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800

REGLER

BEDIENUNGSANLEITUNG

SOFTWARE-VERSION 3.0x
Code 80225 / Ausgabe 0.9 - 07/01

GEFRAN spa via Sebina, 74


25050 Provaglio d'Iseo (BS) ITALIA
Tel. 0309888.1 - Fax 0309839063
Internet: http://www.gefran.com

1 • INSTALLATION 2 • TECHNISCHE DATEN


Anzeige 2 x 4-stellige 7-Segment-LED Anzeige, Ziffernfarbe grün, Ziffernhöhe 10 und 7 mm
Tasten 4 Tasten (Man/Auto., Auf, Ab, F)
• Außen- und Ausschnittmaße; Schalttafeleinbau Genauigkeit 0,2% vom Skalenendwert bei Umgebungstemperatur 25°C
TC, RTD (Pt100 - JPT100), PTC,
Haupteingang
60mV Ri ≥ 1MΩ; 10V Ri ≥ 10KΩ; 20mA, Ri = 50Ω
IEC 584-1
Thermoelemente
(J, K, R, S, T, B, E, N, Ni-Ni18Mo, L NiCr-CuNi)
63 Kompensationsfehler 0,1° / °C
48 70 Typ des RTD. (Skala im angegebenen Bereich
DIN 43760 (Pt100, JPT100)
einstellbar, mit und ohne Dezimalpunkt)
PTC (Option) 990Ω, 25°C
Max. Leitungswiderstand für RTD 20Ω
48 Kurzschluss- und Fühlerbrucherkennung,
Sicherheit
Plausibilitätsalarm, Heizstromalarm
C° / F° Umschaltung über Tastenfeld konfigurierbar
70
Lineare Skalenbereiche -1999 ... 9999,mit konfigurierbarem Dezimalpunkt
Regelungsfunktionen PID, Optimierungen, EIN/AUS
45 pb / dt / di 0.0 ... 999.9% / 0.00 ... 99.99min / 0.00 ... 99.99min
Regelungstypen Heizen / Kühlen
Ausgangsfunktionen EIN/AUS, PWM
45 Zykluszeit 0.1 ... 200 s
Regelungsausgang Relais, Logik, stetig (optional)
Softstart 0.0 ... 500.0 min
Begrenzung der max. Leistung Heizen/Kühlen 0.0 ... 100.0 %
129 Stellgradbegrenzung bei Fehlfunktion des Fühlers -100.0 ... 100.0 %
Standby-Funktion Istwertanzeige, Regelung deaktiviert
Höchstwert, Mindestwert, symmetrische Werte, Absolut-
3 Konfigurierbare Alarme
/Relativwerte, Plausibilitätsalarm, Heizstromalarm
- Unterdrückung während der Einschaltphase
Alarmsonderfunktionen
10 - Zurücksetzen des Alarmspeichers über Taste oder Digitaleingang
Relaiskontakt Schließer 5A, 250V, cosϕ = 1
Logik-Ausgang für Halbleiterrelais 11VDC, Rout = 220Ω (6V/20mA)
0 ... 10V, 2 ... 10V, Ri ≥ 1MΩ
0 ... 20mA, 4 ... 20mA, Ri = 5Ω
Externer Sollwert oder Stromwandler-
Potentiometer > 500Ω,
Eingang (Option)
Stromwandler 50 mA AC, 50/60 Hz, Ri = 1,5Ω,
Isolation 1500V
! Skalengrenzen Heizstromeingang einstellbar von 0 bis 100,0 A
10/24 VDC, gefiltert, max. 30 mAkurzschlussfest,
Sensorspeisng (Option)
Für eine einwandfreie Isolation bis 1500 V
Installation sind die
Hinweise der Analogausgang (Option) 10 V / 20 mA, Isolation bis 1500 V
Bedienungsanleitung
24 V NPN 4,5 mA; 24 V PNP 3,6 mA Isolation bis
zu befolgen. Digital-Eingänge (Option)
1500 V
Serielle Schnittstelle (Option) CL; RS422/485; RS232; isolation bis 1500V
Schalttafeleinbau Baudrate 1200 ... 19200 baud
Zur Befestigung des Instruments die beiliegenden Befestigungselemente benutzen. Zur Protokoll GEFRAN / MODBUS
Befestigung mehrerer Geräte neben- oder untereinander Ausschnittsmaße aus oberer
Spannungsversorgung (Std.) 100 .. 240 V AC/DC ±10%, 50/60 Hz, max. 9 VA
Abbildung entnehmen.
(Weitbereichsschaltnetzteil) (Opt.) 20 .. 27 V AC/DC ±10%, 50/60 Hz, max. 9 VA
CE-KENNZEICHNUNG: Dieser Regler ist konform zur EMV-Richtlinie 89/336/EWG, Schutzart Bedienfront IP65
ergänzt durch 93/68/EWG und den erforderlichen Schutzanforderungen. Betriebs-/Lagertemperatur 0...50°C / -20...70°C
Dieses Gerät entspricht der europäischen Niederspannungsrichtlinie 73/23/EWG, Relative Luftfeuchtigkeit 20 ... 85% nicht kondensierend
ergänzt durch 93/68/EWG, unter Anwendung des Sicherheitsstandards EN 61010.
Der Regler ist für Anwendungen im Industriebereich nach EN 50081-1 und EN 50081-2 Installation Schalttafeleinbau, von vorn herausnehmbar
vorgesehen. Gewicht 210 g in Ausführung mit vollständiger Ausstattung
WARTUNG: Dieses Gerät ist wartungsfrei. Sollte der Regler einen Fehler aufweisen,
kontaktieren Sie bitte die nächste GEFRAN Niederlassung. Kundenseitige Reparaturen Die EMV-Konformität wurde mit folgenden Verbindungen geprüft:
sind nicht zulässig.
Das Gehäuse nicht mit Lösemitteln auf Kohlenwasserstoffbasis (Trichlorethylen, Benzin FUNKTION KABELTYP KABELLÄNGE
usw.) reinigen, da andernfalls die mechanische Zuverlässigkeit des Geräts Anschlussleitung 1 mm2 1m
beeinträchtigt werden könnte. Zum Reinigen der Außenflächen aus Kunststoff ein Drähte Relaisausgang 1 mm2 3,5 m
sauberes, mit Ethylalkohol oder Wasser angefeuchtetes Tuch verwenden. Serielle Anschlusskabel 0,35 mm2 3,5 m
TECHNISCHER KUNDENDIENST: GEFRAN bietet mit einer eigenen Stromwandler-Anschlusskabel 1,5 mm2 3,5 m
Kundendienstabteilung technische Unterstützung an. Von der Garantie ausgeschlossen Fühler Eingang Thermoelement 0,8 mm2 kompensiert 5m
sind Defekte, die auf Missachtung der Betriebsanleitung zurückzuführen sind. Fühler Eingang Widerstandsthermometer “PT100” 1 mm2 3m

34
3 • BEDIEN- UND ANZEIGEELEMENTE
Funktionsanzeiger: Zustandsanzeige der Ausgänge:
Sie signalisieren die Betriebsart des Instruments: OUT 1 (Main); OUT 2 (AL 1);
MAN = OFF (automatische Regelung) OUT 3 (AL 2); OUT 4 (AL 3)
MAN = ON (manuelle Steuerung)
AUX = AUS (IN1 = AUS - interner Sollwert 1) PV-Anzeige: Istwert
AUX = EIN (IN1 = EIN - interner Sollwert 2) Fehleranzeige: LO, HI, Sbr, Err
REM = AUS (interner Sollwert) LO = der Istwert unterschreitet die Skalengrenze (LO_S)
REM = EIN (externer Sollwert) HI = der Istwert überschreitet die Skalengrenze (HI_S)
Sbr = Fühlerbruch
Err = dritter Leiter bei PT100/PTC unterbrochen

Wahl der automatische Regelung / manuellen Steuerung: SV-Anzeige: Sollwert


Nur aktiv, wenn die PV-Anzeige den Istwert anzeigt
Funktionstaste:
Für den Zugriff auf die verschiedenen Konfigurationsparameter ••
Tasten "Auf" und "Ab": Zum Bestätigen der eingegebenen Parameter und Weitersprung
Mit diesen Tasten werden numerische Parameter verändert •• Die Geschwindigkeit der Veränderung ist proportional zur Dauer der zum nächsten Parameter. Bei gleichzeitiger Betätigung der Taste
Betätigung der Taste •• Der Vorgang ist nicht zyklisch, d.h. nach Erreichen des Min.- bzw. Max. Wertes eines Parameters ändert sich Auto/Man zum Zurückspringen zum vorherigen Parameter.
dieser nicht mehr, auch wenn weiterhin die Taste gedrückt wird.

