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BEWERBUNGS-

CHECKHEFT
INHALTSVERZEICHNIS Bewerbung

SELBSTEINSCHÄTZUNG 3

• Eine Auswahl fachlicher und charakterlicher Kriterien


zur Selbsteinschätzung 3

DIE BEWERBUNGSMAPPE 4

• Bestandteile der Mappe 4

• Reihenfolge der Unterlagen 4

Die Weiterbildungsordnung 5-8

• Das Anschreiben 9

• Das Deckblatt 10

• Der Lebenslauf 11-12

DAS VORSTELLUNGSGESPRÄCH 13

• Typischer Ablauf eines Vorstellungsgesprächs 13

• Was Sie in der Selbstdarstellung nicht vergessen sollten 14

• Typische Fragen an den Bewerber im


Vorstellungsgespräch 15-16

• Typische Fragen des Bewerbers im Vorstellungsgespräch 17

Bewerbung aus Arbeitgebersicht:


Interview mit Oberarzt Dr. med. Harald Schäfer 18-20

A.S.I. – WER SIND WIR? WAS TUN WIR?


WO WOLLEN WIR HIN? 21

PJ-PLANER – WAS SOLLTE ICH WANN TUN? 22-23

© A.SI. Wirtschaftsberatung AG, 2013


A.S.I. Information 3
Bewerbung

SELBSTEINSCHÄTZUNG

Vor der eigentlichen Bewerbung sollte eine eingehende Analyse der eigenen Wünsche
und Ziele stehen. Abgesehen davon, dass es natürlich sinnvoll ist, sich vorher zu überle-
gen, welchen Beruf man die nächsten 30 - 35 Jahre ausübt, wird Ihnen diese Analyse
für die weitere Bewerbung von großem Nutzen sein.

Prüfen Sie: • Ihre fachlichen Fähigkeiten – Für welches Fachgebiet fiel Ihnen
das Lernen zum Staatsexamen besonders leicht?
• Ihre Neigungen und Interessen – Sie müssen sich ständig weiter-
bilden. Das fordert eine Menge an Energie und fällt leichter, wenn
man sich mit seinem „Steckenpferd“ befasst.
• Ihr persönliches Umfeld – Was sagt Ihr/e Partner/in, wenn Sie sich
eine Stelle am anderen Ende der Republik suchen?
• Ihre persönlichen (Charakter-) Eigenschaften – Können Sie gut
genug mit Kindern umgehen, um Pädiater zu werden? Sagt Ihnen
das Arbeitsklima im OP zu?

EINE AUSWAHL FACHLICHER UND CHARAKTERLICHER KRITERIEN ZUR SELBSTEINSCHÄTZUNG

wenig ausgeprägt stark ausgeprägt


Kombinationsgabe □ -3 □ -2 □ -1 □0 □1 □2 □3
Planerische Fähigkeit □ -3 □ -2 □ -1 □0 □1 □2 □3
Organisatorische Fähigkeiten □ -3 □ -2 □ -1 □0 □1 □2 □3

Planerisches Denken □ -3 □ -2 □ -1 □0 □1 □2 □3
Logisches Denken □ -3 □ -2 □ -1 □0 □1 □2 □3
Analytisches Denken □ -3 □ -2 □ -1 □0 □1 □2 □3

Systematisches Denken □ -3 □ -2 □ -1 □0 □1 □2 □3
Loyalität □ -3 □ -2 □ -1 □0 □1 □2 □3

Engagement □ -3 □ -2 □ -1 □0 □1 □2 □3
Risikobereitschaft □ -3 □ -2 □ -1 □0 □1 □2 □3
Zuverlässigkeit □ -3 □ -2 □ -1 □0 □1 □2 □3

Termintreue □ -3 □ -2 □ -1 □0 □1 □2 □3
Sorgfalt □ -3 □ -2 □ -1 □0 □1 □2 □3
Sach- und Fachkompetenz □ -3 □ -2 □ -1 □0 □1 □2 □3

© A.SI. Wirtschaftsberatung AG, 2013


A.S.I. Information 4
Bewerbung

DIE BEWERBUNGSMAPPE

IHRE MAPPE BESTEHT AUS:

• Anschreiben
• Deckblatt mit professionellem Porträt (keine Pflicht)
• Lebenslauf
• Beurteilungen und Zeugnisse

REIHENFOLGE DER UNTERLAGEN

• Anschreiben (locker auf die Bewerbungsmappe aufgelegt)

• Deckblatt

• Lebenslauf (falls kein Deckblatt verwendet wird,


mit Porträt)

• 2. Staatsexamen (falls vorhanden)

• 1. Staatsexamen

• Physikum

• Abiturzeugnis (ja, das gehört wirklich dazu)

• Qualifizierte Zeugnisse
vom Chef- oder Oberarzt (z. B. aus PJ oder Famulatur)

• (Publikationsverzeichnis) (wenn wichtig; ggf. Sonderdrucke oder


Kopien beilegen)
• Wehr-/Zivildienstbe- (sofern noch durchgeführt)
scheinigungen

• Referenzen (z. B. aus Famulaturen, Nebenjobs etc.)

