Sie sind auf Seite 1von 4

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Allgemeine Geschäftsbedingungen der Drillisch Online des Kunden (insbesondere Schadensersatz- und Regressan- Rechnungen einsehen kann. Der Kunde bestimmt den zuvor
GmbH für Dienstleistungen im Bereich Mobilfunk (Postpaid) sprüche) aus der nicht flächendeckenden Verfügbarkeit eines genannten Bereich als Vorrichtung zum Empfang elektroni-
Netzes sind deshalb ausgeschlossen. scher Post, insbesondere rechtsverbindlicher Dokumente.
d) Informationen zur geschätzten maximalen und beworbe- Eine Löschung bzw. nachträgliche Änderung der Dokumente
I. Allgemeines nen Download- und Upload Geschwindigkeit (Bandbreite) durch den Diensteanbieter ist ausgeschlossen. Sobald der
des Internetzugangs im jeweiligen Tarif sind der Preisliste Diensteanbieter den Kunden per Email oder SMS benachrich-
1. Die Drillisch Online GmbH, mit Sitz in Wilhelm-Röntgen-Str. tigt, dass eine Mitteilungen oder Erklärungen in der Service-
1-5, 63477 Maintal, eingetragen im Handelsregister des zu entnehmen. Die tatsächlich zur Verfügung stehende
Bandbreite ist variabel hängt u.a. ab von der Übertragungs- welt vorliegt, wird der Kunde diese unverzüglich abrufen.
Amtsgerichts Hanau, HRB 96603 (nachfolgend „Dienstean-
bieter“) erbringt ihre Dienstleistungen auf der Grundlage der technologie, der Anzahl der eingebuchten Nutzer in der
jeweiligen Funkzelle, dem Server des Inhalteanbieters, dem IV. Entgeltpflichtige Leistungen / Nationale und
nachstehenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen, der Tarif- Internationale Verbindungen / Roaming /
übersicht, der Preisliste sowie ggf. der besonderen Leistungs- Endgerät des Kunden, sowie dem Standort und ggf. der Be-
wegung des Nutzers und innerhalb der Funkzelle. Innerhalb Premiumdienste
beschreibung, soweit diese wirksam in den mit dem Kunden
geschlossenen Vertrag einbezogen wurden und nichts anderes von Gebäuden können die Netzverfügbarkeit und die Über-
tragungsgeschwindigkeit eingeschränkt sein. Bei erheblichen 1. Der Kunde ist verpflichtet, die Entgelte gemäß der jeweils gül-
vereinbart ist. Die Tarifübersicht, die Preisliste sowie ggf. die tig vereinbarten Preisliste zu zahlen, die sich auf Grund seiner
besondere Leistungsbeschreibung sind im Internet auf der Abweichungen der Bandbreite können sich der Abruf und die
Verbreitung von Informationen und Inhalten über den Inter- von ihm zu vertretenden Nutzung bzw. seines Verhaltens er-
Produktseite sowie, für bestehende Kunden, in der jeweiligen geben. Der Bereitstellungspreis als einmaliges Entgelt für die
Servicewelt (nachfolgend „Kundenportal”) abrufbar. netzugang verlangsamen und Einschränkungen bei der Nut-
zung von Anwendungen und Diensten ergeben, die über den Freischaltung der Rufnummer wird mit der ersten Rechnung
2. Abweichende allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden Internetzugang in Anspruch genommen werden. fällig. Der nutzungsunabhängige Grundpreis sowie ein eventu-
finden keine Anwendung, auch wenn der Diensteanbieter der eller monatlicher Optionspreis ist ein laufendes Entgelt für die
Geltung nicht ausdrücklich widersprochen hat. 3. Die Haftung für zeitweilige Unterbrechungen der Netzver- Bereitstellung des Anschlusses bzw. der Option, welches der
fügbarkeit oder Beschränkungen der Netzleistungen ist Diensteanbieter in der Regel monatlich im Voraus erhebt. Die
3. Die Regelungen des Telekommunikationsgesetzes (TKG) – in ausgeschlossen, wenn sie auf höherer Gewalt beruhen. Ent- monatlichen Verbindungsentgelte stellt der Diensteanbieter
der jeweils aktuellen Fassung – gelten auch dann, wenn nach- sprechendes gilt für unvorhersehbare und von dem Dienste- dem Kunden im Nachhinein in Rechnung. Die Entgelte verste-
folgend nicht ausdrücklich auf sie Bezug genommen wird. anbieter nicht zu vertretende Umstände, wenn diese die von hen sich jeweils inklusive der gesetzlichen Mehrwertsteuer.
dem Diensteanbieter angebotenen Leistungen vorübergehend
II. Dienstebereitstellung im Bereich Mobilfunk unzumutbar erschweren oder unmöglich machen, wie z.B. 2. a) Der Diensteanbieter kann die Zusatzleistung regulierter,
durch den Diensteanbieter wesentliche Betriebsstörungen, Energieversorgungsschwierig- internationaler Roamingdienste innerhalb der Weltzone 1
keiten, Arbeitskämpfe oder behördliche Maßnahmen. (EU-Roamingdienste) gemäß Tarifdetails für Kunden erbrin-
1. a) Der Diensteanbieter erbringt gegenüber dem Kunden in gen, die einen gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland oder
4. Zu den Telekommunikationsdienstleistungen nach Ziffer stabile Bindungen an Deutschland haben und die Dienste nur
Deutschland Telekommunikationsdienstleistungen im Bereich
II zählt auch der Zugang zu den Notrufnummern 110 und für vorübergehende Reisen nutzen. Wenn der Kunde die Zu-
Mobilfunk. Da der Diensteanbieter kein eigenes Mobilfunknetz
112 sowie im Küstenbereich der Nord- und Ostsee die Ruf- satzleistung vereinbart hat, fallen innerhalb der Weltzone 1
betreibt, bezieht er die Netzleistungen von einem Netzinfra-
nummer 124124 (Seenotruf), gegebenenfalls auch mit der im Vergleich zum inländischen Endkundenpreis im Rahmen
strukturlieferanten (z.B. dem Betreiber eines Mobilfunknetzes).
Übermittlung von Angaben zum Anruferstandort, sofern der Nutzung gemäß den Vorgaben der Tarifdetails ab dem
b) Die Leistungen des Diensteanbieters sind räumlich auf den das Endgerät des Kunden dies ermöglicht. Der Kunde hat 15.06.2017 keine zusätzlichen oder allgemeinen Entgelte an,
Empfangs- und Sendebereich des von dem betreffenden Mobil- zu beachten, dass Voraussetzungen für die Nutzung dieser sofern der Kunde keinen alternativen Tarif vereinbart hat.
funknetzbetreiber betriebenen Netzes beschränkt. Die Erreich- Notrufnummern ein eingeschaltetes Endgerät sowie eine be-
barkeit des Nutzer für Teilnehmer aus anderen Netzen oder die triebsbereite physische SIM-Karte oder ein betriebsbereites b) Zusatzleistungen: Der Diensteanbieter behält sich eine
Erreichbarkeit von Teilnehmern in anderen Netzen ist davon eSim-Profil (nachfolgend zusammen „SIM“) sind. Freischaltung des internationalen Roaming gem. Ziffer IV.2.c
abhängig, ob und in welchem Umfang der jeweilige Mobilfunk- und weiterer internationaler Verbindungen sowie Premium-
5. Auf etwaige Sicherheits- oder Integritätsverletzungen oder dienste im Sinne von § 3 Nr. 17c TKG beim Mobilfunknetz-
netzbetreiber mit den anderen Netzbetreibern entsprechende
Bedrohungen und Schwachstellen reagiert der Dienstean- betreiber von bis zu acht (8) Wochen nach Vertragsbeginn
Zusammenschaltungsvereinbarungen getroffen hat.
bieter mit angemessenen Schutzmaßnahmen gemäß § 109 vor, soweit die Parteien solche Zusatzleistungen bei Vertrags-
c) Der Diensteanbieter weist darauf hin, dass insbesonde- TKG. Die Schutz- bzw. Sicherheitsmaßnahmen sind im Sicher- schluss nicht ausdrücklich ganz oder teilweise ausgeschlos-
re die folgenden Verfahren zur Messung und Kontrolle des heitskonzept des Diensteanbieters festgelegt. Wesentliche sen haben. Für die vorzeitige Freischaltung der Zusatzleistun-
Datenverkehrs von den jeweiligen Mobilfunknetzbetreibern Bestandteile hierbei sind die Bestellung eines Sicherheits- gen nach S.1 behält sich der Diensteanbieter eine separate
eingerichtet werden, um eine Kapazitätsauslastung oder beauftragten, regelmäßige externe Auditierungen und Zer- Bonitätsprüfung vor.
