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M.H.

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Klassische Massage - Ingo Bechtold


I./ Definition
Massage heisst wörtlich „kneten“. Die Massage ist eine Reiztherapie, bei der die Hand,
adäquate Griffe zu heilsamen Reaktion ausführt.
Diese Therapieform erlegt verschiedenen Voraussetzungen auf, u.a. eine Verordnung sowie eine
Diagnose und eine Befunderhebung.
Die Massage verlangt Gefühl, Beobachtung und Kommunikation mit dem Patienten und dieses wird
nur durch fleißiges üben erreicht.
Die theoretische Definition der Massage ist: „Die Massage ist ein Behandlungsverfahren, dass mit den
fühlenden Händen des Therapeuten, mechanische Reize setzt um krankes, schmerzhaftes oder
funktionsgestörtes Gewebe zu heilsamen Reaktion zu bringen.“ Prof. Dr. Schmidt-Kessen.

II./ Wirkung der Massage


1. Haut
Der taktile Reiz trifft zuerst mal die Haut, dadurch werden sensiblen Nervendigungen stimuliert und
diese Information wird bis zum Gehirn, bzw. zur Körpergefühlssphäre geleitet.

Durch bestimmte Hautverschiebungsgriffe kann auch die Haut gelockert werden z.B. bei gelotischer
Veränderung des Bindegewebes (Hautverklebung) oder Narbe.

2. Gefäße
Alle herzwärts fortschreitenden Griffe wirken rückflussfördernd auf die Venen und Lymphgefäße. Die
Massagegriffe die mit mehr oder weniger starkem Druck ausgeführt werden, führen zu einer Histamin
ähnlichen Stoffausschüttung, dieses erweitert die Gefäße bzw. die Kapillaren. Insofern kommt es zu
einer Mehrdurchblutung oder Hyperämie in dem massierten Gebiet.

3. Muskel
Die Hyperämie findet auch im Muskel statt, dadurch wird der Abtransport der Milchsäure verbessert,
die Abrufbarkeit des Muskels erhöht, die Amyotrophie verlangsamt. Bei dieser Therapieform kann man
den Muskel sowohl tonisieren (vor der sportlichen Aktivität) als auch entspannen, je nachdem.

4. Seele
Die Wärme der Hände, das ruhige langsame Tempo, den angepassten Druck führt zu einer Endorphin-
Ausschüttung, insofern erreicht man dadurch auch eine seelische Entspannung des Patienten. Es ist
nicht selten, dass ein Patient während der Massage (meistens Rücken) einschläft.
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III./ Grundsätzliche Vorbereitung


1. Massageraum
Der Raum sowie die Behandlungsbank müssen sauber sein. Die Raumtemperatur sollte zwischen 20-
22° liegen. Die Band sollte von allen Seiten zugänglich sein damit der Therapeut beim Seitenwechsel
sich frei bewegen kann. Bei jeder Behandlung in Rückenlage sollte man darauf achten, dass der
Patient nicht direkt unter der Lichtquelle liegt.

2. Therapeut
Eine gepflegte, freundliche äußere Erscheinung des Behandlers ist erwünscht. Die Hände müssen
warm und sauber sein. Vor und nach jeder Behandlung müssen die Hände gewaschen werden um
Hautinfektion vorzubeugen. Die Fingernägel müssen kurz sein. Der Therapeut darf auf keinen Fall
Schmuck an den Händen und Unterarmen tragen.

3. Patient
Jeder Patient sollte sein eigenes Handtuch haben. Nach jeder Behandlung sollte der Patient 5-10
Minuten ruhen. Die behandelnde Region muss freigemacht werden (Kleider und Schmuck).

VI./ Kontraindikationen
1. Generelle Kontraindikationen
 Thrombose
 Arterielle Embolie
 Auftreten von neurologischen Ausfallerscheinung (fourmis dans les extrémités)
 Akute Entzündung (= Dolor, Calor, Rubor, Tumor, Functio laesa)
 Verletzung, Wunde
 Infektion
 Plötzliche Verschlechterung des Allgemeinzustandes (Erste-Hilfe Situation)

2. Zur Bauchlage
 Schwangerschaft
 hoher Blutdruck
 Herzerkrankung
 frische Brust-Thorax-abdominale Operation.

3. Zeitlich begrenzte Kontraindikation


 Frische OP (wegen Fäden oder Klammern)
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V./ Befunderhebung
1. Anamnese
Bei der Anamnese wird der Patient mehr oder weniger abgefragt: Name, Vorname, Geburtsdatum,
Beruf, Hobbys, Ärztliche Vorgeschichte, Erkrankung, ehemalige Operationen, Medikamente Einnahme
und natürlich die aktuellen Beschwerden (und ob dafür Medikamente eingenommen werden).

2. Inspektion
 Haut
Farbe, Wunde, Narbe, Muttermal

 Trophik
Schwellung?

 Knochen
Fehlstellung?

 Muskel
Muskelrelief? Komische Anspannung z.B.