• Zusatzqualifikationen (Sprachen, EDV etc.)

HINWEIS:
Die Unterlagen werden üblicherweise umgekehrt chronologisch sortiert (innerhalb
einer logischen Zusammenfassung) – normale Kopien der Zeugnisse auf weißem
Papier reichen in der Regel aus – Beglaubigungen werden meist nicht verlangt.

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A.S.I. Information 5
Bewerbung

DIE WEITERBILDUNGSORDNUNG

IHR WUNSCHGEBIET

ALLGEMEINMEDIZIN
Monate Zeitlicher Aufbau Anrechnung aus Ableistung in
anderen Gebieten ambulanten
Bereich mgl.

60 36 Monate bis zu 18 Monate die anrechenbaren


stationäre aus den Gebieten 18 Monate
Basisweiterbil- der unmittelbaren (siehe linke Spalte)
dung im Gebiet Patienten- können auch
innere Medizin versorgung im ambulaten
(anrechenbar Bereich abgeleistet
sind auch jeweils werden
3-Monats-Abschnitte)

24 Monate bis zu 6 Monate aus


ambulante Chirurgie anrechen-
hausärztliche bar sind auch jeweils
Versorgung 3-Monats-Abschnitte

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A.S.I. Information 6
Bewerbung

DIE WEITERBILDUNGSORDNUNG

FACHFREMDE WEITERBILDUNGSALTERNATIVEN

■ Funktionsweise

■ zeitliche Vor- und Nachteile

■ Einstiegsalternativen

■ Reihenfolge der Fächerwahl/


Pflichtbestandteile

© A.SI. Wirtschaftsberatung AG, 2013


A.S.I. Information 7
Bewerbung

DIE WEITERBILDUNGSORDNUNG

FAMULATUR, PRAKTIKA ETC.

Keine Weiterbildungsrelevanz,...

...aber ....

© A.SI. Wirtschaftsberatung AG, 2013


A.S.I. Information 8
Bewerbung

DIE WEITERBILDUNGSORDNUNG

KONSEQUENZEN FÜR DIE


BEWERBUNGSKONZEPTION &
ARBEITSVERTRAGSGESTALTUNG

■ Anschreiben
■ Lebenslauf
■ Wechsel aus...
...beruflichen (Weiterbildung)
...und/ oder privaten Gründen

© A.SI. Wirtschaftsberatung AG, 2013


A.S.I. Information 9
Bewerbung

DAS ANSCHREIBEN

Werner Mustermann

Mustergasse 1
12345 Musterhausen
Tel.: 0228 – 11 22 33
Fax: 0228 – 11 22 44
E-Mail: Mustermann@gmx.de

Chefarzt Prof. Dr. med. A Musterarzt


Direktor der Universitäts-Hautklinik
Sigmund-Freud-Str. 25
53127 Bonn Ort, Datum

Bewerbung um eine Stelle als Assistenzarzt zum/ab Januar 200x

Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Musterarzt,

Anreißersatz – Erzeugen Sie Spannung und stellen Sie einen Kontakt her; sorgen Sie dafür,
dass Ihre Bewerbung weiter gelesen wird (1 Satz)

status quo – wie weit sind Sie mit Ihrem Studium, was machen Sie gerade, wann können
Sie frühestens anfangen (1, max. 2 Sätze)

fachbezogene Motivation – welche Fachrichtung möchten Sie einschlagen und was


interessiert Sie besonders an dieser Fachrichtung

stellenbezogene Motivation und/oder spezielle fachbezogene Qualifikation –


warum möchten Sie gerade diese Stelle antreten

Hinweise zum Stil: knappe, klare Sätze – übersichtliche Gestaltung – Einbau des Allein-
stellungsmerkmals an der adäquaten Stelle – selbstbewusst und ernst – schreiben Sie eine
individuelle Bewerbung und KEINE Serienbriefe!

Über eine Einladung zu einem persönlichen Gespräch freue ich mich sehr.

Mit freundlichen Grüßen

Unterschrift (Empfehlung: Vor- und Zuname)

Anlagen (müssen nicht einzeln aufgeführt werden)

Hinweise zur Formatierung: Absätze werden durch eine Leerzeile gekennzeichnet und
nicht eingerückt – Betreffzeile und Anrede werden durch zwei Leerzeilen getrennt – ver-
wenden Sie keinen Blocksatz und achten Sie darauf, dass die Optik nicht gedrängt wirkt.

