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Audio- und Videotechnik

Videofilmproduktion

Julius Schöning
1. November 2020
Osnabrück University of Applied Sciences - Faculty of Engineering and Computer Science
Motivation

Was macht eine gute Produktion aus?


So Bad It’s Worse

R. Munroe. (21. Sep. 2019), xkcd: So Bad It’s Worse, Adresse: https://xkcd.com/653/

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Übersicht
Motivation
Videofilmproduktion
Pre-Production
Production: Bausteine eines Films
Production: Kamerahandhabung: Einstellungsgrößen, Aufnahmewinkel
Production: Licht und Beleuchtung
Production: Lichtquellen
Post-Production: Arbeitsschritte
Post-Production: Montage
Post-Production: Kontinuitätsregeln—Regeln von Raum, Zeit und Handlung
Exkurs: Grundgrößen der Lichttechnik

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Videofilmproduktion
Videofilm – Multimediale Komponenten

Licht

Film Foto
Schnitt Musik

Videofilm
Grafik Sprache
(multimedial)

Animation Geräusch

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Produktionsphasen

Pre-Production
Konzeption—Casting—Locationsuche—. . .

Production
Bewegtbildaufnahmen—Tonaufnahmen—Beleuchtung—. . .

Post-Production
Editing (Schnitt)—Compositing—Tonbearbeitung—Animation—. . .

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Videofilm-Produktion—Beteiligte Akteure

Pre-Production Production Post-Production


Redakteure Kameraleute Cutter
• Ideen • Kameratechnik • Videoschnitt
• Inhalte • Bildgestaltung • Dramaturgie
• Sendeformen
Tonassisten Tonmeister
Autoren • Tontechnik • Tonschnitt, -mischung,
• Drehort-Recherche -gestalt.
Beleuchter
• Akteure auswählen
• Lichttechnik Special-fx / Grafik
• Interviews führen • Spezialeffekte
• Lichtgestaltung
• Verantwortung für den • Grafiken
Videoschnitt

Zuschauer / Betrachter 5
Videofilmproduktion

Pre-Production
Projektausarbeitung

Exposé

Treatment

Drehbuch

Storyboard

Dreharbeiten
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Exposé

• Kurze Beschreibung des Vorhabens


• Benennung der Grundelemente der Geschichte
• Ort und Zeit der Handlung
• Die Hauptfigur
• Die Erzählperspektive
• Ich-Perspektive
• Personale Perspektive, auf dritte Person beschränkt
• Auktoriale Perspektive, Kommentar aus dem Off oder Untertitel
• Der Konflikt, um den es geht
• Entwicklungslinie der Handlung
• Höhepunkt und Schluss der Geschichte
• Nur wenige Seiten lang
• Formlos

Ziel: Entscheidungshilfe
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Treatment

• Weiterentwicklung des Exposé, Präzisierung der Ideenskizze


• Konkretisierung der Kernaussage des Films
• Aufzeigen der Handlungsstränge
• Charakterisierung der Personen
• Festlegung der Drehorte
• Planungsgrundlage
• Abschätzung des finanziellen Aufwands
• Beurteilung des Vorhabens
• Formlos

Länge: Wenige Seiten (Bericht, Dokumentation) bis ca. 30 Seiten (90 min. Spielfilm)

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Drehbuch

• Detaillierte Beschreibung des vollständigen


Films
• Alle Dialoge
• Beschreibung der Schauplätze
• Räumliche und zeitliche Abläufe
• Gedanken und Stimmungen der Akteure
• Requisiten, Kostüme
• Geräusche, Lichtstimmungen
• Aufbau in Bildern, d.h. in ununterbrochene
Szenen/Szenenfolgen
• Neue Bilder bei Wechsel
• der Schauplätze
• der Lichtsimmung (Tag, Nacht, Dämmerung ...)
• der Tageszeit
Form: Meistens Software unterstützt, z.B. Adobe
Story 9
Beispiel Drehbuch – Django Unchained

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Q. Tarantino, Script: Django unchained, 2012
Storyboard

• Visualisierung von Drehbüchern


• Skizzenhafte Darstellung in Bildern,
Scribbles
• Ähnlich einem Comic (erstmals von
Disney-Studios eingeführt)
• Pro Seite des Drehbuchs, ca. 2 - 4 Skizzen
• Informationen zur konkreten Gestaltung
• Perspektive
• Blickwinkel
• Einstellungsgröße
• Software: z.B. Powerpoint
• Kostenersparnis in der Produktion
• Reduktion des Drehverhältnisses
• Reduktion der Drehdauer
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Drehplan

• Terminlicher Ablauf der Dreharbeiten


• Festlegung des Drehzeitraumes, Anzahl der Drehtage
• Umsetzung des Drehbuchs unter wirtschaftlichen Aspekten
• Außenaufnahmen an einem frühzeitigen Drehtermin einplanen
⇒ Ausweichmöglichkeit bei schlechtem Wetter
• Organisation von
• Darstellern
• Drehorten
• Komparsen
• Kostümen, Masken, Requisiten
• Spezialeffekten (Regen, Nebel, Pyro . . . )
• Software: MS-Projekt, Fuzzlecheck, SESAM-Drehplan, SCRIPTtoMOVIE
• Kostenreduktion durch ökonomische Arbeitsorganisation beim Dreh

