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Einführung

Herzlich
willkommen!

Sie unterrichten Deutsch als Fremd-


bzw. Zweitsprache und möchten
Lerner mit geringen Deutschkennt-
nissen schon frühzeitig auf Situa­
tionen im Berufsalltag vorbereiten?
Sie suchen Zusatzmaterial zum
Thema Berufsvorbereitung für einen
Integrationskurs? Oder Sie unterstüt-
Ziele des „um etwas bitten“ z.B. je nach

Lehrwerks
zen Geflüchtete als ehrenamtlicher Kontext anders umgesetzt werden.
Sprachbegeleiter? Dann können Sie Die Fotos helfen den Teilnehmern
dieses Unterrichtsmaterial viel­fältig dabei, den beruflichen Kontext zu
einsetzen. verstehen. Und Sie können anhand
Das Lehrwerk basiert u.a. auf
den Erfahrungen, die ich durch
¨ Auf die Berufswelt
vorbereiten
der Bilder leicht den berufsbezo-
genen Wortschatz einführen. Der
die Konzeption des Sprachkurses In diesem Kurs, der sich thema- Schwerpunkt des Kurses liegt auf
„Integration durch MINT“ gesam- tisch am BAMF-Rahmencurriculum dem Sprechen. Unterstützen Sie
melt habe: Ein Deutschsprachkurs für Integrationskurse orientiert, die Teilnehmer dabei, die Dialoge
für Geflüchtete, der im Auftrag der finden Sie ausgewählte Handlungs- nachzuspielen und die Sprache
TU München und dem Schülerfor- und Themenfelder aus der Berufs- aktiv anzuwenden.
schungszentrum Berchtesgadener welt. Tauschen Sie sich mit den
Land sowie in Zusammenarbeit
mit der Siemens-Stiftung entstan-
Teilnehmern darüber aus und er-
leichtern Sie ihnen so den Einstieg
¨ Interkulturelle
Kompetenz entwickeln
den ist. Ausgangspunkt waren die in die Arbeitswelt in Deutschland: Für eine nachhaltige gesellschaft­
Fragen: Wie können neben grund­ Wie funktioniert das duale Ausbil- liche Integration der Kursteilneh-
legenden Deutschsprachkenntnis- dungssystem in Deutschland? Wie mer auch in die Berufswelt in
sen zugleich berufsvorbereitende erschließt man eine Stellenanzei- Deutschland, ist es wichtig, dass
und naturwissenschaftliche The- ge? Wie strukturiert man einen beide Seiten ein Verständnis für
men auf einem sehr elementaren Lebenslauf? Wie bewältigt man die Kultur des anderen entwickeln.
Sprach­niveau vermittelt werden? auch sprachlich eine Arbeitsbe­ Die Fotos bieten umfangreiche
Wie kann man die Geflüchteten sprechung? Wie sollte man auf Sprechanlässe für einen Austausch
schon frühzeitig beim Einstieg in eine Beschwerde reagieren? auf Augenhöhe. Nutzen Sie die
Ausbildung und Beruf sprachlich Bilder, um typische Gewohnheiten
unterstützen?
¨ Am Arbeitsplatz ins
Gespräch kommen
im Arbeitsalltag in Deutschland zu
erklären und fragen Sie die Teil-
Die Sprachhandlungen, die auch nehmer nach den Gegebenheiten
in allgemeinsprachlichen Deutsch­ in ihrem Herkunftsland. Auf diese
kursen auf dem Niveau A1/A2 Weise entsteht ein interessanter
vermittelt werden, werden hier in und informativer Dialog über Ge-
einem beruflichen Kontext geübt. meinsamkeiten und Unterschiede
So kann die Sprachhandlung in den jeweiligen Kulturen.

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Bestandteile 1 Das Lehrbuch Für den Fall, dass das Buch

des Lehrwerks
Das Lehrbuch eignet sich her- nicht bei den Teilnehmern ver-
vorragend für den Einsatz im Klas- bleibt, können Sie das Übungsheft
senraum. Jede Lektion ist auf einer auch zusätzlich als PDF kostenlos
Doppelseite dargestellt und folgt herunterladen.
Bei der Konzeption des Lehrwerks der gleichen Struktur. Das vermit-
haben wir uns an den Rahmen­
bedingungen der Deutschkurse
telt den Teilnehmern Sicherheit.
3 Die Lehrerhandreichung
(PDF zum Download)
orientiert: heterogene Lerngrup-
pen (in Bezug auf Sprachniveau
und Herkunftsland), wechselnde
2 Das Übungsheft
Im Übungsheft im Anhang
des Lehrbuchs finden Sie zu jeder
Auf www.langenscheidt.de/
berufseinstieg-deutsch finden Sie
die genaue Unterrichtsanleitung,
Teilnehmer, hohe Fluktuation und Lektion ein Arbeitsblatt. Hier sind die im Schritt-für-Schritt-Verfahren
unregelmäßige Teilnahme am die Teilnehmer zum schriftlichen einen möglichen Unterrichts-
Deutschkurs. Arbeiten aufgefordert und können verlauf jeder Lektion skizziert und
das im Unterricht Gelernte in zusätzlich viele Vorschläge für eine
Das Lehrwerk besteht aus drei Einzelarbeit vertiefen. Vertiefung der Inhalte anbietet. 
Teilen:

ÜBUNGSHEFT
Mithilfe der Arbeitsblätter im
Übungsheft im Anhang des Lehr-
buchs können die Teilnehmer die
neuen Wörter und Wendungen in
ihre Muttersprache übersetzen.

Dadurch erarbeiten sie sich ein


eigenes Glossar.

LEHRERHANDREICHUNG
Die Lehrerhandreichung vermittelt Ihnen
eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zu einer
möglichen Unterrichtsgestaltung.

