktischen Konföderation ~86 Millionen Lichtjahre von
der Erde entfernt sei. Die Menschen wären mit die primitivste Lebens-
form im Universum. Es stünde um die Zukunft der Erde nicht gut, daher
erwäge man eventuell eine Evakuierung einiger weniger Menschen. N
bekommt noch einige andere Information, so z. B., daß durch irdische
Wissenschaftler Löcher in der Zeit entstanden wären; unter anderem wä-
re es die Aufgabe unseres Freundes, sie zu „stopfen".

Hier möchten wir unseren Bericht abbrechen. Mehrere Punkte sind von
Bedeutung: Erstens gibt es tatsächlich Versammlungen, an denen mehre-
re Rassen oder Zivilisationen beteiligt sind; ob sie sich nun „Androme-
danischer Rat" oder „Galaktische Konföderation" nennen, ist sekundär. 101
Zweitens wird von unseren positiven Freunden beraten, was anbetracht
der kritischen Situation auf der Erde zu tun ist. Und Drittens könnten die
Löcher in der Zeit - wir geben zu, daß ist für dreidimensional denkende
Lebewesen mit linearem Zeitbegriff schwer zu verstehen - durch die
„Rainbow- und Montaukexperimente" (siehe Kap. V, Bd. 2) entstanden
sein.
Sollte also die Erde im Rahmen ihres Selbstreinigungsprozeßes ein Über-
leben unwahrscheinlich machen, so werden Raumschiffe hoher Lichtwe-
sen diejenigen retten, die sich durch ihr Bewußtsein und ihre Nächsten-
liebe als würdig erwiesen haben. Diverse mediale Texte lassen auf die
Möglichkeit eines solchen Szenarios in der Zukunft schließen. Tom Smith
warnt in diesem Zusammenhang, daß auch negative Aliens die Menschen
mit ihren Zauberkünsten verführen und in ihre Raumschiffe locken wür-
den. Diese würden dann von den Dunkelmächten als Arbeitssklaven aus-
gebeutet und zu medizinischen Versuchszwecken mißbraucht:

Einige der mächtigsten Leute eures Planeten gehören entweder selbst zu den
dunklen Mächten oder stehen direkt unter ihrer Kontrolle. Die Negativen
haben... Übereinkünfte mit der geheimen Regierung... Die Abmachungen haben
nur noch eine geringe Bedeutung, da die ETs der dunklen Seite praktisch alles
tun können... Die geheime Regierung war einverstanden, gewissen... Wesen
eine totale Freiheit über die Menschen eures Landes und alle anderen Länder
101 Immer mehr Menschen werden v. Mitgliedern der galaktischen Konföderation kontaktiert. Für wei-
tere Information empfehlen wir die Bücher v. Jean Miguères, „Botschafter der Sterne"

171
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirken s

ihrer Wahl einzuräumen... Diesen reptiloiden ETs unterstehen gewisse ETs aus
den dunklen Bereichen der Orion-Planeten, die oftmals die Grauen genannt
werden. Die Körper und die Wracks, die von der Regierung geborgen wurden,
stammen von den Negativen der Orion-Gruppe. Die reptiloiden Wesen oder
Echsen, [engl. Lizards] ... sind von einer sehr hohen, aber negativen
Schwingung. Wenn ihr dies bezweifelt, dann schaut euch um und ihr werdet
sehen, wie einflußreich und genial sie sind. Spaltung durch Religionen,
Konkurrenzdenken, Materialismus, Kontrollsysteme - all dies haben sie auf eine
sehr subtile Weise auf dem ganzen Planeten eingeführt. Sie sind Meister des
Täuschens. Sie werden den Eindruck erwecken, daß sie kommen, um euch zu
helfen... Sie möchten jeden Menschen derselben Bewußtseinsmanipulation
unterwerfen wie ihre Agenten in der Regierung und ihre ET-Untertanen, die
Grauen. Die wahrscheinlichste Variante [für den weiteren Verlauf der
Dinge] ist, daß ein nationaler Notstand ausgerufen wird. Sie werden von
Bürgeraufständen [oder Terroranschlägen; A. Risi] berichten... Mit jeder
Phase wird das Militär neue Sondereinheiten entsenden und immer drastische-
re Schritte einleiten, um die Bevölkerung zu entwaffnen und die Sicherheit' zu
gewährleisten. [Irgendwann] wird die Öffentlichkeit über den eigentlichen
Grund der ET-Präsenz unterrichtet werden. Es wird heißen, unvermeidliche
[apokalyptische] Ereignisse stünden bevor. Sie werden verkünden... daß sie
helfen und den Menschen einen Exodus [Evakuierung] zu fernen Planeten
anbieten... Freiwillige mitnehmen, um ihnen... faszinierende Planeten mit...
goldenen Städten zu zeigen und euch auffordern, den Planeten zu verlassen.
Was zu sehen sein wird ist der meisterhafte Einsatz von Hologrammen... Einige
werden merken, was gespielt wird, und werden sich der Prozedur entziehen
wollen. Sie werden isoliert, damit sie die anderen nicht alarmieren... Wenn die
Menschen sich einmal deren Kontrolle unterworfen haben, gibt es kein Zurück
mehr... einige werden sich in körperlichen Experimenten wiederfinden... eine
viel größere Anzahl wird gewaltsam in Arbeitslager gebracht werden. Es wird
für diese Menschen zeitlebens kein Entkommen geben...
Smith, Tom H./Risi, Armin: „Das kosmische Erbe"

Wir können natürlich nicht bestätigen, daß eine Evakuierung stattfin-


det, schließen aber eine solche keinesfalls aus. Auf jeden Fall ist Vorsicht
geboten; die innere Stimme ist hier ein sicherer Wegweiser.
Es gibt Zeichnungen nordamerikanischer Indianer, welche die Kachi-
nas bzw. deren „Fliegende Schilde" darstellen. Sie gleichen dem altägypti-

172
Kapitel VII - Die Steinriesen der Osterinsel

sehen Symbol für „Barke", worunter wir heute fälschlicherweise (?) Schif-
fe verstehen. Es ist daher durchaus denkbar, daß die Megalithen vor der
Abreise unter anderem auch zur Erinnerung aufgestellt wurden.
In ihren Erläuterungen zu den Stanzen des Dzyan (Stanze 11, Vers 43 -
46) berichtet H. P. Blavatsky wie bereits erwähnt, in ihrer „Geheimlehre",
daß die Osterinsel eine der letzten Erhebungen des versunkenen Konti-
nents Lemuria (Mu) ist. Die Lemurier der 6. Unterrasse (der 3. Wurzel-
rasse) bauten ihre ersten Felsenstädte aus Stein und Lava. Etwa 30 Mei-
len westlich der Osterinsel stand eine solche Stadt, die durch Eruption
gänzlich zerstört wurde. Diese Rasse, die bereits in die atlantische Ent-
wicklung der 4. Wurzelrasse hineinragte, bekam von den „Söhnen der
Weisheit" vollkommenes Wissen in Astronomie, Mathematik und Archi-
tektur, bevor eine große Katastrophe - in diesem Fall die große Flut - wie
in jedem irdischen Pralaya, 102 die Oberfläche des Globus vollständig ver-
änderte. Da sich mit jedem Zyklus auch die menschliche Physis verän-
dert, nahm auch die Körpergröße stetig ab. Letzte Abkömmlinge der le-
murischen Rasse hatten später „nur noch" eine Größe von 20 - 25 Fuß
(6,01 - 7,62 Meter). Wenn die in alten Legenden überlieferten Riesen tat-
sächlich existierten, so verwundert der zyklopische Baustil nicht. Dem-
nach hätten sie Bildnisse relativ zu ihrer eigenen Größe geschaffen. Luther
übersetzte „Nefilim" mit „Riesen", nach Sitchin bedeutet es „jene, die her-
abgekommen sind" oder „Jene, die vom Himmel auf die Erde kamen". Das muß
aber kein Widerspruch sein. Siehe Woronesch.

Bereits erwähnter La Perouse erfuhr von den Eingeborenen eine Legen-


de, welche besagt, daß die „Moais", wie die Eingeborenen die Kolosse zu
bezeichnen pflegen, „zu Fuß" zu ihrem Platz gegangen wären, respekti-
ve durch „mana", eine magische Kraft, fortbewegt wurden. D. H. Chil-
dress, Fachmann für freie Energie und Antigravitation, will von den In-
sulanern genaueres erfahren haben: Sieben „Zauberer" hätten gemeinsam
ihr „mana" vereinigt, worauf die Steinstatuen ihren Geburtsort, den Stein-
bruch Rano Raraku, spiralförmig im Uhrzeigersinn verlassen hätten. Von
einigen Moais glauben die Insulaner, daß diese die Fähigkeit haben, sich
zweimal im Jahr in „aringa ora" - „lebende Gesichter" zu verwandeln. Eben-
so sollen es in Ägypten heute noch sogenannte „sheshep ankh" geben, „le-

102 Pralaya: Phase, in welcher manifestiertes Sein in seine ursprüngliche, absolute Ursache zurückge-
kehrt ist, Periode des „Nicht-Seiens". Im Pralaya ist die Schöpfung latent vorhanden, während sie
während der 14 Manvantaras immanent existiert. Im Groben unterscheidet der Okkultismus zwi-
schen solaren (kleinen) und kosmischen (großen) Pralayas, letztes auch „Nacht Brahmäs," genannt

173
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirken s

bende Standbilder", welche durch


ein Ritual der Mundöffnung er-
weckt werden können...
Psychische oder okkulte Fähig-
keiten waren in vergangenen
Zeitaltern sehr ausgeprägt. In be-
stimmten Zyklen herrschen
unterschiedliche Fähigkeiten, je
nach Entwicklung vor. Momen-
tan sind wir dabei, die Talsohle
einer devolutionären Phase zu
erreichen. In dieser Rückwärts-
bewegung ist ein massiver evo-
lutionärer Schub involviert.
Gleich einem griechischen Dis-
kuswerfer, der eine rückwärtige,
ausholende Bewegung ausführt,
bevor er die Scheibe weit schleu-
Obige Grafik zeigt den Zyklus der planetaren Evo- dert, wird die Erde und mit ihr
lution. Momentan befinden wir uns am untersten alles entwicklungsfähige Poten-
Punkt (4) im Kali-Yuga des 28. Mahä-Yuga,
tial einen gewaltigen Sprung in
7. Manvantara. Nach durchschreiten des Tief-
punkes erhöht sich stetig die Schwingungsfre- eine höhere, lichtvolle und hö-
quenz der Materie. herfrequente Daseinsform ma-
chen. Was geschieht aber mit jenen, welche aufgrund ihres freien Willens,
ihre Anhaftung an die Materie oder aufgrund ihrer dunklen Natur den
Sprung in ein neues Zeitalter nicht schaffen oder sich bewußt verwei-
gern? Alles in unserer materiellen Welt ist binär strukturiert: Leben - Tod,
Hell - Dunkel, männlich - weiblich etc. Viele Aussagen aus der geistigen
Welt weisen darauf hin, daß dies auch bei der Erde der Fall ist. Jene, die
weder bereit noch reif sind, werden sich auf einer Erde inkarnieren, die
unserer heutigen Erde gleicht, und wo für diese Wesen die Möglichkeit
besteht, ihre Machtspiele und destruktiven Ambitionen auszuleben. Dies
ähnelt zwei nebeneinander gegenläufig fahrenden Paternoster: Fährt ei-
ner hinauf, kommt der andere herunter. Steigt unsere
Erde in die vierte Dimension, sinkt unser Zwillingsplanet in die dreidi-
mensionale Dichte hinab. H. P. Blavatsky spricht in ihrer Geheimlehre so-

174
Kapitel VII - Die Steinriesen der Osterinsel

gar von sieben „Erden" unterschiedlicher Dichtestufen analog zu den sie-


ben Spähren. Siehe Graphik S. 174.

Resümee

Alles spricht dafür, daß die Osterinsel der Rest eines peu ä peu versun-
kenen Kontinents ist. Mme. Blavatsky gibt an, daß Lemurien nicht durch
eine große Flut oder kriegerische Auswirkungen, sondern durch gewal-
tige vulkanische Eruption zerstört wurde. Die letzten Überlebenden Le-
murias sollen sich in die innerasiatische Wüste Gobi abgesetzt haben.
Die menschenähnlichen Megalithen bestätigen geradezu die Verbin-
dung zu einer ehemaligen Hochkultur. Die „Götter" wählten einen si-
cheren Ort für die Ureinwohner aus; bis zum heutigen Tag werden die Vo-
gelmenschen von den Eingeborenen verehrt. Das Wort „Vogelmenschen"
impliziert hier zwei Möglichkeiten: Diese Wesen hatten Flügel, oder sie
benutzten Flugmaschinen. Und da könnte es wiederum zwei Varianten
geben: Die fliegenden Schilde der Kachinas oder eiförmige Flugkörper,
welche dann später zu dem Ei-Ritus führten.
Ob die Statuen mittels psychischer Energie einer Gruppe (das vereinig-
te „mana" der sieben Zauberer) oder virtueller Energie 103 aus dem extrem
harten Tiefengestein herausgearbeitet wurden, ist sekundär; tatsächlich
ist die Produktion, der Transport sowie das Aufstellen eine Arbeit, die
übermenschliche Fähigkeiten verlangt. Die spiralförmige Bewegung legt
die Vermutung nahe, daß es sich um die Nutzung von virtueller Energie
handelte. Wie Wassermoleküle durch Verwirbelung komprimiert werden
können, so kann durch das Verwinden elektromagnetischer oder gravi-
tativer Kraftfelder eine Energie aufgebaut werden, mit welcher schwere,
träge Materie mühelos zu bewegen ist. Ob sie sich selbständig bewegen
konnten, ist schwer zu sagen. Fortgeschrittene Okkultisten sind in der
Lage, leblose Materie vorübergehend zu „beleben", ähnlich dem Golem,
den wir in Kapitel IX (Bd. 2) anschneiden. Wir schließen es nicht aus, daß
die Megalithen untereinander energetisch kommunizierten. Gesetzt, dies
war so, ist dieser Verbund wohl zusammengebrochen, da zu viele umge-
fallen, andere umgestellt, einige zerstört wurden. Vielleicht steckte ein

103 Vielleicht ist „mana" eine andere Bezeichnung für virtuelle Energie

175
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirken s

mathematischer Code oder eine astronomische Konstellation dahinter,


ähnlich wie bei den Steinkugeln von Costa Rica, welche trotz eines Ge-
wichtes von 16 Tonnen auf vorgelagerte Inseln transportiert wurden.
Uns mutet es an, als wollten die „Götter" durch die Gedenksteine eine
Erinnerung an ihre Abreise hinterlassen. Die unterschiedlichen Gesichts-
züge lassen auf einen individuellen Bezug schließen, der, wahrscheinlich
auf den Tafeln, näher erläutert wurde. Jeder Figur soll ja eine Tafel zuge-
ordnet gewesen sein. Vielleicht liegen ihrer Errichtung auch andere, zum
Beispiel geomantische Gründe zugrunde. Für uns sind sie weniger Erin-
nerung als Hinweis, unsere Herkunft und Geschichte aus einer anderen
Perspektive zu betrachten.
Über dem Krater Rano Raraku im Nordosten der Insel wurden häufiger
Ufos gesichtet; existiert dort eine unterirdische Basis? Die Sichtungen un-
bekannter Flugobjekte lassen tatsächlich den Schluß zu, daß der erlo-
schene Vulkan eine Einflugschneise zu einem unter- oder innerirdischen
System ist. Wie bei vielen prähistorischen Anlagen.

176
Kapitel VIII
STONEHENGE

„Vor 10.000 Jahren gab es eine fortgeschrittene Zivilisation, die auf der ganzen
Erde verteilt lebte, und jene Zivilisation wurde regiert von den mächtigsten
und bemerkenswertesten Lehrern, die diese Welt je gekannt hat. Diese Gruppe
von Lehrern, insgesamt 13, waren alle mit einem Geist ausgestattet, der Physik,
Geometrie, Raum, Zeit, und Entfernung verstand. Sie verstanden Gott... Sie
wurden 'Söhne der Sonne'genannt."
Ramtha durch J.Z. Knight, Yucca Valley, 1989

O bjekt dieses Kapitels sind die englischen, präkeltischen Steinkreise,


allen voran die sagenumwobenen Menhire von Stonehenge. Sie er-
heben sich 120 km westlich Londons auf einer kahlen Ebene nördlich von
Salisbury. Stonehenge ist nur einer von - 9 0 0 englisch-irischen Steinkrei-
sen, allerdings relativ gut erhalten. Stonehenge war architektonisch voll-
kommen. Die 28 tragenden Stützpfeiler des mittleren Rings wurden -
eventuell aus perspektivischen Gründen - ausgebaucht. Die 27 Deckstei-
ne sind sorgfältig behauene Blöcke, die sich in ihren inneren und äußeren
Seiten den Rundungen des Kreises anpassen. Mittels Nut und Fugen wur-
den die Decksteine auf den Pfeilern verankert - eine sogenannte Trili-
thenkonstruktion.
Die Anlage bestand früher aus mehreren geometrisch völlig exakten
konzentrischen Kreisen, die heute nur noch im Ansatz erkennbar sind.
In den 80er Jahren stellte der Astronom Mike Saunders fest, daß den ver-
schiedenen Kreisen Planetenbahnen zuzuordnen sind. Stonehenge ist ei-
ne Nachbildung, quasi ein verkleinertes Modell unseres Sonnensystems.
Der innerste Steinkreis steht für die Sonne, der folgende Megalithenring
symbolisiert den Merkur, der dritte Ring stellt die Venus dar. Das Sinnbild
für die Erde ist der vierte Kreis. Es folgt in einigem Abstand der „Mars-
ring". Der Asteroidenwall hat einen Durchmesser von 98 Metern, an des-
sen Innenseite sich 56 kleine geheimnisvolle, mit Kalkschutt aufgefüllte
Gruben, die sogenannten Aubreylöcher, in regelmäßigen Abständen be-

177
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirken s

finden. In größerer Entfernung wird die Kreisbahn des Jupiters durch den
„Heelstone" markiert. Die Erbauer haben auf eine elliptische Rekon-
struktion unseres Solarsystems verzichtet; die relativen Abstände der
Kreisbahnen sind dennoch genau wiedergegeben. Kreisbahnen für Saturn,
Uranus, Neptun und Pluto konnten bisher noch nicht gefunden werden.
Inigo Jones, Hofarchitekt König Jakobs I., recherchierte in dessen Auf-
trag in alten Chroniken, denen er entnehmen konnte, daß Stonehenge zu
Ehren des Gottes Coelus (Uranus) erbaut wurde. Coelus, „der Himmli-
sche", über den Diodorus überlieferte, daß dieser über Atlantis herrsch-
te und den Urmenschen die Segnungen der Zivilisation brachte. Logi-
scherweise müßte es also vor Zeiten mindestens für den Uranus eine
Markierung gegeben haben. Vielleicht existiert dieser Punkt heute noch,
wurde aber bisher in dieser Bedeutung übersehen.
Dr. John Smith vermutete 1771 als einer der ersten in der Anlage von
Stonehenge ein prähistorisches Observatorium. Sir William M. Flinders
Petrie, welcher später als einer der bedeutendsten ägyptischen Archäo-
logen in die Geschichte eingehen sollte, berichtete über die neolithische
Anlage um 1870; Norman Lockyer bestätigte die „Observatoriumstheo-
rie". Es gibt einige Fakten, die diese Hypothese untermauern. Zur Som-
mersonnenwende strahlt das Licht der aufgehenden Sonne über den
Heelstone hinweg, akkurat zwischen zwei Megalithen hindurch, um di-
rekt in den Mittelpunkt der Anlage zu scheinen. Das erinnert uns stark an
„die Beleuchtung" (oder Erleuchtung?) des Osiris in Abu Simbel... Die
Lichtstrahlen streichen etwas seitlich am Heelstone vorbei, allerdings
wurde 1979 festgestellt, daß sich unweit neben dem Monolithen ein Loch
befand, was darauf schließen läßt, daß in grauer Vorzeit dort ein Megali-
thenpaar gestanden haben muß. Die Hauptachse von Stonehenge ist auf
den Sonnenaufgangspunkt des längsten Tages im Jahr ausgerichtet; in
umgekehrter Peilung ist der Punkt des Sonnenuntergangs am kürzesten
Tag des Jahres zu bestimmen. Lockyer fand heraus, daß auf der Som-
mersonnenwendlinie drei weitere antike mystische Stätten liegen: Castel
Ditches, Grovely Castle und Silbury Hill. Und die liegen in exakten,
rhythmischen Abständen von 33,4 km.
Im Zentrum der Anlage befindet sich am Boden ein Stein der, in Er-
mangelung einer besseren Bezeichnung, Altarstein genannt wurde. Seine
astronomische Bedeutung scheint unklar.

178
Kapitel VIII -Stonehenge

An der Innenseite des Sandwalls stehen vier Monolithen, welche Sta-


tionssteine genannt werden. Sie bilden die Eckpunkte eines Rechtecks, in
welchen sich die Mondpeillinien schneiden. Die Erbauer mußten den
Mondzyklus von 18,61 Jahren gekannt haben. So konnten sie also nicht
nur die Sonnenfinsternis, sondern auch die Mondfinsternis voraussagen.
Doch war das überhaupt die Intention der Baumeister? Schließlich war
der Aufwand, ein solches Monument zu errichten, gewaltig: Mindestens
97 über zwei Tonnen schwere Blausteine mußten aus dem Bruch von den
Prescelly Mountains, also über eine Distanz von 600 km, transportiert
werden; die 50 Tonnen schweren Sandsteine kamen allerdings aus den
nur 30 km entfernten Marlborough-Hügeln.
Alexander Thom, welcher lange Jahre damit verbrachte, viele prähistori-
sche Anlagen auf der Insel zu untersuchen, stellte fest, daß Stonehenge mit
einer bestimmten Maßeinheit errichtet worden ist: dem sogenannten „me-
galithischen Meter", welchen er mit 2,72 Fuß (~83 cm) errechnete. Heute wis-
sen wir, daß er nichts anderes herausfand, als daß die zugrunde gelegte
Maßeinheit die Eulerische Zahl 2.71828, die Konstante „e", ist. Den beiden
nördlich von Stonehenge befindlichen Anlagen Silbury Hill, ein mysteriö-
ser Hügel, und ein weiterer Steinkreis namens Avebury, liegt ebenfalls die-
se Maßeinheit zugrunde. Wir fragen uns also daher, inwieweit nicht nur
diese rätselhaften Anlagen in der Grafschaft Wiltshire, sondern alle Anla-
gen, welche rund um unseren Globus verteilt sind, zusammenhängen.
Wir müssen daher auf die Ley-Linien zu sprechen kommen. Da wir un-
sere Erde als lebendigen Organismus begreifen, liegt es nahe, denselben
mit dem menschlichen Körper zu vergleichen. Wie wir von der Aku-
punktur und -pressur wissen, durchlaufen unseren Körper eine Vielzahl
von Meridianen. Solche Linien besitzt auch die Erde, wahrscheinlich je-
der Planet, vielleicht sogar jeder Stern. Eben jene geomantischen Ener-
gieadern werden Ley-Linien genannt. Auf ihnen sowie auf deren Schnitt-
punkten befinden sich Kraftorte. Werden diese stimuliert, so aktivieren
sich die planetarischen Heilkräfte.
Es wurde festgestellt, daß eine dreifache Ley-Linie durch den Mittel-
punkt von Stonehenge verläuft; elf weitere scheinen direkt aus dem Zen-
trum der Anlage zu kommen; 15 weitere Kreisellinien wurden von Radi-
ästhesisten ebenso geortet. Daß heißt nichts anderes, als daß von diesem
Punkt konzentrierte Energie ausgeht, ihm zugeführt oder verteilt oder
weitergeleitet wird. Was ist der Zweck dieser „Energiestation"? Einige

179
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einxvirkens

vermuten in solchen An-


lagen Orte zu Heilungs-
und Fruchtbarkeitsriten,
andere nehmen in Sto-
nehenge eine Art telepa-
thische Sende- und
Empfangsstation an. Im
Mittelalter wurden die
Energieadern Drachen-
wege genannt und sol-
len von Hexen zum ma-
gischen Reisen mit ihren
Ätherkörpern benutzt
worden sein. Analog da-
zu wurden die Schnitt-
punkte der Ley-Linien
Drachenpunkte ge-
29 Ley-Linien durchlaufen das Zentrum Stonhenges. Wur- nannt. Es wurde festge-
den mit dieser komprimierten Energie Dimensiontore ge- stellt, daß viele Tiere die
öffnet? Wir brauchen ein grundlegend neues Verständnis
Ley-Linien zur Orientie-
solcher prähistorischen Anlagen, denn die „Observations-
theorie" ist ungenügend. rung benutzen, Vögel
richten ihre Flugbahnen nach ihnen aus, freilebende Herden ziehen auf
ihnen entlang, Fischschwärme folgen ihnen. Die Wissenschaftler erken-
nen diese Tatsachen nicht an und rätseln immer noch, wieso z. B. Schild-
kröten nach vielen Jahren exakt ihren Brutplatz wiederfinden. Es wurde
beobachtet, daß besonders kranke Tiere die Nähe zu den Energieströmen
suchen, offensichtlich hat diese Energie eine heilende Wirkung. Zu den
bekanntesten Kraftorten in England zählen neben Stonehenge, Avebury,
Tor Hill bei Glastonbury, Silbury Hill und „The White Horse" von Uf-
fington.

Diese geomantischen Kraftorte liegen auf einer Art Gitternetzlinien, wel-


che unseren gesamten Planeten umziehen. Andere nennen diese Punkte
Erdchakren oder Energievortex. 104 Ihre Bedeutung scheint mit der Stär-
ke ihres Kraftfeldes zusammenzuhängen. Es wurden Versuche unter-
nommen, Analogien zum menschlichen Chakrensystem herzustellen: So
soll das Wurzelchakra, das „Muladhara" z. B. der Osterinsel entsprechen,

104 Vortex, i. S. v. Wirbel

180
Kapitel VIII -Stonehenge

das „Swadhistana" Teotihuacân, das „Manipura" oder der Solarplexus der


Cheops-Pyramide, das „ Anahata", also das Herzchakra Golgatha, das „Vis-
hudda-" oder Kehlkopfchakra Stonehenge, 105 das „Ajnachakra" oder
„Dritte Auge" Shambhala in der Wüste Gobi und das mit den drei anderen
spirituellen Energielinien „Ida", „Pingala" und „Sushumna" nicht ver-
bundene Scheitelchakra oder „Sahasrara" dem Potala in Tibet. Das Alpha-
und Omegachakra würde demnach dem Nordpol und dem Südpol zuzu-
ordnen sein. Es gibt noch diverse andere untergeordnete Kraftorte, auf die-
se im Einzelnen einzugehen würde den Rahmen des Kapitels sprengen.
Zentrale Fragen sind ungelöst: Die Struktur und Wirkungsweise der
Kraftorte, die Flußrichtung der Ley-Linien, die Methoden ihrer effekti-
ven Stimulation und die Möglichkeiten schlechthin, welche eine Anlage
wie Stonehenge impliziert.
Bereits die Nationalsozialisten erkannten und erforschten die geoman-
tischen Kraftlinien, ja, sie benutzten die „Heilige Geographie" vorsätz-
lich, um die „Energie der NS-Bewegung" über die Grenzen Deutschlands
hinaus zu transportieren. Die Grundlagenforschung besorgten Albrecht,
J. Leugering, J. Heinsch und W. Teudt. Wie Lockyer herausfand, daß Sto-
nehenge der Schlüssel zu einem komplexen Liniensystem war, so dechif-
frierte Heinsch die Geomantie Europas. Allein, später schüttete man in
Deutschland das Kind leider mit dem Bade aus und der geomantische
Schlüssel zur Heilung der Erde ging verloren.
Die asiatischen Länder legen heute noch Wert auf die Wissenschaft der
Geomantie, sie benutzen „Feng-Shui" und versuchen, Energiekanäle frei-
zuhalten. Blockaden äußern sich ähnlich wie „DOR", (Deadly Orgon
Energy) durch negative, beklemmende, disharmonische Schwingungen
bis hin zu Krankheiten und Unfällen. José Argüelles behauptet, unser
Erdmagnetfeld befände sich z. Zt. in einer Dissonanz, einer Disharmo-
nie. Messungen des Erdmagnetfeldes bestätigen seine kontinuierliche Ab-
nahme. Auch die Pole beginnen immer schneller zu wandern. Der Selbst-
reinigungsprozeß der Erde läuft an; der Treibhauseffekt ist mit Fieber zu
vergleichen, Regen und daraus resultierende Überschwemmungen glei-
chen dem Schweiß, Erdbeben entsprechen einem Schüttelfrost. Aus die-
sem Blickwinkel heraus sollten wir uns vor den anstehenden und immer
häufiger werdenden „Naturkatastrophen" nicht fürchten, sondern darin
einen Heilungsprozeß erkennen. Diesen Heilungsvorgang können wir
105 Andere Esoteriker sind der Ansicht, das Stonehenge dem Solarplexuschakra zugerechnet werden
sollte

181
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirken s

durch Stimulieren der Erdchakren unterstützen. Der planetare Logos wird


ein „Erd- Shiatsu" sicher dankbar annehmen, lieber wäre ihm wahr-
scheinlich eine umfassende Bewußtseinserweiterung seiner Bewohner in
dem Sinn, daß sie erkennen, daß sie hier geduldete Mitspieler in seiner
Ökosphäre sind und nicht übergeordnete, alles diktierende Macher. Inter-
essanterweise gab es nach der atlantischen Katastrophe eine Phase, in der
scheinbar rund um den Erdball die Kraftorte stimuliert wurden. In die-
sem Sinne sind Dolmen, Menhire und Megalithen riesige Akupunkturna-
deln, um die elementaren Naturkräfte wieder ins Gleichgewicht zu brin-
gen. Es ist anzunehmen, daß sie gleichzeitig auf das Magnetgitternetz der
Erde einwirken, womit ein interdimensionärer Korridor geöffnet wird.
Das Erdmagnetgitternetz ist mithin ein stratosphärisches Pendant zu dem
geomantischen Netz und korrespondiert mit diesem.
Wir glauben, daß das Vorhandensein vieler geomantischer Vortexe mit
ein Grund dafür ist, daß - speziell in dem mysteriösen Dreieck Stonehen-
ge - Glastonebury - Marlborough - in den letzten Jahren unzählige Pikto-
gramme entstanden sind. Allerdings treten sie nicht nur dort auf, sondern
in unterschiedlicher Häufung überall, speziell in der näheren Umgebung
von Altertümern. Selbst bei dem uralten Obelisk von Cherhill (Cherhill
Monument) manifestieren sich nahezu jährlich Kornkreise. In letzter Zeit
traten sie verstärkt in Mexiko, besonders auf der Halbinsel Yucátan und
Guatemala auf. Ebenso hat die Anzahl der Kornkreise sowie ihre Kom-
plexität massiv zugenommen. Dies läßt auf höhere Dringlichkeit schließen,
enthalten doch die Piktogramme verschlüsselte, elementare Information,
zu decodieren nach einem spezifischen, logischen Prinzip, eine Botschaft,
die von einigen bereits im Ansatz, wenn auch bei weitem nicht in ihrer
ganzen Tiefe, dechiffriert wurde. Ein Phänomen, verursacht von positiven
Intelligenzien, welche Kontakt suchen und uns durch ihre universale ma-
thematisch-astronomische Symbolik warnen wollen. Die Kornkreise lie-
gen zumeist auf Ley-Linien oder deren Schnittstellen. Daß heißt, daß die
Symbole nicht nur informativen Wert besitzen, sondern darüber hinaus
die Linien punktieren bzw. den Energiefluß stimulieren. Wir empfinden ei-
nige Piktogramme als sehr kraftvoll, klar, rein und ästhetisch und verbin-
den gleichsam eine spezifische energetische Wirkung mit den Mustern.
Es gab auch früher schon Kreise in Korn und Wiese, welche jedoch von
Elfen, Feen oder Kobolden durch ihren Tanz geschaffen wurden. In der
Tat stammten die meisten Berichte hierüber aus dem mittelalterlichen

182
Kapitel VIII -Stonehenge

England, Irland, Island und Schottland. Diese unsichtbaren und klein-


wüchsigen Wesen können sich allerdings jederzeit dem Menschen zei-
gen. Meist sind sie gutartig, gelegentlich können sie feindselig reagieren.
Sie sind die Hüter mineralischen, pflanzlichen und teilweise tierischen
Lebens; die Beherrscher der vier Elemente respektive Prinzipien: Erde
(Schwere), Wasser (Kälte), Feuer (Hitze) und Luft (Leichtigkeit). Gleich
mächtigen tibetischen Lamas können sie unsichtbare Barrieren errichten.
Sie wohnen in „Magonia", einer anderen Realität, einer feinstofflichen
Welt, welche unsere Erde durchdringt. Ihre Musik wird als so bezaubernd
beschrieben, daß ein Zuhörer magisch gezwungen werden kann, in den
Elfenring zu treten, aus dem es, sollte der Betörte Speise oder Trank zu
sich nehmen, gewöhnlich kein zurück mehr gibt. Man wird Mitglied ih-
rer Welt und ihrer Zeit:

„Eines Tages, als Wang Chih [taoistischer Heiliger] durch die Berge von Ku
Chow wanderte und Brennholz sammelte, sah er eine Grotte, in der einige alte
Männer Schach spielten. Er trat hinein, um dem Spiel zuzusehen, und legte
seine Axt nieder. Einer der alten Männer gab ihm etwas wie einen Dattelkern
und forderte ihn auf, den Kern in den Mund zu nehmen. Kaum hatte er das
getan, waren Hunger und Durst verschwunden. Einige Zeit später erzählte
ihm einer der alten Schachspieler: 'Du bist schon lange hier, du solltest jetzt
heimkehren.' Doch als er sich umwand, um seine Axt aufzuheben, sah Wang
Chih, daß der Griff zu Staub zerfallen war. Er erreichte das Tal, aber er sah, daß
nicht Stunden, sondern Jahrhunderte vergangen waren, und die Welt war nicht
mehr so, wie er sie kannte."
Vallée, Jacques: „Dimensionen"

Solche Zeitdilatationen werden sehr häufig beschrieben. Je höher die


Dimension, in welche die Zeugen geraten, desto langsamer vergeht die
Zeit. Analog dazu leben Wesen höherer Welten länger, verglichen mit ei-
ner irdischen Lebensspanne. Zeitdilatationen gibt es auch oft bei Abduc-
tionen, wie der Yünnan-Fall 1975 belegt. Ein vermißter chinesischer Sol-
dat tauchte wenige Stunden später wieder auf. Mit Vollbart.
Bis in die heutige Zeit berichten Zeugen von merkwürdigen Ereignissen
im Zusammenhang mit dem sagenumwobenen Untersberg an der
deutsch-österreichischen Grenze. Einige geben ernsthaft an, von Zwer-
gen in eine der zum Teil bis heute unerforschten Höhlen geführt worden

183
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirken s

zu sein. Übereinstimmend berichten sie allen Ernstes, dort in einem glä-


sernen, kristallinen, sphärischen Zauberreich den schlafenden Kaiser Karl
den Großen 1 0 6 gesehen zu haben, welcher nach der Legende alle hundert
Jahre für Sekunden mit seinem Hofstaat erwache, um sich zu erkundigen,
ob nunmehr für ihn und seine Ritter die Zeit sei, in einer Endschlacht ge-
gen den Antichristen anzutreten. Die letzten, uns bekannten Berichte,
stammten von Dr. E. Koeberle (1975) und drei Münchnern, welche 1987
am Untersberg verschollen, dann aber drei Monate später in Ägypten
(sie!) wieder aufgetaucht sind und mit Hilfe der Deutschen Botschaft nach
Deutschland zurückkehren konnten. Wer denkt, daß wir des Rätsels Lö-
sung näher kommen, irrt. Alle schwiegen sich über ihre mysteriösen Er-
lebnisse aus. Auf Bitten der Bewohner des unterirdischen Reiches?
Meister der rituellen Magie können nicht nur die irdischen Elementare,
sondern auch die der Saturn- oder Jupitersphäre usw. beherrschen. Die
Aktivität solcher Wesen ist mit der industriellen Revolution in der freien
Natur sichtbar zurückgegangen; tatsächlich aber arbeiten etliche Hoch-
grade diverser Logen mit ihrer Hilfe. Besonders begabt im Umgang mit
den Elementaren waren die keltischen Druiden, welche keineswegs aus-
gestorben sind, sondern heute noch in etwa einem Dutzend anglo-ame-
rikanischen Familien-Clans durch ihre „Verbündeten" 1 0 7 einen unge-
heuren Einfluß auf Politik und Weltgeschehen ausüben. Wie viele andere
Mitglieder okkulter Bruderschaften haben sie einen Blutpakt mit fein-
stofflichen Mächten aus Saturn- und anderen Sphären. Dieses Geheimnis
wird jedoch streng gehütet. Die Elementare würden sie ziemlich schnell
liquidieren. Diese alten, okkulten Dynastien haben aber nichts mit den
neuheidnischen Gruppierungen zu tun.
Es erscheint uns unrealistisch, diese Form der Elementarwesen für die
neuzeitlichen Piktogramme verantwortlich zu machen. Dennoch belegt
der Astrophysiker Dr. Jacques Vallée Parallelen zu den modernen Pikto-
grammen wie zum Entführungsphänomen. Das Reich der Elementarwe-
sen scheint sich mit der Welt der Intra- oder Extraterrestrischen zu über-
lagern.
Wir beziehen uns hier auf die Elementarwesen, die Beherrscher der vier
Elemente: Gnome (Erde), Nixen (Wasser), Salamander (Feuer) und Syl-
phen (Luft), welche es in jeder planetaren Sphäre gibt (Merkur, Saturn, Ju-
106 Nach anderen Berichten Kaiser Friedrich I. (Barbarossa)
107 Lesern der Bücher v. Carlos Castañeda ist dieser Ausdruck bekannt. Er arbeitete sehr viel mit Ele-
mentaren, welche er in versiegelten Kalebassen meistens bei sich trug

184
Kapitel VIII -Stonehenge

piter etc.). Diese leben mit uns auf der Erde, allerdings in einer anderen
Schwingungsfrequenz. Elementale hingegen sind absichtlich, bewußt ge-
schaffene, lebende Gedankenformen, welche ihresgleichen anziehen, ei-
ne Eigendynamik entwickeln und nach Manifestation streben. Unbewußt
erzeugte Gedankenformen sind Larven, welche sich von emotionaler
Energie ernähren; die meisten Menschen tragen, wie an ihrer Aura zu er-
sehen, solche Larven mit sich herum, welche sich früher oder später wie-
der auflösen. Schemen wiederum sind unbewußt geschaffene, aber auf
der Mentalebene durch Vorstellung bewußt in „Form" gebrachte Kräfte,
wie die mittelalterlichen Incubi ( ) und Succubi ( ) Formen aus unbe-
friedigter Eros- oder Agape-Energien, welche im Traumzustand orgiasti-
sche Energie zu generieren trachten, 108 Phantome (Formen aus Trauer-
oder Verzweiflungsenergien bei spiritistischen Sitzungen) oder Polterer
(Formen aus pubertierender Vitalenergie Jugendlicher). Wir sollten da-
her darauf achten, was wir denken. Aus dem Text geht hervor, auf wel-
che Kategorie - Elementarwesen oder Elementale - wir uns beziehen.
Die Forscher Koch/Kyborg nahmen zunächst in den Piktogrammen
Molekularstrukturen an, revidierten ihre Meinung, sprachen von Stern-
systemen und ordneten die Darstellungen primär Alpha und Proxima
Centauri, Capella, Sirius, Prokyon, Aldebaran, Pollux, Riegel und HD
42807 zu. Sie fertigten „Frage-Piktogramme", denen intelligente Antwort-
Piktogramme folgten. Nach Aussage einiger Experten wie C. Andrews, P.
Delgado und Dr. T. Meaden weisen etliche Muster tatsächlich auf den Ur-
sprung der Graphiker hin, während andere deutliche Warnungen an die
Menschheit zu sein scheinen. So stellt z. B. ein Getreidekreis von Ende
Juni bei Longwood Warren, ähnlich wie Stonehenge, ein Sonnensystem
dar, wobei erschreckenderweise die Erde fehlt! Am 8.7.1996 entstand in
unmittelbarer Nähe zu Stonehenge eine faszinierende Spirale mit einem
zentralen Rund, 33 kleinen, größer und wieder kleiner werdenden Krei-
sen, an denen wiederum meist sechs kleine Ringe hingen. Leider werden
die Piktogramme nicht nur zu wenig beachtet, pseudowissenschaftliche
Vertreter des Establishments sprechen von Betrug und Fälschung. Tat-
sächlich wurden einige wenige gefälscht. Mit Sicherheit aber nicht jene,
welche in militärischem Sperrgebiet erschienen. Ende Juli 1990 beteiligte
sich ein Sonderkommando der Royal-Air-Force an einer Fälschung. 1 0 9

108 In Kap. VII (Bd. 2) werden wir sehen, daß entsprechende „Träume" zum Teil auch auf das Entfüh-
rungsphänomen zurückgeführt werden können
109 „Bratton Hoax"; „Operation Blackbird"

185
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirken s

Die unabhängigen Sachverständigen erkannten dieses Plagiat schnell,


doch zu spät, um eine medienträchtig ausgeschlachteten Kampagne zu-
vorzukommen. Einer ernsthaft aufkeimenden öffentlichen Diskussion
wurde ein Dämpfer verpaßt, so daß die Angelegenheit aus den Medien
verschwand. Diese Falsifikate werden in den Medien genüßlich zer-
pflückt, während zunehmend Landwirte für unverzügliches Abmähen
echter Piktogramme finanziell mit dem bis zu zehnfachen des geschätz-
ten Ertrags belohnt werden. Da wir von ihrem Nutzen überzeugt sind,
sollten sie unter keinen Umständen abgemäht werden.
Falsche Kreise werden von Fachleuten sehr leicht erkannt, emittieren
doch die Originale fast alle eine leichte Strahlung von wenigen Millirem;
das Korn in den Ähren wurde bei mikroskopischen Untersuchungen als
gentechnisch mutiert befunden; auch wurden Erweiterungen der zellu-
lären Zwischenräume festgestellt. Die spiralförmig zunächst rechts-, spä-
ter linksdrehend flachgedrückten Halme sind nicht geknickt etc. Bei ei-
nigen fand man im Zentrum eine gallertartige Masse, welche aber nicht
mit dem sogenannten „Engelshaar" identisch ist. Bei letzterem handelt es
sich um wollartige Flocken, welche sich rasch verflüchtigen und von ei-
nigen Raumschiffen kurz nach Abflug abgesondert werden. Dennoch ge-
lang es, eine Probe in einem hermetischen Gefäß zu sichern. Analysen
der Universität Florenz ergaben den spektrographischen Nachweis der
Elemente Silizium, Bor, Kalzium und Magnesium. Selten findet sich ein
weißes Pulver, welches in mehreren konzentrischen Ringen um den Kreis
liegt, diese aber ausschließlich Landestellen sind. Sie ähneln einfachen
Piktogrammen, sind aber zuweilen verbrannt. Bei Berührung verfärbt
sich das puderartige Pulver schwarz; tendiert auch dazu, sich sehr schnell
zu verflüchtigen. Abfallprodukte? Viele Kornkreise sind leicht elliptisch;
das Zentrum ist nicht immer exakt mittig. Die Ränder echter Piktogram-
me sind sauber und scharfkantig.
Beim Überfliegen der Piktogramme wurden Kompaßabweichungen fest-
gestellt, teilweise unterbrach die Funkverbindung. Den bezahlten Fälschern
ist es gelungen, das Thema zu diskreditieren, das Phänomen ist „geklärt",
die Bevölkerung ist wohlinformiert und wieder eingenickt, die „Organisa-
tion" reibt sich die Hände... Dabei haben uns die Kreise soviel zu sagen!
Wo rekordverdächtig viele Piktogramme gezeichnet werden, muß auch
ein reger „Flugverkehr" sein. Tatsächlich wurden Filmaufnahmen einer
Scheibe gemacht, unter derer Einwirkung ein Piktogramm entstand. Wie

186
Kapitel VIII -Stonehenge

wir sehen werden, sind Flugscheiben nicht hundertprozentig absturzsi-


cher, folglich die extraterrestrischen Piloten nicht vollkommen, mögen
auch ihre Fähigkeiten die unsrigen bei weitem übersteigen. Januar 1974
stürzte nordwestlich unseres magischen Dreiecks eine Scheibe zwischen
den walisischen Dörfern Llandovery und Llandilo unweit der Black
Mountains ab. Die Einwohner hörten einen lauten Explosionsknall und
sahen einen glühenden Feuerball abstürzen. Dies rief unverzüglich eine
Spezialeinheit der Militärs auf den Plan. Zwanzig Jahre später bestätigte
ein pensionierter britischer Offizier, daß man zwei Leichen geborgen hät-
te. Sie waren extrem dünn, wirkten, wie mit Haut überzogene menschli-
che Skelette. Er sagte weiter, daß seine Kameraden sogar einige lebende
„ET's gefangen hätten; sie seien nach Porton Down abtransportiert worden.
Der englische Geheimdienst MI 5 1 1 0 wird permanent von dem RAF-Luft-
waffenstützpunkt Rudloe Manor/Wiltshire über aktuelle Ufo-Sichtungen
informiert, allein 30 Spezialisten sind nur damit beschäftigt, jeden Vorfall
- und das waren bis dato über 3.000 - zu registrieren und auszuwerten.
Sie bargen das Wrack und transportierten, nach Zeugenaussagen, leben-
de wie tote Humanoide ab. Sie wurden 1.60 Meter groß und extrem dünn
beschrieben. Etliche Zeugen wurden von der Ufo-Forscherin Jenny Rand-
les befragt; sie erwiesen sich alle als glaubwürdig, zumal auch ein Offi-
zier die Aussagen bestätigte. Die Gewißheit des Zwischenfalls wird nach
unserer Erkenntnis nicht durch das Leugnen offizieller Stellen respektive
der Regierung in Frage gestellt. Selbst die Bildzeitung berichtete am
10.9.1996, daß die britische Regierung Außerirdische „verstecke".
An extraterrestrischen Aktivitäten tut sich in England einiges; hier
möchten wir noch auf den Bentwaters-Vorfall eingehen. In einem Wald
nahe der Bentwaters-Basis der RAF bzw. dem NATO-Stützpunkt Wood-
bridge, kam es am 27. Dezember um drei Uhr nachts zu einer Landung
eines metallisch aussehenden, runden, kuppelartigen Raumschiffes mit
einem Durchmesser von ~15 Metern. Da der Rendlesham-Wald außer-
halb des Stützpunktes liegt, wurden mehrere Militärpatrouillen ausge-
sandt, welche nach Sichtung eines unheimlichen Objektes Luftunterstüt-
zung, Fotografen und dergleichen mehr anforderten. Das Objekt schien
notgelandet - obwohl das nicht ganz sicher war - stand auf drei Landes-
telzen und glühte dermaßen, daß der ganze Wald in helles Licht getaucht
wurde. Oben pulsierte ein rotes Licht, seitlich strahlte es blaue Lichter

110 MI 5 (Military Intelligence) britischer Inlandsgeheimdienst; MI 6 brit. Auslandsgeheimdienst

187
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirken s

aus, bis es blitzartig davonflog. Drei Tage später kam es abermals zu ei-
nem Zwischenfall. Auch hier flüchteten die Tiere aus dem Wald, einige
Soldaten fingen an zu schreien. Nicht geschrien hat General Gordon Wil-
liams, welcher als Kommandeur der Basis herbeigerufen wurde. Es ist
nicht ganz sicher, an welchem der beiden Tage - wahrscheinlich bei der er-
sten Landung - er sich dem Objekt näherte, und, in einer extrem ange-
spannten Atmosphäre, per Zeichensprache und, nach Aussagen einiger
Insider, auch telepathisch, mit den Außerirdischen, kleinen Wesen in sil-
bernen Overalls, kommunizierte. Wir wissen nun nicht, was das Thema
ihrer nächtlichen Plauderei war, schließen aber nicht aus, daß er wissen
wollte, warum sie seine atomaren Gefechtsköpfe entschärfen. Genau dies
ist nämlich passiert. Der Vorfall wurde offiziell von dem stellvertretenden
Basiskommandeur, Oberstleutnant Charles I. Halt bestätigt, nicht aber
die Manipulation an den Atomraketen. Dennoch wurden natürlich alle
Filmaufnahmen konfisziert und außerhalb der offiziellen Meldung jegli-
che Informationsweitergabe strikt verboten. Auf alle Ufo-Zwischenfälle in
Großbritannien einzugehen, würde den Rahmen des Kapitels sprengen.
Wir müssen anmerken, daß - wenn wir von Extraterrestriern schreiben
- nicht unbedingt Wesen von anderen Planeten im materiellen Univer-
sum gemeint sind. Diese Lebewesen können auch aus einer anderen Zeit,
der Vergangenheit oder der Zukunft kommen, sind also quasi „extra-
temporär". Oder sie kommen aus einer der unzähligen feinstofflichen,
astralen Ebenen, wie dem solaren oder plejadischen Astral. Oder sie kom-
men aus einer anderen Dimension. Oder - und das werden wir in einem
anderen Kapitel ergründen, sie kommen aus dem Inneren der hohlen Er-
de, wären damit „intraterrestrisch". Mischtypen sind auch vorstellbar,
zumal Zeit und Raum letztlich identisch sind.
Unweit von Stonehenge befindet sich der Steinkreis von Rollright. 1978
und 1979 untersuchte der Wissenschaftler Dr. G. Robins die Megalithen-
anlage rund um die Uhr mit einem Ultraschalldetektor. Das Ergebnis war
rätselhaft: Dreißig Minuten vor Sonnenaufgang trat das Phänomen eines
pulsierenden Energiefeldes beim „Königsstein" auf. Im Umfeld dagegen
sank die Energiestärke gegen null. Einige Stunden nach Sonnenaufgang
nahm das Kraftfeld im Steinkreis zu. Dieses Feld brach abrupt zusam-
men, sobald jemand den Steinkreis betrat. Wir vermuten ein ähnliches
Kuriosum auch in Stonehenge, schließlich behaupten viele, die Menhire
besäßen paranormale Fähigkeiten. Sicher sind so die Schwindelanfälle

188
Kapitel VIII -Stonehenge

und Halluzinationen zu erklären, von denen meist mediale Besucher be-


richten. Dion Fortune z. B. empfand die Atmosphäre als „so furchterre-
gend, wie man es sich nur wünschen kann." Vor einiger Zeit versammelten
sich immer mehr Druiden, Neuheiden oder Hexen - so nennen sie sich
selbst - zur Sommer- und Wintersonnenwende bei den Kraftorten, um
dort bestimmte Feste zu feiern oder Rituale zu zelebrieren. Seit einigen
Jahren ist aber Schluß damit, denn die Anlage wurde wegen Denkmal-
schutz weiträumig abgesperrt.
Einige Leute behaupten, Stonehenge sei der Tempel Merlins gewesen.
Wenn wir die mythologische Figur Merlin dem fünften nachchristlichen
Jahrhundert zuordnen - er soll Druide und Mäzen von König Arthus ge-
wesen sein - so kommt Merlin als Initiator des Steinkreises nicht in Fra-
ge, denn Stonehenge ist wesentlich älter. Trotzdem behauptet Geoffrey
of Monmouth in seinem Opus „History of the Kings of Britain" daß die
Monolithen von einem afrikanischen Riesengeschlecht nach Irland und
von dort von Merlin vermittels magischen Kräften nach England ver-
bracht worden seien. Demnach müßte Merlin wesentlich älter sein. Es
scheint durchaus angebracht, Merlin und König Arthus wesentlich wei-
ter in die Vergangenheit zurückzudatieren. N sagte in Regression, daß
Stonehenge „sehr alt", und von Merlin erbaut worden wäre, was dieser
anhand eines Planes, einer metallisch schimmernden, gestanzten Karte
auch tat.
Das Alter der Anlage ist schwer zu bestimmen. Konventionelle Metho-
den versagen hier, weil keine organische Substanz gefunden wurde; Grä-
ber wurden nie entdeckt. Die Forschung ist sich nicht einig; herkömmli-
che Archäologen legen sich auf ein Alter von 5.000 Jahren fest, Bauzeit
um 2750 bis 3100 v. Chr. Wahrscheinlicher ist, mindestens ein doppeltes
oder dreifaches Alter anzunehmen. Stonehenge dürfte plus-minus tau-
send Jahre so alt sein wie Carnac, jenen geheimnisvollen Menhiren, wel-
che zu Hunderten in der Bretagne wie Soldaten in Reih und Glied in exak-
ter, geometrisch verschlüsselter Ausrichtung ins Meer zu marschieren
scheinen. Diese laufen aber unter Wasser weiter, so daß klar ist, daß sie
noch vor der letzten großen Flut errichtet wurden.
Stonehenge, mit Carnac die imposanteste Megalithenanlage Europas, hat
seine Geheimnisse bisher noch nicht preisgegeben. Wer hat die Anlage er-
baut, warum wurde sie erbaut, warum dort, wo sie heute steht, wer wa-
ren ihre Erbauer, wie wurde sie erbaut, und vor allem: Was war ihr Zweck?

189
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirkens

Resümee

Eine treffende Analyse ist äußerst schwierig. Auch wenn die Funktion
eines Observatoriums erfüllt ist, wäre allein hierfür der Aufwand zu hoch.
Es mag sein, daß die Hauptfunktion eine ähnliche war, wie bei den Py-
ramiden. Auch hier haben wir ein verkleinertes Modell unseres Sonnen-
systems, aber keine pyramidalen Strukturen, anhand derer Transmissio-
nen aufgrund von verborgener geometrischer Wirkungsweise zu
bewerkstelligen wären. Aber wir haben hier die konzentrierte Energie
von 29 Ley-Linien. Stonehenge war unserer Ansicht nach ein Kraftwerk,
um diese Energien zu generieren und zielorientiert zu verwenden: Um
das „Druidentor" offen zu halten. Merlin hatte durch seine göttlichen
Lehrmeister das Wissen dazu. Die nachfolgenden Kelten bzw. ihre drui-
dischen Magier haben Stonehenge nicht erbaut, hatten aber wahrschein-
lich das Wissen um die Wirkungsweise dieses Kraftortes.
Das dort mit subtiler Energie gearbeitet wurde, ist nahezu sicher; heute
noch verspüren gelegentlich Menschen beim Anfassen eines der Menhi-
re einen Stromschlag. Stonehenge erinnert an eine elektrische Spule, in die
nur noch ein menschlicher Ferritstab 111 eingelegt werden muß, um phy-
sische und psychische Erfahrungen zu gewinnen. Es gibt Hinweise die
dahingehen, daß die Kraftfelder zu spezifischen Bestimmungen ausge-
legt wurden bzw. ausgelegt werden können, z. B. zur Fortbewegung,
Transkommunikation, Levitation etc. Vielleicht mußte sich der Adept da-
zu auf den rätselhaften „Altarstein" legen?
Viele Medien stimmen darin überein, daß die geomantische Energie
mißbraucht worden ist, nicht umsonst zieht die Anlage verstärkt dubio-
se Vertreter aus dem niederen okkulten Bereich an. Vielleicht wurden hier
sogar Wesenheiten evoziert und verdichtet? Angesichts des Faktums, daß
einige der uralten, schwarzen Blutlinien aus dem gälischen Raum stam-
men, ist diese Möglichkeit durchaus denkbar. Wir werden später auf die-
ses Thema ausführlicher eingehen.
Es ist vorstellbar, daß Stonehenge eine Art energetischer Hauptschalt-
kreis für die Erde war. Grade um Stonehenge hat die Anzahl der Pikto-
gramme signifikant zugenommen. Es gibt eine Verbindung zwischen Sto-
nehenge, respektive heidnischen Altertümern, und den Kornkreisen. Dies
sind die erdgitternetzartigen Ley-Linien. Zwei Variationen von Wir-

111 Reines Eisen in Kristallgitterstruktur

190
Kapitel VIII -Stonehenge

kungsweisen sind vorstellbar: Positive Entitäten arbeiten durch Aku-


punktur der Erdmeridiane für eine Heilung. Aber genauso vorstellbar ist,
daß hier der Erde Energie abgezogen werden kann. Bei konzentrierter
Betrachtung einiger Kornkreise haben wir den Eindruck gewonnen, daß,
zumindest heute, die erste Variante zutreffend ist. Irgendwer aktiviert
nicht nur die Selbstheilungskräfte der Erde, sondern versucht auch der
Menschheit durch chiffrierte Symbolik Warnungen und Information zu-
kommen zu lassen. Einige Symbole scheinen Aufschluß über die Art der
Energie, ihrer Stärke und Bedeutung zugleich zu geben. Zusätzlich vor-
stellbar wäre, daß in den Piktogrammen der Absender codiert ist, das
Symbol wäre gleichermaßen Signatur wie Adresse. Es gibt Hinweise (sie-
he A. Collier), daß die Symbole gleichzeitig Information für andere gal-
aktische Zivilisationen sind.
Der französische Ufo-Forscher Aimé Michel stellte fest, daß unbekann-
te Flugobjekte Objekte immer entlang bestimmten Routen fliegen. Dies
bestätigt die sowieso naheliegende Vermutung, daß die Ley-Linien mit
dem Erdgitternetz korrespondieren. Die von Michel 1954 analysierten
Daten der Ufo-Flugrouten lassen diesen Schluß zu. Einige Experten sehen
in den Kornkreisen Versuche von Geheimdiensten mit Skalar- oder Gra-
vitationswellen. Aber was ist dann ihre Absicht? Eine andere Option wä-
re, daß die Muster von der Erde selbst im Rahmen des Frequenzanstiegs
geschaffen werden.
Anstatt die Zeichen zu publizieren, für ihre Authentizität einzutreten
und zu decodieren, wird unter dem Vorwand tatsächlicher, aber unbe-
deutend weniger Fälschungen, die Angelegenheit diskreditiert. Wir ver-
tun eine goldene Chance. Daß eine unbekannte Intelligenz bereit ist, mit
uns in Kontakt zu treten, beweisen nicht nur die erfreulichen Resultate
von Koch und Kyborg oder Lyssa Royal und Keith Priest, sondern die
vieler anderer auch, welche sich die Mühe machten, die Geschicke der
Menschheit in eine positive Richtung zu lenken.

