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MTT

MTT dient dem Aufbau und der Widerherstellen von muskulären Defiziten, die im Rahmen von
Erkrankungen und Verletzungen des Halte- und Bewegungsapparates aufgetreten sind.

Ziel:
Völlige Schmerzfreiheit
Wiederherstellung der Funktion
Wiedererlernen Alltag sportspezifischer Bewegungsmuster
Prävention von erneuten Verletzungen

Motorische Grundeigenschaften:
Kraft
Beweglichkeit
Koordination
Schnelligkeiten
Ausdauer

Training: ist die systematische Wiederholung gezielter überschwelliger Muskelanspannungen mit


morphologischen und funktionellen Anpassungserscheinungen zum Zweck der
Leistungssteigerung.

STATISCHES Training DYNAMISCHES Training


Vorteile Nachteile Vorteile Nachteile
Lokal, einfach und Keine Elastizität und Verbesserung des Technikmängel !
platzparend Längenzunahme Gelenksbeweglichkeit potenzielles Risiko
Sehr Früh einsetzbar ! Dosierung Durchblutung erhöht Reizintensität
Am Anfang Hohe Keine neuromuskuläre Verbesserung neuro- Trainingsmittel
Zuwachsraten Koordination muskulär Koordination (Gerät)
Schnelle Stagnation Für alle Fasertypen
und Monotonie
Keine Kapillarisierung Sportartsperzifische
Bewegungsmuster/
ADL

AUSDAUER (nicht lernen für ZwPf)

• Mindestens 20% der Skelettmuskulatur soll aktiviert werden!


• Intensität : 40-60% der Reserve der maximalen Sauerstoffaufnahme/Herzfrequenz
• Dauer : 30min
• Trainingshäufigkeit : pro Wochen 3x30min

Charline Singer 4/16


KRAFT
(Physikalische Kraft – Motorische Eigenschaft)
Physikalische Kraft
Kraft als motorische Einheit ist die Fähigkeit, gegen einen Widerstand zu kontrahieren.

Muskelarbeitsformen:
- Isometrisch
- Konzentrisch
- Exzentrisch

Drehpunkt: alle Punkte bewegen sich um ihn


Lastarm: bewegt um Drehpunkt; rechtwinkliger zum
Drehpunkt
Kraftarm : rechtwinkliger Abstand vom Schwerkraft
der Wirklinie zum Drehpunkt

K R A F TA R M i s t d e r A b s t a n d z w i s c h e n
Rotationszentrum und Resultierende Linie der Kraft!
Wo ich den größten Kraftarm habe, habe ich auch
den größten Lastarm und die Bewegung ist leichter!
Wenn ich einen kleinen Kraftarm habe, habe ich
auch einen kleinen Lastarm und Bewegung ich
schwieriger.

Faktoren der
Muskelkraft

Neuronale Strukturelle Dehnung


Faktoren Faktoren

Neuronale Faktoren
Aktivierung über Grössenordnungsprinzip (= Rekrutierung)
Neuronale Faktoren: Rekrutierung ist die Fähigkeit, möglichst viele motorische Einheiten eines
Muskels zu aktivieren.

Erhöhung der Nervenimpulse pro Sekunde pro Motorische Einheit (= Frequenzierung)


Frequenzierung ist die Fähigket die einzelnen
motorischen Einheiten mit der adäquaten
Frequenz von APs zu aktivieren. ST (I) - FT (I) -
⇒ Verschiedene Muskelfasertypen besitzen
Fasern
u n t e r s c h i e d l i c h e Re i z s c h w e l l e n Fasern
Reizschwellen -> Intensität
Höhere
Synchronisation ist die Fähigkeit, motorische Willkürliche langsame Kraftanstrengungen
Einheiten zum gleichen Zeitpunkt (bei Kraftanforderung (>50%) Maxkraft = ca
80% mot. Einheit
Kontraktionsbeginn) zu rekrutieren.
Motorische Eigenschaft

Kleinste mot. EInheiten > 40-80% Maximalkraft


mit niedriger Evolutive Sprünge
Rekrutierungschwelle
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Maximalkraft

KRAFT Schnellkraft

Kraftausdauer

>15-20
1-5/6 RM 8-12 RM
RM

Neuronaler Faktoren Strukturelle Faktoren Metabolische Faktoren

Intramuskuläres
Koordinationstraining Hypertrophie Kraftausdauer

KRAFTAUSDAUER wichtig

• Wiederholungszahl : > 15x


• Intensität : 40-60%
• Stoffwechsel : anaerob laktazid

Dehnungsverkürzung :
• Exzentrische Dehnung
• Kurze Amortisationsphase
• Schnellstmögliche Kontraktion

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Maximalkraft – Hypertrophie

Gekennzeichnet:
• Hohe Mukelspannung (8-12 Wdh.)
• Intensität: 70-85%
• Serien: Reha 2-3
• Pause: mindestens 1min, Reha 2-3min.