4 • ANSCHLÜSSE
• Serielle Schnittstelle • Ausgänge
Konfigurierbare serielle A+ Konfigurierbarer Ausgang Konfigurierbarer
Schnittstelle, 18 -
Ausgang
Isolationsspannung bis Tx - 7 - Relais 5 A/250 VAC, cosϕ=1
6 -
1500 V. B- Tx
17 + Out4 - Logik 11 V DC, - Relais 5 A/250 V AC,
Passive (AL3/HB) Out3 (AL2)
Linienstromschnitt- Rout = 220Ω (6V/20mA) cosϕ=1
16 - GND (W1)
stelle (max. 1200 Baud) - analog, Isolationsspannung - Logik 11 V DC,
RS422/485 oder
Rx + 8 bis1500V Rout = 220Ω (6V/20mA) 5 +
Rx
RS232 auf Anfrage 15 + (0...10V, 0...20/4...20mA)
RS485 2-leiter RS232

• Ausgänge • Eingänge
Konfigurierbare Ausgänge • Pt100 2-Leiter oder PTC • Pt100 3-Leiter
- 19
- Relais 5 A/250 VAC, cosϕ = 1 Drähte mit 3 3
Out2 (AL1) angemessenen
- Logik 11 VDC, Rout = 220Ω
+ 20 (6V/20mA)
Querschnitt
verwenden 2 T 2 T
TOP (Min. 1mm2)
- 21 PT100,
Out1 (Main) JPT100, PTC 1 1
19 18 7 6
+ 22 • TC
20 17 8 5 Verfügbare Thermoelemente: -
J, K, R, S, T, B, E, N 2
• Stromversorgung Ni-Ni18Mo, L, NiCr-CuNi

~ 23
Standard
100 ... 240 VAC / VDC
! 21 16 9 4 - Polarität beachten
- Für Leitungsverlängerungen
eine für das Thermoelement
22 15 10 3 geeignete Kompensationsleitung 1 +
Option verwenden.
PWR 20 ... 27 VAC / VDC
• Linearsignal (V)
23 14 11 2
~ 24 50/60 Hz Eingang für lineares 2 -
24 13 12 1 Gleichspannungssignal
0...50mV, 10...50mV,
• Hilfseingang 0...10V, 2...10V 1 +
Hilfseingang,
Isolationsspannung bis 1500 V • Linearsignal (I)
- ~ 14
Stromwandler 4
50 mA AC, 1,5Ω, 50/60Hz Eingang für lineares
Gleichstromsignal 2 -
Externer Sollwert 0...20mA, 4...20mA
+ ~ 13 0...20, 4...20mA, 5Ω 1 +
0...1V, 0...10V, > 1MΩ

• Sensorspeisung • Digitale Eingänge / Ausgang 5


Ausgang 5 analog (W2) Digitale Eingänge, 9 IN2
Sensorspeisung
(alternativ zum digitalen 9 + Isolationsspannung
GND 11 Isolationsspannung bis bis 1500 V
Eingang IN2)
1500 V - NPN 24V, 4,5mA 10 IN1
- PNP 24V, 3,6mA
(*) Klemme 11, falls (12V, 3,6mA)
+Vt 12 10/24 V DC, max. 30 mA
Ausgang 4 Relais- oder 11 COM
Kurzschlussfest 7 COM (*)
Logikausgang (IN2 alternativ zu Ausgang 5)

5 • EMPFOHLENE VERDRAHTUNG
Netzspannung und Ausgänge Kleinspannungssignale Netzspannung Kleinspannungssignale
C A Eingänge E

B Seriell
Kabelkanal
Kabelkanal

Kabelkanal

Kabelkanal

C Relaisausgänge

D Spannungsversorgung

E Logische/analoge
D B A Ausgänge D B A
35
Aufbau des Instruments: Leiterplatten

S3= Freigabe der Konfiguration und Kalibration


durch Benutzer (U.CAL)

S9
S7
S8 S4= Freigabe der Kalibration

S10
CPU-KARTE S4 S3 S9= Ausgang 3; Relais angezogen = Kontakt geöffnet

S10= Ausgang 3; Relais angezogen =


ANZEIGE-KARTE
Kontakt geschlossen
CPU-Karte

NETZTEIL-
KARTE Sensorspeisung S1B S1A

ANALOG 10V ON OFF


AUSGÄNGE / KARTE FÜR DIE 24V OFF ON
SENSORSPEISUNG SERIELLE

AB
ÜBERTRAGUNG
OUT W-KARTE

5 • PROGRAMMIERUNG und KONFIGURATION


ANZEIGEEBENE 1 F INFO Informationsdisplay

Taste für ca. 2 s.


Istwert (PV-Anzeige) gedrückt halten
dAtA Kundenspezifisches Menü
P.V. / S.V. Sollwert (SV-Anzeige) oder
Stellgröße bei Handbetrieb des
Reglers
CFG Regelparameter

- sp-
Interner Sollwert

1 SEr Parameter der seriellen


Schnittstell

-SP.1
Sollwert 1

212 InP Eingangskonfiguration

-SP.2
Sollwert 2

213 Out Ausgangskonfiguration

-SP.3
Sollwert 3 F-Taste gedrückt
NEIN halten um die
214 S3 = EIN Menüs zu ereichen.

-SP.4
JA F-Taste lösen um
Sollwert 4 das gewünschte
Menü zu aktivieren.
215 PASS Passwort
F-Taste tippen um

-- ts
Grenzwert des Timers
einzelne Parameter
0...9999 s
NEIN eines Menüs zu
217 PASS = 99 erreichen.
Wert des Stromwandler-Eingangs
inp.2 oder externer Sollwert
(bei freigegebenem Hilfseingang)
(*)
JA Auto/Man und F-
Taste tippen um
2
Prot Zugriffscode sich rückwärts im
Menü zu bewegen.

-al.1
Alarm-Grenzwert 1
F-Taste gedrückt
(Skaleneinheiten)
Hrd Hardware-Konfiguration halten um Menü zu
3 verlassen.

F-Taste und

-al.2
Alarm-Grenzwert 2
(Skaleneinheiten) Lin Eingangslinearisierung Auto/Man Taste für
ca. 2s. gedrückt
4 halten, um in die
PV/SV-Anzeige zu

-al.3
Alarm-Grenzwert 3 gelangen.
(Skaleneinheiten)
CuSt Definition des Menüs "dAtA"

5
Alarm-Grenzwert HB
U.CAL
al.xb (Skaleneinheiten Stromwandler-
Eingang)
Kundenspezifische Kalibration

0Vt.P Stellgrad
(+Heizen/- Kühlen) (*)
NEIN
S4 = EIN
7 JA
(*) Bei diesen Anzeigen ist die selbsttätige Rückstellung auf die PV/SV-Anzeige ausgeschaltet.
_CAL Kalibration der Eingänge [ 0...12 ]
Wenn für die Dauer von 30 s. keine Taste benutzt wird, kehrt die Anzeige zur PV/SV-Anzeige
zurück. Diese Funktion ist deaktiviert im INFO und DATA Menü.

Hinweis: Die für eine spezifische Konfiguration nicht benötigten Parameter, werden in den Menüs ausgeblendet.

36
• Informationsmenü
INFO Informationsmenü

(ode Geräteadresse
prot Software-
Zugriffsebene

11
9 0 No Error

updt Software-
Version
er.nr Fehle-
ranzeige
1
2
Lo
Hi
3 ERR
12
4 SBR
10

• CFG Menü

CFG Regelparameter

S.tun Kont. Selbstoptimierung Softstart


Untere Stellgradbegrenzung
S.tvn Aktivierung
Selbstopti-
mierung,
0
1
Autooptimierung
NEIN
JA
NEIN
NEIN
NEIN
NEIN
c.p.lo für Kühlen (nicht verfügbar
für doppelte Wirkungsweise
0.0 ... 100.0%

15 2 NEIN JA NEIN 255 Heizen/Kühlen)


Autooptimie-
rung, Softstart 3 JA JA NEIN
4 NEIN NEIN JA
5 JA NEIN JA

- rst
Manuelles -999 ... 999
6 - - - Zurücksetzen Skaleneinheiten
7 - - -
8 WAIT NEIN NEIN 25
9 GO NEIN NEIN
10 WAIT JA NEIN
11
12
GO
WAIT
JA
NEIN
NEIN
JA
P.rst Proportionalbandvers-
chiebung
-100.0 ... 100.0%

13 GO NEIN JA 26

Proportionalbereich für
h-pb Heizen oder Hysterese
bei Ein/Aus-Regelung.
0 ... 999.9% v.Ew.
A.rst Antireset
0 ... 9999
Skaleneinheiten

16 27

h -it Integralzeit für


Heizen
0.00 ... 99.99 min
- ffd
Vorausregelung -100.0 ... 100.0%

17 28

h- dt Differentialzeit für
Heizen
0.00 ... 99.99 min soft Softstart-Zeit 0.0 ... 500.0 min

18

h.p.xi
Obere
Stellgradbegrenzung für
Heizen
0.0 ... 100.0% Xys.i Hysterese für Alarm 1
± 999
Skaleneinheiten

19 30

h.p.lo
Untere
Stellgradbegrenzung für
Heizen (nicht verfügbar für
0.0 ... 100.0% Xys.2 Hysterese für Alarm 2
± 999
Skaleneinheiten

doppelte Wirkungsweise 31
254 Heizen/Kühlen)

Xys.3 Hysterese für Alarm 3


± 999
Skaleneinheiten
(.MEd Kühlmedium 0 ... 2
-

32
97
C.MEd

0 Luft
Relativverstärkung (Rg)
(siehe Anwendungshinweis)
1
xb- t Verzögerungszeit für
HB-Alarmauslösung
0 ... 999 s

1 Öl 0,8 33 (Der Wert muss größer sein als die Zykluszeit des
2 Wasser 0,4 Ausgangs, dem der HB-Alarm zugeordnet ist.)

lba.t Verzögerungszeitzeit für LBA-


Alarmauslösung 0.0 ... 500.0 min (*)
c.sp.o Sollwert Kühlen relativ
zum Sollwert Heizen
± 25.0% v.Ew.
34
(bei Eingabe von 0 ist der Alarm deaktiviert)

20
Proportionalband Kühlen lba.p Stellgradbegrenzung bei
LBA-Alarm
-100.0 ... 100.0%
ON / OFF (*)
c- pb oder Hysterese bei
Ein/Aus-Regelung.
0 ... 999.9% v.Ew.
35

21
fa(.p Stellgradbegrenzung bei
Fühlerdefekt
-100.0 ... 100.0%
ON / OFF

c-it Integralzeit
für Kühlen
0.00 ... 99.99 min
36

22
gr.sp Sollwertgradient
(siehe Anwendungshinweise)
0,0...999,9 Skaleneinheiten/min.
(Skaleneinheiten / s siehe SP.ty)

c- dt Differentialzeit
für Kühlen
0.00 ... 99.99 min 216

23
(*) Zum Rücksetzen des LBA Alarms die Tasten ∆ + ∇ gleichzeitig betätigen oder Regler auf
Obere Handfunktion schalten.
c.p.x1 Stellgradbegrenzung
für Kühlen
0.0 ... 100.0%
Anmerkung
24 Die Parameter h_Pb, h_It, h_dt, h.P.Hi, h.P.Lo, c_Pb, c_It, c_dt, c.P.Hi und c.P.Lo werden bei Wahl der Option
"Regelparametergruppen" im Nur-Lese-Modus angezeigt (es werden die aktuellen Werte angezeigt).
Die Parameter c_Pb, c_It und c_dt werden bei Wahl der Option "Regelung Heizen/Kühlen mit Relativverstärkung"
(CtrL = 14) im Nur-Lese-Modus angezeigt.

