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Evolutionsbiologie

Charles Darwin: Evolutionstheorie

• Ein gemeinsamer vorkommen


• Eine Urart -> zwei neue Arten

• Survival of the fittest

Lamarck: Evolutionstheorie

➔ Jede Art stammt von eigener, einfacher Urform ab, die nach Vervollkommnung strebt
➔ Veränderung der Umwelt führt zu Veränderung der Arten
➔ Gebrauch/Nichtgebrauch von Organen führet zu stärkerer
Ausprägung/Verkümmerung
➔ Erworbene Eigenschaften werden an die Nachkommen weitervererbt

Unterschied Lamarck vs. Darwin:

Lamarck Darwin
Die Arten entwickeln sich weiter, indem sie Die Art mit einem selektions Vorteil kann
Organe weiterentwickeln, wodurch sie sich fortpflanzen, durch bessere
einen Selektionsvorteil gewinnen und Überlebenschancen und bessere Anpassung
dadurch andere zurück. Die erworbenen an die Umwelt
Merkmale werden dann an die
Nachkommen vererbt.
- primitiver Vorfahren, welcher nach - gemeinsamer Vorfahr
Vervollkommnung strebt
-perfekte Anpassung der Umwelt -kleine Unterschiede sind vorhanden,
-eigene lineare Evolution Linie, aber keinen welche zufällig durch Mutation &
Zusammenhang zwischen den einzelnen Rekombination entstehen
Individuen
- die arten haben sich unabhängig -kleine Unterschiede sind genetisch
voneinander entwickelt veranlagt und damit werden diese auch
vererbt -> natürliche Selektion
Gebrauch/Nichtgebrauch von Körperteilen Survival oft he fittest
➔ Stärkere
Ausprägung/Verkümmerung
➔ Wird vererbt
➔ Neue arten entstehen

Selektion:

Natürliche Selektion:
An die Umwelt besser angepasste Lebewesen, haben eine höhere Wahrscheinlichkeit sich
fortzupflanzen und ihre Gene weiterzugeben als schlechter angepasste Lebewesen.
Sexuelle Selektion:
Innerartliche Auswahl von Sexualpartnern, die sich aus der Konkurrenz um
Fortpflanzungspartnern ergibt. Sexuelle Selektion erklärt zahlreiche Phänotypische
Ausprägungen, die im Sinne der natürlichen Selektion nachteilig wären.

Künstliche Selektion:
Vom Menschen gesteuerte Selektion zu Förderung von
bestimmten Merkmalen, bei Tier- und Pflanzenarten.

Selektionstypen

Stabilisierende Selektion:

Selektionsdruck geht von beiden Extremseiten der Merkmalsausprägung aus. Deshalb


kommt es auf Dauer zur Annäherung an den Mittelwert, da extreme Formen benachteiligt
werden. Die Selektion wird stabilisiert und sie hält die Population konstant bzw. verringert
die Zahl der extremen Formen.
Die stabilisierende Selektion führt zu geringen phänotypischen Unterschieden, da sich
extreme Abweichungen vom Mittelwert nicht durchsetzen können.

Als Beispiel hierfür kann man Vögel nehmen. Wenn die


Umweltfaktoren sich nicht ändern, müssen die Vögel auch
ihre Flügellänge nicht verändern, da sie dadurch keinen
Vorteil ziehen, sondern eher Nachteile.

Disruptive Selektion:

Die Ausbildung von zwei extremen Phänotypen, sind die zentralen Merkmale der disruptiven
Selektion.

Die Ausprägung eines Merkmals im Mittelwertbereich erweist sich als Nachteil. Das
bedeutet, dass sich die beiden Teilpopulation sich unterschiedlich voneinander
weiterentwickeln und dabei die ursprünglich homogene (gleichartige) Population in zwei
Gruppen zerfällt.

Ein Beispiel hierfür ist, Darwins-Finkenart (adaptive Radiation). Zum Fangen und fressen von
Insekten ist ein feiner, dünner Schnabel nötig. Für das knacken von Nüssen dagegen ein
kräftiger Schnabel.
Der Mittelwert eines Schnabels dieser beiden Formen bringt dagegen keine Vorteile.

Transformierende Selektion:
Bei der transformierenden Selektion wirkt der Selektionsdruck von einer Seite aus und
dementsprechend schiebt sich die Population weg vom Selektionsnachteil in die andere
Richtung. Also eine bessere Anpassung an die neuen Bedingungen.

Ein Beispiel hierfür sind Birkenspanner. Diese wiesen früher eine helle Färbung auf und
waren so gut auf Birkenstämmen getarnt. Durch die zunehmende Luftverschmutzung
währen der Industrialisierung, verfärbten sich die Birkenrinden dunkler. Damit hatten nun
die Birkenspanner einen Vorteil, welche eine dunklere Färbung aufwiesen und somit nicht
von Fressfeinden erkannt wurden.

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