191
Kapitel IX
DIE ZEICHEN V O N N A Z C A

„Die Kosmonauten erledigten - wieder einmal - ihre Aufträge, und flogen auf
ihren Planeten zurück."
Erich v. Däniken, 1969

N azca ist ein weiteres ungeklärtes Phänomen. Toribio Xessepe bekam


1927 von der Regierung in Lima den Auftrag, die südlichen perua-
nischen Anden aus der Luft zu kartographieren. Bei seinem Flug über die
Pampas von Nazca entdeckte er plötzlich unter sich lange Linien ver-
schiedener Breite, geometrische Formen wie Spiralen, rechte Winkel,
dreieckige und trapezoide Flächen sowie stilistische Darstellungen von
Tieren. Einen Affen, eine Spinne, einen Fuchs, Fische, Delphine, einen
Wal, eine Eidechse, Hund, Leguan und einige Vögel wie Kondor, Pelikan
und Kolibri konnte er erkennen. Allein der Kolibri hat eine Flügelspann-
weite von 60 Metern, der Kondor weist eine Spannweite von 110 Metern
bei einer Länge von 120 Metern auf. Etliche Linien und Parallelen haben
eine Länge von annähernd 30 Kilometern und eine Breite von 80 Metern.
Während die Tierdarstellun-
gen die Ebenen beherrschen,
befinden sich auf den Anhö-
hen Abbildungen von Men-
schen, welche einen Helm
aufhaben, aus welchem meh-
rere vertikale Linien heraus-
laufen. Diese wurden als An-
tennen gedeutet, was aber
zweifelhaft erscheint, da aus
Bis heute konnten die Tiersymbole nicht sicher einigen Helmen 15 bis 16 sol-
dechiffriert werden; vielleicht Sternsymbole oder
Botschaften von Wesen, welche definitiv fliegen cher Linien hervorgehen.
konnten, aber im Gegensatz zu modernen Flug- Neben den Tierfiguren gibt
scheiben - und das ist die Crux an der Sache -
Pisten brauchten. es eine Menge großer Kreise

193
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirken s

und Quadrate, eines davon rechteckig mit schachbrettartigem Muster.


Diese liegen nicht im Zentrum, sind aber äußerst interessant, da sie
irgendwie nicht in die sonstige Komposition passen; sie erinnern in ihrer
Form eher an die englischen Piktogramme, sind aber wesentlich größer.
Toribio war nicht der eigentliche Entdecker. Bereits 1553 fand der spa-
nische Chronist Ciesa León seltsame Markierungen in der Wüste. Vom
Boden sind diese Figuren allerdings schwerlich auszumachen. So wurde

Raster und Piktogramm auf Felsenplateaus in Nazca. Nach unseren Information wurden sie
bisher noch nicht vermessen oder untersucht. Mit fr. Genehmigung, E. v. Däniken

durch den Bau des Pan American Highway, jener Traumstraße, welche
den amerikanischen Kontinent von Alaska bis Feuerland durchzieht, die
Hochebene von Nazca und damit etliche Linien und Wüstenbilder durch-
schnitten. Lediglich ocker-gelbliche Furchen und dunkelbraun oxidierte
Steinwälle sind von ebener Erde aus wahrzunehmen. Das Areal hat eine
Flächenausdehnung von 1.200 Quadratkilometern (60 x 20 km), wobei
nur 500 Quadratkilometer das mit den relativ kleinen Tierfiguren verse-
hene Zentrum bilden.
Keine lokalen Legenden oder Überlieferungen geben Aufschluß über
Sinn und Zweck der prähistorischen Anlage, bis heute ist das Bilderrät-
sel ungelöst. Einer der ersten, die sich an einer Lösung versuchten, war
Prof. Kosok von der Long Island University. 1938 begann er die Zeichen
systematisch zu untersuchen. Er entdeckte, daß eine der Hauptlinien
exakt auf den Sonnenuntergang zur Sommersonnenwende (22. Juni) aus-
gerichtet ist. So kam er zu dem Schluß, daß die Linien astronomische Be-
zugspunkte markieren und er bezeichnete die Anlage als „das größte
Astronomiebuch der Welt". Seine Mitarbeiterin und Nachfolgerin, die
Mathematikerin und Astronomin Maria Reiche war der Überzeugung,
die „Scharrbilder" stellen einen riesigen Kalender dar: Einige Achsen
markieren den Auf- und Untergangspunkt bestimmter Sterne. Der briti-

194
Kapitel IX - Die Zeichen von Nazca

sche Astronom Gerald Hawkins hat Anfang der 80er Jahre die Daten von
93 Nazcalinien und 45 Sternen per Computer verglichen, allerdings ohne
auf signifikante Zuordnungen oder Ausrichtungen zu stoßen. Ob nun
open-air-Astronomiebuch oder Kalender, beide Hypothesen sind
zwischenzeitlich widerlegt. Aber, es muß eine logische Erklärung für die
mysteriösen Zeichen in der ausgedorrten Steppenlandschaft geben.
Grundsätzlich unterscheiden wir Linien und Tiersymbole. Nach neu-
sten Vermutungen stellen die Tiere stilisierte Sternbilder dar. So ist die
Spinne das Symbol für den Orion respektive das Riegelsystem, im mitt-
leren Korpus der Spinne befänden sich die den Johannisstab bildenden
drei Sterne, während in den Beinen die vier Eckpunkte des Orion auszu-
machen sind. Der Kolibri steht möglicherweise für das Sternbild Krebs,
während der Affe das Zeichen gleich dreier Sternbilder sein soll: kleiner
Hund, Löwe und großer Bär.
Die Linien und Figuren wurden mit großer Präzision und Ästhetik ge-
zogen. Viele Linien, insbesondere die langen Geraden, verlaufen über
Berge, durch ausgetrocknete Flußläufe, wie von Riesen mit einem über-
dimensionalen Lineal gezogen, während andere vor Bergen verschwin-
den, um hinter dem Hindernis- nach der Schlucht - in exakter Ausrich-
tung weiter zu verlaufen. Am Ende vieler Bahnen fanden sich Gruben,
deren Böden einer hohen Temperatur ausgesetzt waren. Angeblich fan-
den sich aber keine Spuren auf Strahlung. Wir wissen allerdings nicht,
auf welche Strahlung hin untersucht wurde.
Nazca ist nicht der einzige Ort auf unserem Planeten, bei dem wir solch
großartige Piktogramme finden: Ähnliche Muster begegnen wir in der Ta-
rapaca-Wüste in Chile, im Navajo-Labyrinth in Kalifornien oder 180 Kilo-
meter Luftlinie nordöstlich von Nazca in Pisco.
Dort, an der Pazifikküste, befindet sich auf einer dem Meer zugewandten
Felswand ein knapp 250 Meter langer bzw. hoher, in Fels gearbeiteter Drei-
zack, der sog. „Kandelaber von Pisco". Als Navigationshilfe für Seefahrer
denkbar ungeeignet, da nicht von allen Seiten einsehbar, ist dieser Drei-
zack mit seinen bis zu 3,80 Meter breiten Armen aus der Luft schon von
weitem sehr gut zu erkennen. Zur Frühlings-Tag- und Nachtgleiche vor
2.000 Jahren spiegelte der Kandelaber das Sternzeichen „Kreuz des Sü-
dens", welches auf einer Höhe von 52° auf dem südlichen Himmelsmeri-
dian lag. Seine mittlere Spitze weißt übrigens genau auf die Anlage in Naz-
ca. Besteht eine Beziehung zwischen Nazca und Pisco - und stehen diese

195
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirken s

beiden in Zusammenhang mit weiteren Zeichnungen oder Anlagen wie z.


B. Tiahuanaco? Ist der Kandelaber vielleicht eine Navigationshilfe für „Göt-
ter", die einst mit Raumschiffen die Erde besuchten, wie Däniken vermu-
tet? Dafür sprechen weitere Markierungen südöstlich von Nazca, in der
chilenischen Provinz Antofagasta. Mehr noch: Eine der Hauptlinien, 16 Me-
ter breit und über 25 Kilometer lang, eine exakte geometrische Gerade,
führt auf einen Berg, dessen Spitze abgetragen wurde und verbreitert sich
am Ende solchermaßen, daß - würde man die „Landebahn" ein wenig aus-
bessern - ein heutiges Space-Shuttle sicher darauf landen könnte.
„EI Astronauto", ein in Stein gehauener stilisierter Mensch am Rande
der Landebahn scheint sogar die Hand zum Gruß zu heben, ähnlich dem
Mann auf der goldenen Bildplatte an Bord der NASA Raumsonde Pioneer
10. Darauf eingraviert sind unsere Position im Sonnensystem, verschie-
dene chemische Symbole und ein nacktes humanoides Paar. Der Mann
hebt die rechte Hand zum Gruß; die Ähnlichkeit mit dem Nazca-Astro-
naut ist verblüffend.
Woher kommt es, daß diese Muster aus weit präkolumbianischer Zeit so
gut erhalten sind? Angeblich ist seit mindestens 10.000 Jahren in speziell
dieser Region im Hochland der peruanischen Pampas fast kein Regen ge-
fallen. Dennoch ist das Gebiet von erodierten, ausgetrockneten Flußbetten
durchzogen. Stammt diese Anlage noch von vor der Sintflut? Das ist nicht
sicher. Archäologen datierten sie auf 200 vor bis 600 n. Chr., zwischenzeit-
lich revidierten sie 2.000 Jahre zurück. Der Wind hat im Laufe der Jahre die
Zeichen verwittern und verblassen lassen. Bis auf das winzige Städtchen
Nazca ist die Gegend menschenleer, so, daß niemand die Muster zertram-
pelt. Allerdings verirren sich immer mehr mit Kameras bewaffnete Touri-
sten in diese öde, karge und unwirtliche Landschaft.
Kurz vor ihrem Tod vertraute Maria Reiche auf die Frage nach der Be-
deutung der Bilder G. Hancock an: „ Sie lehren uns, daß unsere gesamte Vor-
stellung von den Völkern der Vorzeit falsch ist." Sie fügte aber hinzu, daß das
Rätsel von Nazca trotz der Bemühungen vieler Wissenschaftler noch im-
mer ungelöst sei; stünde aber in astronomischem Zusammenhang. Nach-
folgerin von Frau Reiche ist die Astronomin Dr. P. Pitluga.
Vor einigen Jahren wurde eine sensationelle Entdeckung gemacht; den
Bewohnern von Nazca allerdings schon hinlänglich bekannt: Man fand
ein unterirdisches Höhlensystem, welches sich in einer Tiefe von fünf bis
20 Metern befindet, und sich unter der ganzen Anlage ausdehnt, vermut-

196
Kapitel IX - Die Zeichen von Nazca

lich mit den Strukturen auf der Oberfläche korrespondiert. Diese unterir-
dischen Gänge gleichen einem riesigen Kanalsystem, welches aus exakt
behauenen Monolithen besteht. Die Tunnel wären, so behaupten die Naz-
cas, hunderte von Kilometer lang; das Wasser würde von den Ausläufern
der Anden hierher geleitet. Daskalos, der Magus von Strovolos erwähnt,
daß im Inneren der Anden kolossale, noch nicht entdeckte Monumente
sind, darunter auch Pyramiden. Diese seien aus Granit, und nicht mit ma-
teriellen Werkzeugen und Techniken geschaffen. Die Archäologie fängt
hoffentlich bald an, die unterirdischen kilometerlangen Stollen zu erfor-
schen. War es ein Kanalsystem? Oder ein verborgenes Straßensystem, wel-
ches mit dem globalen Tunnelnetzwerk in Verbindung steht? (Siehe Kap. X)
Manche Tunnel sind so breit, daß ein Mercedes locker darin herumfahren
könnte; ihre Höhe erlaubt es, sie bequem zu begehen. Sie sind durch meh-
rere spiral- und trichterförmige Eingänge von der Erdoberfläche aus zu
erreichen.
Noch unbekannter ist Cahuachi, eine Pyramidenstadt mit Tempelbezirk
auf ca. 150 ha, welche sich unmittelbar südwestlich von Nazca befindet.
Eine fünfstufige Pyramide (mit Nordeingang) von nunmehr 22 Metern 112
Höhe wird von zwei kleineren Pyramiden flankiert; alle stehen in exak-
ter Nord-Süd-Ausrichtung. Die Anlage ist stark erodiert, von tausenden
Jahren Sandsturm geschliffen, im Wüstensand fast eingeschlossen, wirkt
wie zusammengeschmolzen. Nicht weit von den Pyramiden befindet sich
ein eigenartiger quadratischer Komplex aus 240 schmalen Säulen. Wir
fragen uns, wieso wir in der Literatur so gut wie keinen Hinweis auf die-
se Anlage finden. Die Einwohner des kleinen Städtchen Nazca gaben an,
des öfteren abends, meistens südlich Nazca - eben über besagtem Pyra-
miden- und Tempelkomplex - zwischen 19.00 und 20.00 Uhr gelegentlich
außerirdische Raumschiffe zu sichten.
Es ist unglaublich, daß fast global eine dermaßen große Ignoranz über
Präsenz und Einwirkung außerirdischer Kräfte herrscht, obwohl trotz
Zensur jede Menge Informationen offen zugänglich sind. Natürlich ver-
tuschen die Dunkelmächte, oder wiegeln mit den Argumenten ab, daß
wir längst schon aus dem Weltall Radiosignale aufgefangen hätten, wenn
es intelligentes Leben auf anderen Planeten geben würde. Beim Projekt
OZMA hätte man nichts empfangen... De facto lief das Projekt des Green-
Bank-Observatoriums nur von April bis Juli 1960 und war zudem auf die

112 Nach anderen Angaben 18 Metern Höhe

197
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirken s

Sternsysteme Tau Ceti (12,2) und Epsilon Centauri (11) beschränkt. Das
seit geraumer Zeit laufende SETI-Programm (Search for Extraterrestrial
Intelligence) 113 hat angeblich noch keine konkreten Ergebnisse gebracht.
„Außer Spesen nix gewesen." Aber woher wollen wir wissen, ob man
uns nicht etwas verschweigt? Insider wollen erfahren haben, daß bereits
über hundert intelligente Signale empfangen wurden. Ob dies aber Ant-
worten auf unsere Signale waren, darf bezweifelt werden. Man setzt vor-
aus, daß sie unsere „Rauchzeichen" verstehen. Warum sollte SETI eine
andere Strategie als die NASA fahren? Wir vermuten, daß das ganze SE-
TI-Programm reine Täuschung ist. Man weiß, daß fremde Zivilisationen
hier ihre geheimen Basen haben, man weiß auch Großteils wo, alleine
man tut so, als könne irgendwo weit da draußen vielleicht „Leben" exi-
stieren und täuscht verzweifelte Bemühungen vor, dafür Beweise zu fin-
den.
Die Wahrheit ist, daß bereits 1928 die holländische Kurzwellenstation
PCJJ in Eindhoven verzögerte Signalechos empfangen hat. Die Signale-
chos hatten unterschiedliche Intervalle, die mathematisch mit folgender
Zahlenreihe ausgedrückt wurden: 8-11-15-8-13-3-8-8-8-12-15-13-8-8. Erst
ein halbes Jahrhundert später gelang es dem schottischen Astronom D. A.
Lunan, Dozent an der Universität Glasgow, die Reihe zu decodieren, in-
dem er die Echos und Delays in ein Koordinatensystem übertrug. Das
Diagramm war nunmehr leicht zu entschlüsseln: Es zeigte das Sternsy-
stem Bootes in der nördlichen Hemisphäre. Auf Arcturus (Alpha Bootis),
den größten Stern der Konstellation, werden wir im letzten Kapitel zu-
rückkommen. Lunan mutmaßte, die Echos könnten auch von einem
künstlichen Satelliten stammen, welcher nach seinen Berechnungen seit
--12.600 Jahren in unserem Solarsystem kreist. Eine andere Signalfolge
wurde vom Mullard-Radioteleskop in Cambridge/ England empfangen.
Alle 1,33730113 Sekunden kamen Impulse von allergrößter Präzision vom
Sternbild Vulpécula (300). Die Signale wurden zunächst für künstlich und
darum geheim gehalten und LGM-Signale (Little Green Man) genannt.
Sie erstreckten sich auf den gesamten Radiobereich, so daß die Sendee-
nergie ungeheuer hoch sein mußte. Daraufhin erklärte man die LGMS
für natürlich; sie würden Pulsaren und Quasaren entstammen.

113 Nicht zu verwechseln mit CSETI (Center for the Study of Extraterrestial Intelligence), einer Organi-
sation, welche selbständig recherchiert und sich für die Offenlegung aller diesbezüglichen Unterla-
gen und eine Entmilitarisierung des Weltraums einsetzt

198
Kapitel IX - Die Zeichen von Nazca

Für die meisten Interessierten gilt „Roswell" als der „Beweis" für außer-
irdische Besucher schlechthin, wahrscheinlich deshalb, weil zuerst die
schlichte Wahrheit veröffentlicht wurde. Das Nazca-Problem besteht dar-
in, daß man hier auf etwas Außergewöhnliches gestoßen ist, aber keinen
definitiven Beweis für extraterrestrische Einflußnahme hat. Für eine sol-
che - zwar nicht in Nazca - gibt es dennoch klare Indizien, wie die
1937/38 von dem chinesischen Archäologen Tschi Pu-Tei in den Bayan-
Kara-Ula-Gebirgszügen gefundenen Steinscheiben. Die 716 bisher ge-
fundenen Teller haben ein durchschnittliches Gewicht von 13 - 1 4 Kilo, ei-
ne Stärke von ein bis drei cm und in der Mitte ein Loch. Eine
doppelspurige Rillenschrift verläuft vom Mittelpunkt spiralförmig nach
außen. Unweit von den Datenträgern fand man bei Ausgrabungen nicht
humanoide Skelette. Ein extrem schmaler 1,30 großer feingliedriger Tor-
so trug einen - für unser ästhetisches Empfinden - überproportional gro-
ßen Schädel. Prof. Tsum Um-Nui gelang es teilweise, die Gravur zwi-
schen den beiden metallhaltigen Doppelrillen 114 (Kobalt, Nickel, Eisen)
zu entziffern; eine Veröffentlichung wurde verhindert. Dennoch sickerte
folgende Information durch: Wesen vom Sirius hätten vor der Sintflut
(vor über 12.000 Jahren) bei einem Erkundungsflug den „dritten Planeten
[Erde] des Sonnensystems" entdeckt. Der Kontakt wäre für die Einheimi-
schen unangenehm gewesen. Bei der zweiten Expedition 1014 n. Chr. sei
ihr Raumschiff außer Kontrolle geraten, abgestürzt und zerstört worden;
die Überlebenden zogen sich zur Verteidigung 115 vor den angreifenden,
verängstigten Einheimischen in Höhlen zurück. Diese grobe Beschrei-
bung deckt sich weitgehend mit den „religiösen" Überlieferungen der
dort ansässigen Dropa und Sikang. Deren Mythen erzählen, dürre, klei-
ne Wesen mit gelblicher Hautfarbe seien von den Wolken gekommen. Sie
wären sehr häßlich gewesen und von den Eingeborenen großteils er-

114 Experten vermuten in diesen Rillen weitere Information, welche magnetisch abtastbar/lesbar sein
müßte
115 Mysteriöse Anlagen, welche womöglich auch der Verteidigung dienten, gibt es nordwestlich v. Ja-
kutien/Sibirien. Mehrere verschiedenartige „Kessel" aus unbekanntem, kupferfarbenem, extrem har-
tem Material ragen aus der Erde heraus; Durchmesser 6 - 9 Meter. Sie sind nicht v. Menschen gebaut.
Bei einigen ist der Zugang ins Innere noch frei aber sie versinken immer tiefer in die Erde; Jäger, die
dort übernachteten, wurden strahlenkrank oder starben. Manche behaupten, diese seien energetische
Anlagen, welche in Resonanz mit den sie umgebenden Emotionen stehen, praktisch als Verstärker
dienen. Gelegentlich knallen sie (heute noch, aber sehr selten) explosionsartig, wenn sich die Decke
der Metallhalbkugeln schließen, manche wollen dabei rötliche Feuerkugeln gesehen haben. Obwohl
sie sehr bedeutsam sind, werden sie kaum erforscht, noch viel weniger wissen um ihre Existenz.
(UFO-Nachrichten, 6/96)

199
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirken s

schlagen worden. Schlußendlich hätte man die Überlebenden aber in Ru-


he gelassen.
Für den sirianischen Einfluß sprechen noch andere Fakten. Die west-
afrikanischen Stämme der Dogon, Bozo, Bambara und Minianka be-
haupten, vor langer Zeit von „Göttern" des „großen Hundes", den „nom-
mo", besucht und das Wissen um Sirius B (Digitaria, ein weißer Zwerg),
welcher erst 1862 von A. G. Clark entdeckt und 1970 fotografiert wurde,
erhalten zu haben. Sie behaupteten weiter, daß „po tolo" von extrem ho-
her Dichte wäre, in 50 Jahren den Sirius elliptisch umkreise; Sirius C
(„Emme Ye") einen Mond, und Sirius D die weiteste Umlaufbahn, ent-
gegengesetzt zu Emme Ye hätte... Immer mehr Astronomen sind der An-
sicht, daß der Sirius eine Dreier-Sternengruppe ist. Die Dogon selbst be-
haupten, daß sie dieses Wissen vor tausenden von Jahren von „Göttern"
erhalten haben, welche mit 10 Ellen (4,5 - 5 Meter) hohen, pyramidalen
Flugkörpern landeten, während in großer Höhe ein strahlender Stern
schwebte, zu welchem sie jedesmal zurückgekehrt wären. Warum sollen
wir die Legenden ignorieren? Ihr astronomisches Wissen ist Beweis. Eben
solche Beweise haben wir bei Nazca noch nicht.
In Peru befindet sich unserer Ansicht nach eine der seriösesten Kontakt-
gruppen. Diejenigen, die gerne Ufos sehen, respektive Kontakt zu Außer-
irdischen haben möchten, empfehlen wir die IPRI (Instituto Peruano de
Relaciones Interplanetaris), welche im Rahmen der Mission „Rama" Kon-
takte zu Extraterrestriern pflegt. Sitz der Organisation ist in Lima/Peru.
Nun, man darf nicht gleich einen Rundflug durch den Kosmos erwarten,
aber man bekommt, wenn man genug Zeit hat, merkwürdige Lichter am
Himmel, oder deutlich erkennbare Flugscheiben zu sehen. Einige Mitglie-
der stehen in telepathischem Kontakt, wobei die Zeiten und Konditionen
der Treffen mitgeteilt werden. Derzeitiger Sprecher ist Sixto Paz. Die Besu-
cher kommen nach Angaben des IPRI von Ganymed, einem der zwölf Ju-
pitermonde und Apu im Sonnensystem Alpha B im Sternbild Centaurus.
Tatsächlich fand man Pyramiden auch auf Ganymed. (siehe Kap. XI, Bd. 2)
Wer zeichnete die Linien in den Sand und warum? Wenn es kein astro-
nomischer Kalender ist, wie Prof. Kosok und Maria Reiche zuvor annah-
men, was ist es dann? War es ein Raumflughafen für Außerirdische? Die
Start- und Landebahnen wären demnach vielleicht für die Besucher ver-
schiedenster Sternsysteme durch Tierfiguren gekennzeichnet.

200
Kapitel IX - Die Zeichen von Nazca

Es ist ein Rätsel, wieso wir solche Linien nicht in Palästina respektive in
Saudi Arabien oder Jemen finden, steht doch im Jesaja zu lesen:

„Es ruft eine Stimme: In der Wüste bereitet dem Herrn einen Weg, macht in der
Steppe eine ebene Bahn unserem Gott! Alle Täler sollen erhöht werden, und alle
Berge und Hügel sollen erniedrigt werden, und was uneben ist, soll gerade, und
was hügelig ist, soll eben werden; denn die Herrlichkeit des Herrn soll offenbart
werden... [landen]"
Jesaja 40.3 - 5

Resümee

Bevor wir im Treibsand der Spekulation versinken, halten wir uns an


Fakten und Indizien, welche uns helfen, das Rätsel um einen der wun-
dersamsten Schauplätze der Erde zu lösen. Figuren und Linien haben nur
Sinn, wenn sie auch gesehen werden können. Das ist vollständig grund-
sätzlich nur aus der Luft möglich. Diese Zivilisation beherrschte somit
die Flugtechnik. Die langen geraden und breiten Linien mögen vielleicht
tatsächlich Landepisten gewesen sein, während die Tiersymbole even-
tuell Hinweis auf bestimmte Sternsysteme sind. Oder Träger spezifischer
Information, die uns momentan noch undechiffrierbar erscheint. Kera-
miken, die in Nazca gefunden wurden, zeigen merkwürdige Wesen mit
Flügeln! Jene Zivilisation hatte offensichtlich ihr Verbindungs- bzw. Kom-
munikationszentrum in Cahuachi. Diese kleine Tempelstadt konnte we-
nige tausend Bewohner beherbergen. Durch die dortigen Pyramiden
konnten sie sicher Verbindung zu anderen Stationen aufnehmen, wie z. B.
zu dem südlicheren San José oder der Zivilisation von Ustjurt beim Aral-
see, beides Liniensysteme ähnlich Nazcas, lediglich größer, aber bei wei-
tem unbekannter. Uns wurde von T mitgeteilt, daß die Flugobjekte über-
wiegend unterirdisch geparkt und gewartet wurden.
Wenn aber Pyramiden u. a. auch Bahnhöfe waren, wie wir in Kapitel III
resümierten, wozu dann Landepisten? Möglich, daß unterschiedliche Zi-
vilisationen unterschiedliche Fortbewegungsmittel bevorzugen. Oder
unterschiedliche technische Standards haben. Oder Mensch (Außerirdi-

201
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirken s

scher) und Material bei der Überbrückung von Raum und Zeit unter-
schiedliche Effizientsgradienten haben.
Wir wissen von einer interessanten Parallele zu dem unterirdischen Ka-
nalisationssystem: In Tiahuanaco wurde - wir gehen noch ausführlicher im
nächsten Kapitel darauf ein - Wasser auf die Akapana-Pyramide hinauf-
geleitet. Wenn diese Stufenpyramide dort eine Art Rampe war, auf welcher
pyramidale Raumschiffe aufsetzten und quasi einrasteten, so haben sie
vielleicht Wasser „getankt", zu welchen Zwecken auch immer. Die Kon-
strukteure von Nazca machten sich die nicht unerhebliche Mühe, frisches
Andenwasser unter ihren Raumflughafen - wenn's denn einer war - zu
leiten. Pyramidale Raumschiffe wurden schon häufig gesichtet, merk-
würdigerweise tauchen sie als Foto oder Film in den Medien kaum auf.
Ein gutes Foto eines solchen Typus stammt von der Sichtung über Zagresk
bei Moskau. Das Flugobjekt leuchtete an allen Ecken. Im Oktober 1996 sa-
hen etliche Brasilianer bei Lagoa dos Patos ein gewaltiges pyramidenför-
miges Objekt mit einer geschätzten Höhe von 40 - 50 Metern, einer Basis-
fläche von ca. 7.000 m 2 und einer kuppeiförmigen Erhebung an der Spitze,
aus welcher eine kleine Scheibe senkrecht in die Höhe schoß. Da das gro-
ße Objekt einige Zeit nahe dem Pelotos-Flughafen schwebte, wurden si-
cherlich Aufnahmen gemacht, allerdings wurde nie ein Foto freigegeben
oder veröffentlicht. Nicht pyramidal, aber tetraederförmig war ein Flug-
objekt, welches unzählige Spanier am 5.09.1968 über Madrid sahen.
Wir wissen, die Landeplatz/Raumflughafentheorie ist nicht neu, aber
wer hat eine bessere Deutung der Zeichen? Dennoch, haben wir vielleicht
irgendetwas übersehen?

202
Kapitel X
TIAHU ANACO

„Tiahuanaco... ist eher das Werk von Dämonen, denn von Menschen."
Unbekannter spanischer Chronist, - 1 5 4 0 n. Chr.

E ine seltsame Ruinenstadt liegt in einer Höhe von fast 4.000 Metern
südlich des Titicacasees in den bolivianischen Anden: Tiahuanaco. 116
War es eine Stadt? Oder war es eine gewaltige Tempelanlage, die eine un-
bekannte Zivilisation in die unzugängliche Tundra gebaut hat?
Heute ist Tiahuanaco ein Trümmerfeld. Es wurde von mehreren Erdbe-
ben heimgesucht, im 16. Jahrhundert von spanischen Schatzsuchern ge-
plündert, von Einheimischen als Steinbruch mißbraucht; dennoch geben
die Überreste Zeugnis einer sagenhaften monumentalen Kultur. Wuchti-
ge Mauern, aus einem Block gehauene, zehn Tonnen schwere Tore, mäch-
tige Kolossalstatuen, kurz, die Großzügigkeit des Baustils der gesamten
Anlage nehmen Wunder. Über den Zeitpunkt der Errichtung ist nichts
bekannt; eingeborene Indios berichten, daß bereits die ersten Aimará, de-
ren Nachkommen 1438 n. Chr. von den Inka besiegt wurden, diese Anla-
ge bereits zerstört und verwittert vorgefunden hätten. Nach ihren My-
then wäre Tiahuanaco innerhalb einer einzigen Nacht von „Riesen"
erbaut worden. Doch da die „Riesen" eine Prophezeiung nicht beachte-
ten, wurden sie durch die „Strahlen" der Sonne getötet. In Tiahuanaco
hätte „Gott" den ersten Menschen, ein Geschlecht von „Riesen", erschaf-
fen: Die „Söhne der Sonne".
Die ersten archäologischen Grabungen begannen 1903 unter wissen-
schaftlicher Leitung des Franzosen Créqui de Montfort. Man entdeckte ei-
nen halb unterirdisch angelegten Raum, eine Art Tempel mit einigen Dut-
zend Sandsteinskulpturen, darunter einen „Atalanen", einen stilisierten,
menschenähnlichen „Gott", gefertigt aus einem sieben Meter hohen
Monolithen, sowie etliche gespaltene, glatt polierte Schädel. Die Symbo-
lik einer Steinplatte, der „Bennett-Stele", war lange ungeklärt. Heute

116 Gelegentlich auch Tiwanaku genannt

203
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirken s

nimmt man an, daß die Stele so etwas wie eine kosmische Uhr bzw. ein
kompliziertes astronomisches Kalendarium darstellt. Unerklärlich sind
auch sorgfältig hergestellte Röhrenstücke, innen und außen poliert. Man
fand Doppel- und Winkelröhren, allerdings existieren merkwürdiger-
weise nur Oberteile. Wasserleitungen können es daher kaum sein. Bis da-
to hat sich ihr Zweck noch keinem Forscher erschlossen.
Zwischen 1928 und 1937 untersuchte der deutsche Archäologe Edmund
Kiß Tiahuanaco und machte dabei mehrere kuriose Entdeckungen: Er
fand Skulpturen, auf denen sich stilisierte Abbildungen eines Toxodons
fanden, jenes urzeitlichen Tieres, das aus dem Pliozän stammte und ge-
gen Ende des Pleistozäns, ungefähr vor 12- 20.000 Jahren ausgestorben
sein dürfte; ja, unter den Ruinen fand er sogar die Knochen dieses Tieres.
Des Weiteren befreite er einen Portecus vom Schlamm; seiner Ansicht
nach stellen seine Glyphenreliefs einen Kalender dar, der nach astrono-
mischen Konstellationen sogar ins Tertiär (!) einzuordnen ist. Bei Tiahu-
anaco fand er auch Überreste einer ausgedehnten Hafenanlage mit gro-
ßen Molen - sollten die damaligen Bewohner zur See gefahren sein?
Immerhin wurden Spuren von Meeressedimenten in einer Höhe von
4.000 Metern gefunden. Kiß war es auch, welcher bei seiner zweiten Süd-
amerikareise ein gewaltiges, unterirdisches Tunnelsystem entdeckte, daß von
Indianern noch heute benutzt wird. Es verläuft unterhalb von Ecuador,
Peru, Bolivien und Brasilien und steht höchstwahrscheinlich mit ähn-
lichen Höhlengängen im Norden, wie in Honduras, Guatemala, Mexiko,
Nevada und Neumexiko/USA, in Verbindung. Diese weitverzweigten
unterirdischen Tunnelsysteme sind teils vulkanischen, also natürlichen
Ursprungs; andere Stollen sind künstlich geschaffen. Sie sind mehrere
Meter breit, ihre Seitenwände verjüngen sich nach oben. Ein horizontal
eingelassener Sturz bildet die Decke. Dieses Labyrinth befindet sich im In-
neren des Erdmantels, es ist damit nicht gesagt, daß diese Gänge ins In-
nere der Erde führen. Fast sicher, daß dieses System Teil eines erdum-
spannenden Stollensystems ist. Man konnte sich also problemlos
unterirdisch fortbewegen; wahrscheinlich, daß hier Menschen vor der
großen lemurisch-atlantischen Katastrophe Schutz suchten bzw. die Tun-
nel als Fluchtweg nutzten.

Solche unterirdischen Stollen- und Höhlensysteme finden wir überall;


am bekanntesten ist das Hypogäum in Malta. Die gesamte Insel ist kreuz
und quer auf mehreren Ebenen untertunnelt. In den dreißiger Jahren ver-

204
Kapitel X - Tiahuanaco

schwand eine ganze Schulklasse inklusive Lehrer beim Schulausflug in


den unterirdischen Gewölben. Die wochenlangen Bemühungen der Such-
kommandos blieben erfolglos, obwohl man das Jammern der Kinder
deutlich hören konnte. Trotz der Tatsache, daß die Suchmannschaften den
akustisch scheinbar immer lauter werdenden Stimmen folgten, irrten sie
vergeblich in dem Labyrinth umher. Aufgrund dieser Tragödie wurde
das Hypogäum lange Zeit geschlossen. In den neunziger Jahren wurde es
teilweise renoviert und ist heute stark eingeschränkt und bedingt Touri-
sten zugänglich. Wer sich mit dem Hypogäum näher befaßt, kommt aller-
dings zu dem Schluß, daß dort von den zuständigen Stellen etwas ver-
borgen wird...
Mindestens 36, allerdings von Menschenhand gemachte unterirdische
Städte existieren in Anatolien/Türkei, mit Luftschächten versehen, für
mehrere hunderttausend Einwohner. Sie haben bis zu 13 unterirdische
Stockwerke und Brunnen; die Eingänge konnte man mit schweren Roll-
steinen verschließen. Die Frage ist natürlich, wer bewohnte diese Städte
und warum?
Vor einem halben Jahrtausend berichteten die Indios den spanischen
Conquistadores noch von einer weiteren Sage: „Kon-Tiki-Viracocha" von
den Inka, „Quetzalcoatl" von den Azteken genannt, sei ein weißer, bärti-
ger „Gott" und Schöpfer der präaimaräschen Andenkultur gewesen, der
nach einer sechzigtägigen Sintflut 117 in Tiahuanaco erschienen sei. Dort
übergab er den „Kindern der Sonne" einen goldenen Stab, der dort in die
Erde zu schlagen sei, wo er mit einem Schlag versinke. Dies geschah in
Cuzco, dem ehemaligen Zentrum der Inka-Kultur, dem „Nabel der Welt".
Womöglich handelte es sich dabei um ein Ritual, mit dem der Kontakt zu
Viracocha, dem „Sonnengott", aufrechterhalten werden sollte. Wie wir
aus der „Chronik von Akakor" erfahren, auf die wir später noch näher
eingehen werden, vermischten sich die „Götter" mit den Menschen. Ein
solch blaublütiger Fürst aus dem Stamm der Ugha Mongulala hatte zwei
Söhne, doch nur der Erstgeborene durfte nach dem Gesetz der „Götter"
Herrscher werden. Viracocha, zweitgeborener, beanspruchte jedoch die-
se Stellung für sich; wurde daraufhin in Verbannung geschickt, in welcher

117 Geologisch ist klar erwiesen, daß eine globale Überschwemmung gewaltigen Ausmaßes stattgefun-
den hat. Der biblische Noah findet sein adäquates Pendant im Manu der hinduistischen Mythologie.
Das „Buch der H o p i " berichtet ebenfalls v. einer Vernichtung der Zivilisation durch Wasser. Die Ma-
ori v. Neuseeland (siehe Kap. VII) haben eine ähnliche Überlieferung wie der Aborigines-Stamm der
Kurnai; die „Chronik v. Akakor" berichtet v. einem Madus, welcher auf einem Floß Tiere, jeweils ein
Paar v. jeder Gattung, rettet...

205
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirken s

er 2470 v. Chr. das Inka-Imperium gründete, welches einen gewaltigen


Reichtum anhäufte. Viracocha, war „El Dorado" - „der Vergoldete", 118
„Sohn der Sonne". Somit waren die Inka ein Schwestervolk der Ugha Mon-
gulala. Deren Priester prophezeiten jedoch den Untergang der Inka auf-
grund des Fehlverhaltens des abtrünnigen Viracocha. Tatsächlich begann
das Ende des Reiches wie sein Anfang: Mit einem Bruderkrieg. Athahu-
alpa ließ seinen Bruder Huascar ermorden, bevor er selbst von den Spa-
niern umgebracht wurde.
1958 wurden weitere archäologische Grabungen und Vermessungen
durch den Bolivianer Carlos Ponce Sangines vorgenommen. Durch Luft-
aufnahmen konnte Tiahuanaco, dessen Gesamtausdehnung sich auf 45
Hektar beläuft, in etwa rekonstruiert und teilweise restauriert werden.
Die Datierung der Ruinen mittels der C-14 Methode auf - 1 0 0 0 v. Chr. ist
heute nicht mehr haltbar. Wie so oft, müssen bei solchen prähistorischen
Bauwerken gefundene Knochensplitter oder Kohlenreste nicht von den
Erbauern stammen. Wer sagt uns, daß die ausgepinselten C-14-datierten
Knochen- und Stoffreste nicht von den Inka stammen? Wenn wir davon
ausgehen, daß eine globale Sintflut 10.000 - 12.000 v. Chr. stattfand, so
schätzen wir das Alter der Anlage auf mindestens 14.000 Jahre.
Tiahuanaco ist nach den Himmelsrichtungen ausgerichtet und manche
Forscher sind der Überzeugung, es handele sich im Gesamtkonzept auch
hier um einen bis 15.000 Jahre zurückreichenden Kalender. Archäologen
fanden auch heraus, daß das sichtbare Trümmerfeld aus der letzten Epo-
che dieser mysteriösen Kultur stammt: Fünf weitläufige bauliche Anlagen
liegen übereinander.
Ein Juwel ist das aus einem einzigen 45-Tonnen Andesitblock bestehen-
de, durch einen Blitzschlag beschädigte Sonnentor des Sonnentempels.
Die Supraporte wurde mit 48 bis heute nach offiziellen Angaben noch
nicht dechiffrierten Ideogrammen verziert. Der russische Prähistoriker
A. Kasantzew indes kam nach einer Analyse der Hieroglyphen zu dem
Schluß, daß es sich hierbei um einen venusischen Kalender handelt. Das
„Sonnentor" befindet sich nicht mittig, sondern in der nordwestlichen
Ecke eines von einer Mauer eingefaßten, rechteckigen, „Kalasasaya" ge-
nannten Platzes von 130 mal 120 Metern, der das Zentrum der kultischen
Anlage bildet. Kalasasaya bedeutet in der Aimaräsprache „Platz der ste-
henden Steine". Ein weiteres Tor ist mittig zwischen dem tieferen Tempel
118 El Dorado konnte nie gefunden werden, denn das Gold wurde rechtzeitig vor den Conquistadores
versteckt

206
Kapitel X - Tiahuanaco

und der Kalasasaya. Darin steht ein Atalane mit Blickrichtung nach
Osten. Man hat festgestellt, daß vor 17.000 Jahren, zum Zeitpunkt der
Tag- und Nachtgleiche, die aufgehende Sonne direkt durch das „Atala-
nentor" auf den Kalasasaya fiel, bzw. die Strahlen den mittleren von 11
Markierungssteinen an der Westseite anpeilte. Schon Posnansky hat er-
kannt, daß der mittlere Markierungsstein West zudem gleichschenklige
Verbindungen zu den Markierungssteinen der Winter- und Sommerson-
nenwende aufweist, beide auf der Ostachse. Wir hätten also zu be-
stimmten Zeiten ein unsichtbares Dreieck mit einem westlichen Winkel
von 49,3°. Zeichnen wir mit gleichem Winkel ein weiteres Dreieck, dessen
Schenkel von den äußersten Markierungssteinen West ausgehen, so liegt
dessen Spitze auf 2/3 Apex des ersten Dreiecks. Es ist eine Art Hexa-
gramm. Obwohl das Sonnentor nicht auf dem neuralgischen Punkt steht,
werden wir den Verdacht nicht los, daß mit diesen Energien irgendwie ge-
arbeitet wurde.
An seiner Südseite konnte man- allerdings nur virtuell auf dem Com-
puter - eine massive,
mehrstufige, T-förmi-
ge Pyramide mit ei-
ner Basisfläche von
-40.000 m 2 und einer
Seitenlänge von
210 m rekonstruie-
ren. Diese Nord-Süd
ausgerichtete Stufen-
pyramide, die sog.
Akapana-Pyramide,
dominierte die ganze
Stadt. Sie hatte auf
ihrer obersten Platt-
form ein großes
kreuzförmiges Was-
serbecken. Jeder Arm
Die Grafik verdeutlicht die Energien der Sommer- und Winter- wiederum hatte die
sonnenwende. Diese und andere monumentale Anlagen wa- Form einer sich nach
ren keine Observatorien, denn zur Errichtung derselben müs-
sen schon gewaltige astronomische Datenmengen vorgelegen unten verjüngenden
haben. Die Vermutung liegt nah, daß die Götter Dimensions- Pyramide. Durch
tore anlegten und - zumindest zeitweise - daselbst wohnten.

207
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirken s

Schächte wurde das Wasser auf die jeweils untere Ebenen geleitet; es floß
in Kaskaden von einer Plattform auf die nächst niedere. Merkwürdig. Ein
Pool auf einer Pyramide? Ein Brunnen? Ein Versorgungstank? In Indien
existiert eine ähnliche Anlage, allerdings deutlich größer: Bei Vijayana-
gara befindet sich quasi eine ins Erdreich eingelassene Pyramide, oder
besser, der Negativabdruck einer Stufenpyramide. Die Spitze (die tiefste
Stelle) ist verschlammt; man weiß daher nicht, ob das unterste quadrati-
sche Becken von einem Quell gespeist wurde. Würde man einen Gipsab-
druck fertigen, herausnehmen und umdrehen, so hätte man eine impo-
sante, reich verzierte Stufenpyramide mit einer Basiskante von 22,50
Metern. Hier könnte ein doppelpyramidales Raumschiff - und solche
wurden schon fotografiert - aufsetzen und einrasten...
Die Akapana-Pyramide ist von völligem Zerfall bedroht. Goldsucher
und Kulturbanausen haben in die oberste Plattform ein großes Loch ge-
buddelt, sie förmlich geschleift, aber offensichtlich nichts gefunden. Im
Inneren der Pyramide befinden sich definitiv mindestens ein Korridor
und eine Kammer. Über die Ergebnisse einer Öffnung, die im Jahre 1997
stattgefunden haben soll, konnten wir nichts herausfinden.
Heute trennen Tiahuanaco knapp 20 Kilometer vom Titicacasee; 119 vor
Urzeiten lag die Metropole di-
rekt am See, was durch archä-
ologisch nachgewiesene Häfen
und Dockanlagen bestätigt
wird. Ruinen von Torbögen
und Mauerreste wurden von
Tauchern sogar auf dem
Grund des Titicacasees gesich-
tet, aber eine genauere unter-
Stufenförmige Akapana-Pyramide; laut T wurde das wasserarchäologische Unter-
Wasser mittels virtueller Energie in das obige suchung ist schwierig und
Becken geführt, welches die Terrassen wieder her-
unterfloß. kostspielig. Schlimmer noch:
Man will nicht zu viel herausbekommen, denn sonst müßte womöglich die
gesamte Anthropologie, eventuell das ganze Weltbild über Bord geworfen
werden. Dies wäre nicht das erste Projekt, daß durch ein Übermaß an Er-
kenntnissen eingestellt worden wäre. Es sei in diesem Zusammenhang an

119 Der Titicacasee ist eine biologische Sensation, denn er ist unseres Wissens der einzige See, indem
Meerestiere (Seepferdchen etc.) in Süßwasser leben

208
Kapitel X - Tiahuanaco

den abrupten Abbruch des Apollo-Programms erinnert, aber dazu später


mehr. Zuviel Neugier ist ungesund, das gilt auch für Tiahuanaco.
Was an Tiahuanaco am meisten verwundert, ist die Bauweise und die
dahinter stehende technologische Intelligenz. Je nach Material, ob Sand-
stein, Tuff, Diorit, Basalt oder Andesit - das Material mußte 100 bis 300 Ki-
lometer vom Bruch bis zum Bauplatz transportiert werden. Und das bei
dünner Luft über unwegsames Gelände. Etliche Monolithen und Stein-
blöcke haben zudem ein Gewicht von 100, der schwerste von 447 Ton-
nen! Diese Arbeitsleistung muß den konventionellen Historiker an den
Bau der Pyramiden erinnern. Ein spanischer Chronist wußte hier aller-
dings von einer Sage zu berichten: „Die großen Steine, die man in Tiahuan-
aco sieht, wurden magisch durch die Luft befördert, wobei eine Trompete er-
klang". Uns erinnert das an das Kapitel „Jericho und die Bundeslade".
Wurden hier mittels hochfrequenten Tonschwingungen Steine levitiert?
Puma Punku, ein Teil der Anlage, wurde auf einem Stufensockel von
vier Plattformen errichtet, umgeben von einer Doppelmauer in die zehn
Tore eingelassen wurden. Die Steinblöcke bestehen aus Diorit, einem Tie-
fengestein, härter als Granit. Sie wurden mit außergewöhnlicher Präzision
bearbeitet. Heute könnte diese Arbeit nur mit modernstem technischen
Spezialwerkzeug ausgeführt werden, etwa einer Diamantsäge zum Frä-
sen der vollkommenen Fugen. Die Blöcke wurden mit Nut und Feder
quasi versetzt ineinander geschoben und zur weiteren Stabilisierung ge-
klammert: Flüssiges Metall mit einem l,7%igen Nickelanteil wurde in die
Aussparungen gegossen. In Bolivien aber gibt es keinen Nickel... Mod-
ernste Hochtechnologie wurde für den Tempel angewandt. Dort sollen
die „Götter" gewohnt haben. Wir sind sicher: Die prähistorischen Tempel
waren keine Gebäude, in dem die Menschen geistig den Kontakt zu Gott
suchten, sondern in welchem die „Götter" physisch-real wohnten.
Wenn man in Puma Punku einen Kompaß auf die Blöcke legt, so richtet
sich die Nadel nicht nach Norden aus, sondern beginnt zu rotieren! Nach
weiteren Messungen stellte man fest, daß die Aberrationen (Kompaßab-
weichungen) in den Nischen der futuristischen Bauteile sich von Quader
zu Quader verdoppeln. Also ungeheure magnetische Energien in das Tie-
fengestein induziert wurden. Was ist der Ursprung der magnetischen An-
omalien? Besteht eine energetische Emission, ein Vortex, welcher das Kom-
paßkreiseln erklärt? Anders gefragt: Benötigten die „Götter" geomantische
oder vergleichbare Energie? Oder waren die „Götter" für dieses energeti-

209
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirken s

sche Phänomen verantwortlich? Benutzten sie Hochleistungstransforma-


toren, deren Felder heute noch aktiv sind? Änderungen im Magnetfeld fin-
den wir auch zu bestimmten Zeiten im Bermuda- oder Drachendreieck.
Signifikant sind nicht nur die magnetischen, elektromagnetischen und
gravitativen Phänomene im Zusammenhang mit prähistorischen Anla-
gen und extraterrestrischen Einwirkungen, sondern auch das gezielte
Aufsuchen von Kraft- insbesondere Kernkraftwerken. Zum Auftanken
oder zur Überwachung? Am 09.11.1965 fiel in New York, respektive der
gesamten Ostküste der Strom aus; sämtliche Energie wurde von der Re-
laisstation in Ontario „abgesaugt". Da die kanadischen Stromversorger
mit den amerikanischen im Verbund standen, erloschen alle Lichter, stan-
den alle Maschinen von Quebec bis Carolina still. Der Strom floß rasant
und in kürzester Zeit linear progressiv umgekehrt als üblich. Kurz vor
Zusammenbruch des Netzes zog man, um größere Schäden an den Si-
cherungen und wertvollen Maschinen zu vermeiden, die Notbremse. Of-
fiziell - und tatsächlich - fand man keinen technischen Fehler, intern
machten die zuständigen Stellen zwei „feurige Kugeln" von 30 Metern
Durchmesser verantwortlich, welche sich über den Hauptleitungen des
Niagara-Elektrizitätwerkes befanden... Am 14.08.2003 fiel abermals der
Strom an der gesamten Ostküste aus; wiederum fand man keinen Fehler
und schob die Schuld einem veralteten Netz zu... Kurze Zeit später trafen
die unerklärlichen Stromausfälle mehrere europäische Länder.
Unweit von Tiahuanaco befindet sich übrigens das Ruinenfeld von Ce-
lestine, welches durch die „Prophezeiungen" von J. Redfield bekannt
wurde. Anhand eines 600 v. Chr. verfaßten Manuskriptes rekonstruierte
der Autor die für unsere Zeit prophezeite Transformation des mensch-
lichen Bewußtseins anhand von 13 Erkenntnissen.
Tiahuanaco ist ein großes Rätsel; außer einigen Mythen weiß man nichts.
Tiahuanaco war einfach immer da, wie die Berge, der See, das Leben
selbst, wie Blumrich schreibt. Man kennt weder die Erbauer, noch weiß
man, woher sie kamen; Blütezeit der Hochkultur, Sinn und Zweck der
Anlage liegen in völligem Dunkel. Nicht ganz.
Anfang März 1972 traf der ARD-Korrespondent Karl Brugger einen weißen
Indianerhäuptling namens Tatunca vom Stamm der Ugha Mongulala in Ma-
naus, welcher ihm anvertraute, daß sein Stamm vor 15.000 Jahren von den
„Göttern" auserwählt wurde, weite Teile des südamerikanischen Kontinents
zu beherrschen.120 Tatsächlich zählte das Reich der Ugha Mongulala, der „ Ver-

210
Kapitel X - Tiahuanaco

bürdeten Stämme", über 350 Millionen Menschen. Dieser Stamm habe alle
wichtigen historischen Ereignisse aufgezeichnet - „in guter Sprache, in deutlicher
Schrift.": In der „Chronik von Akakor."
Nach der „Chronik" wurde Tiahuanaco um 13.000 v. Chr. („in der Zeit-
rechnung der weißen Barbaren") angelegt und von gütigen „Göttern" regiert.
Dieser Tempelbezirk war Bestandteil einer fast ganz Südamerika überzie-
henden Anlage. Dazu gehören 13 große unterirdischen Städte wie Akakor,
Sikon, Tat, Aman, Kos, Sanga, Mu, 1 2 1 Tanum, Gudi, Boda, Rino, Kisch und
Budu, sowie 26 überirdischen Steinstädten und

„drei geheiligte Tempelbezirke: Salazere am Oberlauf des großen Flusses,


Tiahuanaco an dem großen See [Titicaca-See] und Manoa auf der Hochebene hn
Süden. Sie waren die oberirdischen Wohnstätten der früheren Herrn und den
Uglia Mongulala verschlossen. In ihrem Zentrum stand eine riesige, stufenförmi-
ge Pyramide. Eine breite Treppe führte zu einer Plattform, auf der die Götter uns
unbekannte Zeremonien verrichteten. Der Hauptbau war von kleineren, durch
Säulen miteinander verbundenen Pyramiden umgeben. Dreizehn weitere, mit blit-
zenden Platten geschmückte Gebäudegruppen standen auf künstlich errichteten
Hügeln. In der aufgehenden Sonne, so erzählen die Priester, brannten die Städte
der Götter wie Feuer. Sie strahlten ein geheimnisvolles Licht aus, rätselhaft wie die
Irrlichter der Schneeberge... Von Akakor herrschten die Götter... Sie hatten Schiffe,
schneller als ein Vogel fliegt. Schiffe, die ohne Segel und Ruder und bei Tag [und]
Nacht an ihr Ziel gelangten. Sie hatten magische Steine, um in die Ferne zu blik-
ken... Aber das wunderbarste waren die unterirdischen Wohnstätten."
Brugger, Karl: „Aufbruch der Götter - Die Chronik von Akakor"

Diese sind in ihrer räumlichen Position analog ihrem heimatlichen Stern-


systems angelegt, in einer maßstabsgetreuen, dreidimensionalen Reduktion.