3. Palpation
 Haut
Beschaffenheit, Berührungsempfindlichkeit, Schmerzempfindlichkeit

 Trophik
Temperatur, Feuchtigkeit, Schwellung

 Knochen
Schmerzen

 Muskel
Spannung, Konsistenz, Schmerzempfindlichkeit
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I. Massage des Rückens


a. Massage der LWS

Lagerung:
 Tuch auf dem Tisch
 Der Patient liegt auf dem Bauch
 Arme entlang des Körpers
 Große Halbrolle unter den Füssen

Der Bereich der Massage der LWS ist vom Angulus inferior der Scapula bis zur Base des os Sacrum
zwischen den 2 SIPS. Hier werden die folgenden Muskeln/Bänder massiert: M. Erector Spinae, M.
Quadratus Lumborum + schräge Bauchmuskeln, M. Latissimus dorsi.

Verlauf der Massage:

« Haben Sie ein Handtuch mitgebracht? Können Sie bitte ihren Top/T-Shirt ausziehen und auf dem
Bauch hinlegen? Danke, liegen Sie bequem? Ich werde den Tisch jetzt höher Stellen, [darf ich Ihren BH
aufmachen?] Möchten Sie eher Massage-Öl oder Creme? »

 Einleitende Streichung
a. Bimanuell + bilateral
b. Bimanuell + unilateral
c. Unimanuell + unilateral

 Handballenzirkelung HBZ
Auf dem Erector spinae mit einer Hand massieren während die andere auf dem Rücken aufgelegt wird
ohne die massierende Hand zu stören. Die massierende Hand kommt über den Thorax streichend
zurück.

 Beruhigende Streichung
Hand über Hand Streichung: die Hände streichen hintereinander von medial nach lateral von der
Wirbelsäule aus.

 Fingerbeerenzirkelung FBZ
Auf dem Erector spinae. Die massierende Hand (kaudal) kommt über dem Thorax streichend zurück.

 Beruhigende Streichung

 Daumenzirkelung DZ
Auf dem Erector spinae.

 Beruhigende Streichung
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 Anknetung des Erector spinae

a. Medial

 Beruhigende Streichung

b. Lateral

 Beruhigende Streichung

c. Symmetrisch

 Beruhigende Streichung

d. Reziprok

 Beruhigende Streichung

 HBZ nach aussen und längliche Reibung mit radialen Kante des Unterarms
Quadratus lumborum + schräge Bauchmuskeln.

 Beruhigende Streichung
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 Anknetung des Musculus Latissimus dorsi

 Beruhigende Streichung

 8er-Konfiguration für den Seitenwechsel; alles auf die andere Seite noch einmal machen

 Kranio-kaudale Ausstreichung (Plett-griff)

 Schüttelung

« So… Keine Angst bekommen, ich werde den Tisch wieder runterlassen, Sie können sich langsam
hinsetzen und langsam aufstehen. »
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b. Massage der BWS

Lagerung:
 Tuch auf dem Tisch
 Der Patient liegt auf dem Bauch
 Arme entlang des Körpers
 Große Halbrolle unter den Füssen

Der Bereich der Massage der BWS ist von der Crista iliaca bis HWS C7. Hier werden die folgenden
Muskeln/Bänder massiert: Erector spinae, Mm. Trapezius ascendens und transversus, M.
Rhomboideus minor und major, M. Levator scapulae, Mm. Supraspinatus, Infraspinatus, M.
Latissimus dorsi, Mm. Teres major und minor.

Verlauf der Massage:

« Haben Sie ein Handtuch mitgebracht? Können Sie bitte ihren Top/T-Shirt ausziehen und auf dem
Bauch hinlegen? Danke, liegen Sie bequem? Ich werde den Tisch jetzt höher Stellen, [darf ich Ihren BH
aufmachen?] Möchten Sie eher Massage-Öl oder Creme? »

 Einleitende Streichung
a. Bimanuell + bilateral
b. Bimanuell + unilateral
c. Unimanuell + unilateral

 Handballenzirkelung HBZ
Auf dem Erector spinae. Die massierende Hand (kaudal) kommt über dem Thorax streichend zurück.

 Beruhigende Streichung

 Fingerbeerenzirkelung FBZ
Auf dem Erector spinae. Die massierende Hand (kaudal) kommt über dem Thorax streichend zurück.

 Beruhigende Streichung

 Daumenzirkelung DZ
Auf dem Erector spinae.

 Beruhigende Streichung
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 Anknetung des Erector spinae

a. Medial

 Beruhigende Streichung

b. Lateral

 Beruhigende Streichung

c. Symmetrisch

 Beruhigende Streichung

d. Reziprok

 Beruhigende Streichung
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 HBZ viel breiter (2. Zone)


Trapezius asc+trans, Rhomboideus minor + major, Levator scapulae, Supraspinatus

 Beruhigende Streichung

 FBZ viel breiter (2. Zone)


Trapezius asc+trans, Rhomboideus minor + major, Levator
scapulae, Supraspinatus

 Beruhigende Streichung

 HBZ infraspinatus + ZickZack förmige FBZ


HBZ erst ab Margo medialis scapulae bis Achselfalte.