Überlastung einer Netzverbindung zu vermeiden: Die Mo- tifizierungen, ein umfassendes sicherheitsspezifisches Früh-
bilfunknetzbetreiber setzen Systeme und Applikationen ein, warnsystem, tägliche automatisierte Auswertungen sowie c) Internationales Roaming bedeutet, dass der Kunde mit sei-
die Informationen zur Auslastung und Performance der be- strenge interne Qualitätssicherungsmaßnahmen. ner SIM in ausländischen GSM-Mobilfunknetzen für ankom-
treffenden Netzelemente bzw. der Übertragungsstrecken ge- mende Dienste erreichbar ist (ankommendes Roaming) und
nerieren, um aus den gewonnenen Erkenntnissen ein Steuern abgehende Dienste in Anspruch nehmen kann (abgehendes
III. Vertragsbeginn Roaming). Diese Mobilfunkleistungen werden von dem jewei-
bzw. (Um-)Routen des Datenverkehrs vorzunehmen bzw. pla-
nerisch die Netz- und Servicekapazitäten bedarfsgerecht zu 1. a) Soweit der Kunde im Internet das vom Diensteanbieter ligen ausländischen Netzbetreiber erbracht. Beide Arten des
erweitern, um dem Verkehrsaufkommen aufgrund der verein- zu diesem Zweck bereitgestellte Antragsformular ausfüllt Roamings sind für den Kunden kostenpflichtig. Die Verfügbar-
barten Servicequalität – oder der gestiegenen Kundennach- und an den Diensteanbieter online übersendet, kommt der keit von Roaming in einem Land setzt voraus, dass zwischen
frage gerecht zu werden. Im Falle von Engpässen in einzel- Vertrag mit der Annahme durch den Diensteanbieter mittels dem deutschen Mobilfunknetzbetreiber und dem ausländi-
nen Netzkomponenten erfolgt eine systemseitig gesteuerte Übersendung einer entsprechenden Annahme-E-Mail an die schen Netzbetreiber entsprechende Verträge bestehen.
Anpassung, die einen gleichwertigen Nutzungszugang der von dem Kunden angegebene E-Mail-Adresse, spätestens d) Sonstige Entgelte, wie insbesondere nutzungsabhängige
Kunden sicherstellen soll. Im Einzelfall kann eine Priorisie- aber mit erstmaliger Inanspruchnahme der Telekommunika- Entgelte, sind nach Erbringung der Leistung und Rechnungs-
rung des Voice-over- LTE-Sprachverkehrs gegenüber dem tionsleistung durch den Kunden, zustande. stellung zu zahlen. Der Diensteanbieter weist ausdrücklich
sonstigen Datenverkehr im LTE- Netz sowie eine Priorisierung darauf hin, dass bei Roamingverbindungen, Verbindungen zu
des Datenverkehrs bevorrechtigter Personen nach dem PTSG b) Soweit der Kunde den Antrag zum Vertragsschluss bei
einem Händler vor Ort stellt, kommt der Vertrag mit Aushän- Premiumdiensten sowie über das Sprach- oder Datennetz in
erfolgen. Durch diese Priorisierungen kann sich die Up- und Anspruch genommene Mehrwertdienste die für die Abrech-
Download-Geschwindigkeit des sonstigen Datenverkehrs re- digung der Vertragsunterlagen durch den Händler, spätestens
aber mit erstmaliger Inanspruchnahme der Telekommunika- nung erforderlichen Daten verzögert vom Netzbetreiber über-
duzieren. Die genannten Verkehrsmanagementmaßnahmen mittelt werden können. Dies kann dazu führen, dass diese
haben keine Auswirkungen auf die Privatsphäre des Kunden tionsleistung durch den Kunden, zustande.
Verbindungsdaten ggf. verzögert, d.h. nicht mit der Rechnung
und den Schutz dessen personenbezogener Daten. c) Soweit der Kunde den Antrag zum Vertragsschluss über die für den Zeitraum der Entstehung des Entgeltes abgerechnet
2. a) Auf der Grundlage dieser Geschäftsbedingungen wird Kundenhotline des Diensteanbieters stellt, kommt der Vertrag werden. Dies erfolgt dann in einer der darauf folgenden
durch den Diensteanbieter die Anbindung des Kunden, ab- mit der Annahme durch den Diensteanbieter mittels Über- Rechnungen. Dies betrifft auch Kunden, die einen Tarif mit
hängig vom gewählten Tarif und Mobilfunknetzbetreiber, sendung einer entsprechenden Annahme-E-Mail, spätestens einem Mindestverbrauch oder Freiminuten bzw. Frei-SMS ge-
an ein GSM-Mobilfunknetz (bei Datenverbindungen 2G, 3G aber mit erstmaliger Inanspruchnahme der Telekommunika- wählt haben.
sowie 4G) in Deutschland herbeigeführt und dessen Nutzung tionsleistung durch den Kunden, zustande.
e) Jede Zusatzleistung kann von beiden Vertragspartnern
ermöglicht. Die voraussichtliche Dauer bis zur Bereitstellung 2. Der Diensteanbieter ist nicht verpflichtet, den Antrag des gesondert und unabhängig von der Laufzeit des Mobilfunk-
eines Anschlusses beträgt 24 Stunden ab dem Zeitpunkt des Kunden anzunehmen. Der Diensteanbieter ist insbesondere vertrages im Übrigen nach Ziffer X.2 innerhalb der dort ge-
Zustandekommens des Vertrages zwischen dem Dienstean- berechtigt, die Annahme des Antrages davon abhängig zu nannten Kündigungsfrist gekündigt werden. Das Recht des
bieter und dem Kunden. machen, dass eine positive Auskunft über die Kreditwürdig- Kunden zur jederzeitigen Sperrung der Zusatzleistungen nach
b) Der Kunde hat zu beachten, dass die von dem Dienste- keit des Kunden erteilt wird. Der Diensteanbieter behält sich Ziffer IV. 2. b) bleibt hiervon unberührt.
anbieter angebotenen Telekommunikationsdienstleistungen ausdrücklich vor, den Antrag nicht anzunehmen, wenn der
Kunde mit Zahlungsverpflichtungen im Rückstand ist, die 3. Das Entgelt für SMS-Dienstleistungen entsteht mit der Ver-
mit Rücksicht auf den gegenwärtigen Stand der Technik Ein- sendung der Nachricht in das Netz des Empfängers. Die Zu-
schränkungen unterliegen können. Daher ist ein Zugang zu sich aus einem früheren oder einem noch bestehenden an-
deren Vertragsverhältnis mit dem Diensteanbieter ergeben, stellung von SMS an den jeweils gewünschten Empfänger ist
dem Mobilfunknetz und damit die Nutzungsmöglichkeit des von dessen Erreichbarkeit abhängig. SMS, die nicht innerhalb
Mobiltelefons weder innerhalb Deutschlands noch (soweit der Kunde unrichtige Angaben über seine Kreditwürdigkeit
oder über Daten gemacht hat, die für die Feststellung und von 48 Stunden zustellbar sind, werden aus technischen
für den Mobilfunkanschluss die Zusatzleistung Roaming frei- Gründen gelöscht.
geschaltet ist) in den übrigen europäischen Ländern flächen- Beurteilung der Kreditwürdigkeit von Bedeutung sind, oder
deckend gewährleistet und eine flächendeckende Versorgung wenn auf anderem Wege Umstände bekannt geworden sind, 4. Bei Vertragsschluss vereinbarte Kostenbefreiungen verfallen
von dem Diensteanbieter nicht geschuldet. Bezogen auf das die zu begründeten Zweifeln an der Kreditwürdigkeit des bei einem Tarifwechsel und nach Ablauf der Mindestvertrags-
Gesamtgebiet der Bundesrepublik Deutschland ist das bereit- Kunden führen. laufzeit. Nach einem Tarifwechsel hat die zu diesem Zeit-
gestellte Netz im Jahresdurchschnitt in mindestens 97 % des 3. a) Beantragt der Kunde die Portierung einer Rufnummer von punkt aktuelle Tarifübersicht Geltung.