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Beispiel Drehplan

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Drehgenehmigungen

• Bei Motivsuche und Ortsbesichtigung muss die Drehgenehmigung geklärt werden


• Gesonderte Verhandlungen mit jedem Gebäude- bzw. Grundstückseigentümer
• Mieten und Aufwandsentschädigungen müssen einkalkuliert werden
• Grundsätzlich nur schriftliche Vereinbarungen
• Besondere Erlaubnis von Veranstalter und Künstler bei
• Veranstaltungen mit Profi- oder Laienkünstlern
• Gruppenauftritten (Chöre, Orchester)
• Sportveranstaltungen
• Zwingend erforderlich in
• Sicherheitsrelevanten Bereichen (Flughäfen, Bahnhöfe, Kraftwerke, . . . )
• Öffentlichen Bereichen, wenn die Dreharbeiten hier länger dauern
• Einholen der Drehgenehmigung dauert u.U. sehr lange ⇒ Zeit einplanen!
• Für öffentlichen Straßen und Wegen und die Einrichtung können Produktionsfirmen
Rahmenverträge mit Behörden abschließen

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Beispiel Drehgenehmigungen - öffentlichen Verkehrsraum Stuttgart
Antrag auf Überlassung öffentlicher Verkehrsfläche Anlage zum Antrag auf Überlassung öffentlicher
Verkehrsfläche für Film- und Dreharbeiten
für Film- und Dreharbeiten
Bitte beachten Sie auch die Hinweise zu Film- und Drehgenehmigungen auf Seite 1! Angaben zum Drehort
(Bitte für jede Örtlichkeit gesondert ausfüllen!)

Drehort
An die
Landeshauptstadt Stuttgart Das Team des Bürgerservice Veranstaltungen ist wie folgt
zu erreichen:
Amt für öffentliche Ordnung Eberhardstraße 35 (Schwabenzentrum), 70173 Stuttgart Datum Uhrzeit (reine Drehzeit)
Bürgerservice Veranstaltungen 2. Stock, Zimmer 238 - 241 am in der Zeit von - bis
Eberhardstraße 35 Telefon 0711 216-91138
Fax 0711 216-950801
70173 Stuttgart
E-Mail: veranstaltungen@stuttgart.de
Beschreibung der Szene

Ich bitte um Genehmigung, Film- und Dreharbeiten im öffentlichen Verkehrsraum durchzuführen


und mache dazu folgende Angaben:
Aufbauten (Bitte Plan beifügen!)
Name der Produktion Scheinwerfer auf Straße Parkbucht Gehweg
Kameraschienen auf Straße Parkbucht Gehweg
Antragsteller/-in, Bevollmächtigte(r) bzw. Ansprechpartner/-in Kamerakran und/oder Hebebühne
Zuname, Vorname
Kabelbrücken Sonstiges:

Firma, Organisation Zusatzeffekte


Name der Organisation
Nebel/Rauch Wasser/Regen Lärm
Sonstiges:
Anschrift (Straße, Hausnummer, Postleitzahl, Ort)
Fahraufnahmen im fließenden Verkehr
(ACHTUNG: Fahraufnahmen im Vorbehaltsstraßennetz können nur in verkehrsarmen Zeiten genehmigt
Telefon privat Telefon geschäftlich werden. Grundsätzlich ist dies zwischen 10:00 und 14:00 Uhr bzw. 19:00 und 06:00 Uhr der Fall.)
Trailerfahrt Blaulichtfahrt Sonstiges:
Mobiltelefon Fax Beschreibung der Fahrstrecke

E-Mail
Verkehrsmaßnahmen
1. Haltverbote für
Drehort(e)
Technikfahrzeuge freie Sicht Sonstiges:
Angaben zum Drehort siehe Anlage
Örtlichkeit (Bitte Plan beifügen!)

Ich habe die „Hinweise zu Film- und Drehgenehmigungen“ zur Kenntnis genommen.
Zeitraum (Uhrzeit)
Ich habe das Informationsblatt „Informationen zu Film- und Drehgenehmigungen in Stuttgart“ zur
in der Zeit von - bis:
Kenntnis genommen.
2. Straßensperrung (Bitte Plan beifügen!)
Datum, Unterschrift Intervallsperrung kurzfristige Sperrung Vollsperrung
(max. 3 bis 5 Minuten) (max. 10 bis 15 Minuten)
Grund:
Aufbauten auf der Fahrbahn Fahraufnahmen (Anhalten, Schauspieler/-innen queren
Aussteigen, Wenden usw.) die Fahrbahn
... Sonstiges:

su Zeitraum (Uhrzeit)

r b
Landeshauptstadt Sie erreichen uns mit:
Stuttgart Sprechzeiten: bis Haltestelle Stadtmitte
in der Zeit von - bis:
w
Mo bis Fr 08:30 - 13:00 Uhr und bis Haltestelle Rotebühlplatz (Stadtmitte) oder Rathaus
Do 14:00 - 15:30 Uhr Behindertenparkplatz Tiefgarage Schwabenzentrum