 Beruhigende Streichung

 Anknetung des Latissimus dorsi + Teres major – minor


 Beruhigende Streichung

 8er-Konfiguration für den Seitenwechsel; alles auf die andere Seite noch einmal machen

 Kranio-kaudale Ausstreichung (Plett-griff)

 Schüttelung

« So… Keine Angst bekommen, ich werde den Tisch wieder runterlassen, Sie können sich langsam
hinsetzen und langsam aufstehen. »
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c. Massage der HWS

Lagerung:
 Tuch auf dem Tisch
 Der Patient liegt auf dem Bauch
 Arme entlang des Körpers
 Große Halbrolle unter den Füssen

Der Bereich der Massage der HWS reicht vom os Occiput zum Acromion der Scapula. Hier werden die
folgenden Muskeln/Bänder massiert: M. Trapezius desc., Linea Nuchae.

Verlauf der Massage:

« Haben Sie ein Handtuch mitgebracht? Können Sie bitte ihren Top/T-Shirt ausziehen und auf dem
Bauch hinlegen? Danke, liegen Sie bequem? Ich werde den Tisch jetzt höher Stellen, [darf ich Ihren BH
aufmachen?] Möchten Sie eher Massage-Öl oder Creme? »

 Hand über Hand Streichung


a. Von ventral nach dorsal
b. Von kranial nach kaudal/lateral Richtung Acromion

 FBZ am Trapezius-Os Occiput


Wir verfolgen hier den Trapezius erst nach kaudal und dann nach lateral.

 Beruhigende Streichung von ventral nach dorsal

 Abhebende Knetung bimanuell symmetrisch mit allen Fingern nur im Bereich Trapezius
 Anknetung bimanuell symmetrisch mit 2x3 Finger am Hals (zu kleine Musk. um abheben)

Anknetung^ Packen-Abheben und Dehnen^

 Beruhigende Streichung von medial nach lateral?


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 Abhebende Knetung bimanuell reziprok mit allen Fingern (idem qu’avant en réciproque)
 Anknetung bimanuell reziprok mit 2x3 Finger (idem qu’avant)

 Beruhigende Streichung von medial nach lateral (?)

 FBZ des Os Occiput

Von Linea nuchea inferior nach lateral LEICHT caudal (ung. 1cm)

 Kreuzstreichung nur für den Seitenwechsel

 Kranio-kaudale Ausstreichung

(HWS Ausstreichung: Hände zusammen, „tauchen“ ins Genick des Patienten, Hände gehen über die
Schultern, dann Richtung kaudal im lateralen Bereich des Rückens und im medialen Bereich runter bis
Taille und zurück.)

 Schüttelung

« So… Keine Angst bekommen, ich werde den Tisch wieder runterlassen, Sie können sich langsam
hinsetzen und langsam aufstehen. »
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II. Massage des Oberarms


a. Deltoideus Massage

Lagerung:
 Zwei Tücher nötig:
o Ein Tuch auf dem Tisch
o Eins als angepasste Rolle unter der Achselhöhle
 Höheregelbarer Hocker ohne Räder, wenn möglich
 Der Patient sitzt am Kopfende des Massagetisches (Platz für die Beine-Füße)
 Die Füße müssen den Boden berühren

Hier massieren wir die folgenden Muskeln/Bänder: M. Deltoideus mit Pars Spinalis, acromialis,
clavicularis.

ACHTUNG für diese Massage gelten:


 man soll dem Patienten nicht zwischen den Beinen stehen/sitzen
 wenn neurologische Zeichen vorkommen, sofort aufhören = KONTRAINDIKATION
(fourmis dans les mains)

Verlauf der Massage:

« Haben Sie ein Handtuch mitgebracht? Können Sie bitte ihren Top/T-Shirt ausziehen und sich auf dem
Hocker hinsetzen? Danke, sitzen Sie bequem? Könnten Sie den BH-Träger ausziehen? Möchten Sie eher
Massage-Öl oder Creme? »

 Disto-proximale Streichung (= Beruhigende Streichung)


Mit beiden Händen.

 HBZ
Auf jedem Pars (spinalis, acromialis, clavicularis), mit manueller Gegenfixation.

Außer für die Pars acromialis die eher nach proximal orientiert ist: die
mediale Hand kann ich auf dem Unterarm des Patienten legen; nur bis zum
Acromion massieren, die Finger der massierenden Hand zeigen nach Hals
des Patienten.

Für die Pars clavicularis massiert die mediale Hand, laterale macht
Gegenfixation. Damit die Finger nicht in den Hals stechen dreht man die
Hand nach dorsal.

 Beruhigende Streichung disto-proximal


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 FBZ
Auf jedem Pars.