37
• Ser Menü

Ser Serielle Schnittstelle

bavd Baudrate

40
(ode Geräteadresse
(siehe "hrd.1" in Hrd). 0 ... 9999 bAud
0
Baudrate
1200
CENCAL Schnittstelle
CL / 485 / 232
MODBUS Schnittstelle
485
38 1 2400 485 / 232 485
2 4800 485 / 232 485
Schnittstellenpro- SEr.P Schnittstellenprotokoll 3 9600 485 / 232 485
ser.p tokoll: CENCAL,
MODBUS
0
1
CENCAL GEFRAN
MODBUS RTU
4 19200 485 / 232 485

39
_PAr Parität

- par
Parität 0 keine
1 ungerade
2 gerade
101

• InP Menü

InP Eingangseinstellungen

SP.tY Typ externer Absolut


Sollwert Relativ
Konfiguration des 0 analog (InP.2) absolut
sp.ty externen Sollwerts:
LOC/REM,
1 analog (InP.2) relativ zum
internen Sollwert
44 Art des externem 2 digital absolut
Sollwert [0...3] (über serielle Schnittstelle)
3 digital relativ zum
(über serielle Schnittstelle) internen Sollwert

+4 Sollwertgradient in Skaleneinheiten / s

type Fühlertyp, Signal, Aktivierung der Kundenspezifischen


Linearisierung und Skala des Haupteingangssignals

45
FÜHLER: TC (SEnS=0)
tYPE Fühlertyp Skala Max. Skalenbereich Max. Skalenbereich
(C/F) ohne Dezimalpunkt mit Dezimalpunkt FÜHLER: STROM 20 mA oder TRANSMITTER (SEnS=4)
0 J (Fe-CuNi) C 0 / 1000 0.0 / 999.9 tYPE Signaltyp Skala Max. Skalenbereich
1 J (Fe-CuNi) F 32 / 1832 32.0 / 999.9 0 0...20mA linear -1999 / 9999
2 K (NiCr-Ni) C 0 / 1300 0.0 / 999.9 1 0...20mA kundenspez. Linearisierung Werte gemäß Tabelle 32 Werte in Lin Menü
3 K (NiCr-Ni) F 32 / 2372 32.0 / 999.9 2 4...20mA linear -1999 / 9999
4 R (Pt13Rh - Pt) C 0 / 1750 nicht verfügbar 3 4...20mA kundenspez. Linearisierung Werte gemäß Tabelle 32 Werte in Lin Menü
5 R (Pt13Rh - Pt) F 32 / 3182 nicht verfügbar
6 S (Pt10Rh - Pt) C 0 / 1750 nicht verfügbar FÜHLER: SPANNUNG 10 V oder TRANSMITTER (SEnS=5)
7 S (Pt10Rh - Pt) F 32 / 3182 nicht verfügbar
8 T (Cu-CuNi) C -200 / 400 -199.9 / 400.0 tYPE Signaltyp Skala Max. Skalenbereich
9 T (Cu-CuNi) F -328 / 752 -199.9 / 752.0 0 0...10V linear -1999 / 9999
10 B (Pt30Rh - Pt6Rh) C 44 / 1800 nicht verfügbar 1 0...10V kundenspez. Linearisierung Werte gemäß Tabelle 32 Werte in Lin Menü
11 B (Pt30Rh - Pt6Rh) F 111 / 3272 nicht verfügbar 2 2...10V linear -1999 / 9999
12 E (NiCr-CuNi) C -100 / 750 -100.0 / 750.0 3 2...10V kundenspez. Linearisierung Werte gemäß Tabelle 32 Werte in Lin Menü
13 E (NiCr-CuNi) F -148 / 1382 -148.0 / 999.9
14 N (NiCrSi-NiSi) C 0 / 1300 0.0 / 999.9 FÜHLER: BENUTZERSPEZIFISCH 10 V (SEnS=6)
15 N (NiCrSi-NiSi) F 32 / 2372 32.0 / 999.9
16 (Ni - Ni18Mo) C 0 / 1100 0.0 / 999.9 tYPE Signaltyp Skala Max. Skalenbereich
17 (Ni - Ni18Mo) F 32 / 2012 32.0 / 999.9 0 Kundenspezifisch 0...10V linear -1999 / 9999
18 L - GOST (NiCr-CuNi) C 0 / 600 0.0 / 600.0
19 L - GOST (NiCr-CuNi) F 32 / 1112 32.0 / 999.9 1 Kundenspezifisch 0...10V linearisiert Werte gemäß Tabelle 32
20 TC C kundenspez. Linearisierung (*) Werte in Lin Menü
21 TC F kundenspez. Linearisierung (*)
FÜHLER: BENUTZERSPEZIFISCH 50 mV (SEnS=7)
FÜHLER: Widerstandsthermometer 3-Leiter (SEnS=1) tYPE Signaltyp Skala Max. Skalenbereich
tYPE Fühlertyp Skala Max. Skalenbereich Max. Skalenbereich 0 Kundenspezifisch linear -1999 / 9999
(C/F) ohne Dezimalpunkt mit Dezimalpunkt 1 Kundenspezifisch linearisiert Werte gemäß Tabelle 32
0 PT100 C -200 / 850 -199.9 / 850.0 Werte in Lin Menü
1 PT100 F -328 / 1562 -199.9 / 999.9
2 JPT100 (JIS C 1609/81) C -200 / 600 -199.9 / 600.0 (*) Die Eingabe der Linearisierungen und Skalenendwerte mit oder ohne
3 JPT100 (JIS C 1609/81) F -328 / 1112 -199.9 / 999.9 Dezimalpunkt kann mit dem PC über die serielle Schnittstelle erfolgen.
4 RTD C kundenspez. Linearisierung (*)
5 RTD F kundenspez. Linearisierung (*)

FÜHLER: PTC (SEnS=2) (alternativ zu RTD 3-Leiter)


tYPE Fühlertyp Skala Max. Skalenbereich Max. Skalenbereich
(C/F) ohne Dezimalpunkt mit Dezimalpunkt
0 PTC 990Ω C -55 ... 120 -55.0 ... 120.0
1 PTC 990Ω F -67 ... 248 -67.0 ... 248.0
2 PTC 990Ω C kundenspez. Linearisierung (*)
3 PTC 990Ω F kundenspez. Linearisierung (*)

FÜHLER: SPANNUNG 50 mV (SEnS=3)


tYPE Signaltyp Skala Max. Skalenbereich
0 0...50mV linear -1999 / 9999
1 0...50mV kundenspez. Linearisierung Werte gemäß Tabelle 32 Werte in Lin Menü
2 10...50mV linear -1999 / 9999
3 10...50mV kundenspez. Linearisierung Werte gemäß Tabelle 32 Werte in Lin Menü

38
Digitalfilter auf Hilfseingang
filt Digitalfilter Haupteingang 0.0 ... 20.0 s
flt.2 (falls aktiviert)
[siehe "hrd" in Hrd]
0.0 ... 20.0 s

46 53

Untere Skalengrenze für


fild Digitalfilter auf Anzeige.
0 ... 9.9
Skaleneinheiten
lo.52 Hilfseingang
(falls aktiviert)
Skalengrenzen des in tyP2
gewählten Eingangs
47 54 [siehe "hrd" in Hrd]

Obere Skalengrenze für

dp- s
Dezimalpunkt für
Haupteingangsskala,
dP_S
0
1
Format
xxxx
xxx.x
xi.52 Hilfseingang
(falls aktiviert)
Skalengrenzen des in tyP2
gewählten Eingangs
Alarm und externen [siehe "hrd" in Hrd]
2 xx.xx (*) 55
48 Sollwert
3 x.xxx (*)
Korrekturoffset Hilfseingang
(*) Bei den Skalen für TC, Widerstandsthermometer
und PTC nicht verfügbar. of.52 (falls aktiviert)
[siehe "hrd" in Hrd]
-999 ... 999
Skaleneinheiten

56

lo -s Untere Skalengrenze
Haupteingang
Min. ... Max. der Skala des
in tyPL gewählten Eingangs Unterer Grenzwert für die

49 lo -l Einstellung des internen


Grenzwerts und der
Lo.S ... Hi.S

57 absoluten Alarme

xi-s Oberer Skalengrenze


Haupteingang
Min. ... Max. der Skala des
in tyPL gewählten Eingangs Oberer Grenzwert für die

50 xi-l Einstellung des internen


Grenzwerts und der
Lo.S ... Hi.S

58 absoluten Alarme

ofst Korrekturoffset
Haupteingang
-999 ... 999
Skaleneinheiten

51

tYP.2 Funktionsweise des Hilfseingangs

tyP.2 Funktionsweise des


analogen Hilfseingangs
(falls aktiviert) [siehe
0
1
2
keine
externer Sollwert
Handbetrieb, Fernbetrieb, analog
52 "hrd.1" in HrD] und 3 Proportionalbandverschiebung
Aktivierung der 4 Stromwandler-Eingang
kundenspezifischen für HB
Begrenzung
+ 8 für Wahl der kundenspezifischen
Linearisierung (gemäß Tabelle 33
Werte im Lin Menü)