© A.SI. Wirtschaftsberatung AG, 2013


A.S.I. Information 10

Bewerbung

DAS DECKBLATT

Bewerbung
als
Assistenzarzt

Werner Mustermann
Mustergasse 1
12345 Musterhausen

Tel.: 0228 – 11 22 33
Fax: 0228 – 11 22 44
E-Mail: Mustermann@gmx.de

Bewerbungsfoto

vom Profi-Fotografen

Chefarzt Prof. Dr. med. A. Musterarzt


Direktor der Universitätsklinik
Sigmund-Freud-Str. 25

53127 Bonn

zum
Januar 200x

© A.SI. Wirtschaftsberatung AG, 2013


A.S.I. Information 11
Bewerbung

DER LEBENSLAUF

Werner Mustermann

Mustergasse 1
12345 Musterhausen
Tel.: 0228 – 11 22 33
Fax: 0228 – 11 22 44
E-Mail: Mustermann@gmx.de

PERSÖNLICHE DATEN

Geburtsdatum und –ort 30.02.1983, Musterhausen


Familienstand ledig
Staatsangehörigkeit deutsch
Konfession (Pflichtangabe bei kirchlicher Trägerschaft)

SCHULAUSBILDUNG

08/19xx – 06/19xx Gymnasium Musterhausen, Abschluss mit dem Abitur

WEHRDIENST / ZIVILDIENST

09/19xx – 09/19xx Einsamkaserne in Schlammloch, Nordrhein-Westfalen

alternativ: z. B. Lehre, Ausbildung

STUDIUM

10/20xx – dato Studium der Humanmedizin an der Universität Frankfurt


04/20xx 1. Staatsexamen
04/20xx 2. Staatsexamen

komplett mit Orts- und Fachwechsel

FAMULATUREN

04/20xx Orthopädie, Uniklinik Frankfurt


07/20xx Pädiatrie, Uniklinik Frankfurt
03/20xx Innere Medizin, Uniklinik Frankfurt

PRAKTISCHES JAHR

10/20xx Innere Medizin, Uniklinik Frankfurt


02/20xx Chirurgie, Uniklinik Frankfurt
06/20xx Orthopädie, Krankenhaus Luzern, Schweiz

DISSERTATION

06/20xx – vorauss. 12/20xx Thema:


Betreuer/Doktorvater

© A.SI. Wirtschaftsberatung AG, 2013


A.S.I. Information 12
Bewerbung

DER LEBENSLAUF

SONSTIGE FACHSPEZIFISCHE TÄTIGKEITEN

07/20xx – lfd. Nachtwachen


02/20xx – 06/19xx Leitung von Erste-Hilfe-Kursen
10/20xx – lfd. wissenschaftliche Hilfskraft am Lehrstuhl von
Prof. Schmerzfrei

ZUSATZQUALIFIKATIONEN

08/20xx Grundkurs Ultraschall


03/20xx Aufbaukurs Ultraschall
09/20xx EKG-Kurs
04/20xx Akupunktur-Kurs

SONSTIGES

Sprachkenntnisse mit Qualifizierung, z. B. schrift- und sprachsicher


Sonstige Kenntnisse EDV mit Software, Trainertätigkeit, etc.
Hobbys Literatur statt Lesen, Sportart

Ort, Datum Unterschrift


(Empfehlung: Vor- und Zuname)

Hinweis zur Formatierung:


Der Lebenslauf darf auch zwei Seiten umfassen – wichtig sind Lückenlosigkeit und
Übersichtlichkeit

© A.SI. Wirtschaftsberatung AG, 2013


A.S.I. Information 13
Bewerbung

DAS VORSTELLUNGSGESPRÄCH

Die beste Nachricht zuerst: Wenn Sie im Vorstellungsgespräch sitzen, haben Sie die größte Hürde bereits

erfolgreich überwunden. Denn kein Chef würde Sie einladen, wenn er kein Interesse an Ihnen hätte.

Die zweite Nachricht: Auf Vorstellungsgespräche kann man sich vorbereiten! Machen Sie
das gewissenhaft, werden Sie auch unvorhergesehene Fragen nicht in Verlegenheit bringen.

TYPISCHER ABLAUF EINES VORSTELLUNGSGESPRÄCHS

• Empfang durch Sekretärin einige Minuten warten


• Seien Sie PÜNKTLICH = ca. 5 Minuten zu früh!
• Sie werden dann in die „Höhle des Löwen“/das Büro vom Chef gebeten.

• „Aufwärmphase“ wenige Minuten


• Allgemeines Gespräch übers Wetter, die Anfahrt oder Ihr Hobby.

• Gespräch über Sie: „Wer sind Sie?“ unterschiedliche Länge


• Selbstpräsentation (siehe Seite 14).

• Fragen an die / den Bewerber/in


• Es geht fast nie um Fachwissen – das hat jeder, der das Studium geschafft hat.
• Mögliche Fragen (siehe Seite 15).

• Gespräch über die Tätigkeit: Aufgaben, Kollegen etc.


• Artet nicht selten in längere Monologe des Chefs aus.
• Gekonnte Rückfragen zeugen von Interesse.

• Manchmal: Überleitung in eine Besichtigung des Arbeitsplatzes


• Häufiger: Fragen an den Bewerber
• Möglichkeit zur weiteren Selbstpräsentation – Bekräftigung des eigenen Interesses
• Mögliche Fragen (siehe Seite 17).