Mit zahlreichen Vorschlägen zur Vertiefung


und Erweiterung der Inhalte.

Sie finden die Lehrerhandreichung als


kostenlosen Download unter
www.langenscheidt.de/berufseinstieg-deutsch

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Einführung

Wie unterrichte das Vorwissen aktivieren und die Im nächsten Schritt


3
ich mit dem
Wörter aus der Wortliste anhand werden die neu gelernten
der Bilder erklären. Aber auch ohne Wörter in kurzen sinnvollen

Lehrwerk? gemeinsame Sprache lassen sich


die Wörter über die Bilder einführen.
Dialogen präsentiert. Denn das
wichtigste Lernziel ist hier ein
Je nach Bedarf und Interesse der gelungener Sprachkontakt. Ermuti-
Teilnehmer können Sie das Wort- gen Sie die Teilnehmer, die neuen
Das Lehrwerk bietet in den ersten feld aus dem jeweiligen Themen­ Wörter in den Mund zu nehmen
20 Lektionen einen Einstieg in bereich ausweiten und die neuen und in Interaktion zu treten und
Themenfelder, die für den Berufs­ Begriffe zusätzlich an der Tafel planen Sie sehr viel Zeit zum Üben
alltag relevant sind. Sie können notieren. ein. Das Klassenzimmer ist ein
täglich entscheiden, mit welchem geschützter Raum, in dem die
Thema Sie arbeiten möchten – das Sprechen Sie die Wörter Teilnehmer zum ersten Mal die
Lehrwerk arbeitet ohne Progression. 2 vor, die Teilnehmer neuen Dialogsituationen aus­
sprechen im Chor nach. probieren können.
Die Fotos im Lehrbuch In der Stillarbeitsphase übersetzen Die Teilnehmer spielen die
1 bieten als Einstieg ins die Teilnehmer mithilfe des Arbeits- Dialoge anschließend auch in Ihrer
Thema vielfältige Sprech- blatts aus dem Übungsheft die Muttersprache vor. Hier geht es
anlässe. Wenn Englisch als ge­ neu gelernten Wörter in ihre darum, kulturspezifische Unter-
meinsame Unterrichtssprache zur Muttersprache und erarbeiten schiede bewusst zu machen: Was
Verfügung steht, können Sie damit sich dadurch ihr eigenes Glossar. läuft im Gespräch auf nonverbaler

1
Symbole DIE FOTOS
bieten vielfältige Sprech-
anlässe und Raum für
ein Lernen voneinander
und miteinander.
Betrachten Sie die Fotos
Anhand der Fotos können
gemeinsam mit den Teil-
Sie das Vorwissen der
nehmern.
Teilnehmer aktivieren
und die Wörter aus der
Sprechen Sie die Begriffe
Wortliste erklären.
laut vor, die Teilnehmer
sprechen im Chor nach.

Üben Sie den Dialog


zusammen mit den Teil-
nehmern ein und spielen
Sie ihn gemeinsam vor.

Die Teilnehmer übersetzen


die neuen Wörter und
Sätze in Stillarbeit in ihre
jeweilige Muttersprache.

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Ebene ab? Wie gehen die Menschen Berufsfeldern usw.) oder geben Sprachsensibel berufs­
in anderen Ländern miteinander Sie umfassende landeskundliche bezogenen Fachwortschatz
um? Beobachten Sie gemeinsam Informationen zu den einzelnen vermitteln
mit den Teilnehmern die jeweiligen Themenbereichen: In den Lehrer- Des Weiteren finden Sie hier
Kommunikationsabläufe und handreichungen geben wir dazu Themen­gebiete mit naturwissen-
diskutieren Sie darüber. ausführliche Zusatzinformationen. schaftlichem Fokus. Unser Ziel ist
Nach dem Dialog schließt es, den Teilnehmern auch ein-
sich wieder eine Stillarbeitsphase Die Schreib­fertigkeit fachen Fachwortschatz aus der
an: Die Teilnehmer übersetzen die trainieren Mathematik zu vermitteln, da viele
neuen Redemittel in ihre Mutter- Während in den ersten 20 Lektionen Lerner im Laufe einer Ausbildung
sprache und erarbeiten so auch die Fertigkeit Sprechen im Vorder­ oder im Beruf damit konfrontiert
hier wieder ihr eigenes Glossar. grund steht, finden Sie in den werden. Auch Fachwortschatz zu
letzten Lektionen Themengebiete, den Themen „Arbeitskleidung“,

¨ Im Anschluss daran können


Sie das Thema vertiefen: Bringen
die das Schreiben trainieren: Wie
verfasst man eine Notiz? Wie formu-
„Materialien“ und „Arbeit mit dem
Computer“ wird hier eingeführt.
Sie authentisches Material mit (z.B. liert man eine schriftliche Entschul-
Stellenanzeigen, Broschüren von digung? Worauf muss man beim Viel Spaß und Erfolg beim Deutsch­
der Arbeitsagentur zu verschiedenen Verfassen einer Bewerbung achten? unterricht wünscht Ihnen die
Autorin Friederike Ott und Ihre
Langenscheidt-Redaktion.

NACHSPRECHEN

2 Sprechen Sie die Wörter


aus der Wortliste laut vor,
die Teilnehmer sprechen
im Chor nach.

NACHSPIELEN

3 Die neu gelernten Wörter


werden hier in kurzen
sinnvollen Dialogen
präsentiert.

Erklären Sie den Inhalt


durch Pantomime und
Intonation und lassen
Sie die Teilnehmer im
Chor nachsprechen.

Üben Sie den Dialog


zusammen mit den Teil-
nehmern ein und spielen
sie ihn gemeinsam vor.

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