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Fassung

November 2009

Zusatzmodul

HOHLPROF
Tragfähigkeit von geschweißten
Hohlprofilverbindungen nach EC3

Programm-
Beschreibung

Alle Rechte, auch das der Übersetzung, vorbehalten.


Ohne ausdrückliche Genehmigung der INGENIEUR-SOFTWARE DLUBAL GMBH
ist es nicht gestattet, diese Programmbeschreibung oder Teile daraus
auf jedwede Art zu vervielfältigen.

© Ingenieur-Software Dlubal GmbH


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Tel.: +49 (0) 9673 9203-0


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Programm HOHLPROF © 2009 Ingenieur-Software Dlubal GmbH


Inhalt

Inhalt Seite Inhalt Seite

1.  Einleitung 4  3.1  Start der Berechnung 16 


1.1  Zusatzmodul HOHLPROF 4  4.  Ergebnisse 18 
1.2  HOHLPROF - Team 5  4.1  Nachweise knotenbezogen 18 
1.3  Gebrauch des Handbuchs 5  4.2  Ergebnisauswertung 19 
1.4  Aufruf des HOHLPROF - Moduls 6  5.  Ausdruck 21 
2.  Eingabedaten 7  5.1  Ausdruckprotokoll 21 
2.1  Basisangaben 7  6.  Allgemeine Funktionen 22 
2.1.1  Nationaler Anhang (NA) 9  6.1  HOHLPROF-Bemessungsfälle 22 
2.2  Querschnitte 10  6.2  Einheiten und Dezimalstellen 24 
2.3  Geometrie 13  6.3  Export der Ergebnisse 24 
2.4  Beanspruchungen 14  A  Literatur 26 
2.4.1  Beanspruchungen manuell definieren 15  B  Index 27 
3.  Berechnung 16 

Programm HOHLPROF © 2009 Ingenieur-Software Dlubal GmbH 3


1 Einleitung

1. Einleitung
1.1 Zusatzmodul HOHLPROF
Mit diesem leistungsfähigen Modul gibt die ING.-SOFTWARE DLUBAL GMBH dem Anwender ein
Werkzeug zur Bemessung von ebenen und räumlichen Fachwerkknoten aus Hohlprofilen in
die Hand. Es lassen sich Anschlüsse aus runden, quadratischen und rechteckige Hohlprofilen
berechnen.

Grundlage einer erfolgreichen Bemessung von Hohlprofilverbindungen ist die Überprüfung


von einzuhaltenden Geometriebedingungen. Die verschiedenen Knotentypen werden durch
ihre geometrischen Besonderheiten wie zum Beispiel Überlappung oder Spalt zwischen den
Streben zu verschiedenen Nachweistypen zugeordnet. Das Modul gibt dem Ingenieur hier
durch die automatische Geometrieerkennung eine komfortable Hilfestellung zur Ermittlung
der optimalen Gestalt der Knotenverbindung.

HOHLPROF führt die Tragfähigkeitsnachweise nach den Vorgaben der europäischen Norm
EN 1993-1-8:2005. Die Tragfähigkeit der hier nachweisbaren Verbindungen wird als maxi-
male Tragfähigkeit der Streben eines Fachwerkes für Normalkräfte und Biegemomente aus-
gegeben.

Wie die übrigen Zusatzmodule ist auch HOHLPROF vollständig in RSTAB 7 integriert. Dieses
Modul präsentiert sich nicht nur optisch als fester Bestandteil von RSTAB. Die Ergebnisse
können in das zentrale Ausdruckprotokoll eingebunden werden. Damit lässt sich die gesam-
te Berechnung in ansprechender und vor allem auch einheitlicher Form gestalten und prä-
sentieren.

Separate Bemessungsfälle erlauben eine flexible Untersuchung einzelner Bauteile innerhalb


großer Systeme.

Wir wünschen Ihnen viel Freude und Erfolg mit HOHLPROF.

Ihr Team von ING.-SOFTWARE DLUBAL GMBH

4 Programm HOHLPROF © 2009 Ingenieur-Software Dlubal GmbH


1 Einleitung

1.2 HOHLPROF - Team


An der Entwicklung von HOHLPROF waren beteiligt:

Programmkoordinierung
Dipl.-Ing. Georg Dlubal
Dipl.-Ing. (FH) Younes El Frem

Programmierung
Jan Fenár Dipl.-Ing. Mariusz Sajka
Dipl.-Ing. Georg Dlubal Ing. Milan Jaroš

Querschnitts- und Materialdatenbank


Ing. Ph.D. Jan Rybín
Jan Brnušák

Programmdesign, Dialogbilder und Icons


Dipl.-Ing. Georg Dlubal Ing. Jan Miléř
MgA. Robert Kolouch

Programmkontrolle
Ing. Igor Mikulčík Dipl.-Ing. (FH) René Flori
Dipl.-Ing. (FH) Younes El Frem