120 Sohn einer deutschen Missionarin namens Reinha, welche bei der Schlacht v. Santa Maria gefange-
n o m m e n wurde und sich in Fürst Sinkaia verliebte. Daher konnte sich Tatunca mit Brugger auf
Deutsch unterhalten
121 Klarer Hinweis auf das versunkene Lemuria. Immerhin soll knapp 500 km nordwestlich im Sonn-
entempel v. Cusco in der Nähe v. Maccu Picchu die aus dem versunkenen Lemuria gerettete „Gol-
dene Sonnenscheibe" solange gehangen haben, bis die Inka, die letzten einer langen Kette auf „ M u "
zurückgehender Kulturen, sie vor dem goldgierigen spanischen Eroberer Pizarro in Sicherheit brach-
ten. Die „Bruderschaft der sieben Strahlen" oder die „Universelle Bruderschaft der Söhne der Son-
ne" (beide protegiert v. der plejadischen „Bruderschaft des Lichts") dürften auch im Besitz einiger,
ebenfalls aus „ M u " stammenden, heiligen Schriftrollen, dem „sprechenden Kopf v. Pachacamac"
und dem plejadischen Smaragd-Stein sein. (Spanische Historiker behaupten demgegenüber, daß Pi-
zarros Männer die Scheibe nahmen und einschmolzen)

211
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirken s

Die „Götter" wären vor langer Zeit in goldenen fliegenden Scheiben von
einem gewaltigen, viele Planeten zählenden Reich namens Schwerta ge-
kommen; sie werden als sehr freundlich und weise beschrieben. Sie hatten
einen zierlichen Körperbau, weiße Hautfarbe, feines, blau-schwarzes Haar,
menschliches Aussehen, edle Gesichtszüge, Bärte, aber sechs Finger und
Zehen - die Insignien ihrer göttlichen Herkunft. Nach 3.000 Jahren ver-
schwanden sie wieder; damit begann die Stunde „0", im Jahre 10.481 v. Chr.
in der Zeitrechnung der weißen Barbaren.
Der deutsch-bolivianische Ingenieur Arthur Posnansky verlegte die Blüte
des damaligen Imperiums auf 15.000 v. Chr. und die Zerstörung auf 10.000
v. Chr. Seine damals unglaubwürdigen Berechnungen decken sich sehr
exakt mit den Angaben der „Chronik", welche er aber nicht kannte. Neue
„Götter" wollten die Herrschaft an sich reißen; es kam zur Katastrophe:

„Eine gewaltige Flutwelle hatte die 26 Städte zerstört. Die geheiligten


Tempelbezirke Salazere, Tiahuanaco und Manoa lagen in Trümmern, getroffen von
den schrecklichen Waffen der [feindlichen] Götter... Sie waren dicht beiwart und
von rötlicher Farbe... Auf ihren Schultern wuchsen Schlangen-, Tiger-, Falken-
und andere Tierköpfe. Unsere Priester sagen, daß auch diese Götter ein gewaltiges
Reich beherrschten. Zwischen den beiden Götterrassen, die auf den Abbildungen
im Tempel der Sonne von Akakor dargestellt sind, kam es zum Streit. Ein gewalti-
ger Krieg begann, ein planetarischer Krieg..."
Brugger, Karl: „Aufbruch der Götter - Die Chronik von Akakor"

Global berichten die Legenden mehr oder weniger das Gleiche: Eine apo-
kalyptische Flutkatastrophe, welche mit dem Untergang von Atlantis zu-
sammenfällt. Hier allerdings wird deutlich, daß eine feindliche, kriegeri-
sche Rasse - dicht behaart und mit Tierköpfen - die Macht an sich reißen
wollte. Die Indianer oder Ureinwohner wurden in diese Auseinanderset-
zung mit hineingezogen.
Angesichts dieser Beschreibung fragen wir uns natürlich, ob diese Zivili-
sation nicht durch die ägyptischen „Götter" zerstört wurde. Tatsächlich be-
hauptet die Chronik, daß die Ägypter in Kontakt mit den Ugha Mongulala
standen, allerdings war dieser friedlich und um 4000 v. Christus. 2.000 Jah-
re später gab es Handelsbeziehungen mit den Phöniziern. Schließlich, 570 n.
Christus trafen die aus Italien spurlos verschwundenen Ostgoten ein. Und

212
Kapitel X - Tiahuanaco

genau jene auf diese Kulturen hinweisenden archäologischen Artefakte wer-


den von den zuständigen Stellen verheimlicht.
Anfang 1909 fand G. Kinkaid im Grand Canyon/Arizona Höhlen voller her-
vorragend konservierten, ägyptisch aussehenden männlichen Mumien und
Hieroglyphen, inkl. eines fernöstlich aussehenden Buddhas (sie!). Das zu-
ständige Smithsonian Institute verschweigt den brisanten Fund; die Kata-
komben sind unzugänglich, da „einsturzgefährdet." Ein Mitarbeiter hatte so-
gar Interna ausgeplaudert: Das Institut hätte „unpassende Funde" im Atlantik
versenkt. Anderes Beispiel: Die 1982 entdeckte Burrows Cave. Man fand
Steinsarkophage mit Mumien, Schriftzeichen auf Stein, Goldblech und vieles
mehr. Die Funde werden ignoriert, aber sie beweisen: Die atlantische Kultur
verbreitete sich östlich und westlich, der Okzident stand lange vor Leif Erik-
son im Kontakt mit der Neuen Welt. Die bis heute überlebenden Ugha Mon-
gulala sollen im Besitz von außerirdischen Utensilien ihrer „Götter" sein, dar-
unter Flugscheiben! Im Allerheiligsten, einem verborgenen Raum unter dem
Tempel der „Götter", dessen Wände gleißend hell leuchteten, sah Tatunca bei
seiner Einweihung vier „Götter", die in Kästen aus durchsichtigem Stein
(Glas?) in einer Art Konservierungsflüssigkeit aufbewahrt wurden. Ähnli-
ches soll es in der Holloman-Airforce-Base geben. Wir werden sehen.
Die Überreste und Geheimnisse dieser großartigen Zivilisation werden
von den Indios streng behütet; das zeigt die Geschichte der Erforschung des
brasilianischen Dschungels.
Einige Abenteurer und Forscher sind sich der Existenz verborgener Städ-
te im Regenwald des Amazonas bewußt. Diese liegen teils überirdisch, von
Dschungel überwuchert, großteils aber unterirdisch. Es gab verschiedene
Expeditionen, hier nur die wichtigsten: 1545 zog Francisco Orellana 122 an
der Spitze von 500 Mann los, um in der Gegend der Amazonen das sagen-
hafte Goldland zu finden. Seitdem sind sie gänzlich verschollen. Um 1590
verschwand sogar eine 1.400köpfige Expedition, komplett. Melchior Diaz
Moreia machte sich 1595 auf die Suche dieser unter mysteriösen Umständen
verschwundenen Expedition. Er konnte das Rätsel angeblich nicht lösen,
kehrte aber mit Gold und Edelsteinen nach Salvador zurück. 1734 entdeckte
eine portugiesische Expedition die Ruinen einer uralten Stadt; auf dem Bo-
den fanden sie Goldmünzen und Schmuck. Unmittelbar danach nahmen
sie zwei blonde, blauäugige Männer wahr... Die Expedition schickte einen
Boten nach Rio, von den Portugiesen selbst hörte man nie mehr etwas. 1751
122 Auf seiner ersten Expedition gelang ihm die Durchquerung Südamerikas in west-östlicher Richtung;
verschollen auf seiner zweiten Reise

213
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirken s

fand ein bewaffneter Erkundungstrupp abermals eine verlassene Urwald-


stadt. Sie stießen auf Obelisken, merkwürdige Statuen und seltsame Hiero-
glyphen. Nach weiteren erfolglosen oder vermißten Anläufen fand zu Be-
ginn des 20. Jh. die Krupp-Expedition statt, geplant und finanziert von dem
gleichnamigen deutschen Industriellen. Auch sie war vergeblich. 1925 ver-
suchte sich Colonel P. H. Fawcett mit Sohn und Freund an der verbotenen
Stadt. Ihr Ziel, die Diamantenberge von Bahia, erreichten sie nie. Ihre Spu-
ren verloren sich beim Fluß Xingu bei den Roncador-Bergen. Wiederum
machten sich Suchtrupps auf, um das Verschwinden des Colonels zu klären.
Die meisten Suchtrupps verschwanden ebenfalls oder waren erfolglos, bis
auf die schweizer Rattin-Expedition, welche Fawcett 1932 lebend gesehen
haben will, von Indios gefangen gehalten, wahrscheinlich um zu verhin-
dern, daß er Geheimnisse preisgab.
1996 brach - zur finalen Klärung des Falles - die J. T. Lynch-Expedition auf,
um die verschwundenen Expeditionen, die vermißten Expeditionen-Such-
truppen, die verschollenen Suchtruppen-Suchtruppen und die verborgene
Stadt zu suchen... Sie war mit modernstem Equipment ausgerüstet, geriet
aber nach den Strapazen eines mehrwöchigen Dschungelmarsches in den
Hinterhalt von Indianern, welche Lynch zwar nicht lynchten, ihn aber um
seine Ausrüstung erleichterten und ihn zum Rückmarsch zwangen.
Mysteriöser Weise verschwanden zwei deutsche Korps im Mato Grosso:
1928 flohen 4.000 Deutsche und Ungarn aus Sao Paulo, welche für den Re-
volutions-General Isidora Lopez kämpften, nachdem Dr. Benavides die
Stadt einen Monat bombardieren ließ. 3.000 setzten sich nach Acre im Nord-
westen Brasiliens ab; was mit ihnen geschehen ist konnten wir nicht her-
ausfinden. Tausend suchten in den Höhlen der Isla do Banalal Zuflucht,
wurden seitdem jedoch auch nie mehr gesehen.
Im Geheimen gab es Pläne des deutschen Oberkommandos, Brasilien 1944
anzugreifen. Warum lag der deutsche Panzerkreuzer „Admiral Graf Spee"
im Hafen von Montevideo/Uruguay, obwohl er trotz leichter Beschädigung
in die heimische Werft hätte zurückkehren können? Die „Spee" war schnell,
wendig, mit Radar und der Chiffriermaschine „Enigma" ausgestattet. Ka-
pitän Langsdorf schickte seine Mannschaft an Land, bevor er das Schiff ei-
genhändig in der Mündung des Rio de la Plata bei Montevideo am
17.12.1939 versenkte. Gab es eine geheime Mission? Waren Mannschaften
und Logistik zur Unterstützung Deutscher Kolonien gedacht? Diverse U-

214
Kapitel X - Tiahuanaco

Boote kreuzten vor der Küste Brasiliens; viele Versorgungsschiffe der Alli-
ierten wurden versenkt.
Sechs Jahre später verschwand das deutsche Brasilienkorps, welches nach
der „Chronik" nördlich von Beiern, an der Mündung des „Großen Flusses"
an Land ging. Die Abteilungen wurden p. ä. p. mit U-Booten von Marseille
über den Atlantik gebracht. Ursprünglich wurde ihnen gesagt, daß es nach
England ginge. 1941 sollten die ersten in Akakor ankommen. Insgesamt ka-
men 2.000 deutsche Soldaten nach Akakor, um das Volk der Ugha Mongu-
lala in ihrem Kampf gegen die weißen Barbaren (die brasilianische Regie-
rung, welche 1942 auf massiven Druck der USA Deutschland den Krieg
erklärte, andererseits den Ureinwohnern ihre Existenzgrundlage raubten)
zu unterstützen. 123 Sie wären dort geblieben, zogen sie doch eine exotische
Umgebung der Gefangenschaft vor; einige nahmen wohl auch Zuflucht in
den deutschen Kolonien Blumenau und wahrscheinlich auch Dignidat in
Chile. Sie stehen heute untereinander immer noch in einer ganz speziellen
Verbindung. Nach Thule-Mitglied Wilhelm Landig wären in unzugäng-
lichen Höhlen der Anden auch deutsche Geheimwaffen versteckt. Wie dem
auch sei - kurz nach Veröffentlichung seines Buches „Die Chronik von Aka-
kor" wurde der ARD-Korrespondent Karl Brugger in Buenos Aires am
1.1.1985 um 1100 Uhr (!) erschossen. Er wußte zu viel. Oder er schrieb zu
viel. Oder beides.
Tiahuanaco wurde von den „Göttern" verlassen. Warum? Eine Sintflut ist
nachgewiesen. Gab es tatsächlich auch einen Krieg zwischen zwei ver-
schiedenen Rassen von „Schöpfer-Göttern"? Wohin gingen oder flüchteten
die Erbauer? Waren die Erbauer vielleicht Riesen, wie Edmund Kiß vermu-
tet? Das könnte der Grund für diverse Kolossalstatuen sein, welche die Ein-
geborenen Atlans (Atlanen) nennen. War Tiahuanaco eine extraterrestrische
Kolonie?

Resümee

Allem Anschein nach haben wir es wieder mit einer prähistorischen An-
lage zu tun, welche von „Göttern", oder zumindest mit deren Hilfe errich-
123 Auch möglich, ja wahrscheinlich, war eine getarnte militärische Operation, um das Umschwenken
der brasilianischen Regierung auf Seite der Alliierten zu vereiteln. Auf der Flucht könnten sie in die-
ses Gebiet verschlagen worden sein. Einzigartige Farbfilmaufnahmen beweisen: Die Kinder der Ug-
ha Mongulala sind großteils blond und blauäugig!

215
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirkens

tet wurde. Dies wird durch die „Chronik von Akakor" eindeutig bestätigt.
Sehr detailliert und authentisch wird dort von den großen Städten und Hei-
ligtümern berichtet, in welchen Menschen und „Götter" gemeinsam lebten.
Ursprung der „Götter" soll ein Sternsystem sein, welches in verkleinertem
Maßstab durch die 26 unterirdischen Städte wiedergegeben ist. Es wäre die
Aufgabe von Astronomen, besagte Konstellation ausfindig zu machen.
Noch etwas: Die akademische Archäologie konnte bisher weder Sinn noch
Zweck all dieser prähistorischer Monumente erklären. Wir müssen daher
den „Hebel" anders ansetzen, ohne dabei vor alternativen, exotischen oder
phantastischen Erklärungen zurückzuschrecken. Darum bieten wir ein völ-
lig neues Erklärungsmodell.
Religiöses Zentrum der Stadt ist der Kalasasaya-Platz, auf welchem sich
das monumentale „Sonnentor" befindet. In alten Zeiten nannte sich Tiahu-
anaco „Taypicala", „Der Stein [das Tor] in der Mitte." Was hat es damit auf
sich? Ein weiteres Tor befindet sich im Osten des Sonnentempels des Kala-
sasaya. Darin steht ein Atalane oder ein Symbol, von einem das Tor durch-
schreitenden Menschen. Das Tor steht jedoch ganz alleine für sich, kein
Raum, weder vorne noch hinten, ohne Zweck und Sinn. Es muß aber als
Zentrum der Anlage eine wichtige Funktion erfüllt haben. Wir glauben, daß
dieses Tor (und andere Portale) die Tür, die Öffnung zu einer anderen Ebe-
ne war, Durchgang zu einer anderen Welt. Natürlich haben wir keine Be-
weise, aber unsere Vermutung oder Intuition wurde von T bestätigt. Es stellt
sich die berechtigte Frage, warum eine Rasse, die in Besitz von Raumschif-
fen war, eine Art Dimensions-Tor benötigt. Vielleicht war dies eine Mög-
lichkeit für eingeweihte Priester, mit den „Göttern" Kontakt aufzunehmen.
Es ist durchaus denkbar, daß dies nur zu Zeiten bestimmter astronomischer
Konstellation möglich war.
In der Chronik" finden wir weiterhin die Feststellung, daß verschiedene
Völker wie die Ägypter, Phönizier und Ostgoten 124 den amerikanischen
Kontinent nicht nur kannten, sondern mit seinen Einwohnern auch Handel
trieben. Des Weiteren wird die Existenz unterirdischer Städte bestätigt, wel-
che durch ausgedehnte unterirdische Tunnelsysteme untereinander vernetzt
sind; scheinbar hielten sich einige Rassen nicht nur auf der Erdoberfläche,
sondern auch gerne unterirdisch auf. Daß es heute noch unterirdische Zivi-
lisationen gibt ist sicher, ebenso, daß sie versuchen, die Eingänge zu tarnen.
Optisch und durch strikte Diskretion. Einflußreiche graue Eminenzen hel-

124 Sowie die Wikinger, diese hatten aber keinen Kontakt zu den Ugha Mongulala

216
fen dabei. Notfalls durch Ermordung Karl Bruggers. Dies mag ein Hinweis
geben, auf die Art einiger unterirdischer Spezies. Aber greifen wir nicht vor-
weg.
Daß es eine Pyramide gab, auf deren oberster Plattform eine frische Quel-
le sprudelte, und deren Wasser in Kaskaden die einzelnen Stufen herunter-
lief, macht stutzig. Es sei denn, die betreffenden „Götter" benötigten eben-
so wie die „Nazca-Götter" frisches Wasser. Wasserstoff (H 2 ) für den Antrieb
oder zur Sauerstoffgewinnung (O)? Die Wahrscheinlichkeit, daß die Akap-
ana-Pyramide als Brunnen für die Bewohner diente oder als Spaß-Pool für
die „Götter", macht wenig Sinn. Obwohl, in diesem Pool - bei der Hitze - ei-
ne angenehme Vorstellung.

Das Sonnentor von Tiahuanaco besteht aus einem einzigen Andesitbiock.


Wie der Tempel von Kalasa-saya, so sind alle prähistorischen Monumen-
te exakt nach den Himmelsrichtungen angelegt. Wozu dienten diese Tore?
Was geschah, wenn man durch sie hindurchschritt? Südöstlich vom zen-
tralen Platz befand sich eine Stufenpyramide, auf deren Spitze sich ein
Wasserbecken befand.

217
Kapitel XI
BUDDHA UND DAS ENDE
ALLEN LEIDENS

„Buddha war der vollkommenste Mensch."


Swami Vivekananda, 1896

T äglich beantwortete der Vollkommene Fragen, welche ihm Ratsucher


von nah und fern stellten. Einst näherte sich der Prinz eines benach-
barten Landes dem Erhabenen mit der Bitte, ihm eine Frage zu beant-
worten: „Warum gibt es soviel Leiden"? Aus seiner grundlosen Barmher-
zigkeit willigte der edel Geborene ein, hob an und sprach: „Ist dein Land
arm oder reich"? „Reich und mächtig", antwortete der Prinz. „Wenn aber
nun, oh Prinz, deine Späher dir berichten würden von einem Land, wohlhabend,
reich an Gold, Jade, an Seide und Elfenbein, aber mit einer Streitmacht von ge-
ringem Wert, schwach, nicht wehrhaft, was würdest du tun"? „Wir würden es
erobern und unserem Reich angliedern" antwortete der Prinz ehrlich. Da nun
sprach der Verehrungswürdige, Vollkommene, Edelgeborene, der Herr
Gotama: „Deshalb gibt es soviel Leiden."
Buddha gehört mit Krischna und Christus zu jenen Avatären, welche
einen fundamentalen spirituellen Impuls im Bewußtsein der Menschheit
auslösten. Selbst in unserem finsteren Kali-Yuga ist die Menschheit von
erleuchteten Seelen nie ganz verlassen. Die Evolution läßt sich nicht auf-
halten, und das Licht sucht jede Möglichkeit, die Unwissenheit zu trans-
formieren und sich zu manifestieren. Eine solche Manifestation bzw. In-
karnation erschien 560 v. Chr. mit Namen Siddhärta aus dem fürstlichen
Geschlecht der Shäkyas; man nannte ihn daher Shäkyamuni, d. h. „der
Weise aus dem Geschlecht der Shäkyas". Der Buddhismus lehrt, daß Go-
tama Shäkya der 24. Buddha der letzten zwölf Kaipas war.
Sieben Tage nach seiner Geburt starb seine Mutter „Mäyä". Einer seiner
Vorfahren namens Gotama war hellsichtig, und so gab man dem Körper
den Namen Gotama. Im Alter von 29 Jahren, nachdem er mit der Realität

219
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirkens

von Krankheit, Alter und Tod, dem Leiden schlechthin, konfrontiert wur-
de, verließ Gotama seine Familie, gab Luxus, Macht und Sicherheit auf,
um als Asket vollkommene Erkenntnis zu suchen, was damals nicht un-
gewöhnlich war. Der Dämon „Mara", der Teufel, sein Widersacher, re-
spektive das spirituellem Fortschritt entgegenwirkende Prinzip,
schickte Gewitter, Sturm, Schlangen und schließlich verführerische Frau-
en, um ihn von seinem Weg abzubringen, doch vergeblich. Als nach lan-
ger und harter Tapasya 125 sich kein Erfolg einstellte, gab er auf. Die Le-
gende berichtet, daß er just in diesem Moment unter einem Baum in
(Buddh-)Gaya Erleuchtung erlangte. Er ging ein ins Nirwana, einem dem
Samadhi ähnlichen Bewußtseinszustand absoluter Glückseligkeit.
Hier müssen wir kurz die verschiedenen Bewußtseinszustände erläu-
tern: Unter den niederen Samadhis ist das Savikalpa das höchste, hier
gibt es noch Gedanken. Im Nirvikalpa Samadhi hingegen herrscht abso-
lute Glückseligkeit. Das darüber hinausgehende Sahaja Samadhi ermög-
licht sogar, in diesem Zustand den Körper mühelos zu allen Tätigkeiten
zu verwenden. Diese Zustände sind transzendental, d. h., die Glückselig-
keit quadriert sich mit unendlich hohem Exponenten in Endlosigkeit.
Ebenso ist das Turiya transzendental, hier kann man im Höchsten und
Niedersten zugleich sein. Nirwana hingegen ist ein statischer Zustand,
allerdings mit unendlicher Wonne. Solcherart erleuchtete Seelen treten
gewöhnlich nicht mehr in den Dualismus des physischen Universums
ein. Es gibt in allen Zuständen kein „Verlöschen"; es gibt kein Ego mehr,
aber das Selbst bleibt nicht nur vorhanden, es dehnt sich aus, erweitert
sich ständig in die jeweiligen supramentalen Bewußtseinsebenen hinein...
Bewußtsein ist Information. Deshalb ist der Zustand der Erleuchtung
gleichzeitig „Aha-Erlebnis". Dieses Bewußtsein ist allumfassend. Würde
ein Erleuchteter spontan nach dem Logarithmus von 14 gefragt werden,
könnte er bei entsprechender Konzentration sicher die Frage beantwor-
ten; wahrscheinlich aber würde er in Lachen ausbrechen, ob der Idiotie
dieser Frage...
Da Gotama nie einen spirituellen Meister hatte, bestätigte er (Maha-
vagga 1.6.): „Ich selbst habe die Erkenntnis erlangt, wessen Anhänger soll ich
mich nennen? Ich habe keinen Lehrer; ich bin der unvergleichliche Lehrer". Man
verlieh ihm daraufhin den Ehrentitel eines „Buddha", was soviel bedeu-
tet wie „der Erweckte", ebenso wie man ca. 500 Jahre später Jesus den

125 Entsagung, Bußübungen, Askese

220
Kapitel XI - Buddha und das Ende allen Leidens

„Christus", das heißt den „Gesalbten" nannte. Den Rest seines Lebens
verbrachte Buddha damit, als Bettelmönch Nordindien zu durchziehen.
Um 480 v. Chr. legte er, 80jährig, seinen Körper in Kushinärä/Nepal ab.
Schon zu Lebzeiten verbreitete sich seine Lehre wie ein Lauffeuer, ein
paar Jahrhunderte später wurde der Buddhismus in fast ganz Asien
Staatsreligion.
Seine Philosophie war einfach: Anhaftung an die materielle Welt, Be-
gehren und Genußsucht ziehen die Seele, gleich einem Magnet Eisen,
wieder und wieder in einen grobstofflichen Körper zwecks Befriedigung
der Begierden auf den physischen Plan. Der Mensch verstrickt sich zuse-
hends in einen Kreislauf von sich wiederholenden Leben mit all seinen
karmischen zwar lehrreichen, aber oft leidvollen Konsequenzen. Diese
Kette der Wiedergeburten - Samsara - gilt es durch Lösung der Verhaf-
tung zu beenden. Die Begierden ziehen das Lebewesen aus dem Bardo -
dem jenseitigen Leben zwischen zwei Inkarnationen - wieder ins leid-
volle Reich der Manifestation. Die Entsagung muß auf dem Boden der
Erkenntnis wachsen und reifen; darf nicht künstlich Erfahrungen über-
springen. Auf welch subtiler Ebene die Anhaftung knechtet, zeigt fol-
gende kleine Geschichte:
Die Mönche Tanzan und Ekido wanderten nach einem öffentlichen Vor-
trag des Vollkommenen heimwärts. Der Meister sprach von Verhaftung
und deren Folgen. Auf ihrem Heimweg mußten sie einen reißenden Fluß
überqueren, an dessen Ufer eine hübsche Frau stand. Sie wollte ebenfalls
auf die andere Seite und wartete auf Hilfe, denn sie konnte nicht schwim-
men. Tanzan wollte ihr nicht hinüberhelfen, sah doch das Mönchsgelüb-
de vor, keine Frau anzurühren. Ekido dagegen meinte, es wäre erlaubt,
predigte doch seine Heiligkeit Barmherzigkeit und Mildtätigkeit. Schließ-
lich überzeugte Ekido seinen Gefährten, und beide trugen sie zum ande-
ren Ufer, um sie dort abzusetzen. Dann segneten sie sie und gingen
schweigend ihres Weges. Nach drei Tagen sprach Tanzan zu Ekido: „Es
war doch nicht richtig, die Frau hinüberzutragen." „Mag sein", antwortete
Ekido, „doch ich habe sie bereits am anderen Ufer abgesetzt, aber du trägst sie
noch immer mit dir herum."
Unerläßlich zur Selbstverwirklichung, zum „Erlöschen" waren für
Buddha Versenkung und sittliches Streben, umrissen in den Idealen des
„Achtfachen Pfades": rechte Anschauung, rechte Gesinnung, rechte Rede,
rechtes Handeln, rechtes Leben, rechtes Streben, rechtes Überdenken,

221
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirken s

rechtes Sichversenken (Meditation). Die Regeln des achtfachen Pfades


bilden anfänglich nur ein grobes, ethisches Gerüst ähnlich den zehn Ge-
boten; später, wenn das innere Wesen die Führung übernommen hat, be-
steht keine Notwendigkeit mehr für Dogmen. Shäkyamuni predigte den
goldenen Mittelweg: „Zwei Extreme, ihr Mönche, gibt es, von denen sich ei-
ner, der Befreiung sucht, fernhalten soll - die Hingabe an die Sinnengenüsse,
und die Hingabe an die Selbstpeinigung."
Ein weitverbreitetes Mißverständnis sollte hier aus dem Weg geräumt
werden: Wenn Buddha vom „Erlöschen" sprach, meinte er natürlich das
Erlöschen des Egos, des falschen „Ich", nicht das Erlöschen des Selbst
oder der Seele. Der Buddhismus bevorzugt, den Begriff „Gott" als Nega-
tion auszudrücken, als „Nichts", oder „Leere" zu bezeichnen, da jeder
positive Ausdruck im metaphysischen Sinne eine Begrenzung darstellen
würde. Dies wird durch Wangchuk Dorje (1556 -1603), dem neunten Kar-
mapa, bestätigt: „Wesentlich ist die Ergründung der Art des eigenen Geistes
und die Erkenntnis, daß die Leere der Wirklichkeit etwas Klares und Entzük-
kendes ist." (Würde sich das Selbst im „Nichts" auflösen, was verspürte
dann transzendentale Glückseligkeit?)
Der „Pali-Kanon", die erste schriftliche Niederlegung seiner Lehre, wur-
de erst 400 Jahre nach seinem Tod verfaßt. Es muß allerdings angemerkt
werden, daß Buddha „Magadhi" sprach, und nicht Pali.
Buddha gilt gemeinhin als Avatär, d. h., als direkte Verkörperung eines
völlig erwachten Bewußtseins, und in der vedischen Philosophie als
neunte Inkarnation Sri Vishnus mit dem primären Wirkungsziel, neue
Impulse zu einer umfassenden spirituellen Befreiung aufzuzeigen, und,
auf der äußeren Ebene, dem damals ausufernden Ritus des Tieropfers
entgegenzutreten. Mme. Blavatsky merkt hierzu an, daß Gotama Budd-
ha nur einer von vielen Avatären, der 27. von 35 bzw. 97 war. Sie erschei-
nen zu bestimmten Zeiten in den jeweiligen Zyklen und Unterzyklen.
Die meisten entstammten „göttlichen Dynastien", und inkarnieren zu
dem Zweck, die Menschheit zu unterweisen. Sie sind evolutionär immer
einen Schritt weiter; z. B. spricht H. P. B. von Konfu-tse und Piaton als
Fünftrunder (während, wie wir bereits wissen, die Erde sich im vier-
ten/fünften Evolutionszyklus befindet), und von Buddha und Sankara-
charya als Sechstrunder.
„Die Leuchte Asiens" sah für sich selbst keine Notwendigkeit einer
Wiedergeburt, im Gegensatz zu anderen befreiten Seelen, welche sich,

222
Kapitel XI - Buddha und das Ende allen Leidens

auf den Ruf ihrer inneren Stimme hin, nochmals in einen physischen Kör-
per zwängen, um der leidenden Menschheit durch ihre Weisheit und ih-
re harmonisierende Energie zu dienen.
Abwandlungen des Buddhismus finden wir in China, Tibet und in Ja-
pan. In China verschmolz der Buddhismus mir den Großteils identischen
Philosophien des Taoismus, deren mächtigste Vertreter Lao-tse (604 - 520)
und Konfu-tse (552 - 479) waren. Beide bemühten sich um die Lenkung
des Staates nach den Regeln des „Dau", oder, in Sanskrit, des „Dharma".
Im Westen machen sich zunehmend Techniken breit, die ihre Wurzel letzt-
lich im Buddhismus haben wie die meditativen Bewegungen des T'ai Chi
und Qigong, oder dem Lösen von Energieblockaden durch Shiatsu, eine
Art akupressurartige Massage. Feng-Shui ist die harmonische Gestaltung
des Lebensraumes, einen die Naturgeister und die geomantischen Gege-
benheiten berücksichtigenden Bau- und Wohnstil. Die Heilmethoden und
-erfolge des Reiki sind umstritten; das mag an den wenigen qualifizierten
Ausbildern liegen.
In Japan entwickelte sich aus dem Buddhismus nach und nach der
Zweig des Zen. Unabdingbare Voraussetzung für Selbsterkenntnis ist das
Schweigen des Verstandes; das Beenden permanenten Denkens. Nur
wenn das Gefäß leer ist, kann höhere Intuition oder supramentales Be-
wußtsein einströmen und die Führung übernehmen. Um die Gedanken-
kette zu sprengen, verwendet der Zen sogenannte „Koans", Fragen bzw.
Rätsel, die für den logischen, intellektuellen Verstand nicht lösbar sind;
dennoch gibt es konkrete Antworten, die dem Novizen nach mehr oder
weniger langer Meditation spontan, blitzartig „einleuchten". Diese Koans
sind nach Schwierigkeitsgraden abgestuft; in traditionellen Zen-Klöstern
müssen bestimmte, festgelegte Koans gelöst werden, um durch absolute
mentale Stille mit dem allwissenden Selbst eins zu werden. Bisweilen
gleichen diese Monasterien Irrenanstalten... Nach 144 gelösten Koans ist
im Allgemeinen die Meisterschaft erreicht.
Ein kleines Koan für den Leser. Stellen Sie sich eine Flasche vor, in der
sich eine ausgewachsene Gans befindet. Wie kommt die Gans aus der Fla-
sche, ohne daß die Gans dabei umkommt, oder die Flasche kaputtgeht?
Eine kleine Hilfe: Holen Sie die Gans so raus, wie sie reingekommen ist!
Hier stellt sich die Frage nach der Bedeutung der Ratio im Buddhisti-
schen Weltbild. Wie werden die modernen wissenschaftlichen physikali-
schen Erkenntnisse aufgenommen? Die Buddhistische Kosmologie sieht

223
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirken s

den Berg Mehru als Zentrum des Universums, seinen Rand bildet ein rie-
siger Eisenring. Auf die Diskrepanz dieser Lehre mit aktuellen astrophy-
sikalischen Erkenntnissen antwortete der 1989 verstorbene Kagyüpa-Mei-
ster Kalu Rinpoche tiefsinnig:

„Jede dieser Kosmologien ist vollkommen für die Wesen, deren karmische
Projektionen sie dazu veranlassen, ihr Universum in dieser Weise zu erfahren...
Deshalb ist auf einer relativen Ebene jede Kosmologie gültig. Auf einer letzten
Ebene ist keine Kosmologie absolut wahr. Sie kann nicht universell gültig sein,
solange es Wesen in grundverschiedenen Situationen gibt."
Trimondi, Victor und Victoria: „Der Schatten des Dalai Lama"

Dies ist eine eminent wichtige Aussage. Darum schrieben wir im Prolog,
alles ist richtig und gleichzeitig falsch und vieles zusätzlich paradox.
Auch wir gelangen immer mehr zu dem Schluß, daß unser Denken, oder
besser unser Bewußtsein, nicht nur unser individuelles Leben prägt, son-
dern unsere Welt förmlich erschafft. Unser Bewußtsein programmiert die
Matrix, welche Mäyä erschafft; unser Denken und Handeln bestimmt un-
ser Schicksal. Da wir aber alle Schläfer sind, sind wir für jede Manipula-
tion, jede energetische Ausbeutung, jeder Form der Versklavung und
Fremdbestimmung durch alle möglichen Mächte und Kräfte offen.

„Unsere ,Wirklichkeit' wird wesentlich durch unsere Wahrnehmung beein-


flußt... Jede Materie stellt im Grunde einen manifestierten Gedanken dar, der
seine Existenz dem Bewußtsein und der Betrachtung seiner ,Schöpfer' ver-
dankt. Sobald der letzte Mensch einer Zivilisation sterben sollte, werden sich
dort auch alle von Menschenhand geschaffenen, künstlichen Gegenstände quasi
in Luft auflösen, da es niemand mehr gibt, dessen Bewußtsein diese Formen auf-
recht erhält."
Lindwurm, S.: „Vorsicht Licht"

Auch der westlichen Philosophie ist diese Ambivalenz bekannt. So äu-


ßerte sich der Philosoph Paul Feyrabend (sinngemäß):

„Es kommt darauf an, wer das Universum hinterfragt. Fragt ein Materialist, so
antworten ihm Quarks und Atome. Fragt ein Mystiker, so antworten ihm
Götter und Dämonen."

224
Kapitel XI - Buddha und das Ende allen Leidens

Man kann es auch wissenschaftlich formulieren:

„Der Glaube ist Teil des universellen Geistes und verwendet die Psyche zur
Realisierung... Auf der Quantenebene kollabiert die allgegenwärtige
Wahrscheinlichkeit. Die Glaubenskraft der Psyche ist die Manifestation der
Quantenbildung zwischen den Elektronen bestimmter Atome und Moleküle.
Sie wirkt als strategischer Schalter zur Realitätsbildung im leeren Raum
(Vakuum) unseres Körpers. Solange das Glaubensmoment anhält, ist die
Realität stabilisiert."
Warnke, Ulrich: „Diesseits und jenseits der Raum-Zeit-Netze"

Eine kleine Anekdote, die von einer Rivalität zweier Zen-Schulen han-
delt: Die Mönche zweier Klöster, des Nordklosters und des Südklosters
konnten sich nicht einigen, welches nun den größeren Zen-Meister hatte.
In jedem lebte ein Novize, und beide Jungen trafen sich jeden Morgen auf
dem Markt, um Gemüse zu kaufen. „Wohin gehst du?", fragte der Junge
aus dem Südkloster. „Wohin mich meine Füße tragen", antwortete der an-
dere. Darauf konnte der Frager - im Zen beschämenderweise - nichts er-
widern. Dieses Problem berichtete er seinem Zen-Meister, der ihn folgen-
dermaßen unterrichtete: „Wenn du ihn morgen wieder triffst, stelle ihm die
gleiche Frage; antwortet er das gleiche, so frage ihn: Und wohin würdest du ge-
hen, wenn du keine Füße hät-
test?" Am nächsten Morgen
trafen sich die beiden Kna-
ben wieder: „Wohin gehst
du?" fragte abermals der
Schüler des Südklosters.
„Wohin mich der Wind
trägt!" entgegnete der an-
dere. Wieder wußte der
Junge des Südklosters kei-
ne Antwort. Frustriert bat
er seinen Lehrer nochmals
um Rat. Der Meister
sprach: „Du hättest ihn fra-
gen sollen: Wenn aber kein Buddha Shakiamuni als Heiliger in einer Stupa, oder
wie ein Pilot in einer Vimäna (Flugscheibe) - hatte er
Wind weht, wohin gingest du Kontakt zu Raumbrüdern? Vielleicht sogar zu den Inner-
irdischen von Shambhala? M. f. G. E. v. Däniken

225
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirken s

dann? Dann wäre er dir eine Antwort schuldig geblieben!" Jetzt endlich ver-
stand er. Am nächsten Tag trafen sich die beiden wieder. Triumphierend
fragte der Knabe des Südklosters: „Wohin gehst du?" - „Gemüse kaufen."

Die Buddhisten erwarten einen weiteren Erlöser - Maitreya. Der Theosoph


Benjamin Creme verkündet, daß Maitreya sich bereits inkarniert habe, und
fordert mit pathetischen Gesten seine Zuhörer- und Leserschaft auf, die Me-
dien auf dieses Wesen aufmerksam zu machen. Tatsächlich wurde ver-
schiedentlich - besonders gut dokumentiert der Fall in Nairobi/Afrika - ein
„Mensch" gesichtet, der sich Maitreya nennt und seine okkulten Fähigkei-
ten scheinbar nicht ungern zur Schau stellt. Es gibt mehrere glaubhafte und
gut dokumentierte Fälle, in denen er sich dematerialisierte, z. B. aus fah-
renden Autos heraus verschwand... Auf skeptische Fragen erwidert Creme,
daß dies nicht der Antichrist sein könne, da dieser bereits in Form Hitlers er-
schienen wäre; Harmagedon wäre mit dem 2. Weltkrieg und seinen Kon-
zentrationslagern zu Ende gegangen. Trotzdem werden wir dieses Wesen in
Kapitel I (Bd. 2) weiter durchleuchten.
Es gibt Spekulationen, daß Buddha eine außerirdische Inkarnation ge-
wesen wäre. Einige Buddhisten vertreten die Ansicht, daß Buddha nach
seinem irdischen Tod auf den Mars wäre, mit der Mission, dort Frieden
zu stiften. Dazu muß erstens gesagt werden, daß Buddha mit zwei 'd' ge-
schrieben wird, und zweitens, „budha"(mit einem 'd') in Sanskrit ge-
wöhnlich mit „Merkur" übersetzt wird. Der Überlieferung zufolge soll
Buddha zu „himmlischen Wesen" wie den hinduistischen Göttern Agni
(Feuer) oder Surya (Sonne) Kontakt gehabt haben. Manche Buddhisten
vertreten die Ansicht daß dieser Kontakt nicht nur auf der inneren, son-
dern auch auf der äußeren Ebene stattgefunden hat; auch die Buddhisti-
schen Schriften kennen den Begriff „Vimäna". In solchen soll er in den
Himmel gefahren sein. So verwundert es auch nicht, daß es in Borobu-
dur/Java eine ursprünglich 42 Meter hohe Tempelpyramide gibt, mit
mandalaartigem Grundriß, auf deren oberster von fünf Terrassen sich 16
Stupas befinden. Einige davon sind offen, so daß man Buddha darin sit-
zen sieht, quasi als Pilot eines Ufos... Nach dem Mythos wurde Buddha
von „Roc", einem Riesenvogel beschützt. Dies führt uns zu einer anderen
spannenden Geschichte:
Der Waffenschieber und Abenteurer John Spencer gelangte 1920 auf der
Flucht aus der Mandschurei in die Mongolei; das Schicksal verschlug ihn

226
Kapitel XI - Buddha und das Ende allen Leidens

in das Lamakloster von Tuerin, wo er William Thompson, einen ameri-


kanischen Geschäftsmann und Bewunderer fernöstlicher Weisheit, ken-
nenlernte. Thompson muß Spencer sagenhafte Legenden oder Geschich-
ten über das Kloster erzählt haben, denn nach wenigen Tagen begann
Spencer die Umgebung des Klosters auszuspionieren. Er entdeckte eine
verwitterte Treppe, die zu einer kleinen Metalltüre führte, öffnete sie, und
fand sich unversehens in einem merkwürdigen, dodekagonaren (sym-
metrisch-zwölfeckigen) Raum. Auf jeder Wand waren Sternzeichen ein-
graviert. Unwillkürlich fuhr er mit seinem Finger das Sternbild des Stie-
res nach, als sich, nachdem er bei den Plejaden angelangt war, die Wand
lautlos öffnete und den Weg in ein weitverzweigtes, dunkles Labyrinth
freigab. Nachdem er die Öffnung mit einem Stein gesichert hatte, tastete
er sich vor, bis er ein grünlich phosphoreszierendes Licht ausmachte. Um
sich nicht zu verirren, hielt er sich in dem Gängesystem stets rechts und
gelangte in eine Halle, welche, nunmehr intensiv erhellt, den Anblick auf
~30 „schwebende Schreine" freigab. In Erwartung kostbarer Schätze öff-
nete er alle, fand aber erstaunlicherweise mumifizierte, mysteriöse Lei-
chen in den Sarkophagen. Die ersten drei enthielten die Mumien von
Mönchen, in gleichen Gewändern, wie sie die Mönche von Tuerin tru-
gen. Im nächsten befand sich eine Frau in Männerkleidung, im fünften ein
Inder in purpurnem Gewand. So dramatisch ging es fort; je weiter in der
Reihe, desto älter der Leichnam. Der drittletzte Schrein barg die vortreff-
lich erhaltene Hülle eines in weißes Leinen gehüllten Mannes, es folgte ei-
ne Frau, deren Aussehen Spencer Rätsel aufgab. Nun schob Spencer den
Deckel vom letzten Sarg: Er fand ein kleines Wesen mit silbrig-schim-
mernder Kleidung! Der Kopf glich einer Silberkugel, mit löcherähnlichen
Augen, ohne Mund und mit verkümmerter Nase. Als Spencer diese Kre-
atur berühren wollte, öffnete sie ihre Augen und blendete ihn durch grü-
nes Leuchten. Panisch stürzte Spencer aus der Halle und flüchtete zu-
rück ins Kloster. Er stellte dabei entsetzt fest, daß es inzwischen Nacht
war, obwohl er morgens losgegangen war und er seinen unterirdischen
Aufenthalt auf höchstens drei Stunden schätzte. Aufgeregt berichtete er
Thompson seine Entdeckung. Dieser, entsetzt über Spencers Neugierde,
klagt ihn des Mißbrauchs der Gastfreundschaft an. Er berichtet dem Abt
von den Funden Spencers. Nachdem die Mönche Spencer zu überzeu-
gen versuchten, daß seine Entdeckungen Phantasiegebilde seien, verließ
Spencer das Kloster. Seitdem ist er spurlos verschwunden. Zurück in den

227
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirken s

USA schilderte Thompson dem Magazin „Adventure" jene authentische


Begebenheit, die veröffentlicht wurde. Wohin gelangt man durch die elf
anderen Türen? Ins Innere der Erde? Nach Shambhala? Was hat es mit
dem kleinen Wesen in silbernem Overall auf sich?
Bereits 1661 erklärte ein Lama dem Jesuitenmissionar Albert d'Orville
nach Sichtung eines „doppelten chinesischen Hutes" über Lhasa:

„... was du soeben gesehen hast, war keine Zauberei. Denn Wesen von anderen
Welten befahren seit Jahrhunderten die Meere des Raumes und brachten den
ersten Menschen, die diese Erde bevölkerten, geistige Erleuchtung. Sie verur-
teilten alle Gewalt, lehrten die Menschen einander zu lieben, obwohl diese Lehre
wie ein Samenkorn ist, daß auf Stein ausgesät wurde und nicht keimen kann.
Diese Wesen, die hellhäutig sind, werden von uns stets freundlich empfangen
und landen oft in der Nähe unserer Klöster, wenn sie uns lehren und Dinge ent-
hüllen, die verlorengegangen sind in den Jahrhunderten der Kataklysmen, die
das Angesicht der Erde verändert haben."
d'Orville, Albert: „Tagebuch" (Auszug aus v. Buttlar: „Drachenwege")

Wurde der Buddhismus von extraterrestrischen Wesen initiiert? War


Buddha eine Inkarnation eines höheren Planetensystems, materieller oder
feinstofflicher Natur?
In Tibet verschmolzen altertümliche animistische Religionen mit dem
überlieferten Buddhismus zum Lamaismus. Der Dalai Lama (Kundun)
gilt zwar als das geistige und weltliche Oberhaupt der Tibeter, für rein spi-
rituelle Belange der einzelnen Schulen sind allerdings auch die Karmapas
zuständig. Aber: Der wahre Herrscher über Tibet ist weder der Dalai La-
ma, der Panchen Lama oder ein Karmapa. Wer ist dann der wahre Herr-
scher Tibets? Der wahre Herrscher Tibets ist eine astrale Wesenheit, welche re-
gelmäßig vor jedweder halbwegs wichtigen Entscheidung konsultiert
wird: Das Orakel. Das Orakel entscheidet letztlich alles; seine Bestim-
mungen werden umgehend befolgt. Der spirituelle Status sowie die In-
tention dieses Wesens sind undurchsichtig. Als Medium des Staatsora-
kels „Pehar" dient zumeist der Nechung Lama, welcher Anweisungen
und Weissagungen in henoch'scher Sprache verkündet. Das Orakel ist
ein Dämon, der mittels okkult-ritueller Beschwörung ständig gebannt
werden muß. Diesen Ritus beherrschen die Lamas so gut, daß die „Gott-
heit" sich vor dem Kundun verneigt. Durch den Nechung werden aber

228
Kapitel XI - Buddha und das Ende allen Leidens

zumeist die niederen Dienstgötter angerufen, da des Orakels Energie für


das Medium tödlich sein kann.
Das führt uns zu den dunkleren Seiten. Vor einiger Zeit wurde der im in-
dischen Exil lebende Dalai Lama wegen seiner Bekanntschaft zu dem
Gründer der Aum-Sekte, Shoko Asahara, kritisiert. Beide kennen sich seit
spätestens 1987; Asahara wurde nach eigenen Aussagen als Schüler des
Dalai Lama mit der Remissionierung Japans betraut, da der Materia-
lismus den Wesenskern der Lehre zu ersticken drohte; seine Heiligkeit
stritt eine nähere Beziehung zu Asahara jedoch ab. Tatsächlich gewährte
die Aum-Sekte den Exiltibetern in Dharamsala finanzielle Unterstützung,
im Gegenzug attestierte S. H. der Aum-Sekte den Status einer Religions-
gemeinschaft, was zur Folge hatte, daß Asahara in Japan Steuerbefreiung
erhielt. Zusätzlich proklamierte Asahara seinen Sohn Gyokko als Rein-
karnation des Panchen Lama. Nachdem Asahara für den Giftgasanschlag
in Tokio 126 verantwortlich gemacht wurde, reduzierte der Pressesprecher
S. H. die Beziehung auf zwar gemeinsame, jedoch rein religiöse Interessen.
Tatsächlich sah sich Asahara als Kalachakra-Yogi und Kämpfer für Shamb-
hala; auf die Bedeutung dieser Zusammenhänge kommen wir noch zu-
rück. Zu seinen Schülern zählen Industrielle, Anwälte, Ärzte, Wissen-
schaftler usf., welche sich im Rahmen ihrer Schulung einer gnadenlosen
Disziplinierung unterziehen. Mittels den tantrischen Fluiden Blut, Sperma
etc. sollen Siddhis, psychische Kräfte, erworben werden, um für die ent-
scheidende Endzeitschlacht besser gerüstet zu sein. Ebenso beauftragte
Asahara seine Wissenschaftler, unter ihnen Hideo Murai, Fachmann für
elektromagnetische Phänomene, neuartige biologische und chemische
Kampfstoffe zu produzieren. Nach Bestätigung von Insidern horteten sie
u. a. Sarin, Milzbranderreger, Ebola etc. In Entwicklung befand sich die
Mikroplasmabombe sowie Waffen, welche auf den Erfindungen N. Teslas
beruhen, darunter eine Art elektromagnetischer Frequenzverstärker, der
zuerst in Australien und anschließend in Kobe (sie!) getestet worden wä-
re. Bei dem Erdbeben starben 6.000 Menschen. Daß Asahara für Kobe ver-
antwortlich zeichnet gibt es keine Beweise, wohl aber Hinweise, zumal er
das Beben unmittelbar zuvor prophezeit hat. Murai kam im Laufe dieser
Tests zu dem Schluß, daß es möglich wäre, durch Verstärkung der Pulsa-
tion eine Waffe zu bauen, welche in der Lage wäre, die Erde in zwei Stük-

1 2 6 1 2 Tote, 5.000 Verletzte

229
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirken s

ke zu spalten. Eine verlockende Idee! Asahara erteilte den Auftrag, wur-


de aber wegen den Morden in Tokyo inhaftiert.
Der tantrische Buddhismus sanktioniert das dunkle Prinzip, also auch die
Zerstörung des Negativen oder vermeintlich Negativen. Da die materialisti-
sche Gesellschaft eine solche ist, ist es nur folgerichtig, ihren Untergang, den
Armageddon, voranzutreiben; das ist die Philosophie die hinter dem Tokyoer
U-Bahn-Attentat, diversen Mordanschlägen und Kobe steht. Deshalb verehr-
te Asahara Hitler. Außerirdischen stand er skeptisch gegenüber, war er doch
der Ansicht, daß sie sich von Menschenfleisch ernähren würden...
Auch der Buddhismus bzw. der Shambhala-Mythos kennt ein Harmagedon,
eine letzte echatologischen Endzeitschlacht, welche die Krieger des Rigden-
Yjepo gegen die Dunkelmächte führen. Diese Endzeitschlacht soll aber erst im
Jahre 2327 stattfinden. Im Originaltext des Kalachakra-Tantra werden die Mos-
lems als Hauptgegner angeführt. Angesichts des grausamen Wütens des Ko-
ran unter den Buddhisten ist diese Aussage nachvollziehbar, widerspricht je-
doch völlig den historischen Lehren Buddha Shäkyamunis, welcher
Barmherzigkeit und Friedfertigkeit predigte. Es fällt auf, daß, selbst wenn die
Religionsgründer aus dem Licht kommen, scheinbar aufgrund der polaren
Gesetzmäßigkeiten die Religionen pervertiert werden, und Keile der Zwiet-
racht in das Fleisch einer anderen Weltanschauung getrieben werden. Es sieht
aber so aus, als wären alle Religionen auf diese oder jene Art von den „Göttern"
eingeführt. Teilweise mögen diese weise, ethisch sehr hochstehende Wesen-
heiten gewesen sein, teilweise nicht.
Jedenfalls ist Insidern schon länger bekannt, daß einige Lamaserien dem
Pfad des Vajrayana folgen, jenen tantrischen Riten, welche in der Verwen-
dung insbesondere des 4. Kalachakra-Tantra gipfeln. Es gibt tatsächlich di-
verse Schwarzmagier in Tibet, ihrer sexualschwarzmagischen Praktiken
wegen sind sie sehr gefürchtet.
Zur Erläuterung: Im Vajrayana werden die tantrischen Übungen mittels ei-
ner Mudra (Karma Mudra - physische Partnerin; Inana Mudra - ätherische,
imaginierte Mudra, eine real existierende Form, ein Substrat der göttlichen
Urmutter) angeblich zur spirituellen Erleuchtung praktiziert. Tatsächlich
scheint in vielen Fällen eine energetische Anzapfung der femininen Energie
stattzufinden, welche zu politischen oder persönlichen Machtambitionen miß-
braucht wird. Die angestrebte Omriipotenz wird erreicht durch das Aufneh-
men polarer Energie. Die feminine Sexualenergie ist magnetisch, die maskuli-
ne elektrisch usw. Der Adept versucht seine Chakras gleichermaßen

230
Kapitel XI - Buddha und das Ende allen Leidens

elektrisch und magnetisch aufzuladen. Die subtilen Energien werden an-


drogyn; der Yogi dieses Pfades quasi zum Hermaphrodit. Daher erklärt
sich auch das feminine Aussehen einiger spiritueller Meister, bzw. eine
maskuline Erscheinung bei weiblichen Adepten. Es ist erwiesen, daß bei
Menschen mit erweitertem Bewußtsein die Gehirnwellen der linken und
rechten Hemisphäre synchron schwingen. Bei den Tantrikern des Kala-
chakra scheinen die subtilen Energieströme umgekehrt zu fließen: Die
Ida ist feminin und fließt linksseitig abwärts, die Pingala ist maskulin
und fließt rechtsseitig aufwärts. Dadurch werden die Energien zu den lu-
ziferischen oder „mara"-Welten gelenkt, woher sie auch ihre Macht be-
ziehen. Gelegentlich können diese Prana-Energien ohne sexualmagische
Techniken in die falsche Richtung fließen, siehe Anneliese Michell. 127 Ein
unerträgliches Hitzegefühl im Körper (Pingala ist der Sonnennerv) kann
die Folge sein, was in schlimmsten Fällen zu SHC (Spontaneus Human
Combustion), spontaner Selbstverbrennung, führt. Diese Verbrennungen
geschehen innerhalb weniger Millisekunden; so schnell, daß weder Klei-
dung noch Mobilar Zeit haben, sich zu entzünden. Die Verbrennungen
haben implosiven Charakter und erreichen Temperaturen von bis zu
3.000° Celsius. Das Phänomen gibt es auch in den Varianten von Teilver-
brennungen, wobei die Opfer überleben, oder Verbrennungen bei Lei-
chen, welche noch nicht lange tot sind...

Das Kalachakra-Mandala ist ein Einweihungsmandala, und als solches


neutral. Wir können mit dem Element Feuer ein Essen zubereiten und ein
Haus in Brand stecken. Nichts in der materiellen Welt ist eindeutig posi-
tiv oder negativ behaftet. Dennoch schreibt Dion Fortune, Adeptin des
weißen Tempels der Golden Dawn (G. D.):

„Eine der schlimmsten schwarzen Magien der Welt ist eine entartete Form des
Buddhismus... In den tibetischen Klöstern der Dugpa-Sekte gibt es Tempel, die
buchstäblich Tausende von Buddhastatuen haben. Besitzer eines dieser durch
Dugpa-Riten magnetisierten Buddhas zu sein, ist nicht angenehm... Ich erfuhr
später, daß einige dieser Statuen mit Blut von Menschenopfern geweiht worden
waren."
Fortune, Dion: „Selbstverteidigung mit PS1"

1 2 7 1 9 7 8 starb die bayerische Pädagogikstudentin Anneliese Michell an einer Überdosis Medikation, da


statt Besessenheit Epilepsie diagnostiziert wurde, ein Exorzismus konnte nicht erfolgreich zu Ende
geführt werden

231
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirken s

Alexandra David-Neel (1868 -1969) berichtet in diesem Zusammenhang


von der Sekte der „Böns" 1 2 8 und ihren Klöstern. Sie könnten mit dem „Eli-
xier des Lebens" ihr Leben verlängern. 129 Gründer dieses Ordens war Shen-
rab (Mura), welcher vor bald 20.000 Jahren in Persien vom Himmel kam
und am Berg Kailash lehrte, welcher heute als hinduistisches und buddhi-
stisches Heiligtum verehrt wird. Der Mount Kailash ist in diesem Sinne ei-
ne Öffnung zu feinstofflicheren Welten und gleicht einer geöffneten Tür,
durch welche Entitäten unterschiedlichster Couleur sich Zutritt zu unserer
Welt verschaffen können. Mura instruierte die Adepten in der Anwendung
des Kalachakra Tantra, jenes sexualmagischen Ritus, mit welchem die Elo-
him der Schöpfung evoziert, (angerufen) werden können. Zuvor wird in ei-
ner Zeremonie dieses Mandala mit farbigen, winzigen Steinchen auf eine be-
stimmte, flache Ebene gestreut. Von oben sieht es aus wie eine Energie
emittierende vier- oder fünfseitige, dreidimensionale Pyramide. „Kala" be-
deutet „Zeit" und „Chakra" bedeutet „Rad". Der Buddhismus hat aufgrund
seiner Philosophie keine Intention, die Bön-Religion bzw. ihren Mißbrauch
zu beseitigen, da beide Prinzipien in der relativen Welt ihre Berechtigung ha-
ben. „Mara", abgeleitet von „Mura", gilt den Buddhisten als negatives Prin-
zip. Es gibt allerdings unterschiedliche Auffassungen über den Umgang mit
diesem negativen Prinzip. Daß die buddhistischen Schulen des Hinayana
unter sich nicht eins sind, beweisen die Biographien der letzten Karmapas.

Shangri-La ist die buddhistische Bezeichnung für eine verborgene unterir-


dische Welt, auch Agharti genannt. Die Hauptstadt nennt sich Shambhala,
„Quelle des Glücks". Tibeter bezeichnen jenen Ort „Stadt der Götter". Hier
sollen weise und hochentwickelte Lichtwesen zum Wohl der Menschheit
wirken. Shambhala zu lokalisieren ist schwierig. Favorisiert werden ein be-
stimmter Ort unter der Wüste Gobi, das Tarimbecken und das Gebiet unter
dem heiligen Mount Kailash und dem benachbarten Manasarovar-See. Die
Wüste Gobi ist Großteils Sperrgebiet, da a) die Chinesen dort ihre Atomver-
suche machten und weil b) dort einige harte Mysterien zu finden sind. So z.
B. existiert bei Khara-Khota (Kharahota), der ehemaligen neuen Hauptstadt
der geflüchteten Lemurier in der Wüste Gobi, heute ein Ruinenfeld, ein 1.800
Meter tiefer Schacht. Die Wände bestehen aus bläulich glasiertem Stein. Am
128 Nicht mit den „Tschöden" zu verwechseln, einer weiteren, schwarzmagischen Sekte in der Mongo-
lei. Weitere Information bei Spießberger, Karl: „Der Tschöd-Lama aus Graz (Alois Rech) und seine In-
itation im ,Kloster zum schwarzen Khan.'"
129 Die linke Methode ist das Trinken v. rituell aufbereitetem Leichensud, der rechte Pfad ist die „Soma-
Kalpa-Kur", wie sie v. Shri Tapasviji Maharaj praktiziert wurde, welcher nachweislich 175 Jahre alt
wurde

232
Kapitel XI - Buddha und das Ende allen Leidens

SHC (Spontaneus Human Combustion), spontane Selbstverbrennung. Offensichtlich mehren


sich die Fälle: Der Körper verbrennt von innen heraus ohne äußeren Brandherd. Durch blitzar-
tiges Öffnen der Chakren strömt zuviel Energie in den Kör-
per. Steigert sich die polare Spannung durch Ansteigen der
Schumann-Frequenz, werden die Energiezentren bei psycho-
logisch starren Menschen aufgerissen. Nach Lorber ist es ei-
ne elektrostatische Verschiebung des Gleichgewichtes in
den Atomen menschlicher Zellen. Die Dame rechts ver-
suchte augenscheinlich, sich noch ins Bad zu retten.

Grund des Schachts


fand man tausende
von gläsernen Bume-
rangs, welche beim
Werfen die Eigen-
schaft haben, Bilder
zu produzieren.
Durch die Rotation
der Bumerangs sind
quasi filmische Sze-
nen zu erkennen,
welche Flugobjekte
und Gesichter zeigen
sollen. In diesem
Glas - oder Kristall - sind Informationen gespeichert, die im Ruhezustand
nicht zu erkennen sind.
Rudolf Steiner; Karl Haushofer u. a. Esoteriker sehen in den zuvor er-
wähnten Orten ätherische, wenn nicht sogar reale unterirdische Orte, wel-
che im Sinne des Dualismus - Yin und Yang - unterschiedliche Systeme re-
präsentieren, während andere, wie Alec McLellan, die verborgene Stadt
Shambhala als geographisches Zentrum einer zumindest ehemaligen ho-
mogenen, unterirdischen Welt Agharti sehen. Hier bereits deutet sich eine
Verbindung zu den okkult-esoterischen Kreisen des Nationalsozialismus
an... Der Dalai Lama selbst ist davon überzeugt, daß Shambhala eine reale
Wirklichkeit in der materiellen Existenz ist.
Der vor der russischen Revolution nach Tibet geflüchtete Pole Dr. Ferdi-
nand Ossendowski fand nach eigenen Angaben Zuflucht in einer unterir-
dischen Stadt, welche er in „Beasts Men and Gods", ähnlich wie Bulwer-
Lytton in seinem 1871 erschienenen Buch „The Coming Race" („Vril oder
eine Menschheit der Zukunft"), beschrieb. Phantasie oder Realität? Wo viel

233
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirken s

Rauch ist - und beim zweiten Weltkrieg gab's viel Rauch - muß auch irgend-
wo Feuer sein. Als Nicholas Roerich bei seinen Reisen durch Innerasien ein-
heimischen Nomaden Fotografien von New York zeigte, riefen diese: „Das ist
das Land von Shambhala!" Der Mythos von Shambhala enthält folgende Le-
gende: Der historische Buddha soll den König von Shambhala, Suchandra,
ebenfalls aus dem Geschlecht der Shâkyas, sowie hochrangige Mitglieder sei-
nes Hofstaates in das Zeittantra eingeweiht haben. In dieser unterirdischen
Welt gäbe es 960 Millionen Siedlungen; in der Hauptstadt Kaiapa residiere
der Regent der Erbdynastie in einem märchenhaften Palast. Er übt seine
Macht von einem „Löwenthron" aus, der uns in unserer Phantasie an den
Thron Salomos erinnert; Elementarwesen und Dämonen unterstünden dem
König, seine Töchter sollen als Vajra-Mudras dienen. Er besitzt einen wun-
scherfüllenden Juwel sowie einen magischen Spiegel, 130 durch welchen er al-
le Ereignisse in seinem Reich und auf der Erde beobachten kann. Die Archi-
tektur seines Palastes spiegele die kosmischen Gegebenheiten; ja, am
„Himmel" existiere eine Nachbildung des Zodiaks. Zur Zeit soll Aniruddha
regieren, der seit 1927 für hundert Jahre die Staatsgeschäfte übernommen hat.
Dieses „Land" sei sehr wohlhabend und mächtig; eine gewaltige Armee mit
futuristischen Waffen steht zur Verfügung. Staatsreligion sei die Lehre des
Kalachakra-Tantra; gesprochen würde Sanskrit. Indische Rishis, welche den
buddhistischen Bodhisattwas entsprechen, sollen sich nach Agharti bzw.
Shambhala zurückgezogen haben, um am Ende der Zeiten der Menschheit in
ein neues Zeitalter zu helfen. Welchen Einfluß übt dieses Reich auf die
Menschheit aus?