• Out Menü

Out Ausgangseinstellungen

Funktions- Hb_F Funktionsbeschreibung

al.1.r Wahl der


Bezugsgrö-
ßen Alarm 1
xb- f weise des
Alarms HB
0 Alarm wird aktiviert wenn bei aktiven
Regelausgang der eingestellte
Nennstrom unterschritten wird.
60 AL.1.r, AL.2.r, AL.3.r
66 1 Alarm wird aktiviert wenn bei inaktiven
AL.x.r Zu vergleichende Größe Bezugsschwellwert Regelausgang der eingestellte
al.2.r Wahl der
Bezugsgrö-
ßen Alarm 2
0
1
2
PV (Istwert)
InP.2 (Hilfseingang)
SSP (aktiver Sollwert)
AL
AL
AL (nur absolut)
2
Nennstrom überschritten wird.
Alarmauslösung, wenn eine der
61 Funktionen 0 oder 1 aktiv ist. (Logische
3 PV (Istwert) InP.2 Oder-Verknüpfung zwischen den
(Hilfseingang) Funktionen 0 und 1) (*)
al.3.r Wahl der
Bezugsgrö-
ßen Alarm 3
+ 4 nur für Relativalarme, bezogen auf SP1
3
7
Heizstromalarm für stetigen Ausgang Heizen
Heizstromalarm für stetigen Ausgang Kühlen
62 (verfügbar, wenn die Funktion Multiset aktiviert ist)
+0 Ausgang 1 zugeordnet (nur für Hb_F= 0, 1, 2)
AL.1.t, AL.2.t, AL.3.t +4 Ausgang 2 zugeordnet (nur für Hb_F= 0, 1, 2)
+8 Ausgang 3 zugeordnet (nur für Hb_F= 0, 1, 2)
AL.x.t Direkt (Überschreitung) Absolut oder Normal oder
al.1.t Typ
Alarm 1
Invers (Unterschreitung) Relativ zum
aktiven Sollwert
Symmetrisch
(Fenster)
+12
+16
Ausgang 4 zugeordnet (nur für Hb_F= 0, 1, 2)
inverser HB-Alarm

63 0 direkt absolut normal (*) Der untere Schwellenwert wird auf 12,5%
1 invers absolut normal des Stromwandler-Skalenendwerts eingestellt.

al.2.t Typ
Alarm 2
2
3
4
direkt
invers
direkt
relativ
relativ
absolut
normal
normal
symmetrisch
64
5 invers absolut symmetrisch

al.3.t Typ
Alarm 3
6
7
direkt
invers
relativ
relativ
symmetrisch
symmetrisch

65 +8 zur Deaktivierung während der Einschaltphase.


+16 zum Aktivieren des Alarmspeichers

39
rl.o.1 an.o.i Out W1
Funktionsvereinbarung
für den Analogausgang 1
Vereinbarung der
67 78
Ausgangsfunktion
für Ausgang 1
rL.o.1, rL.o.2, rL.o.3, rL.o.4 An.o.1, An.o.2
rL.o.x Funktion des Logik-/Relaisausgangs (OUT1) An.o.x Bezugsgröße
0 Heizen (Regelungsausgang Heizen) 0 PV - Istwert
1 Kühlen (Regelungsausgang Kühlen) 1 SSP - aktiver Sollwert
2 AL1 - alarm 1 2 SP - interner Sollwert
3 AL2 - alarm 2 3 InP.2 - Hilfseingang
4 AL3 - alarm 3 4 Sollwertabweichung (SSP-PV)
rl.o.2 Vereinbarung der
5
6
AL.HB - alarm HB
LBA - alarm LBA
5
6
Heizen
Kühlen
(*)
(*)
68 7 IN1 - Zustand logischer Eingang 1 7 AL1 (Schwellwert)
Ausgangsfunktion
8 IN2 - Zustand logischer Eingang 2 8 AL2 (Schwellwert)
für Ausgang 2
9 - 9 AL3 (Schwellwert)
10 - 10 AL.HB - (Schwellwert)
11 - 11 Über serieller Schnittstelle erfasster Wert
12 Timer Zustand
13 Ausgang setzen / rücksetzen manuell +16 für invertiertes Ausgangssignal.
14 (AL1) ODER (AL2) +32 für Ausgang mit Signal 2 ... 10 V, 4 ... 20 mA
15 (AL1) ODER (AL2) ODER (AL3)

rl.o.3 16
17
Vereinbarung der 18
(AL1) UND (AL2)
(AL1) UND (AL2) UND (AL3)
(HBAL) ODER (AL1)
(*) - feste Skalengrenzen.
- nicht verfügbar bei Ein / Aus Regelung.

69 Ausgangsfunktion 19 (HBAL) ODER (AL1) ODER (AL2)


für Ausgang 3 20
21
(HBAL) UND (AL1)
(HBAL) UND (AL1) UND (AL2) l.an.1 Untere Skalengrenze
Analogausgang 1
-100.0...100.0% für Leistung
-1999...9999 für Eingänge und Sollwert

76
+ 32 für invertierten Ausgang

64 Heizen (Regelungsausgang Heizen


mit kurzer Zykluszeit) (*)
x.an.1 Obere Skalengrenze
Analogausgang 1
-100.0...100.0% für Leistung
-1999...9999 für Eingänge und Sollwert

rl.o.4 Vereinbarung der


65 Kühlen (Regelungsausgang Kühlen
mit kurzer Zykluszeit) (*)
77

70 Ausgangsfunktion
für Ausgang 3
(*) nur für rL.o.1; schließt HB-Alarm aus,
wenn dem Ausgang Out1 zugeordnet.
an.o.2 Analogausgang 2
Siehe Analogausgang 1
81

Zykluszeit Relais- l.an.2 Untere Skalengrenze -100.0...100.0% für Leistung

- (t.1
Analogausgang 2 -1999...9999 für Eingänge und Sollwert
/Logik-Ausgang 1 ... 200 s
"MAIN" = Heizen (0.1 ... 20.0 s) 79
71 oder Kühlen

Zykluszeit Relais- x.an.2 Obere Skalengrenze


Analogausgang 2
-100.0...100.0% für Leistung
-1999...9999 für Eingänge und Sollwert

- (t.2
72
/Logik-Ausgang
"AL1" = Heizen
oder Kühlen
1 ... 200 s 80

Zykluszeit Relais-

- (t.3
73
/Logik-Ausgang
"AL3" = Heizen
oder Kühlen
1 ... 200 s

Zykluszeit Relais-

-(t.4
74
/Logik-Ausgang
"AL4" = Heizen
oder Kühlen
1 ... 200 s

Ausgangsverhalten im falle _rEL. Alarm Alarm Alarm

- rel.
von Fühlerbruch 1 2 3
Fühlerschluss oder 0 OFF OFF OFF
Fühlerverpolung. Funktion 1 ON OFF OFF
75 lediglich für Alarme.
Eigensicheren Zustand
wählen!
2
3
OFF
ON
ON
ON
OFF
OFF
• Prot Menü
4 OFF OFF ON
5 ON OFF ON
6 OFF ON ON
7 ON ON ON

Anmerkungen
1) Bei Fühlerbruch nimmt der logische Zustand des einzelnen Alarms
den gewählten logischen Wert an, ohne den Alarmtyp (direkt oder
invers) zu berücksichtigen: ON = Alarm aktiv; OFF = Alarm nicht Prot Zugangssperre
aktiv.
2) Die Zuordnung der Alarme zu den verfügbaren Ausgängen erfolgt
42
durch Eingabe der Codes rLo1, rLo2, rLo3 und rLo3.
Prot Anzeige Änderung
0 SP, InP2, Alarme, OutP, INFO, DATA SP, Alarme, DATA
1 SP, InP2, Alarme, OutP, INFO, DATA SP, Alarme
2 SP, InP2, Alarme, OutP, INFO SP
3 SP

+4 zum Sperren von InP, Out


+8 zum Sperren von CFG, Ser
+16 zum Sperren der Software Geräteabschaltung
+32 zum Sperren der Speicherung der manuellen Stellgradvorgabe
+64 zum Sperren der Änderung der manuellen Stellgradvorgabe

40
• Hrd Menü
SEnS Fühlertyp Haupteingang
Hrd Hardware-Konfiguration Wahl des 0 Thermoelement (TC)
sens Fühlertyps für
Haupteingang
1
2
Widerstandsthermometer (RTD)
Thermistor (PTC)
hrd.1 Analoger Logik- Logik- Serielle 3 Spannung 0 ... 50 mV / 10 ... 50 mV
Hilfseingang Eingang 1 Eingang 2 seriale 4 Strom 0 ... 20 mA / 4 ... 20 mA
Installation
hrd.1 Hilfseingang,
Digitaleingänge,
0
(IN1) (IN2) 5
6
Spannung 0 ... 10 V / 2 ... 10 V
Kundenspezifisch 10 V
1 x 7 Kundenspezifisch max. 50 mV
serielle
2 x
Schnittstelle.
3 x x +8 zum Aktivieren der Korrektur um 4 Einheiten der
Freigabe Timer Haupteingangskurve (alternativ zur
4 x
und Multiset kundenspezifischen Linearisierung) siehe die
5 x x
Beschreibung im Kapitel "Korrekturfunktion für Haupteingang"
6 x x +16 zum Deaktivieren des Eingangsfilters (ab SW-
7 x x x Version 3.05).
8 x
9 x x Anmerkung: kundenspezifische Kalibration muss durchgeführt werden.
10 x x Eingang muß zusätzlich im Menü INP, Parameter tYPE vereinbart werden.
11 x x x SnS.2 Signal
12 x x Wahl des 0 0 ... 1V
13
14
x
x
x
x
x
x
sns.2 Fühlertyps für
Hilfseingang
1
2
0.2 ... 1V
0 ... 10V
15 x x x x 3 2 ... 10V
4 0 ... 20mA
+16 zum Aktivieren der Funktion Timer 5 4 ... 20mA
+32 zum Aktivieren der Funktion Multiset (2SP) 6 Potentiometer
+64 zum Aktivieren der Funktion Multiset (4SP)
7 Stromwandler 50mA ~
hrd.2 Ausgang Ausgang Ausgang Ausgang
OUT 1 OUT 2 OUT 3 OUT 4 +8 zum Deaktivieren des Eingangsfilters (ab SW-
Freigabe
hrd.2 Relais-,
Logik-
0
1
(Relais, Logik) (Relais, Logik) (Relais, Logik) (Relais, Logik)

x Wahl der Anzahl


Version 3.05).