• Verabschiedung oft sehr kurz und knapp


• Treffen Sie Verabredungen: „Wann kann ich mit einer Entscheidung rechnen?“

Hinweis: Es ist durchaus legitim und professionell, sich nach Verstreichen der abgesprochenen Frist noch
einmal höflich zu erkundigen, wann man mit einer Antwort rechnen kann.

© A.SI. Wirtschaftsberatung AG, 2013


A.S.I. Information 14
Bewerbung

WAS SIE IN DER SELBSTDARSTELLUNG


NICHT VERGESSEN SOLLTEN

Hinweis: Die Selbstdarstellung sollte mindestens anderthalb Minuten aber nicht mehr als 3 Minuten dau-

ern. Das ist Trainingssache! Wenn Sie bereits Vorlieben des künftigen Chefs kennen, sollten Sie Ihre

Affinität zum Thema (so vorhanden) deutlich machen. Seien Sie selbstbewusst, ernst und konzentriert.

• Beginnen Sie mit den wichtigen Fakten zu Ihrer Person.


• Name, Alter, Familienstand

• Haben Sie dem Studium eine Lehre vorgeschaltet?


• Streichen Sie den Praxisvorteil heraus!

• Fahren Sie fort mit Fakten zum Studium.


• Universität, Fachrichtung, Studienschwerpunkte
• Begründen Sie, warum Sie diese und keine andere Wahl getroffen oder warum
Sie sich zwischenzeitlich anders entschieden haben (dies nur kurz).

• Betonen Sie Highlights in Ihrem Lebenslauf.


• Auslandsaufenthalt/-famulaturen, Praktika, Fremdsprachenkenntnisse, Thema
der Promotion und Job (wenn die Thematik/Tätigkeit für die betreffende Stelle
interessant ist), ...

• Zeigen Sie den Zuhörern Ihre ganz persönliche Seite, damit sie sich ein Bild von
Ihnen als Menschen machen können.
• Außeruniversitäre Aktivitäten und Interessen, Hobbys

• Weist Ihr Lebenslauf eine Lücke oder einen Bruch auf?


• Gehen Sie in die Offensive und sprechen Sie den Umstand an. Man kann für alles
eine plausible Erklärung parat haben.
• Stehen Sie zu Ihren Fehlern. Zeigen Sie, dass Sie nicht gedankenlos waren.

© A.SI. Wirtschaftsberatung AG, 2013


A.S.I. Information 15
Bewerbung
TYPISCHE FRAGEN AN DEN BEWERBER
IM VORSTELLUNGSGESPRÄCH

Hinweis: Die Fragen des Arbeitgebers dienen dazu, den Bewerber kennenzulernen und seine Eignung

für den Arbeitsplatz abzuschätzen. Üblicherweise wird kein Gespräch über das Fach/die sachlichen

Aufgaben geführt, sondern es werden die sog. „soft skills“, die Persönlichkeitsmerkmale abgefragt. Mit

anderen Worten: Passt er/sie in mein Team?


Wichtigste Regel: Seien Sie ehrlich und versuchen Sie nicht, Antworten zu finden, von denen Sie glau-

ben, dass diese bei Ihrem zukünftigen Chef gut ankommen, zu denen Sie selbst aber gar nicht stehen.

Bedenken Sie: Sie wollen auf dieser Station/in diesem Krankenhaus langfristig arbeiten – so lange kann

sich niemand verstellen!

1. Stellen Sie doch einfach mal dar, wer Sie sind und wohin Sie sich beruflich ent-
wickeln wollen. Erzählen Sie einmal über sich. (Eröffnungsfrage: Selbstdarstellung!)

2. Was wissen Sie bereits über unser Haus? Über welche Fragen und Fakten haben Sie
sich informieren können? (Eröffnung der Arbeitsplatzdarstellung)

3. Warum interessiert Sie die ausgeschriebene Tätigkeit auf unserer Station?

4. Was motiviert Sie für eine Mitarbeit in unserem Krankenhaus?

5. Weshalb glauben Sie, für die Tätigkeit geeignet zu sein? Welche Voraussetzungen
sprechen aus Ihrer Sicht für eine Einstellung?

6. Was ist Ihnen bei der künftigen Tätigkeit wichtig? Auf was legen Sie im Beruf Wert?

7. Welche Vorstellungen haben Sie zur Einarbeitung?

8. Wie sieht Ihre zeitliche Planung aus? Wie lange wollen Sie bei uns bleiben?

9. Welche Erfahrungen und Ereignisse haben Sie positiv geprägt? Gab es Personen,
die Sie persönlich beeinflusst haben?

10. Inwieweit sind Sie bereit, dem Beruf Priorität einzuräumen? Wie bewerten Sie das
Privatleben und Familie im Rahmen der beruflichen Planung? (verkappte Frage nach
Kinderwunsch etc.)