Handbuch, Hilfesystem und Übersetzungen


Dipl.-Ing. (FH) René Flori Dipl.-Ing. Mariusz Sajka
Mgr. Petra Pokorná Ing. Ladislav Kábrt

Technische Unterstützung und Endkontrolle


Dipl.-Ing. (FH) André Bergholz Dipl.-Ing. (FH) Walter Rustler
Dipl.-Ing. (FH) Matthias Entenmann M. Sc. Dipl.-Ing. (FH) Frank Sonntag
Dipl.-Ing. Frank Faulstich Dipl.-Ing. (FH) Christian Stautner
Dipl.-Ing. (FH) René Flori Dipl.-Ing. (FH) Robert Vogl
Dipl.-Ing. (BA) Andreas Niemeier Dipl.-Ing. (FH) Anke Voggenreiter

1.3 Gebrauch des Handbuchs


Die Themenbereiche Installation, Benutzeroberfläche, Ergebnisauswertung und Ausdruck
werden im RSTAB-Handbuch ausführlich erläutert, so dass auf eine Beschreibung verzichtet
werden kann. Der Schwerpunkt dieses Handbuchs liegt auf den Besonderheiten, die sich im
Rahmen der Arbeit mit dem Zusatzmodul ergeben.

Das Handbuch zu HOHLPROF orientiert sich an der Reihenfolge und am Aufbau der Einga-
be- und Ergebnismasken. Im Text werden die beschriebenen Schaltflächen (Buttons) in
eckige Klammern gesetzt, z. B. [Details]. Gleichzeitig sind sie am linken Rand abgebildet.
Zudem werden die Begriffe der Dialoge, Tabellen und Menüs durch Kursivschrift hervor-
gehoben, um das Nachvollziehen der Erläuterungen zu erleichtern.

Das Handbuch enthält auch ein Stichwortverzeichnis. Sollten Sie trotzdem nicht fündig
werden, steht auf unserer Website www.dlubal.de eine Suchfunktion zur Verfügung, mit
der Sie in der Liste aller Fragen und Antworten nach bestimmten Kriterien filtern können.

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1 Einleitung

1.4 Aufruf des HOHLPROF - Moduls


Es bestehen in RSTAB folgende Möglichkeiten, das Zusatzmodul HOHLPROF zu starten.

Menü
Der Programmaufruf kann erfolgen über das RSTAB-Menü

Zusatzmodule → Verbindungen → HOHLPROF.

Bild 1.1: Menü: Zusatzmodule → Verbindungen → HOHLPROF

Navigator
Das Modul HOHLPROF kann im Daten-Navigator aufgerufen werden über den Eintrag

Zusatzmodule → HOHLPROF.

Bild 1.2: Daten-Navigator: Zusatzmodule → HOHLPROF

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2 Eingabedaten

2. Eingabedaten
Die Eingaben zur Definition der Bemessungsfälle erfolgen in Masken. Zur Auswahl von Kno-
ten wird unterstützend die [Pick]-Funktion zur grafischen Auswahl angeboten.

Nach dem Aufruf von HOHLPROF wird in einem neuen Fenster links ein Navigator angezeigt,
der alle aktuell anwählbaren Masken verwaltet. Darüber befindet sich eine Pulldownliste mit
den eventuell bereits vorhandenen Bemessungsfällen (siehe Kapitel 6.1, Seite 22).

Wird HOHLPROF zum ersten Mal in einer RSTAB-Position aufgerufen, so ist nur die Maske
1.1 Basisangaben aktiv. Nach der Eingabe einer Knotennummer oder Benutzung der [Pick]-
Funktion zur Auswahl eines Knotens der Struktur liest das Modul folgende Daten aus RSTAB
ein:
• Geometrie
• Querschnittstyp
• Anschlusstyp
• Querschnitte
• Material

Die Ansteuerung der Masken erfolgt entweder durch Anklicken eines bestimmten Eintrages
im Navigator von HOHLPROF oder durch Blättern mit den beiden links dargestellten Schalt-
flächen. Die Funktionstasten [F2] und [F3] blättern ebenso eine Maske vorwärts oder zurück.

Mit [OK] werden die getroffenen Eingaben gesichert und das Modul HOHLPROF verlassen,
während [Abbrechen] ein Beenden ohne Sicherung zur Folge hat.

2.1 Basisangaben
In Maske 1.1 Basisangaben werden die zu bemessenden Knoten ausgewählt. In einem Be-
messungsfall können nur geometrisch identische Anschlüsse berechnet werden. Hierbei
werden Querschnitte und Geometriedaten der angeschlossenen Stäbe überprüft.

Zu den Geometriedaten gehören die Anzahl der angeschlossenen Stäbe und der Winkel,
den sie mit dem Gurtstab einschließen. Mit HOHLPROF können ebene und räumliche Fach-
werkknoten, wie in EN 1993-1-8:2005 Bild 7.1 dargestellt, bemessen werden.