Variationen:
• Betonung der Exzentrik
• Geringere Pausen sorgt für größere Ansammlung der Metaboliten
• Dauer: ca. 6-8 Wochen
o Zuerst wird intrazellulärer Raum verringert
o Danach tritt sichtbare Hypertrophie ein!

Training mit überschwelliger Reiz

Strukturzerstörung Keine Strukturzerstörung

Aktivierung Satelitenzelle Direkte Aktivierung des

MUSKELAUFBAU

Maximalkraft – Intramuskuläres Koordinationstraining


Ziel: Ansteuerung der gebildeten Masse!

Gekennzeichnet:
• Wdh: 1-5
• Intensität: 75-100%
• Serien: 3-6
• Pause: 5min

Neurophysiologische Ebene:
• Rekrutierung
• Frequenzierung
• Synchronisation

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AUFWÄRMEN

HKL : Puls, Blutdruck, Herzminutenvolumen,


Atemfrequenz, Atemzugvolumen
Körperkerntemperatur : 39°
Hormonell: Adrenalin, Glukagon
Synovialproduktion steigt

Stoffwechsel
Vermehrt Durchblutung
Elastizität des Gewebe
Rezeptorempfindlichkeit

Verbesserte Koordination
Verbessertes Leistungsvermögen
Verletzungprophylaxe
Psyche: Mentale Einstimmung

Das Aufwärmen teilt sich in GLOBAL und LOKAL (Gelenkspezifisch, Aktivierung Zielmotorik/
Muskulatur)

KOORDINATION

Training in PROLIFERATIONSPHASE
! Kein Schmerz, keine Schwellung, viele Wiederholungen und gute Qualität

ASTE  : Symmetrie (2 Beinstand) ! Schrittposition ! Beinzusammen ! Tandemstand ! 1


Beinstand

Man arbeitet von « Statik » (keine Bewegung im Gelenk), zur « Dynamik » (Bewegung im Gelenk)
zu « Reaktiv » (aber erst muss Statik und Dynamik stabil sein)

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Störgröße:
- Visuell (Augen zu)
- Vestibulär (Vestibulärapparat -> Ohren -> Kopf drehen)
- Motorische Aufgaben (Singen, zählen, gleichzeitig Übungen mit Theraband oder Ball usw.)
SCHNELLIGKEIT
• Wiederholungszahl: 1-10
• Serien : 1-3
• Intensität : variabel
• Pause: 3-5 Minuten
• Rhythmus : Explosiv (schnell arbeiten)

z.B. : Squat Jump / Counter Movement Jump / Agility Ladder

DROP JUMP ! 3x Flexion in OSG, KG und HG ;


Schwerpunkt ventral ! Aktivierung dorsale Muskelkette und mehr Muskelaktivierung !
STABILITÄT
Qualität der Beinachse

Kompensation:
- Bewegungen in anderen Gelenken
- Pressatmung
- ROM
- Geschwindigkeit

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MEDIZINISCHE TRAININGSTHERAPIE UNTERE EXTREMITÄT
Sprunggelenk

Funktionelle Gelenkstabilität

Passiv Aktiv

Interne Kräfte Externe Kräfte Neuromuskuläres


System

Ligamente /
Gelenkkontakt / Badagen/ Tape/
Gelenkkapsel Schuhe/ Orthesen

Supinationstrauma Bandverletzungen:
• 85% Lateraler Bandapparat
• 10% Syndesmose
• 5% Frakturen usw....
Ligamentum talo fibulare ant ist der mehr betroffene!!!

3 wichtigsten Muskeln für Gelenksstabilität:


- M. Peroneus longus
- M. Tibialis posterior
- M. Tibialis anterior

Entzündungs-phase Proliferations- Remodel-


• mind. 5 Tage phase lierungsphase
• bis 3 - 7 Tag • 3 - 6 Wochen • 1 Jahre

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KNIEGELENK sehr wichtig alles kommt dran

Vorderes Kreuzband

OFFENE KETTE GESCHLOSSEN KETTE


Distal Segment mobil Distales Segment fixiert
Singel-Joint Übung Multi-Joint Übung
zB Kniestrecken beim Sitzt zB Kniebeuge, Leg-press

Wenn der Tibia nach vorne schub (Extension), es belastet LCA.