Gesamtgebietes verfügbar. Das Mindestniveau der Dienst- einem Dritten Mobilfunkanbieter zu dem Diensteanbieter, 5. Tarifwechselentgelte und Bearbeitungsentgelte für sonstige
qualität in den Netzen des Anbieters innerhalb der Netzab- so kommt der Vertrag mit dem Diensteanbieter abweichend Dienstleistungen sowie Entgelte, die bei Vertragsbeendigung
deckung beträgt 95 % in Bezug auf den erfolgreichen Aufbau von III.1. im Zeitpunkt der tatsächlichen Portierung zustande. entstehen, berechnet der Diensteanbieter in der Regel nach
von Datenverbindungen und deren Aufrechterhaltung im Wenn dem Kunden, soweit dies technisch möglich ist, auf Erbringung der Leistung oder mit der Schlussrechnung.
netzweiten Jahresdurchschnitt. Mobiles Internet des Anbie- dessen Wunsch vor dem Portierungstermin für den Zeitraum 6. Der Bestand und die Laufzeit des Mobilfunkvertrages blei-
ters bezieht sich auf paketvermittelte Datennutzung inner- bis zur Portierung eine alternative Rufnummer zugewiesen ben von etwaig erforderlichen Reparaturmaßnahmen oder
halb Deutschlands. wurde, ist abweichend davon der Zeitpunkt der Zuweisung sonstigen Ausfallzeiten des vom Kunden genutzten Mobil-
c) Der Kunde erkennt an, dass die ungestörte Nutzung der dieser alternativen Rufnummer zugleich der Zeitpunkt des funkgerätes unberührt, auch wenn das Mobilfunkgerät vom
Telekommunikationsdienstleistungen durch den Kunden fer- Zustandekommens des Vertrages. Diensteanbieter bereitgestellt wurde. Dies gilt auch für die
ner aus zwingenden technischen Gründen nicht von jedem b) Der Kunde erkennt ausdrücklich an, dass nur zum Zeit- Garantiezeit- oder Gewährleistungszeit des Mobilfunkgerä-
Standort aus möglich ist und die Verfügbarkeit verschiedenen punkt der Bestellung gültige Tarife vereinbart werden kön- tes. Der Kunde hat weiterhin die Möglichkeit, die Dienstleis-
Umgebungseinflüssen unterliegt (z.B. Abschirmung in Ge- nen. Diese gelten dann ab dem Zeitpunkt der Portierung. tungen des Diensteanbieters in Anspruch zu nehmen, indem
bäuden, Tunneln). 4. Der Diensteanbieter stellt dem Kunden einen persönli- er die SIM in einem anderen Mobilfunkgerät verwendet.
Die Leistungspflicht des Diensteanbieters unterliegt deshalb chen, Kennwort-geschützen Online-Bereich zur Verfügung
den vorgenannten Einschränkungen, da diese außerhalb des (Servicewelt), in dem der Kunde seinen Vertrag verwalten,
Einflussbereiches des Diensteanbieters liegen. Ansprüche Zusatzdienste beauftragen, Einstellungen verändern und
V. SIM teanbieter vor, die im Falle einer fehlerhaften Angabe des Zahlungsverpflichtungen von mindestens 75 Euro gemäß
Verwendungszwecks entstehenden Kosten für die manuelle Ziffer IV., V. und VI. in Verzug ist und der Diensteanbieter die
1. Bei der SIM handelt es sich um eine von dem Diensteanbieter Bearbeitung gemäß der gültigen Preisliste zu erheben. Sperre mindestens zwei (2) Wochen zuvor in Textform an-
dem Kunden überlassene physischen SIM-Karte oder einem gedroht und dabei auf die Möglichkeit des Kunden, Rechts-
eSIM-Profil, mit der der Kunde nach Freischaltung im Rah- b. Im Falle des Widerrufs des SEPA-Lastschriftmandats durch
den Kunden aus einem von dem Diensteanbieter nicht zu schutz vor den Gerichten zu suchen, hingewiesen hat. Bei
men der bestehenden technischen und betrieblichen Mög- der Berechnung des vorgenannten Mindestbetrages bleiben
lichkeiten unter Verwendung einer entsprechenden Hard- vertretenden Grund bzw. einer Rücklastschrift aus einem von
dem Diensteanbieter nicht zu vertretenden Grund wird auf nicht titulierte Forderungen, die der Kunde form- und frist-
ware eine Verbindung zum Internet herstellen und weitere gerecht und schlüssig begründet beanstandet hat, außer
Daten-Dienste (nachfolgend zusammen „Daten-Dienste“) eine Zahlung per Überweisung umgestellt. Die Neuerteilung
eines SEPA-Lastschriftmandats nach Ziffer VI.4 durch den Betracht. Ebenso bleiben nicht titulierte bestrittene Forderun-
nutzen kann. gen Dritter im Sinne des § 45h Absatz 1 Satz 1 TKG außer
Kunden ist jederzeit möglich.
2. Die bei der Nutzung der SIM entstehenden Kosten bestim- Betracht; dies gilt auch dann, wenn diese Forderungen ab-
men sich nach den bei Vertragsschluss gültigen Tarifen. c. Im Falle einer vom Kunden verschuldeten Rücklastschrift getreten worden sind. Die Bestimmungen der vorstehenden
Kommunizierte Übertragungsgeschwindigkeiten sind Maxi- wird dem Kunden zudem eine Schadenspauschale nach der Sätze 2 und 3 gelten nicht, wenn der Diensteanbieter dem
malwerte, das heißt Werte die unter optimalen Bedingungen gültigen Preisliste in Rechnung gestellt. Dem Kunden ist jedoch Kunden zuvor zur vorläufigen Zahlung eines Durchschnittsbe-
erreicht werden können. der Nachweis gestattet, dass ein Schaden nicht oder nur we- trags nach § 45j TKG aufgefordert und der Teilnehmer diesen
sentlich niedriger entstanden ist als die Pauschale. Im letzten nicht binnen zwei Wochen gezahlt hat
Die mit dem Endgerät des Kunden konkret erreichbare Über- Fall wird nur der nachgewiesene geringere Schaden berechnet.
tragungsgeschwindigkeit hängt von den jeweiligen physi- b. wenn wegen einer im Vergleich zur bisherigen Nutzung be-
kalischen Gegebenheiten des Funknetzes ab. Die Übertra- 6. Soweit der Kunde dem Diensteanbieter einen Rechnungsbe- sonderen Steigerung des Verbindungsaufkommens auch die
gungsgeschwindigkeit während der Nutzung ist u. a. von der trag überweist, trägt der Kunde durch Angabe seiner Kunden- Höhe der Entgeltforderung des Diensteanbieters in sehr hohem
Auslastung des Funknetzes bzw. des Internet-Backbones und nummer auf dem Überweisungsträger Sorge dafür, dass von Maße ansteigt und Tatsachen die Annahme rechtfertigen, dass
der Übertragungsgeschwindigkeit des angewählten Servers ihm geleistete Zahlungen den Forderungen des Diensteanbie- der Kunde diese Entgeltforderungen beanstanden wird;
des jeweiligen Inhalteanbieters abhängig. Im Übrigen wird ters eindeutig zugeordnet werden können. Ist dies nicht der
Fall, haftet der Kunde für hierdurch verursachte zusätzliche c. wenn eine Gefährdung der Einrichtung des Anbieters, ins-
ausdrücklich auf die nachfolgende Ziffer V. 5 verwiesen. besondere des Netzes, durch Rückwirkungen von Endeinrich-
Aufwendungen und Schäden.
3. Die Leistung der SIM ist räumlich auf den Empfangs- und tungen oder eine Gefährdung der öffentlichen Sicherheit droht.
Sendebereich des von dem Mobilfunknetzbetreiber betriebe- 7. Sofern der Kunde einen Dritten zum Rechnungsempfang er-
mächtigt und dies gegenüber dem Diensteanbieter in Text- 2. Eine auch ankommende Verbindungen erfassende Vollsper-
nen und versorgten Mobilfunknetzes oder dessen Netzteile rung des Netzzugangs erfolgt frühestens eine (1) Woche nach
beschränkt. Informationen über den Umfang der Netzabde- form belegt, ist der Diensteanbieter während und nach Ablauf
der Vertragslaufzeit berechtigt, mit unmittelbarer Wirkung Sperrung abgehender Verbindungen.
ckung, insbesondere bezüglich der Funkversorgung an den
vom Kunden bevorzugten Standorten, kann der Kunde bei für und gegen den Kunden Willenserklärungen bezüglich der 3. Der Diensteanbieter darf seine Leistung ganz einstellen, so-
dem Diensteanbieter erfragen. Rechnung gegenüber dem Dritten abzugeben und vom Dritten bald die Kündigung des Vertragsverhältnisses wirksam wird,
entgegenzunehmen. Der Dritte ist zum Empfang von Konto- es sei denn, zwingende rechtliche Vorgaben machen eine
4. Der Diensteanbieter gewährleistet auch bei grundsätzlich vor- auszügen des jeweiligen Rechnungskontos ermächtigt. zeitweise Fortführung der Leistung erforderlich.