AL.nr Alarm 1 Alarm 2 Alarm 3


Ausgänge
MAIN, AL1,
AL2, AL3 und
2
3
4
x
x
x
x
al.nr der freigegebenen
Alarme
0
1
gesperrt
freigeben
gesperrt
gesperrt
gesperrt
gesperrt
2 gesperrt freigeben gesperrt
analoge 5 x x 3 freigeben freigeben gesperrt
Ausgänge 6 x x 4 gesperrt gesperrt freigeben
W1, W2 7 x x x 5 freigeben gesperrt freigeben
8 x 6 gesperrt freigeben freigeben
9 x x 7 freigeben freigeben freigeben
10 x x
11 x x x +8 zum Freigeben von Alarm HB.
12 x x +16 zum Freigeben von Alarm LBA.
13 x x x
14 x x x Funktion
15 x x x x 0 Keine Funktion (Taste gesperrt)
1 MAN/AUTO Umschaltung
+16 zum Aktivieren des analogen Ausgangs W1 2 LOC / REM Auswahl
+32 zum Aktivieren des analogen Ausgangs W2 3 HOLD
Funktion der
+ 64 um Funktion der LED-Ausgangsanzeige zu invertieren.
butt MAN / AUTO
Taste
4
5
Start / Stop Selbstoptimierung
Start / Stop Autooptimierung

hrd.3 0
Ohne
Verwendung
6
7
8
Set / Reset Ausgänge 1 ... 4
Alarmspeicher zurücksetzen
Wahl SP1 / SP2
9 Löschen des I-Anteils
der Regelung.
CtrL Regelungstyp 10 Start / Stop Timer

(trl Regelungstyp
[0...78]
0
1
Pheizen
P kühlen 11
(wenn S.S.t. = 7)
Timer zurücksetzen
(wenn _rt = 7)
2 P heizen / kühlen
43
3 PI heizen
4 PI kühlen + 16 zum Deaktivieren der Funktion im
5 PI heizen / kühlen Konfigurationsmenü (nur für Parameter butt).
6 PID heizen
7 PID kühlen
8
9
PID heizen / kühlen
EIN-AUS heizen
but.2 0
Ohne
Verwendung
10 EIN-AUS kühlen d.i.F.1, d.i.F.2
11 EIN-AUS heizen / kühlen
12 PID heizen + EIN-AUS kühlen 0 keine Funktion (Eingang gesperrt)
13 EIN-AUS heizen + PID kühlen 1 MAN / AUTO Umschaltung
14 PID heizen + kühlen mit 2 LOC / REM Auswahl
Funktion
Relativverstärkung (siehe Parameter C.MEd)
d.i.f.1 Digitaleingang 1
(IN1)
3
4
HOLD
Start / Stop Timer
5 Timer zurücksetzen
Wahl der Differenzierzeit:
+0 Abtastung 1 s 6 Software-Geräteabschaltung
+16 Abtastung 2 s 7 Alarmspeicher zurücksetzen
Funktion
+32 Abtastung 8 s
+64 Abtastung 240 ms d.i.f.2 Digitaleingang 2
(IN2)
8 Wahl SP1 ... SP2 (2SP)
Wahl SP1 ... SP4 - bit Lo
9 Wahl SP1 ... SP4 - bit Hi
Anmerkung: Bei der EIN-AUS-Regelung ist
der LbA-Alarm nicht aktiviert. +16 für invertierten Logikeingang
+32 zum Erzwingen des logischen Zustands 0 (OFF)
+48 zum Erzwingen des logischen Zustands 1 (ON)

0 von freigegebenem digitalen Eingang

-s.S.t.
diSP Funktion der unteren Anzeige (SV)
Start / Stop Timer 1 von aktivem Alarm AL1 (*) 0 SSP - aktiver Sollwert
2 von aktivem Alarm AL2 Definition der
3
4
von aktivem Alarm AL3
von aktivem Alarm Hb
disp Anzeigefunktion
SV
(*) 1
(*) 2
(*) 3
InP.2 - Hilfseingang
Stellgrad
Regelabweichung (SSP - PV)
Timer 5 von serieller Schnittstelle (Adresse 0049H, Bit 0) 8 Anzeige der aktuellen Zeit

-- r.t.
zurücksetzen 6 von serieller Schnittstelle (Adresse 0049H, bit 1) auf PV-Anzeige und der
(0 ... 15) 7 von Tastatur Zeit tS auf SV-Anzeige

+8 Invertierung der Signalpolarität (*) + 4 Timer gestartet

+16 Aktivierung Autoreset (Stop = Programmreset)


(nur für Parameter _S.S.t.)

41
led.1 Funktion der LED´s

LEd.1 (MAN), LEd.2 (AUX), LEd.3 (PRG)


LEd.x Funktion

led.2 0
1
2
keine Funktion
MAN/AUTO (EIN: Handbetrieb, AUS: Automatikbetrieb)
LOC/REM (EIN: externer Sollwert, AUS: interner Sollwert)
3 Selbstoptimierung aktiviert
4 Autooptimierung aktiviert

led.3 5
6
7
Digitaleingang IN1 aktiv
Digitaleingang IN2 aktiv
Datenaustausch über serielle Schnittstelle in Betrieb
8 HOLD aktiviert
9 Anstehender Fehlerzustand (Fehlercode <> 0)
10 Softstart in Betrieb
11 Anzeige SP1 ... SP4 - bit Lo
12 Anzeige SP1 ... SP4 - bit Hi
13 Start / Stop Timer
14 Timer zurücksetzen

+ 16 für "Blinkende LED"

• Lin Menü

Kundenspezifische Linearisierung für


Lin Haupt- oder Hilfseingang (*)

st.00 Schritt 0 Skalengrenzwerte

......
st.32 Schritt 32 Skalengrenzwerte

(*) Nicht verfügbar bei:


aktivierter Eingangskorrekturfunktion (SenS + 8)
Eingangstyp TC kundenspezifisch (SenS = 0; tyPE = 20,21)
Eingangstyp RTD kundenspezifisch (SenS = 1; tyPE = 4,5)

• CuSt Menü

Einstellung des kundenspezifischen


CuSt Menüs "dAtA"

Anzahl der Parameter im


xead kundenspezifischen Menü
[ 0 ... 14 ]

pa.01 Menükennkode für


Parameter 1

......
pa.14 Menükennkode für
Parameter 14

XXXX
Der Menükennkode ist an dieser Stelle unter
x dem Kürzel des Parameters angegeben.

• U.CAL Menü

Kalibration U.CAL Funktion


U.CAL durch 1 Analoger Ausgang 1
Benutzer 2 Analoger Ausgang 2
3 Haupteingang - Fühler kundenspezifisch 10 V
4 Haupteingang - Fühler kundenspezifisch 50 mV
5 Hilfseingang - Potentiometer

42
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43
6 • TIMERFUNKTION, FUNKTION TIMER + 2 SOLLWERTE
Die Timer-Funktion wird im Hrd-Menü mit Parameter hrd.1 aktiviert, indem man den Code +16 eingibt. Soll nach dem Ablauf des Timers ein
zweiter Sollwert aktiviert werden so ist Code +48 einzugeben.
Die Start und Stop-Bedingungen, des Timers, werden in den Parametern _S.S.t. (Start/Stop Timer) und _ _r.t. (Timer zurücksetzen) definiert.
Die Timer-Zeiten werden durch die Konfiguration des Parameters tS auf Menüebene 1, in Sekunden eingegeben.
Die Resetfunktion überragt die Startfunktion, d.h. ein Resetsignal setzt den Timer zurück, auch wenn ein Startsignal anliegt.
Durch die Freigabe der Autoreset-Funktion wird der Timer automatisch, sobald das Startsignal zurückgenommen wird (Stop), zurückgesetzt.
Wenn die Timerfunktion aktiviert ist, können zugehörige Zeitinformationen im Sollwertdisplay dargestellt werden. Hierfür muss der Parameter
diSP entsprechend konfiguriert werden.
Nach Ablauf der bei Parameter tS eingestellten Zeit kann entweder eines der vier verfügbaren Relais angesteuert oder ein zweiter Sollwert 2
angefahren werden.

Start IN1 SP Freigabe von AL1 aktiv


Stop SV
(*) Wenn die Funktion
(*)
Autoreset aktiviert ist, SP1
IN2 AL1
Reset
SP2

Timer t
Timer

0
ts t
ts t
SP2 Reset IN1
SP1
t t
erfolgt der Übergang von SP1 nach SP2 auf Grundlage des
Sollwertgradienten GrSP (0 = sofortiger Übergang).