Landeshauptstadt Stuttgart - Amt für öffentliche Ordnung. (9. Okt. 2020), Antrag auf Überlassung öffentlicher Verkehrsflächefür Film- und Dreharbeiten, Adresse: 15
https://film.region- stuttgart.de/fileadmin/user_upload/service/Downloads/AfoeO/Antrag_Drehgenehmigung.pdf
Videofilmproduktion

Production: Bausteine eines Films


Sequenz und Einstellung

Film

Akt/Komplex ... Akt/Komplex

A. H. Müller, Geheimnisse der Filmgestaltung : Die Kunst der Filmmontage. Berlin: Schiele & Schön, 2010, ISBN: 9783794908127

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Videofilmproduktion

Production: Kamerahandhabung: Einstellungsgrößen,


Aufnahmewinkel
Kamera: Einstellungsgrößen I

Weit, Panorama, Supertotal Totale

Halbtotale Amerikanisch
D. Negenborn. (13. März 2015), Was ist eine Einstellungsgröße?, Adresse: https://www.filmmachen.de/film- grundlagen/bildgestaltung/einstellungsgroesse

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Kamera: Einstellungsgrößen II

Halbnah Nah

Groß Detail
D. Negenborn. (13. März 2015), Was ist eine Einstellungsgröße?, Adresse: https://www.filmmachen.de/film- grundlagen/bildgestaltung/einstellungsgroesse

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Kamera: Einstellungsgrößen Übersicht

Groß
Nah
Halbnah
Amerikanisch

Halbtotale
Totale 19
Kamera: Aufnahmewinkel / Kameraperspektive I

Normalsicht Untersicht

Aufsicht (Obersicht) Froschperspektive


D. Negenborn. (17. Apr. 2015), Was ist eine Kameraperspektive?, Adresse: http://www.filmmachen.de/film- grundlagen/bildgestaltung/kameraperspektive

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Kamera: Aufnahmewinkel / Kameraperspektive II

Vogelperspektive Top-Shot

Schrägsicht

D. Negenborn. (17. Apr. 2015), Was ist eine Kameraperspektive?, Adresse: http://www.filmmachen.de/film- grundlagen/bildgestaltung/kameraperspektive

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Kamera: Bewegungen - Veränderung des Bildausschnitts
Schwenk
• Drehung der Kamera um eigene Achse
Zoom
• Lenkung der Aufmerksamkeit des Zuschauers
• Sparsam einsetzen, Mensch kann nicht zoomen“

Kamerafahrt
• Bewegung der Kamera selbst
• Kräne, Kamerawagen
• Oft hoher technischer Aufwand
Oftmals problematisch:
• Verwackelter Zoom (ungleichmäßig)
• Ruckelnde Schwenks
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Kamera: Bewegungen - Veränderung des Bildausschnitts

Bildkomposition für Anfang und Ende der Bewegung wählen


Stillstand am Anfang und am Ende

A. H. Müller, Geheimnisse der Filmgestaltung : Die Kunst der Filmmontage. Berlin: Schiele & Schön, 2010, ISBN: 9783794908127
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Videofilmproduktion

Production: Licht, Schatten und Beleuchtung


Elektromagnetisches Spektrum

Wellenlänge nimmt zu

Energie nimmt ab
L. Priese, Computer Vision: Einführung in die Verarbeitung und Analyse digitaler Bilder. Springer-Verlag GmbH, 2015, ISBN: 9783662451298

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Spektrum von Sonnenlicht

P. Tipler, Physik für Wissenschaftler und Ingenieure. Heidelberg: Spektrum Akad. Verl, 2009, ISBN: 9783827419453

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Licht- und Emissionsspektren

Tageslichtnorm Glühlampe Leuchtstofflampe Leuchtstofflampe

Halogenlampe Halogenlampe Staßenlampe LED

W. Witting, Licht. Sehen. Gestalten. Ambra Verlag, 15. Sep. 2014, ISBN: 3990436589. DOI: 10.1515/9783990436592

26
Körperfarben

http://www.prontosystems.org/_media/presstec/remcolor.png (17. Apr. 2019)

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Farbtemperatur

Definition
Farbtemperatur eines
Temperaturstrahlers ist die Temperatur
eines schwarzen Körpers, bei der seine
Strahlung in einem normalen Auge den
gleichen Farbeindruck hervorruft wie
die des Temperaturstrahlers.