handener Netzabdeckung keine Funkversorgung innerhalb ge-
schlossener Räume oder an bestimmten Orten, da diese durch 8. Online-Rechnung 4. Für den Fall, dass der Kunde dem Diensteanbieter keine
die baulichen Gegebenheiten beeinträchtigt sein kann. a. Leistungen und Nutzung postzustellfähige Anschrift mitteilt und an den Kunden über-
sandte Postsendungen mit dem Vermerk “unzustellbar, unbe-
5. Der Diensteanbieter behält sich vor, seine Leistungen im aa. Der Diensteanbieter ermöglicht dem Kunden im Rahmen kannt verzogen, etc.” zurückkommen, ist der Diensteanbieter
Hinblick auf die Kapazitätsgrenzen des Netzes zeitweilig der bestehenden technischen und betrieblichen Möglichkei- berechtigt, den Anschluss des Kunden für abgehende Verbin-
zu beschränken bzw. durch den Mobilfunknetzbetreiber be- ten, seine Rechnung im Kundenportal abzurufen. dungen zu sperren, bis dem Diensteanbieter eine zustellfähi-
schränken zu lassen. Zeitweilige Störungen, Beschränkungen bb. Die Online-Rechnung wird dem Kunden auf Wunsch mit ge Anschrift des Kunden in Deutschland vorliegt.
oder Unterbrechungen der Leistungen können sich auch in einem Einzelverbindungsnachweis (EVN) zur Verfügung ge-
Not- oder Katastrophenfällen, durch atmosphärische Be- 5. Der Diensteanbieter ist zudem zur vollständigen oder teil-
stellt. Für den EVN müssen die Voraussetzungen des § 99 weisen Sperrung berechtigt, wenn der Diensteanbieter ge-
dingungen und geographische Gegebenheiten sowie funk- TKG vorliegen.
technische Hindernisse, Unterbrechung der Stromversorgung sicherte Kenntnis davon hat, dass die Rufnummernnutzung
oder technischer Änderung an den Anlagen, wegen sonstiger cc. Die Bereitstellung einer Rechnung in Papierform erfolgt wiederholte oder schwerwiegende Verstöße gegen gesetz-
Maßnahmen (z. B. Wartungsarbeiten oder Reparaturen), die nur, soweit dies vom Kunden ausdrücklich gewünscht ist. liche Verbote i. S. v. § 45o TKG verursacht hat.
für die ordnungsgemäße oder verbesserte Erbringung der dd. Der Kunde kann die Rechnungsdaten über die Eingabe der 6. Trotz einer Sperre bleibt der Kunde verpflichtet, die nut-
Leistungen erforderlich sind, oder aus Gründen höherer Ge- Mobilfunknummer und eines persönlichen Kennwortes abrufen. zungsunabhängigen Entgelte, insbesondere die monatlichen
walt (einschließlich Streiks und Aussperrungen) ergeben. Der Kunde kann jederzeit sein Passwort selbständig ändern. Grund- und Optionspreise (Grundpreise, Flatrate-Preise, etc.),
6. Die vorstehende Ziffer V. 5 gilt entsprechend für den Fall zu zahlen.
ee. Die Nutzung der Online-Rechnung durch Abrufen der
von Störungen, Beschränkungen oder Unterbrechungen von Rechnungsdaten erfolgt über einen Internet-Zugang, den der 7. Unabhängig von einer etwaigen Sperre, bleibt dem Dienste-
Telekommunikationsanlagen Dritter, die von dem Dienstean- Kunde selbst und auf eigene Kosten bereitzustellen hat. anbieter das Recht zur außerordentlichen Kündigung nach
bieter zur Erfüllung der Verpflichtungen aus dem Vertragsver- Ziffer XI. vorbehalten.
hältnis benutzt werden. ff. Beanstandungen sind umgehend nach Zugang der Rech-
nung an den Diensteanbieter zu richten; spätestens acht (8) 8. Auf Verlangen des Kunden und soweit dies technisch mög-
7. Unbeschadet anderer gesetzlicher Vorschriften ist der Dienste- Wochen ab Rechnungszugang müssen diese beim Dienstean- lich ist, veranlasst der Diensteanbieter bei dem Netzbetreiber,
anbieter berechtigt, die Inanspruchnahme seiner Leistungen bieter eingegangen sein. dass die Nutzung des Netzzugangs des Kunden für bestimm-
ganz oder teilweise einzuschränken (insbesondere die maxi- te Rufnummernbereiche im Sinne von § 3 Nummer 18a TKG
mal mögliche Geschwindigkeitsübertragung einzuschränken) gg. Soweit keine Beanstandungen gegen die jeweilige Ab- zukünftig unentgeltlich netzseitig gesperrt wird. Der Kunde
oder zu verweigern (Sperre), wenn der Dienst im Ganzen oder rechnung erhoben wurden gilt dies als Genehmigung und kann ebenfalls verlangen, dass die Identifizierung seines Mo-
gegenüber einzelnen Teilnehmern durch missbräuchliche Nut- der Diensteanbieter hält die Online-Rechnungen jeweils bilfunkanschlusses zur Inanspruchnahme und Abrechnung
zung durch den Kunden gestört ist oder eine solche Störung zwölf (12) Monate, den Einzelverbindungsnachweis drei (3) einer neben der Verbindung erbrachten Leistung zukünftig
droht. Eine missbräuchliche Nutzung liegt insbesondere bei Monate nach Rechnungsversand in dem Rechnungssystem unentgeltlich netzseitig gesperrt wird.
einer extrem über das übliche Maß hinausgehenden Nutzung zum Abruf für den Kunden bereit. Nach Beendigung des Ver-
des Dienstes vor, z.B. im Falle einer gewerblichen Nutzung zur tragsverhältnisses werden die Online-Rechnungen noch drei
Monate in dem Rechnungssystem vorgehalten und anschlie- VIII. Verpflichtung und Haftung des Teilnehmers /
massenhaften Versendung von Werbe-E-Mails oder bei einem SIM
Aufbau von Dauerverbindungen. ßend gelöscht. In diesen Zeiträumen kann sich der Kunde
diese Daten auch herunterladen oder ausdrucken. 1. Der Kunde hat dem Diensteanbieter jede Änderung seines
VI. Rechnungserstellung und Zahlung / b. Pflichten und Obliegenheiten des Kunden / Zahlungsbedin- Namens, seiner Firma, seines Wohn- oder Geschäftssitzes,
Einwendungen gungen seines Kontos, seiner E-Mail-Adresse und ähnlicher, für das
aa. Der Kunde ist verpflichtet die Rechnungsdaten regelmäßig, Vertragsverhältnis wesentlicher Daten und Umstände unver-
1. Die nutzungsabhängigen und nutzungsunabhängigen Ent- mindestens monatlich, in dem Rechnungssystem abzurufen. züglich in Textform mitzuteilen.
gelte stellt der Diensteanbieter in der Regel monatlich in 2. Der Kunde kann auch bei der Hotline des Diensteanbieters
Rechnung. Darüber hinaus behält sich der Diensteanbieter bb. Der Kunde ist verpflichtet, seine Zugangsdaten zu dem
Kundenportal vor dem Zugriff durch unberechtigte Dritte unter Nennung des von ihm persönlich bestimmten Kenn-
vor, andere vom Kunden vereinbarungsgemäß in Anspruch worts oder im Internet über den Zugang des Kunden zum
genommene Zusatzleistungen gemäß Ziffer IV.2 über diese geschützt aufzubewahren. Insbesondere hat der Kunde den
Diensteanbieter unverzüglich darüber in Kenntnis zu setzen, Kundenportal die Änderung der unter Ziffer 1 genannten
Rechnung abzurechnen. Daten, die Vertragsverlängerung, die Sperrung seines An-
wenn er vermutet, dass unberechtigte Dritte von den Daten
2. Sämtliche Beträge werden mit dem Zugang der Rechnung Kenntnis erlangt haben oder ein Missbrauchsfall vorliegt. schlusses oder die Änderung sonstiger Dienstleistungen (z.B.
beim Kunden zur Zahlung fällig. Tarifwechsel) veranlassen.
cc. Der Kunde ist verpflichtet, alle Mitbenutzer/-innen des
3. Der Kunde kommt mit einer Entgeltforderung in Verzug, Mobilfunkanschlusses darüber zu informieren, dass mit der 3. Dem Kunden ist bekannt, dass er sein persönliches Kennwort
wenn er nicht innerhalb von 30 Tagen nach Fälligkeit und Zu- Online-Rechnung umfangreiche rechnergestützte Auswer- geheim halten muss und es Dritten nicht zugänglich gemacht
gang der Rechnung oder gleichwertigen Zahlungsaufstellung tungen und Analysen der Einzelverbindungsdaten ermöglicht werden darf; hierzu wird ergänzend auf Ziffer VIII. 8. verwiesen.