„Als Meister des Universums, Kaiser der Welt, geistiger Regent über die mächtigen
subtilen Energieströme, welche die kosmische Ordnung so wie das Leben der
Menschen regeln, dirigiert der Kulika (Regent) von Shambhala die spirituelle
Entwicklung der menschlichen Massen, die in die schwere und blinde Materie hin-
eingeboren wurden."
Rivière, Jean Marqués: „Kalachakra - Initiation tantric du Dalai Lama"

Paradox erscheint uns der Anspruch auf Förderung der spirituellen Ent-
wicklung unter gleichzeitiger Haltung waffenstarrender Heere. Soll dies
130 Dieses Artefakt wird uns noch öfter als Informations- und Kommunikationsmedium Außerirdischer
begegnen; ebenso ist der Tenno, nebst anderen mysteriösen Artefakten wie einer Juwelenschnur und
einem Schwert, in Besitz eines magischen, metallenen Spiegel. Diese drei Requisiten wurden dem er-
sten japanischen Kaiser v. Ninigi-No-Mikoto, dem Enkel der Sonnengöttin Amaterasu, zum Regie-
ren überlassen. Diese Kleinodien sollen noch immer Eigentum der kaiserlichen Familie sein

234
Kapitel XI - Buddha und das Ende allen Leidens

alles nur symbolisch zu verstehen sein? Wenn dies alles nur Legende sein
soll, erscheint es merkwürdig, daß Suchandra Kommentare zur diesbe-
züglichen Lehre Buddhas verfaßt hat; einer seiner Nachfolger, Manjush-
rikirti, schrieb hierzu eine Zusammenfassung, das Kalachakra-Laghut-
antra, ein Kompendium von tausend Versen, welches vollständig erhalten
ist. H. P. B. berichtet in Ihrer Geheimlehre:

„Ihre [Lemuriens] Auserwählten [vor der Zerstörung] hatten Zuflucht auf


der heiligen Insel [dem „fabelhaften Shambhala" in der Wüste Gobi]
gefunden, während einige von ihren verfluchten Rassen, die sich von dein
Hauptstamme trennten, jetzt in den Dickichten und unter der Erde [als
,Höhlenmenschen'] lebten, als die golden-gelbe Rasse [die IV.] ihrerseits
,schwarz vor Sünde' wurde. Von Pol zu Pol hatte die Erde zum dritten Mal ihr
Antlitz verändert,... Die Halbgötter der dritten hatten Platz gemacht für die
Halbgötter der vierten Rasse."
Helena Petrowna Blavatsky: „Die Geheimlehre"

Unzweifelhaft bestand in atlantischer Zeit ein ausgedehntes Höhlen-


und Tunnelsystem im inneren der Erdkruste; der Hauptstollen windet
sich ringförmig um den gesamten Planeten. Sie führen durch Tiefenge-
stein wie Granit und liegen gewöhnlich in einer Tiefe zwischen 15 und 30
Kilometern; die Korridore bieten in ihrem Durchmesser genug Platz, ei-
ne Flugscheibe passieren zu lassen. Den südamerikanischen Teil dieses
Systems haben wir in Kapitel X, „Tiahuanaco" kennengelernt. Große Tei-
le dieses unterirdischen Systems werden bis heute benutzt, aber teilweise
sind die Stollen durch Erdbeben verschüttet oder unterbrochen. Die Ein-
gänge werden streng geheim gehalten, sind schwer bewacht, bzw. mit
Zeit- oder Dimensionsschranken versehen. Gelegentlich berichten Höh-
lenforscher oder Abenteurer von merkwürdigen Geräuschen, welche sich
anhören wie das Summen eines Generators. Hier ist Vorsicht geboten,
denn dabei handelt es sich aller Voraussicht nach um Versorgungssyste-
me, deren Schächte die innerirdischen Siedlungen mit der Erdoberfläche
verbinden. Wird beim Weitergehen zusätzlich ein grünliches, phospho-
reszierendes Leuchten bemerkt - und in der einschlägigen Literatur fin-
den sich öfters Hinweise, daß dies schon von einigen gesehen wurde (z.
B. v. Alec McLellan) so kann man sicher sein, daß man sich in der Nähe
eines getarnten Eingangs befindet. Nur Lebensmüde sollten weitergehen.

235
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirken s

Es ist so: Auch positive Rassen möchten dort unbehelligt leben; auch für
sie ist die Unkenntnis anderer über ihren Aufenthaltsort ein zusätzlicher
Sicherheitsfaktor.
Diese akustischen Phänomene treten relativ selten auf, es gibt sie aber
dennoch rund um den Globus. Am bekanntesten ist wohl das auch über-
irdisch zu hörende Brummen von Taos/New Mexiko; die gemessenen 17
Herz werden aber nicht von jedem gehört. In der südlichen Sahara wur-
den R. A. Bagnold und sein Begleiter eines Nachts von einem Dröhnen
förmlich erschreckt. Aus dem Dröhnen wurde ein trommelnder Rhyth-
mus, daß der Boden gewaltig bebte. Nach fünf Minuten war der Spuk
vorbei. Auch Marco Polo beschrieb ein solches unheimliches Dröhnen
aus der Wüste Gobi. Untersucht wurde ein solches Grollen bisher nur in
Moodus, einer Kleinstadt im US-Bundesstaat Connecticut. Die Geräusche
sind hier mehr explosionsartig oder wie der Überschallknall eines Flug-
zeuges. Seismologen versuchten den Ursprung der Geräusche zu ermit-
teln und stellten im Umkreis von 15 Meilen fünf Seismometer auf. Bei je-
dem Donnern wurden sehr flache „Mikroerdbeben" gemessen, die
Erdoberfläche wirkt in diesem Bereich wie ein Lautsprecher. Das heißt,
die Geräusche kommen aus dem Erdinneren. Indianische Ureinwohner
glauben, daß diese Geräusche aus dem Mount Tom kommen, einem Berg,
in welchem der „Gott" Hobbamock" wohnt...
Auch „Lichterscheinungen" bzw. majestätische „Feuerkugeln" sind in Ti-
bet sehr häufig, besonders in dem Dreieck Gangtok, Shigatse und Lhasa:

„Lichter, die sich mit großer Geschwindigkeit fortbewegen... Viele seltsame


Dinge geschehen hier... Das Phänomen der schwebenden Lichter ist auch auf
dem heiligen Berg Wu Tai Sh'an in China beobachtet worden, welcher dem
Bodhisattva Mafijusrigeweiht [ist]".
Anagarika Govinda, Lama: „Der Weg der Weissen Wolken"

Von offizieller Seite bekommt man keine oder nur oberflächliche Infor-
mation zum Thema. Es darf in Frage gestellt werden, wie weise und
wohltätig diese mächtigen spirituellen oder kosmischen Bruderschaften
angesichts der täglichen Horrormeldungen tatsächlich sind; ihr Einfluß
auf die Geschicke der Erde ist nicht zu bestreiten. Die Mythologie kennt
viele Fälle, in welchen Menschen (?) auf der Erde plötzlich erscheinen,
eine Mission vollbringen, um anschließend wieder scheinbar spurlos zu

236
Kapitel XI - Buddha und das Ende allen Leidens

verschwinden. Ihre biographischen Gemeinsamkeiten sind signifikant.


Wir kennen weder Zeit noch Ort ihrer Geburt, noch ihres Todes, allein
ihr spektakuläres Wirken ist überliefert. Orpheus, König Arthus, Melchi-
sedek, St. Germain, Babaji etc. können durchaus der Unterwelt von Ag-
harti entstammen. St. Germain, nach Gerüchten um 1660 geboren oder
besser erschienen, führendes Mitglied diverser Logen wie der Freimaurer,
Rosenkreuzer, Martinisten, Illuminaten, Malteser Ritter, Templer etc. soll
nichts gegessen, sondern nur ein lebensverlängerndes Elixier zu sich ge-
nommen haben. Unter dem Pseudonym Richard Chanfray verwandelte
er 1972 vor laufender Kamera im französischen Fernsehen Blei in Gold. 1 3 1
Shambhala soll zumindest in ätherischer Form existieren und als Di-
mensionstor geographisch in der Wüste Gobi/Zentralasien liegen. Hier-
hin flüchteten die überlebenden von Lemurien, bevor sie ihre Physis den
ätherischen Schwingungen anpaßten. Wir müssen hinzufügen, daß die
Geographie der Erde in prähistorischer Zeit völlig anders war; eine ge-
nauere Beschreibung findet der Leser in der „Geheimlehre". De facto fin-
det man heute noch Muscheln in Tibet in einer Höhe von 4.000 Metern
über dem Meeresspiegel!
In Khara-Khota befände sich das Ajnachakra der Erde bzw. der planetare
Logos oder einfacher, die Seele des Lebewesens Erde, Sanat Kumara.
Zwangsläufig müßten von hier auch die stärksten Kräfte zur Transfor-
mation des Erdbewußtseins kommen.
Interessanterweise streifte 36 Tage nach der „Harmonischen Konver-
genz" vom 16./17.8.1987 zum Herbstäquinoktium der Kernschatten einer
totalen Sonnenfinsternis jenen Ort. Der Mitinitiator der „Harmonischen
Konvergenz", Vicent Sellek, behauptete, ebendort am 23.9.1987 in einer
Vision eine Lichtpyramide mit Augen an jeder Seite wahrgenommen zu
haben, welche, einem Laserstrahl gleich, Licht aussandte. Als eines der
Augen ihn anstrahlte, verstand er, daß die Lichtpyramide ein „Merkaba-
Gefährt" des Arcturus sei, jenes Planeten, welcher, wie Lyssa Royal im
letzten Kapitel (Bd. 2) bestätigt, harmonisierende und heilende Energien
zur Erde transferiert. Diese Energien sollten durch das Zentrum unseres
Herzchakras, den Anahata-Lotus, in uns eintreten: „Om mani padme Mm".

131 Vermutlich war er in Besitz des „Roten L ö w e n "

237
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirken s

Resümee

Wie ein Diamant, je nachdem wie er gehalten wird, verschiedenartig


leuchtet, so manifestieren große Seelen bestimmte göttliche Eigenschaf-
ten. Im Falle Buddhas waren dies überwiegend Weisheit und Friedfer-
tigkeit. Buddha sprach nie über Gott, doch nach Lektüre des Pali-Kanons
wird klar, daß er tiefe Weisheit besaß. „Ex Oriente lux" - „Aus dem Osten
kommt das Licht."

„Diejenigen, welche in Harmonie leben, folgen dem Tao und bedürfen weder
Götter noch Dämonen, denn sie sind frei und unabhängig"

Während das Christentum die Werte von Liebe, der Hinduismus die
Kosmologie und Yogatechniken und der Islam den Glauben hervorhe-
ben, so hebt der Buddhismus die psychoanalytischen Aspekte hervor. Es
liegt in der Natur der Dinge, daß wo Licht ist, auch Schatten sein muß.
Wir erinnern an den Kontrast zwischen Jesus dem Christus und den Päp-
sten, respektive den Kirchenkonzernen schlechthin. Der tibetische La-
maismus hat relativ wenig mit dem Buddhismus gemein, viele lamaisti-
sche Sekten wie die der Böns, Tschöden, Gelugpa usw. haben starke
okkulte Ambitionen. Diese Ansicht vertritt auch Lama Anagarika Govin-
da. Es gibt sogar Spekulationen, daß Mao Zedong und Deng Xiaoping
durch rituelle Magie liquidiert wurden, da sie verantwortlich für die chi-
nesische Okkupation Tibets waren. Die Besatzung kostete 1,4 Millionen
Tibetern, zumeist Mönchen, die nur passiven Widerstand geleistet hat-
ten, das Leben.
Es mag sein, daß auch die „Leuchte Asiens" wie andere Avatäre, eine In-
karnation positiver Wesenheiten von weiter entwickelten Planetensyste-
men oder astralen Ebenen war. Somit ist es vorstellbar, daß er Kontakt
zu außerirdischen oder innerirdischen Spezies hatte.
Wenn wir den Shambhala-Mythos sezieren, so bleibt die Möglichkeit ei-
ner unterirdischen Welt, einem mehr oder weniger machtvollem „Kö-
nigreich" bestehen. Tatsache sind unterirdische Städte und Höhlensyste-
me, welche höchstwahrscheinlich verschiedene Rassen beherbergen. Ist
es möglich, daß Shambhala real existiert, und ihre Repräsentanten Kon-
takt mit religiösen und weltlichen Führern auf der Erdoberfläche haben?

238
Kapitel XI - Buddha und das Ende allen Leidens

Wir glauben, daß der Shambhala-Mhytos insofern eine reale Grundlage


hat, indem tatsächlich unter verschiedenen Teilen Asiens von bestimmten
Zivilisationen unter- oder innerirdische Städte bewohnt sind. Inwieweit
lemurische oder außerirdische Kolonien in Betracht kommen, bleibt ab-
zuwarten. Die mythische Landkarte Shambhalas gleicht einem runden
Mandala; bedeutet dies, daß die Erde vollständig hohl ist?

„Du sagst: Ich möchte erleuchtet werden. Meine liehe Seele, dies ist völlig
unmöglich. Das ,Ich' kann niemals erleuchtet werden. Nicht nur dies: Es ist das
größte Hindernis auf dem Weg zur Erleuchtung."
Ramesh Balsekar

239
Kapitel XII
TEOTIHUACÄN

„Sie heißen 'Teokalli'. Teo bedeutet Energie, und Kalli heißt Haus."
Xokonoschtletl, Okt. 1987

R und 40 km nördlich des stickigen Millionenmolochs Mexiko City


liegt eine weitere archäologische Sensation, welche die Azteken Teo-
tihuacän nannten. Diese Pyramidenstadt, von den Mexikanern „las Py-
ramides" genannt, besaß zu ihrer Blüte eine Flächenausdehnung von 38
km 2 und bot über 200.000 Menschen Platz. Die Azteken allerdings waren
nicht die Erbauer; sie selbst fanden um 1360 n. Chr. bereits von Dschun-
gel überwucherte Ruinen vor. Das Alter dieser Anlage wird inzwischen
auf mindestens 3.400 Jahre geschätzt, der Zeitpunkt der Erbauung läge
somit auf 1400 v. Chr. Wie so oft, muß allerdings auch diese Datierung in
Frage gestellt werden, da auszuschließen ist, daß die um diese Zeit le-
benden Olmeken, Tolteken oder Totonaken ihre Erbauer waren. Die Ol-
meken hatten bei weitem nicht den monumentalen Baustil, zudem waren
sie überwiegend an der Südküste des Golfs von Mexiko angesiedelt und
nicht im zentralen Hochland. Also auch hier gilt: Nichts Genaues weiß
man nicht. Das allerdings ist in unserem jetzigen dunklen Zeitalter der
Unwissenheit, dem Kali-Yuga, nicht ungewöhnlich.
Indes weiß man heute etwas anderes: Teotihuacän ist ein Planetarium,
oder besser noch, ein Modell unseres Sonnensystems! Zu verdanken ist
diese profunde Erkenntnis dem amerikanischen Ingenieur Hugh Harles-
ton, der nach sorgfältigen Vermessungsarbeiten und mathematischer
Auswertung 1974 seine Schlußfolgerung veröffentlichte. Doch dazu spä-
ter mehr.
Zunächst zur Anlage als solcher: Das Zentrum der damaligen Metro-
pole wird von der 2,5 km langen und 45 Meter breiten „El Caminode del
Muerto", der „Straße der Toten", durchzogen, welche von Süden nach
Norden verläuft. Zwei Punkte müssen wir im Folgenden richtig stellen:
„El Caminode del Muerto" ist nicht unbedingt eine Straße gewesen, wird

241
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirken s

sie doch durch circa ein halbes Dutzend Mauern, Hindernissen sozusa-
gen, blockiert. Es ist auch nicht klar, wie sie zu ihrem Namen kam, Tote
hat man dort jedenfalls nicht ausgegraben; davon abgesehen gibt es so et-
was wie Tod nicht, nur zyklisches Erscheinen von näma-rüpa, Namen
und Form im Ozean des Seienden. Die Indios nennen sie „Platz der leuch-
tenden Schlangen". Andere Autoren bezeichnen diese Strecke „Prozes-
sionsstraße", aber woher will man wissen, ob dort zeremonielle Prozes-
sionen durchgeführt wurden? Da wir mit exakten Begriffen arbeiten
wollen, schlagen wir vor, diese Gerade als „planetarische Achse" 1 3 2 zu be-
zeichnen. Und diese Achse hatte die interessante Eigenschaft, am 12. Au-
gust 3114 1 3 3 v. Chr. auf jenen Punkt zu weisen, an dem am südlichen Ho-
rizont die Plejaden untergingen.
Zum anderen müssen sich auch bei den Stufenpyramiden aufgrund von
modernen archäologischen Erkenntnissen die korrekten Bezeichnungen
durchsetzen: Die „Mond-Pyramide" ist tatsächlich die Uranus-Pyrami-
de, die „Sonnen-Pyramide" die Saturn-Pyramide und die Quetzalcoatl
geweihte „Zitadellen-Pyramide" entspricht der Sonnen-Pyramide. Wo-
her kommt diese falsche Bezeichnung?
Überreste einer Reihe von astronomisch ausgerichteten Pyramiden und
Markierungssteinen in großem Umkreis um die Anlage von Teotihuacän
weisen darauf hin, daß diese zusammen mit der „Sonnen- und Mondpy-
ramide" als Fixpunkte für die Bestimmung der Azimute 1 3 4 für den Auf-
und Untergang der Sonne zur Sommer- und Wintersonnenwende, der
Äquinoktien und Zenitdurchgänge, sowie zur Berechnung des metoni-
schen Zyklus 1 3 5 dienten. Mit anderen Worten: „Sonne- und Mondpyra-
mide" erhielten ihre Namen lediglich deshalb, weil sie zur Bestimmung
der Sonnen- und Mondphasen als Fixpunkte dienten, und nicht, weil sie
diese Himmelskörper repräsentieren. Letzteres tun sie eben nicht. Daß
sie die geometrischen Daten exakt wiedergeben, ist erwiesen, allerdings
müssen den Erbauern diese Daten zweifellos vor der Errichtung in ihrer
Gesamtheit exakt bekannt gewesen sein.
Der vermeintliche Endpunkt der planetaren Achse ist die „Uranus-Py-
ramide", welche in der Höhe um ein Drittel kleiner als die „Saturn-Pyra-
mide" und ein Drittel größer als die „Sonnen-Pyramide" ist. Alle Pyrami-
132 Wobei das auch nicht ganz korrekt ist, denn Planeten sind (in etwa) rund und nicht eben bzw. flach;
lat. planes.
133 Argüelles 13. November 3113, Thompson 11. August 3114
134 Astronomisch bestimmte Winkelgröße
135 Mittlere Dauer des synodischen Mondumlauf (29,532 Tage)

242
Kapitel XII - Teotihuacän

den weisen keine echte geometrisch pyramidale Form aus, sondern sind
eine Aufschichtung mehrerer Stufen mit unterschiedlichem Neigungs-
winkel. Die alle Kanten der fünf Stufen tangierende gedachte Gerade der
Saturn-Pyramide hat einen Böschungswinkel von 33°. Sie sind zudem al-
le oben abgeflacht und tragen bzw. trugen, wie auch die Maya-Pyrami-
den, auf ihren „Spitzen" tempelartige Aufbauten oder „Idole", mächtige
Götzenbilder, wobei unklar ist, ob diese zum ursprünglichen Komplex ge-
hörten, oder von späteren Generationen oder Völkern aufgestellt wurden.
Die Azteken nannten diese Stufenpyramiden „Teokalli", was in Nahu-
atl, der Aztekensprache, soviel bedeutet wie „Energie-" oder „Kraftort".
Die Saturn-Pyramide nannten sie „Tonatiuh" - „Leuchtendes Haus". Nach
ihrer Sage kamen hier die „Götter" zusammen, noch ehe es den Menschen
gab. Nach Bernadino de Sahagün (1499 -1590), einem spanischen Fran-
ziskanermissionar und Chronisten des 16. Jh. welcher Nahuatl be-
herrschte, hatten hier die „Weisen Zeichen für die Zukunft gesetzt" und -
„unter den Pyramiden wären Götter begraben". In seiner „Historia general"
schrieb er, daß die Indios ihm von den unglaublichen astronomischen
und astrologischen Kenntnissen ihrer Vorfahren berichtet hätten.
Kommen wir auf Hugh Harleston und seine Vermessungsergebnisse zu-
rück: Harleston fand heraus, daß allen Gebäuden und deren Abständen
untereinander eine exakte Maßeinheit von 1,059 Metern zugrunde liegt.
Diese Einheit, der er den Maya-Namen „Hunab" gab, ist die zwölfte Wur-
zel von zwei (12V2), sowie der zwölfmillionste Teil der Polarachse:
1 2 . 7 1 3 , 6 / l 2 0 0 0 0 0 0 = 0.001059467. Diese maßgebende Einheit fand sich in
den Modulen 18, 24, 54, 7 2 , 1 0 8 , 1 4 4 , 1 6 2 etc. Sämtliche „Teokallis" wei-
sen Maße auf, die, durch den Hunab geteilt, a) gerade Zahlen, und b)
durch drei teilbar sind. So stehen, wie bereits erwähnt, die Saturn-,
Uranus- und Sonnen-Pyramide im Verhältnis 3:2:1. Neben dem Hunab
entdeckte Harleston eine weitere Konstante: die Zahl 378. Die Breite der
„Zitadelle", welche das innere Planetensystem symbolisiert (Sonne, Mer-
kur, Venus, Erde, Mars) beträgt 378 Hunab. Multiplizieren wir 378 Hunab
mit 100.000, so erhalten wir den Mittelwert des Äquatorumfang (40.076,6
km) und Meridianumfang (40.009,2), nämlich 40.045,32 km. 756 Hunab (2
x 378) beträgt die Entfernung zwischen dem Mittelpunkt der Saturn- und
dem Mittelpunkt der Uranus-Pyramide. Die Basiskante der Sonnen-Py-
ramide beträgt 60 Hunab, das ist der 100.000 Teil des Polarradius: 60 x
1,0595 x 100.000 = 6.357. Nach neuester Berechnung beträgt der Polarra-

243
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirken s

dius 6.356,8 km. Dies spricht für unsere heutigen Wissenschaftler - sie ha-
ben sich lediglich um 200 Meter verrechnet!
Ordnet man der unteren Terrasse der Saturn-Pyramide eine Wertigkeit
von „1" zu, so erhält man in der Addition bis zur Spitze 41/2 da die vier-
te Stufe (3,5) nur halb so hoch ist wie die vier anderen. Summiert man in
absteigender Folge weiter, so erhält die vierte Ebene eine Wertigkeit von
51/2- Und 51/2: durch 31/2 ergibt Phi/2. Wir sehen also jetzt schon, daß die Er-
bauer geniale Mathematiker gewesen sein mußten, mit exquisiten kos-
mologischen Kenntnissen. Wir können in der Vorrecherche unmöglich al-
le mathematischen Gegebenheiten abhandeln, das würde den Rahmen
dieses Kapitels sprengen, soviel nur noch: Verschlüsselte Maßangaben
stellen nicht nur TT (3,1415296), sondern auch e (2,7182818), c (299.792
km/sec) und die Wellenlänge des Wasserstoffes (21,11) dar. Der von Har-
leston errechnete „Hunab" von 1,059 Metern entspricht der Konstante im
Bereich der Farbfrequenz. Teilt man das sichtbare Licht in sechs Grund-
farben von Ultraviolett bis Infrarot (unter Auslassung von Indigo), so er-
hält man die Frequenz der folgenden Farbe durch Multiplikation mit
1,059 oder seiner Quadratzahl. Dahingegen nimmt sich die Tatsache, daß
am Quetzalqoatl-Tempel der Kopf des Regengottes Tlaloc 365 mal abge-
bildet ist, geradezu lächerlich aus. In Kapitel XI (Bd. 2) werden wir uns
näher mit der Mathematik der Pyramiden beschäftigen.
Die Hindernisse, welche in scheinbar unregelmäßigen Intervallen auf
der planetaren Achse liegen, entsprechen einer fremdartigen Tonleiter,
weil eine Oktave, mathematisch mit 1 2 V 2 dividiert, eine Tonleiter mit 13
Tönen und zwölf Intervallen ergibt. Multipliziert man eine Frequenz mit
1,059, erhält man den nächst höheren Halbton; wenn man diesen mit sich
selbst multipliziert, entsteht der nächste Ganzton. Kompositionen mit
dieser Tonleiter - und Harleston hörte sich solche Musik an - wirkten un-
heimlich und exotisch auf ihn. Diese Analogie zwischen Farben und Tö-
nen erinnert an die pythagoreische Schwingungslehre. Es wird auch ver-
ständlich, daß man mit den spezifischen Frequenzen von Farben und
Tönen nicht nur heilen, sondern mit Sicherheit noch vieles mehr kann.
Das erklärt auch, warum man bei richtiger Intonation bestimmter Man-
tren Gegenstände zum Levitieren bringt. Hat man einmal den universa-
len Schlüssel gefunden, so lassen sich alle anderen Pyramiden dechif-
frieren; Abweichungen in der Geometrie sind bedingt durch die
unterschiedlichen Orte, an denen die Monumente stehen.

244
Kapitel XII - Teotihuacän

Das Teotihuacän ein Modell unseres Sonnensystems en miniature ist,


verdeutlicht die Entfernungen der Pyramiden untereinander. Von der
Sonnen-Pyramide im Zentrum der Zitadelle ausgehend, vergrößern sich
die Abstände analog zu den einzelnen Planeten maßstabsgetreu: (in Hu-
nab) Sonne 0 (im Zentrum), Merkur 36, Venus 72, Erde 96, Mars 144, Aste-
roidengürtel 288, Jupiter 520, Saturn 945, Uranus 1.845. Hier endet die
sichtbare planetare Achse, findet aber in einiger Entfernung der nörd-
lichen Pampas durch drei weitere Tempelbauten ihre Fortführung, welche
Neptun 2.880, Pluto 3.780, und einen zehnten Planet mit Namen Xiknalkan
im Abstand von 7.200 Hunab symbolisieren. Ist Xiknalkan identisch mit
dem Planeten jenseits Pluto, den die Sumerer Nibiru und die Babylonier
Marduk nannten? „Ahastar", nicht zu verwechseln mit „Ashtar", ein ge-
channelter Extraterrestrier, bezeichnet diesen Planeten „Nephil". Dieser
sei ein interstellarer Wanderer, was auch Zecharia Sitchin in seinem Buch
„Der zwölfte Planet" annimmt. Hier muß angemerkt werden, daß einige
Astronomen den von der Sonne aus gesehen ersten Planeten als „Vulka-
nus" annehmen, sich sein Orbit quasi zwischen Sonne und Merkur be-
findet. Der sechste Planet wäre demnach Phaeton gewesen; heute wären
nur noch seine Bruchstücke in Form des Asteroidengürtel vorhanden.
Manche erheben gegen diese These Einspruch: Die Masse der Asteroi-
denbruchstücke wäre nicht ausreichend zur angenommenen Größe des
Planeten. Wir weisen diesen Einspruch mit der Begründung zurück, daß
nicht auszuschließen ist, daß dieser Planet hohl war sowie einige seiner
Teile aufgrund seiner Explosion so weit hinausgeschleudert wurden, daß
sie sich jenseits des Asteroidengürtels befinden. Es könnte sein, daß die
Monde Phobos und Daimos - soweit es sich nicht um künstliche Traban-
ten handelt - von Mars eingefangene Bruchstücke Phaetons sind. Noch
vor der Entdeckung des Asteroidengürtels hat der steiermärkische My-
stiker Jakob Lorber in seiner „Neuoffenbarung" niedergeschrieben, daß
zwischen Mars und Jupiter ein großer Planet existiert habe. 1 3 6 Jesus ha-
be dem „Schreibknecht Gottes" diktiert, daß auf diesem Planet die dorti-
ge Population sich durch einen großen Krieg (es war sicher ein heiliger
oder ein gerechter Krieg, d. V.) selbst vernichtet habe. Durch den Einsatz
von „zu wirksamen Sprengmitteln" sei der Planet 2.800 v. Chr. explodiert
und in Stücke gerissen worden. Phaeton ist auch bekannt als Luzifer oder

136 Die „Titus-Bode-Regel" über die Regelmäßigkeit der mittleren Planetenabstände (Verdoppelung der
Abstände v. Zentrum aus) belegt die Richtigkeit dieser Behauptung: Zwischen Mars und Jupiter fehlt
ein Planet

245
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirken s

Malona. Wie dem auch


sei, die Reihenfolge der
Planeten wäre demnach
damals nämliche gewe-
sen: Sonne - Vulkanus -
Merkur - Venus - Erde -
Mars - Phaeton - Jupiter
- Saturn - Uranus - Nep-
tun - Pluto - Nibiru (Ne-
phil/Xiknalkan). 1992
entdeckten US-Astrono-
men in einer Entfernung
von 6 Mrd. Kilometer ei-
nen 10. Planeten: QB1 im
Sternbild der Fische. Er
benötigt aber 262 Jahre
Unzählige physikalische, astrophysikalische und univer-
für eine Sonnenumrun-
sale Daten wurden in die gewaltige Pyramidenanlage von
Teotihuacän eincodiert. Hier die planetaren Abstände, die dung. Xiknalkan?
im Sonnensystem der Titus-Bode-Regel entsprechen. Die Angaben zu Nibiru
sind vage, teils widersprüchlich. Höherdimensionale Informationen wei-
sen darauf hin, daß dieser Planet tatsächlich existiert, 2.600 Jahre (Sitchin:
3.600 Jahre) für seine elliptische Umlaufbahn braucht, dabei aber eine
zweite, längst erloschene, „Schwarze Sonne" umläuft. Unsere Generation
soll seine Annäherung an unser Solarsystem noch erleben; die Folgen wä-
ren umwälzend... Die Erbauer der „Stadt der Götter" kannten bereits vor
über 3.500 Jahren mehr Planeten unseres Sonnensystems als heutige
Astronomen.

Die Größe der Pyramiden korreliert nicht mit der tatsächlichen Größe
der Planeten. So ist z. B. die Saturn-Pyramide um ein Vielfaches größer als
die Jupiter-Pyramide, wobei Jupiter der größte Planet unseres Sonnensy-
stems ist. Wollten die „Götter" damit ihre Herkunft andeuten? Die Sa-
turn-Pyramide kann sich durchaus mit den chinesischen Pyramiden oder
der Unterwasser-Pyramide von Bimini messen. In direktem Vergleich mit
der Cheops-Pyramide ist die Saturn-Pyramide mit 84 Metern um 65,6 Me-
tern niedriger und hat mit 222 x 227 Metern eine vier Meter kürzere Ba-
siskante als ihr Pendant in Ägypten.

246
Kapitel XII - Teotihuacän

Fixiert man einen gedachten Tetraeder im Innern der Erdkugel mit einer
Spitze am Südpol, so stoßen die drei anderen Ecken beim Vergrößern des
Tetraeders im Abstand von 120° bei 19,5° nördlicher Breite an die Innen-
seite des Globus. Da wir davon ausgehen, daß bestimmte geometrische
Strukturen und Figuren energetische Wirkungen hervorbringen, können
wir verstehen, daß die Azteken diese Pyramiden „Teokalli", „Energie-
Haus" nannten. Interessanterweise erstreckt sich die gesamte Anlage von
Teotihuacän von 19.5° (im Süden) bis 19,69° (im Norden) nördlicher Brei-
te. Nicht nur das: Die leicht konvex geformte vierte Ebene der Saturn-Py-
ramide weist ebenfalls einen Neigungswinkel von 19,69° auf. Das ist er-
staunlicherweise exakt der Punkt, auf dem der Tempel des zehnten
Planeten, Xiknalkan, liegt. Währenddessen weißt die vierte Stufe der
Uranus-Pyramide einen Neigungswinkel von 19,5° auf, und just hier be-
findet sich die Sonnen-Pyramide. Das heißt nichts anderes, als daß die
Position der Anlage in sich selbst codiert ist. Wie wir später bei den Cy-
donia-Pyramiden auf dem Mars (Bd. 2) sehen werden, ist auch dort die
Lokalität den Maßen inhärent.
Je mehr man sich mit dem Komplex befaßt, desto klarer erkennt man in
der Geometrie der Anlage die kosmologische Analogie zum Zeitpunkt
der Errichtung und umso rätselhafter muß der konventionellen Archäo-
logie Teotihuacän erscheinen.
Zur Tag- und Nachtgleiche kann man indes ein denkwürdiges Phäno-
men bei der Saturn-Pyramide erleben: Steht die Sonne im Zenit, so re-
flektiert der untere Teil der vierten Pyramidenstufe, der wir ja den Wert
0,5 zugeordnet haben, die Sonne. Nach exakt 6,66 Sekunden ist der Spuk
vorbei!
Übrigens gibt es eine Gemeinsamkeit zwischen der Saturn- Uranus- und
Zitadellen-Pyramide einerseits und den drei Giseh-Pyramiden anderer-
seits. Von ihrer Mittelachse, welche bei Teotihuacän um 19,69° nördlich di-
vergiert, ist die Uranus-Pyramide um ~16° westlich, die Mykerinos-Py-
ramide - um - 1 6 ° östlich versetzt. Eine zusätzliche Chiffre für den
Johannisstab im Sternbild Orion, dessen kleinster, unterster Stern, nicht
auf der Achse liegt?
Um nicht mit komplizierten mathematischen Berechnungen zu lang-
weilen, fassen wir das Ergebnis zusammen. Ultimatives Fazit von Hugh
Harleston:

247
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirken s

„Es handelt sich [bei Teotihuacän] um einen Entwurf, dessen dimensionale


Konfigurationen mit großer Genauigkeit... universelle mathematische und
andere Konstanten lieferten. Es sei, als habe man einen vierdimensionalen
Computer einer fortgeschrittenen Generation mit Programmen gefüttert, die
Anweisungen für eine ideale architektonische Konstruktion mit wichtigen uni-
versellen Konstanten sowie geodätischen, atomaren, astrophysikalischen und
anderen kosmischen Informationen enthielten, aus denen sich ein möglichst
genaues, maßstabgetreues Modell der Erde ergeben müßte... Die Anlage enthält
nicht nur Schlüssel für die Wellenlängen der Strukturen von Schall, Wärme,
Farbe, Geruch und Berührung,... sondern auch genaue Hinweise auf die
Wellenlänge des Lichts, den Mikrokosmos der Atome und den Makrokosmos der
Galaxien."
Tompkins, P.: „Die Wiege der Sonne - die Geheimnisse der mex. Pyramiden"

1881 entdeckte der französische Archäologe D. Charnay unterirdische


Kammern, die von mehreren Schichten Glimmer (Mika) überzogen sind,
teilweise in einer Stärke von 15 Zentimetern. Da Glimmer bis 800° C hit-
zefest ist, wird es in der Raumfahrt zur Isolation verwendet. Gleichzeitig
ist Glimmer ein elektrischer Isolator, kriechstromresistent und elastisch,
er widersteht selbst schnellen Neutronen, elektrischen Entladungen, den
meisten organischen Säuren und der überwiegenden Mehrheit der anor-
ganischen. Die oberste Plattform der Saturn-Pyramide, also die fünfte
Stufe, war ebenso mit Glimmer überzogen, so daß sie wie Perlmutt in der
Sonne geglänzt haben mußte. Wozu benötigten die Erbauer Glimmer? Er
muß sehr wichtig gewesen sein, denn er wurde, da er in der Umgebung
nicht vorkam, von sehr weit herbeigeschafft. Mittlerweile hat man durch
vergleichende geochemische Analysen festgestellt, daß der in Teotihuacän
verwendete Glimmer aus Brasilien stammt, er mußte somit über 7.000
km transportiert werden!
Erst 1971 fand man an der westlichen Basis der Saturn-Pyramide eine
versteckte Tür. Es folgte ein Stollen von zwei Meter Höhe und 90 Metern
Länge. Dieser führte in einen großen Raum in Form eines vierblättrigen
Kleeblattes; an den Wänden waren steinerne Röhren, eine Art Drainage-
system... Zur Verhüttung?
Ein weiteres ungelöstes Arkanum ist die politisch-kulturelle Entstehung
der „Stadt der Götter". Kometenhaft stieg sie urplötzlich auf. Der eigen-
ständige Stil der Architektur verrät, daß diese Stadt unabhängig von an-

248
Kapitel XII - Teotihuacän

deren Kulturen gewachsen sein mußte. Sie erreichte ihren Zenit und wur-
de abrupt aufgegeben, in kürzester Zeit verlassen, ähnlich den Städten
der Maya. Warum? Es gibt einige Thesen, aber unserer Meinung nach
nichts logisch Zwingendes. Archäologisch belegt ist, daß diese Stadt kei-
ne Einfriedung, keine Stadtmauern besaß. Ein friedliebendes Volk um-
geben von friedlichen Nachbarn. Es wurden eindeutig Spuren einer ge-
waltigen Feuersbrunst gefunden, aber das erklärt nicht das spurlose
Verschwinden der Teotihuacäns. Das Mysterium des abrupten Ver-
schwindens dieses und anderer mesoamerikanischer Zivilisationen ist bis
dato unbeantwortet.
Es gibt Vermutungen, daß in Teotihuacän Menschenopfer dargebracht
wurden. Archäologen fanden in Teotihuacän diverse Totenschädelreliefs.
In den neunziger Jahren wurde der Quetzalcoatl-Tempel untertunnelt.
Man fand die Überreste von zwanzig Menschen, welche hier mit Grab-
beigaben beigesetzt waren. Das hat wenig zu bedeuten, aber es wurden
auch Skelette entdeckt, aus deren Position man schloß, daß diese leben-
dig begraben wurden. Die Hände waren gefesselt. Die Fundorte der Ske-
lette lassen auf ein bestimmtes System, eine gewisse Symmetrie schlie-
ßen, der rituelle Hintergrund ist unklar. Viele liegen auf der
Ost-West-Achse. Der Archäologe Batres fand 1905 - 1910 bei der Freile-
gung der Saturn-Pyramide zwölf Skelette kleiner Kinder in Hockstellung
an den Ecken der drei mittleren Plattformen. Ihre Knochen fielen bei der
leisesten Berührung zu Staub, nur ein Kind konnte konserviert werden.
Es ist völlig unklar, ob die Kinder während der Erbauungsphase oder erst
wesentlich später eingemauert wurden.
Ob die Erbauer Menschenopfer dargebracht haben ist ungewiß, uns
scheint es eher, daß spätere Kulturen, z. B. die Azteken bzw. deren dun-
kle Ableger, vermittels okkulter Rituale einen Rapport erzeugten, um
durch finstere Wesenheiten zu Macht und Reichtum zu gelangen, die
Energie der Pyramiden also für ihre schwarzen Riten mißbrauchten. In
diesem Zusammenhang weist Cayce darauf hin, daß israelische Stämme
um 3000 v. Chr. nach Mittelamerika eingewandert wären. Das mosaische
Gesetz des Menschenopfers hätte jahrtausendelang bis zu den azteki-
schen Menschenopfern nachgewirkt.
Es gibt keine Anhaltspunkte für Menschenopfer auf den Pyramiden von
Teotihuacän. Die Chronisten des blutrünstigen Conquistadores Hernan-
do Cortez (1485 -1547) welcher 1521 Tenochtitlän, die damalige Haupt-

249
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirken s

Stadt Mexikos, eroberte, berichteten wohl von Menschenopfer, jene wur-


den aber auf den Doppelpyramiden der aztekischen Hauptstadt geopfert.
Vielleicht wurden auch nur gefangene Spanier geopfert? Natürlich wird
die Geschichte von Siegern geschrieben; dennoch:

„Sie bemühten sich, die fähigsten und wohlerzogensten [Jünglinge], ohne kör-
perliche Mängel zu finden... [Der Tempel] war voller teuflischer Dinge..., und
vielen Herzen von Indianern, die sie verbrannt hatten, um ihre Götzenbilder
dem Rauch auszusetzen, und alles war solcherart mit Blut verschmiert, daß ich
diesen Ort verfluchte, und da es stank wie in einem Schlachthaus, beeilten wir
uns, dem Gestank und dem ekelerregenden Anblick zu entfliehen."
Castillo, Bemal Diaz del: „Die blutige Herrschaft der Azteken"

„Oben, am höchsten Teil des Tempels erwarteten ihn [den Jüngling] zwei
Priester... und sie nahmen ihn und fesselten seine Hände, verbanden ihm die
Augen und legten ihn mit dem Rücken auf den Block. Der mit dem Steinmesser
[Obsidan] stieß es ihm mit einem kräftigen Stoß in die Brust, zog es wieder her-
aus, tauchte seine Hand in die Wunde..., riß das Herz heraus und brachte es
sogleich der Sonne dar. "
Sahagün, Bernadino de, zit. aus: Séjourné, Laurette: „Burning Water"

Wir möchten dem Leser weitere Beschreibung der in manchen Fällen


vorausgegangenen Qualen ersparen, die vielfältigen Quellen über Men-
schenopfer machen uns aber stutzig. So berichtete der Chronist Munoz
Camargo, wie ihm ein Priester erklärte, daß ein herausgerissenes Herz
solchermaßen pulsiere, daß es mehrmals vom Boden hochspringe. Auch
Historiker berichten, daß speziell dem Regengott Tlaloc viele Kinder geo-
pfert wurden. Einfache Söldner des Cortez beschrieben die Aufbewah-
rungsgestelle für die Schädel der Opfer, sie zählten auf einem einzigen
„tzompantli" 136.000 Schädel.
Tatsächlich wurden viele Legionäre aus Cortez Truppe auf den Pyrami-
denspitzen hingerichtet. Ältere Blutflecke, im Stein konserviert, können
allerdings durch chirurgische Operationen entstanden sein, da auf der Spit-
ze eine hochfrequente Energieemission den Heilungsvorgang beschleunigt.
Wir müssen also in der Deutung und Bewertung vorsichtig sein.
Tatsächlich gab es Bruderschaften wie die von Malinalco; ihre Adepten
wären der Überzeugung gewesen, daß sie nur durch ein Blutopfer den Lauf

250
Kapitel XII - Teotihuacän

der Sortne aufrechterhalten konnten. So ließen sich auserwählte Mitglieder


alljährlich am Tag 4 Ollin freiwillig bei lebendigem Leib mit einem Obsidi-
anmesser das Herz herausnehmen; die Seele des Toten „ging ein in die Son-
ne". Während der Kopf abgetrennt und auf einem Gestell präsentiert wur-
de, verspeiste das Volk den Körper. „Teocjualo" - „Ich esse meinen Gott."
Anzunehmen, daß das Opfer von „Gott" besessen wurde; hinterher gab's
Wein und Hostien. Original. Kurzfristig blühen Kulturen, welche Men-
schenopfer bringen, aufgrund der Protektion der begünstigten Wesenhei-
ten auf, langfristig ziehen solche Riten karmische Konsequenzen nach sich,
die sehr unangenehm sind. Der Untergang der Azteken, welche Huitzilo-
pochtli, Tlaloc und Coatlicue verehrten oder die Vernichtung Karthagos,
deren Bewohner Moloch anbeteten, gibt diesbezüglich bered Zeugnis.
Was für ein „Gott", bzw. welche „Götter" wurden hier verehrt? Es gibt
viele Fresken mit stilistischen Abbildungen Quetzalcoatls, 1 3 7 profan
„Quetzal" mit Vogel und „Coatl" mit Schlange übersetzt - „Die gefiederte
Schlange".138 Was bedeutet der Name? Lediglich die Verbindung von
Himmel und Erde? Heute noch lebende Azteken übersetzen „Quetzalco-
atl" allerdings mit „hübsche Schlange"; es bedeutet in einem tieferen Sinn
Weisheit. Ursprünglich kannten die Ästak (Azteken) zwei „Götter": Den
obersten Schöpfer-Gott Omoteotl und Huitzilopochtli - einen streng herr-
schenden „Gott", den sie bei ihren Wanderungen in einer Sänfte trugen
und dort, wo sie sich niederließen, zuallererst für ihn einen Tempel er-
richteten. Dort wohnte er und hatte nur zu den Priestern der Ästak Ver-
bindung. Dieser Exkurs soll uns nicht dazu verleiten, die Teotihuacäns
mit den Azteken gleichzusetzen; sie sind in keinster Weise, weder kultu-
rell noch sonst wie, miteinander verwandt. Es ist uns bislang kein Fall
von Opferungen auf den Pyramiden von Teotihuacän bekannt.
Alles deutet darauf hin, daß Teotihuacän ein ungeheurer kosmischer
Computer ist, in welchem die wichtigsten astronomischen und physikali-
schen Geheimnisse unseres Sonnensystems bzw. unserer Galaxie ver-
schlüsselt sind - eine zu Stein gewordene Harmonie in Zeit und Raum, wel-
che keinen Platz für dissonante Schwingungen - oder Menschenopfer - läßt.

137 „Quetzalcoatl" scheint mit „Viracocha" bzw. Viracocha Tachayachachic" der Inka identisch zu sein
und bedeutet: „Schöpfer der Weltdinge". Die Maya nannten ihn „Kukumatz", bzw. „Kukulkán" - „flie-
gende Schlange"
138 Abductees berichten, daß sie auf den Overalls einiger EBE das Abzeichen eines „geflügelten Drachens"
erkannt hätten. Andere Symbole wären die „trilateralen Insignien", ein Dreieck mit drei Querbalken,
Swastikas, dem „Vril-Emblem" etc. (siehe Bildtafel, Bd. II)

251
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirken s

Wenn in Mexiko im Allgemeinen viele Ufo-Sichtungen bekannt werden,


so in Tepotzlan und Teotihuacän im Besonderen. Des Weiteren tauchen
dort ab und zu sogenannte „Flügelmenschen" auf. Sie messen im Durch-
schnitt zwei Meter, haben Flügel und einige stoßen merkwürdige, Furcht
erregende Schreie aus. Der letzte wurde von tibetischen Mönchen und
Touristen anläßlich einer Zeremonie auf der Saturn-Pyramide zum Früh-
lingsanfang am 21. März 1992 geräuschlos über die Pyramiden schwe-
bend gesichtet und von Besuchern fotografiert.
Diese Wesen wurden vielleicht schon zu biblischen Zeiten unter ande-
rem von Zacharias gesehen: „Es erschien ihm... ein Engel des Herrn... und
stand am Räucheraltar. [Zacharias] erschrak, und es kam ihn eine Furcht an."
(Luk 1.11/12) Höhere Geistwesen werden in der Kunst oft mit Flügeln
dargestellt, aber sie haben keine Flügel. Warum erschrak Zacharias? War
es real, hatte das Wesen Flügel und ein für unser ästhetisches Empfinden
abstoßendes Äußeres?
1877 und 1880 wurden solche Wesen bei New York gesichtet, um die Jahr-
hundertwende in Wladivostock. Im November 1966 sahen über hundert
Zeugen bei Point Pleasant, West-Virginia ein fliegendes Wesen; jene, die es
genauer ansehen konnten, beschrieben es als ~2,10 Meter großes, grau-
schwarzes, menschenähnliches, muskulöses Wesen mit breitem Brustkorb
und einer Flügelspannweite von drei Metern. Die rotglühenden Augen
wirkten hypnotisierend und erzeugten Panik. Die federlosen Vogel-Men-
schen können ohne Flügelschlag senkrecht hochsteigen, und erreichen ei-
ne Geschwindigkeit von mindestens 150 km/h. Zuweilen werden sie von
gleißendem Licht umgeben, worauf einige Beobachter der Überzeugung
sind, „Luzifer" leibhaftig gesehen zu haben. Es gibt in der einschlägigen
Literatur viele Berichte über „Monstervögel", u. a. aus Brasilien, haupt-
sächlich aus Amerika, welche Menschen entführt haben sollen. Wir be-
richteten bereits... Im 19. Jahrhundert erregte eine furchterregende Kreatur
einiges Aufsehen und löste sogar eine Panik im Großraum London aus. Er
wurde aufgrund seiner Fähigkeit, über hohe Mauern und sogar Häuser zu
springen „Spring-Heeled Jack" genannt. Authentische Quellen nennen
1817 als Datum seines ersten Erscheinens. Er hatte hervorstehende, rot-
glühende Augen, erschreckte Menschen zu Tode, spie ihnen Flammen ins
Gesicht und terrorisierte in den verschiedensten Gegenden Englands die
Bevölkerung bis er 1904 endgültig verschwand. Ergänzend eine kleine
„Reise" mit S:

252
Kapitel XII - Teotihuacän

Unbekanntes fliegendes Wesen, welches in Teotihuacän von vielen Besuchern am


21.03.1992 wahrgenommen wurde. Eine okkulte Kreation oder innerirdisch-reptiloid? (Nach
J. Conrad "Ursprünge" sollen die Führer einer reptiloiden Gattung Flügel besitzen.) Mehrere
wurden schon gesehen, manche stießen Schreie aus. Magazin2000plus

Sie sieht circa vier Meter große, dünne, silberne Wesen, welche den Kom-
plex von Teotihuacän initiieren. Auf die abgeflachte Spitze - auf der Platt-
form war ein Kreis - setzt sich unter großem Dröhnen und Hitzeentwik-
klung ein Flugkörper. Ich bitte S mit diesen Wesen Kontakt aufzunehmen.
Einer sagt, er wäre ein Gesandter aus einer Gegend, die S mit „Adler-Nebel"
übersetzt. Seine Aufgabe wäre es, hier jene „Energiebausteine" zu beschaf-
fen, welche seine Zivilisation zum Überleben dringend braucht. Diese „Ele-
mentarteilchen" können nur hier gewonnen werden, da die Erde über Sau-
erstoff verfügt. S beschreibt die „Energiebausteine" wie goldene Pillen.
Dieses lebensnotwendige Element würde in unterirdischen Kammern aus
schwarzen, kokosnußgroßen Kernen durch Erhitzen gewonnen. Sie wür-
den anschließend durch ein Röhrensystem in ein Flüssigkeitsbecken gelei-
tet, dort abgekühlt bzw. galvanisiert. Von diesem Zentrum beherrschen sie
eine Zeit lang einen Großteil der Erde.
Die Straße (planetare Achse) war keine, es waren abgeteilte Wasserbek-
ken, welche die Pyramiden widerspiegelten. Nachdem die „silbernen Ad-
ler-Menschen" die Stadt verlassen haben, bemächtigen sich später Ur-
einwohner der Anlage. Sie erklimmen die Pyramide und beginnen, eine
Treppe zur Spitze zu bauen. Auf der obersten Plattform (der Saturn-Py-
ramide?) errichten sie einen kleinen offenen Tempel. Hier halten sie nach

253
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirken s

dem Eindruck von S ihre Rituale ab, welche darauf abzielen, die „Götter"
zur Rückkunft zu bewegen.

Anscheinend waren diese ihnen wohl gesonnen. Wir sind sicher, daß wir
durch eine jenseitige, astrale Schau zu einem umfassenden Verständnis
der Vorgänge nicht nur um Teotihuacän, sondern der komplexen Wech-
selwirkung kosmischer Kräfte und deren Zielen kommen können. Viel-
leicht werden wir auch einst die technischen Möglichkeiten haben, in die
Vergangenheit hineinzuschauen; sofern es diese nicht heute schon gibt.

Resümee

Welche Rasse, welche Zivilisation für die Monumente verantwortlich


zeichnet, ist schwer zu sagen. Die Saturn-Pyramide ist zwar das größte Mo-
nument innerhalb der Anlage, gleichzeitig aber auch „nur" Teil eines um-
fassenden kosmischen Gesamtkonzepts oder Modul eines komplexen Welt-
Modells. Gleiches gilt für die Annahme einer plejadischen Urheberschaft,
da die 19,5°-Verschiebung „nur" eine von vielen universalen Konstanten
symbolisiert. Diese durch Geometrie und Arithmetik ausgedrückten astro-
physikalischen Harmonien beweisen definitiv auch hier die profunde Er-
kenntnis und Weisheit der Konstrukteure: Schwingungen erschufen unser
Universum durch harmonische Resonanz. Das bedeutet, daß die Struktur
der Materie durch das proportionale Verhältnis der Integralzahlen be-
stimmt wird. Alle natürlichen Strukturen bestehen aus harmonischen Pro-
portionen, welche alle von einem einzigen Monochord ableitbar sind. Die
Naturgesetze aller Wissenszweige offenbaren und folgen diesem Prinzip,
einschließlich den Gesetzen der Biologie, Genetik, Chemie, Musik und den
physikalischen Abläufen im Mikro- und Makrokosmos.
Nach dem aktuellen Stand der archäologischen Untersuchung gibt es
in den Pyramiden relativ wenige Räume, nur in der Saturn- und Uranus-
Pyramide wurden welche gefunden. Integriert wurden möglicherweise
Produktions- oder Verarbeitungsstätte zur Gewinnung eines für jene Ras-
se wichtigen Rohstoffes. Diese These wird durch die Existenz der Glim-
merkammern und des Kleeblattraums zwar nicht bestätigt, aber wahr-
scheinlich.

254
Kapitel XII - Teotihuacän

Alles spricht dafür, daß Fremde von anderen Planeten hier ihre Basis hat-
ten. Es mag sein, daß sich diese via Atlantis oder Lemurien nach Mesoa-
merika begeben haben. Diese Möglichkeiten schließen sich nicht gegen-
seitig aus. Was das plötzliche Verschwinden der Teotihuacäns angeht, so
können wir nur spekulieren, daß diese Zivilisation in ihre Heimat, irgend-
wo im unendlichen All, zurückgekehrt ist, nachdem sie ihre Mission er-
füllt, und uns ihren steinernen Computer zurückgelassen haben.
Die Architekten von Teotihuacän haben nach unserem Gefühl weder et-
was mit Menschenopfern zu tun, noch stellten sie ihre Idole auf die ober-
sten Plattformen. Archäologen gehen davon aus, daß, lange nachdem die
Stadt verlassen wurde, sie von den Tolteken in Besitz genommen wurde.
Erst viel später, nachdem ihre nomadische Wanderbewegung im Hoch-
land von Mexiko zum Stillstand kam, siedelten sich dort die Azteken an.
Es mag sein, daß Teile dieser Stämme die Anlage durch okkulte Zeremo-
nien pervertierten. Solche Rituale ziehen natürlich dunkle Entitäten an.
Wie wir von Lacerta wissen, besitzen die höheren der reptiloiden Gat-
tung Flügel. Sie werden auch Draconier genannt und stehen in der Hie-
rarchie über den gewöhnlichen Reptiloiden. In den Veden werden sie mit
dem Sanskrittbegriff „Nagas" beschrieben. Es deutet einiges darauf hin,
das dieses dort gesichtete Wesen jener Gattung angehört. T sagte, das flie-
gende Wesen wäre ein „Wächter"; genaueres sagte er nicht.
Wenn niemand über Teotihuacän Auskunft geben kann, müssen die
Monumente selbst Auskunft geben. Und das tun sie durch ihre Architek-
tur. Abermals finden wir ein Modell unseres Sonnensystems, was darauf
hindeutet, daß die Erbauer nicht nur die mittleren Abstände der Planeten
und sicherlich diese selbst kannten; sie wußten um die großen kosmischen
Gesetzmäßigkeiten, augenscheinlich in allen Bereichen des Daseins. Die
Erkenntnisse um die Pyramidenanlage von Teotihuacän weisen uns auf ei-
ne großartige Ordnung hin, eine universale Harmonie, deren Existenz wir
im Laufe der Äonen oder durch die oberflächliche Hektik des Alltags völ-
lig vergessen haben, sofern wir überhaupt jemals solche Kenntnis hatten.
Bei tieferer Betrachtung impliziert dies, daß auch wir ein Teil dieser voll-
kommenen Ordnung sein müssen. Sind wir aus dieser Ordnung heraus-
gefallen? Nein, nicht wirklich. Die Gesetzmäßigkeiten, welche die Bewe-
gungen, die Formen und die Schwingungen regeln, gelten auch für uns.
Daß heißt, daß immer für Ausgleich, für Korrektur gesorgt wird, ob wir
uns dessen bewußt sind, oder nicht. Und dies bedeutet weiter, daß alles,

255
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirken s

was geschieht nicht nur seinen Grund hat, sondern letztlich gut für uns ist.
Diese erfreuliche und gleichzeitig beruhigende Erkenntnis ist die verbor-
gene Quintessenz aller spirituellen wie gnostischen Lehren.
Da wir jetzt global sehr kritische und disharmonische Zeiten durchleben,
möchten wir hierzu eine Geschichte von Sri Änandamayi Mä einfügen,
welche auf spiritueller Ebene vorangegangene mathematische Symbolik
veranschaulicht. Wir finden dies wichtiger als losgelöste abstrakte Be-
trachtungen arithmetischer Funktionen:
In Indien lebten einst ein Maharadscha und sein Diener. Der Maharad-
scha mochte seinen Diener gern, nicht zuletzt, weil dieser als sehr weise
galt. Bei irgendeiner Gelegenheit quetschte sich der Maharadscha den
kleinen Finger so stark, daß dieser amputiert werden mußte. Dem dabei
stehenden Diener rutschte spontan heraus: „Das ist gut so!" Wegen diesem
Spruch war der Maharadscha so erbost, daß er seinen Diener, obwohl er
ihn gut leiden konnte, ins Verließ werfen ließ. Die Wunde heilte und der
Maharadscha ritt wieder aus, nur diesmal alleine. Zuvor hatte er vieles
mit seinem Diener zusammen unternommen. Er ritt jedoch zu weit und
verirrte sich im Wald, in welchem er von Mitgliedern der Sekte der Thugs
gefangengenommen wurde. Diese trieb vor allem im 18. Jahrhundert in
Südindien ihr Unwesen, denn sie brachte der „Göttin" Kali Menschen-
opfer dar. 139 Sie waren drauf und dran, den Maharadscha zu opfern, als
einer von ihnen entdeckte, daß dem Maharadscha ein Finger fehlte. Da
der religiöse Ritus aber vorsah, daß nur Gesunde geopfert werden durf-
ten, mußten sie ihn wohl oder übel wieder laufen lassen. Auf dem Heim-
ritt entsann er sich der Rede seines Dieners. Im Palast angekommen, ließ
er ihn sogleich befreien und zu sich bringen. Er berichtete ihm den Vor-
fall und lobte seine Weisheit. Plötzlich tauchte im Denken des Maharad-
schas eine Frage auf: „Warum aber", so sprach er, „hast du im Gefängnis ge-
steckt?" Der Diener antwortete: „Früher sind wir immer gemeinsam
ausgeritten. Und ich bin gesund."

