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Zentrale Deutschprüfung – Niveaustufe A2

Ausführungsbestimmungen
Zentrale Deutschprüfung – Niveaustufe A2
Ausführungsbestimmungen
Prüfung 2013

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Zentrale Deutschprüfung – Niveaustufe A2
Ausführungsbestimmungen
Prüfung 2013

Inhalt

1 Profil der Prüfung

2 Ziele und Kurzbeschreibungen

2.1 Leseverstehen
2.2 Hörverstehen
2.3 Schriftliche Kommunikation
2.4 Mündliche Kommunikation

3 Anmeldung zur Prüfung

4 Vorbereitung

4.1 Allgemeine Hinweise


4.2 Termine und Teilnehmer
4.3 Vorbereitung der mündlichen Prüfung

5 Durchführung

5.1 Allgemeine Hinweise


5.2 Materialien
5.3 Leseverstehen
5.4 Hörverstehen
5.5 Schriftliche Kommunikation
5.6 Mündliche Kommunikation

6 Bewertung

6.1 Allgemeine Hinweise


6.2 Leseverstehen
6.3 Hörverstehen
6.4 Schriftliche Kommunikation
6.5 Mündliche Kommunikation
6.6 Feststellung Gesamtergebnis
6.7 Bewertungskriterien SK
6.8 Bewertungskriterien MK
6.9 Themenblatt MK
6.10 Ergebnisbogen SK
6.11 Ergebnisbogen MK
6.12 Gesamtergebnisbogen Lerngruppe
6.13 Protokollbogen Zentrale Deutschprüfung - Niveaustufe A2

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Zentrale Deutschprüfung – Niveaustufe A2
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Prüfung 2013

1 Profil der Prüfung

Die Zentrale Deutschprüfung Niveaustufe A2 ist eine Prüfung für Schülerinnen und Schüler im
Fach Deutsch an Schulen im Ausland. Die Prüfung orientiert sich am Gemeinsamen europäischen
Referenzrahmen für Sprachen (GeR)1. Sie wird an den von der Kultusministerkonferenz und dem
Bundesverwaltungsamt – Zentralstelle für das Auslandsschulwesen - dafür zugelassenen Schulen
durchgeführt.

Die Prüfung kann nur im Ganzen abgelegt werden. Die Prüfung besteht aus drei schriftlichen und
einem mündlichen Prüfungsteil:
1. Leseverstehen (LV)
2. Hörverstehen (HV)
3. Schriftliche Kommunikation (SK)
4. Mündliche Kommunikation (MK)

Alle vier Teile werden gleich gewichtet.

Die Prüfung kann einmal wiederholt werden und zwar im Ganzen und zum nächsten
Prüfungstermin.

2 Ziele und Kurzbeschreibung

Mit dem Bestehen der Prüfung weist der Prüfling sprachliche Kenntnisse auf der Niveaustufe A2 des
Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen nach.
Damit werden Fertigkeiten in den vier Teilkompetenzen LV, HV, SK und MK auf dieser Niveaustufe
bescheinigt.

Themen und Texte aller Prüfungsteile entstammen dem Interessen- und Erfahrungsbereich der
Zielgruppe (in der Regel 12 – 15 Jahre).

2.1 Leseverstehen

Ziel Inhalt / Texte Aufgabentyp Dauer


globales 6 Kurztexte à 20-30 Wörter 7 Items /
Teil 1
Verstehen (Kurzmeldungen, Anzeigen u. ä.) 6 Zuordnungen 45 Min.
1 informativer Sachtext 7 richtig / falsch Arbeitszeit
Teil 2 plus
(ca. 250-300 Wörter) Aufgaben
selektives 10 Min
Verstehen 7 Multiple Choice
1 berichtender Text Übertragungszeit
Teil 3 Items mit
(ca. 300-350 Wörter)
Dreifachoption

1
Europarat, Rat für kulturelle Zusammenarbeit (Hrsg.): Gemeinsamer europäischer Referenzrahmen für
Sprachen: lernen, lehren, beurteilen. Berlin, München, Wien, Zürich, New York: Langenscheidt 2001
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2.2 Hörverstehen