leistet. Das gilt bei Kunden, die Verbraucher sind, nur, wenn werden, die Rückschlüsse auf das Telefonverhalten der Mit- 4. Der Kunde ist verpflichtet, nur solche Endgeräte für die Inan-
auf diese Folgen in der Rechnung oder Zahlungsaufstellung benutzer/-innen zulassen. spruchnahme der vertragsgegenständlichen Mobilfunkleis-
besonders hingewiesen worden ist. Befindet sich der Kunde tungen zu verwenden, die den GSM-Zulassungsbedingungen
in Verzug, werden – vorbehaltlich der Geltendmachung eines c. Kündigung der Online-Rechnung
entsprechen und eine gültige Typzulassung aufweisen.
weitergehenden Verzugsschadens – Zinsen in Höhe von 5% aa. Die Nutzung des Services Online-Rechnung endet auto-
pro Jahr über dem jeweiligen Basiszinssatz berechnet. Soweit matisch mit Beendigung des Kundenverhältnisses. 5. Der Kunde ist verpflichtet, seine SIM vor missbräuchlicher
der Kunde Unternehmer ist, werden Zinsen in Höhe von Nutzung sowie gegen Abhandenkommen zu sichern und sie
8% pro Jahr über dem jeweiligen Basiszinssatz berechnet. bb. Wünscht der Kunde keine Bereitstellung einer Online-Rech- sorgfältig aufzubewahren. Die Pflicht zur Eingabe der persön-
In jedem Fall des Zahlungsverzugs des Kunden ist der nung so kann er dies jederzeit über das Kundenportal mit- lichen Identifikationsnummer (PIN) zur Inbetriebnahme des
Diensteanbieter zu einer neuerlichen Überprüfung der Kre- teilen. Soweit der Kunde noch keine Rechnung in Papierform Mobiltelefons darf vom Kunden nicht abgeschaltet werden.
ditwürdigkeit des Kunden berechtigt. erhält, erfolgt in diesem Fall eine Umstellung auf die Rechnung Die PIN darf nicht zusammen mit dem Telefon aufbewahrt
in Papierform zum nächstmöglichen Rechnungslauf. und nicht an Dritte weitergegeben werden.
4. Soweit zwischen den Vertragspartnern nichts Abweichendes
vereinbart ist, werden die fälligen Entgelte per Lastschrift 9. Gegen Forderungen des Diensteanbieters kann der Kunde nur 6. Der Kunde hat dem Diensteanbieter eine missbräuchliche
eingezogen. Zu diesem Zweck ist der Kunde verpflichtet, dem mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forde- Nutzung oder den Verlust der ihm vom Diensteanbieter zur
Diensteanbieter eine wirksame Einwilligung zum Lastschrift- rungen aufrechnen. Dem Kunden steht die Geltendmachung Verfügung gestellten SIM unter Nennung der Rufnummer
verfahren (SEPA-Lastschriftmandat) zu erteilen. Der Kunde eines Zurückbehaltungsrechts nur wegen Gegenansprüchen und des persönlichen Kennwortes zwecks Sperrung der SIM
trägt Sorge für die ausreichende Deckung des angegebenen aus demselben Vertragsverhältnis zu. unverzüglich mitzuteilen. Dies kann insbesondere entweder
Kontos zu dem Zeitpunkt des Lastschrifteinzugs, der frühes- telefonisch bei der Hotline des Diensteanbieters oder elektro-
tens fünf (5) Werktage nach Zugang der Rechnung erfolgt. VII. Sperre nisch im Kundenportal erfolgen.
5. Bei einer abweichenden Zahlungsweise bzw. einer Störung 1. Unbeschadet anderer gesetzlicher Vorschriften ist der Diens- 7. Im Falle der unbefugten Drittnutzung oder des Abhanden-
des Lastschrifteinzugs gilt folgendes: teanbieter berechtigt, die Inanspruchnahme seiner Leistun- kommens der SIM bleibt der Kunde zur Zahlung der nut-
gen ganz oder teilweise zu verweigern (Sperre), zungsabhängigen Entgelte verpflichtet, die infolge der Be-
a. Vereinbaren die Vertragspartner abweichend von Ziffer VI.4 nutzung der SIM durch Dritte bis zum Eingang der Mitteilung
die Zahlung per SEPA-Überweisung, behält sich der Diens- a. wenn der Kunde nach Abzug etwaiger Anzahlungen mit über die unbefugte Drittnutzung oder das Abhandenkommen
angefallen sind, wenn der Kunde die Drittnutzung oder das Ab- chung oder Gesetzgebung ändert und hierdurch beispiels- 10. Für Leistungen, die nicht Gegenstand dieses Mobilfunk-
handenkommen beim Diensteanbieter zu vertreten hat. Dies weise einzelne Klauseln dieser AGB unwirksam sind bzw. vertrages sind, gelten die Regelungen und Preise, welche
gilt auch für Verbindungen, die im Zeitpunkt der Sperrung noch werden. In diesem Fall wird der Diensteanbieter die unwirk- im Zeitpunkt der Inanspruchnahme durch den Kunden von
aufgebaut sind, und wenn der Kunde schuldhaft die unverzüg- same durch eine dem Sinne nach vergleichbare, rechtlich dem Dritten oder dem Diensteanbieter angeboten (z.B. die
liche Mitteilung an den Diensteanbieter unterlässt. Die Zah- wirksame AGB ersetzen. Leistungen aus der Preisliste) und durch den Kunden bei der
lungspflicht des Kunden bezüglich des monatlichen Entgeltes 2. Der Diensteanbieter wird Änderungen der AGB nach Ziffer Inanspruchnahme angenommen wurden. Gleiches gilt für
und des Mindestverbrauchs bleibt hiervon unberührt. 1 dem Kunden in Textform mitteilen. Alle Regelungen, de- nachträglich gebuchte Zusatzoptionen.
8. Der Kunde ist berechtigt, Dritten die Nutzung seines Mo- ren Änderung der Kunde nicht binnen sechs (6) Wochen ab
bilfunkanschlusses zu gestatten. Auch in diesem Fall bleibt Zugang der Änderungsmitteilung in Textform widerspricht, X. Vertragsdauer / Ordentliche Kündigung
der Kunde Vertragspartner des Diensteanbieters und haftet gelten als vom Kunden genehmigt und werden in der geän-
uneingeschränkt für sämtliche, sich aus diesem Vertrag er- derten Fassung Vertragsbestandteil. Der Diensteanbieter wird 1. Der Vertrag wird je nach Tarifmodell ohne Mindestvertrags-
gebenden Verpflichtungen, insbesondere die Entgeltzah- den Kunden in der Änderungsmitteilung auf den Beginn und laufzeit, für eine Mindestvertragslaufzeit von sechs (6), zwölf
lungspflicht. Für das Verhalten Dritter, denen der Kunde die die Dauer der Frist sowie die Bedeutung und die Folgen seines (12) oder 24 Monaten geschlossen.
Benutzung der SIM in zurechenbarer Weise ermöglicht hat, Schweigens hinweisen. Übt der Kunde sein Widerspruchsrecht In der Variante ohne Mindestvertragslaufzeit kann der Vertrag
haftet der Kunde also wie für eigenes Verhalten. Der Kunde aus, wird der Vertrag bezüglich der vom Widerspruch betroffe- von den Parteien jederzeit in Textform (z.B. mittels E-Mail, Brief,
kann Rechte und Pflichten aus diesem Vertrag oder das Ver- nen Regelungen zu den bisherigen AGB fortgesetzt. Telefax) unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von 30 Tagen
tragsverhältnis insgesamt nur nach vorheriger Zustimmung Eine Änderung der vom Kunden zu zahlenden Entgelte erfolgt jeweils zum Kalendermonatsende gekündigt werden.
des Diensteanbieters in Textform auf Dritte übertragen. ausschließlich entsprechend der nachfolgenden Ziffern IX.3 Er verlängert sich in der Variante mit der sechs (6) bzw. zwölf
9. Der Kunde verpflichtet sich, die aufgrund dieses Vertrages fortfolgende. (12)-monatigen Mindestvertragslaufzeit um jeweils einen
zur Verfügung gestellte SIM ausschließlich zur Nutzung der 3. Der Diensteanbieter wird die vom Kunden zu zahlenden Ent- weiteren Monat (Verlängerungszeitraum), wenn eine der Par-
vereinbarten Dienstleistungen als Endkunde zu gebrau- gelte bei Erhöhung oder Verringerung der folgenden Kosten teien nicht in Textform unter Einhaltung einer Kündigungs-
chen. Eine weitergehende Nutzung (z. B. Verwendung zum mit Wirkung zum Zeitpunkt und nach Maßgabe der jeweili- frist von 30 Tagen zum Ende der Mindestvertragslaufzeit bzw.