Maßeinheit:
Kelvin (K)

W. Pepperhoff, Optische Pyrometrie“, in Temperaturstrahlung, Heidelberg: Steinkopff, 1956, S. 174–223, ISBN: 978-3-642-88380-4

W. Witting, Licht. Sehen. Gestalten. Ambra Verlag, 15. Sep. 2014, ISBN: 3990436589. DOI: 10.1515/9783990436592

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Farbtemperatur—Übersichtstabelle
3K Mittagshimmel OHNE Atmosphäre
1500 K Kerze
2000 K Natriumdampflampe (SON-T)
2600 K Glühlampe (40 W)
2700 K Glühlampe (60 W)
2800 K Glühlampe (100 W)
2700–2800 K Halogenlampe (Hochvolt, Eco-Halogen)
3000 K Glühlampe (200 W)
3000–3200 K Halogenlampe (Niedervolt)
3200 K Fotolampe Typ B, Halogenglühlampe
3400 K Fotolampe Typ A bzw. S, Spätabendsonne kurz vor Dämmerungsbeginn
4000 K Leuchtstofflampe (Neutralweiß)
4500–5000 K Xenon-Lampe, Lichtbogen
5000 K Morgensonne-/Abendsonne, D50-Lampe
5500 K Vormittags-/Nachmittagssonne
5500–5600 K Elektronenblitzgerät
5500–5800 K Mittagssonne, Bewölkung
5500–5800 K Bedeckter Himmel
7500–8500 K Nebel, starker Dunst
Blauer (wolkenloser) Himmel auf der beschatteten Nordseite, kurz nach
9000–12.000 K
Sonnenuntergang oder kurz vor Sonnenaufgang, Blaue Stunde
15.000–27.000 K Klares blaues, nördliches Himmelslicht

W. Witting, Licht. Sehen. Gestalten. Ambra Verlag, 15. Sep. 2014, ISBN: 3990436589. DOI: 10.1515/9783990436592
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Farbtemperatur—Normlichtarten und Lichtnamen

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Weiches / Hartes Licht

Hartes Licht Weiches Licht Hartes Licht


(Directional Light) (Diffused Light) (Directional Light)

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Weiches / Hartes Licht

Weiches Licht
(Diffused Light)

Hartes Licht
(Directional Light)
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Weiches / Hartes Licht

Hartes Licht Weiches Licht


(Directional Light) (Diffused Light)

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Hartes Licht (Directional Light)
Eigenschaften
• Stark gebündeltes Licht
• Wirft scharfe, klar definierte Schatten
• Oberflächenstruktur wird herausgearbeitet
Einsatz
• Herausarbeitung von Form und Struktur
• Hervorhebung begrenzter Bereiche
Nebeneffekte
• Harte Kontur
• Raue Oberfläche
• Dunkle Schattenpartien
Harte Lichtquellen
sind die Basis für eine gute und kontrollierbare Ausleuchtung! 34
Weiches Licht (Diffused Light)

Eigenschaften
• Schattenlose Ausleuchtung
• Natürliche Lichtstimmung
• Helligkeit nimmt in feinen Abstufungen ab
Einsatz
• Ausleuchtung von Details in Schattenbereichen
• Reduzierung unerwünschter Strukturen
Nebeneffekte
• Verwischung von Struktur und Form
• Flache Bilder

35
Primär- und Sekundärschatten

Primärschatten (attached shadow)


• Hervorheben von Formen und Strukturen

Sekundärschatten (cast shadow)


• Schaffung einer Beziehung zwischen Objekt und Umgebung

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Primärschatten (attached shadow)

Weiches Licht Hartes Licht


(Diffused Light) (Directional Light)
H. Zettl, Video Basics 8. WADSWORTH INC FULFILLMENT, 2017, ISBN: 978-1305950863
37
Primärschatten (attached shadow)

Hartes Seitenlicht Weiches Frontlicht

Hartes Seitenlicht Weiches Frontlicht

H. Zettl, Video Basics 8. WADSWORTH INC FULFILLMENT, 2017, ISBN: 978-1305950863


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Sekundärschatten (cast shadow)

Sekundärschatten
erlauben Rückschluss auf Positionierung von Objekten in der Umgebung!

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Wirkung von Primär- und Sekundärschatten

Primärschatten
heben Form, Struktur und Texturierung hervor!

H. Zettl, Video Basics 8. WADSWORTH INC FULFILLMENT, 2017, ISBN: 978-1305950863

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Lichtrichtungen

Bezeichnung der Lichtpositionen


• als Winkel
• teilweise unklar
• wo ist 45° vertikal / 30° horizontal ?

• als Uhrzeit (besser!)


• Exakte Beschreibung jeder räumlichen
Position der Lampe
• Kameraposition: 6H/3V

G. Millerson, Handbuch der Beleuchtungstechnik für Film- und Fernsehproduktionen. Wesseling: Mediabook-Verl. Reil, 1999, ISBN: 9783932972812
41
Lichtrichtungen

Objektausleuchtung verändert sich bei:

Änderung der Lichtposition

Änderung der Kameraposition

G. Millerson, Handbuch der Beleuchtungstechnik für Film- und Fernsehproduktionen. Wesseling: Mediabook-Verl. Reil, 1999, ISBN: 9783932972812

42
Lichtrichtungen - Vorderlicht

Zentrales Vorderlicht Zentrales und seitliches Vorderlicht


(6H/2V) (6H/2V + 4H/2V)

43
Lichtrichtungen – Frontallicht

Hartes Licht Weiches Licht


(6H/3V) (6H/3V)