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2 Eingabedaten

Bild 2.1: Maske 1.1 Basisangaben

Anschlüsse an
Die zu bemessenden Knoten können manuell in das Feld eingetragen werden. Über die
Schaltfläche [Pick] ist die grafische Auswahl im RSTAB-Arbeitsfenster möglich.

Geometrie
In dieser Rubrik ist die Art des Anschlusses bezüglich der Lage der angeschlossenen Stäbe
(Streben) im Raum definiert. Das Modul erkennt dies automatisch. Die Bedeutung von Eben
und Räumlich ist in folgenden Bildern zu erkennen.

Bild 2.2: Beispielhafte Darstellung für ebene und räumliche Anschlüsse

Je nach Einstellung in dieser Kategorie ändert sich das Erscheinungsbild der Maske 1.3 Ge-
ometrie, die im Kapitel 2.3 auf Seite 13 näher beschrieben wird.

Hohlprofil
Nach Auswahl eines Knotens gibt das Modul hier die in der RSTAB-Struktur erkannten Profil-
typen an. Nach EN 1993-1-8 können nur gleichartige Profiltypen an einem Knoten nachge-
wiesen werden. Daher erfolgt hier beim Einlesen der Strukturdaten eine Kontrolle. Befinden
sich unzulässige Profile wie zum Beispiel quadratische und runde Hohlprofile an einem Kno-
ten, wird direkt nach dem Öffnen des Moduls folgende Fehlermeldung ausgegeben.

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2 Eingabedaten

Bild 2.3: Fehlermeldung bei unzulässigen Querschnitten an einem Knoten

In diesem Fall empfiehlt es sich, die RSTAB-Struktur anzupassen und danach den Knoten
nochmals in HOHLPROF zu übernehmen.

Anschlusstyp
Hier ist der vom Programm erkannte Knotentyp ausgewählt. Die Norm definiert sieben ver-
schiedene Anschlusstypen.

Kriterien für die Zuordnung sind hier die Anzahl der angeschlossenen Streben, der Winkel,
den die Streben mit dem Gurtstab einschließen und die Anordnung untereinander. Der ak-
tuelle Typ wird in einer kleinen Mustergrafik dargestellt. Bei manueller Definition der Geo-
metriedaten kann der Anwender hier aus einem Pulldownmenü den Anschlusstyp auch über
die Miniaturgrafiken auswählen.

Eingabedaten
Möchte man keine Daten aus RSTAB übernehmen und einen manuell definierten Knoten
bemessen, so kann man dies hier auswählen. Bei Auswahl von Manuell definieren wird die
eventuell schon vorhandene Maske 1.3 Geometrie entfernt und die Maske 1.4 Beanspru-
chungen entsprechend angepasst.

2.1.1 Nationaler Anhang (NA)


Über dieses Auswahlfeld kann der Anwender einstellen, nach welchem Nationalen Anhang
die Parameter für die Bemessung verwendet werden sollen.

Über die Schaltfläche [Bearbeiten] gelangt man in die Detaileinstellungen des zuvor ausge-
wählten Nationalen Anhangs. Hier hat man die Möglichkeit, die Parameter zu verändern.

Bild 2.4: Parameter des Nationale Anhangs - DIN EN 1993-1-8

Über die Schaltfläche [Neu] besteht die Möglichkeit, einen selbstdefinierten Nationalen
Anhang zu erstellen.

Eigendefinierte Nationale Anhänge lassen sich über die Schaltfläche [Löschen] wieder ent-
fernen.

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2 Eingabedaten

2.2 Querschnitte
In Maske 1.2 Querschnitte sind bei automatischer Übernahme aus RSTAB die erkannten
Querschnitte der Streben und des Gurtes aufgelistet.

Bild 2.5: Maske 1.2 Querschnitte

Über die links dargestellten Schaltfläche hat der Anwender die Möglichkeit, aus der Quer-
schnittsbibliothek ein anderes Profil auszuwählen. Dabei ist zu beachten, daß hier nur die
Querschnittstypen freigegeben sind, welche in Maske 1.1 in der Kategorie Hohlprofil aus-
gewählt wurden.

Mit der Schaltfläche Bearbeiten gelangt man direkt in die Profilreihe des bereits angezeigten
Querschnitts. Es besteht hier die Möglichkeit, weitere Profile in das Modul zu laden, um die-
se dann zur Bemessung heranzuziehen. Schon in diesem Bereich überprüft das Programm
gewisse Grenzkriterien, die durch die Geometrie des Anschlusses vorgegeben sind. So ist es
zum Beispiel nicht möglich, einen Gurtstab mit einer kleineren Abmessung und/oder kleine-
rer Wanddicke auszuwählen als bei den Streben vordefiniert. Wird ein solcher Querschnitt
dennoch ausgewählt, erscheint folgende Fehlermeldung:

Bild 2.6: Fehlermeldung bei zu kleiner Wanddicke und/oder Profilgröße

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2 Eingabedaten

Info über Querschnitt


Zur Kontrolle können über die Schaltfläche [Info] zusätzliche Detailinformationen zu jedem
Querschnitt abgerufen werden.
Es erscheint ein Dialog mit Querschnittswerten. Zudem können Spannungspunkte und
Querschnittsteile für den c/t-Nachweis zur Anzeige gebracht werden. Der c/t-Nachweis nach
EN 1993-1-8 wird im Zuge der Überprüfung des Gültigkeitsbereichs durchgeführt. Hier sind
nur Querschnitte zugelassen, die der Klasse 1 bzw. Klasse 2 zugeordnet werden können.