 Beruhigende Streichung disto-proximal

 DZ am Ansatz (Tuberositas deltoidea)


 Beruhigende Streichung disto-proximal

 Knetung bimanuell symmetrisch


Der Patient dreht den Kopf weg (Ellenbogen Therapeut)

 Beruhigende Streichung disto-proximal

 Knetung bimanuell reziprok


Der Patient dreht den Kopf weg (Ellenbogen Therapeut)

 Beruhigende Streichung disto-proximal

 Ausstreichung

 Schüttelung
Mit einer Hand den Deltoideus packen und kräftig schütteln, die andere Hand liegt auf dem Unterarm
des Patienten.
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b. Massage des Biceps brachii (+ Brachialis)

Lagerung:
 Rückenlage; Tuch auf dem Tisch
 Große Halbrolle unter den Knien
 Kopf in Flexion
 Arm im Freien in leichter Innenrotation
 Der Arm wird vom Therapeuten gedreht,
gegenfixiert in Innenrotation und unter
dem Ellenbogen geklemmt.

Hier massieren wir die folgenden Muskeln/Bänder: Biceps brachii und M. Brachialis.

Es arbeitet nur die mediale Hand!! Die laterale Hand hält den Ellenbogen vom Patient.

Verlauf der Massage:

« Haben Sie ein Handtuch mitgebracht? Können Sie bitte ihren Top/T-Shirt ausziehen und sich auf dem
Rücken hinlegen? Danke, liegen Sie bequem? [Könnten Sie den BH-Träger ausziehen?] Ich werde den
Tisch jetzt ein bisschen höherstellen; möchten Sie eher Massage-Öl oder Creme? »

 Einleitende Streichung disto-proximal

 HBZ
Gegenfixation (automatisch). Um die Massage zu erfüllen, drehen die Finger nach dorsal, wenn sie an
der Achsel kommen.

 Beruhigende Streichung disto-proximal


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 FBZ
 Beruhigende Streichung disto-proximal

 Knetung mit dem Schnabelgriff


Während der Knetung mit dem Schnabelgriff bewegt sich der Daumen in Richtung Ringfinger
(annulaire): Druck (Körper nach vorne), Packen, Zurück (mit dem ganzen Körper).

 Beruhigende Streichung disto-proximal

 Ausstreichung

 Schüttelung
Der Therapeut steht nicht mehr zwischen Körper und Arm, sondern:

Laterale Hand macht die Schüttelung.


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c. Massage des Triceps brachii


Lagerung:
 Rückenlage, Tuch auf dem Tisch
 Große Halbrolle unter den Knien
 Kopf in Flexion
 Unterarm des Patienten liegt auf dem Bauch
 Der Oberarm des Patienten wird auf Höhe des Ellenbogens mit der medialen Hand des
Therapeuten unterstützt.

Hier massieren wir die folgenden Muskeln/Bänder: Triceps brachii.

Es arbeitet nur die laterale Hand!! Die mediale Hand hält den Ellenbogen vom Patient.

Verlauf der Massage:

« Haben Sie ein Handtuch mitgebracht? Können Sie bitte ihren Top/T-Shirt ausziehen und sich auf dem
Rücken hinlegen? Danke, liegen Sie bequem? [Könnten Sie den BH-Träger ausziehen?] Ich werde den
Tisch jetzt ein bisschen höherstellen; möchten Sie eher Massage-Öl oder Creme? »

 Einleitende Streichung disto-proximal/lateral

 HBZ
Um die Massage zu erfüllen kommen die Finger über die Achsel (weil Tuberculum infraglenoidale).

 Beruhigende Streichung
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 FBZ mit einer Hand

 Beruhigende Streichung

 Knetung mit dem Schnabelgriff


Der Arm des Patienten wird ein bisschen weggenommen. Während der Knetung mit dem Schnabelgriff
bewegt sich der Daumen in Richtung Ringfinger (annulaire): Druck (Körper nach vorne), Packen, Zurück
(mit dem ganzen Körper): am Anfang nach lateral, am Ende nach dorsal.

 Beruhigende Streichung disto-proximal

 Ausstreichung

 Schüttelung
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III. Massage des Unterarms


a. Ventrale Seite

Lagerung:
 Höheregelbarer Hocker ohne Räder, wenn möglich
 Der Patient sitzt am Kopfende des Massagetisches (Platz für die Beine), ein Eck zwischen dem
Patienten und dem Therapeuten
 Die Füße auf dem Boden
 Der Unterarm des Patienten liegt in Supination auf dem Massagetisch, deswegen sitzt der
Patient ein bisschen höher

Hier massieren wir die folgenden Muskeln/Bänder: Hand- und Fingerflexoren.

Es arbeitet nur die mediale Hand!! Die laterale Hand hält die Hand des Patienten.

Verlauf der Massage:

« Haben Sie ein Handtuch mitgebracht? Sie können sich jetzt auf dem Hocker hinsetzen. Möchten Sie
eher Massage-Öl oder Creme? »

 Einleitende Streichung
Geht von distal nach proximal medial zum Epicondylus mediale.

 Beruhigende Streichung

 DZ
Länglich, kurze DZ auf die Flexorensehnen.

 Beruhigende Streichung

Die nächsten Griffe werden nur in den oberen 2/3 durchgeführt.

 HBZ
Von unten aussen nach oben innen bis zum Epicondylus mediale. (der Daumen am
Ende einklappen)

 Beruhigende Streichung
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 FBZ
Mit einer Hand, von unten aussen nach oben innen bis zum Epicondylus
mediale.