Ziel Inhalt / Texte Aufgabentyp Dauer


globales 7 Kategorien /
Teil 1 6 Hörszenen à ca. 20-30 Wörter ca. 20-30 Min.
Verstehen 6 Zuordnungen
Arbeitszeit
1 Interview 7 richtig / falsch
Teil 2 plus
(ca. 300-400 Wörter) Aufgaben
selektives 10 Min.
Verstehen 7 Multiple Choice Übertragungszeit
1 narrativer Text (Erlebnisbericht o.ä.)
Teil 3 Items mit
(ca. 400-500 Wörter)
Dreifachoption

2.3 Schriftliche Kommunikation

Ziel Impuls Aufgabentyp Dauer


Zusammenhängendes
kurzer Textimpuls zu einem Schreibanlass mit vier Arbeitszeit insgesamt
Schreiben
Thema Arbeitsaufträgen 45 Min.
(persönliche E-Mail)

2.4 Mündliche Kommunikation

Ziel Vorgabe Aufgabentyp Dauer


Fragen aus einem
Dialogisches Sprechen über
Teil 1 vorgegebenen
Alltagssituationen
Themenkatalog gelenktes 12-15 Min.
Kurzer monologischer Vortrag / Sprechen Prüfungszeit
Teil 2 dialogisches Sprechen über ein gewähltes Thema
vorbereitetes Thema

3 Anmeldung zur Prüfung

Der Prüfungsleiter ernennt eine für die Zentrale Deutschprüfung Niveaustufe A2 verantwortliche
Lehrkraft an der Schule. Diese Lehrkraft meldet die Teilnehmer der Schule beim Prüfungsleiter an.
Der Prüfungsleiter legt in Absprache mit den zuständigen Lehrkräften die Teilnehmer der Prüfung fest.
Prüfungsleiter ist der aus Deutschland entsandte Schulleiter bzw. bei Schulen ohne entsandten
Schulleiter der Fachberater des Bundesverwaltungsamtes - Zentralstelle für das Auslandsschulwesen.

Die Teilnahme von externen Prüflingen ist nicht erlaubt.

Körperliche Beeinträchtigungen von teilnehmenden Schülerinnen und Schülern sind bei der
Anmeldung anzugeben und bei der Durchführung zu berücksichtigen.

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4 Vorbereitung der Prüfung

4.1 Termine

Die Termin für die schriftliche und der Zeitraum für die mündliche Prüfung werden seitens der Schule
im Einvernehmen mit der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen festgelegt.

4.2 Allgemeine Hinweise

Die für die Zentrale Deutschprüfung - Niveaustufe A2 verantwortliche Lehrkraft regelt an der Schule
den zeitlichen und organisatorischen Ablauf der Prüfung. Es ist sicherzustellen,
• dass die Lehrkräfte, die bei den Prüfungen mitwirken, für diese Aufgaben zur Verfügung stehen.
• dass die Lehrkräfte, die bei den Prüfungen mitwirken, mit den aktuellen
Ausführungsbestimmungen vertraut sind.
• dass für die schriftlichen und mündlichen Prüfungen geeignete Räume zur Verfügung stehen.

Die Schülerinnen und Schüler sind über den vorgesehen Ablauf der Prüfungen zu informieren.

4.3 Prüfungsausschuss

Einem Prüfungsausschuss zur Zentralen Deutschprüfung Niveaustufe A2 gehören an:


• Vorsitzender
• Prüfer

Den Vorsitz des Prüfungsausschusses übernimmt eine aus Deutschland entsandte Lehrkraft mit der
Lehrbefähigung für Deutsch / eine moderne Fremdsprache oder eine einheimische Lehrkraft, die für
diese Aufgabe geschult wurde.

Der Prüfer ist in der Regel die Lehrkraft, die in der Prüfungsgruppe den planmäßigen
Deutschunterricht erteilt.

