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Zahntechnik

Bestandteile und Funktionen des Kausystems


Lernfeld 2 Datum:

Kausystem: System von Organen, die in Bezug auf die Kaufunktion und einiger anderer Funktionen zusammenarbeiten.
Synonyme („andere Begriffe“) – Auswahl:
S…………….g…………… S…………… / O…..f……………. S……………
C………….m………………….. S……………
Das Kausystem besteht aus Jedes dieser Elemente erfüllt spezifische und unerlässliche => erst das Zusammenwirken
verschiedenen (Struktur-) Teilfunktionen. der einzelnen Elemente
Elementen (Organen, => Auswahl mit ihren Teilfunktionen
Gewebestrukturen). ermöglicht die Haupt-
=> Die wichtigsten sind: bzw. Grundfunktionen
des Kausystems
 halten die Nahrung fest und zerkleinern diese (Abbeißen,
Abreißen, Zermahlen)
 ihre bauchige Form gewährleistet, dass der Zahnfleischrand vor
Einige Teilfunktionen sind den falschen Elementen zugeordnet.

Verletzungen durch abgleitende Speisebrocken geschützt wird


Zähne
 ermöglichen im Zusammenspiel mit Lippen und Zunge die
Lautbildung
 beeinflussen das ästhetische Erscheinungsbild und die
Tipp: Insgesamt haben sich 4 Fehler eingeschlichen

Ausstrahlung eines Menschen in besonderer Weise


 verankert die Zähne im Kieferknochen
 ermöglicht leichte Beweglichkeit der Zähne
Hier war leider der „Fehlerteufel“ am Werk:

 die vorhandenen Rezeptoren („Fühler“) ermöglichen ein


Zahnhalteapparat Tastempfinden (z.B. geringste Störungen im Zahnreihenschluss
oder „die Schrotkugel im Hasenbraten“)
 überträgt die Kaukräfte auf Ober- und Unterkiefer
 schieben Nahrungsteile zwischen die Zahnreihen zurück, die in
den Mundvorhof abgeglitten sind
 bestimmen die Bewegungsbahnen des Unterkiefers mit
Kiefergelenke  dient zum Transport der Nahrung im Mund, so dass diese gut
durchgekaut, durchspeichelt und geschluckt werden kann
 dienen den Muskeln als Befestigung
(=> passiver Bewegungsapparat)
Schädelknochen
 nehmen die Kaukräfte auf
 schützen empfindliche Organe
 bewegt den Unterkiefer (=> aktiver Bewegungsapparat)
Kaumuskulatur  ihre glatte Oberfläche lässt eine gute Selbstreinigung durch
Wangen, Lippen, Zunge und Speichel zu
Mimische Muskeln (Muskeln  bestimmen den Gesichtsausdruck
der Wange, Lippen etc.)
Nerven  leiten Reizempfindungen an das Gehirn weiter
 die vorhandenen Rezeptoren („Fühler“) ermöglichen ein Tast-,
Temperatur- und Geschmacksempfinden
Zunge
 ermöglicht im Zusammenspiel mit Zähnen und Lippen die
Lautbildung
 dienen über ihre Ausscheidungsprodukte dem Einspeicheln der
Nahrung (=> Gleitfähig machen und Vorverdauen)
Speicheldrüsen  ermöglichen über ihre Ausscheidungsprodukte die Abwehr von
Krankheitserregern
 stabilisieren über ihre Ausscheidungsprodukte den pH-Wert in
der Mundhöhle
 ermöglichen durch ihre schlüpfrige Oberfläche das problemlose
Gleiten der Speise in der Mundhöhle in Richtung Rachenenge
 schützen den Körper vor chemischen Schäden
Schleimhäute (=> weitgehend säureresistent)
 schützen den Körper vor Wasserverlust
 die vorhandenen Rezeptoren („Fühler“) ermöglichen ein Tast-
und Temperaturempfinden
 versorgen die Organe mit sauerstoff- und nährstoffreichem Blut
(Arterien)
Gefäßsysteme  führen CO2 und Stoffwechselprodukte von den Organen ab
(Venen)
 ermöglichen über ihre Ausscheidungsprodukte die
Remineralisierung des Zahnschmelzes