Bild 2.7: Dialog Info über Querschnitt

Im rechten Teil der Maske wird der aktuelle Querschnitt grafisch dargestellt. Die Schalt-
flächen unterhalb sind mit folgenden Funktionen belegt:

Schaltfläche Funktion

Die Spannungspunkte werden angezeigt oder ausgeblendet.

Die (c/t)-Querschnittsteile werden angezeigt oder ausgeblendet.

Die Numerierung der Spannungspunkte bzw. (c/t)-Querschnittsteile


wird ein- oder ausgeblendet.
Die Details der Spannungspunkte bzw. (c/t)-Querschnittsteile wird
ein- oder ausgeblendet.
Die Bemaßung des Querschnitts wird ein- oder ausgeblendet.

Die Hauptachsen des Profils werden ein- oder ausgeschaltet.

Tabelle 2.1: Schaltflächen der Querschnittsgrafik

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2 Eingabedaten

Materialien
In diesem Abschnitt der Maske 1.2 werden die aus RSTAB importierten Materialien ange-
zeigt. Nach EN 1993-1-8 Kapitel 7.1.1 (4) sind nur Stahlsorten mit einer Streckgrenze von
nicht mehr als 460 N/mm2 zulässig. Über das Pulldownmenü kann der Anwender das Mate-
rial ändern. Sollte in RSTAB ein nicht zulässiges Material definiert worden sein, so erhält
man beim Öffnen des Moduls eine Fehlermeldung.

Über die [Info] Schaltfläche kann der Nutzer sich die RSTAB- und bemessungsrelevanten
Materialdaten im Detail anzeigen lassen.

Bild 2.8: Dialog Info über Materialdaten

Sind Quadrat- und/oder Rechteckrohre zur Bemessung ausgewählt, ist die Art der Stahlferti-
gung wählbar. Diese beeinflusst den Imperfektionsbeiwert α nach EN 1993-1-1 Tabelle 6.1
zur Ermittlung des Schlankheitsgrades für das Biegeknicken.

Gurtdrehung
Bei rechteckigen Querschnitten der Gurtstäbe kann zusätzlich eine Drehung des Profils um
90 Grad vorgegeben werden. Dadurch können Geometriebedingungen zwischen Gurt und
Strebe verändert werden.

Stabzuordnung
Im rechten Teil der Maske erhält der Anwender eine tabellarische Übersicht der am ausge-
wählten Knoten angeschlossenen Stäbe. Es werden die entsprechenden Stabnummern an-
gezeigt. Über das verfügbare Pulldownmenü kann das gewünschte Bauteil gewählt werden
und über die [Pick] Funktion im RSTAB-Grafikfenster betrachtet werden.

Durch Anwahl der [Löschen] Schaltfläche werden die Einträge in der Tabelle Stabzuordnung
sowie der ausgewählte Knoten in Maske 1.1 gelöscht. Der Anwender erhält dann eine Hin-
weis zur Auswahl eines neuen Knotens in Maske 1.1.

Werden Eingabedaten nicht von RSTAB übernommen, so müssen die Querschnittsdaten der
einzelnen Stäbe manuell mit Hilfe der Querschnittsbibliothek definiert werden. Das Material
wird dann über das Pulldownmenü definiert. Die Tabelle der Stabzuordnung steht bei der
manuellen Definition nicht zur Verfügung.

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2 Eingabedaten

2.3 Geometrie
Diese Maske ist nur aktiv, wenn in Maske 1.1 die automatische Übernahme der Eingabeda-
ten von RSTAB ausgewählt wurde oder bei manueller Definition des Anschlusses bereits in
Maske 1.2 Querschnitte Angaben gemacht wurden.

Bild 2.9: Maske 1.3 Geometrie

Winkel zwischen Streben und Gurtstab


Hier sind die Winkel abzulesen, die von den Streben und dem Gurtstab eingeschlossen wer-
den. Diese Werte können manuell geändert werden, indem man einen Wert markiert und
ersetzt. Eine Definition über den integrierten Taschenrechner oder den Formeleditor ist
ebenfalls möglich. Dazu muss die links dargestellte Schaltfläche [Ð] gedrückt werden. Im
Kontextmenü besteht neben den oben beschriebenen Funktionalitäten auch die Möglichkeit
die von RSTAB übernommenen Daten mit voller Genauigkeit anzeigen zu lassen.