4.4 Vorbereitung der mündlichen Prüfung

Für Teil 2 der mündlichen Prüfung (Präsentation) ist es notwendig, dass der Prüfer gemeinsam mit
jedem Schüler zwei Wochen vor dem mündlichen Prüfungstermin ein Thema festlegt und
konkretisiert. Das Thema muss sich aus den Themen oder Projekten des vorausgegangenen
Deutschunterrichts ergeben. Es ist darauf zu achten, dass das Thema den Erfahrungen und
Interessen des Schülers entspricht und auf der Niveaustufe A2 des Gemeinsamen europäischen
Referenzrahmens für Sprachen bearbeitbar ist. Das gewählte Thema kann auf dem Themenblatt
(siehe 6.9) festgehalten werden.

Der Schüler ist darauf hinzuweisen, dass er bei der Präsentation des vorbereiteten Themas
Materialien einsetzen kann (z.B. Bilder, Fotos, Gegenstände; auch Stichwörter, jedoch keine
schriftlichen Ausführungen). Bei der Vorbereitung ist der Schüler zu beraten, wo er Informationen für
seine Vorbereitung finden kann, oder es werden ihm geeignete Informationen zur Verfügung gestellt.

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5 Durchführung

5.1 Allgemeine Hinweise

Die Prüfung wird an allen beteiligten Schulen nach den hier aufgeführten Vorgaben durchgeführt. Alle
Unterlagen und Informationen, die die Prüfung betreffen, sind streng vertraulich zu behandeln. Die
schriftlichen Prüfungsteile LV, HV und SK werden in dieser Reihenfolge durchgeführt.

Bei der schriftlichen Prüfung führt während der gesamten Zeit eine Lehrkraft Aufsicht, die für die
ordnungsgemäße Durchführung sorgt. Unerlaubte Hilfsmittel (Mobiltelefone etc.) müssen vor der
Prüfung abgegeben werden.

Es ist dafür zu sorgen, dass jeder Schüler ungestört arbeiten kann und ausreichend Platz hat. Die
Schüler versehen alle Prüfungsunterlagen mit ihrem persönlichen Daten. Die Schüler müssen einen
Kugelschreiber, Filzstift oder Füller benutzen. Das Benutzen eines Bleistifts ist nicht erlaubt.

Nach Abschluss der einzelnen Prüfungsteile sind die Prüfungsunterlagen vollständig einzusammeln.
Zwischen den Prüfungsteilen ist eine Pause von mindestens 10 Minuten einzuplanen.

Die mündliche Prüfung wird im festgelegten Prüfungszeitraum durchgeführt (in der Regel
innerhalb von 14 Tagen nach dem schriftlichen Prüfungstag). Abweichungen können nur vom
Prüfungsleiter (vgl. 3 Absatz 1) genehmigt werden.

Zwischen den einzelnen mündlichen Prüfungen ist ausreichend Zeit für die Ergebnisfindung
einzuplanen.

Die für die Prüfung verantwortliche Lehrkraft erstellt das Protokoll über die durchgeführte Prüfung (vgl.
6.13) und leitet es an den Prüfungsleiter weiter. Der Prüfungsleiter sendet alle Protokollbögen auf dem
Dienstweg an das Bundesverwaltungsamt – Zentralstelle für das Auslandsschulwesen.

Der Prüfungssatz kann erst dann zu Übungszwecken benutzt werden, wenn er auf der Homepage der
ZfA (www.auslandsschulwesen.de) als Modellsatz freigegeben worden ist.

5.2 Materialien

Die für die Durchführung der Prüfung an der Schule zuständige Lehrkraft überzeugt sich rechtzeitig
vor der Prüfung von der Vollständigkeit der Prüfungsunterlagen, der Funktionstüchtigkeit der
mitgelieferten Audio-CD und dem Vorhandensein und der Funktionstüchtigkeit eines CD-
Abspielgerätes.

