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I Klinisch-psychologische Diagnostik – Interpretation einer testpsychologischen

Untersuchung

Die testpsychologische Untersuchung einer 33-jährigen agoraphobischen Patientin zu Beginn und nach Abschluss
einer Psychologischen Psychotherapie fällt wie folgt aus (s. u.).
1 Bitte interpretieren Sie den testpsychologischen Befund zu Beginn und zum Behandlungsabschluss sowie
die intraindividuelle Testwertdifferenz beider Messwertreihen.

Behandlungsbeginn3 Behandlungsende
T = 67 T = 61
Sym-ERSCHÖ1 T = 70 T = 55
Sym-ANSPAN1 T = 68 T = 49
Sym-DYSREG1 T = 80 T = 53
Sym-LEISTU1 T = 58 T = 59
Sym-SCHMER1 T = 76 T = 66
Sym-SELBST1 PR = 80 PR = 60
AKV-BSQ2 PR = 85 PR = 65
AKV-ACQ2 PR = 95 PR = 70
AKV-ACQ-Körperliche PR = 60 PR = 40
Krise PR = 80 PR = 55
AKV-ACQ-Kontrollverlust PR = 60 PR = 52
AKV-MI: begleitet2
AKV-MI: allein2

1 … Skalen der Änderungssensitiven Symptomliste (Ass-Sym; Krampen, 2006): Sym-ERSCHÖ …Körperliche und
psychische Erschöpfung; Sym-ANSPAN … Anspannung und Nervosität; Sym-DYSREG … Psychophysiologische
Dysregulationen; Sym-LEISTU … Leistungs- und Verhaltensschwierigkeiten; Sym-SCHMER … Schmerzbelastung; Sym-
SELBST … Probleme in der Selbstbestimmung;
2 … Fragebögen zu körperbezogenen Ängsten, Kognitionen und Vermeidung (Ehlers, Margraf & Chambell, 2001): AKV-
BSQ … Angst vor körperlichen Symptomen; AKV-ACQ … angstbezogene Kognitionen; AKV-MI …
Mobilitätsinventar
3 … Referenzgruppe gesunde Kontrollen

(entnommen aus Krampen, G. (2006). Änderungssensitive Symptomliste zu Entspannungserleben, Wohlbefinden,


Beschwerden- und Problembelastungen. Manual, S. 45. Göttingen: Hogrefe.
2

2 Wie lauten die Empfehlungen der Arbeitsgruppe um Jacobson zur Bewertung der

klinischen Bedeutsamkeit von Veränderungen?

3 Skizzieren Sie bitte ein experimentelles Einzelfalldesign zur Überprüfung von kurz- und

langfristigen Effekten der klinisch-psychologischen Intervention für den vorstehend

beschriebenen Fall inklusive dem Nachweis von Transfereffekten auf Situationen und

Anforderungen.
3

II Pädagogisch-psychologische Diagnostik – Evaluation eines Elterntrainings

Zur Finanzierung eines Elterntrainings wünscht der Leistungsträger einen Nachweis zu dessen

Wirksamkeit. Das Training umfasst die Module

1. Modul "Verbesserung der elterlichen Kommunikationsfertigkeiten"

2. Modul "Stärkung der Handlungskompetenz im Umgang mit Stress"

3. Modul "Vermittlung von Wissen zur kindlichen Entwicklung "

Das Elterntraining soll nicht nur zu einer kurzfristigen sondern zu einer stabilen

langfristigen Verbesserung der elterlichen Kompetenzen führen. Weiter wird ein

Anforderungs- und Situationstransfer auf den Familienalltag angezielt.

1.1 Wie sollte eine umfassende Evaluation zur Überprüfung der Wirksamkeit dieses

Trainings aussehen? Bitte berücksichtigen Sie in Ihren Überlegungen verschieden

mögliche Datenebenen und -quellen, das Design der Erhebung, sowie messtechnische

Aspekte.