7 • FUNKTION MULTISET, SOLLWERTGRADIENT


Diese Funktion wird im Hrd-Menü mit Parameter hrd.1 aktiviert, indem man den Code +64 eingibt.
Sie erlaubt die Eingabe von 4 Sollwerten, die durch Kombination der Digitaleingänge (IN1, IN2) gewählt werden können.
Die Wahl zwischen Sollwert 1 und Sollwert 2 kann auch mit dem Tastenfeld auf der Bedienfront erfolgen.
Die Wahl zwischen Sollwert 1 und 2 kann mit LED signalisiert werden.
SOLLWERTGRADIENT: Wird ein Sollwertgradient ≠ 0 eingegeben, so wird beim Einschalten oder beim Übergang von Automatik auf
Handbetrieb zunächst der Sollwert gleich dem Istwert gesetzt; anschließend wird der interne oder gewählte Sollwert in Abhängigkeit vom
eingegebenen Sollwertgradienten angefahren.
Bei jeder Sollwertänderung erfolgt die Anpassung mit einem Sollwertgradienten. Der Sollwertgradient ist beim Einschalten gesperrt, wenn die
Selbstoptimierung aktiviert ist.
Der Sollwertgradient hat auch für die im zugehörigen SP-Menü einstellbaren Änderungen des internen Sollwerts Wirkung.
Der Sollwert wird mit der durch den Gradienten festgelegten Geschwindigkeit angefahren.

SP
SP4

SP2
SP1 SP3 (*) SP1 (*) wenn ein Sollwertgradient eingegeben wurde

IN1 ON ON
t

IN2 ON
t

44
8 • ALARME
Absolutalarm Symmetrischer Absolutalarm

AL2
AL2 + Hyst2 AL1 + [ Hyst1 ]
AL1
AL1 + Hyst1
AL1 AL1 - [ Hyst1 ]

Zeit Zeit
alarm 1 (*) invers

alarm 2 direkt

Für AL1 = inverser absoluter Alarm (Unterschreitung) mit positiver Hysterese Hyst 1, AL1 t = 1 Für AL1 = absoluter inverser symmetrischer Alarm mit Hysterese Hyst 1, AL1 t = 5
(*) = Aus, wenn während der Einschaltphase aktiviert. Für AL1 = absoluter direkter symmetrischer Alarm mit Hysterese Hyst 1, AL1 t = 4
Für AL2 = direkter absoluter Alarm (Überschreitung) mit negativer Hysterese Hyst 2, AL2 t = 0

Relativalarm Symmetrischer Relativalarm

SP+AL1
SP+AL1
SP
SP-AL1
SP Hyst1

Zeit Zeit

invers invers

direkt direkt

Für AL1 = relativer inverser Alarm mit negativer Hysterese Hyst 1, AL1 t = 3 Für AL1 = relativer inverser symmetrischer Alarm mit Hysterese Hyst 1, AL1 t = 7
Für AL1 = relativer direkter Alarm mit negativer Hysterese Hyst 1, AL1 t = 2 Für AL1 = relativer direkter symmetrischer Alarm mit Hysterese Hyst 1, AL1 t = 6

FUNKTION DES HEIZSTROMALARMS (HB-ALARM)


Für den HB-Alarm ist die Verwendung des Stromwandlereingangs, in Verbindung mit einem Stromwandler (0-50mA / AC) erforderlich. Die
Skalengrenzen werden unter den Parametern (Lo.S2 / Hi.S2) vorgegeben. Konfiguriert wird diese Funktion über den Parameter AL.Nr im Hrd
Menü. Die Aktivierung dieser Funktion erfolgt über den Hb_F Parameter im Out Menü.
Die Konfiguration der Stromalarmgrenze wird unter Al.Hb Parameter vorgenommen.
Der HB-Alarm wird ausgewertet, wenn der Regelausgang mindestens 0,4 Sekunden aktiv ist. Der HB-Alarm wird ausgelöst wenn die
eingestellte Alarmschwelle für eine unter Parameter HbA.t vereinbarte Zeit unter- oder überschritten wird.
Der HB-Alarm bietet eine Überwachung des Laststroms, selbst während des AUS Zustandes des Hauptausgangs (MAIN; Steuerrelais
abgefallen, Logikpegel 0). Alarm wird ausgelöst wenn der gemessene Strom ca. 12,5% des Skalenmaximums bei nicht gesteuertem Ausgang
für eine bestimmte Zeitspanne (Parameter HbA.t) übersteigt.
Die Rücksetzung des Alarms erfolgt automatisch, wenn die Bedingungen, die den Alarm ausgelöst haben, behoben sind. Wenn für den
Parameter Al.Hb=0 eingegeben wurde, werden beide Arten des HB-Alarms freigegeben. Die Laststromanzeige (Stromwert) wird über
Parameter Inp.2 in Menü Ebene 1 angezeigt.
HINWEIS: Die EIN / AUS Zustände beziehen sich auf die eingegebene Zykluszeit.
Ein Heizstromalarm für Analogausgänge (Hb_F=3 oder 7) ist aktiv wenn der Heizstrom kleiner ist als die eingestellte Schwelle.
Die Alarmfunktion wird deaktiviert wenn der Stellgrad des Reglausgangs kleiner als 2% ist.

PLAUSIBILITÄTSALARM (LBA ALARM)


Diese Funktion überwacht den Regelkreis und alarmiert sobald eine Regelkreisstörung erkannt wird. Als Regelkreisstörung können auftreten:
Fühlerschluss, Fühlerbruch, Fühlerverpolung, Heizungsbruch oder Heizungsunterbrechung.
Der Alarm wird lediglich bei freigegebener LBA-Funktion (Lba.t<>0) aktiviert. Es wird alarmiert wenn der Istwert in einem einstellbaren Lb.t
Zeitraum bei maximaler Heiz- oder Kühlleistung sich nicht ändert, oder wenn trotz deaktivierten Ausgangs die über den Fühler eingelesene
Temperatur steigt oder fällt.
Im Fehlerfall, wenn der Istwert außerhalb des Proportionalbandes liegt, wird die Leistung im Bereich 0-100% auf den eingestellten Wert
(LbA.P) begrenzt.
Dieser Alarmzustand wird durch die Darstellung des AL Grenzwertes bei einer blinkenden Anzeige visualisiert.
Eine Rücksetzung des Alarms erfolgt, sobald ein Temperaturanstieg (bzw. ein Temperaturabfall während der Kühlphase) festgestellt wird. Des
weiteren kann eine Rücksetzung durch gleichzeitiges Betätigen der “ ∇ ” und “ ∆ ” Tasten erfolgen. Die Tastenkombination muss so lange
betätigt werden, bis die Anzeige zum Stellgradparameter Out.P wechselt.
Wenn LbA.t = 0, dann ist die LBA-Funktion deaktiviert.

9 • AKTIVIERUNG DES SOFTSTART


Diese Funktion (SoFt -Parameter), beeinflusst den Stellgrad. Es vergrößert sie proportional zu der seit dem Einschalten des Geräts
vergangene Zeit (0-500,0 Minuten). Der Softstart und Selbstoptimierungsfunktion können nicht gemeinsam aktiviert werden. Der Softstart wird
automatisch unterbrochen wenn der Regler in den Handbetrieb geschaltet wird.

45
10 • HINWEISE ZU DEN REGELUNGSPARAMETERN
Proportionale Regelung:
ist die Bezeichnung für den Wert, dessen Einfluss auf den Ausgang proportional zum Unterschied zwischen Soll- und Istwert ist.
Vorhalteregelung:
ist die Bezeichnung für den Wert, dessen Einfluss auf den Ausgang proportional zur Änderungsgeschwindigkeit des Istwertes ist.
Integrale Regelung:
ist die Bezeichnung für den Wert, dessen Einfluss auf den Ausgang proportional zum Integral der Sollwertdifferenz über die Zeit ist.
Einfluss der Proportionalen, Vorhalte- und Integralen Regelung auf die Regelung
* Eine Vergrößerung des Proportionalbandes verringert die Schwingungen, vergrößert aber den durch den I- und den D- Anteil zu korrigierende
Regelabweichung.
* Eine Verkleinerung des Proportionalbandes verringert die Regelabweichung, verursacht aber Oszillieren, d.h. Schwankungen der geregelten
Variablen (wenn der Wert des Proportionalbandes zu klein ist, tendiert das System zur Instabilität).
* Eine Erhöhung der Vorhaltezeit verringert die Regelabweichung und die Oszillationsneigung, jedoch nur bis zu einem kritischen Wert, bei
dessen Überschreitung die Regelabweichung anwächst und längeres Oszillieren auftritt.
* Eine verstärke Integralregelung, die einer Verkürzung der Nachstellzeit entspricht, trägt dazu bei, die Regelabweichung zu beseitigen, wenn
das System sich stabilisiert hat.
Wenn der Wert der Nachstellzeit zu groß ist (schwaches Integralverhalten), kann sich eine ständige Regelabweichung bilden.
Wenn das der Fall ist, sollte das Proportionalband verkleinert und die Vorhalte- und Nachstellzeit zur Erzielung eines besseren Ergebnissen
vergrößert werden.

11 • MANUELLES OPTIMIEREN
A) Sollwert eingeben.
B) Wert des Proportionalbandes auf 0,1% vereinbaren, die Zykluszeit auf 0 Stellen, die Regelung auf EIN/AUS Verhalten schalten.
C) Strecke automatisch durch den Regler regeln. Dabei das Regelverhalten beobachten. Es wird eine Regelung ähnlich der Illustration
stattfinden:

Istwert

Scheitelwert

Zeit

D) Die PID Parameter lassen sich auf folgende Weise bestimmen:

Spitzenwert
P.B.= ---------------------------------------- x 100
(vereinbarte Skalengrenze)

Integralzeit: It = 1,5 x T
Differentialzeit: dt = It/4
E) Regler auf Handbetrieb schalten und errechnete Parameter übertragen. Umschalten auf Regelbtrieb und Eingabe des von der Strecke
benötigten Ausgangszyklus.
F) Die Wirkung der Regelparameter, wenn möglich, an mehreren Sollwerten austesten. Wenn Oszillieren zu beobachten ist, muss das
Proportionalband vergrößert werden. Ist die Ansprechzeit zu gering muss das Proportionalband reduziert werden.