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Schülermaterialien:
Leseverstehen - Texte und Aufgaben, Antwortbogen
Hörverstehen - Aufgaben, Antwortbogen
Schriftliche Kommunikation - Aufgabe, Schreibblatt, Konzeptpapier, ein- oder
zweisprachige Wörterbücher
Mündliche Kommunikation - Materialien, die der Schüler nach Absprache mit dem Lehrer
mitbringt, um das vorbereitete Thema zu präsentieren

Lehrermaterialien:
- jeweils eine Kopie der Schülermaterialien LV, HV, SK

Leseverstehen - Lösungsschlüssel LV

Hörverstehen - Hörtexte (nur für Lehrer)


- CD-Abspielgerät
- Audio-CD
- Lösungsschlüssel HV

Schriftliche Kommunikation Ergebnisbogen SK

Mündliche Kommunikation - Themenkatalog


- Ergebnisbogen MK

- Gesamtergebnisbogen Lerngruppe

5.3 Leseverstehen

• Die Schüler erhalten die Information, dass


- sie zur Bearbeitung des Leseverstehens 45 Minuten Zeit haben.
- sie für die Übertragung der Ergebnisse auf den Antwortbogen 10 Minuten Zeit haben.
- sie keine Hilfsmittel wie z.B. Wörterbücher benutzen dürfen.
- alle Korrekturen eindeutig erkennbar sein müssen.
- sie ihren Namen auf alle Blätter schreiben müssen.
- die Arbeitszeit unmittelbar im Anschluss an das Austeilen der Aufgaben beginnt.
• Anschließend sind die Unterlagen für das Leseverstehen an die Schüler auszuteilen.
• Es dürfen keine weiteren Erläuterungen oder Hilfen gegeben werden.
• Hinweise an die Schüler zu Beginn und Ende von Arbeitszeit und Übertragungszeit werden
rechtzeitig gegeben (s. Punkt 2.1).
• Alle Unterlagen werden eingesammelt, und es wird überprüft, ob die persönlichen Daten
vollständig eingetragen wurden.

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5.4 Hörverstehen

• Die Schüler erhalten die Information, dass


- sie zur Bearbeitung der Aufgaben ca. 20 Minuten Zeit haben.
- sie für die Übertragung der Ergebnisse auf den Antwortbogen 10 Minuten Zeit haben.
- sie keine Hilfsmittel wie z.B. Wörterbücher benutzen dürfen.
- sie die Aufgaben während des Hörens bearbeiten müssen.
- das einmalige Abspielen der CD nicht unterbrochen werden darf.
- alle Korrekturen eindeutig erkennbar sein müssen.
- sie ihren Namen auf alle Blätter schreiben müssen.
- die Arbeitszeit unmittelbar im Anschluss an das Austeilen der Aufgaben und den Start der CD
beginnt.
• Anschließend sind die Unterlagen für das Hörverstehen an die Schüler auszuteilen.
• Die CD wird nur einmal abgespielt.
• Es dürfen keine zusätzlichen Erläuterungen oder Hilfen gegeben werden.
• Hinweise an die Schüler zu Beginn und Ende von Arbeitszeit und Übertragungszeit werden
rechtzeitig gegeben (s. Punkt 2.2).
• Alle Unterlagen werden eingesammelt, und es wird überprüft, ob die persönlichen Daten
vollständig eingetragen wurden.

5.5 Schriftliche Kommunikation

• Die Schüler erhalten die Information, dass


- sie zur Bearbeitung der Schreibaufgabe 45 Minuten Zeit haben.
- sie Wörterbücher benutzen dürfen.
- nur die Reinschrift auf dem liniierten Schreibblatt bei der Bewertung berücksichtigt wird.
- alle Korrekturen eindeutig erkennbar sein müssen.
- sie ihren Namen auf alle Blätter schreiben müssen.
- die Arbeitszeit unmittelbar im Anschluss an das Austeilen der Aufgaben beginnt.
• Anschließend sind die Unterlagen für die Schriftliche Kommunikation sowie Schreibblätter und
Konzeptpapier an die Schüler auszuteilen.
• Es dürfen keine zusätzlichen Erläuterungen oder Hilfen gegeben werden.
• Alle Unterlagen (inkl. Konzeptpapier) werden eingesammelt, und es wird überprüft, ob die
persönlichen Daten vollständig eingetragen wurden.