11. Welche privaten Ambitionen haben Sie? (Frage nach Karrierestreben, Ausgewogen-
heit etc.)

12. Was würden Sie als Ihre Stärken bezeichnen?

13. Was bedeuten Ihnen Begriffe wie „soziales Engagement und Ehrgeiz“?

14. Würden Sie sich als team- und kommunikationsfähig bezeichnen?

15. Wie würden Sie Ihren persönlichen Arbeitsstil charakterisieren?

© A.SI. Wirtschaftsberatung AG, 2013


A.S.I. Information 16
Bewerbung
TYPISCHE FRAGEN AN DEN BEWERBER
IM VORSTELLUNGSGESPRÄCH

16. Welchen Stellenwert messen Sie Eigenverantwortlichkeit und Ermessensspielraum


bei Ihrer Tätigkeit zu ? (im Gegensatz zu einer klar definierten Aufgabenverteilung)

17. Was sind Ihrer Meinung nach Ihre negativen Eigenschaften?

18. Was möchten Sie bei uns in den nächsten 18 Monaten/5 Jahren erreichen/erreicht
haben?

19. Über welche Sprachkenntnisse verfügen Sie? Wie schätzen Sie diese ein?

20. Über welche zusätzlichen Qualifikationen verfügen Sie? Welche streben Sie an?
Welchen „Facharzt“/welches Gebiet möchten Sie machen? Warum?

21. Stellen Sie doch in 5 Minuten einmal für einen Laien verständlich dar, was Sie
im Studium gelernt haben und worauf Sie spezialisiert sind? (oder: Thema der
Promotion etc.)

22. Stehen Sie gerne im Mittelpunkt einer Gesellschaft?

23. Mögen Sie Aufgaben, die Ihre volle Konzentration erfordern?

24. Lassen Sie sich leicht aus der Ruhe bringen?

25. Lieben Sie Aufgaben, die schnelles Handeln erfordern?

26. Welche Schwächen haben Sie?

27. Was erwarten Sie von Ihrem Vorgesetzten?

28. Welche Dinge in Ihrem Leben gibt es, von denen Sie sagen, das ist mir gut
gelungen/hier bin ich gescheitert? Was waren Ihre größten Erfolge/Misserfolge?

© A.SI. Wirtschaftsberatung AG, 2013


A.S.I. Information 17
Bewerbung
TYPISCHE FRAGEN DES BEWERBERS
IM VORSTELLUNGSGESPRÄCH

1. Wie verläuft die Einarbeitung in Ihrem Haus?

2. Wie viel Zeit wird für die Einarbeitung gewährt?

3. Welche Fortbildungsmaßnahmen/-veranstaltungen bietet Ihre Klinik?

4. Wird Zeit für freiwillige Fortbildungen gewährt?

5. Welche Kurse werden von Ihnen intern und extern gefördert?

6. Gibt es ein System, nach dem Sie meine Leistungen beurteilen? Wenn ja, können
Sie mir nähere Informationen dazu geben?

7. Wie alt sind die Mitarbeiter, mit denen ich zusammenarbeiten werde? Wie lange
sind diese Mitarbeiter bereits auf der Station?

8. Besteht die Möglichkeit, mir den Arbeitsplatz/die Station näher anzuschauen?

9. Inwieweit sind spätere/zwischenzeitliche Auslandseinsätze möglich?

10. Inwieweit ist ein Wechsel auf eine andere Station Ihres Hauses möglich?

11. Wie ist das Betriebsklima in der Klinik und auf der Station?

12. Welche Maßnahmen ergreift die Klinik, um das Klima zu fördern und die Motivation
der Mitarbeiter zu steigern?

13. Inwieweit ist es möglich, eigenverantwortlich/selbständig im Team/in der Abteilung


zu arbeiten?

14. Handelt es sich um eine neu geschaffene Position oder ist die Stelle frei geworden?

15. Mit welchen Kompetenzen/Pflichten ist die Stelle verbunden?

© A.SI. Wirtschaftsberatung AG, 2013


A.S.I. Information 18 Bewerbung

BEWERBUNG AUS ARBEITGEBERSICHT:


INTERVIEW MIT OBERARZT DR. MED. HARALD SCHÄFER

Zur Person:
Dr. med. Harald Schäfer ist leitender Oberarzt und Chefarztvertreter einer internistisch-kardiologischen Abteilung
mit 117 Betten, der Kliniken Essen Nord- West/ Philippusstift Katholisches Krankenhaus. Darüber hinaus übt er ver-
schiedene Lehrtätigkeiten aus. U.a. als Dozent für die Firma Medtronic und St. Jude Medical mit Tagungsleitungen
zu den Themen „Bradykardie Herzschrittmachersysteme“ und spezielle Trainingskurse zur Defibrillatornachsorge
(ICD Trouble Shooting). Als leitender Oberarzt ist er auch in die Personalentwicklung mit einbezogen. Wir haben
ihn zum Thema Bewerbung ganz allgemein und zur aktuellen Situation befragt.

Herr Dr. Schäfer, was sind eigentlich die Standards bei der schriftlichen Bewerbung?
Was sollten Bewerber unbedingt beachten, wenn sie sich bei Ihnen am Klinikum
bewerben ?