1 3 9 1 8 2 9 wurden sie v. den Engländern unter Sir William Sleeman besiegt. Dieser ließ die Anführer hän-
gen. Viele Reisende wurden ihre Opfer

256
Kapitel XIII
DIE K O L O N I E DER MAYA

„Daß die... klassischen Maya eine Zivilisation mit Errungenschaften ohneglei-


chen ist, einzigartig... darin, daß sie sich in ihrer Hochblüte selber ein Ende
setzte, hat sie allein ihrer Mission zu verdanken. Und diese... bestand darin, die
Erde und ihr Sonnensystem mit einer größeren galaktischen Gemeinschaft zu
synchronisieren. Das ist der Sinn der Daten und der sie begleitenden
Hieroglyphen. Sobald dieser Zweck erfüllt war - und nichts anderes war
Ursache und Absicht der so hektischen Aktivität von Baktun 9-, verabschiede-
ten sich die Maya. "
Dr. Phil. José Argüelles

I m Dickicht des mittelamerikanischen Dschungels erblickte endlich,


nach langem, strapaziösem Marsch, der spanische Hauptmann Antonio
del Rio mit seiner kleinen Gruppe Indios und einem Zeichner am 3. Mai
1787 eine überwucherte, pyramidenartige Ruinenlandschaft. Er kam im
Auftrag des Priesters Ordönez, der den Gerüchten von seltsamen, alten
Steinhäusern im Tropenwald auf den Grund gehen wollte. Die Erfor-
schung war äußerst schwierig; Wurzeln, bröckelndes Gestein, mit der
Machete nur mühsam zu durchdringendes Gestrüpp, die Schwüle der
feuchtheißen Tropen, und Millionen aggressiver, blutsaugender Moskitos
brachten del Rio an den Rand des Wahnsinns. Er entdeckte Palenque,
steinerne Überreste einer der geheimnisvollsten Zivilisationen, die je exi-
stiert hat. Später bahnten sich weitere Forscher und Abenteurer wie Du-
paix, Graf Waldeck, Stephens und Catherwood mühselig einen Weg
durch den tropfenden, dampfenden Urwald, um das Geheimnis der
Maya und ihrer Pyramiden zu ergründen.
Palenque ist eine der imposantesten Mayastädte, aber bei weitem nicht
die einzige und größte. Nakbé wurde relativ spät erforscht; Caracol be-
gann man in den Achtzigern freizulegen; 1994 entdeckte der kanadische
Archäologe J. Wilkerson eine Pyramidenstadt bei El Pital. Etliche der
Städte sind noch von dichtem Dschungel überwachsen. Palenque und Ti-

257
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirken s

kal sind lediglich weitgehend restauriert, wobei Palenque dem Tourist


mit der Sensation des Grabes von Pacal Votan bzw. seiner Grabplatte im
„Palacio", sowie dem „Tempel der Inschriften" - nach White Bear einer
Universität - aufwarten kann.
Tikal war früher eine Stadt für mindestens 100.000 Menschen auf 576
km 2 . Allein im Zentrum der Anlage wurden auf einer Fläche von 16 km 2
3.000 Bauwerke lokalisiert: 60 Pyramiden, diverse Tempel, Paläste, Altä-
re, Ballspielplätze, Terrassen und Wohnhäuser. Die auf sechs Ebenen ver-
schachtelten Gebäude sind untereinander durch ein Labyrinth von Gän-
gen, Treppen, Portale und sogar unterirdischen Stollen miteinander
verbunden. Ein raffiniertes Bewässerungs- und Kanalisationssystem brei-
tete sich über die ganze Halbinsel Yucatán aus; auch Tikal war daran an-
geschlossen. Allein hier rekonstruierte man 13 Wasserreservoire mit ei-
nem Fassungsvermögen von ~150.000 m 3 .
Bisher datierte man die Gründung von Tikal, eine der ältesten von über
120 Mayastädten, auf 800 v. Chr., doch lassen überbaute Fundamente den
Schluß zu, daß die Anlage älter ist. Die Datierungen für die Mayakultur
gehen weit auseinander, die konventionelle akademische Archäologie
verlegt die Maya in den Zeitraum von 500 vor bis 830 n. Chr.; jüngste
Schätzungen datieren die Präklassik der Maya sogar auf 3.000 v. Chr. Es
würde nicht überraschen, wenn bewiesen würde, daß die Kulturen der
Olmeken und Zapoteken, den vermeintlichen Vorfahren der Maya, noch
älter sind, schließlich wurden Spuren der ersten menschlichen Besied-
lung in Belize auf 9.000 v. Chr. datiert.
Schon bei einem knappen Studium der Maya stellt man fest, daß ihre ge-
samte Kultur auf die Verehrung von „fliegenden Göttern" und Zahlen fi-
xiert scheint. Ihre überlieferten Mythen wie ihre in Stein verewigten Fre-
sken zeigen, abgesehen von den vielen Jaguar- und Adler-Reliefs, welche
nahezu überall auftauchen, insbesondere in Tulum und Xochicalco, be-
helmte, schwebende „Götter" und fliegende Schlangen.
Wie nicht anders zu erwarten, wurden sämtliche Maya-Pyramiden, ja
fast jedes Gebäude, egal in welcher Epoche es erbaut wurde, nach klaren
Prinzipien, nach exakten astronomischen Korrelationen, welche bei wei-
tem noch nicht alle entschlüsselt sind, ausgerichtet. Von Anbeginn lag ein
ausgefeilter, komplizierter, mathematisch-kosmologischer Plan zugrunde,
welcher die geomantischen Gegebenheiten mit einschloß.

258
Kapitel XIII - Die Kolonie der Maya

Ein Observatorium in Chichén Itzá/ Yucatán gibt deutlich Hinweis, daß


sich die Maya mit Astronomie beschäftigt haben, und, wie wir später
noch sehen werden, mit Astrologie. Die Sternwarte besteht aus drei Eta-
gen; in den Wänden sind kleine Fenster, aus denen genaue Beobachtun-
gen bestimmter Sternsysteme erfolgen konnten. Natürlich ginge das auch
im Freien, hier allerdings behindert Mond- bzw. Streulicht eine klare Be-
obachtung. Sie konnten den Äquinoktialpunkt, Sonnen- und Mondfin-
sternisse sowie die Umlaufbahnen der Planeten berechnen. So ermittelten
sie für den Venusumlauf 583,92 Tage. Sie setzten ursprünglich für den
synodischen Umlauf 584 Tage an, aber im Laufe von hundertjähriger Be-
obachtung, so vermutete E. Thompson, konnten sie ihren faux pas korri-
gieren. Hatten die Maya nichts Besseres zu tun, als nächtelang in den ver-
hangenen Himmel zu starren? Und wozu? Wir sind der Überzeugung,
daß sie die genauen Daten von irgendjemand mitgeteilt bekamen...
Ein anderes Beispiel bietet Uxmal: Die verschiedenen Bauwerke stellen
aufgrund ihrer geodätischen Platzierung bestimmte Sternzeichen dar. Das
„Nonnenviereck" korrespondiert mit dem Steinbild Jungfrau, das „Haus
der Schildkröten" mit dem Krebs, die Pyramide mit Skorpion, der Palast
mit Zwilling, der Ballplatz mit Löwe usw.
Eines der imponierendsten Bauwerke von Chichén Itzá ist die Pyrami-
de des Kukulkán. Sie ist quadratisch, exakt nach den Himmelsrichtun-
gen ausgerichtet, 30 Meter hoch und hat eine Seitenlänge von 55,5 Metern.
Vier Treppen, an jeder Seite eine, führen zum Heiligtum, welches auf der
obersten von insgesamt neun Plattformen steht. Jede Treppe hat 91 Stu-
fen. Das sind in toto 364 Stufen; rechnen wir das oberste Gebäude hinzu,
so erhalten wir 365, die Tage eines Jahres. Jeweils zum Frühlingsanfang
am 21. März sowie am Herbstanfang, dem 21. September, läßt sich ein
interessantes Licht- und Schattenspiel beobachten: Beim Sonnenunter-
gang am 21.3., wenn die Sonne die westliche Seite der Pyramide bestrahlt,
entstehen Schattendreiecke an der Außenmauer der nördlichen Treppe,
welche langsam, schlangengleich hinuntergleiten, um in einem steinernen
Schlangenkopf zu verschwinden. Ein halbes Jahr später kriecht die
Schlange wieder bei Sonnenaufgang aus dem Kopf heraus und begibt
sich zum obersten Tempel - wenn's denn einer war. Denn der Tempel ist
seinerseits eine Plattform, auf der etwas landen könnte... Das ganze konn-
te nur durch eine perfekte astronomisch-architektonische Organisation
gelingen. Die Plattformen müssen einen bestimmten Neigungswinkel ha-

259
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirken s

ben, die Treppen ihrerseits müssen minimal von der exakten Himmels-
richtung abweichen usw.
Wer gab den Maya ihre Kenntnisse in Mathematik, Astronomie, Astro-
logie, Architektur, Medizin, wer zeichnet verantwortlich für ihre Religion
und Kunst? Die Leyden-Platte, ein in Tikal gefundenes Jade-Täfelchen,
könnte einen Hinweis geben. Die 15 auf ihr eingravierten Glyphen konn-
ten zum Teil übersetzt werden: „...ließ sich nieder der Herrscher der Him-
melsfamilie..." Hunbaz Men, einer der wenigen heute noch lebenden
Maya, sagte, daß die Itzäs, die Vorfahren der Maya, aus Atlantis einge-
wandert wären...
Die Maya kannten zwar das Rad und sogar das Zahnrad, doch Abbil-
dungen von Wagen, Kutschen und dergleichen sind nirgends zu finden.
Könnte es sein, daß sie in Besitz wesentlich effektiverer Fortbewegungs-
mittel waren? 1 4 0 Oder sogar von Techniken, welche die Notwendigkeit
von Fortbewegungsmitteln erübrigten?
Sie besaßen kein Metall und daher auch keine Metallwerkzeuge. Bis
heute ist ungeklärt, wie sie es fertigbrachten, Gravuren und feinste Zise-
lierungen auf unzähligen Stelen, Steinplatten, kunstvoll herausgearbeitete
Reliefs und diverse Statuen herzustellen.
In jedem wichtigen Tempel befinden sich rätselhafte Figuren, alleine
zwei solcher Figuren befinden sich in Chichen Itzä. Man nennt sie „Chac-
Mool". Die erste Statue dieser Art fand der Bruder mehrerer dubioser Lo-
gen, Le Plongeon, auf Hinweis von Eingeborenen in acht Metern Tiefe.
Diese bizarren Skulpturen mit ihrer mystischen Ausstrahlung halten ein
Tablett in der Hand, auf denen wahrscheinlich etwas sehr wichtiges pla-
ziert worden ist. Die Spekulationen hierüber gehen weit auseinander; sie
reichen von warmen Herzen bis zu „Telephonen".
Plongeon wunderte sich über das Wissen der Indianer. Er stellte fest,
daß sie sich noch immer mit Zauberei und Weissagung beschäftigten. Ih-
re weisen Männer, sogenannte „Naacal", hätten sogar die Fähigkeit, sich
unsichtbar zu machen, könnten Gegenstände herbeizaubern oder er-
schienen manchmal wie in strahlend helles Licht getaucht. Unter der ärm-
lichen Oberfläche, so schloß Le Plongeon um 1880, „floß ein reicher, leben-
der Strom okkulter Weisheit, dessen Quellen in ferner Vergangenheit, weit
140 Entgegen „wissenschaftlicher Aussage", existieren gut erhaltene Reliefs v. Zahnrädern, z. B. in Co-
pän. Reliefs v. Rädern beim „Tempel der 1000 Säulen/Chichen Itzä, oder Steinräder mit Narben im
anthropologischen Museum/Mexico-City. Abgesehen davon zeigt die „Grabplatte" v. Palenque ei-
nen zwar stilisierten, aber eindeutig zu erkennenden Raumfahrer; jemanden, der eine raketenähnli-
che, technologische Maschine bedient

260
Kapitel XIII - Die Kolonie der Maya

außerhalb der Reichweite der gewöhnlichen historischen Forschung, lagen." Die-


ses tradierte Wissen ist heute noch in Besitz einer kleinen Gruppe, der
Sh'Tol-Bruderschaft, zu welcher wahrscheinlich Carlos Castañeda Kon-
takt hatte.
Angeblich - wir können es kaum glauben - vergnügten sich die Maya
mit „Tlachtli", einem Spiel brutalster Härte und Geschicklichkeit. Ziel des
Spieles war es, eine 2,5 Kilo schwere Gummikugel durch einen hohen
Steinring in der Mitte eines 40 x 15 Meter großen Feldes zu befördern.
Hernando Cortez (1485 -1547), Conquistador im Dienste Kaiser Karl V.,
brachte von seinem siegreichen Mexikofeldzug u. a. aztekische Tlachtlie-
Spieler als Souvenir mit, welche dieses Spiel 1528 am spanischen Hof zu
Grenada erstmals europäischen Zuschauern vorführten. Die Kugel durf-
te weder den Boden berühren, noch mit Händen oder Füßen gespielt wer-
den, sondern nur mit Kopf, Schulter, Hüften und Knien. Die adelige Ge-
sellschaft geriet völlig außer sich über die Härte und Verwegenheit der
Spieler. Knochen splitterten, Extremitäten wurden ausgerenkt, Blut floß.
Früher wurde der Mannschaftsführer des unterlegenen Teams „Gott Xo-
lotl" geopfert, sein Herz bei lebendigem Leib heraus geschnitten. Im
Glücksfall wurden die überlebenden Mitspieler seiner Mannschaft nur
versklavt. Der Chronist Bischof Diego de Landa behauptete, daß den Az-
teken von den Maya überliefert worden wäre, daß Tlachtli einst von den
„Göttern" selbst gespielt worden wäre und den Kampf der „Götter" um
die Kontrolle der Planeten symbolisiere. Damit nicht genug:

N. Hammond, amerikanischer Archäologe, machte 1976 in


Cuello/Nordbelize einen grausamen Fund: In einem Tempelhof fand sein
Grabungsteam in einem Kreis hockende Skelette, makaber verstümmelt:
durchstochene Schädel, enthauptete Skelette und abgetrennte Extremitä-
ten; die Überreste eines Massakers an 32 Menschen, geopfert um 400
v. Chr., also zur Zeit der mittleren Vorklassik. Konsterniert fragen wir uns,
wieso die so genialen Maya sich an solchen Spielen erfreuen konnten und
worin Sinn und Zweck dieser sakralen Opferriten lag.
Von den vielen Schriftzeugnissen der Maya sind nur wenige erhalten
geblieben: Fast alle Malereien und Zeichnungen - Teufelswerk sozusagen
- wurden von den katholischen Conquistadores und Missionaren den
Flammen übergeben. Wie überall, so versuchte man auch hier durch Ver-
nichtung der Kulturgüter und aufoktroyieren einer Fremdsprache, die
Urvölker geistig zu entwurzeln, um sie leichter unter spanische Kontrol-

261
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirkens

le zu zwingen.141 Dennoch haben das Popol-Vuh, die Chilam-Balam-Texte


und circa 20 Zeichnungen, sogenannte Codicies, die Zeiten überdauert:
Der Kodex Borgia, ein gefalteter Graphikband von über zehn Metern,
wurde endlich - im Groben - entschlüsselt. Er stellt keine von Jaguar- oder
Regengöttern umtanzte Sonnenscheibe dar, sondern einen durch Punkte
symbolisierten molekularen Aufbau eines Zellkernes, eingerahmt durch
einen schwarzen Zellmembran, in dem sich, angedeutet durch zwei um-
schlungene Bänder, die DNS-Doppelhelix, sowie zwei mal zwei Basenpär-
chen Adenin/Thymin und Guanin/Cytosin befinden. 20 der 24 den Zell-
kern umgebende Figuren stellen die 20 Aminosäuren dar; die restlichen
vier sind wahrscheinlich die Elemente H (Wasserstoff), C (Kohlenstoff), N
(Stickstoff) und O (Sauerstoff). Zwei mal 32 den Zellkern umgebende Stri-
che ergeben 64, das sind 4 3 , ein Triplett, alle möglichen Kombinationen aus
drei Basen, welche den Einbau der Aminosäuren bestimmen. Man erkennt
auch, wie die vier „Tagesgötter" in den Ecken des quadratischen Bildes mit
Nadeln eine Substanz in eine Blase injizieren; wir nehmen an, um auf die
Erbinformation gestalterischen Einfluß zu nehmen... Ein Problem bleibt in-
des: Wir können den Kodex Borgia nur insoweit verstehen, inwieweit un-
sere neusten biochemischen Kenntnisse reichen.
Halten wir uns nicht zu sehr an den faszinierenden medizinischen und
architektonischen Leistungen der Maya oder am Pacal-Paradoxon auf,
da diese bereits in unzähligen Abhandlungen beschrieben wurden, son-
dern fixieren wir uns auf den Kern des Mysteriums, die beiden wesent-
lichsten Hinterlassenschaften der Maya: den Kristallschädeln und ihrem
Kalender, den Tzolkin.
Mysteriös sind die hauptsächlich auf der Halbinsel Yucatán gefunde-
nen Kristallschädel. Ihre genaue Anzahl ist unbekannt, bis dato geht man
von 13 aus; nach Maya-Angaben existierten allerdings 52 Schädel. Die
bisher aufgetauchten sind überwiegend in Privatbesitz oder in Museen.
Sie sehen unterschiedlich aus, haben aber gemeinsam, daß sie alle gegen
die Maserung geschnitten sind. Selbst angesichts modernster Technik wä-
re es für Diamantschleifer derzeit völlig unmöglich, solche Köpfe herzu-
stellen. Zunächst einmal müßten sie einen Kristall finden, der mindestens
die doppelte Größe eines menschlichen Schädels hat. Zum anderen ist es
ausgeschlossen, einen Kristall gegen seine Wachstumsrichtung zu schnei-

141 Diese Technik wird auch heute angewandt. Or, do you still know the Edda?

262
Kapitel XIII - Die Kolonie der Maya

den, ohne daß er dabei brechen oder zersplittern würde. Die uns be-
kannten Schädel 1 4 2 sind:

1.) Der „Mitchell-Hedges Schädel" (er nennt sich selbst „Gentian"); er gilt
als der bekannteste, besteht aus reinstem, glasklaren Quarzkristall und
besitzt einen beweglichen und abnehmbaren Unterkiefer. Er wiegt an-
nähernd fünf Kilo und ist 13 cm hoch. Er wurde 1924 in Lubaan-
tun/Belize von Anna Mitchell-Hedges bei einem Altar in den Ruinen
einer Pyramide gefunden; ihr Adoptivvater hatte sie zu seinen archä-
ologischen Ausgrabungen mitgenommen. Er ist und bleibt voraus-
sichtlich in Privatbesitz der Familie.
2.) Der „Templer-Schädel" befindet sich in Besitz einer französischen Lo-
ge; es darf gerätselt werden, ob es sich dabei um den Grand Orient de
France, die bereits erwähnte Prieuré de Sion oder eine andere Loge
handelt. Zutritt zu diesem Quarzkristall, den sie wahrscheinlich von
den Tempelrittern erbten, haben nur die Mitglieder des Geheimordens.
3.) Der „Kristallschädel des Britischen Museums" ist, verglichen mit dem
„Mitchell-Hedges", etwas trüber; er ist aus einem Stück gearbeitet und
ihn umgibt zuweilen ein eigenartiges, bläuliches Leuchten. Dies hat
das Reinigungspersonal des Londoner Museums offensichtlich öfters
erschrocken. Mittlerweile befindet sich ein harmloses Glasimitat im
Ausstellungsraum, während das Original in einem für Publikum un-
zugänglichen Raum sicherheitsverwahrt wird. Er wurde angeblich in
einem Tolteken- oder Aztekengrab in Mexiko 1889 gefunden.
4.) Der „Pariser Kristallschädel" stammt aus einem Grab in Mexiko und
ist ausgestellt im Trocadéro-Museum in Paris. Er besteht aus etwas
trüberem Quarzkristall; durch die Schädelmasse wurde später ein
Loch gebohrt.
5.) Der „Gestapo-Schädel" war wie der Name schon sagt, in Besitz der
„Geheimen Staatspolizei". Uns ist nicht bekannt, wie er in deren Hän-
de gelangte; die Tatsache als solche bestätigt die okkult-esoterische
Anschauung der NS-Größen des 3. Reiches wie H. Himmler, welcher
über Leute wie Otto Rahn, Schüler von Karl-Maria Wiligut, alias
Weisthor, solche Exponate suchen ließ. Dieses aus Bergkristall beste-

142 Für die Angaben übernehmen wir keine Gewähr, da unsere Quellen sich zum Teil gegenseitig wider-
sprechen, z. B. in der Anzahl der geborgenen Schädel usw. Angaben v. U. Granögger, Morton/Tho-
mas, UFO-Nachrichten; z. B. wurde nach Fiebag der Mitchell-Hedges Schädel 1927 gefunden und
wiegt 5,3 Kilo

263
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirken s

hende Kunstwerk soll sich heute im Besitz des Vatikans befinden. Das
wäre logisch.
6.) Der „Rosenquarz-Schädel" ist nach Nick Nocerino, einem kalifornischen
Parapsychologen und führenden Experten auf dem Gebiet der Kristall-
schädel, der Schönste. Er ist etwas größer als der Mitchell-Hedges-Schä-
del, hat ebenso einen separaten Unterkiefer und besteht aus klarstem Ro-
senquarz. Er befindet sich anscheinend in Guatemala im Besitz von
Indianern. Nocerino hat einen eigenen Schädel: „Sha Na Ra."
7.) Der „Maya-Schädel" wurde 1912 in Copän/Guatemala gefunden. Er soll
von einem Maya-Priester in die USA verkauft worden sein; über seinen
jetzigen Verbleib ist uns nichts bekannt.
8.) Der „Amethyst-Schädel" ist aus violettem Quarz, und weist eine extrem
lange Hinterkopfpartie auf. Ebenfalls von einem Maya-Priester in die
USA verkauft, welcher behauptete, daß dieses Modell von einer Bruder-
schaft des Orion-Systems stamme. Angeblich befindet er sich heute in
San José/USA.
9.) Der „Max"-Texas-Schädel ist der größte von allen mit einem Gewicht
von über acht Kilogramm. Dieser nicht ganz so klare Schädel war lange
in Besitz des Lama Norbu Chen, welcher ihn zu Heilzwecken benutzte.
Er wiederum hatte ihn von Schamanen aus Guatemala. Heute befindet
er sich in Houston in Privatbesitz. 143
10.) Der ,,San-]osé"-Schädel stammt aus einer Grabanlage in Mexiko, wahr-
scheinlich auch einem Toltekengrab. Er besteht aus klarem Amethyst. Es
war uns nicht möglich, herauszufinden, wo er sich befindet.
11,12 und 13) Die Existenz dieser Schädel ist unklar. Es könnte sich um Ar-
tefakte handeln, welche außerhalb des Einzugsgebietes der Maya liegen:
der „Massai-Schädel", der „Zulu-Schädel" und der „Aborigines-Schädel".
Andere Autoren bezeichnen die drei Schädel als den „Jesuit", „E. T." und
den „russischen" Schädel, alle angeblich in Besitz von Joke van Dieten, ei-
ner Dame aus Florida.

Alle Schädel haben ein starkes energetisches Kraftfeld, daß nicht nur von
medialen oder sensitiven Menschen gespürt wird. Während vom Mitchell-
Hedges- und Max-Schädel starke positive Schwingungen ausgehen, so ist
das Energiefeld des Maya- und San José-Schâdels negativ imprägniert. Vie-
le, die sich auf einen dieser Schädel konzentrierten, nahmen Bilder von ver-
143 Das Objekt ist bei Carl und JoAnn Parks nach Terminvereinbarung zu besichtigen: P. O. Box 751261
Houston/Texas, TX 77275-1261 USA

264
Kapitel XIII - Die Kolonie der Maya

gangenen oder zukünftigen (?) Ereignissen war; beim Maya-Schädel sieht


man gewöhnlich Gewalt- und Opferszenen. Man nimmt daher an, daß er
für perverse kultische Rituale mißbraucht wurde. Zumindest einige Objek-
te haben lumineszente Eigenschaften - sie produzieren ihr eigenes Licht.
Wie dieser Effekt zustande kommt ist unklar, während einige optische Raf-
finessen erkannt wurden. Die Kristalle wurden nicht nur gegen ihre eigene
Achse geschnitten, der Mitchell-Hedges-Schädel wurde solchermaßen ge-
schliffen, daß sämtliches auf den Schädel treffendes Licht in den Augen fo-
kussiert und durch dieselben abgestrahlt wird. Der Hinterkopf ist gleicher-
maßen eine große Linse, welches von hinten einfallendes Licht bündelt, und
durch die Augenhöhlen ausstrahlt. Verstärkt wird dieser Effekt durch ein
45°-Prisma, welches an der Gaumenunterseite angebracht ist. Konvexe Po-
lituren bewirken einen zusätzlichen Vergrößerungseffekt. Fast alle Schädel
besitzen diese oder ähnliche Attraktionen; beim Maya-Schädel wird das ein-
treffende Licht im Ajnachakra gebündelt und gleich einem Laser durch das-
selbe wieder abgestrahlt.
Die chemische Bezeichnung für Kristall lautet Siliziumoxid (Kieselsäure),
welches den Härtegrad sieben bis neun hat. Die kristalline Gitterstruktur
von Quarzen eignet sich besonders für Datenspeicherung und Kommuni-
kation. Wir erinnern uns auch, daß die Leviten ein zwölfteiliges Brustschild
(Ephod) trugen, ebenso benutzte der Mormone und Freimaurer Joseph
Smith die Steine Urim und Thummim (wahrscheinlich Kristalle) „zum über-
setzen." Die hexagonale Struktur des Quarzes steht in Resonanz mit dem so-
genannten PSI-Gitter, welche die Übertragungsbasis für Telepathie und Ge-
dankenformen bildet. Diese Quarze haben piezoelektrische Eigenschaften;
d. h., sie haben eine vertikale energetische Achse, die bei Energiezufuhr
Formveränderungen erzeugt! Eine weitere phantastische Eigenschaft ist ih-
re optische Achse: Auf den Scheitel treffendes Licht verläßt den Schädel, ob-
wohl es längs einer unsichtbaren Achse verwirbelt wird, schneller, als auf die
Seite einfallendes Licht. D. h. weiter, daß der Quarz Licht auf Unterlichtge-
schwindigkeit abbremst...
Was die Speicherfähigkeit betrifft, so finden sich Parallelen bei gefrorenem
Wasser. Dem Japaner Masaru Emoto gelang 1997 nach zwölfjähriger For-
schungsarbeit der wissenschaftliche Nachweis, daß Wasser Information, Ge-
fühle und Bewußtsein speichert. Emoto informierte zunächst destilliertes
Wasser durch musikalische Beschallung oder Worte, welche er auf Rea-
genzgläser schrieb. Dies wurde gefroren, und bei - 5° C unter einem ge-

265
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirken s

„Teufel-" (links) und „Gott"-Cluster (rechts) Dem


Japaner Masaru Emoto gelang es, Information
von destilliertem Wasser sichtbar zu machen.
Beim Kristallisationsprozess von weniger als ei-
ner Sekunde, -5° und 500facher Vergrößerung wurden aufgelöste Strukturen (Teufel) oder kla-
re hexagonale Muster (Gott) sichtbar. Die Information gelang durch maschinell geschriebene
Wörter, welche auf die Reagenzgläser geklebt wurden, ins Medium. D.h. H 2 0 hat Bewußtsein
und Intelligenz. Interessanterweise ist das negative Prinzip nicht gänzlich ohne Licht. Ähnlich
differente Cluster bildeten sich bei Beschallung mit Heavy Metall und Mozart.

kühlten Mikroskop bei 500facher Vergrößerung fotografiert. Die Resultate


waren umwerfend: Beim Energetisieren oder Imprägnieren des Wassers mit
positiver Botschaft zeigten die Cluster exakte, klare hexagonale Strukturen,
teilweise sogar mit wohl proportionierten Verzierungen. Bei diffuser oder
unangenehmer Information (Popmusik oder Proben verschmutzter Flüs-
se) waren die Cluster gebrochen; bei „Hass", „Teufel" oder Heavy Metall
hatten sie sich aufgelöst, oder zu schmutzigen dunklen Ovalen zersetzt.
Proben wurden dem veraigten, japanischen Fujiwara-Staudamm ent-
nommen. Anschließend sprachen buddhistische Mönche Gebete und seg-
neten den See. Abermals Proben. Die Sensation: Die ersten Proben zeig-
ten relativ zerstörte Cluster mit einem gesichtartigen Punkt, die zweiten
Proben ein Siebeneck. Das konnte es nicht geben. Emoto fragte die Mön-
che, nach ihrer Zeremonie und erfuhr, daß sie zu den sieben buddhisti-
schen Glücksgöttern gebetet hatten. Übrigens fischte man wenig später

266
Kapitel XIII - Die Kolonie der Maya

die Leiche eines ertränkten Mädchens aus dem See und manche meinen,
in besagtem Punkt das Gesicht der Toten zu erkennen.
Jetzt wird klar, weshalb niemand durch das Trinken von Gangeswasser
tödlich erkrankt. Der Ganges entspringt nach der Gnostik hinduistischer
Lehre den höheren astralen Welten, welche die Cluster positiv formatie-
ren und somit die Virulenz realer Kolibakterien neutralisieren. Flüsse wie
der Ganges scheinen nur die letzte, verdichtete Manifestation eines astra-
len, mentalen oder buddhischen Energiekanals zu sein, die durch die hö-
heren, feinstofflichen Welten bis in die spirituelle Welt, Satyaloka, führen
bzw. dort entspringen. Darum ist der Ganges „heilig."
Übrigens sind die Cluster aus einer Mikrowelle zu zerfetzten Toten-
schädeln mutiert. Ganz abgesehen von der Strahlungsemission, welche
den Organismus schleichend schädigen. Bon Appétit.
Physikalisch werden die Informationen im Spannungsfeld zwischen
dem Atomkern und seinen rotierenden Elektronen gespeichert, welche
die Struktur der Cluster bestimmen. Nun, ganz neu ist die Erkenntnis
von Emoto nicht. Schon länger weiß man anhand von Kirilan-Fotos, daß
Wasser magnetisierbar und damit wesentlich gesünder und heilsamer ist.
Unser heutiges Leitungswasser ist nicht nur biochemisch unsauber
(Schwermetalle durch Pestizide und Fungizide), sondern biophysikalisch
tot! Ebenso ein Großteil der Supermarktnahrung. Hier kann man nur sa-
gen: renaturieren statt denaturieren. Zurück zu den Schädeln.
Wir vermuten, Schädel wie Teraphim sind gleichermaßen Informa-
tionsspeicher wie galaktische Telefone - ein Gedankengang, der beim An-
blick der beweglichen Unterkiefer noch verstärkt wird: Mit den Schädeln
kann man kommunizieren. Durch sie auch. Wie wir später erfuhren, ist
dies auch die einhellige Meinung der „Society of Crystal Skulls". Tat-
sächlich wurde von einigen Zeugen berichtet, daß sie Laute von den Schä-
deln vernahmen! Andere sprachen davon, daß sie sich bewegen und ver-
formen würden! Es liegt nahe, daß die Maya, die Templer oder wer auch
immer, mit ihren sprechenden Köpfen Kontakt zu Außer- Inner- oder
Überirdischen oder subtilen Wesen hatten.
Der Geistführer der Navajo, Leon Secatero, erklärte, daß die Navajo
glauben, daß alles Leben, alle Wesen, von den Sternen kommen. Wie ein
Raumschiff würde die Erde durch das All rasen, vermittels der Kristall-
schädel könnte man das Schiff kontrollieren. Sie wären Teil einer kristal-
lenen Matrix, welche uns auf der Erde mit dem restlichen Universum ver-

267
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirken s

binde. Gleichzeitig läge in ihnen der Plan und das Potential zur globalen
Entwicklung der Menschheit. Dies wäre auch der Grund, weshalb Kristal-
le sich zum Heilen eignen. Hält man sie in einer ruhigen Position, so sieht
man auf Kirilan-Filmen eine milchige Substanz austreten, welche sich mit
dem Ätherkörper der haltenden Person vermischt.
Julie Aspioti, amerikanisches Channel-Medium, bekam in Trance von
„Lye", einem extradimensionären Wesen, Auskunft über die Kristallschädel:
Sie stammten aus Atlantis, aber nicht aus dem zentralen Kristall, welcher ei-
ne gigantische Energiequelle war. Wenn wir nicht erkennen, daß wir selber
wie ein fließender Kristall, ein Halbleiter, aufgebaut sind, können wir nicht
mit Kristallen arbeiten. Wir müssen uns also als schwingendes System ver-
stehen, mit einer - wie Bob Frissell es bezeichnet - rotierenden Merkaba. 144
Dem kanadischen Medium Carole Wilson gelang es, Kontakt zum „Mit-
chell-Hedges-Schädel" aufzunehmen. (Durch den Schädel spricht eine an-
dere Zivilisation):

„Es werden noch weitere [Kristallschädel] gefunden werden. [Je einer in


Atlantis und Bimini] ... wir werden euch zeigen, was ihr einen Tempel nennt...
Dies war ein Gebiet der Kommunikation zwischen Erde und anderen Systemen...
Aber die Zeit ist noch nicht gekommen... denn die Menschheit strebt... danach, die
Zerstörungen unserer Zeit noch zu übertreffen... Ihr habt den Wunsch nach
Spaltung, der zu eurer eigenen Zerstörung führen wird... Gewalt gegen
Menschen, Geivalt gegen die Natur... Gewalt gegen die Erde. Die Anfänge dessen,
was ihr eure 'Zivilisation' nennt, liegen mehr als 15.000 Jahre vor dem, was ihr
'Atlantis' nennt. Wir sind aus einer anderen Welt [Dimension] auf eure Erde
gekommen... Zahlen und Zeit sind lediglich als Schutz in den gegenwärtigen
Verstand programmiert, um euch in Zeit und Raum zu halten,... um euch in den
physikalischen Dimensionen der dreidimensionalen Welt festzuhalten... Jetzt sind
wir gekommen, um Euch zu warnen... Die Zerstörung... geschah durch eure
Wissenschaftler, die mit Klängen und Licht spielten und ihre Wellen veränder-
ten145... und sie werden Verwüstungen verursachen... Es wird eine Katastrophe
geben... Das Magnetfeld wird sich verschieben... Die Erde wird in Stücke brechen...
Und deshalb haben wir die [Informations-]Gefäße 'vor langer Zeit' für euch
zurückgelassen, als uns klar wurde, daß so viele ihren ursprünglichen

144 Hebr., Lichtkörper, Lichtkraftfeld. Er besteht aus zwei ineinander geschobenen, gegensätzlich rotie-
renden Tetraedern, v. denen einer elektrisch, positiv und rechtsdrehend, der andere magnetisch, ne-
gativ und linksdrehend ist. Eingeweihte sollen diesen Lichtkörper manifestieren können, z. B. Jesus
(Matth., 17.2, Mark., 9.2, Luk., 4.30)

268
Kapitel XIII - Die Kolonie der Maya

Inkarnationszweck... vergessen hatten. Wir wußten, [es] würden Menschen


gebraucht, die sich an ihre Reinkarnationserinnerungen [ihren Auftrag] halten
würden, um zu heilen, Rat zu geben und eine Welt zu lieben, die verrückt gewor-
den ist, eine Welt ohne Wissen, eine Welt ohne Hoffnung, wo die Feuer der
Zerstörung walten..."
Morton, C./Thomas, C. L.: „Tränen der Götter"

Wir können daraus schließen, daß es nicht fünf vor, sondern fünf nach
zwölf ist. Wir sind in freiem Fall, nur noch nicht aufgeschlagen. An War-
nungen hat es nicht gemangelt.
Warum gibt es in Material und Form unterschiedliche Schädel? Wir ziehen
mehrere Möglichkeiten in Betracht. Eine könnte darin liegen, daß es für je-
den Planeten unseres Solarsystems ein eigenes Telefon gibt 146 - die nord-
amerikanischen Indianer indessen sprechen von zwölf galaktischen Rassen.
Es könnte auch sein, daß es für jeden „calendar-round" von 52 Jahren einen
Schädel - oder eine Datenbank - gibt. Eine andere denkbare Variante be-
schreibt J.J. Hurtak in seinem Buch „Die Schlüssel des Enoch". Nach ihm
sind die unterschiedlichen Typen ethnographische Darstellungen der ver-
schiedenen Versuche der Bruderschaft von Altea, den Adam Kadmon, den
Urmenschen, zu erschaffen. Es versteht sich daher von selbst, daß die Kri-
stallschädel nicht 1.500 Jahre, sondern wesentlich älter sind. Insider geben
ihnen ein Alter von 36.000 Jahren.
Die bedeutendste Hinterlassenschaft der Maya ist zweifellos ihre Zeit-
rechnung. Bevor wir darauf eingehen, eine knappe Erklärung ihres mathe-
matischen Systems:

145 H A A R P (High Frequency Active Auroral Research Programm), ultimative Kriegsführungstechnik


des Pentagon. Auf einem Versuchsgelände in Anchorage/Alaska wird die über der Ozonschicht lie-
gende Ionosphäre vermittels 360 Antennen mit Hochfrequenz-Radiowellen bombardiert, welche re-
flektorisch ELF-Wellen (extrem low frequency; 11 = 1 + 2 + 3 + ... 11 = 66!) auf die Erde zurückstrahlt
Durch sie kann die gesamte gegnerische Elektronik funktionsunfähig gemacht, U-Boote geortet, ins
Erdinnere geröntgt, und, unabhängig v. der Erdkrümmung, alles überwacht werden. ELF-Wellen
schädigen das Erbgut und wirken über die Hypophyse auf das menschliche Gehirn verheerend:
Wahnsinn, Lähmung, Tod. Wie die empfindliche Ionosphäre auf das Aufheizen reagiert, ist völlig un-
klar, mögliche globale katastrophale Folgen wie Erdbeben, Polsprung, Perforierung des Van-Allen'-
schen Strahlungsgürtels. Der Kontaktler Prof. Hernandez, Dozent an der Universität Mexiko, gab
Warnungen Außerirdischer weiter, daß durch die Erhöhung der Radioaktivität die Ionosphäre sowie
der Van-Allen Gürtel bereits stark zerstört seien. Nach Veröffentlichung einiger brisanter Bücher ver-
schwand er spurlos. Die HAARP-Technologie basiert auf den wissenschaftlichen Erkenntnissen v.
Viktor Schauberger. Letztlich wird damit versucht, daß Bewußtsein der Menschheit zu manipulieren
146 Also incl. Vulcanus, Phaeton (Malona/Luzifer) und Xiknalkan/Nibiru

269
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirken s

Die Maya benutzten kein Dezimalsystem (1,2,3,4, -10), sondern das 20er-
system, um durch Potenzierung eine binäre Progression zu erhalten (2, 20,
400,8.000...) Modifiziert auf die Gegebenheiten der Erde also (in Tagen) 1,20,
360, 7.400,144.000... Prinzip ihrer Mathematik ist der harmonikal-binäre
Fortschritt analog der Obertonreihe, durch deren Frequenzen die Materie
geformt wird, wie der Periodizität der Zeit, durch welche die zyklischen
Evolutionsphasen bestimmt werden. Die Harmoniegesetze des Raumes
sind also mit denen der Zeit identisch. Mit anderen Worten: Am Ende eines
Zyklus (ungeachtet seiner jeweiligen zeitlichen „Länge") muß und wird ei-
ne bestimmte Entwicklungsstufe abgeschlossen sein, um eine höhere har-
monikale Ebene, oder Oktave, zu erreichen. Bei Verzug wird die Zeit kom-
primiert, läuft also gewissermaßen schneller und ereignisreicher, um das
gesetzte Ziel zu erreichen. Wir befinden uns in genau so einer Phase. Vielen
wird schon jetzt schwindelig...
Für eine 1 benutzten die Maya einen Punkt, für eine 2 zwei Punkte... die 5
markiert einen Querstrich, die 6 einen Querstrich mit Punkt darüber. 10 bil-
det zwei Querstriche, 15 drei Querstriche, 19 drei Querstriche mit vier Punk-
ten darüber. Die 0 ist eine Muschel. Die Maya schrieben von unten nach
oben und konnten mittels ihres dynamischen Vigesimalsystems (20er-Sy-
stem) mit extrem hohen Zahlen rechnen. Wie bei unserem Dezimalsystem
durch Hinzufügen einer 0 das Zehnfache des vorherigen Wertes erreicht
wird, so potenziert sich das Vigesimalsystem um das Zehnfache mal zwei.
Folgende Tabelle möge den Leser erleuchten:

270
Kapitel XIII - Die Kolonie der Maya

Die Maya besaßen ein 13er-Rad, ein 20er-Rad, ein 365er-Rad. Dazu benö-
tigten sie ein viertes Zahnrad, einen sogenannten long-count. Die verschie-
denen Zyklen haben unterschiedliche Namen.
Der „Tzolkin" besteht aus 20 Perioden ä 13 Tagen, also 260 Tagen. Die
Perioden heißen:

Nach 1 Imix folgt 2 Ik, 3 Akbal... 13. Ben. Es folgen 1 Ix, 2 Men... Bei 13
Ahau ist der Tzolkin, das heilige Jahr beendet. Für ihre religiösen Feste,
„Götter"- und Planetenverehrungen war alleine dieser Kalender aus-
schlaggebend. Er eignete sich allerdings nicht für das Leben auf der Erde,
dauert doch eine Sonnenumrundung hier 365 Tage. Die klimatischen Ver-
änderungen der Jahreszeiten machten es für ein Landwirtschaft treibendes
Volk nötig, zum religiösen Tzolkin einen irdischen Kalender parallel zu
benutzen, den sie „Haab" nannten. Er hat 18 Monate, Uinal genannt, zu je
20 Tagen, also 360 Tage. Stellt man sich die beiden Kalender wie inein-
andergreifende Zahnräder vor, so sind alle möglichen Kombinationen in
18.980 147 Tagen oder 52 ( 18 ' 980 / 365 ) Jahren durchgelaufen. Alle 52 Jahre ha-
ben die Maya ihre Pyramiden mit einer neuen Schicht aufgestockt, denn
alle 52 Jahre sind die Plejaden (Tzek'eb) am Horizont erschienen...
Die höchste Zahl, welche die Wissenschaftler Scheie/Freidel Ende der
Achtziger decodierten, betrug 41.341 x 10 2 4 Jahre, also 0,041 Quintillio-
nen! Hier müssen wir innehalten und uns fragen, warum ein Volk, daß
nur - seien wir nicht kleinlich - 2.000 Jahre auf der Erde lebte, solch astro-
nomisch hohe Zahlen braucht. Kössner schreibt:

„Sie [die Maya] waren Eingeweihte der ZEIT-Gesetze: Durch dieses Wissen
der mathematischen Gesetzmäßigkeiten der kosmischen Zyklen hatten sie tiefe
Einblicke in Zeitabschnitte, deren Größenordnungen uns ähnlich unvorstellbar
sind, wie die Staatsverschuldungen unserer modernen Staaten."
Kössner, Johann: „Leben & Sein", Ausgabe a

147 260 x 365 = 94.900/5 = 18.980, wobei 52 das kleinste gemeinsame Vielfache (kgV) ist.

271
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirken s

Wir können die Zeitzyklen mit ineinandergreifenden Zahnrädern ver-


gleichen; es gibt also das 13-Zähne-Rad, das 20-Zähne-Rad, und das 360
bzw. 365-Zähne-Rad. 148 Diese 52 irdischen Jahre bilden einen Kalender-
zyklus, einen „calendar-round". Umgekehrt entspricht dieser 73 Götter-
jahren ä 260 Tagen. Dieser ist eingebettet in einen sogenannten „long-
count", auf den wir hier nur insoweit eingehen, als sich die Fachwelt
weitgehend darüber einig ist, daß die Maya-Zeitrechnung 4 Ahau 8 Cum-
ku (ein Haab-Monatsname), also 0.0.0.0.0. begann, was dem 09.08.3114 v.
Chr. entspräche.
Andere Berechnungen kommen auf den 5. Juni 8.498 v. Chr. als signifi-
kantem Datum. Aus Inschriften ginge hervor, daß hier ihre Chronologie
begann. Ist das das Datum der Sintflut? Tatsächlich befanden sich an die-
sem Datum Sonne, Venus, Erde und Mond in einer Konjunktion.
Hier möchten wir noch eine interessante Erkenntnis einfügen: Wie die
Erde 365 Tage oder der Jupiter 4.329 Tage benötigt, so dreht sich der Aste-
roidengürtel in 1.898 Tagen um die Sonne. Das entspricht 5,2 Erdentagen.
Wir wissen, daß nach 52 Jahren, also 18.980 Tagen, Tzolkin und Haab wie-
der synchron starten. 260 x 73 = 365 x 52 = 18.980! Die Frage, warum die
Maya für die Erde und Phaeton zwei parallel laufende Kalender benutz-
ten, könnte somit geklärt sein, wenn der Planet zwischen Mars und Jupi-
ter nicht schon lange vor den Maya explodiert wäre. Oder stammten die
Lehrmeister und Vorfahren, die Kachina, von besagtem Planeten?
Vollständigkeitshalber muß erwähnt werden, daß die Maya die Jahres-
länge mit 365,242129 Tagen berechneten; daß ergibt einen Unterschied
von 0.000069 Jahren zum heute ermittelten absoluten Wert von
365,242198. Das sind 5,95 Sekunden Jahresdifferenz, und man fragt sich,
angesichts dieser unheimlichen Genialität, ob sie sich tatsächlich verhau-
en haben. Vielleicht war die Erde auf ihrer Hyperbel um die Sonne auch
nur ein wenig schneller als heute?
Unsere Kalender geben die Position der Erde in Relation zu anderen Him-
melskörpern an. Daher sind es eigentlich Raumkalender, ebenso wie unsere
Zahlen bloße Maßeinheiten für Quantität sind. Die Maya benutzten einen
Zeitkalender, ihre Zahlen sind Deutungswerte für die Qualität der Zeit, welche
die verschiedenen Strahlen (Bailey), Schwingungen (Pythagoras,) und Fre-
quenzen (physikalisch), die von verschiedenen Planeten und Sternsystemen
auf die Erde einströmen, erklären. Mehr noch: In die Zeit wurden Program-
148 Sie glichen die Differenz v. 5 Tagen durch Hinzufügen v. 13 Schaltjahren nach einem Zyklus wieder
aus, um alle 3.127 Jahre 25 Tage abzuziehen

272
Kapitel XIII - Die Kolonie der Maya

me codiert. José Argüelles, überragender Decodierer und Interpret des Tzol-


kin sowie Hauptinitiator der „Harmonischen Konvergenz" 149 schreibt:

„All die Pyramidentempel und riesigen Plätze... mit Steinmonumenten voll fein-
ziselierter und komplexer Hieroglyphen-Reliefs, stellen nichts anderes dar als eine
einzige Operation der wissenschaftlichen Datenverarbeitung, so präzise wie die
Welt nur irgendeine gesehen hat... Der Zweck dieser... scheint gewesen zu sein,
eine Verbindung zwischen einerseits den Zyklen der Erde, oder auch der anderen
Planeten unseres Sonnensystems, und andererseits der harmonikalischen Matrix
eines übergeordneten Hauptprogramms herzustellen. Diese Matrix, die die har-
monikalischen Zyklen der Planeten unseres Sonnensystems regelte, war galakti-
seher Natur, denn sie gewährte eine größere, umfassendere Perspektive, als das in
unserem Sonnensystem von innen her möglich war. "
Argüelles, José: „Die kosmische Ordnung - der Maya-Faktor"

Zwei Maya-Begriffe müssen wir nun erklären: „Hunab Ku" und „Kuxan
Suum". Hunab Ku bedeutet soviel wie „Galaktisches Herz", es ist Zentrum
unserer Galaxie, um das sich alle Solarsysteme drehen, aber auch Zentrum
der Bewußtheit als resonatorisches Prinzip von Rhythmus und Periodizität.
Kuxan Suum ist die „ Straße zum Himmel", eine energetische Verbindung via
Sonne zu Hunab Ku. Jedes Lebewesen, von den Logoi der Planeten bis zum
kleinsten Lebewesen, hat einen Kommunikationskanal zu Hunab Ku. Wir
denken, er ist gleichzusetzen mit der Hauptnadi „Sushumna". Der Mensch
ist neben dem Stammhirn und dem Neokortex hauptsächlich durch den So-
larplexus mit ihm verbunden. Dieses Prinzip der Verbundenheit nennt Ar-
güelles das „Prinzip der harmonikalischen Resonanz", welches vier uni-
versale Wellenfunktionen transportiert: informelle, elektromagnetische,
gravitative und psychoaktive. Argüelles weiter:

„Spürt man die Resonanz einer eintreffenden Information, so wird dadurch


zugleich ein resonatorisches Umfeld erzeugt... Wenn die Leitung unterbrochen
wird, bedeutet dies, daß der Kuxan Suum am Solarplexus verdunkelt wird... Wir
haben aufgehört, zu fühlen... Wie, wenn sich herausstellen würde, daß Fliegen...
die Fähigkeit ist, Bewußtsein als eine Resonanz zu identifizieren und sich auf die
Frequenzen verschiedener Realitätsebenen zu schwingen. Das Universum ist

149 Die „Harmonische Konvergenz" fand vom 16. auf den 17. 8.1987 zur Einleitung eines neuen Zeitalters
statt, nach dem Maya-Kalender der Zeitpunkt der Herabkunft eines neuen Bewußtseins. Über 144.000
Menschen versammelten sich zum Sonnenaufgang an den Erdchakren zur Aktivierung derselben

273
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirken s

Bewußtsein, und die verschiedenen Bewußtseinsqualitäten lassen sich durch ein-


fache, ungebrochene Zahlenrelationen beschreiben... Da das Universum subjekti-
ver statt objektiver Natur ist, gibt es tatsächlich nur Bewußtsein, intelligente
Energie - sei es nun als ein Stück Quarz, als Ameise, als Mensch oder als etwas
Außerirdisches. Alles lebt. Es gibt nichts ohne Gefiihl. Das Feld der Wirklichkeit
ist gesättigt von Sinn und Zweck... Der... Zweck dieser ständigen Ausstrahlung
intelligenter Welleninformation, den Hunab Ku, Herz der Galaxie und kosmische
Strahlungsquelle verfolgt, ist... die generelle Ausrichtung aller Gliederorganismen,
der Sternsysteme, auf eine höhere Frequenz.. Für die Maya liegt die Bedeutung der
Zahlen... in den Qualitäten, die sich aus den Gegenüberstellungen,
Umwandlungen und Obertönen einer bestimmten Zahlenabfolge ergeben... Die
Bedeutung der Zahlen für die Darstellung harmonikalischer Ordnungen ist nicht
im linearen oder progressiven Quantifizieren zu suchen, sondern in ihrer radial-
reziproken [ausstrahlend-wechselseitigen] Funktion. Wenn wir... davon ausge-
hen, daß diese Mutations-Matrix der 260 Einheiten gleichbedeutend ist mit der
Ursprungsmatrix, die zentrifugal aus dem galaktischen Herzen... hinaus- und
zugleich zentripetal in es zurückgeschleudert wird, dann dürfen wir auch anneh-
men, daß [sie] als galaktische Konstante in allen... Sternsystemen der Galaxie auf
die ein oder andere Weise Einfluß nimmt, auf alle Aspekte galaktischer Vorgänge,
daß sie deren Basis bildet. Der Tzolkin ist die Tastatur oder auch die
Schlüsseltabelle für universell gültige periodische Frequenzen."

Argüelles, José: „Die kosmische Ordnung - der Maya-Faktor"

José nimmt weiter an, daß die Datenmatrix binär gespeist wird: durch die
Systeme der Plejaden (Tzek'eb) und des Arcturus. Der Maya-Kalender 150
spiegelt somit die sich permanent verändernten universalen Harmonien
wieder; durch seine Synchronisation, bzw. die Anlehnung an die Erde
durch den Haab, werden uns energetische Strukturen bewußt, welche
maßgeblich die Geschicke der Erde beeinflussen. Er geht daher weit über
astrologische Interpretation hinaus, ist damit sogar eine Erweiterung der
pythagoreischen Oberton-Schwingungslehre. Argüelles bezeichnet die
durch die Kalibrierung des Tzolkin entstehenden Perioden „Fraktale".
Zum besseren Verständnis ein Beispiel: Vom sich drehenden galaktischen
Zentrum, daß wir mit einem Leuchtturm vergleichen, geht ein Strahl aus,
der sich proportional zu seiner Entfernung im Durchmesser verbreitert.
150 Weiterführende Information (Literatur, Seminare) über den galaktischen Code sind zu erhalten v.
Andreas und Johann Kössner, A-3860 Heidenreichstein

274
Kapitel XIII - Die Kolonie der Maya

Das kleine Raumschiff Erde wird nach exakt berechneten Zyklen voll-
ständig in den Lichtkegel eintauchen. Dieser Lichtkegel hat einen Durch-
messer von 13 Baktuns, 5.200 Tun, wobei wir zur Synchronisation die
dritte Position von 400 Tagen auf 365 abgeändert haben. Wir haben also
hier 13 Baktun-Zyklen von je 144.000 Tagen Dauer, 151 wobei 144.000 die
harmonikalische Frequenz des Lichts ist!
Nebenbei dämmert uns jetzt auch die Bedeutung der Zahl 144.000. Es ist
keine Mengenbestimmung, sondern eine Aussage, daß diejenigen, deren
innere Frequenz mit dieser Schwingung resoniert oder dieser Schwin-
gung entspricht, die kommenden Umwälzungen - vielleicht auf die glei-
che Art, wie wir von White Bear geschildert bekommen werden - über-
stehen werden. Wir fragen: Kann es sein, daß 666 eine extrem
disharmonikale, also niederfrequente Form des Lichtes ist, eine Frequenz,
bei welcher die Photonen zwar noch schwingen, aber so langsam, daß
das Licht nicht mehr als Licht wahrnehmbar ist? Wir vermuten in beiden
Zahlen eindeutig nachweisbare, physikalische Referenzen. Disharmoni-
kal ist sie auf jeden Fall, denn Andrija Puharisch stellte fest, das Mikro-
wellen-Bestrahlung mit 6,66 Hz Depression auslöst!
Hier müssen wir kurz auf die Schumann-Frequenz eingehen. Diese von
W. O. Schumann vorausgesagten Wellen wurden erstmals von Prof. H.
König experimentell nachgewiesen. Die Resonanzfrequenz der Erde be-
trug in den fünfziger Jahren 7.83 Herz. Wie wir durch enzephalographi-
sche Messungen wissen, produziert das menschliche Gehirn Wellen im
Bereich zwischen 1 und 40 bis 100 Herz, ein Spektrum, das bisher in vier
Bewußtseinsbereiche aufgeteilt wird:

Delta-Wellen 1- 3 Herz Koma/traumloser Tiefschlaf (Sushupti)


Theta-Wellen 4- 7 Herz Traumschlaf (Swapna)
Alpha-Wellen 8 - 12 Herz leichte Meditation/Trance
Beta-Wellen 13 - 4 0 Herz Wachzustand (Jagriti)
y-Wellen 40 - ? Herz Transzendentales Bewußtsein (Turiya)

Im Alpha-Zustand kann der Mensch mit dem Erdbewußtsein kommu-


nizieren, mit den Elementarwesen bis zum planetaren Logos. Schamanen
und Naturvölker befinden sich sehr dicht an 7,83 Herz. Zum anderen se-
hen wir, daß das Bewußtsein sich mit Zunahme der Frequenz erhöht. Wei-

151 5.200 Jahre x 360 Tage = 1.872.000/13 = 144.000

275
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirken s

tere Wellen, welche unsere derzeitigen Möglichkeiten eines Nachweises


übersteigen, liegen wahrscheinlich sehr weit höher und kennzeichnen
das Transzendentales Bewußtsein (Turiya).
Durch konstante Messungen wissen wir: Die Schumann-Frequenz
unterliegt tatsächlich - nicht nur jahreszeitlichen - Veränderungen. In den
letzten Jahren erreichte sie phasenweise eine Frequenz von über acht
Herz, was bedeutet, daß die Erde selbst uns langsam in ein höheres Be-
wußtsein führt. Aber: Durch das bereits erwähnte Projekt HAARP soll
dem womöglich entgegengewirkt werden. Wir können es nicht bewei-
sen, aber dies scheint das eigentliche physikalische Geheimnis hinter
HAARP. Es ist eine große, reale Gefahr. Jene Frequenzen sollen das
menschliche Bewußtsein über die körpereigenen elektromagnetischen
Felder auf um die 7 verringern. Ähnliche Experimente wurden bereits in
Montauk mit Erfolg durchgeführt. (siehe Kap. V, Bd. 2) Zum weiteren ist
es möglich, daß Gedankenformen künstlich imprägniert werden können.
Wir gehen davon aus, daß die morphogenetischen Felder mit bestimmten
Frequenzebenen korrelieren. Kann jemand sein Bewußtsein auf eine be-
stimmte Schwingung einstellen, z. B. auf das Affenbewußtsein, so kann er
sich, wie verschiedentlich Schamanen, problemlos mit dieser Spezies te-
lepathisch unterhalten. In den letzten Jahren begeisterten sich die Militärs
zunehmend für Strahlenwaffen. Skalarwellen können Konzentrations-
störungen herbeiführen, das Bewußtsein trüben, Menschen und Tiere läh-
men, und bei entsprechender Spannung töten, indem sie Blutgefäße zum
Platzen bringen. Ebenso einfach ist es, den Schumanwellen Gehirnwel-
lenmuster Depressiver aufzuprägen; ganze Länder können so zerrüttet
und wirtschaftlich zerstört werden...