 Beruhigende Streichung

 Knetung mit dem Schnabelgriff horizontal


Der Therapeut steht auf, er bringt die Hand des Patienten in Flexion.
Während der Knetung mit dem Schnabelgriff bewegt sich der Daumen
in Richtung Ringfinger (annulaire): Druck (Körper nach vorne), Packen,
Zurück (mit dem ganzen Körper)

 Beruhigende Streichung

 Ausstreichung
Vor der Ausstreichung wird der Arm wieder auf dem Tisch gelegt.
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b. Radiale Seite
Lagerung:
 Höheregelbarer Hocker ohne Räder, wenn möglich
 Der Patient sitzt am Kopfende des Massagetisches (Platz für die Beine), ein Eck zwischen dem
Patienten und dem Therapeuten
 Die Füße auf dem Boden
 Der Unterarm des Patienten liegt in NNS auf dem Massagetisch, deswegen sitzt der Patient
ein bisschen höher

Hier massieren wir die folgenden Muskeln/Bänder: Hand- und Fingerflexoren.

Es arbeitet nur die laterale Hand!! Die mediale Hand hält die Hand des Patienten.

Verlauf der Massage:

« Haben Sie ein Handtuch mitgebracht? Sie können sich jetzt auf dem Hocker hinsetzen. Möchten Sie
eher Massage-Öl oder Creme? »

 Einleitende Streichung
Geht von distal nach proximal lateral Richtung Epicondylus laterale.

 Beruhigende Streichung

Die nächsten Griffe werden nur in den oberen 2/3 durchgeführt.

 HBZ
Bis zum Epicondylus laterale.

 Beruhigende Streichung

 FBZ
Mit einer Hand bis zum Epicondylus laterale.

 Beruhigende Streichung

 Knetung mit dem Schnabelgriff horizontal


Der Therapeut steht auf, er bringt die Hand des Patienten in NNS. Während
der Knetung mit dem Schnabelgriff bewegt sich der Daumen in Richtung
Ringfinger (annulaire): Druck (Körper nach vorne), Packen, Zurück (mit dem
ganzen Körper).

 Beruhigende Streichung

 Ausstreichung
Vor der Ausstreichung wird der Arm wieder auf dem Tisch gelegt.
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c. Dorsale Seite

Lagerung:
 Höheregelbarer Hocker ohne Räder, wenn möglich
 Der Patient sitzt am Kopfende des Massagetisches (Platz für die Beine), ein Eck zwischen dem
Patienten und dem Therapeuten
 Die Füße auf dem Boden
 Der Unterarm des Patienten liegt in Pronation auf dem Massagetisch, deswegen sitzt der
Patient ein bisschen höher

Hier massieren wir die folgenden Muskeln/Bänder: Hand- und Fingerflexoren.

Es arbeitet nur die laterale Hand!! Die mediale Hand hält die Hand des Patienten.

Verlauf der Massage:

« Haben Sie ein Handtuch mitgebracht? Sie können sich jetzt auf dem Hocker hinsetzen. Möchten Sie
eher Massage-Öl oder Creme? »

 Einleitende Streichung
Geht von distal nach proximal lateral Richtung Epicondylus laterale.

 Beruhigende Streichung

Die nächsten Griffe werden nur in den oberen 2/3 durchgeführt.

 HBZ
Bis zum Epicondylus laterale.

 Beruhigende Streichung

 FBZ
Mit einer Hand bis zum Epicondylus laterale.

 Beruhigende Streichung

 Knetung mit dem Schnabelgriff horizontal


Der Therapeut steht auf, er bringt die Hand des Patienten in NNS.
Während der Knetung mit dem Schnabelgriff bewegt sich der Daumen
in Richtung Ringfinger (annulaire): Druck (Körper nach vorne), Packen,
Zurück (mit dem ganzen Körper).

 Beruhigende Streichung
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 Ausstreichung
Vor der Ausstreichung wird der Arm wieder auf dem Tisch gelegt.

 Schüttelung vom ganzen Unterarm über die Hand, das Handgelenk ist stabilisiert
Der Therapeut nimmt die Hand des Patienten in Pronation mit beiden Händen und macht die
Schüttelung.
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IV. Massage der Hand

Lagerung:
 Höheregelbarer Hocker ohne Räder, wenn möglich
 Der Patient sitzt am Kopfende des Massagetisches (Platz für die Beine), ein Eck zwischen dem
Patienten und dem Therapeuten
 Die Füße auf dem Boden
 Die Hand des Patienten liegt in Supination in der lateralen Hand des Therapeuten.

Hier massieren wir die folgenden Muskeln/Bänder: Hand- und Fingerflexoren.

Es arbeitet nur die mediale Hand!! Die laterale Hand hält die Hand des Patienten.