Erstens sollte mindestens eine Klemmmappe oder besser eine individuelle Bewerbungsmappe benutzt
werden, wenn man sich schriftlich bewirbt. Wir bekommen teilweise einfach lose Blätter und das ist
schon sehr ärgerlich, wenn die einzelnen Unterlagen nicht mehr zuordnungsfähig sind. Bedenken Sie
doch einmal, wie viele Stationen eine Bewerbung durchläuft, bis sie auf unserem Tisch ankommt.
Dann gehört zweitens natürlich ein formelles Anschreiben dazu.

Das Anschreiben bereitet vielen Bewerbern ja einige Probleme. Welche Tipps


haben Sie für Interessenten?

Ja, das stimmt. Anschreiben bereiten oft Probleme. Dabei ist es eigentlich nicht so schwer. In einem for-
mellen Anschreiben nimmt man Bezug auf die jeweilige Anzeige oder Stelle, auf die man sich bewer-
ben will. Dann gibt man eine kurze Darstellung des bisherigen Werdeganges, ohne den Lebenslauf zu
wiederholen. Das schwierigste ist für die meisten wohl die Unterschiedlichkeit zum Lebenslauf heraus-
zuarbeiten und Persönlichkeit rüber zu bringen. Bewerbung hat eben mit Werbung zu tun – ohne auf-
dringlich zu wirken.

Was meinen Sie genau mit ‚ohne aufdringlich zu wirken’?

Das heißt, keine verschnörkelte Bewerbung mit dem neuesten Layout. Da wir heutzutage aufgrund der
geringen Anzahl von Bewerbern ohnehin fast jede Bewerbung lesen, sind alle Versuche durch Extrava-
ganzen aufzufallen erstens unnötig und zweitens oft sehr störend. Ach ja, und dann bitte keine übertrie-
bene Darstellung wie: “Mit mir bekommen sie einen kompetenten, hochmotivierten Mitarbeiter …..“
Diese Bewerbungsratgeberformulierungen sind nichtssagend und verstecken mehr als sie enthüllen. Ich
würde mir wünschen, dass die Bewerber sich so authentisch wie möglich präsentieren. Motivation und
Kompetenz sind ohnehin Voraussetzung.

© A.SI. Wirtschaftsberatung AG, 2013


A.S.I. Information 19 Bewerbung

Worauf achten Ihrer Meinung nach die Bewerber zu wenig? Gibt es typische Fehler,
Mängel oder ähnliches?

Ja, oft vermisse ich die Angabe, ab wann man die neue Stelle antreten könnte. Das ist für uns wichtig
für die Planung. Oder häufig sind die Adressen interessanterweise nicht mehr aktuell und wir können
den Bewerber nicht erreichen. Falsche oder alte Telefonnummern, E-Mailadressen usw. machen uns das
Leben schwer und natürlich auch das des Bewerbers. Ich denke, es ist in seinem Interesse, benachrich-
tigt zu werden über den Stand seiner Bewerbung. Auch sind oft die Anschreiben nicht aussagekräftig
oder die Unterlagen nicht vollständig. Bei gleichwertigen Bewerbungen entscheiden wir nach Kriterien
wie z.B. ‚Sorgfalt’.

Zu einer schriftlichen Bewerbung gehört natürlich auch ein Lebenslauf. Was erwarten
Sie von einem guten Lebenslauf? Welche Tipps geben Sie?

Tabellarisch sollte er sein und alle persönlichen Daten (Familienstand etc.) enthalten. Oft geben Bewer-
ber auch noch Informationen über Eltern. Die sind aber unerheblich. Das hat man damals in der Schule
so gelernt, als man sich mit 14/15 Jahren für einen Praktikumsplatz beworben hat. Da war das viel-
leicht interessant, aber als Assistenzarzt ist es dann tatsächlich unerheblich, ob Ihr Vater oder Ihre Mut-
ter auch Ärzte waren oder was auch immer. Ganz wichtig im Lebenslauf sind die bisherigen Stellen, un-
gewöhnliche Studienaufenthalte z.B. im Ausland, Famulaturen, abgeschlossene Promotion usw. Auch
außergewöhnliche Fähigkeiten oder ungewöhnliche Aktivitäten, wie z.B. ein Engagement bei Amnesty
International, in Sportvereinen, in Fachschaften, oder in einer der Kirchen, können interessant sein.
Der Lebenslauf muss den Berufswunsch widerspiegeln. Die Vorstellung über die Bewerbungsmappe und
die Weiterbildungsstrategie müssen im Lebenslauf durch den bisherigen Werdegang belegt werden.
Ebenso wie im Anschreiben dürfen wir nicht den Eindruck gewinnen, als würden sich auf jedem Blatt,
und dann noch im persönlichen Gespräch, unterschiedliche Personen vorstellen.

Wie bedeutend finden Sie das Bewerbungsfoto?

Sehr bedeutend. Ein gutes Bewerbungsbild mit freundlichem, aufgeschlossenem Gesichtsausdruck ver-
mittelt immer einen guten Eindruck. Und bitte keine auf die Bewerbungsmappe gescannten Fotos!