5.6 Mündliche Kommunikation

Die Prüfung wird als Einzelprüfung durchgeführt und besteht aus zwei Teilen.
Sie wird von zwei Deutschlehrkräften durchgeführt und nach Abschluss der Prüfung von ihnen
gemeinsam bewertet.
Am Tag der Prüfung sollen in einem geeigneten Raum ein Tisch mit Stühlen, eine Tafel, Materialien
zum Anheften oder -kleben und ein Tageslichtprojektor zur Verfügung stehen.

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Begrüßung und Vorstellung


Prüfungseröffnung
Dieser Teil der Prüfung wird nicht bewertet.
Teil 1
Mit Hilfe der vom Prüfer ausgewählten Fragen aus dem
Dialogisches 7 – 8 Min.
Themenkatalog wird ein Gespräch mit dem Schüler geführt.
Sprechen
Teil 2
Monologisches Der Schüler präsentiert sein vorbereitetes Thema. Er ca. 3 Min.
Sprechen / unterstützt seine Ausführungen ggf. durch mitgebrachte
Materialien (Bilder, Fotos, Gegenstände usw.).

Dialogisches Im Anschluss werden einige einfache themenbezogene 3 – 4 Min.


Sprechen Fragen gestellt. Die Fragen sollten so offen gestellt sein, dass
der Schüler seine Gesprächsfähigkeit zeigen kann.

6 Bewertung

6.1 Allgemeine Hinweise


Die Bewertung erfolgt auf der Grundlage von vorgegebenen Kriterien und Lösungen.
Für die Bewertung werden folgende Unterlagen benötigt:

• Lösungsschlüssel LV
• Lösungsschlüssel HV
• Bewertungskriterien SK
• Bewertungskriterien MK
• Ergebnisbogen MK
• Ergebnisbogen SK
• Gesamtergebnisbogen

6.2 Leseverstehen
Grundlage der Bewertung der Schülerleistungen ist der „Lösungsschlüssel LV“.
Zur Ermittlung des Teilergebnisses für das LV wird der Punktwert auf dem Antwortbogen LV errechnet
und auf den Gesamtergebnisbogen (6.12) übertragen.

6.3 Hörverstehen
Grundlage der Bewertung der Schülerleistungen ist der „Lösungsschlüssel HV“.
Zur Ermittlung des Teilergebnisses für das HV wird der Punktwert auf dem Antwortbogen HV
errechnet und auf den Gesamtergebnisbogen (6.12) übertragen.

6.4 Schriftliche Kommunikation


Die Bewertung des Schülertextes erfolgt auf der Grundlage der „Bewertungskriterien SK“.
Die Punkte zu den einzelnen Kriterien werden in den Ergebnisbogen SK (6.10) eingetragen. Die
Gesamtpunktzahl ist zu errechnen und auf den Gesamtergebnisbogen (6.12) zu übertragen.

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6.5 Mündliche Kommunikation


Die Bewertung der Schülerleistung erfolgt gemeinsam durch die beiden Deutschlehrkräfte auf der
Grundlage der „Bewertungskriterien MK“. Unmittelbar nach Abschluss der jeweiligen Prüfung werden
zu jedem Kriterium die festgelegten Punkte in den „Ergebnisbogen MK“ (6.11) der Lerngruppe
eingetragen. Die Gesamtpunktzahl ist zu errechnen und auf den Gesamtergebnisbogen (6.12) der
Lerngruppe zu übertragen.

6.6 Feststellung Gesamtergebnis


Die Punktzahlen der einzelnen Prüfungsteile werden auf dem Gesamtergebnisbogen (6.12)
zusammengerechnet.

Die Prüfung ist bestanden, wenn der Schüler in jedem Prüfungsteil mindestens 30 % der möglichen
Punktzahl, d.h. 6 Punkte, und insgesamt mindestens 60 % der möglichen Punktzahl, d.h. 48 Punkte,
erreicht hat.

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6.7 Bewertungskriterien – Schriftliche Kommunikation


Kriterium 4 Punkte 3P 2 Punkte 1P 0 Punkte
Der Text entspricht nicht in allen Aspekten
Der Text entspricht der geforderten Textsorte Die Textsorte wurde nicht beachtet.
der geforderten Textsorte. Es fehlen 2
Textaufbau (Datum, Anrede, Adressatenbezug, Schluss) … … Der Schüler ist nicht in der Lage die
Aspekte der Textsorte.
Im Text werden alle vier Punkte bearbeitet. Aufgabe zu bearbeiten.
Im Text werden 2 von 4 Punkten bearbeitet.