Spalt / Überlappung und Exzentrizität


Für die Auswahl des richtigen Nachweises ist die geometrische Beziehung der Streben zuei-
nander von Bedeutung. Diese wird über die Definition eines Spaltes zwischen den Streben
oder einer Überlappung der Streben angegeben. In RSTAB erfolgt die Definition der Lage
der Streben mittels der Schwerpunktlage. Die Schwerpunktlinien aller am Knoten ange-
schlossenen Stäbe treffen sich in einem Punkt. Daraus ermittelt das Modul automatisch die
Lage der Streben zueinander und zum Gurtstab. Daher ist die Exzentrizität e nach dem Öff-
nen der Maske immer Null. Je nach Größe der Querschnitte ergibt sich ein positives
Spaltmaß g zwischen den Streben oder ein negatives Spaltmaß, welches dann als Überlap-
pung q bezeichnet wird. Die Exzentrizität wird damit als senkrechter Abstand des Schnitt-
punktes der Streben-Schwerelinien zur Schwerelinie des Gurtstabes definiert.

Gänzlich am Gurt anliegend


Ist ein negatives Spaltmaß, also eine Überlappung definiert, so wird dieses Eingabefeld ak-
tiv. Um den Grad der Überlappung λov richtig berechnen zu können, muß der Anwender
hier auswählen, welche der Streben völlig auf dem Gurt angeschweißt ist.

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2 Eingabedaten

Weitere Geometrieparameter
Im rechten unteren Teil der Maske werden die weiteren Geometrieparameter der Quer-
schnitte angezeigt. Erläuternd dazu befindet sich oberhalb eine Grafik mit den entspre-
chenden Bezeichnungen der Parameter. Diese Grafik wird je nach Knotentyp und Definition
eines Spalts bzw. einer Überlappung vom Programm automatisch angepasst.

Im unteren Bereich der Maske befindet sich eine interaktive Grafik des zur Bemessung aus-
gewählten Knotens in gerenderter Form. Eingaben und Änderungen in den Masken 1.2 und
1.3 werden hier direkt dargestellt. Mit dem Scrollrad der Maus kann man die Grafik vergrö-
ßern und verkleinern. Zur Darstellung als Y-Ansicht, Z-Ansicht oder Isometrie können die
links dargestellten Schaltflächen benutzt werden.

2.4 Beanspruchungen

Bild 2.10: Maske 1.4 Beanspruchungen

Vorhandene Lastfälle / Lastfallgruppen und -kombinationen


In diesen beiden Abschnitten werden alle in RSTAB definierten Lastfälle, Lastfallgruppen und
-kombinationen gelistet, die für die Bemessung infrage kommen. Mit der Schaltfläche [X]
lassen sich selektierte Lastfälle, LF-Gruppen oder LF-Kombinationen in die Liste Zu Bemessen
rechts übertragen. Die Auswahl kann auch per Doppelklick erfolgen. Die Schaltfläche [XX]
übergibt die komplette Liste nach rechts.

Sollten Lastfälle oder Lastfallkombinationen mit einem Sternchen (*) gekennzeichnet sein
wie beispielsweise LF 4 im Bild 2.10, können diese nicht bemessen werden. Dies ist bei Last-
fällen der Fall, wenn keine Lasten definiert sind oder wenn es sich wie im Beispiel um
Imperfektionslastfälle handelt.

Eine Mehrfachauswahl von Lastfällen ist auch über die bekannte Windows-Funktion mit ge-
drückter [Strg]-Taste möglich. Dadurch lassen sich mehrere Lastfälle gleichzeitig übergeben.

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2 Eingabedaten

Zu bemessen
In der rechten Spalte werden die zur Bemessung ausgewählten Einwirkungen aufgelistet.
Mit der Schaltfläche [W] lassen sich bereits selektierte Lastfälle, Lastfallgruppen oder Last-
fallkombinationen aus der Liste wieder entfernen. Auch hier kann die Auswahl per Doppel-
klick erfolgen. Die Schaltfläche [WW] leert die ganze Liste.

Ist die Option Zusatzkraft aktiviert, so wird vom Modul untersucht ob in RSTAB eine zusätz-
liche Knotenlast am zur Bemessung ausgewählten Knoten vorhanden ist. Der Nachweis wird
dann entsprechend der Forderungen der Norm angepasst. Ist keine Knotenlast vorhanden
und das Kontrollfeld trotzdem aktiviert, so hat dies auf die Nachweise in HOHLPROF keinen
Einfluss. Daher ist diese Option standardmäßig aktiviert.