Und dann sind da noch die leidigen Zeugnisse. Was muss in die Bewerbungsmappe
und was ist überflüssig?

Bei Berufsanfängern sollten Zeugnisse über den ersten Abschnitt der ärztlichen Prüfung (Physikum/
1. Staatsexamen) und den zweiten Abschnitt der ärztlichen Prüfung (Hammerexamen/ 2. Staatsexamen)
beigefügt werden. Sind die Noten gut, werden sie positiv bewertet. Bei schlechteren Noten wird im Ge-
spräch nachgehakt. Dann gehören natürlich Zeugnisse über Famulaturen/PJ bei Berufsanfängern dazu,
sonst Zeugnis über die vorherige(n) Stelle(n). Grundsätzlich gilt, alle Angaben im Lebenslauf oder im
Anschreiben sollten auch durch Zeugnisse dokumentiert werden. Dabei gibt es aber eine kleine Unter
scheidung bei Berufsstartern und den bereits im Arbeitsleben stehenden Medizinern. Berufsanfänger
sollten, wie gesagt, auch Zeugnisse beilegen, die später einfach nicht mehr wichtig sind.

© A.SI. Wirtschaftsberatung AG, 2013


A.S.I. Information 20 Bewerbung

Bei Bewerbern mit Ungereimtheiten nehmen wir übrigens Kontakt mit dem vorherigen Arbeit-
geber auf.

Wenn eine Einladung zum Vorstellungsgespräch kommt, ist man in der Regel
erfreut aber auch besorgt, ob man dabei gut abschneidet. Was erwartet den
Bewerber genau?

Wir beginnen immer mit ein paar einleitenden Sätzen. Es soll ja eine angenehme Atmosphäre ge-
schaffen werden. Danach wird der Bewerber gebeten, seinen Werdegang kurz zu skizzieren. Dabei
ist ganz besonders die Art wichtig, wie er sich präsentiert. Hält er Blickkontakt? Kann er sich sprach-
lich gut ausdrücken? Ist seine Körpersprache angemessen? Überhaupt, wie tritt er auf? Freundlich,
bestimmt, arrogant, distanziert usw.. Es können durch uns auch gezielte Fragen zum Lebenslauf ge stellt
werden. Auf unterschiedliche Art und Weise vesuchen wir zu testen, wie der Bewerber mit Stress umge-
hen kann. Dies geschieht gezielt über Fragen oder der Konfrontation mit vermeintlich unangenehmen
Daten und Fakten z.B. aus dem Lebenslauf des Bewerbers. Dann hat der Bewerber Gelegenheit, Unge-
reimtheiten seines Lebenslaufes zu erklären. Es folgen Fragen zu praktischen Fähigkeiten, zur zukünfti-
gen Zielsetzung bezüglich der Ausbildung (Internist ?, Allgemeinarzt, ggfs. Pläne für eine Weiterbildung
etc.). Danach kann der Bewerber Fragen an uns richten, hierbei wird dann durch uns die Abteilung im
Detail dargestellt. Zum Abschluss geben wir immer noch die Möglichkeit, mit einem unserer Assistenten
zu sprechen und durch die Abteilung geführt zu werden. Diese Phase ist sehr wichtig: Welche Fragen
stellt der Bewerber an zukünftige Kollegen, gibt es ‚Meinungsdiskrepanzen’, gegenteilige Meinungen
zu unserem Gespräch?. Auch der Eindruck meiner Kollegen entscheidet mit.

Gilt eine bestimmte „Kleiderordnung“? Oder kann man heute ein Vorstellungsge-
spräch bestreiten, wie man will?

Ich lege weiterhin Wert auf formelle Kleidung. Das zeigt einfach, dass der Bewerber die Sache ernst
nimmt. Und ich denke, da bin ich nicht der Einzige, der das so sieht. Wir haben aber auch schon
Leute eingestellt, die mit Jeans und Rollkragenpulli gekommen sind. Das ist aber mit Sicherheit nicht
die Regel!

Anmerkung von A.S.I.:

Selbstverständlich sind die Aussagen von Herrn Dr. Schäfer nicht auf alle
Kliniken in Deutschland übertragbar.

© A.SI. Wirtschaftsberatung AG, 2013


A.S.I. Information 21 Bewerbung

WARUM SOLLTEN SIE SICH VON A.S.I.


BERATEN LASSEN?

Als Spezialist für Mediziner und Zahnmediziner beraten wir seit 1969 deutschlandweit zu allen berufli-
chen und wirtschaftlichen Fragestellungen – von der Studienfinanzierung über den Berufsstart, die ei-
gene Praxis bis zur Altersvorsorge und Geldanlage.

Wir haben keine eigenen Produkte, die zufällig die Besten für Sie sind. Aus über 200 Anbietern -
darunter alle spezialisierten "Ärzte-Versicherer" - erarbeiten wir die für Sie individuell beste Lösung.