Verlauf der Massage:

« Haben Sie ein Handtuch mitgebracht? Sie können sich jetzt auf dem Hocker hinsetzen. Möchten Sie
eher Massage-Öl oder Creme? »

 Einleitende Streichung

 DZ Eminentia
 Beruhigende Streichung

 Anknetung der beiden Eminentia Muskulatur, Tenar und Hypotenar


o Symmetrisch (abhebend)
 Beruhigende Streichung

o Reziprok
 Beruhigende Streichung

 DZ Palmar
Mit der Seite der Daumen im Intermetacarpalraum.

 Beruhigende Streichung
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 DZ Dorsal
Mit der Seite der Daumen im Intermetacarpalraum.

 Beruhigende Streichung dorsal bis Handgelenk

 Öffnen/Schliessen der Handfläche


 Beruhigende Streichung

 Korkenzieher Bewegung um eine leichte Traktion auf jedem Finger auszuüben


Die laterale Hand massiert die drei ersten Finger vom Daumen aus, die zwei letzten werden von der
medialen Hand massiert.

 Beruhigende Streichung

 Dehnende Ausstreichung entlang der Finger


Die laterale Hand arbeitet auf die drei ersten Finger vom Daumen aus und die mediale fixiert mit
Daumen und Zeigefinger; die zwei letzten Finger werden mit der medialen Hand massiert und laterale
Hand fixiert.

 Beruhigende Streichung palmar und dorsal

 Mobilisierende Massage nach Terrier


Die Hand des Patienten wird zwischen beide Hände des Therapeuten geklemmt, die Hände machen
Kreise bis zum Handgelenk und zurück.
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V. Massage der Glutealmuskulatur

Lagerung:
 Seitenlage
 Kopf liegt auf einem Kissen und das Kopfende des Tisches ist erhöht um die WS gerade zu
halten
 Hüftgelenk in Flexion
 Der Therapeut liegt vor den Knien des Patienten
 Zwei Tücher nötig
o Ein Tuch auf dem Tisch
o Eins wird auf dem Patienten gelegt auf Höhe der Crista Iliaca, in die Hose gesteckt;
dann vordere Hälfte ins Tshirt und hintere Hälfte ins Tshirt.
 Die Glutealmuskulatur wird bis an dem Trochanter major freigelegt.

Hier werden die folgenden Muskeln/Bänder massiert: TFL, Gluteus medius, Gluteus minimus und
Gluteus maximus und M. Piriformis.

Es arbeitet nur die kaudale Hand, die craniale ist auf der Schulter.

Verlauf der Massage:

« Haben Sie zwei Handtücher mitgebracht? Sie können sich jetzt auf die Seite legen Möchten Sie eher
Massage-Öl oder Creme? »

 Einleitende Streichung
 DZ an der Crista Iliaca
 Beruhigende Streichung
 HBZ auf drei Linien
 Beruhigende Streichung
 FBZ auf drei Linien
 Beruhigende Streichung
 Lokale FBZ eng am Trochanter major
 Beruhigende Streichung
 Friktion eine Hand nach der anderen rund um der Trochanter major herum
 Beruhigende Streichung
 Zick-Zack förmige FBZ Richtung Sacrum
 Beruhigende Streichung
 Bei starke Schmerzen DZ
 Ausstreichung

Nach der Massage nicht vergessen den Patienten beim Anziehen zu helfen.
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VI. Massage des Oberschenkels


1. Ventrale Seite

Lagerung:
 Tuch auf dem Tisch
 Der Patient liegt auf dem Rücken
 Arme entlang des Körpers
 Große Halbrolle unter den Knien

Der Bereich der Massage der LWS ist vom Angulus inferior der Scapula bis zur Base des os Sacrum
zwischen den 2 SIPS. Hier werden die folgenden Muskeln/Bänder massiert: M. Erector Spinae, M.
Quadratus Lumborum + schräge Bauchmuskeln, M. Latissimus dorsi.

Verlauf der Massage:

« Haben Sie ein Handtuch mitgebracht? Können Sie bitte ihre Hose ausziehen und sich auf dem Rücken
hinlegen? Danke, liegen Sie bequem? Ich werde den Tisch jetzt höher Stellen. Möchten Sie eher
Massage-Öl oder Creme? »

 Einleitende Streichung

 HBZ
o Mediale Seite: Vastus medialis
 Beruhigende Streichung Distale Hand massiert und proximale Hand Gegenfixation
o Ventrale Seite: Rectus femoris Finger in die andere Richtung drehen ab der Mitte ung.
 Beruhigende Streichung
o Laterale Seite: Vastus lateralis Proximale Hand massiert, distale Gegenfixation
 Beruhigende Streichung

 FBZ
o Mediale Seite: Vastus medialis
 Beruhigende Streichung Distale Hand massiert und proximale Hand oben drauf
o Ventrale Seite: Rectus femoris Ventral ist a Anfang die Hand nicht ganz aufgelegt
 Beruhigende Streichung
o Laterale Seite: Vastus lateralis
Proximale Hand massiert, die andere oben drauf
 Beruhigende Streichung

 Knetung des gesamten Quadriceps


Wenn Muskel zu groß, dann in zwei Mal massieren
o Symmetrisch
 Beruhigende Streichung

o Reziprok
 Beruhigende Streichung
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 Querfriktion an der Sehnen des TFL-Sartorius-Rectus femoris