Betrieb von Standleitungen) oder gewerbliche Nutzung zur gen Änderungen anpassen: eines Verlängerungszeitraums kündigt.
Erbringung von (Mobilfunk-) Dienstleistungen für Dritte ist Ein Vertrag mit einer Mindestvertragslaufzeit von 24 Mona-
untersagt und berechtigt den Diensteanbieter zur außeror- - Kosten anderer Anbieter für besondere Netzzugänge, für
Zusammenschaltungen und für Dienste anderer Anbieter, zu ten verlängert sich jeweils um weitere zwölf (12) Monate
dentlichen Kündigung. Gleiches gilt für die Nutzung von sog. (Verlängerungszeitraum), wenn eine der Parteien nicht in
SIM-Boxen bzw. Gateways zur Zusammenschaltung zwischen denen der Diensteanbieter Zugang gewährt;
Textform unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von drei (3)
Festnetzen und Mobilfunknetzen im Sinne von § 3 Nr. 34 TKG - auf die vertraglichen Leistungen anfallende Kosten/Abga- Monaten zum Ende der Mindestvertragslaufzeit bzw. eines
sowie für den systemgesteuerten Massenversand von elekt- ben/Steuern, welche aufgrund von behördlichen oder gesetz- Verlängerungszeitraums kündigt.
ronischen Mitteilungen und Nachrichten (SMS, MMS, E-Mail) lichen Vorgaben zu zahlen sind (z.B. Umsatzsteuer).
an Kunden des Diensteanbieters. Die Geltendmachung von Sofern im Antragsformular abweichende Fristen für die Min-
Schadensersatzansprüchen bleibt vorbehalten. 4. Der Diensteanbieter ist zudem berechtigt, die vom Kunden destvertragslaufzeit, die Dauer der Vertragsverlängerung oder
für die Inanspruchnahme der vertraglichen Leistungen zu die Kündigungsfrist vorgesehen sind, gelten diese vorrangig.
10. Der Kunde ist verpflichtet, die Mobilfunkdienstleistungen, zahlenden Preise zum Ausgleich einer Erhöhung der für die
die dem Kunden unabhängig von einer Abnahmemenge zu Bereitstellung und Erbringung dieser Leistungen entstehen- 2. Zusatzleistungen nach Ziffer IV.2 können von beiden Ver-
einem Pauschalpreis zur Verfügung gestellt werden (z.B. im den Gesamtkosten des Diensteanbieters durch einseitige tragspartnern abweichend von vorstehender Ziffer X.1 mit
Rahmen einer Flatrate), Erklärung gegenüber dem Kunden zu erhöhen. Etwaige einer Frist von 1 Woche in Textform gekündigt werden. Die
gleichzeitige Kostenentlastungen sind bei der Berechnung Kündigung einer oder mehrerer Zusatzleistungen lässt die
a. nicht zum Betrieb von Mehrwert- oder Massenkommuni- Laufzeit des Vertrages im Übrigen unberührt.
kationsdiensten (z.B. Call-Center-Leistungen, Telemarketing- der Gesamtkostenbelastung des Diensteanbieters dabei min-
leistungen, Telefonmarketing,Faxbroadcastdienste, Angebote dernd zu berücksichtigen. 3. Andere als die in Ziffer X.2 genannten Vertragsverhältnisse
von telekommunikationsgestützten Diensten und/oder Tele- Zu den Gesamtkosten zählen insbesondere die Kosten für In- über zusätzliche Leistungen (Zusatzoptionen) können zu den
kommunikationsdiensten), standhaltung und Betrieb der technischen Infrastruktur ein- bei der zusätzlichen Leistung vereinbarten Bedingungen und
schließlich Mobilfunknetze und Materialkosten, die Kosten Fristen gekündigt werden. Die Kündigung einer Zusatzoption
b. nicht zur Erbringung von entgeltlichen oder unentgeltli- lässt den zugrunde liegenden Mobilfunkvertrag unberührt.
chen Zusammenschaltungs- oder sonstigen Telekommunika- für die Nutzung fremder Infrastrukturen einschließlich Mobil-
tionsdienstleistungen für Dritte und funknetzen, Zusammenschaltungs- und Anschlussleistungen 4. Der Diensteanbieter weist den Kunden darauf hin, dass mit
zu Mobilfunknetzen, Lohn- und Lohnnebenkosten, Kosten der Kündigung des Mobilfunkvertrages auch alle Vertragsver-
c. nicht zur Herstellung von Verbindungen, die aufgrund einer für die Kundenverwaltung und -betreuung (Call-Center) hältnisse über Zusatzleistungen gem. Ziffer IV.2 und Zusatz-
Standleitung zustande kommen und bei denen der Anrufer sowie Kosten der allgemeinen Verwaltung, IT-Infrastruktur, optionen enden.
oder Angerufene aufgrund des Anrufs und/oder der Dauer IT-Dienstleistungen und für Energie.
des Anrufs Zahlungen oder andere vermögenswerte Gegen- 5. Der Diensteanbieter weist den Kunden darauf hin, dass die
leistungen erhält, hierunter fallen insbesondere auch Zugän- 5. Sollte der Diensteanbieter durch gesetzliche Vorgaben oder Abschaltung der SIM-Karte in der Regel im Laufe des letzten
ge zu so genannten Werbehotlines, zu nutzen. behördliche Maßnahmen gezwungen sein, Entgelte für Leis- Tages der Vertragslaufzeit erfolgt. Der Kunde ist verpflichtet,
tungen oder Teilleistungen zu senken oder ganz entfallen zu bis dahin entstandene Entgelte zu bezahlen.
Eine Telefon-Flatrate umfasst keine Verbindungen zu Ruf- lassen (z.B. aufgrund von Marktregulierung) und sollte sich
nummern, die einem anderen Zweck dienen, als dem Aufbau dadurch das ursprüngliche vertragliche Austauschverhältnis
von direkten Sprach- oder Faxverbindungen zu anderen Teil- XI. Außerordentliche Kündigung / Schadenersatz
durch Ausbleiben von Einnahmen oder durch steigenden Kos-
nehmern. Dies sind insbesondere Verbindungen, mittels derer ten für den Diensteanbieter ändern, so ist der Dienstanbieter 1. Die Parteien sind zur fristlosen Kündigung des Vertrages aus wich-
der Kunde Zugang zum Internet erhält, die der Dateneinwahl berechtigt, die zu zahlenden Entgelte für die verbleibenden tigem Grund nach den gesetzlichen Bestimmungen berechtigt.
dienen, oder deren Leistung über die direkte Kommunika- Leistungen zum Ausgleich entsprechend anzuheben. Das gilt
tionsverbindung per Telefon und/oder Fax zu einem anderen Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn
nicht, wenn der Diensteanbieter diese Folgen anderweitig
Teilnehmer hinausgehen (z. B. Mehrwertdienste mit geografi- kompensieren kann, wenn diese Umstände bei Vertragsab- a. der Kunde gegen die unter Ziffer VIII. 9., 10. und 11. fest-
scher Festnetznummer als Einwahlrufnummer). Hierunter fal- schluss bereits vorhersehbar waren oder wenn die gesetz- gelegten Pflichten verstößt.
len insbesondere Services für Chat, Callthrough, Call by Call, liche Vorgabe oder behördliche Maßnahme dies untersagt
Call back, Konferenzdienste, Internet by Call u. ä. b. keine zustellungsfähige Adresse des Kunden vorliegt.
bzw. diesbezüglich ein Umgehungsverbot besteht.