12 • GERÄTE AKTIVIERUNG DEAKTIVIERUNG MITTELS SOFTWARE


Ausschalten: Durch gleichzeitige Betätigung der "F" und "Ab" Taste, Betätigungsdauer länger als 5 Sekunden, kann das Instrument deaktiviert
werden. Das Gerät versetzt sich selbst in den Zustand AUS, wobei die Netzversorgung aufrechterhalten wird. Während dieses Phase wird die
untere Anzeige (SV) deaktiviert. Alle Ausgänge (Alarmausgänge sowie Regelausgänge)
nehmen den Zustand AUS an (Logikausgänge auf 0 oder Relais abgefallen). Alle Gerätefunktionen bis auf die Istwerterfassung und
Darstellung sowie der Einschaltfunktion sind deaktiviert.
Einschalten: Durch Betätigung der "F" Taste, Betätigungsdauer länger als 5 Sekunden. Das Gerät wechselt vom Zustand AUS in den Zustand
EIN. Wenn während der Ausschaltphase die Stromversorgung unterbrochen wird, kehrt er bei
Wiedereinschalten der Regler in den Zustand "AUS" zurück. Bei der Standardauslieferung ist die EIN / AUS Funktion freigegeben. Sie kann
deaktiviert werden, indem der Parameter Pro wie folgt eingestellt wird: Pro = Prot + 16.
Diese Funktion kann einem Digitaleingang zugeordnet werden.

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13 • SELBSTOPTIMIERUNG
Die Funktion optimiert nur die Regelparameter für Heizen oder Kühlen. Bei Regelstrecken mit Heizen/Kühlen ist es erforderlich jeweils eine
Selbstoptimierung für Heizen und Kühlen durchzuführen. Die Selbstoptimierung dient zum Berechnen der optimalen Werte für die Regelparameter
während der Anlaufphase des Prozesses. Die Regelstrecke muss sich auf den Wert des Null-Stellgrades befinden (bei Temperaturregelung
Umgebungstemperatur). Im ersten Schritt der Optimierung gibt der Regler eine maximale Ausgangleistung ab, bis der Punkt (Solltemperatur -
Starttemperatur) / 2 erreicht ist. Im zweiten Schritt wird der Stellgrad auf 0% gesetzt und dadurch eine Schwingung erzeugt. Durch Messung der
Schwingungsamplitude und der Schwingungsfrequenz werden die PID-Parameter errechnet und speicherresident abgelegt.
Wenn die Selbstoptimierung beendet ist, wird diese automatisch deaktiviert. Die Regelung fährt mit den neu errechneten Parameter ihren vorgegebenen
Sollwert an.
Istwert
Aktivieren der Selbstoptimierung:
A. Aktivierung beim Einschalten
1. Den gewünschten Sollwert eingeben. S.P.
2. Zum Aktivieren der Selbstoptimierung den Parameter Stun auf den
Wert 2 setzen (Menü CFG).
3. Das Instrument ausschalten. Scheitelwert
4. Sicherstellen, dass die Temperatur nahe der Umgebungstemperatur ist. S.P. - t.a.
5. Das Instrument wieder einschalten. 2

B. Aktivierung über Tastenfeld T


1. Sicherstellen, dass die Taste M/A für die Funktion Start/Stop Selbstoptimierung t.a.
freigegeben ist (Code butt = 4 Menü Hrd). Zeit
2. Die Temperatur auf einen Wert nahe der Umgebungstemperatur bringen.
3. Den gewünschten Sollwert eingeben.
4. Die Taste M/A drücken, um die Selbstoptimierung zu aktivieren. (Achtung: bei erneuter Betätigung der Taste wird die Selbstoptimierung
abgebrochen).

Der Vorgang läuft automatisch ab. Am Ende werden die neuen PID-Parameter gespeichert: Proportionalband, Integral- und Differentialzeiten
für die aktive Wirkungsweise (Heizen oder Kühlen). Bei zweifacher Wirkungsweise (Heizen und Kühlen) werden die Parameter der
entgegengesetzten Wirkungsweise berechnet, indem die anfängliche Beziehung zwischen den jeweiligen Parametern beibehalten wird
(Beispiel: Cpb = Hpb * K; wobei gilt: K = Cpb / Hpb zum Zeitpunkt der Aktivierung der Selbstoptimierung). Nach Abschluss wird der Code Stun
automatisch gelöscht.
Anmerkungen
- Der Vorgang wird bei Überschreiten des Sollwerts während seines Ablaufs unterbrochen. In diesem Fall wird der Code Stun nicht gelöscht.
- Es wird empfohlen, eine der konfigurierbaren LEDs für die Signalisierung des Zustands Selbstoptimierung einzurichten. Gibt man im Menü
Hrd einen der Parameter Led1, Led2, Led3 = 3 oder 19 ein, leuchtet (oder blinkt) die zugehörige LED während der Selbstoptimierungsphase.

14 • HINWEISE ZUR AUTOOPTIMIERUNG


Die Funktion ist ebenfalls für Systeme mit einem Ausgang geeignet (Heizen oder Kühlen).
Wenn diese Funktion aktiv ist, kann keine manuelle Änderung der PID Parameter vorgenommen werden.
Die Funktion kann entweder ständig oder nur einmalig die Regelparameter anpassen.
Bei der ständigen Optimierung erfolgt die Anpassung der Parameter am Sollwert.
Die Systemschwingungen werden untersucht, und dadurch die PID Parameter angepasst. Es werden keine Parameter errechnet
wenn die Amplitude der Systemschwingung geringer als ist 1% vom eingestellten Proportionalband.
Die Funktion wird unterbrochen, wenn der Sollwert geändert wird. Die berechneten PID Parameter werden nicht gespeichert. Wenn das Gerät
ausgeschaltet wird, kehrt es zu den vor dem Einschalten der automatischen Regelanpassung geltenden Werten zurück.
Die einmalige automatische Regelangpassung erzeugt selbständig eine Schwingung am Sollwert. Die Schwingung wird durch eine 10% Erhöhung des
im Einschaltmoment geltenden Stellgrades erzeugt. Es gilt jedoch die Einschränkung, dass der Stellgrad im Einschaltmoment sich im Bereich
20%...80% der Ausgangsleistung befinden muss. Es wird die Überschwingdauer untersucht und daraus die Regelparameter abgeleitet.
Diese Parameter werden speicherresident abgelegt.

15 • REGELUNGSAUSGANG
PV PV

c_Pb
SP+cSPo SP
c_Pb
SP SP+cSPo
h_Pb h_Pb

Zeit Zeit
+100% +100%
Regelungsausgang Regelungsausgang
0% 0%

-100% -100%

Proportionaler Regelausgang mit getrennten Proportionalbänder für Proportionaler Regelausgang mit überlappenden Proportionalbänder für
Heizen und Kühlen. Heizen und Kühlen

PV = Istwert SP = Sollwert für Heizen


SP+cSPo = Sollwert für Kühlen h_Pb = Proportionalband für Heizen
c_Pb = Proportionalband für Kühlen

Regelung Heizen/Kühlen mit Relativverstärkung


Bei dieser Art von Regelung (Aktivierung mit Parameter CtrL = 14) muss das Kühlmedium spezifiziert werden.
Die PID-Parameter für das Kühlen leiten sich aus den PID-Parametern für das Heizen ab. Je nach Kühlmedium werden diese ins Verhältnis
gesetzt. (z.B.: C.MEd = 1 (Öl), H_Pb = 10, H_dt =1, H_It = 4 impliziert: C_Pb = 12,5, C_dt = 1 , C_It = 4).
Es wird empfohlen, bei der Eingabe der Zykluszeiten für die Ausgänge folgende Werte zu verwenden:
Luft T Zyklus Kühlen = 10 s
Öl T Zyklus Kühlen = 4 s
Wasser T Zyklus Kühlen = 2 s

HINWEIS: Bei dieser Betriebsart können die Parameter für das Kühlen nicht geändert werden.

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16 • HAUPTEINGANG-KORREKTURFUNKTION
Diese Funktion erlaubt eine kundenspezifische Korrektur des Haupteingangs durch Einstellung der vier Werte A1, B1, A2 und B2.
Zum Aktivieren dieser Funktion den Code "Sens" auf +8 setzen (Menü "Hrd").
Beispiel: Sens = 1 + 8 = 9 für Widerstandsthermometer mit Eingangskorrektur.
Verwendet man diese Funktion für lineare Skalen (50mV, 10V, 20mA, Pot), kann man die Skala invertieren.
Die vier Werte werden im Menü "Lin" wie folgt eingestellt: A1 = St00, B1 = St01, A2 = St02, B2 = St03. Die Grenzwerte der Einstellung
entsprechen der festgelegten Skala ("LoS" ... "HiS" im Menü "InP").
Die Offset-Funktion (Parameter "oFt" Menü "InP") bleibt aktiviert.
Begrenzungen:
B1 immer größer als A1;
B1-A1 größer als 25% des Skalenendwerts des gewählten Fühlers.