Jede Sehne wird getrennt massiert, Dreieck von der SIAS aus
o Medial, Ansatz an der SIAS des Sartorius
o Ventral tiefer, Ansatz an der SIAI der Rectus Distale Hand massiert, proximale oben drauf
femoris
o Lateral, Ansatz an der SIAS der TFL Proximale Hand massiert, distale oben drauf

 Beruhigende Streichung

 Ausstreichung

 Schüttelung
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2. Dorsale Seite

Lagerung:
 Tuch auf dem Tisch
 Der Patient liegt auf dem Bauch
 Arme entlang des Körpers
 Große Halbrolle unter den Füssen

Hier werden die folgenden Muskeln/Bänder massiert: Ischiocrurale Muskeln: Lateral der Biceps
femoris, medial die Mm. Semimembranosus und Semitendinosus.

Verlauf der Massage:

« Haben Sie ein Handtuch mitgebracht? Können Sie bitte ihre Hose ausziehen und auf dem Bauch
hinlegen? Danke, liegen Sie bequem? Ich werde den Tisch jetzt höher Stellen. Möchten Sie eher
Massage-Öl oder Creme? »

 Einleitende Streichung

 HBZ
o Laterale Seite: Semimembranosus & Semitendinosus
Proximale Hand massiert, die distale Hand macht eine Gegenfixation. Verlauf von
distal lateral bis zum Tuber ischiadicum.
 Beruhigende Streichung

o Mediale Seite: Biceps femoris (Caput breve & longum)


Distale Hand massiert, die proximale Hand macht eine Gegenfixation. Die Finger
Richtung lateral ab der Mitte ungefähr. Verlauf von distal medial bis zum Tuber
ischiadicum.
 Beruhigende Streichung

 FBZ
o Laterale Seite: Semimembranosus & Semitendinosus
Proximale Hand massiert, die distale Hand oben drauf. Verlauf von distal
lateral bis Tuber ischiadicum.
 Beruhigende Streichung

o Mediale Seite: Biceps femoris (Caput breve & longum)


Distale Hand massiert, die laterale Hand oben drauf. Verlauf von distal
medial bis Tuber ischiadicum.
 Beruhigende Streichung
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 Knetung der beiden ischiocruralen Muskeln gleichzeitig


Wenn die Gruppe zu groß ist, dann in zwei Mal massieren.

o Symmetrisch

 Beruhigende Streichung

o Reziprok
 Beruhigende Streichung

 Querfriktion am Tuber ischiadicum


Distale Hand massiert, proximale Hand oben drauf.
 Beruhigende Streichung

 Ausstreichung

 Schüttelung
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3. Mediale Seite

Lagerung:
 Tuch auf dem Tisch
 Rückenlage
 Zwei Tücher sind nötig:
o Ein Tuch auf dem Tisch
o Eins wird zwischen die Beine des Patienten gelegt, der Patient steckt es in die
Unterhose auf Seite des massierten Oberschenkels, der andere Bein ist somit
versteckt und man hat nur die Adduktoren die freigelegt sind.
 Große Halbrolle unter den Knien
 Das Kopfende ist höhergestellt damit es bequemer ist, Kopf auf einem Kissen

Hier werden die folgenden Muskeln/Bänder massiert: Adduktoren: Oberflächlich der Pectineus und
Add. Longus und Tief: Add. Brevis, Add. Magnus und Add. Minimus.

Verlauf der Massage:

« Haben Sie ein Handtuch mitgebracht? Können Sie bitte ihre Hose ausziehen und auf dem Rücken
hinlegen? Danke, liegen Sie bequem? Ich werde den Tisch jetzt höher Stellen. Möchten Sie eher
Massage-Öl oder Creme? »

 Einleitende Streichung
Mit beiden Händen, die kraniale führt von distal nach proximal

 HBZ
Distale Hand massiert, die Proximale macht eine Gegenfixation. Achtung am Verlauf: vom Tuberculum
adductorum bis nah zur Symphyse. Die Finger am Ende Richtung lateral drehen.

 Beruhigende Streichung

 FBZ
Distale Hand massiert, Proximale oben drauf. Achtung am Verlauf: vom Tuberculum adductorum bis
nah zur Symphyse.

 Beruhigende Streichung

 Anknetung lateral
Distale Hand massiert, Proximale macht eine Gegenfixation.

 Beruhigende Streichung
M.H. 4/16

 Knetung
Langsam und zart durchführen.
o Symmetrisch
 Beruhigende Streichung
o Reziprok
 Beruhigende Streichung

 Ausstreichung

 Schüttelung mit beiden Händen


M.H. 4/16

4. Laterale Seite

Lagerung:
 Tuch auf dem Tisch
 Rückenlage
 Zwei Tücher sind nötig:
o Ein Tuch auf dem Tisch
o Eins wird zwischen die Beine des Patienten gelegt, der Patient steckt es in die
Unterhose auf Seite des massierten Oberschenkels, der andere Bein ist somit
versteckt und man hat nur die Adduktoren die freigelegt sind.
 Große Halbrolle unter den Knien
 Das Kopfende ist höhergestellt damit es bequemer ist, Kopf auf einem Kissen

Hier werden die folgenden Muskeln/Bänder massiert: Tractus iliotibialis und ein bisschen oberhalb am
Vastus lateralis und unterhalb am Biceps femoris.