11. Sämtliche SMS-Optionen sind ausschließlich zur privaten 2. Sofern der Diensteanbieter das Vertragsverhältnis aus einem
6. Der Diensteanbieter wird dem Kunden jede Preisanpassung wichtigem Grund, der vom Kunden zu vertreten ist, fristlos kün-
Nutzung vorgesehen. Der SMS-Versand muss durch persönli- mit einer Frist von sechs (6) Wochen vor Inkrafttreten in
che Eingabe des Textes durch den Nutzer über das Endgerät digt, behält sich der Diensteanbieter das Recht vor, Schadens-
Textform mitteilen. Beträgt eine Preiserhöhung nach Ziffern ersatz nach den gesetzlichen Bestimmungen geltend zu machen.
erfolgen. Ein Massenversand ist unzulässig. Für den Versand 4 und 5 mehr als 5 % des bis zum Zeitpunkt der Erhöhung
von SMS bei der Option SMS Flat dürfen keine automatisierten geltenden Preises, kann der Kunde binnen sechs (6) Wochen
Verfahren (z. B. ausführbare Routinen, Apps, Programme) oder XII. Übertragung der Rechte und Pflichten aus
seit Zugang der Änderungsmitteilung einzelnen oder allen
Dienste zur Erstellung und Versendung von SMS verwendet diesem Vertrag
Preisänderungen in Textform widersprechen. Unterbleibt der
werden. Die SMS-Optionen gelten nicht für den Massenver- rechtzeitige Widerspruch, gelten die mitgeteilten Preisanpas-
sand von SMS über einem Direktanschluss von EDV-Systemen 1. Eine Übertragung der aus diesem Vertragsverhältnis resultieren-
sungen als genehmigt. Der Diensteanbieter wird den Kunden den Rechte und Pflichten durch den Diensteanbieter an eine der
an eine Kurzmitteilungszentrale (SMSC-DA). Zudem ist jegliche in der Mitteilung auf den Beginn der Frist, die Bedeutung
Nutzung der SMS-Optionen unzulässig, die Auszahlungen oder nachfolgenden Gesellschaften ist ohne Zustimmung des Kunden
und die Folgen seines Schweigens hinweisen. Übt der Kunde zulässig (Anschrift der Gesellschaft, soweit nicht abweichend
andere Gegenleistungen Dritter an den Kunden zur Folge hat. sein Widerspruchsrecht aus, wird der Vertrag bezüglich der
Der Diensteanbieter behält sich vor, bei Nichteinhaltung die angegeben: Wilhelm-Röntgen Straße 1-5, 63477 Maintal):
einzelnen vom Widerspruch umfassten Regelungen zu den
SMS-Option außerordentlich zu kündigen. bisherigen Bedingungen fortgesetzt. Betrifft die Änderung 1&1 Drillisch AG;
12. Verletzt der Kunde im Rahmen der Rufnummernportierung nur eine Zusatzleistung/Option, beschränkt sich das Wider- Drillisch Online GmbH;
seine Pflichten aus dem Vertrag schuldhaft, insbesondere im spruchsrecht auf die Zusatzleistung/Option.
Drillisch Netz AG, Parsevalstrasse 11, 40468 Düsseldorf;
Falle falscher Angaben im Rahmen des Portierungsantrags, 7. Im Falle der Verringerung der Gesamtkosten wird der Diens-
oder ist die Portierung aus einem sonstigen Grund, den der Drillisch Logistik GmbH, Münsterstraße 109, 48155 Münster;
teanbieter die vom Kunden zu zahlenden Preise entspre-
Kunde zu vertreten hat, nicht möglich (z.B. durch die gleich- chend verringern. Etwaige gleichzeitige Kostenbelastungen 1&1 Telecom GmbH, Elgendorfer Str. 57, 56410 Montabaur;
zeitige Beauftragung mehrerer Mobilfunkanbietern mit der sind bei der Berechnung der Gesamtkostenentlastung des
Portierung der Rufnummer), hat der Diensteanbieter An- mobilcom-debitel GmbH, Hollerstraße 126,
Diensteanbieters zu berücksichtigen. Die Verringerung der 24782 Büdelsdorf;
spruch auf Schadensersatz. Preise wird der Diensteanbieter dem Kunden ebenfalls in
Textform mitteilen. Telekom Deutschland GmbH, Landgrabenweg 151,
IX. Änderungen der Geschäftsbedingungen, 53227 Bonn;
Leistungsbeschreibungen und Preise 8. Eine Preisanpassung (Preiserhöhung oder Preissenkung) er-
folgt nicht, wenn und insoweit die zu einer Veränderung der Vodafone GmbH, Ferdinand-Braun-Platz 1,
Gesamtkosten führenden Mehraufwendungen oder Einspa- 40549 Düsseldorf;
1. Der Diensteanbieter kann die Allgemeinen Geschäftsbedin-
gungen einschließlich der Leistungsbeschreibung ändern, rungen vom Diensteanbieter selbst verursacht wurden. Dies E-Plus Service GmbH & Co. KG, Edison-Allee 1,
ist beispielsweise bei auf einer unternehmerischen Entschei- 14473 Potsdam;
a. soweit hierdurch wesentliche Regelungen des Vertrages dung des Diensteanbieters beruhenden Investitions- oder bei
(z.B. Art und Umfang der vereinbarten Leistungen und die Telefónica Germany GmbH & Co. OHG,
Rationalisierungsmaßnahme der Fall. Erfolgt eine Preisanpas-
Laufzeit einschließlich der Kündigungsregelungen) nicht Georg-Brauchle-Ring 23-25, 80992 München.
sung, ist das bei Vertragsschluss bestehende Äquivalenzver-
berührt werden und dies zur Anpassung an Entwicklungen, hältnis unverändert beizubehalten, d.h. die Preisanpassung 2. Eine Übertragung der aus diesem Vertragsverhältnis re-
insbesondere technische, rechtliche oder regulatorische Ver- darf ausschließlich dem Ausgleich der geänderten Gesamt- sultierenden Rechte und Pflichten durch den Dienstean-
änderungen, erforderlich ist, welche bei Abschluss des Ver- kosten in Bezug auf den einzelnen Vertrag mit dem Kunden bieter ist darüber hinaus auch an einen vorstehend nicht
trages nicht sicher vorhersehbar waren und deren Nichtbe- dienen. Eine Preisanpassung zur Steigerung des Gewinns des benannten Dritten ohne Zustimmung des Kunden zulässig.
rücksichtigung die Ausgewogenheit des Vertrages merklich Diensteanbieters ist nicht statthaft; ebenso unstatthaft ist sie, In diesem Falle wird der Diensteanbieter dem Kunden die
stören würde oder wenn die Kostenänderung vom Diensteanbieter bereits bei geplante Übertragung per E-Mail oder auf andere Weise in
b. soweit dies zur Beseitigung von Schwierigkeiten bei der Vertragsabschluss vorhersehbar war. Textform mindestens vier (4) Wochen im Voraus mitteilen,
Durchführung des Vertrages aufgrund von nach Vertrags- und dem Kunden steht während eines Zeitraums von vier
9. Eine Preisanpassung kann für jedes Produkt frühestens nach
schluss entstandenen Regelungslücken erforderlich ist; dies (4) Wochen ab Zugang der Mitteilung ein außerordentliches
dem jeweils ersten Vertragsjahr und ab dann jeweils nur ein-
kann insbesondere der Fall sein, wenn sich die Rechtspre- Kündigungsrecht zu. Der Diensteanbieter wird den Kunden
mal pro Kalenderjahr erfolgen.
in der Mitteilung auf das Kündigungsrecht sowie den Be- b) Die Rufnummernportierung setzt einen vollständig und c) Der Portierungsantrag ist bei dem Aufnehmenden Mobil-
ginn der Frist hinweisen. wahrheitsgemäß ausgefüllten Portierungsantrag voraus. Die- funkanbieter zu stellen, der den Diensteanbieter über den
3. Wird dieser Vertrag gemäß Klausel XII. 1 oder 2 auf eine an- ser kann im Internet über die Produktseite oder beim Händler Portierungsauftrag informiert. Bei einer Rufnummernportie-
dere Gesellschaft übertragen, gilt auch die Einwilligung zur gestellt werden. rung aus einem laufenden Vertrag wird der Diensteanbieter
Datennutzung auf die Gesellschaft, auf die der vorliegende c) Dieser Portierungsantrag muss grundsätzlich spätestens über die Rahmenbedingungen der Portierung informieren
Vertrag übertragen wurde. 85 Kalendertage nach Beendigung des Vertrages des Kunden und das Einverständnis des Kunden zur Portierung einholen.
mit dem Abgebenden Mobilfunkanbieter dem Dienstean- d) Bei der Portierung kann es zu Ausfallzeiten von bis zu
XIII. Haftung bieter zugehen; anderenfalls kann der Diensteanbieter nicht einem Kalendertag kommen. Während dieses Zeitraums ist es
sicherstellen, dass der Portierungsantrag binnen maximal 90 aus technischen Gründen nicht möglich, die Dienstleistungen
1. Für Vermögensschäden haftet der Diensteanbieter bis zu Kalendertagen nach Beendigung des Vertrages dem Abge- des mit dem Diensteanbieter bestehenden Mobilfunkvertra-
einem Betrag von EUR 12.500,- je Kunde. Entsteht die Scha- benden Mobilfunkanbieter zugeht. ges, insbesondere Sprachtelefonie, Mailbox und Datenver-
densersatzpflicht durch eine einheitliche Handlung oder ein d) Der bestehende Vertrag zwischen dem Abgebenden Mobil- sand, zu nutzen.
einheitliches schadensverursachendes Ereignis gegenüber funkanbieter und dem Kunden bleibt von der Rufnummernpor- e) Bei Mitnahme der Mobilfunkrufnummer zu einem anderen
mehreren Kunden, ist die Haftung gegenüber der Gesamtheit tierung unberührt. Der Kunde kann sich (u.a. telefonisch) beim Mobilfunkanbieter erhebt der Diensteanbieter ein Bearbei-
der Geschädigten auf EUR 10.000.000,- je schadensverur- Abgebenden Mobilfunkanbieter über alle anfallenden Kosten tungsentgelt gemäß § 46 Absatz 5 TKG, welche den bei dem
sachendes Ereignis beschränkt. Übersteigen die Entschä- betreffend seines bestehenden Altvertrages informieren. Diensteanbieter durch den Wechsel entstandenen Kosten
digungen, die mehreren Geschädigten aufgrund desselben entspricht und der Preisliste zu entnehmen ist.