1.2 Welche diagnostischen Instrumente bieten sich an (Bitte nennen Sie drei Beispiele)?

1.3 Der Erfolg der Maßnahme lässt sich als Grad der Annäherung an die Ziele und als

Ausmaß an Veränderungen definieren. Worin unterscheiden sich beide Möglichkeiten?

1.4 Zur Evaluation der Effizienz der beschriebenen Maßnahme bieten sich zwei

Grundformen an. Bitte benennen Sie und führen Sie diese aus.
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III Psychologische Diagnostik in der ABO – Evaluation eines Trainings für

Führungskräfte

Ein Firmeninhaber möchte ein in seinem Unternehmen entwickeltes Training zur

Qualifikation von internen Führungskräften evaluieren lassen. Diese Maßnahme umfasst die

Module

1. Modul "Führen von komplexen Unternehmensorganisationen - die eigene Rolle

verstehen und entwickeln"

2. Modul "Führen im Kontext unternehmensinterner Konstellationen - interne

Kommunikation und Personalführung"

3. Modul "Führen im Kontext externer Anforderungen - Politik, Medien und

Öffentlichkeit"

Diese Maßnahme soll nicht nur zu einer kurzfristigen sondern zu einer stabilen

langfristigen Verbesserung der geübten Kompetenzen führen. Weiter wird ein

Anforderungs- und Situationstransfer auf den Berufsalltag angezielt.

1 Wie sollte eine umfassende Evaluation zur Überprüfung der Wirksamkeit dieser

Maßnahme aussehen? Bitte berücksichtigen Sie in Ihren Überlegungen verschieden

mögliche Datenebenen und -quellen, das Design der Erhebung, sowie messtechnische

Aspekte.

2 Welche diagnostischen Instrumente bieten sich an (Bitte nennen Sie drei Beispiele)?

3 Der Erfolg der Maßnahme lässt sich als Grad der Annäherung an die Ziele und als

Ausmaß an Veränderungen definieren. Worin unterscheiden sich beide Möglichkeiten?

4 Zur Evaluation der Effizienz der beschriebenen Maßnahme bieten sich zwei

Grundformen an. Bitte benennen Sie und führen Sie diese aus.
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IV Psychologische Diagnostik in der ABO – Bewerberauswahl

1. In einem international agierenden Automobilzulieferer soll die Stelle eines


Projektmanagers besetzt werden. Stellenanforderung resp. gewünschte Qualifikation
des/r Bewerbers/in lassen sich wie folgt beschreiben

Aufgabengebiet

 Leitung der (inter-)nationalen für Kunden aus der Automobilindustrie, von der
Designphase bis hin zur Serienreife.
 Analyse der Kundenbedarfe
 Schnittstelle in der Projektkoordination mit den Kunden, der Technik und den
Produktionswerken
 Durchführung von Markt- und Wettbewerbsanalysen
 Erstellen und Halten von Präsentationen

Qualifikation

 Abgeschlossenes Studium bzw. technische Ausbildung


 Berufserfahrung
 Kenntnisse im Projektmanagement sowie im Bereich Kunststoffe
 Gute Englischkenntnisse
 Bereitschaft zu Dienstreisen
 Kundenorientierte Persönlichkeit mit technischem Verständnis, Vertriebsmentalität
mit Verhandlungsgeschick, eigenverantwortlichem Handeln, Kommunikationsstärke,
Teamplayer mit souveränem Auftreten

1.1 Wie würden Sie vorgehen, um eine möglichst optimale Passung zwischen
Stellenanforderung und Qualifikation der/s Bewerber/-in zu erzielen? Bitte skizzieren
Sie eine umfassende Berufseignungsdiagnostik.
1.2 Welche Entscheidungsart liegt hier aus Sicht des Unternehmens vor?
1.3 Wie lassen sich Entscheidungen dieser Art formalisieren?
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V Pädagogisch-psychologische Diagnostik – Was ist mit Markus los?