Wenn wir davon ausgehen, daß der Tzolkin am 13. August im Jahr 3113
v. Chr. begann, 13 Baktun-Perioden ä 144.000 Tage läuft, also 5.125 Jahre
andauert, endet er am 21. Dezember 2012. Wir müssen daher mit gewal-
tigen Veränderungen beim Austritt aus diesem Strahl rechnen. Just am
13.11.2012 wird eine Sonnenfinsternis auftreten, die ihren Kernschatten
über den südwestlichen Pazifik wirft. Physikalisch bedeutet dies eine er-
höhte Neutrinostrahlung und eine beschleunigte Rotation der Erdachse.
Viel deutet darauf hin, daß dieses Datum dem biblischen „Ende der Zeiten"
der Offenbarung des Johannes entspricht. „Zeiten" deshalb, weil mehre-
re Zyklen (Fraktale) zu Ende kommen, u. a. auch mehrere platonische
Jahre von jeweils 5 x 1.125 Jahren, also 25.625 Jahren. Die Maya legen den

276
Kapitel XIII - Die Kolonie der Maya

Beginn des letzten „long-count" auf 3113 v. Chr. fest. Wie wir bereits aus
Kapitel IV wissen, fand zwölf Jahre später, 3.102, in Indien die Schlacht
von Kuruksetra statt, d. h., 2012 ist ein Subzyklus des Kali-Yuga abge-
schlossen. Die vedische Zeitrechnung deckt sich mit der der Maya!
Die Maya verstanden sich als die „Hüter der Zeit." Barbara Marciniak,
Chartnelmedium mit besonderem Kontakt zu den Plejaden, schreibt hierzu:

„Sie [die Maya] stehen natürlich mit dem plejadischen System in Verbindung.
Sie können meisterhaft in Zeitereignisse hinein- und hinausgehen, Sie sind
auch Meister im Erzeugen von Zeitsperren - sie schirmen Dinge ab, so daß
etwas direkt vor eurer Nase geschehen kann und ihr es wegen der Zeitsperre
nicht seht... Jede Zivilisation spielte ihre Rolle im Erschaffen zeitversperrender
Ereignisse, die jetzt, in diesem Kern- oder Existenzsegment, in dem ihr euch
befindet, bereit sind, sich zu öffnen..."
Marciniak, Barbara: „Plejadische Schlüssel zum Wissen der Erde"

Der verstorbene Hopiindianer White Bear behauptete, daß die „Götter" der
Maya, die „Kachina", einige Menschen mit fliegenden Schilden von dem
versinkenden Lemurien gerettet, und nach Zentralamerika in Sicherheit ge-
bracht hätten. Die Kachina wären physische Wesen mit großer Weisheit vom
Planeten Toonaotekha, weit außerhalb unseres Sonnensystems. Diese hätten
Menschen produziert, welche im Popol-Vuh „die Geschaffenen" genannt wur-
den. Teile der Bevölkerung seien dann immer weiter nach Norden gezogen.
Die Annahme einiger Anthropologen, Asiaten hätten über die Beringstraße
den Kontinent besiedelt, ist reine Theorie und nach unseren Erkenntnissen
falsch. Im Laufe der Zeit wäre unter den Maya ein religiöser Zwist ausge-
brochen, den die sogenannten Kachina, die „Götter", nicht mehr schlichteten,
da sie die Erde bereits vor längerer Zeit verlassen hatten. Dies mag lokale
Mayawanderungen erklären, nicht aber das plötzliche, abstruse Verschwin-
den fast eines ganzen Volkes ohne ersichtlichen Grund, ähnlich dem Stamm
der Anasazi-Indianer von Mesa Verde,152 welche in die unzugänglichen Klip-
pen des Canyons ihre Felshäuser schlugen.
Heutige Archäologen meinen Hinweise gefunden zu haben, die das Ver-
schwinden der Maya durch permanenten Krieg erklären. Das Fürstentum
Tikal besiegte Uaxactun, Caracol unterwirft Tikal, Petexbatün schlägt... Am

152 Die Ruinen einer Stadt in den Klippen des Mesaverde-Plateaus/Colorado wurden verlassen vorge-
funden; bis heute ist ungeklärt, warum etwa 1.200 n. Chr. die Anasazi - „die Alten" - verschwanden
und alles zurückließen

277
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirkens

Ende seien alle bedeutenden Zentren incl. Palenque, Calakmul, Copän, Yax-
chilän, Naranjo, Chichen Itzä usw. im Sog des Krieges untergegangen. Wir
glauben, irgendetwas stimmt hier nicht, z. B. das fast völlige Fehlen von Ver-
teidigungsmauern. Bei einem kriegerischen Volk würden wir Ruinen von
Burgen oder Wehranlagen erwarten, aber keine Pyramiden und Tempel.
Mexiko ist eines der Gebiete auf der Erde, in denen es immer schon Ufo-
Sichtungen gegeben hat; eine regelrechte Ufo-Welle begann aber erst mit
der Sonnenfinsternis von 1. Juli 1991; es folgte der Ausbruch des Vulkans Po-
pocatepetl. Wissenschaftler der Universität Bergen/Norwegen haben ex-
trem hohe Werte elektromagnetischer Energie beim Vulkan gemessen, die-
se reduzierte sich abrupt noch während der Messungen, als einige
Flugscheiben auftauchten. Man nimmt daher an, daß die fremden Wesen
diese Energie bewußt absaugen, um eine Explosion zu verhindern; vielleicht
benötigen sie aber auch diese Energie. Der bekannte Kontaktler Carlos Di-
az gibt an, daß die vulkanische Aktivität wie auch Erdbeben, Tornados,
Überflutungen etc. „eine Freisetzung aufgestauter Energie" ist. Reaktionen des
Organismus Erde quasi, welche hauptsächlich durch Atomtests und Um-
weltverschmutzung vom Menschen initiiert worden sind.
Am 28. Juli 1994 rasierte ein unbekanntes Flugobjekt eine DC-9, welche
gerade auf dem Mexiko International Airport landen wollte. Die Besatzung
und die 109 Passagiere des Fluges 129 153 verspürten eine Kollision, kamen
aber noch mit dem Schrecken davon. Sehr oft beobachten die Fluglotsen
Echos (Bips) auf den Radarschirmen, manchmal sehen sie sogar die Schei-
ben mit bloßem Auge vom Tower.

Wir stellten T und S Fragen, z. B. was Chac-Mool auf dem Tablett hielt. T
sagte, dort befand sich eine Art „Reaktor". Er meinte ein Gerät, mittels dem
man hauptsächlich Energie gewinnen konnte. S sah in einem Remote-View:
phantastisch, Überwachung, Spannung erzeugen, glatte Oberfläche, Ma-
schine. zeitweise belebt, aufgesetzt, bergend, ein Gerät, spektakulär, ver-
netzt. Später versuchte S regressiv herauszufinden, was es mit „Chac-Mool"
auf sich hat, da wir intuitiv fühlten, daß wir hier zum Kern einer Sache vor-
stoßen würden. Ich bat S, diese Figur aufzusuchen. Sie sah die Figur sofort.
In einem Halbkreis standen viele haarlose, hellhäutige Wesen, welche in
schwarzen Umhängen einen Ritus vollzogen. Sie zeigten mit Zeige- und
Mittelfinger beider Hände mit ausgestreckten Armen auf jenen Gegenstand,

153 Entweder lagen zwei Fast-Unfälle vor, oder es war der Vorfall „Mexikana", Flug 180

278
Kapitel XIII - Die Kolonie der Maya

den „Chac-Mool" auf dem steinernen Tablett hielt: einen ~25 cm hohen he-
xagonalen, am oberen Ende spitz zulaufenden Kristall, welcher bläulich zu
schimmern begann. Nach etwa zehn Minuten geschah etwas äußerst My-
steriöses: Die den Ritus vollziehende Bruderschaft begann sich aufzulösen.
S meinte daraufhin, daß sie einfach an einen anderen Ort auf der Erde rei-
sen würden. Ich fragte S, ob alle zum selben Ziel „reisen". Sie meinte nein,
jeder ginge durch Konzentration an den Ort seiner Wahl. Nachdem alle ver-
schwunden waren, verlor der geometrische Quarz sein bläuliches Schim-
mern. Der Kristall schien natürlich gewachsen. Die dubiose Bruderschaft, so
der Eindruck von S, war eine retardierte, nach Macht hungrige Priester-
schaft, welche noch heute existieren würde. Zu den Maya allgemein äußer-
te sich S: Die hellhäutigen „Götter" wären, so beschreibt S ihre Wahrneh-
mung, vom Himmel gekommen. Sie hätten den dortigen Ureinwohnern und
Stämmen ihr ganzes Wissen beigebracht: Mathematik, Astronomie, Astrolo-
gie, Medizin, Architektur, Kunst etc. Diese hellhäutigen Wesen würden sich
mit den „Braunen" gut verstehen. Nachdem die Hellen zurück mußten, wur-
den die Braunen traurig und baten jene, zu bleiben. Diese mußten aber zu-
rück. S beschreibt, wie sie mit kleinen, pyramidenartigen hohlen Raum-
schiffen in ein riesiges zigarrenförmiges Mutterschiff hineinflogen, welches
die Kolonie der Maya in ihre Heimat zurückbrachte: Auf die Plejaden.

Resümee

Zunächst zu dem fast kollektiven Verschwinden der Maya. Wir sind ziem-
lich sicher, daß die Maya in ihrer Gesamtheit weder einem Schnupfen erle-
gen sind, noch, daß sie sich gegenseitig massakriert haben. S sprach davon,
daß sie zurück auf die Plejaden seien.
Lyssa Royal kommt zu ähnlichem Schluß wie S, nur channelte sie, daß die
Maya mit Sirius in Kontakt standen. Die Maya inkarnierten in einen physi-
schen Körper auf die Erde, legten der Menschheit eine Spur in die Zukunft
und verschwanden wieder. Sie transmutierten, d. h. sie verwandelten die
Körpermaterie in Energie, welche in ihre wahre Heimat zurückkehrte. Es
war eine Kolonie von Sirianern. Ähnliches behauptet das Popol Vuh: 400
„Himmlische" [Maya] wären nach Kämpfen mit den Menschen zu den Plejaden zu-
rückgekehrt... Nach anderen Aussagen, standen sie mit Arcturus in Verbin-

279
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirken s

dung. Woher sie definitiv kamen, haben wir nicht herausgefunden, eine
Antwort scheint für unser jetziges Fassungsvermögen noch ohne Priorität.
Angesichts der Synchronisation der Erde mit den Plejaden durch den Tzol-
kin geben wir diesen den Vorzug, wiewohl sie auch mit dem Sirius und Arc-
turus in Verbindung standen. Nach architektonischer Installation ihres Tzol-
kins, nach Anbringung eines energetischen, kosmischen Hinweisschildes
für nachfolgende Generationen, kehrten sie in ihr Sternsystem zurück.
Es steht außer Zweifel, daß die Schädel voluminöse Datenspeicher sind,
deren Information abrufbar sein muß, da ansonsten ihre Existenz wider-
sinnig wäre. Dafür spricht primär die Eigenschaft des Kristalls, sekundär
aber auch die gewählte Form des Schädels. Die Analogie Schädel - Gehirn
(als Erinnerungsspeicher) ist eindeutig, ebenso die beweglichen Unterkiefer,
die einem förmlich nahelegen, mit dem Schädel zu kommunizieren. Ihr
gegenläufiger Schnitt ist klares Indiz für ihre extraterrestrische Herkunft.
Um Wissen zu erlangen, müssen wir nur lernen, mit ihnen zu kommuni-
zieren. Das Problem ist, daß wir zu diesen Schädeln nur sehr schwer Zugang
bekommen, der Aufenthaltsort mancher wird sogar geheimgehalten. Nach
T konnte man mit den Schädeln auch heilen.
Was hatte Chac-Mool auf dem Tablett? Es fanden sich keine Anhalts-
punkte für zuckende Herzen. Tatsächlich sah S und bestätigte T (unab-
hängig voneinander) ein „Gerät", welches S als hexagonalen Kristall und
T als „Reaktor" bezeichneten. Es muß ein Gegenstand zur Erzeugung von
virtueller Energie gewesen sein. Den Ritus, den S sah, deckt sich sehr gut
mit Lyssa Royal, die schrieb, daß die Maya „transmutiert" wären. Ob di-
rekt in ihre Heimat, oder zunächst in ein Mutterschiff, sei dahingestellt.
Die zweifellos wichtigste Hinterlassenschaft der Maya ist ihr Kalender,
ist die Wissenschaft von der Zeit. Die verschiedenen Zeitzyklen sind ener-
getische oder kosmische Programme. Die Zeit hat also unterschiedliche
Qualitäten, welche Basis, Fundament und Ausgangspunkt für bestimm-
te erdgeschichtliche Entwicklungsprozesse sind. 1 5 4 Sie sind logischer-
weise auch individuell anwendbar. Hat jemand z. B. an einem bestimm-
ten Tag einen Unfall, kann er durch Zurückdrehen des Tzolkin den Tag
feststellen, welcher in der Vergangenheit für den Unfall ursächlich war.
Vielleicht wird man staunen, daß man just an diesem Tag jemanden auf
irgendeiner Ebene - vielleicht gar nicht mal bewußt - geschädigt hat. Um-
154 Die Wissenschaft v. der Zeit als Träger einer bestimmten Qualität ist nicht ganz neu. Europäische Ma-
gier fanden bereits lange vor dem Mittelalter heraus, daß die energetischen Zeitfraktale permanent va-
riieren. Die kleinste Einheit, mit der sie arbeiteten, waren sog. „Tattwas", 3-Minuten-Fraktale

280
gekehrt kann man, wenn man zu einer bestimmten Zeit etwas außerge-
wöhnlich Positives tat, die dazu energetisch analoge Zeit in der Zukunft
ermitteln und beobachten, was einem Angenehmes widerfährt. Man kann
dies karmisch interpretieren, kann aber auch sehr pragmatisch auf subtil-
physikalischer Ebene durch analoge Zeitqualitäten energetische Zu-
sammenhänge feststellen, seien sie karmischer, resonatorischer oder son-
stiger Natur. Die energetischen Muster entsprechen übrigens den
Wandlungsmöglichkeiten des I Ging.
Daß die Maya mit der Zeit als solcher in Verbindung mit ihrem Wissen
über die okkulten Funktion der Pyramiden auch praktisch arbeiten konn-
ten, beweist die bizarre Geschichte von Xixli und Yum, zwei Maya, die ei-
nen Zeitsprung von 600 Jahren in unsere heutige Zeit gemacht haben. Die
Authentizität dieses sensationellen Vorfalls ist durch namhafte Zeugen
belegt.
Die Vernetzungen innerhalb den Zeitfraktalen sind sehr komplex und
reichen weit zurück; so finden wir beispielsweise Zusammenhänge zwi-
schen bestimmten Vorgängen in Sumer zu Beginn des derzeitigen Bak-
tuns und dem 11. September. Die Prophezeiungen des Maya-Kalenders
basieren auf resonanten Energien; die Dramen, mit denen wir uns in un-
serer dreidimensionalen Realität zum Zeiten Wechsel auseinandersetzen
haben, werden aktuell in Kurzform eingespielt.

281
Kapitel XIV
JESUS DER CHRISTUS

„Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben..."


Joh., 14.6

U nlogisch ist die Behauptung einiger Ignoranten, Jesus hätte niemals


gelebt, da sonst der römische Geschichtsschreiber Plinius über ihn
berichtet hätte. In Anlehnung an diese Metaphysik argumentieren wir
umgekehrt: Plinius hat niemals existiert, da er nicht in der Bibel erwähnt
wird. Davon abgesehen sind bei weitem nicht alle historischen Auf-
zeichnungen, weder von Gajus Plinius Secundus d. Ä. (23 - 79), noch sei-
nem Adoptivsohn Gajus Plinius Caecillius Secundus d. J. ( - 6 1 -113) er-
halten. Der jüdische Geschichtsschreiber Flavius Josephus galt als
antichristlich eingestellt; man vermutet daher, daß er in seinem zwanzig
bändigen Opus die Gestalt Jesu absichtlich totgeschwiegen hat. Er er-
wähnt allerdings in seinen „Jüdischen Altertümern" den römische Hi-
storiker Tacitus (~55 -120), welcher in seinen Annalen eindeutig von ei-
nem „Chrestus" berichtet, der durch Pontius Pilatus unter Kaiser Tiberius
gekreuzigt wurde. Und Sueton (~70 - ~140), Biograph der zwölf Cäsaren
von Cäsar bis Domitian, erwähnt, daß zu Zeiten Claudius „die Juden wegen
Chrestus viel Lärm machten und aus Rom vertrieben wurden."
Wenden wir uns also dem Menschen zu, welcher die Geschichte unseres
Planeten seit 2.000 Jahren maßgeblich beeinflußt hat. Aufgrund des Um-
pfangs der diesbezüglichen Literatur können wir uns nur fragmentarisch
seiner Lehre, Person und Biographie widmen, später gehen wir auf die Or-
ganisation der Kirche, Marienerscheinungen und einige Logen ein.
Nach genaueren chronologischen Recherchen lebte Herodes I. von 72 bis
4 v. Chr. Beim bethleheminischen Massenmord wurden alle Kinder bis zu
zwei Jahren exekutiert. Das heißt, 4 v. Chr. war Jesus ungefähr zwei Jahre alt.
Unabhängige Nachforschungen und astrologische Konstellationen verle-
gen also das Jahr Christi Geburt nicht auf das Jahr 0, sondern auf ~7 v. Chr.

283
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirken s

Kaiser Konstantin (272? - 337) legte Jesu Geburtstag aus polittaktischen Grün-
den auf den 25.12., dem Fest zu Ehren der imbesiegbaren Sonne, „Sol Invictus",
welches acht Tage nach den „Saturnalien" (17.12.) gefeiert wurde. Angeblich
war die Höhle bei Bethlehem, in der Jesus geboren wurde, und über welcher
der „Stern", welcher nach dem apokryphen Protovangelim „so hell strahlte, daß
die anderen Sterne nicht mehr schienen", zum Stehen kam, in vorchristlicher Zeit
als heidnischer Tempel benutzt, Thammuz bzw. Adonis geweiht.
Was hat Jesus zwischen seinem 12. und 30. Lebensjahr gemacht, wo hielt
er sich auf? Seltsamerweise berichten weder die Bibel, noch Jakob Lorber
oder Emanuel Swedenborg über diese Zeitspanne. Diese Lebensphase
scheint „tabu".
Szenenwechsel. Ende 1887 gelangt der Treck des russischen Forschungs-
reisenden Nicolai Notovitch unter abenteuerlichen Umständen in ein budd-
histisches Kloster unweit von Ladakh. Als er sich mit einem Mönch über
das Christentum und den Buddhismus unterhält, erklärt ihm der Mönch,
daß von der Lehre und den Taten eines gewissen „Issa" in den heiligen Bü-
chern einiger tibetischen Monasterien berichtet würde, sein Kloster aller-
dings, da relativ unbedeutend, keine Schriften von ihm habe. Notovitch hat
den Verdacht, daß es sich dabei um niemand anderen als Jesus Christus
handelt und macht sich auf die Suche der Texte, um seine Vermutung zu be-
stätigen. Bei seiner Reise durch den Transhimalaja wird er im Kloster Hemis
fündig, doch dauert es eine Weile, bis die Aufzeichnung in der gut sortier-
ten Bibliothek gefunden wird. Zwischenzeitlich bricht er sich ein Bein; der
Abt persönlich ließt ihm am Krankenlager aus den vergilbten Manuskrip-
ten vor. Diese Urkunde ist nicht das Original, sondern Abschrift und Ge-
schenk eines anderen Klosters. Als der Dolmetscher den Abt übersetzt,
kommt Nicolai aus dem Staunen nicht mehr heraus: Mit 14 sei der göttliche
Knabe Issa nach Indien gelangt, wo er von Brähmanen in den Veden unter-
wiesen wurde. Er selber predigte auch, wandte sich dabei aber gegen das
damals schon degenerierte Kastensystem, womit er sich den Zorn der Prie-
sterschaft zuzog. Darauf verließ er Indien und begab sich nach Nepal, um
die buddhistischen Schriften zu studieren. Schließlich kehrte er als Wan-
derprediger über Persien heim nach Palästina. Und hier scheinen vier offi-
zielle, kanonisierte und mindestens zwei weitere apokryphe Evangelisten
die weitere Biographie zu übernehmen, bzw. vollständig zu überliefern.
Levi H. Dowling, welcher sich nach eigenen Angaben durch Gebet und
Meditation die Fähigkeit zum Einblick in die Akasha-Chronik erworben

284
Kapitel XIV - Jesus der Christus

hat, gibt in seinem „Wassermann-Evangelium" an, daß Jesus mit einer Ka-
rawane nach Indien zog, um dort von weisen Brähmanen unterwiesen zu
werden. Er besuchte die Klöster Tibets, die Ruinen Babylons, das Orakel
von Delphi in Griechenland und den Sonnentempel von Heliopolis in
Ägypten. In Heliopolis soll er sieben Stufen einer Mysterienschule durch-
laufen, und als höchster Eingeweihter wieder verlassen haben. Es gibt An-
haltspunkte, daß es tatsächlich so gewesen ist. Das Wort „Christus", ge-
meinhin als „der Gesalbte" übertragen, war ursprünglich der Titel für den
höchsten Eingeweihten der hellenistischen Mysterienschulen. Wenn Jesus
„am dritten Tage von den Toten auferstanden ist", so kann sich das durchaus auf
eine Initiation in die altägyptischen Mysterien - den Schlaf Siloams - bezie-
hen.
Große Teile des von Dowling geschauten Leben Jesu decken sich im Gro-
ben mit den Biographien des Neuen Testamentes; z. B. Christi Himmelfahrt.
Wie auch bei den Evangelisten sieht Dowling

„den Meister mit des Lichtes Flügeln aufwärts schweben." (WE 180.24) u n d
„Und der Herr... ward aufgehoben gen Himmel..." (Mark 16.19)
Und da er solches gesagt, ward er aufgehoben zusehends, und eine Wolke nahm ihn
auf vor ihren Augen weg. Und als sie ihm nachsahen, wie er gen Himmel fuhr,
siehe..." (Apg 1.9 - 1 0 )

Therese von Konnersreuth („Resel" Neumann; 1898 -1962), eine der be-
deutendsten deutschen Stigmatisierten, welche 35 Jahre ohne Wasser und
Nahrung lebte, 155 sah in ihren Visionen den leuchtenden Heiland seine
Hände heben und rückwärts, gen Osten, in die Höhe, auf eine weiße Wol-
ke zuschweben. Möglich, daß ihre Visionen von ihrem Glauben abhin-
gen und daher nicht authentisch sind. Ihre Stigmata waren jedenfalls im
Handteller und nicht wie bei der tatsächlichen Kreuzigung im Hand-
wurzelknochen. Allerdings war ihr dieses historische Detail bekannt.
Nach diesen Sehern ist Jesus also „gen Himmel gefahren"; ebenso wie -
nach der orthodoxen christlichen Lehre - seine Mutter Maria (Maria Him-
melfahrt).

155 Sie ist und war nicht die einzige, die ohne feste Nahrung leben konnte. Die Australierin Jasmuheen prak-
tiziert seit vielen Jahren völlige Nahrungsabstinenz; sie lehrt die Umstellung auf Lichtnahrung oder
Präna. In Europa leben z. Zt. -1.000 Menschen, welche gesund und munter ohne jegliche Speise aus-
kommen

285
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirken s

H. Kersten recherchierte Jesu Leben und kommt zu der Schlußfolge-


rung, daß Jesus tatsächlich die Kreuzigung überlebt hat oder wieder auf-
erstanden ist, mit einigen seiner Jünger und seiner Mutter nach Osten
wanderte und schließlich in hohem Alter in Kaschmir seinen Körper end-
gültig verlassen hat. Kersten entdeckte sein Grab in der Altstadt von Sri-
nagar; dort liegt in einer Krypta der Sarkophag eines gewissen „Yuz
Asaf." „Yuz" bedeutet „Führer", und „Asaf" „die Gereinigten". Dieser
ist nach jüdischem Brauch in Ost-West-Richtung aufgestellt. In den Grab-
stein sind Füße gemeißelt, und in die Füße Löcher: Die Kreuzigungsma-
le! Aus der Anordnung der Narben in diesem Relief geht hervor, daß der
linke Fuß über den rechten genagelt war; dieser Umstand wurde durch
die Blutspuren des Turiner Grabtuches eindeutig bestätigt.
Andere Recherchen kommen zu anderen Schlüssen. Einige mysteriöse
Reliquien, Ritualgegenstände, Fetische u. a. m. gelangten nach Europa.
Keith Laidler behauptet in seinem Buch „Das Haupt Gottes", daß sich in
der Kapelle von Rosslyn in Schottland der „Heilige Gral" - nach seiner
Interpretation der Schädel Jesu - befände. Wir haben hier also nach seiner
Himmelfahrt, seiner Beerdigung in Kaschmir eine dritte Alternative...
Einige Anmerkungen zum umstrittenen Turiner Grabtuch. Die Autoren
Knight und Lomas behaupten in ihrem Buch „Der zweite Messias", daß
das Grabtuch nicht Christus, sondern Jacques de Molay umhüllte. Dies
wurde mittlerweile eindeutig widerlegt. Die C-14-Datierung, welche auf
~1325 n. Chr. wies, war richtig, da durch die Hitzeeinwirkung des Bran-
des in der Kapelle von Charney/Frankreich 1532 der Stoff mit C-14-an-
gereichert wurde. 1 5 6 Zudem war nicht gewährleistet, ob die untersuchten
Fasern nicht aus späteren Flickstücken stammen, welche nach dem Brand
zur Ausbesserung eingenäht wurden. Wahrscheinlich wurden just von
diesen Flickstücken Fasern entnommen. Das Originaltuch weist Pollen-
spuren auf, welche von Pflanzen stammen, die nachweislich in Palästina
im ersten Jahrhundert wuchsen.
Auf dem Syndone wurden von Maria Siliato die Worte IHSOY NAZA-
RENOS in griechischen Lettern entdeckt. Die Franzosen Marion und Cou-
rage fanden 1995 um das Haupt die Lettern NECE, den Rest der Worte IN
NECEM IBIS - „Todesstrafe", wahrscheinlich geschrieben von einem Ma-
gistrat des Sanhedrin von rechts nach links. Ebenso fanden sich auf den
156 Die de Charneys waren Templer; sie verwahrten die Reliquie in einem silbernen Kasten, welcher
durch die Hitze schmolz. Das erklärt die Brandflecke und den erhöhten C-14-Anteil durch ver-
dampfendes Silber

286
Kapitel XIV - Jesus der Christus

Augen Abdrücke von Münzen, wel-


che in die Zeit Jesu Kreuzigung hi-
storisch einzuordnen sind. Auf einer
der Leptons (Kupfermünzen) konnte
man die Inschrift U CAI (aus TIBE-
RIOLJ ÇAISAROS) und den Augu-
renstab erkennen. Beide stammen
aus dem Jahre 29, geprägt unter Pon-
tius Pilatus.
Jesu war bei Kreuzabnahme defini-
tiv tot, denn es gelang kürzlich der
eindeutige Nachweis von postmor-
talem Blut (Fibrin im Zentrum; Plas-
ma an den Rändern der Blutflecke)
auf dem Tuch. Deutliche Zeichen ei-
ner Leichenstarre weisen weiter dar- Antlitz Jesu; Turiner Leichentuch (Syndone).
auf hin, das Jesus am Kreuz gestor- Ungeachtet der Aussagen des Vatikans, ge-
fälschter C0 2 -Datierungen oder zweifelhaf-
ben ist. Mit anderen Worten: Das
ten Autoren ist es sicher, daß tatsächlich
Tuch ist zweifelsfrei das Grabtuch der Corpus Christi abgebildet ist. Blutana-
Christi. lysen haben ergeben, daß es im Wundzen-
trum fibriniert, an den Rändern plasma-
Jesu Tod ist ein bis heute ungelöstes tisch und somit postmortal war, d.h. Jesus
Rätsel. Wenn er nach der Kreuzigung war (körperlich) definitiv tot.

wieder in den physischen Körper zurückgekehrt ist, könnte er tatsäch-


lich in Srinagar/Indien oder Rennes le Château/Frankreich (4. Alternati-
ve) begraben sein. Oder ist er in den Himmel „gefahren" bzw. geschwebt,
wie Mrs. Linda Cortiele am 30. November 1989. Entsetzt fährt sie aus dem
Schlaf und stellt fest, daß sich drei graue Eindringlinge in ihrem Zimmer
befinden, welche sie berühren. Daraufhin beginnt die Gruppe durch das
geschlossene Fenster und die Luft in einem blauen Lichtstrahl auf ein
milchig-orange leuchtendes Ufo zu schweben, welches über den Wol-
kenkratzern von New York steht. Sie erinnert sich an die schmerzhafte
Implantation einer Sonde durch ihr linkes Nasenloch. Zur gleichen Zeit
befindet sich der damalige Generalsekretär der Vereinten Nationen, Perez
de Cuellar 1 5 7 auf dem Weg zum UN-eigenen Hubschrauberlandeplatz.
Unversehens bleibt seine Limousine auf der Brooklyn-Bridge liegen.

157 Obwohl Perez de Cuellar versuchte, seinen Namen aus der bizarren Sache herauszuhalten, wurde
seine Identität publik. Es gab zu viele Zeugen. Es existierte auch die Röntgenaufnahme des Implan-
tats, obwohl selbiges wieder durch die EBE entfernt wurde

287
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirken s

Chauffeur und Sicherheitsbeamte steigen aus. Auch der Generalsekretär


blickt zum Himmel. Was sie sehen, verschlägt ihnen den Atem: Da fliegen
vier Wesen durch den Himmel. Voran ein Grauer, dann eine Frau in wei-
ßem Hemd, gefolgt von zwei weiteren unheimlichen Wesen. Sie ver-
schwinden in der runden Scheibe, welche zunächst aufsteigt, um dann
aber in den schwarzen Fluten des Hudson-Rivers zu verschwinden.
Was war mit Jesus? Er ist nach unserer Recherche definitiv am Kreuz ge-
storben, hat sich aber anschließend seinen Jüngern gezeigt. Dies konnte er
- warum nicht - mit seinem physischen Körper, in den er wieder hinein-
geschlüpft ist. Eine andere Möglichkeit wäre, daß er sich mit seinem ver-
dichteten Astral- oder Lichtkörper zeigte. Wenn er aber tatsächlich nach In-
dien oder sonst wohin ausgewandert ist, so nehmen wir an, daß er diese
Reise mit seinem geheilten, grobstofflichen Körper unternahm. Diese Op-
tionen schließen einander nicht aus. Er belebte seinen Körper wieder,
schwebte in die „Wolke", wurde nach einiger Zeit wieder auf der Erde ab-
gesetzt und begab sich nach Indien (oder sonst wohin). Oder: Er erschien
in seinem Lichtkörper, begab sich zur „Wolke", wo sein Körper von den
Wunden der Tortur geheilt wurde, vereinigte sich wieder mit dem nun-
mehr wiederhergestellten Leib, welcher dann noch einige Jahre auf Erden
weilte. Wir geben zu, die Möglichkeiten sind vielfältig und verwirrend.
Wird Jesus wiederkommen, wie manche spekulieren? Schließlich sagte
Jesus selbst: „...so will ich wieder kommen und euch zu mir nehmen" (Joh
14.28) oder an anderer Stelle:

„ Und als sie ihm nachsahen, wie er gen Himmel fuhr, siehe, da standen bei
ihnen zwei Männer in weißen Kleidern, welche auch sagten: Ihr Männer von
Galiläa, was stehet ihr und seht gen Himmel? Dieser Jesus, welcher von euch
ist aufgenommen gen Himmel, wird so kommen, wie ihr ihn habt gen Himmel
fahren sehen."
(Apgl.9-11)

Im Lichte unseres heutigen Wissens heißt dies ganz lapidar - gesetzt,


dieser Satz wurde richtig übersetzt und die Correctores haben nichts an
ihm manipuliert - daß der Meister selbst in einem Ufo wieder kommen
wird. Der Bewußtseinswandel wird anscheind von positiven Außerirdi-
schen begleitet, von denen sich - zumindest einer - physisch zeigen wird.

288
Kapitel XIV - Jesus der Christus

Ein Gedanke noch zur unverständlichen Aussage Jesu am Kreuz: „Eli,


Eli lama asabotha-ni?", „Eli, Eli, warum hast du mich verlassen?". Warum
sollte Gott ihn verlassen haben? Andere vermuten, daß er sagte „Eli, Eli,
lama sabakthani!", „Eli, Eli, wie verherrlichst du mich!". Dies ist genausowe-
nig überzeugend. In der Tat sind dies hebräische Worte. Jesus sprach aber
aramäisch. Und hier haben wir ein Zitat, daß aramäisch ist und Sinn
macht: „Eli, Eli Imana schbakthani!", „Dazu war ich auserkoren!"
Wer war Jesus? Uns scheint es, daß Jesus nicht gleich als Gott im
menschlichen Körper inkarnierte. Das Potential war zwar in vollem Um-
fang da, doch mußte Jesus seine Göttlichkeit im Laufe seines Lebens her-
vorbringen, gewissermaßen offenbaren. Schließlich manifestierte er seine
Erleuchtung auf der äußeren wie auf der inneren Ebene. Auf der äußeren
Ebene dadurch, daß er seine „Siddhis", seine okkulten Kräfte, nach Bedarf
einsetzte: Er heilte unzählige, selbst nach heutigen Maßstäben unheilbar
Kranke, entmaterialisierte sich, als man ihn die Klippen hinunter stoßen
wollte „und er ging durch sie hindurch..." (Luk 4.30), materialisierte Nah-
rung (z. B. bei der Speisung der 5.000, Matth 14. 18), lief über Wasser
(Matth 14.25), gebot den Elementen (Luk 8.25), erweckte Tote, wie z. B. La-
zarus 0oh 11.43) oder die Tochter des Obersten (Luk 8.54) etc. Wir sind der
Überzeugung, daß diese „Wunder" nicht symbolisch zu deuten sind, ob-
wohl eine tiefenpsychologische Analyse ä la Drewermann ohne Zweifel
zum Verständnis der Person Jesu hilfreich ist.
Auf der inneren Ebene war er völlig eins mit seinem „inneren Piloten".
Er hatte permanenten und uneingeschränkten Zugang zu seiner eigenen
inneren Göttlichkeit, zur Überseele, oder wie man auch immer das Selbst
nennen möchte. Der bekannte Yogi Ramana Maharshi, (30.12.1879 -
14.4.1950) äußerte einmal:

„Gott, Guru und das Selbst sind identisch."

So konnte Jesus jede Person völlig durchschauen. Denn dadurch, daß


er mit der Überseele eins war, war er auch mit anderen eins. Daher er-
kannte er die Motive der heuchlerischen Pharisäer, welche versuchten,
ihm permanent Fallen zu stellen:

„Ist's recht, daß man dem Kaiser Steuer zahle, oder nicht?" (Luk 20.22)

289
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirken s

Hätte er „ja" geantwortet, hätte man ihn bezichtigt, gemeinsame Sache


mit den Okkupanten zu machen, er wäre zum Feind seines Volkes ge-
stempelt worden; hätte er „nein" geantwortet, so wäre er wahrscheinlich
als Aufrührer von den Römern verhaftet worden. Durch seine ehrliche,
zugegeben raffinierte Antwort, machte er sich unangreifbar (Matth 22.20).
Bei einer anderen Gelegenheit, als eine Ehebrecherin gesteinigt werden
sollte, rettete er ein Menschenleben mit den einfachen Worten:

„Wer unter euch ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein..." (Joh 8.7)

Diese Aussage ist so genial wie einfach. In ihrer Spontanität zeugt sie
von einer ungeheuren Tiefe, von einer Weisheit und Barmherzigkeit, wie
sie nur gottverwirklichten Wesen eigen ist. Stellen wir uns in dieser Situ-
ation vor, wir hätten wohl versucht, mit beschwichtigenden Worten und
viel Diplomatie den neurotischen, hartherzigen, fanatischen Pleb zu be-
ruhigen. Unwahrscheinlich, daß wir die Frau hätten retten können, ver-
mutlich hätten sie die Kleine gesteinigt und uns noch dazu...
Jesus predigte das Gesetz des Karma. Aussagen wie

„...wer das Schwert nimmt, soll durch das Schwert umkommen..." (Matth 26.52)
„...du wirst nicht von dannen kommen, bis du auch den letzten Heller bezah-
lest." (Matth 5.26)
„Wer Unrecht sät, wird Unglück ernten..." (Spr 22.8)
„Denn es wird geschehen, das des Menschen Sohn... wird vergelten einem jeg-
lichen nach seinen Werken." (Matth 16.27)

Jede Aktion hat eine Reaktion, jede Ursache eine Wirkung. Da die ma-
terielle Welt eine Spieglung der spirituellen Welt ist, gelten die Gesetze
der Physik auch auf subtilerer Ebene. Wenn man einen Stein ins Wasser
wirft, entstehen Wellen. Was wir Schicksal, „Zu-Fall" oder Vörbestim-
mung nennen, ist nichts anderes als das Gesetz des Karma. Träger der
karmischen Energien ist der Kausalkörper, welcher alle Inkarnationen be-
gleitet. Diese gespeicherte positive oder negative Energie ist ständig im
Fluß und zieht wie ein Magnet angenehme oder leidvolle Erfahrungen
zum Verursacher. Darum ist jeder Mensch der Gestalter seines eigenen
Lebens, für die Umstände seines Daseins selbst verantwortlich. Glück
und Unglück sind nicht Belohnung oder Strafe, sondern dienen der Er-

290
Kapitel XIV - Jesus der Christus

fahrung und Weiterentwicklung. In Unkenntnis dieser Tatsache geben


wir nur allzu gerne die „Schuld" anderen, den Sternen oder dem Schik-
ksal. Konzentriert sich die negative Energie mehrerer Personen in Raum
und Zeit, so zieht das negative Gruppen- oder Kollektivkarma unheil-
volle Umstände an, z. B. Flugzeugabstürze, Naturkatastrophen oder so-
gar Kriege und daher auch entsprechende Situationen und Personen wie
politische Führer etc., die solche Szenarien entfesseln. Schließlich gibt es
noch ein planetares Karma, das energetische Muster aller Menschen bzw.
Lebewesen, auf das wir noch später eingehen werden. Voraussetzung für
das karmische Prinzip ist die Wiedergeburt. Auch dazu lassen sich in der
Schrift, trotz Verfälschungen und Übersetzungsfehlern, noch Hinweise
finden:

„... Meister, wer hat gesündigt, dieser oder seine Eltern?" (Joh 9.2) Bei einem
Blindgeborenen setzt diese Frage Wiedergeburt voraus.
„Elia ist schon gekommen [in Form Johannes des Täufers, d.V.], doch sie
haben ihn nicht erkannt..." (Matth 17.12)
„Denn ich, der Herr, dein Gott,... der die Missetat der Väter [Urheber] heim-
sucht bis ins dritte und vierte Glied..." (Ex 20.5) Also bis in die dritte oder
vierte Inkarnation...

Dem Urchristentum war die Wiedergeburt und die karmischen Gesetze


selbstverständlich, bis die negativen Kräfte die Lehre Jesu langsam aber si-
cher in eine völlige Irrlehre verdrehten: Die „Säuberung" der Schrift von
unliebsamen Textstellen durch sogenannte Correctores wurde auf den
Konzilen von Nizäa 325, Konstantinopel 381, Ephesus 431, Chalcedon 451
und dem zweiten Konzil von Konstantinopel 553 beschlossen, der Origi-
naltext wurde abgeändert, Stellen entfernt, andere hinzugefügt, Dogmen
eingeführt, mit einem Wort - „kanonisiert" - „in Gleichklang gebracht".
Machtpolitische Überlegungen siegten über die tiefsinnigen und logi-
schen Beweisführungen eines Origenes (185 - 254), der sich als letzte gro-
ße Autorität dem Diktat der Päpste widersetzte und darum als der erste
Häretiker in Verbannung geschickt wurde. Anstelle der Lehre der Wieder-
geburt und dem Gesetz des Karmas trat das Dogma eines ewigen Höl-
lenfeuers oder Paradieses. Der eigentlich dahinterstehende Gedanke ist
die Abschaffung der Eigenverantwortlichkeit des Einzelnen. Überlasse
die Verantwortung - und damit die Entscheidung oder die Kontrolle über

291
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirken s

dein Leben - dem Staat oder der Kirche; bleibe in Unwissenheit, wir wer-
den die Schäfchen schon hüten... Eine Lehre, die dem Menschen hilft, sich
frei und glücklich zu entfalten, muß zwangsläufig den Widerstand der
Bruderschaft hervorrufen, denn freie und glückliche Menschen lassen
sich nur schwer kontrollieren. So belegte man Andersdenkende und -
gläubige zunächst mit Bannflüchen, später drohte das Autodafé durch
die Inquisition. Diese Autodafés endeten meist mit der Hinrichtung der
Angeklagten. Daß dies durch Verbrennung geschah, macht stutzig, und
bei genauerer Betrachtung des „heiligen" Offiziums wird man den Ver-
dacht nicht los, daß es sich hier um ganz bewußte Menschenopfer handel-
te, um die Zubereitung eines feinstofflichen Mahls. Dieser Verdacht er-
härtet sich bei der Interpretation der Symbole des Banners der spanischen
Inquisition, welche die gefürchtetste war. Unter anderem ist ein Schwert
abgebildet, mit der Klinge nach oben, also ein umgedrehtes Kreuz... Zu-
sätzlich wurden mehrere Generationen „genetisch gesäubert". Denn viele
Medien, Mystiker und Sensitive wurden als „Hexen" verbrannt.
Wie damals, so fällt auch heute den kirchlichen Organisationen die Auf-
gabe zu, die Menschheit psychologisch zu manipulieren. Natürlich
kommt noch die Bewußtseinskontrolle mittels der Medien, die Kontrolle
durch käufliche, materielle Energie, die Kontrolle der Finanzen durch das
Zinssystem etc. hinzu. Die Institution des hierarchisch gegliederten
Machtapparates Kirche hat mit der ursprünglichen Lehre von Jesus nicht
nur nichts gemein, diese Organisation steht dem Energiefluß eines spiri-
tuellen Lebens diametral gegenüber. Manchmal wissen wir nicht, wie wir
eine Situation oder eine Begebenheit beurteilen sollen. Wir erinnern uns
dann der einfachen Worte Jesu:

„An Ihren Früchten sollt ihr sie erkennen." (Matth 7.16)

Nehmen wir kurz die katholische Kirche, wie sie sich gegenwärtig prä-
sentiert, unter die Lupe. Kaum ein Kardinal ist in seinen Entscheidungen
frei; fast alle sind Mitglieder verschiedener Logen, manche haben mehrere
Patente inne. Seit den achtziger Jahren hat das 1928 von José Maria Es-
crivä de Balaguer gegründete „Opus Dei" die Finanzen des Vatikans 158
158 Innerhalb des Vatikan regt sich Widerstand. Eine Gruppe v. Geistlichen und Laien, die „Discepoli di
Verità", welche die internen Machenschaften aufzudecken bemüht sind, wollen einem Machtkampf
zwischen der P2 und dem O p u s Dei auf die Spur gekommen sein, in dessen Folge es zu einem Blut-
bad innerhalb der Schweizer Garde kam. In diesem Zusammenhang: Nach neusten Statistiken ist der
Vatikan der Staat mit der höchsten Kriminalitätsrate

292
Kapitel XIV - Jesus der Christus

unter Kontrolle. Gleichzeitig sind Mitglieder der freimaurerischen „Gro-


ßen Vatikanloge" Mitglieder der erzkonservativen P2 1 5 9 (Propaganda
Due), welche Ende der sechziger Jahre von Giordano Gambertini, dem
Großmeister der Großloge von Italien, gegründet wurde. Mitglieder u. a.
Juan Peron, Silvio Berlusconi, Craxi, Cossiga, Calvi; 1 6 0 Licio Celli 1 6 1 und
M. v. S. Giulio Andreotti („1' intrigante"). 1978 wurde Journalisten ein Pa-
pier zugespielt, welches die Namen von 121 hoher und höchster Prälaten
enthüllte, welche Freimaurer waren. Inklusive Datum des Logeneintrittes
und Logennummer. Öffentlicher Protest wurde von den Medien her-
untergespielt. Nach S. Lindwurm wurden drei Personen, die in die Ver-
öffentlichung der Liste involviert waren, liquidiert. Insider wissen zu be-
richten, daß die Untergebenen des Pontifex Maximus beste Kontakte zu
diversen Geheimdiensten haben und im internationalen Waffen- und
Uranhandel tätig sind. Der Einfluß, der verglichen mit dem „Opus" libe-
ralen Jesuiten, wurde vom „Werk Gottes" stark zurückgedrängt. Die Je-
suiten sind dafür mit der CIA führend in Mind-Control-Projekten ver-
wickelt.
„An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen.". Wir sehen folgende Früchte:
~10 Millionen Inquisitionsopfer von 1250 -1865; Verstrickungen der Va-
tikanbank mit der Mafia und der P2; eine von Freimaurern durchsetzte
Kurie; repressive machtpolitische Winkelzüge des Opus Dei, der Jesui-
ten, der Grabesritter u. a. Organisationen; Wir sehen einen dumpfen sek-
tiererischen autoritären Dogmatismus; täglich 40.000 verhungernde Kin-
der vor dem Hintergrund der „humanae vitae" 1 6 2 und eines Milliarden
schweren Vermögen des Klerus; pädophile Pastoren; neurotische Opfer
einer sexualfeindliche Doktrin (ekklesiogene Neurose), langwierig zu the-
rapieren, Angst vor Höllenqualen... Zur Sexuallehre schreibt K. Deschner:

159 Die „ P I " arbeitet in Frankreich, die „P3" in Spanien. Ähnlich wie in Italien haben ihre Mitglieder
höchste Positionen inne. Über diesen scheint die schweizerische „Alpina-Loge" zu stehen, welche (als
Bänkerloge) für die Prieuré arbeitet. Mitglieder: A. Peccei (Gründer des „Club of Rome"), H. Kissin-
ger u. a. Die P2 pflegt beste Kontakte zur CIA, Mafia und der ultrarechten Loge „ G L A D I O "
160 Roberto Calvi, der „Bankier Gottes" der Banco Ambrosiano wurde am 18.6.1982 in London unter der
Blackfriars-Brücke („Schwarzmönch-Brücke"..!) mit Steinen im Jackett und im Schritt erhängt; der Be-
weis für freimaurerischen Ritualmord wegen (geplantem) Verrat
161 Celli, Schwarzhemd, Waffen-SS, militanter Antikommunist und M.v.S. der P2 und sein Nachfolger
Andreotti waren Auftraggeber des Mordes an dem italienischen Ministerpräsidenten Aldo Moro
1978; die „Roten Brigaden" wurden dazu nur benutzt. Die politische Subkultur Italiens ist rekord-
verdächtig: Craxi bekam 7 Jahre, Andreotti erst 15 (wegen Mordauftrag), dann fiel der Kronzeuge um,
Berlusconi ändert einfach die Gesetze, welche ihn für 3 mal lebenslänglich hinter Gitter gebracht
hätten...
162 Restriktive Sanktionen „Gottes" (ewiges Höllenfeuer) und der Kirche bei dem Sakrileg der Verhütung
oder der Abtreibung, selbst nach Vergewaltigung

293
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirken s

„Man [Kirche und Staat] hält den... Menschen in Furcht und Abhängigkeit.
Da er nicht seiner Natur gemäß leben kann, stürzt er in fortwährende energie-
verschleißende Komplikationen - und solange er mit sich selbst kämpfen muß,
kann er nicht für sich kämpfen..."
Deschner, Karlheinz: „Das Kreuz mit der Kirche", 1992

Aber es kommt noch dicker: Insider wollen wissen, daß diabolische Ritua-
le im Herzen der katholischen Kirche abgehalten werden. Unmittelbar vor
seinem Tod bestätigte Pater M. Martin, enger Vertrauter mehrerer Päpste, ei-
nem Journalisten, daß 1963 im Vatikan unter größter Geheimhaltung ein ok-
kultes, schwarzmagisches Ritual zur Inthronisierung Luzifers abgehalten
wurde. „Sie werden alles daran setzen, dieses Wesen zum Papst zu küren." Papst
Johannes Paul II. wurde am 16. Okt. 1978 (sie!) auf den Stuhl Petri erhoben...
Das Datum bedeutet aber nicht, daß er es bereits ist.
Während im Mittelalter die Kirche neuen wissenschaftlichen Erkenntnis-
sen, sobald sie nicht in ihr dogmatisch-erstarrtes Weltbild hineinpaßten, ig-
norierten oder verdammten, wie im Falle des nunmehr rehabilitierten Ga-
lileo Galilei (1564 -1642), so ist heute der multinationale Konzern Vatikan
nicht nur über den aktuellen „Wissensstand" wohlinformiert, sondern sel-
ber auf dem Gebiet der Forschung - zumindest in Teilbereichen - sehr aktiv.
Das Konklave und der Geheimdienst des Vatikans pflegen Stillschweigen,
dennoch kommen ab und zu brisante Informationen und Hinweise ans
Licht.
Der Vatikan war federführend bei der Konstruktion des sogenannten
„Chronovisors", eines „Zeitsehers". Dieses Gerät wurde nach Aussage des
italienischen Benediktiners, Theologen und Professor für Präpolyphonie 163
Pater Alfredo Pellegrino Ernetti (1926 - 1994) tatsächlich gebaut. Dieser
elektronische Apparat wurde zwischen 1950 und 1990 von zwölf Wissen-
schaftlern konstruiert, darunter dem Kernphysiker und Nobelpreisträger
Enrico Fermi 1 6 4 (1901 - 1954) und dem Raketeningenieur Wernher von
Braun (1912 -1977). Man ging von der Hypothese aus, daß akustische wie
optische Frequenzen, energetische Information also, auf einer Art Matrize
imprägniert werden. Seher aller Couleur und Zeiten bestätigen die Existenz
der „Akasha-Chronik". Gelänge es mittels Antennen bzw. Sensoren, die
Wellenmuster der Informations-Matrize oder Matrix abzutasten und audio-

163 Wissenschaft der „antiken Musik"


164 Nach ihm wurde auch die Maßeinheit für den Abstand der Elementarteilchen benannt

294
Kapitel XIV - Jesus der Christus

visuell umzusetzen, könnte man in die Vergangenheit hineinsehen und -


hören. 165 Zum Beispiel sei es gelungen, die Tragödie „Thyestes", deren Ur-
aufführung im Jahre 169 v. Chr. stattfand, aufzuzeichnen. Die Konstruktion
des Chronovisors sei gelungen. Er bestünde aus drei Elementen: Antennen
verschiedener Legierung, kettenförmig angeordnet, Transformatoren, wel-
che die Frequenzen in Bild und Ton umwandeln und einem holographische
schwarz/ weiß Bilder produzierendem Empfangsteil. Das heute nur noch
fragmentarisch erhaltene Drama konnte rekonstruiert werden. Nach Ernet-
ti gelang auch eine Justierung/Peilung zur Kreuzigung: Jesus gliche dem
Abbild des Turiner Grabtuches. Man fragt sich an dieser Stelle, ob es nichts
Wichtigeres gäbe als eine Tragödie oder das Aussehen Jesu, angesichts der
Möglichkeit, die vollständige Chronologie der Erde zu erfahren, inklusive
einigen pikanten Details! Angeblich könnte man damit auch in die Zukunft
schauen. Nostradamus behauptete damals, in Besitz eines „Eies" zu sein,
mit dem er die Zukunft der Menschheit erschauen konnte. Dieses „Ei", in
welches er sich hineinsetzte bestand, aus bestimmten Materialschichten,
ähnlich denen eines Orgon-Akkumulators. Wir wissen nicht, ob Pater Er-
nettis Aussagen wahr sind. Sind sie es, so wäre das die absolute Sensation.
Wenn man allerdings mit den Montauk-Zeitreiseexperimenten (siehe Kap. V,
Bd. 2) vertraut ist, staunt man kaum noch über den Chronovisor.
Pater Ernetti betätigte sich in der Abgeschiedenheit auf der kleinen Insel
San Giorgio im Golf von Venedig als Exorzist. Er veröffentlichte einen Ka-
techismus des Satans, „La Catechesi di Satana", in welchem er Vörgehens-
weise und Taktik luziferischer Kräfte beschrieb. Daher weiß er um den Ein-
fluß und die Macht des Bösen. Darum meinte er, daß es unverantwortlich
wäre, den Chronovisor der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, würde er
doch mit Sicherheit mißbraucht werden. Aus diesen Gründen wurde der
Chronovisor zerlegt. Angeblich. Ein weiteres Puzzlesteinchen:
Ein beim Vatikan angestellter Computerspezialist für Spionageabwehr,
welcher anonym bleiben möchte, berichtete 1996, daß er ein verstecktes,
codiertes Subsystem entdeckte. Als er vergeblich versuchte, den Code zu
knacken, schlossen sich nach zwei Minuten automatisch die Türen des
Hochsicherheitstraktes und bewaffnete Schweizer Garden marschierten
auf. Ihm gelang es zunächst, sich aus der Affäre zu ziehen. Später konn-
te er sogar in das System eindringen und bekam einen Zugang zum Hub-
bleteleskop der NASA, welches Daten von Hale-Bopp analysierte. Spe-
165 Juli 1936 fing der Londoner Amateurfunker Gordon Cosgrave unter Anwesenheit v. Zeugen die au-
thentischen Funkdialoge zwischen der Titanic und der Carpathia - v. 1912 - auf

295
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirken s

ziell ging es aber um einen künstlichen Planeten, welcher den Kometen


im Sichtschatten begleitete. Experten der NASA, UNO und des Vatikans
waren beunruhigt. 166 Ein E-mail-Datenpfad führte angeblich direkt ins
Büro des Pontifex. Bei weiteren Recherchen wurde der Angestellte über-
rascht und mußte fliehen. Seine Eltern und Geschwister kamen un-
mittelbar nach dem Vorfall ums Leben. Wenn man weiß, daß Pater Geor-
ge Coyne SJ, der offizielle Sonderbeauftragte des Vatikan für
„Außerirdische Angelegenheiten" und Kontaktmann zur NASA ist, er-
scheint einem der Fall gar nicht mehr so suspekt. De facto unterhält der
Vatikan zwei eigene Observatorien. Eines steht auf dem Mount Gra-
ham/Arizona. Dieses moderne Observatorium wird von jesuitischen
Wissenschaftlern bedient. Das zweite, das „Specola Vaticana", ist mit zehn
leistungsstarken Zeiss-Teleskopen bestückt, um permanent die Aktivitä-
ten der Raumbrüder verfolgen zu können. Das Observatorium ist in Ca-
stelgandolfo beim Lago di Albano, der Sommerresidenz des Papstes. Das
ist interessanterweise dort, wo eine, bis heute von der Wissenschaft nicht
zu erklärende Gravitationsanomalie auf der Via di Laghi, volle Touri-
stenbusse, Flaschen, Bälle, Wasser usw. bergaufrollen läßt. 167
Beleuchten wir jetzt den religiös-geschichtlichen Hintergrund zu Jesu
Zeit. Der Zusatz Jesus von „Nazareth" bezieht sich nicht auf die Ge-
meinde Nazareth in Galiläa, sondern auf die auf Heilung spezialisierte
Untersekte der Essener, deren Mitglied Jesus gewesen sein könnte. Im
griechischen Original finden wir den Ausdruck „Jesus der Nazoräer". Es
ist eine Ableitung von „Nazar", und bedeutet soviel wie „bewahren". Ne-
ben den Sadduzäern und den Pharisäern waren die Essener die kleinste
der drei bedeutendsten damaligen Sekten. Bisher veröffentlichte Texte
der um 69 n. Chr. vor den Römern in Höhlen versteckte, 1938 - 1 9 5 0 1 6 8 in
Qumran nordwestlich des Toten Meeres geborgenen Schriftrollen legen
den Schluß nahe, daß Jesus wahrscheinlich zur Sekte der Essener gehör-
te, welche nach Flavius Josephus eine spirituelle Elite, ähnlich der grie-
chischen Pythagoräer, bildete und wahrscheinlich von den Makkabäern
abstammte. In einigen Fragen wich Jesus von der Lehre der Essener ab,

166 Wohl deswegen, weil man nicht wußte, ob es sich dabei um den „Wermutplaneten" handele. Sitchin
vermutet indes in jenem Kometen Nibiru, jenen v. den Sumerern verehrten Planeten, welcher alle
3.600 Jahre wiederkehrt
167 Es gibt mehrere solcher Phänomene; in Epidauros/Griechenland sollen keine Handys funktionieren
(Äskulap mag solche Frequenzen scheinbar nicht)
168 November 1995 wurde bekannt, daß man neuerlich künstliche Höhlen im Fels entdeckt habe, doch
wurde nichts darüber bekannt, was sich in denselben befand