Verlauf der Massage:

« Haben Sie ein Handtuch mitgebracht? Können Sie bitte ihre Hose ausziehen und auf dem Rücken
hinlegen? Danke, liegen Sie bequem? Ich werde den Tisch jetzt höher Stellen. Möchten Sie eher
Massage-Öl oder Creme? »

 Einleitende Streichung
Mit beiden Händen, die kraniale führt von distal nach proximal.

 Anknetung (danse des canards)


Der Therapeut sitzt: das Handgelenk darf sich nicht bewegen, die Daumenspitzen sind nach oben
gerichtet und parallel. Beide Daumen hacken den TIT an. Wenn die Ellenbogen sich nach unten
bewegen, gehen die Daumen hoch und dehnen insofern den hinteren Rand des TIT.

 Beruhigende Streichung

 Längliche Friktion am TIT


Der Therapeut steht auf.

Zwei Techniken mit der kranialen Hand:


 Unterarm in Supination, Faust, Daumen gestreckt, von distal nach proximal auf dem TIT
 Unterarm in NNS, Faust, Daumen gestreckt, von distal nach proximal auf dem TIT
Die massierende Hand kommt streichend zurück. Die kaudale Hand liegt auf der medialen Seite des
Oberschenkels.

 Beruhigende Streichung

 Ausstreichung
 Keine Schüttelung!!
M.H. 4/16

VII. Massage des Unterschenkels

Lagerung:
 Tuch auf dem Tisch
 Der Patient liegt auf dem Bauch
 Arme entlang des Körpers
 Große Halbrolle unter den Füssen

Hier werden die folgenden Muskeln/Bänder massiert: Triceps surae (M. Gastrocnemius, M. Soleus, M.
Plantaris).

Verlauf der Massage:

« Haben Sie ein Handtuch mitgebracht? Können Sie bitte ihre Hose ausziehen und auf dem Bauch
hinlegen? Danke, liegen Sie bequem? Ich werde den Tisch jetzt höher Stellen. Möchten Sie eher
Massage-Öl oder Creme? »

 Einleitende Streichung
Mit beiden Händen, eine Hand auf jeder Seite des Triceps surae von distal
nach proximal

 Dehnende Streichung
Mit Druck, eine Hand nach der anderen, nimmt den ganzen Triceps surae

 Längliche DZ
Zischen beide Capute von den Gastrocnemii
 Beruhigende Streichung

 HBZ
o Mediale Seite
Mediale Hand massiert, laterale gegenfixiert
 Beruhigende Streichung

o Laterale Seite
Laterale Hand massiert, mediale gegenfixiert
 Beruhigende Streichung

 FBZ wie HBZ


 Beruhigende Streichung
M.H. 4/16

 Anknetung der Achillessehne symmetrisch


 Knetung des Muskelbauches symmetrisch
 Beruhigende Streichung

 Anknetung der Achillessehne reziprok


 Knetung des Muskelbauches reziprok
 Beruhigende Streichung

 Ausstreichung

 Schüttelung
M.H. 4/16

VIII. Massage des Fußes

Lagerung:
 Tuch auf dem Tisch
 Der Patient liegt auf dem Rücken
 Arme entlang des Körpers
 Große Halbrolle unter den Knien
 Große Halbrolle unter den Füßen

Hier werden die folgenden Muskeln/Bänder massiert: Dorsal hauptsächlich M. Ext. Digitorum brevis,
M. Ext. Hallucis brevis und M. Tibialis; plantar die Muskeln des Großzehbereiches, Kleinzehbereiches
und des mittleren Bereiches.

Verlauf der Massage:

« Haben Sie ein Handtuch mitgebracht? Können Sie bitte ihre Hose ausziehen und sich auf dem Rücken
hinlegen? Danke, liegen Sie bequem? Ich werde den Tisch jetzt höher Stellen. Möchten Sie eher
Massage-Öl oder Creme? »

 Einleitende Streichung

 Längliche Reibung
 Beruhigende Streichung

 FBZ auf den Extensor digitorum brevis


 Beruhigende Streichung

 DZ auf den Extensor digitorum brevis


 Beruhigende Streichung

 DZ zwischen den Metatarsalen Knochen


 Beruhigende Streichung

 Abflachung und Betonung des Quergewölbes (wie


Hand öffnen/schliessen)
 Beruhigende Streichung

 Korkenzieherbewegung
 Beruhigende Streichung
M.H. 4/16

 DZ an den metatarsalen Köpfchen (der Therapeut stellt sich zurück, coussinets)


 Beruhigende Streichung

 HBZ an der Fußsohle in der Reihenfolge des Gehens


 Beruhigende Streichung

 Ausstreichung

 Schüttelung (beide Hände auf Tibia)