2.4.1 Beanspruchungen manuell definieren

Bild 2.11: Maske 1.4 Beanspruchungen - manuell definieren

In dieser Maske kann man Beanspruchungen in Form von Schnittgrößen direkt definieren.
Über die Schaltfläche [Neu] können weitere Lastfälle angelegt werden. Dabei hat man die
Möglichkeit, Daten aus einem zuvor erzeugten Lastfall zu übernehmen. Für jede Beanspru-
chung kann ein eigener Name vergeben werden. Mit den Schaltflächen [W] und [X] kann
zwischen den Lastfällen hin- und hergewechselt werden. Zusätzlich angelegte Lastfälle
können über die links dargestellte Schaltfläche wieder zum Löschen ausgewählt werden.

Bild 2.12: Übersicht Lastfälle

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3 Berechnung

3. Berechnung
3.1 Start der Berechnung
In jeder der Eingabemasken des Moduls HOHLPROF kann die [Berechnung] über die gleich-
namige Schaltfläche gestartet werden.

HOHLPROF sucht nach den Ergebnissen der zu untersuchenden Lastfälle, Lastfallgruppen


und Lastfallkombinationen. Werden diese nicht gefunden, startet zunächst die RSTAB-
Berechnung zur Ermittlung der bemessungsrelevanten Schnittgrößen. Dabei wird auf die
vorgegebenen Berechnungsparameter von RSTAB zurückgegriffen.

Auch aus der RSTAB-Oberfläche kann die Berechnung der HOHLPROF-Ergebnisse gestartet
werden. Die Zusatzmodule werden im Dialog Zu berechnen wie ein Lastfall oder eine Last-
fallgruppe aufgelistet. Der Aufruf in RSTAB erfolgt über das Menü

Berechnung → Zu berechnen.

Bild 3.1: Dialog Zu berechnen

Falls die HOHLPROF - Bemessungsfälle in der Liste Nicht berechnete fehlen, muss das Kont-
rollfeld Zusatzmodule anzeigen aktiviert werden.

Mit der Schaltfläche [X] werden die selektierten HOHLPROF - Fälle in die rechte Liste über-
geben. Die Berechnung wird dann mit der entsprechenden Schaltfläche gestartet.

Auch über die Liste der Symbolleiste kann ein bestimmter Bemessungsfall direkt berechnet
werden. Stellen Sie den gewünschten HOHLPROF - Fall ein und klicken dann auf die Schalt-
fläche [Ergebnisse ein/aus].

Bild 3.2: Direkte Berechnung eines HOHLPROF - Bemessungsfalls in RSTAB

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3 Berechnung

Der Ablauf der Bemessung kann anschließend in einem Dialog verfolgt werden.

Bild 3.3: HOHLPROF Berechnung

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4 Ergebnisse

4. Ergebnisse
4.1 Nachweise knotenbezogen
Unmittelbar nach der Berechnung erscheint die Maske 2.1 Nachweise knotenbezogen. Im
oberen Teil dieser Ergebnismaske erhält man eine Zusammenfassung der Nachweise für die
einzelnen Lastfälle, Lastfallgruppen und -kombinationen. Im unteren Teil werden für den
oben ausgewählten Lastfall detaillierte Angaben zu Materialdaten,
Querschnittskenngrößen, Bemessungsschnittgrößen, Gültigkeitsgrenzen und geführtem
Nachweis ausgegeben.

Mit [OK] werden die Ergebnisse gesichert und das HOHLPROF-Modul verlassen.

Dieses Handbuchkapitel stellt die Angaben der Ergebnismaske der Reihe nach vor.

Bild 4.1: Maske 2.1 Nachweise knotenbezogen

Knotentyp
In dieser Spalte wird die Bezeichnung des Knotentyps angegeben. Diese Benennung ist ab-
hängig von der Knotengeometrie, der Art der Strebenkräfte und dem Vorhandensein von
Zusatzlasten.

Maßgebender Lastfall
In dieser Spalte werden die Nummern der Lastfälle, LF-Gruppen und LF-Kombinationen
(Max oder Min) angegeben, die sich für die jeweiligen Nachweise als maßgebend erweisen.

Nachweis
Für jede Nachweisart und für jeden Lastfall bzw. jede Lastfallgruppe oder -kombination
werden jeweils die Nachweisbedingungen gemäß DIN EN 1993-1-8 ausgegeben.

18 Programm HOHLPROF © 2009 Ingenieur-Software Dlubal GmbH


4 Ergebnisse

Nachweis nach Formel


In dieser Spalte werden die Gleichungen nach DIN EN 1993-1-8 angegeben, mit denen der
Nachweis geführt wurde.

Unterhalb der Ergebnisübersicht sind diverse Schaltflächen angeordnet. Diese bedeuten:

Schaltfläche Bezeichnung Funktion

Blendet in den Ergebnismasken die farbigen


Relationsbalken
Bezugsskalen ein und aus

Stellt nur Zeilen dar, in denen die Ausnutzung größer


Überschreitung
als 1 und damit der Nachweis nicht erfüllt ist

Ermöglicht den Sprung in das RSTAB-Arbeitsfenster,


Sichtmodus
um dort eine andere Ansicht einzustellen

Es wird ein Knoten im RSTAB-Fenster angeklickt, des-


Knotenauswahl
sen Ergebnisse dann in der Maske erscheinen.