Der 10-jährige Markus besucht die 5. Gymnasialklasse. Seit etwa fünf Wochen klagt er

morgens über Bauch- und/oder Kopfschmerzen und will nicht zur Schule. Eine ärztliche

Untersuchung blieb ohne Befund.

Die schulischen Leistungen des Jungen sind durchschnittlich. Der Klassenlehrer beschreibt

Markus als einen lebhaften und bisweilen eigenwilligen Jungen.

Bitte skizzieren Sie eine umfassende pädagogisch-psychologischen Diagnostik zur Abklärung

der Problematik von Markus.


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VI Klinisch-psychologische Diagnostik – Frau Müfo

Fallbeschreibung. Die 39jährige Patientin, Frau Müfo, geht aktuell kaum noch aus dem Haus
und hat Angst, alleine in die Stadt einkaufen zu gehen. Termine bei Behörden kann sie ohne
ihren Partner kaum noch wahrnehmen. In Situationen, in denen sie sich alleine in der
Öffentlichkeit befinde und keine Fluchtmöglichkeiten sehe, wie z. B. im Bus oder im
Kaufhaus, beginne ihr Herz zu rasen, sie zittere am ganzen Körper, habe Schweißausbrüche
und ein Engegefühl in der Brust. Sie sorge sich dann um ihre Gesundheit und fürchte "keine
Luft mehr zu bekommen", "gleich umzufallen" und "peinlich aufzufallen". In diesen
Situationen erlebe sie eine verzweifelte Angst, nicht mehr gesund zu werden sowie Scham,
begleitet von dem intensiven Gefühl, sich nicht mehr unter Kontrolle zu haben. So weit als
möglich meide sie diese oder begebe sich ausschließlich in Begleitung ihres Partners in diese
Situationen. Dann – so ihre Erfahrung – blieben ihr diese quälenden Gefühle erspart.
Durch die Diagnose eines Schilddrüsenkarzinoms vor mehr als 10 Jahren ist die Patientin für
somatische Missempfindungen und Auffälligkeiten ihres Körpers sensibilisiert, da die Anzei-
chen dieser Erkrankung von der Patientin selbst erkannt und letztlich auch nur aufgrund ihres
eigenen Feingespürs rechtzeitig diagnostiziert werden konnte. Diese erhöhte Selbst-
aufmerksamkeit hat die Patientin als lebenswichtig erfahren.

1. Bitte analysieren Sie das Verhaltensmuster der Patientin nach dem SORKC-Modell.

2. Konzeptionieren und begründen Sie eine umfassende Diagnostik, die eine


Beantwortung der differenziellen Indikation erlaubt.
welche Maßnahmen?
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VII Pädagogisch-psychologische Diagnostik – Kai

Herr und Frau K. wenden sich an die schulpsycho-logische Beratungs-stelle. Ihr Sohn
Kai (Alter: 13;8) besucht die 8. Klasse des Gymnasiums. Seit einiger Zeit sorgen sie
sich um seine Schulleistungen. Die Eltern möchten die Ursachen für die schulischen
Leitungsprobleme ihres Sohnes erfahren und über mögliche
Interventionsmöglichkeiten informiert werden.

Familiärer Hintergrund. Kai ist das einzige Kind der Familie. Seine Kindheit sei
“normal“ verlaufen. Kai habe den Kindergarten besucht und sei termingerecht
eingeschult worden. Herr und Frau S. betonen, dass ihre Sorge nicht dem Nicht-
Bestehen des Gymnasiums gelte. Allerdings möchten die Eltern ihrem Sohn auch
eine möglichst gute Ausgangsposition bieten. Kai sei nie ein sehr guter Schüler
gewesen.

Schulischer Hintergrund. Gespräch mit dem Klassenlehrer. Herr L. schildert Kai


als einen Schüler, „der einfach nicht will.“ Kai sei seiner Meinung nach ein
durchschnittlich begabter Junge. Er beteilige sich zwar am Unterricht. Seine
Beiträge seien aber meistens „bemüht“ bis „unangemessen“ einzuordnen.
In den letzten Monaten habe er auch eine deutliche Oppositionshaltung bei Kai
festgestellt. Der augenblickliche Stoff überfordere Kai deutlich. Er sei zwar „ein
netter Kerl“, aber seiner Meinung nach am Gymnasium wahrscheinlich „fehl am
Platz“.