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Lichtrichtungen – Schräges Licht

Hartes Licht Weiches Licht


(4H/3V) (4H/3V)

45
Lichtrichtungen – Seitenlicht/Gassenlicht

Seitenlicht Gassenlicht
(3H/1V und 9H/1V) (3H/3V und 9H/3V)

46
Lichtrichtungen – Hinterlicht/Gegenlicht

Hinterlicht Gegenlicht
(12H/11V) (12H/9V)

47
Lichtrichtungen – Oberlicht/Kopflicht

Oberlicht Kopflicht
(6H/1V) (6H/12V)

48
Lichtrichtungen – Rampenlicht/Horizontlicht

Rampenlicht Horizontlicht
(6H/4V)

49
Ausleuchtung

Grundlegende Funktionen einer Ausleuchtung

• Grundlegende Form / Kontur herausstellen


• Schatten verdunkeln oder aufhellen
• Positionierung relativ zum Hintergrund
• Hervorhebung wichtiger Details

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Ausleuchtung

Lichtquellen
• Führungslicht (Key)
• Hartes Licht
• Anordnung:
• 4-5H bzw. 7-8H
• 1-2V
• Gegenlicht (Back)
• Hartes Licht
• Anordnung:
• 11-1H
• 10-11V
• Aufhell- oder Fülllicht (Fill)
• Weiches Licht

H. Zettl, Video Basics 8. WADSWORTH INC FULFILLMENT, 2017, ISBN: 978-1305950863


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3-Punkt Ausleuchtung—Führungslicht (Key Light)

• Grundlage der Beleuchtung


• klar begrenzter Schatten
• Position: 4-5H / 1-2V

H. Zettl, Video Basics 8. WADSWORTH INC FULFILLMENT, 2017, ISBN: 978-1305950863 52


3-Punkt Ausleuchtung—Gegenlicht (Back Light)

• Trennung von Objekt und Hintergrund


• durchscheinende Materialien
• Achtung: wirkt störend, wenn falsch
positioniert und/oder zu hell
• Position: 11 - 1H / 10-11V

H. Zettl, Video Basics 8. WADSWORTH INC FULFILLMENT, 2017, ISBN: 978-1305950863 53


3-Punkt Ausleuchtung—Aufhelllicht (Fill Light)

• Schwächung Konturen
• Kontrastreduktion
• Aufhellung der Schattenbereiche
• Position: 7-8H / 1-2V

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H. Zettl, Video Basics 8. WADSWORTH INC FULFILLMENT, 2017, ISBN: 978-1305950863
3-Punkt Ausleuchtung—Aufhelllicht mit Reflektor

H. Zettl, Video Basics 8. WADSWORTH INC FULFILLMENT, 2017, ISBN: 978-1305950863

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3-Punkt Ausleuchtung—Aufhelllicht mit Reflektor

G. Millerson, Handbuch der Beleuchtungstechnik für Film- und Fernsehproduktionen. Wesseling: Mediabook-Verl. Reil, 1999, ISBN: 9783932972812

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4-Punkt Ausleuchtung—Hintergrundlicht

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H. Zettl, Video Basics 8. WADSWORTH INC FULFILLMENT, 2017, ISBN: 978-1305950863
3-Punkt Ausleuchtung mit Spitzlicht

T. Petrasch und J. Zinke, Videofilm: Konzeption und Produktion. 2012

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Lightning-Plot

H. Zettl, Video Basics 8. WADSWORTH INC FULFILLMENT, 2017, ISBN: 978-1305950863

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3-Punkt Ausleuchtung—Interview-Szene mit 2 Personen

H. Zettl, Video Basics 8. WADSWORTH INC FULFILLMENT, 2017, ISBN: 978-1305950863

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Beleuchtungsschere

T. Petrasch und J. Zinke, Videofilm: Konzeption und Produktion. 2012

61
Farbtemperatur—rekapituliert

Farbtemperatur [in Kelvin, K]

• misst den Rot- bzw. Blauanteil im Licht

62
Farbtemperatur im Freien

M. Freeman, Licht & Beleuchtung : Kunst- und Tageslicht, Beleuchtungstechnik ; Bilder gestalten. München: Markt + Technik, 2007, ISBN: 9783827240989

63
Mischlicht—warmes und kaltes Licht

Mischlicht: warmes und kaltes Licht


problematisch für Aufnahmen

Konversionsfilter
Konversionsfilter

bläulich
rötlich

64
Weißabgleich

Wenn die Farbtemperatur des Lichts und die Farbaufzeichnungscharakteristik der Kamera
nicht aufeinander abgestimmt sind, führt dies im Ergebnis zu einem Farbstich
Ziel: Identische Farben sehen in unterschiedlichen Lichtverhältnissen gleich aus!