Wenn der Tibia nach hinten geht (Flexion), es belastet LCP.

0-60° : ant Schwerkraft / 60-80° : minimal Schwerkraft/ ab>80/90° : post Schwerkraft


Man spricht auch von Translationskraft!!

Training im offenen System


• Winkel zw. 60-90°
• Wiederstand : proximal
• Intensität : leicht <15%

Geschlossenes System:
Cave: nicht bei jeder Bewegung im geschlossenen System sind die ischiocruralen Muskeln
aktiviert!!
⇒ Um die dorsale Kette zu aktivieren müssen wir bei Übungen im geschlossenen System
(Kniebeuge SQUAT, Ausfallschritt LUNGE)

Training in Geschlossenes System


• Squat
• Lunge

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TEST

Patellofemoralgelenk

- resultiert aus Quadriceps und Patellafemoralsehnenkräften / Patellafemorale druck


- die Bewegung muss immer Schmerzfrei bleiben!!

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HÜFTGELENK

Trainingsaufbau :
- Isolation des Muskel

- Spielbein wird trainiert (offene Kette)

- Standbeinseite wird trainiert (geschlossene Kette)

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zB SQUAT und SQUAT LUNGE

Achtung !!
Bein gerade
nicht nach
innen

NACHBEHANDLUNG
Heilungsverlauf Ziel Konservative Behandlungsverfahren
Akute Phase: Reduzierung von Initial Hochlagerung, Eis, Kompressionsverband;
Grad 1: 1-2 Tage, Schwellung und Schmerz, dann Kryocuff, Lymphdrainage, Lymphstrom und
Lymphtape (unter der Orthese)
Grad 2: 2-4 Tage, Protektion und Retention Protektion: Tape-Verband, Zinkleimverband,
Grad 3: 5-10 Tage Gipslonguette/Cast (entsprechend der Gradings)

Subakute Phase Reduzierung von Eisanwendung, Teilbad im kalten Wasser,


2-4 Woche Schwellung und Schmerz, Lymphdrainage, Elektrotherapie, aktive und
passive Bewegungsübungen (nur DF und PF),
Protektion, Steigerung Dehnung der Muskulatur, isometrische Übungen,
des Bewegungs- umfangs, Propriozeptive Sensomotorische Fazilitation
Muskeldehnung, (kurzer Fuss nach Janda), Koordinationsschulung
Propriozeptionstraining ( G a n g s c h u l e ) , Pr o p r i o z e p t i o n s t r a i n i n g
(Wackelbrett, Kreisel)
Protektion: semirigide Orthese

Rehabilitationsph Volles Bewegungsausmass, Aktive und passive Bewegungsübungen,


ase Koordinationstraining, Gelenkmobilisation, Kräftigung der Muskulatur,
isotone Kräftigungsübungen (Theraband),
4-6 Woche Propriozeptionstraining Dehnung der Muskulatur, Elektrotherapie,
Propriozeptive Sensomotorische Fazilitation
(kurzer Fuss nach Janda), Propriozeptionstraining
(Wackelbrett, Kreisel)
Protektion: semirigide Orthese, funktionnelle
Verbänder (Tape)

Funktionnelle Rückkehr zur Aktivität, Sportspezifische Bewegungsübungen und


Phase Distorsionsprophylaxe Kräftigungsübungen, Laufbandtraining,
isokinetisches Training, Läufe auf welchen Boden,
Nach der 6. Bewegungsübung im Wasser, Schwimmtraining,
Woche multidirektionales Balancetraining („slack line“)
Prophylaktische Protektion: Tape-Verbände,
Bandagen, Orthesen (wenn notwendig)

Nachbehandlung Muskulatur:
- Immobilisation vs früh Mobilisation:
• Immobilisation bis 3-7 Tage zeigt keine
Nachteile
• Dehnung ab 3-5 Tage
- Statik vor Dynamik
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- 1-Dimensional vor 3-Dimensional
- Konzentrisch vor Exzentrisch
LENDENWIRBELSÄULE

Oberflächlichen/ globales System ! Mobilisatoren


Tiefen/ segmentales System ! Stabilisatoren ! !

Koordinations übung für ventrale

Dackel Test

Dackeltest

SEGMENTAL GLOBAL

Koordination KRAFTAUSDAUE
(Stand + VFST) R

Extension Flexion Latroflexion

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ÜBUNGEN FÜR LWS
STABILISATION
!