296
Kapitel XIV - Jesus der Christus

so z. B. sahen sich die Essener als „Söhne des Lichts", welche gegen die
„Mächte der Finsternis kämpften". Jesu unterstützte nicht den Kampf ge-
gen die „Mächte der Finsternis", sondern eine Transformation der nega-
tiven Kräfte durch Liebe. In diesem Sinne revolutionierte er den ~4.000
Mitglieder umfassenden Orden. Es ist höchst wahrscheinlich, daß auch
Johannes der Täufer Essener war. Als bewiesen gilt, daß die Ursprünge
der Essener bis ins 8. und 7. Jh. v. Chr. zurückreichen. Das befestigte Qum-
ran-Kloster wurde 1951 von Lancaster Harding und dem Dominikaner
Pater Roland de Vaux ausgegraben. Dort wurde vermutlich auch der
größte Teil der Qumran-Rollen geschrieben - man grub sogar alte Mün-
zen und Tintenfässer aus - und so erklärt es sich auch, daß die Rollen in
nächster Nähe versteckt wurden, in Höhlen, die noch keinen Kilometer
vom Orden entfernt waren.
Was nun steht in den Rollen? Der Inhalt dieser Rollen muß ein heißes Ei-
sen für den „Stellvertreter" und seine Logenbrüder sein, denn die Über-
setzung aus dem Aramäischen und Althebräischen zögerte sich über ein
halbes Jahrhundert hinaus, die Publizierung erfolgte zäh und portioniert.
Inzwischen wurde alles veröffentlicht, die Richtigkeit der Übersetzungen
darf angezweifelt werden. Wir wissen nur, daß es sich dabei um apokry-
phe, also „unechte" im Sinne von verbotenen Schriften handelt: Ergän-
zungen zur Genesis, Kommentare zum Habakuk, zum mystischen Buch
Henoch, Abhandlungen über die Nefilim (hebr. „die Herabgefallenen"),
Kaiendarien, geheime Anrufungen, Prophezeiungen, Einweihungsmy-
sterien, Texte der legendären alttestamentarischen Propheten, gnostische
Schriften... Professor John Allegro, ein Philologe, der an den Übersetzun-
gen arbeitete, wurde gefeuert, weil er eine undichte Stelle im Team der
Übersetzter markierte, mehr noch, er war nicht vom „Geist des bereitwilli-
gen Gehorsams gegenüber der Lehrautorität der Kirche erfüllt." Die Zensur
(der „Consensus") fängt also bereits bei den Übersetzungen an, die Kon-
trolle über dieselben hielten dominekanische Padres; an ihrer Spitze stan-
den Roland de Vaux, später seine Nachfolger Benoit und Vesco, welche
über die Ecole Biblique der Kongregation und damit direkt Kardinal Rat-
zinger unterstanden. Die Kongregation ist die direkte Nachfolgeorgani-
sation der heiligen Inquisition...
Die Texte müssen prekär sein, denn warum wurde Jesus zur „Ver-
schlußsache" erklärt? Neutralen Wissenschaftlern wie Wilson, C. Roth
oder R. Eisenman wurde fast ein halbes Jahrhundert lang keine Geneh-

297
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirken s

migung erteilt, die Rollen einzusehen, geschweige denn, daß Faksimiles


veröffentlicht wurden. Ein Skandal par excellence. Aber: Was auch im-
mer in den Rollen steht, sie geben keinen definitiven, endgültigen Auf-
schluß über Leben und Lehre Jesu, da sie gut hundert Jahre vor seinem
Erscheinen verfaßt wurden.
Stellen wir eine weitere Frage: War Jesus der „Messias"? Kann es sein,
daß der angekündigte und von den Juden erwartete Messias vor seiner
Inkarnation von den positiven Kräften abgefangen, und durch Jesus Chri-
stus ersetzt worden ist, bevor der „Herr" weitere „Schalen seines Grimms"
über dem jüdischen Volk ausgießt? Schließlich erkennen die Juden Chri-
stus nicht als ihren Messias an. Und wir sind der Überzeugung: Sie haben
recht! Er predigte ja diametral entgegengesetzt. Er sprach von einem Gott,
nicht von mehreren; einem liebenden Gott, keinem zornigen, eifernden,
grimmigen. Er sprach von Vergebung und Mitleid, von „...so dir jemand ei-
nen Streich gibt auf deine rechte Backe, so biete ihm auch die andere dar." (Matth
5.39) Er sprach „ich aber sage euch..."
Hat Jesus Maria Magdalena (Maria aus Magdala) geheiratet und mit ihr
eine Nachkommenschaft gezeugt? 1945 fanden Fellachen in Nag Ham-
madi/Ägypten auf einem Speicher uralte Schriftrollen, darunter das Tho-
mas- und Philippevangelium. Diese werden, da dem Zugriff der Zensur
entzogen, als apokryph bezeichnet und von Rom ebenso wie von den
protestantischen Kirchen ignoriert, obwohl es keine Anzeichen für eine
Fälschung gibt. Bezeichnenderweise stehen die Kirchen immer noch in
der Tradition der frühchristlichen Correctores, welche womöglich aus
den Evangelien eine Liaison Jesu „herauskanonisiert" haben. Es wäre nur
folgerichtig, daß zur Kontrolle der Vitalenergie des Volkes der „Reli-
gionsstifter" als Vorbild dienen muß... Das apokryphe Philippevangelium
von Nag Hammadi berichtet von Magdalena als Gefährtin Jesu. In der
Schrift wird er mit „Rabbi" tituliert, und diese waren verheiratet. War die
Hochzeit von Kanaan seine eigene? Andere Indizien sprechen dagegen:
Wenn Jesus Essener war, war er ledig, denn Enthaltsamkeit war eines der
obersten Gebote des elitären Ordens. Prinzipiell tangiert uns die Frage
nach seinem Familienstand nur peripher, da für uns seine Lehre und
Weltsicht in ihrer ungeheuren Spiritualität und Tiefe ausschlaggebend
sind. Wenn wir uns dennoch mit dieser Frage beschäftigen, dann um her-
auszufinden, ob er tatsächlich Nachkommen hatte, welche eine Dynastie,

298
Kapitel XIV - Jesus der Christus

einen okkulten Orden begründeten, welcher womöglich insgeheim an


den Fäden der Weltpolitik zieht.
Joseph von Arimathia hätte Maria Magdalena und ihren Sohn nach Süd-
frankreich in Sicherheit gebracht. Joseph war Zinnhändler, und da Mars-
eilles Umschlagplatz für Zinn war, schließen wir diese Möglichkeit nicht
aus. Dies behaupteten jedenfalls die merowingischen Fürsten, das erste
Königsgeschlecht der Franken in Gallien. Ihr Geschlecht sei in direkter
Erbfolgelinie auf Jesus zurückzuführen. Ihre größte Blüte erreichten sie
unter Chlodwig, bevor sie von den Karolingern 751 verdrängt wurden.
Und spätestens zu diesem Zeitpunkt hätten die blaublütigen, langhaari-
gen Merowinger zum Fortbestand und Protektion ihrer Interessen und
Ziele einen Orden gegründet. Diese Ansicht vertreten die Autoren Lin-
coln, Baigent und Leigh in ihrem Bestseller „The Holy Blood and the Ho-
ly Grail". Diese Loge nennt sich „Priorat von Zion", eine Geheimgesell-
schaft hinter dem Templerorden, welcher nach außen zum Schutze
christlicher Pilger, insgeheim aber zur Auffindung und Sicherstellung ge-
wisser heiliger Reliquien wie z. B. der Bundeslade, dem Heiligen Gral,
dem Grabtuch etc. Quartier auf dem Tempelberg bezog. Noch geheime-
re geopolitische und universale Absichten dürfen vermutet werden.
Magister templi bzw. Nautonier des „Priorats" sollen unter anderem Le-
onardo da Vinci, René d'Anjou, Sandro Botticelli, Isaak Newton, Victor
Hugo und Claude Debussy gewesen sein. Das „Priorat" arbeitet heute
noch und scheint eng mit den Martinisten, dem inneren Zirkel des Ro-
senkreuzer-Ordens zusammenzuarbeiten. Die Martinisten, benannt nach
ihrem Gründer Louis-Claude de Saint-Martin (1743 -1803), treffen sich in
ihren Logentempeln nur maskiert, um selbst untereinander anonym zu
bleiben. Eine unüberschaubare Verquickung von Logen, Orden und Per-
sonen fällt auf, welche zu entwirren der Lösung des gordischen Knotens
gleichkommt.
Ein damit zusammenhängendes Puzzlesteinchen: Im Jahr 1885 über-
nimmt der 33-jährige Abbé Bérenger Saunière *11.04.1852, insgeheim Ro-
senkreuzer, die anscheinend unbedeutende Pfarrei von Rennes le Châte-
au/Südfrankreich. Bei Restaurierungsarbeiten der 1059 Maria Magdalena
geweihten Kirche entdeckt er in einem verborgenen Hohlraum des Al-
tars (welcher wie das westgotische Fundament aus dem 6. Jh. und damit
aus der Merowingerzeit stammte) vier vergilbte Pergamente: zwei
Stammbäume der Merowingerfürsten von 1244 und 1644, und zwei we-

299
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirken s

sentlich jüngere Pergamente von seinem Vorgänger aus der Zeit der Fran-
zösischen Revolution mit lateinischem, aber fehlerhaftem biblischem Text.
Saunière, ominöserweise mehrerer antiker Sprachen kundig, erkennt, daß
die beiden letzten Manuskripte codiert sind. Sein Bischof, Mns. Billard,
schickt ihn nach Paris zu E. Hoffet, welcher aus den verschlüsselten Ma-
nuskripten nach komplizierten mathematischen Berechnungen folgende
altfranzösichen Texte extrahiert:

„Hirtin keine Versuchung dass Poussin Teniers den Schlüssel bewahren Friede
681 durch das Kreuz und dieses Pferd Gottes überwinde ich diesen Dämon von
Wächter Mittags blaue Äpfel"
(großes Manuskript; Vigenére-System)

„Dagobert II. König und Sion gehört dieser Schatz und er ist der Tod"
(kleines Manuskript; Anagramm)

Daraufhin wurden abermals geometrisch- kabbalistisch verschlüsselte


Codes auf Gemälden von Nicolas Poussin („Les Berges d'Arcadie" 1 6 9 ),
1 7 0 David Teniers („Der heilige Antonius und der heilige Paulus") sowie

auf verschiedenen Grabsteinen der Umgebung entdeckt; Saunière hatte


sich bei seinem Aufenthalt in Paris Replikate der besagten Gemälde aus
dem Louvre besorgt. Der Code dieser normalerweise nur für Eingeweih-
te zu knackenden Geometrie wurde von den beiden britischen Autoren
dechiffriert. Merkwürdigerweise besaßen sie dazu das Wissen. Die Ge-
mälde geben Hinweis auf ein sehr mysteriöses Versteck bei Rennes le
Château. Dort sollen sich nach R. Andrews/P. Schellenberger in einem
Felsmassiv des Pech Cardou die sterblichen Überreste von Jesus Christus
befinden. Obwohl sich der Kopf nach anderen freimaurerischen Schrift-
stellern in Rosslyn befindet. Da dies dem Dogma der „Himmelfahrt"
widersprechen würde, würde von der katholischen Kirche und mitver-
schworenen Logen die Entdeckung und Decodierung der Pergamente
von Rennes le Château durch Abbé Bérenger Saunière totgeschwiegen.

169 „Die Hirten vor Arkadien"; die Autoren Lincoln/Baigent/Leigh kommen ebenfalls zu dem Schluß,
daß die Vorfahren der Merowinger der nach Griechenland geflüchtete Stamm der Benjaminiten ist
170 Mit der Inschrift „Et in Arcadia Ego", „Auch ich in Arkadien"; als Anagramm verschlüsselt auch
lesbar „I tego arcana dei" „Ich halte die Geheimnisse Gottes verborgen"; Arkadien, gew. mit Grie-
chenland übersetzt, kann auch ein Synonym für Agharti sein. Die Landschaft befindet sich bei R. 1.
Châtteau, den Sarkophag ließ die Familie Plantard, welche den damaligen amtierenden Großmeister
der Prieuré stellte, beseitigen

300
Kapitel XIV - Jesus der Christus

Diese Theorie ist unwahrscheinlich, dann sie rechtfertigt a.) nicht die un-
geheuren Summen welche an Abbé Saunière ausgezahlt wurden und b.)
gehört dieser Schatz nicht Dagobert II., wie im kleinen Manuskript an-
gegeben. Rothschilds ließen umfangreiche Grabungsarbeiten auf dem
Berg durchführen. Saunière wurden aus mehreren zum Teil dunklen
Quellen ungeheure Zuwendungen gemacht, er ließ sich ein Landhaus
(Villa Bethania) und eine mit Zinnen bewehrte burgartige Bibliothek
(Tour Magdala) bauen, eine Orangerie anlegen, Rennes an die Trinkwas-
serleitung anschließen, die Kirche umfangreich renovieren, ja, er wollte
ganz Rennes le Château auf Säulenkonstruktion überdachen. Über das
Eingangsportal ließ er die Inschrift „Terribilis est locus iste" einmeißeln:
„Dieser Ort ist schrecklich" Aber warum? Wegen angeblichen Skeletten,
welche er in der Krypta unter dem Fußboden der Kirche fand? Schwer
nachzuvollziehen, daß er einen Teufel in Gestalt Asmodis, dem Hüter
verborgener Schätze und Geheimnisse, zum Tragen des Weihwasserbek-
kens aufstellte. Saunière verteilte überall kostbare Geschenke, auch an
seinen Freund, den Rosenkreuzer Abbé Gélis, welcher 1897 unter merk-
würdigen Umständen ums Leben kam. Er hatte anscheinend Anteil am
Geheimnis.
Saunière bekam höchsten Besuch, Abgesandte des österreichischen Kai-
sers, der Habsburger und der Operndiva Emma Calvé, welche wiederum
mit St. Germain befreundet und Zentrum der okkulten französischen Sub-
kultur war... Ob seines Lebenswandels wurde Saunière schließlich von dem
neuen Bischof von Carcassone abgesetzt, doch der Papst persönlich setzte
ihn umgehend in seine Ämter wieder ein. Am 22.01.1917 verstarb der Ab-
bé unerwartet infolge eines Herzinfarktes, welcher ihn am 17.01.1917 er-
eilte. Trotz vorheriger bester Gesundheit bestellte, wie im Nachhinein an ei-
nem Beleg festgestellt werden konnte, seine Haushälterin und Geliebte,
Mme. Denarnaud, am 12.01. seinen Sarg! Zur Todesstunde wurde ein be-
freundeter Priester zum Sterbebett gerufen, um Saunière die Absolution
zu erteilen. Doch diese blieb aus, nachdem Bérenger gebeichtet hatte. Der
zutiefst erschütterte Priester verweigerte die letzte Ölung; Berichten zu-
folge soll er „nie wieder gelächelt" haben. Tage später verfiel er in Wahnsinn,
sechs Monate danach war er tot. Bérenger mußte ein ungemeines Sakrileg
begangen haben. Nach seinem Tod wurde Saunière in eine rote Robe ge-
hüllt und, makaber oder nicht, auf der Terrasse der Tour Magdala ausge-
stellt. Besucherscharen defilierten an dem verwesenden Leichnam vorbei.

301
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirken s

Welche Bewandtnis liegt diesem Ritus zugrunde? Wurde er post mortum


in eine Loge aufgenommen? Seiner Haushaltshilfe, Mme. Denarnaud, wur-
den schon zu Lebzeiten alle Güter überschrieben. Sie freundete sich mit
dem Hotelier Monsieur Corbu an, welcher versuchte, ihr das Geheimnis zu
entlocken. Obwohl dies mißlang, da die Haushaltshilfe 1953 starb, brach-
ten aufwendige, 15-jährige intensive Studien, tags und nachts, Corbu zum
Ziel: 1968 verkündet er unter Bekannten, daß er das Rätsel gelöst habe, und
ihm „Europa" (?) gehören würde. Drei Tage später kam er bei einem my-
steriösen Autounfall ums Leben... Inzwischen fanden mehrere Hobbyfor-
scher unter mysteriösen Umständen den Tod.
Viele Historiker, Autoren und Journalisten bemühen sich seit längerem
um die Lösung des Mysteriums von Rennes le Château, bisher, außer
Hypothesen, mit geringem Erfolg. Allerdings führen wieder Spuren zur
Prieuré de Sion und der, wohl in ihrem Auftrag arbeitenden Großloge Al-
pina, (gegr. 1844) in der Schweiz.
Das Mysterium mag ein extrem kostbarer dinglicher Schatz, vielleicht
auch ein Geheimnis sein, welches verloren ging und wiedergefunden
wurde. Pierre Plantard, ehemaliger Nautonier (Steuermann) des Priorats
verriet: „Wir sind Bewahrer gewisser Dinge." Er gab an, daß der Orden im
Besitz des verloren geglaubten Schatzes aus dem Tempel von Jerusalem
sei. Die Offenlegung des Geheimnisses würde weitreichende gesell-
schaftliche Veränderungen nach sich ziehen... Zu gegebener Zeit würde
der Schatz an Israel zurückgegeben. Kaum anzunehmen, daß dies in Bäl-
de geschieht, würde sie doch damit ihr angebliches Druckmittel auf die
Katholische Kirche außer Hand geben. Welches Geheimnis birgt nun tat-
sächlich Rennes le Château? Wir sind uns sicher, daß es sich nicht um die
sterblichen Überreste von Christus handelt. Literatur, welche in diese
Richtung weist, kommt meist aus bestimmten Kreisen und könnte der
Desinformation dienen. Die Bundeslade haben wir in Axum ausgemacht.
Was bleibt übrig, um einen massiven Einfluß auf die Politik Europas aus-
zuüben? Europa als Synonym für die Kirche? Der Haken an dieser The-
se ist, daß all diese Logen miteinander verwoben sind. Der Liberalismus
und die hinter diesem stehenden Bruderschaften welche auch als Gegen-
gewicht zum dogmatischen Klerus ihre Daseinsberechtigung hatten, ha-
ben den Vatikan unterwandert und lassen diese Organisation zur Be-
wußtseinsmanipulation ihre Arbeit tun. Einer neuen, aber interessanten
Vermutung geht Thomas Ritter in seinem Buch „Abbé Sauniere und der

302
Kapitel XIV - Jesus der Christus

Schatz der Templer" nach. Er vermutet in der Nähe von Rennes le Château
ein Dimensionstor. Lichtphänomene am Pich de Bugarach und Zeitanoma-
lien am Kromlech mögen Indizien für diese These sein. Er mag auf der rich-
tigen Fährte sein; allerdings könnte es ebenso einen Eingang in die inner-
irdische Welt geben. In der Tat schließt das Eine das Andere nicht aus...
Ein weiteres zu klärendes Mysterium sind die Marienerscheinungen, al-
len voran die Erscheinung von Fatima. Bereits April 1915 ist den drei por-
tugiesischen Kindern Lücia dos Santos und den Geschwistern Francisco
und Jacinta Marto ein leuchtender Engel erschienen, welcher Francisco
und Jacinta gebot, aus einem Kelch zu trinken und ihnen auf ihr Bitten
versprach, sie ins Paradies zu holen, während er Lücia eine Hostie über-
reichte. Francisco starb 1919, 1 7 1 Jacinta 1920. Lucia hatte im Laufe ihres
Lebens noch mehrere Erscheinungen, über deren Inhalt wir nichts in Er-
fahrung bringen konnten; sie lebt heute als Nonne in strenger Klausur in
einem Karmeliter-Kloster in Coimbra.
Ab dem 13.5.1917 erschien dann die Mutter Gottes regelmäßig zum 13.
eines jeden Monats; sie stellte sich als „ Unsere liebe Frau vom Rosenkranz"
vor. Sie prophezeite ihnen für den 13. Oktober 1917 ein Wunder, welches
tatsächlich als „Sonnenwunder" von über 70.000 Pilgern deutlich am
Himmel beobachtet wurde. Sie verriet den Kindern aber auch drei Ge-
heimnisse. Während das erste Geheimniss unter anderem das baldige En-
de des Ersten Weltkrieges und den Beginn eines zweiten Weltkrieges pro-
phezeiten (Höllenvision), 172 das zweite Geheimnis einen Ritus
beinhaltete, um Rußland vom Irrglauben zu befreien, hüllen sich die
„Stellvertreter" bezüglich des dritten Geheimnis in Schweigen. Es wurden
allerdings bis dato von der Kurie mehrere - mindestens drei - unter-
schiedliche Versionen in Umlauf gebracht, die sich noch dazu gegensei-
tig widersprechen. Sollten die Lämmer auch die letzte Version als Bluff
durchschaut haben, dann bekommen sie eben eine weitere Version. Auch
Lucias beharrliches Schweigen bezüglich der dritten Offenbarung findet

171 Angebl. ist er unter dem Namen Giorgio Bongiovanni reinkarniert; am 2.9.1989 pilgerte er nach Fa-
tima, hatte (abermals) eine Vision der Jungfrau und empfing Stigmata erst an den Händen, später an
den Füßen. Seitdem bereiste er mehre Länder und hält Vorträge
172 Eine Lichterscheinung würde den Beginn des II. Weltkrieges anzeigen; tatsächlich konnte man im Ja-
nuar 1938 über ganz Europa ein rötliches Nordlicht beobachten. Auch auf der Terrasse des Ober-
salzberg stand einer, aufs Geländer gestützt und unterbrach das Schweigen einer kleinen Gruppe v.
Adjutanten und Bediensteten, welche ebenso das Naturschauspiel verfolgten mit den Worten: „Das
sieht nach viel Blut aus..."

303
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirken s

nach ihrer eigenen Aussage darin ihren Grund, daß „dieses so schrecklich
sei, daß sie es nicht sagen könne."
Wir vermuten, daß die gleichen Entitäten, welche für Fatima verant-
wortlich waren, auch für Guadalupe/Mexiko 1531, La Salette/Frankreich
1846, Lourdes/Frankreich 1858, Heroldsbach 1949, 1 7 3 Eisenberg 1954,
Garabandal/Spanien 1961, Zeitoun/Ägypten 1968, 1 7 4 San Damiano/Ita-
lien 1964, Medjugorje/Jugoslawien seit 1981, Bayside, New York/ USA
1982, Hruschiw/UdSSR 1987 und andere verantwortlich sind. Allein im
christlichen Raum gab es mindestens 40.000 Erscheinungen.
Jede Erscheinung hat ihre Eigentümlichkeiten. So manifestierte sich zwei
Jahre nach dem Besuch Marias 1956 im österreichischen Eisenberg ein la-
teinisches Kreuz im Rasen. Die Konturen heben sich scharf ab, die ver-
kümmerte Vegetation ist heute noch zu besichtigen. Das Rasenkreuz er-
innert technisch an die in Kapitel VIII beschriebenen Piktogramme.
Auffällig ist die häufig von Maria vorgebrachte Bitte, an den Orten der Er-
scheinung Kirchen, Kapellen oder eine Basilika zu errichten. Dies schien
auch der Hauptzweck der mysteriösen Vorfälle bei Mexiko zu sein, auf
die wir zum Verständnis etwas detaillierter eingehen.
Am 9.12.1531 pilgerte der junge, zum Katholizismus konvertierte Azte-
ke Juan Diego, 14 Kilometer von Tolpetlac nach Tlatilolco zur Franzi-
skanerkirche, um der Messe am Festtag zur unbefleckten Empfängnis, bei-
zuwohnen, als er auf halber Strecke, beim Hügel Tepeyac, auf welchem ein
verfallener aztekischer Tempel stand - der Erdgöttin Tonantzin geweiht -
plötzlich eine überirdisch bezaubernde Melodie vernahm. Sie kam aus ei-
ner über der Ruine schwebenden, leuchtenden Wolke. Eine liebliche Stim-
me rief ihn; wie in Trance erklimmte er die Anhöhe und erblickte eine Da-
me von unvergleichlicher Schönheit, welche gleich der Sonne leuchtete
und alles in goldenes Licht tauchte. 175 Sie stellte sich in Nahuatl als die
Gottesmutter vor, fragte ihn nach dem Woher und Wohin (als ob sie dies
nicht wüßte) und gebot ihm, Bischof Zumärraga auszurichten, daß man
just hier ein Teocalli (Tempel) bauen sollte: „Hier will ich auf ihr [der mexi-
kanischen Bevölkerung] Weinen und ihre Sorgen hören und will ihre Leiden,
ihre Nöte und ihr Unglück lindern und heilen." Die Madonna verschwand

173 20.000 Menschen wurden am 8.12.1949 Zeuge eines Sonnenwunders, ähnlich dem in Fatima
174 Die „Himmelskönigin" erschien hell leuchtend auf dem Dach einer koptischen Kapelle; nach einigen
Tagen errichteten geldkranke Materialisten eine Absperrung; nur wer Eintritt zahlte, konnte passie-
ren. Daraufhin verschwand das Phänomen, um nach Entfernung des Zaunes wieder zu erscheinen
175 Bereits 1521 erschien sie dort, und kämpfte - auf ihre Art - auf Seiten der Spanier (kein Witz)

304
Kapitel XIV - Jesus der Christus

und Juan eilte nach Tenochtitlän, wo ihn der Bischof ob seiner unglaub-
lichen Geschichte die Tür wies. Auf dem Rückweg hatte Juan seine zwei-
te Begegnung; er bat sie, doch einen Vornehmen zu schicken, da man sol-
chem eher Glauben schenken würde. Sie insistierte, ja gebot ihm „mit aller
Strenge" morgen nochmals den Würdenträger zu überzeugen. Abermals
kniete er vor Zumärraga, der Juan jetzt einen Beweis seiner Sendung ab-
verlangte. Der Bischof beauftragte zwei Spione, Juan Diego heimlich zu
folgen und herauszufinden, wohin er ginge und was an seiner Geschich-
te dran sei. Mehrere Stunden später stürzten die Agenten zum Amtssitz
des Bischofs zurück und berichteten aufgeregt, daß der Indio sich in
„Nichts" aufgelöst hätte. Dies war just zu dem Zeitpunkt, als er die Er-
scheinung ein weiteres Mal traf. Auf seinem Rückweg nötigte ihn die Ma-
donna, morgen abermals den Bischof aufzusuchen, sie werde ihm den ge-
wünschten Beweis mitgeben. Als er gleichen Tages in Tolpetlac ankam,
lag sein Onkel im Sterben. Da Juan seinen geliebten Onkel nicht ohne letz-
te Ölung aus dem irdischen Dasein zu entlassen gedachte, kehrte er nach
Tenochtitlän zurück, einen Priester zu bestellen. Um keine Zeit zu verlie-
ren, umging er vorsichtshalber den Tepeyac, doch - wie sollen wir es for-
mulieren - die Gottesmutter erwischte ihn und schnitt ihm den Weg ab.
Nachdem er ihr von der tödlichen Krankheit seines Onkels berichtete, ver-
sprach Maria des Onkels sofortige Genesung; er solle keine weiteren Ge-
danken verschwenden, den Hügel besteigen und Blumen pflücken. Die-
go wußte, daß auf dem felsig-kargen Hügel niemals Blumen wuchsen, erst
recht nicht im Winter. Dennoch begab er sich auf den Tepeyac und - fand
die schönsten Blumen der unterschiedlichsten Arten. Er wickelte einen
großen Strauß in seinen Umhang, seine Tilma. Diese sollte er nur in Gegen-
wart des Bischofs öffnen. An der Residenz angelangt, ließen ihn die Wa-
chen nicht ein, fingen an ihn zu necken, versuchten, die Blumen aus sei-
ner Tilma zu zupfen, erschraken aber heftig, da sie keine zu greifen
bekamen, als wären sie aus Luft. Sie stürzten zum Bischof, der ließ bitten,
Juan trug vor, öffnete die Tilma, die Blumen purzelten heraus, fielen zu Bo-
den, lösten sich auf, während auf der Tilma das Konterfei der Gottesmut-
ter erschien. Zumärraga sprang auf, fiel wie alle anderen auf die Knie, und
ordnete an, umgehend eine Kirche zu bauen. Juan führte die Würdenträ-
ger zum Tepeyac, anschließend besuchten sie gemeinsam Onkel Bernadi-
no, welchen man geheilt und bei bester Laune vorfand. Auch ihm sei die
Madonna erschienen, hatte ihn auf eine verspätete Ankunft seines Neffen

305
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirkens

in Begleitung des Bischofs vorbereitet und gebeten, die Tilma unter dem
Namen „Die immerwährende Jungfrau, die heilige Maria, die Coatlaxopeuh"
[die Zertreterin der Schlange] zu verehren. Durch falsche Übersetzung hat
sich die Bezeichnung „ Unsere liebe Frau von Guadalupe" eingebürgert.
In der Folge kam es zu Massenbekehrungen und Wunderheilungen. Ne-
ben der baufälligen alten Basilika wurde ein runder, ufoartiger, 10.000
Sitzplätze fassender Komplex errichtet, in welchem jährlich zig Millio-
nen von Pilgern auf vier Laufbändern vor dem Gnadenbild vorbeige-
schleust werden. Tatsächlich ereignen sich im Zusammenhang mit der
Tilma zahlreiche Wunder; bereits 1531 wurde ein von einem Pfeil tödlich
getroffener Indianer vor dem Bildnis unter dem Gebet der Menge wieder
lebendig, eine Typhusepidemie kam, nachdem die Jungfrau zur „Patro-
nin von Mexiko" erklärt wurde, unverzüglich zum Erliegen, tausende
zum Teil unheilbar Kranke genasen; ein Heilquell entsprang wenige Jah-
re nach den Erscheinungen. Ein weiteres Wunder ist der Umhang selbst;
die Agavenfasern zeigen keine Zerfallserscheinungen, Säure kann dem
Tuch nichts anhaben; die Farbe ist so frisch und leuchtend wie vor 500
Jahren. Die blutige Verfolgung der Kirche durch die Regierung Calles 1 7 6
und entsprechende Logen gipfelten im Bombenanschlag vom 14.11.1921.
Die Detonation riß Stücke aus dem Mauerwerk, sämtliche Fenster zer-
barsten, allein das Bildnis, unter dem die Zeitbombe versteckt war, blieb
völlig unversehrt.
Die Madonna scheint mit bisher unbekannter Technik auf die Tilma „fo-
tografiert" worden zu sein. Der Fotograf A. Gonzales entdeckte 1929 in
der Pupille des rechten Auges Lichtreflexe mehrerer Personen, u. a. die
Gesichter von Diego, Bischof Zumärraga, einem Dolmetscher und einem
Diener. Das heißt, daß die Astralform der Heiligen Jungfrau auf Diegos
Gewand belichtet wurde, als sie diesen, den Bischof und andere ansah. Sie
war unsichtbar anwesend... Weiter wurde herausgefunden, daß die Ster-
ne auf ihrem Umhang der Konstellation des mesoamerikanischen Him-
melsäquators von 1531 entsprechen. Wir gehen davon aus, daß der Tem-
pel der Tonantzin auf einem extraordinär geomantischen Punkt lag. Das
Bildnis ist ein Wunder, es strahlt noch immer in frischer Farbenpracht;
die Kaktusfasern des Gewebes scheinen unbegrenzt haltbar, während die-
selben auf vergleichbaren Gemälden nach 20 Jahren fast schon verfault
waren. Aber der „Hammer" kommt jetzt: Einige Indios deuteten die

176 Plutarco Elias Calles war mexikanischer Präsident und Bruder der Loge „Helios"

306
Kapitel XIV - Jesus der Christus

schwarzen Schleifen an ihren Handgelenken als Zeichen, daß die „Mut-


ter Gottes" in Erwartung sei. 1991 beschloß die mexikanische Bischofs-
konferenz - und das ist schon unglaublich genug - ein medizinisches Pho-
nogramm erstellen zu lassen, welches 1995 von Prof. P. Maria Rojas
durchgeführt wurde. Der Befund der Herztonuntersuchung von Unge-
borenen ergab folgendes: Deutliches Herzklopfen. Die Madonna ist
schwanger! Der Gynäkologe Dr. Carlos Fernandez del Dastilo bestätigte
den Befund und ergänzte: Sie ist im letzten Monat! 1 7 7 Wir reden hier von
einem Bildnis. Der Leser stelle sich vor, sein Gemälde, etwa mit dem The-
ma „Schiff bei Sonnenuntergang" würde er mit einem Stethoskop abhö-
ren, und dabei Meeresrauschen feststellen... Wenn die Señora also kurz
vor der Niederkunft steht, wen dürfen wir erwarten? Den Christ? Den
Antichrist?
Mit großer Regelmäßigkeit gebietet die Madonna den Bau von Vereh-
rungsstätten:

„Die Anweisungen zum Bau [der Kirchen etc.] sind jeweils unmißverständlich...
Es scheint, als sei der Bau solcher 'Gotteshäuser' nur Teil eines umfassenderen
Planes, der auf einem ganz anderen Hintergrund basiert. In Guadalupe beispiels-
weise betonte 'Maria'... 'Ich wünsche sehr, daß man mir hier mein Heiligtum errich-
tet..., denn hier will ich ihr Weinen, ihre Sorgen anhören...'Haben Maria oder Gott
eigens errichtete Kirchen nötig, um von dort die Gebete der Menschen zu hören?...
Immerhin wäre es denkbar, daß man jene Stellen... zuvor 'präpariert' Iwt, d. h. so
manipuliert, daß von dort aus die Gebete und 'Sorgen'... den das Gesamtphänomen
steuernden ETI [Extra Terrestrial Intelligence] 'übermittelt' werden... Werden
geoelektrische oder geomagnetische Felder als Transformatoren benutzt? Die
Vorstellung, Kirchen... könnten Sendeanlagen sein, mag auf den ersten Blick lächer-
lich erscheinen. Andererseits tendieren sogar die den Sehern übermittelten
Botschaften in diese Richtung... Orte, von denen aus man die Probleme,
Vorstellungen, Meinungen der Menschen abhören und kontrollieren kann?... Es ist
auffällig, daß 'Maria'... zu verstärktem Beten aufruft... Fraglos geht es... nicht um
das Sprechen von Gebeten an sich, sondern um die Konzentration auf das Gebet und
die [damit] verbundenen Probleme und persönliche Nöte... Jeder lebende
Organismus [ist] auch Erzeuger elektromagnetischer Felder..., Gedanken [sind]
elektrische Schwingungen im 3,5 - 25 Herz-Bereich. Sollte es einer hochentwickel-
ten Technologie möglich sein, diese schwachen... Ströme aufzufangen, zu modulie-

177 {siehe http://www.bt-thomas-apostolat.de)

307
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirken s

ren, auf irgendeine, uns unbekannte Weise umzusetzen und... sichtbar zu machen?
Ist dies der Mechanismus, der hinter dem Ganzen steht?
Fiebag, Dr. Johannes & Peter: „Himmelszeichen"

Am 17.07.1994 kam es nach der Sonntagsmesse in Guadalupe zu einer


skurrilen Szene: Mehrere mysteriöse Kugeln standen geräuschlos über der
Basilika, hunderte von Gottesdienstbesuchern sahen sie beim Verlassen der
Kirche; einige Zeugen schössen Fotos, bevor die Objekte anfingen zu tanzen
und verschwanden.
1985 wurden von dem Bostoner Mediziner Prof. Boguslav Lipinski in der
Grobla-Kirche von Medjugorje in der Provinz Herzegowina mit einem
Elektroskop bioelektrische Strahlung in Millirad pro Stunde (mR/h) ge-
messen: Die Strahlung stieg proportional mit Zunahme der Betenden und
der Intensität des Gebets auf 100.000 mR/h, eine tödliche Dosis, die jedoch
die Kirchenbesucher unbeschadet überstanden. Zum Vergleich: Werte im
Freien zwischen 0 und 15mR/h, in leerer Kirche 20 mR/h. Haben wir es
mit einem ähnlichen Phänomen zu tun wie bei den Pyramiden und insbe-
sondere bei den Obelisken? Natürlich gibt es auch Kirchen, Tempel usw.
mit einer sehr lichten, harmonisierenden und spirituellen Energie..
Man fragt sich natürlich auch, wieso die Verehrung Marias über die von Je-
sus gestellt wird. 431 wurde auf dem Konzil von Ephesus das Dogma fest-
gesetzt: „Maria ist die Mutter Gottes". Sie mag sicher eine weit entwickelte
Persönlichkeit gewesen sein, aber sie war unseres Erachtens nicht gottver-
wirklicht. Soll hier etwa der Bewußtseinsstrom abgelenkt werden, um die
spirituelle Wirkung zu entschärfen?
Gedanken sind reale Kräfte, sie können sich zu für Medien sichtbaren Ge-
dankenformen „klumpen". Aufgrund des Resonanzgesetzes werden von
leid- und angstvollen Schwingungen Wesen angezogen, welche diese
schwere, disharmonische Frequenz mögen, oder welche für sie sogar le-
bensnotwendig sind. In diesem Zusammenhang möchten wir zwei Erleb-
nisse Mirra Alfassas wiedergeben, welche sie beim Besuch einer Kirche hat-
te:

„... die Kirche war leer. Nur zwei oder drei Personen waren da, die beteten. Ich
trat ein und setzte mich in eine kleine Seitenkapelle... eine Person betete dort,
sie mußte Kummer haben, denn sie weinte und betete. Da sah ich plötzlich...
Dort stand eine Statue, ich weiß nicht mehr, ob es eine Christusfigur oder die

308
Kapitel XIV - Jesus der Christus

Jungfrau oder ein Heiliger war, aber anstelle der Statue sah ich eine riesige
Spinne... wie eine Tarantel, aber ungeheuer! Sie bedeckte die ganze Wand der
Kapelle und saß dort, um alle Vitalkraß der Leute aufzusaugen. Das war...
schmerzlich. Ich sagte mir: 'Da sieht man! Diese leidende Person war gekommen,
um Hilfe zu finden, sie weinte und betete und hoffte auf Beistand, und anstatt daß
es wenigstens zu einem mitfühlenden Bewußtsein ging, diente es als Nahrung für
dieses Monster!'"... in den Kirchen sah ich selten sehr gutartige Dinge... einmal
war ich in M.... Man führte mich in das Sanktotum, wo die Leute sonst nicht ein-
gelassen werden, und was sehe ich dort: einen Asura! Oh, von keinem sehr großen
Kaliber; eher ein Rakshasa178... Schrecklich, er saß dort. Ich versetzte ihm einen
guten Schlag... Ich dachte, es würde etwas geschehen, aber dieses Wesen kam, er
bewegte sich: kam zu mir und versuchte, mich einzuschüchtern. Natürlich merkte
er, daß es sinnlos war. Dann bot er mir... an: 'Sage nichts, tue nichts, und ich werde
alles, was ich bekomme, mit dir teilen.'Ich ließ ihn abblitzen!"
Alfassa, Mirra: „L'Agenda de Mère", 29.4.1961 Band II

Manche Dämonen sind in Kirchen (sicher auch Moscheen und Tempeln)


um sich parasitär zu ernähren; einige mögen schon seit ewigen Zeiten da
sein, wurden doch viele Kirchen auf heidnischen Heiligtümern errichtet.
So entdeckte man unter den Fundamenten von Notre-Dame in Paris die Re-
ste einer solchen Kultstätte; sogar einen Altar, auf dem man schwarze Mes-
sen zelebrierte. Der gehörnten „Gottheit" Cernunnos wurden dort Opfer
dargebracht... Einige Kirchen wurden auch unmittelbar nach Beendigung
der Bauphase dadurch entweiht, indem man am Bau Beteiligte hinterher
umbrachte und sie dann einmauerte, z B. beim Straßburger Münster.
1989 entstanden in den englischen Getreidefeldern Piktogramme aus
den vier Planetensymbolen Jupiter, Erde, Saturn, Uranus und der Sonne!
Sie entsprechen nicht den astronomischen Gegebenheiten und wurden

178 Rakshasas (Raksas) sind Dämonen der vitalen Welt, Asuras gehören der höheren Mentalebene an.
Mirra konnte diese Wesen sehen

309
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirken s

auf Grund ihres temporären Erscheinens von W. Hain folgendermaßen


interpretiert:
Man beachte die Anfangsbuchstaben! Hinweis auf die Wiederkehr Chri-
sti, die Anwesenheit positiver, göttlicher Wesen oder die Herabkunft
des supramentalen Bewußtseins?
Hier gelangen uns interessante Reisen.

N begibt sich nach Palästina, etwa in das Jahr 25 in die Zeit der Berg-
predigt. Er ist gespannt, Jesus persönlich zu sehen. An einer kleinen, von
wenigen Palmen umgebene Oase, findet er sich wieder, in warmen Sand,
auf dem Rücken liegend. Die Sonne brennt, die Gegend scheint men-
schenleer. N bemerkt aus der Ferne eine Gestalt auf sich zukommen. Sie
ist hochgewachsen, in ein weißes Gewand gehüllt und trägt das leicht
wellige Haar schulterlang. Kein Zweifel: Vor ihm steht Christus. Das Wis-
sen um seine Identität ist keine mentale Spekulation; es ist ein intuitives,
in sicherer Gewißheit wurzelndes Wissen. Würdevoll schreitet Jesus im-
mer näher. N berichtet: Ich spüre sofort die Anwesenheit Jesu, aber ich
kann ihn aus meinem Blickwinkel nicht sehen, bin eigenartiger Weise mo-
mentan auch unfähig, mich zu bewegen. Ich höre, wie er hinter meinem
Kopf näher kommt und langsam sein Schatten auf mich fällt. Ich bin auf-
geregt und atme entsprechend schnell. Schließlich beugt er sich über
mich, doch kann ich sein Gesicht nicht deutlich erkennen, da die Sonne,
die gleißend sein Haupt umspielt, mich blendet. Er beugt sich immer tie-
fer, so daß sich unsere Augen treffen. Der Anblick ist unbeschreiblich. Ich
spüre einen Quell der Liebe, Weisheit und Schönheit. Ich bedauere, daß
nicht jeder Mensch der Segnung seines Anblicks teilhaftig wird. Seine
Ausstrahlung zieht mich vollends in seinen Bann. Da berührt er mich
sanft an der rechten Schulter und mich durchflutet eine warme Welle un-
beschreiblichen Glücks. Ich fühle unendliche Wonne, absoluten Frieden
- ich werde selbst zur Wonne und zum Frieden. Leider geben diese Wor-
te nicht den leisesten Hauch meiner Erfahrung wieder.

N war in einem Zustand völliger Verzückung. Dieser Bewußtseinszu-


stand, der nicht aus eigener Kraft erlangt werden kann und zeitlich be-
grenzt bleibt, nennt sich „Satori". Ist er durch eigenen Willen erreicht und
kann beliebig lange aufrechterhalten werden, nennt er sich in der Sans-
kritterminologie „Samadhi", von welchen es verschiedene Stufen gibt.
Die meisten großen Yogis oder Heilige erreichten das sog. „Nirvikalpa-Sa-

310
Kapitel XIV - Jesus der Christus

madhi". Es ist sehr schwer, diese Ebene zu erlangen, ebenso von solch ei-
nem Zustand wieder ins Erdbewußtsein, in die „relative" Welt herabzu-
kommen. Manche Yogis oder Heilige kamen nie mehr herab und verlie-
ßen spätestens nach 21 oder 22 Tagen ihren Körper.
Doch lassen wir N weiter berichten: Da meine physischen Sinne und
mein Verstand trotz diesem Zustand einwandfrei arbeiten, höre ich T. I.
aus weiter Ferne, ob wir ihm ein paar Fragen stellen dürfen. „Frag" ant-
wortet der Narazener. „Die Erscheinungen in Fatima, Portugal 1917, wurden
unserer Meinung nach von Außerirdischen projiziert." „Ja". „Waren das Posi-
tive oder Negative?" - „Negative"(!)
(Pause...) „Kommst du von den Plejaden?"179 „Nein, von viel weiter."
„Kommst du von dem Planetensystem, von dem Krischna herkommt?" „Nein,
ich komme von woanders."

N liegt immer noch im Sand aber der Kontakt ist abgebrochen. Erst nach
einigen Minuten ist er wieder vom Satori runter. Nachdem N wieder im
Wachbewußtsein war, ist er tief bewegt. Immer noch wie in Trance tritt er
vor die Balkontür. Es ist Nacht. Draußen regnet es, und die Menschen lei-
den. Die Sitzung war kurz aber sehr intensiv.
Jesu Wertung „negativ" bezüglich der Fatima-Initiatoren ist uns hinter-
her klar geworden. Wenn der Papst 1960 das dritte Geheimnis von Fati-
ma nicht lüftet, d. h. der Öffentlichkeit nicht bekannt gibt, würde er ja
dem ausdrücklichen Wunsch der Mutter Gottes zuwiderhandeln. Logi-
scherweise weiß er, daß keine tatsächliche Verkörperung Marias stattge-
funden hat. Wie kann der „unfehlbare Stellvertreter Gottes auf Erden" (sie!)
dem Willen Mariens nicht entsprechen? Ergo steht entweder die katholi-
sche Kirche oder die außerirdischen Hologrammkünstler auf der falschen
Seite. Da aber der „Heilige Stuhl" den Vorfall am 19.10.1930 für authen-
tisch erklärt, d. h. in publico anerkannt hat, bedeutet dies, daß beide auf
der falschen Seite stehen. 1 8 0 In diesem Licht verstehen wir auch das
sonderbare Verhalten von Lucia, der ältesten Seherin von Fatima. Kurz
vor der dritten Erscheinung weigerte sie sich zu gehen, da sie Angst hat-
te, daß die Erscheinung vom Teufel sei!

179 Die Verfasser beziehen sich hier natürlich auf das plejadische Astral
180 Wir müssen hier insofern relativieren, daß eine Veröffentlichung 1960 nach einigen Autoren nicht un-
bedingt obligatorisch von der Erscheinung gefordert wurde, ganz sicher aber hat Lucia dies gefor-
dert: „Nach meinem Tod, spätestens 1960"

311
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirken s

Hier müssen wir einen wichti-


gen Einschub machen, der sich
im Endeffekt als sehr brisant er-
weisen könnte. Die erste Beob-
achtung ist die, daß sich die
Quantität der Christen im weite-
sten Sinne, insbesondere der Ka-
tholiken, zugunsten der „Dritten
Welt" verlagert. Die zweite Be-
obachtung: Die Marienerschei-
nungen verlagern sich dazu ana-
log! 1854 wurde die „unbefleckte
Empfängnis" zum Dogma erho-
ben; 1858 sprach die Madonna
von ihrer „unbefleckten Emp-
fängnis"! 1 8 1 1979 sprach der
Papst von der Notwendigkeit
Marienerscheinung-Wolkenformation, November
1966 bei Turzovka/CSFR. Es spricht vieles da- der Umkehr, 1981 rief die Ma-
für, daß Außerirdische solche Erscheinungen in- rienerscheinung in Medjugorje
itiieren.
dringend zur Umkehr auf! Es
würde zu weit führen, alle Parallelen aufzuführen, was auffällt, ist die
Interaktion. Wobei mal die „Mutter Gottes" das Thema vorgibt, mal der
Papst. Gibt es etwa Absprachen? Eine atemberaubende Vorstellung...
Manchmal können wir selber kaum glauben, was eigentlich konsequent
wäre, zu glauben. Wir werden aber noch sehen, daß es tatsächlich Kreise
gibt, die Kontakt haben...

Eines steht fest: Hier geht es um Bewußtseinskontrolle. Der Obelisk im


Zentrum des Petersplatzes ist für Insider das Symbol, daß die Freimau-
rerei die Vatikanpolitik gänzlich bestimmt. (siehe Kap. III) Der Versuch,
Papst Johannes Paul II., merkwürdigerweise am Jahrestag von Fatima
(13.5.1981) umzulegen, scheiterte. Der Türke Ali Agca, Logenbruder der
„Grauen Wölfe", traf bei drei Schüssen nur die Hand des Stellvertreters.
Nachforschungen beim vermeintlichen Auftraggeber, dem bulgarischen
Geheimdienst, führten zum Vatikan zurück. Sein Vorgänger, Johannes
Paul I. wurde nach 33 Tagen mit Digitalis vergiftet, Jesus übrigens an ei-
nem Frei-Tag im Alter von 33 Jahren gekreuzigt. Hier erkennen wir den

181 La Salette, 11.02.1958

312
Kapitel XIV - Jesus der Christus

„roten Faden", wie er durch die Geschichte läuft! Übrigens: Gewisse Krei-
se vergifteten früher mit Vorliebe mit Arsen, Ordnungszahl im Perioden-
system der Elemente: 33...
„Die wichtigsten Operationen der Bewußtseinskontrolle im 20. Jahrhundert
wurden von Leuten kontrolliert, die sich der Philosophie der Neuen Weltord-
nung verschrieben hatten."
Keith, Jim: „Bewußtseinskontrolle"

Eine weitere Reise mit S: Sie möchte zu einer schönen Begebenheit mit
Jesus. Zur Hochzeit von Kanaan. Als erstes sieht sie graue Steinfliesen.
Danach jede Menge nackte Füße. Als sie aufschaut, erkennt sie einen grö-
ßeren Tonkrug. Sie schaut sich um. Viele Menschen, alles ausgelassene
Hochzeitsgäste. Ich bitte sie, sie möge sich die Gäste anschauen, um das
Brautpaar zu finden. Sie bleibt an einem Gesicht hängen, dem einer ein-
fach gekleideten Frau. S erkennt in ihr Maria Magdalena. Sie sitzt neben
einem Mann, den S sofort als Jesus identifiziert. Auf der anderen Seite
neben Jesus sitzt seine Mutter. Beide sitzen im Zentrum eines großen Ti-
sches. Ich bitte S das Brautpaar ausfindig zu machen. Da niemand klei-
dungsmäßig heraussticht, bitte ich S, Jesus zu fragen, wer hier heiratet.

Aufnahme eines in Brasilien lebenden Spaniers, welcher bei einem Jerusalembesuch


unweit der Klagemauer nach dem Hinweis seines Reiseführers, Jesus sei dort mit seinen
Schülern gegangen, von diesem Weg eine Aufnahme machte. Beim Entwickeln des
Farbfilms war dies das einzige br/w-Negativ. Das Raum-Zeit-Foto aus der Akasha-Chronik
oder "Chronovisorbild" zeigt Jesus im Gespräch mit Petrus?, rechts Johannes?, am rech-
ten Bildrand Hand und Wanderstab eines weiteren Jüngers. Nach Angaben von S handelt
es sich um Jakobus und Thomas. Mit fr. Genehmigung, Helmut P. Schaffer
313
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirkens

„Wir", antwortete er. Da wurde uns klar, was eigentlich offensichtlich ist.
Dies ist die Hochzeit von Jesus und Magdalena. Jesus war verheiratet. S
schildert, wie man Jesus ruft, denn der Wein ist wieder alle. Jesus läßt
nochmals einen Krug mit Wasser füllen, macht ein paar Handbewegun-
gen während er etwas murmelt. Die meisten erscheinen gar nicht so er-
staunt, scheinbar ist längst bekannt, daß Jesus ganz schön „Power" hat.
Die illustre Gesellschaft trinkt den Krug schnell leer, denn nebst der er-
heiternden Wirkung des Weines braucht man einen Grund, Jesus wieder
„zaubern" zu lassen. S schildert, daß man, obwohl jeder weiß, über wel-
che Kräfte Jesus verfügt, dennoch sich einen Spaß daraus macht, ihn Was-
ser in Wein verwandeln zu sehen. Jesus scheint sich dabei am meisten zu
amüsieren, wenn er sieht, wie sie sich an seinen Kunststückchen kindlich
erfreuen. S beschreibt ihn als humorvoll und stets zum Scherzen aufge-
legt. Das Bild von einem nur ernsten, trockenen, unnahbaren und unzu-
gänglichen Gott-Menschen müssen wir revidieren. 182 Ein Teil seiner Gött-
lichkeit scheint seine so natürliche und authentische Menschlichkeit zu
sein! Ich bat S, Jesus zu fragen, ob das Bildnis vom Turiner Leichentuch,
sowie die Fotoaufnahme eines Spaniers bei der Jerusalemer Klagemauer
echt sei. Er bejahte beides. Die Jünger wären Jakobus und Thomas. S ist
erschöpft und möchte zurück.
Weitere kleinere „Reisen" sind uns gelungen, deren Ergebnis wir hier
zusammenfassen. So stellten wir ihm bei anderer Gelegenheit die Frage,
warum er mit einer Art Peitsche die Wechsler und Händler aus dem Tem-
pel getrieben hat (Mark 11.15 etc.). Warum er also Gewalt benutzte. Wir
bekamen zur Antwort, daß er eine uneingeschränkte „Handlungspalette"
zur Verfügung hat. Der Pazifismus sei eine Doktrin, durch welche man
sich im Notfall selbst beschneide. Er hätte aber niemanden ernsthaft ver-
letzt. Interessanterweise spielte auch Aurobindo mit dem Gedanken, ge-
gen die englische Kolonialmacht in Indien Gewalt anzuwenden. Ghandi
schlug vor, es erst durch passiven Widerstand zu versuchen. Sollte dies
nicht gelingen, so stünden immer noch andere Möglichkeiten offen.
Eine weitere Frage beschäftigte uns: Wieso fragte Jesus am Teich Be-
thesda (Joh 5.6) den Behinderten, welcher schon 38 Jahre darniederlag, ob
er geheilt werden möchte? Diese Frage erschien uns damals absurd. Jeder
möchte geheilt werden. Eben nicht. Erstens mußte Jesus Rücksicht auf
den Wunsch des Behinderten nehmen. Er konnte unmöglich gegen den

182 „Nihil humani mihi alienum" i. S. v.: „Nichts menschliches ist mir fremd"

314
Kapitel XIV - Jesus der Christus

freien Willen eines Mitmenschen handeln. Zweitens wurde uns erklärt,


daß der Kranke von Almosen lebte. Jesus hätte ihm seine Existenz-
grundlage genommen. Die eigentliche Frage lautete daher: Willst du ge-
sund werden, dafür aber deinen Lebensunterhalt selbst bestreiten, oder
möchtest du krank bleiben, aber ein müßiges, ruhiges Leben führen?
Lassen wir alle Phantasie beiseite und bemühen wir uns, dem histori-
schen Faktum - häretisch oder nicht - ohne Vorurteil auf den Grund zu ge-
hen. „Ad lucem! - auf zum Licht!"

Resümee

Zunächst zu Jesu Geburt. Angesichts der heute bekannten, von Extra-


terrestriern angewandten Technik des Implantierens von Föten scheint
es uns nicht ausgeschlossen, daß Vertreter positiver Kräfte Maria an Bord
einer „Station" zu ihrem Kind verhalfen, vielleicht auch den „wahren
Messias", eine machtvolle destruktive Entität, vorher entfernten? Damit
wäre sie ohne Hilfe Josephs schwanger geworden; das „Jungfrau-Pro-
blem" wäre gelöst. T bestätigt, das Jesus ein „Außerweltlicher" gewesen
wäre. Anbetrachts des „Sternes von Bethlehem", jenes tieffliegenden
Leuchtkörpers, welcher über der Geburtsstätte zum Stehen kam, daher
kein Stern sein konnte, vielmehr alles für ein Raumschiff spricht, ist die-
se Variante durchaus realistisch.
Eine Parallele hierzu ist die Inkarnation von Mahavir, dem Begründer
der Jaina-Religion. Deren heiligen Schriften zufolge wurde der Fötus ei-
ner irdischen, schwangeren Frau, entfernt, um an seiner Stelle den Em-
bryo von Mahavir, einem göttlichen Wesen von einem höheren Plane-
tensystem, zu implantieren. Der medizinische Eingriff gelang; 599 v. Chr.
wurde Mahavir geboren. Er lehrte die Seelenwanderung, predigte selbst-
loses, sittliches Handeln, setzte ethische Normen um dadurch eine all-
mähliche Läuterung der Seele und deren Aufstieg in höhere Seinsebenen
zu erreichen. 527 v. Chr. verließ er seinen Körper.
Was Jesu Identität und Mission anbetrifft, so sprechen seine Worte und
Taten eine deutliche, lichtvolle Sprache. Aus dem Studium seiner Reden
geht klar hervor, daß er mit der Quelle verbunden gewesen sein muß. Zu
dieser Einschätzung kommen wir weniger wegen seiner vielen Wunder-

315
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirken s

taten. Viel bedeutender ist seine bildreiche, gleichnishafte Lehre, die auf
ein völliges Einssein mit den göttlichen universalen Prinzipien hindeutet.
Viele fortgeschrittene Yogis oder Okkultisten haben mystische Fähigkei-
ten, meistens nicht so ausgeprägt und vielfältig. Bei einer vollends er-
wachten Kundalini sind solche „Siddhis" nichts Ungewöhnliches. Bei den
animistischen Naturreligionen sind es subtile Wesenheiten, welche den
Medizinmännern oder Schamanen übernatürliche Kräfte verleihen. So
berichtet der Forscher Bozzano von einem Fall, in dem ein junger Afri-
kaner mit seinem Kopf in eine Zuckerrohrmühle geraten war, wodurch er
sich tödliche Verletzungen zugezogen hatte. Ein weißer Arzt erklärte ihn
für definitiv tot. Drei Tage brauchten die Träger, um den Leichnam zu
Twadekili, einer Zulu-Zauberin zu transportieren. Es gelang ihr vor Zeu-
gen, den Eingeborenen wieder zum Leben aufzuerwecken. Ein weiterer
beglaubigter Fall spielte sich bei den Thutckuchi-Eskimos ab. Ein junges
Mädchen, welches einer Mumps und einer starken Erkältung erlag, wur-
de nach ihrem Tode von einem Angarkut, einem Eskimo-Schamanen, ins
Leben zurückgeholt. Wir wissen außerdem, daß Mirra Alfassa das „Man-
tra des Lebens" besaß, haben aber kein Hinweis, ob sie es jemals benutzte.
Für manche ist das schwer zu glauben. Wir dürfen aber nicht den Fehler
machen, von unserem begrenzten Wissen und unseren begrenzten Fä-
higkeiten auch auf die Begrenzungen anderer zu schließen.

