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Hauslektüre

Wladimir Kaminer „Mein deutsches Dschungelbuch“

Vorwort (S.S. 6-10)

Teil I: Wortschatz

S. 6 der Prenzlauer Berg Пренцлауэр Берг (район в Берлине)


das Schwabenland, -s страна швабов
das Exil, -s, -e изгнание, эмиграция, ссылка, место ссылки
viel von etw. (D) halten (ie, a) быть высокого мнения (о чем-л., о ком-л.)
jmdm. vorkommen (a, o) казаться
gruselig жуткий, страшный
das Buch herausbringen (a, a) издавать книгу
S. 7 die Lesung, =, -en встреча с читателями
sich aufhalten (ie, a) задерживаться, пребывать (где-либо)
jmdm. einfallen (ie, a) приходить на ум
ausweichen (i, i) здесь: отходить, отступать
von etw. (D) die Nase voll haben быть сытым по горло чем-либо
jmdm. etw. (A) versauen, -te, -t испортить, нагадить, насвинячить
gottverlassen брошенный, покинутый, забытый богом
pendeln, -te, -t здесь: сновать, ездить (туда-сюда), курсировать
Es ist an der Zeit пора, настало время
S. 8 der ICE = das Intercity-Express междугородный скоростной поезд
der Interregio скорый поезд дальнего следования
krakelig неровный (о почерке), написанный каракулями
dialektgeschult обученный диалекту
touren, -te. -t путешествовать
abklappern, -te, -t здесь: исходить, изъездить
etw. (A) im Griff haben держать под контролем
vorbeirauschen an D. -te, -t проноситься мимо
die Vorliebe, =, -n пристрастие, предпочтение
die Macke, =, -n чудачество, странность
kontern, -te, -t парировать, возражать
S. 9 geistig духовный, умственный, ментальный
der Knotenpunkt, -(e)s, -e узловой пункт, ключевая позиция
skurril забавный, смешной, шутовской, необычный
erstaunlich удивительный, поразительный, изумительный
in diesem Zusammenhang в этой связи, в этом контексте
die Neigung, =, -n склонность, предрасположение
Schlussfolgerungen ziehen aus D. извлекать (делать) выводы
jmdn. an den Ohren ziehen (o, o) таскать кого-л. за уши
S. 10 ermutigen, -te, -t ободрять, воодушевлять, поощрять

Teil II: Lexikalisch-grammatische Aufgaben:

Aufgabe 1: Bestimmen Sie die Steigerungsstufe von den fettgedruckten Adjektiven bzw.
Adverbien in den folgenden Sätzen. Übersetzen Sie diese Sätze ins Russische.

1. … bekam ich die Gelegenheit, den Großraum Deutschland näher kennen zu


lernen, …
2. Im schlimmsten Provinz-Alptraum würde ihnen nicht einfallen, nach Berlin oder
München auszuweichen.
3. Selbst in der tiefsten Provinz hatten die Omas und Opas schon die Nase voll von
Russendiskos.
4. Wohin ich blickte, fand ich Russen und Russendiskos – an den gottverlassensten
Orten.
5. Die ICEs und Interregios wurden zu meinem wichtigsten Arbeitsplatz.
6. Bald wusste ich in allen Zügen, wo das beste Abteil zum Schreiben war.
7. Es war kein leichter Job.
8. Je länger ich unterwegs war, umso größer wurde meine Unkenntnis.
9. Je kleiner der Ort, umso überzeugter waren die Bewohner, dass sie im einzig
wahren Deutschland lebten.
10. Trotz vieler Zweifel wurde mein „Dschungelbuch“ immer dicker.

Aufgabe 2: Bestimmen Sie die verbale Zeitform in den folgenden Sätzen. Übersetzen Sie diese
Sätze ins Russische.

1. Die ersten zehn Jahre in der Bundesrepublik verbrachte ich in Berlin.


2. In Russland war ich immer davon überzeugt gewesen, dass alle meine Landsleute
nur einen Traum hatten, nämlich nach Moskau zu ziehen.
3. Meine Meinung über die Provinz hat sich dabei mit der Zeit gründlich geändert.
4. Auf meinen Lesereisen wurde ich überall freundlich empfangen und neugierig
aufgenommen, doch unsere hauptstädtische „Russendisko“ war bald nirgendwo eine
Überraschung mehr.
5. Meine Landsleute, die es in jedem kleinen deutschen Dorf mittlerweile gibt,
haben mir nahezu überall den Überraschungseffekt versaut.
6. Das deutsche Bild zerfiel in Tausende kleiner Puzzleteile.
7. „Wie haben Sie unsere Sprache gelernt?“, wunderte sich das Publikum.
8. Er las konzentriert weiter in seiner Zeitung.
9. „Die deutschen Frauen haben rote Haare und schlagen gern ihre Kinder“, schrieb
der russische Reisende später in sein Tagebuch…
10. „Genau so habe ich mir Bitterfeld immer vorgestellt“, sagte der eine.

Teil III: Aufgaben zum mündlichen Ausdruck:

Aufgabe 1: Antworten Sie bitte auf die folgenden Fragen.

1. Wie kam der Autor auf den Gedanken, in die deutsche Provinz zu fahren?
2. Welche Vorstellungen über die deutsche Provinz hatte der Autor vor seinen
Lesereisen?
3. Wie veränderte sich die Meinung des Autors über die deutsche Provinz?
4. Warum beschloss der Autor ein Buch über die deutsche Provinz zu schreiben?
5. Warum war es kein leichter Job, ein Buch über die deutsche Provinz zu
schreiben?
6. Wie waren die Eindrücke des Autors von seinen Begegnungen mit dem deutschen
Publikum?
7. Wie reagierten die Freunde des Autors auf die Erzählungen über seine Lesereisen?

Aufgabe 2: Geben Sie den Inhalt des gelesenen Textes wider! Gebrauchen Sie dabei den neuen
Wortschatz!