65
Weißabgleich

Einstellung Tageslicht
Kunstlicht mit

Kunstlichtaufnahmen mit
einem auf Tageslicht
abgestimmten Aufnahme-
system erzeugen einen

Einstellung Automatik
orangefarbenen Farbstich

Beliebiges Licht mit


Einstellung Kunstlicht
Tageslicht mit

Tageslichtaufnahmen mit
einem auf Kunstlicht
abgestimmten Aufnahme-
system erzeugen
einen Blaustich

66
Tageslicht mit Kunstlicht mit Neutrales
Einstellung Kunstlicht Einstellung Tageslicht Weiß
Weißabgleich

67
Weißabgleich—Farbwertkorrektur

H. Zettl, Video Basics 8. WADSWORTH INC FULFILLMENT, 2017, ISBN: 978-1305950863

68
Weißabgleich—Farbwertkorrektur

G. Millerson, Handbuch der Beleuchtungstechnik für Film- und Fernsehproduktionen. Wesseling: Mediabook-Verl. Reil, 1999, ISBN: 9783932972812

69
Weißabgleich—Farbwertkorrektur

70
Videofilmproduktion

Production: Lichtquellen
Lampensysteme

Temperaturstrahler Entladungslampen Festkörperlampen

Hochdruck- Niederdruck-
Halogen-
Glühlampe entladungs- entladungs- OLED LED
lampe
lampe lampe

Quecksilberdampf-
Leuchtstofflampe
Hochdrucklampe
Kompakt-
Halogen-
Leuchtstofflampe
Metalldampflampe

Natriumdampf- Natriumdampf-
Hochdrucklampe Niederdrucklampe

71
Glühlampen (in der EU seit 2016 verboten)

T. Barwa. (9. Okt. 2020), Glühlampe – Aus- und Weiterbildung – Theater-&Veranstaltungstechnik, Adresse: http://thomasbarwa.de/gluehlampe/, R. Greule, Licht und Beleuchtung 72
im Medienbereich. Hanser Fachbuchverlag, 1. Okt. 2014, ISBN: 3446434798
Halogenlampen

73
Niederdruck-Entladungslampen (Leuchtstofflampen)

74
Hochdruck-Entladungslampen

75
Festkörperlampen—LED

76
Festkörperlampen - OLED

77
Konventionelle Scheinwerfer

78
LED Scheinwerfer

79
Spezielle Filmscheinwerfer

80
Benutzung der Scheinwerfer
Elektrizität
• Lampen nur im Trockenen verwenden
• Kein Hot-Plugging (zuerst Ausschalten, dann Netzstecker)
• Lampen aus, wenn nicht benötigt
Hitze
• Enorme Hitzeentwicklung
• Ausreichend Abstand zu Gegenständen
• Lampen / Lampentore nicht anfassen
• Abkühlen lassen
Handhabung der Lampen
• Auf sicheren Stand achten
• Kabel sorgfältig verlegen (Stolperfalle!)
• Nicht in Lampen schauen 81
Videofilmproduktion

Post-Production: Arbeitsschritte
Post-Production—Arbeitsschritte

82
Videofilmproduktion

Post-Production: Montage
Progressive Montage

Logische Schnittfolge vom Allgemeinen zum Besonderen

Totale /
Halbnah Nah
Halbtotale

A. H. Müller, Geheimnisse der Filmgestaltung : Die Kunst der Filmmontage. Berlin: Schiele & Schön, 2010, ISBN: 9783794908127
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Regressive Montage

Logische Schnittfolge vom Besonderen zum Allgemeinen

Totale /
Nah Halbnah
Halbtotale

A. H. Müller, Geheimnisse der Filmgestaltung : Die Kunst der Filmmontage. Berlin: Schiele & Schön, 2010, ISBN: 9783794908127 84
Progressive & Regressive Montage: Zoomen statt Schneiden?

Problematisch:
Wirkliche ruhige und gleichmäßige Kamerafahrten!

A. H. Müller, Geheimnisse der Filmgestaltung : Die Kunst der Filmmontage. Berlin: Schiele & Schön, 2010, ISBN: 9783794908127
85
Narrative Montage

Linearer Ablauf der Handlung


⇒ Folge von Aktion und Reaktion (Kausalmontage)

A. H. Müller, Geheimnisse der Filmgestaltung : Die Kunst der Filmmontage. Berlin: Schiele & Schön, 2010, ISBN: 9783794908127

86
Parallelmontage
Parallelmontage
Handlung A A+B Handlung B

Wechselnder
Schnitt zweier
Handlungs-
stränge
⇒ Zusammenführung
am Höhepunkt

87
A. H. Müller, Geheimnisse der Filmgestaltung : Die Kunst der Filmmontage. Berlin: Schiele & Schön, 2010, ISBN: 9783794908127
Assoziationsmontage

Assoziationen hervorrufen (Zielgruppenabhängig)

Einstellung 1 Einstellung 2 Einstellung 3


Schönheit Luxus
88
A. H. Müller, Geheimnisse der Filmgestaltung : Die Kunst der Filmmontage. Berlin: Schiele & Schön, 2010, ISBN: 9783794908127
Videofilmproduktion

Post-Production: Kontinuitätsregeln—Regeln von Raum,


Zeit und Handlung
Kontinuität

Kontinuität . . . kein Kontinuität (falsch)

• des Raumes

• der Zeit Kontinuität in Raum, Zeit, Handlung (richtig)