Gespräch mit Kai. Das Gespräch mit ihm gestaltet sich von Anfang an
schwierig. Es wird deutlich, dass Kai nicht über seine schulischen
Schwierigkeiten reden möchte. Nachfragen blockt er mit Phrasen ab wie, „in
der Schule wird doch sowieso nur Mist erzählt“. Das Verhältnis zu seinen Eltern
beschreibt er als gut. Nur in der letzten Zeit würden beide „etwas krampfen“. In
seiner Freizeit „hänge er am liebsten mit seinen Freunden ab.“
Unterrichtsbeobachtung. Während der Englischstunde lümmelt sich Kai
demonstrativ in seinen Stuhl, schaut zum Fenster hinaus und gähnt mehrmals
ausgiebig. …

1. Bitte werten Sie das Untersuchungsmaterial im Hinblick auf die im


Beratungsanlass erkennbare Fragestellung aus.

2. Formulieren Sie geeignete Untersuchungshypothesen und ordnen Sie


das diagnostische Material diesen Hypothesen zu. Dabei sollte
erkennbar sein, welche Befunde die einzelnen Hypothesen stützen oder
in Frage stellen.

3. Integrieren Sie die Einzelbefunde zu einem Gesamtbefund im Hinblick


auf die Fragestellung.
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VIII Psychologische Diagnostik in der ABO – Bewerberauswahl

Eine Klinik für Herz- und Gefäßchirurgie sucht im Rahmen der altersbedingten
Nachfolgeregelung spätestens zum 01.03.2018 in Vollzeit einen

Leiter (m/w) Qualitätssicherung und medizinische Informationsverarbeitung

Ihr Aufgabengebiet: Ihr Profil:

 Koordination, Planung, Überwachung und  Abgeschlossenes Medizinstudium oder


Steuerung der klinikinternen und der vergleichbare akademische Ausbildung
externen Qualitätssicherung  Mehrjährige klinische Berufserfahrung
 Unterstützung und Beratung des und fundierte Kenntnisse sowie
Klinikdirektors und Vertretung der Klinik praktische Erfahrung im
in allen Belangen des fachübergreifenden Qualitätsmanagement und in der
Qualitätsmanagements Informationsverarbeitung
 Betreuung und Weiterentwicklung des  Hervorragende, überdurchschnittliche
Abteilungssystems zur medizinischen EDV-Kenntnisse, insbesondere
Dokumentation routinierter Umgang mit MS Office
 Koordination, Überwachung und inklusive Access sowie fundierte
Steuerung der Informationsverarbeitung  Statistikkenntnisse
mittels des klinikinternen Dokumenta-  Teamfähigkeit, Durchsetzungsfähigkeit,
tionssystems Belastbarkeit und zielgerichteter,
 Kontinuierliche Optimierung der effizienter und strukturierter Arbeitsstil
medizinischen Dokumentation sowie verbindlicher Kommunikationsstil
 Konzeption von standardisierten im Umgang mit allen Berufsgruppen
periodischen Auswertungen und
Auswertungsanalysen zu spezifischen
Fragestellungen
 Organisatorische und fachliche Leitung
sowie kontinuierliche strukturelle
Weiterentwicklung des Bereichs
 Unterstützung und Beratung bei
wissenschaftlichen Fragestellungen,
Studienplanung und statistischen
Analysen

ideografische Eignungskriterien

1.1 Wie würden Sie vorgehen, um eine möglichst optimale Passung zwischen
Stellenanforderung und Qualifikation der/s Bewerber/-in zu erzielen? Bitte skizzieren
Sie eine umfassende Berufseignungsdiagnostik.
1.2 Welche Entscheidungsart liegt hier aus Sicht des Unternehmens vor?
1.3 Wie lassen sich Entscheidungen dieser Art formalisieren?
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mit Bjarne und Pia