Stabilisatoren Mobilisatoren
Multifidus Erector spinae
Transversus abdominis Recutus abdominis
Psoas major Obliquus ext/int abdominis
Quadratus lumborum
Zwerchfell, Beckenboden Fazies thoracolumbalis

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Funktionen des Multifidus: Funktionen des Tranversus :
• Bewegungsfunktion: Extension und • Erhöhung des intraabdo. Drucks
Lateroflexion • Stabilisiert innere Organe
• Kompression • Segmentale Stabilität über
• Schwerkräfte (Translatorische Kräfte)
Dynamisierung des FTL (fascia th.)

Alle Trainingsparameter sind betroffen!


• Koordination : Zusammenspiel oder Aktivierung der Muskulatur
• Kraft : F/E, Kraftausdauer und maximal Kraftwerte

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Reg Flags bei Rückenschmerz
Tumor
Fieber
Gewichtsverlust
Kauda-Syndrom (Das Kauda-Syndrom ist ein Querschnittssyndrom in Höhe der Cauda
equina des Rückenmarks. Es handelt sich um eine Schädigung der Nervenfasern unterhalb
des Conus medullaris)

Trainingsaufbau
1. Segmentale Stabilität
2. Statische Stabilität (Dackeltest)
3. Dynamische Stabilität
4. Sportartspezifisch / ADL

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SCHULTERGELENK / SCHULTERGÜRTEL

Lokal Stabilisatore :
Scapula
- M serratus ant
- M trapezius pars asc
Glenohumeral
- M infraspinatus (aR°)
- M subscapularis (iR°)

Aktivierung Serratus anterior


• Glenohumerale Flexion über 90°
• Scapula Protraktion (ABD)
• Scapula Depression

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Aktivierung Trapezius pars ascendens
• Retraktion (ADD)
• Depression
• aR° im Glenohumeralgelenk

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ÜBUNG

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Muskuläre Dysfunktionen der Scapula:
• Typ I: Margo medialis ! Aktivierung M serratus ant
• Typ II: Angulus inferior ! Aktivierung M Trapezius pars ascendens
• Typ III: Scapula superior ! Aktivierung Depressoren Muskel

Trainingsvorschlag
• Training von : M. Serratus anterior und M. Trapezius pars ascendens
• Training von : M. Pectoralis major, M. Trapezius, Mm. Rhomboidei und M. Latissimus

Training : Infraspinatus

1) Stand am Seilzug/Theraband
• Stand : 135° zum Seilzug
• 0° ABD, Ellenbogen 90° flexiert
! Optimales Verhältnis von Kraft- zu Lastarm
• ADD des Ellenbogen uber zB Sandsack
! Reziproke Hemmung des M Deltoideus
• Aktion  : aussen Rotation gegen Gewicht des
Seilzuges

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2) Seitlage
• 45° nach hinten geneigt
! Optimal Verhältnis von Kraft-zu Lastarm
• Aktion : aussen Rotation gegen Gewicht des Unterarmes (+Hantel)

3) Trainings in unterschidlichen ASTE


Wichtig  : Arm befindet sich nicht mehr in 0° ABD sondern in anderen ABD
Positionen

• Variante Stand
Arm in 90° ABD, 0° zum SZ (dh Blich zum Seilzug)
Aktion : maximale aussen Rotation

• Variante 4füsslerstand, Bauchage..


Arm in 90° ABD
Aktion : maximale aussen Rotation
Beispiel : Patient mit GH Instabilität.. Welches Muskel soll trainiert werden ? ! M infraspinatus,
bei außen Rotation wird Kapsel nach vorne mehr gestresst aber nur bis wo der Kraft- und
Lastarm am größten sind sonst ist die Kapsel zu viel gestresst.

Trainings : Subscapularis

1) Stand Seilzug/Theraband
• 0° zum Seilzug
• 0° ABD, Ellenbogen 90° flexiert
! Optimal Verhältnis von Kraft zu Lastarm
• Aktion : innen Rotation an den Bauch

2) Andere ASTE
• Kavalierstand
• 180° zum Seilzug
• Arm in 90°, Ellenbogen 90° flexiert
• Aktion : innen Rotation bis NNS

Liegestützt TEST : Stabilisation von Schulter

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HWS

LOKALER STABILISATOR : M. Longus Colli und Capitis

CCFT : Cranio Cervicale Flexions Test


1) Gesichtslinie einstellen! (Stirn ! Kinn)
2) Test : Manuell ! Flex HWS ! MT
3) Test : siehe Skript
4) Keine Kompensationen :
▪ SCM
▪ Scaleni anterior
▪ Kaumuskulatur
▪ Kehlkopfmuskulatur