Ereignisses zu leisten sind, die Höchstgrenze, wird der Scha- e) Bei der Portierung kann es zu Ausfallzeiten von bis zu einem
densersatz in dem Verhältnis gekürzt, in dem die Summe Kalendertag kommen. Während dieses Zeitraums ist es aus
aller Schadensersatzansprüche zur Höchstgrenze steht. Die technischen Gründen nicht möglich, die Leistungen des mit dem XV. Sonstige Vereinbarungen
Haftungsbegrenzung der Höhe nach entfällt, wenn der Scha- Diensteanbieter geschlossenen Mobilfunkvertrages, insbeson-
dere Sprachtelefonie, Mailbox und Datenversand, zu nutzen. 1. Die Unwirksamkeit einzelner Vertragsbedingungen berührt
den vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht wurde. die Gültigkeit der übrigen Regelungen und die Wirksamkeit
2. Der Haftungsausschluss gilt nicht im Falle einer Verletzung f) Die vom Kunden gegenüber dem Diensteanbieter beauf- des Vertragsverhältnisses nicht. Mündliche Nebenabreden
von Körper, Leben oder Gesundheit. tragte Rufnummernportierung kann nur bis zu dem Zeitpunkt bestehen nicht.
kostenfrei storniert werden, zu dem der Diensteanbieter mit
3. Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unbe- dem Abgebenden Mobilfunkanbieter ein Portierungsdatum 2. Eine gültige Tarifübersicht, die Preisliste und ggf. die beson-
rührt. festgelegt hat. dere Leistungsbeschreibung liegen bei dem Diensteanbieter
4. Ein genereller Haftungsausschluss besteht für Schäden, die zur Einsichtnahme aus und sind im Internet auf der Produkt-
Soll die betreffende Rufnummer nach diesem Zeitpunkt auf seite aufrufbar.
sich aus dem Wegfall von Genehmigungen oder dem Aus- Wunsch des Kunden wieder beim Abgebenden Mobilfunkan-
fall von Einrichtungen der Verbindungsnetzbetreiber bzw. der bieter oder einem anderen Mobilfunkanbieter genutzt wer- 3. Will der Kunde eine außergerichtliche Online-Streitbeilegung
entsprechenden in- und ausländischen Anbieter ergeben. Die den, so ist hierfür ein neuer Portierungsauftrag erforderlich, in Verbraucherangelegenheiten einleiten, kann er hierzu on-
Haftung des Diensteanbieters ist ebenfalls ausgeschlossen der bei dem Abgebenden bzw. neuen Mobilfunkanbieter zu line einen Antrag auf der von der EU-Kommission eingerich-
für Schäden, die durch unberechtigte Eingriffe seitens des stellen ist. Für diesen neuen Portierungsauftrag zu dem Ab- teten OS-Plattform (http://ec.europa.eu/odr) stellen.
Kunden entstanden sind. gebenden Mobilfunkanbieter erhebt der Diensteanbieter ein 4. Will der Kunde im Falle eines Streits mit dem Diensteanbieter
5. Für schadensverursachende Ereignisse, die auf Übertra- Bearbeitungsentgelt gemäß § 46 Absatz 5 TKG, welche den über die in § 47 a TKG genannten Fälle ein Schlichtungsver-
gungswegen des Mobilfunknetzbetreibers eintreten, haftet bei dem Diensteanbieter durch den Wechsel entstandenen fahren bei der Bundesnetzagentur einleiten, hat er hierfür
der Diensteanbieter dem Kunden nur in demselben Umfang, Kosten entspricht und der Preisliste zu entnehmen ist. Im einen Antrag an die Bundesnetzagentur in Bonn zu richten.
wie der Mobilfunknetzbetreiber Netzbetreiber im Rahmen Übrigen gelten für eine solche (Rück-) Portierung die Rege- 5. Will der Kunde im Falle einer kontinuierlichen oder regel-
der zugrunde liegenden Verordnungen seinerseits gegenüber lungen gemäß Ziffer XIV 2. mäßig wiederkehrenden Abweichung seines Internetzugangs
dem Diensteanbieter haftet. Hiervon ausgenommen ist die 2. Mitnahme der eigenen Mobilfunkrufnummer zu einem ande- von Dienstqualitätsparametern i.S.d. Art. 4 Abs. 1 a) – d) der
Haftung des Diensteanbieters sowie des Netzbetreibers auf- ren Mobilfunkanbieter VO (EU) 2015/2120 einen Rechtsbehelf geltend machen, so
grund von Vorsatz und grober Fahrlässigkeit oder dem Fehlen steht ihm der Rechtsweg zu den zuständigen Gerichten offen.
einer garantierten Eigenschaft. a) Zur Mitnahme seiner Mobilfunkrufnummer zu einem an-
deren Mobilfunkanbieter („Aufnehmender Mobilfunkanbie- 6. Gerichtsstand ist Maintal, sofern der Kunde Kaufmann oder
XIV. Mitnahme der Mobilfunkrufnummer / ter”) muss der Portierungsauftrag über den Aufnehmenden juristische Person des öffentlichen Rechts ist. Gleiches gilt,
Rufnummernportierungsbedingungen Mobilfunkanbieter spätestens am 85. Kalendertag nach Ver- wenn der Kunde keinen allgemeinen Gerichtsstand im Inland
tragsbeendigung bei dem Diensteanbieter eingereicht wor- hat. Ein etwaiger ausschließlicher Gerichtsstand bleibt hiervon
1. Mitnahme der bisherigen Mobilfunkrufnummer des Kunden den sein. Nach Fristablauf ohne Portierungsauftrag fällt die unberührt. Der Diensteanbieter ist berechtigt, auch an jedem
von einem anderen Mobilfunkanbieter zum Diensteanbieter: Rufnummer an den Diensteanbieter zurück. anderen gesetzlich vorgesehenen Gerichtsstand zu klagen.
a) Die Portierung ist während der Laufzeit eines mit einem b) Soll auf Wunsch des Kunden, während der Laufzeit des Ver- 7. Das Vertragsverhältnis und seine Auslegung unterliegen dem
anderen Mobilfunkanbieter („Abgebender Mobilfunkanbie- trages mit dem Diensteanbieter eine Portierung der Mobilfunk- Recht der Bundesrepublik Deutschland.
ter”) geschlossenen Mobilfunkvertrages („Altvertrag“) und rufnummer zu einem Aufnehmenden Mobilfunkanbieter erfol-
bis spätestens zum 90. Kalendertag nach dessen Beendigung gen, so bleibt der bestehende Vertrag zwischen dem Kunden
auf den aufgrund des vorliegenden Mobilfunkvertrags vom und dem Diensteanbieter von der Portierung unberührt. Der
Diensteanbieter bereitgestellten Mobiltelefonanschluss Kunde kann sowohl telefonisch bei dem Diensteanbieter die
möglich. Hierfür kann der Kunde den Diensteanbieter beauf- durch den bestehenden Vertrag weiterhin anfallenden Kosten
tragen, der den Rufnummernportierungsantrag an den Ab- erfragen, als auch eine Kostenübersicht im Kundenportal ab-
gebenden Mobilfunkanbieter weiterleitet und mit diesem die rufen. Auf Wunsch des Kunden erhält dieser für die Dauer des
notwendigen Portierungsschritte abwickelt. Vertrages nach der Portierung eine neue Mobilfunknummer. Stand: Juni 2019