IX Psychologische Diagnostik in der ABO – Bewerberauswahl

Eine internationale Hochschule sucht ab sofort eine/n Referent/-in Hochschulentwicklung

Ihre Aufgaben:
 Sie unterstützen den Rektor in allen strategischen Fragestellungen
 Sie arbeiten mit bei der Studiengangentwicklung und in Akkreditierungsverfahren
 Sie unterstützen in allen hochschulpolitischen Fragestellungen
 Sie unterstützen das Rektorat auch bei der Arbeit in nationalen und internationalen
Gremien der Hochschulkooperation und Hochschulpartnerschaft

Ihr Profil:
 Sie haben Erfahrungen in der Beratungs- oder Weiterbildungsbranche gesammelt, z.B.
als Projektmanager im Hochschulumfeld
 Sie haben Erfahrung im Bereich des Hochschulmanagements
 Idealerweise verfügen Sie über vertiefte Kenntnisse und Erfahrungen im Bereich er
Akkreditierung
 Sie sind eine „Macher“-Natur, die die Umsetzung mit klarer Ergebnisorientierung selbst
in die Hand nimmt
 Sie denken in Lösungen, argumentieren nutzenorientiert und sehen das „große Bild“
 Sie sind stark in der Präsentation und in der Kommunikation
 Sie verfügen idealerweise über Erfahrungen im Projektmanagement
 Sie sind ein Teamplayer und besitzen ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein
 Sie kommunizieren fließend in Deutsch und Englisch in Wort und Schrift
 Sie sind in begrenztem Rahmen reisebereit

Wir bieten:
 Eine sehr vielseitige, interessante und verantwortungsvolle Aufgabe in einer stark
wachsenden, innovativen Hochschule
 Eine attraktive, erfolgsorientierte Vergütung
 Ein hoch motiviertes, sehr kollegiales Team in einem sehr interessanten und
zukunftsweisenden Themengebiet

Bitte skizzieren Sie eine umfassende Berufseignungsdiagnostik.


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X Klinisch-psychologische Diagnostik – alleinlebende Studentin

Die alleinlebende 25jährige Studentin berichtet, dass es ihr in der letzten Zeit relativ
schlecht ginge. Sie habe 2 – 3 Essattacken pro Woche und beschäftige sich
vermehrt mit dem Essen. Sie esse einerseits als Seelentröster bei Einsamkeit sowie
zur Beruhigung und andererseits auch, um sich zu quälen: Sie esse noch weiter,
wenn ihr schon schlecht sei. Sie habe versucht, „sich selbst zu therapieren“ (mal ein
Glas Sekt oder Wein), allerdings ohne Erfolg. Sie neige dazu, sich selbst viel
zuzumuten, falle dann in ein Loch und hasse sich selbst dafür. Sie denke häufig
negativ über sich selbst und mache sich selbst schlecht. Derzeit leide sie
insbesondere unter einer depressiven Stimmungslage, Schlafstörungen und
Einsamkeitsgefühlen („Ich fühle mich schlecht, traurig und deprimiert“). Sie habe sich
zurückgezogen („Ich habe eine Scheu aus dem Haus zu gehen“), fühle sich
überfordert und leide unter Minderwertigkeitsgefühlen. Sie habe große Angst
zuzunehmen (BMI = 24). Andererseits habe sie auch das Bedürfnis nach
Essanfällen, „ein Bedürfnis süchtig zu werden“ Von der Therapie erhoffe sie sich
positive Unterstützung und mit ihrem Selbsthass umgehen zu lernen.

1. Bitte formulieren Sie geeignete Untersuchungshypothesen und skizzieren Sie


eine umfassende klinisch-psychologische Diagnostik zur Abklärung der
Problematik dieser Studentin.

2. Wie ließe sich das Therapieziel spezifizieren und im Hinblick auf seine
Realisation überprüfen?