Mysteriös ist und bleibt der Teil oder die Phase nach jesu Kreuzigung.
Momentan sind wir nicht in der Lage, hierauf eine eindeutige Antwort zu
geben. Eine Himmelfahrt, wie sie „Resel" schaute, vielleicht in ein Ster-
nenschiff hinein, ist ebenso vorstellbar, wie eine Auswanderung nach In-
dien, Frankreich oder England. Wir deuteten bereits an, daß das eine das
andere nicht ausschließt. Erstaunlicherweise gab T an, daß Jesus die gro-
ße Pyramide besuchte (dort initiiert wurde?), nach Frankreich emigrier-
te und in den Abruzzen begraben läge. So oder so, es spricht vieles dafür,
daß er nach seiner Kreuzigung einige andere Länder bereiste.
Wird Jesus wiederkommen, wie manche spekulieren? Kommen wird auf
jeden Fall ein neues Bewußtsein. Dieses neue supramentale Bewußtsein
wird unvergleichlich mehr mit den Gesetzen der Schöpfung harmonieren
und zu mehr Liebe unter den Mitmenschen und zum Schöpfer führen. Ei-
ne physische Rückkehr des Heilandes ist duraus vorstellbar. Zum derzei-
tigen Zeitpunkt allerdings würden diejenigen, welche ihn vertreten und in

316
Kapitel XIV - Jesus der Christus

seinem Namen sprechen, nichts unversucht lassen, seine Wiederkunft zu


vereiteln, bzw. ihn schnellst möglich wieder los zu werden...
Es ist nur schwer möglich, Jesus den Christus anhand seines irdischen
Lebens zu verstehen. Wir glauben, man kann Jesus nur mit dem Herzen
verstehen... „Ecce homo! - Was fiir ein Mensch!"
Es beschleunigt nicht unserer inneren Entwicklung, genau zu wissen,
ob Christus Avatär, Prophet, Außerirdischer, Heiler, Gottmensch (Theurg),
Sechstrunder, Äcärya, Magier, Medium, Sohn Gottes oder sonst was war.
Das Festlegen eines bestimmten Status führt nur zu Streit und Zwietracht
unter den verschiedenen Religionen und Weltanschauungen.
Das Jesus lebte, was er lehrte, wird spätestens bei seinem qualvollen
Martyrium deutlich. Wer physisch und psychisch gefoltert wurde, gena-
gelt am Kreuz hängt, kurz vor dem Ersticken ist und dann allen Ernstes
sagt „ Vater, vergib ihnen, denn sich wissen nicht, was sie tun." (Luk 23.34) muß
ein unvorstellbares seelisches Niveau erreicht haben, einen Grad der Voll-
kommenheit, den wir auf der Erde heute vergeblich suchen. Dieser erha-
bene Gipfel universeller Nächstenliebe ist schon schwer zu verstehen, und
für uns Menschen weitaus schwieriger nachzuleben. Dieser Satz in dieser
Situation ist die Krone aller Predigt und Weisheit. Leider scheint die
Menschheit als Ganzes immer noch nicht zu wissen, was sie tut...
In spirituellem Sinne war Jesus zweifellos der Salvator oder Rex mun-
di. Natürlich war er nicht der einzige. Als er sagte: „Niemand kommt zu
Gott denn durch mich" bedeutet dies einfach, daß man auf diese spirituel-
le Ebene nur mit einem solchen Bewußtsein kommt. Es wird eine Zeit
kommen, in der jeder Mensch solch ein Bewußtsein hat. Und dies wird
völlig normal sein.
Die Organisation, welche sich wie ein Krake über die Lehre Jesu stülp-
te, verdrehte die Botschaft und den Sinn um einhundertachtzig Grad. Die
Kirchen pervertierten und pervertieren die Aussagen Jesu bis heute. Der
innere „Zirkel" dieses mächtigen Konzerns gleicht mehr einer diaboli-
schen Organisation, welche verbissen an ihrer Macht und ihrem Einfluß
hängt. Für die Zukunft der Kirche gibt es nur zwei Möglichkeiten: Sie
wird sich ändern - oder verschwinden.
Ob Jesus und Maria Magdalena Nachfahren hatten ist solange ungewiß,
bis wir einen eindeutigen Beweis dafür oder dagegen haben. Sollte die
Prieuré de Sion solche Beweise haben, oder sich unter ihren Mitgliedern
Nachfahren befinden, so ist dies weitgehend unerheblich. Ihr sogenann-

317
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirken s

tes Geheimnis haben sie im Zwielicht ihrer Loge versteckt. Sie haben Krie-
ge angezettelt, sich in politische Machenschaften verstrickt etc. Kurz, ihr
Geist widerstrebt dem christlichen Grundsatz von Wahrheit und Klar-
heit. Gérard de Séde schreibt in „La race fabuleuse - Extraterrestres et my-
thologie merivingiénne" „Die Merowinger entstammten aus einer Verbin-
dung des Stammes der Benjaminiten mit Sirianern." Könnte es sein, daß er
nah dran ist? Dann wären sie vielleicht in Besitz eines außerirdischen Ar-
tefakts (des „Heiligen Gral?") und die vermeintlichen Hinweise auf den
Leichnam Jesu, sei es nun Kopf oder/ und Korpus ist eine weitere Irre-
führung zur Kontrolle der Massen.
Marienerscheinungen sind Inszenierungen der Aliens. Mit ihrer fort-
schrittlichen Holographietechnik ist jede Erscheinung realisierbar, jede
Manipulation möglich. Der Sinngehalt von Aussagen ist mal tiefsinnig
und verständlich, meist apokalyptisch, manchmal auch unverständlich
und zum Teil nichtssagend. Ausnahmen bestätigen die Regel:

„Alle zivilen Regierungen werden ein und denselben Plan verfolgen, nämlich die
Abschaffung und Aufhebung aller religiösen Grundsätze; sie werden dem
Materialismus, dem Atheismus, dem Okkultismus und Lastern jeder erdenk-
lichen Art weichen... Die Menschheit muß sich darauf gefaßt machen, unter
einem eisernen Zepter zu leben, und aus einem Kelch zu trinken, der mit dem
Zorn Gottes [einer finsteren, außerirdisch/astralen Entität 183 ] gefüllt ist..."
Baigent/Leigh: „Als die Kirche Gott verriet"

Man muß hinzufügen, daß es mindestens zwei, eher noch mehr Arten
Marienerscheinungen gibt, die untereinander konkurrieren. Eine bezich-
tigt die anderen der Unwahrheit.
Inwieweit die Berichte über den Chronovisor der Wahrheit entsprechen,
vermögen wir nicht zu sagen. Oft finden wir Berichte von außerirdischen
Besuchern, welche einen geschliffenen Kristall bei sich tragen. Mit die-
sem können sie im Raum weit entfernte Geschehnisse verfolgen. Da alles
gleichzeitig abläuft, ist auch ein Blick in die Vergangenheit und in die
Wahrscheinlichkeiten der Zukunft möglich. Denkbar, daß irdische Wis-
senschaftler vielleicht mit nicht-irdischer Hilfe ein Gerät entwickelt ha-
ben, um in die Vergangenheit zu sehen. Vielleicht gibt es das „Jesus-Vi-
deo" wirklich?
183 Diese asurische Wesenheit ist wahrscheinlich darum verstimmt, weil sie weiß, daß ihr aufgrund des
planetaren Aufstiegs die Nahrung entzogen wird

318
Epilog

EPILOG

Im vorliegenden, ersten Band haben wir gesehen, daß es sich mit unse-
rer Historie völlig anders verhält, als uns die offiziellen Medien und Lehr-
anstalten vermitteln. Die Geschichte unserer Erde reicht wesentlich wei-
ter zurück, als wir uns vorstellen können. Mensch und Saurier lebten
phasenweise gemeinsam. Alles deutet darauf hin, daß vorangegangene
„Menschheiten" über die Erde schritten und wieder verschwanden. Un-
sere jetzige Wurzelrasse stammt von der Atlantischen/Lemurischen Kul-
tur ab, welche von außerirdischen Wesen initiiert, gezüchtet (wir wissen,
das ist ein hartes Wort), oder zumindest genetisch verändert wurde. Vie-
le, für heutige Archäologen nicht zu deutende prähistorischen Monum-
ente sind Schöpfungen, welche die Menschheit wohl nicht ohne die Hil-
fe fremder Inteligenzien hervorgebracht haben. Wie durch Indizien,
Kontakler und medialer Information belegt, halten diese sich noch heute
hier auf, bzw. bewohnen diverse nachgewiesene unterirdische Systeme,
deren Existenz auch anhand tradierter Mythen und Legenden überliefert
wurde.
Da die akademische Wissenschaft - es gibt zunehmend Ausnahmen -
nur mangelhafte Erklärungsmodelle liefert, haben wir versucht, alterna-
tive Ursachen und Zwecke für die herausragendsten Anlagen zu ermit-
teln. Die Observatoriumstheorie kränkelt; fast überall wird davon aus-
gegangen, daß die Monumente zu astronomischen Beobachtungen
errichtet wurden. Wir befassten uns in einigen Kapiteln (Giseh-Pyrami-
den, Teotihuacän oder Tiahuanaco) verstärkt mit den astro-mathemati-
schen Aspekten und Analogien um aufzuzeigen, daß die Erbauer bereits
vor der Errichtung umfassende, ja nahezu vollkommene Kenntnisse, über
das Universum gehabt haben müssen; ein Wissen, daß unsere derzeitige
astrophysikalische Elite heute erst vage erahnt. Unsere Vorfahren haben
- gewiss im Verbund mit Sternenmenschen beider Polaritäten - mit Ener-
gien gearbeitet, welche heute nur Insidern bekannt sein mögen: geo-
mantische oder geodätische Energie oder subtilen Energieformen, wel-

319
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirken s

che unter dem Überbegriff „virtuelle Energie" nur langsam in breiten Krei-
sen bekannt wird. Mit diesen Energien wurden - so nehmen wir an - Ster-
nen* oder Dimensionstore geöffnet, geheilt, schwere Lasten gehoben (le-
vitiert) und dergleichen mehr. Nur wenige elitäre „Eingeweihte" hatten
Zugang zu dem geheimen Wissen, welches sie zum Machterhalt im Auf-
trag der „Götter" nutzten und vor der Öffentlichkeit verborgen hielten.
Diese Bruderschaften und Priesterschaften kontrollieren heute noch das
Weltgeschehen; auf ihren derzeitigen Einfluß kommen wir im zweiten
Band zu sprechen.
Im Rahmen der Decodierung des Mayakalenders und im Lichte der ve-
dischen Zeitrechnung wird klar, daß die Entwicklung nicht nur zykli-
schen Prozessen unterworfen ist, sondern die Zeit selbst eine Blaupause
aufweist, ein Programm, welches unser Dasein und Schicksal determi-
niert, gleichwohl wir einen individuellen Spielraum besitzen, welcher
nur durch unser Bewusstsein und karmischen Reaktionen von uns selbst
begrenzt wird. Diese rhythmischen Zeitprogramme verlaufen nicht kreis-
sondern spiralförmig, wodurch eine Aufwärtsentwicklung gewährleistet
wird. Die Energien dazu kommen von Sternsystemen und deren geistigen
Emanationen, in die wir durch unsere Bewegung durch den Kosmos im
Laufe unzähliger siderischer oder platonischer Zyklen eintauchen.
Da alles im Kosmos lebt, ja das Weltall eine Manifestation von Leben
schlechthin ist, ist es nur folgerichtig und logisch, daß unzählige Planeten
und Sterne Lebensträger sind, von ätherischem Leben über Mikroorga-
nismen, bis hin zur Existenz von in ihrer Entwicklung kaum vorstellba-
ren Zivilisationen. Aber nicht nur materiell verkörperte Wesen stehen in
Interaktion mit der Erde, auch feinstoffliche Entitäten haben oder kön-
nen Zugang zur Erde haben. In der Tat wird dies durch bedeutende spi-
rituelle Persönlichkeiten wie transmediale Kontakte bestätigt. Das mate-
rielle Universum ist eingebettet in eine Vielzahl - Eingeweihte sprechen
von mindestens sieben - Ebenen oder Sphären, welche von Lebewesen
unterschiedlicher Entwicklung und Bewusstsein bevölkert werden. Die-
se ätherischen, astralen, mentalen, buddhischen (supramentalen), nirva-
nischen oder kosmischen Ebenen sind real, nach Berichten aus der jen-
seitigen Sphäre sogar unvergleichlich realer und vielfältiger als unsere
begrenzte, dreidimensionale Welt. Von den Hohen dieser Sphären erhält
die Menschheit Führung und Unterstützung; von den niederen Bereichen
indes gehen permanent manipulative und destruktive Energien aus, wel-

320
Epilog

che sich auf unserem Planeten als Kriege, Umweltverschmutzung, Krank-


heiten, Unglück, Depression, Zerstörung und Wahnsinn manifestieren.
Ebenso inkarnieren oder materialisieren sich Wesen beider Lager; von Je-
sus bis Mengele kann jeder hier herkommen, muß aber die vollen Kon-
sequenzen für seine Taten tragen.
Momentan treten wir in eine neue Phase ein, befinden uns aber derzeit
in einer Talsohle, deren Tiefpunkt noch nicht erreicht ist, mit der „Neuen
Weltordnung" gleichermaßen wie mit dem Eintritt Nibirus in unser So-
nensystem/ unseren Eintritt in den Photonenring auf ein kataklystischen
Harmageddon zusteuert.
In Zuge der Recherchen für die Kapitel des zweiten Bandes gehen wir
auch auf die aktuelle Lage ein. Folgende Themen werden bearbeitet: Ka-
'aba, 11.9., Byrd/Hohle Erde, Hitler, Bermudadreieck, Philadelphia-Ex-
periment, Montauk, JFK, Area 51, MIB, Implantate, Reptiloide, Loch Ness,
Yeti/Bigfoot, Maitreya, Mond, Ufos, Cydonia/Mars, Plejaden, Manipu-
lation der Logen, Ziele der Dunkelmächte, die universalen Gesetze, der
Paradigmenwechsel...
In der Hoffnung, dem Leser einige neue Perspektiven aufgezeigt zu ha-
ben würden wir uns freuen, Ihn bei unserem zweiten Band „IM NAMEN
DER GÖTTER" - Die Fortsetzung der Manipulation - begrüßen zu dürfen.

Die Verfasser

321
Kapitel I -

ANHANG
PERSONENREGISTER

A Angelucci, Orfeo M 113


Aaron (bibl.) 48,54,147,150,155f.f. Aniruddha (buddh. G.) 234
Abel (bibl.) 140 Anjou, René d' 299
Abihu (bibl.) 147 Antichrist 91,184, 226,307
Abinadab (bibl.) 147 Antonius, Heiliger 300
Aborigines 205, 264 Anu (sum. G.) 122
Abraham (bibl.) 127f.,147,151 Apollo (gr. G.) 33
Abs, Hermann Josef 12 Aquin, Thomas v. 153
Achan (bibl.) 139 Archimedes 72
Adam (bibl.) 64,269 Arete, Michael d' 110
Adler, Manfred 91 Argüelles, Dr. Phil. José 181,242,257,273f.
Adonai (hebr. G.) 54,92,150,152 Arimathia, Joseph v. 155,299
Adonis (heid./gr. G.) 284 Aristides d. Gerechte 72
Africanus, Julius 64 Aristoteles 72
Agca, Mehmet Ali 312 Arjuna (hind.) lOOff., 114
Agni (hind. G.) 112, 226 Arthus, Kg 189, 237
Agréda, Maria v. 115 Asahara, Gyokko 229
Agrippina 36 Asahara, Shoko 229f.
Ahastar 245 Äschylos 72
Alarich (W.-Gotenkg.) 146 AshtarSheran 129,245
Albrecht, J 181 Aspioti, Julie 40, 268
Alexander d. Große 11,65,126 Assurbanipal, Kg 11,127
Alfassa, Mirra 106,144, 308f„ 316 Astarte (Ishtar) 129,133
Alhokim, Ibn Ad 88 Astor (Assist, v. Carter) 61
Ali, Präsident M 94 Athahualpa 206
Al-Kisa'i 143 Ath-Tha'lab 143
Allat (nab. G.) 96 Augustinus, Aurelius (Heiliger A.) 9
Allegro, Prof. John 297 Aurobindo, Sri 16,25,105,108,116,314
Al-Ma'mun, Abdullah (Kalif) 67f„ 74 Azarias 145
Al-Makrizi, Ahmed 66f. Azteken (mittelam. Ureinw.)ll, 44f„ 205, 241, 243,
Al-Masudi 66 247, 249, 251, 255, 261, 263
Alper, Dr. Frank 78 B
Alvarez, Dr. Luis 21,77 Baal (heid. G.) 39
Alvarez, Dr. Walter 20 Babaji, Sri 102f., 237
Amaterasu (asiat. G.) 234 Bacon, Francis 42
Amenophis II., Pharao 82 Bagnold, R A 236
Amenophis II/III., Pharao 66 Baigent, M./Leigh, R 318
Amenophis IV. (Echnaton) 53f„ 150 Bailey, Alice A 272
Amir, Vigal 158 Bala (hind. G.) 112
Amun-Rä (ägypt. G.) 64, 71 Balaguer, José Maria Escrivâ de 292
Änandamayi Mä, Sri 115, 256 Balarâma (hind.) 100
Andreotti, Giulio 293 Ballard, R 134
Andrews, Collin 185 Baisekar, Ramesh 239
Andrews, R./Schellenberger, P. 300 Baphomet (Däm.) 152

323
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirken s

Bardon, Franz 60 Catherwood, F. 257


Batres, Leopoldo 249 Cayce, Edgar . . . . 3 6 , 3 8 , 4 1 , 4 3 , 6 7 , 8 6 f f „ 129, 249
Baugh, Dr. Carl 22 Celli, Licio 293
Bauval, Robert 63,87 Cernunnos (Däm.) 309
Bayna-Lekhem 145 Cestius, Prät. Gaius 93
Belsazar, Kg 125 Champollion, Jean-François 72
Belzoni, Giovani 60 Chanfray, Richard 237
Benavides, Dr. 214 Charnay, D 248
Benoit, Pater 297 Charnay, Geoffroi de 152
Berg, Carl-Friedrich 12 Chen, Lama Norbu 264
Berlusconi, Silvio 293 Cheops, Pharao (C/Khufu) 62,64ff„ 74,88
Bernadino, (Onkel Diegos) 305 Chephren, Pharao 53, 65, 83
Berner, Dr. Helmut 60 Childress, D. Hatcher 173
Bezold, Carl 143 Chlodwig I., König 299
Bhrigu (Rishi) lOlf. Christus siehe Jesus Christus
Billard, Mns. Bischof 300 Chruschtschow, Nikita S 78
Blavatsky, H.P.16,24f., 45ff., 68, 70f„ 1 0 3 , 1 2 8 , 1 4 4 , Churchward, James 116,168
163,173ff, 2 2 2 , 2 3 5 Cicero, Marcus Tullius 72
Blumrich, Josef F. 47,210 Clark, A.G 200
Böhm, D 79 Clemens V, Papst 152
Boilstädt, Albert v. Siehe Magnus, Albertus Coatlicue (Däm.) 251
Bongiovanni, Giorgio 303 Coelus (heid. G./Uranus) 178
Botticelli, Sandro 299 Collier, Alex 191
Bozzano, Prof. Ernesto 316 Conrad, Jo 31
Bradley, Gen. O m a r 147 Cook, James 163
Brahmä (hind. G.) 47,103,113f. 117,173 Corbu, Monsieur 302
Braun, Wernher v. 294 Cortez, Hernando 249, 261
Breasted, Prof. Dr. J.H 61,65 Cortiele, Linda 287
Brissot, Jaques-Pierre 89 Cosgrave, Gordon 295
Brugger, Karl 210ff„ 215f. Cossiga, Francesco 293
Brugsch, Heinrich 60 Coyne, Pater George 296
Brunton, Dr. Paul 26,69f„ 72,85 Craxi, Bettino 293
Buddha, Gotama 219 Creme, Benjamin 226
Buechner, Col. Howard 146,147 Cremo, Dr. M.A./Thompson, Dr. R.L 19
Bulwer-Lytton, Lord 233 Crespi, Pater Carlo 22
Bush, George, jr. 94 Crowley, Aleister 143
Buttlar, Johannes v. 228 Cuellar, Perez de 287
C Czichon, Eberhard 12
Cabrera, Dr. Janvier 23 D
Caligula, Kaiser 92 Dabrowska, Anna 79
Callender (Assist, v. Carter) 61 Dagobert II., Kg 300
Calles, Plutarco Elias 306 Dalai Lama XIV. (Kundun) 224, 228f„ 233f.
Calvé, Emma 301 Dale, R 156
Calvi, Roberto 293 Daniel (bibl. Prophet) 125
Camargo, Munoz 250 Däniken, Erich v. 42,145,193,196
Camij, Sultan-Ahmet 95 Danton, Georges 89
Carnarvon, Lord 61 Darwin, Charles 27,30
Carter, Howard 55,60f. Daskalos (Magus v. Strovolos) 197
Cäsar, Gajus Julius 11,127, 283 Dastilo, Dr. Carlos Fernandez del 307
Castañeda, Carlos 184,261 David, Kg. (bibl.) 142,147
Castillo, B. Diaz del 250 David-Néel, Alexandra 232

324
Personen regis ter

Davidovits, Prof. Dr. J 68 Euripides 72


Davis, Garry 61 Eusebius v. Cäsarea 38, 64
de S i d e , G i r h a r d 318 Eyraud (Missionar) 166
Debussy, Claude 299 Ezechiel (bibl.) siehe Hesekiel
Delgado, Pat 185 F
Denarnaud, M m e 301 Famerion, Tes 137,145,159
Derry, Douglas 61 Fawcett, Colonel P.H 214
Deschner, Karlheinz 293 Ferdon, Dr. E 168
Devaki (hind.) 100 Ferguson, John 20
Dhritarästra (hind.) 100,102 Fermi, Enrico 294
Diaz, Carlos 114,278 Ferreira, Peter 137
Diego, Juan 304ff. Feyrabend, Paul 224
Dieten, Joke v. 264 Fiebag, P. & Dr. J 131,263,307
Diodorus (Siculus) 72,127,178 Firouzabad (Chron.) 88
Dionysos (gr. G.) 100 Fort, Charles Hoy 42
Ditfurth, Prof. Hoimar v. 83 Fortune, Dion (V. Firth) 9 7 , 1 8 9 , 231
Dixon, Waynman 61 Foucart, Prof 61
Djeda (ägypt.) 88 Fowler, Raymond E 113
Djoser, Pharao 54, 81 Friedrich I., Kaiser (Barbarossa) 184
Domitian, Titus F., Kaiser 283 Frisseil, Bob 268
Donelly, Ignatius 44 Fromm, Erich 103
Dopatka, Ulrich 167 Fuller, R. Buckminster 78
Dorje, Karmapa Wangchuk 222 G
Douglas, C 110 Galilei, Galileo 294
Dowling, Levi H 284 Gambertini, Giordano 293
Drewermann, Eugen 289 Ganesha (hind. G.) 38
Drosnin, Michael 158 Gantenbrink, Rudolf 61 ff
Drunvalo, Melchizedek 72f„ 8 6 , 8 8 Gardiner, Prof. A 61
Dschinges Khan 102 Garuda (hind.) 114
Dümichen, Prof. J 60 Gauri, Dr. K 83
Dupaix, Guillermo 257 Gauss, Ernst 12
Durga (hind. G.) 117 G e b (ägypt. G.) 64,158
Duryodhana (hind.) 100 Gélis, Abbé Antoine 301
Dushara (nab. G.) 96 Georges, Henry 110
E Germain, St 237, 301
Edens, Dr. C 137 Gesell, Silvio 110
Edwards, P. 12 Ghandi, Mahatma 106,123,314
Eisenhower, Dwight D 147 Gilbert, Adrian 64
Eisenman, Robert 297 Gilgamesch (sum.) 37,124
Elia (bibl.) 291 Glasenapp, Helmuth v. 103
Elia (pseu.) 75 Goddhards (Merow.-Dyn.) 92
Emery, Prof. Walter B 60 Goneid, Dr. Amr 77
Emoto, Masaru 265ff„ Gonzales, A 306
En.lil (sum. G.) 121ff„ 1 2 9 , 1 3 4 Gotama (Ahn Buddhas) 219
Endoxus 72 Govinda, Lama Anagarika 236, 238
Enki (sum. G.) 121ff„ 1 2 6 , 1 2 8 Granögger, U 263
Ercivan, Erdogan 46, 53, 7 4 , 1 4 2 Gregor I., Papst H
Erikson, Leif 213 Grierson, R./Munro-Hay, S 145
Ernetti, Pater Alfredo P. 294f. Griscom, Chris 68
Eschenbach, Wolfram v. 155 Groff, W. 76
Essene, V./Nidle, S 27,117 Guillotin, J.1 89

325
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirken s

Gunn, Prof. Battiscombe 86 Hussein, Saddam 126


H I
Haich, Elisabeth 79 Icke, David 28
Haile-Selassi, Kaiser (Ras Tafari, M.) 145 Imhotep 54, 81
Hain, Walter 309 Indra (hind. G.) 112,114
Halt, Lt. Col. Charls 1 188 Inka (südam. U r e i n w . ) . . . . 22f„ 4 4 , 2 0 3 , 205f., 251
Hammond, N 261 Innozenz III., Papst 151
Hammurabi (sum.) 124 Isaak (bibl.) 143
Hancock, Graham 87,137,144f„ 167,196 Isis (ägypt. G.) 3 7 , 4 5 , 6 6 , 82
H a n u m ä n (hind. G.) 38 Iufaa, Pharao 65
Harding, Lancaster 297 Ivan IV. (d. Schreckliche) 12
Harke, Werner 20 Iyasu, Kaiser 145
Harkness, Edward S 61 J
Harleston, Hugh jr. 241, 243f.,247 Jahwe (hebr. G . ) 5 4 , 9 1 , 1 2 4 , 1 3 4 , 1 3 9 , 1 4 4 , 1 4 7 , 1 5 4 ,
Hathor (ägypt. G.) 66, 71 159f.
Hau Maka, Priester 164 Jakob (Vater Josephs) 147
Hausdorf, Hartwig 127 Jakob I., Kg 178
Haushofer, Prof. Dr. Karl 233 Jakobus (bibl.) 314
Hawass, Dr. Z 62 Jamblichos 72, 86
Hawkins, Gerald 195 Jared (bibl.) 64
Hegel, Georg W.-F. 78 Jasmuheen 285
Heinrich d. Seefahrer 36 Jay-Gould, G 61
Heinsch, Josef 181 Jehova (hebr. G.) Siehe Jahwe
Helios (gr. G.) 306 Jemharana-Ab 143
Hendel, Dr. med. Barbara 137 Jeremia, Prophet 144,146,156
Henoch/Enoch (bibl.) 64, 86, 229, 269f. Jesaja, Prophet 200
Heppner, Siegfried 12 Jesus Christus. 1 0 , 9 3 , 1 0 5 , 1 2 4 , 1 3 0 , 1 3 9 , 1 4 1 , 1 5 0 ,
Heraklit 72 154f.„ 160,219ff., 238, 2 4 5 , 2 6 8 , 2 8 3 f .
Herbert, J./Reymonds, L 103 Johannes Paul I., Papst 312
Hermes/Trismegistos 64, 86 Johannes Paul II., Papst 91, 294, 312
Hernandez, Prof 268 Johannes Paul XXIII., Papst 91
Herodes I., Kg 100,143,283 Jomard, Edmé François 56
Herodot 55ff., 7 2 , 1 2 8 , 1 3 2 Jones, Inigo 178
Hesekiel (bibl.) 82 Jones, Vendyl 123,146,156
Hesiod 26 Joschija/Josia (bibl.) 156
Heyerdahl, Thor 164,165 Joseph (Vater Jesu) 315
Himmler, Heinrich 263 Josephus, Flavius 8 6 , 1 4 9 , 2 8 3 , 296
Hitler, Adolf 1 2 , 1 0 2 , 1 5 8 , 2 2 6 , 230 Josua (bibl.) 138
Hobbamock (indian. G.) 236 Julsrud, W 23
Hodapp, B.O./Rinkenbach, 1 72,107 K
Hoffet, fimile 300 Kachinas (indian. G.) . 46f„ 1 6 9 , 1 7 3 , 1 7 5 , 272, 277
Homer 33,72 Kain (bibl.) 140
Hopi (nordam. Ureinw.) 23, 36, 46f„ 205 Kalki (hind. G.) 114
Horn, Paul 69 Kalu, Rinpoché 224
Horus (ägypt. G.) 38, 64, 66 Kamsa, Kg. (hind.) 100
Hotu-Matua, Kg 164,167 Kända (hind. G.) 112
Huascar 206 Kanjial, Prof. D.K 112
Hubbard (Wilson), L. Ron 92 Karl d. Große, Kaiser 131,184
Hug.">, Victor 299 Karl V., Kaiser 261
Huitzilopochtli (azt. G.) 251 Karolinger 299
Hurtak, Dr. J.J 78, 269 Kasantzew, Prof. Alexander 206

326
Personen regis ter

Katharer (fr. Glaubensgem.) 151f.,154f. Le Plongeon, Auguste 260


Keith, Jim 313 León, Ciesa 194
Kelten 45,190 Leugering, J 181
Kennedy (Clan) 158 Levi (bibl.) 92,155
Kennedy, Margrit 110 Lévi, Eliphas (Abbé A.-L. Constant) 143,153
Kenneth, Arnold 42 Lincoln, W./Baigent, M./Leigh, R 299f.
Kenyon, Dr. Kathleen 137 Lindwurm, Siegfried 224,293
Kersten, Holger 286 Lipinski, Prof. Boguslav 308
Keyes, Nelson B 132 Lockyer, Norman 127,178,181
Kimbals (Merow.-Dyn.) 92 Lopez, General Isidoro 214
Kinkaid, G.E 213 Lopez, José .58
Kinnaman, John 0 63,81 Lorber, Jakob 23, 2 4 5 , 2 8 4
Kircher, Athanasius 44 Losensky-Philet, Willy 77
Kiß, Edmund 204, 215 Lunan, D.A 198
Kissinger, Henry 293 Luther, Dr. Martin 92,173
Kleopatra 65,95,97 Luzifer (Däm.) 41, 91, 245, 252, 269, 294
Knight, C./Lomas, R 286 Lykurgus 72
Knight, J.Z 44,177 Lynch, J.T. 214
Koch, J./Kyborg, H.-J 185,191 M
Koeberle, Dr. E 184 Mace, A.C 61
Kohl, Dr. H 107 Machiavelli, Niccolô 106
Koldewey, Robert 125 Madonna siehe Maria (Erscheinung)
Kolosimo, Peter 154 Magnus, Albertus 153
Konfu-tse 222f. Maharaj, Tapasviji Sri 232
König, Prof. H 275 Maharshi, Sri Ramana 289
König, Wilhelm 133 Mahavir 315
Konnersreuth, Therese v. 285 Mahävishnu (hind. G.) 1 0 0 , 1 1 3 , 1 1 7 , 222
Konstantin I„ Kaiser 95, 284 Maitreya 30, 226
Konstantin II., Kaiser 94 Make Make (polyn. G.) 164
Kosok, Prof 194, 200 Manasse, Kg. (bibl.) 144
Kössner, Johann 271, 274 Manetho, Priester 38,64f., 81
Kozyrev, N 77 Manjushrikirti (buddh.) 235
Krischna, Gopi 140 Manu (hind.) 205
Krischna, Sri (hind. G.) 99, 219,311 Mara (buddh. Däm.) 220, 232
Kritias 34f. Marat, Jean-Paul 89
Krupp, Alfred F. 214 Marcellinus 35,66
Kukulkän (ma. G.) 259 Marciniak, Barbara 277
Kumaras (hind.) 117 Marduk (sum. G.) 125f., 1 2 8 , 1 3 4 , 245
Kuvera (hind. G.) 114 Maria (Erscheinung) 304ff„ 311f.
L Maria (Mutter Jesu) 139, 2 8 5 , 3 0 8 , 3 1 1 , 3 1 5
La Fleur, Prof 61 Maria Magdalena 150, 298f., 313f., 317
Lacerta 30, 3 1 , 2 5 5 Mariette, Auguste 85
Laidler, Keith 54,150,286 Marinelli, Luigi 91
Landa, Diego de (Bischof) 11,261 Marion/Courage 286
Landig, Wilhelm 215 Mark Aurel 15
Langbein, W.-J 56 Martell, Karl 146
Langsdorf, Kapitän 214 Martin, Pater M 294
Lao-tse 223 Marto, Francisco & Jacinta 303
Las Cases 69 Maspéro, Gaston C 82
Layard, Henry A 127 Mastai, Ferretti 91
Lazarus (bibl.) 289 Maya (mittelam. Ureinw.)ll, 2 4 , 3 6 , 44f.,103f., 166,

327
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirken s

243, 249, 251, 257 Nimrod (bibl.) 124


M?y? (Mutter Buddhas) 219 Ninigi-No-Mikoto (asiat. G.) 234
Mazière, F. 167 Noah (bibl.) 64,123f.,205
McCarthy, L.P. 58 Nocerino, Nick 264
McLellan, Alec 67, 76, 233, 235 Nofretete (Teti) 53
Meaden, Dr. T. 185 Nostradamus 295
Meister, William 22 Notovitch, Nicolai 284
Melchisedek (bibl.) 237 O
Men, Hunbaz 260 O.T.O. (Ordo Tempil Orientis) 92,152
Mene, Prinzessin 65 Ödipus (gr. Hd.) 84
Menes, Pharao 46,65 Odysseus (Kg. v. Ithaka) 26
Merlin (myth. Fig.) 189f. Olmeken (mittelam. Ureinw.) 44,241,258
Merowinger 9 2 , 1 5 0 , 299f., 318 Omoteotl (azt. G.) 251
Métamon, Paulus 144 Oncken (Verleger) 60
Methusalem (bibl.) 64 Onec, Omnec (Gipson, S.) 103
Michael, Erzengel 90 Orakel 3 9 , 4 1 , 9 2 , 1 2 6 f . , 1 2 9 , 228f.,285
Michel, Aimé 191 Ordóñez, Priester 257
Michell, Anneliese 231 Orellana, Francisco 22, 213
Miguères, Jean 171 Orígenes (Theologe und Philosoph) 291
Mirabeau, Honoré G 89 Orlando, E 12
Mitchell-Hedges, Anna 263 Orpheus (gr. G.) 72,237
Molay, Jacques de 152,286 Orval, Äbtev. 151,160
Moloch (Däm.) 251 Orville, Albert d' 228
Monmouth, Geoffrey v. 189 Osarsiph Siehe Mose
Montfort, Créqui de 203 Osiris (ägypt. G.) 3 7 , 6 0 , 64,66f., 178
Moréia, Melchior Diaz 213 Ossendowski, Dr. Ferdinand 233
Mormonen 92,151 Oswald, Lee H 158
Moro, Aldo 293 P
Moroni (Engel) 92 Pacal Votan (Maya) 258
Morris, Janet 139 Panchen Lama 228f.
Morris, Prof. S.C 25 Pändu, Kg. (hind.) 100
Morton, C./Thomas, C. L 263,269 Parks, Carl & JoAnn 264
Morya, Mahatma El 45 Parrot, André 126
Mose (bibl.).. 5 3 , 7 2 , 1 3 7 , 1 3 9 , 1 4 1 f „ 1 4 5 , 1 4 7 , 1 5 0 , Pascha, Dr. A 76
155ff. Pascha, Ismail 95
Murai, Hideo 229 Patton, Gen. Georg 147
Mutter Gottes siehe Maria (Erscheinung) Paulus, Apostel 300
Mykerinos, Pharao 65 Paz, Sixto 200
N Peccei, A 293
Nabopolassar, Kg 126 Perikles 38
Nadab (bibl.) 147 Periktione 34
Napoleon, Bonaparte 56,69 Perón, Juan 293
Navarra, F. 123 Pérouse, La 163,173
Navarra, Rabbi, Benjamin ben J. v. 53 Pétrie, W. Flinders 60,63,67,81,178
Nebukadnezar II. Kg 125f„ 1 2 8 , 1 4 4 Petrus, Apostel 93
Nechung Lama 228f. Philipp IV. (d. Schöne) 152
Nero, Kaiser 92,102 Philipp, Karl/Kögel, Ernst 12
Nestke, F. 35 Phokas, Kaiser 11
Newton, Isaak 299 Pike, Albert 143
Nga Ara, Kg 167 Pilatus, Pontius 283, 287
Nietzsche, Friedrich W. 25 Pindar 72

328
Personen regis ter

Pio, Pater 115 Rio, Antonio del 257


Pischel, Barbara 35 Rips, Prof. Eli 157
Pitluga, Dr. P. 196 Risi, Armin 172
Pius IV., Papst (Mastai, F.) 91 Ritter, Thomas 302
Pizarro, Francisco 22, 211 Rivière, Jean Marqués 234
Plantard, Pierre (de Saint-Clair) 300,302 Rizal, José 95
Piaton 33ff., 42, 7 2 , 2 2 2 Roberts, Jane 66
Plinius, Gajus C. S. d. J 283 Robespierre, Maximilian de 89
Plinius, Gajus S. d. Ä 42, 86, 283 Robins, Dr. G 188
Plutarch 72 Roerich, Nicholas 41, 234
Polo, Marco 236 Roggeveen, Jacob .•. 163
Posnansky, Arthur 207,212 Rojas, Prof. Maria P. 306
Poussin, Nicolas 300 Roosevelt, Franklin D 78
Prajäpatis (hind.) 117 Roth, C 297
Prieure d e Sion . . 9 2 , 1 5 1 , 1 6 0 , 2 6 3 , 2 9 9 f „ 3 0 2 , 3 1 7 Rothschild (Dyn., div.) 301
Proctor, Richard A 127 Routledge, Katherine 167
Ptah (ägypt. G.) 46, 64, 71 Royal, L./Priest K 117,160f„ 1 9 1 , 2 3 7 , 2 7 9 f .
Pu Tei, Tschi 199 Rudra (hind. G.) 112
Puharisch, Andrija 275 Rumanvat, Kg. (hind.) 114
Pythagoras 72,272 Russell, Charles Taze 91

Q S
Quetzalcoatl (azt. G.) 2 0 5 , 2 4 2 , 2 4 4 , 2 4 9 , 251 Saba, Kgin. v. 143,145
R Sahagün, Bernadino de 243,250
Rä (ägypt. G.) 64, 66, 7 1 , 8 2 , 8 8 , 1 5 8 Saint-Martin, Louis-Claude de 299
Rabin, Jitzhak 158 Salibi, Prof. Dr. K. S 137,143
Radclyffe, Charles 92 Salmanassar II., Kg 84, 96
Rahab (bibl.) 139 Salomo, Kg. (bibl.) 142ff.,234
Rahn, Otto 147, 263 Sangines, Carlos P. 206
Räma (hind. G.) 112,114 Sanjaya (hind.) 102
Rämakrischna, Sri 110f., 140 Sankaracharya 222
Rampa, Lobsang 26 Sanson, Charles-Henri 89
Ramsay, Andrew 92 Santa Cruz Pachacuti L., Juan de 23
Ramses II., Pharao 71,82,96 Santilli, Ray 131
Ramses III., Pharao 43 Santos, Lucia dos 303,311
Ramtha 44,169,177 Sargon I. (Kg. v. Akkad) 38,124
Randies, Jenny 187 Sargon II. (Kg. v. Akkad) 11
Rapanui (Volksst.) 163,165,167f. Sassoon, G 156
Ratzinger (Kardinal) 297 Saunders, Mike 177
Ravana (hind.) 114 Saunière, Abbé Bérenger 299ff.
Re'is, Adm. Piri 35 Saurid, Pharao 64, 66
Rech, Alois 232 Schauberger, Victor 268
Redfield, James 210 Scheie, L./Freidel, D 271
Reed, Archibald D 61 Schliemann, Heinrich 33
Reich, Dr. Wilhelm 12,42,123 Schoch, Prof. R M 83
Reiche, Maria 194,196, 200 Schu (ägypt. G.) M
Reinha (Missionarin) 210 Schumann, Prof. Dr. W . 0 275
Reisner, Prof. G 78 Schwaller de Lubicz 58,127
Rhbus (hind.) 112 Scoti (Stamm) 150
Ribera, Antonio 168 Scott-Elliot, W 41
Riemer, T. 35 Secatero, Leon 267
Rigden-Yjepo Lama 230 Séjourné, Laurette 250

329
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirken s

Sekhmet (ägypt. G.) 66 T h a m m u z (sum. G.) 284


Sellek, Vicent 237 Theodosius I. (d. Gr.) 11,95
Semenchkare, Pharao 54 Théon, Max 144
Seth (ägypt. G.) 38, 64, 6 6 , 1 3 4 Thion, Serge 12
Shakleton, Dr. N 21 Thom, Alexander 179
Shenrab (Mura) 232 Thomas (bibl.) 314
Shih Huang-ti, Kaiser 11 Thompson, Eric S 242,259
Shiva (hind. G.) 103,116 Thompson, William 227f.
Sieyis, A b b i 89 Thor, Valiant 110
Siliato, Maria Gracia 286 Thoth (ägypt. G.) 64,87f.
Silvester II., Papst 153 Thutmosis III., Pharao 66, 94f.
Sinkaia, Fürst 210 Thutmosis IV., Pharao 82
Sisak, Pharao 144 Tiberius, Claudius 36ff., 40f„ 6 3 , 2 8 3
Sitchin, Z e c h a r i a . . . 4 3 , 9 6 , 1 2 1 , 1 2 5 , 1 3 0 , 1 3 3 , 1 7 3 , Titus, Flavius, Kaiser 146
245f.,296 Tlaloc (azt. G.) 244,250f.
Sixtus V., Papst 94 Tolteken (mittelam. Ureinw.) .. 44, 241, 255,263f.
Skandä (hind. G.) 113 Tompkins, Peter 248
Sleeman, Gen. William 256 Tonantzin (azt. G.) 306
Smith (Merow.-Dyn.) 92 Totonaken (mittelam. Ureinw.) 44,241
Smith, Dr. John 178 Trimondi, Victor & Victoria 118,224
Smith, Joseph jr. 92,151,265 Tut-ench-Amun, Pharao 54f.,60f.
Smith, Tom H 30,171t., Twadekili (Zulu-Zauberin) 316
Snofru, Pharao 65 U
Sobek (ägypt. G.) 38 Ugha Mongulala (südam. Ureinw.)205, 2 1 0 , 2 1 2 f „
Sokrates 16,34 215f.
Solon 33f„ 72 Um-Nui, Prof Tsum 199
Sophokles 72 Usa (bibl.) 147
Spanuth, J 43 Uschkujnik, Ii 12
Spence, Lewis 168 Utnapishtim (sum.) 123f.
Spencer, John 227f. V
Spießberger, Karl 232 Valentine, Prof. Dr. J. M 43
Steffens/Wyatt 123 Vallée, Dr. Jacques 183f.
Steiner, Dr. Rudolf 41,233 Vasudeva (hind.) 100
Stephanus, Heiliger 140 Vaux, Roland de 297
Stephens, John L 257 Vesco, J.-L 297
Stobäus, Ioannes 72 Vespucci, Amerigo 152
Subbaraya, Pandit 112 Vinci, Leonardo da 299
Suchandra, Kg 234f. Viracocha (inc. G.) 165,205f.
Sueton, Gajus T 283 Virtue-Carmel, P. 43,65
Swedenborg, Emanuel 284 Vivekananda, Swami 110,219
T Vyse, Oberst H 62f.
Tacitus, Cornelius 283 W
Tannert, Klaus 12 Waldeck, Graf 257
Tarik 146 Waldseemüller, Martin 152
Tatunca, Nara 210, 213 Warnke, Dr. Ulrich 225
Täufer, Johannes d 291, 297 Washington, George 90
Teniers, David 300 Weckert, Ingrid 12
Terah (bibl.) 129,151 Wells, J.E 12
Tesla, Nicola 78, 229 West, J.A 83
Teudt, W. 181 White Bear 258, 275, 277
Thaies v. Milet 72 Wiligut, Karl-Maria Siehe Rahn, Otto

330
Personen regis ter

Wilkerson, J 257
Williams, Gen. Gordon 188
Wilson, Carole 268
Wilson, Charles 297
Winlock, Prof 61
Wirbel, Dr. R 55
Wise, Dr. Isaac 91
Woltersdorf, Hans Werner 12
Woolf, Joel 61
X
Xaver, Franz 115
Xerxes I., Kg 126
Xessepe, Toribio 193f.
Xiaoping, Deng 238
Xixli 281
Xokonoschtletl (azt.) 241
Y
Yama (hind. G.) 112,114
Yeshaq, Kaiser 145
Yesudian, Selvarajan 68
Yogananda, Paramahansa 110,140
Young, T. 83
Youngs, (Merow.-Dyn.) 92
Yudhisthira (hind.) 100
Yukteswar, Sri 103,115
Yum 281
Yuz Asaf 286
Z
Zacharias (Priester) 252
Zadok (Priester) 145
Zapoteken 258
Zebaoth (hebr. G.) Siehe Jahwe
Zedong, Mao 238
Zeller, E 68
Zeus (gr. G.) 53,128
Zumärraga, Don J. de (Erzb.) 11, 304ff.
Zuni (nordam. Ureinwohner) 28

331
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirken s

QUELLENVERZEICHNIS

Für interessierte Leser haben wir einige Bücher gekennzeichnet:


* empfehlenswert ** sehr empfehlenswert *** unbedingt lesen

Adler, Manfred - Die Freimaurer und der Vatikan-, Pro Fide Catholica, Anton A. Schmid-Verl., Durach,
1992
Alfassa, Mirra - L'Agenda de Mère; (Bd. 1 und 2) Institut de Recherches Évolutives, Paris, 1978
Allen,** Gary - Die Insider/Baumeister der Neuen Welt-Ordnung (Bd. 1 und 2); Verl. für Außergewöhnliche
Perspektiven; Wiesbaden, 1974 - 1 9 9 0 (Bd. 1) Wiesbaden, 1976 - 1 9 9 2 (Bd. 2)
Alper, Dr. Frank - Erkenntnisse aus Atlantis: G. Reichel Verl., Weilersbach, 1993
Andrews Richard/Schellenberger Paul - Das letzte Grab Christi/Die Geometrie des Heiligen Gral; Gustav
Lübbe Verl. Bergisch Gladbach, 1996
Angelucci, Orfeo M. - Geheimnis der Untertassen; Ventla-Verl., Wiesbaden, 1959 Armherst Press
Wisconsin/USA, 1955
Argüelles,* José - Die Kosmische Ordnung/Der Maya-Faktor; Sonderausgabe, urspr. Goldmann-Verl.
Argülles,** José - Die Arkturus-Probe/Berichte über eine laufende Untersuchung; Kössner Eigenverl., A-
Heidenreichstein, 1998
Ash, David/Hewitt, Peter - Wissenschaft der Götter; Zweitausendeins-Verl., Frankfurt/M., 1991 Gateway
Books, Bath/England, 1990
Ashtar - In kommenden Tagen...; Ventla-Verl., Wiesbaden, 1990
Aurobindo, Sri - The Life Divine; (Bd. 1-3) Aurobindo Ashram Press; Pondicherry/Indien, 1970;
Mirapuri-Verl., Planegg, 1983
Aurobindo, * Sri - Zyklus der Menschlichen Entwicklung; Mirapuri-Verl., Planegg, 1983

Baarke, Franz - Jesus Total/Der rehabilitierte Christus; Auvicom-Verl., Berlin, 1992


Babadschi - Botschaft vom Himalaya; Fischer Verl., Frankfurt/M., 1978
Bahn, * Peter/Gehring, Heiner - Der Vril-Mythos; Omega-Verl., Düsseldorf, 1997
Baigent, Michale/Leigh, Richard - Als die Kirche Gott verriet/Die Schreckensherrschaft der Inquisition;
Lübbe-Verl., Bergisch Gladbach, 2000
Baigent, Michale/Leigh, Richard - Verschlusssache Jesus/Die Qumran-Rollen; Donaul. Kremayr &
Scheriau, Wien, 1991
Bailey, Alice A. - Probleme der Menschheit; Karl Rohm-Verl. Bietigheim, 1955 Lucis Genf-Verl./Lucis
Trust, 1983
Bailey, Alice A. - Telepathie und der Ätherköper; Karl Rohm-Verl., Bietigheim, 1960 Lucis Genf-Verl./Lucis
Trust, 1950
Bardon, Franz - Der Schlüssel zur wahren Quabbalah; Dieter Rüggeberg-Verl., Wuppertal, 1977
Bardon, Franz - Die Praxis der magischen Evokation; Verl. Hermann Bauer, Freibung i. Br., 1992
Barthas, C. - Fatima; Herder-Verl., Freiburg i. Br., 1954
Barthel, Manfred - Die Jesuiten/Giftmischer oder Heilige?; Casimir Katz-Verl., Gernsbach, 1991
Bauval, Robert/Gilbert, Adrian - Das Geheimnis des Orion; Paul List Verl., München/Leipzig, 1995
Benedikt, Heinrich E. - Die Kabbala als Jüdisch-Christlicher Einweihungsweg (Bd. 1 und 2); H. Bauer-Verl.,
Feiburg i.Br., 1985
Bercholz, Samuel/Chödzin, Sherab - Buddha, Lebensweg und Heilslehre; Orbis Verl., München, 1994
Blavatsky,** H. P. - Die Geheimlehre; Theosophical Publishing House Ltd. London, 1966
Blumrich, J. F. - Kässkara und die sieben Welten/Die Geschichte der Menschheit in der Überlieferung der Hopi-
Indianer; Knauer-Verl., München, 1985
Blundell, Nigel/Boar, Roger - Die größten Ufogeheimnisse der Welt; Knaur Verl., München, 1993
Bozzano, Ernesto - Übersinnliche Erscheinungen bei Naturvölkern; A. Franke AG. Verl., Bern, 1948

332
Quellenverzeichnis

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Bro, Dr. Harmon H. - Edgar Cayce/Seher-Heiler-Mystiker an der Schwelle des Neuen Zeitalters; Ariston Verl.,
Genf/München, 1989
Brugger,* Karl - Aufbruch der Götter/Die Chronik von Akakor; W. Heyne Verl., München, 1976
Brunton,* Paul - Geheimnisvolles Ägypten; Hermann Bauer-Verl., Freiburg i. Br„ 1979 Rider a. Company
London/England, 1951
Burenhult, Dr. G. (Herausg.) - Die Kulturen der neuen Welt, Bechtermünz f. Weltbild Verl., Augsburg, 2000
Bürgin,* Luc - Geheimakte Archäologie; bettendorf-Verl., München, 1998
Buttlar, Johannes v. - Auf den Spuren der Weltformel; W. Heyne Verl., München, 1993
Buttlar, Johannes v. - Sie kommen von fremden Sternen/Intelligenzen im All; Droemersche Verlagsanstalt,
München, 1986
Buttlar, Johannes v. - Zeitreisen; G. Lübbe Verl., Bergisch Gladbach, 1998
Butze, Herbert - Die Entdeckung der Erde; C. Bertelsmann-Verl., Gütersloh, 1964

Carter, Mary Ellen - Das neue Zeitalter/Visionen des Edgar Cayce; Ariston-Verl. Genf, 1971; Hawthorn
Books Inc. New York, 1969
Cayce, Edgar - Das Atlantis-Geheimnis; Wilhelm Heyne Verl., München, 1990
Ceram, C. W. - Götter, Gräber und Gelehrte; Rowohlt-Verl., Reinbek bei Hamburg, 1967
Chinmoy, Sri - Kundalini: The Mother-Power; Agni Press, Jamaica/USA, 1974
Chinmoy, Sri - Samadhi und Siddhi; Sri Chinmoy-Verl., Zürich/Schweiz, 1982
Collins, Andrew - Neue Beweise für Atlantis; Scherz-Verl., Bern/München/Wien, 2000
Conrad,** Jo - Entwirrungen/Über kosmische Gesetzmäßigkeiten und warum sie uns vorenthalten werden;
Bignose Media, Worpswede, 2000
Conrad,** Jo - Zusammenhänge/Was läuft schief in unserer Welt?; Bignose Media, Worpswede, 2001
Conrad,*** Jo - Ursprünge/Über die Vielfalt des Lebens, die Ordnung und den Grund des Hierseins; Bignose
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Coudert, Allison - Der Stein der Weisen/Die geheime Kunst der Alchemisten; Pawlak Verlagsgesellschaft,
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Cousto - Die kosmische Oktave/Der Weg zum universellen Einklang; Synthesis Verl., Essen, 1984
Creme, Benjamin - Maitreya/Christus und die Meister der Weisheit; M. Hesemann-Verl., Göttingen, 1986
The Tara Press London, 1979
Crowley, Aleister - Gesammelte Schriften (Bd. 1); Peyn und Schulze Verl., Bergen/Dumme, 1988

D a h l k e , Paul - Buddha/Die Lehre des Erhabenen; W. Goldmann Verl., München, 1979


Daniel, Glyn - Enzyklopädie der Archäologie; Nikol-Verl., Hamburg, 1980 Reference Intern. Pub., Ltd.
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D ä n i k e n , Erich v. - Auf den Spuren der Allmächtigen; C. Bertelsmann-Verl., München, 1993
D ä n i k e n , Erich v. - Der Götter- Schock; C. Bertelsmann-Verl., München, 1992
D ä n i k e n , Erich v. - Der Tag an dem die Götter kamen; C. Bertelsmann-Verl., München, 1984
D ä n i k e n , Erich v. - Erinnerungen an die Zukunft; C. Bertelsmann-Verl., München, 1992
D ä n i k e n , Erich v. - Im Namen von Zeus/Griechen, Rätsel, Argonauten; C. Bertelsmann-Verl., München,
1999
D ä n i k e n , Erich v. - Wir alle sind Kinder der Götter; Orbis-Verl., München, 1987
D ä n i k e n , Erich v. - Zurück zu den Sternen; Econ-Verl., Düsseldorf/Wien, 1969
Das Buch Mormon - Corporation of the Church of JC of latter-day Saints, Salt Lake City, Utah/USA, 1981
Delgado, Pat/Andrews, Colin - Kreisrunde Zeichen/Eine Untersuchung; Zweitausendeins-Verl.,
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Deschner, Karlheinz - Das Kreuz mit der Kirche; Zweitausendeins Verl., Frankfurt/M., 1998
Dibitonto, Giorgio - Engel in Sternenschiffen; Ventla-Verl., Wiesbaden, 1984
D i e B i b e l - Die ganze Heilige Schrift des Alten und Neuen Testaments; Württ. Bibelanstalt Stuttgart, 1963

333
Im Namen der Götter - Eine Chronologie fremden Einwirken s

Die letzten Geheimnisse unserer Welt; Verl. Das Beste, Stuttgart/Zürich/Wien, 1977 Sélection du Reader's
Digest Paris, 1976
Drosnin, Michael - Der Bibel Code; (Bd. 1 u. 2), W. Heyne Verl., München, 1998

Eggenstein, Kurt - Der Prophet ]akob Lorber; Verl. Mehr Wissen, Düsseldorf, 1987
Elia** - Die Legende von Atlantis/Prophez. von Elia zur Endzeit 20U; Stargate-Ltd., Kössen/Austria, 1995
Elia** - Ein Zeuge der Götterdämmerung/Prophezeiungen von Elia zur Endzeit 2011; Stargate-Ltd.,
Kössen/Austria, 1996
Emoto, * Masaru - Die Botschaft des Wassers; KOHA-Verl., Burgrain, 2002
Ercivan, Erdogan - Das Sternentor der Pyramiden; bettendorf-Verl., München, 1997
Ercivan,* Erdogan - Verbotene Ägyptologie; Kopp Verl., Rottenburg, 2001
Ermel, Gisela - Rätselhafte Tilma von Guadalupe; Argo-Verl., Marktoberdorf, 2002
Essene,Virginia/Nidle, Sheldon - Der Photonenring/Nachricht vom Sirius; Ch. Falk-Verl., Seeon, 1996

Fedjuschin, Victor B. - Rußlands Sehnsucht nach Spiritualität; Novalis Verl., CH-Schaffhausen, 1988
Ferguson, V.S. - Inannas Rückkehr/Die Götter der Plejaden in neuem Licht; Neue Erde Verl., Saarbr., 1997
Fiebag, Peter - Der Götterplan/Außerirdische Zeugnisse bei Maya und Hopi; Langen Müller Verl., Mün., 1995
Fiebag, Peter & Johannes - Aus den Tiefen des Alls/Wissenschaftler auf den Spuren extraterrestrischer
Eingriffe; Ullstein-Verl., Frankfurt a. M./Berlin, 1995
Fiebag,* Peter & Johannes - Himmelszeichen/Eingriffe Gottes oder Manifestationen einer fremden Intelligenz?;
W. Goldmann-Verl., München, 1992
Fort, Charles Hoy - The Books of Charles Fort; Henry Holt & Co. New York, 1941
Fortune,** Dion - Selbstverteidigung mit PSI/Sicherheit und Schutz durch geistige Kraft; Ansata-Verl., Ch-
Interlaken, 1995
Frisseil,* Bob - Zurück in unsere Zukunft/Die MER-KA-BA (Bd. I); E. T Publiching Unlimited, Frog Ltd.,
Berkeley/USA, 1994

Furet, François/Richet, Denis - Die Französische Revolution; Fischer Verl., Frankfurt/M., 1989

Glasenapp, Helmuth v. - Der Hinduismus; K. Wolff-Verl., München, 1922

Goodmann, Felicitas D. - Anneliese Michel und ihre Dämonen; Christiana-Verl., CH-Stein/Rhein, 1980
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Verl., Berlin, 1997
Hancock, G . / F a i i a , S. - Spiegel des Himmels/Das Vermächtnis der Götter; Lichtenberg Verl., München, 1998
Hancock, Graham - Die Spur der Götter; Lübbe-Verl., Bergisch Gladbach, 1995
Hancock, Graham - Die Wächter des heiligen Siegels/Auf der Suche nach der verschollenen Bundeslade; Bastei
Lübbe Verl., Bergisch Gladbach, 1992
Harke, Werner - Was, wenn die Bibel wahr ist?; TPI-Verl., Hurlach, 1999
Hausdorf, Hartwig - Die weiße Pyramide/Außerirdische Spuren in Ostasien; Knaur-Verl, München 1996
Hendel,* Dr. med. B./Ferreira, P. - Wasser und Salz; INA-Verl., Herrsching, 2002
Herbst, Karl - Kriminalfall Golgatha/Vatikan, Turiner Grabtuch und der wirkliche lesus; Econ Verl.,
Düsseldorf/Wien, N e w York/Moskau, 1992
Herodot - Historien 1 (Kleio); W. Goldmann-Verl., München, 1961
Hodapp, Bran O . / R i n k e n b a c h , Iris - Magischer Gegenzauber; Schirner Verl., Darmstadt, 2000

334
Quellenverzeichnis

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Keyes, Nelson B. - Vom Paradies bis Golgatha/Die Geschichte der Biblischen Welt; Verl. Das Beste, Stuttgart,
Zürich, Wien, 1964
Kienzle, Michael/Mende, Dirk - Zensur in der BRD - Fakten und Analysen; Carl Hanser Verlag,
München/Wien, 1980
Knight, Christopher/Lomas, Robert - Unter den Tempeln Jerusalems