• der Handlung

A. H. Müller, Geheimnisse der Filmgestaltung : Die Kunst der Filmmontage. Berlin: Schiele & Schön, 2010, ISBN: 9783794908127

89
Exkurs: Grundgrößen der Lichttechnik

Exkurs: Grundgrößen der Lichttechnik


Übersicht der Grundgrößen

Lichtstrom (Φ) ist die Lichtleistung einer


Lichtquelle
Lichtstärke (I ) gibt den auf einen bestimmten
Raumwinkel bezogenen
Lichtstrom an
Beleuchtungsstärke (E ) ist ein Maß für das auf eine
Fläche auftreffende Licht
Leuchtdichte (L) ist ein Maß für den
Helligkeitseindruck, den das
Auge von einer selbst
leuchtenden oder einer
beleuchteten Fläche hat

. (9. Okt. 2020), Grundgrößen der Lichttechnik, Adresse: http://images.slideplayer.org/2/857592/slides/slide_1.jpg

90
Lichtstrom (Φ)

Lampe Lichtstrom Φ Farbtemp. El. Leistung (P)


LED-Stirnlampe 200 lm
LED Lenser P7.2 320 lm
Glühlampe, E27, 60 W 730 lm 2.800 K 60 W
LED Lampe, E27 820 lm 2.700 K 9W
Halogenlampe, 12V, 1.180 lm 3.000 K 50 W
HV Halogen-Glühlampe, E27 1320 lm 2.800 K 77 W
Der Lichtstrom ist die PKW Halogenlampe 1.550 lm 3.200 K 55 W
PKW Xenonscheinwerfer 3.200 lm 4.350 K 35 W
Lichtleistung einer Lichtquelle. Leuchtstoffröhre 4.900 lm 3.000 K 49 W
Halogen-Metalldampflampe 49.000 lm 6.000 K 575 W
Halogen-Metalldampflampe 380.000 lm 6.000 K 4.000 W
Formelzeichen: Φ Halogen-Metalldampflampe 2.300.000 lm 6.000 K 24.000 W
Maßeinheit: Lumen (lm)

91
Lichtausbeute (η)

Die Lichtausbeute ist


ein Maß zur
Bewertung von
Lampe Lichtstrom (Φ) El. Leistung (P) Lichtausbeute (η)
Lichtquellen
Glühlampe, E27, 60 W 730 lm 60 W 12,2 lm/W
Φ LED Lampe, E27 820 lm 9W 91,1 lm/W
η= Halogenlampe, 12V, 1.180 lm 50 W 23,6 lm/W
P HV Halogen-Glühlampe, E27 1320 lm 77 W 17,1 lm/W
PKW Halogenlampe 1.550 lm 55 W 28,2 lm/W
Formelzeichen: η PKW Xenonscheinwerfer 3.200 lm 35 W 91,5 lm/W
lm Leuchtstoffröhre 4.900 lm 49 W 100 lm/W
Maßeinheit: Halogen-Metalldampflampe 49.000 lm 575 W 85,2 lm/W
W
Halogen-Metalldampflampe 380.000 lm 4.000 W 95 lm/W
Halogen-Metalldampflampe 2.300.000 lm 24.000 W 95,8 lm/W

92
Lichtstärke (I )

Lampe Lichtstärk (I ) El. Leistung (P)


Kerze (in alle Richtungen) 1 cd
Glühlampe (in alle Richtungen) 100 cd 100 W
Halogenlampe, 12V, 20W 210 cd 20 W
HV Halogen-Glühlampe, E27 1320 cd 77 W
PKW Halogenlampe 1.550 cd 55 W
Die Lichtstärke gibt den auf PKW Xenonscheinwerfer 3.200 cd 35 W
Leuchtstoffröhre 4.900 cd 49 W
einen bestimmten Raumwinkel Halogen-Metalldampflampe 49.000 cd 575 W
bezogenen Lichtstrom an. Halogen-Metalldampflampe 380.000 cd 4.000 W
Halogen-Metalldampflampe 2.300.000 cd 24.000 W

I =
dΩ

Formelzeichen: I
lm
Maßeinheit: Candela (cd, )
sr 93
Lichtstärke (I )—Exkurs Raumwinkel (Ω)

∆Ak
Ω=
r2

r : Radius der Kugel


∆Ak : Teilfläche einer Kugel

Formelzeichen: Ω
m2
Maßeinheit: Steradiant (sr , )
m2

R. Greule, Licht und Beleuchtung im Medienbereich. Hanser Fachbuchverlag, 1. Okt. 2014, ISBN: 3446434798

94
Beleuchtungsstärke (E )

Beleuchtungssituation Beleuchtungsstärke (E )
5 mW Laserpointer, grün (532 nm), 3mm 427.000 lx
5 mW Laserpointer, rot (635 nm), 3mm 105.000 lx
Operationssaal, 3500 K 160.000 lx
Heller Sonnentag 100.000 lx
Bedeckter Sommertag 20.000 lx
Bedeckter Wintertag 3.500 lx
Profi-Fußball-Stadion 1.400 lx
Die Beleuchtungsstärke ist ein TV-Studio 1.000 lx
Maß für das auf eine Fläche Büro-Arbeitsplatz 500 lx
Wohnzimmer 50 lx
auftreffende Licht. Straßenbeleuchtung 10 lx
Vollmondnacht 0,25 lx
dΦ Bewölkter Nachthimmel ohne Fremdlicht 0,00013 lx
E=
dA