Tabelle 4.1: Schaltflächen der Ergebnismaske

4.2 Ergebnisauswertung
In der unteren Tabelle der Maske 2.1 werden die detaillierten Ergebnisse ausgegeben. Wenn
man in der oberen Tabelle einen entsprechenden Nachweis auswählt, werden die Ergebnis-
se in der Detailausgabe aktualisiert.

Grundlage eines erfolgreichen Nachweises einer Hohlprofilverbindung ist die Erfüllung der
geometrischen Gültigkeitsgrenzen. Diese sind in der EN 1993-1-8 Tabelle 7.1 für Rohre und
nach Tabelle 7.8 und 7.9 für quadratische und rechteckige Hohlprofile festgelegt. Dabei
stellt die Tabelle 7.9 Zusatzbedingungen, bei deren Einhaltung ein vereinfachter Nachweis
geführt werden kann.

Sind die Grenzen nicht eingehalten, so wird dies in der Ergebnismaske angezeigt und es er-
folgt kein Nachweis. Sind nur Zusatzbedingungen nicht erfüllt, wird dies in den Details un-
ter Gültigkeitsgrenzen durch orange gekennzeichnete Werte mitgeteilt.

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4 Ergebnisse

Bild 4.2: Maske 2.1 Nicht erfüllte Gültigkeitsgrenzen

Sind mehrere geometrisch identische Knoten zur Bemessung ausgewählt worden, so erhält
man in Maske 2.1 eine übersichtliche Auflistung der geführten Nachweise, die nach den
Knotennummern geordnet ist.

Bild 4.3: Maske 2.1 Nachweis knotenbezogen

In Spalte A wird eine intern vergebene Knotentyp-Bezeichnung ausgegeben. An dieser kann


der Anwender schnell erkennen, welche Nachweisform angewendet wurde. Unterhalb fin-
det sich eine Auflistung der möglichen Bezeichnungen mit den zugehörigen Erläuterungen.

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5 Ausdruck

5. Ausdruck
5.1 Ausdruckprotokoll
Auch für die HOHLPROF-Bemessungsergebnisse wird zunächst ein Ausdruckprotokoll gene-
riert, das mit Grafiken und Erläuterungen ergänzt werden kann. Dort wird auch festgelegt,
welche HOHLPROF-Ergebnismasken im Ausdruck erscheinen sollen.

Das Ausdruckprotokoll ist im RSTAB-Handbuch ausführlich beschrieben. Insbesondere das


Kapitel 10.1.3.4 Selektion der Zusatzmodul-Daten auf Seite 226 behandelt die Auswahl der
Ein- und Ausgabedaten in den Zusatzmodulen.

Bei sehr großen Strukturen ist es ratsam, anstelle eines einzigen, umfangreichen Protokolls
die Daten auf mehrere kleine Protokolle aufzuteilen. Legt man ein separates Protokoll nur
für die HOHLPROF-Daten eines Bemessungsfalls an, kann dieses Ausdruckprotokoll relativ
schnell aufgebaut werden.

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21
6 Allgemeine Funktionen

6. Allgemeine Funktionen
Dieses Kapitel stellt einige Menüfunktionen sowie Exportmöglichkeiten der Bemessungs-
ergebnisse vor.

6.1 HOHLPROF-Bemessungsfälle
Es besteht die Möglichkeit, Knoten in separaten Bemessungsfällen zu gruppieren. Damit
können Knoten gleicher Geometrie zusammengefasst werden. Da Verbindungen mit unter-
schiedlicher Geometrie oder verschiedenen Profilen nicht in einem Bemessungsfall zusam-
men berechnet werden können, ist dies eine sehr hilfreiche Option.

Die HOHLPROF-Fälle stehen in der RSTAB-Arbeitsfläche wie ein Lastfall oder eine LF-Gruppe
in der Liste der Symbolleiste zur Verfügung.

Neuen HOHLPROF-Fall anlegen


Ein neuer Bemessungsfall wird angelegt über HOHLPROF-Menü

Datei → Neuer Fall.

Es erscheint der folgende Dialog.

Bild 6.1: Dialog Neuer HOHLPROF-Fall

In diesem Dialog sind eine (noch nicht belegte) Nummer sowie eine Bezeichnung für den
neuen Bemessungsfall anzugeben. Nach [OK] erscheint Maske 1.1 Basisangaben des Moduls
HOHLPROF zur Eingabe der neuen Bemessungsdaten.

HOHLPROF-Fall umbenennen
Die Bezeichnung eines Bemessungsfalls kann geändert werden über HOHLPROF-Menü

Datei → Fall umbenennen.

Es erscheint der Dialog HOHLPROF-Fall umbenennen.