Durchführung:
- Kopf gerade Linie wichtig = Kopfteil runter
- Kopf Bewegung passiv nach rechts und links (Rotation)
- Kopf Bewegung in Flexion passiv = gibt es eine Blockade oder Kompensation ->
Bewegung eher in Rotation
- C2 Palpieren = Nick Bewegung um zu gucken ob man an der richtigen Stelle ist
Der Processus spinosi von C2 sollte in der Finger der Therapeut rein drücken
- Auf C2 bleiben und zuerst SCM palpieren in der Ruhestellung (er muss entspannt
sein)
- Dann Patient macht ein Nick Bewegung und man guckt ob der Muskel gespannt ist
⇒ Falls er gespannt ist, versuchen wir zu detonisieren:
1.Triggerpunkt mit Druck leicht nach oben am Muskelursprung oder im Muskelbauch
2.Faszien Strich auf der Fascia oder Muskelbauch nach unten schieben
3.Querdehnen

1. 2. 3.
Nach der Detoniserung sollte dieser Muskel nicht mehr während der Bewegung arbeiten.

Scaleni palpieren (auf hohe erste rippe)  . Falls er gespannt ist Kopf in
Lateroflexion und wieder Detoniseren: in Laterolfelxion +
Rotation mit Schulter nach unten (oder wie im MT
Behandlung erste Rippe)

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- Masseter im Bereich der Muskelbauch palpieren.
▪ Detoniserung mit Kopf in Laterolflexion machen und mit Daumen arbeiten
nach unten (Fascientrich) 
▪ Falls man während der Fascientrich ein Punkt fühlt kann man eine
Triggerpunkt machen (axiale Druckrichtung oder eher unten für untere
Anteil

- Temporale physiologisch  : zusammen beissen des kieferglenks ermöglicht dann


Mund leicht offen sodass der Muskel bei Nicken nicht arbeitet
- Patient fragen ob ich sein Kehlkopf palpieren darf 
▪ Verschiebung nach rechts und nach links soweit wie möglich in der
Ruhestellung
▪ Dann Kopf nach in Lateroflexion nach rechts bewegen und Kehlkopf in
gegengesetzter Richtung
▪ Der Therapeut hält der Kehlkopf und der Patient versucht 10 Mal zu
schlucken

Wenn alles detonisiert ist, dann kann man sicher sein, dass nur noch der M. Longus colli + capitis
der arbeitet.

Stabilisatoren :
Patient am Occiput palpieren, da bleiben und den Patienten fragen nach oben, unten, links,
rechts zu schauen OHNE den Kopf zu bewegen. Die tiefe Muskulatur sollte ein bisschen
anspannen also kann man das benutzen für eine Therapie :
Einen Stift vorne halten und erst nach rechts soweit wie es geht bewegen mit Augen
bewegen bis man ihn nicht mehr sieht. Genauso links und oben und runten
⇒ So kann man einen Patienten behandeln (für Stabilisation), der z.B. in einer Halskrause
ist und den Kopf nicht bewegen kann um trotzdem eine Stabilisation zu trainieren.

Test für Kraftausdauer der Flexoren mit Eigengewicht des Körpers:


Den Kopf ganz leicht hochheben (2cm) und solange wie es geht halten. Es gibt ein Normwert der
jeder gesunde erreichen sollte.
Charline Singer 4/16
Test für Kraftausdauer der Flexoren mit Gewicht (Physio assisiert damit der Gewicht nicht
fällt):
In RL für Flexoren, in 4Füssler für Extensoren : Gewicht auf Kopf

Training mit Theraband : (Fotos)

Training mit Pezziball


Für Flexoren  : Stirn auf Ball  ; hier flexoren Kopf + Bereich Schulterblatt (Trapezius Pars
descendens)
Für Lateroflexion : Lateral Teil des Kopf auf Ball
Für Extensoren : Kopfrücken auf Ball + variant mit Kniebeugen

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DYNAMISCH
In SL für Lateroflexion (wichtig : Nasespitze gerade bleibt nach vorne)
In BL für Extensoren ! Bewegung nach oben und unten (Augen leiten die Bewegung)
In 4füssler für Rotation

DYNAMISCH mit Theraband (Zusatzgewicht) oder mit Ball

Charline Singer 4/16