Beispiel:

Sens = 9, TyPE = 0 (Pt100 natürliche Skala -200...+600), dPS = 0


LoS = 0, HiS = 400, oFt = 0
Bezugspunkte auf der Ist-Kurve: A1 = St00 = 50, B1 = St01 = 350 (B1-A1 = 300 größer als 25% von 800)
Entsprechende Punkte auf der korrigierten Kurve: A2 = St02 = 120, B2 = St03 = 220

Messwert ohne Korrektur

400

mit Korrektur

B2=220

170

A2 =120

A1=50 200 B1=350 400 Eingang

17 • ZUBEHÖR
• STROMWANDLER
5,5 27 5,5 2
Die Stromwandler werden für Strommessung, im
Bereich 25 bis 600A, 50 bis 60Hz,
9

1 2
4 30 4
1 2
eingesetzt.
19

In
10

48

13
10

20

152050 9640
1

50 / 0.05 A 8 8
38 20

Befestigungsbohrung
für Blechschrauben: 2,9 x 9 • BESTELLNUMMER
CODE Ip / Is Ø Draht n AUSGÄNGE Ru Vu GENAUIGKEIT IN = 50Aac
Sekundärwicklung COD. 330200
OUT = 50mAac
TA/152 025 25 / 0.05A 0.16 mm n1-2 = 500 1-2 40 Ω 2 Vac 2.0 % IN = 25Aac
COD. 330201
TA/152 050 50 / 0.05A 0.18 mm n1-2 = 1000 1-2 80 Ω 4 Vac 1.0 % OUT = 50mAac

• Schnittstellenkabel RS232 für Instrumentenkonfiguration

HINWEIS: Das Verbindungskabel für die PC-


Konfiguration wird nur in Verbindung mit der
Programmiersoftware geliefert.
Beim Anschluss an den PC, muss das Instrument
eingeschaltet sein, doch die Ein- und Ausgänge
dürfen nicht angeschlossen sein.

• BESTELLNUMMER
COD. 1108200 Kabel + Floppy

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BESTELLKODE
800
STROMVERSORGUNG
AUSGANG 1 (MAIN) 0 20...27 V AC / V DC ±10%
Relais R 1* 100 ... 240 V AC / V DC ± 10%
Logik D2 D*
SERIELLE SCHNITTSTELLE
AUSGANG 2 (AL1) 0* Keine
Relais R 2 RS 485 / RS 232C
Logik D2 D*
HILFSEINGÄNGE
AUSGANG 3 (AL2) 0* Keiner
Keiner 0* 1 0...1V
Relais R 2 0...10V / Potentiometer #
Logik D2 D 3 0...20, 4...20mA
AUSGANG 4 (AL3) 5 Stromwandler 50 mA AC
Keiner 0* AUSGANG 5 - DIGITALE EINGÄNGE IN1, IN2 -
Relais R SENSORSPEISUNG
Analogausgang (W1) 0...10V V 00* Keiner
Analogausgang (W1) 0...20, 4...20mA I 01 Analogausgang (W2) 0...10V
02 Analogausgang (W2) 0...20, 4...20 mA
(*) Kennung Standardversion
03 IN1, IN2 NPN; Sensorspeisung 10V/24V
# Der Potentiometer-Eingang setzt 10V Sensorspeisung voraus.
04 IN1, IN2 PNP; Sensorspeisung 10V/24V
Anmerkung: IN1 NPN; Sensorspeisung 10V/24V
Digitaler Eingang 2 alternativ zum analogen Ausgang 2. 05
kontinuierlich (W2) 0...10V
Analoger Ausgang 2 alternativ zum digitalen Eingang 2. IN1 PNP; Sensorspeisung 10V/24V;
06
kontinuierlich (W2) 0...10V
Bei Verwendung eines PTC-Elements als Temperaturfühler, dies bei
der Bestellung mit angeben! IN1 NPN; Sensorspeisung 10V/24V;
07
kontinuierlich (W2) 0...20, 4...20mA
IN1 PNP; Sensorspeisung 10V/24V;
08
kontinuierlich (W2) 0...20, 4...20mA

Für Informationen zur Verfügbarkeit der Kombinationen bitte GEFRAN kontaktieren.

• SICHERHEITSHINWEISE
ACHTUNG: Dieses Zeichen symbolisiert Gefahr.
! Es ist im Inneren des Instruments in der Nähe der Stromversorgung und bei den Relaisanschlüssen angebracht.
Folgende Sicherheitshinweise sind vor der Installation, dem Anschließen und dem Gebrauch des Instruments zu beachten:
• Beim Anschließen des Gerätes sind die im Handbuch enthaltenen Anweisungen genau zu befolgen.
• Für die Anschlüsse sind immer geeignete Kabel zu verwenden, die den geforderten Spannungs- und Stromwerten genügen.
• Das Gerät verfügt über KEINEN Hauptschalter und wird daher unmittelbar nach dem Anschluss an die Betriebsspannung aktiviert. Aus
Sicherheitsgründen erfordern permanent ans Netz angeschlossene Geräte einen zweipoligen Trennschalter; dieser Trennschalter muss sich in der Nähe
des Geräts befinden und leicht vom Bedienungspersonal zu erreichen sein. Ein einziger Trennschalter kann mehrere Geräte speisen.
• Wenn das Gerät an elektrisch NICHT isolierte Apparate angeschlossen wird (z.B. Thermoelemente), muss die Masseverbindung über eine
entsprechend ausgelegte Ausgleichsleitung erfolgen, um zu verhindern, dass Masseschleifen über den Fühler entstehen.
• Wenn bei bestimmten Anwendungen des Gerätes die Gefahr von Personen-, Maschinen- oder Materialschäden besteht, ist dessen Betrieb nur im
Zusammenhang mit zusätzlichen Alarmgeräten erlaubt. Es ist ratsam, während des gesamten Betriebs die Zustände der Alarme ständig auszuwerten.
• Der Betreiber des Gerätes hat vor der Inbetriebnahme die Korrektheit der ins Gerät eingegebenen Parameter sicherzustellen, um Sach- und
Personenschäden zu vermeiden.
• Das Gerät DARF NICHT in einer Umgebung mit gefährlicher Atmosphäre (Feuer- oder Explosionsgefahr) betrieben werden. Es kann an Elemente, die in
derartigen Atmosphären arbeiten, nur über geeignete Schnittstellen angeschlossen werden, in Übereinstimmung mit geltenden örtlichen
Sicherheitsvorschriften.
• Das Gerät enthält gegenüber elektrostatischen Entladungen empfindliche Komponenten. Daher muss die Handhabung der darin eingebauten
elektronischen Platinen mit entsprechender Vorsicht erfolgen, um dauerhafte Schäden an den betreffenden Komponenten zu vermeiden.
Hinweise zur Installation: Installationskategorie II, Verschmutzungsgrad 2, doppelte Isolierung
• Netzspannungsleitungen sollen nach Möglichkeit nicht zusammen mit Signalleitungen verlegt werden. Die Versorgungsspannung muss mit den
Angaben auf dem Typenschild übereinstimmen.
• Die Instrumentierung getrennt vom Leistungsteil und den Relais anordnen.
• Die Instrumente nicht in Schaltanlagen einbauen, in denen auch Hochleistungstrennschalter, Schütze, Relais, Thyristorsteller (insbesondere solche mit
Phasenanschnitt), Motoren usw. installiert sind.
• Das Instrument nicht Staub, Feuchtigkeit, aggressiven Gasen und Wärmequellen aussetzen.
• Darauf achten, dass die Lüftungsschlitze nicht abgedeckt werden. Die Betriebstemperatur muss in einem Bereich von 0 bis 50°C liegen.
Wenn das Instrument über Faston-Klemmen verfügt, müssen diese isoliert und geschützt sein. Wenn es über Schraubklemmen verfügt, müssen die
Kabel mindestens paarweise gesichert werden.
• Stromversorgung: über eine Trennvorrichtung mit Sicherung für den Instrumententeil. Die Stromversorgung der Instrumente muss so direkt wie möglich
vom Trennschalter abgehen. Sie darf außerdem nicht zur Steuerung von Relais, Schützen, Magnetventilen usw. verwendet werden. Wenn die
Versorgungsspannung durch Thyristorsteller oder Elektromotoren gestört wird, kann die Verwendung eines Trenntransformators für die Stromversorgung
der Geräte nützlich sein, wobei der Trafoschirm zu erden ist. Wichtig ist eine gute Erdung der Anlage, ein Spannungswert < 1V zwischen Schutzleiter und
Neutralleiter sowie ein Widerstand < 6 Ohm gegenüber Masse. Sollte die Netzspannung breiten Schwankungen unterliegen, empfehlen wir die
Anwendung eines Spannungsstabilisators. In der Nähe von Hochfrequenzgeneratoren oder Bogenschweißanlagen empfehlen wir eine Glättung der
Versorgungsspannung über ein Netzfilter. Die Netzspannungsleitungen sollen nach Möglichkeit nicht zusammen mit Signalleitungen verlegt werden. Die
Versorgungsspannung muss mit den Angaben auf dem Typenschild übereinstimmen.
• Anschluss der Ein- und Ausgänge: die angeschlossenen externen Stromkreise müssen eine doppelte Isolierung haben. Beim Anschließen der analogen
Eingänge (TC, RTD) ist Folgendes zu beachten: Bei den analogen Eingangsleitungen (Thermoelement, Widerstandsthermometer) raten wir, die Kabel
getrennt von der Versorgung sowie von Ausgangs- und Netzspannung führenden Kabeln zu verlegen. Ist das nicht möglich, empfehlen wir die
Verwendung verdrillter, abgeschirmter Leitungen. Die Abschirmung sollte nur an einem Ende geerdet werden. An Ausgangsleitungen, die unter Last
geschaltet werden (Schütze, Magnetventile, Motoren, Gebläse usw.), ist ein RC-Glied (Widerstand und Kondensator in Reihe) parallel zur Last zu
schalten um eventuelle Störaussendungen zu unterdrücken (Hinweis: alle Kondensatoren müssen der VDE-Standardklasse (Klasse x2) entsprechen und
einer Spannung von mindestens 220VAC standhalten. Der maximale Verlustleistungsfähigkeit des Widerstandes muss mindestens 2W betragen. Bei
induktiver Last muss eine Diode vom Typ 1N4007 parallel zur Last geschaltet werden.
Die Firma GEFRAN spa übernimmt in keinem Fall die Haftung für Sach- oder Personenschäden, die auf unbefugte Eingriffe sowie
unsachgemäße oder den technischen Eigenschaften des Gerätes nicht angemessene Bedienung oder Anwendung zurückzuführen sind.

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