Zwei oder mehr Punkte sind nicht


Alle Punkte sind ausführlich beantwortet. Bei Alle Punkte sind kurz beantwortet.
bearbeitet.
Inhalt mindestens drei Punkten enthält die Antwort … Oder: Zwei Punkte sind ausführlich …
Wenn das Thema völlig verfehlt ist, wird der
mehrere Aspekte. beantwortet und zwei nur kurz.
Teil SK mit 0 Punkten bewertet.

Mit seinem Wortschatz (Substantiven, Verben,


Mit seinem Wortschatz (Substantiven,
Adjektiven) kann sich der Schüler angemessen
Verben, Adjektiven) kann sich der Schüler
zu den geforderten Punkten der Aufgabe
nicht immer angemessen zu den
ausdrücken.
Verfügbarkeit geforderten Punkten der Aufgabe Wortschatz und Strukturen sind so
sprachlicher … ausdrücken. … begrenzt, dass sie nicht ausreichen, um die
Der Schüler verwendet Hauptsätze und einfache
Mittel Aufgabe zu bewältigen.
Nebensätze (weil, dass, wenn), Modalverben,
Der Schüler verwendet überwiegend
Inversion, Zeitangaben, Ortsangaben und
einfache Hauptsätze, wenige Ergänzungen,
andere Ergänzungen, passende Zeitformen,
nur selten Inversion, usw.
Frage und Ausrufesätze usw.
Der Schüler verwendet einfache gramma-
Der Schüler verwendet einfache grammatische
tische Mittel nicht durchgehend korrekt:
Mittel überwiegend korrekt: Präsens, Perfekt,
Präsens, Perfekt, Präteritum der Hilfsverben
Präteritum der Hilfsverben und Modalverben,
und Modalverben, Konnektoren, Artikel,
Grammatik Konnektoren, Artikel, Pluralbildung, Deklination, Der Schüler macht so viele Fehler, dass der
… Pluralbildung, Deklination, Inversion. …
Inversion. Text nur mit Mühe zu verstehen ist.
Er macht dabei Fehler, die die
Er macht dabei Fehler, die die Verständlichkeit
Verständlichkeit an manchen Stellen
jedoch nicht beeinträchtigen.
beeinträchtigen.
Der Schüler schreibt einige vertraute Wörter
Der Schüler schreibt vertraute Wörter Der Schüler macht zahlreiche Rechtschreib-
falsch. Es treten mehrere Rechtschreib- und
Orthografie orthografisch richtig und verwendet einfache … … und Interpunktionsfehler. Die
Interpunktionsfehler auf. Die Verständlich-
Satzzeichen. Verständlichkeit ist dadurch beeinträchtigt.
keit kann beeinträchtigt sein.

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6.8 Bewertungskriterien - Mündliche Kommunikation

Kriterium 4 Punkte 3 P. 2 Punkte 1 P. 0 Punkte

Der Schüler geht trotz erheblicher Hilfe-


Der Schüler geht auf (fast) alle Fragen und
Der Schüler geht auf die meisten Fragen stellung nicht auf die Fragen und Impulse
Impulse des Prüfers ein. Wenn der Schüler
Interaktion und Impulse des Prüfers ein. des Prüfers ein.
etwas nicht verstanden hat, fragt er nach.
… …
Mit starker Unterstützung und Lenkung des Das Gespräch gelingt trotz starker Unter-
Gelegentlich sind Hilfen notwendig, um das
Prüfers gelingt das Gespräch. stützung und Lenkung des Prüfers kaum
Gespräch aufrecht zu halten.
oder gar nicht.

Aussprache und Intonation sind trotz eines Aussprache und Intonation weisen einen so
Aussprache merklichen Akzents im Allgemeinen klar starken Akzent auf, dass es insgesamt Aussprache und Intonation weisen einen so
und genug, so dass der Schüler verstanden … mühsam ist, den Schüler zu verstehen. Der … starken Akzent auf, dass es fast unmöglich
Intonation wird. Nur vereinzelt muss der Prüfer um Prüfer muss mehrfach um Wiederholung ist, den Schüler zu verstehen.
Wiederholung bitten. bitten.