Zum Berufsstart bieten wir u. a. folgende Beratungsinhalte an:


◆ Stellensuche und Bewerbung – Bewerbungscheck
◆ Vergleich Deutsche Rentenversicherung (DRV) - Ärztliches Versorgungswerk
◆ private Absicherung gegen Berufsunfähigkeit
◆ Berufs- und Privathaftpflicht
◆ Gesetzliche und private Krankenversicherung
◆ Pflegeversicherung
◆ Altersversorgung
◆ Anlage der Vermögenswirksamen Leistungen
◆ Konzeptionelle Geldanlage‚
…und später: Immobilienfinanzierung (selbstgenutzt und vermietet), Financial Planning, Praxisgrün-
dungs-, -übernahme- und Kooperationsberatung, betriebswirtschaftliche Praxisführung, Praxisabgabe

Hier eine kleine Auswahl unserer Produktpartner:

© A.SI. Wirtschaftsberatung AG, 2013


A.S.I. Information 22 Bewerbung

PJ PLANER– WAS SOLLTE ICH WANN TUN?

Zeitpunkt Zu erledigen A.S.I. Angebote

Beginn Tertial 1 Auslandskrankenversicherung Broschüre


„Arzt im Ausland“

Berufs- und Privathaftpflichtversicherung PJ-Planer Vademecum


(für Tertial im Ausland)
Infoveranstaltung
Ende 1. Tertial Zeugnis für das 1. Tertial erbitten „Arzt im Ausland“

Ab 2. Tertial Selbstanalyse Infoveranstaltung


- Welcher Fachbereich liegt mir besonders? „Perspektive Assistenz-
- Was schreibt die Weiterbildungsordnung vor? arzt“ (Weiterbildung,
- Bin ich regional gebunden? Berufsstart)
- Möchte ich an ein großes oder kleines Haus?
Übersichtsblätter
Arbeitsmarktanalyse „Ihr Fach in der WBO“
- Wer ist wie lange weiterbildungsberechtigt?
- Wo werden wann Assistenzarztstellen frei?
- Wie ist der Ruf des Krankenhauses/des Chefs?
- Welches Haus ist worauf spezialisiert?

Ende 2. Tertials Zeugnis für das 2. Tertial erbitten

Ab 3. Tertial Beginn der Bewerbungsphase individueller


- Bewerbungsfotos vom Profi machen lassen Bewerbungsmappen-
- Verfassen der schriftlichen Bewerbung Check
- Bewerbung individuell gestalten
- Abstimmen des Anschreibens auf die jeweilige Simulation eines
Stelle Vorstellungsgespräches

Vorbereitung Vorstellungsgespräch
- Infos zum Krankenhaus sammeln
- Selbstpräsentation üben
- eigene Fragen vorbereiten

Infos zu Wirtschaftsfragen persönliche


des Berufsstarts sammeln Wirtschaftberatung
• Überblick Arztgehalt Hintergrundinfos
• Absicherung der privaten und beruflichen Haftung individuelle Konzeption
• Private oder gesetzliche Krankenversicherung
• Absicherung von Berufsunfähigkeit und Vorsorge
• Anlage der Vermögenswirksamen Leistungen
• Vermögensaufbau
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A.S.I. Information 23 Bewerbung

PJ PLANER– WAS SOLLTE ICH WANN TUN?

Ende 3. Tertials Zeugnis für das 3. Tertial erbitten Prüfungsprotokolle


Amtliches Führungszeugnis beantragen
Lern-CD
Hammerexamen Achtung: Mitversicherung in der Privathaftpflicht-
versicherung der Eltern endet spätestens Angebotsvergleich
mit Bestehen der letzten Prüfung

Nach dem Approbation beantragen Spätestens jetzt Abschluss


Examen Anmeldeformulare für die Ärztekammer der wirtschaftlichen
und das Ärztliche Versorgungswerk besorgen Entscheidungen
Befreiungsunterlagen für die DRV besorgen

1. Arbeitstag Persönliche Unterlagen in der


Personalabteilung abgeben
Was dem Arbeitgeber vorgelegt wird:
• Lebenslauf mit Lichtbild
• Z. T. auch Zeugnisse und amtliches Führungszeugnis
• Lohnsteuerkarte (vorauss. bis Ende 2011)
• Bankverbindung
• Mitgliedsnummer beim Ärztlichen
Versorgungswerk
• DRV-Befreiung
• Krankenversicherungsbescheinigung
• Vertrag für die Anlage der Vermögenswirksamen
Leistungen

Und danach? Weitere berufliche und Fortlaufende Betreuung


wirtschaftliche Ziele und Beratung
• Berufliches Fortkommen planen/Stellensuche
• Private Sparziele (Urlaub, Auto, Haus) Bewerbungsberatung
• Eigentumserwerb Geldanlage/
• Steuern Vermögensmanagement
• Niederlassung / Selbständigkeit Immobilienfinanzierung
• Strategischer Vermögensaufbau Tipps zur steuerlichen Planung
Planung/Durchführung/
Begleitung
Finanzplanung

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