Formelzeichen: E
lm
Maßeinheit: Lux (lx, 2 )
m
95
Leuchtdichte (L)

Beleuchtungssituation Leuchtdichte (L)


Klarer Himmel 8.000cd/m2
Bedeckter Himmel 2.000cd/m2
Nachthimmel b. Vollmond 0, 1cd/m2
Sonnenscheibe mittags 1.600.000.000cd/m2
Mondoberfläche 2.500cd/m2
Die Leuchtdichte ist ein Maß Xenonlampe 5.000.000.000cd/m2
Glühlampe 60 W 120.000cd/m2
für den Helligkeitseindruck, den weiße LED 50.000.000cd/m2
das Auge von einer TFT Monitor weiß 150 . . . 500cd/m2
LED-Wall Außenbereich 5.000cd/m2
selbstleuchtenden oder einer
beleuchteten Fläche hat.

dI
L=
dA

Formelzeichen: L
cd
Maßeinheit: 2
m
96
Übersicht der Grundgrößen

Lichtstrom (Φ) ist die Lichtleistung einer


Lichtquelle
Lichtstärke (I ) gibt den auf einen bestimmten
Raumwinkel bezogenen
Lichtstrom an
Beleuchtungsstärke (E ) ist ein Maß für das auf eine
Fläche auftreffende Licht
Leuchtdichte (L) ist ein Maß für den
Helligkeitseindruck, den das
Auge von einer selbst
leuchtenden oder einer
beleuchteten Fläche hat

. (9. Okt. 2020), Grundgrößen der Lichttechnik, Adresse: http://images.slideplayer.org/2/857592/slides/slide_1.jpg

97
Literatur i

R. Munroe. (21. Sep. 2019), xkcd: So Bad It’s Worse, Adresse:


https://xkcd.com/653/.
Q. Tarantino, Script: Django unchained, 2012.
Landeshauptstadt Stuttgart - Amt für öffentliche Ordnung. (9. Okt. 2020), Antrag auf
Überlassung öffentlicher Verkehrsflächefür Film- und Dreharbeiten, Adresse:
https://film.region-stuttgart.de/fileadmin/user_upload/service/
Downloads/AfoeO/Antrag_Drehgenehmigung.pdf.
A. H. Müller, Geheimnisse der Filmgestaltung : Die Kunst der Filmmontage. Berlin:
Schiele & Schön, 2010, ISBN: 9783794908127.
D. Negenborn. (13. März 2015), Was ist eine Einstellungsgröße?, Adresse: https:
//www.filmmachen.de/film-grundlagen/bildgestaltung/einstellungsgroesse.

98
Literatur ii

——, (17. Apr. 2015), Was ist eine Kameraperspektive?, Adresse: http:
//www.filmmachen.de/film-grundlagen/bildgestaltung/kameraperspektive.
L. Priese, Computer Vision: Einführung in die Verarbeitung und Analyse digitaler
Bilder. Springer-Verlag GmbH, 2015, ISBN: 9783662451298.
P. Tipler, Physik für Wissenschaftler und Ingenieure. Heidelberg: Spektrum Akad. Verl,
2009, ISBN: 9783827419453.
W. Witting, Licht. Sehen. Gestalten. Ambra Verlag, 15. Sep. 2014, ISBN: 3990436589.
DOI: 10.1515/9783990436592.
W. Pepperhoff, Optische Pyrometrie“, in Temperaturstrahlung, Heidelberg:

Steinkopff, 1956, S. 174–223, ISBN: 978-3-642-88380-4.
H. Zettl, Video Basics 8. WADSWORTH INC FULFILLMENT, 2017, ISBN:
978-1305950863.

99
Literatur iii

G. Millerson, Handbuch der Beleuchtungstechnik für Film- und Fernsehproduktionen.


Wesseling: Mediabook-Verl. Reil, 1999, ISBN: 9783932972812.
T. Petrasch und J. Zinke, Videofilm: Konzeption und Produktion. 2012.
M. Freeman, Licht & Beleuchtung : Kunst- und Tageslicht, Beleuchtungstechnik ; Bilder
gestalten. München: Markt + Technik, 2007, ISBN: 9783827240989.
T. Barwa. (9. Okt. 2020), Glühlampe – Aus- und Weiterbildung –
Theater-&Veranstaltungstechnik, Adresse: http://thomasbarwa.de/gluehlampe/.
R. Greule, Licht und Beleuchtung im Medienbereich. Hanser Fachbuchverlag, 1. Okt.
2014, ISBN: 3446434798.
. (9. Okt. 2020), Grundgrößen der Lichttechnik, Adresse:
http://images.slideplayer.org/2/857592/slides/slide_1.jpg.

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