Der Schüler verwendet Vokabeln aus sei-


nem Erfahrungsbereich, einfache Struktu- Der Schüler hat bezüglich Wortschatz und Dem Schüler fehlen zu seinen persönlichen
Verfügbarkeit ren und ggf. memorierte Wendungen. Strukturen ein begrenztes Spektrum. Er Erfahrungsbereichen die sprachlichen
sprachlicher Mittel … …
Gelegentlich sucht er nach Redemitteln findet häufiger Redemittel zu seinen Mittel, um sich aufgabenbezogen
(z.B. Vokabeln oder Strukturen). Ggf. persönlichen Erfahrungsbereichen nicht. mitzuteilen.
benutzt er Umschreibungen.

Korrektheit Der Schüler verwendet einige einfache Der Schüler macht gehäuft Fehler. Diese Der Schüler macht zahlreiche Fehler. Diese
(Grammatik) Strukturen korrekt, macht aber noch … beeinträchtigen die Kommunikation jedoch … beeinträchtigen die Kommunikation
elementare Fehler. nur an wenigen Stellen. durchgehend.

Das Thema ist nicht durchgehend Das Thema wird nicht nachvollziehbar
Wichtige Aspekte werden dargestellt.
nachvollziehbar dargestellt. Nur wenige dargestellt. Auch die Hilfe des Prüfers kann
Inhalt Durch Erläuterungen und Beschreibungen
… oberflächliche Beschreibungen werden … der Schüler nicht dazu nutzen, weitere
zeigt der Schüler, dass er das Thema
gebraucht. Auf Nachfragen hin kann der Ausführungen zu machen. Das Thema ist
verstanden hat.
Schüler aber weiter ausführen. nicht erfasst worden.

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6.9 Themenblatt mündliche Prüfung

Name – Prüfling Vorname

Prüfungsschule Ort

Datum der mündlichen Prüfung

Thema der Präsentation

Präsentationsmaterialien, die der Prüfling


mitbringt

Hilfsmittel, die die Schule zur Verfügung


stellt

Name – Vorsitz Name – Prüfer

Unterschrift – Prüfer Unterschrift – Prüfling

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6.10 Ergebnisbogen SK

Schule, Lerngruppe
Verfügbar-
keit sprachl. Gesamt-
Name, Vorname Textaufbau Inhalt Mittel Grammatik Orthografie punktzahl
(4-0) (4-0) (4-0) (4-0) (4-0) (max. 20)
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20

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6.11 Ergebnisbogen MK

Schule, Lerngruppe
Aussprache Verfügbar-
und keit sprachl. Gesamt-
Name, Vorname Interaktion Intonation Mittel Korrektheit Inhalt punktzahl
(4-0) (4-0) (4-0) (4-0) (4-0) (max. 20)
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20

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6.12 Gesamtergebnisbogen

Schule, Lerngruppe

LV HV SK MK gesamt bestanden (b)


/ nicht
Name, Vorname bestanden
(nb)
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
* Die Prüfung ist bestanden, wenn der Schüler in jedem Prüfungsteil mindestens 6 Punkte und insgesamt mindestens 48 Punkte erreicht hat.

Zahl der Teilnehmer


bestanden %
nicht bestanden %

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6.13 Protokollbogen Zentrale Deutschprüfung - Niveaustufe A2

Allgemeine Angaben

Schule Ort, Land

Prüfungsleiter(in) (Schulleiter oder Fachberater) Für die Prüfung verantwortliche Lehrkraft

Datum der schriftlichen Prüfung Zeitraum der mündlichen Prüfung

Prüfungsausschüsse

Prüfungsvorsitz Prüfer

1.

2.

3.

4.

5.

Ergebnisse

Anzahl der Teilnehmer bestanden nicht bestanden


absolut
in %

Bemerkungen

Unterschrift der für die Prüfung verantwortlichen Lehrkraft

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