Bild 6.2: Dialog HOHLPROF-Fall umbenennen

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6 Allgemeine Funktionen

HOHLPROF-Fall kopieren
Die Eingabedaten des aktuellen Bemessungsfalls werden kopiert über HOHLPROF-Menü

Datei → Fall kopieren.

Es erscheint der Dialog HOHLPROF-Fall kopieren, in dem die Nummer und Bezeichnung des
neuen Falls festzulegen sind.

Bild 6.3: Dialog HOHLPROF-Fall kopieren

HOHLPROF-Fall löschen
Es besteht die Möglichkeit, Bemessungsfälle zu löschen über HOHLPROF-Menü

Datei → Fall löschen.

Im Dialog HOHLPROF-Fall löschen wird in der Liste Vorhandene Fälle ein bestimmter Bemes-
sungsfall ausgewählt, der dann mit [OK] gelöscht werden kann.

Bild 6.4: Dialog HOHLPROF-Fall löschen

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6 Allgemeine Funktionen

6.2 Einheiten und Dezimalstellen


Die Einheiten und Nachkommastellen werden für RSTAB sowie für sämtliche Zusatzmodule
zentral verwaltet. In HOHLPROF ist der Dialog zum Einstellen der Einheiten zugänglich über
das Menü
Einstellungen → Einheiten und Dezimalstellen.

Es wird der aus RSTAB bekannte Dialog aufgerufen, das Modul HOHLPROF ist voreingestellt.

Bild 6.5: Dialog Einheiten und Dezimalstellen

Die Einstellungen können als Benutzerprofil gespeichert und in anderen Positionen wieder
verwendet werden. Die Beschreibung dieser Funktionen finden Sie im Kapitel 11.6.2 des
RSTAB-Handbuches auf Seite 335.

6.3 Export der Ergebnisse


Die Nachweise lassen sich auf verschiedene Weise auch anderen Programmen zur Verfü-
gung stellen.

Zwischenablage
Markierte Zellen der HOHLPROF-Ergebnismasken können über [Strg]+[C] in die Zwischenab-
lage kopiert und mit [Strg]+[V] z. B. in ein Textverarbeitungsprogramm eingefügt werden.
Die Überschriften der Tabellenspalten bleiben dabei unberücksichtigt.

Ausdruckprotokoll
Die Daten des Moduls HOHLPROF lassen sich in das zentrale Ausdruckprotokoll drucken
(vgl. Kapitel 5.1, Seite 21) und können dort dann exportiert werden über Menü
Datei → Export in RTF-Datei bzw. Bau Text.

Diese Funktion ist im Kapitel 10.1.11 des RSTAB-Handbuches auf Seite 238 beschrieben.

24 Programm HOHLPROF © 2009 Ingenieur-Software Dlubal GmbH


6 Allgemeine Funktionen

Excel
HOHLPROF ermöglicht den direkten Datenexport zu MS Excel. Diese Funktion wird auf-
gerufen über Menü
Datei → Tabellen exportieren

Es öffnet sich folgender Exportdialog.

Bild 6.6: Dialog Export - MS Excel

Sind die gewünschten Parameter ausgewählt, kann der Export mit [OK] gestartet werden.
Excel wird automatisch aufgerufen, es braucht nicht im Hintergrund geöffnet sein.

Bild 6.7: Ergebnis in Excel

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Literatur

A Literatur
[1] DIN EN1993-1-8: Berechnung und Bemessung von Anschlüssen, 2005
[2] Hohlprofilkonstruktionen aus Stahl, R. Puthli, Werner Verlag, 1. Auflage 1998
[3] Bemessung vorwiegend ruhend beanspruchter MSH-Konstruktionen, D. Dutta,
überarbeitet v. J. Krampen, VALLOUREC & MANNESMANN Tubes, Ausgabe 2005

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Index

B Index
A  L 
Ausdruckprotokoll ....................................... 21 Lastfall .......................................................... 14
Ausnutzung ................................................. 18 Lastfallkombination...................................... 14

B  M 
Basisangaben ............................... 7, 10, 13, 14 Masken........................................................... 7
Beenden von HOHLPROF ................................ 7 N 
Bemessungsfall ...................................... 22, 23 Nachweis ...................................................... 18
Benutzerprofil .............................................. 24 Nachweise .................................................... 18
Blättern in Masken ......................................... 7 Nationaler Anhang ......................................... 9
D  Navigator ....................................................... 7
Detaileinstellungen ...................................... 16 P 
Dezimalstellen ............................................. 24 Programmaufruf ............................................ 6
E  Q 
Einheiten ..................................................... 24 Querschnittsinfo ........................................... 11
Excel ............................................................ 25

Export .................................................... 22, 24
Relationsbalken ............................................ 19


Grenzwerte .................................................... 9
Sichtmodus .................................................. 19
I  Starten von HOHLPROF .................................. 6
Installation ..................................................... 5

Tragfähigkeit .................................................. 8

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